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Denkanstoß
Gewissen, ein moralischer Kompass
Foto: Archiv

Weltweit unterliegt die traditionelle Familie dem zunehmenden Zerfall, weil die Werte, die ein gutes Zusammenleben ausmachen, kaum noch vermittelt werden. Jeder bastelt sich seine eigenen Wertvorstellungen nach denen er leben möchte. Unmoral aller Art durchzieht die Gesellschaft und macht auch vor Führungsschichten keinen Halt. Es lassen sich viele Faktoren anführen, die die Misere ausmachen.

So fehlen den Menschen die moralischen Vorbilder, nach denen sie sich ausrichten können. Das Gewissen jedes Einzelnen ist so unterschiedlich wie die Blumenwelt und man kann feststellen, dass die Menschen immer unglücklicher und verwirrter werden. Nicht umsonst teilt uns Gott mit:“ Wer nur seinen eigenen Vorstellungen folgt, ist dumm (unvernünftig); wer sich von der Weisheit (Gottes) leiten lässt, lebt in Sicherheit.“

Ein Gewissen zu haben ist gut, nur muss es beständig geschult werden, da es von falschen Glaubensansichten, Vorurteilen, irrigen Wünschen und Lebensanschauungen geprägt werden kann.
So wie ein Pilot seine Navigationsinstrumente überprüfen muss, so müssen auch wir Menschen unseren „moralischen Kompass“ immer wieder durchchecken und nötigenfalls korrigieren.

Unser Schöpfer hat uns Orientierungshilfen durch die Bibel vermitteln lassen, nach denen wir uns ausrichten können. Seither sind sie gleich geblieben, haben sich keinem Zeitgeist angepasst und sind immer noch von großem Nutzen für den, der sie befolgt. Der Mensch wurde nicht von Gott erschaffen, um unabhängig von ihm zu leben.
Durch seine Festlegung von Werten erfahren wir, was für unser Leben richtig und was falsch ist.
Der Zugang ist allen Menschen offen.

(Maleachi 3 Vers 6, Sprüche 28 Vers 26)


Autor: Heidrun Gemähling; Foto: Archiv - 31.7.2015
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