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Wir machen uns gegenseitig was vor. Wohin wir blicken: Masken - nicht nur im Karneval, im Fasching.
Wir alle tragen unsere Masken - aus Angst, unser wahres Gesicht zu zeigen. Dabei signalisieren wir:
Bitte höre, was ich nicht sage: So bin ich nicht! Ich vermittle den Eindruck von Stärke und Willenskraft. Als sei ich okay. Als sei ich umgänglich und freundlich, sonnig und heiter.
Doch wie es in mir aussieht...?
Verletzbar bin ich, allein, schwach. Ich fürchte, mich anderen auszusetzen, wegen schlechter Erfahrungen - deshalb meine Masken, die mich schützen vor dem wissenden Blick anderer. Und doch könnte gerade er mir helfen, wenn er mich fühlen ließe:
Ich werde so angenommen, wie ich bin, mit Liebe. Sie ist stärker als jede Fassade. Deshalb versuche bitte, sie zu durchbrechen, aber:
Dann wüsste ich: Ich bin Dir etwas wert. Ich muss Dir nichts mehr vormachen. Und ich werde wieder sicherer. Begegne Dir ohne Maske.
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