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Denkanstoß
Der klingende Adventskalender: 19. Dezember - gelesen von Jens-Uwe Flügel
Klicken Sie einfach auf den Adventskalender, schalten Sie zuvor bitte Ihre Lautsprecher ein, dann können Sie den folgenden Text hören


VON JESUS, DEM CHRISTUS

- -->Download und anhören!


Jesus lebte in Galiläa, in Palästina.
Er erzählte von Gott.
Von seiner Liebe. Von seiner Menschenfreundlichkeit.
Und er half vielen.
Allen, die Hilfe brauchten.
Aber er hatte auch Feinde.
Deshalb wurde er hingerichtet am Kreuz.

Und dennoch: Die Sache mit Jesus, die Sache mit Gott
sie ging weiter.
Menschen sagten es weiter,
wie Gott uns und unser Leben liebt.
All das, was Jesus gesagt und gelebt hat.
Und sie sagten: diese Menschen-Freundlichkeit Gottes
ist zu uns gekommen.
Sie ist bei uns angekommen. Jetzt ist Advent, die neue Ankunft.
Lebendig unter uns.
Die Freunde Jesu wurden immer mehr.
Bis heute. Im Jahre 2003.

„Eine freudige Nachricht breitet sich aus.
Man erzählt sie weiter von Haus zu Haus.
In den Höfen, in den Gassen,
auf den Plätzen, durch die Straßen
läuft in Windeseile sie in alle Welt hinaus.

Menschen lebten enttäuscht und verzagt,
keiner, der noch zu hoffen gewagt.
Doch dann hat einer die Nachricht gesagt.

Erst war die Nachricht noch wie versteckt.
Drei oder vier, die haben’s entdeckt
Und haben die Nachbarn aufgeschreckt.

Und wer es hörte, irgendwann,
die Nachricht, die viele Menschen gewann,
für den fing ein neues Leben an.

Eine freudige Nachricht breitet sich aus...

(Gotthard Schneider)

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Die verrückten Weihnachtsmänner
- eine Bärchen-und-Rübe-Geschichte

19

Rübe, Bärchen, Hatschi und der Engel saßen im Himmel. In ihrer Mitte lagen 8 rote Teile. Es waren Stücke aus dem Herzen des Weihnachtsmannes. Das Licht des Mondes schien sanft auf sie. Sie versuchten, die Teile zusammen zu setzen. Der Weihnachtsmann sollte sein Herz wiederbekommen. Weihnachten sollte bleiben. Sie ahnten, wie wichtig das war - für sie alle, im Himmel und auf der Erde.
Aber wie sie die Teile auch drehten und wendeten, sie wollten nicht richtig zusammenpassen.
„Mmh, wartet mal“,sagte Bärchen. Die anderen schauten ihn an. Dann nahm er die Teile in die Hand und legte sie nach und nach wieder ab. „So. Ja“, murmelte er. „Und das dahin. Genau. Das passt.“
„Oh!“ rief er plötzlich. „Da fehlt was!“
Staunend sahen die anderen auf die zusammengelegten Teile. Ja, man konnte erkennen, daß es ein Herz sein sollte. Aber ein Teil fehlte, die Mitte. Es war und blieb ein kaputtes Herz.
„Was nun?“ fragte Rübe den Engel. „Was sollen wir nun machen?“
„Das ist doch klar“, sagte der Engel. „wir müssen das fehlende Teil suchen.“
„Aber wo?“ fragte Rübe weiter.
„Erinnerst du dich?“ Der Engel schaute Rübe an. „Du hast schon einmal herausgefunden, was richtig war. Nimm die Teile in deine Hand. Alle. Und dann schließ die Augen.“
Rübe tat, was der Engel gesagt hatte.
Sie spürte Wärme in ihren Händen, als sie alle Teile festhielt. Und auf einmal wusste sie es: „Da entlang!“ rief sie. „Schnell! Da ist das fehlende Teil.“
So brachen sie wieder auf. Rübe lief voraus, das zerbrochene Herz fest in ihrer Hand haltend. Die anderen folgten.
Nach einer Weile sagte Rübe: „Wir sind ganz nah. Da bei dem Stern muss es sein.“
Sie gingen näher an den Stern heran.
„Hallo!“ grüßte Hatschi seinen Verwandten. „Wie geht’s, wie steht’s?“
„Was willst du? - Was wollt ihr von mir?“ blaffte der Stern sie an. „Macht, daß ihr fortkommt.“
„Och, sei doch ein bisschen freundlicher. Weißt du, wir haben etwas verloren, und ich glaube, du hast es“, meinte Hatschi.
„Gar nichts habe ich, geht schon weiter“, brummelte der Stern.
Hatschi drehte sich zu seinen Gefährten um. Dann flüsterte er: „Ich weiß, was wir machen...“ Und er erklärte ihnen seinen Plan.
Dann drehte er sich wieder um. „Sag mal! Du bist so ein wunderschöner Stern! Wieso habe ich dich noch nie gesehen? Du musst doch weithin leuchten!“
Der Stern fühlte sich geschmeichelt und begann, zu erzählen. Er war ziemlich eitel.
Währendessen schlichen Rübe und Bärchen um den Stern herum. Ja, da war das fehlende Stück. Als sie es hatten, gaben sie dem Engel und Hatschi ein Zeichen. Und los flitzten sie.
Nachdem sie ein Stück gelaufen waren, hielten sie an und fielen sich in die Arme: „Wir haben es! Wir haben es!“


Copyright by Matthias Schwarz, Eichelstraße 30, 63667 Nidda - Nov 2013


Autor: Gotthard Schneider; gelesen von Jens-Uwe Flügel (2003) - 19.12.2014