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Nachrichten / Glaube,Liebe,Hoffnung
AFRIKA/UGANDA - Kampf gegen den Terrorismus, Lage in Somalia und Sudan im Mittelpunkt des Gipfeltreffens der Afrikanischen Union
29.7.2010
(Kampala/ Fidesdienst)- “Wir werden die Terroristen aus Afrika verjagen”, erklärte der Präsident von Uganda, Yoweri Museveni am Sonntag, den 25. Juli anlässlich der Eroeffnung des 15. Gipeltreffens der Afrikanischen Union in Kampala. Der Gipfel ist der Gesundheit von Mutter und Kind und der Entwiclung in Afrika gewidmet, doch das zweifache, muslimischen Extremisten aus Somalia zugeschriebene Attentat vom 11. Juli hat der Agenda eine andere Wendung gegeben.

Der Bürgerkrieg in Somalia ist in der Tat eines der Hauptthemen, die von den Vertretern der afrikanischen Staaten behandelt werden. In ihrer Stellungnahme zu dem zweifachen Attentat haben die Shabab (die muslimische Gruppe aus Somalia, die gegen die von dern internationalen Gemeinschaft anerkannte somalische Uebergangsregierung kämpft) behauptet, dass diese blutige Aktion eine Represalie für die Teilnahme ugandischer Soldaten an der AMISOM ist, der Militärmission der Afrikanischen Union, die die somalischen Regierungstruppen unterstützt.

Die Attentate von Kampala (die zeitgleich mit dem Endspiel der Fussball-WM in Südafrika erfolgt sind) werden als die ersten von den Shabab außerhalb Somaliens geführten Aktion angesehen.

Die Afrikanische Union hat beschlossen die AMISOM zu verstärken (die derzeit aus 6000 ugandischen und burundischen Soldaten besteht); dazu trägt auch die Bereitschaft von Guinea und Gibuti bei, weitere 2000 Soldaten zu entsenden.
Eine weiteres, zentrales Thema der Gipfeltreffens ist die Situation im Sudan angesichts des vom Internationalen Strafgerichtshhof (CPI) in Den Haag erlassenen Haftbefehls fuer Präsident Omar El-Bashir. Er ist des Völkermordes im Darfur-Krieg angeklagt. Zuvor war für Bashir bereits ein Haftbefehl wegen Kriegsvderbrechen erlassen worden. Bashir ist nicht nach Kampala gekommen, was von Beobachtern vor Ort nicht nur als Furcht vor einer möglichen Verhaftung gewertet wird, sondern auch auf die Spannungen zwischen Uganda und Sudan zurückzuführen sei. Der turnusmäßige Vorsitzende der UA, der Präsident von Malawi, Bingu, wa Mutharika, hat diese beiden Haftbefehle kritisiert:”Einen Haftbefehl gegen das Oberhaupt eines souveränen Staates erlassen bedeutet den Frieden und die Sicherheit in Afrika destabilisieren, die Ziele, für die wir lange Jahre gekämpft haben”.

Der Sudan befindet sich auch in Erwartung des Referendums über die Unabhaengigkeit des Süd-Sudan im Januar 2011 in einer angespannten Lage.

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