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Stichwort: Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED)
(Bonn/dpa) - Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) entsendet meist
technisch ausgebildete Fachkräfte mit Berufserfahrung in
Entwicklungsländer. Sie sollen dort durch Beratung und in Kooperation
mit Partnerorganisationen helfen, die Lebensbedingungen zu
verbessern. Der DED wird aus dem Bundeshaushalt über das
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)
finanziert. Die Geschäftsstelle mit rund 175 hauptamtlichen
Mitarbeitern hat ihren Sitz in Bonn.
Der DED wurde am 24. Juni 1963 in Bonn im Beisein des damaligen
US-Präsidenten John F. Kennedy gegründet. Seit dieser Zeit waren rund
13 000 Frauen und Männer und rund 10 000 lokale Fachkräfte des DED in
mehr als 50 Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas tätig. Der DED
ist als gemeinnützige GmbH organisiert und der größte deutsche
Personalentsendedienst.
In diesem Jahr arbeitet der DED mit Bundesmitteln in Höhe von etwa
83 Millionen Euro mit rund 1 000 Entwicklungshelfern in 45 Ländern.
75 Prozent der Mitarbeiter haben einen Hochschulabschluss. Die
Mindestvertragszeit der entsandten Fachkräfte beträgt zwei Jahre. Der
DED arbeitet bei seinen Projekten mit anderen deutschen oder auch
internationalen Entwicklungsorganisationen zusammen.
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dpa
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