DER DENKANSTOSS

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh. 10,11a.27-28)

Foto: Horst Guist
Foto: Horst Guist

 

 

 

Wir brauchen alle

 

diesen "guten Hirten",

 

weil er die Weide

 

und die Wege kennt. 

 

Es sind so viele,

 

die sich schon verirrten,

 

die eignes Trachten

 

von der Herde trennt.

 

 

 

Denn manches will

 

und kann uns heut' verführen:

 

Das Geld, der Stolz,

 

die Macht, die uns betört. 

 

Wir sind dabei,

 

selbst das schon zu berühren,

 

was in die Hand

 

des Menschen nicht gehört!

 

 

 

Doch ist Verführung

 

niemals ein Verhängnis!

 

Es braucht den Menschen,

 

der sich fangen lässt!

 

Er tappt zwar blind

 

und taub in sein Gefängnis,

 

doch hält er frei

 

an seinen Ketten fest.

 

 

 

Und was er wählte,

 

kann der Mensch auch lassen!

 

Der gute Hirte ruft

 

und wartet schon.

 

Er traut uns zu,

 

uns jetzt ein Herz zu fassen;

 

er meint es gut;

 

er ist des Vaters Sohn!

 

 

 

Sein ist die Macht,

 

das Leben uns zu schenken,

 

und wer ihm folgt,

 

ist ewig nicht allein. 

 

Er will mit Worten

 

unsre Schritte lenken,

 

und wer sie hört,

 

den werden sie befrei'n.

 

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Autor: Pfarrer Manfred Günther; Foto:Horst Guist - 16.04.2018