DER DENKANSTOSS

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. (2. Kor. 5,10a)

Foto: Heidrun Gemähling
Foto: Heidrun Gemähling

 

 

Der Abschied einst im Tod

 

ist nicht das letzte!

 

Das Wort aus Gottes Mund

 

bezeugt es klar:

 

Demselben Herrn,

 

den er zum Retter setzte, 

 

bringt Gott am Ende

 

unsre Jahre dar,

 

 

 

dass er sie richte

 

und das Urteil sage:

 

die letzte Summe

 

unter unsrer Zeit,

 

daß er die Taten prüfe

 

unsrer Tage

 

und dass er wäge

 

Freude, Dank und Leid...

 

 

 

Wir wissen heute nicht,

 

wo wir dann stehen

 

und keiner ahnt

 

die Stunde und das Wie.

 

Dass endlich alle Menschen

 

Leben sehen,

 

ist nur ein Bild

 

aus Wunsch und Phantasie!

 

 

 

Doch wissen wir genug:

 

Es wird dann richten,

 

der jetzt in dieser Zeit

 

dein Heiland heißt,

 

nach den Gesetzen,

 

die schon hier verpflichten

 

und seinem Willen,

 

den du hier schon weißt.

 

 

 

So lebt schon jetzt

 

in Taten und Gedanken

 

ein jeder Mensch 

 

- ob Weltkind oder Christ -

 

vor diesem Herrn

 

und des Gerichtes Schranken

 

und hört das Wort,

 

das ewig gültig ist.

 

 

 

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Autor: Pfarrer Manfred Günther; Foto: Heidrun Gemähling - 12.11.2017