DER DENKANSTOSS

Gottes Gerechtigkeit ist mit Liebe gepaart 

Foto: Archiv
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In der heutigen Zeit hört man oft die Aussagen besorgter Bürger, dass das Unrecht zum Himmel schreit und Liebe immer weniger in Erscheinung tritt. Doch warum ist das so?
Wir sehnen uns alle danach fair und gerecht behandelt zu werden.

Unser Schöpfer hat uns mit Grundeigenschaften ausgestattet und dazu gehört auch das Gerechtigkeitsempfinden, das Richtige im Leben zu tun. Da Gott niemals parteiisch ist, ist ihm auch jeder Mensch willkommen, der nach seinen Maßstäben leben möchte (Römer 2 Vers 14).

Es ist für ihn auch unmöglich, unrecht zu handeln, da Gott vollkommen rein und somit durch und durch heilig ist. Daher gebührt nur ihm allein die Anrede „Heiliger Vater“ und keinem Menschen (Matthäus 23 Vers 9).

Außerdem ist Gott der Inbegriff selbstloser Liebe und hat stets den Wunsch entsprechend zu handeln. Wenn wir Menschen uns alle bemühen würden seinem Wesen zu folgen, dann gäbe es keine Diskriminierung und Parteilichkeit, keinen ausufernden Rassismus, keine Gier nach Macht und falschen nutzlosen Bestrebungen, denen sich die Selbstsucht gerne anschließt und alle zusammen der Liebe entgegengesetzt sind.

Zu den benannten Gedanken passen die Zeilen aus einer Luther Bibel in Jeremia 9 Verse 22, 23 in manchen Ausgaben auch 23, 24):
„So spricht der HERR: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich rühmen will, der rühme sich des, daß er mich wisse und kenne, daß Ich der HERR bin• der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übet auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der HERR“.

Gott kennenzulernen wird sich immer positiv auf jeden Einzelnen auswirken, man lernt einen gerechten Umgang mit anderen, wird friedlicher und sieht so manches im Leben mit anderen Augen, aus Gottes Sicht.




Autorin: © Heidrun Gemähling; Foto: Archiv - 17.3.2015