Plattform erstrahlt im neuen Gewand. Das Design wurde angepasst, die Funktionen für die UserInnen verbessert.

Relaunch der Online-Literaturcommunity BücherTreff.de

BücherTreff.de ist eine aufstrebende Literaturcommunity in Deutschland. Die verlagsunabhängige Plattform bietet ihren Mitgliedern neben einem großen Diskussionsforum viele attraktive und interaktive Funktionen und Angebote rund ums Lesen, Rezensieren, Bibliographieren, Stöbern und vielem mehr. Die Community ermöglicht Lesern, Gleichgesinnte zu finden und mit Schriftstellern in Kontakt zu kommen. Die Autorinnen und Autoren haben ihrerseits die Möglichkeit, sich und ihre Werke den Lesern zu präsentieren.

 

Nach seinem Relaunch präsentiert sich BücherTreff.de in neuem Glanz. Die Literaturcommunity verzeichnet täglich neue Mitglieder und bietet dem wachsenden Kreis an Lesern und Autoren jetzt weitere Highlights. So erstrahlen die zahlreichen Funktionen zum Bibliographieren, Stöbern und Diskutieren von Büchern in einem neu gestalteten, klaren Layout.

 

Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung stand jedoch das Ziel, neue Möglichkeiten für die Nutzer und ihr liebstes Hobby zu schaffen: Es entstanden speziell für Serienfans umfangreiche Funktionen, die das Verwalten von gelesenen Reihen deutlich

vereinfachen. Auch die virtuellen Bücherregale warten mit neuen, grafisch aufbereiteten Lesestatistiken auf, welche spannende Einblicke in das eigene Leseverhalten bieten. "Es war uns wichtig, nicht still zu stehen, sondern das Konzept 'Literaturcommunity' weiterzudenken", erklärt Mario Kreuzer, der Gründer der Plattform. Mit frischen Ideen und vielen Details, wie beispielsweise dem verbesserten Finden von Buchnachbarn, also Lesern mit ähnlichen Leserinteressen, will BücherTreff.de gerade im deutschsprachigen Raum neue Leser und Autoren begeistern. Einen Vergleich scheut die Plattform dabei keineswegs: "Verstecken müssen wir uns nicht. Wir sind gerne eine Alternative unter den Literaturcommunitys" so Kreuzer weiter.

 

Die Community BücherTreff.de – Zahlen und Funktionen

 

BücherTreff.de wurde von Mario Kreuzer zunächst als Hobbyprojekt gegründet, entwickelte sich in den vergangen Jahren jedoch zu einer professionellen, verlagsunabhängigen Plattform mit einem fünfköpfigen Team. Die Nutzung ist kostenlos.

 

 

 

Kennzahlen

 

Gründung: 08.09.2003

 

Besucher (mtl.): 270.000

 

Seitenaufrufe (mtl.): 1,3 Millionen

 

Beiträge: 2,1 Millionen

 

Rezensionen: 38.000

 

Bewertungen: 440.000

 

Bücher in den Regalen: 1,4 Millionen

 

Mitglieder: 27.000

 

Frauenanteil: 79%

 

Altersschwerpunkt: 17-49 Jahre

 

Stark frequentierte Genres: Fantasy, Jugendbuch, Krimi/Thriller

 

 

 

Funktionen

 

BücherTreff.de bietet den über 27.000 registrierten Nutzern vielfältige Funktionen rund um das Thema Lesen. Neben den bekannten Bücherregal- und Wunschlisten-Funktionen, bei denen man seine Bücher mit verschiedenen Lese- und Wunschstatus katalogisieren kann, bietet die Plattform weitere Highlights.

 

Hierzu gehört die persönliche Lesestatistik, die sich anhand des virtuellen Bücherregals berechnet und in der sowohl tabellarisch als auch grafisch aufbereitet ersichtlich wird, wie viele Bücher man über das Jahr oder in einem bestimmten Monat gelesen hat. Ebenso wird die eigene Leseaktivität nach Print-Ausgaben, E-Books und Hörbüchern aufgeschlüsselt.

 

Speziell für Serienfans bietet die Plattform umfangreiche Serienfunktionalitäten, mit denen Nutzer ihren Lesefortschritt stets im Blick haben und sich über Nachtragungen zur Serie benachrichtigen lassen können. Basis hierfür ist das riesige Archiv an über 19.800 Bücherserien, welches gemeinsam mit der Community in jahrelanger Arbeit recherchiert und aufgelistet wurde. Dort werden nicht nur die einzelnen Bände aufgeführt, sondern auch passende Kurzgeschichten und Begleitbücher. Ein weiterer Algorithmus ermittelt für jedes Mitglied seine persönlichen Buchnachbarn, also Leser mit ähnlichen Leseinteressen. So können nicht nur Lesefreunde gefunden werden, sondern auch die jeweiligen Bücherregale als Inspiration für neuen Lesestoff dienen.

 

Darüber hinaus bieten tausende Rezensionen sowie Neuerscheinungen, genrespezifische Besten- und Geheimlisten, also Bücher mit noch wenigen aber dafür sehr guten Bewertungen, vielseitige Stöbermöglichkeiten und Anregungen für die nächsten Leseabende. Besonders hervorzuheben sind hierbei auch die von Lesern zusammengestellten Themenlisten, in denen Bücher mit bestimmten Inhaltsschwerpunkten gesammelt und bewertet werden.

 

Neben Gewinnspielen, Leserunden und Lesenächten dürfen sich die Mitglieder außerdem über wiederkehrende Aktionen, wie das Bücherwichteln zur Weihnachtszeit oder die große Wahl der „Bücher-Treff Leserlieblinge“ freuen.

 

Herzstück von Büchertreff.de bleibt jedoch das Forum. Dort tauschen sich die Mitglieder über ihre Lieblingscharaktere aus, debattieren über Inhalte und analysieren Handlungsstränge. Sie kommen mit Autoren in Kontakt, empfehlen sich gegenseitig interessante Schriftsteller, messen sich in Lese-Challenges und planen spannende Wanderkisten, die von Teilnehmer zu Teilnehmer reisen. Abseits des Kommentierens am Buch findet sich im Forum ebenso Platz für alltägliche und persönliche Gespräche.

 

Für Schriftsteller bietet BücherTreff.de eine Plattform sich vorzustellen und mit Lesern in Kontakt zu treten. Sie können eine Autorenseite anlegen, auf der sie unter anderem einen Steckbrief hinterlegen und ihre Bücher präsentieren können. Es besteht die Möglichkeit, sich gegenseitig im Schreibprozess zu unterstützen und direktes Feedback von den Lesern zu erhalten.

Mario Kreuzer über die von ihm 2003 gegründete Literaturplattform BücherTreff.de.

Mario Kreuzer. Foto: büchetreff.de
Mario Kreuzer. Foto: büchetreff.de

BücherTreff.de besteht seit 2003. Wie kamen Sie auf die Idee die Literaturcommunity zu gründen und wieso ist die Plattform erst in den vergangenen Jahren vermehrt ins 

öffentliche Interesse gerückt?

 

Mein letzter Krimi war damals zu Ende gelesen und so machte ich mich im Internet auf die Suche nach neuen Lesetipps. Das Ganze war jedoch recht mühsam, weil Rezensionen hier und dort verteilt waren. Leser trafen sich in vielen kleinen Foren, die nur wenig Komfort boten. So kam mir der Gedanke, für Leser einen gemeinsamen Platz zu schaffen, an dem sie sich treffen und austauschen können und an dem ihre Buchtipps zentral gebündelt sind. Ich sammelte Ideen, erstellte ein Konzept und wenige Wochen später ist der BücherTreff entstanden. Das war 2003 und ich war 18 Jahre alt. Ein schnelles Wachstum hatte jedoch keine Priorität, vielmehr sollten alle Funktionen bis ins Detail durchdacht sein und einen echten Mehrwert bieten. Der bedachte Ausbau zeigt sich heute in einer Vielzahl an komfortablen Funktionen, die von immer mehr Lesern wahrgenommen und genutzt werden.

 

 

 

2003 steckte das Social-Web noch in den Kinderschuhen. Wie sahen die Anfänge von BücherTreff.de aus, und wie hat sich das Angebot seither entwickelt?

 

Gestartet ist die Plattform mit einfachen Forenfunktionen, welche mit buchspezifischen Funktionen erweitert wurden. Dazu gehörte, dass man allein durch Eingabe der ISBN die bibliografischen Angaben unter seinen Beiträgen hinzufügen konnte. Das war neu und begeisterte. Mit steigenden Mitgliederzahlen und dem Feedback der Nutzer wurde die Community nach und nach ausgebaut. Es kamen neue Bereiche, spannende Aktionen und Features hinzu, wie gemeinsame Lesenächte, Lese-Challenges, digitale Bücherregale und Bücherlisten.

Inzwischen hat die Plattform etliche Entwicklungsstufen hinter sich. Man vernetzt sich, kann Mitglieder mit ähnlichen Leseinteressen finden, Regale vergleichen, eigene Lesestatistiken anlegen, Bücherreihen nachschlagen und mit Autoren in Kontakt treten. Letztere haben längst kein Gastspiel mehr auf der Plattform, sondern sind mittlerweile fester Bestandteil der Community. Auch der steigenden mobilen Nutzung wurde Folge getragen und die Plattform für Smartphones und Tablets optimiert, so dass auch beim lokalen Buch-Shoppen bequem auf die eigene Wunschliste zugegriffen werden kann. „Das volle Bücherleben“ ist also nicht einfach nur unser Slogan, sondern genau das, was wir den Mitgliedern bieten wollen.

 

Sowohl aus Deutschland als auch aus den USA gibt es weitere große Literatur-Communitys. Was ist das Besondere an BücherTreff.de?

 

Sicherlich hat jede der Plattformen ihre Befürworter. Die erste Frage sollte sein, ob man international aktiv werden will oder nicht. Hat man sich für den deutschsprachigen Raum entschieden, wird der BücherTreff interessant. Neben den verbreiteten Bücherregal- und Wunschlisten-Funktionen, bieten wir eine persönliche Lesestatistik, welche die eigenen Leseaktivitäten sowohl tabellarisch als auch grafisch aufbereitet. Daneben sind wir mit umfangreichen Serienfunktionen, speziell für Serienfans, stark aufgestellt, in denen diese ihren Lesefortschritt überwachen können. Ein weiterer Algorithmus ermittelt die persönlichen Buchnachbarn, um so noch schneller mit Lesern eines ähnlichen Lesegeschmacks in Kontakt zu kommen. Sowieso ist uns ein möglichst persönliches Miteinander wichtiger, als hunderttausende Mitglieder vorweisen zu können. Dieses "Wohnzimmer-Gefühl" wird zum Beispiel durch extra Forenbereiche gefördert, in denen sich Leser und Autoren über die allseits gängigen Profilseiten hinaus vorstellen können und in denen Platz für alltägliche Gespräche bleibt. Hinter BücherTreff.de steht zudem kein großer Konzern, Buchhändler oder Verlag. Vielleicht macht uns auch das zusätzlich interessant. Wir sind gerne eine Alternative unter den Literaturcommunitys.

 

 

Dass Sie verlagsunabhängig sind, heißt aber nicht, dass Sie nicht mit Verlagen kooperieren. Wie sieht diese Zusammenarbeit aus?

 

Mit Verlagen kooperieren wir im Rahmen verschiedener Aktionen. Diese stellen beispielsweise für Gewinnspiele Bücher bereit, die dann bei uns an interessierte Leser verlost werden. Auch bei Leserunden beteiligen sich Verlage und geben ein Kontingent an Büchern an die Teilnehmer aus. Solche Aktionen wären ohne Verlage unmöglich. Die bereitgestellten Bücher dürfen dabei natürlich ganz ehrlich bewertet werden.

 

Auf BücherTreff.de versammeln sich nicht nur Leser, sondern auch Autoren. Welcher gegenseitige Nutzen ergibt sich daraus für beide Gruppen?

 

In der Tat profitieren beide Gruppen voneinander. Leser bekommen Einblicke in die Welt der Autoren und diese wiederum erhalten nützliches Feedback von der Leserschaft. Deutlich wird dieses Zusammenspiel bei autorenbegleiteten Leserunden: Hierbei lesen mehrere Mitglieder parallel und zusammen mit dem Autor sein Buch und besprechen Inhalte, Charaktere, persönliche Eindrücke und Meinungen zum Buch. Der Autor kann aus den Diskussionen erfahren, wie seine Ideen bei der Zielgruppe ankommen, welche Elemente begeistern und wo möglicherweise Potential nicht ausgeschöpft wurde. Er erhält somit eine andere Perspektive auf sein Werk. Allerdings kommt ihm nicht nur die Beobachterposition zu, sondern auch eine aktive Rolle: Innerhalb der Runde kann er Fragen beantworten, Hintergründe erläutern und seine Intentionen erklären – also spannende Informationen beisteuern, die beim normalen Lesen nicht vorhanden gewesen wären. Das kommt wiederum bei den Lesern sehr gut an. Auf diese Weise entsteht ein wertvoller Mehrwert für beide Seiten.

 

 

Wie sieht die Nutzergruppe des Portals aus und welche Genres finden das meiste Interesse bei den Lesern?

 

Wir selbst definieren keine Zielgruppe, sondern freuen uns über junge und ältere Besucherinnen und Besucher gleichermaßen. Der überwiegende Anteil unserer Nutzer sind Frauen. Ihr Anteil beträgt 79%. Der Altersschwerpunkt liegt bei 17-49 Jahren. Davor und dahinter fällt die Nutzung deutlich ab. Die größte Gruppe stellen die 26-Jährigen, das Durchschnittsalter liegt bei 32,7 Jahren und jedes zehnte Mitglied ist über 50 Jahre alt. Stark frequentiert werden die Genres Fantasy,

 

Jugendbuch und Krimi/Thriller.

 

 

Welche Features werden von den Mitgliedern besonders intensiv genutzt?

 

Beliebt ist unser Serienarchiv, in dem wir zu tausenden Buchserien die Reihenfolge der einzelnen Bände auflisten. Zusammen mit den Nutzern erweitern wir diese Sammlung fortlaufend. Ebenfalls geschätzt werden die virtuellen Wunschlisten,

 

Bücherregale und Lesestatistiken, die den eigenen Nutzungszyklus eines Buches, vom ersten Interesse bis zum Lesen der letzten Seite, begleiten. Zunächst kann man seine Entdeckungen mit einer passenden Wunschpriorität auf seiner Wunschliste vermerken. Irgendwann wird man das Buch leihen, kaufen oder geschenkt bekommen und verschiebt es mit diesem Vermerk in sein virtuelles Bücherregal. Dort verbleibt es beim Lesestatus "ungelesen", bis er später zu "am lesen" und schließlich zu "gelesen" geändert wird. Aus diesen Eingaben erzeugt das System die eigene Lesestatistik, in der ersichtlich ist, welche und wie viele Bücher man im jeweiligen Monat gelesen und wie sich das eigene Leseverhalten über das Jahr entwickelt hat.

 

 

Hat sich Ihrer Erfahrung nach das Lese(r)verhalten in Zeiten des Internets verändert?

 

Das Internet hat ganz neue Möglichkeiten für Leser und das Lesen geschaffen. Bücher sind mit wenigen Klicks bestellt und am nächsten Tag schon im Briefkasten oder direkt auf den E-Book-Reader heruntergeladen. Mit letzterem können tausende Bücher platzsparend aufbewahrt werden und das Schriftbild den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Auf der anderen Seite ist das haptische Erlebnis, ein gedrucktes Buch in den Händen zu halten, ungebrochen und auch das Stöbern in der lokalen Buchhandlung bleibt beliebt. Das Internet hat jedoch entscheidend dazu beigetragen, dass Leser sich vermehrt über ihr Hobby austauschen können, sich gegenseitig Buchtipps geben und mit Autoren ins Gespräch kommen. Online finden sie schnell Gleichgesinnte, was sich im privaten Freundeskreis oft als schwierig erweist. Das Internet hat das Lesen verändert, aber stärker noch das Verhalten der Leser, denn ihr Hobby ist durch die virtuellen Möglichkeiten deutlich vielseitiger geworden.

 

 

Hat sich Ihrer Meinung nach die Buchbranche bereits der digitalen Welt angepasst?

 

Die Digitalisierung des Buchmarkts bringt die verschiedensten Herausforderungen für die Branche mit sich: Die klassischen Vertriebswege sind rückläufig, es werden vermehrt E-Books konsumiert, Autoren sind nicht mehr auf einen Verlag angewiesen

und Verlage müssen verstärkt die sozialen Medien in ihren Marketingkonzepten berücksichtigen. Gerade im stationären Buchhandel ist die Anpassung an den zunehmenden Online-Markt schwierig. Es gilt Erlebniskonzepte zu schaffen, die den Kunden begeistern und binden. Dazu gehören beispielsweise eine besondere Atmosphäre und regelmäßige Aktionen, wie Autorenlesungen. Dass das keine einfache Aufgabe ist, haben unlängst prominente Opfer in diesem Segment gezeigt. Verlage sind hier weiter: Dass digitale Ausgaben zeitgleich mit ihren gedruckten Pendants erscheinen, ist schon selbstverständlich, aber inzwischen gehen Verlage sogar einen Schritt weiter und führen reine E-Book-Linien ein. Die digitalen Möglichkeiten werden dabei aber meist nicht ausgeschöpft. Multimediainhalte, wie Videosequenzen und Audiofeatures, innerhalb der E-Books werden meiner Meinung nach in Zukunft an Bedeutung gewinnen.

Hinzu kommt, dass die Hürde zur Publikation deutlich gesunken ist. Über Self-Publishing-Plattformen können Autoren ihre Werke selbst veröffentlichen. Verlage müssen sich daher neben den eintreffenden Manuskripten selbst aktiv auf die Suche machen, um Nachwuchstalente zu entdecken, bevor andere es tun. Zuletzt müssen Verlage ihre Online-Aktivitäten weiter streuen. Neben den bereits gut gepflegten Facebook- und Twitter-Kanälen gilt es, sich überall dort zu präsentieren wo sich Leser tummeln und offen für neue Bücher sind. Hierbei sollte mit Leserunden, Gewinnspielen, aber auch klassischer Werbung Präsenz gezeigt werden, um das eigene Verlagsprogramm vorzustellen und wiederum Fans für die eigenen Social-Media-Kanäle zu gewinnen. Die Anpassung der Buchbranche an die digitale Welt bleibt also ein laufender Prozess und ist längst nicht abgeschlossen.

 

Welche Entwicklung wünschen Sie sich für BücherTreff.de? Sind neue Features für die Mitglieder in Planung?

 

Ich wünsche mir, dass BücherTreff.de auch in Zukunft Leser aller Altersklassen begeistert und das Lesen ein Stück weit kommunikativer macht. Um das zu erreichen, sind wir nie Müde geworden unsere Köpfe qualmen zu lassen und nützliche Funktion zu erdenken und umzusetzen. So ist bereits heute ein großes Portfolio an Funktionen entstanden und die nächsten Ideen liegen bereits in der Schublade. Verraten wird aber noch nichts.

 

 Zuletzt: Ihre Community hat ein Maskottchen – das lesende Eichhörnchen „Bookie“. Welche Geschichte verbirgt sich dahinter?

 

Nach dem Start der Plattform wurde mir schnell klar, wie herzlich und munter es in der Community zugeht. Es wurde fleißig hier und dort geschrieben, Buchtipps gesammelt und Genre-Sprünge gewagt. Diese Eigenschaften brachten mich auf die Idee des lesenden Eichhörnchens. Auch innerhalb der Community kam der Vorschlag des Maskottchens gut an. Seitdem hat Bookie einen festen Platz im BücherTreff und in den Herzen vieler Mitglieder. Das war Anlass genug, ihn zu unserem 10-jährigen Jubiläum 2013 als Stofftier umsetzen zu lassen und mit den Mitgliedern auf Reisen zu schicken. Sie haben ihn in verschiedene Länder und Städte mitgenommen, sein Reisetagebuch gefüllt und Erinnerungsfotos mit ihm geschossen. Er ist also ein echter Sympathieträger geworden.

***************************

Autor: BUCH CONTACT; zusammengestellt von Gert Holle - 14.07.2018