Vom Ende der Klimakrise. Eine Geschichte unserer Zukunft

Foto: Klett-Cotta
Foto: Klett-Cotta

  • Die "deutsche Greta Thunberg". Süddeutsche Zeitung
  •  Luisa Neubauer wurde zum deutschen Gesicht einer weltweiten Bewegung. Markus Lanz

 

Wie sieht die Zukunft aus? Wird uns die Klimakatastrophe überwältigen? Oder legen wir rechtzeitig los und gestalten den großen Wandel? Wir sind am Scheideweg. Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, alle müssen aktiv werden. Aber wie?

 

Als Luisa Neubauer und Alexander Repenning sich 2017 beim Alternativen Nobelpreis in Stockholm trafen und einen Sommer lang Handlungsansätze und Lösungen für die globalen Probleme unserer Zeit diskutierten, entstand die Idee zu diesem Buch. Dass Luisa Neubauer einmal zur Stimme der deutschen Klimaschutzbewegung werden würde – als eine der Hauptorganisator*innen der deutschen Fridays for Future-Bewegung –, ahnten sie damals noch nicht.

 

Heute steht sie auf den Demos an der Seite von Greta Thunberg, diskutiert mit Emmanuel Macron, Barack Obama ebenso wie mit dem hessischen Bauern, dessen Felder infolge des Hitzesommers verdorrt sind oder Jugendlichen aus Mark Brandenburg, für die Klimaschutz nur das letzte von vielen anderen Problemen ist. Neubauer spricht vor den Aktionären von RWE, debattiert im SPIEGEL mit Peter Altmaier, bei Anne Will mit Olaf Scholz oder bei Marcus Lanz mit Christian Lindner. Vehement und mit großer Überzeugungskraft kritisiert sie die Entscheider für ihre jahrelangen Versäumnisse in Sachen Klimaschutz. Mit Erfolg. Olaf Scholz ließ sich bei Anne Will dazu verleiten, ihr ein deutsches Klimaschutzgesetz noch im Jahr 2019 zu versprechen.

 

In „Vom Ende der Klimakrise“ zeigen Neubauer und Repenning Lösungsansätze auf, die bereit liegen und endlich in die Tat umgesetzt werden müssen. Sie zeigen aber auch, mit welcher Haltung wir dieser Ausnahmesituation begegnen können: unerschrocken, aber besonnen. Und unnachgiebig gegenüber denen, die über unsere Zukunft entscheiden. Denn die letzte Chance auf ein gutes Ende der Klimakrise ist JETZT.

 

Die Autoren

Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Hauptorganisatorinnen von Fridays for Future. Sie setzt sich bei verschiedenen NGOs u.a. für Klimaschutz, Generationengerechtigkeit und gegen Armut ein. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und war eine von vier deutschen Delegierten beim Jugendgipfel der G7-in Kanada. Die Geographie-Studentin lebt in Göttingen und Berlin.

 

Alexander Repenning, geboren 1989 in Hamburg, unterstützt die Klimastreiks von „Fridays for Future“ seit ihren Anfängen. Er engagiert sich für politische Partizipation, Klimapolitik und globales Lernen und schrieb u.a. für attac und den Blog Postwachstum. Für die Right Livelihood Foundation, den "Alternativen Nobelpreis“, arbeitet er daran, Aktivismus und akademische Welt stärker zusammenzubringen. Er lebt in Berlin, studiert „Ökonomie und Gesellschaftsgestaltung“ und arbeitet zu der Frage, wie bereits bestehende Lösungen zur Überwindung globaler Probleme genutzt werden können.

 

 

 

Luisa Neubauer / Alexander Repenning

Vom Ende der Klimakrise

Eine Geschichte unserer Zukunft

ca. 208 Seiten, Klappenbroschur

18,00 EUR (D), 18,50 EUR (A)

(Alternative: E-Book)

ISBN 978-3-608-50455-2 | Warengruppe 1973

 

»Wir sind die Ersten, die die Klimakrise zu spüren bekommen und die Letzten, die noch etwas ändern können.« Luisa Neubauer

 

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Autor: Klett-Cotta; zusammengestellt von Gert Holle – 25.10.2019