Zur ökumenischen Debatte um die Kommunion bei konfessionsverbindenden Paaren

Ein Kelch für zwei

Foto: Grünewald
Foto: Grünewald

 

Dass evangelische Gläubige, die mit ihren katholischen Ehepartnern zur katholischen Messe gehen, in der Regel nicht zur Kommunion zugelassen sind, ist für viele ein Skandal und kaum nachvollziehbar.

 

Dieses engagierte Sachbuch sichtet und analysiert die offenen Fragen. Und es zeigt konstruktive Lösungen für wirkliche und scheinbare Probleme.

 

 

 

Mit Beiträgen von Jörg Bremer, Cecily Benecke, Markus Graulich SDB, Walter Kardinal Kasper, Karl Kern SJ, Jens-Martin Kruse, Hans Leyendecker, Karl-Hinrich Manzke, Klaus Mertes SJ, Friedrich-Wilhelm v. Rauch, Annette Schavan, Wolfgang Thönissen, Karl-Heinz Wiesemann, Ansgar Wucherpfennig

 

 

 

Karl-Heinz Wiesemann. Der katholische Bischof von Speyer sagt, nicht die Zulassung, sondern die Ausschließung der Protestanten ist begründungsbedürftig.

 

 

 

Ansgar Wucherpfennig SJ. Der Jesuit und Neutestamentler zeigt auf, dass Jesus über diese Debatte wohl nur den Kopf geschüttelt hätte.

 

 

 

Hans Leyendecker. Der Journalist ist Präsident des Evangelischen Kirchentages und findet, es ist Zeit, sich von den Theologen nicht mehr alles bieten zu lassen.

 

 

 

Durch die katholische Deutsche Bischofskonferenz geht ein Riss in der Frage, ob evangelische Partner, die mit zur katholischen Messe gehen, auch zur Kommunion zugelassen sind – und wenn ja, unter welchen Bedingungen. Papst Franziskus hat die Bischöfe beauftragt, eine einvernehmliche Lösung zu finden, aber die scheint in weiter Ferne. Theologie und Kirchenrecht lassen verschiedene Interpretationen zu, und die Pastoral hat ihre eigenen Gesichtspunkte.

Die Frage der gemeinsamen Kommunion wird zunehmend zum Austragungsort innerkatholischer Richtungskämpfe. Für Außenstehende und vor allem für die Betroffenen selbst sind die Vorbehalte kaum nachvollziehbar. Dabei läuft der Kirche die Zeit davon: Immer mehr Menschen wenden sich kopfschüttelnd ab und stillen ihre spirituellen Bedürfnisse woanders. Andere machen sich ihren eigenen Reim und tun, was sie für richtig halten.

Dieses engagierte Sachbuch sichtet und analysiert die offenen Fragen. Es greift wichtige ökumenische Impulse auf, die die 500-Jahr-Feier der Reformation gebracht hat, und plädiert für konstruktive Lösungen wirklicher und scheinbarer Probleme.

 

 

 

 

 

Jörg Bremer, Dr. phil., war Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; er lebt seit 2009 mit seiner Familie in Rom, von wo er bis Ende 2017 als Korrespondent über italienische Politik und den Vatikan berichtete. Er ist Mitglied der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Rom und erlebt so die Debatte, um die es in diesem Buch geht, aus nächster Nähe mit.

 

 

 

 

 

Jörg Bremer (Hg.)

 

Ein Kelch für zwei

 

Zur ökumenischen Debatte um die Kommunion bei konfessionsverbindenden Paaren

 

1. Auflage 2019

 

Format 14 x 22 cm

 

160 Seiten

 

Hardcover mit Leseband

 

ISBN: 978-3-7867-3187-0

 

€ 24,00 inkl. MwSt. zzgl. evtl. Versandkosten

 

 

 

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Autor: Grünewald Verlag; zusammengestellt von Gert Holle – 28.03.2019