Theologe und Arzt Johannes Huber: Wo lässt die Wissenschaft noch Platz für Gott?

Die Anatomie des Schicksals

Foto: edition a
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Wir können unser Schicksal selbst bestimmen

 

Was ist Schicksal? Wie entsteht es? Wie können wir es ändern? Faszinierende Antworten auf diese Fragen liefern moderne Wissenschaften wie evolutionäre Entwicklungsbiologie, Epigenetik und Reproduktionsmedizin. Der renommierte Arzt Prof. DDr. Johannes Huber zeigt, welche Kräfte auf uns wirken, ohne dass es uns bewusst ist, welche Rolle dabei die dunkle Materie in unserer DNA spielt und was das alles für unsere Heilung bedeutet.

 

Er war in den vergangenen drei Jahren mit jeweils mehr als 40.000 verkauften Büchern einer der erfolgreichsten Theologen unter den Sachbuchautoren: Johannes Huber schafft es, ein breites und teilweise neues Publikum für religiöse Themen zu interessieren. In seinem am 20. Oktober erscheinenden Werk „Die Anatomie des Schicksals – Was uns lenkt“ beantwortet er unter anderem die Frage, wie viel Raum die moderne Wissenschaft, die jedes Geheimnis zu entschlüsseln scheint, noch für Gott lässt. „Hinter dem, was bisher als gottgegebenes Schicksal galt, wird immer deutlicher ein biologisches Muster erkennbar, das wir selbst beeinflussen können“, schreibt er. „Doch diese Erkenntnis vermag es nicht, Gott wegzurationalisieren. Sie wirft vielmehr umso drängender die Frage auf, wer dieses Muster geschaffen hat.“

 

Prof. DDr. Johannes Huber studierte Theologie und Medizin. Er war Assistent des Wiener Kardinals König und von 1992 bis 2011 Leiter der klinischen Abteilung für gynäkologische Endokrinologie im Wiener Allgemeinen Krankenhaus. Seit 2015 publiziert er Bücher, mit denen er die Brücke zwischen Religion und Wissenschaft schlägt.

 

»Es hat den Anschein, als könnten wir unser individuelles Schicksal am ehesten dann in die richtige Richtung lenken, wenn wir im Einklang mit der Natur, den Menschen in unserer Umgebung und uns selbst leben. Das ist jetzt erstmals auch naturwissenschaftlich beweisbar.« Johannes Huber

 

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Autor: edition a; zusammengestellt von Gert Holle – 25.10.2019