Warum es Gott nicht gibt und er doch ist

Foto: Herder
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„Und wenn es Gott nicht gibt?“

 

 

 

Wir leben in einer Zeit politischer, gesellschaftlicher und spiritueller Konfrontationen. Viele Christen in Deutschland fühlen sich dabei besonders von der Präsenz des Islam herausgefordert.

 

Ahmad Milad Karimi bietet in seinem Buch „Warum es Gott nicht gibt und er doch ist“ Unterstützung für einen gleichwertigen interreligiösen Austausch und die Entschlossenheit, Gott ständig neu kennenzulernen.

 

 

 

Karimi sucht in "Warum es Gott nicht gibt und er doch ist" an außergewöhnlichen Stellen nach Gott: Er verbindet islamische Theologie und Mystik mit Philosophen wie Heidegger und letztlich mit popkulturellen Phänomenen wie "Breaking Bad" und "Game of Thrones". Dabei entsteht ein faszinierendes Geflecht aus Gedanken und Ideen, das Mut macht, Gott überall zu vermuten und zu spüren. Ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Religion und mehr Mut, mit Gott zu hadern.

 

 

 

Das Buch ist am 05.02.18 bei Herder erschienen.

 

 

 

Es gibt keinen Gott!

 

 

„Und wenn es Gott nicht gibt?“ So lautet die Frage, mit der Ahmad Milad Karimi einlädt auf einen außergewöhnlichen theologischen Roadtrip. Uns begegnen Atheisten und Gottsucher, Philosophen und Mafiosi, Islamisten und Flaschengeister, Dichter, Mystiker und Prediger, die alle mit der Frage nach und um Gott ringen. Milad Karimi zeigt, wie sich der Islam neu entdeckt und gerade dort zu Hause ist, wo man ihn nie vermutet hätte. Ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Religion und mehr Mut, mit Gott zu hadern.

 

Denn Gott ist in Verruf geraten. Vor allem der Gott des Islams hat derzeit keine gute Presse. Als rigide und herrschsüchtig wird er wahrgenommen, und seine Anhänger treten in der Öffentlichkeit meist in Form radikalisierter Eiferer in Erscheinung, die mit ihrem Gott das Anrecht auf die absolute Wahrheit gepachtet zu haben glauben. Solchen vermeintlichen Wahrheitsverfechtern hält Ahmad Milad Karimi entgegen: Der Koran lebt durch die Uneindeutigkeit. Offenbarung ist Offenheit und der Gott im Islam das Unbegreifliche, das Gegenwärtige. Wie kein zweiter versteht es Karimi, unterschiedlichste kulturelle und religiöse Elemente miteinander zu verbinden. Nicht allein auf die reiche Tradition der islamischen Theologie und Mystik greift er zurück, sondern auch auf Philosophen wie Martin Heidegger oder Slavoj Žižek. Er liest populäre US-amerikanische Serien wie „Breaking Bad“ oder „Game of Thrones“ neu und deutet sie theologisch. Daraus entsteht eine atemberaubende und von neuen Gedanken überquellende Suche nach einem Gott, den es nicht gibt. Oder vielleicht doch?

 

Ahmad Milad Karimi, Dr. phil., geboren 1979 in Kabul, Studium der Philosophie, Mathematik und Islamwissenschaft in Darmstadt, Freiburg und Neu Delhi. Seit 2016 Professor für Kalām, islamische Philosophie und Mystik an der Universität Münster.

 

 

 

Warum es Gott nicht gibt und er doch ist (Gebundene Ausgabe)

 

von Ahmad Milad Karimi

 

Verlag Herder

 

1. Auflage 2018

 

Gebunden mit Schutzumschlag

 

224 Seiten

 

ISBN: 978-3-451-31310-3

 

Bestellnummer: 4313102

 

22,00 € inkl. MwSt.

 

 

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Autor: Herder; zusammengestellt von Gert Holle – 14.02.2018