Mit Ausflügen nach Verona, Brescia, Bergamo und Trient

Die 30 bekanntesten archäologischen Stätten am Gardasee und in seinem Umland

Foto: Nünnerich & Asmus
Foto: Nünnerich & Asmus

Dass Italien schon immer und vor allem für die Großen ihrer Zeit, wie Goethe, ein Sehnsuchtsort war, ist hinlänglich bekannt, auch dass dafür Wetter, Wein, Kultur und Lebensstil verantwortlich sind. Was aber kaum jemand weiß, doch ahnt, ist die Vielfalt der ungehobenen historischen Schätze an dem See der 3 Regionen – dem Gardasee.

 

Verona, Brescia und mehr

Eingebettet in eine facettereiche Landschaft zwischen Alpen und Poebene liegt eine der kulturell reichsten Gegenden mit einer hohen Dichte archäologischer Fundstätten: Der Lago di Garda. Die beliebte Urlaubsregion bietet neben bekannten Touristenzielen zahlreiche archäologische Sehenswürdigkeiten und zeigt zusammen mit den umliegenden Städten wie Verona und Brescia einzigartige Überreste der langen Geschichte Oberitaliens.


Verona, die als UNESCO-Welterbe geschützte Stadt von Romeo und Julia, bietet mit ihrem Amphitheater eine der am besten erhaltenen archäologischen Stätten Italiens. Zusammen mit dem kunsthistorischen Kleinod Brescia zeigen auch andere Städte antike und frühmittelalterliche Kunst aus dem Schmelztiegel römischer und germanischer Kultur.

Aufgrund ihrer verkehrsstrategischen Bedeutung nahm die Gegend um den See seit jeher eine Schlüsselposition im Kampf um wirtschaftliche Ressourcen und politischen Einfluss in Norditalien ein. So ist es kein Wunder, dass in bemerkenswerter Dichte imposante Denkmäler von der Antike bis in die Neuzeit zu finden sind. Räter, Veneter, Etrusker, Kelten, Römer, Ostgoten, Langobarden, Franken, das veronesische Herrschergeschlecht der Scaligeri, Venezianer, Franzosen und Österreicher prägten die Entwicklung der Orte rund um den See, ehe diese ab 1861 dem neu gegründeten Königreich Italien zufielen.

Dem Autor ist es mit fachlich fundierten Texten und eindrucksvollen Fotografien gelungen, erstmals einen umfassenden Kulturführer für die Region des Gardasees vorzulegen. Fern der bekannten Touristenziele finden Reisende ungewöhnliche Stätten von der Antike bis in die Neuzeit und erleben so neben den gewohnten Sehenswürdigkeiten ein ganz neues Oberitalien.

 

Andreas Stinsky ist Archäologe und Museumsleiter im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Er studierte in Freiburg, Saarbrücken, und Mainz und lebte eine Zeit lang in Verona, wo die Idee für dieses Buch entstand.

 

Was sich in diesem See und seinem weitläufigen Umfeld spiegelt, zeigt Andreas Stinsky in dem Führer „Die 30 bekanntesten archäologischen Stätten am Gardasee und in seinem Umland“, der als 8. Band der beliebten Reihe „Die bekanntesten archäologischen und historischen Stätten…“ erscheint.

 

 

Andreas Stinsky

 

Die 30 bekanntesten archäologischen Stätten am Gardasee und in seinem Umland 
Mit Ausflügen nach Verona, Brescia, Bergamo und Trient

€ 24,90 (D) / sFr 24,90 / € 25,60 (A)
160 Seiten, 137 Abbildungen
15,5 x 22,5 cm
Flexcover
ISBN: 978-3-961760-16-9

 

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Autor: Nünnerich & Asmus; zusammengestellt von Gert Holle – 24.03.2018