Julia Klöckner: Nicht verhandelbar. Integration nur mit Frauenrechten

 

»Der Erfolg einer nachhaltigen Integration steht und fällt mit der Frauenfrage.« (Julia Klöckner)

 

 

Keine Integration ohne Frauenrechte, unsere Hausordnung steht: Die Frage der Integration von Migranten und vor allem der zahlreichen Männer aus anderen Kulturen wird nur dann funktionieren, wenn Frauenrechte auf diesem Weg nicht geopfert, sondern unmissverständlich verteidigt werden. Einwanderung in Deutschland stellt unsere Wertvorstellungen auf die Probe. Der Umgang mit dem Geschlechterbild vieler partriarchalisch geprägter Zuwanderer ist eine größere Herausforderung für die Integration, als man bisher wahrhaben wollte. Wer Frauenrechte missachtet oder geringschätzt, wird sich niemals nachhaltig integrieren, sondern den Erhalt wichtiger Errungenschaften der Emanzipation sogar für alle Frauen in Deutschland gefährden. Deshalb darf es keine Toleranz gegenüber intoleranten Geschlechterbildern geben. Politische Kompromisse an dieser Stelle demonstrieren nicht Stärke, sondern Schwäche eines aufgeklärten, demokratischen Staates. Deshalb ist Klarheit wichtiger denn je.

 

  • Gleiche Rechte für ALLE Frauen!
  • Gegen eine Parallelgesellschaft ohne Frauenrechte
  • Die Akzeptanz eines gleichberechtigten Frauenbildes ist entscheidender Garant erfolgreicher Integration
  • Eine zwingende Debatte für die Mitte der Gesellschaft

 

Klöckner: „Frauen und Männer sind in unserem Land gleichberechtigt – auch wenn noch längst nicht alle Ziele erreicht sind. Doch über einige Themen wird zu wenig gesprochen. Wir diskutieren, ob die Nationalhymne gendergerecht umgeschrieben oder die Sternchenschreibweise eingeführt wird und verlieren dabei den Blick für die wirklichen Herausforderungen in der Frauenförderung: Frauen, die in patriarchalisch geprägten Familien aufwachsen, Frauen, die sich von Männern gemachten Kleiderordnungen bis hin zur Vollverschleierung und Unkenntlichmachung beugen müssen, solche Frauen brauchen unsere Solidarität – und nicht unsere Ignoranz, die gerne mit Toleranz verwechselt wird.“

 

 

 

Warum dieses Buch?

 

Die CDU-Politikerin und Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft hat sieben Jahre lang als Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag das Thema „Frauenrechte und Migration“ vorangebracht und besetzt. Bei den von ihr veranstalteten Flüchtlings- und Integrationsgipfeln ging es immer wieder um die aufgeklärte Rolle der Frau. Am Ende ihrer Zeit als Fraktionsvorsitzende ist das vorliegende Buch entstanden, eine Art Bericht mit klaren politischen Forderungen. Sie bezieht Stellung und setzt sich vehement für die Rechte aller Frauen ein.

 

Dieses Thema ist ihr schon lange ein Herzensanliegen, denn Julia Klöckner ist überzeugt: „Integration wird nur funktionieren, wenn Frauenrechte auf dem Weg nicht geopfert , sondern unmissverständlich verteidigt werden.“

 

 

 

Julia Klöckner (Autorin)

 

Julia Klöckner, geboren 1972, ist aufgewachsen in Guldental/Nahe. Nach ihrem Theologie-, Politik- und Pädagogikstudium arbeitete sie als Redakteurin und später als Chefredakteurin eines Fachmagazins. 2002 wurde sie in den Bundestag gewählt. Julia Klöckner war u.a. Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. 2011 wechselte sie nach Rheinland-Pfalz und führt dort als erste Frau die CDU-Partei. Außerdem leitete sie die Landtagsfraktion der CDU bis zur Ministerernennung. Julia Klöckner ist seit 2012 stellvertretende CDU-Vorsitzende und seit März 2018 Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.

 

 

 

 

Julia Klöckner

 

Nicht verhandelbar Integration nur mit Frauenrechten

 

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 176 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

 

ISBN: 978-3-579-08712-2

 

€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

 

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

 

Erschienen:  29.05.2018

 

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Autor: Gütersloher Verlagshaus; zusammengestellt von Gert Holle – 30.05.2018