NSU. Der Terror von rechts und das Versagen des Staates

Foto: Droemer
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„Die NSU-Morde sind unser 11. September."
Harald Range (1948-2018), früherer Generalbundesanwalt
 
Die erste Gesamtdarstellung nach Prozess und Urteil
Die beispiellose rechtsextreme Mordserie einer nationalsozialistischen Terrorzelle kommt mit der Urteilsverkündung im NSU-Prozess zu einem vorläufigen Ende. Jahrelang lebten Beate Zschäpe und ihre Komplizen im Untergrund, ohne aufzufliegen. Jahrelang raubten und mordeten die Terroristen, ohne gestoppt zu werden. Wie war das möglich? Diese Frage bleibt brisant, auch und gerade nach dem Urteil im NSU-Prozess.

Tanjev Schultz erzählt die Geschichte des NSU als erschütternde Chronik eines staatlichen Organversagens und führt die Fäden zusammen aus Tausenden Aktenseiten, Hunderten Zeugenaussagen und jahrelangen eigenen Recherchen: Vom Weg der drei Neonazis in den Untergrund und der gescheiterten Suche nach dem Trio bis zu den einzelnen Taten und den missratenen Versuchen der Ermittler, die Anschläge aufzuklären. Erst nach Jahren kam die Auflösung – und mit ihr einer der längsten Strafprozesse in der deutschen Geschichte. Doch auch der NSU-Prozess konnte nicht alle brennenden Fragen klären. 


Ein dramatischer Blick in die Abgründe der rechten Szene – und der deutschen Behörden.

Tanjev Schultz ist Professor für Journalismus an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er war viele Jahre Redakteur der Süddeutschen Zeitung und berichtete u.a. über Innere Sicherheit und Geheimdienste, über den NSU-Prozess und die NSU-Untersuchungsausschüsse. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Goethe-Medienpreis und dem Universitas-Preis für Wissenschaftsjournalismus.

 

NSU

 

Der Terror von rechts und das Versagen des Staates

 

Hardcover, Droemer HC
20.08.2018, 576 S.

ISBN: 978-3-426-27628-0

 

€ 26,99

 

E-Book (€23,99)

 

 

 

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Autor: Droemer ; zusammengestellt von Gert Holle – 17.08.2018