60 Jahre Anwerbung und Beschäftigung italienischer Arbeitskräfte in Baden-Württemberg

Die Arbeit jenseits der Heimat

Foto: von Loeper Literaturverlag
Foto: von Loeper Literaturverlag

Am 20. Dezember 1955 wurde das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Italien unterzeichnet: ein Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Auf Basis der Vereinbarung kamen Millionen italienische Arbeitskräfte als sogenannte Gastarbeiter ins Land - viele von ihnen sind hier heimisch geworden. Einer von ihnen ist Bernardino Di Croce.

In diesem Buch berichtet er von seinem ganz persönlichen Weg in die deutsche Gesellschaft, hinterfragt aber auch die Rolle der italienischen und der deutschen Bevölkerung im Integrationsprozess. Welchen Beitrag leisteten die Gewerkschaften? Warum bekannte sich die deutsche Politik erst so spät zur Integration der „Gastarbeiter“? Und welche Lehren lassen sich aus der Geschichte für die Integration der Geflüchteten von heute ziehen? Pointiert und ohne falsche Zurückhaltung nimmt Di Croce den Leser mit auf eine unterhaltsame und informative Reise durch 60 Jahre Migration.

Im von Loeper Literaturverlag sind vom selben Autor außerdem erschienen:
(Nicht) Auf Augenhöhe?
Das Land, das nicht unser Land war

 

 

 

Der Autor
Bernardino Di Croce, geboren am 7. August 1943 in Gissi / Italien, kam 1960 kurz nach seinem siebzehnten Geburtstag als „Gastarbeiter“ nach Deutschland. Nach verschiedenen Stationen arbeitete er von 1974 (mit kurzen Unterbrechungen) bis zu seiner Pensionierung als Gewerkschaftssekretär der IG Metall in Stuttgart. Bis heute engagiert er sich für die Belange von Migrantinnen und Migranten in Deutschland und ist Mitinitiator des Vereins „Migration & Integration in der Bundesrepublik Deutschland e.V.“.

 

 

 

Bernardino Di Croce: Die Arbeit jenseits der Heimat

 

60 Jahre Anwerbung und Beschäftigung italienischer Arbeitskräfte in Baden-Württemberg

 

Karlsruhe: von Loeper Literaturverlag 2017-2018
Softcover, 208 Seiten, € 14,90
ISBN 978-3-86059-339-4

von Loeper Literaturverlag

Der von Loeper Literaturverlag wurde 1978 in Karlsruhe gegründet mit dem Ziel, vergessene Exilautoren dem deutschsprachigen Publikum wieder zugänglich zu machen sowie jungen Autorinnen und Autoren eine verlegerische Heimat zu bieten. Erster Autor des Verlages wurde Rolf Schott, der nach seiner Emigration fast vollkommen vergessen war. Der von Loeper Literaturverlag ist bis heute den Themen Exil und Widerstand treu geblieben. Darüber hinaus publiziert der Verlag seit vielen Jahren Standardwerke in den Bereichen Asyl, Migration und Menschenrechte. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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Autor: von Loeper; zusammengestellt von Gert Holle – 11.07.2018