Informationsservice der Relaisstation  Öffentlichkeitsarbeit 03/19, 24. Januar 2019

Kampagnen - Aktionen - Initiativen - PROJEKTE

 

Digitaler Kollektenkorb

 

 

 

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) testet in der Salvatorkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg zwei Geräte zur digitalen Spendenmöglichkeit. Das stationäre Spendenterminal ist am Kirchenausgang fest installiert. Der digitale Kollektenkorb ist mobil und kann während des Gottesdienstes weitergereicht werden. Er nimmt Bargeld und Spenden per Bank- und Kreditkarte oder Smartphone entgegen. Die Eingabe einer PIN ist nicht notwendig. So ist gewährleistet, dass der Prozess schnell abläuft und die Liturgie nicht gestört wird.
 
Beide Geräte sind mit einem Display ausgestattet, das sechs verschiedene Beträge anbietet. Der Spender wählt den Wunschbetrag per Klick aus und hält sein Smartphone oder seine Bank- oder Kreditkarte vor das Gerät. Die Spende wird anschließend auf dem Kontoauszug des Spenders dokumentiert und kann bei der Steuererklärung angegeben werden. Die Kirche erhält - wie bei einem Bargeld-Obolus - keine weiteren Informationen über den Spender, aus Sicht der Kirchengemeinde bleibt der Spender anonym.
 
Der Einsatz des digitalen Kollektenkorbs in Duisburg ist der Auftakt zu einer Pilot- und Testphase, an der sich weitere Kirchengemeinden und auch der Deutsche Evangelische Kirchentag vom 19. bis 23. Juni  2019 in Dortmund beteiligen werden.
 
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epd medien feiert 70-jähriges Bestehen

 

 

 

 

 

Der Branchenfachdienst epd medien feiert sein 70-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum ist ein 40-seitiges Sonderheft erschienen. Für den 9. April ist außerdem eine Jubiläumsfeier in Frankfurt am Main geplant, zu der zahlreiche Vertreter aus Sendern, Verlagen und Verbänden erwartet werden.

 

 

 

Das Sonderheft enthält unter anderem Beiträge der Medienberaterin Ingrid Scheithauer, des Medienforschers Wolfgang Schulz und von Uwe Kammann, dem langjährigen Redaktionsleiter von epd medien und ehemaligen Direktor des Grimme-Instituts. Der Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge blickt im Interview auf 70 Jahre Mediengeschichte zurück. Das Heft kann hier kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

 

 

 

Am 21. Januar 1949 war erstmals die Vorgängerpublikation von epd medien, „epd/Kirche und Rundfunk“, erschienen. Heute erreicht epd medien sechsmal in der Woche Entscheider in der gesamten Branche. Das Heft erscheint jeweils freitags, darüber hinaus erhalten die Abonnenten die wichtigsten Branchenmeldungen aktuell in einem werktäglich produzierten Newsletter. Der mehrfach für seine Recherchen ausgezeichnete Medienfachdienst informiert über das aktuelle Geschehen und langfristige Entwicklungen in Sendern und Verlagen, Politik und Verbänden. Ausführliche Leitartikel bieten Analysen, Hintergründe und Kommentare. Anerkannte Kritiker stehen für eine unabhängige Programmbeobachtung.

 

 
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Untersuchung zum Frauenwahlrecht in der Kirche

 

 

 

Die Entwicklung des kirchlichen Frauenwahlrechts steht im Mittelpunkt des 2. Ergänzungsbandes zum „Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland“. Die Veröffentlichung will einen ersten Überblick über die Einführung des Frauenwahlrechts in den evangelischen Landeskirchen ab 1919 geben. Herausgeberinnen sind das Studienzentrum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Genderfragen und die Konferenz der Genderreferate und Gleichstellungsstellen in den Gliedkirchen der EKD.
 
Die Publikation gibt zunächst einen historischen Abriss über die Debatte um das kirchliche Frauenwahlrecht während des Kaiserreiches. Die Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen zu den Gemeindeleitungen und Synoden begann erst nach dem Ende der Monarchie mit der Trennung von Kirche und Staat. Die Tabellen, Diagramme und Karten des Atlasses zeigen zugleich, dass erst in den 1960er Jahren überall in der EKD Frauen auch in die Landessynoden wählbar waren. Informiert wird außerdem über die Entwicklung der Frauenanteile in den Kirchenparlamenten von 1945 bis in die aktuelle Wahlperiode.
 
Die Entwicklung des Frauenwahlrechts in der evangelischen Kirche sei bisher nicht wissenschaftlich aufgearbeitet worden, erklären die Herausgeberinnen des Ergänzungsbandes. Dieser solle auch dazu anregen, die Geschichte der Gleichstellung beim kirchlichen Wahlrecht weiter zu erforschen.
 

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VERSCHiedenes in Kürze

 

 

 

 

Dokumentarfilm „The Cleaners“

 

 

 

Tausende externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichten für Facebook, Youtube, Twitter und weitere Social-Media-Angebote Fotos und Videos. Der Film „The Cleaners“ erzählt von ihrer belastenden Arbeit, bei der sie im Sekundentakt über das Löschen oder Veröffentlichen entscheiden. Die Kriterien und Vorgaben dieser Arbeit sind eines der am besten geschützten Geheimnisse der Internet-Giganten. Wer kontrolliert, was wir sehen und was wir denken? Im Film werden junge Arbeiter*innen gezeigt, die stolz auf ihre Arbeit als Content Moderator*innen sind. Manche empfinden sogar eine christliche Pflicht, gegen das „Böse“ im World Wide Web zu kämpfen und die sozialen Plattformen, wie sie es nennen, „gesund“ zu halten. Viele sind aufgrund dieser Arbeit schwer traumatisiert. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stellt den Film jetzt in ihrer Mediathek online zur Verfügung. Auf der Homepage zum Film gibt es darüber hinaus umfassendes schulisches Begleitmaterial zum kostenfreien Download.
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Broschüre: „Vielfalt mit Profil. Jugend 2025“

 

Das Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) hat ein Booklet mit dem Titel „Vielfalt mit Profil. Jugend 2025 – Evangelische Kinder- und Jugendarbeit nach vorne denken“ herausgegeben. Die Broschüre dient zur Sensibilisierung für Entscheidungsträger innerhalb der EKvW. Dargestellt werden gesellschaftliche Veränderungen und mögliche Schwerpunkte von zukunftsfähiger evangelischer Kinder- und Jugendarbeit. Erhältlich ist die Publikation als Print, als Download und auch gesprochen vorgetragen als Hörbuch, zum Beispiel für Autofahrer und Pendler.
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Studie „Digital-Index 2018/2019“

 

Die Initiative D21 des Marktforschungsinstituts Katar DNS hat zusammen mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier den D21-Digital-Index 2018/2019 vorgestellt. Die Studie liefert jährlich ein umfassendes Lagebild zur Digitalen Gesellschaft. Sie misst den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung und zeigt, wie die Menschen den technologischen Fortschritt in ihrem Privat- und Berufsleben adaptieren. Zentrale Erkenntnis der Studie: Die Digitalisierung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der Index ist im Vergleich zum Vorjahr um zwei Punkte auf 55 von 100 möglichen Punkten gestiegen. Insgesamt sind jetzt 84 Prozent der Bevölkerung online (plus drei Prozent). Für den Anstieg verantwortlich sind vor allem die älteren Generationen. Eine weitere interessante Erkenntnis: Die Berufswelt wird digitaler, doch flexibles und mobiles Arbeiten ist immer noch die Ausnahme. Die Studie steht hier zum Download bereit.
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Glaubenskurs zu vier Kunstwerken

 

 

 

Die Künstler Marc Chagall, Otto Dix, Lukas Cranach der Ältere und Vincent van Gogh haben in der Bibel eine wichtige Inspirationsquelle für ihr künstlerisches Schaffen gefunden. Die Abteilung Missionarische Dienste der Evangelischen Landeskirche in Baden (EKiBa) hat nun unter dem Titel „Allein der Glaube - Allein die Schrift - Allein Christus - Allein die Gnade“ eine Arbeitshilfe für Gesprächsrunden herausgegeben. An vier Abenden wird jeweils ein Bild eines der vier Maler zugrunde gelegt. Das Gespräch vor dem Bild wird vorbereitet durch eine Präsentation zu den Lebensstationen des Künstlers. Selbstaussagen des Künstlers zum Glauben, zur Bibel und zu einzelnen Texten werden zu Gesprächsimpulsen und Anfragen an die Kursteilnehmenden. 
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Statistik zu Gottesdienstbesuchen

 

 

 

Die Statistik der EKD erfasst bei ihrer Zählung von Gottesdienstbesuchern lediglich die traditionellen „Hauptgottesdienste“ an den sogenannten Zählsonntagen (Invocavit, 1. Advent); hinzukommen wichtige Feiertage. Auf dieser Grundlage wird für das ganze Jahr hochgerechnet. Um wirklichkeitsnähere Gottesdienstzahlen zu erhalten, hat die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) in Kooperation mit dem EKD-Zentrum für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst im Kirchenkreis Herford ab März 2015 die Teilnahme an allen Gottesdiensten ein Jahr lang real gezählt. Dabei waren nicht nur die Sonn- und Feiertagsgottesdienste im Blick, sondern auch die zahlreichen werktäglichen Veranstaltungen einschließlich Bestattungen. Das Ergebnis, das jetzt in einer Broschüre vorliegt, zeigt: Das Gottesdienstangebot ist viel größer und vielfältiger, als die traditionellen Vorstellungen und die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Und das bedeutet wiederum, dass erheblich mehr Menschen Gottesdienste feiern als allgemein angenommen.
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Autor: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP gGmbH) /Relaisstation Öffentlichkeitsarbeit - 24.01.2019