Informationsservice der Relaisstation  Öffentlichkeitsarbeit 01/19, 10. Januar 2019

Kampagnen - Aktionen - Initiativen - PROJEKTE

 

Themenjahr „Zeit für Freiräume“

 

Unter dem Motto „... um des Menschen willen - Zeit für Freiräume 2019“ will die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers in diesem Jahr Routinen hinterfragen und Raum geben, sich auf Wesentliches zu besinnen. Das Themenjahr wurde am 6. Januar 2019 mit Gottesdiensten in den sechs Kirchensprengeln der Landeskirche eröffnet.

 

Das Jahr soll die mehr als 1.200 Kirchengemeinden und die Einrichtungen der hannoverschen Landeskirche anregen, darüber nachzudenken, was sie anders machen können und was Ursprung und Kern ihrer Arbeit ist. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter können Ideen dazu entwickeln, wie sie trotz Belastungen Ruhe und Kraft finden.

 

Zu dem Themenjahr sollen Angebote in Klöstern und „Oasentage“ ebenso beitragen wie Coaching, Seelsorgeangebote und Beratungen. Für die Aktion wurde auch die Smartphone-App „XRCS“ mit Übungen zu Achtsamkeit und Spiritualität entwickelt. Die Landeskirche verzichtet bewusst auf Großveranstaltungen.

 

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Kampagne „Platz für Asyl in Europa“

 

Zur Europawahl (26. Mai 2019) und zum Weltflüchtlingstag (20. Juni 2019) hat die Diakonie Württemberg die Kampagne „Platz für Asyl in Europa“ gestartet. Ziel ist es, mindestens 400 sogenannte Asylstühle zu gestalten, die am 15. Mai 2019 bei einer Veranstaltung zentral in Stuttgart ausgestellt werden. Mit der medienwirksamen Kampagne soll der Öffentlichkeit gezeigt werden, wie groß die Bereitschaft und das Engagement für Asyl in unserer Gesellschaft ist.

 

Die Aktion richtet sich an engagierte Gruppen und Einzelpersonen, die sich bis zum 15. April 2019 bei der Aktion anmelden und einen Asylstuhl gestalten.

 

Asylsteine und Asylkreuze haben in Süddeutschland eine lange Tradition. Ein besonderes Beispiel hierfür ist der „Betzinger Asylstuhl“, der sich heute in der Evangelischen Mauritiuskirche in Reutlingen befindet. Sinn der mittelalterlichen Asylstätten war, Menschen vor willkürlicher Gewalt zu schützen und eine Behandlung nach Recht und Gericht zu gewährleisten.

 

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Neue Evangelische Arbeitsstelle für Mission und Profilbildung (midi)

 

Mit der Einrichtung der neuen gemeinsamen Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung, kurz: midi, wollen die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Diakonie Deutschland und die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) das evangelische Profil schärfen. Im Zentrum des „Thinktanks“ solle die Frage stehen, wie Menschen heute vom Evangelium erreicht werden können, erklärt der midi-Kuratoriumsvorsitzende Michael Diener, der auch Mitglied im Rat der EKD ist.

 

Die Arbeitsstelle, die ihren Schwerpunkt auf Glaubensbildung und Spiritualität legen will, richtet sich mit ihren Ideen sowohl an die Mitarbeitenden von Kirche und Diakonie als auch an evangelische Christen und die Klienten der diakonischen Einrichtungen.

 

Die Arbeitsstelle mit Sitz beim Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung in Berlin hat 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ein Kuratorium mit je vier Vertretern der drei beteiligten Institutionen steuert die Arbeit von midi. Die Stelle hat ihre Arbeit Anfang des Jahres aufgenommen und wird Ende Mai 2019 feierlich eröffnet.

 

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Verschiedenes in Kürze    

 

App „Die-Bibel.de“

 

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hatte sich zur Einführung der neuen Lutherbibel für ein kostenfreies digitales Angebot ausgesprochen und die Unterstützung dafür nach einem Jahr verlängert. Nach Angaben der Deutschen Bibelgesellschaft ist die Lutherbibel 2017 mittlerweile über 250.000-mal für Smartphones und Tablets heruntergeladen worden. Mit weiteren Bibelübersetzungen wird die App jetzt unter dem Namen „Die-Bibel.de“ fortgeführt. Inzwischen sind auch die Gute Nachricht Bibel, die BasisBibel und die Lutherbibel 1984 in die App integriert. Außerdem ist seit dem Jahreswechsel der Ökumenische Bibelleseplan 2019 in der klassischen Form und als „Bibelleseplan kompakt“ verfügbar. Für die BasisBibel gibt es zusätzlich Bibellesepläne für die einzelnen Evangelien. Die App wird für Geräte mit den Betriebssystemen Android  und iOS angeboten. Mit der Installation gibt es die Lutherbibel 2017 kostenlos. Um die weiteren Übersetzungen herunterzuladen, ist eine Registrierung erforderlich.

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Buch „#unteilbar – Die Reden“  

 

Am 13. Oktober 2018 sind in Berlin Hunderttausende auf die Straße gegangen, um gegen den zunehmenden Rechtspopulismus und rechtsextremistisches Gedankengut zu demonstrieren und sich für Solidarität, Menschlichkeit und ein gleichberechtigtes Miteinander einzusetzen. Nun ist ein Buch erschienen, dass alle Reden enthält, die auf der Auftakt- und Abschlusskundgebung der #unteilbar-Demo gehalten wurden. Die Veröffentlichung des Buches ist ein Non-Profit-Projekt zugunsten von #unteilbar. Über 6000 Vereine, Initiativen und Einzelpersonen haben den #unteilbar-Aufruf unterzeichnet. Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderem die Diakonie Deutschland, Brot für die Welt, Aktion Sühnezeichen Friedensdienst und die Evangelischen Frauen in Deutschland.

 

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Publikation „Religiöse Bildung in der migrationssensiblen Schule“

 

Unter dem Titel „Religiöse Bildung in der migrationssensiblen Schule“ hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) einen Text veröffentlicht, der Bildungseinrichtungen dazu ermutigt, auf die religiösen Hintergründe und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen verstärkt einzugehen. In zwölf Thesen beschreibt darin die EKD-Kammer für Bildung und Erziehung, Kinder und Jugend, warum ein sensibler Umgang mit Migration und Religion notwendig ist. Der Text wendet sich an alle, die sich in der Schule und ihren Gremien, in Schulverwaltungen und Ministerien, in der Lehrerbildung und in den kirchlichen Unterstützungssystemen sowie in Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft mit der Entwicklung von Schule auseinandersetzen.

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Vortrag über Journalismus in kirchlichen Medien

 

Unter dem Titel „O komm, du Geist der Wahrheit“ hält chrismon-Chefredakteurin Ursula Ott am 17. Januar 2019 im Hospitalhof Stuttgart einen Vortrag über Journalismus in kirchlichen Medien. Wer bei einem kirchlichen Medium arbeitet, steht unter besonderer Beobachtung. Der ethische Anspruch an die Institution Kirche ist hoch. Also haben auch die Redaktionen eine hohe Verantwortung. Sie wollen nicht nur Sensationen und Skandale verbreiten, sondern Hoffnung und Zuversicht – Stichwort: konstruktiver Journalismus. Sie wollen mit ihren Interviewpartnern fair umgehen und ihre Autoren und Fotografen fair bezahlen. Sie wollen möglichst frei von ökonomischer Vereinnahmung bleiben – und müssen sich dennoch mit knapper werdenden Mitteln in einem Markt behaupten, der seit Beginn der Zeitungskrise ohnehin schwächelt. Wo bleibt der Anspruch, und wie sieht die Realität aus?

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Film des Monats Januar 2019: „Capernaum – Stadt der Hoffnung“

 

Als Film des Monats Januar zeichnet die Evangelische Filmjury den libanesischen Spielfilm „Capernaum – Stadt der Hoffnung“ von Nadine Labaki aus. Der Film erzählt von einem zwölfjährigen Jungen, der in einem Slum von Beirut um sein Überleben und seine Würde kämpft. Der Film läuft ab dem 17. Januar in den Kinos.

 

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Preise - Wettbewerbe - Auszeichnungen

 

Ausschreibung: „chrismon Gemeinde 2019“

 

Gemeinden bringen großartige Dinge auf den Weg, auf die man stolz sein kann – und über die man reden darf. Mit dem chrismon Gemeindewettbewerb will die evangelische Monatszeitschrift dieses Engagement würdigen. Über 600 Gemeinden haben sich in den vergangenen Jahren bereits daran beteiligt. Nun sucht chrismon in einem Jurywettbewerb mit Publikumsbeteiligung die „chrismon Gemeinde 2019“. Mitmachen können alle evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden, die der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehören. Die Bewerbung ist ab sofort unter chrismongemeinde.de möglich. Die Publikumswahl beginnt am 12. März und endet am 4. April 2019. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 € stellen die Bank für Kirche und Diakonie – KD-Bank, das Gustav-Adolf-Werk, Gemeindebrief – Magazin für Öffentlichkeitsarbeit und Brot für die Welt bereit.

 

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Neuer Preis für Öffentlichkeitsarbeit von Kirchengemeinden

 

Mit einem neuen Preis will der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm besonders gute Öffentlichkeitsarbeit in bayerischen Kirchengemeinden auszeichnen. Der Preis ist mit mehr als 6000 Euro dotiert und soll erstmals während der Tagung der Landessynode Ende März 2019 in Lindau verliehen werden. Bewerben können sich Kirchengemeinden mit einem besonders gelungenen Gemeindebrief, einer ansprechenden gemeindlichen Website oder mit Social-Media-Aktivitäten. Ein Zusatzpreis wird vergeben für das beste Konzept der abgestimmten Nutzung mehrerer Kommunikationskanäle. Bewerbungsschluss ist 15. Februar 2019.

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Autor: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP gGmbH) /Relaisstation Öffentlichkeitsarbeit - 11.01.2019