Schauspieler Martin Gruber präsentiert den WerteRaum in Brennpunkt-Grundschule

Schauspieler Martin Gruber mit Kindern der Eduard-Spranger-Grundschule im WerteRaum Workshop. Foto: Martin Gruber-Stiftung
Schauspieler Martin Gruber mit Kindern der Eduard-Spranger-Grundschule im WerteRaum Workshop. Foto: Martin Gruber-Stiftung

(München/jp) - „Gleichberechtigung“ und „die innere Stärke entdecken“ stehen nicht im normalen Schullehrplan. Trotzdem sind diese und ähnliche Werte wie Respekt, Toleranz, Gerechtigkeit und Höflichkeit wichtig im Umgang miteinander und als Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Darum vermittelt das Projekt WerteRaum (www.werteraum.org) genau diese Inhalte an Grundschulen und kommt dabei gut an.

 

Schüler, Lehrer und Rektorat der Eduard-Spranger-Grundschule im Münchner Hasenbergl warteten am 08. Oktober 2019 gespannt auf Schauspieler Martin Gruber, der mit seiner Stiftung (www.martin-gruber-stiftung.de) den Besuch des WerteRaums auf dem Pausenhof ermöglicht hat. „Wir freuen uns sehr, dass der WerteRaum wieder bei uns Station macht“, so Ursula Rester, Rektorin, und Ihre Konrektorin, Christine Metzger, ergänzt: „Ich unterrichte selber Kinder, die schon in 2017 den Workshop besucht haben und wir merken immer wieder, wie sie die Inhalte begleiten und stärken. Es wäre schön, wenn alle Kinder in den Genuss kommen würden.“

 

Schon 2017 wurde der WerteRaum durch das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration initiiert, aber jedes Jahr muss die Finanzierung erneut von Förderern und Sponsoren neu getragen werden. Seit den Anfängen haben mehr als 2.500 Kinder an zwölf ausgewählten Grundschulen in Bayern den WerteRaum besucht.

 

Dabei wurde zunächst ein Augenmerk auf Kinder mit Migrationshintergrund gelegt, denn das betrifft gut ein Fünftel der bayerischen Bevölkerung. Davon sind mehr als 660.000 Kinder oder Jugendliche, die von einer guten Integration profitieren, die gelernten Werte auch in ihre Familien tragen und damit die Grundlage für ein friedliches Miteinander legen.

 

In der überarbeiteten Ausrichtung lernen im WerteRaum nun Kinder mit und ohne Migrationshintergrund die in Bayern/ Deutschland gelebten Werte spielerisch kennen. In nachhaltig konzipierten Workshops wird der Begriff „Werte“ zu einem spannenden und greifbaren Erlebnis mit praktischen Übungen, Basteleinheiten, Liedern und Rollenspielen: Persönlich. Impulsgebend. Unterstützend.

 

„Wenn man sieht, wie die Kinder die Inhalte aufnehmen, mit welchem Spaß, aber auch mit welcher Ernsthaftigkeit sie an die Sache gehen, dann macht mir das große Hoffnung für die Zukunft. Für die Zukunft der Kinder, aber auch unserer Gesellschaft“, so Schauspieler Martin Gruber, Gründer der Martin Gruber-Stiftung und langjähriger WerteRaum-Unterstützer. Im Oktober 2019 ermöglichte seine Stiftung in Trägerschaft der Anton Schrobenhauser-Stiftung kids to life den Schülern der Eduard-Spranger-Grundschule in München-Hasenbergl eine WerteRaum-Woche.

 

Wolfgang Berchtold, Entwickler des WerteRaum-Konzepts und Geschäftsführer der durchführenden Agentur eo ipso Marke & Erlebnis GmbH: „Wir suchen immer Unterstützer, die uns helfen den Weg der Vermittlung mit uns zu gehen und an so viele Schulen wie möglich zu bringen. Wir freuen uns über jedes Interesse“.

 

 

 

Spendenaufruf 

Martin Gruber Stiftung

IBAN: DE02 7025 0150 0027 7638 38

 

 

 

 

Zur Martin Gruber-Stiftung

 

Martin Gruber gründete 2014 seine Stiftung, die seitdem Kinder in München, im Großraum München und ganz Bayern unterstützt. "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, bedürftige Kinder und Jugendliche zu helfen, die vom Leben benachteiligt wurden, durch körperliche, psychische oder soziale Beeinträchtigungen", sagt Martin Gruber.

 

Die Martin Gruber-Stiftung ist an die Anton Schrobenhauser Stiftung kids to life angeschlossen. Gemeinsam greifen sie den Münchner Kinderheime unter die Arme, aber auch anderen sozialen Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche in schweren Situationen fördern.

 

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Autorin: Martin Gruber-Stiftung / Joana Pinheiro; zusammengestellt von Gert Holle - 9.10.2019