Videopremiere: Matt Gresham zeigt Gefühl in "Say You Don't"

Matt Gresham | Say you Don’t (Warner Music)
Matt Gresham | Say you Don’t (Warner Music)

Was macht man, wenn von zwei glühenden Herzen eines erkaltet? Wenn das, was mal große Gefühle waren, sich für den einen Partner nur noch schal anfühlt, während der andere noch voller Leidenschaft ist? Matt Gresham widmet sich in seiner neuen Single „Say You Don’t“ diesem Zwiespalt – und sucht Antworten auf die quälende Frage, wieso eine Person, mit der man sein halbes Leben verbracht hat, plötzlich nicht mehr wiederzuerkennen ist. "Say You Don`t" ist ab sofort überall erhältlich.

 



„Our love is strong for all these years / So what has made your touch turn cold? / I made you laugh and held your tears / You’ve shown me everything I know“, reflektiert er zu Beginn über sanft gezupfte Gitarrenklänge und mit einer Stimme, die vorsichtig tastend und zugleich voll mühevoll unterdrückter Emotionen ist. „I want you like before / Now the only trace are the memories we make no more“, trauert Matt Gresham, doch als der Song nach und nach Fahrt aufnimmt – mit satten Synthie-Klängen, warmer Holz-Percussion einem steten, sanft treibenden Rhythmus –, befreit sich Matt Gresham mehr und mehr aus seiner Schockstarre und gibt seinen ungefilterten Gefühlen Raum: „So say you don’t want this, say you don’t need this / Of course it’s good to be honest / So maybe don’t touch me at all“, singt er voller Seele und Inbrunst, willens, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen. Doch vergebens: „I can see it in your face / Your heart is like a closing door“. 

So sonnig Matt Greshams Persönlichkeit ist, so intensiv und packend sind seine Songs. „Meine Freunde wundern sich immer: Du bist so ein lustiger Typ, aber wenn ich deine Texte höre, sind die so traurig und schwer“, kommentiert der 29-Jährige dazu. „Ich bin gewissermaßen mein eigener Psychologe. Ich sitze schreibe drüber. Und ich bin so froh, dass die Musik offen für diese Art von Themen ist“. Sein Hang zu leidenschaftlichen Lovesongs, in denen es um nicht weniger als alles geht, kommt dabei nicht von ungefähr: „Ich liebe Ray Charles, Adele, Otis Redding, die alten Soulsänger“, berichtet der Singer-Songwriter.
 
„Say You Don’t“ ist ein Vorbote des kommenden Debütalbums „Who Am I Now” von Matt Gresham, welches am 17. August 2018 erscheint. Wenig später ist der Australier in Deutschland auf Tour:
 

„Who Am I Now“-Tour 2018
18.09.2018 - Dresden, Ostpol
19.09.2018 - Frankfurt, Ponyhof
20.09.2018 - Hamburg, Reeperbahnfestival
21.09.2018 - Leipzig, Moritzbastei
23.09.2018 - Berlin, Musik und Frieden
24.09.2018 - Köln, Yuca
25.09.2018 - Stuttgart, Kellerklub
26.09.2018 - München, Ampere

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Autorin: Macheete / Mareen Eichinger; zusammengestellt von Gert Holle - 9.08.2018