Klingender Adventskalender - 7

It's a miracle - von Gert Holle

Grafik: Gert Holle
Grafik: Gert Holle

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Es war einmal in Israel
(Once upon a time in Israel)
in einer kalten Winternacht.
(in a cold dark Winternight)
Ein heller Stern war da zu sehn,
(There was a little lightning Star in sight)
wunderbare Himmelsmacht.
(cause a little child was born)

It
is a
miracle
miracle miracle
of god
miracle for all mankind
miracle miracle miracle
of love
miracle
for all
the time

The shepherds around Bethlehem
heard a soft and lovely voice:
Go on down to Bethlehem
then you'll see the royal child.

Es ist wunderbar
wunderbar
wunderbar von Gott
wunderbar für alle Zeit.
Es ist wunderbar,
wunderbar,
wunderbar für uns
wunderbare Weihnachtszeit

Melchior, Kaspar und Balthasar
kamen aus dem Orient,
Sie folgten dem Stern nach Bethlehem
zu dem neugeborenen Kind.

It's a miracle...

The little child called Jesus Christ
- we believe he's son of God -
laid down in a shabby crib
but the eyes shined all around.


It's a miracle ...

Now we remember the Holy Night
when God became a child
We celebrate the miracle
happy birthday Jesus Christ.

It's a miracle ...

 

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Die verrückten Weihnachtsmänner

- eine Bärchen-und-Rübe-Geschichte

 

7

 

Bärchen, Rübe, der Schneemann und der Pinguin machten es sich auf der Lichtung bequem. Aus Schnee bauten sie sich kleine Hocker.

„So“, sagte Rübe zum Schneemann, „du bist jetzt still!“

„Und du“, fuhr sie zum Pinguin gewandt fort, „erzählst jetzt mal.“

„Alscho, dasch ischt gansch einfasch“, sagte der Pinguin. „Isch bin der Weihnachtschmann. Aber leider habe isch meinen Schlitten verloren. Und meine Rentiere. Und all die Geschenke. Isch glaube, dieschesch Jahr musch Weihnaschten auschfallen...“

Dann fing er an zu weinen.

Der Schneemann legte seinen Arm um ihn und seufzte: „Ja, ich weiß, wie es dir geht. Mir geht es genauso.“

Und große Eistränen kullerten ihm wieder übers Gesicht.

„Mannomann“, stöhnte Bärchen, „da haben wir uns zwei Irre einge-fangen.“

„Aber...“, überlegte Rübe, „wenn ich nur wüsste, was hier los ist. Erst der Schneemann, dann der Pinguin, und auch diese roten Teile. Ich fürchte, da steckt ein ganz großes Problem hinter.“

„Psst“, flüsterte da Bärchen, „schau mal, Rübe. Der Pinguin hat etwas dabei. Eine Schachtel oder so.“

Rübe beugte sich etwas zur Seite. Ja, da war so eine Schachtel.

„Sag mal, Pinguin - äh, Entschuldigung, Weihnachtsmann. Hast du wirklich gar nichts dabei?“

„Wie? Was?“ antwortete der Pinguin. Er wischte sich die Tränen vom Gesicht. „Doch. Ja. Isch habe im Wald ein Schaschtel gefunden. Schehr geheimnischvoll. Aber mit meinen Flügeln krieg isch schie nischt auf.“

„Ich helf dir“, sagte Bärchen. Und der Pinguin reicht ihm die Schachtel.

„Wetten, dass ich weiß, was darin ist“, sagte Rübe.

„Du meinst...“, staunte Bärchen und flugs öffnete er die Schachtel. Tatsächlich - in der Schachtel lag nur etwas Rotes - ein weiteres rotes Teil

„Ich wusste es!“ rief Rübe.

„Das hilft uns aber auch nicht weiter“, meinte Bärchen. „Außerdem“, er blickte hoch zum Himmel, „es beginnt dunkel zu werden. Was werden wohl unsere Eltern sagen?“

 

Fortsetzung folgt

 

Copyright by Matthias Schwarz, Eichelstraße 30, 63667 Nidda - Nov 2013

 

 

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Autor: Gert Holle (Text & Musik/Heidelberg 1993) - 7.12.2020

 

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Die Krippen-Fotos sind im Krippen-Museum in Ulfa 2013 entstanden. Ein großes Dankeschön an Erika Kernstock aus Nidda-Ulfa, die dies ermöglicht hat.