Gesellschaft neu denken - Kinderrechte als Chance für alle

Symposion für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Verwaltung, Beratung sowie (sozial)pädagogische Fachkräfte in Institutionen und Einrichtungen

Foto: Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung
Foto: Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung

20.02.2024

 

(Wald-Michelbach/oikks) -  Vom 6. bis 8. Mai 2024 lädt das Odenwald-Institut der Bensheimer Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie zum Symposion „Gesellschaft neu denken – Kinderrechte als Chance für alle!“.

Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe in Verwaltung und Beratungsstellen im pädagogischen Bereich sowie Interessierte erhalten neben Fachinput aus den Perspektiven Wissenschaft, Medien und Praxis Raum für Austausch und Erfahrung in Workshops unter anderem zu persönlicher Resilienz im Alltag, Empowerment, zur Selbstfürsorge oder zum Umgang mit Konflikten.

 

Bewusstsein für Kinderrechte und deren Bedeutung für die Gesellschaft

Kinder und Jugendliche sollen noch besser geschützt und gefördert werden. Neben Nichtdiskriminierung, Vorrang des Kindeswohls, dem Recht auf Leben und Entwicklung geht es um das Recht auf Beteiligung.

Mit der Veranstaltung will das Odenwald-Institut dazu beitragen, das Bewusstsein für Kinderrechte und deren Bedeutung für die Gesellschaft zu stärken. Es lädt ein, die Perspektive von Kindern und Jugendlichen mehr in den Blick zu nehmen und konkrete Maßnahmen zu diskutieren, um die Situation für alle junge Menschen weiter zu verbessern.

 

Im Fokus: Umsetzbarkeit im Alltag und Resilienz

„Wir richten den Blick auf den herausfordernden Alltag sowohl in Verwaltungen als auch in der pädagogischen Arbeit, bieten Strategien und Methoden an und diskutieren, wie dieser gesund und selbstbestimmt bewältigt werden kann“, sagt Melanie Gehring-Weigele. Sie plant die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Karl Kübel Stiftung.

Vortragsthemen und Workshops sind unter anderem „Alle Zeit – eine Frage von Macht und Freiheit“, „Kinder aus gesellschaftlicher Perspektive und Gesellschaft aus Perspektive der Kinder“, Best Practice-Erfahrungen aus Fulda mit „Das neue SGB VIII in der kommunalen Sichtweise“ sowie aus Offenbach mit „Strategien gegen Kinderarmut“. Weitere Themen sind „Vielfalt in der Gesellschaft“, „Widerständen in der Gesellschaft begegnen“, „Flucht und Migration“, „Kinderarmut“ oder „Umgang mit belasteten Familien“, „Gewaltfreie Kommunikation“, „(Mentale) Gesundheit“ und „Selbstfürsorge in sozialen Berufen“.

 

Veranstaltungsort und -rahmen

Veranstaltungsort ist das Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung, Tromm 25, 69483 Wald-Michelbach. Das Symposion beginnt am Montag, 6. Mai 2024 um 16 Uhr und endet am Mittwoch, 8. Mai gegen 14 Uhr. Das Programm ist abrufbar unter www.odenwaldinstitut.de/symposion.

Die Mitarbeitenden beraten unter Telefon 06207 605-0 und E-Mail an info@odenwaldinstitut.de.

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Foto: Odenwald-Institut/Gregor Ott. Seminarhäuser auf der Tromm im Wald-Michelbacher Teil des Odenwald-Institut. Fotograf: Gregor Ott
Foto: Odenwald-Institut/Gregor Ott. Seminarhäuser auf der Tromm im Wald-Michelbacher Teil des Odenwald-Institut. Fotograf: Gregor Ott

Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung (OI):

 

Das zertifizierte Bildungsinstitut der Bensheimer Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie ist mit fünf eigenen Seminarhäusern und Buchhandlung auf der Tromm im südhessischen Odenwald beheimatet. Seit 1978 bietet es methoden- und werteorientierte Seminare, Aus- und Weiterbildungen für Beruf, Persönlichkeit und Familien sowie vom Kreis Bergstraße geförderte Jugendseminare, maßgeschneiderte Angebote und Prozessbegleitung für Unternehmen und Einrichtungen. Mit seinen Bildungsangeboten setzt sich das Institut für ein gelingendes Miteinander im gesamten Lebensumfeld ein – am Arbeitsplatz wie im persönlichen Leben. Viele Angebote sind von Verbänden zertifiziert, als Bildungsurlaub anerkannt sowie über Bund- und Länderprogramme förderfähig. Angeschlossen ist eine Buchhandlung im Seminarhaus „Trommer Hof“. Diese öffnet dienstags bis samstags von 13 bis 16 Uhr für jedermann.


Autorin: Marion Mirswa, Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung; zusammengestellt von Gert Holle - 20.02.2024