Journal / Wirtschaft

12.09.2018


Leichter reisen: Camping in Deutschland barrierefrei

Camping in Schilling / Ostfriesland. Foto: (c)www.ostfriesland.travel
Camping in Schilling / Ostfriesland. Foto: (c)www.ostfriesland.travel

 

 

(Erfurt/tpr) – Mit Grillenzirpen einschlafen und Vogelgezwitscher aufwachen: Camping tut gut, weil es naturnah und ein bisschen abenteuerlich ist. Doch das macht es auch beschwerlich. Senioren und Menschen mit Behinderungen wagen sich oft nicht an den Urlaub im Freien. Dabei gibt es immer mehr Regionen in Deutschland, die mit barrierefreien Plätzen und Angeboten gezielt Camper mit besonderen Anforderungen einladen. Die Initiative Leichter Reisen stellt vier besonders interessante Optionen vor.

 

 

 

- Ostfriesland: Meeresrauschen inklusive -

 

 

 

Es ist Weltnaturerbe, das vogelreichste Gebiet Europas und Deutschlands bedeutendster Naturraum: das Wattenmeer. Bei einem Urlaub auf den Campingplätzen Hooksiel und Schillig in Ostfriesland ist der Blick auf das Naturwunder inklusive. Der Platz in Hooksiel liegt direkt an der Nordsee.

 

Ein über vier Kilometer langer Sandstrand befindet sich in der Nähe. Auf der anderen Seite des Deiches gibt es Wanderwege und das „Hooksmeer“, ein zirka 70 Hektar großer Binnensee, auf dem Gäste Surfer und Segelboote beobachten können. In Schillig liegt der Campingplatz direkt am Sandstrand.

 

Hier können Rollstuhlfahrer das Wattenmeer während einer Wattwanderung kennen lernen. Besondere Wattmobile lassen sich dank großer Reifen mühelos durch den Sand schieben. Auf den beiden Campingplätzen sind behindertengerechte Sanitärräume und stufenlos zugängliche Restaurants und Bäcker selbstverständlich. Menschen mit Handicaps können nach Absprache auch am animierten Sportprogramm teilnehmen. Weitere barrierefreie Campingplätze an der Nordsee gibt es in Neuharlingersiel und Norddeich. Im Landesinnern im idyllischen Ammerland liegt der rollstuhlgerechte Campingplatz Westerstede. Zu beliebten Ausflugszielen wie dem Zwischenahner Meer, dem drittgrößten Binnensee Niedersachsens und dem Park der Gärten mit

 

40 verschiedenen Mustergärten ist es von dort aus nicht weit.

 

 

 

- Lausitzer Seenland: Sonnenuntergänge am See -

 

 

 

Keinen Meerblick, aber genauso traumhafte Aussichten aufs Wasser mit romantischen Sonnenuntergängen bieten die barrierefreien Campingplätze im Lausitzer Seenland zwischen Berlin und Dresden. Hier entsteht durch Flutung ehemaliger Tagebaue Europas größtes von Menschenhand geschaffenes Wasserparadies. Der Fünf-Sterne-Komfortcamping Senftenberger See hat sich auf die Zielgruppe 50plus eingerichtet und bietet seinen Gästen neben einer Sauna, auch Massage und einen Kräutergarten. Weniger luxuriös, dafür umso naturnaher ist das Hafencamp Senftenberger See, das von einem dichten Kiefernwald umgeben ist. Einfache Campinghütten mit Terrasse mit Seeblick und eine Zeltwiese stehen für Menschen mit Bewegungseinschränkungen zur Verfügung. Vom Camp aus starten Gäste mit Handicap mit dem Boot zu einer Tour um den See. Ein Lift hilft beim Einsteigen. In der Nähe des Campingplatzes können sich Urlauber außerdem ein Rad oder Handbike ausleihen und um den See fahren. Die Rundtour ist 18 Kilometer lang.

 

Bequemer ist eine Fahrt mit der Kleinbahn Seeschlange, die über eine Rampe erreicht werden kann. Barrierefreie Campingplätze gibt es zudem  am Rande des Naturparks „Niederlausitzer Heidelandschaft“ und auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofes.

 

 

 

- Fränkisches Seenland: Badevergnügen im Strandrollstuhl -

 

 

 

Auch im Fränkischen Seenland im Süden Deutschlands ist das Wasser ein ständiger Begleiter. Sieben Seen laden zum Baden, Wassersport und Naturgenuss ein. Die Ausflugsschiffe auf dem Altmühl- und dem Großen Brombachsee sind barrierefrei zugänglich und auch die Wege um die Seen sind größtenteils eben. Schattige Liegewiesen und lange Sandstrände am Altmühl- und Kleinen Brombachsee sind mit dem Rolli gut zu erreichen. In den Fahrradvermietungen am Altmühl- und am Brombachsee können kostenlos Strandrollstühle ausgeliehen werden. Mit ihnen können Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Wasser baden. Am Kleinen Brombachsee kommen Rollifahrer zudem direkt über eine Rampe am nahegelegenen Badestrand Langlau ins Wasser.

 

Die naturnahen Campingplätze Altmühlsee Camping Herzog, Seecamping Langlau am Kleinen Brombachsee und Camping Waldsee liegen in unmittelbarer Nähe zu den Seen. Bis zum Badestrand ist es nie weit. Auf Menschen mit Handicap sind die Gastgeber eingestellt: Gut ausgebaute Wege und behindertengerechte Sanitäranlagen gehören auf den Plätzen selbstverständlich dazu.

 

 

 

- Sächsische Schweiz: Blick auf Tafelberge -

 

 

 

Die Sächsische Schweiz bei Dresden beeindruckt mit majestätischen Tafelbergen, tiefen Schluchten und spektakulären Felsformationen. Mitten hindurch schlängelt sich die Elbe. Der Campingplatz am Treidlerweg in Königstein liegt direkt am Fluss. Von hier haben Urlauber einen guten Blick auf den imposanten Tafelberg Lilienstein und die mächtige Festung Königstein. Die Wehranlage ist ein beliebtes Ausflugsziel und über einen Aufzug gut mit dem Rollstuhl zu erreichen. Mit dem Handbike können Gäste vom Campingplatz aus zu einer Tour auf dem Elberadweg starten. Nicht an den Felsen, aber in der Nähe der schönsten Wandergipfel liegt der Waldcampingplatz in Pirna. Er steht mit einem Natursee und dem großen Wald für Ruhe und Erholung. Der barrierefreie Camping- und Freizeitpark LuxOase in Kleinröhrsdorf vor den Toren der Sächsischen Schweiz dagegen ist ein Paradies für Familien. Besonders beliebt bei den jüngsten Besuchern sind das Kinderwaschland, der Abenteuerspielplatz und der Stausee am Campingplatz.

 

 

 

Weitere Ideen für einen barrierefreien Urlaub für Alle liefern die Mitglieder der AG auf ihrer Website www.barrierefreie-reiseziele.de. ■

 

 

 

- Webseiten zu den Angeboten -

 

 

 

Ostfriesland

 

www.ostfriesland.de/service/barrierefreier-urlaub.html

 

Lausitzer Seenland

 

www.lausitzerseenland.de/de/barrierefrei.html

 

Fränkisches Seenland

 

www.seenland-barrierefrei.de/camping/

 

Sächsische Schweiz

 

www.saechsische-Schweiz.de/barrierefrei-reisen

 


Was steckt hinter Superfood, Detox und Co.? Wie gesund ist Fleisch? Wie entsteht Geschmack?

Die Wahrheit über unser Essen

Foto: polyband
Foto: polyband

Superfood, Detoxing, Smoothies und Co. – für gesunde Lebensmittel geben wir viel Geld aus. Gleichzeitig ist unsere Lust auf Fleisch fast unstillbar. Und wir sehnen uns nach authentischem Geschmack, der uns an unsere Kindheit erinnert. Wie passt das alles zusammen?
Können die neuen „Wundermittel“ und Lebensmitteltrends durch ihre Wirkung tatsächlich überzeugen? Wie viel Mühe und Geld muss man wirklich investieren, um sich gesund zu ernähren?
Wie können wir unseren Hunger nach Fleisch stillen, ohne unserer Umwelt dabei massiv zu schaden? Wie können wir es schaffen, mit gutem Gewissen leckeres Fleisch zu essen? Und kann unser Geschmackssinn so manipuliert werden, dass dies zu einer Revolution der gesamten Lebensmittel-Industrie führen und uns alle etwas gesünder machen könnte?
Die drei umfassenden BBC-Dokumentationen geben anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und mit Alltagschecks hierrauf überraschende und erstaunliche Antworten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genre:       Dokumentation Mensch & Medizin

 

Land:         Großbritannien

 

Regie:       Jacqueline Smith, Daniel Barry, Nicola Stockley

 

Produktion:   BBC Studios

 

 

 

EAN Code:   4006448768317

 

VÖ-Datum:   29.06.2018

 

FSK:             INFO-Programm

 

Laufzeit:       ca. 150 Min. (3 x 50 Min.)

 

Bildformat:    16x9 anamorph (1,78:1)

 

Sprache:       Deutsch
Dolby Digital 2.0

 

                    Englisch
Dolby Digital 2.0

 

Ländercode: 2

 

Anzahl Discs:          1

 

Verpackung: Softbox

 

 

 

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Autor: polyband; zusammengestellt von Gert Holle – 21.06.2018

 


Thomas Ramge, Viktor Mayer-Schönberger

Das Digital

Foto: Econ
Foto: Econ

Das neue Kapital" fürs 21. Jahrhundert

 

 

Wie entsteht ökonomischer Mehrwert im Kapitalismus? Und wie sollte er umverteilt werden? Das waren die zentralen Fragen, die Karl Marx am Übergang zum Industrie-Kapitalismus in „Das Kapital“ auf radikale Weise beantwortete. Viktor Mayer-Schönberger und Thomas Ramge beantworten die gleichen Fragen am Übergang zum globalen Datenkapitalismus neu. Wir können mit Daten den Markt neu erfinden - und Wohlstand für alle schaffen. Dazu müssen Big Data, Automatisierung und Künstliche Intelligenz ihr Potenzial voll entfalten können. Den Effizienzgewinn dürfen nicht allein die großen Datenmonopolisten einstreichen. Nur wenn dieser allen zugute kommt, schaffen wir eine digitale soziale Marktwirtschaft. In der aber werden Geld und Banken eine untergeordnete Rolle spielen. Ein Meilenstein der Wirtschaftsliteratur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viktor Mayer-Schönberger 

Viktor Mayer-Schönberger war zehn Jahre Professor in Harvard und hat heute den Lehrstuhl für Internet Governance in Oxford. Bekannt wurde er durch sein Engagement für das digitale Vergessen im Internet und seinen weltweiten Bestseller »BIG DATA«. 

 

Thomas Ramge 

Thomas Ramge ist Technologie-Korrespondent bei brand eins und schreibt für The Economist. Er wurde mit zahlreichen Journalistenpreisen ausgezeichnet. Ramge hat elf Sachbücher veröffentlicht, darunter den Spiegel-Bestseller »Die Flicks« und »Wirtschaft verstehen mit Infografiken« (zusammen mit Jan Schwochow). 

 

Thomas Ramge, Viktor Mayer-Schönberger

Das Digital

 

Hardcover mit Schutzumschlag

 

304 Seiten

 

ISBN-13 9783430202336

 

€ 25,00 [D] € 25,70 [A]

 

Econ 

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Autor: Econ Verlag; zusammengestellt von Gert Holle – 13.10.2017

 


Boris Grundl

Verstehen heißt nicht einverstanden sein

Foto: Econ
Foto: Econ

 

Wer versteht, gewinnt!

 

 

Verstehen ist der Erfolgsfaktor der Zukunft. Wer tief versteht, sieht klarer, erkennt, worum es im Kern geht, und trifft die besten Entscheidungen. Und wer tiefer verstehen will, muss überhaupt nicht einverstanden sein. Egal, ob es dabei um Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Familie geht. Boris Grundl zeigt, wie wir uns von oberflächlichem Schwarz-weiß-Denken verabschieden und unseren Charakter formen. Wir lernen, wie wir klug hinhören, differenziert bewerten, Perspektiven wechseln und unsere Sicht erweitern. Wer verstanden hat, handelt aus Überzeugung. So bekommen wir Haltung, werden innerlich frei – und gewinnen.

 

 

Die Welt um uns herum ist hektisch und laut geworden. Die permanente Zunahme von Komplexität und Tempo im Leben zerrt an uns, an unseren Nerven, an unseren Beziehungen und an unserer Gesundheit. Wir haben »keine Zeit«, sind »schwer beschäftigt« und wollen uns »durchsetzen«. Im Ergebnis dominiert das Trennende das Verbindende. Es entstehen überflüssige Konflikte, welche Unmengen an Zeit, Geld und Nerven kosten. Immer tiefere Risse spalten unsere Gesellschaft, fördern politische Extreme, hemmen Unternehmen, und trennen manchmal Familien.

 

 

»Verstehen ist eine Lebensaufgabe«, das sagt der Menschenentwickler und Erfolgsautor Boris Grundl. Er stellt dem Wahnsinn von »höher, schneller, weiter« sein Konzept von »flexibler, klarer, tiefer« entgegen. Mehr Substanz und Wirkung, weniger Aktionismus und Beschäftigung. Grundl weiß wovon er spricht: Er stand auf dem Gipfel und fiel ins Bodenlose – vom Spitzensportler zum zu 90 Prozent gelähmten Hartz-IV-Empfänger im Rollstuhl. Heute ist er einer der gefragtesten Führungsexperten Europas, glücklicher Familienvater und lebt in Spanien und Deutschland.

 

 

Für Boris Grundl ist »verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen« der entscheidende Erfolgsfaktor der Zukunft. Es ist ein lohnender Weg: erst klug hinhören, dann differenziert bewerten, die Perspektive wechseln, den eigenen Standpunkt prüfen, Haltung gewinnen, konsequent handeln und schließlich der eigenen Überzeugung folgen. So entsteht innere Freiheit.

 

 

 

Boris Grundl

 

Boris Grundl ist Managementberater, Unternehmer, Führungsexperte, Coach und Redner. Mit seiner Leadership-Akademie berät er Firmen wie Daimler, SAP oder die Deutsche Bank. Er ist Gastdozent an mehreren Universitäten, hat regelmäßig Kolumnen in der Frankfurter Rundschau, in Wirtschaft + Weiterbildung sowie dem F&E Manager, er erforscht das Thema Verantwortung (www.verantwortungsindex.de) und setzt sich ehrenamtlich für Schüler ein. Bei Econ sind von ihm folgende Bücher erschienen: Steh auf! (2008), Diktatur der Gutmenschen (2010), Die Zeit der Macher ist vorbei (2012) und Mach mich glücklich (2014). Er ist Gastdozent an mehreren Universitäten und

 

 

 

Boris Grundl

Verstehen heißt nicht einverstanden sein

 

Hardcover

 

Klappenbroschur

 

320 Seiten

 

ISBN-13 9783430202442

 

Econ

 

€ 18,00 [D] € 18,50 [A]

 

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Autor: Econ Verlag; zusammengestellt von Gert Holle – 13.10.2017

 


Weibliche Risikofreude ist auch eine gesellschaftliche Aufgabe

Foto: Jane Uhlig PR
Foto: Jane Uhlig PR

(Feldkirchen bei München/ju) - Amali de Alwis ist CEO von Code First: Girls, einem mehrfach preisgekrönten sozialen Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Zahl der Frauen in der Tech- und Startup-Branche zu erhöhen. In den letzten drei Jahren hat Code First: Girls mehr als 2,5 Millionen Pfund in Form von kostenfreier Tech-Ausbildung bereitgestellt und ist damit der größte Anbieter von Programmier-Kursen für Frauen in Großbritannien.

 

 Amali de Alwis ist zudem Mitglied des Projektvorstands bei Tech Talent Charter, einem Zusammenschluss verschiedener Organisationen, die sich für mehr Vielfalt in der britischen Tech-Branche engagieren, engagiert sich als Mentorin bei CommonwealthFirst, einer Organisation, die kleine und mittelständische Unternehmen in 52 englischsprachigen Ländern fördern und sie ist Vorsitzende des BIMA Diversity Panels - BIMA ist die britische digitale Community und bringt im Rahmen von Netzwerkveranstaltungen und Think Tanks die Community regelmäßig zum Austausch zusammen – und sie ist Stipendiatin der Royal Society for the Encouragement of Arts, Manufactures and Commerce.

 

 

 

 

 

 

 

Sie haben einmal in einem Interview gesagt: „Eine der größten Herausforderungen für Frauen ist es, das Selbstvertrauen zu haben, Führungspositionen einzunehmen oder eine Firma zu gründen.“ Brauchen wir mehr weibliche Vorbilder?

 

Auf jeden Fall. Es wäre großartig, wenn wir mehr weibliche Vorbilder in der Branche hätten! Wir alle schauen schließlich auf zu den Ikonen der Branche. Wenn wir allerdings an die großen Namen in der Tech-Branche denken, fallen uns eher selten Frauen ein. Ich fände es sehr wichtig, mehr weibliche Vorbilder zu haben, denn es gibt sie, die Frauen, die Großartiges in der Branche geleistet haben - aber leider kennt sie kaum jemand. 

 

Zudem denke ich, dass es nicht immer nur um hochkarätige Leute in der Branche geht. Es geht auch darum, spannende Personen im eigenen Unternehmen zu identifizieren, zu denen man aufblicken kann. Als ich noch in größeren Unternehmen arbeitete, habe ich in meiner Firma geschaut, wessen Job ich gern machen würde, wer ich gern in Zukunft sein würde. Und wenn ich hochschaute und da war niemand, mit dem ich mich identifizieren konnte, dann hat mich das sehr entmutigt, weiterhin für diese Firma zu arbeiten.

 

Ich bin jemand, der ein gesundes Selbstvertrauen hat, aber auch ich brauche jemanden, zu dem ich aufschauen kann. Ich muss sehen, was die Menschen auf den oberen Etagen tun und wie sie dorthin gekommen sind. Denn wenn ich zehn Menschen sehe, die etwas tun, das ich gut finde, dann habe ich für mich zehn verschiedene Möglichkeiten gefunden, die für mich in den verschiedenen Stufen meiner Karriere funktionieren könnten. Und darauf arbeite ich dann hin.

 

 

Wer sind Ihre Vorbilder?

 

Wenn es um persönliche Idole geht, muss ich an Stephanie Shirley denken. Sie ist so ein großartiges Vorbild für Frauen! Sie hat in den 60er-Jahren eine Software-Firma gegründet, also in einer Zeit, in der keiner wirklich über Software sprach, geschweige denn über Frauen und Software. Ein weiteres Vorbild für mich ist Grace Hopper, die den ersten Compiler geschrieben hat. Und es gibt noch so viele andere spannende Persönlichkeiten, die inspirierende Dinge getan haben. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Frauen bekannter gemacht werden!

  

 

Die Zahl der weiblichen Gründer in der Tech-Branche ist sehr gering. Was glauben Sie hindert Frauen, ein Unternehmen zu gründen?

 

Das hat ganz unterschiedliche Gründe. Es ist ja nicht so, dass es nicht genug Frauen gäbe, die erstaunliche Dinge tun, aber die meisten stehen nicht als erfolgreiche Tech-Unternehmerinnen im Rampenlicht. Wenn wir an die erfolgreichen Entrepreneure in dieser Branche denken, denken wir Mark Zuckerberg von Facebook oder Reid Hoffman, der zum Beispiel LinkedIn mitgründete. Da sind wir wieder bei Vorbildern: Frauen brauchen sie ganz dringend!

 

Aber es geht auch um ein anderes Thema: Frauen und Risiko. Ermutigen wir unsere Mädchen, in ihrer Karriere Risiken einzugehen? Und ermutigen wir unsere Mädchen, etwas zu tun, was ein Risiko wäre und potenziell zu Verlusten führen kann? Für Entrepreneure ist das Unternehmertum eine Achterbahnfahrt, Erfolg und Scheitern können nah beieinander liegen. Können wir uns das für unsere Mädchen vorstellen? Oder erwarten wir, dass sie risikoaverser sind, um in der Lage zu sein, für ihre Kinder und Familien zu sorgen? Das sind Fragen, die es meines Erachtens von gesellschaftlicher Seite aus zu klären gibt.

  

 

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Frauen größere Probleme haben, Finanzmittel für ihre Unternehmungen zu erhalten. Wie können wir dieses Problem Ihrer Meinung nach lösen?

 

Das ist eine sehr schwierige Frage. Es hat in den vergangenen Jahren eine Menge Diskussionen rund um das Thema Frauen und Investitionen, VC‘s und Business Angel gegeben. Grundsätzlich würde ich sagen, dass Investoren immer nach einem guten „Match“ suchen. Und wenn Investoren einen bestimmten Hintergrund haben, dann werden die Unternehmen, in die sie investieren, höchstwahrscheinlich einen ähnlichen Background haben. Anders formuliert: Sie suchen jemanden, der ihnen vertraut wirkt. Und da es nicht sehr viele weibliche Investoren gibt, sehen wir auch weniger Frauen, die eine Finanzierung erhalten.

 

Aber wir sollten uns auch fragen, warum nicht mehr Frauen als Investoren agieren. In Großbritannien zum Beispiel gibt es Business-Angel-Verbände, die mit Angel-Investoren zusammenarbeiten und versuchen, Frauen, die bereits mitten im Berufsleben stehen und jährlich ein paar tausend Pfund an Boni zur Verfügung haben, dafür zu interessieren, sich auch als Investoren zu betätigen. Ich denke, dass wir Frauen im Laufe unserer beruflichen Karriere lernen müssen, was es bedeutet, selbst Investor zu werden. Wir sollten in andere Frauen und ihre Projekte und Unternehmen investieren – damit diese auch erfolgreich und finanziell mächtig werden können.

  

 

Viele Gründerteams sagen, dass sie gern eine Frau als Co-Founder gehabt hätten, aber niemanden gefunden haben. Sind gemischte Teams wirklich erfolgreicher?

 

Ja, ich würde auf jeden Fall sagen, dass diverse Teams erfolgreicher sind. Und ich würde auch allen Gründern, die behaupten, sie hätten vergeblich versucht eine weibliche Mitgründerin zu finden, sagen, dass sie besser suchen sollten. Wenn Gründer Dinge weiterhin so angehen, wie sie es immer getan haben, dann werden sie sich nicht ändern. Wenn sie anders sein wollen, müssen sie sich eine andere Arbeitsweise aneignen. Und wenn sie auf der Suche nach Menschen für eine Tech-Position sind, kann ich ihnen sagen: Menschen zu finden, die Tech-Fähigkeiten besitzen, ist wirklich schwierig. Frauen zu finden, die technische Fähigkeiten besitzen, ist noch schwieriger. Also müssen sie kreativer suchen, sie müssen außerhalb ihres gewohnten Kreises suchen und vor allem dürfen sie nicht rein nach IT-Profilen Ausschau halten.

 

Im Grunde ist es wie mit den Zielvorgaben für das kommende Geschäftsjahr im Unternehmen. Wer seine Einnahmen im kommenden Jahr erhöhen will, sollte genau schauen, was er dafür tun kann. Er muss sich neue Ideen überlegen, wie er seine Einnahmen erhöhen kann: Was sind neue Produkte oder neue Märkte? Gleiches gilt bei der Personalsuche: Suchen Sie in anderen Branchen nach spannenden Profilen, tun Sie die Dinge anders als bisher. Setzen Sie Ziele, die Sie erreichen wollen und entwickeln Sie eine Taktik, in welcher Weise Sie diese Ziele erreichen wollen. Engagieren Sie sich stärker in Ihrem Recruitment-Prozess. Fangen Sie an, die Dinge anders zu tun, dann finden Sie auch passende Mitgründerinnen.

 

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Autorin: Jane Uhlig PR - 9.10.2017

 



Chancen und Risiken einer vielstimmigen Identität

Seele und Geld

Foto: Patmos
Foto: Patmos

 

Geld spielt für unser Wohlergehen eine wichtige Rolle. Wünsche, Ängste, Gefühle von Sicherheit und Unsicherheit sind damit verbunden. Geld hat auch Einfluss auf unser Selbstverständnis: Die finanziellen Möglichkeiten eines Menschen bestimmen die verschiedenen Facetten seiner Identität.


Welche psychischen Muster spielen beim Umgang mit Geld eine Rolle? Was macht es mit Menschen, wenn Konsum, Besitz und Reichtum zentrale Werte und Ziele der Gesellschaft sind, in der sie leben? Woher kommen die Magie und die Macht des Geldes? Anhand dieser und ähnlicher Fragen wird der Zusammenhang von Psyche, Geld und Identität aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet.

 

 

 

Brigitte Dorst, Professorin für Psychologie, Jung’sche Analytikerin und Psychotherapeutin in eigener Praxis in Münster, ist Lehranalytikerin am C. G. Jung-Institut Stuttgart e.V. und Wissenschaftliche Leiterin der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie.

 

 

 

Christiane Neuen, im Vorstand der C. G. Jung-Gesellschaft Köln, ist Lektorin für Psychologie.

 

 

 

Wolfgang Teichert, Theologe, Pfarrer und Lehrbiblio- dramatiker, Wissenschaftlicher Leiter der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie, leitet die Christliche Akademie des VCH e.V.

 

 

 

  • was Geld mit uns macht
  • eine ungewöhnliche Zusammenschau
  • mit Beiträgen von Christina von Braun, Daniel Hell, Klaus Ottomeyer u.a.

 

 

 

 

 

 

Brigitte Dorst / Christiane Neuen / Wolfgang Teichert (Hg.)

 

Seele und Geld

 

1. Auflage 2017

 

Format 14 x 22 cm

 

200 Seiten

 

Paperback

 

ISBN: 978-3-8436-1000-1

 

€ 23,00 inkl. MwSt. zzgl. evtl. Versandkosten

 

 

 

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Autor: Patmos; zusammengestellt von Gert Holle – 30.09.2017

 


Wie Sie Ihre Beziehung zu Geld verändern und glücklicher leben

More than Money

Foto: Wiley-vch
Foto: Wiley-vch

 

Das Thema Geld füllt bereits zahlreiche Bibliotheken. Angesichts der aktuellen weltpolitischen und auch wirtschaftlichen Geschehnisse steigen die Ängste und Unsicherheiten der Menschen betreffend ihre finanzielle Zukunft. Sie sorgen sich um ihre Jobs, ihre Altersversorgung, den Euro, den Fortbestand der Finanzmärkte, machen sich Gedanken, was ihre diversen Versicherungen später noch wert sein mögen, ob sie ihren gewohnten Lebensstandard halten können. Viele malen sich diverse geistige Katastrophenszenarien aus und erstarren in von Sorge getriebenen Gedankenmustern. Andere wiederum verfügen über ausreichende Mittel, sind aber in der Tretmühle des Geldverdienens dermaßen heftig verhaftet und verstrickt, dass sie keine Zeit mehr haben, richtig und bewusst zu leben. Kurz gesagt: Gelassenheit und ein entspannter Umgang mit Geld sehen anders aus. Es ist an der Zeit für ein neues Denken in all diesen Bereichen, vor allem zum Thema Geld.

"More than money" basiert auf einem ungewöhnlichen Ansatz für die brisante Thematik Geld. Es zeigt nicht, wie man Millionär wird. Es enthält keine Investment-Tipps oder Börsenstrategien. Und es zeigt auch nicht, wie Haushaltsbücher effizient geführt werden.
"More than money" schildert den individuellen und sicher nicht immer einfachen Weg, wie wir alle einen wirklich entspannten Umgang mit Geld erreichen können - völlig unabhängig davon, wie viel Geld wir tatsächlich im Moment besitzen.

 

 

 

 


Andreas Enrico Brell beschreibt in diesem Buch den individuellen Weg zu mehr Geld und gleichzeitig zu mehr Zeit, zu mehr Lebensqualität, zu besseren Beziehungen, erhöhter Gelassenheit und vor allem zu einer ganzheitlichen Erfüllung und Glück im Leben. Hierzu bedarf es einer neuen Einstellung, dem neuen Denken zu und über Geld. Er ist davon überzeugt, dass Geldnot immer nur das äußere Anzeichen eines viel tiefer liegenden Verhaltensmusters darstellt. Wer es schafft, diese Verhaltensmuster zu ändern, ändert damit automatisch auch den persönlichen Umgang mit der Materie Geld.
Der Leser lernt, wie er mit dem wichtigen "Gut" Geld - vor allem auch gedanklich - maßvoll, optimal, entspannt aber doch konsequent und zielorientiert umgeht. Dieses Buch liefert allen, die mit Geld zu tun haben - also uns allen - nachweislich pragmatisch wirksame, vom Autor in seiner langjährigen Praxis als Finanzmakler erprobte Einsichten und Ansätze, langfristig in Bezug auf die Materie Geld wirklich sorgfältig, verlässlich, aber gleichzeitig auch entspannt und gelassen zu denken und zu agieren und dabei auch alle anderen Lebensbereiche erfüllend auszubalancieren.


Es geht im Wesentlichen um diese fünf Lebensbereiche: Zeit, Gesundheit, Beruf, Beziehungen und eben Finanzen. Das Buch behandelt diese Bereiche aus der Sicht von Geld und zeigt klar auf, dass erst dann, wenn alle diese Bereiche in Balance sind, ein wirklich entspanntes Leben entsteht. Andreas Enrico Brell zeigt, dass dies nur funktioniert, wenn wir auch unsere Gedanken und Gefühle, persönlichen Werte und den eigentlichen Sinn des Lebens in den Vordergrund dieses neuen Denkens stellen.


Mit zahlreichen humorvollen Beispielen aus seiner beruflichen Praxis und aus seinem eigenen Leben sorgt Andreas Enrico Brell zudem für echtes Lesevergnügen.

 

 

 

Andreas Enrico Brell weist nicht nur den Weg zur wirklichen finanziellen Freiheit, sondern auch zur inneren Zufriedenheit. Es ist kein Finanzratgeber, sondern eine Aufforderung, sukzessive und vertrauensvoll alle Lebensbereiche in Balance zu bringen und zu halten.

 

 

Andreas Enrico Brell

 

More than Money

 

Wie Sie Ihre Beziehung zu Geld verändern und glücklicher leben

 

1. Auflage September 2017
244 Seiten, Hardcover
Fachbuch

 

ISBN: 978-3-527-50925-6

 

Wiley-VCH, Weinheim

 

Preis: 19,99 €

 

Preis inkl. MwSt, zzgl. Versand

 

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Autor: Wiley-vch; zusammengestellt von Gert Holle – 26.09.2017

 

 

 


OECD (Hg.): Bildung auf einen Blick 2017

Foto: wbv
Foto: wbv

 

Junge Bildungsteilnehmer brauchen bei der Auswahl ihrer beruflichen Laufbahn mehr Beratung und Unterstützung. Diesen Anspruch formuliert OECD-Generalsekretär Angel Gurrìa im Vorwort der neuen OECD-Studie 'Bildung auf einen Blick 2017' und bezieht sich dabei auf die Daten zum Schwerpunktthema Fächergruppen und Berufswahl. Die Ergebnisse der Studie 2017 zeigen unter anderem, dass Studienabgänger der sogenannten MINT-Fächer ¿ Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ¿ auf dem Arbeitsmarkt unterschiedlich erfolgreich sind. Ingenieure und IT-Spezialisten haben bessere Beschäftigungsaussichten als Studienabgänger der Fächergruppen Naturwissenschaften, Mathematik und Statistik.


Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) analysiert in der jährlich erscheinenden Studie die Entwicklung der Bildungssysteme ihrer Mitglieds- und Partnerländer. Insgesamt haben 35 OECD-Mitgliedsländer sowie einige Partnerländer, wie Costa Rica und Litauen, an der Studie 2017 teilgenommen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen Merkmale der Bildungssysteme, wie zum Beispiel typisches Eintritts- und Abschlussalter, Bildungsergebnisse und -erträge, Bildungsressourcen und -zugang, Bildungsbeteiligung und -verlauf sowie Lernumfelder und die Organisation von Schulen. In den Ergebnissen werden positive Entwicklungen sichtbar, aber auch neue Aufgabenfelder. Die Auswertungen zeigen beispielsweise, dass Erwachsene heute besser ausgebildet sind als im Jahr 2000. Der größte Teil der 25- bis 34-jährigen Arbeitskräfte hat einen akademischen Abschluss.

In den Schulsystemen zeichnen sich neue Aufgabenfelder ab. Der Lehrerberuf leidet in vielen Ländern unter vergleichsweise niedrigen Gehältern und dem demografischen Faktor, denn 2015 waren bereits 35 Prozent der Primar- und Sekundarlehrkräfte in den teilnehmenden Ländern mindestens 50 Jahre alt.

- Digital und gedruckt -
'Bildung auf einen Blick 2017' ist die deutschsprachige Ausgabe der OECD-Studie 'Education at a Glance 2017' und erscheint im Bielefelder W. Bertelsmann Verlag (wbv). Die digitale Ausgabe steht kostenfrei bei wbv Open Access zur Verfügung, gedruckt ist die Studie bei wbv.de und im Buchhandel erhältlich.

-Daten und Auswertung-
Datenquellen für Bildung auf einen Blick 2016 sind die PISA-Studie sowie weitere OECD-Studien und -Statistiken. Das grundlegende Instrument zur Auswertung der Daten sind Indikatoren, die von der OECD entwickelt wurden. Sie ermöglichen direkte Vergleiche zwischen unterschiedlichen Bildungssystemen, Bildungsniveaus und Bedingungen für Bildung und lassen Operationsmodi und Ergebnisse von Bildungssystemen sichtbar werden.

In 'Bildung auf einen Blick 2017' liefern zwei neue Indikatoren erstmals Vergleichsdaten zu den Erfolgsquoten im Sekundarbereich II sowie zu den Zugangskriterien für den Tertiärbereich. Ein neues Kapitel widmet sich dem bildungspolitischen Ziel der Agenda 2030. Die OECD informiert auf einer Themenwebsite über die verwendeten Berechnungsmethoden und Datenquellen sowie über die Interpretation der Indikatoren und ihre Datenmodelle.

 

Der Autor

 

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kooperiert mit den Regierungen von 35 Ländern, um die Herausforderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt zu bewältigen, die mit der Globalisierung der Weltwirtschaft verbunden sind. Seit über 50 Jahren ist die OECD weltweit eine der größten und zuverlässigsten Quellen für wirtschaftliche und soziale Statistiken.

 

 

 

 

 

 

 

OECD (Hg.)

Bildung auf einen Blick 2017

 

OECD-Indikatoren

 

Print:

 

2017, 568 Seiten, 69,00 €

 

 

 

ISBN: 978-3-7639-5910-5

 

 

 

E-Book:

 

2017, 568 Seiten, kostenlos

 

 

 

DOI: 10.3278/6001821kw

 

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Autor: wbv; zusammengestellt von Gert Holle - 19.09.2017

 


Mit Schwarmintelligenz zum Unternehmenserfolg. Was Fach- und Führungskräfte von Ameisen lernen können

ManagemANT

Foto: Frankfurter Allgemeine Buch
Foto: Frankfurter Allgemeine Buch

Schwarmintelligenz nutzbar machen

 

 

Gewiss verwenden Sie ein Navigationssystem. Dann verlassen Sie sich bereits auf die Leistungen von Ameisen. Warum? Weil die gängigen Navis mit dem sogenannten Ameisenalgorithmus programmiert sind und dieser Ihnen den „besten“ Weg von A nach B zeigt, genauso wie es Ameisen seit über 100 Millionen Jahren  tun.

 

 

Auch wenn Ameisen in Völkern leben, funktioniert ihre kollektive Intelligenz wie in Schwärmen. Übertragen auf unser unternehmerisches Dasein lassen sich einige wesentliche Mechanismen der Schwarmintelligenz herauskristallisieren und zum Nutzen aller Beteiligten in unserer Arbeitswelt umsetzen, wie z. B. im  Teambuilding oder bei Prognoseschwierigkeiten. Die Herausforderung besteht darin, die notwendigen Rahmenbedingungen zu setzen, so dass die Erfolge zum Tragen kommen können. Wie? Das zeigt dieses Buch in eindrucksvoller Weise, so dass der Leser einen fundierten Handlungsrahmen für den Erfolg erhält.

 

 

Ernst Kurzmann ist Unternehmensberater, Wirtschaftstrainer und Dozent in den Fachgebieten Internationalisierung, Logistik und Supply Chain Management.

 

 

Johannes-Paul Fladerer hat Biologie und Pharmazie studiert und hält Vorträge über die Verhaltensbiologie von Ameisen und über Schwarmverhalten im Allgemeinen. Er beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Verhaltensforschung von Ameisen...

 

 

Ernst Kurzmann, Johannes-Paul Fladerer

ManagemANT

Mit Schwarmintelligenz zum Unternehmenserfolg. Was Fach- und Führungskräfte von Ameisen lernen können

 

Veröffentlichungsdatum: August 2017

 

Auflage: 1. Auflage

 

Sprache: Deutsch

 

Preis: 19,90 €

 

Format: Hardcover, 176 Seiten

 

ISBN: 978-3-95601-208-2

 

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Autor: F.A.Z. Buch; zusammengestellt von Gert Holle - 23.08.2017

 

 

 


Ab 1. September 2017 auf DVD und als VOD erhältlich

BAUER UNSER

Der hochgelobte Dokumentarfilm BAUER UNSER erscheint am 1. September 2017 auf DVD und als VOD bei MFA+ FilmDistribution.

Der von Helmut Grasser (WE FEED THE WORLD, MORE THAN HONEY) produzierte BAUER UNSER ist zugleich informativ, gut recherchiert

und unterhaltsam

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BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Bauernhöfen zugeht. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

 

BAUER UNSER ist ein sehenswerter und spannender Film, in dem deutlich wird, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der

Industrie kapitulieren. Weit entfernt von rosigen Bildern einer ländlichen Idylle gibt es dennoch Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Bio-Schafzüchterin Maria Vogt eigenhändig Schafe melkt und frohlockt: „Hey, es geht ja auch ganz anders!“

 

BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als KonsumentIn das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

 

"Dieser Film öffnet die Augen!" - CossMoss

 

"Robert Schabus weckt die Sinne." - DER SPIEGEL

 

„Einer der bislang besten Filme zum Thema: informativ, klug argumentierend und stets darum bemüht, die Auswirkungen bestimmter

Entscheidungen in einem komplexen und globalen System sichtbar zu machen.“ Zitty

 

„Das ist Bildung im besten Sinne.“ Süddeutsche Zeitung

 

BAUER UNSER

Regie: Robert Schabus

Österreich / Belgien / Frankreich 2016 /

Dokumentarfilm / 88 Min. + Specials: Interview mit Regisseur Robert Schabus,

nicht verwendete Interviews, Trailer, Trailershow

 

 

Mit: José Bové, Fritz Grojer, Benedikt Haerlin, Phil Hogan, Simon Vetter, Maria Vogt

Originaltitel: BAUER UNSER

Land: Österreich / Belgien / Frankreich

Jahr: 2016

Genre: Dokumentation

Laufzeit: 89 Min.

Sprachfassung: DtF

Format: DVD

DVD-Start: 01.09.2017

FSK: o.A.

 

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Autor: MFA+ FilmDistribution; zusammengestellt von Gert Holle - 22.08.2017


Die geheimen Karriere-Strategien für den Weg an die Spitze

High Performance

Foto: Frankfurter Allgemeine Buch
Foto: Frankfurter Allgemeine Buch

 

Wie Sie das Top-Level erreichen

 

 

Dr. Wolfgang K. Eckelt hat als Top-Headhunter viele Karrieren begründet und begleitet. In seiner jahrzehntelangen Beratungspraxis stellte er fest, dass nicht Talent, Glück und Engagement darüber entscheiden, ob einem Kandidat die große Karriere gelingt – oder ob er im Karrierestau stecken bleibt. Auf dem Weg nach ganz  oben sind die richtigen Strategien erfolgsentscheidend. In seinem neuen Buch analysiert Eckelt die Strategien, mit denen außerordentlich erfolgreichen Persönlichkeiten der Aufstieg gelungen ist, wie diese trotz mancher Krise ihren Platz an der Spitze behaupten konnten oder nach einem Rückschlag neu durchgestartet sind.  Es sind Strategien, die bei konsequenter Befolgung den Weg zur Spitze ebnen können und die auch den drastischen Klimawechsel einbeziehen, der sich beim Schritt auf die „eisigen Höhen“ der Top-Führungsebene vollzieht. Ein unverzichtbarer Ratgeber für ambitionierte Führungskräfte, die nach ganz oben wollen oder sich  dort behaupten müssen.

 

Lesen Sie, mit welchen Strategien Sie Ihre Karriere voranbringen.

 

Wolfgang K.Eckelt

 

Wolfgang K. Eckelt, Dr., MBA, ist geschäftsführender Gesellschafter der Eckelt Consultants GmbH in Stuttgart, einem führenden Personalberatungsunternehmen für die Besetzung von Spitzenpositionen u. a. in der Automotivebranche. Er gilt als exzellenter Networker mit besten Kontakten in die Top-Etagen der deutschen Industrie. Seit 2004 ist er  Herausgeber des Business Magazins „Top Career Guide Automotive“. Er ist Veranstalter des jährlich stattfindenden „Eckelt Consultants Business Talk“, bei dem sich das „Who is Who“ der Branche auf persönliche Einladung trifft.

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang K.Eckelt

 

High Performance

 

Die geheimen Karriere-Strategien für den Weg an die Spitze

 

Veröffentlichungsdatum: Juni 2017

 

Auflage:1. Auflage

 

Sprache: Deutsch

 

Preis:19,90 €

 

Format: Hardcover, 200 Seiten

 

ISBN:978-3-95601-206-8

 

Frankfurter Allgemeine Buch

 

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Autor: Frankfurter Allgemeine Buch; zusammengestellt von Gert Holle - 13.07.2017

 


Solide Strategien für Erfolg in einer dematerialisierten Welt

Vaporisiert

Foto: WILEY
Foto: WILEY

 

Wie sieht unsere digitale Zukunft aus?

Was wird als nächstes dematerialisiert?

Und wie können wir an dieser Zukunft teilnehmen?

Schallplatten, CDs, Taxis, Arztbesuche, Geld, Großunternehmen, Bildung: Vieles ist bereits vaporisiert oder ist auf dem Weg dahin. Es gibt sogar erste Ansätze den Menschen zu vaporisieren. Was bedeutet vaporisieren?

In Luft auflösen. Verdampfen. In einen anderen Aggregatzustand versetzen: Materie ersetzt durch digitale Information. Robert Tercek, einer der produktivsten Entwickler von interaktivem Inhalt und Wirtschafts-Bestseller-Autor, beschreibt in seinem Buch „Vaporisiert“ die bisherige Entwicklung einer neuen digitalen Welt und wie die Zukunft aussehen könnte. Sein Aufruf: „Stellen Sie sich vor, vor Ihnen liegt eine ganze Welt, die Sie digital neu erfinden können. Suchen Sie sich ein Thema, einen Gegenstand, eine Einrichtung, ein Unternehmen, eine Ware, eine Dienstleistung, eine Tradition, und fragen Sie sich: Wie könnte ich das durch Software ersetzen also vaporisieren? Sie können es, wenn Sie es wollen. Sie müssen nur einsteigen. Wie werden Ihr Unternehmen, Ihre Familie, Sie selbst sich in dieser Zeit behaupten? An welcher Art von Zukunft möchten Sie teilnehmen? Das sind die Fragen, mit denen wir konfrontiert sind, während uns der atemberaubendste ökonomische, gesellschaftliche und womöglich auch evolutionäre Sprung bevorsteht, den je eine menschliche Generation erlebt hat.“

 

 

 

 

Eine neuartige Kombination von neuen Technologien - mobil, Cloud, Crowd, künstliche Intelligenz - gestaltet jeden ökonomischen Sektor und jedes industrielle System auf unserem Planeten um. Sogar Industriezweige, die lange Zeit als immun gegenüber digitaler Transformation betrachtet wurden, sind plötzlich verwundbar durch rapide Dematerialisierung. Jetzt können auch Autos, Hotels, Health Care und Higher Education durch einen App-basierten Markt ersetzt werden. Der Prozess der Vaporisierung ist unbarmherzig und alldurchdringend. Für Konsumenten ist dieser Wandel gleichzeitig verwirrend und aufregend. Für CEOs von traditionellen und herkömmlichen Unternehmen ist dieser Wandel furchteinflößend. Aber für Start-up-IT-Firmen, ist es der größte "Landgewinn" seit dem Goldrausch.

  

Robert Tercek erklärt die Geschichte des digitalen Zeitalters und zeigt Zusammenhänge auf. Er relativiert manches z.B. das auch Start-up Unternehmen nicht über Nacht entstehen. Viele Anbieter werden nur lange Zeit nicht beachtet, weil man sie für irrelevant hält. Und er blickt in eine digitale Zukunft jenseits unserer Vorstellungskraft. Oder haben Sie sich schon mit dem Thema Cyber-Bewusstsein, Robotik, Geistesklon auseinandergesetzt? Behutsam bereitet er den Leser auf eine neue Denkrichtung vor: Statt zu sagen „Dazu wird es nie kommen“ oder „Das kann gar nicht klappen“, sollten Sie sich lieber fragen „Wie könnte das funktionieren?“ oder „Was wäre, wenn es so kommt“? Die Antworten auf diese Fragen beleuchten, was wir schon wissen, und liefern den Rahmen für das, was wir noch herausfinden müssen. Und auf einmal fangen Sie an, sich eine ganze Welt verrückter, waghalsiger, abwegig disruptiver, möglicherweise unmöglicher, vielleicht auch belegbar wahnsinniger Ideen auszudenken, was in der Zukunft passieren könnte. Und einige davon werden Wirklichkeit werden.

  

Der Autor:
Robert Tercek ist einer der weltweit produktivsten Entwickler von interaktivem Inhalt. Er hat interaktive Erfahrungen auf jeder digitalen Plattform, inklusive Satellit, TV, Game-Konsolen, Internet und mobile Netzwerke, entwickelt und designt. In seiner 22-jährigen Karriere hat Tercek mehrere Start-up-Unternehmen gegründet und in Führungspositionen bei großen Medienunternehmen gearbeitet, z. B. bis vor kurzem als President of Digital Media bei OWN: The Oprah Winfrey Network und davor als Senior Vice President of Digital Media bei Sony Pictures Entertainment sowie als Creative Director bei MTV: Music Television. Robert Tercek berät außerdem viele namhafte Unternehmen, u. a. Nokia, Motorola, Sony Computer Entertainment, Turner Broadcasting und CNN.

  

http://www.roberttercek.com/videos/#all

  

Robert Tercek
Vaporisiert
Solide Strategien für Erfolg in einer dematerialisierten Welt
Übersetzt von Schieberle, Andreas
1. Auflage ET: 21. Juni 2017, 412 Seiten, Hardcover, Sachbuch
ISBN: 978-3-527-50917-1
Wiley-VCH, Weinheim

 

Ausgezeichnet mit dem getabstract International Book Award 2016

 

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Autor: Wiley-VCH; zusammengestellt von Gert Holle - 13.07.2017

 


Ideen, die bewegen.

Gestern. Heute. Zukunft.

Foto: Frankfurter Allgemeine Buch
Foto: Frankfurter Allgemeine Buch

Zukunft gestalten

 

 

Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der SCHUFA gibt Dr. Michael Freytag ein ganz besonderes Buch heraus, das den Blick zurück und nach vorn wirft. Namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zeigen in Essays und Interviews den tiefgreifenden Wandel in vielen gesellschaftlichen und  wirtschaftlichen Bereichen auf und geben einen Ausblick, welche Entwicklungen uns in den nächsten Jahren erwarten. Eines wird deutlich: Die Grundwerte Vertrauen und das Wahrnehmen von Verantwortung sind und bleiben das Fundament funktionierender Beziehungen – zwischenmenschlicher und geschäftlicher.

 

Hier ein Auszug aus der Autorenliste: Sabine Bendiek (Vorsitzende der Geschäftsführung Microsoft Deutschland), Dr. Michael Otto (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Miriam Meckel (Chefredakteurin der Wirtschaftswoche), Günther Oettinger (EU-Kommissar), Martin Walser (Schriftsteller), Matthias  Wissmann (Präsident des Deutschen Verbands der Automobilindustrie), Dr. Nelson Holzner (CEO und Gründer BillPay), Nico Peters (Geschäftsführer und Co-Founder des Finanzportals Compeon GmbH), Regina Halmich (Ex-Boxweltmeisterin), Kai Wiesinger (Schauspieler).

 

 

 

Michael Freytag (Hg.)

 

Michael Freytag, Dr. jur., ist Vorstandsvorsitzender der SCHUFA Holding AG und Vizepräsident der Association of Consumer Credit Information Suppliers (ACCIS). Er arbeitete zehn Jahre als Corporate- und Investmentbanker bei der Deutschen Bank, war Senator der Freien und Hansestadt Hamburg und Mitglied des Bundesrats der Bundesrepublik Deutschland.

   

Michael Freytag (Hg.)

Gestern. Heute. Zukunft.Ideen, die bewegen.

 

Format: Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten

 

ISBN: 978-3-95601-200-6

 

Preis: 29,90 €

 

Frankfurter Allgemeine Buch

 

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Autor: Frankfurter Allgemeine Buch; zusammengestellt von Gert Holle - 29.06.2017

 


Scheinselbständigkeit in Deutschland

Foto: WBV
Foto: WBV

 

 

 

 

 

Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde

 

 

 

 

 

Wie verbreitet ist Scheinselbständigkeit in Deutschland? Welche Branchen haben einen hohen Anteil an Scheinselbständigen? Wie beeinflusst der rechtliche Status das Erwerbseinkommen Scheinselbständiger? Hans Dietrich und Alexander Patzina vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legen gemeinsam mit Rolf Wank als juristischem Gutachter eine umfassende Studie zum Thema Scheinselbständigkeit in Deutschland vor. Die Studie mit dem Titel 'Scheinselbständigkeit in Deutschland' liefert neue Erkenntnisse zur sozioökonomischen Lage von Scheinselbständigen als Erwerbsgruppe im Vergleich zur Gesamtheit der Erwerbstätigen.

Der empirische Teil der Studie basiert auf einer 2014 durchgeführten repräsentativen Erhebung, in der 4.500 Personen zu ihrer Erwerbs-tätigkeit und sozialen Lage befragt wurden. Bei der Berechnung der Zahl der scheinselbständig Erwerbstätigen in Deutschland ist die rechtliche Definition entscheidend, die verwendet wird. Auf Grundlage des sogenannten Bundesarbeitsgericht (BAG)-Modells waren der IAB-Studie zufolge im Jahr 2014 rund 235.000 Erwerbstätige im Hauptgewerbe als potenziell scheinselbständig Beschäftigte einzustufen. Das Modell orientiert sich an der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte auf Länder- und Bundesebene.

Weiterhin wird in der Studie in einem Rechtsgutachten die Rechtsprechung sowie die relevante Rechtsliteratur zu scheinselbständig Erwerbstätigen zum Zeitpunkt der Erhebung aufgearbeitet.

 

Die Autoren

 

Dr. Hans Dietrich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Bildungs- und Erwerbsverläufe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Sozialforschung (IAB).

Alexander Patzina ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Bildungs- und Erwerbsverläufe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Sozialforschung (IAB).

Prof. Dr. Rolf Wank ist Emeritus des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht an der Ruhr-Universität Bochum.

 

Hans Dietrich, Alexander Patzina, Rolf Wank (Hg.)

 

 

 

Scheinselbständigkeit in Deutschland

 

 

 

Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde

 


- Studie zur Verbreitung von Scheinselbständigkeit
- 4.500 Interviews als Datenbasis

 

Band-Nr.: 364

 

Reihe: IAB-Bibliothek (Forschungsarbeiten)

 

Print:

 

2017, 44,90 €

 

 

 

ISBN: 978-3-7639-4114-8

 

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Autor: WBV; zusammengestellt von Gert Holle

 


Zu Besuch bei den Nationalpark-Partnern auf Eiderstedt

Meer mit Mehr

(Husum/mk) - Es wird Abend an der Nordsee. In der Ferne, vor St. Peter-Ording, rollen die Wellen auf den Sand. Und zu hören ist ein fernes, sanftes Rauschen. Dazu sehnsuchtsvolle Möwenschreie – die Melodie des Meeres. Aber hier ist noch mehr: Wer auf den Wegen in das Vorland geht, in Richtung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer, wird vielleicht Moorfrösche hören oder Kreuzkröten. Wer genau hinschaut, wird die Feldlerche auf ihrem Flug sehen und ihr melodisches Tirilieren hören. Hier in der Salzwiese, dort, wo der Nationalpark anfängt, und schon mittendrin in einer einzigartigen Landschaft. Ankommen und Durchatmen auf der Terrasse des Dünenapartments. Willkommen an der Nordsee, willkommen bei den Nationalpark-Partnern. Hier, auf der Halbinsel Eiderstedt, gibt es besonders viele von ihnen.

Das mit der Feldlerche am Meer: man hätte es kaum gewusst. „Viele Gäste kommen von woanders her, sie kennen das nicht. Wir wollen unseren Gästen die Natur zeigen; dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen und dabei auch auf die kleinen Schönheiten zu achten. Sie zu schätzen und in der Konsequenz auch zu schützen und zu bewahren“, sagt Wiltrud Kraas. Familie Kraas, Wiltrud und Ehemann Godber sowie Sohn Welf, betreibt feine Apartments direkt am Dünensaum in St- Peter-Ording in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark. Mit den Bio-Apartments „Dünenzeit“ gehört Familie Kraas zu den ersten Nationalpark-Partnern in St. Peter-Ording. Die Nutzung regenerativer Energien und ökologisch sinnvoller Baustoffe – für sie selbstverständlich.

Aber Nationalpark-Partner wie Kraas´ sind noch mehr – sie sind Mittler und Multiplikatoren: „Wir möchten Ihnen auch ein Gefühl für die Natur, ihre Schönheit und ihren Wert geben. Ihnen zeigen, dass sie etwas Besonderes ist“, sagt Godber Kraas und der Gast merkt, dass es den Gastgebern wichtig ist, die Leute persönlich anzusprechen, „…wir sind jederzeit für Sie da!“, sagt Godber Kraas. Das ist das Besondere, das Mehr am Meer: „Ziel des Partnerschaftsprogrammes ist es, die Natur dieser einzigartigen Landschaft schleswig-holsteinisches Wattenmeer zu schützen und zugleich für die Gäste erlebbar zu machen. Unsere Partner stehen dabei für Umweltbewusstsein und Qualität, für Regionalität und Verlässlichkeit“, sagt der Leiter der Nationalparkverwaltung in Tönning Dr. Detlef Hansen.

Vor ihrer Berufung zur Gastgeberin war Wiltrud Kraas übrigens Bio-Lehrerin, sie weiß das mit den Fröschen im Vorland. Und alle Kraas‘ zusammen wissen eine Menge mehr. Wohin die Reise an der Nordsee hier auf der Halbinsel Eiderstedt zum Beispiel gehen könnte. Zu Nationalpark-Partnern mit unterschiedlichen Angeboten, aber einer Leidenschaft: die für die einmalige Natur des Wattenmeeres. „Nur wenn die Menschen sehen, wie wertvoll unsere Natur ist, sind sie bereit, sie zu schützen. Deshalb wollten wir Nationalpark-Partner werden – um diesen Wert weiterzugeben!“ Da ist Familie Kraas sich einig.

Am nächsten Morgen steht das E-Bike vor dem Bio-Apartment, die Karte gibt es am Empfang mit ein paar handfesten Tipps und einem Vorschlag zur Routenplanung. „Wenn man bedenkt, dass manche unserer Bauern auch Landschaftspfleger sind und Sie eine typische nordfriesische Spezialität probieren möchten, dann radeln Sie mal zu Monika und Redlef Volquardsen nach Tetenbüll …“, sagt Godber Kraas zum Abschied. Auf also zu den nächsten Nationalpark-Partnern! Sie erfüllen Kriterien, die dem Gast einen gleichermaßen erlebnisreichen wie umweltschonenden Urlaub im Nationalpark Wattenmeer garantieren. „Bei unseren Nationalpark-Partnern können Sie sicher sein, dass Ihr Urlaub besonders nachhaltig und umweltfreundlich ist und Ihre Gastgeber motiviert und regional engagiert sind. Sie sind Qualitätsanbieter. Nationalpark-Partner verstehen sich als Botschafter des Nationalparkgedankens – sie sind freundliche Gastgeber und kompetente Berater in Sachen Nationalpark“, erklärt Matthias Kundy, in der Nationalparkverwaltung verantwortlich für das Partnerprojekt.

Abseits der großen Straßen führt der Weg zur Friesischen Schafskäserei nahe Tetenbüll durch eine grün-gemütliche und beruhigende Marschlandschaft. Der Blick schweift in die freie Unendlichkeit unter dem hohen Himmel, bleibt hier und dort hängen an kleinen Katen oder an einer Reihe Pappeln, die mit seltsam flirrenden Blättern im Sonnenlicht steht. Es sind stille Stunden. Kiebitze flitzen über satte Weiden, auf vielen stehen Schafe – an der Küste gehören sie dazu. Bei Monika und Redlef Volquardsen rasen sie über die Weide, als Monika das Gatter öffnet. „Wir halten rund 120 friesische Milchschafe“, sagt sie, als Hütehund „Nop“ die Tiere zusammentreibt; es ist Zeit zum Melken.

„Durch den Tritt und Verbiss pflegen die Schafe diese alte Kulturlandschaft und erhalten anderen, manch inzwischen selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum – zum Beispiel den für die Uferschnepfe. Es sind sensible Biotope, die durch die extensive Schafhaltung am besten und natürlich erhalten werden“, sagt Monika Volquardsen. Gemeinsam stellten sie und ihr Mann vor 14 Jahren den ehemaligen (schon damals Bioland-) Rindermastbetrieb auf Schaf und Milch um. Damit erhalten die beiden passionierten Landwirte auch zwei alte friesische Traditionen – die der Schafhaltung und die der Käserei.

Es ist ein schöner, stattlicher Hof, mehr als 120 Jahre alt und gelegen im saftig-satten Grünland, das von Wassergräben durchzogen ist. Monika und Redlef Volquardsen haben eine eigene Käserei, die Treppe führt in den kühlen Keller. Je näher man dem Reifekeller kommt, desto intensiver riecht es nach Milch und – ja: irgendwie – nach Champignons. Wie genau aus der Eiderstedter Milch köstlicher Käse – zum Beispiel der nussige „Tetenbüller“ oder der an Romadour erinnernde, pikante „Rote Friese“ - wird, bleibt ein Geheimnis dieses Reifekellers mit seiner eigenen Atmosphäre und seinem besonderen Klima.

Manchmal monatelang liegen die Laibe hier unten auf den Holzregalen. Aber: „Ohne Pflege geht es nicht“, sagt Redlef, „wir müssen die Laibe regelmäßig wenden, mit Salzwasser bearbeiten und bürsten.“ Und guter Käse braucht zusätzlich Leidenschaft. Wer die beiden da unten in ihrem Keller bei der Arbeit beobachtet, wird verstehen, was gemeint ist. Schmecken tut man das später. Und wieder stehen ein paar Touristen am Gatter; besichtigen die wilde Herde, bestaunen den Hof. „Dürfen wir uns das mal ansehen. Können wir mal probieren?“ Dürfen sie, können sie. Bei Landwirten, bei Nationalpark-Partnern, aus Liebe und aus Leidenschaft.

Landwirtschaft hat diese Landschaft am Rande des Nationalparks geprägt, die Höfe sind – neben den Kirchen – Wahrzeichen Eiderstedts. Fernes Muhen und Meckern vermengt sich mit dem Schrei der Möwen. Monika und Redlef Volquardsen haben zum Abschied noch einen Tipp: Wer Zeit und Muße mitbringt, kann seine Sinne schärfen in diesem Naturraum.

Auf dem Mars-Skipper-Hof in Kotzenbüll laden mehr als 80 Spielstationen zur Sinnesschulung und Wahrnehmungsförderung ein. Maren von der Heide ist die Gestalterin dieses wundersamen Ortes. „Viele Leute fragen uns, woher der Name ,Mars-Skipper-Hof` stammt – es ist der Hof der Schiffer in der Marsch“, erklärt sie. „Diese alte Hofstelle, sie wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt, konnte mit dem Schiff erreicht werden.“ Im vorvergangenen Jahrhundert entstand der prächtige Haubarg – diese Bauernhöfe gelten als die größten der Welt und sind eine Besonderheit Eiderstedts. Sie fügen sich ein in diese Landschaft wie ein trutziges, erdverbundenes Element. In eine Landschaft, die von und mit der Nordsee existiert, wo der Rhythmus der Gezeiten und der Einfluss der nahen See zu spüren sind. Eine Landschaft, die dem Meer vor Jahrhunderten abgerungen wurde – Eiderstedt, das waren einst zwei Inseln und eine kaum zugängliche Halbinsel.

„Gedacht sind unsere Angebote für Kinder und Jugendliche – aber jeder Erwachsene ist natürlich herzlich willkommen“, sagt Maren von der Heide. „Um spielerisch die Natur (wieder)zuentdecken. Sie zu hegen und zu pflegen; ihren Wert zu erkennen – und sehen, fühlen, schmecken, was sie uns Wertvolles gibt.“ Zum Beispiel dies: Maren von der Heide führt in den Garten, unter alten Kastanien und mächtigen Eschen hindurch und über den alten Graben, in den sich Kinder so gern fallen lassen. „Kräuterbeet und Garten sind so angelegt, dass sie den Verlauf des Tages wiederspiegeln – Mais steht zum Beispiel für das Frühstück: Cornflakes. Liebstöckel und Kartoffeln für das Mittagessen, Birnen und Rhabarber für den Kuchen am Nachmittag, Getreide für das Abendbrot.“

Die Bäume rund um den Hof sind das Revier eines jungen Bussards, Käuzchen nisten in den alten Bäumen und Fledermäuse leben im Gebälk des alten Haubargs. Selbst wer sich nicht länger aufhalten kann, ist zur kurzen Rast auf dem Mars-Skipper-Hof willkommen. „Kleinigkeiten wie eine Suppe oder Kuchen bieten wir jedem Radler an“, sagt Maren von der Heide, „und den Apfelsaft gewinnen wir aus eigenen Früchten – aus historischen, fast vergessenen regionalen Sorten wie zum Beispiel dem ,Alten Tönninger Apfel`.“

Einen weiteren Haubarg – und auch den sollte man nicht verpassen – gibt es im Norden der Halbinsel. Der Weg führt über stille Straßen; teils behütet durch Baum und Busch, teils exponiert mit weitem Blick und scheinbar verloren in Zeit und Raum. Immer wieder spürt man den Wind (der mit einem Elektroantrieb niemals ärgert), der das Aroma der nahen Nordsee herüberträgt. Kleine Katen ducken sich unter dem hohen Himmel, dann ein gemütliches Gasthaus und hinter Witzwort bald der mächtige Hof auf dem Hügel, der Haubarg. Rot ist er nicht, obwohl er so heißt, es ist trotzdem der Richtige:

An der Decke hängt ein Schinken und Champagner liegt im Alkoven. Vor dem offenen Kamin knarren die Stühle gemütlich. Dies ist der „Rote Haubarg“ nahe Witzwort und es ist Kaffeestunde. Tortenstück um Tortenstück wird vorbeigetragen – in die gute Stube oder nach draußen in den Garten. Auch dieser Haubarg thront über der Weite Eiderstedts; stolz und herrschaftlich. Weiß gekalktes Mauerwerk, reetgedecktes Dach. Und warum heißt dieser hier „Roter Haubarg“? „Früher hatte er ein Ziegeldach und die Backsteinwände waren noch nicht weiß geschlämmt“, sagt Pächterin Wioletta Gattorf.

Wioletta Gattorf ist mit dem „Roten Haubarg“ Nationalpark-Partnerin und serviert hauptsächlich regionale, saisonale Spezialitäten – wie es hier halt schmeckt. „Die Gäste freuen sich sogar, dass es fast ausschließlich regionale Produkte gibt: Matjes und Scholle, Fleisch vom Angler Sattelschwein, das ist eine alte, regionale Art, und das Lamm stammt aus Nordfriesland.“ Damit servieren sie hier nicht nur leckere und typische Produkte, sondern auch eine ordentliche Portion Authentizität. „Und darauf achten unsere Gäste: auf Regionalität, auf Qualität. Auf das Echte und Ehrliche. Das Natürliche. Wir haben sogar einen eigenen Kräutergarten“, sagt Wioletta Gattorf, die den Gedanken der Nationalpark-Partnerschaft („…das ist wie ein gutes Warenzeichen, ein wertvolles Qualitätsmerkmal…“) damit nicht nur zur Freude der Gäste lebt.

Auf Eiderstedt herrscht nicht nur wohltuendes See-, sondern auch ein besonderes Kunstklima – eine enorme Zahl an Künstlern lebt und arbeitet hier in der Nationalparkregion. Im „Alten Rathaus“ in Garding lädt der „Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt“ in die Galerie. „Urlaub ist mehr als nur Sandburgen bauen“, sagt der Schriftsteller Dirk-Uwe Becker – und dieser Kunstraum in Garding gewiss mehr als nur eine Schlechtwetteralternative. Auch dieser Verein ist Nationalpark-Partner, denn der Zugang zur Natur und die Möglichkeiten, ihre Schönheit zu betrachten, sind von vielen Positionen aus möglich – Kunst ist eine davon; seien es Worte, seien es Bilder.

In der Galerie hängen beispielweise Werke des Malers Raimund Behrend aus dem nahen Oldenswort. Inspiriert durch die nordfriesische Natur entstehen Bilder, die die Faszination der Küste widerspiegeln – mystisch und mit teils unwirklich erscheinender Atmosphäre, geheimnisvoll. So, wie die Landschaft draußen – die Faszination Wattenmeer erscheint in vielen Facetten; so, wie sie jeder Gast für sich selbst erlebt. Becker, Vorsitzender des Fördervereins, erzählt während seiner Lesung „Meer & Mehr“ Geschichten, die den Blick auch auf das Kleine lenken. Und er zeigt, wie alle anderen Künstler auch, dass Natur, dass der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer etwas ist, das es zu schützen und zu bewahren gilt. Wie mit allen gezeigten Werken soll dieser Schauraum den Gast sensibilisieren; mit Wort und mit Bild, und „…er möge schmökern, er möge schwelgen.“ Das macht Lust, diese Schönheiten auch draußen zu entdecken. So sind sie, die Nationalpark-Partner: Sie bringen einen auf den Weg – zum Erleben und Genießen.

Weitere Informationen:

Urlaub bei den Nationalpark-Partnern: Seit 2003 werden im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer Partnerschaften vergeben. Ein Programm, das für die Zusammenarbeit zwischen der Nationalparkverwaltung, Gemeinden, Naturschutzverbänden und touristischen Betrieben der Region steht, die sich für den Nationalpark einsetzen. Die Küstenlandschaft und das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer zu erhalten und sie den Gästen der Westküste erlebbar zu machen ist das Hauptziel der Partnerschaft. Mehr als 160 Partner – Hotels, Restaurants, Reedereien, Gästeführer und Co. – sind mittlerweile als Botschafter der Nationalpark-Idee unterwegs. Jeder Aufenthalt bei einem Nationalpark-Partner unterstützt daher den Schutz dieser einzigartigen Naturlandschaft. Denn: Sie l(i)eben das Wattenmeer.
www.nationalpark-partner-sh.de

Weitere Tipps und Ideen für einen genussvollen Urlaub an der Nordsee-Schleswig-Holstein unter
www.nordseetourismus.de

 

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Autor: nordseetourismus.de