Kulturnachrichten

17.07.2019

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


BikiniARTmuseum: Vorstellung des Directors Museum & Hotel + Vortrag

Der Bikini. Kleines Kostüm – große Konflikte

 

(Bad Rappenau/pm) - Moden und spezifische Kleiderobjekte sind Produkte und Speicher zeitgebundener Vorstellungen. Das heißt, soziale Gemeinschaften materialisieren in Kleidungen und Kleidungsweisen, was als gesellschaftliche Norm zu gelten hat, genauso wie über gegenläufige Kleidungspraktiken Normen in Frage gestellt werden können. Im sozialen Prozess werden auf diesem Wege die Bedeutungen von Moden und Kleiderobjekten immer wieder neu ausgehandelt, zuweilen unmerklich, ohne besonderes Konflikt- und Aufmerksamkeitspotential. Nicht so der Bikini, er ist keine der modischen Innovationen, die sich einfach vollzogen haben. Im Rückblick kann man ihn als eine der prägnanten Aushandlungsflächen der Moderne bezeichnen, da er Gegenstand vielfältiger sozialer Verwerfungen war und ist. Primär werden mit dem Zweiteiler zwei Aspekte verbunden, die in der Mode eine große Rolle spielen, Moral und Sexualisierung. Den Bikini lediglich aus dieser Perspektive zu begreifen, wird ihm allerdings nicht gerecht und führt dazu, dass er als Kulturobjekt kaum umfängliche Beachtung findet. Ist er im Gespräch, wird er meist banalisiert und belächelt, wobei sich dann immer noch genügend Raum für Pikanterien findet. Eine genaue Betrachtung lohnt sich jedoch, schließlich materialisiert das Ensemble zahlreiche, kulturrelevante Positionsbestimmungen, Probleme und Lösungsversuche. Mit seinem Entwurf kann die Projektion neuer Körperbilder und Geschlechterkonstruktionen, die Schaffung neuer kultureller Bereiche wie Sport und Spa, weitreichende Veränderungen in Konsumkultur, Wirtschaft und Technik verbunden werden. Die Musealisierung des Bikinis ist daher zu begrüßen, es bieten sich im historischen Rückblick zahlreiche Möglichkeiten, die soziokulturellen Zusammenhänge zu beleuchten, in denen das Kleidungsset steht.

 

 

 

Mittwoch, 31. Juli 2019
BestWestern Hotel Bad Rappenau
Buchäckerring 42 (direkt neben dem Neubau des BikiniARTmuseums)

16:30 Uhr Vorstellung des Directors Museum & Hotel
17:00 Uhr Öffentlicher Vortrag von Frau Dr. Viola Hofmann:

                 Der Bikini. Kleines Kostüm – große Konflikte

 

Zusammenfassung:
Der Vortrag von Dr. Viola Hofmann (Seminar für Kulturanthropologie des Textilien/ TU Dortmund) greift den Diskurs um den Bikini auf und zeigt, was wir durch die Befragung von scheinbar banalen Alltagsdingen, über kulturelle Zusammenhänge erfahren können und plädiert für die Relevanz von Modeobjekten im musealen Raum.

 

Zur Person:
Dr. Viola Hofmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Kulturanthropologie des Textilien an der Technischen Universität Dortmund. Zu ihren Schwerpunkten gehören u.a. Technologie und Materialität. Zu ihrem Schwerpunkt Kleidung und Politik hat sie 2014 das Buch "Das Kostüm der Macht. Das Erscheinungsbild von Politikern und Politikerinnen von 1949 bis 2013" veröffentlicht. Mit Studierenden hat sie u.a. die Sonderausstellung „Trikot 09“ für das Dortmunder Vereinsmuseum des BVB 09 entwickelt. Vor ihrer akademischen Laufbahn hat sie eine handwerkliche Lehre zur Herrenschneiderin absolviert. Für weitere Informationen http://www.fk16.tu-dortmund.de/textil/02_personal/hofmann.html

 


Gewinner der kirchlichen Filmwettbewerbe „Goldene Gans“ und „Silbernes Schaf“ ausgezeichnet

Rekordbeteiligung beim Bibel-Filmpreis

 

(Stuttgart/Karlsruhe/ekiba) - Am Samstag, 13. Juli, sind die Gewinner des kirchlichen Filmwettbewerbs „Goldene Gans“ und des Bibel-Filmpreises „Silbernes Schaf“ im Kulturzentrum jubez in Karlsruhe ausgezeichnet worden.  Mit 21 Beiträgen verzeichnete der Wettbewerb um das „Silberne Schaf“ in diesem Jahr einen Teilnahmerekord.

 

„Silbernes Schaf“

 

Bei der Preisverleihung wurden acht Filme gezeigt, von denen die Jury vier mit einem „Silbernen Schaf“ prämiert hat. Die Teilnehmer waren überwiegend Kinderkirchgruppen und Religionsklassen.

Der erste Preis, dotiert mit 300 Euro, ging an die Evangelische Kirchengemeinde Ketsch (Rhein-Neckar-Kreis) für den Film „Zack“. Für ihr Projekt haben Kinder und Jugendliche die biblische Geschichte vom Zöllner Zachäus und seiner Begegnung mit Jesus in die heutige Zeit übertragen.

Wer den Publikumspreis erhalten wird, steht erst später fest – wählbar sind alle acht gezeigten Filme. Die Gewinner erhalten vom „bibliorama – dem bibelmuseum stuttgart“ Gutscheine für eine Führung im Bibelmuseum. Sie werden auf www.goldene-gans-filmpreis.de bekanntgegeben.

Die Preise für das „Silberne Schaf“ wurden von den beiden evangelischen Landesverbänden für Kindergottesdienst Baden und Württemberg vergeben. Die Jury bildeten Vertreter der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit.

 

„Goldene Gans“

 

Für den Wettbewerb um die „Goldene Gans“ lagen der Jury 14 Filme vor - eingereicht von Jungscharen, Schulklassen, Privatpersonen und Konfirmandengruppen. Das Motto lautete: „Da blüh‘ ich auf.“

Der erste Preis in der Altersgruppe „11 bis 14 Jahre“ ging an die Film-AG des Oberlin-Schulverbunds Offenburg für ihren Stop-Motion-Film „Ein Fußballspiel mit Hindernissen“. Er handelt davon, wie Hürden und Handicaps gemeinsam gemeistert werden können. Die 300 Euro Preisgeld stiftete das Kulturbüro der Stadt Karlsruhe.

Der Film „Perfectman“ des Bischöflichen Internats Maria Hilf in Bad Mergentheim gewann den ersten Preis in  der Kategorie „15 bis 18 Jahre“ und damit ebenfalls 300 Euro. Der Streifen, eine Mischung aus Trick- und Realfilm, erzählt davon, wie aufmunternde Worte und das eigene Selbstvertrauen Menschen aufblühen lassen.

Preisstifter ist die Evangelische Jugend Baden. Weitere zweite und dritte Preise hat die Evangelisches Medienhaus GmbH in Stuttgart vergeben. Die Jury, bestehend aus Filmschaffenden, Theologen und Pädagogen, bewertete vor allem den Bezug zum Motto, die altersgerechte Umsetzung und die filmische Kreativität.

 

Für eine Auszeichnung in der Kategorie „Kinder bis 10 Jahre“ hatte sich in diesem Jahr niemand beworben.

 

Die Wettbewerbe „Goldene Gans“ und „Silbernes Schaf“ wurden von der Evangelisches Medienhaus GmbH, der Diakonie Württemberg, den beiden Landesverbänden für Kindergottesdienst Baden und Württemberg sowie erstmals auch von der Evangelischen Jugend Baden ausgeschrieben. Schirmherrin war Ulrike Bruinings, die Landesjugendpfarrerin der badischen Landeskirche.

 


UNESCO-Welterbekomitee zeichnet „Das Augsburger Wassermanagement-System“ mit dem Welterbe-Titel aus

Augsburg ist Welterbe-Stadt

 

 

  • OB Dr. Kurt Gribl: „Die Auszeichnung würdigt einen unvergleichlichen Schatz. Wir dürfen uns riesig freuen!“
  • Augsburg ist die achte Welterbestätte in Bayern
  • Einzigartiges Wassermanagement-System lückenlos über acht Jahrhunderte in Augsburg erlebbar
  • Stadt feiert UNESCO-Welterbe-Fest am Samstag, 20. Juli

 

In seiner 43. Sitzung hat das UNESCO-Welterbekomitee in Baku/Aserbeidschan heute der Augsburger Bewerbung um „Das Augsburger Wassermanagment-System“ die exklusive Auszeichnung als UNESCO-Welterbe zugesprochen. Bei der noch andauernden Sitzung wird insgesamt über 35 Vorschläge aus der ganzen Welt entschieden – davon drei mit deutscher Beteiligung.

 

Die Freude in der Stadt ist riesig. Am Samstag, 20. Juli, steigt ein großes Wasserfest – größtenteils in der Innenstadt. Infos dazu unter www.wassersystem-augsburg.de.

 

 

 

OB Dr. Gribl: „Ein unvergleichlicher Schatz in der Stadt“

 

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sagt in einer ersten Reaktion:

 

„Mit der Auszeichnung des Augsburger Wassermanagement-Systems als Weltkulturerbe würdigt die UNESCO einen unvergleichlichen Schatz, den die Stadt seit ihrer Stadtgründung birgt. Denn die Lage Augsburgs am Zusammenfluss von Lech und Wertach ist kein Zufall, sondern strategisch wohl überlegt. Ihre gesamte wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung hat Augsburg dem Wasser beider Flüsse wie auch den reichlichen Trinkwasservorkommen im Stadtwald zu verdanken. Jahrhundertelang wurde die Wasserkraft des Lechs innovativ genutzt, um Mühlräder und Pumpwerke anzutreiben. Augsburgs Handwerk blühte und machte die Stadt reich - auch deshalb, weil dank eines ausgeklügelten Kanalsystems gute hygienische Verhältnisse herrschten und bestes Trinkwasser für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stand. Das Zusammenspiel von menschlichem Erfindungsgeist, wegweisender Ingenieurwissenschaft und großartiger Brunnenkunst sind das Erfolgskonzept des einzigartigen Wassermanagement-Systems, das lückenlos über acht Jahrhunderte lang in Augsburg zu erleben ist. Bis heute. Auf dieses Welterbe dürfen wir als Stadt zurecht stolz sein und uns von ganzem Herzen freuen.“

 

 

 

Kulturreferent Thomas Weitzel (in Baku/Aserbaidschan)

 

„Das System des Augsburger Wassermanagements legt sich wie eine verbindende Klammer um die an Kulturdenkmälern reiche Stadt. Von den ältesten Wassertürmen Europas über die kunsthistorisch bedeutenden Brunnen bis hin zu herausragenden Denkmälern der Industriekultur oder der Kanustrecke im ehemaligen Olympiagelände reichen die Zeugnisse der Wasserwirtschaft. Die 22 Objekte der Augsburger Welterbebewerbung stellen in ihrer Mischung aus technikgeschichtlicher und kunsthistorischer Bedeutung einen einzigartigen Sonderfall dar: Sie sind alle eng mit den technologischen Errungenschaften des Wasserbaus, der nachhaltigen Nutzung der Wasserkraft und der ressourcenschonenden Trennung von Trink- und Brauchwasser verknüpft. Der UNESCO-Titel ist uns Verpflichtung, die ausgezeichneten Denkmäler mustergültig zu erhalten. Zugleich sind wir uns bewusst, dass wir mit dem Welterbetitel einen Vermittlungsauftrag annehmen, indem wir die Tradition und das Wissen um die nachhaltige Nutzung der lebenswichtigen Ressource Wasser weitergeben und mit der Völkergemeinschaft teilen.“

 

 

Zeugnisse der Menschheits- und Naturgeschichte

UNESCO-Welterbestätten sind herausragende Zeugnisse der Menschheits- und Naturgeschichte. 1978 wurde die Welterbeliste mit 12 Stätten eröffnet. Im Laufe der Zeit kamen so großartige Baudenkmäler wie Angkor Wat in Kambodscha oder die Chinesische Mauer auf diese Liste; ebenso einzigartige Ensembles wie die Altstadt von Bamberg oder atemberaubende Kathedralen wie der Aachener und der Kölner Dom. Auch bedeutende Industrieanlagen wie etwa die Zeche „Zollverein“ in Essen zählen zur exklusiven Familie der Welterbestätten. Diese umfasste zuletzt (Stand Mai 2019) weltweit 1092 Objekte in 167 Ländern rund um den ganzen Erdball – davon 44 in Deutschland oder teilweise in Deutschland gelegen. Mit dem „Augsburger „Wassermanagement-System“ ist die Zahl der Welterbestätten in Bayern auf acht gewachsen.

 


Freiluft-Musikfestival: Auf Detmolds Hinterhöfen erklingt klassische Musik

Foto: ©Thorsten Krienke 2013
Foto: ©Thorsten Krienke 2013

 

(Detmold/pm) - Am Samstag, dem 13. Juli ab 17:00 Uhr ist es wieder soweit:
Auf fünf verschiedenen Hinterhöfen in der Innenstadt von Detmold kommen Zuhörer in den Genuss von insgesamt 18 halbstündigen klassischen Konzerten. Die schöne Idee „Musik im Hinterhof“ macht versteckte Orte mit Musik erkenn- und hörbar. Ein Abend für Musik-Genießer und Entdecker.


Die Musik- und Kulturstadt Detmold ist Heimatort von begabten Musikern, Musikstudenten und Künstlern. An diesem Abend erklingt klassische Musik, live, unverstärkt, ganz woanders und zum Anfassen nah. So verwandeln sich idyllische Hinterhöfe zu Konzertbühnen mit internationalen Künstlern.

 

 

  • Samstag, 13. Juli, ab 17:00 Uhr 
  • 18 halbstündige Konzerte
  • 5 verschiedene idyllische Orte
  • Infos unter: Musik im Hinterhof

An diesen Orten in Detmold erklingt die Musik:

  • Twete zur ehemaligen Synagoge
  • Spielplatz an der Grabenstraße
  • Martin-Luther-Kirche
  • Hinterhof der Firma Köller
  • Volkshochschule Detmold

Erstes Kooperationsgespräch zur großen Medicus-Ausstellung in Speyer

Medicus-Ausstellungsteam trifft Dr. Eckart von Hirschhausen

Dr. Eckart von Hirschhausen. Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer.
Dr. Eckart von Hirschhausen. Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer.

 

(Speyer/pm) - In Vorbereitung auf die große kulturgeschichtliche Sonderausstellung „Medicus – Die Macht des Wissens“, die ab 8. Dezember 2019 im Historischen Museum der Pfalz Speyer zu sehen sein wird, sprach das Ausstellungsteam um Museumsdirektor Alexander Schubert mit dem Arzt, Autor, Komiker, Moderator und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN, Eckart von Hirschhausen über die geplante Kooperation.

 

 

 

Eckart von Hirschhausen wird als „kreativer Berater“ die Vorbereitungen zur kulturhistorischen Ausstellung unterstützen, das Vermittlungskonzept begleiten und den Audioguide bereichern. Ein Teil der Zusammenarbeit steht in direktem Bezug zum Begleitprogramm der Ausstellung. So ist Eckart von Hirschhausen prominenter Gast und Gesprächspartner in der Talkveranstaltung mit Bernadette Schoog am Dienstag, 21. Januar 2020 um 16 Uhr im Historischen Museum der Pfalz. Tickets für die Veranstaltung sind ab sofort an der Museumskasse oder online unter https://museum-speyer.ticketfritz.de/ erhältlich.

 

 

 

Darüber hinaus sprach Alexander Schubert mit Eckart von Hirschhausen über weitere Details der musealen Zusammenarbeit. „Mit Dr. von Hirschhausen gewinnen wir nicht nur Deutschlands bekanntesten Arzt, sondern einen ausgewiesenen Experten, dem es gelingt, medizinische Inhalte an ein breites Publikum unterhaltsam zu vermitteln. Mit seinem Buch ‚Wunder wirken Wunder‘, in dem er das Wechselspiel zwischen Medizin und Magie beleuchtet, ist er ganz nah dran an der Medicus-Thematik“, so Schubert.

 

 

 

„Wieviel Verzauberung, Zuwendung und Menschlichkeit braucht die Medizin? Diese Frage ist hochaktuell. Ich freue mich in diesem kreativen Team die Ausstellung vorzubereiten. Denn jedesmal, wenn man sich mit der Geschichte der Medizin beschäftigt, ist man umso froher im 21. Jahrhundert zu leben. Und so wie wir belächeln, was Menschen vor 500 Jahren gedacht haben, wird man in 500 Jahren uns belächeln. Oder schon früher“, fasste Hirschhausen zusammen.

 

 

 

 

 

Das Historische Museum der Pfalz hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, an Feiertagen auch montags geöffnet. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.medicus-ausstellung.de

 


Airport Nürnberg feiert Streckenjubiläum

40 Jahre nonstop von Nürnberg nach Zürich

Prof. Dr. Daniel Hess (3. v. l., neuer Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums und Honorarkonsul der Schweiz) und Dr. Michael Hupe (3. v. r., Flughafengeschäftsführer) begrüßten den Jubiläumsflug am Airport Nürnberg.  Foto: Airport Nürnberg/Chris
Prof. Dr. Daniel Hess (3. v. l., neuer Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums und Honorarkonsul der Schweiz) und Dr. Michael Hupe (3. v. r., Flughafengeschäftsführer) begrüßten den Jubiläumsflug am Airport Nürnberg. Foto: Airport Nürnberg/Chris

 

(Nürnberg/gnm) - Der Airport Nürnberg konnte am 2. Juli 2019 auf das 40-jährige Bestehen der Flugverbindung Nürnberg-Zürich zurückblicken. Die damalige Crossair stellte im Jahr 1979 die erste tägliche Nonstop-Auslandsverbindung mit Zürich im Regionalluftverkehr her. Heute wird die Strecke bis zu viermal täglich von Swiss International Air Lines geflogen. „Diese wichtige Verbindung gilt als eine Pionierstrecke bei der Entwicklung des europäischen Regionalluftverkehrs“, erklärt Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Prof. Dr. Daniel Hess, Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums und Honorarkonsul der Schweiz, erinnerte an die langjährige Verbindung und kulturgeschichtliche Tradition zwischen Zürich und Nürnberg, die schon Albrecht Dürer nutzte.

 

Die Entwicklung der Flugverbindung

Eine Turboprop-Maschine vom Typ Metro II flog am 2. Juli 1979 zum ersten Mal in 65 Minuten von Zürich nach Nürnberg. Der Airport Nürnberg war damals die erste Destination der Regional-Fluggesellschaft Crossair, die am 14. Februar 1975 von dem Schweizer Luftfahrtpionier Moritz Suter gegründet wurde. Bis 1982 flog Crossair regelmäßig nach Nürnberg und steigerte so das Passagiervolumen von 7.800 auf zuletzt 21.600. Im gleichen Jahr übernahmen Swissair und Lufthansa die Flugverbindung und verdrängten Crossair aus Nürnberg. Da das Passagieraufkommen jedoch für die beiden Fluggesellschaften nicht wirtschaftlich genug war, wurde Crossair wieder reaktiviert, um die Strecke im Auftrag der Swissair zu bedienen.

Nach der Insolvenz von Swissair 2001 wurde Crossair 2002 in Swiss International Air Lines umbenannt. SWISS ist seit 2007 ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa AG und befördert heute im Jahr mehr als 130.000 Passagiere zwischen Nürnberg und Zürich. Im März 2019 wurde die Verbindung durch den Einsatz moderner und komfortabler Embraer 195-Jets mit 112 Sitzplätzen erneut aufgewertet, die von Helvetic Airways im Namen der SWISS betrieben werden. Die bis zu vier täglichen Flugverbindungen stellen eine wichtige Anbindung an das Drehkreuz Zürich dar und sind Zubringer für europäische und interkontinentale Flüge ab Nürnberg.

 

SWISS steht als Fluggesellschaft der Schweiz für deren traditionelle Werte mit höchster Produkt- und Servicequalität. Als Teil des Lufthansa-Konzerns und Mitglied der Star Alliance bietet SWISS ihren Passagieren ein weltweites Netzwerk an Flugverbindungen.

 

Honorarkonsul der Schweiz gratuliert

Prof. Dr. Daniel Hess, neuer Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums und Honorarkonsul der Schweiz, begrüßte als eine seiner ersten Amtshandlungen den Jubiläumsflug am Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Als ehemaliger zürcherischer Dürer-Forscher verbindet der Schweizer die beiden Städte Nürnberg und Zürich auch ganz persönlich in seiner Biografie.

 

„Wenn wir heute das vierzigjährige Jubiläum der Flugverbindung zwischen Nürnberg und Zürich begehen, feiern wir auch eine seit 500 Jahren bestehende intensive Beziehung und einen fruchtbaren Austausch der beiden Bürger- und Handelsstädte“, betont der Kunsthistoriker Hess. „Das Jubiläum der Flugverbindung steht damit in einer einzigartigen kulturgeschichtlichen Tradition.“

 

Hintergrund ist die kaum bekannte Tatsache, dass Albrecht Dürer im Juli 1519 die Stadt Zürich besuchte. Im Rahmen einer Delegationsreise des Nürnberger Rats war der bedeutende Künstler in die Schweiz gereist. Dort traf er den Theologen und Reformator Ulrich Zwingli, hatte Kontakt zum Zürcher Goldschmied Hans Ulrich Stampfer und zum Zürcher Maler Hans Leu d.J. Belegt ist diese Reise durch einen Brief des Nürnberger Humanisten Lorenz Behaim, der später zur glücklichen Rückkehr gratulierte. Es sein schön, vermerkt Behaim, dass die Schweizer die Nürnberger Delegation vortrefflich behandelt habe, und das sicher zu Recht, denn wenn er sich nicht irre, werde den Schweizern diese Eintracht ja ganz gehörig nützen. Offenbar waren auch damals schon beide Städte an einem einvernehmlichen und gegenseitig nützlichen Verhältnis interessiert.

 

Eine Reise von Zürich nach Nürnberg dauerte im 16. Jahrhundert mehrere Tage. Die Flugzeit heute beträgt rund 50 Minuten. Das hat die beiden Städte einander näher gebracht. Prof. Hess gratuliert herzlich zum runden Geburtstag und wünscht der Verbindung zwischen beiden Städten weiterhin fruchtbares Gedeihen.

 


Das wohl skandalöseste Kleidungsstück der Geschichte bekommt endlich ein Zuhause

Provokativ & so feministisch - Der Bikini hat Geburtstag

Micheline Bernardini wearing the first bikini designed by Louis Réard on 5 July 1946 at the Piscine Molitor in Paris. Copyright: Gamma Rapho
Micheline Bernardini wearing the first bikini designed by Louis Réard on 5 July 1946 at the Piscine Molitor in Paris. Copyright: Gamma Rapho

 

(Bad Rappenau/bam) - Am 5. Juli 1946, nur wenige Tage nach den verheerenden Atombomben-Tests der USA im Bikini-Atoll, detonierte inmitten Frankreichs eine „Bombe“ ganz anderer Art. Für diesen Tag hatte der französische Bademodendesigner Louis Réard eine Misswahl im bekannten Pariser Schwimmbad Molitor ausgerufen. Hier stellte er den bis dato kleinsten Badeanzug der Welt vor, den „Bikini“. Symbolisch sollte der Bikini - damals eine absolute Provokation der Gesellschaft - mit der Sprengkraft der Atomversuche assoziiert werden. Und es wäre auch kein anderer Name passender gewesen, denn Réard‘s „Erfindung“ schlug ein wie eine Bombe. Die Vorstellung eines derart knappen Zweiteilers war zur damaligen Zeit ein ungeheuerlicher Skandal. Der Bikini, der von Micheline Bernardini – einer Nackttänzerin aus dem Casino de Paris – erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, wies ausschließlich an den intimsten Stellen ausreichend Stoff auf. Die Nachricht von einem derart skandalösen Kleidungsstück ging in den darauffolgenden Tagen wie ein Lauffeuer um die Welt…

 

73 Jahre sind seither vergangen. Endlich erhält der Bikini, das wohl geliebteste und zugleich polarisierendste Kleidungsstück der Frau, ein Zuhause. Das weltweit erste Bademodenmuseum, das „BikiniARTMuseum“, wird zum 04. Januar 2020 seine Tore in der „Hauptstadt der Bademode“ Bad Rappenau, direkt an der internationalen Verkehrsdrehscheibe Autobahn A6, öffnen. Von Verboten, Skandalen und Verhaftungen, über den sich rund um den Globus wiederholenden Kampf der Frau um ihr Recht auf Selbstbestimmung, bis hin zu Hollywood-Diven und Bikini-Ikonen wie Ursula Andress, Marilyn Monroe und Brigitte Bardot – das BikiniARTMuseum provoziert, begeistert und weckt starke Emotionen. Denn auch heute ist der Kampf um Gleichberechtigung mit dem starken Geschlecht nicht zu Ende. Erstmals dürfen sich nun Frauen an der Münchner Isar, wie ihre männlichen Badekollegen, „oben ohne“ sonnen und ohne Bikini-Oberteil baden gehen. Wer dies jedoch im Schwimmbad oder auf Parkanlagen wagt, muss immer noch damit rechnen, von den städtisch beauftragten, netten Sicherheitsdiensten, auf die Einhaltung des Nacktbadeverbots hingewiesen zu werden, und sein Bikini-Oberteil wieder anzuziehen.

 


"Louis-Braille-Festival" in Leipzig: MDR mit Hörfilmkino & Samstagabend-Show live im Web

 

(Leipzig/mdr) - Anlässlich des 125jährigen Bestehens der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) findet in Leipzig vom 5. bis 7. Juli Europas größtes Treffen sehbehinderter und blinder Menschen statt. Der MDR begleitet das "Louis-Braille-Festival" als Kooperationspartner mit einem barrierefreien Hörfilmkino und zahlreichen Mitmachaktionen. Zudem gibt es die große Samstagabend-Show vom Wilhelm-Leuschner-Platz als Livestream unter www.mdr.de/braillefestival.

 

Blind-Yoga, Blinden-Rallye, Hörfilmkino und prominente MDR-Moderatorinnen und Moderatoren, wie die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag oder Martin Fromme: Der MDR begleitet das "Louis-Braille-Festival" als Kooperationspartner mit reichlich Programm und umfangreicher Berichterstattung. So ist Martin Fromme, Moderator von "Selbstbestimmt - Das Magazin. Leben mit Behinderung" auf dem Festival unterwegs. Seine Eindrücke sind am 14. Juli, um 8.00 Uhr, im MDR-Fernsehen zu sehen. Bei MDR KULTUR gibt es am 5. Juli, 17.10 Uhr, den Radio-Beitrag "Blind Date mit der Welt - Blinde und Sehbehinderte auf Reisen". Bereits vor dem Festival steht bei "MDR SACHSEN - Das Sachsenradio" das Thema "Mit allen Sinnen sehen - Im Leben stehen mit Sehbehinderung" im Mittelpunkt der Sendung "Dienstags direkt" und ist als Podcast abrufbar.

 

Für die Intendantin des MDR, Prof. Dr. Karola Wille, "ist das Louis-Braille-Festival ein ganz besonderes Ereignis. Seit Jahren setzen wir uns für den Ausbau der barrierefreien Zugänge für die Menschen mit Behinderung ein. Wir freuen uns deshalb sehr, dass der MDR das größte Treffen von sehbehinderten und blinden Menschen in Europa als Kooperationspartner und mit Vorort-Aktionen begleiten darf. Der MDR als Teil unseres gemeinsamen, freien Rundfunks ist mit seinen Angeboten für alle da. Dieses Festival ist eine wunderbare Gelegenheit, für gesellschaftliches Miteinander zu werben."

 

Ein ganz besonderes Festivalangebot des MDR ist das Hörfilmkino. In der Kongresshalle am Zoo Leipzig werden am Freitag (14.00 bis 22.15 Uhr) und am Samstag (11.00 bis 22.30 Uhr) ausgewählte Filme mit Audiodeskription gezeigt. Am Samstag gibt es zudem einen Wunschfilmabend, bei dem die Festivalteilnehmer aus drei Filmen auswählen können. Im Rahmen des Hörfilmkinos können die Gäste zudem mit Experten ins Gespräch kommen, neue Services testen und mehr zur Produktion von Audiodeskription beim MDR erfahren.

 

"Dank der Kooperation mit dem MDR bieten wir unseren zahlreichen blinden und sehbehinderten Gästen aus ganz Deutschland barrierefreien Filmgenuss und feinste Bühnenpräsenz. In dem vom MDR angebotenen Hörfilmkino können unsere Gäste verweilen und sich bei Legenden wie "Paul und Paula" oder den tollen Film über den Liedermacher Gerhard Gundermann entspannen", so Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Direktor Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB). Höhepunkt des Festivals ist "Die große Samstagabend-Show - "Alle, inklusive dir" und dem anschließenden Konzert der Band "DOTA" und "Blind Foundation" auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz, bei der die ganze Stadt Leipzig eingeladen ist. Der MDR überträgt die Show ab 19.00 Uhr als Livestream.

 

 

 

Alle Angebote des MDR sind hier zu finden: www.mdr.de/braillefestival

 


Ab Dezember 2019 neue Familien-Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz Speyer

Der Grüffelo kommt!

 

(Speyer/pm) - Ab 22. Dezember 2019 zeigt das Historische Museum der Pfalz eine neue Familien-Ausstellung. „Der Grüffelo - Die Ausstellung“ widmet sich dem von Julia Donaldson in humorvollen Reimen verfassten und von Axel Scheffler farbenfroh und detailreich illustrierten Kinderbuch „Der Grüffelo“. Die Geschichte vom schauerlichen Grüffelo-Monster mit einer giftigen Warze auf der Nase und Stacheln am Rücken und der schlauen und mutigen Maus wird in der fantasievollen Ausstellungsinszenierung nacherzählt. Verschiedene Vermittlungsstationen entlang des Ausstellungsparcours laden die kleinen Besucher zum Verkleiden, Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen ein. Biographische Informationen und eine Zusammenstellung von Original-Grafiken geben einen Einblick in das vielseitige künstlerische Werk Schefflers und seine Entwicklung zu einem der erfolgreichsten Bilderbuch-Illustratoren weltweit.

 

Das Kinderbuch „Der Grüffelo“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Es erschien 1999 und erfreut sich seitdem großer internationaler Beliebtheit. In der bis zum 5. Mai 2019 im Historischen Museum der Pfalz präsentierten Familien-Ausstellung „Das Sams und die Helden der Kinderbücher“ war dem Grüffelo bereits ein Raum mit Original-Illustrationen von Axel Scheffler gewidmet, der sich zum Publikumsmagneten entwickelte. Gleichzeitig feiert das Junge Museum Speyer - das JUMUS - in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Es wurde 1999 als erstes Kindermuseum in Rheinland-Pfalz gegründet und hat sich seitdem auf die kindgerechte Vermittlung von Ausstellungsthemen spezialisiert.

 

Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni 2020 zu sehen. Das Historische Museum der Pfalz hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, an Feiertagen auch montags geöffnet. Weitere Informationen unter www.grueffelo-ausstellung.de


Die Geschichte hinter dem Objekt erzählt

Die Ayler Madonna. Bildnachweis: Museum am Dom. Foto: bt
Die Ayler Madonna. Bildnachweis: Museum am Dom. Foto: bt

 

(Trier/bt) – Museen stecken voller spannender Geschichten – man muss nur wissen, wie sie zu lesen sind. Jedes Objekt kann mehr über seine Entstehungszeit und -umstände erzählen, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die neue Veranstaltungsreihe im Museum am Dom widmet sich in jeweils 60-minütigen Führungen oder Vorträgen der verborgenen „Geschichte hinter dem Objekt“, so der Titel der Reihe.

 

Der erste Termin ist am Freitag, 5. Juli, um 14.30 Uhr. Dr. Jürgen von Ahn, Kunsthistoriker an der Universität Trier, spricht über das Thema "Zwischen Götzenbild und Gnadenfigur. Der schmale Grat der Bildverehrung im Mittelalter". Als exemplarisches Beispiel dient die sogenannte Ayler Madonna – eine Holzfigur der thronenden Muttergottes, die wohl um 1000 entstanden ist und damit zu den frühesten noch erhaltenen vollplastischen Heiligenbildern zählt. Weshalb die Christen zunächst figürliche Heiligendarstellungen vermieden hatten und was sich um das Jahr 1000 an dieser Tradition änderte, wird unter anderem beleuchtet.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Die Veranstaltungen finden im Museum am Dom, Bischof-Stein-Platz 1 in 54290 Trier, statt. Eine Anmeldung wird erbeten unter 0651-7105-255 oder per E-Mail an museum(at)bistum-trier.de. Weitere Informationen gibt es auf www.bistum-trier.de/museum. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 €.

 

 

 


Konzert „Höhner Classic“ in Bonn - Bundespräsident dankt Musikrat

 

 

(Bonn/dmr) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben in der vergangenen Woche zu dem Konzert „Höhner Classic“ der Kölner Band Höhner und der Jungen Sinfonie Köln im Park der Villa Hammerschmidt in Bonn eingeladen. Mit dem Konzert würdigten sie all diejenigen, die sich ehrenamtlich für das Musikleben einsetzen. 

 

In seiner Rede betonte Steinmeier die Bedeutung musikalischer Bildung und ehrenamtlichen Engagements. Er dankte dem Deutschen Musikrat für die enge Zusammenarbeit im Vorfeld der Veranstaltung. Tausende hatten sich für die Teilnahme an der Veranstaltung beworben, davon wurden rund 700 vom Bundespräsidialamt und dem Deutschen Musikrat ausgewählt.

 

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Ich danke dem Bundespräsidenten sehr herzlich für diese großartige Würdigung ehrenamtlich musikalischen Engagements. Als Dachverband des Musiklebens vertritt der Deutsche Musikrat 14 Mio. Musizierende, davon 13 Mio. Amateurmusikerinnen und -musiker und 1 Mio. Profimusikerinnen und -musiker. Die rund 700 von ihnen, die bei dem Konzertabend in Bonn dabei waren, stehen somit stellvertretend für all diejenigen, die sich für unser Musikleben einsetzen. Mit der Veranstaltung wurde ein wichtiges öffentliches Signal dafür gesetzt, auf ihr unschätzbares Engagement aufmerksam zu machen. Es war uns eine Ehre und große Freude, bei der Organisation dieses Konzertes mitwirken zu können.“

 

Während des Konzertes waren, neben zahlreichen Hits der Band Höhner sowie Songs von John Miles oder den Beatles, eingebettet in klassische Arrangements, auch Werke von Offenbach oder Beethoven zu hören. Mit der Kombination verschiedener musikalischer Stilrichtungen will die Konzertreihe „Höhner Classic“ einen Beitrag dazu leisten, Genregrenzen und Zugangsbarrieren zu klassischer Musik zu überwinden.

 


Eröffnung der Ausstellung mit architektonischen Denkmodellen „Grenzen. 8 Materialien – 8 Orte – 20 Antworten“ am 8. Juli 2019 um 19 Uhr im Veranstaltungssaal der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Grenzen 8 Materialien – 8 Orte – 20 Antworten

 

(Flossenbürg/pm) - Grenzen und Grenzüberschreitungen beschäftigen, prägen und begegnen Peter und Christian Brückner (Brückner & Brückner Architekten Tirschenreuth I Würzburg) auf vielfältige Weise. Sie sind ein wiederkehrendes Thema ihrer Arbeit. Für sie sind Grenzen dort, wo etwas beginnt. Aufgewachsen an der früheren deutsch-tschechischen Grenze, am Eisernen Vorhang, begleitet die Architektenbrüder diese Maxime von Anfang an. Es sind oftmals die Zwischenräume, die sie interessieren. Denn im Leben und in der Architektur gelangt man immer wieder an Grenzen, die überwunden werden müssen.

 

Im Wintersemester 2018/2019 lehrten Peter und Christian Brückner an der Hochschule Biberach als Gastprofessoren und gaben im Fachgebiet „Baukonstruktion und Entwerfen“ bei Professor Matthias Loebermann ein Masterstudio für 20 Studierende zum Thema „Grenzen. 8 Materialien – 8 Orte – 20 Antworten“. 20 Antworten sollten von 20 Studierenden an 8 Orten mit 8 Materialien und architektonischen Mitteln gefunden werden. Durch Suchen mit allen Sinnen und präzises Beantworten der Aufgaben sollen Grenzen erkannt und überschritten werden.

 

Der akademische Ansatz dieses Masterstudios der Brücknerbrüder war die Umkehrung des gängigen architektonischen Prinzips. Denn bei diesem Projekt bekam jeder Studierende per Losverfahren einen Ort und ein Material zugeteilt. Fünf Orte diesseits der Grenze (Steinbruch in Flossenbürg und seine Umgebung, Ruine in Sibyllenbad, Hermannsreuth als geteiltes Dorf, Bahnhof in Schirnding und Skilanglaufzentrum Silberhütte) und drei Orte jenseits der Grenze (Heilbäder Franzensbad und Marienbad, Stausee Eger). Die Materialien waren: Naturstein, Holz, Metall, Glas, Kunststoff, Ziegel, Beton und Textilien.

 

In einem nächsten Schritt wurden auf einer dreitägigen Exkursion Spuren gesucht und jeder Studierende hat sich seine(r) eigenen Aufgabe gestellt. Diese Grenzerfahrung wurde zum Bestandteil der Antworten. Es galt, frei über Material, Ort und Aufgabe nachzudenken und Denkmodelle für die Zukunft dieser Orte zu entwickeln. Die Architektur wird als grenzüberschreitendes Medium genutzt, um den Blick zu schärfen für neue, doch längst vorhandene, aber oft verborgene, selbstverständliche Phänomene des Lebens. Herausgekommen sind spannende Ergebnisse und Konzepte, vom Schwimmbad bis zum Gradierwerk.

 

Die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg zeigt in ihrem Veranstaltungsaal nun vom 8. bis zum 11. Juli 2019 die Entwürfe der Studierenden in der Ausstellung „Grenzen. 8 Materialien – 8 Orte – 20 Antworten“. Die Eröffnung findet am 8. Juli 2019 um 19 Uhr im Veranstaltungssaal der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg statt. Die Studierenden sind anwesend. Zur Eröffnung sprechen Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Professor Matthias Loebermann, Fachgebiet Baukonstruktion und Entwerfen an der Hochschule Biberach sowie Peter und Christian Brückner, Brückner & Brückner Architekten.

 


Neuer Veranstaltungsort: „Coro Gospel de Cuba“ tritt am kommenden Donnerstag, 27. Juni, in St. Bartholomaei Demmin auf

Hitze der Karibik in kühler Kirche

Foto: Gospelbüro Köln GbR
Foto: Gospelbüro Köln GbR

 

(Demmin/sk) - Die Evangelische Kirchengemeinde Demmin und der Freundeskreis Missionarische Dienste laden am Donnerstag, 27. Juni, zu einem karibischen Konzert nach Demmin ein. Aufgrund der momentanen Hitze wurde der ursprüngliche Veranstaltungsort jedoch kurzfristig geändert. Statt im Gemeinschaftshaus in der Wollweberstraße 4b tritt die Gruppe „Coro Gospel de Cuba“ nun in der Kühle der St. Bartholomaeikirche auf. „Coro Gospel de Cuba“ ist eine junge Gospel-Pop-Formation, die nach Demmin kommt, um ihr Premierenprogramm zu präsentieren. Konzertbeginn ist um 19.15 Uhr. Karibische Rhythmen, überfließende Lebensfreude und ein tiefer christlicher Glaube, der sich in den nicht einfachen Zeiten auf Kuba bewähren musste, sind die Zutaten für ein einzigartiges Konzerterlebnis. Die acht Sängerinnen und Sänger sowie die vier begleitenden Musiker zünden ein musikalisches und gesangliches Feuerwerk.

 

 

 

Gospel-Tradition trifft auf karibisches Temperament

 

 

 

Der „Coro Gospel de Cuba“ wurde im Januar dieses Jahres gegründet. Die außerordentlich begabten jungen Chor-und Bandmitglieder sind allesamt Mitglieder kubanischer Kirchen. Unter der Leitung von Deborah Woodson verbinden sie traditionellen Gospel und eigene Songs mit kubanischen Rhythmen und karibischem Temperament. Mitreißende Songs wie „One Love“ oder „Get ready“ mit ihren englisch-spanischen Texten bringen das Publikum schnell in Bewegung. Deborah Woodson gehört zu den Großen ihres Fachs. Die gebürtige Amerikanerin studierte Musik und sang am Broadway. Heute lebt sie in Köln. Auch im deutschsprachigen Bereich wurde sie in diversen Musicalrollen bekannt. Zudem hat sie eigene Alben veröffentlicht und ist Buchautorin.

 

 

 

Erster Auftritt auf dem Kirchentag

 

 

 

„Gospel ist meine Herzensmusik“, sagt Deborah Woodson. „Dieses Projekt ist wie ein Nachhausekommen für mich. Diese Lebensfreude, diese musikalischen Potentiale, diese Art, den Glauben auszudrücken, berühren mich zutiefst.“ Der „Coro Gospel de Cuba“ hatte am vergangenen Wochenende seinen weltweit ersten Auftritt auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Damit begann eine kurze Tournee durch Deutschland, die unter anderem nach Demmin führt. Der Eintritt für das Demminer Konzert ist frei, Spenden werden erbeten. „Wir freuen uns auf einen beschwingten Abend  mit Coro Gospel de Cuba“, sagt der Demminer Pastor Martin Wiesenberg.

 

 

 

Weitere Informationen

 

 

 

Pastor Martin Wiesenberg, Evangelische Kirchengemeinde Sankt Bartholomaei Demmin, Tel.: 03998 433483, Mobil: 0160 96935263, E-Mail: demmin-wiesenberg@pek.de

 

 

 

www.cuba-latin-gospel.com  

 

 

 


Breite musikalische und politische Resonanz auf den Tag der Musik 2019

„Musik machen – Haltung zeigen“:


 

(Berlin/pm) - Am 21. Juni 2019 fand der elfte Tag der Musik unter dem Motto „Musik machen – Haltung zeigen – Zusammenhalt. Europa. Vielfalt.“ statt. Ob Alphornklänge, Kinderchorkonzert, Bach-Improvisationen oder Sega-Rhythmen aus Mauritius – mit Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet beteiligten sich Musizierende an der Initiative des Deutschen Musikrates und zeigten Haltung für die Kulturelle Vielfalt und ein friedliches Miteinander in Deutschland und in Europa. 

 

 

Auch die politische Resonanz auf den Tag der Musik 2019 und dessen Botschaft war groß: Neben den kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD im Deutschen Bundestag, den zuständigen Berichterstatterinnen und Berichterstattern der Bundestagsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie der Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Die Linke unterstützte auch Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble den Tag der Musik 2019 mit einem öffentlichen Statement. Die Statements können Sie hier nachlesen.

 

Mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Musik machen – Haltung zeigen – Zusammenhalt. Europa. Vielfalt.“ seiner Mitgliederversammlung appelliert der DMR auch über den Tag der Musik hinaus an die gesellschaftliche Verantwortung jedes Einzelnen, sich aktiv für die in der Verfassung verankerten Werte zu positionieren. Die Mitgliederversammlung des DMR findet am 18. und 19. Oktober 2019 im Deutschlandradio Funkhaus in Berlin statt.

 

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat engagiert sich für ein Zusammenleben in unserem Land auf der Grundlage der Werte und Normen des Grundgesetzes. Musik ist diejenige der Künste, die den Menschen am umfänglichsten und tiefsten erreichen kann. Sie um ihrer selbst willen erlebbar zu machen ist deshalb ebenso wichtig, wie sich bewusst zu werden, dass sie auch als Manipulationsinstrument der rechts- und linksradialen Szene eingesetzt wird. Diese Janusköpfigkeit der Musik ist eine besondere Verantwortung für jeden der 14 Mio. musizierenden Menschen in unserem Land, davon 13 Mio. im Amateurbereich und 1 Mio. im Profibereich, nicht nur Musik zu machen, sondern auch Haltung zu den Entwicklungen unserer Gesellschaft zu zeigen – denn Antisemitismus und Rassismus dürfen keinen Platz darin haben.“

 

In diesem Jahr wurde der Tag der Musik erstmals am 21. Juni gefeiert, an dem alljährlich auch die Fête de la Musique stattfindet. Der Termin des Tages der Musik im kommenden Jahr ist somit der 21. Juni 2020. Weitere Informationen zum Tag der Musik finden Sie unter www.tag-der-musik.de. Die Initiative des Deutschen Musikrates wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Medienpartner sind die ARD und Deutschlandfunk Kultur.

 


Bilanz und Rückblick Mozartfest 2019

Das Motto – Mozart, ein Romantiker?

Foto©Schmelz Fotodesign
Foto©Schmelz Fotodesign

(Würzburg/pm) - Nach fünf Wochen ist das Mozartfest in Würzburg zu Ende gegangen.Ob „Mozart, ein Romantiker?“ ist, auf diese Frage haben sich Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt eingelassen und vielgestaltige Antworten mit beziehungsreichen Programmen gefunden. Die Konzerte, die sie eigens für Würzburg erarbeitet haben, umfassten Musik des Mittelalters bis zur Moderne. Das Romantische wurde erfahrbar als musikalische Ausdrucksform, als Sprache der Seele mit zeitübergreifender Gültigkeit.

 

 

 

Konzert-Highlights

 

Der Kaisersaal der Residenz war mit ausverkauften Konzerten der Ort für musikalische Begegnungen mit Künstlern wie Julian Prégardien (Tenor und Artiste étoile 2019), Isabelle Faust (Geigerin) und Pierre-Laurent Aimard (Pianist). Unter den internationalen Dirigenten waren Sakari Oramo und Heinz Holliger, die Werke der Klassik und Romantik in neu zu hörende Verbindung zueinander gestellt haben. Mit Hervé Niquet ist erstmals ein Star der „Alten Musik“ zum Mozartfest gekommen, der mit Le Concert Spirituel sein Debüt gegeben hat.

 

Mozarts Oper „Don Giovanni“ bildete den Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die den Mythos Don Giovanni zum Thema hatten: Vom Original bis zur multimedialen Videoproduktion für die Kinoleinwand mit Live-Elektronik – eine erstmalige Erfahrung mit Avantgarde-Kunst. Hierfür erwies sich das Programmkino Central im Bürgerbräu als idealer Raum.

 

Clara Schumann, der bedeutenden Mozart-Interpretin des 19. Jahrhunderts, waren mehrere Konzerte gewidmet: Ein Höhepunkt war die Uraufführung einer Auftragsarbeit von Aribert Reimann, der drei Lieder von Clara Schumann neu für Streichquartett und Sopran transkribiert hat und bei der Aufführung anwesend war.

 

Die neue Musik hatte mit der „Komponistin im Porträt“ Unsuk Chin einen Schwerpunkt im Programm. Auch Chin wurde mit einem neuen Werk beauftragt, das unter dem Titel „Puzzles & Games“ für Sopran und Orchester unter ihrer Anwesenheit zur Uraufführung kam.

 

Für Klassik in neuen Konzertformen werden vertraute Hörräume verlassen und mit den dafür erarbeiteten Programmangeboten in der Odeon Lounge, auf Gut Wöllried, im Golf Club und in der Leerguthalle der Würzburger Hofbräu neue Wege beschritten. Neue Spielstätten mit Konzerten in der Pfarrkirche St. Michael in Thüngersheim und auf Gut Wöllried an der Gemarkungsgrenze Rottendorf wollen das Mozartfest weiter ins unterfränkische Umland, in architektonisch herausragende Bauwerke bringen. Raum und Inhalt sind auch entscheidend für die Veranstaltung der „Nachklänge im Echoraum“. Luigi Nonos radikales Streichquartett „Fragmente – Stille, An Diotima“ wurde im Museum am Dom als Raumklangereignis aufgeführt – auch das eine neue Spielstätte. Beim Wandelkonzert „Durch Zeit und Raum“ mit dem Bachchor Salzburg wurde im Hofgarten unter freiem Himmel und im Treppenhaus der Residenz unter Tiepolos weltgrößtem Deckenfresko musiziert. Zur Romantik als Selbsterfahrung und als Möglichkeit lokaler Spurensuche lud die „Musikalisch-literarische Wanderung“ ein.

 

Zum sechsten Mal fand das viertägige MozartLabor im Exerzitienhaus Himmelspforten statt und erreichte einen Publikumszuspruch wie noch nie: Bei allen Vortrags- und Konzertveranstaltungen waren die Räume voll besetzt. Von Jahr zu Jahr wird dieses Herzstück des Festivals als Ort des intensiven Austauschs über das Festivalthema und Fragen des Klassikbetriebs weiterentwickelt. Tägliche Konzerte im MozartLabor brachten mehr Besucher als in den Vorjahren. Dazu trug auch die Kooperation mit lokalen Partner wie der Hochschule für Musik bei: Die Liedklasse von Prof. Gerold Huber gestaltete einen Liederabend. und zwei Studierende der Einrichtung erhielten Stipendien für die Teilnahme am MozartLabor.

 

Die Nähe und der unmittelbare Austausch zwischen Künstlern und Publikum ist dem Mozartfest bei allen Veranstaltungen ein wichtiges Anliegen. Dafür wurde fünf Mal zu „Auf ein Glas danach“ im Anschluss an ausgewählte Konzerte eingeladen.

 

»Dieses Festival hat gezeigt, dass die konzentrierte Programmarbeit der letzten Jahre immer mehr aufgeht. Durch thematische Arbeit und inhaltliche Perspektiven fühlen sich die Künstler animiert zu neuen Ideen für ihre Programmgestaltung im Mozartfest. Das ist ein Miteinander, über das ich sehr glücklich bin. In diesem regen Austausch entwickelt sich unsere Künstlerfamilie in ungeahnte, aufregende Richtungen. Da findet Festival jenseits gängiger Marktmechanismen statt. Das Publikum dankt dieses Verständnis von Festivalmachen und geht aufgeschlossen und neugierig mit.» Evelyn Meining, Intendantin

 

 

Mediale Begleitung, Förderer und Sponsoren

 

21 Konzerte wurden für Radioübertragungen von den Medienpartnern BR Klassik und DLF-Kultur aufgezeichnet. Diese Konzerte werden durch eine weltweite Ausstrahlung im Rahmen des EBU-Austauschs einem internationalen Publikum zugänglich. Das Eröffnungskonzert am 25.5. mit Julian Prégardien und dem Freiburger Barockorchester wurde von BR Klassik im Video-Livestream und als Radio-Liveübertragung gesendet. Alle Sendetermine sind zu finden unter www.mozartfest.de/hoerensehen/sendetermine/konzertmitschnitte-2019.

 

Das Mozartfest ist seit 2019 verstärkt auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und Twitter aktiv und konnte die Reichweite der Nutzer und internationalen Besucher auch auf diesem digitalen Weg vergrößern und ausbauen.

 

Im Sponsoring blieben als langjährige Premiumpartner der Krick Verlag und die Vogel Stiftung dem Festival verbunden, ebenso wie die va-Q-tec AG als Hauptsponsor. Als neuer Genusspartner kam die Würzburger Qualitätsmarke Höfer Sekt dazu. Erstmalig präsentierten die AWO Unterfranken und das Hotel Würzburger Hof Konzerte des Festivals als Einzelsponsoren. Der Unternehmerkreis erhielt Zuwachs durch die neuen Mitglieder Wegmann Automotive GmbH und die Golfplatz Würzburg GmbH. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst würdigte die Qualität des Festivals mit einer Steigerung der Fördersumme um 80.000 Euro (auf insgesamt 250.000 Euro).

 

 

 

Zahlen und Fakten

 

24.300 Gäste besuchten die 75 Konzerte und Veranstaltungen des diesjährigen Mozartfestes an 26 Spielorten. Dazu kamen rund 4.000 Besucher, die den Mozarttag in der Würzburger Innenstadt wahrgenommen haben. Insgesamt haben 1.280 Künstler an 31 Konzerttagen die 98. Mozartfest-Saison musikalisch geprägt. Die Auslastung lag bei 93% und war damit vergleichbar hoch wie in den Vorjahren. Erstmals konnten Konzertkarten auch online über den Webshop des Festivals erworben werden. Der Haushalt dieser Saison wird mit einem sehr guten, ausgeglichenen Ergebnis im Rahmen des Festival-Etats von 2,18 Mio. Euro abschließen. Das Team mit 6 Vollzeitstellen und zwei Ganzjahresvolontariaten ist auf den meisten Positionen neu besetzt, zwei Projektstellen sind für die Vorbereitung der Jubiläumssaison 2021 hinzugekommen.

 

 

 


Am 31. Oktober ist Sting mit allen Hits in der Mercedes-Benz Arena zu erleben

Foto: Martin Kierszenbaum
Foto: Martin Kierszenbaum

 

Sting wird mit seiner „My Songs“-Tour am 31. Oktober in der Berliner Mercedes-Benz Arena Station machen. 

 

 

(Frankfurt/ln) - Sting: My Songs ist eine ausgelassene, dynamische Show, die sich auf die beliebtesten Songs von Sting konzentriert und die erfolgreiche Karriere des 17-fachen Grammy Award-Gewinners sowohl bei The Police und als auch als Solokünstler umfasst. Fans dürfen sich auf Klassiker wie „Englishman In New York“, „Fields Of Gold”, „Shape Of My Heart”, „Every Breath You Take”, „Roxanne”, „Message In A Bottle” und viele andere seiner Erfolge freuen. Sting wird dabei von einem elektrischen Rock-Ensemble begleitet.

 

Tickets für Sting: My Songs sind ab Mittwoch, 26. Juni, 10:00 Uhr unter www.livenation.de erhältlich.

 

Vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart erhalten Mitglieder des Sting-Fanclubs schon ab heute exklusiven Zugang zu Presale-Tickets. Alle Informationen hierzu unter www.sting.com.

 

Der Komponist, Singer-Songwriter, Schauspieler, Schriftsteller und Aktivist Sting wurde in Newcastle, England, geboren. 1977 zog er nach London, um mit Stewart Copeland und Andy Summers The Police zu gründen. Die Band veröffentlichte fünf Studioalben, gewann sechs Grammys und zwei Brit Awards und wurde 2003 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.  

 

Als einer der markantesten Solokünstler der Welt erhielt Sting weitere 11 Grammys, zwei Brit Awards, einen Golden Globe und einen Emmy Award, vier Oscar-Nominierungen (einschließlich der Nominierung für „The Empty Chair“ von JIM: THE JAMES FOLEY STORY im Jahr 2017), eine TONY-Nominierung, den Century Award des Billboard Magazine und wurde zur MusiCares 2004 Person of the Year ernannt. Zudem ist er Mitglied der Songwriters Hall of Fame und wurde mit den Kennedy Center Honors, dem American Music Award of Merit und dem Polar Music Prize ausgezeichnet. Ehrendoktortitel für Musik wurden Sting von der University of Northumbria (1992), dem Berklee College of Music (1994), der University of Newcastle upon Tyne (2006) und der Brown University bei der Feier zum 250. Eröffnungsjubiläum (2018) verliehen.

 

Im Laufe seiner glanzvollen Karriere hat Sting fast 100 Millionen Alben mit The Police sowie als Solokünstler verkauft.

 

Im Anschluss an sein von Kritikern gefeiertes Album 57th & 9th, seine erste Rock-/Pop-Sammlung seit über einem Jahrzehnt, veröffentlichten Sting und Reggae-Star Shaggy ein gemeinsames, vom Inselleben geprägtes Album mit dem Titel 44/876, das von den vielen überraschenden Verbindungen ihrer Musik gespeist wird. Der Titel von 44/876 bezieht sich auf die Ländervorwahlen ihrer Heimat und drückt vor allem die Liebe des Duos für Jamaika aus: Shaggys Vaterland, in dem Sting Klassiker wie „Every Breath You Take“ von The Police geschrieben hat. Die Veröffentlichung stieg direkt auf Platz 1 der deutschen Charts und erreichte die Top 10 in Großbritannien. Nicht weniger als 20 Wochen lang hielt sich das Album in den amerikanischen Billboard Charts und gewann den GRAMMY für das beste Reggae-Album.

 

Am 24. Mai erschien der aktuelle Longplayer Sting: My Songs, der zeitgenössische Interpretationen seiner bekanntesten Hits präsentiert. Im Anschluss daran startete Sting seine gleichnamige Sommertour durch Europa - eine ausgelassene, dynamische Show mit seinen beliebtesten Songs aus der Zeit seiner Kariere mit The Police und als Solokünstler.

 

Am 22. Mai 2020 eröffnet Sting seine Gastspielreihe „My Songs“ im „The Colosseum“ des Caesars Palace in Las Vegas mit einer Auswahl seiner Songs, untermalt mit dynamischen und visuellen Referenzen aus seinen größten Videos und Inspirationen.

 

Sting ist in mehr als 15 Filmen aufgetreten, übernahm die Produktionsleitung bei dem von der Kritik gefeierten Film Kids – In den Straßen New Yorks und spielte 1989 eine Hauptrolle in The Threepenny Opera am Broadway.

 

Sein aktuellstes Theaterprojekt ist das TONY-nominierte Musical The Last Ship, das von Erinnerungen an die Schiffbauergemeinde Wallsend im Nordosten Englands inspiriert wurde, wo er geboren ist und aufwuchs. Die Show, mit Musik und Texten von Sting, wurde 2014/2015 am Broadway aufgeführt und mit einer Theatertournee in England 2018 fortgesetzt.

 

Im Frühjahr 2019 spielte Sting selbst die Rolle des Werftvorarbeiters Jackie White bei der Produktion von The Last Ship am Princess of Wales Theatre in Toronto. In die Rolle des Produzenten schlüpft er im Ahmanson Theater von Los Angeles (14.01.2020 – 16.02.2020) und im SHN Golden Gate Theater in San Francisco (20.02.2020 – 22.03.2020).

 

Stings Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen wie dem Rainforest Fund, Amnesty International und Live Aid spiegelt sein universelles Engagement wider. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Trudie Styler gründete Sting 1989 den Rainforest Fund, um sowohl die Regenwälder als auch die dort einheimischen Menschen zu schützen. Gemeinsam haben sie 18 Benefizkonzerte veranstaltet, um Gelder für die gefährdeten Ressourcen unseres Planeten zu sammeln und auf die Probleme aufmerksam zu machen. Seit seiner Gründung ist der Rainforest Fund zu einem Netzwerk aus miteinander verbundenen Organisationen angewachsen, das in über 20 Ländern auf drei Kontinenten tätig ist. www.sting.com

 

Live Nation Presents
STING: MY SONGS
Do.      
31.10.2019    Berlin  Mercedes-Benz Arena

 

LIVE NATION PRE-SALE:
Di., 25.06.2019, 10:00 Uhr – 18:00 Uhr (8 Stunden)
https://www.livenation.de/artist/sting-tickets

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart:
Mi., 26.06.2019, 10:00 Uhr
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Carsten Höller to open two new exhibitions in Denmark at Copenhagen Contemporary and Kunsten Museum of Modern Art Aalborg in September 2019

(Copenhagen/pm) - Copenhagen Contemporary (CC) and Kunsten Museum of Modern Art Aalborg are joining forces to present two simultaneous, related exhibitions by German-born artist Carsten Höller opening in late September – the artist’s first museum exhibitions in Denmark.

This autumn visitors to the two institutions will become experimental subjects in the world of Carsten Höller, renowned for his immersive installations involving the public. His artworks incorporate elements from playgrounds, zoos, and amusement parks and are often presented in a pseudo-scientific environment. Höller holds a doctorate in agricultural sciences and worked as a scientist for several years before becoming an artist. His works often reflect his background by evoking scientific practice whilst falling short of being actual experiments.
 
Gigantic fly agaric mushrooms, carousels, smells and mirrors will greet the visitors, who represent, in the words of art critic Baldo Hauser, the ‘real material’ of the exhibitions. These dual exhibitions, Reproduction at CC and Behaviour at Kunsten, will provide the audience with a unique opportunity to see a broad selection of works from throughout the artist’s career – from some of his very earliest works to new site-specific installations – and represent a new and promising partnership between the two Danish art institutions.

“With this collaboration, we connect the country and are able to provide a fully-formed picture of the artist. It will be a great pleasure to be able to do this,” says Gitte Ørskou, director of Kunsten Museum of Modern Art.

“We are pleased to be able to present a joint exhibition by Carsten Höller in collaboration with Kunsten in Aalborg. Höller’s works often exhibit the characteristics of scientific research that in some instances makes the viewer the subject of an experiment, as will also be evident at Copenhagen Contemporary and Kunsten. Carsten Höller firmly believes in the transformative potential of art which, transgressing normal conventions and awareness, allows us to see the world, our behavioural patterns and objects in a new way,” says Marie Nipper, director of CC.


Reproduction and Behaviour
The exhibitions, Reproduction at CC and Behaviour at Kunsten, will complement each other in terms of both content and form, exploring the human experience of and response to the world around us, including art exhibitions. The works in both institutions disrupt and alter our experience of and conduct within the exhibitions. “This is pure ‘Unsaturated Art’, an art form that lacks objects containing art, but is, instead, based on the functions of the artwork to be completed or executed by the visitors with the objects at their disposal.” (Baldo Hauser)
At CC Höller tackles the theme of reproduction. Early on in the process of sexual reproduction mitosis occurs: a division of a mother cell into two identical daughter cells. This principle of division in two units, and the division of the divided units again and again, is the basis for the installation in CC’s large exhibition space, Hall 1, which will be divided by a bespoke colourscape created by the artist and based on the same principle of division as applies in the case of reproduction. Visitors to this colourful environment can crawl through the eyes of a die, mount one of the two slowly moving carousels, or play with a giant roly-poly mushroom collage. The second part of the exhibition at CC is based on Höller’s infamous Killing Children series from the early 1990s that plays on and juxtaposes the human need for having children on one side and, on the other, the traumatising experience of viewing the world through a child’s eyes.

In Behaviour, at Kunsten, Höller explores alternative ways of perceiving our surroundings and especially our ways of looking at art. The exhibition presents works that disrupt, transform or alter, in the broadest possible sense, our experiences with art, including works that involve light, sound, smells, mirrors, and gigantic fly agaric mushrooms. There will also be an opportunity to stay overnight in the museum on Revolving Hotel Room, a large rotating bed, or to wear Upside-Down Goggles which turn the vision of the wearer upside down, thus showing the ‘real world’ as depicted on the retina. 
 

Practical information
Behaviour runs from 26 September 2019 to 23 February 2020 at Kunsten in Aalborg. Reproduction runs from 28 September 2019 to 23 February 2020 at Copenhagen Contemporary in Copenhagen. 


About Carsten Höller
Many of Höller’s works invite the viewer to participate and interact with the works while providing opportunities to examine human behaviour, ideas and logic. Höller is concerned with what makes us the people we are, both physically and mentally. Inspired by the history of scientific research, his works create situations that alter and challenge our mental and sensory perceptions. He provokes uncertainty in the viewer – a sense of disorientation and fundamental doubt.

The exhibition at Kunsten is funded by:
The Obel Family Foundation, Spar Nord Foundation and The Danish Arts Foundation.

CC is funded by:
Augustinus Fonden, Aage og Johanne Louis-Hansens Fond, private donation, Spar Nord Fonden, Knud Højgaards Fond, Salling Fondene, Beckett-Fonden, Den Danske Forskningsfond, Ole Kirk’s Fond, The City of Copenhagen, Ministry of Culture, Danish Arts Foundation, Elsass Fonden, Refshaleøens Ejendomsselskab A/S, Fredericia Furniture, +Halle, anonymous foundation, and Ege.

 

 


Statement des Bundestagspräsidenten zum Tag der Musik 2019

 

(Berlin/pm) - Am kommenden Freitag, 21. Juni 2019, ruft der Deutsche Musikrat mit dem Tag der Musik unter dem Motto „Musik machen – Haltung zeigen - Zusammenhalt. Europa. Vielfalt.“ wieder alle Musizierenden in Deutschland dazu auf, gemeinsam ein Zeichen für die Kulturelle Vielfalt in Deutschland und in Europa zu setzen. Der bundesweite Tag der Musik wird in diesem Jahr auf Anregung der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe und der Assemblée nationale zum ersten Mal am 21. Juni gefeiert, an dem auch die Fête de la Musique stattfindet. 

 

Hierzu Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages: „‚Musik machen – Haltung zeigen – Zusammenhalt‘ – ein großartiges Motto für den diesjährigen Tag der Musik. Und ein wichtiger Appell. Wie Musik Haltung vermittelt und Zusammenhalt stiftet, hat unlängst der slowenische EU-Parlamentarier Lojze Peterle gezeigt. Mit dem wohl europäischsten aller Musikstücke, der ‚Ode an die Freude‘, gespielt auf einer Mundharmonika, rührte er in der letzten Sitzung des EU-Parlaments vor den Wahlen nicht nur Abgeordnete zu Tränen. Musik kann politische und kulturelle Grenzen überwinden und bringt Menschen in Vielfalt zusammen. Dafür steht der Tag der Musik, der sicherlich auch 2019 wieder großen Anklang findet.“

 

Auch die kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD im Deutschen Bundestag sowie die Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag unterstützten den Tag der Musik 2019 mit öffentlichen Statements.

 

Weitere Informationen zu der bundesweiten Initiative finden Sie unter www.tag-der-musik.de. Die Initiative des Deutschen Musikrates wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Medienpartner sind die ARD und Deutschlandfunk Kultur.

 


Vom 21. bis 23. Juni findet das Bundes.Festival.Film. zum zweiten Mal in Hildesheim statt - drei Tage Film, Diskussion und Vernetzung

44 Filme – 44 Perspektiven

Foto: Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum
Foto: Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum

 

(Hildesheim/ KJF)– Vom 21. bis 23. Juni ist die Kulturstadt Hildesheim erneut Gastgeberin des Bundes.Festival.Film. Zur 32. Auflage des Filmfestivals für Filmschaffende aller Generationen werden etwa 500 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet.

Bereits am Freitag (21.06., 14:00 Uhr) eröffnen Festivalleiter Thomas Hartmann vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) und Dr. Volker Wortmann von der Stiftung Universität Hildesheim das Programm im Thega Filmpalast. Ab 14:30 Uhr läuft der erste Filmblock. Der Festivaltag endet gegen 22:30 Uhr. Am Samstag (22.06.) sind zwischen 9:30 Uhr und 18:30 Uhr in insgesamt vier Filmblöcken weitere Arbeiten von Filmemacherinnen und Filmemachern aller Generationen zu sehen.

Die 44 gezeigten Produktionen wurden von zwei Fachjurys aus 767 Einreichungen für das Festivalprogramm nominiert. Die Preisverleihung findet am Samstagabend ab 20:15 Uhr statt – ebenfalls im Thega Filmpalast. Überreicht werden die Preise durch Peter Joseph (Leiter des Referats „Jugend und Bildung“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) sowie Dirk Schröder (Leiter Abteilung „Migration und Generationen“ im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung).

Das Bundes.Festival.Film. wird auch 2019 seinem Anspruch gerecht, Informations- und Vernetzungsplattform für Nachwuchsfilmemacherinnen und -filmemacher zu sein. Die Veranstalter bieten deshalb während der Festivaltage drei Gesprächspanels zu verschiedenen Themen an: „Sound im Film“ (Freitag, 21. Juni, 19:00 Uhr), „Wer spricht (für wen)? – Geschichten filmisch erzählen“ (Samstag, 22. Juni, 14:00 Uhr) und „Filmförderung“ (Sonntag, 23. Juni, 11:00 Uhr).

Alle Film-Screenings sowie die drei Paneldiskussionen sind öffentlich und kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Ab Freitag (21.06., 12:00 Uhr) steht das Team des Bundes.Festival.Film. 2019 allen Medienvertreterinnen und Vertretern für Informationen zu den Wettbewerben und dem Festival zur Verfügung.


Das Bundes.Festival.Film. bildet den jährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe sowie das Bundes.Festival.Film. werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt. Zusätzliche Förderung erhält das Festival durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die Stadt Hildesheim und die Friedrich Weinhagen Stiftung. Kooperationsveranstalter vor Ort sind die Stiftung Universität Hildesheim (Institut für Medien, Theater und Populäre Kunst, Abteilung Medien), sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK).

 


Bereits mehr als 300.000 Besucher ließen sich von Picassos Meisterwerken verzaubern

Maria Oestringer und ihre Familie. Fondation Beyeler, 2019. Foto: Patricia Grabowicz
Maria Oestringer und ihre Familie. Fondation Beyeler, 2019. Foto: Patricia Grabowicz

 

(Basel/fb) - Die Fondation Beyeler begrüsste heute Morgen (Dienstag, 11.06.2019) - die 300.000 Besucherin der Ausstellung „Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode“! Maria Oestringer war die glückliche Gewinnern, der zu diesem Anlass ein Blumenstrauss und ein Reisegutschein nach Barcelona überreicht wurden. Sie ist gemeinsam mit ihrer Familie aus dem nahe gelegenen Freiburg im Breisgau angereist und freut sich auf Picassos Meisterwerke: „Der Ausstellungsbesuch war ein Geburtstagsgeschenk – Dass ich jetzt sogar die 300.000 Besucherin geworden bin, ist wie ein doppelter Geburtstag.“, freut sich die Freiburgerin.

 

Barcelona war für Picasso einer der wichtigsten Schaffensorte in jungen Jahren. Viele der berühmten Meisterwerke, vor allem der Blauen Periode, sind in dieser Zeit in Barcelona entstanden. Maria Oestringer möchte gemeinsam mit ihrer Familie die Spuren des jungen Picassos in der spanischen Metropole am Meer entdecken. Das Museum in Riehen/Basel kennen die Oestringers gut. Neben den Ausstellungsbesuchen kommen sie besonders gerne zum alljährlichen Sommerfest und waren auch schon Gäste bei sun.set, den sommerlichen DJ-Sets mit elektronischer Musik im Park.

 

Die Ausstellung „Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode“ umfasst 75 Meisterwerke, die Picasso von 1901 bis 1906 gemalt hat, zusammengetragen aus internationalen Museen und Privatsammlungen in Europa, Amerika und Asien. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt. Sie werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam, an einem Ort versammelt, zu sehen sein.

 

Wegen ihres grossen Erfolgs wurde die Ausstellung «Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode» verlängert – Sie ist nur noch diese Woche bis Sonntag, 16. Juni 2019 geöffnet.


„Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode“

Bald 300.000 Besucher – Letzte Tage

 

Installationsansicht „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode” in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2019; Kunstwerk: Pablo Picasso, La Vie, 1903, Öl auf Leinwand, 197 x 127,3 cm, The Cleveland Museum of Art, Donation Hanna Fund, © Succession Picasso / ProLitteris, Zürich 2018

 

Foto: Mark Niedermann

 

 

(Basel/fb) - Die groß angelegte Ausstellung „Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode“ begeistert nach wie vor. Noch bis zum 16. Juni 2019 sind die frühen Meisterwerke Pablo Picassos in der Fondation Beyeler zu sehen. Auf den 300.000. Besucher wartet ein besonderes Geschenk – ein Wochenendtrip nach Barcelona.

 

In den kommenden Tagen lohnt sich ein Besuch in der Fondation Beyeler gleich doppelt: Zum einen ist es die letzte Chance, Picassos epochemachende Bilder der Blauen und Rosa Periode in dieser Fülle zu bewundern, zum anderen wartet auf den 300.000. Besucher eine Reise nach Barcelona.

 

Barcelona war neben Paris und dem spanischen Pyrenäendorf Gósol der Ort, an dem Picasso einige seiner Meisterwerke schuf, die später Weltruhm erlangten. Dem Gewinner der Reise bietet sich so die Gelegenheit, in der spanischen Metropole am Meer auf den Spuren Picassos zu wandeln.

 

In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den zwischen 1901 und 1906 entstandenen Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, viele davon Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in einer solchen Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt und werden voraussichtlich nicht mehr in einer vergleichbaren Vielfalt und Konstellation, an einem Ort versammelt, zu sehen sein. Aufgrund ihres grossen Erfolgs wurde die Ausstellung bis zum 16. Juni 2019 verlängert.

 


Direktor des Historischen Museums der Pfalz Speyer leitet international besetztes Gremium

Wechsel in der Fachkommission des Museums-PASS-Musées

 

(Speyer/pm) - Alexander Schubert, Leitender Direktor des Historischen Museums der Pfalz Speyer ist zum Vorsitzenden der Fachkommission des Museums-PASS-Musées gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Tilmann von Stockhausen, dem Leitenden Direktor der städtischen Museen Freiburg, an. Der Museums-PASS-Musées ist ein Verbund von mehr als 320 Museen, Schlössern und Gärten und wurde 1998 gegründet. Alle Vereinsorgane sind mit Mitgliedern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz besetzt. Die Fachkommission berät den Vorstand und die Geschäftsstelle in museumsspezifischen Fragestellungen. Alexander Schubert gehört der Fachkommission seit 2009 an.
Der erste trinationale Museumspass in Europa, der sogenannte Museums-PASS-Musées, wurde am 1. Juli 1999 eingeführt. Der Pass gewährt ein Jahr lang freien und unbegrenzten Eintritt zu allen Dauer- und Sonderausstellungen der Mitgliedsstandorte. In den vergangenen Jahren haben im Durchschnitt zwischen 6.000 und 8.000 Pass-Besitzer die Ausstellungen und Sammlungen des Historischen Museums der Pfalz besucht.
Das Historische Museum der Pfalz ist dienstags bis sonntags, an Feiertagen auch montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

 


Die Fondation Beyeler übernimmt ein benachbartes Lokal an der Baselstrasse in Riehen zur Zwischennutzung

BEY – das neue Beyeler-Bistro, das auch Laden, Bar, Bibliothek, Co-Working Space und mehr ist

Foto: Mathias Mangold
Foto: Mathias Mangold

 

(Basel/fb) - Die Fondation Beyeler belebt das leer stehende Lokal (ehemals Restaurant HAN) am Eingang zum Museumsgelände und schafft temporär einen vielfältigen Begegnungsort für die Museumsbesucher und alle Einwohner Riehens und der Region. Das BEY ist Bistro, Café, Laden für Kunsteditionen und Designartikel sowie für Produkte lokaler Landwirte gleichermassen. Ausserdem werden ein Co-Working Space und eine Bibliothek eingerichtet. Ausgestattet mit vielen grossen Pflanzen, Kunst und Vintage-Möbeln, soll das BEY zu einer Art öffentlicher Wohnstube werden. Es entsteht ein einzigartiger kultureller und sozialer Ort, der zum Entdecken und Verweilen einlädt.

 

 

 

Für die Gestaltung der Räume konnten der Architekt Jens Müller und die Innenarchitektin Stephanie Rossi aus Basel gewonnen werden. Die Räumlichkeiten sind mit Oberlicht und grossen seitlichen Fenstern versehen – ein Ambiente, in dem Austausch und Genuss im Fokus stehen.

 

 

 

Im BEY bietet die Fondation Beyeler auch hiesigen Landwirten und lokalen Produzenten eine Plattform zur Präsentation regionaler Erzeugnisse aus nachhaltiger Produktion. Zudem wird das BEY periodisch junge Köche zu einer «Residency» einladen, damit sie ihre Kochkünste einem breiten Publikum demonstrieren können.

 

 

 

Mit dieser Initiative verfolgt die Fondation Beyeler mehrere Ziele: Zum einen bietet sie den Museumsbesuchern mit dem BEY eine Alternative während der Renovation des Restaurants Berower Park. Darüber hinaus sichert sie sich eine Raumreserve während des geplanten Neubaus im Iselin-Weber-Park. Und drittens möchte sie einen Beitrag zur Belebung von Riehen und zur Stärkung der Verbindung zwischen Museum und Dorf leisten.

 

 

 

«Bey» ist eine Kurzform des Namens Beyeler und war der Kosename, den Hildy Beyeler ihrem Mann Ernst gegeben hatte. Die beiden Museumsgründer erinnerten gerne daran, dass ihr Nachname «Bienenzüchter» bedeutet und die fleissigen Bienen ihnen als Inspiration für ihre Sammelleidenschaft und ihr Engagement für den Naturschutz dienten.

 

 

 

Das BEY eröffnet am Mittwoch, 5. Juni 2019, 17.00 bis 20.00 Uhr; der Betrieb ist vorerst bis Ende dieses Jahres geplant.

 

 

 

Der Zutritt ist öffentlich und kostenlos. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Sonntag, 10.00 bis 18.00 Uhr. In der Woche der Art Basel, vom 10. bis 16. Juni 2019, gelten besondere Öffnungszeiten.

 

 

 


Exklusives Konzert am 17. September

Solange - Live in der Hamburger Elbphilharmonie

Foto: Max Hirschberger
Foto: Max Hirschberger

 

(Frankfurt/ln) - nach Erscheinen ihres vierten Studioalbums „When I Get Home“ im März dieses Jahres kommt die amerikanische Grammy-Preisträgerin Solange am 17. September für ein ebenso exklusives wie außergewöhnliches Konzert in die Hamburger Elbphilharmonie.

 

Bereits mit neun Jahren komponierte Solange Knowles erste Songs. Später feierte sie Erfolge als Backgroundtänzerin sowie Schauspielerin und schrieb Songs für Destiny’s Child, Kelly Rowland sowie ihre Schwester Beyoncé, bevor sie 2002 ihr Debütalbum „Solo Star“ veröffentlichte.

 

2016 gelang ihr mit ihrem drittem Studioalbum „A Seat At The Table” ein musikalisches Meisterwerk, die Singleauskopplung „Cranes In The Sky“ wurde mit einem Grammy Award in der Kategorie „Best R&B Performance“ ausgezeichnet.

 

So außergewöhnlich und hochwertig wie ihre Musik sind auch die Live-Darbietungen. Solange ist für ihre künstlerischen und anspruchsvollen Inszenierungen bekannt. Daher ist es kaum überraschend, dass die Musikerin für ihr Konzert in Deutschland einen einzigartigen Austragungsort gewählt hat. Am 17. September spielt sie exklusiv in der Hamburger Elbphilharmonie. Die speziell für diesen Auftritt produzierte Show „Witness! Composed and Directed by Solange Knowles“ dürfte schon jetzt zu den absoluten Höhepunkten des Konzertjahres 2019 gehören.

 

Witness! 
Composed and Directed by Solange Knowles
Presented By Live Nation
Di.    
17.09.19      Hamburg        Elbphilharmonie

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart:
Fr., 31.05.2019, 10:00 Uhr
www.livenation.de/artist/solange-tickets 

 

www.eventim.de 
Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

www.livenation.de
facebook.com/livenationGSA
twitter.com/livenationGSA
instagram.com/livenationGSA
youtube.com/livenationGSAs

 

www.solangemusic.com
www.facebook.com/solange
www.instagram.com/saintrecords
www.twitter.com/solangeknowles
www.youtube.com/user/solangeknowlesmusic

 

 

 


29. Mai bis 25. Oktober 2020: Diözesanmuseum Paderborn zeigt im nächsten Jahr große Sonderausstellung

PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden

Peter Paul Rubens (Werkstatt), Selbstportrait, 1625, Förderverein des Siegerlandmuseums und des Oberen Schlosses e.V. Siegen
Peter Paul Rubens (Werkstatt), Selbstportrait, 1625, Förderverein des Siegerlandmuseums und des Oberen Schlosses e.V. Siegen

(PADERBORN/pm) - . In genau einem Jahr, am 29. Mai 2020, ist es soweit, dann öffnet im Diözesanmuseum Paderborn die große Sonderausstellung „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ (bis 25. Oktober 2020). Peter Paul Rubens ist unbestritten einer der bedeutendsten Meister des flämischen Barock und war bereits zu Lebzeiten der Star seiner Branche. Von seiner Werkstatt in Antwerpen aus verbreiteten sich seine innovativen Arbeiten und Bildideen und wurden von Künstlern in ganz Nord- und Mitteleuropa aufgenommen. Sie revolutionierten im 17. Jahrhundert die Malerei und Bildhauerkunst und prägten sie nachhaltig.

Hochkarätige und teilweise bislang noch nicht gezeigte Exponate aus internationalen Museen werden in Paderborn erwartet. Sie dokumentieren die Verbreitungs- und Erfolgsgeschichte des flämischen Barock im Norden. Zu sehen sein werden Gemälde, Skulpturen, Grafiken und druckgraphische Arbeiten von Rubens und flämischen Meistern seiner Zeit. 


Ausgehend von der umfangreichen barocken Neuausstattung des Paderborner Doms, die sich flämischen Künstlern aus dem direkten Umfeld Rubens‘ verdankt, zeigt die Schau in sechs Ausstellungseinheiten, wie sich die bahnbrechenden künstlerischen Impulse des flämische geprägten Barock und die Innovationen in der Architekturgestaltung im 17./18. Jahrhundert über große Teile des nördlichen und mittleren Europa erfolgreich ausbreiteten. Von den Vermittlungswegen flämischer Kunst und Künstler über die innovative Bildsprache von Rubens und Vertretern der Rubensschule bis hin zur Aktualität des Barock in der zeitgenössischen Kunst.
 
Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen in die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben.

Für die Ausstellung konnten zahlreiche Experten für den wissenschaftlichen Beirat gewonnen werden, u.a. Prof. Nils Büttner (Universität Stuttgart / Corpus Rubenianum Antwerpen), Prof. Fiona Healy (Corpus Rubenianum, Antwerpen), Prof. Harald Wolter von dem Knesebeck (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ), Dr. Justus Lange (Gemäldegalerie Alte Meister, Museumslandschaft Hessen Kassel), Prof. Birgit Münch (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) und Dr. Frits Scholten (Rijksmuseum Amsterdam).  

Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Führungs- und Begleitprogramm für die ganze Familie.

Die Ausstellung reiht sich ein in die großen kunst- und kulturhistorischen Ausstellungen des Diözesanmuseums Paderborn mit europaweiter, internationaler Strahlkraft, darunter „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“ (2013), „WUNDER ROMS im Blick des Nordens“ (2017) und „GOTIK“ (2018/19).
 
www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 


Pankow wird zur Galerie: Vom „artspring store“ in den Schönhauser Allee Arcaden in rund 300 offene Ateliers


 

(Berlin/pm) - Am ersten Juniwochenende verwandelt sich der Bezirk in eine riesige Kunstgalerie. Rund 300 Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers, Werkstätten, Läden, Projekträume und Fabriketagen für kunstinteressierte Besucher, lassen sich über die Schulter schauen und beantworten Fragen zu ihrer Kunst. Der eigens eingerichtete „artspring store“ dient hierbei als Informationsstelle und als Startpunkt für individuelle Erkundungstouren durch den Bezirk.

 

„Pankow ist ein extrem kreativer Bezirk, wir freuen uns, dass man jetzt die seltene Gelegenheit hat, den Kreativen im Kiez einmal live bei der Arbeit zuschauen zu können“, erklärt Luisa Lorentz-Leder, die Centermanagerin der Schönhauser Allee Arcaden. 

 

Bereits zum dritten Mal organisiert die Ateliergemeinschaft Milchhof mit Unterstützung des Kulturamtes das Kunstfestival „artspring berlin“ und die „offenen Ateliers“ in Pankow. 

 

Erstmals wurde in diesem Jahr bereits einen Monat vor den offenen Ateliers der „artspring store“ in den Schönhauser Allee Arcaden eingerichtet. Dieser lädt zum Verweilen, Schmökern, Kunst kaufen und dazu ein, mit Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen. Der Shop befindet sich im ersten Obergeschoss des Centers. 

 

Die offenen Ateliers werden am 31. Mai ab 18.00 Uhr in der Ateliergemeinschaft Milchhof feierlich eröffnet. Der Eintritt für die offenen Ateliers und den „artspring store“ ist frei.

 

Hintergrund:

 

Rund 95 Geschäfte versammeln sich in den Schönhauser Allee Arcaden mitten im Kiez Prenzlauer Berg, darunter bekannte Bekleidungsgeschäfte wie H&M, C&A, Mango, Esprit, Marc O‘Polo und New Yorker, Medimax – ein Fachmarkt für Unterhaltungselektronik – und EDEKA, Netto, Rossmann, dm, denn’s Biomarkt, Der Käseladen und der Fleischer MAGO für die Dinge des täglichen Bedarfs. Als besonderer Service befinden sich eine Post, ein Fitnesscenter und die Stadtteilbibliothek direkt im Hause. Die Schönhauser Allee Arcaden werden von der Unibail-Rodamco Germany GmbH betrieben. Für mehr Informationen besuchen Sie bitte unsere Homepage unter www.schoenhauser-allee-arcaden.de.

 

 

 

Über Unibail-Rodamco-Westfield:

 

Unibail-Rodamco-Westfield ist der weltweit führende Entwickler und Betreiber von „Flagship Shopping Destinations“ mit einem Portfolio im Wert von 65,2 Milliarden Euro (Stand: 31. Dezember 2018), davon 87 % in Handelsimmobilien, 6 % in Büroflächen, 5 % in Tagungs- und Ausstellungszentren und 2 % in Dienstleistungsbereichen. Die Gruppe hält 92 Shoppingcenter, die sie selbst betreibt. Darunter befinden sich 55 Flagship Center in den dynamischsten Städten Europas und der USA. Insgesamt ziehen die Center jährlich rund 1,2 Milliarden Besucher an. Aktiv auf zwei Kontinenten in 12 Ländern, bietet Unibail-Rodamco-Westfield eine einmalige Plattform für Retailer und Marken-Events sowie einzigartige und stetig neu entwickelte Kundenerlebnisse. In Deutschland betreibt die Gruppe aktuell 26 Shoppingcenter, davon neun im eigenen Portfolio.

 

Mit 3.700 hochqualifizierten Mitarbeitern, herausragendem fachlichen Know-how und einer beispiellosen Erfolgsbilanz positioniert sich Unibail-Rodamco-Westfield für eine überlegene Wertschöpfung und die Entwicklung von Projekten auf Weltklasseniveau. Die Gruppe verfügt über die branchenweit größte Development-Pipeline mit einem Gesamtvolumen von 11,9 Milliarden Euro. 

 

Ein unverwechselbares Profil gibt sich Unibail-Rodamco-Westfield mit der „Better Places 2030“-Agenda, deren Ziel es ist, Orte zu schaffen, die höchste Umweltstandards berücksichtigen und zur Entwicklung besserer Städte beitragen. 

 

Unibail-Rodamco-Westfield ist an den Börsen Euronext Amsterdam und Euronext Paris (Euronext Ticker: URW) gelistet. Eine Zweitnotiz wurde in Australien durch „Chess Depositary Interests“ eingerichtet. Die Gruppe genießt ein Rating in der A-Kategorie bei Standard & Poor’s und in der A2-Kategorie bei Moody’s.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.urw.com

 

 

 


Compass – Navigating the Future:

Das neue Ars Electronica Center

(Linz/ae) - Neue Ausstellungen, neue Labore, neue Vermittlungsformate, ein neues Selbstverständnis – mit „Compass – Navigating the Future“ schlägt das Linzer Ars Electronica Center das nächste Kapitel auf. Bislang ein Fernrohr, das den Blick in die Zukunft eröffnete, wandelt sich das Ars Electronica Center nun zum Kompass und Begleiter durch die von uns Menschen geschaffenen Systeme des 21. Jahrhunderts. 4 Millionen Euro investieren die Stadt Linz (2,5 Millionen Euro) und Ars Electronica (1,5 Millionen Euro) in das neue Museum der Zukunft.

Die Neuerfindung des Ars Electronica Center
„Wir haben sämtliche Ausstellungen neu gestaltet, eine ganze Etage zum Labor umgebaut, alle Führungen, Workshops und unser Schulprogramm neu konzipiert“, so Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter von Ars Electronica. Das neue Ars Electronica Center bietet eine Fülle interaktiver Szenarien, künstlerische Werke, wissenschaftliche Forschungsprojekte, Info-Stationen, Werkstätten und Labore, die sich allesamt um aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Artificial Intelligence, Neurowissenschaften, Neuro-Bionik, Robotik, Prothetik, autonome Mobilität sowie Gen- und Biotechnologie drehen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen aber die Auswirkungen vor allem einer Technologie: „Artificial Intelligence stößt gerade eine Revolution an, deren Bedeutung für unser Leben gar nicht überschätzt werden kann“, so Gerfried Stocker. „Ob in Wirtschaft und Industrie, in der Wissenschaft, der Kunst oder der Politik – Anwendungen wie ‚Machine Learning‘ werden überall zum Einsatz kommen und grundlegende Veränderungen nach sich ziehen.“ Höchst an der Zeit also, sich mit diesem nächsten Game Changer zu befassen.

 


TU Darmstadt: Ausstellung Susannah Martin JUST NATURE bis 14. Juli verlängert

 

 

Die Ausstellung „Susannah Martin JUST NATURE“, die seit dem 16. März das Werk der in Frankfurt lebenden US-amerikanischen Malerin Susannah Martin zeigt, wird verlängert. Aufgrund der hohen Besucherzahl und dem anhaltenden Interesse verlängert das Kunstforum seine erfolgreiche Schau bis zum 14. Juli 2019.

 

 

(Darmstadt/tu) - „Die Idee, mit den Gemälden von Susannah Martin einen ganz eigenen Blick auf das klassische kunsthistorische Thema des Akts in der Landschaft zu werfen und erstmals im Rhein-Main Gebiet in diesem Umfang die Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin zu ermöglichen, ist voll aufgegangen. Über das besondere Interesse sowie die durchweg positive Resonanz bei Besucherinnen und Besuchern und in Fachkreisen freuen wir uns sehr“, sagt die Leiterin des TU Kunstforums, Julia Reichelt.

 

Die Ausstellung zeigt das klassische Thema der Kunstgeschichte: Den Akt in der Landschaft. In der Ausstellung JUST NATURE im Frühjahr 2019 geht es um Freiheitsentwürfe, die sich im Verhältnis von Mensch und Natur niederschlagen. Welche Bilder von Natur sind in der aktuellen Zeit vorherrschend und wie wird der menschliche Körper in der Landschaft dargestellt? Dem überwiegend digitalen Leben stellt die Ausstellung JUST NATURE im Kunstforum der TU Darmstadt das Verhältnis von Mensch und Natur gegenüber und fragt nach möglichen gesellschaftlichen Utopien jenseits von Internet und Virtualität. Bereits in der Ausstellung LOST IN TRANSITION – vom Flüchtigen, Ephemeren (24. September bis 10. Dezember 2017) thematisierte der US-amerikanische Künstler William Lamson mit seiner Videoarbeit „In the roaring garden“ die Gedanken des Transzendentalisten Henry David Thoreau (1817-1862). Dieser hatte bereits in seinem 1854 erschienenen Buch „Walden. Oder das Leben in den Wäldern“ die Frage nach einem einfachen Leben in der Natur beschrieben – und hochaktuelle Thesen aufgestellt. Diese Anregungen werden in JUST NATURE aufgegriffen.

 

Im Fokus der von Julia Reichelt kuratierten Schau steht das Werk der US-amerikanischen Künstlerin Susannah Martin (*1964, New York). Ihre dem klassischen Thema „Akt in der Landschaft“ verpflichteten Gemälde überraschen nicht nur durch vielschichtige Anspielungen. Bekannte Motive finden sich darin ebenso wie bestimmte Epochen der Kunstgeschichte, etwa das Gemälde „Déjeuner sur l´herbe“ (Das Frühstück im Grünen) von Éduard Manet (1863) oder die Zeit der Lebensreformbewegung um 1900.
Susannah Martin findet eine völlig eigene Bildsprache, um das Verhältnis des Aktes in der Natur darzustellen. Für sie ist der entblößte Mensch, der bar jeglicher sozialen Indikatoren ist, ein Symbol des Menschen schlechthin. In seinem Verhältnis zur Natur spiegelt sich die antagonistische Kluft zwischen natürlichem und naturverbundenem Zustand und dem Menschen als Konsumenten oder kulturellem Wesen:
„I am interested in exploring further the nature of our enslavement to our own
cultural creations and our psychic battle for liberation from these
addictions.“ (Susannah Martin)

 

Die Ausstellung wird durch die finanzielle Unterstützung der BS Kulturstiftung
Darmstadt ermöglicht.

 

Susannah Martin JUST NATURE, Ausstellungsdauer: 16. März bis 14. Juli 2019

 

Kuratorin: Julia Reichelt, M.A.

 

Besucherservice und Führungen: +49(6151)-1620528, kunstforum@tudarmstadt.
de

 

Ort: Kunstforum der TU Darmstadt, Altes Hauptgebäude, Hochschulstr. 1, 64289
Darmstadt, Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 13.00–18.00 Uhr

 

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten:
Während des Schlossgrabenfestes (30.Mai – 2. Juni 2019) ist das Kunstforum an
Christi Himmelfahrt 30. Mai und am Samstag, 1. Juni und Sonntag, 2. Juni 2019
geschlossen.

 

Während des Heinerfestes ist das Kunstforum am Samstag, 6. Juli und Sonntag,
7. Juli 2019 geschlossen. Der Eintritt ist frei.

 

Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.
Eine aktuelle Übersicht finden Sie unter www.tu-darmstadt/kunstforum

 

KÜNSTLERINGESPRÄCH
Donnerstag, 23. Mai 2019 — 18 Uhr
Susannah Martin im Gespräch mit Julia Reichelt

 

VORTRAG
Sonntag, 26. Mai 2019 — 17 Uhr
»Lebensreform heute?!« Prof. Dr. Kai Buchholz (h_da)

 


ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
Freitag, 14. Juni 2019 — 18 Uhr
Sonntag, 14. Juli 2019 — 17 Uhr — FINISSAGE —
Die Künstlerin Susannah Martin und Julia Reichelt führen gemeinsam durch die
Ausstellung, anschließend Apéritif

 

TU Darmstadt
Kommunikation und Medien
Karolinenplatz 5
64289 Darmstadt

 

presse@tu-darmstadt.de

 


junge deutsche fotografie 2018/2019

GUTE AUSSICHTEN

Anna Tiessen – Kommando Korn, www.guteaussichten.org
Anna Tiessen – Kommando Korn, www.guteaussichten.org


13. juli – 3. oktober 2019
haus der photographie / deichtorhallen hamburg


(Hamburg/dth) - Im 15. Jahr seines Bestehens präsentiert »gute aussichten 2018/2019« im Haus der Photographie eine inhaltliche, ästhetische und mediale Bandbreite, wie sie die jungen Fotograf*innen in Deutschland hervorbringen. Ein überraschendes Spektrum vielfältiger Ideen, fotografischer Strategien und formaler wie medialer Umsetzungen, die den aktuellen Status Quo der jungen Fotografie widerspiegeln.

Die neunköpfige Jury, die durch die Teilnahme des renommierten Fotografen Elger Esser und des bekannten Verlegers Gerhard Steidl unterstützt wurde, wählte aus 98 Einreichungen von 40 Institutionen neun Preisträger*innen und ihre ausgezeichneten Arbeiten aus. Das verbindende, spürbare Element aller Arbeiten ist – bei aller Unterschiedlichkeit an Themen und Formen – der wendende Punkt, der mit dem Anfang oft schließt und mit dem Ende beginnt.

Was sich einmal etabliert hat, lässt sich schwer wieder aus der Welt schaffen – das gilt für jedwede Struktur, sei sie geistiger oder physikalischer Natur. So ist es äußerst inspirierend, wenn die neun Preisträger/Innen von »gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019« frischen Wind in ein fotografisches Feld hineintragen, dessen bildgestalterische Möglichkeiten aller Kassandrarufe zum Trotz offensichtlich bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind.

Preisträger*innen:
Lorraine Hellwig / Y A Manifesto / Hochschule München
Laila Kaletta / A Dead Flower Will Never Bloom / Lette-Verein, Berlin
Patrick Knuchel / Die "Konkrete" Idee / Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Benjamin Kummer / Konstruktion Raum / Neue Schule für Fotografie, Berlin
Steve Luxembourg / Der Schatten / Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Sina Niemeyer / Für mich – A Way Of Reconciliation / Hochschule Hannover
Malte Sänger / Abdrücke / Hochschule für Gestaltung, Offenbach/Main
Robert ter Horst / Playtime / Fachhochschule Bielefeld
Anna Tiessen / Kommando Korn / Ostkreuzschule Berlin

www.deichtorhallen.de/gute-aussichten
www.guteaussichten.org
#guteaussichtenDTH


ERÖFFNUNG
Im Rahmen der Sommer-Nacht der Fotografie am Freitag, 12. Juli 2019, ab 19 Uhr im Haus der Photographie. Begrüßung durch Josefine Raab, Gründerin von »gute aussichten«, und Ingo Taubhorn, Kurator im Haus der Photographie. Umfangreiches Programm in Planung.

KATALOG
Zu »gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019« ist der gleichnamige Katalog (Deutsch/Englisch) erschienen. Gestaltet von Pixelgarten (FFM), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, limitierte Auflage von 300 Exemplaren, 224 Seiten, über 400 Abbildungen, praktisches Readerformat 16,5 cm x 24 cm, gebunden, broschiert, Softcover, 20 Euro, ISBN 978-3-981935-52-3

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr

 


Ausstellung im Tagungshaus Kloster Obermarchtal läuft bis zum 21. Juli

Kunstverein zeigt die Werke von sieben Pfarrern

 

(Obermarchtal/drs) -  Der Kunstverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart zeigt im Tagungshaus Kloster Obermarchtal eine Ausstellung mit Arbeiten von Pfarrern aus dem Südwesten. Zu sehen sind Graphiken, Aquarelle und Ölbilder von sieben Pfarrern des Diözesangebiets. Ausstellungsbeginn ist am Dienstag, 14. Mai, mit einer Vernissage um 19 Uhr im Spiegelsaal des Tagungshauses.

 

 

 

Mit ihren Kunstwerken in der Ausstellung vertreten sind: Heinrich-Maria Burkard vom Kloster Heiligkreuztal, Andreas Jauss (Ulm-Wiblingen), Helmut A. Mayer-Ehinger (Altshausen), Albert Maria Schmid (Weingarten), Nikolaus Stark (Wallerstein) und Bernhard Staudacher (Baienfurt und Baindt). Zu sehen sind auch Arbeiten des 2015 verstorbenen Sieger Köder. Das Spektrum reicht von abstrahierendem Naturalismus über expressive Natur- und Glaubensbilder bis hin zu fotorealistischen Arbeiten und ausdrucksstarken Porträts.

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten:

 

 

 

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 21. Juli, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis samstags, 10 bis 17 Uhr. In den Pfingstferien, 12. bis 20. Juni, kann die Ausstellung nur nach vorheriger Anfrage im Tagungshaus, Telefon 07375 / 95050, besichtigt werden.

 

 

 


Wegen grossen Erfolgs verlängert

Die Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“bis 16. Juni 2019

Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“ in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2019; Foto: Mathias Mangold
Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“ in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2019; Foto: Mathias Mangold

 

(Basel/fb) - Knapp 250‘000 Kunstbegeisterte sahen sich in der Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“, das eindrucksvolle Frühwerk von Pablo Picasso an. Aufgrund des grossen Besucherinteresses wird die Ausstellung nun verlängert: In leicht abgeänderter Form werden die Meisterwerke noch bis einschliesslich 16. Juni zu sehen sein.

 

«Die Schau der Superlative» (Tages Anzeiger), «So noch nie zuvor gesehen» (F.A.Z.), «Grossartig» (BaZ), «Eine sensationelle Ausstellung» (Die ZEIT), «Mehr Picasso geht nicht» (Südkurier), «On n'a jamais vu ça en Europe» (Le Matin Dimanche), «Les oeuvres de jeunesse de Picasso, événement de l’année à Bâle» (Le Temps), «Fondation Beyeler has succeeded in presenting an exhibition which Europe may never see again» (Forbes Exceptional) – dies sind nur einige von vielen Pressestimmen, die sich über die Qualität der Ausstellung mehrheitlich einig waren. Die Besucher offenbar auch: Seit der Eröffnung im Februar strömen wöchentlich Tausende von Kunstinteressierten in die Fondation Beyeler.

 

Hauptgründe für die Verlängerung sind sowohl das grosse regionale Interesse aber auch viele Anfragen von Kunstinteressierten aus Übersee, die nach Europa zur Art Basel und der Kunst Biennale in Venedig reisen. «Diese Ausstellung ist einmalig. Ich freue mich sehr, dass wir diese Meisterwerke noch bis zum 16. Juni bei uns zeigen dürfen», freut sich Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, der vier Jahre lang an der Realisierung dieser Ausstellung gearbeitet hat. Bemerkenswert: Bei den vollzahlenden Tickets wurde rund die Hälfte aller Eintritte für die Ausstellung online gekauft! So blieben die Warteschlangen vor der Museumskasse trotz des grossen Andrangs klein.

 

Der in Zusammenarbeit mit iart entwickelte Multimediaraum findet grossen Anklang bei Gross und Klein. Interaktive Bücher verbinden die haptische Erfahrung herkömmlicher Bilderbücher mit spielerischen multimedialen Möglichkeiten. In einer faszinierenden Kombination aus Bild, Text, Klang und Berührung können die Betrachter in Picassos einzigartigen Kosmos eintauchen und diesen erfassen: eine neuartige Vermittlung von Kunst für Besucher jeden Alters. Parallel dazu zeigt eine Filmprojektion historisches Bildmaterial aus Picassos ereignisreicher Biografie und seinem Umfeld in den Jahren zwischen 1900 und 1907. Eine Besonderheit ist auch der familienfreundliche Audioguide: Ein Elternteil kann sich den informativen Audio-Rundgang durch die Ausstellung mit seinem Kind teilen.

 

Die Ausstellung «Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode» wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung
Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

Hauptpartner
Swisscom

 

Partner und Donatoren
Bundesamt für Kultur BAK
Fondation BNP Paribas Suisse
Simone & Peter Forcart-Staehelin
Eckhart & Marie-Jenny Koch-Burckhardt
L. + Th. La Roche-Stiftung
Dr. Christoph M. Müller & Sibylla M. Müller
Novartis
Stavros Niarchos Foundation
Freundeskreis der Fondation Beyeler
und weitere private Gönner, die ungenannt bleiben möchten