Kulturnachrichten

13.11.2018

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


Historisches Museum der Pfalz verlängert Familien-Ausstellung bis Mai 2019

Kinderbuchhelden bleiben in Speyer

 

(Speyer/pm) - Eintauchen in die Welt von Pippi Langstrumpf, Jim Knopf oder Tintenherz: Das macht die aktuelle Familien-Ausstellung „Das Sams und die Helden der Kinderbücher“ im Historischen Museum der Pfalz möglich. Die einzigartige Schau, die ursprünglich bis zum 6. Januar 2019 geplant war, wird um vier Monate verlängert und bleibt bis zum 5. Mai 2019 in Speyer. Das gab Museumsdirektor Alexander Schubert bekannt und erklärte: „Unsere Ausstellung erfüllt Kindheitsträume: einmal Teil der Erzählung werden, mit den Kinderbuchhelden Abenteuer bestehen und buchstäblich ihre Welten hautnah erleben.“

 

Die großen und kleinen Besucher dürfen sich auf die Gruft des kleinen Vampirs Rüdiger freuen, auf den Schimpfwortgenerator der Olchis, die Lokomotive Emma und die Villa Kunterbunt. Sie begegnen Capricorn, dem Bösewicht aus „Tintenherz“, und dem Scheinriesen Turtur aus „Jim Knopf“. Mit dabei sind auch der kleine Kobold Pumuckl und sein Meister Eder, der kleine Wassermann, die kleine Hexe und der Grüffelo. Und nicht zuletzt präsentiert sich den Besuchern das freche Sams, die wohl bekannteste Figur des Kinderbuchautors Paul Maar. Zahlreiche Mitmach-Stationen, digitale Spiele und multimediale Inszenierungen laden zum Fühlen, Hören und Verkleiden sowie zum kreativen Umgang mit Sprache ein. Gleichzeitig gibt die Ausstellung im Zusammenspiel mit rund 500 Exponaten – darunter etwa 100 Grafiken und Illustrationen sowie einzigartige Originalfiguren und Requisiten aus Verfilmungen und Puppenspielen – einen tiefen Einblick in die Arbeit der Kinderbuch-Autoren und -Autorinnen, in ihre Werke und die Macht der Sprache.

 

 

 

Zum Begleitprogramm der Ausstellung zählen eine lange Lesenacht für Kinder am 22. Februar, eine Lesung mit Alex Scheffler am 3. März und ein Vortragsabend zu Klassikern der Kinderliteratur am 28. März. Für Schulklassen bietet das Museum eigens konzipierte, interaktive Führungen an und auch für Geburtstagskinder und ihre Gäste gibt es eigene Führungen durch die erlebnisreiche Ausstellung. Die öffentlichen Führungen ohne Voranmeldung und Reservierung finden sonntags um 14 Uhr statt. Das komplette Begleitprogramm und weitere Informationen gibt es online unter www.sams-ausstellung.de

 


Gemälde des Rudolf Staechelin Family Trusts kehren nach Basel zurück

 

(Basel/fb) - Die Gemälde des Rudolf Staechelin Family Trust (New York) kehren nach Basel zurück. Der Trust hat mit der Fondation Beyeler einen langfristigen Leihevertrag abgeschlossen, im Rahmen dessen 19 Gemälde des Trusts künftig periodisch in der Fondation Beyeler ausgestellt oder dem Publikum durch Unterleihe in der Schweiz oder im Ausland zugänglich gemacht werden.

 

Dabei handelt es sich um Werke von Paul Cézanne, Edgar Degas, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Ferdinand Hodler, Edouard Manet, Claude Monet, Pablo Picasso, Camille Pissarro und Auguste Renoir.

 

„Ich freue mich sehr auf diese Rückkehr der Gemälde in die Regio Basiliensis“, sagt Ruedi Staechelin, einer der drei Vertreter des Trusts. „Mit Ernst Beyeler und seiner renommierten Fondation verbindet uns eine vieljährige Freundschaft“.

 

Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler erklärt: „Die Fondation Beyeler ist glücklich, einen Beitrag dazu leisten zu können, dass die Generationen von Baslern ans Herz gewachsenen Bilder hier wieder öffentlich zugänglich werden. Diese Gemälde ergänzen die Sammlung unseres Museums und fördern das Verständnis der Geschichte der modernen Kunst.“


The BossHoss: Die Glorreichen Sieben des Rock sind zurück!

The BossHoss Zusatz-Show in Saarbrücken

Foto: Live Nation
Foto: Live Nation

 


Arena-Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz im März/April 2019
Zusatz-Show am 29. März 2019 in Saarbrücken

 

 

 

(Frankfurt/ln) - The BossHoss: Die Glorreichen Sieben des Rock melden sich mit Macht zurück! Startschuss ist das achte Studioalbum „Black Is Beautiful“, das Ende Oktober erschien und aus dem Stand auf Platz eins der deutschen Albumcharts schoss. Die Country-Rocker legen eine phänomenale neue CD vor, auf der sich die ganze Bandbreite der genialen Urban Cowboys aus Berlin zeigt. Beispielhaft hierfür die Single „A/Y/O“, eine Fist-In-The-Air-Hymne mit zurückgelehnten Folk-Gitarren, Funk-Blechbläsern, modernen HipHop-Sequenzen und einem Refrain, der sitzt. Live präsentieren sie im März/April 2019 ihre neuen Songs ebenso wie alle Klassiker in ihrem typischen Stil-Mix. Ihre bislang umfangreichste Arena-Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz führt The Boshoss zwischen 16. März und 6. April nach Leipzig, Hamburg, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Wien, München, Saarbrücken, Zürich, Oberhausen und Berlin.

 

Schwarz ist die Farbe der Nacht, der Gefahr, des Unbekannten und des Rock'n'Roll. Sie ist das Markenzeichen von Unangepassten, Rebellen, Outlaws und Party-Tieren, die alle nach Außergewöhnlichem, Freiheit und Abenteuern suchen. Ein Verlangen, das auch The BossHoss mit der gleichen Leidenschaft antreibt.

 

Vor fast anderthalb Jahrzehnten sattelten sieben furchtlose Musiker in Berlin-Mississippi ihre Trucks, setzten die Stetsons auf und fuhren mit Satteltaschen voller Rock’n’Roll los, die noch ahnungslose Republik zu rocken. Boss, Hoss, Russ, Guss, Hank, Frank und Ernesto – The BossHoss – stürmten von Erfolg zu Erfolg. Acht mit Platin ausgezeichnete Longplayer, restlos ausverkaufte Tourneen und euphorische Festivalauftritte säumten ihren Weg, ebenso wie zahlreiche Auszeichnungen, so die Goldene Kamera, der Echo und der World Music Award. Besondere Anerkennung fanden The BossHoss als Gastgeber der populären „Sing meinen Song-Staffel“ und als initiale Coaches von „The Voice of Germany“. 

 

Zunächt war alles mehr ein Spaß unter Freunden. Als sich The BossHoss Anfang 2004 in Berlin gründeten, wollten sie mit ihren lässigen Country- und Skiffle-Versionen großer Pophits die Partys von Bekannten gehörig aufmischen. Von OutKasts „Hey Ya“ über Cameos „Word Up“ bis zu Nellys „Hot In Herre“ – kein modernes Stück aus den Charts schien sicher vor ihren Interpretationen, die mit Drive, mehrstimmigem Gesang und maximaler Laune überzeugten.

 

Ihr Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ verkaufte sich allein in Deutschland über 250.000 mal. Seither setzten The BossHoss auf ein starkes Eigenrepertoire und eroberten sich in der nationalen wie internationalen Musiklandschaft ihren festen Platz. Mit jedem Nachfolger – „Rodeo Radio“ (2006), „Stallion Battalion“ (2007), „Do Or Die“ (2009), „Low Voltage“ (2010), „Liberty of Action“ (2011), „Flames of Fame“ (2013) und „Dos Bros“ (2015) – wuchs der Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz kontinuierlich. Alle Alben platzierten sich in den Top 10. Insgesamt brachten es The BossHoss bislang auf mehr als zwei Millionen Tonträger.  

 

The BossHoss perfektionierten ihre eigene Spielart des Country-Rock. Die in Spannung und Schweiß getränkten Live-Shows hinterlassen glühende Spuren. Boss Burns (Gesang, Waschbrett), Hoss Power (Gesang, Gitarre), Hank Williamson (Mandoline, Banjo, Mundharmonika), Russ T. Rocket (Gitarre), Guss Brooks (Kontrabass), Frank Doe (Schlagzeug) und Ernesto Escobar de Tijuana (Perkussion) sind absolute Rampensäue. Da bleibt keine Auge trocken und kein Stein auf dem anderen. Der ganze Saal tanzt und feiert. Kein Zweifel: Auf der kommenden „Black Is Beautiful“-Tour wird dies nicht anders sein!

 

 

 

Live Nation Presents

 

The BossHoss

 

Black Is Beautiful Tour 2019

 

Sa.       16.03.19           Leipzig              Arena  

 

So.       17.03.19           Hamburg           Barclaycard Arena

 

Do.       21.03.19           Frankfurt           Festhalle

 

Fr.        22.03.19           Hannover          TUI Arena

 

Sa.       23.03.19           Stuttgart            Schleyer-Halle

 

Mi.       27.03.19           A-Wien             Wiener Stadthalle

 

Do.       28.03.19           München          Zenith

 

Fr.        29.03.19          Saarbrücken        E-Werk *

 

Sa.      30.03.19           CH-Zürich          Samsung Hall

 

Fr.        05.04.19           Oberhausen       König-Pilsener-Arena

 

Sa.      06.04.19           Berlin                Max-Schmeling-Halle

 

 

 

*für Saarbrücken:
Artist VIP Pre-Sale:
Do., 08.11.2018, 10:00 Uhr (24 Stunden)
Limitierte VIP-Packages auf www.trashville-store.com

 

Magenta Musik Prio Tickets:
Do., 08.11.2018, 10:00 Uhr (24 Stunden)
www.magenta-musik-360.de/prio-tickets

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart:
Fr., 09.11.2018, 10:00 Uhr

 

www.ticketmaster.de
Ticket-Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

www.eventim.de
Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

Veranstalter-Webseite:
www.livenation.de
facebook.com/livenationGSA
twitter.com/livenationGSA
instagram.com/livenationGSA
youtube.com/livenationGSA

 

 

 

www.thebosshoss.com
www.facebook.com/thebosshoss

 

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Autor: Live Nation; zusammengestellt von Gert Holle - 8.11.2018


Hyundai Motor Company, Central Academy of Fine Arts Beijing & Ars Electronica präsentieren:

Future Humanity – Our Shared Planet

Foto: Ars Electronica / Vanessa Graf
Foto: Ars Electronica / Vanessa Graf

 

(Linz/Peking/Seoul/Moskau, 7.11.2018) Mit „Future Humanity – Our Shared Planet“ präsentieren Hyundai Motor Company, Central Academy of Fine Arts Beijing und Ars Electronica ihr erstes gemeinsames Ausstellungsprojekt. Die Schau widmet sich der sozialen und kulturellen Dimension des technologischen Fortschritts und umfasst 25 Projekte, die sich auf die Hyundai Motorstudios Peking, Seoul und Moskau verteilen und zeitgleich zu sehen sind – mit 17 Projekten ist die Pekinger Präsentation dabei die umfangreichste. Eröffnet wird „Future Humanity – Our Shared Planet“ am 7. November in Peking, am 9. November in Seoul und am 24. November in Moskau.

 


Von drei bis dreiundneunzig: kurze Filme für jedes Alter am Kurzfilmtag

 

 

(Dresden/pm) - Zwei Premieren feiert der Kurzfilmtag in diesem Jahr. Zum einen gibt es „KitaKino-Kurzfilmprogramme“ für 3- bis 6-Jährige mit altersgerechten Kurzfilmen und pädagogischem Material. Zum Anderen dürfen sich alle SeniorInnen auf ein besonderes Programm mit witzigen, charmanten und warmherzigen Kurzfilmen freuen. Veranstaltungen für den bundesweiten Aktionstag am 21. Dezember können kostenfrei auf https://kurzfilmtag.com angemeldet werden. Im Gegenzug erhalten die Veranstalter eigens zusammengestellte Filmprogramme zu Sonderkonditionen, ein umfangreiches Werbepaket und professionelle Unterstützung bei der Vorbereitung der Events.

 

 

 

Die „KitaKino-Kurzfilmprogramme“
Keiner ist zu klein, um Kurzfilmgucker zu sein: Seit 2015 dürfen Kinder und Jugendliche im Rahmen von „Wir zeigen‘s euch!“ am Kurzfilmtag lachen, staunen, dazwischenrufen – vor allem aber ihre eigenen Kurzfilm-Veranstaltungen organisieren und besuchen. In diesem Jahr erhalten erstmalig auch 3- bis 6-Jährige die Chance, gemeinsam mit Gleichaltrigen die wunderbare Welt der Kurzfilme zu entdecken. Medienpädagogin Sandra Wehler, die „Wir zeigen‘s euch!“ verantwortet: „Kein Format ist besser geeignet, um den ganz Kleinen bewegte Bilder kindgerecht nahe zu bringen.“ Für Kitas gibt es zwei Möglichkeiten, den Kurzfilmtag rund um den 21. Dezember zu feiern: entweder im Kino eine Veranstaltung buchen oder eines der beiden Kurzfilmprogramme in der Kita zeigen. Sowohl „Das erste Mal im Kino“ als auch „Mo & Friese präsentiert“ wurden von der KurzFilmAgentur Hamburg für 3- bis 6-Jährige zusammengestellt und kombinieren altersgerechte Kurzfilme mit pädagogischem Material.

 

 

Kurze Filme für SeniorInnen
Neben den Knirpsen sind auch SeniorInnen eingeladen, die wunderbare Welt der Kurzfilme zu entdecken. Dafür haben Auszubildende der Fachschule für Altenpflege des TÜV Rheinland in Dresden ein Programm mit witzigen, charmanten und warmherzigen Filmen kuratiert. Steffi Karn, Diplom- und Medienpädagogin an der Schule: „Unsere Berufsfachschule bildet seit 2010 AltenpflegerInnen aus. Wir stellen uns immer wieder die Frage, wie das Leben im Alter aussehen sollte, um nicht nur würdevoll, sondern auch attraktiv und abwechslungsreich zu sein. Kurzfilme sind in dem Kontext eine bisher wenig genutzte Möglichkeit.“ Die Auszubildenden haben kurzweilige Filme ausgewählt, die jeweils nicht länger als 15 Minuten sind. Überwiegend handelt es sich um Komödien und Geschichten, die das Leben älterer Menschen berühren. Das 45-Minuten-Programm ist eine Kooperation mit dem Filmfest Dresden und lässt sich von Pflegeeinrichtungen auf der Website des Kurzfilmtages buchen.

 

 

Veranstaltung anmelden, Kreativpreis gewinnen
Veranstaltungen für den Kurzfilmtag am 21. Dezember können kostenfrei auf https://kurzfilmtag.com angemeldet werden. Im Gegenzug erhalten die Veranstalter eigens zusammengestellte Filmprogramme zu Sonderkonditionen (ab 50 Euro netto), ein umfangreiches Werbepaket und professionelle Unterstützung bei der Vorbereitung der Events. Jede und jeder kann dabei sein, ob Privatperson, Verein oder Kino. Besondere Veranstaltungsideen werden besonders bedacht und mit dem Kreativpreis „Die 3 Glücklichen“ prämiert. Dabei kann es sich um ungewöhnliche Orte, eine besondere Kurzfilm-Auswahl oder ein ausgefallenes Rahmenprogramm handeln. Einzige Voraussetzung: Die Veranstaltung muss bis zum 30. November angemeldet sein.

 

 

 

Promis als BotschafterInnen
In der Kürze liegt die Würze: Kurzfilmtag-Botschafter Thomas Thieme bringt die Idee vom Kurzfilm und dem eintägigen Fest am kürzesten Tag des Jahres auf den Punkt. Der Schauspieler, Tatort-Mime und Hörspiel-Sprecher ist einer von mehreren prominenten BotschafterInnen, die mit ganz individuellen Clips die Idee des Kurzfilmtages unterstützen. Neben Thieme haben aktuell bereits Regisseurin Doris Dörrie, Extremkletterer Stefan Glowacz, die Pop-Band Blond sowie Kabarettist und Video-Blogger Moritz Neumeier ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Drei weitere BotschafterInnen und ihre kleinen Filme folgen noch bis zum 21. Dezember.

 

 

Die Botschafterclips:
https://kurzfilmtag.com/botschafter.html

 

 

Infos & Anmeldung:
http://kurzfilmtag.com/

 

 

Über den Kurzfilmtag
Geboren wurde der Kurzfilmtag 2011 in Frankreich als „Le jour le plus court“. Hierzulande gibt es ihn seit 2012. Seitdem wird er auch von der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm, koordiniert. Neben Deutschland und Frankreich feiern auch viele andere Länder den Kurzfilmtag. Schirmherrin der deutschen Ausgabe ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters.

Der siebte deutsche Kurzfilmtag wird gefördert von der Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Thüringer Staatskanzlei, der Sächsischen Staatskanzlei und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

 

Partner sind EclairPlay, ARTE, filmecho/filmwoche, die AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V., der Hauptverband Deutscher Filmtheater, der Bundesverband Kommunale Filmarbeit, First Steps, der Bundesverband Jugend und Film, die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, die DEFA-Stiftung, Interfilm Berlin, die KurzFilmAgentur Hamburg e.V. und Indiekino Berlin.

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ zu Gast im Kirchturm Warsow

Neustart der „Familienbande“ gelingt mit Vertrauen und Ehrlichkeit

Foto: Verleih
Foto: Verleih

 

(Warsow/cme) - Zum 7. Mal bringt die Reihe Starke Stücke Berührt und diskutiert emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. Im  Kirchturm Warsow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) läuft am Freitag, 16. November, der irische Film „Familienbande“. „Als Kirchengemeinde Gammelin-Warsow laden wir alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Pastorin Wiebke Langer. „Beginn ist um 19.00 Uhr, nach dem Film können die Besucher noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird. Der Filmabend in Warsow beschließt zugleich nach 27 Kinoabenden in ganz MV die 7. Auflage der besonderen Reihe für dieses Jahr.

 

Zum Inhalt: Im Leben läuft es oft alles andere als rund – das weiß die elfjährige Stacey nur zu gut. Auch ihr Onkel Will hat bisher nicht viel Glück gehabt. Doch als er vorzeitig aus seiner Haftstrafe entlassen wird, weil er sich um seine Nichte kümmern muss, ist das für beide die Chance zum Neuanfang. Will tauscht die Gefängniszelle gegen einen Wohnwagen in der irischen Einöde und versucht dort ein Zuhause für sich und die vorlaute Stacey zu schaffen. Aber damit der Neustart wirklich gelingt und die beiden zu einer Familie werden, muss das ungleiche Paar die Vergangenheit hinter sich lassen… Bittersüß und mit trockenem irischem Humor erzählt der Film, wie Stacey und Will sich vorsichtig annähern. Und es wird deutlich, wie sehr Vertrauen auf Ehrlichkeit basiert.

 

 

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 

 

 

Zur Reihe: So wie in Warsow werden die Filme vor allem in alten Dorfkirchen gezeigt - auch um das kulturelle Angebot im ländlichen Raum zu stärken. „Die von den Kirchengemeinden aus einem eigens erstellten Kanon ausgewählten Filme beinhalten Themen, die uns und unsere Gesellschaft aktuell bewegen. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten“, sagt der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann und ergänzt: „Seien Sie herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit.“

 

 

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert.

 

Unterstützt wird das Projekt vom Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Bankhaus Donner&Reuschel (Hamburg und München) sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung

 


Landeskirchenamt lädt zu Veranstaltung im Rahmen von „Eine Straße liest“ ein

Junge Autorinnen und Autoren lesen im Festsaal in der Münzstraße

 

(Schwerin/ce) - Das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) lädt am Sonnabend, 10. November 2018, ab 14 Uhr in den Festsaal der Außenstelle des Landeskirchenamtes, Münzstraße 8-10, in 19055 Schwerin zu einer Veranstaltung im Rahmen von „Eine Straße liest 2018“ ein. Bei der Lesung in der Reihe amtsKULTUR des Landeskirchenamtes werden junge Autorinnen und Autoren aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein im Laufe von vier Stunden Kurzgeschichten und Gedichte zu den Themen Glück, Heimat, Liebe und Glaube präsentieren. 

 

Im Wechsel werden die jungen Autorinnen und Autoren Kurzgeschichten und Gedichte von jeweils etwa zehn Minuten Länge vortragen und die Gäste dabei auf eine literarische Reise mitnehmen. Die Auswahl der Stücke stand ihnen frei; es wurden keine Vorgaben gemacht.

 

Mit dabei sind in diesem Jahr Torben Adam (Schleswig-Holstein), Josephine Exner (Mecklenburg-Vorpommern), Maxine Holsten (Schleswig-Holstein), Pernille Leu (Schleswig-Holstein), Tobias Reußig (Mecklenburg-Vorpommern), Anne Martin (Mecklenburg-Vorpommern) und Meret Unruh (Schleswig-Holstein). Exner, Martin und Reußig sind Teilnehmende des vom Literaturhaus Rostock jährlich initiierten Poetencamps in Boltenhagen. Adam, Holsten, Leu und Unruh nahmen an der jährlich stattfindenden Schreibwerkstatt der Schriftsteller Christopher Ecker und Arne Rautenberg mit Lesungen im Literaturhaus Schleswig-Holstein und der Hansastraße 48 e.V. in Kiel teil.

 

„Eine Straße liest“ findet traditionell zum Abschluss der Schweriner Literaturtage statt und ist eine Kulturveranstaltung des Landeskirchenamtes in Kooperation mit dem Geschäftsführer des Literaturhauses Rostock e.V., Reiner Mnich, und dem Kieler Autor und Gymnasiallehrer an der Heinrich-Heine-Schule in Kiel-Heikendorf, Christopher Ecker.

 

Um eine Spende wird am Ausgang des Lesefestes, das bis zirka 20 Uhr andauert, gebeten. Die Spende kommt dem Kinderschutzbund Schwerin zugute.

 


Kurzlebensläufe der Autorinnen und Autoren

 

Torben Adam (1997), gebürtiger Kieler, war bereits als Schüler schriftstellerisch tätig und nahm unter anderem an Literaturworkshops (Schleswig 2014, Kappeln 2015) unter der Leitung von Christopher Ecker und Arne Rautenberg teil. Seit 2016 studiert er Chemie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Adam nahm mit „Texte unter Luppe“ im jungen Literaturhaus Schleswig-Holstein und im „Hansa 48“ teil.

 

Josephine Exner (1989), gebürtige Rostockerin, schloss 2015 ihr Psychologiestudium an der Universität Greifswald ab. Bereits parallel zum Abitur schrieb sie ihren ersten Roman „Blaumeise“ (2007), während des Studiums folgten zwei weitere Romane („Levante y Poniente“ / 2009, „Bindungsbroiler“ / 2014). Sie ist Songwriterin der Straßenmusikgruppe „Baum & Borke“ und engagiert sich als Multiplikatorin des Kultur- und Initiativenhauses Greifswald e.V.

Maxine Holsten (1997), gebürtige Kielerin, studiert an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel Deutsch und Philosophie. Sie war Teilnehmerin am Enrichment-Begabtenförderungsprogramm und beteiligte sich am Kurs „Kreatives Schreiben“. Maxine Holsten hat einen Blog für Literatur, Kurzgeschichten und Reiseberichte namens „Maximal geschrieben – searchingsense.wordpress.com“. Sie ist Redaktionsmitglied der Hochschulzeitung „Der Albrecht“ und veröffentlicht im Print- und Online-Bereich.

 

Anne Martin (1986), gebürtige Erfurterin, studierte Philosophie, Anglistik, Kulturwissenschaft, Kunst und Deutsch als Fremdsprache in Leipzig und Greifswald. Sie ist eine Gewinnerin beim Wettbewerb poet bewegt 2012. Sie war Teilnehmerin beim Poetencamp MV 2017 und trat bei Lesebühnen als Autorin von Lyrik und Prosa und Singer-Songwriterin auf. Derzeit arbeitet sie an einer philosophischen Promotion.

Pernille Leu (1997), gebürtige Kielerin, studiert Politikwissenschaft in Kopenhagen. Sie hat an der Schreib-AG von Autor und Lehrer Christopher Ecker an der Heinrich-Heine-Schule bei Kiel und an den AG-Workshops unter Leitung von Christopher Ecker und Arne Rautenberg teilgenommen. Im März 2017 erhielt Pernille Leu den „Jungen Literaturpreis Schleswig-Holstein“ und ist Monatsgewinnerin bei „lyrix“, dem Bundeswettbewerb für junge Lyrik.

 

Tobias Reußwig (1989), gebürtiger Hagener, studierte Germanistik, Skandinavistik und Germanistische Literaturwissenschaft in Greifswald, wo er auch lebt. Er schreibt Gedichte und Kurzprosa. Reußwig ist aktives Mitglied von pom-lit, der pommerschen Literaturgesellschaft. Er veröffentlicht unter anderem in „Randnummer“, „Die Novelle – Zeitschrift für Experimentelles“ und „Risse“. Sein erster Lyrikband („teersalzgekrönt“) ist im Mückenschweinverlag Stralsund erschienen.

 

Meret Unruh (1997), gebürtige Göttingerin, studiert Rechtswissenschaften und Philosophie an der Georg-August-Universität in Göttingen. Sie musiziert, spielt Theater und schreibt seit der Schulzeit. Meret Unruh ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Treffen junger Autoren“ (2016) sowie des Wettbewerbs HALTlose Prosa der Gemeinde Ascheberg im Jahr (2017).

 

 

 


effect® feiert bei der BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition in Düsseldorf

Foto: effect®
Foto: effect®

 

(Paderborn/pm) - effect® ist der „Offizielle Energy Drink Partner“ der BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition 2018. Vom 16. bis 18. November entsteht in Düsseldorf der größte Winter-Club der Welt mit der größten Clubhall als Mainstage umkreist von 25 Underground Clubs, nur wenige Meter voneinander entfernt. 19 Live-Konzerte der größten Stars mit inbegriffen. 150 Top-Acts wie die Black Eyed Peas, The Chainsmokers, Robin Schulz oder Dimitri Vegas & Like Mike treten auf.

 

 

 

In dem beheizbaren Stadion der „MERKUR Spiel-Arena“ samt dem umliegenden Club Circle werden zur Winter-Edition des BigCityBeats WORLD CLUB DOME ca. 100.000 WorldClubber erwartet. effect® ist erstmalig exklusiver Energy Drink und Supporter der Veranstaltung und wird sichtbar auf allen Ebenen mit dabei sein. Ob Kühlmöbel an den Verkaufstheken oder mit sichtbaren Platzierungen des effect® Mini Coolers an allen DJ Pults der 20 Floors des Club Music Circles – no party without effect®.

 

 

 

Die durstigen Partygäste und Künstler werden mit ausreichend effect® versorgt, um den dreitägigen Partymarathon durchzustehen. Denn neben den klassischen Energy Drink Inhaltsstoffen – Koffein, Taurin, Inosit und Glucuronolacton –, die in dieser Zusammensetzung fast nur noch effect® auf dem Markt bietet, hat effect® zusätzlich die Vitamine B2, B6 und B12 die zur Verringerung von Müdigkeit beitragen. Perfekter Durstlöscher mit dem entsprechenden Energy Kick für alle Besucher, die an drei Tagen und Nächten in der größten Winter-Dancehall der Welt feiern.

 

 

 

Bernd Breiter, CEO BigCityBeats GmbH: „Wir freuen uns, im größten Winter Club der Welt mit effect® einen neuen Energy Drink als Partner präsentieren zu können, der ebenfalls als Marke aus Deutschland die Welt begeistert. BigCityBeats steht für ein Lebensgefühl am Wochenende, raus aus dem Alltag, frei sein, die Beats der Dancefloors dieser Welt in sich aufsaugen und sich einfach treiben lassen! So wurde BigCityBeats mit dem WORLD CLUB DOME zu einem Inbegriff des perfekten Wochenendes, das wir jetzt im Winter mit effect® durchfeiern können.“

 

 

 

Über MBG Group

 

Die MBG GROUP ist eine der führenden Unternehmensgruppen im Bereich Getränkeherstellung und Entwicklung in Deutschland. MBG ist Markeninhaber von SCAVI & RAY WINERY, SALITOS, effect®, ACQUA MORELLI, HENDERSON AND SONS, Goldberg & Sons, SEARS GIN, JOHN‘S NATURAL CORDIALS, DOS MAS etc. Auch die bekannte Marke THREE SIXTY VODKA wurde 2004 von MBG erfunden und ist heute - basierend auf aktuellsten Nielsen Zahlen - einer der erfolgreichsten Wodkas in Deutschland.

 

MBG generiert mit seinen 250 Mitarbeitern und dem gesamten Portfolio an Eigen- und Vertriebsmarken einen jährlichen Umsatz von über 200 Mio. Euro.

 

 

 

Über BigCityBeats

 

Label, Radioshows, Clubnights, Eventagentur, Merchandise-Vertrieb, Live-Entertainment – BigCityBeats zählt seit 15 Jahren zu den erfolgreichsten Veranstaltungsmarken Deutschlands. BigCityBeats – der Name ist Programm. Der Sound der Großstädte. Der Metropolen. Mit diesem Gedanken ins Leben gerufen, hat sich BigCityBeats bereits kurz nach dem Katapultstart Anfang des neuen Millenniums zu einer Plattform avanciert, die Veranstaltungsproduktionen neu definiert und ihrem bisherigen Stempel eine völlig neue Signatur gegeben hat. Von der Großstadt in die Welt. Von Frankfurt am Main nach Düsseldorf. Nach Korea. Ins All. Und zurück. Kreativer Kopf war und ist Bernd Breiter, der sich als Musikproduzent in den 1990er-Jahren einen großen Namen erarbeitete und heute mit einem 14-köpfigen Team spektakuläre Events auf die Beine stellt. Auf den Erfolgslorbeeren ausruhen – das ist nicht das Credo des Frankfurter Urgesteins, das mit dem ersten Club in der Schwerelosigkeit („Zero Gravity“), den „World Club Trains“ und perfekt organisierten Partykreuzfahrten („World Club Cruise“) Veranstaltungs-, Musik- und Clubgeschichte geschrieben hat – und als durchführendem örtlichen Veranstalter 2bp Communications mit weiteren Events gewiss noch Geschichte schreiben wird!

 


Ausstellung „LebensWert Arbeit“ im Museum am Dom geht erfolgreich zu Ende

Ungewohnte Blicke auf die Welt der Arbeit

Aus Sicht von Museumsdirektor Markus Groß-Morgen war die Ausstellung ein voller Erfolg. Foto: bt
Aus Sicht von Museumsdirektor Markus Groß-Morgen war die Ausstellung ein voller Erfolg. Foto: bt

 

(Trier/bt) - „Unglaublich interessante Ausstellung. Wer sie nicht gesehen hat, hat in diesem Marx-Jahr das Wichtigste verpasst!“ Markus Groß-Morgen, Direktor des Trierer Museums am Dom, freut sich über einen solchen exemplarischen Kommentar aus dem Gästebuch zur Ausstellung „LebensWert Arbeit“. Die in diesen Tagen zu Ende gegangene Sonderschau war eine von vier großen Ausstellungen in Trier zum 200. Todestag des Philosophen Karl Marx. Zwar habe man mit knapp 15.000 Besucherinnen und Besuchern weniger Menschen anziehen können als erwartet; dafür aber seien diejenigen, die sich die Ausstellung angesehen hätten, sehr begeistert gewesen, betont Groß-Morgen. Kommentare im Gästebuch zeugen davon.

 

Am 5. Mai 2018 hatte sich der Geburtstag des Trierers Karl Marx zum 200. Mal gejährt. Die Trierer Ausstellungen beleuchteten sein Leben, seine wichtigsten Werke und die vielfältigen Wirkungen in seiner und bis in unsere Zeit. Zeitgleich zu den mehr historischen Ausstellungen im Rheinischen Landesmuseum, im Stadtmuseum Simeonstift und im Karl-Marx-Haus wurden im Museum am Dom heutige Aspekte beleuchtet – und zwar mehr aus der Perspektive von Künstlerinnen und Künstlern. Dabei ging es weniger um die Person des Jubilars; das Museum am Dom griff das zentrale Thema auf, das Karl Marx beschäftigt hat und bis in die Gegenwart für gesellschaftliche Dynamik sorgt: die menschliche Arbeit. Inhaltlich federführend war eine Projektgruppe des Bistums Trier unter der Leitung von Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich, Bischöflicher Beauftragter für die Aktion Arbeit im Bistum Trier.

 

Aus Sicht von Markus Groß-Morgen war die Ausstellung ein großer Erfolg. „Es war eine gute und richtige Entscheidung, die aktuelle Situation in der Arbeitswelt darzustellen. Ob nun in den Medien oder im Dialog mit Besucherinnen und Besuchern: Es gab viel Lob für den Gegenwartsbezug. Wir konnten neue Besuchergruppen begeistern. Ja, wir hatten aber auch wirklich hochkarätige Objekte.“ So verstand sich die Ausstellung in erster Linie als Anregung, über die Erscheinungsformen, Auswüchse und Entwicklungen von Arbeit in unserer heutigen Gesellschaft nachzudenken und sie zu hinterfragen. Zudem regte sie an, eine über das rein Ökonomische hinausgehende Sichtweise einzunehmen, und sensibilisierte für ein integratives Verständnis von Mensch und Wirtschaft, von materiellen und immateriellen Werten.

 

Kuratorin der Ausstellung im Museum am Dom war Dr. Gabriele Lohberg, Leiterin der Europäischen Kunstakademie Trier. Sie hatte eine Ausstellung in sechs Themenbereichen mit national und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern zusammengestellt. Besonderer Höhepunkt der Ausstellung war das von den Künstlern Laas Koehler und Paul Schumacher gestaltete Arbeitszimmer des ebenfalls aus Trier stammenden „Nestors“ der katholischen Soziallehre, Oswald von Nell-Breuning SJ. Daneben konfrontierten wechselnde Besetzungen im sogenannten „Labor“ die Besucherinnen und Besucher immer wieder mit neuen Denkanstößen und Anregungen; künstlerische und gestalterische Arbeit war dort hautnah live mitzuerleben. Auch für das Team des Museums sei es keine Ausstellung wie viele andere gewesen, betont Markus Groß-Morgen. „Hier war immer Leben, ein ständiges Rein und Raus. Das war eine tolle Idee und machte auch den Reiz aus.“

 

 

 

Zeitgenössische Kunst könne den Betrachter zum Nachdenken und zu einer eigenen Stellungnahme anregen, so der Museumsdirektor. „Sie kann verborgene Entwicklungen, Ängste, aber auch Alltägliches, Profanes in einem neuen Licht erscheinen lassen und uns damit bewusst machen. Kunst will keine fertigen Antworten liefern.“ Dass dieser Funke oft übergesprungen ist, ist Groß-Morgen überzeugt; ähnliches formulierten auch die Besucher: „Museo bellissimo, godibile! Mostra LebensWert Arbeit molto suggestiva.“ Das ist verständlich – auch ohne Übersetzung.

 

Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm finden sich unter: www.lebenswert-arbeit.de. Das Museum am Dom ist im Internet unter: www.bistum-trier.de/museum zu finden.

 


Priester-Schicksal im Nazi-Deutschland bewegt Zuschauer in Schönstatt

Muscial über einen "Aufrechten"

Matthias Gall ist der Hauptdarsteller. Foto: Timo Michael Kessler
Matthias Gall ist der Hauptdarsteller. Foto: Timo Michael Kessler

 

(Schönstatt/Vallendar/bt) – Ostern 1946. Ein Pallottinerpater ist in besonderer Mission unterwegs. In seinem Rucksack will er die Asche eines Mitbruders von Berlin über die Zonengrenze in den Westen bringen. Bei seiner Reise trifft er in Magdeburg ein junges Paar. Dieses will sich nach Hamburg durchschlagen. Die Drei kommen auch auf die „gefährliche Fracht“ des Paters zu sprechen: den Pallottiner P. Franz Reinisch.

 

Standing Ovations und tobender Applaus – Fast 1.000 Zuschauer ließen von der Geschichte eines Mannes begeistern, der im nationalsozialistischen Deutschland für seine Überzeugung in den Tod gegangen war. P. Franz Reinischs Geschichte ist beispiellos: Er war der einzige katholische Priester, der den Fahneneid auf Hitler verweigerte und dafür im Jahr 1942 von den Nazis hingerichtet wurde.

 

Unheilvolle Entwicklungen in Politik und Gesellschaft hatte der junge Priester zu seiner Zeit schon früh erkannt; ähnliche Entwicklungen beschäftigen auch heute die Menschen weltweit. Die moderne Musical-Adaption eines außergewöhnlichen Priesterlebens stellt mit pointierten Liedtexten unterschwellig immer wieder auch den aktuellen Bezug her.

 

Nur wenige hundert Meter entfernt von der letzten Ruhestätte des mutigen Priesters präsentierten die Schönstatt-Bewegung Deutschland und das Franz-Reinisch-Forum der Pallottiner das „Musical über einen Aufrechten“ des Viernheimers Wilfried Röhrig. Mit 40 Darstellern, Sängern und Tänzern erzählte der Komponist und Autor in der Schönstätter Pilgerkirche den bewegten Lebensweg von Franz Reinisch. Den Handlungsrahmen bildet die abenteuerliche Reise des Pallottinerpaters Schwan (Frank Breitenbach), der nach Kriegsende mit einer „gefährlichen Fracht“ unterwegs ist. In seinem Rucksack: die Urne mit den sterblichen Überresten von P. Franz Reinisch, die er ohne Aufsehen von der sowjetischen Besatzungszone in Berlin bis nach Limburg zu seiner Priestergemeinschaft bringen möchte. Seine „besondere Mission“ bleibt jedoch nicht unentdeckt. Zwei junge Mitreisende, Anne (Franziska Lauer) und Björn (Johannes Bechtold), entlocken dem Geistlichen sein Geheimnis und es enthüllt sich Stück für Stück die spannende Lebensgeschichte Franz Reinischs: Seine turbulente Jugendzeit, die Suche nach seiner Berufung, sein Protest gegen das Naziregime und das Mitläufertum, der sich zuspitzende Konflikt mit seinen Vorgesetzten bis hin zu seiner Gewissensentscheidung, die für ihn das Todesurteil bedeutet.

 

Franz Reinisch folgt seinem Gewissen und weiß, dass er diesen Entschluss nicht überleben wird. Am 7. Juli 1942 fällt vor dem Reichskriegsgericht in Berlin-Charlottenburg sein Todesurteil, am 21. August 1942 wird er in Brandenburg-Görden mit dem Fallbeil hingerichtet.

 

„Was machen wir mit seinem Schatten? Was machen wir mit seinem Licht?“, intoniert P. Schwan fragend in seinem Abgesang, kurz vor dem Ziel seiner Reise. Der Chor aus Darstellen weiß die Antwort: „Wir sind auf Sendung, sind auf Mission“. Die Botschaft: „Folgt dem Herzen, geht aufrecht und frei. Die Zukunft ist für alle da. Gott zählt auf uns.“ Aktueller kann ein Auftrag wohl nicht sein.

 

Weitere Aufführungen:

 

  • Samstag, 3. November 2018, um 19 Uhr im Kurtheater von Hall bei Innsbruck/Österreich
  • Sonntag, 18. November, um 17 Uhr in der Hermann-Kimling-Halle in Östringen bei Bruchsa

 

Weitere Informationen www.franz-reinisch.org/gef%C3%A4hrlich-franz-reinisch-musical-%C3%BCber-einen-aufrechten/

 


Preisträger stehen fest

 

 

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in sechs Kategorien vergeben,
große thematische Bandbreite der geehrten Produktionen,
Preisverleihung am 8. Dezember in Nürnberg

 

 

 

(Nürnberg/mj)  – Nach der letzten Sitzung der vier Fachjurys am 24. Oktober 2018 stehen die sechs Preisträger des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2018 fest:

Kategorie Langfilm
„Styx“
von Wolfgang Fischer, Drama von 2018, 94:00 Minuten

Kategorie Kurzfilm
„Joe Boots“
von Florian Baron, Dokumentarfilm von 2017, 30:00 Minuten

Kategorie Magazinbeitrag
„Erst integrieren, dann abschieben: Deutschlands absurde Asylpolitik“
von Naima El Moussaoui und Ralph Hötte, Magazinbeitrag/Politmagazin von 2017, 10:00 Minuten

Kategorie Hochschule
„Thinking like a Mountain“
von Alexander Hick, Dokumentarfilm von 2018, 71:00 Minuten

Kategorie Amateure
„Just a normal Girl“
von Vanessa Ugiagbe, Dokumentarfilm von 2018, 25:00 Minuten

Kategorie Bildung
» Der Tatortreiniger – Sind Sie sicher?
Von Arne Feldhusen und Mizzi Meyer, Serie & Unterhaltung, 2016, 30 Minuten

Im April 2018 wurde die 11. Wettbewerbsrunde zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgeschrieben. Bis zum Stichtag 24. August 2018 wurden 382 Produktionen in den fünf Kategorien Langfilm, Kurzfilm, Magazinbeitrag, Hochschule und Amateure zur Sichtung und Bewertung vorgelegt. Zudem wurde aus allen Einreichungen ein Bildungspreis ermittelt.

Vier Fachjurys hatten während der letzten Tag und Wochen nach den überzeugendsten Produktionen gesucht. Nach der letzten Sitzung stehen nun alle Preisträger fest, die im Beisein von Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., am 8. Dezember 2018 in der Nürnberger Tafelhalle geehrt werden.

Ein überaus oft behandeltes Thema der Filme bildeten erneut Fluchtursachen, Fluchtverläufe und schließlich die Ankommens-/Lebenssituation Geflüchteter in Deutschland und Europa.

„In den sechs Preisträger-Filmen spiegeln sich sowohl die hohe Qualität der vorgelegten Filme als auch die Vielfalt behandelter Themen wider, die vom Themenkomplex Flucht und Integration über Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen bis zu Filmen beispielsweise zum Thema kulturelle Identität reichen“, so Klaus Ploth, Mitglied des Veranstalterkreises des Wettbewerbs. Und weiter: „In den Filmen wurde erneut sichtbar, dass Menschenrechte weiter unter Druck stehen – in Europa, weltweit – aber auch in Deutschland. Besonders erfreulich in diesem Jahr sind die Vielzahl und die hohe Qualität der Einreichungen im Bereich Amateure.“

Die 11. Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises wird erneut in der Nürnberger Tafelhalle stattfinden. Der Kabarettist und Fernsehmoderator Christoph Süß führt vor 450 Gästen aus Politik, Medien, Kirchen und Verbänden durch die Abendveranstaltung. Schirmherr und Festredner der Preisverleihung wird Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., sein. Darüber hinaus wird Iris Berben, Präsidentin der Deutschen Filmakademie, die Laudationes auf die Preisträger vortragen.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben und aktuell von 21 Veranstaltern getragen, darunter bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen, Gewerkschaften sowie kommunale Einrichtungen. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb.

 


Ein Stück Berliner Dom zu verkaufen!

Foto: Berliner Dom
Foto: Berliner Dom

(Berlin/pm) -  Anfang des Jahres wurden bei der Sanierung des Spreeuferweges Sandstein-Baluster aus der Wiederaufbauphase des Domes teilweise durch neue ersetzt. Um die 100 Baluster lagern im Moment hinter dem Dom und stehen nun zum Verkauf bereit.

 

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen zum öffentlichen Sandstein-Baluster Verkauf am Mittwoch, den 24.Oktober 2018 zwischen 16 und 18 Uhr auf dem Bauhof des Berliner Domes (Richtung Alte Nationalgalerie). Sie können dort einen oder mehrere der rund 100 Baluster erwerben. Je nachdem, wie gut diese erhalten sind, kosten die 80 Kilogramm schweren Sandsteine 50,-, 80,- oder 100,- Euro. Pro Person werden maximal vier Baluster abgegeben.

 

Der Verkauf ist nur möglich, wenn Sie Ihre/n Baluster sofort abtransportieren. Das Abholen zu einem späteren Zeitpunkt ist leider nicht möglich. Auch gilt das altbekannte Prinzip: das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht.

 

 


Mit zahlreichen Solo-Hits und vielen seiner Ex-Band Chicago

Sänger/Bassist Peter Cetera präsentiert sein Live-Programm

Foto: Hammerl Kommunikation
Foto: Hammerl Kommunikation

Nach dem großem Erfolg bei der „Night of the Proms 2017“ jetzt auf Solo-Tour

 

 

 

 

 

 

(Augsburg/thk) - „You’re The Inspiration“, „Wishing You Were Here“, „If You Leave Me Now“, „Baby, What A Big Surprise“, „Hard To Say I’m Sorry“, „Stay The Night“, „Hard Habit To Break“, „Glory Of Love“ – lang ist die Liste an Hits, durch die Peter Cetera als Sänger/Bassist beziehungsweise Komponist bekannt ist. Angesichts dieser Vielzahl an auch im Radio häufig gespielten Bestsellern bieten seine für November hierzulande angesetzten also buchstäblich ein Erfolgsprogramm. Der Boden dafür ist bereits bestens bereitet: Cetera hat vergangenes Jahr bei der „Night of the Proms“ – seinen ersten Gastspielen in Deutschland nach 35 Jahren! – Fans und Kritiker begeistert. Die Eintrittskarten zu den drei Auftritten des Amerikaners plus siebenköpfiger Begleitband The Bad Daddy‘s kosten im Vorkauf zwischen 30 und 100 Euro (zzgl. Gebühren).

 

Weltweit berühmt wurde Peter Cetera (* 13. September 1944) mit Chicago (Transit Authority), vor allem natürlich durch seine markante, hohe Stimme. Als Gründungsmitglied der einstigen Jazzrock-Formation, war er Leadvocalist auf ihrem ersten Hit, „25 or 6 to 4“. Auch in der Folgezeit wirkte der Musiker, der ursprünglich Priester werden sollte, maßgeblich an diversen Chicago-Erfolgen mit, mal als Sänger, mal als Songschreiber oder auch in beiden Rollen. 1985 verließ er das Ensemble nach 17 Alben zugunsten einer Solokarriere, welche der Sportfan bereits vier Jahre zuvor gestartet hatte und die seitdem acht CDs hervorgebracht hat. Dass Grammy-Gewinner Cetera ein gutes Händchen für Hits besitzt, bewies er mit „Glory of Love“ (bekannt auch aus dem Soundtrack von „Karate Kid II“), „The Next Time I Fall“ und „You’re The Inspiration“. Das Mitglied der „Rock And Roll Hall of Fame und der „Songwriters‘ Hall of Fame“ kann also aus einem extrem reichhaltigen Repertoire an populären Liedern schöpfen, um einen unvergesslichen Konzertabend zu garantieren.        

 

 

 

 

 

 

„An Evening With Peter Cetera“ Germany 2018

 

 

 

 

 

04.11.18 Frankfurt, Jahrhunderthalle

 

06.11.18 Hamburg, Laeiszhalle

 

07.11.18 Berlin, Verti Music Hall

 

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr


 

 

Karten kosten von 30.-- bis 100.-- Euro (zzgl. Gebühren). Sie sind an den Vorverkaufsstellen, bei www.eventim.de, www.myticket.de (Hotline: 01806 – 777 111, Verbindungspreise: 0,20 €/Anruf aus deutschem Festnetz; maximal 0,60 €/Anruf aus deutschem Mobilfunknetz) erhältlich.

 

Tourneeveranstalter: KBK – Konzert- und Künstleragentur GmbH, Tel. 030.81075-370

 

Links: http://petercetera.com, http://www.facebook.com/KBKGMBH

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Autor: Hammerl Kommunikation - 23.10.2018


Events im November in der Fondation Beyeler

Abbildung: Balthus,Thérèse rêvant, 1938, Öl auf Leinwand, 149,9 x 129,5 cm, The Metropolitan Museum of Art, New York, Jacques und Natasha Gelman Collection, 1998, © Balthus, Foto: © 2018 The Metropolitan Museum of Art/Art Resource/Scala, Florenz
Abbildung: Balthus,Thérèse rêvant, 1938, Öl auf Leinwand, 149,9 x 129,5 cm, The Metropolitan Museum of Art, New York, Jacques und Natasha Gelman Collection, 1998, © Balthus, Foto: © 2018 The Metropolitan Museum of Art/Art Resource/Scala, Florenz

(Basel-Riehen/fb) - Die Fondation Beyeler lockt im November mit zwei Veranstaltungs-Highlights rund um die aktuelle Ausstellung «Balthus». Am Roundtable «Balthus und die Frage der Kunstfreiheit» wird lebhaft diskutiert: Renommierte Teilnehmer gehen der Frage nach, was Kunst darf und wo ihre Grenzen liegen. In der Reihe «Balthus. Fokus» legen Experten aus verschiedenen Bereichen einen Schwerpunkt auf Werke der Ausstellung, um dabei unterschiedliche Aspekte von Balthus‘ Schaffen zu beleuchten.

 

Genau ein Jahr ist es her, seit das Bild Thérèse rêvant (1938) von Balthus um die Welt ging: In einer Petition wurde eine Abhängung oder mindestens eine Kontextualisierung des Werkes verlangt. Im Verlaufe der nachfolgenden Debatte wurde Thérèse rêvant zum stellvertretenden Aufhänger für Fragen wie: Was darf Kunst überhaupt? Wo liegen ihre Grenzen? Soll ein Kunstwerk für die Verfehlungen des Künstlers büssen? Und müssen Museen ihre Besucher vor den Zumutungen der Kunst beschützen?

 

Diesen und ähnlichen Fragen wird die Podiumsdiskussion «Balthus und die Frage der Kunstfreiheit» am 7. November in der Fondation Beyeler gewidmet sein. Ausgehend von der Debatte über Balthus‘ Bildwelt wird in einer Gesprächsrunde dem Begriff der Kunstfreiheit und seiner Bedeutung im 21. Jahrhundert nachgegangen. Unter den Teilnehmern ist der stellvertretende Ressortleiter des Feuilletons der ZEIT, Kunst- und Architekturkritiker Dr. Hanno Rauterberg. Sein kürzlich im Suhrkamp Verlag erschienener Essay «Wie frei ist die Kunst?» ist eine messerscharfe Analyse der Streitfälle, die in den letzten Jahren die Kunstwelt in Atem gehalten haben. Ein ganzes Kapitel ist der Debatte rund um Balthus und Thérèse rêvant gewidmet.  Ebenfalls mit am Roundtable sitzt Prof. Dr. Barbara Vinken, Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die unter anderem Bücher über Mode, Feminismus und Pornografie veröffentlicht hat. Neben den Kuratoren der Ausstellung Dr. Raphaël Bouvier und Michiko Kono, konnte auch Simona Pfister, Religionswissenschaftlerin und freie Autorin, für den Abend gewonnen werden. Sie arbeitet als freie Journalistin für verschiedene Publikationen wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung/Sonntagszeitung (FAZ/FAS), die Neue Zürcher Zeitung und das MAGAZIN.

 

Ein weiterer Höhepunkt im November ist die Reihe «Balthus. Fokus». Experten aus verschiedenen Bereichen kommen ins Museum, um ihren eigenen Schwerpunkt auf Aspekte von Balthus‘ Schaffen zu legen. Am 23. November gibt Sabine Hahnloser Tschopp im Gespräch mit dem Kurator Raphaël Bouvier einen besonderen Einblick in das Schaffen des Malers. Die Kunsthistorikerin und Sammlerin war in ihrer Jugend ein Modell von Balthus. Und am 28. November geht es mit dem bekannten, international etablierten Schweizer Designer Alfredo Häberli um Aspekte von Design, Raum und Farbe im Spätwerk von Balthus. Für den 5. Dezember ist ein weiterer Fokus mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Katharina Schlipf geplant.

 

 

Übersicht Rahmenprogramm im November:

 

Roundtable: Balthus und die Frage der Kunstfreiheit

 

Mittwoch, 7. November, 19.00 Uhr

 

In einer Gesprächsrunde wird, ausgehend von der Debatte über Balthus’ Bildwelt, der Frage nach der Kunstfreiheit und ihrer Bedeutung im 21. Jahrhundert nachgegangen. Die Veranstaltung ist im Museumseintritt inbegriffen.

 

Tickets online

 

Balthus. Fokus

 

Experten legen einen Fokus auf ausgewählte Werke der Balthus-Ausstellung und beleuchten dabei unterschiedliche Aspekte seines Schaffens.

 

Preis CHF 7.-, zzgl. Museumseintritt.

 

Freitag, 23. November, 18.00 Uhr mit Kunsthistorikerin Sabine Hahnloser Tschopp

 

Die Kunsthistorikerin und Sammlerin Sabine Hahnloser Tschopp war in ihrer Jugend ein Modell von Balthus. In einem Gespräch mit dem Raphaël Bouvier, Kurator der Ausstellung, gibt sie einen besonderen Einblick in das Schaffen des Malers.

 

 

Tickets online

 

Mittwoch, 28. November, 18.30 Uhr mit Designer Alfredo Häberli

 

Alfredo Häberli ist ein international etablierter Designer mit dem Studio «Alfredo Häberli Design Development» in Zürich. Im Rahmen einer Werkbetrachtung setzt er sich mit den Aspekten von Design, Raum und Farbe im Spätwerk von Balthus auseinander.

 

Tickets online

 

 

 

Architekturführung

 

Samstag, 3. November, 11.00 bis 12.00 Uhr

 

Führung zur Museumsarchitektur von Renzo Piano.

 

Preis: Museumseintritt + CHF 7.-

 

 

 

Familienführung

 

Sonntag, 4. November, 11.00 bis 12.00 Uhr

 

Führung in der Ausstellung «Balthus» für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren in Begleitung. Ohne Voranmeldung.

 

Preis: bis 10 Jahren CHF 7.- / Erwachsene regulärer Museumseintritt.

 

 

 

Montagsführung

 

Thematischer Rundgang, jeweils 14.00 bis 15.00 Uhr

 

Montag, 5. November: Balthus – Figur im Innenraum

 

Montag, 19. November: Balthus – Sinnlichkeit: versteckte und offene Erotik

 

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Ohne Voranmeldung. Preis: Museumseintritt + CHF 7.-

 

 

 

Workshop für Kinder

 

Mittwoch, 7. November, 14.00 bis 16.30 Uhr

 

Führung duch die Ausstellung «Balthus » mit anschliessender spielerischer Umsetzung im Atelier. Für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren.

 

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung erforderlich.

 

Preis: CHF 10.- inkl. Material

 

 

 

Junges Atelier

 

Mittwoch, 7. November, 17.00 bis 18.30 Uhr

 

Kurzer dialogischer und interaktiver Rundgang im Museum und anschliessend grösserer praktischer Teil im Atelier.

 

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung erforderlich.

 

Preis: 15-25 Jahre CHF 10.- / ab 25 Jahre CHF 20.-

 

 

 

Kunst am Mittag

 

Werkbetrachtung, jeweils 12.30 bis 13.00 Uhr

 

Mittwoch, 14. Novemer: Balthus: La Partie de cartes, 1948-1950

 

Mittwoch, 28. November: Balthus: Le Rêve II, 1956/57

 

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Ohne Voranmeldung.

 

Preis: Museumseintritt + CHF 7.-

 

 

 

Kunstfrühstück

 

Sonntag, 25. November, 09.00 bis 12.00 Uhr

 

Genüssliches Frühstücksbuffet im Restaurant Berower Park ab 09.00 Uhr mit anschliessender Führung durch die Ausstellung «Balthus» um 11.00 Uhr.

 

Preis: CHF 61.- / ART CLUB CHF 41.-

 

 

 

Workshop für Erwachsene

 

Mittwoch, 28. November, 18.00 bis 20.30 Uhr

 

Führung durch die Ausstellung «Balthus» mit anschliessender praktischer Umsetzung im Atelier.

 

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung bis spätestens 28. Oktober erforderlich.

 

Preis: Museumseintritt + CHF 20.-

 

 

 

Online-Vorverkauf auf www.fondationbeyeler.ch

 

Online buchen, per Kreditkarte zahlen, zu Hause ausdrucken.

 

Oder Vorverkauf direkt an der Museumskasse.

 

 

 

#BeyelerBalthus

 

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Noch freie Plätze beim Krefelder Gospel Musik Festival vom 25. bis 27. Oktober 2018

„Praise is what we do!“

 

(Krefeld/kgmf) -  Für Menschen, die leidenschaftlich gerne singen und für drei Tage in die Welt der Gospelmusik eintauchen möchten, gibt es Ende Oktober die perfekte Gelegenheit. Denn noch kann man sich anmelden für den Chor-Workshop beim Krefelder Gospel Musik Festival (KGMF) vom 25. bis 27. Oktober 2018 in der Bischöflichen Maria-Montessori- Gesamtschule, Minkweg 28-30, in Krefeld.

 

 

 

Internationale Dozenten

 

„Praise is what we do!“ hat der Veranstalter, die gospel academy krefeld, das Event am letzten Wochenende der Herbstferien überschrieben, wofür hochkarätige Musiker, versierte Chorleiter und internationale Dozenten der Gospelszene gewonnen werden konnten: Anna Weister Andersson aus Schweden, Piotr Nazaruk aus Polen sowie die Krefelderin Angelika Rehaag, Gründerin des KGMF und der gospel academy krefeld.

 

 

 

Zentraler Punkt des Festivals ist der große, dreitägige Chor-Workshop. Für eine Teilnahme – Anmeldung erforderlich – werden keinerlei Notenkenntnisse oder Chormitgliedschaft vorausgesetzt. Das Mindestalter beträgt zwölf Jahre. Der Chor-Workshop startet am 25. Oktober morgens.

 

 

 

Workshop und Highlights

 

Neben einem aktiven Tagesprogramm hat jeder Workshoptag am Abend seinen eigenen Höhepunkt:

 

• 25. Oktober: Meet & Greet für alle Festivalteilnehmer in der Schule

 

• 26. Oktober, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) Festival Gospel-Konzert: der NEUE Benefiz-Zweck ist:

 

„Für dringend notwendige Sanierungsarbeiten im Gemeindezentrum der Alten Kirche Krefeld“

 

Gestaltet wird das Konzert von den Krefelder Gospelchören Grateful - Gospelchor Krefeld e.V. und „the Gospel family of Christ“ sowie den internationalen Gästen.

 

Der Eintritt für das Konzert ist frei, um großzügige Spenden wird herzlich gebeten.

 

• 27. Oktober, 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr): Ökumenischer Abschlussgottesdienst, gestaltet vom Festivalchor sowie allen Dozenten und Musikern, in der Alten Kirche Krefeld

 

 

 

Zum Festivalprogramm, zu den Preisen und zur direkten Anmeldung geht’s hier:

 

https://festival2018.gospelacademy.com

 


Die Gastspiele der „Sieben Stimmen-Weltwunder“ (‚Die Welt‘) sind ebenso unterhaltsam wie mitreißend

Naturally 7 stimmt als eine der besten A-Cappella-Gruppe der Welt mit zwei speziellen Konzertprogrammen auf die Weihnachtszeit ein

 

 

(Augsburg/thk) - Anders als alle anderen, atemberaubend, faszinierend. Diesen Eindruck hinterlassen die Auftritte von Naturally 7 mit ebenso schöner wie wohlklingender Regelmäßigkeit. Sie sind unvergessliche Ereignisse der außergewöhnlichen Art. Grund: Das Septett singt zwar A-Cappella, ist aber mit Gruppen dieses Genres nicht vergleichbar. Naturally 7 erzeugen den facettenreichen Klangkosmos einer großen Gruppe, den Sound von Schlagzeug, Bass, Gitarre, Mundharmonika oder Posaune inklusive, und das ausschließlich durch ihre Stimmen! Mal ist es R’n’B, Soul oder HipHop, mal Gospel, Rap, Pop oder Rock. Die spielerisch vorgetragene Perfektion macht das Publikum immer wieder sprachlos. Zudem sind die Sieben Vokal-Artisten großartige Entertainer und ihre Shows demzufolge höchst unterhaltsam und kurzweilig.

 

Zum Jahresende sind Naturally 7 mit zwei Programmen auf Deutschlandtour: Anfang November gibt es „Best Of Vocal Play“ (inklusive ihrer beliebtesten Songs – darunter diverse Coverversionen wie „Bohemian Rhapsody“/Queen, „Fix You“/Coldplay, „Bridge Over Troubled Water“/Simon & Garfunkel, „Englishman In New York“/Sting oder „More Than Words“/Extreme); im Dezember wird dann erstmals das der Jahreszeit entsprechende stimmungsvolle „Christmas – It’s A Love Story!“ zelebriert – mit Weihnachtsklassikern aus ihrer neuesten Studio-CD (BMG/Warner ADA). Diese enthält Titel wie „White Christmas“ und „Wonderful Christmas Time“. Eintrittskarten zu den gut zweistündigen Konzerten des virtuosen Stimm-Orchesters kosten im Vorverkauf zwischen 32 und 44 Euro (zzgl. Gebühren).

 

In’s Leben gerufen wurden Naturally 7 anno 1999 von Roger Thomas (Musikalischer Leiter, Arrangeur, 1.Bariton, Rapper). Ausschlaggebend dafür war, dass sein Bruder Warren sich als Kind ein Schlagzeug wünschte. Ihre Mutter meinte jedoch, das würde zu viel Krach machen. Deshalb begann der Junior, die diversen Drums-Sounds stimmlich nachzumachen. So kam eines zum anderen und das Talent, Instrumente zu imitieren, wurde fortan zum Naturally 7-Markenzeichen. Zudem ist es auch das Unterscheidungsmerkmal gegenüber A-Cappella-Gruppen, die eben „nur“ singen.

 

Der internationale Durchbruch gelang Naturally 7, denen Verständnis und Toleranz am Herzen liegen, als „Special Guest“ der Welttournee von Michael Bublé. Ab 2012 absolvierte die Band ohne Band binnen zwei Jahren 467 Gastspiele in 25 Ländern. Den Grundstein für ihren Erfolg in Deutschland legte 2003 die Nummer 1-Single „Music Is The Key“ mit Sarah Connor und Auftritte bei der „Night Of The Proms“ (2012). Neun Studio-Alben plus zwei Live-CDs sowie eine -DVD hat das Septett seit 2000 veröffentlicht Quasi nonstop sind die Ausnahme-Musiker, zu denen neben den zwei Gründern noch Rod Eldridge (1.Tenor, Scratching, Trompete), Garfield Buckley (2.Tenor, Mundharmonika), Ricky Cort (4.Tenor, Gitarre), Dwight Stewart (2.Bariton, Trompete) sowie “Kelz” Mitchell (Bass) gehören, unterwegs, denn ihr Zuhause ist die Bühne. Dort ist ihre betörende Kunstfertigkeit hautnah zu erleben, entfaltet sich diese akustische Illusion einer kleinen Bigband in unterschiedlichsten Varianten. Wer das miterlebt, kann nur beipflichten, dass es sich hier um „Sieben Stimm-Weltwunder“ („Die Welt“) handelt oder, wie es Michael-Jackson-Produzent Quincy Jones ausdrückte: „Naturally 7 sind die beste A-Cappella-Band aller Zeiten!“                                         Abdruck honorarfrei!

 

 

 

Naturally 7: "Best Of Vocal Play"-Tour

 

 

 

02.11.18 Bad Homburg, Kurtheater (ausverkauft!)

 

03.11.18 Traunreut, K1

 

06.11.18 Magdeburg, AMO

 

07.11.18 Stadtallendorf, Stadthalle
08.11.18 Erding, Stadthalle

 

09.11.18 Kempten, kultBOX in der bigBOX

 

10.11.18 Freiburg, Jazzhaus

 

11.11.18 Olsberg, Konzerthalle

 

27.11.18 Tübingen, Sparkassen Carré

 

 

 

 

 

Naturally 7: „Christmas - It’s A Love Story!“-Tour

 

 

 

 

 

30.11.18 Roth, Kulturfabrik

 

01.12.18 Winterbach, Salierhalle

 

02.12.18 Wissen, Kulturwerk

 

04.12.18 Wilhelmshaven, Stadthalle
05.12.18 Bad Neustadt/Saale, Stadthalle
06.12.18 Kiel, Kieler Schloss

 

07.12.18 Osterholz-Scharmbeck, Stadthalle

 

10.12.18 Neubrandenburg, Konzertkirche
18.12.18 Erfurt, Alte Oper
19.12.18 Heidenheim, Konzerthaus

 

20.10.18 Baden-Baden, Theater

 

21.12.18 Mainz, Frankfurter Hof

 

22.12.18 Leipzig, Täubchenthal


Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Karten zwischen € 32 und € 44 (zzgl. Gebühren) bei www.adticket.de (Hotline: 0180-6050400, Tarif: 0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen), unter www.reservix.de (01806-700-733, Tarif: 0,20 € pauschal aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz 0,60 €) sowie an den VVK-Stellen erhältlich.

 

Tourveranstalter: www.hypertension-music.com, Tel.: 040.47 69 93

 

Links: www.naturallyseven.com, https://de-de.facebook.com/naturally7

 


17. november 2018 – 3. märz 2019 - HAus der photographie

MICHAEL WOLF. LIFE IN CITIES

Michael Wolf, Tokyo Compression, Tokyo, 2010-2013 © Michael Wolf 2018
Michael Wolf, Tokyo Compression, Tokyo, 2010-2013 © Michael Wolf 2018

(Hamburg/dth) - Das Haus der Photographie in den Deichtorhallen zeigt vom 17. November 2018 bis 3. März 2019 eine umfassende Ausstellung des deutschen Fotografen Michael Wolf (*1954). Die elf Werkserien und eine riesige Wandinstallation umfassende Ausstellung MICHAEL WOLF − LIFE IN CITIES zeigt Werke von Wolfs Anfängen als Dokumentarfotograf bis hin zu den jüngsten Arbeiten. Michael Wolfs Arbeiten reflektieren die Lebensbedingungen in Metropolen wie Hongkong, Tokio, Chicago und Paris und greifen Themen wie Überbevölkerung, Massenkonsum, Privatsphäre und Voyeurismus auf.

Nach einem Studium bei Otto Steinert begann Wolf seine berufliche Karriere als Fotojournalist und arbeitete für renommierte Magazine wie Geo. Michael Wolf zog 1994 nach Hongkong, wo er acht Jahre als Vertragsfotograf für das Stern-Magazin arbeitete. 2003 wechselte er das Metier und wurde ein autonomer visueller Künstler. Dennoch bleibt seine Arbeit in der Tradition sozial engagierter Dokumentarfotografie verwurzelt. Sein Kernthema ist das Leben der Menschen in den großen, sich ständig verändernden Metropolen der heutigen Welt. Der zweimalige World Press Photo Award-Gewinner stellte unter anderem auf der Venedig Biennale für Architektur aus und ist in der Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York vertreten.

Das Herzstück der Ausstellung im Haus der Photographie ist Wolfs beeindruckende Wandinstallation The Real Toy Story (2004-2018), die in den Deichtorhallen mit 23 x 4,5 Meter ihre bisher umfangreichste Größe erlangt. Über 20.000 Billigspielzeuge »Made in China« bilden den Rahmen für Porträtfotos von Arbeiterinnen und Arbeitern in chinesischen Spielzeugfabriken. Die schüchternen und manchmal resignierten Gesichter der einzelnen Personen stehen in scharfem Gegensatz zur überwältigenden Anzahl heiter-bunter Spielzeuge aus der industriellen Massenproduktion.

Michael Wolfs Studium der visuellen Eigenheiten des modernen Stadtlebens begann in Hongkong. Hongkong ist seit 1994 sein Zuhause und wurde der Hauptgegenstand seiner Forschung und das Thema vieler seiner Serien. In der Serie 100 x 100 (2006) porträtiert er hundert Bewohner eines Wohnkomplexes in Hongkong, die auf knapp neun Quadratmetern leben. Wolfs Hochhaus-Ansichten in Architecture of Density (2003−2014), die weder Himmel noch Erde zeigen, ähneln endlosen Abstraktionen und unterstreichen die Schönheit der monotonen, brutalen Architektur der Stadt Hongkong. Michael Wolfs Serie Tokyo Compression mit Passagieren, die gegen die Fenster der überfüllten U-Bahn in Tokio gepresst sind, zeigt ebenso eindrücklich die räumliche Enge in einer Mega-Stadt.

Die von Wim van Sinderen kuratierte Ausstellung ist eine Produktion des Museums für Fotografie in Den Haag und wurde im Sommer 2017 während des großen Fotofestivals Rencontres de La Photographie in Arles erstmalig gezeigt.

ERÖFFNUNG
Am Freitag, 16. November 2018 um 19 Uhr im Haus der Photographie.
Es sprechen Dirk Luckow (Intendant der Deichtorhallen Hamburg) und Ingo Taubhorn (Kurator im Haus der Photographie). Der Künstler ist anwesend.

KATALOG
Begleitet wird die Ausstellung von dem englischsprachigen Buch »Michael Wolf Works«, das für das Haus der Photographie durch ein Heft mit der neusten Werkserie sowie den deutschsprachigen Texten von Marc Feustel, Jan-Philipp Sendker, Wim van Sindern, Ingo Taubhorn und Michael Wolf ergänzt wird. Peperoni Books. Ca. 300 Seiten, ca. 400 Abbildungen, 24,5 x 30 cm, gebunden. Preis 50 Euro

OUTDOOR-AUSSTELLUNG
Der Verein lebendiger Jungfernstieg e.V., die Deichtorhallen Hamburg und die Wall Gmbh präsentieren gemeinsam auf dem Hamburger Jungfernstieg das siebente Mal kostenlos Kunst im öffentlichen Raum. Dieses Jahr stellt Michael Wolf ausgewählte Werke aus seiner Serie Tokyo Compression exklusiv der Galerie Jungfernstieg zur Verfügung. Die Outdoor-Ausstellung ist bis zum 14. November zu sehen.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

Eine Kooperation mit dem Fotomuseum Den Haag
 

 


Reihe „Dialog Kirche und Bühne“ mit Theaterpredigt Nummer 8:

Schauspiel „Ein Sommernachtstraum“ mit Landesbischof Gerhard Ulrich

(Schwerin/maw) - Zur achten Theaterpredigt im Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin wird Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), auf der Bühne im Großen Haus zu Gast sein. Am Freitag, 26. Oktober 2018, um 18 Uhr wird er sich mit dem Schauspiel „Ein Sommernachtstraum“ des englischen Dramatikers William Shakespeare in der Inszenierung von Jan Gehler auseinandersetzen.

 

 

 

Gemeinsam mit Schauspielerinnen und Schauspielern des Ensembles wird der Landesbischof in drei Szenen dieser berühmten Komödie der Weltliteratur einsteigen und sie theologisch kommentieren. Dabei geht es um das Spiel um Liebe, Rausch und Raserei, wütende Elfen und verwirrte Menschen, Verliebte und Verrückte, wie es in der Ankündigung des Mecklenburgischen Staatstheaters heißt.

 

 

 

Hintergrund:

 

Die Reihe „Dialog Kirche und Bühne“, ein Gemeinschaftsprojekt des Mecklenburgischen Staatstheaters mit der evangelischen und der katholischen Kirche, startete im Frühjahr 2015. Auch Erzbischof em. Dr. Werner Thissen und Schwester Cornelia Bührle RSCJ, frühere Leiterin des Erzbischöflichen Amtes Schwerin, haben in der Reihe schon gepredigt. Die Theaterpredigten sind theologische Kommentare zu aktuellen Inszenierungen des Mecklenburgischen Staatstheaters. Sie bringen Theater und Kunst in einen Dialog mit biblischen Aussagen und dem Glauben.

 

 

 

Der in Hamburg geborene Landesbischof Gerhard Ulrich studierte zunächst Germanistik, Theaterwissenschaften und Schauspiel, bevor er 1974 zum Studium der Evangelischen Theologie wechselte. 2013 wurde er von der Landessynode der Nordkirche zum Landesbischof gewählt. Seine Predigtstätten sind der Dom zu Schwerin und der Dom zu Lübeck. Ulrich ist zugleich Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Die Amtszeit von Gerhard Ulrich als erster Landesbischof der Nordkirche endet am 31. März 2019.

 

 

 

Der Eintritt zur Theaterpredigt ist frei. Kostenlose Platzkarten gibt es über die Theaterkasse, ebenso wie reguläre Kaufkarten für die anschließende Vorstellung von „Ein Sommernachtstraum“ am 26. Oktober um 19.30 Uhr. Das Kartentelefon ist zu erreichen unter Tel.: 0385 5300-123 oder per E-Mail an kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de.

 

 

 

Weitere Vorstellungen des Schauspiels „Ein Sommernachtstraum“ stehen am Dienstag, 30. Oktober, Sonnabend, 3. November, Freitag, 9. November, Dienstag, 18. Dezember, Freitag, 11. Januar 2019, Donnerstag, 17. Januar 2019, Mittwoch, 20. Februar (jeweils um 19.30 Uhr) sowie am Sonntag, 24. März 2019 (18 Uhr) auf dem Spielplan im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin.

 

 

 

Hinweis an die Redaktionen:

 

Reservierungen von Pressekarten sind über die Pressestelle des Theaters bei Johannes Lewenberg unter Tel.: 0385 5300-202 oder Fax -137 sowie per E-Mail an presse@mecklenburgisches-staatstheater.de möglich.

 

 

 

 

 

Die Theaterpredigt zum Schauspiel „Ein Sommernachtstraum“ findet im Rahmen des ersten Kunst- und Kulturkongresses (26. und 27. Oktober) der Nordkirche in Schwerin statt. Zwei Tage lang wird sich ein Fachpublikum aus Kunstschaffenden und kirchlich Engagierten unter dem Motto „Spielräume der Freiheit“ in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen über grundsätzliche Perspektiven zum Verhältnis von Kultur, Religion und Theologie austauschen. Veranstalterin ist die Evangelische Akademie der Nordkirche in Kooperation mit dem Netzwerk Kunst und Kirche sowie den Hauptbereichen der Nordkirche.

 


Konzertantes Fest für Fans des Progressive Rock

John Lees‘ BARCLAY JAMES HARVEST spielen auf Tour zum 50. Jubiläum ihre Hits, Klassiker und auch neue Songs

Foto: Roland Kampfer
Foto: Roland Kampfer

 

(Augsburg/thk) - „Hymn“, „Mockingbird“, „Child Of The Universe“, „Loving Is Easy“, dazu weitere Songperlen aus 17 Studio-Alben sowie neue Kompositionen – mit diesem Konzertprogramm warten John Lee’s BARCLAY JAMES HARVEST auf ihrer Gastspielreise im Spätherbst 2018 auf. Der Anlass für solch eine repräsentative Werkschau aus der Kategorie ‚hypermelodiöser, oftmals getragener Wohlklang‘ ist schließlich ein besonderer: BJH feiern 50. Geburtstag! Das Quartett formierte sich in Manchester zwar schon 1966, doch erst zwei Jahre später erschien ihre Debüt-Single – Startschuss zu einer bis heute andauernden Karriere, die maßgeblich durch John Lees geprägt wurde. Er, der jüngst bei den „Prog Awards“ in London mit dem ‚Visionary‘-Preis ausgezeichnet worden ist, hat als Gründungsmitglied alle populären BJH-Stücke geschrieben und getextet („Hymn“ coverte übrigens zuletzt die Star-Sopranistin Sarah Brightman für ihre gleichnamige neue CD). Den Gitarristen/Sänger begleiten seit 1998 Craig Fletcher (Bass, Gesang) und Schlagzeuger Kevin Whitehead. Zu ihnen stieß 2009 der Keyboarder/Sänger Jez Smith. Die aktuelle Besetzung garantiert, dass der Barclay-James-Harvest-Klangteppich selbst nach einem halben Jahrhundert noch in gewohnt hoher Qualität live betört. Die Eintrittskarten zu den konzertanten Leckerbissen im Breitwandsound, die nicht nur nostalgische Fans des Progressive Rock dahinschmelzen lassen, kosten im Vorverkauf zwischen 32.-- und 56.-- Euro (zzgl. Gebühren).   

 

                                 

 

John Lees‘ BARCLAY JAMES HARVEST – „THE L-XX-X TOUR:

 

50 YEARS AND BEYOND“

 

 

26.10.18 Leipzig, Haus Auensee

 

27.10.18 Wilhelmshaven, Stadthalle

 

29.10.18 Siegen, Leonhard-Gläser-Saal

 

31.10.18 Hannover, Theater am Aegi

 

01.11.18 Berlin, Ernst-Reuter-Saal

 

02.11.18 Dresden, Lukaskirche

 

04.11.18 Fulda, Orangerie

 

05.11.18 Würzburg, Posthalle

 

06.11.18 Wuppertal, Historische Stadthalle

 

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr


 

 

Karten zwischen € 32.-- und  € 56.-- - zuzüglich Gebühren! - an den Vorverkaufsstellen und bei www.adticket.de (Ticket-Hotline: 0180-6050400), www.reservix.de, www.eventim.de (Bestell-Hotline: 01806-570070) -

 

Kosten: 0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen).

 

Tourneeveranstalter: DMC Musikmarketing GmbH, Tel. 089.769 7250

 

Links: www.barclayjamesharvest.com, www.dmc-music.de

 


DEUTSCH-FRANZÖSISCHES CHORFEST AM WOCHENDE IN KEHL UND STRAßBURG

(Kehl/Straßburg/ekiba) - Bis zu 600 Mitwirkende werden an diesem Wochenende (13./14.10.) zum deutsch-französischen Chorfest der evangelischen Kirche in Baden und im Elsass erwartet. Höhepunkt ist ein Festgottesdienst am Sonntagnachmittag in der Straßburger Kirche Sankt Paul. Die Predigt hält der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh.

Bis zu 500 Chorsängerinnen und Chorsänger sowie etwa 100 Bläserinnen und Bläser werden in den unterschiedlichen Workshops sowie beim öffentlichen Abschlussgottesdienst mitwirken. Seit vielen Jahren besteht zwischen der Ortenau und dem benachbarten Elsass ein intensiver kirchenmusikalischer Austausch. Um die grenzüberschreitende Arbeit zu intensivieren und den Chören der Ortenau und des Elsass eine Möglichkeit des Austauschs zu geben, wurde für dieses Jahr erstmals ein deutsch-französisches Chorfest in der Region organisiert. Dabei stehen das Kennenlernen, die Freude am gemeinsamen Musizieren und ein großes gemeinschaftliches Chorerlebnis im Mittelpunkt.

 


Museum für Kommunikation Berlin zeigt interaktive Ausstellung der Nemetschek Stiftung

Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen

 

 

(Berlin/pm) - Ob am Arbeitsplatz, beim Arzt oder in der Familie – kaum ein Bereich in unserem Leben kommt ohne Geheimnis aus. Geheimnisse können schön sein, erschreckend, böse oder banal. Es gibt sie, seit Menschen zusammenleben, und ihre Geschichte ist eng mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbunden. Im 21. Jahrhundert jedoch scheint sich die Bedeutung von Geheimnissen verändert zu haben:
Soziale Netzwerke, neue Kommunikationsformen und Überwachung bedrängen die Räume und Sphären, die das Entstehen und Bewahren von Geheimnissen ermöglichen, während Transparenz zum Leitbegriff nicht nur in Politik und Wirtschaft wird.

 

Die Ausstellung „Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen“ der Nemetschek Stiftung, die das Museum für Kommunikation Berlin vom 12. Oktober 2018 bis
10. März 2019
zeigt, fragt nach dem Zusammenspiel von Transparenz und Schutz, von Macht und Vertrauen sowie von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung. Auf einem Rundgang vom Zentrum der Macht über Glaubensorte, den eigenen Schreibtisch und die gute Stube bis in das Kinderzimmer nähern sich die Besucherinnen und Besucher Geheimnissen aus unterschiedlichen Perspektiven. An interaktiven Installationen können sie erkunden, was Geheimhaltung und Heimlichkeit für unsere Gesellschaft, aber auch für uns persönlich bedeuten. Dabei lösen sie unter anderem ein Geheimnis-Puzzle, testen in einer Selbsteinschätzung ihre Tauglichkeit als Geheimnistragende, nehmen am Stammtisch Platz, decken Familiengeheimnisse auf und legen ihre Beichte ab.

Konzept

 

Die Ausstellung bietet einen interaktiven Raum für eine selbstreflexive Auseinandersetzung mit zentralen Gegenwartsfragen rund um das Thema „Geheimnis“. Die ästhetisch-künstlerische Inszenierung öffentlicher wie privater Lebensräume schafft dabei neue, emotionale Zugänge zu einem scheinbar sperrigen Diskurs und lädt das Publikum dazu ein, selbst Position zu beziehen. Gesellschaftspolitische Zusammenhänge werden zugänglich gemacht und die Verbindung zu jedem von uns vor Augen geführt. Die Ausstellung gibt keine vorgefertigten Antworten, sondern versteht sich als künstlerischer Erlebnisraum, der Identifikation und Reflexion ermöglicht und zum Dialog mit anderen anregt.


 

 

Nemetschek Stiftung

 

Die unabhängige, überparteiliche und gemeinnützige Nemetschek Stiftung ist vorwiegend operativ tätig und möchte einen Beitrag zur demokratischen Kultur in Deutschland leisten. Dafür setzt die 2007 von der Familie Nemetschek ins Leben gerufen Stiftung innovative Projekte um, die überraschende Perspektiven auf gesellschaftspolitische Fragen eröffnen und zur Auseinandersetzung mit diesen anregen.

 

 

 

Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen
12. Oktober 2018 bis 10. März 2019

 

Eine Ausstellung der Nemetschek Stiftung
           
Begleitprogramm

 

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Veranstaltungen und Workshops für Erwachsene, Kinder und Schulklassen.

 

 

 

Magazin zur Ausstellung
mit Beiträgen von Expert/innen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen zum Thema „Geheimnis“, kostenlos erhältlich als PDF unter www.mfk-berlin.de/magazin oder als Heft im Museum

 

 

 

Familien-Rätsel-Tour
Mit dem kostenlos im Museum erhältlichen Begleitheft „Das Geheimnis der Roboter“ können Kinder, auch zusammen mit den Eltern, die Ausstellung erkunden und dabei einem Geheimnis auf die Spur kommen.

 

Digitale Ausstellungstour in englischer Sprache
als Download unter www.mfk-berlin.de/secret-tour oder als kostenloses Leihgerät im Museum

 


35 Charterfolge des erfolgreichsten Performers seines Jahrzehnts

Shakin’ Stevens endlich wieder Live!

Foto: HEC Limited
Foto: HEC Limited


 

Konzerte in Offenbach, Hannover, Hamburg, Berlin, Essen, Stuttgart und München

 

 

 

 

(Frankfurt/ln) - Rock-Ikone Shakin’ Stevens tritt nach langer Abwesenheit endlich wieder in Deutschland auf. Der walisische Sänger zählt zu den populärsten Interpreten der 80er, wo er nicht weniger als vier-Nr. 1 Hits und sensationelle 35 Charterfolge feierte. Der mit multiplem Platinum ausgezeichnete Performer präsentiert natürlich seine größten Erfolge wie „Oh Julie“, „Marie, Marie“, „This Ole House“, „You Drive Me Crazy“, „Green Door“ und „It´s Raining“. Vom 10. bis 18. Februar kommt „Shaky“ nach Offenbach, Hannover, Hamburg, Berlin, Essen, Stuttgart und München.

 

 

 

„Ich habe die „Juwelen“ meines Repertoires wiederentdeckt, die Hits ebenso wie Songs, die ich seit langem nicht mehr live gespielt habe“, erklärt Shakin’ Stevens und fügt hinzu: „Ich kann es kaum erwarten, wieder auf Tour zu gehen und eine gute Zeit mit meinen Fans in Deutschland zu haben.“

 

 

 

Shakin’ Stevens war der erfolgreichste britische Star seines Jahrzehnts, als er Anfang der 80er Jahre mit der Rockabilly-angehauchten Single „Marie, Marie“ und der gleichnamigen LP die Bestsellerlisten eroberte. Dies wiederholte er auch mit den folgenden Alben „This Ole House“ und „Green Door“. „Shaky“ gelang eine moderne Reinkarnation des Sounds der Fifties und Sixties, in denen der Rock ’n’ Roll seinen Siegeszug begann.

 

 

 

Bereits Ende der Siebziger hatte Shakin’ Stevens in der Titelrolle des Elvis-Musicals im Londoner Westend Abend für Abend Begeisterungsstürme entfacht. Sein Hüftschwung wurde ebenso zum Markenzeichen wie seine Stimme.

 

 

 

Live Nation Presents

 

Shakin’ Stevens

 

Greatest Hits – And More!

 

 

 

                    So.     10.02.2019             Offenbach              Capitol

 

                    Mo.    11.02.2019             Hannover               Theater am Aegi

 

                    Di.      12.02.2019             Hamburg                Laeiszhalle

 

                    Do.     14.02.2019             Berlin                     Universität der Künste

 

                    Fr.      15.02.2019             Essen                    Colosseum

 

                    So.     17.02.2019             Stuttgart                 Beethovensaal

 

                    Mo.    18.02.2019             München                Tonhalle

 

 

 

MagentaEINS Prio Tickets: Donnerstag, 11. Oktober 2018 10:00 Uhr (48 Stunden)

 

www.telekom.de/magentaeins-priotickets

 

 

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Samstag, 13. Oktober 2018, 10:00 Uhr

 

www.livenation.de/artist/shakin-stevens-tickets

 

 

 

www.ticketmaster.de

 

Ticket-Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

www.eventim.de

 

Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

www.livenation.de
facebook.com/livenationGSA | twitter.com/livenationGSA

 

instagram.com/livenationGSA | youtube.com/livenationGSA

 

 

 

www.shakinstevens.co.uk

 

www.twitter.com/officialshaky 

 


Noch Karten für Händels „Messiah“

 

 

(Rottenburg/drs) - Domchor, Mädchenkantorei, Männerstimmen der Rottenburger Domsingknaben, Vokalsolisten und das Barockorchester L'arpa festante führen am 6. Oktober das berühmte Oratorium auf Rottenburg. Gute Nachricht: Es gibt noch einige Karten für die Aufführung von Händels berühmtestem Oratorium „Messiah“ in englischer Originalsprache  am Samstag, 6. Oktober, im Rottenburger Dom. Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Schmitt musizieren der Rottenburger Domchor, die Mädchenkantorei am Rottenburger Dom und die Männerstimmen der Rottenburger Domsingknaben - insgesamt über 120 Mitwirkende. Für den authentischen Orchesterklang sorgt das Barockorchester L'arpa festante München, eines der führenden deutschen Ensembles für historische Aufführungspraxis. Die solistischen Partien übernimmt ein hochkarätig besetztes Solistenquartett: Andrea Lauren Brown (Sopran), David Erler (Altus), Andreas Post (Tenor) und Krešimir Stražanac (Bassbariton).

 

 

 

In nur 24 Tagen komponierte Händel 1741 seinen „Messias“ - eine unvorstellbar kurze Zeit für dieses dreiteilige abendfüllende Werk. 1742 wurde es in Dublin uraufgeführt. Bald schon setzt die internationale beispiellose Erfolgsgeschichte ein. Für monumentale Messias-Aufführungen wurde später sogar der Chorraum der Westminster Abbey in London umgebaut.

 

 

 

Wie der Titel verrät, dreht sich in diesem Oratorium alles um die Gestalt des Messias: von seiner Erwartung und Geburt über Passion und Auferstehung bis zur Wiederkunft am Ende aller Zeiten. Wie Händel diese zentrale biblische Person musikalisch porträtiert, das fasziniert bis heute unzählige Menschen rund um die Welt.

 

Händels Erfolgsrezept bei seinem „Messias“ kennt so manche Zutaten: opernhafte Dramatik und wirkungsvolle Chöre, geradezu anschauliche Darstellung der Worte mit allen Mitteln der Tonkunst, tiefe Verinnerlichung und ekstatischer Halleluja-Jubel. Für Charles Jennens, der als Librettist aus Passagen der Bibel den Text für dieses große Oratorium zusammenstellte, war der Messias „a great musical entertainment“ - große musikalische Unterhaltung. Wer das Wort in seiner ganzen Tiefe versteht, wird ihm zustimmen.

 

 

 

 

 

Karten (incl. VVK-GGebühr): EUR 20,- bis EUR 26,-

 

Vorverkauf: www.reservix.de, WTG Rottenburg, Schwäbisches Tagblatt Restkarten an der Abendkasse Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahre 50& Ermäßigung für Schüler & Studenten

 

Infos: www.dommusik-rottenburg.de

 

 

 


La Vie (Das Leben) – Picassos ikonisches Meisterwerk der Blauen Periode – ist ab Februar 2019 in der Fondation Beyeler zu sehen

Pablo Picasso, La Vie, 1903, Öl auf Leinwand, 197 x 127,3 cm, The Cleveland Museum of Art, Schenkung Hanna Fund 1945.24, © Succession Picasso / ProLitteris, Zürich 2018, © The Cleveland Museum of Art
Pablo Picasso, La Vie, 1903, Öl auf Leinwand, 197 x 127,3 cm, The Cleveland Museum of Art, Schenkung Hanna Fund 1945.24, © Succession Picasso / ProLitteris, Zürich 2018, © The Cleveland Museum of Art

(Basel/fb) - Mit La Vie (1903) aus dem Cleveland Museum of Art, Ohio, wird ein grandioses Meisterwerk aus Pablo Picassos Blauer Periode nach Basel reisen. In der gross angelegten Frühjahrsausstellung der Fondation Beyeler, «Der frühe PICASSO – Blaue und Rosa Periode», wird das Gemälde ab dem 3. Februar in den lichtdurchfluteten Räumen des meistbesuchten Kunstmuseums der Schweiz präsentiert werden. Empfänger des Picasso-Newsletters haben die Möglichkeit, 2 für 1 Eintrittsticket zu kaufen.

 

Raphaël Bouvier, Kurator der Ausstellung, ist ausgesprochen glücklich über die Zusage aus Ohio: «Mit Picassos La Vie wird ein Meilenstein der Kunst des 20. Jahrhunderts und eines der eindrucksvollsten Bilder der Moderne in der Fondation Beyeler zu sehen sein. Es ist das wohl erste grosse Meisterwerk Picassos. Wir freuen uns enorm, dass wir dieses so bedeutende und nur äusserst selten geliehene Gemälde in unserer Ausstellung zeigen können.»

 

La Vie gilt als Ikone der modernen Kunst und markiert den Höhepunkt von Picassos berühmter Blauer Periode, die sein Schaffen zwischen 1901 und 1904 umfasst. In den durch ihre charakteristische blaue Farbigkeit bestimmten, zutiefst berührenden Bildern dieser Zeit beschäftigt sich Picasso mit universellen Fragen der menschlichen Existenz.

 

Als Picasso 1903 La Vie in Barcelona malte, war er gerade 21 Jahre alt und realisierte damit schon in sehr jungen Jahren eines seiner grossen Hauptwerke, das zeitlosen Themen wie Leben, Schicksal und Tod auf eindringlichste Weise bildlichen Ausdruck verleiht. La Vie gilt als vieldeutiges und rätselhaftes Werk, das bis heute viele Fragen offenlässt.

 

Seit 1945 ist La Vie eines der Sammlungshighlights des berühmten Cleveland Museum of Art, Ohio. Dort gilt es als Publikumsmagnet sondergleichen, weshalb es nur äusserst selten auf Reisen geschickt wird. Nach 35 Jahren wird es nun erstmals wieder in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum präsentiert.

 

Frühentschlossene Besucher haben die Möglichkeit, sich kostenlose Eintrittstickets zu sichern! Mit dem Spezialangebot «Picasso 2für1» erhalten die ersten 1000 Ticketkäufer zusätzlich noch ein weiteres geschenkt. Wann genau die Aktion beginnt, erfahren exklusiv die Empfänger des Picasso-Newsletters, zu dem man sich hier anmelden kann – first come, first served!

 

Der frühe PICASSO – Blaue und Rosa Periode
3. Februar – 26. Mai 2019

 

In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam, an einem Ort versammelt, zu sehen sein.

 

In der umfassenden Ausstellung zu sehen sind rund 80 meist nur sehr selten ausgeliehene Gemälde und Skulpturen aus renommierten Museen in Europa, den USA, Kanada, Russland, China und Japan, die zu den berühmtesten Meisterwerken weltweit zählen. Die Leihgaben kommen aus namhaften Museen wie dem Musée national Picasso, Paris, dem Metropolitan Museum of Art, New York, der Tate, London, der National Gallery in Washington, D. C., dem Moskauer Pushkin State Museum of Fine Arts, dem National Museum of Art in Osaka, dem Centre Pompidou und dem Musée de l’Orangerie in Paris, dem Museu Picasso in Barcelona, dem Centro de Arte Reina Sofía in Madrid, der Art Gallery of Ontario in Toronto und vielen anderen. Zahlreiche weitere Werke stammen aus bedeutenden Privatsammlungen und können teilweise erstmals seit vielen Jahrzehnten wieder in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

Das Ausstellungsprojekt, das mit seiner mehrjährigen Vorbereitungszeit das bisher aufwendigste und kostspieligste in der Geschichte der Fondation Beyeler ist, wird zweifellos einer der kulturellen Höhepunkte des Jahres 2019 in Europa sein. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Musée national Picasso und dem Musée d’Orsay in Paris, wo sie in modifizierter Form als Erstes Station macht. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator an der Fondation Beyeler, kuratiert.

 

Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Führungs- und Spezialangeboten sind auf der Website www.fondationbeyeler.ch/picasso verfügbar. Der Vorverkauf startet im November.

 

Die Ausstellung «Der frühe PICASSO – Blaue und Rosa Periode» wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

Instagram: #BeyelerPicasso

 

Facebook: @FondationBeyeler

 

Twitter: @Fond_Beyeler

 

Youtube: @FondationBeyeler


Aus dem historischen Rathaus von Sydney: André Rieus erstes Kino-Neujahrskonzert!

Nur im Kino: André Rieu - Neujahrskonzert 2019

Foto: Piece of Magic Entertainment
Foto: Piece of Magic Entertainment


Nur ein Wochenende!
Samstag, 5. und Sonntag, 6. Januar 2019
Tickets auf www.andreincinemas.com

 

 

(Bochum/ts) - Das Neue Jahr beginnt: mit frischem Schwung, neuen Vorsätzen und einem ganz neuen André Rieu-Konzert!

 

Walzerkönig André Rieu kommt am Jahresanfang mit einem besonderen Konzertereignis ins Kino zurück – ERSTMALIG mit einem Neujahrskonzert für die große Leinwand!

 

Der weltberühmte Violinist präsentiert ein stimmungvolles Konzert, das im Rathaus von Sydney in Australien aufgezeichnet wird. Am ersten Wochenende des Jahres 2019, am 5. und 6. Januar, wird das Konzert überall in Deutschland in mehr als 200 Kinos zu sehen sein – perfekt, um das Neue Jahr einzuläuten.

 

Vor dem Konzert sagte André Rieu: “Ich freue mich sehr darauf, zum ersten Mal überhaupt ein Neujahrkonzert in die Kinos zu bringen. Im historischen Rathaus von Sydney aufzutreten, ist wirklich aufregend, und ich kann es kaum erwarten, dieses Erlebnis mit dem Publikum auf der ganzen Welt zu teilen. Wir haben viele Überraschungen geplant - freuen Sie sich auf diesen Abend!

 

Der Jahresbeginn ist immer eine besondere Zeit für meine Familie und mich. Ich hoffe, dass wir alle zusammen gemeinsam das Neue Jahr 2019 feiern können!”

 

Das majestätische Rathaus von Sydney wird einen wunderschönen intimen Rahmen für dieses einzigartige, erste Kino-Neujahrkonzert von André Rieu bilden, wenn er mit seinem berühmten Johann Strauss Orchester auftritt, mit dem er bereits seit über 30 Jahren auf der Bühne steht.

 

Zusätzlich wird der Maestro Weltklasse-Soprane, die Platin-Tenöre und viele Überraschungen präsentieren, in einem spektakulären festlichen Konzert voller Hoffnung und Hits, mit einem Repertoire aus Stücken der Klassik und der populären Musik.

 

Das Kinopublikum erlebt außerdem einen exklusiven Blick hinter die Kulissen – und begleitet André Rieu auf einer ganz besonderen Tour mit seinen Fans durch das schöne Sydney.

 

André Rieus Maastricht-Konzert 2018 war weltweit ein großer Kinoerfolg. Alleine in Großbritannien und Irland wurden Ende Juli an den Kinokassen mehr als 1.7 Millionen Pfund umgesetzt, damit ist es dort das erfolgreichste Event Cinema-Konzert aller Zeiten.

 

Tickets für das Neujahrskonzert 2019 sind ab sofort in allen teilnehmenden Kinos und auf www.andreincinemas.com erhältlich.

 

 

 

Über André Rieu

 

Bekannt für seine energiegeladenen und festlichen Liveauftritte und mehr als 40 Millionen verkaufte Alben und DVDs weltweit, ist André Rieu der weltweite führende Pop-Klassik-Künstler und erscheint regelmäßig auf den weltweiten Listen der umsatzstärksten Konzert-Tourneen. Sein Johann Strauss Orchester mit bis zu 60 Musikern wurde 1987 gegründet, und mit seinen spektakulären Livekonzerten begeistert er jedes Jahr Hunderttausende von Fans weltweit.

 


Über Piece of Magic Entertainment

 

Piece of Magic Entertainment ist eine weltweit tätige Produktions- und Vertriebsgesellschaft, die Künstlern, Organisationen und Lizenzgebern Lösungen aus einer Hand anbietet, und über ein eigenes Produktionsstudio, Post-Produktionsmöglichkeiten und Personal verfügt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.pieceofmagic.com

 


Veranstalterkreis veröffentlicht Shortlist aller Nominierten zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2018

 

 

(Nürnberg/pm) - Der Veranstalterkreis des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises hat nach mehreren Sichtungsrunden die Nominierten (Shortlist) für die Hauptjurys, die ab 9. Oktober in Nürnberg tagen, veröffentlicht.

Die vollständige Liste aller Nominierten unter: >Liste der Nominierten<

Aufgrund der hohen Zahl von Einreichungen (382 Produktionen) wurden verschiedene Auswahlgremien eingesetzt, die sich aus Vertreter_innen des Veranstalterkreises zusammengesetzt hatten. Diese Gremien hatten die eingereichten Filme insbesondere unter dem Blickwinkel der thematischen Relevanz bewertet.

Nach der letzten Sitzung der ab kommender Woche tagenden Hauptjurys werden ab 25.10.2018 die endgültigen Preisträger in den sechs Wettbewerbskategorien bekanntgegeben. Alle Preisträger werden im Rahmen der Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises am 8. Dezember 2018 in der Nürnberger Tafelhalle geehrt.

Weitere Informationen: www.menschenrechts-filmpreis.de
DMFP auf Facebook: www.facebook.com/deutscher.menschenrechtsfilmpreis

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben und aktuell von 21 Veranstaltern getragen, darunter bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen sowie kommunale Einrichtungen. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb.

 

 

 


Peter Heppner veröffentlicht zwei brandneue Alben und kommt auf Tour

Foto: RCA Deutschland / Sony Music Germany
Foto: RCA Deutschland / Sony Music Germany

 

 

 

(Hamburg/nm) - Unfassbare zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass zwei der charismatischsten Köpfe der deutschen Musikszene mit ihrem gemeinsamen Song "Die Flut" einen Klassiker der deutschen Popmusik schufen. Joachim Witt und Peter Heppner brachten mit ihrer melancholisch-sehnsuchtsvollen Hymne nicht nur das Lebensgefühl und Retro-Ästhetik der späten Neunziger auf den Punkt, ihnen gelang auch einer der absoluten Topseller des Jahres 1998. 750.000 Mal verkaufte sich die Single, die Platz zwei der Offiziellen Deutschen Charts erreichte, viereinhalb Monate in der Top Ten verweilte und mit Platin ausgezeichnet wurde. 2018 haben sich die beiden Musiklegenden nun endlich wieder zusammengefunden, um gemeinsam einen neuen Song aufzunehmen – diesmal allerdings unter umgekehrten Vorzeichen: gastierte Heppner damals noch auf Witts Album, so ist der 50-jährige Hamburger nun diesmal der "Gastgeber". Die Single "Was bliebt?", die sich dem Thema "Vergänglichkeit" widmet, ist ein Titel von einem der beiden (!) neuen Peter Heppner-Alben, die zeitgleich am 28. September erschienen sind: "Confessions & Doubts" und "Tanzzwang".

Peter Heppner feat. Joachim Witt "Was bleibt?" (Offizielles Video)

 

Heppner frönt mit seinem neuen Pop-Album "Confessions & Doubts" und dem neuen Dance-Album "Tanzzwang" keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das ihn in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.

Peter Heppner Live 
15.11.2018, Hamburg (Markthalle)  
16.11.2018, Rostock (Mau Club)        
17.11.2018, Berlin (Huxley's Neue Welt)      
29.11.2018, Hannover (Musikzentrum)        
30.11.2018, Leipzig (Haus Leipzig)    
01.12.2018, Glauchau (Alte Spinnerei)          
08.12.2018, Magdeburg (Factory)    
09.12.2018, Nürnberg (Hirsch)          
11.12.2018, Stuttgart (Im Wizemann)            
12.12.2018, Zürich (X-tra)     
14.12.2018, Oberhausen (Kulttempel)          
15.12.2018, Langen (Stadthalle)        
16.12.2018, Köln (Live Music Hall)

 


https://www.facebook.com/peterheppneroffiziell/
 

 

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Autor: Networking Media; zusammengestellt von Gert Holle – 3.10.2018


Künstler füllen Neuwieder Kirche St. Matthias mit ihren Werken

Vom Kopf ins Herz

Jana Schmück bei ihrer Tanzperformanc. Foto: bt
Jana Schmück bei ihrer Tanzperformanc. Foto: bt

 

 

(Neuwied/bt) – 19.000 Kubikmeter leerer Kirchenraum, 12.000 Menschen, 28 Tage und fünf Künstler – lauten die Fakten von ION in der Sankt-Matthias Kirche in Neuwied. Mit einem Raum_Fest hat das Projekt am 28. September geendet, welches Malerei, Klanginstallationen, Konzerte, Vorträge und Tanz sowie die Leitgedanken der Umsetzung der Trierer Bistumssynode verband.

 

Seit Ostern plante das Team um Dechant Thomas Darscheid und Kaplan Oliver Seis die Umsetzung dieses experimentellen Projekts. Zur Grundidee zählte die Leere. Daher wurden die 101 Bänke von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Kirche geräumt. Den gewonnenen Freiraum füllten die Kunstschaffenden mit ihren kreativen Ideen. Interessierte konnten ihnen sogar beim Erarbeiten der Werke über die Schulter schauen.

 

Die Aktion in der innerstädtisch gelegenen Kirche erzeugte viel Aufmerksamkeit. „Zum ‚Business Break‘ kamen immer mehr Menschen. So waren es letztendlich beinahe 50 Leute, die sich montags bis freitags zur Mittagszeit unter dem Motto ‚pray, break, eat‘ versammelten“, erklärte Gemeindemitglied Michael Scheidgen. Sehr gut besucht sei auch der Poetry Slam gewesen.

 

300 bis 400 Neugierige zog es Tag für Tag nach St. Matthias, schätze Kaplan Seis. Auch Bischof Stephan Ackermann überzeugte sich vom innovativen Konzept, das vom Bistum Trier gefördert wird. Nach der Besichtigung diskutierte er mit rund 150 Männern und Frauen über Glaube und Religion und bezog auch Stellung zu den aktuellen Entwicklungen innerhalb der katholischen Kirche. Zu dieser zählt im Bistum Trier auch die viel diskutierte Umsetzung der Synodenergebnisse.

 

„Der Einzelne hatte hier viel Platz für seine individuelle Spiritualität und seinen Glauben“, sagte Dechant Darscheid und stellte hier eine direkte Verbindung zur Synodenumsetzung her. Ein Perspektivwechsel als Ergebnis der Bistumssynode lautet: Vom Einzelnen her denken. Zu diesem Punkt passe auch die Entstehung von ION, ergänzte Kaplan Seis. „Wir sind den heimischen Künstlerinnen auf dem Weg durch unsere Pfarreiengemeinschaft begegnet“, erklärte er. Die Idee war also aus der Gemeinde heraus entstanden. Zudem wurden neue Personenkreise angesprochen, die sich sonst weniger im kirchlichen Bereich engagieren, lautete die Einschätzung der Gemeindereferentin Petra Frey, die im Team für die Gewinnung von Helferinnen und Helfern zuständig war. Dies habe sie besonders gefreut. Dazu zählten unter anderem an die 50 Personen, die zwischen 9 Uhr am Morgen und 9 Uhr am Abend in der Kirche präsent waren „und Gastfreundschaft ausstrahlten“, erklärte sie.

 

Dass die verantwortliche Pfarreiengemeinschaft St. Matthias mit diesem Projekt auf einem guten Weg ist, hat wohl auch so manche Rückmeldung bewiesen. „Mir wurde gesagt: ‚Wenn Kirche sich so darstellt, bekommt sie wieder Aufmerksamkeit von mir“, berichtete Darscheid von einer Reaktion. Kritische Anmerkungen gab es darüber hinaus auch. „Doch manches darf für vier Wochen auch mal anders sein“, entgegnete der Dechant den Kritikern.

 

„Viele Menschen wurden durch den veränderten Kirchenraum innerlich berührt“, sprach Petra Frey von ihren Erfahrungen. „Es sind viele Tränen geflossen. Der Glaube ist ein Stückweit vom Kopf ins Herz gerutscht“, sagte sie. Auch für die anderen Mitarbeitenden sei ION eine sehr intensive Zeit gewesen. Dies bestätigte Oliver Seis: „Durch die Kunstwerke, Aktionen und Gespräche kam ich unmittelbarer zu Gott.“

 

„Es wird weitergehen“, versichert Dechant Darscheid“, „Wir arbeiten daran, wie wir diese Weite in die Zukunft bringen können“.

 

Weitere Informationen gibt es auf www.projekt-ion.org.

 


Erfolgreiche Schlussbilanz mit guten Besucherzahlen und großer internationaler Resonanz

Foto: TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE HAMBURG
Foto: TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE HAMBURG