Kulturnachrichten

14.11.2019

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


Camerata Romeu veröffentlicht "La Bella Habana" zu Havanna's 500stem Geburtstag!

(Berlin/pm) - Das Orchester CAMERATA ROMEU bildet das musikalische Zentrum der großen Feierlichkeiten zum 500. Geburtstag der kubanischen Hauptstadt Havanna am 16.11.2019. Mit dem Lied "La Bella Habana" schenkten sie ihrer Stadt das offizielle Geburtstag-Ständchen, welches auf allen Radio- und Fernsehkanälen sowie bei allen offiziellen Terminen in Heavy Rotation läuft. Da ergibt es natürlich Sinn, dass das neue Album des komplett weiblich besetzten kubanischen Streicher-Ensembles und seiner Leiterin / Dirigentin ZENAIDA ROMEU auch an diesem ganz besonderen Tag erscheint. Das Werk begeistert mit hervorragenden Interpretationen von Kompositionen aus der Feder von ASTOR PIAZOLLA, JOSE WHITE, MOISES SIMONS, PUBLIO MEDINA u.a. und enthält natürlich auch das Titelstück "La Bella Habana".
 
ZENAIDA ROMEU gehört zur dritten Generation einer beachtenswerten kubanischen Musikerfamilie und war die erste Frau, die bei GONZALO ROMEU 1982 am Higher Institute of Art of Cuba ihren Abschluss als Orchesterdirigentin machte. Sie absolvierte Meisterklassen bei den Professoren OLAF KOCH und GERT FRISCHMUTH auf Kuba und in Deutschland, und nach einem Jahrzehnt als Dirigentin großer Orchester und Chöre in Spanien und Deutschland gründete sie 1993 schließlich CAMERATA ROMEU.
Das komplette weibliche Streichorchester (gefördert durch die Pablo Milanés Foundation) verfolgt ein sehr einzigartiges Konzept, indem es sein Repertoire auf kubanische und lateinamerikanische Komponisten fokussiert. Kuba als Schmelztiegel nativer, europäischer, lateinamerikanischer und afrikanischer Einflüsse hat im Laufe der Zeit eine eigenständige Klassik mit vielen hervorragenden Kompositen hervorgebracht  - So hat das Orchester u.a. Künstler wie EGBERTO GISMONTI, HORACIO FRANCO, BEN SUNG, EMAN und HAROLD LOPEZ-NUSSA oder GONZALO ROMEU interpretiert oder begleitet, ist aber auch mit internationalen Musikern wie der Opernsängerin BARBARA HENDRICKS oder dem schwedischen Violinisten ARVE TELLEFSEN aufgetreten.
Im Jahr 1994 erlaubte der Stadthistoriker Havannas, DON EUSEBIO LEAL, dem Orchester dauerhaft die Minor Basilica of San Francisco de Asís als Hauptquartier zu nutzen - ein unmissverständlicher Ausdruck des Respekts und der Hochachtung, die das Ensemble in seiner Heimat beinahe seit Anfang genießt.
 
Bislang veröffentlichten ZENAIDA ROMEU und ihr Ensemble 19 Alben und gewannen mehrere Cubadisco Awards einschließlich des Cuba Disco Honor Awards, den Orden für kubanische Kultur sowie internationale Preise wie die Marseille Medal, die Philadelphia Bell, ein Diplom als Illustrious Guest of the City of Los Angeles and Havana, die Giraldilla, Awards Lucas und waren bereits zweimal für den Latin Grammy nominiert.
 
Das neue Album "La Bella Habana", das den 500then Geburtstag Havannas ehrt, ist einmal mehr ein vitaler Beleg für CAMERATA ROMEUs einzigartigen und erfrischender Herangehensweise an klassische Musik - versierte Instrumentalistinnen, spielfreudige Interpretationen und Auftritte, die weit über ein normales Klassik-Konzert hinausgehen, wenn unerwartet eine der Musikerinnen mit den High Heels den Rhythmus vorgibt!

Erscheinen wird das Album auf Cugate Clásicos Latinos, einem neuen Sublabel von Cugate Classics. Clásico Latinos hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kubas und Lateinamerikas faszinierende musikalische Kultur zu fördern und einem breiteren Publikum bekannt zu machen.


Label: Cugate Clásicos Latinos
Format: CD in slipcase + booklet
EAN: 4038912426805
Kat.-Nr.: CLL 003
LC: 05642
VÖ-Datum DIGITAL: 15. November 2019
VÖ-Datum CD: 13.Dezember 2019

 
Tracklist:
1.
LA BELLA CUBANA                           (Jose White/arr.Z.Romeu)
2. CHIVO QUE ROMPE TAMBO            (Moises Simons/arr.A.Ramírez)
3. CUAN HERMOSA NATURALEZA      (Publio Medina/arr. Y.Cobo)
4. LIBERTANGO                                     (Astor Piazzolla/arr. Y.Cobo)
5. CANAMBU                                          (Eduardo Gamboa)
6. CAMERATA EN GUAGUANCO          (Guido Lopez-Gavilán)
7. FINAL OBLIGADO                              (Carlos Fariñas)
8. GIL Y HAMILTON                                (Ricardo Herz)
9. Bonus track:
LA BELLA HABANA                                 (Lopez-Gavilán/M. Romeu/J.White)

 

 

 

 

Links:

Video "Celebration „La Habana 500“ - A Classical Welcome":
https://youtu.be/SJ-zICGU0Dc

Camerata Romeu - La Bella Habana 500 - Live In Havanna
https://youtu.be/bFcctf6MJjg

Weitere Informationen und Hörbeispiele im EPK

Facebookhttps://www.facebook.com/romeucamerata/


Die World Choir Games kommen nach Belgien

 

(Fernwald/pm) - Zum 20jährigen Bestehen finden die World Choir Games, die Olympischen Spiele der Chormusik, vom 5.-15. Juli 2020 in Flandern, Belgien statt.

 

20 Jahre nach Gründung der World Choir Games und ihrer Premiere in Linz, Österreich, findet der größte internationale Chorwettbewerb der Welt 2020 wieder im Herzen Europas statt. In der Region Flandern in Belgien werden die Gastgeberstädte Antwerpen und Gent im kommenden Jahr rund 500 Chöre mit mehr als 25.000 Teilnehmern willkommen heißen. Sängerinnen und Sänger aus über 70 Nationen der Welt werden zusammenkommen, um zusingen, sich im Wettbewerb zu messen und zu feiern!

 

Die Olympischen Spiele der Chormusik

 

Die Idee hinter den World Choir Games basiert auf den olympischen Idealen – es ist ihr Ziel Menschen und Nationen, die durch Gesang verbunden sind, friedlich in einem fairen Wettbewerb zusammen zu bringen. Die World Choir Games, die alle zwei Jahre auf verschiedenen Kontinenten stattfinden, werden für Amateurchöre aus aller Welt organisiert, egal aus welchem Land sie kommen, welche musikalischen Genres sie vertreten oder welche künstlerischen Ambitionen sie haben. Sie singen zusammen und verstehen sich in ihrer gemeinsamen Sprache, der Musik.

 

Deutschland bei den World Choir Games 2020

 

Zum Ende des Frühbucherzeitraums Mitte September dieses Jahres haben sich bereits 355 Chöre aus 57 Nationen angemeldet – ein Rekord in der Geschichte der Veranstaltung!

 

Auch Deutschland wird wieder zahlreich bei den World Choir Games 2020 in Flandern vertreten sein. Von den bisherigen Anmeldungen kommen 16 aus Deutschland, darunter die Chöre Gospelchor Rejoice (Rheda-Wiedenbrück), Sounding People (Mühlheim a.d. Ruhr), Kammerchor des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula (Geilenkirchen), Cantamus Gießen (Gießen), Gesangverein "Concordia" 1901 Münchholzhausen e.V. (Wetzlar), sowie Cantando Cantabile (Wiesbaden).

 

Teilnahme ist die höchste Ehre

 

Als weltgrößter Chorwettbewerb sollen die World Choir Games Menschen zum gemeinsamen Singen animieren. Es geht nicht nur um den Wettkampf, sondern auch um das Lernen in Beratungsrunden, Einzelcoachings und Workshops mit internationalen Chorexperten. Es geht darum, mit gleichgesinnten Chören aus der ganzen Welt in internationalen Freundschaftskonzerten zusammen auf der Bühne zu stehen und die Begeisterung gemeinsamen Singens zu erfahren. Allein die Teilnahme ist entscheidend und die größte Ehre.

 

Seit Beginn der World Choir Games im Jahr 2000 fasziniert die Veranstaltung alle zwei Jahre Sänger aus aller Welt. Ehemalige Gastgeber waren bisher die Republik Korea (Busan), die Bundesrepublik Deutschland (Bremen), die Volksrepublik China (Xiamen und Shaoxing), die Republik Österreich (Linz und Graz), die Vereinigten Staaten von Amerika (Cincinnati), die Republik Lettland (Riga), die Russische Föderation (Sotschi) und Südafrika (Tshwane).

 

Amateurchöre aus Europa und der ganzen Welt können sich noch bis zum 2. Dezember 2019 für die Veranstaltung anmelden.

 

 

Flandern als Gastgeber

 

Die Region Flandern in Belgien mit den Städten Antwerpen und Gent ist Gastgeber der 11. World Choir Games. Mit drei offiziellen Sprachen und einer Vielzahl lokaler Dialekte ist Belgien eine großartige Kreuzung der Kulturen und damit ein perfekter Austragungsort für den größten internationalen Chorwettbewerb der Welt. Als Heimat für mehr als 1.000 Chöre mit über 32.000 aktiven Sängerinnen und Sängern verfügt die nordbelgische Region über eine großartige heimische Chorlandschaft, die tausende Teilnehmer aus aller Welt herzlich willkommen heißen wird.

 

INTERKULTUR ist weltweit der führende Initiator und Veranstalter internationaler Chorwettbewerbe. Die global agierende Organisation hat seit ihrer Gründung vor mehr als dreißig Jahren mehr als 215 Wettbewerbe & Festivals für mehr als 10.000 Chöre mit rund 435.000 Sängerinnen und Sängern aus 107 Ländern und Regionen durchgeführt. Die Olympischen Spiele des Chorgesangs, die World Choir Games, finden alle zwei Jahre auf unterschiedlichen Kontinenten statt. Städte wie Barcelona, Wien und Hoi An sind seit Jahren regelmäßig Gastgeber der verschiedenen Wettbewerbe von INTERKULTUR.

 

 

Weitere Informationen:

 

www.wcg2020.com

 

www.worldchoirgames.com

 

www.interkultur.com

 


40 Years of Humanizing Technology – Art, Technology, Society:

Ars Electronica zeigt Ausstellung in Shenzhen

(Linz, Shenzhen/ae)) - Mit „40 Years of Humanizing Technology – Art, Technology, Society“ eröffnen Ars Electronica, die chinesische Central Academy of Fine Arts (CAFA) und die Design Society Shenzhen am 2. November 2019 ihre erste gemeinsame Ausstellung im Sea World Culture and Arts Center Shenzhen. Im Mittelpunkt der Schau steht die 40-jährige Geschichte der Linzer Ars Electronica und damit das (medien-) künstlerische Bemühen um eine Technologieentwicklung, die in erster Linie uns und den Anliegen unserer Gesellschaft(en) und nicht der Ökonomie verpflichtet ist. CAFA wiederum steuert ausgewählte Beiträge der chinesischen Medienkunstszene zu dieser Auseinandersetzung bei. „40 Years of Humanizing Technology – Art, Technology, Society“ ist bis 16. Februar 2020 im Sea World Culture and Arts Center in Shenzhen zu sehen.

 


SAMMLUNG FALCKENBERG

INSTALLATIONEN AUS 25 JAHREN

Olaf Breuning, Apes, 2001 © Olaf Breuning
Olaf Breuning, Apes, 2001 © Olaf Breuning

30. NOVEMBER 2019 – 24. MAI 2020
SAMMLUNG FALCKENBERG / DEICHTORHALLEN HAMBURG

 

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Sammlung Falckenberg zeigen die Deichtorhallen Hamburg vom 30. November 2019 bis 24. Mai 2020 eine umfassende Ausstellung, die den Schwerpunkt auf installative und skulpturale Arbeiten der Sammlung legt. Die Ausstellung präsentiert rund 60 Werke von 45 international renommierten Künstler*innen wie Olaf Breuning, Jimmie Durham, Mark Dion, Thomas Hirschhorn, Jon Kessler, Jessica Stockholder, Diana Thater, Cosima von Bonin, Franz West, Mike Kelley, General Idea und Erwin Wurm. Viele der gezeigten Werke waren bereits als Leihgaben in Museen wie dem Centre Pompidou, dem PS1, dem Walker Art Center, der Tate Modern, dem MoMA New York, dem MOCA Los Angeles sowie auf den Biennalen von Venedig und Shanghai zu sehen. Erstmals werden diese Werke in einer großen Übersichtsschau in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg zusammengeführt.

Einige der ausgewählten Exponate werden in den Harburger Phoenix-Hallen zum ersten Mal zu sehen sein, darunter Dolphines von Diana Thater, L’Essence von Jimmie Durham, outgrowth family von Thomas Hirschhorn und Les avatares de Vénus von Jean-Jacques Lebel. Zudem wurden viele der gezeigten Arbeiten wie Jon Kesslers multimediale Rauminstallation The Palace at 4 A.M. eigens für diese Ausstellung aufwendig restauriert und somit für die Besucher*innen neu erlebbar gemacht. Darüber hinaus sind die dauerhaft in der Sammlung Falckenberg untergebrachten Rauminstallationen von Jonathan Meese, Thomas Hirschhorn und John Bock fester Bestandteil der Schau.

Künstler*innen der Ausstellung:
Vito Acconci, Franz Ackermann, Richard Artschwager, Karla Black, John Bock, Olaf Breuning, Björn Dahlem, Mark Dion, Jimmie Durham, General Idea, Thomas Grünfeld, Georg Herold, Thomas Hirschhorn, Mike Kelley, Jon Kessler, Martin Kippenberger, Astrid Klein, Jean-Jacques Lebel, Sherrie Levine/Joost van Oss, Sarah Lucas, Paul McCarthy, Jonathan Meese, Bjarne Melgaard, Ernesto Neto, Tony Oursler, C.O. Paeffgen, Nam June Paik, Manfred Pernice, Charlotte Posenenske, Robert Rauschenberg, Jason Rhoades, Christoph Schlingensief, Thomas Schütte, Roman Signer, Jessica Stockholder, Diana Thater, Paul Thek, Gavin Turk, Atelier van Lieshout, Peter Welz/Wiliam Forsythe, Cosima von Bonin, Rebecca Warren, Franz West, Erwin Wurm, Thomas Zipp u.a.

 

 

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DIE SAMMLUNG FALCKENBERG
Der Grundstein für die Sammlung Falckenberg wurde 1994 von dem Hamburger Unternehmer und Juristen Harald Falckenberg (*1943) gelegt. Ihr Schwerpunkt liegt seit jeher auf der Kunst der counterculture, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Aufstand gegen die Eliten und das Kunstestablishment insbesondere in den USA und Deutschland entstanden ist. Die Sammlung ist international mehrfach ausgezeichnet und von dem einflussreichen New Yorker Magazin ARTnews unter die besten 200 Sammlungen der Welt gewählt worden.

Einen frühen Sammlungsschwerpunkt bildeten Arbeiten der späten 1970er- und 1980er-Jahre mit Künstler*innen wie Werner Büttner, Martin Kippenberger, Jürgen Klauke, Astrid Klein, Albert Oehlen und Franz West, denen Werke US-amerikanischer Künstler derselben Generation wie Vito Acconci, John Baldessari, Paul McCarthy und Richard Prince gegenübergestellt sind. Später wurden diese Positionen durch Arbeiten der vorangegangenen Generation progressiver internationaler Künstler und Künstler*innen wie Hanne Darboven, Öyvind Fahlström, Dieter Roth und Paul Thek ergänzt. Erst in einem dritten Sammlungsabschnitt ist der Bezug zu den jüngeren Positionen der Gegenwartskunst aufgenommen wurden.

Bereits an ihrem ersten Standort in Hamburg, dem sogenannten Pump Haus am Hamburger Flughafen, kam dem installativen Charakter der Sammlung aufgrund der unkonventionellen, experimentellen Präsentation der Kunst besondere Bedeutung zu. Tatsächlich bildeten Installationen, die nicht selten spezifisch für die Sammlung entstanden, bald eine Art Spezifikum der Sammlung Falckenberg. Prozesshafte und raumgreifenden Installationen wie Propposition von Jason Rhoades und Paul McCarthy, als auch Olaf Breunings Apes trugen besonders in der frühen Phase der Sammlertätigkeit Falckenbergs zum legendären Ruf der Sammlungsräume bei, in denen konventionelle Galeriekonzepte innovativ umgedeutet wurden. 2001 wurde die Sammlung durch den Umzug in die Phoenix-Hallen in Harburg auf fast 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erweitert. Das Gebäude erwarb Harald Falckenberg 2007, ließ es aufwendig umbauen und stellte es 2011 zusammen mit seiner Sammlung den Deichtorhallen als Dauerleihgabe zur Verfügung.

 

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ERÖFFNUNG
Samstag, 30. November 2019 von 12–18 Uhr. Eintritt frei
Begrüßung durch Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg, und Harald Falckenberg.
Anschließend Kurzführungen durch die Ausstellung. Eintritt frei

KATALOG
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Dirk Luckow und Stephanie Regenbrecht, zahlreichen Abbildungen und Installationsaufnahmen im Snoeck Verlag. ca.192 S.

EDITIONEN
Aus Anlass des Sammlungsjubiläums werden ausgewählte Editionen aufgelegt unter anderem von John Bock, Olaf Breuning und Jon Kessler.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr

 


Ein virtuoses Konzert mit venezianischer Ästhetik

Veronika Skuplik und Andreas Arend zu Gast im Schloss Hohendorf

Andreas Arend & Veronika Skuplik . Foto: Hensel-Gatos
Andreas Arend & Veronika Skuplik . Foto: Hensel-Gatos

 

( Schloss Hohendorf/pm) - talien, Venedig und die katholische Kirche haben die barocke Kunst geprägt in einer Zeit der Kontraste, in der Absolutismus, Prachtbauten, Exzesse, sowie Krieg und Armut sich die Hand gaben. Der sich in der Gesellschaft widerspiegelnde Schmerz wurde ein Teil der barocken Kunst und Musik. Antonio Vivaldi, katholischer Priester und Musiklehrer, war der musikalische „Gipfelstürmer“ und Mitgestalter der venezianischen Musikszene und der barocken Kunst in der Zeit von 1680 bis 1740. Vivaldi ist für uns heute neben Bach und Händel der imposanteste barocke Komponist seiner Zeit.

 

Mit ihrem Konzert „Pasttime with good Company“ bringen Veronika Skuplik (Barockvioline) und Andreas Arend (Laute) den venezianischen Prunk in die moderne Welt. Die Künstler verfolgen die Spuren einer vergangenen Zeit, die geprägt war von prachtvollen Palästen, Schönheit, Exzess und Wahn, in der sich das religiöse Weltbild und der Einfluss der Kirche in die Paläste der oberen Zehntausend schlich. 

 

Aber es sind nicht Vivaldi, Bach und Händel, die die beiden Musiker gefesselt haben, sondern Künstler wie John Playford, Johann Steffens, Henry Eccles, Georg Muffat und Gottfried Finger, die von 1570 bis 1745 das barocke Lebensgefühl in die britische, französische und deutsche Gesellschaft brachten. Mit ihrer virtuosen Melodienführung und der facettenreich interpretierten Barockmusik faszinieren Veronika Skuplik und Andreas Arend ihr Publikum. 

 

Am Samstag, 26. Oktonber 2019 sind die Künstler zu Gast im Schloss Hohendorf bei Stralsund an der Ostsee. 

Karten erhältlich unter: https://www.schloss-hohendorf.de/veranstaltungen/geplante-veranstaltungen.html


Studioausstellung im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg 9. Oktober 2019 – 19. April 2020

Buggo, Poppo und Bligger. Geschichten aus einem Kloster

Die Laienbrüder, von Frömmigkeit getrieben, erbauen das Schönauer Kloster, um 1550 Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
Die Laienbrüder, von Frömmigkeit getrieben, erbauen das Schönauer Kloster, um 1550 Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

 

(Nürnberg/gnm) - Sie ist eine der am häufigsten abgebildeten Darstellungen, wenn es ums mittelalterliche Bauen geht: die um 1550 entstandene Zeichnung vom Kloster Schönau im Bau. Das Blatt gehört zu einer zehnteiligen Serie, die wahre und legendäre Begebenheiten rund um die Entstehung des Klosters schildert. Zum ersten Mal sind die großformatigen Szenen nun in einer kleinen Studioausstellung zu sehen, ergänzt um Publikationen, in denen sie schon im 19. Jahrhundert gewürdigt wurden.

 

Das Kloster Schönau

 

Das Zisterzienserkloster Schönau im Odenwald wurde 1142 vom Wormser Bischof Burchard II., genannt Buggo, gegründet. Das Gebiet stand unter der Herrschaft des Grafen Poppo III. von Laufen, der es als Unterlehen an Bligger I. von Steinach weitervergeben hatte. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1560 durch die pfälzischen Kurfürsten wieder aufgehoben. Vermutlich kurz vor Aufhebung entstanden die Zeichnungen, die sich seit 1861 im Besitz des Germanischen Nationalmuseums befinden.

 

Die Folge erzählt von drei Begebenheiten: dem Bau der Klosterkirche, der Geschichte der Hildegundis, die als Mann verkleidet Aufnahme ins Kloster fand und deren wahres Geschlecht erst nach ihrem Tod bekannt wurde, und einem Aufstand der Laienbrüder, die für neues warmes Schuhwerk kämpften, wie es für die Mönche bereits selbstverständlich war. Die Szenen sind alle in Bleistift angelegt und mit dunkler Feder ausgeführt. Da Hinweise auf Korrekturen fehlen, gehen sie sehr wahrscheinlich auf ältere Vorlagen zurück - vermutlich auf Glasfenster aus dem späten 15. Jahrhundert und Wandmalereien von etwa 1525 aus dem Kloster Schönau selbst.

 

Bauen im Mittelalter

 

Die berühmteste Zeichnung der Serie zeigt anschaulich, wie üblicherweise im 14. und 15. Jahrhundert gebaut wurde (obwohl das Kloster Schönau bereits 1142 gegründet worden war): Auf einer langen Leiter befördern zwei Männer Baumaterial in einer Trage nach oben. Die Leiter endet auf den Mauern der halbfertigen Klosterkirche, auf der außerdem ein hölzerner Kran steht, an dessen Steinzange ein Quader hängt – eine Krantechnik, die erst seit der Mitte des 13. Jahrhunderts bekannt ist. Zwei Steinmetze nehmen den Steinblock in Empfang und bringen ihn in seine endgültige Position. Am Fuß der Leiter mischen Arbeiter mit Schaufel und Hacke Kalkmörtel in einer Wanne. In einem Unterstand daneben behauen Steinmetze die Quader mit Spitzeisen bzw. Zweispitz.

 

Im Hintergrund links ist der Steinbruch zu erkennen, in dem die Quader grob zurechtgeschlagen wurden und von wo aus sie mit Ochsenkarren zur Baustelle transportiert werden. Im Vordergrund nähert sich der Baumeister der Baustelle, erkennbar an Winkel und Messlatte.

 

Die Rezeption dieser Darstellung ist beachtlich: Bereits um 1889 wurden Fotos von ihr angefertigt, die in unterschiedliche Museumssammlungen gelangten. Bücher zur Bautechnik, aber auch zu einzelnen Klöstern druckten das Motiv als Symbolbild ab, Ausstellungen im In- und Ausland nutzen es bis heute immer wieder, um auf die Technik des mittelalterlichen Bauens zu verweisen – wie beispielsweise das Deutsche Burgenmuseum auf der Heldburg. Diese Popularität und die Einzigartigkeit des Motivs mögen mit ein Grund dafür gewesen sein, dass das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg die Zeichnungen im 19. Jahrhundert für seine Graphische Sammlung erwarb, dessen Gründer Freiherr von und zu Aufsess bekanntermaßen eine große Vorliebe für die Kulturgeschichte des Mittelalters hegte.

 

Kurator: Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, Generaldirektor a.D.

 

Katalog: Begleitend zur Ausstellung ist ein Heft mit Abbildungen und Erläuterungen zu allen zehn Blättern zum Preis von 9,50 € (im Buchhandel und bei Versand 12,50 €) erschienen.

 


Amerikanischer Pop-Art-Star präsentiert anlässlich seines 56. Geburtstages seine neuen Werke in drei deutschen Großstädten.

BRITTO FEIERT GEBURTSTAG – IN DEUTSCHLAND!

Romero Britto “Finally at home” 122 x 152cm, Romero Britto ,  “We love Mickey” 76 x 61 cm. Fotos: Galerie Mensing

 

(Hannover/kms) – Romero Britto, Pop-Art-Künstler aus Miami, ist bekannt für seine farbenfrohen Bilder und Skulpturen. Zur Eröffnung der Ausstellung mit seinen neuesten Werken kommt der gebürtige Brasilianer in die Mensing-Galerien Frankfurt (11. Oktober 2019), Berlin (12. Oktober 2019) und Düsseldorf (13. Oktober 2019). Mit rund 60 Werken erwartet Kunstfreunde und interessierte Besucher geradezu ein Feuerwerk an Farben und Formen.

 

 

 

Britto gilt als der neo-moderne Picasso und hat dessen Konzentration auf das Wesentliche sowie das Gespür für den Zusammenklang von Formen und Farben zu seiner ganz eigenen und unverwechselbaren kubistischen Bildsprache entwickelt. Jedes seiner Werke ist auf den ersten Blick als „Britto“ erkennbar. Der Künstler arbeitet mit der Präzision eines Uhrwerks und bringt in den Farben den Einfluss seiner brasilianischen Seele zum Ausdruck. Dadurch gelingt es ihm, Menschen mit seinen Werken glücklich zu machen, weil er den Sonnenschein und das breite Lächeln des Glücks quasi in jedem seiner Werke verkörpert. Bei den Vernissagen will Britto, der am 6. Oktober geboren ist, auch mit seinen Freunden und Sammlern seinen Geburtstag nachfeiern.

 

 

 

 

 

„Mein Drang, meine Gefühle in Bildern lebendig werden zu lassen, hat sich seit meiner Kindheit erhalten. Die Malerei hat mir erlaubt, meine eigene Phantasiewelt zu schaffen, um selbst darin zu leben. Ich möchte der Welt ein wenig von dem Glück zurückgeben, das ich erfahren durfte. Wir feiern mit Freunden meine Kunst, um dann damit wieder Gutes zu tun für Menschen und insbesondere Kinder, denen es nicht so gut geht wie mir.“ – Romero Britto

 

 

 

Britto, dessen Werke voller Optimismus und Lebensfreude stecken, stammt aus einfachen Verhältnissen und hat sich seinen Lebenstraum aus eigener Kraft verwirklicht. Seine positive Lebenseinstellung, seine Liebe zu Menschen und Tieren, Natur und Umwelt haben ihm immer wieder Türen und Tore geöffnet. Mal ist er Gast im Weißen Haus (unter Obama), mal im Buckingham Palast, wo er einen engen Kontakt zu Prinz Charles pflegt. Ob bei Papst Franziskus oder der Kennedy-Familie –Romero Britto ist ein gern gesehener Gast und enger Freund vieler anderer Stars aus Sport, Film und Kunst.

 

 

 

Britto hat einen eigenen unverkennbaren Stil und eine eigene Bildgrammatik, mit der er seine Botschaften zu vermitteln weiß. Seine „Geschichten aus dem Leben“ zeigen in bester Pop-Art-Manier Dinge aus dem Alltag. Der Hund, der Hase, die Katze, das Haus, die spielenden Kinder, das glückliche Paar...

 

 

 

„Ich bin sehr optimistisch und sehe die Welt in einem sehr hellen Licht“, sagt Britto selbst. Man hört ihn oft „great“ sagen, weil das sein ganzes Lebensgefühl widerspiegelt. In Deutschland hat Britto eine große Fangemeinde, zu der auch bekannte Persönlichkeiten wie Katarina Witt, Heiner Lauterbach, Uwe Ochsenknecht, Peter Maffay und viele weitere Prominente zählen. Das Credo des bald 56-Jährigen lautet: „Kunst ist zu wichtig, um sie nicht mit allen Menschen zu teilen.“ Mit seinen Bildern und Skulpturen möchte der Pop-Art-Künstler Freude am Dasein und den Glauben an eine bessere Welt vermitteln.

 

 

 

Wer Britto und seine einzigartigen Werke hautnah erleben möchte, ist herzlich eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Britto-Ausstellungen finden an folgenden Orten statt:

 

 

 

Galerie Mensing Frankfurt

 

Kaiserstraße 15 (Roßmarkt), 60311 Frankfurt am Main

 

Vernissage und Ausstellung: Freitag, 11. Oktober 2019, 18.30 Uhr

 

 

 

Galerie Mensing Berlin „Flagship-Store“

 

Friedrichstraße 169, 10117 Berlin

 

Vernissage und Ausstellung: Samstag, 12. Oktober 2019, 14.00 Uhr

 

 

 

Galerie Mensing Düsseldorf

 

Königsallee 60 (Kö Galerie, 1. OG), 40212 Düsseldorf

 

Vernissage und Ausstellung: Sonntag, 13. Oktober 2019, 14.00 Uhr

 

 

 

 

 

Über die Galerie Mensing

 

 

 

Seit nahezu sechs Jahrzehnten zählt die Galerie Mensing mit Stammsitz im westfälischen Hamm-Rhynern und Standorten in Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Konstanz, Westerland auf Sylt sowie Palma de Mallorca zu den führenden Kunsthäusern. Das breit gefächerte Kunstangebot umfasst Werke der gegenständlichen Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegen­wart. Schwerpunkt bilden die Pop-Art sowie die Klassische Moderne mit Lithografien und Unikaten von Picasso bis Chagall. Allein in der Zentrale in Hamm-Rhynern werden eine große Zahl von Kunstwerken aus unterschiedlichen Epochen und verschiedener Kunststile gezeigt. International renommierte Künstler wie Romero Britto, Charles Fazzino, Luigi Rocca, Craig Alan, David Kracov, Patrick Rubinstein, Bram Reijnders, Guldenstern, Tom Boston, Detlef Rahn, Uwe Herbst, Iliya Zhelev oder Elena Lobanowa sind in den Galerien regelmäßig zu Gast.

 

 

 

 

 

 

 


Kurzfilmtag 2019 mit Rezo und Andreas Dresen

Der kürzeste Tag

Kurzfilmtag 2018 im MKC Templin.  Foto: Tom Schweers
Kurzfilmtag 2018 im MKC Templin. Foto: Tom Schweers

(Dresden/pm) - Am 21. Dezember heißt es zum achten Mal „Kurzfilm ab!“. Der bundesweite KURZFILMTAG steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was wäre, wenn...“. Neu sind in diesem Jahr die Specials „SeniorInnenkino“, „Leichte Sprache“ und „Kurzfilm barrierefrei“. Damit sollen weitere Menschen die Möglichkeit bekommen, Kurzfilme zu entdecken. Die ersten beiden KURZFILMTAG-Botschafter 2019 sind YouTube-Star Rezo und Filmregisseur Andreas Dresen.

 

Was wäre, wenn wir nur noch regionale Lebensmittel kaufen könnten, jede Familie nur noch ein Auto besitzen dürfte, es Sperrzeiten für Smartphones gäbe? Gedankenspiele wie diese möchten die KoordinatorInnen des bundesweiten KURZFILMTAGES mit dem diesjährigen Motto anregen. Das Thema „Was wäre, wenn…“ findet sich aber auch in eigens für den KURZFILMTAG zusammengestellten Filmprogrammen wieder. So geht es in der von Interfilm Berlin kuratierten Auswahl „Mensch Meier. Echt jetzt?“ u.a. um die Frage, wie es wohl wäre, am letzten Arbeitstag vor den Ferien im Büro eingeschlossen zu werden. „Fuck You! - Kids on Fire“ von der KurzFilmAgentur Hamburg dreht sich um Rebellion und eigene Entscheidungen Jugendlicher und die daraus entstehenden Dynamiken. Alle Filmprogramme gibt es am KURZFILMTAG zu Sonderpreisen von 80 Euro netto. Die Specials sind für 50 Euro netto buchbar. Daneben können VeranstalterInnen aber auch eigene Filme und Programme zeigen.

Jana Cernik
, Geschäftsführerin beim Bundesverband Deutscher Kurzfilm (AG Kurzfilm), der den KURZFILMTAG koordiniert: „Unser Aktionstag ist die perfekte Gelegenheit, um gemeinsam mit Nachbarn und Freunden, Bekannten und Unbekannten erst Filme auszuwählen, diese anzuschauen und dann darüber zu reden. Wir möchten alle einladen, die vielfältige Welt der Kurzfilme zu entdecken. Und deshalb haben wir das Angebot unserer Specials weiter ausgebaut.“ Neben KitaKino und „Wir zeigen‘s euch!“, dem KURZFILMTAG für Jugendliche, werden nun auch ältere Kurzfilmfans („SeniorInnenkino“), Menschen mit Lernschwierigkeiten („Leichte Sprache“) und ein hör- und sehgeschädigtes Publikum („Kurzfilm barrierefrei“) angesprochen. „Ob in der hippen Großstadt-Location oder im improvisierten Kinosaal auf dem Land – der KURZFILMTAG kann wirklich überall stattfinden“, so Cernik.

Es ist ganz einfach, beim KURZFILMTAG dabei zu sein. Man braucht nur eine Idee und einen Raum, etwa eine Kiezkneipe, die WG-Küche oder auch ein Kino. Sobald die Veranstaltung auf https://kurzfilmtag.com angemeldet wurde, stellt die AG Kurzfilm ein kostenloses Rundum-Sorglos-Paket zur Verfügung. Der Service beinhaltet u.a. Werbematerialien, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratung. Wer am KURZFILMTAG nicht selbst eine Veranstaltung auf die Beine stellen möchte, kann sich zurücklehnen und auch als ZuschauerIn in die Kurzfilmwelten eintauchen.

Vielfalt zeichnet nicht nur die VeranstalterInnen und Programme, sondern auch die prominenten BotschafterInnen aus, die den Aktionstag jedes Jahr unterstützen. Den Anfang für die 2019er Ausgabe machen YouTube-Star Rezo und Filmregisseur Andreas Dresen („Gundermann“) mit kurzen Clips, die unterschiedlicher nicht sein könnten (https://kurzfilmtag.com/botschafter.html). Weitere BotschafterInnen folgen in den nächsten Wochen.

Infos & Anmeldung:
http://kurzfilmtag.com/

Die BotschafterInnen-Clips:
https://kurzfilmtag.com/botschafter.html

 

Über den KURZFILMTAG
Geboren wurde der KURZFILMTAG 2011 in Frankreich als „Le jour le plus court“. Hierzulande gibt es ihn seit 2012. Seitdem wird er von der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm, koordiniert. Inzwischen feiern auch viele andere Länder den KURZFILMTAG. Schirmherrin der deutschen Ausgabe ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters.

Der achte deutsche KURZFILMTAG wird gefördert von der Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Thüringer Staatskanzlei, der Sächsischen Staatskanzlei, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und von Aktion Mensch.
Partner sind EclairPlay, ARTE, filmecho/filmwoche, die AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V., der Hauptverband Deutscher Filmtheater, der Bundesverband Kommunale Filmarbeit, First Steps, der Bundesverband Jugend und Film, die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, die DEFA-Stiftung, Interfilm Berlin, die KurzFilmAgentur Hamburg e.V. und Indiekino Berlin.

 


WERKSCHAU DES MAGNUM-FOTOGRAFEN - 31. oktober 2019 – 1. märz 2020 - haus der photographie / deichtorhallen hamburg

PAOLO PELLEGRIN – UN‘ANTOLOGIA

Paolo Pellegrin, LIBANON, Beirut 2016 © Paolo Pellegrin/Magnum Photos
Paolo Pellegrin, LIBANON, Beirut 2016 © Paolo Pellegrin/Magnum Photos

 

 

(Hamburg/dth) - Paolo Pellegrin (geboren 1964 in Rom) zählt zu den bekanntesten Dokumentar- und Kriegsfotografen weltweit. Der Gewinner zahlreicher Fotopreise und der Robert Capa Goldmedaille ist seit 2001 Mitglied der weltweit renommierten Fotoagentur Magnum Photos. Die Ausstellung PAOLO PELLEGRIN – UN’ANTOLOGIA im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg wirft ein neues Licht auf die kreative Vision des italienischen Fotografen. Kuratiert von dem renommierten Kunsthistoriker Germano Celant, der als künstlerischer Leiter der Prada-Stiftung in Mailand tätig ist, wurde die Ausstellung erstmals im MAXXI, Rom, gezeigt. In Hamburg wird die Ausstellung durch zusätzliche Werke erweitert.

UN‘ANTOLOGIA ist eine Hommage an Pellegrins lebenslange Beschäftigung mit dem menschlichen Dasein, dient aber auch als wichtige Erinnerung daran, dass Reportage-Fotografie weit mehr war, ist und bleibt als nur ein Medium für die tägliche Nachrichtenberichterstattung.

In seiner langen Karriere, die 1987 begann, hat Pellegrin viele Einzelausstellungen präsentiert. Die Zusammenstellung und Präsentation der Ausstellung in Hamburg überrascht, fordert und fasziniert zugleich: UN’ANTOLOGIA ist eine Meditation über die Auswirkungen, Folgen und das Vermächtnis von menschlichem Leid, wie Pellegrin es dokumentiert hat sowie eine Auseinandersetzung mit seiner künstlerischen Vision.

 

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Mehr als 200 analoge und digitale Drucke, teils Vintage, teils unveröffentlicht, werden in der Ausstellung präsentiert, begleitet von einem Minimum an Wandtexten. Stattdessen werden die Fotografien durch Videoclips des Fotografen und eine spektakuläre Installation ­– von Pellegrin selbst konzipiert – kontextualisiert. Die in der Ausstellung gezeigten Notizbücher, Skizzen, Drucke, Negative, Folien und gedruckten Ephemera veranschaulichen den Prozess seiner visuellen Forschung, die einen immanent wichtigen Teil seiner Arbeitspraxis darstellt.  Der interaktive Charakter der Installation lädt die Besucher*innen zum Stöbern und Nachforschen ein, und ermöglicht es ihnen, die Arbeitsweise Pellegrins nachzuvollziehen.

ÜBER PAOLO PELLEGRIN
Pellegrins Arbeit wird oft als »concerned journalism« beschrieben. Seine Themen sind vielfältig: städtische Armut, Epidemien, Natur- oder Umweltkatastrophen und kriegerische Konflikte hat er schonungslos in den Krisengebieten unserer Welt dokumentiert. Dabei sind seine Serien von einer dringlichen Notwendigkeit geprägt, Elend und Widerstandskraft zu bezeugen.
 
Die Bücher, die Pellegrin im Laufe seiner Karriere veröffentlicht hat, belegen seine Sonderstellung als Fotojournalist auf beeindruckende Art und Weise. Double Blind, das Ergebnis eines Libanon-Aufenthaltes im Jahr 2006 im Auftrag von Newsweek und der New York Times, beschäftigt sich mit dem Leid der Libanesen, die täglichen Luftangriffen durch die israelische Armee ausgesetzt waren. Pellegrins Berichterstattung über den Kosovo-Konflikt in seinem Buch Kosovo 1999-2000 The Flight of Reason zeigt das Chaos und Leid von Menschen auf der Flucht, die Kräften ausgeliefert sind, die jenseits ihrer eigenen Kontrolle liegen. Andere Bücher, wie As I was Dying (2008) oder Dies Irae (2011), beleuchten ein breiteres Themenspektrum, sind aber durch Pellegrins Unerlässlichkeit, zugunsten gegenwärtiger und kommender Generationen Zeuge zu sein, miteinander vebunden. Pellegrins neuestes Buch, Paolo Pellegrin, herausgegeben von Germano Celant und verlegt von Silvan Editoriale, ist in englischer Sprache erhältlich.

www.deichtorhallen.de/paolo-pellegrin
#PaoloPellegrinDTH



ERÖFFNUNG
Donnerstag, 31. Oktober 2019, ab 11:30 Uhr im Haus der Photographie
Paolo Pellegrin ist anwesend.
Führung durch die Ausstellung um 15 Uhr. Teilnahme kostenlos.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr

Die Ausstellung wurde für das MAXXI, Rom, zusammengestellt und dort von Canon als Digital Imaging Partner unterstützt.


Bibelzyklus „Biblia Sacra“ war bisher erst zweimal zu sehen / Surrealist kombiniert Aquarellmalerei mit expressiven Zeichnungen

Ausstellung zeigt neue Seite von Salvador Dalí

Salvador Dalí, „Die blaue Madonna“ / © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Salvador Dalí, „Die blaue Madonna“ / © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

(Rottenburg/drs) - Erstmals in Baden-Württemberg und das dritte Mal überhaupt öffentlich ausgestellt ist ab Sonntag, 6. Oktober, der aus Privatbesitz stammenden Bibelzyklus „Biblia Sacra“ von Salvador Dalí. Darin befasst sich der weltbekannte Surrealist mit der künstlerischen Interpretation des Alten und des Neuen Testaments. Der im Diözesanmuseum in Rottenburg ausgestellte Bibelzyklus umfasst 105 von Dalí handsignierte Lithographien.  

 

Dr. Melanie Prange, Leiterin des Diözesmuseums Rottenburg und Organisatorin der Ausstellung, stellt fest: „Dalís stets gepflegtes Image als extreme Persönlichkeit hat in wesentlichen Teilen zu seinem Ruhm beigetragen; zuweilen verstellt es aber einen objektiven Blick auf seine künstlerische Hinterlassenschaft. Bei der bis heute nur wenig rezipierten Biblia Sacra ist dies anders. Der Zyklus verdeutlicht, wie vielseitig gebildet Dalí war, welche Bandbreite an künstlerischen Ausdrucksmitteln ihm zur Verfügung stand und wie überzeugend er diese für eine große Gesamtkonzeption anwenden konnte. Hier tritt die Person Dalí zugunsten seines Werks zurück." 

 

In den Bildern kombiniert Dalí Aquarellmalerei mit feinen, äußerst expressiven Zeichnungen. Die Illustrationen sind farbgewaltig und zeugen von dem erstaunlich breiten theologischen Wissen des extrovertierten Kunstgenies. Mit der in der Ausstellung gezeigten „Biblia Sacra“ hinterließ Dalí eine der bedeutendsten Bibelillustrationen des 20. Jahrhunderts. Ergänzt wird der Bibelzyklus in der Ausstellung durch die Schau einer weiteren Arbeit Dalís: Des zehnteiligen, von Freud und der Psychoanalyse inspirierten Mose-Zyklus „Moïse et le Monothéisme“.

 

Termine und Programm:

 

Die Vernissage von „Salvador Dalí – Biblia Sacra“ ist am Sonntag, 6. Oktober, im Diözesanmuseum in Rottenburg a.N.. Beginn ist um 15 Uhr. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Wilfried Eisele von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Weihbischof Dr. Gerhard Schneider wird ein Grußwort halten. Die Ausstellung endet am Sonntag, 12. Januar 2020, 17 Uhr, mit einer Finissage. ­

 

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Programm mit Workshop, Vorträgen und (Kinder-)Führungen. Bei der Finissage wird Clemens Fröhlich vom Stuttgarter Staatsballet die Gesten und Farben der „Biblia Sacra“ in Tanz übersetzen. 

 

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart umfasst mit ihren 1028 Kirchengemeinden und gut 1,8 Millionen Mitgliedern den württembergischen Landesteil Baden-Württembergs, und ist bundesweit die viertgrößte Diözese. Seit dem Jahr 2000 steht ihr Dr. Gebhard Fürst als Bischof vor. Unter ihrem Dach leisten 24.000 Haupt- und 170.000 Ehrenamtliche ihren Dienst für die Menschen und legen so Zeugnis ab vom lebendigen Gott. Auf dem Gebiet der Diözese stehen 882 Kindergärten in katholischer Trägerschaft und bieten rund 44.600 Kindern eine Betreuung; 98 katholische Schulen werden von 25.500 Schülern besucht, und in 849 karitativen Einrichtungen finden rund 467.800 Menschen eine Betreuung. Im Rahmen des weltkirchlichen Engagements gibt es Partnerschaften mit Diözesen in über 80 Ländern weltweit. Aktuelles sowie Hintergründe bietet die Homepage www.drs.de Postings zu allen Aspekten des vielfältigen kirchlichen Lebens in der Diözese gibt es hier:

 

www.facebook.com/drs.news
www.youtube.com/user/DRSMedia
www.instagram.com/dioezese_rs/
https://twitter.com/BischofGebhard?lang=de
https://soundcloud.com/rottenburg-stuttgart

 

 


Baden feiert die Interkulturelle Woche

(Karlsruhe/ekiba) -. „Gemeinsam wachsen“ ist das Motto der Interkulturellen Woche 2019, die von 22. bis 29. September deutschlandweit begangen wird. Auch zahlreiche Gemeinden und Initiativen innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden unterstützen die Aktion. 100 Veranstaltungen mit evangelischer Beteiligung wie beispielsweise Begegnungscafés, Vorträge, Lesungen und interkulturelle Gottesdienste werden innerhalb dieses Zeitraums und darüber hinaus in Baden angeboten.

 

„Mit der Interkulturellen Woche möchten wir als evangelische Kirche zeigen, dass unsere Zuwanderungsgesellschaft zusammenleben und -wachsen kann. Wir setzen damit an vielen Orten in Baden Zeichen des Miteinanders“, so Regine Gnegel, Koordinatorin der Fachberatung Flüchtlinge der Evangelischen Landeskirche in Baden.

 

„Warum ich Neonazi war – Einsichten eines Aussteigers“ lautet beispielsweise eine Lesung mit anschließendem Gespräch am Freitag, 27. September, 19 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus in Kehl. Der heute 30-jährige Szene-Aussteiger Christian E. Weißberger verbindet bei der Lesung autobiographische Episoden aus seiner Jugend mit politisch-psychologischen Analysen. Er zeigt unter anderem Strategien gegenwärtiger nationalpopulistischer Strömungen und mögliche Präventions- und Widerstandsstrategien.

 

Im Rhein-Neckar-Kreis sind Ende September vier Vorführungen des Films „Die Arier“ geplant mit anschließendem Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Mo Asumang. Der Film dokumentiert eine Reise der Afrodeutschen Mo Asumang, die herausfinden möchte, was hinter der Idee vom „Herrenmenschen“ steckt. Zwei der Veranstaltungen sind in Schulen geplant, zwei öffentlich. So am Donnerstag, 26. September um 19.30 Uhr am Schlossplatz IX in Schwetzingen und am Freitag, 27. September um 19.30 Uhr im Kino „Die Brennessel“ in Hemsbach.

 

Begegnungsformate gibt es sehr vielfältige von interkulturellen Begegnungscafés über Familienfeste bis zu Konzerten und Spieleabenden mit Geflüchteten. Auch sportliche Formate dienen der Begegnung. So findet beispielsweise in Freiburg-Zähringen in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Längenloh am Samstag, 21. September, ab 14 Uhr ein Training und Fußballturnier mit dem Freiburger FC statt. In Heidelberg gibt es am Freitag, 27. September, 14 Uhr, im Rahmen der Interkulturellen Woche ein IKW-Cup-Fußballturnier.

 

Daneben finden auch dieses Jahr vereinzelt Vorträge und Schulungen im Rahmen der Interkulturellen Woche über den eigentlichen Zeitrahmen hinaus statt, wie beispielsweise am 8. Oktober um 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus in Villingen-Schwenningen ein Vortrag über das Thema „Seebrücke – Sichere Häfen gegen das Sterben“, gehalten vom Reutlinger Markus Groda von der „Seebrücke Reutlingen-Tübingen“. Oder die Denkwerkstatt „Christliche Werte und Rechtspopulismus“ am 25. Oktober im Evangelischen Gemeindehaus in Mosbach.

 

Die bundesweite Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 jedes Jahr Ende September statt und wird von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Integrationsbeauftragten und -beiräten, Migrantenorganisationen sowie Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Als fester Bestandteil der Interkulturellen Woche wird am Freitag, 27. September, der bundesweite Tag des Flüchtlings begangen.

 

Alle Angebote im Rahmen der Interkulturellen Woche innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden finden Sie im Internet unter www.ekiba.de/html/content/flucht_und_fluechtlinge.html


Beethovenfest Bonn 2019 – das Bundesjugendorchester beim Campus-Projekt Südafrika

Foto: © Selina Pfrüner
Foto: © Selina Pfrüner

 

 

(Bonn/pm) - Nachdem die Sommertournee des Bundesjugendorchesters bereits im August nach Südafrika führte, wird die Kultur und Musik der facettenreichen Republik auch beim Campus-Projekt des diesjährigen Beethovenfestes Bonn im Mittelpunkt stehen. Das Campus-Konzert am 12. September in Bonn greift dabei die Impulse südafrikanischer Musikkultur auf und kombiniert sie mit europäischer Gesangstradition.

 

bereits zum fünften Mal ist das Bundesjugendorchester in diesem Jahr am Campus-Projekt des Beethovenfestes Bonn beteiligt. Dirigiert wird es von Brandon Phillips, seit 2015 „Resident Conductor“ des südafrikanischen Cape Town Philharmonic Orchestra. Auf dem Programm stehen unter anderem Hendrik Hofmeyrs „Three African Songs for Miriam Makeba“, die das Bundesjugendorchester am 3. August 2019 in Berlin uraufführte, Ludwig van Beethovens Clärchen-Lieder aus „Egmont“ für Sopran und Orchester, Michael Mosoeu Moeranes „Fatse la heso“ („Mein Land“) sowie das zeitgenössische Stück „Birth of change“, ein Auftragswerk der Deutschen Welle, komponiert von Tshepo Tsotetsi. Der südafrikanische Klarinettist, Saxofonist, Komponist und Dirigent wird zudem am 12. September in Bonn bei der Konzerteinführung zu erleben sein und den Zuhörern dabei einen persönlichen Einblick in die Entstehung und Bedeutung des Werkes geben. Eine weitere Besonderheit: die Ensembles „Sjaella“ aus Deutschland und „Just 6“ aus Südafrika bereichern den Abend im World Conference Center mit gemeinsam entwickelten A-capella-Beiträgen. Am 13. September ist das Bundesjugendorchester dann bei einem Sonderkonzert in der Berliner Universität der Künste zu Gast. Das Jubiläumsjahr „50 Jahre Bundesjugendorchester“ beschließt es am 14. September bei der feierlichen Galaeröffnung der neuen TauberPhilharmonie in Weikersheim – das Konzert ist bereits ausverkauft.

 


Das Bundesjugendorchester ist Deutschlands jüngstes Spitzenorchester für Nachwuchsmusiker im Alter von 14 bis 19 Jahren und das Patenorchester der Berliner Philharmoniker. Seit 2018 ist Sir Simon Rattle Ehrendirigent. Das Orchester wurde 1969 vom Deutschen Musikrat gegründet. Dirigenten wie Andris Nelsons, Gustavo Dudamel oder Kirill Petrenko standen bereits am Pult. Tourneen führten das Spitzenensemble durch ganz Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Im Rahmen bedeutender Projekte konzertierte es etwa unter der Leitung von Kurt Masur in New York sowie während der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Im Mai 2016 eröffnete das Bundesjugendorchester das Deutschlandjahr in Mexiko-City, im September 2017 begleitete es im Rahmen des Campus-Projektes die Gründung des nationalen ukrainischen Jugendorchesters, 2018 standen Konzerte in Indien, Italien und Kanada auf dem Programm. Das Bundesjugendorchester wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der DekaBank, der Evonik Stiftung, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, der Daimler AG, der Stadt Bonn, der Deutschen Orchestervereinigung, der Stiftung Bundesjugendorchester und vielen privaten Förderern unterstützt.

 


Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der Dachverband des Musiklebens in Deutschland und Träger zahlreicher Förderprojekte. Die Organisation fügt sich zusammen aus dem Deutscher Musikrat e.V. sowie der Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und vertritt die Interessen von rund 14 Millionen Musizierenden. Das Generalsekretariat des Vereins in Berlin steht für das musikpolitische Wirken des Verbands mit seinen rund 100 Mitgliedsorganisationen und 16 Landesmusikräten. Die Projektgesellschaft in Bonn organisiert die zwölf langfristig angelegten Projekte: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Bundesjazzorchester, Bundesjugendorchester, Deutscher Chorwettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ), Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik, Jugend jazzt, Jugend musiziert und PopCamp. Der DMR wurde 1953 gegründet, hat sich als Mitglied der UNESCO in seinem Handeln der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

 


Weitere Informationen unter bundesjugendorchester.de oder unter musikrat.de.

 

Konzerte:
11.09.2019 World Conference Center Bonn (Kinderkonzerte)
12.09.2019 World Conference Center Bonn
13.09.2019 Universität der Künste Berlin (Sonderkonzert)
14.09.2019 TauberPhilharmonie Weikersheim (Galaeröffnung)

 


Dirigent:
Brandon Phillips

 


Solisten:
Sjaella
Just 6
Svenja Lehmann (Sopran)
Abongile Fumba (Mezzosopran)

 


Programm:
William Walton „Johannesburg Festival Overture“ für Orchester (1956)
Hendrik Hofmeyr „Three African Songs for Miriam Makeba“ für Mezzosopran und Orchester (2005)
Ludwig van Beethoven Clärchen-Lieder aus „Egmont“ für Sopran und Orchester op. 84 (1809/10)
Michael Mosoeu Moerane „Fatse la heso“ („Mein Land“) für Orchester (1941)
Tshepo Tsotetsi Neues Werk für Gesang und Orchester (Uraufführung, Auftragswerk der Deutschen Welle)
A-cappella-Beiträge

 

 

 


Ulrike Lehmann übernimmt die Leitung des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert"

"Jugend musiziert" unter neuer Führung

 

Generationenwechsel beim Deutschen Musikrat: die Musikwissenschaftlerin und Kulturmanagerin Ulrike Lehmann (33) tritt ab Januar 2020 als Projektleiterin "Jugend musiziert" die Nachfolge von Edgar Auer (66) an. Als Jugendliche hat sie selbst fünfmal an "Jugend musiziert" teilgenommen.  

 

(Bonn/jm) -  Bei "Jugend musiziert" neigt sich eine Ära ihrem Ende entgegen: Edgar Auer, der seit 1983 für den bundesweiten Wettbewerb arbeitet und ihn seit elf Jahren leitet, tritt zum Jahresende in den Ruhestand. Ulrike Lehmann beginnt am 1. November 2019 und übernimmt nach einer zweimonatigen Übergabephase die Projektleitung zum 1. Januar 2020. 

 

Ulrike Lehmann, 1986 im Vogtland geboren, studierte in Weimar, Jena und Siena (Italien) Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Italienisch. Im Jahr 2012 übernahm sie die Abteilung Vertrieb & Marketing des Plattenlabels Hänssler Classic mit Zuständigkeit für mehr als 30 Länder. Drei Jahre später wechselte sie zur NAXOS Music Group in München und betreut dort als International Sales Manager das weltweite Vertriebsnetz.

 

Als Jugendliche nahm Ulrike Lehmann als Blockflötistin fünf Mal an "Jugend musiziert" teil, mehrmals mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Bis heute ist Musik ein wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeit: sie singt in einem Jazz- und Pop-Chor, ist Sängerin und Saxophonistin in einer Jazzband und spielt in einer Münchner Big Band. 

 

Stefan Piendl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Projektgesellschaft, freut sich über die dritte Frau im Führungsteam: „Über 35 Jahre hat Edgar Auer mit großem, persönlichem Engagement "Jugend musiziert" wesentlich gestaltet und den Bundeswettbewerb als Projektleiter die letzten elf Jahre verantwortet. Der Deutsche Musikrat freut sich darauf, diese Erfolgsgeschichte nun zusammen mit Ulrike Lehmann in eine gute Zukunft zu führen. Sie bringt für diese besondere Aufgabe hervorragende Voraussetzungen mit und wird wichtige, neue Impulse setzen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bonn und München werden sie dabei kollegial unterstützen.“

 

Ulrike Lehmann kommentiert ihre neue Aufgabe so: „Die motivierenden und mitreißenden Erfahrungen, die musikbegeisterte Kinder und Jugendliche bei "Jugend musiziert" machen, habe ich selbst bei zahlreichen Teilnahmen   erleben können. Ich freue mich sehr darauf, diesen einzigartigen Wettbewerb gemeinsam mit den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen des "Jugend musiziert"-Teams nun aktiv mitzugestalten.“

 

In einem Verfahren mit 57 Bewerberinnen und Bewerbern hatte sich Frau Lehmann erfolgreich durchgesetzt.

 

Der Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" ist einer der größten Wettbewerbe für junge Musikerinnen und Musiker in Europa. Seit 1964 steht neben dem Fördergedanken die künstlerische Standortbestimmung im Vordergrund: 

 

"Jugend musiziert" will motivieren, Herausforderung sein und Orientierung bieten sowie Erfolgserlebnisse vermitteln. Auch Erfahrungen beim gemeinsamen Musizieren und die Präsentation auf einer Konzertbühne vor Jury und Publikum zählen dazu. 

 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Hauptförderer und die Sparkassen als Hauptsponsor stellen seit Gründung einen wesentlichen Teil der Finanzierung zur Verfügung. In den 56 Jahren seines Bestehens haben auf Regional-, Landes- und Bundesebene mehr als eine dreiviertel Million Kinder und Jugendliche an "Jugend musiziert" teilgenommen, debütierten hier auch junge Musik-Talente, die heute international    bekannte Stars sind.  www.jugend-musiziert.org

 

Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der Dachverband des Musiklebens in Deutschland und Träger zahlreicher Förderprojekte. Die Organisation fügt sich zusammen aus dem Deutscher Musikrat e.V. sowie der Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und vertritt die Interessen von rund 14 Millionen Musizierenden. Das Generalsekretariat des Vereins in Berlin steht für das musikpolitische Wirken des Verbands mit seinen rund 100 Mitgliedsorganisationen und 16 Landesmusikräten. Die Projektgesellschaft in Bonn organisiert die zwölf langfristig angelegten Projekte: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Bundesjazzorchester, Bundesjugendorchester, Deutscher Chorwettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ), Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik, Jugend jazzt, "Jugend musiziert" und PopCamp. Der DMR wurde 1953 gegründet, hat sich als Mitglied der UNESCO in seinem Handeln der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet und steht unter der Schirmherrschaft  von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. www.musikrat.de 

 


Kulturelle Höhepunkte zum Jahresende

„Medicus“ und „Grüffelo“ kommen nach Speyer

Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer
Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer

 

(Speyer/pm) - Am 8. Dezember eröffnet das Historische Museum der Pfalz die große kulturhistorische Ausstellung zur Geschichte der Medizin „Medicus – Die Macht des Wissens“ und ab dem 22. Dezember steht das furchteinflösende Monster mit den feurigen Augen im Zentrum der gleichnamigen Familien-Ausstellung „Der Grüffelo“.

 

 

 

„Medizingeschichte ist eines der ganz großen Menschheitsthemen. Kaum eine Sehnsucht beschäftigt die Menschen mehr als der Wunsch, Krankheit und Tod zu überwinden“, erklärte Schubert und verriet im Vorfeld, dass die Ausstellung den literarischen Zugang des Weltbeststellers „Der Medicus“ von Noah Gordon nutze, um die komplexe und faszinierende Geschichte der Medizin in fesselnder Weise zu erzählen. Als kreativer Partner steht der bekannte Arzt, Autor, Komiker, Moderator und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN, Dr. Eckart von Hirschhausen, dem Museum zur Seite.

 

 

 

An junge Familien richtet sich die interaktive Schau des Jungen Museums „Der Grüffelo – Die Ausstellung“. Anlass ist das zeitgleiche, 20-jährige Jubiläum des Jungen Museums und des gleichnamigen Kinderbuchs von Julia Donaldson mit Grafiken von Axel Scheffler. Die Geschichte von der kleinen Maus und dem Grüffelo-Monster wurde bereits in 26 Sprachen übersetzt und zählt mit über 13 Millionen verkauften Exemplaren weltweit zu den beliebtesten Bilderbüchern. „Mit seiner positiven Botschaft passt der Kinderbuch-Klassiker perfekt zur Philosophie unseres Jungen Museums, Kinder auf unterhaltsame Weise stark zu machen“, so Alexander Schubert.

 

Aktuell zeigt das Historische Museum der Pfalz die beiden Sonderausstellungen „Marilyn Monroe. Die Unbekannte“ und „Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike“.

 

 

 

Das Historische Museum der Pfalz ist dienstags bis sonntags, an Feiertagen auch montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen unter www.museum.speyer.de

 


Out of the Box – The Midlife Crisis of the Digital Revolution - POSTCITY Linz, 5. – 9. September 2019

Ars Electronica Festival 2019 – die Highlights

 

(Wien/ae) -  1979 von Hannes Leopoldseder, Herbert W. Franke und Hubert Bognermayer aus der Taufe gehoben, wird die Ars Electronica heuer 40 und feiert dieses Jubiläum mit dem umfangreichsten Programm ihrer Geschichte. Von 5. bis 9. September wird das Festival zum Treffpunkt für WegbereiterInnen aus vier Jahrzehnten Digitalisierung und preisgekrönten KünstlerInnen, führenden WissenschaftlerInnen und einflussreichen EntwicklerInnen, die heute Neuland beschreiten und unsere Zukunft mitgestalten. Pulsierendes Zentrum des Festivals ist wieder die POSTCITY, deren spektakuläre Industriearchitektur die Atmosphäre des fünftägigen Events noch ein – letztes – Mal prägen wird. Weitere Hotspots werden das neugestaltete Ars Electronica Center mit seinem Fokus auf Artificial Intelligence und das Augustiner Chorherrenstift St. Florian, das als Jahrhunderte alter, spiritueller Ort die perfekte Bühne für das erstmals mit der Europäischen Kommission ausgerichteten „AI x Music Festival“ bildet.

 


„I have a dream“: Martin Luther Kings legendäre Rede jährt sich zum 56. Mal

Riesen-Chormusical in Wetzlar greift die Ziele des US-Bürgerrechtlers auf

Foto: Stiftung Creative Kirche
Foto: Stiftung Creative Kirche

„I have a dream“: Am 28. August 1963 spricht der schwarze amerikanische Bürgerrechtler und Baptistenpastor Martin Luther King vor 250.000 Menschen in Washington. „Ich hab den Traum“ singt 56 Jahre später der schwarze Musical-Darsteller Gino Emnes zusammen mit insgesamt über 15.000 Menschen in Deutschland beim Chormusical Martin Luther King. Kings Rede trug maßgeblich dazu bei, dass die USA 1964 die Rassentrennung abgeschafft haben: Er forderte die Gleichstellung von Weißen und Afroamerikanern und entwarf eine Zukunftsvision vom gemeinsamen, friedlichen Miteinander in den Vereinigten Staaten und in der gesamten Welt.

 

In diesen Tagen beginnen die Proben für die Tournee des Mitsing-Musicals mit 20 Aufführungen in elf Städten bundesweit, die am 4. April 2020 in Wetzlar endet. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gehört dort zu den wesentlichen Untersützenden. Herzstück der Show ist der riesige Chor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region. Er erinnert daran, dass Kings Botschaft vom gleichen Recht für alle heute so aktuell ist wie einst. Sei es im Chor oder im Publikum – vom Tourneestart am 11. Januar bis zur vorläufig letzten Aufführung drei Monate später werden es über 70.000 Menschen sein, die durch das Musical mit Kings Traum in Berührung kommen und seine Ideen weitertragen werden. Hinein in eine Gesellschaft im Umbruch, die besonnene Stimmen gerade ebenso nötig hat wie kluge Visionen.

 

Vom Schulkind bis zur Uroma: Alle singen mit!

Bundesweit haben sich rund 15.000 Sängerinnen und Sänger angemeldet, die das Stück vom Leben und Wirken Kings gemeinsam mit Musical-Profis und einer Big-Band auf die Bühne bringen. Vom Schulkind bis zur Uroma und quer durch die Bevölkerungsgruppen, Berufe und Konfessionen – bei diesem Musical singen alle mit. In Wetzlar sind 30 Chöre aus der ganzen Region dabei sowie viele einzelne Sängerinnen und Sänger, insgesamt über 1200 Stimmen.

 

Die 22 Stücke des Mitsing-Musicals werden in den heimischen Chören, mit Hilfe von Übungs-CDs sowie bei gemeinsamen Chorproben einstudiert. Die erste gemeinsame Probe für alle Mitwirkenden findet am 19. Oktober in

der Stadthalle Wetzlar statt. Geleitet werden Proben und Aufführung durch Daniela Werner, Dekanatskantorin, Diplom-A-Kirchenmusikerin und Diplom-Musikpädagogin, sowie Benjamin Gail, der Beauftragter für Popularmusik im Ev. Dekanat an der Dill ist.

 

Veranstalter der Aufführung in Wetzlar ist die Stiftung Creative Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (Baptisten- und Brüdergemeinden). Projektpartner des Chormusicals ist Brot für die Welt. Im Rahmen der Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“ unterstützt das Chormusical Martin Luther King ein Projekt von Brot für die Welt im Norden Kenias, das den Zugang zu sauberem Trinkwasser sichert. Weitere Aktionspartner sind die Versicherer im Raum der Kirchen und die Bank im Bistum Essen.

Das Chormusical wird unterstützt durch die Friedhelm Loh Group und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Curacon.

 

Und darum geht es:

In einer Mischung aus Gospel, Rock ‘n‘ Roll, Motown und Pop entführt die mitreißende Show ihr Publikum in die 60er-Jahre des vorigen Jahrhunderts. Schon zu Beginn fällt jener Schuss, der dem Leben des nur 39 Jahre alten Baptistenpastors ein Ende setzte. Der Titelsong „Ich hab den Traum“ spielt an auf Kings legendäre Rede beim Marsch auf Washington; ein Jahr später erhielt er in Stockholm den Friedensnobelpreis. Auch in West-Berlin war King, und wie er es schaffte, ohne Pass in den Osten einzureisen, zeigt das Musical in einer humorigen, aber historisch verbürgten Anekdote. Weiter geht es um Kings gewaltbereite Widersacher, seine Familie – und um seine Mitstreiterin Rosa Parks: Sie weigerte sich, einen für Weiße reservierten Sitzplatz zu verlassen, und löste so den Busstreik von Montgomery aus, der wiederum das Ende der Rassentrennung einläutete.

 

Kings Botschaft ist auch heute noch aktuell

Die bewegenden Melodien der Komponisten Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken und die eindrücklichen Texte von Librettist Andreas Malessa illustrieren eine Zeit des Umbruchs und der sozialen Verwerfungen und zeigen den Bürgerrechtler King mit seinen Motivationen, Träumen und auch Fehlern. Seine Botschaft vom gewaltlosen Kampf für Menschenrechte wirkt bis heute nach. „In einer Zeit, in der wir in unserer Gesellschaft mit einer zunehmenden Fremdenfeindlichkeit und Rassismus konfrontiert sind, ist es umso wichtiger, uns Vorbilder vor Augen zu führen wie ihn, der uns durch seinen gewaltfreien Widerstand dazu aufruft, Haltung zu zeigen und aktiv für unsere Werte einzustehen“, sagt Ralf Rathmann, Vorstand der in Witten ansässigen Stiftung Creative Kirche, die das Chormusical veranstaltet.

 

Nachfolgeprojekt des Pop-Oratoriums Luther im Reformationsjahr

Bereits im Reformationsjahr 2017 war die Wittener Stiftung mit dem vielumjubelten „Pop-Oratorium Luther“ bundesweit unterwegs. Auch hier bildete sich für jede Aufführung ein eigener Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region. Beim aktuellen Projekt, dem „Chormusical Martin Luther King“, setzt Regisseur Andreas Gergen bewusst minimalistische Inszenierungsmittel ein, um – gemeinsam mit dem riesigen Chor, Musicalsolisten und Big-Band – eine Geschichte zu erzählen, die ihr Publikum berührt und gleichzeitig unterhält.

 

Information und Zuschauertickets:

www.king-musical.de/wetzlar und Telefon 02302/28 222 22

 

Homepage:

www.king-musical.de


Fondation Beyeler

Lust auf Kunst? Melde dich jetzt für das ART LAB an!

Foto: Mathias Mangold
Foto: Mathias Mangold

 

(Basel/fb) - Das erfolgreiche Kunstvermittlungsformat ART LAB geht in die achte Runde, Anmeldungen sind noch bis zum 31. August bei der Fondation Beyeler möglich. Die Idee des ART LAB ist einfach: Jugendliche bringen anderen Jugendlichen die Welt der Kunst näher. Sie entwickeln ein eigenes Kunstvermittlungsprojekt, das der Öffentlichkeit vorgestellt und in das Programm der Fondation Beyeler aufgenommen wird. Die Jugendlichen haben so die Chance, hinter die Kulissen des meistbesuchten Kunstmuseums der Schweiz zu blicken und sich mit Professionals auszutauschen.

 

 

 

Das ART LAB

 

In elf Treffen von September bis Dezember 2019 erarbeiten ART LAB-Teilnehmende ihr eigenes Kunstvermittlungsprojekt, mit dem sie Jugendliche für Kunst begeistern möchten. Teil des Programms sind Besuche der Ausstellungen und der Austausch mit Mitarbeitern der Fondation Beyeler. Eigeninitiative ist gefragt, denn ART LAB-Teilnehmende dürfen eigene Programmwünsche einbringen und werden kreativ-künstlerische Arbeitstechniken kennenlernen. Auf diesem Wege setzen sie sich gestalterisch und erfinderisch mit Kunstwerken der Fondation Beyeler auseinander. Am Ende des Projekts besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, ART LAB Alumnus zu werden und so langfristig mit der Fondation Beyeler verbunden zu bleiben. ART LAB-Teilnehmende erhalten eine Mitgliedschaft für den Young Art Club gratis und profitieren von einem kostenfreien Eintritt ins Museum. Die jungen Kunstinteressierten werden bei ihrem Projekt von KunstvermittlerInnen der Fondation Beyeler begleitet. Die Teilnahme ist kostenfrei, auf 15 Personen limitiert und von 15 bis 25 Jahren möglich. Bis zum 31. August 2019 können sich Interessierte bei der Fondation Beyeler anmelden.

 

 

 

ART LAB on Tour – nächster Halt: Jugendkulturfestival Basel am 6. und 7. September 2019

 

Einblicke in die Projekte des ART LAB lassen sich bei einem der Workshops während des Jugendkulturfestivals am 6. und 7. September 2019 in Basel gewinnen. Stofftaschen mit Motiven aus der Sammlung Beyeler warten darauf, mit unterhaltsamen Slogans bedruckt zu werden. Die Taschen zieren Illustrationen von Auguste Rodins Iris, Thomas Schüttes Hase, Paul Cézannes Sept baigneurs und Fernand Légers Les perroquets (Les acrobates), die von Susanna Filep und Si-yü Steuber der Basler Agentur Takelwerk gestaltet worden sind. Im Siebdruck können sie mit Ausdrücken und Slogans wie «send nudes», «Usgang be like», «mood» oder «me and the squad» kombiniert werden: ein ausgefallener Weg, die Werke der Fondation Beyeler kennenzulernen. Die Taschen sind kostenfrei, ebenso der Druckworkshop.

 

Anmeldung für das ART LAB

Jutebeutel: Agentur Takelwerk

Jutebeutel: Agentur Takelwerk


 

Für das ART LAB können sich Interessierte per E-Mail bei Flavia Mayer via artlab@fondationbeyeler.ch anmelden.

 

 

 

 

 

Das Art Lab wird unterstützt durch:

 


Bundesjugendorchester gastiert in Südafrika und am Sonntag in der Elbphilharmonie mit Public Viewing und Livestream

Township und Elbphilharmonie

Foto: © Selina Pfrüner
Foto: © Selina Pfrüner

Nach fünf umjubelten Konzerten in Durban, Pretoria, Soweto, Stellenbosch und Kapstadt gastiert das nationale Jugendorchester am 18. August in der Hamburger Elbphilharmonie. Die Leitung hat der britische Dirigent  Alexander Shelley.

 

(Hamburg/pm) - Das Bundesjugendorchester reiste zum zweiten Mal in seiner Geschichte vom 07. bis 16. August nach Südafrika. Auf Einladung seines dortigen Partners MIAGI (Music Is A Great Investment) und dessen Jugendorchester sowie mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes, des Goethe-Institutes und South African Airways fanden neben den offiziellen Konzerten in den großen Konzerthallen des Landes intensive musikalische Begegnungen und Workshops mit jungen südafrikanischen Musikerinnen und Musikern statt. Für das Morris Isaacson Center for Music in Soweto sammelten die deutschen Jugendlichen bereits in ihrer Heimat über 3.000 Euro Spendengelder und brachten Saiten und Ersatzteile für Musikinstrumente mit. Mitglieder des Bundesjugendorchesters gaben dort eine „open Masterclass“. Damit unterstützen sie aktiv die Weiterführung des Musikunterrichts im Township. 

 

Mit dem Konzert in Hamburg wird das Bundesjugendorchester die dritte Tournee im Rahmen seines 50jährigen Jubiläums im Jahr 2019 beschließen. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Das Konzert wird im Livestream der Elbphilharmonie im Internet gezeigt, im Rahmen des Sommerkinos als Public-Viewing in der Hafencity ins Freie übertragen und für eine spätere Sendung von NDR-Kultur aufgezeichnet. Das musikalische Programm steht unter dem Motto der deutsch-südafrikanischen Freundschaft: William Waltons „Johannesburg Festival Ouverture“, „A Symphonic Picture“ aus George Gershwins Oper „Porgy and Bess“ sowie Johannes Brahms‘ 2. Sinfonie. 

 

Die gesamte Tournee wird von einem Filmteam des WDR begleitet, dessen umfassende Reportage am 06. Oktober im WDR Fernsehen ausgestrahlt wird. 

 

Das Bundesjugendorchester ist Deutschlands jüngstes Spitzenorchester für Nachwuchsmusiker im Alter von 14 bis 19 Jahren und das Patenorchester der Berliner Philharmoniker. Seit 2018 ist Sir Simon Rattle sein Ehrendirigent. Das Orchester wurde 1969 vom Deutschen Musikrat gegründet. Dirigenten wie Andris Nelsons, Gustavo Dudamel oder Kirill Petrenko standen bereits am Pult. Tourneen führten das Spitzenensemble durch ganz Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Im Rahmen bedeutender Projekte konzertierte es etwa unter der Leitung von Kurt Masur in New York sowie während der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Im Mai 2016 eröffnete das Bundesjugendorchester das Deutsche Jahr in Mexiko-City, im September 2017 begleitete es die Gründung des nationalen ukrainischen Jugendorchesters, 2018 standen Konzerte in Indien, Italien und Kanada auf dem Programm. Das Bundesjugendorchester wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der DekaBank, der Evonik-Stiftung, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, der Daimler AG, der Stadt Bonn, der Deutschen Orchestervereinigung, der Stiftung Bundesjugendorchester und vielen privaten Förderern unterstützt.

 

Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der Dachverband des Musiklebens in Deutschland und Träger zahlreicher Förderprojekte. Die Organisation fügt sich zusammen aus dem Deutscher Musikrat e.V. sowie der Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und vertritt die Interessen von rund 14 Millionen Musizierenden. Das Generalsekretariat des Vereins in Berlin steht für das musikpolitische Wirken des Verbands mit seinen rund 100 Mitgliedorganisationen und 16 Landesmusikräten. Die Projektgesellschaft in Bonn organisiert die zwölf langfristig angelegten Projekte: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Bundesjazzorchester, Bundesjugendorchester, Deutscher Chorwettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ), Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik, Jugend jazzt, Jugend musiziert und PopCamp. Der DMR wurde 1953 gegründet, hat sich als Mitglied der UNESCO in seinem Handeln der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. 

 

Weitere Informationen unter bundesjugendorchester.de oder unter musikrat.de.

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ zeigt am 15. August 2019 in der Kirche Kavelstorf:

„Taxi Teheran“: ein preisgekrönter Film, der das Leben feiert

 

(Kavelstorf/Rostock/cme) -  Zum 8. Mal bringt die Reihe Starke Stücke. Berührt und diskutiert emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. In der Kirche Kavelstorf (Landkreis Rostock) läuft am Mittwoch, 21. August, der iranische Film „Taxi Teheran“. Weil er keine Filme mehr drehen durfte, hat sich der iranische Regisseur Jafar Panahi in ein Taxi gesetzt, das mit Kameras gespickt ist: Die Straße ist sein Filmset, die Fahrgäste sind seine Helden. Unsere Kirchengemeinde lädt alle Filminteressierte herzlich zu diesem starken und preisgekrönten Film ein“, sagt Pastorin Eike Borowski. „Beginn ist um 19.30 Uhr, nach dem Film kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

 

Zum Inhalt des Films, der bei der Berlinale 2015 den Goldenen Bären gewann: Durch die Straßen Teherans fährt ein Taxi und sammelt Passagiere auf: eine Lehrerin und einen Mann, die über die Todesstrafe streiten, einen Videohändler, der illegale Kopien von westlichen Filmen verkaufen will, zwei ältere Frauen, die voller Aberglaube zwei Goldfische zu einer Quelle bringen, um ihr Leben zu retten, einen Mann, der bei einem Unfall verletzt wurde und von seiner panischen Frau ins Krankenhaus gebracht wird. Taxifahrer ist der Regisseur Jafar Panahi selbst, der seinen Fahrgästen mit Humor und Verständnis begegnet. Erzählt wird von Armutskriminalität, Aberglaube, dem Filmemachen selbst und vom iranischen Regime, das Menschen wie Panahi inhaftieren lässt und mit Berufsverbot belegt.

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, den beteiligten Kirchengemeinden, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“, der Initiative Wir – Erfolg braucht Vielfalt und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert. Unterstützt wird das Projekt von den Programmen „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Europäischen Sozialfonds sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung.

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 


Die Greifswalder Kirchengemeinde St. Nikolai lädt unter dem Titel „KlangFarben“ zu drei außergewöhnlichen Konzerten ein.

Jazz im illuminierten Dom

Foto: Kirchengemeinde St. Nikolai
Foto: Kirchengemeinde St. Nikolai

 

(Greifswald/sk) - Der Greifswalder Dom, zu abendlicher Stunde in farbiges Licht getaucht und durchtönt mit Musik von Bach bis Jazz... In einer neuen Reihe von Konzerten lädt die Kirchengemeinde St. Nikolai unter dem Titel „KlangFarben“ dazu ein, den Dom aus bisher ungewohnten Perspektiven zu erleben: durch neue räumliche Anordnungen von Musizierenden und Zuhörenden, durch ungewohnte Farben im Kirchenraum, durch neue Töne und Klänge. Während des ersten dieser Konzerte, am Sonnabend, 31. August, ist zu erleben, welche Klangfarben ein elektrisch verstärktes und moduliertes Cello im Zusammenspiel mit der Domorgel zu erzeugen vermag. Der Neustrelitzer Cellist Torsten Harder und Domorganist Prof. Frank Dittmer bringen Choralbearbeitungen von Bach bis Jazz zu Gehör. Torsten Harder hat sich auch als Komponist einen Namen gemacht: 2018 wurde seine 1. Symphonie „Jesu meine Freude“ uraufgeführt.

 

Soundtrack für einen imaginären Film

 

Am Sonnabend, 28. September, verwandelt der Berliner Jazz-Kontrabassist und Komponist Jasper Libuda den Kontrabass in ein Soloinstrument mit Klangfarben, die an Cello, Perkussion und Gitarre erinnern. Seine Kompositionen wie „Die Geburt der stillen Farben“ oder „Schattenpark“ formen den Soundtrack zu einem imaginären Film mit leuchtenden und dunklen Themen. Die Musik entwickelt sich von Stille zu Klangfülle, von Improvisation zum Arrangement, von rockigen Motiven zu an Country erinnernde Melodien. Das Publikum erlebt einen Schwebezustand zwischen Stilen und Genres, einen Grenzgang zwischen Jazz, Rock, Pop, Minimal Music, Klassik und Wall of Sound.

 

Vier Saxophone mit der Kraft eines Orchesters

 

Der dritte „KlangFarben“-Abend, am Sonnabend, 26. Oktober, bietet Musik für vier Saxophone, vorgetragen von dem Ensemble „Meiers Clan“ aus Potsdam. Die Musiker Ralf Benschu, Matthias Wacker, Mark Wallbrecht und Sebastian Hillmann erkunden den Greifswalder Dom mit einer Mischung aus Klassik, Jazz und Pop, unter anderem mit Bearbeitungen bekannter Filmmusiken und durch die Gegenüberstellung der Musik von Johann Sebastian Bach und Leonard Bernstein. Die meisten Arrangements von „Meiers Clan“ stammen aus der Feder von Mark Wallbrecht, der es bestens versteht, dem Quartett seinen eigenen Sound auf den Leib zu schneidern. Der Zuhörer erhält so den Eindruck, ein ganzes Orchester zu hören und vergisst, dass es sich doch „nur“ um vier Saxophone handelt. Alle drei Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Bachwochen-Förderverein statt. Die drei „KlangFarben“-Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr. Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

 

Termine „KlangFarben“

 

Sonnabend, 31. August, 20 Uhr:

 

Torsten Harder und Frank Dittmer: Konzert für E-Cello und Orgel

 

 

Sonnabend, 28. September, 20 Uhr:

 

Jasper Libuda. Cinematic bass music. Kontrabass solo

 

 

Samstag, 26. Oktober, 20 Uhr:

 

Meiers Clan. Konzert für Saxophon-Quartett


150 Jahren Postkartengrüße: Jubiläumsausstellung im Museum für Kommunikation Berlin

Mehr als Worte

 

(Berlin/pm) - Vor ihrer Einführung am 1. Oktober 1869 noch als „unanständige Form der Mitteilung auf offenem Postblatt“ kritisiert, traf die Postkarte den Nerv der Zeit: Sie erfüllte ein Bedürfnis nach vereinfachtem und raschem Informationsaustausch. Damals wie heute veranschaulichen die Bildmotive die Mitteilung, ergänzen sie, schmücken sie aus oder ersetzen diese sogar.


Zum 150-jährigen Jubiläum beleuchtet die Kabinettausstellung Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße vom 21. August 2019 bis 5. Januar 2020 die Geschichte von Entstehung, Entwicklung und Vielfalt eines Mediums als Spiegel der Gesellschaft. Mehr als 500 Postkarten spannen den Bogen von den Vorläufern und der Hochzeit der Postkarte im Kaiserreich über Feldpostkarten, Kunstpostkarten, Propagandakarten, Postkarten in Ost und West bis zur digitalen Postkarte und Postcrossing. Welche Bedeutung die Postkarte in Zeiten von WhatsApp und Co. noch hat, zeigen Interviews mit Berliner Passant*innen. Im Fokus stehen außerdem die Praktik des Sammelns sowie ganz besondere Stücke aus der Sammlung der Museumsstiftung Post- und Telekommunikation. Diese besitzt mit über 200.000 Exemplaren eine der größten Postkartensammlungen Deutschlands. Weiterlesen

 

Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße

 

Kabinettausstellung vom 21. August 2019 bis 5. Januar 2020

 


Online-Ausstellung & Begleitprogramm
unter www.mfk-berlin.de/ausstellung-postkarte

 

 

Kuratorenführung
1. Oktober 2019, 18.30 Uhr, mit Dr. Veit Didczuneit, Ausstellungskurator und Leiter Sammlungen Museum für Kommunikation Berlin, ermäßigter Museumseintritt (Kinder frei)

 

 

Social Media
#150JahrePostkarte

 

Sonderstempel
Der Sonderstempel zur Ausstellung (Stempelnummer 16/188) ist ab dem 20. August 2019 erhältlich bei Deutsche Post AG, Niederlassung Brief Berlin 1, Sonderstempelstelle, 11508 Berlin.

 

 

Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin

 

Telefon 030 202 94 0
www.mfk-berlin.de

Verkehrsverbindungen

 

U2 Mohrenstraße, U6 Stadtmitte, Bus M48, 200, 265

Öffnungszeiten
Dienstag 9 – 20 Uhr
Mittwoch bis Freitag 9 – 17 Uhr
Sa, So, Feiertag 10 – 18 Uhr
24., 25. und 31.12. geschlossen

Eintritt

6 €, ermäßigt 3 €

 

Ermäßigter Eintritt

Studierende und Auszubildende

Teilnehmer*innen an Führungen

Gruppen ab 15 Personen

Berlinpass-Inhaber*innen


Freier Eintritt
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre
betreute Schulklassen allgemeinbildender und beruflicher Schulen
freitags von 9 – 12 Uhr für Gruppen ab 15 Personen
Refugees

 


Kinostart am 7. November 2019

2040 - WIR RETTEN DIE WELT!

Foto: Universumfilm
Foto: Universumfilm

Buch und Regie: Damon Gameau

 

 

 

Kinostart: 7. November 2019

 

Im Verleih von Universum Film

 

 

 

unterhaltsam & voller Optimismus“ Hollywood Reporter

 

 

 

„Bemerkenswert optimistisch, ohne den Ernst der Lage zu verharmlosen“

 

Greenpeace-magazin.de

 

 

 

(München/cm) - Wie könnte unsere Zukunft im Jahr 2040 aussehen? Wie können wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen, den CO2-Ausstoß begrenzen und was können wir gegen den Klimawandel tun?

 

Der preisgekrönte Filmemacher Damon Gameau begibt sich auf eine Reise um die Welt auf der Suche nach Antworten auf diese drängenden Fragen. Und er findet dabei zahlreiche erstaunliche Ansätze und bereits verfügbare Lösungen. Bis 2040 könnte das Zusammenleben auf der Erde nachhaltig verbessert werden, wenn Haushalte ihre eigene Energie herstellen, wenn der Autoverkehr durch Sharing-Modelle und selbstfahrende Autos ersetzt und Platz für Parkanlagen und Urban Gardening frei wird. Die Landwirtschaft könnte mit neuen Methoden einen erheblichen Beitrag leisten und den CO2-Spiegel in der Atmosphäre senken und auch im Meer könnten wir der akuten Bedrohung entgegenwirken. Wir müssen nur bereit sein, jetzt gemeinsam für eine bessere Welt zu arbeiten und neue Wege einzuschlagen. Mit verantwortungsvollem Handeln können wir eine lebenswertere Welt erschaffen.

 

 

 

2040 – WIR RETTEN DIE WELT! ist der neue Dokumentarfilm von Damon Gameau, der mit „Voll verzuckert“ die erfolgreichste australische Dokumentation aller Zeiten schuf und weltweit Zuschauern die Augen öffnete. Diesmal hat sich Gameau aufgemacht, um erneut auf ebenso unterhaltsame wie informative Art, eine ermutigende Zukunftsvision unseres Planeten zu kreieren – für uns und nachfolgende Generationen. 2040 – WIR RETTEN DIE WELT! feierte seine Weltpremiere im Rahmen der Berlinale 2019 in der Reihe „Generation“.

 


Alexander von Humboldt, ein Kind der Berliner Domgemeinde:

Taufe, Trauerfeier und Konzert zum 250. Geburtstag

 

(Berlin/sp) - Mit einem Festkonzert im Berliner Dom erinnern Humboldt Universität, Sing-Akademie zu Berlin und Staats- und Domchor Berlin an eines der wohl berühmtesten Mitglieder der Domgemeinde: den großen Alexander von Humboldt. GRANDES TRÓPICOS! lautet der Titel des Konzertes am 24. August um 20 Uhr, das aus Anlass seines 250. Geburtstages stattfindet.

 

Alexander von Humboldts Leben und Sterben ist eng mit dem Berliner Dom verbunden. Im ältesten, heute noch benutzbaren Kirchenbuch des Domarchives - einem 1078 Seiten dicken Folianten - findet sich der Taufeintrag des jungen Alexander‘ vom 9. Oktober 1769. Dem Taufakt wohnten damals nicht weniger als 28 Zeugen bei, darunter Prinzen, Minister und Militärs. Obwohl persönlich nicht anwesend, sondern durch seinen Hofmarschall vertreten, fand auch der Thronfolger und spätere König Friedrich Wilhelm II. als Taufzeuge Eingang in das Taufregister des Berliner Domes sowie ein Bruder Friedrichs des Großen.

 

Ebenfalls in den Quellen des Domarchives nachzulesen, ist der Bericht des Domküsters über den Trauergottesdienst, der für den fast 90jährigen Alexander von Humboldt am 10. Mai 1859 im Berliner Dom gefeiert wurde: „Das Läuten begann, als der Zug bei der Königswache angelangt war und sich von dort dem Dom näherte. Texte waren 1500 gedruckt. Nach der Feierlichkeit wurde die Leiche von einigen Kirchenbeamten bewacht, bis am Abend, ½ 10 Uhr die Leiche durch unseren Bitter und Trägern auf dem großen Leichenwagen (2 Pferde) gebracht und mit demselben nach dem Erbbegräbniß der Familie nach Tegel gebracht wurde, wo die Dienerschaft des Dahingeschiedenen die Leiche getragen und an Ort und Stelle gebracht hat.“

 

Bei dem Festkonzert im Berliner Dom am 24. August, um 20 Uhr verbinden Sing-Akademie zu Berlin und der Staats- und Domchor Berlin zwei von Humboldts Welten musikalisch miteinander: Sein Berliner Kosmos trifft auf die Klangräume des lateinamerikanischen Regenwaldes. So erklingt beispielsweise die „Humboldt Kantate“ von Mendelssohn und die legendäre venezolanische Nationalkantate „Duell zwischen Florentin und Teufel“ von Antonio Estevez.


Kinostart: 10. Oktober 2019

RONNY & KLAID

Foto: Studio Hamburg Enterprises
Foto: Studio Hamburg Enterprises

 

Regie: Erkan Acar

 

mit Franz Dinda, Sahin Eryilmaz, Xenia Assenza, Guido Broscheit, Alexander Schubert,

 

Fatih Akin, Jenny Elvers, Adrian Topol, Gedeon Burkhard

 

Deutschland 2018/2019, 121 Min.

(München/cm) - Die Berliner Buddys Ronny und Klaid versuchen mit ihrem Kiez-Kiosk über die Runden zu kommen. Während sich Ronny Hals über Kopf in die Tochter des lokalen Mafiabosses verliebt, verliert Klaid ein Vermögen an dessen Roulette-Tisch. Den beiden bleibt nur eine Woche, um das Geld auf-zutreiben und die Gangster zu bezahlen.

 

In einem Zeitungsartikel lesen sie, dass jeder zehnte Deutsche Millionär ist. Klare Sache: Es muss also nur jeder zehnte Späti-Kunde entführt werden...

 

Klingt nach einem (fast) perfekten Plan ...

 

RONNY & KLAID ist eine irrwitzige Gangster-Komödie voller deutsch-türkischem Culture Clash, temporeichem Sprachwitz und liebenswerten Charakteren. In den Hauptrollen brillieren die renommierten Schauspieler Franz Dinda (Das Boot) und Sahin Eryilmaz (Skylines, Honig im Kopf, Marija), in weiteren Rollen überzeugen Adrian Topol, Jenny Elvers, Guido Broscheit, Fatih Akin u.a.

 

Mavie Films von Aysel Yilmaz und Erkan Acar haben RONNY & KLAID gemeinsam mit Guido Broscheits Dropkick Pictures unabhängig produziert. Nach der erfolgreichen Premiere auf dem Münchner Filmfest bringt STUDIO HAMBURG ENTERPRISES RONNY & KLAID zusammen mit DER FILMVERLEIH am 10. Oktober 2019 bundesweit in die Kinos.  

 

„DEUTSCHE KOMÖDIE? GEHT DOCH!

 

Reines, pures Gold des Unsinns“

 

–kino-zeit.de

 

******************

Autorin: CINEMAIDS / Kaththrin Stammen u. Cornelia Spiering - zusammengestellt von Gert Holle - 3.08.2019

 


Thomas Eser wird neuer Direktor der Museen der Stadt Nürnberg

Sammlungsleiter Dr. Thomas Eser, künftiger Direktor der Museen der Stadt Nürnberg Foto: GNM / Dirk Messberger
Sammlungsleiter Dr. Thomas Eser, künftiger Direktor der Museen der Stadt Nürnberg Foto: GNM / Dirk Messberger

 

(Nürnberg/gnm) - Der Kunsthistoriker Dr. Thomas Eser, derzeit Sammlungsleiter für wissenschaftliche Instrumente und Medizingeschichte sowie Waffen und Jagdkultur, außerdem Leiter des Programmbereichs Sonderausstellungen am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg (GNM), wird im Frühjahr 2020 die Nachfolge von Ingrid Bierer als neuer Direktor der Museen der Stadt Nürnberg antreten.

 

Generaldirektor Prof. Dr. Daniel Hess freut sich, dass sich die Stadt Nürnberg mit Eser für einen exzellenten Wissenschaftler und erfahrenen Museumsexperten entschieden hat: „Wir gratulieren Dr. Thomas Eser von Herzen und wünschen ihm alles Gute. Zugleich bedauern wir natürlich außerordentlich, dass mit ihm ein herausragender Wissenschaftler und von allen geschätzter Kollege unser Haus verlassen wird.“

 

Eser studierte Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Landesgeschichte an der Universität Augsburg. Seine wissenschaftliche Karriere begann er 1995 als Volontär in der Graphischen Sammlung des GNM. Seither hat er zahlreiche Ausstellungen und Forschungsprojekte verantwortet, unter anderem die großen Sonderausstellungen „Quasi Centrum Europae“ zum 150. Jubiläum des GNM 2002, „Der frühe Dürer“ im Jahr 2012 und „Luther, Kolumbus und die Folgen“ im Reformations-Jubiläumsjahr 2017. Seit 2011 leitet Eser die Sammlung „Wissenschaftliche Instrumente und Medizingeschichte, Waffen und Jagdkultur“, zu der u.a. der berühmte Behaim-Globus gehört. Seit 2018 verantwortet Eser außerdem den Programmbereich Sonderausstellungen.

 

Mit sieben Museen, zwei historischen Sehenswürdigkeiten und verschiedenen kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen verwahrt der Verbund der Museen der Stadt Nürnberg wichtige Zeugnisse der Nürnberger Stadtgeschichte. Ihnen wird Eser künftig vorstehen.

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ zu Gast in der Kirche Eldena:

Ein Kinofilm über den wohl ungewöhnlichsten Rabbiner der Welt: William Wolf

 

(Grabow/Rostock/cme) - Zum 8. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke Berührt und diskutiert“ emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. In der Kirche Eldena (Landkreis Ludwigslust Parchim) wird am Freitag, 2. August der Kinofilm „Rabbi Wolf“. „Unsere Kirchengemeinde Eldena-Gorlosen lädt alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Pastorin Christine Nagel-Bienengräber. „Beginn ist um 20 Uhr, nach dem Film kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

 

Zum Inhalt: William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff. Der Film zeigt den turbulenten Alltag von Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland. Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

 

 

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, den beteiligten Kirchengemeinden, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“, der Initiative Wir – Erfolg braucht Vielfalt und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert. Unterstützt wird das Projekt von den Programmen „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Europäischen Sozialfonds sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung.

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ zeigt den Kinofilm:

„Von Menschen und Göttern“ in der Klosterkirche Wanzka

 

(Rödlin/Rostock/cme) - Zum 8. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke Berührt und diskutiert“ emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. In der Klosterkirche Wanzka (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wird am Donnerstag, 1. August, der französische Kinofilm „Von Menschen und Göttern“. „Unsere Kirchengemeinde Rödlin-Warbende lädt alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Pastor Dirk Fey. „Beginn ist um 20 Uhr, nach dem Film kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

 

Zum Inhalt: Die Geschichte spielt in Algerien und zeigt, wie neun französische Trappistenmönche ihrem Tagewerk nachgehen. Mit den Hühnern stehen sie auf, und mit der letzten Abendsonne gehen sie zu Bett. Sie singen und beten und schweigen. Sie bestellen ihr Feld oder kümmern sich wie Bruder Luc (Michael Lonsdale) auf ihrer Krankenstation um die muslimische Dorfbevölkerung. Die Mönche scheinen ihren Frieden gefunden zu haben, doch der Schein trügt. Eine seltsame Unruhe legt sich über ihren Alltag, eine Scheibe zerbricht, Misshelligkeiten nehmen zu, es gibt Vorahnungen und Vorgefühle. Es ist das Jahr 1993, in Algerien herrscht Bürgerkrieg. Als sich die politische Stimmung im Land aber immer mehr aufheizt und eine fundamentalistische Gruppe von Islamisten alle Ausländer auffordert, das Land zu verlassen, laufen die Mönche Gefahr, ihr Leben zu verlieren. Für sie stellt sich die Frage, ob sie den Forderungen der Islamisten Folge leisten sollen.

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, den beteiligten Kirchengemeinden, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“, der Initiative Wir – Erfolg braucht Vielfalt und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert.

 

Unterstützt wird das Projekt von den Programmen „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Europäischen Sozialfonds sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung.

 

 

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 


Ab Dezember 2019 neue Familien-Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz Speyer

Der Grüffelo kommt!

 

(Speyer/pm) - Ab 22. Dezember 2019 zeigt das Historische Museum der Pfalz eine neue Familien-Ausstellung. „Der Grüffelo - Die Ausstellung“ widmet sich dem von Julia Donaldson in humorvollen Reimen verfassten und von Axel Scheffler farbenfroh und detailreich illustrierten Kinderbuch „Der Grüffelo“. Die Geschichte vom schauerlichen Grüffelo-Monster mit einer giftigen Warze auf der Nase und Stacheln am Rücken und der schlauen und mutigen Maus wird in der fantasievollen Ausstellungsinszenierung nacherzählt. Verschiedene Vermittlungsstationen entlang des Ausstellungsparcours laden die kleinen Besucher zum Verkleiden, Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen ein. Biographische Informationen und eine Zusammenstellung von Original-Grafiken geben einen Einblick in das vielseitige künstlerische Werk Schefflers und seine Entwicklung zu einem der erfolgreichsten Bilderbuch-Illustratoren weltweit.

 

Das Kinderbuch „Der Grüffelo“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Es erschien 1999 und erfreut sich seitdem großer internationaler Beliebtheit. In der bis zum 5. Mai 2019 im Historischen Museum der Pfalz präsentierten Familien-Ausstellung „Das Sams und die Helden der Kinderbücher“ war dem Grüffelo bereits ein Raum mit Original-Illustrationen von Axel Scheffler gewidmet, der sich zum Publikumsmagneten entwickelte. Gleichzeitig feiert das Junge Museum Speyer - das JUMUS - in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Es wurde 1999 als erstes Kindermuseum in Rheinland-Pfalz gegründet und hat sich seitdem auf die kindgerechte Vermittlung von Ausstellungsthemen spezialisiert.

 

Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni 2020 zu sehen. Das Historische Museum der Pfalz hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, an Feiertagen auch montags geöffnet. Weitere Informationen unter www.grueffelo-ausstellung.de


Die Geschichte hinter dem Objekt erzählt

Die Ayler Madonna. Bildnachweis: Museum am Dom. Foto: bt
Die Ayler Madonna. Bildnachweis: Museum am Dom. Foto: bt

 

(Trier/bt) – Museen stecken voller spannender Geschichten – man muss nur wissen, wie sie zu lesen sind. Jedes Objekt kann mehr über seine Entstehungszeit und -umstände erzählen, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die neue Veranstaltungsreihe im Museum am Dom widmet sich in jeweils 60-minütigen Führungen oder Vorträgen der verborgenen „Geschichte hinter dem Objekt“, so der Titel der Reihe.

 

Der erste Termin ist am Freitag, 5. Juli, um 14.30 Uhr. Dr. Jürgen von Ahn, Kunsthistoriker an der Universität Trier, spricht über das Thema "Zwischen Götzenbild und Gnadenfigur. Der schmale Grat der Bildverehrung im Mittelalter". Als exemplarisches Beispiel dient die sogenannte Ayler Madonna – eine Holzfigur der thronenden Muttergottes, die wohl um 1000 entstanden ist und damit zu den frühesten noch erhaltenen vollplastischen Heiligenbildern zählt. Weshalb die Christen zunächst figürliche Heiligendarstellungen vermieden hatten und was sich um das Jahr 1000 an dieser Tradition änderte, wird unter anderem beleuchtet.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Die Veranstaltungen finden im Museum am Dom, Bischof-Stein-Platz 1 in 54290 Trier, statt. Eine Anmeldung wird erbeten unter 0651-7105-255 oder per E-Mail an museum(at)bistum-trier.de. Weitere Informationen gibt es auf www.bistum-trier.de/museum. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 €.