Kulturnachrichten

16.01.2020

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


Große Besucherresonanz auf Ausstellungen Medicus und Grüffelo in Speyer

2019 besuchten über 180.000 Besucher das Historische Museum der Pfalz

 

(Speyer/pm) - Mit einem großen Besucherandrang starteten die aktuellen Sonderausstellungen „Medicus – Die Macht des Wissens“ und „Der Grüffelo – Die Ausstellung“ im Historischen Museum der Pfalz in den Januar. Mehr als 20.000 Menschen strömten in den ersten 4 Wochen in die Ausstellung zur Kulturgeschichte der Medizin, über 16.000 Besucher zählte die Familienausstellung rund um den Grüffelo bereits nach drei Wochen.
Im Jahr 2019 besuchten insgesamt 181.962 Menschen die Sonder- und Sammlungsausstellungen im Historischen Museum der Pfalz. „Ausschlaggebend für den erneut sehr großen Besucherzuspruch war unser vielseitiges Sonderausstellungsprogramm, das Angebote für alle Altersgruppen und Interessenlagen machte. Die Präsentation hochkarätiger originaler Exponate im kulturgeschichtlichen Kontext übt eine ungebrochene Faszination auf die Menschen aus. Aber auch unser Junges Museum trägt mit seinen Familienausstellungen maßgeblich zum Erfolg bei und schreibt im 20. Jahr seit der Gründung seine Erfolgsgeschichte weiter “, so Direktor Alexander Schubert.

 

Weiterhin muss das Museum aufgrund des Sanierungsstaus im Erweiterungsbau auf wichtige Räumlichkeiten verzichten. Damit einher geht auch die Schließung bedeutender Teile der ständigen Sammlungen und der Wegfall wichtiger Arbeits- und Werkstatträume. Dies zu kompensieren und die Attraktivität und Strahlkraft des Museums aufrecht zu erhalten, sei eine kaum zu überschätzende Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so Schubert. Trotz eingeschränkter Möglichkeiten behaupte das Museum mit seinem breiten Ausstellungsangebot weiterhin einen ganz bedeutenden Platz innerhalb der deutschen Museumslandschaft.
Die zum 80. Geburtstag des Kinderbuchautors Paul Maar initiierte Sonderausstellung „Das Sams und die Helden der Kinderbücher“ wurde bis 5. Mai 2019 gezeigt und sorgte mit rund 95.000 Besuchern für einen großen Erfolg.
Am 12. Januar endete die Ausstellung „Marilyn Monroe. Die Unbekannte“. Die Faszination für die Hollywood-Idol Marilyn Monroe und das Interesse der Besucher an den 400 Zeitzeugnissen, darunter viele Originale aus dem Privatnachlass der Schauspielerin, war groß. Insgesamt sahen rund 65.000 Menschen die Ausstellung.

 

Noch bis zum 15. März 2020 präsentiert das Museum die regionalgeschichtliche Ausstellung „Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike“. Die Ausstellung stellt den römischen Kaiser Flavius Valentinianus in den Fokus der Betrachtung. Unter seiner Herrschaft erlebten die Region an Rhein und Mosel eine Zeit des Wohlstands und der Stabilität bevor im 5. Jahrhundert diese Blütezeit zu Ende ging. Die Ausstellung zog bislang über 30.000 Interessierte an.
„Rendezvous - Frankreichs Militär in der Pfalz 1945-1999“ ist der Titel der Ausstellung, die am 8. Mai 2020 zum 75sten Jahrestages des Kriegsendes 1945 beginnt.
Das Historische Museum der Pfalz nimmt dies zum Anlass, in einer Kabinettausstellung auf einen besonderen Aspekt der pfälzischen Nachkriegsgeschichte einzugehen: die Aussöhnung mit dem französischen Nachbarn nach dem Zweiten Weltkrieg in Speyer und der gesamten Pfalz.
Die Vorbereitungen für die nächste große Sonderausstellung im Jahr 2020 sind bereits angelaufen: „Reise unter die Erde - Zu Besuch bei Maulwurf, Hummel und Regenwurm“ ist der Titel der nächsten Schau, die ab Oktober 2020 sich um die Themen Erde, Klima und Leben auf und unter der Erde beschäftigen wird.

 

Das Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen auch über Sonderöffnungszeiten unter www.museum.speyer.de.


20 Jahre Museumsnacht in der Fondation Beyeler – 2020 mit zwei Highlights:

Das «singende Museum» und Donata Wenders‘ Sketches on a Movie Set

Mile Long Opera, Performance at The Highline New York, Directed by Elizabeth Diller and Lynsey Peisinger, Photo by Timothy Schenck;
Filmstill: ’TWO OR THREE THINGS I KNOW ABOUT EDWARD HOPPER‘ by Wim Wenders, 2020 © Road Movies

 

(Basel/fb) - Seit 20 Jahren erfreut sich die Museumsnacht grosser Beliebtheit, von Anfang an war die Fondation Beyeler dabei. Zur Ausstellung «Resonating Spaces», die nur noch bis zum 26. Januar zu sehen ist, verwandelt sich das Museum zum immersiven Klangerlebnis. Die Besuchenden sind eingeladen mitzusingen, wenn die Performerin Lynsey Peisinger die Fondation Beyeler für eine Nacht in ein singendes Museum verwandelt.

 

Am 26. Januar eröffnet die Fondation Beyeler in Basel ihre Frühlingsausstellung, die sich einer Ikone der Malerei des 20. Jahrhunderts widmet: Edward Hopper (1882–1967). Die Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Whitney Museum of American Art, New York, entstanden ist, vereint Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen des berühmten amerikanischen Malers und setzt einen Schwerpunkt auf seine Darstellung weitläufiger amerikanischer Landschaften und Stadtansichten. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist Wim Wenders’ 3D-Filminstallation Two or Three Things I Know About Edward Hopper, die von Hoppers «American Spirit» inspiriert ist.

 

Zur Museumsnacht wird Donata Wenders mit «Sketches on a Movie Set» fotografisch auf die neue Arbeit ihres Partners Wim Wenders in der Fondation Beyeler einstimmen. Ihre Bewegtbild-Collage wird im Bistro BEY ab 18 Uhr zu sehen sein. Von 19.30–20.15 Uhr wird Wim Wenders zudem Bücher signieren.

 

Während das gerade neu eröffnete Beyeler Restaurant im Park mit amerikanischen Snacks wie leckeren Hamburgern auf die bevorstehende Frühlingsausstellung «Edward Hopper» (ab 26.1.) einstimmt, werden im Bistro BEY amerikanische Drinks gereicht.

 

Programm

 

Kurzführungen Ausstellung «Resonating Spaces»

 

(D) 18–22 Uhr Kurzführung jede halbe Stunde

 

(FR) 18.15, 20.15 visites guidées

 

(EN) 19.15, 21.15 guided tours

 

(HI) 19.15 Hindi 

 

(HU) 20.15 Ungarisch

 

(NL) 20.30 Niederländisch

 

(AR) 21.00 Arabisch

 

(ES) 21.15 visita guidada

 

(IT) 22.15 visita guidata

 

 

Taschenlampen-Führungen

 

24.00, 01.00, 01.30

 

Mit der Taschenlampe und Glühwein auf Entdeckungstour rund ums Museum.

 

 

 

Interact!

 

18–24 Uhr

 

An fünf interaktiven Stationen laden Junge Kunstinteressierte ein Kunst auf neue Art zu erleben.

 

 

 

Workshop «Tape-Art»

 

18–24 Uhr

 

Mit einem endlos langen Klebeband werden bunte Fantasieräume erschaffen.

 

 

 

Workshop «Zeichnen in 3D»

 

18–24 Uhr

 

Wir entführen die Linie vom Papier in den Raum und zeichnen mit weichem Draht Formen in die Luft.

 

 

 

Workshop «Das Singende Museum»

 

18–24 Uhr

 

Performerin Lynsey Peisinger verwandelt die Fondation Beyeler für eine Nacht in ein singendes Museum.

 

 

 

«Sketches on a Movie Set», Präsentation von Donata Wenders im Bistro BEY
18–24 Uhr
Donata Wenders zeigt ihre Bewegtbild-Collage zur Einstimmung auf den Wim-Wenders-Film anlässlich der Ausstellung «Edward Hopper». Von 19.30–20.15 Uhr wird Wim Wenders zudem Bücher signieren.

 

 

 

Essen und Trinken

 

American Bar, American Snacks, American Hamburger, American Cocktails

 

 

 

Weitere Auskünfte:

 

Silke Kellner-Mergenthaler

 

Head of Communications

 

Tel. + 41 (0)61 645 97 21, presse@fondationbeyeler.ch, www.fondationbeyeler.ch

 

Fondation Beyeler, Beyeler Museum AG, Baselstrasse 77, CH-4125 Riehen

 

 

 

Öffnungszeiten der Fondation Beyeler: täglich 10.00–18.00 Uhr, mittwochs bis 20.00 Uhr


Ausstellung zu Marilyn Monroe im Historischen Museum der Pfalz beendet

Leinwandstar verlässt Speyer


 

(Speyer/pm) - Am vergangenen Sonntag endete die Ausstellung „Marilyn Monroe. Die Unbekannte“ im Historischen Museum der Pfalz Speyer. Rund 65.000 Besucher ließen sich in den Bann der unvergessenen Schauspielerin und Stil-Ikone ziehen, unter ihnen der bekannte Showmaster und Moderator Frank Elstner sowie Ministerpräsident a.D. Bernhard Vogel. Wegen der Begeisterung der Besucher für die ungewöhnlichen Einblicke in das Leben des Hollywood-Stars wurde die Schau bis zum 12. Januar 2020 verlängert.
„Mit der biographischen Ausstellung zu Marilyn Monroe haben wir uns als Kulturhistorisches Museum auf ungewohntes Terrain begeben. Der Blick auf eine herausragende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts bot zugleich die Gelegenheit, spannende politische Zeitumstände in den USA, wie etwa Kennedys Präsidentschaft, den Korea-Krieg, die McCarthy-Ära, die Rassentrennung oder auch generell das Geschlechterverhältnis in den 50er Jahren zu beleuchten“, so Direktor Alexander Schubert.
Die Ausstellung zeigte auf 1000 Quadratmetern rund 400 Exponate, darunter viele Objekte aus dem Nachlass der Leinwand-Legende, die tiefen Einblick in ihr Privatleben gaben: Zu den ganz persönlichen Exponaten zählen Marilyn Monroes Terminkalender von 1961 mit privaten Aufzeichnungen, aber auch Schuhe, Kleidungsstücke, private Fotoaufnahmen, Zeichnungen und Briefe.

 

Der Großteil der Objekte stammte aus der exklusiven Privatsammlung von Ted Stampfer, der weltweit in Art und Zusammenstellung größten Sammlung.
Als letztes Objekt kam eines der berühmtesten Porträts von Marilyn Monroe nach Speyer: das Wilhelm-Hack Museum Ludwigshafen lieh dem Historischen Museum der Pfalz für die letzten sechs Wochen eine der weltbekannten originalen Siebdruckgrafiken von Andy Warhol aus.
Und nicht zuletzt konnte im Rahmen der Ausstellungsarbeiten eine biografische Lücke im Leben des deutschen Fotografen Manfred Linus Kreiner geschlossen werden, der 1959 während der Werbetour in Chicago zu dem Film „Manche mögen‘s heiß“ einzigartige Bilder von Marilyn Monroe machen durfte. War bis 2019 die genaue Herkunft des Fotografen unbekannt, konnte das Museum mit Hilfe des Stadtarchivs Speyer belegen, dass er 1926 in Speyer geboren wurde.
Das Begleitprogramm zur Ausstellung reichte von einem Monroe-Filmabend im Wohnzimmer der Speyerer Oberbürgermeisterin über Sonderaufführungen des Billy Wilder-Klassikers „Manche mögen`s heiß“ in Kooperation mit dem Cineplex-Kino über Fachvorträge im Historischen Museum der Pfalz bis zum Schminkkurs „Schön wie Marilyn“ mit der VHS Speyer.

 

 

 

Aktuelles Programm und Öffnungszeiten
Noch bis zum 14. Juni zeigt das Historische Museum der Pfalz die interaktive Schau für Familien „Der Grüffelo – Die Ausstellung“ und bis zum 21. Juni die kulturhistorische Ausstellung „Der Medicus – Die Macht des Wissens“.
Das Historische Museum der Pfalz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, an Feiertagen auch montags. Weitere Informationen unter www.museum.speyer.de.

 


Diözesanmuseum Paderborn feiert 2020 den Star des flämischen Barock mit großer Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ ­

Rubens kommt!

Peter Paul Rubens, Beweinung Christi, um 1612, LIECHTENSTEIN, The Princely Collections, Vaduz-Vienna
Peter Paul Rubens, Beweinung Christi, um 1612, LIECHTENSTEIN, The Princely Collections, Vaduz-Vienna

 

(Paderborn/pm) - Er revolutionierte mit seinen neuartigen Bildideen nicht nur die Malerei, sondern auch die Bildhauerkunst des 17./18. Jahrhunderts in ganz Nord- und Mitteleuropa nachhaltig: Peter Paul Rubens, der in Antwerpen einer weit über die Grenzen der Metropole hin ausstrahlenden Werkstatt vorstand. Ab dem 29. Mai widmet das Diözesanmuseum Paderborn dem Star des flämischen Barock eine große Sonderausstellung. Ausgehend von der umfangreichen Neuausstattung des Paderborner Doms, die sich flämischen Künstlern aus dem direkten Umfeld Rubens‘ verdankt, nimmt die Schau jene bedeutenden Innovationen in Architektur und Kirchenausstattung der Zeit in den Blick, die sich mit dem Wirken des Meisters verbinden.

 

 

Hochkarätige Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen dokumentieren die Verbreitungs- und Erfolgsgeschichte der Kunst der südlichen Niederlande und zeigen, dass die Migration von Künstlern ein bedeutender Motor für die Ausbreitung des Barock war. Zu sehen sein werden Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken von der Hand Rubens‘ und seiner Künstlerkollegen unter anderem aus Antwerpen, Amsterdam, London, Marseille, Wien, Salzburg und Frankfurt. Vor allem in den virtuosen, so noch nie gezeigten Skizzen und Bozzetti vermittelt die Ausstellung einen unmittelbaren Zugang zur schöpferischen Kraft – der prima idea – der genialen Barockkünstler, der die Besucher so ganz nahe kommen können. Auch im Bereich der Skulptur gilt Rubens als bedeutender Impulsgeber, wie seine teilweise engen Kooperationen mit zahlreichen Bildhauern der Zeit belegen, die in der Schau dokumentiert werden.

 

Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben. Hierzu zählt auch das bedeutende barocke Hochaltarbild des Paderborner Doms, das im Krieg völlig zerstört wurde und nach aufwendiger Restaurierung und Zusammensetzung der Fragmente pünktlich zur Ausstellung wieder in neuem Glanz erstrahlen wird.

 

Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich der Aktualität des Barock. Sie zeigt Tendenzen der Gegenwartskunst, die auf unterschiedliche Weise Konzepte und Wahrnehmungsweisen der barocken Kunst aufgreifen. Ausgewählte Arbeiten von Gerhard Richter und Tony Cragg werden hier ebenso zu sehen sein wie virtuose Videoarbeiten des belgischen Künstlers Hans Op de Beeck.

 

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.

 

Zur Ausstellung werden ein umfangreiches Führungs- und Begleitprogramm sowie ein Audioguide für Erwachsene und Kinder angeboten. Ein reich bebilderter Katalog erscheint im Michael Imhof-Verlag Petersberg.

 

Gerhard Richter, „Ausschnitt (Makart)“, 1971 Öl auf Leinwand, 200 x 200 cm, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher
Gerhard Richter, „Ausschnitt (Makart)“, 1971 Öl auf Leinwand, 200 x 200 cm, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher
Maria Magdalena: Fragment der „Kreuzigung Christi“, bez.: Anton Willemßens invent Ao. 1656, vom zerstörten Seitenaltar des Paderborner Doms © Diözesanmuseum Paderborn, Foto: Ansgar Hoffmann
Maria Magdalena: Fragment der „Kreuzigung Christi“, bez.: Anton Willemßens invent Ao. 1656, vom zerstörten Seitenaltar des Paderborner Doms © Diözesanmuseum Paderborn, Foto: Ansgar Hoffmann


Das Bundesjugendorchester spielt Beethovens 5. Sinfonie in Bonn

© Selina Pfrüner
© Selina Pfrüner

 

 

(Bonn/pm) - Beethoven war ein politisch aktiver Komponist, der den Ruf der Revolution aus dem Frankreich benachbarten Rheinland ins seinerzeit konservative und feudal geprägte Wien trug. Dabei versprach er sich von der napoleonischen Ära sowohl einen politischen Fortschritt als auch mehr Freiheiten. Am 12. Januar stellt Dirigent Lothar Zagrosek zwei zentrale Werke Beethovens dem Orchesterstück „Tenebrae“ (1966/67) von Klaus Huber gegenüber, einem Vertreter des sogenannten „kritischen Komponierens“. Zudem feiert bei dieser Tournee die Auftragskomposition „Rush“ für großes Orchester, verstärktes Ensemble und Elektronik des Kölner Komponisten Sergej Maingardt seine Premiere. Ein weiteres Highlight: der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) zeichnet das Bundesjugendorchester an diesem Abend mit dem renommierten Branchenpreis „Bestes Konzertprogramm“ für die Saison 2019/2020 aus. „Die Projekte der Spielzeit 2019/20 sind beispielhaft für die programmatische Arbeit des Bundesjugendorchesters, das sein Repertoire stets erweitert und in besondere Kontexte gebettet, die Kompositionen in ihrer musik- und gesellschaftsgeschichtlichen Relevanz erfahrbar machen“, begründet Clemens Scheuch, DMV-Vize-Präsident und E-Ausschuss-Vorsitzender die Entscheidung der Jury. 

 

Das Bundesjugendorchester ist Deutschlands jüngstes Spitzenorchester für Nachwuchsmusiker im Alter von 14 bis 19 Jahren und das Patenorchester der Berliner Philharmoniker. Es wurde 1969 vom Deutschen Musikrat gegründet. Dirigenten wie Gerd Albrecht, Gustavo Dudamel oder Kirill Petrenko standen hier bereits am Pult. Seit 2018 ist Sir Simon Rattle Ehrendirigent. Die jungen Musiker qualifizieren sich mit einem Probespiel für die Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester. Während der Arbeitsphasen erarbeiten sie anspruchsvolle Kompositionen, darunter auch zeitgenössische Werke und Uraufführungen. Tourneen führten das Orchester durch ganz Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Im September 2017 begleitete es die Gründung des nationalen ukrainischen Jugendorchesters in der Ukraine, im Januar 2018 tourte es durch Indien, 2019 durch Südafrika. Hauptförderer des Bundesjugendorchesters sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die DekaBank Deutsche Girozentrale, die Daimler AG, die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, die Stadt Bonn, die Deutschen Orchestervereinigung, die Stiftung Bundesjugendorchester und viele private Förderer.

 

Die Aktivitäten des Orchesters zum Beethovenjahr 2020 werden gefördert durch BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung  für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreis. Für die Projekte zum Beethoven-Jubiläum haben sich die Institutionen Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik und Bundesjugendorchester des Deutschen Musikrats zusammengeschlossen. 

 

Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der Dachverband des Musiklebens in Deutschland und Träger zahlreicher Förderprojekte. Die Organisation fügt sich zusammen aus dem Deutscher Musikrat e.V. sowie der Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und vertritt die Interessen von rund 14 Millionen Musizierenden. Das Generalsekretariat des Vereins in Berlin steht für das musikpolitische Wirken des Verbands mit seinen rund 100 Mitgliedorganisationen und 16 Landesmusikräten. Die Projektgesellschaft in Bonn organisiert die zwölf langfristig angelegten Projekte: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Bundesjazzorchester, Bundesjugendorchester, Deutscher Chorwettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ), Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik, Jugend jazzt, Jugend musiziert und PopCamp. Der DMR wurde 1953 gegründet, hat sich als Mitglied der UNESCO in seinem Handeln der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. 

 

Weitere Informationen unter bundesjugendorchester.de oder unter musikrat.de.

 

Konzerte:
12. Jan. Bonn Aula der Universität
14. Jan. Koblenz Eichendorff-Gymnasium (SchoolSession)
16. Jan. Aschaffenburg Stadthalle am Schloss
17. Jan. Lörrach Veranstaltungszentrum Burghof
18. Jan. Verona (IT) Teatro Ristori
19.
Jan. Udine (IT) Teatro Nuovo Giovanni
20. Jan. Udine (IT) Teatro Nuovo Giovanni (SchoolSession)
20.
Jan. Maribor (SLO) Narodni dom / Kulturhaus

 

 

Dirigent:
Lothar Zagrosek

 

Programm:
Ludwig van Beethoven Fidelio-Ouvertüre E-Dur op. 72 (1814)
Klaus Huber Tenebrae für großes Orchester (1966-67)
Sergej Maingardt „Rush“ für großes Orchester, verstärktes Ensemble und Elektronik, Auftragswerk des Deutschen Musikrats (2020)
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (1808)

 


14. FEBRUAR – 17. mai 2020 - HALLE FÜR AKTUELLE KUNST

jetzt! JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND

 

(Hamburg/dth) - Kein künstlerisches Medium hat so viele positive wie negative Zuschreibungen erlebt wie die Malerei. Mit dem Ausstellungsprojekt JETZT! JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND unternehmen das Kunstmuseum Bonn, das Museum Wiesbaden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser und die Deichtorhallen Hamburg den Versuch, den aktuellen Stand des Mediums zu bestimmen. Ziel ist es, einen gültigen Querschnitt durch die junge, in Deutschland entstandene Malerei zu geben und dabei alle Erscheinungsformen des Mediums ohne konzeptuelle oder ideologische Einschränkungen zu berücksichtigen. Im Kunstmuseum Bonn, dem Museum Wiesbaden und den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser wurden alle teilnehmenden Künstler*innen mit jeweils mindestens drei Arbeiten parallel ausgestellt; eine Auswahl mit über 150 Werken ist ab dem 14. Februar 2020 in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen.

Drei zentrale Prämissen leiten dieses Ausstellungsprojekt: Erstens geht es um die Malerei als Bild, also nicht um installative oder multimediale Erweiterungen des Mediums. Die zweite Prämisse betrifft das Alter der Teilnehmer*innen und konzentriert sich auf die Generation der seit den späten 1970er-Jahren geborenen Künstler*innen. Die dritte Voraussetzung betrifft den geografischen Rahmen der Ausstellung. Dass dieser sich auf Deutschland beschränkt, resultiert allein aus der Notwendigkeit, das Untersuchungsgebiet überschaubar zu halten. In einer umfangreichen Recherche wurde neben der eigenen kuratorischen Kompetenz auch auf die Expertise von arrivierten Maler*innen, Kolleg*innen, Kunsthochschulen und Kunstkritiker*innen zurückgegriffen.

Künstler*innen:
Mona Ardeleanu, Israel Aten, Paula Baader, Lydia Balke, Cornelia Baltes, Jagoda Bednarsky, Viola Bittl, Peppi Bottrop, Andreas Breunig, Paul Czerlitzki, Benjamin Dittrich, Jens Einhorn, Jenny Forster, Pius Fox, Max Frintrop, Sabrina Fritsch, Ina Gerken, Fabian Ginsberg, Gregor Gleiwitz, Lukas Glinkowski, Sebastian Gögel, Henriette Grahnert, Dana Greiner, Vivian Greven, Toulu Hassani, Sabrina Haunsperg, Franziska Holstein, Aneta Kajzer, Sumi Kim, Maximilian Kirmse, Li-Wen Kuo, David Lehmann, Benedikt Leonhardt, Florian Meisenberg, Monika Michalko, Hannes Michanek, Simon Modersohn, Bastian Muhr, Anna Nero, Moritz Neuhoff, Vera Palme, Alexander Pröpster, Franziska Reinbothe, Daniel Rossi, Markus Saile, Moritz Schleime, Jana Schröder, Daniel Schubert, Kristina Schuldt, Alicia Viebrock, Stefan Vogel, Jonas Weichsel, Tristan Wilczek

Kurator*innen:
Prof. Dr. Stephan Berg (Intendant, Kunstmuseum Bonn), Dr. Frédéric Bußmann (Direktor, Kunstsammlungen Chemnitz), Dr. Jörg Daur (Stellv. Direktor, Museum Wiesbaden), Dr. Alexander Klar (ehem. Direktor, Museum Wiesbaden, jetzt Kunsthalle Hamburg), Anja Richter (Kuratorin, Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser), Lea Schäfer (Wiss. Volontärin, Museum Wiesbaden), Dr. Christoph Schreier (ehem. stellvertretender Direktor, Kunstmuseum Bonn)

 

14. FEBRUAR – 17. mai 2020 HALLE FÜR AKTUELLE KUNST

QUADRO KERSTIN BRÄTSCH – KATI HECK STEFANIE HEINZE – LAURA LINK

 

Ergänzend zur Ausstellung JETZT! JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND wurden für die Kabinettausstellung QUADRO von einem erweiterten Malereibegriff ausgehend mit Kerstin Brätsch, Kati Heck, Stefanie Heinze und Laura Link vier herausragende malerische Positionen der Gegenwart ausgewählt.

KERSTIN BRÄTSCH beschäftigt sich in ihrem vielseitigen OEuvre mit den Einflüssen digitaler Techniken auf die Malerei. Hierbei entstehen großformatige Wandtapeten, raumspezifische Installationen, Performances und Videos, in denen Brätsch das Verhältnis von Malerei und Subjektivität erforscht.

Die monumentalen Bilder KATI HECKs bestechen durch einen humorvollen Stilmix aus fotorealistisch dargestellten Figuren, zeichnerischen und sprachlichen Elementen. Bei STEFANIE HEINZE wird die Leinwand zum experimentellen Raum der Freiheit und des Ausprobierens. Den Ausgangspunkt ihrer großformatigen Gemälde, in der sich phantasievolle Figuren und anthropomorphe Formen versammeln, bilden Themen wie Sexualität und soziale Zugehörigkeit.

LAURA LINK zeigt in ihren eindringlichen Inszenierungen von Körper-, Tier- und Pflanzenwelten das, was gewöhnlich verborgen bleibt. Link versucht, dem Ausgeschlossenen in der Gesellschaft in ihren gro.formatigen Bildern ein Gesicht zu geben. So oszillieren ihre Arbeiten zwischen unaufhaltsamer Vergänglichkeit und eindrucksvoller Lebensfülle.

Kurator
Prof. Dr. Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg

 

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ERÖFFNUNG BEIDER AUSSTELLUNGEN
Donnerstag, 13. Februar 2020 ab 19 Uhr. Eintritt frei
Es sprechen Prof. Dr. Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg, und Dr. Christoph Schreier, Co-Kurator der Ausstellung JETZT! JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND.
In Anwesenheit vieler Künstler*innen.

KATALOG
Zur Ausstellung JETZT! JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND ist eine umfassende Publikation im Hirmer Verlag erschienen. Beiträge von Stephan Berg, Alexander Klar, Anja Richter, Lea Schäfer, Christoph Schreier u. a. 300 Seiten, 200 Abbildungen in Farbe, 24 × 30 cm, gebunden, 45 Euro.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr


DEICHTORHALLEN HAMBURG STELLEN AUSSTELLUNGSPROGRAMM FÜR 2020 VOR

Foto: Henning Rogge/Deichtorhallen Hamburg
Foto: Henning Rogge/Deichtorhallen Hamburg


 

 

 

(Hamburg/dth) - Auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2019 blickten am heutigen Vormittag Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen und der Kaufmännische Direktor, Bert Antonius Kaufmann zurück. »Rund 275.000 Besucher haben unsere Ausstellungen im 30-jährigen Jubiläumsjahr gesehen«, erläuterte Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen.

Das Spektrum reichte von HYPER! A JOURNEY INTO ART AND MUSIC bis zum Frühwerk der Künstler Baselitz, Richter, Polke, Kiefer, der mit über 60.000 Besuchern und 500 Führungen erfolgreichsten Ausstellung in 2019. Im Haus der Photographie waren vor allem gesellschaftlich-menschliche Themen in den Ausstellungen von Michael Wolf, Lauren Greenfield, Walter Schels und Paolo Pellegrin präsent. Dem künstlerischen Genre Video wurde in einer Schau zur Videokunst in Hamburg in der Sammlung Falckenberg Respekt gezollt, bevor die aktuell noch bis zum 24. Mai 2020 laufende Ausstellung der Installationen zum 25-jährigen Sammlungsjubiläum mit prominenten Gästen wie dem US-Schauspieler Matt Dillon und der Sammlerin Julia Stoschek eröffnet wurde.

Mit großem Erfolg verläuft weiterhin die Tournee der Ausstellung SAUL LEITER in Europa. Nach London, Antwerpen, Frankfurt und Wien hat die Ausstellung 2019 in München Station gemacht. Sie wurde bisher von über 190.000 Besucher gesehen. Die Ausstellung SPACE. STREET. LIFE. PHOTOGRAPHY ist ebenfalls auf Wanderschaft und nach Wien in 2020 im Fotomuseum in Winterthur präsent. Auch die Ausstellung von Ute Mahler und Werner Mahler ist vom Haus der Photographie ausgehend nach Den Haag gewandert und wird in 2020 in der Kunsthalle Rostock zu sehen sein.


AUSSTELLUNGEN 2020
»Das Ausstellungsprogramm der Deichtorhallen startet in 2020 mit der Fortsetzung großer Malerei-Ausstellungen«, so Dirk Luckow zum Auftakt der Programmvorstellung. Auf die Überblicksschau des Frühwerks der »Alten Meister«, Baselitz, Richter, Polke, Kiefer folgen zwei Ausstellungen mit aktueller Malerei. Die Ausstellung JETZT! JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND stellt in Kooperation mit den Kunstmuseen Bonn, Wiesbaden und Chemnitz eine Bestandsaufnahme der Malerei aus Deutschland mit 53 Künstler*innen vor. Parallel werden mit Kerstin Brätsch, Kati Heck, Stefanie Heinze und Laura Link vier weitere herausragende malerische Positionen in der Ausstellung QUADRO vom 14. Februar bis 17. Mai 2020 präsentiert.

Drei international erfolgreichen Künstler*innen wird in 2020 eine umfangreiche Einzelpräsentation ausgerichtet:
Auf 3.200 qm breitet der US-amerikanische Künstler Tom Sachs sein SPACE PROGRAM 4 – SELTENE ERDEN. Das interaktive Projekt kreist vom 19. Juni bis 27. September 2020 auf ironische Weise um den amerikanischen Imperialismus, um Technologie-Begeisterung und kontakariert es mit der gleichzeitigen Suche nach innerer Einkehr und Kontemplation.
Katharina Sieverding, die Pionierin der Ausdrucksmöglichkeiten von Fotografie, von Transformationsvorgängen, Fragen nach Identität und Gender ist vom 26. September 2020 bis 14. März 2021 mit einer Einzelausstellung in der Sammlung Falckenberg zu Gast.
Die bisher umfangreichste Ausstellung des südafrikanischen Künstlers William Kentridge wird vom 31. Oktober 2020 bis 11. April 2021 in Kooperation mit dem Zeitz Mocca, Cape Town in der Halle für aktuelle Kunst zu sehen sein. Ausgehend von seinem zeichnerischen Werk werden auch seine z.B. von der Documenta oder der Biennale von Venedig bekannten Installationen und Videoarbeiten vorgestellt.

Im Vorfeld der amerikanischen Präsidentschaftswahlen wird neben Tom Sachs zwei weiteren amerikanischen Positionen Platz eingeräumt: Der Magnum Photos-Fotograf Matt Black ist über 40.000 Meilen durch nahezu alle US-Bundesstaaten gereist. Währenddessen fotografierte er für sein Projekt THE GEOGRAPHY OF POVERTY Gemeinden, deren Armutsrate über 20% liegt, das vom 10. Juli bis 8. November 2020 im Haus der Photographie erstmals vorgestellt wird. Parallel dazu wirft die Ausstellung BEAUTIFUL AMERICA von Jerry Berndt einen eher historischen Blick auf die kulturellen, sozialen und infrastrukturellen Veränderungsprozesse der USA zwischen 1968 und 1980.

Die Familie als kleinste soziale Einheit der Gesellschaft ist Thema der Fotografie-Ausstellung FAMILY AFFAIRS. Rund 20 Positionen vornehmlich unbekannterer, jüngerer fotografischer Positionen reflektieren vom 27. November 2020 bis 28. März 2021 sowohl die komplexen Dynamiken als auch unterschiedlichen Formen von Familie.

Weiterhin ist in 2020 junge Kunst aus drei Förderprojekten zu sehen: recommended ist die Schau der Stipendiat*innen des Olympus Fellowships und gute aussichten 2019/2020 zeigt parallel vom 21. März bis 14. Juni 2020 zum 16. Mal die Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs für Absolventen von Fotografie-Studiengängen. Eine Präsentation der Künstler*innen, die von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst in 2018 und 2019 ausgezeichnet wurden, läuft vom 13. Juni bis 23. August 2020 in der Sammlung Falckenberg.


FINANZEN, DIGITALES UND GASTRONOMIE
»Besonders die Jubiläumsauktion des Förderkreises der Deichtorhallen mit einem Ergebnis von über 500.000 Euro sichert in den nächsten Jahren das Ausstellungsprogramm der Deichtorhallen« freut sich Dirk Luckow. Bert Antonius Kaufmann ergänzt: »Auch dank der lang ersehnten Erhöhung der Zuwendung in 2019 durch die Freie und Hansestadt Hamburg sowie der langjährigen Partner UBS und EY sowie der Unterstützer aus der Fotografie, Olympus und CEWE konnten die Deichtorhallen zum neunten Mal in Folge ein ausgeglichenes wirtschaftliches Ergebnis unter anspruchsvollen Bedingungen erzielen.«

Nach dem Ausbau des freien WLANs, des digitalen Ausstellungsführers und des Online-Tickets in den letzten Jahren wurde erfolgreich das Online-Magazin HALLE4 auf den Weg gebracht. »Wir freuen uns, dass wir mit Wolfgang Ullrich einen der wichtigsten Kunstkritiker für die Kolumne Verwechslungsgefahr gewinnen konnten«, so Dirk Luckow.

Neues hatte Bert Antonius Kaufmann über die beiden gastronomischen Angebote der Deichtorhallen zu berichten. Nach 15 Jahren guter und erfolgreicher Zusammenarbeitet mit den Betreibern des »Fillet of Soul« endet die Partnerschaft auf Wunsch der beiden Gastronomen zu Ende 2019. Als neue Partner konnten mit Thorsten Gillert (Restaurant »Der Erdbeerfressende Drache«), Rainer Wendt (ehemals »Café Paris«) und Jörg Meyer (Bar »Le Lion«) drei langjährig erfahrene Gastronomen gewonnen werden, die vielen Hamburgern bekannt sein dürften. Aus Ottensen zieht ab Mitte Februar 2020 das Restaurant »Der Erdbeerfressende Drache« dauerhaft ins Haus der Photographie. Ab Mitte Juni soll dann nach umfangreichen Umbauarbeiten das ehemalige Café in der Halle für aktuelle Kunst zukünftig als »Tagesbar«, einer Mischform zwischen klassischem Café, Bistro und Bar, bis in die Abendstunden betrieben werden.  

 


Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim locken 2020 mit zwei besonderen Schwerpunkten

Vom Land der Pharaonen ins Abenteuer "Eiszeit-Safari"

 

(Mannheim/rem) - Im kommenden Herbst ziehen Mammut, Höhlenlöwe und zahlreiche andere Tiere der letzten Eiszeit in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ein. Die Sonderausstellung "Eiszeit-Safari" katapultiert Kinder und Erwachsene viele Jahrtausende zurück in die Vergangenheit. Eine weitere spannende Zeitreise erwartet Besucherinnen und Besucher bereits im Frühjahr 2020. Unter dem Motto "Faszination Ägypten" sind in Mannheim gleich drei Schauen zu bewundern. Sie entführen ins geheimnisvolle Reich der Pharaonen, bergen die Grabschätze Tutanchamuns und hauchen der altägyptischen Kunst dank Fototechnik neues Leben ein.  Für weitere Glanzlichter sorgen noch bis April 2020 die Präsentationen "Javagold" und "Chromatik – Klang der Farbe in der modernen Glaskunst".

 

Wie sah es in Deutschland vor 35.000 bis 15.000 Jahren aus? Welche Tiere lebten in dieser Zeit und wie war der Alltag der Menschen? Diese und andere Fragen beantwortet vom 20. September 2020 bis 14. Februar 2021 die Erlebnisausstellung "Eiszeit-Safari". Sie erzählt Wissenswertes und Spannendes über die Welt der letzten Eiszeit aus einer überraschenden Perspektive: der eines Zeitreisenden von heute. Die Besucherinnen und Besucher erfahren beispielsweise, was und wie die Menschen jagten und kochten oder welche Kleidung sie trugen. Auge in Auge stehen sie imposanten Tieren gegenüber: Elefanten, Nashörnern, Büffeln oder Löwen – Tiere, die wir eher in Afrika vermuten würden. In der letzten Eiszeit begegnen sie uns aber auch in Mitteleuropa. Mammut, Wollhaarnashorn, Steppenbison und Höhlenlöwe streiften durch die Landschaft. Die Schau bietet darüber hinaus kompakte Informationen zur Entstehung von Eiszeit und zum Klimawandel. Außerdem werden erstmals neueste Forschungsergebnisse und bisher noch nie gezeigte Knochenfunde zur eiszeitlichen Lebenswelt am Oberrhein vorgestellt. Mehr als 100 Exponate – darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen und Skelette sowie  Mitmach-Stationen – machen die Ausstellung zu einer unvergesslichen Zeitreise für die ganze Familie.

 

Vom Alten Ägypten geht eine besondere Faszination aus. Die Pyramiden, der aufwändige Totenkult und die zeitlos schönen Kunstwerke ziehen Menschen bis heute in ihren Bann. Anlässlich der SC Exhibitions Ausstellung "Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze" präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen unter dem Motto "Faszination Ägypten" im Museum Weltkulturen eine ungewöhnliche Foto-Ausstellung sowie Originale aus vier Jahrtausenden Hochkultur am Nil.

 

Vom 30. Mai 2020 bis 31. Januar 2021 ist einer der berühmtesten ägyptischen Herrscher zu Gast im Museum Zeughaus. SC Exhibitions zeigt in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen die Sonderausstellung "Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze". Nach fünf Jahren erfolgreicher US-Tournee kommt der legendäre Pharao samt seinen Reichtümern endlich wieder zurück nach Deutschland. In der Präsentation erleben die Besucherinnen und Besucher den historischen Moment der Entdeckung des Grabschatzes durch Howard Carter im Jahr 1922 hautnah mit. Jung und Alt wandeln auf den Spuren des mysteriösen Pharao und erkunden auf lehrreiche und unterhaltsame Weise Carters Entdeckung in seiner originalen Fundsituation. Die detailgetreu nachgebildeten Grabbeigaben, der Sarkophag, die goldenen Särge und Schreine, der Schmuck sowie natürlich die Maske sind in ihrem monumentalen Gesamtzusammenhang mit 1.000 Repliken weltweit einmalig.

 

Der renommierte deutsch-amerikanische Fotokünstler Marc Erwin Babej haucht der altägyptischen Kunst mit seiner Werkserie "Yesterday – Tomorrow" neues Leben ein. Seine monumentalen "fotografischen Reliefs" sind vom 15. März bis 28. Juni 2020 im Museum Weltkulturen zu sehen. Sie übertragen die altägyptische Bildsprache in die heutige Zeit. Der Künstler greift auf deren wohl auffälligstes Stilmittel zurück: den "aspektivischen" Realismus. Dabei wird der menschliche Körper aus verschiedenen Perspektiven wie Frontal- und Seitenansicht gleichzeitig abgebildet. Die mit Hieroglyphen und lateinischen Buchstaben kombinierten Fotomontagen erzählen von Themen, die heute ebenso aktuell sind wie im Alten Ägypten: Herrscherkult, der Integration von Fremden, Liebesbeziehungen oder dem Streben nach unvergänglicher Schönheit.

 

Ebenfalls im Museum Weltkulturen ist ein besonderer Publikumsliebling zu bewundern. Mit der Präsentation "Ägypten – Land der Unsterblichkeit" stießen die Reiss-Engelhorn-Museen 2014 das Tor zur Hochkultur am Nil auf. Mit außergewöhnlichen Originalen illustriert sie wichtige Aspekte wie das Alltagsleben, die Stellung des Pharao und seines Beamtenstaates sowie Totenkult und Götterwelt. Höhepunkte sind unter anderem die originalgetreue Inszenierung der reich verzierten Sargkammer des Sennefer sowie ein Entdecker-Raum mit Mitmach-Stationen für Kinder und Familien.

 

Geheimnisvoll sind auch die Schätze, die noch bis 13. April 2020 in der Ausstellung "Javagold" gezeigt werden. Tiefe Regenwälder, gefährliche Vulkane, eindrucksvolle Tempel – über viele Jahrhunderte lang war die indonesische Inselwelt Heimat mächtiger hinduistischer und buddhistischer Königreiche. Von deren längst vergangener Pracht und Kunstfertigkeit künden rund 400 Schmuck- und Kultgegenstände, gefertigt aus jenem Material, das die Menschheit seit Jahrtausenden in den Bann zieht: Gold.

 

Für einen Farbrausch sorgt noch bis 26. April 2020 die Präsentation "Chromatik – Klang der Farbe in der modernen Glaskunst". Im Mittelpunkt steht das Spiel von Licht und Farbe. Mit dem Material Glas verbindet man in der Regel Transparenz und Farblosigkeit. Die Schau entlarvt dieses Klischee und präsentiert 36 Glasskulpturen in schillernden Farbtönen. Dabei handelt es sich um Glanzlichter aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac/Lausanne. Die Ausstellung vereint Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler aus Europa, Japan sowie den USA von den späten 1960er Jahren bis heute.

 

www.rem-mannheim.de

 

 

 


Fondation Beyeler: Vom 7. bis 24. Dezember 2019 erhalten alle über 65-Jährigen freien Eintritt ins Museum. Für alle unter 25 Jahren ist der Museumsbesuch ohnehin gratis.

Ein Adventsgeschenk für Jung und Alt

Besucherinnen der Ausstellung „Resonating Spaces“, Fondation Beyeler Riehen/Basel, 2019; Foto: Mathias Mangold
Besucherinnen der Ausstellung „Resonating Spaces“, Fondation Beyeler Riehen/Basel, 2019; Foto: Mathias Mangold

 

(Basel/fb) - Zum Abschluss des erfolgreichen Ausstellungsjahres 2019 wendet sich das Museum mit einem besonderen Geschenk an das ältere Publikum und gewährt allen über 65-jährigen Besuchern freien Eintritt ab Samstag, den 7., bis und mit Dienstag, den 24. Dezember. In Kombination mit der überaus beliebten „U25“-Aktion mit Gratiseintritt für alle unter 25-Jährigen steht dem generationenübergreifenden Kunstgenuss während der Adventszeit nichts im Wege.

 

Für die jahrelange Treue der älteren Besucher möchte sich das Museum bedanken und schenkt allen über 65-Jährigen freien Eintritt vom 7. bis 24. Dezember 2019. Da alle unter 25-Jährigen ohnehin das ganze Jahr über freien Eintritt in die Fondation Beyeler geniessen, sind die beiden Aktionen kombiniert eine schöne Gelegenheit für einen Gratis-Museumsbesuch zweier Generationen. So können in der Vorweihnachtszeit Grosseltern mit ihren Enkeln gemeinsam die zeitgenössischen Werke und Installationen von Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz und Rachel Whiteread im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Resonating Spaces“ erleben. Oder es können Enkel ihre Grosseltern ins Museum einladen, um die Sammlungsausstellung „Sammlung Beyeler / Sammlung Rudolf Staechelin“ zu sehen, ohne ihr schmales Taschengeldbudget zu belasten.

 

Überaus erfolgreich wurde bereits 2017 die Aktion „U25“ gestartet, bei der allen Museumsbesuchern unter 25 Jahren das ganze Jahr über freier Eintritt ins Museum gewährt wird. Seit der Lancierung haben fast 75’000 Jugendliche von diesem Angebot profitiert und sind gratis ins Museum gekommen.

 

Das Jahr 2019 in der Fondation Beyeler begann fulminant mit der Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“, welche die frühen Werke des Jahrhundertkünstlers Pablo Picasso feierte und die mit über 330’000 Besucherinnen und Besuchern als die am zweitbesten besuchte Ausstellung in die Geschichte der Fondation Beyeler einging. Die Sommerausstellung zeigte daraufhin eine umfassende Werkschau des zeitgenössischen Malers Rudolf Stingel, parallel dazu lief den Sommer über die Ausstellung „Louise Bourgeois – Insomnia Drawings“. Die Sammlung Beyeler wurde mit den Sammlungsausstellungen „Picasso Panorama“ und „Lost in Time Like Tears in Rain“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

 

Die aktuelle Herbstausstellung „Resonating Spaces“ präsentiert ausgewählte Arbeiten der fünf international renommierten, zeitgenössischen Künstlerinnen Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz und Rachel Whiteread und ist noch bis zum 26. Januar 2020 zu sehen. Die Werke dieser Künstlerinnen schaffen in sehr unterschiedlicher Form eine spezifische Qualität von Räumlichkeit – akustisch, als Skulptur oder gezeichnet.

 

Die neueste Sammlungsausstellung „Sammlung Beyeler / Sammlung Rudolf Staechelin“ zeigt die erst dieses Jahr nach Basel zurückgekehrte Sammlung von Rudolf Staechelin in neuen und überraschenden Kombinationen mit Werkgruppen der Sammlung Beyeler und ist bis zum 5. Januar 2020 geöffnet.


Programmveröffentlichung | Mozartfest Würzburg: 29. Mai - 28. Juni 2020 | Widerstand, Wachsen, Weitergehen

 

(Würzburg/pm) - Das Mozartfest nimmt die Saison 2020 zum Anlass, über Widerstand, Wachsen und Weitergehen nachzudenken und in diesem Sinn Mozart und Beethoven aufeinander zu beziehen. »Freiheit, weiter gehen« war für Ludwig van Beethoven der Zweck allen künstlerischen Schaffens. Weitergehen hieß für beide Komponisten Grenzen auszuloten, neu zu bestimmen und wieder zu überschreiten.

 

Mozart im Kontext zu Beethoven zu ergründen, dafür steht auch der Artiste étoile dieser Saison: Reinhard Goebel – Geiger, Dirigent, Lehrer und Musikversteher. Vier Programme hat er für den Kaisersaal konzipiert. Außerdem wird er im MozartLabor unterrichten und im Gespräch »Beethovens Welt« erschließen. Ludwig van Beethoven ist im Jahr der Wiederkehr seines 250. Geburtstages das Komponistenportrait der Saison gewidmet.

 

Zwei Konzertreihen flankieren den Beethoven-Schwerpunkt: „Geboren 1770“ behandelt das künstlerische Schaffen und Wirken seiner Zeitgenossen Friedrich Hölderlin und Friedrich Witt. Der Zyklus „Sinn(e)!“ lädt ein zu einer Reise in veränderte Wahrnehmungswelten, wenn die Sinnesorgane nicht mehr im vertrauten Zusammenspiel funktionieren. Beethovens Hörverlust gab die Inspiration zu dieser sechsteiligen Konzertreihe. Der Fokus der Konzertprogramme liegt auf jenen Werken Beethovens, die sich hörbar an seinen Vorbildern reiben. Spitzenensembles und international hochkarätige Solisten haben sich wieder mit Energie und Neugier auf die Thematik eingelassen. Sie ergründen in viel-saitigen und beziehungsreichen Programmen vom 29. Mai bis 28. Juni in 74 Veranstaltungen an 26 Spielstätten das Woher und Wohin von Komponisten, Werken und musikalischen Denkformen.

 

Das Eröffnungskonzert findet im Kaisersaal der Würzburger Residenz mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Reinhard Goebel (29./30.05.) statt.

 

Für die Finanzierung des Mozartfestes sind die Stadt Würzburg als Trägerin mit einer Förderung von 600.000 Euro und das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit 250.000 Euro die tragenden Säulen. Der Gesamtetat für 2020 beträgt 2,19 Mio. Euro. Die Bayerische Schlösserverwaltung, der Freundeskreis, Stiftungen und Sponsoren sowie der Unternehmerkreis sind die wichtigen Partner des Mozartfestes. Der Krick Verlag und die Vogel Stiftung setzen ihr Premiumsponsoring 2020 fort, ebenso wie die va-Q-tec AG dem Festival als Hauptsponsor verbunden bleibt.

 

Die Medienpartnerschaften im Bereich Radio, Fernsehen und digitale Medien sind mit dem Bayerischen Rundfunk, Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und der Deutschen Welle erneut breit aufgestellt. Insgesamt werden 20 Konzerte mitgeschnitten, darunter eine Live-Radioübertragung und ein Video-Livestream.

 

Die Saisonbroschüre zum Mozartfest 2020 ist ab sofort erhältlich und kann postalisch angefordert oder unter www.mozartfest.de heruntergeladen werden. Der schriftliche Kartenvorverkauf beginnt am 5. Dezember 2019. Ab dem 13. Januar 2020 ist das Mozartfest-Kartenbüro im Würzburger Rathaus telefonisch und für persönliche Beratungen geöffnet. Karten kosten zwischen 5 und 185 €. Schüler, Auszubildende und Studierende erhalten 50% Ermäßigung auf reguläre Karten sowie Last-Minute-Tickets zum Einheitspreis von 12 €.

 


Historisches Museum der Pfalz zeigt kulturhistorische Ausstellung zur Geschichte der Medizin

Medicus-Ausstellung eröffnet in Speyer

(Speyer/pm) - Ab Sonntag, 8. Dezember, präsentiert das Historische Museum der Pfalz in Speyer die kulturhistorische Ausstellung zur Geschichte der Medizin. „Medicus – Die Macht des Wissens“ nutzt den literarischen Zugang des Weltbestsellers „Der Medicus“ von Noah Gordon, um die komplexe und faszinierende Entwicklung des medizinischen Fortschritts in fesselnder Weise zu vermitteln. Sie begibt sich auf eine Zeitreise vom Altertum bis zur Gegenwart, in deren Mittelpunkt der existentielle Wunsch nach Gesundheit und Heilung steht. Erstmals überhaupt sind medizingeschichtliche und kunstgeschichtliche Objekte in einem Ausstellungkontext zusammengeführt. Zu den mehr als 500 faszinierenden Exponaten und sehenswerten Fundkomplexen zählen prachtvoll ausgestattete Handschriften, die das Wissen ihrer Zeit überliefern ebenso wie ausgefeilte Instrumentarien römischer Ärztinnen oder Schröpfköpfe und Klistiere mittelalterlicher Bader. Ein beeindruckendes Zeugnis altägyptischer Kunst ist die überlebensgroße Figur der Göttin Sachmet, die Schutz vor Krankheiten bringen sollte. Während mesopotamische Tontafeln jahrtausendealte Rezepte überliefern, steht die „Gläserne Frau“ für das Wissen der Moderne. Zu den 50 namhaften Leihgebern aus dem In- und Ausland zählen die Uffizien in Florenz, der Louvre in Paris sowie die Staatlichen Museen zu Berlin.

Ein umfangreiches und buntes Begleitprogramm bereichert die Ausstellung: Vom Comedy-Abend „Nie krank is net g’sund!“ mit dem Pfälzer Comedy-Duo Spitz & Stumpf am 9. Januar und 12. März, über einen Talk mit dem Arzt, Kabarettisten und kreativen Berater der Ausstellung Dr. Eckart von Hirschhausen am 21. Januar bis hin zum Weihrauchtasting am 28. Februar und einem Pflanzen-Workshop am 9. Mai. „Erste Hilfe für Globeltrotter“ am 18. Januar bietet eine unterhaltsame und actionreiche Auffrischung von Erste-Hilfe-Kenntnissen, während die Blutspendeaktion im Museum am 22. März zum „Aderlass für den guten Zweck“ einlädt.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung „Medicus – Die Macht des Wissens“ ist vom 8. Dezember 2019 bis zum 21. Juni 2020 zu besichtigen. Das Historische Museum der Pfalz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzlich an Heiligabend von 10 bis 14 Uhr, am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag von 10 bis 18 Uhr, an Silvester von 10 bis 16 Uhr und am 1. Januar 2020 von 10 bis 18 Uhr. Weitere Informationen zu der Sonderausstellung und zum Begleitprogramm unter www.medicus-ausstellung.de

 


Die Drei-Länder-Rallye - ein grosser Erfolg!

 

(Basel/pm) - Vier Monate lang nahmen über 1‘000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer „Drei-Länder-Rallye“ zu Ehren des 20-jährigen Bestehens des Museums-PASS-Musées teil. Aufgabe war es, innerhalb der festgesetzten vier Monate je ein Museum in Deutschland, Frankreich und der Schweiz zu besuchen. All diejenigen, die sich für die Rallye angemeldet hatten, wanderten nach Erfüllen der Vorgaben automatisch in den Lostopf.

 

Dank zahlreichen großzügigen Gönnern konnten über 350 Sachpreise an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgeschüttet werden. Der Hauptpreis – ein einzigartiges Kunstwerk des elsässischen Künstlers Jean-Christophe Przybylski – wurde Anfang November 2019 im Atelier des Künstlers der Gewinnerin, Frau Spinnhirny, übergeben.

 


Kunstedition "Art 19 - Box One" zugunsten von Amnesty International

 

(Berlin/ai) - Art 19 kündigt gemeinsam mit Amnesty International "Art 19 - Box One" an, eine limitierte Edition von zehn Originalgraphiken der folgenden international renommierten Künstler_innen: Ayse Erkmen, Shilpa Gupta, Ilya & Emilia Kabakov, William Kentridge, Shirin Neshat, Yoko Ono, Gerhard Richter, Chiharu Shiota, Kiki Smith und Rosemarie Trockel.

 

Erstmals werden die hochwertigen Graphiken (98 x 68 cm) am 10. Dezember 2019 - dem Tag der Menschenrechte - in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Am 11., 12. und 13. Dezember folgen Ausstellungseröffnungen in Genf, Prag und Paris. Weitere Ausstellungen in Afrika, Asien und Amerika sind 2020 geplant.

 

In handgefertigten Leinenboxen werden die Originalgraphiken in einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren (für 50.000 EUR per Box) für Kunstliebhaber und Unterstützer von Amnesty International zum Verkauf stehen. Um ihr Engagement gegenüber Amnesty International zu zeigen, verzichten alle Künstler_innen auf ein Honorar.

 

Art 19 ist eine von vier Freunden gemeinsam ins Leben gerufene Initiative. Ihre Gründer bündeln dabei langjährige Erfahrung in den Bereichen Kunst und Menschenrechte: Mike Karstens (Galerist und Master Printer aus Münster), Burkhard Richter (Anwalt für Wirtschaftsrecht im Ruhestand, Kunstberater und Kurator aus Düsseldorf), Bill Shipsey (Art for Amnesty Gründer und Barrister im Ruhestand aus Dublin) sowie Jochen M. Wilms (Entrepreneur und Produzent von Kunstprojekten aus Berlin).

 

Ziel der Initiative ist, Amnesty Internationals Arbeit für Menschenrechte durch Spendengelder zu unterstützen. Der Name "Art 19" bezieht sich auf Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: "Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung".


Von der Kunst sich selbst zu erkennen und Sinn im Leben zu finden

 

(München/bpr) - Philosophen und Lebenskünstler, Denker und Verführer, Künstler und Pragmatiker, Ernsthafte und Homoristen – sie alle haben sich über die Jahrtausende gefragt: „Wer bin ich?“ und „Wie kann ich ein sinnerfülltes Leben führen?“ Der Philosoph Alain de Botton ist in mit zwei neuen Titeln aus seiner erfolgreichen Buchreihe „The School of Life“ genau diesen Fragen auf den Grund gegangen. Herausgekommen sind zwei Bücher, die die uralte Suche nach der Selbsterkenntnis neu und überraschend unterhaltsam beleuchten. Ein Motivationsanstoß, der Leserinnen und Lesern genug Denk- und Gesprächsstoff vermittelt, um sich die Frage aller Fragen zu stellen und dabei sich selbst zu erkennen. Denn Selbsterkenntnis ist der erste Schritt in ein erfülltes Leben.

 

„Wer bin ich?“ Nicht umsonst fällt vielen Menschen die Antwort auf diese Frage unendlich schwer. Wer besitzt schon selbst so viel Einsicht in die eigenen Muster von Verhalten und Denken, dass er – oder sie – diese Frage abschließend beantworten könnte. Daher bietet Alain de Bottons neues Buch „Wer bin ich?“ nicht nur unterhaltsame Abhilfe, sondern gezielte Fragen aus der Psychologie. Amüsant und doch ernsthaft führt dieses Buch durch den Irrgarten des eigenen Ich und hilft dabei, ein klareres Bild von sich selbst zu gewinnen. Denn uns selbst zu verstehen ist eine knifflige Angelegenheit. Dieses Buch enthält überraschende und sehr inspirierende Anregungen, konkrete Aufgaben und Platz für eigene Gedanken, die uns in allen wichtigen Bereichen des Lebens zu mehr Verständnis und Selbsterkenntnis führen.

 

Der Sinn des Lebens“ ist ein praktischer Ratgeber zu der wichtigsten Frage, der wir uns als Mensch stellen können. Denn es scheint, dass normale Sterbliche in dieser Frage selten eine gute Antwort finden werden. In Wahrheit aber sollten wir alle darüber nachdenken und ein für uns bedeutungsvolles Leben definieren. Alain de Botton betrachtet in diesem Buch eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Sinn zu finden: In der Liebe, der Familie, in Freundschaften und der Arbeit, durch Selbsterkenntnis und in der Natur. Wir erkennen hier, warum manche Dinge bedeutsam sind und manche nicht und erfahren, wie wir unserem Tun Bedeutung verleihen. So erhalten wir ein vielseitig inspirierendes und praktisches Buch fürs Leben. Die Quellen der Sinnerfüllung der Philosoph und Bestsellerautor in diesem Band ebenso wie die Hindernisse auf dem Weg dorthin.

 

„Fast jedes Leben hat von sich aus bestimmte Aspekte, denen sehr viel Sinnerfüllung beikommt, aber manchmal verstehen wir sie nicht recht oder schätzen sie falsch ein. Es ist an der Zeit, die Suche nach dem Sinn im Leben nicht länger als unmöglich oder lächerlich abzutun, sondern als etwas anzusehen, was wir alle verstehen, anstreben und erreichen können“, so die motivierenden Worte von Alain de Botton im Vorwort zu seinem Buch.

 

Alain de Botton, 1969 in Zürich geboren, verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Der studierte Philosoph und Bestsellerautor („Wie Proust Ihr Leben verändern kann“) möchte dem modernen Menschen helfen, glücklich, zielstrebig und kreativ zu werden – kurz, ein erfülltes Leben zu führen. Seine Bücher sind in 30 Ländern erschienen. Sein weltumspannendes Unternehmen „The School of Life“, seit 2016 auch in Berlin vertreten, verfolgt eine neue Vision von Bildung und Erziehung.

 

The School of Life widmet sich der Entwicklung emotionaler Intelligenz, in der Überzeugung, dass unsere größten Probleme durch fehlende Selbsterkenntnis, zu wenig Mitgefühl und einen Mangel an Kommunikation entstehen. Das Unternehmen ist an zehn Orten weltweit tätig, unter anderem in London, Amsterdam, Berlin, Seoul und Melbourne. Das Team rund um Alain de Botton produziert Filme, unterrichtet, bietet Therapien an und erstellt eine Auswahl an Produkten zur geistigen Weiterentwicklung.

 


Bachchor St. Nikolai ist am dritten Advent in der Stralsunder Kulturkirche St. Jakobi zu hören

Kartenverkauf für Weihnachtsoratorium gestartet

 

(Stralsund/sk) - Am Sonntag, 15. Dezember, dritter Advent, erklingt um 17 Uhr in der Kulturkirche Sankt Jakobi Stralsund das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen, wie die Kirchengemeinde St. Nikolai mitteilt. Karten seien in der Tourismuszentrale Stralsund am Alten Markt, bei Stabenow in der Badenstraße 1 sowie im Internet unter www.reservix.de erhältlich, so die Mitteilung. Der Bachchor führt zusammen mit Solisten und mit dem Stralsunder Enthusiastenorchester nebst Gästen unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Matthias Pech die Kantaten 1 bis 3 auf. Die Solopartien übernehmen Greta Behnke (Stralsund, Sopran), Susanne Wild (Rostock, Alt), Timo Rössner (Lüneburg, Tenor) sowie Bernhard Leube (Stralsund, Bass).

 


Camerata Romeu veröffentlicht "La Bella Habana" zu Havanna's 500stem Geburtstag!

(Berlin/pm) - Das Orchester CAMERATA ROMEU bildet das musikalische Zentrum der großen Feierlichkeiten zum 500. Geburtstag der kubanischen Hauptstadt Havanna am 16.11.2019. Mit dem Lied "La Bella Habana" schenkten sie ihrer Stadt das offizielle Geburtstag-Ständchen, welches auf allen Radio- und Fernsehkanälen sowie bei allen offiziellen Terminen in Heavy Rotation läuft. Da ergibt es natürlich Sinn, dass das neue Album des komplett weiblich besetzten kubanischen Streicher-Ensembles und seiner Leiterin / Dirigentin ZENAIDA ROMEU auch an diesem ganz besonderen Tag erscheint. Das Werk begeistert mit hervorragenden Interpretationen von Kompositionen aus der Feder von ASTOR PIAZOLLA, JOSE WHITE, MOISES SIMONS, PUBLIO MEDINA u.a. und enthält natürlich auch das Titelstück "La Bella Habana".
 
ZENAIDA ROMEU gehört zur dritten Generation einer beachtenswerten kubanischen Musikerfamilie und war die erste Frau, die bei GONZALO ROMEU 1982 am Higher Institute of Art of Cuba ihren Abschluss als Orchesterdirigentin machte. Sie absolvierte Meisterklassen bei den Professoren OLAF KOCH und GERT FRISCHMUTH auf Kuba und in Deutschland, und nach einem Jahrzehnt als Dirigentin großer Orchester und Chöre in Spanien und Deutschland gründete sie 1993 schließlich CAMERATA ROMEU.
Das komplette weibliche Streichorchester (gefördert durch die Pablo Milanés Foundation) verfolgt ein sehr einzigartiges Konzept, indem es sein Repertoire auf kubanische und lateinamerikanische Komponisten fokussiert. Kuba als Schmelztiegel nativer, europäischer, lateinamerikanischer und afrikanischer Einflüsse hat im Laufe der Zeit eine eigenständige Klassik mit vielen hervorragenden Kompositen hervorgebracht  - So hat das Orchester u.a. Künstler wie EGBERTO GISMONTI, HORACIO FRANCO, BEN SUNG, EMAN und HAROLD LOPEZ-NUSSA oder GONZALO ROMEU interpretiert oder begleitet, ist aber auch mit internationalen Musikern wie der Opernsängerin BARBARA HENDRICKS oder dem schwedischen Violinisten ARVE TELLEFSEN aufgetreten.
Im Jahr 1994 erlaubte der Stadthistoriker Havannas, DON EUSEBIO LEAL, dem Orchester dauerhaft die Minor Basilica of San Francisco de Asís als Hauptquartier zu nutzen - ein unmissverständlicher Ausdruck des Respekts und der Hochachtung, die das Ensemble in seiner Heimat beinahe seit Anfang genießt.
 
Bislang veröffentlichten ZENAIDA ROMEU und ihr Ensemble 19 Alben und gewannen mehrere Cubadisco Awards einschließlich des Cuba Disco Honor Awards, den Orden für kubanische Kultur sowie internationale Preise wie die Marseille Medal, die Philadelphia Bell, ein Diplom als Illustrious Guest of the City of Los Angeles and Havana, die Giraldilla, Awards Lucas und waren bereits zweimal für den Latin Grammy nominiert.
 
Das neue Album "La Bella Habana", das den 500then Geburtstag Havannas ehrt, ist einmal mehr ein vitaler Beleg für CAMERATA ROMEUs einzigartigen und erfrischender Herangehensweise an klassische Musik - versierte Instrumentalistinnen, spielfreudige Interpretationen und Auftritte, die weit über ein normales Klassik-Konzert hinausgehen, wenn unerwartet eine der Musikerinnen mit den High Heels den Rhythmus vorgibt!

Erscheinen wird das Album auf Cugate Clásicos Latinos, einem neuen Sublabel von Cugate Classics. Clásico Latinos hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kubas und Lateinamerikas faszinierende musikalische Kultur zu fördern und einem breiteren Publikum bekannt zu machen.


Label: Cugate Clásicos Latinos
Format: CD in slipcase + booklet
EAN: 4038912426805
Kat.-Nr.: CLL 003
LC: 05642
VÖ-Datum DIGITAL: 15. November 2019
VÖ-Datum CD: 13.Dezember 2019

 
Tracklist:
1.
LA BELLA CUBANA                           (Jose White/arr.Z.Romeu)
2. CHIVO QUE ROMPE TAMBO            (Moises Simons/arr.A.Ramírez)
3. CUAN HERMOSA NATURALEZA      (Publio Medina/arr. Y.Cobo)
4. LIBERTANGO                                     (Astor Piazzolla/arr. Y.Cobo)
5. CANAMBU                                          (Eduardo Gamboa)
6. CAMERATA EN GUAGUANCO          (Guido Lopez-Gavilán)
7. FINAL OBLIGADO                              (Carlos Fariñas)
8. GIL Y HAMILTON                                (Ricardo Herz)
9. Bonus track:
LA BELLA HABANA                                 (Lopez-Gavilán/M. Romeu/J.White)

 

 

 

 

Links:

Video "Celebration „La Habana 500“ - A Classical Welcome":
https://youtu.be/SJ-zICGU0Dc

Camerata Romeu - La Bella Habana 500 - Live In Havanna
https://youtu.be/bFcctf6MJjg

Weitere Informationen und Hörbeispiele im EPK

Facebookhttps://www.facebook.com/romeucamerata/


Die World Choir Games kommen nach Belgien

 

(Fernwald/pm) - Zum 20jährigen Bestehen finden die World Choir Games, die Olympischen Spiele der Chormusik, vom 5.-15. Juli 2020 in Flandern, Belgien statt.

 

20 Jahre nach Gründung der World Choir Games und ihrer Premiere in Linz, Österreich, findet der größte internationale Chorwettbewerb der Welt 2020 wieder im Herzen Europas statt. In der Region Flandern in Belgien werden die Gastgeberstädte Antwerpen und Gent im kommenden Jahr rund 500 Chöre mit mehr als 25.000 Teilnehmern willkommen heißen. Sängerinnen und Sänger aus über 70 Nationen der Welt werden zusammenkommen, um zusingen, sich im Wettbewerb zu messen und zu feiern!

 

Die Olympischen Spiele der Chormusik

 

Die Idee hinter den World Choir Games basiert auf den olympischen Idealen – es ist ihr Ziel Menschen und Nationen, die durch Gesang verbunden sind, friedlich in einem fairen Wettbewerb zusammen zu bringen. Die World Choir Games, die alle zwei Jahre auf verschiedenen Kontinenten stattfinden, werden für Amateurchöre aus aller Welt organisiert, egal aus welchem Land sie kommen, welche musikalischen Genres sie vertreten oder welche künstlerischen Ambitionen sie haben. Sie singen zusammen und verstehen sich in ihrer gemeinsamen Sprache, der Musik.

 

Deutschland bei den World Choir Games 2020

 

Zum Ende des Frühbucherzeitraums Mitte September dieses Jahres haben sich bereits 355 Chöre aus 57 Nationen angemeldet – ein Rekord in der Geschichte der Veranstaltung!

 

Auch Deutschland wird wieder zahlreich bei den World Choir Games 2020 in Flandern vertreten sein. Von den bisherigen Anmeldungen kommen 16 aus Deutschland, darunter die Chöre Gospelchor Rejoice (Rheda-Wiedenbrück), Sounding People (Mühlheim a.d. Ruhr), Kammerchor des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula (Geilenkirchen), Cantamus Gießen (Gießen), Gesangverein "Concordia" 1901 Münchholzhausen e.V. (Wetzlar), sowie Cantando Cantabile (Wiesbaden).

 

Teilnahme ist die höchste Ehre

 

Als weltgrößter Chorwettbewerb sollen die World Choir Games Menschen zum gemeinsamen Singen animieren. Es geht nicht nur um den Wettkampf, sondern auch um das Lernen in Beratungsrunden, Einzelcoachings und Workshops mit internationalen Chorexperten. Es geht darum, mit gleichgesinnten Chören aus der ganzen Welt in internationalen Freundschaftskonzerten zusammen auf der Bühne zu stehen und die Begeisterung gemeinsamen Singens zu erfahren. Allein die Teilnahme ist entscheidend und die größte Ehre.

 

Seit Beginn der World Choir Games im Jahr 2000 fasziniert die Veranstaltung alle zwei Jahre Sänger aus aller Welt. Ehemalige Gastgeber waren bisher die Republik Korea (Busan), die Bundesrepublik Deutschland (Bremen), die Volksrepublik China (Xiamen und Shaoxing), die Republik Österreich (Linz und Graz), die Vereinigten Staaten von Amerika (Cincinnati), die Republik Lettland (Riga), die Russische Föderation (Sotschi) und Südafrika (Tshwane).

 

Amateurchöre aus Europa und der ganzen Welt können sich noch bis zum 2. Dezember 2019 für die Veranstaltung anmelden.

 

 

Flandern als Gastgeber

 

Die Region Flandern in Belgien mit den Städten Antwerpen und Gent ist Gastgeber der 11. World Choir Games. Mit drei offiziellen Sprachen und einer Vielzahl lokaler Dialekte ist Belgien eine großartige Kreuzung der Kulturen und damit ein perfekter Austragungsort für den größten internationalen Chorwettbewerb der Welt. Als Heimat für mehr als 1.000 Chöre mit über 32.000 aktiven Sängerinnen und Sängern verfügt die nordbelgische Region über eine großartige heimische Chorlandschaft, die tausende Teilnehmer aus aller Welt herzlich willkommen heißen wird.

 

INTERKULTUR ist weltweit der führende Initiator und Veranstalter internationaler Chorwettbewerbe. Die global agierende Organisation hat seit ihrer Gründung vor mehr als dreißig Jahren mehr als 215 Wettbewerbe & Festivals für mehr als 10.000 Chöre mit rund 435.000 Sängerinnen und Sängern aus 107 Ländern und Regionen durchgeführt. Die Olympischen Spiele des Chorgesangs, die World Choir Games, finden alle zwei Jahre auf unterschiedlichen Kontinenten statt. Städte wie Barcelona, Wien und Hoi An sind seit Jahren regelmäßig Gastgeber der verschiedenen Wettbewerbe von INTERKULTUR.

 

 

Weitere Informationen:

 

www.wcg2020.com

 

www.worldchoirgames.com

 

www.interkultur.com

 


40 Years of Humanizing Technology – Art, Technology, Society:

Ars Electronica zeigt Ausstellung in Shenzhen

(Linz, Shenzhen/ae)) - Mit „40 Years of Humanizing Technology – Art, Technology, Society“ eröffnen Ars Electronica, die chinesische Central Academy of Fine Arts (CAFA) und die Design Society Shenzhen am 2. November 2019 ihre erste gemeinsame Ausstellung im Sea World Culture and Arts Center Shenzhen. Im Mittelpunkt der Schau steht die 40-jährige Geschichte der Linzer Ars Electronica und damit das (medien-) künstlerische Bemühen um eine Technologieentwicklung, die in erster Linie uns und den Anliegen unserer Gesellschaft(en) und nicht der Ökonomie verpflichtet ist. CAFA wiederum steuert ausgewählte Beiträge der chinesischen Medienkunstszene zu dieser Auseinandersetzung bei. „40 Years of Humanizing Technology – Art, Technology, Society“ ist bis 16. Februar 2020 im Sea World Culture and Arts Center in Shenzhen zu sehen.

 


SAMMLUNG FALCKENBERG

INSTALLATIONEN AUS 25 JAHREN

Olaf Breuning, Apes, 2001 © Olaf Breuning
Olaf Breuning, Apes, 2001 © Olaf Breuning

30. NOVEMBER 2019 – 24. MAI 2020
SAMMLUNG FALCKENBERG / DEICHTORHALLEN HAMBURG

 

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Sammlung Falckenberg zeigen die Deichtorhallen Hamburg vom 30. November 2019 bis 24. Mai 2020 eine umfassende Ausstellung, die den Schwerpunkt auf installative und skulpturale Arbeiten der Sammlung legt. Die Ausstellung präsentiert rund 60 Werke von 45 international renommierten Künstler*innen wie Olaf Breuning, Jimmie Durham, Mark Dion, Thomas Hirschhorn, Jon Kessler, Jessica Stockholder, Diana Thater, Cosima von Bonin, Franz West, Mike Kelley, General Idea und Erwin Wurm. Viele der gezeigten Werke waren bereits als Leihgaben in Museen wie dem Centre Pompidou, dem PS1, dem Walker Art Center, der Tate Modern, dem MoMA New York, dem MOCA Los Angeles sowie auf den Biennalen von Venedig und Shanghai zu sehen. Erstmals werden diese Werke in einer großen Übersichtsschau in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg zusammengeführt.

Einige der ausgewählten Exponate werden in den Harburger Phoenix-Hallen zum ersten Mal zu sehen sein, darunter Dolphines von Diana Thater, L’Essence von Jimmie Durham, outgrowth family von Thomas Hirschhorn und Les avatares de Vénus von Jean-Jacques Lebel. Zudem wurden viele der gezeigten Arbeiten wie Jon Kesslers multimediale Rauminstallation The Palace at 4 A.M. eigens für diese Ausstellung aufwendig restauriert und somit für die Besucher*innen neu erlebbar gemacht. Darüber hinaus sind die dauerhaft in der Sammlung Falckenberg untergebrachten Rauminstallationen von Jonathan Meese, Thomas Hirschhorn und John Bock fester Bestandteil der Schau.

Künstler*innen der Ausstellung:
Vito Acconci, Franz Ackermann, Richard Artschwager, Karla Black, John Bock, Olaf Breuning, Björn Dahlem, Mark Dion, Jimmie Durham, General Idea, Thomas Grünfeld, Georg Herold, Thomas Hirschhorn, Mike Kelley, Jon Kessler, Martin Kippenberger, Astrid Klein, Jean-Jacques Lebel, Sherrie Levine/Joost van Oss, Sarah Lucas, Paul McCarthy, Jonathan Meese, Bjarne Melgaard, Ernesto Neto, Tony Oursler, C.O. Paeffgen, Nam June Paik, Manfred Pernice, Charlotte Posenenske, Robert Rauschenberg, Jason Rhoades, Christoph Schlingensief, Thomas Schütte, Roman Signer, Jessica Stockholder, Diana Thater, Paul Thek, Gavin Turk, Atelier van Lieshout, Peter Welz/Wiliam Forsythe, Cosima von Bonin, Rebecca Warren, Franz West, Erwin Wurm, Thomas Zipp u.a.

 

 

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DIE SAMMLUNG FALCKENBERG
Der Grundstein für die Sammlung Falckenberg wurde 1994 von dem Hamburger Unternehmer und Juristen Harald Falckenberg (*1943) gelegt. Ihr Schwerpunkt liegt seit jeher auf der Kunst der counterculture, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Aufstand gegen die Eliten und das Kunstestablishment insbesondere in den USA und Deutschland entstanden ist. Die Sammlung ist international mehrfach ausgezeichnet und von dem einflussreichen New Yorker Magazin ARTnews unter die besten 200 Sammlungen der Welt gewählt worden.

Einen frühen Sammlungsschwerpunkt bildeten Arbeiten der späten 1970er- und 1980er-Jahre mit Künstler*innen wie Werner Büttner, Martin Kippenberger, Jürgen Klauke, Astrid Klein, Albert Oehlen und Franz West, denen Werke US-amerikanischer Künstler derselben Generation wie Vito Acconci, John Baldessari, Paul McCarthy und Richard Prince gegenübergestellt sind. Später wurden diese Positionen durch Arbeiten der vorangegangenen Generation progressiver internationaler Künstler und Künstler*innen wie Hanne Darboven, Öyvind Fahlström, Dieter Roth und Paul Thek ergänzt. Erst in einem dritten Sammlungsabschnitt ist der Bezug zu den jüngeren Positionen der Gegenwartskunst aufgenommen wurden.

Bereits an ihrem ersten Standort in Hamburg, dem sogenannten Pump Haus am Hamburger Flughafen, kam dem installativen Charakter der Sammlung aufgrund der unkonventionellen, experimentellen Präsentation der Kunst besondere Bedeutung zu. Tatsächlich bildeten Installationen, die nicht selten spezifisch für die Sammlung entstanden, bald eine Art Spezifikum der Sammlung Falckenberg. Prozesshafte und raumgreifenden Installationen wie Propposition von Jason Rhoades und Paul McCarthy, als auch Olaf Breunings Apes trugen besonders in der frühen Phase der Sammlertätigkeit Falckenbergs zum legendären Ruf der Sammlungsräume bei, in denen konventionelle Galeriekonzepte innovativ umgedeutet wurden. 2001 wurde die Sammlung durch den Umzug in die Phoenix-Hallen in Harburg auf fast 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erweitert. Das Gebäude erwarb Harald Falckenberg 2007, ließ es aufwendig umbauen und stellte es 2011 zusammen mit seiner Sammlung den Deichtorhallen als Dauerleihgabe zur Verfügung.

 

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ERÖFFNUNG
Samstag, 30. November 2019 von 12–18 Uhr. Eintritt frei
Begrüßung durch Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg, und Harald Falckenberg.
Anschließend Kurzführungen durch die Ausstellung. Eintritt frei

KATALOG
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Dirk Luckow und Stephanie Regenbrecht, zahlreichen Abbildungen und Installationsaufnahmen im Snoeck Verlag. ca.192 S.

EDITIONEN
Aus Anlass des Sammlungsjubiläums werden ausgewählte Editionen aufgelegt unter anderem von John Bock, Olaf Breuning und Jon Kessler.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr

 


Ein virtuoses Konzert mit venezianischer Ästhetik

Veronika Skuplik und Andreas Arend zu Gast im Schloss Hohendorf

Andreas Arend & Veronika Skuplik . Foto: Hensel-Gatos
Andreas Arend & Veronika Skuplik . Foto: Hensel-Gatos

 

( Schloss Hohendorf/pm) - talien, Venedig und die katholische Kirche haben die barocke Kunst geprägt in einer Zeit der Kontraste, in der Absolutismus, Prachtbauten, Exzesse, sowie Krieg und Armut sich die Hand gaben. Der sich in der Gesellschaft widerspiegelnde Schmerz wurde ein Teil der barocken Kunst und Musik. Antonio Vivaldi, katholischer Priester und Musiklehrer, war der musikalische „Gipfelstürmer“ und Mitgestalter der venezianischen Musikszene und der barocken Kunst in der Zeit von 1680 bis 1740. Vivaldi ist für uns heute neben Bach und Händel der imposanteste barocke Komponist seiner Zeit.

 

Mit ihrem Konzert „Pasttime with good Company“ bringen Veronika Skuplik (Barockvioline) und Andreas Arend (Laute) den venezianischen Prunk in die moderne Welt. Die Künstler verfolgen die Spuren einer vergangenen Zeit, die geprägt war von prachtvollen Palästen, Schönheit, Exzess und Wahn, in der sich das religiöse Weltbild und der Einfluss der Kirche in die Paläste der oberen Zehntausend schlich. 

 

Aber es sind nicht Vivaldi, Bach und Händel, die die beiden Musiker gefesselt haben, sondern Künstler wie John Playford, Johann Steffens, Henry Eccles, Georg Muffat und Gottfried Finger, die von 1570 bis 1745 das barocke Lebensgefühl in die britische, französische und deutsche Gesellschaft brachten. Mit ihrer virtuosen Melodienführung und der facettenreich interpretierten Barockmusik faszinieren Veronika Skuplik und Andreas Arend ihr Publikum. 

 

Am Samstag, 26. Oktonber 2019 sind die Künstler zu Gast im Schloss Hohendorf bei Stralsund an der Ostsee. 

Karten erhältlich unter: https://www.schloss-hohendorf.de/veranstaltungen/geplante-veranstaltungen.html


Studioausstellung im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg 9. Oktober 2019 – 19. April 2020

Buggo, Poppo und Bligger. Geschichten aus einem Kloster

Die Laienbrüder, von Frömmigkeit getrieben, erbauen das Schönauer Kloster, um 1550 Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
Die Laienbrüder, von Frömmigkeit getrieben, erbauen das Schönauer Kloster, um 1550 Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

 

(Nürnberg/gnm) - Sie ist eine der am häufigsten abgebildeten Darstellungen, wenn es ums mittelalterliche Bauen geht: die um 1550 entstandene Zeichnung vom Kloster Schönau im Bau. Das Blatt gehört zu einer zehnteiligen Serie, die wahre und legendäre Begebenheiten rund um die Entstehung des Klosters schildert. Zum ersten Mal sind die großformatigen Szenen nun in einer kleinen Studioausstellung zu sehen, ergänzt um Publikationen, in denen sie schon im 19. Jahrhundert gewürdigt wurden.

 

Das Kloster Schönau

 

Das Zisterzienserkloster Schönau im Odenwald wurde 1142 vom Wormser Bischof Burchard II., genannt Buggo, gegründet. Das Gebiet stand unter der Herrschaft des Grafen Poppo III. von Laufen, der es als Unterlehen an Bligger I. von Steinach weitervergeben hatte. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1560 durch die pfälzischen Kurfürsten wieder aufgehoben. Vermutlich kurz vor Aufhebung entstanden die Zeichnungen, die sich seit 1861 im Besitz des Germanischen Nationalmuseums befinden.

 

Die Folge erzählt von drei Begebenheiten: dem Bau der Klosterkirche, der Geschichte der Hildegundis, die als Mann verkleidet Aufnahme ins Kloster fand und deren wahres Geschlecht erst nach ihrem Tod bekannt wurde, und einem Aufstand der Laienbrüder, die für neues warmes Schuhwerk kämpften, wie es für die Mönche bereits selbstverständlich war. Die Szenen sind alle in Bleistift angelegt und mit dunkler Feder ausgeführt. Da Hinweise auf Korrekturen fehlen, gehen sie sehr wahrscheinlich auf ältere Vorlagen zurück - vermutlich auf Glasfenster aus dem späten 15. Jahrhundert und Wandmalereien von etwa 1525 aus dem Kloster Schönau selbst.

 

Bauen im Mittelalter

 

Die berühmteste Zeichnung der Serie zeigt anschaulich, wie üblicherweise im 14. und 15. Jahrhundert gebaut wurde (obwohl das Kloster Schönau bereits 1142 gegründet worden war): Auf einer langen Leiter befördern zwei Männer Baumaterial in einer Trage nach oben. Die Leiter endet auf den Mauern der halbfertigen Klosterkirche, auf der außerdem ein hölzerner Kran steht, an dessen Steinzange ein Quader hängt – eine Krantechnik, die erst seit der Mitte des 13. Jahrhunderts bekannt ist. Zwei Steinmetze nehmen den Steinblock in Empfang und bringen ihn in seine endgültige Position. Am Fuß der Leiter mischen Arbeiter mit Schaufel und Hacke Kalkmörtel in einer Wanne. In einem Unterstand daneben behauen Steinmetze die Quader mit Spitzeisen bzw. Zweispitz.

 

Im Hintergrund links ist der Steinbruch zu erkennen, in dem die Quader grob zurechtgeschlagen wurden und von wo aus sie mit Ochsenkarren zur Baustelle transportiert werden. Im Vordergrund nähert sich der Baumeister der Baustelle, erkennbar an Winkel und Messlatte.

 

Die Rezeption dieser Darstellung ist beachtlich: Bereits um 1889 wurden Fotos von ihr angefertigt, die in unterschiedliche Museumssammlungen gelangten. Bücher zur Bautechnik, aber auch zu einzelnen Klöstern druckten das Motiv als Symbolbild ab, Ausstellungen im In- und Ausland nutzen es bis heute immer wieder, um auf die Technik des mittelalterlichen Bauens zu verweisen – wie beispielsweise das Deutsche Burgenmuseum auf der Heldburg. Diese Popularität und die Einzigartigkeit des Motivs mögen mit ein Grund dafür gewesen sein, dass das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg die Zeichnungen im 19. Jahrhundert für seine Graphische Sammlung erwarb, dessen Gründer Freiherr von und zu Aufsess bekanntermaßen eine große Vorliebe für die Kulturgeschichte des Mittelalters hegte.

 

Kurator: Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, Generaldirektor a.D.

 

Katalog: Begleitend zur Ausstellung ist ein Heft mit Abbildungen und Erläuterungen zu allen zehn Blättern zum Preis von 9,50 € (im Buchhandel und bei Versand 12,50 €) erschienen.

 


Amerikanischer Pop-Art-Star präsentiert anlässlich seines 56. Geburtstages seine neuen Werke in drei deutschen Großstädten.

BRITTO FEIERT GEBURTSTAG – IN DEUTSCHLAND!

Romero Britto “Finally at home” 122 x 152cm, Romero Britto ,  “We love Mickey” 76 x 61 cm. Fotos: Galerie Mensing

 

(Hannover/kms) – Romero Britto, Pop-Art-Künstler aus Miami, ist bekannt für seine farbenfrohen Bilder und Skulpturen. Zur Eröffnung der Ausstellung mit seinen neuesten Werken kommt der gebürtige Brasilianer in die Mensing-Galerien Frankfurt (11. Oktober 2019), Berlin (12. Oktober 2019) und Düsseldorf (13. Oktober 2019). Mit rund 60 Werken erwartet Kunstfreunde und interessierte Besucher geradezu ein Feuerwerk an Farben und Formen.

 

 

 

Britto gilt als der neo-moderne Picasso und hat dessen Konzentration auf das Wesentliche sowie das Gespür für den Zusammenklang von Formen und Farben zu seiner ganz eigenen und unverwechselbaren kubistischen Bildsprache entwickelt. Jedes seiner Werke ist auf den ersten Blick als „Britto“ erkennbar. Der Künstler arbeitet mit der Präzision eines Uhrwerks und bringt in den Farben den Einfluss seiner brasilianischen Seele zum Ausdruck. Dadurch gelingt es ihm, Menschen mit seinen Werken glücklich zu machen, weil er den Sonnenschein und das breite Lächeln des Glücks quasi in jedem seiner Werke verkörpert. Bei den Vernissagen will Britto, der am 6. Oktober geboren ist, auch mit seinen Freunden und Sammlern seinen Geburtstag nachfeiern.

 

 

 

 

 

„Mein Drang, meine Gefühle in Bildern lebendig werden zu lassen, hat sich seit meiner Kindheit erhalten. Die Malerei hat mir erlaubt, meine eigene Phantasiewelt zu schaffen, um selbst darin zu leben. Ich möchte der Welt ein wenig von dem Glück zurückgeben, das ich erfahren durfte. Wir feiern mit Freunden meine Kunst, um dann damit wieder Gutes zu tun für Menschen und insbesondere Kinder, denen es nicht so gut geht wie mir.“ – Romero Britto

 

 

 

Britto, dessen Werke voller Optimismus und Lebensfreude stecken, stammt aus einfachen Verhältnissen und hat sich seinen Lebenstraum aus eigener Kraft verwirklicht. Seine positive Lebenseinstellung, seine Liebe zu Menschen und Tieren, Natur und Umwelt haben ihm immer wieder Türen und Tore geöffnet. Mal ist er Gast im Weißen Haus (unter Obama), mal im Buckingham Palast, wo er einen engen Kontakt zu Prinz Charles pflegt. Ob bei Papst Franziskus oder der Kennedy-Familie –Romero Britto ist ein gern gesehener Gast und enger Freund vieler anderer Stars aus Sport, Film und Kunst.

 

 

 

Britto hat einen eigenen unverkennbaren Stil und eine eigene Bildgrammatik, mit der er seine Botschaften zu vermitteln weiß. Seine „Geschichten aus dem Leben“ zeigen in bester Pop-Art-Manier Dinge aus dem Alltag. Der Hund, der Hase, die Katze, das Haus, die spielenden Kinder, das glückliche Paar...

 

 

 

„Ich bin sehr optimistisch und sehe die Welt in einem sehr hellen Licht“, sagt Britto selbst. Man hört ihn oft „great“ sagen, weil das sein ganzes Lebensgefühl widerspiegelt. In Deutschland hat Britto eine große Fangemeinde, zu der auch bekannte Persönlichkeiten wie Katarina Witt, Heiner Lauterbach, Uwe Ochsenknecht, Peter Maffay und viele weitere Prominente zählen. Das Credo des bald 56-Jährigen lautet: „Kunst ist zu wichtig, um sie nicht mit allen Menschen zu teilen.“ Mit seinen Bildern und Skulpturen möchte der Pop-Art-Künstler Freude am Dasein und den Glauben an eine bessere Welt vermitteln.

 

 

 

Wer Britto und seine einzigartigen Werke hautnah erleben möchte, ist herzlich eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Britto-Ausstellungen finden an folgenden Orten statt:

 

 

 

Galerie Mensing Frankfurt

 

Kaiserstraße 15 (Roßmarkt), 60311 Frankfurt am Main

 

Vernissage und Ausstellung: Freitag, 11. Oktober 2019, 18.30 Uhr

 

 

 

Galerie Mensing Berlin „Flagship-Store“

 

Friedrichstraße 169, 10117 Berlin

 

Vernissage und Ausstellung: Samstag, 12. Oktober 2019, 14.00 Uhr

 

 

 

Galerie Mensing Düsseldorf

 

Königsallee 60 (Kö Galerie, 1. OG), 40212 Düsseldorf

 

Vernissage und Ausstellung: Sonntag, 13. Oktober 2019, 14.00 Uhr

 

 

 

 

 

Über die Galerie Mensing

 

 

 

Seit nahezu sechs Jahrzehnten zählt die Galerie Mensing mit Stammsitz im westfälischen Hamm-Rhynern und Standorten in Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Konstanz, Westerland auf Sylt sowie Palma de Mallorca zu den führenden Kunsthäusern. Das breit gefächerte Kunstangebot umfasst Werke der gegenständlichen Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegen­wart. Schwerpunkt bilden die Pop-Art sowie die Klassische Moderne mit Lithografien und Unikaten von Picasso bis Chagall. Allein in der Zentrale in Hamm-Rhynern werden eine große Zahl von Kunstwerken aus unterschiedlichen Epochen und verschiedener Kunststile gezeigt. International renommierte Künstler wie Romero Britto, Charles Fazzino, Luigi Rocca, Craig Alan, David Kracov, Patrick Rubinstein, Bram Reijnders, Guldenstern, Tom Boston, Detlef Rahn, Uwe Herbst, Iliya Zhelev oder Elena Lobanowa sind in den Galerien regelmäßig zu Gast.

 

 

 

 

 

 

 


Kurzfilmtag 2019 mit Rezo und Andreas Dresen

Der kürzeste Tag

Kurzfilmtag 2018 im MKC Templin.  Foto: Tom Schweers
Kurzfilmtag 2018 im MKC Templin. Foto: Tom Schweers

(Dresden/pm) - Am 21. Dezember heißt es zum achten Mal „Kurzfilm ab!“. Der bundesweite KURZFILMTAG steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was wäre, wenn...“. Neu sind in diesem Jahr die Specials „SeniorInnenkino“, „Leichte Sprache“ und „Kurzfilm barrierefrei“. Damit sollen weitere Menschen die Möglichkeit bekommen, Kurzfilme zu entdecken. Die ersten beiden KURZFILMTAG-Botschafter 2019 sind YouTube-Star Rezo und Filmregisseur Andreas Dresen.

 

Was wäre, wenn wir nur noch regionale Lebensmittel kaufen könnten, jede Familie nur noch ein Auto besitzen dürfte, es Sperrzeiten für Smartphones gäbe? Gedankenspiele wie diese möchten die KoordinatorInnen des bundesweiten KURZFILMTAGES mit dem diesjährigen Motto anregen. Das Thema „Was wäre, wenn…“ findet sich aber auch in eigens für den KURZFILMTAG zusammengestellten Filmprogrammen wieder. So geht es in der von Interfilm Berlin kuratierten Auswahl „Mensch Meier. Echt jetzt?“ u.a. um die Frage, wie es wohl wäre, am letzten Arbeitstag vor den Ferien im Büro eingeschlossen zu werden. „Fuck You! - Kids on Fire“ von der KurzFilmAgentur Hamburg dreht sich um Rebellion und eigene Entscheidungen Jugendlicher und die daraus entstehenden Dynamiken. Alle Filmprogramme gibt es am KURZFILMTAG zu Sonderpreisen von 80 Euro netto. Die Specials sind für 50 Euro netto buchbar. Daneben können VeranstalterInnen aber auch eigene Filme und Programme zeigen.

Jana Cernik
, Geschäftsführerin beim Bundesverband Deutscher Kurzfilm (AG Kurzfilm), der den KURZFILMTAG koordiniert: „Unser Aktionstag ist die perfekte Gelegenheit, um gemeinsam mit Nachbarn und Freunden, Bekannten und Unbekannten erst Filme auszuwählen, diese anzuschauen und dann darüber zu reden. Wir möchten alle einladen, die vielfältige Welt der Kurzfilme zu entdecken. Und deshalb haben wir das Angebot unserer Specials weiter ausgebaut.“ Neben KitaKino und „Wir zeigen‘s euch!“, dem KURZFILMTAG für Jugendliche, werden nun auch ältere Kurzfilmfans („SeniorInnenkino“), Menschen mit Lernschwierigkeiten („Leichte Sprache“) und ein hör- und sehgeschädigtes Publikum („Kurzfilm barrierefrei“) angesprochen. „Ob in der hippen Großstadt-Location oder im improvisierten Kinosaal auf dem Land – der KURZFILMTAG kann wirklich überall stattfinden“, so Cernik.

Es ist ganz einfach, beim KURZFILMTAG dabei zu sein. Man braucht nur eine Idee und einen Raum, etwa eine Kiezkneipe, die WG-Küche oder auch ein Kino. Sobald die Veranstaltung auf https://kurzfilmtag.com angemeldet wurde, stellt die AG Kurzfilm ein kostenloses Rundum-Sorglos-Paket zur Verfügung. Der Service beinhaltet u.a. Werbematerialien, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratung. Wer am KURZFILMTAG nicht selbst eine Veranstaltung auf die Beine stellen möchte, kann sich zurücklehnen und auch als ZuschauerIn in die Kurzfilmwelten eintauchen.

Vielfalt zeichnet nicht nur die VeranstalterInnen und Programme, sondern auch die prominenten BotschafterInnen aus, die den Aktionstag jedes Jahr unterstützen. Den Anfang für die 2019er Ausgabe machen YouTube-Star Rezo und Filmregisseur Andreas Dresen („Gundermann“) mit kurzen Clips, die unterschiedlicher nicht sein könnten (https://kurzfilmtag.com/botschafter.html). Weitere BotschafterInnen folgen in den nächsten Wochen.

Infos & Anmeldung:
http://kurzfilmtag.com/

Die BotschafterInnen-Clips:
https://kurzfilmtag.com/botschafter.html

 

Über den KURZFILMTAG
Geboren wurde der KURZFILMTAG 2011 in Frankreich als „Le jour le plus court“. Hierzulande gibt es ihn seit 2012. Seitdem wird er von der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm, koordiniert. Inzwischen feiern auch viele andere Länder den KURZFILMTAG. Schirmherrin der deutschen Ausgabe ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters.

Der achte deutsche KURZFILMTAG wird gefördert von der Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Thüringer Staatskanzlei, der Sächsischen Staatskanzlei, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und von Aktion Mensch.
Partner sind EclairPlay, ARTE, filmecho/filmwoche, die AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V., der Hauptverband Deutscher Filmtheater, der Bundesverband Kommunale Filmarbeit, First Steps, der Bundesverband Jugend und Film, die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, die DEFA-Stiftung, Interfilm Berlin, die KurzFilmAgentur Hamburg e.V. und Indiekino Berlin.

 


WERKSCHAU DES MAGNUM-FOTOGRAFEN - 31. oktober 2019 – 1. märz 2020 - haus der photographie / deichtorhallen hamburg

PAOLO PELLEGRIN – UN‘ANTOLOGIA

Paolo Pellegrin, LIBANON, Beirut 2016 © Paolo Pellegrin/Magnum Photos
Paolo Pellegrin, LIBANON, Beirut 2016 © Paolo Pellegrin/Magnum Photos

 

 

(Hamburg/dth) - Paolo Pellegrin (geboren 1964 in Rom) zählt zu den bekanntesten Dokumentar- und Kriegsfotografen weltweit. Der Gewinner zahlreicher Fotopreise und der Robert Capa Goldmedaille ist seit 2001 Mitglied der weltweit renommierten Fotoagentur Magnum Photos. Die Ausstellung PAOLO PELLEGRIN – UN’ANTOLOGIA im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg wirft ein neues Licht auf die kreative Vision des italienischen Fotografen. Kuratiert von dem renommierten Kunsthistoriker Germano Celant, der als künstlerischer Leiter der Prada-Stiftung in Mailand tätig ist, wurde die Ausstellung erstmals im MAXXI, Rom, gezeigt. In Hamburg wird die Ausstellung durch zusätzliche Werke erweitert.

UN‘ANTOLOGIA ist eine Hommage an Pellegrins lebenslange Beschäftigung mit dem menschlichen Dasein, dient aber auch als wichtige Erinnerung daran, dass Reportage-Fotografie weit mehr war, ist und bleibt als nur ein Medium für die tägliche Nachrichtenberichterstattung.

In seiner langen Karriere, die 1987 begann, hat Pellegrin viele Einzelausstellungen präsentiert. Die Zusammenstellung und Präsentation der Ausstellung in Hamburg überrascht, fordert und fasziniert zugleich: UN’ANTOLOGIA ist eine Meditation über die Auswirkungen, Folgen und das Vermächtnis von menschlichem Leid, wie Pellegrin es dokumentiert hat sowie eine Auseinandersetzung mit seiner künstlerischen Vision.

 

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Mehr als 200 analoge und digitale Drucke, teils Vintage, teils unveröffentlicht, werden in der Ausstellung präsentiert, begleitet von einem Minimum an Wandtexten. Stattdessen werden die Fotografien durch Videoclips des Fotografen und eine spektakuläre Installation ­– von Pellegrin selbst konzipiert – kontextualisiert. Die in der Ausstellung gezeigten Notizbücher, Skizzen, Drucke, Negative, Folien und gedruckten Ephemera veranschaulichen den Prozess seiner visuellen Forschung, die einen immanent wichtigen Teil seiner Arbeitspraxis darstellt.  Der interaktive Charakter der Installation lädt die Besucher*innen zum Stöbern und Nachforschen ein, und ermöglicht es ihnen, die Arbeitsweise Pellegrins nachzuvollziehen.

ÜBER PAOLO PELLEGRIN
Pellegrins Arbeit wird oft als »concerned journalism« beschrieben. Seine Themen sind vielfältig: städtische Armut, Epidemien, Natur- oder Umweltkatastrophen und kriegerische Konflikte hat er schonungslos in den Krisengebieten unserer Welt dokumentiert. Dabei sind seine Serien von einer dringlichen Notwendigkeit geprägt, Elend und Widerstandskraft zu bezeugen.
 
Die Bücher, die Pellegrin im Laufe seiner Karriere veröffentlicht hat, belegen seine Sonderstellung als Fotojournalist auf beeindruckende Art und Weise. Double Blind, das Ergebnis eines Libanon-Aufenthaltes im Jahr 2006 im Auftrag von Newsweek und der New York Times, beschäftigt sich mit dem Leid der Libanesen, die täglichen Luftangriffen durch die israelische Armee ausgesetzt waren. Pellegrins Berichterstattung über den Kosovo-Konflikt in seinem Buch Kosovo 1999-2000 The Flight of Reason zeigt das Chaos und Leid von Menschen auf der Flucht, die Kräften ausgeliefert sind, die jenseits ihrer eigenen Kontrolle liegen. Andere Bücher, wie As I was Dying (2008) oder Dies Irae (2011), beleuchten ein breiteres Themenspektrum, sind aber durch Pellegrins Unerlässlichkeit, zugunsten gegenwärtiger und kommender Generationen Zeuge zu sein, miteinander vebunden. Pellegrins neuestes Buch, Paolo Pellegrin, herausgegeben von Germano Celant und verlegt von Silvan Editoriale, ist in englischer Sprache erhältlich.

www.deichtorhallen.de/paolo-pellegrin
#PaoloPellegrinDTH



ERÖFFNUNG
Donnerstag, 31. Oktober 2019, ab 11:30 Uhr im Haus der Photographie
Paolo Pellegrin ist anwesend.
Führung durch die Ausstellung um 15 Uhr. Teilnahme kostenlos.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr

Die Ausstellung wurde für das MAXXI, Rom, zusammengestellt und dort von Canon als Digital Imaging Partner unterstützt.


Bibelzyklus „Biblia Sacra“ war bisher erst zweimal zu sehen / Surrealist kombiniert Aquarellmalerei mit expressiven Zeichnungen

Ausstellung zeigt neue Seite von Salvador Dalí

Salvador Dalí, „Die blaue Madonna“ / © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Salvador Dalí, „Die blaue Madonna“ / © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

(Rottenburg/drs) - Erstmals in Baden-Württemberg und das dritte Mal überhaupt öffentlich ausgestellt ist ab Sonntag, 6. Oktober, der aus Privatbesitz stammenden Bibelzyklus „Biblia Sacra“ von Salvador Dalí. Darin befasst sich der weltbekannte Surrealist mit der künstlerischen Interpretation des Alten und des Neuen Testaments. Der im Diözesanmuseum in Rottenburg ausgestellte Bibelzyklus umfasst 105 von Dalí handsignierte Lithographien.  

 

Dr. Melanie Prange, Leiterin des Diözesmuseums Rottenburg und Organisatorin der Ausstellung, stellt fest: „Dalís stets gepflegtes Image als extreme Persönlichkeit hat in wesentlichen Teilen zu seinem Ruhm beigetragen; zuweilen verstellt es aber einen objektiven Blick auf seine künstlerische Hinterlassenschaft. Bei der bis heute nur wenig rezipierten Biblia Sacra ist dies anders. Der Zyklus verdeutlicht, wie vielseitig gebildet Dalí war, welche Bandbreite an künstlerischen Ausdrucksmitteln ihm zur Verfügung stand und wie überzeugend er diese für eine große Gesamtkonzeption anwenden konnte. Hier tritt die Person Dalí zugunsten seines Werks zurück." 

 

In den Bildern kombiniert Dalí Aquarellmalerei mit feinen, äußerst expressiven Zeichnungen. Die Illustrationen sind farbgewaltig und zeugen von dem erstaunlich breiten theologischen Wissen des extrovertierten Kunstgenies. Mit der in der Ausstellung gezeigten „Biblia Sacra“ hinterließ Dalí eine der bedeutendsten Bibelillustrationen des 20. Jahrhunderts. Ergänzt wird der Bibelzyklus in der Ausstellung durch die Schau einer weiteren Arbeit Dalís: Des zehnteiligen, von Freud und der Psychoanalyse inspirierten Mose-Zyklus „Moïse et le Monothéisme“.

 

Termine und Programm:

 

Die Vernissage von „Salvador Dalí – Biblia Sacra“ ist am Sonntag, 6. Oktober, im Diözesanmuseum in Rottenburg a.N.. Beginn ist um 15 Uhr. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Wilfried Eisele von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Weihbischof Dr. Gerhard Schneider wird ein Grußwort halten. Die Ausstellung endet am Sonntag, 12. Januar 2020, 17 Uhr, mit einer Finissage. ­

 

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Programm mit Workshop, Vorträgen und (Kinder-)Führungen. Bei der Finissage wird Clemens Fröhlich vom Stuttgarter Staatsballet die Gesten und Farben der „Biblia Sacra“ in Tanz übersetzen. 

 

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart umfasst mit ihren 1028 Kirchengemeinden und gut 1,8 Millionen Mitgliedern den württembergischen Landesteil Baden-Württembergs, und ist bundesweit die viertgrößte Diözese. Seit dem Jahr 2000 steht ihr Dr. Gebhard Fürst als Bischof vor. Unter ihrem Dach leisten 24.000 Haupt- und 170.000 Ehrenamtliche ihren Dienst für die Menschen und legen so Zeugnis ab vom lebendigen Gott. Auf dem Gebiet der Diözese stehen 882 Kindergärten in katholischer Trägerschaft und bieten rund 44.600 Kindern eine Betreuung; 98 katholische Schulen werden von 25.500 Schülern besucht, und in 849 karitativen Einrichtungen finden rund 467.800 Menschen eine Betreuung. Im Rahmen des weltkirchlichen Engagements gibt es Partnerschaften mit Diözesen in über 80 Ländern weltweit. Aktuelles sowie Hintergründe bietet die Homepage www.drs.de Postings zu allen Aspekten des vielfältigen kirchlichen Lebens in der Diözese gibt es hier:

 

www.facebook.com/drs.news
www.youtube.com/user/DRSMedia
www.instagram.com/dioezese_rs/
https://twitter.com/BischofGebhard?lang=de
https://soundcloud.com/rottenburg-stuttgart

 

 


Baden feiert die Interkulturelle Woche

(Karlsruhe/ekiba) -. „Gemeinsam wachsen“ ist das Motto der Interkulturellen Woche 2019, die von 22. bis 29. September deutschlandweit begangen wird. Auch zahlreiche Gemeinden und Initiativen innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden unterstützen die Aktion. 100 Veranstaltungen mit evangelischer Beteiligung wie beispielsweise Begegnungscafés, Vorträge, Lesungen und interkulturelle Gottesdienste werden innerhalb dieses Zeitraums und darüber hinaus in Baden angeboten.

 

„Mit der Interkulturellen Woche möchten wir als evangelische Kirche zeigen, dass unsere Zuwanderungsgesellschaft zusammenleben und -wachsen kann. Wir setzen damit an vielen Orten in Baden Zeichen des Miteinanders“, so Regine Gnegel, Koordinatorin der Fachberatung Flüchtlinge der Evangelischen Landeskirche in Baden.

 

„Warum ich Neonazi war – Einsichten eines Aussteigers“ lautet beispielsweise eine Lesung mit anschließendem Gespräch am Freitag, 27. September, 19 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus in Kehl. Der heute 30-jährige Szene-Aussteiger Christian E. Weißberger verbindet bei der Lesung autobiographische Episoden aus seiner Jugend mit politisch-psychologischen Analysen. Er zeigt unter anderem Strategien gegenwärtiger nationalpopulistischer Strömungen und mögliche Präventions- und Widerstandsstrategien.

 

Im Rhein-Neckar-Kreis sind Ende September vier Vorführungen des Films „Die Arier“ geplant mit anschließendem Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Mo Asumang. Der Film dokumentiert eine Reise der Afrodeutschen Mo Asumang, die herausfinden möchte, was hinter der Idee vom „Herrenmenschen“ steckt. Zwei der Veranstaltungen sind in Schulen geplant, zwei öffentlich. So am Donnerstag, 26. September um 19.30 Uhr am Schlossplatz IX in Schwetzingen und am Freitag, 27. September um 19.30 Uhr im Kino „Die Brennessel“ in Hemsbach.

 

Begegnungsformate gibt es sehr vielfältige von interkulturellen Begegnungscafés über Familienfeste bis zu Konzerten und Spieleabenden mit Geflüchteten. Auch sportliche Formate dienen der Begegnung. So findet beispielsweise in Freiburg-Zähringen in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Längenloh am Samstag, 21. September, ab 14 Uhr ein Training und Fußballturnier mit dem Freiburger FC statt. In Heidelberg gibt es am Freitag, 27. September, 14 Uhr, im Rahmen der Interkulturellen Woche ein IKW-Cup-Fußballturnier.

 

Daneben finden auch dieses Jahr vereinzelt Vorträge und Schulungen im Rahmen der Interkulturellen Woche über den eigentlichen Zeitrahmen hinaus statt, wie beispielsweise am 8. Oktober um 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus in Villingen-Schwenningen ein Vortrag über das Thema „Seebrücke – Sichere Häfen gegen das Sterben“, gehalten vom Reutlinger Markus Groda von der „Seebrücke Reutlingen-Tübingen“. Oder die Denkwerkstatt „Christliche Werte und Rechtspopulismus“ am 25. Oktober im Evangelischen Gemeindehaus in Mosbach.

 

Die bundesweite Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 jedes Jahr Ende September statt und wird von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Integrationsbeauftragten und -beiräten, Migrantenorganisationen sowie Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Als fester Bestandteil der Interkulturellen Woche wird am Freitag, 27. September, der bundesweite Tag des Flüchtlings begangen.

 

Alle Angebote im Rahmen der Interkulturellen Woche innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden finden Sie im Internet unter www.ekiba.de/html/content/flucht_und_fluechtlinge.html


Beethovenfest Bonn 2019 – das Bundesjugendorchester beim Campus-Projekt Südafrika

Foto: © Selina Pfrüner
Foto: © Selina Pfrüner

 

 

(Bonn/pm) - Nachdem die Sommertournee des Bundesjugendorchesters bereits im August nach Südafrika führte, wird die Kultur und Musik der facettenreichen Republik auch beim Campus-Projekt des diesjährigen Beethovenfestes Bonn im Mittelpunkt stehen. Das Campus-Konzert am 12. September in Bonn greift dabei die Impulse südafrikanischer Musikkultur auf und kombiniert sie mit europäischer Gesangstradition.

 

bereits zum fünften Mal ist das Bundesjugendorchester in diesem Jahr am Campus-Projekt des Beethovenfestes Bonn beteiligt. Dirigiert wird es von Brandon Phillips, seit 2015 „Resident Conductor“ des südafrikanischen Cape Town Philharmonic Orchestra. Auf dem Programm stehen unter anderem Hendrik Hofmeyrs „Three African Songs for Miriam Makeba“, die das Bundesjugendorchester am 3. August 2019 in Berlin uraufführte, Ludwig van Beethovens Clärchen-Lieder aus „Egmont“ für Sopran und Orchester, Michael Mosoeu Moeranes „Fatse la heso“ („Mein Land“) sowie das zeitgenössische Stück „Birth of change“, ein Auftragswerk der Deutschen Welle, komponiert von Tshepo Tsotetsi. Der südafrikanische Klarinettist, Saxofonist, Komponist und Dirigent wird zudem am 12. September in Bonn bei der Konzerteinführung zu erleben sein und den Zuhörern dabei einen persönlichen Einblick in die Entstehung und Bedeutung des Werkes geben. Eine weitere Besonderheit: die Ensembles „Sjaella“ aus Deutschland und „Just 6“ aus Südafrika bereichern den Abend im World Conference Center mit gemeinsam entwickelten A-capella-Beiträgen. Am 13. September ist das Bundesjugendorchester dann bei einem Sonderkonzert in der Berliner Universität der Künste zu Gast. Das Jubiläumsjahr „50 Jahre Bundesjugendorchester“ beschließt es am 14. September bei der feierlichen Galaeröffnung der neuen TauberPhilharmonie in Weikersheim – das Konzert ist bereits ausverkauft.

 


Das Bundesjugendorchester ist Deutschlands jüngstes Spitzenorchester für Nachwuchsmusiker im Alter von 14 bis 19 Jahren und das Patenorchester der Berliner Philharmoniker. Seit 2018 ist Sir Simon Rattle Ehrendirigent. Das Orchester wurde 1969 vom Deutschen Musikrat gegründet. Dirigenten wie Andris Nelsons, Gustavo Dudamel oder Kirill Petrenko standen bereits am Pult. Tourneen führten das Spitzenensemble durch ganz Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Im Rahmen bedeutender Projekte konzertierte es etwa unter der Leitung von Kurt Masur in New York sowie während der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Im Mai 2016 eröffnete das Bundesjugendorchester das Deutschlandjahr in Mexiko-City, im September 2017 begleitete es im Rahmen des Campus-Projektes die Gründung des nationalen ukrainischen Jugendorchesters, 2018 standen Konzerte in Indien, Italien und Kanada auf dem Programm. Das Bundesjugendorchester wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der DekaBank, der Evonik Stiftung, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, der Daimler AG, der Stadt Bonn, der Deutschen Orchestervereinigung, der Stiftung Bundesjugendorchester und vielen privaten Förderern unterstützt.

 


Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der Dachverband des Musiklebens in Deutschland und Träger zahlreicher Förderprojekte. Die Organisation fügt sich zusammen aus dem Deutscher Musikrat e.V. sowie der Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und vertritt die Interessen von rund 14 Millionen Musizierenden. Das Generalsekretariat des Vereins in Berlin steht für das musikpolitische Wirken des Verbands mit seinen rund 100 Mitgliedsorganisationen und 16 Landesmusikräten. Die Projektgesellschaft in Bonn organisiert die zwölf langfristig angelegten Projekte: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Bundesjazzorchester, Bundesjugendorchester, Deutscher Chorwettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ), Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik, Jugend jazzt, Jugend musiziert und PopCamp. Der DMR wurde 1953 gegründet, hat sich als Mitglied der UNESCO in seinem Handeln der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

 


Weitere Informationen unter bundesjugendorchester.de oder unter musikrat.de.

 

Konzerte:
11.09.2019 World Conference Center Bonn (Kinderkonzerte)
12.09.2019 World Conference Center Bonn
13.09.2019 Universität der Künste Berlin (Sonderkonzert)
14.09.2019 TauberPhilharmonie Weikersheim (Galaeröffnung)

 


Dirigent:
Brandon Phillips

 


Solisten:
Sjaella
Just 6
Svenja Lehmann (Sopran)
Abongile Fumba (Mezzosopran)

 


Programm:
William Walton „Johannesburg Festival Overture“ für Orchester (1956)
Hendrik Hofmeyr „Three African Songs for Miriam Makeba“ für Mezzosopran und Orchester (2005)
Ludwig van Beethoven Clärchen-Lieder aus „Egmont“ für Sopran und Orchester op. 84 (1809/10)
Michael Mosoeu Moerane „Fatse la heso“ („Mein Land“) für Orchester (1941)
Tshepo Tsotetsi Neues Werk für Gesang und Orchester (Uraufführung, Auftragswerk der Deutschen Welle)
A-cappella-Beiträge

 

 

 


Ulrike Lehmann übernimmt die Leitung des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert"

"Jugend musiziert" unter neuer Führung

 

Generationenwechsel beim Deutschen Musikrat: die Musikwissenschaftlerin und Kulturmanagerin Ulrike Lehmann (33) tritt ab Januar 2020 als Projektleiterin "Jugend musiziert" die Nachfolge von Edgar Auer (66) an. Als Jugendliche hat sie selbst fünfmal an "Jugend musiziert" teilgenommen.  

 

(Bonn/jm) -  Bei "Jugend musiziert" neigt sich eine Ära ihrem Ende entgegen: Edgar Auer, der seit 1983 für den bundesweiten Wettbewerb arbeitet und ihn seit elf Jahren leitet, tritt zum Jahresende in den Ruhestand. Ulrike Lehmann beginnt am 1. November 2019 und übernimmt nach einer zweimonatigen Übergabephase die Projektleitung zum 1. Januar 2020. 

 

Ulrike Lehmann, 1986 im Vogtland geboren, studierte in Weimar, Jena und Siena (Italien) Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Italienisch. Im Jahr 2012 übernahm sie die Abteilung Vertrieb & Marketing des Plattenlabels Hänssler Classic mit Zuständigkeit für mehr als 30 Länder. Drei Jahre später wechselte sie zur NAXOS Music Group in München und betreut dort als International Sales Manager das weltweite Vertriebsnetz.

 

Als Jugendliche nahm Ulrike Lehmann als Blockflötistin fünf Mal an "Jugend musiziert" teil, mehrmals mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Bis heute ist Musik ein wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeit: sie singt in einem Jazz- und Pop-Chor, ist Sängerin und Saxophonistin in einer Jazzband und spielt in einer Münchner Big Band. 

 

Stefan Piendl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Projektgesellschaft, freut sich über die dritte Frau im Führungsteam: „Über 35 Jahre hat Edgar Auer mit großem, persönlichem Engagement "Jugend musiziert" wesentlich gestaltet und den Bundeswettbewerb als Projektleiter die letzten elf Jahre verantwortet. Der Deutsche Musikrat freut sich darauf, diese Erfolgsgeschichte nun zusammen mit Ulrike Lehmann in eine gute Zukunft zu führen. Sie bringt für diese besondere Aufgabe hervorragende Voraussetzungen mit und wird wichtige, neue Impulse setzen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bonn und München werden sie dabei kollegial unterstützen.“

 

Ulrike Lehmann kommentiert ihre neue Aufgabe so: „Die motivierenden und mitreißenden Erfahrungen, die musikbegeisterte Kinder und Jugendliche bei "Jugend musiziert" machen, habe ich selbst bei zahlreichen Teilnahmen   erleben können. Ich freue mich sehr darauf, diesen einzigartigen Wettbewerb gemeinsam mit den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen des "Jugend musiziert"-Teams nun aktiv mitzugestalten.“

 

In einem Verfahren mit 57 Bewerberinnen und Bewerbern hatte sich Frau Lehmann erfolgreich durchgesetzt.

 

Der Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" ist einer der größten Wettbewerbe für junge Musikerinnen und Musiker in Europa. Seit 1964 steht neben dem Fördergedanken die künstlerische Standortbestimmung im Vordergrund: 

 

"Jugend musiziert" will motivieren, Herausforderung sein und Orientierung bieten sowie Erfolgserlebnisse vermitteln. Auch Erfahrungen beim gemeinsamen Musizieren und die Präsentation auf einer Konzertbühne vor Jury und Publikum zählen dazu. 

 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Hauptförderer und die Sparkassen als Hauptsponsor stellen seit Gründung einen wesentlichen Teil der Finanzierung zur Verfügung. In den 56 Jahren seines Bestehens haben auf Regional-, Landes- und Bundesebene mehr als eine dreiviertel Million Kinder und Jugendliche an "Jugend musiziert" teilgenommen, debütierten hier auch junge Musik-Talente, die heute international    bekannte Stars sind.  www.jugend-musiziert.org

 

Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der Dachverband des Musiklebens in Deutschland und Träger zahlreicher Förderprojekte. Die Organisation fügt sich zusammen aus dem Deutscher Musikrat e.V. sowie der Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und vertritt die Interessen von rund 14 Millionen Musizierenden. Das Generalsekretariat des Vereins in Berlin steht für das musikpolitische Wirken des Verbands mit seinen rund 100 Mitgliedsorganisationen und 16 Landesmusikräten. Die Projektgesellschaft in Bonn organisiert die zwölf langfristig angelegten Projekte: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Bundesjazzorchester, Bundesjugendorchester, Deutscher Chorwettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ), Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik, Jugend jazzt, "Jugend musiziert" und PopCamp. Der DMR wurde 1953 gegründet, hat sich als Mitglied der UNESCO in seinem Handeln der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet und steht unter der Schirmherrschaft  von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. www.musikrat.de 

 


Kulturelle Höhepunkte zum Jahresende

„Medicus“ und „Grüffelo“ kommen nach Speyer

Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer
Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer

 

(Speyer/pm) - Am 8. Dezember eröffnet das Historische Museum der Pfalz die große kulturhistorische Ausstellung zur Geschichte der Medizin „Medicus – Die Macht des Wissens“ und ab dem 22. Dezember steht das furchteinflösende Monster mit den feurigen Augen im Zentrum der gleichnamigen Familien-Ausstellung „Der Grüffelo“.

 

 

 

„Medizingeschichte ist eines der ganz großen Menschheitsthemen. Kaum eine Sehnsucht beschäftigt die Menschen mehr als der Wunsch, Krankheit und Tod zu überwinden“, erklärte Schubert und verriet im Vorfeld, dass die Ausstellung den literarischen Zugang des Weltbeststellers „Der Medicus“ von Noah Gordon nutze, um die komplexe und faszinierende Geschichte der Medizin in fesselnder Weise zu erzählen. Als kreativer Partner steht der bekannte Arzt, Autor, Komiker, Moderator und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN, Dr. Eckart von Hirschhausen, dem Museum zur Seite.

 

 

 

An junge Familien richtet sich die interaktive Schau des Jungen Museums „Der Grüffelo – Die Ausstellung“. Anlass ist das zeitgleiche, 20-jährige Jubiläum des Jungen Museums und des gleichnamigen Kinderbuchs von Julia Donaldson mit Grafiken von Axel Scheffler. Die Geschichte von der kleinen Maus und dem Grüffelo-Monster wurde bereits in 26 Sprachen übersetzt und zählt mit über 13 Millionen verkauften Exemplaren weltweit zu den beliebtesten Bilderbüchern. „Mit seiner positiven Botschaft passt der Kinderbuch-Klassiker perfekt zur Philosophie unseres Jungen Museums, Kinder auf unterhaltsame Weise stark zu machen“, so Alexander Schubert.

 

Aktuell zeigt das Historische Museum der Pfalz die beiden Sonderausstellungen „Marilyn Monroe. Die Unbekannte“ und „Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike“.

 

 

 

Das Historische Museum der Pfalz ist dienstags bis sonntags, an Feiertagen auch montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen unter www.museum.speyer.de

 


Out of the Box – The Midlife Crisis of the Digital Revolution - POSTCITY Linz, 5. – 9. September 2019

Ars Electronica Festival 2019 – die Highlights

 

(Wien/ae) -  1979 von Hannes Leopoldseder, Herbert W. Franke und Hubert Bognermayer aus der Taufe gehoben, wird die Ars Electronica heuer 40 und feiert dieses Jubiläum mit dem umfangreichsten Programm ihrer Geschichte. Von 5. bis 9. September wird das Festival zum Treffpunkt für WegbereiterInnen aus vier Jahrzehnten Digitalisierung und preisgekrönten KünstlerInnen, führenden WissenschaftlerInnen und einflussreichen EntwicklerInnen, die heute Neuland beschreiten und unsere Zukunft mitgestalten. Pulsierendes Zentrum des Festivals ist wieder die POSTCITY, deren spektakuläre Industriearchitektur die Atmosphäre des fünftägigen Events noch ein – letztes – Mal prägen wird. Weitere Hotspots werden das neugestaltete Ars Electronica Center mit seinem Fokus auf Artificial Intelligence und das Augustiner Chorherrenstift St. Florian, das als Jahrhunderte alter, spiritueller Ort die perfekte Bühne für das erstmals mit der Europäischen Kommission ausgerichteten „AI x Music Festival“ bildet.

 


„I have a dream“: Martin Luther Kings legendäre Rede jährt sich zum 56. Mal