Kulturnachrichten

25.09.2018

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


Große Tournee zum 30-jährigen Bestehen - Ankündigung eines neuen Best-of-Albums

Take That: Die erfolgreichste Band des Universums

Vier Shows im Juni 2019 in Düsseldorf, Berlin, Hamburg & Frankfurt

 

(Frankfurt/ln) - Die mittlerweile fast 30-jährige Geschichte von Take That gehört zu den spannendsten und unvorhersehbarsten in der britischen Musikhistorie. Es ist eine Geschichte von engen Freundschaften und tiefen Zerwürfnissen, atemberaubenden Erfolgen und Überraschungen, die selbst die ursprünglich fünf Mitglieder niemals für möglich gehalten hätten. Allein in England konnte die Band bislang 80 Mal Platin für ihre Alben sowie Singles einsammeln, und auch in Deutschland stiegen vier ihrer Longplayer bis in die Top 4 der Hitlisten – allen voran die beiden Alben „Beautiful World“ und „Progress“, die beide Platin-Ehrungen erhielten. 2017 veröffentlichten Take That, die seit Ende 2014 als Trio fungieren, das achte Album „Wonderland“, das wie gewohnt zu einem internationalen Bestseller wurde. Im Juni 2019 kommen Take That anlässlich ihrer Welttournee zum 30. Geburtstag der Formation für vier Konzerte in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Frankfurt nach Deutschland, im Gepäck ein neues Greatest-Hits-Album.

 

Die ursprüngliche Idee zu Take That war eine naheliegende: Der britische Musikmanager Nigel Martin-Smith wollte 1990 die Übermacht US-amerikanischer Boybands brechen und in England eine eigene männliche Vocal-Group etablieren. Den Anfang machte der begabte Gary Barlow, der seit seinem siebten Lebensjahr Songs komponierte. Mit Howard Donald, Mark Owen, Jason Orange sowie Robbie Williams wurden nach und nach die weiteren Köpfe für Take That rekrutiert, anschließend ging es ins Studio. Bereits das Debütalbum „Take That & Party“ erwies sich als ausgezeichneter Erfolg, stieg bis auf Platz 2 der UK-Charts und warf die ersten drei Hitsingles ab, darunter die zum Klassiker avancierte Coverversion „Could It Be Magic“.

 

Mit dem zweiten Album „Everything Changes“ begann 1993 der unaufhaltsame Siegeszug von Take That. Gleich vier Single-Auskopplungen toppten die UK-Charts, das Album stieg europaweit in die Top 10. Nach nur drei Jahren war das Quintett an der Spitze der europäischen Pop-Superstars angekommen. Der Nachfolger „Nobody Else“ erwies sich 1995 als noch erfolgreicher, erreichte u.a. in England, Deutschland, Italien, Irland, Holland, Österreich und vielen weiteren Ländern Platz 1 der Charts. Die Single „Back For Good“ toppte sogar die Hitlisten in ganzen 31 Nationen. Sie gewannen zahlreiche BRIT- und MTV Europe Music-Awards und zählten zu den großen Live-Abräumern Mitte der 90er-Jahre. Es schien, als könne die Band nichts mehr erreichen, was letztlich am 13. Februar 1996 auch zur Auflösung von Take That führte.

 

In der Folge hoben Gary Barlow, doch vor allem Robbie Williams zu internationalen Solokarrieren ab. Gerade Williams avancierte zu einem der größten Popstars des Planeten; es schien, als sei Take That für immer Geschichte. Doch es kam anders: Zehn Jahre nach ihrem Ende trafen sich die Mitglieder für eine BBC-Dokumentation über Take That erneut. Alte Zerwürfnisse wurden beigelegt, man war reifer, älter, gelassener – und so planten sie zunächst eine neue Tournee, die zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte der britischen Popmusik geriet, und der sich das Comeback-Album „Beautiful World“ anschloss. Mit diesem Werk konnten Take That zunächst noch ohne Williams problemlos an die alten Erfolge anknüpfen.

 

Nach dem fünften Album „The Circus“ von 2008, das ebenfalls international erfolgreich war, kehrte sogar der verlorene fünfte Mann Williams für zwei Jahre zur Band zurück. Es folgte eine Tour sowie das in Quintett-Stärke aufgenommene Album „Progress“, das als Take Thats erfolgreichstes Werk überhaupt in die Geschichte eingeht. Nach einer weiteren Tournee entschieden Williams und Jason Orange 2014, die Band endgültig zu verlassen. Seither überzeugten die verbliebenen Drei mit den zwei Alben „III“ (2014) sowie „Wonderland“ (2017), dass Take That auch als Trio wunderbar funktionieren und harmonieren. Seit September 2017 kann man alle Fünf – zumindest als ihre Alter Egos, gespielt von persönlich ausgewählten Darstellern – auch wieder gemeinsam live erleben, denn seither läuft im Londoner Westend das Musical „The Band“, basierend auf den Songs und der Geschichte von Take That. Es dürfte niemanden überraschen, dass das Stück zur am schnellsten verkaufenden britischen Theaterproduktion aller Zeiten avancierte.

Live Nation Presents

Take That

 

 

 

                              Sa.     15.06.19       Düsseldorf    Mitsubishi Electric Hall

 

                              Do.     20.06.19       Berlin           Tempodrom

 

                              Mo.    24.06.19       Hamburg      Stadtpark

 

                              Di.      25.06.19       Frankfurt      Jahrhunderthalle        

 

 

 

MagentaEINS Prio Tickets: Do., 27.09.2018, 10:00 Uhr (online Pre-Sale, 24,5 Stunden)

 

www.telekom.de/magentaeins-priotickets

 

 

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Fr., 28.09.2018, 10:30 Uhr

 

www.livenation.de/artist/take-that-tickets

 

 

 

 

 

www.ticketmaster.de

 

Ticket-Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

www.eventim.de

 

Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 


Veranstalter-Webseite:

 

www.livenation.de
facebook.com/livenationGSA | twitter.com/livenationGSA

 

instagram.com/livenationGSA | youtube.com/livenationGSA

 



 

www.takethat.com

 

www.facebook.com/takethat

 


Festkonzert 600 Jahre Roma in Frankfurt am Main

Die Roma und Sinti Philharmoniker © Björn Hadem
Die Roma und Sinti Philharmoniker © Björn Hadem

 

 

(Frankfurt/pm) - Wenn die Roma und Sinti Philharmoniker am Sonntag, den 30. September, um 11 Uhr open air auf dem Römerberg beim Frankfurter Altstadtfest mit einem Festkonzert zu Gast sind, wiederholt sich ein Stück Frankfurter Geschichte: Genau dort trat im Jahr 1418, also vor genau 600 Jahren, eine Gruppe von Roma musizierend und tanzend auf. Das historische Ereignis veranlasste den Philharmonischen Verein der Sinti und Roma Frankfurt am Main e.V., mit Konzerten der Roma und Sinti Philharmoniker und weiteren Veranstaltungen zum Jubiläum „600 Jahre Roma in Frankfurt“ darauf aufmerksam zu machen, dass die Roma- und Sinti-Minderheiten mehr zur europäischen Kulturgeschichte beigetragen haben, als viele glauben mögen.

 

 

 

Eine im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte erhaltene alte Abschrift aus den im 2. Weltkrieg verbrannten städtischen Rechnungsbüchern ist eine der frühesten Spuren der Anwesenheit von Sinti und Roma nördlich der Alpen. Sie berichtet, dass eine Gruppe von Roma auf dem Römerberg für die Einwohner musizierte und tanzte. Dieses Ereignis steht auch symbolisch für den Beginn einer gemeinsamen Geschichte von Minderheit und Mehrheit in Deutschland, die einerseits durch staatliche Verfolgung und Diskriminierung, andererseits aber durch ein friedliches Zusammenleben auf lokaler und regionaler Ebene gekennzeichnet war. Über die deutschen Grenzen hinaus beeinflussten und prägten Sinti und Roma in vielfacher Weise die Geschichte und Kulturgeschichte der verschiedenen Länder des europäischen Kontinents.

In Frankfurt am Main zu Gast: Die Roma und Sinti Philharmoniker

Das historische Ereignis veranlasste den Philharmonischen Verein der Sinti und Roma Frankfurt am Main e.V., mit Konzerten der Roma und Sinti Philharmoniker und weiteren Veranstaltungen zum Jubiläum „600 Jahre Roma in Frankfurt“ darauf aufmerksam zu machen, dass die Roma- und Sinti-Minderheiten mehr zur europäischen Kulturgeschichte beigetragen haben, als viele glauben mögen. Die Musikwissenschaftlerin Ursula Hemetek weist in einem Fachaufsatz darauf hin, dass „der Stellenwert der Roma-Kulturen für die europäische traditionelle Musik nicht hoch genug einzuschätzen und deshalb als wesentliches Forschungs-Desideratum für die Ethnomusikologie zu betrachten“ sei. Davon legen die über 60 professionellen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung des romastämmigen Frankfurter Dirigenten Riccardo M Sahiti in der letzten Septemberwoche in Frankfurt gleich mehrfach Zeugnis ab: Schon am Donnerstag, den 27. September, ab 18 Uhr können Interessierte im Festsaal des Gebäudes 10 auf dem Campus Westend der Goethe-Universität die Proben des überwiegend mit roma- und sintistämmigen Künstlern besetzten Projektorchesters verfolgen. Am darauffolgenden Freitag, den 28. September, laden die Musiker Kinder und Jugendliche um 11 Uhr in den Großen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zu einem Gesprächskonzert ein, um die junge Publikums-Generation für die klassische Musik zu interessieren, die so vielfältige Roma- und Sinti-Einflüsse aufweist. Am Freitagabend, den 28. September, um 19 Uhr wollen die Roma und Sinti Philharmoniker am gleichen Ort mit ihren Zuhörern den Festakt „600 Jahre Roma in Frankfurt“ begehen. Dabei erklingen Teile des Programms, das zwei Tage später auf dem Römerberg zu hören sein wird. In der Hochschule verbindet der Dirigent den Auftrittsort mit der Gelegenheit, einer Studentin der Hochschule eine prägende Erfahrung als Solistin mit Orchester zu machen. Felicitas Schiffner wird mit den Philharmonikern Sarasates „Zigeunerweisen“ als Violinsolistin interpretieren. Der Historiker Dr. Christian Kleinert wird im Laufe des Programms die geschichtlichen Hintergründe des Roma-Jubiläums beleuchten, bevor im zweiten Teil des Abends eine vierköpfige Roma-Kapelle im Foyer der Hochschule traditionelle Roma-Musik und Jazz ihrer ethnischen Herkunft präsentieren wird. Als „special guest“ hat die hochbetagte Saxophonlegende Emil Mangelsdorff zugesagt, mit dem Quartett die eine oder andere Nummer gemeinsam zu musizieren.

Festkonzert auf dem Römerberg

Am Sonntagvormittag, den 30. September, um 11 Uhr findet der zentrale Open-Air-Auftritt der Roma und Sinti Philharmoniker auf der Bühne vor dem Frankfurter Rathaus statt. Mit Erno Kallai (Violine) und Rodin Moldovan (Violoncello) treten zwei bekannte Roma-Musiker als Solisten mit dem Orchester auf, während die noch jugendliche Sopranistin Scarlett Rani-Adler mit einer Opernarie unter Beweis stellt, dass auch die nächste Generation der Sinti und Roma wertvolle künstlerische Talente bereithält. Riccardo M Sahiti hat sich mit „seinen“ Philharmonikern, die er im Jahr 2001 unter dem Dach des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt am Main e.V. gründete, ein musikalisches Programm vorgenommen,das zwischen Werken von großer Popularität (ein Ungarischer Tanz von Brahms, die Ouvertüre zu Strauss Oper „Der Zigeunerbaron“) und weniger bekannten, aber nicht von minderem Reiz, changiert (z.B. George Enescus „Romanian Rhapsody“ sowie Pablo de Sarasates „Carmen-Fantasie“). Das Orchester bleibt zugleich seinem Anspruch treu, dass musikalische Erbe der Roma und Sinti zukunftsweisend auszubauen. Mit der „Gipsy-Rhapsodie“ erklingt ein eigens für diesen Anlass geschriebenes Werk des selbst anwesenden Sinto-Komponisten Roger Moreno-Rathgeb. Mit dessen „Requiem für Auschwitz“ haben die Roma und Sinti Philharmoniker in den vergangenen Jahren mehrfach für internationale Aufmerksamkeit gesorgt. Am gleichen Abend am 30. September um 19 Uhr zeigt das Frankfurter Kino „Orfeos Erben“, Hamburger Allee 45, den Film „Der Dirigent und sein Traum – die Roma und Sinti Philharmoniker“ der Regisseurin Margarete Kreuzer, dessen Erstausstrahlung am 25. Januar 2015 auf „arte“ stattfand. Musiker der Roma und Sinti Philharmoniker umrahmen die Vorführung musikalisch.

Musikwissenschaftliches Podium

Komplettiert wird das Jubiläum „600 Jahre Roma in Frankfurt“ mit einem musikwissenschaftlichen Podium am Donnerstag, den 22. November 2018, ab 14 Uhr in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Der Philharmonische Verein sowie der am Haus tätige Musikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Ackermann laden zu Vorträgen und Austausch mit Experten über den Einfluss der Musik der Roma und Sinti auf die europäische Musikkultur ein. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen mit Ausnahme der Filmvorführung ist frei.
Die Feierlichkeiten „600 Jahre Roma in Frankfurt am Main“ des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt am Main finden in Kooperation mit der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, einem Unternehmen der Stadt Frankfurt am Main, mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Dezernat für Integration und Bildung der Stadt Frankfkurt am Main, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, dem Förderverein Roma und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main statt.

Das Projekt wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien als ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 – SHARING HERITAGE, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die Stadt Frankfurt am Main

Die Konzerte wurden bisher ideell von folgenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützt: Prof. Jiri Starek, Dirigent Frankfurt am Main; Roby Lakatos, Violinist Brüssel; Prof. Dr. Micha Brumlik, J.W. Goethe-Universität und ehemaliger Leiter des Fritz- Bauer-Instituts, Frankfurt am Main; Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sintind Roma, Heidelberg; Geza Hosszu-Legocky, Violine, Brüssel.

 


Händels „Messiah“ im Rottenburger Dom

(Rottenburg/tb) - Domchor, Mädchenkantorei, Männerstimmen der Rottenburger Domsingknaben, Vokalsolisten und das Barockorchester L'arpa festante führen am 6. Oktober das Oratorium auf Rottenburg. Am Samstag, 6. Oktober, um 18 Uhr erklingt im Rottenburger Dom St. Martin Georg Friedrich Händels berühmtestes Oratorium „Messiah“. Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Schmitt musizieren der Rottenburger Domchor, die Mädchenkantorei am Rottenburger Dom und die Männerstimmen der Rottenburger Domsingknaben. Für den authentischen Orchesterklang sorgt das Barockorchester L'arpa festante München, eines der führenden deutschen Ensembles für historische Aufführungspraxis. Die solistischen Partien singen Andrea Lauren Brown (Sopran), David Erler (Countertenor), Andreas Post (Tenor) und Krešimir Stražanac (Bassbariton).

 

Vieles ist rekordverdächtig bei diesem populären Werk der geistlichen Barockmusik aus dem Jahr 1741. In nur 24 Tagen komponierte Händel seinen „Messias“ - eine unvorstellbar kurze Zeit für dieses dreiteilige abendfüllende Werk. 1742 wurde es in Dublin uraufgeführt. Bald schon setzt die internationale beispiellose Erfolgsgeschichte ein. Bei einer der ersten Aufführungen wurden sogar die Damen des Publikums gebeten, ohne Reifröcke zu erscheinen! So konnten mehr Zuhörer Platz finden. Für monumentale Messias-Aufführungen wurde später sogar der Chorraum der Westminster Abbey umgebaut.

 

Wie der Titel verrät, dreht sich in diesem Oratorium alles um die Gestalt des Messias: von seiner Erwartung und Geburt über Passion und Auferstehung bis zur Wiederkunft am Ende aller Zeiten. Wie Händel diese zentrale biblische Person musikalisch porträtiert, das fasziniert bis heute unzählige Menschen rund um die Welt.

 

Händels Erfolgsrezept bei seinem „Messias“ kennt so manche Zutaten: opernhafte Dramatik und wirkungsvolle Chöre, geradezu anschauliche Darstellung der Worte mit allen Mitteln der Tonkunst, tiefe Verinnerlichung und ekstatischer Halleluja-Jubel. Für Charles Jennens, der als Librettist aus Passagen der Bibel den Text für dieses große Oratorium zusammenstellte, war der Messias „a great musical entertainment“ - große musikalische Unterhaltung. Wer das Wort in seiner ganzen Tiefe versteht, wird ihm zustimmen.

 

Karten (incl. VVK-Gebühr): EUR 20,- bis EUR 26,-

 

Vorverkauf: www.reservix.de, WTG Rottenburg, Schwäbisches Tagblatt Restkarten an der Abendkasse Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahre

 

50 Prozent Ermäßigung für Schüler und Studenten

 

Weitere Infos: www.dommusik-rottenburg.de

 


Sonderausstellung Diözesanmuseum Paderborn

Phänomen GOTIK

 

Paderborner Ausstellung zeigt ab kommenden Freitag, 21. September, wie die Baukultur der Gotik die Architektur und Kunst in ganz Europa revolutionierte

 

(PADERBORN/pm) - In seiner großen kunst- und kulturhistorischen Ausstellung „GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ (21.9.2018 – 13.1.2019) nimmt das Diözesanmuseum Paderborn das Phänomen der GOTIK in den Blick. Anhand hochkarätiger Exponate entwirft die große Schau ein faszinierendes Panorama der Zeit und zeigt, wie sich die neuartigen Ideen beim Bau der großen Kathedralen seit dem 12. Jahrhundert flächendeckend bis in die Regionen hinein ausbreiteten und die Architektur und Kunst in ganz Europa revolutionierten.

 

Exponate aus ganz Europa, darunter die ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen, die sogenannten Reimser Palimpseste, bedeutende und kunstvoll gearbeitete Bildhauerwerke wie der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters, Preziosen der Goldschmiedekunst, Elfenbeinschnitzerei und kostbare Buchmalerei, etwa aus dem Louvre oder dem Musée Cluny, aber auch noch nie in Deutschland gezeigte Exponate wie das einzigartige Heiliggrabreliquiar aus Pamplona werden in der Ausstellung präsentiert. Eigens konzipierte 3D-Animationen und interaktive Stationen geben auf der Basis neuester Forschung Einblicke in die Konstruktionstechniken gotischer Gebäude. Sechs Ausstellungseinheiten loten die Bedingungen, Ideen und Dynamiken aus, die den internationalen Erfolg dieser neuartigen gotischen Formensprache begründeten: vom Bauprozess über bahnbrechende technische Neuerungen bis zu Fragen des kulturellen Austauschs und Wandels.

 

 

Steingewordenes Zeugnis des Glaubens

 

„Stand der romanische Dombau unter Bischof Imad zunächst im Mittelpunkt des in diesem Jahr begangenen 950-jährigen Weihejubiläums, so rückt mit der GOTIK-Ausstellung als Höhepunkt und Abschluss des Paderborner Jubiläumsjahres nun der Dombau des 13. Jahrhunderts und die Zeit seiner Entstehung in unser Blickfeld“, sagt Prälat Thomas Dornseifer, stellvertretender Generalvikar im Erzbistum Paderborn. „Es ist der gotische Dom, der als steingewordenes Zeugnis des Glaubens das Leben unserer Stadt bis heute prägt“, so Dornseifer weiter. Mit der Ausstellung sei es gelungen, ausgehend von Paderborn, die faszinierende Epoche der Gotik als europäisches, medienübergreifendes Phänomen in den Blick zu nehmen, ergänzt Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums Paderborn. Stiegemann dankte den Museen und Sammlungen in ganz Europa für ihre großzügige Unterstützung, ohne die ein solch ambitioniertes Ausstellungsprojekt nicht möglich gewesen wäre.

 

Ergänzt wird die große GOTIK-Ausstellung durch ein umfangreiches Führungs- und Begleitprogramm für die ganze Familie.

 

 

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 

Die Schirmherrschaft über die Ausstellung haben der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, sowie Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, übernommen.


KDFB zur Interkulturellen Woche 2018

Vielfalt verbindet

 

(Köln/kdfb) – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt die Interkulturelle Woche, die vom 23.- 29.09.2018 bundesweit unter dem Leitthema „Vielfalt verbindet“ stattfindet. Im Mittelpunkt der Initiative christlicher Kirchen stehen das friedliche Zusammenleben und die Verbindung von Menschen über Kulturen, Sprachen und Ländergrenzen hinweg.

 

„Als Christinnen engagieren wir uns für ein wertschätzendes und friedliches Miteinander der Religionen, Kulturen und Nationalitäten in unserer Gesellschaft. Offenheit, Respekt, Gewaltfreiheit und die Wahrung der Menschenwürde sind in unseren Augen unverzichtbar für eine starke Gesellschaft“, erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth. Die Interkulturelle Woche, eine Initiative der christlichen Kirchen in Deutschland, regt laut Flachsbarth erneut dazu an, sich bewusst für die Sicherung des gesellschaftlichen Zusammenhalts einzusetzen.

 

Vielfalt bedeutet für den Frauenbund sowohl Bereicherung als auch Herausforderung, Verantwortung und Einheit, damit Integration stattfinden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken kann. Konkret zeigt sich dies in Aktionen des KDFB vor Ort. Zahlreiche Frauenbundfrauen unterstützen geflüchtete Menschen. Sie schaffen Begegnungsmöglichkeiten, bieten ihre Hilfe bei der Bewältigung des Alltags an und eröffnen so neue Chancen für die Gestaltung des Lebens jenseits des Krieges.

 

Der KDFB setzt sich ebenso wie die Kirchen dafür ein, Armut und Fluchtursachen nachhaltig zu bekämpfen und Menschen, die aufgrund von Krieg und Verfolgung derzeit nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können, als Nächste zu betrachten und ihnen mit Achtung zu begegnen. „Äußerungen und Taten von Hass und Gewalt verurteilen wir auf das Schärfste. Abschottung, Anfeindungen und Hetzkampagnen stehen Vielfalt, Solidarität und Mitmenschlichkeit konträr gegenüber. Friedliches Zusammenleben braucht vielfältige Begegnungen und Gespräche, damit sich gute Perspektiven für die Zukunft entwickeln können“, so Flachsbarth. Dazu wird der KDFB auch weiterhin Beiträge für eine gelingende Teilhabe und Integration leisten.

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 


Matt Gresham auf Tour durch Deutschland

(Berlin/ma) -  Nach den Singles "Rising Up" und "Say You Don't" ist am 17. August 2018 das neue Album "Who Am I Now" von Matt Gresham erschienen. Seit gestern ist er in Deutschland unterwegs und steht in verschiedenen Städten mit seiner Musik auf der Bühne.

Vor drei Jahren hat Matt Gresham einen Punkt in seinem Leben erreicht, an dem er sich fragte "Who Am I Now", wer bin ich an diesem Punkt meines Lebens eigentlich? Um das heraus zu finden, hat der Australier seine Koffer gepackt und sich ein One-Way-Ticket gekauft. Über die USA und Asien ist er in Europa gelandet.

"Ich wollte etwas, das die Leute mit auf die Reise nimmt, die ich in den letzten drei Jahren hinter mich gebracht habe, eine Reise zur Selbsterkenntnis und darüber, wie ich an unterschiedlichen Orten meine Wege gefunden habe“, erklärt Matt Gresham. Jetzt ist er in Deutschland unterwegs und tritt in verschiedenen Städten mit seinen Songs auf.
 

„Who Am I Now“-Tour 2018

19.09.2018 - Frankfurt, Ponyhof
20.09.2018 - Hamburg, Reeperbahnfestival
21.09.2018 - Leipzig, Moritzbastei
23.09.2018 - Berlin, Musik und Frieden
24.09.2018 - Köln, Yuca
25.09.2018 - Stuttgart, Kellerklub
26.09.2018 - München, Ampere


Kurzfilmtag in der Stadt, auf dem Land und dem Fluss

 

 

(Dresden/pm) - Der Startschuss für die Kurzfilmtag-Saison 2018 ist gefallen: Ab sofort kann jede und jeder kostenfrei eigene Veranstaltungen für den bundesweiten Kurzfilmtag am 21. Dezember auf https://kurzfilmtag.com anmelden. Im Gegenzug bietet der Bundesverband Deutscher Kurzfilm Filmprogramme zu Sonderkonditionen, ein umfangreiches Werbepaket und professionelle Unterstützung bei der Vorbereitung der Events. Mit dem diesjährigen Motto "Stadt.Land.Fluss" rücken die Kinos und der Kurzfilm auf dem Land in den Fokus. Erneut unterstützen Prominente den Aktionstag. Regisseurin Doris Dörrie und die Pop-Band Blond sind die ersten beiden von insgesamt acht BotschafterInnen.

 

 

 

Wenn sich am 21. Dezember der Tag zur Staffelübernahme rüstet, ist Kurzfilmtag in Deutschland. Und das bereits zum siebten Mal. In Nord und Ost, West und Süd, in Kinos, aber auch in Straßenbahnen, Einkaufstempeln und Clubs, auf Höfen und an Häuserwänden, in Stadien und Telefonzellen, auf Weihnachtsmärkten, Treppen und möglicherweise auch auf Fähren und Schiffen bestimmen kurze Streifen das Programm. Stadt.Land.Fluss heißt das diesjährige Motto, mit dem die Kinos und der Kurzfilm auf dem Land in den Fokus rücken. Jana Cernik, Geschäftsführerin beim Bundesverband Deutscher Kurzfilm, der den Kurzfilmtag koordiniert: „Uns ist es sehr wichtig, dass der Kurzfilm auch dort gesehen werden kann, wo die Infrastruktur nicht mit der in Städten konkurrieren kann. Gerade dort ist es essentiell, gemeinsam mit den Veranstaltern vor Ort ein Angebot auf die Beine zu stellen. Wir haben darauf reagiert und in unseren diesjährigen Schwerpunktregionen Brandenburg und Thüringen Regionalmanagerinnen gewinnen können, die VeranstalterInnen beraten und unterstützen.“ Daneben greift auch eine Reihe der eigens für den Kurzfilmtag zusammengestellten Filmprogramme das Motto auf, beispielsweise „Stadt, Land, Fluss“, „Alles im Fluss“ und „Stadt, Land, Kuss“. Sämtliche circa 20 Filmprogramme lassen sich am Kurzfilmtag zu Sonderpreisen von 80 bzw. 50 Euro (Kinder- und Jugendprogramme) buchen. Daneben können auch eigene Filme und Programme gezeigt werden. So kann fast jede und jeder dabei sein und ein eigenes Event für 5, 50 oder 500 Menschen auf die Beine stellen. Ab sofort können eigene Veranstaltungen auf https://kurzfilmtag.com kostenfrei angemeldet werden. Wer nicht als VeranstalterIn dabei sein möchte, lässt sich am kürzesten Tag des Jahres auf einer Veranstaltung in seiner Nähe einfach als ZuschauerIn in die Kurzfilmwelt entführen.

Die ersten Kurzfilmtag-Botschafter: Doris Dörrie und Blond
Traditionell unterstützen prominente Botschafter den Aktionstag. Die Chemnitzer Band Blond verpackt ihre Botschaft in einem eigenen Song: „Haut euch auf die Couch und macht die Augen ganz weit auf!“ (https://vimeo.com/290254435). Lotta und Nina Kummer sind nicht nur Schwestern, sondern haben mit den Kraftklub-Brüdern Felix und Till sowie Papa Jan (AG Geige) noch weitere Musiker in ihrer Familie. Der Dritte im Blond-Bunde ist Multi-Instrumentalist Johann Bonitz. Auf ihren bislang zwei Tonträgern präsentiert das junge Trio eine variationsreiche Mischung aus Indie, Pop und Las Vegas Glamour.
„Filmmetzgerin“ Doris Dörrie steht an der Fleischtheke und empfiehlt den Kurzfilm: https://vimeo.com/289260156. Für die Regisseurin (u.a. „Kirschblüten – Hanami“, „Männer“), Produzentin und Schriftstellerin steht fest: „In der Kürze liegt die Würze.“ Beim Kurzfilmschauen würde den Zuschauern nicht langweilig werden, so Dörrie. Anders als ein Langfilm hänge der Kurzfilm nämlich nicht durch.
Weitere sechs BotschafterInnen und ihre Clips folgen in den nächsten Wochen.

Stadt.Land.Film!
Um die Wartezeit auf den Kurzfilmtag zu verkürzen, läuft auf der Website und dem Facebook-Kanal des Kurzfilmtages jede Woche ein anderer Kurzfilm. Immer mit einem anderen Anfangsbuchstaben beginnend, frei nach dem beliebten Wissensspiel „Stadt, Land, Fluss“: AAAAA… Stop….K wie Kurzfilm ab!

 

Die Botschafterclips:
https://kurzfilmtag.com/botschafter.html

 


Infos & Anmeldung:
http://kurzfilmtag.com/

Über den Kurzfilmtag


Geboren wurde der Kurzfilmtag 2011 in Frankreich als „Le jour le plus court“. Hierzulande gibt es ihn seit 2012. Seitdem wird er von der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm, koordiniert. Inzwischen feiern auch viele andere Länder den Kurzfilmtag. Schirmherrin der deutschen Ausgabe ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters.

Der siebte deutsche Kurzfilmtag wird gefördert von der Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Thüringer Staatskanzlei, der Sächsischen Staatskanzlei und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.
Partner sind EclairPlay, ARTE, 13th Street, filmecho/filmwoche, die AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V., der Hauptverband Deutscher Filmtheater, der Bundesverband Kommunale Filmarbeit, First Steps, der Bundesverband Jugend und Film, die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, die DEFA-Stiftung, Interfilm Berlin, die KurzFilmAgentur Hamburg e.V. und Indiekino Berlin.


 

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ zu Gast in der Kapelle Alt Pansow:

„Über Leben in Demmin“ dokumentiert Massenselbstmord in Demmin

Foto: Kapelle Alt Pansow,  ELKKM-Archi
Foto: Kapelle Alt Pansow, ELKKM-Archi

 

(Greifswald/Alt Pansow/cme) - Zum 7. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke Berührt und diskutiert“ emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. In der Kapelle Alt Pansow bei Greifswald (Landkreis Vorpommern-Rügen) läuft am Donnerstag, 27. September, der Dokumentarfilm „Überleben in Demmin“ von Martin Farkas. „Wir laden alle Filminteressierte herzlich dazu ein“, sagt Pastor Dr. Irmfried Garbe von der Kirchengemeinde Dersekow-Levenhagen. Der Film will nicht die Frage beantworten, wie es zu den Ereignissen vom Frühjahr 1945 kam. Aber er hilft, zu verstehen - wie es im Abspann heißt: „Warum wir sind, wie wir sind. Pastor Dr. Garbe: „Beginn ist um 19.00 Uhr, nach dem Film kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

 

Zum Inhalt: Im Frühjahr 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, findet in der Kleinstadt Demmin ein beispielloser Massenselbstmord statt. Einer vorsichtigen Schätzung zufolge brachten sich mindestens 500 bis zu 1.000 Menschen in der Zeit vom 30. April bis zum 3. Mai 1945 selbst um. Aus Angst vor der anrückenden Roten Armee, Angst vor Vergeltung, aus einem Bewusstsein der eigenen Schuld — die Gründe sind vielfältig, das Geschehen jedoch kaum aufgearbeitet. Diese Leerstelle wird heute von Neonazis genutzt, um einen Opfermythos zu pflegen. Der  Dokumentarfilm zeigt, wie die Stadt mit ihrem Erbe umgeht.

 

 

 

So wie in Alt Pansow werden die Filme vor allem in alten Dorfkirchen und Pfarrscheunen gezeigt - auch um das kulturelle Angebot im ländlichen Raum zu stärken. „Die von den Kirchengemeinden aus einem eigens erstellten Kanon ausgewählten Filme beinhalten Themen, die uns und unsere Gesellschaft aktuell bewegen. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten“, sagt der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann und ergänzt: „Seien Sie herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit.“

 

 

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert.

 

Unterstützt wird das Projekt vom Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Bankhaus Donner&Reuschel (Hamburg und München) sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung

 

 

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 


INTERKULTURELLE WOCHE IN BADEN

GEGENSEITIGES VERSTÄNDNIS FÖRDERN, VORURTEILE ABBAUEN

 

 

(Karlsruhe/ekiba) - Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ beteiligen sich Kirchengemeinden und Initiativen der Evangelischen Landeskirche in Baden an der bundesweiten Interkulturellen Woche von Samstag, 23. September, bis Sonntag, 29. September 2018. Lesungen, Feste, Gottesdienste, Theater- und Filmvorführungen sowie persönliche Begegnungen sollen auch in Baden gegenseitiges Verständnis fördern und Vorurteile abbauen. Aus Sicht von Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh sind „Christinnen und Christen heute gefordert, sich einzumischen“. Die Gesellschaft werde durch „das Wiedererstarken nationaler und nationalistischer Überzeugungen und Gruppen“ herausgefordert. In ganz Deutschland sind mehr als 5.000 Veranstaltungen an über 500 Orten geplant. In Baden gibt es viele Angebote – auch außerhalb der bundesweiten Aktionswoche.

 

 

 

Es folgt eine Auswahl – weitere regionale Veranstaltungen können gerne erfragt werden:

 

 

 

Heidelberg, heute, 18. September

 

Das Diakonische Werk und die Evangelische Kirche in Heidelberg zeigen zusammen mit dem Gloria-Kino den Dokumentarfilm „Mr Gay Syria“. Der Film macht auf Menschen aufmerksam, die wegen ihrer gleichgeschlechtlichen Liebe verfolgt werden und fliehen und erzählt die Geschichte von Hussein und Mahmoud, die davon träumen auf Malta an einem Schönheitswettbewerb für schwule Männer teilzunehmen, als erste Araber aus dem Nahen Osten. Nach dem Film ist ein Gespräch geplant mit Rzouga Selmi (Unicorn Refugees/PLUS Rhein-Neckar e.V.) und Danijel Cubelic (LSBTTIQ-Beauftragter der Stadt Heidelberg), (18.30 Uhr, Gloria, Hauptstr. 146, 69117 Heidelberg).

 

 

 

Bad Herrenalb, 21.-23. September

 

Im Haus der Kirche geht es unter dem Motto: „Wir schaffen das!“ in Workshops, Vorträgen und Diskussionen um Menschenrechte, Flüchtlingsschutz und auch um ein neues Einwanderungsgesetz. Die Tagung ist eine Kooperation der Evangelischen Akademien Baden und Bad Boll mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V. und dem Förderverein Pro Asyl e.V.

 

 

 

Baden-Baden, 23.-27. September

 

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde in Baden-Baden feiert am Sonntag, 23. September, einen interkulturellen Gottesdienst unter dem Motto „Das christliche Morgenland. Die koptische Kirche: Glaube aus der Wüste“ (23.09.2018, 10 Uhr, Evangelischen Stadtkirche). Am Donnerstag, 27. September, lädt sie dazu ein, mit dem Spiel „Asylopolie“ das Thema Asyl in Deutschland selbst zu erleben (27.09., 16 bis 19 Uhr, Evangelische Stadtkirche). Einen Vortrag mit Diskussionsrunde - „Der Moslem in meiner Nachbarschaft“ – veranstaltet die Friedenskirche am 25.09. (19.30 Uhr, Schwarzwaldstr. 131, Baden-Baden).

 

 

 

Freiburg, 26. September

 

In der Freiburger Johanneskirche wird zum Tag des Flüchtlings ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Vor dem Gottesdienst gibt es vor der Kirche Informationen und Aktionen u. a. mit dem Ökumenischem Asylforum, den Stadtpiraten, Medinetz, Solidarity City. (26.09., Johanneskirche, Günterstalstraße, 16 bis 19 Uhr Informationen, 19 Uhr Gottesdienst).

 

 

 

Mannheim, 03. Oktober

 

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Chemnitz hat der Dekan der Evangelischen Kirche in Mannheim, Ralph Hartmann, einen Aufruf für Demokratie, Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit mit initiiert. Darin heißt es: „In unserem Land soll niemand in Angst und Sorge leben, aufgrund seiner Herkunft, Religion, Lebensweise oder Aussehens angegriffen oder verächtlich gemacht zu werden. Niemand soll Angst und Sorge haben, ohne ausreichenden Schutz durch staatliche Organe oder Mitmenschen leben zu müssen.“ Organisationen, Vereine, Unternehmen, Schülerinnen und Schüler sowie alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert sich dem Aufruf anzuschließen. Der Demonstrationszug startet am 3. Oktober um 14 Uhr am Alten Messplatz. Bei der Kundgebung am Schlossplatz werden ab 15.15 Uhr Dekan Ralph Hartmann und Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz sprechen (www.menschlichkeit-rhein-neckar.de).

 

 

 

Rheinfelden, 23. September - 12. Oktober

 

Mit einer Vernissage beginnt am 23. September in Rheinfelden die Ausstellung „Gesichter der Flucht“. Die Ausstellung zeigt Menschen aus dem Landkreis Lörrach. Sie erzählen in Texten, Film- und Audio-Sequenzen von ihrer Heimat, ihrer Flucht und ihrem Leben in Deutschland. Deutsche und geflüchtete Jugendliche haben die Interviews für die Ausstellung geführt. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 12. Oktober in der Cafeteria der Volkshochschule. Organisiert wurde sie in Kooperation mit dem Kirchenbezirksbeauftragten für Flucht und Migration, der Kirchlichen Erwachsenenbildung Rheinfelden und dem Freundeskreis Asyl Rheinfelden.

 

 

 

 

 

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Der bundesweite Auftakt wird am 23. September in Hannover mit einem ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Weitere Informationen und Veranstaltungen finden Sie auch unter www.interkulturellewoche.de

 

 

 

 

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ zu Gast in der Kirche Friedrichshagen:

Komödie „Welcome to Norway“ beleuchtet Integration konkret

Kirche Friedrichshagen. Foto: ELKM-Archiv
Kirche Friedrichshagen. Foto: ELKM-Archiv

 

(Friedrichshagen/Wismar/cme) -  Zum 7. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke Berührt und diskutiert“ emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. In der Kirche Friedrichshagen bei Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg) läuft am Donnerstag, 20. September, die Komödie „Welcome to Norway“. „Wir laden alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Joachim Schümann vom Förderverein zur Erhaltung der Kirche Friedrichshagen e.V.  „Beginn ist um 19.00 Uhr, nach dem Film kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

 

Zum Inhalt: Die Komödie handelt von einem Hotelier, der sich von der Einquartierung von Flüchtlingen Rettung vor der Pleite verspricht. Hotelier Primus ist ein Mann mit großen Visionen und noch größeren Niederlagen. Am größten aber ist bei ihm die Abneigung gegen alles Fremde. Die vielen Flüchtlinge, von denen allseits die Rede ist, kommen ihm trotzdem gerade recht. Sein Pleite gegangenes Hotel im Norden Norwegens soll dank ihnen doch noch zur Goldgrube werden. Und dafür winken saubere Subventionen aus der Staatskasse.

 

Seine Frau Hanni und Tochter Oda trauen ihren Augen nicht, als ganze Busladungen in das Hotel einmarschieren, in dem Zimmer, Türen, Heizung und Strom fehlen. Nicht vorbereitet ist Primus auf die diplomatischen Verwicklungen, die nun auf ihn lauern: Christen weigern sich mit Arabern, Sunniten mit Schiiten das Zimmer zu teilen. Der optimistische, aber etwas vorlaute Abedi erweist sich als unverzichtbarer Vermittler und wird für den Einzelgänger Primus schnell zum ständigen Begleiter. Doch dann fordert die Ausländerbehörde auch noch Sprachkurse und einen Kooperationsrat, sonst gibt es kein Geld.

 

 

 

So wie in Friedrichshagen werden die Filme vor allem in alten Dorfkirchen gezeigt - auch um das kulturelle Angebot im ländlichen Raum zu stärken. „Die von den Kirchengemeinden aus einem eigens erstellten Kanon ausgewählten Filme beinhalten Themen, die uns und unsere Gesellschaft aktuell bewegen. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten“, sagt der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann und ergänzt: „Seien Sie herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit.“

 

 

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert.

 

Unterstützt wird das Projekt vom Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Bankhaus Donner&Reuschel (Hamburg und München) sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung

 

 

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 

 

 

Veranstaltungsüberblick

 

 

 

Die Kunst sich die Schuhe zu binden             Kirche Prillwitz (02.08) 20.00 Uhr

 

Kirche Groß Nemerow (06.09.) 19.30 Uhr

 

Kirche Kladow (12.10.) 19.00 Uhr

 

Heiligengeistkirche Rostock (26.10.) 19 Uhr

 

 

 

Mecklenburg – So fern, so nah                       Kirche Eldena (03.08) 20.00 Uhr

 

 

 

Einer trage des anderen Last                         Kirche Neverin (09.08.) 20.00 Uhr

 

Kirche Völschow (23.08.) 19.30 Uhr

 

 

 

In Zeiten des abnehmenden Lichts                 Kirche Klütz (10.08.) 20.00 Uhr

 

                                                                       Kirche/Gemeinderaum Züssow (30.08.) 19.30 Uhr

 

                                                                       Pfarrscheune Wattmannshagen (14.09.) 19.30 Uhr

 

                                                                       Kulturhaus Kino Brüssow (02.11.) 19.00 Uhr

 

 

 

Honig im Kopf                                                 Kirche Kastorf (16.08.) 19.30 Uhr

 

 

 

Pilgern auf französisch                                   Kirche Krümmel (17.08.) 19.30 Uhr

 

 

 

Welcome to Norway                                        Kirche Bibow (24.08.) 19.30 Uhr

 

                                                                       Kirche Friedrichshagen (20.09.) 19.00 Uhr

 

 

 

Der Wein und der Wind                                   Pfarrscheune Wattmannshagen (31.08) 19.30 Uhr

 

 

 

Madame Mellory und der Duft von Curry        Kirche Körchow (13.09.) 19.00 Uhr

 

                                                                       Kirche Bibow (28.09.) 19.00 Uhr

 

 

 

Der große Crash                                             Kirche Siggelkow (21.09.) 19.00 Uhr

 

 

 

Überleben in Demmin                                      Kapelle Alt Pansow (27.09.) 19.00 Uhr

 

 

 

Stilles Land                                                    Kirche Gnevkow (11.10.) 19.00 Uhr

 

 

 

Der Himmel wird warten                                  Kirche Uelitz (18.10.) 19.00 Uhr

 

 

 

Im Zweifel                                                        Pfarrhaus Marlow (25.10.) 19.00 Uhr

 

 

 

Wie im Himmel                                                Altes Pfarrhaus Groß Bisdorf (01.11.) 19.00 Uhr

 

 

 

Ich, Daniel Blake                                             Kirche Uelitz (08.11.) 19.00 Uhr

 

 

 

Familienbande                                                Kirche Richtenberg (07.09.) 19.00 Uhr

 

Kirchturm Warsow (16.11.) 19.00 Uhr

 


111.111 Besucherinnen und Besucher in Karl-Marx-Jubiläumsausstellungen

Foto: Svenja Pütz
Foto: Svenja Pütz

(TRIER/bt) - Am Mittwochnachmittag wurde der 111.111ste Besucher der Karl-Marx-Ausstellungen in Trier begrüßt. Adalbert Nowak aus Ludwigsburg (Baden-Württemberg) ist der glückliche Jubiläumsbesucher, der zusammen mit seiner Frau Brigitte in der großen Schau empfangen wurde. Das Paar besuchte die Karl-Marx Ausstellungen im Rahmen ihres siebentägigen Urlaubs in und um Trier. Am Ausstellungsstandort Rheinisches Landesmuseum Trier überreichten der Kulturminister von Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Konrad Wolf, und der Trierer Kulturdezernent Thomas Schmitt sowie Elisabeth Neu vom Museum Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung und Markus Groß-Morgen, Direktor Museum am Dom, dem Paar einen Ausstellungskatalog sowie einen Blumenstrauß. Die Ausstellungsorganisatoren freuen sich sehr über die Gäste aus der ganzen Welt – von China und Indonesien über Polen und Großbritannien bis USA und Chile. Zudem waren das Jubiläum und die Ausstellungen weltweit Thema in den Medien.

Die Landesausstellung besuchten insgesamt 65.041 Personen. Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf erklärte: „Mit der großen Landesausstellung würdigen wir nicht nur eine weltbekannte Persönlichkeit der Stadt Trier, sondern verfolgen auch einen politischen Bildungsauftrag, in dem wir Karl Marx als Menschen mit seinen Werken in seiner Zeit zeigen. Ein Thema, das schwierig und polarisierend ist. Umso mehr freuen wir uns, dass es uns gelungen ist, mit dieser Ausstellung politische und historische Aufklärungsarbeit zu leisten. Das bestätigen uns die Besucherzahlen und die positive Resonanz in den Gästebüchern. Wir konnten Marx anschaulicher und verständlicher und dadurch für viele ‚greifbarer‘ machen. Für uns ist dies ein enormer Erfolg.“

Der Trierer Kulturdezernent Thomas Schmitt, der auch für Tourismus zuständig ist, betonte: „Die Jubiläumsausstellungen sind auch ein Gewinn für Trier. Wir haben neue Zielgruppen erreicht, die wir auch weiterhin an die Stadt binden wollen“. Im ersten Halbjahr 2018 ist die Zahl der Übernachtungsgäste im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent gestiegen. Als Grund nennt die Trier Tourismus und Marketing GmbH auch Karl Marx. Zum Jubiläumsjahr wurden eigens Führungen in der Stadt etabliert und ausgebaut, die sich mit Karl Marx und seiner Zeit in Trier beschäftigen. Diese werden auch nach dem Jubiläum angeboten.

Das Museum Karl-Marx-Haus freut sich über insgesamt 37.290 Besucherinnen und Besucher. „Die Gäste zeigen sich begeistert von dem Geburtshaus. „Es ist das größte Exponat der Ausstellungen“, so Kurt Beck, Ministerpräsident a.D. und Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Das Ausstellungsdesign fügt sich darin ein und macht das Haus erlebbar. Gleichzeitig legt die klar gehaltene Ausstellung ihren Schwerpunkt auf die Rezeption der marxschen Ideen bis heute. Die Gäste aus aller Welt können so ihren eigenen Standpunkt erarbeiten und zudem Marx im globalen Kontext entdecken. Die positive Reaktion unserer Besucherinnen und Besucher zeigt uns, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

 

Im Museum am Dom waren bislang 8.780 Gäste. „Die Besucherresonanz auf unsere Ausstellung ‚LebensWert Arbeit‘ ist außergewöhnlich positiv. Gerade in der vergangenen Museumsnacht haben wieder viele Besucher geäußert, wie sehr sie der Beitrag des Museums am Dom zum Karl-Marx-Jubiläum positiv überrascht hat und dass sie die Ausstellung als wichtigen aktuellen Beitrag zum Thema Karl Marx begrüßen. Viele möchten noch einmal wiederkommen, um sich die Ausstellungsobjekte in Ruhe anzuschauen und sich von ihnen anregen zu lassen. Von daher rechnen wir in den verbleibenden Wochen mit einem weiteren Anstieg der Besucherzahlen“, sagt Markus Groß-Morgen, Direktor des Museums am Dom.

Noch sechs Wochen (bis zum 21. Oktober) haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Marx-Jubiläumsausstellungen in Trier zu besuchen. Zu den Höhepunkten der kommenden Wochen zählen neben dem Besuch Seiner Majestät König Willem-Alexander und Ihrer Majestät Königin Máxima aus den Niederlanden im Oktober der Vortrag der wissenschaftlichen Leiterin und Marx-Expertin Prof.  Dr. Beatrix Bouvier zum Thema „Vom Manifest in den Gulag? Karl Marx und der Kommunismus an der Macht“ (4. Oktober). Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Sonderführungen, ein umfassendes Herbstferienprogramm sowie weitere Veranstaltungen im Jubiläumsprogramm.

Weitere Informationen unter: www.karl-marx-ausstellung.de

 

 

 

Mit der großen Landesausstellung Karl Marx 1818–1883. LEBEN. WERK. ZEIT. widmet sich erstmals eine kulturhistorische Ausstellung Marx‘ Leben, seinen bedeutenden Werken und dem vielfältigen Wirken in seiner Zeit an gleich zwei Standorten, dem Rheinischen Landesmuseum Trier und dem Stadtmuseum Simeonstift Trier. Die neu konzipierte Dauerausstellung Von Trier in die Welt: Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkung bis heute des Museums Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung legt einen Schwerpunkt auf die Wirkungsgeschichte seiner Ideen bis in die Gegenwart. Das Museum am Dom des Bistums Trier betrachtet unter dem Titel LebensWert Arbeit das Thema Mensch und Arbeit aus der Sicht eines christlichen Menschenbildes. Begleitend dazu wird ein vielfältiges Jubiläumsprogramm angeboten.

 

 

 


Das Germanische Nationalmuseum trauert um den Volkskundler Bernward Deneke

Foto: gnm
Foto: gnm

 

 


Bernward Deneke zum Gedenken
*17. November 1928    † 28. August 2018

 

(Nürnberg/gnm) - Der Volkskundler Dr. Bernward Deneke starb am 28. August 2018 im Alter von 89 Jahren. Deneke leitete von 1965 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1993 die Sammlung Volkskunde und Judaica am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Seit 1983 war er außerdem Stellvertreter des Generaldirektors und hatte einen Lehrauftrag an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne.

 

Nach einem Studium der Volkskunde an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, das er mit einer Promotion über „Legende und Volkssage. Untersuchungen zur Erzählung vom Geistergottesdienst“ abschloss, arbeitete Deneke von 1955–58 als wissenschaftlicher Assistent am Freilichtmuseum Cloppenburg in Oldenburg. Von 1959–60 absolvierte er ein Volontariat am Historischen Museum Frankfurt am Main und am Hessischen Landesmuseum in Darmstadt, woran sich eine fünfjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Angestellter am Historischen Museum Franfurt am Main anschloss.

 

Im Jahr 1965 wechselte Deneke nach Nürnberg an das Germanische Nationalmuseum und übernahm die Volkskundliche Sammlung und die Sammlung jüdischer Altertümer. Unter Denekes Leitung wurde die Dauerausstellung zur Volkskunde neu eingerichtet, drei Stockwerke im damals gerade fertiggestellten Südbau des Museums. Mit den niederdeutschen Fletts und den Trachten machte er diesen Bereich zu einem Anziehungspunkt des Museums. Als einer der ersten in der deutschen Museumslandschaft richtete Deneke sein Interesse auch auf Gegenstände der Industrie- und Arbeiterkultur des 19. und 20. Jahrhunderts, die er in die neue Dauerausstellung integrierte. Er verantwortete außerdem so bedeutende Ausstellungen wie „Leben und Arbeiten im Industriezeitalter“ 1985 oder „Siehe, der Stein schreit aus der Mauer. Geschichte und Kultur der Juden in Bayern“ im Jahr 1988.

 

Deneke schrieb ein Standard-Nachschlagewerk zu Bauernmöbeln, außerdem verfasste er den Band zur Europäischen Volkskunde der Propyläen Kunstgeschichte. 1977 gab er zusammen mit Rainer Kahsnitz die umfangreiche Festschrift zum 125-jährigen Bestehen des Germanischen Nationalmuseums heraus. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand schrieb er regelmäßig Aufsätze zu volkskundlichen Themen und besonderen Exponaten des GNM.

 

Bernward Deneke war ein ausgezeichneter Kenner seines Fachs und ein hervorragender Wissenschaftler. Auch in vermeintlich nebensächlichen Alltagsgegenständen vermochte er deren kulturgeschichtliche Bedeutung zu erkennen und trug damit wesentlich zum Ansehen der Volkskunde bei. Sein Anliegen und seine Fähigkeit, Wissen weiterzugeben und Themen gemeinsam zu erarbeiten, haben das Germanische Nationalmuseum nachhaltig geprägt.

 

 

 


Seit 30 Jahren ein Aushängeschild des Bistums

Museum am Dom feiert in der Museumsnacht seinen Geburtstag

Reges Interesse findet das Künstlergespräch mit Nina Schmidbauer (2.v.r.) über ihre Werke zur Ausstellung „LebensWert Arbeit“. (Foto: Christine Cüppers) Foto: bt
Reges Interesse findet das Künstlergespräch mit Nina Schmidbauer (2.v.r.) über ihre Werke zur Ausstellung „LebensWert Arbeit“. (Foto: Christine Cüppers) Foto: bt

 

 

 

(Trier/bt) – Die Ausstellung „LebensWert Arbeit“ im Rahmen des Karl-Marx-Jubiläums hat in der zwölften Trierer Museumsnacht am 8. September zahlreiche Besucher ins Museum am Dom gelockt. Neben der Ausstellung hat das Museum auch Einblicke in die eigene Geschichte des Hauses am Bischof Stein-Platz gewährt: Kompetente Gesprächspartner lassen die Anfänge vor 30 Jahren noch einmal sehr lebendig werden, schauen auf die eindrucksvolle Entwicklung und wagen den Blick in die Zukunft. Rund 800 Gäste nutzen die Gelegenheit und feiern den Museums-Geburtstag an diesem Spätsommer-Abend.

 

„Ich hätte gedacht, dieses Haus sei als Museum gebaut worden“, staunt eine Besucherin des Dommuseums und folgt dem Rückblick von Architekt Alois Peitz, dass die Pläne Anfang der 1980er Jahre ursprünglich in ganz andere Richtungen liefen. Peitz, damals beim Bistum in Diensten, schildert die Geschichte der einstigen Kurie, die im frühen 19. Jahrhundert zur „Königlich-preußischen Haftanstalt“ umgebaut wurde. Mit kurzer Unterbrechung blieb das Gebäude in direkter Nachbarschaft des Doms bis 1977 Gefängnis. Das anschließend frei gewordene und noch in Landesbesitz befindliche Grundstück erweckte große Begehrlichkeiten in der Stadt. Schmunzelnd zeigt Alois Peitz einige der damaligen Vorschläge für die neue Nutzungen, darunter eine Hoch- und Tiefgarage, deren Einfahrt mit Blick auf den Dom sicher einzigartig gewesen wäre. Auch das Bistum, das durch Grundstückstausch in den Besitz kam, entwickelte einige Ideen, bevor 1982 die Entscheidung für den Museumsneubau fiel. Mit dessen Planung wurde Peitz beauftragt, der vor zahlreichen Zuhörern in der Museumsnacht seine Überlegungen für das Projekt skizziert, auch kritische Einträge aus seinem Bautagebuch zitiert und die am Ende glückliche Vollendung des Neubaus nachzeichnet.

 

Seit seiner Eröffnung am 10. Juli 1988 sei das Museum ein „Aushängeschild der Trierer Kirche“, betont der ehemalige Direktor, Professor Dr. Winfried Weber und zitiert das damals installierte Chronogramm: Die christliche Kunst in diesem Museum sei nicht verborgen. Eintretende werden aufgefordert, sie genau zu betrachten. „Möge das auch künftig so bleiben.“ Der jetzige Direktor Markus Groß-Morgen lud zu einer Reise „30 Jahre Museum in 30 Minuten“ ein und hob dabei vor allem den „qualitativen Quantensprung der Möglichkeiten“ hervor. Erst mit dem Neubau habe die rege Sammlungstätigkeit des Museums einsetzen können, die seit 1985 aktiv betrieben wird und sich besonders auf zeitgenössische Kunst bezieht. 85 Ausstellungen seien in den 30 Jahren präsentiert worden, und auch die Zahl der Publikationen, darunter 23 Ausstellungskataloge, könne sich sehen lassen. Besonders stolz sei man auf das neueste Werk: Drei Bände zur Domgrabung von Dr. Winfried Weber, die am 9. November um 18.30 Uhr im Museum vorgestellt werden. Ein wertvolles Geburtstagsgeschenk sei jüngst die Gründung des Freundeskreises gewesen, der sich besonders dem Dialog zwischen Kirche und Kunst widmen will. Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg wird als 51. Mitglied aufgenommen, nachdem er die Ausstrahlungskraft des Museums über das Bistum hinaus gewürdigt und den Blick auf künftige Herausforderungen in der Museumsarbeit hingewiesen hat.

 


Fulminante Rückkehr der Country-Rocker mit Album und Tour - Arena-Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz im März/April 2019

The BossHoss: Die glorreichen Sieben des Rock sind zurück!

Foto: Live Nation GmbH
Foto: Live Nation GmbH

(Frankfurt/ln) - The BossHoss: Die glorreichen Sieben des Rock melden sich mit Macht zurück! Startschuss ist das achte Studioalbum „Black Is Beautiful“, das Ende Oktober erscheint. Die Country-Rocker legen eine phänomenale neue CD vor, auf der sich die ganze Bandbreite der genialen Urban Cowboys aus Berlin zeigt. Beispielhaft hierfür die Single „A/Y/O“, eine Fist-In-The-Air-Hymne mit zurückgelehnten Folk-Gitarren, Funk-Blechbläsern, modernen HipHop-Sequenzen und einem Refrain, der sitzt. Live präsentieren sie im März/April 2019 ihre neuen Songs ebenso wie alle Klassiker in ihrem typischen Stil-Mix. Ihre bislang umfangreichste Arena-Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz führt The Boshoss zwischen dem 16. März und dem 6. April nach Leipzig, Hamburg, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Wien, München, Zürich, Oberhausen und Berlin.

 

Schwarz ist die Farbe der Nacht, der Gefahr, des Unbekannten und des Rock'n'Roll. Sie ist das Markenzeichen von Unangepassten, Rebellen, Outlaws und Party-Tieren, die alle nach Außergewöhnlichem, Freiheit und Abenteuern suchen. Ein Verlangen, das auch The BossHoss mit der gleichen Leidenschaft antreibt.

 

Vor fast anderthalb Jahrzehnten sattelten sieben furchtlose Musiker in Berlin-Mississippi ihre Trucks, setzten die Stetsons auf und fuhren mit Satteltaschen voller Rock’n’Roll los, die noch ahnungslose Republik zu rocken. Boss, Hoss, Russ, Guss, Hank, Frank und Ernesto – The BossHoss – stürmten von Erfolg zu Erfolg. Acht mit Platin ausgezeichnete Longplayer, restlos ausverkaufte Tourneen und euphorische Festivalauftritte säumten ihren Weg, ebenso wie zahlreiche Auszeichnungen, so die Goldene Kamera, der Echo und der World Music Award. Besondere Anerkennung fanden The BossHoss als Gastgeber der populären „Sing meinen Song-Staffel“ und als initiale Coaches von „The Voice of Germany“.  

 

Zunächst war alles mehr ein Spaß unter Freunden. Als sich The BossHoss Anfang 2004 in Berlin gründeten, wollten sie mit ihren lässigen Country- und Skiffle-Versionen großer Pop-Hits die Partys von Bekannten gehörig aufmischen. Von OutKasts „Hey Ya“ über Cameos „Word Up“ bis zu Nellys „Hot In Herre“ – kein modernes Stück aus den Charts schien sicher vor ihren Interpretationen, die mit Drive, mehrstimmigem Gesang und maximaler Laune überzeugten.

 

Ihr Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ verkaufte sich allein in Deutschland über 250.000 mal. Seither setzten The BossHoss auf ein starkes Eigenrepertoire und eroberten sich in der nationalen wie internationalen Musiklandschaft ihren festen Platz. Mit jedem Nachfolger – „Rodeo Radio“ (2006), „Stallion Battalion“ (2007), „Do Or Die“ (2009), „Low Voltage“ (2010), „Liberty of Action“ (2011), „Flames of Fame“ (2013) und „Dos Bros“ (2015) – wuchs der Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz kontinuierlich. Alle Alben platzierten sich in den Top 10. Insgesamt brachten es The BossHoss bislang auf mehr als zwei Millionen verkaufte Tonträger.  

 

The BossHoss perfektionierten ihre eigene Spielart des Country-Rock. Die in Spannung und Schweiß getränkten Live-Shows hinterlassen glühende Spuren. Boss Burns (Gesang, Waschbrett), Hoss Power (Gesang, Gitarre), Hank Williamson (Mandoline, Banjo, Mundharmonika), Russ T. Rocket (Gitarre), Guss Brooks (Kontrabass), Frank Doe (Schlagzeug) und Ernesto Escobar de Tijuana (Perkussion) sind absolute Rampensäue. Da bleibt keine Auge trocken und kein Stein auf dem anderen. Der ganze Saal tanzt und feiert. Kein Zweifel: Auf der kommenden „Black Is Beautiful“-Tour wird dies nicht anders sein!

 

Live Nation Presents

The BossHoss

Black Is Beautiful Tour 2019

Sa.       16.03.               Leipzig              Arena  

So.       17.03.               Hamburg           Barclaycard Arena

Do.       21.03.               Frankfurt           Festhalle

Fr.        22.03.               Hannover          TUI Arena

Sa.       23.03.               Stuttgart            Schleyer-Halle

Mi.        27.03.               A-Wien             Wiener Stadthalle

Do.       28.03.               München           Zenith

Sa.       30.03.               CH-Zürich          Samsung Hall*

Fr.        05.04.               Oberhausen       König-Pilsener-Arena

Sa.       06.04.               Berlin                Max-Schmeling-Halle

 

Artist Pre-Sale:
Di., 11.09.2018, 10:00 Uhr (24 Stunden)
Limitierte VIP-Packages auf www.trashville-store.com

 

MagentaEINS Prio Tickets:
Mi., 12.09.2018, 10:00 Uhr (48 Stunden)
www.telekom.de/magentaeins-priotickets

 

Raiffeisen PRE-SALE:
Mi., 12.09.2018, 10:00 Uhr (48 Stunden) *nur für die Schweiz
www.raiffeisen.ch/memberplus

 

inOne Moments Priority-Ticketing:
Mi., 12.09.2018, 10:00 Uhr (48 Stunden) *nur für die Schweiz
www.swisscom.ch/moments

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart:
Fr., 14.09.2017, 10:00 Uhr

 

www.livenation.de
www.ticketmaster.de
www.eventim.de

www.ticketmaster.at
www.oeticket.com
www.wien-ticket.at

www.ticketmaster.ch
www.ticketcorner.ch

 

Veranstalter-Webseite:
www.livenation.de
facebook.com/livenationGSA  
twitter.com/livenationGSA

 

www.thebosshoss.com
www.facebook.com/thebosshoss


Jetzt in allen großen Arenen - Markenzeichen für herausragendes Entertainment

Die neue Pferdeshow APASSIONATA – DER MAGISCHE TRAUM

(Frankfurt/ln) -  APASSIONATA, weltweit das Markenzeichen für herausragendes Entertainment, begeistert ein Millionenpublikum. Die geniale Pferdeshow mit ihrer einzigartigen Mischung aus Pferden, Reitern und Akrobatik, die thematisch zu einer berührenden Geschichte verbunden werden, verzaubert nun die großen Arenen. „APASSIONATA – DER MAGISCHE TRAUM“ will den Betrachter mit einem neuen Programm in seinen Bann ziehen, das alle Elemente einer unglaublichen Erfolgsstory enthält.

 

 

Die Handlung, bei der sich natürlich alles um die Pferde dreht, spielt zur Zeit der Pariser Weltausstellung im Jahre 1900. Der Schüler Claude erlebt auf seiner spektakulären Reise mit Luftschiff Sphäros viele Abenteuer, bevor er die Liebe seines Lebens findet. Der langjährige APASSIONATA – Kreativdirektor Holger Ehlers hat sich dabei von den utopischen Romanen Jules Vernes inspirieren lassen. Neun Reiter-Equipen stehen im Mittelpunkt fulminanter, phantasievoller Szenen einer schier unendlichen Liebesgeschichte zwischen Mensch und Pferd.

 

 

„APASSIONATA – DER MAGISCHE TRAUM“ will die ohnehin hohen Erwartungen an die Marke nochmals übertreffen. Mehr als 65 Pferde und ihre Begleiter demonstrieren vom 27.12.2018 bis 22.06.2019 in den Arenen von Stuttgart, Leipzig, Oberhausen, Braunschweig, Berlin, Neu-Ulm, Krefeld, Basel, Wien, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Nürnberg und Köln ihr außergewöhnliches Talent. 16 der schönsten Pferderassen und ihre Reiter agieren im Scheinwerferlicht. Darunter Publikumslieblinge wie Alejandro Barrionuevo aus Spanien, die „Moments in Black“ mit vier ganz besonderen Friesen und Kerstin Brein aus Österreich mit ihrer atemberaubenden Freiheitsdressur. Miguel aus Tschechien und seine wagemutige Assistentin Kim begeistern mit der Weltpremiere einer Westernnummer, während sich das rheinisch-coole Kaltblut Hermann mit seinem Reiter Viktor Kirka aus Moldawien der Lacher der Zuschauer sicher sein kann. Weitere Stars der Show kommen aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland.

 

 

In einer eigens für „APASSIONATA – DER MAGISCHE TRAUM“ erschaffenen Welt präsentieren Reiter und Pferde grandiose Show-Darbietungen und zahlreiche Überraschungen. Phantastische Animationen des Oscar-prämierten Studio Pixomondo, Laser-Spezialeffekte und ein Indoor-Feuerwerk eröffnen eine neue Dimension des Pferdeshow-Entertainments. Der Besucher taucht ein in die beeindruckende Welt faszinierender Pferde. Überzeugende Choreografien von Sándor Rómans ExperiDance-Ensemble und die emotionalen Kompositionen von Holger Ehlers verschmelzen zu einem einzigartigen Live-Erlebnis für die ganze Familie.

 

 

Holger Ehlers, der auch die Regie führt, begleitet APASSIONATA seit vielen Jahren. 2009 avancierte er zum Kreativ-Direktor und schuf zahlreiche der bisherigen APASSIONATA-Shows. Aus seiner Feder stammen auch die Erfolgsproduktionen „Cinema of Dreams“, „Im Bann des Spiegels“ oder „Zeit für Träume“. Die Soundtracks dieser Shows wurden zwölfmal mit Gold und dreimal mit Platin ausgezeichnet.

 

 

APASSIONATA überzeugt das Publikum mit seinem einzigartigen Mix aus Trickreiterei, Freiheitsdressur, anspruchsvoller klassischer Dressur und komödiantischen Einlagen, in Szene gesetzt in genialem Licht und stimmungsvollen Bühnenbildern. „APASSIONATA – DER MAGISCHE TRAUM“ setzt neue Maßstäbe.

 

 

 

FACTS AND FIGURES

 

... mehr als 65 Pferde und Reiter.
... 130 Tonnen Sand und Sägespäne, damit die Show die richtige Grundlage hat.
... 9 Sattelschlepper und 5 Pferdetransporter, um die Show immer wieder sicher auf den Weg zum Publikum zu bringen.
... 180 Effekt- und Movinglights beleuchten jedes Detail, um Spannung und Dramatik zu gewährleisten.
... 200 Quadratmeter Video-Leinwand, damit das APASSIONATA-Publikum auch virtuell verzaubert wird.
... 102 Mitarbeiter arbeiten rund um die Uhr, damit dieser magische Traum für die Besucher jeden Abend in Erfüllung geht.

 

 

 

Live Nation und Dirk Becker Entertainment präsentieren

 

APASSIONATA – DER MAGISCHE TRAUM

 

Do.       27.12.18       Stuttgart           Hanns-Martin-Schleyer-Halle    14:00 / 18:30

 

Fr.        28.12.18       Stuttgart           Hanns-Martin-Schleyer-Halle    15:00   

 

Sa.       05.01.19       Leipzig              Leipziger Messe (Halle:Eins)   15:00 / 20:00

 

So.       06.01.19       Leipzig              Leipziger Messe (Halle:Eins)   13:00

 

Sa.       12.01.19       Oberhausen      König-Pilsener-Arena              15:00 / 20:00

 

So.       13.01.19       Oberhausen      König-Pilsener-Arena              13:00   

 

Sa.       19.01.19       Braunschweig    Volkswagenhalle                     15:00 / 20:00

 

So.       20.01.19       Braunschweig    Volkswagenhalle                     13:00

 

Sa.       26.01.19       Berlin               Max-Schmeling-Halle                15:00 / 20:00

 

So.       27.01.19        Berlin               Max-Schmeling-Halle               14:00

 

Sa.       09.02.19       Neu-Ulm           Ratiopharm Arena                    15:00 / 20:00

 

So.       10.02.19       Neu-Ulm           Ratiopharm Arena                    13:00

 

Sa.       16.02.19       Krefeld              KönigPalast                              15:00 / 20:00

 

So.       17.02.19       Krefeld             KönigPalast                               13:00

 

Sa.       23.03.19       Basel                St. Jakobshalle                          15:00 / 20:00

 

So.       24.03.19       Basel                St. Jakobshalle                          13:00

 

Sa.       06.04.19       Wien                Stadthalle D                               15:00 / 20:00

 

Sa.       13.04.19       Hamburg          Barclaycard Arena                    15:00 / 20:00

 

So.       14.04.19       Hamburg          Barclaycard Arena                    13:00

 

Sa.       20.04.19       München           Olympiahalle                            15:00 / 20:00   

 

So.       21.04.19       München           Olympiahalle                            13:00

 

Sa.       27.04.19       Frankfurt          Festhalle                                   15:00 / 20:00

 

So.       28.04.19       Frankfurt          Festhalle                                   13:00

 

Sa.       11.05.19       Düsseldorf        ISS Dome                                 15:00 / 20:00

 

So.       12.05.19       Düsseldorf        ISS Dome                                 13:00

 

Sa.       01.06.19       Nürnberg          Arena Nürnberger Versicherung 15:00 / 20:00

 

So.       02.06.19       Nürnberg          Arena Nürnberger Versicherung 13:00

 

Sa.       22.06.19       Köln                 Lanxess Arena                          15:00 / 20:00

 

  

 

DEUTSCHLAND: 

 

MagentaEINS Prio Tickets:
Di., 11.09.2018, 10:00 Uhr (online Pre-Sale, 24 Stunden)
www.telekom.de/magentaeins-priotickets

Ticketmaster & Eventim Pre-Sale:
Mittwoch, 12.09.2018, 10:00 Uhr (48 Stunden)

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart:
Fr., 14.09.2018, 10:00 Uhr


www.livenation.de/artist/apassionata-tickets

 

www.ticketmaster.de


Ticket-Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

www.eventim.de
Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

ÖSTERREICH:

 

www.ticketmaster.at 
Ticket-Hotline: 01-253 888
(Mo.–Fr. 8:00–22:00 Uhr | Sa., So. + feiertags 9:00–20:00 Uhr)

 

www.oeticket.com
Ticket-Hotline 0900-9496096
(Montag - Sonntag 10-20 Uhr) (1,09 Euro/min inkl. MwSt)

 

SCHWEIZ: 

 

www.ticketmaster.ch
Ticket-Hotline: 0900'091'091 (CHF 1.19 pro Minute | Montag bis Samstag von 08:00 - 22:00 Uhr & Sonntag u. Feiertage 09:00 - 20:00 Uhr)

 

www.ticketcorner.ch
Ticket-Hotline: 0900 800 800
(CHF 1,19 / min. | Montag – Sonntag 08-22 Uhr)

 

 

 

Veranstalter-Webseite:
www.livenation.de
facebook.com/livenationGSA  
twitter.com/livenationGSA

 

 

 

www.apassionata.show
www.facebook.com/apassionata.official
www.twitter.com/apassionata
www.instagram.com/apassionata.official

 


Rund 105.000 Besuche bei ERROR – The Art of Imperfection: Ars Electronica 2018 übertrifft Bestmarke aus dem Vorjahr

(Linz/ae) -Mit dem Konzert von Maki Namekawa und Dennis Russell Davies wird die Ars Electronica 2018 am Montagabend zu Ende gehen und dann mit mehr als 105.000 Besuchen eine neue Bestmarke verzeichnen. „Piano Music meets Digital Images“ ist der 614. und letzte Programmpunkt, des bislang umfangreichsten Festivals in der Geschichte von Ars Electronica. „1.357 KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, TechnologInnen, UnternehmerInnen und AktivistInnen aus 54 Ländern haben an dieser Festivalausgabe mitgewirkt“, so Gerfried Stocker und Christine Schöpf vom Künstlerischen Direktorium des Festivals: „Dass wir diese unglaubliche Vielzahl von Ideen, Visionen, Kunstwerken, Soundprojekten, Konzerten, Prototypen und Produkten in Linz präsentieren konnten, verdanken wir wiederum 396 Kooperationspartnern aus aller Welt.“ Vom Linzer Festival berichtet haben diesmal 402 akkreditierte MedienvertreterInnen und BloggerInnen aus 40 Ländern.

 


TAG DES DENKMALS 2018: WENN BADISCHE STEINE ERZÄHLEN

(Karlsruhe/Waghäusel/Pforzheim/Bruchsal/ekiba) -,,Entdecken, was uns verbindet“. Unter diesem Motto beteiligen sich auch Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Baden am Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 – beispielsweise in Waghäusel, Pforzheim, Heidelberg und Bruchsal. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September werden bundesweit historische Bauten und Gedenkstätten, die sonst nur beschränkt zugänglich sind, für Besucher geöffnet. Das diesjährige Motto soll anlässlich des 25-jährigen Jubiläums Brücken schlagen zwischen Baustilen, Kulturen, Regionen und Menschen, so die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Sie koordiniert den Tag des offenen Denkmals seit 1993. 

 

Die evangelischen Kirchengemeinden in Bruchsal haben für den Tag des Denkmals ein ganztägiges Unterhaltungsprogramm von 10 bis 20 Uhr mit kostenfreien Besichtigungen und Führungen organisiert. Auf dem Programm stehen beispielsweise ein Rundgang zum Thema „Wasser“ auf der Gemarkung Heidelsheim und eine Führung in der Stadtkirche zum Thema „Wenn Steine reden könnten“. Ein Abschlusskonzert in der Barockkirche St. Peter mit Orgel und Hornensemble beschließt den Tag. 

 

In Waghäusel starten um 14 Uhr in der Heimatstube Wiesental Vorführungen eines Malers zu historischen Techniken wie Walzen und Schablonieren, Mitglieder des Heimatvereins Wiesental bieten Führungen an. In Pforzheim präsentieren Mitglieder der „freien Ritterschaft Baden“ mittelalterliches Leben und Handwerk. In der Peterskirche in Heidelberg startet der Tag des Denkmals um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Anschließend finden ab 12.30 Uhr Führungen und ein Vortrag mit anschließendem Gespräch zu „Verteilung und Flüchtlingsströme in alter und neuer Zeit“ statt. Auch die Michaeliskirche in Stutensee-Blankenloch, das „Kloster unserer lieben Frau“ in Offenburg und die evangelische Stadtkirche Pforzheim gewähren Einblicke in sonst verborgene kirchliche Kulturstätten. 

 

 

An der deutsch-schweizerischen Grenze nehmen Konstanz und Kreuzlingen das Motto wörtlich und zeigen die Verbindung der beiden Städte anhand von Denkmälern. Die Besucher erwarten zahlreiche Führungen und Vorträge, zum Beispiel durch das ehemalige Kloster Kreuzlingen oder an Stationen auf dem grenzüberschreitenden Jakobsweg.

 

Weitere Infos zu den Angeboten am Tag des Denkmals 2018 sind für ganz Deutschland auf einer Karte geographisch aufbereitet unter  https://maps.tag-des-offenen-denkmals.de/#/?_k=yvs42v


Sakralgebäude zeigen sich Sonntag von europäischer Seite

Denkmaltag: Viele Kirchen sind wieder offen

 

(Darmstadt/ekhn) - Zum 25. Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag (9. September) zeigen sich erneut viele Kirchen von ihrer spannendsten Seite. Unter den bundesweit rund 7.500 historischen Baudenkmälern befinden sich rund ein Drittel Sakralbauten. Auch in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die sich von Biedenkopf über das Rhein-Main-Gebiet bis nach  Neckarsteinach und Worms erstreckt, öffnen viele Gebäude ihren Türen.

 

Auf einer Sonderseite hat die Multimediaredaktion der EKHN eine Auswahl geöffneter Kirchengebäude zusammengestellt: www.ekhn.de/veranstaltungen/tag-d-offenen-denkmals.html

 

Das diesjährige Motto des Denkmaltags „Entdecken, was uns verbindet“ nimmt Bezug auf das europäische Kulturerbe-Jahr „Sharing Heritage“. Mit ihren Gästen am kommenden Sonntag wollen die Veranstalter auf Spurensuche europäischer Einflüsse in deutschen Denkmalen gehen. Dabei stehen Fragestellungen nach der Herkunft von Handwerkern und Handwerkstechniken, Baumaterialien oder Stilelementen im Zentrum.

 

Offene Kirchen in Auswahl

 

Mainz

 

Ein hessen-nassauischer Schwerpunkt beim Tag des offenen Denkmals 2018 liegt unter anderem in der Domstadt Mainz, die zum Kirchengebiet gehört. Die evangelische Johanniskirche auf den Fundamenten des ersten Mainzer Doms zählt aktuell zu den bedeutendsten Ausgrabungsstätten Deutschlands und öffnet sich am Sonntag Interessierten. Von 12 bis 18 Uhr gibt es halbstündige Führungen und 3D-Präsentationen von Rekonstruktionen des „Alten Doms“.

 

Darmstadt

 

In Darmstadt sind gleich sechs evangelische Kirchbauten mit einem besonderen Programm für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Unter anderem präsentiert die Stadtkirche ab 12 Uhr die neue Empore sowie am Nachmittag ihre Gruft. Die Matthäuskirche steht Besucherinnen und Besuchern von 14 bis 17 Uhr offen, die Pauluskirche von 10 bis 17 Uhr.

 

Frankfurt

 

Zahlreiche Kirchbauten sind auch in Frankfurt geöffnet. So zeigt sich etwa die modern umgestaltete Lutherkirche samt Quartier von 10 bis 18 Uhr; Führungen sind stündlich ab 14 Uhr vorgesehen. Die aus den 1920er Jahren stammende Gustav-Adolf-Kirche im Stadtteil Niederursel ist von 11.30 bis 19 Uhr geöffnet. Besondere Führungen durch den Martin-Elsässer-Bau gibt es um 12 und 15 Uhr.

 

Offenbach

 

Im benachbarten Offenbach steht beispielsweise die Französisch-reformierte Kirche in der Innenstadt im Fokus. Sie lädt von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr anlässlich des Europa-Kulturerbe-Jahres zum Thema „Hugenotten und Waldenser“ ein.

 

Wiesbaden und Umgebung

 

In Wiesbaden bietet unter anderem die Evangelische Ringkirche nach dem Gottesdienst um 10 Uhr Turmführungen an. Im benachbarten Eltville-Erbach können Gäste von 10 bis 17 Uhr einen Einblick in die Johanniskirche gewinnen. Um 16 Uhr gibt es dort auch Erläuterungen zu einem schwebenden Taufbecken.

 

 Kirchen in Zahlen

 

In Deutschland gibt es nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) rund 50.000 Kirchen, je zur Hälfte katholisch und evangelisch. In Hessen stehen davon etwa 2000 evangelische Kirchen. Sie gehören in etwa je zur Hälfte zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Diese hat in ihrem rheinland-pfälzischen Teil nochmals weitere rund 300 Kirchen.

 


Ausstellungsankündigung

MUMIEN – Geheimnisse des Lebens

 

 

16.9.2018 – 31.3.2019

 

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

 

Museum Zeughaus C5

 

MUMIEN – Geheimnisse des Lebens

 

 

(Mannheim/rem) - Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) wiederentdeckt wurden. Ihre Erforschung war der Beginn eines großen internationalen und interdisziplinären Mumienforschungsprojekts, dem German Mummy Project. Die ersten Ergebnisse und die Mannheimer Mumien wurden 2007 im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit zahlreichen weiteren Mumien aus allen Naturräumen und Kulturen bewies die Schau, dass Mumifizierung ein weltumspannendes Phänomen ist. Seit 2008 sind die Mannheimer Mumien und die rem-Ausstellung auf Tour. Nach mehrjähriger Reise über zwei Kontinente, durch sieben Länder und mit drei Millionen Besuchern kommen die Mumien im Herbst 2018 zurück nach Mannheim. Vom 16. September 2018 bis 31. März 2019 präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Zeughaus die große Sonderausstellung „MUMIEN – Geheimnisse des Lebens“.

 

 

 

Mit vielen neuen Forschungsergebnissen und zahlreichen, in Mannheim bisher nicht gezeigten Mumienfunden präsentieren die rem nach über zehn Jahren wieder eine große

 

Mumienausstellung. Die Präsentation vereint mehr als 50 Mensch- und Tiermumien aus aller

 

Welt – von den Dinosauriern über alte Hochkulturen bis in die Gegenwart. Ein besonderer

 

Fokus liegt diesmal auf der Mumienforschung. Die Besucher lernen unterschiedliche Methoden kennen, z.B. der Anthropologie, Genetik, Radiologie oder Forensik. Einzigartige Objekte und überraschende Erkenntnisse zeigen eindrucksvoll, dass Mumien außergewöhnliche und bedeutsame Archive darstellen. Obwohl vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden gestorben, über moderne Forschung ist es möglich, den erhaltenen Körpern faszinierende Geheimnisse und Geschichten von Leben und Leiden der Vergangenheit zu entlocken.

 

 

 

Mit der neuen Mumienausstellung setzen die Reiss-Engelhorn-Museen erneut Maßstäbe in der Präsentation von Forschungserkenntnissen. Dank der Datengewinnung mit neuesten differenziertes Bild einzelner Mumienfunde. So konnten in den vergangenen Jahren viele weitere spannende Rätsel gelöst oder neu aufgeworfen werden. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit den Themen „Vorzeitliche Tiermumien”, „Als Paar im Moor konserviert”, „Mord im Alten Ägypten”, „Ötzis Krankenakte” oder „Kinderzähne

 

als Glücksbringer in Altamerika”. Die Besucher tauchen in Jahrtausende alte Geheimnisse ein und erhalten faszinierende Einblicke in die Welt der Mumien – vom Tod gezeichnet und vom Leben geprägt.

 

 

 

www.mumien-mannheim.de

 

 

 

 

 

Über das German Mummy Project

 

Das German Mummy Project an den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen ist eines der bekanntesten Forschungszentren, das sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung von Mumien befasst. Seit seiner Gründung 2004 arbeiten Wissenschaftler im weltweiten interdisziplinären Expertenverbund an der Erforschung von Mumien. Dank der stetig voranschreitenden Entwicklung neuer Technologien und Analyseverfahren ist es ihnen möglich, Informationen über die Lebensumstände, das Alter, die Herkunft und den gesundheitlichen Zustand der Menschen sowie die Todesursache und Bestattungspraktiken zu gewinnen. Sie lösen mit akribischer Herangehensweise Fragen zu Lebensumständen und Todesursachen, die von natürlichen, krankheitsbedingten Sterbefällen bis hin zu rätselhaften Unfall- oder gar Mordfällen reichen. So werden die Menschen und ihre Schicksale dem Vergessen entrissen und erhalten Fragmente ihrer Lebensgeschichte zurück.

 

 

 

www.mumienforschung.de

 

 

 

Über das Symposium „Unsterblichkeit – Traum oder Trauma?“

 

Ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Unsterblichkeit – Traum oder Trauma?“ findet begleitend zur Ausstellung am 11. und 12. Oktober 2018 in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen statt. Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen (z.B. Archäologie, Sportwissenschaft, Medizin, Kunstgeschichte, Recht und Religionswissenschaft) diskutieren das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Als Referenten sind Experten aus der Metropolregion Rhein-Neckar zu Gast.

 


Berliner Dom: Domorganist Andreas Sieling an der Großen Sauer-Orgel

Italienisches Finale beim 13. Internationalen Orgelsommer

Foto: Detlef Winkelewski
Foto: Detlef Winkelewski

 

(Berlin/sp) - Tausende Besucher, 7.269 Pfeifen, 113 Register, acht Organisten aus sieben Ländern an einer Großen Sauer-Orgel – das ist der 13. Internationale Orgelsommer im Berliner Dom. Am Freitag, den 24. August 2018 beendet Domorganist Andreas Sieling das Festival mit seinem Konzert: „Italienischer Bach!“.

 

„Italienischer Bach!“ ist das fünfte von insgesamt 15 Konzerten, das Sieling im Rahmen seiner Reihe „Das Bach-Projekt“ bis 2021 aufführt. Er gibt dabei dem Hörer an den verschiedenen Abenden die Möglichkeit, das musikalische Phänomen Bach aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Domorganist Sieling gelingt es, in seinen Konzerten die Einflüsse, die auf Bach gewirkt haben, hörbar und damit nachvollziehbar zu machen.

 

Um 1712 beschäftigte sich Bach intensiv mit der modernen Gattung des Italienischen Concertos und bearbeitete sechzehn Instrumentalkonzerte u. a. von Vivaldi für Cembalo und vier weitere für Orgel. Schon zuvor hatte Bach mit seinen Fantasien, Suiten, Toccaten, Präludien und Fugen die gängigen Formtypen reflektiert und italienische, norddeutsche und französische Einflüsse zum sogenannten »vermischten Stil«, geführt.

 


SWR2 MUSIKSTUNDE BIETET EINE WOCHE LANG ORGELREISE DURCH BADEN

 

(Karlsruhe/Freiburg/ekiba) - Eine musikalische Orgelreise durch Baden bietet die SWR2 Musikstunde (montags bis samstags von 9.05 bis 10 Uhr) in der Woche vom 27. bis 31. August 2018. Unter dem Motto „Spiegel der Orgelmacher und Organisten“ führt der Organist und Musikprofessor an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg, Michael Kaufmann, zu ausgewählten Zielen der badischen Orgeltradition und macht unter anderem Station in Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Rastatt, Waldkirch, Freiburg und Konstanz.

 

 

 

Im vergangenen Jahr waren der deutsche Orgelbau und die deutsche Orgelmusik von der UNESCO in das internationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen worden – auf einen Antrag aus Baden hin. „Die Musikstunden der Woche geben einen Überblick über das Werden der Klanglandschaft Baden“, erläutert Michael Kaufmann, der als Orgelsachverständiger für die Erzdiözese Freiburg und die Evangelische Landeskirche in Baden nahezu alle Instrumente im Südwesten kennt.

 

 

 

„Jede Orgel will erfahren werden - und das im eigentlichen Sinne des Wortes“, meint der Orgelexperte. Die Immobilität des Instruments setze die Mobilität derjenigen voraus, die sie spielen oder hören wollten. Dadurch, dass jedes Werk individuell für einen Raum konzipiert worden sei und auf dessen architektonische und akustische Besonderheiten reagiere, kann es auch nur dort ganzheitlich erlebt werden. Geradezu selbstverständlich träten die Orgelreisenden dabei der Geschichte und Kultur des jeweiligen Ortes gegenüber - in einer Kirche, in einem Konzertsaal oder in einem Museum. Das übernimmt nun in der kommenden Woche für die badischen Zuhörerinnen und Zuhörer das Radio. „Gerade der südwestliche Teil Deutschlands hat vielfältige Anregungen zu bieten, ist doch die Orgellandschaft über Jahrhunderte seit dem Hohen Mittelalter gewachsen,“ betont Kaufmann.

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auch bei SWR2:

 

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/musikstunde/swr2-musikstunde-eine-orgelreise-durch-baden-1/-/id=659552/did=22073978/nid=659552/sdpgid=1601629/3tze7u/index.html

 

 

 

https://www.swr.de/swr2/programm/swr2-moderatoren-michael-gerhard-kaufmann/-/id=661104/did=19604926/nid=661104/120myk3/index.html

 

 

 


Der „Freundeskreis des Museums am Dom“ ist als neuer Verein gegründet

Dialog zwischen Kunst und Kirche fördern

Der erste Vorstand des neuen Vereins (von links): Dorothee Bohr, Felix von Nell, Katharina Zey-Wortmann, Udo Fleck, Gilbert Haufs-Brusberg, Kirstin Mannhardt mit Museumsdirektor Markus Groß-Morgen.Foto: bt
Der erste Vorstand des neuen Vereins (von links): Dorothee Bohr, Felix von Nell, Katharina Zey-Wortmann, Udo Fleck, Gilbert Haufs-Brusberg, Kirstin Mannhardt mit Museumsdirektor Markus Groß-Morgen.Foto: bt

 

(Trier/bt) – Das Museum am Dom hat jetzt einen Förderverein: 31 Frauen und Männer haben am 14. August den „Freundeskreis des Museums am Dom Trier e. V.“ ins Leben gerufen. Laut Satzung will er das vom Bistum Trier getragene Museum in all seinen Aufgaben unterstützen und den Dialog zwischen Kunst und Kirche fördern.

 

Im Blick haben die Vereinsgründer insbesondere die zeitgenössische Kunst. Diese liegt seit 1988 auch im Fokus des Museums am Dom, das seinerzeit im Gebäude des ehemaligen Gefängnisses in der Windstraße neu eröffnet wurde. Die Idee für einen Förderverein reicht indes weiter zurück. Museumsdirektor Markus Groß-Morgen verwies auf einen Bericht der „Trierischen Zeitung“, die am 28. Juni 1905 von der Gründung eines Vereins zur Unterstützung des Hauses berichtete. „Er bestand einige Jahre, stellte aber im Zuge des Ersten Weltkriegs seine Aktivitäten ein. 1926/27 gab es noch einen Wiederbelebungsversuch, aber auch das hielt nur wenige Jahre“, erzählte Groß-Morgen.

 

Dieses Mal wollen die Beteiligten länger durchhalten - und sich gleich an die Arbeit machen: Unmittelbar nach der Gründung wurde ein Vorstand gewählt. Vorsitzender ist der Trierer Rechtsanwalt Dr. Gilbert Haufs-Brusberg, die Aufgabe der Stellvertreterin übernimmt Kunsthistorikerin Anette Köhler. Zum Kassenführer wurde Dr. Udo Fleck gewählt, der sich bereits als Vorsitzender des Vereins „Trierisch“ für Kultur und Geschichte engagiert. Schriftführerin ist Kunsthistorikerin Kirstin Mannhardt, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum arbeitet. Das Vorstandsteam wird vervollständig von drei Beisitzern Katharina Zey-Wortmann (Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung Trier), Dorothee Bohr und Felix von Nell.

 

Zu den Aufgaben, die sich der neue Verein gestellt hat, gehören die Vermittlung, Pflege, Unterhaltung und Ergänzung bestehender Kunstsammlungen des Museums. Wissenschaftliche und museumspädagogische Veranstaltungen und Forschungsvorhaben sind ein weiteres Betätigungsfeld, das in der Satzung beschrieben wird. Ferner will man Finanzmittel zugunsten des Museums akquirieren. Für diese Tätigkeiten strebt der Verein eine Steuerbegünstigung aufgrund von Gemeinnützigkeit an – entsprechende Gespräche mit dem Finanzamt gab es bereits im Vorfeld.

 

Im nächsten Schritt soll die Mitglieder-Basis ausgebaut werden. Dafür wird der Vorstand nun ein entsprechendes Aufnahmeformular erstellen. Der Mitgliedsbeitrag wurde zunächst auf 30 Euro im Jahr festgelegt. Für Schüler, Auszubildende und Studierende gibt es einen ermäßigten Satz vom 15 Euro. Eine freiwillige Aufstockung des eigenen Beitrags ermöglicht der Verein ebenfalls. Weitere Informationen über den Freundeskreis und die Möglichkeit, Mitglied zu werden, sollen zeitnah über die Internetseite des Museums am Dom www.bistum-trier.de/museum veröffentlicht werden.

 


Rund 80.000 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt bislang in Karl-Marx-Jubiläumsausstellungen in Trier

Beginn der Marx-Sommerreise

 

(MAINZ/pm) - Vor 100 Tagen haben die Karl-Marx-Jubiläumsausstellungen in Trier eröffnet. Bislang sahen rund 80.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellungen an den vier Standorten in der Geburtsstadt des großen Denkers und Philosophens. Dies gaben die Organisatoren heute in Mainz bekannt. Seit dem 5. Mai sind die große Landesausstellung „Karl Marx 1818–1883. LEBEN. WERK. ZEIT.“ im Rheinischen Landesmuseum Trier und Stadtmuseum Simeonstift Trier, die neu eröffnete Dauerausstellung im Museum Karl-Marx-Haus und „LebensWert Arbeit“ im Museum am Dom zu sehen. Zudem gaben die Organisatoren heute den Startschuss für die Marx-Sommerreise: Eine täuschend echte Nachbildung von Karl Marx wird in den kommenden Wochen in den Innenstädten von Mainz über Marx‘ Studienstadt Bonn bis nach Düsseldorf unterwegs sein und die Passanten zum „Dialog“ und fotografieren einladen.

 

„Wir freuen uns sehr über die breite und positive Besucherresonanz der ersten 100 Tage – besonders im diesjährigen Jahrhundertsommer. Dies zeigt wie sehr sich die Menschen noch heute für Themen wie soziale Gerechtigkeit interessieren. Ebenso groß ist das Bedürfnis, Marx in seinem historischen Umfeld zu verstehen – ohne die Vereinnahmung und Verurteilung im 20. Jahrhundert“, sagt Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und Aufsichtsrats- und Beiratsvorsitzender der Karl Marx 2018-Ausstellungsgesellschaft mbH. Die Berichterstattung in den Medien über diese einzigartige kulturhistorische Ausstellung sei sehr groß und durchweg positiv, wie zahlreiche Artikel in renommierten und reichweitenstarken nationalen und internationalen Medien zeigen, ergänzte der Aufsichtsratsvorsitzende. Auch die Besucherinnen und Besucher kommen aus der ganzen Welt: von Chile über Großbritannien, Italien, Polen und Russland bis nach China. „Besonders beliebte Objekte sind im Rheinischen Landesmuseum Trier das UNESCO-Weltdokumentenerbe ,Das Kapital‘ und ,Das Manifest‘ sowie die Marx Maschine“, fügte Staatssekretär Barbaro hinzu. Im Stadtmuseum Simeonstift Trier faszinieren die „Pariser Straßenkinder“ von Friedrich Karl Hausmann (1852) aus der Hamburger Kunsthalle die Gäste.

 

Thomas Schmitt, Kulturdezernent der Stadt Trier und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Ausstellungsgesellschaft mbH, ergänzte: „Die Rückmeldungen zahlreicher Besucherinnen und Besucher und die Einträge im Gästebuch sprechen eine deutliche Sprache. Die Landesausstellung findet hohe Anerkennung. Insbesondere der historisch-kritische Zugriff auf Leben und Zeit von Karl Marx, die sinnhafte Gliederung des Ausstellungsrundgangs und die klug ausgewählten Exponate werden lobend hervorgehoben.“ Viele internationale Besucherinnen und Besucher kämen in diesen Tagen aufgrund der Ausstellung in die Stadt. „Dass ihre Erwartungen an ein hochkarätiges Ausstellungsprojekt erfüllt und mitunter übertroffen werden, ist auch ein großer Gewinn für die überregionale Wahrnehmung der Stadt Trier, die von diesem Erfolg langfristig profitiert“, so Kulturdezernent Schmitt weiter.

Die wissenschaftliche Leitung der Landesausstellung und Marx-Expertin Prof. Dr. Beatrix Bouvier stellt nach den ersten 100 Tagen fest: „Die Landesausstellung widmet sich mit Karl Marx einem schwierigen und politisch kontrovers diskutierten Thema. Dass es dennoch diese breite und mehrheitlich positive Resonanz gab und gibt, ist eine schöne Bilanz. Ebenso hat die Ausstellung auch den Dialog rund um Marx neuen Anstoß gegeben.“

 

Ein besonderes Exponat der neuen Dauerausstellung bildet das Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Die Gäste zeigen sich begeistert von dem Geburtshaus. Es ist das größte Exponat der Ausstellung“, so Kurt Beck, Ministerpräsident a.D. und Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Das Ausstellungsdesign fügt sich darin ein und macht das Haus erlebbar. Gleichzeitig legt die klar gehaltene Ausstellung ihren Schwerpunkt auf die Rezeption der marxschen Ideen bis heute. Die Gäste aus aller Welt können so ihren eigenen Standpunkt erarbeiten und zudem Marx im globalen Kontext entdecken. Die positive Reaktion unserer Besucherinnen und Besucher zeigt uns, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

 

Auch im Museum am Dom zeigen sich die Gäste begeistert von der Ausstellung „LebensWert Arbeit“. Der Tenor im Gästebuch entspricht diesen Stimmen: „Eine äußerst interessante und zum Nachdenken anregende Ausstellung […]“ und „[…] anregende und vielseitige Ergänzung und Fortsetzung der vielen Marx-Ausstellungen […]“ Die Ausstellung wurde als Beitrag des Bistums Trier zum Karl-Marx-Jubiläumsjahr konzipiert und stellt die von Karl Marx aufgeworfene Frage nach dem Stellenwert von Arbeit sowie nach dem Verhältnis von Arbeit und Kapital in einen aktuellen Kontext. „Die Besucher sind überrascht, in einem Diözesanmuseum zeitgenössischer Kunst zu begegnen, gleichzeitig aber auch hocherfreut über einen aktuellen Beitrag zu den von Karl Marx angeregten Fragestellungen“, sagt Markus Groß-Morgen, der Direktor des Museums am Dom.

 

Noch bis zum 21. Oktober 2018 haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Jubiläumsausstellungen zu sehen: Mit der große Landesausstellung „Karl Marx 1818–1883. LEBEN. WERK. ZEIT.“ widmet sich erstmals eine kulturhistorische Ausstellung Marx‘ Leben, seinen bedeutenden Werken und dem vielfältigen Wirken in seiner Zeit an gleich zwei Standorten, dem Rheinischen Landesmuseum Trier und dem Stadtmuseum Simeonstift Trier. Das Museum am Dom des Bistums Trier betrachtet unter dem Titel „LebensWert Arbeit“ das Thema Mensch und Arbeit aus der Sicht eines christlichen Menschenbildes. Begleitend dazu wird ein vielfältiges Jubiläumsprogramm angeboten. Die neu konzipierte Dauerausstellung „Von Trier in die Welt: Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkung bis heute“ des Museums Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung legt einen Schwerpunkt auf die Wirkungsgeschichte seiner Ideen bis in die Gegenwart. Sie ist über den 21. Oktober hinaus dort zu sehen.

 


Das Art Lab für alle zwischen 15 und 25 Jahren wartet auf Dich

Jung und Lust auf Kunst?

(Basel/Riehen/fb) - Junge Kunstbegeisterte gesucht! Im Art Lab in der Fondation Beyeler können von September 2018 bis Januar 2019 Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren hinter die Kulissen des Museums schauen und selbst an Projekten arbeiten, einen tieferen Einblick in die Sammlung und aktuelle Ausstellung bekommen, sich mit Mitarbeitern der Fondation Beyeler austauschen und sich im Atelier kreativ austoben. Anmeldefrist ist der 2. September 2018 und die Teilnahme ist kostenlos.

 

 

 

Von Jungen für Junge – das ist der Grundgedanke des Art Lab. Während mehrerer Wochen können sich Gleichgesinnte austauschen und gemeinsam ein Projekt erarbeiten, um andere Jugendliche für Kunst zu begeistern. Im Herbstsemester 2018/19 geht es unter anderem um die Entwicklung eines Programmpunkts für die Museumsnacht am 18. Januar 2019.

 

 

 

Hinzu kommen spannende Workshops im Atelier, in denen Kunst nicht nur angeschaut, sondern auch erlebt wird: In Anlehnung an die jeweilige Ausstellung folgen die Teilnehmer den Impulsen der Künstler, experimentieren mit Ideen, Methoden und Materialien und setzen sich auf eine neuartige Weise mit Kunst auseinander. In Werkbetrachtungen und Gesprächen mit Museumsmitarbeitenden verschiedener Bereiche erfahren die Jugendlichen mehr über die Hintergründe der Fondation Beyeler und blicken aktiv mitwirkend hinter die Kulissen des Kunstbetriebs.

 

 

 

Teilnahmedetails

 

Art Lab ist ein Kunstvermittlungsprojekt für alle zwischen 15 und 25 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 2. September 2018.

 

 

 

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt! Anmeldung bei Flavia Mayer:

 

artlab@fondationbeyeler.ch / Tel. +41 (0)61 645 99 06

 

artlab.fondationbeyeler.ch

 

 

 

Termine

 

Erstes Treffen

 

·       Samstag, 22. September 2018, 11.00 – 16.00 Uhr

 

Nachfolgende Treffen jeweils 18.00 – 20.00 Uhr

 

·       26. September

 

·       3./17./24./31. Oktober

 

·       14./21./28. November

 

·       12./19. Dezember

 

·       9./16. Januar 2019

 

Museumsnacht

 

·       Freitag, 18. Januar 2019 ()

 

Abschlusstreffen

 

·       Mittwoch, 23. Januar 2019, ab 18 Uhr

 

 

 

Event auf Facebook

 

artlab.fondationbeyeler.ch
#BeyelerYouth #FondationBeyeler

 

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Abenteuer NaturfilmCamp – Kinder und Jugendliche filmen auf dem Darß

 

 

(Wieck a. Darß/pm) - Die Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren werden im Jugend NaturfilmCamp den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit der Filmkamera erkunden und ihre Entdeckungen in Kurzfilmen festhalten. Während des fünftägigen Camps sammeln die Nachwuchsfilmemacher ihre ersten Erfahrungen mit Drehbüchern, Kamera-, Ton- und Schnitttechnik. Sie lernen detailgetreu zu beobachten, die Besonderheiten der Natur zu erkennen und alles in kleinen Geschichten verpackt filmisch zu erzählen. Mit Fahrrädern geht es zu den selbst gewählten Drehorten im Darß-Wald, an den Weststrand oder die Boddenküste. Betreut werden sie dabei von Medienpädagogen aus dem Filmbüro M-V und Umweltpädagogen aus dem Nationalparkamt. „Es ist immer wieder sehr schön zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder und Jugendlichen an die Filmarbeit herangehen. Mit dem Handy hat fast jeder schon einmal einen kleinen Film gemacht, aber mit professionellem Equipment und dem Knowhow der Medienpädagogen ist das Camp etwas ganz besonderes.“ sagt die Campleiterin Annett Storm.

 

Übernachtet wird in eigenen Zelten auf dem Gelände der Jugendherberge Born-Ibenhorst. Zwischen den Naturfilmaktivitäten bleibt genügend Freizeit, um gemeinsam am Strand oder im Camp zu spielen und zu entspannen.

 

Veranstalter ist die Deutsche NaturfilmStiftung, die auch das Darßer NaturfilmFestival organisiert, Hauptsponsor die Flächenagentur MV. „Die Flächenagentur ist Naturschutz-Dienstleister und fördert das Jugend NaturfilmCamp von Anfang an. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt Kinder und Jugendliche auf ganz besondere Weise in Kontakt mit der Natur bringen können.“, sagt Björn Schwake, Geschäftsführer der Flächenagentur MV.

 

Die fertig produzierten Filme des Jugend NaturfilmCamps feiern am Samstag, dem 6. Oktober 2018 auf dem Darßer NaturfilmFestival, ihre Premiere. Die jungen Filmemacher können dabei sein und ihre Filme dem Publikum vorstellen. 

 


Nach dem großen Erfolg des „Berlin Masters Foundation - Open Call 2018“ verkündet die Stiftung nun auch für 2019 einen Open Call.

Berlin Masters Foundation findet die "Grossen Meister von morgen"

Preisverleihung in der Stiftung Brandenburger Tor am Pariser Platz, Berlin. Foto: Hannes Wiedemann
Preisverleihung in der Stiftung Brandenburger Tor am Pariser Platz, Berlin. Foto: Hannes Wiedemann


Der Aufruf zum "1. OPEN CALL 2018(" der „Berlin Masters Foundation führte zu Rekordteilnahme. Auf die Begeisterung der Stiftung folgte die spontane Ankündigung auch im Jahr 2019 einen "Open Call" anzubieten. Die Idee junge Künstlern unter 30 Jahren zur frewilligen Präsentation ihrer Projekte und Visionen einzuladen, war ein großer Erfolg. Insgesamt bewerben sich knapp 100 höchst motivierte Kunstschaffende um die Auswahl einer Teilnahme an der „Berlin Master Foundation Talent Show 2018 “.

 

 

(Berlin/pm) - Um Ihrem Stiftungszweck, der kontinuierlichen Förderung und Entwicklung junger talentierter Künstler der bildenden Kunst Rechnung zu tragen, initierte die Stiftung zu ersten Mal einen „Open Call“ in Berlin. Dieses für die Stiftung neue und auf freiwilliger Basis basierte Bewerbungsverfahren, führte zu einer außerordentlich hohen Resonanz von jungen Künstlern unter 30 Jahren mit Wohnsitz in Berlin. Am 11. und 12.07.2018 folgten knapp 100 junge Künstler der Einladung und präsentierten in nur kurzen Zeitfenstern ihre Projekte in den Stiftungsräumen der Berlin Masters Foundation in der Berliner Fasanenstrasse. Neben Malerei und bildhauerischen Arbeiten wurden auch besonders interessante und gesellschaftsrelevante Projekte in digitaler Kunst und Installationen vorgestellt.

 

Matthias Arndt Stiftungsgründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung sowie Philipp Bollmann, Stiftungskurator, äußerten sich über alle Masse begeistert. „Die Kreativität dieser jungen Künstler und ihrer gezeigten Projekte begeistert uns und ist in der Tat außergewöhnlich“ so Bollmann, der die Vorauswahl zur Nominierung der Teilnehmer trifft. Die finale Nominierung der Teilnehmer des diesjährigen TOY Berlin Masters Award und der Berlin Masters Talent Show wird nach der Beratung des künstlerischen Gesamtbeirats der Stiftung am 06.08.2018 erfolgen

 

„Das große Interesse und der bemerkenswerte  Erfolg des Berliner Open Calls 2018 macht uns zuversichtlich, dieses neue Format auch für die Weiterentwicklung unserer Stiftungsarbeit zu nutzen“ so Bernd Toelke, Director Global Affairs und Development. „Sponsoren und Unterstützer werden zukünftig auch noch mehr durch die geografische Ausweitung unserer Stiftungsarbeit von den Möglichkeiten einer Zusammenarbeit profitieren“ so Toelke.

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“:

„Einer trage des anderen Last“ in der Kirche Neverin

 

(Staven/Neubrandenburg/cme). Zum 7. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke Berührt und diskutiert“ emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. In der Kirche Neverin bei Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) läuft am Donnerstag, 9. August, der DDR-Film „Einer trage des anderen Last“. „Wir laden alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Pastor Martin Doß von der Kirchengemeinde Staven. „Beginn ist um 20 Uhr, nach dem Film kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

 

Zum Inhalt: Anfang der 1950er-Jahre in einem privaten Lungensanatorium in der DDR. Ein junger Kommissar der Volkspolizei und ein evangelischer Vikar teilen sich unfreiwillig ein Krankenzimmer. Der eine trällert seine Kampflieder und liest im Kommunistischen Manifest, der andere bereitet sich laut auf eine Predigt vor. Über den Betten hängen Stalinbild bzw. Christus mit der Dornenkrone. Die vielen kontroversen Diskussionen fördern schließlich viel gemeinsames humanistisches Gedankengut zutage. Josef, dem Polizisten geht es immer schlechter, die Medikamente schlagen nicht an. Hubert hingegen erholt sich zusehends. Er verzichtet für Josef auf die über die Kirche besorgten wirksameren Medikamente aus dem Westen.

 

 

 

So wie in Neverin werden die Filme vor allem in alten Dorfkirchen gezeigt - auch um das kulturelle Angebot im ländlichen Raum zu stärken. „Die von den Kirchengemeinden aus einem eigens erstellten Kanon ausgewählten Filme beinhalten Themen, die uns und unsere Gesellschaft aktuell bewegen. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten“, sagt der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann und ergänzt: „Seien Sie herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit.“

 

 

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert.

 

Unterstützt wird das Projekt vom Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Bankhaus Donner&Reuschel (Hamburg und München) sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung

 

 

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 

 

 

 

 

Veranstaltungsüberblick

 

 

 

Die Kunst sich die Schuhe zu binden             Kirche Prillwitz (02.08) 20.00 Uhr

 

Kirche Groß Nemerow (06.09.) 19.30 Uhr

 

Kirche Kladow (12.10.) 19.00 Uhr

 

Heiligengeistkirche Rostock (26.10.) 19 Uhr

 

 

 

Mecklenburg – So fern, so nah                       Kirche Eldena (03.08) 20.00 Uhr

 

 

 

Einer trage des anderen Last                         Kirche Neverin (09.08.) 20.00 Uhr

 

Kirche Völschow (23.08.) 19.30 Uhr

 

 

 

In Zeiten des abnehmenden Lichts                 Kirche Klütz (10.08.) 20.00 Uhr

 

                                                                       Kirche/Gemeinderaum Züssow (30.08.) 19.30 Uhr

 

                                                                       Pfarrscheune Wattmannshagen (14.09.) 19.30 Uhr

 

                                                                       Kulturhaus Kino Brüssow (02.11.) 19.00 Uhr

 

 

 

Honig im Kopf                                                 Kirche Kastorf (16.08.) 19.30 Uhr

 

 

 

Pilgern auf französisch                                   Kirche Lärz (17.08.) 19.30 Uhr

 

 

 

Welcome to Norway                                        Kirche Bibow (24.08.) 19.30 Uhr

 

                                                                       Kirche Friedrichshagen (20.09.) 19.00 Uhr

 

 

 

Der Wein und der Wind                                   Pfarrscheune Wattmannshagen (31.08) 19.30 Uhr

 

 

 

Madame Mellory und der Duft von Curry        Kirche Körchow (13.09.) 19.00 Uhr

 

                                                                       Kirche Bibow (28.09.) 19.00 Uhr

 

 

 

Der große Crash                                             Kirche Siggelkow (21.09.) 19.00 Uhr

 

 

 

Überleben in Demmin                                      Kapelle Alt Pansow (27.09.) 19.00 Uhr

 

 

 

Stilles Land                                                    Kirche Gnevkow (11.10.) 19.00 Uhr

 

 

 

Der Himmel wird warten                                  Kirche Uelitz (18.10.) 19.00 Uhr

 

 

 

Im Zweifel                                                        Pfarrhaus Marlow (25.10.) 19.00 Uhr

 

 

 

Wie im Himmel                                    Altes Pfarrhaus Groß Bisdorf (01.11.) 19.00 Uhr

 

 

 

Ich, Daniel Blake                                             Kirche Uelitz (08.11.) 19.00 Uhr

 

 

 

Familienbande                                                Kirche Richtenberg (07.09.) 19.00 Uhr

 

Kirchturm Warsow (16.11.) 19.00 Uhr

 

 

 


Deutscher Menschenrechts-Filmpreis

Veranstalterkreis des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises beruft vier Fachjurys, namhafte Menschenrechts- und Filmexpert_innen vertreten

Foto: dmfp
Foto: dmfp

 

(Berlin/dmfp) - Der Veranstalterkreis des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises hat die Mitglieder der vier Fachjurys berufen, die im Oktober die Preisträger in der 11. Wettbewerbsrunde um den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2018 ermitteln. Diesen Jurys gehören an:

Kategorien Profi | „Kurzfilm“ und „Langfilm“

 

  • Knut Elstermann, Moderator und Filmjournalist
  • Andrea Kuhn, Filmwissenschaftlerin, Leiterin Internationales Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte
  • Katja Maurer, Dolmetscherin und Übersetzerin, Pressesprecherin medico international
  • Eren Önsöz, Germanistin und Medienwissenschaftlerin, Autorin und Filmemacherin
  • Pagonis Pagonakis, Journalist und Filmemacher, Preisträger Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2006

 

Kategorie Profi | „Magazinbeiträge“

 

  • Rüdiger Baumann, Moderator, Reporter, Filmautor und Redakteur
  • Ines Pohl, Journalistin, Chefredakteurin Deutsche Welle
  • Siegbert Schefke, Journalist beim MDR für ARD-Aktuell, „Kameramann der DDR-Opposition“
  • Sheila Mysorekar, Journalistin, Vorsitzende Neue deutsche Medienmacher
  • Alexander Bühler, Fernsehjournalist und Autor, Preisträger Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2016

 

Kategorie „Hochschule | Amateure“

 

  • Raúl Agayo-Krauthausen, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, Aktivist für Rechte von Menschen mit Behinderung
  • Manuela Bastian, Filmemacherin, Preisträgerin Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2016
  • Christian Exner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum
  • Silke Müller, Medienpädagogin und Medienpsychologin, Gender- und Queerstudies
  • Holger Twele, freiberuflich tätig als Filmpublizist und Filmpädagoge

 

Kategorie „Bildung“

 

  • Hans Burkhardt, Ausbilder von Referendaren in der Grund- und Mittelschule
  • Sebastian Freisleder, Studium Theologie, Germanistik und Philosophie, Referent für evangelische Religion am Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU)
  • Bettina Kocher, Ethnologin, Mitarbeiterin Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit
  • Ulla Niehaus, Ethnologin, Soziologin und Publizistin, Projektmanagerin in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
  • Alexandra Papa, Lehrerin, Dozentin für Fremdsprachen-Didaktik

 

Aufgrund der hohen Zahl von Einreichungen wird ein Auswahlgremium eingesetzt, das sich aus Vertreter_innen des Veranstalterkreises zusammensetzt. Dieses Gremium erstellt für die Fachjurys eine Nominiertenliste – insbesondere unter dem Blickwinkel der thematischen Relevanz der Filme.

Alle Preisträger werden im Rahmen der Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises am 8. Dezember 2018 in der Nürnberger Tafelhalle geehrt.

DMFP auf Facebook: www.facebook.com/deutscher.menschenrechtsfilmpreis

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben und aktuell von 21 Veranstaltern getragen, darunter bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen sowie kommunale Einrichtungen. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb

 


Triennale der Photographie

BREAKING POINT. SEARCHING FOR CHANGE

 

 

Die zentralen, noch laufenden Ausstellungen des kuratorischen Konzeptes

 

(Laufzeiten individuell, zumeist bis August/September 2018)

 

 

 

(Hamburg/pm) - [ENTER], [HOME], [CONTROL] und [SPACE] – ein Klick auf einen Befehl in der Tastatur – und maßgebliche Entscheidungen gehen ihren Weg, helfen die Welt zu verändern – oder befüllen sie einfach nur mit weiterem Datenmüll. Die klassischen Computerbefehle sind längst alltägliche Praxis und täuschen uns simple, effiziente Steueroptionen vor, wenn es darum geht, Informationen zu versenden und zu verarbeiten – und Wirklichkeit mitzugestalten, ob nun online oder offline, ob virtuell oder materiell.

 

 

 

Denn die fortschreitende Digitalisierung suggeriert uns zunehmend, die heutige Welt wäre

 

einfach und daher per einfachem Tastendruck beherrschbar. In Wahrheit ist aber das Gegenteil der Fall. Jenseits von Tasten, Befehlen und Screens verkompliziert sich die Welt gerade extrem, die Entfremdung zwischen Individuum und ihr nimmt im Zeichen expandierender Krisen und Krisenherde extrem zu. Als Umbruchssituation oder auch Breaking Point – so definiert daher die jetzige Triennale der Photographie die aktuelle Wirklichkeitserfahrung – und damit ihr Konzept, diese durch den Blickwinkel der Fotografie wahrzunehmen und zu reflektieren.

 

Wie aber steht die Fotografie zu dieser Form von verzerrter, manipulierter, ja gefährdeter

 

Lebenswirklichkeit? Wie spiegelt die aktuelle fotografische Bildproduktion die Situation wider, ist sie ihr 1:1 ausgeliefert, blendet sie sie aus oder liefert sie sogar Lösungsansätze?

 

Im ironischen Gebrauch der Computerbefehle, des digitalen Steuerbords als Schalthebel zur Wirklichkeit setzt das Konzept der diesjährigen Triennale der Photographie an. Sie greift Symbolik und Optik der Tastatur auf – und legt gleichzeitig of