Kulturnachrichten

8.08.2020

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


Live Nation Presents: GIVE LIVE A CHANCE! Fr. 04.09.2020    Düsseldorf, MERKUR SPIEL-ARENA Beginn 19:30 Uhr

Re-Start von Großveranstaltungen nach Lockdown

Foto: Live Nation
Foto: Live Nation


 

Mit Bryan Adams, Sarah Connor, Rea Garvey, The BossHoss, Joris und Michael Mittermeier

 

 

 

(Köln/Düsseldorf/ln) - „Give Live A Chance“ ist der langerwartete Re-Start von Großveranstaltungen in der Musikindustrie, den Live Nation Entertainment jetzt ankündigte. Mit einem Stadionkonzert in der MERKUR SPIEL-ARENA Düsseldorf am 4. September endet nach fünf Monaten globaler Pause der Lockdown in Deutschland und darüber hinaus. Bryan Adams, Sarah Connor, Rea Garvey, The BossHoss, Joris und Michael Mittermeier werden vor 13.000 Fans ein leidenschaftliches und kraftvolles Signal der Pop-Kultur senden. Grundlage des Konzerts sind umfassende Maßnahmen im Hinblick auf den Infektionsschutz.

 

„Give Live A Chance“ präsentiert alle Teilnehmer mit komprimierten, knackigen Auftritten innerhalb eines rund 150-minütigen Programms – ohne Pausen, teilweise im „Unplugged-Format“.

 

„Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben“, erklärte Live Nation Germany-CEO und „Give Live A Chance“-Veranstalter Marek Lieberberg. „Wir machen die Tür auf für die Renaissance der Live-Musik, der wir mit diesem Konzert endlich die verdiente Chance zum Neustart geben. Wir sind sicher, dass unser Publikum enthusiastisch, tolerant und verantwortungsbewusst damit umgehen wird.“

 

Ein mit den Behörden abgestimmtes umfangreiches Gesundheits-, Hygiene- und Sicherheitskonzept trägt dafür Sorge, dass dem Infektionsschutz in vollem Umfang Rechnung getragen wird. So müssen sich alle Besucher bereits beim Ticketkauf registrieren, um deren Erreichbarkeit zu garantieren und den speziellen Bedingungen für das komplett bestuhlte Konzert zuzustimmen. Die Fans verpflichten sich ausnahmslos zum Tragen von Schutzmasken. Außerdem wird bei dieser spezifischen Sitzplatzkonfiguration die erforderliche soziale Distanz von 1,50m gewährleistet. Personalisierte Tickets, erweiterte Zugangs- und Wartebereiche, zeitlich abgestufte Ein- und Auslass-Slots, Alkoholverbot, Desinfektion sowie zusätzliche sanitäre Maßnahmen gehören unter anderem zu den umfassenden Grundlagen der Veranstaltung.

 

„Die Synchronisation mit den Düsseldorfer Behörden und der MERKUR SPIEL-ARENA war für uns von Anfang an Grundlage dieses Projekts“, so Lieberberg. „Dies werden wir während und nach der Veranstaltung fortsetzen, um ein positives Beispiel zu geben, wie Großveranstaltungen in Zeiten von Corona aussehen können.“

 

„Wir sind glücklich aus Düsseldorf ein Signal der Hoffnung für die Live-Musik in die ganze Welt zu senden!“, sagt Michael Brill, Geschäftsführer D.Live, Betreiber der MERKUR SPIEL-ARENA.

 

Live Nation Presents
GIVE LIVE A CHANCE!
Fr. 04.09.2020    Düsseldorf, MERKUR SPIEL-ARENA
Beginn 19:30 Uhr 

 

Bryan Adams
Sarah Connor
Rea Garvey
The BossHoss
Joris
Michael Mittermeier

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: 
Di., 11.08.2020, 10:00 Uhr

 

Tickets exklusiv über Ticketmaster

 

https://giveliveachance.de/tickets/
www.giveliveachance.de
www.ticketmaster.de
www.livenation.de 
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Barlach Halle K Hamburg + Ausstellung „Future“ von Tronje Thole 13.-16.8.2020

Bilder: Tronje Thole van Ellen
Bilder: Tronje Thole van Ellen

(Hamburg/nd) - Eine der ersten Ausstellungen, die die Barlach Halle K in diesem Sommer zeigt, ist die des jungen Hamburger Künstlers Tronje Thole van Ellen. Geplant war sie ursprünglich für das Frühjahr, nun findet sie vom 13. bis 16. August statt. Verändert hat sich mit dem Lockdown der Blick des Künstlers selbst auf seine Werke: "Das Virus bedeutet für uns alle eine Zäsur, meine Bilder sind Zeitzeugnisse einer Welt vor der Corona-Pandemie. Es sind mittlerweile Zeitzeugnisse von vermeintlich unendlicher Freiheit und mittlerweile schon nostalgische Erinnerungen an eine komplett vernetzte Welt. Sie sind zugleich eine Warnung vor unserer Hybris, mit der wir uns einfach alles nehmen. Die Krise ist eine Chance für eine neue, bessere Welt. "

 

Natürlich heißt es in diesen Zeiten „Abstand wahren“, doch in den luftigen Räumen der Barlach Halle K ist dies leicht möglich und sogar die Performances können stattfinden: Aperitivo & Mezze mit Levanteköstlichkeiten vom befreundeten Geha Brando, Yoga-Sessions, Live-Musik werden lässig mit einbaut und Kunstbegeisterte mit Novizen zusammengebracht.

 

Über die Kunst:

Tronje Thole van Ellen macht Kunst, die unter die Haut geht. Sie berührt, bewegt und hinterlässt Spuren, beim Betrachter und beim Künstler selbst - Reminiszenzen an seine Werke auf Leinwand hat der Maler in Tätowierungen auf den eigenen Körper gebannt. In seiner Ausstellung „Future“ lotet Tronje in der Barlach Halle K die Grenze zwischen Freiheit und Beliebigkeit aus, das Chaos zu vieler Möglichkeiten. Seine Malerei erinnert an Kubismus, an Popart, Streetart, Graffiti, an die 20er Jahre, an Picasso, Keith Haring und Philip Guston, die Neuen Wilden, Baselitz, Penck und Jonathan Meese. Sie kommt dem Betrachter in einem Moment bekannt vor und findet doch im Bildganzen ihre vollkommen eigene Sprache. Großformatig in Öl, Acryl und Lack. Abstraktes in Kombination mit Symbolen, pastos durch unendlich viele Schichten, die der Künstler in Übermalungen schafft und selten bedauert, wie ein Werktitel „Es tut mir leid, doch ich bereue nichts“ stellvertretend ironisch beleuchtet.

 

 

Über den Künstler:

 

Vom Model zum Maler - ein Grenzgänger ist der Künstler auch im Leben: Der 29-Jährige arbeitete nach dem Abitur als Model in Mailand und Paris für die großen Couturehäuser, ist studierter Kommunikationsdesigner und gefragter Grafiker, verwirklicht sich aber auch als Tattoo Artist. Nie losgelassen hat ihn die Kunst, sei es als Sprayer und später mit seinem Skribbelbüchern, in die alle Eindrücke wie im Rausch aus ihm fließen.

 

„Future“ von Tronje Thole van Ellen vom 13.-16. August 2020

 

in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg

 

Programm:

 

Donnerstag, 13.08. – wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen!

 

Vernissage 01 von 18-20 Uhr

 

Vernissage 02 von 20-22 Uhr

 

+ Live Music von ANNAMA

 

Freitag, 14.08.

 

Ausstellung 10-19 Uhr

 

Humus Lunch 12-16 Uhr

 

Levantine Mezze 19-21 Uhr

 

Samstag, 15.08.

 

Ausstellung 10-19 Uhr

 

Yoga 10-11:30 Uhr

 

Soundbath 12-13 Uhr

 

Wein-Tasting 16-19 Uhr

 

Vegan Art Dinner 19-21 Uhr

 

Sonntag, 16.08.

 

Ausstellung 10-18 Uhr

 

Lesung Mona Mandouri 15 Uhr

 

 

 

Tickets www.tvanellen.de (Link zu Eventim)

 


Diözesanmuseum Paderborn

Große Rubens-Ausstellung eröffnet in Paderborn



Das Diözesanmuseum Paderborn zeigt ab 25. Juli 2020 die Sonderausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“


 

(PADERBORN/pm) - Corona konnte sie nicht aufhalten: die große kunst- und kulturhistorische Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“, die ab Samstag, 25. Juli, im Diözesanmuseum Paderborn zu sehen ist (bis 25.10.2020).
Die Schau zeigt Peter Paul Rubens‘ Schaffen und sein Wirken auf breiter Ebene. Es war Rubens, der mit seinen neuartigen Bildideen nicht nur die Malerei, sondern auch die Skulptur im 17. und 18. Jahrhundert in Nord- und Mitteleuropa revolutionierte. Ausgehend von der umfangreichen Neuausstattung des Paderborner Doms im 17. Jahrhundert durch Antwerpener Künstler aus dem direkten Rubens-Umfeld nimmt die Schau die bedeutenden Innovationen in Malerei, Architektur und Kirchenausstattung des flämisch geprägten Barock in den Blick.
Zu sehen sind rund 120 Leihgaben aus führenden internationalen Museen, darunter das Rijksmuseum Amsterdam, das Victoria and Albert Museum in London, das Museum Plantin-Moretus in Antwerpen, das Statens Museum for Kunst Kopenhagen, die Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste Wien oder das San Francisco Museum of Modern Art. Trotz der Corona-Pandemie haben nahezu alle Leihgeber ihre kostbaren Exponate nach Paderborn gesandt. Zu den Highlights der Ausstellung zählen großformatige Gemälde sowie eine Vielzahl bedeutender, von Rubens eigenhändig geschaffener Ölskizzen, Zeichnungen und Entwürfe. Ein weiterer Bereich widmet sich der Aktualität des Barock mit Arbeiten u. a. von Gerhard Richter, Tony Cragg, Hans Op de Beeck.

Auf den Spuren des flämischen Barockmeisters im Norden
Er war der Star des flämischen Hochbarock: Peter Paul Rubens (1577–1640), der in Antwerpen einer weit über die Grenzen der Metropole hinausstrahlenden Werkstatt vorstand. Die große Zahl seiner Mitarbeiter, seine geschickte Arbeitsteilung und sein diplomatisches Geschick ermöglichten es ihm, seine Bildsprache über ganz Europa zu verbreiten. Auch die beiden Brüder Antonius und Ludovicus Willemssens stammten aus Antwerpen und waren maßgeblich von Rubens beeinflusst. Sie wurden von Fürstbischof Dietrich Adolf von der Recke in der Mitte des 17. Jahrhunderts mit der barocken Neuausstattung des Paderborner Doms beauftragt und brachten so die Ideen von Rubens direkt nach Westfalen. Ihre Werke sowie die Arbeiten weiterer flämischer Künstler dokumentieren in der Ausstellung die Verbreitungs- und Erfolgsgeschichte der Kunst der südlichen Niederlande und zeigen, dass Künstlerwanderungen und Kulturtransfer ein wichtiger Motor für die Ausbreitung des Barock war.

Prachtvolle Premiere: Zerstörtes Altargemälde 75 Jahre nach Kriegsende wieder zu sehen
Die prachtvolle Barockausstattung des Paderborner Doms wurde bei Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört. Einzig kleinste Fetzen der kostbaren Willemssens-Altarbilder konnten gerettet werden, darunter zahlreiche Fragmente des einstmals imposanten Hauptaltargemäldes mit der „Anbetung der Hirten“. Im Vorfeld der Rubens-Ausstellung wurden die Einzelteile aufwendig restauriert und zusammengesetzt. Pünktlich zur Eröffnung der Schau kann das barocke Meisterwerk nun – 75 Jahre nach Kriegsende – erstmals wieder in vollem Glanz gezeigt werden. Eine beeindruckende 3D-Animation zum Paderborner Dom des 17. Jahrhunderts lässt die visuelle Kraft der untergegangenen barocken Ausstattung wiederaufleben.

Meisterwerke von Rubens‘ eigener Hand
Neben den bahnbrechenden Impulsen und Innovationen, die von flämisch geprägten Barockkünstlern in der Malerei, Skulptur und Architektur des 17./18. Jahrhunderts ausgingen, zeigt die Ausstellung eine Vielzahl an authentischen, nachweislich von Rubens selbst gefertigten Werken. Ganz nah kommen die Besucher*innen dem Meister in den zahlreichen virtuosen, teilweise so noch nie gezeigten Ölskizzen und Modelli von Rubens‘ eigener Hand. Sie dokumentieren die enorme schöpferische Kraft des vielseitigen Künstlers und zeigen neben seiner Malweise den Prozess seiner Ideenentwicklung ganz unmittelbar.
Eines der größten und bedeutendsten Gemälde in der Ausstellung ist die „Beweinung Christi“ aus Wien (1612–1614, LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna), die Rubens‘ gesamte Virtuosität in der Findung neuer Bildelemente und der malerischen Ausführung zeigt.
Auch Briefe von Rubens an Auftraggeber und Illustrationen für liturgische Bücher sind in der Ausstellung zu sehen.

Rubens als Impulsgeber für die Skulptur
Nicht nur die Malerei, auch die flämische Skulptur erlebte in der Zeit des Barock – bedingt durch die Neuausstattung zahlreicher, in den vorausgegangenen Bilderstürmen verwüsteter Kirchen – eine Hochphase. Auch hier gilt Rubens als bedeutender Impulsgeber. Er war nicht nur einer Reihe von Bildhauern freundschaftlich verbunden, sondern kooperierte teilweise eng mit ihnen. Plastische Arbeiten und Reproduktionsgrafiken von Künstlern aus dem Umfeld Rubens‘ – etwa des Artus Quellinus d. Ä. (1609 -1668) und Lucas Faydherbe (1617–1697) – veranschaulichen die Charakteristika und die Wirkmächtigkeit von Rubens‘ Œuvre.

Vom barocken Welttheater zur Aktualität des Barock
Das Thema von Zeit und Ewigkeit, von Leben und Tod sowie das Anliegen, die Zuhörer und Betrachter innerlich zu bewegen, zu berühren und zu belehren, kennzeichnen das Wesen des Barock. So leitet das „Große Welttheater“, 1655 verfasst vom spanischen Dichter Pedro Calderón de la Barca, zum letzten großen Akt der Ausstellung über: der Aktualität des Barock. In der zeitgenössischen Abteilung der Schau stehen Fragen nach barocken Wahrnehmungsweisen heute im Mittelpunkt. Gerhard Richter etwa vermeidet in seinem großformatigen Gemälde „Ausschnitt (Makart)“ (1971, Duisburg, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Sammlung Ströher) im Unterschied zum Barock jedes schöpferische Pathos, während Tony Cragg in seiner Plastik „It is, it isn’t“ (2016, Wuppertal, Antony Cragg) den Zustand des unentschlossenen Schwebens thematisiert. Der Vorhang der Ausstellung fällt mit Hans Op de Beecks eindringlicher Videoarbeit „Celebration“ (2008, Studio Hans Op de Beeck, Brüssel), die im Bild eines großen Festmahls einen verewigten Augenblick zwischen Leben und Tod einfängt.

Öffnung für das Publikum, Führungen und digitale Vermittlungsangebote
Die Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ ist ab dem 25. Juli unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften für das Publikum geöffnet. Das Diözesanmuseum Paderborn bietet 60minütige Führungen durch die Schau sowie eine spezielle Familienführung für Groß und Klein an. Ein Audioguide ist in den Sprachen Deutsch und Englisch sowie für Kinder erhältlich. Darüber hinaus finden Besucher*innen unterschiedlicher Altersklassen auf der Website des Museums Videos und interaktive Mitmachangebote, die spannende Einblicke in die Vorbereitung der großen Barockausstellung geben.

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft. Die Ausstellung ist die letzte große Schau unter Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, der im Herbst 2020 in den Ruhestand geht.

Ein reich bebilderter Ausstellungskatalog ist im Michael Imhof-Verlag Petersberg erhältlich (ISBN 978-3-7319-0956-9). Preis im Museum 39,50 EUR, im Buchhandel 49,95 EUR.

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 


Grosse «Goya»-Ausstellung findet 2021 statt- «Close-up»-Ausstellung muss ebenfalls Corona-bedingt verschoben werden

Publikumserfolg «Edward Hopper» nochmals verlängert bis 20. September 2020

Abbildung: Edward Hopper, Lighthouse Hill, 1927, Öl auf Leinwand, 73,8 x 102,2 cm, Dallas Museum of Art, Schenkung Mr. und Mrs. Maurice Purnell, © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zürich; Foto: Dallas Museum of Art, Photo by Brad Flowers
Abbildung: Edward Hopper, Lighthouse Hill, 1927, Öl auf Leinwand, 73,8 x 102,2 cm, Dallas Museum of Art, Schenkung Mr. und Mrs. Maurice Purnell, © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zürich; Foto: Dallas Museum of Art, Photo by Brad Flowers

 

(Basel/fb) - Aufgrund des anhaltend grossen Besucherinteresses wird die Ausstellung über den amerikanischen Maler Edward Hopper bis zum 20. September 2020 verlängert. «Silent Vision», die parallel ausgerichtete Sammlungsausstellung, wird bis Ende November 2020 zu sehen sein. Die grosse Goya-Ausstellung, deren Eröffnung am 17. Mai geplant war, wird nun vom 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 stattfinden. Die Herbst-Ausstellung «Close-up», die Porträts von neun Künstlerinnen vom Impressionismus über die Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst vereint, muss aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen im internationalen Leihverkehr verschoben werden.

 

Während weltweit noch unzählige Museen wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, haben in Riehen/Basel seit der Wiedereröffnung am 11. Mai bereits viele Besucherinnen und Besucher das Museum und den schönen Park der Fondation Beyeler wieder geniessen können. Die Eintrittstickets können weiterhin online erworben werden und sind jeweils mehrere Tage im Voraus ausgebucht. Dank eines umfangreichen Schutzkonzepts mit limitierten Besucherkontingenten, separaten Ein- und Ausgängen in Museum, Kinosaal, Park und Restaurant sowie weiteren Hygienemassnahmen wie Gratis-Masken ermöglicht die Fondation Beyeler auch in Corona-Zeiten ein angenehmes Besuchererlebnis (mehr zu den Schutzmassnahmen finden Sie am Ende der vorliegenden Mitteilung).

 

«Edward Hopper»

Das grosse Publikumsinteresse richtet sich vor allem auf die Ausstellung «Edward Hopper», die von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art in New York organisiert worden ist. Die Bilder des berühmten amerikanischen Malers sind üblicherweise nur in amerikanischen Museen zu sehen. Trotz der zwischenzeitlichen Museumsschliessung aufgrund der Corona-Pandemie konnten bereits rund 170’000 Besucherinnen und Besucher in der viel gelobten Ausstellung in Riehen/Basel begrüsst werden. Da die Nachfrage ungebrochen hoch ist, zeichnet sich bereits ab, dass diese das limitierte Angebot an Eintrittstickets bis zum geplanten Ausstellungsende am 26. Juli übersteigen wird. Die Fondation Beyeler hat nun die amerikanischen Museen und Privatsammler dafür gewinnen können, ihre wertvollen Leihgaben grosszügigerweise für eine weitere Verlängerung der Hopper-Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Dies eröffnet allen Interessierten bis zum Sommerende die einmalige Gelegenheit, diese einzigartige Präsentation von Hoppers Landschaftsbildern zu besuchen. Aus Schutzgründen sind Führungen nur am späten Nachmittag und abends ausserhalb der regulären Öffnungszeiten des Museums möglich.

 

 

Wim Wenders’ 3D-Film zu Hopper

Auch der von Wim Wenders eigens für die Edward-Hopper-Ausstellung realisierte 3D-Kurzfilm Two or Three Things I Know about Edward Hopper ist weiterhin exklusiv in der Fondation Beyeler zu erleben. Dafür wurde ein Filmraum eingerichtet, bei dem zum Schutz der Besuchenden gezielte Hygienemassnahmen – separater Ein- und Ausgang, limitierte Besucherzahl, Einzelsitzplätze und Maskenpflicht – zur Anwendung gelangen.

 

«Goya»

Die von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid organisierte Francisco-de-Goya-Ausstellung hätte am 17. Mai eröffnen und am 16. August 2020 schliessen sollen. Aufgrund der uns von anderen Museen und spezialisierten Transportunternehmen erreichenden Informationen ist weiterhin davon auszugehen, dass es in den nächsten Monaten schwierig sein wird, Kunstwerke aus manchen europäischen Ländern und insbesondere den USA in die Schweiz zu transportieren. Aus diesem Grund wird die grosse Goya-Ausstellung auf das nächste Jahr verschoben und findet neu vom 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 statt. Die Ausstellung, in die viele Jahre der Recherche und Vorbereitung geflossen sind, wird einen Höhepunkt im internationalen Ausstellungskalender markieren. Sie vereint selten gezeigte Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus spanischem Privatbesitz mit Schlüsselwerken aus renommierten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen.

 

«Close-up»

Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Alice Neel, Frida Kahlo, Marlene Dumas, Cindy Sherman, Elizabeth Peyton

Die diesjährige Herbstausstellung, die für den Zeitraum vom 27. September 2020 bis 31. Januar 2021 geplant war, muss Corona-bedingt verschoben werden. Die neuen Ausstellungsdaten werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und kommuniziert. Der internationale Leihverkehr ist aufgrund von Museumsschliessungen, reduziertem Flugverkehr, Einreisesperren und anderen Einschränkungen während der Pandemie weiterhin beeinträchtigt. Die Leihgaben für die Ausstellung «Close-up» aus acht europäischen Ländern, Mexiko sowie zur Hälfte aus den USA können deshalb derzeit teilweise nicht antransportiert werden. Somit ist zum grossen Bedauern der Fondation Beyeler eine Durchführung der Ausstellung im laufenden Jahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht möglich.

 

Die aufwendige und einzigartige Ausstellung wird Werke von Künstlerinnen präsentieren, die mit ihrem Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne seit 1870 bis heute einnehmen und denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, auf Porträts und Selbstporträts, gemeinsam ist. Das Interesse der Ausstellung gilt der spezifischen Sicht der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, die in den Porträts ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf sich und ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute gewandelt hat.

 

 

«Silent Vision»

Die aktuelle Sammlungsausstellung «Silent Vision – Bilder der Ruhe» wird bis Ende November 2020 verlängert. Im Fokus stehen Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst, die sich mit verschiedenen Aspekten von Stille und Ruhe in der Kunst befassen, von Stillleben über kontemplative Landschaften bis hin zu Bildern des Schlafes und der letzten Ruhe. Zu sehen sind über 100 Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pablo Picasso, Fernand Léger, Piet Mondrian, Hans Arp, Alberto Giacometti, Mark Rothko, Andy Warhol, Richard Serra, Gerhard Richter, Marlene Dumas und weiteren Künstlerinnen und Künstlern.

 

 

Schutzmassnahmen für Besuchende und Personal

Weiterhin hat die Sicherheit der Besuchenden und Mitarbeitenden Priorität. Zu deren Schutz hat die Fondation Beyeler ein umfassendes Konzept erarbeitet, das die Covid-19-Verordnungen des Bundesrates und des Kantons Basel-Stadt umsetzt und darüber hinaus weitere Massnahmen zur Optimierung des Besucherlebnisses enthält. Dazu zählen:

 

·       Onlinetickets: Weiterhin Begrenzung der Besucherzahlen durch Onlinetickets mit Zeitfenstern, buchbar über www.fondationbeyeler.ch/tickets. Diese Regelung gilt auch für alle bisher gekauften und gültigen Tickets sowie für Gutscheine, Mitgliedschaften, BaselCard-Inhaber sowie Presseeintritte. Nähere Informationen dazu auf unserer Website.

 

·       Veränderte Besucherführung in Park und Museum mit separaten Ein- und Ausgängen

 

·       Neuer Besucherempfang und Garderobe in Nebengebäuden des Museums

 

·       Handdesinfektionsmittel an mehreren zentralen Orten im Museum und im Restaurant für Besuchende und Personal

 

·       Zusätzliche Reinigung und Hygienemassnahmen für die Museumsinfrastruktur

 

·       Abstandsvorgaben sowie Schutzmaskenpflicht für das Personal im Museum und im «Beyeler Restaurant im Park»

 

 

 

Restaurant

Das «Beyeler Restaurant im Park» kehrt ab sofort wieder zum gewohnten Betrieb mit Service und dem kompletten Speiseangebot zurück – selbstverständlich unter Einhaltung der nötigen Sicherheitsvorgaben. Besuchende können ausserdem eine frei zusammenstellbare Picknicktasche mit Köstlichkeiten aus der Küche und einer Sitzdecke beziehen. So kann der Museumsbesuch bei schönem Wetter ideal mit einem Picknick im Park abgerundet werden.

 

Die Ausstellung «Edward Hopper» wird organisiert von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet.

 

Sie wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

Fondation BNP Paribas Suisse

 

LUMA Foundation

 

Terra Foundation for American Art

 

 

 

Die Ausstellung «Goya» wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

 

Ananda Foundation N.V.

 

Athene Stiftung

 

Berta Hess-Cohn Stiftung

 

Annetta Grisard

 

Hilti Art Foundation

 

Eugenio López Alonso, Präsident der Fundación Jumex Arte Contemporáneo, Mexiko

 

Dr. Christoph M. Müller und Sibylla M. Müller

 

Novartis

 

Sulger-Stiftung

 

 

 

 

 

Die Ausstellung «Close-up» wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

 

Simone und Peter Forcart-Staehelin

 

L. & Th. La Roche Stiftung

 

FX und Natasha de Mallmann

 

Mäzeninnen der Fondation Beyeler

 

 

 

 

 


Vom 13.-16. August 2020  in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg

Lust auf Kunst von mit der Ausstellung „Future“ von Tronje Thole van Ellen

„Future“ von Tronje Thole van Ellen vom 13.-16. August 2020  in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg
„Future“ von Tronje Thole van Ellen vom 13.-16. August 2020 in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg

 

(Hamburg/pm) - Drei Monate war der Kulturbetrieb unterbrochen, doch nun geht es mit Abstand und Augenmaß endlich wieder los. Eine der ersten Ausstellungen, die die Barlach Halle K in diesem Sommer zeigt, ist die des jungen Hamburger Künstlers Tronje Thole van Ellen. Geplant war sie ursprünglich für das Frühjahr, nun findet sie vom 13. bis 16. August statt. Verändert hat sich mit dem Lockdown der Blick des Künstlers selbst auf seine Werke: "Das Virus bedeutet für uns alle eine Zäsur, meine Bilder sind Zeitzeugnisse einer Welt vor der Corona-Pandemie. Es sind mittlerweile Zeitzeugnisse von vermeintlich unendlicher Freiheit und mittlerweile schon nostalgische Erinnerungen an eine komplett vernetzte Welt. Sie sind zugleich eine Warnung vor unserer Hybris, mit der wir uns einfach alles nehmen. Die Krise ist eine Chance für eine neue, bessere Welt. "

 

Tronje Thole van Ellen macht Kunst, die unter die Haut geht. Sie berührt, bewegt und hinterlässt Spuren, beim Betrachter und beim Künstler selbst - Reminiszenzen an seine Werke auf Leinwand hat der Maler in Tätowierungen auf den eigenen Körper gebannt. In seiner Ausstellung „Future“ lotet Tronje in der Barlach Halle K die Grenze zwischen Freiheit und Beliebigkeit aus, das Chaos zu vieler Möglichkeiten. Seine Malerei erinnert an Kubismus, an Popart, Streetart, Graffiti, an die 20er Jahre, an Picasso, Keith Haring und Philip Guston, die Neuen Wilden, Baselitz, Penck und Jonathan Meese. Sie kommt dem Betrachter in einem Moment bekannt vor und findet doch im Bildganzen ihre vollkommen eigene Sprache. Großformatig in Öl, Acryl und Lack. Abstraktes in Kombination mit Symbolen, pastos durch unendlich viele Schichten, die der Künstler in Übermalungen schafft und selten bedauert, wie ein Werktitel „Es tut mir leid, doch ich bereue nichts“ stellvertretend ironisch beleuchtet.

 

Ein Grenzgänger ist der Künstler auch im Leben: Der 29-Jährige arbeitete nach dem Abitur als Model in Mailand und Paris für die großen Couturehäuser, ist studierter Kommunikationsdesigner und gefragter Grafiker, verwirklicht sich aber auch als Tattoo Artist. Nie losgelassen hat ihn die Kunst, sei es als Sprayer und später mit seinem Skribbelbüchern, in die alle Eindrücke wie im Rausch aus ihm fließen. Als Schmierzettelkunst bezeichnet Tronje seine Werke, denn im Kleinformatigen haben sie ihren Anfang genommen, sich aber mittlerweile souverän das Großformat und den Raum erobert. Seine Wegbegleiter auf der Lebensreise in die Kunst hat er mitgenommen und baut auch sie virtuos ein: Die Ausstellung in der Barlach Halle K ist als Konzept angelegt: Aperitivo & Mezze mit Levanteköstlichkeiten vom befreundeten Geha Brando, Yoga-Sessions, Live-Musik werden lässig mit einbaut und Kunstbegeisterte mit Novizen zusammengebracht. Geplant war die Ausstellung bereits für das Frühjahr, doch dann kam der Lockdown. Nun ist auch die Kunst in der neuen Normalität angekommen und Tronje hat die Vorgaben in sein Konzept intergiert: Alle Performance-Veranstaltungen ebenso wie die klassischen Kunsthallenbesuche finden statt mit Abstand und Augenmaß, mit Hygienekonzepten und Zeitfenstern für die Besucher. Keine Angst, es ist Kunst und macht Spaß!

 

„Future“ von Tronje Thole van Ellen vom 13.-16. August 2020

 

in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg

 

 

 

Programm

 

13.08.

 

Vernissage 01 von 18-20 Uhr

 

Vernissage 02 von 20-22 Uhr

 

+ Live Music von ANNAMA

 

14.08.

 

Ausstellung 10-19 Uhr

 

Humus Lunch 12-16 Uhr

 

Levantine Mezze 19-21 Uhr

 

15.08.

 

Ausstellung 10-19 Uhr

 

Yoga 10-11:30 Uhr

 

Soundbath 12-13 Uhr

 

Wein-Tasting 16-19 Uhr

 

Vegan Art Dinner 19-21 Uhr

 

16.08.

 

Ausstellung 10-18 Uhr

 

Lesung Mona Mandouri 15 Uhr

 

Preise

 

Ausstellungsticket für ca. zwei Stunden mit Kunstplakat: 10 Euro

 

Lunch: Eintritt + Hummus, Pitta Brot, Softgetränk: 15 Euro

 

Levantine Fine Dining by Geha Brando (vegetarisch) + Wein: 60 Euro

 

Vegan Art Dinner by Kaffee Kocht: 60 Euro

 

Wein-Tasting: 29 Euro

 

Yoga by Boom Bang Namaste: 15 Euro

 

Soundbath by Boom Bang Namaste: 15 Euro

 

Yoga und Soundbath: 25€

 

- Ein Ausstellungsplakat gibt es zu jedem Ticket dazu.

 

Anmeldung und weitere Informationen

 

info@tvanellen.de

 


Ars Electronica Festival 2020

In Kepler's Gardens: Eine Reise zur Vermessung der „neuen“ Welt

(Linz/ae) - Von 9. bis 13. September findet die Ars Electronica 2020 statt. Natürlich in Linz. Aber nicht nur da. „Die Corona-Krise macht eine Linzer Festivalmeile mit 100.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt unmöglich“, so Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter der Ars Electronica. „Für uns als Festivalmacher kann das nur heißen, neue Wege zu finden, wie wir gerade jetzt, mitten in dieser Krise, in und mit einer breiten Öffentlichkeit Fragen unserer Zukunft bearbeiten können. Wir werden daher im Herbst erstmals zu einer Ars Electronica laden, die nicht nur in Linz, sondern an weiteren 120 Orten weltweit und parallel dazu auch im Netz stattfindet.“ Die Entscheidung, auch in diesem Jahr ein Festival zu veranstalten, soll Signalwirkung haben: „Wir wollen und können nicht akzeptieren, dass uns diese Pandemie nötigt, all das, was unsere pluralistische Gesellschaft ausmacht, einfach auszusetzen. Gerade weil wir uns mitten in dieser Krise befinden und gerade weil all die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen sinnvoll und notwendig sind, dürfen wir nicht einfach zuhause bleiben, sondern müssen aktiv und kreativ darangehen, neue Formen des Dialogs und Austausches zu erproben.“ 2020 findet die Ars Electronica nicht trotz, sondern wegen Corona statt.

Die Ars Electronica 2020 ist eine Reise zur Vermessung der ,neuen‘ Welt und eine Reise durch „Kepler‘s Gardens“, die sich in Linz am JKU Campus und an 120 weiteren Orten weltweit befinden. Im Verlauf dieser Reise werden die wichtigen Fragen unsere Zeit diskutiert, Fragen, die durch die globale Corona-Krise aufgeworfen werden, und es wird beraten, was wir jetzt tun können und tun müssen. Alle dabei berührten Themen sind geprägt von einer allgemeinen UNCERTAINTY und der Frage danach, wie die Krise uns Menschen als Individuen und als Gesellschaft, uns als HUMANITY, prägen und verändern wird. Vor allem zwei Spannungsverhältnisse stehen dabei im Fokus: AUTONOMY und DEMOCRACY sowie TECHNOLOGY und ECOLOGY.
ars.electronica.art/keplersgardens

 

 

 


Ars Electronica Futurelab:

EU-Projekt Immersify geht zu Ende, Forschung und Entwicklung wird aber fortgesetzt

(LINZ / POZNAN / BERLIN / CANNES / NORRKÖPING, 1.7.2020) Virtual-Reality-Anwendungen versprechen im Gegensatz zu Video, Fernsehen oder Kino interaktive, individuelle und besonders intensive Erlebnisse. Um sich auf einem breiten Markt aber etablieren zu können, braucht es zunächst viel Entwicklungsarbeit. Genau hier setzte das europaweite Forschungsprojekt Immersify, gefördert durch das EU-Programm „Horizon 2020“ an und beschäftigte sich 2017 intensiv mit der Thematik. Die Immersify-Kooperation zwischen PSNC – Poznan Supercomputing and Networking Center (Polen), Spin Digital Video Technologies GmbH (Deutschland), Marché du Film – Festival de Cannes (Frankreich), Visualiseringscenter C (Schweden) und Ars Electronica Futurelab (Österreich) geht nun zu Ende. Einige Projektergebnisse wurden im Juni im Rahmen eines Live-Streams von Polen nach Österreich im Deep Space 8K des Ars Electronica Center präsentiert. Offiziell beendet wurde Immersify mit einem Panel bei Cannes XR – Marché du Film des Festival de Cannes, das dieses Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie virtuell stattfand. Und bereits jetzt forschen die ProjektpartnerInnen schon wieder an zukünftigen Entwicklungen im Bereich immersiver Medien weiter.


15. Orgelsommer 2020 im Berliner Dom

Sommerzeit ist Orgelsommerzeit!

Foto: Maren Glockner
Foto: Maren Glockner

 

(Berlin/mg) - In den Monaten Juli und August erklingt jeweils freitags um 20 Uhr die berühmte Sauer-Orgel des Berliner Doms unter den Händen und Füßen von hochkarätigen Gästen aus nah und fern. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir die bereits geplante internationale Konzertreihe leider absagen bzw. auf 2022 verschieben. Umso glücklicher sind wir, dass wir kurzfristig renommierte Organisten aus Berlin und Brandenburg einladen konnten und blicken voller Vorfreude auf diese Orgelkonzerte.

 

Neben Domkantor Tobias Brommann und Landeskirchenmusikdirektor Gunter Kennel begrüßen wir den jungen Ausnahmekünstler Johannes Lang (Friedenskirche Potsdam), Maximilian Schnaus (Sophienkirche Berlin), Dirk Elsemann, Szymon Jakubowski sowie den neuen Organisten der St. Hedwigs-Kathedrale, Marcel Ober, an unserer historischen Sauer-Orgel. Das Eröffnungs- und Abschlusskonzert wird jeweils vom Domorganisten Andreas Sieling bestritten.

 

Die Konzertprogramme sind vielfältig, klanglich optimal auf die Orgel (4 Manuale, 113 Register, 7.269 Pfeifen) und den großen Kirchenraum abgestimmt. Wir freuen uns, dass u.a. auch zwei reine Improvisationskonzerte mit Meistern ihres Fachs auf dem Programm stehen: „Feuerwerk der Improvisation!" mit Dirk Elsemann am 24. Juli und Szymon Jakubowski, der am 14. August in seinem Konzert „Berlin gratuliert Beethoven!" passend zum Beethovenjahr Themen aus bekannten Symphonien Beethovens in verschiedenen Formen auf der Orgel erklingen lässt. Alle Konzerte der Reihe und Informationen zu den Künstlern sind hier zu finden: https://www.berlinerdom.de/musik/musikangebote/konzertreihen/15-orgelsommer-2020-im-berliner-dom/

 

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Orgelkonzerte nach einer so langen kulturellen Zwangspause besonders viel Freude bereiten. Zugleich wünschen wir, dass das intensive Hören und das Erleben des gewaltigen Kuppelbaus des Berliner Doms auch eine Ablenkung von täglichen Sorgen ermöglicht und zugleich einen neuen geistigen wie geistlichen Raum erschließt.

 

Unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln ist das Platzangebot für unser Publikum limitiert. Es lohnt sich, schnell zu sein! Konzertkarten (10,-/erm. 6,-€) sind unter (030) 202 69-136 sowie an allen bekannten VVK-Stellen und an den Kassen des Berliner Doms erhältlich.

 


POP LAMBORGHINI - 9 JULI 2020 - 10 JANUAR 2021

CITÉ DE L'AUTOMOBILE, SCHLUMPF COLLECTION

Johnny Hallyday avec sa nouvelle Lamborghini Miura, 1er juin 1967 Photo © AGIP  Bridgeman Images.JPG
Johnny Hallyday avec sa nouvelle Lamborghini Miura, 1er juin 1967 Photo © AGIP Bridgeman Images.JPG

 

(Mulhouse/pm) - Zum allerersten Mal ehrt die Cité de l’Automobile im Jahr 2020 Lamborghini und vereint herausragende Modelle des italienischen Herstellers, die von den größten Namen der Karosserie- und Designbranche entworfen wurden. Mit einer thematisch originellen Präsentation beleuchtet die Ausstellung die Verbindungen zwischen den kühnsten Fahrzeugen des Herstellers und der zeitgenössischen Popkultur.

 

Die Marke erfreut sich seit ihrer Gründung durch Ferruccio Lamborghini großer Beliebtheit bei Sportlern, Schauspielern und Persönlichkeiten und ist sowohl auf der Straße als auch auf der Leinwand zu einer Referenz aufgestiegen. In Véhicules rares – Fahrzeuge mit Seltenheitswert – wird die Geschichte der Marke von den 1960er Jahren bis hinein ins 21. Jahrhundert nachgezeichnet. Die außergewöhnlichen Leihgaben, die vom Lamborghini MUDETEC Museum und privaten Sammlern stammen, vervollständigen die Sammlung Schlumpf, die weltweit größte Sammlung historischer Fahrzeuge. 1963 begann Ferruccio Lamborghini mit der Konstruktion von Luxus-Sportwagen. Der reiche Industrielle mit einer Begeisterung für Mechanik war von den renommierten Marken der damaligen Zeit (Ferrari, Maserati, Jaguar, Alfa Romeo...) enttäuscht und beschloss, den mythischen Ferraris Konkurrenz zu machen.

 

Das aus der Wut geborene Unternehmen Automobili Ferruccio Lamborghini wurde am 1. Juli 1963 in der Nähe von Modena gegründet. Auf den entwickelten Prototypen ist ein Stier, Sternzeichen von Ferruccio, abgebildet, der schließlich zum Emblem des Unternehmens wurde und für Feuer und Charakter steht. Das Zielpublikum der jungen Marke sind Automobilenthusiasten mit einem Hang zum Nervenkitzel. 1965 wurde Miura, der ersten Straßensportwagen, der von Rennwagen den Motor in zentraler Hecklage übernahm und es auf mehr als 300 km/h brachte, vorgestellt. Von der Präsentation des ersten Modells, des 350 GTV, auf dem Genfer Autosalon 1964 bis zur letztjährigen Wüstendurchquerung im Urus, zeichnen sich die Autos mit dem Schriftzug Lamborghini, die stolz ihre südländische Identität und italienische Linienführung zeigen, durch ihre Radikalität und ihre Ästhetik aus, die Design und Technik an ihre damaligen Grenzen brachten.

 

Die Ausstellung bietet Einblicke in die streckenweise bewegte Geschichte des italienischen Herstellers und unterstreicht die Einzigartigkeit dieser außergewöhnlichen Automobile, die auch heute noch Traumautos sind. Gleichzeitig beschreitet die Marke, Sinnbild für Supercars, neue Wege auf den Rennstrecken, aber auch in unwegsamem Gelände mit einem der gewagtesten SUVs, die heute zu haben sind. Von den ersten visionären Kreationen bis hin zu neueren Supersportwagen, die zum Träumen bringen und Adrenalinschübe auslösen, zeichnet die Ausstellung die Geschichte der Marke und die Gründe für ihr mehrfaches Wiederaufleben trotz Wirtschaftskrisen nach.
Neben den außergewöhnlichen Fahrzeugen werden auch zahlreiche Archivdokumente präsentiert (Fotos, Filmmaterial).

 

 

 

Ergänzend zur Ausstellung :

 

- EINEN LAMBORGHINI IN DER CITÉ DE L’AUTOMOBILE FAHREN:
Während der Ausstellung können die Besucher auf der Rennstrecke der Cité de l’Automobile ein Traumauto fahren: Lamborghini URRACO, Jahrgang 1974 & Huracán Spyder LP610-4, Jahrgang 2016

 

Jeden Tag erhält ein zufällig ausgewählter Besucher die Möglichkeit, den V10-Motor eines Huracán Spyder in der Ausstellung zu starten und zur Rennstrecke zu fahren.

 

An Wochenenden und Feiertagen erwartet Sie um 11 Uhr das Schauspiel der Cité de l’Automobile. Versuchen Sie Ihr Glück und gewinnen Sie Ihre erste Huracán Spyder-Taufe als Beifahrer in diesem legendären Auto.

 

- GEWINNSPIEL „TAG MY POP LAMBORGHINI“:
Entwerfen und gestalten Sie das Design der Karosserie des im Museum ausgestellten Huracán EVO RWD. Die schönste Karosserie wird im September von einer Fachjury ausgewählt. Der Gewinner kann das Auto entsprechend dem von ihm entworfenen Design sprayen.
Die Zeichnung in die dafür vorgesehene Urne im Museumsshop einwerfen.

 

CITÉ DE L’AUTOMOBILE - COLLECTION SCHLUMPF
17 rue de la Mertzau – Mulhouse - France
message@collection-schlumpf.com
+33 (0)3 89 33 23 21

Täglich geöffnet:
- 10.00 bis 18.00 (Juli - Oktober)
- 10.00 bis 17.00 (November - Januar)

 

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist obligatorisch.
Die Online-Reservierung ist über das Online-Ticketing-System obligatorisch

www.citedelautomobile.com

 

EINTRITTSPREISE
Normaltarif: 14 € I Seniorentarif (ab 65 Jahre): 13 € I Ermäßigter Tarif: 11 €
Tarif Kinder u. Jugendliche (7-25 Jahre): 10 € I Familientarif: 42 € (für 2 Erwachsene und 2 Jugendliche von 7 bis 25 Jahren)
Kostenlos für Kinder unter Jahren.

 

 

 


Grenzen überschreitend – Länder verbindend: Der Rehberger-Weg von der Fondation Beyeler zum Vitra Campus ist wieder offen

 

(Basel/fb) - Mit der Öffnung der Grenzen verbindet nun auch der Rehberger-Weg mit seinen «24 Stops» wieder die Schweiz und Deutschland. Auf einer Länge von fünf Kilometern verläuft der von Tobias Rehbergers facettenreichen Wegmarken gesäumte Weg seit 2015 zwischen Riehen und Weil am Rhein, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus und lädt die Besucher*innen zur Erkundung ein. Das fünfjährige Bestehen des Wegs feiern Vitra und die Fondation Beyeler mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm, das von Weinproben bis Vollmondwanderungen reicht.

 

Die 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, die sogenannten «24 Stops», führen Spazierende durch die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft des Markgräflerlands und Riehens und erzählen die Geschichten der Umgebung auf eine neue Weise. Mittels der App «24 Stops», die u.a. eine Wanderkarte, einen Audioguide und abwechslungsreiche Aufgaben bereithält, wird die Wanderung zudem zu einem multimedialen Erlebnis. Bei den diesjährigen Veranstaltungen können Besucher*innen während der Wanderung regionalen Wein degustieren oder bei Vollmond das nächtliche Lichterspiel Basels bestaunen.

 

 

 

Programm «24 Stops – Rehberger-Weg»

 

Führung «24 Stops – Rehberger-Weg»

 

Sonntags, 14 Uhr

 

Einmal im Monat an einem Sonntag bieten die Fondation Beyeler und das Vitra Design Museum von Juni bis Oktober Führungen auf dem «24 Stops – Rehberger-Weg» an.

 

Dauer: 2 Stunden; Preis: CHF 12.–/EUR 10.–

 

Ab Fondation Beyeler: 30. August

 

Ab Vitra Design Museum: 26. Juli, 27. September, 25. Oktober

 

 

 

Expertenführung

 

Sonntag, 20. September, 16 Uhr

 

Eine in Kooperation mit der Volkshochschule Weil am Rhein veranstaltete Führung zum Thema «Geschichte» lädt dazu ein, das Wissen zur Historie der Region zu vertiefen.

 

Preis: CHF 10.–

 

ab Vitra Design Museum, bis Stop 12 und Alt-Weil

 

Führung mit Weinprobe

 

Sonntags, 16 Uhr

 

Ein besonderer Genuss: Verbinden Sie den Spaziergang auf dem Rehberger-Weg mit einer Weinprobe. Die Führung findet ab 10 Teilnehmenden statt.

 

Preis: 30.- Euro

 

Ab Vitra Design Museum: 19. Juli und 16. August: Bei schönem Wetter im Rebberg, sonst

 

      im Foyer des Ando-Pavillons auf dem Vitra Campus

 

Ab Naturbad Riehen: 13. September: Bei schönem Wetter im Rebberg, sonst auf dem Weingut Engler

 

 

 

Vollmondführung

 

Mittwoch, 2. September, 19.30 Uhr

 

Im Mondschein wandern Sie den Rehberger-Weg vom Vitra Design Museum bis zur Fondation Beyeler und geniessen einen einzigartigen nächtlichen Ausblick auf Basel und Weil am Rhein.

 

Dauer: 2 Stunden; Shuttle-Bus-Service: Ein Shuttle-Bus bringt die Besucher*innen nach Abschluss der Führung auf Wunsch an den Ausgangspunkt zurück.

 

Preis: CHF 12.–/EUR 10.–

 

 Privatführungen können jederzeit auf Anfrage gebucht werden. Kosten: CHF 350.–/EUR 300.–

 

 Alle Führungen zu den «24 Stops» am Rehberger-Weg finden Sie unter www.24stops.info.

 

 

 

«24 Stops» – Rehberger-Weg

 

Für die Entwicklung der Idee und deren Realisierung zeichnen die Fondation Beyeler, die Gemeinde Riehen, Vitra und die Stadt Weil am Rhein partnerschaftlich verantwortlich. Das Schweizer Uhrenunternehmen Swatch unterstützte als Presenting Partner das Projekt grosszügig und ermöglichte die Produktion der den Weg säumenden Objekte des Künstlers. Im September 2015 wurden die ersten zwölf Wegmarken installiert, und seit dem 12. Juni 2016 ist der Rehberger-Weg mit allen 24 Wegmarken erlebbar.

 

Der perfekte Begleiter für Wanderer zwischen den Ländern ist die multimediale «24 Stops»-App mit Audiotracks, Videos und Bildern zum Rehberger-Weg. Die App ist für Android und iOS erhältlich und funktioniert nach dem Herunterladen auch ohne Internetzugang.

 

Die Idee eines grenzüberschreitenden Wegs wurde im Rahmen der IBA Basel initiiert.

 

Mit der Realisierung von herausragenden Projekten möchte die IBA Basel das Zusammenwachsen der Region und damit ihre Ausstrahlung steigern. Im Mai 2016 hat «24 Stops» das IBA-Label erhalten.

 

 

 

Der Verlauf des Rehberger-Wegs

 

Der Rehberger-Weg führt auf Schweizer Seite vom idyllischen Berower Park, dem Sitz der Fondation Beyeler, am Naturbad Riehen vorbei und verläuft anschliessend auf der deutschen Seite durch die Weinberge des Tüllinger Hügel bis zum Vitra Campus in Weil am Rhein. Um den Rehberger-Weg und die «24 Stops» abzulaufen, benötigt man zu Fuss rund eineinhalb Stunden. Die Ausgangspunkte des Wegs sind gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und in weniger als 20 Minuten von der Basler Innenstadt, Lörrach (D) oder St. Louis (F) aus zu erreichen.

 

Tobias Rehberger

 

Tobias Rehberger wurde 1966 in Esslingen geboren, er lebt in Frankfurt am Main. Der Preisträger des Goldenen Löwen der Biennale von Venedig und Professor für Bildhauerei an der Frankfurter Städelschule zählt zu den international renommiertesten zeitgenössischen Künstlern. Seine Werke verbinden Architektur, Installation, Skulptur, Design, Lichtdesign und Soziologie. Er ist dafür bekannt, Kunst- und Designklassiker der Moderne zu atmosphärischen Installationen, Möbelstücken, Landschaftsinterventionen und Kleidungsstücken umzudeuten. Tobias Rehberger gestaltet eine Vielfalt von Objekten, Skulpturen und Umgebungen. Mithilfe eines von der Massenkultur entlehnten Fundus an Alltagsobjekten übersetzt, verändert und erweitert er Situationen und Gegenstände, die uns allen vertraut sind. 

 

Fondation Beyeler

 

Die Fondation Beyeler ist ein Museum moderner und zeitgenössischer Kunst, das vom Sammler- und Galeristenehepaar Ernst und Hildy Beyeler 1997 gegründet wurde. Die Sammlung umfasst über 400 Werke des Post-Impressionismus, der klassischen Moderne und der Gegenwart sowie ethnografische Kunst aus Afrika, Alaska und Ozeanien. Das Museumsgebäude im idyllischen Berower Park ist das Werk des italienischen Architekten Renzo Piano. Seit ihrer Eröffnung konnte die Fondation Beyeler über 7,5 Millionen Personen aus aller Welt als Gäste begrüssen, und mit Besucherzahlen zwischen 300’000 und 400’000 jährlich ist sie das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz. Die Fondation Beyeler zeigt jedes Jahr drei bis vier temporäre Ausstellungen, die wegweisenden Künstler*innen oder Kunstbewegungen gewidmet sind, darunter Pablo Picasso, Paul Cézanne, Claude Monet, Edgar Degas, Henri Matisse, Ferdinand Hodler, Max Ernst, Alberto Giacometti, Alexander Calder oder die Surrealisten ebenso wie Louise Bourgeois, Gerhard Richter, Jeff Koons, Marlene Dumas, Richard Serra, Jean-Michel Basquiat, Andy Warhol und Wolfgang Tillmans. Darüber hinaus bietet die Fondation Beyeler ein umfangreiches Kunstvermittlungs- und Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Workshops, Konzerten, Lesungen und mehrsprachigen kunsthistorischen Publikationen an. 2017 gab die Fondation Beyeler ihre Pläne für ein vom Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfenes Erweiterungsprojekt bekannt. Das Ausstellungsprogramm ist dieses Jahr «Edward Hopper» und Porträts grosser Künstlerinnen gewidmet.

 

www.fondationbeyeler.ch

 

Vitra Campus

 

Der Vitra Campus in Weil am Rhein ist ein einzigartiges Ensemble zeitgenössischer Architektur, welches die kommerziellen und kulturellen Aspekte des Möbelherstellers Vitra an einem Ort vereint. Dank der Bauten zahlreicher renommierter Architekten hat sich das Produktionsgelände über die Jahrzehnte zu einer zentralen Anlaufstelle für Design- und Architekturliebhaber aus aller Welt entwickelt. Die Besucher*innen sind eingeladen, die Gebäude von Tadao Ando, Zaha Hadid, Herzog & de Meuron, Frank Gehry, Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza und SANAA auf einer Architekturführung kennenzulernen. Ab Sommer 2020 begrüsst das VitraHaus, der Flagshipstore von Vitra, zu seinem 10-jährigen Jubiläum mit einem neuen Konzept. Hier kann man sich durch vielfältige Möbelarrangements inspirieren lassen oder die Vollendung eines Designklassikers im Lounge Chair Atelier mitverfolgen. Das Vitra Design Museum auf dem Campus zählt zu den führenden Designmuseen weltweit. Es erforscht und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Designs und setzt diese in Beziehung zu Architektur, Kunst und Alltagskultur.

 

www.vitra.com / www.design-museum.de

 


RomArchive, das digitale Archiv der Sinti und Roma hat am 25. Juni 2020 den renommierten Grimme Online Award in der Kategorie „Wissen und Bildung“ gewonnen. Die Preisverleihung fand aufgrund der Corona-Pandemie digital statt.

RomArchive gewinnt Grimme Online Award 2020

Foto: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma
Foto: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

 

(Heidelberg/pm) - Romani Rose, der Vorsitzende des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, dankt der Jury des Grimme Online Awards für die Verleihung dieses renommierten Preises. „Der Preis trägt dazu bei, die über 600-jährigen kulturellen und künstlerischen Leistungen der Sinti und Roma in den Bereichen der bildenden und darstellenden Kunst, Musik sowie Literatur in ihren Heimatländern und ihren großen Einfluss auf die europäische Kulturgeschichte sichtbar zu machen“, so Rose.

 

Mit dem Grimme Online Award in der Kategorie „Wissen und Bildung“ werden Vermittlungsangebote ausgezeichnet, die für die Allgemeinheit relevante Inhalte zur Verfügung stellen und der gesellschaftlichen Bildung, Beratung und Aufklärung dienen. Das RomArchive ist seit Januar 2019 online und steht seit einem Jahr unter der Trägerschaft des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma. Mit dem Onlinearchiv wurde eine im Internet weltweit zugängliche, verlässliche Wissensquelle geschaffen, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet. Die auf ständigen Zuwachs angelegte Sammlung des Archivs spiegelt die enorme Bandbreite und Diversität von kulturellen Identitäten und nationalen Errungenschaften wider. Der Reichtum einer jahrhundertealten und bis in die Gegenwart überaus lebendigen und vielseitigen künstlerischen und kulturellen Produktion wird hier erstmals in diesem Umfang öffentlich sichtbar.

 

Romani Rose dankt weiterhin der Kulturstiftung des Bundes und der Bundeszentrale für politische Bildung, die die Entstehung des RomArchive finanziell unterstützt und gefördert haben.

 

Das RomArchive ist unter folgendem Link erreichbar: www.romarchive.eu

 

 

 

Zum Hintergrund:

 

Grimme Online Award: Seit dem Jahr 2001 werden vom Grimme-Institut jährlich herausragende deutschsprachige Online-Angebote in vier Kategorien ausgezeichnet. Nominierungsvorschläge können von jedem eingereicht werden. Aus den Vorschlägen werden von einer unabhängigen Fachjury die Nominierten ausgewählt. Zusätzlich wird ein Publikumspreis verliehen, die Abstimmung dazu findet online statt und ermöglicht allen Nutzer*innen die Teilnahme.
www.grimme-online-award.de

 


RomArchive: Das digitale Archiv der Sinti und Roma, ist seit dem 24. Januar 2019 online und macht die Künste und Kulturen der Roma und ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte endlich sichtbar. Durch von Roma und Sinti selbst erzählte Geschichten schafft RomArchive eine im Internet international zugängliche, verlässliche Wissensquelle, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet.

 

Inhaltlich haben 14 Kurator*innen die Darstellung bestimmt und exemplarisch künstlerische Beiträge für die Archivbereiche Bildende Kunst, Film, Literatur, Musik, Tanz, Theater und Drama und den interdisziplinären Bereich Flamenco ausgewählt, darüber hinaus Material zur Bilderpolitik, Selbstzeugnisse im Zusammenhang mit der Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie wissenschaftliches Material zur Bürgerrechtsbewegung. Mit den verschiedenen Arbeitsgruppen sind etwa 150 Akteure aus 15 Ländern am Projekt beteiligt. Sie bilden ein weltweites Netzwerk von Kulturschaffenden, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen, die hauptsächlich zur Minderheit gehören und RomArchive zum derzeit größten Kulturprojekt von, für und mit Sinti und Roma machen, in dem das Prinzip der „Romani Leadership“ konsequent umgesetzt wird.

 

Seit der Unterzeichnung des Übernahmevertrags am 27. März 2019 steht das RomArchive unter der Trägerschaft des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma. In den Jahren des Aufbaus bis zum Launch von RomArchive (2015–2019), stand das Projekt unter der Trägerschaft der sauerbrey | raabe gUG (haftungsbeschränkt) und wurde von der Kulturstiftung des Bundes mit 3,75 Millionen Euro unterstützt.

 

 

 


another long evening – ein Ausstellungsprojekt des Kunstvereins St.Gallen

another long evening – ein Ausstellungsprojekt des Kunstvereins St.Gallen, Visualisierung. Foto: Kunstmuseum und Kunstverein St.Gallen
another long evening – ein Ausstellungsprojekt des Kunstvereins St.Gallen, Visualisierung. Foto: Kunstmuseum und Kunstverein St.Gallen

(St. Gallen/pm) - Im Rahmen des Ausstellungsprojekts another long eveningdas von Nadia Veronese, Kuratorin des Kunstmuseums St.Gallen und Leiterin des Kunstvereins, konzipiert wurde, präsentieren Kunstschaffende vom 1. Juli bis 31. August 2020 ausgewählte Kunstwerke, die in den letzten Wochen oder Monaten, also zu Zeiten des Corona-Lockdowns, entstanden sind. Schaufenster in der Stadt St.Gallen werden zu Ausstellungsorten für Künstlerinnen und Künstler. In den Schaufenstern der Gassen der Altstadt sowie den der umliegenden Strassen werden Werke der Skulptur, Malerei, Fotografie und Videoarbeiten gezeigt.

 

Vor welchen Herausforderungen stehen Kulturschaffende in Zeiten wie diesen? Kultur ist sinnerfüllend, impulsgebend, identitätsstiftend. Gemeinsam Kunst zu erleben und zu reflektieren, ist gegenwärtig nur bedingt möglich: gesellschaftsrelevante, kulturelle Rituale fehlen oder sind zurzeit rar.

 

Kunstinstitutionen und deren Ausstellungen sind wieder erlebbar – was fehlt ist der visionäre Blick der Kunstschaffenden – Erinnerung und Weitsicht/Weitblick zugleich. Der rege Austausch zwischen dem Kunstverein St.Gallen und nationalen sowie internationalen Kunstschaffenden erfolgte in den letzten Wochen meist digital und virtuell. Die Künstlerinnen und Künstler nahmen ihr intensives, aber zumeist einsames Schaffen im Atelier als produktiv und reflexiv zugleich wahr. Die Absicht des Kunstvereins ist es, diesen in der individuellen Abkapselung entstandenen Arbeiten eine Öffentlichkeit zu geben und das Kunstschaffen zu fördern.

 

Kunstwerke in Schaufenstern der Stadt St.Gallen

 

Schaufenster im Stadtraum werden Ausstellungsorte für nationale und internationale Kunstschaffende. Ihre Kunstwerke stehen für die unmittelbare Beschäftigung mit wiedergewonnener Freiheit und Zeit, aber auch für eine kritische Auseinandersetzung mit neuen Wirklichkeiten.

 

Kunstschaffende

 

  • Franz Ackermann
    *1963 Neumarkt-Sankt Veit, lebt und arbeitet in Berlin und Karlsruhe
  • Cristian Andersen
    *1974 Odense (DK), lebt und arbeitet in Zürich
  • Beni Bischof
    *1976 Widnau, lebt und arbeitet in St.Gallen
  • Michael Bodenmann
    *1978 Locarno, lebt und arbeitet in St.Gallen und Zürich
  • Urs Burger
    *1958 St.Gallen, lebt und arbeitet in St.Gallen
  • Bernhard Hofstetter
    lebt und arbeitet in St.Gallen
  • Sara Masüger
    *1978 Zug, lebt und arbeitet in Zürich
  • Martina Morger
    *1989 Vaduz, lebt und arbeitet in Zürich und Paris
  • Tanja Roscic
    *1980 Zürich, lebt und arbeitet in Zürich
  • Barbara Signer
    *1982 St.Gallen, lebt und arbeitet in St.Gallen und Zürich
  • Loredana Sperini
    *1970 Wattwil, lebt und arbeitet in Zürich
  • Sebastian Stadler
    *1988 St.Gallen, lebt und arbeitet in Zürich
  • Erwin Wurm
    *1954 Bruck an der Mur, lebt und arbeitet in Limberg

 

 

 


Franz Erhard Walther gestaltet Preis für die Sieger

German Influencer Award 2020 kürt die besten „ART“ Influencer des Jahres

German Influencer Award 2020 kürt die besten ART Influencer des Jahres
German Influencer Award 2020 kürt die besten ART Influencer des Jahres

 

(Fulda/pm) -– Die Preisträger des German Influencer Awards 2020 (GIA .20) stehen fest. Die „ART“ Influencer und Digital Creators auf Instagram wurden am 21. Juni mit dem ersten unabhängigen Branchenpreis ausgezeichnet. Franz Erhard Walther, einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler, gestaltete den diesjährigen Award. Riccardo Simonetti erhält den Preis in der Sonderkategorie „Empowerment“ und Dieter Bohlen den „Lifetime Achievement Award“.

 

 

 

„INFLUENCER OF THE YEAR 2020“ IN DER KATEGORIE „ART“

 

MACRO-INFLUENCER: STEFFEN KRAFT – @ICONEO

 

MICRO-INFLUENCER: ANDREAS PLAUTZ – @SMOENOVA

 

NANO-INFLUENCER: ANDRE LEVY SILVA– @ZHION

 

„RISING STAR 2020“ IN DER KATEGORIE „ART“

 

DAVID FÜLEKI – @DAVIDFUELEKI

 

 

 

Die Preisträger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden auf der Seite germaninfluenceraward.de  präsentiert und dürfen sich damit zu den wichtigsten deutsch-sprachigen „ART“ Influencern des Jahres zählen. Maßgeblich für die Vergabe der Auszeichnungen waren sowohl die Performance auf Instagram sowie die Bewertung durch die Jury. Der German Influencer Award wird als unabhängiger Branchenpreis jährlich ermittelt. Aufgrund der aktuellen Situation fand die Verleihung in diesem Jahr komplett online statt.

 

„Mit großem Stolz können wir mitteilen, dass Franz Erhard Walther, einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler, den German Influencer Award 2020 gestaltet hat. Er hat unserem Wunsch entsprochen, unserem Wettbewerb eine Form zu geben“, erklärt Lotte Schneider, Initiatorin des GIA und Geschäftsführerin der für den Award verantwortlichen Influencers United GmbH.

 

Franz Erhard Walthers Werke wurden mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, zuletzt durch die Kunstbiennale von Venedig, wo er den goldenen Löwen erhielt. Das von ihm eigens für den GIA geschaffene Kunstwerk wird momentan in einer limitierten, nummerierten und signierten Auflage produziert.

 

Unter allen Teilnehmern des Awards wurde am 21. Juni 2020 jeweils der Hauptpreis „Influencer of the Year“ sowie die Auszeichnung „Rising Star“ vergeben. Die 20 Kategorien, in denen die Influencer ausgezeichnet wurden, reichen von Beauty und Fashion über Photography bis hin zu Food-, Family-, Arts- und Automotive-Themen.

 

In der Sonderkategorie „Empowerment“ wurde Riccardo Simonetti (@riccardosimonetti) aufgrund seines besonderen Engagements gewürdigt. Dieter Bohlen (@dieterbohlen) steht mit seiner Arbeit für die Förderung junger und unbekannter Talente. Aus diesem Grund verleiht ihm der GIA .20 den „Lifetime Achievement Award“. Der German Influencer Award ist ein Wettbewerb der Influencers United GmbH. Das Unternehmen erhebt Kennzahlen im Bereich Influencer-Marketing für verschiedene Branchen in ganz Europa. Der nächste German Influencer Award wird 2021 vergeben. Darüber hinaus sind weitere nationale Influencer Awards mit Partnern im europäischen Ausland in Planung. Der GIA wird klimaneutral realisiert. Die Liste der Preisträger des German Influencer Award 2020 ist auf der Webseite einzusehen

 


OPEN CALL Astronomy x AI:

European ARTificial Intelligence Lab vergibt Residency

(Linz, Leiden / ae) - Das European ARTificial Intelligence Lab bietet Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit Artificial Intelligence befassen oder mit ihren Anwendungen experimentieren, ab sofort die Chance auf eine Residency am Leiden Observatory sowie im Ars Electronica Futurelab. Bewerbungen für den Open Call sind bis einschließlich 22. Juli 2020 auf https://ars.electronica.art/ailab/de/opencall/ möglich. Geleitet und organisiert wird das Residencyprogramm von Ars Electronica in Zusammenarbeit mit der Sternwarte Leiden, die durch Einsatz experimenteller Methoden und technologischer Ansätze wie Künstlicher Intelligenz versucht, die Unbegreiflichkeit des Universums zu verstehen. Das Residency-Thema des Open Calls lautet  Astronomy x AI.


WHITE WALL IST NEUER PARTNER DER DEICHTORHALLEN HAMBURG

Foto: (v.l.n.r.) Bert Antonius Kaufmann, Kaufmännischer Direktor Deichtorhallen Hamburg, Thomas Alscheid, WhiteWall-Geschäftsführer, und Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg. Foto: Henning Rogge
Foto: (v.l.n.r.) Bert Antonius Kaufmann, Kaufmännischer Direktor Deichtorhallen Hamburg, Thomas Alscheid, WhiteWall-Geschäftsführer, und Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg. Foto: Henning Rogge

(Hamburg/dth) - Die Deichtorhallen freuen sich über einen neuen Partner: Das auf hochwertige Fotoprodukte in Galerie-Qualität spezialisierte Fotolabor WhiteWall kooperiert nun gemeinsam mit den größten Ausstellungshallen für Kunst und Fotografie in Europa.

Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen, sieht in der Partnerschaft einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der Ausstellungsqualität im Haus der Photographie: »Wir blicken erwartungsvoll auf die Zusammenarbeit mit WhiteWall als ausgewiesenem Partner für fotografische Reproduktionstechniken. Diese Unterstützung wird wesentlich dazu beitragen, dass auch in Zukunft interessante und attraktive Foto-Ausstellungen im Haus der Photographie zu sehen sind«.

»Mit unserer gemeinsamen Leidenschaft für die Fotografie haben wir mit den Deichtorhallen Hamburg einen perfekten Kooperationspartner gefunden. Wir streben mit dem Haus der Photographie viele gemeinsame Projekte noch in diesem Jahr an«, freut sich WhiteWall-Geschäftsführer und Gründer Alexander Nieswandt über die Partnerschaft. Besonders Galerien und Museen schätzen die individuell zugeschnittenen Produkte und Dienstleistungen, aber auch Wirtschafts- und Forschungsunternehmen wie Olympus, Mercedes-Benz und die NASA zählen zu den Kunden und Partnern von WhiteWall. »Wir freuen uns, den an Fotografie interessierten Kunden von WhiteWall mit unserem Programm künstlerische Anregungen geben zu können«, sagt Bert Antonius Kaufmann, kaufmännischer Direktor der Deichtorhallen.

Die erste von WhiteWall im Haus der Photographie unterstützte Ausstellung »Beautiful America«  findet im Herbst 2020 statt. Präsentiert werden Werke des amerikanischen Fotografen Jerry Berndt (1943–2013), der als herausragender Chronist der US-amerikanischen Gesellschaft der 1960er- bis 1980er-Jahre gilt.


WHITE WALL
WhiteWall wurde im Jahr 2007 von Alexander Nieswandt gegründet und hat sich im Laufe seiner über 13-jährigen Expertise im Foto-Finishing-Markt als eines der weltweit führenden Fotolabore etabliert. WhiteWall vereint modernste Fotografie-Technologien mit traditionellen Entwicklungsverfahren. Die hohe Qualität der WhiteWall-Produkte beruht auf erstklassigen Trägermaterialien, hochwertigen Kaschierungen und handgefertigten Rahmen. WhiteWall ist mit 180 Mitarbeiter*innen in mehr als 13 Ländern präsent. Im Profilabor mit über 7.500 qm Fläche in Frechen bei Köln werden alle Produkte gefertigt und in über 50 Länder versendet. Mit über 20.000 Kund*innen aus dem Segment Profifotografie, vier eigenen Stores in Düsseldorf, Hamburg, München und Berlin sowie weltweit verbreiteten Shop-in-Shop-Systemen zählt WhiteWall zu den Global Playern der Branche. Das Unternehmen wurde im Jahr 2020 zum dritten Mal mit dem TIPA World Awards als „Bestes Fotolabor der Welt" ausgezeichnet. 

 

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DEICHTORHALLEN HAMBURG
Die Deichtorhallen Hamburg sind eines der größten Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Gegliedert sind sie in das Haus der Photographie, die Halle für aktuelle Kunst und die Sammlung Falckenberg. Insgesamt bieten die Deichtorhallen auf ca. 10.000 qm Ausstellungsfläche Raum für wechselnde, internationale Großausstellungen. Dem Haus der Photographie, das sich seit 2005 ausschließlich der Fotografie widmet, wurde mit der Sammlung F.C. Gundlach eine der international renommiertesten Sammlungen der Genre Mode- und Kunstfotografie als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Hier werden bedeutende historische Positionen des 19. und 20. Jahrhunderts sowie junge Fotograf*innen der Gegenwart in wechselnden Ausstellungen vorgestellt. Die Halle für aktuelle Kunst bietet mit rund 3.800 qm die größte, zusammenhängende Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst in Europa. Im Fokus stehen künstlerische Positionen der Gegenwart, die in durchschnittlich drei Großausstellungen pro Jahr präsentiert werden. Seit 2011 werden die Deichtorhallen um die Sammlung Falckenberg in den Phoenix-Hallen in Hamburg-Harburg ergänzt. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf deutscher und amerikanischer Gegenwartskunst.

 

 

 


Filmteam aus Bad Nauheim mit Deutschem Jugendfilmpreis ausgezeichnet

Erfolgreicher Auftakt und Preisverleihung beim traditionsreichen Festival - diesmal als Hybrid aus On- und Offline-Präsentationen (Bild: KJF)
Erfolgreicher Auftakt und Preisverleihung beim traditionsreichen Festival - diesmal als Hybrid aus On- und Offline-Präsentationen (Bild: KJF)

 

 

(Wuppertal/KJF) – Mit einem außergewöhnlichen Film-Event startete am Samstag das 33. Bundes.Festival.Film. in Wuppertal. Als Folge der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen setzten die Veranstalter den Auftakt des traditionsreichen Festivals erfolgreich als Hybrid aus On- und Offline-Präsentationen um. In diesem Rahmen wurden auch die diesjährigen Preisträger*innen aus dem Deutschen Jugendfilmpreis und des Deutschen Generationenfilmpreis bekanntgegeben. Zu ihnen zählt auch ein Filmteam aus Bad Nauheim:

Wettbewerb Deutscher Jugendfilmpreis, Altersgruppe B – 11 bis 15 Jahre

 

  • The Cycle“ von Samuel Punto
    Synopsis: Seltsame Zeichen weisen dem jungen Mann den Weg durch den Wald. Aber er ist nicht allein. Jemand folgt ihm.
     Aus der Jurybegründung: „… Samuel Punto hat einen experimentellen Mysteryfilm gedreht, der ganz ohne Dialoge auskommt. Stattdessen beeindruckt er durch seine gekonnte Bildgestaltung und sein Gespür für filmisches Erzählen. …”

 

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Autokino werden alle 39 Festivalfilme sowie Interviews mit und Videobotschaften von den Filmemacher*innen zwei Wochen lang kostenlos als Streaming-Angebot auf der Website des Festivals präsentiert. Mit einer abschließenden Online-Konferenz und der Verleihung des Publikumspreises wird das Festival am 28. Juni zu Ende gehen.

 

Weiterführende Links:
Alle Festivalfilme
Übersicht aller Preisträger*innen im Deutschen Jugendfilmpreis
Übersicht aller Preisträger*innen im Deutschen Generationenfilmpreis

 

 

Das Bundes.Festival.Film. bildet den jährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe sowie das Bundes.Festival.Film. werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt. Zusätzliche Förderung erhält das Festival 2020 durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Kooperationspartner vor Ort sind das Medienprojekt Wuppertal, die Bergische Universität Wuppertal, die Stadt Wuppertal sowie das Autokino Wuppertal.

 


Prix Ars Electronica 2020

Goldene Nicas für Hongkonger Protestbewegung und Künstlerinnen in Los Angeles, Wien und Graz


(Linz/ ae) - 2020 markiert eine Zäsur in der 33-jährigen Geschichte des Prix Ars Electronica: Erstmals seit 1987 trat die internationale Jury rein virtuell zusammen, erstmals wurde eine anonyme BürgerInnenbewegung für ihren innovativen und kreativen digitalen Aktionismus mit einer Goldenen Nica ausgezeichnet und zum ersten Mal gehen alle weiteren Goldenen Nicas ausnahmslos an Frauen.

Die Goldene Nica in der Kategorie “Digital Communities” geht an die Protestbewegung Hongkongs, die Goldene Nica der Kategorie “Interactive Art +” wird der in Los Angeles lebenden und arbeitenden Künstlerin Lauren Lee McCarthy verliehen, der Hauptpreis der Kategorie “Computer Animation” geht an die ebenfalls in Los Angeles tätige Künstlerin Miwa Matreyek und für ihr künstlerisch-feministisches Lebenswerk wird VALIE EXPORT als “Visionary Pioneer of Feminist Media Art” mit einer Goldenen Nica geehrt. Über die Goldene Nica in der Kategorie “u19 – create your world” dürfen sich Lisa Rass, Franziska Gallé, Jona Lingitz und Anna Fachbach, allesamt Schülerinnen der HTBLVA-Graz Ortweinschule, freuen.

Der Prix Ars Electronica 2020 verzeichnete insgesamt 3.209 Einreichungen aus 90 Ländern. Mit 1.236 Werke verzeichnete die Kategorie “Interactive Art +” die meisten Einreichungen, gefolgt “Computer Animation” mit 930 Einreichungen und “Digital Communities” mit 373 Einreichungen. In der österreichweit ausgeschriebenen Kategorie “u19 – create your world” für “Young Creatives” (alle unter 14 Jahren) und “Young Professionals” (zwischen 14 und 19 Jahren) verzeichnete man 670 Einreichungen.

 


STARTS Prize der Europäischen Kommission vergeben:

2020 geht der STARTS Prize an die Künstlerinnen Andrea Ling (CA) und Olga Kisseleva (RU)

(Linz/Brüssel/ae) - STARTS steht für Science, Technology and Arts. Die Initiative der Europäischen Kommission fördert innovative Kooperationen zwischen Wissenschaft, Technologie und Kunst und macht diese in Gestalt des alljährlich ausgeschriebenen STARTS Prize für eine breite Öffentlichkeit sichtbar. Der „STARTS PRIZE ’20 – Grand Prize Artistic Exploration“ geht an die kanadische Architektin und Installationskünstlerin Andrea Ling, den „STARTS Prize ’20 Grand Prize – Innovative Collaboration“ erhält die russische Künstlerin Olga Kisseleva. Beide Künstlerinnen dürfen sich über eine STARTS-Trophy und jeweils 20.000 Euro freuen. Die Honorary Mentions gehen diesmal an Julian Goldman (US) und Victoria Manganiello (US), Karen Palmer (GB), Dave Hakkens (NL), Pei-Ying Lin (TW), M Eifler (US), Paolo Cirio (IT), Avril Corroon (IE), David Quiles Guilló (ES), Lauren Lee McCarthy (US) und Jiabao Li (CN). Der internationalen und renommierten STARTS-Jury gehörten Mara Balestrini (IT), Clara Blume (AT), Francesca Bria (IT), Domhnaill Hernon (IE), Nobu Ide (JP), Alexander Mankowsky (DE) und Kei Shimada (US/JP) an. Insgesamt zählte der START Prize 2020 1.775 Einreichungen aus 89 Ländern.

 


Junge Filmkultur im Wuppertaler Autokino

Wuppertal bietet dem deutschen Filmnachwuchs eine besondere Bühne – trotz und gerade wegen Corona; außergewöhnliche Filme und hochmotivierte Partner ermöglichen ein ungewöhnliches Festival – on- und offline

 

(Wuppertal/KJF)  – Das diesjährige Bundes.Festival.Film. wird eine besondere Ausgabe des traditionsreichen Wanderfestivals. „Das Festival kommt nach Wuppertal und startet wie geplant am 13. Juni. Das ist die beste Nachricht“, so Thomas Hartmann, Leiter des Festivals. Während viele Kulturveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, haben sich die Organisatoren beim Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) in Remscheid eine ungewöhnliche Strategie überlegt, um die Filme zum Publikum zu bringen.

Ab dem 14. Juni werden die besten Filme der Wettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis online präsentiert – doch den Auftakt macht eine Live-Veranstaltung am 13. Juni im Wuppertaler Autokino am Carnaper Platz und parallel im Live-Stream.

Kooperationspartner vor Ort sind das Medienprojekt Wuppertal, die Bergische Universität Wuppertal, die Stadt Wuppertal sowie das Autokino Wuppertal. „Alle Partner zusammen werden dafür sorgen, dass aus dem Experiment, ein Filmfestival unter Krisenbedingungen durchzuführen, ein nachhaltiger Erfolg wird. Damit wollen wir ein Zeichen für eine lebendige Jugend- und Filmkultur setzen – nicht nur in Wuppertal, sondern bundesweit“, so Hartmann.

Das Programm im Überblick
Samstag, 13. Juni 2020, 21:00 Uhr (Autokino Wuppertal): Prämierung der besten Filme des Jahrgangs 2020 in zehn Kategorien; anschließend Eröffnungsfilm „Corona-Diaries – Junge Filme gegen den Untergang“; danach Screening einer Auswahl des Festival-Programms; kostenlose Kartenreservierungen für das Autokino unter: www.bundesfestival.de

Sonntag, 14. Juni 2020, 14:00 bis 19:00 Uhr (online): Drei aufeinanderfolgende Videokonferenzen – ambitionierte Filmemacher*innen, Film-Studierende, professionelle Filmemacher*innen, Medienpädagog*innen, Filmcoaches und alle interessierten Filmfans können kostenlos an den jeweils 60 Minuten langen Online-Konferenzen mit teilnehmen.

Vom 14. bis 28 Juni 2020 werden alle Produktionen kostenlos als Streaming-Angebot über die Plattform VIMEO präsentiert. Die Zuschauer*innen haben dabei die Möglichkeit, unter allen Beiträgen für ihren Lieblingsfilm abzustimmen und damit den Publikumspreis zu ermitteln.

 

Das Bundes.Festival.Film. bildet den jährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe sowie das Bundes.Festival.Film. werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt. Zusätzliche Förderung erhält das Festival 2020 durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. 

 


Wiedereröffnung des Historischen Museums der Pfalz am 5. September

Neustart für Medicus-Ausstellung

 

(Speyer/pm) - Die erfolgreiche kulturgeschichtliche Ausstellung „Medicus. Die Macht des Wissens“, die das Historische Museum der Pfalz in Speyer von Mitte Dezember 2019 bis zu ihrem jähen, Corona-bedingten Ende am 13. März präsentierte, wird vom 5. September 2020 bis 13. Juni 2021 unter Berücksichtigung der nötigen Sicherheitsvorkehrungen erneut gezeigt. Der Termin zur Wiedereröffnung der Mitmachausstellung „Der Grüffelo“ steht aktuell noch nicht fest.

 

 

 

Möglich ist die Wiedereröffnung der Medicus-Schau dank der Unterstützung nationaler und internationaler Leihgeber, die ihre Exponate nun für einen ungewöhnlich langen Zeitraum in Speyer belassen. In der Regel werden kulturgeschichtliche Exponate nur für eine sehr begrenzte Dauer, zum Beispiel für sechs Monate, entliehen.

 

 

 

Bei den gezeigten Objekten handelt es sich größtenteils um Spitzenstücke, die in den Sammlungen ihrer Eigentümer eine unverzichtbare Rolle spielen. „Wir konnten in vielen Gesprächen unser Anliegen vermitteln, gerade diese Ausstellung, die den Spuren medizinischer Erkenntnis folgt und aufzeigt, wie vergangene Generationen mit den großen gesundheitlichen Herausforderungen umgegangen ist, in den von der Pandemie geprägten Zeiten erneut präsentieren zu können“, so Museumsdirektor Alexander Schubert.

 

 

 

In der aktuellen Krise sei eine besondere Solidarität unter den Museen spürbar. Viele Partnerinstitutionen hätten mit dem Problem zu kämpfen, dass über Jahre vorbereitete Großprojekte dem Corona-bedingten Lock-Down und den darauf folgenden Einschränkungen zum Opfer gefallen sind.

 

 

 

Die Gegebenheiten der Pandemie werden in doppelter Hinsicht für Veränderungen im Konzept der Medicus-Ausstellung sorgen. Zum einen müssen die vielen interaktiven Stationen, die zum Anfassen anregen, ebenso wie die Wegeführung, unter dem Vorzeichen des Gesundheitsschutzes überarbeitet werden. Zum anderen soll eine eigene Sektion entstehen, die die Covid-19-Infektionskrankheit in die Historie großer weltumspannender Epidemien einordnet.

 

 

 

Es sei ein Gebot der Stunde, Schnittmengen zwischen medizingeschichtlichen Phänomenen und der aktuellen, alles bestimmenden Entwicklung aufzuzeigen. „Unsere kulturgeschichtlichen Ausstellungen haben immer einen großen Gegenwartsbezug, wenngleich dieser wahrscheinlich selten so greifbar war, wie im Falle der Medizingeschichte und Corona“, so Schubert. „Gesichts- und Atemschutzmasken, Abstandsgebote und Quarantäneregeln waren schon in früheren Zeiten die ersten Einflussmaßnahmen, um Ansteckungsrisiken zu mindern.“

 

 

 

Für die Medicus-Ausstellung kommen die gleichen Hygiene- und Sicherheitsauflagen zum Tragen, die generell für den Besuch vergleichbarer öffentlicher Einrichtungen gelten. Diese lassen das sonst im Historischen Museum der Pfalz übliche, umfangreiche Begleitangebot mit Konzerten, Lesungen, Workshops und Gruppenführungen noch nicht wieder zu. Geplante Veranstaltungen werden deshalb verschoben, bis die Gesamtsituation wieder die Durchführung erlaubt.

 

 

 

Rechtzeitig vor der Wiedereröffnung des Museums werden Eintrittskarten für die Ausstellung im Online-Shop unter www.museum.speyer.de erhältlich sein. Bereits gekaufte Karten für die Medicus-Ausstellung behalten ihre Gültigkeit.

 

 

 


NEUES RESTAURANT IN DEN DEICHTORHALLEN

»DER ERDBEERFRESSENDE DRACHE« zieht ins haus der photographie

Foto: Henning Rogge
Foto: Henning Rogge

 

(Hamburg/dth) - Nach kurzer Renovierungszeit ist mit dem Restaurant Der erdbeerfressende Drache eine neue Gastronomie in die Deichtorhallen Hamburg eingezogen. Das von Thorsten Gillert geführte Lokal mit 45 Sitzplätzen möchte ein Beispiel dafür sein, wie man mit Kunst, Kultur und Kulinarik unterhalten und zum Nachdenken anregen kann. Der erdbeerfressende Drache löst das Fillet of Soul ab, welches rund 15 Jahre das gastronomische Aushängeschild der Deichtorhallen war.
 
In einer Partnerschaft der renommierten Gastronomen Thorsten Gillert (Artisan, Der erdbeerfressende Drache), Rainer Wendt (Paquebot, Atlas, Paris Bar u. Club) und Jörg Meyer (Le Lion – Bar de Paris, Boilerman Bar; Bambi-Verleihung) wird die Gastronomie in den Deichtorhallen neu gedacht. Als erster Aufschlag eröffnet das Restaurant im Haus der Photographie, im Sommer folgt eine Außengastronomie und im Frühjahr 2021 wird in der Halle für aktuelle Kunst eine Tagesbar eröffnen.
 
»Die Symbiose zwischen zeitgenössischer Kunst und Fotografie und dem kulinarischen Erleben wird mit den neuen Betreibern auf ein zukunftsweisendes Niveau gebracht. Unsere Gastronomie soll die Besucherinnen und Besucher genauso wie unsere Kunst überraschen und inspirieren«, so Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg. »Wir freuen uns mit Thorsten Gillert, Rainer Wendt und Jörg Meyer drei Partner mit langjährigen Erfahrungen, detaillierten Fachkenntnissen und hochgelobten Expertisen zur Weiterentwicklung der Gastronomie in den Deichtorhallen zu einem kulinarisch und atmosphärisch herausragenden Ort in Hamburg gefunden zu haben«, ergänzt Bert Antonius Kaufmann, Kaufmännischer Direktor der Deichtorhallen Hamburg, »die Deichtorhallen öffnen sich damit auch unabhängig von den Ausstellungen weiter für Gäste aller Art.«

 

 

 

In dem Restaurant Der erdbeerfressende Drache wird eine moderne Küche - durchdacht, präzise, hocharomatisch und elegant – an einem entspannten und ungezwungenen Ort serviert. Offenheit und Kommunikation werden hier großgeschrieben. »Es muss Orte geben, an denen man sich austauschen kann, zusammenkommt und nicht vorgeschrieben bekommt, wie und wo man zu essen hat«, so Thorsten Gillert.
 
Das kulinarische Format basiert auf kleinen Gerichten, die aus den besten Zutaten aus der Umgebung und Ideen und Inspirationen aus der ganzen Welt gekocht werden. Dazu gibt es eine feine wechselnde Weinkarte mit einem Schwerpunkt auf Bioweinen. Die Tageskarte umfasst zwei Menüs, die als »Bentos« zusammengestellt werden.  Die einzelnen Gerichte im Bento können ebenso individuell kombiniert und einzeln bestellt werden.  Mit dem »Kulinarischen Landgang« bietet Der erdbeerfressende Drache ein täglich wechselndes Mittagstisch-Angebot zu reduzierten Preisen in umweltfreundlicher Verpackung auch zum Mitnehmen an. Die Abendkarte bietet eine noch größere Auswahl an Einzeltellern und Kombinationen.

Chefkoch Thorsten Gillert
Thorsten Gillert ist ein international renommierter Koch und Unternehmer, der seit Jahren mit außergewöhnlichen Objekten die erwachsene kulinarische Szene erfolgreich bespielt. Sein ehemaliges Artisan und sein Erdbeerfressender Drache haben in Hamburg immer wieder über die Stadtgrenzen hinaus kulinarische Akzente gesetzt. Gillert, ehemaliger Geiger mit synästhetischen Fähigkeiten, liebt das Zusammenspiel von Kulinarik und Kunst. Für seine Dinner mit klassischer Musik reist er um die Welt, z.B. zum Marvão International Music Festival in Portugal. Als langjähriger Küchendirektor auf der MS Europa managte er bis zu 600 Essen täglich in diversen Küchenoutlets und für Caterings.

»Der erdbeerfressende Drache« in Hamburg
Die Gaststätte Der erdbeerfressende Drache öffnete ihre Tür zum ersten Mal 2018 als Pop-up-Restaurant in der Hamburger Weidenallee, bevor sie 2019 nach Hamburg Ottensen an den Spritzenplatz wechselte und sich einen sehr guten Namen in der Gastronomie-Szene erkochte. Zusammen mit dem gesamten Team ist das Lokal jetzt in die Deichtorhallen gezogen. Der außergewöhnliche Restaurantname geht auf das gleichnamige Programm des Clowns und Artisten Dimitri zurück. Das Programm handelt von der Erkenntnis, dass die eigenen gewohnten Mittel nicht mehr funktionieren, um das Publikum mit einer Botschaft zu erreichen. Und so wurde das Theater zum Zirkus und die Schauspieler zu Artisten. Als solche bedienten sie sich Ausdrucksformen außerhalb der konkreten Sprache. Bei der Namensfindung für die neue Gaststätte sah man Parallelen: das Gefühl, das eigene »Format« ändern zu wollen, die spielerische Leichtigkeit der Akrobaten und die vielfältigen Aspekte der Aufgabe als Gastgeber.

 

 

 

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag – Samstag, 12–15 Uhr (Küche bis 14.30 Uhr) und 18–24 Uhr (Dienstag – Donnerstag Küche bis 22 Uhr), Freitag – Samstag (Küche bis 23 Uhr), Sonntag 12–17 Uhr (Küche bis 15 Uhr)
Gerichte zwischen 5 und 25 Euro
Weine (Flasche) zwischen 25 und 75 Euro

RESERVIERUNG
und weitere Informationen unter www.dererdbeerfressendedrache.de

ADRESSE
»Der erdbeerfressende Drache« in den Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie,
Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg, E-mail: info@dererdbeerfressendedrache.de


„Eine(r) kommt, alle machen mit - Ein Ständchen für die Helfer*Innen“:

MenscHHamburg bedankt sich mit großer Show aus der Elbphilharmonie

 

(Hamburg/pm) - Nach dem überwältigenden Erfolg vom Solidaritäts-Nicht-Festival #KeinerKommt bedankt sich MenscHHamburg e.V. nun mit einer bunten Show aus der fast menschleeren Elbphilharmonie bei den Heldinnen und Helden der Krise und unterstützt somit gleichermaßen Pflegekräfte und Kultureinrichtungen

 

 

 

Am 12. Mai fand das größte Solidaritäts-Nicht-Festival der Welt statt – und keiner ist gekommen. Tickets wurden dennoch gekauft und so eine unfassbare Spendensumme von 444.444€ für die Hamburger Kulturszene gesammelt. Einen Monat danach sendet MenscHHamburg nun ein riesiges Dankeschön an die Helfer*Innen in der Krise. Denn den Heldinnen und Helden in der Alten- und Krankenpflege gebührt mehr Aufmerksamkeit und das über die Dauer der Corona-Pandemie hinaus.

 

Mit „Einer kommt, alle machen mit – Ein Ständchen für die Helfer*Innen“ sendet die Hamburger Kultur nun ein Dankeschön in Form einer bunten Show aus der Elbphilharmonie und hofft auf die Unterstützung vieler Kartenkäufer*Innen. Gemeinsam soll so für Krankenpfleger*Innen und Helfer*Innen im medizinischen Dienst gesammelt werden. Getreu dem Titel wird dabei immer nur jeweils ein(e) Künstler*In auf der großen Bühne von Hamburgs neuem Wahrzeichen stehen.  

 

Danke sagen, singen, spielen und lesen unter anderem:

ANNA DEPENBUSCH, JOHANNES OERDING, BOSSE, TONBANDGERÄT, ROLF ZUCKOWSKI, BERND BEGEMANN, STEFAN GWILDIS, REINHOLD BECKMANN, POHLMANN, JAN PLEWKA, SALUT SALON, ENNO BUNGER, SIMONE BUCHHOLZ, OLIVER ROHRBECK, SEBASTIAN BEZZEL, JOHANNA WOKALEK, KIRSTEN BOIE, WOLFGANG TREPPER, BLÜMCHEN…

 

 

 

… UND ÜBERRASCHUNGSGÄSTE

 

 

 

MODERATION: CHRISTINA RANN & TOBIAS SCHLEGL

 

 

 

Alleine auf der Bühne und dennoch gemeinsam bereiten die Künstler*Innen eine Show, die nicht nur während dieser kurzweiligen drei Stunden Freude bereiten soll. Die im Rahmen der Sendung generierten Spendengelder fließen in ein Kulturförderprogramm der besonderen Art. In Zusammenarbeit mit Rockcity Hamburg e.V. , der Clubstiftung Hamburg und weiteren Initiativen aus den Bereichen Theater und Film soll allen 2.500 Hamburger Pfleger*Innen in Ausbildung so ein Kultur-Gutschein finanziert werden, den sie innerhalb eines Jahres für Konzerte, Theatervorführungen, Kinobesuche oder Buchkäufe ihrer Wahl nutzen können.
Sollte im Rahmen der Aktion mehr Geld zusammenkommen, wird das Programm auf weitere Pfleger*Innen erweitert. Auch wenn nur #einerkommt, gibt es an diesem besonderen Abend in Hamburg gleich zwei Gewinner: Kultur und Pflegedienst.

 

 

 

„Die derzeitigen Helden in der Alten- und Krankenpflege brauchen viel mehr Aufmerksamkeit und das über die Dauer der Corona-Pandemie hinweg. Zumindest die Hamburger Kultur sagt nun schon einmal laut Danke. Und mit ihrer Hilfe hoffentlich viele Spender*Innen und Unterstützer*Innen unserer Idee.“, erklärt Initiator Lars Meier, Vorstand von MenscHHamburg e.V. und Geschäftsführer der Gute Leude Fabrik.  

 

 

 

„Das #keinerkommt-Festival von MenscHHamburg e.V. war ein fulminanter Erfolg für die Kultur in Hamburg! Wie schön, dass dies in der Elbphilharmonie nun eine Verlängerung für all die großartigen Helferinnen und Helfer findet und damit aus der Kulturstadt Hamburg das deutliche Signal gesendet wird: Wir stehen zusammen!“, so Dr. Carsten Brosda, Hamburger Senator der Behörde für Kultur und Medien  

 

 

 

„Dieses Mal machen nicht nur alle mit, sie kommen auch – in die Elbphilharmonie! Nach dem Motto: Klatschen allein genügt nicht! werden die Spenden zu Gutscheinen für Kulturveranstaltungen für die Helfer. Das ist toll - für beide Seiten!“, sagt Kirsten Boie, Autorin und Ehrenbürgerin der Stadt Hamburg

 

 

 

„Ich bin gerne dabei, um Danke zu sagen. Und dann noch in der Elbphilharmonie - was für eine tolle Sache.“, freut sich Liedermacherin Anna Depenbusch

 

 

 

Spendenmöglichkeiten für „Einer kommt, alle machen mit“ gibt es ab sofort auf www.einerkommt.de . Natürlich gibt es auch wieder ein Aktions-T-Shirt bei Merchroadie.de.
Für die Tage der Produktion selbst gibt es keinen Zugang. Auch nicht für Medienvertreter. Weitere Aktionen rund um die Show und Spendenaktion werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

 

„Einer kommt, alle machen mit - Ein Ständchen für die HelferInnen“, die Solidaritäts-Show aus der  Elbphilharmonie, ist ab dem 18. Juni um 20:22 Uhr im Online Stream  unter anderem auf Stern.de, Mopo.de und Hamburg.de  zu sehen und ab 22 Uhr auch bei 917xfm zu hören.

 

 

 

Tickets, Spenden und aktuelle Informationen zur Show: www.einerkommt.de
    

 

 

 

Einer kommt, alle machen mit – Ein Ständchen für die HelferInnen“ - ist eine Idee der Gute Leude Fabrik für MenscHHamburg e.V. und wird unterstützt von Stern.de, Spiegel.de, Astra, DIE ZEIT Verlagsgruppe, NDR 90,3, WallDecaux, 917XFM, NDR Hamburg Journal, Hamburger Morgenpost, Asklepios, Hamburg.de, WELT AM SONNTAG und vielen anderen

 

 

 

 

 

Über MenscHHamburg e.V. :

 

 

 

MenscHHamburg e.V. sammelt durch innovative Aktionen Spendengelder für bedürftige Personen und lokale soziale Einrichtungen. Mit kreativen Veranstaltungen wie den MauMauMasters, dem Kamelrennderby oder dem Welttrinkgeldtag ruft der Verein seit 2011 auf unkonventionelle Weise Menschen zu sozialem Engagement auf.

 

Weitere Informationen zu MenscHHamburg: https://www.mensch.hamburg/

 

Weitere Informationen zur Gute Leude Fabrik: https://www.guteleudefabrik.de/

 

Gute Idee & Umsetzung: Gute Leude Fabrik GmbH & Co KG
Bewegtbild-Produktion: Black Peach Media GmbH

 

 

 


Die vor kurzem gegründete Netzwerk- und Jobplattform Skillmill vermittelt zwischen Talenten und Arbeitsangeboten in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Die Jobplattform Skillmill fördert Zusammenhalt und Kollaboration der Kultur- und Kreativschaffenden in Europa

 

(Wien/pm)– Während aufgrund von COVID-19 weltweit weiterhin großes Leid herrscht, ist Skillmill bestrebt, positiv zu bleiben und die kreative Community zu unterstützen. Das soll vor allem gelingen, indem sichergestellt wird, dass neue Jobangebote auf dem Webportal gepostet und den am besten geeigneten Kreativen zugeordnet werden.

Es werden aber noch weitere Aspekte gefördert: Als Schnittpunkt einer großen Bandbreite an Sektoren fungiert Skillmill als Sammelbecken für Kreativberufe mit unterschiedlichsten Spezialisierungen und Hintergründen – dadurch können neue Projekte und Innovationen entstehen. Eine Fundgrube für Kreative, wo sie nicht nur Jobs finden, sondern sich auch untereinander vernetzen und reibungslos zusammenarbeiten können.

Skillmill bietet der kreativen Community Raum und Infrastruktur, die sie für gemeinsames kreatives Arbeiten braucht. Auf der Plattform kann man kostenlos ein Profil erstellen, Portfolios hochladen und sich mit anderen vernetzen. Über die Messengerfunktion können Unternehmen und Kreative direkt kontaktiert werden – eine wertvolle Möglichkeit, ein breites Netzwerk aus Partnern, Kollegen und Kunden aufzubauen.

Das Webportal konzentriert sich ausschließlich auf den kreativen Markt – von Werbung und Grafikdesign bis hin zu Architektur, Webentwicklung und anderen Kreativberufen. Tausende Kreative sind schon jetzt Mitglieder und die Community wächst ständig. Immer mehr Firmen und Unternehmer entdecken Skillmill und beginnen aktiv Jobs zu posten.

Skillmill-Mitgründerin und CCO Ute Leonhartsberger merkt an: "Die Branche durchläuft derzeit eine enorm schwierige Phase. Trotzdem gibt es Wege für Kreative, da durchzukommen. Zum Beispiel können Kollaborationen großartige Möglichkeiten bieten, um kreative Geschäftsbereiche auszubauen, wodurch sich je nach Art der Partnerschaft neue oder breitere Kompetenzen entwickeln. Die gesteigerte Flexibilität ermöglicht es, größere Aufträge anzunehmen, und das führt wiederum zu erhöhter wirtschaftlicher Stabilität. Die Zusammenarbeit mit anderen Einzelunternehmern oder in Expertennetzwerken erweitert also das Spektrum an Dienstleistungen, die man anbieten kann, wodurch kreative Unternehmer ihren Kunden neue Komplettpakete bieten können."

Skillmill fördert die gegenseitige Unterstützung und Beratung von Kreativen. Die Community muss zusammenhalten und insgesamt stärker werden. Zusammenhalt und Geschlossenheit können zu innovativen neuen Beziehungen führen, Grenzen aufbrechen und einzigartige Marktnischen erschließen.

"Die Zusammenarbeit über Branchengrenzen hinweg ist Quelle für Innovationen und auch entscheidend für die Entwicklung der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft. Deshalb ist es ein Hauptanliegen von Skillmill, Kreativen bei der Zusammenarbeit zu helfen," so Max Hareiter, Skillmill-Mitgründer und CEO.

Über Skillmill
Skillmill ist in erster Linie eine Netzwerk- und Jobplattform für Kreativschaffende und Unternehmen, doch die Intentionen für die Zukunft gehen weit darüber hinaus. Das Webportal soll sich zu einer Kooperations- und Innovationsplattform für die internationale Kultur- und Kreativwirtschaft entwickeln. Derzeit arbeitet das Skillmill-Team an mehreren neuen Features, um die kreative Umgebung zu verbessern. Neue Mitglieder können sich jederzeit anmelden, um selbst davon zu profitieren und ihre Arbeitswelt auf Touren zu bringen.

 


"United We Stream" beginnt mit der Vergabe der Gelder und expandiert international. Das Debattenformat “United We Talk” sendet zweimal pro Woche.

 

(Berlin/pm) - Seit dem 18. März läuft die Kampagne "United We Stream" als Reaktion auf die größte Herausforderung, vor der die Clubkultur in Berlin jemals stand. Initiiert von der Clubcommission Berlin e.V. und Reclaim Club Culture, vielen weiteren Akteur*innen aus der Clubszene und dem gemeinnützigen Verein Berlin Worx e.V., sammelt die Kampagne Geld zur Rettung der Berliner Clubs. Seit der behördlich verordneten Schließung sind bis dato bereits über 450.000 € von mehr als 14.500 Einzelspen- der*innen gesammelt worden. 

 

Zählt man die mittlerweile 45 beteiligten Städte in 12 Regionen weltweit zusammen, sind rund 900.000 € von 25.000 Unterstützer*innen gespendet worden. Davon gehen 8%, das sind bis jetzt bereits knapp 70.000 €, an soziale Zwecke. 

 

Um der sozial-politischen Seite der Clubkultur ebenso eine Plattform zu bieten, wurde am 05.04. das Debattenformat "United We Talk" ins Leben gerufen. Am heutigen Mittwoch wird hier die bereits 12. Folge gesendet - dieses Mal zum Thema "Fearless Futures: Feminismus und Solidarität."

 

In den knapp 2 Monaten seit dem Start von “United We Stream” wurden mit großem Einsatz in über 100 Clubs über 200 Stunden Programm gestreamt - organisiert von mehr als 150 ehrenamtlichen Helfer*innen in 15 Arbeitsgruppen. Dabei entstanden über 25 Mio. Aufrufe/Impressionen/ Zuschauer*innen auf YouTube, Facebook, den eigenen Webseiten, sowie der neuen "United We Stream"-App. Unterstützt wird das Ganze von über 200 Crossposting-Partnern, die täglich den Livestream auf Facebook teilen, sowie Features auf Instagram und Twitter erstellen. Unter dem Label "United We Stream" entstand auch schon eine Podcast-Serie auf Soundcloud. Darüber hinaus sendete "United We Talk" schon mehr als 30 Stunden Programm mit über 100 geladenen Gästen. 

 

Durch die Kampagne gesammelten Gelder sind bis dato aber nicht viel mehr als ein Anfang. Die Existenz der allermeisten Clubs ist nach wie vor massiv bedroht. Und nicht nur in Berlin ist die Not groß - in nahezu allen Städten rund um den Globus stehen die Clubs leer und deren Betreiber*innen und Mitarbeiter*innen vor dem finanziellen Ruin. 

 

“United We Stream” beginnt mit der Vergabe der Spenden

 

In der ersten vierwöchigen Vergaberunde wurde vom 18. März bis zum Stichtag 15. April 2020 eine Spendensumme von 300.000 € gesammelt. Jeder weitere Cent wandert in die zweite Runde. Der gesamte Topf ist wie folgt untergliedert:

 

Der Supporting-Pool beziffert sich auf 20 % (60.000 €) der gesammelten Spenden. Diese Summe wird zu gleichen Teilen an die Veranstalter*innen der Live-Stream-Konzerte vergeben. Der Culture-Pool in Höhe von 80 % (240.000 €) wird von einem unabhängigem 10-köpfigen Jury-Beirat durch einen Verteilungsschlüssel vergeben, der einen fairen Vergabeprozess gewährleistet. 

 

Aus dem Culture-Pool speist sich auch der "Not ist nicht gleich Not"-Topf, für den vor Vergabe der Gelder an die Antragsteller*innen 10 % für gemeinnützige Zwecke abgezogen werden: Damit gehen in dieser Runde 24.000 € der Spenden an den "Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung". Ihre klaren und transparenten Förderkriterien ermöglichen eine zügige Mittelvergabe an die zivile Seenotrettung im Mittelmeer. Dadurch setzen wir ein zusätzliches solidarisches Zeichen: Es geht nicht nur um uns - Solidarität brauchen Viele! 

 

Dank der solidarischen Spenden können nun von den durch die Clubs beantragten 500.000 € rund 200.000 € vergeben werden. Dies macht rund 30% der Antragssumme zur Existenzsicherung der Kulturproduzent*innen aus.

 

"United We Stream" - wie geht's weiter?

 

Zwar sind nun die ersten Lockerungen der Einschränkungen seit Beginn der COVID-19 Pandemie auf dem Weg, doch die Clubs und Musikspielstätten werden voraussichtlich zu den letzten Locations gehören, die ihre Türen wieder öffnen dürfen. Daher wird "United We Stream" stetig weiterentwickelt und mindestens solange weiter betrieben, wie die Schließung der Locations die finanzielle und kulturelle Existenz der Clublandschaft in Berlin und weltweit bedroht. 

 

Für ihren Fortbestand ist die Clublandschaft jedoch auf weitere Unterstützung seitens der Politik dringend angewiesen. Die Kampagne ist ein komplementäres Funding und kann nur einen kleinen Beitrag als Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Sie ermöglicht den beteiligten Clubkulturstätten eine finanzielle Unterstützung, sowie eine internationale Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit. Mit "United We Stream Global" ist die Kampagne bereits in 12 Regionen außerhalb Berlins aktiv und expandiert in den nächsten Wochen nach Frankfurt a. Main und Freiburg, sowie Stockholm/ Schweden, Madrid/Spanien, Paris/Frankreich, Warschau/Polen, Singapur/ Malaysien, Bangkok/Thailand und Ho Chi Minh City/Vietnam. 

 

"United We Talk" - Die Zukunft nach der Krise wird jetzt verhandelt!

 

Clubs sind nicht nur Orte hedonistischer Feierkultur. Auf den Dancefloors dieser Welt vergesellschaften sich Menschen mit unbegrenzten Herkünften, vielfältigsten Begehren und wechselnden Identitäten. Das Debattenformat "United We Talk" begreift sich als ein Raum, in dem politische, künstlerische und aktivistische Artikulation ihren Platz findet. Denn politische Veranstaltungen, die sonst in den Clubs stattfinden, ebenso wie Demonstrationen, als auch Theater, Kino-Filme, Performances oder Talk-Runden sind im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie aktuell kaum bis gar nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und verfügbar. Die vergangenen Sendungen und untenstehenden Titel beinhalten bereits eine Vielfalt an gesellschaftlich relevanten Themen, gespickt mit Berichten und Interviews, Kurz-Videos und musikalischen Einlagen: #1 Point Zero: Future Habitat, #2 #leavenoonebehind EU Außengrenzen, zivile Seenotrettung, #3 Grundrechte und Datenschutz, #4 Feminisitische Inhalte & Performances, #5 Care Work / Ausbeutung von systemrelvanten Berufen, #6 Tear Down Border #leavenoonebehind, #7 Autoritäre Politiken / Polizeigewalt mit Polizeiklasse, #8 1. Mai - Tage der Arbeit #Mayday, #9 Fight For Your Future - Umwelt & Klima mit FFF, #10 Clubkultur und Migration.

 

"United We Talk" ist als selbstorganisiertes, loses Bündnis von Akteur*innen entstanden, die die politische Artikulation während der COVID-19 Pandemie ermöglichen und darüber hinaus die aktuellen politischen Entwicklungen kritisch begleiten wollen. Darin sollen Möglichkeiten und Folgen einer gesellschaftlichen Transformation durch die globale COVID-19-Pandemie ausgelotet werden.

 

Awareness im Club - Awareness zu Hause

 

Um auch im virtuellen Raum die Werte und das emanzipatorische Selbstverständnis der Clublandschaft zu wahren und weiterzuentwickeln, hat "United We Stream" ein Awareness-Manifest zur Nutzung für alle Beteiligten aufgestellt. Das Manifest bildet die Grundlage zur Gestaltung der Live-Streams, so dass alle Menschen sich dort möglichst wohl, frei und sicher fühlen können.

 

Ein zentrales Anliegen der Kampagne ist es auch, dem Thema Genderequality nachzukommen. Um die Missstände bzgl. der Sichtbarkeit von Frauen* im Musik-Business aufzuzeigen, wurde schon vor Jahren von female:pressure die sogenannte "FACTS-Studie" durchgeführt. Um sich dem Thema anzunehmen, wurde seitens "United We Stream" von einem internen Arbeitskreis das Programm des ersten Monats diesbezüglich analysiert. Die Studie ergab mit 38,7% weiblichen Künstlerinnen, 58,2% männlichen Künstlern und 3,1% diversen Künstler*innen bis dato (noch) keine Parität. Dabei wurde nicht analysiert und in der Statistik gewichtet, in welchem Spektrum jeweils einzelne Clubs mit ihrem individuellen Booking zu finden sind, was die Geschlechterverteilung angeht bzw. ob ein Verteilungs-Überhang in die eine oder andere Richtung besteht. "United We Stream" strebt im weiteren Verlauf ein Programm an, das die Diversität der Clubkultur noch stärker in den Streams repräsentiert.

 

Zu ihrer Rettung benötigen die Clubs in Berlin und weltweit weiterhin dringend die Spendenbereitschaft und Solidarität der unzähligen Unterstützer*innen rund um den Globus! Sonst wird es bald keine Clubs mehr geben, aus denen gestreamt werden kann. 

 

Spread the word: Save Berlin's club culture in quarantine: http://uws.betterplace.org

 

Berlin, den 13.05.2020

 

 

 

United We Stream ist eine Initiative von Clubcommission Berlin e.V., des Netzwerks Reclaim Club Culture, vielen weiteren Partner*innen und Akteur*innen aus der Clubszene und dem gemeinnützigen Verein Berlin Worx. Zentrales Element ist eine Streamingplattform, verbunden mit einem Spendenaufruf, zu finden unter: https://uws.betterplace.org/

 

Über 100 Aktivist*innen aus der freien Szene setzen sich derzeit für den Erhalt der Berliner Clubs und der dort ansässigen Strukturen ein. Des weiteren wird das Projekt ergänzt von dem Debattenformat United We Talk und der Erweiterung um den Bereich United We Stream Global

 

Im Web: https://unitedwestream.berlin/ & https://unitedwestream.org/

 

Reclaim Club Culture ist ein Netzwerk aus Veranstalter*innen, Club- und Festivalbetreiber*innen, sowie Kollektiven, Forscher*innen und Kulturschaffenden der alternativen Szene.

 

In den vergangenen Jahren hat Reclaim Club Culture diverse Demonstrationen und Aktionen gegen die AfD, die Abschottungspolitik an den EU-Außengrenzen, sowie zu Themen alternativer Stadtpolitik, Verdrängung, Clubsterben und für eine andere Klimapolitik mit- bzw. selbst organisiert. 

 

Zusammen mit zahlreichen anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen organisiert sich Reclaim Club Culture gegen den aufkommenden Faschismus in der Gesellschaft und eine neoliberal autoritäre Staatspolitik.  

 

In der Öffentlichkeit ist Rosa Rave* die Pressesprecher*in des Bündnisses. Sie ist eine vielstimmige antifaschistische Clubkultur-Aktivistin aus der Zukunft. 

 


UNESCO Welterbe Kloster Lorsch ab 12. Mai wieder geöffnet

Lorscher Königshalle und Freilichtlabor Lauresham können individuell besichtigt werden

Königshalle in Lorsch mit Blick auf die Stadt © Hanns Joosten
Königshalle in Lorsch mit Blick auf die Stadt © Hanns Joosten

 

(LORSCH/pm) - . Seit dem 4. Mai dürfen Museen, Ausstellungen, Schlösser und Gedenkstätten unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder ihre Türen öffnen. Auch das Team vom UNESCO Welterbe Kloster Lorsch freut sich auf die Rückkehr der Besucher*innen. Geöffnet werden sollen ab kommenden Dienstag, 12. Mai, unter strenger Einhaltung der Vorgaben, das Museumszentrum, die Königshalle, das Freilichtlabor Lauresham und immer sonntags und feiertags das Schaudepot Zehntscheune. Führungen sind bis auf weiteres nicht möglich. Das Obergeschoss der Königshalle und das Freilichtlabor Lauresham können jetzt individuell besichtigt werden.

Dennoch gibt es nach Auskunft des Welterbestättenleiters Dr. Hermann Schefers Einschränkungen, die vor allem die historischen Gebäude wie die berühmte Lorscher Königshalle und die Bauten des angrenzenden karolingischen Modell-Herrenhofs Freilichtlabor Lauresham betreffen. Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen dürfen sich im Obergeschoss der Königshalle nur drei Personen gleichzeitig aufhalten. In Lauresham ist das Betreten der einzelnen Gebäude auf Grund ihrer geringen Größe nicht möglich. Doch kann man durch die Fenster in die Wohn-, Wirtschafts- und Nutzbauten hineinschauen und sich so ein Bild vom Alltagsleben der Menschen im frühen Mittelalter machen. Auf dem Gelände stehen außerdem kundige Gästebegleiter*innen jederzeit für Auskünfte zur Verfügung. Das gesamte rund 4 Hektar große Gelände des Freilichtlabors mit seinen Gärten, Äckern und Tieren ist für die Besucher*innen von Dienstag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, und Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr, geöffnet. Das Schaudepot Zehntscheune, das wichtige archäologische Zeugnisse aus der rund 800-jährigen Klostergeschichte zeigt, ist ab dem 17. Mai, immer sonntags und feiertags, 10 bis 17 Uhr, zu besichtigen.

„Den Gästen so viel wie möglich bieten“
Welterbestättenleiter Schefers bedauert, dass es bis auf weiteres keine Führungen, Veranstaltungen und Angebote der Museumspädagogik im Kloster Lorsch geben wird. „Dennoch möchten wir unseren Gästen so viel wie möglich bieten und sie auf eine individuelle Entdeckungsreise ins frühe Mittelalter einladen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, Lauresham und die Königshalle ohne Führungen für die Besucher*innen zu öffnen. Interessierte dürfen dabei so lange vor Ort verweilen, wie sie möchten, unser Team vor Ort beantwortet gerne Fragen“, erklärt Schefers. Unbedingt vermieden werden müssten Personenansammlungen und Begegnungsverkehr. Gezielte Besucherlenkungen und Maskenpflicht in allen Gebäuden seien daher selbstverständlich. „Wir haben jedoch den großen Vorteil, dass die erhaltenen Gebäudeteile des ehemaligen Klosters in eine weitläufige Landschaftsarchitektur eingebettet sind, die ein drei Kilometer langer Rundweg miteinander verbindet. Daher kann man bei uns ganz entspannt Kultur und Natur genießen“, sagt Schefers.

„Welterbe fürs Wohnzimmer“ – digitale Angebote gehen weiter
Die Welterbestätte profitiert in Corona-Zeiten darüber hinaus von ihrer schon immer herausragenden Vermittlungsarbeit: „So konnten wir jetzt sehr schnell ein sehr qualitätvolles und erstaunlich erfolgreiches Online-Programm aufsetzen und unsere Gäste digital mit ins Welterbe nehmen“, so Schefers. Daran wird sich auch in Zeiten der gelockerten Maßnahmen nichts ändern. Unter dem Motto „Welterbe fürs Wohnzimmer“ kann jeder die zahlreichen digitalen Angebote des Klosters Lorsch weiterhin täglich nutzen und sich „Appetit holen für die Zeiten nach Corona“, wie es in Lorsch heißt. Auf der Webseite, in der Rubrik „Lauresham digital“ beispielsweise berichtet Claus Kropp, Leiter des Freilichtlabors Lauresham, regelmäßig in Videos über Neuigkeiten und Aktivitäten im Freilichtlabor (www.kloster-lorsch.de/lauresham0/lauresham-digital/). Ein umfangreiches Vermittlungsangebot für Kinder und Erwachsene mit Geschichten, Rätseln, Aktionen und Informationsvideos rund um Klosterthemen sowie zum Jahresthema "Textil" wird auf der Facebook-Seite des Klosters Lorsch angeboten.

 

Am 9. und 10. Mai lädt das Kloster Lorsch zu einem ersten virtuellen und interaktiven Themenwochenende in Lauresham ein – mit Vorträgen, Projektvorstellungen und Live-Diskussionen (www.kloster-lorsch.de/aktuell/).

 

Weitere Informationen: www.kloster-lorsch.de

 

 

 

 

 

Öffnungen auf einen Blick
ab dem 12. Mai (für Individualbesucher*innen):

 

  • Klosterareal (Klosterhügel und Altenmünster): frei zugänglich
  • Lorscher Königshalle (innen): geöffnet DI – SO, 10 – 17 Uhr, Besichtigung nur mit max. drei Personen gleichzeitig │ 4 EUR (Museumseintritt inkl.)
  • Fragment der Klosterkirche: frei zugänglich
  • Kräutergarten: frei zugänglich
  • Schaudepot Zehntscheune: Sonn- & Feiertage, 10 – 17 Uhr │ Eintritt: 1 EUR
  • Freilichtlabor Lauresham: DI – FR, 10 – 16 Uhr, SA + SO, 10 – 18 Uhr, freier Zutritt zum Gelände mit Gärten und Tieren │ Eintritt bis auf weiteres: 5 EUR / 3 EUR ermäßigt, Familienkarte 11,50 EUR
  • Museumszentrum (MUZ): DI – SO, 10 – 17 Uhr, frei zugänglich im Rahmen des Abstandrichtwertes │ Eintritt 3 EUR
  • Besucherinformationszentrum (BIZ): DI – FR, 10 – 16 Uhr, SA + SO, 10 – 18 Uhr

 

Für alle Liegenschaften gilt: In Innenräumen 1 Person auf 20 Quadratmeter, im Außenraum 1,5 Meter Abstand zwischen Personen

Bis auf weiteres leider keine Führungen, keine museumspädagogischen Angebote | Maskenpflicht in MUZ, BIZ, Zehntscheune, Königshalle | In Lauresham stehen Gästebegleiter*innen für kurze Auskünfte und Erklärungen zur Verfügung.

 

 

 

 

 


RomArchive für den Grimme Online Award 2020 nominiert

 RomArchive, das Digitale Archive der Sinti und Roma ist für den renommierten Grimme Online Award in der Kategorie „Wissen und Bildung“ unter den Nominierten. Nutzer*innen können außerdem bis zum 14. Juni über den Publikumspreis abstimmen. Die Preisverleihung findet am 25. Juni 2020 in Köln statt.

 

(Heidelberg/pm) - Mit dem Grimme Online Award in der Kategorie „Wissen und Bildung“ werden Vermittlungsangebote ausgezeichnet, die für die Allgemeinheit relevante Inhalte zur Verfügung stellen und der gesellschaftlichen Bildung, Beratung und Aufklärung dienen. Das RomArchive ist unter den Nominierten, da es die Künste und Kulturen der Roma und ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte endlich sichtbar macht. Mit dem Onlinearchiv wurde eine im Internet weltweit zugängliche, verlässliche Wissensquelle geschaffen, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet. Das RomArchive ist seit Januar 2019 online und steht seit einem Jahr unter der Trägerschaft des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.

 
Unter allen Nominierten können die Nutzer*innen bis zum 14. Juni zusätzlich über den Publikumspreis abstimmen, darunter auch für das RomArchive:

 

Zur Abstimmung

 

Zum Hintergrund:
Grimme Online Award: Seit dem Jahr 2001 werden vom Grimme-Institut jährlich herausragende deutschsprachige Online-Angebote in vier Kategorien ausgezeichnet. Nominierungsvorschläge können von jedem eingereicht werden. Aus den Vorschlägen werden von einer unabhängigen Fachjury die Nominierten ausgewählt. Zusätzlich wird ein Publikumspreis verliehen, die Abstimmung dazu findet online statt und ermöglicht allen Nutzer*innen die Teilnahme.
Zur Website

 

RomArchive: Das Digitale Archiv der Sinti und Roma, ist seit dem 24. Januar 2019 online und macht die Künste und Kulturen der Roma und ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte endlich sichtbar. Durch von Roma und Sinti selbst erzählte Geschichten schafft RomArchive eine im Internet international zugängliche, verlässliche Wissensquelle, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet.

Inhaltlich haben 14 Kurator*innen die Darstellung bestimmt und exemplarisch künstlerische Beiträge für die Archivbereiche Bildende Kunst, Film, Literatur, Musik, Tanz, Theater und Drama und den interdisziplinären Bereich Flamenco ausgewählt, darüber hinaus Material zur Bilderpolitik, Selbstzeugnisse im Zusammenhang mit der Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie wissenschaftliches Material zur Bürgerrechtsbewegung. Mit den verschiedenen Arbeitsgruppen sind etwa 150 Akteure aus 15 Ländern am Projekt beteiligt. Sie bilden ein weltweites Netzwerk von Kulturschaffenden,

Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen, die hauptsächlich zur Minderheit gehören und RomArchive zum derzeit größten Kulturprojekt von, für und mit Sinti und Roma machen, in dem das Prinzip der „Romani Leadership“ konsequent umgesetzt wird.

Die auf ständigen Zuwachs angelegte Sammlung des Archivs spiegelt exemplarisch die enorme Bandbreite und Diversität von kulturellen Identitäten und nationalen Eigenheiten wider, anstatt ein realitätsfremdes Bild einer homogenen „Roma-Kultur“ zu vermitteln. Der Reichtum einer jahrhundertealten und bis in die Gegenwart überaus lebendigen und vielseitigen künstlerischen

und kulturellen Produktion wird hier erstmals in diesem Umfang öffentlich sichtbar.

Seit der Unterzeichnung des Übernahmevertrags am 27. März 2019 steht das RomArchive unter der Trägerschaft des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma. In den Jahren des Aufbaus bis zum Launch von RomArchive (2015–2019), stand das Projekt unter der Trägerschaft der sauerbrey | raabe gUG (haftungsbeschränkt) und wurde von der Kulturstiftung des Bundes mit 3,75 Millionen Euro unterstützt.
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Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg öffnet wieder!

Bald können Besucher wieder das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg besuchen. Foto des Haupteingangs in der Kartäusergasse, Foto: GNM / Dirk Messberger
Bald können Besucher wieder das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg besuchen. Foto des Haupteingangs in der Kartäusergasse, Foto: GNM / Dirk Messberger

 

(Nürnberg/gnm) - Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg ist ab Dienstag, 12. Mai 2020 wieder geöffnet. Zugänglich sein werden ein Großteil der Dauerausstellung und alle aktuellen Sonderschauen. Die Sonderausstellung zum 150. Jubiläum des Bayerischen Gewerbemuseums wurde bis 10. Januar 2021 verlängert. Anhand internationaler Designerstücke, Kunst und Kultobjekten aus fremden Ländern sowie technischer Apparaturen thematisiert sie die Geschichte und Bedeutung kunstgewerblicher Sammlungen. Die Sonderausstellung „Helden, Märtyrer, Heilige“, die ausgewählte Highlights aus der Spätmittelaltersammlung zeigt, ist bis 4. Oktober 2020 zu sehen. Die Präsentation zu Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, endete bereits am 20. März. Der Teilbereich im Germanischen Nationalmuseum mit rund 20 Tafelbildern von Wolgemut, seiner Werkstatt und von Zeitgenossen bleibt aber bis auf weiteres geöffnet.  

 

In der Dauerausstellung sind die archäologischen Funde der Ur- und Frühgeschichte zugänglich, außerdem die hochkarätigen Bestände des Mittelalters, der Renaissance und des Barock, die Kartäuserkirche sowie die Spezialsammlung der Waffen und Rüstungen, außerdem die Abteilung mit Kunst und kulturgeschichtlichen Objekten des 20. Jahrhunderts.

 

Hygieneplan und Vorsorgemaßnahmen

 

Zur Wiedereröffnung des Germanischen Nationalmuseums wurde ein Hygieneplan unter Einhaltung behördlicher Vorgaben erarbeitet und umgesetzt: In den Innenräumen gelten Abstandsregeln, außerdem wurde die Wegeführung vereinzelt optimiert, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Museumsmitarbeiter tragen Mund-Nasen-Masken, worum auch die Museumsbesucher gebeten werden. Die Reinigungs- und Desinfektionsfrequenz wurde erhöht, zusätzliche Desinfektionsspender installiert. Im Museum weisen Infoschilder Besucher regelmäßig auf die Hygienevorschriften hin.

Das Museumscafé muss vorerst noch geschlossen bleiben. Auch Führungen und Vermittlungsangebote finden bis Ende Mai nicht statt. Auf die Ausgabe von Audioguides verzichtet das Germanische Nationalmuseum ebenfalls bis Ende des Monats.


Wieder offen! Hamburger Museen und Ausstellungshäuser nehmen am 7. Mai 2020 Publikumsbetrieb auf

 

Die Deichtorhallen Hamburg können ab diesem Zeitpunkt wieder unter besonderen Vorkehrungen zur Einhaltung der Kontaktbeschränkungen innerhalb der üblichen Öffnungszeiten zu den normalen Eintrittspreisen besucht werden.

(Hamburg/dth) - Nach einem gemeinsam abgestimmten Vorgehen der staatlich getragenen Hamburger Museen und Ausstellungshäuser werden die Deichtorhallen Hamburg nach der über siebenwöchigen Schließung aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie am Donnerstag, 7. Mai 2020 wieder für Besucher*innen öffnen. Mit der Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen und Gedenkstätten können die Hamburger*innen die vielfältigen Ausstellungsangebote wieder vor Ort wahrnehmen und die sinnstiftende und gemeinschaftsfördernde Rolle von Kunst, Kultur und Geschichte unmittelbar erleben.

Um unter den Aspekten des Gesundheitsschutzes ein möglichst sicheres Museumserlebnis zu gewährleisten, kann der Besuch nur unter den geltenden Hygiene- und Distanzregelungen der Freien und Hansestadt Hamburg erfolgen. Deshalb gilt mit der Wiederaufnahme des Publikumsbetriebes eine beschränkte Personenzahl, die zur gleichen Zeit die Räume des Museums besuchen kann. Während des Ausstellungsbesuchs wird das Tragen eines Mund-Nasenschutzes empfohlen.

Auf begleitende Angebote wie Führungen, Vorführungen, musikalische Darbietungen und Vermittlungsangebote aller Art wird zunächst bis zum 30. Juni 2020 verzichtet, ebenso bleiben die Museumsgastronomien weiterhin geschlossen. Die beiden Buchhandlungen der Deichtorhallen können aber wieder unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Distanzregelungen besucht werden.

Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg, dazu: "Die Genehmigung zur Wiedereröffnung unserer Häuser ist eine der besten, wenn nicht die beste Nachricht dieser Tage für die Museen! Jetzt heißt es wieder ‚Herzlich willkommen in den Deichtorhallen Hamburg!‘ mit gleich fünf sehenswerten Ausstellungen in drei Häusern. Die beiden Malerei-Ausstellungen Jetzt! und Quadro konnten zum Glück bis zum 9. August verlängert werden, auch die Laufzeit der Jubiläumsausstellung Installationen aus 25 Jahren Sammlung Falckenberg wurde bis 30. August erweitert. Besonders freut mich, dass wir im Haus der Photographie mit gute aussichten und recommended – Olympus Fellowship gleich zwei ganz neue Ausstellungen präsentieren können, da wir die Schließzeit für die Aufbauarbeiten genutzt haben.“

Bert Antonius Kaufmann, Kaufmännischer Direktor der Deichtorhallen Hamburg, ergänzt: „Die große Solidarität und Kollegialität der Hamburger Museen untereinander hat sich über die Kunstmeile hinaus in der Krise gezeigt. Mit den gemeinsam entwickelten Richtlinien zur Wiederöffnung ermöglichen wir ein anregendes Ausstellungserlebnis und sind dennoch gut auf einen auflagenkonformen und sicheren Besuch vorbereitet. Die Sammlung Falckenberg mit ihrer Ausstellung Installationen aus 25 Jahre Sammlung Falckenberg wird künftig jeden Sonntag für alle Gäste von 12.00 bis 17.00 Uhr für einen individuellen Besuch geöffnet haben. Auch unsere Buchhandlungen öffnen zeitgleich wieder mit Ihrem umfassenden Angebot. Wir sind sicher, dass wir diese ungewohnte, noch nicht geprobte Situation gemeinsam mit den verständnisvollen Deichtorhallen-Besucher*innen bestens meistern werden.“

Unter www.deichtorhallen.de/besuch finden Sie die aktuellen Verhaltensregeln für einen Besuch in den Deichtorhallen Hamburg.


AUSSTELLUNGSPROGRAM DER
DEICHTORHALLEN HAMBURG MAI – AUGUST 2020

JETZT!
JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND
Verlängert bis 9. August 2020
Halle für aktuelle Kunst
MEHR

QUADRO
KERSTIN BRÄTSCH – KATI HECK – STEFANIE HEINZE – LAURA LINK
Verlängert bis 9. August 2020
Halle für aktuelle Kunst
MEHR

GUTE AUSSICHTEN 2019/2020 – JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE
RECOMMENDED – OLYMPUS FELLOWSHIP
Verschoben auf: 7. Mai - 30. August 2020
Haus der Photographie
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INSTALLATIONEN AUS 25 JAHREN SAMMLUNG FALCKENBERG
Verlängert bis 30. August 2020
Sammlung Falckenberg
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