Kulturnachrichten

15.12.2017

 


Überraschende Beziehungen

Christoph Brech – MORE than ROME

Neu: Publikation zur Christoph Brech-Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn – ab sofort erhältlich

 

 

 

(PADERBORN/pm) - In Gegenwart des Münchner Foto- und Videokünstlers Christoph Brech wurde gestern Abend im Diözesanmuseum Paderborn das neu erschienene Buch zur aktuellen Ausstellung „MORE THAN ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn“ vorgestellt. Der reich bebilderte Katalog greift die Themen der ungewöhnlichen Paderborner Schau auf und macht überraschende Zusammenhänge sichtbar. Wie durch ein Brennglas betrachtet, zeigt der Band unvermutete und tiefgründige Beziehungen zwischen den zeitgenössischen Foto- und Videoarbeiten Brechs und bedeutenden sakralen Kunstwerken auf, zu denen etwa die berühmte Imad-Madonna aus dem 11. Jahrhundert zählt – eine der ältesten monumentalen Darstellungen der thronenden Gottesmutter überhaupt.

 

 

 

Der renommierte Künstler Christoph Brech lotet mit seinen Arbeiten Phänomene des Übergangs aus, er fängt Augenblicke großer Stille ein und betreibt ein feinsinniges Spiel mit verschiedenen Bedeutungsebenen. Gemeinsam mit dem Museumsteam hat er für die Paderborner Ausstellung 18 seiner Video-Installationen und 30 Foto-Arbeiten mit Skulpturen, Gemälden, Goldschmiedekunst und Grafik zu insgesamt 14 thematischen Inszenierungen zusammengeführt. Dabei reicht der zeitliche Bogen vom Mittelalter über den Barock und das 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

 

Wer die Ausstellung besucht, begibt sich auf eine beeindruckend inszenierte Zeitreise durch das ganze Haus. In einer großen szenischen Bewegung führt der Künstler vom Bühnenraum über den Weltraum in den Himmel und zurück, von der Oberfläche zum Kern, von der Zerstörung zur Heilung.

 

 

 

Die Publikation zu MORE than ROME greift die wesentlichen Teile der künstlerischen Inszenierungen auf und gibt mit eindringlichen Bildern Einblicke in die Präsentation und ihre Themen. Das Buch umfasst rund 100 Abbildungen, einen einführenden Aufsatz und kurze, prägnante Texte zu Exponaten und Installationen, die kunstgeschichtliche, historische sowie aktuelle Aspekte anschaulich beleuchten.

 

 

 

Das Buch ist ab 13. Dezember 2017 im Diözesanmuseum und noch vor Weihnachten auch im Buchhandel erhältlich.

 

 

 

Christoph Stiegemann/Christiane Ruhmann (Hrsg.)

 

MORE than ROME – Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn

 

Michael Imhof-Verlag, 120 Seiten, 23 x 23 cm, Hardcover, Preis 22,95 €

 

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 

 

 

Der Künstler Christoph Brech

 

Christoph Brech (*1964) gilt als einer der wichtigsten deutschen Videokünstler. Seine Werke wurden von Montreal bis Madrid, von Berlin bis Taipeh in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Er studierte 1989–1995 Malerei und Grafik bei Prof. Franz Bernhard Weißhaar an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1998 bilden Video-Kunst und -Installationen neben der Fotografie einen Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens.

 

2006 arbeitete Christoph Brech als Stipendiat der Villa Massimo, der Deutschen Akademie in Rom. Er erhielt unter anderem den Will Grohmann-Preis der Akademie der Künste Berlin, den Rom-Preis 2006 (Deutsche Akademie Rom, Villa Massimo) und den Franz Ludwig Catel-Preis, Rom, 2009. 2003 war er Artist in Residence in Montréal, Kanada.

 

Brechs Werke finden sich heute in renommierten europäischen Sammlungen und Museen – in der Paderborner Ausstellung sind Leihgaben aus der Kunstsammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland Berlin, dem MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main, der Sammlung Goetz, München, der Stiftung Nantesbuch, Bad Homburg und der Casa di Goethe, Rom vertreten.

 

 

 


Programm der Internationalen Rottenburger Orgelkonzerte 2018 liegt vor

Weltspitze an der Königin der Instrumente

(Rottenburg/drs) - Musiker von Weltrang bereichern auch im kommenden Jahr die Internationalen Rottenburger Orgelkonzerte. In der Konzertreihe, für die das Programm 2018 nun vorliegt, treten unter anderen die international renommierten Organisten Olivier Latry (Paris) und Ludger Lohmann (Stuttgart) auf. Aus Hamburg (St. Jacobi) kommt Gerhard Löffler und aus Speyer Markus Eichenlaub. Die Gastmusiker spielen im Rottenburger Dom und in der Kirche St. Moriz.

Bereits 2016 gab der Rottenburger Domorganist Ruben Sturm zusammen mit seiner Ehefrau Kirsten Sturm ein viel umjubeltes Konzert für zwei Orgeln. Im kommenden Jahr wird es eine Fortsetzung dieser Kooperation geben. Spannend dürfte auch ein Improvisationskonzert in der St. Moriz- Kirche sein, das Domorganist Sturm zum Abschluss der Reihe an der dortigen Albiez-Orgel geben wird.

 

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GUTE AUSSICHTEN DELUXE – JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE NACH DER DÜSSELDORFER SCHULE

Anna Simone Wallinger: Aus der Serie Sodade, 2015 - 2017, C-Prints, gerahmt, 45 x 60 cm © Anna Simone Wallinger Aus der Ausstellung »gute aussichten deluxe – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule«
Anna Simone Wallinger: Aus der Serie Sodade, 2015 - 2017, C-Prints, gerahmt, 45 x 60 cm © Anna Simone Wallinger Aus der Ausstellung »gute aussichten deluxe – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule«


26. JANUAR – 21. MAI 2018
HAUS DER PHOTOGRAPHIE/DEICHTORHALLEN HAMBURG


(Hamburg/dth) - Die Ausstellung GUTE AUSSICHTEN DELUXE – JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE NACH DER DÜSSELDORFER SCHULE resultiert aus der 14jährigen Arbeit für das Nachwuchsförderungs-Projekt »gute aussichten – junge deutsche fotografie«, das seit 2004 für seine inzwischen 122 Preisträger weltweit über 140 Ausstellungen organisiert hat. »gute aussichten DELUXE« präsentiert 25 neue, herausragende Positionen aus dem Kreis der gute aussichten-Preisträger der Jahre 2004 bis 2015, deren künstlerisches Schaffen sich in dieser Zeit kontinuierlich beachtlich weiterentwickelt hat. Die Ausstellung spiegelt den Fortbestand und Wandel des Mediums Fotografie in all seinen Facetten und bietet einen einzigartigen Überblick über eine Generation von jungen Fotografen, die das Primat der Düsseldorfer Schule hinter sich gelassen hat und sich visuell klar in der Gegenwart verortet.

Mit aktuellen Werken der Preisträger Nadja Bournonville, Georg Brückmann, Claudia Christoffel, Monika Czosnowska, Felix Dobbert, Sonja Kälberer, Katrin Kamrau, Alwin Lay, Kolja Linowitzki, Tamara Lorenz, Marian Luft, Sara-Lena Maierhofer, Thomas Neumann, Nicolai Rapp, Jewgeni Roppel, Rebecca Sampson, Helena Schätzle, Luise Schröder, Stefanie Schroeder, Sarah Straßmann, Stephan Tillmans, Markus Uhr, Anna Simone Wallinger, Christina Werner und Maja Wirkus.

ERÖFFNUNG
Am Donnerstag, 25. Januar 2018 um 19 Uhr im Haus der Photographie.
Es sprechen Josefine Raab (Gründerin »gute aussichten«) und Ingo Taubhorn (Kurator im Haus der Photographie) sowie diverse Fotografen und Fotografinnen.

KATALOG
Begleitet wird die Ausstellungsreihe von einem Fotoband in deutscher und englischer Sprache, der im Sieveking Verlag in München erscheinen wird. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website www.gadeluxe.org, einem Blog und in den Social Media-Kanälen werden alle Künstler und Werke präsentiert und über den Fortgang des Projekts berichtet.


ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

ADRESSE
Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie
Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg
Tel. 040- 32 10 30
mail@deichtorhallen.de

WWW. DEICHTORHALLEN.DE

 


GUTE AUSSICHTEN – JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE 2017/2018

Rie Yamada: Aus der Serie »Familie werden«, Fine Art-Print auf Epson Traditional Photo Paper, kaschiert und gerahmt in Aluminiumrahmen mit Naturholz-Oberfläche aus Eiche hinter Artglas, 40,5 x 56,0 cm

Aus der Ausstellung »gute aussichten – junge deutsche fotografie 2017/2018«

© Rie Yamada


15. FEBRUAR – 21. MAI 2018
HAUS DER PHOTOGRAPHIE/DEICHTORHALLEN HAMBURG

 

(Hamburg/dth) - Deutschlands bedeutendster Wettbewerb für Absolventen im Bereich Fotografie, »gute aussichten − junge deutsche fotografie«, ist vom 15. Februar bis 21. Mai 2018 wieder zu Gast im Haus der Photographie der Deichtorhallen. Aus 94 Einsendungen von 35 Institutionen kürte die Jury acht Preisträger.

Allen gemeinsam ist, dass der Schlüssel zu ihren Bildräumen einzig in unserer Imagination liegt. Also jenseits einer vermeintlichen Realität, dort, wo wir unsere Sinne öffnen für das, was wir nicht kennen und nicht wissen. Der Weg dorthin führt uns, um es mit den schönen Worten der amerikanischen Schriftstellerin Donna Tartt zu sagen, »an den Rand des Regenbogens«.

Eine Japanerin, die in Deutschland lebt, (re-)konstruiert japanische und deutsche Familiengeschichten; ein Bildersammler und -sichter, dessen  Familie ursprünglich aus Holland stammt, deklariert die Fotografie zu einem Mitglied seiner Familie; ein in Deutschland geborener Sohn portugiesischer Eltern beleuchtet Portugal, indem er seinen Kindheitserinnerungen »vom Rücksitz« aus folgt. Ein Fotograf, gebürtig in der deutschen Provinz, begibt sich auf die Spur der Zukunft; eine in Usbekistan geborene, seit ihrem 20sten Lebensjahr in Deutschland beheimatete Bildfinderin setzt Deutsche mit Migrationshintergrund in Szene, die im Auge der Betrachter nicht »Deutsch« sind. Eine Alchimistin der »dunklen Kammer« öffnet die Tür zu der magischen Welt eines alltäglichen Gegenstandes; ein junger Mann sucht Bilder für das Unaussprechliche; eine junge Frau führt uns die Konstruktion unserer Wirklichkeiten bei nahe schmerzhaft vor Augen.

PreisträgerInnen:

 

  • Stephan Bögel (Ostkreuzschule Berlin)
  • Janosch Boerckel (Fachhochschule Bielefeld)
  • Alba Frenzel (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)
  • Laura Giesdorf (Berliner Technische Kunsthochschule)
  • Ricardo Nunes (Hochschule für Künste Bremen)
  • Alexandra Polina (Fachhochschule Bielefeld)
  • Julian Slagman (Neue Schule für Fotografie Berlin)
  • Rie Yamada (Kunsthochschule Berlin-Weißensee)

 


ERÖFFNUNG
Am Mittwoch, 14. Februar 2018 um 19 Uhr im Haus der Photographie
Es sprechen Josefine Raab (Gründerin »gute aussichten«) und Ingo Taubhorn (Kurator im Haus der Photographie).


KATALOG
Zu gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 ist der gleichnamige Katalog (Deutsch/Englisch) erschienen. 224 Seiten, über 370 Abbildungen, Readerformat 16,5 cm x 24 cm, broschiert, 20 Euro, ISBN 978-3-981935-50-9.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

ADRESSE
Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie
Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg
Tel. 040- 32 10 30
mail@deichtorhallen.de

WWW. DEICHTORHALLEN.DE

 

 

 


Der Veranstaltungstipp im Dezember: Das Open Studio für Kreative beschäftigt sich mit Paul Klee und seinen Farben, Techniken und Materialien

Die Fondation Beyeler öffnet in der Adventszeit wieder ihre Ateliers

Foto:  Fondation Beyeler
Foto: Fondation Beyeler

 

(Basel/fb) - Das Open Studio wurde während der Sommerausstellung „Wolfgang Tillmans“ lanciert. Jung und Alt setzen sich kreativ mit den Themen der aktuellen Ausstellung auseinander. Auch zu „Paul Klee“ öffnet die Fondation Beyeler ihre Ateliers allen, die Lust an Kunst und Gestaltung haben und malerisch tätig werden möchten. In der Adventszeit stehen sie jeweils von Freitag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr allen offen – auch dieses Wochenende, bereits ab heute Freitag, 8. bis Sonntag 10. Dezember 2017. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

Open Studio widmet sich im Dezember Klees aussergewöhnlichen Techniken und den von ihm verwendeten Materialien. Das aktuelle Wochenende vom 8. bis 10. Dezember steht ganz im Zeichen von Klees „Kleister-Gedichten“: Aus Worten, Buchstaben, Zeichen und Symbolen werden Gedichte! Dabei wird nicht nur Kleisterfarbe  angerührt, sondern es werden auch verschiedenste Malgründe erprobt.

 

 

 

Vom 15. bis 17. Dezember steht  das Thema „Musik und Mosaik“ im Zentrum. In diesem Workshop wird Klees ausserordentliches Interesse an Musik behandelt, das sich in vielen seiner Werke widerspiegelt. Hier hören die Teilnehmenden die Lieblingsmusik des Künstlers und entwerfen Stück für Stück ein eigenes Bild dazu. Mit verschiedenen Farben und Techniken gehen sie der Beziehung von Musik und Malerei auf den Grund.

 

 

 

Am letzten Termin des Open Studios, vom 22. bis 24. Dezember, geht es ums Thema „Aus dem Dunklen ins Helle“. Paul Klee hat viele seiner Bilder zuerst mit schwarzer Farbe grundiert, um anschliessend verschiedene hellere Farbschichten aufzutragen. Im Workshop locken die Teilnehmenden mit unterschiedlichsten Farben und Materialien kräftige Farben aus der Dunkelheit hervor.

 

 

 

Das Open Studio ist eine ideale Gelegenheit für Jung und Alt gemeinsam die Ausstellung „Paul Klee“ zu erkunden und anschliessend selbst kreativ zu werden. Alle Besucher unter 25 Jahren haben das ganze Jahr freien Eintritt in das Museum, in der Adventszeit bis zum 24. Dezember 2017 auch alle Besucher über 65 Jahre.

 

 

 

 

 

Die wichtigsten Informationen:

 

 

 

Wann: Freitag, Samstag und Sonntag, 8.-10. Dezember, 15.-17. Dezember und 22.-24. Dezember 2017, jeweils von 14.00-18.00 Uhr

 

 

 

Wo: in den Ateliers der Fondation Beyeler

 

 

 

Für wen: alle, die Lust an Kunst und Gestaltung haben, für Kinder unter 12 Jahre ist Begleitung erwünscht

 

 

 

Kosten: Das Open Studio ist für alle kostenlos und jederzeit zugänglich

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.fondationbeyeler.ch/openstudio

 

 

 

Open Studio findet in Kooperation mit dem Art Lab der Fondation Beyeler statt. Art Lab wird mit der Unterstützung der Avina Stiftung und der Max Kohler Stiftung realisiert.

 

 

 

Öffnungszeiten der Fondation Beyeler: täglich 10.00–18.00 Uhr, mittwochs bis 20.00 Uhr

 

 

 

 

 


Hochwertige Kulturreise-Box zur Landesausstellung 2018 in Trier ab sofort erhältlich

KARL-MARX-BOX SCHENKEN

Foto: www.karl-marx-ausstellung.de
Foto: www.karl-marx-ausstellung.de

 

(Trier/pm) - Weihnachten steht vor der Tür und damit beginnt wieder die Suche nach ausgefallenen Präsenten. Wer seinen Lieben gerne ein besonderes Erlebnis schenken möchte, kann in diesem Jahr eine „Karl-Marx-Box“ zur großen Landesausstellung KARL MARX 1818 – 1883. LEBEN. WERK. ZEIT. unter den Weihnachtsbaum legen. Die kulturhistorisch bedeutende Schau wird anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 in den beiden Trierer Museen Rheinisches Landesmuseum und Stadtmuseum Simeonstift zu sehen sein. Die Karl-Marx-Box kann ab sofort online erworben werden.

 

 

Mit der Karl-Marx-Box kann man den Kulturgenuss stilvoll und hochwertig verpackt verschenken: Die dekorative Metallbox ist in drei verschiedenen Varianten zwischen 35 und 169 Euro erhältlich. Die S-Box für 35 Euro enthält zwei Gutscheine für ein Kombiticket zur Landesausstellung. Ergänzt wird die Box durch Informationen zur Ausstellung sowie Hinweisen zu den Partnerausstellungen, zum Jubiläumsprogramm und zu Stadtführungen. Daneben liegt jeder Marx-Box ein kleines zeitloses Marx-Souvenir bei. In der M-Box sind zusätzlich zwei Gutscheine für einen geführten Stadtrundgang in Trier enthalten, der auch den Spuren von Karl Marx in dessen Geburtsstadt folgt. Wer den Ausstellungsbesuch zum Anlass für ein Kulturwochenende in Trier machen möchte, dem sei die L-Box empfohlen. Diese enthält neben den Gutscheinen für Ausstellungsbesuch und Stadtführung auch einen Voucher für eine Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen in einem der beiden Partnerhotels. Die Karl-Marx-Box ist ab sofort online erhältlich unter www.karl-marx-ausstellung.de sowie ab dem 13. Dezember auch im Rheinischen Landesmuseum, Stadtmuseum Simeonstift und in der Tourist-Information Trier.

 

 

HINTERGRUND

 

Anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx widmet sich die große Landesausstellung in seiner Geburtsstadt Trier in zwei Museen den vielen Facetten von Marx als Mensch und Analytiker. Das Rheinische Landesmuseum Trier beleuchtet unter dem Titel „Leben. Werk. Zeit.“ Karl Marx und sein Jahrhundert und zeichnet den intellektuellen wie politischen Werdegang von Marx nach. Die Ausstellung „Stationen eines Lebens“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier beleuchtet das bewegte Leben von Karl Marx und verfolgt den Lebensweg von Marx‘ Kindheit in Trier bis zum Exil in London. Die Landesausstellung nimmt das Jubiläum nicht nur zum Anlass des Erinnerns, sondern will auch die Aktualität der Marx‘schen Theorien hinterfragen. Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Schirmherr der Ausstellung ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Weitere Informationen unter www.karl-marx-ausstellung.de.

 


Gassenbauer Festival in Koblenz unterstützten Menschen in Rumänien

Musik baut Brücken zwischen den Nationen

Das Logo des Vereins Musericordia. Foto: bt
Das Logo des Vereins Musericordia. Foto: bt

 

 

(Koblenz/bt) – Eine Verbindung zwischen Menschen, Künsten, Orten und Stilrichtungen möchten die Gassenbauer Kulturtage vom 8. bis 10. Dezember in Koblenz schaffen. Der gesamte Erlös fließt in musikalische Projekte mit Kindern und jungen Erwachsenen die auf den Straßen von Rumänien leben. Unterstützt werden ebenfalls die Partnerorganisationen Concordia und die Salesianer Don Boscos. Für dieses Unterfangen hat die Koblenzerin Charlotte Reitz zusammen mit ihrer Kommilitonin Vera Karner aus Österreich den Verein „Musericordia – Musik vereint“ gegründet.

 

„Wir möchten mit dem Verein Menschen mit verschiedenen Nationalitäten, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen durch Musik erreichen, ihnen Freude schenken, sie zusammenbringen und dadurch insbesondere Kinder aus sehr schwachen sozialen Verhältnissen fördern“, erklärt die Musikstudentin Charlotte Reitz.

 

Vor etwa einem Jahr verband Charlotte Reitz und Vera Karner der Gedanke, dass sie durch Musik benachteiligten Kindern helfen könnten. Die Klarinettistin Vera Karner hatte mit ihrem Duopartner, Dominik Wagner, 2015 den Fanny-Mendelssohn-Förderpreis für ihr Projekt „Gassenbauer Gassenhauer“ gewonnen. Vera Karner und Dominik Wagner beauftragten dabei Komponisten aus verschiedenen Ländern, einen „Gassenhauer“, eine bekannte Melodie, aus ihrer Heimat mit einem „Gassenhauer“ aus der Wiener Klassik zu kombinieren. Der Grundgedanke lautete schon damals, einen Weg zu finden, die Musik für alle Menschen, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Prägung, zugänglich zu machen. Charlotte Reitz, die als Praktikantin am Chelsea Music Festival teilnahm und dort die 23-jährige Vera Karner kennenlernte, zeigte schon damals großes Interesse für die Idee dieses Projektes.

 

Die 20-jährige Charlotte Reitz stand bereits über ihren Vater, den Schulleiter des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums in Koblenz, mit Schwester Alfonsa von der Congregatio Jesu in Kontakt, die Straßenkinder regelmäßig versorgt. Je mehr sich Charlotte Reitz und Vera Karner mit der gesellschaftlichen Situation in Rumänien beschäftigten, desto mehr entstand auch das Bedürfnis, selbst aktiv zu werden.

 

Gemeinsam machten sich die zwei jungen Frauen an die Arbeit, um ein Konzept für den Verein auf die Beine zu stellen:  Der Verein „Musericordia“ führt jährlich zwei Projekte durch: „Das erste Projekt sind die ‚Gassenbauer Kulturtage‘, ein Benefizfestival, das zum einen eine finanzielle Basis für unsere weiteren Vorhaben schafft und zum anderen das deutsche Publikum auf die Projekte des aufmerksam macht“, erklärt Charlotte Reitz. „Dabei werden neben der kulturellen Brücke Deutschland-Rumänien noch weitere Verbindungen geschaffen, beispielsweise zwischen Künsten wie Musik, Literatur, Schauspiel, Komik, Musikern (professionelle Musiker, Schüler, Studenten) und Konzertformaten (Konzertsaal, Einkaufszentrum, Bar, Kirche)“, beschreibt sie die Idee. Daher lautet der Name des Festivals auch „Gassenbauer“ – ein Wortspiel, das sich aus Gassenhauer und „Gassen bauen“ zusammensetzt.

 

Das zweite Projekt sind die „CopArta Kinderkunsttage“, die der Verein gemeinsam mit Musikern in Rumänien durchführen wird. Die Musiker werden zu den Partnerorganisationen nach Rumänien reisen und gemeinsam mit den Kindern musikalische Workshops durchführen.

 

Weitere Informationen zum Verein und zu dem Programm der Kulturtage gibt es auf www.musericordia.com.

 


INITIATOREN KOMMEN AUS BADEN

UNESCO ERKLÄRT ORGEL ZUM WELTKULTURERBE


 

(Karlsruhe/Freiburg/ekiba) - Die UNESCO hat „die Königin der Instrumente“, die Orgel, zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Dies teilte die Organisation für Bildung, Kultur und Wissenschaft der Vereinten Nationen am heutigen Donnerstag (07.12.) mit. Orgelbau und Orgelmusik seien tief verwurzelt in der deutschen Kultur, sagt der Orgelsachverständige der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg, Michael Kaufmann, Autor des UNESCO-Antrags. Im Südwesten Deutschlands gibt es mit 7.000 bis 8.000 Instrumenten die größte Orgeldichte. Bundesweit werden etwa 50.000 Orgeln – vor allem in Kirchen und Konzertsälen - von zehntausenden von haupt- und nebenamtlichen Organisten regelmäßig gespielt. Zudem haben 60 der rund 400 deutschen Orgelbaubetriebe ihren Standort in Baden-Württemberg. Die Oscar-Walcker-Schule in Ludwigsburg ist die zentrale Ausbildungsstätte für den Orgelbau.

 

Die badische Landeskirche habe schon immer ein besonderes Augenmerk auf die mehr als 1000 Orgeln in ihren Kirchen gelegt, freut sich der für Kirchenmusik verantwortliche Oberkirchenrat Matthias Kreplin über die Auszeichnung als Kulturerbe der Menschheit. „Die Instrumente bereichern das Leben der Kirchengemeinden und begleiten die Gläubigen auf zentralen Stationen ihres Lebensweges, vermitteln Freude und spenden Trost.“ Rund 2400 Orgeln hat die Erzdiözese Freiburg. Für Generalvikar Axel Mehlmann bedeutet der Eintrag in die UNESCO-Liste eine „Wertschätzung der Orgel und aller Menschen, die sich für das Instrument engagieren.“ Der Orgelbau und ihr Spiel seien Dienst an einem Höheren, wie es trefflich das Zweite Vatikanische Konzil formuliere: „Ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben.“

 

Das Instrument sei ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Technik und Klang – es gehe um Feinmechanik wie bei einem Uhrwerk, aber auch um modernste High-Tech, erklärt Musikwissenschaftler Kaufmann. Jedes Instrument werde individuell für einen Raum konzipiert und an diesen angepasst - und sei damit meistens der teuerste Ausstattungsgegenstand. Orgeln seien musikalischer Glanzpunkt von orchestraler Strahlkraft und gleichzeitig hochkomplexe Maschinen. „Um sich zu koordinieren, müssen Kopf und Körper des Organisten im Einklang sein“, sagt Kaufmann. Für den 50-jährigen ist das auch ein sportliches Ereignis: Register ziehen, in die Tasten greifen, die Pedale treten, der ganze Körper sei in Aktion. Kaufmann bedient in der Stephanskirche in Karlsruhe eine Orgel der Werkstatt Klais (Bonn). Die Auszeichnung eröffne die Perspektive, die Traditionen des Bauens und Spielens von Orgeln den nachfolgenden Generationen ungebrochen zu überliefern.

 

Erfunden wurde die Orgel vor mehr als 2000 Jahren im hellenistischen Ägypten – und wurde seit dem Mittelalter vor allem in Deutschland differenziert weiter entwickelt. Orgeln aus Deutschland finden sich überall auf der Welt, deutsche Organisten konzertieren auf allen Kontinenten.

 

Für weitere Informationen: https://www.unesco.de/presse/pressearchiv/2017/orgelbau-und-musik-sind-immaterielles-kulturerbe-der-unesco.html

 


Die Deichtorhallen Hamburg stellen ihr Programm 2018 vor

 Deichtorhallen Hamburg. Foto: Henning Rogge
Deichtorhallen Hamburg. Foto: Henning Rogge

(Hamburg/dth) - »Historische und ästhetische Brückenbildungen zwischen der zeitgenössischen und historischen Kunst werden in den Ausstellungen der Deichtorhallen 2018 einen Schwerpunkt bilden« so Intendant Dirk Luckow auf der Jahrespressekonferenz der Deichtorhallen Hamburg am 5. Dezember 2017. »In Ausstellungen wie ‚Proof’ mit Goya, Eisenstein und Longo wie auch in den parallelen Ausstellungen von Charline von Heyl und Asger Jorn bis zur Präsentation der Skulpturensammlung der Staatsgalerie Stuttgart durch den Künstler Florian Slotawa werden künstlerische Blickachsen über viele Generationen und Kunstepochen geschlagen. Selbst das fotografische Projekt ,gute aussichten’ wird in 2018 in die noch junge Vergangenheit schauen. Und auch unsere Ausstellung zur Triennale der Photographie spannt den Bogen von historischen Positionen der Street Photography bis in die unmittelbare Gegenwart.«

»Die Ausstellungen erfuhren im Jahr 2017 mit voraussichtlich 200.000 Besuchern eine sehr gute Medien- und Besucherresonanz. Das anspruchsvolle Ausstellungs- und Rahmenprogramm konnte in diesem Jahr wieder Dank einer Vielzahl von Sponsoren und Drittmittelgebern realisiert werden. Neben den großen Haussponsoren UBS, Olympus, CEWE und E&Y kamen dem Ausstellungsponsor VW und dem Förderkreis der Deichtorhallen eine große Bedeutung zu. Durch eine zusätzliche Projektförderung der Behörde für Kultur und Medien konnte die Elbphilharmonie Ausstellung Anfang des Jahres 2017 ermöglicht werden. Insgesamt konnten Sponsoren- und Drittmittel im Jahr 2017 in Höhe von 1,3 Mio Euro eingeworben werden. Diese sind ein bedeutender Bestandteil der hohen Eigenerwirtschaftungsquote der Deichtorhallen mit rund 67 %. Vorbehaltlich der Fortführung der aktuellen positiven Entwicklungen erwarten die Deichtorhallen zum siebten Mal in Folge wieder ein au sgeglichenes wirtschaftliches Ergebnis trotz herausfordernder Rahmenbedingungen«, so der Kaufmännische Direktor Bert Antonius Kaufmann auf der Jahrespressekonferenz.
Darüber hinaus stehe die Digitalisierung als ein gegenwärtiges und kommendes Projekt ganz vorn auf der Agenda der Deichtorhallen. Bisher würden das freie WLAN, die digitalen Ausstellungsführer sowie Social Media mit diversen Blog-Aktivitäten intensiv genutzt. 2018 werde die Webseite neu konzipiert und gestaltet und liefere dann noch mehr Hintergründe zu Ausstellungsthemen und Besucherservice.

Das Ausstellungsjahr beginnt mit »gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule«, der Jubiläumsausstellung zu dem seit vielen Jahren aktiven Nachwuchsförderprojekt »gute aussichten«. Vom 26. Januar bis 21. Mai 2018 werden 25 herausragende fotografischen Positionen aus 13 Jahren des renommierten Wettbewerbs präsentiert. Diese Ausstellung wird durch das gewohnte Format »gute aussichten - junge deutsche fotografie« ab dem 14. Februar 2018 ergänzt.

Künstlerische Blickachsen von der Vergangenheit in die Gegenwart eröffnen sich auch in der Ausstellung »Proof« vom 17. Februar bis 27. Mai 2018. US-Künstler Robert Longo (geb. 1953), dessen bis zu 7,5-Meter großen Zeichnungen sich mit dem politischen und gesellschaftlichen Wandel auseinandersetzen, stellt sein Werk in den Kontext mit den gesellschaftskritischen Arbeiten von Francisco Goya (1746–1828) und Sergei Eisenstein (1898–1948). Vom 18. bis zum 21. Jahrhundert über drei Kontinente hinweg offenbart sich der Umgang politischer Mächte mit gesellschaftlichen Krisensituationen und deren Wahrnehmung durch die Künstler in ihrer Zeit.

Die Einzelausstellung Astrid Klein inszeniert auf drei Stockwerken der Sammlung Falckenberg vom 24. März bis 2. September 2018 eine umfassende Schau über die Werkphasen einer der profiliertesten Künstlerinnen ihrer Generation. In den verschiedenen Werkphasen beschäftigt sich die Künstlerin in ihren Collagen mit politischen Themen sowie der Darstellung der Frau in Medien und Film. Die Schrift wird von Klein dabei immer wieder als zentrales, formales Element verwendet.

Mit Charline von Heyl und Asger Jorn setzen die Deichtorhallen zwei abstrakte Malereipositionen vom 22. Juni bis 23. September 2018 in Szene, die sowohl historisch als auch in ihrem Gedankenspiel aufeinander aufbauen. Der Däne Asger Jorn (1914–1973) wandte sich als einer der ersten abstrakten Maler ab von einer geplanten Bildkomposition hin zu einem radikal abstrakten, spielerischen Ansatz. Er wurde zu einer Identifikationsfigur nicht nur in der skandinavischen Kunstwelt. Auch die in New York lebende deutsche Künstlerin Charline von Heyl (geb. 1960) sieht im Antistil und Exzess Jorns eine ihrer gedanklichen Quellen. Ihre faszinierenden Bilder entfalten sich in einem komplexen Wechselspiel von Bildebenen zwischen Mustern, angedeuteten Silhouetten und freier Malerei. Sie nimmt eine einzigartige Position in der internationalen abstrakten Malerei ein und ist in Sammlungen wie der Tate Modern, London oder dem Museum of Mod ern Art in New York vertreten.

Der Sommer steht ganz im Zeichen der »Triennale der Photographie«, dem Hamburg weiten Fotofestival, das unter der Regie der Deichtorhallen organisiert wird. Die Ausstellung »Street. Life. Photographie« gibt vom 8. Juni bis 7. Oktober 2018 im Haus der Photographie mit 350 Arbeiten von rund 50 Künstlerinnen und Künstlern einen Überblick über die Street Photography der letzten sieben Jahrzehnte. Ikonen der Fotografiegeschichte aus der Sammlung F.C. Gundlach wie Diane Arbus, Robert Frank, Lee Friedlander, William Klein oder Martin Parr werden in der Ausstellung gemeinsam mit jungen internationalen Positionen präsentiert. Die Ausstellung ist in sieben thematische Gruppen gegliedert: Street Life, Crashes, Public Transfer, Urban Space, Lines and Signs, Anonymity und Alienation.

Eine der bedeutendsten Skulpturensammlungen Deutschlands nutzt der Berliner Künstler Florian Slotowa (geb. 1972) vom 18. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019 als künstlerisches Material. Die Staatsgalerie Stuttgart geht zusammen mit den Deichtorhallen in der Ausstellung »Stuttgart sichten« das Wagnis einer Sammlungspräsentation als künstlerische Gesamtinstallation in der 3.000 qm umfassenden Halle für aktuelle Kunst ein. Zugleich ermöglicht die Ausstellung einen epochalen Überblick über die Entwicklung der Skulptur der letzten drei Jahrhunderte u.a. mit Werken von Auguste Rodin bis Richard Deacon.

Der seit den 1980er Jahren als Ikone der Modefotografie geltende Bruce Weber (geb. 1946) nimmt vom 25. Oktober 2018 bis 24. Februar 2019 in der Ausstellung »Far from Home« die Besucher mit auf eine fotografische Weltreise von Vietnam über Südafrika nach Brasilien oder Marokko. Weber dienten die Orte seiner Modeshootings zugleich auch als Inspiration für ein facettenreiches fotografisches und filmisches Werk, das weit über die Modefotografie hinausreicht.

Zeichnungen, Installationen und Videoarbeiten des durch seine aufsehenerregenden Motive bekannt gewordene Künstlers Ralf Ziervogel (geb. 1975) werden in der Sammlung Falkenberg 30. September 2018 bis 27. Januar 2019 gezeigt. In seinen vornehmlich zeichnerischen Werken, bezieht er sich dabei auf ein breites Spektrum der Geschichte der Zeichnung: von Höhlenmalerei bis Comic. Hier schlägt er als zeitgenössischer Künstler einen Bogen durch die Historie der künstlerischen Ausdrucksformen bis in die Gegenwart.

ADRESSEN UND ÖFFNUNGSZEITEN
Deichtorhallen Hamburg (Haus der Photographie & Halle für aktuelle Kunst)
Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg
Tel. 040- 32 10 30, mail@deichtorhallen.de
Geöffnet Dienstag – Sonntag, 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Donnerstag im Monat 11 – 21 Uhr.

Sammlung Falckenberg | Deichtorhallen Hamburg
Wilstorfer Straße 71, Tor 2, 21073 Hamburg-Harburg
sammlungfalckenberg@deichtorhallen.de, Tel. 040-32506762
Geöffnet im Rahmen von Führungen: Do + Fr 18 Uhr, Sa 12 und 15 Uhr, So 12, 15 und 17 Uhr, Anmeldung ist erforderlich sowie jeden 1. So im Monat geöffnet von 12 – 17 Uhr, keine vorherige Anmeldung notwendig.

WWW.DEICHTORHALLEN.DE

 


Wertvolle Kunstwerke und seltene Dokumente illustrieren Leben und Wirken des großen Gelehrten in der Landesausstellung 2018

400 Leihgaben aus aller Welt für Karl Marx-Ausstellung in Trier zugesagt

 Copyright: Willi Sitte, Porträt Karl Marx, 2. Hälfte 20. Jahrhundert, Dauerleihgabe der Bundesrepublik Deutschland an das Stadtmuseum Simeonstift Trier.
Copyright: Willi Sitte, Porträt Karl Marx, 2. Hälfte 20. Jahrhundert, Dauerleihgabe der Bundesrepublik Deutschland an das Stadtmuseum Simeonstift Trier.

 

(Trier/pm) - Namhafte Museen und Institutionen aus aller Welt haben Leihgaben zur großen Landesausstellung KARL MARX 1818 – 1883. LEBEN. WERK. ZEIT. in Trier 2018 zugesagt. So stellen etwa das Musée d’Orsay aus Paris, das Victoria & Albert Museum in London und die Eremitage in Sankt Petersburg Ausstellungsstücke für die Jubiläumsschau zur Verfügung, die anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 gezeigt wird. Knapp 400 Exponate aus elf Ländern, darunter Frankreich, England, Spanien, Russland und die USA, zeichnen ein anschauliches Bild vom Leben und Wirken von Karl Marx und von seiner Zeit. Zu sehen sind wertvolle Gemälde und Zeichnungen sowie Dokumente und persönliche Schriftstücke.

 

 

 

Das früheste Arbeiterporträt der europäischen Malerei von Adolph von Menzel sowie ein Gemälde von Gustave Courbet, einem der wichtigsten Vertreter der realistischen Malerei, das den bedeutenden französischen Sozialisten Pierre-Joseph Proudhon zeigt, gehören zu den Highlight-Exponaten im Ausstellungsteil „Leben. Werk. Zeit.“ im Rheinischen Landesmuseum Trier. Ebenfalls zu sehen ist die erste Marx-Karikatur, die Marx symbolisch als einen an eine Druckerpresse gefesselten Prometheus darstellt, sowie die fünf handschriftlichen Notizhefte, in denen Marx seine Ideen für „Das Kapital“ festhielt, und sein persönliches, mit Anmerkungen versehenes Exemplar der Erstausgabe. Diese außergewöhnlichen Exponate stammen aus dem Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam und sind zum ersten Mal in dieser Zusammenstellung  in der Öffentlichkeit zu sehen. Daneben wird eine von nur noch fünf erhaltenen Fahnen ausgestellt, mit denen die Studenten im Mai 1832 beim Hambacher Fest für Freiheitsrechte und die nationaler Einheit demonstrierten. Erstmals treten hier die drei Farben Schwarz, Rot und Gold im Verbund auf.

 

 

 

Der Ausstellungsteil „Stationen eines Lebens“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier zeigt zahlreiche Ausstellungsstücke, die erstmals in Deutschland zu sehen sein werden. Zu den wertvollsten Leihgaben gehören ein Gemälde von Camille Corot („Le Moulin de la Galette à Montmartre“) aus dem Musée d’art et d’histoire Genf sowie eine Ansicht von Brüssel von James Ensor aus dem Musée de la Boverie in Lüttich. Aus der Free Library Philadelphia aus den USA kommt das Gemälde „The Empty Chair“ des englischen Portraitmalers Samuel Luke Fields nach Trier. Noch nie zuvor in der Öffentlichkeit zu sehen war eine Bleistiftzeichnung, die den jungen Karl Marx zeigt. Das Blatt aus der Hand von Marx‘ Kommilitonen Heinrich Rosbach wurde dem Museum aus Privatbesitz geschenkt und gilt als das älteste Bildnis von Karl Marx weltweit. Zu den ungewöhnlichsten Exponaten zählt eine Ausgabe des Kommunistischen Manifests in Braille-Schrift. Die Leihgabe der Bayerischen Blindenbücherei in Nürnberg wird ebenfalls erstmals in einem Museum präsentiert.

 

 

 

Weitere Informationen unter www.karl-marx-ausstellung.de.

 

 

 

HINTERGRUND

 

Anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx widmet sich die große Landesausstellung in seiner Geburtsstadt Trier in zwei Museen den vielen Facetten von Marx als Mensch und Analytiker. Das Rheinische Landesmuseum Trier beleuchtet unter dem Titel „Leben. Werk. Zeit.“ Karl Marx und sein Jahrhundert und zeichnet den intellektuellen wie politischen Werdegang von Marx nach. Die Ausstellung „Stationen eines Lebens“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier beleuchtet das bewegte Leben von Karl Marx und verfolgt den Lebensweg von Marx‘ Kindheit in Trier bis zum Exil in London. Die Landesausstellung nimmt das Jubiläum nicht nur zum Anlass des Erinnerns, sondern will auch die Aktualität der Marx‘schen Theorien hinterfragen. Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Schirmherr der Ausstellung ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

 

 

 


Das Comeback des Jahres: Teenie-Star, Mönch – jetzt Rockmusiker

Radio Regenbogen Award für Michael Patrick Kelly


Weitere Preisträger u. a. Wincent Weiss, Dr. Eckart von Hirschhausen, Johannes Oerding, Ingo Appelt, Alma und Alle Farben – Atze Schröder moderiert die Verleihung erstmals

(Mannheim/rr) - Für die Lacher sorgt an vorderster Stelle der Mann mit dem Lockenhelm: Atze Schröder führt als Moderator erstmals durch die Verleihung des Radio Regenbogen Award. Aber auch ganz große Emotionen, die beliebtesten Songs aus Ihrem Radio und der internationalen Club-Szene und natürlich die Superstars aus Musik, Film und Fernsehen – sie stehen im Fokus des Radio Regenbogen Award. Am 23. März 2018 wird die Verleihung in der neuen Arena des Europa-Park Confertainment Center in Rust gefeiert. Die ersten Preisträger haben Radio Regenbogen Chef Klaus Schunk und Radio Regenbogen Eventleiter Andreas Ksionsek heute [05.12.2017] auf einer Pressekonferenz im Europa-Park Confertainment Center vorgestellt.

Für das „Comeback des Jahres 2017“ etwa wird Michael Patrick Kelly ausgezeichnet, den viele noch als „Paddy“ von der Kelly Family kennen. Nach dem Teenie-Ruhm hat er sich in ein Kloster zurückgezogen und kehrte jetzt als Rockmusiker zurück. Sein „If you see my iD, iD, iD,…“ bekommt man nicht mehr aus dem Ohr. Preisträger sind außerdem Wincent Weiss, Dr. Eckart von Hirschhausen, Johannes Oerding, Ingo Appelt, Alma und Alle Farben. Weitere Preisträger und ihre Laudatoren werden im Frühjahr 2018 bekannt gegeben.
 
Die ersten Preisträger
- Pop National 2017: Wincent Weiss
- Comeback des Jahres 2017: Michael Patrick Kelly
- Medienmann 2017: Dr. Eckart von Hirschhausen
- The Voice 2017: Johannes Oerding
- Pop International 2017: Alma
- Comedy 2017: Ingo Appelt
- Best Dance 2017: Alle Farben

Seit 25 Jahren begeistert Atze Schröder die Nation – nicht nur in seinen eigenen Programmen wie dem aktuellen „Turbo“. Schon acht Mal moderierte Atze Schröder die Verleihung des Deutschen Comedypreises. Seit 2008 präsentiert er den Comedy Adventskalender auf RTL. Im kommenden März legt er im Europa-Park Confertainment Center noch einen Extra-Zahn zu: Atze Schröder führt durch den Radio Regenbogen Award 2018!

Michael Patrick Kelly war Teenie-Schwarm mit 20 Millionen verkauften Alben und Stadion-Tourneen, die geradezu über ihn und die „Kelly Family“ hinwegfegten. Nach einem radikalen Schnitt – er wurde Mönch, zog sich in ein Kloster zurück – ist er jetzt als Rockmusiker zurück, schallt mit seinem Hit „iD“ aus allen Radios. Er erhält den Radio Regenbogen Award für das „Comeback des Jahres 2017“.

Wincent Weiss zündet ein Hit-„Feuerwerk“ nach dem anderen, seine Musik ist ganz und gar nicht nur „irgendwas gegen die Stille“. Sein gleichnamiges Debüt-Album rauschte auf Position 3 der Album-Charts. Seit 2016 ist er Dauergast in den Charts, aktuell mit „Frische Luft“. Wincent Weiss wird mit
dem Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Pop National 2017“ ausgezeichnet.

Die „Praxis“ von Dr. Eckart von Hirschhausen ist die Bühne und das Fernsehen. Er ist der Arzt dem die Schlauen vertrauen. Er praktiziert, um „mit Humor zu heilen“. Dafür wird er mit dem Radio Regenbogen Award als „Medienmann 2017“ ausgezeichnet.

Johannes Oerding ist „The Voice 2017”: Der Mann mit Hut und rauchiger Stimme reist durch die Welt und bringt die schönsten Inspirationen für seine Musik mit wie etwa für sein aktuelles Mega-Album „Kreise“. Er ist unser aller Liebling unter den Songwritern, die Hallen auf seinen ausverkauften Tourneen werden immer größer. Für diesen Publikumserfolg wird er jetzt mit dem Radio Regenbogen Award ausgezeichnet.

Alma ist zweifelsohne der aufsteigende Stern am Pop-Himmel – weltweit. Dafür sorgt ihre atemberaubende Attitude, eine beeindruckende Stimme und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit international namhaften Stars wie Rap-Schwergewicht French Montana, der Alma als featuring Artist bei ihrer neuen Single „Phases“ unterstützt. Alma erhält den Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Pop International 2017“.

Ingo Appelt ist überall – von Lübeck bis Freiburg – und besser denn je, denn „besser ist besser“, wie er findet. Deshalb hat er auch gleich sein Programm so genannt. Selbst wer ihn nicht live sehen kann, kommt an Ingo Appelt nicht vorbei. Auf welchen Kanal der Fernsehzuschauer auch zappt – Ingo ist schon da. Dafür wird Ingo Appelt mit dem Radio Regenbogen Award „Comedy 2017“ ausgezeichnet.

„Alle Farben“ bringt das Berliner Nachtleben auf den Dancefloor – in New York City, Bangkok, Paris, Zürich, Beirut oder Kuala Lumpur: Frans Zimmer ist weltweit gefragt. Der DJ mit dem Hang zur Malerei ist nun seit zehn Jahren fester Bestandteil der Klubszene. Jetzt erhält er dafür den Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Best Dance 2017“.

Radio Regenbogen Chef Klaus Schunk: „Der Radio Regenbogen Award ist eine Anerkennung für Künstler und Medienschaffende, die uns im zurückliegenden Jahr berührt, unterhalten und begeistert haben. Als wir den Radio Regenbogen Award 1998 in Mannheim erstmals verliehen haben, hätte niemand geglaubt, dass er sich zu einem der wichtigsten Medienpreise in Deutschland entwickelt. Nach vielen Jahren in Karlsruhe freuen wir uns sehr, bereits im sechsten Jahr mit dem Europa-Park und speziell der Eigentürmerfamilie Mack so großartige Partner gefunden zu haben.“  
Roland Mack, Inhaber des Europa-Park: „Nach einem erfolgreichen Jubiläum im letzten Jahr findet der Radio Regenbogen Award 2018 bereits zum sechsten Mal im Europa-Park statt. Als weltweit bester Freizeitpark bieten wir mit der neuen Europa-Park Arena einen glamourösen Rahmen für die hochkarätige Award-Verleihung. Am 23. März 2018 wird einer der wichtigsten Medienpreise Deutschlands an nationale und internationale Prominente aus Musik, Sport, Politik und Showbusiness verliehen. Der Radio Regenbogen Award bildet jedes Jahr den glanzvollen Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen Radio Regenbogen und dem Europa-Park. Auch Music@Park und die Winter-Kinderparty zählen seit Jahren zu den Event-Highlights. Der Radio Regenbogen Award hat in Deutschlands größtem Freizeitpark das perfekte Zuhause gefunden.“

Der Radio Regenbogen Award 2018 wird am 23. März 2018 in der Europa-Park Arena verliehen. Preisträger sind unter anderem Wincent Weiss, Michael Patrick Kelly, Dr. Eckart von Hirschhausen, Johannes Oerding, Alma, Ingo Appelt und Alle Farben. Atze Schröder moderiert. Weitere Preisträger und die Laudatoren werden im Frühjahr vorgestellt. Tickets gibt es für 290,00 Euro bei Radio Regenbogen unter www.regenbogen.de oder per eMail unter award@regenbogen.de. Ein Einzel-Kombiticket (1 Eintrittskarte mit Übernachtung im Einzelzimmer) in einem Partnerhotel kostet 395,00 Euro, ein Partner-Kombiticket (2 Eintrittskarten und Übernachtung im Doppelzimmer) kostet 359,00 Euro (pro Person). Speisen und Getränke sind im Eintrittspreis enthalten. Info-Telefon für Rückfragen: 0621 – 3375 0.

 


30 Jahre Radio Regenbogen: Wir feiern zusammen in der dm-arena Karlsruhe


Mit Wincent Weiss, Atze Schröder, Ingo Appelt, Max Giesinger, Stefanie Heinzmann, Michael Patrick Kelly, The Sweet, Lou Bega, Amy Macdonald, Dr. Alban und Klingande

 


(Karlsruhe/rr) – Radio Regenbogen wird 30 – und feiert diesen Geburtstag mit seinen Hörern gleich doppelt: Am 21. April 2018 gilt „Party pur“ in der Mannheimer SAP Arena und gleichzeitig in der dm-arena auf dem Messegelände in Karlsruhe. Zwölf Musik-Acts und Star-Comedians präsentieren ein fast vierstündiges Programm, das so bunt ist wie das Senderlogo – und der Soundtrack unseres Lebens: Die Musiker und Sänger haben die Hörer von Radio Regenbogen auf ihrem Weg durch die vergangenen drei Jahrzehnte begleitet. Mit dabei sind unter anderem Wincent Weiss, Atze Schröder, Ingo Appelt, Max Giesinger, Stefanie Heinzmann, Michael Patrick Kelly, The Sweet, Lou Bega, Amy Macdonald, Dr. Alban und Klingande. Motto: Eine Mega-Geburtstags-Party für die ganze Familie. Die langsamen Schmusesongs bleiben an diesem Abend in der Kiste. Der Clou: Karlsruhe und Mannheim feiern nicht „parallel“, sondern per Live-Schalte „miteinander“. Der Vorverkauf startet heute [01.12.2017].

Für Interviews aber auch für Live-Auftritte wie bei den legendären „Beach Partys“, der „Radio Regenbogen Popkantine“ oder der „Arena of Pop“ mit mehr als 100.000 Fans vor dem Mannheimer Schloss waren Künstler wie Stefanie Heinzmann oder in den 90ern Lou Bega oft zu Gast bei Radio Regenbogen. Auch die Karrieren von Wincent Weiss und Max Giesinger hat Radio Regenbogen von
Anfang an begleitet.

Viele der Stars, die nun in Karlsruhe und Mannheim mit den Hörern von Radio Regenbogen den 30. Geburtstag des Senders feiern, wurden im Lauf der Jahre für ihre Leistungen mit einem Radio Regenbogen Award ausgezeichnet: Atze Schröder in der Kategorie „Comedy 2013“, Amy Macdonald als „Newcomer International 2008“ und Max Giesinger als „Newcomer National 2016“. The Sweet haben sogar schon zwei Radio Regenbogen Awards erhalten – in der Kategorie „Oldie“ und „Lifetime“, ebenso wie Stefanie Heinzmann, die 2009 den Hörerpreis gewann und deren „In The End“ als „Song des Jahres 2015“ gekürt wurde.

Entsprechend werden A 5 und A 6 am 21. April 2018 zu den Autobahnen mit der höchsten Promi-Dichte! Die Künstler treten am gleichen Abend erst in der einen, dann in der anderen Arena auf. Video-Schalten in die jeweils andere Halle geben dem „Wir“-Gefühl des Radio Regenbogen Live-Publikums nochmals einen extra Push.

Klaus Schunk ist seit der ersten Stunde Chef von Radio Regenbogen: „Als wir vor 30 Jahren in Mannheim starteten, konnte natürlich keiner ahnen, dass wir zum erfolgreichsten Privatsender in ganz Baden werden würden – wenngleich wir es erhofft und in drei Jahrzehnten intensiv daran gearbeitet haben. Möglich wurde dies nur, weil wir über die Jahre so viele Menschen begeistern konnten und sie uns immer treu geblieben sind. Dafür meinen herzlichsten Dank an all unsere Hörer – von Nordbaden bis an die Schweizer Grenze. Diese Regenbogen-bunte Erfolgsgeschichte werden wir auch zusammen mit unseren Hörern und vielen Stars, die uns über die Jahre begleitet haben, gebührend feiern. Ich freue mich darauf, viele Wegbegleiter in der Karlsruher dm-arena zu treffen.“

 


Radio Regenbogen Eventleiter Andreas Ksionsek: „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, so viele Künstler einzuladen, die mit Radio Regenbogen – zum Teil seit vielen Jahren – so eng verbunden sind. Das Line-up ist fast schon eine Garantie dafür, das wir mit unseren Hörern aus ganz Baden, der Metropolregion Rhein-Neckar und der Pfalz die Party des Jahres feiern können.“

Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup gratuliert: „30 Jahre Radio Regenbogen – das sind 30 Jahre Unterhaltung und Information für die Menschen in der Region. Das sind 30 Jahre Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für die Bürgerinnen und Bürger in Baden, Rhein-Neckar und der Pfalz. Zu diesen 30 Jahren gratuliere ich dem gesamten Team von Radio
Regenbogen ganz herzlich.“

Dem schließt sich auch Bernhard Slavetinsky, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Karlsruhe-Neustadt eG, die das Event als Partner unterstützt, an: „30 Jahre Radio Regenbogen: Das lässt sich hören! Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam die Menschen aus unserer Region zu erreichen."

„30 Jahre Radio Regenbogen – Wir feiern zusammen“ am 21. April 2018 beginnt um 19.30 Uhr – sowohl in der dm-arena in Karlsruhe als auch der SAP Arena in Mannheim. Mit Wincent Weiss, Atze Schröder, Ingo Appelt, Max Giesinger, Stefanie Heinzmann, Michael Patrick Kelly, The Sweet, Lou Bega, Amy Macdonald, Dr. Alban und Klingande. Der Vorverkauf startet heute [01.12.2017]. Tickets für 33 Euro (plus Gebühren) gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter anderem bei CTS Eventim (Hotline 01806 – 57 00 00) und unter
www.regenbogen.de 

 


Für alle unter 25 Jahren ist der Museumsbesuch auch 2018 weiterhin gratis

Ein Adventsgeschenk für Jung und Alt – vom 1. bis 24. Dezember 2017 erhalten alle über 65-Jährigen freien Eintritt ins Museum.

Besucherinnen in der Ausstellung „Paul Klee“ vor dem Werk, Paul Klee, Blühendes, 1934; Foto: Caroline Minjolle
Besucherinnen in der Ausstellung „Paul Klee“ vor dem Werk, Paul Klee, Blühendes, 1934; Foto: Caroline Minjolle

 

(Basel/fb) - Zum Abschluss des fulminanten Geburtstagsjahres der Fondation Beyeler wendet sich das Museum mit einem besonderen Geschenk an das ältere Publikum und gewährt allen über 65-jährigen Besuchern freien Eintritt während der Adventszeit vom 1. bis 24. Dezember. Zudem wird die „U25“-Aktion auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Die letzte Sammlungsausstellung „Cooperations“ ist nur noch bis zum 1. Januar 2018 zu sehen, die Ausstellung zu Paul Klee und seinem Verhältnis zur Abstraktion ist bis zum 21. Januar 2018 geöffnet.

 

Für die jahrelange Treue der älteren Besucher möchte sich das Museum nun bedanken und schenkt allen über 65-Jährigen freien Eintritt vom 1. bis 24. Dezember 2017. In Kombination sind die beiden Aktionen eine schöne Gelegenheit für einen Gratis-Museumsbesuch zweier Generationen: So können sich in der Vorweihnachtszeit Grosseltern mit ihren Enkeln in der Fondation Beyeler gemeinsam von den abstrakten und farbenfrohen Werken Paul Klees inspirieren lassen. Oder es können auch Enkel ihre Grosseltern ins Museum einladen, ohne ihr schmales Taschengeldbudget zu belasten.

 

Überaus erfolgreich wurde im Januar 2017 die Aktion „U25“ gestartet, bei der alle Museumsbesucher unter 25 Jahren das ganze Jahr über freien Eintritt ins Museum bekommen. Mehr als 45‘000 Jugendliche nutzten dieses Angebot bereits, das dank der grosszügigen Unterstützung der Basler Kantonalbank realisiert werden konnte, und kamen gratis ins Museum. Aufgrund dieser durchweg positiven Entwicklung wird die Aktion nun auch im Jahr 2018 fortgesetzt werden.

 

Das 20. Geburtstagsjahr der Fondation Beyeler wurde mit einem umfangreichen Ausstellungsprogramm gefeiert, das den Künstlern gewidmet war, die mit bedeutenden Werken in der Sammlung Beyeler vertreten sind. Die Frühjahrsausstellung präsentierte Meisterwerke des französischen Malers Claude Monet, die Sommerausstellung zeigte fotografische Werke des zeitgenössischen Künstlers Wolfgang Tillmans und die Herbstausstellung beleuchtet Paul Klees Verhältnis zur Abstraktion, einen bisher wenig untersuchten Aspekt in seinem vielfältigen Schaffen.

 

Parallel dazu wurde die Sammlung Beyeler aus drei verschiedenen Perspektiven in den Fokus gerückt: Mit einem Blick zurück, einem Blick in die Gegenwart und einem Blick in die Zukunft. Mit „Cooprations“, der dritten Sammlungshängung, präsentiert die Fondation Beyeler eine Ausstellung, die zeigt, wie sich die Sammlung des Museums durch Dauerleihgaben aus ausgewählten, dem Museum eng verbundenen Privatsammlungen sowie durch neue Erwerbungen und Schenkungen erweitern könnte.

 

Weitere Auskünfte:

 

Silke Kellner-Mergenthaler & Team

 

Head of Communications

 

Tel. + 41 (0)61 645 97 21, presse@fondationbeyeler.ch, www.fondationbeyeler.ch

 

Fondation Beyeler, Beyeler Museum AG, Baselstrasse 77, CH-4125 Riehen

 

 

 

Öffnungszeiten der Fondation Beyeler: täglich 10.00–18.00 Uhr, mittwochs bis 20.00 Uhr 


KRAFTWERK mit 3-D DER KATALOG in zwei Kategorien für den Grammy nominiert

(Hamburg/nm) - ie im Mai 2017 von Warner Music/Parlophone veröffentlichten neuen Aufnahmen der kompletten KRAFTWERK-Meisterwerke 12345678 unter dem Namen 3-D DER KATALOG sind in zwei Kategorien für den Grammy 2018 nominiert worden: „Best Dance/Electronic Album“ und „Best Surround Sound Album“. Die 60. Grammy Verleihung findet am 28. Januar 2018 im Madison Square Garden, New York, statt.
 
Fünf Jahrzehnte Musikgeschichte belegen das Alleinstellungsmerkmal des Gesamtkunstwerks KRAFTWERK. 2014 erhielt der KRAFTWERK-Gründer, Komponist und Texter Ralf Hütter bereits den Grammy Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk. 

 

Seit dem Start der Retrospektive »Kraftwerk – The Catalogue 12345678« im Museum of Modern Art in New York 2012 werden die multimedialen Darbietungen von KRAFTWERK im Kontext zeitgenössischer Kunst als einzigartige Form künstlerischer Performance wahrgenommen.
 
Wegen der großen Nachfrage wird 3-D DER KATALOG ‪nun auch als Einzel-CD erhältlich sein, zeitlich limitiert und nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Multimedia-Projekt KRAFTWERK wurde 1970 von Ralf Hütter und Florian Schneider im Umfeld der experimentellen Kunstszene in Düsseldorf gegründet.
KRAFTWERK gelten als Urväter verschiedenster Musikrichtungen wie Electro, Hip Hop, Synthie Pop, Minimal und insbesondere Techno.

 


www.kraftwerk.com

 

www.facebook.com/KraftwerkOfficial
https:/
/twitter.com/kraftwerk
www.warnermusic.de
www.parlophone.co.uk
www.grammy.com


Komponist Mark Andre erhält den Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken

„Kein abgehobener Mensch, sondern einer, der zuhört“

(Leipzig/zdk) -  Der deutsch-französische Komponist Prof. Dr. Mark Andre (52) hat heute (27. November 2017) in Leipzig den mit 25.000 Euro dotierten „Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken“ erhalten. Die Verleihung fand in der katholischen Propsteikirche St. Trinitatis statt, die 2015 für die wachsende Leipziger Stadtgemeinde erbaut wurde. Vor rund 400 Gästen aus Kultur, Kirche, Politik und Medien würdigte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, den Preisträger Mark Andre als „Musik-Avantgardisten“, der „kein abgehobener Mensch ist, sondern einer, der zuhört, der bescheiden ist“. Kardinal Marx hob insbesondere Mark Andres Hauptwerk, die Oper Wunderzaichen hervor: „Kann Kunst avantgardistischer, also vorantreibender, aktueller, ökumenischer sein?“, so Kardinal Marx.

 

 

 

In seiner Ansprache lenkte Kardinal Marx den Blick auf das Verhältnis von Kirche und Avantgarde. Dabei gehe es um eine Offensive sozialer Sensibilität, sinnbezogener Lebensperspektiven und intellektueller Redlichkeit in einer Zeit, die von der Versuchung zur Vereinfachung und Gewalt bedroht sei. Kardinal Marx erinnerte neben dem Interesse an der Avantgarde auch an die Breitenwirkung der Musik, die ebenso notwendig sei: „Deshalb fördern wir mit Überzeugung und Freude ein Laienchorwesen, das weltweit seinesgleichen sucht. In rund 18.000 katholischen Chören und Musikensembles sind 374.000 Laienmusiker zusammengeschlossen.“

 

 

 

Der Komponist Prof. Jörg Widmann, der die erste der beiden Laudationes hielt, sagte über den Preisträger: „Es ist radikal, sperrig und un-erhört – sein tastendes Suchen und die Erkundung klanglicher Grenzzonen sind einzigartig.“ Die zweite Laudatorin, Ordensschwester Prof. Dr. Margareta Gruber OSF, betonte in ihrer Rede den ökumenischen Bezug: „Andre ist evangelischer Christ, in Frankreich geboren, ein Nachkomme der von der katholischen Kirche fast ausgerotteten Hugenotten. Im Jahr des Reformationsgedenkens (…) ist diese Ehrung eines von vielen Zeichen dieses Jahres, das die Versöhnung unter den Konfessionen symbolisiert.“

 

 

 

Das Votum der Jury unter Vorsitz des Cellisten Prof. Julius Berger ehrt Mark Andre als „Avantgardist, der nicht nach Gefälligkeit, Popularität oder gar Marktförmigkeit schielt; er weiß sich einzig der Suche nach dem anderen, dem neuen Klang verpflichtet und scheut vor dem Experiment nicht zurück.“ Bei dem Festakt wurden Filmmitschnitte aus der Oper Wunderzaichen gezeigt – die Geschichte eines zeitreisenden Mystikers, der nach Israel zu den Stätten Jesu möchte, aber bereits am Flughafen an der Einreise gehindert wird.

 

 

 

Bei der Übergabe der Preisurkunde verwies der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg, auf eine derzeitige „neue Annäherung von weltlicher und geistlicher Musik, von öffentlicher und kirchlicher Kulturarbeit“. Es sei eine deutliche Zunahme von Konzerten zu verzeichnen, in denen geistliche Musik im weitesten Sinne, Musik mit religiösen Bezügen erklinge. An den Preisträger gewandt, sagte Prof. Sternberg: „Ich hoffe, dass es uns gelingt, mit der Preisverleihung an Sie solche Impulse zu stärken.“

 

 

 

Mark Andre dankte für die Zuerkennung des Kunst- und Kulturpreises der deutschen Katholiken: „Mir geht diese hohe Auszeichnung nahe, zumal sie ja von christlicher Seite und damit im weiteren Sinne sozusagen aus dem Hause Gottes kommt.“ In seiner Rede richtete er einen ökumenischen Appell an die Gäste: „Möge die Kraft des Heiligen Geistes und damit die uns eigene uns helfen, in einer einheitlichen Kirche wieder zusammenzukommen!“ An diesen Appell anknüpfend, griff Jörg Widmann zu seiner Klarinette und spielte Andres Stück „Atemwind“, das motivisch Bezug auf Johannes 3,8 nimmt: „Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht.“

 

 

 

Hintergrund

 

Der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken ist die höchste Auszeichnung der katholischen Kirche auf dem Kultursektor. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird für herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen vergeben. Mit dieser Stiftung leisten die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken einen Beitrag zur Förderung der Begegnung von Kirche und moderner Kultur.

 

 

 

Der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken wird seit 1990 abwechselnd alle zwei bis vier Jahre in den Sparten Literatur, Architektur, Musik, Film, Bildende Kunst und Theater verliehen; 2017 erfolgt die neunte Vergabe. Unter den bisherigen Preisträgern waren Tankred Dorst und Ursula Ehler-Dorst (2008), Peter Zumthor (2011) und Ralf Rothmann (2014).

 

 

 

Die Jury: Prof. Julius Berger (Vorsitz), Professor für Violoncello und Kammermusik an der Universität Augsburg; Prof. Dr. Inga Behrendt, Professorin für Gregorianik und Deutschen Liturgiegesang an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg, Cembalistin; Prof. Markus Bellheim, Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München; Dr. Eleonore Büning, Leiterin der Musikredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; Dr. Corinna Herr, Privatdozentin/Vertretungsprofessorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln; Christiane Oelze, Lied-, Konzert- und Opernsängerin (lyrischer Sopran); Prof. Michael Roßnagl, Geschäftsführer der Ernst von Siemens Musikstiftung, Honorarprofessor für Musikmanagement an der Musikhochschule München; David Timm, Universitätsmusikdirektor der Universität Leipzig und Leiter des Leipziger Universitätschors.

 


25. November bis Weihnachten

Ausstellung Andreas Mühe + Georg Korner

(Berlin/mj) - Eines der spektakulärsten Kunstwerke Berlins bekommt für kurze Zeit Gesellschaft - die Skulpturengruppe TRANSIT von Bildhauer Georg Korner mit über 1.200 Entwurzelten, Rastlosen, Fliehenden steht den großformatigen Bildern des Fotokünstlers Andreas Mühe gegenüber.

 

Georg Korners Skulpturengruppe TRANSIT in den Uferhallen-Ateliers im Berliner Stadtteil Wedding und Andreas Mühes düstere Fotografien von Menschen in der Landschaft könnten nicht besser zueinander passen. Beide Werkgruppen verkörpern die rastlose Verlorenheit unserer Zeit. 

Sowohl Georg Korner als auch Andreas Mühe wuchsen in Theaterfamilien der DDR auf, die Väter waren bekannte Schauspieler. Beide stehen für das Ringen der Deutschen mit dem Erbe ihrer Geschichte. Beide taten sich zusammen, um ihre Werke einander gegenüberzustellen. 

 

Ab dem 25. November bis Weihnachten ist die Ausstellung täglich zwischen 15 und 21 Uhr zugänglich. (Um vorherige Anmeldung wird gebeten.) 

 

Über Andreas Mühe: 

Er gehört zu den bedeutendsten Fotokünstlern Deutschlands und porträtierte prominente Künstler, Sportler und Politiker, darunter Jan Delay, Daniel Brühl, Arthur Abraham, Helmut Schmidt, Angela Merkel, George Bush senior, Michail Gorbatschow und Helmut Kohl. Der berühmte Fotograf F. C. Gundlach gilt als sein Mentor. Aufsehen erregte Mühes Obersalzberg-Serie, in der er die Bildsprache der Nazis imitierte. Zuletzt zeigte Mühe eine Auswahl seiner Werke im Rahmen der Ausstellung "Pathos und Distanz" in den Hamburger Deichtorhallen.

 

Über Georg Korner: 

Zwölf Jahre lang war Georg Korner mit der Rekonstruktion des umfangreichen barocken Bildprogramms für die Fassade des Berliner Stadtschlosses beschäftigt. Schon während dieser Zeit reifte in ihm die Idee eines eigenen monumentalen Kunstwerks: TRANSIT.

Dicht an dicht, neben- und hintereinander, reiht sich in einer stufenartigen Anordnung im 45-Grad-Winkel ein bizarres Figurenprogramm: Würdenträger, Heilige, Märtyrer und Propheten jeglicher Religionen, Delinquenten der spanischen Inquisition, Stars, Idole und Ikonen der Pop- und Rockkultur, mythologische Figuren, Kämpfer und Soldaten mit Gasmasken, Comic-Helden wie Batman und Bart Simpson, Burka-Trägerinnen, Riten- und Kultfigurationen, Selbstmord-Attentäter mit Sprengstoffgürtel, Figuren aus der deutschen Geschichte wie der verwundete Stalingradkämpfer mit entblößtem Oberkörper und zerschossenem Gesicht - eine Parodie auf das Werk Arno Brekers - und Leni Riefenstahl mit Handkamera. Dazwischen immer wieder gewöhnliche Menschen. Sie alle befinden sich im Transit, im Übergang von der einen auf die andere Seite.

 

Gesamtansicht von TRANSIT auf rund 60 Quadratmetern. Foto: Atelier Georg Korner
Gesamtansicht von TRANSIT auf rund 60 Quadratmetern. Foto: Atelier Georg Korner

Ausstellung „MORE than ROME“

Meister der Stille

Foto: Diözesanmuseum Paderborn
Foto: Diözesanmuseum Paderborn

 

 

Christoph Brech – Foto- und Videoinstallationen im Diözesanmuseum Paderborn

 

 

 

(Paderborn/pm) - Stille, zur Ruhe kommen, Innehalten – dazu laden die insgesamt 18 Video-Installationen und 30 Fotoarbeiten des renommierten Foto- und Videokünstlers Christoph Brech ein, die aktuell in der Paderborner Ausstellung MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums zu sehen sind.  

 

Die Begegnungen zwischen den Kunstwerken verschiedener Zeiten und Gattungen könnte unterschiedlicher kaum sein, etwa wenn die berühmte Imad-Madonna aus dem 11. Jahrhundert, eine der ältesten monumentalen Darstellungen der thronenden Gottesmutter überhaupt, in eine NASA-Simulation eines Fluges durch das Weltall eingebunden ist. Vergangenheit und Gegenwart, Zeitlosigkeit und Überzeitlichkeit verbinden sich in dieser Installation mit der Videoarbeit „La fin du temps“ (2011) auf fast mystische Weise. 

 

Brech lotet in seinen Arbeiten Phänomene des Übergangs aus. Immer wieder fängt er Augenblicke großer Stille ein und betreibt ein feinsinniges Spiel mit verschiedenen Bedeutungsebenen. Auch Musik hat für ihn einen hohen Stellenwert. Auf überraschende und unmittelbare Weise überträgt er sie ins bewegte Bild und erzeugt dadurch sinnlich-meditative, wahrhaft bewegende Momente.

 

 

 

Die Ausstellung MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums ist noch bis zum 1. Juli 2018 im Diözesanmuseum Paderborn zu sehen.

 

Öffnungszeiten: Di.–So. 10–18 Uhr, montags geschlossen. Jeden ersten Mittwoch im Monat bis 20 Uhr.

 

 

 

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 

Erzbischöfliches Diözesanmuseum, Markt 17 . Paderborn

 


Stimmbanderkrankung zwingt Künstlerin zur Verlegung - Ersatztermine in Kürze

Shakira-Tournee auf 2018 verschoben

 

(Frankfurt/pm) - Shakira hat ihre Europatournee auf das kommende Jahr verschoben. Eine Stimmbanderkrankung zwang die Künstlerin zur Verlegung der bevorstehenden Konzerttermine, darunter auch die deutschen und Schweizer Auftritte in Köln (08.11.17), München (30.11.17) und Zürich (01.12.17). 

 

Die Künstlerin soll sich auf dringendes ärztliches Anraten erholen, um bleibende Schäden zu vermeiden. In Kürze werden Wiederholungstermine für die verschobenen Konzerte bekanntgegeben. Im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten für die nahezu ausverkauften Konzerte behalten ihre Gültigkeit für die Neuansetzung. 

 

Shakira ist zutiefst enttäuscht, da sie eigentlich davon ausging, ihre Tournee noch in dieser Woche fortsetzen zu können. Gleichzeitig brachte sie ihre Dankbarkeit für die Loyalität, Geduld und Unterstützung ihrer Fans in einer schwierigen Zeit zum Ausdruck. Sie wolle sich jetzt ganz auf ihre Genesung konzentrieren, um so schnell wie möglich wieder auf die Bühne zurückzukehren.

  

 


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Menschenrechts-Filmpreis

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband tritt Veranstalterkreis bei

 

Der Paritätische Gesamtverband unterstützt den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis. Der Verband kündigt an, Menschenrechtsfragen im 70. Jahr der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu einem thematischen Schwerpunkt seiner Arbeit zu machen.

 

(Nürnberg/Berlin/pm) - Der Paritätische Gesamtverband tritt als 21. Mitglied dem Veranstalterkreis des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises (DMFP) bei. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen dem Wohlfahrtsverband und dem bundesweiten Filmwettbewerb getroffen.

Mit dem Paritätischen Gesamtverband erweitert sich der Veranstalterkreis um einen kompetenten und einflussreichen Verband, der insbesondere die Dimension der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte (WSK-Rechte) im Blick hat und für deren Schutz und Wahrung eintritt.

Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen: „Aufklärung und Bildungsarbeit, wie sie der Menschenrechts-Filmpreis leistet, sind wichtiger denn je. Wir erleben in der Praxis, wie Menschenrechte auch in Deutschland eingeschränkt und in Frage gestellt werden: Sei es bei der Einschränkung des Familiennachzugs für geflüchtete Menschen, bei der schlechten Versorgung Obdachloser oder aber wenn Millionen Menschen entgegen den verfassungsrechtlichen Vorgaben mit viel zu niedrigen Hartz-IV-Leistungen abgespeist werden, die faktisch Ausgrenzung und Armut bedeuten. Der Paritätische und seine Mitgliedsorganisationen organisieren konkrete Hilfe und wir unterstützen Menschen auch dabei, ihre Rechte einzufordern und zu realisieren. Es geht um das Recht auf Teilhabe und Selbstbestimmung, das Recht auf Wohnen und Gesundheit, das Recht auf Schutz, Zuflucht und Hilfe. Soziale Arbeit ist für uns immer auch Menschenrechtsarbeit. Wir freuen uns daher sehr, den Filmpreis künftig mit unterstützen zu dürfen.“ Der Paritätische ist einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Er ist Dachverband von über 10.000 eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen im Sozial- und Gesundheitsbereich.

Mit dem Beitritt des Paritätischen werde die inhaltliche Expertise und öffentlichkeitswirksame Darstellung der Anliegen des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises abermals erweitert, erklärt Marko Junghänel, Gesamtkoordinator des Filmwettbewerbs. „Gleichberechtigte Teilhabe in sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen des Lebens gehört zu den Kernaussagen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Im Vorfeld des 70. Jahrestages dieser Erklärung im kommenden Jahr freue ich mich, mit dem Paritätischen ein Mitglied in unserem Kreis begrüßen zu können, das sich genau diesen Zielsetzungen verschrieben hat.“ Mit dem Paritätischen wächst der Trägerkreis um einen der mitgliederstärksten Verbände und eine außerordentlich engagierte Organisation der Zivilgesellschaft. „Ich bin überzeugt, dass wir damit Bedeutung und Reichweite menschenrechtlich relevanter Inhalte im Kontext sozialer Fragen unserer Gesellschaft ausbauen“, so Junghänel.


Nach der Diskussion :

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sieht seine Kritik am Film 'Nellys Abenteuer' bestätigt : Film produziert Angst vor dem Fremden

Foto: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma
Foto: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

 

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma erneuert Vorwurf des Antiziganismus gegen den Film "Nellys Abenteuer"
SWR zeigt sich uneinsichtig gegen berechtigte Kritik


Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma erneuert seine Kritik gegen den Kinderfilm "Nellys Abenteuer", den der SWR jetzt vorgezogen ausstrahlen will. Der Zentralrat hatte am 14. September 2017 ein Fachgespräch in Berlin veranstaltet, an dem Vertreter der Filmindustrie, der Filmförderung sowie Wissenschaftler und Journalisten teilgenommen hatten. Vertreter des SWR sowie die Autoren und Beteiligten der Filmproduktion waren der Einladung nicht gefolgt.

 

 

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma erneuert seine Kritik gegen den Kinderfilm "Nellys Abenteuer", den der SWR jetzt vorgezogen ausstrahlen will.  Der Zentralrat hatte am 14. September 2017 ein Fachgespräch in Berlin veranstaltet, an dem Vertreter der Filmindustrie, der Filmförderung sowie Wissenschaftler und Journalisten teilgenommen hatten.  Vertreter des SWR sowie die Autoren und Beteiligten der Filmproduktion waren der Einladung nicht gefolgt.

 

Auf der Grundlage des vom Zentralrat in Auftrag gegebenen Gutachtens von Pavel Brunßen, Technische Universität Berlin, teilten die Teilnehmer der Gesprächsrunde im Wesentlichen die Vorwürfe des Zentralrates.  Der Film gebe Anlaß, sowohl in den Gremien der staatlichen Filmförderung als auch beiden Filmschaffenden selbst über die Ethik des Filmemachens über Sinti und Roma nachzudenken.  Daß die Reproduktion von antiziganistischen Stereotypen, wie sie in Nellys Abenteuer erfolgt, auch noch mit nahezu einer Million Euro Steuergelder finanziert wurde und jetzt auch noch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, wiederum finanziert aus öffentlichen Geldern, gesendet werden soll, sei kaum nachvollziehbar, resümierte Romani Rose für den Zentralrat.

 

 

Während dieses Fachgesprächs wurde von den Teilnehmern bis in die Details der Kameraführung hinein aufgezeigt, wie die antiziganistischen Bilder umgesetzt wurden : z.B. Dokumentarische Kamera / Handkamera wenn Roma gezeigt werden versus Spielfilmkamera / Stativkamera wenn Nelly oder ihre Familie auftreten.  Gerade die Behauptung der Filmemacher, es sei doch ein Spielfilm, der künstlerische Freiheit reklamieren könne, wird durch den gleichzeitigen Anspruch auf dokumentarische Authentizität konterkariert.  Während die Figur der Nelly durchaus eine Entwicklung durchläuft, bleiben die Roma-Figuren statisch, auch am Ende des Films bleiben sie als Kriminelle stehen.

 

 

Nellys Abenteuer stigmatisiert Roma als Kriminelle und Diebe.  Im "Pädagogischen Begleitmaterial" für Schulen werden beide wichtigsten Roma-Figuren, Roxana und Tibi, jeweils als kriminell vorgestellt : "Roxana ist 15 Jahre alt … Sie verdient ihr Geld mit ihrem Bruder durch Taschendiebstahl. … In einem Jahr soll sie verheiratet werden – mit dem Sohn von Hokus."  Und : "Tibi ist 14 Jahre alt und Roxanas jüngerer Bruder.  Mit seiner Schwester verdient er Geld durch Taschendiebstahl."  Nelly, die 13jährige Heldin des Films, wird im Auftrag eines "bösen deutschen Unternehmers" von kriminellen Roma entführt, die nebenbei als Schutzgeld-Erpresser auftreten.  Offenbar sind Filmemacher wie auch der SWR der Auffassung, daß wenn die kriminellen Roma zum Schluß auch noch dem "bösen Deutschen" die Räder vom Porsche stehlen, sie dadurch hinreichend rehabilitiert seien.  Darüber hinaus werden Roma als vormoderne Gruppe gezeigt, die in einem „authentischen Roma-Dorf“ unter unhygienischen Bedingungen leben.  Wiederum wird hier die schwierige Lebenssituation vieler Roma als vorgeblicher Teil einer traditionellen Lebensweise und ihrer Abstammung vorgestellt.

 

 

"Der Vorwurf des Zentralrates, daß dieser Film Antiziganismus reproduziert, ist wohlbegründet.  Antiziganismus muß in gleicher Weise politisch und gesellschaftlich geächtet werden wie der Antisemitismus.  Der SWR macht es sich zu einfach, die Vorwürfe einfach zurückzuweisen und den Film – der seit geraumer Zeit im Handel ist – jetzt im öffentlich rechtlichen Fernsehen zu zeigen.  Gerade die öffentlich-rechtlichen Medien haben eine hier besondere Verantwortung.  Dieser Verantwortung wird der SWR nicht gerecht, wenn er sich über das Diskriminierungsverbot, das insbesondere auch für die Medien gilt, bedenkenlos hinwegsetzt", erklärte Romani Rose.  „Dies ist um so schwerwiegender, als sich der Film an Kinder und Jugendliche richtet, denen damit die jahrhundertealten Stereotype erneut vermittelt werden,“ so Rose weiter.

 

Der Zentralrat hat sich deshalb nochmals an den Intendanten des SWR mit einer Programmbeschwerde gewandt, die ebenfalls dem Rundfunkrat vorliegen wird.  Ebenso erwartet der Zentralrat jetzt vom Kinderkanal der ARD und des ZDF, den Film nicht auch noch in diesem Programm auszustrahlen.  Die bisherigen Gespräche mit den Vertretern des SWR waren nie ergebnisoffen, da der SWR unabhängig von jedweder Kritik von Beginn an auf der Ausstrahlung des Films bestand.

 

D

ie Stellungnahmen des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und das ausführliche Gutachten von Pavel Brunßen sowie der Kommentar von Professor Urs Heftrich, Universität Heidelberg, finden sich auf der Website des Zentralrats unter

 

http://zentralrat.sintiundroma.de/zentralrat-deutscher-sinti-und-roma-appelliert-an-kika-und-swr-antiziganistischen-kinderfilm-nicht-senden/

 


THEATERFESTIVAL ZUR REFORMATION:

ERSTER PREIS FÜR DIE WERTHEIMER „GEWÖLBEGAUKLER“


 

(Pforzheim/ekiba) - Beim Festival des Reformationstheaters geht der erste Preis an das Ensemble der „Wertheimer Gewölbegaukler“. Der Preis wurde zum Abschluss des Festivals am heutigen Sonntag (12.11.) in der Pforzheimer Stadtkirche verliehen. Den Publikumspreis erhält das „Werkraumtheater Walldorf“. An dem Wettbewerb der badischen Landeskirche und der Evangelischen Akademie Baden hatten 17 Amateurtheatergruppen aus ganz Baden-Württemberg teilgenommen, fünf Gruppen spielten am Wochenende in Pforzheimer Kirchen und anderen Aufführungsorten um Platz 1.


Das Ensemble „Wertheimer Gewölbegaukler“ wurde für die überzeugende Darbietung ihres Stückes „Funkenflug“ ausgezeichnet, welches sie gestern Nachmittag (11.11.)
in der Pforzheimer Stadtkirche aufgeführt hatten. „Das Theaterspiel war vor 500 Jahren neben anderen eines der Mittel, die Anliegen der Reformation öffentlich zum Ausdruck zu bringen und zu verbreiten. Auf Markt- und Kirchenplätzen wurden die eigens dafür geschriebenen volkssprachlichen Theaterstücke aufgeführt. Insbesondere Biblische Inhalte und ihre Interpretation wurden auf die Bühne gebracht“, erläuterte Dietmar Coors, landeskirchlicher Beauftragter für Theater und Spiel die Idee des Festivals. Mit dem Theaterprojekt „Vorhang auf: Reformationstheater!" sei zum Reformationsjubiläum an diese Tradition angeknüpft worden.

Bestehende und sich dafür neu konstituierende Laienspiel- und Schultheatergruppen waren bereits 2016 eingeladen worden, ihr eigenes „Reformationstheater 2017“ zu realisieren. Insgesamt haben 17 Amateurtheatergruppen aus ganz Baden daran teilgenommen. Kooperationspartner für das Theaterprojekt waren der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg, die Theater-und Spielberatung Baden-Württemberg und die Akademie Schloss Rotenfels sowie das Stadttheater Pforzheim und das Kulturamt der Stadt Pforzheim. Eine Fachjury hatte im September aus allen 17 Projekten jene Gruppen ausgewählt, die nach Pforzheim zum Theaterfestival eingeladen wurden und ihre Stücke dort öffentlich präsentierten. Die prämierte Gewinnergruppe darf im Frühjahr 2018 an einem bundesweiten Wettbewerb in der Kulturkirche St. Stephani in Bremen teilnehmen.

Die teilnehmenden Amateurtheatergruppen vertraten die Bereiche Kindertheater, Schultheater, Jugendtheater, Inklusionstheater, Erwachsenen- sowie Seniorentheater und Puppentheater.

Weitere Informationen unter: www.reformationstheater.de


Katie Melua veröffentlicht passend zur kalten Jahreszeit ihre Special Edition von "In Winter"

Foto: BMG
Foto: BMG

 

(Hamburg/nm) - Ende 2016 veröffentlichte Katie Melua mit dem Gori Women’s Choir das Album "In Winter". Die Veröffentlichung sowie die darauffolgenden Liveshows wurden weltweit gleichermaßen von Kritikern und Fans gefeiert. Knapp ein Jahr später erscheint nun eine Special Edition des Albums mit 17 bisher unveröffentlichten Live Songs, welche aus der Performance von Katie Melua mit dem georgischen Frauenchor im Berliner Admiralspalast stammen.


Katie Melua - O Holy Night

Die Special Edition von "In Winter" enthält eine Bonus-Live-CD, eine Grußkarte des Artwork-Designers Niroot Puttapipat sowie ein 28-seitiges Booklet voller bislang unveröffentlichter Fotos.

"In Winter" – 2 CD Special Edition Tracklist

CD1 - In Winter
01. The Little Swallow
02. River
03. Perfect World
04. Cradle Song
05. A Time to Buy
06. Plane Song
07. If You Are So Beautiful
08. Dreams on Fire
09. All-Night Vigil - Nunc Dimittis
10. O Holy Night
 
CD2 - Live from Admiralspalast, Berlin
01. The Little Swallow
02. River
03. Perfect World
04. Cradle Song
05. A Time To Buy
06. Plane Song
07. If You Are So Beautiful
08. Dreams On Fire
09. All-Night Vigil – Nunc Dimittis
10. O Holy Night
11. Belfast
12. Bridge Over Troubled Water
13. Wonderful Life
14. Nine Million Bicycles
15. Closest Thing To Crazy
16. Satrpialo
17. I Cried For You


Happy Release Day R.E.M.:

Michael Stipe und Mike Mills sprechen über die 25th Anniversary Edition von "Automatic For The People"

 

(Hamburg/nm) - Automatic For The People war R.E.M.s achtes Studioalbum und gilt bei vielen als eines der besten Rockalben aller Zeiten. Nach seiner Veröffentlichung 1992 erreichte das Album #1 der britischen Charts und #2 in den USA. Es verkaufte mehr als 18 Mio. Exemplare weltweit und wurde 1994 als Album of the Year und Best Alternative Music Album für den Grammy nominiert.


R.E.M. veröffentlichen, am 10. November, eine 25th Anniversary Edition ihres Meilensteins. Das geremasterte Album erscheint bei Craft Recordings in unterschiedlichen Formaten. Das umfangreichste davon ist die Deluxe Anniversary Edition, für die das komplette Album in Dolby Atmos abgemischt wurde.

Passend zur Veröffentlichung der 25th Anniversary Edition sprachen Michael Stipe und Mike Mills mit der Rolling Stone Redakteurin Birgit Fuss über persönliche Erinnerungen aus der Zeit, in der "Automatic For The People" entstand. Auch neue Projekte der zwei Rocklegenden kamen in der spannenden Unterhaltung zur Sprache.

Michael Stipe & Mike Mills (R.E.M.) - Conversation with Rolling Stone
https://www.facebook.com/uDiscoverMusicDE/videos/910435045779719/

 

 


Spock's Beard veröffentlichen legendäres Prog-Rock Konzerterlebnis "Snow Live" auf Blu-ray, DVD und CD

 

(Hamburg/nm) - Auf dem vergangenen Morsefest 2016 in Nashville wurde für die Fans von Spock's Beard ein Traum wahr: Die Originalbesetzung der Band spielte gemeinsam mit den aktuellen Bandmitgliedern das von der Kritik hochgelobte Doppel-Konzeptalbum "Snow" in seiner gesamten Länge. "Snow" war das letzte Album von Neal Morse mit Spock's Beard, bevor er die Band 2002 verließ.


Spock's Beard SNOW LIVE "Long Time Suffering" V2

Die Aufnahmen dieses Konzertes, erscheinen am 10. November als "Snow Live" bei Radiant Records / Metal Blade Records / Sony Music in verschiedenen Formaten: 2 DVD/2CD Digipack, 3 LP Vinyl (erhältlich in vier verschiedenen Farben), 2 Disc Blu-ray und schließlich als 2 DVD/2 CD/2 Blu-ray Package mit 48-seitigem Artbook, Poster und Postkarten.


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www.youtube.com/NealMorseMusic
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GUNS N’ ROSES NOT IN THIS LIFETIME TOUR 2018

Foto: Live Nation
Foto: Live Nation

 

 

 

  • Guns N‘ Roses stürmen erneut nach Europa
    Open Air Shows in Berlin, Gelsenkirchen, Mannheim und Leipzig
    Rekordbrechende Not In This Lifetime Tour geht weiter

 

(Frankfurt/pm) - Guns N‘ Roses machen ihrem Ruf als populärste Rockformation alle Ehre und nehmen wieder Fahrt auf. Nach den überzeugenden restlos ausverkauften Megakonzerten im letzten Sommer stürmt die von Rekord zu Rekord eilende Supergruppe mit ihrer Not In This Lifetime Tour erneut nach Europa. In der Zeit zwischen dem 3. Juni und 7. Juli präsentieren Guns N‘ Roses ihre gefeierte Mammutshow mit allen Hits und Hymnen in Berlin (03.06.), Gelsenkirchen (12.06.), Mannheim (24.06.) und Leipzig (07.07.).

 

Bisher hat die Rückkehr der gefeierten Band mit ihren Originalmitgliedern Axl Rose, Slash und Duff McKagan nahezu drei Millionen Fans begeistert. Dabei wurde deutlich, dass Einstellung, Einfluss und Emphase von Guns N’ Roses sowie des Rock’n‘Roll-Genres insgesamt stärker sind denn je. Alleine in Europa hatte die rekordbrechende Konzertserie im vergangenen Jahr eine Million Fans auf die Beine gebracht.  Bei der vehement geforderten Zugabe stehen insgesamt 13 Open Air Events und fünf Festivals auf dem Plan.

 

Die Gründung von Guns N’ Roses 1985 verlieh der wachsenden Rockszene von Los Angeles entscheidende und unvergleichliche Impulse. Auftritt und Haltung der Band fesselten Fans in aller Welt. Das Bestseller-Debütalbum Appetite For Destruction verkaufte sich global 30 Millionen Mal. Die mit Multi-Platin ausgezeichneten Alben Use Your Illusion I und Use Your Illusion II belegten monatelang die beiden Spitzenplätze der internationalen Charts. Songs wie Sweet Child O’ Mine, Welcome To The Jungle, November Rain und Paradise City oder geniale Interpretationen von Knockin‘ On Heaven’s Door und Live And Let Die elektrisieren nach wie vor ein Millionenpublikum. Mit mehr als 100 Millionen verkauften Alben sowie restlos ausverkauften Open-Air-Auftritten und Festivals sind und bleiben Guns N’ Roses eine der wichtigsten und einflussreichsten Bands der Musikgeschichte. Sie gelten als der Maßstab für Live-Performances im Rock’n‘Roll.

 

                                                                                                       

 

Live Nation Presents

 

GUNS N’ ROSES

 

NOT IN THIS LIFETIME TOUR

 

So.     03.06.2018    Berlin            Olympiastadion

 

Di.      12.06.2018    Gelsenkirchen VELTINS-Arena

 

So.     24.06.2018    Mannheim     Maimarktgelände

 

Sa.     07.07.2018    Leipzig          Festwiese

 

 

 

 MagentaEINS Prio Tickets: Di., 14.11.2017, 10:00 Uhr (48 h)
www.telekom.de/magentaeins-priotickets

 

 

 

 Allgemeiner Vorverkaufsstart: Do., 16.11.2017, 10:00 Uhr

 

 

 

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Ticket-Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

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Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

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Mixed Up-Preis für die Deichtorhallen Hamburg und das Kulturforum21

Foto: © André Lützen
Foto: © André Lützen

 


Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) prämieren die Kooperation zur Bill Viola-Ausstellung


(Hamburg/dth) - Die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Deichtorhallen Hamburg und dem Kulturforum21 wird mit dem »MIXED UP-Preis Zusammenspiel 2017« für das Projekt
LABORATORIUM BILL VIOLA ausgezeichnet. Die Preiserleihung findet am 29. November 2017 in Hannover statt. Eine Jugend- und eine Fachjury haben aus 51 Finalisten die neun MIXED UP Preisträger 2017 ausgewählt. Insgesamt 182 Kooperationsteams aus Kultur und Schule bzw. Kita hatten sich an der 13. Wettbewerbsrunde beteiligt.

Die Ausstellung des amerikanischen Videokünstlers war nicht nur Inspiration, sondern eigentlicher Anlass für das LABORATORIUM BILL VIOLA. Die Deichtorhallen Hamburg zeigten zum 500. Reformationstag seine Werke, die sich mit zentralen Themen des menschlichen Lebens – Geburt, Tod Liebe, Emotion und Spiritualität – beschäftigen. Mit seinem übergreifenden Interesse für mystische Traditionen, für die christliche Mythologie, den Buddhismus und den Sufismus, verkörpert der Künstler den Grundgedanken der Ökumene und damit eine der grundlegenden Positionen des Jubiläums. Passend dazu waren daher Schulen unterschiedlicher Konfessionen – evangelisch, katholisch und muslimisch – am Laboratorium beteiligt: Über 300 Schüler*innen der Klassenstufen 1 bis 12 haben gemeinsam mit Künstler*innen der Deichtorhallen ganz persönliche, existenzielle, meditative und sakrale Räume in ihrer allt äglichen Umgebung gestaltet. Die Fotos sowie die Dokumentation über die gestalteten sakralen Räume der Schüler*innen wurden im Rahmen der Deichtorhallen-Schau
Bill Viola – Installationen gezeigt.

 

Strukturell sind alle Beteiligten seit 2011 über die Kooperation der Deichtorhallen Hamburg mit dem Kulturforum21, dem Education-Programm für 21 katholische Schulen in Hamburg, verbunden. Aus dem Programm der Deichtorhallen werden Ausstellungen gemeinsam mit den Schulen ausgewählt und bilden – unterstützt durch die Intendanz, die Abteilung Kulturelle Bildung an den Deichtorhallen und begleitet durch bis zu acht Künstler*innen wie den Hamburger Fotografen André Lützen und die Hamburger Künstlerin Sabine Flunker – den Ausgangspunkt für ein Kunstvermittlungsprogramm. »Schulübergreifend zu arbeiten ist ein entscheidender Aspekt, um die Metropolsituation mit ihren stark differierenden Sozialstrukturen und Lebensräumen aufzunehmen und um einen Dialog und Austausch zwischen den Schulen über Kunst zu initiieren«, so die Projektleiter*innen.

KULTURELLE BILDUNG IN DEN DEICHTORHALLEN HAMBURG

Einen Dialog über Kunst initiieren – dies ist auch der Ausgangspunkt der Kulturellen Bildungsarbeit der Deichtorhallen Hamburg: Am 11. November 2017 eröffnen die Deichtorhallen Hamburg die Ausstellung des 20.
KUNSTLABORS zur Ausstellung Alice Neel – Painter of Modern Life. Das Kunstlabor ist ein preisgekröntes Format, das in Kooperation mit dem Westwerk bereits seit Januar 2010 existiert. Scheinbar einfach ist das Konzept, nämlich Kindern und Jugendlichen einen künstlerischen Freiraum zu gewähren und ihre Positionen zur zeitgenössischen Kunst ernst zu nehmen und einen gebührenden (Ausstellungs-) Rahmen zu geben.

In jeder Hinsicht liegt der Fokus auf einer künstlerischen Kunstvermittlung. So bieten die Deichtorhallen Hamburg seit 2014 mit dem
KLUB DER KÜNSTE für junge Erwachsene von 16-26 Jahren einen Beitrag zur Weiterentwicklung junger, an Kunst interessierter Menschen, die Unterstützung bei der Berufs- und Studienfindung im künstlerischen und kreativen Bereich suchen.
 
Weitere Informationen:
www.deichtorhallen.de
www.mixed-up-wettbewerb.de/preistraeger/preistraeger-2017/laboratorium-bill-viola
www.kulturforum21.de
www.deichtorhallen.de/klubderkuenste
www.deichtorhallen.de/index.php?id=224
www.kseh.de

 


OZZY OSBOURNE FAREWELL TOUR 2018

Foto: Live Nation
Foto: Live Nation

 

 

 

-       OZZY OSBOURNE FEIERT FÜNFZIGJÄHRIGES BÜHNENJUBILÄUM MIT ABSCHIEDSTOUR

 

-       FINALE WELTTOUR DER ROCKIKONE

 

-       EXKLUSIVES DEUTSCHLANDKONZERT AM 28. JUNI IN OBERHAUSEN

 

(Frankfurt/pm) - Mit seiner Abschiedstour begeht Grammy-Gewinner und Rock’n’Roll-Hall-of-Fame-Mitglied Ozzy Osbourne sein 50-jähriges Bühnenjubiläum, sowohl als Solokünstler als auch als Leadsänger der 1968 gegründeten Black Sabbath. Die Farewell Tour wird den Sänger und Songwriter bis ins Jahr 2020 rund um die Welt führen und – mit Ausnahme einzelner ausgewählter Live-Shows – das Ende seiner internationalen Tourneekarriere einläuten.

 

„Die Fans fragen mich, wann ich in Rente gehe. Dies wird meine letzte Welttournee sein, aber ich kann nicht sagen, ob ich nicht ab und zu einige Shows spielen werde“, erklärt Ozzy.

 

Der Tourzyklus beginnt 2018 mit einer Show in Mexiko, bevor es nach Südamerika geht. Anschließend steht Europa mit Headliner-Shows und Festivalauftritten auf dem Plan, darunter ein exklusives Deutschlandkonzert am 28. Juni in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen. Konzerttermine für den nordamerikanischen Teil werden 2018 bekanntgegeben.

 

Begleitet wird Ozzy auf dieser Tour von seinen langjährigen Mitstreitern Zakk Wylde (Gitarre), Blasko (Bass), Tommy Clufetos (Schlagzeug) und Adam Wakeman (Keyboard).

 

 

Live Nation Presents

 

OZZY OSBOURNE

 

FAREWELL TOUR

 

Do.      28.06.2018  Oberhausen König-Pilsener-Arena

 

 

 

MagentaEINS Prio Tickets: Di., 07.11.2017, 10:00 Uhr
www.telekom.de/magentaeins-priotickets  

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Do., 09.11.2017, 10:00 Uhr

 

 

 

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Ticket-Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

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Besucherrekord beim 12. Wittenberger Renaissance Musikfestival

 

(Lutherstadt Wittenberg/pm) - Mit einem Besucherrekord endet heute (5.11.2017) in der Wittenberger Schlosskirche das 12. Renaissance Musikfestival. Das Leipziger Barockorchesters und das Vokalensemble Valparaiso University Chorale (USA) setzten im gemeinsamen Konzert einen letzten musikalischen Höhepunkt. 

 

Unter dem Motto „Vater der Lieder - Martin Luther und die Musik“ fanden in der Wittenberger Altstadt vom 20. Oktober bis zum 5. November insgesamt 15 Konzerte, 11 Kurse für Instrumentalspiel und Tanz, ein historischer Tanzball sowie eine Instrumentenausstellung statt. Zu den Künstlern des diesjährigen Festivals gehörten das renommierte Calmus Ensemble, die Sänger von VocaMe, der Kinderchor der Oper Leipzig, die Sopranistin Julla von Landsberg , die vielfach ausgezeichnete Lautten

 

Compagney sowie die gefeierten Lauten-Solisten Rolf Lislevand und Christoph Sommer. 

 

Zum ersten Mal präsentierte das Festival mit großem Erfolg in diesem Jahr gleich zwei Musiktheaterproduktionen, die beide unter Beteiligung vieler junger Nachwuchsmusiker aus den Reihen des Kinderchores der Oper Leipzig, der Jugendmusiziergruppe Michael Praetorius Leipzig und des Praetorius Consorts Wittenberg realisiert wurden. Laut

 

Veranstalter waren es knapp 350 Kinder und Jugendliche, die im Rahmen des Festivalprogramms auf der Bühne standen, sangen und musizierten. 

 

Zum Ende des Festivals verkündeten die Veranstalter eine Steigerung der Besucherzahl um 33 % im Vergleich zum Vorjahr. „Für das Festival ist das ein enormer Erfolg“, so Thomas Höhne, der künstlerische Leiter des Wittenberger Renaissance Musikfestivals. „Die Konzerte in den kleineren Spielstätten waren allesamt ausverkauft und Kapazitäten mussten aufgestockt werden. Selbst die Schiffe der großen Kirchen, wie Schloss- und Stadtkirche, waren sehr gut gefüllt. Und auch bei den Anmeldungen zu den Instrumental- und Tanzworkshops konnten nicht alle Interessierten berücksichtigt werden.“ 

 

Besuchten im letzten Jahr noch knapp 2.600 Interessierte die Veranstaltungen des Festivals, so zählte man in diesem Jahr 3.500 Besucher. Dabei entfallen ca. 500 Besucher auf die historische Instrumentenausstellung, die am zweiten Festivalwochenende im Alten Rathaus zu besichtigen war. Die Workshopreihe des Festivals wurde von insgesamt 140 Teilnehmern besucht, die aus ganz Deutschland, aber auch aus Belgien, Österreich und den Niederlanden nach Wittenberg anreisten und hier Tage voller Musik verbrachten. Während man vormittags innerhalb seines Kurses lernte und spielte, traf man sich nachmittags kursübergreifend zum gemeinsamen Musizieren und am Abend bestand die Möglichkeit, auch die Konzerte des Festivals zu besuchen. „Diese Dichte an Kulturgenuss inmitten einer besonderen historischarchitektonischen Umgebung – am Ursprungsort der evangelischen Kirchenmusik – sei schon besonders und absolut einzigartig in Europa“ so Thomas Höhne. Somit ist es nur schlüssig, gerade in Wittenberg einen Fokus auf die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts zu legen und die Epoche der Renaissance mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm zu feiern“, so der Festivalleiter weiter.

 

In diesem Sinne zeigen sich die Veranstalter optimistisch, dass sich die Erfolgsgeschichte des Festivals auch im nächsten Jahr fortsetzen wird, wenn über die finanzielle Förderung nach Ablauf der Lutherdekade neu entschieden worden ist.

 


Kunstkalender 2018: Der Sahel lebt

Foto: missio
Foto: missio

 (Aachen/missio) - Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen hat seinen Kunstkalender 2018 vorgestellt. Gestaltet hat ihn Idrissa Savadogo, der in seiner Heimat Burkina Faso als „Maler des Sahel“ bekannt ist. Seine künstlerische Vision: die Verbindung zwischen sichtbarer Erde und dem Streben nach dem unsichtbaren Himmel erfahrbar zu machen. Die Bilder lassen die Dörfer und die Menschen im Sahel lebendig werden. Dabei hat der Betrachter stets den Eindruck, die Figuren treten aus dem Bild heraus und auf ihn selbst zu. 

Dahinter steckt die charakteristische Technik Savadogos: Arme und Beine seiner Figuren sind mit aufgelegten Kordeln und Schnüren gestaltet, sodass sie plastisch wirken und den Betrachter ins Bild hineinziehen. Die Technik stellt unwillkürlich eine Nähe zwischen Betrachter und Bild her. Das Bild „Der gute Hirte“ zeigt zum Beispiel einen Hirten mit seiner Herde. Im farbigen Gewand – Symbol für die Vielfalt der Menschen – bläst er seine Flöte und erzählt von der unsichtbaren Dimension des Himmels auf der Erde, angetrieben durch seine Nächstenliebe. Die Tiere scheinen zu tanzen. Sie haben die Botschaft verstanden. 

Das westafrikanische Land Burkina Faso liegt in der Sahelzone und gilt als eines der ärmsten Länder der Welt. Es ist das Beispielland für den diesjährigen Monat und Sonntag der Weltmission von missio. Besonders Frauen tragen in Burkina Faso die Hauptlast des Alltags und erleben gleichwohl Diskriminierung und Gewalt – etwa wenn sie in jungen Jahren zwangsverheiratet werden sollen und nicht mehr zur Schule gehen. Für sie setzen sich starke Ordensfrauen ein, die in ihrem unerschütterlichen Glauben Hilfe leisten. Hier wird im Alltag konkret spürbar, wie der Glaube Himmel und Erde verbindet.

 Idrissa Savadogo möchte das Bewusstsein schärfen, dass in jedem Alltag die Dimension der Spiritualität eine entscheidende Rolle spielen sollte. „Die Liebe Gottes steht jedem offen, sie offenbart sich in den vielfältigen Talenten und verschiedenen Kulturen der Menschen“, sagt der Künstler.

Der missio-Kunstkalender 2018 ist im missio-Onlineshop erhältlich: https://www.missio-onlineshop.de/.
Ebenso können Sie den missio-Fotokalender „Kinder“ 2018 online bestellen.
 

 

 

Wer ist missio?

 

Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Deutschland mit seinen Zweigen in Aachen und München gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. missio Aachen ist eines der großen deutschen Hilfswerke und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. 2016 stellt missio Aachen rund 49,4 Millionen Euro für die Projektfinanzierung zur Verfügung. Davon wurden 1.257 Projekte seiner Partner in Afrika, Asien, dem Maghreb und Nahen Osten sowie Ozeanien finanziert. Diese Förderung stärkt die pastorale, soziale und interreligiöse Arbeit, die Infrastruktur sowie die Ausbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten der katholischen Kirche in diesen Regionen. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind.

 

 

 


amtsKULTUR fördert „Eine Straße liest 2017“:

Junge Autorinnen und Autoren lesen im Festsaal in der Münzstraße

 

(Schwerin/sst) - amtsKULTUR, die Kulturreihe des Landeskirchenamtes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), unterstützt in diesem Jahr das Schweriner Lesefest „Eine Straße liest“ und lädt am Sonnabend, 11. November 2017, ab 14 Uhr in den Festsaal der Außenstelle des Landeskirchenamtes, Münzstraße 8-10, in 19055 Schwerin ein. In Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer des Literaturhauses Rostock e.V., Reiner Mnich, und dem Kieler Autor und Gymnasialleher an der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf, Christopher Ecker, ist es amtsKULTUR gelungen, junge Autorinnen und Autoren aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein für den Schweriner Lese-Event zu gewinnen, die bereits erste Erfahrungen auf Lesebühnen und teilweise bereits einen Debütroman veröffentlicht haben. Mit dabei sind: Torben Adam (Schleswig-Holstein), Josephine Exner (Mecklenburg-Vorpommern), Maxine Holsten (Schleswig-Holstein), Pernille Leu (Schleswig-Holstein), Tobias Reußig (Mecklenburg-Vorpommern), Kristina Reschke (Schleswig-Holstein), Theresa Steigleder (Mecklenburg-Vorpommern) und Meret Unruh (Schleswig-Holstein). Exner, Steigleder und Reußig sind Teilnehmende des vom Literaturhaus Rostock jährlich initierten PoetenCAMPs in Boltenhagen. Adam, Holsten, Leu, Reschke und Unruh nahmen am der jährlich stattfindenden Schreibwerkstatt der Schriftsteller Christopher Ecker und Arne Rautenberg mit Lesungen im Literaturhaus Schleswig-Holstein oder der Hansastraße 48 e.V. in Kiel teil. Bei „Eine Straße liest“ werden die jungen Autorinnen und Autoren im Wechsel Kurzgeschichten, Gedichte und Poetryslam in der Länge von zehn Minuten präsentieren. Bei der Auswahl der Stücke hatten die Literatinnen und Literaten künstlerische Freiheit. Es wurden keine Vorgaben gemacht. Die Autorinnen und Autoren nehmen die Gäste mit auf eine literarische Reise: Liebe und Beziehungen, Zuhause sein und fühlen sowie das Streben nach Freiheit sind unter anderem Themen, die einem in ihren Geschichten begegnen und berühren. Um eine Spende wird am Ausgang beim Lesefest, das bis zirka 20 Uhr andauert, gebeten. Die Spende wird zugunsten von Unicef gesammelt.

 

Die Veranstaltungsreihe amtsKULTUR wird unterstützt von der Evangelischen Bank eG, der Mecklenburgischen & Pommerschen Kirchenzeitung und Radio Paradiso Schwerin.

 



 


„Blind Date“ kommt nach Rothenburg

„Blind Date“ kommt nach Rothenburg

 

Bilder: Christa Jäger-Schrödl . Fotos: future CONCEPTS

 

Kunstausstellung „Blind Date“
Vernissage:     Freitag, 24.11.2017, um 18:30 Uhr
Ausstellung:    vom 25.11.2017 bis 25.01.2018
im Boutiquehotel Goldene Rose, Spitalgasse 28
91541 Rothenburg ob der Tauber

 

 

Wurde Ihnen schon einmal ein Bild von einem Blinden empfohlen?

 

(Rothenburg/pm) - Das Boutiquehotel Goldene Rose lädt Kunstinteressierte in die Rothenburger Altstadt zum „Blind Date“ - eine Ausstellung der besonderen Art. Die Werke von Christa Jäger-Schrödl sind nicht nur ein Augenschmaus. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist das Berühren explizit erlaubt.

 

Unter dem Motto „Boutiquehotel goes Art“ holt Marion Beugler die Kunst in ihr Hotel. Bereits 1778 erbaut, ist das mit Liebe modernisierte Haus heute ein kleines Juwel in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber. Dass nun auch die Kunst in die „Goldene Rose“ einzieht, ist neu in der Hotelgeschichte. „Mit ‚Blind Date‘ von Christa Jäger-Schrödl starten wir mit unserer Hotelgalerie durch“, erklärt Marion Beugler, die wechselnde Ausstellungen mit heimischen und internationalen Künstlern plant. „Mit dem Gegensatz von Abstraktem und Altehrwürdigem möchten wir Besucher und Gäste gleichermaßen überraschen. Was mich besonders freut ist, dass wir mit diesem Projekt eine Künstlerin aus Oberbayern in ihre Geburtsstadt Rothenburg holen konnten!“

 

Schon seit vielen Jahren zeigt Christa Jäger-Schrödl ihre außergewöhnlichen Werke auf Ausstellungen und im Internet. Die PR-Frau braucht diese künstlerische Arbeit zum Ausgleich und Stressabbau. Ihre Bilder, die man größtenteils als Collagen bezeichnen könnte, werden geprägt von Strukturen und einem ungewöhnlichen Material-Mix. Sie verwendet Schrauben, Schläuche, Kabel oder auch CDs, alles was ihr so im Alltag begegnet. Ihre abstrakten Werke haben immer etwas Gegenständliches, was vielen Betrachtern den Zugang vereinfacht. Farbschichten und kräftige Töne verleihen den Bildern eine erstaunliche Tiefe. Für Fantasie und individuelle Assoziation bleibt viel Raum und die spannenden Oberflächen reizen zum Berühren.

 

Wurde Ihnen schon einmal ein Bild von einem blinden Menschen empfohlen?

 

Das Besondere an der Kunst von Christa Jäger-Schrödl ist, dass sie auch für Blinde zugänglich gemacht wird. Die Künstlerin erzählt, wie es dazu kam: „Auf die Idee, meine Bilder blinden Menschen zu zeigen, kam ich während einer Ausstellung in Erding. Da bat mich ein blinder, junger Mann, meine Bilder ertasten zu dürfen. Mit den Fingern beider Hände erkundete er die Strukturen und immer, wenn er etwas Bekanntes oder Unerwartetes ertastete, zauberte das ein Lächeln in sein Gesicht. Heute schütze ich meine Bilder mit einer besonderen Firniss und lade explizit auch blinde und sehbehinderte Menschen ein, meine Ausstellung zu erleben.“

 

Auf Anregung von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch startete die Ausstellung „Blind Date“ letztes Jahr im bbs Nürnberg, einem Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte - und der Erfolg sprach für sich. Wie schön, wenn es einmal nicht heißt: „Berühren verboten!“ „Aber“, meint die Künstlerin lachend, „es gibt immer nur zwei Meinungen zu meinen Bildern: Entweder man mag sie oder man mag sie eben nicht. Und das beschränkt sich nicht nur auf Sehende“.

 

Man darf sich auf eine ungewöhnliche Ausstellung freuen. Einen ersten Eindruck erhält man auf der Atelier-Homepage: http://www.atelier-cj.de

 

Kurzinfo:

Schon seit vielen Jahren zeigt die fränkische Künstlerin Christa Jäger-Schrödl ihre großformatigen Werke auf Ausstellungen und im Internet. Die grafische Begabung wurde bereits im Kindesalter gefördert. Nach der FOS Gestaltung übte sie sich während des Architekturstudiums im Abstrahieren.  Einige Jahre später entwickelte sie in einer Werbeagentur mit unterschiedlichsten Farben, Lacken und Materialien ihre ganz eigene Technik. Heute braucht die PR-Frau die künstlerische Arbeit zum Ausgleich und Stressabbau. In ihren Bildern, die man größtenteils als Collagen bezeichnen könnte, prägen Strukturen die Bildhöhepunkte. Das verleiht ihnen eine erstaunliche Tiefe, die man auch erfühlen kann.
Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit. (Karl Valentin)
 


NEUES FORSCHUNGSPROJEKT UNTERSUCHT SOZIALPOLITISCHE UND KULTURELLE BEDEUTUNG DER ORGEL

 

(Heidelberg/Karlsruhe/ekiba) - Ein umfangreiches Forschungsprojekt zur Geschichte der Orgel ist jetzt an der Hochschule für Kirchenmusik der badischen Landeskirche in Heidelberg gestartet. Ziel der Forschung ist es, die Bedeutung des Orgelklangs „im Wandel der Epochen zwischen Aufklärung und aktuellen geistigen Strömungen fassbar zu machen“, berichtet der Musikwissenschaftler Professor Michael Kaufmann. Das Projekt dauert 1,5 Jahre und wird vollständig von der Volkswagenstiftung finanziert.

Orgelklang und Orgelspiel faszinieren und verbinden seit jeher Menschen unterschiedlicher ethnischer, politischer, sozialer und religiöser Prägungen“, berichtet Kaufmann, der im Evangelischen Oberkirchenrat (Karlsruhe) als Orgelsachverständiger auch für ein Projekt zur Orgelsicherheit zuständig ist. Die Orgel sei eines der ältesten Kulturgüter Europas, erklärt Kaufmann. Das nun angelaufene Projekt fuße auf der These, dass die Orgel in der Kulturgeschichte Europas eine „Metapher für spezifische Erscheinungen, Traditionen und Innovationen“ sei, in denen sich „Geist und Geschichte des Kontinents bis in die Gegenwart spiegeln“, sagt der Musikwissenschaftler und Orgelexperte.

Die Orgel begleite das Leben in der Gemeinschaft an Wochen-, Sonn- und Feiertagen, in Zeiten der Trauer und Freude, bei Gottesdiensten, Familienfeiern, Zeremonien oder Konzerten. „Der Einsatz von Orgeln hat aber eine wesentlich größere Vielfalt als wir sie heute allgemein wahrnehmen“, betont Kaufmann. Die Kinoorgel etwa sei in den 1920er Jahren als Effektinstrument bei Stummfilmen eingesetzt worden und in der DDR sei die Konzertorgel im Herbst 1989 zum Widerstandsinstrument bei den Leipziger Montagsdemonstrationen geworden. Erfunden wurde die Orgel vor mehr als 2.000 Jahren im hellenistischen Ägypten und gelangte über Byzanz ins Frankenreich. Als die Spanier Südamerika eroberten, wurden auch Orgeln dorthin gebracht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Instrumente aus termitenfestem Tropenholz für die Kolonien angefertigt.

„Zwischen den Entwicklungen im Orgelbau und in der Orgelmusik gab es immer auch eine kreative Wechselwirkung“, betont Kaufmann. So beeinflussten Orgelbauer durch ihre Instrumente Komponisten oder andersherum Komponisten mit ihren Werken die Orgelbauer. In Deutschland gibt es laut Kaufmann weltweit die größte Dichte des Orgelbaus und der Orgelmusik: rund 50.000 Orgeln, 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2.800 Mitarbeitern und 180 Lehrlingen. Neben verschiedenen lokal- und regionalspezifischen Orgelbaustilen gebe es eine reichhaltige Bandbreite der Komposition und Aufführungspraxis sowie Möglichkeiten der professionellen Ausbildung für Musiker an Hochschulen und kirchlichen Einrichtungen.

Kaufmann wird die Forschungen zum Phänomen Orgel gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Professorin Uta Hengelhaupt durchführen. Er kann dabei u. a. auf seine Erkenntnisse zurückgreifen, die er für die Thematik im Vorfeld des Antrags der Bundesregierung bei der UNESCO gewonnen hat: „Orgelbau und Orgelmusik“ sind mittlerweile als immaterielles Kulturerbe in der Liste der Bundesrepublik Deutschland eingetragen und als immaterielles Kulturerbe der Menschheit beantragt.


LANDESKIRCHLICHES THEATERFESTIVAL VOM 10.-12. NOVEMBER IN PFORZHEIM

VORHANG AUF FÜR DAS REFORMATIONSTHEATER

 

(Pforzheim/ekiba) - Im Jahr des Reformationstheaters laden die badische Landeskirche und die Evangelische Akademie Baden für den 10. - 12. November zu einem Theaterfestival nach Pforzheim ein. Von den 17 teilnehmenden Amateurtheatergruppen aus Baden-Württemberg spielen fünf Gruppen um Platz 1 in Pforzheim.

 


„Das Theaterspiel war vor 500 Jahren neben anderen eines der Mittel, die Anliegen der Reformation öffentlich zum Ausdruck zu bringen und zu verbreiten. Auf Markt- und Kirchenplätzen wurden die eigens dafür geschriebenen volkssprachlichen Theaterstücke aufgeführt. Insbesondere Biblische Inhalte und ihre Interpretation wurden auf die Bühne gebracht“, erläutert Dietmar Coors, landeskirchlicher Beauftragter für Theater und Spiel. Mit dem Theaterprojekt „Vorhang auf: Reformationstheater!" werde zum Reformationsjubiläum an diese Tradition angeknüpft.

Bestehende und sich dafür neu konstituierende Laienspiel- und Schultheatergruppen waren 2016 eingeladen worden, ihr eigenes „Reformationstheater 2017“ zu realisieren. Insgesamt haben 17 Amateurtheatergruppen aus ganz Baden daran teilgenommen. Kooperationspartner für das Theaterprojekt sind der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg, die Theater-und Spielberatung Baden-Württemberg und die Akademie Schloss Rotenfels sowie das Stadttheater Pforzheim und das Kulturamt der Stadt Pforzheim. Eine Fachjury hatte im September aus allen 17 Projekten sechs Gruppen ausgewählt, die nach Pforzheim zum Theaterfestival eingeladen werden und ihre Stücke dort öffentlich präsentieren. Aus diesen Gruppen wird beim Festival die Gewinnergruppe prämiert und im Frühjahr 2018 in die Kulturkirche St. Stephani nach Bremen eingeladen.

Die teilnehmenden Amateurtheatergruppen vertreten die Bereiche Kindertheater, Schultheater, Jugendtheater, Inklusionstheater, Erwachsenen- sowie Seniorentheater und Puppentheater.

Das Programm im Überblick:

Freitag, 10. November 2017:
19 Uhr: Eröffnung mit OKR Dr. Matthias Kreplin im Kupferdächle Pforzheim
20 Uhr: „Reformation ON SCREEN“, Seminarkurs der Fritz-Erler-Schule Pforzheim im Kupferdächle Pforzheim

        Samstag, 11. November 2017
11 Uhr: „Luther, querbetrachtet“, Seniorentheater der ChristusFriedenGemeinde Mannheim, im Gemeindehaus der Johannesgemeinde
14 Uhr: „Luther reloaded 1.7“, Schauspiel Eins!, Heidelberg, im Gemeindehaus der Stadtkirchengemeinde
16.30 Uhr: „Funkenflug“, GewölbeGaukler des Convenartis Kleinkunstvereins Wertheim in der Stadtkirche Pforzheim
20 Uhr: „Martin for ever“ Werkraumtheater Walldorf, Kinder- und Jugendtheater im Kupferdächle Pforzheim

Sonntag, 12. November 2017
10 Uhr: Theatergottesdienst in der Auferstehungskirche
12 Uhr: Preisverleihung mit Empfang und Imbiss in der Stadtkirche


        Eintrittspreise: pro Aufführung 5 Euro/ ermäßigt 3 Euro
        Einritt für alle Aufführungen: 18 €/ermäßigt 12 €
        (Ermäßigung für Schüler/innen, Student/inn/en, Auszubildende, Schwerbehinderte)

Weitere Informationen unter: www.reformationstheater.de

 


Offizielles Video feiert Premiere

Mono Mind feiern dreimal Platz #1 in den USA mit Debütsingle "Save Me A Place"

 

Mit ihrer Debütsingle "Save Me A Place (Bridge & Mountain Remix)" erobern MONO MIND in dieser Woche Platz #1 in den Dance Radio, iTunes Electronic und Amazon Electronic Charts

 

Mono Mind - "Save Me A Place Remix Bundle"

 

VÖ: 30.10.17
BMG
digital

 


Tracklist
01. Bridge & Mountain Remix
02. Tropkillaz Remix
03. Sylvain Armand Remix
04.
Hugel Remix

05. Lounge Remix

 

 

(New York, NY./nm) - Mono Mind haben das offizielle Video zu ihrem Debüt-Hit "Save Me A Place (Bridge & Mountain Remix)" veröffentlicht. Die Premiere des Videos folgt auf das umjubelte US-Radiodebüt des Songs bei SiriusXM. Es scheint fast unmöglich, die Single in eine Genre-Schublade zu stecken, denn "Save Me A Place" wird von Pop, Electronic und Dance Music Fans gleichermaßen gefeiert. Als das Billboard Magazine von einem "mysteriösen Act" berichtete, der den ersten Billboard Chart Entry feiert, begannen die Spekulationen. Wieso sind sie animiert? Steckt ein geheimer Superstar hinter den sonderbaren Aliasnamen?

Heute gratuliert BMG Mono Mind zu ihrem sensationellen Erfolg in den USA: Der dreifachen Nummer-Eins in den Radio, iTunes und Amazon Charts – und das alles ohne irgendeine Spur vorab hinterlassen zu haben.

"Save Me A Place (Bridge & Mountain Remix)" ist als Download und im Stream erhältlich. Hier gibt es alles im Überblick: http://smarturl.it/MonoMind-SMAP
 
Desweiteren feiert heute auch das offizielle Video zu “Save Me A Place” Premiere!
 
Mono Mind - "Save Me A Place (Bridge & Mountain Remix)" (Official Video)

 

Über Mono Mind
Mono Mind ist als ein musikalisches Labor gedacht, wo einfach alles möglich ist. Mono Minds Revier ist Schweden, aber es gibt jede Menge Kollaborateure, die von überall herkommen. Sie lassen sich von der gegenwärtigen Musikszene inspirieren, aber mixen ihren Sound mit einem unersättlichen Appetit auf Vintage Pop, Electronica und Ambient Music zu elektrisierender Schönheit und etwas völlig anderem. Die Reise beginnt genau hier.

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Foto: BMG
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