Kulturnachrichten

6.06.2020

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


Wiedereröffnung des Historischen Museums der Pfalz am 5. September

Neustart für Medicus-Ausstellung

 

(Speyer/pm) - Die erfolgreiche kulturgeschichtliche Ausstellung „Medicus. Die Macht des Wissens“, die das Historische Museum der Pfalz in Speyer von Mitte Dezember 2019 bis zu ihrem jähen, Corona-bedingten Ende am 13. März präsentierte, wird vom 5. September 2020 bis 13. Juni 2021 unter Berücksichtigung der nötigen Sicherheitsvorkehrungen erneut gezeigt. Der Termin zur Wiedereröffnung der Mitmachausstellung „Der Grüffelo“ steht aktuell noch nicht fest.

 

 

 

Möglich ist die Wiedereröffnung der Medicus-Schau dank der Unterstützung nationaler und internationaler Leihgeber, die ihre Exponate nun für einen ungewöhnlich langen Zeitraum in Speyer belassen. In der Regel werden kulturgeschichtliche Exponate nur für eine sehr begrenzte Dauer, zum Beispiel für sechs Monate, entliehen.

 

 

 

Bei den gezeigten Objekten handelt es sich größtenteils um Spitzenstücke, die in den Sammlungen ihrer Eigentümer eine unverzichtbare Rolle spielen. „Wir konnten in vielen Gesprächen unser Anliegen vermitteln, gerade diese Ausstellung, die den Spuren medizinischer Erkenntnis folgt und aufzeigt, wie vergangene Generationen mit den großen gesundheitlichen Herausforderungen umgegangen ist, in den von der Pandemie geprägten Zeiten erneut präsentieren zu können“, so Museumsdirektor Alexander Schubert.

 

 

 

In der aktuellen Krise sei eine besondere Solidarität unter den Museen spürbar. Viele Partnerinstitutionen hätten mit dem Problem zu kämpfen, dass über Jahre vorbereitete Großprojekte dem Corona-bedingten Lock-Down und den darauf folgenden Einschränkungen zum Opfer gefallen sind.

 

 

 

Die Gegebenheiten der Pandemie werden in doppelter Hinsicht für Veränderungen im Konzept der Medicus-Ausstellung sorgen. Zum einen müssen die vielen interaktiven Stationen, die zum Anfassen anregen, ebenso wie die Wegeführung, unter dem Vorzeichen des Gesundheitsschutzes überarbeitet werden. Zum anderen soll eine eigene Sektion entstehen, die die Covid-19-Infektionskrankheit in die Historie großer weltumspannender Epidemien einordnet.

 

 

 

Es sei ein Gebot der Stunde, Schnittmengen zwischen medizingeschichtlichen Phänomenen und der aktuellen, alles bestimmenden Entwicklung aufzuzeigen. „Unsere kulturgeschichtlichen Ausstellungen haben immer einen großen Gegenwartsbezug, wenngleich dieser wahrscheinlich selten so greifbar war, wie im Falle der Medizingeschichte und Corona“, so Schubert. „Gesichts- und Atemschutzmasken, Abstandsgebote und Quarantäneregeln waren schon in früheren Zeiten die ersten Einflussmaßnahmen, um Ansteckungsrisiken zu mindern.“

 

 

 

Für die Medicus-Ausstellung kommen die gleichen Hygiene- und Sicherheitsauflagen zum Tragen, die generell für den Besuch vergleichbarer öffentlicher Einrichtungen gelten. Diese lassen das sonst im Historischen Museum der Pfalz übliche, umfangreiche Begleitangebot mit Konzerten, Lesungen, Workshops und Gruppenführungen noch nicht wieder zu. Geplante Veranstaltungen werden deshalb verschoben, bis die Gesamtsituation wieder die Durchführung erlaubt.

 

 

 

Rechtzeitig vor der Wiedereröffnung des Museums werden Eintrittskarten für die Ausstellung im Online-Shop unter www.museum.speyer.de erhältlich sein. Bereits gekaufte Karten für die Medicus-Ausstellung behalten ihre Gültigkeit.

 

 

 


NEUES RESTAURANT IN DEN DEICHTORHALLEN

»DER ERDBEERFRESSENDE DRACHE« zieht ins haus der photographie

Foto: Henning Rogge
Foto: Henning Rogge

 

(Hamburg/dth) - Nach kurzer Renovierungszeit ist mit dem Restaurant Der erdbeerfressende Drache eine neue Gastronomie in die Deichtorhallen Hamburg eingezogen. Das von Thorsten Gillert geführte Lokal mit 45 Sitzplätzen möchte ein Beispiel dafür sein, wie man mit Kunst, Kultur und Kulinarik unterhalten und zum Nachdenken anregen kann. Der erdbeerfressende Drache löst das Fillet of Soul ab, welches rund 15 Jahre das gastronomische Aushängeschild der Deichtorhallen war.
 
In einer Partnerschaft der renommierten Gastronomen Thorsten Gillert (Artisan, Der erdbeerfressende Drache), Rainer Wendt (Paquebot, Atlas, Paris Bar u. Club) und Jörg Meyer (Le Lion – Bar de Paris, Boilerman Bar; Bambi-Verleihung) wird die Gastronomie in den Deichtorhallen neu gedacht. Als erster Aufschlag eröffnet das Restaurant im Haus der Photographie, im Sommer folgt eine Außengastronomie und im Frühjahr 2021 wird in der Halle für aktuelle Kunst eine Tagesbar eröffnen.
 
»Die Symbiose zwischen zeitgenössischer Kunst und Fotografie und dem kulinarischen Erleben wird mit den neuen Betreibern auf ein zukunftsweisendes Niveau gebracht. Unsere Gastronomie soll die Besucherinnen und Besucher genauso wie unsere Kunst überraschen und inspirieren«, so Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg. »Wir freuen uns mit Thorsten Gillert, Rainer Wendt und Jörg Meyer drei Partner mit langjährigen Erfahrungen, detaillierten Fachkenntnissen und hochgelobten Expertisen zur Weiterentwicklung der Gastronomie in den Deichtorhallen zu einem kulinarisch und atmosphärisch herausragenden Ort in Hamburg gefunden zu haben«, ergänzt Bert Antonius Kaufmann, Kaufmännischer Direktor der Deichtorhallen Hamburg, »die Deichtorhallen öffnen sich damit auch unabhängig von den Ausstellungen weiter für Gäste aller Art.«

 

 

 

In dem Restaurant Der erdbeerfressende Drache wird eine moderne Küche - durchdacht, präzise, hocharomatisch und elegant – an einem entspannten und ungezwungenen Ort serviert. Offenheit und Kommunikation werden hier großgeschrieben. »Es muss Orte geben, an denen man sich austauschen kann, zusammenkommt und nicht vorgeschrieben bekommt, wie und wo man zu essen hat«, so Thorsten Gillert.
 
Das kulinarische Format basiert auf kleinen Gerichten, die aus den besten Zutaten aus der Umgebung und Ideen und Inspirationen aus der ganzen Welt gekocht werden. Dazu gibt es eine feine wechselnde Weinkarte mit einem Schwerpunkt auf Bioweinen. Die Tageskarte umfasst zwei Menüs, die als »Bentos« zusammengestellt werden.  Die einzelnen Gerichte im Bento können ebenso individuell kombiniert und einzeln bestellt werden.  Mit dem »Kulinarischen Landgang« bietet Der erdbeerfressende Drache ein täglich wechselndes Mittagstisch-Angebot zu reduzierten Preisen in umweltfreundlicher Verpackung auch zum Mitnehmen an. Die Abendkarte bietet eine noch größere Auswahl an Einzeltellern und Kombinationen.

Chefkoch Thorsten Gillert
Thorsten Gillert ist ein international renommierter Koch und Unternehmer, der seit Jahren mit außergewöhnlichen Objekten die erwachsene kulinarische Szene erfolgreich bespielt. Sein ehemaliges Artisan und sein Erdbeerfressender Drache haben in Hamburg immer wieder über die Stadtgrenzen hinaus kulinarische Akzente gesetzt. Gillert, ehemaliger Geiger mit synästhetischen Fähigkeiten, liebt das Zusammenspiel von Kulinarik und Kunst. Für seine Dinner mit klassischer Musik reist er um die Welt, z.B. zum Marvão International Music Festival in Portugal. Als langjähriger Küchendirektor auf der MS Europa managte er bis zu 600 Essen täglich in diversen Küchenoutlets und für Caterings.

»Der erdbeerfressende Drache« in Hamburg
Die Gaststätte Der erdbeerfressende Drache öffnete ihre Tür zum ersten Mal 2018 als Pop-up-Restaurant in der Hamburger Weidenallee, bevor sie 2019 nach Hamburg Ottensen an den Spritzenplatz wechselte und sich einen sehr guten Namen in der Gastronomie-Szene erkochte. Zusammen mit dem gesamten Team ist das Lokal jetzt in die Deichtorhallen gezogen. Der außergewöhnliche Restaurantname geht auf das gleichnamige Programm des Clowns und Artisten Dimitri zurück. Das Programm handelt von der Erkenntnis, dass die eigenen gewohnten Mittel nicht mehr funktionieren, um das Publikum mit einer Botschaft zu erreichen. Und so wurde das Theater zum Zirkus und die Schauspieler zu Artisten. Als solche bedienten sie sich Ausdrucksformen außerhalb der konkreten Sprache. Bei der Namensfindung für die neue Gaststätte sah man Parallelen: das Gefühl, das eigene »Format« ändern zu wollen, die spielerische Leichtigkeit der Akrobaten und die vielfältigen Aspekte der Aufgabe als Gastgeber.

 

 

 

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag – Samstag, 12–15 Uhr (Küche bis 14.30 Uhr) und 18–24 Uhr (Dienstag – Donnerstag Küche bis 22 Uhr), Freitag – Samstag (Küche bis 23 Uhr), Sonntag 12–17 Uhr (Küche bis 15 Uhr)
Gerichte zwischen 5 und 25 Euro
Weine (Flasche) zwischen 25 und 75 Euro

RESERVIERUNG
und weitere Informationen unter www.dererdbeerfressendedrache.de

ADRESSE
»Der erdbeerfressende Drache« in den Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie,
Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg, E-mail: info@dererdbeerfressendedrache.de


„Eine(r) kommt, alle machen mit - Ein Ständchen für die Helfer*Innen“:

MenscHHamburg bedankt sich mit großer Show aus der Elbphilharmonie

 

(Hamburg/pm) - Nach dem überwältigenden Erfolg vom Solidaritäts-Nicht-Festival #KeinerKommt bedankt sich MenscHHamburg e.V. nun mit einer bunten Show aus der fast menschleeren Elbphilharmonie bei den Heldinnen und Helden der Krise und unterstützt somit gleichermaßen Pflegekräfte und Kultureinrichtungen

 

 

 

Am 12. Mai fand das größte Solidaritäts-Nicht-Festival der Welt statt – und keiner ist gekommen. Tickets wurden dennoch gekauft und so eine unfassbare Spendensumme von 444.444€ für die Hamburger Kulturszene gesammelt. Einen Monat danach sendet MenscHHamburg nun ein riesiges Dankeschön an die Helfer*Innen in der Krise. Denn den Heldinnen und Helden in der Alten- und Krankenpflege gebührt mehr Aufmerksamkeit und das über die Dauer der Corona-Pandemie hinaus.

 

Mit „Einer kommt, alle machen mit – Ein Ständchen für die Helfer*Innen“ sendet die Hamburger Kultur nun ein Dankeschön in Form einer bunten Show aus der Elbphilharmonie und hofft auf die Unterstützung vieler Kartenkäufer*Innen. Gemeinsam soll so für Krankenpfleger*Innen und Helfer*Innen im medizinischen Dienst gesammelt werden. Getreu dem Titel wird dabei immer nur jeweils ein(e) Künstler*In auf der großen Bühne von Hamburgs neuem Wahrzeichen stehen.  

 

Danke sagen, singen, spielen und lesen unter anderem:

ANNA DEPENBUSCH, JOHANNES OERDING, BOSSE, TONBANDGERÄT, ROLF ZUCKOWSKI, BERND BEGEMANN, STEFAN GWILDIS, REINHOLD BECKMANN, POHLMANN, JAN PLEWKA, SALUT SALON, ENNO BUNGER, SIMONE BUCHHOLZ, OLIVER ROHRBECK, SEBASTIAN BEZZEL, JOHANNA WOKALEK, KIRSTEN BOIE, WOLFGANG TREPPER, BLÜMCHEN…

 

 

 

… UND ÜBERRASCHUNGSGÄSTE

 

 

 

MODERATION: CHRISTINA RANN & TOBIAS SCHLEGL

 

 

 

Alleine auf der Bühne und dennoch gemeinsam bereiten die Künstler*Innen eine Show, die nicht nur während dieser kurzweiligen drei Stunden Freude bereiten soll. Die im Rahmen der Sendung generierten Spendengelder fließen in ein Kulturförderprogramm der besonderen Art. In Zusammenarbeit mit Rockcity Hamburg e.V. , der Clubstiftung Hamburg und weiteren Initiativen aus den Bereichen Theater und Film soll allen 2.500 Hamburger Pfleger*Innen in Ausbildung so ein Kultur-Gutschein finanziert werden, den sie innerhalb eines Jahres für Konzerte, Theatervorführungen, Kinobesuche oder Buchkäufe ihrer Wahl nutzen können.
Sollte im Rahmen der Aktion mehr Geld zusammenkommen, wird das Programm auf weitere Pfleger*Innen erweitert. Auch wenn nur #einerkommt, gibt es an diesem besonderen Abend in Hamburg gleich zwei Gewinner: Kultur und Pflegedienst.

 

 

 

„Die derzeitigen Helden in der Alten- und Krankenpflege brauchen viel mehr Aufmerksamkeit und das über die Dauer der Corona-Pandemie hinweg. Zumindest die Hamburger Kultur sagt nun schon einmal laut Danke. Und mit ihrer Hilfe hoffentlich viele Spender*Innen und Unterstützer*Innen unserer Idee.“, erklärt Initiator Lars Meier, Vorstand von MenscHHamburg e.V. und Geschäftsführer der Gute Leude Fabrik.  

 

 

 

„Das #keinerkommt-Festival von MenscHHamburg e.V. war ein fulminanter Erfolg für die Kultur in Hamburg! Wie schön, dass dies in der Elbphilharmonie nun eine Verlängerung für all die großartigen Helferinnen und Helfer findet und damit aus der Kulturstadt Hamburg das deutliche Signal gesendet wird: Wir stehen zusammen!“, so Dr. Carsten Brosda, Hamburger Senator der Behörde für Kultur und Medien  

 

 

 

„Dieses Mal machen nicht nur alle mit, sie kommen auch – in die Elbphilharmonie! Nach dem Motto: Klatschen allein genügt nicht! werden die Spenden zu Gutscheinen für Kulturveranstaltungen für die Helfer. Das ist toll - für beide Seiten!“, sagt Kirsten Boie, Autorin und Ehrenbürgerin der Stadt Hamburg

 

 

 

„Ich bin gerne dabei, um Danke zu sagen. Und dann noch in der Elbphilharmonie - was für eine tolle Sache.“, freut sich Liedermacherin Anna Depenbusch

 

 

 

Spendenmöglichkeiten für „Einer kommt, alle machen mit“ gibt es ab sofort auf www.einerkommt.de . Natürlich gibt es auch wieder ein Aktions-T-Shirt bei Merchroadie.de.
Für die Tage der Produktion selbst gibt es keinen Zugang. Auch nicht für Medienvertreter. Weitere Aktionen rund um die Show und Spendenaktion werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

 

„Einer kommt, alle machen mit - Ein Ständchen für die HelferInnen“, die Solidaritäts-Show aus der  Elbphilharmonie, ist ab dem 18. Juni um 20:22 Uhr im Online Stream  unter anderem auf Stern.de, Mopo.de und Hamburg.de  zu sehen und ab 22 Uhr auch bei 917xfm zu hören.

 

 

 

Tickets, Spenden und aktuelle Informationen zur Show: www.einerkommt.de
    

 

 

 

Einer kommt, alle machen mit – Ein Ständchen für die HelferInnen“ - ist eine Idee der Gute Leude Fabrik für MenscHHamburg e.V. und wird unterstützt von Stern.de, Spiegel.de, Astra, DIE ZEIT Verlagsgruppe, NDR 90,3, WallDecaux, 917XFM, NDR Hamburg Journal, Hamburger Morgenpost, Asklepios, Hamburg.de, WELT AM SONNTAG und vielen anderen

 

 

 

 

 

Über MenscHHamburg e.V. :

 

 

 

MenscHHamburg e.V. sammelt durch innovative Aktionen Spendengelder für bedürftige Personen und lokale soziale Einrichtungen. Mit kreativen Veranstaltungen wie den MauMauMasters, dem Kamelrennderby oder dem Welttrinkgeldtag ruft der Verein seit 2011 auf unkonventionelle Weise Menschen zu sozialem Engagement auf.

 

Weitere Informationen zu MenscHHamburg: https://www.mensch.hamburg/

 

Weitere Informationen zur Gute Leude Fabrik: https://www.guteleudefabrik.de/

 

Gute Idee & Umsetzung: Gute Leude Fabrik GmbH & Co KG
Bewegtbild-Produktion: Black Peach Media GmbH

 

 

 


Die vor kurzem gegründete Netzwerk- und Jobplattform Skillmill vermittelt zwischen Talenten und Arbeitsangeboten in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Die Jobplattform Skillmill fördert Zusammenhalt und Kollaboration der Kultur- und Kreativschaffenden in Europa

 

(Wien/pm)– Während aufgrund von COVID-19 weltweit weiterhin großes Leid herrscht, ist Skillmill bestrebt, positiv zu bleiben und die kreative Community zu unterstützen. Das soll vor allem gelingen, indem sichergestellt wird, dass neue Jobangebote auf dem Webportal gepostet und den am besten geeigneten Kreativen zugeordnet werden.

Es werden aber noch weitere Aspekte gefördert: Als Schnittpunkt einer großen Bandbreite an Sektoren fungiert Skillmill als Sammelbecken für Kreativberufe mit unterschiedlichsten Spezialisierungen und Hintergründen – dadurch können neue Projekte und Innovationen entstehen. Eine Fundgrube für Kreative, wo sie nicht nur Jobs finden, sondern sich auch untereinander vernetzen und reibungslos zusammenarbeiten können.

Skillmill bietet der kreativen Community Raum und Infrastruktur, die sie für gemeinsames kreatives Arbeiten braucht. Auf der Plattform kann man kostenlos ein Profil erstellen, Portfolios hochladen und sich mit anderen vernetzen. Über die Messengerfunktion können Unternehmen und Kreative direkt kontaktiert werden – eine wertvolle Möglichkeit, ein breites Netzwerk aus Partnern, Kollegen und Kunden aufzubauen.

Das Webportal konzentriert sich ausschließlich auf den kreativen Markt – von Werbung und Grafikdesign bis hin zu Architektur, Webentwicklung und anderen Kreativberufen. Tausende Kreative sind schon jetzt Mitglieder und die Community wächst ständig. Immer mehr Firmen und Unternehmer entdecken Skillmill und beginnen aktiv Jobs zu posten.

Skillmill-Mitgründerin und CCO Ute Leonhartsberger merkt an: "Die Branche durchläuft derzeit eine enorm schwierige Phase. Trotzdem gibt es Wege für Kreative, da durchzukommen. Zum Beispiel können Kollaborationen großartige Möglichkeiten bieten, um kreative Geschäftsbereiche auszubauen, wodurch sich je nach Art der Partnerschaft neue oder breitere Kompetenzen entwickeln. Die gesteigerte Flexibilität ermöglicht es, größere Aufträge anzunehmen, und das führt wiederum zu erhöhter wirtschaftlicher Stabilität. Die Zusammenarbeit mit anderen Einzelunternehmern oder in Expertennetzwerken erweitert also das Spektrum an Dienstleistungen, die man anbieten kann, wodurch kreative Unternehmer ihren Kunden neue Komplettpakete bieten können."

Skillmill fördert die gegenseitige Unterstützung und Beratung von Kreativen. Die Community muss zusammenhalten und insgesamt stärker werden. Zusammenhalt und Geschlossenheit können zu innovativen neuen Beziehungen führen, Grenzen aufbrechen und einzigartige Marktnischen erschließen.

"Die Zusammenarbeit über Branchengrenzen hinweg ist Quelle für Innovationen und auch entscheidend für die Entwicklung der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft. Deshalb ist es ein Hauptanliegen von Skillmill, Kreativen bei der Zusammenarbeit zu helfen," so Max Hareiter, Skillmill-Mitgründer und CEO.

Über Skillmill
Skillmill ist in erster Linie eine Netzwerk- und Jobplattform für Kreativschaffende und Unternehmen, doch die Intentionen für die Zukunft gehen weit darüber hinaus. Das Webportal soll sich zu einer Kooperations- und Innovationsplattform für die internationale Kultur- und Kreativwirtschaft entwickeln. Derzeit arbeitet das Skillmill-Team an mehreren neuen Features, um die kreative Umgebung zu verbessern. Neue Mitglieder können sich jederzeit anmelden, um selbst davon zu profitieren und ihre Arbeitswelt auf Touren zu bringen.

 


"United We Stream" beginnt mit der Vergabe der Gelder und expandiert international. Das Debattenformat “United We Talk” sendet zweimal pro Woche.

 

(Berlin/pm) - Seit dem 18. März läuft die Kampagne "United We Stream" als Reaktion auf die größte Herausforderung, vor der die Clubkultur in Berlin jemals stand. Initiiert von der Clubcommission Berlin e.V. und Reclaim Club Culture, vielen weiteren Akteur*innen aus der Clubszene und dem gemeinnützigen Verein Berlin Worx e.V., sammelt die Kampagne Geld zur Rettung der Berliner Clubs. Seit der behördlich verordneten Schließung sind bis dato bereits über 450.000 € von mehr als 14.500 Einzelspen- der*innen gesammelt worden. 

 

Zählt man die mittlerweile 45 beteiligten Städte in 12 Regionen weltweit zusammen, sind rund 900.000 € von 25.000 Unterstützer*innen gespendet worden. Davon gehen 8%, das sind bis jetzt bereits knapp 70.000 €, an soziale Zwecke. 

 

Um der sozial-politischen Seite der Clubkultur ebenso eine Plattform zu bieten, wurde am 05.04. das Debattenformat "United We Talk" ins Leben gerufen. Am heutigen Mittwoch wird hier die bereits 12. Folge gesendet - dieses Mal zum Thema "Fearless Futures: Feminismus und Solidarität."

 

In den knapp 2 Monaten seit dem Start von “United We Stream” wurden mit großem Einsatz in über 100 Clubs über 200 Stunden Programm gestreamt - organisiert von mehr als 150 ehrenamtlichen Helfer*innen in 15 Arbeitsgruppen. Dabei entstanden über 25 Mio. Aufrufe/Impressionen/ Zuschauer*innen auf YouTube, Facebook, den eigenen Webseiten, sowie der neuen "United We Stream"-App. Unterstützt wird das Ganze von über 200 Crossposting-Partnern, die täglich den Livestream auf Facebook teilen, sowie Features auf Instagram und Twitter erstellen. Unter dem Label "United We Stream" entstand auch schon eine Podcast-Serie auf Soundcloud. Darüber hinaus sendete "United We Talk" schon mehr als 30 Stunden Programm mit über 100 geladenen Gästen. 

 

Durch die Kampagne gesammelten Gelder sind bis dato aber nicht viel mehr als ein Anfang. Die Existenz der allermeisten Clubs ist nach wie vor massiv bedroht. Und nicht nur in Berlin ist die Not groß - in nahezu allen Städten rund um den Globus stehen die Clubs leer und deren Betreiber*innen und Mitarbeiter*innen vor dem finanziellen Ruin. 

 

“United We Stream” beginnt mit der Vergabe der Spenden

 

In der ersten vierwöchigen Vergaberunde wurde vom 18. März bis zum Stichtag 15. April 2020 eine Spendensumme von 300.000 € gesammelt. Jeder weitere Cent wandert in die zweite Runde. Der gesamte Topf ist wie folgt untergliedert:

 

Der Supporting-Pool beziffert sich auf 20 % (60.000 €) der gesammelten Spenden. Diese Summe wird zu gleichen Teilen an die Veranstalter*innen der Live-Stream-Konzerte vergeben. Der Culture-Pool in Höhe von 80 % (240.000 €) wird von einem unabhängigem 10-köpfigen Jury-Beirat durch einen Verteilungsschlüssel vergeben, der einen fairen Vergabeprozess gewährleistet. 

 

Aus dem Culture-Pool speist sich auch der "Not ist nicht gleich Not"-Topf, für den vor Vergabe der Gelder an die Antragsteller*innen 10 % für gemeinnützige Zwecke abgezogen werden: Damit gehen in dieser Runde 24.000 € der Spenden an den "Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung". Ihre klaren und transparenten Förderkriterien ermöglichen eine zügige Mittelvergabe an die zivile Seenotrettung im Mittelmeer. Dadurch setzen wir ein zusätzliches solidarisches Zeichen: Es geht nicht nur um uns - Solidarität brauchen Viele! 

 

Dank der solidarischen Spenden können nun von den durch die Clubs beantragten 500.000 € rund 200.000 € vergeben werden. Dies macht rund 30% der Antragssumme zur Existenzsicherung der Kulturproduzent*innen aus.

 

"United We Stream" - wie geht's weiter?

 

Zwar sind nun die ersten Lockerungen der Einschränkungen seit Beginn der COVID-19 Pandemie auf dem Weg, doch die Clubs und Musikspielstätten werden voraussichtlich zu den letzten Locations gehören, die ihre Türen wieder öffnen dürfen. Daher wird "United We Stream" stetig weiterentwickelt und mindestens solange weiter betrieben, wie die Schließung der Locations die finanzielle und kulturelle Existenz der Clublandschaft in Berlin und weltweit bedroht. 

 

Für ihren Fortbestand ist die Clublandschaft jedoch auf weitere Unterstützung seitens der Politik dringend angewiesen. Die Kampagne ist ein komplementäres Funding und kann nur einen kleinen Beitrag als Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Sie ermöglicht den beteiligten Clubkulturstätten eine finanzielle Unterstützung, sowie eine internationale Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit. Mit "United We Stream Global" ist die Kampagne bereits in 12 Regionen außerhalb Berlins aktiv und expandiert in den nächsten Wochen nach Frankfurt a. Main und Freiburg, sowie Stockholm/ Schweden, Madrid/Spanien, Paris/Frankreich, Warschau/Polen, Singapur/ Malaysien, Bangkok/Thailand und Ho Chi Minh City/Vietnam. 

 

"United We Talk" - Die Zukunft nach der Krise wird jetzt verhandelt!

 

Clubs sind nicht nur Orte hedonistischer Feierkultur. Auf den Dancefloors dieser Welt vergesellschaften sich Menschen mit unbegrenzten Herkünften, vielfältigsten Begehren und wechselnden Identitäten. Das Debattenformat "United We Talk" begreift sich als ein Raum, in dem politische, künstlerische und aktivistische Artikulation ihren Platz findet. Denn politische Veranstaltungen, die sonst in den Clubs stattfinden, ebenso wie Demonstrationen, als auch Theater, Kino-Filme, Performances oder Talk-Runden sind im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie aktuell kaum bis gar nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und verfügbar. Die vergangenen Sendungen und untenstehenden Titel beinhalten bereits eine Vielfalt an gesellschaftlich relevanten Themen, gespickt mit Berichten und Interviews, Kurz-Videos und musikalischen Einlagen: #1 Point Zero: Future Habitat, #2 #leavenoonebehind EU Außengrenzen, zivile Seenotrettung, #3 Grundrechte und Datenschutz, #4 Feminisitische Inhalte & Performances, #5 Care Work / Ausbeutung von systemrelvanten Berufen, #6 Tear Down Border #leavenoonebehind, #7 Autoritäre Politiken / Polizeigewalt mit Polizeiklasse, #8 1. Mai - Tage der Arbeit #Mayday, #9 Fight For Your Future - Umwelt & Klima mit FFF, #10 Clubkultur und Migration.

 

"United We Talk" ist als selbstorganisiertes, loses Bündnis von Akteur*innen entstanden, die die politische Artikulation während der COVID-19 Pandemie ermöglichen und darüber hinaus die aktuellen politischen Entwicklungen kritisch begleiten wollen. Darin sollen Möglichkeiten und Folgen einer gesellschaftlichen Transformation durch die globale COVID-19-Pandemie ausgelotet werden.

 

Awareness im Club - Awareness zu Hause

 

Um auch im virtuellen Raum die Werte und das emanzipatorische Selbstverständnis der Clublandschaft zu wahren und weiterzuentwickeln, hat "United We Stream" ein Awareness-Manifest zur Nutzung für alle Beteiligten aufgestellt. Das Manifest bildet die Grundlage zur Gestaltung der Live-Streams, so dass alle Menschen sich dort möglichst wohl, frei und sicher fühlen können.

 

Ein zentrales Anliegen der Kampagne ist es auch, dem Thema Genderequality nachzukommen. Um die Missstände bzgl. der Sichtbarkeit von Frauen* im Musik-Business aufzuzeigen, wurde schon vor Jahren von female:pressure die sogenannte "FACTS-Studie" durchgeführt. Um sich dem Thema anzunehmen, wurde seitens "United We Stream" von einem internen Arbeitskreis das Programm des ersten Monats diesbezüglich analysiert. Die Studie ergab mit 38,7% weiblichen Künstlerinnen, 58,2% männlichen Künstlern und 3,1% diversen Künstler*innen bis dato (noch) keine Parität. Dabei wurde nicht analysiert und in der Statistik gewichtet, in welchem Spektrum jeweils einzelne Clubs mit ihrem individuellen Booking zu finden sind, was die Geschlechterverteilung angeht bzw. ob ein Verteilungs-Überhang in die eine oder andere Richtung besteht. "United We Stream" strebt im weiteren Verlauf ein Programm an, das die Diversität der Clubkultur noch stärker in den Streams repräsentiert.

 

Zu ihrer Rettung benötigen die Clubs in Berlin und weltweit weiterhin dringend die Spendenbereitschaft und Solidarität der unzähligen Unterstützer*innen rund um den Globus! Sonst wird es bald keine Clubs mehr geben, aus denen gestreamt werden kann. 

 

Spread the word: Save Berlin's club culture in quarantine: http://uws.betterplace.org

 

Berlin, den 13.05.2020

 

 

 

United We Stream ist eine Initiative von Clubcommission Berlin e.V., des Netzwerks Reclaim Club Culture, vielen weiteren Partner*innen und Akteur*innen aus der Clubszene und dem gemeinnützigen Verein Berlin Worx. Zentrales Element ist eine Streamingplattform, verbunden mit einem Spendenaufruf, zu finden unter: https://uws.betterplace.org/

 

Über 100 Aktivist*innen aus der freien Szene setzen sich derzeit für den Erhalt der Berliner Clubs und der dort ansässigen Strukturen ein. Des weiteren wird das Projekt ergänzt von dem Debattenformat United We Talk und der Erweiterung um den Bereich United We Stream Global

 

Im Web: https://unitedwestream.berlin/ & https://unitedwestream.org/

 

Reclaim Club Culture ist ein Netzwerk aus Veranstalter*innen, Club- und Festivalbetreiber*innen, sowie Kollektiven, Forscher*innen und Kulturschaffenden der alternativen Szene.

 

In den vergangenen Jahren hat Reclaim Club Culture diverse Demonstrationen und Aktionen gegen die AfD, die Abschottungspolitik an den EU-Außengrenzen, sowie zu Themen alternativer Stadtpolitik, Verdrängung, Clubsterben und für eine andere Klimapolitik mit- bzw. selbst organisiert. 

 

Zusammen mit zahlreichen anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen organisiert sich Reclaim Club Culture gegen den aufkommenden Faschismus in der Gesellschaft und eine neoliberal autoritäre Staatspolitik.  

 

In der Öffentlichkeit ist Rosa Rave* die Pressesprecher*in des Bündnisses. Sie ist eine vielstimmige antifaschistische Clubkultur-Aktivistin aus der Zukunft. 

 


UNESCO Welterbe Kloster Lorsch ab 12. Mai wieder geöffnet

Lorscher Königshalle und Freilichtlabor Lauresham können individuell besichtigt werden

Königshalle in Lorsch mit Blick auf die Stadt © Hanns Joosten
Königshalle in Lorsch mit Blick auf die Stadt © Hanns Joosten

 

(LORSCH/pm) - . Seit dem 4. Mai dürfen Museen, Ausstellungen, Schlösser und Gedenkstätten unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder ihre Türen öffnen. Auch das Team vom UNESCO Welterbe Kloster Lorsch freut sich auf die Rückkehr der Besucher*innen. Geöffnet werden sollen ab kommenden Dienstag, 12. Mai, unter strenger Einhaltung der Vorgaben, das Museumszentrum, die Königshalle, das Freilichtlabor Lauresham und immer sonntags und feiertags das Schaudepot Zehntscheune. Führungen sind bis auf weiteres nicht möglich. Das Obergeschoss der Königshalle und das Freilichtlabor Lauresham können jetzt individuell besichtigt werden.

Dennoch gibt es nach Auskunft des Welterbestättenleiters Dr. Hermann Schefers Einschränkungen, die vor allem die historischen Gebäude wie die berühmte Lorscher Königshalle und die Bauten des angrenzenden karolingischen Modell-Herrenhofs Freilichtlabor Lauresham betreffen. Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen dürfen sich im Obergeschoss der Königshalle nur drei Personen gleichzeitig aufhalten. In Lauresham ist das Betreten der einzelnen Gebäude auf Grund ihrer geringen Größe nicht möglich. Doch kann man durch die Fenster in die Wohn-, Wirtschafts- und Nutzbauten hineinschauen und sich so ein Bild vom Alltagsleben der Menschen im frühen Mittelalter machen. Auf dem Gelände stehen außerdem kundige Gästebegleiter*innen jederzeit für Auskünfte zur Verfügung. Das gesamte rund 4 Hektar große Gelände des Freilichtlabors mit seinen Gärten, Äckern und Tieren ist für die Besucher*innen von Dienstag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, und Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr, geöffnet. Das Schaudepot Zehntscheune, das wichtige archäologische Zeugnisse aus der rund 800-jährigen Klostergeschichte zeigt, ist ab dem 17. Mai, immer sonntags und feiertags, 10 bis 17 Uhr, zu besichtigen.

„Den Gästen so viel wie möglich bieten“
Welterbestättenleiter Schefers bedauert, dass es bis auf weiteres keine Führungen, Veranstaltungen und Angebote der Museumspädagogik im Kloster Lorsch geben wird. „Dennoch möchten wir unseren Gästen so viel wie möglich bieten und sie auf eine individuelle Entdeckungsreise ins frühe Mittelalter einladen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, Lauresham und die Königshalle ohne Führungen für die Besucher*innen zu öffnen. Interessierte dürfen dabei so lange vor Ort verweilen, wie sie möchten, unser Team vor Ort beantwortet gerne Fragen“, erklärt Schefers. Unbedingt vermieden werden müssten Personenansammlungen und Begegnungsverkehr. Gezielte Besucherlenkungen und Maskenpflicht in allen Gebäuden seien daher selbstverständlich. „Wir haben jedoch den großen Vorteil, dass die erhaltenen Gebäudeteile des ehemaligen Klosters in eine weitläufige Landschaftsarchitektur eingebettet sind, die ein drei Kilometer langer Rundweg miteinander verbindet. Daher kann man bei uns ganz entspannt Kultur und Natur genießen“, sagt Schefers.

„Welterbe fürs Wohnzimmer“ – digitale Angebote gehen weiter
Die Welterbestätte profitiert in Corona-Zeiten darüber hinaus von ihrer schon immer herausragenden Vermittlungsarbeit: „So konnten wir jetzt sehr schnell ein sehr qualitätvolles und erstaunlich erfolgreiches Online-Programm aufsetzen und unsere Gäste digital mit ins Welterbe nehmen“, so Schefers. Daran wird sich auch in Zeiten der gelockerten Maßnahmen nichts ändern. Unter dem Motto „Welterbe fürs Wohnzimmer“ kann jeder die zahlreichen digitalen Angebote des Klosters Lorsch weiterhin täglich nutzen und sich „Appetit holen für die Zeiten nach Corona“, wie es in Lorsch heißt. Auf der Webseite, in der Rubrik „Lauresham digital“ beispielsweise berichtet Claus Kropp, Leiter des Freilichtlabors Lauresham, regelmäßig in Videos über Neuigkeiten und Aktivitäten im Freilichtlabor (www.kloster-lorsch.de/lauresham0/lauresham-digital/). Ein umfangreiches Vermittlungsangebot für Kinder und Erwachsene mit Geschichten, Rätseln, Aktionen und Informationsvideos rund um Klosterthemen sowie zum Jahresthema "Textil" wird auf der Facebook-Seite des Klosters Lorsch angeboten.

 

Am 9. und 10. Mai lädt das Kloster Lorsch zu einem ersten virtuellen und interaktiven Themenwochenende in Lauresham ein – mit Vorträgen, Projektvorstellungen und Live-Diskussionen (www.kloster-lorsch.de/aktuell/).

 

Weitere Informationen: www.kloster-lorsch.de

 

 

 

 

 

Öffnungen auf einen Blick
ab dem 12. Mai (für Individualbesucher*innen):

 

  • Klosterareal (Klosterhügel und Altenmünster): frei zugänglich
  • Lorscher Königshalle (innen): geöffnet DI – SO, 10 – 17 Uhr, Besichtigung nur mit max. drei Personen gleichzeitig │ 4 EUR (Museumseintritt inkl.)
  • Fragment der Klosterkirche: frei zugänglich
  • Kräutergarten: frei zugänglich
  • Schaudepot Zehntscheune: Sonn- & Feiertage, 10 – 17 Uhr │ Eintritt: 1 EUR
  • Freilichtlabor Lauresham: DI – FR, 10 – 16 Uhr, SA + SO, 10 – 18 Uhr, freier Zutritt zum Gelände mit Gärten und Tieren │ Eintritt bis auf weiteres: 5 EUR / 3 EUR ermäßigt, Familienkarte 11,50 EUR
  • Museumszentrum (MUZ): DI – SO, 10 – 17 Uhr, frei zugänglich im Rahmen des Abstandrichtwertes │ Eintritt 3 EUR
  • Besucherinformationszentrum (BIZ): DI – FR, 10 – 16 Uhr, SA + SO, 10 – 18 Uhr

 

Für alle Liegenschaften gilt: In Innenräumen 1 Person auf 20 Quadratmeter, im Außenraum 1,5 Meter Abstand zwischen Personen

Bis auf weiteres leider keine Führungen, keine museumspädagogischen Angebote | Maskenpflicht in MUZ, BIZ, Zehntscheune, Königshalle | In Lauresham stehen Gästebegleiter*innen für kurze Auskünfte und Erklärungen zur Verfügung.

 

 

 

 

 


RomArchive für den Grimme Online Award 2020 nominiert

 RomArchive, das Digitale Archive der Sinti und Roma ist für den renommierten Grimme Online Award in der Kategorie „Wissen und Bildung“ unter den Nominierten. Nutzer*innen können außerdem bis zum 14. Juni über den Publikumspreis abstimmen. Die Preisverleihung findet am 25. Juni 2020 in Köln statt.

 

(Heidelberg/pm) - Mit dem Grimme Online Award in der Kategorie „Wissen und Bildung“ werden Vermittlungsangebote ausgezeichnet, die für die Allgemeinheit relevante Inhalte zur Verfügung stellen und der gesellschaftlichen Bildung, Beratung und Aufklärung dienen. Das RomArchive ist unter den Nominierten, da es die Künste und Kulturen der Roma und ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte endlich sichtbar macht. Mit dem Onlinearchiv wurde eine im Internet weltweit zugängliche, verlässliche Wissensquelle geschaffen, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet. Das RomArchive ist seit Januar 2019 online und steht seit einem Jahr unter der Trägerschaft des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.

 
Unter allen Nominierten können die Nutzer*innen bis zum 14. Juni zusätzlich über den Publikumspreis abstimmen, darunter auch für das RomArchive:

 

Zur Abstimmung

 

Zum Hintergrund:
Grimme Online Award: Seit dem Jahr 2001 werden vom Grimme-Institut jährlich herausragende deutschsprachige Online-Angebote in vier Kategorien ausgezeichnet. Nominierungsvorschläge können von jedem eingereicht werden. Aus den Vorschlägen werden von einer unabhängigen Fachjury die Nominierten ausgewählt. Zusätzlich wird ein Publikumspreis verliehen, die Abstimmung dazu findet online statt und ermöglicht allen Nutzer*innen die Teilnahme.
Zur Website

 

RomArchive: Das Digitale Archiv der Sinti und Roma, ist seit dem 24. Januar 2019 online und macht die Künste und Kulturen der Roma und ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte endlich sichtbar. Durch von Roma und Sinti selbst erzählte Geschichten schafft RomArchive eine im Internet international zugängliche, verlässliche Wissensquelle, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet.

Inhaltlich haben 14 Kurator*innen die Darstellung bestimmt und exemplarisch künstlerische Beiträge für die Archivbereiche Bildende Kunst, Film, Literatur, Musik, Tanz, Theater und Drama und den interdisziplinären Bereich Flamenco ausgewählt, darüber hinaus Material zur Bilderpolitik, Selbstzeugnisse im Zusammenhang mit der Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie wissenschaftliches Material zur Bürgerrechtsbewegung. Mit den verschiedenen Arbeitsgruppen sind etwa 150 Akteure aus 15 Ländern am Projekt beteiligt. Sie bilden ein weltweites Netzwerk von Kulturschaffenden,

Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen, die hauptsächlich zur Minderheit gehören und RomArchive zum derzeit größten Kulturprojekt von, für und mit Sinti und Roma machen, in dem das Prinzip der „Romani Leadership“ konsequent umgesetzt wird.

Die auf ständigen Zuwachs angelegte Sammlung des Archivs spiegelt exemplarisch die enorme Bandbreite und Diversität von kulturellen Identitäten und nationalen Eigenheiten wider, anstatt ein realitätsfremdes Bild einer homogenen „Roma-Kultur“ zu vermitteln. Der Reichtum einer jahrhundertealten und bis in die Gegenwart überaus lebendigen und vielseitigen künstlerischen

und kulturellen Produktion wird hier erstmals in diesem Umfang öffentlich sichtbar.

Seit der Unterzeichnung des Übernahmevertrags am 27. März 2019 steht das RomArchive unter der Trägerschaft des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma. In den Jahren des Aufbaus bis zum Launch von RomArchive (2015–2019), stand das Projekt unter der Trägerschaft der sauerbrey | raabe gUG (haftungsbeschränkt) und wurde von der Kulturstiftung des Bundes mit 3,75 Millionen Euro unterstützt.
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Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg öffnet wieder!

Bald können Besucher wieder das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg besuchen. Foto des Haupteingangs in der Kartäusergasse, Foto: GNM / Dirk Messberger
Bald können Besucher wieder das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg besuchen. Foto des Haupteingangs in der Kartäusergasse, Foto: GNM / Dirk Messberger

 

(Nürnberg/gnm) - Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg ist ab Dienstag, 12. Mai 2020 wieder geöffnet. Zugänglich sein werden ein Großteil der Dauerausstellung und alle aktuellen Sonderschauen. Die Sonderausstellung zum 150. Jubiläum des Bayerischen Gewerbemuseums wurde bis 10. Januar 2021 verlängert. Anhand internationaler Designerstücke, Kunst und Kultobjekten aus fremden Ländern sowie technischer Apparaturen thematisiert sie die Geschichte und Bedeutung kunstgewerblicher Sammlungen. Die Sonderausstellung „Helden, Märtyrer, Heilige“, die ausgewählte Highlights aus der Spätmittelaltersammlung zeigt, ist bis 4. Oktober 2020 zu sehen. Die Präsentation zu Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, endete bereits am 20. März. Der Teilbereich im Germanischen Nationalmuseum mit rund 20 Tafelbildern von Wolgemut, seiner Werkstatt und von Zeitgenossen bleibt aber bis auf weiteres geöffnet.  

 

In der Dauerausstellung sind die archäologischen Funde der Ur- und Frühgeschichte zugänglich, außerdem die hochkarätigen Bestände des Mittelalters, der Renaissance und des Barock, die Kartäuserkirche sowie die Spezialsammlung der Waffen und Rüstungen, außerdem die Abteilung mit Kunst und kulturgeschichtlichen Objekten des 20. Jahrhunderts.

 

Hygieneplan und Vorsorgemaßnahmen

 

Zur Wiedereröffnung des Germanischen Nationalmuseums wurde ein Hygieneplan unter Einhaltung behördlicher Vorgaben erarbeitet und umgesetzt: In den Innenräumen gelten Abstandsregeln, außerdem wurde die Wegeführung vereinzelt optimiert, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Museumsmitarbeiter tragen Mund-Nasen-Masken, worum auch die Museumsbesucher gebeten werden. Die Reinigungs- und Desinfektionsfrequenz wurde erhöht, zusätzliche Desinfektionsspender installiert. Im Museum weisen Infoschilder Besucher regelmäßig auf die Hygienevorschriften hin.

Das Museumscafé muss vorerst noch geschlossen bleiben. Auch Führungen und Vermittlungsangebote finden bis Ende Mai nicht statt. Auf die Ausgabe von Audioguides verzichtet das Germanische Nationalmuseum ebenfalls bis Ende des Monats.


Wieder offen! Hamburger Museen und Ausstellungshäuser nehmen am 7. Mai 2020 Publikumsbetrieb auf

 

Die Deichtorhallen Hamburg können ab diesem Zeitpunkt wieder unter besonderen Vorkehrungen zur Einhaltung der Kontaktbeschränkungen innerhalb der üblichen Öffnungszeiten zu den normalen Eintrittspreisen besucht werden.

(Hamburg/dth) - Nach einem gemeinsam abgestimmten Vorgehen der staatlich getragenen Hamburger Museen und Ausstellungshäuser werden die Deichtorhallen Hamburg nach der über siebenwöchigen Schließung aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie am Donnerstag, 7. Mai 2020 wieder für Besucher*innen öffnen. Mit der Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen und Gedenkstätten können die Hamburger*innen die vielfältigen Ausstellungsangebote wieder vor Ort wahrnehmen und die sinnstiftende und gemeinschaftsfördernde Rolle von Kunst, Kultur und Geschichte unmittelbar erleben.

Um unter den Aspekten des Gesundheitsschutzes ein möglichst sicheres Museumserlebnis zu gewährleisten, kann der Besuch nur unter den geltenden Hygiene- und Distanzregelungen der Freien und Hansestadt Hamburg erfolgen. Deshalb gilt mit der Wiederaufnahme des Publikumsbetriebes eine beschränkte Personenzahl, die zur gleichen Zeit die Räume des Museums besuchen kann. Während des Ausstellungsbesuchs wird das Tragen eines Mund-Nasenschutzes empfohlen.

Auf begleitende Angebote wie Führungen, Vorführungen, musikalische Darbietungen und Vermittlungsangebote aller Art wird zunächst bis zum 30. Juni 2020 verzichtet, ebenso bleiben die Museumsgastronomien weiterhin geschlossen. Die beiden Buchhandlungen der Deichtorhallen können aber wieder unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Distanzregelungen besucht werden.

Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg, dazu: "Die Genehmigung zur Wiedereröffnung unserer Häuser ist eine der besten, wenn nicht die beste Nachricht dieser Tage für die Museen! Jetzt heißt es wieder ‚Herzlich willkommen in den Deichtorhallen Hamburg!‘ mit gleich fünf sehenswerten Ausstellungen in drei Häusern. Die beiden Malerei-Ausstellungen Jetzt! und Quadro konnten zum Glück bis zum 9. August verlängert werden, auch die Laufzeit der Jubiläumsausstellung Installationen aus 25 Jahren Sammlung Falckenberg wurde bis 30. August erweitert. Besonders freut mich, dass wir im Haus der Photographie mit gute aussichten und recommended – Olympus Fellowship gleich zwei ganz neue Ausstellungen präsentieren können, da wir die Schließzeit für die Aufbauarbeiten genutzt haben.“

Bert Antonius Kaufmann, Kaufmännischer Direktor der Deichtorhallen Hamburg, ergänzt: „Die große Solidarität und Kollegialität der Hamburger Museen untereinander hat sich über die Kunstmeile hinaus in der Krise gezeigt. Mit den gemeinsam entwickelten Richtlinien zur Wiederöffnung ermöglichen wir ein anregendes Ausstellungserlebnis und sind dennoch gut auf einen auflagenkonformen und sicheren Besuch vorbereitet. Die Sammlung Falckenberg mit ihrer Ausstellung Installationen aus 25 Jahre Sammlung Falckenberg wird künftig jeden Sonntag für alle Gäste von 12.00 bis 17.00 Uhr für einen individuellen Besuch geöffnet haben. Auch unsere Buchhandlungen öffnen zeitgleich wieder mit Ihrem umfassenden Angebot. Wir sind sicher, dass wir diese ungewohnte, noch nicht geprobte Situation gemeinsam mit den verständnisvollen Deichtorhallen-Besucher*innen bestens meistern werden.“

Unter www.deichtorhallen.de/besuch finden Sie die aktuellen Verhaltensregeln für einen Besuch in den Deichtorhallen Hamburg.


AUSSTELLUNGSPROGRAM DER
DEICHTORHALLEN HAMBURG MAI – AUGUST 2020

JETZT!
JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND
Verlängert bis 9. August 2020
Halle für aktuelle Kunst
MEHR

QUADRO
KERSTIN BRÄTSCH – KATI HECK – STEFANIE HEINZE – LAURA LINK
Verlängert bis 9. August 2020
Halle für aktuelle Kunst
MEHR

GUTE AUSSICHTEN 2019/2020 – JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE
RECOMMENDED – OLYMPUS FELLOWSHIP
Verschoben auf: 7. Mai - 30. August 2020
Haus der Photographie
MEHR

INSTALLATIONEN AUS 25 JAHREN SAMMLUNG FALCKENBERG
Verlängert bis 30. August 2020
Sammlung Falckenberg
MEHR

 


Die Ausstellungen in den Franckeschen Stiftungen öffnen am Donnerstag, dem 7. Mai wieder

  

   Die Vorbereitungen für die Wiederöffnung laufen auf Hochtouren

 

   Das Historische Waisenhaus, die Kulissenbibliothek sowie der Lesesaal des Studienzentrums August Hermann Francke öffnen unter Beachtung der Hygienevorschriften ab Donnerstag, dem 7. Mai für BesucherInnen und LeserInnen

 

(Halle/pm) - »Seit über zwei Wochen arbeiten wir mit Hochdruck an der Wiederöffnung der Ausstellungen in den Franckeschen Stiftungen« sagt der Kustos Dr. Claus Veltmann. Abstandsmarkierungen, Masken, Desinfektionsmittel und Plexiglas sind seine neuen Spezialgebiete geworden, denn der Gesundheitsschutz der BesucherInnen und MitarbeiterInnen und die Organisation eines transparenten und für alle möglichst sicheren Ablaufs sind die Voraussetzungen für die Eröffnung, der wir freudig entgegensehen.

 

In der ersten Phase der Lockerung ist die Situation noch fragil und auf die Gäste warten einige wichtige Vorkehrungen. Dazu zählt, dass die Eintrittskarten ab sofort möglichst bargeldlos im Francke-Wohnhaus erworben werden sollten. Des Weiteren ist das Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz (Maske) in unseren Ausstellungen, genauso wie auch in den Geschäften des Einzelhandels, vorgeschrieben. Wir bitten unsere BesucherInnen, eigene Masken mitzubringen. Wer keinen geeigneten Schutz vorweisen kann, wird aber nicht abgewiesen. Wir bieten im Informationszentrum Masken an, allerdings in begrenzter Stückzahl. Jede/r BesucherIn  wird bereits im Infozentrum einen Erfassungsbogen ausfüllen. Damit unterstützen wir die Behörden beim eventuellen Nachvollziehen der Infektionsketten. Wir bitten alle, dafür einen eigenen Stift bereitzuhalten.

 

 

 

Der Lesesaal der Bibliothek des Studienzentrums August Hermann Francke kann ab dem 7. Mai wieder genutzt werden. Die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen ist eine Präsenzbibliothek, in welcher die Bücher nur im Lesesaal gelesen werden können. Viele WissenschaftlerInnen erwarten deshalb die Öffnung des Lesesaals mit Freude.

 

Zur Wahrung der Abstandsregeln wird die Anzahl der im Lesesaal zur Verfügung stehenden Plätze limitiert. LeserInnen werden gebeten, ihren Nutzungswunsch vorab per Email (lesesaal [at] francke-halle.de) oder telefonisch (+49 (0)345 2127470) anzumelden. Eine Benutzung ist nur nach schriftlicher Bestätigung des Termins möglich. Bücher müssen vorab online über die Webseite der Stiftungen (www.francke-halle.de/studienzentrum) oder per Email (Handschriften und Bücher) bestellt werden. Zur Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienevorschriften ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Lesesaal verpflichtend.

 

Für den Lesesaal gelten bis auf  Weiteres geänderte Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 9:30 – 16:00 Uhr.

 

Im Lesesaal und den Ausstellungsräumen wird natürlich wie überall ein Mindestabstand von 1,50 Meter vorgeschrieben sein. »Zu Beginn rechnen wir noch nicht mit einem großen Besucheransturm« sagt Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke, Direktor der Stiftungen. Dank der großzügigen Räumlichkeiten können sich in den Ausstellungen im Historischen Waisenhaus 20 Personen aufhalten. »Man kann endlich wieder den herrlichen Blick vom Altan über die Stadt genießen oder eine Zeitreise ins Museum des 18. Jahrhundert in der Kunst- und Naturalienkammer unternehmen.  Auch die barocke Kulissenbibliothek lädt wieder in den Wissenskosmos des Barock ein« freut sich der Direktor. Allerdings ist hier der Zutritt momentan auf nur 2 Personen gleichzeitig begrenzt. Sollten die Besucherströme größer werden, können die Franckeschen Stiftungen ein Zeitticketsystem anbieten.

 

Wer sich vor dem Besuch informieren möchte, findet eine Auflistung der Abläufe unter www.francke-halle.de/corona-virus

 

Zu sehen sind in den Franckeschen Stiftungen:
Di-So, feiertags 10.00-17.00 Uhr
Das Kunst- und Naturalienkabinett, die historische Kulissenbibliothek, das Pietismuskabinett und das Francke-Kabinett sowie die Aussicht vom Altan.

 

Ab 7. Mai öffnet in der Kulissenbibliothek die Kabinettausstellung:
»Naturgewalten in alten Bibeln«. Dazu folgen gesonderte Informationen.

 

Im historischen Gelände zeigen wir die Freiluftausstellung:
»Mit Tatkraft und Gottvertauen. Vom Wandel der Franckeschen Stiftungen seit 1990«

 


Jetzt kommt Ars Electronica Home Delivery!

Lust auf Zukunft?

(Linz/ae) - Alle, die Lust auf Zukunft haben und das Ars Electronica Center lieber heute als morgen wieder besuchen möchten, können aufatmen. Ab sofort umfasst die Angebotspalette von Ars Electronica nämlich auch ein Lieferservice! „Ars Electronica Home Delivery“ macht’s möglich und stellt jede Menge aufwändig komponierter Zukunftsmusik direkt ins Wohnzimmer, die Küche, das Kinderzimmer, auf den Balkon oder die Terrasse zu. Geboten wird ein wöchentliches Programm, das Guided Tours durch die Ars Electronica Ausstellungen, Ausflüge in die Ars Electronica Labs, Besuche im Machine Learning Studio, Konzerte mit Echtzeitvisualisierungen, Deep Space LIVE-Sessions, Workshops mit Engineers und Talks mit Artists und Scientists aus aller Welt umfasst. Nichts davon soll aufgezeichnet, das allermeiste interaktiv und alles LIVE sein. Eine erste, zweiwöchige Testphase startet am Freitag, 1. Mai 2020, mit dem Konzert aus dem „Klavierzimmer“ des Ars Electronica Center: Maki Namekawa und Dennis Russell Davies spielen „Ma Mère L’Oye“ für Klavier zu vier Händen von Maurice Ravel, Cori O’Lan steuert die Echtzeitvisualisierungen bei. Dieses und alle weiteren Programme von „Ars Electronica Home Delivery“ können auf ars.electronica.art/homedelivery live miterlebt und hier anschließend auch nachgesehen werden.

 


Online-Konzert mit „HOLYWOOD" am 25.04.2020

Christian Schnarr: Zeitlose Melodien im Kinosound

 

(Tutzing/pm) - Egal ob Klein oder Groß, Filmmusik geht unter die Haut. Und sie lässt Bilder in unseren Köpfen entstehen. Der Komponist und Arrangeur Christian Schnarr gibt mit seinem Projekt HOLYWOOD ein besonderes Internetkonzert. Zu erleben ist das German Pops Orchestra und der Künstler selbst, live am Piano. Es erklingen zeitlose Melodien wie „Der Mond ist aufgegangen" und „Großer Gott wir loben dich", neu arrangiert, im beeindruckenden Sound von Filmmusik. Inspirierende Naturaufnahmen runden das Erlebnis ab.

 

Schnarr ist überzeugt: „Gerade in unsicheren Zeiten, brauchen wir positive Erfahrungen und Vertrautes, das für uns neu lebendig wird. Mit HOLYWOOD präsentiere ich den HörerInnen bekannte Melodien in berührendem und begeisterndem Kino-Sound. Die zeitlosen Lieder entfalten auf diese Weise ganz neu ihre Kraft."

 

Übertragen wird das Konzert am 25.4.2020 um 19.30 Uhr, live und kostenlos auf den Webseiten der Creativen Kirche: www.creative-kirche.de

 

Und Schnarr arbeitet bereits am Nachfolgeprojekt:

 

Mit HOLYWOOD CHRISTMAS soll es nun bald auch die schönsten Weihnachtslieder im, Sound von Filmmusik geben. Zur Realisierung des Vorhabens hat er ein Crowdfunding auf der Plattform Startnext gestartet. Bei einem Erfolg der Kampagne, kann „O du fröhliche" bald wie in einem Kinofilm klingen, und „Stille Nacht" wird zum emotionsgeladenen Soundtrack. 

 

Schnarr konzertiert mit HOLYWOOD seit 2018 in Kinos und seit 2019 auch in Kirchengemeinden. Das Album und die Konzerte rufen begeisterte Reaktionen hervor. 

 

Mit HOLYWOOD CHRISTMAS erwartet die HörerInnen ein weiterer inspirierender Musikgenuss, der das Beste aus beiden Welten vereint: Kirche und Kino, Hollywood und Heiligtum.  (WAZ, 15.01.2019)

 

Infos zum Projekt unter: www.startnext.com/holywood-christmas und www.holywood.cd 

 

 

 


Eindämmung der Corona-Pandemie:

3. Chorfest „Dreiklang“ der Nordkirche abgesagt

 

(Schwerin/mw) - Das vom 21. bis 23. August  in Schwerin geplante 3. Chorfest „Dreiklang“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) wird abgesagt. Grund sind die Schutzvorkehrungen gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus. Das teilten die für das Fest Verantwortlichen, Landeskantorin Christine Hrasky (Hamburg), Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf (Hamburg) und sein Greifswalder Kollege, Landeskirchenmusikdirektor Prof. Frank Dittmer, heute (21. April) mit. Am vergangenen Mittwoch hatten Bund und Länder unter anderem verabredet, dass bis Ende August bundesweit alle Großveranstaltungen untersagt sind.

 

Gegenwärtig werde darüber beraten, zu welchem Termin und in welcher Form das Chorfest in Schwerin nachgeholt werden könne, so die „Dreiklang“-Verantwortlichen. Diese dankten zugleich der Stadt Schwerin und allen organisatorisch Eingebundenen für die bisher geleistete Unterstützung, unter anderem auch bei der Werbung von Privatquartieren.

 

Bis zu 3.000 Chorsängerinnen und Chorsänger, weitere Musizierende und rund 4.000 Zuhörende und Gäste waren zu dem für August in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns geplanten Chorfest erwartet worden. Prof. Frank Dittmer: „Wir haben uns jederzeit sehr willkommen gefühlt, Schwerin ist für unser nordkirchenweites Chorfest ein idealer Ort. Nun hoffen wir, dass wir auch in einem neuen Format viele Chorbegeisterte begrüßen dürfen und auch dann die Kraft des Gesangs in Schwerin für viele Menschen erlebbar wird.“

 

Weitere Informationen zum Chorfest „Dreiklang“: www.kirchenchorwerk-nordkirche.de

 

Hintergrund:

Das 1. Chorfest der zu Pfingsten 2012 gegründeten Nordkirche fand 2012 in Greifswald statt, das 2. Chorfest 2016 in Lübeck. Chöre aus der gesamten Nordkirche, aber auch aus den Partnerkirchen rund um die Ostsee hatten teilgenommen.

 


Literaturzelt beim Solidaritätsfestival „Keiner kommt, alle machen mit“ sorgt nicht nur bei Bücherwürmern für Freude

 

(Hamburg/pm) - Das Nicht-Festival von MenscHHamburg e.V. liefert Leseratten neben dem Abflachen der Infektionskurve einen weiteren guten Grund, in den eigenen vier Wänden zu bleiben: Auch zahlreiche namhafte Schriftsteller beteiligen sich an der Aktion, die zum Überleben der Hamburger Kulturbetriebe und freischaffender Künstler beitragen soll.

 

 

 

Romane und Geschichten erlebbar machen, indem sie durch die eigene Fantasie zur Wirklichkeit werden – das Nichterscheinen vieler Schriftsteller beim Solidaritätsfestival des Jahres regt dazu an. Das Beste: Groß und Klein kommen gleichermaßen auf ihre Kosten und werden feststellen, wie kunterbunt ihre eigene Gedankenwelt sein kann, wenn es darum geht, sich das Gelesene vorzustellen. Den Antrieb dazu liefern

 

 

 

KIRSTEN BOIE, SEBASTIAN FITZEK, SIMONE BUCHHOLZ, HAPE KERKELING, BELA B FELSENHEIMER, KATHRIN WESSLING, JO SCHÜCK, KAREN KÖHLER, BJARNE MÄDEL, NORA GANTENBRINK, FLORIAN ILLIES, RAFAEL BUSCHMANN, LEA ROSSA, CORNELIA FUNKE, KÜBRA GÜMÜŞAY,

 

INGE KUTTER, OLIVER WURM, ILDIKÓ VON KÜRTHY, GISA PAULY, TIM RENNER, RONALD RENG, KATHARINA PUETTER, SIEGHARD WILM, BETTINA TIETJEN, CARSTEN BROSDA, SAŠA STANIŠIĆ.

 

 

 

SIE KOMMEN AUCH NICHT!

 

 

 

Das schöne Plakat zur Aktion müssen sich Literaturfans allerdings nicht vorstellen. Es kann unter www.keinerkommt.de kostenlos heruntergeladen werden. Dort sind auch die Tickets für das „Keiner kommt, alle machen mit“-Festival am 12. Mai für 22 € erhältlich. Der Betrag unterstützt die Hamburger Kulturlandschaft in Form einer Spende.

 

 

 

„Kulturschaffende haben es in der Corona-Krise nicht leicht. Ihnen bleibt oftmals nur die Kreativität. Und „Keiner kommt“ ist eine aus der Not geborene, in mehrfacher Hinsicht geradezu genial-kreative Aktion, die ich sehr, sehr gerne unterstütze“, sagt Sebastian Fitzek, Bestseller-Autor und Journalist.

 

 

 

Kirsten Boie, Schriftstellerin und Ehrenbürgerin der Stadt Hamburg, erklärt: „Gerade erleben wir, wie wichtig die Kulturschaffenden mit ihren vielfältigen kreativen Angeboten in der Zeit des Lockdown sind – und gleichzeitig sind viele von ihnen durch die Krise existenziell bedroht. Ich freue mich darum, bei diesem Festival mal ausnahmsweise NICHT aus meinen Büchern lesen zu dürfen. Machen Sie mit! Gehen Sie nicht hin! Aber kaufen Sie sich ein Ticket!“

 

 

 

Ildikó von Kürthy, Schriftstellerin und Journalistin: „Was wäre das Leben ohne Geschichten? Wie könnte man Katastrophen überstehen, ohne den Beistand durch Bücher? Kultur heißt: Sich zusammen auseinanderzusetzen. Tanzen, zuhören, lesen und vorlesen, singen, staunen, applaudieren und ´Buh´ rufen. Bitte spenden Sie – Geld und Zuversicht! Bitte helfen Sie der Kultur und denen, die sie erschaffen, diese Krise durchzustehen. Kommen auch Sie nicht ins Literaturzelt. Bleiben Sie zu Hause. Wir sehen uns nicht. Auf Wiedersehen!“

 

 

 

Das „Keiner kommt, alle machen mit“ -Festival ist ein Projekt von MenscHHamburg e.V. –

 

Gute Idee & Umsetzung Gute Leude Fabrik GmbH & Co KG.

 

 

 

Die Einnahmen aus dieser Aktion werden von MenscHHamburg e.V. zu gleichen Teilen an die privaten Hamburger Theater- und Musikbühnen, an die Hamburger Filmwirtschaft, an die Hamburger Clubs und an freie Kulturschaffende verteilt. Ein Gremium aus Leuden der Hamburger Kultur wird über die Verwendung der Mittel entscheiden.

 

 

 

Über Reservix.de können ab jetzt Tickets bestellt werden, die eine schöne Erinnerung darstellen oder sich auch anmalen lassen.

 

 

 

Spenden können über www.keinerkommt.de getätigt werden. Bitte weisen sie für weitere Infos in ihrer Berichterstattung auf die Webseite hin. Folgende Hashtags bitte wir Sie zu verwenden: #keinerkommt #kkamm (keinerkommtallemachenmit) #kulturtrotztcorona #bleibtzuhause

 

Über MenscHHamburg e.V. :

 

 

 

MenscHHamburg e.V. sammelt durch innovative Aktionen Spendengelder für bedürftige Personen und lokale soziale Einrichtungen. Mit kreativen Veranstaltungen wie den MauMauMasters, dem Kamelrennderby oder dem Welttrinkgeldtag ruft der Verein seit 2011 auf unkonventionelle Weise Menschen zu sozialem Engagement auf.

 

 

 

Weitere Informationen zu MenscHHamburg: https://www.mensch.hamburg/

 

Weitere Informationen zur Gute Leude Fabrik: https://www.guteleudefabrik.de/

 

 

 


Mozartfest Würzburg, Aktueller Stand Corona Pandemie, 20. April 2020

 

(Würzburg/mfw) - aufgrund der Corona-Pandemie wird es auf Anordnung der Bayerischen Staatsregierung  in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben. Um die geplanten 75 Konzerte des Mozartfestes 2020 (29. Mai bis 28. Juni) durchführen zu können, ist für uns als Veranstalter eine Planungssicherheit notwendig, die im Moment niemand geben kann. Jedes Live-Konzert lebt von der Gemeinschaft der Musiker und Besucher. Daher kann nach allem, was wir jetzt wissen, die Saison nicht wie vorgesehen stattfinden. 

 

 Wie gerne wollten wir in Würzburg mit dem Mozartfest wieder in das öffentliche Musikleben starten. Unser aktuelles Festivalmotto »Widerstand. Wachsen. Weitergehen« hätte – aufgeladen mit neuer Brisanz – den Rahmen geboten: für ein geschärftes Bewusstsein von gemeinsamem Erleben, wie es nur durch Kunst möglich ist. Immer wieder stand das Mozartfest auch in seiner Geschichte für diese Erfahrung. 

 

 »Weitergehen« heißt für uns nun konkret: Wir arbeiten unter Hochdruck daran, Teile des Programms in abgewandelter Form anbieten zu können. In den nächsten Wochen werden wir diese Angebote veröffentlichen, die den behördlichen Auflagen Rechnung tragen und Musik nicht nur in den digitalen Raum verlagern. Nach heutigem Stand gibt es neben Live-Streamings aus unseren Hauptspielstätten (ohne Publikum) realistische Chancen für Veranstaltungen mit kleineren Besuchergruppen. Auch das MozartLabor, seit 2014 stets Herzstück des Mozartfestes, wird sehr wahrscheinlich stattfinden können. Der Bayerische Rundfunk als langjähriger Medienpartner trägt die alternativen Angebote mit.

 

 Der Zuspruch unseres Publikums zum Mozartfest 2020 war überwältigend, und wir bedanken uns sehr herzlich dafür. 83,5 Prozent aller Karten waren Anfang März verkauft. Erworbene Karten werden selbstverständlich zurückerstattet. Für den komplexen Bearbeitungsvorgang bitten wir noch um etwas Geduld. Details hierzu und zum alternativen Programm sind auf unserer regelmäßig aktualisierten Website auffindbar.

 


Museum für Kommunikation Berlin sucht Schnappschüsse von Radiohörer*innen

Ich und mein Radio

Foto: mfk Berlin
Foto: mfk Berlin


 

Es war nie weg, aber aktuell erlebt es eine regelrechte Renaissance: das Radio. Es liefert verlässlich Information, gibt uns Struktur und begleitet uns durch den Tag.

 

(Berlin/pm) - Für die im Herbst eröffnende Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio ist das Museum für Kommunikation Berlin nun auf der Suche nach Fotos von Hörer*innen und ihren Radios! In der Küche, im Wohnzimmer, wo immer Sie zuhören – machen Sie einen Schnappschuss von sich und Ihrem Lieblingsradio! Auf https://radio.museumsstiftung.de können Sie bis zum 23.8.2020 Ihr Foto hochladen und sich und Ihrem Radiogerät ein Denkmal setzen. Die Bilder werden dort online zu sehen sein und die schönsten Aufnahmen in der Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio im Bereich „100 Jahre, 100 Fotos“ gezeigt.

 

 

 

Außerdem verlost das Museum für Kommunikation Berlin unter allen Teilnehmer*innen zehn TechniRadio 3 von TechniSat und zehn Exemplare des Buches „Das Radio in der Nussschale und andere Objektgeschichten. Aus den Sammlungen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation“.

Infos
zur Fotoaktion Ich und mein Radio sowie zur Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio unter https://radio.museumsstiftung.de

 


Social Media
https://www.facebook.com/mfk.berlin @mfk.berlin 
https://twitter.com/mfk_berlin @mfk_berlin 
https://www.instagram.com/mfk_berlin/ @mfk_berlin



 


Nordkirche unterstützt freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Kirchenmusik: Absagen wegen Corona-Pandemie führen zu Honorarausfällen

(Schwerin/std) - Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) unterstützt eine Hilfsinitiative zugunsten von freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern im Bereich der Kirchenmusik, die von Honorarausfällen infolge der Corona-Pandemie betroffen sind. Aufgrund staatlicher Schutzanordnungen und kirchlicher Empfehlungen mussten viele Konzerte und Veranstaltungen besonders in der Passions- und Osterzeit abgesagt werden. Vor allem freischaffende Künstlerinnen und Künstler sind von diesen saisonalen Einnahmen abhängig.

 

Daher hatten Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf (Hamburg) und Landeskirchenmusikdirektor Prof. Frank Dittmer (Greifswald) vorgeschlagen, betroffene Künstlerinnen und Künstler in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Demnach finanzieren Kirchengemeinden und Kirchenkreise, die sich der Initiative anschließen, sowie die Landeskirche zu je einem Drittel Unterstützungsleistungen in Höhe von 50 Prozent der ausgefallenen Honorare, wo Kirchengemeinden nicht bereits selbst Ausfallgagen gezahlt haben.

 

Derzeit wird eine Liste kirchenmusikalischer Projekte erstellt, für die Unterstützungsleistungen im Rahmen der Hilfsinitiative möglich wären. Sie soll bis zum 1. Mai geplante Veranstaltungen erfassen, die aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen abgesagt werden mussten und für die ein Gesamtbudget von mehr als 1.000 Euro geplant war.

 

Landeskirchenmusikdirektor Wulf hebt hervor: „Ohne freischaffende Musikerinnen und Musiker ist die kirchenmusikalische Arbeit in der Nordkirche in Gottesdiensten und Konzerten nicht denkbar. Der Beschluss der Kirchenleitung, die Hilfsinitiative von Gemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirche für freischaffende Musiker zu unterstützen, setzt zugleich ein Zeichen der Solidarität und der Wertschätzung ihrer Kunst." Die Unterstützung im Rahmen der Hilfsinitiative ist an die gemeinsame Beteiligung von Kirchengemeinde, Kirchenkreis und Landeskirchenamt gebunden. Die Kirchenleitung der Nordkirche dankt den Initiatoren sowie den beteiligten Akteuren und Gremien für die Aktion.

 


100 Künstler*innen unterstützen UNO-Flüchtlingshilfe bei der Aktion:

Kunst in Zeiten von Corona

"HEART - 100 artists. 1 mission."

(Bonn/pm) - Deutschland und die Welt befinden sich in einem Ausnahmezustand. Gleichzeitig erlebt die Gesellschaft eine Welle der Solidarität: Jüngere kümmern sich um ältere Menschen. Es wird eingekauft und digital Kontakt gehalten, es gibt Online-Lesungen, Konzerte und vieles mehr. Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), setzt gemeinsam mit 100 Künstler*innen ein weiteres Zeichen der Solidarität. Der Erlös von 25.000 Losen einer bundesweiten Kunstlotterie soll an Hilfsprojekte des UNHCR gehen. Denn mehr als 70 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht. Sie benötigen in den Zeiten der Corona-Pandemie besonderen Schutz.

Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, betont den Kern der Lotterie: „Über Genres und Grenzen hinweg zeigen 100 Künstler*innen, dass sich jede und jeder engagieren kann, dass jede und jeder ein starkes Zeichen für Humanität senden kann.“

Möglich wird die Lotterie durch 100 Maler*innen, Fotograf*innen, Video- Installations- und Konzeptkünstler*innen, die der UNO-Flüchtlingshilfe ihre Kunst – im DIN A5-Format - zur Verfügung gestellt haben. Zu den Künstler*innen der Lotterie HEART - 100 artists. 1 mission. zählen u.a. Stephan Balkenhol, Norbert Bisky, Olafur Eliasson, Douglas Gordon, Katharina Grosse, Candida Höfer, Jenny Holzer, Anish Kapoor, Anselm Kiefer, Herlinde Koelbl, Markus Lüpertz, Thomas Ruff, Pascale Marthine Tayou, Jorinde Voigt, Rose Wylie und He Xiangyu.

Hintergrund der Kunstlotterie
Seit ihrer Gründung im August 1980 in Bonn setzt sich die UNO-Flüchtlingshilfe als nationaler Partner für die finanzielle Unterstützung der weltweiten, lebensrettenden Einsätze des UNHCR und für Projekte und Initiativen zugunsten Geflüchteter in Deutschland ein. Gemeinsam mit über 100 Künstler*innen setzt die UNO-Flüchtlingshilfe ein starkes Zeichen der Humanität und der Solidarität für die über 70 Millionen Menschen auf der Flucht. „Gerade jetzt, wo wir auf uns und unser engstes Umfeld blicken, dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die besonderen Schutz benötigen“, so Ruhenstroth-Bauer.

Ablauf der Kunstlotterie:
Der Erwerb der Lose ist einfach: Durch eine Überweisung von 40 Euro pro Los und zusätzlichen Angaben zum Erwerber (Post- &/ E-Mail-Adresse) auf das Kunstlotterie-Sonderkonto
(IBAN: DE 81 3702 0500 0008 2900 40; BIC: BFSWDE33XXX) der UNO-Flüchtlingshilfe.

Ausführliche Teilnahmebedingungen unter: www.uno-fluechtlingshilfe.de/kunst

 


Eine gemeinsame Aktion zur Unterstützung von #stayathome

Kontor DJ Delivery Service Livestream in HDSX 3D Sound

 

(Hamburg/pm) - Der aktuell online gestartete Livestream „DJ Delivery Service” des Dance-Labels Kontor Records, welcher bislang 1,5 Millionen Zuschauer über Facebook und YouTube erreicht hat, enthält eine Weltneuheit im Sound. Mit dem HDSX 3D Sound von Kronoton erhält der Live-DJ Mix einen kraftvollen 3D-Klangraum, egal auf welchem Endgerät gehört wird - und das in Echtzeit. Damit erschaffen Kronoton und Kontor Records mit dem „DJ Delivery Service #stayathome“ täglich zigtausende neue Wohnzimmerclubs in druckvollem Sound.

 

Gunnar Kron, Geschäftsführer der High Tech Soundschmiede Kronoton aus Reinbek, ist von dem Livestream begeistert. „Es ist genau die richtige Aktion zur richtigen Zeit. Uns war sofort klar, dass wir gerne kostenfrei etwas dazu beitragen möchten“. Kontor Records und Kronoton sind seit Jahren eng verbunden, beispielsweise mischte Gunnar Kron als Musikproduzent die auf Nummer 1 in den Charts platzierte Blu-ray und DVD „Scooter - Live in Hamburg“ in Multikanalton.

 

„Wir wollten dem Livestream etwas soundmäßig Einzigartiges beifügen, um #stayathome mit einem begeisternden immersiven Hörerlebnis aufzupeppen. Also haben wir unsere Milestoneplanung der Situation angepasst und mit HDSX 3D Sound eine Technologie vorgezogen, die eigentlich erst im nächsten Jahr auf den Markt kommen sollte“, so Kron. 

 

Jens Thele, Geschäftsführer von Kontor Records, freut sich: „Als Gunnar mir vorschlug, als erster weltweit Kronotons neues Soundverfahren einzusetzen, welches unseren Stream in die Lage versetzt, alle Zuhörer gleichzeitig und in Echtzeit mit sattem 3D Sound zu versorgen, war uns klar, dass wir das sofort umsetzen wollen.“ 

 

HDSX 3D Sound definiert die Art und Weise, wie Stereo gehört wird neu. Nur HDSX erzeugt einen kraftvollen immersiven 3D-Klangraum für alle Arten von Geräten mit Lautsprechern - gleichzeitig und in Echtzeit. Das weltweit einzigartige Klangerweiterungsverfahren ermöglicht die 360-Grad-Erweiterung der Klangbühne mit mehr Nuancen, mehr Gefühl und ohne Sweet Spot. Egal, ob über ein Lautsprechersystem, mobile Geräte, Earbuds, Kopfhörer oder im Auto gehört: HDSX 3D ist das Sound Upgrade für alle Geräte.

 

#danceathome ist auf jeden Fall anzuraten, denn Bewegung ist besonders in diesen Zeiten wichtig!

 

Der DJ Delivery Service Livestream in HDSX 3D Sound täglich ab 18:00 Uhr -  das Beste aus den Clubs, präsentiert von den Kontor DJs über die Kanäle:
Facebook www.fb.com/kontorrecords
Youtube www.kontor.tv und
Twitch www.twitch.tv/kontorrecords 

 

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Zu Kontor Records: 
Gegründet 1996, gilt Kontor Records weltweit als eines der erfolgreichsten deutschen Independet Labels. Vom Hamburger Hafen aus, wo Kontor seit 2004 residiert, wird die Vermarktung seiner Acts in alle Welt organisiert. 2006 wurde „Kontor.TV“ gestartet. Mit mehr als 5,3 Millionen Abonnenten und über 5 Milliarden Views ist er der meistgesehene, deutsche YouTube Kanal. Auch die Kontor Playlisten verzeichnen über die Streamingdienste Spotify, Apple Music, Amazon Unlimited, Napster, Deezer und Tidal bereits mehr als eine Million Follower.

 

Zu Kronoton:
Seit seiner Gründung im Jahre 2011, ist die Kronoton GmbH auf die Entwicklung und weltweite Vermarktung innovativer Klangverbesserungstechnologien spezialisiert. An seinem Sitz in Reinbek bei Hamburg betreibt Kronoton eigene Forschung, speziell im Bereich der Erweiterung von Klangfeldern, unter dem Namen HDSX-High Definition Sound Expansion und arbeitet mit Firmen in der ganzen Welt zusammen in den Bereichen Consumer Electronics, Automotive und Retail Sound Enhancement.

 

 

 


Spendenaktion von MenscHHamburg unterstützt die Hamburger Kulturlandschaft

 

(Hamburg/pm) - Gemeinsam gegen das Kultursterben: Die Corona-Krise bedroht die Existenz unzähliger Kulturbetriebe und freischaffender Künstlerinnen und deren Gewerke. Ein von MenscHHamburg e.V. initiiertes Solidaritätsfestival soll zum Überleben der Hamburger Kulturbetriebe, aber auch einzelner Kulturschaffender beitragen. "Keiner kommt, alle machen mit"

 

Es ist das Nicht-Festival des Jahres in Hamburg - am 12. Mai - Keiner kommt, alle machen mit

 

THE BEATLES, ABBA, BILLIE EILISH, DIE ÄRZTE, MADONNA, TONBANDGERÄT, ED SHEERAN, MADSEN, FOO FIGHTERS, JOHANNES OERDING, REVOLVERHELD, THEES UHLMANN, ROLLING STONES, DEICHKIND, GLORIA, RITA ORA, ENNO BUNGER, NIRVANA, BOSSE, DJ MAD, OLLI SCHULZ, ARND ZEIGLER, GUNS N’ ROSES, SELIG, TOBIAS SCHLEGL U.A.

 

KOMMEN NICHT!

 

Aber möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger zahlen € 22,- Eintritt in Form einer Spende an die Hamburger Kulturszene: „Die Hamburger Kulturszene ist besonders hart betroffen von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie. Wir möchten jetzt Zusammenhalt beweisen und mithelfen, die Hamburger Kultur und ihre Vielfalt zu erhalten.  Verrückte Zeiten brauchen verrückte Ideen, um die Krise erträglicher zu machen und daher bewerben wir ein Festival, das es nicht gibt, mit Künstlern die nicht kommen, um Spenden zu sammeln mit Kreativität und Humor“, erklärt Initiator Lars Meier, Vorstand von MenscHHamburg e.V. und Geschäftsführer der Gute Leude Fabrik.  

 

Schauspieler Marek Erhardt ist überzeugt, dass „eine Metropole wie die Stadt Hamburg einen inspirierenden Mix aus Sub- und Hochkultur braucht, um ihr kreatives Potenzial voll entfalten zu können. Das wollen wir mit der Aktion unterstützen und hoffen auf möglichst viel  Geld.“

 

„Keiner kommt, alle machen mit. Top Aktion zur Unterstützung der Hamburger Kulturszene“, meint Sänger Aki Bosse.

 

Johannes Strate, Sänger von Revolverheld: „Völlig klar, dass jeder jetzt sein Geld zusammen halten muss, aber wenn wir die Hamburger Kultur jetzt nicht retten, geht ein wichtiger Teil unserer Stadt unwiederbringlich kaputt.“

 

Kultursenator Carsten Brosda begrüßt die Initiative der Gute Leude Fabrik. „In Zeiten wie diesen gilt es zusammenzustehen und die Dinge anzupacken. Wenn Hamburger Hamburgern helfen, unterstützt die Stadt gerne dort, wo es geht“.

 

„Es ist fast schade, dass ich mit diesem Line-up nicht zusammen kommen darf. Vor allen Dingen wegen der Beatles. Aber wenn so nun viel Geld zusammen kommt, ohne dass wir spielen, ist das toll.“, schmunzelt Ole Specht von Tonbandgerät. 

Beworben wird das „Keiner kommt, alle machen mit“-Festival auf Großplakaten im Hamburger Stadtgebiet und über unsere Medienpartnerschaften mit dem NDR, der Hamburger Morgenpost, Hamburger Abendblatt, Radio Hamburg, Welt, Die Zeit, Szene Hamburg, Hamburg Zwei und Rockantenne Hamburg.

Für die sozialen Medien produzieren die angekündigten Stars kleine Einspieler, in denen sie ihr Nicht-Erscheinen ankündigen und zu Spenden aufrufen. 

Das „Keiner kommt, alle machen mit“ -Festival ist ein Projekt des MenscHHamburg e.V. – Gute Idee & Umsetzung Gute Leude Fabrik GmbH & Co KG.

Die Einnahmen aus dieser Aktion werden von MenscHHamburg e.V. zu gleichen Teilen an die privaten Hamburger Theater- und Musikbühnen, an die Hamburger Filmwirtschaft, an die Hamburger Clubs und an freie Kulturschaffende verteilt. Ein Gremium aus Leuden der Hamburger Kultur wird über die Verwendung der Mittel entscheiden.

 

Über Reservix.de können ab jetzt Tickets bestellt werden, die eine schöne Erinnerung darstellen und natürlich als Spende gelten.

Das Beste: Wie bei einem richtigen Festival gibt es auch VIP-Karten zu kaufen. Dazu aber später mehr... 

 

Spenden können über www.keinerkommt.de getätigt werden. Bitte weisen sie für weitere Infos in ihrer Berichterstattung auf die Webseite hin. Folgende Hashtags bitte wir Sie zu verwenden: #keinerkommt #kkamm (keinerkommtallemachenmit) #kulturtrotztcorona #bleibtzuhause

 

Lars Meier: „Die gesamte Aktion ist seit letzten Mittwoch, also in zwei Werktagen, entstanden. In Lichtgeschwindigkeit waren alle Partnerinnen und Partner dabei. Alle Hamburger Künstler haben, ohne zu zögern, zugesagt und unterstützen die Aktion mit all ihrer Präsenz und ihrem Einfallsreichtum. Großer Dank an Kultursenator Dr. Carsten Brosda und Bernd Dopp von Warner Music, denen ich die Idee am Telefon erzählte und die sofort vieles möglich machten. Sicherlich sind noch viele Fragen und Möglichkeiten da. Wir arbeiten mit einem Kernteam von drei Leuden aus dem Zuhause-Büro daran, alles auszunutzen und zu klären. So wird das Gute-Leude-Kultur-Gremium erst in den nächsten Tagen benannt. Weitere Ideen und Aktionen rund um das Nicht-Festival werden realisiert. Wir behalten die Hamburger Kultur auf der Karte.“

 

Über MenscHHamburg e.V. :

 

MenscHHamburg e.V. sammelt durch innovative Aktionen Spendengelder für bedürftige Personen und lokale soziale Einrichtungen. Mit kreativen Veranstaltungen wie den MauMauMasters, dem Kamelrennderby oder dem Welttrinkgeldtag ruft der Verein seit 2011 auf unkonventionelle Weise Menschen zu sozialem Engagement auf.

 

Weitere Informationen zu MenscHHamburg: https://www.mensch.hamburg/

 

Weitere Informationen zur Gute Leude Fabrik: https://www.guteleudefabrik.de/

 


„Sing To Hope Choir“ probt im Internet für die Zeit nach Corona:

Fachbereich Popularmusik in der Nordkirche startet digitales Chorprojekt

 

(Hamburg/Schwerin/Kiel/mw) - Unter dem Motto „Sing To Hope Choir“ hat der Fachbereich Popularmusik in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) ein digitales Chorprojekt im Internet für alle Chorfans zwischen Flensburg und Greifswald ins Leben gerufen.

 

„Da wegen des Corona-Virus‘ landeskirchenweit in den nächsten Wochen auch alle Chorproben abgesagt werden mussten und viele Menschen das gemeinsame Singen vermissen, holen wir die Chorprobe einfach in die eigenen vier Wände“, erklärt Jan Simowitsch, Leiter des Fachbereichs Popularmusik.

 

Jeden Mittwoch stellt der Fachbereich im Internet ein neues Lied mitsamt Noten und eingesungenen Hörbeispielen der einzelnen Chorstimmen vor. Die Originallieder aus den Bereichen Gospel und Pop stammen dabei unter anderem von Micha Keding, Jazz- und Kirchenmusiker aus Achim (Niedersachsen), Musikerin Elke Braun aus Rostock, Jan Meyer, Kantor an der Gospelkirche Hannover, und Miriam Buthmann, Texterin und Komponistin aus Hamburg. „Vielen Dank an alle, die uns ihre Noten für dieses Projekt so großzügig und unkompliziert zur Verfügung stellen!“ freut sich Jan Simowitsch, der selber ebenfalls eigene Stücke für das Chorprojekt beisteuert.

 

Ziel ist es, dass alle beteiligten Sängerinnen und Sänger zu einem späteren Zeitpunkt miteinander ein öffentliches Konzert im Gebiet der Nordkirche veranstalten – sobald die Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus‘ aufgehoben sein werden. Simowitsch: „Wenn das Leben auf die Straße und in unsere Kirchen zurückkehrt, wollen wir feiern. Miteinander!“

 

Informationen, Noten und Hörbeispiele zum Chorprojekt „Sing To Hope Choir“ finden sich unter https://www.popularmusik-nordkirche.de/sing-to-hope-choir/

 

Näheres zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern finden Sie hier:
Elke Braun (www.lebenslied.de), Miriam Buthmann (www.miriambuthmann.de/),
Micha Keding (www.michakeding.de/), Jan Meyer (www.gospelkirche-hannover.de/ueber_uns/das_team/kirchenmusik_meyer) .

 


DEICHTORHALLEN HAMBURG BIS 30. APRIL 2020 GESCHLOSSEN

(Hamburg/dth) - Aufgrund der aktuellen Umstände im Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus sind die Deichtorhallen Hamburg (Halle für aktuelle Kunst, Haus der Photographie und Sammlung Falckenberg) bis zum 30. April 2020 geschlossen. Wir folgen damit den Anweisungen der Behörde für Kultur und Medien. Es findet kein Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm statt.


Die Fondation Beyeler ist ab Samstag, 14. März, wegen des Corona Virus geschlossen

 

(Basel/fb) - Die Fondation Beyeler ist ab Samstag, 14. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen. Aufgrund der Verordnung des Schweizerischen Bundesrats vom 13.3. in Zusammenhang mit dem Corona Virus wird das Museum bis auf Weiteres geschlossen.

 

Die verschärften Massnahmen der Behörden gegen die Verbreitung des Covid-19 Virus verbieten bis Ende April 2020 Versammlungen von mehr als 100 Personen. Neben dem Museum und den Ausstellungen sind auch Restaurant und Shop geschlossen. Alle Veranstaltungen, Führungen und Workshops sind vorläufig abgesagt. Auf der Website fondationbeyeler.ch sowie den sozialen Medien wird regelmässig informiert.

 


Veranstaltungsreihe amtsKULTUR des Landeskirchenamtes der Nordkirche:

Lewitscharoff-Lesung am 17. März abgesagt

 

(Kiel/nk) - die Lesung „Von oben“ am Dienstag, 17. März 2020 im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in Kiel im Rahmen der Veranstaltungsreihe amtsKULTUR findet nicht statt. Aus gesundheitlichen Gründen ist es der Autorin Sibylle Lewitscharoff nicht möglich zu reisen.

 


Ministerpräsidentin Schwesig übernimmt Schirmherrschaft für „Dreiklang 2020“

Landeshauptstadt ist Gastgeberin zum 3. Chorfest der Nordkirche

(Schwerin/std/mc) - Unter dem Motto „Dreiklang 2020“ wird das 3. Chorfest der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) vom 21. bis zum 23. August 2020 in Schwerin stattfinden. In der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns werden im Verlauf des Festes Chöre und Ensembles aus der ganzen Nordkirche, insgesamt bis zu 3.000 Sängerinnen, Sänger und weitere Musizierende sowie rund 4.000 Zuhörende und Gäste erwartet. Die Schirmherrschaft über das Chorfest „Dreiklang 2020“ hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig übernommen.

 

Landeshauptstadt und Nordkirche haben heute (10. März) gemeinsam im Alten Ratssaal des Schweriner Rathauses zum Chorfest „Dreiklang 2020“ der Nordkirche eingeladen. Landeskirchenmusikdirektor Prof. Frank Dittmer, Greifswald, und Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf, Hamburg, stellten das Programm und die Vorbereitungen auf das Chorfest vor. Musikalisch unterstützt wurden sie dabei von einem Chorensemble aus Kirchenmusikerinnen und -musikern, Sängerinnen und Sängern aus der Region.

 

Oberbürgermeister Rico Badenschier hebt aus diesem Anlass hervor: „In Schwerin singt man gern. In der Kirche und im Verein, zu Hause und in geselliger Runde, im Schulchor, im Theater und beim Open-Air. In unserer Stadt gibt es Chöre aller Altersklassen und eine lange Chortradition, auch außerhalb der Kirchen. Bereits vor mehr als zwei Jahrhunderten wurden in unserer Stadt die ersten bürgerlichen Chorvereine gegründet. Deshalb freut sich die Landeshauptstadt, im Sommer 2020 das größte Chorfestival der Nordkirche in Schwerin willkommen zu heißen.“

 

Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf betonte bei der heutigen Vorstellung des Programms: „Ich freue mich, dass wir als singende Kirche mit dem 3. Chorfest hier zu Gast sein dürfen. Schwerin, das zugleich Landeshauptstadt und Sitz der Landesbischöfin der Nordkirche ist, bietet mit seiner reichen Musiktradition sowohl kulturell als auch durch seine geographische Lage einen idealen Ort der Begegnung in inspirierender Atmosphäre.“

 

Marcus Antonioli, Propst im Kirchenkreis Mecklenburg und zuständig auch für die Gemeinden in der Landeshauptstadt, wirbt um Unterstützung für das Festival: „Ich freue mich außerordentlich, dass Schwerin Gastgeberin für ‚Dreiklang 2020‘, das 3. Chorfest der Nordkirche, ist. Musik verbindet! Das gilt insbesondere für die Chormusik in unseren Kirchen. Damit dieses Chorfest gelingt, benötigen wir die große Unterstützung dieser so kulturinteressierten Stadt. Darum möchte ich alle Schwerinerinnen und Schweriner motivieren, sich auch ganz persönlich als gute Gastgeberinnen und Gastgeber zu zeigen. Wer also ein Zimmer frei hat, möge sich melden und es ausprobieren: So ein Chorfest verbindet über die Musik hinaus!“

 


Rund 40 Veranstaltungen an über 20 Orten geplant

 

„Dreiklang 2020“ ist das 3. Chorfest der zu Pfingsten 2012 aus den früheren Landeskirchen Nordelbiens, Mecklenburgs und Pommerns gegründeten Nordkirche. Das 1. Chorfest fand 2012 in Greifswald statt, das 2. Chorfest 2016 in Lübeck. Chöre aus der gesamten Nordkirche, aber auch aus den Partnerkirchen rund um die Ostsee nehmen teil. Im Rahmen des Chorfestes ist rund um die Schelfkirche zudem das 2. Treffen der Jugendchöre der Nordkirche geplant.

 

Geplant sind insgesamt rund 40 Veranstaltungen, darunter Workshops, Konzerte und Gottesdienste an über 20 Orten in ganz Schwerin sowie in Pinnow und Pampow. Teilnehmen können Chöre, Kleingruppen und einzelne Sängerinnen und Sänger.

 

„In Kirchen und auf Plätzen, in Gottesdiensten und Konzerten, bei ‚Klingenden Stadtführungen‘, in Chorateliers, beim Abend der Begegnung und in der Chornacht soll die Faszination des Singens und die verbindende Kraft dieser großartigen und stabilen kirchenmusikalischen Tradition der lutherischen Kirche hörbar und erlebbar werden“, so das Kirchenchorwerk. Neben dem Schweriner Dom und weiteren Kirchen sind auch Markt, Schlossgarten, Schulen und viele weitere Orte einbezogen.

 

Einig sind sich Organisatoren und Landeshauptstadt darin, dass die Vorbereitungen auf das Chorfest an den behördlichen Empfehlungen und Anordnungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus zu orientieren sind. Die Verantwortlichen werden die behördlichen Informationen verfolgen und ihre Planungen entsprechend anpassen.

 


Information und Anmeldung:

 

www.kirchenchorwerk-nordkirche.de

 

Bereitstellung privater Gästezimmer für Teilnehmer:

 

Kirchenchorwerk der Nordkirche

 

Königstraße 54
22767 Hamburg

 

Telefon 040 30620-1240
www.kirchenchorwerk-nordkirche.de

 

 

 


45.000 Euro für Projekte junger Kunstschaffender in Kirchen

Evangelische „kunstinitiative2020“ startet mit Stoff, Fliesen und Video

 

(Darmstadt/ ekhn) - Die Gewinnerin und die Gewinner des mit insgesamt 45.000 Euro dotierten Kunstpreises der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) stehen fest. Siegerin und Sieger der „Kunstinitiative2020“ sind Ivana Matić aus Mainz, Jonas Grubelnik aus Kassel und Patrick Wüst aus Kiel, teilte die hessen-nassauische Kirche am Montag (9. März) in Darmstadt mit. Das Besondere an dem evangelischen Kunstpreis: Die eingereichten Konzepte werden in den kommenden Monaten verwirklicht und sind vom 30. August an in drei Wiesbadener Kirchen zu sehen.

 

Zuvor hatte das Kuratorium der „kunstinitiative2020, das sich aus neun deutschen Kunstinstituten wie etwa der Frankfurter Städelschule oder der Kunsthochschule Kassel zusammensetzt, rund 30 Teilnehmende zum Wettbewerb vorgeschlagen. Die Aufgabe bestand darin, sich mit dem diesjährigen Projektthema „Die Anderen“ künstlerisch auseinanderzusetzen. Eine unabhängige Fachjury hat nun die drei prämierten Vorschläge ausgewählt.

 

Jonas Grubelnik wird die Marktkirche im Zentrum Wiesbadens mit einer textilen Installation durchziehen. Durch die Gemeinde wird eine Grenze gehen. „Ich“ und „Wir“ auf der einen Seite, „die Anderen“ auf der gegenüberliegenden. Die Rauminstallation wird zum Ausprobieren einladen und zu Gedankenspielen. Mit dem „Wir“ entsteht ein Gefühl für „die Anderen“. Doch was trennt wirklich? Viele Grenzen sind rein willkürlich und verschleiern den Blick aufeinander. Das interaktive Kunstwerk inszeniert Menschen im Raum und wird zum Spiegel für die Gesellschaft. Der Künstler wurde 1978 in Gronau an der Leine geboren. Er lebt und arbeitet in Kassel.

 

Ivana Matić plant für die Wiesbadener Bergkirche eine Arbeit, die sich aus ungewohnter Perspektive mit der Frage nach Heimat auseinandersetzt. Die Mainzer Künstlerin wurde 1986 im ehemaligen Jugoslawien geboren und erlebte als Kind den Bürgerkrieg. Damals wurden „die Einen plötzlich zu den Anderen“, sagt sie. Mit ihrer Auswanderung nach Deutschland vor fünfzehn Jahren sei sie erneut zu einer anderen geworden. Darum setzt sich ihr Projekt mit kultureller Identität auseinander. In Serbien will sie zusammen mit einem befreundeten Künstler auf traditionelle Weise Keramikfliesen herstellen und sie dann in der Bergkirche auslegen. Das begehbare Kunstwerk wird mit ihren Zeichnungen gestaltet sein, inspiriert von Alltagsgegenständen, Mustern und Motiven ihrer alten Heimat. Es wird zum Dokument für unterschiedliche Lebenswelten, aber auch für Wege der Kommunikation.

 

 

 

Patrick Wüst wird die Besucher und Besucherinnen der Kreuzkirche in Wiesbaden auf eine Reise in einen fast vergessenen Teil Europas mitnehmen. „An einem anderen Ort“ heißt das Video-Projekt des Künstlers. Der 1993 in Sinsheim geborene Künstler studierte in Karlsruhe und lebt und arbeitet derzeit in Kiel. Er wird die Gäste der Kreuzkirche mit einer virtuellen Fahrt durch Transnistrien führen. Es handelt sich um ein Gebiet im Osten Europas, offiziell ein Teil der Republik Moldau. Das Land, das manche als „Zeitkapsel der ehemaligen Sowjetunion“ bezeichnen, beansprucht Unabhängigkeit. Doch es wird von der UNO nicht anerkannt. Der Künstler interessiert sich für solche „realen Nichtorte“. Bislang konzentrierte er sich dafür auf dystopische Architekturen im Medium Film und Fotografie. Nun will er eine Collage aus Reiseimpressionen und Begegnungen zusammenstellen. Es wird ein Stimmungsbild von einem Land, das anders ist, aber auch stellvertretend steht für viele Nationen, die auf keiner Landkarte zu finden sind.

 

Hintergrund

Die „EKHN-Kunstinitiative“ versteht sich als Förderpreis für junge Kunstschaffende, aber auch als Unterstützung für die Kulturarbeit in den gastgebenden Kirchen. Für die Verwirklichung der drei Werke stehen jeweils 15.000 Euro zur Verfügung. Ein Katalog wird neben den prämierten Arbeiten auch alle anderen Einreichungen zum Wettbewerb dokumentieren.

 

Im Ausstellungszeitraum werden eine Reihe von Konzerten, Künstlergesprächen, Vorträgen, Gottesdiensten und Führungen das Thema „Die Anderen“ begleiten und vertiefen.

 

Das Projekt steht unter der Leitung des Zentrums Verkündigung in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt und dem Evangelischen Dekanat Wiesbaden. Es wird zudem von der EKHN-Stiftung unterstützt. Die „kunstinitiative“ wurde erstmals im Jahr 2017 zum Thema „Gnade“ in Darmstadt durchgeführt.

 


Sibylle Lewitscharoff liest aus ‚Von oben‘ bei amtsKULTUR:

Eine schwebende Seele und die großen Themen des Lebens

Autorin Sibylle Lewitscharoff. Foto: Jürgen Bauer
Autorin Sibylle Lewitscharoff. Foto: Jürgen Bauer

 

(Kiel/emw) - Zu einer neuen Ausgabe der Veranstaltungsreihe amtsKULTUR lädt das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) für Dienstag, 17. März, um 19 Uhr ein. Zu Gast ist Sibylle Lewitscharoff. Die in Berlin lebende Autorin liest aus ihrem Roman „Von oben“. An die Lesung schließt sich eine Diskussion mit Prof. Dr. Peter Unruh, Präsident des Landeskirchenamtes der Nordkirche, und der Schriftstellerin an. Die Veranstaltung findet im Großen Sitzungssaal des Landeskirchenamtes in Kiel, Dänische Str. 21-35 (Eingang Jensendamm 20), statt.

 

 

 

Furchtlos befragt Sibylle Lewitscharoff – »mit allen Wassern gewaschene Schleusenwärterin zwischen Diesseits und Jenseits« (Süddeutsche Zeitung) – in ihrem neuen Roman unsere Gottes- und Seinsvorstellung, unsere Wahrnehmung von Ich und Welt, von Leben und Sterben. Am Ende dieser kühnen Seelenreise durch das Berlin der Gegenwart, in das Zwischenreich der Lebenden und Toten, löst sich jede Ordnung auf: Sie mündet in eine fiebrige Apotheose, die eine überraschende Selbsterkenntnis bereithält.

 

 

 

Zur Autorin:

 

Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart geboren, interessierte sich schon früh für Literatur und engagierte sich politisch. 1973 ging sie nach Berlin und studierte Religionswissenschaften. Während ihrer Tätigkeit als Buchhalterin in der Berliner Werbeagentur ihres Bruders organisierte sie Ausstellungen. Nebenher begann sie ihre schriftstellerische Tätigkeit und verfasste Radio-Features und Hörspiele. 1994 erschien ihr erster Roman, seit Anfang der 2000er Jahre ist sie als freie Autorin tätig. Seither veröffentlichte Lewitscharoff mehrere Prosawerke und Essays sowie ein Theaterstück und erhielt für ihr schriftstellerisches Werk zahlreiche Literaturpreise.

 

Die Veranstaltungsreihe amtsKULTUR wird unterstützt von der Evangelischen Bank eG, der Evangelischen Zeitung für die Kirche in Norddeutschland (EvZ) und dem Offenen Kanal Schleswig-Holstein (OKSH).

 

 

 

Karten sind ab sofort im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich:

 

Evangelische Bücherstube GmbH, Dänische Straße 17, 24103 Kiel, Tel. 0431-5197250, Preis: 8,00 Euro

 


Ballermann® Radio

„Fit in den Sommer": Fitness-Coach Jane Uhlig mischt Ballermann® Radio auf

Fitness-Coach und Moderatorin Jane Uhlig Foto: Coverface Martina Schilling
Fitness-Coach und Moderatorin Jane Uhlig Foto: Coverface Martina Schilling

 

(Frankfurt/ju) -  Seit dem 16. Februar begeistert Jane Uhlig den Partysender Ballermann® Radio mit der neuen Sendung "Fit in den Sommer". Die sympathische und sportliche Moderatorin präsentiert jeden Sonntag von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr, wie die Hörer sich gesund, schlank und schön in den Sommer bewegen können. Weiterhin geht Jane auf die neusten Trends für einen wohlgeformten, knackigen Körper und fitten Geist ein. Selbstverständlich bietet die Sendung stimmungsvolle Fitness- und Zumba-Songs mit Sommer-Power, um so richtig abzutanzen und sich zu bewegen! "Spaß und Bewegung sollten niemals zu kurz kommen, denn das powert Motivation und Kreativität im täglichen Business enorm. Darüber hinaus bleiben Körper und Geist im Gleichgewicht. Ich freue mich über neueste Trends zu informieren, denn Ballermann Radio überzeugt mit Lebensfreude und Spaß und das ist gerade heute immer wieder gefragt", dazu Jane Uhlig. 

 

Die neue Ballermann® Radio-Moderatorin überzeugt mit ihren psychologischen Qualifikationen und Sport-Lizenzen. Seit mehr als 20 Jahren begleitet Jane Uhlig Persönlichkeiten aus dem Sport und Showbusiness mit holistischen Coaching- und Beratungsmethoden.

 

Ballermann® Radio bietet bestes Entertainment und geniale Partyhits der Pop- sowie Schlagerszene, um die Hörer gut gelaunt durch den Tag zu begleiten und für gute Stimmung zu sorgen. Im Vordergrund stehen friedliche Feiern und ein fröhliches Beisammensein. Dabei darf die pure Lebensfreude nicht fehlen.

 


Vorbereitungstagung unter dem Eindruck von rechtem Terror

 

(Erfurt/pm) - Unter dem Eindruck der Mordtaten von Hanau ist am Samstag, 22. Februar, die bundesweite Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche (IKW) in Erfurt zu Ende gegangen, an der rund 150 Haupt- und Ehrenamtliche aus dem ganzen Bundesgebiet teilnahmen, die vor Ort die IKW organisieren. Am Freitag begann die Tagung mit einer Gedenkminute für die zehn Opfer. Außerdem verabschiedeten die Teilnehmenden eine schriftliche Erklärung, in der sie ihre Trauer und Fassungslosigkeit zum Ausdruck bringen und dazu aufrufen, Demokratie und Menschenrechte zu verteidigen:

 

"Wir rufen dazu auf, dass Menschen vor Ort laut und vielfältig ihre Stimme gegen Nationalismus und Rassismus erheben. Wir rufen dazu auf, sich an die Seite von bedrängten und bedrohten Menschen zu stellen, kommunale Netzwerke und Aktionsbündnisse zu schließen und nicht zurückzuweichen", heißt es in der Erklärung unter anderem.

 

"Nach den schrecklichen Ereignissen in Hanau ist es wichtiger denn je, dass die Interkulturelle Woche den Menschen ein öffentliches Podium bietet, die bedroht und in menschenfeindlicher Art und Weise attackiert werden. Die Aktionswoche steht für ein solidarisches Miteinander und auch für die Bereicherung, die kulturelle Vielfalt für die Gesellschaft darstellt. Das will die Interkulturelle Woche feiern", sagte Gabriele Erpenbeck, die Vorsitzende des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses (ÖVA) zur Interkulturellen Woche.

 


21. märz – 14. juni 2020 haus der photographie / deichtorhallen hamburg

recommended – olympus fellowship

Tobias Kruse, DEPONIE #023, 2019 © Tobias Kruse
Tobias Kruse, DEPONIE #023, 2019 © Tobias Kruse

 

(Hamburg/dth) - Vom 21. März bis 14. Juni 2020 zeigt das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg erstmals die Werke der aktuellen »recommended – Olympus Fellowship«-Stipendiat*innen. Karla Hiraldo Voleau, Tobias Kruse und Mika Sperling wurden von den Kurator*innen der drei renommierten Fotografie-Institutionen Haus der Photographie, Foam Fotografiemuseum Amsterdam und dem Fotografie Forum Frankfurt ausgewählt.
 
Das zum zweiten Mal vergebene Stipendium setzt sich für die Förderung der zeitgenössischen Fotografie im künstlerischen Bereich ein. Neben den jeweiligen Ausstellungen in Hamburg, Frankfurt und Amsterdam erhalten die Fotograf*innen über ein Jahr lang persönliche Coachings, Beratung und Schulungen von den internationalen Kurator*innen sowie eine Erweiterung der fototechnischen Ausstattung.
 
Die in diesem Jahr ausgestellten Künstler*innen verarbeiten die eigene Wahrnehmung und Reflexion über Themen wie Liebe, Familie, Zuhause, Migration, Toleranz und Umwelt in ihren Werken. Tobias Kruse zeigt in seiner Werkgruppe eine persönliche Annäherung an Ostdeutschland und findet in Schwarzweiß-Aufnahmen ein symbolisches Scharnier zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Karla Hiraldo Voleau beschäftigt sich mit Liebe in Geschlechterrollen und zwischenmenschlichen Beziehungen am Beispiel der Dating-Kultur in Japan und die in Hamburg lebende russisch-deutsche Fotografin Mika Sperling untersucht biografisch die Komplexität von Multikulturalität, Identität und der Interaktion der Werke mit ihrem jeweiligen Betrachter.
 
Nach der Präsentation im Haus der Photographie werden die Werke in Frankfurt vom 8. August bis 27. September 2020 und Amsterdam vom 15. Januar bis 11. April 2021 ausgestellt.
Zur Ausstellung findet am Samstag, 21. März 2020 um 15 Uhr ein Künstler*innengespräch unter Moderation von Ingo Taubhorn im Auditorium im Haus der Photographie statt.

Künstler*innen
Tobias Kruse (*1979, Waren (Müritz), Deutschland) studierte Grafik-Design und Fotografie an der Ostkreuzschule Berlin und ist Mitglied bei Ostkreuz – Agentur der Fotografen. Er arbeitet an persönlichen, künstlerisch-dokumentarischen Fotoprojekten und »verbindet die großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit mit einer seiner Bildsprache innewohnenden explosiven Poesie«, so Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie / Deichtorhallen Hamburg. 
Zum Videoporträt von Tobias Kruse

Mika Sperling (*1990, Norilsk, Russland) studierte Kommunikations-Design an der Hochschule Darmstadt und Fine Arts am San Francisco Art Institute. Sie arbeitet biografisch und untersucht die Komplexität von Multikulturalität, Identität und Ort am Beispiel ihrer eigenen Erfahrung. »Sperling repräsentiert eine neue Generation von Foto-Essayisten, die historische und biografische Referenzen aufgreifen und mit neuen Medien kombinieren, um die Interaktion mit dem Betrachter zu erweitern«, sagt Celina Lunsford, Kuratorin des FFF.
Zum Videoporträt von Mika Sperling

Karla Hiraldo Voleau (*1992, Santo Domingo, Dominikanische Republik) studierte Fotografie an der École de Condé, Paris und an der ECAL in Lausanne. Ihre Arbeiten drehen sich um Identität, Verwundbarkeit und Liebe sowie Geschlechterrollen und Mechanismen in der Beziehung zwischen Frauen und Männern. »Sie ist ihre eigene Protagonistin, und diese Position macht ihre Arbeit zutiefst persönlich«, so Kim Knoppers, Kuratorin am Foam.
Zum Videoporträt von Karla Hiraldo Voleau

 

 

 

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KURATOR*INNEN
Kim Knoppers (Foam Fotografiemuseum Amsterdam), Celina Lunsford (Fotografie Fourm Frankfurt), Ingo Taubhorn (Haus der Photographie/Deichtorhallen Hamburg).

ERÖFFNUNG
Am Freitag, 20. März 2020 ab 19 Uhr im Haus der Photographie. Parallel wird die Ausstellung GUTE
AUSSICHTEN 2019/20 eröffnet.

KATALOG
Eine Publikation mit Texten zu den Stipendiat*innen ist in Vorbereitung.

KÜNSTLER*INNENGESPRÄCH
Karla Hiraldo Voleau, Tobias Kruse und Mika Sperling im Gespräch mit Ingo Taubhorn, Kurator Haus der
Photographie. Samstag, 21. März 2020, 15 Uhr im Auditorium des Hauses der Photographie
Eintritt: 3 Euro

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr

 

 

 

 

 


Geta Brătescu – L’art c’est un jeu sérieux, 25. April – 20. September 2020

 

(St. Gallen/pm) - Das Kunstmuseum St.Gallen widmet Geta Brătescu (1926-2018) als erstes Schweizer Museum eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Der Titel folgt einem Zitat der Künstlerin: L’art c‘est un jeu sérieux.

 

 

 

Geta Brătescu, Doamna Oliver în costum de călătorie [Frau Oliver in ihrem Reisekostüm | Lady Oliver in Traveling Costume], 1980 – 2012, Foto: Mihai Brătescu, Courtesy of The Estate of Geta Brătescu, Hauser & Wirth and Ivan Gallery Bucharest

 

Mit ihrem künstlerischen Schaffen trifft sie die entscheidenden theoretischen und formalen Debatten ihrer Zeit und wird damit zu einer zentralen Künstlerin zwischen klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst. Sie zählt zu den bedeutendsten rumänischen Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts und vertrat ihr Land an der Biennale di Venezia 2017.

 

Die räumliche und ideologische Trennung zwischen Ost und West prägten ihr Leben und damit auch ihr Kunstschaffen. Während der Repression unter dem Kommunismus war Brătescus kleines Bukarester Atelier, in dem sie bis zu ihrem Tod arbeitete, ein Ort der Freiheit. Die Erforschung des Ichs in ihrem Atelier wurde als wichtiger Aspekt bereits in mehreren Ausstellungen thematisch hervorgehoben.

 

Die Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen zeigt mit Schwerpunkt den fotografischen, filmischen und performativen Aspekt ihres Werkes, der bislang noch wenig beleuchtet wurde. Gerade hier ist die Künstlerin der internationalen Avantgarde besonders nahe. Neben collagierten Arbeiten auf Papier, fotografisch oder filmisch festgehaltenen Performances sowie repräsentativen Serien von Selbstbildnissen, bilden raumgreifende Installationen aus fragilen Materialien Bestandteil der Präsentation. Im Zentrum stehen dabei Werke aus den 1970er und 1980er Jahren, die formale Ähnlichkeiten mit zentralen Positionen des Postminimal aufweisen. 

 

Als Pionierin der zeitgenössischen Kunst inspirierte Geta Brătescu den St.Galler Designer Albert Kriemler zu seiner gefeierten Frühjahr-/ Sommerkollektion 2019 für Akris. Die Präsentation zu Geta Brătescu im Kunstmuseum St.Gallen wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstforeningen GL STRAND in Kopenhagen, der Ivan Gallery in Bukarest sowie der Galerien Hauser & Wirth realisiert und wird anschliessend auch in Kopenhagen zu sehen sein.

 


Autoren, Musiker, Prominente und ehrenamtlich Engagierte in der Wallfahrtskirche

Klausen bietet wieder spannende Kultur-Events

Im vergangenen Jahr war Annette Schavan zu Gast bei Pater Albert Seul. Foto: bt
Im vergangenen Jahr war Annette Schavan zu Gast bei Pater Albert Seul. Foto: bt

 

(Klausen/bt) – Prominente Persönlichkeiten wie Günther Jauch im Gespräch, Konzerte, spannende Lesungen und Vorträge, daneben ein Format, in dem Ehrenamtliche zu Wort kommen: Die Wallfahrtskirche Klausen hat ihr Veranstaltungsprogramm „Kultur in der Wallfahrtskirche“ für 2020 präsentiert.

 

Schon 2019 konnte das Kulturprogramm rund 3.500 Besucherinnen und Besucher in die Wallfahrtskirche locken; auf einen ähnlich großen Zuspruch hoffen der ehrenamtliche Veranstaltungskoordinator Tobias Marenberg, Dominikanerpater Albert Seul und ihr Team auch für 2020. Einer der musikalischen Höhepunkte wird ein weihnachtliches „Hautnah-Konzert“ mit Patricia Kelly und Band am 10. Dezember sein. Neben Gospelkonzerten und den Auftritten der „Riesling Harmonists“ sowie dem „Chor über Brücken“ erwartet die Besucher auch eine musikalische Lesung mit Sebastian Krumbiegel („Die Prinzen“) unter dem Titel „Courage zeigen“.

 

Einige bekannte Gesichter aus den letzten Jahren kommen wiederholt nach Klausen: Der Moderator und Weltentdecker Willi Weitzel stellt seine neuen Abenteuer der Reihe „Willis wilde Wege“ vor und wird erstmals mit dem Programm „Feierabend(t)euer“ für Erwachsene zu sehen sein. Den neuen Bestseller „Jessas, Maria und Josef: Gott zwingt nicht, er begeistert“ wird der Münchner Pfarrer Rainer Maria Schiessler dem Publikum näherbringen. Erziehungsberaterin Nora Imlau stellt am 5. November ihr Buch „Du bist anders, du bist gut: Gefühlsstarke Kinder beim Großwerden begleiten“ vor. Thriller-Fans dürfen sich auf die Lesung des Bestseller-Autors Arno Strobel unter dem Motto „Thriller à la surprise“ aus dessen noch nicht offiziell vorgestellten Roman freuen. Auch Pater Seul wird ein weiteres Buch mit dem Titel „Sanfte Pfoten, nasse Flossen und nackte Füße auf dem Weg zu Gott“ veröffentlichen und vorstellen. 

 

Nachdem Politiker wie Gregor Gysi oder Annette Schavan bereits zu Gast waren, erwarten die Organisatoren in diesem Jahr am 27. März Wolfgang Bosbach zum Gespräch mit Pater Albert Seul. Auch Moderator und Winzer Günther Jauch wird bei Pater Albert Seul zu Gast sein. In dreizehn Gesprächsforen werden 2020 zudem Ehrenamtliche zu Wort kommen, die Menschen in Notsituationen helfen; so etwa in der Hospizarbeit oder der Begleitung mit Angehörigen von Gefängnisinsassen. Selbstverständlich seien die Wallfahrten nach wie vor Kern des Angebots in Klausen, erläutert Seul. Neben der klassischen Wallfahrtseröffnung gebe es wieder eine Motorrad- und eine Traktorenwallfahrt, sowie eine Tiersegnung.

 

Die Idee, ein solch umfangreiches Kulturprogramm anzubieten, sei 2013 vor allem vor dem Hintergrund der Frage entstanden, wie Menschen erreicht werden könnten, die die Kirche vielleicht nicht mehr wahrnehmen oder sie gänzlich abgeschrieben haben, erklärt Pater Seul. Aus Sicht eines Wallfahrtsorts mit rund 100.000 Pilgern jährlich möge diese Frage vielleicht verwundern. Aber es sei ihm wichtig, die Kirche auch in Zukunft attraktiv zu gestalten und eine offene, moderne Kirche mit traditionellen Wurzeln zu leben.

 

 „Hier braucht es natürlich immer etwas Mut und zur Umsetzung unseres Kulturprogramms, aber auch viele ehrenamtlichen Helfer“, betont Seul. „Ich bin froh, dass ich mit Tobias Marenberg als ehrenamtlichen Presse- und Veranstaltungskoordinator und den ‚Fleißigen Händen‘ ein tolles Team habe, das sich um die Organisation und Umsetzung der Veranstaltungen kümmert. Somit bleibt mir als Pfarrer und Wallfahrtsrektor entsprechend Zeit, mich um meine priesterlichen Aufgaben zu kümmern.“ Das Team sei bemüht, immer ein möglichst vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen, das alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten anspreche. „Es geht darum, die Kirche auch mal anders zu zeigen, auch jüngere Leute zu begeistern“, fügt Marenberg hinzu. Das Besondere an den Veranstaltungen in Klausen seien „das Ambiente in der spätgotischen Wallfahrtskirche, die nahe und familiäre Atmosphäre und das entschleunigte Landleben“. Natürlich sei es auch eine Herausforderung, das Programm in den laufenden Betrieb einer aktiven Pfarr- und Wallfahrtskirche zu integrieren. „Die Wallfahrtskirche ist eben keine reine Kulturkirche. Geistliches religiöses Programm und viele Pilger sind unser Hauptanliegen“, betont Seul.

 

 Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen läuft über www.ticket-regional.de/WallfahrtskircheKlausen und an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional oder im Dorfladen Klausen. Weitere Informationen gibt es unter www.wallfahrtskirche-klausen.de oder in den Social Media Kanälen www.facebook.com/WallfahrtskircheKlausen oder www.instagram.com/Wallfahrtskirche_Klausen.

 


„Perro“ und „Days of Cannibalism“ beim internationalen Film-Festival