Kulturnachrichten

17.01.2019

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


Einreichungen bis 1. März möglich

Prix Ars Electronica 2019 mit neuer Kategorie

Goldene Nicas. Foto: Florian Voggeneder
Goldene Nicas. Foto: Florian Voggeneder

 

(Linz/ae) -  Heute startet der Prix Ars Electronica ins Jahr 2019. In Gestalt der neuen Kategorie „Artificial Intelligence & Life Art“ fahndet der weltweit traditionsreichste Wettbewerb für Medienkunst dabei erstmals nach künstlerischen Arbeiten im Bereich der Artificial Intelligence. Die weiteren Wettbewerbskategorien des Jahres 2019 lauten „Computer Animation“ und „Digital Musics & Sound Art“, dazu kommt noch die österreichweite Kategorie „u19 – CREATE YOUR WORLD“, die erstmals für zwei Altersgruppen ausgeschrieben wird. Die Einreichung zum Prix Ars Electronica 2019 ist kostenlos und bis 1. März möglich. Den GewinnerInnen winken die begehrten Goldenen Nicas, Preisgelder von bis zu 10.000 Euro pro Kategorie sowie prominente Auftritte beim Ars Electronica Festival von 5. bis 9. September 2019.

 

Neue Kategorie: Artificial Intelligence & Life Art …

 

… widmet sich künstlerischem Schaffen und Denken, das Künstliche Intelligenz sowie Life Sciences miteinbezieht und reflektiert. Gesucht werden Projekte und Kunstwerke, die um Bio- bzw. Gen-Technologie oder Synthetische Biologie sowie Maschinelles Lernen, Deep Learning oder andere Forschungsfelder von Künstlicher Intelligenz kreisen und/oder deren Anwendungen nutzen. Mit der neuen Wettbewerbskategorie adressiert und unterstützt der Prix Ars Electronica KünstlerInnen, die Schnittfelder zwischen Robotik und Prothetik erkunden oder Projekte vorantreiben, die Umwelt- und Ökologiethemen, die Bio-Sphäre und -Diversität zum Thema machen. Von besonderem Interesse sind zudem Kooperationen zwischen Kunst und Wissenschaft genau wie Projekte, die auf die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz von Künstlicher Intelligenz, ihre ethische und philosophische Dimension als auch die Rolle von politischen EntscheidungsträgerInnen, Regierungen sowie der Industrie fokussieren.

 

Computer Animation …

 

… ist offen für unabhängige Kunst- und Wissenschaftswerke ebenso wie für kommerzielle High-End-Produktionen der Film-, Werbe- und Unterhaltungsindustrie. Künstlerische Originalität zählt dabei genauso viel wie exzellente technische Leistung. Auch Experimente und Ansätze, die auf einer erweiterten Interpretationen der Computeranimation beruhen und sowohl in künstlerischer als auch technischer Hinsicht über den Bildschirm hinausgehen, können eingereicht werden.

 

Digital Musics & Sound Art…

 

… fahndet nach zeitgenössischen digitalen Klangproduktionen aus dem breiten Spektrum des „Electronica“, Werke, die Klang und Medien kombinieren, Computer-Kompositionen, die von elektro-akustisch bis experimentell reichen, sowie Klanginstallationen berücksichtigt. Ungeachtet der Medien oder Genres, die dabei zum Einsatz kommen, stehen die musikalischen und klangkünstlerischen Qualitäten der eingereichten Arbeiten im Vordergrund.

 

„u19 – CREATE YOUR WORLD“ …

 

… die österreichweit ausgeschriebene Kategorie fahndet nach Zukunftsideen und -visionen der jungen Generation und richtet sich an „Young Creatives“ unter 14 genau wie an „Young Professionals“ zwischen 14 und 19. Eingereicht werden können künstlerische Animationsfilme, Soundkreationen, Websites, Apps, wissenschaftliche Projekte und innovative Ideen für die Zukunft.

 

Prix Ars Electronica – traditionsreichster Medienkunstwettbewerb weltweit

 

Seit 1987 ist der Prix Ars Electronica eine interdisziplinäre Plattform für alle, die den Computer als universelles Gestaltungsmedium in ihrer künstlerischen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft einsetzen. Der jährlich ausgeschriebene Wettbewerb umfasst mehrere Kategorien, die stets tausende Einreichungen aus aller Welt verzeichnen. Die besten werden mit der Goldene Nica ausgezeichnet, eine der wichtigsten Auszeichnungen für Kreativität und Pioniergeist im digitalen Medienbereich. Das alljährliche TeilnehmerInnenfeld reicht von weltweit anerkannten KünstlerInnen bis hin zu jungen kreativen Shootingstars. Der Prix Ars Electronica wird von der Ars Electronica Linz GmbH & Co KG in Zusammenarbeit mit dem OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich und dem Brucknerhaus Linz veranstaltet.

 

 

 


„Orgel des Monats Januar 2019“ der Stiftung Orgelklang in Langenalb

Wiederentdeckung eines historischen Instruments

(Berlin/Straubenhardt-Langenalb/pm) - Die romantische Orgel von Christoph Ludwig Goll aus dem Jahr 1870 in der evangelischen Marienkirche im badischen Straubenhardt-Langenalb ist die „Orgel des Monats Januar 2019“ der Stiftung Orgelklang. Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung fördert die Sanierung des Instruments, das nach mehr als 40 Jahren Lagerung zufällig wiederentdeckt wurde, mit 5000 Euro.

 

Christoph Ludwig Goll hatte die Orgel eigens für die Marienkirche gebaut. Anfang der 1970er Jahre war das intakte romantische Instrument aus der Kirche entfernt worden, weil es dem Zeitgeschmack nicht mehr entsprach. Als die bis dahin eingesetzte Multiplex-Orgel sanierungsbedürftig wurde, entdeckte man das ursprüngliche Instrument. Gehäuse, Windladen, Spielanlage und Trakturen der Goll-Orgel hatten kaum Schaden durch die Lagerung im Kirchturm und in der Pfarrscheune davongetragen. Nur ein beträchtlicher Teil der 891 Pfeifen aus Metall und Holz fehlte: Sie waren beim Abbau an Gemeindemitglieder verkauft worden.

 

Inzwischen sind mehr als die Hälfte der fehlenden Pfeifen zurückgegeben. Das gesamte vorhandene Pfeifenwerk wird derzeit restauriert. Im weiteren Verlauf des Jahres sollen fehlende Pfeifen neu angefertigt, alle übrigen Orgelteile saniert und der Emporenboden in der Marienkirche instandgesetzt werden. Rund 120.000 Euro wird dieses Vorhaben kosten. Spenden werben insbesondere die „Orgelfreunde Marienkirche Langenalb“ ein. Der Verein bietet „Orgelpfeifenpatenschaften“ an und organisiert regelmäßige Benefizkonzerte. Bis Ostern 2020 soll die Sanierung beendet werden und die Marienkirche ihre fast 150 Jahre alte romantische Rarität zurückerhalten.

 

Die Stiftung Orgelklang der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) präsentiert in jedem Monat eine „Orgel des Monats“. In diesem Jahr fördert sie 14 Projekte in einem Gesamtumfang von 59.000 Euro. Seit 2010 hat sie 187 Förderzusagen über mehr als 1,3 Millionen Euro gegeben. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.stiftung-orgelklang.de.


Diözesanmuseum Paderborn: Große GOTIK-Ausstellung erfolgreich beendet

 

(PADERBORN/pm) - 2018 feierte man in Paderborn das Domjubiläum und blickte zugleich auf die faszinierende Zeit der GOTIK. Das Diözesanmuseum inszenierte mit der großen Ausstellung „GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ eine Zeitreise in die spannendste und innovativste Epoche des Mittelalters. Am Sonntag, dem 13. Januar, ging die Schau nach 99 Tagen zu Ende. Mehr als 30.000 Besucher/innen haben die 170 Exponate aus Museen und Sammlungen in ganz Europa bestaunt, die in sechs Ausstellungseinheiten das faszinierende Panorama einer Zeit des Wandels zeigen. „Unsere Gotik-Ausstellung hat einen Nerv getroffen und Themen angesprochen, die weit über die Region hinaus und auch international aktuell und wirksam sind“, freut sich Prof. Dr. Christoph Stiegemann, der Direktor des Diözesanmuseums Paderborn.

 

 

 

Ideen der Gotik sind bis heute prägend

 

Die Ideen der Gotik prägen unsere Städte bis heute, die Ausstellung spürte ihren Entstehungs-zusammenhängen, Voraussetzungen und Strukturen nach. Die Bauleute des Mittelalters wollten den Himmel auf Erden abbilden und schufen so eine nie zuvor gesehene Architektur des Lichts. Figurenschmuck erlangt monumentales Format, Skulpturen werden zum Gegenüber des Betrachters, spiegeln Gefühle wie Trauer oder Freude und zeigen ein neues Bild des Menschen, das sich in der Epoche der Gotik durchsetzt. Neben der Ausstellung widmet sich ein reich bebilderter Katalog dem universellen Wissen jener Zeit, ihrer Symbolik, ihren Proportionen, ihrem Menschenbild bis hin zu ihrer Musik. Wie die Ausstellung nimmt er Ideen und Dynamiken in den Blick, die den internationalen Erfolg der Gotik begründeten: vom Bauprozess über bahnbrechende technische Neuerungen bis zu Fragen des Kulturtransfers.

 

 

 

Umfangreiches Begleitprogramm stieß auf viel Interesse

 

Begleitend zur Gotik-Ausstellung griffen zahlreiche Veranstaltungen und Workshops für Erwachsene, Jugendliche und Kinder einzelne Themen auf und wurden sehr gut angenommen. In Kooperation mit der Universität Paderborn fand eine „Dialog-Reihe“ statt, die sich dem Thema „Paradies“ widmete. Einige Formate, wie die Workshops „Zeichnen im Museum“, und auch das „After work chill out“ mit dem Skizzenblock, sind unterdessen fester Bestandteil des Museumsprogramms und werden auch künftig fortgeführt. Ergänzt wurden die Begleitveranstaltungen durch ein umfangreiches Angebot von frei buchbaren Programmen für Schulklassen und Gruppen.

 

 

 

Ab 1. März sind gotische Schätze aus Mainz gemeinsam mit Spitzenwerken aus Westfalen zu sehen

 

Zu den herausragenden Exponaten der Gotik-Ausstellung gehörten Skulpturen aus dem Dom- und Diözesanmuseum Mainz wie der „Kopf mit Binde“ und eine Teufelsfratze, die aus der Werkstatt des legendären „Naumburger Meisters“ stammen. Da das Mainzer Museum zurzeit renoviert wird, können diese großartigen Leihgaben ebenso wie die beeindruckende „Fuststraßen-Madonna“ und ein lebensgroßer Engel noch eine Weile in Paderborn bleiben. In neuer Konzeption werden sie ab dem 1. März zusammen mit Highlights aus der umfangreichen eigenen Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn gezeigt.

 

 

Vom 14. Januar bis zum 28. Februar bleibt das Diözesanmuseum wegen des Umbaus geschlossen.

 

 

 

Katalog zur Gotik-Ausstellung

 

Der Katalog zur Gotik-Ausstellung ist auch weiterhin im Museum erhältlich. In 21 anschaulich verfassten, reich bebilderten Essays von ausgewiesenen Experten der Architektur- und Kunstgeschichte entwirft er ein breites Panorama gotischer Kunst und Architektur. Neben den grandiosen Hoch-leistungen der gotischen Zentren geht es darum zu zeigen, wie sich eigene regionale Traditionen etwa beim Paderborner Dombau des 13. Jahrhunderts mit westlichen Einflüssen zu selbstbewussten neuen Formen verbinden konnten.

 

“Gotik. Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa, Christoph Stiegemann (Hg.), 21,5 × 28 cm, 800 Seiten, ca. 740 Abbildungen, Hardcover, Michael Imhof Verlag, ISBN 978-3-7319-0734-3, Museumpreis: 39,95 €; Buchhandelspreis: 49,95 €

 

 

 


HYPER! - A JOURNEY INTO ART AND MUSIC

Albert Oehlen, Schuhe, 2008. Foto: Jörg von Bruchhausen © Albert Oehlen/VG Bild-Kunst Bonn 2018
Albert Oehlen, Schuhe, 2008. Foto: Jörg von Bruchhausen © Albert Oehlen/VG Bild-Kunst Bonn 2018


1. MÄRZ – 11. AUGUST 2019
HALLE FÜR AKTUELLE KUNST


(Hamburg/dth) - Sound, Vision, Film, zerstörtes Klavier: Was passiert, wenn Musiker*innen sich an Ideen und Strategien aus der Kunstwelt orientieren? Und was für Bilder entstehen, wenn Maler*innen sich von Musik treiben lassen? Am Leben der Anderen interessiert zu sein, das Unbekannte zu verfolgen, es zu kopieren, es in die eigene Arbeit zu einzusetzen und zu benutzen, kurz: ein Cross-mapping zwischen den Welten der Musik und der bildenden Kunst zu betreiben, davon handelt die von dem Ex-Spex- und Electronic Beats-Chefredakteur Max Dax kuratierte Ausstellung HYPER! A JOURNEY INTO ART AND MUSIC.

An der Ausstellung in der Halle für aktuelle Kunst und ihrem musikalischen Rahmenprogramm HYPER! SOUNDS in der Elbphilharmonie nehmen über 60 internationale Künstler*innen und Musiker*innen teil, die sich explizit im Grenzgebiet der Disziplinen Kunst und Musik bewegen und — von der Öffentlichkeit oft unbemerkt — in ihrer Kunst dezidiert entsprechend Bezüge auftauchen lassen. Superstars aus der Kunst- und Musikwelt wie Andreas Gursky, Kim Gordon, Alexander Kluge, Rosemarie Trockel und Wolfgang Tillmans stehen Avantgardisten wie Arthur Jafa, Thomas Scheibitz, Peter Saville oder Arto Lindsay gegenüber. Erzählerisch zusammengehalten wird die Ausstellung durch Dutzende von Interviews, die Max Dax mit den Protagonisten der HYPER!-Show in den vergangenen Jahren geführt hat.

 

 

Die Ausstellung HYPER! wird für die Besucher ein umfassendes Ausstellungserlebnis mit über 200 Werken darstellen: Neben Gemälden, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen und Rauminstallationen, die sich seitens der bildenden Kunst mit Musik befassen, wird es zahlreiche hybride Multimedia-Arbeiten geben, die den Wechselbezug zwischen Musik, Video und bildender Kunst ausloten. Moderne Klassiker wie Peter Savilles berühmtes dysfunktionales Riesen-Billboard zur Bewerbung von New Orders Technique-Album oder die Gemälde Emil Schults, die 1974 die Basis zu Kraftwerks Autobahn-Cover darstellten, treffen auf atemberaubende 3D-Videoinstallationen wie  Night Life (2015) von Cyprien Gaillard oder die verstörend funktionalen Powerbanks-Skulpturen von Britta Thie.

Der Einfluss von Richard Wagner auf das Werk des 2010 verstorbenen Aktionskünstlers Christoph Schlingensief wird ebenso zu sehen sein, wie Alexander Kluges Video-Kommentar dazu. Positionen von Daniel Richter, Sarah Morris und Bettina Scholz stehen für einen unterschiedlichen Einfluss von Musik auf die Malerei, Fotografien von Andrea Stappert, Sven Marquardt und Richard Prince und Videoarbeiten von Mark Leckey, The KLF, Nora Lawrenz und Bettina Pousttchi erweitern die Ausstellung ins Dokumentarische/Multimediale.

In Ergänzung zur Ausstellung präsentieren Albert Oehlen, Rosemarie Trockel und Hans Ulrich Obrist unter dem Titel »HYPER! Sounds« Konzerte in der Elbphilharmonie u.a. von Arto Lindsay, Daniel Blumberg, Kristof Schreuf, Den Sorte Skole, GAS und Kreidler. Weitere Informationen unter www.musikfest-hamburg.de.

Eröffnet wird HYPER! am 28. Februar 2019 mit einem Konzert von Freiwillige Selbstkontrolle / F.S.K. unter dem Motto: »Ein Haufen Scheiß und ein zertrümmertes Klavier«, in welchem die in der Rockmusik gepflegte Tradition der Zerstörung von E-Gitarren auf der Bühne mit der Fluxus-Praxis der Zertrümmerung von Klavieren rückgekoppelt wird. Weitere Konzerte mit Marcel Dettmann, Asmus Tietchens und André Vida sind in Planung.

www.deichtorhallen.de/hyper
#hyperdth

 

 

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KÜNSTLER*INNEN DER AUSSTELLUNG


Daniel Blumberg, Cosima von Bonin, Rutherford Chang, Phil Collins, Kevin Cummins, Den Sorte Skole, Marcel Dettmann & Friederike von Rauch, FSK, Cyprien Gaillard, GAS, Isa Genzken, Kim Gordon, Juro Grau, Andreas Gursky, Catherine Christer Hennix, Arthur Jafa, Sven-Åke Johansson, Scott King, Peter Knoch, Kreidler, Nora Lawrenz, Mark Leckey, Julien Lescoeur, Arto Lindsay, Luci Lux, Sven Marquardt, Michaela Melián, Radenko Milak, Sarah Morris, Wolfgang Müller & Tabea Blumenschein, Olaf Nicolai, Albert Oehlen, Palais Schaumburg, Steven Parrino, Bettina Pousttchi, Richard Prince, Daniel Richter, Thomas Ruff, Peter Saville, Thomas Scheibitz, Christoph Schlingensief & Alexander Kluge & Richard Wagner, Bettina Scholz, Kristof Schreuf, Emil Schult, Andrea Stappert, The KLF, Britta Thie,
Wolfgang Tillmans, Philip Topolovac, Rosemarie Trockel & Thea Djordjadze, André Vida Wolfgang Voigt, Mason Williams, Lena Willikens &, Sarah Szczesny, Rolf Zander & Asmus Tietchens

ERÖFFNUNG


Am Donnerstag, 28. Februar 2019 um 19 Uhr in der Halle für aktuelle Kunst.
Es sprechen: Dirk Luckow (Intendant Deichtorhallen Hamburg) und Max Dax (Kurator der Ausstellung) Anschließend findet ein Konzert von Freiwillige Selbstkontrolle / F.S.K. unter dem Motto: »Ein Haufen Scheiß und ein zertrümmertes Klavier« statt.

 

KATALOG


Zur Ausstellung erscheint Buch im Snoeck Verlag mit einem Vorwort von Dirk Luckow, einem einführenden Gespräch zwischen Hans-Ulrich Obrist und Max Dax sowie über 30 Interviews mit den beteiligten Künstler*innen. Umfangreicher Bildteil, 292 Seiten. Snoeck Verlag. Deutsche und englische Ausgabe

ÖFFNUNGSZEITEN


Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

 


Ars Electronica initiiert European ARTificial Intelligence Lab

Europaweite Plattform startet mit Open Call

POETIC AI _ ERROR / OUCHHH (TR) / Fotocredit: Magdalena Sick-Leitner
POETIC AI _ ERROR / OUCHHH (TR) / Fotocredit: Magdalena Sick-Leitner

 

(Linz/ae) - Gemeinsam mit zwölf angesehenen Kunst- und Kultureinrichtungen startet Ars Electronica das Europan ARTifical Intelligence Lab. Die europaweite, für drei Jahre anberaumte Initiative wird vom Creative Europe Programm der Europäischen Union ko-finanziert und eröffnet KünstlerInnen die Chance auf eine Residency am Muntref Centro de Arte y Ciencia (Museum of the Universidad Nacional de Tres de Febrero, Art and Science Center) sowie am Laboratorio de Neurociencia de la Universidad Torquato Ditella in Buenos Aires und am Ars Electronica Futurelab in Linz. Wer diese Chance erhält, wird im Zuge eines weltweit ausgeschriebenen Wettbewerbs ermittelt, der noch bis 17. Februar läuft. Die Ausschreibung richtet sich an KünstlerInnen, die an der Schnittstelle von Neurowissenschaften und Künstlicher Intelligenz neue künstlerische Ansätze entwickeln möchten. Die Ergebnisse der Residency werden dann beim Ars Electronica Festival sowie am Muntref Centro de Arte y Ciencia in Buenos Aires präsentiert.

Einreichung für Residency bis 17. Februar

 

Die erste Residency des European ARTifical Intelligence Lab richtet sich an renommierte KünstlerInnen als auch aufstrebende junge Talente. Gesucht werden innovative Konzepte und Ideen an der Schnittstelle von digitaler Kunst, Neurowissenschaften und KI. Gesichtet und bewertet werden die Einreichungen von einer Jury aus VertreterInnen der beteiligten Partnerorganisationen, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und internationalen ExpertInnen.

 

Die GewinnerInnen verbringen zunächst drei bis sechs Wochen am Muntref Centro de Arte y Ciencia (Museum of the Universidad Nacional de Tres de Febrero, Art and Science Center) in Argentinien, darauf folgt ein ebenfalls drei bis sechswöchiger Aufenthalt am Ars Electronica Futurelab. Dort werden die in Argentinien inspirierten Projekte entwickelt und ausgearbeitet und dann im September beim Ars Electronica Festival in Linz sowie am Muntref Centro de Arte y Ciencia in Buenos Aires präsentiert.

 

 

European ARTificial Intelligence Lab
Das neue European ARTificial Intelligence Lab will KI-bezogene Themen aus den Bereichen Wissenschaft und Technologie einer breiten Öffentlichkeit näherbringen und einen Beitrag zu einer kritischen und reflektierten Gesellschaft leisten. Ein weiteres Ziel der europaweiten Initiative ist es, die Rolle von KünstlerInnen als Katalysatoren in Reflexions- und Innovationsprozessen rund um das Thema KI zu stärken und nicht zuletzt neue Berufsfelder für KünstlerInnen zu eröffnen. Im Laufe der nächsten drei Jahre sind mehr als 200 Aktivitäten geplant, darunter Veranstaltungen, Ausstellungen, Labors, Workshops, Konferenzen, Vorträge, Performances, Konzerte, Mentoring und Residencies.

 

 

Neben der Linzer Ars Electronica sind das Center for Promotion of Science, Zaragoza City of Knowledge Foundation, Laboral, Kapelica Gallery, Science Gallery Dublin, Onassis Cultural Center, culturyard / clickfestival, GLUON, Haxagon Scene National Art Sciences, SOU Festival, le lieu unique und Waag Society beim European ARTIficial Intelligence Lab dabei. Wissenschaftlicher Residency-Partner ist das Muntref Centro de Arte y Ciencia (Museum of the Universidad Nacional de Tres de Febrero, Art and Science Center), ein Knotenpunkt für die Interaktion von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Rahmen transdisziplinärer Projekte und das Laboratorio de Neurociencia de la Universidad Torquato Ditella, das auf Projekte aus dem Bereich KI und Neurowissenschaften spezialisiert ist. Das European ARTifical Intelligence Lab wird durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union kofinanziert.

 

 

Nächster Open Call für Residency bereits im Sommer
Im Sommer startet der nächste Open Call, der KünstlerInnen die Möglichkeit eines mehrwöchigen Forschungsaufenthalts am Edinburgh Futures Institute der University of Edinburgh, ein europaweit führendes Institut im Bereich der Datenwissenschaft, KI-Bildung, Forschung und Innovation sowie dem Ars Electronica Futurelab eröffnen wird.

 


Nachweihnachtliche Orgelmusik mit Werken von Bach, Boely, Duruflé und Messiaen in Rottenburg

Straßburger Münsterorganist spielt im Dom

 

(Rottenburg/drs) - . Am kommenden Sonntag, 13. Januar, um 17 Uhr eröffnet der Titularorganist des Straßburger Münsters, Prof. Pascal Reber, die internationalen Rottenburger Orgelkonzerte 2019. Das Konzert mit nachweihnachtlicher Orgelmusik findet im Dom St. Martin statt. Der Elsässer Organist spielt Werke von Bach, Boely, Duruflé, Messiaen sowie eigene Kompositionen und Improvisationen.

 

Pascal Reber erhielt seine erste musikalische Ausbildung in seiner Geburtsstadt Mulhouse (Elsass) und studierte am Straßburger Konservatorium Orgel und Improvisation in der Klasse von Daniel Roth. Er gewann mehrere Preise in Orgel, Improvisation, Klavierbegleitung und Komposition. Nach Stationen als Korrepetitor am Konservatorium, an der Oper und an der Tanzschule von Straßburg ist Reber seit 2009 Orgelprofessor und Korrepetitor am Konservatorium von Saint-Louis. Zudem ist er Organist an der Kirche St.Stephan, Mulhouse. Bereits 2002 war er nach einem internationalen Wettbewerb zum Titularorganist der Straßburger Domorgel ernannt worden.

 

Karten zu 10 bzw. 7 Euro (ermäßigt) sind an der Abendkasse sowie im Vorverkauf bei der WTG, dem TAGBLATT, dem Ticket Center Tübingen und bei der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg erhältlich.

 


Kostbare Handschrift aus Florenz noch bis 13. Januar in Paderborner GOTIK-Ausstellung zu sehen

Himmlische Klänge der GOTIK

Magnus liber organi de Gradali et Antifonario, Pergament, Paris, Mitte 13. Jahrhundert, Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, Plut. 29,1
Magnus liber organi de Gradali et Antifonario, Pergament, Paris, Mitte 13. Jahrhundert, Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, Plut. 29,1

 

 

 

(PADERBORN/pm) -. Sie ist eine von nur drei erhaltenen Handschriften, die den ersten mehrstimmigen Gesang aus der Zeit der Gotik überliefert: Das „Antiphonarium Mediceum“ aus der berühmten Biblioteca Laurenziana in Florenz. Die reich bebilderte Pergamentschrift zählt zu den bedeutendsten Kostbarkeiten der Musikgeschichte. Sie wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts in Paris gefertigt und enthält insgesamt 1023 Kompositionen, darunter überwiegend zwei- und dreistimmige Messgesänge. Noch bis zum 13. Januar 2019 ist die kostbare Schrift in der Paderborner Ausstellung „GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ zu sehen.

 

 

 

Mehrstimmigkeit als musikalische Revolution

 

Die Epoche der Gotik mit ihren monumentalen himmelwärts strebenden Kathedralen steht mit ihrem neuen geometrischen Formenvokabular nicht nur für eine Revolution der Baukultur. Auch in der Musik vollzieht sich ausgehend von Paris, genauer gesagt, der Kathedrale Notre-Dame, eine der bedeutungsvollsten Entwicklungen in der westlichen Musikgeschichte: Gehörte seit der karolingischen Zeit der einstimmige sogenannte Gregorianische Choral zum festen musikalischen und liturgischen Repertoire nahezu aller Gottesdienste, so werden ab dem späten 12. Jahrhundert erstmals Gesänge komponiert, bei denen zwei, drei oder sogar vier rhythmische Melodien über einer Stimme liegen. Diese Entwicklung geht Hand in Hand mit dem Bau der gotischen Kathedrale auf der Île de la Cité in Paris. Neben der Architektur und der Bildhauerkunst wurde hier, im intellektuell-künstlerischen Zentrum Westeuropas, die Musik zu einem Experimentierfeld. Der mehrstimmige Gesang in unterschiedlichsten Ausformungen ließ die Gottesdienste in den gotischen Kathedralen für die Menschen zu einem erhebenden, sinnlichen Gesamterlebnis werden.  Denn wenn sich die Gesänge – vom Chor hinter seidenen Vorhängen vorgetragen – im gesamten Kirchenschiff ausbreiteten, müssen sie auf Volk und Adel wie Klänge aus einer anderen, reineren Welt gewirkt haben.

Anhand der Hörstationen in der GOTIK-Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher einen Eindruck von der besonderen Wirkung der mehrstimmigen Gesänge auf die Menschen des Mittelalters gewinnen, die – gerade in der Weihnachtszeit – bis heute nachhallt. Die große Paderborner Schau nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine faszinierende Zeitreise in eine außergewöhnliche Epoche und zeigt, wie – ausgehend von Frankreich – die enormen kulturellen Veränderungen ganz Europa im 13. Jahrhundert erfassten. Gezeigt werden hochkarätige Exponate, darunter die ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen, die sogenannten Reimser Palimpseste, kostbare Goldschmiedekunst, Buchmalerei und neueste 3D-Animationen. Die Ausstellung „GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“, ist noch bis 13. Januar 2019 im Diözesanmuseum Paderborn zu sehen.

 

 

 

Weitere Informationen: www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 


Schweizer Dürerexperte Dr. Daniel Hess wird neuer Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg

Dr. Daniel Hess, künftiger Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Foto: Germanisches Nationalmuseum
Dr. Daniel Hess, künftiger Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Foto: Germanisches Nationalmuseum

 

 

(Nürnberg/gnm) - Der Verwaltungsrat des Germanischen Nationalmuseums hat entschieden, den 55-jährigen Kunsthistoriker Dr. Daniel Hess mit Wirkung zum 01.07.2019 zum neuen Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg zu ernennen. Dr. Hess folgt dem langjährigen Generaldirektor Prof. Dr. Ulrich Großmann nach, der mit Ablauf des 30.06.2019 in den Ruhestand tritt. Zugleich wird Dr. Hess auf den neu geschaffenen „Lehrstuhl für Museumsforschung und Kulturgeschichte“ im Institut für Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berufen.

 

Dr. Daniel Hess hat an der Universität Zürich Kunstgeschichte, Kirchengeschichte und Literaturkritik studiert. Nach Abschluss des Studiums wechselte er für die Promotion auf Basis eines DAAD-Stipendiums nach Deutschland und wurde 1992 in Stuttgart mit einer Dissertation über die Meister im „mittelalterlichen Hausbuch“ promoviert. Nach 7-jähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Erforschung mittelalterlicher Glasmalerei am Corpus Vitrearum Medii Aevi in Freiburg im Breisgau wurde Hess 1998 zum Leiter der Sammlungen „Gemälde bis 1800 und Glasmalerei“ an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg berufen. Seit 2009 ist Dr. Hess erster Stellvertreter des Generaldirektors und Mitglied der Generaldirektion.

 

Herr Hess war an sämtlichen seit 2005 neu konzipierten und realisierten Dauerausstellungen im Germanischen Nationalmuseum wesentlich beteiligt. Die wegweisende Neukonzeption der Dauerausstellung „Renaissance-Barock-Aufklärung“, die im März 2010 eröffnet wurde, erfolgte unter Leitung von Hess. Außerdem war er verantwortlicher Leiter der großen und überaus erfolgreichen Dürer-Ausstellung, die das GNM 2012 präsentierte.

 

Durch die gemeinsame Berufung auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Museumsforschung und Kulturgeschichte wird die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Germanischen Nationalmuseum als dem größten kulturgeschichtlichen Museum des deutschen Sprachraums und der Universität Erlangen-Nürnberg auf eine neue Grundlage gestellt. Die Kooperation verschränkt die universitäre Ausbildung mit den Anforderungen der Museumspraxis und stärkt die Rolle der Geisteswissenschaften im nordbayerischen Raum. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, sieht mit der Ernennung von Hess eine deutliche Stärkung der Publikumsattraktivität. „Herr Dr. Hess wird mit seiner Fähigkeit, Forschung anschaulich und spannend zu vermitteln, die Faszination des Museums beleben und er wird mit seiner internationalen Erfahrung das Potential im Austausch mit den großen Museen für zukunftsorientierte Projekte nutzen.“

 

Mit der Ernennung von Dr. Daniel Hess zum neuen Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums verknüpft der Verwaltungsrat die Erwartung, dass die erfolgreich eingeleitete Sanierung und Neukonzeption der Dauerausstellungen des Museums kontinuierlich fortgesetzt wird. Diese Entwicklung hat Hess maßgeblich mitbefördert und das GNM mit seinem kulturhistorischen Profil im Kreis der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft verankert. Am Schnittpunkt von Forschung und Gesellschaft soll das GNM das Bewusstsein für das europäische kulturelle Erbe durch zeitgemäße Präsentations- und Vermittlungsmedien vertiefen und in die Zukunft tragen. 

 

 

 


Über 300 Veranstaltungen beim Kurzfilmtag am 21.12.

"Our Wonderful Nature - The Common Chameleon" läuft im Programm "KurzFilmCafé", das (nicht nur) für ältere Menschen zusammengestellt wurde (Copyright: Interfilm Berlin)

 

(Dresden/pm) - 304 Mal heißt es am kommenden Freitag (21.12.) „Kurzfilm ab!“, wenn zwischen Flensburg und Konstanz zum siebten Mal der Kurzfilmtag gefeiert wird. 2017 waren es 284 Veranstaltungen bundesweit.

 

„Wir haben die 300er Marke bei den Veranstaltungen geknackt und sowohl die große Vielfalt an Einzelinitiativen als auch das diesjährige Thema Stadt.Land.Fluss sind sehr gut von den Veranstaltern angenommen worden. In Brandenburg konnten wir die Zahl der Veranstaltungen sogar mehr als verfünffachen. Darüber freue ich mich sehr. Wir konnten uns vor allem in der Fläche steigern, ein Ziel, das wir unbedingt erreichen wollten“, so Jana Cernik, Geschäftsführerin beim Bundesverband Deutscher Kurzfilm (AG Kurzfilm), der den Aktionstag koordiniert.

 

Die 304 Veranstaltungen bilden die gesamte Vielfalt des Kurzfilms ab. Oft laufen die Filme in einem besonderen Rahmen mit Musik und Gästen. So lockt zum Beispiel die Schauburg Bremen ihr Publikum mit einem „Kurzfilm-Performance-Lecture-Abend“. Der Scala Kulturpalast im brandenburgischen Werder/Havel zeigt in Anwesenheit der FilmemacherInnen eine eigene Kurzfilmauswahl zu Glühwein und Punsch, während draußen ein Architekturkurzfilm die Kinowand zum Leben erweckt. Das lebensArt Weimar feiert am 21.12. die Wintersonnenwende mit zwei Programmen, eines davon komplett barrierefrei. Alle Veranstaltungen mit detaillierter Beschreibung sind zu finden auf www.kurzfilmtag.com.

 

Mit dem diesjährigen Motto Stadt.Land.Fluss bekennt sich der Bundesverband Deutscher Kurzfilm zu Kinos und Kurzfilmen auf dem Land. Die Verleiher interfilm Berlin und KurzFilmAgentur Hamburg haben das Thema aufgegriffen und Kurzfilm-Programme zusammengestellt, die am kürzesten Tag des Jahres Premiere feiern. Der Kurzfilmtag hat noch zwei ganz andere Premieren zu bieten. Mit Kita-Kino erhalten die 3- bis 6-Jährigen erstmalig die Chance, gemeinsam mit Gleichaltrigen die wunderbare Welt der Kurzfilme zu entdecken – entweder im Kino oder in ihrer Kita. Neben den Knirpsen sind auch erstmalig SeniorInnen eingeladen durch die Initiative Senioren-Kino am kürzesten Tag Kurzfilme zu schauen.

 

Auch Schauspielerin Zazie de Paris, Regisseurin Doris Dörrie, die Schauspieler Thomas Thieme und Edin Hasanovic, Extremkletterer Stefan Glowacz, die Pop-Band Blond sowie Kabarettist und Video-Blogger Moritz Neumeier lieben den Kurzfilm und unterstützen deshalb den Kurzfilmtag, unter anderem mit ganz persönlichen BotschafterInnen-Clips.

 

Alle Veranstaltungen und Infos:
http://kurzfilmtag.com/

 

 

Über den Kurzfilmtag
Geboren wurde der Kurzfilmtag 2011 in Frankreich als „Le jour le plus court“. Hierzulande gibt es ihn seit 2012. Seitdem wird er von der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm, koordiniert. Neben Deutschland und Frankreich feiern auch viele andere Länder den Kurzfilmtag. Schirmherrin der deutschen Ausgabe ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters.

 

 

Der siebte deutsche Kurzfilmtag wird gefördert von der Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Thüringer Staatskanzlei, der Sächsischen Staatskanzlei und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.
Partner sind EclairPlay, ARTE, filmecho/filmwoche, die AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V., der Hauptverband Deutscher Filmtheater, der Bundesverband Kommunale Filmarbeit, First Steps, der Bundesverband Jugend und Film, die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, die DEFA-Stiftung, Interfilm Berlin, die KurzFilmAgentur Hamburg e.V. und Indiekino Berlin.

 

 

 


Was Bazzi von seinem Idol Justin Timberlake lernen konnte

Video: Bazzi - 3:15 (Late Night with Seth Meyers)

 

(Berlin/me) - Bazzi ist der Durchstarter des Jahres. Nachdem er mit seinem Song "Mine" bekannt wurde und sein eigenes Album "Cosmic" veröffentlicht hat, kann das Ausnahmetalent bei Spotify mittlerweile 986 Millionen Streams verzeichnen. Kein Wunder, dass  die Sängerin Camila Cabello ihn mit auf ihre Tour nahm. Kurz danach durfte er auch einige Shows für Justin Timberlake auf seiner "Man of the Woods" Europa Tour eröffnen. Jetzt hat Bazzi darüber gesprochen, was er von seinem Idol alles lernen konnte.

Nachdem der junge Andrew Bazzi auf dem Videoportal Vine immer wieder Coverversionen hochgeladen hat, veröffentlichte der Singer-Songwriter im November 2016 seinen ersten eigenen Song "Alone". Nicht einmal ein Jahr später erlebte er mit seinem Hit "Mine" den Durchbruch. Im April 2018 folgte sein Album "Cosmic". Nach mehreren Auftritten in TV-Shows bei Ellen Degeneres oder Jimmy Fallon, war Bazzi jetzt auch mit seinem Song "3:15" in der Late Night Show von Seth Meyers zu Gast.

Mittlerweile hat der Sänger nicht nur Taylor Swift von seiner Musik überzeugt, sondern auch Camila Cabello und Justin Timberlake. Für die beiden Sänger durfte er die Shows eröffnen. Von seinem Idol hat er viel gelernt, wie er dem Magazin Variety sagt. "Es war wie ein College, jemanden wie ihn auf der Bühne sehen zu können", erzählt Bazzi. Während seiner Zeit mit Justin Timberlake in Europa, lernte er ein Frontman zu sein. "Am letzten Abend der Tour lud er mich auf einen Drink ein. Ich denke, dass er merkte, wie sehr ich von ihm lernen wollte."
 
Das Album "Cosmic" von Bazzi ist auf allen Streaming- und Downloadportalen erhältlich. Kauflink: https://bazzi.lnk.to/Cosmic



Konzert mit Mädchenkantorei, Domsingknaben und Choralschola am kommenden Samstag um 17 Uhr

„Musik zum Advent“ im Rottenburger Dom

 

(Rottenburg/drs) - Zu einem ganz besonderen Konzert lädt die Dommusik Rottenburg am kommenden Samstag, 15. Dezember, um 17 Uhr in den Dom St. Martin ein: Unter dem Motto "Musik zum Advent" gibt es neben adventlichen Werken von Buchenberg, Oxley, Rheinberger und anderen eine Aufführung der Mädchenkantorei von Benjamin Brittens „A Ceremony of Carols“ für Frauenchor und Harfe (Sabrina von Lüdinghausen) unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Schmitt. Die Rottenburger Domsingknaben haben Werke von Schütz, Mawby, Barnum sowie Raphael im Programm. Ferner singt die Choralschola am Rottenburger Dom, teilweise zusammen mit dem Männerensemble der Domsingknaben, geistliche Musik von der  Gregorianik bis zur Neuzeit. Die Leitung obliegt Domkantor Robert Kopf. An der Orgel spielt Kirsten Sturm. - Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

 


Innenminister spielt weihnachtliche Melodien

Innenminister Lorenz Caffier und Nachwuchsmusiker Lukas Nantke proben auf der Orgel in der Kirche Steinhagen für das Konzert am Zweiten Advent. Foto: PEK / Hartmut Dobbe
Innenminister Lorenz Caffier und Nachwuchsmusiker Lukas Nantke proben auf der Orgel in der Kirche Steinhagen für das Konzert am Zweiten Advent. Foto: PEK / Hartmut Dobbe

 

Am Zweiten Advent, 9. Dezember, musiziert das Landespolizeiorchester während eines Benefizkonzerts in der Kirche Steinhagen - an der Orgel werden die Musiker von Lorenz Caffier unterstützt.

 

 

 

(Steinhagen/sk) -. Zu einem weihnachtlichen Benefizkonzert lädt die Kirchengemeinde Steinhagen am Zweiten Advent, 9. Dezember, um 15 Uhr in die Dorfkirche Steinhagen, Dorfstraße 1, in der Nähe von Stralsund ein. Es musiziert das Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern. Mit dabei an der Orgel sind Innenminister Lorenz Caffier und Nachwuchsmusiker Lukas Nantke. Der Eintritt für das Konzert ist kostenlos. Es besteht im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, für den Erhalt der Dorfkirche Steinhagen und für die NDR-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ zu spenden. Während des Konzerts werden zudem die Leuchter der Kirchengemeinde Steinhagen eingeweiht, kündigt Pastorin Ines Dobbe an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 


X-MAS-Special & Benefizkonzert im Landeskirchenamt der Nordkirche:

Young German Jazz mit dem Duo Julian & Roman Wasserfuhr

Foto: Jimmy Katz
Foto: Jimmy Katz

 

(Kiel/maw) -  Beim diesjährigen X-MAS-Special & Benefizkonzert präsentiert amtsKULTUR, die Kulturreihe des Landeskirchenamtes der Nordkirche, Young German Jazz mit dem Duo Julian & Roman Wasserfuhr. Zu erleben sind die Musiker am Montag, 10. Dezember um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landeskirchenamtes in Kiel, Dänische Str. 21-35 (Eingang Jensendamm 20).

 

 

 

Bereits als Teenager galt Julian Wasserfuhr als größtes deutsches Ausnahmetalent an der Trompete seit Till Brönner. Zusammen mit seinem Bruder Roman am Klavier bildet er ein unzertrennliches Paar. Mit ihrem hochbeachteten Debüt „Remember Chet“, das die Beiden als Teenager aufgenommen haben, gelang ihnen der Durchbruch in der deutschen Jazzlandschaft. Anschließend spielten sie mit Jazz-Größen wie Nils Landgren, Lars Danielsson oder Wolfgang Haffner und fanden parallel ihren eigenen, charakteristischen, melodisch-atmosphärischen „Wasserfuhr-Sound“. Aktuell zählen Julian & Roman Wasserfuhr zu den renommiertesten Jazz-Musikern in Deutschland.

 

 

 

Mit ihrem fünften Album haben sich die Brüder auf die Reise ins Mutterland des Jazz begeben und sind in New York, dem Hotspot der internationalen Jazz-Szene, gelandet. Dort trafen sie auf die amerikanischen Stars Donny McCaslin, Tim Lefebvre und Nate Wood und schlugen mit „Landed in Brooklyn“ ein weiteres Kapitel in ihrer beeindruckenden Karriere auf.
Hörproben finden sich unter www.wasserfuhr-jazz.com

 

 

 

Den Erlös des X-MAS-Special & Benefizkonzerts 2018 spenden die Veranstalter und Julian & Roman Wasserfuhr für den Erhalt und die Restaurierung des Altars der Offenen Kirche St. Nikolai in Kiel.

 

 

 

Vorverkauf oder an der Abendkasse:
Evangelische Bücherstube GmbH, Dänische Straße 17, Kiel, Tel. 0431- 5197250; Ruth König KLASSIK & JAZZ, Dänische Straße 7, Kiel, Tel. 0431 95280. Der Preis beträgt 8,00 Euro.

 

 

 

Die Veranstaltungsreihe amtsKULTUR wird von der Evangelischen Bank eG, dem Offenen Kanal Schleswig-Holstein und der Evangelischen Zeitung unterstützt.




FONDATION BEYELER

Letzte Tage der Ausstellung «Balthus»

Ausstellung «Balthus» in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2018; Kunstwerk: La partie de cartes, 1948–1950, © Balthus; Foto: Matthias Willi
Ausstellung «Balthus» in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2018; Kunstwerk: La partie de cartes, 1948–1950, © Balthus; Foto: Matthias Willi

 

(Basel/fb) - Nur noch bis zum 1. Januar 2019 ist die Ausstellung «Balthus» in der Fondation Beyeler zu sehen – die Retrospektive eines der eindrucksvollsten und kontroversesten Künstler der Moderne. Balthus’ Werke sind heute wie damals Auslöser für Debatten über künstlerische und darstellerische Grenzen. Sie erfahren Verehrung ebenso wie Ablehnung. Grundsätzlich sehr positiv waren die bisherigen Reaktionen der Museumsbesucher, vor allem auch hinsichtlich dreier neuer Kunstvermittlungs-Formate, die eigens für die Ausstellung konzipiert wurden.

 

 

 

Eine Ausstellung zu Balthus ist für ein Museum eine besondere Herausforderung. Bis heute wird der Künstler oft vornehmlich mit seinen Darstellungen junger Mädchen und Frauen assoziiert, deren Anblick beim Publikum immer wieder Unbehagen und entsprechende Debatten über künstlerische Grenzen auslösen. «Balthus hat ein ganz eigenes Bilduniversum geschaffen, das fasziniert und zahlreiche interessante Fragen aufwirft, die auch heute nichts an Aktualität und Brisanz verloren haben», so Kurator Raphaël Bouvier.

 

 

 

Die Ausstellung wird denn auch von einem umfassenden Vermittlungsangebot begleitet. Eine Kommentarwand im Museum bietet den Besuchern die Möglichkeit, ihre Gedanken aufzuschreiben und in einen indirekten Austausch mit anderen Besuchern zu treten. Davon wurde rege Gebrauch gemacht: Bisher sind über 500 ausgefüllte Kommentarkarten in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch, Türkisch, Russisch, Polnisch und Japanisch zusammengekommen. Eine Auswahl der Besuchermeinungen wird auch auf der Online-Plattform #BalthusDiscuss veröffentlicht und bildet die Grundlage für «Balthus im Gespräch», ein eigens für diese Ausstellung entwickeltes Format von Sonntagsführungen, während derer die Gelegenheit zu direktem Austausch und Diskussionen besteht. 80 Personen haben dieses Angebot bisher wahrgenommen.

 

 

 

Mit den Besuchern im Gespräch
Besonders grossen Anklang fand das Format «Ask me»: In den Museumsräumen stehen Kunstvermittler für Fragen der Besucher zur Verfügung und geben Hintergrundinformationen. Bisher haben über 1000 Besucher das Gespräch mit einer der «Ask Me»-Personen gesucht. Während zu Beginn eher die Kunstvermittler den ersten Schritt machen mussten, treten die Besucher mittlerweile selbst an sie heran und schätzen den direkten Austausch sehr. Vielfach ist die öffentliche Debatte rund um das Werk Thérèse rêvant (1938), das vor einem Jahr im Metropolitan Museum of Art in New York für Aufregung sorgte, der Anknüpfungspunkt für ein Gespräch, das sich dann im weiteren Verlauf aber meist der Malweise, der Materialwahl und der Vielfalt der Bildmotive zuwendet.

 

 

 

Diese Ausstellung ist die erste zu Balthus in einem Schweizer Museum seit zehn Jahren und die erste Retrospektive seines Schaffens in der deutschsprachigen Schweiz überhaupt. Sie ist noch bis zum 1. Januar 2019 zu sehen.

 

 

 

Besucherzitate der Kommentarwand:
«Provokative Bilder, die eine wichtige Grundlage für eine sehr wichtige und aktuelle Diskussion liefern. Der Inhalt steht über der künstlerischen Darstellung.»

 

«Die Freiheit des Künstlers. An diesem Künstler und seinen Werken gibt es nichts zu entschuldigen oder zu rechtfertigen. Es ist ein Genuss, eine Wohltat, seine Bilder anzuschauen und in seine Welt einzutauchen.»

 

«Das Erotische in den Bildern ist gleichzeitig anziehend wie abstossend. Ich frage mich, für wessen Zweck er diese Bilder gemalt hat. Aber auch sehr eindrücklich, wie er mit den Farben, der Dunkelheit und Helligkeit spielte.»

 

«I like the cat picture and the humorous scene in the barracks. Balthus clearly had a sense of humour which he occasionally brought into his paintings.»

 

«Die Ausstellung provoziert. Sie berührt nicht nur ein heikles Thema, sondern sie stösst einen unvorbereitet hinein. Eine bessere Vorbereitung am ersten Bild eines pubertären Mädchens würde helfen, besser in die intensive Auseinandersetzung mit Balthus zu finden.»

 

«Bilder sind nur Abbild. Was daraus entsteht [...] passiert in unseren Köpfen und hält uns den Spiegel vor und hat mehr mit uns zu tun!»

 

«Balthus observe, regarde, sans complexe – Voyeur? Un peu peut-être.»

 

«Balthus m’a toujours fasciné. Ses œuvres troublent la vue, beauté évanescente, naissante qui laisse perplexe.»

 

 

 

Adventsspecial: Suchspiel im Museum
Wer sucht, der findet! Während der Adventszeit können sich Gross und Klein auf eine spielerische Suche nach besonderen Details in der Ausstellung machen. Als Dankeschön gibt es eine Postkarte aus dem Art Shop und die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Verlosung.

 

 

 

REMAKE BALTHUS: Junges Atelier Spezial am 5. Dezember 2018, 18.00 bis ca. 20.00 Uhr

 

 

 

Zahlreiche kreative Inszenierungen von Balthus‘ Werk wurden im Rahmen des Wettbewerbs Remake Balthus eingereicht! Kriterien waren einzig der Wiedererkennungswert des ursprünglichen Gemäldes und eine analoge räumliche Umsetzung der Inszenierung (Montagen waren ausgeschlossen).

 

 

 

Am Mittwoch, 5. Dezember 2018, werden die besten Einreichungen prämiert. Das Junge Atelier lädt alle Interessierten zur grossen Abschlussveranstaltung mit einer Spezialführung rund ums Thema Inszenierung, der Prämierung des Fotowettbewerbs und einem winterlichen Apéro ein.

 

 

 

Die Veranstaltung ist für alle kostenlos, mit Bitte um eine kurze Anmeldung an: fuehrungen@fondationbeyeler.ch. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr bei der Museumskasse.

 

 

 


VERANSTALTUNGSHINWEIS

9. Dezember: Benefizkonzert Deutsche Welle Chor für Straßenkinder in Haiti

 

(Bonn/db) - Am Sonntag, 9. Dezember um 15.30 Uhr, gibt der Deutsche Welle Chor in der Kirche St. Winfried ein Benefizkonzert zugunsten des Straßenkinderzentrums Lakay der Salesianer Don Boscos in Port-au-Prince.

Unter dem Motto „Singing for Joy at Christmas“ hat der Chor am zweiten Adventssonntag Lieder aus allen Erdteilen in seinem Repertoire. Der Eintritt ist frei, um Spenden für das Straßenkinderzentrum Lakay in Port-au-Prince wird gebeten.

Der Spendenerlös des Konzerts kommt dem Straßenkinderzentrum Lakay in der Hauptstadt Haitis zugute. Tausende Kinder haben nach dem schrecklichen Erdbeben 2010 ihre Eltern, ihr Zuhause verloren. Viele leben auf der Straße, haben keine Perspektive. Das abgestufte Programm der Salesianer Don Boscos geht auf ihre Bedürfnisse ein: ein Platz zum Schlafen, medizinische Versorgung oder die Möglichkeit für eine schulische oder berufliche Ausbildung. Die Bonner Nichtregierungsorganisation Don Bosco Mondo unterstützt das Programm in Port-au-Prince seit vielen Jahren.

Der Deutsche Welle Chor hat in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Er verbindet mit seinen rund 50 Mitgliedern aus 20 Nationen, seinem kosmopolitischen Repertoire und seinem bunten Erscheinungsbild die völkerverständige Botschaft der Musik.

Das Benefizkonzert des Deutsche Welle Chors für Straßenkinder in Haiti findet statt am Sonntag, 9. Dezember um 15.30 Uhr in der Kirche St. Winfried, Sträßchensweg 3, 53113 Bonn. 

 


29.11.2018 – 28.04.2019

Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns

Abb.: Hans Thoma: Der Wanderer, 1906

 

Algrafie

 

64,2 cm hoch x 49,2 cm breit

 

Hans-Thoma-Kunstmuseum, Bernau im Schwarzwald

 

 

Wanderland – ab heute zeigt das Germanische Nationalmuseum eine große Sonderausstellung zu 200 Jahre Kulturgeschichte des Wanderns

 


 

(Nürnberg/gmn) - Millionen Deutsche tun es: Wandern! Diese Form des weitläufigen, mit dem Naturerlebnis verbundenen Gehens ist heute eine überaus beliebte Freizeitbeschäftigung, Tendenz steigend. Die große Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg gibt ab Donnerstag, 29. November 2018 mit rund 400 Exponaten einen Überblick über 200 Jahre Kulturgeschichte des Wanderns und veranschaulicht den Wandel, dem es im Laufe der Zeit unterlag.

 

Die Ausstellung verfolgt einen kulturhistorischen Zugang. Neben Werken der Kunstgeschichte – wie grafischen Blättern von Hans Thoma und Ernst Ludwig Kirchner oder einem Gemälde von Max Slevogt – sind auch Wanderequipment in Form von Wanderschuhen, Stöcken, Rucksäcken und Wanderkarten sowie Wegweiser und Parkplatzschilder, Gesellschaftsspiele und Filmausschnitte zu sehen. Es geht um das Wandern als Massenphänomen, das politische Wandern, das Wandern als Wirtschaftsfaktor und als Metapher der Kulturgeschichte. Nie zuvor wurde das Thema in einer solchen Bandbreite ausgestellt.

 

Anfänge des Wanderns

 

Zur Zeit der Romantik begann das Wandern langsam populär zu werden. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde es vermehrt Teil eines bürgerlichen Lebensstils, bis es um 1900 allgemein verbreitet war. Was alle Wanderer lockte (und noch immer lockt), ist die erhabene Schönheit der Natur, von der Werke von Caspar David Friedrich und Johan Christian Dahl, aber auch zeitgenössische Fotografien der „German Roamers“ zu Beginn der Ausstellung eindrucksvoll zeugen. Neben den Landschaftsmalern waren es vor allem Literaten, Adlige und das Bürgertum, die sich von dem Naturerlebnis begeistern ließen und sich um das Wandern verdient machten. Am Beispiel ausgewählter Regionen stellt eine Ausstellungssektion unterschiedliche Akteure vor. Zu ihnen zählt Christian Friedrich Graf zu Stolberg-Wernigerode, in dessen Herrschaftsgebiet der Brocken lag. Auf seine Initiative wurde im Jahr 1800 auf dessen höchstem Punkt ein Gasthaus eröffnet. Damit stand zu Stolberg-Wernigerode ganz in der Tradition seiner Familie, die sich um die touristische Erschließung des Brockens mittels Wanderwegen, Wegweisern, Schutzhütten und eines Aussichtsturms verdient gemacht hatte.

 

Friedrich Ludwig Jahn erkannte Anfang des 19. Jahrhunderts das emotionale Potenzial des gemeinschaftlichen Wanderns, das sich hervorragend zur Förderung eines deutschen Nationalgefühls nutzen ließ. „Frisch, fröhlich, frei und fromm“ – so sollte der Wanderer fortan in die Natur hinausziehen. Jahn bemängelte allerdings die schlechte Infrastruktur. Das sollte sich bald ändern.

 

Neue Wege 

 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Wandern bereits so populär, dass immer mehr Regionen mit neuen Wegstrecken erschlossen wurden. Die Bahn erkannte das Potenzial, stimmte ihre Fahrpläne auf beliebte Wanderziele ab und bot spezielle Fahrtkarten für Wochenendausflüge an. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts bildeten zudem Wandererparkplätze für Autofahrer die idealen Start- und Endpunkte von Wander-Rundwegen – ausgewiesen durch ein eigenes Parkplatzschild. Die wandfüllende Auswahl zeigt die große Bandbreite der grafisch-nüchtern bis charmant verspielt gestalteten Entwürfe. Vor Ort erleichterten große Wanderwegweiser mit Entfernungsangaben die Orientierung, von denen ein Exemplar vom Rothaarsteig, dem ersten Premiumwanderweg weltweit, in der Ausstellung präsentiert wird.  

 

Frauen wanderten lange Zeit nur vereinzelt und meist in männlicher Begleitung. Ihnen wurde vielfach der Verlust von Weiblichkeit vorgeworfen. Bemerkenswert ist daher die Darstellung von Kronprinzessin Marie von Bayern im Bergsteigerkostüm aus den 1840er Jahren. Eine Alternative zum Selbstwandern waren Tragesessel, von denen ein Exemplar aus der Zeit um 1870/90 zu sehen ist. Mit dem Aufkommen von Zahnrad- und Seilbahnen Ende des 19. Jahrhunderts verebbte diese Tradition allmählich.

 

Wandern als Metapher

 

In Kunst, Literatur und Musik findet sich auch das Thema des Wanderns als Metapher. Der Wanderweg wird mit dem Lebensweg gleichgesetzt, das bisweilen beschwerliche und Kraft raubende Vorwärtskommen mit den Mühsalen des Lebens. Beeindruckend ist das großformatige Gemälde „Der Wanderer“ von Koloman Moser aus der Zeit um 1915/16, eine Leihgabe aus dem Wien Museum. Sein Wanderer verkörpert den Typus eines Getriebenen, eines über das Irdische hinaus strebenden Menschen.

 

Wandern im 20. und 21. Jahrhundert

 

In den 1930er wurde aus dem Wandern immer häufiger ein Marschieren, oftmals verbunden mit paramilitärischen Übungen. Die NS-Diktatur begann, das organisierte Wandern zu vereinnahmen. Im Gegenzug ermöglichte das individuelle Wandern, sich diesem Druck zu entziehen.

 

Wandern spielte auch als Wirtschaftsfaktor eine immer größere Rolle. Wanderkleidung wurde zunehmend praktischer, die Materialien funktionaler und leichter, wie aktuelle Wanderschuhe, Rucksäcke und Jacken verdeutlichen. Inzwischen hat die Freizeitbeschäftigung auch den digitalen Raum erobert, mittels Spielkonsole und animierten Videos können bequem von zu Hause aus neue Welten entdeckt werden. Die Ausstellung endet mit aktuellen Künstler-Positionen, die einen ironisch-skurrilen Blick auf das Wandern werfen. Während das Fotografen-Ehepaar Blume sich auf einem monumentalen Triptychon durch einen dunklen Wald hangelt, zersägt Thomas Virnich einen eigentlich als hilfreiche Stütze gedachten Wanderstock. So schlägt die Ausstellung einen Bogen bis in die Gegenwart.

 

 

 

 

 


Internationaler Architekturpreis für den Michaelsberg

 

 

Internationaler Architekturpreis für den Michaelsberg und die Kanzlei Noerr aus den USA: Der Architecture MasterPrize 2018 (AMP) ging gleich dreifach an meyerschmitzmorkramer. In zwei Kategorien gewann die Abtei Michaelsberg in Siegburg, ebenso erhielt die Kanzlei Noerr in Düsseldorf die begehrte Auszeichnung.

 

 

(Ahrensberg/ghk) - Jedes Jahr werden die interessantesten Bauten der Welt gekürt. Der Architecture MasterPrize 2018 zeigt, wie Fragen von Denkmalsanierung, Städtebau oder Innenarchitektur klug beantwortet werden und die Bauten der Zukunft aussehen können. 2018 erhalten aktuell zwei Projekte von meyerschmitzmorkramer den renommierten „Architecture MasterPrize“ (AMP): das sorgsam sanierte, ehemalige Kloster auf dem Michaelsberg in Siegburg sowie der Innenausbau für die  Wirtschaftskanzlei Noerr in Düsseldorf.

Ausgezeichnet werden Gebäude, die Maßstäbe setzen, Außergewöhnliches zeigen, Grenzen überwinden. Das Tagungshaus Abtei Michaelsberg von meyerschmitzmorkramer erhielt den Architecture MasterPrize gleich zweifach: in der Kategorie Heritage Architecture ebenso im Bereich der Hospitality Architecture. Der Michaelsberg, durch Materialität, Inhalt und sensiblen Umgang gekennzeichnet, erhielt schon in Cannes in diesem Jahr zwei der begehrten MIPIM Awards.

Caspar Schmitz-Morkramer, Architekt und Gründer von meyerschmitzmorkramer. „Der Michaelsberg verdient diese Beachtung, weil es sich um ein besonderes Projekt handelt. Es zeigt, wie spannend der Umgang mit historischem Bestand ist und dass Architektur in einer lauten Zeit nicht zugleich allen Trends unterliegen muss. Wir wollten hier keine stilistische Spielerei, sondern ein klares Gebäude schaffen, das Ruhe und Spiritualität mit Architektonischem vereint.“

Ausgezeichnet wurde auch ein zweites Projekt von meyerschmitzmorkramer: der Innenausbau  der Wirtschaftskanzlei Noerr in Düsseldorf. Er wurde in der Kategorie Interior Design als einer der besten Workplaces mit dem Architecture MasterPrize geehrt.

Die Fachjury des Architecture MasterPrize ist hochkarätig besetzt. Architekten wie Ben van Berkel, UN Studios, Institutionen wie die Yale University oder die Harvard Graduate School of Design wählen in 41 Kategorien die besten Bauten aus 68 Ländern in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsgestaltung. Inzwischen zählt der AMP zu einem der anerkanntesten Architekturpreise und setzt weltweit Maßstäbe für Architektur- und Design.




FILM - meyerschmitzmorkramer – Die Abtei Michaelsberg in Siegburg

Über meyerschmitzmorkramer:

Die Zukunft zu gestalten, ist Profession und Herausforderung von meyerschmitzmorkramer, sowohl bei neuen Quartieren als auch der Revitalisierung im Bestand. Heute beschäftigt das 2004 gegründete Büro rund 170 Mitarbeiter an den Standorten Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, München, Palma de Mallorca und Bukarest. Das Team um die Partner Holger Meyer und Caspar Schmitz-Morkramer entwickelt Lösungen für Neubauten als auch individuelle Umnutzungsideen für Bestandsgebäude sowie innenarchitektonische Konzepte. Die Projekte reichen von städtebaulichen Planungen, Wohngebäuden und Büros über Einzelhandel und Tagungshäuser bis hin zu Schulen, Krankenhäusern und Kulturbauten.


Highlights im Berliner Dom

Nils Landgren, Familienkonzert mit dem Staats- und Domchor Berlin, German Brass

 

(Berlin/pm) - Am Ende des Jahres herrscht im Berliner Dom absolute Hochsaison. Ein hochwertiges Konzert, ein besonderer Gottesdienst folgt dem nächsten. Auf dem Programm stehen Veranstaltungen für Familien und Kinder ebenso wie internationale Top-Künstler und Ensembles. Einige ausgewählte möchten wir Ihnen hier vorstellen. Die gesamte Veranstaltungsübersicht finden Sie auf www.berlinerdom.de/termine/ .

 

 

 

Freitag, 30. November 2018, 20 Uhr

 

Nils Landgren - Christmas With My Friends 2018

 

Weihnachtsmusik übt auch auf den schwedischen Posaunisten und Sänger Nils Landgren eine besondere Anziehungskraft aus. „Christmas With My Friends“ lautet deshalb der Name seiner Tour, die „Mr. Red Horn“ Ende November auch in den Berliner Dom führt.

 

 

 

Samstag, 1. Dezember 2018, 18.00 Uhr

 

A Procession of Advent Lessons and Carols - Domvesper in anglikanischer Tradition

 

The English Choir Berlin lädt ein zu einer stimmungsvollen Advents- und Weihnachtsfeier in anglikanischer Tradition, die vor 100 Jahren am King’s College, Cambridge begründet wurde. Lesungen (Lessons) und Lieder (Carols) werden im Wechsel vorgetragen und gesungen: traditionelle und neue Chorstücke zum Zuhören sowie beliebte Lieder zum Mitsingen. Eintritt frei!

 

 

 

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 18 Uhr

 

Nikolauskonzert

 

Hauptstadtblecht bringt bei seinem Nikolauskonzert für die ganze Familie den Dom zu swingen und singen. Auf dem Programm stehen Klassiker wie ‚Lasst uns froh und munter sein‘, Lieder zum Mitsingen, aber auch adventliche Musik von Bach und Händel. Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann trägt zwischen den einzelnen Musikstücken Texte und Gedanken zum Advent vor.

 

 

 

Samstag, 8. Dezember 2018, 18 Uhr

 

Wie schön leuchtet der Morgenstern

 

Weihnachten ist ein buntes Fest – das beweisen die Knaben des Staats- und Domchors Berlin und die lautten compagney Berlin farbenreich und frisch mit deutschen Weihnachtsliedern der Renaissance- und Reformationszeit. Die lautten compagney lässt durch ihr historisches Instrumentarium die Klänge von Schalmeien, Gamben, Lauten, Violen wieder lebendig werden. Das Konzert ist für Familien geeignet.

 

 

 

Samstag, 22. Dezember 2018, 20 Uhr

 

Rundfunkchor Berlin - Das Berliner Weihnachtskonzert

 

Diesmal geht der Blick beim traditionellen Weihnachtskonzert des Rundfunkchores Berlin musikalisch gen Osten: Auf dem Programm steht u.a. die archaisch wirkende, eindrucksvolle Messe für Soli, Chor und zehn Bläser von Igor Strawinsky.

 

 

 

Montag, 24. Dezember 2018,

 

Heiligabend – sechs Christvespern im Berliner Dom

 

Wie jedes Jahr feiern wir im Berliner Dom sechs Christvespern mit viel Musik.

 

14 Uhr – Bischof Dr. Markus Dröge, Kapellchor des Staats- und Domchores Berlin

 

16 Uhr – Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann, Staats- und Domchor Berlin

 

18 Uhr – Domprediger Michael Kösling, Berliner Domkantorei

 

20 Uhr – Domprediger Michael Kösling, Christina Elbe, Sopran

 

22 Uhr – Domprediger Thomas C. Müller, Stephan Rudolph, Trompete

 

24 Uhr – Domprediger Thomas C. Müller, Stephan Rudolph, Trompete

 

 

 

Mittwoch, 26. Dezember 2018, 16 Uhr

 

Krippenspiel 18 – Das Weihnachtsspiel für Berlin

 

Die Knaben des Staats- und Domchores Berlin führen gemeinsam mit der lautten compagney Berlin ein etwas anderes Krippenspiel im Berliner Dom auf. Das Besondere daran: das Publikum darf mitmachen. Die Vorprobe beginnt deshalb für alle um 15.30 Uhr. Das Stück dauert 60 Minuten und ist besonders geeignet für Familien mit Kindern. Karten gibt es ausschließlich an der Kasse des Domes.

 

 

 

Mittwoch, 26. Dezember 2018, 20 Uhr

 

German Brass - Weihnachten klingt Gold!

 

Was die Alchemisten des Mittelalters vergeblich versuchten, gelingt den Musikern von German Brass mit Leichtigkeit: Sie machen Blech zu Gold. Gold für die Ohren ihres Publikums. An diesem Weihnachtstag entfalten die Musiker neben weihnachtlichen Klängen aus aller Welt festliche und klassische Melodien von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi oder Georg Friedrich Händel in der sinfonischen Pracht und einzigartigen Dynamik von German Brass.

 

 

 

Montag, 31. Dezember 2018, 19.30, 21.30 Uhr

 

Silvesterkonzert

 

Die Berliner Dombläser geben zum Jahresausklang gleich zwei Konzerte im Berliner Dom. Auf dem Programm stehen unter anderem die Feuerwerksmusik von Händel und Bachs Toccata und Fuge in d-Moll.

 

Leitung und Orgel: Domorganist Andreas Sieling.

 

 

 

Montag, 31. Dezember 2018, 23.15 – 23.45 Uhr

 

Andacht zum Jahreswechsel

 

Für alle, die vor dem großen Feuerwerk noch einen Moment der Ruhe und des Innehaltens suchen, feiern wir im Berliner Dom eine gemeinsame Andacht zum Jahreswechsel.

 



 


KOOPERATION MIT DER POPAKADEMIE BADEN-WÜRTTEMBERG

HOCHSCHULE FÜR KIRCHENMUSIK GRÜNDET POPINSTITUT

 

(Heidelberg/Mannheim/ekiba) - Die Hochschule für Kirchenmusik der badischen Landeskirche in Heidelberg hat zusammen mit der Popakademie Baden-Württemberg das neue Popinstitut Kirchenmusik gegründet. Das Institut bietet einen viersemestrigen Masterstudiengang an, der mit dem Zertifikat „Master of Music - Popularkirchenmusik“ abschließt. Der erste Studiengang startet im Herbst 2019, Bewerbungen sind bereits jetzt möglich.

 

Ein Teil des Unterrichtes findet an der Popakademie in Mannheim statt, zum Beispiel der Unterricht in den Hauptfächern Keys, Gitarre oder Vocals, im Bandcoaching oder in Musikproduktion. Andere Fächer wie Popchorleitung, Theologische Grundlagen oder die Gemeindebegleitung an Piano und Orgel liegen im Verantwortungsbereich der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik. Voraussetzung für das Studium ist ein Bachelor in Popular- Jazz-, Kirchen- oder Schulmusik. Nach dem Abschluss können sich die Studierenden deutschlandweit auf hauptberufliche Kirchenmusikstellen mit dem Schwerpunkt Popularmusik bewerben.

 

„Ambitionierte und kreative Musikerinnen und Musiker dürfen sich auf ein hervorragendes fachliches Umfeld und vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung freuen“, erklärte Landespopkantor Christoph Georgii (Karlsruhe). Die badische Landeskirche sei gespannt, „wie die Absolvent/-innen die Szene der christlichen Popularmusik mitgestalten und das sich erweiternde Berufsbild Popkirchenmusiker/-in mitprägen werden“. Geplant ist, zum Start des ersten Studienjahrgangs eine Popprofessur an der Hochschule für Kirchenmusik zu besetzen.

 

Weitere Informationen unter: www.popinstitut-kirchenmusik.de


Gotische Steinfragmente integriert in eine große Trägerkonstruktion erwecken das kunstvolle Bauwerk zu neuem Leben.

Der mittelalterliche Lettner kehrt in den Paderborner Dom zurück

 

(Paderborn/pm) - Im Vorfeld der Gotik-Ausstellung beschäftigte ein ungewöhnliches Projekt Wissenschaftler/innen des Diözesanmuseums Paderborn und ein Team von Restauratoren: Die Rekonstruktion des gotischen Lettners, der vom 13. bis ins 17. Jahrhundert ein wichtiger Teil des Paderborner Doms war. Lettner waren gebaute, aufwendig gestaltete Schmuckstücke. Seit dem Mittelalter trennten sie Chor und Langhaus der Gotteshäuser und damit auch das Priester- oder Mönchskollegium von den Laien. Zudem waren sie Orte für Lesungen und Chorgesänge. „Der Paderborner Lettner hatte nicht nur eine trennende Funktion, sondern auch eine verbindende“, betont Dompropst Monsignore Joachim Göbel. „Prozessionen der Kleriker zogen hindurch und es stand dort der Kreuzaltar, an dem Gottesdienste für die Laien stattfanden. Bei der Erforschung und Rekonstruktion des mittelalterlichen Doms geht es immer auch um seine Liturgie und die ständige Erneuerung eines lebendigen Gotteshauses.“

Ein imposantes steinernes Puzzle
Rund 35 Fragmente, wie Teile von Figuren, Reliefs und Stuckornamente, die in den vergangenen einhundert Jahren entdeckt und sorgfältig dokumentiert wurden, konnten dem mittelalterlichen Lettner des Paderborner Doms zugeordnet werden. Ein riesiges, steinernes Puzzle entstand, das nun, integriert in ein etwa fünf Meter breites und sechs Meter hohes Stahlgestell, einen imposanten Eindruck von der einst prachtvollen Architektur vermittelt. Die aufwendige Trägerkonstruktion besteht aus 20 Einzelteilen. Die mittelalterlichen Fundstücke bringen zwischen 500 Gramm und rund 100 Kilo auf die Waage.

 


12 Apostel und das Weltgericht
Im Jahr 1652 wurde der Paderborner Lettner im Rahmen der barocken Umgestaltung des Gotteshauses abgerissen. Viele Reste fanden damals eine neue Verwendung, wurden beispielsweise als Füllmaterial beim Bau des neuen Choraufgangs genutzt. Seit 1925 wurden bei Arbeiten im Dom Bruchstücke entdeckt, die dem Lettner zugeordnet werden konnten und man brachte sie ins Diözesanmuseum. Eine feine, farbig gestaltete Arbeit muss es gewesen sein, besetzt mit Figuren der 12 Apostel. Drei von ihnen sind in Teilen erhalten geblieben, ebenso wie Fragmente des Jüngsten Gerichts. „Es ist sicher eine großartige Weltgerichtsdarstellung gewesen, die wie eine starke, immerwährende Predigt wirkte“, erklärt Dr. Christiane Ruhmann vom Diözesanmuseum Paderborn, die das Lettnerprojekt geleitet hat. „Wir haben beeindruckende Reliefreste, die wohl den Höllensturz eines Verdammten zeigen, und auch einen kleinen Christuskopf mit deutlichen Spuren von Bemalung und Vergoldung.“

 

Der Lettner als Ort für Predigt und Gesang
Bei Bauarbeiten in den Jahren 1978/79 fand und dokumentierte man auch Teile der architektonischen Gliederung des Lettners und Bruchstücke des Bauschmucks. Bereits in den 80er Jahren konnte aus den Funden eine erste Rekonstruktion des Lettners erstellt werden. Mittig hatte er einen Spitzbogen, rechts und links davon zwei Durchgänge sowie eine Art Empore mit einer Brüstung. Dort versammelten sich die Chorsänger, dort wurden volkssprachige Predigten gehalten oder das Evangelium vorgetragen. Auch war der Lettner nicht einfach eine „Schranke“, sondern ein sogenannter Hallenlettner, an dessen Front sich also ein Raum mit Kreuzgratgewölbe anschloss.

Wissenschaftliche Spurensuche – analog und digital
Dem Vorhaben den Lettner im Verhältnis 1:1 nachzubauen, gingen sowohl eine analoge Rekonstruktion als auch ein digitales Experiment voran, bei dem seine Gestalt und seine Proportionen in Bezug zum Dom untersucht wurden. Auch die aktuelle Ausstellung im Diözesanmuseum „GOTIK. Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ (bis 13.1.2019) thematisiert den Lettner und bekommt mit der Rekonstruktion im Dom ein spektakuläres neues Exponat hinzu. Ermöglicht wurden die wissenschaftliche Arbeit und die temporäre Lettner-Präsentation dank der Unterstützung des Metropolitankapitels und insbesondere durch das Engagement von Dompropst Monsignore Joachim Göbel.

 

Die Restaurierung der Fragmente und den Aufbau förderte/finanzierte die Initiative „Kunst auf Lager. Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots“ der Kulturstiftung der Länder.

 

 

 


Corteo verzaubert Arenen

Cirque du Soleils "Corteo" kommt nach Deutschland und Österreich

Gefeierte Cirque du Soleil-Produktion erstmals auf Tour
Ende 2019 in Leipzig, Frankfurt, Nürnberg, Graz, Stuttgart und Mannheim

 

 

 

(Frankfurt/ln) - Erstmals präsentiert Cirque du Soleil jetzt den Zauber seiner gefeierten Produktion „Corteo“ in großen deutschen und österreichischen Arenen. Die einzigartige, heitere Prozession von Clowns und Akrobaten, in der Inszenierung von Daniele Finzi Pasca, kommt von Ende Oktober bis Ende Dezember 2019 nach Leipzig, Frankfurt, Nürnberg, Graz, Stuttgart und Mannheim. Besonderheit ist eine Drehbühne, die das Publikum in zwei gegenüberliegende Bereiche aufteilt, wodurch die Zuschauer die Vorstellung auch aus der Perspektive der Artisten erleben, ein Novum für Cirque du Soleil.

 

 

 

Corteo, ursprünglich als Zeltshow konzipiert, gilt als eine der überragenden Publikumserfolge von Cirque du Soleil. Seit seiner Premiere begeisterte die Show mehr als acht Millionen Zuschauer in 19 Ländern auf vier Kontinenten. Corteo, was auf Italienisch „Festzug” bedeutet, bezeichnet eine fröhliche Prozession, eine festliche Parade, die sich in der Fantasie eines Clowns abspielt. Die Show verbindet die Leidenschaft des Schauspielers mit der Anmut und Kraft des Akrobaten. Das Publikum betritt eine imaginäre Welt voller Spaß und Spontaneität an einem magischen Ort zwischen Himmel und Erde.

 

 

 

Der Clown erlebt das Ende seiner Zeit auf Erden in einer karnevalsartigen Atmosphäre, während über allem mitfühlende Engel wachen. Corteo stellt das Große dem Kleinen gegenüber, das Lächerliche dem Tragischen und die Magie der Perfektion dem Charme der Unvollkommenheit. Damit werden gleichermaßen Stärke und Zerbrechlichkeit des Clowns hervorgehoben. Dessen Weisheit und Liebenswürdigkeit symbolisieren die Menschlichkeit, die in uns allen lebt. Die Musik, abwechselnd lyrisch oder spielerisch, trägt Corteo durch ein zeitloses Fest, bei dem die Illusion die Realität neckt.

 

 

 

Das Bühnenkonzept versetzt die Zuschauer in eine Theateratmosphäre, die in dieser Form bei Cirque du Soleil-Arenashows noch nicht gesehen wurde. Die durch den Eifelturm inspirierten Vorhänge wurden handgemalt und verleihen der Bühne ein grandioses Aussehen. Die Bauten geben dem Ganzen einen poetischen Rahmen. Insgesamt agieren bei Corteo 51 Akrobaten, Musiker, Sänger und Schauspieler aus aller Welt.

 

 

 

Über Cirque du Soleil:

 

Ursprünglich aus einer Gruppe von 20 Straßenkünstlern 1984 hervorgegangen, hat Cirque du Soleil die Zirkuskunst komplett neu erfunden und wurde zum Weltführer im künstlerischen Entertainment. Aus Montreal kommend, hat die kanadische Organisation Staunen und Begeisterung bei über 180 Millionen Zuschauern mit 42 Produktionen hervorgerufen, die in fast 450 Städten in 60 Ländern gastierten. Cirque du Soleil beschäftigt derzeit rund 4.000 Mitarbeiter, darunter 1.300 Künstler und Artisten aus rund 50 Ländern. Allein 2018 werden gleichzeitig 19 Shows weltweit präsentiert.

 

 

 

Weitere Infos über Cirque du Soleil unter www.cirquedusoleil.com

 

 

 

 

 

 

DEUTSCHLAND:

 

 

 

 

 

Eventim Pre-Sale:

 

Mittwoch, 21. November 2018, 10:00 Uhr (48 Stunden)

 

 

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Freitag, 23. November 2018, 10:00 Uhr

 

www.livenation.de/artist/corteo-tickets

 

 

 

 

 

www.eventim.de

 

Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

 

 

 

 

ÖSTERREICH:

 

 

 

 

 

Oeticket Pre-Sale:

 

Mittwoch, 21. November 2018, 10:00 Uhr (48 Stunden)

 

 

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Freitag, 23. November 2018, 10:00 Uhr

 

www.livenation.de/artist/corteo-tickets

 

 

 

 

 

www.oeticket.com

 

Ticket-Hotline 0900-9496096

 

(Montag - Sonntag 10-20 Uhr) (1,09 Euro/min inkl. MwSt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstalter-Webseite:

 

www.livenation.de
facebook.com/livenationGSA | twitter.com/livenationGSA

 

instagram.com/livenationGSA | youtube.com/livenationGSA

 

 

 

 

 

For more information about CORTEO, visit www.cirquedusoleil.com/corteo


Deutsche Mozartstadt Augsburg veröffentlicht Programm zum Leopold-Mozart-Jubiläum 2019

JUBILEO! – 300 Jahre Leopold Mozart 2019

 

 Deutsches Mozartfest und Violinwettbewerb

 

 Erste wissenschaftlich fundierte Biografie

 

 Neue Dauerausstellung im Mozarthaus

 

 Musikfestival und Jubiläums-Formate für Kinder

 

 

 

(Augsburg/pm) - In Leopold Mozarts 300. Geburtsjahr 2019 lässt die Deutsche Mozartstadt ihren berühmten musikalischen Sohn hochleben wie nie zuvor. Neben den Jubiläums-Highlights, dem Deutschen Mozartfest und dem Internationalen Violinwettbewerb in Mai und Juni 2019, wird im kommenden Herbst die weltweit erste wissenschaftlich fundierte Leopold-Mozart-Biografie (Silke Leopold) erscheinen, im Mozarthaus wird eine neue Dauerausstellung eingerichtet und die Augsburger Kulturszene bietet ganzjährig ein vielfältiges Programm mit Theater- und Tanzproduktionen, Konzerten, Führungen und Ausstellungen.

 

Direkt zum 300. Geburtstag gratuliert die Mozartstadt ihrem Jubilar am 14. November 2019 mit einem Festkonzert. Dabei kommt ein Auftragswerk von Moritz Eggert zur Uraufführung und Weltstar Christian Tetzlaff wird eines der virtuosesten  Violinkonzerte aller Zeiten spielen.

 

 

 

Musikvermittlung als wichtiges Erbe Leopold Mozarts

 

Inspiriert vom pädagogischen Wirken Leopold Mozarts finden sich im Jahresprogramm spannende Musikvermittlungs-Formate wie das Kindermusikfestival KLING KLANG GLORIA!, „Leopold bloggt“ oder das LeoMobil300.

 

Auch ein neues Kinderbuch mit Geschichten um den kleinen Leopold Mozart wird 2019 in Augsburg veröffentlicht.

 


Ars Electronica eröffnet große Ausstellung in Berlin Mitte:

ERROR – The Art of Imperfection

 

(Linz/Berlin/ae)-Zum bereits siebten Mal gastiert Ars Electronica mit einer großen Ausstellung im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin Mitte. „ERROR – The Art of Imperfection“ vertieft das Thema des diesjährigen Ars Electronica Festival und legt den Fokus dabei auf die Aspekte IRRITATION, ORDNUNG, WERT und KONTROLLE. Präsentiert werden insgesamt 16 Projekte von KünstlerInnen aus aller Welt. „ERROR – The Art of Imperfection“ wird am 17. November 2018 eröffnet und ist bis 17. Februar 2019 zu erleben.

 


Internationales Junges Rostocker Nonett zu Gast im Schloss Hohendorf: Unter der Leitung von Prof. Heiner Schindler (Staatskapelle Berlin)

 

(Schloss Hohendorf/pm) - Voluminöser kann Kammermusik nicht sein: mit 4 Streichern und 5 Bläsern spielt das internationale Ensemble  aus sechs Nationen am nächsten Samstag, 17.11.2018, um 19.00 Uhr in den privaten Räumlichkeiten des Schlosses Hohendorf Werke von F.M. Bartholdy, W.A. Mozart, L. Spohr und F. Rasche. 

 

Einen festlichen Auftakt in die Wintersaison in ganz privatem Ambiente verspricht der Leiter des Ensembles, Prof. Heiner Schindler, Solo-Klarinettist der angesehenen Staatskapelle Berlin. Die einzigartige Besetzung von Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn lässt eine farbige und kontrastreiche Musizierweise zu. 

 

Bereits 1961 wurde das „Rostocker Nonett“ von Mitgliedern der Norddeutschen Philharmonie gegründet und hat sich seither einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. 

 

Mit Gastspielen in vielen Ländern Europas glänzt das Ensemble, das 2011 als Junges Rostocker Nonett neu gegründet wurde und seit 2013 unter der Leitung von Prof. Schindler spielt. 

 

Zu den Höhepunkten des Jungen Rostocker Nonette zählen das Gastspiel beim Papandopulu Festival in Kroatien, sowie der Auftritt in der NDR Life Sendung "NDR Kultur Start" 

 

mit anschließenden Rundfunkaufnahmen im Rolf Lieberman Studio des NDRs in Hamburg. In der Konzertreihe „Carte Blanche für die htm“ in Kooperation mit dem 

 

Grand Hotel Heiligendamm erhielt das Junge Rostocker Nonett 2015 den Publikumspreis.  

 

 

 

Upcoming Events……
Samstag, 08. Dezember 2018, 19.00 Uhr, 21,- (AK 24,-€

Deutsche Winterlieder mit Keltisch-skandinavischer Seele
KELPIE
Kerstin Bodig & Jan Melrose, Gitarre & Gesang

 

Samstag, 22.Dezember 2018, 19.00 Uhr, 15,- (AK 21,-)
Weihnachtskonzert

Duo InBetween
Ev Pielucha-Freiwald Harfe, und Sophia Warczak Flöte

 

 

 


Historisches Museum der Pfalz verlängert Familien-Ausstellung bis Mai 2019

Kinderbuchhelden bleiben in Speyer

 

(Speyer/pm) - Eintauchen in die Welt von Pippi Langstrumpf, Jim Knopf oder Tintenherz: Das macht die aktuelle Familien-Ausstellung „Das Sams und die Helden der Kinderbücher“ im Historischen Museum der Pfalz möglich. Die einzigartige Schau, die ursprünglich bis zum 6. Januar 2019 geplant war, wird um vier Monate verlängert und bleibt bis zum 5. Mai 2019 in Speyer. Das gab Museumsdirektor Alexander Schubert bekannt und erklärte: „Unsere Ausstellung erfüllt Kindheitsträume: einmal Teil der Erzählung werden, mit den Kinderbuchhelden Abenteuer bestehen und buchstäblich ihre Welten hautnah erleben.“

 

Die großen und kleinen Besucher dürfen sich auf die Gruft des kleinen Vampirs Rüdiger freuen, auf den Schimpfwortgenerator der Olchis, die Lokomotive Emma und die Villa Kunterbunt. Sie begegnen Capricorn, dem Bösewicht aus „Tintenherz“, und dem Scheinriesen Turtur aus „Jim Knopf“. Mit dabei sind auch der kleine Kobold Pumuckl und sein Meister Eder, der kleine Wassermann, die kleine Hexe und der Grüffelo. Und nicht zuletzt präsentiert sich den Besuchern das freche Sams, die wohl bekannteste Figur des Kinderbuchautors Paul Maar. Zahlreiche Mitmach-Stationen, digitale Spiele und multimediale Inszenierungen laden zum Fühlen, Hören und Verkleiden sowie zum kreativen Umgang mit Sprache ein. Gleichzeitig gibt die Ausstellung im Zusammenspiel mit rund 500 Exponaten – darunter etwa 100 Grafiken und Illustrationen sowie einzigartige Originalfiguren und Requisiten aus Verfilmungen und Puppenspielen – einen tiefen Einblick in die Arbeit der Kinderbuch-Autoren und -Autorinnen, in ihre Werke und die Macht der Sprache.

 

 

 

Zum Begleitprogramm der Ausstellung zählen eine lange Lesenacht für Kinder am 22. Februar, eine Lesung mit Alex Scheffler am 3. März und ein Vortragsabend zu Klassikern der Kinderliteratur am 28. März. Für Schulklassen bietet das Museum eigens konzipierte, interaktive Führungen an und auch für Geburtstagskinder und ihre Gäste gibt es eigene Führungen durch die erlebnisreiche Ausstellung. Die öffentlichen Führungen ohne Voranmeldung und Reservierung finden sonntags um 14 Uhr statt. Das komplette Begleitprogramm und weitere Informationen gibt es online unter www.sams-ausstellung.de

 


Gemälde des Rudolf Staechelin Family Trusts kehren nach Basel zurück

 

(Basel/fb) - Die Gemälde des Rudolf Staechelin Family Trust (New York) kehren nach Basel zurück. Der Trust hat mit der Fondation Beyeler einen langfristigen Leihevertrag abgeschlossen, im Rahmen dessen 19 Gemälde des Trusts künftig periodisch in der Fondation Beyeler ausgestellt oder dem Publikum durch Unterleihe in der Schweiz oder im Ausland zugänglich gemacht werden.

 

Dabei handelt es sich um Werke von Paul Cézanne, Edgar Degas, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Ferdinand Hodler, Edouard Manet, Claude Monet, Pablo Picasso, Camille Pissarro und Auguste Renoir.

 

„Ich freue mich sehr auf diese Rückkehr der Gemälde in die Regio Basiliensis“, sagt Ruedi Staechelin, einer der drei Vertreter des Trusts. „Mit Ernst Beyeler und seiner renommierten Fondation verbindet uns eine vieljährige Freundschaft“.

 

Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler erklärt: „Die Fondation Beyeler ist glücklich, einen Beitrag dazu leisten zu können, dass die Generationen von Baslern ans Herz gewachsenen Bilder hier wieder öffentlich zugänglich werden. Diese Gemälde ergänzen die Sammlung unseres Museums und fördern das Verständnis der Geschichte der modernen Kunst.“


The BossHoss: Die Glorreichen Sieben des Rock sind zurück!

The BossHoss Zusatz-Show in Saarbrücken

Foto: Live Nation
Foto: Live Nation

 


Arena-Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz im März/April 2019
Zusatz-Show am 29. März 2019 in Saarbrücken

 

 

 

(Frankfurt/ln) - The BossHoss: Die Glorreichen Sieben des Rock melden sich mit Macht zurück! Startschuss ist das achte Studioalbum „Black Is Beautiful“, das Ende Oktober erschien und aus dem Stand auf Platz eins der deutschen Albumcharts schoss. Die Country-Rocker legen eine phänomenale neue CD vor, auf der sich die ganze Bandbreite der genialen Urban Cowboys aus Berlin zeigt. Beispielhaft hierfür die Single „A/Y/O“, eine Fist-In-The-Air-Hymne mit zurückgelehnten Folk-Gitarren, Funk-Blechbläsern, modernen HipHop-Sequenzen und einem Refrain, der sitzt. Live präsentieren sie im März/April 2019 ihre neuen Songs ebenso wie alle Klassiker in ihrem typischen Stil-Mix. Ihre bislang umfangreichste Arena-Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz führt The Boshoss zwischen 16. März und 6. April nach Leipzig, Hamburg, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Wien, München, Saarbrücken, Zürich, Oberhausen und Berlin.

 

Schwarz ist die Farbe der Nacht, der Gefahr, des Unbekannten und des Rock'n'Roll. Sie ist das Markenzeichen von Unangepassten, Rebellen, Outlaws und Party-Tieren, die alle nach Außergewöhnlichem, Freiheit und Abenteuern suchen. Ein Verlangen, das auch The BossHoss mit der gleichen Leidenschaft antreibt.

 

Vor fast anderthalb Jahrzehnten sattelten sieben furchtlose Musiker in Berlin-Mississippi ihre Trucks, setzten die Stetsons auf und fuhren mit Satteltaschen voller Rock’n’Roll los, die noch ahnungslose Republik zu rocken. Boss, Hoss, Russ, Guss, Hank, Frank und Ernesto – The BossHoss – stürmten von Erfolg zu Erfolg. Acht mit Platin ausgezeichnete Longplayer, restlos ausverkaufte Tourneen und euphorische Festivalauftritte säumten ihren Weg, ebenso wie zahlreiche Auszeichnungen, so die Goldene Kamera, der Echo und der World Music Award. Besondere Anerkennung fanden The BossHoss als Gastgeber der populären „Sing meinen Song-Staffel“ und als initiale Coaches von „The Voice of Germany“. 

 

Zunächt war alles mehr ein Spaß unter Freunden. Als sich The BossHoss Anfang 2004 in Berlin gründeten, wollten sie mit ihren lässigen Country- und Skiffle-Versionen großer Pophits die Partys von Bekannten gehörig aufmischen. Von OutKasts „Hey Ya“ über Cameos „Word Up“ bis zu Nellys „Hot In Herre“ – kein modernes Stück aus den Charts schien sicher vor ihren Interpretationen, die mit Drive, mehrstimmigem Gesang und maximaler Laune überzeugten.

 

Ihr Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ verkaufte sich allein in Deutschland über 250.000 mal. Seither setzten The BossHoss auf ein starkes Eigenrepertoire und eroberten sich in der nationalen wie internationalen Musiklandschaft ihren festen Platz. Mit jedem Nachfolger – „Rodeo Radio“ (2006), „Stallion Battalion“ (2007), „Do Or Die“ (2009), „Low Voltage“ (2010), „Liberty of Action“ (2011), „Flames of Fame“ (2013) und „Dos Bros“ (2015) – wuchs der Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz kontinuierlich. Alle Alben platzierten sich in den Top 10. Insgesamt brachten es The BossHoss bislang auf mehr als zwei Millionen Tonträger.  

 

The BossHoss perfektionierten ihre eigene Spielart des Country-Rock. Die in Spannung und Schweiß getränkten Live-Shows hinterlassen glühende Spuren. Boss Burns (Gesang, Waschbrett), Hoss Power (Gesang, Gitarre), Hank Williamson (Mandoline, Banjo, Mundharmonika), Russ T. Rocket (Gitarre), Guss Brooks (Kontrabass), Frank Doe (Schlagzeug) und Ernesto Escobar de Tijuana (Perkussion) sind absolute Rampensäue. Da bleibt keine Auge trocken und kein Stein auf dem anderen. Der ganze Saal tanzt und feiert. Kein Zweifel: Auf der kommenden „Black Is Beautiful“-Tour wird dies nicht anders sein!

 

 

 

Live Nation Presents

 

The BossHoss

 

Black Is Beautiful Tour 2019

 

Sa.       16.03.19           Leipzig              Arena  

 

So.       17.03.19           Hamburg           Barclaycard Arena

 

Do.       21.03.19           Frankfurt           Festhalle

 

Fr.        22.03.19           Hannover          TUI Arena

 

Sa.       23.03.19           Stuttgart            Schleyer-Halle

 

Mi.       27.03.19           A-Wien             Wiener Stadthalle

 

Do.       28.03.19           München          Zenith

 

Fr.        29.03.19          Saarbrücken        E-Werk *

 

Sa.      30.03.19           CH-Zürich          Samsung Hall

 

Fr.        05.04.19           Oberhausen       König-Pilsener-Arena

 

Sa.      06.04.19           Berlin                Max-Schmeling-Halle

 

 

 

*für Saarbrücken:
Artist VIP Pre-Sale:
Do., 08.11.2018, 10:00 Uhr (24 Stunden)
Limitierte VIP-Packages auf www.trashville-store.com

 

Magenta Musik Prio Tickets:
Do., 08.11.2018, 10:00 Uhr (24 Stunden)
www.magenta-musik-360.de/prio-tickets

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart:
Fr., 09.11.2018, 10:00 Uhr

 

www.ticketmaster.de
Ticket-Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

www.eventim.de
Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

Veranstalter-Webseite:
www.livenation.de
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twitter.com/livenationGSA
instagram.com/livenationGSA
youtube.com/livenationGSA

 

 

 

www.thebosshoss.com
www.facebook.com/thebosshoss

 

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Autor: Live Nation; zusammengestellt von Gert Holle - 8.11.2018


Februar – Mai 2019

Der frühe PICASSO – Blaue und Rosa Periode

Pablo Picasso, 1905, Acrobate et jeune arlequin. Foto: Privatsammlung © Succession Picasso / ProLitteris, Zürich 2018
Pablo Picasso, 1905, Acrobate et jeune arlequin. Foto: Privatsammlung © Succession Picasso / ProLitteris, Zürich 2018

 

(Basel/fb) - In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam, an einem Ort versammelt, zu sehen sein.

 

 

 

Im Alter von gerade einmal 20 Jahren begibt sich das aufstrebende Künstlergenie Picasso (1881–1973) auf die Suche nach neuen Bildthemen und Ausdrucksformen, die er auch gleich zur Vollendung führt. In rascher Folge wechseln die Stile und Bildwelten – eine künstlerische „Revolution“ löst die andere ab. Die Ausstellung richtet den Fokus auf die Blaue und Rosa Periode und damit auf sechs Schaffensjahre im Leben des jungen Picasso, die als zentral für sein gesamtes Œuvre gelten können. Zudem eröffnet sie die Perspektive auf die epochale Entstehung des Kubismus um 1907, der sich aus dem vorangegangenen Schaffen entwickelt. Damit schliesst die Ausstellung an die eigene Sammlung der Fondation Beyeler an, deren frühestes Picasso-Werk, eine bedeutende Studie zu den Demoiselles d’Avignon, in eben diesem Jahr entsteht.

 

 

 

Picassos früher Werdegang wird in der chronologisch konzipierten Ausstellung exemplarisch am Bild des Menschen vor Augen geführt. In immer wieder neuen Anläufen umkreist der zwischen Paris und Barcelona pendelnde Künstler die menschliche Figur. In der von der Farbe Blau dominierten Phase ab 1901 blickt er auf die Misere und die seelischen Abgründe der Menschen am Rande der Gesellschaft, um dann um 1905, nun in Paris etabliert, in der sogenannten Rosa Periode den Hoffnungen und Sehnsüchten der Zirkusleute – Gaukler, Akrobaten und Harlekine – Bildwürdigkeit zu verleihen. Auf der Suche nach einer neuen künstlerischen Authentizität verbringt Picasso gegen Mitte des Jahres 1906 mehrere Wochen im spanischen Pyrenäendorf Gósol, wo zahlreiche Gemälde und Skulpturen entstehen, die klassische und archaische Körperideale vereinen. In der fortschreitenden Deformierung und Zergliederung der Figur, wie sie in den danach wieder in Paris geschaffenen, „primitivistischen“ Darstellungen vor allem des weiblichen Akts anschaulich werden, kündigt sich schliesslich die kubistische Bildsprache an, die ab 1907 zur Entfaltung gelangt.

 

 

 

In den berührenden und zauberhaften Werken der Blauen und Rosa Periode, die in Spanien und Frankreich entstehen, gestaltet Picasso als junger, aufstrebender Künstler Werke von allgemeingültiger Aussagekraft. Existenzielle und universelle Themen wie Leben, Liebe, Sexualität, Schicksal und Tod finden ihre Verkörperungen in zartschönen, jungen Frauen und Männern ebenso wie in Kindern und vom Leben gezeichneten Greisen, die Empfindungen wie Glück und Freude, aber auch Einsamkeit und Melancholie in sich tragen.

 

 

 

In der umfassenden Ausstellung zu sehen sind rund 80 meist nur sehr selten ausgeliehene Gemälde und Skulpturen aus renommierten Museen in Europa, den USA, Kanada, Russland, China und Japan, die zu den berühmtesten Meisterwerken weltweit zählen. Die Leihgaben kommen aus namhaften Museen wie dem Musée national Picasso, Paris, dem Metropolitan Museum of Art, New York, der Tate, London, der National Gallery in Washington, D. C., dem Moskauer Pushkin State Museum of Fine Arts, dem National Museum of Art in Osaka, dem Centre Pompidou und dem Musée de l’Orangerie in Paris, dem Museu Picasso in Barcelona, dem Centro de Arte Reina Sofía in Madrid, der Art Gallery of Ontario in Toronto und vielen anderen. Zahlreiche weitere Werke stammen aus bedeutenden Privatsammlungen und können teilweise erstmals seit vielen Jahrzehnten wieder in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

 

 

 

 

Das Ausstellungsprojekt, das mit seiner mehrjährigen Vorbereitungszeit das bisher aufwendigste und kostspieligste in der Geschichte der Fondation Beyeler ist, wird zweifellos einer der kulturellen Höhepunkte des Jahres 2019 in Europa sein. Die zu erwartenden Exponate sind allesamt absolute Publikumsmagneten in ihren Heimatmuseen. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Musée national Picasso und dem Musée d’Orsay in Paris, wo sie in modifizierter Form als Erstes Station macht. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator an der Fondation Beyeler, kuratiert.

 

 

 

Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Führungs- und Spezialangeboten sind ab August 2018 auf der Website www.fondationbeyeler.ch verfügbar. Der Vorverkauf startet im November.

 

 

 

Die Ausstellung „Der frühe PICASSO – Blaue und Rosa Periode“ wird grosszügig unterstützt durch:

 

 

 

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

 

 

 

Instagram: #BeyelerPicasso

 

Facebook: @FondationBeyeler

 

Twitter: @Fond_Beyeler

 

Youtube: @FondationBeyeler