Kulturnachrichten

27.04.2017


Berliner Stadtschloss-Bildhauer Georg Korner präsentiert zum Gallery Weekend Berlin sein Werk TRANSIT mit insgesamt 2.600 Plastiken.

 

 

 

(Berlin/pm)  - Zwölf Jahre lang war Georg Korner mit der Rekonstruktion des umfangreichen barocken Bildprogramms für die Fassade des Berliner Stadtschlosses beschäftigt. Schon während dieser Zeit reifte in ihm die Idee eines eigenen monumentalen Kunstwerks. 

Rund drei Jahre nachdem Korner in seiner riesigen Atelierhalle im Berliner Stadtteil Wedding mit der Arbeit begann, steht TRANSIT nun kurz vor der Vollendung und kann besichtigt werden.

Dicht an dicht, neben- und hintereinander, reiht sich in einer stufenartigen Anordnung im 45-Grad-Winkel ein bizarres Figurenprogramm: Würdenträger, Heilige, Märtyrer und Propheten jeglicher Religionen, Delinquenten der spanischen Inquisition, Stars, Idole und Ikonen der Pop- und Rockkultur, mythologische Figuren, Kämpfer und Soldaten mit Gasmasken, Comic-Helden wie Batman und Bart Simpson, Burka-Trägerinnen, Riten- und Kultfigurationen, Selbstmord-Attentäter mit Sprengstoffgürtel, Figuren aus der deutschen Geschichte wie der verwundete Stalingradkämpfer mit entblößtem Oberkörper und zerschossenem Gesicht - eine Parodie auf das Werk Arno Brekers, Leni Riefenstahl mit Handkamera und Angela Merkel. Dazwischen immer wieder gewöhnliche Menschen. Sie alle befinden sich im Transit, im Übergang von der einen auf die andere Seite. Der Sprengstoffattentäter kurz vor der Zündung, die Hochschwangere, Batman, ein Spießer am Tag und Rächer in der Nacht, die Kanzlerin auf ihrem riskanten Pfad zwischen Triumph und Niederlage.

Für Korner ist TRANSIT die Chance und die Last der Gegenwart. Die Arbeit soll nach ihrer Fertigstellung aus zwei Objektgruppen mit insgesamt rund 2.600 Plastiken bestehen. Schon jetzt ist das Werk beeindruckend. 

Georg Korners Atelier im Stadtteil Wedding ist während des Gallery Weekends Berlin (28. - 30. April) täglich zwischen 13 und 18 Uhr zugänglich. Adresse siehe unten.

Link zur Website über Georg Korner und TRANSIT: http://www.georg-korner-transit.com/

Biografie:

 

  • Geboren 1954 in Plauen/ Vogtland, Kindheit in Dresden und Berlin, 1973 Abitur.
  • 1975 - 1983 Ausbildung zum Steinmetz und Bildhauer in Berlin.
  • 1977 - 1985 Arbeit in einer staatlichen Bildhauerwerkstatt in Berlin.
  • Seit 1977 Arbeit als Restaurator für Klassizismus und Barock, unter anderem Mitwirkung an der Rekonstruktion des Berliner Gendarmenmarkts.
  • 1987 - 1993 Regie, Bühnenbilder und Rauminstallationen für das freie Theaterprojekt "Lautlinie".
  • 2012 Zusammenarbeit mit Fotograf Michel Comte für dessen Film "The Girl From Nagasaki", vorgestellt am Sundance Film Festival 2014.
  • 2003 - 2015 konzeptionelle bildhauerische Projektarbeit für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. 

 

Mit der Leitung der Bildhauerwerkstatt für die Stadtschloss-Rekonstruktion in Berlin-Weißensee, die er von 2003 bis 2015 innehatte, befasste sich Korner umfassend mit dem Thema Barock, insbesondere mit den Arbeiten Luigi Berninis und dessen Söhnen in Italien und der Bildhauerkunst der griechischen Antike. Er entwickelte Prototypen des Skulpturen- und Ornamentprogramms sämtlicher Architekturachsen und des Schlüterhofs, unter anderem gelang ihm als erstes eine neue Urform der nach dem Abriss des Schlosses 1950 verschollenen monumentalen Figur Borussia. Alle Modelle entstanden in Korners Werkstatt.

Artikel über Georg Matthias Korner aus der "Berliner Zeitung":
 http://bit.ly/2cud5xQ

 


ANDREAS MÜHE – PATHOS ALS DISTANZ

 


19. MAI – 20. AUGUST 2017
HAUS DER PHOTOGRAPHIE/DEICHTORHALLEN HAMBURG


(Hamburg/dth) - Mit Andreas Mühe (*1979 in Karl-Marx-Stadt) stellt das Haus der Photographie der Deichtorhallen vom 19. Mai bis 20. August 2017 erstmals das junge, vielversprechende Œuvre des deutschen Fotografen vor, dessen ästhetische Wahrnehmung von der Welt des Theaters, der Inszenierung und der Verwandlung geprägt ist.

Die in enger Zusammenarbeit zwischen Andreas Mühe und Ingo Taubhorn, Kurator des Hauses der Photographie, inszenierte Ausstellung »Pathos als Distanz« unternimmt den Versuch eines Deutschlandbildes aus den Augen des Künstlers. Arbeiten aus allen Werkkomplexen Andreas Mühes finden im vom »Großen Festsaal« des Hamburger Rathauses inspirierten Hauptraum der Ausstellung im Zentrum des Hauses der Photographie in einer einzigartigen Inszenierung zusammen. Wie selbstverständlich werden Bezüge unter den Bildern aus bekannten Werkzyklen wie »Neue Romantik«, »Obersalzberg« oder »A.M.« aber auch bisher unveröffentlichte Arbeiten aus »Wald« oder »Jagd« sichtbar. Drei gesonderte Kabinette stellen in intimeren Rahmen Arbeiten aus drei Werkkomplexen vor, die als geschlossene Serien gezeigt werden, darunter »Haltung«.

Seine Werke beschäftigen sich mit Stimmungsklischees der Deutschen, Überhöhungen, Inszenierungen und Brechungen des Machtvollen. Jenseits von Heldenposen entsteht dabei bildnerisch geheimnisvolle Präsenz, so etwa in den Fotografien des Arbeitszimmers von Konrad Adenauer, den Häusern der DDR-Oberen in Wandlitz, dem italienischen Botschafter in seiner Vertretung oder den akribisch choreografierten Portraits von Künstlern und Politikern.

Die Fotografie wird bei Mühe zum Werkzeug, das einerseits geheimnisvolles »Pathos« und andererseits »Distanz« evoziert, um solch etablierte Bildformeln des Übertriebenen und der Distinktion zugleich aufs Korn zu nehmen. Formal ein Konzeptfotograf, der mit Bezug auf die Kunstgeschichte Sujets auflädt, ist Andreas Mühe doch inhaltlich ein Archäologe, der oftmals das, was unser kollektives Bewusstsein ausmacht, freilegt. Der historische Kontext der Bilder verwischt, die Frage nach der Wiederholbarkeit des Momentums − gerade in der Fotografie eine ewige − wird in seinen Arbeiten sichtbar.

Mühes Arbeiten verführen zu einem spontanen Urteil. Erst der genaue Blick verifiziert, ob es sich um eine subjektive Wirklichkeit handelt. Dass Andreas Mühe dabei aus seiner Biografie essentielle Wahrnehmungen schöpft und in Bilder umsetzt, steht dabei in keinem Widerspruch: Das Schöne, das Nähe schafft, wird gefüllt mit Inhalten, die innehalten lassen und Distanz schaffen. So entstehen Bilder aus einer rotierenden Gegenwart mit dem Blick zurück nach vorn.

Über Andreas Mühe
Andreas Mühe (geb. 1979/ Karl-Marx-Stadt) hat sich der Fotografie über eine Ausbildung zum Fotolaboranten und anschließende Assistenzen bei Ali Kepenek und Anatol Kotte genähert. Mühe arbeitete als selbstständiger Fotograf und hat in den unterschiedlichsten Magazinen und Zeitungen seine Porträts von Darstellern, Musikern, Schauspielern und Künstlern veröffentlicht. Ein früher Förderer von Andreas Mühe ist F.C. Gundlach, der sein Werk als eines »von außerordentlicher Konsequenz« beschreibt. Seit 2010 zeigt Andreas Mühe seine Arbeiten in musealen Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in der Kunsthalle Rostock, im Düsseldorfer NRW Forum, im Martin-Gropius-Bau Berlin, Benaki Museum, Athen und jetzt im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg.


ERÖFFNUNG
Am Donnerstag, 18. Mai 2017 um 19 Uhr im Haus der Photographie. Es sprechen:
•    Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der freien und Hansestadt Hamburg
•    Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg
•    Benita von Maltzahn, Leitung Kultur und Gesellschaft der Volkswagen Aktiengesellschaft
•    Ingo Taubhorn, Kurator Haus der Photographie


KATALOG
Es erscheint ein Katalog im Kehrer Verlag. Die Abbildungen von Andreas Mühe werden von Textauszügen des Romans »1913 – Der Sommer des Jahrhunderts« von Florian Illies begleitet. Herausgegeben von Ingo Taubhorn mit einem Vorwort von Dirk Luckow, einem Grußwort von Benita von Malzahn und einem Essay von Ingo Taubhorn. Leineneinband und Schutzumschlag, 260 Seiten, 23 x 28,8 cm, ca. 150 farbige Abbildungen. Preis: 58 Euro

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

ADRESSE

Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie
Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg
Tel. 040- 32 10 30
mail@deichtorhallen.de

WWW. DEICHTORHALLEN.DE

 


Pop-Up-Ausstellung bringt Hong Kong Comics ins Museum für Kommunikation Berlin

Let´s Play Ping Pong!

(Berlin/pm) -  Mit „Let´s Play Ping Pong!“ macht das Comic-Kollektiv „Ping Pong“ aus Hongkong Station im Museum für Kommunikation Berlin: Vom 17. Juni bis zum 2. Juli 2017 lassen die Arbeiten der Comic-Künstler die Energie der Hongkonger Comic-Szene in der Hauptstadt spürbar werden. Auf ganz eigene Art verweben die Comic-Zeichner der vormals britischen Kolonie chinesische und westliche Kreativtechniken und schaffen so eine breite Palette unterschiedlicher Genres.

 


Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 17.6.2017 mit einem Aktionstag. An diesem Tag sind die fünf ausstellenden „Ping Pong“-Mitglieder vor Ort, um in Live-Drawing- und -Jamming-Aktionen mit dem Publikum sowie deutschen Comic-Künstlern zu interagieren.

„Let´s Play Ping Pong!” ist Teil der „Comix Home Base“, einem Projekt des Hong Kong Arts Centre. Dieses versteht sich als Plattform für die Präsentation hochwertiger Comics und Animationskunstwerke und als Ort des internationalen und interdisziplinären Austauschs unter Künstlern.

 

            Ausstellung

 

Let´s Play Ping Pong! Hong Kong Comics

 

17. Juni bis 2. Juli 2017
Präsentiert vom Hong Kong Arts Centre

 

In Kooperation mit dem Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong, Berlin

 

 

 

Aktionstag

 

Let´s Play Ping Pong! 

 

17. Juni 2017, 10 – 18 Uhr  

 

Eintritt frei
Programm unter www.mfk-berlin.de/pingpong  

 


97.142 Besucher sahen Maya-Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz Speyer

(Speyer/pm) - Am Sonntag, 23. April, endete die kulturhistorische Ausstellung "Maya - Das Rätsel der Königsstädte" im Historischen Museum der Pfalz Speyer. Insgesamt sahen während der knapp über 200-tägigen Laufzeit 97.142 große wie auch kleine Besucher die Präsentation am Speyerer Domplatz.

 

"Mit der Maya-Ausstellung haben wir ein spannendes kulturgeschichtliches Thema nach Speyer geholt, das großen Anklang beim Publikum fand. Ausschlaggebend für den Erfolg war, dass wir einerseits den neusten Stand der Forschung präsentieren konnten, andererseits aber auch die Kultur der Maya familiengerecht und lebensnah 'zum Anfassen' vermittelt haben", so Museumsdirektor Alexander Schubert. Die Besucher hätten die ansprechende Gestaltung ebenso gelobt, wie die Auswahl und Schönheit der Ausstellungsobjekte.

 

Auf rund 1.000 m² widmete sich die Ausstellung, die nur dank der Unterstützung durch die Klaus Tschira Stiftung und die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur realisiert werden konnte, seit dem 2. Oktober 2016 der "versunkenen" Hochkultur der Maya: 250 hochkarätige Exponate aus mittelamerikanischen Museen und Institutionen sowie interaktive Installationen ermöglichten spektakuläre Einblicke in die Kultur und Geschichte der Maya und beleuchteten deren Blütezeit wie Untergang. Für Kinder und Familien bot die Präsentation einen integrierten Rundgang mit zahlreichen Mitmachstationen und einem eigens konzipierten Audioguide. Die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und ehemaligen Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier sowie der von Ministerpräsidentin Malu Dreyer stand, zeichnete sich durch eine sehr enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn aus. Für das wissenschaftliche Konzept zeichnete Nikolai Grube verantwortlich, einer der führenden und etabliertesten deutschen Maya-Forscher unserer Zeit. Auch der Katalog zur Ausstellung, der schon jetzt als neues Standardwerk im Bereich der Maya-Forschung gilt, war bis zum Ausstellungsende ausverkauft.

 

Die einmalige Gelegenheit, dass viele Objekte mit Inschriften zum ersten Mal in Deutschland ausgestellt wurden, nutzte auch ein Team von Hieroglyphenforschern aus der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn. An 10 Tagen digitalisierten sie während der Ausstellungslaufzeit mit Hilfe eines 3D-Weißlichtscanners die Inschriften von insgesamt 12 Exponaten. Durch das digitale Aufnahmeverfahren wurden mit dem Auge kaum erkennbare Textstellen wieder lesbar. So leistete die Ausstellung letztendlich auch einen wichtigen Beitrag zur Vervollständigung des Forschungsprojekts, dem "Wörterbuch des Klassischen Maya".

 

Ein umfangreiches Begleitprogramm bot fast in jeder Ausstellungswoche eine thematische Ergänzung der Präsentation. Die begleitenden Vorträge fanden allesamt vor voll besetzten Reihen statt. Mehr als 1.100 Personen lauschten an den sieben Vortragsabenden den Referenten beispielsweise zu den Widrigkeiten einer Ausgrabung im Regenwald, dem prophezeiten Weltuntergang von 2012 oder dem Ballspiel der Maya. Die öffentlichen Führungen wurden so gut angenommen, dass das Angebot im Februar um einen dritten, wöchentlichen Termin ergänzt wurde. Kochkurse im Gewölbekeller Speyer mit Lebensmitteln, die bereits die Maya kannten, Lesenächte und -nachmittage für Kinder sowie die Maya-Criminal-Dinner fanden jeweils mehrfach statt. Die Dinner-Reihe, die in Kooperation mit dem Kulturnetz Mannheim Rhein-Neckar durchgeführt wurde, war erneut so erfolgreich, dass die Planungen für eine analog konzipierte Veranstaltung zur kommenden Löwenherz-Ausstellung bereits begonnen haben.

 

Die Umbauarbeiten für die Schau "Richard Löwenherz. König - Ritter - Gefangener", die ab 17. September 2017 zu sehen ist und vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur bereits den Ehrentitel "Landesausstellung" verliehen bekommen hat, starten ab sofort. Knapp zwei Monate nach dem Beginn der kunst- und kulturhistorischen Präsentation ist parallel noch eine weitere Sonderausstellung zu sehen: "Robin Hood" entführt ab 12. November 2017 am Speyerer Domplatz Familien und junge Besucher nach Nottingham und in den Sherwood Forest.
Weitere Informationen unter
www.loewenherz-ausstellung.de , www.robinhood-ausstellung.de  und www.museum.speyer.de .


Deep Purples neues Album “inFinite” erobert die Spitze der deutschen Chats und bricht alle Rekorde des Vorgängers „NOW What?!“

(Hamburg/nm) - earMUSIC, das international agierende Rock-Pop-Label der Edel-Gruppe, freut sich über den weltweiten Erfolg des aktuellen Albums „inFinite“ von Deep Purple.
„inFinite“ stürmt die „Offiziellen Deutschen Charts” (www.facebook.com/offizielle.deutsche.charts) der KW 15/2017 und landet auf der Nummer 1.

Das 20. Studioalbum der Hard Rock-Legenden ist auf dem Weg, eines der erfolgreichsten der Band zu werden und bricht gleich mehrere der in der 50-jährigen Bandgeschichte aufgestellten Chartrekorde. In Deutschland verkaufte „inFinite“ in den ersten beiden Tagen nach Veröffentlichung mehr Exemplare als sein Vorgänger in der gesamten ersten Woche. Ein überraschendes Ergebnis, da „NOW What?!“ ebenfalls an die Spitze der Charts schoss.

Auch weltweit deuten die Zeichen darauf hin, dass „inFinite“ das am höchsten in den Charts platzierte Album seit dem Meilenstein „Perfect Strangers“ (1984) sein wird. Nach nur zwei Tagen wurde das Album in Russland und der Tschechischen Republik mit Gold ausgezeichnet, toppte am Veröffentlichungstag die iTunes-Charts in 6 Ländern und erreichte in über 20 Ländern die Top 5. Auch in ihrer Heimat Großbritannien konnten sich Deep Purple zum ersten Mal seit 33 Jahren in den Top 10 (#6) platzieren.

Deep Purple schaffen es mit „inFinite“ einmal mehr, ihre Fanbindung zu stärken. Wie die aktuellen Chartergebnisse belegen, gelingt es der Band zudem auf globaler Ebene eine neue Generation von Rockfans für sich zu gewinnen. Und das ist erst der Anfang…

Deep Purple – „inFinite – The Long Goodbye Tour“
19.05.17 München, Olympiahalle
30.05.17 Hamburg, Barclaycard-Arena
06.06.17 Köln, Lanxess-Arena
07.06.17 Dortmund, Westfalenhalle 1
09.06.17 Leipzig, Arena Leipzig
10.06.17 Frankfurt, Festhalle Frankfurt
13.06.17 Berlin, Mercedes-Benz-Arena
14.06.17 Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle

 

http://www.deeppurple-infinite.com
https://www.facebook.com/officialdeeppurple/
http://www.ear-music.net
http://www.facebook.com/earMUSICofficial

 


All’Opera: Das Original aus Italien live im Kino

POMPÖSER ABSCHLUSS MIT MOZARTS MEISTERWERK

(Frankfurt am Main/pm) – Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ in der Inszenierung von Giorgio Strehler markiert das große Finale einer atemberaubenden Opernsaison live im Kino. All’Opera und RAI COM zeigen das pompöse Meisterwerk zum Abschluss der Eventreihe am 19. Juni 2017 um 20 Uhr in ausgewählten deutschen und österreichischen Kinos.

 

 

 

In Gedenken an Giorgio Strehler

 

 

 

Giorgio Strehler schrieb seine unvergessliche Interpretation von Mozarts Singspiel für die Salzburger Festspiele, deren Aufführung seit 1965 unter der Leitung von Zubin Mehta stattfindet. Seit 1972 legt auch das Ensemble der Mailänder Scala das Meisterwerk regelmäßig neu auf. 

 

Vor 20 Jahren verstarb der großartige Giorgio Strehler, der seit 1951 legendäre Opern wie „Macbeth“, „Simon Boccanegra“, „Falstaff“, „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“ in der Scala auf die Bühne brachte. Zu diesem Anlass bringt die Scala „Die Entführung aus dem Serail“ erneut auf die Bühne und bittet dazu jenen Mann aufs Podium, der bereits bei der allerersten Aufführung dirigierte: Zubin Mehta. Die verwirrende Rolle der Konstanze wird von Lenneke Ruiten gesungen, die 2015 in „Lucio Silla“ groß gefeiert wurde. Der aufstrebende Tenor Mauro Peter verkörpert die Rolle des Belmonte.

 

 

 

Erste deutsche Oper mit türkischer Musik

 

 

 

Das berühmte Singspiel in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart gilt als erste echte deutsche Oper. Als Auftragswerk des Kaisers Joseph II. war sie der Versuch, der italienischen Oper eine eigenständige deutschsprachige Alternative zur Seite zu stellen. Bis dato hatte es vorherrschend Übersetzungen und Adaptionen aus anderen Sprachen und Ländern gegeben. Obwohl „Die Entführung aus dem Serail“ einer unterhaltsamen Türkenoper entspricht, entfaltet das Stück sich als komplexes Werk mit Tiefgang und voller Emotionen. Der einzigartige Klang der sogenannten „Janitscharenmusik“ setzt sich zusammen aus der Verwendung ungewohnter Instrumentenkonstellationen sowie Techniken. 

 

Mutmaßungen zufolge entstammt der Stoff für diese turbulente Liebesgeschichte Mozarts Privatleben. Seine spätere Schwiegermutter wollte dem damals noch jungen und mittellosen Künstler ihre Tochter Constanze nicht ohne Weiteres zur Frau geben. Die daraus resultierenden Schwierigkeiten für die junge Liebe soll das Musikgenie Kritikern zufolge in dieser Oper verarbeitet haben.

 

Die Uraufführung dieses ersten von noch vielen folgenden Meisterwerken fand am 16. Juli 1782 mit großem Erfolg in Wien statt.

 

 

All’Opera – ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Opernliebhaber in der Tradition der klassisch-italienischen Kultur

 

 

 

20th Century Fox zeigt im Rahmen der Eventkino-Reihe All’Opera in Kooperation mit RAI COM, dem Weltvertrieb des italienischen TV-Senders RAI, die Meisterwerke der berühmtesten Komponisten LIVE aus dem Mutterland der Oper in ausgewählten deutschen und österreichischen Kinos.

 

In einem vielseitigen Programm können Kinobesucher die klassisch-italienische Kultur mit jungen Talenten und namhaften Künstlern wie Diana Damrau, Carlos Álvarez und Roberto Bolle erleben. Durch exklusive Hintergrundberichterstattung sowie Interviews mit den Darstellern erhält der Kinobesucher den Eindruck, er befände sich direkt auf oder sogar hinter der Bühne. 

 

Bei der Aufzeichnung verwendet der italienische Rundfunksender RAI hochmoderne Technik, um die Faszination und Spannung der italienischen Bühnen weltweit auf die große Leinwand zu übertragen. In Deutschland und Österreich bringen 20th Century Fox und RAI COM dieses unvergessliche Kulturerlebnis noch bis Juni 2017 in ausgewählte Kinos.

 

 

 

Das weitere Programm von All’Opera in der Saison 2016/17 auf einen Blick:

 

 

 

„Don Carlo“ von Giuseppe Verdi

 

Maggio Musicale Fiorentino, Florenz 

 

Freitag, 05. Mai 2017, 20.00 Uhr (LIVE)

 

 

 

„Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart

 

Teatro alla Scala, Mailand

 

Montag, 19. Juni 2017, 20.00 Uhr (LIVE)

 

 

 

Informationen zu unserem Programm und der Event-Reihe finden Sie online unter http://www.all-opera.com/de.

 


Graffiti-Künstler, Ghostbusters und Arkham Asylum auf der Comic Con Germany 2017 in Stuttgart

 

(Augsburg/pm) – Nicht nur auf dem Papier entstehen während der Comic Con Germany 2017 am 1. und 2. Juli in Stuttgart tolle Bilder. Das Team Graffiti Stuttgart zeigt auf der diesjährigen Ausgabe der Messe, wie man mit der Sprühdose beeindruckende Kunstwerke auf große Fläche zaubert. Während zwei neue professionelle Cosplayer ihr kreatives Können in Sachen Masken und Kostüme vorführen, haben Besucher außerdem Zugang zu perfekt nachgestellten Orten der Batman-Welt.

 

Arkham City ist ein raues Pflaster, dennoch würde wohl jeder DC-Fan gern einmal durch die düstere Heimatstadt von Batman wandern. Die Truppe Arkham Outbreak macht’s möglich und stellt mit detaillierten selbstgebauten Requisiten berühmte Orte wie das Arkham Asylum oder das Arkham City Police Department nach, wo Besucher sich mit Bösewichten und dem Helden selbst in realistischer Umgebung ablichten lassen können. Wer sich eher in der Welt der Geisterjäger zuhause fühlt, darf sich die Ghostbusters Deutschland nicht entgehen lassen. Die Gruppe wartet mit professionellen Kostümen und Technologien zur Bekämpfung von paranormen Ungeziefer auf und lädt die Besucher der Comic Con Germany 2017 an ihrem Stand zu Foto-Sessions und Ausstellungen ihrer Arbeiten ein.

 

Florence Heyer aka Bakka Cosplay ist eine professionelle Maskenbildnerin aus Köln und stellt Cosplay-Material von Kopf bis Fuß her: Haarstylings, Perücken, Makeup, Kostüme und sogar Bodypainting, ob aus dem Bereich Filme oder nach ganz eigenen kreativen Ideen. Auf Events präsentiert sie ihre besten Arbeiten, gibt Interviews und hält Vorträge rund um das Thema Verkleidung. Die 25-jährige Erza Cosplay aus München entwirft nicht nur umwerfende Kostüme, sondern vor allem auch beeindruckende Fantasie-Waffen und greift dabei auf thermoplastische Werkstoffe zurück. Dazu erstellt sie Workshops, bei denen sie zeigt, wie ihre Kunstwerke erstehen und gibt praktische Tipps zum Thema.

 

Das professionelle Künstlerteam Graffiti Stuttgart zeigt, wie man Objekte mit Sprühdose, Airbrush und anderen Techniken hochwertig gestaltet, von der Leinwand bis zur Fassade. Im Zuge von Workshops vermitteln sie, wie man Graffitis konzipiert und selbst umsetzt. Auf der Comic Con Germany 2017 in Stuttgart bemalen zwei der Künstler einen mit Folie bespannten Bauzaun, um Besuchern eine themenorientierte Umsetzung vorzuführen.

 

 

 

 

 

Die Comic Con Germany 2017 in Stuttgart findet am 1. und 2. Juli 2017 zum zweiten Mal statt. Auf über 45.000 qm präsentieren in der Messe Stuttgart nationale und internationale Comic-Verlage, Comic-Zeichner, Cosplayer, Hollywood-Stars, Games-Publisher, Kostüm- und Lego-Clubs, Merchandise-Händler und Filmfirmen ein buntes Programm für die ganze Familie. Panels mit Schauspielern werden 2017 kostenlos angeboten.

 

 

 

Tickets für die Comic Con Germany 2017 sind über http://www.comiccon.de/de/ erhältlich. Neben den Eintrittskarten sind auf der Webseite auch Tickets für Photo-Shoots und Autogramme der Stars verfügbar.

 



MUSEUM KUNSTPALAST zeigt ab 8. April große Cranach-Ausstellung im Reformationsjahr 2017

MUSEUM KUNSTKUNSTPALAST Düsseldorf – 8. April bis 30. Juli 2017

 

 

 

CRANACH. Meister – Marke – Moderne

(DÜSSELDORF/pm) -  Noch nie öffentlich ausgestellte Cranach-Werke aus Privatsammlungen, z. B. ein Bildnis Martin Luthers (um 1532), „Lucretia“ (1537) oder „Alter Mann von Kurtisanen betört(?)“ (1537), selten gezeigte Tafelbilder wie das lange verschollene Tafelbild „Madonna mit Kind“ (um 1510) aus Breslau oder das selten ausgeliehene Tafelbild „Venus und Cupido“ (1509) aus der Eremitage, St. Petersburg, aber auch erstmals in Deutschland präsentierte sowie jüngst restaurierte Werke und eine Neuzuschreibung machen die Düsseldorfer Cranach-Schau auch für Kenner des Altmeisters zu einem besonderen Seh-Erlebnis. Aus dem eigenen Bestand des Museum Kunstpalast werden zwei Gemälde auf Holz, „Ungleiches Paar“ (um 1530), „Christus am Ölberg“ (um 1540), und neun Druckgrafiken Cranachs sowie vier weitere von Albrecht Dürer in der Ausstellung gezeigt. 

 

Lucas Cranach der Ältere (1472-1553) zählt zu den bedeu­tendsten Malern der Deutschen Renaissance, war ein enger Freund Martin Luthers und beeinflusste Künstler über Jahr­hunderte. Als einer der Höhepunkte im Refor­ma­tionsjahr 2017 widmet das Museum Kunstpalast in Düsseldorf dem berühm­ten Wittenberger Maler vom 8. April bis 30. Juli die groß an­gelegte Werkschau Cranach. Meister – Marke – Moderne. Die Ausstellung nimmt Cranach den Älteren in seiner Gesamtheit und Modernität in den Blick und beleuchtet neben seinen Erfolgsstrategien den Einfluss des herausragenden Künstlers bis in die Kunst der Moderne und Gegenwart. Neueste Forschungsergebnisse offenbaren bislang unbekann­te Seiten dieses Ausnahmekünstlers.

 

Rund 200 Werke aus internationalen Museen und Sammlun­gen, darunter das Metropolitan Museum of Art in New York, die National Gallery in London, das Museo Thyssen-Borne­mis­za in Madrid, das Museum der Bildenden Künste in Budapest sowie das Nationalmuseum Stockholm, werden zum Höhepunkt der Lutherdekade 2017 in der Düsseldorfer Ausstellung zusammengeführt. Zu sehen sind hochkarätige Exponate wie die lebensgroße „Venus“ aus der Eremitage in St. Petersburg, „Christus und die Ehebrecherin“ aus Budapest und der sogenann­te Prager Altar, dessen erhaltene Fragmente für die Laufzeit der großen Schau in Düsseldorf vereint werden. Weitere bedeutende Tafelbilder, Zeichnungen und Drucke dokumentieren die maßgebliche Rolle Cranachs bei der Verbreitung der Reformation und sein geschicktes Agie­ren im Dienste der bedeutendsten fürstlichen Auftraggeber des 16. Jahrhunderts. In Gegen­überstellung mit Werken von Albrecht Dürer, Jacopo de´ Barbari oder Lorenzo Costa dem Älteren untersucht die Ausstellung Cranachs Position im Netzwerk der Künstler seiner Zeit.

 

Die Ausstellung folgt den Spuren Cranachs bis in die Kunst der Gegenwart und Moderne. Arbeiten u. a. von Pablo Picasso, Marcel Duchamp, Alberto Giacometti, Otto Dix, Andy Warhol oder Martial Raysse zeigen, welchen Einfluss Cranachs Bildsprache auf führende Wegbereiter der Moderne ausgeübt hat. 

 

Neueste kunsttechnologische Forschungen und Archivrecherchen geben faszinierende Ein­blicke in die tägliche Praxis des produktivsten deutschen Malers im 16. Jahrhundert. Cranachs Gemälde zeugen von einem immensen Spektrum innovativer Bildlösungen und völlig neu­artiger Bildthemen, die der enge Weggefährte Martin Luthers im Spannungsfeld unterschied­licher Glaubensvorstellungen entwickelte und die sich innerhalb kürzester Zeit über den europäischen Kontinent verbreiteten. 

 

Die Ausstellung nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise in die florierende Werkstatt des Malers und gibt spannende Einblicke in die künstlerischen Prozesse bei der Entstehung der Gemälde: Dank modernster Technik werden unter der Malschicht verborgene Unterzeich­nun­gen erstmals für die Besucher erschlossen. Sie geben unter anderem Auskunft über den enormen Reichtum an verwendeten Malmaterialien und die effiziente Arbeitsweise des Künst­lers. So entwickelte Cranach verschiedene Verfahren zur Ökonomisierung und Optimierung der Malprozesse, um seine Bilder in hoher Qualität und großer Anzahl produzieren zu können.

 

Ein kurzer Einführungsfilm empfängt die Besucher der Ausstellung, die sich wie folgt gliedert:

 

-          Cranach in Wien

 

-          Der neue Hofkünstler des Kurfürsten

 

-          Künstlerischer Austausch und Wettstreit

 

-          Bildnisse von Bürgern und Fürsten

 

-          Andacht und Verehrung

 

-          Augenweide und Belehrung

 

-          Reformation – Bilder des neuen Glaubens

 

-          Die Werkstatt des Malers

 

-          Cranach und die Moderne

  

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln und dem CRANACH DIGITAL ARCHIVE (siehe: www.lucascranach.org). Das Cranach Digital Archive ist das einzigartige, vom Museum Kunstpalast und der Technischen Hochschule Köln in Kooperation mit anderen Partnern initiierte und von der Andrew W. Mellon Foundation geförderte Forschungsprojekt, das sich seit 2009 der Erforschung des weltweit verstreuten Cranach-Œuvres widmet. Begleitet wird die Schau von einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Beirat.      

  

Ein kostenloser Audioguide, verschiedene Medienstationen und ein vielfältiges museums­pädagogisches Begleitprogramm lassen die Zeit des großen Wittenberger Malers für die Besucher lebendig werden.

  

Ein umfangreicher Katalog zu CRANACH. Meister – Marke – Moderne, herausgegeben von Gunnar Heydenreich, Daniel Görres und Beat Wismer erscheint im Hirmer Verlag. Er umfasst 340 Seiten und ca. 320 Farbabbildungen.

 

 

KURATOREN

 

Die Kuratoren der Ausstellung sind die Wissenschaftler des Cranach Digital Archive, Daniel Görres und Prof. Dr. Gunnar Heydenreich, Technische Hochschule Köln, sowie Beat Wismer, Generaldirektor Museum Kunstpalast.

 

WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

 

Dr. Bodo Brinkmann (Kunstmuseum Basel), Dr. Susan Foister (The National Gallery London), Dr. Daniel Hess (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg), Prof. Dr. Thomas Kaufmann (Universität Göttingen), Prof. Dr. Dieter Koepplin (Basel), Dr. Guido Messling (Kunsthistor­i­sches Museum Wien), Dr. Matthias Weniger (Bayerisches Nationalmuseum München)

 

Weitere Informationen: www.cranach2017.de

 


13. MAI – 20. AUGUST 2017

VIVIANE SASSEN – UMBRA

 



HAUS DER PHOTOGRAPHIE


(Hamburg/dth) - Mit der international anerkannten Fotografin Viviane Sassen (*1972) präsentiert das Haus der Photographie Deichtorhallen Hamburg vom 13. Mai bis 20. August 2017 zum ersten Mal eine Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin in einem großen deutschen Ausstellungshaus.

Bekannt wurde Viviane Sassen durch ihre Farbfotografien, bei denen die Form am Rande der Abstraktion eine starke Rolle spielt. Die dargestellten menschlichen Körper werden in den Arbeiten zu Akteuren surrealer Szenerien. Einzelne Gliedmaßen scheinen ein Eigenleben zu führen und wirken oft wie abstrakte Skulpturen, die durch geschickt platzierte Spiegel in ihre Einzelteile zerlegt wurden. Mit ihrem sehr persönlichen und einzigartigen Stil setzte Viviane Sassen auch in der Modefotografie Akzente und hebt sich durch ihre emotionale Bildsprache von den weitgehend kommerziell ausgerichteten Modefotografen ab. In Werbekampagnen für weltbekannte Marken wie Stella McCartney, Adidas, Miu Miu, Hermès, Bottega Veneta oder Louis Vuitton bildet sie den kreativen, experimentellen und modernen Charakter der zeitgenössischen Mode ab.

Das Haus der Photographie präsentiert mit der Werkserie UMBRA (lat. Schatten) das wohl persönlichste Werk der Künstlerin. Die Schau konzentriert sich auf das Spiel zwischen Licht und Schatten, ein besonderes Stilmittel Sassens. Charakteristisch ist außerdem das überspitzte Kolorit, das wiederum tiefe Schatten hervorruft. Der harte Kontrast zwischen Hell und Dunkel, zwischen Realismus und Abstraktion wird in UMBRA zur Metapher für widerstreitende Emotionen wie Angst und Begehren, Erinnerung und Erwartung, Fantasie und Illusion.

Die Ausstellung UMBRA ist in acht verschiedene Serien gegliedert, wobei jede einen eigenen Charakter aufweist (TOTEM, LARVAE, HURTLING, REBUS, SOIL, CARBON, AXIOM und AURA). Die Auswahl der eingesetzten Medien reicht dabei von Fotografie über Video, Zeichnungen und Lichtprojektionen bis hin zu Spiegeln. Die meisten dieser Werkreihen wurden explizit für die Werkschau UMBRA produziert. In einigen Teilen der Werkserie lassen sich Bezüge auf traditionelle, abstrakte Maler wie Kasimir Malewitsch (Das schwarze Quadrat, 1915), Piet Mondrian oder Mark Rothko erkennen. Andere stehen in Beziehung zu literarischen, naturwissenschaftlichen und philosophischen Ansichten von Plato und Carl Gustav Jung bis hin zu der jungen niederländischen Schriftstellerin Maria Barnas, die eigens für UMBRA Gedichte verfasste.

In ihrer Ausstellung nimmt Viviane Sassen die Besucher mit auf eine Reise durch Licht und Schatten und integriert dabei sogar deren physische Präsenz in die Traumwelt, die sie mit UMBRA erschafft.

Über Viviane Sassen

Viviane Sassen studierte Fashion Design bevor sie sich mit einem Fotografie-Studium in Utrecht und einem Master in Fine Arts in Arnheim der bildenden Kunst widmete. Ihre Arbeiten wurden weltweit ausgezeichnet und ausgestellt, darunter im Museum of Modern Art im Institute of Contemporary Art
und in The Photographer’s Gallery in London sowie im Fotomuseum Winterthur, der GP Gallery in Tokyo, der City Gallery in Wellington, Neuseeland und im Fotomuseum Rotterdam. Weiter präsentierte Sassen ihre Arbeiten in der Ausstellung „Encyclopedic Palace“ auf der 55. Biennale 2013 in Venedig. Die Deutsche Fotografische Akademie verlieh ihr 2015 für außergewöhnliche Leistung in der Fotografie die David-Octavius-Hill Medaille.


ERÖFFNUNG

Am Freitag, 12. Mai 2017 um 19 Uhr im Haus der Photographie.


PUBLIKATION

Das Buch zu der Werkserie UMBRA ist im Prestel Verlag erschienen und erhielt 2016 den Deutschen Fotobuchpreis in Gold. Die Abbildungen von Viviane Sassen werden von Texten von Maria Barnas begleitet. Paperback, Klappenbroschur, 196 Seiten, 26 x 35 cm, 200 farbige Abbildungen. Preis: 59 Euro

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

ADRESSE
Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie
Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg
Tel. 040- 32 10 30

WWW. DEICHTORHALLEN.DE  

 

 

 

Ausstellungskapitel

Mit der Installation TOTEM wird die Schau eröffnet. Großformatige menschliche Schatten werden entlang der Wände projiziert. Durch seitlich angebrachte Spiegel und das Laufen durch das Licht des Projektors wird der Schatten des Besuchers selbst Teil des Werks. Bild und Realität verschwimmen. Die Frage nach Identität und persönlichen Ängsten begleitet den Besucher weiter durch die Ausstellung.

Das Werk LARVAE ist eine Interpretation der Auffassung Carl Gustav Jungs zum Archetypen des Schattens. Demnach ist eine dunkle Seite im Bewussten und Unbewussten eines jeden vorhanden.

HURTLING besteht aus der Performance des gleichnamigen Gedichts der niederländischen Autorin Maria Barnas. Der gehörlose Südafrikaner Dawid Petro übersetzt das Gedicht in Gebärdensprache. Durch die Bewegung seiner Hände wird das gesprochene Wort zum Bild.

Die Werkreihe REBUS besteht aus 13 gerahmten und ungerahmten C-Prints. Sie soll an das Prinzip des Schicksals erinnern. Das Schicksal als eine unkontrollierbare Kraft, deren Zeichen nur schwer zu entziffern sind. Wie ein Puzzle ohne Lösung.

Von dem Verlust eines geliebten Menschen handelt die Reihe SOIL. Zum ersten Mal zeigt Viviane Sassen neben Fotografien auch Zeichnungen.

Eine Reihe sehr dunkler Bilder zeigt die Serie CARBON. Mit diesen Aufnahmen werden die Grenzen der Fotografie herausgefordert. Dabei entsteht ein Spiel mit den unterschiedlichen Wahrnehmungen von Auge und Kamera.

In AXIOM werden dunkle Schatten schließlich zu bunten Schatten. Die 17 Werke dieser Serie erinnern an die abstrakten Gemälde von Mondrian, Malewitsch und Rothko.

Auch das Kapitel AURA greift das Thema der bunten Schatten auf. Rotes, grünes und blaues Licht wird kombiniert um weißes Licht zu erzeugen. Tritt der Besucher vor das Licht werden die drei Lichtbündel gestört und ein bunter Schatten erzeugt.

 


Rock im Pott 2017

(Frankfurt/tp) - Die Neuauflage von Rock im Pott steht ganz im Zeichen der Toten Hosen, deren NRW-Premiere im Rahmen ihres neuen Live-Zyklus bei diesem spektakulären Festival stattfindet. Die dritte Ausgabe des Tages-Events in der VELTINS-Arena auf Schalke am 26. August 2017 präsentiert mit Kraftklub und K.I.Z bereits jetzt zwei weitere Kracher innerhalb eines konsequenten Line-ups. 

 

Rock im Pott präsentiert von VELTINS verbindet emotionales Festival-Feeling mit Stadion-Atmosphäre. Die Fans erleben rigorose, spannende Rock-Acts in einer rasanten Taktung. Die ersten beiden Ausgaben von Rock im Pott mit den Red Hot Chili Peppers sowie System Of A Down hatten Zehntausende Fans auf Schalke begeistert.

 

Die Toten Hosen treten bei Rock im Pott quasi zu einem Heimspiel an. Fünf Jahre nach dem überragenden Album „Ballast der Republik“ stehen im Frühling die neue Single „Unter den Wolken“ und ein mit Spannung erwartetes Album an. Die Fans dürfen sich wie immer auf eine Mammut-Performance der Band mit allen Hits und neuen Songs freuen.

 

Kraftklub sind eine der furiosesten Erfolgsgeschichten der jüngeren Vergangenheit. Das Quintett aus Chemnitz mischte mit ihrem Debütalbum „Mit K“ 2012 die Republik auf, auch die zweite CD „In Schwarz“ stürmte an die Spitze der Charts. Seither haben Kraftklub ausverkaufte Arena-Tourneen und die größten Festivals gespielt. Ihre Alben wurden mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet. Die Band etablierte mit „Kosmonaut“ sogar ihr eigenes Festival. Anfang Juni veröffentlichten sie ihr neues Album „Keine Nacht für Niemand!“

 

K.I.Z setzen bei Rock im Pott ein letztes provokantes Ausrufezeichen im Rahmen ihres aktuellen, überragenden Tournee-Kapitels. Auch auf Schalke werden sie weder mit Sarkasmus noch mit Überzeichnungen geizen. Eine fette, krasse und geile Show ist unausweichlich. Und das gilt für alle drei bisherigen Top-Acts von Rock im Pott.

 

Tickets für Rock im Pott sind ab Mittwoch, 05. April 2017, 10.00 Uhr, im Online Pre-Sale bei www.ticketmaster.de und www.eventim.de erhältlich. Am Freitag, 07. April 2017, 10:00 Uhr, startet der offizielle Vorverkauf an allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen.

 

 

 

Live Nation & Dirk Becker Entertainment present

 

Rock im Pott

 

Gelsenkirchen VELTINS-Arena

 

26. August 2017

 

 

 

Die Toten Hosen

 

Kraftklub

 

K.I.Z

 

u.a.

 

 

 

Online Pre-Sale: Mittwoch, 05.04.2017, 10:00 Uhr

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Freitag, 07.04.2017, 10:00 Uhr

 

 

 

Ticket Hotline: 01806 – 999 0000

 

(Mo-Fr 08.00-22.00 Uhr / Wochenende u. Feiertage 09.00-20.00 Uhr)

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 www.ticketmaster.de

 

 

 

Ticket Hotline: 01806 – 57 00 70

 

(Mo-So 08.00-20.00 Uhr)

 

 (0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

www.eventim.de

 


Ars Electronica Festival 2017

AI - das andere Ich

 

 

 

 

 

7. bis 11. September, POSTCITY Linz

(Linz, 4.4.2017) - "Artificial Intelligence - das andere ich" lautet das Thema der Ars Electronica 2017. Wie der Untertitel erkennen lässt, richtet sich der Blick dabei über den technologischen und wirtschaftlichen Horizont hinaus auf die kulturellen, psychologischen, philosophischen und spirituellen Aspekte. Aus der Perspektive eines Festivals für Kunst, Technologie und Gesellschaft interessiert sich die Ars Electronica dabei vor allem für die Visionen, Erwartungen und Befürchtungen, die wir mit der Vorstellung einer künftigen, umfassenden Artificial Intelligence verbinden.

Von 7. bis 11. September wird die POSTCITY Linz zum Schauplatz einer spannenden und umfassenden Auseinandersetzung mit der Realität und der Vision von Artificial Intelligence. Die Frage nach ihrem Wesen bildet dabei zugleich den Ausgangspunkt einer Reflexion über uns selbst, unsere Schwächen und unsere Stärken, kurz über das, was uns Menschen ausmacht. Am Programm stehen Symposien, Ausstellungen, Performances, Workshops und künstlerische Interventionen mit KünstlerInnen, Natur- und GeisteswissenschaftlerInnen sowie ExpertInnen aus Wirtschaft, Politik und Religion aus aller Welt.

 


Konferenz zu Museumsarbeit in Zeiten des digitalen und demografischen Wandels in Hamburg

Die Kunst der Vermittlung

 

(Hamburg/dth) - Die Gesellschaft wird älter und diverser, gleichzeitig werden die Möglichkeiten zur digitalen Kommunikation immer zahlreicher. Dieser Wandel stellt auch Museen vor neue Herausforderungen ihre Inhalte zeitgemäß zu vermitteln. Wie sich Zielgruppen und Methoden verändern, aber auch welche Perspektiven und Potenziale sich auftun, diskutieren heute und morgen rund 150 Fachleute erstmals bei der Konferenz »Hallo Vermittlung!?« in Hamburg. Die Veranstaltung von Deichtorhallen und Körber-Stiftung untersucht drei Herausforderungen für die Vermittlung von Kunst: Digitalisierung, Interkulturalität und Öffnung für Menschen mit Demenz.

»Die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen durch Entwicklungen wie den demografischen und digitalen Wandel oder die weltweite Migration führen zu einer immer größeren Heterogenität der Bevölkerung, die die Kulturvermittlung immer neu fordert«, sagt Kultursenator Dr. Carsten Brosda zur Eröffnung der Konferenz. »Es geht darum, Brücken zu bauen und Verständnis für unterschiedliche Lebenswelten zu wecken. Hier kommt Kultur eine zentrale Rolle zu und es bedarf eines intensiven Diskurses darüber, wie dieser Austausch gelingen kann. Die Konferenz »Hallo Vermittlung?!« leistet hier einen wichtigen Beitrag.«

Die Frage wie es Ausstellungshäusern gelingt, möglichst vielen einen Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen, wird bereits beim Auftakt der Tagung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Was Hirnforscher zu einem erweiterten Blick auf Kunstwerke beitragen können erklärt Prof. Dr. Ernst Pöppel vom Humanwissenschaftlichen Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München in seiner Keynote. »Künstler geben uns Naturforschern Hinweise, wie Wissen in uns verankert ist oder sein sollte, sodass wir nicht blind durch die Welt stolpern«, so Pöppel. Wie Wissenschaft und Kulturort konkret zusammenarbeiten können, erforschen Michael Ganß von der Hamburg Medical School und Sybille Kastner vom Lehmbruck Museum in Duisburg. In einem Impulsvortrag konstatieren sie, dass Einschränkungen immer auch Potenziale eröffnen. Über Menschen, die nicht sehen können, wisse man beispielsweise, dass sie eine besonde rs differenzierte taktile Wahrnehmung ausbilden. »In der Kunstvermittlung wird dies für gezielte Werkzugänge genutzt«, erläutert Kastner. Bei Menschen mit demenzieller Erkrankung seien diese Potenziale zwar schwieriger zu erkennen, entdecke man sie aber, eröffneten sie den Vermittlern neue und bereichernde Möglichkeiten zur Werkbetrachtung, so Ganß und Kastner.

Besonders an jüngere Zielgruppen denkt man, wenn es um Kunstvermittlung über digitale Medien geht. So scheint die Nutzung neuer Technologien und Kommunikationsweisen auch im Kunstsektor zu einem Wettbewerb geworden zu sein. Als Professor für Mediengestaltung und Medientheorie sieht Ralf Lankau von der Hochschule Offenburg einige Entwicklungen kritisch. In einer zunehmend digitalisierten Welt müsse Kunstvermittlung zum realen Objekt führen. »Das gestalterisch-künstlerische Arbeiten und Rezipieren bildet den notwendigen Gegenpol«, meint Lankau.
An Hand zahlreicher Beispiele von Museen nicht nur in Deutschland, sondern auch Paris, London und Amsterdam, versucht Dr. Miriam Schultze, Ethnologin & Museumspädagogin sowie Leiterin der Vermittlung am Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig, das Museum in Frage zu stellen und neu zu denken. »Die zunehmende Radikalisierung, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie nicht nur in Sachsen, sondern in ganz Deutschland, Europa und weltweit zwingt auch kulturelle Institutionen dazu, sich mit aktuellen politischen Debatten zu beschäftigen« so Schultze. In ihrem Impulsvortrag gibt sie Beispiele dafür, welchen Beitrag Museen in Bezug auf das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen leisten können oder wie ein Museum den interkulturellen Dialog tatsächlich so ausrichten kann, dass symmetrische, bi-direktionale Beziehungen die Regel sind. 

Nach Experten-Vorträgen am Vormittag geht es im weiteren Verlauf der Konferenz vor allem darum, dass die Experten sich über gelungene Beispiele aus der Praxis austauschen und gemeinsam Ziele für die Zukunft formulieren. »Wir wissen, dass viele Häuser schon tolle Vermittlungsarbeit leisten. Genau deshalb haben wir »Hallo Vermittlung?!« ins Leben gerufen: um voneinander zu lernen, den Austausch zu fördern und gute Ideen für die Zukunft zu entwickeln.«, so Anja Paehlke, Mitglied im Vorstand der Körber-Stiftung. Prof. Dr. Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen ergänzt: »Die Kunstvermittlung ist heutzutage eine brisante Herausforderung. Sie muss sich neu den gesellschaftlichen Ungleichheiten stellen, um zu sehen, wie sie Menschen in unterschiedlichsten Schichten erreichen kann. Sie kann sich nicht darauf ausruhen, nur bestimmte Gruppen anzusprechen frei nach dem Motto »Kunst ist nur etwas für Eingeweihte&l aquo;.«

 

 

 

Über »Hallo Vermittlung?!«
»Hallo Vermittlung?!« ist eine zweitägige Konferenz von Deichtorhallen und Körber-Stiftung. Vor dem Hintergrund des digitalen, gesellschaftlich-politischen und demographischen Wandels diskutieren 150 Fachleute aus Theorie und Praxis im deutschsprachigen Raum die Herausforderungen für die Vermittlungsarbeit von Kulturinstitutionen. Eine Keynote, Impulsvorträge, eine Podiumsdiskussion und Arbeitsgruppen zu Best-Practice-Beispielen bringen Akteure verschiedener Disziplinen intensiv ins Gespräch um von gelungenen Beispielen zu lernen und gemeinsam Ziele für die Zukunft zu formulieren.

 


Hier lebt die Reformation! Torgaus Höhepunkte im Lutherjahr.

 

Einmalige Wirkungsstätten Martin und Katharina Luthers, Spuren der Reformationsförderer, neue Ausstellungen und herausragende Sehenswürdigkeiten: Willkommen in Torgau, 500 Jahre nach der Reformation.

 

(Torgau/pm) - Für Martin Luther war klar: Torgau ist jederzeit eine Reise wert. „Torgaus Bauten übertreffen an Schönheit alle aus der Antike“, befand der große Reformator, der mehr als 60 Mal hier weilte. Doch die Stadt an der Elbe verzaubert nicht nur mit ihrem unvergleichlichen Stadtbild. Sie atmet auch Geschichte – war Torgau doch das sächsische Machtzentrum in der Zeit der Reformation. Nicht umsonst gilt Sachsen als das Mutterland der Reformation. In Torgau erfuhr Luther Unterstützung durch Kurfürst Friedrich III. und weihte 1544 die Schlosskirche als ersten protestantischen Kirchenbau. Hier entstanden die Torgauer Artikel als Grundlage der Augsburger Konfession. Ohne Torgau, darin sind sich die Geschichtswissenschaftler einig, hätte die Reformation ihren Siegeszug durch Europa nicht antreten können.

 

Und so erinnert die Stadt im Jubiläumsjahr der Reformation 2017 in besonderer Weise an dieses wichtige Kapitel der europäischen Geschichte. Bereits am 1. April 2017 wird die Katharina-Luther-Stube wiedereröffnet. Das Renaissance-Wohnhaus, in dem die Lutherin (Katharina von Bora) 1552 starb, beherbergt eine Gedenkstätte für diese außergewöhnliche Frau, die dem Reformator eine wichtige und kluge Partnerin war. Sie wurde umfassend neu gestaltet und bietet viele Einblicke in das bewegte Leben und Wirken der Frau, die Luther selbst respektvoll „Herr Käthe“ nannte. Auch ihre letzte Ruhestätte liegt in unmittelbarer Nähe, in der Stadtkirche „St. Marien“.

 

Sehen und hören, verstehen und begehen – Torgaus Auseinandersetzung mit der Reformation

 

Am 19. Mai 2017 öffnet die Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ auf Schloss Hartenfels ihre Tore. Durch die Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden konzipiert, wird hier Geschichte lebendig: Einzigartige Ausstellungsstücke aus den Schätzen der Kunstsammlungen lassen Besucher tief in die Zeit eintauchen, in der kurfürstlichen Residenz Torgau die kirchliche Erneuerungsbewegung ihren Lauf nahm, die zur Spaltung des westlichen Christentums führte und Auslöser für die Entwicklung unserer modernen Gesellschaft war. 

 

Nur wenige Tage später, am 21. Mai 2017, wird die Reformation sogar hörbar: Dann erwecken Exponate und Klangerlebnisse im Rahmen der Ausstellung „Klang & Glaube“ die Musik der Reformation zum Leben. Sie ist dem Torgauer Kantor Johann Walter gewidmet. Er gilt als Urvater der evangelischen Kirchenmusik, der die früh-evangelischen Gottesdienste mit neuem Lied- und Chorgut ausstattete. Auch für diesen Blick in die Geschichte gibt es in Torgau einen einzigartigen Ort: Das Spalatin-Haus ist das einzige noch im weitestgehend ursprünglichen Bestand erhaltende Priesterhaus Sachsens. Es gehörte Magister Georg Spalatin, der im 16. Jahrhundert am Torgauer Hof wirkte und als Freund Luthers und dessen Vermittler zum Kurfürsten zu den wichtigsten Förderern der lutherischen Reformation gehörte.

 

Friedrich der Weise und seine Nachfolger bauten Schloss Hartenfels zu einer der prachtvollsten Residenzen seiner Zeit aus. Es zählt auch heute zu den bedeutendsten Renaissance-Schlössern Deutschlands. Die Kirche des Schlosses wurde als erster protestantischer Kirchenneubau von Martin Luther selbst eingeweiht. Einer der wichtigsten weltlichen Wegbereiter des Reformators war Johann Friedrich der Großmütige, Neffe Friedrichs des Weisen und letzter sächsischer Kurfürst aus der Linie der Ernestiner. Mit seiner Gemahlin Sibylle von Cleve steht er im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung „Standfest. Bibelfest. Trinkfest.“ in den ehemaligen kurfürstlichen Gemächern und im legendären Flaschenturm, die am 10. September 2017 eröffnet wird. Das Herrscherpaar personifiziert die Bedeutung Torgaus als einstiges Machtzentrum und Ort höfischer Repräsentation von europäischem Rang. 

 

Den Höhepunkt des Torgauer Reformationsjahres bildet im Oktober „Luthers Kirchweih“ vom 5. bis 8. Oktober 2017: ein großes Stadtfest mit der Lichtinstallation „Luther leuchtet“ im Schlosshof, historischem Markt mit Bühnenprogramm auf dem Schlossvorplatz sowie einem Bauern- und Zwiebelmarkt. Hier wird in vielfältiger Weise an Luthers damals so revolutionäre Ideen erinnert, die ein neues Menschenbild entwarfen. 

 

All das und mehr lässt sich in Torgau mit seinen mehr als 600 Einzeldenkmälern der Renaissance erleben und erfahren. Luther irrte nicht: Wer die Reformation erkunden will, der kommt an Torgau nicht vorbei.

 

 

 

www.tic-torgau.de 

 

www.luther2017.de

 


Musikalisches Angebot bei den Heilig-Rock-Tagen ist vielfältig

Richtig bunt

Im Kulturzelt vor dem Dom wird es ein vielfältiges Programm geben. Foto: bt
Im Kulturzelt vor dem Dom wird es ein vielfältiges Programm geben. Foto: bt

(Trier/bt)  – Von der Bach-Motette bis zum Jazz, von der Militärmusik bis zum Chanson: Die Heilig-Rock-Tage in Trier bieten vom 28.

April bis 7. Mai ein breites musikalisches Programm. „Heraus gerufen“ – so lautet das Leitwort des Bistumsfestes, und die Verantwortlichen für das musikalische Programm haben sich herausrufen und herausfordern lassen, erklärt

Domkapellmeister Prof. Thomas Kiefer.

 

„Wir haben jedes Abendlob unter ein Motto gestellt, das das Leitwort direkt oder indirekt aufgreift und deutet“, weist

Kiefer auf den traditionellen Tagesabschluss um 21 Uhr im Trierer Dom hin. Die „freie liturgische Form“ – eine Kombination aus Musik und Text, einem Wort des Bischofs, Vater Unser und Segen bringt Chöre und Ensembles aus dem ganzen Bistum nach Trier. „Unterschiedliche Ensembles und Klänge“ könne man erleben, von der Bach-Motette „Jesu, meine Freude“ über Vokalmusik im Crossover unter dem Motto „Vertraut den neuen Wegen“ oder zeitgenössische Orchestermusik. Auch eine neue Stilrichtung ist diesmal dabei. Das letzte Abendlob am Samstag, 6. Mai, wird als „Gospel Celebration“ von Pastor Kirk Smith und dem Anderen Chor aus Dillingen gestaltet. Die Sprecherinnen und Sprecher beim Abendlob kommen ebenfalls aus dem gesamten Bistum.

 

Im Jahr des Reformationsgedenkens gebe es auch einen Akzent in der Ökumene, betont Kiefer. Beim Ökumenischen Kirchenmusikfest

am 6. Mai – dem ersten Treffen dieser Art in Trier – kommen 1.800 Sängerinnen und Sänger aus dem Bistum und der Evangelischen Kirche zusammen und gestalten miteinander einen Tag voller Musik: angefangen bei einem Ökumenischen Gottesdienst über Workshops, Friedensgebete, und Begegnungskonzerte. Das Fest schließt mit Mendelssohns „Lobgesang“ in der Evangelischen Konstantin-Basilika

– mit einer zweifachen Aufführung um 16.45 Uhr und 19.15 Uhr wegen der großen Schar der Chöre.

 

Für die ersten „Freiluftkonzerte“ der Saison wirbt der Trierer Musiker Andreas Sittmann. Er ist für das Programm auf der Kulturbühne am Dom verantwortlich. „Sie können kommen, zuhören, ein Glas Wein genießen“, lädt er die Trierer und alle Bistumsfest-Besucher ins Kulturzelt ein. Jeweils um 16 und 19 Uhr geben Ensembles aus der Großregion ein Konzert – der Eintritt ist wie bei allen

Veranstaltungen der Heilig-Rock-Tage frei. „Die SCHOENEN“ aus dem Saarland, der grenzüberschreitende Robert Schuman Chor, die Band aus Luxemburg, das Salonorchester aus Traben-Trarbach oder der Gospel-Pfarrer aus „The Voice of Germany“ – Sittmann holt sie alle auf die Bühne. Beim Café International am 6. Mai stellt er sich selbst vors Publikum und lädt mit befreundeten Musikern zur „Fiesta“ ein. „Richtig bunt“ werde das Programm, freut sich Sittmann. Zum ersten Mal sind auch Musikvereine aus der Umgebung dabei. Sie spielen an den beiden Sonntagen (30. April/6. Mai) und am 1. Mai nach dem Hochamt zum Frühschoppen auf.

 

Auch in den täglich stattfindenden Pontifikalämtern (Sonntags 10 Uhr/Werktags 17 Uhr) gibt es musikalische Akzente: Neben den Chören am Trierer Dom kommen etwa das Musikkorps der Bundeswehr oder der Musikverein aus Kell am See zum Einsatz. Alle

Informationen zum musikalischen Programm sind auch unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.

 


ROGER CICERO: Das Best-Of-Album „Glück ist leicht – Das Beste von 2006 - 2016“ von null auf vier in den Offiziellen Deutschen Charts

 

(Hamburg/nm) -  Chartentry von null auf vier: nach der ersten Verkaufswoche rangiert das Roger Cicero-Album "Glück ist leicht – Das Beste von 2006 - 2016" in den Top 5 der Offiziellen Deutschen Albumcharts - genau ein Jahr nach dem frühen Tod des beliebten Sängers und Entertainers. Cicero war am 24. März 2016 im Alter von 45 Jahren in Hamburg verstorben.   

Markus Hartmann, Leitung Starwatch Music Division: "Die Aussage 'Glück ist leicht' hat hier besonderes Gewicht und ist nicht nur eine übliche 'Best Of'-Platte. Roger ist viel zu früh auf die letzte Reise gegangen und viele seiner Fans freuen sich nun über die gelungene Werkschau. Das waren wir Roger schuldig."

Manfred Rolef, Vice President AOR Labelgroup Sony Music: "Es war uns und unseren Partnern, dem Management Heinrich & De Wall und Starwatch, ein großes Anliegen, diese wunderbare Werkschau im Gedenken an Roger Cicero und als Dank für seine Fans, zu Rogers erstem Todestag, zu veröffentlichen."

"Glück ist leicht – Das Beste von 2006 - 2016" ein musikalischer Rückblick auf Roger Ciceros musikalisches Schaffen. Neben Hits wie "Zieh die Schuh’ aus", "Nicht artgerecht" und "Frauen regier’n die Welt" finden sich auf dem Longplayer sorgfältig ausgewählte Live-Aufnahmen seiner so speziell arrangierten Coverversionen von Songs wie "Geboren" (Die Fantastischen 4) und das bis dato unveröffentlichte "Ein Kompliment" (Sportfreunde Stiller), dazu seine Interpretationen der Frank Sinatra-Klassiker "My Way" und "I’ve Got A Crush On You". Höhepunkt im Tracklisting ist die letzte Studioaufnahme mit dem Titel "Eine Nummer zu groß". Cicero hatte den Song für sein bereits geplantes, neues Studioalbum geschrieben, das in diesem Jahr hätte veröffentlicht werden sollen.
 
http://www.rogercicero.de
http://www.facebook.com/rogercicero
http://www.youtube.com/user/RogerCicero
http://sonymusic.de
‪http://www.rcadeutschland.de
‪http://www.facebook.com/rcadeutschland

 


Deep Purple veröffentlichen "Rapid Fire"-Video (Teil 1)

 

 

 

(Hamburg/nm) - Das "Rapid Fire"-Interview beinhaltet in Teil 1 sechs Fragen, die von den Bandmitgliedern mit einem simplen "Ja" oder "Nein" beantwortet werden sollten. Nicht alle konnten sich kurz fassen, aber Ian Gillan, Ian Paice, Roger Glover, Steve Morse und Don Airey wirken bei ihren Antworten stets offen und ehrlich. Der zweite Teil des Videos mit dem gewissen Augenzwinkern folgt.

Wer schon immer wissen wollte, ob sich die Mitglieder von Deep Purple jemals in einer Schlange vorgedrängelt oder unter der Dusche einen Led Zeppelin-Song geträllert haben, sollte sich das folgende Video nicht entgehen lassen.


Das neue Studioalbum "inFinite" von Deep Purple erscheint am 7.
April 2017 bei earMUSIC.
 

 

http://www.deeppurple-infinite.com
https://www.facebook.com/officialdeeppurple/
http://www.ear-music.net
http://www.facebook.com/earMUSICofficial

 


Crossover-Stars 2CELLOS mit "Gladiator"-Video auf Erfolgsspur bei Youtube

Foto: Roger Rich
Foto: Roger Rich

 

2CELLOS - "Score"
VÖ: 17.03.2017 / CD und Digital
Sony Classical

(Hamburg/nm) - Pünktlich zur Veröffentlichung ihres neuen Albums Score stellen 2CELLOS ein fulminantes Video zu Ihrer Version des Gladiator Soundtracks von Hans Zimmer vor. Der neue Video-Clip wurde bereits in wenigen Tagen auf Youtube mehr als eine halbe Million Mal von ihren Fans geclickt.

Im Laufe der nächsten Wochen werden weitere, ähnlich aufwendig produzierte Videos zu Filmthemen folgen. Für das Gladiator-Video haben 2CELLOS diverse Schauplätze in Kroatien besucht u.a. das Kolosseum in Pula, in dem ein Arena-Kampf mit Statisten inszeniert wurde.

 

2CELLOS - Now We Are Free - Gladiator [OFFICIAL VIDEO]



Darüber hinaus wurden eindrucksvolle Landschaftszenen im Durmitor National Park in Montenegro aufgenommen. Regisseur Aleksandar Kerekes Keki verarbeitet diese Vielzahl an Szenenbildern zu einer liebevollen Hommage an den original Gladiator Film von Ridley Scott mit Russell Crowe.

2CELLOS Tour-Termine
21.11.17  Wien (A), Stadthalle
24.11.17  Zürich (CH), Samsung Halle
01.12.17  Köln, Lanxess Arena
02.12.17  Berlin, Mercedes Benz Arena

http://www.2cellos.com/
https://www.youtube.com/user/2CELLOSlive
https://www.instagram.com/2cellosofficial/
https://www.facebook.com/2cellos/


U2 veröffentlichen "The Joshua Tree - 30 Years"

"Das Album, das U2 zu den Sternen katapultierte."- Mojo, April 2017
 
"Schwere Zeiten verlangen nach "Big Music"… und da ist The Joshua Tree unübertroffen." - Billboard, 11. Januar 2017
 
"Ihr Meisterwerk von 1987… Vor 30 Jahren machte der phänomenale Erfolg von The Joshua Tree U2 zur größten Band auf dem Planten."- Rolling Stone, Januar 2017
 
(Hamburg/nm) - 30 Jahre nach der Veröffentlichung von U2s fünftem Studioalbum The Joshua Tree, bringt Island Records am 2. Juni 2017 eine Anniversary Edition dieser bahnbrechenden Platte heraus.
 
Neben dem Originalalbum mit 11 Tracks enthält die Super Deluxe Collector’s Edition einen Livemitschnitt des Auftritts im Madison Square Garden 1987 während der “The Joshua Tree”-Tour; außerdem Rarities und B-Seiten von den Albumaufnahmen, Remixe von 2017 von Daniel Lanois, St Francis Hotel, Jacknife Lee, Steve Lillywhite und Flood, sowie ein 84-seitiges, gebundenes Buch mit bisher noch nirgends gezeigten Fotos, die The Edge 1986 während der Mojave Desert Fotosession geschossen hat.
 
U2 - "The Joshua Tree - 30 Years Anniversary Edition" - Trailer

 

m 9. März 1987 erschien The Joshua Tree und löste überall wahre Begeisterungsstürme aus. Mit den Hitsingles "With Or Without You", "I Still Haven’t Found What I’m Looking For" und "Where The Streets Have No Name" schaffte es das Album in Großbritannien, Irland, den USA und auf der ganzen Welt auf Platz 1 der Charts und verkaufte über 25 Mio. Exemplare. Bono, The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen Jr wurden "… von Helden zu Superstars" (Rolling Stone). Time Magazine nahm U2 im April 1987 aufs Cover und nannte sie die "heißeste Rockband". In den nächsten zwölf Monaten bereiten U2 der Musikwelt ein legendäres Erlebnis nach dem anderen, so z. B. den atemberaubenden Videodreh zu "Where The Streets Have No Name" auf dem Dach eines Schnapsladens in L.A., der zunächst den kompletten Verkehr lahmlegte und der Band danach einen Grammy einbrachte. Sie gewannen einen BRIT Award und zwei Grammys, darunter auch den für das Album des Jahres – es war ihr erster Grammy von mittlerweile 22; die Krönung war ihre triumphale Heimkehr mit vier unvergesslichen Shows in Belfast, Dublin und Cork im Sommer 1987.
 
The Joshua Tree wurde von Brian Eno und Daniel Lanois produziert. Die Aufnahmen fanden in Dublin statt: in den Windmill Lane Studios und Danesmoate, dem Haus, in das Bassist Adam Clayton später komplett einzog und lebte.
 
Alle Informationen hier:
http://www.u2.com/news/title/the-joshua-tree-at-30
 
Das Originaltracklisting von The Joshua Tree lautet: Where The Streets Have No Name, I Still Haven't Found What I'm Looking For, With Or Without You, Bullet The Blue Sky, Running To Stand Still, Red Hill Mining Town, In God's Country, Trip Through Your Wires, One Tree Hill, Exit und Mothers Of The Disappeared.
 
Die The Joshua Tree Tour 2017 beginnt am 12. Mai 2017 in Vancouver und geht weiter durch mehrere Stadien in Nordamerika und Europa, darunter auch zwei ausverkaufte Shows im Twickenham Stadium am 8. und 9. Juli und ein Heimspiel im Croke Park, Dublin, am 22. Juli.

Die jeweiligen "The Joshua Tree - 30 Years"- Editionen können hier bei Amazon vorbestellt werden: 
7Vinyl Super Deluxe Box Set: http://bit.ly/U2JT30th7vinyl
4CD Super Deluxe Box Set: http://bit.ly/U2JT30th4CD
2CD Deluxe Edition: http://bit.ly/U2JT30th2CD

http://www.u2.com/
https://www.facebook.com/u2/
https://www.instagram.com/u2/
https://www.youtube.com/user/U2official

 

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Autor: Networking Media; zusammengestellt von Gert Holle - 20.03.2017


„SINGEND LEBT DIE CHRISTENHEIT“ – EINLADUNG ZUM CHORFEST BADEN IN HEIDELBERG

 

(Heidelberg/ekiba) - Zum Reformationsjubiläum feiert die badische Landeskirche im Sommer dieses Jahres ein großes Chorfest in Heidelberg. Vom 30.6. bis zum 2.7. steht der Chorgesang bei Konzerten und Gottesdiensten im Mittelpunkt, sowohl zum Mitsingen als auch zum Zuhören. Das Chorfest ist eine der zentralen Veranstaltungen der badischen Landeskirche zum Reformationsjubiläum.

 

„Die Reformation war auch eine Singbewegung. Singend hat die Evangelische Kirche 500 Jahre lang gewirkt. Singend lebt die Christenheit heute in ökumenischer Verbundenheit“, erklärt Gero Albert, Vorsitzender des Landesverbandes evangelischer Kirchenchöre in Baden. Daher liege es nahe, das Reformationsjubiläum auch singenderweise zu begehen. Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner zeigte sich erfreut über die Wahl Heidelbergs zum Austragungsort: „Das Chorfest wird die Heidelberger Altstadt zum Klingen bringen, darauf freuen wir uns sehr. Mein Dank gilt der badischen Landeskirche als Organisatorin. Heidelberg hat in der Historie der Reformation einen wichtigen Platz – daran erinnern wir in diesem Jahr in vielfältiger Weise. Das Chorfest ist dabei ein besonderer Höhepunkt.“

 

Zum Programm: Einen eher nachdenklichen Auftakt bilden am Freitagabend (30.6.) ein Konzert der Hochschule für Kirchenmusik mit dem „Kammeroratorium 1648“ von Helmut Barbe und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Gewalt im Namen Gottes?“ in der Heiliggeistkirche, an der unter anderem der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, sowie Vertreter der Bundespolitik teilnehmen. Am Sonntag (2.7.) klingt das badische Chorfest mit einem festlichen Gottesdienst auf dem Heidelberger Universitätsplatz mit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh aus.

 

Mitsingen und Zuhören sind beim Chorfest gleichermaßen angesagt. Mitsingen bei Händels populärstem Oratorium „Der Messias“ am Samstagnachmittag auf dem Uni-Platz, in Workshops oder bei den festlichen Gottesdiensten. Zuhören auch beim „Messias“ am Freitagabend auf dem Uni-Platz und den ganzen Samstag vor verschiedenen Bühnen zwischen der „Alten Brücke“ und dem Heidelberger Universitätsplatz oder beim Extra-Konzert der A cappella-Gruppe „Amarcord“. Für einen stimmungsvollen Tagesausklang sorgt die „Nacht der Chöre“ in den Kirchen der Altstadt. Für die Kinder wird ein eigenes, musikalisches Programm rund um die Providenzkirche angeboten, bei dem das Kindermusical „Martin Luther“ einstudiert und aufgeführt wird.

 

Das komplette Programm ist unter www.chorfest-baden.de abrufbar. Ebenso ist die Einzel- wie Gruppenanmeldung für interessierte Mitwirkende dort online möglich.

 


Stadtführer lädt Einheimische und Kulturtouristen auf Entdeckungstour ein

Auf den Spuren der Päpste durch Mannheim

 

(Mannheim/rem) - Mannheim, die pulsierende Industriemetropole am Rhein, lässt auf den ersten Blick kaum einen Bezug zu den Päpsten in Rom erkennen. Allerdings gehört Mannheim zu den ganz wenigen Orten in Deutschland, an denen sich über längere Zeit ein Papst aufgehalten hat. Dessen Geschichte und vielen weiteren Anknüpfungspunkten widmet sich die neue Broschüre "Mannheimer Papstgeschichten", die die Reiss-Engelhorn-Museen gemeinsam mit der Werbegemeinschaft Mannheim City e.V. anlässlich der Ausstellung "Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt" (21.05. – 31.10.2017) präsentieren. Diese überrascht Einheimische und Kulturtouristen mit einem besonderen Stadtspaziergang. Zahlreiche Partner aus Einzelhandel, Kirche und Kultur laden mit amüsanten Anekdoten, originellen Angeboten, kulinarischen Besonderheiten und kreativen Kunstprojekten auf eine spannende Spurensuche im Zeichen der Päpste ein.

 

Bereits zum vierten Mal legen die Reiss-Engelhorn-Museen und die Werbegemeinschaft Mannheim City e.V. einen kostenlosen Stadtführer vor, der auf 36 Seiten überraschende Facetten der Quadratestadt beleuchtet. Nach Rundgängen zur Staufer-, der Wittelsbacher- und zuletzt der Barock-Ausstellung setzen jetzt auch die "Mannheimer Papstgeschichten" auf das Zusammenspiel von Museum und Einzelhandel. Lutz Pauels, erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft Mannheim City e.V., freut sich über die Fortsetzung der gelungenen Zusammenarbeit: "Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass die Mischung aus kurzweiliger Information, Anekdoten und speziellen Angeboten des Einzelhandels sehr gut angenommen wird – und zwar von Gästen genauso wie von Einheimischen. Ich freue mich, dass wir nun passend zur Päpste-Ausstellung Mannheim erneut von einer ungewöhnlichen Seite zeigen können." "Mit den ‚Mannheimer Papstgeschichten' präsentieren wir die Quadratestadt einmal mehr als attraktives Reiseziel", ist sich auch Magdalena Pfeifenroth, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Marketing für die Reiss-Engelhorn-Museen, sicher. "Der unterhaltsame Stadtbummel ist die perfekte Ergänzung zum Besuch unserer Sonderausstellung und erlaubt den Gästen, sich den Päpsten auf besondere Weise zu nähern."  

 

Papst Johannes XXIII. weilte im 15. Jahrhundert mehr als zwei Jahre in Mannheim. Allerdings nicht freiwillig. Um seiner drohenden Absetzung auf dem Konstanzer Konzil zu entgehen, ergriff er spontan die Flucht. Bald wurde er jedoch von den Truppen König Sigismunds gefangen gesetzt. Von Burg Eichelsheim am Rhein, in der er in Haft saß, sind keine sichtbaren Reste mehr erhalten. Lediglich eine Gedenktafel am heutigen Stephanienufer erinnert an den illustren Gast. Im Gegensatz zu Papst Johannes XXIII., der sich bitterlich über seine Haftbedingungen beklagt hat, dürfen sich die Mannheim-Besucher heute auf kulinarische Köstlichkeiten und originelle Aktionen freuen.

 

Die Broschüre "Mannheimer Papstgeschichten" wird herausgegeben von Alfried Wieczorek, Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen und rem gGmbH. Sie entstand in Kooperation mit der Werbegemeinschaft Mannheim City e.V. Erhältlich ist die Broschüre in den Reiss-Engelhorn-Museen und in den porträtierten Geschäften. Ein e-Paper sowie eine kostenlose Bestellmöglichkeit gibt es auf der Ausstellungswebsite unter www.paepste2017.de.

 


Arena-Konzerte in Köln, Mannheim, Hamburg, Wien, Stuttgart, München und Leipzig - Special Guest: Kvelertak

Metallica kündigen Europatournee an

Foto: Metallica/Live Nation GmbH
Foto: Metallica/Live Nation GmbH

 


 

(Frankfurt/tp) Metallica haben jetzt ihre Europatournee angekündigt. Sie ist Teil ihrer weltweiten „WorldWired Tour“ in der Folge der Veröffentlichung ihres neuen Albums Hardwired… To Self-Destruct. Zwischen Mitte September 2017 und Ende April 2018 präsentieren sich Metallica in sieben ausgewählten Arenen in Deutschland und Österreich. Köln, Mannheim, Hamburg, Wien, Stuttgart, München und Leipzig sind die Stationen. Im Rahmen der Arena-Tour wird es keine Zusatzshows geben!

 

Im Pre-Sale sind Eintrittskarten für „Legacy Met Club“-Mitglieder ab 21. März 10 Uhr morgens verfügbar. Der Pre-Sale für alle „Fifth Members“ beginnt um 11 Uhr. Der allgemeine Vorverkauf startet am 24. März. Vollständige Ticketinfos gibt es bei www.metallica.com.

 

Jede Eintrittskarte, die bei offiziellen Vorverkaufsstellen erworben wird, berechtigt zur Auswahl zwischen einer regulären digitalen oder einer regulären physischen Kopie von Hardwirded… To Self-Destruct. Beim Ticketkauf erhält man weitere Informationen hierzu. Wenn man bereits ein Album erworben hat, gibt es die Möglichkeit, eine Kopie zu verschenken. Bei der physischen Version des Albums fallen Bearbeitungs- und Versandgebühren an.

 

Metallica bietet in Partnerschaft mit CID Entertainment mehrere Optionen eines besonderen Konzerterlebnisses an. Dazu gehören Premium-Tickets und weitere Vorteile, früherer Eintritt zu den Arenen und ein Besuch der „Memory Remains-Ausstellung“ von Metallica-Memorabilia sowie meet & greets. Die kompletten Details hierzu unter: http://www.cidentertainment.com/events/metallica-europe-tour-2017/

 

Das neue Album, „Hardwired… To Self-Destruct“, das Ende 2016 auf Metallicas eigenem Label erschien und weltweit auf Anhieb die Nr. 1 der Charts erstürmte, verkaufte allein in der ersten Woche mehr als 800.000 Einheiten. Das von Greg Fidelman gemeinsam mit James Hetfield und Lars Ulrich produzierte Album ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich unter www.metallica.com

 

Metallica, 1981 von Schlagzeuger Lars Ulrich und Vokalist James Hetfield gegründet, haben sich zu einer der einflussreichsten und kommerziell erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten entwickelt. Mehr als 110 Millionen verkaufte Alben weltweit und Auftritte vor Millionen Fans auf allen Kontinenten unterstreichen die Bedeutung dieser prägenden Band.

 

Zahlreiche, mit multiplem Platin ausgezeichnete Alben belegen die Popularität der Ausnahme-Formation. Ihre 1991 veröffentlichte CD „Metallica“, die allgemein als das schwarze Album bezeichnet wird, ist mit einer Auflage von fast 17 Millionen allein in den USA das meistverkaufte Album in der Geschichte von Soundscan.

 

Metallica sind vielfach ausgezeichnet und geehrt worden, darunter mit neun Grammys, zwei American Music Awards und mehreren MTV Video Music Awards. 2009 wurden sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

 

Im Dezember 2013 schrieben Sie ein besonderes Kapitel Musikgeschichte, als sie ein rares Konzert in der Antarktis gaben und damit die erste Band waren, die innerhalb eines Jahres auf allen sieben Kontinenten auftrat. Sie sicherten sich dadurch auch einen Platz im Guinnessbuch der Rekorde.

 

 

 

Live Nation Presents METALLICA

 

WorldWired Tour

 

Do.       14.09.17          Köln                 Lanxess Arena

 

Sa.       16.09.17          Köln                 Lanxess Arena

 

Fr.        16.02.18          Mannheim            SAP Arena

 

Do.       29.03.18          Hamburg            Barclaycard Arena

 

Sa.       31.03.18          Wien                 Stadthalle *

 

Sa.       07.04.18           Stuttgart            Schleyerhalle

 

Mo.      09.04.18          Stuttgart            Schleyerhalle

 

Do.       26.04.18          München            Olympiahalle

 

Mo.      30.04.18          Leipzig              Arena

 

 

 

Legacy Met Club Pre-Sale: Dienstag, 21. März 2017, 10:00 Uhr

 

Fifth Members Pre-Sale: Dienstag, 21. März 2017, 11:00 Uhr

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Freitag, 24. März 2017, 10:00 Uhr

 

 

 

www.ticketmaster.de

 

Ticket Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

* ÖSTERREICH:

 

 

 

www.ticketmaster.at

 

Ticket-Hotline: 01-253 888

 

(Mo.–Fr. 8:00–22:00 Uhr | Sa., So. + feiertags 9:00–20:00 Uhr)

 

 

 

Veranstalter-Webseite:

 

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·    twitter.com/livenationGSA

 

 

 

www.metallica.com

 

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ABOUT KVELERTAK

 

Formed in Stavanger, Norway, Kvelertak are a chart-topping, award-winning band who have celebrated critical acclaim around the globe along with four Spellemann Awards (Norway’s Grammy equivalent). They have released three albums. Their latest LP, Nattesferd, garnered “Most Anticipated” accolades from Rolling Stone, Stereogum and Consequence of Sound leading up to its release in May of 2016, and quickly established itself as one of the most celebrated releases of the year. Stereogum picked Nattesferd as the #16 album on their “50 Best Albums Of 2016 So Far” recap stating, “…it’s an exhilarating invitation to a whole other world,” and Rolling Stone hailed the collection in their “Best Metal Records of 2016 So Far” asserting, “…Kvelertak have become heavy metal's most compelling crossover linchpin and lightning rod.”

 


Junger Chor Marienburg setzt sich musikalisch mit Persönlichkeiten auseinander

„Hör auf die Stimme“

Kira (links) und Viktoria sind mit Freude dabei. Foto: bt
Kira (links) und Viktoria sind mit Freude dabei. Foto: bt

(Zell/bt) – Viktoria (16) blickt kurz in das Notenheft, dann nutzt sie ihre Stimme und singt: „This is the sound of salvation“ – „Das ist der Klang der Erlösung.“ Und mit ihr singen rund 120 andere Stimmen. „Bei ‚open up your ears‘ den Ton nicht so lang halten“, mahnt Kirchenmusiker Bernhard Rörich, der die Probe leitet. Und weiter geht es für die Sängerinnen und Sänger. Insgesamt fünf Auftritte wird der Junge Chor Marienburg haben mit seinem diesjährigen Programm: „The voice – Hör auf die Stimme“.

 

Das ökumenische Chorprojekt stellt sieben Personen und ihre Botschaften in den Mittelpunkt – von der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, über den Widerstandskämpfer Willi Graf, bis zum Reformator Martin Luther. Bestärkt von Liedern, die für das Projekt zusammengestellt worden sind, will das Musical „Mut machen dafür, in sich selbst reinzuhören“, sagt Armin Surkus-Anzenhofer von der Fachstelle Plus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg. „Und dem eigenen Leben auf die Spur kommen.“ Denn es gebe ganz viele Stimmen, die wichtig seien.

 

Seit 17 Jahren gibt es den Jungen Chor Marienburg. „Und das Spannende ist, dass wir jedes Jahr eine neue Gruppe zusammenhaben“, sagt Surkus-Anzenhofer. Viktoria ist 16 Jahre alt und bereits zum elften Mal mit dabei. „Es ist jedes Mal wie nach Hause kommen“, schwärmt die junge Frau aus Ediger-Eller. „Und die Lieder sind auch immer total cool.“ Kira (17) aus Wittlich macht zum zweiten Mal mit. „Für so ein Projekt hat man nicht oft die Chance“, sagt sie. „Die Zeit nehme ich mir einfach.“ Auch das Thema von „The voice – Hör auf die Stimme“ finden beide sehr gut. „Es werden verschiedene Persönlichkeiten einbezogen, die wichtige Dinge zu sagen haben“, erklärt Kira. Und Viktoria fügt hinzu: „Es wird auf die Zuschauer eingegangen und zum Nachdenken angeregt.“

 

Ein Chorwochenende mit bunten Programm und zwei Proebentage gehen den Auftritten voraus – so wie Planungsworkshops mit jungen Leuten. Beteiligt ist auch ein ökumenisches Kirchenmusiker-Team, und eins für Inhalte, Technik, Wochenendorganisation – sowie die Band „menschwärts“. Und die Stimmen der Sängerinnen und Sänger.

 

„Sehr gut“, lobt Kirchenmusiker Rörich den Chor bei der Probe. „Und nochmal.“ Einige der Sängerinnen und Sänger grinsen kurz, blicken dann wieder ins Notenbuch. „This is the sound of salvation“, singen sie, und: „Join the chorus and be free” – „Stimme mit ein und sei frei”.

 

„The Voice – Hör auf die Stimme“, das ökumenische Chorprojekt des „Jungen Chor Marienburg“ hat Premiere am Sonntag,

2. April um 17 Uhr in St. Peter in Zell. Weitere Termine sind: Samstag, 29. April, um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche Enkirch; Sonntag, 30. April, 17 Uhr, St. Martin Cochem; und: Samstag, 6. Mai, 14 Uhr, St. Paulus Trier. Zum Abschluss gibt es eine Aufführung am Pfingstmontag, 5. Juni, in Koblenz anlässlich des Ökumenischen Christusfests zum Reformationsjubiläum auf der

Festung Ehrenbreitstein. Zu den Konzerten laden ein: Kirche der Jugend Marienburg in Kooperation mit CVJM Traben-Trarbach; Band „menschwärts“; Evangelischer Kirchenkreis Simmern-Trarbach; katholische Dekanate Cochem, Wittlich und Hermeskeil-Waldrach; Fachstelle Kirchenmusik. Weitere Informationen unter:

www.jugend-marienburg.de.

 


Über 100.000 Besucher liessen sich bereits von den Werken des französischen Künstlers verzaubern.

Hervorragender Start der Monet-Ausstellung

Die 100.000 Besucherin Julia Weldemann in der Ausstellung Monet vor dem Werk Felsvorsprünge bei Port-Domois, 1889; Foto: Ana Brankovic
Die 100.000 Besucherin Julia Weldemann in der Ausstellung Monet vor dem Werk Felsvorsprünge bei Port-Domois, 1889; Foto: Ana Brankovic

 

(Riehen/Basel/fb) - Die im Januar eröffnete Monet-Ausstellung in der Fondation Beyeler entwickelt sich zum Publikumsrenner: Am Dienstag wurde der 100'000 Besucher der Ausstellung des berühmten französischen Künstlers Claude Monet im Museum mit den Seerosenteichen in Riehen bei Basel begrüsst. Die 24-Jährige Julia Weldemann aus Freiburg, die anlässlich des 20. Geburtstages der Fondation Beyeler in den Genuss des Gratiseintritts in das Museum kam und die Ausstellung mit ihrer Freundin besuchte, wurde als Preis eine Mitgliedschaft im Young Art Club überreicht. „Ich habe zum ersten Mal etwas gewonnen“ so die junge Dame freudig, die sich vor ihrem Lieblingswerk Felsvorsprünge bei Port-Domois fotografieren liess.

 

In der Ausstellung, die noch bis 28. Mai zu sehen ist, sind mehr als 62 Gemälde Monets aus Museen und Privatsammlungen in Europa, Amerika und Asien vereint.

  

Aus Anlass des 20. Geburtstags der Fondation Beyeler ist dieses Frühjahr die originale Ausstellung der Sammlung Beyeler zu sehen, wie sie vom Gründer Ernst Beyeler zur Eröffnung des Museums 1997 eingerichtet wurde. 2017 ist der Eintritt für junge Menschen bis 25 Jahre dank der Unterstützung der Basler Kantonalbank BKB für alle Ausstellungen kostenlos. Darüber hinaus gewährt ein Kombi-Ticket für 60 CHF Eintritt in alle Ausstellungen zu vergünstigten Konditionen. Bayer ermöglicht die Organisation von mehreren Konzerten mit legendären Musikern.

  

Am 7. April 2017 kommt der französische Schauspieler Lambert Wilson - bekannt aus Filmen wie Matrix, Flawless, Von Menschen und Göttern und kürzlich Jacques - Entdecker der Ozeane -, in die Fondation Beyeler, um aus den Briefen von Monet zu lesen. Tickets können über die Website www.fondationbeyeler.ch online gebucht werden.

  

Der Familientag mit Spezialprogramm zur Monet-Ausstellung findet am 9. April 2017 statt.

 

 

Weiterhin ist die Fondation Beyeler das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz.

 

Fast 200'000 besuchten den Blauen Reiter. Besucherzahl 2016 lag mit 332'000 Eintritten im langfristigen Durchschnitt.

  

Rückblickend lässt sich festhalten, dass zum starken Start des neuen und zum guten Abschluss des alten Jahres auch die Ausstellung „Kandinsky, Marc und der Blaue Reiter“ beigetragen hat, welche  191'170 Besuchende verzeichnete. Damit zählt sie zu den meistbesuchten in der Geschichte der Fondation Beyeler (Rang 7 der 91 Ausstellungen bis Ende 2016).

 

Teilweise parallel dazu lief die Ausstellung der zeitgenössischen amerikanischen Künstlerin Roni Horn. Von ihr konnte kürzlich eine ihrer gesuchten Glasskulpturen Opposites of White, 2006-2007 für die Sammlung der Fondation Beyeler erworben werden. 

Installationsansicht der Ausstellung „Roni Horn“, Courtesy die Künstlerin; Foto: Stefan Altenburger
Installationsansicht der Ausstellung „Roni Horn“, Courtesy die Künstlerin; Foto: Stefan Altenburger

Die Ausstellung „Alexander Calder & Fischli/Weiss“ begeisterte 72'759 Besuchende. 65'362 sahen die erste Ausstellung von Jean Dubuffet in der Schweiz seit einem Vierteljahrhundert.

 

Mit 332'014 lag die Gesamtbesucherzahl von  2016 im langfristigen Durchschnitt. Wie erwartet pendelte sie sich nach dem Rekordjahr 2015 mit der Paul Gauguin Ausstellung wieder auf ein normales Niveau ein. Weiterhin ist die Fondation Beyeler das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz.

 

 

 

2016 wurden 40 Kultur-Veranstaltungen sowie 1597 Führungen und Workshops durchgeführt, darunter auch mehrere für Seh- und Hörbehinderte. 745 Schulklassen sowie 3'484 Journalisten besuchten im letzten Jahr das Museum. Es erschienen 3'188 Artikel. Bei den Online-Aktivitäten ist die Fondation Beyeler führend unter den Schweizer Museen und auf Platz 7 im deutschsprachigen Raum. 61'600 Facebook-Friends , 35'800 Follower auf Instagram sowie 11'164 auf Twitter, alle Online-Aktivitäten verzeichnen einen zweistelligen Zuwachs. Die Website wurde von 637'510 Unique Viewers besucht. Seit Januar ist die neue, dreisprachige Website online über die auch Tickets für Ausstellungen und Veranstaltungen gebucht werden können.

 

 

 

Für die Sammlung wurden 5 Werke von Enrico David, Marlene Dumas, Sergej Jensen, Sarah Morris und Jordon Wolfson angekauft. 37 Sammlungswerke wurden im Rahmen der regulären Konservierungsarbeiten am Museum untersucht und an 14 Restaurierungs- und Konservierungsmassnahmen durchgeführt. Dank der Unterstützung von BNP Paribas konnte die Forschungsarbeit für die geplante Restaurierung für Claude Monets Seerosenbild Nympheas, 1916-19 aufgenommen werden (worüber die Tagesschau von SRF berichtete). Es wurden drei wissenschaftliche Kataloge publiziert, von denen 10'660 Exemplare verkauft wurden. Von Albert Oehlen, Santiago Sierra, Peter Fischli und Gerhard Richter wurden neue Kunsteditionen produziert.

 

 

 

Im neuen Art Lab, einer partizipatorischen Werkstatt zur Entwicklung neuer Formen der kulturellen Bildung und Vermittlung für junge Menschen arbeiteten zwei öffentliche Gruppen sowie 2 Schulklassen mit. Unter den 68 Teilnehmern engagierten sich auch einige junge Interessierte mit Migrationshintergrund. Das von der Avina Stiftung, der Max Kohler Stiftung und des Swisslos-Fonds Basel-Stadt geförderte Innovationsprojekt wird 2017 weitergeführt. Der im Frühling 2016 neu gegründete Young Art Club der Fondation Beyeler hat bereits über 300 Mitglieder, die neben dem ganzjährigen freien Eintritt ins Museum an exklusiven Veranstaltungen, speziell für ein junges Publikum entwickelt, teilnehmen können.

 

 

 

Zu den Höhepunkten des Kulturprogramms 2016 gehörten die Künstlergespräche mit Peter Fischli und mit Douglas Gordon, die Performances von Miquel Barceló und Josef Nadj, die Konzerte von John Cale sowie Adam Green, die DJ-Sets von Damian Lazarus und Solomun. Maurizio Cattelan und Pier Paolo Ferrari inszenierten eine grosse „Toiletpaper”-Show anlässlich des alljährlichen Sommernachtsfests zugunsten des Ausstellungsprogramms der Fondation Beyeler. Letzten Sommer konnte das grosse Kunstprojekt „24 Stops“ von Tobias Rehberger eingeweiht werden, das die Fondation Beyeler in Riehen grenzüberschreitend mit Vitra in Weil am Rhein verbindet. Dieser ist wie die Fondation Beyeler 365 Tage im Jahr für Besuchende und Spaziergänger offen. Swatch unterstützt als Presenting Partner grosszügig das Projekt und ermöglichte die Produktion der den Weg kennzeichnenden Objekte des Künstlers.

 

 

 

Das Ausstellungsprogramm der Fondation Beyeler wurde 2016 durch die grosszügige Unterstützung einer Vielzahl von Sponsoren, Stiftungen und privaten Donatoren ermöglicht: Bundesamt für Kultur BAK, Gemeinde Riehen, Kanton Basel-Stadt, Swisslos-Fonds des Kantons Basel-Landschaft, Bayer, Novartis, UBS, accurART, Fondation BNP Paribas Suisse, ISS Facility Services, Bank J. Safra Sarasin, Beyeler Stiftung, Hansjörg Wyss, Wyss Foundation, American Friends of Foundation Beyeler, Art Mentor Foundation Lucerne, Avina Stiftung, Dr. Christoph M. Müller und Sibylla M. Müller, Ernst Göhner Stiftung, L. + Th. La Roche Stiftung, Max Kohler Stiftung, Simone und Peter Forcart-Staehelin, Terra Foundation for American Art, Walter Haefner Stiftung.


Jubiläumstour von Liedermacher Ingo Barz

Handgemachte Musik und kluge Texte

Foto: Barz
Foto: Barz

(Lühburg/Rostock/cme) - Seit 45 Jahren ist Ingo Barz vor allem in mecklenburgischen Kirchengemeinden unterwegs. Jetzt startet der Liedermacher seine Jubiläumstour. Unter dem Titel „An einem Tag wie diesem“ singt, liest und erzählt der 65-jährige Musiker „kluge Verse für kluge Leute“, wie es auf dem Tourplakat heißt.  

 

„... rudern ein paar Sinnsucher ihr Boot gegen den Strom in den neuen Morgen hin-ein und ihrer Auferstehung entgegen. ... treibt fern von hier ein anderes Boot mit hundert Männern, Frauen und Kindern in den Untergang.“ Davon und von vielem mehr singt und erzählt Ingo Barz bei seinem neuen, knapp neunzig Minuten langen Programm. „Ich begleite mich dabei auf mehreren Gitarren ganz unterschiedlicher Bauart und Stimmung“, so der Liedermacher. Als weitere Instrumente greife er zur  Mandola und Harfenzither. „Mit meinem Programm ,An einem Tag wie diesem‘ wäre ich gerne noch einmal in der einen oder anderen Gemeinde zu Gast. Ein Anruf genügt“, sagt Ingo Barz verschmitzt.

 

In seinen Liedern, Gedichten und kleinen Geschichten für „Unangepasste“ formuliert und vertont Ingo Barz seit mehr als vier Jahrzehnten Einsichten, Ansagen, Appelle und Anfragen auf die Herausforderungen des Lebens und des Glaubens. Der in Ribnitz geborene Liedermacher ist seit 1969 vor allem in Mecklenburg unterwegs gewesen, wo er auch als Jugendwart bei der evangelischen Kirche arbeitete. Bis zur Wende durfte er nur in Kirchen und Pfarrhäusern auftreten, da er keine Spielerlaubnis von den DDR-Behörden bekam. Zudem stand er unter ständiger Stasi-Beobachtung.  

 

Seit 1990 veröffentlichte der in Lühburg im Landkreis Rostock lebende Musiker zahlreiche CDs, Bücher und gestaltete Programme, wie beispielsweise „Wir waren wie die Träumenden“ im Jahr 2012. Darin brachte er mit „dankendem und zugleich bedenkendem Nachsinnen über Erhörtes und Erlebtes aus sechs Jahrzehnten“ die Geschichte der mecklenburgischen Landeskirche im Blick auf die anstehende Nordkirchenfusion in 19 Liedern und Texten zu Gehör. Aktuell ist parallel zur Jubiläumstour auch eine neue Studio-CD erschienen.

 

Kontakt: Ingo Barz, Schnitterhof, Dorfstraße 25, 17179 Lühburg

 

Tel.: 039972 - 50173


CASIO Hybrid-Piano GP-500BP gewinnt iF Design Award 2017

CELVIANO Grand Hybrid Digitalpiano GP-500BP von CASIO. Foto: Valentin Behringer
CELVIANO Grand Hybrid Digitalpiano GP-500BP von CASIO. Foto: Valentin Behringer

* 58 Design Experten wählten die Siegerprodukte aus über 5.000 Einreichungen weltweit

 

 

(Norderstedt/casio) —   Das innovative CELVIANO Grand Hybrid Digitalpiano GP-500BP von CASIO gewinnt den prestigeträchtigen iF Design Award 2017. Neben dem Diapason d´Or 2015 und dem englischen Music Industry Award (MIA) 2016 ist dies die dritte Auszeichnung in Folge. 

Die iF Design Awards werden ein Mal im Jahr von der iF International Forum Design GmbH ausgerufen, die ihren Sitz in Deutschland hat. Der iF Design Award gilt international als Auszeichnung für Exzellenz im industriellen Produktdesign. Alle Bewerbungen werden sorgfältig auf Design, Qualität, Preisniveau und ökologische Qualität geprüft. 58 Design-Experten wählten die Siegerprodukte für den Design Preis 2017 aus über 5.000 Einsendungen aus 59 Ländern weltweit aus. Die Verleihung fand am Freitagabend, den 10. März 2017, in der BMW-Welt in München vor 2.000 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Industrie und Medien statt.
 
Die CELVIANO Grand Hybrid Digitalpianos von CASIO reproduzieren den Klang, die Tastatureigenschaften und das Spielgefühl eines Konzertflügels und sorgen so für ein musikalisches Erlebnis, wie man es sonst nur von einem echten Flügel kennt. Die Klangeigenschaften von drei legendären Konzertflügeln können in den Grand Hybrid-Digitalpianos originalgetreu erlebt werden.
 
Die „Natural Grand Hammer“-Tastatur ist eine weitere Besonderheit. Die Materialien und die Herstellungsverfahren der Tastatur sind die gleichen, die traditionell für C. Bechstein Konzertflügel verwendet werden. Zusätzlich zur Holztastatur bieten die Grand Hybrid-Modelle eine innovative Hammermechanik, die nach dem Prinzip einer Konzertflügelmechanik konzipiert wurde. Die vertraute Haptik der Holztastatur und die Hammermechanik tragen wesentlich zum Spielkomfort des Musikers bei. und erlauben ein besonders nuancenreiches und ausdrucksstarkes Spiel.  Premium Design und Premium Qualität.


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN UNTER:
CASIO Website:
www.casio-music.com
iF Design Award:
http://ifworlddesignguide.com/if-design-award-2017/
CELVIANO Grand Hybrid Digitalpianos Webistelink:
www.casio-music.com/de/digitalpianos/grandhybrid/gp-500/

 


Husum an der Nordsee feiert mit seinen Gästen das 200. Jubiläum des Geburtstags seines Dichters Theodor Storm

Es "stormt" in Husum: Die Theodor-Storm-Saison beginnt!

„Storm-Stadt Husum“ – so lautet eine Bezeichnung für die gemütliche Hafenstadt an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste, in ewiger Erinnerung an den berühmtesten Sohn der Stadt: Theodor Storm (1817-1888). Am 14. September 2017 jährt sich der Geburtstag des Schriftstellers und Juristen zum 200. Mal. Im Jubiläumsjahr „stormt“ es daher in seiner nordfriesischen Heimatstadt, denn Husum ehrt den Dichter 2017 mit einem umfassenden Programm. Federführend für die zahlreichen Veranstaltungen im Storm-Jahr 2017 in Husum ist die Theodor-Storm-Gesellschaft. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltungen der Literatur-Gesellschaft hat der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, übernommen.

Programmhighlights im Frühjahr
Die Feierlichkeiten des „Storm-Jahrs 2017“ beginnen am 17. März 2017, 19 Uhr, mit der Eröffnung der Storm-Saison im Rathaus
Husum und der anschließenden Eröffnung der Jubiläumsausstellung im Theodor-Storm-Zentrum
, denn ein Raum im Storm-
Museum in der Wasserreihe wird ab sofort der bekanntesten Storm-Novelle, „Der Schimmelreiter“, gewidmet.

Nur einen Tag später, am 18. März 2017, präsentiert der Musiker
Stefan Gwildis seine Version des berühmten Textes im Schloss vor
Husum, für das noch einige wenige Restkarten beim Storm-Haus erhältlich sind. Die 80-minütige Lesung mit Musik hat bei ihrer Uraufführung  in Hamburg bereits das Publikum begeistert.

Am 2. April 2017 ist
„Theodor Storms Chor von 1843“ in einem Konzert in der Stadtkirche St. Marien zu erleben. „Ein deutsches
Requiem“ von Johannes Brahms steht auf dem Programm. Der renommierte Chor wurde einst von Theodor Storm selbst – ursprünglich
als „Singverein“ – in Husum gegründet.

Am 18. Mai 2017 wird die neue
Dauerausstellung zu Leben und Werk Theodor Storms sowie die Sonderausstellung „Was macht
der Poet: Theodor Mommsen und Theodor Storm 1817-2017“
im Storm-Haus eröffnet. Die Sonderausstellung widmet sich dem
besonderen Verhältnis von Theodor Storm zum gleichaltrigen Historiker und Nobelpreisträger Theodor Mommsen, der unweit von Husum,  in Garding, geboren wurde. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober 2017 zu sehen.

Programmhighlights im Herbst
Der zweite Veranstaltungsschwerpunkt des „Storm-Jahrs“ liegt im September, rund um den eigentlichen Geburtstag von Theodor Storm
(14. September 1817). Der Ehrentag wird mit einem Festakt am 14. September 2017 im Rathaus Husum begangen.

Für alle Freunde von Sonderstempeln und Briefmarken sind am 14. September 2017 im Garten des Storm-Hauses die Ausgabe einer
Gedenkganzsache und Sonderpoststempel erhältlich.

Im Rahmen der Internationalen Jahrestagung der Storm-Gesellschaft in Husum, weithin bekannt als
„Storm-Tagung“ (7. bis 10. September  2017), die 2017 unter dem Thema „Storms Wissen“ steht, findet die Premiere des Theaterstücks „STORM – das Meer – die Geister – DU“ am 9. September 2017 im Schloss vor Husum statt (Premiere für die Öffentlichkeit: 10. September 2017; weitere sechs Termine sind  geplant). Der Regisseur Frank Düwel inszeniert mit einem Theaterensemble aus lokalen Laiendarstellern und dem Schauspieler Wolfgang  Häntsch ein ungewöhnliches Theater-Projekt, in dessen Mittelpunkt die Lyrik Storms steht.

Das ganzjährige Programm der Theodor-Storm-Gesellschaft im Jubiläumsjahr wird durch Führungen, Lesungen, Musik- und Theaterabende  und die ganzjährig geöffnete Museumsausstellung im Storm-Haus im Theodor-Storm-Zentrum ergänzt. Die Theodor-Storm-Gesellschaft  gilt als eine der größten literarischen Vereinigungen Deutschlands, mit Mitgliedern in aller Welt.

Rund um Storm im Jahr 2017

Verschiedene weitere Veranstaltungen begleiten das Storm-Jahr 2017
in Husum:

Auf den regelmäßigen Husumer Stadtführungen, die zwischen dem 14. März und dem 31. Oktober 2017 von montags bis samstags um 14.30  Uhr stattfinden (Treffpunkt: vor der Tourist Information Husum, Historisches Rathaus, Großstraße 27), lernen die Gäste die Heimatstadt des  Dichters sowie zahlreiche Gebäude und Orte in Husum kennen, die im Leben und in den Werken des Schriftstellers eine Rolle spielen.

Noch bis zum 14. Mai 2017 ist in der Sonderausstellung „Und seitab liegt die Stadt“ im „Nordfriesland Museum. Nissenhaus Husum“ eine
Sammlung aquarellierter Federzeichnungen von Husumer Häusern aus der Zeit Theodor Storms zu sehen. Die Sammlung erhielt der
Dichter anlässlich seines 70. Geburtstags als Geschenk.

Im Schloss vor Husum wird vom 16. Juli bis 10. September 2017 eine Sonderausstellung grafischer Blätter zu Storms Schimmelreiter
präsentiert.

Vom 23. September bis 1. Oktober 2017 finden in Husum die alljährlichen „Pole Poppenspäler Tage“ statt. Bei diesem renommierten
Figurentheaterfestival in der Tradition des Puppenspielers aus Storms bekannter Novelle „Pole Poppenspäler“ ist auch 2017 wieder mit einem  zauberhaften Programm jenseits des „Kasperletheaters“ zu rechnen.

Auch bei den Husumer Filmtagen (28. September bis 4. Oktober 2017) – das zweitälteste Film-Festival Schleswig-Holsteins – wird Theodor
Storm einen wichtigen Programmschwerpunkt darstellen.

Weitere Veranstaltungen in der Adventszeit, so das literarisch-kulinarische Weihnachtshighlight „Weihnachten zu Gast bei Theodor-Storm“  (2. und 9. Dezember 2017), runden das Angebot in Husum im Storm- Jahr 2017 ab.

Zu Theodor Storm

Kaum eine Stadt ist so unweigerlich mit ihrem Dichter verbunden wie Husum, nicht zuletzt deshalb, weil Theodor Storm seiner Heimatstadt  das Gedicht „Die Stadt“ widmete. So begegnet man den Spuren des Schriftstellers aus Husum, der dem Realismus zuzuordnen ist, auf Schritt und Tritt in der nordfriesischen Kreisstadt, in der er am 14. September 1817 im Haus Markt 9 das Licht der Welt erblickte.

Sein Lebensweg führte Storm jedoch auch an zahlreiche andere Orte und er lernte Menschen anderer kultureller Einflüsse kennen. Zu
seinen literarischen Freunden gehörte der Neuruppiner Theodor Fontane (1819-1898) ebenso wie der Schweizer Gottfried Keller (1819-
1890), der russische Autor Iwan Turgenjew (1818-1883) oder der in Garding auf der Halbinsel Eiderstedt geborene spätere Historiker und
Literaturnobelpreisträger Theodor Mommsen (1817-1903).

Storms Werke, allen voran die berühmte Novelle „Der Schimmelreiter“, wurden in zahlreiche Sprachen – darunter auch Japanisch und
Chinesisch – übersetzt, im Theater und der Malerei in Szene gesetzt, und mehrfach verfilmt – sogar als „To-Go-Version“ mit Spielzeug-
Figuren.

Allerdings hat Storm nicht nur literarische Spuren hinterlassen, sondern ist längst im Alltag angekommen: Des Dichters Name und Werk zieren Straßen und Plätze, Schulen, Hotels, Ferienwohnungen und Schiffe und sogar Hochprozentiges. Das berühmte Profil schmückt Schlüsselanhänger und T-Shirts und sein Werk und seine Lebensstationen sind Ankerpunkte für Reiseangebote für alle Generationen und verschiedene Interessen.

Zum 200. Jubiläum ist kürzlich das Buch „Theodor Storm zum 200. Geburtstag - Aufsätze, Untersuchungen, Dokumente” erschienen,
verfasst vom Storm-Forscher Prof. Dr. Karl Ernst Laage, der weltweit als der Begründer der modernen Storm-Forschung gilt.

Weitere Informationen zum Storm-Jahr 2017 in Husum

Informationen und Reise-Angebote rund um Theodor Storm und die Veranstaltungen im Storm-Jahr 2017 sind online zu finden unter
www.husum-tourismus.de/storm. Weitergehende Informationen zu Leben und Werk des Dichters sowie die Veranstaltungen der Storm-
Gesellschaft Husum sind auf den Internetseiten der Storm-Gesellschaft unter
www.storm-gesellschaft.de veröffentlicht.


Eine Museumspartnerschaft mit Chinas Stadtmauermuseum Nanjing ist Anlass für eine Sonderausstellung der besonderen Art.

Festung Königstein zeigt Sonderausstellung über längste Stadtmauer der Welt

 

(Königstein/tpr) – Vom 7. April bis 5. November 2017 widmet sich die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge in einer neuen Sonderausstellung spektakulärem Mauerwerk. Nicht die eigene 42 Meter hohe und mehrere Meter dicke Festungsmauer steht im Mittelpunkt, sondern die berühmte Stadtmauer von Nanjing. Es ist die längste Stadtmauer der Welt.

Nanjing ist die Hauptstadt der Provinz Jiangsu und die zweitgrößte Stadt in Ostchina. Sie war zeitweise Hauptstadt des chinesischen Kaiserreiches. Chinas erster Kaiser der Ming-Dynastie, Zhu Yuanzhang, ließ sie ab 1366 mit einer gewaltigen Stadtmauer schützen. Etwa 200 000 Arbeiter errichteten das monumentale Bollwerk in 28 Jahren aus Natursteinen und etwa 100 Millionen Ziegeln. Von einst 33 Kilometern Länge sind 25 heute noch erhalten.

- Deutsch-chinesische Museumskooperation gestartet -

Professor Guoqing Yang, Experte für die Geschichte der Stadtmauer von Nanjing, reiste im Februar 2015 auf der Suche nach alten Wehrmauern quer durch Europa und besuchte dabei auch den Königstein. „Er zeigte sich begeistert von unseren Verteidigungsanlagen und schlug die Zusammenarbeit vor“, erklärt Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH.

Im Mai 2016 flog sie mit den zukünftigen Ausstellungsgestaltern nach Nanjing zur Besichtigung der Stadtmauer und des Museums, das sich dem Erhalt und der Erforschung dieses historischen Wehrbaus widmet. Parallelen zwischen beiden Verteidigungsanlagen wurden gefunden und die Zusammenarbeit beschlossen.

- Kaiserliches Festgewand, Waffen und Ziegel mit Geschichte -

Die Sonderausstellung „Die Stadtmauer von Nanjing – Schutzwall der Ming-Kaiser“ ist in der Magdalenenburg der Festung Königstein zu sehen. Sie spürt der Entstehung der fernöstlichen Stadtmauer nach, widmet sich ihrer historischen Funktion und heutigen Nutzung. Das Partnermuseum in Nanjing fertigte eigens dafür Repliken seiner bedeutsamsten Anschauungsobjekte an.

Zu den Höhepunkten zählen ein kaiserliches Festgewand, Waffen und Ziegel der Mauer. „Jeder Ziegel erzählt seine eigene Geschichte“, sagt Markus Bitterlich, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Festung Königstein gGmbH und Kurator der neuen Sonderausstellung. „Eine individuelle Prägung verrät, wer den Ziegel hergestellt, wer ihn geprüft und geliefert hat. Das ist ein frühes Beispiel der Qualitätssicherung und Statistik.“

- Museumspädagogische Angebote für die jüngsten Besucher -

Kinder werden mit kindgerechten Texten, einem chinesischen Schattentheater und Medienstationen an das spannende Thema herangeführt.

Für Schülergruppen ab der 5. Klasse gibt es begleitend zur Sonderausstellung das museumspädagogische Angebot „Ziegel für die Stadtmauer“, das sich den Inschriften der Mauersteine widmet und für den Kunstunterricht eignet.

„Die Stadtmauer von Nanjing – Schutzwall der Ming-Kaiser“ ist in Deutsch, Englisch und Tschechisch erlebbar. Medienstationen, Diashows und ein Drohnenfilm lassen das monumentale Bauwerk in Geschichte und Gegenwart lebendig werden.

Für 2018 plant die Festung Königstein, sich in einer eigenen Sonderausstellung in Nanjing zu präsentieren. ■

Website Stadtmauermuseum Nanjing:
www.njcitywall.com

„Die Stadtmauer von Nanjing – Schutzwall der Ming-Kaiser“:
Sonderausstellung auf der Festung Königstein.
7. April bis 5. November 2017.
Täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr (1. bis 5. Nov. bis 17 Uhr).
Festung Königstein, 01824 Königstein/Sächsische Schweiz.
www.festung-koenigstein.de

 

Über die Festung Königstein:
Die Festung Königstein ist eine der schönsten Bergfestungen in Europa und gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Sachsen. Eingebettet in die bizarre Felslandschaft des Elbsandsteingebirges thront die einst unbezwingbare Wehranlage 247 Meter über der Elbe und weithin sichtbar. Das 9,5 Hektar große Felsplateau ist mit seinem einzigartigen Ensemble aus mehr als 50 imposanten Bauwerken verschiedener Epochen und seiner fast 800-jährigen, in verschiedenen Ausstellungen dokumentierten Geschichte ein Magnet für jährlich Hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt.

 


Deep Purple veröffentlichen offizielles Musikvideo zur neuen Single "All I Got Is You"

Deep Purple - "All I Got Is You"

Single/Maxi/EP

VÖ: 10.03.2017,

CD / Vinyl / Digital

Ear Music

 

 

 

(Hamburg/nm) - Exakt einen Monat vor der Veröffentlichung des neuen Studioalbums "inFinite" von Deep Purple, welches am 7. April erscheinen wird, enthüllen die Rocklegenden das offizielle Musikvideo zu ihrer brandneuen Single "All I Got Is You".

Das Video beinhaltet Bildmaterial aus dem 97-minütigen Dokumentarfilm "From Here To inFinite", welcher einen tiefgründigen Einblick hinter die Kulissen und in den Songwriting- und Aufnahmeprozess der Band gibt. Tatsächlich ließen Deep Purple zum ersten Mal Kameras in ihr Studio. Für viele Jahre war dies undenkbar.

Der Film ist Teil der limitierten CD+DVD-Edition des Albums.
 
Das offizielle Musikvideo zu "All I Got Is You" kann ab sofort auf dem offiziellen earMUSIC YouTube-Kanal angesehen werden: https://youtu.be/HzavoVQhlOA


 
"All I Got Is You" fängt den klassischen Deep Purple-Sound in magischen viereinhalb Minuten ein.
 
Die Single erscheint diesen Freitag, den 10. März 2017, als Limited Edition CD Digipak, Limited 12“ Maxi Vinyl sowie Digital.

Tracklist
1. All I Got Is You (album version)
2. Simple Folk (a solo guitar improvisation by Steve Morse)
3. Above And Beyond (previously unreleased instrumental version)
4. Time For Bedlam (first take from the album recording)
5. Highway Star (previously unreleased live version)

Tracklist 12” Vinyl
Side A
1. All I Got Is You (album version)
2. Simple Folk (a solo guitar improvisation by Steve Morse)
3. Above And Beyond (previously unreleased instrumental version)
Side B
1. Time For Bedlam (first take from the album recording)
2.
Highway Star (previously unreleased live version)
 

 

http://www.deeppurple-infinite.com
https://www.facebook.com/officialdeeppurple/
http://www.ear-music.net
http://www.facebook.com/earMUSICofficial

 


WIRELESS GERMANY: Das Urban Festival des Jahres in Frankfurt

Monster Line-up mit Justin Bieber und The Weeknd an der Spitze
Freundeskreis exklusiv bestätigt!
UK-Superstar Jess Glynne, Machine Gun Kelly & KMN Gang neu am Start
Das Festivalereignis mit Marteria, Beginner, Rag'n'Bone Man, Travis Scott, Sean Paul, Rae Sremmurd, Genetikk, Lil Uzi Vert, u.v.a.

 

 

 

(Frankfurt/pm) - Die deutsche Premiere des Wireless Festivals am 24. und 25. Juni 2017 in der Frankfurter Commerzbank-Arena verspricht zum absoluten Highlight des Musik-Sommers 2017 zu werden. Das mit Superstars der internationalen Musikszene gespickte Programm nimmt immer schärfere Konturen an. Das spektakuläre Line-up mit Weltklassse-Headlinern wie Justin Bieber und The Weeknd an der Spitze wurde jetzt durch zahlreiche weitere Engagements aufgewertet.

 

Neu am Start sind die deutschen Hip-Hop-Legenden Freundeskreis. Genau 20 Jahre nach Erscheinen ihres bahnbrechendem Debüts „Quadratur des Kreises“ werden Max Herre, Don Philippe und DJ Friction ihren einzigen Festivalauftritt in Deutschland beim Wireless Germany absolvieren.

 

Mit UK Urban-Pop Megastar Jess Glynne, die bereits fünf Nr. 1 Single-Charterfolge in England erzielte, US-Rap Virtuose Machine Gun Kelly und der nationalen Hip-Hop Newcomer-Sensation KMN Gang konnten zusätzliche Attraktionen verpflichtet werden.

 

Schon zuvor hatten die deutschen Hip-Hop-All-Stars Marteria und Beginner, Dancehall-Ikone Sean Paul, Senkrechtstarter Rag'n'Bone Man, die US-Rap-Stars Travis Scott, Rae Sremmurd und Lil Uzi Vert sowie nationale Durchstarter wie Genetikk, Dat Adam und Nimo ihre Teilnahme bestätigt.

 

Wireless Germany mit seinem brisanten Mix aus Superstars, Klassikern und wegweisenden Newcomern wird für alle Fans von Urban, Hip-Hop und Pop Musik zu dem Festivalereignis 2017. An zwei Tagen haben rund 40.000 Fans Gelegenheit, die heißesten Acts auf zwei Bühnen in der Frankfurter Commerzbank-Arena live zu erleben.  

 

Für das Wireless Germany sind Tagestickets für Samstag, 24.6.2017 (mit The Weeknd, Marteria, Freundeskreis, Rag'n'Bone Man, Rae Sremmurd, Genetikk u.v.a) und Sonntag, 25.6.2017 (mit Justin Bieber, Beginner, Sean Paul, Travis Scott, Jess Glynne, Machine Gun Kelly u.v.a.) sowie 2-Tages-Festivaltickets erhältlich. Darüber hinaus werden auch VIP-Tickets mit Parkschein für das Arena-Parkhaus, Catering und besten Tribünen-Plätzen angeboten. Fans von ausserhalb können für Wireless Germany Travel Packages mit Hotelübernachtung in unterschiedlichen Kategorien erwerben.

 

Weitere detaillierte Informationen rund um das Wireless Germany, Ticketing sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden sich unter www.wireless-festival.de

 

 

 

WIRELESS GERMANY

 

Presented by Live Nation

 

 

 

24. & 25. Juni 2017

 

Commerzbank-Arena / Frankfurt am Main

 

 

 

Beginner

 

Dat Adam

 

Genetikk

 

Freundeskreis

 

Jess Glynne

 

Justin Bieber

 

KMN Gang

 

Lil Uzi Vert

 

Machine Gun Kelly

 

Marteria

 

Nimo

 

Rag'n'Bone Man

 

Rae Sremmurd

 

Sean Paul

 

The Weeknd

 

Travis Scott

 

u.v.a.

 

 

 

www.wireless-festival.de

 

 

 

facebook.com/WirelessFestivalGermany

 

twitter.com/wirelessfest_de

 

instagram.com/wirelessfestivalgermany

 

 

 

#wirelessgermany2017

 



Reformator zwischen Inszenierung und Marketing

SaNKT LUTHER

Beginn: 01.04.2017 | Ende: 28.05.2017

 

(Berlin/bpar) - Zum 500-jährigen Reformationsjubiläum spürt das Stadtmuseum Berlin Ambivalenzen und Widersprüche in dem von Martin Luther in Gang gesetzten Wertewandel nach. Anhand einzigartiger Objekte, die im Museum Nikolaikirche zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind, untersucht die Ausstellung dabei die teils bis heute andauernden Gegensätze zwischen Luthers Lehre und der gelebten sozialen und kulturellen Praxis.

 

Die Exponate zeugen von glühender Verehrung und Gefolgschaft, aber auch von der politischen Vereinnahmung des Luthergedenkens in der Geschichte. Und sie erzählen von dem menschlichen Grundbedürfnis nach Idealen und Idolen, von Schaulust und Berührungsdrang sowie von der Selbstvergewisserung durch Verbildlichen des Abstrakten. Verehrung vs. Bilderkult, Identifikation vs. Selbsterhöhung: Auch diese Aspekte werden durch die Objekte beleuchtet.

 

Verehrt, verklärt, verkehrt

 

Am Ausgangspunkt der Sonderausstellung steht das Hallesche Heiltumsbuch, eine Art Werbekatalog Kardinal Albrechts von Brandenburg für die öffentlichen Vorführungen seiner Reliquien. Diese waren Teil des von Luther so leidenschaftlich bekämpften Ablasswesens. Die Hausbibel des Perlenstickers Hans Plock hingegen ist ein einzigartiges Zeugnis des Lebens und Denkens der Reformationszeit. Ab 1541 schmückte ihr Besitzer, der zuvor für Kardinal Albrecht kunstvolle Reliquienbehältnisse und Messgewänder gefertigt hatte, diese Luther-Bibel in Verehrung der Reformatoren reich aus und nutzte sie auch als Tagebuch.

 

Als ein frühes Beispiel der Verkehrung von Luthers Lehren ist eine echte „Luther-Reliquie“ zu sehen: ein Stück Stoff vom Messgewand (einer Kasel), welches Luther zur Weihe des ersten evangelischen Merseburger Bischofs trug und das später fast bis zur Unkenntlichkeit in „Reliquien“ zerlegt wurde. Von der Lutherzeit schlägt die Schau einen Bogen über vergangene Jahrhunderte bis in die Jubiläumsgegenwart. Unter den Stichworten „verehrt, verklärt, verkehrt“ werden historische aber auch heutige Denk- und Merkwürdigkeiten der Lutherverehrung präsentiert. In pointierter Zuspitzung hält manche der hier gezeigten Inszenierungen dem Betrachter einen Spiegel vor.

 

 

 

Ein Projekt im Rahmen des Kulturland-Brandenburg-Jahresprogramms 2017 »Wort und Wirkung« sowie des regionalen Kulturprogramms der Evangelischen Landeskirche (EKBO) zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag, gefördert von beiden Partnern.

 

 

 

Stiftung Stadtmuseum Berlin
Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins
Judith Kuhn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Poststr. 13/14
10178 Berlin
Telefon: +49 30 24 002-215
Fax: +49 30 24 002-189
www.stadtmuseum.de 

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ANTASTISCHE WELTEN IN KLAGENFURT - EUROPÄISCHE FREUNDSCHAFT ÜBER DIE KUNST

 

 

(Klagenfurt/pm) - Die Galerie de La Tour in Klagenfurt zeigt Werke von Angerer der Ältere und seinen polnischen Künstlerfreunden Marcin Kolpanowicz und Krzysztof Izdebski-Cruz.

 

 

Wieder einmal ist es die Fantastische Kunst, die Europa verbindet. Gerade jetzt in Zeiten einer Europamüdigkeit können diese länderübergreifenden kulturellen Verbindungen unsere europäischen Werte ins Bewußtsein bringen! 

 

Zeitlose gegenständliche Kunst, ewig neu und modern. 

 

Angerer der Ältere stellt in diesem Rahmen auch seine christlichen Gemälde aus.

 

 

 

Link zum Polenjournal mit weiteren Details zu den ausstellenden Künstlern: http://polenjournal.de/kultur-lifestyle/1381-handwerkliches-koennen-das-verbindet

 

Dauer der Ausstellung 17.03. bis 10.05.2017

 

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr

 

Wichtige Besucherinformation: Da in der Galerie de La Tour temporär auch Seminare abgehalten werden, ist während dieser Zeit ein Besuch leider nicht möglich. Unter der Telefonnummer 0463/512337 vom zum Ensemble gehörenden Stadtcafé wird Ihnen gerne Auskunft gegeben, wann solche Veranstaltungen geplant sind. 

 

„Maria Himmelfahrt“ © Angerer der Ältere
„Maria Himmelfahrt“ © Angerer der Ältere

The Neal Morse Band

Epochales Progrock Livekonzert "Morsefest 2015"

2-BD oder 2-DVD+4CD Edition ab 24.03.17 auf Radiant Records/Metal Blade/Sony Music

(Hamburg/nm) – Kurz nach Veröffentlichung des hochgelobten Progrock-Albums "The Similitude of a Dream" fährt The Neal Morse Band mit einem weiteren Höhepunkt auf: Das epochale Konzertevent "Morsefest 2015" erscheint am 24. März bei Radiant Records via Metal Blade Records / Sony Music. Vorbestellungen sind ab sofort auf der Website von Radiant Records möglich.

 

The Neal Morse Band und weitere 38 Livemusiker hatten sich beim Morsefest 2015 zu einem einzigartigen Live-Prog-Orchester zusammengefunden: Zwei Nächte lang haben sie Material aus der Karriere von Neal Morse in völlig neuen Arrangements interpretiert. Die zwei Konzerte haben eine Gesamtlänge von mehr als fünf Stunden - und sie wagen sich musikalisch dabei weit über die Studioversionen der Stücke hinaus.
 
Neben der Performance der Alben "Sola Scriptura" und "Question" umfassen die Aufnahmen auch Songs von Spock's Beard (featuring Nick D'Virgilio) und Transatlantik - und sie halten zudem Überraschungen parat, darunter Performances der Gitarrenlegende Phil Keaggy. Morsefest ist nicht nur eine aufwendige Bühnenshow mit drei Videoscreens und Livetänzern - es ist die wuchtigste Liveveröffentlichung in der musikalischen Laufbahn von Neal Morse.
 
"Morsefest 2015 war eine monumentale Show mit monumentaler Musik und monumentalen Auftritten. Die Studioalben, die wir dieses Mal gespielt haben, sind zwei meiner Lieblingsalben und einiger der zusätzlichen Titel haben wir zum ersten Mal live gespielt." - Randy George
 
Völlig losgelöst von den Beschränkungen einer Studioproduktion konnte Morse für diese Konzerte seine Wunschinstrumentierung auf die Bühne bringen: Streicher, ein fünfstimmiger Bläsersatz und - zusätzlich zur den Vocals der Band und Backgroundsängerinnen - ein 14-stimmiger Chor. Im Zentrum steht natürlich die Neal Morse Band mit Sänger/Keyboarder/Gitarristen Neal Morse, Drummer Mike Portnoy, dem Bassisten Randy George, Keyboarder Bill Hubauer und dem Gitarristen Eric Gilette.

Auch die Multimedia-Show überschreitet Grenzen: Zu sehen sind die aufwendigsten Lichteffekte, die Neal Morse jemals eingesetzt hat, und die Ryan Proplesch speziell für das Event geschaffen hat. Media Artist Christian Rios zeichnet für die Videoprojektionen verantwortlich, die jeden Song visuell untermalen. Livetänzer schaffen eine künstlerische Dimension, die im Progressive Rock eher selten zu finden ist.
 
Zusätzlich zu den beiden Konzerten bietet das Morsefest-Paket eine einstündige Dokumentation: ein emotionaler und authentischer Einblick hinter die Kulissen des Events.
 
Für den außergewöhnlichen Sound sorgte ein Veteran am Mischpult: Rich Mouser, der für alle Studioalben von Neal Morse, Spock's Beard und Transatlantic verantwortlich ist.
 
"Morsefest 2015" ist in zwei Varianten erhältlich: 2 Blu-ray Discs oder 2 DVDs mit 4 CDs. Digital Downloads der Musik werden von Radiant Records (in unkomprimierter Form) und bei iTunes angeboten. Gleichzeitig wird das legendäre Album "TESTIMONY" zum ersten Mal auf Vinyl angeboten.
 
"Morsefest 2015 war für mich einfach unglaublich. Wir haben QUESTION und SOLA SCRIPTURA sowie eine Menge andere coole Sachen gepielt, mit einem kompletten Chor, Bläsern, orchestraler Percussion, Streichern, Harfenklavier, Cuika und Tänzern. Das Bildmaterial der Videowände war absolut 'mind blowing'. Alles zusammen, die Atmosphäre der Fans und das Gemeinschaftsgefühl ... das Event war definitiv ein Gipfel meiner Karriere - und ich denke, die DVD und Blu-ray gehören zum Feinsten, das wir jemals produziert haben." — Neal Morse
 
Fans können The Neal Morse Band mit "The Similitiude of Dream" demnächst auch live erleben.
Die Band geht im Frühling 2017 auf Europatour.

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The Neal Morse Band
Neal Morse: Vocals, keyboards, guitar
Mike Portnoy: Drums, vocals
Randy George: Bass
Bill Hubauer: Keyboards, vocals
Eric Gillette: Guitars, vocals
 
Special Guest Musicians
Phil Keaggy: Guitar
Nick D'Virgilio: Drums and Vocals
 
Additional Musicians
Nathan Brenton: Cello
Eric Brenton: Violin
Wil Morse: Backing vocals and keyboards
Gabe Klein: Percussion
 
Background Singers
Debbie Breese, April Zachary, Julie Harrison, Stacie Funk, Amy Pippin
 
Horn Section
Emmanuel Kalechi: Trumpet
Joe Douglas: Alto Sax
Ben Clark – Trumpet
Nate Heffron - Tenor sax
Oscar Utterstrom: Trombone
 
Vocal Choir
Gideon Klein (Conductor), Christian Pippin, Bonnie Massie, Wil Morse, Aaron Webb, Brenda Causey, Ashley Morrell, Reva Farmer, Gideon Klein, Dave Klein, Laurie Klein, Jerry Klein, Rosie Klein, Joey Pippin, Ally Smith, Joanie Howard, Kathy O’Keefe, Amber Thompson, Justin Zachary

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Video Disc One
01 - Intro (1:56)
02 - The Call (10:25)
03 - The Grand Experiment (7:36)
04 - Go the Way You Go (14:01)
05 - MacArthur Park (13:36)
06 - A Whole ‘Nother Trip (24:14)
07 - New Jerusalem (8:33)
08 - Question Mark Intro (3:16)
09 - Temple of The Living God (6:35)
10 - Another World (2:16)
11- The Outsider ( 2:52)
12 - Sweet Elation (2:46)
13 – In the Fire (8:02)
14 - Solid As the Sun (7:57)
15 - The Glory of The Lord (3:05)
16 - Outside Looking In (5:12)
17 - 12 (7:00)
18 - Entrance (6:14)
19 - Inside His Presence (7:16)
20 - The Temple Of the Living God Reprise
 
Video Disc Two
01 - Intro (2:06)
02 - The Door (34:28)
03 - The Conflict My Heart (5:42)
05 - The Conclusion (17:34)
06 - Waterfall (7:56)
07 - At the End of the Day (17:07)
08 - Wind at My Back (7:02)
09 - Whirlwind Medley ( 16:37)
10 - Thank You’s (7:17)
 
Additional
Making-of Documentary (1:03)
 

 

 

 

 

European & World Tour Leg 2017
The Road Called Home

 
22.03.2017, Barcelona, Spanien - Apolo
23.03.2017, Mailand, Italien - Mgazinni Generali
24.03.2017, Pratteln, Schweiz - Z7
25.03.2017, Aschaffenburg, Deutschland - Colo-Saal
26.03.2017, Berlin, Deutschland - Lido
25.03.2017, Warschau, Polen - Progresja Music Zone
29.03.2017, Hamburg, Deutschland - Markthalle
30.03.2017, Verviers, Belgien - Spirit of 66
31.03.2017, Köln, Deutschland - Stollwerck
01.04.2017, Malmö, Schweden - KB
02.04.2017, Tilburg, Holland - O13
04.04.2017, Luxemburg - Rockhal
05.04.2017, Paris, Frankreich - Divan Du Monde
06.04.2017, Birmingham, England - O2 Academy 2
07.04.2017, Glasgow, Schottland - O2 Ritz
08.04.2017, Manchester, England - O2 ABC 1
09.04.2017, London, England - O2 Islington Academy
12.04.2017, Tel Aviv, Israel - Havana Club
06.05.2017, Gettysburg PA - RosFest

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