Kulturnachrichten

23.08.2017


OMD streamen IGT "The View From Here" auf Youtube

Foto: RCA Deutschland /Sony Music
Foto: RCA Deutschland /Sony Music

(Hamburg/nm) - Von Anfang an gelang der Band OMD der Spagat zwischen künstlerischer Innovation und kommerziellem Erfolg und ihr nachhaltiger stilistischer Einfluss ist bis heute allgegenwärtig. The XX, The Killers oderJames Murphy von LCD Soundsystem nennen OMD immer wieder als Inspirations-Quelle und auch bei Future Islands oder CHVRCHES lassen sich Spuren der OMD-DNA nachweisen. Das britische Popkultur-Magazin The Quietus brachte es auf den Punkt: "OMD sind nicht nur eine der besten Synthie-Bands aller Zeiten – sondern eine der besten Bands aller Zeiten”. 


Das beweist auch erneut der hymnenhafte Titel "The View From Here" vom brandneuen Studioalbum "The Punishment Of Luxery": 

 

OMD - The View From Here

Der Name des neuen Albums "The Punishment of Luxury" geht übrigens auf ein Gemälde des italienischen Divisionisten Giovanni Segantini aus dem Jahr 1891 zurück, das in der Walker Art Gallery in Liverpool zu sehen ist, wo es auch Andy auffiel. Die Maltechniken des Divisionismus sind dem Pointillismus sehr ähnlich und so sind auf dem Segantini-Gemälde "The Punishment of Luxury“ zwei Frauen zu sehen, die aufgrund ihrer nicht standesgemäßen Einstellung bis zum Purgatorium in einer alpinen Landschaft schweben.

 
„Wir haben den Titel auf etwas Anderes übertragen“, erzählt Andy. „Kurz gesagt: den meisten Menschen in der westlichen Welt geht es heute wirtschaftlich sehr viel besser als ihren Vorfahren und doch sind wir nicht glücklicher als sie, weil wir die illusorische Ordnung der Religion und der königlichen Verordnungen durch die illusorische Ordnung des Marketings und die Propaganda der Werbung ersetzt haben. Jeder denkt, er habe noch nicht genug, und so haben wir jetzt haufenweise Dinge, die wir nicht brauchen, nur weil wir zum Kauf überredet werden. Wir alle sind unglücklich und verzweifelt - und genau das ist die ‚Strafe des Luxus‘.“


Das neue OMD Album "The Punishment Of Luxury“ erscheint am 01.09.2017 in als CD, Deluxe-Ecolbook-Edition, Super Deluxe Book, Vinyl, Download und Stream bei RCA-Deutschland / Sony Music.

 

OMD - THE PUNISHMENT OF LUXURY TOUR
25.11.
Erfurt, Traum Hits Festival
26.11. Hamburg, Große Freiheit
28.11. Berlin, Huxleys
29.11. Leipzig, Haus Auensee
30.11. München, Tonhalle
02.12. Offenbach, Stadhalle
03.12. Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
Tickets sind an allen bekannten VVK-Stellen oder
www.eventim.de erhältlich.

http://www.omd.uk.com/
https://www.facebook.com/omdofficial/
https://twitter.com/officialomd
https://www.youtube.com/user/OMDenglishelectric


Welttag des Briefeschreibens am 1. September:

BriefStudio lädt zum Mitmachen ein

(Ettersburg/sys) - Das BriefStudio ermuntert die Menschen zum Welttag des Briefeschreibens, einen Brief von Hand zu schreiben. Vor drei Jahren hat der australische Künstler Richard Simpkin diesen Ehrentag ins Leben gerufen. Seine Initiative soll zum Innehalten im digitalen Zeitalter animieren. 

 

15 gute Gründe für den handgeschriebenen Brief

 

Anlässlich des Welttags, der im Kalender „ungewöhnlicher Feiertage“ gelistet ist, hat Sylke Schröder, Inhaberin des BriefStudios, 15 Argumente für den handgeschriebenen Brief zusammengetragen (siehe separater Anhang). Ihr Fazit: „Handgeschriebene Briefe helfen, ein ganzer Mensch zu sein, weil sie uns geistig, seelisch und körperlich berühren.“ So sind Briefe etwas, „das für unser ökonomisches und emotionales Wohlbefinden seit dem alten Griechenland entscheidend war“, schreibt Simon Garfield in seinem Buch „Briefe“. Sie verbinden uns mit uns selbst und mit der Außenwelt. Ohne Briefe verlieren wir unser komplexes Denken und bald auch unsere Sprache.

  

Briefe verkörpern ein Sinneserlebnis - die Haptik, der Geruch, der Klang des knisternden Papiers. Weil Briefe unsere Aufmerksamkeit bannen, stärken sie unsere Konzentrationsfähigkeit. Sie fördern das Denken. Sie schärfen unsere Menschenkenntnis und helfen, uns selbst besser zu verstehen: „Selbst wenn wir einen Brief gar nicht abschicken oder keine Antwort erhalten, entfaltet er seine positive Wirkung. Weil wir aufgeschrieben haben, was uns bewegt und damit loslassen können“, so die Erfahrung der Briefexpertin. Dabei ist die soziale Funktion des Briefs nicht hoch genug zu schätzen. Während ein Blogbetreiber vor allem für sich selbst schreibt, baut der Brief eine Brücke zur Gedankenwelt des Lesers. Diese wird nicht erst beim Lesen, sondern schon beim Schreiben ständig überquert. Vor allem zeigen wir dem Empfänger mit einem Brief unsere Wertschätzung. 

 

BriefStudio ruft zum Mitmachen auf

 

Um den ältesten Kommunikationsweg zwischen zwei räumlich getrennten Menschen zu würdigen, lädt das BriefStudio zum Mitmachen ein. „Wer dabei sein will, schreibt einen Brief von Hand an einen geschätzten oder liebenswerten Menschen“, so Sylke Schröder. Dabei weist sie auf die Charakterwirkung von Briefen hin, die Ausdruck unserer Persönlichkeit sind. Das wird deutlich in Stil und Form, in unseren Worten und in der Auswahl des Papiers und Schreibgeräts. Schließlich feiert der Welttag des Briefeschreibens am 1. September auch die persönliche Note.

 

 

Das BriefStudio

 

Bis 2014 war Sylke Schröder Vorstand für Kommunikation der Ethikbank, ehe sie nach 23 „Bankjahren“ das BriefStudio gegründet hat. Hier widmet sie sich der Wirkung von Briefen und E-Mails auf die Markenwirkung von Unternehmen. Sie schreibt Briefe im Kundenauftrag und berät Unternehmen bei der Implementierung einer authentischen Briefkultur. Zudem vermittelt sie ihr Wissen in Seminaren, Workshops und in der Briefstilberatung.

 

 

www.briefstudio.de

 

 

***

Radiogespräch – BriefStudio zu Gast bei MDR-Kultur: 
http://www.mdr.de/kultur/mdr-kultur-trifft-sylke-schroeder-100.html
 

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Siegerehrung zum Wettbewerbsmotto „ungeschminkt“ auf den VideoDays 2017 in Köln.

YOUTUBE KRITIK GEWINNT YOUTUBER-WETTBEWERB 1-31.tv

 

Neues Motto: „community“.

 

 

 

(Koln/pm) - Der Kurzfilm „Da ist dieses Gesicht“ ist der Gewinner des YouTuber-Nachwuchswettbewerbs „1-31.tv“. Mit ihrem YouTube-kritischen Film zum Wettbewerbsmotto „ungeschminkt“ ist Marieke Fritzen die dritte Gewinnerin des christlich inspirierten Wettbewerbs.

 

Mit schnellen Schnitten, musikvideomäßigen Bildcollagen und unterlegt mit Soundbits von Trump bis Barbie-Werbung setzt sich die 25-jährige Filmemacherin aus Münster mit dem ambivalenten Schönheitsideal der YouTube-Ära auseinander. Wie in den Vorjahren findet die Siegerehrung statt auf Europas größtem YouTuber-Fan-Treffen, den VideoDays, am Donnerstag, 24.8.2017 in Köln.

 

"Fritzen hält denjenigen ungeschminkt den Spiegel vors Gesicht, die auf YouTube mit vorgetäuschter Echtheit und aus der Suche nach Anerkennung Profit schlagen wollen. Dafür steht YouTube mittlerweile oft in der Kritik, aber es ist als orientierende Kommunikationsplattform in dieser Generation zu wichtig, als dass es sich langfristig solchen Misskredit leisten kann“, so Prof. Matthias Sellmann, Initiator des Wettbewerbs und Jurypräsident. Der Pastoraltheologe der Ruhr-Universität-Bochum und Leiter des „Zentrums für angewandte Pastoralforschung“ (ZAP) hatte den Wettbewerb im Jahr 2014 gemeinsam mit einem Netzwerk von kirchlichen Medienmachern angestoßen.

 

funk-Nachwuchsgesicht LiDiRo überreicht Nachwuchspreis Christoph Krachten, Veranstalter der VideoDays, Jurymitglied und YouTube-Netzwerker, überreichte die Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro bei der Preisverleihung in der Kölner Lanxess-Arena gemeinsam mit der Snapchat-Reporterin Eva Schulz. Der U17-Preis im Wert von 750 Euro wurde überreicht von Adelina Rode, der Vorjahressie-

 

gerin des zweiten Platzes. Rode, im Netz besser bekannt als „LiDiRo“, ist mittlerweile eine der klickstärksten YouTuberinnen bei funk; dem jungen Angebot von ARD und ZDF, das neben der katholischen und evangelischen Kirche seit 2016 Kooperationspartner des Wettbewerbs ist. 

 

  

 

„Auf Adelina wurden wir über 1-31.tv aufmerksam und freuen uns, bei dieser besonderen Form der Talentförderung mit klarem Wertebezug zu helfen, wo wir können“, so Florian Hager, Programmverantwortlicher von funk. 

 

Insgesamt 200 Teilnehmer, zwischen 14 und 29 Jahren, drehten über 50 Videos zum Wettbewerbsmotto „ungeschminkt“. Das Motto des Wettbewerbs 2017/2018 ist „community“.

 

 

 

DIE PREISTRÄGER 2017 

 

•  Der erste Preis (5.000 Euro) geht an „Da ist dieses Gesicht“ von Pommes Fritzen (Marieke Fritzen) aus Münster.

 

•  Der zweite Preis (2.000 Euro) wird verliehen an „Pick-Me-Up Poem“ von Janick Entremont aus Innsbruck, Felicia Brembeck aus München und Rosa Domm aus Bielefeld.

 

•  Der dritte Preis (500 Euro) wird an „Real Li(f)e“ von den FunDudes (stefan Meier aus Loßburg) verliehen.

 

•  Der Sonderpreis u17 Talent (750 Euro) geht an „It’s up to you“ von Luise Herrmann alias „ItzIsi“ aus Alsbach.

 

•  Den Zuschauerpreis für das „klickstärkste“ Video (750 Euro) erhält Michael Sperling alias „MasterJam“ aus Köln für „Wieso denn #ungeschminkt?“.

 

 

 

HINTERGRUND WETTBEWERB 1-31.tv 

 

Der Nachwuchswettbewerb 1-31.tv startete 2014 mit dem Aufruf an junge Filmemacher und YouTuber (14-29 Jahre), Kurzvideos einzureichen zu dem Wettbewerbsmotto: „Filme, wie du glaubst – Filme, was du liebst – Filme, worauf du hoffst“. Seit 2016 ist funk; das Junge Angebot von ARD und ZDF Medienpartner des Wettbewerbs. Unterstützt wird der Wettbewerb darüber hinaus von dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) sowie von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Weitere Partner sind u.a. die Radiowelle 1LIVE, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (AEJ), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Katholische Fernseharbeit der DBK und die Ruhr-Universität Bochum.

 

Hinter dem Wettbewerb steht der Wunsch, originelle und attraktive Webvideo-Beiträge mit Bezug zu Glaubens- und Lebensfragen zu schaffen. Alle Beiträge sind nachzusehen auf www.1-31.tv. 

 

Die Mitglieder der Jury sind:

 

•  Prof. Matthias Sellmann, ZAP-Leiter und Jurypräsident

 

•  Prof’in Andrea Geschwendtner, Filmwissenschaftlerin

 

•  Christoph Krachten, YouTuber, Initiator der VideoDays

 

•  Ulrich Krapp, Unterhaltungsdirektor von 1LIVE

 

•  Peter Sauerbier, Musik-Comedian („Tony Mono“)

 

•  Eva Schulz, Snapchatreporterin bei funk

 

 

 

NEUES MOTTO: COMMUNITY

 

 

 

Neben Geldpreisen hat der Wettbewerb auch die Talentsichtung und -förderung zum Ziel. Hierzu werden Workshops durchgeführt, in denen die jungen Talente von Profis aus der Medienszene gecoacht werden. Der Wettbewerb wird 2017/2018 fortgesetzt unter dem Titelthema „community”. 

 

 

 

Informationen rund um den Wettbewerb: www.1-31.tv

 


Fünf Kirchenorgeln erhalten Unterstützung aus hessischem Hilfsprogramm

Historische „Klangdenkmäler“ bewahren

(Darmstadt / Wiesbaden/ekhn) - Fünf Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erhalten für die Sanierung ihrer Orgeln in diesem Jahr Unterstützung aus dem Förderprogramm der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen und des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen. Insgesamt werden die Instrumente mit 63.000 Euro gefördert, teilte das Landesamt am Dienstag (22. August) mit. Hilfe gibt es für die Orgeln der Kirchengemeinde Cantate Domino in Frankfurt (13.000 Euro) sowie die Instrumente der evangelischen Gemeinden in Hofheim-Diedenbergen (20.000 Euro), Mücke - Groß-Eichen (15.000 Euro), Rabenau-Rüddingshausen (10.000 Euro) und Waldsolms-Brandoberndorf (5.000 Euro).

 

 

 

Förderprogramm seit 2001

 

Ab Mittwoch brechen im Rahmen ihres gemeinsamen Orgelförderprogramms Thomas Wurzel, Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen und Bernhard Buchstab, Orgelsachverständiger und Konservator im Landesamt für Denkmalpflege Hessen auch zu einem Besuch in die Kirchengemeinden auf, die in diesem Jahr bei der Sanierung ihrer Orgel gefördert werden. Das Förderprogramm wurde 2001 ins Leben gerufen. Seitdem werden jedes Jahr fünf bis acht historische Instrumente mit 20 Prozent der Gesamtkosten unterstützt. Ziel ist es, die Vielfalt von historischen Orgeln in Hessen zu erhalten und erlebbar zu machen.

 

 

 

Restaurierungen anschieben

 

„Die Orgeldenkmalpflege ist ein weites Feld, dem unsere gemeinsame Leidenschaft gilt. Unser Ziel ist es, hessenweit Restaurierungen anzuschieben, die von den Kirchengemeinden kaum alleine getragen werden können. Ich freue mich, dass wir mit unserem Programm bereits rund 100 bedeutenden Orgelrestaurierungen den Weg ebnen konnten“, so Thomas Wurzel.

 

 

 

Historisches Erbe bewahren

 

„Orgeln sind in dreifacher Hinsicht Zeugnisse unseres historischen Erbes“ erläutert Dr. Markus Harzenetter. „Sie gehören zum einen untrennbar zur Ausstattung unserer Kirchen, sind also bedeutende Kunstdenkmäler, die mit ihrem kunstvollen Gehäuse in engem Zusammenhang mit der Architektur einer Kirche zu sehen sind. Zum anderen sind sie aufwändige technische Denkmäler. Vor allem aber sind sie Klangdenkmäler mit einer individuellen Klanggestalt, die Teil der immateriellen Denkmaleigenschaft der Orgel ist. Orgelmusik füllt und belebt unsere historischen Kirchenräume auf faszinierende und einmalige Weise.“

 

 

 

Plastik als Herausforderung

 

„Besonders interessant ist dabei, dass wir anhand des Erscheinungsbildes einer Orgel, ihrer technischen Ausstattung und ihres Klangs Aussagen darüber machen können, aus welcher hessischen Orgelwerkstatt das Instrument stammt. Vor ganze neue Herausforderungen stellen uns die Orgelwerke der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhundert mit ihrer neobarocken Klanggestalt und ihren Körpern aus Kunststoffen und Metallen“, ergänzt Bernhard Buchstab.

 

 

 


Lara Fabian dreht "Growing Wings"-Video vor imposanter Kulisse in Island

Foto: Label 9 Productions
Foto: Label 9 Productions

 

Lara Fabian - "Growing Wings"

VÖ: 04.08.17, digital
(Erste Single aus neuem Album "Camouflage" VÖ:06.10.17)

(Hamburg/nm) - Lara Fabian, internationaler Superstar mit Belgisch-Kanadischen Wurzeln, hat gerade das Video zur neuen Single "Growing Wings“ aus dem neuen Album "Camouflage“ veröffentlicht.

 
Das Video zu "Growing Wings“ wurde in Island gedreht. Vor den dramatischen Kulissen dieses einzigartigen Landes, bebildert Regisseur Senol Korkmaz eine Liebe die so stark ist, dass sie Flügel wachsen lässt. 

Lara Fabian - Growing Wings (Official Video)

 

Lara Fabian hat mit ihren französischen Alben bisher weit mehr als 20 Millionen Tonträger verkauft. Ihr neuestes Werk "Camouflage“ ist ihr nunmehr drittes englischsprachiges Album. Ein Geschenk für ihre zahlreichen internationalen Fans. Eine Welttournee mit über 40 Terminen ist für das Frühjahr 2018 geplant.
 
"Camouflage" erscheint am 06.10.2017 auf Lara Fabians eigenem Label 9 Productions und wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Sony Music vertrieben.
Pre Order Links Album: http://radi.al/LaraFabianCamouflage

www.larafabian.com
www.facebook.com/larafabianofficial/
www.instagram.com/larafabianofficial/

 


Ausstellung vom 21. September 2017 bis zum 25. Februar 2018

Pirelli HangarBicocca präsentiert die Ausstellung Lucio Fontana Ambienti/Environments

 

Kuratiert von Marina Pugliese, Barbara Ferriani und Vicente Todolí in Zusammenarbeit mit der Lucio Fontana-Stiftung

 

DIE BAHNBRECHENDE AUSSTELLUNG ERMÖGLICHT ES DEN BESUCHERN,

 

DURCH DIE ENVIRONMENTS GENANNTEN RAUMBEZOGENEN INSTALLATIONEN VON LUCIO FONTANA ZU GEHEN. VIELE DAVON WURDEN ERSTMALS REKONSTRUIERT.

 

 

(Mailand/pm) - Die Besucher der großen Ausstellung, die im Herbst im Pirelli HangarBicocca in Mailand eröffnet wird, können durch einige von Lucio Fontanas gefeierten Environments schlendern, deren unterschiedliche Formen und Farben sich in Räumen, Korridoren, Glaswänden und labyrinthischen Wegen entfalten. Die am 20. September 2017 beginnende Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Lucio Fontana-Stiftung entwickelt.

  

Trotz des hohen Innovationsgrades seiner Environments ist dieser Teil des Werks von Lucio Fontana relativ unbekannt. Erst in den vergangenen Jahren haben Kunstgelehrte begonnen, umfangreiche Untersuchungen zu diesem Aspekt seiner künstlerischen Arbeit durchzuführen. Die Ausstellung im Pirelli HangarBicocca bietet die einmalige Gelegenheit, neun komplett rekonstruierte Environments zu sehen, die erstmals in dieser Zusammenstellung präsentiert werden. Entwickelt wurde die Ausstellung auf der Basis der Ergebnisse des Studiums bis dahin unbekannter historischer Dokumente. Dazu gehören persönliche Briefe, architektonische Pläne, Fotografien, Zeitschriftenberichte, Filme und Interviews mit Kunsthistorikern und Fontanas Mitarbeitern. Das genutzte Material wurde von der Lucio Fontana-Stiftung geprüft und genehmigt.

  

Zu den ausgestellten Arbeiten gehören Rekonstruktionen von maßgeblichen Environments, die speziell für Museen kreiert worden, beispielsweise 1966 für das Walker Art Center in Minneapolis und 1967 für das Stedelijk Museum in Amsterdam, und seither nicht mehr zu sehen waren.

  

Die Ausstellung wird kuratiert von der Kunsthistorikerin Marina Pugliese, Lehrbeauftragte am California College of the Arts in San Francisco und ehemalige Direktorin des Museums für Kunst des 20. Jahrhunderts in Mailand, der Konservatorin Barbara Ferriani, Dozentin am Centro di Conservazione e Restauro "La Venaria Reale "und an der Universität Mailand sowie Vicente Todolí, künstlerischer Leiter des Pirelli HangarBicocca, zuvor von 2002 bis 2010 Direktor des Tate Modern in London.

 

  

Die Ausstellung

  

Titel: Ambienti/Environments

 

Pressekonferenz: 19. September 2017

 

Dauer: 21. September 2017 – 25. Februar 2018

 

Ort: Pirelli HangarBicocca, Via Chiese 2, Mailand

 

Öffnungszeiten: Donnerstag – Sonntag, 10:00 bis 22:00 Uhr.

 

Eintritt: Frei

 


Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn schließt mit mehr als 65.000 Besuchern

WUNDER ROMs übertrifft Erwartungen

Foto: © Diözesanmuseum Paderborn
Foto: © Diözesanmuseum Paderborn

(PADERBORN/pm) - Für 136 Tage versammelte das Diözesanmuseum Paderborn herausragende Wahrzeichen und Exponate aus Rom. Mit mehr als 65.000 Besuchern endete am gestrigen Sonntag die große kunst- und kulturhistorische Ausstellung „WUNDER ROMs im Blick des Nordens – Von der Antike bis zur Gegenwart“ (31.3. – 13.8.2017). Erstmals widmete sich eine Sonderausstellung der bis heute ungebrochenen Faszination der Stadt am Tiber und beleuchtete ihren Wandel in der Wahrnehmung der Reisenden des Nordens durch die Jahrhunderte. Gezeigt wurden rund 200 Exponate, darunter die monumentale Marmorhand der kolossalen Statue Kaiser Konstantins des Großen aus den Kapitolinischen Museen, die erstmals in Deutschland zu sehen war, die Bronzekugel des vatikanischen Obelisken aus den Vatikanischen Museen sowie kostbare Reliquiare und mittelalterliche Handschriften.

„Die Ausstellung hat alle unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums Paderborn. „Die Vielzahl der Gruppen und Einzelbesucher sowie die begeisterte Resonanz haben gezeigt, dass unser Konzept, die Ewige Stadt aus der Perspektive der Rom-Reisenden ins Zentrum einer Ausstellung zu rücken, aufgegangen ist. WUNDER ROMs hat sowohl die Caritas-Ausstellung von 2015 mit gut 50.000, als auch die Franziskus-Ausstellung von 2012 mit rund 60.000 Besuchern übertroffen. Sie ist damit die erfolgreichste Sonderausstellung des Diözesanmuseums in den letzten Jahren.“ Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung kamen aus allen Teilen Deutschlands, vor allem aber aus dem Ruhrgebiet, Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Auch zahlreiche Gäste aus BeNeLux, Italien und dem Vatikan reisten extra zum Besuch der Schau nach Paderborn.

Insgesamt wurden rund 1.200 Gruppen durch die Ausstellung geführt. Neben den offiziellen Gruppenbuchungen gab es eine Vielzahl von Fachführungen, Besuche von politischen und kirchlichen Delegationen aus dem In- und Ausland, sehr viele Gruppen kamen zudem auf Einladung der Förderer und Sponsoren ins Museum. An den vielfältigen museumspädagogischen Programmen nahmen 136 Gruppen aller Schulformen teil und auch die mehr als 30 Begleitveranstaltungen des „ESTATE ROMANA“, des Römischen Sommers in Paderborn, erfreuten sich großer Beliebtheit. Zu den Highlights zählten die Lesungen der Büchner-Preisträger Martin Mosebach und Sibylle Lewitscharoff. Auch die siebenteilige Gesprächsreihe „Dialoge im Museum“, in der unterschiedliche Experten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Literatur und Film miteinander und mit dem Publikum über ausgewählte Exponate diskutierten, fand großen Anklang.

Intensiv wahrgenommen und hochgelobt wurde die Ausstellung in der Presse – sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden und Italien. Hervorgehoben wurde — neben der Qualität und Auswahl der Exponate — die Ausstellungskonzeption.

  

Nach Rom ist vor Rom

 

In den kommenden Wochen ist das Diözesanmuseum Paderborn wegen des Abbaus geschlossen, doch bereits am 12. Oktober 2017 eröffnet die nächste Ausstellung: „Christoph Brech – More than Rome“ (bis Juni 2018). Gezeigt werden ausgewählte Fotografien und Videos des zeitgenössischen Künstlers, präsentiert im Dialog mit wichtigen Einzelstücken der Sammlung. Christoph Brech hatte bereits bei WUNDER ROMs mit seinen außergewöhnlichen Arbeiten begeistert. 

Bereits im kommenden Jahr steht dann wieder eine thematische Sonderschau auf dem Programm des Diözesanmuseums: „GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukunst des 13. Jahrhunderts in Europa“, 21. September 2018 bis zum 13. Januar 2019. Anlass für diese große kunst- und kulturhistorische Ausstellung, die eine so bedeutende europäische Epoche beleuchtet, ist die Weihe des Imad-Doms, die sich 2018 zum 950. Mal jährt.  

 


01.09. – 26.11.17

Ex Situ. Samples of Lifeforms

NU ÅBNER NYT KUNSTCENTER PÅ PAPIRØEN - COPENHAGEN CONTEMPORARY - Udstillingshaller: Anders Sune Berg
NU ÅBNER NYT KUNSTCENTER PÅ PAPIRØEN - COPENHAGEN CONTEMPORARY - Udstillingshaller: Anders Sune Berg

 

 
A Kassen
Martin Erik Andersen
Alan Bogana
Tacita Dean
Roni Horn
Lauren Huret
Dominique Koch
Lena Maria Thüring
Keith Tyson
Hannah Weinberger
Pedro Wirz

 

(Kopenhagen/pm) - Copenhagen Contemporary (CC) is pleased to present Ex Situ. Samples of Lifeforms in collaboration with CHART and City of Basel: An international group exhibition with artists and works addressing the constantly changing conditions of forms of life on planet Earth. At a time of accelerating transformations in global ecosystems, humans and other animals leave and lose their natural habitat. The exhibition reflects the unruly state of migrating species trying to adapt to a new world where nature, culture and technology are inextricably entangled and enmeshed.

The expression 'ex situ' means 'off-site' or 'out of place'. It is used by conservation biologists for the preservation of fauna and flora in man-made environments. The show’s starting point is to rethink the art space CC, which is housed in a large post-industrial box – similar to a water tank - on the harbour of Copenhagen. During the show the site takes on an appearance that is somewhat similar to an aquarium or, broadly speaking, a so-called vivarium, i.e. a shelter for an artificially recreated environment, submarine or otherwise.

New and existing large-scale installations as well as smaller, more intimate works explore a variety of organic and inorganic forms, such as the life cycle of jellyfish or the routines of a shipping crew on a freighter. Other works engage with the necessary conditions of life such as soil and, more prominently, water in an era marked by water reserve depletion, acidification of the oceans, rising sea levels, and mass extinction as well as the migration of people and species. The works in Ex Situ put conditions and forms of life on display for the visitors to contemplate, similar to the way we look at an aquarium – except here we are no longer on the outside but inside of it.

The exhibition is the result of a cultural partnership between the City of Basel, the Swiss ambassador in Denmark, CHART and Copenhagen Contemporary.  

Four curators – Alice Wilke and Claire Hoffmann (Basel), Jannie Haagemann and Toke Lykkeberg (Copenhagen) – have created this exhibition in collaboration, which primarily features newly produced works by highly accomplished and upcoming artists from Swiss and Nordic contexts.

 

COPENHAGEN CONTEMPORARY /
Copenhagen Contemporary (CC) is an independent institution established to create a new international exhibition space in Copenhagen for installation art and performative works. CC wants to participate in the creation of an exhibition venue in Copenhagen for the large and technically demanding installations of contemporary art. In the 13 months CC has been open Bruce Nauman’s Green Light Corridor, Céleste Boursier-Mougenot’s guitar playing zebra finches, Yoko Ono’s Wish Tree Garden, Sarah Sze’s flickering Timekeeper, Anselm Kiefer’s monumental lead airplanes and Christian Marclay’s 24 hour long The Clock have been exhibited among others in the temporary halls at Papirøen.


This exhibition is kindly supported by
Pro Helvetia. 
Division of Cultural Affairs, Canton of Basel-Stadt.

 


CC is supported by 
A. P. Møller og Hustru Mc-Kinney Møllers Fond til almene Formaal, Augustinus Fonden, Aage og Johanne Louis-Hansens Fond, Beckett-Fonden, Det Obelske Familiefond, Købmand Herman Sallings Fond, Ole Kirk’s Fond, Realdania, 15. Juni Fonden, Statens Kunstfond, Axel Muusfeldts Fond, Konsul George Jorck og hustru Emma Jorck's Fond, CAC Fonden, Ernst B. Sund Fonden, Faurschou A/S, Kvadrat A/S, Tæppeland, Normann Copenhagen, Anonymous foundation, Private donation.

 

 

 

 

 

NU ÅBNER NYT KUNSTCENTER PÅ PAPIRØEN - COPENHAGEN CONTEMPORARY - Udstillingshaller: Anders Sune Berg

 


8. SEPTEMBER 2017 – 7. JANUAR 2018

ALEC SOTH: GATHERED LEAVES

 

HAUS DER PHOTOGRAPHIE/DEICHTORHALLEN HAMBURG

(Hamburg7dth) - Alec Soth (*1969) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Dokumentarfotografie. Die Ausstellung »Gathered Leaves« im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg ermöglicht vom 8. September 2017 bis zum 7. Januar 2018 in einer umfassenden Schau mit rund 65 Werken einen tiefen Einblick in das Schaffen des Magnum-Fotografen.

Die britische Tageszeitung »The Telegraph« sieht in Alec Soth den größten lebenden Fotografen sozialer und geografischer Landschaften Amerikas. Soth tritt so in die Tradition von Robert Frank, Stephen Shore oder Joel Sternfeld. In zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen begeisterte Alec Soth bereits ein breites Publikum, zuletzt im Rahmen der Whitney Biennale, der São Paulo Biennale 2004, im Jeu de Paume Paris und im Fotomuseum Winterthur 2008. In den Deichtorhallen Hamburg werden zum ersten Mal in einer umfassenden Ausstellung die vier charakteristischen Serien »Sleeping by the Mississippi« (2004), »Niagara« (2006), »Broken Manual« (2010) sowie die Serie »Songbook« (2014) gezeigt.

Die physischen Landschaften seines Heimatlandes – der majestätische Mississippi, die tosenden Niagarafälle, die weiten offenen Wüsten und unberührten Gebiete, die Kleinstädte und städtischen Randgebiete – bilden die Struktur und das Setting seiner poetischen Studien des amerikanischen Lebens.

Sujets der Werke von Alec Soth sind die amerikanischen Ideale von Unabhängigkeit, Freiheit, Spiritualität und Individualität, welche der Fotograf in alltäglichen Szenen zum Ausdruck bringt. Das Wesen des Menschen bleibt dabei stets zentraler Aspekt seiner intimen Porträts, sein geschulter Blick richtet sich auf die Geschichte hinter dem visuellen Narrativ - auf die menschlichen Emotionen, persönliche Schicksale und Sehnsüchte. Dabei folgt Soth stets seinem ästhetischen Ansatz: »to me the most beautiful thing is vulnerability«.

Der Ausstellungstitel »Gathered Leaves« (gesammelte Blätter) bezieht sich einerseits auf die Fotografie im Sinne von zusammengetragenen Papierbögen. Andererseits zitiert der Titel eine Zeile aus dem zutiefst amerikanischen, epischen Gedicht »Song of Myself« (1855) von Walt Whitman. Whitmans Gedicht katalogisierte die Vielfalt der Nation am Vorabend des Amerikanischen Bürgerkrieges. Soths Amerika des beginnenden 21. Jahrhunderts wird ebenfalls als eine spannungsgeladene Zeit beschrieben, in der die Nation mit ihren widersprüchlichen Sehnsüchten nach Individualität und Gemeinschaft ringt.

Alec Soth ist bildender Künstler, Magnum-Fotojournalist, Blogger, Selbstverleger, Instagrammer und Pädagoge. Er lebt und wirkt in Minneapolis, Minnesota. Neben zahlreichen weiteren Preisen und Stipendien erhielt Alec Soth 2013 die Guggenheim-Fellowship, zudem sind seine Werke in herausragenden Sammlungen vertreten, unter anderem im Museum of Modern Art, Brooklyn Museum of Art, Whitney Museum of American Art (New York) und San Francisco Museum of Modern Art.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit Magnum Photos. Sie ist die einzige deutsche Station einer internationalen Tournee, die über den Media Space at the Science Museum und das National Media Museum (beide London), das Finnish Museum of Photography (Helsinki) und das Fotomuseum in Antwerpen nach Hamburg führt.


ALEC SOTH
GATHERED LEAVES
8. SEPTEMBER 2017 – 7. JANUAR 2018
HAUS DER PHOTOGRAPHIE/DEICHTORHALLEN HAMBURG

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 7. September 2017, 19 Uhr im Haus der Photographie.
Ingo Taubhorn stellt die Ausstellung vor.
Gleichzeitig wird die parallel laufende Ausstellung Die zweite Heimat von Peter Bialobrzeski eröffnet.

PUBLIKATION
Zur Ausstellung erschien 2015 ein Künstlerbuch. Wenige Restexemplare sind während der Ausstellungszeit im Haus der Photographie erhältlich. Preis 65,- Euro


ÖFFNUNGSZEITEN
DI – SO,  11 – 18 Uhr. Jeden 1. DO im Monat 11 – 21 Uhr.

ADRESSE
Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie, Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg, Tel. 040-321030

WWW. DEICHTORHALLEN.DE

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ startet in die 6. Saison

Kino und Gespräch in Dorfkirchen des Landes

 

(Rostock/Stralsund/cme) - Zum 6. Mal bringt die Reihe Starke Stücke Berührt und diskutiert emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. Der Eröffnungsfilm, der preisgekrönte deutsche Streifen „Toni Erdmann“, läuft am 17. August um 19.30 Uhr in der Kirche Kastorf bei Neubrandenburg. Bis Anfang November wird zu insgesamt 21 Kinoabenden in ganz MV eingeladen.

 

 

 

So wie in Kastorf werden die Filme vor allem in alten Dorfkirchen gezeigt - auch um das kulturelle Angebot im ländlichen Raum zu stärken. „Die von den Kirchengemeinden aus einem eigens erstellten Kanon ausgewählten Filme beinhalten Themen, die uns und unsere Gesellschaft aktuell bewegen. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten“, sagt der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann und ergänzt: „Seien Sie herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit.“ Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Anstelle eines Eintrittsgeldes wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.

 

 

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert.

 

Unterstützt wird das Projekt vom Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Bankhaus Donner&Reuschel (Hamburg und München) sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung

 

 

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 

 

 

 

 

Veranstaltungsübersicht:

 

Toni Erdmann                                     Kirche Kastorf (17.08.) 19.30 Uhr

 

Kirche Rerik (18.08.) 19.30 Uhr

 

Kirche Dreveskirchen (15.09) 19 Uhr

 

Pfarrhaus Marlow (20.10) 19 Uhr

 

Pfarrhaus Semlow (03.11) 19 Uhr

 

 

 

Gran Paradiso                                    Kirche Klütz (24.08) 19.30 Uhr

 

 

 

Philomena                                           Kirche Bibow (25.08) 19.30 Uhr

 

 

 

 

 

Madame Mallory
und der Duft von Curry                   
Kirche Groß Nemerow (31.08.) 19.30 Uhr

 

 

 

In einer besseren Welt                     Kirche Lärz (01.09) 19.30 Uhr

 

Stadtkirche Penkun (26.10) 19 Uhr

 

 

 

Nikolaikirche                                      Kirche Richtenberg (07.09) 19 Uhr

 

 

 

Familienbande                                   Pfarrscheune Wattmannshagen (08.09) 19 Uhr

 

 

 

Neben den Gleisen                           Kirche Körchow (14.09) 19 Uhr

 

 

 

Troubled Water                                  Kirche Friedrichshagen (21.09) 19 Uhr

 

 

 

Honig im Kopf                                    Kirche Siggelkow (22.09) 19 Uhr

 

 

 

Stilles Land                                         Kapelle Alt Pansow (28.09) 19 Uhr

 

 

 

Das Mädchen Wadja                        Kirche Bibow (29.09) 19 Uhr

 

 

 

Rabbi Wolf                                          Kirche Züssow (12.10) 19 Uhr

 

 

 

Welcome to Norway                         Kirche Kladow (13.10.) 19 Uhr

 

Kirche Uelitz (19.10.) 19 Uhr

 

 

 

Am Sonntag bis Du tot     Heiligengeist Kirche Rostock (2. November) 19 Uhr

 

 

 


Countdown läuft:

Am 7. September startet die Ars Electronica in Linz

 

(Linz/ae) - Von 7. bis 11. September erwartet Sie beim diesjährigen Ars Electronica Festival ein einzigartiger Mix aus Konferenzen, Vorträgen, Ausstellungen, Konzerten, Performances und Interventionen. Einen ersten Vorgeschmack darauf gibt Ihnen unser Festival-Teaser, Kurzinfos zu den Highlights des mehr als 500 Veranstaltungen umfassenden Programms finden Sie hier!


2017 wartet das Festival mit gleich einigen Neuerung auf – die Details dazu lesen Sie
hier. Fotostories rund ums Festival nebst Interviews mit den daran beteiligten KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen finden Sie auf unserem Blog. Videos zur Ars Electronica gibt’s in der Festival-Playlist

Das gesamte Programm der Ars Electronica 2017 wird in den nächsten Tagen auf
www.aec.at/ai online gestellt – wenn Sie möchten, halten wir Sie via Facebook, Instagram oder Twitter auf dem Laufenden!

 


Senkrechtstarter Emree Kavás feiert bereits über 100.000 "Kopf Hoch"-YT-Clicks

 

 

(Hamburg/nm) - Emree Kavás ist Sänger, Komponist, Texter, Performer, Produzent, Drehbuchautor, Co-Regisseur und aus tiefster Überzeugung Künstler. Er hat alles auf eine Karte gesetzt und sein eigenes Label Emperium Records gegründet und am 30.6. als Track 1 aus seinem Album die Single „Kopf Hoch“ 

im Vertrieb von Believe Digital veröffentlicht.
Am 13.8. folgt sein TV Debut im ZDF Fernsehgarten – unbedingt reinschauen!

"Kopf Hoch" steht unter folgendem Link auf diversen Portalen zum Stream und Download zur Verfügung
: https://EmreeKavas.lnk.to/Kopfhoch

 


http://www.emree-kavas.com/
https://www.facebook.com/emreekavas/
https://www.instagram.com/emree_kavas/

 


8. SEPTEMBER 2017 - 7. JANUAR 2018 im HAUS DER PHOTOGRAPHIE/ DEICHTORHALLEN HAMBURG

PETER BIALOBRZESKI: DIE ZWEITE HEIMAT

Peter Bialobrzeski: Berlin, 2011. Aus der Serie: „Die zweite Heimat“ 2011-2016, © Peter Bialobrzeski
Peter Bialobrzeski: Berlin, 2011. Aus der Serie: „Die zweite Heimat“ 2011-2016, © Peter Bialobrzeski

 

(Hamburg/dth) - Peter Bialobrzeski (geb. 1961) ist einer der bekanntesten und international erfolgreichsten deutschen Fotografen der Gegenwart. Seine neue Werkserie »Die zweite Heimat« wird vom 8. September 2017 bis 7. Januar 2018 im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg als Auftakt der neuen Ausstellungsreihe »Hamburger Helden« gezeigt.

Die Werkserie »Die zweite Heimat« ist die Fortsetzung seines Projektes »Heimat«, das erstmals 2005 publiziert wurde. Zwischen 2011 und 2016 reiste Peter Bialobrzeski dafür durch Deutschland und kam mit 30.000 Belichtungen von Orten und von Unorten zurück. Er war unterwegs in Andernach, Berlin, Bottrop, Eisenhüttenstadt, Hamburg, Hagen, Haßloch, Meißen, Frankfurt, Offenbach, Wolfsburg, vor allem aber im weiten Dazwischen, im Fremdvertrauten eben, wo sich Garagentore, Laternen und Tankstellen aneinanderreihen wie Henning Sußebach im begleitenden Buch des Verlags Hartmann Books schreibt.
Bialobrzeski unternimmt mit der Serie mehr als 30 Jahre nach Steven Shores berühmter Publikation »Uncommon Places« den Versuch einer fotografischen Bestandsaufnahme deutscher Befindlichkeit. Er selber spricht von der »Erforschung der sozialen Oberfläche Deutschlands«.

»Heimat also. Was ist das? Und wo? Darüber wird in Deutschland mal horizonterweiternd und mal hässlich gestritten. Gerade im Globalisierungszeitalter dient das Wort einigen zur Selbstfindung und anderen zur Abgrenzung. Mit dem Begriff Heimat wird Politik gemacht, Auflage generiert, Geld verdient, meist irgendetwas oder irgendjemand überhöht oder niedergemacht. Fast immer, wenn über Heimat gestritten wird, geht es um die Streitenden selbst, um ihren Blick auf die Welt und auf andere — nicht aber um das Objekt Heimat an sich« so Buchautor Sußebach.

Insgesamt umfasst die Ausstellung »Die zweite Heimat« 40 Farbfotografien aus den Jahren 2011 bis 2016, einen Prolog mit 15 älteren Arbeiten aus Deutschland in Farbe und S/W aus den Jahren 1983 bis 2005 sowie einige Werke aus dem Zyklus »Heimat« (2005).

Mit dieser Kabinettausstellung wird die loser Folge die Reihe „Hamburger Helden“ (Idee und Konzept: Ingo Taubhorn) eröffnet, die sich mit herausragenden Positionen von Fotografinnen und Fotografen beschäftigt, die ihren Sitz in der Hansestadt haben und von hier aus international agieren.

Über Peter Bialobrzeski

Peter Bialobrzeski studierte Politik und Soziologie bevor er in seiner Geburtsstadt Wolfsburg als Lokalreporter arbeitete. Nach seinem Studium des Kommunikationsdesigns mit Schwerpunkt Fotografie in Essen (Folkwangschule) und London (LCP) arbeitete er zunächst für internationale Zeitschriften, bevor er Ende der 90er Jahre begann, seine Projekte in Buchform zu publizieren. Im März 2017 erschien sein 14. monographisches Buch. 2002 wurde Bialobrzeski als Professor für Fotografie an die Hochschule für Künste Bremen berufen. 2003 und 2010 gewann er einen World Press Photo Award. 2012 wurde er mit dem Dr. Erich Salomon Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie geehrt. Seine Bücher wurden mehrfach gewürdigt, unter anderem mit dem »Deutschen Fotobuchpreis« sowie der Auszeichnung »Die schönsten deutschen Bücher« der Stiftung Buchkunst. Seine Fotografien sind in Einzel- und Gruppenausstellungen auf allen f&u uml;nf Kontinenten gezeigt worden und befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Peter Bialobrzeski lebt in Hamburg.
 

 

PETER BIALOBRZESKI
DIE ZWEITE HEIMAT
8. SEPTEMBER 2017 - 7. JANUAR 2018
HAUS DER PHOTOGRAPHIE/DEICHTORHALLEN HAMBURG

 

KURATOR
Ingo Taubhorn, Kurator Haus der Photographie

ERÖFFNUNG

Am Donnerstag, 7. September 2017 um 19 Uhr im Haus der Photographie. Peter Bialobrzeski ist anwesend. Gleichzeitig wird die parallel laufende Ausstellung von Alec Soth eröffnet.


BUCH

Es erscheint ein Buch bei Hartmann Books mit einem Text von Henning Sußebach. Deutsch/Englisch, 154 Seiten, 78 Abbildungen, 23 × 28 cm, Hardcover, bedrucktes Leinen. ISBN: 978-3-96070-014-2. Preis ca. 38,- €.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

ADRESSE
Deichtorhallen Hamburg/Haus der Photographie, Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg, Tel. 040- 32 10 30

WWW. DEICHTORHALLEN.DE

 


# 4 der deutschen Album Charts

Alice Cooper chartet weltweit mit Top-Platzierungen

Foto: earMUSIC / Edel
Foto: earMUSIC / Edel

 


Auftritt vor 80.000 Fans auf dem Wacken Open Air und 10.000 USD Spende an die "Wacken Foundation"

 

 

Alice Cooper - Paranormal
VÖ: 28.07.2017
2CD Digipak / 2LP+Bonus CD / Limited Box Set / digital
earMUSIC / Edel

  

 

(Hamburg/nm) - Alice Cooper und earMUSIC feiern den weltweiten Erfolg von “Paranormal”. Das Album wurde von Langzeit-Cooper-Produzent Bob Ezrin für earMUSIC, dem Rock-Label der Edel AG Gruppe, das das Album weltweit durch sein internationales Netzwerk vertreibt und vermarktet.
Auf "Paranormal“  erfährt Alice Cooper zudem Unterstützung  von Größen wie Larry Mullen (U2, spielt auf 9 von 12 Liedern), Billy Gibbons (ZZ Top) und Deep Purples Roger Glover. Zudem findet die mit Spannung erwartete Mini-Wiedervereinigung der Mitglieder der ursprünglichen Alice Cooper Band statt. Medien und Fans preisen das Album als Rückkehr zu Coopers 70er Klang.
 
Einige der bisher erreichten Chart-Positionen  zählen zu den höchsten für Alice Cooper, in den letzten 30 Jahren:
 

 

- # 4 Deutschland (höchster Chart-Einstieg seit 45 Jahren, mit dem Klassiker “School’s Out”).

 

- # 4 Australien (höchster Chart-Einstieg seit 39 Jahren).

 

- # 6 Belgien

 

- # 6 UK (höchster Chart-Einstieg seit 23 Jahren) / #1 Rock-Charts #1 Independent-Charts.
- # 6 Schweden (höchster Chart-Einstieg seit 28 Jahren mit dem Riesenerfolg „Trash“ im Jahre 1989).

 

- # 9 Finnland (höchster Chart-Einstieg jemals) #1 physische Album Verkäufe.

 

- Am Veröffentlichungstag kletterte “Paranormal” in 12 Ländern auf Platz #1 der iTunes Rock-Charts und in die Top 5 in 20 Ländern.

 

 
 
Alice Coopers Manager Shep Gordon kommentiert: “Die Zusammenarbeit mit earMUSIC hat mich an gute, alte Zeiten erinnert in denen Plattenfirmen noch wirklich zur Arbeit und zum Erfolg eines Künstlers beigetragen haben.“
Max Vaccaro, Geschäftsführer von earMUSIC sagt: “Alice Cooper hat Rock Musik, so wie sie heute ist, mit geschaffen: großartiges Songwriting, trockener Humor, hoher künstlerischer Gehalt – alles so perfekt mit der Straßenkultur und Provokationen verschmolzen, dass jeder, der noch so kleines Interesse an populärer Musik hatte an Alices Alben nicht vorbei kam. Shep Gordons Management und Haltung gegenüber des Begriffes „Entertainment“ ist in unseren Augen selbst eine Kunst. Davon, dass wir nun zusammen ein Kapitel in Alices Geschichte schreiben dürfen, hätten wir nicht zu träumen gewagt. Stolzer könnten wir nicht sein.“ 

 

# # # 

 

Nur einen Tag nach Alice Coopers triumphaler Rückkehr an die Spitze der Charts, übernahm die legendäre Rock-Ikone die Hauptbühne des Wacken Open Airs, des größten Metal Festivals seiner Art, wo er von über 80.000 Fans gefeiert wurde. Die diesjährige Ausgabe von Wacken ist der Erinnerung an Lemmy von Motörhead gewidmet, der auch ein langjähriger Freund von Cooper war. Alice beendete in Gedenken an Lemmy seine Show mit seiner Version von Motörheads Klassiker "Ace of Spades“.
Als er während der Promoter-Pressekonferenz aufgefordert wurde seine Erinnerungen an Lemmy zu teilen, überraschte Alice Cooper alle, als er eine Spende von 10.000 USD an die Wacken Foundation anbot. Dafür nannte er  jedoch eine Bedingung: das Geld soll dazu verwendet werden, einer neuen talentierten Band die Möglichkeit zu geben ihre Musik erstmals in einem professionellen Studio aufzunehmen, sodass sie eines Tages die "neuen Alice Cooper“ oder "der neue Lemmy“ sein können. Wackens Gründer Thomas Jensen fügte hinzu, dass er dieser Band die Möglichkeit geben würde, vor dem Wacken Publikum zu spielen.

 

 
TOUR 2017
ALICE COOPER / DEEP PURPLE
(SPECIAL GUEST EDGAR WINTER)
 
08/12/17 Las Vegas, NV - The Chelsea at The Cosmopolitan (US)
08/13/17 Los Angeles, CA - The Greek Theatre (US)
08/15/17 Phoenix, AZ - Ak-Chin Pavilion (US)
08/16/17 Albuquerque, NM - Isleta Amphitheater (US)
08/18/17 The Woodlands, TX - Cynthia Woods Mitchell Pavilion (US)
08/19/17 Dallas, TX - Starplex Pavilion (US)
08/21/17 Atlanta, GA - Chastain Park Amphitheatre (US)
08/23/17 Bristow, VA - Jiffy Lube Live (US)
08/24/17 Camden, NJ - BB&T Pavilion (US)
08/26/17 Wantagh, NY - Nikon at Jones Beach Theater (US)
08/27/17 Boston, MA - Xfinity Center (US)
08/28/17 Holmdel, NJ - PNC Bank Arts Center (US)
08/30/17 Indianapolis, IN - Klipsch Amphitheater (US)
09/01/17 Pittsburgh, PA - KeyBank Pavilion (US)
09/02/17 Toronto, ON - Budweiser Stage (CA)
09/03/17 Clarkston, MI - DTE Energy Music Theatre (US)
09/06/17 Chicago, IL - Tinley Park (US)
09/08/17  St. Louis, MO - Hollywood Casino Amphitheatre (US)
09/09/17 Cuyahoga Falls, OH - Blossom Music Center (US)
09/10/17 Cincinnati, OH - Riverbend Music Center (US)
 
ALICE COOPER
 
09/21/17 Rio de Janeiro - ROCK IN RIO (BRA)
 
10/17/17 Perth, WA - Perth Arena (AUS)
10/19/17 Adelaide - Thebarton Theatre (AUS)
10/20/17 Melbourne, VIC - Margaret Court Arena (AUS)
10/21/17 Sydney - Hordern Pavilion (AUS)
10/23/17 Canberra - AIS Arena (AUS)
10/24/17 Newcastle - Entertainment Centre (AUS)
10/25/17 Brisbane - Convention & Exhibition Centre (AUS)
10/27/17 Auckland - The Trusts Arena (NZ)
10/28/17 Wellington, NZ - TSB Bank Arena (NZ)
 
11/08/17 Dublin - Olympia (IRL)
11/09/17 Dublin – Olympia (IRL)
 
ALICE COOPER
(With Special Guests The Mission and The Tubes)
 
11/11/17 Leeds - FIRST DIRECT ARENA (UK)
11/12/17 Glasgow - The SSE HYDRO (UK)
11/14/17 Birmingham - BARCLAYCARD ARENA (UK)
11/15/17 Manchester - Manchester Arena (UK)
11/16/17 London - SSE Arena at Wembley (UK)
 
11/18/17 Krefeld – Königspalast (GER)
11/20/17 Aurich - Sparkassen-Arena (GER)
11/21/17 Frankfurt - Jahrhunderthalle (GER)
11/23/17 Berlin - Tempodrom (GER)
11/24/17 Neumarkt - Jurahalle (GER)
11/25/17 Ludwigsburg - MHP Arena (GER)
11/27/17 Vienna - Stadthalle D (AUT)
 
11/29/17 Zürich - Samsung Hall (CH)

11/30/17 Milan - Alcatraz (IT)
12/01/17 Lyon - Ampitheatre (FR)
12/03/17 Paris - Salle Pleyel (FR)
12/04/17 Tilburg - 013 Poppodium (NL)
12/07/17 Paris - OLYMPIA (FR)
 

 

www.alicecooper.com
www.ear-music.net
www.facebook.com/earMUSICofficial
www.youtube.com/earMUSICofficial

 

 

 


Topstar Lara Fabian mit erster Single "Growing Wings" aus neuem Album "Camouflage"

Foto: Sony Music
Foto: Sony Music

 

Lara Fabian - "Camouflage"

VÖ: 06.10.2017
CD / digital
Sony Music

 

(Hamburg/nm) - Lara Fabian veröffentlicht am 06. Oktober ihr lang erwartetes, drittes englischsprachiges Album "Camouflage". Die kanadisch-belgische Sängerin hat bereits mit ihren französischen Alben weltweit Millionen Tonträger verkauft. Ab heute ist die erste Single "Growing Wings“ erhältlich.

 
Lara Fabian gilt als eine der gewaltigsten Stimmen weltweit. Sie ist eine Ikone der LGBT Bewegung, wurde von Barbara Streisand gecovert, sang Duette u.a. mit Josh Groban, war Soundtrackgeber für zahlreiche Hollywood Filme und bestritt Auftritte bei olympischen Eröffnungsfeiern. Nicht zuletzt verkaufte Sie bisher über 20 Millionen Tonträger weltweit, was Lara Fabian zu einem der internationalen Musik-Giganten unserer Zeit macht.
 
Nachdem ihr letztes französisches Album "Ma vie dans la tienne" von 2015 erneut mit Platin ausgezeichnet wurde, kehrt Lara nun mit ihrem 13. Album auf den internationalen Markt zurück. "Camouflage" wurde von Lara Fabian zusammen mit dem Schweden Moh Denebi und der Amerikanerin Sharon Vaughn in Stockholm, Los Angeles und Brüssel geschrieben und arrangiert. Maßgeblich für den neuen Sound verantwortlich zeigt sich der mehrfach ausgezeichnete Moh Denebi. Denebi gilt als einer der prominentesten Köpfe der Schwedischen Pop-Produzenten, die seit Jahren die US-amerikanischen und europäischen Charts dominieren.

Sharon Vaughn ist eine mehrfach für ihre Erfolge ausgezeichnete amerikanische Texterin, die für ihre Werke mit Willie Nelson, Dolly Parton, Agnes oder Boyzone weltweit bekannt geworden ist. Sharon wurde dieses Jahr in die Nashville Songwriters Foundation’s "Hall of Fame" für ihren Beitrag zur amerikanischen Musikgeschichte aufgenommen.
 
Das Album "Camouflage" kann ab heute vorbestellt werden. Die erste Single namens "Growing Wings" erscheint bereits heute.

Pre Order Links Album:
http://radi.al/LaraFabianCamouflage
 
"Growing Wings" besticht durch seine fast schon hypnotische Melodie die sich perfekt an Lara`s einzigartige Stimme anlehnt. Dazu die Electro-Signatur von Moh Denebi, der schon auf den Singles von Loreen und Ana Diaz seine typische Handschrift hinterließ.
 
"..Have you ever faced an ocean
Though you hadn’t any notion
How to swim… but you jumped in anyway ?..."
 
"Have you spoken in a language
That you’ve never heard before
But your memory understands it anyway ?...
 
Leap of faith…
Growing wings
On the way down
…Before you hit the ground"
 
Einen Remix von "Growing Wings" von DJ Offer Nissim (Madonna, Rihanna, Christina Aguilera) wird im August veröffentlicht.
Das Video zu "Growing Wings" von Senol Korkmaz erscheint in Kürze.
 
Als Highlight für ihre Millionen Fans weltweit wird Lara mit "Camouflage" auf große Welttournee gehen. Über 40 Daten sind ab Februar 2018 geplant. Die Tour startet in den USA und wird Lara Fabian einmal um den Globus bringen. Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind in Planung.
 
Lara Fabian's erstes englischsprachiges Album wurde 1999 in den USA veröffentlicht und verkaufte sich drei Millionen mal.
Der Titel "I will love again" wurde ein #1 Billboard Hot Dance Chart Hit. Andere Titel wie "Adagio", "Love by Grace" und "Broken Vow" waren in mehreren Ländern Charthits und wurden inzwischen von Künstlern wie Barbara Streisand und Josh Groban gecovert.
Lara’s internationaler Erfolg wurde von ihrem zweiten englischsprachigen Album "A wonderfull life" in 2004 begleitet, das die Titel “Review my kisses”, geschrieben von Desmond Child, "I guess I loved you" und "No big deal" enthielt. Der Dance-Pop Song "I am who I am" wurde im Remix von Hex Hector zu einem Underground Club Hit.

2009 veröffentlichte Lara ein acoustic Album mit dem Titel "Every Woman in Me", welches aus Coversongs von Künstlern bestand, die Lara seit ihren frühen Jahren beeinflusst haben.
 
"Camouflage" erscheint am 06.10.2017 auf Lara Fabians eigenem Label 9 Productions und wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Sony Music vertrieben.

www.larafabian.com
www.facebook.com/larafabianofficial/
www.instagram.com/larafabianofficial/

 

 

 


David Gilmour mit "Rattle That Lock" aus seinem Konzertfilm "Live At Pompeii"

Foto: Kevin Westenberg
Foto: Kevin Westenberg

 

 

David Gilmour - "Live At Pompeii"
VÖ: 29.09.2017
Doppel-CD (mit 21 Tracks), Einfach-Blu-Ray, Doppel-DVD, Blu-ray + CD Deluxe Edition Boxset (2 CDs und 2 Blu-rays), Vierfach-Vinyl und Download
Columbia Records / Sony Music

 

 


(Hamburg/nm) - Am 7. und 8. Juli 2016 spielte David Gilmour zwei Aufsehen erregende Shows im Schatten des Vesuvs, 45 Jahre nach seinem ersten Auftritt in der süditalienischen Stadt für „Pink Floyd Live At Pompeii“. Es waren die ersten Rockkonzerte in der altrömischen Spielstätte, die neunzig Jahre vor Christi gebaut und 169 Jahre später beim Ausbruch des Vesuvs unter Asche begraben wurde. „Es ist ein magischer Ort und hierher zurück zu kommen, die Bühne und die Arena zu sehen, war einfach überwältigend“, erklärt er, „es ist ein Ort der Geister…“.

Jetzt gibt es mit „Rattle That Lock“ den ersten kompletten Song daraus zu sehen. „Rattle That Lock“ ist die namensgebende Single aus David Gilmours letztem Studioalbum und einer von 21 Songs, den es auf „Live At Pompeii“ zu sehen und hören gibt.

David Gilmour - Rattle That Lock (Live At Pompeii 2016)

Veröffentlicht wird das ganze Werk am 29.09.2017 und wird auf folgenden Formaten erhältlich sein: Doppel-CD, Einfach-Blu-ray, Doppel-DVD, Blu-ray + CD Deluxe Edition Boxset (2 CDs und 2 Blu-rays), Vierfach-Vinyl und Download. 

 

David Gilmour "Live At Pompeii" kann unter folgendem Link vorbestellt werden:
https://SMG.lnk.to/DavidGilmourLivePompeiiNe

http://www.davidgilmour.com/
https://www.facebook.com/davidgilmour/
https://www.youtube.com/user/DavidGilmour


Die erste Single von  LuPu ab August im Handel

TV Show -- NDW-PUHDYS-Klassiker neu eingespielt

 

 

(Groß Kreutz/sm) - Peter „Eingehängt“ Meyer, Keyboarder der PUHDYS, hat mit seinem Enkel Ludwig einen ihrer Top-Titel der 80er neu produziert. LuPu – so nennt sich der musikalische Ableger der „Eingehängt“-Familie.  Mit „TV Show“ setzt er jetzt zum Sprung ins Showgeschäft an.

 

Ihr Hit „TV Show“ läutete zwar keine neue PUHDYS-Ära ein, war aber Beleg dafür, dass man andere, neue Stilrichtungen in das Repertoire einfließen lässt.  Aus heutiger Sicht betrachtet, sind Text und Melodie quasi Allgemeingut für viele, die sich in den frühen 80ern für Rock- und Popmusik interessierten. Noch heute wird der Titel in Prag gesungen und ist bis München zu hören…

 

Die 1982 entstandene Single „TV Show“ ist ein Knaller – damals wie heute. Die Tanz-Nummer ist eine von vielen Highlights auf der Amiga-Veröffentlichung Computer-Karriere 1983, dem meistverkauften Album der PUHDYS überhaupt. Die unverkennbaren Elemente aus NDW und New Wave klingen frisch und doch vertraut. Die Beats sind eingängig und bleiben unwiderstehlich im Gehörgang kleben – ohne Spätfolgen!

 

Die hohe Musikalität des Keyboarders hat insofern nicht nur auf die nächste Generation durchgeschlagen. Schließlich setzt LuPu, der auch schon selbst Keyboards spielt, die Tradition der Familie fort. Hendrik "Henne" Röder, Sohn von Peter Meyer, ist Bassist bei „Bell, Book & Candle“.

 


TV Show ist ab dem 18. August auf nahezu allen einschlägigen Download-Plattformen erhältlich. Die physische Single ist bestellbar unter www.pinkpearlmusic.de

 

 

 

 

 

LuPu: TV Show
Label: Pink Pearl Music LC50789
Single unter www.pinkpearlmusic.de  bestellbar und als Download auf allen großen Portalen verfügbar.

 

VÖ 18. August 2017

 

 


Feiern Sie mit der Fondation Beyeler und der Gemeinde Riehen das Sommerfest mit Kunst, Programm und Live-Musik der Schweizer Popband Kadebostany am 12. August 2017

Summertime! Sommerfest in der Fondation Beyeler

Impression vom vergangenen Sommerfest, Foto: Eduard Meltzer
Impression vom vergangenen Sommerfest, Foto: Eduard Meltzer

 

(Basel/fb) - Mitten im Hochsommer lädt die Fondation Beyeler zusammen mit dem Kulturbüro Riehen am Samstag, den 12. August 2017 zum traditionellen Sommerfest im Museum und im Park. Das Programm ist vielfältig und erstreckt sich über den ganzen Tag: Von 10 bis 20 Uhr finden Workshops und Führungen zur aktuellen Ausstellung „Wolfgang Tillmans“ und der Sammlungsausstellung „Remix“ statt. Ab 12 Uhr steht DJette Diva D an den Turntables. Ein besonderes Highlight wird der Live-Auftritt der bekannten Schweizer Popband Kadebostany ab 20 Uhr.

 

Das Sommerfest bietet auch dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein bei dem Kreativität und Spontanität gefragt sind. Neben den klassischen Kurzführungen in Deutsch, Englisch und Französisch zu den aktuellen Ausstellungen „Wolfgang Tillmans“ und „Remix“ finden Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Museum und im Park statt. Zum Beispiel können die Skulpturen im Park mit diversen Materialien nachgestellt oder eigene Skulpturen entwickelt werden. Ein weiterer Workshop bietet Malen mit dem eigenen Körper an: Der Körper wird zum Pinsel, die eigene Bewegung zu Bildern. Im Kunst Raum Riehen findet zudem im Rahmen der tags zuvor eröffneten Ausstellung „AUGENZEUGE Kurt Wyss“ ein Cyanotypie-Workshop statt.

 

Der Höhepunkt des diesjährigen Sommerfests ist das Konzert der Genfer Popband Kadebostany am Abend ab 20 Uhr. Mit ihrem Album „Pop Collection“ schaffte die Band 2013 den Durchbruch und wurde im selben Jahr als einzige Gruppe gleich dreifach für den Swiss Music Award nominiert. Diesen Herbst veröffentlichen sie ihr zweites Album. In der Fondation Beyeler werden sie einige musikalische Highlights daraus präsentieren.

 

Wie immer erwartet Sie ein vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken des Restaurants und im Park freuen wir uns, sie mit Steaks, Hotdogs, einem vegetarischen Imbiss, Glace und kühlen Sommerdrinks zu verwöhnen.

 

Das Museum ist am Tag des Sommerfestes von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Museumseintritt ist vergünstigt und beträgt CHF 10., Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre haben aufgrund des 20-jährigen Geburtstags der Fondation Beyeler freien Eintritt. Die Teilnahme an den Workshops, den Kurzführungen und dem Konzert im Park ist kostenlos.

 

PROGRAMM IM MUSEUM:

 

 

 

Führungen

 

 

 

Kurzführungen zu „Wolfgang Tillmans“ (Treffpunkt im Foyer):

 

 

 

Kurzführung (Deutsch): 11 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr und 18 Uhr

 

Kurzführung (Englisch): 15.30 Uhr

 

Kurzführung (Französisch): 14.30 Uhr

 

 

 

Kurzführungen zu „Remix“ (Treffpunkt im Foyer):

 

 

 

Kurzführung (Deutsch): 11.30 Uhr, 13.30 Uhr, 15.30 Uhr und 17.30 Uhr

 

Kurzführung (Englisch): 13.30 Uhr

 

Kurzführung (Französisch): 12.30 Uhr

 

Kurzführung für Familien mit den Museumsspielen: 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr

 

 

 

Talk to me“ mit dem Art Lab der Fondation Beyeler, 12-20 Uhr

 

Das Art Lab zeigt ihre Highlights in der Ausstellung „Wolfgang Tillmans“. Treffe die Mitglieder des Art Labs in der Ausstellung.

 

 

 

• Entdecke Wolfgang Tillmans, 10-20 Uhr

 

Auf acht verschiedenen Postkarten stehen acht verschiedene Zitate von Wolfgang Tillmans mit passenden Fragen, die allein, zu zweit oder in der Gruppe gemeinsam diskutiert werden können. Sie regen an, mit offenen Augen durch die Ausstellung zu gehen.

 

 

 

PROGRAMM IM PARK:

 

 

 

• Workshop 1:

 

„Fragen rund ums Museum“

 

Die Besucher können alle ihre Fragen rund um das Museum formulieren und auf eine Karte schreiben. Das ganze wird visuell sichtbar inszeniert. Kunstvermittler stehen den ganzen Tag für Antworten zur Verfügung und dürfen in anregende Diskussionen verwickelt werden.

 

 

 

Workshop 2:

 

„Körper – Bewegung – Bild

 

Auf grossen Papierbögen am Boden können die Grenzen des eigenen Körpers ausgelotet werden. Die eigenen Bewegungen werden zu Bildern, der Körper zum Pinsel.

 

 

 

• Workshop 3:

 

„Kunst im Park

 

Aus verschiedensten Materialien können die Skulpturen im Park der Fondation Beyeler nachgestellt oder eigene Kunstwerke geschaffen werden

 

 

 

• Open Studio:

 

„Fotografie und Malerei“

 

Hier können fotografische Experimente frei nach Wolfgang Tillmans gemacht werden.

 

 

 

Die Workshops werden von 10 bis 18 Uhr durchgehend angeboten und sind jederzeit zugänglich. „Fragen rund ums Museum“ und das „Open Studio“ mit dem Thema „Fotografie und Malerei“ sind bis 20 Uhr zugänglich, die „Ask Me“ mit dem Art Lab können ebenfalls bis 20.00 in ein Gespräch verwickelt werden.

 

  

 

WEITERE FÜHRUNG:

 

Landgutführungen der Gemeinde Riehen um 11 Uhr, 14 Uhr und 17 Uhr

 

 

 

 

ZUSÄTZLICHES ANGEBOT

 

SWR2 Workshops im Atelier 3

 

14 und 15 Uhr: Hörspielwerkstatt für Kinder in Zusammenarbeit mit dem SWR2

 

                                  

 

Kunstraum Riehen Fotoworkshop Cyanotypie

 

10.30-18 Uhr: Blue Print Workshop und Fotoworkshop Cyanotypie im Kunstraum Riehen

 

           

 

Die Gemeinde Riehen verteilt mit Bauchläden Produkte aus der Region. Die IWB stellt Wasser und E-Bikes zur Verfügung.

 

 

OPEN AIR:

 

 

 

12 Uhr                         DJette Diva D

 

20 Uhr                         Kadebostany

 

 

Museumseintritt:

 

Preis: CHF 10.– inkl. Museumseintritt

 

Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre kostenlos (Bitte legen Sie einen gültigen Ausweis vor)

 

 

 

Tickets sind an der Museumskasse oder via Internet unter www.fondationbeyeler.ch erhältlich.

 

 

 


Ausstellung im Museum Kunstpalast schließt mit 94.000 Besuchern

Cranach begeistert!

 

Die Kuratoren der CRANACH-Ausstellung im Museum Kunstpalast, Düsseldorf, freuen sich über eine erfolgreiche Schau (v. l.): Die Wissenschaftler des Cranach Digital Archive, Daniel Görres und Prof. Dr. Gunnar Heydenreich, Technische Hochschule Köln, sowie Beat Wismer, Generaldirektor Museum Kunstpalast, Foto: Museum Kunstpalast, Düsseldorf.

 

 

 

 

 

(Düsseldorf/pm). Mit 94.000 Besucherinnen und Besuchern ist am gestrigen Sonntag die Ausstellung CRANACH. Meister – Marke – Moderne (8. April bis 30. Juli) im Museum Kunstpalast zu Ende gegangen. Erstmals nahm eine Ausstellung Cranach den Älteren in seiner Gesamtheit und Modernität in den Blick und beleuchtete neben seinen Erfolgsstrategien auch seinen Einfluss bis in die Kunst der Moderne und Gegenwart. Neueste Forschungsergebnisse offenbarten bislang unbekannte Seiten dieses Ausnahmekünstlers. Gezeigt wurden rund 200 Werke aus internationalen Museen und Sammlungen.

 

 

 

„Wieder einmal ist dem Museum Kunstpalast ein interessanter Brückenschlag zwischen einem Alten Meister und modernen und zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern gelungen. Dass dieses Format auch vom Publikum geschätzt wird, zeigen nicht nur die vielen positiven Besucherstimmen, sondern auch der wachsende Besucherstrom in den letzten Wochen“, sagt Beat Wismer, Generaldirektor der Stiftung Museum Kunstpalast. Besonders freute die Organisatoren, dass rund 10% der Besucherinnen und Besuchern aus dem Ausland kamen, etwa aus den Niederlanden, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Zu den Gästen der Schau zählten u.a. direkte Nachfahren des Künstlers sowie der Regisseur und Fotograf Wim Wenders.  

Das umfassende Begleitprogramm wurde ebenfalls sehr gut angenommen: Rund 1.325 Führungen wurden gebucht und das Museumsatelier, das ein Kreativprogramm für Schulen und Kitas anbot, verzeichnete insgesamt 218 Gruppenbuchungen, wovon allein 186 auf Schülergruppen entfielen. Zudem fanden zahlreiche Sonderaktionen und Kooperationen statt. Unter anderem lud die Aktion „Hallo Cranachstraße“ deutschlandweit Bewohnerinnen und Bewohner selbiger Straße zu einem ermäßigten Preis in die Ausstellung ein und die Aktion #bARTcranach rief in den sozialen Medien dazu auf, originelle Bartbilder einzureichen, die durch die Bartträger auf Cranachs Bildern inspiriert wurden. Die besten Beiträge wurden prämiert.

 

 

 

Auch in der Presse – sowohl in Deutschland als auch im angrenzenden Ausland – wurde die Ausstellung hochgelobt, insbesondere die umfassende Präsentation von Cranachs Werken und der Blick in die Gegenwart.

 

 

 

Mit dem Fotokünstler Axel Hütte wird das Museum Kunstpalast im Herbst ein weiteres Kunsthighlight in Düsseldorf zeigen. Vom 23. September – 14. Januar 2018 wird der Kunstpalast unter dem Titel „Axel Hütte. Night and Day“ eine große Werkschau des Düsseldorfer Fotografen präsentieren, ca. 70 großformatige Nacht- und Tagbilder aus den Jahren 1995 – 2017, darunter bislang unveröffentlichte Arbeiten aus Kanada und USA.

 

 

 

Weitere Information: www.cranach2017.de

 


17. September 2017 bis 15. April 2018

Landesausstellung  „Richard Löwenherz   König – Ritter – Gefangener“

Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer
Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer

 

(Speyer/cabartis) - Zum ersten Mal wird auf dem europäischen Festland das Leben und Wirken von Richard Löwenherz in einer großen kunst- und kulturhistorischen Ausstellung inszeniert. Er war ein charismatischer König, wagemutiger Ritter, siegreicher Kreuzfahrer und einer der berühmtesten Gefangenen der Weltgeschichte.

 

Unzählige Mythen und Legenden ranken sich um ihn. Sein Reich umfasste England und weite Teile Frankreichs. Auf der Reichsburg Triefels nahe Speyer saß er fast ein Jahr in Gefangenschaft. Ca. 23 Tonnen Silber entspricht das rekordverdächtige Lösegeld von 100.000 Mark Silber Kölner Gewichts. Richards Mutter Eleonore von Aquitanien presste das Lösegeld mit allen Mittel innerhalb weniger Monate aus ihrem Volk heraus und ruinierte den englischen Staatshaushalt für viele Jahre.

 

Schon zu seinen Lebzeiten bildete sich ein beispielloser Mythos um Richard Löwenherz. Dem Ausstellungsprojekt wurde das Prädikat Landesausstellung verliehen.

 

 

 

Facts:

 

·         erste Landesausstellung auf europäischem Festland

 

·         einer der berühmtesten Gefangenen der Weltgeschichte

 

·         die wohl höchste Lösegeldzahlung im Mittelalter

 

·         Sonderausstellung am Originalschauplatz (Speyer)

 

·         Prädikat „Landesausstellung Rheinland-Pfalz“

 

http://museum.speyer.de/vorschau/richard-loewenherz-koenig-ritter-gefangener/

 

 

 


12. Wittenberger Renaissance Musikfestival startet seinen Kartenvorverkauf und feiert Martin Luther als den »Vater der Lieder«

Foto: Corinna Kroll
Foto: Corinna Kroll

 

 

 

(Lutherstadt Wittenberg/pm) -  Im Jubiläumsjahr der Reformation steht auch beim Wittenberger Renaissance Musikfestival der große Reformator und Denker Martin Luther im Zentrum des Programms. Unter dem Motto »Vater der Lieder – Martin Luther und die Musik« präsentiert das Festival vom 20. Oktober bis zum 05. November insgesamt 13 Konzerte, 11 Kurse für Instrumentalspiel und Tanz und natürlich den Historischen Tanzball sowie die Instrumentenausstellung im Alten Rathaus. Sowohl internationale Spitzenkünstler als auch selten zu erlebende Instrumentalvirtuosen gastieren vor großartiger Kulisse und bereichern das ohnehin sehr dichte Kulturprogramm in der Reformationswoche mit musikalischen Hochgenüssen.

 

 

 

Martin Luther – Vater der Lieder

 

Denkt man an die Reformation und ihren Wegbereiter Martin Luther, so denkt man zuerst an die weitreichenden gesellschaftlichen und religiösen Veränderungen, die sein Thesenanschlag vor 500 Jahren in Gang setzte. Martin Luther war aber nicht nur mutiger Vordenker, er war auch kunstsinniger, musikalischer und geselliger Privatmensch. Und auch diese Seiten seines Charakters waren prägend für das Wesen und Wirken der Reformation und letztendlich für die Entwicklung der Kirchenmusik.

 

So verwundert es nicht, dass der Festivalleiter Thomas Höhne den Reformator als den »Vater der Lieder« ins Zentrum seines diesjährigen Programms stellt und daran erinnert, wie lebensnotwendig die Musik für Martin Luther war. Er komponierte, dichtete, sang und spielte selbst Laute. Musik als wirksames Mittel gegen Sorge, Trauer und Hass war für ihn untrennbar mit der religiösen Praxis verbunden. Luther vertonte zahlreiche Psalmen, komponierte regelrechte Ohrwürmer, die dazu dienten, Glaubenstexte zu verinnerlichen und führte letztendlich den deutschsprachigen Gemeindegesang im Gottesdienst ein. Sein Wirken in der Musik beeinflusste das kompositorische Schaffen von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach, es prägte die Chorbewegung und ermöglichte erst den Beruf des Kirchenmusikers. Damit wurde die Tradition der evangelischen Kirchenmusik in Wittenberg begründet, was nach wie vor ideengebend und identitätsstiftend für das Renaissance Musikfestivals ist.

 

Regionale Musiktradition - Laute und Gesang

 

Mit Pauken und Trompeten, sprich in großer Besetzung, wird die Wittenberger Hofkapelle - als gastgebendes Ensemble des Festivals - in diesem Jahr erstmals das Eröffnungskonzert gestalten (Fr, 20.10.). Für ihren Leiter Thomas Höhne, der das Festival 2006 gründete, war dies ein großer und persönlicher Wunsch; auch um exponiert auf die reiche regionale Musiktradition zu verweisen und diese zu zelebrieren.

 

Um nah bei Luther zu bleiben, verkörpern Gesang und das Musizieren auf der Laute den roten Faden des Festivalprogramms. Dabei vermitteln das renommierte Calmus Ensemble (So, 22.10), die Sänger von VocaMe (Di, 24.10.), der Kinderchor der Oper Leipzig (Sa, 21.10.), der Tenor Johannes Weiss (Mo, 23.10.), der Chor der Valparaiso Universität aus Indiana/ USA (So, 05.11.) und die Sopranistin Julla von Landsberg (Sa, 28.10.) einen Eindruck von der berührenden Kraft des Gesangs. Mit der Lautten Compagney (So, 22.10.), dem Leipziger Barockorchester (So, 05.11.) und den Solisten Rolf Lislevand (So, 29.10.), Lorenz Duftschmid (Di, 31.10.) und Christoph Sommer (Mi, 25.10.) kehren renommierte und international gefeierte Virtuosen der Lautenmusik zum Festival zurück.

 

Erstmals präsentiert das Festival mit dem Potsdamer Ensemble I Confidenti (Fr, 27.10.) auch Musiktheater. Mit Maskenspiel, Chören und Instrumentalmusik bieten sie in »Dolcissima Speranza« ein Mysterienspiel dar, das Luthers Lieder mit Kompositionen von Schütz und Monteverdi verbindet. Besonders ist hierbei, dass das Bühnenbild der Produktion unter Mitwirkung von Schülern des Wittenberger Melanchthon-Gymnasiums entsteht und das Orchester mit Schülern der Musikschule der Wittenberger Hofkapelle besetzt ist.

 

Musikalische Nachwuchsarbeit als Bekenntnis

 

Die Einbindung von Kindern und Jugendlichen ins Festival ist nach wie vor eines der großen Anliegen Thomas Höhnes. Und so findet natürlich auch die erfolgreiche Konzertreihe der Nachwuchsmusiker mit Konzerten der Jugendmusiziergruppe Michael Praetorius aus Leipzig (Sa, 21.10.), dem Praetorius Consort aus Wittenberg (Sa, 21.10.) und dem Kinderchor der Oper Leipzig (Sa, 21.10.), der erstmals beim Festival gastiert, auch in diesem Jahr ihre Fortsetzung.

 

Einladung zum Musizieren und Tanzen

 

Das Wittenberger Festival ist ein Festival, das zum aktiven Erleben, zum Mitmusizieren und zum Mittanzen einlädt. Denn während an den Abenden zumeist die Konzertmusik durch Wittenbergs historische Altstadt klingt, stehen die Tage ganz im Zeichen der insgesamt 11 Kurse für Instrumentalspiel und Tanz. Absolute Koryphäen ihres Fachs stehen auch in diesem Jahr als Dozenten wieder zur Verfügung, um sowohl Laien als auch Fortgeschrittene anzuleiten und musizierend und tanzend in die Welt der Renaissancemusik zu entführen. Zu den herausragenden Dozenten gehören der Lautenvirtuose Rolf Lislevand, die Geschwister Seitz als Duo für Harfe und Hackbrett und die Flötistin Lucia Mense.

 

Aufgrund des großen Interesses für Renaissancetanz bietet das Festival auch in diesem Jahr wieder drei Tanzkurse an, die als unmittelbare Vorbereitung auf den Historischen Tanzball die vielen Interessierten einstimmen sollen.

 

 

 

Das Wittenberger Renaissance Musikfestival - 2006 von dem Lautenisten Thomas Höhne  gegründet, um die Vielseitigkeit der Renaissancemusik durch Konzerte, Workshops, Vorträge und Ausstellungen zu präsentieren und das Musizieren auf Originalinstrumenten zu pflegen - ist fester Bestandteil des Veranstaltungsspektrums der Lutherdekade.

 

Ausführliche Informationen über alle Veranstaltungen des Festivals sowie zu den Anmeldebedingungen für Workshops und Instrumentenausstellung erhalten Sie auf der Homepage www.wittenberger-renaissancemusik.de  

 

Karten sind ab sofort über die Tickethotline 03491.419260 oder unter www.reservix.de erhältlich.

 


Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ startet in die 6. Saison

Kino und Gespräch in Dorfkirchen des Landes

(Rostock/Stralsund/cme) - Zum 6. Mal bringt die Reihe Starke Stücke Berührt und diskutiert emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. Der Eröffnungsfilm, der preisgekrönte deutsche Streifen „Toni Erdmann“, läuft am 17. August um 19.30 Uhr in der Kirche Kastorf bei Neubrandenburg. Bis Anfang November wird zu insgesamt 21 Kinoabenden in ganz MV eingeladen.

 

 

 

So wie in Kastorf werden die Filme vor allem in alten Dorfkirchen gezeigt - auch um das kulturelle Angebot im ländlichen Raum zu stärken. „Die von den Kirchengemeinden aus einem eigens erstellten Kanon ausgewählten Filme beinhalten Themen, die uns und unsere Gesellschaft aktuell bewegen. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten“, sagt der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann und ergänzt: „Seien Sie herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit.“ Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Anstelle eines Eintrittsgeldes wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.

 

 

 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert.

 

Unterstützt wird das Projekt vom Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Bankhaus Donner&Reuschel (Hamburg und München) sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung

 

 

 

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 

 

 

 

 

Veranstaltungsübersicht:

 

Toni Erdmann                   Kirche Kastorf (17.08.) 19.30 Uhr

 

Kirche Rerik (18.08.) 19.30 Uhr

 

Kirche Dreveskirchen (15.09) 19 Uhr

 

Pfarrhaus Marlow (20.10) 19 Uhr

 

Pfarrhaus Semlow (03.11) 19 Uhr

 

 

 

Gran Paradiso                   Kirche Klütz (24.08) 19.30 Uhr

 

 

 

Philomena                          Kirche Bibow (25.08) 19.30 Uhr

 

 

 

 

 

Madame Mallory
und der Duft von Curry       K
irche Groß Nemerow (31.08.) 19.30 Uhr

 

 

 

In einer besseren Welt        Kirche Lärz (01.09) 19.30 Uhr

 

    Stadtkirche Penkun (26.10) 19 Uhr

 

 

 

Nikolaikirche                        Kirche Richtenberg (07.09) 19 Uhr

 

 

 

Familienbande                      Pfarrscheune Wattmannshagen (08.09) 19 Uhr

 

 

 

Neben den Gleisen               Kirche Körchow (14.09) 19 Uhr

 

 

 

Troubled Water                     Kirche Friedrichshagen (21.09) 19 Uhr

 

 

 

Honig im Kopf                       Kirche Siggelkow (22.09) 19 Uhr

 

 

 

Stilles Land                            Kapelle Alt Pansow (28.09) 19 Uhr

 

 

 

Das Mädchen Wadja              Kirche Bibow (29.09) 19 Uhr

 

 

 

Rabbi Wolf                              Kirche Züssow (12.10) 19 Uhr

 

 

 

Welcome to Norway               Kirche Kladow (13.10.) 19 Uhr

 

      Kirche Uelitz (19.10.) 19 Uhr

 

 

 

Am Sonntag bis Du tot          Heiligengeist Kirche Rostock (2. November) 19 Uhr

 

 

 


Die Kunsthistorikerin Masza Sitek, erste Tucher-Fellowship-Stipendiatin, präsentierte bei einem Festakt ihre Forschungsergebnisse

Hans Suess von Kulmbach auf der Spur

Masza Sitek im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg vor zwei Gemälden von Hans Suess von Kulmbach. Foto: gnm
Masza Sitek im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg vor zwei Gemälden von Hans Suess von Kulmbach. Foto: gnm

 


 

(Nürnberg/gnm) - War Hans Suess jemals in Krakau? Der in Kulmbach geborene Maler und Entwerfer von Glasgemälden kam kurz nach 1500 nach Nürnberg und ließ sich hier nieder. Und dann? Seinem Leben und Wirken spürt derzeit die 30jährige Polin Masza Sitek nach, Doktorandin an der Jagiellonen-Universität Krakau und aktuell als erste Stipendiatin der Tucher-Fellowship in Nürnberg. Bei einem Festakt am Freitagabend, 21. Juli 2017 in der Kartäuserkirche des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg präsentierte sie erste Einblicke in ihre Forschungsergebnisse.

 

Über Hans Suess von Kulmbachs Leben existieren nur wenig Belege, seine Biografie ist lückenhaft und teils spekulativ. Er soll bei dem venezianischen Meister Jacopo de’ Barbari in die Lehre gegangen sein, bevor er in Nürnberg in die Werkstatt Albrecht Dürers eingetreten sei. Und das Etikett „Dürerschüler“ ließ ihn nie aus dem Schatten des wohl berühmtesten deutschen Künstlers aller Zeiten heraustreten.

 

Werke in Nürnberg und Krakau

 

Werke von Hans Suess von Kulmbachs haben bis heute überdauert. In Nürnberg schuf er beispielsweise für den Nikolaus-Altar in St. Lorenz zwei großformatige Standflügel mit Darstellungen zweier Heiliger, die inzwischen im Germanischen Nationalmuseum hängen. Weitere Arbeiten haben sich in situ in Nürnberger Kirchen und dem Umland erhalten, wie ein Epitaph von 1513 in der Nürnberger St. Sebald-Kirche, das im Auftrag der Patrizierfamilie Tucher entstand. Und auch in Krakauer Kirchen finden sich Tafelbilder des bedeutenden Künstlers. Doch setzt das voraus, dass Hans Suess jemals dort gewesen ist? Die polnische Forschung geht bislang davon aus. Sie rühmt den bedeutenden Maler dafür, dass er die in Nürnberg bei Dürer erlernten Kunstleistungen nach Polen gebracht und dort verankert habe. Als Beleg gilt die beträchtliche Menge an Kulmbach-Werken, die im zweiten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts nach Krakau gelangten. Auf ihnen fußt außerdem die Vermutung, Hans Suess von Kulmbach habe sich für mehrere Jahre in Polen aufgehalten. Diese Hypothese entwickelte sich mit der Zeit zu einem vermeintlichen Fakt.

 

Neue Erkenntnisse zur Biografie Hans Suess von Kulmbachs

 

Siteks Funde bringen die Vorstellung von einem in Polen arbeitenden Hans Suess von Kulmbach ins Wanken. Ihrer Meinung nach wurden heute in Krakau erhaltene Werke unabhängig voneinander bei verschiedenen ausländischen Kunstdienstleistern bestellt. Sie wies eine Reihe von Kunstimporten nach, wohl auch aus Nürnberg, und bezweifelt daher, dass es überhaupt eine „Krakauer Periode“ in Kulmbachs Biografie gibt. Ganz im Gegenteil – zeitgleich zu den Lieferungen nach Polen war der Künstler noch mit weiteren Aufträgen in Nürnberg beschäftigt. Sitek konnte zudem keine historischen Belege für eine Lehrzeit und Karriereanfänge bei Albrecht Dürer entdecken – trotz intensiver Recherchen. Die Frage, ob Kulmbachs Bezeichnung als „Dürerschüler“ zu den Mythen über die Dürer-Werkstatt zählt, knüpft unmittelbar an die jüngsten Forschungsergebnisse des Germanischen Nationalmuseums an. Auch andere vermeintliche Fakten zum Leben Kulmbachs zweifelt die junge Polin inzwischen an: Quellen belegen, dass er zum Zeitpunkt seines Todes mindestens zwei Hypotheken und eine gewisse Menge an Bargeld und Silberwaren besaß. Demnach muss auch die jüngst popularisierte Behauptung, dass Kulmbach nie ein eigenständiger Unternehmer und Werkstattleiter in Nürnberg gewesen sei, hinterfragt werden.

 

Und tatsächlich finden sich im Werk Kulmbachs Indizien, die auf die Leitung eines produktiven Betriebs hindeuten: Qualitätsschwankungen zwischen einzelnen Gemälden, obwohl alle den charakteristischen Stil des Meisters nachahmen, oder technische Unterschiede beim Malen von Gesichtern, deren ähnliche Physiognomie auf verschiedenen Bildern auf wiederverwendbare Kopftypen aus einem Fundus an Vorlagen schließen lassen. Kunsttechnologische Untersuchungen stützen diese These.

 

Ziel der Tucher-Fellowship

 

Zu solchen Erkenntnissen konnte Masza Sitek nur vor Ort durch das Untersuchen der originalen Gemälde gelangen. Auch die Quellenrecherche in Nürnberger Archiven war für sie unerlässlich. Die Forschungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, die neuen Ergebnisse ziehen vielmehr neue Fragestellungen nach sich.

 

„Die Initiative der Tucher-Fellowships ermöglicht es erstmals, internationale Nachwuchsforscher nachhaltig für Nürnberg zu interessieren und an das Germanische Nationalmuseum zu binden. Im Rahmen eines alle zwei Jahre international ausgeschriebenen sechsmonatigen Forschungsaufenthalts sollen junge Forscherinnen und Forscher für die deutsche Kulturgeschichte begeistert und zu neuen Forschungen und Entdeckungen angestachelt werden”, erklärt Dr. Daniel Hess, Mitglied der Generaldirektion des GNM, die Intention der Förderung.

 

„Mit der Tucher-Fellowship möchten wir außerdem Anregung geben und Nachahmer finden, die sich ebenfalls für die Förderung junger Wissenschaftler engagieren“, ergänzt Bernhard von Tucher, Stellvertreter des Familienbevollmächtigten der Dr. Lorenz Tucher’schen Stiftung von 1503.

 

 

 


Bereits sechste Ausstellung im DRIVE. Volkswagen Group Forum:

Ars Electronica in Berlin

(Linz/Berlin/ae) „Ars Electronica in Berlin“ lautet das Motto einer gemeinsam mit der Volkwagen AG gestalteten Ausstellung, die heute Abend im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin Mitte eröffnet wird. Inhaltlich widmet sich die Schau dem Thema Begegnung und präsentiert insgesamt 14 Arbeiten von KünstlerInnen aus aller Welt, eine umfassende Workshop- und Veranstaltungsreihe ergänzt sie Ausstellung. „Ars Electronica in Berlin“ ist die bereits sechste gemeinsame Ausstellung von Volkswagen AG und Ars Electronica und bis 26. Oktober 2017 zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Wolfgang Thierse, Annette Kurschus, Irmgard Schwaetzer und Marianne Thomann-Stahl besuchten die große Ausstellung „WUNDER ROMs“ im Diözesanmuseum Paderborn

Prominenter Besuch bei den „WUNDERN ROMs“

Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann begrüßte am Vormittag (v. r.) Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse mit Frau sowie das Ehepaar Dr. Odilo Gudorf und Prälat Prof. Dr. Max-Eugen Kemper in der WUNDER ROMs-Ausstellung. F: Diözesanm Paderborn
Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann begrüßte am Vormittag (v. r.) Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse mit Frau sowie das Ehepaar Dr. Odilo Gudorf und Prälat Prof. Dr. Max-Eugen Kemper in der WUNDER ROMs-Ausstellung. F: Diözesanm Paderborn

 

(PADERBORN/sg) - Gleich mehrere bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Kirche besuchten gestern die große kunst- und kulturhistorische Ausstellung „WUNDER ROMs im Blick des Nordens – von der Antike bis zur Gegenwart“ im Diözesanmuseum Paderborn (noch bis 13. August 2017 zu sehen).

 

Den Anfang machte am Mittwochmorgen Wolfgang Thierse, Ex-Bundestagspräsident und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Thierse ist ein gern gesehener Gast im Diözesanmuseum Paderborn, der sich auch die aktuelle „WUNDER ROMs“-Ausstellung nicht entgehen lassen wollte.

 

Am Nachmittag besuchte auch Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, gemeinsam mit Irmgard Schwaetzer, Ex-Bauministerin und Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, und Marianne Thomann-Stahl, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Detmold, die von Besuchern und Presse gleichermaßen gefeierte Schau.

 

Generalvikar Alfons Hardt, Erzbistum Paderborn, begrüßte zusammen mit Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums Paderborn, die prominenten Gäste, die sich im Anschluss in der Ausstellung auf eine gemeinsame Zeitreise durch die Ewige und Heilige Stadt Rom begaben. „Immer wieder kam es während der Rundgänge zu interessanten Gesprächen über die verschiedenen Facetten der Stadt, die wie keine zweite den Geist Europas geformt hat“,  resümierte Museumsdirektor Stiegemann, der sich sehr über das große Interesse der Gäste an der Ausstellung freute.

 

Besonders beeindruckt zeigte sich Wolfgang Thierse von den Rom-Bildern des Fotokünstlers Christoph Brech. Der Blick auf und über Rom vermittle immer wieder Hoffnung für Europa, erklärte Thierse. Annette Kurschus, Irmgard Schwaetzer und Marianne Thomann-Stahl zog vor allem der kostbare, mit einer antiken Gemme besetzte Siegelring des Renaissance-Humanisten Erasmus von Rotterdam in seinen Bann. Erasmus hatte ihn in Rom – anlässlich einer gemeinsamen Italienreise – vom Sohn des schottischen Königs als Geschenk erhalten.   

 

Am Ende des Ausstellungsrundgangs waren sich alle einig: Der Besuch Roms in Paderborn war ein inspirierendes Erlebnis, das noch viele Gedanken nach sich ziehen und in guter Erinnerung bleiben wird.

 

 

 

Am Montag, dem 24. Juli 2017, ist das Museum anlässlich des Paderborner Libori-Festes geöffnet.

 

Weitere Informationen: www.wunder-roms.de

 


Heimatgeflüster – Bürger überliefern Heimatgeschichte

 

(Xanten/pm) - Das Wort "Heimat" mag so manchem etwas altbacken erscheinen, aber es bezeichnet den Ort, in dem wir aufgewachsen sind. Wir verbinden damit Familie, Freunde, Bauwerke wie z.B. die Schule und die Kirche, Landschaft, Ereignisse und vieles mehr. Es ist das Umfeld, das uns schon seit der Kindheit geprägt hat.

 

Fleißige Historiker haben vielleicht schon umfangreiche Bücher über Ihren Ort geschrieben und in den Stadtarchiven schlummern oft viele interessante Bilder und Schriften über vergangene Tage. Oft sind es aber auch Zeitzeugen, die einige Anekdoten zu erzählen haben, die man nirgends nachlesen kann.

 

Über Jahrhunderte wurden beispielsweise Volksmärchen mündlich überliefert, bis sie von den Gebrüdern Grimm aufgeschrieben wurden. Uwe Strauch, Gründer vom Museumsportal museum.de aus Xanten möchte eine alte Tradition in Erinnerung rufen, bei der die mündichen Überlieferung von Heimatgeschichte im Vordergrund steht. Das gesprochene Wort ist die wohl natürlichste Art der Kommunikation, die das Vorstellungsvermögen fördert und einprägsame Bilder im Kopf erzeugt.

 

Das Projekt Heimatgeflüster funktioniert überall lokal und es stellt die mündliche Überlieferung mit modernen Mitteln in den Vordergrund. Inhaltlich soll auch die Gegenwart einbezogen werden – Heimat hat Zukunft.

 

Zunächst rufen wir dazu auf, dass sich heimatinteressierte Menschen zu einer lokalen Gruppe zusammen finden, um gemeinsam und eigenständig einen multimedialen Audioguide über ihren Ort zusammen zu stellen. Der bebilderte Audioguide braucht nicht perfekt sein, sondern einfach nur authentisch. Er wird dauerhaft über die App von museum.de bereit gestellt und ist sowohl für die erstellende Gruppe als auch für die Nutzer kostenlos. Alle Informationen zum Projekt sind der "Anleitung Heimatgeflüster" unter http://www.museum.de/heimatgefluester zu entnehmen. Mitmachen kann jeder - ob z.B. Schüler, Hausfrau oder Senior.

 


Leiter renommierter Ensembles

Alexander Burda Professor für Chorleitung Seit Oktober Dozent in Rottenburg

 

(Rottenburg/drs) - Alexander Burda (37), seit Oktober 2016 Dozent an der Rottenburger Hochschule für Kirchenmusik, hat von Bischof Gebhard Fürst jetzt den Professorentitel verliehen bekommen. Damit komplettiert Burda das Professoren-Kollegium der Hochschule zusammen mit Rektor Stefan Palm (Orgel), Prorektor Ruben J. Sturm (Orgel), Gerd Kaufmann (Orgel) und Inga Behrendt (Gesang). Er stammt aus dem pfälzischen Kirrweiler.

 

 

 

Burda studierte Schulmusik, Kirchenmusik, Chorleitung und Orchesterleitung sowie Romanistik in Stuttgart, Paris und Lyon. Er leitet unter anderem den von Helmuth Rilling gegründeten Figuralchor Stuttgart und hatte wiederholt Gastdozenturen an den Musikhochschulen Stuttgart und Karlsruhe inne. Ersten Dirigierunterricht erhielt er im Alter von 15 Jahren und wurde in Speyer zum C-Kirchenmusiker ausgebildet. In Stuttgart  studierte er Schul- und Kirchenmusik bei Dieter Kurz (Chorleitung), Helmut Wolf (Orchesterleitung) und Bernhard Haas (Orgel). Fortbildungen und Kurse absolvierte er bei renommierten Meistern im In- und Ausland.

 


34. Robert Geisendörfer Preis für Hörfunk- und Fernsehproduktionen

Sonderpreis des Robert Geisendörfer Preises 2017 an Dr. Gabriela Sperl für die Trilogie „Mitten in Deutschland: NSU“

Foto: gep
Foto: gep

 

(Frankfurt am Main/ts) – Gabriela Sperl, Produzentin, erhält den Sonderpreis der Jury des Robert Geisendörfer Preises 2017. Mit diesem Preis würdigt die Jury unter dem Vorsitz von Kirchenpräsident Dr. Dr. h. c. Volker Jung Sperls Engagement für das Großprojekt „Mitten in Deutschland: NSU“.

 

 

Zur Begründung schreibt die Jury:

 

„Ein schwierig zu fassender Komplex rechter Gewalt mit mutmaßlich zehn Morden; die seltsame Blindheit der Ermittlungsbehörden und des Verfassungsschutzes sowie deren gesellschaftliche Folgen; das Leid der Opfer und ihrer zu Unrecht verdächtigten Familien – übersetzt in drei unterschiedliche filmische Perspektiven und drei ganz verschiedene künstlerische Herangehensweisen, in den ‚Täter‘-, den ‚Opfer‘- und den ‚Ermittler‘-Film. Das Ergebnis sind drei inhaltlich wie ästhetisch hervorragende Filme, die nun den Maßstab setzen für die fiktionale Auseinandersetzung mit diesem Thema und seine Aufarbeitung. Ohne Gabriela Sperls Ideen, ihre Begeisterungsfähigkeit und Durchsetzungskraft wäre die Trilogie nicht zustande gekommen und das Fernsehen hierzulande um viele wichtige Filme ärmer.“

 

Der Robert Geisendörfer Preis wird seit 1983 alljährlich im Gedenken an den christlichen Publizisten Robert Geisendörfer (1910 – 1976) verliehen. Ausgezeichnet werden Hörfunk- und Fernsehsendungen aus allen Programmsparten, die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Mit dem Sonderpreis wird darüber hinaus eine exemplarische publizistische oder künstlerische Leistung gewürdigt. Die feierliche Verleihung des Medienpreises der Evangelischen Kirche findet am 10. Oktober 2017 beim Bayerischen Rundfunk in München statt.

 

 

Die weiteren Preise werden im September bekanntgegeben.

 

Informationen zum Robert Geisendörfer Preis finden Sie unter: www.geisendoerfer-preis.de

 

 


Ab Donnerstag geöffnet

Luther, Kolumbus und die Folgen. Welt im Wandel 1500–1600

Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

 

 

 

große Sonderausstellung zum Reformationsjubiläum
im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg
13. Juli – 12. November 2017

 

(Nürnberg/gnm) - Die „Entdeckung“ eines neuen Erdteils, die Reformation der Kirche und die Vorstellung eines heliozentrischen Weltbilds: „Luther, Kolumbus und Copernicus stellten grundlegende, bis dahin als alternativlos geltende Vorstellungen von der Beschaffenheit der Welt in Frage“, sagt Dr. Thomas Eser, der Kurator der Ausstellung. Welche Auswirkungen hatten diese Neuerungen auf das Europa des 16. Jahrhunderts? Wie veränderten sie die Gesellschaft? In seiner großen Sonderausstellung anlässlich des Reformationsjahres 2017 richtet das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg erstmals den Fokus auf die Folgen dieser bahnbrechenden Veränderungen.  

 

Rund 200 Exponate veranschaulichen das dramatische Nebeneinander von Aufbruchstimmung und Endzeit-Angst, von Wissensdurst und Neugier-Verbot, das die Umbruchjahre zur Neuzeit prägte. Die Sonderschau beleuchtet mit hochkarätigen Leihgaben – darunter eigenhändige Manuskripte von Luther, Kolumbus und Copernicus, die noch nie in Deutschland zu sehen waren – und bedeutenden Werken aus dem eigenen Bestand die im Wandel befindliche Welt zwischen 1500 und 1600.

 

„Nach der vielbeachteten Ausstellung anlässlich des 500. Geburtstags von Martin Luther 1983 nimmt das Germanische Nationalmuseum erneut ein Reformationsjubiläum zum Anlass für eine Sonderschau. Dem Zeitgeist entsprechend stellen wir die Reformationszeit jetzt in einen breiten mentalitäts- und kulturgeschichtlichen Kontext und ziehen Parallelen bis in die Gegenwart“, begeistert sich Generaldirektor Prof. Dr. G. Ulrich Großmann über das Konzept.

 

1.    Skandal, Irrtum und Hypothese

 

Die Ausstellung beginnt mit Porträts der drei großen Neuerer am Anfang des 16. Jahrhunderts: Luther, Kolumbus und Copernicus. Das heute gängige Bild von Martin Luther als Revolutionär steht in starkem Kontrast zu seinem eigenen Bemühen, den alten Urzustand der Kirche wiederherzustellen. Auch Christoph Kolumbus versprach sich lediglich einen neuen Seeweg zum fernsten Teil der „Alten Welt“ – und beabsichtigte nicht, eine „Neue Welt“ zu entdecken. Ebenso berief sich Nikolaus Copernicus auf altes Wissen, als er mit seinem heliozentrischen Modell auf die antike Idee von um die Sonne kreisenden Planeten vertraute. Obwohl ungewollt, ebneten die drei Zeitgenossen den Weg für Neues, indem sie mit etablierten Vorstellungen brachen – oder sie zumindest in Frage stellten.

 

2.    Die 95 Thesen Martin Luthers

 

Bereits im 16. Jahrhundert begann die Stilisierung des vermeintlichen Thesenanschlags zum Wendepunkt und Beginn der Reformation. Dabei suchte Luther zunächst gar nicht die öffentliche Auseinandersetzung. Seine Thesen schickte er am 31. Oktober 1517 als Beilage zu einem Schreiben an die Bischöfe Hieronymus Schulz und Albrecht von Brandenburg, um einen innerkirchlichen, fachlichen Diskurs über den Ablasshandel anzustoßen. In der Ausstellung sind seine „95 Thesen“ in einem 1517 – also ganz frühen, noch im Reformationsjahr – erschienenen, mit handschriftlichen Hervorhebungen versehenen Druck zu sehen. Daneben sind private Schriftwechsel ausgestellt, in denen Luther sein Glaubensverständnis erläutert. Unautorisierte Nachdrucke der 95 Thesen, meist wie in der Ausstellung in Flugschriftenformat und seltener in Plakatform, begannen eine unbeabsichtigte Eigendynamik zu entwickeln.

 

3.    Lust und Last des Neuen

 

Entdeckungsfahrten und Expeditionen führten den Zeitgenossen im 16. Jahrhundert immer deutlicher vor Augen, dass allein am Schreibtisch betriebene Forschungen unzureichend waren. Das tradierte Wissen aus alten Büchern wurde zunehmend hinterfragt, eigene Erfahrungen und Experimente gewannen an Ansehen. Damit legte das 16. Jahrhundert entscheidende Grundsteine für die moderne Wissenschaft. In der Ausstellung veranschaulicht das Nebeneinander von Globen und Karten aus dem 16. Jahrhundert, wie radikal sich das Bild von der Welt innerhalb weniger Jahrzehnte veränderte. Autopsien erweiterten das Wissen über Pflanzen und Körper. Objekte aus fernen Ländern, exotische Tiere oder sogar Menschen wurden öffentlich ausgestellt und bestaunt – und weckten die Lust am Fremdartigen und Außergewöhnlichen. Das wissenschaftliche Interesse setzte ein Umdenken in Gang, eine neue, positive Haltung gegenüber einem seit Augustinus heftig abgelehnten Laster: der „Curiositas“, der Neugierde.

 

4.    Endzeiterwartung und Prognostik als Bewältigungsstrategien

 

Die Vorstellung von einer offenen und fortschrittlichen Zukunft war Luther und den ihm folgenden Generationen weitgehend fremd. Zukunft war Endzeit, alles Geschehen lief seit der Geburt Christi unerbittlich auf seine Wiederkehr am Jüngsten Tag zu. Nachdem der Reformator den Papst als Antichrist enttarnt zu haben glaubte, stand der Tag gemäß der Bibel unmittelbar bevor. Diese Vorstellung verunsicherte und ängstigte viele, zugleich beruhigte sie auch mit ihrem Versprechen auf Erlösung aus einer vor dem Zerfall stehenden Welt. Gemälde mit Darstellungen des Jüngsten Gerichts demonstrieren die Einteilung der Welt in Gut und Böse: Die Verdammten werden in Ketten gelegt und von dämonischen Mischwesen in den Höllenschlund gezerrt, während Petrus die Seligen über Wolken ins Himmelreich geleitet. Zeitgenossen begannen, ihre Umwelt nach Vorzeichen für den nahen Welt-untergang abzusuchen: Ungewöhnliche Sternenkonstellationen oder Wetterphänomene galten als Vorboten für Unheil. Zugleich führte das kontinuierliche Beobachten des Himmels zu einem besseren Verständnis der Natur.

 

5.    Gegenwelten und (innere) Rückzugsorte

 

Parallel entbrannte der Wunsch nach Rückzugsorten. Kunst- und Wunderkammern sowie Menagerien waren nicht nur Orte des Kunstsammelns und der Repräsentation. Ungewöhnliche Phänomene, seien sie natürlichen oder künstlichen Ursprungs, wurden hier gesammelt und bewundert – wie beispielsweise ein Automat in Gestalt eines Mönchs aus der Zeit um 1560. Ein ausgeklügelter Mechanismus sollte ihn lebendig erscheinen lassen: Das Fahrwerk täuschte Schrittbewegungen vor, es bewegten sich Hände, Füße und der Kopf, die Augen rollten und der Mund öffnete sich. Der Automat diente der „Kurzweil“ und Faszination, darüber hinaus stellte er die Betrachter vor die intellektuelle Herausforderung, seine Funktionsweise zu durchschauen. Das Wissen um solch innovative Erfindungen wurde meist nur ausgewählten Personen weitergegeben, wissenschaftliche Kenntnis wurde zum Kapital.

 

6.    Es wird kälter

 

Im 16. Jahrhundert durchlief Europa eine Phase der Abkühlung – im tatsächlichen wie metaphorischen Sinn. Die Krisen waren nicht nur von Menschen gemacht, auch die extremen Witterungsbedingungen der „Kleinen Eiszeit“, die zwischen 1560 und 1630 einen Höhepunkt aufwies, griffen mit Hungers-nöten und Epidemien auf sehr elementare Weise ins damalige Leben ein. Die Ausstellung endet entsprechend mit damals neu aufkommenden Darstellungen von Winterlandschaften. Statt, wie von Geistlichen aller Konfessionen gefordert, in Buße zu verharren, suchten viele Zeitgenossen nach Schuldigen für die Kälteperiode. Flugblätter und Verhörprotokolle aus Zauberei- und Hexereiprozessen zeugen von einer rigorosen, „verhärteten“ Rechtsprechung gegen die Beschuldigten. Zugleich faszinierten Hexenbilder als unmoralische Gegenwelt und Projektionsfläche für Sexualfantasien.

 

7.    Wie gehen wir mit Veränderungen um?

 

Am Ende der Sonderschau schlägt die Präsentation einen Bogen in die Jetzt-Zeit. Hier können Besucher auf Tablets diskutieren und die Ausstellung kommentieren. Denn leben wir heute nicht auch in stürmischen Zeiten? Verunsichern sie uns oder lassen sie uns mit noch größerer Zuversicht in die Zukunft blicken? Was können wir aus der Geschichte lernen? Hier sieht sich das GNM in der Verantwortung, aufzuklären und zu Diskussionen anzuregen.

 

„DATEV begleitet normalerweise Unternehmen dabei, ihre betriebswirtschaftlichen Abläufe zu digitalisieren. Mit diesem Projekt unterstützen wir nun ein Museum bei der Umsetzung eines digitalen Ausstellungskonzepts“, erläutert Claus Fesel, Leiter für Marketing und Kommunikation der DATEV. „Überzeugt hat uns, dass die Digitalisierung hier nicht einfach nur eine Begleitung zur Ausstellung ist, sondern das Konzept qualitativ ergänzt. Besucher bekommen viele zusätzliche Informationen, können schon vorab oder im Nachgang Themen vertiefen und ihre Kommentare hinterlassen. So stellt man sich eine sinnvolle digitale Strategie für eine solche Ausstellung vor.“

 

Auch Matthias Everding von der Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg ist begeistert von der digitalen Museumsdidaktik: „Die neue Technik und die sich hieraus ergebenden Erkenntnisse zum Besucherinteresse können auch für künftige Ausstellungen im Germanischen Nationalmuseum genutzt werden – eine wichtige Voraussetzung für die Förderung durch die Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg.“

 

Besuchen Sie auch die website zur Ausstellung: http://weltimwandel.gnm.de/

 


PARTNERSCHAFT ZWISCHEN LIVE NATION UND OPENAIR FRAUENFELD

Foto: Live Nation GmbH
Foto: Live Nation GmbH

 

 

 

Die Live Nation Switzerland GmbH wird zukünftig als Mehrheitsanteilseignerin des Openair Frauenfeld mit Festivalgründer Wolfgang Sahli sowie dem Geschäftsführer der First Event AG und Festivalproduzent René Götz partnerschaftlich zusammenarbeiten.

 

(Frankfurt/pm) - Das Openair Frauenfeld, das jährlich auf der Allmend der Stadt Frauenfeld stattfindet, ist gleichzeitig das größte Musikfestival der Schweiz und eines der renommiertesten Urban Music Festivals in Europa. Es wurde 1985 als „Out in the Green“ aus der Taufe gehoben und präsentierte im Laufe der Jahre internationale Superstars wie Lenny Kravitz, The Rolling Stones oder David Bowie. 2004 wurde das Festival umbenannt, erhielt ein neues Design und Konzept, um sich fortan auf die besten Urban-, Hip-Hop- und R’n’B-Künstler zu konzentrieren.

 

Eminem, Jay-Z, Drake, Kanye West und Kendrick Lamar spielten u. a. auf dem Openair Frauenfeld. 2016 konnten mehr als 50.000 Fans pro Festivaltag verzeichnet werden. Die diesjährige Ausgabe, angeführt von den Headlinern The Weeknd, Usher & The Roots, war erneut ausverkauft.

 

„Wir sind außerordentlich stolz auf die Partnerschaft mit dem Openair Frauenfeld und freuen uns, unserem Portfolio eines der weltbesten Festivals hinzuzufügen. Die Verbindung bietet unseren Medien- und Brand Partnern eine einzigartige Plattform in der Schweiz und den deutschsprachigen Märkten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der First Event AG, die Weiterentwicklung dieser besonderen Festivalmarke sowie die Möglichkeit, Tausenden von Fans ein unvergleichliches Erlebnis zu bieten“, erklärt Andre Lieberberg, President Live Nation GSA.

 

„Die Partnerschaft demonstriert unser starkes Engagement und unsere Präsenz im Schweizer Markt. Neben unserem beachtlichen Volumen an erfolgreichen Stadion-, Arena- und Clubkonzerten sind wir mit unserer Kooperation beim Openair Frauenfeld nunmehr Teil der Schweizer Festivallandschaft“, so Ralph P. Schuler, Managing Director Live Nation Switzerland.

 

„In dem führenden internationalen Live-Entertainment-Konzern Live Nation haben wir einen starken und innovativen Partner gefunden, mit dem das Openair Frauenfeld weiterwachsen und sich entfalten wird. Wir freuen uns sehr auf diese Partnerschaft“, sagt Wolfgang Sahli, Gründer des Openair Frauenfeld und Vorsitzender der First Event AG.

 

Mit über 90 internationalen Festivals, darunter Europas angesagteste Events wie Download, Lollapalooza, Reading & Leeds, Way Out West oder Rock Werchter sowie Splendour Festival Australia und den US-amerikanischen Favoriten Bonnaroo, Austin City Limits und Governors Ball, besitzt Live Nation das weltweit größte und vielseitigste Festivalportfolio.

 

 

 

Über Live Nation Entertainment:

 

Live Nation Entertainment (NYSE: LYV) ist das weltweit führende Live-Entertainment-Unternehmen und setzt sich aus den internationalen Marktführern Ticketmaster, Live Nation Concerts und Live Nation Media & Sponsorship zusammen. Weitere Informationen unter: www.livenationentertainment.com.


Luther, Kolumbus und die Folgen: Die App zur Ausstellung ist da!

 

 

 

(Nürnberg/gnm) - Die große Sonderausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums „Luther, Kolumbus und die Folgen“ öffnet am Donnerstag, 13. Juli 2017 ihre Türen. Ab sofort steht die App zur Sonderschau zur Verfügung und kann kostenlos heruntergeladen werden:

 

- für iOS unter https://itunes.apple.com/de/app/gnm-luko/id1255182601?mt=8  
- für Android unter
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.warptec.exhibits

 

Die App enthält den kompletten Audioguide, der so bereits im Vorfeld eines Ausstellungsbesuchs oder zum Nachbereiten im Nachhinein bequem noch einmal abgerufen werden kann. Mit der App beschreitet das Germanische Nationalmuseum neue Wege im Besucherservice. Bislang standen die Informationen der Audioguide-Führungen den Besuchern nur im Museum selbst auf museumseigenen Geräten zur Verfügung, nun können die Informationen bequem und kostenlos auf dem eigenen Smartphone mit nach Hause genommen werden.

 

Die Ausstellung geht der Frage nach, welche Folgen die Reformation für das Europa des 16. Jahrhunderts hatte. Was machte dieser Glaubenskonflikt mit der Gesellschaft? Rund 200 hochkarätige Exponate aus dem In- und Ausland stellen ab Donnerstag, 13. Juli 2017 die Auswirkungen der religiösen Auseinandersetzung erstmals in einen breiten mentalitäts- und kulturgeschichtlichen Kontext.

 

Mehr finden Sie auf unserer Ausstellungs-website: http://weltimwandel.gnm.de/

 

Luther, Kolumbus und die Folgen. Welt im Wandel 1500–1600
große Sonderausstellung zum Reformationsjahr 2017
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
13.07. – 12.11.2017

 


Komponist Mark Andre erhält den "Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken"

 

(Bonn/zdk) -  Der deutsch-französische Komponist Mark Andre erhält den "Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken". Das haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, heute bekanntgegeben. Bei einer feierlichen Preisverleihung am 27. November 2017 in der Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis für herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen übergeben. Die Laudatio werden der Musiker Prof. Jörg Widmann und die Theologin Sr. Prof. Dr. Margareta Gruber OSF halten.

 

Mit ihrem Votum würdigt die Jury unter Vorsitz des Cellisten Prof. Julius Berger, dass Mark Andres Kompositionen "motivisch aus einem explizit christlichen Bekenntnis" schöpfen. Andre sei "ein Avantgardist, der nicht nach Gefälligkeit, Popularität oder gar Marktförmigkeit schielt; er weiß sich einzig der Suche nach dem anderen, dem neuen Klang verpflichtet und scheut vor dem Experiment nicht zurück", so die Jury.

 

Der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken ist die höchste Auszeichnung der katholischen Kirche auf dem Kultursektor. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird für herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen vergeben. Mit dieser Stiftung leisten die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken einen Beitrag zur Förderung der Begegnung von Kirche und moderner Kultur.

 

Der Kunst- und Kulturpreis wird seit 1990 abwechselnd alle zwei bis vier Jahre in den Sparten Literatur, Architektur, Musik, Film, Bildende Kunst und Theater verliehen; 2017 erfolgt die neunte Vergabe. Unter den bisherigen Preisträgern waren Tankred Dorst und Ursula Ehler-Dorst (2008), Peter Zumthor (2011) und Ralf Rothmann (2014).

 

Die Jury: Prof. Julius Berger (Vorsitz), Professor für Violoncello und Kammermusik an der Universität Augsburg; Prof. Dr. Inga Behrendt, Professorin für Gregorianik und deutschen Liturgiegesang an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg, Cembalistin; Prof. Markus Bellheim, Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München; Dr. Eleonore Büning, Leiterin der Musikredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; Dr. Corinna Herr, Privatdozentin/Vertretungsprofessorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln; Christiane Oelze, Lied-, Konzert- und Opernsängerin (lyrischer Sopran); Prof. Michael Roßnagl, Geschäftsführer der Ernst von Siemens Musikstiftung, Honorarprofessor für Musikmanagement an der Musikhochschule München; David Timm, Universitätsmusikdirektor

 


Orgelstars, Nachtigallen und viel Musik – Sommerfestivals starten im Berliner Dom

(Berlin/sp) - Auch im Sommer 2017 müssen Berlinerinnern, Berliner und Besucher aus aller Welt während der Spielzeitpausen der Konzertsäle und Opernhäuser nicht auf klassischen Musikgenuss verzichten. Im Berliner Dom starten dieses Wochenende die beiden Sommerfestivals INTERNATIONALER ORGELSOMMER! und SOMMERKLÄNGE!

  

Zum 8. Mal lädt das FESTIVAL SOMMERKLÄNGE! zu hochkarätigen Konzerten in die festliche Atmosphäre des Berliner Domes. Zwischen dem 8. Juli und dem 19. August präsentieren jeweils Samstag um 20.00 Uhr international bekannte Musiker und Ensembles geistliche und weltliche Werke im Berliner Dom. Ein Konzert in der größten Kirche der Stadt ist immer ein besonderes Erlebnis für Augen und Ohren.

 

Den Festivalauftakt am 8. Juli gestaltet auch in diesem Jahr ein renommierter Knabenchor: es gastieren die Posener Nachtigallen. Am Samstag den 15. Juli heißt es Trompetenglanz und Orgelklang – mit Mathias Schmutzler an der Trompete und Matthias Eisenberg an der Sauerorgel. Die beliebte ‚Gospel Night‘ mit authentischem African Gospel steht am 22. Juli auf dem Programm ebenso wie die traditionelle ‚Sommersinfonie‘ mit Justus Frantz am 29. Juli. Harfe und Streicher musizieren am 5. August bei ‚Engelssaiten, Posaunen und Orgel am 12. August. Den Abschluss der Reihe bildet das Vokalquintett Ensemble Nobiles mit ‚Gloria sei Dir gesungen‘ am 19. August.

  

Die Karten kosten zwischen 15,- und 43,- Euro und sind an der Konzertkasse des Berliner Domes erhältlich:          030 202 69-136.

  

Am Freitag, den 7. Juli startet der 12. INTERNATIONALE ORGELSOMMER! mit Thilo Muster aus Basel und Anton Bruckners 9. Sinfonie. Da sich die Ästhetik unserer Sauer-Orgel ganz an dem Orchesterklang des späten 19. Jahrhunderts orientiert, ist dieses Eröffnungsprogramm ein Glücksfall. ‚Aus der neuen Welt‘ ist die Überschrift des Orgelabends am 14.  Juli, den Anna Victoria Baltrusch, ebenfalls aus der Schweiz, gestaltet. Magne Draagen aus Trondheim stellt am 21. Juli ‚Symphonische Landschaften‘ aus Skadinavien und aus dem Baskenland vor. Am 28. Juli heißt es ‚Melancholie!‘ im Berliner Dom mit dem Franzosen Paul Goussot, der an der berühmten Dom Bedos-Orgel von Bordeaux tätig ist. Unser Gast aus Atlanta, Jens Korndörfer, wird am 4. August Werke von Bach, Mendelssohn und Wagner präsentieren. Eine lebende Legende des Orgelspiels dürfen wir am 11. August innerhalb unseres Orgelsommers erleben. Der berühmte Stadtorganist aus Birmingham, Thomas Trotter, bringt ein ganz und gar englisches Programm mit. ‚Ziemlich beste Freunde‘ hat Christoph Schoener seinen Abend vom 18. August passenderweise überschrieben, spielt er doch Werke von Clara und Robert Schumann, sowie von Johannes Brahms. Das Abschlusskonzert am 25. August ‚Bach und die barocke Lebenslust!‘ ist gleichzeitig das zweite Konzert innerhalb des Bach-Projektes. Bis 2021 spielt Domorganist Andreas Sieling sämtliche Werke Johann Sebastian Bach.

  

Alle Konzerte des Internationalen Orgelsommers finden freitags jeweils um 20 Uhr statt.

  

Die Karten zu 10,- Euro /erm. 6,- Euro gibt es an der Kasse des Berliner Domes oder telefonisch

 

unter 030 202 69-136.

 

 

 


Sternenzelt wird von Musik erfüllt

Am kommenden Donnerstag, 6. Juli, findet um 20 Uhr in der Kirche in Benz auf der Insel Usedom unter der spektakulär bemalten hölzernen Kassettendecke ein Klavierkonzert statt. Der Erlös kommt der Sanierung der außergewöhnlichen Deckenmalerei zugute. Im Rahmen des Konzerts erwartet die Kirchengemeinde zudem die Übergabe einer umfangreichen Einzelspende.

  

(Benz/sk) - In die kleine Kirche in Benz passt ein ganzer Sternenhimmel. Zumindest im verkleinerten Maßstab. Wer das Gotteshaus auf der Insel Usedom betritt, schaut sofort nach oben und erblickt ein farbenprächtig ausgestaltetes Firmament. Hölzerne Kassettenfelder schmücken die Decke, die mit Sternen und Rosetten bemalt sind. Die faszinierenden Malereien wurden im Jahr 1909 vom Stettiner Hof-Dekorationsmaler Adolf Dittmer angefertigt. Die einzelnen Felder der Decke hat der Maler kunstvoll in immer wieder abgewandelten Details gestaltet. „In der pommerschen Metropole Stettin sind viele Arbeiten Adolf Dittmers verloren. In Benz ist noch ein Hauch des neubarocken kaiserzeitlichen Prunks spürbar, der in seiner Ausformung an Theaterdekorationen erinnert und den Chor zur Bühne werden lässt“, so das Urteil des Kunsthistorikers Detlef Witt.

 

 

Sternenhimmel für kommende Generationen erhalten

  

Durch das undichte Dach hat über Jahre immer wieder eindringende Feuchtigkeit zunehmende Schäden an der kostbaren Decke verursacht. Zahlreiche Wasserflecke und verblassende Farben sind die Folge. Nachdem bei zurückliegenden Sanierungsmaßnahmen unter anderem das Dach erneuert wurde, möchte die Kirchengemeinde nun die einzigartige Sternenhimmel-Decke in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen und dieses wunderbare Kunstwerk für kommende Generationen erhalten. Seit Jahren organisiert die Kirchengemeinde erfolgreich Sommerkonzerte, um damit die schrittweise Sanierung der Benzer Kirche zu finanzieren. Am kommenden Donnerstag, 6. Juli, findet um 20 Uhr das nächste Konzert statt, dessen Erlös der Sanierung der Decke zugutekommt.

 

  

Spendenbescheid wird erwartet

  

Im Rahmen des Konzerts erwartet die Kirchengemeinde zudem noch eine besondere Überraschung. Ein Spender hat sich angekündigt, um den Bescheid über eine sehr hohe Einzelspende zu überreichen. „Wer hinter der Spende steht, wird erst am Konzertabend bekannt gegeben“, sagt Pastorin Annegret Möller-Titel. Fest steht jedoch, dass es um eine Spende in solcher Höhe geht, dass die Gesamtfinanzierung der Deckensanierung, für die insgesamt 298.000 Euro veranschlagt sind, damit gesichert ist. „Seit Jahren bemühen wir uns darum, die Mittel für die Deckensanierung einzuwerben. Die in Aussicht stehende Summe könnte uns in Verbindung mit den Erlösen aus unseren Konzertveranstaltungen ermöglichen, das Projekt im September zu beginnen“, hofft die Pastorin. Für die Aufbringung des Eigenanteils müssen weiterhin Spenden gesammelt werden.

 

 

Pianistin SooJin Anjou gastiert in Benz

  

Die Besuchenden des Konzerts erwartet Klaviermusik von Claude Debussy und Olivier Messiaen, die von SooJin Anjou intoniert wird. Die in Südkorea geborene Pianistin ist in den USA aufgewachsen, lebt derzeit in Berlin und trat bereits mit elf Jahren erfolgreich mit vielen Orchestern als Solistin auf. In ihrem weitgefächerten Repertoire befinden sich mehr als 30 Klavierkonzerte, die von Bach bis Berio reichen, sowie die Gesamtsolowerke für Klavier von Ravel und die Études d’exécution transcendante von Liszt. Der Eintritt zu dem Konzert „Musik unterm Sternenhimmel“ in Benz ist frei, um Spenden für die Sanierung der Kassettendecke wird gebeten.

 


Kostenloses Konzert am 07.07.2017 im Berliner SchwuZ

ARTE Concert und BERLIN live präsentieren NATURALLY 7

 

 

 

(Hamburg/Berlin/nm) -  NATURALLY 7’s einzigartiges Talent, den Klang von verschiedenen Instrumenten mit ihrem Mund zu imitieren, macht sie zu einer der gefragtesten a cappella - Bands weltweit.
Michael Bublé lud die Band ein, ganze drei Welttourneen mit ihm als Special Guests vor mehr als 4 Millionen Zuschauern zu absolvieren.
Chris Martin von Coldplay und Brian Eno luden zu einer Session ins Studio ein, Star-Produzent Quincy Jones bezeichnet die Band als die beste a cappella-Band aller Zeiten und zahlreiche ausverkaufte Tourneen vor begeistertem Publikum bestätigen - NATURALLY 7 live ist die pure Faszination. 
 
Was 1999 als „Band ohne Band“ entstand – das Nachahmen von Instrumenten mit Stimmen – hat sich inzwischen längst zu einer einzigartigen a cappella-Auffassung entwickelt. „Vocal Play“ nennen NATURALLY 7 das Imitieren von Drums, Keyboards, Gitarren, Brass und Bässen. Ihre Version von Phil Collins „I Can Feel It In The Air Tonight“, zufällig aufgenommen in der Pariser Metro, erreichte bis heute über 20Mio Views auf den diversen Userkanälen http://bit.ly/N7-Metro-Paris. Erst neulich begeisterten sie wieder Passanten in einer Londoner Mall vor ihrem Konzert im Shepards Bush Empire. Das Video dazu postete die Band gestern auf ihrem Facebook Kanal http://bit.ly/2s4Uqiw.

Für ARTE Concerts und die BMG Reihe BERLIN live wird die Band ihr außergewöhnliches Talent nun im Berliner SchwuZ vor glücklichen Gewinnern und geladenen Gästen präsentieren. Tickets können ausschließlich über die Webseiten von ARTE Concert und Berlin Live gewonnen werden. Dabei gilt nach der Registrierung “first come first serve” am Venue selbst. Das Konzert wird von ARTE aufgezeichnet.
 
Wie können Tickets gewonnen werden:
Fans sind herzlich eingeladen, am 07. Juli im SchwuZ, Rollbergstraße 26, 12053 Berlin-Neukölln, dabei zu sein. Registrieren kann man sich dafür einfach wie gewohnt kostenlos unter http://motor.de/berlin-live/. ACHTUNG: Bei der Anmeldung das Konzert im Feld "Anmeldung" auswählen, um sich für die richtige Show zu registrieren.
Um Erscheinen bis 19.00 Uhr wird gebeten, um 20.00 geht es los.
Das Konzert ist eine TV Produktion für ARTE. Es wird darum gebeten mögliche Sichtbehinderung bedingt durch Kameras oder die außergewöhnliche Location zu entschuldigen. Außerdem weist der Veranstalter darauf hin, dass die Kapazität des SchwuZ limitiert ist. Dementsprechend ist pünktliches Erscheinen unglaublich wichtig und es kann kein Einlass garantiert werden. Ein Lichtbildausweis (Personalausweis o.ä.) ist für die Identifizierung erforderlich. Das SchwuZ erlaubt einen Einlass erst ab 18 Jahren.

Das neue NATURALLY 7 Album BOTH SIDES NOW erscheint am 13.10.2017 als CD, Vinyl, Download und Stream. Jetzt hier vorbestellen: http://bit.ly/N7-Preorder.

 

 
http://naturallyseven.com
https://facebook.com/naturally7
https://twitter.com/Naturally7
https://www.instagram.com/naturally7official/
https://www.youtube.com/c/naturally7official

 

Autor: Networking Media; zusammengestellt von Gert Holle - 30.06.2017


Einmalige Kino-Liveübertragung am 7. September

John le Carré: Ein Abend mit George Smiley

Bestsellerautor John le Carré liest aus seinem neuen Werk in einer einmaligen Liveübertragung (Foto: Nadav Kandar)
Bestsellerautor John le Carré liest aus seinem neuen Werk in einer einmaligen Liveübertragung (Foto: Nadav Kandar)

 

 

 

Einer der berühmtesten Autoren der Welt enthüllt in einer Kino-Liveübertragung aus der Londoner Royal Festival Hall die Geheimnisse hinter der Erschaffung seines beliebtesten Romanhelden - und liest aus seinem neuen Roman.
Nur am 7. September 2017 um 20:45 Uhr, zugunsten von “Ärzte ohne Grenzen” (“Médecins Sans Frontières”)

 

The Ink Factory, Fane Productions und Trafalgar Releasing

 

präsentieren

 

John le Carré - Ein Abend mit George Smiley

 

Eine Liveübertragung aus der Londoner Royal Festival Hall

 

Europaweite Live-Kinoübertragung am 7. September 2017 um 20:45 Uhr

 

zugunsten von “Ärzte ohne Grenzen” (“Médecins Sans Frontières”)

 

Einer der berühmtesten Autoren der Welt enthüllt in einer Kino-Liveübertragung aus der Londoner Royal Festival Hall die Geheimnisse hinter der Erschaffung seines beliebtesten Romanhelden.

 

Mit seinem schriftstellerischen Werk hat John le Carré das letzte halbe Jahrhundert mit definiert – von seinen außergewöhnlichen Erzählungen über den Kalten Krieg wie Der Spion, der aus der Kälte kam und Dame, König, As, Spion über seine kraftvolle Beschreibung des Waffenhandels in Der Nachtmanager bis zum Krieg gegen den Terror in Marionetten (Originaltitel: A Most Wanted Man). In diesem einmaligen Event spricht der Autor über die volle Bandbreite seiner Karriere und reflektiert über die andauernde Geschichte seiner berühmtesten Schöpfung, des rundlichen, bebrillten Spions George Smiley.

 

Zum Erscheinen seines neuen Romans Das Vermächtnis der Spione (Originaltitel: A Legacy of Spies) wird der Autor selbst im Rahmen des Events Auszüge aus diesem Buch vorlesen. Die Erzählung beinhaltet die Rückkehr einiger seiner ikonischsten Charaktere des Kalten Krieges, einschließlich George Smiley und seines getreuen Stellvertreters, Peter Guillam, die von ihrer Vergangenheit eingeholt werden. Mit einer seltenen Frage-Antwort-Runde bietet das Event die einzigartige Möglichkeit, einen der herausragendsten Chronisten unserer Zeit live und in seinen eigenen Worten zu erleben.

 

In Zusammenarbeit mit dem weltweiten Event Cinema-Verleih Trafalgar Releasing wird dieser außergewöhnliche Abend am 7. September europaweit live in Kinos übertragen.

 

Die deutsche Buchausgabe von Das Vermächtnis der Spione erscheint am 13. Oktober bei Ullstein.

 

John le Carré wird sein Honorar für diesen Abend an “Ärzte ohne Grenzen” spenden, eine der führenden notfallmedizinischen humanitären Hilfsorganisationen. Auch die Produzenten der Kino-Liveübertragung, The Ink Factory, spenden ihren Anteil an den Gewinnen der Veranstaltung an die Hilfsorganisation.

 

Tickets sind in den teilnehmenden Kinos und auf deren Websites erhältlich.

 

·         Tickets für die Royal Festival Hall gibt es auf www.faneproductions.com/event/johnlecarre/

 

·         Tickets für die Live-Kinoübertragungen gibt es auf  www.johnlecarrelive.com

 

·         Der Hashtag für das Event ist #leCarrelive

 

·         Links sowohl zur Royal Festival Hall als auch zu den Kinowebsites finden sich auch auf der offiziellen Website des Autors

 

www.johnlecarre.com

 

Über The Ink Factory

 

The Ink Factory ist eine Film-, Fernseh- und Digitalproduktionsfirma mit Sitz in London und Los Angeles. Sie wurde 2010 von Stephen Cornwell und Simon Cornwell gegründet. Das Team ist davon überzeugt, dass sich mit originellen und aufregenden Geschichten ein breites Publikum erreichen lässt, und arbeitet mit Autoren und Filmemachern zusammen, die inspirieren, herausfordern und Neuerungen einbringen. Eine dieser Partner ist der Autor John le Carré, mit dem die Firma eine enge Zusammenarbeit pflegt. Mehrere Film- und Fernsehadaptionen seiner Werke sind bereits aus dieser Zusammenarbeit hervorgegangen.

 

The Ink Factory wird in diesem Sommer mit der Produktion von Drew Pearces Hotel Artemis mit Jodie Foster in der Hauptrolle beginnen. und steht hinter der mit dem Emmy und dem Golden Globe ausgezeichneten Dramaserie “The Night Manager”, basierend auf le Carrés gleichnamiger Erzählung für die BBC und AMC. Die Firma arbeitet an einer Fernsehadaption von John le Carrés Klassiker aus dem Jahre1963 “Der Spion, der aus der Kälte kam” in Zusammenarbeit mit Paramount TV für die BBC und AMC. Zu den kommenden Projekten zählt auch The American War als Koproduktion mit Rise Films und Film4 nach den Bestseller-Memoiren von Frank Snepp.

 

Der erste Film der Firma, A Most Wanted Man nach dem Roman von John le Carré, kam 2014 ins Kino. Zu den bisherigen Projekten gehören Billy Lynn's Long Halftime Walk (“Die irre Heldentour des Billy Lynn”) unter der Regie von Ang Lee und basierend auf dem preisgekrönten Roman von Ben Fountain, und Message from the King, ein “Original Noir”-Thriller von Stephen Cornwell und Oliver Butcher mit Chadwick Boseman, Teresa Palmer and Luke Evans, der seine Premiere 2016 auf dem Toronto International Film Festival feierte.

 

The Ink Factory ist außerdem eine Partnerschaft mit Matt Nava, einem der Spitzentalente der Computerspielbranche, eingegangen, um das digitale Studio Giant Squid zu gründen. Das erste Spiel von Giant Squid, das zweimal für den BAFTA nominierte Spiel ABZÛ, wurde im August 2016 veröffentlicht.

 

 

 

Über Fane Productions

 

Fane Productions ist ein einzigartiger “one-stop shop” für Spitzentalente aus der weltweiten Entertainment-Branche. Wir arbeiten für unsere Kunden bedarfsgerecht als Manager und Agenten, produzieren und promoten Tourneen, buchen Veranstaltungsorte und führen ein eigenes Plattenlabel. Wir sind spezialisiert auf Musik, Musicals und das gesprochene Wort, aber wir bleiben dabei nicht stehen – auch Dichter, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Tänzer zählen zu unseren Klienten.

 

Das John le Carré-Event ist Teil der Fane Productions-Herbstsaison von Gesprächsrunden mit Leuten wie Margaret Atwood, William Boyd, Grayson Perry und der Nelson Mandela Foundation.

 

www.faneproductions.com

 

 

 

Über Trafalgar Releasing

 

 

 

Seit der Gründung in 2010 hat Trafalgar Releasing (anfangs unter dem Namen Picturehouse Entertainment) preisgekrönte Kinofilme in die britischen Kinos gebracht, darunter Paul Verhoevens für den Academy Award nominierten und mit dem Golden Globe ausgezeichneten Elle mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle, BAFTA Gewinner Der Blender - The Imposter; 20,000 Days On Earth mit Nick Cave; The Lobster mit Colin Farrell und Rachel Weisz; Green Room mit Patrick Stewart; Todd Solondz´ Wiener-Dog mit Greta Gerwig und Danny DeVito; Swiss Army Man mit Daniel Radcliffe und Jim Hoskings´ Debütkomödie The Greasy Strangler, die den BIFA-Award gewann.

 

 

 

Trafalgar Releasing arbeitet mit einigen der weltweit angesehensten Häusern und Gesellschaften zusammen und verleiht hochkarätige künstlerische Produktionen von der Royal Shakespeare Company und dem Royal Opera House. In Großbritannien warden zusätzlich auch Events des Bolshoi Balletts, aus Glyndebourne, dem National Theatre und der Metropolitan Opera verliehen.

 

 

 

Zusätzlich bringt Trafalgar Releasing besondere Events auf Kinoleinwände der ganzen Welt: Ziggy Stardust And The Spiders From Mars (in Zusammenarbeit mit CinEvents) enthält ein neues Interview mit dem Drummer aus David Bowies Band sowie (außerhalb der deutschsprachigen Länder) Rammstein: Paris, unter der Regie von Jonas Åkerlund, der die Emotionen und die Spannung von Rammstein live einfängt. Zu den von Trafalgar Releasing verliehenen Events zählen Monty Python Live (mostly), The Rocky Horror Show Live, Roger Waters The Wall, The Kenneth Branagh Theatre Companys Live-Kinosaison, One More Time With Feeling (eine zweite Zusammenarbeit mit Nick Cave) unter der Regie von Andrew Dominik, und Alan Bennett’s Diaries Live mit der BBC, Faber & Faber und Profile Books.

 

 

 

Über Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen

 

Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten und nach Naturkatastrophen. Die internationale Organisation hilft schnell, effizient und unbürokratisch – ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen zu fragen.

 

Die Ärzte und Krankenschwestern, Hebammen und Logistiker von Ärzte ohne Grenzen arbeiten in rund 70 Ländern. Sie behandeln kranke und verwundete Menschen, kümmern sich um mangelernährte Kinder oder sorgen für sauberes Trinkwasser und Latrinen.

 

Weitere Informationen unter: www.aerzte-ohne-grenzen.de

 


30. Juni bis 28. August 2017

Franz Kafka. Der ganze Prozess

von: Martin-Gropius-Bau

 

 

 

(Berlin/mgb) - Mehr als 100 Jahre nach seiner Entstehung wird das vollständige Manuskript des berühmten Romans von Franz Kafka Der Prozess im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt. Blatt für Blatt wird es in der Reihenfolge aufgeschlagen, die ihm Kafkas Freund, Nachlassverwalter und Herausgeber Max Brod gegeben hat. Die Berliner Präsentation geht auf die Ausstellung ›Der ganze Prozess‹ aus dem Jahr 2013/2014 im Literaturmuseum der Moderne in Marbach zurück, es gehört zu den Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs Marbach.
In der Stresemannstraße 111, in unmittelbarer Nähe des Gropiusbaus (Stresemannstr. 110, damals Königgrätzer Straße), stand einst das Hotel Askanischer Hof. Im Askanischen Hof fand am 12. Juli 1914 jenes legendäre Gespräch Kafkas mit Felice Bauer, ihrer Schwester Erna und Felices Freundin Grete Bloch statt, nach dem die Verlobung von Franz Kafka mit Felice Bauer wieder gelöst wurde. Wie einen ›Gerichtshof im Hotel‹ empfand Kafka das Treffen, so beschreibt er es später in einem Tagebucheintrag. So entwickelte sich die Idee zu seinem Roman.
Im August 1914, der Erste Weltkrieg war bereits ausgebrochen, begann er mit der Niederschrift, die im Januar 1915 weitgehend abgeschlossen war. Heute gilt Der Prozess als Hauptwerk von Franz Kafka. Die erhaltenen 171 Blätter des Manuskripts widersprechen der Vorstellung, ein Roman entstehe linear und werde von Anfang bis Ende erzählt. Kafka, im Brotberuf Jurist bei der ›Allgemeinen Versicherungsanstalt‹, schrieb in den rund sechs Monaten, die er am Prozess gearbeitet hat, Kapitel und Kapitelteile in zehn verschiedene, meist 40 Blätter umfassende Hefte im Quartformat. Erstmals erschien das Werk, herausgegeben von Max Brod aus dem Nachlass des 1924 Verstorbenen, 1925 im Berliner Verlag ›Die Schmiede‹.

 

Ergänzt wird die Ausstellung um Vorführungen der Verfilmung von Orson Welles aus dem Jahre 1962 und Fotografien aus der Sammlung Klaus Wagenbach. Die Auswahl der Fotografien haben Klaus Wagenbach und Hans-Gerd Koch kuratiert. Zudem werden Übersetzungen des Prozess in mehr als 60 Sprachen der Welt zu sehen sein.

 

Das kostbare Manuskript war 1988 in einer gemeinsamen Anstrengung von Bundesregierung, Kulturstiftung der Länder und Land Baden-Württemberg auf einer Londoner Auktion für rund 3,5 Millionen Mark erworben worden, damals das teuerste je auktionierte Manuskript.