Kulturnachrichten

10.05.2019

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


TU Darmstadt: Ausstellung Susannah Martin JUST NATURE bis 14. Juli verlängert

 

 

Die Ausstellung „Susannah Martin JUST NATURE“, die seit dem 16. März das Werk der in Frankfurt lebenden US-amerikanischen Malerin Susannah Martin zeigt, wird verlängert. Aufgrund der hohen Besucherzahl und dem anhaltenden Interesse verlängert das Kunstforum seine erfolgreiche Schau bis zum 14. Juli 2019.

 

 

(Darmstadt/tu) - „Die Idee, mit den Gemälden von Susannah Martin einen ganz eigenen Blick auf das klassische kunsthistorische Thema des Akts in der Landschaft zu werfen und erstmals im Rhein-Main Gebiet in diesem Umfang die Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin zu ermöglichen, ist voll aufgegangen. Über das besondere Interesse sowie die durchweg positive Resonanz bei Besucherinnen und Besuchern und in Fachkreisen freuen wir uns sehr“, sagt die Leiterin des TU Kunstforums, Julia Reichelt.

 

Die Ausstellung zeigt das klassische Thema der Kunstgeschichte: Den Akt in der Landschaft. In der Ausstellung JUST NATURE im Frühjahr 2019 geht es um Freiheitsentwürfe, die sich im Verhältnis von Mensch und Natur niederschlagen. Welche Bilder von Natur sind in der aktuellen Zeit vorherrschend und wie wird der menschliche Körper in der Landschaft dargestellt? Dem überwiegend digitalen Leben stellt die Ausstellung JUST NATURE im Kunstforum der TU Darmstadt das Verhältnis von Mensch und Natur gegenüber und fragt nach möglichen gesellschaftlichen Utopien jenseits von Internet und Virtualität. Bereits in der Ausstellung LOST IN TRANSITION – vom Flüchtigen, Ephemeren (24. September bis 10. Dezember 2017) thematisierte der US-amerikanische Künstler William Lamson mit seiner Videoarbeit „In the roaring garden“ die Gedanken des Transzendentalisten Henry David Thoreau (1817-1862). Dieser hatte bereits in seinem 1854 erschienenen Buch „Walden. Oder das Leben in den Wäldern“ die Frage nach einem einfachen Leben in der Natur beschrieben – und hochaktuelle Thesen aufgestellt. Diese Anregungen werden in JUST NATURE aufgegriffen.

 

Im Fokus der von Julia Reichelt kuratierten Schau steht das Werk der US-amerikanischen Künstlerin Susannah Martin (*1964, New York). Ihre dem klassischen Thema „Akt in der Landschaft“ verpflichteten Gemälde überraschen nicht nur durch vielschichtige Anspielungen. Bekannte Motive finden sich darin ebenso wie bestimmte Epochen der Kunstgeschichte, etwa das Gemälde „Déjeuner sur l´herbe“ (Das Frühstück im Grünen) von Éduard Manet (1863) oder die Zeit der Lebensreformbewegung um 1900.
Susannah Martin findet eine völlig eigene Bildsprache, um das Verhältnis des Aktes in der Natur darzustellen. Für sie ist der entblößte Mensch, der bar jeglicher sozialen Indikatoren ist, ein Symbol des Menschen schlechthin. In seinem Verhältnis zur Natur spiegelt sich die antagonistische Kluft zwischen natürlichem und naturverbundenem Zustand und dem Menschen als Konsumenten oder kulturellem Wesen:
„I am interested in exploring further the nature of our enslavement to our own
cultural creations and our psychic battle for liberation from these
addictions.“ (Susannah Martin)

 

Die Ausstellung wird durch die finanzielle Unterstützung der BS Kulturstiftung
Darmstadt ermöglicht.

 

Susannah Martin JUST NATURE, Ausstellungsdauer: 16. März bis 14. Juli 2019

 

Kuratorin: Julia Reichelt, M.A.

 

Besucherservice und Führungen: +49(6151)-1620528, kunstforum@tudarmstadt.
de

 

Ort: Kunstforum der TU Darmstadt, Altes Hauptgebäude, Hochschulstr. 1, 64289
Darmstadt, Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 13.00–18.00 Uhr

 

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten:
Während des Schlossgrabenfestes (30.Mai – 2. Juni 2019) ist das Kunstforum an
Christi Himmelfahrt 30. Mai und am Samstag, 1. Juni und Sonntag, 2. Juni 2019
geschlossen.

 

Während des Heinerfestes ist das Kunstforum am Samstag, 6. Juli und Sonntag,
7. Juli 2019 geschlossen. Der Eintritt ist frei.

 

Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.
Eine aktuelle Übersicht finden Sie unter www.tu-darmstadt/kunstforum

 

KÜNSTLERINGESPRÄCH
Donnerstag, 23. Mai 2019 — 18 Uhr
Susannah Martin im Gespräch mit Julia Reichelt

 

VORTRAG
Sonntag, 26. Mai 2019 — 17 Uhr
»Lebensreform heute?!« Prof. Dr. Kai Buchholz (h_da)

 


ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
Freitag, 14. Juni 2019 — 18 Uhr
Sonntag, 14. Juli 2019 — 17 Uhr — FINISSAGE —
Die Künstlerin Susannah Martin und Julia Reichelt führen gemeinsam durch die
Ausstellung, anschließend Apéritif

 

TU Darmstadt
Kommunikation und Medien
Karolinenplatz 5
64289 Darmstadt

 

presse@tu-darmstadt.de

 


junge deutsche fotografie 2018/2019

GUTE AUSSICHTEN

Anna Tiessen – Kommando Korn, www.guteaussichten.org
Anna Tiessen – Kommando Korn, www.guteaussichten.org


13. juli – 3. oktober 2019
haus der photographie / deichtorhallen hamburg


(Hamburg/dth) - Im 15. Jahr seines Bestehens präsentiert »gute aussichten 2018/2019« im Haus der Photographie eine inhaltliche, ästhetische und mediale Bandbreite, wie sie die jungen Fotograf*innen in Deutschland hervorbringen. Ein überraschendes Spektrum vielfältiger Ideen, fotografischer Strategien und formaler wie medialer Umsetzungen, die den aktuellen Status Quo der jungen Fotografie widerspiegeln.

Die neunköpfige Jury, die durch die Teilnahme des renommierten Fotografen Elger Esser und des bekannten Verlegers Gerhard Steidl unterstützt wurde, wählte aus 98 Einreichungen von 40 Institutionen neun Preisträger*innen und ihre ausgezeichneten Arbeiten aus. Das verbindende, spürbare Element aller Arbeiten ist – bei aller Unterschiedlichkeit an Themen und Formen – der wendende Punkt, der mit dem Anfang oft schließt und mit dem Ende beginnt.

Was sich einmal etabliert hat, lässt sich schwer wieder aus der Welt schaffen – das gilt für jedwede Struktur, sei sie geistiger oder physikalischer Natur. So ist es äußerst inspirierend, wenn die neun Preisträger/Innen von »gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019« frischen Wind in ein fotografisches Feld hineintragen, dessen bildgestalterische Möglichkeiten aller Kassandrarufe zum Trotz offensichtlich bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind.

Preisträger*innen:
Lorraine Hellwig / Y A Manifesto / Hochschule München
Laila Kaletta / A Dead Flower Will Never Bloom / Lette-Verein, Berlin
Patrick Knuchel / Die "Konkrete" Idee / Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Benjamin Kummer / Konstruktion Raum / Neue Schule für Fotografie, Berlin
Steve Luxembourg / Der Schatten / Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Sina Niemeyer / Für mich – A Way Of Reconciliation / Hochschule Hannover
Malte Sänger / Abdrücke / Hochschule für Gestaltung, Offenbach/Main
Robert ter Horst / Playtime / Fachhochschule Bielefeld
Anna Tiessen / Kommando Korn / Ostkreuzschule Berlin

www.deichtorhallen.de/gute-aussichten
www.guteaussichten.org
#guteaussichtenDTH


ERÖFFNUNG
Im Rahmen der Sommer-Nacht der Fotografie am Freitag, 12. Juli 2019, ab 19 Uhr im Haus der Photographie. Begrüßung durch Josefine Raab, Gründerin von »gute aussichten«, und Ingo Taubhorn, Kurator im Haus der Photographie. Umfangreiches Programm in Planung.

KATALOG
Zu »gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019« ist der gleichnamige Katalog (Deutsch/Englisch) erschienen. Gestaltet von Pixelgarten (FFM), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, limitierte Auflage von 300 Exemplaren, 224 Seiten, über 400 Abbildungen, praktisches Readerformat 16,5 cm x 24 cm, gebunden, broschiert, Softcover, 20 Euro, ISBN 978-3-981935-52-3

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr

 


Ausstellung im Tagungshaus Kloster Obermarchtal läuft bis zum 21. Juli

Kunstverein zeigt die Werke von sieben Pfarrern

 

(Obermarchtal/drs) -  Der Kunstverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart zeigt im Tagungshaus Kloster Obermarchtal eine Ausstellung mit Arbeiten von Pfarrern aus dem Südwesten. Zu sehen sind Graphiken, Aquarelle und Ölbilder von sieben Pfarrern des Diözesangebiets. Ausstellungsbeginn ist am Dienstag, 14. Mai, mit einer Vernissage um 19 Uhr im Spiegelsaal des Tagungshauses.

 

 

 

Mit ihren Kunstwerken in der Ausstellung vertreten sind: Heinrich-Maria Burkard vom Kloster Heiligkreuztal, Andreas Jauss (Ulm-Wiblingen), Helmut A. Mayer-Ehinger (Altshausen), Albert Maria Schmid (Weingarten), Nikolaus Stark (Wallerstein) und Bernhard Staudacher (Baienfurt und Baindt). Zu sehen sind auch Arbeiten des 2015 verstorbenen Sieger Köder. Das Spektrum reicht von abstrahierendem Naturalismus über expressive Natur- und Glaubensbilder bis hin zu fotorealistischen Arbeiten und ausdrucksstarken Porträts.

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten:

 

 

 

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 21. Juli, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis samstags, 10 bis 17 Uhr. In den Pfingstferien, 12. bis 20. Juni, kann die Ausstellung nur nach vorheriger Anfrage im Tagungshaus, Telefon 07375 / 95050, besichtigt werden.

 

 

 


Wegen grossen Erfolgs verlängert

Die Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“bis 16. Juni 2019

Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“ in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2019; Foto: Mathias Mangold
Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“ in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2019; Foto: Mathias Mangold

 

(Basel/fb) - Knapp 250‘000 Kunstbegeisterte sahen sich in der Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“, das eindrucksvolle Frühwerk von Pablo Picasso an. Aufgrund des grossen Besucherinteresses wird die Ausstellung nun verlängert: In leicht abgeänderter Form werden die Meisterwerke noch bis einschliesslich 16. Juni zu sehen sein.

 

«Die Schau der Superlative» (Tages Anzeiger), «So noch nie zuvor gesehen» (F.A.Z.), «Grossartig» (BaZ), «Eine sensationelle Ausstellung» (Die ZEIT), «Mehr Picasso geht nicht» (Südkurier), «On n'a jamais vu ça en Europe» (Le Matin Dimanche), «Les oeuvres de jeunesse de Picasso, événement de l’année à Bâle» (Le Temps), «Fondation Beyeler has succeeded in presenting an exhibition which Europe may never see again» (Forbes Exceptional) – dies sind nur einige von vielen Pressestimmen, die sich über die Qualität der Ausstellung mehrheitlich einig waren. Die Besucher offenbar auch: Seit der Eröffnung im Februar strömen wöchentlich Tausende von Kunstinteressierten in die Fondation Beyeler.

 

Hauptgründe für die Verlängerung sind sowohl das grosse regionale Interesse aber auch viele Anfragen von Kunstinteressierten aus Übersee, die nach Europa zur Art Basel und der Kunst Biennale in Venedig reisen. «Diese Ausstellung ist einmalig. Ich freue mich sehr, dass wir diese Meisterwerke noch bis zum 16. Juni bei uns zeigen dürfen», freut sich Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, der vier Jahre lang an der Realisierung dieser Ausstellung gearbeitet hat. Bemerkenswert: Bei den vollzahlenden Tickets wurde rund die Hälfte aller Eintritte für die Ausstellung online gekauft! So blieben die Warteschlangen vor der Museumskasse trotz des grossen Andrangs klein.

 

Der in Zusammenarbeit mit iart entwickelte Multimediaraum findet grossen Anklang bei Gross und Klein. Interaktive Bücher verbinden die haptische Erfahrung herkömmlicher Bilderbücher mit spielerischen multimedialen Möglichkeiten. In einer faszinierenden Kombination aus Bild, Text, Klang und Berührung können die Betrachter in Picassos einzigartigen Kosmos eintauchen und diesen erfassen: eine neuartige Vermittlung von Kunst für Besucher jeden Alters. Parallel dazu zeigt eine Filmprojektion historisches Bildmaterial aus Picassos ereignisreicher Biografie und seinem Umfeld in den Jahren zwischen 1900 und 1907. Eine Besonderheit ist auch der familienfreundliche Audioguide: Ein Elternteil kann sich den informativen Audio-Rundgang durch die Ausstellung mit seinem Kind teilen.

 

Die Ausstellung «Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode» wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung
Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

Hauptpartner
Swisscom

 

Partner und Donatoren
Bundesamt für Kultur BAK
Fondation BNP Paribas Suisse
Simone & Peter Forcart-Staehelin
Eckhart & Marie-Jenny Koch-Burckhardt
L. + Th. La Roche-Stiftung
Dr. Christoph M. Müller & Sibylla M. Müller
Novartis
Stavros Niarchos Foundation
Freundeskreis der Fondation Beyeler
und weitere private Gönner, die ungenannt bleiben möchten


Charles Lewinsky liest aus ‚Der Stotterer‘ bei amtsKULTUR

Dichtung, Wahrheit und die Macht des geschriebenen Wortes

Foto: Maurice-Haas-Diogenes-Verlag
Foto: Maurice-Haas-Diogenes-Verlag

 

(Kiel/pd) - Zu einer neuen Ausgabe der Veranstaltungsreihe amtsKULTUR lädt das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) für Freitag, 24. Mai ab 19 Uhr ein. Zu Gast ist der Schweizer Autor Charles Lewinsky, der aus seinem neuesten Roman „Der Stotterer“ lesen wird. Die Veranstaltung findet im Propsteisaal des Kirchenkreises Altholstein, Falckstraße 9 in 24103 Kiel statt. An die Lesung schließt sich eine 30-minütige Diskussion mit Prof. Dr. Peter Unruh, Präsident des Landeskirchenamtes der Nordkirche, und dem Schriftsteller Charles Lewinsky an.

 

 

 

Der Stotterer im titelgebenden Roman vertraut aufgrund seiner sprachlichen Einschränkung ganz auf die Macht des geschriebenen Worts und setzt es rücksichtslos ein, zur Notwehr ebenso wie für seine Karriere. Denn er hat schnell gelernt, dass sich Menschen mit geschriebenen Texten leicht manipulieren und ausbeuten lassen. Ein Betrug – er nennt es eine schriftstellerische Unsorgfältigkeit – bringt ihn ins Gefängnis. Mit Briefen, Bekenntnissen und erfundenen Geschichten versucht er dort diejenigen Leute für sich zu gewinnen, die über sein Los bestimmen: den Gefängnispfarrer, den Drogenboss, den Verleger.

 

 

 

Zum Autor:

 

Charles Lewinsky, 1946 in Zürich geboren, hat Germanistik und Theaterwissenschaft studiert und als Dramaturg und Regisseur an diversen Bühnen gearbeitet, bevor er als Autor von Shows und Serien zum Fernsehen ging. Seit 1980 ist er freier Schriftsteller, international berühmt wurde er mit seinem Roman „Melnitz“. Er gewann zahlreiche Preise, darunter den französischen „Prix du meilleur livre étranger“ sowie den Preis der Schillerstiftung.

 

 

 

Die Veranstaltungsreihe amtsKULTUR wird unterstützt von der Evangelischen Bank eG, der Evangelischen Zeitung für die Kirche in Norddeutschland (EvZ) und dem Offenen Kanal Schleswig-Holstein (OKSH).

 

 

 

Karten sind im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich:
Evangelische Bücherstube GmbH, Dänische Straße 17, 24103 Kiel, Tel. 0431-5197250, Preis: 8,00 Euro

 


DOK.fest München

DOK.fest München | Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer geht an "Bruce Lee & The Outlaw"

Filmszene aus dem Preisträgerfilm: "Bruce Lee & The Outlaw". / DOK.fest München | Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer geht an "Bruce Lee & The Outlaw". Foto: obs/SOS-Kinderdörfer weltweit/Joost Vandebrug

(München/sos) - Der Niederländer Joost Vandebrug erhält dieses Jahr auf dem DOK.fest München den Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer weltweit. Sein Debütfilm "Bruce Lee & The Outlaw" erzählt von dem elfjährigen Bukarester Straßenjungen Nicu, der bei einem Kriminellen namens "Bruce Lee" ein Zuhause findet - in unterirdischen Tunneln. Bruce Lee, der berüchtigte König der Bukarester Unterwelt, bietet Nicu Essen und so etwas wie eine Familie. Doch Drogen sind allgegenwärtig, zum Beispiel das silberne Aurolac, mit dem Bruce Lee sich einreibt. Als Nicu fast an Tuberkulose stirbt, tritt plötzlich Raluca in sein Leben, pflegt ihn gesund und gibt ihm zum ersten Mal die Chance, ein Kind zu sein. Nicu muss sich entscheiden: Verlässt er die Tunnel und seinen Ziehvater?

 

 

 

"Der Film gewährt uns einen Blick in den Abgrund der Hölle", schreibt die Jury in ihrer Begründung. "Die allgegenwärtige Sehnsucht eines Kindes nach der Geborgenheit einer Familie steht im Zentrum der Erzählung. Ein jedes Kind ergreift jeden Strohhalm, der sich ihm bietet, mag es auch der Falsche sein. Der Regisseur Joost Vandebrug nimmt uns vorbehaltlos und ohne Wertung mit in die uns ansonsten verschlossene ,Unterwelt' und beweist in seinem berührenden Film, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu ändern."

 

 

 

Der Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer weltweit wird gestiftet von B.O.A. Videofilmkunst und ist mit 3.000 Euro dotiert. Er wird dieses Jahr zum sechsten Mal verliehen. Zur Jury gehörten Schauspielerin Michaela May, Dr. Heribert Prantl (Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung), Dr. Gudrun Hanke-El Ghomri (Programmbeauftragte SWR-Arte), Hans Demmel (Vorstandsvorsitzender VAUNET - Verband privater Medien e.V.), Michaela Braun (Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats SOS-Kinderdörfer weltweit) und Christine Kehrer (Head of TV/Video SOS-Kinderdörfer weltweit).

 

 

 

Der Preisträger Joost Vandebrug lebt in London und arbeitet als Fotograf und Videoregisseur. Er war unter anderem für Vogue, Nike und die Pet Shop Boys tätig. Parallel zu seinem Debüt-Dokumentarfilm "Bruce Lee & The Outlaw" entstand der Fotoband "CINCI LEI. Exploring the generation time forgot in post-communist Bucharest". Mehr Informationen zu ihm gibt es auf seiner Website: www.joostvandebrug.com.

 

 

 

Vandebrug erhält den SOS-Dokumentarfilmpreis bei der DOK.fest-Preisverleihung am 18. Mai um 20 Uhr an der HFF München. Eine weitere Preisübergabe mit Screening des Films findet am 19. Mai um 18 Uhr im Museum Fünf Kontinente statt.

 

 

 

Der Filmemacher Joost Vandebrug und Jurymitglied Michaela May stehen auf Anfrage für Interviews zur Verfügung.

 

 

 

Terminplan

 

 

 

8. bis 19. Mai 2019: 34. DOK.fest München

 

 

 

18. Mai 2019: Offizielle Preisverleihung

 

 

 

19. Mai 2019: 18 Uhr Screening des SOS-Preisträgerfilms im Museum Fünf Kontinente, München

 

 

 


Collagen-Workshop mit Künstler Martin Hoffmann


Collagen des Alltags. Workshop mit dem Künstler Martin Hoffmann

(Magdeburg/pm) - Eine eigene Collage mit dem Künstler Martin Hoffmann gestalten – das ist das Anliegen des Workshops „Collagen des Alltags“, der am Freitag, dem 10. Mai, in der Bürgelstraße 1 stattfindet. Hoffmann, von welchem gerade eine Ausstellung im Magdeburger Dom zu sehen ist, stellt seine Collagen vom Alltag in der DDR vor. Daran anschließend beschäftigen sich die Teilnehmenden des Workshops künstlerisch mit ihrem eigenen Alltag. Zu der Veranstaltung lädt die Evangelische Erwachsenenbildung ein, welche auch Mitorganisatorin der Ausstellung „Gäste im Dom“ ist, die noch bis zum 30. Mai im Magdeburger Dom zu sehen ist. Der Workshop beginnt um 17 Uhr und endet 21 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter eeb-lsa@ekmd.de oder telefonisch unter 0391 598022-68.

Martin Hoffmann schuf in den 1980er Jahren einen Zyklus von Collagen mit dem Titel „Werktätige mit Faltbeutel. War da was? Da war was. Was war da?“ Die Collagen folgen dem Tageslauf: Morgens, Mittags, Abends und verdeutlichen durch die Gleichzeitigkeit von Privatem und Öffentlichem die große Palette der Alltagssituationen in der DDR. Die normalen, alltäglichen Situationen erscheinen in anderer Zusammenstellung mal zufällig, mal tragisch, mal komisch.

Heute, 30 Jahre danach, hat sich der Alltag verändert. Wie sieht er aus? Was ist heute privat, was öffentlich? Welche weltbewegenden Themen spiegeln sich im Alltag, was liegt dahinter, was daneben? Sind es besondere Momente, die den Alltag ausmachen oder das ganz Gewöhnliche? Mit diesen Fragen werden sich die Teilnehmenden des Workshops künstlerisch auseinander setzen.

Martin Hoffmann
Martin Hoffmann wurde 1948 in Halle (Saale) geboren. Seit 1975 ist er als freischaffender Maler und Grafiker in Berlin und seit 2008 auch in Hamburg tätig.
Im Herbst 1981 war er einer der Mitgründer des Pankower Friedenskreises. Im Januar 1990 gehörte er zu den Initiatoren beim Aufbau der Arbeit von Amnesty International in der DDR und anschließend in den östlichen Bundesländern.
Hoffmann gestaltete bereits in der DDR und auch nach 1990 mehrere Bücher von Christa Wolf sowie nach 1997 zahlreiche Ausstellungen zur Zeitgeschichte, u.a. zu Lothar Kreyssig für das Lothar-Kreyssig Ökumene-Zentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, welches seinen Sitz in Magdeburg hat.
www.grafiker-hoffmann.de

Weitere Informationen: http://www.eeblsa.de/de/gaeste-im-dom.html 

 

Download
EEB-LSA Falter Hoffmann.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB

TOLLE ANGEBOTE FÜR TOPSTARS UND SPITZENEVENTS

„LIVE NATION CONCERT WEEK” VOM 1. BIS 7. MAI 2019

Foto: Live Nation
Foto: Live Nation

 

(Frankfurt/ln) - Der internationale Konzertveranstalter Live Nation gibt bekannt, dass die erfolgreiche National Concert Week in diesem Jahr erneut über die Bühne geht. Die in Deutschland bereits seit dem letzten Jahr als Live Nation Concert Week bekannte Aktionswoche findet 2019 vom 1. Mai, 10:00 Uhr, bis 7. Mai, 23:59 Uhr, statt. Die Live Nation Concert Week feiert mit vielen verschiedenen Angeboten Live-Musik auf der ganzen Welt. Alle Infos rund um die Preisaktionen für Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es auf www.livenation.de.

 

Im Schnitt startet alle 16 Minuten irgendwo auf der Welt eine Live Nation Show. Der Veranstalter bedankt sich mit einem facettenreichen Angebot zur Live Nation Concert Week bei den Fans. In Deutschland, Österreich und der Schweiz umfasst die Aktion zahlreiche Konzerte von internationalen Topstars wie Backstreet Boys, Ariana Grande, Bon Jovi, Metallica, Rod Stewart, Mariah Carey, Maroon 5, Christina Aguilera, Bryan Adams, Bad Religion, Eagles, Blackpink, James Morrison, Gossip, Of Mice & Men, Die Antwoord und vielen mehr.

 

 

 

Über Live Nation Entertainment:
Live Nation Entertainment ist das international führende Live-Entertainment-Unternehmen. Live Nation setzt sich aus folgenden Marktführern zusammen: Ticketmaster, Live Nation Concerts und Live Nation Sponsorship. Weitere Informationen unter: www.livenationentertainment.com

 


Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums gestalten Anwohner und Architekten drei Tage lang die bekannte Plattenbausiedlung in Jena Lobeda (Thüringen) / Jenaer Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche: „Quartier für alle erlebbar machen und zeigen wie es wirklich ist.“

Alte Bauten, neuer Beat: Stadt Jena sieht deutschlandweite Impulse durch 72-stündiges Architekturspektakel in Jena/Lobeda

Foto: JenaKultur
Foto: JenaKultur

       

 

(Jena/Lobeda/pm) - Neuperlach in München, Chorweiler in Köln oder das Märkische Viertel in Berlin haben mit der bekannten Plattenbausiedlung Lobeda in Jena eins gemein: Die meisten Quartiere leiden seit Jahrzehnten unter ihrem Ruf – selbst wenn viele Menschen dort gern leben oder sich Viertel längst gewandelt haben. Die Stadt Jena geht nun einen ungewöhnlichen Weg, Image, Wohnqualität und das Leben im öffentlichen Raum zu thematisieren. Vom 2. bis zum 5. Mai 2019 holt sie das Echtzeit-Architekturfestival 72 Hour Urban Action nach Lobeda.

 

„Durch dieses einmalige Projekt in unserer Region erhoffen wir uns ein interaktives Planen und Bauen zwischen internationalen Gestaltern und den Anwohnern im Viertel. Vor allem aber lenken wir deutschlandweit gezielt den Blick in einen Teil von Jena, den viele nur vom Vorbeifahren auf der Autobahn A4 kennen und für Jena halten. Durch das Festival rückt indes die gesamte Stadt als Universitäts-, Hightech- und Kulturstandort in den Fokus“, erklärt Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, anlässlich der Pressekonferenz im Vorfeld der Veranstaltung.

 

Mehr als 120 Teilnehmer aus über 26 Nationen konzipieren und realisieren drei Tage lang temporäre urbane Architekturkonzepte. Nitzsche: „Bei dem High-Speed-Architekturwettbewerb arbeiten internationale Experten gemeinsam mit den Jenaer Bürgern eng zusammen. Damit transportiert das Festival auch eine politische Botschaft: Es zeigt die Offenheit Jenas und ermöglicht es jedem, selbst mit kleinen Veränderungen, Großes zu bewirken.“

 

Jonas Zipf, Werkleiter JenaKultur, verweist auf die inhaltliche Nähe zum Bauhaus, das gerade sein 100-jähriges Jubiläum feiert und seine Wiege im benachbarten Weimar hat.  Zipf: „Der industrielle Wohnungsbau in Plattenbauweise ist weder ein Ost- noch ein Westphänomen, sondern weltweit zu finden. Interessant ist, dass die Idee, moderne Architektur mit vorgefertigten Betonteilen umzusetzen, bereits im Bauhaus entstanden war.“

 

Den Machern und Organisatoren der Veranstaltung ist es wichtig, dass das Festival architektonisch aktuelle Zeitfragen lebendig beantwortet. Zugleich soll die DNA von Jena Lobeda aufgegriffen werden. „In zahlreichen Workshops wurden vorab Orte lokalisiert, die im Rahmen des Festivals umgebaut werden sollen. Kunst im öffentlichen Raum soll dabei helfen, das eigene Lebensumfeld aus einer neuen Perspektive zu begreifen und individuelle Lösungsvorschläge einzubringen“, erklärt Kerem Halbrecht, Architekt und Begründer 72 Hour Urban Action im Rahmen der Pressekonferenz. Halbrecht und der ebenfalls aus Israel stammenden Kuratorin Gilly Karjevsky ist wichtig, dass sich die Bewohner aktiv einbringen. „Die nachbarschaftliche Teilhabe steht im Fokus. Dies wird dadurch deutlich, dass viele der Teilnehmer aus Lobeda und der Umgebung kommen.“

 

Elisabeth Wackernagel, Stadträtin und Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses: „Das Projekt ist natürlich auch aus städtischer Sicht interessant, weil im Rahmen eines Formates Grenzen gesprengt werden können. Normalerweise benötigen Architekturprojekte eine lange bürokratische Vorlaufzeit. Im Rahmen des Architekturwettbewerbs 72 Hour Urban Action werden jedoch schnelle und leicht umsetzbare Lösungen entworfen, die das Stadtviertel sofort attraktiver machen.“ Vorgängerprojekte in Stuttgart, Italien oder Dänemark in den vergangenen zehn Jahren haben gezeigt, dass die entworfenen Bauwerke einen sofortigen Nutzen für die Bewohner bringen und noch heute von der Nachbarschaft genutzt und gepflegt werden. Dies erhoffen sich die Initiatoren auch in Lobeda. Sollten die entstandenen baulichen Lösungen den statischen Anforderungen gerecht werden, lassen sie sich vom temporären in einen permanenten Zustand überführen.

 

Im Rahmen des Festivals wird eigens eine Zeltstadt für die Teilnehmer aufgebaut, in der die mehr als 100 Teilnehmer debattieren, essen, schlafen und arbeiten können. Die Vorbereitungen für das Event laufen laut JenaKultur seit gut 1,5 Jahren.

 

Über 72 Hour Urban Action Lobeda
72 Hour Urban Action Lobeda ist der erste Echtzeit-Architekturwettbewerb, bei dem internationale Experten gemeinsam mit Anwohnern zusammenarbeiten. Zehn Teams werden in nur drei Tagen und drei Nächten urbane Bauwerke im öffentlichen Raum konzipieren. 72HUA ermöglicht es durch Schnelligkeit und gemeinsames Anpacken das Stadtbild zu verändern. 2010 wurde das Design- und Architekturfestival von Kuratorin Gilly Karjevsky und dem Architekten Kerem Halbrecht in Israel ins Leben gerufen. Seitdem veranstaltet 72HUA jährlich internationale Projekte. Lokale Probleme und Potentiale werden aufgespürt und schnelle, alternative Ideen angeboten. Der Wettbewerb bietet die Möglichkeit, die Wahrnehmung des öffentlichen Raums neu auszurichten.

 

 

 

 

 


Das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum setzt auch 2019 auf bewährte Partner vor Ort

Bundes.Festival.Film. gastiert zum zweiten Mal in Hildesheim

 

 

(Remscheid/kjf) - Das Bundes.Festival.Film. gastiert vom 21. bis 23. Juni zum zweiten Mal in Hildesheim und wird dabei erneut auf die bewährte Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerinstitutionen vor Ort setzen. Das Festival präsentiert die Produktionen von Filmemacherinnen und Filmemachern aller Generationen und zählt zu den renommiertesten Veranstaltungen dieser Art.

Wie bereits im Vorjahr wird die Stiftung Universität Hildesheim das Bundes.Festival.Film. begleiten und unterstützen. „Das Festival ist in seiner Struktur und inhaltlichen Intention wie für uns gemacht. Aufbauend auf einer vitalen Szene der aktiven Medienarbeit und dem Forschungsbereich Filmvermittlung konnten wir bereits 2018 neue Impulse in Hildesheim setzen. Das wollen wir gemeinsam mit den Studentinnen und Studenten in diesem Jahr weiterführen und freuen uns, dass das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) erneut eine Partnerschaft mit der Stiftung Universität Hildesheim eingegangen ist“, so Dr. Volker Wortmann vom Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur.

Der Erfolg des Bundes.Festival.Film. wurde insbesondere durch die Vernetzung vieler Partner in der Kultur- und Medienstadt erreicht. In diesem Zusammenhang wird auch die Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) fortgeführt. Studierende der HAWK erarbeiten u.a. das visuelle Erscheinungsbild und die Kampagnenarbeit für das Festival.

Dr. Volker Wortmann: „Die 44 Filme, die beim Festival hier in Hildesheim zu sehen sein werden, sind Spiegelbild dessen, wofür auch unsere Medienarbeit steht: Filme in ihren vielfältigen Erscheinungsformen und ästhetisch-experimentellen Zugängen zur Alltagsrealität als Ausdruck einer zunehmend diversen Gesellschaft zu verstehen. In diesem Zusammenhang sind die Arbeiten der Nachwuchsfilmemacherinnen und -macher immer auch Ausdruck von Teilhabe in einer offenen Gesellschaft.“

Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film. beim KJF: „Hildesheim ist ein Festival der kurzen Wege, der hochmotivierten und engagierten Partner und eines begeisterungsfähigen Publikums. Ich bin davon überzeugt, dass die Stadt auch 2019 ein perfekter Gastgeber sein wird. Dafür spricht auch, dass der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil erneut die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat und damit deren Bedeutung für die Stadt und die Region unterstreicht.“

Das Bundes.Festival.Film. bildet den jährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe sowie das Bundes.Festival.Film. werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt.

 

 

Zusätzliche Förderung erhält das Festival durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Kooperationsveranstalter vor Ort sind die Stiftung Universität Hildesheim (Institut für Medien, Theater und Populäre Kunst, Abteilung Medien), sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK).

 

 

 


Noch sechs Wochen, dann eröffnet die neue Sonderausstellung mit Skizzenbüchern von Franz Marcim Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg

Franz Marc auf dem Weg zum Blauen Reiter. Skizzenbücher

Abb.: Franz Marc: Schlafender blauer Wolf auf roter Matte, 1912/13 aus seinem Skizzenbuch XXVI. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
Abb.: Franz Marc: Schlafender blauer Wolf auf roter Matte, 1912/13 aus seinem Skizzenbuch XXVI. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg


Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg
23.05. – 01.09.2019

 

(Nürnberg/gnm) - Sie zählen zu den kostbarsten Schätzen der Graphischen Sammlung: die Skizzenbücher von Franz Marc. Rund 600 Zeichnungen füllen die Seiten – Porträts, Akte, Natur- und Tierstudien, Reiseskizzen, Gemäldekopien und -entwürfe in den verschiedensten graphischen Techniken, entstanden zwischen 1904 und 1914. Insgesamt 32 Skizzenbücher von Franz Marc existieren noch heute, von denen sich 26 im Besitz des Germanischen Nationalmuseums befinden. Die Nürnberger Gruppe bildet damit den umfangreichsten Teilbestand in Marcs zeichnerischem Œuvre.

 

Eine notwenige Restaurierung der fragilen Hefte erforderte ihre vorübergehende Auflösung. Dies ermöglicht, nun erstmals mehr als 400 der Zeichnungen in einer Ausstellung zu präsentieren. Sie dokumentieren Marcs Reisen und geben Einblick in seine künstlerische Entwicklung, führen den Motivreichtum und die vielfältigen Bezüge im Werk des Künstlers vor Augen. Außerdem lässt sich anhand besonders hervorgehobener Blätter die Entwicklung einzelner Gemälde von der ersten Idee bis zu ihrer Vollendung nachvollziehen. Dem Besucher bietet die Ausstellung das einmalige Erlebnis, dem Künstler gewissermaßen bei seiner täglichen Arbeit über die Schulter zu blicken.

 


Konzert im Berliner Dom - Wiener Philharmoniker und Fondazione Pro Musica e Arte Sacra spenden Erlös für Notre-Dame de Paris

Foto: Lois Lammerhuber
Foto: Lois Lammerhuber

 

(Berlin/sp) - Die Wiener Philharmoniker unter Christian Thielemann und die Fondazione Pro Arte e Musica Sacra setzen mit ihrem Konzert am 2. Mai im Berliner Dom ein starkes Zeichen für Notre-Dame de Paris: Den Erlös des Konzertes spendet die Stiftung für den Wiederaufbau der Kathedrale in Paris.

 

Aus Solidarität haben sich die Fondazione Pro Musica e Arte Sacra, Veranstalterin des Anton Bruckner-Kathedralenprojektes, gemeinsam mit den Wiener Philharmoniker heute spontan dazu entschlossen, das Konzert am 2. Mai im Berliner Dom in Abänderung des ursprünglichen Mottos für „Frieden und Völkerverständigung“ nun unter dem Motto „Zusammenstehen! Solidarität für Notre-Dame de Paris“ in den Dienst dieser Jahrhundertaufgabe zu stellen.

 

Die Aufführung der 2. Sinfonie von Anton Bruckner ist Teil des Bruckner Zyklus‘ der Wiener Philharmoniker unter dem Dirigat von Christian Thielemann, der sich bis zum 200. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2024 erstreckt. Dabei werden alle neun Sinfonien Bruckners in verschiedenen europäischen Kathedralen aufgeführt. Für 2021 war ein Konzert der Wiener Philharmoniker in Notre-Dame fest eingeplant.

 

“Mit dem Bruckner-Kathedralenkonzert möchten wir die Menschen sensibilisieren, die Wiederaufbauarbeiten der durch das tragische Feuer zerstörten Notre-Dame zu unterstützen” so der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Daniel Froschauer. “Gerade in einer Zeit der Unsicherheit und Konfrontation steht die Kathedrale Notre-Dame de Paris für eine Botschaft des Friedens und der Solidarität unter den Völkern“, ergänzt Dr. Hans-Albert Courtial, Generalpräsident der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra: „Daher ist es jetzt an uns, zusammenzustehen und damit in eine Botschaft des Friedens zu investieren, die von diesem Jahrhundertprojekt von Paris weltweit sichtbar ausgeht.“

 

Die Fondazione Pro Musica e Arte Sacra setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2002 als gemeinnützige Körperschaft für die Förderung der Kirchenmusik auf höchstem Niveau sowie die Restaurierung kirchlicher Kunstschätze ein. Dazu veranstalten sie im Rahmen einer exklusiven Partnerschaft mit den Wiener Philharmonikern als „orchestra in residence“ regelmäßige Gastauftritte in Rom und im Vatikan.

 

Karten zum Preis von 30,- bis 130,- Euro über Eventim oder ohne Vorverkaufsgebühr direkt an der Kasse des Berliner Domes.

 


Museum am Dom zeigt zeitgenössische Kunst aus dem Grödnertal

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“

  Eine Besucherin begutachtet die Skulptur. Foto: bt
Eine Besucherin begutachtet die Skulptur. Foto: bt

 

(Trier/bt) – Eine junge Frau mustert gebannt die Skulptur aus Birnenholz, die schräg über ihrem Kopf zu schweben scheint. Der gespannte Körper strebt gen Himmel, nur von einem schmalen, an der Wand befestigten Eisenträger gestützt. Trotz der grellen Farbgebung ist der natürliche Wuchs des Holzes noch gut zu erkennen. „Es ist beeindruckend, wie Dynamik und Zerbrechlichkeit hier zusammenkommen“, stellt die Besucherin der Vernissage fest. Doch es ist nicht nur der „Freigeist“ von Armin Grunt, der bei den Gästen der Eröffnung von „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ – so der Titel der Ausstellung – Staunen und Bewunderung hervorruft.

 

Begegnung suchen, Beziehung leben, Mensch sein. Mit diesem Dreiklang hat die Sonderausstellung am Freitag, 12. April, über hundert Frauen und Männer in das Bischöfliche Diözesanmuseum gelockt. Noch bis Anfang September werden dort zeitgenössische Kunstwerke aus dem Südtiroler Grödnertal gezeigt, das gemeinhin als „Tal der Herrgottschnitzer“ bekannt ist. Traditionell werden ebenda seit dem 16. Jahrhundert religiöse Holzschnitzereien hergestellt. Doch eine junge Künstlergeneration geht seit einiger Zeit neue Wege: An den ausgewählten Exponaten werde ein Umbruch deutlich, „ein Aufbruch in der dortigen Kunstszene. Die Künstler schöpfen aus der Tradition, wagen aber auch Neues“, so Dr. Markus Groß-Morgen, Direktor des Museums. Gemeinsam mit Pfarrer Ulrich Laux und dem Kulturbeauftragten des Bistums Trier, Micha Flesch, präsentierte er die Arbeiten von elf innovativen Künstlern aus dem Grödnertal. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Vokalensemble TonArt unter der Leitung von Stefan Schleimer.

 

Zwischen der Ausstellung und dem Leitwort der diesjährigen Heilig-Rock-Tage „HERAUSGERUFEN – ‚Du schaffst unseren Schritten weiten Raum‘ gebe es eine direkte Verbindung, so Flesch. Beide Veranstaltungen und auch die Ausstellungsstücke selbst forderten zur aktiven Begegnung auf – mit sich selbst, dem Mitmenschen und mit Gott. Es seien die hohe Achtung vor der Natur und der Ausdruck einer tiefen Gläubigkeit, die ihn an den Exponaten besonders beeindrucken, erklärte der Kulturbeauftragte. Die Formensprache, die sich aus dieser Verbindung ergebe, ermutigte das Kuratoren-Trio, grundlegende Fragen des Menschseins zum Hauptthema der Ausstellung zu machen, so Laux. Gemeinsam mit Petra Stadtfeld von der Diözesanstelle Exerzitien, geistliche Begleitung und Berufungspastoral im Bistum Trier, entwickelte er ein Kartenset, das begleitend vertiefende Fragen und anregende Texte liefert.

 

Doch was ist es nun, was aus Figuren Menschen macht? „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, zitierte Stadtfeld den jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber. „Es ist das wirkliche Interesse, das wir unserem Gegenüber zeigen; dass wir ihm mit Respekt, Wohlwollen und Sympathie begegnen. Daraus können echte Verbindungen entstehen, die prägen und Bedeutung haben“. Laux ergänzte: „Niemand ist eine Insel, heißt es.“ Gott spiele in dem Spiel, das Leben heißt, mit: „Aber nicht, um gegen uns zu kämpfen. Von Gott sind wir alle gleichermaßen geliebt und das macht uns zu Schwestern und Brüdern.“

 

 „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ läuft noch bis zum 9. September; die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Samstag von 9 bis 17 Uhr und sonn- sowie feiertags von 13 bis 17 Uhr. Gezeigt werden Arbeiten von Filip Moroder Doss, Armin Grunt, Gerald Moroder, Hubert Mussner, Eric Perathoner, Roland Perathoner, Ivo Piazza, Georg Demetz Pilat, Hermann Josef Runggaldier, Thaddäus Salcher und Flavio Senoner.

 

Nähere Informationen gibt es unter: www.museum-am-dom-trier.de. Per E-Mail an museum(at)bistum-trier.de oder unter Tel.: 0651-7105255 können auch Führungen gebucht werden.

 


Tag der Musik 2019: Musik machen – Haltung zeigen

 

(Berlin/pm) - „Musik machen – Haltung zeigen – Zusammenhalt. Europa. Vielfalt.“: Unter diesem Motto ruft der Deutsche Musikrat mit seiner bundesweiten Initiative Tag der Musik am 21. Juni 2019 wieder alle Musizierenden dazu auf, gemeinsam ein Zeichen für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt zu setzen. Das diesjährige Motto richtet den Fokus auf die verbindende Kraft der Musik. 

 

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Musik erreicht den Menschen wie keine andere Kunst. Sie fördert gesellschaftlichen Zusammenhalt durch das Entdecken von Gemeinsamkeiten und die Wertschätzung von unterschiedlichen Lebensweisen. Eine auseinanderdriftende Gesellschaft bedarf dringender denn je der Bereitschaft, sich für die in unserer Verfassung verankerten Werte zu positionieren. Der Deutsche Musikrat ruft deshalb dazu auf, den bundesweiten Tag der Musik als Plattform für den großen Reichtum Kultureller Vielfalt zu nutzen und zugleich Haltung zu zeigen für ein friedliches Miteinander in Deutschland und in Europa.“

 

Weitere Informationen zu der bundesweiten Initiative finden Sie unter www.tag-der-musik.de. Die Initiative des Deutschen Musikrates wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Medienpartner sind die ARD und Deutschlandfunk Kultur.

 


Hildesheim erneut Hotspot der Filmszene

Bundes.Festival.Film. 2019 in Hildesheim

Foto: KJF
Foto: KJF

Kultur- und Medienstadt Hildesheim empfängt vom 21. bis 23. Juni 2019 zum zweiten Mal das Bundes.Festival.Film., Thega Filmpalast wird Treffpunkt für über 400 Gäste aus ganz Deutschland

 

 

(Remscheid/KJF)  – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr gastiert das Bundes.Festival.Film. 2019 erneut in Hildesheim. Vom 21. bis 23. Juni treffen sich Deutschlands beste Filmemacherinnen und Filmemacher aus dem nicht-kommerziellen Bereich im Thega Filmpalast.

Weit über 750 Produktionen von jungen und älteren Filmbegeisterten wurden im aktuellen Jahrgang eingereicht. Die Jurys nominieren daraus nun die „Besten der Besten“ für das Bundes.Festival.Film., das das glanzvolle Finale der beiden Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis bildet.

Das Bundes.Festival.Film. ist eine Plattform für oft außergewöhnliche Filmideen von Regisseurinnen und Regisseure, die im nicht-kommerziellen Bereich arbeiten. Das Festival filmbegeisterter junger und älterer Menschen zählt zu den ältesten und größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film., das vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) ausgerichtet wird: „Nach dem überzeugenden Auftakt im letzten Jahr kehren wir gern nach Hildesheim zurück. Nicht zuletzt deshalb, weil wir hier mit der Stiftung Universität Hildesheim und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst zwei überaus kompetente Partner gefunden haben, die die Festivaltage für Nominierte, Preisträger und Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis machen und weitere Impulse für die aktive Medienarbeit in der Stadt setzen werden.“

Während der drei Festivaltage werden die endgültigen Preisträgerinnen und Preisträger in verschiedenen Alters- und Inhaltskategorien gekürt. Alle nominierten Produktionen sind in öffentlichen und kostenfrei zugänglichen Screenings zu sehen. Am Veranstaltungswochenende werden bis zu 400 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet.

Das Bundes.Festival.Film. bildet den jährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe und das Bundes.Festival.Film. werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt.
Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Der Kooperationsveranstalter vor Ort ist die Stiftung Universität Hildesheim (Institut für Medien, Theater und Populäre Kunst, Abteilung Medien). Weitere Partner: HAWK, Canon

 

 

 


Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg - 11.04.2019 – 4.10.2020

Helden, Märtyrer, Heilige. Wege ins Paradies

 

Blick in die Ausstellung auf die Skulptur „Christus auf dem Palmesel, 1505, von einem Schüler des Veit Stoß
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
Dauerleihgabe der Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen

 

 

(Nürnberg/gnm) - Helden, Märtyrer, Heilige - Menschen faszinieren mutige Heroen, willensstarke Visionäre und entschiedene Kämpfer für die (vermeintlich) richtige Sache. Geschichten über sie begeistern, zugleich motivieren sie, es den Protagonisten nachzutun. Solche Helden werden zum Vorbild für die eigene Lebensführung und können Hoffnung geben in schwerer Zeit. Dabei ist unerheblich, ob es sich um eine historische oder eine erfundene Figur handelt. Rund 50 Exponate des 13. bis 15. Jahrhunderts, Highlights der hauseigenen Skulpturen- und Gemäldesammlung, veranschaulichen in einer Sonderausstellung ab 11. April 2019 im Germanischen Nationalmuseum die spätmittelalterliche Vorstellung von einem vorbildlichen Leben und damit vom sicheren Weg ins Paradies.

 

Am Anfang der Ausstellung steht die Rosenkranztafel aus der Werkstatt des Veit Stoß, die exemplarisch ins Thema einführt: Das großformatige Bildfeld erzählt in mehreren Szenen das christliche Heilsgeschehen von der Schöpfung bis zum Jüngsten Gericht. Aus Sicht des Spätmittelalters bildet diese Relieffolge die „Heldenreise der Menschheit“ ab, die mit dem Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Paradies begann, in das die Menschen seitdem zurückzukehren wünschen. Der Kreis soll sich wieder schließen. Für Gläubige, die einst vor dieser Tafel beteten, dienten die Darstellungen als Orientierungshilfe zur eigenen Lebensführung, für ihre persönliche Heldenreise in die Glückseligkeit.

 

Für die Erzählung großer Heldentaten hat sich dieses Grundmuster herausgebildet, das von antiken Texten bis zum Hollywoodfilm auf einer vergleichbaren Dramaturgie beruht: Der Held oder die Heldin folgt einer Berufung, muss Bewährungsproben bestehen, um unter Einsatz des eigenen Lebens eine Gefahr zu bannen und einen aus dem Gleichgewicht geratenen Zustand wieder ins Lot zu bringen. Beispiele finden sich zahlreich, wie den heiligen Georg, der die Prinzessin vor einem Drachen rettete, oder den heiligen Veit, der den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurde, von ihnen aber verschont blieb. Woher kannten Menschen im Spätmittelalter solche Geschichten, wie erfuhren sie von den spektakulären Taten? Und welche Vorstellung verbanden sie mit ihnen? Die Ausstellung geht diesen Fragen nach und zeigt, wie die Identifikation der Menschen mit Helden, Märtyrern und Heiligen in der Glaubenswelt des Spätmittelalters ausgesehen hat.

 

Wer sich mitteilen und seine eigene Helden-Vorstellung äußern möchte, kann das auf Postkarten am Ausgang der Ausstellung tun oder in den Social Media Kanälen unter dem Hashtag #heldenreise. Denn eines gilt auf jeden Fall: Die Faszination an Heldengeschichten ist ungebrochen.

 

 

 


Ars Electronica Festival 2019 - 5. bis 9. September, POSTCITY Linz

Out of the Box – Die Midlife Crisis der Digitalen Revolution

(Linz/ae) - Seit 1979 begleitet, antizipiert und analysiert Ars Electronica die digitale Revolution, ihre Ursprünge, Erfolge und Irrwege. Als Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft stand und steht dabei stets die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung neuer technischer und wissenschaftlicher Entwicklungen im Mittelpunkt.
2019 feiert die Ars Electronica ihren 40. Geburtstag und richtet den Blick naturgemäß nach vorn. Unter dem Motto „Out of the Box – die Midlife Crisis der Digitalen Revolution“ begibt sich das Festival auf eine Expedition zur künstlerisch-wissenschaftlichen Vermessung unserer modernen techno-ökonomisch geprägten Welt, fragt nach unseren Zukunftsperspektiven und Handlungsoptionen. Gemeinsam mit KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, IngenieurInnen, DesignerInnen, TechnologInnen, Entrepreneurs und Social Activists aus der ganzen Welt lädt Ars Electronica von 5. bis 9. September zu Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Ausstellungen, Performances, Interventionen und Konzerten. Zentraler Schauplatz dieses 5-tägigen Programms ist – ein letztes Mal – die POSTCITY am Areal des Linzer Hauptbahnhofs. Von hier führt die Festivalmeile wieder quer durch die gesamte Innenstadt und macht Halt im Linzer Mariendom, im OK im OÖ Kulturquartier, in der Kunstuniversität Linz, im LENTOS Kunstmuseum, dem Donaupark, in der Stadtwerkstatt, im bis dahin komplett neu gestalteten Ars Electronica Center und in der Anton-Bruckner-Privatuniversität. Der Festival-Samstag wartet dieses Jahr mit einer besonderen Attraktion auf: einem Ausflug ins Stift St. Florian.

 


FUZZY DARK SPOT - VIDEOKUNST IN HAMBURG

Rosanna Graf, Stab & Fleisch, 2015 © Rosanna Graf
Rosanna Graf, Stab & Fleisch, 2015 © Rosanna Graf

(Hamburg/dth) - Die Ausstellung FUZZY DARK SPOT in der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg, versammelt Videoarbeiten von über 30 vornehmlich Hamburger Künstler*innen von den 1970er Jahren bis heute und präsentiert in sowohl thematischen als auch monografischen Stationen historische und aktuelle Produktionen. Die Ausstellung untersucht, wie Video in der Kunst gesellschaftliche sowie mediale Irritationen und Manipulationen interpretiert.

Felder dieser Untersuchung sind die Bezugnahme der Videokunst auf das Fernsehen, die aufklärerische Bewegung der Gegenöffentlichkeit der 70er Jahre, der Einsatz von Video als Überwachungsmedium, als Mittel künstlerischer Narration, als psychosozialer Spiegel sowie als Instrument der Selbstoptimierung in der digitalen Gegenwart. Der große Einfluss von Videobildern auf die kollektive Erinnerung und das Bewusstsein im 20. und 21. Jahrhundert lässt den Zweifel am Bild, das Unbehagen am Gewohnten sowie das Misstrauen gegenüber Wahrheitsansprüchen zu wichtigen Motiven künstlerischer Reflexion werden.

Die Klammer der zusammengeführten Arbeiten benennt der Titel der Ausstellung, der einen nebulösen, unscharfen, im Dunkeln liegenden Punkt, Ort oder Zustand umschreibt. Der Begriff Fuzzy Dark Spot entstammt einem Internetforum, in dem über Schimmel, der Kameralinsen kontaminiert hat, diskutiert wird.

Die von dem Hamburger Videokünstler Wolfgang Oelze kuratierte Ausstellung knüpft programmatisch an die Ausstellungen Captain Pamphile (2011) und Weisser Schimmel (2010) an, die mit spezifischen kuratorischen Konzepten einen Blick auf die vielfältigen Arbeiten Hamburger Künstler*innen im Kontext der Sammlung Falckenberg erlaubten.

Teilnehmende Künstler*innen
Vito Acconci, Gabor Altorjay, John Bock, Claus Böhmler, Öyvind Fahlström, Harun Farocki, Jeanne Faust, Lee Friedlander, Gintersdorfer/Klaßen, Rosanna Graf, Britta Gröne/Peter Piller, Romeo Grünfelder, Christian Jankowski, Volko Kamensky, Naho Kawabe, Mike Kelley, Jon Kessler, Nina Könnemann, Till Krause, Vlado Kristl, Lene Markusen, Paul McCarthy, Aurelia Mihai, Ernst Mitzka, Vanessa Nica Mueller, Karina Nimmerfall, Wolfgang Oelze, Tony Oursler, Nam June Paik, Stefan Panhans Rotraut Pape/Raskin, reproducts, Rainer Korsen/Gerd Roscher, Oliver Ross, Gerhard Rühm, Swen Erik Scheuerling, Corinna Schnitt, Paul Spengemann, Hans Stützer, Mike Mandel/Larry Sultan, Inga Svala Thorsdottir, Helena Wittmann und Steffen Zillig

Teil der Ausstellung ist ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Künstler*innengesprächen, Screenings und Vorträgen in der Sammlung Falckenberg sowie Filmvorführungen im Metropolis Kino. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

www.deichtorhallen.de/fuzzy-dark-spot
#fuzzydarkspot

 


Sonderausstellung „Die neue Formenwelt – Design des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Högermann“ – 1. April bis 31. Oktober 2019 - Die Porzellanwelten Leuchtenburg feiern 100 Jahre Bauhaus

Ostertipp: Ausstellung – 100 Jahre Bauhaus: Vom Bauhaus zur Porzellankirche

 

 

 

(Bonn/pm) - Auf der Leuchtenburg in Thüringen steht im Frühling alles im Zeichen des Aufbruchs: Ab 1. April, dem historischen Tag der Gründung des Bauhaus vor 100 Jahren, zeigen die Porzellanwelten Leuchtenburg die Sonderausstellung „Die neue Formenwelt – Design des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Högermann“ (bis 31. Oktober 2019). Die Schau präsentiert Porzellandesign aus der Bauhauszeit sowie Bauhaus inspiriertes Porzellan der Nachkriegszeit und schlägt mit der weltweit einzigartigen Porzellankirche den Bogen zum schlichten, funktionalen Design der Gegenwart. Über die Ostertage lädt die Leuchtenburg zu einem Besuch der Ausstellung und einem besonderen Programm für die ganze Familie ein.

 

 

 

100 Jahre Bauhaus: „Die neue Formenwelt“

 

Im Zentrum der Schau „Die neue Formenwelt“ stehen Spitzenstücke der „Guten Form“, ihre Designer und außergewöhnliche Geschichten. Die Präsentation zeigt einen Querschnitt durch 100 Jahre Designgeschichte und  umfasst  bislang noch nie gezeigte Designhighlights aus der Sammlung Högermann, darunter Ikonen des Porzellan- und Produktdesigns aus dem 20. Jahrhundert. Berühmte DesignerInnen wie Marguerite Friedlaender, Trude Petri, Gerhard Marcks, Hermann Gretsch, Walter Gropius, Wilhelm Wagenfeld, Heinrich Löffelhardt, Raymond Loewy und viele andere werden mit ihren wegweisenden Designs in der Schau vorgestellt. Sechs Ausstellungsabteilungen führen die BesucherInnen durch bewegte und bewegende Zeiten – von den Pionieren des Bauhaus und der neuen Formenwelt der 1930er/40er Jahre über die „Gute Form“ der 1950er/60er Jahre und das DDR-Design bis hin zur jungen Form aus den1970/1980ern. 

 

 

 

Schlicht und schön: Die Porzellankirche

 

Mit ihrer modernen, schlichen und auf Funktionalität ausgerichteten Gestaltung setzt die 2016 fertiggestellte Porzellankirche auf der Leuchtenburg die Ideen des Bauhaus fort. Die meterhohen weißen Porzellanlamellen im Innenraum lösen die Wände der Kapelle auf und schaffen dadurch eine ganz einzigartige Atmosphäre. Geplant wurde der Raum von Michael J. Brown, Schüler des Star-Architekten Daniel Libeskind. Seit der ökumenischen Weihe der Kirche im Jahr 2016 finden hier regelmäßig Gottesdienste, Hochzeiten, Taufen und Konzerte, etwa im Rahmen des Thüringer Orgelsommers, statt.       

 

 

 

Die Ausstellung zum Bauhaus-Jubiläum „Die neue Formenwelt – Design des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Högermann“ ist vom 1. April bis zum 31. Oktober 2019 in den Porzellanwelten Leuchtenburg zu sehen.

 

 

 

 

 

Ostertipp: Karfreitagsprozession, Passionsspiele und mittelalterlicher Ostermarkt
Die traditionelle Karfreitagsprozession startet mit Klängen aus Taizé, am 19. April, 11 Uhr, in der Kirche in Seitenroda und führt über den Kreuzweg mit sieben Stationen hinauf auf die Leuchtenburg – vorbei am malerischen Weinberg und an Frühlingswiesen. Oben am schlichten Holzkreuz auf der Leuchtenburg angekommen, können die Gäste in der Porzellankirche die Stille suchen oder an einer der zahlreichen Lesungen im Rahmen der Passionsspiele teilnehmen. An den Osterfeiertagen vom Samstag bis Montag steht die Burg dann ganz im Zeichen der mittelalterlichen Traditionen, Lebensweisen und Handwerkskünste. Auf dem mittelalterlichen Markt im Burghof zeigen Handwerker ihr Geschick, etwa beim Lira- der Bogenbau. Natürlich sind auch kleine und große Gäste eingeladen, beim Korbflechten, Schmieden, Holzschnitzen, Weben, Töpfern und bei der Schmuckherstellung mitzumachen.

 

 

 

Weitere Informationen: www.leuchtenburg.de

 

 

 


Präsentation in der Kartäuserkirche. 28. März 2019 bis 6. Januar 2020

Gewappnet für die Ewigkeit. Nürnberger Totenschilde des Spätmittelalters

(Nürnberg/gnm) - Totenschilde sind Gedenktafeln, die für männliche Verstorbene des Adels und des führenden Bürgertums nach deren Tod in Kirchen aufgehängt wurden. Sie zeigen das Familienwappen, eine Inschrift mit dem Namen des Verstorbenen und dessen Sterbedatum sowie häufig einen Segensspruch. Nicht selten erreichten die aufwendig gestalteten Schilde einen Durchmesser von bis zu einem Meter. Und – vor allem im Nürnberger Raum haben sie sich in bemerkenswerter Zahl erhalten, wenngleich sie im gesamten deutschsprachigen Raum zu finden waren. Normalerweise hoch oben an Kirchenwänden angebracht, werden jetzt erstmals zwölf ausgewählte Beispiele in der Kartäuserkirche des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg auf Augenhöhe präsentiert. Dem Besucher bietet sich dadurch die seltene Möglichkeit, Totenschilde einmal von Nahem zu betrachten.

 

Die Schilde werfen viele Fragen auf: Wer stellte sie einst her – waren es Bildhauer, Maler, oder gab es gar einen eigenen Berufszweig der Totenschildmacher? Bemerkenswert ist die große Materialvielfalt, mit der die Werke gefertigt wurden, zu der neben Holz, Blechen und Leder auch Pappe, Pergament, Weidenruten, Glassteine und Echthaar gehören konnten, was einen nicht unerheblichen Aufwand und Kenntnisse im Umgang unterschiedlicher Verarbeitungstechniken bedeutete. Für wen wurde ein solcher Aufwand betrieben? Und was kostete ein Totenschild letztendlich? Wo hingen die Schilde ursprünglich und wann und wie fanden sie ihren Weg ins Germanische Nationalmuseum?

 

Fragen dieser Art ging in den vergangenen vier Jahren ein von der Leibniz-Gemeinschaft gefördertes Projekt nach, das den einzigartigen Bestand des Germanischen Nationalmuseums an Totenschilden des 14. und 15. Jahrhunderts systematisch aus historischer, kunsthistorischer und kunsttechnologischer Sicht untersuchte. Ein umfangreicher Katalog mit den Ergebnissen aus diesem Forschungsprojekt erscheint im Juni 2019. Erste Einblicke gewährt bereits die Präsentation in der Kartäuserkirche. Die Präsentation in der Kartäuserkirche bildet zugleich den Auftakt zur großen Sonderausstellung „Faszination Forschung“, die ab 27. Juni 2019 einen umfangreichen Überblick über Forschungsarbeit und –projekte der letzten 20 Jahre am Germanischen Nationalmuseum gibt.

 

 

 


Jenny Holzer: Thing Indescribable

 

 

  • Dates: March 22 to September 9
  • Curated by: Petra Joos, curator of the Guggenheim Museum Bilbao
  • Sponsored by: Fundación BBVA

 

(Bilbao/ mgb) - The art of Jenny Holzer centers on language. With stark, incisive text, she addresses fundamental elements of human existence—including power, violence, belief, memory, love, sex, and killing.

 

In Bilbao, visitors will encounter the reflections and ideas that Holzer has articulated throughout her career, presented through a diverse range of installations made especially for the Guggenheim.

 

The artist’s aim is to engage the public by creating evocative spaces that ask viewers to consider and potentially define their positions on contentious issues including the global refugee crisis, violence against women, and systemic abuses of power.

 

The exhibition features newly created works, including electronic signs animated by robotic assemblies, paintings, and light projections. Writing by Basque, Spanish, and international poets will be projected onto the museum’s facade after dark from March 21 to March 30, creating a series of nighttime public events.

 

The Guggenheim Museum Bilbao presents Jenny Holzer: Thing Indescribable, a survey of work by one of the most outstanding artists of our time. Sponsored by the Fundación BBVA, this exhibition features new works, including a series of light projections on the facade of the museum, which can be viewed each night from March 21 to March 30.

 


Swisscom und die Fondation Beyeler bringen einen echten Picasso in ein Schweizer Wohnzimmer

Urs Schaeppi, CEO Swisscom, und Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, mit Pablo Picassos Buste de femme au chapeau (Dora) von 1939; © Succession Picasso / 2019, ProLitteris, Zürich; Foto: Luca Schwitalla
Urs Schaeppi, CEO Swisscom, und Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, mit Pablo Picassos Buste de femme au chapeau (Dora) von 1939; © Succession Picasso / 2019, ProLitteris, Zürich; Foto: Luca Schwitalla

 

(Basel/fb) - Swisscom ist Hauptpartnerin der einzigartigen Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“ in der Fondation Beyeler. Gemeinsam mit der Fondation Beyeler lanciert Swisscom nun die Aktion #myprivatepicasso und bringt dabei ein wertvolles Gemälde von Pablo Picasso aus der renommierten Museumssammlung für einen Tag in ein Schweizer Zuhause.

 

So einzigartig wie der Künstler Picasso, so einzigartig ist die gemeinsame Aktion der Fondation Beyeler und Swisscom #myprivatepicasso. Das Meisterwerk Buste de femme au chapeau (Dora) von 1939 aus der renommierten Sammlung Beyeler, wird am 16. April 2019 für einen Tag an einen privaten Haushalt in der Schweiz ausgeliehen. Ob Grossfamilie, Studi-WG oder Single-Haushalt: Alle in der Schweiz wohnhaften Personen haben vom 19. März – 1. April die Möglichkeit, sich für diese aussergewöhnliche Aktion zu bewerben. Wer für seine originelle Idee das Gemälde nach Hause bekommt, entscheidet ein öffentliches Voting und eine Jury aus Vertretern der Fondation Beyeler und Swisscom.

 

Möglich dank sicherer Vernetzung

 

Die Vernetzung und sichere Datenübertragung über das Swisscom Netz machen es möglich, dass ein solch wertvolles Gemälde in ein gewöhnliches Schweizer Zuhause kommt – ausserhalb einer Museumsumgebung. So können die Sicherheitsexperten von Swisscom und der Fondation Beyeler das Bild jederzeit überwachen und erhalten von einem vernetzten Rahmen laufend die wichtigen Umgebungsdaten des Bildes. Für die Aktion #myprivatepicasso haben Swisscom und die Fondation Beyeler einen smarten Bilderrahmen für das Meisterwerk Buste de femme au chapeau (Dora) entwickelt, der unter anderem die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit misst, die GPS-Position des Gemäldes ermittelt oder bei unerlaubter Bewegung Alarm schlägt.

 

Picasso - der Jahrhundertkünstler für alle

 

Pablo Picasso (1881–1973) ist der berühmteste Künstler der Moderne. Seine Werke hängen in den grossen Kunstmuseen der Welt. In der aktuellen Picasso-Ausstellung in der Fondation Beyeler erhalten Besucher Einblicke in die sogenannte Blaue und Rosa Periode des Künstlers. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler wird als einer der kulturellen Höhepunkte des Jahres in Europa gefeiert. Der Stiftungszweck des meistbesuchten Kunstmuseums der Schweiz ist moderne Kunst an das breite Publikum zu vermitteln und das Interesse junger Menschen an der Kunst zu wecken. Die Fondation Beyeler und Swisscom kooperieren, um den Schweizerinnen und Schweizern Picasso näher zu bringen.

 

Das sagen Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, und Urs Schaeppi, CEO von Swisscom, zu der Aktion:

 

§ „Wir wollen Kunst der breiten Bevölkerung zugänglich machen und auch den Menschen näherbringen, die vielleicht noch nicht regelmässig Museen besuchen. Die Aktion #myprivatepicasso mit Swisscom hilft uns dabei. Wertvolle Kulturgüter wie Pablo Picassos „Femme au Chapeau“ werden sonst nur an Museen mit hohen Sicherheitsstandards ausgeliehen. Dank der innovativen Technik unserer Partnerin Swisscom können wir das Kunstwerk sicher in jedes  Schweizer Zuhause bringen“, erklärt Sam Keller von der Fondation Beyeler.

 

§ „Die Fondation Beyeler und Swisscom bringen mit #myprivatepicasso Kunst und Technologie zusammen und ermöglichen damit eine einzigartige Aktion. Dafür braucht es das beste Netz, eine sichere Übertragung und einen Partner wie die Fondation Beyeler. Dies unterstützt unsere Vision, die Chancen der Vernetzung einfach zu nutzen. Swisscom investiert jedes Jahr rund 1,8 Milliarden Franken in den Ausbau der Infrastruktur und in die Sicherheit, um dies ermöglichen,“ sagt Urs Schaeppi, CEO von Swisscom.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Pressedossier anbei, Informationen und Bewerbung für die Aktion: www.myprivatepicasso.ch

 

 

Die Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“ wird von der Fondation Beyeler organisiert und entsteht in Kooperation mit den Musées d’Orsay und de l’Orangerie, Paris, sowie dem Musée National Picasso-Paris.

 

 

 


Und weitere Highlights im Mai im Berliner Dom

Eva Mattes singt und liest Astrid Lindgren

Foto: Hanna Mattes
Foto: Hanna Mattes

 

(Berlin/sp) - Astrid Lindgrens „kleines, feines Gör“, Pippi Langstrumpf, gegen Ende des 2. Weltkrieges erfunden für ihre Tochter Karen, hat die Kino-Anfänge der großen Schauspielerin Eva Mattes geprägt. Mit vierzehn ist sie Pippis Synchronstimme in den Filmen mit Inger Nilsson. Fast alle deutschsprachigen Kinder kennen bis heute „Hej Pippi Langstrumpf“, gesungen von Eva Mattes.  Jetzt widmet sich die großartige Schauspielerin und Sängerin erneut Astrid Lindgren bei ihrer musikalischen Lesung am 11. Mai 2019 im Berliner Dom.

 

 

 

Astrid Lindgrens Bücher handeln von Mut, Hoffnung, Liebe und Widerstand. Sie hat mit Geschichten wie Pippi Langstrumpf, Mio, mein Mio, Ronja Räubertochter den Blick auf die Welt verändert und die Kindheit der Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt.

 

 

 

Jahre bevor ihre Kinderbücher entstanden, schrieb Lindgren ihre Gedanken über das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts in ihren Tagebüchern nieder. Sie schildert ihren Alltag, dokumentiert und kommentiert Kriegsnachrichten, Zeitungsberichte, Briefe. Nachdenklich und betroffen stellt Astrid Lindgren in ihren Tagebüchern Fragen, die heute wieder von erschreckender Aktualität sind: Was tun, wenn Fremdenfeindlichkeit und Rassismus das Denken und Handeln der Menschen bestimmen? Wie kann jeder Einzelne von uns Stellung beziehen?  Gleich nach dem Erscheinen der Tagebücher 70 Jahre nach dem Ende des 2.Weltkrieges hat Eva Mattes Astrid Lindgrens Kriegstagebücher für eine ihrer außergewöhnlichen Hörbucheinspielungen eingesprochen.

 

 

 

Am 11. Mai 2019 gastiert Eva Mattes nun erstmals im Berliner Dom. In einem neuen, von der Musikerin und Autorin Irmgard Schleier für sie eingerichteten Soloprogramm stehen die Lindgren-Tagebuch Texte im Mittelpunkt einer literarisch-musikalischen Zeitreise durch Europa. Kapitel aus den Tagebüchern und ein heiterer Gastauftritt von Pippi Langstrumpf wechseln ab mit Liedern in vielen europäischen Sprachen. Darunter sind einige der schönsten, wie das schwedische Lille Lasse oder Visa vid Midsommartid, die schwedische „Weise zur Mittsommerzeit“, literarische Chansons aus dem Exil, jiddische Lieder aus dem Widerstand in Osteuropa und nicht zuletzt Kinderlieder aus vielen Ländern Europas und darüber hinaus. Dazu ein virtuoser Kontrapunkt mit Soli von dem polnischen Starakkordeonisten Dariusz Swinoga aus Warschau.

 

 

 

Eva Mattes steht seit ihrem 12. Lebensjahr auf der Bühne und vor der Kamera. Sie hat in ca. 200 Film- und Theaterproduktionen mitgespielt, an die hundert Hörbücher eingelesen und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. 2018 erhielt sie den Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises. Ihre Regisseure waren unter anderen R. W. Fassbinder, Werner Herzog, Michael Verhoeven und Peter Zadek. Von 2002 bis 2016 erreiche Eva Mattes als Tatortkommissarin Klara Blum in Konstanz am Bodensee ein Millionenpublikum. Seit 1980 arbeitet sie künstlerisch mit der Dirigentin und Regisseurin Irmgard Schleier zusammen, die Eva Mattes ersten Chanson-Abend im Téâtre de L‘Europe in Paris herausbrachte, dem viele weitere Liederabende bis heute folgten.

 

 

 

Samstag, 11. Mai 2019, 20 Uhr

 

Eva Mattes singt und liest Astrid Lindgren aus den Tagebüchern (1939-1945)

 

Lieder, Chansons und Instrumentales aus Schweden, Finnland,

 

Frankreich, Deutschland, Polen und Russland

 

Eva Mattes, Dariusz Świnoga, Akkordeon, Irmgard Schleier, Klavier, Programm, Regie

 

Karten 9,- bis 32,- Euro

 

 

 

Das angehängte Bild stammt von Hanna Mattes und ist zur Veröffentlichung für Ihre Vorberichterstattung über den Abend im Berliner Dom freigegeben.

 

 

 

 

 

Samstag, 18. Mai 2018, 20 Uhr

 

Sieben

 

Das Konzert SIEBEN beschäftigt sich mit der spirituellen Dimension von Schöpfung und der Frage nach den Anfängen des Lebens. Die Form der Improvisation hierfür zu wählen, liegt nahe: Jede Improvisation ist ein schöpferischer Akt, der an einen bestimmten Moment gebunden ist. Hansjörg Fink und Elmar Lehnen sind jeder für sich ein Virtuose auf seinem Instrument, zusammen ein wendiges und erprobtes Duo, bereit, Neues auszuprobieren und die Grenzen des instrumental Machbaren auszuloten. Soloposaune und die vielschichtigen Facetten der Orgel verbinden sich so zusammen zu einer einzigartigen Klangwelt im Berliner Dom.

 

Elmar Lehnen (Orgel), Hansjörg Fink (Posaune)

 

Karten 14,- / erm. 8,- Euro

 

 

 

 

 

Sonntag, 26. Mai 2019, 10 Uhr

 

Kantate Gottesdienst

 

zum Gedenken an die Zerstörung des Berliner Domes vor 75 Jahren

 

Die Berliner Domkantorei singt am 26. Mai um 10 Uhr im Gottesdienst die Kantate „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“ BWV 131 von Johann Sebastian Bach.

 

1944 traf eine Bombe die Kuppel des Berliner Domes, die daraufhin zwei Tage brannte und anschließend bis in die Hohenzollerngruft hinabstürzte.

 

 

 

 

 

Donnerstag, 30. Mai 2019, 10 Uhr

 

Himmelfahrt Wagen!

 

An Christi Himmelfahrt 2019 veranstalten Berliner Dom und Sankt Marien bereits zum achten Mal einen gemeinsamen Wandelgottesdienst mit Prozession. Am Donnerstag, den 30. Mai 2019, beginnt der Gottesdienst um zehn Uhr im Berliner Dom. Dabei singt der Staats- und Domchor. Begleitet wird das Ensemble von der lautten compagney Berlin. Anschließend zieht die gesamte Gemeinde, samt Predigern, Sängern und Musikern, einige davon auf Kutschen, singend und musizierend 600 Meter weiter in die Marienkirche.

 


Neue Konzertreihe im Schloss Hohendorf startet abwechslungsreich in den Frühling 2019

Akkordeon klassisch & international - Ein unvergesslicher Schumann-Abend

 

Samstag, 09.März 2019 um 19.00 Uhr 

 

Melanie Barth "Che Accordeon": Das Akkordeon wird hoffähig

 

Melanie Barth bringt das ursprüngliche Instrument der Volksmusik in die Wellt der klassischen Konzertsäle.  

 

Mit Werken von Piazzolla, Galliano, Satie, Brahms, Monteverdi, Murena, Tieren und Sinais begeistert sie ihr Publikum. Ihr gelingen mit teilweise improvisierter Leichtigkeit französische Chansons genauso wie Argentinischer Tango, klassische Konzertmusik oder selbst komponierte Filmmusik, mit der sie 2012 und 2013 Nominierungen und Filmpreise erhielt. Melanie Barth arbeitet u.a. mit dem Rundfunkorchester Berlin und als Solistin mit den Brandenburger Philharmonikern. Eintritt: 12,50€ VVK, 14,-€ AK

 

 

Samstag, 27.April 2019, 19.00 Uhr

 

Schumann Abend: Märchenbilder, Fantasiestücke, Drei Romanzen & mehr

 

Mit drei hochkarätigen Künstlern gestaltet Schloss Hohendorf einen abwechslungsreichen Schumann-Abend: Heiner Schindler (Klarinette & Bassetthorn) spielt bereits zum dritten Mal in dem erst seit 20 Monaten aktiven Konzert-Schloss.  Als Mitglied der Berliner Staatskapelle gastierte er erstmals mit seinem Bläser Nonett in dem akustisch fast perfekten Konzertsaal.  Am 27.April 2019 wird er nun zusammen mit Olha Chipak (Klavier) und dem Schauspieler Markus Wünsch, der ergreifend aus den Tagebüchern und Briefen liest, den Gästen einen unvergesslichen Schuman- Abend bereiten. Eintritt: 17,-€ VVK, 19,-€ AK

 


Das Historische Museum der Pfalz hat zur #strangethingschallenge aufgerufen – und die Museumswelt macht mit!

 

 

(Speyer/pm) - Das Historische Museum der Pfalz in Speyer hat Anfang des Jahres unter dem Hashtag #strangethingschallenge fünf kuriose Objekte aus dem eigenen Depot auf Instagram gepostet – und im gleichen Atemzug fünf Museen dazu aufgefordert, es ihm gleichzutun. Nach dem Schneeballprinzip haben sich seitdem mehr als 100 Museen aus dem In- und Ausland an der Social Media-Aktion beteiligt und unter dem Hashtag findet sich ein stetig wachsender und bunter Reigen aus bislang mehr als 500 seltsamen, witzigen, absurden und kuriosen Exponaten.

 

 

 

Die Objekte, mit denen das Speyerer Museum die Challenge gestartet hat, waren eine sehr besondere Weinkrone aus dem Jahr 1910, ein Haarbild, eine Tasche aus dem Leder und in Form eines Alligators, eine Reisetoilette und ein überdimensionierter Pfeifenkopf. Die Häuser, die nachzogen, posteten nach und nach schräge und bemerkenswerte Objekte wie beispielsweise eine Reklametafel, die mit einem rauchenden Kind wirbt, Alltagsgegenstände wie einen Handstaubsauger mit Bernstein-Legierung aus dem Jahr 1938, einen Handgranaten-Eierbecher oder eine Strahlenschutzunterhose sowie wirklich rätselhafte Funde, wie ein Kalkstein mit vollkommen unterschiedlich geformten Verwitterungserscheinungen, für den es bislang keine Erklärung gibt.

 

 

 

Bei den bisher teilnehmenden Museen aus Deutschland, der Schweiz, Polen, Frankreich und Österreich sind Freilichtmuseen und Stadtmuseen überdurchschnittlich oft vertreten, gefolgt von Landes-, Kommunikations-, Design- und Naturkundemuseen. Eins der bislang beliebtesten Exponate hat das Badische Landesmuseum aus Karlsruhe vorgestellt: ein aus England stammendes Nadelkissen, das Adolf Hitler als Spottfigur im Rahmen der Propaganda gegen den Nationalsozialismus in Szene setzt.

 

 

 

Die „Strange Things Challenge“ ist aus Sicht des Initiators eine Chance für viele Häuser, bemerkenswerte Exponate einer Öffentlichkeit vorzustellen, für die im regulären Museumsalltag oft kein Forum vorhanden ist. Des Weiteren wird der Austausch in der Museumsszene untereinander sehr gefördert – durch die gegenseitige Nominierung treten Museen miteinander in Kontakt, die bislang keine Geschäftsbeziehung pflegten. Viele Instagram-Nutzer wurden durch das Folgen des Hashtags auf Museen aufmerksam, von deren Existenz sie bislang nicht einmal wussten. Insgesamt zieht das Historische Museum der Pfalz eine sehr zufriedene Zwischenbilanz: „Als die bei uns für das Thema zuständigen Kolleginnen die Idee zur Challenge entwickelt haben, war bereits die Hoffnung groß, dass viele Museen mitziehen. Dass sich aus den ersten Anfängen aber eine europaweite Instagram-Aktion entwickelt hat, ist überwältigend. Uns freut es ausgesprochen, dass so viele Museumsschätze durch die Aktion zum Vorschein gekommen sind. Es ist ein großes Vergnügen, sich durch den stetig wachsenden Pool an skurrilen Exponaten zu klicken, die Geschichten hinter den Objekten zu lesen und zu erfahren, welche zum Teil sehr seltsamen Dinge in Museen aufbewahrt werden“, so Museumsdirektor Alexander Schubert.

 

 

 

Von Nutzerseite wurde sogar schon eine Ausstellung mit den skurrilsten Objekten der Challenge gefordert. Das wäre ein gelungener Spagat zwischen der digitalen Museumsarbeit und der im Realen stattfindenden Kuratierung von Ausstellungsprojekten.

 

 

 

 

 

Das Historische Museum der Pfalz hat dienstags bis sonntags, an Feiertagen und in den rheinland-pfälzischen, baden-württembergischen und hessischen Ferien auch montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.museum.speyer.de und https://www.instagram.com/hmpspeyer/

 

Die gesamte Bildgalerie der Aktion finden Sie hier: https://www.instagram.com/explore/tags/strangethingschallenge/

 

 

 

 


BEST OF BACH - Ausstellung des Bachhauses Eisenach vom 8. März – 3. Mai 2019

Gerichtsmedizinische Rekonstruktion des Antlitzes von Johann Sebastian Bach, Centre for Anatomy & Human Identification, Universität Dundee 2008, Foto: Bachhaus Eisenach
Gerichtsmedizinische Rekonstruktion des Antlitzes von Johann Sebastian Bach, Centre for Anatomy & Human Identification, Universität Dundee 2008, Foto: Bachhaus Eisenach

 

(Berlin/sp) - Der große Johann Sebastian Bachs ist im Berliner Dom allgegenwärtig – durch seine Kantaten, Oratorien und Orgelkompositionen. Einmal im Jahr zeigt zudem das Bachhaus Eisenach eine Frühjahrsausstellung über den Komponisten im Kaiserflur des Berliner Domes. Die siebte Ausstellung „BEST OF BACH“ des Bachhauses im Berliner Dom präsentiert vom 8. März bis zum 3. Mai 2019 Highlights aus seiner ständigen Ausstellung sowie aus Sonderausstellungen der vergangenen 10 Jahre.

 

Diskutiert und mit Originalobjekten illustriert werden unter anderem die Suche nach „echten Bach-Bildern“ bis zur Ausgrabung des Bach-Schädel im Jahr 1894 und die Suche nach dem wahren Bach-Klang, etwa durch die Cembalistin Wanda Landowska im Berlin des beginnenden 20. Jahrhunderts. Ebenso in den Blick geraten Fragen nach „Zahlenzaubereien“ und zum Verhältnis von Glaube und Musik, besonders in Bachs vielleicht rätselhaftestem Werk, der h-Moll-Messe. Gezeigt wird auch der Kopf von Johann Sebastian Bach, rekonstruiert im Jahr 2007 von der Universität Dundee (Schottland).

 

Die Besichtigung der Ausstellung ist im Ticketpreis für den Dom inbegriffen und Teil des Besucherrundganges.


„Build Homes not Walls“ – Ein Abend für die UNO-Flüchtlingshilfe 27. März im Bonner Pantheon

 

 

Das Festival „Over the Border“ und das Willi-Eichler-Bildungswerk laden ein zu einem Abend für die UNO-Flüchtlingshilfe: am 27. März (19:00 Uhr - Einlass 18:00 Uhr) im Bonner Pantheon. Die Benefizveranstaltung für Geflüchtete steht unter dem Titel „Build Homes not Walls“.

 

 

(Bonn/pm) - Chris Melzer, der UNHCR-Sprecher in Deutschland, gibt Einblicke in das Leben im größten Flüchtlingslager der Welt: Kutupalong in Bangladesch, wo mehr als 630.000 Rohingya aus dem Nachbarland Myanmar Aufnahme gefunden haben. Seine Ausführungen werden von Gesprächen mit Flüchtlingen begleitet, die in Deutschland leben: Aeham Ahmad, ein Pianist aus Syrien, der in den Trümmern des Flüchtlingslagers Jarmuk bei Damaskus für Kinder musizierte und Träger des 1. Bonner Beethovenpreises 2015 ist, wird diesen Abend ebenfalls Klavier spielen. Khadra Sufi, TV-Moderatorin, Autorin, Journalistin, Modedesignerin und geflohen vor dem Krieg in Somalia, wird ihre ganz persönliche Geschichte erzählen. Den musikalischen Rahmen bilden die „Local Ambassadors“ und das Country-Folk-Pop Duo „Mrs. Greenbird“, moderiert wird der Abend von Susanne Schimanowski-Wagner von Radio Bonn/Rhein-Sieg. Alle Gäste und Musiker des Abends verzichten auf einen Großteil ihrer Gage, der Erlös geht an Flüchtlingsprojekte.

 

„Mit der Aufnahme vieler schutzbedürftiger Menschen hat Deutschland den Stresstest bestanden, trotz gegenteiliger Behauptungen. Mit unserem Benefizabend „Build Homes not Walls“ wollen wir dazu beitragen, dass unsere Willkommenskultur auch in Zukunft erhalten bleibt. Geflüchtete Menschen brauchen unsere ganze Unterstützung, Sicherheit und Perspektiven für einen Neustart - und keine Vorurteile, Diskriminierungen und neue Mauern: Deshalb zeigen wir Wege auf, wie jeder von uns helfen kann“, fasst Peter Ruhenstroth-Bauer, der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, die Veranstaltung zusammen.

 

Hintergrund: Flucht und Vertreibung im Jahr 2019 Mauern und Europa? Lange schien diese Vorstellung abwegig. Heute ist sie fester Bestandteil der Debatte über Flüchtlinge, in der Schutz vor und nicht für Geflüchtete im Vordergrund zu stehen scheint. Flucht ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Gegenwärtig sind 68,8 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, eine erschreckende Zahl. Mit steigenden Flüchtlingszahlen entwickelten sich in vielen Ländern zunehmend Fremdenfeindlichkeit und Abschottungstendenzen. Doch Grenzen und Zäune lösen die Herausforderungen nicht. Als nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR setzt die UNO-Flüchtlingshilfe ein Zeichen – für Geflüchtete weltweit und in Deutschland.

 

Über das Festival „Over the Border“

 

Engagement für Integration, Verständigung zwischen Nationen und Religionen, Bekämpfung von Rassismus sind aktueller denn je. Die Erkenntnis und das Verständnis, dass viele Menschen mit zwei Kulturen aufwachsen und diese gleichberechtigt in ihren Herzen tragen dürfen, ist auch 2019 noch längst keine Selbstverständlichkeit geworden. „Over the Border“ präsentiert Künstler, die sich insbesondere für diese Werte einsetzen und durch Ihre Musik und Texte sich damit besonders auseinandersetzen.

 

Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen, im Kaufhof Bonn sowie über das Pantheon erhältlich.


Abschluss-Meisterkurs Viola der Brahmsgesellschaft Stralsund begeistert Publikum im fast ausverkauften Konzertsaal

Musikalische Meisterleistung im Kultur-Schloss Hohendorf

Stipendiumsübergabe durch Dr. Kahl . Foto: Christiane Hensel-Gatos
Stipendiumsübergabe durch Dr. Kahl . Foto: Christiane Hensel-Gatos

 

 

(Schloss Hohendorf/pm) - Mit einem grandiosen Abschlusskonzert begeisterten gestern Abend die 8 Musiker des Meisterkurses für Viola unter der Leitung von Prof. Erich Wolfgang Krüger, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, das Publikum im fast ausverkauften Konzertsaal des Schlosses Hohendorf.  Der von der Brahmsgesellschaft e.V. Stralsund organisierte Meisterkurs wurde in diesem Jahr bereits zum 9. Mal im Rahmen des „Baltischen Winters“ veranstaltet. 

 

Prof. Krüger faszinierte die Konzertgäste mit seiner kurzweiligen Moderation, stellte die Künstler mit persönlicher Herzlichkeit vor und vermittelte dem Publikum mit Humor einen Blick hinter die Kulissen der herausfordernden Musiker-Welt und der Eigenarten der Komponisten.  Privater und eindrucksvoller kann ein Konzertabend nicht sein….

 

2 Stipendien für herausragende Meisterschüler vergeben von Dr. Manfred Kahl,  Schloss Hohendorf

 

 Überraschend für die Meister-Schüler war die abschließende Auslobung zweier Stipendien für zwei herausragende Musiker des Kurses. Dr. Manfred Kahl, Hausherr und Initiator des neuen Schloss Hohendorf, übergab den Künstlern die Urkunde persönlich. „Uns ist es ein Anliegen, Künstler auf ihrem Weg in die großen Orchester dieser Welt zu unterstützen und ihre harte Arbeit zu fördern“, erklärte Dr. Kahl bei der Verleihung. Die Stipendien erhielten Maike Brümmer und Beatriz Aragon Carreno.

 

 

Schloss Hohendorf etabliert sich als „Kultur-Tempel“ in der Region

 

Erstmalig wurde das neue Kultur-Schloss Hohendorf als Austragungsort ausgewählt. „Wir freuen uns sehr über diese neue Zusammenarbeit mit der Brahmsgesellschaft Stralsund und werden sicher auch in Zukunft gerne Gastgeber ausgewählter Konzerte und Meisterkurse sein“, erklärte Dr. Manfred Kahl im Anschluss an das Konzert. Sowohl Vertreter der Brahmsgesellschaft als auch Prof. Krüger, Musik-Kritiker und Künstler waren begeistert vom Ambiente und der großartigen Akustik des neuen Konzertsaals. Damit hat das neue Schloss Hohendorf einmal mehr bewiesen, dass es bereits nach einem guten Jahr zu den kulturellen Highlights der Region gehört und sich bereits fest etabliert hat.

 

 

Das Schloss selbst startet ab März 2019 seine neue Konzertreihe:

 

Samstag, 09.März 2019 um 19.00 Uhr 

 

Melanie Barth "Che Accordeon": Das Akkordeon wird hoffähig

 

Melanie Barth bringt das ursprüngliche Instrument der Volksmusik in die Wellt der klassischen Konzertsäle.  

 

Mit Werken von Piazzolla, Galliano, Satie, Brahms, Monteverdi, Murena, Tieren und Sinais begeistert sie ihr Publikum. Ihr gelingen mit teilweise improvisierter Leichtigkeit französische Chansons genauso wie Argentinischer Tango, klassische Konzertmusik oder selbst komponierte Filmmusik, mit der sie 2012 und 2013 Nominierungen und Filmpreise erhielt. Melanie Barth arbeitet u.a. mit dem Rundfunkorchester Berlin und als Solistin mit den Brandenburger Philharmonikern.

 

Samstag, 27.April 2019, 19.00 Uhr
Schumann Abend: Märchenbilder, Fantasiestücke, Drei Romanzen & mehr

Heiner Schindler (Klarinette & Bassetthorn), Olha Chipaa (Klavier) & Markus Wünsch (liest aus Tagebüchern und Briefen)  

 


Im Mai 2019 wird ein Gitarrist der Weltklasse zu Gast im Schloss erwartet:

 

Der Ausnahmemusiker Marco Socias aus Malaga begeistert das Publikum mit klassischer Gitarre und war bereits schon mit 21 Jahren Professor für Gitarre.

 

Der Meisterkurs fand im Theater Vorpommern statt, ein weiteres Konzert wird am 13.02.2019 um 18.00 Uhr in der Kapelle St. Annen und Brigitten zu Stralsund stattfinden.

 

 

Die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in der zum Weltkulturerbe gehörenden Hansestadt.

 

Aufgabe der gemeinnützigen Brahmsgesellschaft Stralsund ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Organisation von Konzerten, Ausstellungen, Meisterklassen und Wettbewerben für jugendliche Teilnehmer. Außerdem fördert die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. die Weiterbildung von Musikstudenten und bereits beruflich im Musikbereich Tätigen.

 


eine Ausstellung über Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt NRW

„Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“

Quelle: Red Dot
Quelle: Red Dot

 

(Essen/rd) - Vom 15. März bis zum 2. Juni 2019 zeigt das Red Dot Design Museum in Essen mit „Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“ die besten Kommunikationsdesignleistungen aus Nordrhein-Westfalen und aller Welt auf dem Welterbe Zollverein in Essen. Von Verpackungen über Poster bis hin zu Werbespots: Besucher erleben in der Ausstellung die verschiedenen Facetten ausgezeichneten Kommunikationsdesigns, darunter sämtliche Projekte, die im Red Dot Award: Communication Design 2018 mit den Auszeichnungen „Red Dot: Best of the Best“ und „Red Dot: Grand Prix“ geehrt wurden.

Vom Fußballclub über eine Kohleausstellung bis hin zu Kunst und Kultur – Designarbeiten aus NRW im Fokus
Besonders viel Platz wird in der Ausstellung Kommunikationsdesign „made in NRW“ eingeräumt. Unter diesen Arbeiten finden sich beispielsweise ein Verpackungsdesign für Veltins-Pilsener, Werbeclips für REWE und Geschäftsberichte von Vorwerk und Metro, aber auch das neue Corporate Design des Fußballclubs Fortuna Düsseldorf, gestaltet vom Düsseldorfer Designkollektiv Morphoria. Kern der Arbeit ist die neue Hausschrift „Fortuna Sans“, die aus dem Logo des Fußballclubs entwickelt wurde und Werte wie Heimat, Gemeinschaft, Tradition und Respekt transportiert.

Etliche der ausgezeichneten NRW-Arbeiten stammen zudem aus dem Kulturbereich, darunter das Programmheft der Bielefelder Philharmoniker, Poster für die Aktion „Kunstbaden“ im Grugabad in Essen oder das Design der Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ im Ruhrmuseum.

Das Zeitzeugen-Portal, entworfen von der Agentur Markwald & Neusitzer für das Haus der Geschichte in Bonn, wurde sogar als eine der besten Arbeiten des gesamten Wettbewerbs mit einem Red Dot: Grand Prix für ihr Design ausgezeichnet. Zeitzeugen-portal.de ist ein Online-Angebot des Hauses der Geschichte, in dem Zeitzeugen in Form von Videointerviews eine sehr persönliche Sicht auf Entwicklungen und Ereignisse in Deutschland im 20. und 21. Jahrhundert geben. Mehr als 8.000 Interviews sind bereits hinterlegt. Die Jury des Wettbewerbs stellte nicht nur die Relevanz der Arbeit heraus, sondern auch die hervorragende gestalterische Umsetzung, dank derer das Portal für die unterschiedlichsten Nutzergruppen intuitiv navigierbar und verständlich ist. 

 

Kreativleistungen aus Nordrhein-Westfalen auf Weltniveau
Nicht nur die genannten Beispiele, sondern auch die Ergebnisse des Red Dot Award: Communication Design, an dem sich jedes Jahr Kreative und Unternehmen aus aller Welt beteiligen, insgesamt zeigen: Nordrhein-Westfalen ist einer der stärksten Designstandorte Deutschlands. Mit 29 Prozent kam 2018 beinahe ein Drittel sämtlicher deutscher Arbeiten, die im Wettbewerb ausgezeichnet wurden, von Agenturen, Kreativen, Gestaltern und Unternehmen aus NRW (zum Vergleich: im Jahr 2015 waren es lediglich 18 Prozent). Dies ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Kreativbranche in Nordrhein-Westfalen im Aufwind ist und sich qualitativ auf Weltniveau bewegt. – Und dies nicht etwa nur in einzelnen Bereichen, sondern quer durch alle Kategorien des Wettbewerbs. Aus diesem Grund liegt ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung auf Arbeiten aus den letzten vier Jahren, die entweder von Kreativen aus NRW gestaltet oder von Unternehmen mit Sitz in NRW beauftragt wurden.  

Einladung zur Vernissage am 14. März 2019
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 14. März 2019 um 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) eröffnet. Interessierte, die einen Einblick in die aktuellen Bestleistungen der internationalen Kreativszene erhalten möchten, sind herzlich zur Vernissage im Red Dot Design Museum eingeladen. Eine vorherige Anmeldung auf www.red-dot.de/wbcd ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
Am Sonntag, 7. April 2019 um 15 Uhr bietet das Red Dot Design Museum eine anderthalbstündige öffentliche Führung durch die Ausstellung an. Da die Gruppengröße auf maximal 25 Teilnehmer begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter 0201-30104-60 oder per E-Mail an museum@red-dot.de gebeten. Teilnahmegebühr: 5 Euro pro Person zzgl. Eintritt.


Bonifatiuswerk zieht Bilanz zum Europäischen Kulturerbejahr – Stimme der christlichen Kirchen müssen im politischen Handeln Europas wieder eine größere Rolle spielen

Religion ist kein Zaungast europäischer Entwicklung

 

(Paderborn/bfw) - Religion ist kein Zaungast, der unbeteiligt der europäischen Entwicklung zusieht. Sie ist vielmehr ein starker Gestalter gesellschaftlicher Transformationen, der aktiv zum Wachstum und zur friedlichen Identität Europas beiträgt. Diese Bilanz zieht das europaweit tätige Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken aus dem zu Ende gegangenen Europäischen Kulturerbejahr. Um zukünftiges europäisches Wachstum voranzutreiben, müsse die religiös-kulturelle Herkunft des Kontinents und ihre Bedeutung für die Gegenwart positiv bejaht werden. Gerade die Stimmen der christlichen Kirchen seien für ein nachhaltiges politisches Handeln in Europa zwingend notwendig.

 

 

 

Der Soziologe John Rawls – einer der einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts – sprach in seiner Gesellschaftstheorie von einem Schleier des Nichtwissens, in dem die Zukunft der Gesellschaft verborgen ist und Angst macht. Ziel des Bonifatiswerkes im Kulturerbejahr war es, den Schleier des Nichtwissens über europäische Gesellschaftsprozesse zu lüften und die christlichen Wurzeln Europas freizulegen. „Eine Vielzahl an Projekten verdeutlichte, dass wer sich seiner kulturellen und religiösen Herkunft bewusst ist, vor der Zukunft keine Angst zu haben braucht. Wenn es uns als Christen gelingt, Christus als Licht der Welt in unserem täglichen Handeln auch in bewegten und belastenden Zeiten unserer Kirche zum Strahlen zu bringen, so verlieren die dunklen Schatten im Europa unserer Zeit ihre Bedrohung und ihren Schrecken“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

 

 

 

Besonders die lebhaften Diskussionen während des hochkarätig besetzten Europakongresses an der Katholischen Hochschule in Paderborn mit Annette Schavan, Prof. Dr. Navid Kermani, Dr. Hans-Gert Pöttering, Elmar Brok, Aiman A. Mazyek, Bischof Prof. Dr. Hein und Dr. Wolfram Eilenberger hätten gezeigt, dass sich Europa unter Wert verkaufe. Die Europäer müssen die Potentiale der jüdisch-christlichen Wurzeln Europas als Fundament des europäischen Friedensprojektes neu entdecken.

 

„Aus dieser Erkenntnis heraus möchten wir alle politischen Verantwortungsträger dazu ermutigen, die religiös-geprägte Biografie Europas anzuerkennen und in ihrem politischen Handeln die Stimme der christlichen Kirchen stärker einzubeziehen. Die Verantwortungsträger auf allen Ebenen der Kirche möchten wir ermutigen, nicht zaghafte Verwalter des kulturellen Schatzes Europas für zahlende Kirchenmitglieder zu sein, sondern sich als Impulsgeber zu verstehen, um die Gläubigen zur Nachfolge und Jüngerschaft Christi am jeweiligen gesellschaftlichen Ort zu begeistern und zu befähigen“, sagte der Präsident des Bonifatiuswerkes und ehemalige Bürgermeister der Stadt Paderborn, Heinz Paus.

 

 

 

„Für uns im Bonifatiuswerk ist die Religion kein Zaungast Europas, der unbeteiligt zusieht. Sie ist vielmehr ein starker Gestalter gesellschaftlicher Transformationen, der aktiv zum Wachstum und zur friedlichen Identität Europas beiträgt“, sagte Austen. Für jeden Einzelnen in der Gesellschaft bedeute dies, sich im Bewusstsein der christlichen Wurzeln und gemeinsamen Werte Europas offen gegenüber gesellschaftlichen Veränderungsprozessen zu zeigen und sich Anderem, Neuem und Fremden hinzuwenden, so wie Jesus Christus es vorgelebt habe.

 

 

 

Unter dem Titel „Herkunft hat Zukunft“ hatte das Bonifatiuswerk eine Vielzahl an Projekten initiiert, die weit über die Landesgrenzen hinweg ihre Wirkkraft entfaltet haben. Europaweiten Anklang fand u.a. ein ökumenisches Glockenläuten verbunden mit einem Gebet für den Frieden, an dem mehr als 1.700 Gemeinden, Einrichtungen, Institutionen und private Glockenbesitzer im deutschsprachigen Raum teilgenommen haben. Höhepunkt des Programms war der Europakongress in Paderborn. Darüber hinaus wurden Weiterbildungen und Unterrichtsmaterial für Schulen, ein Filmwettbewerb für Jugendliche, eine internationale Europawoche, eine Wanderausstellung zu biblischen Sprichworten und europäischen Heiligen sowie weitere Mitmachaktionen in verschieden Städten Deutschlands angeboten.

 

 

 

Initiiert wurde das Europäische Kulturerbejahr unter dem Leitwort „Sharing Heritage - Geteiltes Erbe“ von der Europäischen Kommission und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ziel des Jahres war es, Europa seinen Bewohnern näher zu bringen. Das Jahr warf ein Schlaglicht auf das reiche Kulturerbe Europas und zeigte auf, wie wichtig das Kulturerbe für die Förderung eines gemeinsamen Identitätsgefühls und für die Gestaltung der Zukunft Europas ist.

 

 

 


Gewinner FairFilmAward Fiction 2019

 

Christian Petzolds POLIZEIRUF 110 – TATORTE gewinnt den FairFilmAward 2019 Fiction in der Kategorie Spielfilm. In der Kategorie Serie erhält DAS WICHTIGSTE IM LEBEN den Preis für die fairsten Arbeits- und Produktionsbedingungen im Jahr 2018. Die Verleihung fand im Rahmen des von Crew United ausgerichteten Crew Call Berlin statt. 

 

(München/mh) - 7. Februar 2019 – Die Branchenplattform Crew United präsentierte heute in Kooperation mit über 20 Branchenverbänden und -institutionen die Verleihung des FairFilmAward Fiction 2019 im Rahmen des Crew Call Berlin. Für die fairsten Arbeits- und Produktionsbedingungen im Jahr 2018 in der Kategorie Spielfilm gewinnt der Fernsehfilm aus der ARD-Krimireihe Polizeiruf 110 von Regisseur Christian Petzold POLIZEIRUF 110 – TATORTE der Claussen+Putz Filmproduktion GmbH. Die Vox-Serie DAS WICHTIGSTE IM LEBEN, produziert von der Bantry Bay Productions GmbH, erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Serie. Mit der jährlichen Auswertung und Auszeichnung fairer Film- und Fernsehproduktionen wird ein wichtiges und sichtbares Zeichen für mehr Fairness in der Film- und Fernsehbranche gesetzt. 

 

Oliver Zenglein, Geschäftsführer von Crew United kommentiert: „Die Verleihung des FairFilmAward setzt das Thema faire Arbeitsbedingungen in der Film- und TV-Produktion jährlich zum Auftakt der Berlinale auf die Agenda der deutschen Filmbranche. Wir halten es für notwendig, mit diesem Preis immer wieder deutlich zu machen, dass der Glanz des roten Teppichs nichts mit der oft prekären Lebenswirklichkeit von Filmschaffenden zu tun hat!“ 

 

Der FairFilmAward wird seit 2011 von der Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände DIE FILMSCHAFFENDEN und seit 2012 in Zusammenarbeit mit Crew United vergeben. Grundlage für die Auszeichnung ist eine umfassende Umfrage unter 1.500 projektbeteiligten Filmschaffenden auf Basis eines Kriterienkatalogs für faire Filmprojekte, der folgende Bereiche umfasst: Chancengerechtigkeit, Gleichbehandlung und Diversität; Vertragskonditionen, Gagenhöhe und Entgelte; Kommunikation und Arbeitsklima; Arbeitszeiten und Arbeitsschutz; Professionalität und Qualifizierung; Umweltschutz; Nachhaltigkeit, Solidarität und Perspektiven.

 

Nominiert für den FairFilmAward 2019 waren die Produktionsfirmen Bantry Bay Productions GmbH, Bavaria Fiction GmbH, Claussen+Putz Filmproduktion GmbH, Saxonia Media Filmproduktionsgesellschaft mbH und, mit zwei Produktionen, Filmpool Fiction GmbH.

 

Im Mai 2019 wird im Rahmen des DOK.fest München erneut der FairFilmAward Non-Fiction verliehen.

 

FairFilmAward Fiction 2019 in der Kategorie Spielfilm 

 

POLIZEIRUF 110 – TATORTE 

 

Claussen+Putz Filmproduktion GmbH 

 

Regie: Christian Petzold 

 

Produktionsleiter: Cecile Lichtinger 

 

www.crew-united.com

 

 

 

FairFilmAward Fiction 2019 in der Kategorie Serie 

 

 

 

DAS WICHTIGSTE IM LEBEN (AKA WANN SIND WIR DA?)

 

Produktion: Bantry Bay Productions GmbH 

 

Regie: Till Franzen, Laura Lackmann, Stefan Bühling

 

Produktionsleiter: Olav Henk 

 

www.crew-united.com 

 

 

 


Domorganist Andreas Jetter konzertiert im Rottenburger Dom