Kulturnachrichten

27.06.2017


Sieger und Gewinner

Foto: KJF
Foto: KJF

30. Bundes.Festival.Film. in Mainz geht mit glanzvoller Preisverleihung am Samstagabend zu Ende, 11 Hauptpreise und 16 Auszeichnungen an die ‚Besten der Besten‘ vergeben, Mainz war für drei Tage Deutschlands heimliche Filmhauptstadt

 

(Wiesbaden/KJF) - Am Samstagabend wurden in den Mainzer Kammerspielen die insgesamt 27 Preise (11 Hauptpreise, 16 Auszeichnungen) in den Wettbewerben Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis vergeben.

Im Rahmen des Bundes.Festival.Film. fanden damit die beiden bundesweit ausgetragenen Filmwettbewerbe ihren glanzvollen Höhepunkt. Die Veranstaltung für jüngere und ältere Filmemacher gehört zu den größten und bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Das Besondere am Bundes.Festival.Film. ist die Verbindung von jugendlichen Filmteams mit Filmemachern, die über 50 Jahre alt sind. Insbesondere im Wettbewerb Deutscher Generationenfilmpreis arbeiten generationenübergreifende Teams an Themen, die für beide Altersgruppen von Relevanz sind, zusammen.

Die eingereichten Filme bilden regelmäßig die ganze Bandbreite jugendkultureller und gesellschaftspolitischer Themen ab. Während des dreitägigen Festivals wurden in Mainz nun die besten 40 aus über 800 eingereichten Filmen dieses Jahrgangs geehrt. Die über 500 Festivalgäste zeigten sich beeindruckt und begeistert von der Kreativität und der Ernsthaftigkeit der Themen, die die Filmemacher im Alter zwischen 7 und 81 Jahren vorgelegt hatten.

Grußworte – Glückwünsche – Dank
Thomas Thomer vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Vertretung von Ministerin Dr. Katarina Barley in seinem Grußwort: „Wettbewerbe und Festivals, wie diese hier in Mainz ausgetragenen, fördern die Qualität medialer Auseinandersetzungen mit der Realität maßgeblich. Speziell dem Bundes.Festival.Film. gelingt es seit nunmehr 30 Jahren, einen sinnstiftenden Ausgleich zwischen Risiken und Chancen einer Mediengesellschaft durch filmische Darstellungen zu reflektieren und damit den Medienalltag von Heranwachsenden positiv zu gestalten.“

Dr. Eva Bürgermeister, Leiterin des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF): „Es ist die erzählerische und dokumentarische Kraft des Films, die jedes Jahr Hunderte von einzigartigen, überraschenden – manchmal irritierenden und schonungslos offenen Filmen von jungen und älteren Filmemachern entstehen lässt. Die Filme beim Bundes.Festival.Film. loten Grenzen im Prozess des Heranwachsens aus, eröffnen den Machern und Zuschauern neue Perspektiven. Was Filmfestivals im Internet-Zeitalter gegenüber Plattformen wie Youtube darüber hinaus leisten, sind persönliche Begegnungen, Erfahrungsaustausch und Impulse für neue gemeinsame Filmprojekte.“

Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film., zieht nach drei Festivaltagen Bilanz: „Auch wenn nicht alle Filmteams mit einem Preis ausgezeichnet werden konnten, dürfen sich alle Nominierten als Gewinner fühlen. Sie haben sich gegen eine riesige Konkurrenz aus über 800 Einsendungen durchgesetzt. Ihre Dokumentar-, Spiel- oder Animationsfilme ermöglichen einen sehr authentischen Blick in die Lebenswirklichkeit von Jung und Alt und haben auch das 30. Bundes.Festival.Film. zu einer spannenden und sehr authentischen Filmveranstaltung gemacht.“

Prominente Ehrengäste machen jungen Filmemachern Mut
Das Bundes.Festival.Film. war am Freitagmittag gestartet. Höhepunkt bildete die feierliche Preisverleihung in den Mainzer Kammerspielen, zu der auch einige ehemalige Teilnehmer und Preisträger begrüßt werden konnten, die den Sprung ins professionelle Filmgeschäft geschafft haben. Schauspieler Florian Lukas, die Regisseure Nora Fingscheidt, Felix Stienz und Sven Taddicken sowie die Drehbuchautorin Anja Flade-Kruse waren nach Mainz gekommen und zeigten sich beeindruckt von der hohen Professionalität der jungen und älteren Filmemacher.

Während einer Gesprächsrunde am Sonntagvormittag unter dem Titel „Perspektive junger Film“ berichteten sie über ihre Erfahrungen im Filmbereich. Einigkeit bei allen, dass die Teilnahme an den Medienwettbewerben des KJF und dem Bundes.Festival.Film. ihnen wertvolle Impulse für ihre berufliche Laufbahn geliefert und sie auf ihrem Weg dorthin maßgeblich unterstützt hatten. Florian Lukas: „Man braucht Möglichkeiten wie das Bundes.Festival.Film., damit man als Filmemacher ein Feedback bekommt, ob man mit seinen Erzählungen den Nerv des Publikums getroffen hat – ob die Filme Bedeutung für die Zuschauer haben.“

Die Veranstalter zeigten sich besonders zufrieden damit, dass ein wesentlicher Konzeptgedanke des Wanderfestivals – gemeinsam mit wechselnden lokalen Veranstaltern – Impulse für die weitere Arbeit vor Ort zu liefern, in Mainz aufgegangen ist. Der Dank des KJF geht deshalb an den Mainzer Co-Veranstalter medien.rlp – das Institut für Medien und Pädagogik. Das Bundes.Festival.Film. verabschiedet sich von Mainz und wird in den nächsten zwei Jahren in Hildesheim gastieren.

Publikumspreis vergeben
Neben den 27 Jurypreisen waren die Festivalgäste aufgerufen, ihren Favoriten aus allen Filmbeiträgen des Veranstaltungswochenendes zu wählen und einen Publikumspreis zu vergeben. Die Wahl fiel auf: „In meiner Frühlingsrolle“, von Phan Thieu Hoa Nguyen (Hildesheim, Niedersachsen, 22 Jahre, 7.38 Min.) – eine biografische Erzählung über das Aufwachsen zwischen zwei Welten – der deutschen Gesellschaft und den vietnamesischen Eltern.

 

Alle Preisträger unter: http://bit.ly/2s8TYPK

 


Das Bundes.Festival.Film. in Mainz ist Treffpunkt der Nachwuchs-Filmszene, Preisträger der Wettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis werden geehrt, Festival zieht weiter nach Hildesheim

Heißes Finale in Mainz

Foto: KJF
Foto: KJF

 



 

(Mainz/KJF) - Vom 23. bis 25. Juni 2017 findet in Mainz bei tropischen Temperaturen zum zweiten Mal das Bundes.Festival.Film. statt. „Das Team des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF) blickt dem Festival freudig entgegen. Mainz ist definitiv eine tolle Medienstadt und für Filmemacher, Initiatoren und Publikum ein perfekter Gastgeber!“, lobt Festivalleiter Thomas Hartmann die erfolgreichen Gastspiele in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.

Das Bundes.Festival.Film. – als Veranstaltung mit wechselnden Austragungsorten konzipiert – bildet den Höhepunkt und Abschluss der vom Bundesjugendministerium geförderten Wettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Es begeht in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum.

Am Festivalwochenende werden etwa 500 Filmemacherinnen und Filmemacher sowie Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet. Zu sehen sind 40 nominierte Filme – alle Vorführungen sind öffentlich und kostenfrei. Die besten Filme werden mit Preisen im Gesamtwert von 13.000 Euro ausgezeichnet.

Rekordverdächtige Teilnahme
Mit über 800 eingereichten Produktionen zählt das aktuelle Wettbewerbsjahr zu den teilnahmestärksten in seiner 30-jährigen Geschichte. Die Filme setzen dabei unterschiedliche inhaltliche und formale Schwerpunkte. Das Wettbewerbsjahr in Schlaglichtern:

Deutscher Jugendfilmpreis
* ungebrochen große Experimentierfreude
* Bearbeitung von Konflikten des sozialen Miteinanders
* Thematisierung von Situationen aus dem unmittelbaren Lebensumfeld (Familie, Schule, Beruf) und Übertragung der Themen auf die gesellschaftliche Ebene
* klare Positionierung der Kinder und Jugendlichen in gesellschaftspolitischen Frage - insbesondere bei den Themen Gerechtigkeit und Fremdenfeindlichkeit

 

Deutscher Generationenfilmpreis
* Bearbeitung innerfamiliärer Konflikte in Verbindung zu gesellschaftlichen Themen
* sehr persönliche Erzählformen
* Experimentierfreude bei der Bildgestaltung
* packende Personenporträts

Programm-Highlights des Festival-Wochenendes

Filmpräsentationen und Gespräche
Zwischen Freitag , 23. Juni, 14.30 Uhr, und Samstag, 24. Juni, 18 Uhr, werden die 40 nominierten Filme in voller Länge gezeigt. Unmittelbar im Anschluss an jede Präsentation finden Bühnengespräche mit den jeweiligen Filmteams statt.

Preisverleihung
Die Preisverleihung findet am Samstagabend, 24. Juni, 20 Uhr, in den Mainzer Kammerspielen statt. Zu den Ehrengästen der Preisverleihung zählen die ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträger Nora Fingscheidt, Florian Lukas, Felix Stienz, Anja Flade-Kruse und Sven Taddicken, die heute erfolgreich als Regisseure, Schauspieler oder Drehbuchautoren tätig sind. Das Bundesjugendministerium, vertreten durch Thomas Thomer, verleiht Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro. Der Publikumspreis im Wert von 1.000 Euro wird von Canon Deutschland gestiftet.

Gesprächsrunde: „Perspektive junger Film“
Am Sonntagvormittag, 25. Juni, 11 Uhr, treffen sich in den Mainzer Kammerspielen ehemalige und aktuelle Preisträgerinnen und Preisträger, um unter dem Titel „Perspektive junger Film“ über ihre Leidenschaft fürs Filmemachen und Wege ins professionelle Filmgeschäft zu diskutieren.

Herzlichen Dank, Mainz!
Thomas Hartmann vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum: „Wir freuen uns, dass unser Festival in Mainz Station machen darf. Hier treffen sich Ausbildung und Praxis der Medienwelt in herausragender Weise – eine ideale Basis für das Bundes.Festival.Film. Besonderer Dank gebührt dabei unserem Co-Veranstalter, medien.rlp – Institut für Medien und Pädagogik e.V. Mit seiner Expertise für aktive Medienarbeit und innovative Medienpädagogik bietet das Team inhaltlich wie strukturell beste Rahmenbedingungen für das Festival.“

Nach 2016 gastiert das Bundes.Festival.Film. in diesem Jahr zum zweiten und letzten Mal in Mainz. Im kommenden Jahr wird es nach Hildesheim weiterziehen und mit der Stiftung Universität Hildesheim kooperieren. Die Veranstalter arbeiten jeweils mit engagierten Partnern vor Ort zusammen, um den Teilnehmenden einen attraktiven Rahmen zur Präsentation ihrer Filme und zur Vernetzung zu bieten.

 


Liederwettbewerb „Sing me to heaven“:

Nordkirche sucht den „Himmlischen Hit“ im Reformationsjubiläumsjahr

 

(Hamburg/maw) - Zum Reformationsjubiläumsjahr 2017 lädt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) alle Chöre zwischen Flensburg und Greifswald zum Liederwettbewerb „Sing me to heaven“ ein. Gesucht wird das geistliche Lieblingslied oder der „Himmlische Hit“, mit denen die Sängerinnen und Sänger aus Kinderchor, Kammerchor, Gospelchor, Posaunenchor oder Band ihre Gemeinde verzaubern. Schirmherrin von „Sing me to heaven“ ist Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche.

 

Bewerbungsschluss für den nordkirchenweiten Liederwettbewerb ist der 1. Oktober 2017. Der musikalische Beitrag sollte aus dem Evangelischen Gesangbuch, „Himmel, Erde, Luft und Meer“, „My life is in your hands“ oder aus den Kirchentagsliederheften stammen. In einem maximal dreiminütigen Musik-Clip stellen die Sängerinnen und Sänger ihr Lied vor und erklären in einem kurzen Motivationsschreiben, warum ihr Beitrag im Reformationsjubiläumsjahr ihr „Himmlischer Hit“ ist. Im Anschluss wird der Clip auf eine Filesharing­Platform wie z. B. WeTransfer, GoogleDrive oder Dropbox geladen. Der Download-Link geht gemeinsam mit Motivationsschreiben, Angaben zu Chornamen, Kirchengemeinde und Kontaktdaten per Mail  an kontakt@singmetoheaven.de. Ein Beispiel zum Erstellen eines Clips findet sich unter www.singmetoheaven.de.

 

Der Initiator des Wettbewerbs, Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf: „Singen ist wohl die unmittelbarste und persönlichste Form, sich auszudrücken, auch und gerade in der Kirche. Da passt es gut, im Jahr des Reformationsgedenkens, etwas von dieser Vielfalt der Glaubenslieder und unserer Kirchenmusik einzufangen. Ich bin sehr gespannt, welche himmlischen Hits uns präsentiert werden!“

 

Die Vorauswahl der Beiträge erfolgt über eine Online-Abstimmung auf der Homepage von „Sing me to heaven“, die bereits am 3. Juli 2017 startet. Aus den beliebtesten zehn Beiträgen wählt eine fünfköpfige Jury anschließend die Erstplatzierten aus. Der Jury gehören an: Antje Dorn, Amt für Öffentlichkeitsdienst (AfÖ); Dr. Matthias Gülzow, Ev. Presseverband Norddeutschland; Jan Simowitsch, Popularmusik in der Nordkirche; Hans-Jürgen Wulf, Landeskirchenmusikdirektor sowie Frank Zabel, Stabsstelle Presse und Kommunikation der Nordkirche.

 

Die ersten drei Gewinner der Jury­-Bewertung erhalten eine professionelle Videoclip­-Produktion über das Tonstudio des Fachbereichs Popularmusik in Zusammenarbeit mit dem  Evangelischen Presseverband in Norddeutschland. Zusätzlich bekommt der erstplatzierte Chor ein Preisgeld von 1.000 Euro, für den 2. Preis gibt es 750 Euro, für den 3. Platz 500 Euro. Jeweils 250 Euro erhalten die Viert- und Fünftplatzierten des musikalischen Wettbewerbs. Außerdem gibt es einen Sonderpreis für den Gewinner der Online­-Abstimmung in Höhe von 250 Euro.

 

„Sing me to heaven“ ist ein gemeinsamer Preis der Landeskirchenmusikdirektoren der Nordkirche, dem Amt für Öffentlichkeitsdienst (AfÖ) und dem Evangelischen Presseverband in Norddeutschland. Die Präsentation der drei ersten Preise von „Sing me to heaven“ sowie die Preisverleihung finden auf der 19. Tagung der Landessynode der Nordkirche im März 2018 in Lübeck-­Travemünde statt.

 

Weitere Informationen zu „Sing me to heaven“, dem Liederwettbewerb der Nordkirche im Reformationsjubiläumsjahr 2017, und zu den Teilnahmebedingungen finden sich unter www.singmetoheaven.de.

 

Download
Liederwettbewerb_Nordkirche_Sing me to h
Adobe Acrobat Dokument 319.5 KB

Theater X präsentiert die erste Ausgabe des jungen Kiez-Kultur-Festivals FESTIYALLA

What the Volk!?

Foto: Theater X
Foto: Theater X

 

Vom 28. Juni bis 01. Juli 2017 veranstaltet das Theater X erstmalig das junge Kiez-CommUNITY-Kunstfestival „FESTIYALLA“ auf dem CommUnity Campus in Berlin-Moabit.

 

FESTIWALLA goes Kiez!

 

Bereits fünf Mal veranstaltete das Theater X das junge Theaterfestival „FESTIWALLA“, das mit jährlich bis zu 5.000 Besucher*innen in großen Kulturinstitutionen stattfand und Jugendlichen aus Berlin, Deutschland und weltweit  eine große Bühne bot. In diesem Jahr kehrt das Festival nun als „FESTIYALLA“ in den Moabiter Kiez und auf die Bühne des Theater X zurück.

What the Volk!?
FESTIYALLA 2017 bringt Kunst, Kiez und gesellschaftspolitische Themen in einem viertägigen Programm zusammen:   Es bietet ein internationales Theater- und Filmprogramm, Performances, Workshops, Diskussionen, eine Hip Hop Blockparty und am Samstag, 1. Juli, ein großes Kiezfest. Thematisch setzt sich das FESTIYALLA 2017 mit dem Erstarken rechter Diskurse auseinander und stellt aktuellen Leitkulturdebatten eine gelebte CommUNITY-Kultur entgegen.

Berlin braucht X!
Das Theater X ist bundesweit der einzige Theaterbetrieb der kollektiv im Co-Management von Erwachsenen und Jugendlichen gemeinsam geleitet wird. Es hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Zentrum für neue Ansätze an den Grenzen von selbstorganisierter und kollektiver Kunstproduktion, sowie kultureller und politischer Bildungsarbeit entwickelt – mit Spielzeiten aus Eigen- und Gastproduktionen, Diskursveranstaltungen und Proberäumen für freie, selbstorganisierte Gruppen. Trotzdem bleibt die Finanzierung nach wie vor eine kontinuierliche Herausforderung. Zum Festivalauftakt startet das Theater X daher seine Kampagne „Berlin braucht X“ in der für die zentrale Bedeutung von alternativen Kulturorten wie dem Theater X für die Berliner Kulturlandschaft geworben wird – u.a. mit einem Grußwort von Bezirksstadträtin Dr. Sandra Obermeyer.

 

 

Tag:                               28. Juni 2017
Uhrzeit:                          18:00 Uhr
Ort:                                Wiclefstr.32; 10551 Berlin

Ansprechperson:           Jasmin Ibrahim
                                      Jasmin.ibrahim@grenzen-los.eu
                                      0176 3076 2044        
Weitere Informationen und das gesamte Programm finden Sie unter www.theater-x.de

 


Ausstellung – „Tempus Enim Prope Est. Endzeitvisionen aus Lorsch und Cambrai“

„Denn die Zeit ist nahe…“ – Apokalypse im Mittelalter

Apokalypse von Cambrai, Ausschnitt  © Stadt Lorsch, Gabi Dewald
Apokalypse von Cambrai, Ausschnitt © Stadt Lorsch, Gabi Dewald

UNESCO Welterbe Kloster Lorsch zeigt bis zum 3. September Kabinettausstellung rund um die berühmte karolingische Handschrift der Apokalypse von Cambrai

 

(LORSCH/pm). Seit jeher zählt die Apokalypse des Johannes zu den geheimnisvollen Büchern der Bibel. Die sprachgewaltigen Visionen vom Ende der Welt inspirierten Künstler durch die Jahrhunderte und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.

 

Anlässlich der Faksimilierung der berühmten Apokalypse von Cambrai zeigt das UNESCO Welterbe Kloster Lorsch noch bis zum 3. September 2017 im Museumszentrum Lorsch die Kabinettausstellung „Tempus Enim Prope Est Endzeitvisionen aus Lorsch und Cambrai“.

 

Nur vier Apokalypse-Handschriften aus karolingischer Zeit haben sich weltweit erhalten.

 

Die Apokalypse von Cambrai (um ca. 900), benannt nach ihrem möglichen Entstehungsort im Nordosten Frankreichs, ist mit ihren 46 ganzseitigen Miniaturen auf insgesamt 96 Seiten prachtvoll gestaltet und unterscheidet sich von den anderen Apokalypse-Handschriften aus dieser Zeit durch ein deutlich vergrößertes Format. Damit zählt die Apokalypse von Cambrai zu den bedeutendsten Zeugnissen der mittelalterlichen Buchmalerei.

 

Während das fragile Original verborgen im Tresor der Bibliothèque municipale in Cambrai aufbewahrt und konserviert wird, bietet die druckfrische, kunstvoll von Spezialisten gefertigte Faksimile-Edition (Quaternio Verlag Luzern) die Möglichkeit, die bedeutende Handschrift erstmals im wahrsten Sinne des Wortes zu be-greifen. Die Besucher der Lorscher Ausstellung können nach Belieben darin blättern und die detailreichen Motive der Illustrationen aus allernächster Nähe bestaunen und studieren.     

 

Die vor über 1100 Jahren geschaffene Handschrift führt zurück in die faszinierende Epoche der Karolinger. Die von vier Schreibern sorgfältig mit Feder, Tinte und Farben gestalteten Pergamentseiten sind in der Schriftform der sogenannten karolingischen Minuskel verfasst – eine klare und leicht lesbare Einheitsschrift, die von Karl dem Großen eingeführt wurde, um eine effiziente Verwaltung seines Reiches zu gewährleisten. Der Rückgriff auf spätantike Elemente, wie er für die Kunst der karolingischen renovatio charakteristisch ist, zeigt sich auch in zahlreichen Motiven der Cambrai-Apokalypse: etwa in der Darstellung antiker Säulen, Kapitelle, Friese und Gewänder, aber auch in der Gestaltung heiliger Figuren, die barfuß wie antike Götter erscheinen. Dabei vermitteln die bunten Bilder, anders als man es bei diesem Thema vermuten könnte, gerade keine düstere Endzeitstimmung, sondern strahlen Hoffnung und Zuversicht aus.

 

Trierer, Mainzer und Lorscher Apokalypsen

 

Neben der Faksimile-Edition der Apokalypse von Cambrai werden in der Lorscher Ausstellung auch Ausschnitte anderer illustrierter Apokalypse-Handschriften aus der Karolingerzeit vorgestellt. Hierzu zählen die Trierer Apokalypse (1. Viertel 9. Jh., Trierer Stadtbibliothek) und das sogenannte Mainzer Fragment (Anfang 10. Jh., Stadtbibliothek Mainz), die eng miteinander verwandt sind.

 

Natürlich zählten Apokalypse-Schriften auch zum einstigen Bestand der bedeutenden Lorscher Klosterbibliothek, die bereits im 9. Jahrhundert über rund 500 Handschriften verfügte und für viele Jahrhunderte eines der bedeutendsten Zentren des Wissens nördlich der Alpen war. Zu den Studienexemplaren der Lorscher Apokalypsen, die aus verschiedenen Jahrhunderten stammen, zählen neben der Geheimen Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch des Neuen Testaments, auch Apokalypse-Kommentare und sogenannte apokryphe Apokalypsen, also Texte, die nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurden. Damit gibt die Ausstellung einen spannenden Einblick in die Überlieferungsgeschichte der christlichen Endzeitvorstellung.

 

 

 

„Drei Finger schreiben, zwei Augen sehen, der ganze Körper leidet.“

 

Dass die Herstellung eines Buches im Mittelalter eine mühselige und anstrengende Aufgabe war, verrät eine Notiz in der Lorscher Thomasapokalypse (heute Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. lat. 220): „Drei Finger schreiben, zwei Augen sehen, der ganze Körper leidet“, vermerkte ein Schreiber aus dem Kloster Lorsch.

 

Die Nachbildung einer Skriptoriums-Situation in der Ausstellung mit Schreibpult, Tinte, Farben, Schreibutensilien und einem Bücherschrank vermittelt nicht nur eine Vorstellung von der Einrichtung einer klösterlichen Schreibstube, sondern lässt auch erahnen, wie beschwerlich diese Tätigkeit gewesen sein muss, die von den Mönchen als Gottesdienst betrachtet wurde.

 

Die Kabinettausstellung „Tempus Enim Prope Est Endzeitvisionen aus Lorsch und Cambrai“ ist noch bis zum 3. September 2017 im Museumszentrum Lorsch zu sehen. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag, 10 – 17 Uhr, an Feiertagen auch montags. Der Eintritt kostet 3 EUR, ermäßigt 2 EUR, Familienkarte 7 EUR, Führungen auf Anfrage (Tel: + 49 (0)6251-51446 | info@kloster-lorsch.de).

 

Weitere Informationen: www.kloster-lorsch.de

 

BEGLEITENDE VORTRÄGE

 

(jeweils 19 Uhr, Museumszentrum Lorsch)

 

 

 

29. Juni

 

»Die Apokalypse im Holzschnitt an Beispielen von Dürer, Cranach und Burgkmair«

 

Tina Kotlewski M.A.

 

 

 

20. Juli

 

»Apokalyptische Denkfiguren im russischen Symbolismus«

 

Prof. Dr. Irina Wutsdorff

 

 

 

3. August

 

»Hollywoods Umgang mit der Apokalypse: Der Weltuntergang im Blockbusterfilm von den 1970er Jahren bis heute.«

 

Karin Wiench M.A.

 


MUSIKALISCHES GROSSEREIGNIS ZUM REFORMATIONSJUBILÄUM

4500 GÄSTE ZUM BADISCHEN CHORFEST IN HEIDELBERG ERWARTET

 

(Heidelberg/ekiba. Mit einer musikalischen Großveranstaltung feiert die badische Landeskirche in der kommenden Woche 500 Jahre Reformation. Von Freitag (30.6.) bis zum Sonntag (2.7.) steht der Chorgesang bei Konzerten und Gottesdiensten des „Badischen Chorfestes“ im Mittelpunkt, zum Mitsingen und zum Zuhören. Zur Frage „Gewalt im Namen Gottes?“ findet zum Auftakt am Freitagabend (30.6.) eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Thema statt, an der unter anderem Jürgen Trittin teilnimmt. Höhepunkte des Chorfestes sind auch zwei Aufführungen des „Messias“ und ein großer Gottesdienst auf dem Universitätsplatz.

Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner zeigte sich beim Pressegespräch in Heidelberg erfreut über die „enorme Resonanz“, die das Chorfest bereits im Vorfeld ausgelöst habe. „Musik verbindet Menschen. Und für das Verbindende, für Toleranz und Offenheit steht unsere Stadt in hohem Maße“, erklärte Würzner. Er hob zugleich die Bedeutung Heidelbergs als „Reformationsstadt“ hervor, in der Martin Luther 1518 mit seiner berühmten „Heidelberger Disputation“ wirkte. Heidelbergs evangelische Dekanin Marlene Schwöbel-Hug zeigte sich erfreut über den Besuch der vielen Chöre in der Universitätsstadt. Das Chorfest stehe für ein Christentum, das „vielfältig, bunt und doch harmonisch vereint ist in dem einen großen Lied, das Gott lobt“, sagte die Dekanin.

Derzeit sind bereits mehr als 2500 Sängerinnen und Sänger aus ganz Baden mit ihren Chören angemeldet. Durch die übrigen Besucherinnen und Besucher, die zum Zuhören kommen, werden insgesamt an die 4500 Gäste in Heidelberg erwartet. Das Programm ist sehr vielfältig und spiegelt die Vielfalt der Kirchenchorlandschaft in Baden insgesamt wieder, von der traditionellen Kirchenmusik bis zu Gospels und einem Kindermusical. Projektleiter Micha Braatz-Tempel wies insbesondere auf die ökumenische Ausrichtung des Chorfestes hin, die sich zum Beispiel in der gemeinsamen Aufführung von Händels „Messias“ durch evangelische und katholische Chöre zeige. Touristische Angebote ergänzen das Angebot, etwa der „Chorspaziergang Philosophenweg“ oder die Stadtführung auf den Spuren Martin Luthers.

Das Chorfest wird unter anderem unterstützt von der „Evangelischen Stiftung Pflege Schönau“ einer Vermögensverwaltung der badischen Landeskirche, deren Auftrag es ist, Kirchenräume auch für kulturelle und spirituelle Angeboten in Baden zu erhalten. „Kirchenraum ist Klangraum, mit Leben gefüllt. Daher unterstützen wir das Chorfest sehr gerne“, erklärte Antje Jantz für die Stiftung.

Mehr als 20.000 Sängerinnen und Sänger sind derzeit in der Badischen Landeskirche musikalisch aktiv. Sie singen in Kirchenchören, Kantoreien, Jugendchören, Kinderchören, Singschulen und Gospelchören. Der Landesverband evangelischer Kirchenchöre als Dachverband umfasst in Baden derzeit etwa 450 Erwachsenenchöre und 120 Kinder- und Jugendchöre.

Das ausführliche Programm findet sich unter
www.chorfest-baden.de.

 


Stuttgarter Popkultur-Messe geht in die zweite Runde / Messe Stuttgart wird zum Anziehungspunkt für Comic-, Serien- und Spiele-Fans

Comic Con Germany Stuttgart wird noch größer

Comic Con 2016. Foto: Comic Con Germany
Comic Con 2016. Foto: Comic Con Germany

(Stuttgart/pm) - Am 1. und 2. Juni öffnet die Comic Con Germany zum zweiten Mal ihre Tore und hält dabei ein noch größeres Angebot als im vergangenen Jahr bereit: Auf insgesamt 45.000 Quadratmetern erwartet die Besucher ein buntes Programm aus Comic-Verlagen, Comic-Zeichnern, Cosplayern, Hollywood-Stars, Game-Publishern, Kostüm- und Lego-Clubs, Merchandise-Händlern und Filmfirmen. Zudem gibt es die Gelegenheit, zahlreiche Stars bei den Autogrammstunden zu treffen, sich mit ihnen im Fotostudio ablichten zu lassen und ihnen im Rahmen von Panels auf der Bühne Fragen zu stellen.

 

 

„Nach dem sehr erfolgreichen Auftakt der Comic Con Germany im vergangenen Jahr haben wir 2017 noch mehr Platz für die zahlreichen Fans der grafischen und filmischen Popkultur geschaffen“, berichtet Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung. „Wir freuen uns auf ein außergewöhnliches Event und ein abwechslungsreichens Programm aus Schauspielern, Händlern, Cosplayern und Games.“

 

 

Internationale Stargäste in Stuttgart


Rund 30 internationale Gäste aus Film und Fernsehen finden an beiden Messetagen ihren Weg nach Stuttgart. Fans der TV-Serie „Arrow“ haben Grund zur Freude: Hollywood-Schauspieler John Barrowman, auch bekannt aus „Doctor Who“ sowie dessen Ableger „Torchwood“, hat seinen Auftritt in Stuttgart angekündigt. Besucher der Comic Con Germany haben außerdem die Chance auf Autogramme und Fotos mit Schauspieler Kevin Sorbo, der vor allem als griechischer Held Herkules in der gleichnamigen TV-Serie von 1994 bekannt ist. Zudem wird sich John Ashton bei der Stuttgarter Popkultur-Messe zeigen, der in den 70ern und 80ern in Kriminalshows wie „Columbo“ und „Starsky und Hutch“ vor der Kamera stand. Bestens bekannt dürfte er dem hiesigen Publikum als Sergeant John Taggart an der Seite von Eddie Murphy in „Beverly Hills Cop – Ich lös den Fall auf jeden Fall“ und „Beverly Hill Cop 2“ sein. Science-Fiction-Fans der 70er und 80er Jahre können außerdem Dirk Benedict treffen, der als Templeton 'Faceman' Peck in „Das A-Team“ weltbekannt wurde.

 

 

Aber auch für die Comic-Fans ist gesorgt: Der Stuttgarter Panini Verlag ist wieder mit einer großen Ausstellungsfläche auf der Comic Con Germany vertreten und feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Deutschland-Jubiläum. Zur Feier des Geburtstages wird der Verlag auf der Comic Con Germany 2017 in Stuttgart mit dem deutschen Verkaufsstart diverser Comicreihen, limitierten Sonderpublikationen und zahlreichen Aktivitäten für Fans aufwarten. Zu diesem besonderen Event gibt sich Phil Noto, renommierte Zeichner des Comicverlags, die Ehre auf der Popkultur-Messe. Ihm sind eine Reihe grandioser Cover des Marvel-Großevents „Civil War II“ zu verdanken.

 

 

Comic Zone mit über 200 Künstlern und Indie-Allee

 

 

Ihrem Namen macht die Convention mit einer beeindruckenden Comic Zone alle Ehre: Dort werden rund 230 Zeichner und Illustratoren aus den Bereichen Comics, Cartoon und Manga vertreten sein. Besucher können aktuelle Werke direkt bei den Künstlern erwerben und sich diese signieren lassen. Neben bekannten Größen präsentieren sich in der spannenden Indie-Allee zudem talentierte Zeichner aus aller Welt.

 

Der Onlineticket-Vorverkauf für die Comic Con Germany 2017 ist bereits abgeschlossen. Besucher können online noch Tickets für Photoshoots mit den Stars buchen. Sie sind über http://www.comiccon.de erhältlich. Tagestickets für Samstag und Sonntag sowie Wochenendtickets können an beiden Veranstaltungstagen noch an der Tageskasse erworben werden.

 


domradio.de überträgt live aus der Kölner Philharmonie

 

(Köln/dr) - Der Multimedia-Sender des Erzbistums Köln – domradio.de -  überträgt am Samstag, 24. Juni, ab 18.00 Uhr den Festakt und das Benefizkonzert aus Anlass der Jubiläen des Zentral-Dombau-Vereins und des Kölner Männer-Gesang-Vereins live im Web-TV und Radioprogramm.

 

Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier, der Kölner Erzbischof Rainer Kardinal Woelki und auch Oberbürgermeisterin Hennriette Reker wohnen dem Festakt bei; ihre Reden werden ebenso live übertragen, wie das sich anschließende Konzert des Kölner Männergesangvereins u.a. mit Stücken von Richard Strauss, Franz Schubert oder Richard Wagner. Mit diesen Beiträgen soll der historische Bogen aus 175 Jahren Zentral Dombauverein musikalisch geschlagen werden.

 

Unter www.domradio.de ist die Live-Übertragung im Web-TV zu sehen.

 

Domradio.de sendet sein Radioprogramm in Köln und Umgebung auf der UKW Frequenz 101,7

 

(Alfter, Bergisch-Gladbach, Bornheim, Brühl, Burscheid, Frechen, Hürth, Kürten, Leichlingen, Leverkusen, Lohmar, Niederkassel, Odenthal, Overath, Rösrath und Troisdorf. In Pulheim auf 92,0 Mhz und in Fulda auf 99,2 MHz. In und um Bretzenheim an der Nahe auf 87,9 MHz).

 

 Über das Kabelangebot von unitymedia in NRW und in Baden-Württemberg (DVB-C).

 

Regional über DAB+; Informationen über DAB+ in NRW finden Sie bei digitalradio.de

 


Sonderausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums 2017

Noch 3 Wochen, dann eröffnet die große Sonderausstellung „Luther, Kolumbus und die Folgen“

 

13. Juli – 12. November 2017
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

 

(Nürnberg/gnm) - Welche Folgen hatte die Reformation für das Europa des 16. Jahrhunderts? Wie wirkte dieser Glaubenskonflikt in der Gesellschaft? In einer großen Sonderausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 stellt das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg erstmals die Auswirkungen der religiösen Auseinandersetzung in einen breiten mentalitäts- und kulturgeschichtlichen Kontext. Zu sehen ist die beeindruckende Sonderschau vom 13. Juli bis 12. November 2017.

 

Doch die damalige Bevölkerung sah sich nicht nur mit einem kompletten Wandel des theologischen Weltbildes konfrontiert, sondern auch mit einer sich ändernden Vorstellung von der Erde und seine Einbettung in den Kosmos. Das Wirken Luthers, die „Entdeckung“ eines neuen Kontinents durch Kolumbus und das heliozentrische Weltbild des Copernicus – alle diese folgenreichen Neuerungen fielen in etwa in dieselbe Zeit. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die weitreichenden Konsequenzen der Gleichzeitigkeit von Reformationsereignissen und tiefgreifenden Veränderungen des Wissens über die Welt und das All. Rund 200 Exponate lassen die Besucher in fünf Themenkomplexen in die Reformationsepoche und ihren Wendezeitcharakter eintauchen.

 

Zeitgenossen nahmen ihr 16. Jahrhundert keineswegs als Zeit des reinen Fortschritts wahr. Vielmehr fürchteten und beklagten sie die permanenten Veränderungen. Etablierte Glaubens- und Weltdeutungsmuster vermochten die neuen Glaubensalternativen oder den Zuwachs an Wissen nicht zu integrieren. Der Umgang mit all diesen Neuerungen schwankte daher zwischen Euphorie und Angst und setzte sowohl produktive wie destruktive Kräfte frei.

 

Mehr unter http://weltimwandel.gnm.de/

 


Isländischer Mönch auf Achse

Leihfrist für faszinierendes isländisches Manuskript verlängert

 

Selten gezeigte mittelalterliche Handschrift in der Paderborner Ausstellung „WUNDER ROMs“ gibt Auskunft über eine außergewöhnliche Pilgerreise von Island über Rom ins Heilige Land.

  

(PADERBORN/pm) - Es muss eine beschwerliche Reise gewesen sein, als der Benediktinermönch Nikulás Bergsson Mitte des 12. Jahrhunderts von Island über Rom ins ferne Jerusalem reiste: Zunächst per Schiff nach Norwegen und Dänemark, dann weiter zu Fuß auf dem Kontinent, entlang der Via Francigena, einer antiken Handelsroute und Pilgerstraße, über die Schweizer Alpen quer durch Italien bis zu den heiligen Städten der Christenheit Rom und Jerusalem, die er von Brindisi aus über den Wasser- und Landweg erreichte. 1154 landete Bergsson schließlich nach rund einjähriger Pilgerfahrt wieder in Island an und wurde im darauffolgenden Jahr Abt des neu gegründeten Klosters Munkaþverá. Dort entstand sein berühmter Reisebericht „Leiðarvísir“, ein literarischer „Wegweiser“ zu den bedeutenden Stätten der Christenheit.

  

Das Diözesanmuseum Paderborn zeigt im Rahmen seiner großen kunst- und kulturhistorischen Ausstellung „WUNDER ROMs im Blick des Nordens – von der Antike bis zur Gegenwart“ (noch bis 13. August) eine frühe Abschrift dieser Reisebeschreibung aus dem Jahr 1387. Die Handschrift ist eine großzügige Leihgabe des Skandinavischen Forschungsinstituts der Universität Kopenhagen (Nordisk Forskningsinstitut: nfi.ku.dk/). Dank der außergewöhnlich guten Beziehungen zwischen dem Paderborner Museum und dem Dänischen Forschungsinstitut konnte die fragile Handschrift zunächst für 3 Monate nach Paderborn ausgeliehen werden. Nun haben die Dänen die Leihfrist noch einmal verlängert, so dass das selten gezeigte mittelalterliche Manuskript nun sogar bis zum Ende der Ausstellung in Paderborn zu sehen ist.

  

Dr. Christiane Ruhmann, die Kuratorin der Ausstellung, ist überglücklich: „Wir freuen uns sehr und es ist für uns eine große Ehre, dass wir dieses wichtige Zeugnis eines mittelalterlichen Reiseberichts über diesen langen Zeitraum in unserer WUNDER ROMs-Ausstellung zeigen dürfen. Der ‚Leiðarvísir‘ lässt uns die Bedeutung erahnen, die Rom für die Menschen im Mittelalter hatte, als viele antike Monumente und Gebäude noch im Stadtbild sichtbar und nicht im Schutt späterer Zeiten versunken waren“, so die Kuratorin. Der Isländer beschreibt neben zahlreichen Kirchen das Pantheon und die Peterskirche mit ihren Ausmaßen. Zudem hatte der Mönch aus dem hohen Norden offenbar Zugang zur berühmten Reliquienkapelle der Päpste am Lateran, der Sancta Sanctorum. „Daraus können wir schließen, dass Bergsson wohl besondere Privilegien genoss und in Kontakt mit Geistlichen am päpstlichen Hof war“, erklärt Christiane Ruhmann. „Diese hatten ihm wohl auch den Besuch der hochberühmten antiken Monumente  nahegelegt“, so Ruhmann weiter. Besonders freut sich die Kuratorin aber über ein kleines Detail der Handschrift: Unter den zahlreichen Orten, die der isländische Mönch auf seinem langen Weg nach Rom und Jerusalem nennt, ist auch Paderborn verzeichnet. So ist das Manuskript dann auch ein stückweit wieder an einen der Schauplätze zurückgekehrt, die der Isländer einst auf seiner mühsamen Pilgerreise auf dem Weg nach Süden durchquert hatte. Nicht nur wegen seiner Bedeutung sondern auch, weil das Leiðarvísir-Manuskript auf ganz einzigartige Weise gezeichnet ist von seiner jahrhundertealten Geschichte, gehört es zu den Exponaten der WUNDER ROMs, die bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch deshalb freuen sich die Paderborner sehr, dass die Handschrift bis zum Ende der Schau gezeigt werden kann.

  

„WUNDER ROMs im Blick des Nordens“

 

Die Ausstellung „WUNDER ROMs im Blick des Nordens“ ist noch bis zum 13. August 2017 im Diözesanmuseum Paderborn zu sehen. Auf den Spuren bedeutender Rom-Reisender schlägt die Schau einen Bogen vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Foto- und Videokunst. Gezeigt werden antike Meisterwerke, sakrale Schätze und hochkarätige Kunstwerke aus bedeutenden römischen Museen, darunter die Vatikanischen Museen und die des Kapitols, sowie aus ganz Europa. Zu den hochkarätigen Exponaten zählen die weltberühmte Marmorhand der Monumentalstatue Konstantin des Großen, die erstmals in Deutschland ausgestellt ist, die Bronzekugel des vatikanischen Obelisken, kostbare Reliquiare aus der Papstkapelle Sancta Sanctorum, Zeichnungen und Gemälde u. a. von Turner und Rubens sowie Goethes Lieblingsskulptur – die sogenannte „Ballerina di Goethe“. Begleitend zur Ausstellung werden ein umfangreiches  museumspädagogisches Programm und ein reich bebilderter Katalog angeboten.

 

Die Schirmherrschaft haben Gianfranco Kardinal Ravasi, Präsident des päpstlichen Rates für Kultur, und Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, übernommen.             

  

Weitere Informationen: www.wunder-roms.de


Die Branchenportale Schauspielervideos und Crew United präsentieren im Rahmen des Filmfest München am 23. Juni 2017 die Preisverleihung des Self Made Shorties-Festival mit hochkarätiger Fachjury

Traumfabrik Deutschland – Schauspielerinnen und Schauspieler erzählen ihren Traum auf dem Self Made Shorties-Festival 2017

Foto: Marijana Harder
Foto: Marijana Harder

 

(Berlin/mh)  – Die Branchenportale Schauspielervideos und Crew United präsentieren zum vierten Mal das Self Made Shorties-Festival (SMS-Festival). Über 700 SchauspielerInnen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz haben zum Thema „Mein Traum – Neues aus der Traumfabrik“ kurze individuelle Filme (Shorties) eingereicht. Ziel des Festivals ist es, SchauspielerInnen unabhängig von den Branchenstrukturen, die nicht immer allen gleiche Chancen bieten, ins Rampenlicht zu rücken. Die hochkarätig besetze Fachjury – Dr. Liane Jessen (Leiterin Fernsehspiel und Spielfilm des Hessischen Rundfunks), Produzentin Anita Schneider (OLGA Film), die Casting-Direktorinnen Franziska Aigner, Deborah Congia und Susanne Ritter, Regisseur Johannes Fabrick, Schauspieler Tim Seyfi sowie die SMS-Gewinnerin des letzten Jahres, Schauspielerin Florentine Schara – zeigt am 23. Juni 2017 im Rahmen des Filmfest München 15 Shorties, die das breite Spektrum der zahlreichen Einreichungen widerspiegeln. Aus den 15 Finalisten kürt das Publikum vor Ort seinen Favoriten.

Die Karrieren aller bisherigen Gewinner der SMS-Festivals haben einen deutlichen Aufwind erfahren. So hat Nadine Wrietz seit ihrem 1. Platz 2011 in über 50 Kino- und TV-Produktionen mitgewirkt („Traumschiff“, „Schuld–nach Ferdinand von Schirach“). Seit 2014 spielt sie eine durchgehende Hauptrolle in der RTL-Serie „Der Lehrer“ und kommt Ende des Jahres mit einer Hauptrolle in „Dieses bescheuerte Herz“ ins Kino.

„Neben der Möglichkeit zur Präsentation ist ein weiteres essentielles Motiv des SMS-Festivals, Castern, Branchenprofis sowie dem Publikum eine große Bandbreite schauspielerischen Potenzials zugänglich zu machen. Oft werden dieselben SchauspielerInnen besetzt, so dass letztlich nicht alle Künstler ihr Talent unter Beweis stellen können“, so Oliver Zenglein, Geschäftsführer von Crew United. David Althammer, Geschäftsführer von Schauspielervideos ergänzt: „Und ohne Engagements bekommen sie kein Material für ihre Showreels, sind also nicht sichtbar und haben so geringere Chancen, überhaupt eine Rolle zu erhalten, ein Teufelskreis. Das SMS-Festival ist daher auch ein Beitrag für mehr Vielfalt.“

Konzipiert wurde das SMS-Festival erneut von der ZAV Künstlervermittlung (Bundesagentur für Arbeit). Schauspielvermittler Daniel Philippen kommentiert: „Bei der Vermittlung in Film- und Fernsehrollen geht es um die Künstlerpersönlichkeit, um Kreativität, Fantasie und Können. Also gilt das Motto: ‚Mach' es persönlich, mach’ es selbst, selfmade eben!’ Mittlerweile ist das Shorty als Besetzungswerkzeug fernab des Festivals etabliert, und Schauspieler werden darüber besetzt.“

„Film ist Sehnsucht. Was ist interessanter als die filmische Sehnsucht von Schauspielern zu sehen. Denn wegen der unsterblichen Aura von Schauspielern sind wir alle in diesem Gewerbe gelandet“, sagt Dr. Liane Jessen, Leiterin Fernsehspiel und Spielfilm des Hessischen Rundfunks.

Die Preisverleihung findet am Freitag, den 23. Juni 2017 um 14:00 Uhr im CinemaxX München (Isartorplatz 8, 80331 München) statt.

 

 

 

Wer für Film und Fernsehen arbeitet, kommt an Crew United und Schauspielervideos nicht vorbei. Crew United bietet als das größte und relevanteste Netzwerk der deutschsprachigen Branche seit bald 21 Jahren die Plattform für alle Mitarbeiter vor und hinter der Kamera, Produktionsfirmen, Dienstleister, Agenturen und mehr. Schauspielervideos existiert seit 18 Jahren und ist praktisch unverzichtbar, wenn es darum geht, die richtigen SchauspielerInnen für die ideale Besetzung eines Filmes zu finden.

 


Am kommenden Wochenende ist in Stralsund und Demmin Beethovens „Missa solemnis“ zu hören.

Berühmte Messe der abendländischen Kunstmusik

Intensive Probenarbeit vereinte die Chöre aus Demmin und Stralsund in Zinnowitz. Foto: Ernst Wellmer
Intensive Probenarbeit vereinte die Chöre aus Demmin und Stralsund in Zinnowitz. Foto: Ernst Wellmer

 

 

(Stralsund/Demmin/sk) - Am kommenden Wochenende führen die Kantorei Demmin, der Bachchor an St. Nikolai Stralsund und die Philharmonie Poznań zweimal Beethovens „Missa solemnis“ in D-Dur op. 123 auf. Am Sonnabend, 24. Juni, um 19.30 Uhr in der St.-Nikolai-Kirche in Stralsund und am Sonntag, 25. Juni, ebenfalls um 19.30 Uhr in der St.-Bartholomaei-Kirche in Demmin. Zur Vorbereitung dieser außergewöhnlichen Konzerte trafen sich bis zu 140 Sängerinnen und Sänger vom 23. bis zum 25. März im Zinnowitzer St.-Otto-Heim, um Beethovens „Missa solemnis“ einzustudieren. Sie zählt zu den berühmtesten Messen der abendländischen Kunstmusik und gilt zudem als eine der bedeutendsten Leistungen des Komponisten überhaupt. Von Ludwig van Beethoven selbst wurde sie als sein gelungenstes Werk bezeichnet. Geleitet wurden die Proben vom Demminer Kirchenmusikdirektor Thomas K. Beck, vom Stralsunder Kirchenmusikdirektor Matthias Pech sowie von der Sopranistin und Stimmbildnerin Christine Wolff aus Potsdam. Vom Resultat des intensiven Übens in Zinnowitz und während der weiteren Proben können sich die Konzertbesuchenden während der Aufführungen am kommenden Wochenende – dann gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester aus Poznań und vier Solisten – überzeugen.

 


Malteser Hildesheim starteten zur ersten „KulTour“

Hello – Goodbye

Erste „KulTour“ der Malteser zum Hildesheimer Stadttheater: Hermann-Josef Butterwegge und sein Sohn Mathias (rechts). Fahrer Karsten Biermann war dabei behilflich; Bildquelle: Malteser
Erste „KulTour“ der Malteser zum Hildesheimer Stadttheater: Hermann-Josef Butterwegge und sein Sohn Mathias (rechts). Fahrer Karsten Biermann war dabei behilflich; Bildquelle: Malteser

(Hildesheim/mhd) - Zum ersten Mal starteten die Malteser am Samstagabend, 17. Juni, zu einer KulTour. Und es ging – zu einem Abschiedskonzert: Im Rahmen ihres neuen Fahrdienstes, der behinderte Menschen zu kulturellen Veranstaltungen bringt, fuhren sie Vater Hermann-Josef Butterwegge und seinen behinderten Sohn Mathias zum Hildesheimer Stadttheater, wo Generalmusikdirektor Werner Seitzer beim Konzert „Les Adieux“ zum letzten Mal am Pult stand.

 

Was tun, wenn man gerne Theater oder Konzerte besuchen möchte, aber an einen Rollstuhl gefesselt ist oder eine andere Behinderung hat? Diese Frage beantwortet die Bischofsstadt seit kurzem mit dem Projekt „Hildesheim – eine (Kultur)Stadt für alle“. Unter Führung der Diakonie Himmelsthür haben sich verschiedene Partner zusammengefunden, um behinderten Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur zu erleichtern. Die Malteser sorgen in diesem Verbund dafür, dass die Teilnehmer auch am Abend oder am Wochenende zu den jeweiligen Veranstaltungen finden. Mit ihren behindertengerechten Bussen, geschulten Fahrerinnen und Fahrern und nicht zuletzt ihrer jahrzehntelangen Erfahrung garantieren sie einen professionellen Transport.

  

„Mit unseren technischen Möglichkeiten können wir nicht nur Einzelpersonen, sondern auch ganze Gruppen transportieren“, sagt Thomas Krause, Dienststellenleiter der Malteser in Hildesheim, und fügt hinzu. „Wir Malteser helfen gerne dabei, Hildesheim ein wenig barrierefreier zu gestalten.“

 


Vorschau auf eine Installation vor dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg vom 1. September – 17. September 2017

Ottmar Hörl: Die Nürnberger Madonna

v.l.n.r.: Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums, Konzeptkünstler Ottmar Hörl und Staatsminister Dr. Markus Söder mit goldenen Madonnen neben der historischen Nürnberger Madonna von 1510 während der Pressekonferenz am 14.06.2017 im Germanischen Nationalmuseum. Foto: Daniel Karmann

 

(Nürnberg/gnm) - Sie ist ein Hauptwerk Nürnberger Kunst aus der Dürerzeit: die Nürnberger Madonna. Die um 1510 entstandene, knapp 1,50 Meter hohe Holzfigur eines Nürnberger Bildschnitzers genoss vor allem im 19. Jahrhundert eine fast kultische Verehrung. Anfang September wird der international bekannte Konzeptkünstler Ottmar Hörl, Professor und Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, für zwei Wochen eine Installation mit rund 600 goldenen „Nürnberger Madonnen“ realisieren. Die dem Original respektvoll nachempfundenen Multiples werden den Kornmarkt vor dem Germanischen Nationalmuseum vom 1. bis 17. September 2017 in einen temporären Kunst-Schau-Platz verwandeln. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat Staatsminister Dr. Markus Söder übernommen.

 

Geschichte der Nürnberger Madonna

 

Die Nürnberger Madonna war ursprünglich Teil einer für die Nürnberger Dominikanerkirche gefertigten Kreuzigungsgruppe, die aus drei Figuren bestand: einem gekreuzigten Christus mit den Trauernden Johannes und Maria zu seinen Füßen. Das Ende des 13. Jahrhunderts gegründete Kloster stand einst in bester Lage an der Nürnberger Burgstraße nahe St. Sebald. Nach einem Brand 1395 wurden große Teile der Gebäude neu errichtet. Das Kircheninnere zierte fortan ein Zyklus aus sechszehn Bildtafeln mit Szenen der Passion Christi. Einzig die Darstellung der Kreuzigung fehlte in der gemalten Version. Sie war besonders herausgehoben als freistehendes Ensemble mit den oben genannten Figuren.

 

Im Zuge der Reformation wurde das Konvent aufgehoben, seine Gebäude und Kunstwerke gingen in den Besitz der Stadt Nürnberg über. Im Jahr 1807 wurde das Kirchengebäude abgerissen, die transportablen Kunstwerke wurden in anderen Nürnberger Kirchen und Gebäuden untergebracht. Die Madonna der Kreuzigungsgruppe gelangte als Modell für Kunststudenten in die Nürnberger Zeichenschule, die damals in Räumen auf der Kaiserburg untergebracht war. Seit 1880 befindet sie sich als Dauerleihgabe der Stadt Nürnberg im Germanischen Nationalmuseum.

 

Geschichte des Nachruhms

 

Die Nürnberger Madonna besticht durch ihre elegant geschwungene Körperhaltung und ihre jugendliche Ausstrahlung. Mit vor der Brust verschränkten Armen hat sie den Kopf leicht zur Seite geneigt und blickte – in der ursprünglichen Konzeption – scheinbar in Richtung ihres toten Sohnes. Auch als Einzelfigur faszinierte sie und galt Kunstfreunden im 19. Jahrhundert als Inbegriff einer anmutig und still trauernden Frau. In Abgüssen, Nachbildungen und grafischen Vervielfältigungen fand sie weite Verbreitung.

 

Als Albert Christoph Reindel im Jahr 1811 die Leitung der Nürnberger Akademie übernahm, stellte er eine kleine Sammlung an Skulpturen und Zeichnungen zusammen, an denen seine Schüler ihren Blick schulen sollten. Zu ihnen gehörte auch die Nürnberger Madonna. So entstanden sowohl Zeichnungen, Stiche als auch Nachbildungen, die im Handel erworben werden konnten. Die Figur wurde bekannt, und auch die Nachfrage nach dem Original als Leihgabe für Ausstellungen nahm zu. Mitte des 19. Jahrhunderts verkörperte die Nürnberger Madonna wie kaum ein anderes Werk die romantisch-verklärte Vorstellung von einer mittelalterlich-deutschen Kunst. Neben Figuren wie dem Bamberger Reiter und der Uta vom Naumburger Dom reihte sie sich ein in den Kanon des bürgerlichen Bildungsguts, der in Kleinskulpturen Aufstellung in zahlreichen privaten Wohn- und Repräsentationsräumen fand. Das Original wurde 1880 dem Germanischen Museum übergeben und dort dauerhaft aufgestellt.

 

Während der Inflationszeit war die Nürnberger Madonna auf den Zahlmarken der Nürnberger Straßenbahn zu sehen. 1923 erschien bei Reclam eine Novelle, die die – rein fiktive – Entstehungsgeschichte der Holzfigur romantisch verklärt erzählte. Noch im Jahr 1952 zierte ihr Konterfei eine Sonderbriefmarke.

 

Dieses mit der Kunst- und Kulturgeschichte vielfältig verknüpfte Phänomen der Vervielfältigung nimmt der Konzeptkünstler Ottmar Hörl zum Anlass, dem Werk im 21. Jahrhundert eine spektakuläre Renaissance zu widmen.

 


KUNSTPROJEKT ZUM REFORMATIONSJUBILÄUM: BIBELBÄNKE IN FUSSGÄNGERZONEN, VOR KIRCHEN UND RATHÄUSERN

Bad Krozingen. Foto: ekiba
Bad Krozingen. Foto: ekiba

(Bad Krozingen/Waldshut/ekiba) - Auf Initiative der evangelischen Kirchenbezirke Hochrhein und Breisgau-Hochschwarzwald haben Jugendliche, professionelle Künstlerinnen und Künstler und Erwachsenengruppen Bibelbänke zur Reformation gestaltet. 16 Reformationsbänke stehen noch bis Mittwoch, 21. Juni, in der Fußgängerzone von Bad Krozingen. Die Bänke, die unter dem Motto „Was uns trägt“ am Hochrhein entstehen, werden dort zu Beginn der Sommerferien beim jährlichen Familien-Open-Air am 29. Juli 2017 in Küssaberg-Reckingen präsentiert. Die ersten Bänke dort sind bereits im Hochrhein-Gymnasium Waldshut und in der Bergkirche in Kadelburg zu besichtigen.

Im evangelischen Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald werden die Bänke, die evangelische Gemeinden, Religionsklassen und Einrichtungen gestaltet haben, noch bis Mitte kommender Woche in der Fußgängerzone Bad Krozingens zwischen dem Bahnhofsvorplatz und dem Lammplatz zu sehen sein. Es ist das einzige Mal, dass alle 16 Bänke gemeinsam präsentiert werden. Kommende Woche kehren sie zurück in die Gemeinden – unter anderem nach Ihringen, Obereggenen, Breisach und Kirchzarten, auch dort in den öffentlichen Raum. „Sie stellen sich den kritisch fragenden Blicken und bringen Menschen ins Gespräch“, hatte Schuldekan Dirk Boch zum Start der Gesamtschau in der Krozinger Fußgängerzone betont.  

Der Anstoß für die Bänke, die wie ein aufgeschlagenes Buch aussehen, kam von Pfarrerin Andrea Kaiser und Schuldekanin Martina Dinner aus dem evangelischen Kirchenbezirk Hochrhein. Hergestellt wurden die Bänke von einer Caritas-Werkstätte in Waldshut. Am Hochrhein lautet das Motto des Kunstprojekts „Was uns trägt“ und wird an Schulen, in Künstlerateliers, von Kindern und Erwachsenen umgesetzt. Künstler wie Andres Richert, Ruth Rüttinger, Ulrike Jörg und Uli Wunsch arbeiten mit, einige haben die Lukaskirche in Grießen in ein Kunst-Atelier verwandelt. Das Haus der Diakonie in Öflingen gestaltet zwei Bänke im Rahmen seines jährlichen Kunst-Workshops. Auch die psychiatrische Tagesklinik in Bad Säckingen und die Lebens- und Werkgemeinschaft Christiani e.V. sind dabei. Aderson Marques, im Klettgau lebender Künstler aus Brasilien, wird mit Kindern zum Thema „Schöpfung“ arbeiten.

Auch am Hochrhein werden alle Bänke gemeinsam präsentiert – und zwar ab dem Familien-Open-Air am Samstag, 29. Juli 2017, um 11 Uhr in Küssaberg-Reckingen auf der Wiese vorm Schwimmbad. Das Familien-Open-Air, das die Evangelischen Kirchengemeinden Kadelburg und Klettgau zusammen mit dem Verein „Natur erleben Küssaberg e.V.“ jährlich zum Ferienstart ausrichten, bietet darüber hinaus Musik und Kleinkunst für Kinder und Erwachsene.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiwöchigen Fahrrad-Pilgerweges zur Reformation der Evangelischen Landeskirche in Baden von Konstanz nach Worms werden am Sonntagnachmittag, 30. Juli 2017, auf den Bänken Rast machen. Bis Herbst werden die Bänke dann rund um die Bergkirche Kadelburg aufgestellt und danach an verschiedenen Orten am Hochrhein ihr endgültiges Zuhause finden.

Weitere Informationen finden Sie unter

http://ekbh.de/artikel/unsere-reformationsbanke-stellen-sich-vor.158
(zum Projekt im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald)

www.ekiba.de/fahrradpilgern
(zum deutsch-schweizerisch-französischen Fahrradpilgerweg zur Reformation)

 


Indiens Top-Denkmalpflegerin besuchte Festung Königstein

Frau Dr. Angelika Taube (links) und Frau Dr. Shikha Jain. Bildnachweis:  Hans-Rudolf Neumann
Frau Dr. Angelika Taube (links) und Frau Dr. Shikha Jain. Bildnachweis: Hans-Rudolf Neumann

 

(Königstein/Sächsische Schweiz/(tpr) – Im Rahmen ihres Deutschlandaufenthaltes hat die renommierte indische Wissenschaftlerin Dr. Shikha Jain am Sonntag die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge besucht. Dr. Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH, führte sie über die Anlage und sprach mit ihr über künftige Kooperationsmöglichkeiten.

Frau Jain, die zu den profiliertesten Wissenschaftlern im Bereich Denkmalpflege in ihrem Land zählt, berät das indische Kulturministerium zum
Thema Weltkulturerbe. Sie ist Gründungskuratorin der von der UNESCO unterstützten Stiftung des Netzwerks indischer Kulturstädte, Direktorin der Entwicklungs- und Forschungsorganisation für Natur, Kunst und Kultur (DRONAH), Mitglied des Internationalen Rates für Denkmalpflege (ICOMOS) und Präsidentin der indischen Sektion des Internationalen Wissenschaftskomitees für Festungen und militärisches Erbe (ICOFORT) mit mehr als 3000 Anlagen und Objekten in Indien.

Die Wissenschaftlerin hat an zahlreichen bedeutenden Denkmalschutzprojekten in Indien mitgewirkt, unter anderem am Goldenen Tempel in Amritsar und an der weltgrößten Sonnenuhr Jantar Mantar in Jaipur. 2013 hat sie den von ihr erarbeiteten Weltkulturerbe-Antrag für sechs Bergforts in Rajasthan erfolgreich bei der UNESCO eingebracht.

Nach Deutschland führte Shikha Jain, die einen Lehrauftrag an der Schule für Planung und Architektur in Delhi hat, ihr Vortrag an der BTU Cottbus im Studiengang „Heritage Conservation and Site Management“. Die Festung Königstein als eine der ältesten und interessantesten Festungsanlagen in Deutschland ist für die Wissenschaftlerin von großem Interesse. Unter anderem informierte sie sich über die Besonderheiten des sächsischen Festungsbaus und die aktuelle denkmalpflegerische Praxis, aber auch über die innovativen Konzepte der musealen Arbeit.

„Aufmerksam betrachtete und fotografierte Frau Jain den teils mehr, teils weniger bearbeiteten Felsen und die aus diesem scheinbar emporwachsenden Mauern sowie die gestalterischen Details und die spielerischen museumspädagogischen Angebote in unseren neuen Ausstellungen“, so Angelika Taube, die mit dem Gast auch über eine mögliche Zusammenarbeit im Hinblick auf künftige Sonderausstellungen gesprochen hat.  

Mit dem Besuch aus Indien begrüßte die Festung Königstein in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal hochkarätige Wissenschaftler aus dem Ausland. Erst im April war eine chinesische Delegation im Rahmen der Eröffnung der aktuellen  Sonderausstellung „Die Stadtmauer von Nanjiing – Schutzwall der Ming-Kaiser“ (noch bis 5. November) zu Gast.

 


350. Todestag von Kurfürstin Luise Henriette von Oranien – Gedenkfeier in der Hohenzollerngruft

 

(Berlin/sp) - Kurfürstin Luise Henriette von Oranien, die erste Frau des Großen Kurfürsten, verstarb am 18. Juni 1667. An ihren 350. Todestag erinnert der Berliner Dom mit einer Gedenkfeier in der Hohenzollerngruft am Sonntag, den 18. Juni 2017 um 12 Uhr.

 

 

 

Da Luise Henriette ursprünglich aus den Niederlanden stammt, wird der Kulturattaché der Niederländischen Botschaft, Tom Maasen, auf der Feier ein paar Worte zum Gedenken der verstorbenen Kurfürstin sprechen. Prinz Christian Ludwig von Preußen legt stellvertretend für das Haus Hohenzollern einen Kranz nieder. Die Berliner Domkantorei umrahmt die Gedenkfeier mit Musik von Mendelssohn und Bach.

 

 

 

Besucherinnen, die sich für das Leben der Kurfürstin interessieren, können im Anschluss an die Feier bis 14.00 Uhr Fragen an eine ehrenamtliche Domführerin stellen.

 

 

 

Gedenkfeier am Sonntag, 18. Juni 2017

 

Einlass in die Hohenzollerngruft: 11.45 Uhr

 

über den Pförtner am Portal 2 (in den Domarkaden vom Lustgarten aus gesehen ganz links!)

 

Gottesdienstbesucher gelangen nach dem Gottesdienst direkt in die Gruft

 


Tickets für die Popkulturmesse können noch bis zum 19. Juni online erworben werden

Verlag Panini verteilt 55.000 Gratis-Comics auf der Comic Con Germany 2017 in Stuttgart

(Augsburg/pm) – Nach einem spektakulären Debut findet die Comic Con Germany in Stuttgart 2017 zum zweiten Mal statt und fällt mit dem 20. Jubiläum von Panini Deutschland zusammen –  das muss natürlich gebührend gefeiert werden. Der Comicverlag ist in diesem Jahr wieder mit einer großen Ausstellungsfläche auf der Convention vertreten und hat für diesen Anlass eine ganz besondere Aktion für die Besucher der Popkulturmesse vorbereitet: Über die beiden Veranstaltungstage Samstag und Sonntag hinweg verteilt Panini auf der Comic Con Germany 2017 in Stuttgart insgesamt 55.000 Gratis-Comics. Unter den Titeln befinden sich aktuelle Serien von Avengers, Batman, Dr. Who, Preacher, Simpsons, Star Wars und viele weitere. Die kostenlosen Comics von Panini werden an einem eigenen Stand im Eingang Ost unmittelbar vor der Halle 1 verteilt.

 

 

 

Zur Feier des Jubiläums wartet Panini auf der Comic Con Germany noch mit zahlreichen weiteren Aktivitäten für Fans auf, zum Beispiel mit dem deutschen Verkaufsstart der Torchwood-Comicreihe und limitierten Sonderpublikationen.

Tickets für die Comic Con Germany 2017 sind noch bis zum 19. Juni online über http://www.comiccon.de/de/ erhältlich. Danach können die Eintrittskarten nur noch an der Tageskasse vor Ort gekauft werden. Neben den Eintrittskarten sind auf der Webseite auch Tickets für Photo-Shoots und Autogramme der Stars verfügbar.

 


Akademie der Künste

Käthe-Kollwitz-Preis 2017 an Katharina Sieverding

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung Dienstag, 11. Juli, 19 Uhr
Ausstellung: 12. Juli – 27. August 2017
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

 

(Berlin/adk) - Katharina Sieverding erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2017. Mit der Auszeichnung ehrt die Akademie der Künste eine deutsche Künstlerin, die seit den 1960er Jahren das Zeitalter der großformatigen Fotokunst einleitete. Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 11. Juli 2017 um 19 Uhr in der Akademie der Künste, Berlin, verliehen. Bei der Preisverleihung sprechen Jeanine Meerapfel, Präsidentin der Akademie der Künste, Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, Jochen Gerz und Hans-Jürgen Hafner.

 

Anlässlich der Ehrung eröffnet die Akademie eine Ausstellung in zwei Hallen am Hanseatenweg mit rund 20 großformatigen Arbeiten von Katharina Sieverding im Format 252 x 356 cm, die zum Teil seit den 1990er Jahren im städtischöffentlichen Raum großflächig plakatiert wurden: u.a. sind Werke zu sehen wie Schlachtfeld Deutschland, das anlässlich der RAF-Debatte 1978 entstanden ist, Bombensicher Kunsthalle Bonn, 1983 in einer Plakatmappe namhafter Künstler für die Bürgerinitiative Bonn gefertigt, Deutschland wird deutscher und Die Pleite 1993 und 2005 beide in Berlin großflächig im öffentlichen Raum plakatiert, oder auch ART GOES HEILIGENDAMM, 2007/2008 als Teil künstlerischer Interventionen vor Ort anlässlich des G8-Gipfels entstanden.

 


Grosse Jubiläumsfeier vom 23. - 25.6.17 in den Museum Lichtspielen:

40 Jahre THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW -  40 Stunden nonstop im Kino

Foto: cinemaids
Foto: cinemaids

 

(München/pm) - Seit dem 24. Juni 1977 - seit 40 Jahren - zeigen die Münchner Museum Lichtspiele wöchentlich durchgehend den Kultfilm THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW von Richard O’Brian. Das Kino hält damit den Weltrekord.

 

Zum 40-jährigen Jubiläum planen die beiden Geschäftsführer Mathias Wild und Matthias Stolz ein besonderes Programm: ab Freitag, den 23.6., 23 Uhr bis Sonntag, den 25.6., 17 Uhr wird THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW in 20 Vorstellungen 40 Stunden lang ununterbrochen gespielt. Der Eintrittspreis zu diesen Vorstellungen beträgt nur 5 Euro. Zuschauer, die verkleidet erscheinen, werden mit einem Glas Sekt begrüßt.

 

Die Museum Lichtspiele sind nach dem Neuen Gabriel das zweitälteste Kino der Stadt München, es wurde am 24.11.1910 eröffnet. In den 70er Jahren etablierte es sich als Spezialkino für Musikfilme. In den 80er Jahren ergänzte das Haus als erstes Kino in München sein Programm durch Nachmittagsvorstellungen für Kinder und Jugendliche.

 

Mit THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW und den Tüten mit Reis, Spielkarten, Zeitung, Ratsche und Wunderkerzen war es 1977 das erste „Mitspielkino“ der Welt. 1980 wurde ein eigener Saal von Theaterrequisiteuren nach den Kulissen des Films ausgestattet, im Zuge der Sanierung des Kinos 2013 zog der „Rocky Style“ auch in das Foyer des Kinos ein.

 

Immer wieder werden Geburtstagsfeste, Junggesellenabschieden und Überraschungspartys im Rahmen der ROCKY HORROR-Vorstellungen gefeiert. Andere treue Fans verkleiden sich extra für die Vorstellung. Ein Highlight war 2015 der Besuch von Sky du Mont zusammen mit der Besetzung des Musicals „Rocky Horror Picture Show“, das damals im Deutschen Theater aufgeführt wurde.

 


Digitale Album Preorder ab sofort!

Alice Cooper enthüllt "Paranoiac Personality"

Alice Cooper - Paranoiac Personality
Erste Single aus dem Album "Paranormal"
VÖ: 09.06.2017
earMUSIC / Edel

(Hamburg/nm) - .-Der legendäre Schock-Rocker Alice Cooper enthüllt heute "Paranoiac Personality", die erste Single aus dem kommenden Studioalbum "Paranormal". Produziert und gemeinsam mit seinem langjährigem musikalischen Partner Bob Ezrin in Nashville aufgenommen, ist der Song unverkennbar und trotzdem unvergleichbar, einfach "typisch Alice Cooper".
 
Am Donnerstagmorgen, d. 8 Juni, wurde der Song erstmals auf BBC Radio 2 in "The Chris Evans Breakfast Show" sowie im Anschluss in Alice Coopers eigener Radioshow "Nights With Alice Cooper" vorgestellt. "Paranoiac Personality" ist ab sofort als digitaler Download und Stream erhältlich.
Das digitale Single-Bundle enthält zusätzlich eine ganz besondere Liveversion des Klassikers "I’m Eighteen" – 2015 live in Dallas aufgenommen und gemeinsam mit der Originalbesetzung der Alice Cooper-Band performt. Zusätzlich erscheint diesen Juli eine streng limitierte, weiße Collector’s 7" Vinyl von "Paranoiac Personality".

iTunes: http://smarturl.it/AC_Paranoiac_iTunes
Spotify: http://smarturl.it/AC_Paranoiac_Spotify
Deezer: http://smarturl.it/AC_Paranoiac_Deezer

Das Song Stream-Video zu "Paranoiac Personality" ist auf dem offiziellen earMUSIC-youtube-Kanal zu finden:

Alice Cooper - "Paranoiac Personality"

 
"Paranoiac Personality" ist auf dem neuen Studioalbum "Paranormal“ von Alice Cooper zu finden, sein erstes seit 6 Jahren, und erscheint am 28. Juli 2017 weltweit bei earMUSIC. Ab sofort ist es als digitale Preorder erhältlich. Physisch erscheint es als 2CD Digipak, 2LP+Bonus CD (inkl. der Livesongs) sowie als Limited Box Set (2CD Digipak+T-Shirt in Größe XL).

Das Album überrascht mit Gästen wie ZZ Top-Gitarrist Billy Gibbons, U2-Drummer Larry Mullen und Deep Purple-Bassist Roger Glover. Die wahrscheinlich größte Überraschung auf "Paranormal" ist allerdings die historische Mini-Reunion der Original Alice Cooper-Band auf einer ganz besonderen Bonus-CD. Bestehend aus zwei brandneuen Studiosong, die gemeinsam mit den ehemaligen Bandkollegen – Gitarrist Michael Bruce, Bassist Dennis Dunaway und Drummer Neal Smith – aufgenommen und geschrieben wurden, enthält die Bonus CD 6 mörderisch gute Live-Versionen von The Coop’s Greatest Hits. Darunter "No More Mr. Nice Guy", "Billion Dollar Babies" und "School’s Out" – aufgenommen 2016 in Columbus, Ohio und  gemeinsam mit der aktuellen Alice Cooper-Besetzung performt.

“PARANORMAL” TRACKLIST
01. Paranormal
02. Dead Flies
03. Fireball
04. Paranoiac Personality
05. Fallen In Love
06.
Dynamite Road
07. Private Public Breakdown
08. Holy Water
09. Rats
10.
The Sound Of A
 
Bonus CD
Brandneue Songs mit der Original Alice Cooper-Band
 
01. Genuine American Girl
02. You And All Of Your Friends
Live in Columbus-Aufnahmen mit der aktuellen Alice Cooper-Band
03. No More Mr. Nice Guy
04. Under My Wheels
05. Billion Dollar Babies
06. Feed My Frankenstein
07. Only Woman Bleed
08. School’s Out

Album preorder:
iTunes:
http://smarturl.it/AC_Paranormal_iTunes
Amazon:
http://smarturl.it/AC_Paranormal_CD (2CD), http://smarturl.it/AC_Paranormal_Box (Box Set), http://smarturl.it/AC_Paranormal_LP (2LP)

“PARANOIAC PERSONALITY” TRACKLIST
01. Paranoiac Personality
Live in Dallas mit der Original Alice Cooper-Band
02. I’m Eighteen (Live)

www.alicecooper.com
www.ear-music.net
www.facebook.com/earMUSICofficial
www.youtube.com/earMUSICofficial


Talent Days“ – Deutschlands beste Tastentalente gesucht

Foto: Talent Days 2016 Finalistin Leonie Wiegel. Fotocredit: Valentin Behringer.
Foto: Talent Days 2016 Finalistin Leonie Wiegel. Fotocredit: Valentin Behringer.

 

 

 

 

 

 

 (Norderstedt/casio) - Tastentalente aufgepasst! Ab sofort können NachwuchspianistInnen ihr Talent unter Beweis stellen. In dem bundesweiten Wettbewerb Talent Days suchen CASIO und der Bundesverband der freien Musikschulen (bdfm e.V.) die besten PianistInnen von morgen in den Bereichen Pop/Rock/Jazz und Klassik. Nachwuchsmusiker zwischen 14 und 17 Jahren können sich bis zum 30. September 2017 online auf www.talent-days.de anmelden. An insgesamt neun Musikschulen in ganz Deutschland finden von Oktober 2017 bis März 2018 Vorspielwettbewerbe vor einer fachkundigen Jury statt. Jede/r kann sich bewerben - eine Zugehörigkeit zu einer der ausgewählten Musikschulen ist nicht notwendig. Im April 2018 findet in Hamburg das große Finale statt. Die SiegerInnen in den Kategorien Pop/Rock/Jazz und Klassik erhalten als Hauptgewinn einen professionellen Musikvideodreh und das innovative Hybrid-Piano CELVIANO Grand Hybrid GP-500 von CASIO im Wert von 3.999,- EUR. Auf die weiteren Finalisten (Platz 2-9) warten Sachpreise von CASIO im Wert von 500,- bis 1.000,- EUR.  
 
CASIO und der Bundesverband der freien Musikschulen (bdfm e.V.) wollen mit der gemeinsamen Aktion junge Musiker in ihrer musikalischen Entwicklung unterstützen, motivieren und eine Bühne geben. „Wir möchten Talente fördern. Mit diesem Wettbewerb erhalten Nachwuchskünstler nicht nur ein hochwertiges Musikinstrument, sondern auch die Möglichkeit, sich als Musiker professionell zu präsentieren. Und - Wer träumt nicht vom eigenen Musikvideo?“ freut sich Martin Moritz, Marketing Manager von CASIO Europe. Mario Müller, Vorsitzender des bdfM e.V., pflichtet ihm bei: „Bereits im letzten Jahr waren die Talent Days für die teilnehmenden Musiker eine großartige Erfahrung. Wir freuen uns in der nächsten Runde wieder auf tolle Talente!“
 
Im Bereich der musikalischen Nachwuchsförderung engagiert sich CASIO bereits seit vielen Jahren. Von Wettbewerben und Events, bis hin zur Forschung und Entwicklung innovativer digitaler Musikinstrumente und Apps, setzt sich CASIO für mehr Freude beim Erlernen und Spielen von Musikinstrumenten ein. Mediale Unterstützung bekommen sie bei den „Talent Days“ von dem Musikmagazin Tastenwelt. Der bundesweite Wettbewerb „Talent Days“ fand 2016 erstmals statt. Weiterführende Informationen finden sich online unter: www.talent-days.de.
 
 
Die Termine der regionalen Vorspielwettbewerbe im Überblick:
Oktober und November 2017:

 

  • 29.10.17 Frankfurt - Musikschule Vierklang
  • 25.11.17 Daun (Eifel) - Spiel mit! Musikschule
  • 26.11.17 Bonn Marios - Musikschule

 

Januar bis März 2018:

 

  • 20.01.18 Halle (Saale) - Musik-Etage
  • 21.01.18 Hamburg - Hamburger Musikum
  • 03.02.18 Weinsberg (bei Heilbronn)  - Musikschule FunTasTico
  • 03.03.18 Augsburg - downtown music institute
  • 10.03.18 Berlin-Pankow - Westerlandschule
  • 11.03.18 Pfaffenhofen - intakt Musikinstitut 

 


Weitere Informationen finden Sie unter:    
www.talent-days.de
www.casio-music.de
www.freie-musikschulen.de 
www.tastenwelt.de

 


Publikation über Büchersammlung des Geistlichen Ministeriums im Greifswalder Dom St. Nikolai wird am Freitag, 9. Juni, vorgestellt

Historische Kirchenbibliothek ist kulturelles Kleinod

Kunstvolle Initialen zählen zu den Merkmalen vieler kostbarer Bücher in der Bibliothek des Geistlichen Ministeriums im Greifswalder Dom. Foto: PEK / Sebastian Kühl
Kunstvolle Initialen zählen zu den Merkmalen vieler kostbarer Bücher in der Bibliothek des Geistlichen Ministeriums im Greifswalder Dom. Foto: PEK / Sebastian Kühl

 

(Greifswald/sk). Die Greifswalder Domgemeinde lädt am kommenden Freitag, 9. Juni, um 18 Uhr zur öffentlichen Präsentation der Publikation „Die Bibliothek des Geistlichen Ministeriums im Dom St. Nikolai zu Greifswald“ in den Dom St. Nikolai ein. Die im Jahr 1602 gegründete Bibliothek des Geistlichen Ministeriums im Greifswalder Dom ist ein wenig bekanntes kulturelles Kleinod. Sie gehört zu den besterhaltenen Büchersammlungen des gesamten Ostseeraums und ist weit über die Greifswalder Stadtgrenzen hinaus von besonderer historischer Bedeutung. Die Bibliothek umfasst etwa 3.000 Titel des 14. bis 19. Jahrhunderts, darunter zahlreiche mittelalterliche Handschriften, Drucke der Gutenbergzeit (Inkunabeln), bedeutende Werke der Reformation und Ausgaben der ersten, im Jahr 1581 eingerichteten Greifswalder Druckerei des Verlegers Augustin Ferber. Zahlreiche Ausgaben sind von großer Seltenheit, einige sind nur noch in dieser Sammlung erhalten.

 

 

 

Reich bebilderte Broschüre

 

 

 

Die Geschichte und die Bestände der Bibliothek werden nun erstmals in einer reich bebilderten Publikation der Öffentlichkeit unter dem Titel „Die Bibliothek des Geistlichen Ministeriums im Dom St. Nikolai zu Greifswald“ vorgestellt. Die 40-seitige Broschüre ist im Thomas Helms Verlag erschienen. Entstanden ist sie dank der Unterstützung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Zur öffentlichen Präsentation im Dom St. Nikolai am 9. Juni um 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Referatsleiter für Rechtsangelegenheiten und Kulturerbe im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Karl-Reinhard Titzck, und der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Stefan Fassbinder, eröffnen die Veranstaltung mit Grußworten. 

 

 

 

Präsentation restaurierter Originalbände

 

 

 

Die Autoren, Dr. Falk Eisermann (Berlin/Greifswald) und Dr. Jürgen Geiß (Berlin), stellen die Geschichte und die Bestände der Bibliothek vor, präsentieren einige soeben restaurierte Originalbände des 15. und 16. Jahrhunderts und geben einen Ausblick auf notwendige Maßnahmen zur Erhaltung, Erschließung und Erforschung der wertvollen Büchersammlung. Anschließend lädt die Kirchengemeinde zu einem Empfang ein. Als Folgeveranstaltung besteht vom 28. Juli bis 31. August die Möglichkeit, Werke aus der Bibliothek des Geistlichen Ministeriums des Greifswalder Doms St. Nikolai  in der Universitätsbibliothek am Berthold-Beitz-Platz zu sehen, nicht wie ursprünglich geplant im Dom St. Nikolai. In der Ausstellung wird eine Auswahl reformatorischer Werke von Luther, Melanchthon und Bugenhagen gezeigt, darunter älteste Drucke und Schriften aus verschiedenen Schenkungen sowie eine frühe Lutherkritik aus dem Greifswalder Kloster der Franziskaner.

 


Landesbischof Ulrich besucht die „KunstKirche Buchholz 2017“:

Die Kunst des Dialogs im Jahr des Reformationsjubiläums

(Buchholz bei Rostock/maw) - Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), wird am Freitag, 9. Juni, um 19 Uhr in Buchholz (Ortsteil von Ziesendorf) an einer Gesprächsrunde der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Buchholz teilnehmen. Im Jubiläumsjahr der Reformation laden die Kirchengemeinde und Mitglieder des Fördervereins unter dem Titel „ANNO: IN CC_“ zu einem konfessionsübergreifenden Dialog zwischen Vertreterinnen und Vertretern von Kunst und Kirche ein. Zu den Gästen zählen Barbara Wetzel, Bildhauerin und Holzschneiderin, Thomas Häntzschel, Fotograf und Vorsitzender des Kunstvereins zu Rostock, Prof. Peter Manfred Wolf, Komponist und Lehrender an der Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie die Theologin Prof. Dr. Petra Schulz. Es moderiert Pastor Dr. Martin Kumlehn, Privatdozent an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Redakteur der Predigtstudien.

 

 

 

Bis zum 7. Oktober sind in der Buchholzer „KunstKirche 2017“ Konzerte, Kunst-Andachten, eine Lesung, eine Stummfilmnacht sowie zwei Theateraufführungen geplant. Unter dem Motto „ANNO: IN CC_" werden außerdem Installationen und 95 Malerei-Collagen von Grit Sauerborn, Josef A. Kutschera und Kerstin Borchardt gezeigt: www.kirche-buchholz.de

 

 

 

Der in Hamburg geborene Gerhard Ulrich studierte zunächst Germanistik, Theaterwissenschaften und Schauspielkunst, bevor er 1974 zum Studium der Evangelischen Theologie wechselte. 2013 wurde er von der Landessynode der Nordkirche zum Landesbischof gewählt. Seine Predigtstätten sind die Dome zu Schwerin und Lübeck. Ulrich ist zugleich Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands.

 


Global Citizen 2017 - Bekanntgabe weiterer Acts

(Hamburg/pm) -  Heute gibt die internationale Kampagnenorganisation Global Citizen bekannt, dass Grammy Gewinner Pharrell Williams und der deutsche Superstar Andreas Bourani beim kostenlosen Global Citizen Festival Hamburg am 6. Juli in der Barclaycard Arena auftreten werden. Die Organisation verkündet zusätzlich, dass Shakira als Teil des Sets von Coldplay auf der Bühne stehen wird. Herbert Grönemeyer und Ellie Goulding wurden bereits als Headliner des Events, das am Vorabend des G20-Gipfels 2017 stattfindet, angekündigt. Global Citizen Hamburg ruft beim Festival die weltweit einflussreichsten Staats- und Regierungschefs dazu auf, ihrer Verantwortung gegenüber den Ärmsten der Armen nachzukommen und ihren Worten Taten folgen zu lassen.

Über ihre Teilnahme beim Festival in Hamburg sagt Shakira: „Für eine gesicherte und florierende Zukunft unserer Gesellschaft müssen Kinder die Chance bekommen, zu ihrem vollen Potential heranwachsen zu können. Staats- und Regierungschefs müssen die notwendigen Maßnahmen, in Anlehnung an die nachhaltigen Entwicklungsziele, ergreifen, um extreme Armut bis 2030 zu beenden. Ich glaube, dass wir – als Global Citizens – die erste Generation sein können, die sicherstellt, dass Kinder überall Zugang zu qualitativer Bildung, Gesundheit und richtiger Ernährung haben, um so aus dem Teufelskreis der Armut, in dem Millionen von Menschen immer noch gefangen sind, auszubrechen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Coldplay am 06. Juli auf der Bühne zu stehen, um das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, gemeinsam auf dieses Ziel hinzuarbeiten.“

Pharrell Williams sagt: „Die kommende Generation hat eine bessere Zukunft verdient. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Staats- und Regierungschefs sich dazu verpflichten, die notwendigen Mittel bereitzustellen, um weltweit Millionen Menschen aus extremer Armut zu befreien.“

Andreas Bourani sagt: „Für mich ist Musik immer Ausdruck persönlicher Erfahrungen. Ich bin so gespannt, Teil eines Festivals zu sein, das diesen Ausdruck feiert, aber auch das Engagement Tausender junger Menschen in Deutschland für eine Zukunft ohne Armut. Durch das Zusammentreffen von Regierungsoberhäuptern aus der ganzen Welt in Hamburg kurz nach dem Konzert können wir sichergehen, dass sie unsere Aufforderung zum Handeln hören können.“

Zeitgleich zur Bekanntgabe des weiteren Lineups heißt Bürgermeister Olaf Scholz das Festival in einer neu erschienenen Videobotschaft in Hamburg öffentlich willkommen. Hamburg ist ein guter Ort für das Festival, so Scholz, denn „Hamburg ist Musikstadt und Hamburg ist geprägt durch seine engagiertenBürgerinnen und Bürger.“ Hier geht es zur kompletten Videobotschaft.

Hugh Evans, CEO, Global Citizen, sagt: “Seit dem Launch unserer G20-Kampagne im Februar, sind Global Citizens im Rahmen der Kampagne mehr als eine halbe Millionen Mal aktiv geworden, in der Hoffnung, Tickets zu dem Festival zu verdienen. Der G7-Gipfel im vergangenen Monat ist rigoros daran gescheitert, finanzielle Mittel für von Armut und Hunger betroffene Menschen zu mobilisieren. Daher ist es jetzt umso wichtiger, dass die G20-Staaten sich unter der Schirmherrschaft Deutschlands dazu verpflichten, Verantwortung für die Armen, Hungernden und Geflüchteten zu übernehmen.”

Die Kampagne ruft die Führungseliten dazu auf, konkrete Maßnahmen umzusetzen, um die nachhaltigen Entwicklungsziele zu erfüllen und sich vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Entwicklung stark zu machen und die globale Flüchtlingskrise zu adressieren. Der Gipfel bietet eine entscheidende Gelegenheit, die G20 Staats- und Regierungschefs zur Verantwortung zu ziehen und sie dazu aufzufordern, die notwendigen politischen und finanziellen Mittel für den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Armut aufzubringen. In den zwei Jahren die seit der Einigung auf die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele, die Global Goals, vergangen sind, haben nur wenige ihre Versprechen eingehalten. Jetzt ist die Zeit, sich den Verpflichtungen zu stellen und die zugesagten Fördermittel und die Entwicklungshilfe aufrechtzuerhalten und zu erhöhen.

In den letzten sechs Jahren ist Global Citizen zu einer der größten Bewegungen mit engagierten Aktivisten herangewachsen. Die Organisation erreicht monatlich mehr als 20 Millionen engagierte Global Citizen mittels Kampagnen, Social Media und Bewegtbild. Die Gemeinschaft arbeitet daran, die Entscheidungsträger dieser Welt zu beeinflussen, um bis 2030 einen Kurswechsel zu erreichen und sie dazu zu bringen, signifikante Mittel zur Verfügung zu stellen, die extreme Armut und damit zusammenhängende Herausforderungen beenden sollen.

Das Festival wird von Johnson & Johnson, Live Nation, HP, YouTube, und der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt.

Das Festival wird in voller Länge exklusiv auf youtube.com/globalcitizen live gezeigt.

Weitere Informationen auf: www.globalcitizenfestival.de.

***************************

Über Global CitizenGlobal Citizen ist eine soziale Aktionsplattform für eine globale Generation an jungen Menschen, die die drängendsten Herausforderungen der Welt bewältigen wollen. Auf der Plattform www.globalcitizen.org/de kann man mehr über diese Herausforderungen erfahren, aktiv werden und Teil einer Gemeinschaft werden, die sich für eine bessere Welt für alle stark macht. Global Citizen ist davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam extreme Armut bis 2030 beenden können.

In den letzten sechs Jahren haben sich acht Millionen Global Citizens auf der ganzen Welt mehr als zehn Millionen Mal aktiv beteiligt, um sich den größten Herausforderungen unseres Planeten anzunehmen und das Leben von mehr als einer Milliarde Menschen zu beeinflussen.



Das Germanische Nationalmuseum trauert um Dr. Roland Prügel, den Leiter des Deutschen Kunstarchivs

Foto: GNM
Foto: GNM

 

 

 

(Nürnberg/gnm) - Der Leiter des Deutschen Kunstarchivs, Dr. Roland Prügel, ist am Mittwoch, 24. Mai 2017 nach schwerer Krankheit verstorben. Prügel war ein ausgewiesener Kenner der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, wovon zahlreiche Ausstellungsprojekte und Publikationen zeugen.

 

Roland Prügel studierte in den 1990er Jahren Kunstgeschichte, Philosophie und Klassische Archäologie an der Universität Freiburg und der Université Paris-Nanterre. Sein Studium schloss er mit einer Promotion über avantgardistische Kunstströmungen in Rumänien ab. 2006 begann seine Laufbahn am Germanischen Nationalmuseum, zunächst mit einem Volontariat in der Sammlung „Kunst und Kunsthandwerk von 1800 bis 1945“, anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Kunstarchiv. Von 2010 bis 2014 koordinierte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt zur Neukonzeption der Dauerausstellung, das den Zeitraum von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg umfasste.

 

Noch als Volontär kuratierte er gemeinsam mit der zuständigen Sammlungsleiterin die viel beachtete Sonderausstellung „Kunst und Kalter Krieg“. Prügel gehörte außerdem zum Team der großen Sonderschau „Wege in die Moderne“, organisierte die begleitende Tagung „Die Geburt der Massenkultur“ und gab den Tagungsband heraus. Im Mai 2015 trat er als Nachfolger von Dr. Birgit Joos die Leitung des Deutschen Kunstarchivs und der Sammlung „Kunst nach 1945“ an. Ein großer Traum ging damit für ihn in Erfüllung, wie er selbst sagte. Seither pflegte er Kontakte zu Künstlern, Kunstwissenschaftlern und deren Familien, fungierte bei Fachfragen zum Archivbestand als Ansprechpartner für Wissenschaftler aus dem In- und Ausland und führte die Vortragsreihe „Aus dem Deutschen Kunstarchiv“ fort. Zu seinen Aufgaben gehörten das Erschließen bereits vorhandener Nachlässe und die Akquise neuer Bestände. Ein großes Thema waren die Digitalisierung der Archivalien und die Archivierung digitaler Schriftwechsel. Sich ihnen umfassend zu widmen blieb Roland Prügel nicht mehr die Zeit. 

 

Viel zu früh starb Dr. Roland Prügel nun im Alter von 46 Jahren. Das Germanische Nationalmuseum trauert um einen exzellenten Wissenschaftler und einen liebenswerten Kollegen.

 


Aufführung von Tanzprojekt des Dekanats Saarbrücken beim Festival Perspectives

Einer Minderheit eine Stimme geben

Eine der unheimlichsten Szenen des Stücks: Mit weißen Kitteln und Mundschutz werden die Jugendlichen in der schwarzen Kleidung "begutachtet". Foto: bt
Eine der unheimlichsten Szenen des Stücks: Mit weißen Kitteln und Mundschutz werden die Jugendlichen in der schwarzen Kleidung "begutachtet". Foto: bt

 

(Spicheren/bt) – Regungslos steht eine Gruppe Jugendlicher auf der Bühne. Einige sitzen auf dem Boden. Sie halten sich gegenseitig fest. Aus den Boxen ertönt eine Stimme, die immer wieder ein Wort wiederholt: „Zigeuner!“ In verschiedenen Sprachen. Plötzlich löst sich ein Mädchen aus der Gruppe. Sie geht um die anderen herum, versucht Kontakt aufzunehmen, doch alle stoßen sie weg.

 

So beginnt das Tanzprojekt „Fara Voce – Ohne Stimme“, das Heiner Buchen, Pastoralreferent des Dekanats Saarbrücken mit Choreografin Daniela Rodriguez zur Musik von Carsten Thiele ins Leben gerufen haben. Das Projekt, das im Rahmen des Festival Perspectives aufgeführt wurde, befasst sich mit Roma und Sinti. „Wir wollen mit diesem Stück einer Minderheit in Europa eine Stimme geben und soweit es uns möglich ist, auch ein Stück Würde zurückgeben. Denn das ist eine Gruppe von Menschen, die nicht beachtet wird“, erklärt Heiner Buchen kurz vor der Aufführung. Entstanden ist das Stück im Sommer 2016, als sich fast 60 Jugendliche aus Frankreich, Deutschland, Bosnien und Rumänien in der rumänischen Stadt Targu Jiu zwei Wochen lang getroffen hatten, um miteinander zu leben, zu tanzen und nachzudenken, wie es auf der Homepage des Projekts heißt. Jetzt haben sich 54 von ihnen auf dem Sportplatz im lothringischen Spichern für acht Tage getroffen, um das Stück noch einmal zu überarbeiten. „Wir sind ein Ensemble geworden, das sich verändert und wandelt und auch das Stück, das wir heute aufführen ist anders als die Uraufführung in Rumänien. Die Jugendlichen hatten hier noch mehr Möglichkeiten, ihre eigenen Interpretationen in die Szenen hineinzufügen“, so Heiner Buchen.

 

Diese Szenen sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Gerade noch haben die Jugendlichen zusammen ausgelassen zu lebhafter Musik ausgelassen und fröhlich im Kreis getanzt, da stehen sie plötzlich still da. Die Musik ist in den Hintergrund verschwunden. Stattdessen sprechen zwei der Jugendlichen Beleidigungen gegen Roma und Sinti in Mikrofone, die von der Decke hängen: „Zigeuner sind schmutzig!“ Wieder in verschiedenen Sprachen. Die Hälfte der Jugendlichen trägt schwarze Kleidung. Die anderen tragen weiße Kittel und Mundschutz. Sie schieben die dunkel gekleideten Jugendlichen hin und her. Sie positionieren sie nach Belieben und verdrehen ihre Arme wie die von Puppen.

 

In Spichern haben die Jugendlichen nicht nur für ihren Auftritt geprobt, sondern sich auch intensiv mit den Roma und Sinti auseinandergesetzt, wie Anthony Mejeh (17), einer der Jugendlichen berichtet: „Wir hatten verschiedene Workshops zur Kultur der Roma und Sinti. Einmal haben wir uns mit einer Sinti getroffen: Helene Meerstein. Sie hat die Kriegszeit miterlebt, musste fliehen und lebt jetzt in Forbach. Sie hat uns erzählt, wie das Leben als Sintizza war und ist.“

 

Am Ende ihres Auftritts bebte der Sportplatz in Spichern: minutenlangen unter dem tosenden Applaus, mit dem die alle, die an dem Stück und dem Projekt mitgewirkt hatten, gefeiert wurden. Die Aufführung fand einen Tag vor der offiziellen Eröffnung des Festival Perspectives, dem deutsch-französischen Festival für Bühnenkunst, vor ausverkauftem Haus statt.

 

Das Projekt wird unter anderem auch aus Mitteln der Bischof-Stein-Stiftung und der Monsignore-Gammel-Stiftung gefördert.

 


Neue EP / Single für Juli 2017 angekündigt.

Deep Purple mit neuem Video-Clip zu "Johnny's Band"

(Hamburg/nm) - Heute (1.06.2017) feiert das brandneue Video für den Song "Johnny’s Band" der Rocklegenden DEEP PURPLE Premiere.
 
Der Track stammt aus Deep Purples aktuellem Chartalbum "inFinite", welches am 7. April 2017 veröffentlicht wurde und in sage und schreibe 18 Ländern die Top 10 der Albumcharts stürmte. Einmal mehr konnten die Hard Rock-Legenden gleich mehrere in ihrer magischen 50-jährigen Bandgeschichte aufgestellte Chartrekorde brechen.
 
"Johnny’s Band" ist ein liebevolles Porträt einer fiktiven Band, die zu schnell zu viel Erfolg erreichte – und dabei jede einzelne Sekunde intensiv genoss. Und – wie sollte es anders sein – löst sich Johnny’s Band auf, nur um einige Jahrzehnte später festzustellen, dass der magische Moment auf der Bühne zu stehen das einzig Wahre ist – selbst wenn der Hype, der Erfolg und der Ruhm längst vergangen sind.
In ihrer Vorstellung spielen sie weiterhin vor jubelndem Publikum in großen Hallen.

Roger Glover erklärt: "Johnny is Everyman, Johnny’s Band is Everyband. It seems that many bands follow the same path… small beginnings, lucky breaks, success, good times, too much fun, problems, split ups, reunions, then it’s the good old days.  I’ve seen it so often, it’s the stereotypical history.
Any resemblance to any band, alive or not, is mere coincidence.  No animal was hurt in the making of this video."

Das Video wurde von Craig Hooper und Collin Games ausgearbeitet und gedreht, die sich beide bereits für den Deep Purple-Musikfilm "From Here To inFinite" verantwortlich zeichneten.

Das Video zu "Johnny’s Band" kann ab sofort auf earMUSICs offiziellem youtube-Kanal angesehen werden:

Deep Purple - Johnny's Band (Official Music Video)

 


Der Song ist Teil des aktuellen Studioalbums
"inFinite".
Im Juli erscheint bei earMUSIC eine Collector’s Edition-Single mit bisher unveröffentlichten Liveaufnahmen. Die Single wird ebenso digital erhältlich sein.
 
Zurzeit befinden sich Deep Purple auf ihrer Welttour und spielen Abend für Abend vor tausenden von begeisterten Fans. Im Rahmen ihrer
"inFinite – The Long Goodbye Tour" spielt die Band erstmals Songs aus ihrem bahnbrechenden Album "inFinite", unter diesen natürlich auch "Johnny’s Band".


Deep Purple – "inFinite – The Long Goodbye Tour“

06.06.17 Köln, Lanxess-Arena
07.06.17 Dortmund, Westfalenhalle 1
09.06.17 Leipzig, Arena Leipzig
10.06.17 Frankfurt, Festhalle Frankfurt
13.06.17 Berlin, Mercedes-Benz-Arena
14.06.17 Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle

 

http://www.deeppurple-infinite.com
https://www.facebook.com/officialdeeppurple/
http://www.ear-music.net
http://www.facebook.com/earMUSICofficial


ZdK-Präsident zum Tode von Tankred Dorst

Die große thematische Schnittmenge von Religion und Theater

(Bonn/zdk) - Seine Trauer bekundet der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg, zum Tod des Theaterautors Tankred Dorst. Im Jahre 2008 hatte Dorst zusammen mit seiner Ehefrau Ursula Ehler-Dorst den "Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken" erhalten. Der Dramatiker habe "die große thematische Schnittmenge von Religion und Theater erkannt" und sei in seinem Werk "auf der Suche nach der Rückkehr ins Paradies, auf der Suche nach einem verborgenen Gott" gewesen, bekräftigt Sternberg die damalige Entscheidung der Jury. "Tankred Dorst brachte die existentiellen Fragen ebenso wie das Streben nach Transzendenz zum Ausdruck. Mit ihm verlieren wir einen der produktivsten Theaterautoren Deutschlands."

 

 

 

Der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken wird seit 1990 für herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen vergeben. Er trägt dazu bei, das kulturelle Bewusstsein in der Kirche zu schärfen und die religiöse Dimension in der pluralistischen Kultur der Gegenwart zu stärken. Preisträger waren z. B. Andrzej Szczypiorski, Theo Angelopoulos, Peter Zumthor, Gerhard Richter und Ralf Rothmann.

 


Namhafte Interpreten präsentieren berühmte Werke / Eintritt ist frei

7. Rhöner Orgelsommer mit sieben Konzerten startet am 23. Juni

Foto: Collage Presse
Foto: Collage Presse

 

 

(Bad Kissingen/pm) -  Sechs prachtvolle Veranstaltungsorte, sieben namhafte Interpreten und rund 20 Kirchenchöre aus der ganzen Region – eines der größten Musikereignisse der Rhön steht in den Startlöchern. Von Freitag, 23. Juni, bis Sonntag, 23. Juli, lockt der 7. Rhöner Orgelsommer mit sieben Konzerten. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Ihre Stimme erfüllt den ganzen Raum, ihr mächtiger Bass lässt Mauern erzittern – die Orgel ist eines der ältesten und beeindrucktesten Instrumente des Abendlandes. Seit über 2000 Jahren fasziniert sie Zuhörer auf der ganzen Welt. Von Freitag, 23. Juni, bis Sonntag, 23. Juli, widmen ihr namhafte Künstler und Chöre sieben Konzerte in ausgewählten Kirchen der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld.

 

 

Zum Auftakt ertönt die Orgel der Kath. Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Strahlungen (Freitag, 23. Juni, 19.30 Uhr). Auf den Schock – 2013 war ein Teil der Decke abgestürzt, schon 2016 erstrahlte die Kirche wieder in neuem Glanz – soll jetzt eine musikalische Feierstunde folgen. „Wir wollen diese Großtat mit einem festlichen Eröffnungsfest würdigen“, erklärt Peter Rottmann, Organist und Initiator der Veranstaltungsreihe. Zusammen mit Sopranistin Radka Loudova-Remmler und Trompeter Jürgen Weyer präsentiert er Werke von Bach, Scarlatti, Mozart und vielen anderen.

 

 

 

Italien, Frankreich, Wermerichshausen – am Sonntag, 2. Juli, 17 Uhr lässt der international erfahrene und in Münnerstadt geborene Tenor Mathias Kreuzer zusammen mit Peter Rottmann die Kath. Pfarrkirche St. Vitus erklingen.

 

 

 

Die Orgel der Kath. Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena gilt als eine der besten in der Region. Peter Rottmann entlockt ihr am Sonntag, 9. Juli, 19.30 Uhr erlesene Klänge von Bach, Dupré und vielen anderen. Das Spiel des Organisten wird auf einer großen Leinwand im Kirchenschiff gezeigt. Die ersten 30 Besucher dürfen auf der Empore das Orgelspiel aus der Nähe genießen.

 

 

 

Am Freitag, 14. Juli, 19.30 Uhr stellen sich die Rhöner Nachwuchs-Talente vor: In der Pfarrkirche St. Konrad in Bad Neustadt/Gartenstadt zeigen die Orgelschüler des Regionalzentrums für Kirchenmusik ihr Können, bevor es am Sonntag, 16. Juli, 17 Uhr „very british“ wird. Ronny Krippner, Organist und Chormusikleiter in London, macht das Publikum der Mellrichstädter Kath. Stadtpfarrkirche St. Kilian mit Orgelmusik von der Insel bekannt.

 

 

 

Ein klingendes Gotteslob aus vielen hundert Kehlen erwartet die Besucher der Münnerstädter Stadtpfarrkirche im Festgottesdienst am Samstag, 22. Juli, 18.30 Uhr. Organist Mathias Braun und das Blechbläserensemble der Musikakademie Hammelburg werden zusammen mit zahlreichen Kirchenchören aus der Region das altehrwürdige Gebäude in ein Bad aus Klängen tauchen.

 

 

 

Zum Abschluss präsentieren Peter Rottmann und Querflötistin Alja Riecke in der Sternberger Kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz Werke von Vivaldi, Bach und Händel (Sonntag, 23. Juli, 17 Uhr). Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

 


OMD präsentieren "Isotype" aus ihrem neuen Album "The Punishment of Luxury"


(Hamburg/nm) - Die britischen Synth-Pop-Pioniere Orchestral Manoeuvres In The Dark, kurz OMD, stehen mit dem Nachfolger ihres von den Kritikern hochgelobten Albums "English Electric" in den Startlöchern. Die Band um die Gründungsmitglieder Andy McCluskey and Paul Humphreys veröffentlicht am 1. September mit "The Punishment of Luxury" ihr 13. Studioalbum bei RCA Deutschland. Mit ihrem gerade erschienen Instant Grat Track "Isotype" gibt es bereits jetzt einen Vorgeschmack.

Das neue OMD-Album "The Punishment of Luxury" ist ab sofort als CD, Deluxe, Box, Vinyl, Download und Stream ist ab sofort vorbestellbar www.omd-store.com.

THE PUNISHMENT OF LUXURY TOUR
25.11. Erfurt, Traum Hits Festival
26.11. Hamburg, Große Freiheit
28.11. Berlin, Huxleys
29.11. Leipzig, Haus Auensee
30.11. München, Tonhalle
02.12. Offenbach, Stadhalle
03.12. Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle

Tickets sind an allen bekannten VVK-Stellen oder www.eventim.de erhältlich.

http://www.omd.uk.com/
https://www.facebook.com/omdofficial/
https://twitter.com/officialomd
https://www.youtube.com/user/OMDenglishelectric

 


Mit 286'922 Besuchern wird die aussergewöhnliche Schau zur zweiterfolgreichsten Ausstellung in der Geschichte der Fondation Beyeler

„Au revoir Claude Monet“

Foto: Mathias Mangold
Foto: Mathias Mangold


 

 

 

(Riehen/Basel/fb). Gestern ging die grosse Monet-Ausstellung im 20. Geburtstagsjahr der Fondation Beyeler zu Ende. Trotz der sommerlichen Temperaturen sorgte der beliebte französische Pionier der Moderne bis zuletzt für grossen Ansturm: Allein in der letzten Woche strömten über 20'000 Besucher in die lichtdurchfluteten Ausstellungssäle des Renzo-Piano-Baus. Im ewigen Ausstellungsranking der Fondation Beyeler reiht sich die Ausstellung „Monet“ somit nach „Paul Gauguin“ (2015, rund 370'000 Besucher) und vor „Venedig – Von Canaletto und Turner bis Monet“ (2008/09, rund 230'000 Besucher) ein. Die grosse Sommerausstellung ist dem Künstler Wolfgang Tillmans gewidmet.

 

 

 

Der sichtlich zufriedene Museumsdirektor Sam Keller freut sich über den Erfolg beim kunstinteressierten Publikum: „Es ist uns gelungen, den vielgesehenen Künstler Claude Monet nochmals aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen. Zudem konnten wir unseren Besuchern mit 62 Leihgaben aus aller Welt – davon allein 15 aus Privatsammlungen – selten gesehene Meisterwerke präsentieren.“

 

 

 

In der Ausstellung vom 22. Januar bis 28. Mai 2017 zu sehen waren Monets Landschaften am Mittelmeer, wilde Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, Kathedralen und Brücken im Nebel. Der Künstler experimentierte in seinen Bildern mit wechselnden Licht- und Farbenspielen im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten. Mit Spiegelungen und Schatten gelang es Monet, magische Stimmungen zu erzeugen.

 

 

 

Die Ausstellung „Monet“ wurde grosszügig unterstützt durch die Beyeler-Stiftung, Hansjörg Wyss / Wyss Foundation, Novartis, Steven A. and Alexandra M. Cohen Foundation, Bundesamt für Kultur BAK.

 

 

 

Aktuell legt die Fondation Beyeler in ihren Sommerausstellungen einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst: Mit „Wolfgang Tillmans“ präsentiert sie die erste umfassende Auseinandersetzung mit dem Medium der Fotografie in der Fondation Beyeler, Tino Sehgal zeigt eine Serie von sechs aufeinanderfolgenden «konstruierten Situationen» im Park oder im Museum und die zweite Sammlungsausstellung „Sammlung Beyeler – Remix“ gibt dem Dialog zwischen zeitgenössischen Neuerwerbungen der letzten Jahre und der bestehenden Sammlung eine Bühne.

 

 

 

Die weiteren Ausstellungen während der Sommermonate im Überblick:

 

 

 

Wolfgang Tillmans       
28. Mai – 1. Oktober 2017

 

 

 

Tino Sehgal                 
22. Mai – 12. November 2017

 

 

 

Sammlung Beyeler / Remix                  
9. Juni – 3. September 2017

 

Mit Werken von Andy Warhol aus der Daros Collection

 

 

 

Am 30. Mai beginnt die Serie der „Artist Talks“, organisiert von der Fondation Beyeler und UBS, mit einem Gespräch zwischen Tino Sehgal, Sam Keller und Theodora Vischer. Letzte Tickets können über die Website www.fondationbeyeler.ch/programm/artist-talks erworben werden.

 


American Gods Ricky Whittle und Demore Barnes erscheinen auf der Comic Con Germany 2017 in Stuttgart

© Daniel Dornhöfer - Comic Con Germany
© Daniel Dornhöfer - Comic Con Germany

 

 

(Augsburg/pm) – Wer von der mitreißenden Fantasy-Serie American Gods nicht genug kriegen kann, darf sich die Comic Con Germany 2017 in Stuttgart nicht entgehen lassen, denn der Hauptdarsteller Ricky Whittle sowie Gottheit Demore Barnes sind in diesem Jahr mit von der Partie und stehen auf der diesjährigen Comic Con Germany 2017 für Fotosessions und Autogrammstunden zur Verfügung.

 

 

 

Ricky Whittles Schauspieler-Karriere begann im Jahr 2000, als er zum neuen Gesicht einer Kampagne von Sportartikelhersteller Reebok wurde, was erste Fernsehauftritte nach sich zog. Zu seinen wichtigsten Rollen gehörte Calvin Valentine in der Britischen Seifenoper Hollyoaks und Lincoln in der amerikanischen Sci-Fi-Serie The 100. Seit Anfang 2017 steht er nun als Hauptfigur Shadow Moon in  American Gods vor der Kamera und gerät dabei im Kampf der alten Götter gegen die neuen zwischen die Fronten.

 

 

 

Sein Kollege Demore Barnes verkörpert in der Serie, die auf Neil Gaimans gleichnamigen Roman beruht, als Mr. Ibis eine der alten Gottheiten. In Supernatural konnte der Schauspieler sein mystisches Talent bereits als Erzengel Rafael beweisen. Des Weiteren kennt man ihn aus 12 Monkeys und Auftritten in der Serie Hannibal. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Demore Barnes in der Sketch Comedy Squawk Box. Kurz darauf wurde der gebürtige Kanadier ein Mitglied der Besetzung des TV-Newsmagazins Street Cents.

 

 

 

Die Comic Con Germany 2017 in Stuttgart findet am 1. und 2. Juli 2017 zum zweiten Mal statt. Auf über 45.000 qm präsentieren in der Messe Stuttgart nationale und internationale Comic-Verlage, Comic-Zeichner, Cosplayer, Hollywood-Stars, Games-Publisher, Kostüm- und Lego-Clubs, Merchandise-Händler und Filmfirmen ein buntes Programm für die ganze Familie. Panels mit Schauspielern werden 2017 kostenlos angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

Tickets für die Comic Con Germany 2017 sind über http://www.comiccon.de/de/ erhältlich. Neben den Eintrittskarten sind auf der Webseite auch Tickets für Photo-Shoots und Autogramme der Stars verfügbar.

 


Mit Trommeln und Fanfaren:

Historienspektakel „Die Schweden erobern den Königstein“ in der Sächsischen Schweiz

Musketiere vor der Magdalenenburg auf der Festung Königstein, Copyright:  Festung Königstein
Musketiere vor der Magdalenenburg auf der Festung Königstein, Copyright: Festung Königstein

 

 

 

 

Das Historienspektakel „Die Schweden erobern den Königstein“ mit über 250 Darstellern aus dem In- und Ausland ist ein Höhepunkt im Veranstaltungsjahr der Festung Königstein im Elbsandsteingebirge.

 

 

 

(Königstein/Sächsische Schweiz/tpr) – Kanonen donnern, Musketen knallen, Säbel klirren: Am 17. und 18. Juni befindet sich die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz im Ausnahmezustand. „Die Schweden erobern den Königstein“ ist ein Historienspektakel mit über 250 Akteuren aus Deutschland, Tschechien und den Niederlanden. Es erinnert an das Jahr 1639, als schwedische Truppen von Pirna kommend am Königstein vorbei nach Böhmen zogen. Seit 2010 wird die Veranstaltung einmal im Jahr durchgeführt.

 

 

 

Die Erstürmung der Festung – die es historisch nie gab – bildet den Höhepunkt der beiden Veranstaltungstage. Jeweils 14 Uhr erleben die Besucher die Aufführung, bei der die Angreifer mit Blindschüssen befeuert werden, als ein eindrucksvolles und lautstarkes Ereignis.

 

Sehenswert sind außerdem der traditionelle Zapfenstreich am Samstag, 17 Uhr sowie der gemeinsame Abschlussappell aller Uniformgruppen am Sonntag, 15:30 Uhr.

 

 

 

Die Darsteller skizzieren ein lebendiges Bild vom militärischen und zivilen Alltag der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Fast 20 Uniformgruppen schlagen auf dem Plateau der Wehranlage mit etwa 200 weißen Zelten ein historisches Feldlager auf. Am Samstag und Sonntag jeweils ab 10:45 Uhr und 11 Uhr erleben Festungsbesucher unter anderem Pikenier- und Fechtübungen, Anwerbe- und Gerichtsszenen sowie Aufmärsche mit Trommeln und Fanfaren.

 

Altertümliche Berufsstände wie Waffenschmied, Gürtler und Büchsenmacher zeigen ihr Können.

 

 

 

Für die Veranstaltung gilt der reguläre Festungseintritt. Die Festung ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

 

Historienspektakel „Die Schweden erobern den Königstein“ Samstag, 17. Juni, und Sonntag, 18. Juni 2017 Festung Königstein

 

01824 Königstein/Sächs. Schweiz

 

www.festung-koenigstein.de

 


Erfolgreicher Tourstart für NATURALLY 7

(Hamburg/nm) - Nach ihrem atemraubenden Auftritt im Rahmen der legendären TV Musiksendung „Later“ von Gastgeber Jools Holland ist am Freitag, den 19.05, erfolgreich die Deutschlandtournee der amerikanischen a cappella-Formation NATURALLY 7 gestartet. Die sieben Gesangs- und Vokalkünstler bekamen bereits bei ihren ersten Shows in Berlin und Hamburg Standing Ovations, in den kommenden Tagen setzen sie ihre Deutschlandtournee zu ihrem im nächsten Album "Both Sides Now" fort.
 
Die menschliche Stimme verrät viel über diejenigen, die sie zum Singen erheben. Man sagt, die Augen seien der Spiegel der Seele, aber eigentlich haben Stimmen viel größere Ausdruckskraft. Sie geben Stimmungen unmittelbar preis, ziehen ohne Umschweife in ihren Bann, machen Mut, sind Lebensbegleiter und können so wunderbar warm, einladend und frei von Pathos klingen wie die amerikanische a cappella-Formation NATURALLY 7.
 
Was 1999 als "Band ohne Band" entstand – das Nachahmen von Instrumenten mit Stimmen – hat sich inzwischen längst zu einer einzigartigen a cappella-Auffassung entwickelt. "Vocal Play" nennen NATURALLY 7 das Imitieren von Drums, Keyboards, Gitarren, Brass und Bässen. Die weltweite Begeisterung für ihren Mut, etwas Eigenes ausprobiert zu haben, scheint seither grenzenlos zu sein. Michael Bublé lud die Band ein, ganze drei Welttourneen mit ihm als Special Guests vor mehr als 4 Millionen Zuschauern zu absolvieren. Chris Martin von Coldplay und Brian Eno luden zu einer Session ins Studio ein, Star-Produzent Quincy Jones bezeichnet die Band als die beste a cappella-Band aller Zeiten.

Im Herbst erscheint nun "Both Sides Now", welches eine gereiftere Band präsentiert, die sich über das Imitieren von Instrumenten nun auch an ihre eigenen Stimmen herantraut. Wie eindrucksvoll das live klingt, kann man auf der aktuellen Tour erleben:
 
Naturally 7 Live: Both Sides Now Tournee 2017
19.05.2017, Berlin - Huxleys Neue Welt
20.05.2017, Hamburg - Laeiszhalle
21.05.2017, Mainz - Frankfurter Hof
22.05.2017, München - Circus Krone
23.05.2017, Köln - Theater am Tanzbrunnen
24.05.2017, Essen - Lichtburg
26.05.2017, Stuttgart - Theaterhaus (am Pragsattel)
 

 

Naturally 7 sind:
Roger Thomas – 1. Bariton, Rap
Dwight Stewart – 2. Bariton, Trompete, Posaune
Rod Eldridge – 1. Tenor, Scratching, Trompete, Gitarre
Garfield Buckley – 2. Tenor, Harmonika, Trompete
Warren Thomas – 3. Tenor, Percussion, Klarinette, Gitarre
Lee Ricardo Cort – 4. Tenor, Gitarre
Kelvin Mitchell – Bass

Das Album "Both Sides Now" kann hier vorbestellt werden:
https://Naturally7.lnk.to/BothSidesNow
 
http://naturallyseven.com
https://facebook.com/naturally7
https://twitter.com/Naturally7
https://www.instagram.com/naturally7official/
https://www.youtube.com/c/naturally7official

 


2. JUNI 2017 – 10. SEPTEMBER 2017

BILL VIOLA – INSTALLATIONEN

Bill Viola, Surrender, 2001. Color video diptych. Performers, John Fleck, Weba Garretson © Kira Perov, courtesy of Bill Viola Studio.
Bill Viola, Surrender, 2001. Color video diptych. Performers, John Fleck, Weba Garretson © Kira Perov, courtesy of Bill Viola Studio.

HALLE FÜR AKTUELLE KUNST/DEICHTORHALLEN HAMBURG

(Hamburg/dth) - Im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017 zeigen die Deichtorhallen Hamburg vom 2. Juni bis 10. September 2017 eine groß angelegte Ausstellung des amerikanischen Medienkünstlers Bill Viola. Mit zahlreichen Projekten und Ausstellungen beispielsweise im Grand Palais in Paris, im Museum of Modern Art in New York, als Vertreter der USA auf der 46. Biennale in Venedig sowie aktuell im Palazzo Strozzi in Florenz zählt er zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern weltweit.

Bill Violas Werke beschäftigen sich mit den zentralen Themen des menschlichen Lebens – Geburt, Tod, Liebe, Emotion und Spiritualität. Sein übergreifendes Interesse gilt mystischen Traditionen, insbesondere denen des Christentums, des Zen-Buddhismus’ und des Islams. Diese Art der Offenheit, die den Körper als Medium für Grenzerfahrungen versteht, spiegelt sich in fast allen Klang-Videoinstallationen des Künstlers, die durch ihre einprägsame transzendente Aura bestechen. Zuweilen ist die Ästhetik von Bill Violas ‚Ultra-Slow-Motion’-Werken an die Ikonografie des Mittelalters oder der Renaissance angelehnt – archaisch und hochästhetisch vermitteln seine einzigartigen Bilder die Erfahrung des Erhabenen und Spirituellen in der globalen Bildsprache des 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung »Bill Viola – Installationen« ermutigt die Besucher, über die grundlegenden Fragen des Lebens und ihre eigene Existenz nachzudenken.

Dreizehn seiner filmischen Werke Violas, darunter monumentale, bis zu 10 Meter hohen Video-Installationen Bill Violas verwandeln die Architektur der abgedunkelten Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen Hamburg in eine Kathedrale des 21. Jahrhunderts, die zugleich zur herausragenden Bühne für die Aktualität und Inspiration der spirituellen Dimension in der Kunst der Gegenwart wird.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit zahlreichen Texten namhafter Autoren in deutscher und englischer Sprache. Ein in Kooperation mit der Katholischen Akademie Hamburg und der Evangelischen Akademie der Nordkirche geplantes Rahmenprogramm für unterschiedliche Zielgruppen begleitet die Ausstellung, darunter ein Gottesdienst mit Bischöfin Fehrs.

Die Ausstellung ist gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.


KURATOR
Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 1. Juni 2017 ab 19 Uhr in der Halle für aktuelle Kunst.
Es sprechen Kirsten Fehrs (Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)), Dirk Luckow (Intendant der Deichtorhallen Hamburg) und Kira Perov (Geschäftsführerin Bill Viola Studio)

KATALOG
Bill Viola: Installations, ISBN 978-3-86442-209-6, Kat. hrsg. von Dirk Luckow, erschienen im Snoeck Verlag, 36 Euro, 168 Seiten, Softcover mit dreiseitigem Farbschnitt, Format 32,5 x 21,5 cm, 80 farb. Abbildungen, Texte (dt./eng.) von Bill Viola, Dirk Luckow, Wulf Herzogenrath und Dorothee Böhm.

BEGLEITPROGRAMM
Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm in Kooperation mit der Katholischen Akademie Hamburg und der Evangelischen Akademie der Nordkirche begleitet, darunter ein Gottesdienst in der Ausstellung mit Bischöfin Kirsten Fehrs am 30. Juni 2017.

ÖFFNUNGSZEITEN
DEICHTORHALLEN HAMBURG/HALLE FÜR AKTUELLE KUNST

Di – So,  11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

EINTRITTSPREISE
10 Euro normal, 6 Euro ermäßigt, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre.
Div. Gruppenpreise und Rabatte, weitere Infos unter www.deichtorhallen.de/eintrittspreise.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
Jeden Sa und So 16 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

ADRESSE
Deichtorhallen Hamburg, Deichtorstr. 1-2
20095 Hamburg, Tel. 040- 32 10 30, mail@deichtorhallen.de

WWW. DEICHTORHALLEN.DE



Deutscher Generationenfilmpreis begeht 20-jähriges Jubiläum

So sind wir wirklich!

Foto: Bundes Festival Film
Foto: Bundes Festival Film

(Remscheid/KJF)
Filmisch kreativ sein – dazu motiviert seit 20 Jahren der Deutsche Generationenfilmpreis. Die Filme zeigen ungewöhnliche Perspektiven auf das Leben und Älterwerden und machen Schluss mit traditionellen Klischees. Das Konzept für diesen jährlichen Wettbewerb hat das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) entwickelt – auf Initiative des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Neben Filmamateuren der „Generation 50plus“ ist auch der Filmnachwuchs zur Teilnahme eingeladen. Die besten Beiträge werden auf dem Bundes.Festival.Film. präsentiert, das in diesem Jahr vom 23. bis 25. Juni in Mainz stattfindet. Diese generationen-verbindende Veranstaltung ist in Deutschland einzigartig.

Große Resonanz und besondere Themen
Seit seiner Gründung 1998 haben sich über 15.000 Filmschaffende mit mehr als 2.600 Produktionen am Generationenfilmpreis beteiligt. Die Themen können sie bei diesem Wettbewerb frei wählen, oder sich auf ein vorgegebenes Jahresthema beziehen:  „Liebe, Lust und Leidenschaft“, ein Thema aus den Vorjahren, oder das aktuelle Motto „Mensch-Maschine-Megabyte“. Die Anregungen, die der Wettbewerb bietet, kommen in der Filmszene gut an. So ist auch dieses Jahr die Resonanz mit über 160 Filmen ausgesprochen hoch. Die Altersspanne der Teilnehmenden liegt dabei zwischen neun und 95 Jahren. Von ganz besonderem kulturellen Wert ist das Online-Archiv des Wettbewerbs (www.deutscher-generationenfilmpreis.de). Es enthält Ausschnitte von mehr als 200 Preisträgerfilmen und verdeutlicht die künstlerischen und thematischen Schwerpunkte von Jung und Alt.

Nicht nur Harmonie
Filme drehen – das bedeutet intensives Teamwork, Leidenschaft fürs Medienmachen und Offenheit für neue Ideen und Erfahrungen. „Das Interesse der unterschiedlichen Generationen füreinander ist in den Filmen deutlich zu spüren. Die Ansichten sind dabei jedoch keineswegs nur von Harmonie geprägt“, sagt Jan Schmolling, Wettbewerbsleiter. Die Festivalbesucher können sich daher nicht nur auf spannende und engagierte Beiträge der „Silver-Filmer“ freuen, sondern auch auf interessante Diskussionen der Generationen. Das Bundes.Festival.Film. zeigt die besten Beiträge des Deutschen Generationenfilmpreises sowie des Deutschen Jugendfilmpreises.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bundesfestival.de | www.deutscher-generationenfilmpreis.de


Das
Bundes.Festival.Film. bildet den jährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt. Co-Veranstalter ist das Institut medien.rlp in Mainz.