Kulturnachrichten

18.10.2017


Für eine offene Gesellschaft: Programmvorschau auf den Weltsalon, Tollwood Winterfestival, München

 

 

 

(München/pm) - FÜR EINE MULTIKULTURELLE GESELLSCHAFT: Der Weltsalon auf dem Tollwood Winterfestival, das vom 23. November bis 31. Dezember 2017 auf der Münchner Theresienwiese stattfindet, steht in diesem Winter unter dem Motto: „Wir, alle“. Denn Demokratie, Freiheit und eine pluralistische, bunte, offene und tolerante Gesellschaft gibt es nicht zum Nulltarif. Sie müssen jeden Tag aufs Neue verteidigt werden. Der Weltsalon sowie „Kunst am Platz“-Projekte und Installationen auf dem Festival widmen sich dem Engagement für freiheitliche demokratische Werte und ein friedliches Miteinander.

 

14 interaktive Installationen, u.a. von dem österreichischen Künstlerkollektiv God’s Entertainment und dem spanischen Urban Art Künstler SpY laden den Besucher ein, sich auf das Wagnis der Verteidigung der demokratischen Grundwerte einzulassen.

 

In drei Podiumsdiskussionen debattieren prominente Gäste im Weltsalon über die europäische Idee von Demokratie, die Macht der Daten und die Zukunft in Stadt und Land. Mit dabei sind u.a. Dr. h. c. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., Extremismus-Forscher Prof. Dr. Andreas Zick, Yvonne Hofstetter, Juristin und Mitinitiatorin der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union und Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele.

 

Benefizkonzerte, Live-Reportagen, ein Science Slam, Kabarettabende u.a. mit HG. Butzko, und ein Angebot speziell für Kinder u.a. mit Moderator und Abenteurer Willi Weitzel runden das Programm im Weltsalon ab.

 


Fondation Beyeler:

Veranstaltungstipps im Oktober 2017

Porträt Hanelore Hoger; Foto: Carmen Lechtenbrink
Porträt Hanelore Hoger; Foto: Carmen Lechtenbrink

 (Basel/fb) – Die Fondation Beyeler möchte gerne auf zwei Veranstaltungen im Oktober anlässlich der aktuellen Ausstellung „Paul Klee – Die abstrakte Dimension“ aufmerksam machen: 

 

Lesung mit Hannelore Hoger am 20. Oktober 2017

 

Die bekannte deutsche Schauspielerin und Regisseurin Hannelore Hoger liest aus Robert Walsers Texten zur bildenden Kunst. Die Moderation des Abends übernimmt Reto Sorg, Leiter des Robert Walser-Zentrums. Dies ist eine Veranstaltung der Robert Walser-Gesellschaft Bern mit freundlicher Unterstützung der Fondation Beyeler. 


Freitag, 20.10.2017, 18.30 – 20 Uhr
Preis: CHF 35.-/ Mitglieder RWG, Young Art Club, Art Club & Freunde: CHF 20.- 
Bis 25 Jahre: CHF 20.- 
Tickets: http://bit.ly/2gMkcY5
Der Museumseintritt ist im Preis inbegriffen.
 

 

 

Familientag Paul Klee am 22. Oktober 2017 – eine Reise durch Klees Kunstwelt 

Der Familientag bietet Kindern, Jugendlichen, Eltern und Erwachsenen einen vergnüglichen und an Kunsterlebnissen reichen Tag im Museum. Das Angebot, das von 10 bis 18 Uhr durchgängig stattfindet, ist speziell zur Ausstellung „Paul Klee – Die abstrakte Dimension“ entwickelt worden. Die Kunstworkshops ermöglichen eine experimentelle und spielerische Auseinandersetzung mit den Werken und Themen der Ausstellung. Kurzführungen bieten informative und spannende Begegnungen mit den Originalen. Das Museumsspiel lädt ein, die Ausstellung spielerisch und interaktiv zu erfahren. Dieses Jahr ist das Spielzeugmuseum Riehen zu Besuch in der Fondation Beyeler. An einer bunten Spielestation können hier Klees Farbwelten spielerisch entdeckt werden. Aus farbigen Formen, Quadern und Kuben entstehen abstrakte oder gegenständliche Landschaften, die sich durch den ganzen Tag hindurch verändern.

 

Programm im Museum:

 

Kurzführungen 

 

12 Kurzführungen zu Paul Klee auf Deutsch:

 

Thema Architektur: 10.15 Uhr, 10.30 und 14 Uhr

 

Thema Natur: 11 Uhr, 11.30 & 15 Uhr

 

Thema Musik: 12 Uhr, 12.30 & 16 Uhr

 

Thema Zeichen: 13 Uhr, 14.30 Uhr & 17 Uhr

 

 

 

Kurzführung zu Paul Klee auf Englisch:

 

13.30 Uhr

 

 

 

2 Kurzführungen zu Paul Klee auf Französisch:

 

12.30 Uhr & 15.30 Uhr

 

 

 

5 Familienführungen zu Paul Klee auf Deutsch:

 

11 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr, 14.00 Uhr & 15.00 Uhr

 

 

 

3 Kurzführungen zur Sammlung Beyeler/ Cooperations:

 

11 Uhr, 13.00 Uhr & 16.00 Uhr

  

Die Kurzführungen dauern 30 Minuten. Anmeldung zu den Führungen am Infodesk, Treffpunkt im Foyer.

 

 Schatzsuche

 

Bei diesem Spiel machen sich die Teilnehmer mit einer Schatzkarte auf die Suche nach den verborgenen Schätzen in den Werken von Paul Klee.

 

 

Workshops

 

Alle Workshops werden durchgehend von 10 bis 18 Uhr angeboten, und sind  jederzeit zugänglich. Die vier Hauptthemen der Ausstellung sollen dabei näher beleuchtet werden: Architektur, Natur, Musik und Zeichen.

 

 Workshop 1: „Schachbrett-Bilder“

 

An einem Materialbuffet kann aus vier verschiedenen Stationen gewählt werden: Material, Farbe, Stofflichkeit und Verzierung. Dabei entsteht ein Quadrat, das mit den Ergebnissen aller anderen Teilnehmer zu einem grossen, gemeinsamen Schachbrettbild wird.

 

  

Workshop 2: „Eine Reise mit Paul Klee“

 

 Die Reisen nach Tunesien, Frankreich, Ägypten haben Klee lange Zeit beschäftigt und inspiriert. Gestalte aus Deinen Reiseerfahrungen Schablonen und lasse sie auf deinem Papier erscheinen.

 

 

 

Workshop 3: „Geheimzeichen“

 

Klee hat sich sehr für Zeichen und Buchstaben interessiert. Erfinde dein persönliches Geheimzeichen und halte es auf einem Jutestück fest. Zusammen mit den verschiedensten Zeichen entsteht zum Ende des Tages ein Gemeinschaftswerk in geheimer Sprache.

  

„Teppich der Erinnerung“

 

Gemeinsam entsteht an einem Webrahmen ein kleiner Teppich, der Gedanken und Eindrücke der Ausstellung in sich vereint.

 

 

Museumseintritt:  Gratis für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre. Regulärer Museumseintritt für Erwachsene.

  

 

Die Ausstellung „Paul Klee – Die abstrakte Dimension“ wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung
Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

Simone C. und Peter Forcart-Staehelin

 

Annetta Grisard

 

L. & Th. La Roche Stiftung

 

Walter Haefner Stiftung

 

 

 


Breaking News

Robert Plant spielt "New World…" und "Bones of Saints" live bei Jools Holland

Foto: Nonesuch Records / Warner Music
Foto: Nonesuch Records / Warner Music

 

(Hamburg/nm) - Zur Veröffentlichung seines neuen Albums "Carry Fire" gab Robert Plant in der Sendung von Jools Holland im englischen BBC Fernsehen zwei Live-Kostproben des neuen Werkes: Gemeinsam mit seiner Band The Sensational Space Shifters performte Plant die Songs "New World…" und "Bones of Saints".


Plant und die Space Shifters demonstrieren bei diesem Liveauftritt erneut ihre großartige Chemie, die bereits das letzte Album "lullaby and… The Ceaseless Roar" (2014) zum absoluten Kritikerliebling machte und dem Werk Platz 10 der deutschen Charts bescherte.

Robert Plant & The Sensational Space Shifters - "New World..."
Live at Later… with Jools Holland

 



Robert Plant & The Sensational Space Shifters - "Bones Of Saints"
Live at Later… with Jools Holland


Auf dem neuen Album "Carry Fire" wirkten als Gäste u.a. Chrissie Hynde (The Pretenders), der albanische Cellist Redi Hasa sowie Seth Lakeman mit, der Viola und Fiddle spielt und inzwischen fest zur Space-Shifters-Besetzung gehört.

 

http://robertplant.com
https://www.facebook.com/robertplant/


Ab 22. Oktober 2017 bundesweit auf Kinotour

66 KINOS – Eine Reise durch die deutsche Kinolandschaft

 

Am 22. Oktober 2017 startet der Dokumentarfilm 66 KINOS – Eine Reise durch die deutsche Kinolandschaft in eine bundesweite Kinotour.

 

 

 

(Berlin/mh) - 66 KINOS porträtiert 66 deutsche Filmtheater, die Regisseur Philipp Hartmann von 2014 bis 2015 im Rahmen einer Kinotournee mit seinem Film Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe besuchte. Entstanden ist eine Momentaufnahme einer äußerst lebendigen deutschen Kinolandschaft in Zeiten des Umbruchs. Der Film ist geprägt von persönlichen Begegnungen und Erfahrungen und beschreibt den Stellenwert des Kinos als gesellschaftlichem Ort heute und in der Zukunft.

Trotz vieler gemeinsamer Herausforderungen, wie den Konsequenzen der Digitalisierung, veränderten Sehgewohnheiten des Publikums oder der Wirtschaftlichkeit, zeigt sich, dass jedes Kino ganz individuelle und stark vom Engagement der Kinobetreiber geprägte Strategien findet, um sich zu positionieren. Nicht zuletzt durch die Begeisterung dieser Kinomacher wird offenkundig: den Tod des Kinos muss man nicht befürchten.

Kaleidoskopartig betrachtet 66 KINOS ganz unterschiedliche Lichtspielhäuser mit ihren jeweiligen Architekturen, alltäglichen Arbeitsabläufen sowie den Menschen, die hinter diesen Kinos stehen, und verdichtet sich so zu einem Panorama deutscher Kinokultur in seiner gesamten Bandbreite: von Filmclubs, kommunalen Kinos, Programmkinos und Multiplex- Palästen bis hin zu einer Reihe weiterer Orte, an denen man gemeinsam konzentriert Filme schaut.

 

 

 

Weltpremiere feierte 66 KINOS auf der Viennale 2016. Der Film lief seither auf zahlreichen internationalen Festivals, u.a. International Film Festival Rotterdam, Dokumentarfilmwoche Hamburg, SWR-Dokufestival. Der Film wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „wertvoll“ ausgezeichnet.

Die Termine der Kinotour werden ab sofort auf
www.66kinos.de/termine veröffentlicht.

 


Zu jedem Spieltermin der Tour veröffentlicht Regisseur Philipp Hartmann einen exklusiven Kurzfilm über das jeweilige porträtierte Kino inklusive vieler Outtakes auf
www.66kinos.de.

 

Trailer © by Louis Fried


STARTS Talks in Frankfurt, Berlin und Eindhoven

Credit: Waag Society
Credit: Waag Society

(Linz/Amsterdam/Eindhoven/pm) - Die Frankfurter Buchmesse, das DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin und die Dutch Design Week in Eindhoven sind in den kommenden Tagen Bühne für Präsentationen und Podiumsdiskussionen der STARTS-Initiative der Europäischen Kommission. Organisiert und umgesetzt werden die STARTS Talks von der Linzer Ars Electronica sowie der Amsterdamer Waag Society, die gemeinsam mit dem BOZAR aus Brüssel den STARTS Prize ausschreiben. 

 

STARTS Talks starten in Berlin und Eindhoven

Wie verzahnen sich Wissenschaft, Technologie und Kunst noch enger miteinander – und können dadurch voneinander profitieren? Mit herausragenden Beispielen und Vortragenden startet die STARTS-Talks-Reihe in Berlin und Eindhoven.

 

 

von

 

Nach anregenden Talk-Runden wie das „STARTS Prize Forum“ beim Ars Electronica Festival 2017 in Linz kommt STARTS in diesem Herbst mit einem neuen Format auch in anderen Ländern Europas an. Die Abkürzung STARTS steht für Science, Technology, ARTS (Wissenschaft, Technologie und Kunst) und ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die sich an innovative Projekte an der Schnittstelle dieser drei Bereiche richtet. Wir haben Marleen Stikker gefragt, Direktorin der an dieser Initiative teilnehmenden Waag Society und Moderatorin der STARTS Talks, was es damit auf sich hat und welche Vortragenden in Berlin und Eindhoven erwartet werden.

 

Warum wurden die STARTS Talks ins Leben gerufen?

 

Marleen Stikker: Jedes Jahr kürt die STARTS-Prize-Jury zwei PreisträgerInnen, die aus gutem Grund dank einer sehr gut informierten und qualifizierten Jury immer wieder die Ziele des STARTS-Projekts der Europäischen Kommission ansprechen: Wissenschaft, Technologie und die Kunst zusammenzubringen, um neue Visionen, Kooperationen und gar Lösungen zu schaffen, die daran festhalten, dass Kunst die Innovation menschlicher und nachhaltiger machen kann.

 

Abgesehen von diesen zwei prämierten PreisträgerInnen gibt es jedoch jedes Jahr immer wieder eine Reihe weiterer Projekte und Zusammenschlüsse, die die Aufmerksamkeit der Jury und der EU-STARTS-Initiative auf sich ziehen – Projekte, die entweder eine Anerkennung der Jury bekommen oder in die engere Wahl gelangen. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere erfolgreiche Akteure, die in diesem postdisziplinären Bereich zwischen Wissenschaft, Technologie und Kunst tätig sind, die die Kriterien der STARTS-Initiative erfüllen.

 

Um Diskussionen über erfolgreiche Projekte, kritische Projekte, die sich über die gesamte Europäische Union spannen, loszutreten, werden die Ergebnisse des STARTS Prize und der Projekte VERTIGO und WEAR Sustain, die ebenso zur STARTS-Initiative gehören, in diesen STARTS Talks einem breiten Publikum näher gebracht. Zwei davon sind bereits geplant.

 

Worum geht es bei den ersten beiden STARTS Talks und wer wird sprechen?

 

Marleen Stikker: Der STARTS Talk #1 wird am 18. Oktober 2017 im DRIVE Volkswagen Group Forum Berlin stattfinden. Die Keynote wird Garnet Hertz (Critical Making, Disobedient Electronics) geben und es wird auch der Psychologe Philippe Bertrand sprechen – er hat für BeAnotherLab eine „Honorary Mention“ des STARTS Prize 2017 erhalten. Wir starten um 19:00, der Eintritt ist frei. In dieser Edition der STARTS Talks liegt der Fokus auf der inspirierenden Wirkung von Kunst für neue Richtungen sozial verantwortlicher Transformationen. Die STARTS Talks finden in der Ausstellung der Ars Electronica Linz statt, die derzeit im DRIVE. Volkswagen Group Forum Berlin läuft.

 

Der STARTS Talk #2 findet während der Dutch Design Week in Eindhoven am 26. Oktober statt – mit Präsentationen des preisgekrönten experimentellen Designers Frank Kolkman, der unter anderem DIY-Chirurgie-Maschinen entwickelt, und mit Geert Christiaansen, Leiter des Design Innovation bei Phillips. In dieser Edition der STARTS Talks liegt der Fokus auf künstlerische Forschung und ihrer Bedeutung für Industrie und Wissenschaft. Wir werden den zusätzlichen Wert von Kooperationen zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie und Wirtschaft aus verschiedenen Perspektiven diskutieren. Wie funktionieren diese Kooperationen und wann sind sie ein Erfolg?

 

Wie unterstützen die STARTS Talks die STARTS-Initiative und den STARTS Prize?

 

Marleen Stikker: Jeder STARTS Talk präsentiert Menschen, die diese vorbildlichen und herausragenden Arbeiten schaffen, die durch den STARTS Prize anerkannt werden. Kombiniert mit anderen beeindruckenden DenkerInnen und Akteuren folgen spannende Diskussionen, die wiederum das Publikum in gesellschaftlichen Fragen und Herausforderungen ansprechen, die in diesen Arbeiten zu finden sind. Was wir daraus lernen, um die große Bedeutung der Ziele der STARTS-Initiative zu untermauern? Technologien menschlicher zu machen, nachhaltiger, offener, fairer und miteinbeziehender, wie wir an der Waag Society stets sagen.

 

 

Im Rahmen der STARTS-Initiative läuft derzeit mit VERTIGO STARTS ein spannender Open Call für IKT-Projekte und –EntwicklerInnen. Mehr Infos dazu unter vertigo.starts.eu. Ab Mitte Jänner 2018 startet wieder die Einreichphase für den STARTS Prize, mehr dazu ab Anfang 2018 auf starts-prize.aec.at!

 

 

Marleen Stikker (1962) gründete die Digitale Stad (Die Digitale Stadt) im Jahr 1994, die erste virtuelle Gemeinschaft, die kostenlosen öffentlichen Zugang zum Internet einführte. Sie ist Gründerin von Waag, ein soziales Unternehmen, das aus der Waag Society besteht, einem Forschungsinstitut für kreative Technologien und sozialer Innovation, und aus Waag Products, das Unternehmen wie Fairphone gründete, das das erste fair entwickelte Smartphone der Welt hergestellt hat. Sie ist außerdem Beraterin einer Strategiegruppe der Europäischen Union.

 


18. Oktober 2017 – 1. Januar 2018

Sammlung Beyeler / Cooperations

Max Ernst, L’ange du foyer (Le triomphe du surréalisme), 1937, Öl auf Leinwand, 114 x 146 cm, Privatsammlung, © 2017, ProLitteris, Zürich / Gerhard Richter, Vierwaldstätter See, 1969, Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm, Daros Collection, Schweiz, © Gerhard Richter 2017 (0247)

 

 

 

 

 

 

(Basel/Riehen/fb) - Im 20. Geburtstagsjahr der Fondation Beyeler zeigt die dritte und finale Sammlungspräsentation „Cooperations“ Varianten, wie sich die Sammlung zukünftig durch mögliche Dauerleihgaben, Erwerbungen und Schenkungen erweitern und präsentieren könnte. Dem Haus verbundene Künstler, Künstlernachlässe und Sammler wurden eingeladen, Meisterwerke aus ihrem Besitz mit der Sammlung Beyeler in Verbindung zu bringen. Dieses Verständnis von der hauseigenen Sammlung als flexibles und einem steten Wandel unterworfenes Ganzes bedingt das fortwährende Erproben von Möglichkeiten der Sammlungshängung.

 

 

 

In den ersten drei Sälen klingen überlieferte Präsentationsformen sowohl in der Anordnung der einzelnen Objekte und Werke als auch in der Gestaltung der Räume an. Eine einzigartige Inszenierung im ersten Saal – gleichsam ein Museum im Museum – eröffnet die Ausstellung, die sich am historischen Konzept der Wunderkammer orientiert: Die Kombination von Sammlungswerken mit Leihgaben u. a. aus einer Basler Privatsammlung würdigt die grosse Tradition des Sammelns und die dem Sammeltrieb zugrunde liegende Neugier auf das Besondere, Ästhetische, Skurrile oder Kuriose. So wird z. B. ein Narwalzahn gezeigt, der früher für das Horn eines Einhorns gehalten wurde. Einen wichtigen Akzent werden Werke der afrikanischen und ozeanischen Kunst aus der Sammlung Beyeler setzen, ihrerseits ergänzt durch besondere Leihgaben wie beispielsweise eine Malagan-Maske aus dem Musée Barbier-Mueller in Genf und weitere bedeutende Exponate aus einer New Yorker Privatsammlung.

 

 

 

In einer Hommage an den Salon der Moderne in der Tradition von Gertrude Stein und anderen Pionieren des Sammelns moderner Kunst werden u. a. Werke von Paul Cézanne, Pablo Picasso und Vincent van Gogh im zweiten Saal zu sehen sein. Der Salon als Ort der Begegnung zwischen Künstlern, Sammlern und Kunstbegeisterten findet seine Entsprechung in der Entwicklung der Fondation Beyeler zu einem beliebten Treffpunkt der Kunstwelt.

 

 

 

Der dritte Saal ist dem Surrealismus und damit den Künstlern Max Ernst, René Magritte und Joan Miró gewidmet. Mit den Leihgaben von wichtigen Magritte-Werken wird die Sammlung der Fondation Beyeler um eine zentrale Position erweitert. In Erinnerung an die revolutionären, von den Surrealisten selbst organisierten Ausstellungen surrealistischer Kunst werden alle Bilder auf schwarzem Grund und in dramatischer Beleuchtung in Szene gesetzt.

 

 

 

Des Weiteren sind deutsche und Schweizer Privatsammlungen mit Meisterwerken von verschiedenen Protagonisten des Abstrakten Expressionismus wie beispielsweise Morris Louis und Willem de Kooning sowie mit Schlüsselwerken der Pop Art vertreten. Künstlerräume widmen sich unter anderem Yves Klein, Gerhard Richter und Peter Doig. Ein besonderes Highlight ist Yves Kleins Anthropométrie sans titre von 1960, die zum ersten Mal überhaupt in der Schweiz zu sehen ist. Die bemerkenswerte mehrteilige Papierarbeit The Hours of the Day, 2006, von Louise Bourgeois wird in dem der Künstlerin zugedachten Raum zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Mit der Einbeziehung von einzelnen Künstlerpositionen wie z. B. derjenigen Lucio Fontanas belegt diese Auswahl, in welch essenzieller Weise die Sicht der Künstler das Einrichten einer Ausstellung und das Sammeln mitbestimmt.

 

 

 

Die weitestgehend chronologisch gehängte Ausstellung vereint rund 170 Werke aus acht Ländern. Die Leihgaben konnten aus über einem Dutzend Privatsammlungen und namhaften Institutionen wie dem Musée Barbier-Mueller in Genf, der Easton Foundation in New York, der Daros Collection in Zürich sowie der Michael Werner Gallery in New York und London zusammengetragen werden.

 

 

 

Als Blick in die Zukunft schliesst „Cooperations“ die Reihe der drei Sammlungspräsentationen im Jahr 2017 ab. Während „Das Original“ die allererste Ausstellung des Museumsgründers Ernst Beyeler im damals neu eröffneten Museum rekonstruierte, thematisierte die zweite Sammlungspräsentation „Remix“ den Dialog zwischen Neuerwerbungen und der bestehenden Sammlung.

 

 

 

Kuratoren der Ausstellung sind Sam Keller, Direktor, und Ulf Küster, Kurator der Fondation Beyeler.

 

 

 


Festung Königstein veröffentlicht Katalog zur Dauerausstellung

800 Jahre auf 336 Seiten

Foto: Marko Förster
Foto: Marko Förster

Im Bild: Dr. Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH (links) und Maria Pretzschner, Museumspädagogin und Mitarbeiterin Bildung & Vermittlung mit dem veröffentlichten Katalog zur Dauerausstellung "IN LAPIDE REGIS - Auf dem Stein des Königs"

(Königstein/tpr) – Die Eröffnung der Dauerausstellung „IN LAPIDE REGIS – Auf dem Stein des Königs“ im Jahr 2015 war ein Meilenstein auf dem Weg zur musealen Darstellung und Vermittlung der wechselvollen Vergangenheit der Festung Königstein. Ein weiterer folgt heute mit der Veröffentlichung des aufwendig gestalteten Katalogs. Mit dem 336 Seiten starken, reich illustrierten Band erhalten interessierte Besucher ein kompaktes Nachschlagewerk zur Ausstellung und können damit auch viel aktuelles Wissen über die weit zurückreichende Geschichte der berühmten Wehranlage mit nach Hause nehmen. Ab heute ist das Buch für 29,90 € im Museumsshop erhältlich.

„Auf dem Königstein sind mehr als 800 Jahre sächsisch-böhmischer Geschichte gespeichert – in Gebäuden und Objekten, in Dokumenten und im Boden“, erklärt Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH. „Wir Historiker und Museologen, Archäologen, Bauforscher und Restauratoren dringen Jahr für Jahr weiter in diesen reichen Fundus vor. Mit der Dauerausstellung ist es gelungen, den derzeitigen Stand der Forschung museal umfassend zu präsentieren.“ 

 

Der neue Katalog dokumentiert diese aufwendige Schau, die sich in 33 Räumen über mehr als 1200 Quadratmeter erstreckt. Die Autoren gehen nicht nur auf die historischen Objekte, Interieurs, Modelle, Installationen und Medienstationen ein, sondern erläutern auch interessante bauhistorische Befunde in den Räumen des Torhauses und der Streichwehr.

 

„Der Katalog gestattet es, zahlreiche in der Ausstellung angeschnittene Geschichten weiter zu erzählen und Themen inhaltlich zu vertiefen“, so Angelika Taube. „Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung in der Bronzezeit, die Geheimnisse von Bodenfunden aus dem Mittelalter, die Dohnaische Fehde, durch die der Königstein an die Wettiner kam, der Bau der Festung und des kurfürstlichen Jagdschlosses in der Renaissance, der Königstein als Ort höfischer Repräsentation im Barock, kriegerische Auseinandersetzungen rund um die Festung im 18. und 19. Jahrhundert, ihre Nutzung als Kriegsgefangenenlager und Jugendwerkhof im 20. Jahrhundert – über all das erfährt der Leser im Katalog noch wesentlich mehr als in der Ausstellung. Archäologen, Landeshistoriker, Museologen, Bauhistoriker, Restauratoren und andere Fachleute haben dafür zahlreiche wissenschaftliche Beiträge geliefert.“

 

Die insgesamt 540 Abbildungen zeigen neben den Ausstellungsobjekten weitere historische Grafiken, Lagepläne und Fotografien. So ist mit dem Ausstellungskatalog ein umfassendes und facettenreiches Kompendium zum „Stein des Königs“ entstanden, das jeder Freund der Festung Königstein – ob männlich oder weiblich – mit Lust und Gewinn lesen und genießen kann.

  

Über die Festung Königstein:
Die Festung Königstein ist eine der interessantesten Bergfestungen in Europa und gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Sachsen. Eingebettet in die bizarre Felslandschaft des Elbsandsteingebirges thront die einst unbezwingbare Wehranlage 247 Meter über dem Elbtal und weithin sichtbar. Das 9,5 Hektar große Felsplateau ist mit seinem einzigartigen Ensemble aus mehr als 50 imposanten Bauwerken verschiedener Epochen und seiner fast 800-jährigen, in verschiedenen Ausstellungen erzählten Geschichte ein Magnet für jährlich Hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt.
www.festung-koenigstein.de

 


Studie: Die Mehrheit der Deutschen liest regelmäßig

Foto: SPLENDID RESEARCH
Foto: SPLENDID RESEARCH

(Hamburg/sr)  61 Prozent der Deutschen lesen regelmäßig Bücher, nur jeder Achte liest nie. Dies hat jetzt eine aktuelle repräsentative Studie herausgefunden. Das klassische Papierbuch bekommt immer stärkere Konkurrenz durch E-Books und Hörbücher.

 

 

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im September 2017 1.031 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zu Leseverhalten und Büchervorlieben befragt. Die Studie untersuchte, wie häufig gelesen wird, welche Genres am beliebtesten sind und wie weit Papierbücher, E-Books und Hörbücher verbreitet sind. Darüber hinaus wurde erhoben, welche Bezugsquellen für Bücher die Verbraucher nutzen und anhand welcher Kriterien sie ihre Literaturauswahl treffen.

 

 

Allen Unkenrufen zum Trotz ist das Buch nicht tot. 61 Prozent der Deutschen schmökern regelmäßig in Belletristik oder Sachbüchern, nur eine Minderheit von 13 Prozent liest überhaupt nicht. Allerdings ist ein Abwärtstrend zu erkennen: während bei den 50-59-Jährigen 28 Prozent täglich oder fast täglich lesen, sind es bei den 18-29-Jährigen nur noch 15 Prozent. Des Weiteren zeigt sich ein klares Einkommensgefälle: Während über die Hälfte der Geringverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.100 Euro selten oder nie nur zum Buch greift, trifft dies nur auf ein knappes Drittel der Personen in den Einkommensklassen ab 4.000 Euro zu.

 

 

Am beliebtesten ist das Genre Krimi, für das sich 50 Prozent der Leser begeistern können, gefolgt vom Thriller, den sich 46 Prozent gerne zu Gemüte führen. Auf Platz drei folgt mit dem Ratgeber die beliebteste Sachbuchkategorie, die 32 Prozent der Deutschen gerne lesen. Dahinter offenbaren sich im Ranking deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während Frauen gerne zum Liebes- und zum Historischen Roman greifen, stehen bei Männern Sachbücher zu Wissenschaft und Technik sowie zu Politik und Zeitgeschichte an vierter und fünfter Stelle.

 

 

Das Papierbuch bekommt dabei zunehmend Konkurrenz durch E-Books und Hörbücher. Neun von zehn Lesern nutzen zwar nach wie vor das klassische Druckerzeugnis, allerdings laden sich auch zwei von fünf Bücherfans E-Books herunter und fast jeder Vierte spielt Hörbücher ab. Die Audio-Literatur spricht vor allem die Mittzwanziger an, von denen ein gutes Drittel seinen Lesestoff anhört. E-Books sind vor allem in den höheren Einkommensklassen beliebt, hier nutzt fast die Hälfte die elektronische Lese-Option.

 

 

Der Online-Handel hat die stationäre Buchhandlung als wichtigste Bezugsquelle für Bücher abgelöst, allerdings werden beide Kanäle noch nahezu parallel genutzt. 76 Prozent der Verbraucher bestellen Lesestoff im Internet und 67 Prozent suchen dafür ein Fachgeschäft in der Stadt auf. Dabei spielen offenbar nicht die besseren Online-Vermarktungsmöglichkeiten die Hauptrolle, denn das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Literaturauswahl ist für 43 Prozent immer noch die Inhaltsbeschreibung auf dem Buch. Auf die Empfehlungen und Bewertungen im Online-Handel vertrauen 27 Prozent der Leser, die Ratschläge von Buchhändlern und Bibliothekaren ziehen nur 24 Prozent in Betracht. „Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, muss der stationäre Buchhandel seinen Kompetenz- und Beratungsvorteil besser ausspielen“, so Studienleiter Kolja Turkiewicz von SPLENDID RESEARCH.

 

 

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-buecher

 

 

 

Über SPLENDID RESEARCH


SPLENDID RESEARCH ist ein internationales Marktforschungsinstitut und bietet qualitative und quantitative Markforschung an. Es betreut mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne der Industrie-, Medien-, Handels- und Dienstleistungsbranche. SPLENDID RESEARCH bietet Umfragelösungen in 70 Ländern und betreibt die Mystery Shopping Agentur www.mysterypanel.de.

QUELLE: www.splendid-research.com

Download
studie-buecher-oktober-2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 818.3 KB

Tourdaten für April 2018 - Neues Album ab Freitag

Lara Fabian wird Jurorin bei THE VOICE Kanada

(Hamburg/nm) - Lara Fabian gehört zu den größten Sängerinnen weltweit. Von Barbara Streisand und Josh Groban mehrfach gecovered, wird sie auch unter Musikern als eine der begnadetsten Stimmen unserer Zeit verehrt. Sie bespielt erfolgreich die großen Bühnen der Welt und ihre Alben erreichen regelmäßig multi-Platin Verkäufe in Frankreich und Kanada. Nun wurde Lara Fabian, die selbst belgisch-kanadische Wurzeln hat, für die kanadische Ausgabe des Erfolgsformat THE VOICE bestätigt. Neben Garou, Alex und Eric wird Lara die Sendung mit reichlich internationaler Erfahrung ergänzen. 

 
In Deutschland sorgte Lara im ARD Morgenmagazin mit ihrer akustischen Version des Titels „We are the Flyers“ vom am Freitag erscheinenden Album CAMOUFLAGE für Furore.  Der Auftritt und Talk kann hier noch einmal angesehen werden:
http://bit.ly/2xYpMgx
 
Als Highlight für ihre Millionen Fans weltweit wird Lara mit „CAMOUFLAGE“ auf große Welttournee gehen. Über 40 Daten sind ab Februar 2018 geplant. Die Tour startet in den USA und wird Lara Fabian einmal um den Globus bringen. Nach ihrer letzten ausverkauften Deutschlandtournee in 2014, bringen die CAMOUFLAGE Welttournee Lara Fabian im April auch nach Deutschland und Österreich:

 
Lara Fabian Deutschland Tour
15.03.17 München, Zenith Kulturhalle
17.03.17 Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
19.03.17 Frankfurt, Jahrhunderthalle
21.03.17 Berlin, Tempodrom
23.03.17 Hannover, Kongresszentrum Kuppelsaal
 
(Der Vorverkauf startet in Kürze.)

www.larafabian.com
www.facebook.com/larafabianofficial/
www.instagram.com/larafabianofficial/ 
 
Lara Fabian gilt als eine der gewaltigsten Stimmen weltweit. Sie ist eine Ikone der LGBT Bewegung, wurde von Barbara Streisand gecovert, sang Duette u.a. mit Josh Groban, war Soundtrackgeber für zahlreiche Hollywood Filme und bestritt Auftritte bei olympischen Eröffnungsfeiern. Ihre internationale Offenheit demonstrierte Sie bei   Ihrem Duett mit Mustafa Ceceli und stieg damit auf #1 der türkischen Charts ein. Lara Fabian´s erstes englischsprachiges Album wurde 1999 in den USA veröffentlicht und verkaufte sich drei Millionen mal.
Der Titel „I will love again“ wurde ein #1 Billboard Hot Dance Chart Hit. Andere Titel wie „Adagio“, „Love by Grace“ und „Broken Vow“ waren in mehreren Ländern Charthits. Nicht zuletzt verkaufte die belgisch-kanadische Sängerin bisher über 20 Millionen Tonträger weltweit, was Lara Fabian zu einem der internationalen Musik-Giganten unserer Zeit macht.
 
Nachdem ihr letztes französisches Album “Ma vie dans la tienne” von 2015 erneut mit Platin ausgezeichnet wurde, kehrt Lara nun mit ihrem 13. Album auf den internationalen Markt zurück. „CAMOUFLAGE“ (VÖ 13.10.) wurde von Lara Fabian zusammen mit dem Schweden Moh Danebi und der Amerikanerin Sharon Vaughn in Stockholm, Los Angeles und Brüssel geschrieben und arrangiert. Maßgeblich für den neuen Sound verantwortlich zeigt sich der mehrfach ausgezeichnete Moh Danebi. Danebi gilt als einer der prominentesten Köpfe der Schwedischen Pop-Produzenten, die seit Jahren die US-amerikanischen und europäischen Charts dominieren.
Sharon Vaughn ist eine mehrfach für ihre Erfolge ausgezeichnete amerikanische Texterin, die für ihre Werke mit Willie Nelson, Dolly Parton, Agnes oder Boyzone weltweit bekannt geworden ist. Sharon wurde dieses Jahr in die Nashville Songwriters Foundation’s „Hall of Fame“ für ihren Beitrag zur amerikanischen Musikgeschichte aufgenommen.
 
„CAMOUFLAGE“ erscheint auf Lara Fabians eigenem Label 9 Productions und wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Sony Music vertrieben. 

 


Pre Order Links Album: http://radi.al/LaraFabianCamouflage

 

Autor: Networking Media; zusammengestellt von Gert Holle – 6.10.2017

 

Foto: Label 9 Productions
Foto: Label 9 Productions


Kreative Bestleistungen: Museum für Kommunikation Berlin zeigt Red Dot-Siegerausstellung

 

(Essen und Berlin/mk) - Sein 25-jähriges Jubiläum feiert der Red Dot Award: Communication Design in Berlin. Nachdem die diesjährigen Preisträger am 27. Oktober 2017 im Rahmen der Red Dot Gala im Konzerthaus Berlin gebührend gefeiert werden, ist eine exklusive Auswahl der siegreichen Arbeiten ab dem 29. Oktober im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen. Bis zum 14. Januar 2018 präsentiert die Studioausstellung „Best Communication Design – Red Dot Winners Selection 2017“ den State of the Art der internationalen Kreativszene.


Kollektion gestalterischer Bestleistungen
Die Kollektion der besten Kommunikationsdesign-Werke des Jahres umfasst sämtliche Projekte, die mit den Auszeichnungen „Red Dot: Best of the Best“ und „Red Dot: Grand Prix“ geehrt wurden. Von Verpackungen über Poster bis hin zu Werbespots: Besucher erleben die verschiedenen Facetten ausgezeichneten Kommunikationsdesigns aus aller Welt. Darüber hinaus erhalten sie Einblick in die kreativen Leistungen der Red Dot: Agency of the Year 2017 und des besten Nachwuchstalents, das sich den Red Dot: Junior Prize sichern konnte.

Agenturen, Designer und Unternehmen aus 50 Nationen haben 8.051 Projekte in den 18 Kategorien des Wettbewerbs eingereicht. Live und vor Ort wurden sie von einer 24-köpfigen Jury hinsichtlich ihrer individuellen Leistung evaluiert. Das Red Dot-Siegel vergaben die Experten aber ausschließlich an Arbeiten, die mit ihrer hohen Gestaltungsqualität und Kreativität überzeugten.

Kommunikationsdesign trifft Musik
Zu den prämierten Bestleistungen, die Besucher im Museum für Kommunikation Berlin entdecken können, zählt unter anderem das Corporate Design des Eurovision Song Contest 2017, der in Kiew stattfand. Die kreativen Köpfe von Banda Agency und Republique aus dem Gastgeberland hatten sich von traditionellen ukrainischen Halsketten inspirieren lassen. Der markante Stil der Perlen drückt die Individualität der Teilnehmer und ihrer Beiträge und damit das Motto „Celebrate Diversity“ aus. Auf diese Weise werden die Werte des Wettbewerbs verkörpert, der die Menschen einlädt, zusammen Musik zu hören und kulturelle Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu feiern.

Mit der nötigen Portion Humor
Ideen im Überfluss – diese hat der Hauptprotagonist der Werbekampagne „Hovering Art Director“, die Achtung! / Studio Kraftwerk aus den Niederlanden für den US-amerikanischen Software-Hersteller Adobe Systems entwarf. Um die Vorteile von Adobe Stock zu promoten, fokussiert sich die Arbeit auf einen überzeichneten Art Director, der schier endlos viele Ideen hat. Auf humorvolle Weise sorgt sie für Identifikation und illustriert zugleich, wie nützlich das Produkt im Arbeitsalltag eines Designers ist.

Pommes frites aus Sägespänen?
Gleichermaßen unterhaltsam kommt der Spot „Pommeswald“ (Forest of Fries) daher, den die deutschen Agenturen thjnk und Leo Burnett Germany gemeinsam für McDonald’s Deutschland kreierten. Da wilde Geschichten oft spannender als die Realität sind, glauben viele Menschen den berühmten Mythos, dass die Pommes frites der bekannten Fast-Food-Kette aus Holz und Sägespänen gemacht werden. Um zu beweisen, wie absurd diese Gerüchte sind, wurde ein Spot produziert, der die hohen Qualitätsstandards des Unternehmens betont und dem Betrachter vor Augen führt, dass man nicht alles glauben sollte, was man hört.

Spannendes Begleitprogramm
Tiefere Einblicke in die Studioausstellung „Best Communication Design – Red Dot Winners Selection 2017“ bietet das Begleitprogramm des Museums für Kommunikation. Neben individuell buchbaren Führungen für Gruppen können Einzelbesucher/innen am Dienstag, den 31. Oktober 2017 um 14 Uhr und am Dienstag, den 9. Januar 2018 um 18.30 Uhr an einem Rundgang teilnehmen. Darüber hinaus lädt Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards, am Dienstag, den 5. Dezember 2017 um 17.30 Uhr zu einer Führung ein. Dabei wird der Experte die besten Kommunikationsarbeiten des Jahres aus seiner Sicht vorstellen.

„Best Communication Design – Red Dot Winners Selection 2017“
Eine Ausstellung des Museums für Kommunikation Berlin in Kooperation mit dem Red Dot Design Museum Essen

Ausstellungsdauer:
29. Oktober 2017 bis 14. Januar 2018

Adresse:
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin-Mitte

Weitere Informationen: www.mfk-berlin.de und www.red-dot.de/cd

 


Loveball Frankfurt: Skurrile Stunden im Zeichen der Liebe

 

 

 

+ 24.600 Euro wurden auf der Charity Walking Party zu Gunsten der Aidshilfe Frankfurt im Gesellschaftshaus Palmengarten gesammelt

 

+ Mega-Star Kim Wilde sorgte für Stimmung I Superstar Marlon Roudette trat auf

 

+ Unter der Regie von 2-Sternekoch und vom Gault & Millau prämierten „Koch des Jahres 2017“ Andreas Krolik

 

Von Jane Uhlig

 

(Frankfurt/ju) - So bizarr. So farbenreich. So glitzernd. Während auf anderen Bällen viel Wert auf Promis und Sitzplätze erster, zweiter und dritter Klasse gelegt wird, wurde der LOVEBALL-Frankfurt, eine Charity Walking Party zur Gunsten der Aidshilfe Frankfurt, im historischen Festsaal des Gesellschaftshauses Palmengarten, ganz ohne Klassen im Zeichen der Liebe gefeiert. Auf langwierige Menüs an gedeckten Tischen wurde verzichtet. Von Anfang an war Bewegung angesagt und rund 1.000 Gäste flanierten durch das gesamte Haus. Unterhaltsam war jeder Schritt, der getätigt wurde, denn zu sehen waren schrille Personen mit Federboa und Glitzerkleidern, kuriose, vornehme und schicke Gäste, journalistische Promi-Jäger und vor allem Männer in Frauenkleidern. Ja, ein transvestiter Himmel, der sich ganz gut anfühlte. Einen schönen Transvestiten an diesem Abend anzusehen und anzusprechen, bedeutete sofort Liebe, Wärme und Sympathie. Denn das macht einen Transvestiten aus: Echtheit zu sich und zu anderen Menschen, etwas, was manchmal in unserer Gesellschaft so fehlt. Mit ihnen wurde alles gleich und immer gleicher, denn selbst auf den Frauentoiletten traf man schick gestylte Transvestiten, die an diesem Abend in großer Anzahl unterwegs waren. Übrigens: Wenn sich Männer als Frauen verkleiden, werden sie Cross-Dresser genannt; sie sind keine gesellschaftlichen Außenseiter, sondern haben Berufe, sind oft verheiratet und ganz normale Familienväter. Und die so genannten Drag Queen’s gab‘s auch noch nett anzuschauen, so nennen sich schwule oder bisexuelle Männer, die in übertrieben weiblicher Aufmachung, mit Perücken und hohen Stöckelschuhen die Blicke auf sich ziehen.

 

Aber nicht nur Transvestiten traf man an diesem Abend, sondern auch zahlreiche „Normalos“, die mit Ihrer Eintrittskarte, die Aidshilfe unterstützten. Denn gesammelt wurden insgesamt 23.400 Euro zu Gunsten der Aidshilfe. Na klar, für die Deutsche Aidsstiftung zu sammeln ist ja nichts Neues, aber Aufklärung über Aids kann es nicht oft genug geben. Denn noch immer herrscht Unwissenheit in der Gesellschaft über die tödliche Virusinfektion, eine der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit: Etwa 37 Millionen Menschen sind laut UNAIDAS infiziert, eine Million stirbt jedes Jahr. Gegenwärtig infizieren sich jährlich rund 2,1 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Weltweit sterben jedes Jahr etwa 1,1 Millionen Menschen an den Folgen von Aids, zumeist in Afrika. Hierzulande scheint die Situation im Griff. Doch trotz erfolgreicher Kampagnen gibt es immer noch viele Gerüchte und Irrtümer. (Quelle: UNAIDS, 2015 World AIDS Day Report).

 

Aufmerksamen Schlemmergästen dürfte auch nicht das Speiseangebot entgangen sein. Unter der Regie von 2-Sternekoch und vom Gault&Millau prämierten „Koch des Jahres 2017“, Andreas Krolik und Steffen Haase, Küchenchef im Gesellschaftshaus, konnten alle Gäste von Anfang an köstliche Kreationen u.a. Austern, Sushi, Maishähnchen oder Lachstartar genießen, begleitet von einer Vielfalt an Getränken und schmackhaften Weinen.

 

Und der Höhepunkt des Abends ließ auch nicht lange auf sich warten. Es war mal wieder höchste Zeit für die 80er Jahre Ikone Kim Wilde, die mit Ihrer Stimme und Persönlichkeit, zwei Gitarristen und einer Backgroundsängerin, stark und immer stärker für Stimmung sorgte; für das Publikum wie gehabt eine Schönheit im Spirit der New Romantics. Mit dem Song „Kids in Amerika“ verabschiedete sie sich schließlich – nur schade, dass es an diesem Abend keine CD’s von ihr zu kaufen gab.

 

Anschließend trat noch ein Superstar Marlon Roudette auf, der in diesem Sommer seine neueste Single „Ultra Love“ herausbrachte. Der Londoner mit karibischen Wurzeln hat ein Händchen für große Songs. Mit seinen Nr.1-Smashern „New Age“ und „When The Beat Drops Out“ konnte Marlon Roudette alle Rekorde brechen, aber auch die jeweiligen Nachfolgesingles „Anti Hero“ oder „Everybody‘ Feeling Something“ waren absolute Chart-Hits.

 

Aber auch für Bühnengespräche gab’s noch Zeit. Zwischendurch interviewte Moderator Marco Schreyl Promi-Botschafterin Susanne Fröhlich, Tourismus & Congress-Geschäftsführer Thomas Feda, hr-Moderatorin Claudia Schick, DJ Julian Smith und hr-Moderator Mathias Münch.

 

Und ein großes Kompliment an die Initiatoren des Abends, Robert Mangold, geschäftsführender Gesellschafter der Palmengarten-Gastronomie, und Christian Setzepfandt vom Vorstand der Frankfurter Aids-Hilfe, denn der Abend war mehr als gelungen.

 

Der LOVEBALL-Frankfurt fand am Montag zum zweiten Mal zu Gunsten der AIDS-Hilfe statt. Die Künstler verzichteten zu großen Teilen auf ihre Gagen und unterstützten über Aufwandsentschädigungen die Aidshilfe Frankfurt.

 

Sponsoren des Abends

 

Das Gesellschaftshaus Palmengarten ist der größte Sponsor des Abends, da es neben den Räumlichkeiten den gesamten Ball über Personal, Essen, Getränke, Werbung, Flüge und Transport der Künstler sowie den Ticketverkauf organisiert und durchführt.

 

Namhafte Weingüter unterstützten den LOVEBALL-Frankfurt mit 1.500 Flaschen Wein: Obstkelterei von Namen GmbH & Co, Weingut J.B. Becker, Weingut Robert Weil, Weingut Reichsrat von Buhl, Weingut Rudolf Fürst, Weingut Dönnhoff, Laurent-Perrier.

 

Die Brauerei Radeberger unterstütze den LOVEBALL-Frankfurt mit Bieren und Selters.

 

Coca Cola unterstütze den LOVEBALL-Frankfurt mit Erfrischungsgetränken.

 

Food/Ware stellten zur Verfügung: Georg Neitzer GmbH, Zeit für Brot GmbH, Maurer Gastroservice, Ecolab Deutschland GmbH, BeamSuntory, Grob Floral Design, T-Shirtstar, Deutsche See, Frische Paradies Frankfurt, Palmengarten Frankfurt, Karl Eidmann GmbH & Co. Kg.

 

Der Personaleinsatz wurde gespendet von: Tischszene, Deutsche Bank, Cafehaus Siesmayer, Tigerpalast, Aidshilfe Frankfurt, Gesellschaftshaus Palmengarten, T&S & Mulitsound.

 

Mediale Unterstützung wurde gestellt durch den Hessischen Rundfunk über hr1 und weiteren Sendern, RheinMainMedia, Journal Frankfurt sowie der Zeitschrift GAP.

 

 

 

AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.

 

Die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. ist ein gemeinnütziger und mildtätiger Verein, der 1985 als unabhängige, aber für die Interessen der Betroffenen parteiische Organisation gegründet wurde. Heute ist sie mit haupt- und ehrenamtlichen Teams für alle Menschen da, die von HIV und AIDS betroffen oder aus den unterschiedlichsten Gründen mit dem Thema HIV und AIDS konfrontiert sind. Die AIDS-Hilfe Frankfurt bietet Information, Beratung, Hilfe und Vermittlung – vertraulich, anonym und kostenlos.

 

Der Verein erhält für viele seiner Angebote Förderungen durch die öffentliche Hand. Allerdings reichen diese Mittel in keinem der Projekte aus, um die Arbeit zu finanzieren.

 

Der Förderverein der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Charity-Veranstaltungen wie den LAUF FÜR MEHR ZEIT und den LOVEBALL Frankfurt die AIDS-Hilfe finanziell zu unterstützen und somit maßgeblich dazu beizutragen, dass die Angebote der AIDS-Hilfe Frankfurt verlässlich fortgeführt werden können. Weitere Informationen finden Sie unter www.frankfurt-aidshilfe.de

 

 

 

Das Gesellschaftshaus Palmengarten

 

Das Gesellschaftshaus Palmengarten ist der ideale Ort für Veranstaltungen jeder Art. Einerseits sehr zentral und verkehrsgünstig in der Finanz- und Wirtschaftsmetropole Frankfurt, andererseits frei zugänglich am Rande des Palmengartens – des grünen Herzens der Stadt – gelegen, bietet das Gesellschaftshaus die perfekte Kombination. Der historische Festsaal, bietet Platz für bis zu 1800 Personen.

 

Besonders reizvoll ist der gelungene Kontrast zwischen der spätklassizistischen Architektur des historischen Festsaals und der modernen Sachlichkeit der Veranstaltungsräume. Weitere Informationen finden Sie unter www.palmengarten-gastronomie.de.

 


13. OKTOBER 2017 – 14. JANUAR 2018

ALICE NEEL – PAINTER OF MODERN LIFE

DEICHTORHALLEN HAMBURG/HALLE FÜR AKTUELLE KUNST


(Hamburg/dth) - Alice Neel (1900–1984) gehört zu den bedeutendsten amerikanischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie war Zeugin eines Jahrhunderts im Wandel, das sie in ihren ausdrucksstarken, psychologisch tiefgründigen Bildern festgehalten hat. Mit ihrem einfühlsamen Blick und virtuosen malerischen Können dringt Neel zum Kern der Person vor. In ihrem Frühwerk zeigt sich die Verbindung zum deutschen Expressionismus und zur Neuen Sachlichkeit, während ihr Spätwerk sie zur einflussreichsten Porträtistin der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts macht.
 
In der Ausstellung der Deichtorhallen Hamburg werden rund 110 Werke aus sechs Jahrzehnten vom 13. Oktober 2017 bis 14. Januar 2018 gezeigt: von frühen Arbeiten aus dem Jahr 1926 bis hin zu Werken aus dem Jahr 1984, dem Todesjahr der Künstlerin. Ergänzt durch Stillleben und Stadtansichten zeigt die Ausstellung erstmals in Deutschland einen umfassenden Überblick über das Schaffen dieser Ausnahmekünstlerin.
 
Ihr Hauptwerk entstand in ihrer New Yorker Nachbarschaft, in Greenwich Village, Spanish Harlem und schließlich an der Upper West Side. Alice Neel hat zahlreiche Mitglieder der Kulturszene New Yorks gemalt, unter anderem den Pop-Art-Künstler Andy Warhol, der dieses Bildnis als das beste von ihm je geschaffene bezeichnete. Darüber hinaus porträtierte sie Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn oder zufällige Bekanntschaften. Neels Aufmerksamkeit galt aber gleichermaßen den Unterprivilegierten, den Armen und Diskriminierten. Sie führte ein äußerst bewegtes Leben als alleinerziehende Mutter und Mitglied der New Yorker Künstlerszene, – sie engagierte sich Zeit ihres Lebens politisch, sympathisierte mit dem Kommunismus und wurde zum Symbol der Frauenrechtsbewegung.
 
Die umfangreiche Schau wurde von Jeremy Lewison kuratiert, einem führenden Experten für Neels Werk, der als Berater für den Estate von Alice Neel tätig ist. »Bereits früh in ihrer Karriere hat Neel radikale, freimütige Aktporträts von Frauen und Männern gemalt, die sich stark von den Werken ihrer Zeitgenossen unterschieden. Mit einem besonderen Feingefühl gelang es ihr immer, den Zeitgeist einer Epoche einzufangen. Das Porträt von Jackie Curtis und Ritta Redd – eines ihrer bekanntesten – fängt in einzigartiger Weise das freie Leben der Mitglieder von Andy Warhols Factory ein.
Curtis wurde in Lou Reeds berühmten Lied Walk on the Wild Side erwähnt« – so Jeremy Lewison.
 
Auf breitere Anerkennung in der Kunstwelt musste Neel bis Mitte der 1970er Jahre warten. Kritiker bemängelten ihren realistischen Stil als Rückkehr zum vorigen Jahrhundert. Dennoch sind die kraftvollen Bilder von Alice Neel schon zu ihren Lebzeiten Inspiration für zahlreiche Künstlerinnen und Künstler gewesen. Zu ihren Bewunderern zählen u.a. Chuck Close, Marlene Dumas, Alex Katz und Elizabeth Peyton.
 
Zahlreiche Museen und private Sammler haben Leihgaben für die Ausstellung zur Verfügung gestellt, darunter das Museum of Modern Art, das Whitney Museum of American Art und das Metropolitan Museum of Art in New York, die Tate London sowie das Moderna Museet in Stockholm. Die für Hamburg um rund 40 Arbeiten erweiterte Ausstellung ist die vierte und letzte Station einer internationalen Ausstellungstournee, die vom Ateneum in Helsinki organisiert wurde; vorher war die Schau in Helsinki, Den Haag und Arles zu sehen.


ERÖFFNUNG

Am Donnerstag, 12. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Halle für aktuelle Kunst. Es sprechen:
Dirk Luckow (Intendant der Deichtorhallen Hamburg), Jeremy Lewison (Kurator der Ausstellung)

KURATOR
Jeremy Lewison, führender Experte für das Werk von Alice Neel, Berater vom Alice-Neel-Nachlass. Zuvor war er als Sammlungsleiter an der Tate London tätig.

KATALOG
Die Ausstellung wird von einem reich bebilderten Katalog begleitet, mit zahlreichen Texten von internationalen Autoren und Autorinnen, die Alice Neels Karriere aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Hrsg. der deutschen Ausgabe: Jeremy Lewison und Dirk Luckow. Texte von Bice Curiger, Petra Gördüren, Jeremy Lewison, Laura Stamps, Annamari Vänskä. Mercatorfonds, 240 Seiten, 130 Abbildungen, 26 × 30 cm, gebunden. Preis: 39,80 Euro.

RAHMENPROGRAMM
Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Expertenführungen, Film-Matinées, der Sonderveranstaltung »Blickwinkel«, Workshops sowie dem neuen Angebot »Kunstpause – Kunst und Lunch« begleitet. mehr»

MULTIMEDIA-GUIDE
Ein multimedialer Ausstellungsguide steht kostenlos mit Beginn in der Ausstellung zur Verfügung und kann außerdem im App Store heruntergeladen werden. Der Ausstellungsguide wird gefördert von der Kulturbehörde im Rahmen der eCulture Agenda 2020.

OUTDOOR-AUSSTELLUNG
Für die Präsentation auf dem Hamburger Jungfernstieg hat Deichtorhallen-Intendant Dirk Luckow 16 prägnante Motive aus dem Œuvre Alice Neels ausgewählt, die einen Querschnitt aus dem vielfältigen Werk der amerikanischen Künstlerin zeigen. Die Ausstellung ist bis zum 3. November 2017 zu sehen. Eine Präsentation des Vereins »Lebendiger Jungfernstieg e.V.« in Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg und der Wall GmbH, unterstützt durch die Commerzbank.

Zum Trailer des Film»

ÖFFNUNGSZEITEN

Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

ADRESSE
Deichtorhallen Hamburg/Halle für aktuelle Kunst
Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg
Tel. 040- 32 10 30
mail@deichtorhallen.de

WWW. DEICHTORHALLEN.DE
 

GEFÖRDERT MIT MITTELN AUS DEM AUSSTELLUNGSFONDS
DER BEHÖRDE FÜR KULTUR UND MEDIEN HAMBURG

 

 

 


Grateful Gospelchor Krefeld e.V. und the gospel family of Christ

Krefeld/Düsseldorf/Meerbusch: USA-Gospelchor-Tour steht kurz vor dem Aus!

 

(Krefeld/ggk) - Wer sind wir? Grateful Gospelchor Krefeld e.V. hat sich im April 2012 unter der Leitung von Angelika Rehaag als eingetragener gemeinnütziger Verein gegründet. Die Sängerinnen und Sänger kommen jede Woche aus einem Umkreis von bis zu 100 km zu unserer Probe. Wir singen als gemischter, vierstimmiger Laienchor auf christlichem Fundament und unser Liedgut basiert auf Stücken mit jüdisch-christlicher Tradition. Hauptsächlich singen wir Gospelmusik der verschiedenen Stilrichtungen mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischen afroamerikanischen Kompositionen.

 

Wir sind ein Chor, der mit allen Sinnen, aller Kraft und seiner ganzen Energie von der Liebe, der Hoffnung, dem Trost und der Freude des Glaubens singt.
Unser Singen ist mit Leidenschaft und Emotionalität verbunden, aber auch mit einem Anspruch an musikalischer Qualität, die wir durch unsere intensive Probenarbeit fördern.
Mit unseren Liedern verkünden wir einen lebendigen Glauben und verstehen unsere Konzerte als Angebot, Gottesdienst auf eine andere, vielleicht neue Art und Weise zu erleben.

 

Warum wenden wir uns an Sie? Wir sind traurig und wütend!!!!
Traurig, da unsere seit über zwei Jahren geplante USA-Gospelchor-Tour aktuell nicht wie geplant stattfinden kann! Und wütend, dass man von der Fluggesellschaft Air Berlin so alleine gelassen wird!


Worum geht es eigentlich? Seit Januar 2016 planen wir, Grateful Gospelchor Krefeld e.V. und the gospel family of Christ, unter dem Motto „We are one“ eine Konzertreise, die uns vom 19.10. bis 31.10.2017 von Krefeld nach Florida, Miami, und von da in die Gegend von Clearwater führen soll. Insgesamt 54 SängerInnen haben sich für diese Tour angemeldet und wir werden von drei Musikern (Namen ergänzen!) und unserer Chorleiterin, Angelika Rehaag, begleitet. Jeder der Teilnehmer zahlt EUR 2.000,00 aus eigener Tasche für Flüge, Hotel, Bustransport und Verpflegung in Florida. Unser amerikanischer Kooperationspartner hat für uns Besuche verbunden mit einem Gottesdienst/Konzert (fragt bitte Angelika was hier geeignet wäre) in 15 - 20 afroamerikanischen Gemeinden vorbereitet, die sich riesig freuen einen Chor aus Deutschland zu Besuch zu haben. Für diese amerikanischen Gemeinden ist es etwas ganz Besonderes, wenn "Weiße" ihre "schwarze " Gospelmusik singen. Wir haben uns sehr auf diese Besuche gefreut. Aufgrund der Insolvenz bei Air Berlin sind nun unsere bereits bezahlten Flüge storniert worden, da das Langstreckenflugangebot mit Wirkung zum 15. Oktober 2017 eingestellt wird. Zwischen EUR 650,00 und 900,- € hat jeder Mitreisende bereits für die Flüge bezahlt. Das Geld ist unwiderruflich verloren und auch die Zahlungen, die unser Kooperationspartner bereits erhalten hat, sind nun gefährdet.
Die Herausforderung, die es jetzt zu bewältigen gilt, ist, für die Reisegruppe eventuell neue, Flüge zu buchen, da keine Leistung von Air Berlin zu erwarten ist. Auch eine Kostenerstattung erscheint im Zuge des Insolvenzverfahrens (fast) aussichtslos.
Für jeden Teilnehmer bedeutet das zusätzliche Kosten von 600,- € bis 800,-€, die nicht mal so eben aufgebracht werden können.

Ein lang gehegter Traum aller Mitreisenden, für den lange gespart wurde, droht zu platzen. Diese Musik, die wir jede Woche in den Proben und bei Konzerten für verschiedene Benefizzwecke singen, einmal im Original zu erleben, das treibt die Sänger/innen an, diese Reise zu unternehmen.

 

Für unsere vielleicht doch noch stattfindende Reise können wir jede Unterstützung oder Anregung gebrauchen; die verstärkte Unterstützung von Sponsoren und Menschen, die unsere beiden Kick-Off-Konzerte besuchen, ist uns ebenfalls willkommen.

 

Dazu laden wir herzlich ein!

 

Sa., 14.10.2017 um 16.00 h in der Alte Kirche, Krefeld und

 

So., 15.10.2017 um 17.00 h in der Immanuel Kirche, Mülheim–Styrum

 

Singen und freuen Sie sich mit uns und tragen Sie mit ihrer Spende zum Gelingen dieser USA-Gospelchor-Tour nach Florida bei. Gerne können Sie auch unseren Paypal-Spendenbutton auf unserer Internetseite nutzen, www.grateful-gospelchor.de

 

Wir freuen uns auf Sie.

 

WE ARE ONE!!!

 


Robert Plants Video zu "Bluebirds Over the Mountain" nimmt euch mit auf eine fantastische Reise

 

(Hamburg/nm) -Robert Plant, ehemaliger Frontmann von Led Zeppelin, ist eine lebende Musiklegende. Nur fair also, dass er sich für einen Song seines kommenden Albums "Carry Fire" in der Musikgeschichte umtat: "Bluebirds Over the Mountain" wurde ursprünglich von der Rockabilly-Legende Ersel Hickey geschrieben und später sowohl von den Richie Valens als auch The Beach Boys aufgenommen. 

Für seine Version wiederum tat sich Plant mit Chrissie Hynde (The Pretenders) zusammen und erschuf ein von betörenden Folk- und heiseren Bluesrock-Klängen geprägtes Stück, in dessen Refrain es heißt: "Bluebirds over the mountain / Seagulls over the sea / Bluebirds over the mountain / Bring my baby back to me". 

 

Unten könnt ihr euch einen im Wortsinne fantastischen Visualizer zu dem Song ansehen, den ihr jetzt als Vorab-Download beim Vorbestellen des Albums "Carry Fire" erhaltet, das am 13. Oktober erscheint. Das Werk spielte Robert Plant wie schon sein letztes Album "Lullaby and … The Ceaseless Roar" (2014) mit der Band The Sensational Space Shifters ein, außerdem fanden sich neben Chrissie Hynde weitere Gäste wie der albanische Cellist Redi Hasa und Violinen- und Geigenspieler Seth Lakeman ein.

 

http://robertplant.com
https://www.facebook.com/robertplant/ 

 


6. Mädchen- und Jugendchorfestival „Pueri Cantores“ eröffnet

Gesang mit Kehle und Seele

Foto: drs/Raabe
Foto: drs/Raabe

 

(Rottenburg/drs) - Mit einem Ökumenischen Abendlob ist am Samstagabend im Rottenburger Dom das 6. Mädchen- und Jugendchorfestival des Bundesverbandes „Pueri Cantores“ eröffnet worden. Bischof Gebhard Fürst und Landesbischof Frank Otfried July begrüßten die 1.000 jungen Leute aus 37 Jugendchören, die aus ganz Deutschland zu dem Treffen unter dem Leitwort „Unser Licht ist Christus - Licht für alle Welt“ angereist waren. „Eure Stimmen wirken zusammen wie ein großer Resonanzkörper der Botschaft Christi“, sagte Bischof Fürst, „so macht ihr die Welt ein Stückchen heller“.

Musik dringe tief in die Seele, betonte Bischof Fürst. Die Menschen der Antike hätten die Kehle als Sitz der menschlichen Seele erkannt. Die jungen Leute würden mit ihrem Gesang dazu beitragen, dass die christliche Botschaft ankomme. „So wie viele kleine Kerzen einen Raum erhellen, füllt ihr den Dom mit Leben“, rief der Rottenburger Bischof den Gästen zu. Landesbischof July erinnerte an das Gedenken der Reformation vor 500 Jahren und sagte, „Lieder aus verschiedenen Orten und Ländern sowie unterschiedlicher konfessioneller Prägung verbinden auf dem Chorfestival die Christenfamilie miteinander“. Chormusik sei ein gutes Sinnbild für christliche Ökumene, deren Vielfalt wie der Chorgesang dem Lob Gottes diene.

Um für die Teilnehmer des bis Dienstagvormittag dauernden Festivals Platz zu schaffen, mussten die Bänke im Rottenburger Dom weichen. Der Sonntagvormittag ist geprägt von Gottesdiensten in Rottenburger Kirchen (Dom, St. Moriz, Weggental und St. Briccius/Wurmlingen) sowie in Tübingen (St. Johannes). Am Nachmittag stehen Konzerte und Friedensgebete auf dem Programm; der Tag endet mit einer Chorparty in der Rottenburger Festhalle mit Generalvikar Clemens Stroppel und der A-capella-Band „Viva Voce“ (nur Festivalteilnehmer). Der Montag ist gefüllt mit Proben, Begegnungskonzert, Friedensgebet, Workshops und Wandelkonzert am Abend. Das Chortreffen endet am Dienstag mit einem live von domradio.de übertragenen und von Bischof Fürst geleiteten Gottesdienst im Dom (nur Festivalteilnehmer). Untergebracht sind die Gäste aus nah und fern in Turnhallen und Jugendherbergen.

Der Kinder- und Jugendchorverband Pueri Cantores wurde 1947 in Frankreich gegründet und ist heute in 35 Ländern präsent. Er ist mit 18.000 Sängerinnen und Sängern in 430 Chören der größte katholische Kinder- und Jugendchorverband weltweit. Der deutsche Ableger konstituierte sich 1951.

Hinweis: Das Ökumenische Abendlob am Samstag um 19:00 Uhr und die Eucharistiefeier am Sonntag um 10:30 Uhr, jeweils im Dom, werden live übertragen auf www.drs.de

 


Chorfestival: 1.000 junge Leute aus ganz Deutschland in Rottenburg

Schöne Stimmen, Licht und Lebensfreude

 

(Rottenburg/drs) - Alles muss raus: Um für 1.000 junge Leute aus 37 Jugendchören genug Platz zu schaffen, müssen die Bänke im Rottenburger Dom samt Chorgestühl weichen. Die Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland treffen sich vom 30. September bis 3. Oktober in Rottenburg zum Mädchen- und Jugendchorfestival des Bundesverbandes „Pueri Cantores“. Das 6. Deutsche Mädchen- und Jugendchorfestival des Verbandes wird am 30. September (Samstag, 19:00) unter dem Leitwort „Unser Licht ist Christus – Licht für alle Welt“ von Bischof Gebhard Fürst und Landesbischof Frank Otfried July eröffnet. Sie feiern mit den Chören ein Ökumenisches Abendlob im Dom (nur Festivalteilnehmer).

Der Sonntagvormittag wird geprägt sein von Gottesdiensten in Rottenburger Kirchen (Dom, St. Moriz, Weggental und St. Briccius/Wurmlingen) sowie in Tübingen (St. Johannes). Am Nachmittag stehen Konzerte und Friedensgebete auf dem Programm; der Tag endet mit einer Chorparty in der Rottenburger Festhalle mit Generalvikar Clemens Stroppel und der A-capella-Band „Viva Voce“ (nur Festivalteilnehmer). Der Montag ist gefüllt mit Proben, Begegnungskonzert, Friedensgebet, Workshops und Wandelkonzert am Abend. Das Chortreffen endet am Dienstag mit einem live von domradio.de übertragenen und von Bischof Fürst geleiteten Gottesdienst im Dom (nur Festivalteilnehmer). Untergebracht sind die Gäste aus nah und fern in Turnhallen und Jugendherbergen.

Der Kinder- und Jugendchorverband Pueri Cantores wurde 1947 in Frankreich gegründet und ist heute in 35 Ländern präsent. Der deutsche Ableger konstituierte sich 1951. Er ist mit 18.000 Sängerinnen und Sängern in 430 Chören der größte katholische Kinder- und Jugendchorverband weltweit.

Das Festival im Internet:
http://www.dommusik-rottenburg.de/chorfestival-2017/informationen-zum-festival/

 


BBC World News und BBC.com bauen Berichterstattung rund um Kultur- und Kunstthemen aus

 

(London/bbc) - BBC World News und BBC.com erweitern ihre Berichterstattung rund um Kunst- und Kulturthemen.

 

Das Programmangebot bietet exklusiven Zugang zu den Sets und zu der kreativen Welt der besten Filmregisseure weltweit, außerdem den Start des neuen Kunst und Kulturformats „Front Row“ auf BBC World News TV. Zudem wird es eine erste Einschätzung darüber geben, welche Filme bei den Oscars eine Rolle spielen könnten.

 

Die neuen Inhalte werden in den kommenden drei Monaten auf den internationalen Nachrichtenangeboten der BBC bereitgestellt, und bieten Nutzern neue Formate und kontinuierliche Updates, um den kulturellen Appetit eines anspruchsvollen Publikums zufriedenzustellen.

 

The Art of Directing (vierzehntägig ab dem 23. September bis zum 3. Dezember

 

Diese interessante Dokumentation wird auf BBC World News ausgestrahlt und von der Schauspielerin Cush Jumbo präsentiert. Sie begleitet sechs preisgekrönte Regisseure bei ihrer kreativen Arbeit und bietet einen Blick hinter die Kulissen der Sets und Kreativschmieden von berühmten Regisseuren, wie  James Marsh, Mira Nair, Paulo Sorrentino, Xavier Dolan, Sally Potter und Mike Leigh. Sie erzählen davon, was sie inspiriert und motiviert und was einen großen Filmregisseur ausmacht.

 

The Art of Directing: James Marsh

 

(Samstag, den 23. September 01:30, 08:30 GMT und Sonntag, den 24. September 14:30, 20:30 GMT)

 

In der ersten Episode hören wir vom preisgekrönten britischen Filmregisseur James Marsh am Set seines neuen Filmes Night in Hatton Garden, über den berühmtberüchtigten Londoner Juwelenraub mit einer großartigen schauspielerischen Leistung von Michael Caine, Tom Courtney, Ray Winstone, und  Jim Broadbent.

 

The Art of Directing: Mira Nair

 

(Samstag, den 7.Oktober 01:30, 08:30 GMT und Sonntag, den 8. Oktober um 14:30, 20:30 GMT)

 

In der Sendung treffen wir die preisgekrönte Filmemacherin Mira Nair in ihrer ugandischen Heimat. Sie erzählt von ihren Anfängen im politischen Theater und als Dokumentarfilmerin. Sie führt uns hinter die Kulissen ihrer Filmschule Maisha Film Laboratory und spricht darüber, wie es gelang, die westliche Dominanz der Filmindustrie herauszufordern.

 

The Art of Directing: Paolo Sorrentino

 

(Samstag, den 1. Oktober 01:30, 08:30 GMT und Sonntag, den 22. Oktober 14:30, 20:30 GMT)

 

Der preisgekrönte italienische Filmregisseur Paolo Sorrentino erreichte weltweite Anerkennung mit seinem Film die große Schönheit (2013), der als bester internationaler Film mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.  In seiner toskanischen Heimat erzählt Sorrentino davon, wie er als Junge Rockstar werden wollte, dann seine Karriere als Drehbuchautor begann und später viele der stärksten Filme des italienischen Films der letzten 20 Jahre hervorbrachte.

 

The Art of Directing: Sally Potter

 

(Samstag, den 4. November  02:30, 08:30 GMT und Sonntag, den 5. November Nov 14:30, 21:30 GMT)

 

Die britische Filmemacherin Sally Potter wartet mit einem experimentellen, genre-bestimmenden Werk auf, darunter ihre für den Oscar nominierte Adaption von  Virginia Woolf’s Orlando (1992),die die Karriere von Tilda Swinton in Gang setzte. Wir sprechen mit Potter in ihrem Londoner Schreibstudio, um herauszufinden, wie sie ihre außerordentlichen Drehbücher schreibt.

 

The Art of Directing: Xavier Dolan

 

(Samstag, den 18. November 02:30, 08:30 GMT und Sonntag, den 19. November 14:30, 21:30 GMT)

 

In dieser Folge zeigt uns der kanadische Regisseur Xavier Dolan seine Heimatstadt Montreal, wo seine Laufbahn ihren Beginn nahm. Außerdem erhalten wir exklusiven Einblick in seinen neuesten Film The Life and Death of John F. Donovan.

 

The Art of Directing: Mike Leigh

 

(Samstag, den 2. Dezember  08:30 GMT und Sonntag, den 3. Dezember 14:30, 21:30 GMT)

 

Die letzte Folge von ‘The Art of Directing’ konzentriert sich auf den großartigen britischen Filmemacher  Mike Leigh. Er wurde siebenmal für den Oscar nominiert. Im Interview spricht Lee über seinen einzigartigen Arbeitsstil und über Themen, die ihn faszinieren. Außerdem treffen wir ihn „on location“ bei seinem bis dato größten Projekt. Für Peterloo führt er eine große Schauspielerriege, um die Ereignisse rund um das Peterloo-Massaker, das sich 1819 in Nordengland ereignete, auf die Leinwand zu bringen.

 

Front Row auf  BBC World News (erstes Wochenende im Monat, beginnend am 7.Oktober) Folge 1: Samstag, den 7.Oktober  04.30, 17.30, 22.30 GMT und Sonntag, den 8. Oktober 05:30, 10:30 GMT

 

Folge 2: Samstag, den 4. November 17.30, 22.30 GMT & Sonntag, den 5. November 04.30, 10.30 GMT

 

Im Oktober wird die bereits hochkarätige BBC Kunstberichterstattung um eine weitere Multi-Plattform Marke erweitert. „Front Row“ kommt auf den Fernsehbildschirm auf BBC World News zusammen mit einer erweiterten digitalen Präsenz. Das Format wurde als Magazin-Format entwickelt und wird den Geist seines Radio- 4-Vorreiters weitertragen. Das Format wartet mit einem breiten Ansatz auf die Kunstlandschaft auf und bringt Zuschauern eine große Vielfalt von großen Namen mit Interviews, Filmkritiken, Berichten und Diskussionen. Zu den Stars, die in der ersten Ausgabe zu sehen sein werden, zählen Harrison Ford, Ryan Gosling, Kate Winslet, Steve McQueen, Armistead Maupin, Michael Fassbender, Stephen Fry, Philip Pullman und  Sparks. Top-Interviews stehen im Mittelpunkt von „Front Row“, dazu kommt überzeugende und lebendige Polemik und Studiotalks. „Front Row“ ist unterhaltend, zeitgemäß, offen und neugierig zugleich.

 

BBC Culture (www.bbc.com/culture)

 

BBC Culture ist ein Teil der internationalen BBC-Website BBC.com. Hier finden Nutzer fundierte Inhalte zu Kunstthemen aus aller Welt. Es ist ein Mix aus Video und Bildmaterial, angereichert mit redaktionellen Inhalten von bekannten und respektierten Journalisten und Kommentatoren. BBC Culture bietet einen anderen Blick auf die globalen Trends in den Künsten.

 

Talking Movies – Filmfestspiele

 

Tom Brook präsentiert im Oktober eine Spezialausgabe von Talking Movies vom New York Film Festival – es ist ein lebendiges Schaulaufen von erstklassigen Filmen der aktuellen Filmsaison. Unter den Highlights u. a. ist Lady Bird, mit Saoirse Ronan in der Hauptrolle. Das Festival schließt mit Wonder Wheel, dem jüngsten Film des New Yorker Filmemachers Woody Allen mit Kate Winslet und  Justin Timberlake in den Hauptrollen. Für die November-Ausgabe reist das Format nach Indien. Tom fasst die jüngsten Entwicklungen des indischen Films zusammen, interviewt Top-Stars aus Bollywood und besucht das größte Filmfestival des Landes, das International Film Festival of India (IFFI).in Goa. Das Festival ehrt Filmemacher aus aller Welt, und zeigt die besten indischen Independent-Filme des Jahres.

 

Through The Lens (http://www.bbc.com/culture/columns/through-the-lens)

 

Diese 12 kurzen Dokumentarfilme sind auf BBC.com/culture (ab dem 15. September) und BBC World News  (ab dem 2. Oktober) zu sehen. Sie beschäftigen sich mit den wichtigsten Fotografien des 21. Jahrhunderts, kommentiert von den Fotografen, die sie geschaffen haben. Jede Folge beschäftigt sich mit einem anderen Bild und Fotografen, abgerundet mit Interviews und Aufnahmen, die den berühmten historischen Moment zeigen.

 

BBC World News und bbc.com/news, die internationalen Nachrichtenplattformen der BBC gehören zu BBC Global News Ltd, einem Geschäftsbereich der kommerziellen Unternehmen der BBC. BBC World News, der internationale Nachrichten- und Informationskanal, ist in mehr als 200 Ländern und Regionen in aller Welt zu empfangen. Der Sender erreicht 433 Millionen Haushalte und 3 Millionen Hotelzimmer. Die Inhalte des Senders stehen außerdem auf 178 Kreuzfahrtschiffen, 53 Fluglinien, darunter 13, die den Sender live ausstrahlen, und 23 Mobilfunknetzen zur Verfügung. BBC.com  stellt minutenschnelle Nachrichten und Analysen, sowie Features darunter BBC Capital, BBC Culture, BBC Future und BBC Travel, auf PCs, Tablets und mobilen Endgeräten für über 95 Millionen Unique Browser jeden Monat bereit.

 

 

BBC Advertising, ein Unternehmen von BBC Worldwide, verkauft Anzeigen und Sponsoring-Lösungen für das weltweite kommerzielle Portfolio der BBC im Rundfunk, Online und auf mobilen Plattformen.

 


2 Krefelder Gospelchöre verabschieden sich mit 2 Konzerten auf USA-Tour

Foto: Gospelchor Grateful
Foto: Gospelchor Grateful

Konzertankündigung für 14. Oktober 2017, 16.00 Uhr Alte Kirche, Krefeld und 15. Oktober 2017, 17.00 Uhr Immanuelkirche, Mülheim a.d.Ruhr

 

(Krefeld/pm) - Die Krefelder Gospelchöre "Grateful" und "Gospel family of Christ", beide unter der Leitung von Angelika Rehaag, fliegen am 19.Oktober 2017 zu einer knapp 2-wöchigen Konzertreise nach Florida in die USA. Über 50 Sängerinnen, Sänger und Musiker werden dort jeden Tag in einer anderen afroamerikanischen Gemeinde singen und Gottesdienste feiern. 

Diese Reise, die unter dem Motto "We are one" stattfindet, ist von den Chören lange vorbereitet worden und die Sänger/innen freuen sich auf die Reise zu den Wurzeln der Gospelmusik! 

Wenn Sie ein bisschen an dem Reisefieber teilhaben wollen und einen Eindruck bekommen wollen, wie sich die Chöre in den USA präsentieren werden, dann kommen Sie zu einem der beiden o.g. Konzerten, die mit Sicherheit dynamisch und energiegeladen sein werden - schon alleine dank der Aufregung der Reisenden. 

Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, nur um eine Spende für die Chöre wird gebeten, da die Reise von allen Teilnehmern komplett selbst finanziert werden muss. Information über die Chöre findet man auch unter www.grateful-gospelchor.de oder www.gospelacademy.com. 

 

Termin:  Samstag, der 14. Oktober 2017
Einlass:
15.30 Uhr
Beginn:
  16.00 Uhr
Ort:
Alte Kirche, An der Alten Kirche 1, 47798 Krefeld

Eintritt frei!

 

Termin: Sonntag, der 15. Oktober 2017
Einlass: 16.30 Uhr
Beginn: 17.00 Uhr
Ort: Immanuelkirche, Kaiser-Wilhelm-Str. 21, 45476 Mülheim a.d.Ruhr
Eintritt frei!

 

Über Angelika Rehaag:
Seit 1993 ist sie Chorleiterin von Gospelchören in Krefeld, Düsseldorf, Bonn, Meerbusch und Köln. Sie gründete 1997 das 'Krefelder Gospel Musik Festival', dessen Leiterin sie ist. Als Workshop- und Seminarleiterin für 'contemporary black gospel music' ist sie national und international tätig. 

Während ihrer häufigen Aufenthalte in den USA und der Teilnahme als einzige europäische, weiße Gastchorleiterin am Music & Arts Seminar von Edwin and Bishop Walter Hawkins, lernte sie nicht nur Black Gospel Music in seiner Originalität in den schwarzen Gemeinden Amerikas kennen, sondern knüpfte und pflegt seither enge Kontakte zu namhaften afroamerikanischen Gospelmusiker/innen.

 


Reiss-Engelhorn-Museen präsentieren einzigartige Kulturschätze aus dem Vatikan und weiteren europäischen Sammlungen bis 26. November 2017

Die Päpste verlängern ihren Aufenthalt in Mannheim

 

(Mannheim/rem) - Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen freuen sich über zahlreiche Besucher, prominente Gäste und ein überwältigendes Medienecho zur Sonderausstellung "Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt". Rund 50.000 Besucher haben die Schau, die für zahlreiche Schlagzeilen und Begeisterung gesorgt hat, bereits gesehen. Das weltweit einmalige Projekt widmet sich der faszinierenden Geschichte des Papsttums – von den Anfängen in der Antike bis zur Renaissance. Im Jahr des Reformationsjubiläums wird der Blick bewusst auf die gemeinsame prägende Vergangenheit von Katholiken und Protestanten gelenkt. Die  Ausstellungsmacher haben nicht nur hochkarätige Kunst- und Kulturschätze aus ganz Europa zusammengeführt, sondern verblüffen die Besucher auch mit spektakulären filmischen Rekonstruktionen, die die ewige Stadt Rom in verschiedenen Epochen wiedererstehen lassen. Die Schau wird bis 26. November 2017 verlängert. Danach kehren die Exponate zurück zu ihren Leihgebern.

 

Der Schirmherr der Ausstellung, Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, äußerte anlässlich der Eröffnung zuversichtlich, dass dank der eindrucksvollen Rückschau nicht alle Wege nach Rom, sondern auch nach Mannheim führen, und Gloria von Thurn und Taxis konstatierte erst unlängst, die Präsentation habe Weltniveau. Diese und zahlreiche weitere prominente Gäste wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Kardinal Erzbischof Dr. Georg Gänswein oder Gerhard Ludwig Kardinal Müller adelten die Ausstellung bereits durch ihrem Besuch.

 

Die Schau vereint rund 330 hochkarätige Exponate, die teilweise noch nie nördlich der Alpen präsentiert wurden – darunter seltene Zeugnisse der frühen Kirche, aufwändig gefertigte Textilien, reich illustrierte mittelalterliche Schriften sowie prachtvolle Papstbildnisse von Tizian bis Francis Bacon. Dass diese Kostbarkeiten vier Wochen länger als geplant in Mannheim gezeigt werden dürfen, freut rem-Generaldirektor Prof. Dr. Alfried Wieczorek: "Unsere Leihgeber im Vatikan und weitere renommierte Museen haben uns grünes Licht gegeben. Ein großer Vertrauensbeweis und keine Selbstverständlichkeit. Wer es über die Sommermonate noch nicht geschafft hat oder von der Päpste-Schau nicht genug bekommen kann, hat also noch einen kleinen Aufschub, den er sich nicht entgehen lassen sollte. Es ist die letzte Chance, die Schätze aus 1500 Jahren Papstgeschichte in dieser Fülle und Komplexität zu bewundern. Ende November kehren sie unwiderruflich zurück in ihre Heimatmuseen. Viele der empfindlichen Objekte werden dann erst einmal für lange Zeit in Depots schlummern."

 

Besonders beliebt bei den Besuchern sind neben den kostbaren Originalen filmische Rekonstruktionen der Stadt Rom, die extra für die Ausstellung erstellt wurden und auf aktuellen Forschungsergebnissen beruhen. Drei einzigartige Filme zeigen, wie sich die Stadt mit dem Aufstieg der Päpste verändert hat. Die Gäste erleben Rom zur Zeit Kaiser Neros, sehen, wie in der Spätantike die ersten christlichen Basiliken gebaut werden, und werden Zeuge, wie die Rückkehr der Päpste aus dem Exil in der Renaissance zu einer neuen Blüte führt.  

 

Dass die Päpste ihre Spuren nicht nur in Rom hinterlassen haben, sondern auch nördlich der Alpen, beweist das kulturtouristische Netzwerk "Papstgeschichten im Südwesten". Ergänzend zum Besuch der Mannheimer Päpste-Ausstellung laden 35 Partner aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und weiteren Bundesländern zum Besuch der historischen Originalschauplätze ein. Sie erzählen ihre Geschichten rund um die Päpste. Zu den Partnern zählen Städte wie Speyer, Worms, Mainz und Trier mit ihren prächtigen Dombauten, aber auch die Klosteranlagen in Lorsch und Maulbronn.

 

www.paepste2017.de

 


Interkulturelle Konzertlesungen „Ruf zum Gebet“ im Norden:

Landesbischof Ulrich: Dialog zwischen Christentum und Islam stärken

Foto: Nordkirche
Foto: Nordkirche

 

(Schwerin/Lübeck/Kiel/Hamburg/maw) - „Ruf zum Gebet“ – unter diesem Motto steht eine Reihe von interkulturellen Konzertlesungen vom 11. bis 14. Oktober in  Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg. Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), der schleswig-holsteinische Musiker und Komponist Richard Wester sowie der Hamburger Islamwissenschaftler Dr. Ali Özgür Özdil, Direktor des „Islamischen Wissenschafts- und

 

Bildungsinstituts e.V.“, werden dazu gemeinsam mit renommierten Musikern in Schwerin, Lübeck, Kiel und Hamburg gastieren. Musikalisch getragen wird der „Ruf zum Gebet“ durch eine Gruppe international bekannter Künstler, die sich eigens für dieses Projekt zusammengefunden haben, so zum Beispiel die italienische Sängerin Etta Scollo und der türkische Songwriter Ihsan Güvercin aus Antalya.

Sie werden Texte und Musik aus Orient und Okzident zu Gehör bringen. „‚Ruf zum Gebet‘“ ist der Versuch einer künstlerischen Hand-Reichung zwischen Islam und Christentum. Es ist ein Dialog, der darauf abzielt, die Friedenskräfte der Religionen zu stärken und zusammenzuführen“, erklärt Landesbischof Ulrich. Veranstalter von „Ruf zum Gebet“ sind das Pädagogisch-Theologische Institut (PTI) und das Amt für Öffentlichkeitsdienst (AfÖ) der Nordkirche, „the project“ sowie die Kanzlei von Landesbischof Gerhard Ulrich.

 

Lesungen:
Landesbischof Gerhard Ulrich und Dr. Ali Özgür Özdil, Direktor des „Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts e.V.“

 

Musik:
Etta Scollo, Gesang, Gitarre; Ihsan Güvercin, Saz, Gesang; Richard Wester, Saxofone & Flöten; Turan Vurgun, türkische Perkussion; Rolf Hammermüller, Piano; Fjol van Forbach, Gitarre

 

Beginnen wird der „Ruf zum Gebet“ mit dem ins Kircheninnere übertragenen Kirchengeläut und dem ebenfalls übertragenen Ruf eines Muezzin.

 

Vorläufer der Konzertlesungen „Ruf zum Gebet“ ist das Programm „Zwischenwelten“, das im Januar und Mai 2017 in Quern, Kappeln, Flensburg, Jarplund und auf Sylt aufgeführt wurde. Die Idee zu dem Projekt entstand Anfang 2016 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsdiskussion.

 

Die Karten für „Ruf zum Gebet“ kosten 18 Euro und sind erhältlich bei www.eventim.de.


Die Termine:

 

Mittwoch, 11. Oktober: Dom zu Schwerin

 

Donnerstag, 12. Oktober: St. Marien Lübeck

 

Freitag, 13. Oktober: St. Nikolai Kiel

 

Samstag, 14. Oktober: Christianskirche Hamburg-Ottensen

 

Download
Download Flyer Ruf zum Gebet
Flyer_Ruf_zum_Gebet.pdf
Adobe Acrobat Dokument 400.1 KB

Chorfestival: 1.000 junge Leute aus ganz Deutschland in Rottenburg

Schöne Stimmen, Licht und Lebensfreude

Foto: drs
Foto: drs

 

(Rottenburg/drs) - Alles muss raus: Um für 1.000 junge Leute aus 37 Jugendchören genug Platz zu schaffen, müssen die Bänke im Rottenburger Dom samt Chorgestühl weichen. Die Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland treffen sich vom 30. September bis 3. Oktober in Rottenburg zum Mädchen- und Jugendchorfestival des Bundesverbandes „Pueri Cantores“. Das 6. Deutsche Mädchen- und Jugendchorfestival des Verbandes wird am 30. September (Samstag, 19:00) unter dem Leitwort „Unser Licht ist Christus - Licht für alle Welt“ von Bischof Gebhard Fürst und Landesbischof Frank Otfried July eröffnet. Sie feiern mit den Chören ein Ökumenisches Abendlob im Dom (nur Festivalteilnehmer).

Der Sonntagvormittag wird geprägt sein von Gottesdiensten in Rottenburger Kirchen (Dom, St. Moriz, Weggental und St. Briccius/Wurmlingen) sowie in Tübingen (St. Johannes). Am Nachmittag stehen Konzerte und Friedensgebete auf dem Programm; der Tag endet mit einer Chorparty in der Rottenburger Festhalle mit Generalvikar Clemens Stroppel und der A-capella-Band „Viva Voce“ (nur Festivalteilnehmer). Der Montag ist gefüllt mit Proben, Begegnungskonzert, Friedensgebet, Workshops und Wandelkonzert am Abend. Das Chortreffen endet am Dienstag mit einem live von domradio.de übertragenen und von Bischof Fürst geleiteten Gottesdienst im Dom (nur Festivalteilnehmer). Untergebracht sind die Gäste aus nah und fern in Turnhallen und Jugendherbergen.

Der Kinder- und Jugendchorverband Pueri Cantores wurde 1947 in Frankreich gegründet und ist heute in 35 Ländern präsent. Der deutsche Ableger konstituierte sich 1951. Er ist mit 18.000 Sängerinnen und Sängern in 430 Chören der größte katholische Kinder- und Jugendchorverband weltweit.

 


Roger Waters Us+Them-Tournee

Foto: Kate Izor
Foto: Kate Izor

 

 

-       Roger Waters präsentiert seine Rock-Meisterwerke

 

-       Das kreative Genie von Pink Floyd mit Klassikern von Dark Side Of The Moon, The Wall, Animals und Wish You Were Here

 

-       Konzerte in Hamburg, Wien, Berlin, Mannheim, Köln und München

 

-       Epochale Produktion setzt erneut Maßstäbe

 

(Frankfurt/pm) - Roger Waters präsentiert die ultimativen Meisterwerke von Pink Floyd in einer epochalen Show, die erneut audiovisuelle Maßstäbe setzt. Das kreative Genie von Pink Floyd fokussiert sich bei seiner Us+Them-Tournee, die im Mai/Juni´18 auch nach Deutschland und Österreich kommt, weitgehend auf bahnbrechende Songs aus den vier Pink Floyd Mega-Alben Dark Side Of The Moon, The Wall, Animals und Wish You Were Here sowie auf Titel seiner jüngsten CD Is This The Life You Really Want? Hamburg, Wien, Berlin, Mannheim, Köln und München sind vom 14. Mai bis 13. Juni Stationen dieser kolossalen, multimedialen Produktion, die dem Zuschauer intensive Eindrücke vermittelt, die ihresgleichen suchen.

 

Nach seiner The Wall-Tournee, die weltweit von vier Millionen Zuschauern gesehen wurde, hat Roger Waters eine neue, überwältigende 360°-Konzerterfahrung geschaffen, die die überragenden Qualitäten des Pink Floyd Song-Kanons und seiner Solo-Arbeit verdeutlicht und gleichzeitig in eine neue Ära transportiert. Der nuancierte Surround-Sound gehört ebenso zu den unverwechselbaren Markenzeichen wie titanische optische Eindrücke, die alle Arenen in gigantische Projektionsflächen verwandeln.

 

So entsteht faszinierendes Musiktheater im Cinemascope-Format. LED-Wände teilen die Hallen der Länge nach auf, expandieren oder kontrahieren, um beispielsweise das überdimensionale rauchende Battersea-Kohlekraftwerk aus dem Animals-Cover entstehen zu lassen. Parallel dazu verblüffen die Klänge von Dogs, dem 17-minütigen Herzstück dieses Albums, gefolgt von Pigs. Uhren schlagen Saltos zu Time, die Laser-Pyramide von Dark Side Of The Moon fesselt den Betrachter ebenso wie die riesigen, sich auflösenden Hände bei Wish You Were Here, bevor Comfortably Numb den hymnischen, nachdenklichen Schlussakkord bildet.

 

Roger Waters bestätigt mit dieser Tournee kraftvoll und überzeugend seine herausragende, nachhaltige Rolle in der Geschichte der Rockmusik und als Schöpfer unübertrefflicher, denkwürdiger Präsentationen. Der Gründer und Visionär von Pink Floyd zählt mit mehr als 250 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Protagonisten aller Zeiten. Die Us+Them-Tour wird als letzte Möglichkeit angesehen, die Pink Floyd-Klassiker live und authentisch zu erleben.

 

„Wir gehen mit einer völlig neuen Show auf Tournee. Der Titel Us And Them geht auf den gleichnamigen Song von Dark Side Of The Moon zurück. Es wird eine Mischung von Material aus meiner langen Karriere sein, zu 80% aus meinen Jahren mit Pink Floyd und zu 20% Neues. Aber alles wird durch einen Leitfaden verbunden sein. Eine wirklich coole Show, das verspreche ich, und spektakulär, wie all meine Produktionen!“

 

 

 

Live Nation Presents

 

PINK FLOYD’S ROGER WATERS

 

US+THEM

 

PERFORMING PINK FLOYD-SONGS FROM: THE DARK SIDE OF THE MOON // THE WALL // ANIMALS // WISH YOU WERE HERE

 

Mo.      14.05.2018      Hamburg         Barclaycard Arena

 

Mi.       16. 05.2018    Wien                Stadthalle

 

Sa.       02. 06.2018    Berlin              Mercedes-Benz Arena

 

Mo.      04. 06.2018    Mannheim       SAP Arena

 

Mo.      11.06.2018      Köln                 LanxessArena

 

Mi.       13.06.2018      München         Olympiahalle

 

 

 

Vorverkaufssinformationen:

 

MagentaEINS Prio Tickets: Mi., 20.09.2017, 10:00 Uhr

 

www.telekom.de/magentaeins-priotickets

 

 

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Fr., 22.09.2017, 10:00 Uhr

 

 

 

www.ticketmaster.de

 

Ticket-Hotline: 01806 – 999 0000 (Mo-Fr 8-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

www.eventim.de

 

Ticket-Hotline: 01806 – 57 00 00

 

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

 

 

ÖSTERREICH:

 

www.ticketmaster.at

 

Ticket-Hotline: 01-253 888

 

(Mo.–Fr. 8:00–22:00 Uhr | Sa., So. + feiertags 9:00–20:00 Uhr)

 

 

 

www.oeticket.com

 

Bestell-Hotline 0900-9496096 (Montag - Sonntag 10-20 Uhr)

 

(1,09 Euro/min inkl. MwSt)

 

 

 

Veranstalter-Webseite:

 

www.livenation.de

 

facebook.com/livenationGSA   

 

twitter.com/livenationGSA

 

 

 

www. rogerwaters.com

 

www.facebook.com/rogerwaters

 


Landesausstellung Rheinland-Pfalz

Richard Löwenherz - König Ritter Gefangener

Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer
Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer

(Speyer/pm) - Bis heute ist der Name Richard Löwenherz mit der legendenhaft verklärten Vorstellung vom idealen Ritter und tatkräftigen König verknüpft. Wie kommt es zu diesem Mythos? Was zeichnet die Figur Löwenherz aus, dass sie seit Jahrhunderten als Projektionsfläche für Ritterlichkeit und Wagemut dient? 

 

Erstmals überhaupt widmet sich eine große Landesausstellung dieser faszinierenden Herrschergestalt: Vom 17. September 2017 bis zum 15. April 2018 zeigt das Historische Museum der Pfalz in Speyer die einzigartige Sonderausstellung Richard Löwenherz. König Ritter Gefangener. Im Mittelpunkt dieser Schau steht Richards Lebensgeschichte, seine Herkunft, sein Aufstieg und sein tiefer Fall auf dem Höhepunkt der Macht. Der Ausstellungsrundgang endet mit einem Blick auf die Verschiebung der Machtverhältnisse in England und Europa nach seinem Tod. 

 

Die spannendste Frage aber ist, wie es Richard gelang trotz seiner mit zehn Jahren vergleichsweise kurzen Herrschaftszeit, von der er nur sechs Monate in England verbrachte zu einer der berühmtesten Persönlichkeiten des gesamten Mittelalters aufzusteigen. Sein Name reiht sich mühelos in die Liste bekannter Größen ein wie Karl dem Großen, Walther von der Vogelweide, Friedrich Barbarossa oder Hildegard von Bingen. 

 

In der Geschichtswissenschaft galt Richard Löwenherz lange als schlechter König, der sein Reich vernachlässigte, ihm enorme finanzielle Belastungen auferlegte und seine persönliche Ruhmsucht über die Interessen des Reiches stellte. Im öffentlichen Bewusstsein konnte sich diese Interpretation seiner Lebensgeschichte aber nie durchsetzen. 

 

Schon in jungen Jahren arbeitete Richard an seiner eigenen Glorifizierung. Er umgab sich mit zahlreichen Troubadouren, die seine ritterlichen Tugenden und den bedingungslosen Einsatz im Kampf besangen. So erhielt er schon zu Lebzeiten den berühmten Beinamen Löwenherz und wurde in einem Atemzug mit dem mythischen König Artus genannt. Nicht zuletzt ermöglichte seine lange Abwesenheit während des Dritten Kreuzzuges und der anschließenden Gefangenschaft die Stilisierung Richards zum idealen König, ganz im Gegensatz zu seinem präsenten Bruder Johann Ohneland. In späterer Zeit verbanden sich Legenden wie die Sage von Blondel, der singend seinen gefangenen Herren sucht, sowie die Geschichten um Robin Hood mit seinem Namen und sorgten für die Tradierung des Mythos in Literatur, Film und Musik bis in die heutige Zeit. 

 

Als Ausstellungsort kann Speyer direkt an die Geschichte des berühmten Königs anknüpfen. Hier war es, wo Richard als Gefangener des Stauferkaisers Heinrich VI. am 22. März 1193 in einer Art Schauprozess mit einer langen Liste an Vorwürfen konfrontiert wurde. Über ein Jahr verbrachte der englische Herrscher in Gefangenschaft auf der Reichsburg Trifels, in der Kaiserpfalz im heute elsässischen Hagenau sowie in Speyer, Worms und Mainz, den bedeutenden Städten am Oberrhein. Für seine Freilassung wurde ein Lösegeld von nie dagewesenem Ausmaß verlangt: 100.000 Mark, was 23 Tonnen reinem Silber entspracht. An Weihnachten im Jahr 1193 war Richard erneut in Speyer. In diesem Winter verfasste er sein Lied Ja nus hons pris, in dem er beklagt, dass er so lange auf die Aufbringung des Lösegeldes warten muss.

  

Über 150 Exponate aus Museen und Bibliotheken in Deutschland, Österreich, England, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz sind in der Ausstellung zu sehen. Darunter kostbarste Handschriften, die erstmals in Deutschland gezeigt werden, Reliquiare, beeindruckende Skulpturen und Waffen. So gehören zu den besonderen Schätzen dieser Ausstellung eine frühe Ausgabe der Magna Carta, die ursprünglich von Richards Bruder Johann Ohneland erlassen wurde, das vergoldete und mit Edelsteinen besetzte Kreuz Heinrichs des Löwen, historische Abgüsse der Grabmäler von Richard Löwenherz, Heinrich II. und Eleonore von Aquitanien aus der Abtei von Fontevraud und der sogenannte Kopenhagen-Psalter, der zur Erziehung junger Adliger an einem europäischen Fürstenhof angefertigt wurde. 

 

Eigens für die Ausstellung angefertigte Animationen zeichnen Richards Reisewege durch Europa nach und bieten einen lebendigen Einblick in die Welt des Mittelalters. 

 

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur hat der Ausstellung den Ehrentitel einer Landesausstellung Rheinland-Pfalz verliehen.

  

Öffnungszeiten

 

Das Historische Museum der Pfalz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, an Feiertagen und in den rheinland-pfälzischen, baden-württembergischen und hessischen Schulferien auch montags. Weitere Informationen unter www.loewenherz-ausstellung.de . 


Ab 22. Oktober 2017 bundesweit auf Kinotour

66 KINOS – Eine Reise durch die deutsche Kinolandschaft

 

 

(Berlin/mh) - Am 22. Oktober 2017 startet der Dokumentarfilm 66 KINOS – Eine Reise durch die deutsche Kinolandschaft seine bundesweite Kinotour.

66 KINOS porträtiert 66 deutsche Filmtheater, die Regisseur Philipp Hartmann von 2014 bis 2015 im Rahmen einer Kinotournee mit seinem Film Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe besuchte. Entstanden ist eine Momentaufnahme einer äußerst lebendigen deutschen Kinolandschaft in Zeiten des Umbruchs. Der Film ist geprägt von persönlichen Begegnungen und Erfahrungen und beschreibt den Stellenwert des Kinos als gesellschaftlichem Ort heute und in der Zukunft.

 


Trotz vieler gemeinsamer Herausforderungen, wie den Konsequenzen der Digitalisierung, veränderten Sehgewohnheiten des Publikums oder der Wirtschaftlichkeit, zeigt sich, dass jedes Kino ganz individuelle und stark vom Engagement der Kinobetreiber geprägte Strategien findet, um sich zu positionieren. Nicht zuletzt durch die Begeisterung dieser Kinomacher wird offenkundig: den Tod des Kinos muss man nicht befürchten.

Kaleidoskopartig betrachtet 66 KINOS ganz unterschiedliche Lichtspielhäuser mit ihren jeweiligen Architekturen, alltäglichen Arbeitsabläufen sowie den Menschen, die hinter diesen Kinos stehen, und verdichtet sich so zu einem Panorama deutscher Kinokultur in seiner gesamten Bandbreite: von Filmclubs, kommunalen Kinos, Programmkinos und Multiplex-Palästen bis hin zu einer Reihe weiterer Orte, an denen man gemeinsam konzentriert Filme schaut.

Weltpremiere feierte 66 KINOS auf der Viennale 2016. Der Film lief seither auf zahlreichen internationalen Festivals, u.a. International Film Festival Rotterdam, Dokumentarfilmwoche Hamburg, SWR- Dokufestival. Der Film wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „wertvoll“ ausgezeichnet.

Die Termine der Kinotour werden ab sofort auf www.66kinos.de veröffentlicht.

 


Trierer Museumsnacht: Museum am Dom mit vielfältigem Angebot

Informativ und stimmungsvoll

Aufmerksam folgen Museumsnacht-Besucher den Erläuterungen von Anette Köhler über die Arbeiten von Goldschmied Fritz Schwerdt. In den Vitrinen rechts sind die Spielzeugaltäre zu sehen. Foto: bt
Aufmerksam folgen Museumsnacht-Besucher den Erläuterungen von Anette Köhler über die Arbeiten von Goldschmied Fritz Schwerdt. In den Vitrinen rechts sind die Spielzeugaltäre zu sehen. Foto: bt

(Trier/bt) – Informative Vorträge, köstliche Suppen und Weine, untermalt von stimmungsvoller Musik – so sieht das erfolgreiche Grundkonzept der Trierer Museumsnacht im Museum am Dom aus. Am 9. September sind viele Besucher der Einladung gefolgt, außergewöhnliche und spannende Ein- und Ausblicke zu erleben.

 

Wer kann sich heute vorstellen, dass Kinder zuhause mit originalgetreu nachgebauten Holzaltärchen spielen? Im 19. und 20. Jahrhundert waren Altäre, Figuren und jede Menge Zubehör von der Monstranz bis zu Rauchfass und Schiffchen wohl häufiger in Kinderzimmern zu finden. Aus dem Depot des Dommuseums gelangten Exemplare ins Licht der Öffentlichkeit. Museumsdirektor Markus Groß-Morgen stellte die Exponate unter der Überschrift „Früh übt sich“ vor. Als Ende des 18. Jahrhunderts die Kindheit als Entwicklungsstadium in den Blick kam, Pestalozzi, Rousseau und Fröbel sich mit dieser Phase und ihren Erfordernissen beschäftigten und die Phantasie der Kinder anzuregen suchten, da kam auch religiöses Spielzeug auf. Ein Katalog aus dem Jahr 1803 enthält etwa 100 Figuren zur Geschichte von Noah und der Sintflut - selbstverständlich mit „wassertauglicher Arche“ -  und auch Steinbaukästen zum Nachbau von Kirchen waren im Angebot. „Von Goethe ist bekannt, dass er sich aus einem Notenpult seines Vaters einen Altar baute“, erläuterte Groß-Morgen. Dankbar, endlich zu wissen, worum es sich bei einem Stück aus dem Nachlass ihrer Eltern handelt, kündigte eine Besucherin an, den Spielzeugaltar dem Museum zu überlassen.

 

Karin Praus und Ralf Gessinger waren zum ersten Mal im Museum am Dom und verfolgten die Ausführungen von Groß-Morgen im Dialog mit Künstlerin Barbara Heinisch über die Entstehung ihrer Bilder. Am Vorabend der Museumsnacht hatte Heinisch das Werk „Kain und Abel“ geschaffen, in einem lebendigen Dialog mit Tänzer Reveriano Camil und Maria Kulowska am Cello und mit geistlichen Worten von Engelbert Felten. „Diese Kombination verschiedener Künste ist ausgesprochen spannend. Und mit den Erläuterungen wird das Werk jetzt verständlich und lebendig“, kommentierten Praus und Gessinger.

 

Bildhauerin Andrea Wörner kopierte eine historische Holzfigur aus dem Museum für einen Kirchenraum, Anette Köhler referierte über die Bedeutung von Fritz Schwerdt als Goldschmied der liturgischen Bewegung. Neue Werke in der Sammlung sowie die Kryptenmalerei aus St. Maximin als karolingisches Kleinod, vorgestellt von Stefan Schu, gehörten ebenso zum Programm wie ein Ausblick von Gabriele Lohberg, Direktorin der Europäischen Kunstakademie, auf die Ausstellung „LebensWert Arbeit“, die 2018 zur Landesausstellung über Karl Marx gehören wird.

 

Während die Großen zuhörten, gingen die Kinder, ausgestattet mit Bleistift und einem Fragenkatalog, auf Entdeckungsreise durch das Museum. „Die Rallye ist gar nicht so schwer, weil alles gut erklärt ist“, meinte Louis. Mit zwei Freunden und Mama Doro Erasmy fand es der Elfjährige spannend, bei Dunkelheit und der besonderen Stimmung in der Stadt mal in Museen unterwegs zu sein. Ihm gefielen besonders die „coole Beleuchtung“ und die „super-gute Musik“. Für die zeichnete die „Piks Swing Company“ verantwortlich. Mit einer Mischung aus Dixie, Swing und Evergreens zogen die vier Herren samt Koffer-Schlagzeug, Akkordeon, Kontrabass und Saxophon durch die Räume und unterhielten stimmungsvoll die nächtlichen Museumsgäste.

 


POSTCITY platzte am Wochenende aus allen Nähten:

Ars Electronica 2017 wird rund 100.000 Besuche zählen

 

(Linz/ae) - Mit dem Klavierkonzert von Maki Namekawa wird die Ars Electronica 2017 heute Abend zu Ende gehen. Nach fünf intensiven Tagen mit über 600 Einzelveranstaltungen an 12 Locations in der Linzer Innenstadt werden dann rund 100.000 Festivalbesuche gezählt sein – die bisherige Bestmarke aus dem Kulturhauptstadtjahr 09 wird damit übertroffen. „Wir hoffen natürlich jedes Jahr, mit unserem Thema und Programm möglichst viele Menschen ansprechen und zum Festival locken zu können – ein solcher Andrang wie heuer überrascht dann aber schon“, freuen sich Christine Schöpf und Gerfried Stocker vom künstlerischen Direktorium des Festivals, in einer ersten Festivalbilanz: „Vor allem am Wochenende ist die POSTCITY regelrecht gestürmt worden.“ Auch das Festivalteam rund um Martin Honzik freut sich über sehr positive Publikumsecho vor Ort sowie auf diversen Social Media Kanälen: „Bei mehr als 600 Programmpunkten war für jede und jeden etwas dabei“, so der Festivalleiter: „Ich bin mir sicher, dass unser Publikum genauso viel Inspiration und Lust auf die Zukunft aus der POSTCITY mitgenommen hat, wie wir, die das Festival an diesem einmaligen Ort in Szene setzen und dabei mit unheimlich interessanten Menschen aus aller Welt zusammenarbeiten durften.“ 

 


amtsKULTUR präsentiert Lutz Seiler mit „Kruso“:

Eine Geschichte über Freundschaft und Freiheit

Lutz Seiler. Foto: Suhrkamp Verlag
Lutz Seiler. Foto: Suhrkamp Verlag

 

(Kiel/sst) - In der Veranstaltungsreihe amtsKULTUR liest Lutz Seiler aus seinem Buch „Kruso“ am Mittwoch (20. September) ab 19 Uhr in der St. Nikolai-Kirche, Alter Markt, in Kiel. Im Anschluss an die Lesung wird Prof. Dr. Peter Unruh, Präsident des Landeskirchenamts der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), mit dem Autor über sein Werk diskutieren.

 

„Kruso“ ist die Geschichte des 24-jährigen Edgar „Ed“ Bendler, der 1989 – kurz vor der Wende – aus Halle an der Saale in den Norden der DDR, auf die Insel Hiddensee reist, weil ein Unglück passierte: Seine ältere Schwester Sonja ist vor der Küste verschwunden. Zugleich bedrückt ihn der Tod einer Freundin in Halle. Hiddensee wird im Roman zu dem Ort für viele, die einen Ausreiseantrag gestellt und das Land innerlich bereits verlassen haben, ohne seine Grenzen zu überqueren. Ed arbeitet als Tellerwäscher in der Gaststätte „Zum Klausner“. Dort trifft er Alexander Krusowitsch, genannt „Kruso“, der Hiddensee auf geheimnisvolle Weise zu beherrschen scheint; zwischen beiden Männern beginnt eine Freundschaft.

  

„Kruso“ ist kein Wenderoman, sondern „ein Inselabenteuer – eine Robinsonade“, wie Lutz Seiler sagt. Letztlich ist „Kruso“ ein vielschichtiger philosophischer Roman, der auch an die Gegenwart die große Frage stellt: Wie ist Freiheit möglich?

  

Zum Autor:

 

Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera/Thüringen, lebt und arbeitet in Wilhelmshorst bei Berlin (Deutschland) und in Stockholm (Schweden). Bis 1990 studierte er Germanistik an den Universitäten in Halle (Saale) und Berlin. Vor seinem Studium hat er eine Lehre als Baufacharbeiter absolviert und arbeitete als Zimmermann und Maurer. Während der Wehrdienstzeit bei der NVA begann Lutz Seiler, sich für Literatur zu interessieren und selbst Gedichte zu schreiben. Im Sommer 1989 arbeitete Seiler als Saisonkraft auf der Insel Hiddensee – eine Erfahrung, die er in seinem Roman „Kruso“ verarbeitete. Seit 1997 leitet er das Literaturprogramm im Peter-Huchel-Haus in Wilhelmshorst. Er unternahm Reisen nach Zentralasien, Osteuropa und war „Writer in Residence“ in der Villa Aurora in Los Angeles sowie Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise. Im Jahr 2014 wurde sein Roman „Kruso“ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

  

Die Veranstaltungsreihe amtsKULTUR wird unterstützt von der Evangelischen Bank eG, der Evangelischen Zeitung für die Kirche in Norddeutschland (EvZ) und dem Offenen Kanal Schleswig-Holstein (OKSH).

  

 

Vorverkauf oder an der Abendkasse:
Evangelische Bücherstube GmbH, Dänische Straße 17, 24103 Kiel, Tel. 0431-5197250, Preis: 8,00 Euro

 


Neue kunstgeschichtliche Erkenntnisse durch Kombination von geisteswissenschaftlichen und technischen Methoden

Kirchenportale interdisziplinär untersucht

So sieht das hochauflösende 3D-Modell einer Madonnenfigur aus. Quelle: Universität Bamberg
So sieht das hochauflösende 3D-Modell einer Madonnenfigur aus. Quelle: Universität Bamberg

 

(Bamberg/pm) - Engel, die jubeln, Propheten, die schauen, Heilige, die lächeln: das mittelalterliche Portal als Ort der Transformation und das in doppelter Hinsicht! Denn das, was diesen Skulpturen ins Gesicht geschrieben steht, kündet von dem, wonach der eintretende Kirchbesucher strebt: die Erlangung der Gottesschau. Vom Irdischen zum Himmlischen, vom Körperlichen zum Geistigen: Wie bildet sich dieser zentrale Gedanke der christlichen Transformation am mittelalterlichen Portal ab? Wie kann gestaltloser Glaube materiell sichtbar werden? Diesen Fragen geht das interdisziplinäre Projekt „Portale als Ort der Transformation“ der Universität Bamberg mit geisteswissenschaftlichen und technischen Methoden nach. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 800.000 Euro gefördert.

Projektleiter und Kunsthistoriker Prof. Dr. Stephan Albrecht, Bauforscher Prof. Dr. Stefan Breitling und Restaurierungswissenschaftler Prof. Dr. Rainer Drewello sowie neun weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untersuchen dazu fünf Portale von prominenten europäischen Sakralbauten: die Querhausportale der Kathedrale Notre-Dame de Paris, das Bischofs- und Singertor des Wiener Stephansdoms, das Petersportal am Kölner Dom, das Gerichtsportal der Kathedrale von Laon sowie die Gnadenpforte des Bamberger Doms.

Die Zusammenarbeit zwischen Bauforschung, Restaurierungswissenschaft und Kunstgeschichte ermöglicht einen tiefen Einblick in die materielle und ideelle Gestaltung der Portale: Jedes dieser Objekte wird zunächst per Laserscan dreidimensional vermessen, eine Technik, die nur wenigen Instituten zur Verfügung steht. Dann untersuchen die Projektmitarbeiter vor Ort eine Woche lang Figurengrößen, Steine, Material, Kleber und die Oberflächenfarbe: Ein fast unsichtbarer Farbrest an einer Figur, eine kleine Ausbesserung an einer Fuge – dies verrät den Forschern viel über Geschichte und Wandlung der Kirchen, aber auch über Glauben und Religiosität im Mittelalter.

Jeder Fachbereich bringt seine Spezialfähigkeiten ein: Rainer Drewello ist auch Chemiker und untersucht die farbigen Fassungen und Oberflächen, Stefan Breitling ist Architekt und kümmert sich um die bautechnischen Aspekte wie Statik und Mauertechnik. Stephan Albrecht kann als Kunsthistoriker die Bildsprache und die Figuren in einen historischen Zusammenhang bringen, Vergleiche anstellen und Rückschlüsse ziehen: Wie wurde den eintretenden Kirchenbesuchern in verschiedenen Jahrhunderten die baldige Gottesschau angekündigt? Die drei Professoren kooperieren seit sechs Jahren. „Das ist weltweit einmalig, dass wir uns in dieser Konstellation mit Kathedralen beschäftigen. Zusammen erfahren wir viel mehr als einer alleine“, sagt Stephan Albrecht.

Mithilfe der 3D-Scan-Lasertechnik gelang den Forschern ein bislang einzigartiger Blick in die Konstruktion der Pariser Kathedrale. Bisher ging man davon aus, dass das Südquerhaus zwanzig Jahre nach dem Nordquerhaus entstanden ist, quasi als „Konkurrenzprodukt“. Doch die drei Bamberger Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sie beide nach demselben Plan gleichzeitig aufgemauert wurden und somit aus der gleichen Zeit stammen müssen. „Kunstgeschichtlich ist diese Erkenntnis überaus bedeutsam, da sich viele wissenschaftliche Arbeiten mit der vermeintlich unterschiedlichen Entstehungsgeschichte und ihren jeweiligen Künstlerpersönlichkeiten auseinandergesetzt haben“, sagt Stephan Albrecht. „Jetzt muss die Fachwelt die beiden Querhäuser völlig neu erforschen.“

 


Mike + The Mechanics starten erfolgreich große Tour durch Deutschland

 

 

(Hamburg/nm) - Nach ihrer erfolgreichen Tourneen letzten Jahres haben Mike + The Mechanics erfolgreich ihre zwölf Konzerte der großen Deutschland-Tour im Dresdener Schlachthof gestartet!  Von Mitte September an stehen München (17.09., Muffathalle), Mainz (18.09., Halle 45), Essen (20.09., Lichtburg), Berlin (21.09., Columbiahalle), Leipzig (22.09., Haus Auensee), Köln (24.09., Gloria) und Mannheim (25.09., Rosengarten), Stuttgart (26.09., Theaterhaus T1), Hannover (28.09., Theater am Aegi), Hamburg (29.09., Laeiszhalle) und Magdeburg (30.09., Stadthalle) auf dem Tourneeplan. Tickets für diese Konzerte gibt es unter www.eventim.de sowie an allen autorisierten VVK-Stellen.
 
Mike Rutherford hat derzeit allen Grund dazu, glücklich zu sein, denn sein aktuelles Album "Let Me Fly" destilliert alles, was Mike + The Mechnics ausmacht: Das Songwriting, das erbaulich-Lebensbejahende und die typisch-eigenartigen Untertöne. Ihr aktuelles Album "Let Me Fly" (BMG) besitzt jene Form von Lebensfreude, für die Mike + The Mechanics seit jeher stehen. Und wie immer taucht ein Haufen Charaktere in den Songs auf, die nicht zwangsläufig aufrechte Menschen sind, wie der glücklose Aufreißer in "Don’t Know What Came Over Me", welches auch die erste Singleauskopplung des Album ist.
 
Mike beschreibt den Typen so: "Da ist dieser Kerl, glücklich verheiratet und verliebt in seine Frau. Eigentlich ist alles fein für ihn. Aber plötzlich, in dieser einen Nacht, ist er weg und verliert alles wegen eines One-Night-Stands, wegen einer Situation, die komplett verrückt war. Der Mann bittet um Vergebung, aber wird sie ihm gewährt? Der Song lässt ihn im Ungewissen hängen. Und nein, er ist nicht autobiografisch zu verstehen", lacht Mike.
 
Mike Rutherford rief Mike + The Mechanics vor inzwischen bereits 32 Jahren ins Leben, mit der Veröffentlichung von „Let Me Fly“ am 07. April 2017 liegt das mittlerweile achte Album der Band vor. 
 
 
"Let Me Fly" nahm an Fahrtwind auf als die Band 2011 mit "The Road" auf Tour war, dem ersten Album mit der momentanen Besetzung: Rutherford (Gitarre/Bass), Luke Juby (Keyboards), Gary Wallis (Schlagzeug), Anthony Drennan (Gitarre), Andrew Roachford (Gesang), Tim Howar (Gesang). "Live waren die Mechanics nie richtig präsent gewesen", sagt Mike Rutherford. "Deswegen begann das aktuelle Line Up so, wie ich vor 40 Jahren angefangen hatte. Wir machten uns live einen Namen. Wir spielten überall in Europa Festivals-Gigs, gingen ein paar Mal in England auf Tour und spielten kleinere Venues. Das war interessant, denn ich fragte mich, ob es in meinem Alter überhaupt okay wäre, noch mal die Bühne der Guildhall von Portsmouth zu betreten. Aber alle Zweifel konnten schnell ad acta gelegt werden, weil wir eine richtig gute Live-Band wurden. Die Chemie zwischen uns stimmt einfach, weil wir ganz unterschiedliche Leute sind, ein lustig-spleeniger Haufen. Wir brauchten allerdings neue Songs."
 
Auf ihrer Tournee haben Mike + The Mechanics, die weltweit schon über 10 Millionen Alben verkauft haben, u.a. ihre größten Hits wie The Living Years, Silent Running, All I Need Is A Miracle, Word Of Mouth, Another Cup of Coffee und natürlich den unvergesslichen Radiohit Over My Shoulder sowie jede Menge Soul und eine Auswahl der neuen Stücke im Gepäck.
 
Mike + The Mechanics - Let Me Fly Tour 2017
07.09. Dresden, Schlachthof
17.09. München, Muffathalle
18.09. Mainz, Halle 45
20.09. Essen, Lichtburg
21.09. Berlin, Columbiahalle
22.09. Leipzig, Haus Auensee
24.09. Köln, Gloria
25.09. Mannheim, Rosengarten
26.09. Stuttgart, Theaterhaus
28.09. Hannover, Theater am Aegi
29.09. Hamburg, Laeiszhalle
30.09. Magdeburg, Stadthalle
 
Tickets im Internet unter www.eventim.de
Bundesweite Tickethotline: 01806 – 57 00 00 (20 Cent / Min. im Festnetz, Mobilfunkpreise max. 60 Cent/Min.).

Mehr Informationen unter www.mikeandthemechanics.com und www.prknet.de

https://www.facebook.com/mikeandthemechanicsofficial
https://twitter.com/officialmatm