Kulturnachrichten

27.10.2020

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

 

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland. Sie setzt sich kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von pädagogischen
Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der aktiven Mithilfe von über 200.000 Förderern bereits über 5.000 Projekte mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Sie finanziert ihre Arbeit vor allem durch private Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus wird sie durch Mittel der staatlichen Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

 


Schau über den großen flämischen Barockmeister zog zahlreiche nationale und internationale Besucher nach

Rubens-Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn erfolgreich beendet

 

(PADERBORN/pm) - Am Sonntag, 25. Oktober 2020, ist die große Sonderausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ im Diözesanmuseum Paderborn zu Ende gegangen. Mehrere zehntausend Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet und weiten Teilen Europas – etwa dem BeNeLux-Raum, England, Österreich und der Schweiz – sahen die 154 Exponate. Darunter waren zahlreiche Meisterwerke aus international renommierten Museen wie dem Victoria and Albert Museum in London oder dem Rijksmuseum Amsterdam. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Ausstellung erst zwei Monate später als geplant, am 24. Juli, eröffnet werden.
„Wir sind sehr glücklich über die große Resonanz, die die Ausstellung erfahren hat. Gemäß den Corona-Vorschriften durften sich immer nur bis zu 70 Besucher gleichzeitig im Museum aufhalten. So viele waren so gut wie fast immer in den Ausstellungsräumen anzutreffen“, sagt Dr. Christiane Ruhmann, eine der Kuratorinnen.
Auch durch Gruppen wurde die Ausstellung sehr gut angenommen. Wegen der aktuellen Situation konnten für sie nur bestimmte Zeitfenster angeboten werden, die alle umgehend ausgebucht waren. Die Tourist Information Paderborn verzeichnete insgesamt 500 gebuchte Gruppenführungen. Wegen der großen Nachfrage wurde die Anzahl der öffentlichen Führungen erhöht. Auch die „Making of“-Führungen des Ausstellungsteams sowie die Zeichen-, Druck- und Kalligraphiekurse trafen auf großen Zuspruch. „Wir sind glücklich, dass trotz der widrigen Umstände einige Veranstaltungen und museumspädagogische Programme stattfinden konnten und sogar Schulklassen und -kurse gekommen sind. Von den Teilnehmenden erhielten wir stets positives Feedback. Die Freude darüber, nach den Einschränkungen der letzten Monate das Haus zu verlassen, Kunst zu genießen und gemeinsam in Ausstauch zu treten, war auf allen Seiten spürbar“, so Museumspädagogin Britta Schwemke.
„Dies war eine Ausstellung unter besonderen Bedingungen, die dank der Unterstützung Vieler zu einem Erfolg wurde. Allen voran sind hier die Leihgeber zu nennen, die uns ermöglicht haben, trotz des Lockdowns, wunderbare Exponate aus ganz Europa zu zeigen. Aber auch den Besuchern sei gedankt, die so diszipliniert und freundlich unser Corona Hygiene-Konzept eingehalten haben“, erläutert Dr. Christiane Ruhmann.
In der kommenden Woche wird der Abbau und Rücktransport der Leihgaben beginnen. Das Museum plant, in der Adventszeit wieder zu öffnen. Museumsdirektor Dr. Holger Kempkens, der seit dem 15. Oktober das Haus leitet, gibt einen ersten Ausblick: „Im Zuge der Rubens-Ausstellung konnten wir unsere eigenen barocken Exponate neu erforschen, so dass die Besucher hier nun auch in der ständigen Ausstellung eine neue Präsentation erwarten wird. Aber auch die jetzt seit Monaten vermissten Highlights der Sammlung – wie die Imad-Madonna, die kostbaren romanischen Tragaltäre aus dem Umkreis des Rogerus von Helmarshausen, aber auch das Original des Drei-Hasen-Fensters – werden wieder zu sehen sein. In der Weihnachtszeit bieten wir außerdem – wie in jedem Jahr – besondere Angebote für Kinder und Erwachsene.“

 

Über die Ausstellung
„Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ zeichnete ausgehend von der prachtvollen Neuausstattung des Paderborner Doms mit Altargemälden und Skulpturen durch Antwerpener Künstler aus dem direkten Rubens Umfeld die Verbreitungs- und Erfolgsgeschichte der Kunst der südlichen Niederlande des 17. Jahrhunderts in Nordeuropa nach. Zu sehen waren wertvolle Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen aus internationalen Museen und Sammlungen, darunter aus den Königliche Museen der Schönen Künste Brüssel, der Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein Vaduz-Vienna, der Bibliothèque Nationale Paris oder der Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste Wien und dem San Francisco Museum of Modern Art. Eine eigene Ausstellungsabteilung widmete sich barocken Tendenzen in der Gegenwartskunst. Künstler wie Gerhard Richter, Tony Cragg oder Hans Op de Beeck standen hier mit ausgewählten Arbeiten im Mittelpunkt.
www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 


Von Nina Hagen bis Notre-Dame – Kunstmarkt wird digital

1000 gespendete Werke für Aktion „Kunst hilft helfen“

Porträ Nina Hagen von André Timm. Foto: Manuela Pagano
Porträ Nina Hagen von André Timm. Foto: Manuela Pagano

 

(Berlin/ekbo) - Unter dem Titel „Kunst hilft helfen“ findet am Samstag, den 24. Oktober 2020, erstmals ein Kunstmarkt vollkommen digital zugunsten von Migranten- und Flüchtlingsprojekten statt. Rund 1000 gespendete Ölgemälde, Zeichnungen, Fotografien und Aquarelle werden auf www.ekboart.de für den guten Zweck zum Kauf angeboten.

 

So gibt es beispielsweise ein Portrait von Nina Hagen für 60 Euro als 30 x 24cm großes Aquarell-Tusche-Bild des Künstlers André Timm. Ein farbiges Gemälde der Heilig-Kreuz-Kirche von Henry Schönhardt ist für 200 Euro zu haben, die signierte Notre-Dame-Fotografie aus dem Jahr 1995 von Marlene Schnelle-Schneyer kostet ebenfalls 60 Euro. Alle Werke können Sie online bestellen per Mail an m.pagano@ekbo.de.

 

Ursprünglich sollte der Markt in der Kreuzberger Heilig-Kreuz-Kirche zusammen mit Bischof Christian Stäblein und der Entertainerin Gayle Tufts unter strengen Corona-Hygieneregeln stattfinden. Doch nach dem Aufruf von Kanzlerin Angela Merkel, möglichst alle Kontakte zu minimieren, haben sich die Veranstalter um Dagmar Apel, landeskirchliche Pfarrerin für Migration und Integration in der EKBO, und Hanns Thomä für das digitale Format entschieden.

 

Der digitale Markt ersetzt die traditionelle Kunstauktion, die in diesem Jahr eigentlich ihr 25. Jubiläum gefeiert hätte. Über die Jahre sind insgesamt mehr als 810.000 Euro zusammen gekommen. Sie gingen an Projekte für Geflüchtete, die von der Landeskirche getragen oder gefördert werden. Dazu gehören unter anderem Hilfsprojekte für traumatisierte Flüchtlinge, die nur schwer Zugang zum Gesundheitssystem finden und Beratungsangebote für Arbeits- und Wohnungssuchende.

 

Die für dieses Jahr geplante 25. Jubiläums-Kunstauktion soll am 24. Oktober 2021 nachgeholt werden.

 


Tanzschulen haben geöffnet – Tanzen für Paare auch unter Corona-Bedingungen möglich

Walzer gegen den Herbstblues

 

(Trieberg/pm) - Tanzen in Zeiten von Corona ist möglich: Die Tanzschulen in Deutschland bieten ihren Gästen mit eigens für den Tanzunterricht entwickelten Hygienekonzepten ein hohes Maß an Sicherheit. Das passiert unter anderem durch Platzreservierungen, die dafür sorgen, dass immer genug Platz zum Tanzen da ist und sicher stellen, dass die Abstände eingehalten werden. „Wir sind sehr froh, dass die Tanzschulen einen guten Weg gefunden haben, auch während der Covid19-Pandemie die Möglichkeit zum Tanzen anzubieten und damit eines der ältesten Kulturgüter lebendig zu halten“, erklärt Vorstandsmitglied Gabriele Kampe von der Europäischen Stiftung Tanzen. Die Tanzschulen sind – im Gegensatz zu Clubs und Diskotheken – bereits seit einigen Wochen wieder geöffnet. Die AHA-Regeln, also mindestens 1,50 m Abstand, Handhygiene und Alltagsmaske sowie lüften, lassen sich in den Tanzschulen gut umsetzen. „In den Tanzschulen, die von unserer Stiftung zertifiziert sind, gilt auch ohne Pandemie, dass man paarweises Tanzen am besten als Paar lernt. Da muss niemand zuerst allein in der Gruppe einzeln Schritte üben, sondern tanzt von Anfang an mit seinem Partner. Dementsprechend lässt sich der Abstand zu anderen Paaren sehr gut verwirklichen“, erläutert Kampes Kollege Matthias Müller, der selbst eine Tanzschule führt. „Gerade jetzt Richtung Herbst, wenn das Wetter draußen wieder ungemütlich wird, hilft das Tanzen, der Körperkontakt zu vertrauten Menschen und beschwingte Musik gegen den Herbstblues. Die Tanzschulen in Deutschland und Österreich sind gut aufgestellt, was die Sicherheitsmaßnahmen angeht.“  Auch die Nachverfolgung von Kontaktpersonen ist gewährleistet, da sich die Tanzpaare zu den Terminen angemeldet haben. Viele Tanzschulen bieten den Check-In ganz bequem online an.

 

Peter Kewitsch, der in der Tanzwelt Keipert in Sonthofen im Allgäu tanzt, ist dafür dankbar, dass die Tanzschulen wieder offen sind: „Herzlichen Dank, dass ihr es für uns wieder ermöglicht, das ist wieder ein Stück zurück in die Normalität! Und es hat nach einem halben Jahr Pause wieder sehr viel Spaß gemacht, was sicherlich unsere Abwehr stärkt.“

Die Europäische Stiftung Tanzen will Gesellschaftstanz wieder dahin bringen, wo er hingehört - auf Familienfeiern und Dorffeste, zu Live-Musik und den Lieblingssongs aus dem Radio. Die gemeinnützige, anerkannte Stiftung hat mit „Tanzen kann auch fluup sein“ ein Zertifizierungsprogramm entwickelt, das transparent macht, in welchen Tanzschulen nach den Standards der Stiftung unterrichtet wird. Weitere Infos unter www.eustta.org und www.fluup.org.

 


Premiere am kommenden Sonnabend, 24. Oktober, um 19 Uhr in der  Stralsunder Kulturkirche St. Jakobi

 

 

Ensemble DIE ECKIGEN zeigt Komödie „Lysistratas Frieden“

 

 

 

(Stralsund/sk) - Das Theaterensemble DIE ECKIGEN des Kreisdiakonischen Werks Stralsund führt die Komödie „Lysistratas Frieden“ frei nach Aristophanes „Lysistrata“ auf. Die Premiere findet am kommenden Sonnabend, 24. Oktober, um 19 Uhr in der Kulturkirche St. Jakobi statt. Weitere Vorstellungen sind am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr sowie am 4., 5. und 7. November jeweils um 19 Uhr zu sehen. In der Lysistrata-Version der ECKIGEN unter der Leitung von Dr. Gerd Franz Triebenecker trifft „antike Komödie auf Science Fiction, digitaler Ersatz auf leibhaftiges Theaterspiel, Pathos auf Trash, die ganz großen Fragen auf unsere ganz kleinen Antworten“, so die Ankündigung des Kreisdiakonischen Werks Stralsund. „Vor allem aber treffen verschiedene Weisen des künstlerischen Ringens aufeinander. Existentieller Tanz ist ein Gegenentwurf zu den Fantasien der Digitalisierung, der Einspruch der einzigartigen menschlichen Leiblichkeit gegen ihre technische Ersetzbarkeit. Gleichzeitig werden mit Videoeinspielungen so manche Ideen des technischen Fortschritts und der menschlichen Solidarität ins Komische getrieben.“

 

 

 

Eigenwilliger Theaterabend mit Trickfilmen und Tanz

 

Die Produktion ist unter den Bedingungen der Pandemie und in Zeiten von Abstands- und Hygieneregeln entstanden. Für die Beantwortung der Frage, ob in dieser Situation die Digitalisierung Verlust oder Gewinn ist und ebenso für das Ringen um im Wortsinne leibhaftiges Theater suchten sich die ECKIGEN künstlerische Partner, mit deren Unterstützung ein ganz eigenwilliger Theaterabend entstand. Unter der Leitung von Choreograf Stephan Hahn zeigen die ungarischen Tanzprofis Viktoria Kohalmi und György Jelinek ihr Können, produziert Mediengestalter Christian Klette Trickfilme, zeigt Malerin Juliane Ebner Bilder menschlicher Verletztheit und lässt Kirchenmusikdirektor Matthias Pech die Jakobi-Orgel erklingen. „Leider können wir aus verschiedensten pandemiebedingten Gründen nur zwischen 60 und 80 Gäste pro Vorstellung begrüßen“, so Fanny Gaube, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim Kreisdiakonischen Werk Stralsund. „Bitte beachten Sie daher, dass wir anders als sonst einen zweiten getrennten Aufführungszyklus im November haben.“ Da aufgrund der Hygienevorschriften weniger Personen zugelassen sind, werde um die Nutzung des Vorverkaufs bei Reservix oder bei der Tourismuszentrale Stralsund gebeten.

 

 

 

Ensemble mit überregionalem Ruf

 

Entstanden ist das Ensemble DIE ECKIGEN 1994 aus dem Kurs Darstellendes Spiel im Rahmen der Freizeitarbeit mit behinderten Menschen des Kreisdiakonischen Werks Stralsund. Inzwischen hat sich die außergewöhnliche Theatergruppe einen überregionalen Ruf erarbeitet. Gastspiele führten DIE ECKIGEN unter anderem nach Berlin und Dresden. Die darstellerische Bandbreite des Ensembles reicht von Märchen über Komödien und Musicals bis hin zum modernen Drama. Während einer Aufführung der ECKIGEN macht das Publikum die besondere Erfahrung, dass sich die in vielen Köpfen verankerten Grenzen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung auflösen. Zahlreiche Ensemblemitglieder leben in betreuten Wohnformen und arbeiten in der Werkstatt für behinderte Menschen.

 

 

 

 

 


Grußwort vom Trierer Weihbischof beendet Ausstellung

Chagall verlässt Sinzig

Weihbischof Franz Josef Gebert (Foto: Bip/Julia Fröder)
Weihbischof Franz Josef Gebert (Foto: Bip/Julia Fröder)

 

(Sinzig/bt) – 48 Original-Lithographien des expressionistischen Künstlers Marc Chagall waren fast drei Wochen in der Pfarrkirche St. Peter in Sinzig zu sehen. 2000 Interessierte haben die Ausstellung besucht. Zur Finissage hat der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert ein Grußwort gesprochen. Gleichzeitig wurden die Ergebnisse der Kunstprojekte für Jugendliche präsentiert.

 

Die Künstlerin Stefanie Manhillen begleitete die Kinder und Jugendlichen im Alter von sieben bis 26 Jahren durch das Kunstprojekt. „Zuerst haben wir uns die Werke von Chagall in der Kirche angeschaut“, erklärte sie den Ablauf. Nachdem die Teilnehmerinnen etwas über das Leben und die Technik Chagalls erfahren hatten, begannen sie in den Räumen des Haus der offenen Tür (HoT) Sinzig selbst tätig zu werden. Die Frage „Wie ist meine Stimmung?“ stand dabei im Mittelpunkt.

 

Herausgekommen sind dabei ganz unterschiedliche Werke mit Pastellkreide und Sprühfarbe. Die Bilder werden nun dort ausgestellt, wo bislang die Zyklen „La bible“ (1956) und „Dessins pour la bible“ (1960) von Chagall hingen. Die Ausstellung der Jugendlichen steht unter dem Titel „Alles safe!“. Der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert zeigte sich beeindruckt von den Gemälden der jungen Menschen. „Sie haben sich inspirieren lassen und nicht einfach abgemalt“. Die Bilder Chagalls seien durch ihren Alltag, ihre Lebensgeschichte gegangen. „Auch Chagall hat sich von der Bibel inspirieren lassen und brachte sie in Verbindung mit seinem Leben“.

 

In seinem Grußwort dankte der Weihbischof ausdrücklich allen Beteiligten und insbesondere dem Initiator Kaplan Thomas Hufschmidt für ihr Engagement: „In einer Zeit, in der wir viel absagen mussten, gab es hier den Mut, eine solche Ausstellung zu veranstalten.“

 

Neben den Kunstprojekten für Jugendliche gab es im Zusammenhang der Ausstellung Orgelkonzerte, meditative Bildbetrachtungen und Abendlobe, bei denen unter anderem Schwester Dr. Lea Ackermann von der Hilfsorganisation SOLWODI („Solidarity with Women in Distress – Solidarität mit Frauen in Not“) das geistliche Wort sprach. Zusätzlich bot Wolfgang Henn Führungen durch die Ausstellung an. „Zuerst waren nur zwei geplant, doch aufgrund der großen Nachfrage wurden daraus sechs Führungen“, erklärte der ehemalige Dekanatsreferent im Dekanat Remagen-Brohltal. Die Ausstellung sei eine Bereicherung für die Kirche gewesen, denn sie erreichte viele Besucherinnen und Besucher, die extra aus Cochem, Boppard oder Nordrhein-Westfalen angereist waren.

 

Die Ausstellung fand in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz und dem Haus der offenen Tür (HoT) Sinzig statt. Förderer waren neben Einzelspenderinnen und –spendern der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), die Kreissparkasse und der Kreis Ahrweiler.


Celle ist für den „Europäischen Preis für Stadtkultur“ nominiert

Die Celle Tourismus und Marketing GmbH überzeugte mit ihrem Konzept „Barock trifft Bauhaus“. (Copyright: Celle Tourismus und Marketing GmbH)
Die Celle Tourismus und Marketing GmbH überzeugte mit ihrem Konzept „Barock trifft Bauhaus“. (Copyright: Celle Tourismus und Marketing GmbH)

 

(CELLE/ct) – Dass Celle beim Thema Bauhaus-Architektur in der Liga von Weimar und Dessau mitspielen kann, wussten vor dem Bauhausjahr 2019 nur Wenige. Passend zum 100-jährigen Jubiläum wurde dieser „Schatz“ in Celle gehoben und identitätsstiftend unter dem Motto „Barock trifft Bauhaus“ von der Celle Tourismus und Marketing GmbH (CTM) so touristisch aufbereitet, dass Bürger und Besucher die Stadt neu erleben können. Die Nominierung für den Europäischen Kulturmarken-Award 2020 bestätigt, dass sich insbesondere auch die innerstädtische Zusammenarbeit in Celle ausgezahlt hat und gemeinsam eine Erweiterung des Celler Markenkerns geschaffen werden konnte.

 

Mit dem Motto „Barock trifft Bauhaus“ hat sich die CTM in der Kategorie „Europäischer Preis für Stadtkultur 2020“ beworben. Unter Bewerbern aus ganz Europa konnte Celle mit dem Konzept und den Erfolgen aus dem Bauhausjahr sowie dessen nachhaltigen Weiterentwicklung überzeugen und hat es so auf die Shortlist der besten Drei geschafft. Neben der CTM sind die Monheimer Kulturwerke und die Stadt Bendorf nominiert.

 

Bernadette Spinnen, Vorständin bei der Bundesvereinigung für City- und Stadtmarketing e.V. und Sprecherin der Fachjury „Europäischer Preis für Stadtkultur“ der Europäischen Kulturmarken-Awards betont: „Alle drei zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehr als einfach nur Veranstaltungen hintereinander reihen, sondern dass sie die Kultur in der Stadt wirklich leben und auch nachhaltig, und dass sie sie so kraftvoll entwickeln und sie für so wirksam halten, dass sie die Stadtentwicklung insgesamt nach vorne bringen kann.“

 

Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums 2019 hat Celle seinen Markenkern erweitert und eine völlig neue Produktlinie mit dem Thema Bauhaus in Celle aufgebaut. Es wurde eine zentrale Internetseite www.neuesbauen-celle.de geschaffen, ein neues Führungsangebot entwickelt und eine komplett neue Infrastruktur aufgebaut: Dazu zählen u.a. Beschilderungen, ein digital unterstützter Rundweg samt Info-Stelen mit QR-Codierung. Es wurde dabei viel Wert auf die Digitalisierung gelegt, aber auch haptische Angebote wie eine Souvenirlinie oder ein Bauhaus-Magazin in Kooperation mit der Celleschen Zeitung wurden entwickelt. 

 

Der Erfolg des Bauhausjahres in Celle ist besonders auch der guten Zusammenarbeit vieler Akteure in Celle geschuldet, die mit ihrem Engagement allesamt das Thema wirklich erlebbar gemacht haben wie z.B. das Schlosstheater Celle mit dem Theaterstück „Haesler, für ein neues Celle“, die Volkshochschule Celle mit speziellen Bauhaus-Kursen und auch die Haesler Stiftung und die Haesler Initiative mit Ausstellungen und Vorträgen. Auch die Celler Schulen haben sich mit Bauhaus-Projektwochen engagiert. Gerade diese Einbeziehung von möglichst vielen städtischen Milieus ist auch relevant für die Nominierung zum „Europäischen Preis für Stadtkultur“. Geschaffen wurde in Celle ein neues Bewusstsein der Bevölkerung für das Erbe Otto Haeslers.

 

Klaus Lohmann, Geschäftsführer der CTM, ist begeistert: „Nach der Aufnahme von Celle in die Grand Tour der Moderne und als Teil des Bauhaus 100 Netzwerkes ist die Nominierung für uns der absolute Ritterschlag! Die vermeintlichen Gegensätze ‚Tradition und Moderne‘ werden in Celle ganzheitlich gelebt und stellen ein einzigartiges Tourismuserlebnis dar. Besonders beeindruckend war für mich, mit welchem Stolz die gesamte Stadtgesellschaft zusammengearbeitet hat, um das Bauhaus-Erbe von Otto Haesler nachhaltig erlebbar zu gestalten.“ 

 

Der Erfolg von „Barock trifft Bauhaus“ äußert sich auch heute noch durch viele Bauhaus-Gäste und neue Zielgruppen aus dem In- und Ausland. Herausforderung ist es nun, das Erbe von Otto Haesler in eine Nachhaltigkeit zu überführen und ein städtisches Gesamtkonzept zu entwickeln, das alle Stakeholder mitnimmt und neben dem Tourismusmarketing viel mehr auf den Erhalt und die Nachnutzung der Gebäude abzielt.

 

Am 26. November 2020 findet die Preisverleihung der Europäischen Kulturmarken-Awards im Rahmen der Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ im Nikolaisaal Potsdam mit Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien statt.

 

Zum Europäischen Kulturmarken-Award:

 

Der Europäische Kulturmarken-Award wurde 2006 von dem Kulturmanager Hans-Conrad Walter ins Leben gerufen. Der Wettbewerb steht für innovatives Kulturmanagement, trendsetzendes Kulturmarketing und nachhaltige Kulturförderung. Er gilt mittlerweile als Europas avanciertester Kulturpreis und zeichnet zukunftsweisende Kulturprojekte in insgesamt acht Wettbewerbskategorien aus. Weitere Infos gibt es hier.

 

 

 


Kunst inspiriert von einer Unterwasser-Performance

Solo-Ausstellung „AMA“

 

 

Die international erfolgreiche Künstlerin Cornè Theron zeigt neue Werke vom 23.10. bis 1.11.2020 in ihrer ersten internationalen Solo-Ausstellung in Frankfurt am Main

 

 

 

(Frankfurt/pm) - 1974 in Südafrika  geboren, zählt Cornè Theron heute zu den Vertreterinnen eines modernen und international geschätzten Kunststils, der uns mit den klassischen Werkstoffen Ölfarbe und Leinwand in eine ganz eigene Welt des Wassers entführt.

 

Seit Jahren schafft Theron Motive, die Dynamik, Bewegung und Spannung oder Kontemplation, Ruhe und Innehalten unter Wasser zeigen. Ganz eigen ist ihr dabei der Stil, den sie für sich entwickelt hat, indem sie Bilder in einer Pixeltechnik präsentiert. Der Eindruck der aus kleinen Farbquadraten bestehenden Gemälde verändert sich dabei für den Betrachter je nach Abstand zum Bild – von völlig abstrakt hin zu figürlich-realistisch.

 

2019 kam Theron in Kontakt mit dem Kurzfilm ‚AMA‘ von Julie Gautier, einer der besten Apnoe-Taucherinnen. In diesem Film tanzt Gautier zu einer Musik von Ezio Bosso gut fünf Minuten Ballet im weltweit tiefsten Swimmingpool in Venedig mit unglaublicher Eleganz, Anmut und Energie.

 

Inspiriert von dieser Ausnahme-Taucherin sowie dem Film schuf Conrè Theron in den vergangenen zwölf Monaten eine Serie von 14 Bildern, die auf AMA basieren. Dabei bewegt sich Theron in ihrem ureigenen Metier und führt ihren erfolgreichen Stil konsequent fort.

 

Jetzt werden die 14 Gemälde erstmalig in einer Solo-Ausstellung in Frankfurt gezeigt. Ursprünglich in einem stillgelegten Hallenbad in Ludwigshafen geplant, musste die Ausstellung coronabedingt abgesagt werden. Durch die Unterstützung der LSTNR GmbH in Frankfurt wird es möglich, das Schaffen von Cornè Theron einem breiten Publikum zu präsentieren. „Ein Jahr auf eine Ausstellung hinzuarbeiten, die dann abgesagt wird, ist nahezu traumatisch, so dass wir mehr als froh und begeistert sind, die Werke von Cornè Theron jetzt doch in einer großartigen Show zu zeigen“ so Barbara Lenhard, die Agentin und gute Freundin der Künstlerin.

 

AMA findet zeitgleich mit Einzelausstellungen von Jens-Christian Wittig aus Weimar sowie dem belgischen Künstler William Sweetlove im Flare of Frankfurt neben dem Thurn & Taxis Palais statt.

 

 

 

Termine und Location:
23. Oktober bis 1. November 2020, täglich, außer Montag und Dienstag geöffnet, 11-19 Uhr Eintritt frei!
Große Eschenheimer Str. 16, 60313 Frankfurt am Main

 

 

 

Der Begriff Ama kommt aus dem Japanischen und bezeichnet Muscheltaucher, üblicherweise Frauen. Gautiers Film „AMA“ ist eine emotionale Hommage an die Frauen und wurde im März 2016 in mehr als 40 öffentlichen Vorführungen weltweit gleichzeitig vorgestellt. 

 

 

 


Paavo Järvi dirigiert Bundesjugendorchester

Fotoa: © Selina Pfruener / Jean Christophe Uhl
Fotoa: © Selina Pfruener / Jean Christophe Uhl


 

(Bonn/pm) - Das Bundesjugendorchester sendet am 17. Oktober 2020 Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie als Video-Livestream unter der Leitung von Paavo Järvi. Die Übertragung aus der Beethovenstadt Bonn ist um 18:00 Uhr auf Facebook, YouTube und www.bundesjugendorchester.de zu sehen. Im Rahmen einer Sonderarbeitsphase wird es außerdem einen Konzertfilm und eine Videodokumentation geben, die die Arbeit des Dirigenten mit den jungen Musikerinnen und Musikern festhält.

 

Der ausgewiesene Beethoven-Spezialist und international gefragte Dirigent Paavo Järvi arbeitet erstmals mit dem Nationalen Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland. Der estnische Dirigent leitet gleich vier namhafte Orchester: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Estonian Festival Orchestra, das NHK Symphony Orchestra Tokyo und seit einem Jahr auch das Tonhalle-Orchester Zürich. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den jungen Musikerinnen und Musikern. Das Bundesjugendorchester ist ein wichtiger Baustein des deutschen Musiklebens und gewissermaßen das Fundament vieler Orchester – nicht zuletzt auch für die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen“, so Paavo Järvi. Das „Beethoven-Projekt“, eine Gesamtaufnahme aller Sinfonien des Bonner Komponisten mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, brachte ihm weltweit große Anerkennung.

 

Die Aufnahmen des Bundesjugendorchesters finden vom 10. bis zum 17. Oktober 2020 im Hotel Maritim Bonn statt und werden durch die Beethoven Jubiläums Gesellschaft BTHVN2020 mit Fördermitteln der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Nordrhein-Westfalen, des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn ermöglicht.

 

Der Konzertfilm und die Videodokumentation sollen Mitte Dezember online veröffentlicht werden. Mit der Arbeitsphase unter der Leitung von Paavo Järvi nimmt das Bundesjugendorchester seine musikalische Arbeit nach einer pandemiebedingten Pause unter strengen Hygieneregeln wieder auf. Im Laufe des nächsten Jahres folgen Projekte unter anderem mit Christian Tetzlaff und Kirill Petrenko.

 

 

Über das Bundesjugendorchester

 

Das Bundesjugendorchester ist Deutschlands jüngstes Spitzenorchester für Nachwuchsmusiker im Alter von 14 bis 19 Jahren und das Patenorchester der Berliner Philharmoniker. Es wurde 1969 vom Deutschen Musikrat gegründet. Dirigenten wie Gerd Albrecht, Gustavo Dudamel oder Kirill Petrenko standen hier bereits am Pult. Seit 2018 ist Sir Simon Rattle Ehrendirigent. Die jungen Musiker qualifizieren sich mit einem Probespiel für die Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester. Während der Arbeitsphasen erarbeiten sie anspruchsvolle Kompositionen, darunter auch zeitgenössische Werke und Uraufführungen. Tourneen führten das Orchester durch ganz Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Im September 2017 begleitete es die Gründung des nationalen Jugendorchesters in der Ukraine, im Januar 2018 tourte es durch Indien, 2019 durch Südafrika. Hauptförderer des Bundesjugendorchesters sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die DekaBank Deutsche Girozentrale, die Daimler AG, die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, die Stadt Bonn, die Deutschen Orchestervereinigung, die Stiftung Bundesjugendorchester und viele private Förderer.

 

Die Aktivitäten des Orchesters zum Beethovenjahr 2020 – verlängert in das Jahr 2021 – werden gefördert durch die Jubiläums Gesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreis. Für die musikalischen Projekte zum Beethoven-Jubiläum haben sich die Institutionen Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik und Bundesjugendorchester des Deutschen Musikrats zusammengeschlossen.

 

 

Über den Deutschen Musikrat

 

Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der Dachverband des Musiklebens in Deutschland und Träger zahlreicher Förderprojekte. Die Organisation fügt sich zusammen aus dem Deutscher Musikrat e.V. sowie der Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und vertritt die Interessen von rund 14 Millionen Musizierenden. Das Generalsekretariat des Vereins in Berlin steht für das musikpolitische Wirken des Verbands mit seinen rund 100 Mitgliedorganisationen und 16 Landesmusikräten. Die Projektgesellschaft in Bonn organisiert die zwölf langfristig angelegten Projekte: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Bundesjazzorchester, Bundesjugendorchester, Deutscher Chorwettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ), Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik, Jugend jazzt, Jugend musiziert und PopCamp. Der DMR wurde 1953 gegründet, hat sich als Mitglied der UNESCO in seinem Handeln der Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verpflichtet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Weitere Informationen unter bundesjugendorchester.de oder unter musikrat.de.

 

 

 


Dr. Holger Kempkens folgt auf Professor Dr. Christoph Stiegemann als Leiter des Erzbischöflichen Diözesanmuseums Paderborn

Dr. Holger Kempkens folgt auf Prof. Dr. Christoph Stiegemann als Leiter des Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn. In einem Pressegespräch wurde er heute vorgestellt. Foto: privat
Dr. Holger Kempkens folgt auf Prof. Dr. Christoph Stiegemann als Leiter des Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn. In einem Pressegespräch wurde er heute vorgestellt. Foto: privat

 

(PADERBORN/pb) - Das Erzbistum Paderborn freut sich auf Dr. Holger Kempkens aus Bamberg als neuen Leiter des Erzbischöflichen Diözesanmuseums Paderborn und des Teams Kunst im Erzbistum. Die Corona-Pandemie samt Verschiebung der Ausstellung „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ führten dazu, dass Professor Dr. Christoph Stiegemann als Direktor des Diözesanmuseums und Leiter der Fachstelle Kunst im Erzbistum Paderborn in die Verlängerung musste, denn eigentlich wäre er Ende Juni 2020 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Nachdem die Ausstellung am 25. Juli erfolgreich an den Start ging, steht nun der Nachfolger des umtriebigen Museums-Chefs fest: Dr. des. Holger Kempkens leitet seit 2012 das Diözesanmuseum Bamberg und hat zudem regelmäßig einen Lehrauftrag an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zuvor war er lange in verschiedenen Ausstellungsprojekten in NRW unterwegs, zuletzt beim Bistum Münster als Kurator der Schau „Goldene Pracht – Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen“, die 2012 in Münster gezeigt wurde. Die offizielle Verabschiedung von Professor Dr. Stiegemann fand am 30. September statt, am 15. Oktober beendet er seinen Dienst. In einem Pressegespräch wurde Dr. Holger Kempkens von Generalvikar Alfons Hardt als Nachfolger von Professor Dr. Christoph Stiegemann vorgestellt.

„Mit den großen Sonderausstellungen, durch die unser Diözesanmuseum inzwischen zu einer veritablen Stimme im Chor der europäischen Museen wurde, aber auch mit der erfolgreich durchgeführten Inventarisierung der Kunstausstattung unserer Kirchen im Erzbistum hinterlässt Professor Dr. Christoph Stiegemann ein Erbe, das wohl bewahrt und weitergeführt werden soll“, betonte Generalvikar Alfons Hardt. „Mit Herrn Dr. Kempkens haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die der westfälischen sakralen Kunst eng verbunden ist und die – aus der Arbeit für das Erzbistum Bamberg – um die Bedeutung von Kunst als Kulturträger in kirchlichem Umfeld und darüber hinaus weiß“, erklärte der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs.

„Ich freue mich außerordentlich, dass mit Herrn Dr. Kempkens ein Nachfolger gefunden wurde, der über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet überregionaler kunst- und kulturhistorischer Ausstellungen verfügt und für den auch die kirchliche Denkmalpflege bekanntes Terrain ist“, sagte Vorgänger Museumsdirektor Professor Dr. Christoph Stiegemann.

Dr. Kempkens, der seine Dissertation zum Thema „Die Zisterzienserklosterkirche Marienfeld und die Burgkapelle von Schloss Rheda“ verfasste, fügte hinzu: „Ich freue mich sehr auf mein neues Aufgabenfeld in Paderborn. Mit ihm kehre ich zugleich auch zu meinen westfälischen Forschungsschwerpunkten zurück.“ Dr. Holger Kempkens wird seinen Dienst in der westfälischen Bischofsstadt am 15. Oktober antreten.

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 


Kunst-Aktion zugunsten Obdachloser

HA SCHULT: OPEN-AIR-BENEFIZ-Kunstausstellung im Ruhrgebiet

 

(Mülheim an der Ruhr/pm) - HA SCHULT - international bekannter Künstler - zeigt sein "TABLEAU DES VERGESSENS": Skupturen "BILD-Boxes" in Mülheim an der Ruhr am Sonntag, den 11. Oktober um 16:00 Uhr. RUHR GALLERY, Ruhrstraße 3/Ecke Delle, 45468 Mülheim an der Ruhr bis 15. November 2020.

 

Besuchszeiten: Samstag und Sonntag von 12.00 bis 17.00 Uhr und nach Voranmeldung. Eintritt frei.

 

OPEN-AIR-BENEFIZ-KUNST-AUSSTELLUNG:

 

 

 

TABLEAU DES VERGESSENS / BILD-Boxes: VERLUSTbringtGEWINN!

 

MEMORIAL DES MEDIENUMBRUCHS

 

Soziokulturelles Tableau zugunsten Obdachloser

 

Die Galerie an der Ruhr lädt herzlich ein zur Vernissage am Sonntag, den 11. Oktober ab 16:00 Uhr in die Ruhrstraße 3 (Ecke Delle), 45468 Mülheim an der Ruhr. Der Künstler HA SCHULT ist anwesend.

 

Besucher können die Ausstellung im Zeitraum vom 11.10. bis zum 15.11.

 

samstags und sonntags von 12:00 bis 17:00 Uhr besuchen oder in der Woche nach Voranmeldung unter 0208 46 94 95 67- der Eintritt ist frei.Insg. 150 BILD-Boxeas wurden von HA Schult eigenhändig besprüht und im "Fenster" des "stummen Verkäufers steckt ein handsignierter, hochwertiger Kunstdruck. Der Erlös kommt komplett Kunst hilft geben und einer Mülheimer Obdachlosenhilfeeinrichtung zugute. 

 

Der Objekt- und Aktionskünstler HA Schult hatte zuletzt im September diesen Jahres mit einer spektakulären Aktion auf dem Börsenplatz in Köln seine Bild-Box-Skulpturen präsentiert und den Verkaufserlös für den guten Zweck dem gemeinnützigen und mildtätigen Verein "Kunst hilft geben" zur Verfügung gestellt.

 

Durch die Kontakte des Galeriebesitzers Alexander-Ivo Franz und dem Künstler Manfred Dahmen zu Dirk Kästel, dem Initiator des Vereins, kann jetzt auch im Ruhrgebiet die Kunst des HA SCHULT zugunsten Obdachloser zu einem Vorzugspreis von je 1.000 Euro erworben werden.

 

20 der ursprünglich 150 ausgedienten "stummen Zeitungsverkäufer"

 

(aktuell verkauft über 30 Objekte), die HA SCHULT künstlerisch bearbeitet hat, werden im Hof der RUHR GALLERY in einer OPEN-AIR-BENEFIZ-KUNST-AUSSTELLUNG präsentiert. Handsigniert und nummeriert, ausgestattet mit einer limitierten Edition des Künstlers.

 

Umbruch in der Medienlandschaft

 

Mit seinen Objet trouvés will HA SCHULT auf den Umbruch in der Medienlandschaft aufmerksam machen und aufzeigen, dass aktuell große Umbrüche stattfinden. So stellt er die ausgedienten BILD-Verkaufskästen zu einem "Tableau des Vergessens" zusammen.

 

HA SCHULT: "Ein halbes Jahrhundert befriedigten die "stummen Verkäufer" täglich den Hunger auf "Botschaften der Zeit". Jetzt erhalten sie ihren letzten Auftritt als "Denkmal einer verklingenden Medienepoche"." Deutschlands berühmtester Aktionskünstler setzt ihnen ein "Denkmal des Vergessens".

 

Jeder BILD-Kasten, von Künstlerhand verändert, wird zu einer kleinen sozialen Skulptur, deren Erlös den Ärmsten der Armen zufließt. Auf eine neue Art erfüllen die roten Kästen noch einmal ihre soziokulturelle Aufgabe im Dienst der Gesellschaft.

 

Zu den bekanntesten Werken von HA Schult gehören u. a. das Flügelauto in Köln und die weltweit ausgestellten Trash People.

 

 

 

Der Erlös aus dem Verkauf der HA Schult-Boxes kommt dem "Verein Kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e.V." und dem gemeinnützigen Verein "Solidarität in Mülheim e.V." zugute.

 

Eine Ausstellung der RUHR GALLERY und des Vereins "Kunst hilft geben".

 

 

 

www.kunst-hilft-geben.de

 

 

 

Die Eröffnungen finden mit den gebotenen Sicherheitsmaßnahmen und unter Einhaltung aller Hygienevorschriften im Umgang mit dem Corona-Virus statt. Die Anzahl der Besucher ist reglementiert. Die Galerieleitung bittet um Verständnis.

 

Mit freundlicher Unterstützung des Mülheimer "Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR)"

 

Quelle: RUHR GALLERY, Mülheim an der Ruhr / www.kunst-hilft-geben.de

 

 


Bank Austria Kunstforum Wien zeigt Gerhard Richter – BILD/VIDEO

Gerhard Richter Piz Surlej, Piz Corvatsch, 1992 Öl auf Fotografie, 8,9 x 12,6 cm Sammlung Peter und Elisabeth Bloch Foto: Christof Schelbert, Olten © Gerhard Richter 2020

 

Die Ausstellung „Gerhard Richter: Landschaft“ ist im Bank Austria Kunstforum Wien von 1. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021 zu sehen und entsteht in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich.

 

 (Wien/LCG) – Allen Umständen zum Trotz hat sich das Bank Austria Kunstforum Wien entschlossen, an seinem Ausstellungsprogramm festzuhalten. Nicht zuletzt, weil die langjährig geplante Herbstausstellung einen in Wien ganz besonders seltenen Gast in das Ausstellungshaus auf der Freyung holt: Gerhard Richter (geboren 1932 in Dresden, lebt und arbeitet in Köln), der als der bedeutendste lebende Maler der Welt gilt, zeigt im Bank Austria Kunstforum Wien eine Retrospektive seiner Landschaftsbilder. Wie kaum ein anderes Sujet hat die Landschaft Richters künstlerisches Interesse gefesselt und ihn immer wieder zu neuen Bildlösungen angetrieben: Die Ausstellung „Gerhard Richter: Landschaft“ versammelt über 130 Bilder, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotoarbeiten, Künstlerbücher und Objekte von 50 internationalen Leihgebern. Das Projekt unterstreicht die Wichtigkeit dieses Genres für den deutschen Künstler, der dieses Jahr seinen 88. Geburtstag gefeiert hat. Es ist die bis dato größte Ausstellung weltweit, die ausschließlich Richters Landschaften gewidmet ist – einem Genre, mit dem er sich seit 1963 durchgehend beschäftigt hat. Einige der im Bank Austria Kunstforum Wien ausgestellten Werke sind bisher noch nie öffentlich gezeigt worden.

 

Landschaften – fotografisch, romantisierend, abstrakt

 

Richters Gesamtwerk ist unter anderem besonders für seine Heterogenität bekannt, die sich folgerichtig auch in der Bildgattung der Landschaft zeigt: Die Ausstellung gliedert sich in fünf thematische Kapitel, die einzeln, aber auch in ihrer Zusammenschau ein beeindruckendes Panorama von Richters „Arbeit an der Wirklichkeit“ ergeben. Die Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken sind nicht direkt nach der Natur entstanden, sondern basieren meist auf fotografischen Vorlagen und sind somit „Landschaften aus zweiter Hand“, was sich an der Ausschnitthaftigkeit, an Unschärfeeffekten, mitunter auch an Schrift im Bild erkennen lässt. Landschaften mit tiefgezogenem Horizont und stimmungsvoller Atmosphäre rücken Richter in die Nähe der deutschen Romantik, auf die der Künstler zwar anspielt, aber der gegenüber er sich immer wieder auch kritisch-zweifelnd geäußert hat: Zu malen wie Caspar David Friedrich, so Richter, sei zwar möglich, aber nur ohne sich auf die geistige Tradition des Romantikers beziehen zu können. Als „Kuckuckseier“ bezeichnet Richter demnach jene romantisierenden Bilder, welchen in der Ausstellung ein ganzer Raum gewidmet ist. Ein weiterer Raum der Ausstellung betont die Wichtigkeit von Richters abstrahierten und abstrakten Landschaften für die Entwicklung seiner Malerei. Für dieses Kapitel der Ausstellung haben zahlreiche Bilder – unter anderem das monumentale, 6,8 Meter breite Gemälde „St. Gallen“ – erstmals ihre öffentlichen und privaten Sammlungen verlassen.

 

Landschaften – fiktional und übermalt

 

Konstruierte und manipulierte Landschaften – wie etwa Richters Seestücke, für die er oftmals die fotografischen Vorlagen von Wasser- und Himmelsfläche autonom und keinesfalls „wirklichkeitsgetreu“ wie eine Collage zusammensetzt – bilden einen weiteren Höhepunkt der Ausstellung. Zahlreiche überarbeitete Landschaften stehen am Ende der Ausstellung: übermalte Fotografien, die der Künstler größtenteils selbst als Leihgabe für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat, sowie Landschaftsgemälde, deren Realismus Richter mit abstrakten Farbstrukturen relativiert.

 

Die Landschaft als Sehnsucht

 

„Gerhard Richter: Landschaft“ bietet nicht zuletzt vor dem Hintergrund von aktuellen Diskussionen von Pandemie bis Klimakrise im Herbst 2020 auch die Möglichkeit zur kontemplativen Auseinandersetzung mit „Natur“ und „Landschaft“. Entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Atelier Gerhard Richter in Köln und durchgeführt in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich, ermöglicht die Ausstellung eine Begegnung mit Schlüsselwerken des Künstlers und erstmals einen retrospektiven Blick auf ein Genre, das Richter 1981 wie folgt beschrieb: „Wenn die ,Abstrakten Bilder‘ meine Realität zeigen, dann zeigen die Landschaften oder Stillleben meine Sehnsucht.“

 

Die Ausstellung ist von 1. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021 im Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen. Weitere Informationen auf https://www.kunstforumwien.at.

 


 

Ausstellung: Gerhard Richter: Landschaft
Datum:    1. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021
Ort:      Bank Austria Kunstforum Wien
Adresse:  1010 Wien, Freyung 8
Lageplan: https://goo.gl/maps/RcKx32SJWF92

 

Website:  https://www.kunstforumwien.at

 


DEICHTORHALLEN HAMBURG

WILLIAM KENTRIDGE - WHY SHOULD I HESITATE: PUTTING DRAWINGS TO WORK

Foto: Norbert Miguletz
Foto: Norbert Miguletz

23. OKTOBER 2020 – 18. APRIL 2021
HALLE FÜR AKTUELLE KUNST

 

 

 

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(Hamburg/dth) - Das Werk des südafrikanischen Künstlers, Filmemachers, Theater- und Opernregisseurs William Kentridge (*1955 in Johannesburg) wird vom 23. Oktober 2020 bis 18. April 2021 mit einer groß angelegten Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen sein. Diese wurde vom Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (Zeitz MOCAA) in Zusammenarbeit mit William Kentridge konzipiert und organisiert. Kentridge verarbeitet Themen wie soziale Ungerechtigkeit, die Geschichte Südafrikas, Kolonialismus, Familie, Flucht und Vertreibung mit den unterschiedlichsten Medien. Am Anfang seiner künstlerischen Praxis steht jedoch immer die Zeichnung, welche als Leitmedium im Mittelpunkt der Ausstellung steht.
 
William Kentridge gehört zu den weltweit bedeutendsten zeitgenössischen bildenden Künstlern, der sich auch als Theater- und Opernregisseur international einen Namen gemacht hat. Als Kind gegen die Apartheid engagierter Eltern in Südafrika aufgewachsen wird das weltpolitische Geschehen Teil von Kentridges eigener Biografie und seines Schaffens. Kentrigdes Werke visualisieren die soziokulturellen Auswirkungen des Postkolonialismus und der Apartheid aus der Perspektive seines Heimatlandes.
 
Die Ausstellung WHY SHOULD I HESITATE: PUTTING DRAWINGS TO WORK bietet einen umfassenden Überblick über das Gesamtwerk des südafrikanischen Künstlers und ist die bisher größte Präsentation seines Werkes. Gezeigt werden Werke aus über 40 Jahren künstlerischer Produktion, darunter Zeichnungen, Animationsfilme, Videos, Drucke, Skulpturen, Tapisserien und groß angelegte Installationen.

Der erste Teil des Ausstellungstitels »WHY SHOULD I HESITATE« zitiert die Bemerkung eines afrikanischen Soldaten, der von seiner Einberufung im Ersten Weltkrieg erfährt. Damit spielt Kentridge auf die Überwindung des eigenen Zögerns an, sich als »weißes Kind der Apartheid« diesem Thema zu stellen. Zugleich zeigt Kentridge, wie sich Kulturen und Geschichte zwischen den Kontinenten verweben. »Sein Werk lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wie tief das Kolonialsystem auch in der europäischen Geschichte verwurzelt ist«, erklärt Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg. Der zweite Teil des Titels »PUTTING DRAWINGS TO WORK« verweist auf Kentrigdes zeichnerische Praxis, die den Ursprung und die Basis für sein gesamtes Œuvre darstellt: »Die Linie wird dich führen – wie ein Hund, der an der Leine zieht«, wie er selbst sagte.
 
WHY SHOULD I HESITATE: PUTTING DRAWINGS TO WORK wurde von Azu Nwagbogu, Tammy Langtry und dem Studio William Kentridge kuratiert. Sie gliedert sich in drei Kapitel: »Die Biografie« präsentiert eine Chronologie der künstlerischen Praxis Kentridges mit frühen zeichnerischen Arbeiten und den Übergängen zu Grafik, Film, Theater und Installation mit dem Fokus auf dem Atelier als Denkmaschine. Sie ermutigt den/die Betrachter*in zu phantasievollen, Kontinente übergreifenden Sprüngen, die soziale, politische und wirtschaftliche Systeme überbrücken und so auch persönliche Verbindungen herzustellen. Die Prozesse der Entstehung und die Inszenierung monumentaler Werke zu den Themen Migration, Trauer, Feiern und Geschichte wird in »Die Prozession« zu sehen sein. Im Zentrum steht die ca. 40 Meter große Mehrkanalvideoprojektion More Sweetly Play the Dance, eine endlose Prozession aus Schatten, die immer in Bewegung sind.
Das Kapitel »Retrospektive, Drawings for Projection« gibt einen Überblick über die ikonische Serie von Kentridges Stop-Frame-Animationsfilmen. Diese Serie versucht den Prozess des Zeichnens aufzuzeichnen — ein Wunsch, wie Kentridge erklärt, die Zeichnung »nicht als eine fertige, endliche Tatsache, sondern als etwas, das provisorisch ist« zu verstehen.

Die von der Bühnenbildnerin Sabine Theunissen in enger Abstimmung mit William Kentridge entworfene Inszenierung der Schau in den Deichtorhallen greift das Spielerische und Poetische – als ein Universum aus Kohlezeichnungen und Schattenrissen – der Kunst von Kentridge auf.

Die Ausstellung wurde vom Zeitz MOCAA in Zusammenarbeit mit William Kentridge konzipiert und organisiert.

 

 

 

ÜBER WILLIAM KENTRIDGE
William Kentridge wurde 1955 in Johannesburg, Südafrika geboren, wo er gegenwärtig lebt und arbeitet.
 
Seit den 1990er-Jahren wurden Kentridges Arbeiten weltweit ausgestellt, unter anderem im Museum of Modern Art in New York, dem Louvre in Paris, Reina-Sofia-Museum in Madrid, der Albertina in Wien, der Whitechapel Gallery in London und dem Berliner Martin-Gropius-Bau. William Kentridge war außerdem mehrfacher Teilnehmer der documenta in Kassel und der Biennale in Venedig. Im Jahr 2016 wurde sein 500 Meter langer Fries »Triumphs and Laments« entlang des Tiber-Ufers in Rom präsentiert. Die Bildschirme des New Yorker Time Square waren im Dezember 2019 Präsentationsfläche seiner Arbeit »To What End?«.
 
Zu seinen Opernproduktionen gehören Mozarts »Die Zauberflöte«, Schostakowitschs »Die Nase« und Alban Bergs »Lulu«, die an Opernhäusern wie der Metropolitan Opera in New York, der Mailänder Scala oder der English National Opera in London aufgeführt wurden. Im Sommer 2017 fand die Premiere von Kentridges Inszenierung von Bergs »Wozzeck« für die Salzburger Festspiele statt. »The Head and the Load« wurde 2018 in London und New York von der Kritik gefeiert.
 
Kentridge erhielt die Ehrendoktorwürde mehrerer Universitäten, darunter Yale University und die University of London, und 2012 hielt er die Charles Eliot Norton Lectures an der Harvard University. Im Jahr 2010 wurde ihm der Kyoto-Preis verliehen. Im Jahr 2015 wurde er zum Ehrenakademiker der Royal Academy in London ernannt. Im Jahr 2017 erhielt er den Princesa de Asturias-Preis für die Künste und 2018 den Internationalen Antonio-Feltrinelli-Preis.

 

 

 

KURATOR*INNEN
Azu Nwagbogu, Chefkurator (Zeitz MOCAA 2018–2019)
Tammy Langtry, kuratorische Assistenz (Zeitz MOCAA)
Studio William Kentridge

AUSSTELLUNGSARCHITEKTUR
Sabine Theunissen, Brüssel
 
PUBLIKATION
Es erscheint eine Publikation bei im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König mit Texten von Dirk Luckow und Tammy Langtry sowie einem Interview mit William Kentridge von Koyo Kouoh, 88 Seiten, 42 Abbildungen. Preis: 19,80 Euro

 


Anmeldung zum Literaturprojekt Prix des lycéens allemands 2021 bis zum 10. Oktober möglich

Bild: ©Ernst Klett Sprachen GmbH
Bild: ©Ernst Klett Sprachen GmbH

 

 

(Stuttgart/ekv) - Französisch-Lehrkräfte sind dazu eingeladen, sich für das bundesweite Literaturprojekt Prix des lycéens allemands anzumelden und ihren Schülerinnen und Schülern eine intensive Begegnung mit französischer Originaljugendliteratur zu ermöglichen. Die Anmeldefrist endet am 10. Oktober und erfolgt ausschließlich online auf der Webseite des Klett Sprachen Verlags.      

 

Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II mit einem B2-Niveau. Das Institut Français stellt Lehrkräften pädagogisches Begleitmaterial in Form von Dossiers pédagogiques zu den drei ausgewählten Werken zur Verfügung, die auf der Webseite des Institut Français als Downloads erhältlich sind. Die Bücherpakete können beim Ernst Klett Sprachen Verlag erworben werden. Für Lehrkräfte ist das Set kostenlos.

 

Die Selektion der drei neuen Originaljugendromane für das Jahr 2021: 

 

·                    Aigre-doux von W. N'Sondé

 

·                    Même pas en rêve von Vivien Bessières

 

·                    Direct du cœur von Florence Medina

 

Der Prix des lycéens allemands ist eine Initiative des Institut français Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Sprachen Verlag. Nach 15 Jahren hat sich der renommierte Prix des lycéens allemands neu erfunden und mit einigen Neuerungen für mehr Schülernähe gesorgt – medial auch wie inhaltlich. Seit dem ersten Jahr seiner Durchführung, hat der Prix des lycéens allemands tausenden von Schülerinnen und Schülern eine Begegnung mit französischen Jugendbuchautoren ermöglicht und ihnen ein Forum gegeben, in dem sie auf Französisch ihre Leseeindrücke teilen und sich so für ihr Lieblingsbuch entscheiden konnten. Das jährliche Zusammentreffen auf der Leipziger Buchmesse bildete bislang den Höhepunkt des Literaturprojekts. Ab diesem Jahr findet das Leseprojekt in dem neuen Format statt.

 

Die letzten Online-Seminare für Lehrkräfte laufen an. Dort erhalten Lehrkräfte hilfreiche Tipps zur erfolgreichen Durchführung des Prix des lycéens allemands und können sich mit projekterfahrenen Kolleginnen und Kollegen austauschen. Die Veranstaltungen sollen die Teilnahme am Leseprojekt erleichtern und Fragen zum Ablauf, aber auch zur Unterrichtsgestaltung, klären.

 

08.10.2020 | 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr | Online-Seminar

 

Lese- und Sprechförderung mit authentischer Jugendliteratur am Beispiel des Prix des lycéens allemands > zur Anmeldung

 

Weitere Informationen zum Ablauf, ein Dossier für Lehrkräfte sowie ein Archiv mit Meldungen und Fakten der vergangenen Jahre sind auf der Webseite des Klett Sprachen Verlags abrufbar.

 

 

 


Kunst meets Schmuck

Blind Date

(Bayreuth/pm) - Eine Vernissage und Ausstellung, in der Besucher alles anfassen dürfen, edle Schmuckstücke anprobieren, Bilder mit den Fingern berühren, Konturen ertasten? Eigentlich undenkbar. Liest man doch sonst auf Schritt und Tritt: „Bitte nicht berühren!“ Ganz anders bei den Werken von Christa Jäger-Schrödl und den grazilen Schmuckstücken von Julia Förster-Oetter.

 

An der Wand im Wartezimmer eines Kinderarztes hängt ein großes Bild mit reliefartigen Strukturen. Die Bildränder sind schon etwas abgegriffen. Es sind die Spuren vieler kleiner Hände, die dem Drang nachgaben, das Kunstwerk genauer zu erkunden. Leider nicht zum Vorteil des Bildes. Doch der Impuls ist verständlich. Oft müssen auch wir Erwachsenen uns zurückhalten, wenn spannende Oberflächen „zum Berühren verführen“. Und wie schön, wenn es dann einmal erlaubt wird!

 

Zu dieser Art Kunstwerke gehören die Bilder von Christa Jäger-Schrödl. Sie sind abstrakt, haben aber auch etwas Gegenständliches, was vielen Betrachtern den Zugang vereinfacht. Sie lassen Raum für Fantasie und individuelle Assoziationen. Gemeinsam mit der Goldschmiedin und Schmuck-Designerin Julia Förster-Oetter, deren Leidenschaft aus ihren individuellen Schmuckideen spricht, stellt sie im brandneuen Showroom der VPLUS habitat aus. „Wir freuen uns, dass wir mit ‚Blind Date – Kunst nicht nur für Sehende‘ eine ganz besondere Ausstellung nach Bayreuth holen können“, so Moshe Gazit, Geschäftsführer und Gründer der VPLUS habitat. Das Unternehmen steht für hochwertige Designartikel und nachhaltig produzierte Gesundheits- und Lifestyleprodukte. „Die beiden kreativen Frauen teilen übrigens nicht nur die Länge eines unverwechselbaren Namens, sie haben auch eine gemeinsame Vorliebe für besondere Schattierungen und Strukturen“, so Moshe Gazit weiter. Er plant auch zukünftig wechselnde Ausstellungen mit heimischen und internationalen Künstlern in seinen Räumen.

 

Die lange Zwangspause durch die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, wie sehr den Menschen Kunst und Kultur fehlen, wenn sie diese nicht direkt und hautnah erleben können. „Es war und ist gerade für uns Künstler eine schwere Zeit. Alle Ausstellungen in Deutschland und Österreich wurden abgesagt“, erzählt Christa Jäger-Schrödl, die mit „Blind Date“ auch Ausstellung für sehbehinderte und blinde Menschen arrangiert. Schon seit vielen Jahren zeigt Christa Jäger-Schrödl ihre außergewöhnlichen Werke auf Ausstellungen und im Internet. Die PR-Frau findet in dieser künstlerischen Arbeit Ausgleich zum Stressabbau. Ihre Bilder, die man größtenteils als Collagen bezeichnen könnte, werden durch Strukturen und einen ungewöhnlichen Material-Mix geprägt. Sie verwendet alltägliche Gegenstände aus ihrer direkten Umgebung und webt sie in die Bilder ein. Die verschiedenen Farbschichten und die kräftigen Farbtöne verleihen ihnen eine erstaunliche Tiefe und die spannenden Oberflächen reizen zum Berühren.

 

Auch Julia Förster-Oetter bekam mit Ihrem Schmuck-Atelier den Lockdown und seine Nachwehen deutlich zu spüren. „Da geht es mir nicht besser wie anderen in der Branche, obwohl ich Kundenwünsche sehr viel individueller angehe“, erzählt die Goldschmiedin. Sie hat ein geschultes Auge für Typ und Styling Ihrer Kunden und ein „goldenes Händchen“, wenn es um sehr persönliche Schmuckkreationen geht. Für Ihre Geschäftsidee „Vom Erbstück zum Trendstück“ wurde Julia Förster bereits ausgezeichnet. Dabei arbeitet sie wertvolle alte Stücke stilgerecht auf und verleiht ihnen eine neue, moderne Eleganz. Ihr Schmuck passt zu jeder Gelegenheit.

 

Man darf sich auf eine ungewöhnliche Ausstellung freuen. Einen ersten Eindruck erhält man auf den beiden Atelier-Homepages: www.atelier-cj.de und www.atelier-foerster-oetter.de

 

„Blind Date“ - Kunst trifft Schmuckdesign

 

Vernissage:         Samstag, 26.09.2020, um 15 Uhr
Ausstellung:        vom 26.09.2020 bis 10.10.2020
Bei VPLUS habitat, Nürnberger Str. 38, 95448 Bayreuth

 

 

 


Vom 16.-19. September 2020 findet das Club-Festival in einer pandemiegerechten Hybrid-Version statt

Reeperbahn Festival Hamburg 2020 setzt Standards für die Live-Musikszene in Pandemiezeiten

(C) www.mediaserver.hamburg.de
(C) www.mediaserver.hamburg.de

(Hamburg/pm), 09.09.2020 – Als weltweit erstes Musik-Festival dieser Größenordnung kann das Reeperbahn Festival in Hamburg trotz der Pandemie stattfinden. Unter Einhaltung der zurzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln werden vom 16. bis 19. September täglich bis zu 2.300 Besucher bei insgesamt 120 Konzerten auf rund 30 Bühnen in den Clubs, Theatern und Open-Air-Spielorten von Hamburgs berühmtem Unterhaltungsviertel St. Pauli wieder Live-Musik erleben. Damit setzt Hamburg internationale Maßstäbe für die Musikbranche und macht zum Ende der musikalischen Freiluftsaison real erlebbar, unter welchen Bedingungen derzeit Kulturveranstaltungen gerade in geschlossenen Räumen umgesetzt werden können. Die Live-Musik-Szene durch diese schwierige Zeit zu bringen, ist der Stadt Hamburg ein wichtiges Anliegen. Daher unterstützt sie das Festival 2020 bei seiner pandemiegerechten Umsetzung mit einer Zusatzförderung in Höhe von 500.000 Euro.

Mit 120 Konzerten sowie rund 40 Programmpunkten aus den Bereichen Arts, Word, Film und Discourse bietet das Reeperbahn Festival 2020 zwar nur ein Fünftel des Programms der Vorjahre, bleibt aber auch im pandemiegerechten Rahmen ein zukunftsweisendes Ereignis für die Musik und Entstehungsort gesellschaftlicher Veränderung. Wie gewohnt werden in den Clubs viele musikalische Newcomer und die zurzeit kreativsten nationalen und internationalen Bands präsentiert. Highlights sind 2020 unter anderem Akua Naru (DE/USA), Tom Gregory (UK), Dillon (BR/DE), Tina Dico (DK), Bukahara (DE), Daði Freyr (ID/DE), die Anchor Nominees Arya Zappa (DE), Ätna (DE), Efje De Visser (NL), Tuvaband (NO), Suzane (FR) und L’eclair (CH) sowie die Welturaufführung von Gisbert zu Knyphausen und Kai Schumachers Kooperation zu 200 Jahren deutschsprachiger Liedermachertradition in der Hauptkirche St. Michaelis.

Für alle Musikliebhaber die dieses Jahr nicht live dabei sein können, wird ein großer Teil der Konzerte unter www.reeperbahnfestival.com live gestreamt und ist kostenlos zugänglich.

Auch die dazugehörige Reeperbahn Festival Conference, eine der weltweit wichtigsten Fachveranstaltungen und Treffpunkt der Musikbranche, findet mit rund 100 Talks, Sessions und Panels sowie über 200 Speakern komplett im digitalen Rahmen statt.

Reeperbahn Festival setzt Trends für die Musikbranche

Ob politische Haltung in allen Bereichen des künstlerischen Schaffens, Geschlechtergleichstellung, neue Konsumgewohnheiten durch veränderte Mediennutzung oder die spannendsten neuen Bands und Künstler von morgen – das Reeperbahn Festival ist stets Spiegelbild des Zeitgeists und der aktuellen Herausforderungen für die Musikwelt. Darüber hinaus werden hier Trends der Zukunft gemacht und diskutiert. Das wird in diesem Jahr erneut so sein, allerdings unter den Vorzeichen einer pandemiegerechten Umsetzung. Hiermit rückt das Reeperbahn Festival die Bedeutung der aktuellen Krise für die gesamte Musiklandschaft in den Fokus.

Exemplarisch und praktisch nähert sich das Reeperbahn Festival den existentiellen Fragen, mit denen Kulturwirtschaft, Live-Entertainment-Branche, viele junge Bands und Künstler sowie die Spielstätten und Besucher aktuell und auf absehbare Zeit konfrontiert sind. Über vier Tage wird real erlebbar, unter welchen Bedingungen Kulturveranstaltungen derzeit umgesetzt werden können. Die Gesundheit der Besucher und aller Mitwirkenden steht dabei immer an erster Stelle

Pandemiegerechtes Reeperbahn-Festival – Hybrid aus Real und Digital

Vor dem Hintergrund der pandemiegerechten Umsetzung wird das Reeperbahn Festival 2020 zu einer Hybrid-Veranstaltung, die Live-Programm vor Publikum und digitale Angebote vereint. Der Verringerung der Live-Konzerte steht ein erweitertes digitales Angebot gegenüber, das auch all denjenigen, die nicht vor Ort sein können, mit Live-Streams und Video-On-Demand-Optionen so viele Möglichkeiten wie nie zuvor bietet, das Festival virtuell zu erleben.

Das Konzert-, Kunst-, Word- und Film- und Discourse-Programm findet nach wie vor live in den Clubs auf St. Pauli statt, während das Programmangebot für die Fachbesucher in den virtuellen Raum verlegt wird. Das digitale Programm für Fachbesucher sorgt mit rund 100 Talks, Sessions, Masterclasses und Panels aus drei Live-Studios von der Reeperbahn mit über 200 Speakern sowie zahlreichen Möglichkeiten zur digitalen Vernetzung und Events  dafür, dass die Musikwelt auch im virtuellen Raum in regem Austausch bleibt. Die Plattform Reeperbahn Festival Conference Digital 2020 steht allen registrierten Fachbesuchern ab dem 10. September zur Verfügung. Tickets und weitere Informationen zum Programm ebenfalls unter www.reeperbahnfestival.com.

ANCHOR – Reeperbahn Festival Music Award

Ein (Live-) Höhepunkt des Reeperbahn Festivals wird erneut die Verleihung des ANCHOR Awards an aufstrebende Newcomer am Samstag den 19. September sein. Live begutachtet und ausgewählt von prominenten Musikgrößen wie den Produzenten Tony Visconti, dem Ex-Spice Girl und erfolgreichen Musikerin Melanie C., Frank Dellé von SEED oder dem deutschen Musikjournalisten und Moderator Markus Kavka gehen sechs nominierte Künstler und Bands ins Rennen. Vorher beweisen sie vor Publikum ihr Talent auf den Bühnen des Festivals. Mehr Informationen zum Award unter www.anchor-award.com.

Weil wir Hamburg sind – die Musikmetropole Hamburg unterstützt ihre Musik-Szene

Um die pandemiegerechte Umsetzung des Reeperbahn Festivals und der digitalen Konferenz zu ermöglichen, unterstützt die Stadt Hamburg die Veranstaltung 2020 mit weiteren Mitteln in Höhe von 500.000 Euro - zusätzlich zu der bisherigen Förderung von 410.000 Euro.  Eine Neben den weiteren Hilfen für die Kultur in Hamburg ist dies eine bislang beispiellose öffentliche Unterstützung der Kunst- und Kulturwirtschaft, die die große Bedeutung der Live-Musik für die Stadt unterstreicht.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg ist sich sicher: „Das diesjährige Reeperbahn Festival sendet ein unüberhörbares und wichtiges Signal in die gesamte Musikszene, dass und wie Clubkultur auch unter Corona möglich ist. Das Reeperbahn Festival zeigt sich auch in diesem Jahr wieder als Plattform für einige der derzeit besten und spannendsten Bands und Künstlerinnen und Künstler und unterstreicht damit seine internationale Bedeutung. Ich danke allen, die mit Mut, Kreativität und vielfältiger Unterstützung dazu beitragen, dass auch in diesem Jahr das Reeperbahn Festival in Hamburg stattfinden wird.“

Seien es die Beatles, die vor genau 60 Jahren in den Clubs von St. Pauli die Weichen für ihre Weltkarriere stellten, oder die Eröffnung der Elbphilharmonie als eines der führenden Konzerthäuser der Welt - Hamburg nimmt seine Rolle als internationale Musikmetropole wahr und stellt gerade jetzt in der Krisenzeit der Branche die Weichen für die Zukunft. Neben der zusätzlichen Unterstützung des Reeperbahn Festivals hat die Stadt für die Clubszene einen Corona-Hilfsfond in Höhe von 1,5 Mio. Euro bereitgestellt, darüber hinaus wurde ein Open-Air Fonds in Höhe von weiteren 1,5 Mio. Euro aufgelegt. Weitere Hilfen sind in enger Abstimmung mit der Szene in Planung.

Mehr über die Musikmetropole Hamburg unter www.hamburg-tourismus.de/musik.

 

 

 

 

 

Mehr Hamburg:

 

Viele weitere Hamburg-Tipps zum Download oder direkt aus dem Web unter folgenden Links:

 

 


Kirchengemeinde Jarmen-Tutow lädt am Sonnabend, 12. September, um 19 Uhr zu einem Konzert des Vokalensembles „Millenium“ ein

Vom Mittelalter in die Moderne

Foto: Sebastian Kühl
Foto: Sebastian Kühl

 

(Jarmen/sk) - Am kommenden Sonnabend, 12. September, lädt die Kirchengemeinde Jarmen-Tutow um 19 Uhr zu einem Konzert des Dresdner Männerchorensembles „Millenium“ in die Marienkirche Jarmen ein. Die zehn ehemaligen Mitglieder des Dresdner Kreuzchors kommen im Rahmen ihrer zweiten Deutschland-Tour in die Landstadt an der Peene. „Das 90-minütige Konzert umfasst sowohl geistliche als auch weltliche Musik, bei der sich die zehn – alle im Millenniumsjahr 2000 geborenen – Sänger auf eine klangliche Zeitreise vom Mittelalter bis heute begeben“, kündigt Pastor Arnold Pett an. „So werden neben gregorianischen Gesängen und alter Musik der Renaissance auch romantische Werke Mendelssohns und Musik des 20. Jahrhunderts zu hören sein. Zum Repertoire gehören zudem moderne Spirituals sowie Welthits der Comedian Harmonists, der Beatles sowie der Wise Guys. Das Konzert verspricht ein eindrucksvolles musikalisches Erlebnis  für jeden Musikgeschmack zu werden“, freut sich Arnold Pett auf den Auftritt des Vokalensembles. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

 

 

 

 

 


Tag des offenen Denkmals im Schleswiger Dom am 13. September

Vorträge über den Dom und eine „Fledermaus-Beobachtung“

 

(Schleswig/aw) - Am Tag des offenen Denkmals (13. September) laden die Bischofskanzlei und die Kirchengemeinde Schleswig ab 13 Uhr zu einem Vortragsprogramm in den Schleswiger Dom ein. Zuvor wird Bischof Gothart Magaard gemeinsam mit Pastorin Christiana Lasch-Pittkowski den Gottesdienst um 10 Uhr gestalten. Der Tag klingt um 19 Uhr mit einem Vortrag zu den Fledermäusen im Dom und einer „Fledermaus-Beobachtung“ aus. Der Eintritt zum Tag des offenen Denkmals ist frei.

 

Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche): „Auch in diesem Jahr wird der Tag des offenen Denkmals im St. Petri-Dom stattfinden – wenn auch unter sehr besonderen Bedingungen und Regeln. Wir erfahren immer wieder, dass beispielsweise die Sanierung des Doms, die wunderbaren Glasfenster oder auch unsere „Untermieter“, die Fledermäuse, auf viel Interesse stoßen. Ich freue mich daher, dass wir mit einem schönen Vortragsprogramm unter Corona-Bedingungen zum Tag des offenen Denkmals einladen können und hoffe auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

 

Die Programmpunkte

 

Das Programm im Schleswiger Dom beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst mit Pastorin Christiana Lasch-Pittkowski, in dem Bischof Gothart Magaard die Predigt hält. Anschließend geht es ab 13 Uhr mit stündlichen Vorträgen weiter. Bau-Referent Andreas Hamann gibt Einblicke in den aktuellen Sachstand der Dom-Sanierung. Frank Schneemelcher und Helena Berlin von der Glaswerkstatt Schneemelcher aus Quedlinburg werden über die Restaurierung der farbigen Kirchenfenster informieren. Pastorin Lasch-Pittkowski gibt in ihrem Vortrag einen Einblick in die  historische und kulturelle Bedeutung des Doms. Baubiologe Christoph Stolle wird gegen Abend über die Fledermäuse am Dom berichten und anschließend (abhängig von der Witterung) zur Fledermausbeobachtung einladen.

 

Während des gesamten Tages wird Fundraising-Referent Pastor Jörg Jackisch über die Möglichkeit, eine Patenschaft für die Domfenster zu übernehmen, informieren.
Die Teilnahme an den Vorträgen ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Das Programm sowie Videos zum Tag des offenen Denkmals sind hier zu finden: www.mein-schleswiger-dom.de

 

Programmablauf
Tag des offenen Denkmals im St. Petri-Dom am 13. September 2020

10: 00 Uhr Gottesdienst mit Bischof Gothart Magaard und Pastorin Christiana Lasch-Pittkoski

13: 00 Uhr Andreas Hamann/Bau-Referent: Die Dombaustelle (je nach Gruppengröße mit Führung durch den Dom oder über die Baustelle)

14:00 Uhr Frank Schneemelcher/Helena Berlin/Glaswerkstatt Schneemelcher:
Die Fenstersanierung

15:00 Uhr Christiana Lasch-Pittkowski/Kirchengemeinde Schleswig:
Die Geschichte des St. Petri-Doms zu Schleswig und seine historische und kulturelle Bedeutung

16:00 Uhr Andreas Hamann/Bau-Referent: Die Dombaustelle (je nach Gruppengröße mit Führung durch den Dom oder über die Baustelle)

17.00 Uhr Frank Schneemelcher/Helena Berlin/Glaswerkstatt Schneemelcher:
Die Fenstersanierung

19: 00 Uhr Christoph Stolle: Tiere im Dom.
Nach einer kurzen Pause: Fledermausführung (je nach Witterung, nur bei `Fledermauswetter´), Beginn mit Sonnenuntergang, ca. 19:45 Uhr.

Durchgehend: Info-Stand „Fenster-Patenschaften“

 


»Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie« Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen (20.9.2020-21.03.2021)

Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen fragt nach der Zeit der Erde

Idealer Durchschnitt der Erdrinde, Farblithographie in: Atlas zu Alex. v. Humboldt’s Kosmos, 1851. Halle, Franckesche Stiftungen
Idealer Durchschnitt der Erdrinde, Farblithographie in: Atlas zu Alex. v. Humboldt’s Kosmos, 1851. Halle, Franckesche Stiftungen

 

  • Kulturhistorische Ausstellung mit 250 Objekten aus renommierten historischen Sammlungen u.a. der Akadmie der Naturforscher Leopoldina, der Bergakademie Freiberg und dem Naturkundemuseum Berlin; Fotos des Kanadiers Edward Burtynsky (Anthropocene, 2018) und Sounds von Dominik Eulberg
  • Wissenschaftlicher Begleitkatalog mit den Anthropozän-Experten Christian Schwägerl und Reinhold Leinfelder sowie dem Journalisten und Kreationismus-Gegner Thomas Junker

 

Ausstellungseröffnung am 20.09.2020, 11 Uhr mit dem Wissenschaftsjournalisten Christian Schwägerl (GEO, ZEIT Wissen, FAZ)

 

 

(Halle/pm) - Die Franckeschen Stiftungen zeigen in ihrer Jahresausstellung eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit: die Entdeckung der Erdzeit. Dafür legen die Kuratoren die Lupe an den hallischen Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts mit dem pietistischen Halleschen Waisenhaus und der Brandenburg-Preußischen Friedrichs-Universität. Dieses Zentrum der Frühaufklärung verortet sich in der Mitte zwischen dem geologisch vielfältigsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Harz, und der Bergakademie in Freiberg (gegr. 1765), der fünften in der Reihe der weltweiten gegründeten montanwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen. Die kulturhistorischen Sammlungen vor Ort, die Bibliothek der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, die Universitäts- und Landesbibliothek der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das Archiv und die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen, spiegeln das breite Interesse an geologischen Phänomenen sowie an der Entdeckung der Geschichte der Erde. Ihre Schätze illustrieren erstmals in einer Ausstellung die Geburt der Geologie als Wissenschaft. 

 

Die Besucher erwartet ein emotionaler und spannend inszenierter Ausstellungsrundgang von der Vorgeschichte der Geologie über die Entstehung der modernen Geowissenschaften im 19. Jahrhundert mit einem Exkurs zur Gegenwart. Die Schau führt anschaulich durch scheinbar gegensätzliche Erdentstehungstheorien, durch Gelehrtenstreite, wirtschaftliche Interessen und den Verlust des Primats der Bibel bis zum Blick in den Abgrund der erdgeschichtlichen Zeit. Alchemisten, die das Reine suchten, Physikotheologen, die die Vollkommenheit der Schöpfung entdecken wollten, Kameralisten, die sich für die Nutzbarmachung der Ressourcen einsetzten, Universitätsprofessoren und wissenschaftlich hoch gebildete Dilettanten und Sammler, vernetzt in einer weltumspannenden Gelehrtengemeinschaft, erstreiten sich in der Schau als Neptunisten, Vulkanisten, Katastrophisten oder Aktualisten eine wissenschaftlich begründete Vorstellung von der Geschichte und geologischen Struktur der Erde. Die Ausstellung entlässt das Publikum nicht ohne einen wissenschaftlich fundierten Blick auf das Anthropozän, in dem erstmals der Mensch die geologische Formation der Erde einschneidend verändert.

 

 »Uns interessierte besonders, was die Menschen dazu bewegte, sich mit der unbelebten Natur auseinanderzusetzen«, beschreibt Dr. Claus Veltmann, Kustos und mit Tom Gärtig Kurator der Ausstellung, eines ihrer Kernthemen. Dafür konnten sie unter anderem mit dem einzigartigen Nachlass des geologischen Autodidakten Christian Keferstein (1784–1866) arbeiten, der in die Geschichte als Schöpfer der ersten geologischen Karte Deutschlands einging. 300 geologische Karten, nahezu 600 Briefe und eine 2000 Bände umfassende Fachbibliothek zählt die Sammlung, die heute im Archiv und der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen aufbewahrt wird. 

 

 Die Ausstellungsgestalter von der Agentur Formikat (u.a. Verkehrsmuseum Dresden 2018 Ich.Fahr.Rad und 2019 Von Prunkgondeln, Prachtkutschen und Pferdeäpfeln) setzen die 250 Ausstellungsobjekte, darunter Leihgaben aus den hallischen Sammlungen, der Kustodie der Bergakademie in Freiberg, dem Naturkundemuseum in Berlin oder der eindrucksvollen Gesteinssammlung des Zentralmagazins naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, spannend in Szene. Sie fokussieren das sinnliche und emotionale Erleben. Objekttexte finden sich nur im kostenlosen Begleitheft zum Rundgang. Filme von Murat Haschu und Sounds von Dominik Eulberg, dem »Natur-DJ aus dem Westerwald« (ARD), lassen in die Erdgeschichten eintauchen. Nachdenklich machen die Fotografien des Kanadiers Edward Burtynsky. Mit seinen Arbeiten zu Industrielandschaften dokumentiert er, wie die Umwelt durch ungezügelte globalisierte Finanz- und Wirtschaftsinteressen verändert wird. Der Ausstellungsrundgang endet mit einer Auswahl seiner beeindruckenden Fotografien zu Bergwerken und Tagebauen auf der ganzen Welt.

 

»Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie« 
20. September 2020 – 21. März 2021
Jahresausstellung im Historischen Waisenhaus
Franckesche Stiftungen | Franckeplatz 1 | 06110 Halle

 

Informationen und Begleitprogramm
Tel 0345-21 27 450 | www.francke-halle.de
Eintritt 6 Euro, erm. 4 Euro, Kinder bis 18 Jahre frei

 

Ausstellungskatalog
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter wissenschaftlicher Katalog mit Beiträgen herausragender Autoren, der das Ringen um Ordnung und Wissen auf dem Weg zur Entdeckung der Erdzeit im 18. Jahrhundert detailliert vorstellt. Der Katalog bleibt nicht in der Geschichte stehen. Im letzten Kapitel gibt er dem Wissenschaftsjournalisten Christian Schwägerl (GEO, ZEIT Wissen, FAZ) und dem Paläontologen und Geobiologen Reinhold Leinfelder (Professor an der Freien Universität Berlin) das Wort, die mit wissenschaftlichen Fakten den Blick auf das Anthropozän öffnen. In einem Exkurs kommt der Biologiehistoriker, Sachbuchautor und Publizist Thomas Junker zum andauernden Diskurs über Evolution und Schöpfung zu Wort, der vor allem durch die Kreationisten befeuert wird.

 

Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie. Hrsg. im Auftrag der Franckeschen Stiftungen von Tom Gärtig und Claus Veltmann. Halle 2020 (Kataloge der Franckeschen Stiftungen, 37).
264 S., 187 Abb., € 28,00; ISBN 978-3-447-11383-0

 


Großartiges digitales Programm geht online

Tag des offenen Denkmals® am 13. September erstmals digital am Start

Foto: Tag des offenen Denkmals®
Foto: Tag des offenen Denkmals®

 

(Berlin/tdd) - Erstmals öffnen sich am 13. September 2020 bundesweit die Türen und Tore zahlreicher Denkmale zum Tag des offenen Denkmals digital. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die den Aktionstag bundesweit koordiniert, führt auf einer online-Pressekonferenz in das digitale Programm ein.

Von Videoführungen und Fotostrecken über Podcasts bis zu spektakulären Drohnenaufnahmen: Um den Tag des offenen Denkmals in Pandemiezeiten stattfinden zu lassen, produzierten Denkmaleigentümer, Denkmalämter, Vereine, städtische Einrichtungen und die DSD digitale Denkmalformate. Blicke hinter die Fassaden von der Ostsee bis in das Allgäu sind erstmals am gleichen Tag möglich. Gebündelt werden die Beiträge in dem Programm, das die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf der für den Aktionstag geschaffenen Website www.tag-des-offenen-denkmals.de präsentiert. Die Formate sind ab dem 13. September 2020 bis Ende September einsehbar.

Ab sofort lädt die Internetseite zum Tag des offenen Denkmals zum Stöbern ein. Das Programm wird bis zum Aktionstag tagesaktuell ergänzt. „Das digitale Programm macht erstmals die bundesweite Ausstrahlung und Beteiligung verschiedenster Akteure beim Tag des offenen Denkmals sichtbar“, freut sich Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Zu den Highlights gehört unter anderem die virtuelle Premiere des Grundton D Konzerts des Deutschlandfunks im Wittenberger Gestüt Bleesern. Exklusiv ist die Konzertaufnahme am Tag des offenen Denkmals bundesweit online zu sehen. Neue Perspektiven eröffnet auch die Baustellenführung durch die Bonner Beethovenhalle mit ihrer imposanten Akustikdecke.

Weitere bundesweite Denkmaleindrücke zu Schwerpunktthemen wie Handwerk, Technik und Restaurierung, Persönliche Geschichten oder Nachhaltigkeit bieten die sogenannten Erlebniswelten. Passend zum Nachhaltigkeits-Motto Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken. äußern Experten und Denkmaleigentümer im Blog #nachgefragt ihre Meinungen zu der Frage, wie Nachhaltigkeit die Denkmalpflege ist. Und interaktive Angebote wie ein Töne-Quiz und ein Denkmal-Puzzle sorgen für Spielspaß bei den jüngsten Denkmalfans.

Während 2019 deutschlandweit rund 8.000 Denkmale für Besucher zugänglich waren, rückt in diesem Jahr etwas anderes in den Fokus: „Nicht die Quantität der digitalen Beiträge ist entscheidend, sondern das Engagement, mit dem die Beteiligten Denkmale digital erlebbar machen“, ergänzt Sarah Wiechers, Leiterin des Teams Tag des offenen Denkmals bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Hier finden Sie eine Auswahl an Highlights nach Bundesländern sortiert.

Hier finden Sie das Magazin zum digitalen Tag des offenen Denkmals.

Hier finden Sie ein Fact Sheet zum Tag des offenen Denkmals.

Der digitale Tag des offenen Denkmals findet am 13.9.2020 statt unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. Das digitale Angebot ersetzt in diesem Jahr das bundesweite Online-Programm und die bekannte App zum Tag des offenen Denkmals.

 


„Nacht der Lichter“ findet am kommenden Sonnabend, 5. September, rund um die Dorfkirche und den Pfarrhof in Pinnow im Hinterland der Insel Usedom statt

Klangwelt aus Licht und Schatten

 

(Pinnow/sk) - Die Kirchengemeinden Lassan, Bauer-Wehrland und Pinnow-Murchin laden am kommenden Sonnabend, 5. September, um 18.30 Uhr zu einer Neuauflage der „Nacht der Lichter“ rund um die Dorfkirche und den Pfarrhof in Pinnow, im Hinterland der Insel Usedom ein. Zu Beginn der „Nacht der Lichter“ präsentieren Künstler der Region Werke zum Thema Licht und Wasser. Gäste der Veranstaltung haben die Möglichkeit, Kerzenlichter zu erwerben, die nach Sonnenuntergang angezündet werden. Um 20 Uhr hält Pastorin Anne Plagens eine Andacht in der Dorfkirche. Im Anschluss gibt ab 20.30 Uhr der Kontrabassist Jaspar Libuda aus Berlin unter dem Titel „Klangwelt aus Licht und Schatten“ ein Konzert, das je nach Wetterlage unter freiem Himmel oder in der Dorfkirche stattfindet. Der Eintritt zur „Nacht der Lichter“ ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

 

 

Schwebezustand zwischen Stilen und Genres

 

„In voller Konzertlänge verwandelt Jaspar Libuda den Kontrabass in ein Soloinstrument mit Klangfarben, die an Cello, Perkussion und Gitarre erinnern“, so die Konzertankündigung. „Seine Kompositionen formen den Soundtrack zu einem imaginären Film. Die Musik entwickelt sich von Stille zu Klangfülle, von Improvisation zum Arrangement, von rockigen Motiven zu einfachen Melodien. Melodiöses Bogenspiel und akkordbezogene Zupftechnik scheinen die Schwere des Instruments aufzuheben. Tiefe Basslinien geben dem Kontrabass sein Gewicht zurück. Ein Schwebezustand zwischen Stilen und Genres. Ein Grenzgang zwischen zwischen Jazz, Rock, Pop, Minimal Music, Klassik und Wall of Sound.“ Jaspar Libuda komponiert und produziert regelmäßig Musik für Tanztheater, Hörbücher, Kunst- und Dokumentarfilme. Er musiziert auf einem speziell für ihn gebauten fünfsaitigen Kontrabass mit hoher C-Saite.

 

 

 

Erste „Nacht der Lichter“ fand 2016 statt

 

Mit der „Nacht der Lichter“ in Pinnow wird eine im Jahr 2016 begründete Tradition fortgesetzt. Die erste „Nacht der Lichter“ im Hinterland der Insel Usedom fand rund um die Kirche St. Nikolai in Bauer statt. Neben einer Andacht, Buffet, Musik und Tanz gehörte damals als Höhepunkt und Abschluss ein gemeinsamer Lichterzug zum Programm, bei dem die Teilnehmenden mit Laternen, Musikbegleitung und vom Mondlicht beschienen von der Kirche zum Peenestrom wanderten. Dabei säumten Kerzen den letzten Abschnitt des Wegs. Sowohl die Kirche St. Nikolai mit Pilgerherberge in Bauer als auch die Dorfkirche mit Pilgerherberge in Pinnow sind Standorte der Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer in Pommern“.

 

 

 

Weitere Informationen

 

Spiritueller Sommer in Pommern im Internet: www.spiritueller-sommer-pommern.de

 

 

 


Give Live A Chance: für 4. September geplantes Konzert muss verschoben werden

 

(Düsseldorf/Frankfurt/live) - Das Konzert Give Live A Chance in Düsseldorf am 4. September muss aufgrund der jüngsten Entwicklungen in den Spätherbst verschoben werden. Trotz eines überzeugenden Hygiene- und Schutzkonzepts sahen sich die Organisatoren angesichts steigender Infektionszahlen und im Raum stehenden, nachträglichen Kapazitätsbeschränkungen, die eine allgemeine Verunsicherung zur Folge hatten, zu diesem Schritt veranlasst. Mehr als 7.000 Besucher, die bereits Tickets für die Veranstaltung erworben haben, wird nunmehr das Eintrittsgeld einschließlich Vorverkaufsgebühren zurückerstattet.

 

Eigentlich war in Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf und dem NRW-Gesundheitsministerium vereinbart worden, das Infektionsgeschehen bis zum 31. August zu beobachten und dann eine endgültige Entscheidung zu treffen. Ein Abrücken hiervon war durch Bedenken der Landesregierung deutlich geworden. Die gegensätzlichen Positionen ließen sich nicht überbrücken. 

 

„Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass unser Maßnahmen-Katalog Fans, Künstlern und Mitarbeitern umfassenden Schutz bietet“, erklärte Give Live A Chance-Veranstalter Marek Lieberberg in einer Stellungnahme. Bedauerlicherweise verhindere die aktuelle Atmosphäre einen Konsens. Deshalb wolle man das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt realisieren. Eine baldige, sukzessive Aufhebung der Zuschauer-Limitierungen für Kultur und Sport könne nicht länger aufgeschoben werden.

 

Lieberberg äußerte die Überzeugung, dass der Wiedereinstieg in die Live-Musik mit vollen Kapazitäten in absehbarer Zeit erfolgen muss, „weil die Sehnsucht von Fans und Künstlern sich nicht auf Dauer unterdrücken lässt! Das Düsseldorfer Modell ist und bleibt der richtige Ansatz, um stufenweise wieder zu einem normalen Konzertgeschehen zu gelangen. Die Politik hat die Verpflichtung und Verantwortung gegenüber der Live-Musik, diesem Herzstück der modernen Kultur den Weg zurück zur Normalität zu ebnen. Darauf warten 150.000 suspendierte Mitarbeiter dieser so diversen und essentiellen Branche, Zehntausende von Künstlern und Millionen von Anhängern“. 

 

Ganz besonders würdigte Lieberberg die Bereitschaft von Bryan Adams, Sarah Connor, Rea Garvey, The BossHoss, Joris und Michael Mittermeier, in Düsseldorf aufzutreten, und hob ihr außerordentliches Engagement für das Projekt hervor.

 

Besondere Dankbarkeit empfinde er gegenüber der Stadt Düsseldorf sowie D.Live, die der Live-Musik eine faire Chance gewährt und die Veranstaltung aufgrund plausibler Fakten genehmigt hatten. 

 

 

 


DEEP PURPLE gelingt mit ihrem neuen Album und den beiden Vorgängern "inFinite" und "NOW What?!" der perfekte Hattrick an der Spitze der Deutschen Charts

# 1 in Deutschland

DEEP PURPLE mit "Whoosh!" auf # 1 der Deutschen Album-Charts ( Copyright & Photo Credit: earMUSIC )
DEEP PURPLE mit "Whoosh!" auf # 1 der Deutschen Album-Charts ( Copyright & Photo Credit: earMUSIC )

(Hamburg/nm) -  earMUSIC, das international agierende Rock-Pop-Label der Edel-Gruppe, freut sich über den großartigen, weltweiten Erfolg des aktuellen Albums "Whoosh!" von Deep Purple.

 

"Whoosh!“ tut es seinen beiden Vorgängeralben gleich, stürmt die "Offiziellen Deutschen Charts” (www.facebook.com/offizielle.deutsche.charts) der KW 33/2022 und landet auf der Nummer 1

 

Mit "Whoosh!“ gelingt Deep Purple der perfekte Hattrick an der Spitze der deutschen Charts. Zum dritten Mal in Folge sprinten Deep Purple direkt auf #1 und stellen damit einen neuen Rekord in ihrer 50-jährigen Bandgeschichte auf. 

 

Doch nicht nur in Deutschland gibt es Grund zu feiern. Weltweit ist "Whoosh!" auf dem Weg das am höchsten in den Charts platzierte Album seit „inFinite“ 2017 zu werden.

 

Bis heute lassen sich Deep Purple in ihrem Schaffen nicht eingrenzen, strecken sich in alle Richtungen aus und lassen ihrer Kreativität freien Lauf – und genau das zahlt sich aus!

 

Zusätzlich zu der Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums “Whoosh!”, hat die Band jedoch noch einen weiteren Grund um zu feiern. Ihr Album "inFinite" wurde nach seiner Veröffentlichung im Jahr 2017 schlagartig eines der erfolgreichsten Alben in der gesamten Diskographie der Band und erlangte nun nach Russland, Tschechien, Ungarn und Polen auch in Deutschland den Goldstatus.

 

Weitere Infos unter 
Web: www.deeppurple.com    
Facebook: www.facebook.com/officialdeeppurple 
Twitter: www.twitter.com/_DeepPurple
Instagram: www.instagram.com/deeppurple_official

 


Jubiläums-Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin zur Geschichte des Rundfunks in Deutschland

ON AIR. 100 Jahre Radio

(Berlin/pm) - Es war nie weg, aber aktuell erlebt es eine regelrechte Renaissance: das Radio. Es liefert verlässlich Information, gibt uns Struktur und begleitet uns durch den Tag. Gerade in Krisenzeiten zieht es Menschen vermehrt vor die Empfangsgeräte und vermittelt uns das Gefühl, dass wir mit unseren Ängsten und Sorgen nicht allein sind. Was heutzutage selbstverständlich erscheint, war vor 100 Jahren eine Sensation: Am 22. Dezember 1920 spielten Reichspostmitarbeitende der Hauptfunkstelle Königs Wusterhausen bei Berlin ein historisches Weihnachtskonzert – die erste öffentliche Rundfunkaussendung in Deutschland.

Zum 100-jährigen Jubiläum beleuchtet die Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio im Museum für Kommunikation Berlin vom 2. Oktober 2020 bis zum 29. August 2021 Erfolge, Brüche und Zukünfte des ersten elektronischen Massenmediums der Welt. Beim Rundgang durch 100 Jahre Radiogeschichte in Deutschland begegnen die Besucher*innen rund 200 Objekten, die von den technischen Grundlagen und den Anfängen des Rundfunks über dessen Rolle in der NS-Zeit bis zur Neuordnung im geteilten und dann wiedervereinten Deutschland erzählen. 37 besondere Radio-Exponate werden interaktiv inszeniert von prominenten Radio- und Podcast-Stimmen u.a. von Oliver Kalkofe und Katrin Müller-Hohenstein vorgestellt. Darüber hinaus können die Gäste nicht nur erkunden, wie ein Radiostudio aussieht und funktioniert: In der Sendekabine erstellen und moderieren sie ihr eigenes Radioprogramm oder schneiden ein Mix-Tape mit ihrer ganz persönlichen Audio-Biografie mit. Neben der Bedeutung von Radio etwa als Kultobjekt oder verbindendes Medium in Krisenzeiten geht es schließlich um die Frage, welche Rolle Radio in der Zukunft einnehmen könnte.

Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Vermittlungsangebot sowie Veranstaltungen begleitet, unter anderem mit einer selbstgeführten Entdeckungstour für Familien.

 

ON AIR. 100 Jahre Radio
2. Oktober 2020 bis 29. August 2021
radio.museumsstiftung.de
Gefördert von der Kulturstiftung der Länder
In Kooperation mit der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv.
Medienpartner ist Deutschlandfunk Kultur
Mit freundlicher Unterstützung von TechniSat Digital GmbH

 

 

 


Live Nation Presents: GIVE LIVE A CHANCE! Fr. 04.09.2020    Düsseldorf, MERKUR SPIEL-ARENA Beginn 19:30 Uhr

Re-Start von Großveranstaltungen nach Lockdown

Foto: Live Nation
Foto: Live Nation


 

Mit Bryan Adams, Sarah Connor, Rea Garvey, The BossHoss, Joris und Michael Mittermeier

 

 

 

(Köln/Düsseldorf/ln) - „Give Live A Chance“ ist der langerwartete Re-Start von Großveranstaltungen in der Musikindustrie, den Live Nation Entertainment jetzt ankündigte. Mit einem Stadionkonzert in der MERKUR SPIEL-ARENA Düsseldorf am 4. September endet nach fünf Monaten globaler Pause der Lockdown in Deutschland und darüber hinaus. Bryan Adams, Sarah Connor, Rea Garvey, The BossHoss, Joris und Michael Mittermeier werden vor 13.000 Fans ein leidenschaftliches und kraftvolles Signal der Pop-Kultur senden. Grundlage des Konzerts sind umfassende Maßnahmen im Hinblick auf den Infektionsschutz.

 

„Give Live A Chance“ präsentiert alle Teilnehmer mit komprimierten, knackigen Auftritten innerhalb eines rund 150-minütigen Programms – ohne Pausen, teilweise im „Unplugged-Format“.

 

„Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben“, erklärte Live Nation Germany-CEO und „Give Live A Chance“-Veranstalter Marek Lieberberg. „Wir machen die Tür auf für die Renaissance der Live-Musik, der wir mit diesem Konzert endlich die verdiente Chance zum Neustart geben. Wir sind sicher, dass unser Publikum enthusiastisch, tolerant und verantwortungsbewusst damit umgehen wird.“

 

Ein mit den Behörden abgestimmtes umfangreiches Gesundheits-, Hygiene- und Sicherheitskonzept trägt dafür Sorge, dass dem Infektionsschutz in vollem Umfang Rechnung getragen wird. So müssen sich alle Besucher bereits beim Ticketkauf registrieren, um deren Erreichbarkeit zu garantieren und den speziellen Bedingungen für das komplett bestuhlte Konzert zuzustimmen. Die Fans verpflichten sich ausnahmslos zum Tragen von Schutzmasken. Außerdem wird bei dieser spezifischen Sitzplatzkonfiguration die erforderliche soziale Distanz von 1,50m gewährleistet. Personalisierte Tickets, erweiterte Zugangs- und Wartebereiche, zeitlich abgestufte Ein- und Auslass-Slots, Alkoholverbot, Desinfektion sowie zusätzliche sanitäre Maßnahmen gehören unter anderem zu den umfassenden Grundlagen der Veranstaltung.

 

„Die Synchronisation mit den Düsseldorfer Behörden und der MERKUR SPIEL-ARENA war für uns von Anfang an Grundlage dieses Projekts“, so Lieberberg. „Dies werden wir während und nach der Veranstaltung fortsetzen, um ein positives Beispiel zu geben, wie Großveranstaltungen in Zeiten von Corona aussehen können.“

 

„Wir sind glücklich aus Düsseldorf ein Signal der Hoffnung für die Live-Musik in die ganze Welt zu senden!“, sagt Michael Brill, Geschäftsführer D.Live, Betreiber der MERKUR SPIEL-ARENA.

 

Live Nation Presents
GIVE LIVE A CHANCE!
Fr. 04.09.2020    Düsseldorf, MERKUR SPIEL-ARENA
Beginn 19:30 Uhr 

 

Bryan Adams
Sarah Connor
Rea Garvey
The BossHoss
Joris
Michael Mittermeier

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: 
Di., 11.08.2020, 10:00 Uhr

 

Tickets exklusiv über Ticketmaster

 

https://giveliveachance.de/tickets/
www.giveliveachance.de
www.ticketmaster.de
www.livenation.de 
facebook.com/livenationGSA
twitter.com/livenationGSA
instagram.com/livenationGSA
youtube.com/livenationGSA

 

 

 


Barlach Halle K Hamburg + Ausstellung „Future“ von Tronje Thole 13.-16.8.2020

Bilder: Tronje Thole van Ellen
Bilder: Tronje Thole van Ellen

(Hamburg/nd) - Eine der ersten Ausstellungen, die die Barlach Halle K in diesem Sommer zeigt, ist die des jungen Hamburger Künstlers Tronje Thole van Ellen. Geplant war sie ursprünglich für das Frühjahr, nun findet sie vom 13. bis 16. August statt. Verändert hat sich mit dem Lockdown der Blick des Künstlers selbst auf seine Werke: "Das Virus bedeutet für uns alle eine Zäsur, meine Bilder sind Zeitzeugnisse einer Welt vor der Corona-Pandemie. Es sind mittlerweile Zeitzeugnisse von vermeintlich unendlicher Freiheit und mittlerweile schon nostalgische Erinnerungen an eine komplett vernetzte Welt. Sie sind zugleich eine Warnung vor unserer Hybris, mit der wir uns einfach alles nehmen. Die Krise ist eine Chance für eine neue, bessere Welt. "

 

Natürlich heißt es in diesen Zeiten „Abstand wahren“, doch in den luftigen Räumen der Barlach Halle K ist dies leicht möglich und sogar die Performances können stattfinden: Aperitivo & Mezze mit Levanteköstlichkeiten vom befreundeten Geha Brando, Yoga-Sessions, Live-Musik werden lässig mit einbaut und Kunstbegeisterte mit Novizen zusammengebracht.

 

Über die Kunst:

Tronje Thole van Ellen macht Kunst, die unter die Haut geht. Sie berührt, bewegt und hinterlässt Spuren, beim Betrachter und beim Künstler selbst - Reminiszenzen an seine Werke auf Leinwand hat der Maler in Tätowierungen auf den eigenen Körper gebannt. In seiner Ausstellung „Future“ lotet Tronje in der Barlach Halle K die Grenze zwischen Freiheit und Beliebigkeit aus, das Chaos zu vieler Möglichkeiten. Seine Malerei erinnert an Kubismus, an Popart, Streetart, Graffiti, an die 20er Jahre, an Picasso, Keith Haring und Philip Guston, die Neuen Wilden, Baselitz, Penck und Jonathan Meese. Sie kommt dem Betrachter in einem Moment bekannt vor und findet doch im Bildganzen ihre vollkommen eigene Sprache. Großformatig in Öl, Acryl und Lack. Abstraktes in Kombination mit Symbolen, pastos durch unendlich viele Schichten, die der Künstler in Übermalungen schafft und selten bedauert, wie ein Werktitel „Es tut mir leid, doch ich bereue nichts“ stellvertretend ironisch beleuchtet.

 

 

Über den Künstler:

 

Vom Model zum Maler - ein Grenzgänger ist der Künstler auch im Leben: Der 29-Jährige arbeitete nach dem Abitur als Model in Mailand und Paris für die großen Couturehäuser, ist studierter Kommunikationsdesigner und gefragter Grafiker, verwirklicht sich aber auch als Tattoo Artist. Nie losgelassen hat ihn die Kunst, sei es als Sprayer und später mit seinem Skribbelbüchern, in die alle Eindrücke wie im Rausch aus ihm fließen.

 

„Future“ von Tronje Thole van Ellen vom 13.-16. August 2020

 

in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg

 

Programm:

 

Donnerstag, 13.08. – wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen!

 

Vernissage 01 von 18-20 Uhr

 

Vernissage 02 von 20-22 Uhr

 

+ Live Music von ANNAMA

 

Freitag, 14.08.

 

Ausstellung 10-19 Uhr

 

Humus Lunch 12-16 Uhr

 

Levantine Mezze 19-21 Uhr

 

Samstag, 15.08.

 

Ausstellung 10-19 Uhr

 

Yoga 10-11:30 Uhr

 

Soundbath 12-13 Uhr

 

Wein-Tasting 16-19 Uhr

 

Vegan Art Dinner 19-21 Uhr

 

Sonntag, 16.08.

 

Ausstellung 10-18 Uhr

 

Lesung Mona Mandouri 15 Uhr

 

 

 

Tickets www.tvanellen.de (Link zu Eventim)

 


Diözesanmuseum Paderborn

Große Rubens-Ausstellung eröffnet in Paderborn



Das Diözesanmuseum Paderborn zeigt ab 25. Juli 2020 die Sonderausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“


 

(PADERBORN/pm) - Corona konnte sie nicht aufhalten: die große kunst- und kulturhistorische Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“, die ab Samstag, 25. Juli, im Diözesanmuseum Paderborn zu sehen ist (bis 25.10.2020).
Die Schau zeigt Peter Paul Rubens‘ Schaffen und sein Wirken auf breiter Ebene. Es war Rubens, der mit seinen neuartigen Bildideen nicht nur die Malerei, sondern auch die Skulptur im 17. und 18. Jahrhundert in Nord- und Mitteleuropa revolutionierte. Ausgehend von der umfangreichen Neuausstattung des Paderborner Doms im 17. Jahrhundert durch Antwerpener Künstler aus dem direkten Rubens-Umfeld nimmt die Schau die bedeutenden Innovationen in Malerei, Architektur und Kirchenausstattung des flämisch geprägten Barock in den Blick.
Zu sehen sind rund 120 Leihgaben aus führenden internationalen Museen, darunter das Rijksmuseum Amsterdam, das Victoria and Albert Museum in London, das Museum Plantin-Moretus in Antwerpen, das Statens Museum for Kunst Kopenhagen, die Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste Wien oder das San Francisco Museum of Modern Art. Trotz der Corona-Pandemie haben nahezu alle Leihgeber ihre kostbaren Exponate nach Paderborn gesandt. Zu den Highlights der Ausstellung zählen großformatige Gemälde sowie eine Vielzahl bedeutender, von Rubens eigenhändig geschaffener Ölskizzen, Zeichnungen und Entwürfe. Ein weiterer Bereich widmet sich der Aktualität des Barock mit Arbeiten u. a. von Gerhard Richter, Tony Cragg, Hans Op de Beeck.

Auf den Spuren des flämischen Barockmeisters im Norden
Er war der Star des flämischen Hochbarock: Peter Paul Rubens (1577–1640), der in Antwerpen einer weit über die Grenzen der Metropole hinausstrahlenden Werkstatt vorstand. Die große Zahl seiner Mitarbeiter, seine geschickte Arbeitsteilung und sein diplomatisches Geschick ermöglichten es ihm, seine Bildsprache über ganz Europa zu verbreiten. Auch die beiden Brüder Antonius und Ludovicus Willemssens stammten aus Antwerpen und waren maßgeblich von Rubens beeinflusst. Sie wurden von Fürstbischof Dietrich Adolf von der Recke in der Mitte des 17. Jahrhunderts mit der barocken Neuausstattung des Paderborner Doms beauftragt und brachten so die Ideen von Rubens direkt nach Westfalen. Ihre Werke sowie die Arbeiten weiterer flämischer Künstler dokumentieren in der Ausstellung die Verbreitungs- und Erfolgsgeschichte der Kunst der südlichen Niederlande und zeigen, dass Künstlerwanderungen und Kulturtransfer ein wichtiger Motor für die Ausbreitung des Barock war.

Prachtvolle Premiere: Zerstörtes Altargemälde 75 Jahre nach Kriegsende wieder zu sehen
Die prachtvolle Barockausstattung des Paderborner Doms wurde bei Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört. Einzig kleinste Fetzen der kostbaren Willemssens-Altarbilder konnten gerettet werden, darunter zahlreiche Fragmente des einstmals imposanten Hauptaltargemäldes mit der „Anbetung der Hirten“. Im Vorfeld der Rubens-Ausstellung wurden die Einzelteile aufwendig restauriert und zusammengesetzt. Pünktlich zur Eröffnung der Schau kann das barocke Meisterwerk nun – 75 Jahre nach Kriegsende – erstmals wieder in vollem Glanz gezeigt werden. Eine beeindruckende 3D-Animation zum Paderborner Dom des 17. Jahrhunderts lässt die visuelle Kraft der untergegangenen barocken Ausstattung wiederaufleben.

Meisterwerke von Rubens‘ eigener Hand
Neben den bahnbrechenden Impulsen und Innovationen, die von flämisch geprägten Barockkünstlern in der Malerei, Skulptur und Architektur des 17./18. Jahrhunderts ausgingen, zeigt die Ausstellung eine Vielzahl an authentischen, nachweislich von Rubens selbst gefertigten Werken. Ganz nah kommen die Besucher*innen dem Meister in den zahlreichen virtuosen, teilweise so noch nie gezeigten Ölskizzen und Modelli von Rubens‘ eigener Hand. Sie dokumentieren die enorme schöpferische Kraft des vielseitigen Künstlers und zeigen neben seiner Malweise den Prozess seiner Ideenentwicklung ganz unmittelbar.
Eines der größten und bedeutendsten Gemälde in der Ausstellung ist die „Beweinung Christi“ aus Wien (1612–1614, LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna), die Rubens‘ gesamte Virtuosität in der Findung neuer Bildelemente und der malerischen Ausführung zeigt.
Auch Briefe von Rubens an Auftraggeber und Illustrationen für liturgische Bücher sind in der Ausstellung zu sehen.

Rubens als Impulsgeber für die Skulptur
Nicht nur die Malerei, auch die flämische Skulptur erlebte in der Zeit des Barock – bedingt durch die Neuausstattung zahlreicher, in den vorausgegangenen Bilderstürmen verwüsteter Kirchen – eine Hochphase. Auch hier gilt Rubens als bedeutender Impulsgeber. Er war nicht nur einer Reihe von Bildhauern freundschaftlich verbunden, sondern kooperierte teilweise eng mit ihnen. Plastische Arbeiten und Reproduktionsgrafiken von Künstlern aus dem Umfeld Rubens‘ – etwa des Artus Quellinus d. Ä. (1609 -1668) und Lucas Faydherbe (1617–1697) – veranschaulichen die Charakteristika und die Wirkmächtigkeit von Rubens‘ Œuvre.

Vom barocken Welttheater zur Aktualität des Barock
Das Thema von Zeit und Ewigkeit, von Leben und Tod sowie das Anliegen, die Zuhörer und Betrachter innerlich zu bewegen, zu berühren und zu belehren, kennzeichnen das Wesen des Barock. So leitet das „Große Welttheater“, 1655 verfasst vom spanischen Dichter Pedro Calderón de la Barca, zum letzten großen Akt der Ausstellung über: der Aktualität des Barock. In der zeitgenössischen Abteilung der Schau stehen Fragen nach barocken Wahrnehmungsweisen heute im Mittelpunkt. Gerhard Richter etwa vermeidet in seinem großformatigen Gemälde „Ausschnitt (Makart)“ (1971, Duisburg, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Sammlung Ströher) im Unterschied zum Barock jedes schöpferische Pathos, während Tony Cragg in seiner Plastik „It is, it isn’t“ (2016, Wuppertal, Antony Cragg) den Zustand des unentschlossenen Schwebens thematisiert. Der Vorhang der Ausstellung fällt mit Hans Op de Beecks eindringlicher Videoarbeit „Celebration“ (2008, Studio Hans Op de Beeck, Brüssel), die im Bild eines großen Festmahls einen verewigten Augenblick zwischen Leben und Tod einfängt.

Öffnung für das Publikum, Führungen und digitale Vermittlungsangebote
Die Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ ist ab dem 25. Juli unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften für das Publikum geöffnet. Das Diözesanmuseum Paderborn bietet 60minütige Führungen durch die Schau sowie eine spezielle Familienführung für Groß und Klein an. Ein Audioguide ist in den Sprachen Deutsch und Englisch sowie für Kinder erhältlich. Darüber hinaus finden Besucher*innen unterschiedlicher Altersklassen auf der Website des Museums Videos und interaktive Mitmachangebote, die spannende Einblicke in die Vorbereitung der großen Barockausstellung geben.

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft. Die Ausstellung ist die letzte große Schau unter Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, der im Herbst 2020 in den Ruhestand geht.

Ein reich bebilderter Ausstellungskatalog ist im Michael Imhof-Verlag Petersberg erhältlich (ISBN 978-3-7319-0956-9). Preis im Museum 39,50 EUR, im Buchhandel 49,95 EUR.

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 


Grosse «Goya»-Ausstellung findet 2021 statt- «Close-up»-Ausstellung muss ebenfalls Corona-bedingt verschoben werden

Publikumserfolg «Edward Hopper» nochmals verlängert bis 20. September 2020

Abbildung: Edward Hopper, Lighthouse Hill, 1927, Öl auf Leinwand, 73,8 x 102,2 cm, Dallas Museum of Art, Schenkung Mr. und Mrs. Maurice Purnell, © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zürich; Foto: Dallas Museum of Art, Photo by Brad Flowers
Abbildung: Edward Hopper, Lighthouse Hill, 1927, Öl auf Leinwand, 73,8 x 102,2 cm, Dallas Museum of Art, Schenkung Mr. und Mrs. Maurice Purnell, © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zürich; Foto: Dallas Museum of Art, Photo by Brad Flowers

 

(Basel/fb) - Aufgrund des anhaltend grossen Besucherinteresses wird die Ausstellung über den amerikanischen Maler Edward Hopper bis zum 20. September 2020 verlängert. «Silent Vision», die parallel ausgerichtete Sammlungsausstellung, wird bis Ende November 2020 zu sehen sein. Die grosse Goya-Ausstellung, deren Eröffnung am 17. Mai geplant war, wird nun vom 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 stattfinden. Die Herbst-Ausstellung «Close-up», die Porträts von neun Künstlerinnen vom Impressionismus über die Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst vereint, muss aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen im internationalen Leihverkehr verschoben werden.

 

Während weltweit noch unzählige Museen wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, haben in Riehen/Basel seit der Wiedereröffnung am 11. Mai bereits viele Besucherinnen und Besucher das Museum und den schönen Park der Fondation Beyeler wieder geniessen können. Die Eintrittstickets können weiterhin online erworben werden und sind jeweils mehrere Tage im Voraus ausgebucht. Dank eines umfangreichen Schutzkonzepts mit limitierten Besucherkontingenten, separaten Ein- und Ausgängen in Museum, Kinosaal, Park und Restaurant sowie weiteren Hygienemassnahmen wie Gratis-Masken ermöglicht die Fondation Beyeler auch in Corona-Zeiten ein angenehmes Besuchererlebnis (mehr zu den Schutzmassnahmen finden Sie am Ende der vorliegenden Mitteilung).

 

«Edward Hopper»

Das grosse Publikumsinteresse richtet sich vor allem auf die Ausstellung «Edward Hopper», die von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art in New York organisiert worden ist. Die Bilder des berühmten amerikanischen Malers sind üblicherweise nur in amerikanischen Museen zu sehen. Trotz der zwischenzeitlichen Museumsschliessung aufgrund der Corona-Pandemie konnten bereits rund 170’000 Besucherinnen und Besucher in der viel gelobten Ausstellung in Riehen/Basel begrüsst werden. Da die Nachfrage ungebrochen hoch ist, zeichnet sich bereits ab, dass diese das limitierte Angebot an Eintrittstickets bis zum geplanten Ausstellungsende am 26. Juli übersteigen wird. Die Fondation Beyeler hat nun die amerikanischen Museen und Privatsammler dafür gewinnen können, ihre wertvollen Leihgaben grosszügigerweise für eine weitere Verlängerung der Hopper-Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Dies eröffnet allen Interessierten bis zum Sommerende die einmalige Gelegenheit, diese einzigartige Präsentation von Hoppers Landschaftsbildern zu besuchen. Aus Schutzgründen sind Führungen nur am späten Nachmittag und abends ausserhalb der regulären Öffnungszeiten des Museums möglich.

 

 

Wim Wenders’ 3D-Film zu Hopper

Auch der von Wim Wenders eigens für die Edward-Hopper-Ausstellung realisierte 3D-Kurzfilm Two or Three Things I Know about Edward Hopper ist weiterhin exklusiv in der Fondation Beyeler zu erleben. Dafür wurde ein Filmraum eingerichtet, bei dem zum Schutz der Besuchenden gezielte Hygienemassnahmen – separater Ein- und Ausgang, limitierte Besucherzahl, Einzelsitzplätze und Maskenpflicht – zur Anwendung gelangen.

 

«Goya»

Die von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid organisierte Francisco-de-Goya-Ausstellung hätte am 17. Mai eröffnen und am 16. August 2020 schliessen sollen. Aufgrund der uns von anderen Museen und spezialisierten Transportunternehmen erreichenden Informationen ist weiterhin davon auszugehen, dass es in den nächsten Monaten schwierig sein wird, Kunstwerke aus manchen europäischen Ländern und insbesondere den USA in die Schweiz zu transportieren. Aus diesem Grund wird die grosse Goya-Ausstellung auf das nächste Jahr verschoben und findet neu vom 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 statt. Die Ausstellung, in die viele Jahre der Recherche und Vorbereitung geflossen sind, wird einen Höhepunkt im internationalen Ausstellungskalender markieren. Sie vereint selten gezeigte Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus spanischem Privatbesitz mit Schlüsselwerken aus renommierten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen.

 

«Close-up»

Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Alice Neel, Frida Kahlo, Marlene Dumas, Cindy Sherman, Elizabeth Peyton

Die diesjährige Herbstausstellung, die für den Zeitraum vom 27. September 2020 bis 31. Januar 2021 geplant war, muss Corona-bedingt verschoben werden. Die neuen Ausstellungsdaten werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und kommuniziert. Der internationale Leihverkehr ist aufgrund von Museumsschliessungen, reduziertem Flugverkehr, Einreisesperren und anderen Einschränkungen während der Pandemie weiterhin beeinträchtigt. Die Leihgaben für die Ausstellung «Close-up» aus acht europäischen Ländern, Mexiko sowie zur Hälfte aus den USA können deshalb derzeit teilweise nicht antransportiert werden. Somit ist zum grossen Bedauern der Fondation Beyeler eine Durchführung der Ausstellung im laufenden Jahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht möglich.

 

Die aufwendige und einzigartige Ausstellung wird Werke von Künstlerinnen präsentieren, die mit ihrem Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne seit 1870 bis heute einnehmen und denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, auf Porträts und Selbstporträts, gemeinsam ist. Das Interesse der Ausstellung gilt der spezifischen Sicht der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, die in den Porträts ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf sich und ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute gewandelt hat.

 

 

«Silent Vision»

Die aktuelle Sammlungsausstellung «Silent Vision – Bilder der Ruhe» wird bis Ende November 2020 verlängert. Im Fokus stehen Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst, die sich mit verschiedenen Aspekten von Stille und Ruhe in der Kunst befassen, von Stillleben über kontemplative Landschaften bis hin zu Bildern des Schlafes und der letzten Ruhe. Zu sehen sind über 100 Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pablo Picasso, Fernand Léger, Piet Mondrian, Hans Arp, Alberto Giacometti, Mark Rothko, Andy Warhol, Richard Serra, Gerhard Richter, Marlene Dumas und weiteren Künstlerinnen und Künstlern.

 

 

Schutzmassnahmen für Besuchende und Personal

Weiterhin hat die Sicherheit der Besuchenden und Mitarbeitenden Priorität. Zu deren Schutz hat die Fondation Beyeler ein umfassendes Konzept erarbeitet, das die Covid-19-Verordnungen des Bundesrates und des Kantons Basel-Stadt umsetzt und darüber hinaus weitere Massnahmen zur Optimierung des Besucherlebnisses enthält. Dazu zählen:

 

·       Onlinetickets: Weiterhin Begrenzung der Besucherzahlen durch Onlinetickets mit Zeitfenstern, buchbar über www.fondationbeyeler.ch/tickets. Diese Regelung gilt auch für alle bisher gekauften und gültigen Tickets sowie für Gutscheine, Mitgliedschaften, BaselCard-Inhaber sowie Presseeintritte. Nähere Informationen dazu auf unserer Website.

 

·       Veränderte Besucherführung in Park und Museum mit separaten Ein- und Ausgängen

 

·       Neuer Besucherempfang und Garderobe in Nebengebäuden des Museums

 

·       Handdesinfektionsmittel an mehreren zentralen Orten im Museum und im Restaurant für Besuchende und Personal

 

·       Zusätzliche Reinigung und Hygienemassnahmen für die Museumsinfrastruktur

 

·       Abstandsvorgaben sowie Schutzmaskenpflicht für das Personal im Museum und im «Beyeler Restaurant im Park»

 

 

 

Restaurant

Das «Beyeler Restaurant im Park» kehrt ab sofort wieder zum gewohnten Betrieb mit Service und dem kompletten Speiseangebot zurück – selbstverständlich unter Einhaltung der nötigen Sicherheitsvorgaben. Besuchende können ausserdem eine frei zusammenstellbare Picknicktasche mit Köstlichkeiten aus der Küche und einer Sitzdecke beziehen. So kann der Museumsbesuch bei schönem Wetter ideal mit einem Picknick im Park abgerundet werden.

 

Die Ausstellung «Edward Hopper» wird organisiert von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet.

 

Sie wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

Fondation BNP Paribas Suisse

 

LUMA Foundation

 

Terra Foundation for American Art

 

 

 

Die Ausstellung «Goya» wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

 

Ananda Foundation N.V.

 

Athene Stiftung

 

Berta Hess-Cohn Stiftung

 

Annetta Grisard

 

Hilti Art Foundation

 

Eugenio López Alonso, Präsident der Fundación Jumex Arte Contemporáneo, Mexiko

 

Dr. Christoph M. Müller und Sibylla M. Müller

 

Novartis

 

Sulger-Stiftung

 

 

 

 

 

Die Ausstellung «Close-up» wird grosszügig unterstützt durch:

 

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

 

 

 

Simone und Peter Forcart-Staehelin

 

L. & Th. La Roche Stiftung

 

FX und Natasha de Mallmann

 

Mäzeninnen der Fondation Beyeler

 

 

 

 

 


Vom 13.-16. August 2020  in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg

Lust auf Kunst von mit der Ausstellung „Future“ von Tronje Thole van Ellen

„Future“ von Tronje Thole van Ellen vom 13.-16. August 2020  in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg
„Future“ von Tronje Thole van Ellen vom 13.-16. August 2020 in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg

 

(Hamburg/pm) - Drei Monate war der Kulturbetrieb unterbrochen, doch nun geht es mit Abstand und Augenmaß endlich wieder los. Eine der ersten Ausstellungen, die die Barlach Halle K in diesem Sommer zeigt, ist die des jungen Hamburger Künstlers Tronje Thole van Ellen. Geplant war sie ursprünglich für das Frühjahr, nun findet sie vom 13. bis 16. August statt. Verändert hat sich mit dem Lockdown der Blick des Künstlers selbst auf seine Werke: "Das Virus bedeutet für uns alle eine Zäsur, meine Bilder sind Zeitzeugnisse einer Welt vor der Corona-Pandemie. Es sind mittlerweile Zeitzeugnisse von vermeintlich unendlicher Freiheit und mittlerweile schon nostalgische Erinnerungen an eine komplett vernetzte Welt. Sie sind zugleich eine Warnung vor unserer Hybris, mit der wir uns einfach alles nehmen. Die Krise ist eine Chance für eine neue, bessere Welt. "

 

Tronje Thole van Ellen macht Kunst, die unter die Haut geht. Sie berührt, bewegt und hinterlässt Spuren, beim Betrachter und beim Künstler selbst - Reminiszenzen an seine Werke auf Leinwand hat der Maler in Tätowierungen auf den eigenen Körper gebannt. In seiner Ausstellung „Future“ lotet Tronje in der Barlach Halle K die Grenze zwischen Freiheit und Beliebigkeit aus, das Chaos zu vieler Möglichkeiten. Seine Malerei erinnert an Kubismus, an Popart, Streetart, Graffiti, an die 20er Jahre, an Picasso, Keith Haring und Philip Guston, die Neuen Wilden, Baselitz, Penck und Jonathan Meese. Sie kommt dem Betrachter in einem Moment bekannt vor und findet doch im Bildganzen ihre vollkommen eigene Sprache. Großformatig in Öl, Acryl und Lack. Abstraktes in Kombination mit Symbolen, pastos durch unendlich viele Schichten, die der Künstler in Übermalungen schafft und selten bedauert, wie ein Werktitel „Es tut mir leid, doch ich bereue nichts“ stellvertretend ironisch beleuchtet.

 

Ein Grenzgänger ist der Künstler auch im Leben: Der 29-Jährige arbeitete nach dem Abitur als Model in Mailand und Paris für die großen Couturehäuser, ist studierter Kommunikationsdesigner und gefragter Grafiker, verwirklicht sich aber auch als Tattoo Artist. Nie losgelassen hat ihn die Kunst, sei es als Sprayer und später mit seinem Skribbelbüchern, in die alle Eindrücke wie im Rausch aus ihm fließen. Als Schmierzettelkunst bezeichnet Tronje seine Werke, denn im Kleinformatigen haben sie ihren Anfang genommen, sich aber mittlerweile souverän das Großformat und den Raum erobert. Seine Wegbegleiter auf der Lebensreise in die Kunst hat er mitgenommen und baut auch sie virtuos ein: Die Ausstellung in der Barlach Halle K ist als Konzept angelegt: Aperitivo & Mezze mit Levanteköstlichkeiten vom befreundeten Geha Brando, Yoga-Sessions, Live-Musik werden lässig mit einbaut und Kunstbegeisterte mit Novizen zusammengebracht. Geplant war die Ausstellung bereits für das Frühjahr, doch dann kam der Lockdown. Nun ist auch die Kunst in der neuen Normalität angekommen und Tronje hat die Vorgaben in sein Konzept intergiert: Alle Performance-Veranstaltungen ebenso wie die klassischen Kunsthallenbesuche finden statt mit Abstand und Augenmaß, mit Hygienekonzepten und Zeitfenstern für die Besucher. Keine Angst, es ist Kunst und macht Spaß!

 

„Future“ von Tronje Thole van Ellen vom 13.-16. August 2020

 

in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, 20095 Hamburg

 

 

 

Programm

 

13.08.

 

Vernissage 01 von 18-20 Uhr

 

Vernissage 02 von 20-22 Uhr

 

+ Live Music von ANNAMA

 

14.08.

 

Ausstellung 10-19 Uhr

 

Humus Lunch 12-16 Uhr

 

Levantine Mezze 19-21 Uhr

 

15.08.

 

Ausstellung 10-19 Uhr

 

Yoga 10-11:30 Uhr

 

Soundbath 12-13 Uhr

 

Wein-Tasting 16-19 Uhr

 

Vegan Art Dinner 19-21 Uhr

 

16.08.

 

Ausstellung 10-18 Uhr

 

Lesung Mona Mandouri 15 Uhr

 

Preise

 

Ausstellungsticket für ca. zwei Stunden mit Kunstplakat: 10 Euro

 

Lunch: Eintritt + Hummus, Pitta Brot, Softgetränk: 15 Euro

 

Levantine Fine Dining by Geha Brando (vegetarisch) + Wein: 60 Euro

 

Vegan Art Dinner by Kaffee Kocht: 60 Euro

 

Wein-Tasting: 29 Euro

 

Yoga by Boom Bang Namaste: 15 Euro

 

Soundbath by Boom Bang Namaste: 15 Euro

 

Yoga und Soundbath: 25€

 

- Ein Ausstellungsplakat gibt es zu jedem Ticket dazu.

 

Anmeldung und weitere Informationen

 

info@tvanellen.de

 


Ars Electronica Festival 2020

In Kepler's Gardens: Eine Reise zur Vermessung der „neuen“ Welt