Nachrichten aus aller Welt

23.02.2017

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Aktion Deutschland Hilft

Hungerkatastrophe in Ostafrika

Hunger in Ostafrika. Copyright Help/Simaitis
Hunger in Ostafrika. Copyright Help/Simaitis

 

 

 

(Berlin/pm) - In Ostafrika sind mindestens 12 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Besonders schlimm ist die Lage in Kenia, Äthiopien, Somalia und im Südsudan. Die Hilfsorganisationen des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft sind in der betroffenen Region seit Jahren tätig und leisten den Menschen Nothilfe. Einen Überblick über die Hilfe unseres Bündnisses erhalten Sie hier:
https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/spenden-ostafrika/

 

 

 

Gemeinsam Leben retten: Für unsere abgestimmten Hilfsmaßnahmen sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Daher wären wir sehr dankbar, wenn Sie unsere Nothilfe durch die Veröffentlichung unseres Spendenkontos unterstützen könnten.

 

 

 

Spendeninformation
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort
„Hilfe für Ostafrika“
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)

 

 

Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 81190 senden (10 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, 9,83 € davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft)

 

Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

 


Amnesty International Deutschland

Menschenrechte weltweit in Gefahr

(Berlin/ai) - alle Menschen haben die gleichen Rechte. Das besagt der erste Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Doch viele Regierungen und politische Gruppierungen haben sich im vergangenen Jahr von dieser menschenrechtlichen Vereinbarung abgewendet. Nicht nur das: Sie haben aktiv eine Politik der Ausgrenzung betrieben. Das zeigt der neue Amnesty International Report 2016/17, der über die aktuelle Lage der Menschenrechte in 159 Ländern und Territorien informiert. 

 

 

Zum Beispiel in der Türkei: Journalistinnen und Journalisten wurden zu „Staatsfeinden“ und „Terroristen“ deklariert, um kritische Berichterstattung zu verhindern. Auf den Philippinen ging der Präsident auf brutale und menschenverachtende Weise gegen mutmaßliche Drogenkriminelle vor. Und in den USA werden seit der Wahl des neuen Präsidenten Donald Trump Menschen aus islamischen Ländern als eine Gefahr für die „nationale Sicherheit“ stigmatisiert. Das Muster dieser Politik der Ausgrenzung ist überall gleich: Bestimmte Teile der Bevölkerung werden als „Feinde“ und „Gefahr“ für die vermeintliche Mehrheitsgesellschaft dargestellt, um sie dann grundlegender Rechte berauben zu können.

 

Auch EU-Staaten haben 2016 zur Erosion menschenrechtlicher Standards beigetragen. Schutzsuchende mussten weiterhin ihr Leben aufs Spiel setzen, um in der EU einen Asylantrag stellen zu können. Gleichzeitig haben im vergangenen Jahr 36 Staaten Internationales Recht verletzt, indem sie Schutzsuchende in Länder zurückgeschickt haben, in denen ihnen Menschenrechtsverletzungen drohen.

 

Im Kampf gegen den Terrorismus wurden 2016 in zahlreichen EU-Staaten der Schutz der Privatsphäre und die Versammlungsfreiheit eingeschränkt. Egal ob in Großbritannien, Frankreich, Ungarn, Österreich, Belgien oder den Niederlanden: Viele EU-Mitgliedsstaaten überwachen massenhaft und anlasslos ihre Bevölkerung. Nicht selten werden dabei rechtsstaatliche und richterliche Kontrollmechanismen wissentlich übergangen.

 

 

Ohne die Achtung der Menschenrechte lassen sich Frieden und Sicherheit in einer globalisierten Welt nicht erreichen. Wenn Regierungen auf eine Politik der Ausgrenzung setzen, muss die Zivilgesellschaft ihre Stimme erheben. Von ihr hängt es ab, ob historische Errungenschaften wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in dieser kritischen Zeit Bestand haben können.

 

Der Amnesty International Report 2016/17 gibt auf mehr als 500 Seiten Auskunft über die aktuelle Lage der Menschenrechte in 159 Ländern und Territorien. Die deutsche Ausgabe erscheint am 24. Mai 2017 im S. Fischer Verlag.

 

 

Hier können Sie schon jetzt ausgewählte Länderkapitel lesen: www.amnesty.de/report

 


Aufruf der Diakonie Katastrophenhilfe zur Passionszeit

Appell zur Solidarität mit Menschen in Not


Passionszeit * Katastrophenhilfe * Fastenzeit

(Berlin/dw) - Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft in der Passionszeit Gemeinden und Einzelne dazu auf, Menschen, die unter den Auswirkungen von Naturkatastrophen und Gewaltkonflikten leiden, mit Gebeten und Gedanken zu begleiten und die Hilfe für Menschen in Not zu unterstützen.

Wenn in der Passionszeit zwischen Aschermittwoch und Ostern des Leidensweges und des gewaltsamen Todes Jesu gedacht wird, dann fällt der Blick auch auf die Menschen, die heute Opfer von Gewalt und Fehlverhalten sind. Diese Zeit bietet Anlass, über das eigene Versagen nachzudenken, Gottes Willen und Geboten gemäß friedfertig und gerecht zu leben und sich der Schwachen zu erbarmen. In Jesu Tod wird unsere Sünde manifest und anschaulich – ebenso wie Gottes Erbarmen mit uns Menschen, die wir nicht willig oder in der Lage sind, in guter Gemeinschaft mit Gott, dem nahen und fernen Nächsten und der Schöpfung zu leben. „Ich sehe in jedem Menschen, der heute Opfer von Gewalt, Flucht oder Naturkatastrophen ist, das Antlitz des leidenden Gottes, denn Gott hat sich ihnen gleich gemacht und steht ihnen solidarisch und mitleidend zur Seite“, sagt die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel. „Das ist für mich das stärkste Motiv, auch unsererseits denen aktiv mit Gebet und finanzieller Unterstützung beizustehen, die heute leiden und unseren Beistand brauchen.“

Die Passionszeit ist eine Zeit des Umdenkens und der Umkehr. Daher gehören für viele Christen Rituale des Verzichts, wie beispielsweise das Fasten, dazu. In Kirchengemeinden finden Gottesdienste statt, die sich durch Texte, Gebete und Lieder der Passion Christi nähern. Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt den Gemeinden für diese Passionssonntage Texte und Fürbitten zur Verfügung mit der Bitte um Gebet. Damit verbunden ist auch die Hoffnung auf Weiterleitung des bewusst eingesparten Geldes an die Diakonie Katastrophenhilfe, damit sie damit den unzähligen Katastrophenopfern weltweit beistehen kann. Das Material für die Sonntage verknüpft gottesdienstliche Texte mit Beispielen für aktuelles Leid auf der Welt. „Auch wenn wir konkrete Beispiele nennen, kennen viele Menschen nur wenige der Orte, an denen der Beistand der Diakonie Katastrophenhilfe gebraucht wird - ca. 150 jährlich. Deshalb erbitten wir nicht für einzelne Projekte und Menschen ein ‚Fastenopfer‘, sondern für einen Topf, aus dem wir allen helfen können – je nach Bedarf und unabhängig davon, ob ihr Leiden in den Medien genannt wird oder nicht.“

In der diesjährigen Passionszeit geht es auch darum, an Situationen und Menschen zu erinnern, deren Leid in der Öffentlichkeit keine besondere Beachtung mehr findet – auch wenn es andauert. „Wir dürfen die Menschen in Haiti nicht vergessen, nur weil der Hurrikan schon vor einigen Monaten über das Land hinweggezogen ist: der Weg in eine neue Zukunft ist für sie noch lang“, sagt Pfarrerin Füllkrug-Weitzel. „Ebenso müssen wir an die hungernden Menschen in vielen Ländern Afrikas erinnern, auch wenn wir nicht jeden Tag von einer großen Dürre in der Zeitung lesen. Vergessen ist für die Betroffenen die schlimmste Katastrophe!“

Die Materialien für Gemeinden finden Sie zum Download hier:
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/passionszeit

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE6852 0604 1000 0050 2502,
BIC: GENODEF1EK1,
Stichwort: Katastrophenhilfe weltweit
oder online unter:
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

 


Internationale Hilfe im Umfang von 1,5 Milliarden US-Dollar benötigt

Überleben ist ein Wunder“ – Vergessene Kinder am Tschad-See brauchen sofort Hilfe und Schutz

 

World Vision: Oslo-Konferenz soll Abwärtsspirale in der Krisenregion umkehren

(Friedrichsdorf / Niamey/wv) -  Die Tschadsee-Region benötigt dringend internationale Unterstützung im Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar, um die aktuell größte humanitäre Krise in Afrika zu bewältigen. Im Vorfeld der Geberkonferenz am kommenden Freitag (24.2.2017) in Oslo unterstützt die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision diesen gemeinsam mit den Vereinten Nationen erarbeiteten Aufruf und fordert Hilfen zur Rettung von Menschenleben sofort umzusetzen. Darüber hinaus empfiehlt World Vision ein größeres Engagement für die Ausbildung der Jugend und für Einkommensförderung, um die Abwärtsspirale in der fragilen Region umzukehren.

Etwa 17 Millionen Menschen kämpfen in betroffenen Regionen im Niger, im Tschad, in Nigeria und in Kamerun ums Überleben. 10,7 Millionen Menschen benötigen akut humanitäre Hilfe. Viele von ihnen wurden aus ihrer Heimat vertrieben oder sitzen in schwer erreichbaren Gebieten fest.  60 Prozent der Hilfsbedürftigen sind jünger als 18 Jahre. „Dies ist eine Krise der vergessenen Kinder“, betont Kathryn Tätzsch, die aktuell die humanitäre Hilfe von World Vision in der Region am Tschadsee leitet. Sie begrüßt die von der Bundesregierung mitgetragene Initiative zu der Konferenz, mit der neben humanitärer Hilfe auch neue politische Anstrengungen auf den Weg gebracht werden sollen.

Die seit Jahren andauernden Überfälle durch Boko Haram und die militärischen Gegenoffensiven haben Millionen Menschen an der Bestellung ihrer Felder und an der Fischerei gehindert, den Handel  unterbrochen und mehr als  zwei Millionen Zivilisten aus ihrer Heimat vertrieben.  Trockenheit infolge des Klimawandels  und extreme Armut haben die Not in der Region weiter verschärft.

World Vision sorgt sich vor allem um das Wohlergehen der Kinder, die zwischen Kampfgebieten eingeschlossen, gefangen oder allein geflohen sind. Mädchen seien besonders von sexuellem Missbrauch und Zwangsheirat bedroht,  Jungen würden schnell getötet oder mit Gewalt zum Kämpfen rekrutiert. Selbst die Flucht in andere Dörfer oder Notlager biete den Kindern derzeit wenig Sicherheit und Perspektive für die Zukunft, beklagt Kathryn Tätzsch. Die Infrastruktur sei dafür zu schwach und internationale Hilfe erreiche bisher hautsächlich gut zugängliche Gebiete.

Dazu das Video: Der 15jährige Abdulhai muss sich wie tausende anderer Kinder allein in einem kargen Notlager am Rand der Wüste durchschlagen, da er nach einem Angriff auf sein Dorf in Nigeria von seinen Eltern getrennt wurde. Statt zur Schule zu gehen sammelt er Feuerholz, um essen zu können – ständig verfolgt von der Angst, erneut überfallen zu werden.

„Viele Kinder bekommen derzeit nur eine Mahlzeit am Tag und sind oft krank,  geschwächt auch durch Erlebnisse schrecklicher Gewalttaten“, berichtet Tätzsch.  Eine Chance zur Schule zu gehen bekämen nur manche. „Lernangebote würden  ihnen neue Hoffnung und mehr Sicherheit geben.“

Die Konferenz in Oslo bietet nach Ansicht von World Vision auch die Chance für eine gute Verzahnung von Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit,  um die komplexe Not in der Tschadsee-Region nachhaltig zu vermindern. Aktuell sind große Teile der Region völlig ausgetrocknet und der Wasserspiegel des Tschadsees ist stark gesunken.  Funktionierende Wasserstellen sind rar, Ernten gering, Handelsmöglichkeiten wegen des Konflikts eingeschränkt.   Millionen Menschen haben daher nicht mehr genug Einkommen, Nahrung oder sauberes Trinkwasser. In der Folge sind die sozialen Spannungen stark angestiegen.

 “Überleben ist ein Wunder ”, sagt Kathryn Tätzsch. „Eine Katastrohe solchen Ausmaßes hat es in der Gegend noch nie gegeben. Wenn die Weltgemeinschaft nicht entschlossen auf den Ernst dieser Krise reagiert, besteht die Gefahr, dass auch schon erreichte Entwicklungserfolge zunichte gemacht werden“, warnt Tätzsch.  „Alle Akteure sollten die Rechte der Menschen in den betroffenen Ländern schützen, humanitäre Hilfe unterstützen und die Gewalt gegen Kinder beenden.“

World Vision arbeitet seit 30 Jahren mit westafrikanischen Regionen zusammen, um Armut zu überwinden und die Entwicklungschancen von Kindern zu verbessern. Wegen der aktuellen Krise hat die Organisation neue Hilfsprogramme im Westen des Tschad und im Südosten Nigers gestartet. World Vision plant, etwa 300.000 Menschen, die besonders bedürftig sind, zu erreichen. Schwerpunkte sind die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser, Hygiene-Maßnahmen, Ernährungssicherung sowie Schutz-und Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche.  

 


Deutsche Partnerkirchen stellen finanzielle Nothilfe bereit

Anhaltende Dürre in Ostafrika entzieht Bewohnern die Lebensgrundlage

 

(Darmstadt / Wuppertal/ekhn) - Bereits im zweiten Jahr in Folge sind die Auswirkungen einer anhaltenden Dürre in Ostafrika zu spüren. Davon betroffen ist auch das Gebiet der Karagwe-Diözese im Nordwesten Tansanias mit ihren 126.000 Mitgliedern, die zur Partner-Region der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) gehört. Erst im September 2016 musste das Gebiet mit den Folgen einer Erdbebenkatastrophe kämpfen. Heute erschwert die anhaltende Dürre das Leben der Menschen vor Ort. Vor allem Schulen und Internate haben Mühe, die gestiegenen Ausgaben für die Beschaffung von Trinkwasser zu tragen.

 

 

 

Soforthilfe bereitgestellt

 

 

 

Unmittelbar nach Eingang einer Unterstützungsanfrage der Karagwe-Diözese in Tansania reagierte die Solidargemeinschaft der VEM-Mitgliedskirchen mit der Freigabe von Nothilfemitteln. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen sowie deutsche Partnerschaftsgruppen und die VEM haben einen Betrag in Höhe von insgesamt 48.000 Euro als Soforthilfe bereitgestellt. Die Karagwe-Kirche verwendet die Gelder, um die dringend benötigte Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und Trinkwasser der ländlichen Bevölkerung und insbesondere der Schulen sicherzustellen.

 

 

 

Lebensmittel dramatisch verteuert

 

 

 

Die Kaffee-, Mais-und Bananen-Ernten blieben bislang weit hinter den Erwartungen zurück. Lebensmittelverknappung und –verteuerung sind die Folgen davon. Grundnahrungsmittel wie Mais und Bohnen sind bereits um 50 Prozent teurer. Die Wasserknappheit dezimiert zudem die Viehbestände und zwingt Wildtiere dazu, in Siedlungen einzudringen. Nach Berichten aus der betroffenen Diözese sind Felder im Mabira-Distrikt durch Elefanten zerstört worden.

 

 

 

Hintergrund Partnerschaft Tansania

 

 

 

Die Lutherische Kirche von Tansania (Evangelical Lutheran Church in Tanzania, kurz ELCT, besteht aus 20 Diözesen und hat mehr als 5,3 Millionen Mitglieder bei einer Gesamtbevölkerungszahl von Knapp 40 Millionen.  Die hessen-nassauische Kirche ist seit mehr als zwei Jahrzehnten besonders mit der Nordwest-Diözese und der Karagwe-Diözese verbunden.

 

 

 

Spendenkonto

 

 

 

Weitere Spenden zur Unterstützung der kirchlichen Katastrophenhilfe im Nordwesten Tansanias nimmt die VEM gerne entgegen:
KD-Bank eG, IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08, SWIFT/BIC: GENODED1DKD.

 


ora Kinderhilfe besucht Flüchtlingslager im Libanon

 

Der Krieg in Syrien geht in das sechste Jahr. Das Leid nimmt kein Ende. Die meisten syrischen Flüchtlinge befinden sich im Libanon. ora Kinderhilfe international leistet dort Nothilfe und macht sich vor Ort ein Bild. Für verlässliche Informationen und Ihre Rückfragen stehen die Mitarbeiter Ihnen gerne zur Verfügung.

 

(Berlin/pm) - Der Libanon ist nach der Türkei das zweitgrößte Aufnahmeland für syrische Flüchtlinge. Auf fünf Millionen Einwohner kommen über eine Millionen Menschen in Not. Beinahe jeder dritte Bewohner ist ein Flüchtling. Das bringt nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Geflüchteten an die Grenze der Belastbarkeit. Viele von ihnen klagen über zu wenig zu essen und über zu wenig Heizmaterial für den Winter.

 

„Die syrischen Familien im Libanon brauchen weiter unsere Hilfe“, erklärt Jochen Hackstein, Vorstand der ora Kinderhilfe international. „Wir können nicht riskieren, dass sie noch weiter in Armut abrutschen und lebensgefährlich bedroht sind“, warnt er. ora Kinderhilfe ist eine der gemeinnützigen Organisationen, die sich für die Syrier im Libanon einsetzen. Seit gut einem Jahr versorgt das Kinderhilfswerk mehr als 1.000 Familien täglich mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten. „Jetzt im Winter kümmern wir uns besonders um kleine Öfen und Heizmaterial“, sagt Hackstein.

 

 

Weil die Hilfe aber nicht ausreicht, reist am 20. Februar 2017 eine Delegation der ora Kinderhilfe in die Beeka-Ebene und schaut sich die Arbeit vor Ort an. „Unser Anspruch ist es, noch mehr und noch gezielter zu helfen“, erklärt Hackstein den Grund der Reise. „Wir sind als Organisation klein genug, um nah bei den Menschen zu sein, aber groß genug, um professionell zu arbeiten. Wir kennen unsere Partner alle persönlich und wollen mit ihnen überlegen, wie die Unterstützung ausgebaut werden kann.“

 

 

ora Kinderhilfe ist seit 1981 weltweit für Menschen in Not im Einsatz. Derzeit betreuen die Mitarbeiter und Partner vor Ort hauptsächlich Kinder in zehn Ländern auf vier Kontinenten. Das Berliner Hilfswerk hat drei Arbeitsschwerpunkte: Patenschaften für Kinder, Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe. Seit Ausbruch der Kämpfe in Syrien und im Irak unterstützt ora Kinderhilfe die unschuldigen Opfer der Auseinandersetzungen. Um helfen zu können, ist ora auf Spenden angewiesen.

 



NEWSLETTER FIDES - 23.02.2017

 

VATIKAN - Kardinal Filoni zu den Studierenden des “Collegio San Pietro”: “Ihr sollt eine große Liebe zu eurer Sendung spüren”

 

 Vatikanstadt (Fides) – “Eure Bischöfe vertrauen euch unserer Kongregation an, weil sie der Überzeugung sind, dass ihr hier eine angemessene “Kenntnis” Christi erfahren werdet und gleichsam den Sinn für die große und gleichsam demütige Sendung erfahren werdet, die auf euch wartet … Ich wünsche mir, dass ihr von Beginn an eine große Liebe zu eurer Sendung besser gesagt eine große Leidenschaft für eurer Sendung empfindet”, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, in seiner Ansprache an die Priester, die während ihrer Studienzeit in Rom als Gäste des Missionskollegs „San Pietro Apostolo“ wohnen, bei einem Gottesdienst am Nachmittag, des 22. Februar, dem Fest der Cathedra Petri und dem Patronatsfest des Kollegs.
Das Kolleg feiert dieses Jahr sein 70jähriges Gründungsjubiläum (18. Januar 1947) und wurde auf Initiative und mit der Weitsicht des damaligen Erzbischofs (und späteren Kardinals) Celso Costantini, ehemals Apostolischer Delegat in China gegründet”. “An diesem bedeutenden liturgischen Fest”, so Kardinal Filoni, “sollt ihr Priester Christi aus vielen Ländern, Kulturen und Ortskirchen die Vielfalt der Völker repräsentieren, die dem Evangelium gegenüber offen sind, in dessen Dienst wir euch großherzig stellt. Es ist nicht zweitrangig, wenn wir daran erinnern, dass seit der Gründung des Kollegs über 2700 Studierende hier verweilt haben, zusammen mit den Steyler Missionaren, denen die Leitung des Kollegs von Beginn an anvertraut wer und mit den Ordensschwestern, die das Haus pflegen und den Laien, die den Betrieb garantieren. Wir danken auch den unzähligen Wohltätern, ohne die dieses Kolleg seine Arbeit bei der Ausbildung junger Priester aus Afrika, Asien, Oze anien und Amerika nicht fortsetzen könnte”.
Mit Bezug auf das Evangelium des Tages (Mt 16, 13-19), betonte der Präfekt des Missionsdikasteriums, dass “bei dessen Verkündigung, dieses Ereignis in der Kirche neu belebt wird, die es sich erneut zu eigen macht und mit Petrus bekennt, das Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist”. “Der Glaube des Petrus an Jesus ist ein Geschenk Gottes”, so der Kardinal weiter, “ein Geschenkt von oben… Deshalb können wir auch sagen, dass der Glaube des Petrus christologisch ist: ein Zeichen der Liebe zu Christus und gerade dieser Christologische Glaube unterscheidet den Glauben der Kirche und des Petrus von anderen Religionen”.
Jesus habe Petrus “das anvertraut, was er liebt und was ihm zutiefst eigen ist und was seinen Ursprung in der Hingabe seines Lebens hat”. „Die Kirche gehört Christus und nicht uns!“, so der Kardinal weiter, „Deshalb ist jeder Skandal, jeder Schmutz und jede Aktion gegen die Kirche, ein Verstoß gegen das Geschenk der Liebe, das Christus dem Petrus macht und es verstößt gegen das Bekenntnis, das Petrus ein für alle Mal ablegt… Dieses gilt also auch heute und deshalb sollten wir uns als Priester in Acht nehmen vor der Versuchung, die Kirche Christi zu unserem eigenen Zweck zu nutzen, aus wenig edlem Interesse, um nach Privilegien zu streben oder für menschliche Projekte, die Christus fremd sind oder, Gott bewahre für Skandale”
“Die Liebe des Petrus zu Jesus und zur Kirche hat ihren Ursprung in seiner Christuserfahrung: Christus hat sein Leben verändert: er verwandelte ihn von einem einfachen Fischer zum Menschenfischer; von einem ängstlichen Menschen, der Christus verleugnet verwandelt er ihn in einen Hirten für Lämmer und Schafe. Die Begegnung mit Christus war überwältigend und wurde zum Bezugspunkt für die Kirche und ihren Evangelisierungsauftrag in der Welt. Wir können uns nicht vorstellen, dass Jesus nicht auch für uns eine ähnlich schöne Geschichte bereithält“.
Abschließend betonte der Präfekt des Missionskasteriums, dass man die Bedeutung der eigenen Begegnung mit Christus nie vergessen dürfe, „denn sie wird uns helfen unsere Priesterleben zu Ordnen und ihm den richtigen Sinn zu geben“.
LINK
Predigt des Kardinals im Wortlaut (Italienisch) -> http://www.fides.org/it/attachments/view/file/CFil_om_22022017.doc

 

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AFRIKA/ÄGYPTEN - Zwei koptische Christen auf der Sinai-Halbinsel ermordet

 

 

 

Kairo (Fides) – Zwei koptische Christen wurden am 22. Februar im Norden der Sinai-Halbinsel tot aufgefunden, nachdem in den Tagen zuvor dschihadistische Videos verbreitet worden waren, die Übergriffe auf die christliche Glaubengemeinschaft ankündigten und sich erneut zu dem Blutbad vom 11. Dezember in der Kirche in Botrosiya bekannten, bei dem 29 Menschen ums leben kamen. Die Leichen der beiden koptischen Christen sollen am frühen Morgen des 22. Februar in der Nähe einer Schule in al-Arish aufgefunden worden sein. Es soll sich bei den ermordeten Christen um den 65jährigen Saad Hana und dessen Sohn Medhat (45) handeln.
Damit wurden in den beiden vergangenen Wochen insgesamt bereits sechs Christen auf der Sinai-Halbinsel ermordet.

 

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AFRIKA/GHANA - Ghana soll erneut dem heiligen Herzen Jesu geweiht werden

 

 

 

Accra (Fides) - Papst Franziskus hat Kardinal Giuseppe Bertello zu seinem Sondergesandten bei den ökumenischen und interreligiösen Feiern bei der erneuten Weihe Ghanas an das Heilige Herz Jesu ernannt. Kardinal Bertello wird auch dem Danksagungsgottesdienst anlässlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit Ghanas und des 40. Jahrestages der Einrichtung der Nuntiatur am 4. und 5. März 2017 vorstehen.
Die Feier in der Heilig-Geist-Kathedrale in Accra stattfinden. Kardinal Bertello wird mit dem Apostolischen Nuntius in Ghana und mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Ghana und anderen Bischöfen und Ordensleuten konzelebrieren.
Kardinal Giuseppe Bertello ist der Präsident der Päpstlichen Kommission für den Vatikanstaat und Präsident des Governatorats des Vatikanstaats. Er war Pronuntius in Ghana, Togo und Benin in den Jahren von 1987 bis 1991.
Ghana wurde bereits am 3. März 1957, damals von den Bischöfen Ghanas, kurz vor der bevorstehenden Unabhängigkeit des Landes dem Heiligen Herzen Jesu geweiht.

 

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ASIEN/HONG KONG - Jahrbuch der Diözese: 591.000 Katholiken, 5.000 mehr als im Vorjahr

 

 

 

Hong Kong (Fides) – Ende August 2016 waren in der Diözese Hong Kong mit ihren insgesamt 7.346.700 Einwohnern rund 591.000 Katholiken registriert. Dies geht aus dem neuen Jahrbuch der Diözese Hongkong hervor.
Wie das Hong Kong Catholic Church Directory dokumentiert, das auch auf den Internetseiten der Bistumszeitschrift “Kong Kao Po” veröffentlicht wurde, handelt es sich bei 389.000 der insgesamt 591.000 Katholiken Hong Kongs um Einheimische mit festem Wohnsitz in Hong Kong (insgesamt 5.000 mehr als im Vorjahr, während 202.000 um Zuwanderer sind, davon die meisten aus den Philippinen (166.000).
In den vergangenen sechs Jahren werden pro Jahr durchschnittlich 6.000 neue Mitglieder durch die Taufe in die katholische Glaubensgemeinschaft aufgenommen: im vergangenen Jahr gab es 6.633 Taufen. Außerdem ließen sich 1.100 Paare kirchlich trauen.
Wie aus dem Jahrbuch hervorgeht gibt es in Hongkong 98 Kirchen, davon 52 Pfarrkirchen. Das Bistum hat zwei Kardinäle, einen Koadjutor, einen Weihbischof 288 Priester (68 Weltpriester und 220 Ordenspriester aus 18 Kongregationen), 469 Ordensschwestern (aus 27 Kongregationen), 58 Ordensbrüder, 25 permanente Diakone, 1.558 Katechisten, 24 Seminaristen, 28 Novizen und Novizinnen (13 männliche und 15 weibliche), 10.464 Katechumenen.
Die Diözese Hong Kong ist in vielen Bereichen der Gesellschaft tätig: insbesondere im Gesundheitswesen (19 Krankenhäuser und Kliniken und 26 Rehabilitationszentren) und im Bereich des Bildungswesens (249 katholische Schulen mit 150.640 Schülern, davon 16.615 (11,03%) Katholiken), und im karitativen Bereich mit Altersheimen (14) sowie Familienhilfswerken und sozialen Einrichtungen (42).

 

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ASIEN/PAKISTAN - Peace Center: “Unsere Antwort auf den Terrorismus ist die Einheit”

 

 Lahore (Fides) – “Unsere Antwort auf den Terrorismus ist die Einheit. Wir werden auch künftig mit allen Männern und Frauen guten Willens Frieden, Gerechtigkeit und Harmonie in Pakistan fördern, das sich mit der Gefahr des Terrorismus konfrontiert sieht, der Blutvergießen im Land verursacht”, so der Dominikanerpater James Channan, der das “Peace Center” in Lahore leitet, das sich für interreligiösen Dialog einsetzt..
Nachdem es in den vergangenen Tagen in verschiedenen Teilen des Landes zu Anschlägen gekommen war (vgl. Fides 17/2/2017) brachte die pakistanische Armee eine Anti-Terrorismus-Operation im ganzen Land auf den Weg. Die terroristische Bewegung "Jamat-ul-Ahrar" der pakistanischen Taliban bekannte sich zu mehreren Attentaten und verbreitete ein Video, in dem Christen, Hindus, Sikh und andere religiöse Minderheiten aber auch Muslime dazu aufgefordert werden sollen, die Armee und die Regierung des Landes nicht zu unterstützen. Kultstätten und religiöse Minderheiten seien nicht Ziel der Anschläge, so lange diese sich von der Regierung distanzieren. Man wolle gegen alle vorgehen, “die sich blasphemisch gegenüber dem Propheten verhalten”. Damit bezogen sich die Taliban insbesondere auf die Minderheit der muslimischen Ahmadi, die als Häretiker betrachtet werden. “Sie schlagen überall zu”, so Pater Channan, “auch Schulen, Plätze und Kultstätten sind nicht s icher, denn man will Angst und Schrecken verbreiten. Angesichts einer solchen Herausforderung müssen sich alle Menschen guten Willens zusammenschließen. In den vergangenen Tagen nahmen 35 Religionsführer und zivile Führungskräfte an einem Seminar teil, bei dem sie die möglichen Antworten der pakistanischen Gesellschaft auf den Terrorismus befassten. Alle waren sich einig, dass man sich wieder an den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung orientieren sollte”.
“Christen fühlen sich besonders verletzlich und sind verängstigt und unsicher, insbesondere, wenn sie an liturgischen Feiern und Sonntagsgottesdiensten teilnehmen2, so der Ordensmann abschließend, „doch der Glaube der Getauften in Pakistan ist stark und die Menschen verzichten trotz der Angst nicht darauf, unsere Gottesdienste zu besuchen“.

 

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AMERIKA/BOLIVIEN - Haus “Virgen Niña” ist die einzige Pflegeeinirchtung für Kinder mit einer Behinderung in El Alto

 

 

 

El Alto (Fides) – Das Haus “Virgen Niña” ist die einzige Pflegeinrichtung für Kinder mit einer Behinderung in El Alto in der Region Los Andes. Der gleichnamige Verein “Virgen Niña” brachte das Zentrum vor 23 Jahren auf Initiative einer italienischen Ordensschwester auf den Weg, das heute mit den Don-Bosco-Schulen in der Region zusammenarbeitet. Die Einrichtung betreut Kinder im Alter zwischen sechs und 12 Jahren.
Die Betreuung beginnt morgens um 8.30 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Während dieser Zeit erhalten die Kinder ein Frühstück, ein Mittagessen und einen Nachmittagssnack. Morgens besuchen sie eine Schule, die nach dem Prinzip der Inklusion arbeitet. Jede Woche stehen für die Kinder zwei Stunden für Krankengymnastik, zwei psychomotorische Stunden, eine Stunde Wassergymnastik und alle zwei Wochen eine logopädische Stunden auf dem Programm. Außerdem nehmen die Kinder an Werkstunden für Malen, Tanz, Musik, Sport und Computer teil.

 

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AMERIKA/VENEZUELA - Kardinal Urosa fordert Umsetzung der Vereinbarungen über den Wahlprozess

 

 

 

Caracas (Fides) – Am Dialog zwischen der Regierung und der Opposition wird kein Vertreter der katholischen Kirche in Venezuela teilnehmen, solange der im vergangenen Jahr angekündigte Wahlprozess nicht auf den Weg gebracht wird. Dies bestätigte gestern der Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino im Anschluss an einen Gottesdienst mit Rentnern in der Chiquinquirá-Kirche in Caracas.
"Es müssen die am 30. Oktober erzielten Vereinbarungen eingehalten werden, die im wesentlichen den Wahlprozess definieren. Erst heute wissen wir, dass die Wahl nicht wichtig sein soll und der Nationale Wahlrat die Regionalwahlen nicht veranstalten wird, die bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollten. Wir fordern Wahlen so bald wie möglich”, so der Kardinal.

 

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AMERIKA/MEXIKO - Menschenrechte: Zahl der Verstöße in Mexiko und Mittelamerika besonders hoch

 

 

 

Washington (Fides) – Am gestrigen 22. Februar wurde der Bericht zum Jahr 2016 der Menschenrechtsorganisation “Amnesty International” veröffentlicht, der eine Zuspitzung der Lage in Lateinamerika dokumentiert. In Ländern wie Mexiko, Venezuela, El Salvador, Honduras und Guatemala war 2016 die Zahl Menschenrechtsverstößen besonders hoch.
"Die Krise hängt mit den Ereignissen in der Region zusammen”, so Erika Guevara-Rosas, die Leiterin der Abteilung für Lateinamerika bei Amnesty International, "Gewaltsames Vorgehen der Sicherheitsbehörden und das mangelnde Eingreifen der Regierung im Hinblick auf die Achtung der Menschenrechte, macht die Art und Weise, in der mit sozialen Problemen umgegangen wird, zunehmend komplexer".
In Mexiko "herrscht quasi absolute Straffreiheit bei Folter und Misshandlung”. Wie die Staatsanwaltschaft des Landes mitteilt. Sollen 4.715 solche Fälle untersucht werden, in weiteren 3.000 Fällen wurden noch keine Ermittlungen auf den Weg gebracht.
Die Situation Mexiko ist durch die Nähe zu den Vereinigten Staaten auch enorm vom Phänomen der Migration geprägt. Nach Schätzungen sind jedes Jahr rund 400.000 illegale Zuwanderer auf dem Weg durch Mexiko.
"Mexiko erlebt eine der schwersten Menschenrechtskrisen auf der ganzen Welt. Es gibt die meisten Ausweisungen im Laufe der vergangenen zwei Jahre: allein 2016 wurden rund 150.000 Migranten aus Guatemala, Honduras und El Salvador ausgewiesen", so Guevara-Rosas. Abschließens erinnert der Bericht daran, dass nach Angaben der mexikanischen Regierung bei Ende 2016 insgesamt 29.917 Personen vermisst werden (22.414 Männer und 7.503 Frauen) und insgesamt 11 Journalisten ermordet wurden.

 

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AMERIKA/VENEZUELA - Insgesamt 82% der Familien leben in Armut

 

 

 

Caracas (Fides) – Infolge der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela herrscht dort Lebensmittelknappheit und auch andere grundlegende Güter stehen nicht in ausreichenden Maß zur Verfügung. Nach Angaben der Zentralbank lag die Inflationsrate im Jahr 2015 bei 180,9 %. Wie aus einer gemeinsamen Untersuchung der staatlichen Universität und der katholischen Universität a Andrés Bello und Simón Bolivar hervorgeht, leben insgesamt 82% der Familien des Landes in Armut und 52% in extremer Armut. Im Rahmen der Studie mit dem Titel “Encuesta sobre Condiciones de Vida en Venezuela” wurden im Jahr 2016 ingsgesamt 6.500 Familien befragt. Über 9,5 Millionen Bürger Venezuelas nehmen nur zweimal oder in manchen Fällen sogar nur einmal am Tag eine Mahlzeit zu sich.

 

 

 


Spendenkonto "Hunger im Jemen" und "Syrien"

Hunger im Jemen, © ADRA/Jahn Fischer
Hunger im Jemen, © ADRA/Jahn Fischer

 

(Berlin/pm) - Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat sich die dramatische Ernährungslage im Jemen deutlich verschärft. 14 Millionen Menschen hungern – darunter zwei Millionen akut unterernährte Kinder. Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft leistet Nothilfe – mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und hochkalorischer Zusatznahrung. Mehr zur Nothilfe im Jemen: http://bit.ly/2hVBm0L

Und auch in Syrien bangen die Menschen täglich um ihr Leben. Trotz der prekären Sicherheitslage versorgen Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft kranke und verletzte Menschen Syrien und den Nachbarländern und leisten Winterhilfe. Weitere Infos zur Winterhilfe: http://bit.ly/2h8012t

Für unsere abgestimmten Hilfsmaßnahmen sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Daher wären wir sehr dankbar, wenn Sie unsere Nothilfe durch die Veröffentlichung unseres Spendenkontos unterstützen könnten.

Spendeninformation
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort „Hunger Jemen“ bzw. „Syrien“
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
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