Journal / Glaube, Liebe, Hoffnung

26.02.2021


Leere Kirchen – auch nach dem Lockdown?

 

 

Corona – eine Strafe Gottes? Auf keinen Fall, meint Tomáš Halík und bietet eine Deutung der Pandemie, die den Glauben ebenso berücksichtigt wie die Vernunft. Er sieht in den Ereignissen von 2020 eine Warnung: Die leeren Kirchen während des Lockdowns könnten zum Sinnbild für die nahe Zukunft der Kirche werden.


Im Zentrum des Buches stehen Gott und der Mensch und mit ihnen existenzielle Fragen: Wie kann ich aus Hindernissen Brücken bauen? Wie komme ich vom Zweifel zur Zuversicht? Wie gelingt mir das Wachsen und Werden? „Haltestelen für die Seele“ ist ein berührender Bildband für Menschen mitten im Leben, die sich nicht mit Oberflächlichkeiten begnügen.


 „Jeder verdient eine zweite Chance“, meint der langjährige Hörfunkkorrespondent beim SWR, Christoph Zehendner, in seinem gerade erschienenen, gleichnamigen Buch.

 

  • Wie Kinder aus schwierigsten Verhältnissen Begleitung und Unterstützung erfahren.
  • Wie Jugendliche aus Elendsvierteln oder kaputten Familien Schritte in die Zukunft schaffen.
  • Wie verurteilte Verbrecher Frieden, Versöhnung und Neuanfang selbst hinter Gittern erleben.
  • Wie traumatisierte Frauen wieder durchatmen und neue Hoffnung schöpfen können

Hubertus Halbfas will das Wort »Frömmigkeit « für säkular lebende Menschen neu in Anspruch nehmen. Seine These: Säkular lebende Menschen sind nicht unfromm. Auch eine säkulare Existenz kann spirituell gelebt werden. In der Form einer inneren Zwiesprache entfaltet er, was Spiritualität für Zeitgenossen heute heißen kann.


Der Bibelwissenschaftler Simone Paganini hält nichts von Tabus und fragt: Was hat es mit Salomos Liebesleben und seinen 1000 Frauen auf sich? Wieso finden sich in Jesu Stammbaum gleich mehrere Prostituierte? Und warum schliefen Lots Töchter mit ihrem Vater? Um viele Geschichten wird in der Kirche lieber ein großer Bogen gemacht — besonders um Bibelgeschichten, in denen es um Sex geht. Dabei redet die Bibel erstaunlich offen und ohne rot zu werden über Sex - und zwar in vielerlei Facetten.


Jonas Goebel – Pastor, erfolgreicher Blogger und Podcaster – entdeckt in seinem Romandebüt Jesus ganz neu. Entstanden ist ein witziges Jesus-Buch mit viel Tiefgang und Stoff zum Diskutieren und Lachen.


  • Alle Messtexte für die Kar- und Osterwoche
  • Viele biblische und spirituelle Impulse
  • Ausführliche Einführung zu den liturgischen Feiern

Man erlebt den Tag anders, wenn man den Dingen mal auf den Grund geht, ganz besonders auch den kleinen, den ganz unscheinbaren Dingen. Und plötzlich sieht die Welt anders aus. Wieviel leichter kann man die Herausforderungen des Tages meistern, wenn man alles erstmal positiv sieht...


Wie gelingt ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen über alle Grenzen von Weltanschauungen hinweg? Helge Burggrabe und Pierre Stutz haben die Artikel der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen in 13 Schlüsselwörtern zusammengefasst. Die Grundbotschaft der Ermutigungen von Pierre Stutz lautet: Ein glaubwürdiges Engagement für die Menschenrechte beginnt bei dir selbst. Menschenrechte sind nicht nur für die anderen zu erkämpfen, sie sind auch Inspiration dafür, wie du selbst mit dir umgehen und leben willst.


Was macht ein gutes Kirchenlied aus?

 

 In seinem Buch »Kirchenlieder, hinterfragt« behandelt der Kirchenmusiker Winfried Offele ca. 170 Lieder des »Gotteslob 2013« hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit. Wenn Singen »doppelt beten« heißt, wie man sagt, – wann beflügelt eine Liedform das Gebet? Es gibt Lieder, die das Gebet eher behindern. Dabei kritisiert der Autor nicht nur, sondern macht Gegenvorschläge. Im Anhang fügt er weitere Texte zu eingesungenen Melodien an, die über das Repertoire des »Gotteslob« hinausgehen. So wird sein Buch zu einer Fundgrube.


Das Buch, das Bewegung in die Frauenfrage der Kirche bringt!

 

150 starke Lebenszeugnisse hochengagierter Frauen in der Kirche

 

  • Erschütternde Lebenszeugnisse von kirchlich hochengagierten Frauen
  • Das Buch, das Bewegung in die Frauenfrage der Kirche bringt

In 12 beispielhaften Geschichten, mit sehr persönlichen Einblicken und immer wieder humorvoll unterbrochen, erzählt Willibert Pauels, worauf es wirklich ankommt. »Alles Erzählte sind menschliche Geschichten: Sie geschehen zwischen uns. Manchmal traurig. Nie ohne Trost. Erzählt wird in Ihre Seele.« Mit einem lachenden Auge, aber immer tiefgründig. Der Trostspender für dunkle Stunden.


„Assistierter Suizid für psychisch Erkrankte“ bildet die Vielschichtigkeit der kontroversen Debatte ab 

 

 

 

Ist ein rationaler Sterbewunsch bei psychischer Erkrankung denkbar?

 

 

Dass schwer körperlich Erkrankte Assistenz beim selbstbestimmten Sterben erhalten, ist in mehreren europäischen Ländern mittlerweile möglich. Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen steht die Diskussion um assistierten Suizid noch am Anfang. Viele Suizide geschehen in Folge einer akuten psychopathologischen Symptomatik. Ist ein Wunsch, mittels assistiertem Suizid das Leben zu beenden, tatsächlicher, beständiger Wunsch oder Ausdruck der momentanen psychischen Disposition? Und, wie lässt er sich zuverlässig beurteilen? Einen umfassenden Beitrag zu dieser komplexen und kontrovers geführten Debatte will das Fachbuch „Assistierter Suizid für psychisch Erkrankte – Herausforderung für die Psychiatrie und Psychotherapie“ leisten. André Böhning ist Herausgeber des Titels, der am 25. Januar 2021 bei Hogrefe erschienen ist.


Jahreswechsel und herausfordernde Zeiten, persönliche Umbrüche oder einfach das herannahende Alter - nicht nur, aber besonders in diesen Abschnitten unseres Lebens tauchen Fragen auf, die uns im Innersten bewegen. Gut, wenn man dabei einen erfahrenen Begleiter hat, der nicht vorgefertigte Antworten liefert, sondern zur persönlichen Auseinandersetzung ermutigt und dabei mit vielen positiven Gedanken begleitet.



Tod und Trauer müssen am Arbeitsplatz keine Katastrophe sein, wenn Führungskräfte und Mitarbeiter*innen wissen, wie sie damit gut umgehen und Trauerbegleitung als Teil der Unternehmenskultur etablieren können.


Dieses Buch vermittelt daher theoretische Hintergründe und praxisnahe Hilfen. Die Leserinnen und Leser werden ermutigt, stimmige Rituale im Alltag, im Jahresablauf oder bei bedeutsamen Lebensübergängen nach eigenen Wünschen und Ideen selbst zu gestalten. Die Reflexionen regen zu Gesprächen mit vertrauten Menschen an und machen das Buch mit zahlreichen Impulsfragen zum Privatseminar auf dem eigenen Sofa.

 


Rituale und Symbole begleiten uns ein ganzes Leben lang, in der Gesellschaft wie im Privaten. Dr. Norbert Weidinger, ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität München und Direktor des Religionspädagogischen Zentrums in Bayern und Gertud Weidinger begeben sich in ihrem Buch „Die Heilkraft christlicher Rituale und Symbole“ auf die Suche nach tragenden, lebensbejahenden Symbolen und Ritualen, die uns als sinnsuchende Menschen ansprechen.

 


Die Bäume - Unsere weisen Lehrer: Die Heilkraft der Natur mit Bestsellerautor Wolf-Dieter Storl erleben

   

ab 1. Dezember bei Knaur Menssana


Mitgefühl macht glücklich und schenkt unserem Leben Sinn und Bedeutung. Und nicht nur das: Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein mitfühlendes Miteinander auch eine nachweislich heilende Wirkung auf Körper und Seele hat.
In ihrem neuen Buch „Mit dem Herzen siehst du mehr“, welches am 23.11.2020 im Lotos Verlag erscheint, zeigen die Erfolgsautoren Aljoscha Long und Roland Schweppe, wie wir die lebensverändernde Kraft des Mitgefühls in uns kultivieren können – ganz gezielt, Tag für Tag. Dafür geben die gelernten Psychologen dem Leser kleine Puzzlestücke mit auf den Weg, die jeder nach eigenem Empfinden anwenden kann.


Anlässlich des 550. Geburtstags von Albrecht Dürer im Mai 2021, erscheint am 15. November 2020 eine Prachtausgabe zu Dürers »Die Drei Grossen Bücher«. Kommentiert und erläutert von Anja Grebe werden in dieser hochwertigen Reproduktion erstmals wieder die Holzschnitt-Zyklen »Apokalypse«, »Marienleben« und »Grosse Passion« im Original Folioformat präsentiert. Neben den Holzschnitten liegt das Augenmerk auf den lateinischen Originaltexten – die biblische Offenbarungs-Geschichte und die Dichtungen des gelehrten Mönchs Benedictus Chelidonius – und ihrer deutschen Übersetzung.


Der Weg von Tenzin Priyadarshi ist faszinierend erzählte Lebensgeschichte und Buddhismus-Einführung in einem: Der Weg vom Hindu-Jungen zu einem international anerkannten buddhistischen Lehrer ist am Anfang voller Hindernisse. Doch Tenzin Priyadarshi folgt dem Weg seiner inneren Bestimmung trotz aller äußeren Widerstände, wird buddhistischer Mönch und baut Brücken zwischen Gemeinschaften und Religionen.


Der neue und damit zweite Band „Warmaisa – Klein-Jerusalem am Rhein. Zeugnisse jüdischen Lebens in Worms“ der Reihe zu den SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz dokumentiert anhand baulicher Hinterlassenschaften, Bild- und Schriftzeugnissen jüdische Geschichte über 1.000 Jahre zwischen Aufschwung, kultureller Blüte und Verfolgung.


Mehr als 2.500 Trauerreden hat Carl Achleitner bereits gehalten. Er hat sich dafür mit dem Lebensweg der Verstorbenen befasst und mit ihren Angehörigen gesprochen. In diesem Buch nähert sich der Mann mit der sanften Stimme und dem schwarzen Anzug mit Leichtigkeit und Heiterkeit dem einen großen Geheimnis an: Was es ist, das am Ende zählt und uns unvergesslich macht.


Das Buch erzählt die Geschichte einer Abenteuerin, die sich ihre kindliche Lebendigkeit und Neugier bewahrt und den Mut aufbringt, sich den Gegebenheiten des Lebens ohne Vorbehalt zu stellen. - Eine mutmachende Hilfe nicht nur für die Hinterbliebenen von Suizidanten.


Fragen sind wichtig für unser Leben. Sie bringen uns in unserer Entwicklung weiter. Gerade in der Corona-Pandemie fragen sich viele: Was brauche ich wirklich im Leben und wonach soll ich suchen? Es ist nicht entscheidend, immer gleich die passende Antworten zu haben, sondern Fragen auszuhalten, nachzudenken und zu hinterfragen: Was sind meine Träume? Wer bin ich – und wer ist Gott? Was ist der Sinn meines Lebens? Um zu merken, was einem wirklich wichtig ist, nach dem „mehr“ im Leben.


Wie schrecklich es ist, immer drinnen sein zu müssen, haben im Jahr 2020 viele Menschen erfahren. In einer solchen Situation sind Langeweile, Aussichtslosigkeit, Aggression und Verzweiflung vorpro­grammiert. Es gibt auch in den Glaubensgemeinschaften eine kleine Gruppe von Menschen, die sich freiwillig in die Abschottung begeben, um nicht von den »Viren der Zeit« angesteckt zu werden. Sie sind »drinnen«, am sicheren Ort, und verstehen sich auch so. Tragisch: Sie verwechseln das selbstgerechte Abgeschottetsein mit Glauben. Die meisten Menschen haben sich – Gott sei Dank! – von ihnen verabschiedet.

 

 

Von diesen Menschen handelt das neue Buch von Martin Werlen.


Das Leitwort der diesjährigen Diaspora-Aktion heißt „Werde Hoffnungsträger“. Als das Leitwort vor zwei Jahren festgelegt wurde, konnte niemand ahnen, wie prophetisch es sich in Anbetracht der Corona- Krise erweisen würde. Das Bonifatiuswerk möchte zum Ausdruck bringen, wie wichtig gerade in diesen belastenden Zeiten Hoffnung und Solidarität untereinander sind. Es will andere und auch sich selbst dazu ermutigen, zu Hoffnungsträgern für unsere Mitmenschen zu werden. Dazu muss die Hoffnung in Menschen verkörpert sein, die andere inspirieren, motivieren und mitreißen, so wie Jesus Christus, der für uns Christen die personifizierte Hoffnung ist.


Dieser Band bringt alle 10 Gefängnisgedichte Bonhoeffers völlig neu nahe. Er verbindet seine Poesie mit der ganz eigenen Bildsprache in der Fotokunst von Klaus Diederich. Gotthard Fermors Rezitation auf der beigefügten CD gibt den Gedichten einen neuen, bisher ungehörten Klang. Vertieft wird das Hörerlebnis durch die Musik Josef Marschalls, der die Themen der von Bonhoeffer besonders geliebten und in seinen Gefängnisbriefen erwähnten Musikstücke aufnimmt und sie in unnachahmlicher Weise improvisiert.


Mit Augenzwinkern schaut der evangelische Pfarrer Hannes Schott auf bestehende Strukturen und geht neue Wege: Gottesdienste in Wohnzimmern, die verlost werden, oder Gottesdienste im Bus sind nur ein kleiner Ausschnitt seiner ungewöhnlichen Ideen. Dabei findet er meistens Offenheit und große Neugier am Glauben, sodass er optimistisch auf die Zukunft der Kirche blickt.


Das Alte Testament ist ein Buch vielfältiger Glaubenserfahrungen und Glaubensäußerungen. Wie sind diese Heiligen – die Bibel nennt sie „Gerechte“ – Gott begegnet und wie haben sie zu ihm gebetet?

 

 

In kompakt gehalten Betrachtungen geht der Autor auf Abel, Abraham, Mose, Rut, Elija, Jeremia, Susanna und David ein und holt diese Zeugen für das Heilswirken Gottes wieder in das Bewusstsein.


In "Gott finden. Wie geht das?" teilt der streitbare Mediziner und Moraltheologe Matthias Beck seine persönliche Gotteserfahrung und lädt dazu ein, Spiritualität jenseits von Konfessionen neu zu entdecken.


„In diesem Buch kommen viele Menschen zu Wort, Kinder und Eltern, Partner und Geschwister, Polizisten und Kriminelle, Vergessene und Verlorene. Unabhängig von ihrer Biografie und den Erfahrungen, die sie gemacht haben, zeigt jede Geschichte, dass die letzten Momente des Lebens nicht bloß eine passive Auslöschung der Existenz bedeuten. An der Schwelle zum Tod geht es vielmehr um aktive, positive innere Prozesse, die dem Sterbenden oft entscheidende psychische und seelische Unterstützung geben.“


Gesundheit. Erfolg. Liebe: Wie beeinfussen die Orte, an denen wir wohnen, arbeiten oder Urlaub machen, unser Leben? Die Historikerin Roberta Rio recherchiert die Geschichte von Gebäuden, Wohnungen oder Grundstücken und stößt dabei auf wiederkehrende Muster. In diesem Buch zeigt sie anhand alten Wissens und neuer Forschungsergebnisse, was wir über die Wirkung von Orten wissen sollten und wie wir es herausfinden.


„Brav sein wird zu deiner zweiten Natur, nur nicht anecken und die Missgunst des Stiefs erregen. Er mag dich so schon nicht. Er liebt dich nicht. Er interessiert sich auch nicht für dich. Ja, nicht selten hasst er dich. Er empfindet dich als störend. Du bist im Weg, und du weißt es“, so beginnt das aufrüttelnde Buch „Aufschrei – Die Geschichte eines Trennungskindes“ von Zela Sol.


Wie können wir uns auf das Sterben und den Tod vorbereiten?
Prof. Dr. Claudia Bausewein, eine der führenden Palliativmediziner*innen im deutschsprachigen Raum, und der Hospiz-Experte Rainer Simader beantworten 99 Fragen zum Thema Sterben, Tod und Trauer - dieses Sachbuch klärt auf und ist ein verlässlicher Ratgeber für die Sterbebegleitung, denn es hilft, über das Unvermeidliche zu sprechen.