Wirtschaft

28.01.2022


80 Prozent wünschen sich im Home Office mehr Cybersicherheit

(Berlin/pm) - Acht von zehn Mitarbeitern beklagen mangelnde Hilfestellungen des Unternehmens für die Arbeit von Zuhause. Nach einer Studie des Sicherheitsunternehmens Kaspersky sind mobile Arbeitnehmer vielfach auf eigene Schutzvorkehrungen angewiesen. So nutzen zwar 38 Prozent den privaten Computer für die Arbeit von zu Hause. Vorgaben zur Absicherung der eigenen IT-Geräte oder Heimnetzwerke durch den Arbeitgeber sind dabei jedoch die Ausnahme. 

 

Dazu erklärt TISiM-Leiterin Sandra Balz: :  
„Die Verantwortung für IT-Sicherheit und Datenschutz gilt natürlich auch für externe Arbeitsplätze. Hier besteht in vielen Betrieben noch erheblicher Nachholbedarf. Es geht um technische Vorkehrungen sowie zusätzliche Mitarbeiter-Awareness. Wir appellieren daher an Unternehmen, entsprechende Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen und passende Maßnahmen umzusetzen.“ 


Die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM) bietet mit dem Sec-O-Mat einen einfachen Einstieg für passgenaue IT-Sicherheitsmaßnahmen. Im aktuellen Themenquartal steht das sichere Arbeiten im Home Office im Mittelpunkt. 

 

Weitere Informationsmaterialien zum sicheren Arbeiten im Home Office finden Sie hier.
Die Studie des Sicherheitsunternehmens und DsiN-Mitglied Kaspersky finden Sie hier.

 

 

Über TISiM – die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand

TISiM – die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand bietet passgenaue Informationen aus einer Hand. Sie bündelt, bereitet praxisnah auf und vermittelt Angebote zum Thema IT-Sicherheit. Darüber hinaus unterstützt sie kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe, Freiberufler und Selbstständige bei deren Umsetzung. TISiM wird von einem Konsortialverbund unter Leitung von DsiN betrieben mit Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V.
Der gemeinnützige Verein DsiN wurde 2006 im Rahmen des 1. Nationalen IT-Gipfels (heute: DigitalGipfel) der Bundesregierung gegründet. Als Ansprechpartner für Verbraucher:innen und kleinere Unternehmen befähigt der Verein durch konkrete Hilfestellungen zum sicheren Umgang mit digitalen Diensten. DsiN ist Partner von Vereinen sowie auch der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat. sicher-im-netz.de

 

 


BBT-Gruppe unterstützt die Initiative #OutInChurch:

Für die Akzeptanz von Vielfalt in  der Kirche

 

Hierzu erklärte Dr. Albert-Peter Rethmann, Sprecher der Geschäftsführung:

 

(Koblenz/bbt) - „Die BBT-Gruppe begrüßt ausdrücklich und unterstützt die Initiative #OutInChurch, mit der eine Vielzahl von hauptamtlichen LGBTIQ+ Mitarbeitenden in der katholischen Kirche ein mutiges Zeichen setzen und sich öffentlich zu ihrer sexuellen Identität bekennen. Vor allen, die hier ihr Schweigen brechen, haben wir großen Respekt. Das Signal war überfällig. Das Verschweigen-Müssen der eigenen sexuellen Identität hat vielen Menschen in der Vergangenheit großes Leid zugefügt. Ein wesentlicher Teil des eigenen Menschseins durfte nicht als erfüllend und wertvoll gelebt werden. Die Angst vor Entdeckung der eigenen sexuellen Identität führte zu Frustration, Verzweiflung und vielfach zu einer Abwertung des eigenen Lebens. Partnerschaften mussten und müssen teilweise heute noch geheim bleiben. Wagten LGBTIQ+ Menschen den Schritt in die kirchliche Öffentlichkeit, mussten sie bis in die jüngste Vergangenheit um ihr Ansehen und ihre berufliche Existenz fürchten. Das Menschenrecht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit musste zurücktreten hinter Moralvorstellungen, die lange überholt sind.

Mit der Initiative #OutInChurch ist nicht weniger als ein Durchbruch erreicht. Es muss zukünftig ausgeschlossen sein, dass Menschen in der katholischen Kirche verschweigen oder sich dafür rechtfertigen müssen, dass sie LGBTIQ+ sind. Es muss zukünftig möglich sein, dass sie mit ihrem je eigenen Charisma in der Kirche leben und arbeiten und damit die Kirche bereichern. Die BBT-Gruppe hat, wie andere caritative Träger und Verbände in der katholischen Kirche, seit längerer Zeit eine überfällige Klärung herbeigeführt. LGBTIQ+ hat ebenso wie das Leben in einer Partnerschaft oder Ehe mit einem Partner des gleichen Geschlechts, keinen Einfluss auf Beschäftigung oder Akzeptanz in unserem Unternehmen. Diese gelebte Kultur hat die BBT-Gruppe im Jahr 2021 mit dem Beitritt zur „Charta der Vielfalt“ unterstrichen. Wir wollen Menschen nicht ausgrenzen, sondern sie ermutigen und willkommen heißen.“

 

Mehr Informationen gibt es unter:

www.outinchurch.de

Hier geht's zum Manifest von #OutInChurch

Auf change.org können Sie Unterstützung zeigen und die Online-Petition unterzeichnen

 

 

Die BBT-Gruppe ist mit rund 100 Einrichtungen, über 14.000 Mitarbeitenden und ca. 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.  


Rekordbeteiligung beim Ford Volunteering "Community Involvement"

Foto: Ford-Werke GmbH
Foto: Ford-Werke GmbH

 

- Neuer Engagement-Rekord: 2.450 Ford Beschäftigte engagierten sich ehrenamtlich im Jahr 2021 bei 310 Projekten mit über 29.000 Arbeitsstunden

- Allein über 2.000 Ford Beschäftigte in der Fluthilfe aktiv

- Große Bandbreite an Projekten von Müllsammlung am Rheinufer über Gestaltung eines "Grünen Klassenzimmers" bis zum Bau einer "Vielzweckhütte" für einen Kölner Sportverein

- Zusätzlich mehr als 300.000 Euro finanzielle Unterstützung gemeinnütziger Aktivitäten

 

(Köln/ots) - Das ehrenamtliche Engagement der Ford Belegschaft stand im abgelaufenen Jahr 2021 ganz im Zeichen von "Fluthilfe". Seit dem 15. Juli 2021, dem ersten Tag nach der großen Flutwelle, pendelten mehr als 2.000 Ford Beschäftigte in die betroffenen Gebiete und packten tatkräftig an, zum Beispiel bei dringend notwendigen Aufräumarbeiten, Aufstemmen von Estrich, beim Schutt beseitigen, Renovieren oder auch bei der Weinlese an der Ahr. Rund 20.500 Stunden lang engagierten sich ehrenamtliche Ford Helfer in 260 verschiedenen Fluthilfe-Projekten. Nicht zu vergessen Hunderte von Stunden, die "hinter den Kulissen" angefallen sind, beispielsweise durch die Etablierung der gesamten Ford Helferlogistik oder die Organisation des Ford Helfer-Shuttledienstes, der die Freiwilligen in die Flutgebiete brachte. Passend zur Weihnachtszeit wurde aber auch finanziell unterstützt, so dass 300 betroffenen Kindern im Rahmen festlicher Adventsfeiern mit Weihnachtpäckchen eine Freude gemacht werden konnte.

 

Darüber hinaus wurden viele langjährige Ehrenamtsbeziehungen fortgesetzt, wie zum Beispiel mit der Caritas und der Bürgerstiftung Köln. Insbesondere während des Global Caring Month, dem jährlichen globalen Ford Freiwilligenmonat, fanden 15 Freiwilligenprojekte statt, bei denen sich 225 Freiwillige rund 2.7000 Stunden lang engagierten. Der Ford Motor Company Fund unterstützte dieses Projektportfolio 2021 mit über 53.000 Euro. So wurde beispielsweise an der Adolph-Kolping-Schule, einer Realschule im Kölner Stadtteil Kalk, auf dem Schulhof ein grünes Klassenzimmer von drei Dutzend Ford Beschäftigten gestaltet und eine dringend benötigte Vielzweckhütte bei einem Sportverein im Kölner Norden gebaut. Darüber hinaus wurden Schulräume renoviert und Spielgeräte in einem Kindergarten aufgebaut. Erstmalig engagierten sich allein 80 Ford Beschäftigte beim Rhine CleanUp in Zusammenarbeit mit dem Kölner Verein KRAKE e.V. und befreiten das Rheinufer im Kölner Norden von herumliegendem Unrat. Bei dieser größten Einzelaktion wurden rund 500 Kilogramm Müll auch aus dem angrenzenden Naturschutzgebiet entfernt.

 

Die Gesamtbilanz der Ford Freiwilligen kann sich 2021 erneut sehen lassen. Besonders durch die außerordentliche Hilfsbereitschaft für Flutopfer wurde mit insgesamt 2.450 Ford Beschäftigten bei 310 Einzelprojekten ein neuer Engagement-Rekordwert erreicht; dabei markieren über 29.000 Einsatzstunden ebenfalls eine neue Bestleistung.

 

Ehrenamtliches Engagement hat bei Ford in Deutschland eine lange Tradition. Seit Beginn der so genannten Community Involvement Initiative im Mai 2000 haben sich alleine in Deutschland rund 21.000 Ford Beschäftigte mit fast 2.700 Projekten engagiert, was sich auf insgesamt mehr als 310.000 Arbeitsstunden für das Gemeinwohl summiert.

 

Weltweit flossen 2021 vom Ford Fund, dem philanthropischen Arm der Ford Motor Company mehr als 1,3 Mio. Dollar an Opfer von Umweltkatastrophen wie Überflutungen oder Wirbelstürme. In Deutschland unterstütze die gemeinnützige Stiftung des Automobilherstellers gemeinnützige Projekte mit insgesamt mehr als

300.000 Euro.

 

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Ford-Werke GmbH

 

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln.

 

Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen rund 19.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com

(https://media.ford.com/content/fordmedia/feu/de/de.html) .

 

Ford Motor Company Fund

 

 

Als philanthropischer Arm des Automobilherstellers unterstützt der Ford Motor Company Fund seit mehr als 70 Jahren unterversorgte und unterrepräsentierte Gemeinschaften. In Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen und kommunalen Partnern innerhalb des Ford-Netzwerks weltweit stellt der Ford Fund Ressourcen und Möglichkeiten zur Verfügung, die die Chancengleichheit fördern und den Menschen helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Seit 1949 hat der Ford Fund mehr als 2,1 Milliarden Dollar in Initiativen investiert, die grundlegende Bedürfnisse erfüllen, den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen ermöglichen, Instrumente zum Aufbau neuer Fähigkeiten anbieten sowie Wege zu hochwertigen Arbeitsplätzen eröffnen. Die internationalen Investitionen des Ford Fund werden von GlobalGiving verwaltet, dem langjährigen Partner des Automobilherstellers bei der Katastrophenhilfe und der Vergabe globaler Zuschüsse. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.fordfund.org oder folgen Sie uns unter @FordFund auf Facebook, Instagram und Twitter.


Beliebte Pferdemesse abgesagt – HansePferd Hamburg findet erst 2024 wieder statt

(Hamburg/pm) - Die HansePferd Hamburg wird in diesem Jahr nicht wie geplant auf dem Hamburger Messegelände stattfinden. Durch die ungewisse Entwicklung der Pandemie bis Ende April gibt es leider bei vielen Mitwirkenden große Unsicherheiten hinsichtlich der Durchführbarkeit und des Erfolges der Pferdemesse. Zusammen mit einer spürbaren Zurückhaltung von ausstellenden, teils namhaften Unternehmen hat sich die Hamburg Messe und Congress nun entschlossen, die beliebte Publikumsveranstaltung abzusagen. 

 

„Wir haben vor dem Hintergrund der aktuellen Lage Verständnis für die Entscheidung der Ausstellenden, die sich nicht beteiligen oder eine Zusage erst zu einem späteren Zeitpunkt geben möchten“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. „Damit ist jedoch für uns die HansePferd, bei der seit jeher Qualität und Attraktivität für die Besucherinnen und Besucher im Vordergrund stand, nicht mehr in gewohntem Maße durchführbar.“ Auch eine Terminverschiebung hat die Messegesellschaft im Vorwege eingehend geprüft. „Da das Hamburger Messegelände jedoch bis zum Frühjahr 2023 mit anderen Veranstaltungen belegt ist, gibt es in diesem Jahr keinen passenden Ausweichtermin.“

 

Die nächste HansePferd Hamburg findet vom 19. bis 21. April 2024 statt.


Polestar arbeitet an biologisch abbaubaren Materialien für zukünftige Fahrzeuge

We Harvest Wine. Foto: Polestar
We Harvest Wine. Foto: Polestar

(Hamburg/md) - Im Oktober 2021 präsentierten Polestar und der Awareness Artist Thijs Biersteker die interaktive Kunstinstallation „We Harvest Wind“. Die Zusammenarbeit, inspiriert von Polestars LCA-Bericht, lenkte die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung erneuerbarer Energien und führte zu mehr als nur innovativer Kunst. Im Rahmen des Projekts wurde ein neuer, vollständig biologisch abbaubarer Klebstoff auf Maisbasis entwickelt, der das Potenzial hat, zukünftig in Polestar Fahrzeugen eingesetzt zu werden.

Die Skulptur „We Harvest Wind“ hat einen Durchmesser von drei Metern und besteht aus einer Reihe von Außenflügeln, die sich um eine zentrale Spirale drehen. Die Besucher können das „Windspiel“ selbst steuern, indem sie große Ventilatoren bedienen und sich so bewusst werden, dass die Macht, echte Veränderungen zu bewirken, in ihren eigenen Händen liegt. Bei der Entwicklung des Werks arbeiteten das Woven Studio von Biersteker und das in Großbritannien ansässige Forschungs- und Entwicklungsteam von Polestar Hand in Hand.

Bei der Auswahl des Materials für die Außenflügel untersuchte das Team zunächst die Verwendung von Bcomp powerRibs™ kombiniert mit einer Platte aus Naturfasern und Polypropylen (NFPP) – dem gleichen flachsbasierten Verbundwerkstoff, der auch im Polestar Precept zum Einsatz kommt. Die meisten Naturfaserprodukte verwenden jedoch Polypropylenharz auf Basis fossiler Brennstoffe. Diesen Umstand hat der Künstler zusammen mit dem Forschungs- und Entwicklungsteam von Polestar im Rahmen der Zusammenarbeit in Frage gestellt und gemeinsam wurden eine Reihe von nachhaltigeren, biologisch abbaubaren Harzen untersucht.

„Wenn man ein Kunstwerk schafft, das über Umweltauswirkungen spricht, muss man etwas schaffen, das die Umwelt selbst nicht zu sehr beeinträchtigt“, sagt Thijs Biersteker, Künstler und Gründer des Woven Studio.

Was spielerisch als Experiment begann, soll zukünftig Einfluss auf die Fahrzeugproduktion bei Polestar haben. „Das Projekt „We Harvest Wind“ ermöglichte es Woven Studio und Polestar, ihre Kräfte zu bündeln und neue Materialkombinationen zu erforschen, bei denen biobasierte Polymere anstelle traditioneller, auf fossilen Brennstoffen basierende Materialien verwendet werden. Diese Zusammenarbeit hat mehrere Initiativen innerhalb des Polestar Teams angestoßen und einige laufende Studien, die wir mit Bcomp durchführen, untermauert. Jetzt hoffen wir, eine vollständig biobasierte Lösung mit powerRibs™ und biobasiertem Polypropylen in der zukünftigen Produktion von Polestar Fahrzeugen einsetzen zu können“, sagt Ross Kelk, Chief Engineer of Interiors bei Polestar UK R&D.

Thijs Biersteker weiter: „Wir haben die Blätter der Skulptur aus 3D-gedrucktem, recyceltem PET-Kunststoff hergestellt, und die Außenflügel wurden mit einer Struktur aus Flachs und einem neuen, umweltfreundlichen Harz auf Maisbasis gefertigt – eine Materialkombination, die während des Projekts von Woven Studio und Polestar entwickelt wurde. Wir haben einen Verbundwerkstoff aus Flachs und Polymilchsäure (PLA), einem biologisch abbaubaren Biopolymer, das aus Mais hergestellt wird, erarbeitet. Die Kombination dieser beiden Materialien verleiht dem Kunstwerk ein wirklich organisches Gefühl.“

Die Installation wurde mit Hilfe eines Materialpasses, in dem die verwendeten Methoden und Materialien für ein späteres Recycling festgehalten wurden, überwacht und dokumentiert. Polestar ergreift konkrete Maßnahmen, um eine klimaneutrale Zukunft zu erreichen, indem es die Transparenz bei der Berichterstattung über den CO2-Fußabdruck, die Ethik in der Lieferkette und die Rückverfolgbarkeit von Materialien fördert.

 

Über Polestar  

Polestar ist ein unabhängiger schwedischer Hersteller für Premium Elektro Performance Fahrzeuge, der 2017 von Volvo Cars und der Geely Holding gegründet wurde. Polestar profitiert von technischen und technologischen Synergien in Verbindung mit Volvo Cars und dadurch von erheblichen Skaleneffekten.  

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Göteborg, Schweden, und seine Fahrzeuge sind derzeit in Europa, Nordamerika, China und Asien-Pazifik verfügbar. Bis 2023 plant das Unternehmen, in 30 globalen Märkten vertreten zu sein. Polestar produziert seine Fahrzeuge derzeit an zwei Standorten in China, zukünftig ist die Produktion ebenfalls in den USA geplant.  

In Deutschland hat Polestar seinen Sitz in Köln. Polestar Spaces wurden in Köln, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, München, Frankfurt und Berlin eröffnet, sowie ein temporärer Space in Leipzig.  

Das Polestar Produktportfolio umfasst zwei leistungsstarke Elektroautos. Polestar 1 wurde zwischen 2019 und 2021 in Kleinserie gefertigt. Der elektrische Performance Hybrid-GT mit Karbonfaserkarosserie verfügt über 609 PS, 1.000 Nm und eine rein elektrische Reichweite von 124 km (WLTP) – dem besten Wert eines Hybridautos weltweit. 

Polestar 2 ist das erste vollelektrische Volumenmodell des Unternehmens. Die Polestar 2 Modellreihe umfasst drei Varianten basierend auf unterschiedlichen Batteriegrößen bis zu 78 kWh sowie Dual Motor und Single Motor Antrieben mit bis zu 300 kW / 408 PS und 660 Nm. 

 In den kommenden drei Jahren plant Polestar die Markteinführung eines neuen Elektrofahrzeugs pro Jahr, beginnend mit Polestar 3 im Jahr 2022 – dem ersten elektrischen Performance SUV des Unternehmens. Im Jahr 2023 soll Polestar 4 folgen, ein kleineres, elektrisches Performance SUV Coupé. 

 

Für 2024 ist die Markteinführung des Polestar 5 geplant. Der viertürige Performance - GT mit Elektroantrieb stellt die Weiterentwicklung des Polestar Precept dar – jenes Konzeptfahrzeugs, das Polestar 2020 vorgestellt und als die Zukunftsvision der Marke in Bezug auf Design, Technologie und Nachhaltigkeit präsentiert hat. Polestar hat sich zum Ziel gesetzt, seine Klimaauswirkungen mit jedem neuen Modell zu verringern und bis 2030 ein wirklich klimaneutrales Auto zu produzieren. 

 

 


Einreichungen zum STARTS Prize 2022 ab heute möglich

Science, Technology & Arts - STARTS

STARTS Prize Trophy / Nick Ervinck / Foto: Ars Electronica – Martin Hieslmair
STARTS Prize Trophy / Nick Ervinck / Foto: Ars Electronica – Martin Hieslmair

(Linz/Brüssel/ae) - Ab sofort sind Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Technolog*innen, Institutionen, Labs und Unternehmen aufgerufen, ihre besten Projekte für den STARTS Prize 2022 der Europäischen Kommission einzureichen. Gesucht werden auch in diesem Jahr wieder wegweisende Arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst, die in der Lage sind, einen Beitrag zu wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Innovation zu leisten. 

Zwei Preise, dotiert mit jeweils 20.000 Euro, warten auf die Gewinner*innen: Der „Grand Prize – Innovative Collaboration“ prämiert innovative Zusammenarbeit zwischen Industrie oder Technologie und der Kunst und soll neue Wege für Innovationen eröffnen. Der „Grand Prize – Artistic Exploration“ zeichnet künstlerische Forschung und Werke aus, die das Potenzial haben, die Nutzung, Anwendung oder Wahrnehmung von Technologie zu beeinflussen oder zu verändern. Zu gewinnen gibt es neben dem Preisgeld auch die begehrten STARTS Prize Trophies sowie Auftritte beim Ars Electronica Festival im September in Linz, bei Bozar in Brüssel, bei Waag in Amsterdam, bei der Frankfurter Buchmesse und verschiedenen weiteren Events von Partnerinstitutionen. Einreichungen sind bis 2. März möglich, die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos. Ausgeschrieben und durchgeführt wird der STARTS Prize der Europäischen Kommission von Ars Electronica, Bozar, Waag, INOVA+, T6 Ecosystems, French Tech Grande Provence und der Frankfurter Buchmesse. Der Wettbewerb ist Teil der STARTS Initiative der Europäischen Kommission.


Vielfältige Hilfsaktionen von Ford zu Weihnachten

Foto: Ford-Werke GmbH
Foto: Ford-Werke GmbH

- Ford-Belegschaft packte 2.227 Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

- Weihnachtspäckchen-Aktion fand zum 18. Mal in Folge statt

- Dank finanzieller Unterstützung der Ford Stiftung Ford Fund konnten Weihnachtsgeschenke für Kinder in den Flutgebieten gekauft und bei einer Adventsfeier übergeben werden

- Städteübergreifende Zusammenarbeit bei Schenkung eines gesamten Hausstandes für eine Witwe im Flutgebiet

- Ford Ehrenamtler verkauften Unicef Weihnachtskarten auf dem Weihnachtsmarkt

 

(Köln/pm) - Dieses Jahr engagiert sich die Ford Belegschaft an allen Fronten, um Bedürftigen ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren. Bereits zum 18. Mal packte die deutsche Belegschaft des Automobilhersteller Weihnachtspäckchen für bedürftige Kindern in Osteuropa. Rund 50 Kolleginnen und Kollegen waren nötig, um die 2.227 Geschenke an insgesamt neun Sammelstellen auf den Werkgeländen in Köln, Saarlouis und Aachen entgegenzunehmen, auf 26 Paletten zu verpacken und schließlich in LKWs zu verladen, die wiederum die wertvolle Fracht zur deutschlandweiten Sammelstelle der Organisatoren von "Kinder helfen Kindern" nach Hanau bringen.

Insgesamt kamen so in den letzten 18 Jahren 37.485 Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder in Bulgarien, Moldawien, Rumänien und der Ukraine zusammen.

 

Ein weiteres Team organisierte Weihnachtspäckchen und eine Adventsfeier für Kinder aus den überfluteten Gebieten in den Kommunen Euskirchen, Weilerswist und Bad Münstereifel. Insgesamt 13.000 Euro gab die Ford Stiftung Ford Fund, damit, unterstützt von den Ford Freiwilligen, das Caritas Hochwasserhilfebüro in Euskirchen Geschenke einkaufen, die drei Feiern organisieren und gestalten konnte. Im Rahmen eines festlichen Nachmittags explizit für Kinder, die durch das Hochwasser im Juli viel verloren haben und noch immer kein normales Leben wieder führen können, wurden dann die Geschenke an jeweils rund 100 Kinder verteilt.

 

Hilfe ganz anderer Art erhält eine Dame aus Altenburg an der Ahr. Mit Hilfe persönlicher Ford Kontakte spendete eine Familie aus Wildeshausen bei Bremen ihren gesamten Hausstand an eine 80-jährige Witwe, die bei der Flutkatastrophe im Juli ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat. Ein vor Ort ansässiger Fanclub des 1. FC Köln organisierte den Abbau und das Verladen des Hausstandes, und der Kölner Automobilhersteller Ford transportierte unentgeltlich die gesamten Wohnungsgegenstände nach Altenburg, wo sie zunächst zwischengelagert werden müssen. Anfang nächsten Jahres werden freiwillige Helfer die Möbel in einer Übergangswohnung für die Witwe wieder aufbauen.

 

Auch der Verkauf der Weihnachtskarten zugunsten von UNICEF fand wieder statt. 18 Ford Freiwillige verkauften an über 150 Stunden auf dem "Markt der Engel" in Köln tausende von Weihnachtskarten zugunsten des Kinderhilfswerkes.

 

 


Deutscher Nachhaltigkeitspreis  für zukunftsweisendes Design vergeben

Foto: dnp
Foto: dnp

 

(Düsseldorf/pm) – 25 Vorbilder nachhaltiger Gestaltung wurden am Donnerstagabend in Düsseldorf mit dem 2. Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design ausgezeichnet. Die prämierten Produkte, Dienstleistungen und Systeme reichen von Textilien über Elektrotechnik bis zu nachhaltiger Kosmetik. Besondere Auszeichnungen gingen an Klimaforscher Prof. Hans Joachim Schellnhuber, die britische Schauspielerin und Aktivistin Lily Cole sowie die Kampagne #sicherheim.

„Nachhaltiges Design hat vielleicht den größten Hebel der Transformation“, sagt Initiator Stefan Schulze-Hausmann. „Die Gestalter:innen entscheiden maßgeblich über Materialien, Produktion, Logistik und Recycling – und vor allem versetzen sie uns Konsument:innen in die Lage, eigene Beiträge zu leisten.“ 

Unter den 81 Finalisten fanden sich Unternehmen, Agenturen, Designer:innen, Studierende und Start-ups, die als Vorreiter für nachhaltige Designlösungen gelten. Die innovativsten Ideen decken so unterschiedliche Bereiche ab wie Möbel und Einrichtung, Kleidung und Textil, (Elektro)mobilität, Geschirr und Besteck, Wasser, Elektrotechnik und Bauwesen, Kosmetik und Pflege und Kommunikation. 25 Finalisten verließen die Bühne im MARITIM Hotel Düsseldorf nach Entscheidung der Expertenjury als Sieger:innen des DNP Design. 

Beispiele für die Vielfalt der ausgezeichneten Lösungen: Die BRITA 3-Wege Küchenarmatur, die gefiltertes Wasser direkt aus dem Wasserhahn liefert und somit zur Reduktion von Plastikflaschen beiträgt, das Start-up Pléta - pure nature dishes mit einer natürlich abbaubaren Alternative zu Einweggeschirr aus Plastik oder ein durch und durch „grünes“ Kinderbuch des Verlages neunmalklug. Unter den Finalisten der Kategorie Visionen konnte sich unter anderem die GARDENA EcoLine durchsetzen; die Kunststoffelemente der Produkte des neuen GARDENA EcoLine Sortiments bestehen mindestens aus 65% recyceltem Material. Eine Liste mit allen Sieger:innen des DNP Design finden Sie im Anhang oder hier: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/design/sieger-2021/

Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen der Verleihung des DNP Design wieder Persönlichkeiten mit dem Ehrenpreis prämiert. Europas Klimaforscher Nr. 1 Prof Hans-Joachim „John“ Schellnhuber nahm den diesjährigen Ehrenpreis für sein Lebenswerk und mit Blick auf sein neues Projekt „Bauhaus der Erde“ entgegen, die Laudatio hielt Kurienkardinal Peter Turkson. Die britische Schauspielerin und Aktivistin Lily Cole erhielt den Preis vor allem mit Blick auf ihr Buch “Who Cares Wins“ (2020), für das sie hunderte Interviews mit Persönlichkeiten wie Elon Musk und Stella McCartney führte und Lösungen zur Bekämpfung der Klimakrise erforschte. Gewürdigt wurde die Britin von der afghanischen Aktivistin und Politikerin Zarifa Ghafari.

Die ebenfalls mit einem Sonderpreis ausgezeichnete Kampagne #sicherheim thematisiert häusliche Gewalt gegen Frauen mit dem Ziel, unsere Gesellschaft auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. Neben Schauspielerin und Schirmherrin Natalia Wörner gehören auch Tom Daske, Gründer und Geschäftsführer der Berliner Agentur DIE BOTSCHAFT, und Marc Lepetit, Geschäftsführer und Produzent der UFA, zu den Initiator:innen der Kampagne. Sie nahmen den Preis am Donnerstagabend stellvertretend entgegen.

Für musikalische Unterhaltung sorgte Soul-Star Joy Denalane mit Band.

 

Sieger Deutscher Nachhaltigkeitspreis Design nach Themenfeldern

 

Bauwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau 

Häfele SE & Co KG – STARTEC FRAME FIX 

Schönthaler Bausteinwerk GmbH – Hanf-Kalksteine 

Vertiko GmbH – Vertiko Living Wall Outdoor

 

Kleidung und Textil

Airpaq UG – Nachhaltige Rucksäcke und Accessoires 

petit cochon Manufaktur GmbH – Mitwachsende Kinderkleidung 

 

Kommunikation

dm-drogerie markt - Pro Climate: Umweltneutrale Produkte von dm 

neunmalklug verlag GbR – Cradle to Cradle-Bilderbuch „Marta & Piet“ 

 

Kosmetik und Pflege

Organic Label GmbH – Levy & Frey - Körperpflege in Pulverform 

OYESS Beauty GmbH – OYESS Lippenpflege 

 

Mischgruppe

design for human nature – tegut…teo Markt 

Amparo GmbH – Das Amparo System 

StrassenBLUES e.V. – Corona-StrassenHILFE 

 

Möbel Einrichtung

Solavinea GmbH – Die Solar Pergola

 

Mobilität

Deutsche Bahn Station & Service AG – DB Rad+ App 

Urwahn Engineering GmbH – Urwahn Bikes Platzhirsch 

VELLO GmbH - VELLO Bike+ 

Alstom Transport Deutschland GmbH – Coradia iLint Brennstoffzellenzug 

Schmitz Cargobull AG – Schmitz Cargobull EcoGeneration 

 

Geschirr und Besteck

Pleta - pure nature dishes – Pléta - pure nature dishes 

 

Wasser

BRITA GmbH - BRITA 3-Wege Küchenarmatur mit Filter mypure

DiFOLD – DiFOLD Origami Bottle 

 

Visionen

Designit Germany GmbH – VeloHUB 

Gardena GmbH – GARDENA EcoLine 

Jack Wolfskin – WOLFTRAIL 28 RECCO 

Arthur Worbes, Bernhard Büttner, Ony Yan – Cerberus 

 

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 1.000 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.


3G, 2G plus, 2G: Gast-Ampel regelt Corona-Auflagen für Freizeit-, Gastronomie- und Kulturbetriebe und verifiziert die Identität

Foto: scrivo PR
Foto: scrivo PR

 

Unternehmer aus Berlin und Dortmund entwickeln digitale Lösung für 2G- und 3G-Kontrollen sowie Personenlimit / Die Gast-Ampel nimmt zudem eine Identitätsprüfung vor, indem sie die Ausweise verifiziert / Ein- und ausgehende Gäste werden automatisch erfasst und müssen Nachweise scannen

 

(Berlin/pm) - Bei Rot bleib stehn, bei Grün kannst du gehen: Drei Unternehmer aus Berlin und Dortmund haben die sogenannte Gast-Ampel entwickelt, die von den Corona-Auflagen betroffene Betriebe dabei unterstützt, 2G- und 3G-Regeln einzuhalten. Die Gast-Ampel (https://gastampel.de/) regelt Kundenströme wie im Straßenverkehr: Sie zählt und scannt die Nachweise von Geimpften, Genesenen und Getesteten. Zudem nimmt sie eine Identitätsprüfung der Kunden und Gäste vor, indem sie die Ausweise verifiziert. Wenn die Voraussetzungen gemäß den Auflagen erfüllt sind, schaltet die Ampel auf Grün. “Uns war klar, dass gerade jenen Betrieben, die erneut von den Restriktionen betroffen sind, die Ressourcen fehlen, um die jeweiligen Regelungen zu kontrollieren. Eine Aufgabe, die sich viel effizienter und eindeutiger technisch lösen lässt”, sagt Hans Dornseif, Produktdesigner der Gast-Ampel. Mit Unterstützung des Digitalisierungsexperten Maximilian Pohl und des technischen Entwicklers Henk Timmermans hat er die Gast-Ampel entwickelt.

 

Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle verschärfen die meisten Bundesländer ihre Corona-Regeln. Während bislang geimpfte, genesene und getestete Menschen gleichermaßen Zugang zu den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens hatten, entscheiden sich immer mehr Bundesländer für die sogenannte 2G-Regel. Dadurch gilt insbesondere für Betriebe der Gastronomie, Kultur- und Veranstaltungsbranche, dass nur noch Geimpfte und Genesene eingelassen werden dürfen. Zudem gilt in Abhängigkeit von Art und Größe des Betriebes vielerorts nach wie vor ein Personen-Limit. In Bayern dürfen etwa Kultur- und Sportveranstaltungen mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent stattfinden. Zudem gilt dort die 2G-plus-Regel: Gäste müssen geimpft oder genesen sein und brauchen zusätzlich einen Test.

 

Scanner prüft Nachweise in Echtzeit und verifiziert Identität

“Das Zählen und Prüfen der 3G-, 2G-plus- oder 2G-Nachweise bedeutet einen erheblichen Mehraufwand, der nicht zulasten der Betriebe gehen sollte”, sagt Dornseif. Diese Aufgabe soll nach den Vorstellungen der drei Unternehmer künftig die Gast-Ampel mit den bekannten Signalfarben am Eingang der jeweiligen Einrichtung übernehmen. Ein Scanner prüft die Gültigkeit des jeweiligen Nachweises sowie die Ausweise der Kunden in Echtzeit. Ein Sensor zählt die eintretenden Gäste. Die Ampel schaltet auf Rot, sobald eine vom Lokalinhaber festgelegte Grenze überschritten wird oder ein Nachweis ungültig ist. “Dafür benötigt die Gast-Ampel noch nicht einmal einen Internetzugang. Alles wird ausschließlich lokal gespeichert”, versichert Dornseif. “Unser Ziel war es, ein einfaches Produkt zu schaffen, das sich schnell installieren lässt und nicht teuer ist. Gerade jetzt möchte niemand zusätzlich hohe Ausgaben tätigen.” Die Ampel kostet weniger als 1.000 Euro und damit deutlich weniger als vergleichbare Systeme.

 

Gast-Ampel kann nach Corona vielfältig eingesetzt werden

Der Einsatz der Gast-Ampel ist laut Dornseif keineswegs auf die Durchsetzung der Corona-Regeln beschränkt. Auch nach der Pandemie sind diverse Business-Cases denkbar. Das System kann etwa dafür genutzt werden, um die Auslastungen nach Tages- und Uhrzeit zu erfassen, Statistiken zu erstellen und diese Informationen für das eigene Marketing zu nutzen. Auch eine nachträgliche Anbindung an Türöffnungssysteme und andere QR-Code-Lösungen wie Online-Ticketing-Systeme seien möglich. Dornseif: “Das System kann durch Updates jederzeit erweitert werden. Deshalb sind den Einsatzmöglichkeiten theoretisch keine Grenzen gesetzt.”

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://gastampel.de/



ERF bringt neues Medienangebot auf den Markt

ERF Jess ist "Da, wo du bist"

 


(ERF/Wetzlar) - Heute bringt ERF sein neues, crossmediales Medienangebot auf den Markt. Hinter dem Namen ERF Jess verbirgt sich ein vielseitiges Programm, das alle aktuellen Mediengattungen wie Radio, TV, Online, Social Media mit christlichen Inhalten bespielt. Dr. Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender ERF: „Als Medienunternehmen sind wir in einem Markt unterwegs, der dauerhaft einem starken Wandel unterliegt. Mit ERF Jess haben wir für die Gute Nachricht von der Liebe Gottes eine crossmediale Form entwickelt, mit der wir flexibel auf sich verändernde Mediennutzungsgewohnheiten mehrerer Generationen reagieren und so relevant bleiben können. Wir freuen uns sehr, nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit heute ERF Jess aus der Taufe zu heben.“ Der Leiter des Bereichs Redaktion/Produktion, Jan Knauf, ergänzt: „Mit der Crossmedialität von ERF Jess gehen wir auf die Bedürfnisse unserer Ziel- und Nutzergruppe ein. Mitten im Leben, aktiv, vielseitig beschäftigt und interessiert, ist es für diese Menschen besonders wichtig, gute Inhalte einfach und flexibel nutzen zu können. Da die bisherigen Produkte ERF Pop und „ERF Gott sei Dank“ eine sehr ähnliche Nutzerschaft hatten, war ihre Zusammenführung und gemeinsame Weiterentwicklung ein logischer, strategischer Schritt. Der Medien-Mix von ERF Jess ist an ihren Gewohnheiten ausgerichtet und wird sich mit ihnen entwickeln.“
„Die Inspiration und persönliche Ermutigung, die von ERF Jess ausgehen soll, ist unabhängig von Distributionswegen. Diese können sich ändern, unsere Botschaft bleibt die gleiche. Die Nutzerinnen und Nutzer werden ERF Jess zum Beispiel im Radio hören, auf den Sozialen Medien begegnen oder das „Talkwerk“ im TV anschauen. Die Möglichkeiten der Begegnung sind bewusst vielseitig. Dabei ist ERF Jess wie der Gott, an den wir glauben. ERF Jess ist da, wo du bist.“ fügt Gesina Schneider, Leiterin Marketing/Kommunikation, hinzu.

Seit 62 Jahren sendet der ERF das christliche Evangelium auf vielfältigen Wegen im vorwiegend deutschsprachigen Raum und unterstützt die Mission weltweit. Ende der 1950er Jahre mit Radioprogrammen auf Mittelwelle gestartet, zeichnet den ERF seit seinem Beginn Flexibilität und Entwicklungsorientierung aus, wenn es darum geht, mit den sich ändernden medialen Nutzungsgewohnheiten der Gesellschaft Schritt zu halten. Das als Verein geführte Unternehmen beschäftigt heute rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Arbeit finanziert das Werk fast ausschließlich durch Spenden seiner mittlerweile rund 50.000 Ermöglicherinnen und Ermöglicher. Mit der Zusammenführung und Weiterentwicklung zwei seiner bisherigen Produkte ERF Pop (Radiosender) und Gott sei Dank (TV-Format) zu den neuen Angebot ERF Jess geht das Unternehmen den nächsten Schritt in der Ausrichtung seiner Angebote an den sich dynamisch entwickelnden Medienmarkt.

Informationen unter: erf.de/jess


Das Museum für Kommunikation Berlin zeigt ab dem 13. November die Studioausstellung

„Best Brands & Communication Design Dot Winners Selection 2021“

 

(Essen und Berlin/pm) - Das Museum für Kommunikation Berlin präsentiert in einer neuen Sonderausstellung eine Auswahl der aktuell im Red Dot Award: Brands & Communication Design prämierten Marken und Projekte. Die Bandbreite der vom 13. November 2021 bis zum 9. Januar 2022 ausgestellten Arbeiten reicht von Plakaten und Büchern über Online-Projekte und Werbefilme bis hin zu Verpackungsdesign und bietet damit einen Überblick über den State of the Art des internationalen Kommunikationsdesigns. 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen herausragende Kreativleistungen 
Der Fokus der Studioausstellung liegt auf den rund 50 besten Arbeiten des Wettbewerbsjahrs 2021. Sie wurden von der international besetzten Red Dot Jury für ihre hohe gestalterische Qualität mit einem Red Dot: Best of the Best oder dem Red Dot: Grand Prix ausgezeichnet. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung das beste Projekt eines Nachwuchsdesigners, für das traditionsgemäß der Red Dot: Junior Prize vergeben wird, sowie die Red Dot: Brand of the Year.  

Unter den Exponaten finden sich so unterschiedliche Werke wie das neue Corporate Design des NS-Dokumentationszentrums München, eine Werbekampagne der Automarke Mini, eine markante neue Schriftart, die die Besonderheit des vietnamesischen Alphabets aufgreift, eine außergewöhnliche Milchverpackung aus Russland oder Virenschutztrennwände, bestehend aus Mesh-Gewebe, die während der Pandemie in Japan für die Marke „Lexus“ kreiert wurden. 

Verleihung des Ehrentitels „Red Dot: Agency of the Year” an Kölner Agentur „denkwerk“
In der Ausstellung findet sich auch die Trophäe „Stylus“. Sie wird am 12. November, dem Eröffnungsabend, der Red Dot: Agency of the Year 2021 übergeben. Diese höchste Anerkennung, die für kontinuierlich hohe Designleistungen vergeben wird, geht in diesem Jahr an die Kölner Agentur „denkwerk“. Der Vorjahressieger, die Agentur „Interbrand“ übergibt die Trophäe „Stylus“ an das Team von denkwerk. 

 

„Best Brands & Communication Design – Red Dot Winners Selection 2021”
Eine Ausstellung des Museums für Kommunikation Berlin in Kooperation mit
dem Red Dot Design Museum Essen

 

Ausstellungsdauer:  
13. November 2021 – 9. Januar 2022

Adresse:  
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16 
10117 Berlin-Mitte 

 

Öffnungszeiten:  
Dienstags: 9-20 Uhr  
Mittwochs bis freitags: 9-17 Uhr 
Samstags, sonntags, feiertags: 10-18 Uhr 

 

Eintritt:  
Regulär: 6 € 
Ermäßigt: 3 € 
Kinder bis einschl. 17 J. frei 


WorldFish scientist Shakuntala Thilsted receives award for her influential research on nutrition, fish and aquatic food systems

 

(DES MOINES/pr) - Dr. Shakuntala Haraksingh Thilsted, Global Lead for Nutrition and Public Health at WorldFish, received today the 2021 World Food Prize for her groundbreaking research, critical insights and landmark innovations in developing nutrition-sensitive approaches to aquatic food systems, including fisheries and aquaculture, and integrated food production from land and water.

 

Thilsted is the first woman of Asian heritage to be awarded the World Food Prize.

 

World Food Prize Foundation President Barbara Stinson said:

 

“Thilsted is the seventh woman to be awarded the World Food Prize and the first woman of Asian heritage. She is at the helm of some of our key action areas for global progress in the UN Decade of Action. She continues to stand at the forefront of innovation, pushing the boundaries of nutrition-sensitive food systems, truly changing the conversation from not just feeding our populations, to nourishing them.”

 

Often referred to as the ‘Nobel Prize for Food and Agriculture’, the World Food Prize is the most prominent global award recognizing an individual who has enhanced human development and confronted global hunger through improving the quality, quantity and availability of food for all.

 

Thilsted was the first to examine the nutritional composition of small indigenous fish species commonly found and consumed in Bangladesh and Cambodia. Her research demonstrated that the high levels of multiple essential micronutrients and fatty acids in these affordable and locally available foods offered life-changing benefits for children's cognitive development in their first 1000 days of life and the nutrition and health of their mothers.

 

From this breakthrough, Thilsted went on to develop nutrition-sensitive approaches and innovations to food production from land and water that have improved the diets, nutrition and health of millions of vulnerable women, men and children living in low- and middle-income countries across Asia, Africa and the Pacific.

 

On the significance of the award, WorldFish Global Lead for Nutrition and Public Health and Vice Chair of the UN Food Systems Summit 2021 Action Track 4: Advance Equitable Livelihoods Dr. Shakuntala Thilsted said:

"As a scientist, I feel this award is an important recognition of the essential but often overlooked role of aquatic foods and aquatic food systems in agricultural research for development. This award is a major acknowledgment of the urgent need to prioritize aquatic foods in nutrition policies and program interventions at national and global levels.”

 

Hundreds of the world’s top agricultural leaders, professionals and experts gathered at the Iowa State Capitol to witness the 2021 World Food Prize Laureate Award Ceremony, which is part of the 2021 Norman E. Borlaug International Dialogue: Gaining Momentum – Food Systems Transformation in the Decade of Action and featured remarks from Iowa Governor Kim Reynolds, World Food Prize Foundation President Barbara Stinson and Thilsted.

 

Distinguished guests at the ceremony were United States Secretary of Agriculture Thomas Vilsack and Mexican Secretary of Agriculture and Rural Development Víctor Manuel Villalobos Arámbula.

 

During her acceptance speech, Thilsted said:

 

“My work is just the beginning for us to understand and make full use of the potential of diverse aquatic food to transform food, land and water systems so that we can nourish all peoples and our planet. I call on young researchers and students to be inspired by my work and take it to new heights.”

 

A true food systems thinker, the impact of Thilsted's research crosses over different disciplines and sectors. She is credited with developing the pond polyculture system, a cost-effective and environmentally sustainable way of farming small and large fish species together in homestead ponds, water bodies and rice fields. This innovation, which helped to significantly increase the quality, diversity and quantity of available food, prompted a large-scale shift towards aquaculture production in Bangladesh. In addition, it led the Government of Bangladesh to recognize the pond polyculture system as a critical innovation for meeting national targets to beat hunger, malnutrition, gender inequality and poverty.

 

On Thilsted’s achievement, WorldFish Director General and CGIAR Senior Director of Aquatic Food Systems Dr. Gareth Johnstone said:

 

“This is a much-deserved award for a world-class food systems thinker, who challenges us to think differently and critically about the interconnected nature of different food production systems in land and water, about the nutritional value of fish and the rich diversity of aquatic foods, about the many opportunities aquatic foods represent as the new frontier for improving nutrition and public health, as well as the health and sustainability of our planet, and about why aquatic food systems have been an overlooked part of global food systems in terms of both research and investment.”

 

Working together with local communities and private sector actors, Thilsted guided the development of innovative, affordable and culturally acceptable fish-based products suitable for consumption by young children and lactating women. She discovered these products were nutrition powerhouses in their own right, and – when consumed with other foods – they also helped increase the absorption or bioavailability of other essential micronutrients found in vegetables and rice, such as iron and zinc.

 

Thilsted's influential research work on harvesting and processing in fish and aquatic food systems have enabled women in the sector to overcome gender barriers, to increase the visibility of their work in and contributions to the aquatic foods sector, to improve their access to affordable, nutritious fish and other foods, to increase incomes, and to create new business and economic opportunities. In addition, her work has guided the development of national campaigns and community programs to raise awareness and improve knowledge about nutrition and the critical inclusion of fish and aquatic foods in healthy and balanced diets for malnourished women and children.

 

CGIAR Systems Board Chair Dr. Marco Ferroni said:

 

“Congratulations to Shakuntala Thilsted, 2021 World Food Prize Laureate, along with deeply felt thanks, respect and appreciation for your life-long commitment to improved nutrition and human development outcomes through aquaculture and the demonstration of the potential of aquatic foods for improved diets, nourishment, livelihoods, equity and empowerment alike. You are a pioneer in food and nutrition systems transformation, an inspiration to us all at CGIAR.” 

 

From the research field to the highest level of policy, Thilsted's scientific work and innovations is helping to shift global narratives of food production to higher food systems thinking, from the discourse on 'feeding' a growing global population to 'nourishing' billions of people, nations and the planet. Her nutrition-sensitive approaches to food production from land and water have put nutrition and public health outcomes at the forefront, with due consideration for equal access to and affordability of diverse nutritious foods for all, and environmental health and sustainability.

 

Since 2010, Thilsted has worked at WorldFish, an entity of CGIAR, the world's largest research and innovation network. As the Global Lead for Nutrition and Public Health, she shaped the formulation of the new disruptive 2030 WorldFish Research and Innovation Strategy: Aquatic Foods for Healthy People and Planet, which was launched at the end of 2020.

 

This year, Thilsted was also awarded the 2021 Arrell Global Food Innovation Award. She is a member of the Steering Committee of the High-Level Panel of Experts (HLPE) on Food Security and Nutrition, Vice Chair for Action Track 4: Advance Equitable Livelihoods of the UN Food Systems Summit 2021 and a U.N. Food Systems Champion.

 

 


„Create positive change”: denkwerk ist die Red Dot: Agency of the Year 2021

 

(Essen/pm) - Der Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ ist die höchste Anerkennung, die im internationalen Designwettbewerb „Red Dot Award: Brands & Communication Design“ für kontinuierlich hohe Designleistungen vergeben wird. Diese besondere Prämierung wird in diesem Jahr der Kölner Agentur denkwerk zuteil, die in den vergangenen Jahren immer wieder mit herausragenden gestalterischen Leistungen überzeugen konnte. Allein im Wettbewerbsjahr 2021 erhielt die Agentur neun Auszeichnungen.

 

Zukunftsweisender Beratungs- und Agenturhybrid
denkwerk ist eine inhabergeführte Digitalagentur, die 1998 gegründet wurde und heute von Jochen Schlaier und Marco Zingler geleitet wird. Das Unternehmen beschäftigt 220 Mitarbeiter und unterhält Büros in Köln, Hamburg, Berlin und München. Die Agentur hat es sich zum Ziel gemacht, ihre Kunden auf dem Weg der digitalen Transformation umfassend zu begleiten und lässt dabei die Grenzen zwischen Unternehmensberatung und Designdienstleistung verschwimmen. Eine besondere Rolle nimmt der Bereich „Forschung und Entwicklung“ ein, in den 15 Prozent des Gewinns fließen. Unter dem Motto „Create positive change“ entstehen so preiswürdige Arbeiten für Kunden wie DeepL, ESPRIT, Motel One, Santander oder die YOU Stiftung. 

 

Mit Kreativität und digitalem Know-how zum Erfolg
„denkwerk verbindet digitale Lösungen auf beeindruckende Weise mit herausragender Gestaltung wie Experimentierfreudigkeit und begeistert damit sowohl die eigenen Kunden als auch unsere Juroren immer wieder aufs Neue“, so Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards. „Die Arbeit der Agentur ist insbesondere in der heutigen Zeit, in der die digitale Transformation in allen Bereichen Einzug hält, zukunftsweisend: Sie zeugt von großer Kreativität und digitalem Know-how, bezieht jedoch auch immer eine optimale Nutzererfahrung mit ein. Für diese besondere Leistung erhält denkwerk jetzt den Ehrentitel ‚Red Dot: Agency of the Year 2021‘“.

Jochen Schlaier, Chief Creative Officer von denkwerk: „Wir freuen uns sehr, als Agentur des Jahres prämiert zu sein. Unsere Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass gute Projekte tatsächlich eine transformative Kraft entfalten können. Deswegen gestalten wir Leuchtturmprojekte, die richtungweisend sind. Das scheint uns in der Tat gelungen zu sein, wenn wir uns nun als Agentur mit diesem besonderen Titel schmücken dürfen. Mein Dank gilt Red Dot, vor allem aber meinem grandiosen Team!“ 

 

 

Vorreiter in der neuen Kategorie „Digital Solutions“
Dieses Jahr stach denkwerk vor allem in der neuen Wettbewerbskategorie „Digital Solutions“ aus der Menge der Mitbewerber heraus. Diese wurde eingerichtet, um solchen Projekten zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen, die im Zuge der Digitalisierung unsere Kommunikation nachhaltig verändern. denkwerk konnte gleich zweimal überzeugen – unter anderem mit der Website „whyarewecreative.com“, die auf einem Projekt des Regisseurs Hermann Vaske basiert und Interviews mit Künstlern wie Kreativen zum Thema „Kreativität“ aus dreißig Jahren versammelt. Die Website zeichnet sich durch eine hohe Interaktivität und eine besondere Navigation aus, welche ihr eine spielerische Komponente verleihen. Außerdem überzeugte die Arbeit „fraenk“. Hinter dem Namen verbirgt sich eine neue, appbasierte Marke des Mobilfunkanbieters „Congstar“.


Brot für die Welt stellt One Planet Guide vor

Tipps und Orientierung für faires Reisen

Tourismus * Fernreisen * One Planet Guide

 

(Berlin/bfw) - Fast zehn Millionen Deutsche reisten vor Corona jährlich in ein Entwicklungs- oder Schwellenland. Gerade die Fernreisen nach Asien, Afrika und Lateinamerika sind pandemiebedingt 2020 und 2021 nahezu vollständig ausgefallen. Vor der für diese Länder wirtschaftlich wichtigen Wintersaison steigt in Deutschland die Reiselust merklich an. Gleichzeitig ist aber auch das Interesse an Nachhaltigkeit und das Bewusstsein für den Klimawandel gewachsen.

 

Mit dem One Planet Guide, einem neuen interaktiven Online-Angebot, bietet Brot für die Welt einen praktischen Begleiter von der Urlaubsplanung über das Reiseerlebnis vor Ort bis zum In-Kontakt-Bleiben nach den Ferien. „Der One Planet Guide leistet einen Beitrag zur dringend notwendigen Transformation des Tourismus“, sagt Antje Monshausen, Tourismusexpertin bei Brot für die Welt. „Mit Blick auf den Klimawandel ist klar: Wir sollten wesentlich seltener reisen und Flüge drastisch reduzieren. Aus entwicklungspolitischer Sicht wird es aber nötig sein, dass diese selteneren Reisen dann mehr positive Impulse vor Ort setzen.“ Der One Planet Guide zeigt, dass Rücksicht auf Umwelt und Soziales nicht Komfortverzicht bedeutet, sondern zum Beispiel durch die Nutzung lokaler Buchungsplattformen eine neue Qualität des Reisens ermöglicht. „Mit der Art unseres Reisens können wir einen Unterschied machen – damit wir eine schöne Reise und unsere Gastgeberinnen und Gastgeber die Chance auf ein besseres Leben haben.“

 

Mit ansprechenden Illustrationen, inspirierenden Reisetipps und gut recherchiertem Wissen mit Aha-Effekt hilft der One Planet Guide, die Auswirkungen des eigenen Reiseverhaltens unterhaltsam einzuordnen. Er zeigt, wie man Greenwashing von nachhaltigem Unternehmensengagement unterscheidet, gibt Tipps zum Ressourcensparen bei Anreise und vor Ort sowie Orientierung zum Umgang mit fliegenden Händlerinnen und Händlern oder beim Besuch spiritueller Orte. Sharepics mit witzigen Sprüchen und eine intuitive Bedienbarkeit am Schreibtisch und unterwegs laden dazu ein, die gesammelten Tipps in den sozialen Netzwerken zu teilen.

 

In Zeiten von Corona bedeutet verantwortungsvolles Reisen auch, sich und andere zu schützen, zumal fast alle Reiseländer im globalen Süden eine deutlich niedrigere Impfquote als Deutschland haben. „Reisende sollten sich so verhalten, als ob sie eine Freundin oder einen Verwandten ohne Impfschutz besuchen“, rät Monshausen. Um nicht unwissentlich eine Infektion mit ins Reiseland zu bringen, sollten sie doppelt geimpft sein und sich vor der Reise einige Tage isolieren. Auch regelmäßige Selbsttests im Urlaub durchzuführen und auf Abstand und Hygieneregeln zu achten, leistet einen wichtigen Beitrag gegen die Ausbreitung des Corona-Virus durch den wieder startenden Tourismus.

 

Tourism Watch, eine Arbeitsstelle von Brot für die Welt, setzt sich seit Jahren konsequent für einen nachhaltigen, sozial verantwortlichen und begegnungsorientierten Tourismus ein.

 

 

One Planet Guide: https://www.brot-fuer-die-welt.de/fair-reisen/

 

Der Informationsdienst TourismWatch liefert vierteljährlich Berichte und Hintergründe aus den touristischen Zielgebieten und zu aktuellen entwicklungspolitischen Debatten im Tourismus, zuletzt mit Ausgaben zu Impfgerechtigkeit und zum Klimawandel:

 

https://www.tourism-watch.de


„Tag der Kleiderspende“ schont die Umwelt und hilft Bedürftigen

 

  • Aktionstag am 11. November in Anlehnung an St. Martin
  • Bundesweite Teilnahme über kostenfreie Paketspende möglich
  • Gedanken der Nachhaltigkeit als Motivation zur Kleiderspende

(Helmstedt/pm) - Nachhaltig Gutes tun: Am 11. November findet der „Tag der Kleiderspende“ statt. Kleiderspenden ermöglichen Hilfsprojekte und sind nachhaltig, da die Textilien weitergetragen werden können. Daher ruft die Non-Profit-Organisation Deutsche Kleiderstiftung am Martinstag dazu auf, wie einst Martin von Tours Hilfsbedürftigen mit gut erhaltener Bekleidung beizustehen. Diese kann per Paket an die Deutsche Kleiderstiftung gesendet werden.

Der Klimawandel ist in Deutschland in diesem Jahr so präsent wie nie – sei es in der medialen Berichterstattung zur Bundestagswahl, beim verheerenden Hochwasser im Westen des Landes oder bei den zahlreichen Protesten der Fridays-for-Future-Bewegung. Das Thema Umweltschutz bewegt die Gesellschaft und gerade bei Kleidung und schnelllebiger Mode kommt die Natur oft zu kurz. „Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung liegen uns schon lange am Herzen, daher sind intakte Kleiderspenden, die weitergetragen werden können, bei uns in den besten Händen“, sagt Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung. Die Non-Profit-Organisation etablierte vor fünf Jahren den „Tag der Kleiderspende“, der auch in diesem Jahr wieder an St. Martin stattfindet. In der Erzählung reitet der römische Soldat Martin im roten Gewand auf seinem Schimmel, sieht einen frierenden Bettler und teilt mit ihm seinen Mantel.

Neben dem Gedanken der Hilfe bietet der „Tag der Kleiderspende“ auch Gelegenheit zur Ressourcenschonung. Denn werden Kleidungsstücke und Schuhe nicht einfach entsorgt, sondern an gemeinnützige Organisationen wie die Kleiderstiftung gespendet, erhalten sie ein längeres Leben und weniger neue Textilien müssen produziert werden.

Gut erhaltene Kleidung und Schuhe können Spender in einem großen Pappkarton kostenfrei an die Organisation in Helmstedt schicken. Die Deutsche Kleiderstiftung stellt dafür auf ihrer Website Paketaufkleber zum Download bereit. In Helmstedt werden die Pakete dann geöffnet, von Hand sortiert und nach Warengruppen geordnet.

„Geeignete Teile nehmen wir für unsere humanitären Einsätze“, erläutert Ulrich Müller. Textilien, die für die Hilfe nicht benötigt werden, werden zur Refinanzierung unter Einhaltung der ethischen Standards von FairWertung verkauft. „Nehmen Sie sich St. Martin zum Vorbild, schenken Sie zur Winterzeit Wärme und Würde und tun Sie gleichzeitig etwas Gutes für die Natur“, appelliert Ulrich Müller.

 

Weitere Informationen und Paketaufkleber unter: www.kleiderstiftung.de  


Die Soziale Marktwirtschaft bleibt für den Unternehmerverband der Mechanismus für faire Problemlösungen

BKU diskutiert Wege zum zukunftsfähigen Wirtschaften - Abschluss BKU Bundestagung

(Magdeburg/bku) - In Magdeburg endete am Samstagmittag die Bundestagung des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU). Die 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik vor Ort und die digital Beteiligten der hybriden Veranstaltung diskutierten, wie zukunftsfähiges Wirtschaften unter den Herausforderungen der Klimakrise und den Folgen der Pandemie funktionieren kann. 

„Die Soziale Marktwirtschaft hat sich als Mechanismus fairer Problemlösungen bewährt“, betonte der BKU Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel.  Jetzt sei es ein zentrales Ziel, den Gegensatz zwischen Wirtschaft und Gesellschaft und Wirtschaft und Umwelt zu überwinden, betonte Hemel. „Die Soziale Marktwirtschaft ist ein Friedensprojekt, das in der Förderung eines Sozial- und Kulturstaates die Zukunftsfähigkeit über Generationen hinweg sichert“, ergänzte der BKU Vorsitzende. Zum zukunftsfähigen Wirtschaften brauche es eine Verständigung über Werte und Ziele im Wirtschaftsleben, Investition in ethische Sprach- und Reflexionsfähigkeit mit dem Ziel werteorientierter Unternehmensführung und ethischer Unternehmenskommunikation.

Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI machte in ihrem Impulsvortrag deutlich, dass zukunftsfähiges Wirtschaften Resilienz verlange. Die Digitalisierung könne dazu einen zentralen Beitrag leisten. „Wir müssen einen Zielkompass definieren und dann mit Tempo und Agilität ans Werk gehen“, forderte Plöger. Nicht zuletzt durch die Pandemie hätten viele Unternehmen zunehmend den Nutzen der Digitalisierung erkannt. Jetzt komme es darauf an, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu bewältigen. „Wir müssen dem Fachkräftemangel im IT-Bereich entgegenwirken“, machte das Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI deutlich. Dort seien mehr als 80.000 Stellen unbesetzt. Es dauere meist mehr als sechs Monate, eine IT-Fachkraft zu finden. Die zweite wesentliche Aufgabe sei der digitale Netzausbau. Hier will der BDI eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaseranschlüssen. „Dazu brauchen wir auch eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren“, erklärte Plöger. Die dritte zentrale Aufgabe habe die Pandemie schonungslos offengelegt. In den Bereichen Bildung und Verwaltung gebe es eklatante Defizite in der Digitalisierung. „Hier müssen wir Tempo machen, um digital nicht noch weiter abgehängt zu werden.“  

In Vertretung des Ministerpräsidenten Dr. Rainer Haseloff spannte sein Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Dr. Jürgen Ude, den Bogen zu den Möglichkeiten der Politik, die Unternehmen bei ihren Bemühungen, um ein zukunftsfähiges Wirtschaften zu unterstützen. Der gebürtige Magdeburger zeigte gelingende Beispiele aus Sachsen-Anhalt. „Klimawandel, Digitalisierung und fairer globaler Wettbewerb sind die großen Herausforderungen“, beschrieb Ude die Aufgaben. Existenziell seien für die Wirtschaft ein leistungsfähiges und leistungsorientiertes Bildungssystem und innovative Forschungseinrichtungen. Ude wünscht sich eine noch stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft. So ließen sich Innovationspotentiale heben. Die Verbesserung der Finanzierungsbedingungen, gerade für kleine und mittlere Unternehmen, seien eine wichtige Aufgabe der Wirtschaftsförderung.

 

Daneben näherten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung in verschiedenen Workshops und Diskussionsformaten den Aufgaben von Unternehmen, innovative Wege für ein zukunftsfähiges Wirtschaften zu entwickeln.


Hohenheimer Zukunftsgespräch:

„Sollte Fleisch weg von der globalen Speisekarte?“

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18 Uhr: die Universität Hohenheim lädt zur Online-Veranstaltung ein / Diskussionsreihe zum Wissenschaftsjahr 2021 – Bioökonomie
 
(Hohenheim/pm) - Rund 70 Kilogramm Fleisch verzehren die Menschen in Deutschland durchschnittlich pro Jahr. Was würde passieren, wenn alle auf Fleisch verzichteten? Macht das für alle Menschen Sinn? Das dritte Zukunftsgespräch der Universität Hohenheim in Stuttgart stellt am 14. Oktober 2021 die Frage: „Sollte Fleisch weg von der globalen Speisekarte?“ Interessierte Bürger:innen, Blogger:innen und Journalist:innen sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung über 
https://www.uni-hohenheim.de/zukunftsgespraeche
 

Allein eine Halbierung unseres Fleischkonsums könnte die Zukunft unseres Planeten und unsere Gesundheit nachhaltig schützen, so die Argumente kritischer Stimmen. Alternative Produkte sind vorhanden, wenngleich noch relativ teuer. Industrie und Handel, Verbände, Medien und die Wissenschaft arbeiten an neuen Lösungen für pflanzenbasierte Ernährung. Sie stellen Wissen bereit, um existierende Denkweisen zu ändern, eine Transformation voranzubringen und die Akzeptanz zu erhöhen.
 
Was sind die Vor- und Nachteile, wo liegt Sinn und Unsinn dieses neuen Marktes? Ließe sich die Welt damit ernähren? Und ist die Umweltbelastung tatsächlich geringer? Diese und ähnliche Fragen stehen beim dritten Hohenheimer Zukunftsgespräch am Donnerstag, den 14. Oktober 2021, von 18 bis 19:30 Uhr im Mittelpunkt.
 
 Es diskutieren:

  • Dr. Beate Gebhardt, Universität Hohenheim, Fachgebiet Agrarmärkte, Head of BEST (Business Excellence and Sustainability Transformation) Initiative
  • Dirk Liebenberg, proVeg e.V., Senior Food Industry & Retail Project Manager
  • Dr. Andreas Nagel, J. Rettenmeier& Söhne GmbH & Co. KG, Head of Food Technology and Nutrition Center

Moderation

  • Prof. Dr. Bernd Ebersberger, Universität Hohenheim, Leiter Fachgebiet für Innovationsmanagement

Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und nachzufragen. Die Online-Veranstaltung findet als Zoom-Meeting statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter https://www.uni-hohenheim.de/zukunftsgespraeche


Veranstaltungsreihe Hohenheimer Zukunftsgespräche

Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zusammendenken ist ein Anliegen der Bioökonomie, wie sie an der Universität Hohenheim erforscht und gelehrt wird: Anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2021 – Bioökonomie bringt die Universität interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Politik miteinander ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen innovative Projekte, aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Kontroversen auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschafts- und Lebensweise im Zeichen der Bioökonomie.

HINTERGRUND: Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichteten Wissenschaftsjahre stehen 2020 und 2021 ganz im Zeichen der Bioökonomie. Hinter diesem Begriff versteckt sich die Vision einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise. Es geht darum, natürliche Stoffe und Ressourcen nachhaltig und innovativ zu produzieren und zu nutzen und so fossile und mineralische Rohstoffe zu ersetzen, Produkte umweltverträglicher herzustellen und biologische Ressourcen zu schonen. Das ist in Zeiten des Klimawandels, einer wachsenden Weltbevölkerung und eines drastischen Artenrückgangs mehr denn je notwendig.

Die Bioökonomie ist das Leitthema der Universität Hohenheim in Forschung und Lehre. Sie verbindet die agrarwissenschaftliche, die naturwissenschaftliche sowie die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät. Im Wissenschaftsjahr Bioökonomie stellt die Universität Hohenheim Projekte und Visionen aus der akademischen Welt in den Dialog zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit.


Weitere Informationen
Veranstaltung und Anmeldung

Wissenschaftsjahr 2020|21 an der Universität Hohenheim

Bioökonomie an der Universität Hohenheim 

Wissenschaftsjahr 2020/21 BMBF

#Wissenschaftsjahr #DasistBioökonomie


Berufstätige Eltern fühlten sich mit Homeschooling und Betreuung überfordert

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Lockdown enorm erschwert

(Leverkusen/bkk) -  Einen erneuten Lockdown würden Eltern und Kinder in Deutschland nicht durchstehen. Denn die Erschöpfung ist groß: Kinderbetreuung und Homeschooling über Monate haben viele Familien extrem belastet und tiefe Spuren hinterlassen.

Die Hälfte der berufstätigen Mütter und Väter war mit der Kombination aus Homeschooling, Kinderbetreuung und Arbeit komplett überfordert.

Das zeigt die Familien-Studie der pronova BKK, für die 1.000 Menschen mit mindestens einem Kind im Haushalt befragt wurden.

 

Das Gefühl der Überforderung angesichts von Kinderbetreuung und Homeschooling im Lockdown und den Anforderungen im Job kennen 53 Prozent der berufstätigen Eltern. Und das blieb nicht ohne Folgen für den Job: Vier von zehn Befragten sagen, dass ihre Arbeit darunter gelitten habe, dass die Kinder nicht im gewohnten Umfang in Schule und Kindergarten waren.

 

Vor allem den jungen Eltern, die noch am Anfang ihres Berufslebens stehen, machte die Situation arg zu schaffen. Bei den Müttern und Vätern unter 35 Jahren fühlten sich 58 Prozent mit Kinderbetreuung und Job überfordert. 51 Prozent sagen, dass ihre Arbeit darunter gelitten habe. "Angesichts geschlossener Schulen und Kitas segelten berufstätige Eltern hart an der Belastungsgrenze. Jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich in ihrem Job erst noch beweisen möchten und die vielleicht noch nicht so fest im Sattel sitzen wie ältere Kolleginnen und Kollegen, hatten es besonders schwer", sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt bei der pronova BKK.

 

Homeschooling stellt Eltern vor Probleme

 

Monatelang waren es die Eltern, die die Verantwortung dafür trugen, dass ihr Kind beim Schulstoff mitkam. Die Studie zeigt, welche enorme Anstrengung das für Familien bedeutete: Das Gefühl der Überforderung beschlich Eltern mit jüngeren Schulkindern, die den Unterrichtsstoff nicht selbstständig bewältigen, besonders häufig. Zwei Drittel der Eltern mit Kindern im Alter von sechs bis 13 Jahren wurde das Homeschooling mitunter zu viel. Mit ihren ganz kleinen Kindern oder mit Jugendlichen ab 14 Jahren fühlten sich dagegen lediglich knapp die Hälfte der Mütter und Väter im Lockdown manchmal überfordert.

 

"Alltagsorganisation auf Sand gebaut"

 

Jede zweite Familie war auf Unterstützung bei der Betreuung angewiesen - ob privat oder in Schule oder Kita. Jüngere Eltern unter

35 Jahren wiederum hatten hier besonders großen Bedarf: 72 Prozent kamen nicht ohne Hilfe bei der Betreuung aus, um ihrem Beruf nachzugehen. Auch Familien mit jüngeren Kindern bis zehn Jahren holten sich verstärkt Unterstützung hinzu, um die fehlende Kita- und Schulbetreuung aufzufangen. Dennoch haben von den Müttern und Vätern mit jüngeren Kindern unter 13 Jahren nur 38 Prozent die Möglichkeit genutzt, Kindkranktage während der Schul- und Kita-Schließung zu nehmen, um den Nachwuchs betreuen zu können.

 

"Jede Familie hat ihr Bestes gegeben, um die Situation irgendwie zu meistern. Das Gefühl der Unsicherheit aber ist in der Pandemie zu einer Konstante geworden - besonders für Familien: Berufstätige Eltern können sich seit letztem Jahr nicht mehr darauf verlassen, dass ihre Kinder verlässlich betreut werden, während sie arbeiten müssen. Die Alltagsorganisation ist auf Sand gebaut. Das löst ohne Zweifel Stress aus", sagt Herold von der pronova BKK.

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschwert

 

Immerhin 61 Prozent der Eltern stießen bei ihren Vorgesetzten auf etwas Verständnis für die familiäre Situation im Lockdown. Mehr als die Hälfte nutzte Angebote ihres Arbeitgebers wie Homeoffice, um Kinderbetreuung und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen. In den Genuss individueller Angebote speziell für Eltern kamen allerdings nur ein Drittel der Befragten. 27 Prozent berichten, es habe lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen Homeoffice-Angebote gegeben. Flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice, um bei der Kinderbetreuung entlastet zu werden, konnten besonders Eltern mit akademischem Abschluss nutzen. Bei ihnen waren es 76 Prozent.

 

Karriere-Bremse für Eltern

 

Selbst wenn Schulen und Kitas zwischen den Lockdowns geöffnet waren, blieb die beständige Sorge: Wann werden die Maßnahmen womöglich wieder verschärft? Wie kommen die Kinder zurecht, wie gut finden sie zurück in ihre Gruppe in Schule oder Kita? "Eltern brauchen die sichere Gewissheit, dass der Nachwuchs gut betreut ist, um sich ganz auf die Erfordernisse im Berufsleben konzentrieren zu können. Diese Gewissheit ist in der Pandemie brüchig geworden. Schlechte Voraussetzungen für Höchstleistungen im Job: Insofern war das Betreuungsdesaster in den Pandemie-Monaten für Eltern definitiv ein Karriere-Bremsklotz", sagt Herold von der pronova BKK. Nun bräuchten Familien dringend Verlässlichkeit, um sich von den aufreibenden Monaten zu erholen. "Die Belastungsgrenze war vielfach überschritten.

Wenn jetzt Schulen und Kitas verlässlich geöffnet bleiben, können auch Eltern aufatmen."

 

Zur Studie

 

Die Studie "Familien in der Krise" wurde im Juli 2021 im Auftrag der pronova BKK durchgeführt. Bundesweit wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Bundesland online befragt.

 

Über die pronova BKK

 

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen namhafter Weltkonzerne wie BASF, Bayer, Continental und Ford entstanden. Bundesweit für alle Interessenten geöffnet, vertrauen der Krankenkasse bereits über 650.000 Versicherte ihre Gesundheit an. Ob per App, im Chat, über das rund um die Uhr erreichbare Servicetelefon oder in den 60 Kundenservices vor Ort - die pronova BKK kümmert sich jederzeit um die Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden. Weitere Informationen auf pronovabkk.de.

 




Juroren zeichnen Marken und Kommunikationsprojekte erster Klasse aus

Red Dot Award: Brands & Communication Design 2021

Die Jury des Red Dot Award: Brands & Communication Design 2021 hat entschieden: Die Experten zeichneten im Rahmen eines mehrtägigen Bewertungsprozesses die besten Marken und Kommunikationsprojekte des Jahres aus. Von Serviceplan, 3st kommunikation und why do birds aus Deutschland über Heimat Wien aus Österreich und Resoluut aus den Niederlanden bis hin zu Gabor Palotai Design aus Schweden und Klim Type Foundry aus Neuseeland – zu den Siegern im Communication Design-Bereich zählen große wie kleine Studios und Agenturen aus aller Welt. Darüber hinaus überzeugten Marken wie Gira, Minna Bank, My Clair und Pruvia.

Heute mehr denn je sind digitale Lösungen, Branding und soziale Verantwortung von enormer Relevanz für den Erfolg von Unternehmen. Das beweisen auch die ausgezeichneten Arbeiten aus diesen Bereichen, die eine besondere gestalterische Qualität aufweisen.

 

Neue Gestaltungsansätze bei digitalen Lösungen
Dass Unternehmen vor allem zur aktuellen Zeit „outside the box“ denken und Umbrüche für neue Gestaltungsansätze nutzen, haben die diesjährigen Preisträger mit ihren digitalen Projekten gezeigt. So wurden gleich mehrere Arbeiten in der neuen Kategorie „Digital Solutions“ mit dem Red Dot: Best of the Best prämiert.

#VictoryPages wurde anlässlich des 75. Jahrestages der Niederlage von Nazi-Deutschland veröffentlicht. Die Social-Media-Kampagne von ANO TV-Novosti und dem RT Creative Lab aus Russland erzählt mithilfe von visueller Kunst, interaktiven Formaten und 3D-Animationen bewegende Geschichten – unter anderem von Zeitzeugen. #NEXTGen 2020 – Reset the Mindset, ein digitales Event von BMW und Elastique., überzeugte die Jury ebenso in besonderem Maße: Gemeinsam entwarfen die deutschen Unternehmen ein Studio mit einer LED-Bühne und erreichten mit einer Serie im Netflix-Stil, drei Weltpremieren und Talk-Formaten Menschen aus aller Welt. Mit dem ersten digitalen Parteitag der CDU Deutschlands punktete Serviceplan. Durch die Online-Abstimmung und XR-Produktionen wurde den 1.001 Delegierten und mehr als 11 Millionen Live-Zuschauern ein neues Gefühl von Verbundenheit geboten.

 

Starke Marken auf dem Vormarsch
Ein konsistentes und modernes Bild einer Marke zu schaffen, das Kunden Differenzierungs- wie Identifikationsmöglichkeiten bietet, ist eine Herausforderung. Diese Teilnehmer haben sie gemeistert: Minna Bank wurde mit der höchsten Auszeichnung im Marken-Bereich „Red Dot: Brand of the Year“ prämiert. Das japanische Unternehmen überzeugte die Juroren mit einer konsistenten Markenführung, die sich in allen Elementen der Kommunikation widerspiegelt. Weiterhin wurden die Brand Identity von Zibra, die aus der Feder von TWID Creative Studio aus der Ukraine stammt, sowie das Brand Design für das Café „Millions“ von hongdesign aus Seoul ausgezeichnet. 

 

Sieger übernehmen Verantwortung
Zahlreiche der prämierten Kommunikationsarbeiten thematisieren die Herausforderungen unserer Zeit und bewegen damit Menschen rund um den Globus zum Umdenken. So erhielt der Film „Girls like me“ von Schaeffler Technologies und Stereoscreen aus Deutschland den Red Dot: Best of the Best. Er zeigt die junge Rennfahrerin Sophia Floersch, die gegen Vorurteile kämpft und andere Frauen dazu ermutigt, anders zu sein. Ebenso überzeugte die Schrift „The Polite Type“ von TietoEVRY, Melvas Type Design und TBWA\Helsinki aus Finnland. Diese erkennt „Online-Hassreden“ automatisch und schreibt sie um. Für die Poster und die digitale Kampagne „Meltdown Flags“ erhielten das US-amerikanische Umweltsensorunternehmen „METER“ und Serviceplan einen Red Dot: Best of the Best. Die Initiative visualisiert den Gletscherrückgang, indem sie den Weißanteil in Länderflaggen analog zum jeweiligen Gletscherrückgang reduziert. Online können Interessierte ihren CO2-Fußabdruck ausgleichen und die Flaggen herunterladen. 

 

 

Ausgezeichnete Marken und Arbeiten online ab dem 12. November
Am 12. November 2021 werden alle ausgezeichneten Marken und Arbeiten des Red Dot Award: Brands & Communication Design online auf www.red-dot.org veröffentlicht. An diesem Tag wird ebenso bekanntgegeben, wer den Red Dot: Grand Prix, die höchste Auszeichnung in der Sparte „Communication Design“, erhält. Darüber hinaus wird ein Nachwuchstalent mit dem Red Dot: Junior Prize, der mit 10.000 Euro dotiert ist, überrascht.


Politik in der Pflicht, weitere Todesfälle zu verhindern

Einstiegssicherer Altkleidercontainer Safety One Fotorechte@HD_Jobst
Einstiegssicherer Altkleidercontainer Safety One Fotorechte@HD_Jobst

 

Damit Menschen bei dem Einstieg in Altkleidercontainer nicht mehr tödlich verunglücken, hat ein niedersächsische Unternehmer einen einstiegssicheren Sammelbehälter entwickelt.

 

(Bassum/hdj) - Regelmäßig sterben Menschen bei dem Versuch, in einen Altkleidercontainer durch das Einwurf-System zu klettern. “Die Gefahr des Strangulierens mit Todesfolge ist den karitativen Einrichtungen, Entsorgungsunternehmen und politischen Akteuren seit 2018 hinlänglich bekannt”, mahnt der niedersächsische Unternehmer Horst-Dieter Jobst, der ein sicheres Einwurf-System für Sammelbehälter entwickelt hat. Bei dem Containersystem Safety One legt der Kunde seine Alttextilien in eine Aufnahmeschale, die dann mit dem Verschließen der Außenklappe gefahrenlos im Inneren des Containers landen. Von den verantwortlichen Personen wünscht sich Jobst, Geschäftsführer der HD Jobst Bassum Recycling & Warenhandels GmbH, einen flächendeckenden Austausch der weitverbreiteten Altkleidercontainer mit dem gefährlichen Schubsystem: „Moderne Modelle verhindern den zum Teil tödlichen Einstieg in das Innere. Ich sehe gerade die Politik in der Pflicht, weitere Todesfälle sofort zu verhindern.” Jobst ergänzt: „Die Rettung vieler Menschenleben sollte wichtiger sein, als die geringfügigen Mehrkosten für ein sichere Einwurfsystem.“

 

Aufstellverbot für gefährliche Altkleidercontainer

Laut dem Dachverband FairWertung werden in Deutschland jedes Jahr ca. eine Million Tonnen Textilien in Altkleidercontainer oder Sammlungen gegeben. Für die Tonne Altkleider lassen sich je nach Güte bis zu 450 Euro erzielen, was auch gewerbliche und illegale Sammler anlockt. Weil gerade die Sammelcontainer der nicht-karikativen Einrichtungen nicht den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen, ist der Wunsch von Unternehmer Jobst an die Politik eindeutig: “Um Menschenleben nicht zu gefährden, muss der Gesetzgeber ein generelles Aufstellverbot von lebensgefährlichen Altkleidercontainern veranlassen.” Bei den sozialen Hilfsorganisationen sieht Jobst ein langsames Umdenken: “Den karikativen Verbänden sind die Verletzungen mit Todesfolge bekannt, sie zeigen sich sehr betroffen und möchten sich dem Problem zeitnah annehmen.” Verstärkt wird die Problematik durch die Verarmung der Gesellschaft. Laut einem aktuellen Armuts- und Reichtums¬Bericht der Bundesregierung sind über 16 Prozent der Deutschen von Armut betroffen. “Immer mehr Bedürftige sehen in den gefährlichen Altkleiderboxen die einzige Möglichkeit, etwas am Leib zu tragen”, betont Jobst.

 

Die Evolution des Altkleidersammelns

„In den fünfziger Jahren gingen noch Händler mit einem vierrädrigen Leiterwagen durch die Gassen und riefen nach Lumpen, Knochen und Papier“, erinnert sich Jobst. Als die größte Not nach dem Zweiten Weltkrieg vorbei war, führten karikative Einrichtungen, wie das Rote Kreuz, die Caritas, die Malteser oder die Johanniter Haussammlungen durch. Ehrenamtliche Helfer gingen von Tür zu Tür und brachten das Sammelgut in die Entsorgungs- und Sortierbetriebe. Im Jahre 1983 kam Unternehmer Jobst auf die Idee, Sammelbehälter aus feuerverzinkten Stahl-Feinblech an die Straße zu stellen. Noch luden die Pendelklappen dazu ein, in das Innere einzusteigen. Auch das Anfang der Neunziger entwickelte Schubsystem, bei dem die Altkleider auf einem Aufnahmeschubblech gelegt werden, konnten die tragischen Unfälle mit Todesfolge nicht verhindern. Erst nachdem Horst-Dieter Jobst 2018 zusammen mit dem Wirtschaftsingenieur Neranjan Sivasubramaniam das Entsorgungssystem SAFETY ONE entwickelte, konnte das Verletzungs- und Strangulations-Risiko mit tödlichem Ausgang nahezu völlig ausgeschlossen werden.

 

Über HD Jobst

 

 

Unternehmer Horst-Dieter Jobst.  Fotorechte@HD_Jobst
Unternehmer Horst-Dieter Jobst. Fotorechte@HD_Jobst

Die HD Jobst Bassum Recycling & Warenhandels GmbH (HD Jobst) entwickelt, konzipiert und realisiert Recyclingsysteme für Textilien, Kunststoffe und andere wiederverwertbare Rohstoffe im In- und Ausland. Die individuellen Containersysteme werden gemeinsam mit den Unternehmen, Verbänden, Kommunen und Städten entwickelt und stellen erhöhte Anforderungen an die Sicherheit. So entwickelte HD Jobst den ersten Altkleidercontainer, der den Fremdeinstieg und somit die Einbruchs- und Verletzungs-Gefahr völlig ausschließt. Der SAFETY ONE (Markennummer 30 2021 200 904 ) ist von außen geschlossen und gilt in Fachkreisen in Sachen Sicherheit als das Nonplusultra. Ein weiteres innovatives Produkt brachten die Niedersachsen 2019 mit der ALLINBOX auf den Markt. In der aus verzinktem Feinblech bestehenden “Stadt-Garage für Jedermann” lassen sich Fahrräder, Grills oder Kinderwagen verstauen. Weitere Entwicklungen auf dem Umweltsektor sind in Arbeit.


Was nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts zu beachten ist

24-Stunden-Pflege

 

(Düsseldorf/pm) - Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass auch ausländische Betreuungskräfte für ihre Arbeits- und nächtlichen Bereitschaftszeiten bei der Betreuung den in Deutschland geltenden Mindestlohn erhalten. Nun fragen sich viele Familien, wie sie die häusliche Betreuung und Pflege von Pflegebedürftigen neu organisieren sollen. Wer tatsächlich eine 24-Stunden-Betreuung wünscht, müsste nach Maßgabe der Entscheidung drei Kräfte für je acht Stunden im Wechsel beschäftigen sowie Urlaubs- und Krankheitszeiten überbrücken, um eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu gewährleisten. Das ist in der Regel unbezahlbar, zumal sich die Pflegekasse nur in Höhe des Pflegegeldes an einer solchen Betreuung beteiligt. Das sind selbst bei Pflegegrad 5 nur 901 Euro. „Bis die Politik hier eine tragfähige Lösung findet, raten wir Betroffenen, Betreuung und professionelle Pflege getrennt voneinander zu organisieren“, sagt Susanne Punsmann, Juristin im Projekt “Pflegewegweiser NRW” der Verbraucherzentrale NRW. So lässt sich eine Rundum-Betreuung legal neu aufstellen:

  • Betreuung auf mehrere Schultern verteilen:
    Bisher zahlten Pflegebedürftige für die ausländische Betreuungskraft oftmals eine Tagespauschale von 80 oder 90 Euro, monatlich etwa 2.200 bis 3.000 Euro. Mit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts ist klargestellt worden, dass der in Deutschland gültige Mindestlohn zu zahlen ist, der seit dem 1. Juli 2021 bei 9,60 Euro liegt. Hinzu kommt, dass eine Betreuungskraft nur für durchschnittlich acht Stunden am Tag eingesetzt werden kann. Empfehlenswert ist daher, zusätzlich zu einer Betreuungskraft eine professionelle Pflegekraft zu engagieren. Spätestens ab Pflegegrad 3 sollte das ein ambulanter Pflegedienst sein. Weitere Betreuungszeiten können Verwandte, Nachbarn oder Minijobber übernehmen. Auch eine Tagespflege ist möglich. Tätigkeiten wie eine Medikamentengabe, das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen oder die Insulingabe fallen in die Aufgaben ambulanter Pflegedienste.
  • Bereitschaftszeit richtig einschätzen:
    Der Mindestlohn gilt nicht nur für eine achtstündige Arbeitszeit, sondern auch für Bereitschaftszeiten, z.B. nachts. In dieser Zeit fallen in der Regel Tätigkeiten wie die Unterstützung beim Toilettengang, das Reichen eines Glas Wassers oder die Hilfe bei nächtlich desorientierten Pflegebedürftigen. Eine solche Bereitschaft oder auch Überstunden müssen vom Arbeitgeber angeordnet werden. Kommt die Betreuungskraft von einer Vermittlungsagentur (Entsendemodell), kann nur die Agentur die Überstunden anordnen. Pflegebedürftige selbst können Überstunden nur dann anordnen, wenn sie selbst Arbeitgeber der Betreuungskraft sind. Kann die Betreuungskraft über ihre Freizeit frei verfügen und bleibt ohne Bereitschaft im Haus, gilt keine Zahlungspflicht des Pflegebedürftigen.
  • Arbeitszeiten dokumentieren:
     Die acht Stunden müssen nicht an einem Stück geleistet werden, sondern können in Abstimmung mit der Vermittlungsagentur und je nach Bedarf über den Tag verteilt werden - wenn Pausen- und Ruhezeiten eingehalten werden und die Höchstarbeitszeit von 48 Stunden pro Woche nicht überschritten wird. Keine Nachzahlung ist zu befürchten, wenn nur acht Stunden täglich vereinbart werden – unter Berücksichtigung von Pausen- und Ruhezeiten. Am besten dokumentieren sowohl Pflegebedürftige als auch Betreuungskräfte einander gegenseitig die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten und etwaige vereinbarte Bereitschaftszeiten.
  • Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit vermeiden:
     Der Mindestlohn und das deutsche Arbeitszeitgesetz gelten für angestellte Betreuungskräfte, egal, ob sie beim Pflegebedürftigen direkt oder bei der Vermittlungsfirma angestellt sind. Einige Agenturen werben seit dem Urteil verstärkt mit der Vermittlung selbstständiger Kräfte, für die Mindestlohn und Arbeitszeitregelung nicht gelten. Doch wenn die Betreuungskraft beim Pflegebedürftigen einen Großteil ihres Einkommens verdient, sie weisungsgebunden ist und mit im Haushalt lebt, kann ein Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung schnell zu dem Ergebnis kommen, dass eine Scheinselbstständigkeit vorliegt. Dann wären unter anderem die Sozialversicherungsbeiträge – auch rückwirkend – nachzuzahlen. Ein solches Verfahren kann nicht nur von misstrauischen Nachbarn, sondern auch von der Betreuungskraft selbst initiiert werden, beispielsweise wenn sie durch eine längere Tätigkeit in Deutschland Ansprüche auf Arbeitslosengeld II geltend machen möchte. Auch von der Betreuung in Schwarzarbeit ist abzuraten. Hier drohen neben der Nachzah­lungspflicht erhebliche Bußgelder und es entstehen Probleme, wenn die meist nicht krankenversicherten Betreuungskräfte erkranken oder einen Unfall haben.

Hintergrund und weiterführende Links:

 

  • Dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts lag die Klage einer Bulgarin zugrunde, die bei einer Seniorin in Berlin wohnte und von der bulgarischen Agentur, die sie entsendet hat, 950 € netto für 30 Stunden Arbeit pro Woche erhalten hat. Tatsächlich aber war sie fast rund um die Uhr im Einsatz oder in Bereitschaft. Mit der Klage machte sie erfolgreich die Ansprüche für die Zeiten geltend, in denen sie tätig oder bereit zur Tätigkeit war und die sie zuvor nicht von der Agentur vergütet bekam. Dieses Modell wird häufig als „24-Stunden-Betreuung“ oder gar „24-Stunden-Pflege“ beworben. Gemeint ist, dass eine oftmals osteuropäische Haushalts- und Betreuungskraft vorübergehend in den Haushalt des Pflegebedürftigen zieht und ihn im Alltag unterstützt. Treffender ist deshalb die Bezeichnung „Live-in-Kräfte“.
  • https://www.pflegewegweiser-nrw.de/auslaendische-betreuungskraefte  

Thomas Philipps spendet 1 Million Euro zur Hilfe in den Hochwasserregionen

(Hamburg/pm) - In schwierigen Zeiten ist es wichtig zusammen zu stehen und diejenigen, die Hilfe brauchen, schnell und pragmatisch zu unterstützen. Aus diesem Grund spendet Thomas Philipps als Zeichen der Solidarität eine Million Euro an die Aktion "Deutschland Hilft" zur Unterstützung der Nothilfe im Rahmen der Hochwasserkatastrophe.

 

Thomas Philipps hat mit großer Bestürzung in den vergangenen Tagen die Nachrichten und Bilder der Verwüstung durch die Starkregenfälle aufgenommen.

 

"Die unfassbaren Bilder der letzten Tage, die tragischen Geschichten, die wir sowohl über die Medien als auch direkt vor Ort erfahren mussten, haben uns keine Sekunde daran zweifeln lassen, dass wir unserer sozialen Verantwortung nachkommen möchten", so Geschäftsführer André Philipps. Schnell und pragmatisch, wie es der DNA des Familienunternehmens entspricht, wurde entschieden, die Aktion "Deutschland Hilft" mit einer Geldspende in Höhe von einer Millionen Euro zu unterstützen.

 

Damit stärkt die Zentrale des Unternehmens zusätzlich das lokale Engagement vieler Marktleiter in ganz Deutschland, die sich

unbürokratisch für viele kleinere und größere Hilfseinsätze für die von der Katastrophe betroffenen Regionen einsetzen.

 

Zusammenhalt wird bei Thomas Philipps großgeschrieben und so ergänzt

Daniel Preiß, Geschäftsleiter Vertrieb: "Wir unterstützen natürlich auch unsere Marktleiter, sowie deren Mitarbeiter in den betroffenen Regionen".

 

Der besondere Dank von Thomas Philipps gilt allen Hilfskräften und Helfern vor Ort, die bis zur Erschöpfung gegen das Hochwasser und dessen Folgen ankämpfen und den Betroffenen vor Ort solidarisch zur Seite stehen.

 

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Über Thomas Philipps:

 

Seit 1986 wächst das Unternehmen stetig und beschäftigt inzwischen mehr als 700 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Verwaltung und im Bereich Lager/Logistik. Die selbstständigen Marktleiter und Marktleiterinnen vor Ort bieten an derzeit 250 Standorten zusammen mit ihren circa 3.500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gemeinsam für den Kunden einen breiten Sortimentsmix von Gartenartikeln, über Haushaltswaren und Dekoration, bis hin zu Drogerieartikeln und Tiernahrung an.


Neue Ausgabe des „Leben!“-Magazins der BBT-Gruppe widmet sich dem Herz

Gemeinsam für das Herz

Titelcover der Leben!-Ausgabe der Region Trier . Foto: bbt
Titelcover der Leben!-Ausgabe der Region Trier . Foto: bbt

 Im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von „Leben!“, dem Magazin der BBT-Gruppe für Gesund-heit und Soziales, steht das Herz. Außerdem im aktuellen Heft: welchen Vorteil eine Behandlung in der Geriatrie für ältere Menschen hat, wie chronische Schmerzen ganzheitlich behandelt werden, was zu tun ist, wenn sich die Arterien verändern und wie man seine Augen bei der Bildschirmarbeit schützt.

 

  

(Trier/bbt)Mit viel Engagement und Fachkompetenz tragen verschiedene Disziplinen aus Medizin, Pflege und Therapie dazu bei, das Herz – den zentralen Motor des Lebens – wieder zum Laufen zu bringen, dafür zu sorgen, dass es wieder gut durchblutet wird und im richtigen Rhythmus schlägt. Ein Kardiologe und ein Herz- und Thoraxchirurg aus dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier berichten, wie Mediziner aller Disziplinen, die sich mit der Herz- und Kreislaufmedizin befassen, im Herzzentrum Trier zusammenarbeiten. Den kleinsten Herzschrittmacher der Welt, nicht viel größer als ein Zwanzig-Cent-Stück, erläutert Privatdozent Dr. Mathias Borst, Kardiologe und Chefarzt der Medizinischen Klinik 1 im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim. In Mannheim wird die Arbeit des Herzkatheterlabors vorgestellt. 

 

 Wieder fit für den Alltag dank Geriatrie 

Schon vermeintlich harmlose Krankheiten können im hohen Alter eine Vielzahl von Problemen verursachen. Weiter ein selbstständiges Leben zu führen, wird dann zur Herausforderung. In der Geriatrie steht Senior*innen dabei ein interdisziplinäres ärztliches, pflegerisches und therapeutisches Team zur Seite. Privatdozent Dr. Matthias Schuler, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Diako Mannheim, achtet bei den betagten Patient*innen nicht nur auf die akute Erkrankung oder Verletzung, sondern auch auf Vorerkrankungen und die persönlichen Lebensumstände. Nach einem Aufenthalt in der Geriatrie hilft das Team der geriatrischen Rehabilitationsklinik Senior*innen in mindestens drei Behandlungseinheiten pro Tag wieder zurück in ihr gewohntes Leben zu finden. Wer sich danach noch nicht fit fühlt, kann sich anschließend in der Tages- oder Kurzzeitpflege eines Seniorenzentrums erholen.

 

 Das Leben kehrt nach dem Lockdown in die Seniorenzentren zurück

Durch hohe Impfquoten und niedrige Infektionszahlen darf nach den langwierigen Corona-Monaten in den BBT-Seniorenzentren in Tauberfranken-Hohenlohe und Trier wieder gesungen, getanzt, in geselliger Runde gebastelt und Besuch empfangen werden, wenn es die aktuelle pandemische Lage erlaubt. Bei einem Blick in die verschiedenen Häuser sieht man die Bewohner*innen bei ihren Gruppenaktivitäten in großer Freude. Im Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder Trier gewährt Ruth Haupenthal einen Einblick in die Arbeit des Sozialbegleitenden Dienstes. 

 

 Schmerzen ganzheitlich lindern 

Wenn Schmerzen sehr stark sind oder chronisch werden, ist der Leidensdruck von Betroffenen groß. Neben den körperlichen Ursachen kümmern sich spezialisierte Ärzte, Therapeuten und Pflegende daher auch um seelische Beeinträchtigungen und mögliche soziale Veränderungen. Im Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn, im St.-Marien-Hospital Marsberg und im MVZ Westheim verfolgen die Schmerzexperten einen ganzheitlichen Ansatz und lindern mit ganz unterschiedlichen Mitteln das Leid der Betroffenen.

 

 Arterien: Gefährliche Schwachstellen

Rund 8.600 Liter Blut fließen jeden Tag durch die Arterien und versorgen den Körper mit lebenswichtigem Sauerstoff. Schon kleinste Veränderungen in dem verzweigten System können schlimme Folgen haben. Karin Fischer, die an einer Arteriosklerose erkrankte, blickt im Heft auf ihren langen Leidensweg zurück, bis sie ihre Mahlzeiten wieder genießen konnte. Diethart Best hingegen bemerkte von der lebensgefährlichen Erweiterung seiner Bauchschlagader nichts. Behandelt wurden beide von den Gefäßchirurgen im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn, die darauf spezialisiert sind, Veränderungen der Arterien mit modernen Verfahren zu behandeln. 

 

„Leben!“ erscheint in sechs Ausgaben

„Leben!“ ist das Magazin der BBT-Gruppe für Gesundheit und Soziales und erscheint in sechs Regionalausgaben. Die Leser erfahren mehr zu Therapien und Behandlungsmöglichkeiten, neuen Entwicklungen in der Medizin oder Hilfreiches für das Leben im Alter. Unsere Experten geben wichtige Informationen zu Krankheitsbildern und den nötigen Vorsorgeuntersuchungen, Tipps für eine gesunde Ernährung und die richtige Bewegung.

 

„Leben!“ erscheint zweimal jährlich. Es liegt in den Eingangs- und Wartebereichen der BBT-Einrichtungen sowie in Arztpraxen und Apotheken zum Mitnehmen aus und kann kostenfrei abonniert werden.

 

 „Leben!“ im Internet:
www.bbtgruppe.de/leben
 www.facebook.com/bbtgruppe.de
https://youtube.com/BBTGruppe

 

Die BBT-Gruppe gehört mit über 100 Einrichtungen zu den großen christlichen Trägern von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland. Über 14.000 Mitarbeitende versorgen jährlich mehr als 700.000 Patienten ambulant und stationär und bieten in den verschiedenen Wohn- und Betreuungsangeboten der BBT-Gruppe über 2.400 Menschen eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unsere christliche Mission: Praktizierte Nächstenliebe.  

 


Deutschlandstipendium sucht nach Förderinnen und Förderern

Studierende erhalten Freiräume für Studium und Ehrenamt

 

(Vechta/pm) - „Uns begeistert die Idee, dass wir den Studierenden eine Chance bieten, damit sie ihre Interessen unbeschwert verfolgen und ihre weiteren Ziele erreichen können – denn sie prägen die Arbeitswelt von morgen.“, sagt Marlies Thoben-Jans, Geschäftsleiterin bei PERSO PLANKONTOR. Ihr Unternehmen fördert das Deutschlandstipendium, das begabte Studierende mit monatlich 300 Euro unterstützt. Diese Unterstützung komme am Ende auch der Wirtschaft zugute, so Thoben-Jans: „Als Arbeitgeber sehen wir in unserem Engagement für die Deutschlandstipendien einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftegewinnung und aktiven Entwicklung unserer Gesellschaft. Deshalb fördern wir gerne engagierte Nachwuchstalente.“

Neben dem Studium Hilfe leisten

Tatsächlich ist die Förderung neben guten Studienleistungen auch an ein Engagement außerhalb der Hörsäle gebunden. Dabei geht es um die Bereitschaft der Studierenden, Verantwortung zu übernehmen oder zu zeigen, wie sie Hindernisse im eigenen Lebens- und Bildungsweg gemeistert haben. „Da mein BAföG nicht ausreicht und ich nebenbei arbeiten musste, hatte ich seit Beginn des Masters wenig Zeit für mein Ehrenamt“, sagt die Gerontologie-Studentin Hannah Koers. „Durch das Deutschlandstipendium ändert sich dies wieder.“ Hannah Koers, die durch die Stadt Vechta gefördert wird, engagiert sich in der Hospizarbeit und seit zehn Jahren im Verein Urlaub & Pflege, der Reisen für Menschen mit Hilfs- und Pflegebedarf organisiert.

„In jedem Jahr bin ich aufs Neue begeistert von der Leidenschaft, mit der die Studierenden ihrer ehrenamtlichen Arbeit nachgehen“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt.

Möglich ist das Deutschlandstipendium nur durch die Unterstützung von engagierten Förderinnen und Förderern aus der Region. Sobald Stiftungen, Unternehmen oder Förderer und Förderinnen ein monatliches Stipendium in Höhe von 150 Euro finanzieren, stockt der Bund diese Summe auf 300 Euro auf. Staat und Gesellschaft unterstützen so gemeinsam Studierende auf ihrem Bildungsweg. Uni-Präsident Schmidt: „Mein ausdrücklicher Dank gilt den 50 regionalen Unternehmen, Verbänden, Gebietskörperschaften und Privatpersonen, die in den vergangenen zehn Jahren mit ihrer Förderung unsere Studierenden würdigen und unterstützen. Ein großartiger Erfolg!“


Neue Förderinnen und Förderer gesucht

Die Universität Vechta lädt ein, engagierte und leistungsstarke Studierende zu fördern. Mit 150 Euro im Monat können Förderinnen und Förderer zusammen mit dem Bund ein volles Deutschlandstipendium stiften. Natürlich sind auch andere Beträge möglich. Mit Ihrer Förderung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von Fachkräften in der Region.

Weitere Informationen unter www.uni-vechta.de/deutschlandstipendium.

 




High Speed für den guten Zweck: Neuer Spendenrekord mit 400.000 EURO beim Wirtschaft kann Kinder-Charity Race in Leipzig

Charity Race 2021. Foto: Wirtschaft kann Kinder
Charity Race 2021. Foto: Wirtschaft kann Kinder

 

Schirmherr Gerhard Schröder begrüßt unternehmerisches Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche

 

(Leipzig/Berlin/pm) -. In diesem Jahr ist es dem Verein Wirtschaft kann Kinder (WKK) als Veranstalter des 8. Charity Race und im Beisein von Schirmherr Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder erneut gelungen, das anvisierte Ziel zu erreichen: Mit 400.000 EURO wurde der bisherige Spendenrekord aus dem letzten Jahr noch einmal deutlich überschritten. 2020 wurden bei dem WKK Charity Race in seiner Auflage bereits insgesamt 300.000 EURO für den guten Zweck gesammelt. 

Die beeindruckende Spendensumme geht an die Off Road Kids Stiftung, den Bundesverband Kinderhospiz e.V. für deren Projekt „Frag OSKAR“, den Straßenkinder e.V. Leipzig, das Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. und das Elisabethstift für deren Projekt „Mehr ABC durch WLAN“. 

Wirtschaft kann Kinder ist ein Zusammenschluss von Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und es sich zum Ziel gesetzt haben, unserer Gesellschaft zu mehr Chancengerechtigkeit zu verhelfen. WKK fungiert als Dachverband, der jeden gespendeten Euro bundesweit an Stiftungen, Vereine und Einrichtungen weitergibt, die sich für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die es im Leben schwer haben, einsetzen.

Ein Anliegen von Wirtschaft kann Kinder ist außerdem, weitere Unterstützer*innen und Spender*innen  für diese wichtige Sache und den guten Zweck zu gewinnen. Aktionen wie das Charity Race und namhafte Fürsprecher wie Schirmherr Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. 

„Die Lösung der sozialen Probleme erreicht man nicht durch weitere Umverteilung, sondern durch Befähigung. Nicht durch das Streben nach absoluter Gleichheit, sondern durch Chancengerechtigkeit und verstärkte Bildungsanstrengungen. Durch die Förderung von Solidarität und Selbstbestimmung“, führt Gerhard Schröder in seiner Rede anlässlich des Charity Race aus. „Als ich von Christoph Gröner und Rüdiger Grube, die gemeinsam den Vorstand des Vereins Wirtschaft kann Kinder bilden, gebeten wurde, die Schirmherrschaft für dieses Charity Race zu übernehmen, habe ich gerne zugesagt. Denn das Ziel des Vereins hat mich auf Anhieb überzeugt. Wirtschaft kann Kinder ermöglicht die Teilhabe an der Gesellschaft. Und zwar für eine Gruppe unserer Gesellschaft, die es besonders nötig hat: sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.“

„Normalerweise werden die Bildungschancen von unseren Schulen abgedeckt. Die Pandemie hat diesen Zugang für fast 1,5 Jahre verhindert. Hätten wir die Spende von Wirtschaft kann Kinder nicht erhalten, würden unsere Kinder womöglich aufgeben und wären wieder abgehängt “, beschreibt Helmut Wegner, Geschäftsführer des Elisabethstifts, die Situation seiner Einrichtung. 

Ulrike Herkner, Geschäftsführerin Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V., fügt hinzu: „Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund bedanken wir uns bei dem Wirtschaft kann Kinder e.V. und ganz besonders bei Christoph Gröner persönlich sowie bei allen Spenderinnen und Spendern für ihr besonderes Engagement. Dies ist für uns nicht nur essenziell, um die Hilfsangebote von Bärenherz im gebotenen Umfang aufrechterhalten zu können – es ist auch ein wunderbares Zeichen der Solidarität mit den Familien im Kinderhospiz Bärenherz.“

Auch der Vereinsvorsitzende Christoph Gröner ist überaus dankbar für das überwältigende Ergebnis und lobt die hohe Spendenbereitschaft der Teilnehmer*innen: „Im Namen des Vereins Wirtschaft kann Kinder danke ich allen großzügigen Spenderinnen und Spendern, die beim traditionellen Charity Race dabei waren und ihren Teil zu dieser herausragenden Spendensumme beigetragen haben. Es ist der Auftrag des Vereins und auch mein ganz persönliches Anliegen, Kindern und jungen Erwachsenen Lebensfreude, Zuversicht und konkrete Perspektiven zu schenken, denn Armut oder soziale Herkunft sollen nicht länger entscheidend für die Zukunftschancen von Kindern sein.“

 

Über Wirtschaft kann Kinder e.V.

 

Der Verein Wirtschaft kann Kinder wurde im Februar 2020 gegründet. Den Vorstand bilden Prof. Dr. Rüdiger Grube und Christoph Gröner gemeinsam. Wirtschaft kann Kinder e.V. fungiert als Dachverband, um andere Stiftungen, Vereine und gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Eines der Hauptziele des Vereins ist es, Chancengerechtigkeit für alle Kinder in Deutschland zu fördern, gleich wo oder wie sie aufwachsen. Der familiäre oder finanzielle Hintergrund von Kindern hat immer noch große Auswirkung auf ihren Werdegang. Diesem Umstand soll durch engagierte Unternehmer entgegengewirkt werden, deren Ziel es ist, gemeinsam, als Menschen, Bürger und Unternehmer, in die Zukunft Deutschlands zu investieren und damit den Namen des Vereins Wirklichkeit werden zu lassen: Wirtschaft kann Kinder!


Digitale Preisverleihung: Caritas, Diakonie und Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus verleihen „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2021“

(Stuttgart/car) - Drei mittelständische Unternehmen wurden heute in Stuttgart im Rahmen einer digitalen Preisverleihung mit dem „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2021“ ausgezeichnet: die Auenland-Konzept KG aus Geislingen-Binsdorf, die Racket Center Nußloch GmbH & Co. KG und die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH. Sie belegten jeweils den ersten Platz in ihrer Größenkategorie aus insgesamt 256 eingegangenen Bewerbungen und erhalten die Lea-Trophäe. Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie behauptete sich der Lea-Mittelstandspreis als bundesweit teilnehmerstärkster Wettbewerb, der Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR) kleiner und mittlerer Unternehmen auszeichnet. Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg würdigen mit dem Preis das freiwillige soziale und gesellschaftliche Engagement dieser Unternehmen. Der undotierte Preis steht unter dem Motto „Leistung – Engagement – Anerkennung“ (Lea).

„Es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass sich so viele Unternehmen sozial und gesellschaftlich einsetzen in einer Zeit, die auch ihnen selber zu schaffen macht. Wo Wirtschaft sozial wirkt, gelingt Zusammenleben und unser Blick nach vorn wird zuversichtlich“, sagte Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg im Rahmen der Preisverleihung, die aufgrund der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen digital übertragen wurde. Oliver Merkelbach, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sagte: „In diesen 15 Jahren gab es großartige Beispiele, wie Unternehmen ‚gesellschaftliches Engagement‘ übersetzt und mit Leben gefüllt haben. Diese verantwortungsvolle Unternehmensführung in Zeiten der Pandemie fortzusetzen, ermutigt und ist das, was unsere Gesellschaft jetzt braucht."

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, betonte: „Viele unserer kleinen und mittleren Unternehmen im Land haben durch die Corona-Pandemie teils sehr schwierige und herausfordernde Monate hinter sich. Dennoch haben wir für den diesjährigen Lea-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg eine hohe Bewerberzahl. 256 Bewerbungen zeigen eindrücklich, dass unsere Unternehmen auch in Krisenzeiten an ihrem sozialen und gesellschaftlichen Engagement festhalten. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern von Caritas und Diakonie möchten wir das Engagement der Wirtschaft im 15. Jubiläumsjahr des Lea-Mittelstandspreises ganz besonders würdigen.“

Die Bischöfe Dr. Gebhard Fürst und Dr. h. c. Frank Otfried July würdigten als Schirmherren das Engagement der Unternehmerinnen und Unternehmer für die Gesellschaft. Bischof Gebhard Fürst sagte: „Die Zusammenarbeit zwischen privatwirtschaftlichen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen ist ein starkes Zeichen im Sinne eines verantwortlichen Handelns, welches das Wohl der Gesellschaft im Blick hat. Dem kommt in dieser Zeit der Pandemie eine besondere Bedeutung zu. Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, wie sehr wir der Solidarität und Achtsamkeit, der Nähe und Nächstenliebe bedürfen und deshalb geben uns die Unternehmen, die mit dem Mittelstandspreis ausgezeichnet werden, ein Vorbild." Landesbischof July erklärte: „Ich nehme wahr und freue mich darüber, dass es für viele kleine und mittlere Unternehmen in unserem Land längst selbstverständlich geworden ist, initiativ und effizient gesellschaftliche Herausforderungen anzupacken. Mit ihren Ideen und Konzepten gestalten sie ihr soziales und ökologisches Umfeld aktiv, wirksam und nachhaltig mit. Ich bin überzeugt: das braucht unsere Gesellschaft – mehr denn je!“

Die drei Preisträger in der Übersicht:

Den Preis für die Kategorie bis 20 Mitarbeitende erhielt die Auenland-Konzept KG aus Geislingen. Als Produzent von hochwertiger Hunde- und Katzennahrung unterstützt der Familienbetrieb in Kooperation mit PräventSozial ein Pilotprojekt im Opferschutz. Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, bekommen bei ihrer Aussage vor Gericht einen Therapiehund an die Seite gestellt. Die Anwesenheit des Hundes senkt nachweislich die Produktion des Stresshormons Kortisol. Vorwiegend Kinder und Jugendliche werden durch die Hunde begleitet.

In der zweiten Kategorie bis 150 Mitarbeitende ging als Preisträger die Racket Center Nußloch GmbH & Co. KG hervor. Die Sportanlage in der Metropolregion Rhein-Neckar fördert seit zwölf Jahren in Äthiopien die Organisation „Tariku and Desta Kids` Education through Tennis“. Kinder, die aus einem sehr armen Umfeld stammen, erhalten dort die Möglichkeit, ihre sportlichen Fähigkeiten zu testen. Im Mittelpunkt aber stehen die schulische Förderung und das Sozialverhalten. Das Racket Center hat einen Förderverein gegründet, der die Organisation finanziell unterstützt. Er ermöglicht den äthiopischen Kindern und Trainern auch regelmäßig Besuche in Nußloch.

Sieger der dritten Kategorie bis 500 Mitarbeitende war die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG). Auf Zahlungsschwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie reagierte die Baugesellschaft bei gewerblichen Mietern mit dem Angebot, ihre Mietschulden langfristig und zinslos zurückzahlen zu können. Gewerbemietern, die direkt vom Lockdown betroffen waren, wurde 50 Prozent der Grundmiete erlassen. Für die zunehmende Zahl an privaten Wohnungsmietern, die ihre Miete nicht zahlen konnten, weitete die SWSG ihre telefonische Mietschuldnerberatung aus. Auf fristlose Kündigungen wurde ohne Prüfung der Ursachen vorübergehend verzichtet.

Preis soll Unternehmen in ihrem gesellschaftlichen Engagement stärken und fördern

Zur Bewerbung eingeladen waren alle baden-württembergischen Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten, die Wohlfahrtsverbände, soziale Organisationen, Initiativen, Einrichtungen oder (Sport-)Vereine unterstützen und sich gemeinsam mit ihnen gesellschaftlich engagieren. Die öffentliche Anerkennung dieser CSR-Aktivitäten soll zugleich Motivation dafür sein, in der Dauerhaftigkeit dieses Engagements nicht nachzulassen. Bis zum 31. März 2022 kann man sich wieder um den Mittelstandspreis 2022 bewerben. Infos unter https://www.lea-mittelstandspreis.de/.


Neuer Bundesvorstand der ACA gewählt

 

(Köln/aca) - Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) hat seit vergangenem Samstag einen neuen Bundesvorstand. Auf ihrer Delegiertenversammlung in Fulda wählten die insgesamt 40 Delegierten Andreas Luttmer-Bensmann zum neuen Bundesvorsitzenden. Ulrich Vollmer wurde im Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden bestätigt. In der ACA sind drei christliche Verbände zusammengeschlossen, die gemeinsam bei den Sozialwahlen antreten. Dies sind neben dem Kolpingwerk die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der Bundesverband evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA). 

Andreas Luttmer-Bensmann ist seit 2015 Bundesvorsitzender der KAB. Er tritt als neuer ACA-Bundesvorsitzender die Nachfolge von Hannes Kreller an, der seit 2014 der ACA-Bundesebene vorstand. Neben dem Bundessekretär des Kolpingwerkes, Ulrich Vollmer, wurde Hans-Jürgen Hopf von der BVEA zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Daneben gehören Sven-Marco Meng (Kolping), Lucia-Schneiders-Adams (KAB) und Claudia Braun (BVEA) dem neuen Bundesvorstand an. Bundesgeschäftsführer ist weiterhin Alexander Suchomsky, der im Bundessekretariat des Kolpingwerkes zugleich den Fachbereich Arbeitswelt und Soziales verantwortet.

Die ursprünglich für Oktober 2020 geplante Delegiertenversammlung musste pandemiebedingt auf dieses Jahr verschoben werden. Voraussetzung für die Wahl eines neuen Bundesvorstandes war die Verabschiedung einer neuen Satzung der Bundes-ACA. Diese sieht unter anderem eine Verschlankung der Strukturen innerhalb der ACA vor. 

Im Rahmen der eintägigen Beratungen wurde nicht nur die Arbeit der vergangenen Jahre reflektiert, sondern auch ein Blick nach vorne geworfen. Sowohl Kreller als auch Luttmer-Bensmann hoben hervor, dass mit Blick auf die Sozialwahlen 2023 große Herausforderungen vor der ACA stehen. Zur Vorbereitung auf die nächsten Wahlen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die sich vor allem mit der Entwicklung einer öffentlichkeitswirksamen Wahlkampagne befassen wird.

In einer kurzen Verabschiedung dankte Ulrich Vollmer den Mitgliedern des bisherigen Bundesvorstandes. Besonderen Dank richtete er an Hannes Kreller, der den Vorsitz der Bundes-ACA in einer bewegten Zeit übernommen und mit großem Einsatz die Beteiligung der drei Mitgliedsorganisationen bei den Sozialwahlen 2017 koordiniert hatte.

 

Das Kolpingwerk Deutschland ist ein generationsübergreifender katholischer Sozialverband mit bundesweit mehr als 220.000 Mitgliedern in 2.350 Kolpingsfamilien vor Ort, davon etwa 40.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die der Kolpingjugend angehören. Es ist Teil von Kolping International und von Kolping Europa.


ERF präsentiert neues Erscheinungsbild

ERF Medien ist ERF – Der Sinnsender

 


(Wetzlar/ERF) - Heute präsentiert ERF sein neues Corporate Design. „Das künftigen Arbeiten im neuen ERF Medienhaus kleiden wir heute in einen neuen Markenauftritt. Denn wir sind davon überzeugt, dass die beste Botschaft der Welt von der Liebe Gottes ein attraktives und sinnstiftendes Angebot Gottes für alle Menschen unserer Zeit ist“, so der Vorstandsvorsitzende des ERF Dr. Jörg Dechert.
 
Gesina Schneider, Leiterin des Bereichs Marketing und Kommunikation: „In den Prozess der strategischen Weiterentwicklung unserer Corporate Identity haben wir in den letzten zwei Jahren viel Kopfarbeit und Kreativität investiert. Heute freuen wir uns, das sichtbare Ergebnis mit der Öffentlichkeit zu teilen. Wir möchten der guten Nachricht des Evangeliums einen zeitgemäßen Rahmen geben, der die nächsten Generationen ebenso erreicht, wie unsere treuen bestehenden Nutzerinnen und Nutzern.“ Neben dem Logo wurden die Farbwelt des Medienhauses modernisiert, Werte definiert und ein Claim „Der Sinnsender“ ergänzt. Schneider: „Wir haben uns für die Anwendung der Dachmarkenstrategie entschieden, um der Gesamtwirkung unserer Angebote mehr Wiedererkennbarkeit und Strahlkraft zu verleihen. Die unterschiedlichen Produkte fügen sich jetzt harmonisch in eine stimmige Gesamtstruktur.“
 
Die Entwicklung wurde durch die Hamburger Design Agentur gobasil unterstützt, im Prozess interne und externe Zielgruppen eingebunden. Die Webseite erf.de stellt als zentrales Leitmedium die Möglichkeit bereit, Feedback rund um das neue Erscheinungsbild von „ERF – Der Sinnsender“ abzugeben.
 
Informationen unter: erf.de


KOLPING INTERNATIONAL legt Jahresbericht für 2020 vor

Spendenrekord im Corona-Jahr

Foto: Kolping International
Foto: Kolping International

(Köln/kw) -  Im Jahresbericht 2020 blickt KOLPING INTERNATIONAL auf ein herausforderndes Jahr zurück. Trotz der schwierigen Pandemiesituation konnte der katholische Sozialverband 171 Projekte in 41 Ländern fördern – darunter Bildungs- und Landwirtschaftsprojekte, einkommens-schaffende Maßnahmen sowie Brunnen- und Zisternenbau.

 

Zusätzlich zur nachhaltigen „Hilfe zur Selbsthilfe" wurden 2020 auch zahlreiche Nothilfe-Maßnahmen unterstützt. „Die Corona-Krise hat die Armen und Benachteiligten im Globalen Süden besonders hart getroffen. Unsere Verbände vor Ort berichteten von Hunger und großem Leid. Deshalb haben wir den Kolping-Corona-Fonds ins Leben gerufen und 29 Kolpingverbänden finanzielle Mittel für humanitäre Hilfe bereitgestellt", berichtet Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg. Der Fokus dieser weltweiten Nothilfe lag auf der Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie auf gesundheitlicher Aufklärung, damit sich die Pandemie nicht weiter ausbreitet.

 

Insgesamt standen KOLPING INTERNATIONAL 2020 für seine Arbeit in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa rund 10,7 Mio. Euro an Einnahmen zur Verfügung. Davon stammten rund 5,8 Mio. Euro aus öffentlicher Hand (Vorjahr 6,9 Mio. Euro). Zusätzlich wurden im Corona-Jahr mit 4,78 Mio. Euro die höchsten Spendeneinnahmen in der Geschichte von KOLPING INTERNATIONAL erzielt. Im Vergleich zu 2019 bedeutet dies ein kräftiges Plus von 21 Prozent, im Fünf-Jahres-Durchschnitt sogar eine Steigerung von 42 Prozent. Die überwiegende Mehrheit der Spenden kommt aus dem Verband. „Die Pandemie hat eine überwältigende Solidarität ausgelöst", sagt Geschäftsführerin Karin Wollgarten dankbar. „Es engagierten sich so viele Unterstützerinnen und Unterstützer wie nie zuvor für KOLPING INTERNATIONAL, um bedürftigen Menschen im Globalen Süden zu helfen."

 

Generalsekretär Dr. Markus Demele sieht in der Corona-Krise auch eine Chance für einen Wandel hin zu einer gerechteren Weltwirtschaft. „Das Virus hat uns eindringlich gezeigt, dass wir eine miteinander verbundene Weltgemeinschaft sind und globale Probleme nur gemeinsam lösen können. Es gibt keine Alternative zum solidarischen Handeln. Gemeinsam müssen wir nun dafür sorgen, dass Impfstoffe gerecht verteilt und die Rückschritte in der Armutsreduzierung, die weltweit entstanden sind, wieder aufgeholt werden", betont er. Diese Verantwortung liege jetzt vor allem bei den reichen Industriestaaten. „Aber auch jeder Einzelne von uns kann dazu seinen Beitrag leisten – sei es durch Achtsamkeit für globale Zusammenhänge, Eine-Welt-Arbeit, Engagement in der Politik oder durch Spenden."

 

Den kompletten Jahresbericht finden Sie unter: https://www.kolping.net/informieren/publikationen-filme/

 

 

KOLPING INTERNATIONAL ist ein katholischer Sozialverband mit rund 400.000 Mitgliedern in 60 Ländern, der auf den Priester und Sozialreformer Adolph Kolping (1813-1865) zurückgeht. Seit 1969 trägt seine Fachorganisation für Entwicklungszusammenarbeit, der KOLPING INTERATIONAL Cooperation e.V., weltweit dazu bei, Strukturen der Armut zu überwinden. Mit beruflicher Bildung, Landwirtschaftsförderung oder Existenzgründungshilfen befähigen wir Menschen dazu, ihre Potenziale zu nutzen und ihr Leben aus eigener Kraft positiv zu verändern.


IM International: Mediendienst IM gründet Dachorganisation – Länderorganisationen neu aufgestellt

Vorstandsteam der neuen Dachorganisation IM International; v.l.n.r. Robert Vieider, Monika Chap-Rabenau, Sven Kühne, Caroline Hof; abwesend: Michael Hunziker. Foto: IM International
Vorstandsteam der neuen Dachorganisation IM International; v.l.n.r. Robert Vieider, Monika Chap-Rabenau, Sven Kühne, Caroline Hof; abwesend: Michael Hunziker. Foto: IM International

Der christliche Mediendienst IM (Impuls Medien) stellt die Weichen für die weitere Entwicklung und Professionalisierung. IM International bildet die Dachorganisation der bereits aktiven Länderorganisationen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Diese agieren ebenfalls unter neuer Leitung und werden verstärkt die Medienkanäle und Angebote von IM auf nationaler und regionaler Ebene ausbauen und unterstützen.

 

(Innsbruck/cm) - Glaubensimpulse auf Facebook und Instagram sowie das Online-Portal Glaube.at sind die Flaggschiffe des konfessionsunabhängigen Mediendienstes mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum. 2013 in Tirol auf Initiative von Sven Kühne als österreichischer Verein ins Leben gerufen entwickelte IM sich zu einem umfassenden christlichen Mediendienst mit 10 digitalen Kanälen, rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern und mehr als 350.000 Abonnenten auf Facebook. Im Zuge der Weiterentwicklung wurde 2017 IM Deutschland und 2018 IM Schweiz gegründet.

 

IM International wurde nun ebenfalls als gemeinnütziger Verein gegründet und hat seinen Sitz in Innsbruck. Der Unternehmer Sven Kühne übernimmt den Vorsitz der Dachorganisation des auf digitale Kanäle spezialisierten Mediendienstes.

„Gemäß unserem Motto machen wir Medienarbeit, damit jeden Tag möglichst viele Menschen Gott begegnen und Er unserer Generation Hoffnung schenkt. Die Professionalisierung unserer Arbeit, die weiterhin von einer großen Zahl ausschließlich ehrenamtlicher Mitarbeiter umgesetzt wird, ist ein wichtiger Schritt, um zukunftsfit zu sein und innovationsoffen agieren zu können“, erläutert Marken- und Medienstratege Kühne die strukturellen Umstellungen. IM International wird die Organisationsentwicklung, Kooperationen, Vertragswesen, Marketingaktivitäten und die Kommunikation der gesamten Organisation verantworten. 

 

Zugleich löste Caroline Hof David Spies als Vorsitzenden von IM Deutschland ab. Hof ist selbständige Digitalstrategin und Social-Media- sowie Content-Marketing-Expertin mit Schwerpunkt für Unternehmen im IT- und Technologiebereich. „Ich freue mich, das IM-Team zu verstärken und möchte in den nächsten Jahren in Deutschland vor allem Partnerschaften mit anderen christlichen Organisationen und Initiativen weiter stärken und erweitern“, begründet Hof ihr Engagement für IM. „Bei IM arbeite ich gerne mit, denn ich bin von unserer Vision überzeugt: Wir möchten, auch und besonders in turbulenten Zeiten wie heute, Orientierung bieten und Hoffnung schenken. Als christlicher Mediendienst bringen wir die beste Botschaft der Welt – die von Jesus Christus – , über digitale Kanäle zu den Menschen.“

 

Neue Vorsitzende von IM Österreich ist Monika Chap-Rabenau, Kommunikationsexpertin und Kulturmanagerin; Michael Hunziker, praktischer Theologe und Kirchenmusiker, leitet wie bereits in den vergangenen Jahren IM Schweiz. Der IT-Experte Robert Vieider ergänzt das Führungsteam von IM. „Ich freue mich, dass wir erfahrene Experten aus den verschiedenen Bereichen der digitalen Medien und Kommunikationstechnologie gewinnen konnten“, erklärt Sven Kühne. „Kompetent und breit aufgestellt startet IM nun in die nächste Phase.“

 

IM engagiert sich außerdem als Innovations- und Technologieträger der konfessionsübergreifenden Gebetsinitiative ‚Österreich betet gemeinsam‘, die im vergangenen Frühling im Schatten der Covid-19-Pandemie ins Leben gerufen wurde. Außerdem ist IM Medienpartner des ‚Marsch für Jesus 2022‘ in Wien und unterstützt Kirchen, Gemeinden und christliche Werke darin, ihre Medienkompetenz zu entwickeln und zu stärken.

 

IM ist ein konfessionsunabhängiger christlicher Mediendienst mit Standorten in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Seit dem Start im Jahr 2013 in Tirol zählen die mehrsprachigen Beiträge der IM-Initiative Glaubensimpulse knapp eine Milliarde Impressionen auf Facebook und in weiteren sozialen Medien (Instagram, Pinterest, YouTube, Twitter, Telegram). Darüber hinaus ist IM seit 2020 Herausgeber der multimedialen Medieninitiative ‚hoffnungs:voll‘, Produzent von Sendungen wie ‚Atempause‘ und ‚TakeSeven‘ und Contentpartner des christlichen Online-Portals GLAUBE.at.

 

 


Auch 2021 vergibt die Ford College Community Challenge 15.000 Euro an studentische Projekte

Das Gewinnerteam der Ford College Community Challenge 2021 der Universität Tübingen / Oben links nach unten rechts: Merle Karina Eichholz, Amina Kremic, Vera Mense, Gamze Coecen, Lea Strohm. Bildrechte:Ford-Werke GmbH / Fotograf:Ford-Werke GmbH

 

- Die Gewinner 2021 kommen von den Universitäten in Karlsruhe, Tübingen und Göttingen

- Fokus der Studierendenprojekte sind eine Wiedereingliederungsmaßnahme ehemaliger Drogenabhängiger, Integration von Geflüchteten oder die Entwicklung einer App, die den lokalen Einzelhändel unterstützt

- Die Ford College Community Challenge in Zusammenarbeit mit "Enactus" fand bereits zum sechsten Mal statt

- Die Initiative sowie die Fördersumme stammen vom Ford Fund, der gemeinnützigen Stiftung der Ford Motor Company

 

(Köln/fp) - Auch in diesem Jahr hat Ford wieder 15.000 Euro an drei Studierendenteams ausgeschüttet, die Projekte zum "Aufbau einer nachhaltigen Gesellschaft" initiiert haben. Am Freitag, 18. Juni 2021, wurden die diesjährigen Gewinner in einer virtuellen Veranstaltung gekürt. Sie kommen vom Karlsruher Institut für Technologie sowie von den Universitäten Tübingen und Göttingen. Jedes Gewinnerprojekt erhält eine Siegersumme in Höhe von 5.000 Euro zur Weiterentwicklung ihres Projektes.

 

- Karlsruher Institut für Technologie - Bee4people. Dieses Projekt hat das Ziel, Menschen durch das Handwerk der Imkerei zu verbinden und die Wiedereingliederung ehemaliger Süchtiger in die Gesellschaft durch die Pflege bedrohter Insekten zu unterstützen. Das Team hat derzeit drei Bienenvölker. Neben der regelmäßigen Pflege der Bienen und der Honigernte können die Teilnehmer des Programms auch bienenbezogene Produkte herstellen, wie z.B. Insektenhotels, Bienenwachstücher oder -kerzen, die auf Weihnachtsmärkten oder über den Online-Shop der Website verkauft werden. Die Fördersumme wird verwendet, um einen umwelt- und bienenfreundlichen Garten anzulegen, der eine weitere Expansion ermöglicht.

 

- Universität Tübingen - Der Grüne Faden. Mit dem Fokus auf das Miteinander und die Schaffung eines Zugehörigkeitsgefühls für alle Mitglieder der Gemeinschaft will dieses Upcycling-Projekt die soziale Mobilität fördern, indem es Flüchtlinge und Einheimische mobilisiert, gemeinsam nachhaltige Produkte herzustellen. Gemeinsames Nähen schafft einen Raum für zwischenmenschliches Engagement. Die Gewinne aus dem Verkauf der verschiedenen Stoffprodukte werden den Teilnehmern als Gutscheine zur Verfügung gestellt, mit denen sie Sprachkurse, Nachhilfeunterricht oder kulturelle Veranstaltungen bezahlen können.

 

- Universität Göttingen - Gö2Go. Inhalt dieses Projektes ist der Schutz des Charmes und der Individualität der Stadt Göttingen durch Unterstützung der lokalen Einzelhändler mit Hilfe der so genannten Gö2Go-App. Diese App fungiert als Online-Marketing-Plattform, die den Standort kleiner und individueller Einzelhändler zeigt. Sie gibt ihnen die Möglichkeit, Gutscheine anzubieten und Veranstaltungen zu bewerben, um die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu ziehen und dementsprechend ihren Umsatz zu steigern. Die App wurde in Zusammenarbeit mit der lokalen Organisation "Das besondere Geschäft in der Seitenstraße" entwickelt.

Eine Reihe an Einzelhändlern haben sich bereits zur Teilnahme entschlossen. Die nächsten Schritte sind, die App weiter zu verbessern und die Anzahl der Nutzer und Einzelhändler zu erhöhen.

 

Die Ford College Community Challenge ist ein Programm des Ford Fund, das Studierende motiviert, nachhaltige Projekte zu entwickeln und zu leiten, die einem dringenden Bedürfnis der Gemeinschaft entsprechen, wie z.B. Integration, Nahrungsmittel oder Mobilität. Das Programm wurde 2008 in den USA ins Leben gerufen und lief dieses Jahr zum zwölften Mal in inzwischen elf weiteren Ländern - Brasilien, Puerto Rico, Ägypten, Deutschland, Ghana, Kenia, Mexiko, Marokko, Nigeria, Südafrika, Spanien und Großbritannien. Insgesamt hat der Ford Fund mehr als 3 Millionen Dollar an globalen Zuschüssen verteilt, um fast 200 von Studierenden geleitete soziale Projekte zu unterstützen.

 

In Deutschland lud die Ford College Community Challenge gemeinsam mit dem gemeinnützigen Partner Enactus bereits zum sechsten Mal Studierende ein, Ideen zu entwickeln. Die Teams sind aufgefordert, mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität innovative und nachhaltige gemeinschaftsbildende Projekte zu entwickeln, die helfen, dringende lokale Bedürfnisse zu erfüllen. Seit 2016 sind so in Deutschland bereits mehr als 75.000 Euro Fördergelder an studentische Projekte geflossen.

 

"Seit sechs Jahren bin ich jedes Mal wieder beeindruckt von der Vielfalt und Professionalität der Einreichungen", freut sich Volker Ehrentraut, Diversity Manager, Ford-Werke GmbH. "Es ist wunderbar zu sehen, wie kreativ die Teams zusammenarbeiten, um eine bessere und gerechtere Welt zu schaffen. Herzlichen Glückwunsch an alle."

 

Weitere Informationen zu der Ford College Community Challenge finden Sie unter https://www.fordfund.org/education/ford-college-community-challenge .

 

Ford-Werke GmbH

 

 

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. 


Europäische Unternehmensförderpreise 2021: Deutsche Gewinnerprojekte ausgewählt!

 

Die zwei überzeugendsten Projekte des deutschen Vorentscheids zu den diesjährigen Europäischen Unternehmensförderpreisen (European Enterprise Promotion Awards / EEPA) stehen fest: das COMPETENZentrum für Selbständige aus Berlin und NEXT MANNHEIM.

 

(Eschborn/pm) - Die 18 Bewerbungen, die das RKW Kompetenzzentrum, das den deutschen Vorentscheid des EU-Wettbewerbs durchführt, bis zum Ende der Bewerbungsphase erhalten hatte, zeigten eine große Vielfalt an erfolgreichen und innovativen Unterstützungsmaßnahmen. In mehreren Auswahlrunden kürte die nationale Jury die zwei am besten geeigneten Initiativen für den EU-Wettbewerb:

Das vom gemeinnützigen Verein "Initiative Selbständiger Immigrantinnen" (ISI) getragene Projekt „COMPETENZentrum für Selbständige“ qualifiziert und begleitet Frauen mit Migrationserfahrung in Berlin für die berufliche Selbständigkeit. Durch kostenlose Weiterbildungsangebote werden gründungswillige und bereits selbständige Frauen internationaler Herkunft dazu befähigt, ihre Businessideen in die Tat umzusetzen und nachhaltig aufzubauen.

NEXT MANNHEIM ist ein in Deutschland einzigartiges, interdisziplinäres und international ausgerichtetes Start-up-Ökosystem mit dem Fokus auf den Bereichen kulturelle Stadtentwicklung, Kreativwirtschaft, Medizintechnologie und Female Entrepreneurship. Es verbindet eine Community mit über 300 Start-ups in acht Gründungszentren in der Region Mannheim, für die eine innovative Herangehensweise an die Herausforderungen des digitalen wirtschaftlichen Wandels, urbaner Strukturen und neuer Arbeitswelten im Vordergrund steht.

Das COMPETENZentrum für Selbständige und NEXT MANNHEIM werden nun im Finale der Europäischen Unternehmensförderpreise 2021 für Deutschland antreten.

Thomas Bareiß, Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie betonte: "Die beiden nationalen Finalisten leisten einen großartigen Beitrag für ein verbessertes Gründungsumfeld in Deutschland und nehmen wichtige gesellschaftliche Bereiche in den Blick. Das Projekt "COMPETENZentrum für Selbständige" qualifiziert Frauen mit Migrationserfahrung für die berufliche Selbständigkeit und sorgt so dafür, dass potenzielle Gründerinnen ihre eigenen Geschäftsideen umsetzen können. "NEXT MANNHEIM" verknüpft den Aufbau eines lokalen Startup-Ökosystems mit der kulturellen Stadtentwicklung und schafft durch diese einzigartige Kombination viele neue Arbeitsplätze. Ich drücke beiden inspirierenden Projekten für das europäische Finale ganz fest die Daumen."

Prof. Dr. Simone Chlosta, Leiterin des Fachbereichs Gründung im RKW Kompetenzzentrum: „Die Europäischen Unternehmensförderpreise würdigen Jahr für Jahr die besten Maßnahmen zur Unterstützung von Gründungen und mittelständischen Unternehmen. Mit „NEXT MANNHEIM und dem COMPETENZentrum für Selbständige kann sich Deutschland wieder einmal auf dem internationalen Parkett sehen lassen. Wir wünschen viel Erfolg für die Preisverleihung auf der SME Assembly im November!“

Mit den European Enterprise Promotion Awards (EEPA) zeichnet die Europäische Kommission seit 2006 jährlich Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-private Partnerschaften aus, die sich der Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum verschrieben haben. Ausgelobt wird der Wettbewerb in den Mitgliedstaaten der EU sowie in den assoziierten Ländern des COSME-Programms. Die Gewinnerprojekte der European Enterprise Promotion Awards 2021 werden am 16. November im Zuge der SME Assembly der Europäischen Kommission in Portoroz, Slowenien, verkündet.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.eepa-deutschland.de.

Eine kurze Beschreibung der deutschen TOP 10-Projekte der Wettbewerbsrunde 2021 ist im Anhang enthalten.

Social Media: 

https://www.facebook.com/EUunternehmensfoerderpreise 

https://twitter.com/rkw_experten  

http://blogs.ec.europa.eu/promotingenterprise/

https://www.facebook.com/PromotingEnterprise/

https://twitter.com/EEPA_eu

 

 

Über das RKW Kompetenzzentrum
Das RKW Kompetenzzentrum ist ein gemeinnütziger und neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Sein Angebot richtet sich an Menschen, die ihr etabliertes Unternehmen weiterentwickeln, ebenso wie an jene, die mit eigenen Ideen und Tatkraft ein neues Unternehmen aufbauen wollen. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu entwickeln, zu erhalten und zu steigern, Strukturen und Geschäftsfelder anzupassen und Beschäftigung zu sichern. Zu den Schwerpunkten „Gründung“, „Fachkräftesicherung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum praxisnahe und branchenübergreifende Lösungen und Handlungsempfehlungen für aktuelle und zukünftige betriebliche Herausforderungen. Bei der Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den Expertinnen und Experten in den RKW Landesorganisationen zusammen. Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. 
Weitere Informationen: www.rkw-kompetenzzentrum.de


ERF Medien feiert Rohbaueinweihung des neuen Medienhauses

Foto: erf
Foto: erf

 

(Wetzlar/ERF Medien) - Heute feiert ERF Medien die Fertigstellung des Rohbaus des neuen Medienhauses am Berliner Ring 62. „Dieses neue Medienhaus ist eine Werkbank Gottes. Eine Plattform für Inspiration und Innovation in der christlichen Medienarbeit, ein Raum für die Medienmacher und Medienwerkzeuge von heute und für die der nächsten Generation. Wir wünschen uns, dass diese Werkbank über die nächsten Jahrzehnte dazu beitragen wird, der Botschaft von der Liebe Gottes Stimme und Gesicht zu verleihen.“, so der Vorstandsvorsitzende von ERF Medien Dr. Jörg Dechert.
 
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Zeremonie im kleinen Kreis durchgeführt und live über das Internet sowie die sozialen Medien übertragen. Neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen von Hagen nahmen der Vorstandsvorsitzende Dr. Jörg Dechert und der geschäftsführende Vorstand Christian Kolb, der Wetzlarer Oberbürgermeister Manfred Wagner und Generalunternehmer Sebastian Quast vor Ort teil. Die Gäste aus Baubeteiligten, Planern, Mitgliedern des ERF Trägervereins und der ERF Mitarbeiterschaft nahmen virtuell an dem Event teil.
 
Christian Kolb: „Es tut gut, so viele Freunde und Ermöglicher an unserer Seite zu wissen, die uns durch ihr Interesse, durch ihre guten Wünsche, Gebete und ihr Mittragen begleiten. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Partner an unserer Seite zu wissen, die sich in unterschiedlichsten Zusammenhängen einbringen, ist ein Segen. Wir sind zuversichtlich, auch die im Rahmen des Finanzplanes noch benötigten 3,3 Mio. € an Spenden zu bekommen, denn mehr als 15.000 Menschen haben sich bereits an diesem Projekt beteiligt.“
 
Der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Jürgen von Hagen in seiner Rede: „Es ist eine große Freude, heute den Rohbau unseres neuen ERF Gebäudes einweihen zu dürfen. Es ist nur wenige Jahre her, da hätten wir von einem solch großen Bauvorhaben nicht zu träumen gewagt. … Der Dank dafür gilt zuerst unserem guten und gütigen Gott. Er hat uns während des Baus vor Krankheit, Unfällen und vor bösen Überraschungen bewahrt und auch die Herzen unserer Spender bewegt, so dass die Finanzierung sich weiter gut entwickelt hat. Die Arbeit des ERF soll sein gutes Wort weiterverbreiten, ihn loben und ehren, Menschen zu ihm führen und Menschen dabei helfen, mit ihm zu leben. Dafür bauen wir und vertrauen darauf, dass mit Gottes Hilfe der Bau vollendet werden wird.“
 
Der Wetzlarer Oberbürgermeister Manfred Wagner in seinem Grußwort: „Drei Dinge sind bei einem Gebäude zu beachten: dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohl gegründet, dass es vollkommen ausgeführt sei.“ So hat es Johann Wolfgang von Goethe einmal formuliert. Ich bin mir sicher, dass der Neubau des ERF diese Anforderungen bestens erfüllt.“
 
Die zahlreichen Segens-, Glückwünsche und Grußworte übermittelten die digital Teilnehmenden via Online-Plattform. Weitere Einblicke in das aktuelle Geschehen rund den Neubau des Medienhauses gibt heute es im Programm von ERF Plus
 
Weitere Informationen zum Bau und zur Rohbaueinweihung unter www.erf.de/bauprojekt  


Zum Karlsruher Wissenschaftsfestival EFFEKTE steuert das KIT eine Woche voller Wissenschaft bei – Digitale und hybride Angebote für alle Altersgruppen

7 Tage – 7 Fragen – 7 Formate

7 Tage voller Wissenschaft: Mit abwechslungsreichen und partizipativen Online- und Hybridangeboten beteiligt sich das KIT am Karlsruher Wissenschaftsfestival EFFEKTE (Bild: Christine Heinrich)
7 Tage voller Wissenschaft: Mit abwechslungsreichen und partizipativen Online- und Hybridangeboten beteiligt sich das KIT am Karlsruher Wissenschaftsfestival EFFEKTE (Bild: Christine Heinrich)

 

(Karlsruhe/pm) - Ein Tag der offenen Tür mit tausenden Besucherinnen und Besuchern? In Pandemiezeiten leider unmöglich. Eingebettet in das Wissenschaftsfestival EFFEKTE bietet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) deshalb vom 12. bis 18. Juni mit einem vielfältigen Online-Programm Interessierten jeder Altersgruppe an sieben Tagen zu sieben Fragen in sieben Formaten spannende Einblicke in die Welt von Forschung, Lehre und Innovation. Die auf einem Webportal gebündelten Online-Angebote von „KIT21“ werden von ausgesuchten hybriden Veranstaltungen ergänzt, darunter zum Auftakt am 12. Juni eine Talkrunde zum Klimaschutz vor dem Triangel Open Space am Kronenplatz.

„Wir freuen uns sehr darauf, das KIT allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine ganze Woche lang kompakt und unterhaltsam näher zu bringen“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „In einer Situation, in der große Publikumsveranstaltungen nicht möglich sind, machen unsere digitalen und hybriden Wissens- und Informationsangebote die Vielfalt und die Dynamik der Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft dennoch erfahrbar – und zugleich die Ernsthaftigkeit, mit der wir uns den globalen Herausforderungen stellen.“    

 

Wissenschaftsfestival EFFEKTE

Auf der EFFEKTE-Bühne am Kronenplatz eröffnen Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Karlsruher Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen am Samstag, den 12. Juni, um 14 Uhr das Karlsruher Wissenschaftsfestival. Pandemiebedingt umfasst das EFFEKTE-Programm dieses Jahres zahlreiche digitale Angebote, aber auch Veranstaltungen und Aktionen an zentralen Orten der Innenstadt.

 

Wissen aus erster Hand, digital frei Haus  

An jedem der sieben KIT21-Tage stehen eine Leitfrage und ein Highlight-Format im Blickpunkt des vom Veranstaltungsmanagement des KIT organisierten Programms. Ob spielerisch in einem digitalen Escape Room („Wie macht Mathe Spaß?“) oder kurz und bündig in einer gestreamten Lunch Lecture („Haben wir die Energiewende bald geschafft?“), ob diskussionsorientiert in einer Clubhouse-Runde („Wie wird Robotik unser Leben verändern?“) oder bei einer teilautonom gesteuerten Testfahrt („Brauchen wir in Zukunft keinen Führerschein mehr?“) – die abwechslungsreich und unterhaltsam aufbereiteten, in Zusammenarbeit mit den acht KIT-Zentren entwickelten Themen zeichnen sich durch gesellschaftliche Relevanz ebenso aus, wie sie auf die strategischen Forschungsfelder des KIT verweisen.  

 

Hybrid-Events auf der Freiluftbühne  

Zwei Formate der „7 Tage“ können – nach Anmeldung auf dem KIT21-Portal – nicht nur im Internet-Stream, sondern auch vor Ort verfolgt werden: Am 12. Juni um 15 Uhr fragt der „Klimatalk KARLA“ auf der EFFEKTE-Bühne vor dem Triangel Open Space am Kronenplatz, wie Karlsruhe klimaneutral werden kann. Eingeladen sind Akteure des Karlsruher Reallabors Nachhaltiger Klimaschutz (KARLA), welches unter anderem vom KIT und der Stadt Karlsruhe betrieben wird. Am 16. Juni wird es – an gleicher Stelle ab 17 Uhr – kompetitiv: Im „Falling Walls Lab Karlsruhe“ treten Studierende, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie junge Entrepreneure an, eine Jury und das Publikum in drei Minuten für ihre Ideen zu begeistern.  

 

Mitmachangebote für Groß und Klein

Darüber hinaus bietet KIT21 zahlreiche digitale Mitmachangebote für Groß und Klein, in denen die tägliche Leitfrage vertieft und zu eigenem Tun angeregt wird. Für die Workshops anmelden können sich Kita-Gruppen, Schulklassen und Einzelpersonen jeden Alters. Am Freitag, den 18. Juni ist sogar das Highlight-Format des Tages ein Mitmachangebot: In einem „Student Science Café“ gehen Schülerinnen und Schülern der Frage nach, welche Materialien in Zukunft unser Leben prägen.

 

Campus Challenge

Ein die sieben Tage begleitendes, zugleich ebenfalls hybrides Spiel- und Wissensangebot ist die „Campus Challenge“: Vor dem fiktiven Szenario eines Blackouts unternehmen die Spielerinnen und Spieler hier per App eine Rallye über den Campus Süd des KIT, um unterschiedliche Stromquellen durch das Lösen von Aufgaben wieder neu zu aktivieren.


Portal KIT21: www.kit.edu/kit21

 

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 23 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.