Wirtschaft

21.05.2020


Beschlüsse der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern

Mehr Urlaub für Auszubildende in der Diakonie M-V

 

(Schwerim/dmv) - Auszubildende der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern erhalten 28 Arbeitstage Erholungsurlaub ab dem Kalenderjahr 2021. Dies beschloss die Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes (ARK DW M-V) auf ihrer letzten Sitzung einvernehmlich zwischen Dienstnehmer- und Dienstgebervertretern. Damit erhöht sich der Erholungsurlaub um zwei Tage. Diese Erhöhung entspricht der kürzlich vereinbarten Erhöhung des Erholungsurlaubs für die Mitarbeitenden der Diakonie M-V.

 

Weiterhin wurden Regelungen beschlossen für die neue, generalistische Pflegeausbildung der Alten- und Krankenpflege sowie Kinderkrankenpflege in den diakonischen Pflegeeinrichtungen und -diensten. Grundlage hierfür ist das Inkrafttreten des Pflegeberufegesetzes zum 01.01.2020. Konkret wurden die Grundlagen der neuen Ausbildungsverhältnisse geregelt sowie ein verbindliches Muster für die künftig abzuschließenden Ausbildungsverträge entwickelt. Weiterhin wurden in diesem Zusammenhang die monatlichen Ausbildungsentgelte festgelegt. Diese Veränderungen treten ab dem 01. 01. 2020 in Kraft.

 

Zukünftig sollen weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die mehr als 15.500 Mitarbeitenden der Diakonie M-V erreicht werden. Zunächst wollen die Mitglieder der ARK DW M-V die Schwerpunkte der weiteren Arbeit gemeinsam abstimmen. Für deren konkrete Ausgestaltung soll dann eine Arbeitsgruppe gebildet werden. Die zu erwartenden Ergebnisse werden sich in der weiteren Entwicklung der Arbeitsvertragsrichtlinien wiederfinden.

 

In der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern (ARK DW M-V) entscheiden Dienstnehmer- und Dienstgebervertreter auf dem sogenannten Dritten Weg über Gestaltung und Entwicklung der Arbeitsbedingungen einschließlich der Lohnentwicklung der Mitarbeitenden der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern. Die ARK DW M-V ist paritätisch besetzt. Sie besteht aus 12 Mitgliedern; davon sechs Dienstnehmer und sechs Dienstgeber.

 

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Landesverband) ist mit über 15.500 hauptamtlichen und über 2.200 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in rund 1.000 gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten einer der größten Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern. Das Betätigungsfeld reicht u. a. von der Kinder- und Jugendhilfe, der Familien- und Altenhilfe über vielfältige Beratungs- und Behandlungsangebote, der Gefährdetenhilfe und Behindertenhilfe bis hin zu den Freiwilligendiensten und der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist ein rechtlich selbstständiges Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).

 

 

 


Mitgliederversammlung blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück

ERF Medien legt Grundstein für die Zukunft

Dr. Jörg Dechert und Thomas Woschnitzok bei der Grundsteinlegung. Foto: erf
Dr. Jörg Dechert und Thomas Woschnitzok bei der Grundsteinlegung. Foto: erf

(Wetzlar/ERF Medien) - Das Jahr 2019 war ein besonderes für ERF Medien. „Ein Scharnier zwischen dem Rückblick auf 60 Jahre unseres Bestehens und dem Fortschreiten in die Medien-Zukunft, der wir mit dem Neubau unseres Medienhauses sehr sichtbar Gestalt verleihen werden. Innehalten, Zurückschauen und Neuaufbrechen – das hat unser Jahr 2019 geprägt“, so der Vorstandsvorsitzende von ERF Medien Dr. Jörg Dechert bei der Mitgliederversammlung am 11. Mai in Wetzlar. Dechert stellte dem Trägerverein dabei den Jahresbericht 2019 sowie die Jahresziele und Projekte 2020 zur Umsetzung der Zukunftsstrategie bis 2025 vor. Die Mitglieder des ERF Vereins kamen aufgrund der Corona-Pandemie digital per Online-Videokonferenz zusammen.
 
Dankbarer Rückblick und mutige Vorausschau sind auch für den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Prof. Dr. Jürgen von Hagen (Bad Honnef bei Bonn) kennzeichnend: „Das Jahr 2019 war von zwei großen Ereignissen geprägt: dem 60. Jubiläum des ERF und dem Beginn unseres Neubaus am Berliner Ring. Zum Jubiläum bekamen wir die lang ersehnte Baugenehmigung für unseren Neubau als besonderes Geschenk. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des ERF. Inzwischen sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Der Aufsichtsrat ist sehr froh und dankbar für die großartige Unterstützung, die der ERF bisher schon für dies Projekt erhalten hat. Wir beten darum, dass Gott es weiter segnen wird.“
 
Auch in wirtschaftlicher Hinsicht sei 2019 ein  gutes Jahr gewesen. „Die regulären Spendeneinnahmen betrugen 13,3 Mio €. Hinzu kamen fast 3 Mio € Spenden für die Finanzierung des Neubaus und 876 T€ Einnahmen durch Nachlässe. Das operative Geschäft schloss mit einem Überschuss von 492 T€ ab, so dass der ERF sein Eigenkapital weiter stärken konnte. Wir sind Gott dankbar für dieses erfreuliche Ergebnis“, so der geschäftsführende Vorstand Thomas Woschnitzok. Woschnitzok scheidet zum 31.8.2020 vertragsgemäß und altershalber aus dem Vorstand von ERF Medien aus. „Aufgrund seiner großartigen Arbeit hat ihm der ERF viel zu verdanken“ betont Prof. Dr. Jürgen von Hagen. Als neues Vorstandsmitglied hat der Aufsichtsrat zum 1.9.2020 Christian Kolb (Breitscheid) berufen. Er wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung offiziell in den Verein aufgenommen.
 
Bei fast allen ERF Medienangeboten seien 2019 die Reichweiten gewachsen, zum Teil im zweistelligen Prozentbereich, erläuterte Dechert in seinem Jahresbericht. Mit den deutschsprachigen Angeboten in Radio, Bewegtbild, Internet und Social Media erreiche man Ende 2019 mittlerweile 3 Millionen Mediennutzer im Monat, 26 % mehr als ein Jahr zuvor. Ein außergewöhnliches Reichweitenwachstum sei dabei bei den beiden reinen Online-Angeboten ERF.de (287.000 Nutzer/Monat, +91 % zum Vorjahr) und Bibleserver.com (688.000 Nutzer/Monat, +38 %) festzustellen. Leider sei und bleibe das Thema „Christenverfolgung“ weiterhin ein Schwerpunkt des internationalen Engagements ERF GlobalHope. So sei die Arbeit mit der im letzten Jahresbericht wachsenden Zahl von Radiohauskreisen in Pakistan sei 2019 unter verschärfter Sicherheitslage weitergeführt worden. Mittlerweile träfen sich dort rund 24.000 Menschen in 2.700 Radiohausgruppen, um christliche Radioprogramme zu hören und im Glauben zu wachsen. Für 2020 seien weitere 1500 Hausgruppen geplant.
 
Die Entwicklung der geistlichen Wirkung der ERF Angebote und Projekte bezifferte Dechert für des Berichtsjahr 2019 mit 13 % Zuwachs an Rückmeldungen von Menschen, die von ihrer Bekehrung zu Jesus Christus berichten, 1 % mehr Rückmeldungen über konkrete Lebensveränderungen und 10 % mehr Rückmeldungen von Menschen, die durch ein ERF Angebot geistlich berührt worden seien.

Auch formiere sich eine wachsende „Bewegung“ rund um die ERF Medienangebote, die sich an der deutlich wachsenden Zahl von Multiplikatoren ablesen ließe. „Wir verzeichneten 2019 11.483 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserem ERF Botschafterprogramm, das sind +17 % zum Vorjahr“, so Dechert. Diese ERF Botschafter wolle man künftig intensiver in die Medienarbeit einbinden. Dazu wolle man verstärkt in den Aufbau von Communities rund um die Medienangebote investieren. Außerdem arbeite man zusammen mit einer Kommunikationsagentur an einem Relaunch der Corporate Identity von ERF Medien, begonnen worden. Pünktlich zum Umzug in das neue Medienhaus solle das neue ERF Erscheinungsbild fertig sein.
 
Im Bereich der Spendeneinnahmen sei 2019 der bislang höchste Spendeneingang der Werksgeschichte zu verzeichnen, rund 16,3 Mio € (+3 % zum Vorjahr). „2019 war ein gutes Jahr für ERF Medien. Wir haben dankbar auf 60 Jahre Werksgeschichte zurückblicken können. Wir verzeichnen zum Jahresende 2019 insgesamt 26 % mehr Reichweite, 9 % mehr Rückmeldungen, 17 % mehr Botschafter, 4 % mehr Spender, 3 % mehr Spenden – trotz Interimsbetrieb hat der ERF sichtbar und spürbar an Wirksamkeit zugelegt. Wir ernten Früchte der Organisationsentwicklung der letzten Jahre, die unsere Kapazität und unsere Schlagkraft vergrößern, inhaltliche Impulse zu setzen für die Menschen in unserem Land und darüber hinaus“, so Dechert. Und ergänzt: „Für die noch laufenden, mehrjährigen Reformprojekte innerhalb des ERF sind von allen Beteiligten nach wie vor Beharrlichkeit, Geduld und Teamgeist gefordert.“

Im Verlauf der Online-Mitgliederversammlung wurden zwölf neue Mitglieder in den ERF Verein aufgenommen: Aleko Vangelis (Steinheim/Murr), Ana Hoffmeister (Berlin), Andreas Klotz (Gummersbach), Benedict Hoyer (Gerlingen), Christian Kolb (Breitscheid), Christoph Stiba (Berlin), Dr. Reinhardt Schink (München), Evi Rodemann (Halstenbek), Hansjörg Kopp (Kassel), Susanne Krüger (Burbach), Thorsten Dietz (Marburg) und Prof. Mihamm Kim-Rauchholz (Illinois, USA).

Auf die nächste, dafür geeignetere Präsenzveranstaltung verschoben wurde die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder: 60 Jahre engagiert sich Helmut Gaertner (Burbach). Seit 35 Jahren beteiligt sich Wolfgang Buck (Daaden), seit 30 Jahren Hans-Martin Stäbler (Lauf) und seit 25 Jahren Angela Gieck (Untermünkheim), Irina Blackert (Alheim) und Eckhard Radke (Siegen) an der Arbeit von ERF Medien e. V.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand die Grundsteinlegung für das neue Medienhaus am Berliner Ring 62 statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Zeremonie vor Ort ohne Gäste durchgeführt und live über das Internet  in die laufende Videokonferenz sowie für die Öffentlichkeit in den sozialen Medien übertragen. Neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen von Hagen nahmen der Vorstandsvorsitzenden Dr. Jörg Dechert und der geschäftsführende Vorstand Thomas Woschnitzok daran teil. Der Wetzlarer Oberbürgermeister Manfred Wagner überbrachte per Videobotschaft sein Grußwort: „Wetzlar ist auch Stadt des Evangeliumsrundfunks. Von hier aus schlagen Sie die Brücke in die Welt und schaffen Verbindung zu den Menschen. Dafür sind wir dankbar. … In Zeiten wie diesen… kommt es darauf an, Hoffnung zu vermitteln. Und das leistet Ihr Medienhaus. … Ich wünsche allen am Bau beteiligten alles erdenklich Gute.“

Weitere Glückwünsche und Grußworte zur Grundsteinlegung übermittelten die Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU), Dagmar Schmidt (SPD), die Hessischen Landtagsabgeordneten Frank Steinraths (CDU) und Dr. Matthias Büger (FDP), der Geschäftsführer des ausführenden Generalunternehmers OTTO QUAST GmbH & Co. KG, Reinhard Quast, sowie Architekt Matthias Müller (Heilbronn). Für die musikalische Untermalung in virtueller Form sorgte Musikerin Katharina Stahl.


Kündigungs-Analyse: Weniger Austritte bei Hilfsorganisationen in Zeiten von Corona

 

  • Vertragsmanager Volders wertet die Kündigungen bei Hilfsverbänden vor und seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie aus
  • Mitgliedschaften bei Hilfsorganisationen werden bis zu 60 Prozent weniger gekündigt
  • Bei Ver.di und IG Metall hingegen kündigten mehr Menschen ihre Mitgliedschaft

 

(Berlin/pm) – Hilfsbedürftige Menschen sind von der Coronakrise besonders hart getroffen. Dessen scheint sich die deutsche Bevölkerung bewusst zu sein, da seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie weniger Personen ihre Mitgliedschaften bei Hilfsorganisationen kündigen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Vertragsmanagers Volders (www.volders.de).

Der Umwelt zuliebe: Naturschutzbund verzeichnet die höchsten Rückgang an Kündigungen
Der einzige Gewinner dieser Pandemie scheint die Natur zu sein, so erholen sich Flora und Fauna derzeit vielerorts. Zudem gingen die Kündigungszahlen beim Naturschutzbund NABU signifikant zurück: 60 Prozent weniger Austritte hat die Organisation seit dem 16. März zu verzeichnen. Auch bei der Deutschen Tierrettung sind die Aufhebungen der Mitgliedschaften mit 58 Prozent stark gesunken. Bei der Johanniter Unfallhilfe sowie Plan International kündigten jeweils 46 Prozent weniger Unterstützer.

Aller Pandemie bedingten Widrigkeiten zum Trotz ist die schwierige Situation von Flüchtenden weltweit sowie insbesondere an der griechisch-türkischen Grenze nicht vergessen. Auch die UNO Flüchtlingshilfe muss weniger Beendigungen von unterstützenden Mitgliedschaften (42 Prozent) in Kauf nehmen. Der Malteser Hilfsdienst verzeichnet ebenfalls weniger Kündigungen als zuvor: Hier beendeten 16 Prozent weniger Menschen ihre Mitgliedschaft. Es folgen die Organisationen SOS Kinderdorf und Sozialverband VdK mit einem Rückgang von 17 und 21 Prozent.

Große Gewerkschaften sind derzeit weniger gefragt
Ver.di und IG Metall hingegen verzeichneten seit dem 16. März eine Zunahme von Kündigungen um jeweils 143 bzw. 100 Prozent. Als Gründe führten die ehemaligen Gewerkschafter vor allem finanzielle an und, dass kein Bedarf mehr bestünde.

Mathias Rhode, Chief Marketing Officer von Volders, kommentiert:
"Seit der steigenden Ausbreitung der Covid-19-Pandemie in Deutschland und der als Konsequenz verhängten Ausgangssperre können wir den Trend beobachten, dass weitaus weniger Mitgliedschaften bei NGOs und Stiftungen gekündigt werden. Die Solidarität mit Bedürftigen, die jetzt die Bürger in Deutschland während der Corona-Krise an den Tag legen, spricht für die Menschlichkeit und gelebte Nächstenliebe in der ganzen Gesellschaft. Und die Verbundenheit hört zum Glück nicht an den Grenzen auf: Die Beendigungen der Mitgliedschaften bei der UNO-Flüchtlingshilfe sanken um 42 Prozent. Wir hoffen, dass der Abwärtstrend bei Hilfsorganisationen anhält und Menschen besonders in schweren Zeiten die Hilfe bekommen, die sie dringend benötigen."

 

 

Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier
https://www.volders.de/kuendigungen-in-der-krise

 

Über Volders
Volders (www.volders.de) ist der führende Vertragsmanager in Deutschland. Egal ob Kunden ihre Verträge verwalten, kündigen oder sich alternative Angebote einholen möchten, Volders hilft bei jeglichen Services, Mitgliedschaften oder Dienstleistern – von Mobilfunk- über Stromanbietern bis hin zu Versicherungen. Die Vision dahinter: Ein gutes Gefühl bei Verträgen. Das Berliner Startup wurde 2014 von Jan Hendrik Ansink  gegründet und der Service Volders im November 2015 gestartet. Heute beschäftigt Volders 50 Mitarbeiter und wird von mehr als 1.600.000 Nutzern als digitaler Vertragsassistent genutzt.

 

 

 


MBG GROUP: Wir halten zusammen und freuen uns auf die guten, gemeinsamen Zeiten, die wieder vor uns liegen! #staypositive #stayathome

MBG: Fight Corona Video – wir halten zusammen


Weitreichende Verbesserungen für die Mitarbeitenden in den sozialen Diensten der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern

 

(Schwerin/dmv) - Ein deutliches Zeichen setzt die Arbeitsrechtliche Kommission (ARK) des Diakonischen Werkes (DW) Mecklenburg-Vorpommern (M-V) für ihre mehr als 15.000 Mitarbeitenden mit dem Beschluss der Weiterentwicklung der Arbeitsvertragsrichtlinien DW M-V (AVR DW M-V) für die Jahre 2021/2022.

 

Die monatlichen Grundentgelte werden in drei Schritten um insgesamt 12,5 % erhöht. Die Laufzeit beträgt 24 Monate. Der ergebnisunabhängige Teil der Jahressonderzahlung steigt 2021 auf 75 % und ab 2023 auf 87,5 %. Der Urlaubsanspruch verbessert sich für alle Mitarbeitenden ab 2021 auf 30 Tage. Nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit erhöht sich der Anspruch auf 31 Tage. Diese Verbesserungen wurden auf der Grundlage der 40-Stunden-Woche als Maß für eine Vollzeitstelle vereinbart. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass die Mitarbeitenden deren Betriebliche Altersversorgung über Verträge mit der KZVK Dortmund gewährleistet wird, in angemessener Weise an den Beitragszahlungen zu beteiligen sind.

 

Dieser weitreichende Beschluss vom 20. April 2020 wurde nach langen und durch die Corona-Krise zusätzlich erschwerten Beratungen erreicht. Er ist ein wichtiger gemeinsamer Schritt von Dienstnehmern und Dienstgebern zur weiteren Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Diakonie M-V, zur Angleichung der Vergütungen der Diakonie im gesamten Bundesgebiet und ein unübersehbares Zeichen der Wertschätzung für die gesamte Mitarbeiterschaft. 

 

Die Mitglieder der ARK und der beteiligten Fachausschüsse sind vereint in dem Bestreben, gemeinsam alles Notwendige zu unternehmen, um eine angemessene Vergütung aller Mitarbeitenden zu sichern und die Zukunftsfähigkeit der diakonischen Angebote im M-V zu gewährleisten.

 

Die Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern (ARK DW M-V) beschließt auf dem sogenannten Dritten Weg paritätisch zwischen Dienstnehmer- und Dienstgeberseite über Gehälter für die Mitarbeitenden unter dem Dach der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern. Sie besteht aus 12 Mitgliedern; davon sechs Dienstnehmer und sechs Dienstgeber.

 

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Landesverband) ist mit über 15.500 hauptamtlichen und über 2.200 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in rund 1.000 gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten einer der größten Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern. Das Betätigungsfeld reicht u. a. von der Kinder- und Jugendhilfe, der Familien- und Altenhilfe über vielfältige Beratungs- und Behandlungsangebote, der Gefährdetenhilfe und Behindertenhilfe bis hin zu den Freiwilligendiensten und der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist ein rechtlich selbstständiges Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).

 

 

 


Deutschlands älteste Seifenmanufaktur verschenkt 200.000 Seifen

Foto: Klar Seifen
Foto: Klar Seifen

 

  • ·       Betrieb aus Heidelberg stellt Produktion um
  • ·       Website für Interessenten eingerichtet
  • ·       Unterstützung auch für gemeinnützige Einrichtungen

 

 

 

(Heidelberg/pm) – Nicht nur Klopapier ist gefragt in diesen Tagen – auch Seife ist Mangelware, die Supermarktregale sind teilweise leergekauft, im Internet werden oft Wucherpreise verlangt. Doch besonders das richtige Händewaschen ist aktuell wichtiger denn je. Seife ist nach Angaben zahlreicher Experten sogar der bessere Virenkiller als Desinfektionsmittel. Klar Seifen aus Heidelberg verschenkt im Kampf gegen Corona deshalb 200.000 Seifen. Deutschlands älteste Seifenmanufaktur hat für die Bestellung eine Website eingerichtet. Der Empfänger zahlt lediglich das Porto.  Auch gemeinnützige Organisationen wie Obdachlosenhilfen in der Metropolregion Rhein-Neckar werden unterstützt.

 

 

 

Seife ist ein Alleskönner. Sie zerstört sowohl Bakterien als auch Viren. Die werden von fettigen Hüllen umschlossen, die durch Seifenmoleküle aufgebrochen werden. Das Virus platzt auf und wird abgetötet. Händewaschen ist also ein einfacher Weg, einen Teil zum Schutz vor Krankheiten beizutragen. Jan Heipcke, Geschäftsführer der traditionellen Manufaktur Klar Seifen, sitzt als Produzent sozusagen an der Quelle und wollte helfen. „Zuhause bleiben und Hände waschen sind zurzeit besonders wichtig, und beim Händewaschen wollen wir helfen.“ Deshalb habe man wir die #ichwillseife-Aktion gestartet. „Damit wollen wir möglichst vielen Menschen kostenlos Seife zur Verfügung stellen. Ich finde es befremdlich, dass einige Händler versuchen, aus der Krise ein Geschäft zu machen und ihre Waren deshalb zu überteuerten Preisen anbieten“, sagt Heipcke.  

 

 

 

Einfache Kernhandseife im 50-Gramm-Format

 

Normalerweise stellen die Mitarbeiter in der Heidelberger Manufaktur Edelseifen her, die es in Parfümerien zu kaufen gibt. Für die Aktion wurde die herkömmliche Produktion gestoppt und die Maschinen umgestellt. Klar Seifen verzichtet auf sonst zeitintensive Prozesse wie Logoprägung, ausgefallene Formen, exklusive Inhaltsstoffe oder aufwendige Verpackungen, um möglichst viele Seifen verschenken zu können, wie Heipcke betont. Produziert wird jetzt eine einfache Kernhandseife im 50-Gramm-Format. „Die duftet zwar nicht nach Blumenwiese, erfüllt aber ihren hygienischen Zweck“, erklärt Heipcke. Unterstützt wird die Aktion von Lieferanten und Logistikdienstleistern der Manufaktur, um die Kosten gering zu halten.

 

 

 

Die Kernseifen können Interessierte über eine Website bestellen. Geliefert werden jeweils drei Seifen pro kompakter Versandverpackung, die in der Regel kontaktlos im Briefkasten zugestellt werden kann. Daneben verschenkt die Manufaktur auch großflächig an gemeinnützige Organisationen und Kirchen. „Wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Menschen gut durch die Coronakrise kommen“, sagt Heipcke. „Dabei ist Händewaschen entscheidend!“ 

 

 

 

Die Seife kann kostenlos über die Website www.ichwillseife.de bestellt werden. Der Empfänger zahlt lediglich das Porto.

 

 

 

Über Klar Seifen

 

 

 

Klar Seifen ist Deutschlands älteste Seifenmanufaktur aus Heidelberg. Seit 1840 stellt das Traditionsunternehmen qualitativ hochwertige Seifenprodukte nach alten und neuen Rezepturen und Verfahren her. Neben den modernen Fertigungstechniken werden viele Produkte noch in Handarbeit mit Hilfe von bis zu 100 Jahre alten Formen hergestellt. Genauso großen Wert wie auf das Bewahren von überlieferten Rezepturen legt Klar Seifen auf ständige Innovation in Hinblick auf funktionelle und vor allem nachhaltige pflanzliche Inhaltsstoffe.

 

 

 


Wie der BDKJ 1970 den Fairen Handel mitbegründet hat

Seit 50 Jahren für eine gerechte Weltwirtschaft

(Düsseldorf/bdkj) - Als sich die katholischen Jugendverbände vor 50 Jahren maßgeblich an der Gründung des Fairen Handels beteiligten, ging es um Frieden und Gerechtigkeit. Das Engagement ist seitdem breiter geworden – heute setzt sich der BDKJ auch dafür ein, ökologische Schäden und Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.

 

Am 08. April ist es 50 Jahre her: Der Entwicklungspolitische Arbeitskreis (EPA) wurde durch den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) gegründet. Der EPA hat den Fairen Handel in Deutschland maßgeblich geprägt und begleitet. Anliegen des EPA ist und war es, aus entwicklungspolitischem Interesse konkrete Handlungen zu entwickeln.

 

Um die Geschichte des Fairen Handels zu erzählen dürfen zwei weitere Ereignisse im Frühjahr 1970 nicht unerwähnt bleiben: Die Gründung des Initiativkreises „Aktion Dritte-Welt-Handel“ durch BDKJ und aej und die vom EPA initiierten Friedensmärsche haben den Grundstein für den Fairen Handel in Deutschland gelegt. Heinrich Sudmann, Bundessekretär des BDKJ und später Bundesvorsitzender, war 1970 Teil der aufkeimenden Bewegung. „Es ging dem BDKJ darum, im Rahmen seiner Friedensarbeit Wege zu finden, wie Produzenten in der dritten Welt bessere Bedingungen für den Absatz ihrer Güter eröffnet werden können,“ erinnert sich der Zeitzeuge. Gerechtigkeit sollte den Weg für eine friedliche Welt ebnen und Gerechtigkeit konnte nur durch das Ende der Ausbeutung sichergestellt werden.

 

Der Faire Handel wurde durch zahlreiche Initiativen und Basare zu einer Bewegung. 1975 gründeten kirchliche Organisationen, darunter der BDKJ, mit der GEPA ein Handelsunternehmen, das den Produzent*innen im globalen Süden faire Preise zahlt. Als Gesellschafter der GEPA und Gründungsmitglied bei TransFair e.V. ist der BDKJ auch heute aktiver Akteur für eine gerechte Weltwirtschaft.

 

Die aktuelle BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier betont: „Die katholischen Jugendverbände bieten viele Bildungs- und Aktionsangebote zu den Themen des fairen Handels an und tragen somit dazu bei, dass junge Menschen fundiert für eine gerechte Welt eintreten. Wir werden uns mit starken Partner*innen auch weiterhin für den Fairen Handel engagieren und von den politischen Akteuren entsprechende Konsequenzen fordern.“ Auf politischer Ebene tritt der BDKJ aktuell gegen ökologische Schäden und Menschenrechtsverletzungen ein: Zusammen mit zahlreichen weiteren Organisationen fordert der BDKJ ein Lieferkettengesetz, das mit verbindlichen gesetzlichen Regelungen deutsche Unternehmen dazu verpflichten soll, weltweit Umweltstandards und Menschenrechte einzuhalten.

 

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

 


kfd unterstützt Forderung der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung nach Hilfen auch für Rehabilitations- und Vorsorgekliniken für Mütter und Väter

Müttergenesung muss unter den Corona-Rettungsschirm!

 

(Düsselorf/kfd//kag) - Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands – Bundesverband e.V. teilt die Kritik der KAG Müttergenesung am COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz der Bundesregierung. So stellt das Gesetz zwar allgemeine Rehabilitationskliniken unter den Corona-Rettungsschirm, nicht jedoch Reha- und Vorsorgekliniken für Mütter und Väter.

Besonders davon betroffen sind daher die Kliniken des Müttergenesungswerks (MGW), denen zuhauf das Aus droht. Bedingt durch die Corona-Krise mussten sie auf behördliche Anordnung sofort ihre Tore schließen, haben keine Einnahmen, aber laufende Ausgaben.

Lucia Lagoda, Vorsitzende der KAG Müttergenesung, Kuratorin des Müttergenesungswerkes und Mitglied im kfd-Bundesvorstand: „Das ist ein großer Fehler mit weitreichenden Folgen für unsere ganze Gesellschaft und daher völlig inakzeptabel. Es gab schon vor der Corona-Krise einen hohen Bedarf an Vorsorge- und Reha-Maßnahmen für Mütter und Väter. Und der wird nach der Krise nicht kleiner geworden sein.“

Lagoda rechnet stattdessen damit, dass die Nachfrage nach Maßnahmen bedingt durch die Mehrfachbelastung in der Corona-Krise stark steigen wird. Viele Familien stehen vor enormen Herausforderungen, da sie nicht oder nicht mehr gewohnt sind, den ganzen Tag miteinander auf engem Raum zu verbringen.

Meist wird diese Höchstbelastung aus Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung, Haushaltsführung sowie Versorgung und Pflege Angehöriger von Müttern geleistet. Mütter und Väter, die bereits gesundheitlich angeschlagen sind, werden durch den krisenbedingten Stress zusätzlich belastet.

„Für Patient*innen in begonnenen Maßnahmen und jene, die sehnlichst auf eine Kur- oder Reha-Maßnahme gehofft haben, ist die sofortige Schließung der MGW-Kliniken eine herbe Enttäuschung – für manche gar lebensbedrohlich, weil sie die Atempause dringend brauchen“, so Lagoda. Die Kliniken der Müttergenesung leisteten einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag.

„Deshalb muss eine so bewährte, gemeinnützige und systemrelevante Organisation auch unter den staatlichen Schutzschirm gestellt werden“, fordert Lagoda und kündigt an: „Wir setzen uns daher auf allen Ebenen von Staat, Gesellschaft und Kirche für eine Korrektur des Rettungsschirmes im Sinne der betroffenen Familien ein.“ 

HINTERGRUND
Die KAG Müttergenesung setzt sich als größte Trägergruppe in der Elly-Heuss­-Knapp­-Stiftung / Deutsches Müttergenesungswerk seit über 80 Jahren für die familienspezifischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen von Müttern, Vätern und ihren Kindern ein und ist damit ein bewährter Teil der sozialen Infrastruktur in Deutschland.

Bundesweit sind 21 Kliniken in der KAG Müttergenesung zusammengeschlossen. Sie bieten jährlich 14.000 erschöpften Müttern und Vätern sowie zunehmend Pflegenden Angehörigen im Rahmen qualifizierter Vor- und Rehasorge einen Weg, ihre körperliche und psychische Gesundheit zu regenerieren. 

 


Berliner Startup vernetzt Unternehmen für Personalpartnerschaften

Alternative zur Kurzarbeit in der Corona-Krise

 

(Berlin/pm) - In der aktuellen Corona-Krise haben viele Unternehmen bereits Kurzarbeit angemeldet, während in einigen Branchen händeringend Mitarbeiter gesucht werden. Das Berliner Start-Up MINDSHYFT hat für ein solches Szenario eine Online-Plattform entwickelt, die für beide betroffene Unternehmenstypen ein Lösung anbietet: Wer unter Auftragseinbrüchen leidet, kann als Alternative zur Kurzarbeit seine Mitarbeiter befristet an Firmen vermitteln, die einen akuten Personalmangel haben. 

 

Unternehmen können dazu die Angaben ihres zur Verfügung stehenden Personals mit örtlichen und zeitlichen Verfügbarkeiten hochladen; Unternehmen mit Personalbedarf können dies über die Plattform anfragen oder eigene Bedarfe signalisieren. Für die rechtliche Ausgestaltung der Personalpartnerschaft können entsprechende Vertragsvorlagen heruntergeladen werden.

 

Aktuell läuft die Vorregistrierungsphase, bei der sich interessierte Unternehmen auf www.mindshyft.de anmelden können. Bereits vor dem offiziellen Launch am nächsten Dienstag möchten wir Sie mit dieser Ankündigung auf das Thema aufmerksam machen. Die Pressemitteilung zum Starttermin wird am 31. März veröffentlicht. 

 


Women in Architecture (WIA) Berlin: Festival zum Thema Frauen in der Architektur wird um ein Jahr verschoben // Neuer Termin: Juni 2021

 

(Berlin/wia)  – Das Festival Women in Architecture (WIA) Berlin ist ebenfalls von den Entwicklungen aufgrund des Ausbruchs des Corona-Virus betroffen. Die Veranstalter*innen, das Berliner Netzwerk von Planerinnen n-ails e.V. und die Architektenkammer Berlin, haben sich aus Respekt vor dieser ungewöhnlichen Situation und dieser herausfordernden Zeit, dazu entschlossen das vom 4. Juni bis 4. Juli 2020 geplante WIA Berlin Festival auf Juni 2021 zu verschieben. 

 

Elke Duda, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Um die weitere Verbreitung des Virus zu stoppen, sind wir alle gefordert und stehen derzeit sowohl privat als auch beruflich vor großen Herausforderungen. Als Netzwerk von und für Frauen ist für uns der direkte Kontakt und Austausch zentrales Moment von WIA Berlin. Da dies derzeit nicht möglich ist, haben wir uns für die Verschiebung des Festivals entschieden. Wir wünschen Allen in diesen Tagen vor allem Gesundheit und einen guten Umgang mit dieser nicht einfachen Situation."

 

WIA Berlin lädt alle Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen ein, mit ihrem Beitrag beim Festival im Juni 2021 wieder dabei zu sein. „Das Festival ist in seiner Planung bereits auf sehr breite positive Resonanz gestoßen. Lassen Sie uns die Baustelle Gleichstellung gemeinsam weiterverfolgen", so Hille Bekic, Vorstandsmitglied der Architektenkammer Berlin, abschließend.

 

Weitere Informationen zu n-ails:
n-ails ist ein Netzwerk für Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen in Berlin. Seit 2004 setzt sich n-ails für die Vernetzung und Stärkung von Frauen in diesen Berufen ein. Wir organisieren Exkursionen und Ausstellungen zu Projekten und sind maßgeblich am Aufbau eines bundesweiten Planerinnen-Netzwerkes beteiligt. www.n-ails.de.

Koordination:
Barbara Biehler, Dagmar Chrobog-Dohmann, Elke Duda, Jutta Feige, Gabi Fink, Martina Gross-Georgi, Elke Hobmeyr, Larissa Kirchmeier, Mathilde Kocher, Ramona Knöfel, Sarah Riviére, Sabrina Rossetto, Isabel Thelen, Nicole Zahner

Veranstalterinnen:
AEDES Architekturforum, Architektenkammer Berlin, Aktiv für Architektur AfA, Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV), Architekturmuseum der TU-Berlin, aquabitArt gallery für Architektur und Kunst, Brandenburgische Architektenkammer – Arbeitsgruppe Gleichstellung, Bund Deutscher Architekten BDA Berlin, Bund Deutscher Architekten BDA Bundesverband, Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BW II 5) mit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Werkbund Berlin, Netzwerk Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen, n-ails e.V. Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Technische Universität Berlin – Institut für Architektur, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL u.a.

Förderinnen und Sponsorinnen:
Lotto Stiftung Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Abteilung Frauen und Gleichstellung, Albrecht Jung GmbH & Co. 
KG, record Türautomation GmbH, MAKE_SHIFT gGmbH, AIA AG, Solarlux GmbH

 

 

 


Evangelische Bank überzeugt beim Nachhaltigkeitsrating

Erneut höchste Note für die Evangelische Bank von der Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG in der Branche „Financials/Specialised Finance“

•        ISS-ESG vergibt der Evangelischen Bank den Status „Prime“ mit dem Rating „B+“
•        Spitzenposition unter deutschen Banken ausgebaut
•        Konsequente Integration von Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell bestätigt

(Kassel/pm) - Die Evangelische Bank hat von der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG die derzeit höchste Note in der Branche „Financials / Specialised Finance“ erhalten. Mit diesem Ergebnis gehört die Bank zu den Top 10% und hat damit erneut ihre Vorreiterstellung behauptet - trotz gestiegener Anforderungen in der Bewertung. „Wir sind stolz auf das Rating-Ergebnis, denn es zeigt, dass nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Bank selbst von der konsequenten Nachhaltigkeitsausrichtung überzeugt sind, sondern auch externe Dritte unsere Aktivitäten in hohem Maße würdigen“, so Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank.

Bereits 2017 erhielt die Evangelische Bank von der renommierten Ratingagentur ISS-ESG (vormals: oekom research AG) die Spitzenbewertung „Prime“ mit dem Rating „B+“, damals in der Branche „Nachhaltige Finanzen“, die nun in „Financials / Specialised Finance“ überführt wurde. Seitdem hat das Finanzinstitut seine gelebte Nachhaltigkeitsstrategie für Dritte noch besser nachvollziehbar und transparenter gemacht, indem es u.a. seinen strengen Corporate Governance Kodex sowie einen Dienstleisterkodex veröffentlicht hat. Darüber hinaus wurden die Anlagerichtlinien für die Eigenanlage sowie eine Vielzahl bankinterner Prozesse in Bezug auf ökologische und soziale Kriterien stetig weiterentwickelt.

Die Bank setzt sich neben der Umsetzung klimarelevanter Regulierungsanforderungen auch weiter ehrgeizige Ziele, denn Berenike Wiener, Head of CSR / Sustainable Finance, betont:  „Auch in Zukunft wird die Evangelische Bank Nachhaltigkeit als kontinuierliche Verbesserung für Prozesse und Produkte verstehen. Wir sind DIE Nachhaltigkeitsbank und wollen auch weiterhin durch unseren Einsatz für Nachhaltigkeit Spitzenleistungen erreichen.“

Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 pri-vate Kunden an 13 Standorten.

 


Dialog Kirche und Wirtschaft:

Hoffnungsbotschaft von Bischöfin Fehrs für Unternehmer und Arbeitnehmer

(Hamburg/sg) - Mit einer Hoffnungsbotschaft hat Bischöfin Kirsten Fehrs sich an die Hamburgische Wirtschaft gewandt. Die Corona-Krise stelle Unternehmerinnen und Arbeitnehmer vor Anforderungen, die das bisher Gewohnte weit überstiegen. Dabei stehe die evangelische Kirche „in Gedanken und Gebeten an Ihrer Seite“, schrieb Bischöfin Fehrs in ihrem Brief, den etwa 650 Empfängerinnen und Empfänger per E-Mail erhalten haben: „Wir wissen um die herausfordernde Lage, in der viele von Ihnen derzeit sind. Aber wir wissen auch von tröstlicher Hoffnung und lebendiger Zuversicht.“ Neue Formen von Verbindlichkeit und Achtsamkeit seien Zeichen einer „Osterhoffnung, die sich nicht kleinkriegen lässt von Angst und Lebensverstörung“.

 

In einer Videokonferenz hatte sie sich zuvor von führenden Wirtschaftsvertretern der Hansestadt über die aktuelle Lage in einigen Unternehmen informieren lassen. Zwar gehöre es zu den Stärken einer sozialen Marktwirtschaft, dass sie sich Herausforderungen flexibel und sozialverträglich zu stellen wisse, so Bischöfin Fehrs, doch „das neuartige Virus erzwingt in einem atemlosen Tempo Einschnitte, die niemand für zumutbar und möglich gehalten hätte und die schwer abzufedernde wirtschaftliche und soziale Folgen haben dürften. Wie tiefgreifend unsere ganze Gesellschaft verändert wird, werden wir wohl erst nach einiger Zeit wirklich abschätzen können.“  Aus diesem Grund rief sie die Sozialpartner und -partnerinnen zu gemeinsamem Handeln auf und appellierte: „Gehen Sie aufeinander zu und lösen Sie die anstehenden Aufgaben mit Augenmaß und Zugewandtheit gemeinsam – so wie es vielerorts bereits geschieht.“

 

Im Rahmen ihres Dialogs Kirche und Wirtschaft pflegt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Hamburg zusammen mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) der Nordkirche seit mehreren Jahren intensive Kontakte zu Vertreterinnen und Vertretern der Hamburgischen Wirtschaft. Beide Seiten haben betont, wie sehr ihnen gerade in Krisenzeiten an vertrauensvollem Austausch liegt.


Barmherzige Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe)

Geschäftsführung der BBT-Gruppe fordert mehr Respekt und Augenmaß für das Engagement von Pfleger*innen und Ärzt*innen

 

(Koblenz/ots)- Appell an die Bundesregierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit der aktuellen Situation in Deutschlands Krankenhäusern

 

Zurzeit erleben wir eine der größten menschlichen und politischen Herausforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und wir sehen in Europa mit großer Betroffenheit die Bilder, die uns aus Italien erreichen. Die Pandemie hat das italienische Gesundheitssystem in die Knie gezwungen. In Deutschland sind wir gerade gemeinsam dabei, dies zu verhindern. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um die erwartete Infektionswelle in Deutschland abzufedern. Hierfür brauchen wir heute die Sicherheit, um morgen noch unseren Versorgungsauftrag erfüllen zu können. Deshalb unterstreichen wir die Forderungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des Katholischen Krankenhausverbandes, den aktuellen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Krankenhäuser nachzubessern und gerade die kleinen Krankenhäuser nicht im Stich zu lassen. Wir appellieren an Minister Spahn und die Bundesregierung, hier mit unkomplizierten Gesetzesregelungen Finanzierungssicherheit zu schaffen. Für die Ärzt*innen und Pfleger*innen in Deutschlands Krankenhäuser und vor allem die Bevölkerung in Deutschland.

 

Weitere Informationen zur BBT-Gruppe und dem Engagement von über 14.000 Mitarbeitenden für an COVID-19 erkrankte Menschen in Deutschland finden Sie auf  www.bbtgruppe.de.

 

Die BBT-Gruppe ist mit rund 100 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 14.000 Mitarbeitenden und ca. 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

 

 

 


Die Evangelische Bank positioniert sich durch konsequent nachhaltige Ausrichtung vorteilhaft im Wettbewerbsumfeld: Nachhaltigkeit macht den Unterschied

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 dank einer guten Performance in allen Geschäftsbereichen

 
•        Asset-Manager EB-SIM wächst: AuM plus 900 Millionen Euro auf 4,7 Mrd. Euro
•        Trotz widrigen Marktumfelds: Kreditvolumen 2019 um 1,2 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gesteigert
•        Frühzeitiger Umbau des Geschäftsmodells erweist sich als strategischer Vorteil
•        Innovationszentrum Change Hub im vierten Quartal 2019 gegründet
•        EB erarbeitet umfangreiche Klimastrategie und baut Engagement aus


(
Kassel/pm) - Die Evangelische Bank eG (EB) hat im Geschäftsjahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 10,43 Millionen Euro* verbucht. Damit konnte das Ergebnis auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt wurden knapp 585 Millionen Euro an neuen Krediten an Kunden vergeben. Die Bilanzsumme liegt bei 7,86 Mrd. Euro. „Die EB hat in einem sehr fordernden Marktumfeld erfolgreich Kurs gehalten und solide gewirtschaftet. Unser Neukreditvolumen zeigt unsere starke Positionierung bei unseren Kunden, insbesondere den Institutionen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“, sagte Thomas Kat-zenmayer, Vorstandsvorsitzender der größten Kirchenbank Deutschlands, heute bei der Vorstellung der Geschäftszahlen.

Mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Krise betonte Katzenmayer die besondere Verbundenheit seines Hauses zu den Kunden aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: „Unsere wichtigste Zielgruppe kann sich auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung ihrer Hausbank verlassen. Wir sind mit unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie solide aufgestellt und für Herausforderungen gewappnet.“ Auch die EB hatte im vergangenen Jahr schwierige Zeiten zu überstehen. Neben dem zunehmenden Druck auf das Zinsergebnis durch die andauernde Niedrig- beziehungsweise Nullzinsphase ist die Wettbewerbsintensität im Geschäft mit der Kernkundschaft erneut deutlich stärker geworden. „Umso erfreulicher ist es, dass wir 2019 das Kreditvolumen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,6 Milliarden Euro steigern konnten“, sagte Katzenmayer.

Mit Innovation zum Erfolg im umkämpften Finanzmarkt
Von dem insgesamt stabilen Geschäftsverlauf werden auch die Mitglieder der EB profitieren. „Vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien wollen wir eine Dividende in unveränderter Höhe von 3 Prozent zahlen“, kündigte Katzenmayer an. Nahezu unverändert blieb mit 436 (Vorjahr: 444) auch die Zahl der Mitarbeiter. „Ein herzlicher Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses, ohne die unser Erfolg bei den Kunden und am Markt nicht möglich wäre“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Dass Veränderungsbereitschaft und Innovation sich im umkämpften Finanzmarkt bezahlt machen, zeigt die Entwicklung der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM). So hatte das Tochterunternehmen am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 4,7 Milliarden Euro Assets under Management (AuM). Ein Jahr zuvor waren es noch 3,8 Milliarden Euro gewesen.

Alleinstellungsmerkmal: Ausrichtung an SDGs, Klimastrategie und Engagement
2019 war für die EB auch ein Jahr, in dem sie ihr Nachhaltigkeitsprofil wesentlich geschärft hat. So entschied das Geldhaus, sein Geschäftsmodell noch stärker an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Developement Goals – SDGs) der Vereinten Nationen (UN) auszurichten. „Mit dem Ziel einer strategischen Ausrichtung und klaren Integration der SDGs in die Nachhaltigkeitsstrategie sowie in den operativen Geschäftsbetrieb der Bank und der EB-SIM wird eine intensivere und fokussierte Auseinandersetzung zur Ausrichtung unserer Bank an den SDGs erfolgen“, sagte Berenike Wiener, Head of CSR and Sustainable Finance. Damit hat die Bank ein Alleinstellungsmerkmal hierzulande. Zudem entwickelt die EB in diesem Jahr eine ganzheitliche Klimastrategie, die auch die Klimarisiken in den Portfolios erfasst. Darüber hinaus nutzt die EB im Rahmen der unternehmenseigenen Engagement-Strategie ihren wirtschaftlichen, kompetenzbasierten und gesellschaftlich-ethischen Einfluss, um unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu verstärkten Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung zu motivieren, wie sie in den SDGs definiert werden.

Das Engagement der EB für Nachhaltigkeit fand 2019 auch die Anerkennung der UN. Als Unterzeichner der United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) stellt sich die Nachhaltigkeitsbank jährlich einer Bewertung. In sechs von sieben Kategorien lagen die Ergebnisse über dem Median. Im Modul Strategy & Governance verbesserte sich die Bank von A auf die Bestnote A+. Dass Nachhaltigkeit mehr als Klima- und Umweltschutz ist, zeigt auch eine weitere Auszeichnung: Die EB ist als eines von nur 13 Unternehmen deutschlandweit als Top Employer Mittelstand bewertet worden. Auf all die damit ausgezeichneten Qualitäten kann die Bank in der herausfordernden Situation der Coronavirus-Krise zurückgreifen.
 
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Evangelischen Bank soll im Laufe dieses Jahres erreicht werden. Dann wird das im letzten Quartal 2019 gegründete Innovationszentrum Change Hub GmbH in Berlin offiziell eröffnet. „Nachhaltigkeit kann ein Unternehmen nicht alleine er-reichen. Daher wollen wir mit dem Change Hub in einem modernen und agilen Umfeld vielfältige Möglichkeiten bieten, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren gesellschaftlichen Impact zu bewirken“, sagte Thomas Katzenmayer. Dementsprechend sollen die Geschäftsräume des Change Hubs in Berlin für Co-Creation, Workshops mit agilen Arbeitsmethoden, Vorträge und Networking-Aktivitäten genutzt werden.

*Hinweis: alle Angaben für 2019 sind vorläufige Zahlen. Das testierte Ergebnis wird Ende März veröffentlicht.


Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der So-zialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten


Hilfe wegen Coronavirus auch für HelferInnen und ihre Organisationen nötig

 

(Berlin/pm) - Sofortmaßnahmen der Bundesregierung zur Abfederung der Belastungen durch COVID-19 sollten auch für gemeinwohlorientierte Organisationen offen sein.

 

Unterstützung durch Spenderinnen und Spender wird in den nächsten Wochen dringend gebraucht, um wichtige Aufgaben unter erschwerten Bedingungen weiterzuführen.

 

In den letzten Tagen wurden verschiedene staatliche Unterstützungsmaßnahmen zur Bewältigung der Folgen des neuen Coronavirus auf Bundes- und Landesebene angekündigt. Neben privaten Unternehmen und FreiberuflerInnen müssen aber auch gemeinwohlorientierte Organisationen geschützt werden. „Viele HelferInnen und Organisationen sind jetzt stark gefordert und arbeiten unter erschwerten Bedingungen wegen Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen, die die Verbreitung des Virus eindämmen sollen. Es geht um die Gesundheits- und Nachbarschaftshilfe, aber auch um die Hilfe für Geflüchtete und das Engagement für bessere Bildung und Solidarität in der Gesellschaft.“, betont Larissa Probst, Geschäftsführerin vom Deutschen Fundraising Verband.

 

Neben staatlicher Unterstützung ist auch private Hilfe dringend nötig: „In diesen Zeiten sehen wir, wie wichtig eine starke Kultur des Gebens und das Gemeinwohl sind. Unterstützen Sie daher bitte weiterhin die Organisationen der Zivilgesellschaft. Wenn gewachsene Strukturen einmal wegbrechen, lassen sie sich so schnell nicht wiederaufbauen. Neben regelmäßigen Spenden helfen manchmal auch kleine, private Maßnahmen wie der Verzicht auf Erstattung von ausgefallenen Veranstaltungen und Dienstleistungen.“, ermutigt Larissa Probst. 

 

Folgende staatliche Unterstützungen sollten umgesetzt werden:

 

  1. Planungssicherheit für Fördermittel

 

Verzicht auf Rückforderungen von Projektgeldern bei geförderten Projekten und Veranstaltungen die aufgrund des Coronavirus/COVID-19 unterbrochen oder verschoben werden mussten.

 

  1. Öffnung angekündigter Sofortmaßnahmen auch für gemeinwohlorientierte Organisationen

 

Förderprogramme und Hilfeleistungen wegen Coronavirus/COVID-19 so anpassen, dass die Maßnahmen auch den gemeinwohlorientierten Organisationen sowie ihren fest angestellten oder freiberuflich tätigen MitarbeiterInnen aus allen Berufsfeldern (darunter auch FundraiserInnen) zugutekommen.

 

  1. Einsatz zusätzlicher Mittel

 

Einsatz zusätzlicher Mittel für die gemeinwohlorientierte Branche als Nothilfe, um neu entstehende Belastungen zu mindern.

 


Wegen Coronavirus: Bildungsanbieter stellt komplett auf Weiterbildungen von Zuhause aus um

 

(Berlin/pm) - WBS TRAINING, eine Marke des größten deutschen Bildungsanbieters WBS GRUPPE, reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus und bietet sämtliche Weiterbildungen ab sofort zu 100 Prozent online und von Zuhause aus an. Die Umstellung auf das virtuelle Lernangebot hat bereits am vergangenen Freitag begonnen. Insgesamt betreut das Unternehmen aktuell 559 Kurse mit knapp 8000 Teilnehmenden.

 

"Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus bieten wir unser komplettes Kursangebot ab sofort komplett ortsunabhängig an. Das gilt für Weiterbildungen, beruflich geförderte Weiterbildungen und auch unsere Inhouse-Schulungen. Niemand muss mehr an einen Standort kommen und alle können von Zuhause aus lernen. Das ist einerseits sicher und bequem für unsere Teilnehmer/-innen und andererseits wird das Infektionsrisiko reduziert", erklärt Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE und führt fort:

 

"Die Möglichkeiten dafür haben wir geschaffen, als wir den WBS LearnSpace 3D® entwickelt haben. Das ist eine virtuelle, dreidimensionale Simulation einer Schulungsumgebung. Darin lassen sich unsere Kurse unter realen Bedingungen durchführen, denn sämtliche Teilnehmende können sich dort mit ihrem individuellen Avatar frei bewegen und verortbar kommunizieren.

 

Wir haben diese Lernumgebung entwickelt, um den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. So vermitteln wir mit jedem Kurs, der in dem WBS LearnSpace 3D® absolviert wird, auch digitale Kenntnisse. In der aktuellen Situation hilft uns unsere langjährige Erfahrung in der Durchführung digitaler Kurse natürlich enorm, sodass wir unseren Teilnehmer/-innen weiterhin die gleiche Weiterbildungs-Qualität bieten können – sicher und zu 100 Prozent von Zuhause aus.

 

Gleichzeitig danke ich unseren Mitarbeitenden besonders für ihren enormen Einsatz unter erschwerten Bedingungen. Sie haben es ermöglicht, dass unsere Teilnehmenden nun sicher von Zuhause aus weiterlernen können. Das waren innerhalb eines Tages 6500 der insgesamt 8000 Teilnehmer/-innen. Diese Umstellungen und Herausforderungen haben wir gemeinsam erfolgreich gemeistert."

 

Dreidimensionales Lernen: Das ist der WBS LearnSpace 3D®

 

Der WBS LearnSpace 3D® ist eine virtuelle, dreidimensionale Simulation einer Schulungsumgebung und ermöglicht es, Weiterbildungen, Universitätsvorlesungen, aber auch Firmenveranstaltungen ortsunabhängig unter realen Bedingungen zu gestalten. So können sich Nutzer einen individuellen Avatar erstellen und sich mit diesem in einem vielseitigen, virtuellen Gebäude frei bewegen sowie in Echtzeit und verortbar mit anderen Teilnehmern interagieren.

 

Der WBS LearnSpace 3D® wurde von der WBS GRUPPE gemeinsam mit dem Software-Unternehmen TriCat gemeinsam entwickelt und erstmals 2017 auf der Bildungsmesse Learntec vorgestellt. Die Unternehmen sicherten sich mit dem Projekt unter anderem den eLearning Award des gleichnamigen Fachmagazins in der Kategorie "3D-Lernwelt" und gingen als Gewinner aus dem regionalen Vorentscheid des Digital Champions Award hervor, den die Telekom gemeinsam mit der Wirtschaftswoche verleiht.

 

Weitere Informationen zu dem LearnSpace 3D® sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.wbsakademie.de/wbs-learnspace-3d/

 

Über die WBS GRUPPE

 

Die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de) ist einer der größten Bildungsanbieter in Deutschland mit einer Praxiserfahrung von 40 Jahren. Zur WBS GRUPPE gehören die Gesellschaften WBS TRAINING AG und die WBS TRAINING SCHULEN gGmbH. Die WBS GRUPPE bietet unter den Marken WBS TRAINING, WBS AKADEMIE und WBS SCHULEN vielfältige Bildungsangebote an. Die WBS TRAINING führt geförderte Weiterbildungen und Umschulungen in verschiedenen Bereichen durch. Die WBS AKADEMIE vermittelt berufsbegleitend Fachwissen, Soft Skills und Führungskompetenzen in digitalen Seminaren sowie staatlich anerkannten Aufstiegsfortbildungen und Masterstudien. Die WBS SCHULEN runden das Angebot mit Ausbildungen, Umschulungen und Weiterbildungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales ab. Aktuell beschäftigt die WBS GRUPPE über 1.400 Mitarbeiter/-innen an über 200 Standorten. Die Kerngesellschaft WBS TRAINING AG ist seit 2016 nach der Gemeinwohlökonomie zertifiziert und handelt somit nach einem ethischen Wirtschaftsmodell, in dem das Wohl von Mensch und Umwelt oberstes Ziel ist. Vorstände der Aktiengesellschaft sind Heinrich Kronbichler und Joachim Giese.

 


KDFB Bayern ruft Hashtag-Aktion zum Equal Pay Day ins Leben

#gleichistgleich #wirverdienenmehr

 

 

(München/kdfb) – „Mein Freund und ich haben mit dem gleichen Abschluss, beim gleichen Unternehmen, im gleichen Job angefangen – nur standen auf seinem Lohnzettel schon in der Probezeit 500 Euro mehr!“ Steffi, damals 26 Jahre alt, Ingenieurin aus Niederbayern ist noch heute stinksauer. Der Frauenbund will Frauen wie Steffi, aber auch Männer dazu ermutigen, offen über Diskriminierung am Arbeitsplatz zu sprechen. „Denn die nackten Zahlen zu Equal Pay reichen oft nicht aus, um die Dimension der realen Ungleichheit bewusst zu machen“, so die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes Landesverband Bayern (KDFB), Emilia Müller.

 

Auf Facebook und Instagram fordert der KDFB Bayern unter #gleichistgleich #wirverdienenmehr anlässlich des Equal Pay Days Frauen und Männer auf, ihre ganz persönlichen Geschichten zu „Gender Pay Gap“ und „Gender Career Gap“ zu berichten. Denn: vielen ist die Ungleichheit gar nicht bewusst – fast so, als wäre es normal, für sein Geschlecht diskriminiert zu werden. Das betrifft Frauen, aber „Schon seit Jahren schließt sich die Entgeltlücke in Deutschland nicht, noch immer liegt sie bei 21%! Wir sind es leid, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit weder das gleiche Gehalt noch die gleiche Anerkennung bekommen“, so Emilia Müller, Vorsitzende des KDFB. Für den KDFB ist Lohngerechtigkeit ein zentrales Thema. Es muss von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen angegangen werden. Existenzsichernde Löhne, die Möglichkeit, eigene Rentenansprüche aufzubauen und die Aufwertung von Care-Arbeit bleiben für den Frauenbund von höchster Bedeutung.

 

Der KDFB Landesverband ist gespannt auf die Diskussionsbeiträge und appelliert an Frauen und Männer, von persönlichen Erlebnissen zu Equal Pay zu berichten. „Wir werden diese Botschaften in der Bildungsarbeit aufgreifen. Als größter Verband für Frauen in Bayern sieht der KDFB das Thema als wichtiges Handlungsfeld“, so Emilia Müller.

 

Übrigens: Mittlerweile ist Steffi 32 Jahre alt und macht im EU-Ausland Karriere.

 

 Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern ist mit 165.000 Mitgliedern der größte Frauenverband in Bayern. Er setzt sich seit 1911 für die Gleichstellung von Frauen in Gesellschaft, Kirche und Politik ein.

 


Hamburg Messe und Congress sagt Pferdemesse ab

HansePferd Hamburg findet nicht statt

 

(Hamburg/hp) - Die HansePferd Hamburg wird in diesem Jahr nicht wie geplant auf dem Hamburger Messegelände stattfinden. Damit folgt die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) einer Allgemeinverfügung der Hamburger Gesundheitsbehörde wonach alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern untersagt sind. Diese Verfügung gilt „bis auf weiteres“, mindestens jedoch bis zum 30. April 2020. Damit ist die für die Zeit vom 24. bis 26. April geplante HansePferd direkt betroffen. Die Absage schließt sämtliche Rahmenveranstaltungen wie den großen Show-Abend im Zusammenhang mit der HansePferd ein.

 

„Wir sehen keine andere Möglichkeit als die HansePferd Hamburg 2020 abzusagen, da eine Terminverschiebung nicht möglich ist“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. „Wir bedauern das sehr.“

 

Die nächste HansePferd Hamburg findet turnusgemäß vom 29.04. bis 01.05.2022 statt.

 

Fragen rund um die Absage beantworten wir unter www.hansepferd.de 

 

 

 


KDFB zum Equal Pay Day

Lohngerechtigkeit jetzt!

(Köln/kdfb) – Aus Anlass des bundesweiten Equal Pay Day (EPD) am

 

17. März ruft der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) Politik, Unter-nehmen und Tarifpartner auf, Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer bei gleicher und gleichwertiger Arbeit endlich zu verwirklichen. „Gleich ist gleich. Wenn Frauen und Männer an Wert und Würde gleich sind, dann muss das auch für die Bezahlung gelten“, erklärt KDFB-Vizepräsidentin Monika Arzberger.

 

Laut KDFB ist Lohngerechtigkeit ein zentrales Thema für die Gleichstellung von Frauen. Der Verband beklagt, dass nach wie vor die Arbeit von Frauen und Männern unterschiedlich bewertet und bezahlt wird, trotz gleicher Qualifikation. „Für viele Frauen hängt eine gesicherte Zukunft von gerechtem Lohn ab. Der Wert von Arbeit darf nicht am Geschlecht gemessen werden. Es ist unerheblich, ob eine Frau oder ein Mann Brot backt, Kranke pflegt oder eine Abteilung leitet. Was zählt, ist die gerechte Entlohnung der Leistung, denn sie verringert das Risiko auf Altersarmut, von dem besonders Frauen betroffen sind“, so Monika Arzberger.

 

Der KDFB fordert Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Kirche auf, sich uneingeschränkt für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern einzusetzen. „Es geht darum, Lohngerechtigkeit als Ausdruck der grundrechtlich geschützten Gleichberechtigung und der Chancengleichheit zu verstehen und umzusetzen. Ziel muss die Ab-schaffung der bestehenden Lohnlücke sein“, meint die KDFB-Vizepräsidentin.

 

Gleichzeitig appelliert sie an Frauen, sich offensiv mit Entgelt zu befassen, den eigenen Arbeitswert zu recherchieren und mutig Gehaltsverhandlungen auf Augenhöhe zu führen. „Frauen haben Anspruch auf gleiche Entlohnung“, so Arzberger.

 

Mehr zum Thema „Lohngerechtigkeit“ unter www.bewegen-kdfb.de, der Kampagnen-Website des KDFB. Weitere Informationen zum EPD: www.equalpayday.de

 

 

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 


Women in Architecture (WIA) Berlin 2020: Festival zum Thema Frauen in der Architektur vom 4. Juni bis 4. Juli

Foto: WIA Berlin 2020
Foto: WIA Berlin 2020

 

  • Gemeinsame Initiative des Berliner Netzwerks von Planerinnen n-ails und der Architektenkammer Berlin mit über 30 Veranstaltungen
  • Baustelle Gleichstellung | Equality Under Construction
  • Raum für Auseinandersetzung mit Werken von Frauen und dem längst überfälligen Umbau des Berufsbildes
  • Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin: „Von allein bewegt sich nichts!“

 

(Berlin/pm) – Das erste Berliner Festival zum Thema Frauen in der Architektur, Women in Architecture (WIA) Berlin 2020 (www.wia-berlin.de), wird vom 4. Juni bis 4. Juli vom Berliner Netzwerk von Planerinnen n-ails e.V. (www.n-ails.de) und der Architektenkammer Berlin veranstaltet. Unter dem Motto „Baustelle Gleichstellung | Equality Under Construction“ werden über 30 Veranstaltungen – wie Ausstellungen, Filmreihen, Führungen, Symposien, Vorträge sowie Workshops – an verschiedenen Orten in Berlin stattfinden.

 

Schirmfrau des Festivals ist Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin. An WIA 2020 sind zudem mehr als 20 Institutionen von AIV und BDA bis TU Berlin und Werkbund beteiligt. Nicole Zahner, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Unser Festival bietet erstmals einen weiten Raum für die Auseinandersetzung mit Werken von Frauen und dem längst überfälligen Umbau des Berufsbildes.“

 

Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin: „Nur ein Drittel der Mitglieder der Berliner Architektenkammer ist weiblich, obwohl der Anteil der weiblichen Studierenden deutlich über 50 Prozent liegt. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Frauen unter den neuen Mitgliedern immerhin bei 50 Prozent. Wir wollen die Wahrnehmung für mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit von Frauen in Architektur und Stadtplanung verbessern und Hindernisse im Berufsalltag aufspüren. Die Architektenkammer Berlin verbindet mit WIA 2020 das Anliegen, den offenen Diskurs über aktuelle Berufs- und Rollenbilder in unserer Gesellschaft zu fördern und herauszufordern. Von allein bewegt sich nichts!“

 

Aktuell laufen zahlreiche Call for Projects, Dialog und Provocations, u.a. für die Ausstellung „Berlin. Die Stadt und ihre Planerinnen“. Hier werden zahlreiche Werke von Frauen in der Architektur sichtbar gemacht. Elke Duda, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Nur so können sie in ihrer architektur- und stadthistorischen Bedeutung aufgearbeitet und eingeordnet werden. 2018 startete unser Netzwerk n-ails im Zuge der Veranstaltung ´Yes, we plan!´ im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt eine bundesweite Initiative für eine digitale Sammlung mit Werken von Planerinnen, die jetzt beim WIA-Festival fortgeführt wird.“

 

Edmaier: „Hinter jedem erfolgreichen Plan steht immer auch eine starke Frau. Dennoch kommen Planerinnen in der Öffentlichkeit kaum vor. Ihr Anteil an Führungspositionen in Planungsbüros ist extrem gering und ihr Einkommen liegt im Schnitt 30 Prozent unter dem ihrer männlichen Kollegen. Bei der gerade eröffneten da!-Ausstellung stellen wir fest, dass ganze sechs Prozent der vorgestellten Büros nur von Frauen geführt werden, aber fast zehnmal so viel - nämlich 57 Prozent - allein von Männern. In immerhin 37 Prozent der Büros teilen sich Männer und Frauen die Verantwortung.“

 

Laut WIA ist auch die aktuelle Pritzker-Preisvergabe an die irischen Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara, Gründerinnen von Grafton Architects, ein positives Zeichen für die Branche. „Die beiden Architektinnen mit der höchsten Auszeichnung unserer Zunft zu ehren, freut uns natürlich sehr und ist Ansporn zugleich. WIA Berlin 2020 holt Frauen an die Oberfläche. Über die Vielfalt der Beiträge eröffnet das Festival neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Bauwerke“, so Duda und Zahner abschließend.

 

Weitere Informationen zu n-ails:
n-ails ist ein Netzwerk für Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen in Berlin. Seit 2004 setzt sich n-ails für die Vernetzung und Stärkung von Architektinnen und Planerinnen ein. Wir organisieren Exkursionen und Ausstellungen zu Projekten von Planerinnen und sind maßgeblich am Aufbau eines bundesweiten Architektinnen- und Planerinnen-Netzwerkes beteiligt. www.n-ails.de.

Koordination:
Barbara Biehler, Dagmar Chrobog-Dohmann, Elke Duda, Jutta Feige, Gabi Fink, Martina Gross-Georgi, Elke Hobmeyr, Larissa Kirchmeier, Mathilde Kocher, Ramona Knöfel, Sarah Riviére, Sabrina Rossetto, Isabel Thelen, Nicole Zahner

Veranstalterinnen:
AEDES Architekturforum, Architektenkammer Berlin, Aktiv für Architektur AfA, Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV), Architekturmuseum der TU-Berlin, aquabitArt gallery für Architektur und Kunst, Brandenburgische Architektenkammer – Arbeitsgruppe Gleichstellung, Bund Deutscher Architekten BDA Berlin, Bund Deutscher Architekten BDA Bundesverband, Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BW II 5) mit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Werkbund Berlin, Netzwerk Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen, n-ails e.V. Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Technische Universität Berlin – Institut für Architektur, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL u.a.

Förderinnen und Sponsorinnen:
Lotto Stiftung Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Abteilung Frauen und Gleichstellung, Albrecht Jung GmbH & Co. 
KG, record Türautomation GmbH, MAKE_SHIFT gGmbH, AIA AG, Solarlux GmbH

 


„Banken müssen ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten“


(Kassel/pm) - Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, nimmt zu dem am 4. März 2020 von der EU-Kommission vorgestellten Entwurf eines Klimaschutzgesetzes Stellung:

„Umweltschutz und insbesondere Klimaschutz gehören zu den dringendsten Aufgaben unserer Zeit. Der Gesetzentwurf bringt die Verbindlichkeit des europaweiten Klimaschutz-Engagements auf einen Punkt: die Erreichung der Klimaneutralität bis 2050. Auch wenn es scheint, dass wir noch Jahrzehnte Zeit haben, um dieses Ziel zu erreichen, so sind bereits jetzt ehrgeizige Schritte von allen Europäern umzusetzen.

Der Bankensektor spielt zur Erreichung der EU-Ziele und bei der Transformation der Unternehmen hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzbranche ist heute eine Frage des Risikomanagements sowie des Bewusstseins, mit der Gewährung von Krediten und mit Investitionsentscheidungen Kapital zielgerichtet in nachhaltig und klimafreundlich agierende Unternehmen und Wirtschaftsaktivitäten umlenken zu können.

Die Evangelische Bank legt in ihrem Geschäftsmodell bei Finanzierungs- und Investitionsthemen einen starken Fokus auf gesellschaftlich relevante Aspekte. Allein im Jahr 2019 wurde ein Kreditvolumen in Höhe von rund 500 Mio. EUR der Gesundheits- und Sozialwirtschaft neu zur Verfügung gestellt. Die Zusammenarbeit mit Sozial- und Gesundheitseinrichtungen wird auch zukünftig unser Geschäftsmodell prägen. Seit jeher sind alle drei Säulen der Nachhaltigkeit - Ökonomie, Ökologie und Soziales - für das tägliche Handeln der Evangelischen Bank selbstverständlich. Es ist allen Mitarbeitern und Entscheidern im Haus bewusst, dass Aspekte der Nachhaltigkeit wie z.B. die Verfügbarkeit von notwendigen Technologien oder wissenschaftliche Bewertungen einer fortlaufenden Entwicklung unterliegen.

Klima- und Umweltschutzthemen gewinnen deshalb auch für die Evangelische Bank zunehmend an Bedeutung. Die Bank hat sich darauf eingestellt und wird weitere Maßnahmen ergreifen: Noch in diesem Jahr werden wir eine umfassende Klimastrategie verabschieden. Auch unsere Tochtergesellschaft EB-SIM, ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Vermögensverwalter, hat ausschließlich Nachhaltigkeitsfonds im Portfolio und lancierte 2019 als neuestes Produkt den auf Renewables ausgerichteten „EB-Erneuerbare Energien Fonds Europa“.

Um weiterhin Kunden und andere Stakeholder für gesellschaftliche wie klimaschutzrelevante Themen zu sensibilisieren und als Akteur richtungsweisende Impulse zu setzen, veranstaltet die Evangelische Bank

am 10. und 11. September 2020 in Berlin eine Nachhaltigkeitskonferenz.

Mehr zur Veranstaltung „Turning Sustainability into the Future of Finance - Auf dem Weg zu einer besseren Welt für alle: Werte, Visionen, Wirklichkeiten“ unter


www.eb.de/nachhaltigkeitskonferenz

 


Zehn Jahre FairWorldFonds – Brot für die Welt setzt Maßstäbe für nachhaltige Geldanlagen

Ethisches Investment trifft einen Nerv

 

Geldanlagen * Nachhaltigkeitsfonds * FairWorldFonds

 

(Berlin/bfw) - Vor zehn Jahren ein kleiner Testballon, heute ein Erfolgsprojekt: Der FairWorldFonds gilt als einer der Publikumsfonds mit den strengsten und umfassendsten Nachhaltigkeitskriterien und  zählt inzwischen mit seinen knapp 1,3 Mrd. Euro Anlagevolumen (Stand Januar 2020) auch zu den größten Nachhaltigkeitsfonds Deutschlands. Brot für die Welt hat die Grundlagen maßgeblich mit entwickelt.  

 

Am 11. März 2010 brachte Union Investment den FairWorldFonds zusammen mit der Bank für Kirche und Diakonie und der GLS Bank auf den Markt. Damit wurden erstmals entwicklungspolitische Kriterien umfassend in einer nachhaltigen Geldanlage verankert. Entwickelt haben diese Anforderungen das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und das Südwind Institut für Ökonomie und Ökumene (Bonn). Klaus Seitz, Leiter der Abteilung Politik von Brot für die Welt, sagt: „Der Erfolg des FairWorldFonds und der boomende Markt für nachhaltige Geldanlagen zeigen: Anlegerinnen und Anleger legen immer öfter Wert darauf, in Unternehmen zu investieren, die für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen einstehen.“

 

Die Anlagepolitik des FairWorldFonds folgt strengen Regeln. Durch umfassende Ausschlusskriterien bleiben Unternehmen mit besonders umstrittenen Produkten wie Atomkraft oder Waffen oder mit Geschäftspraktiken wie Kinderarbeit außen vor. Auch Staatsbeteiligungen von Ländern, die Menschenrechte systematisch verletzen, sind ausgeschlossen. Anspruch war von Beginn an, gezielt in Wertpapiere zu investieren, die einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Dafür wurden Positivkriterien formuliert, die bei der Bewertung der Wertpapiere beispielsweise sozial und ökologisch sinnvolle Produkte wie Wasseraufbereitungsanlagen, Generika oder Erfolge von Staaten in der Armutsbekämpfung besonders honorieren.

 

Der Erfolg des FairWorldFonds hat unter Beweis gestellt, dass ethisches Investment auch für entwicklungspolitische Anliegen wirksam gemacht werden kann. Klaus Seitz: „Mit dem FairWorldFonds leisten wir einen Beitrag, um unsere Wirtschaftsweise nachhaltiger zu gestalten und ethische Grundsätze auf den Kapitalmärkten zu verankern.“

 

Die Anlagekriterien wurden mehrfach überarbeitet. Die aktuelle Fassung trägt den vor fünf Jahren vereinbarten Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen Rechnung. Mit dem Versprechen der Staatengemeinschaft, bis 2030 Armut und Hunger in der Welt vollständig zu überwinden und dabei die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, sind auch weitreichende Erwartungen an die Finanzmärkte verbunden. Die an die SDGs angepassten Anlagekriterien machen deutlich, wie ethisches Investment einen Beitrag zur Einlösung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten kann.


Deutsche Kleiderstiftung: „Geflüchtete Menschen in Griechenland nicht im Stich lassen“

  

  • ·       Deutsche Kleiderstiftung sammelt Kleidung und Schuhe
  • ·       Flexibilität bei Hilfstransporten garantiert Hilfe, wo sie gebraucht wird

 (Helmstedt/pm) - Immer mehr Geflüchtete stranden in den Grenzregionen zu Griechenland. Wie viele auf europäisches Gebiet durchkommen oder durchgelassen werden, ist unklar. Schon jetzt scheint sich die Versorgung in griechischen Auffanglagern schwierig zu gestalten. Die Deutsche Kleiderstiftung bereitet sich auf mögliche Hilfstransporte vor. Spendenwillige können Kleidung und Schuhe an die Hilfsorganisation senden.

 

„Sollten sich die Zahlen Schutzsuchender drastisch erhöhen, droht eine humanitäre Katastrophe“, sagt der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung Ulrich Müller. „Wir erinnern uns an die schrecklichen Bilder vor wenigen Jahren. So viele Menschen litten unter desolaten Zuständen und einer mangelhaften Versorgung mit Hilfsgütern.“ Schon 2016 schickte die Deutsche Kleiderstiftung daher umgehend einen Hilfstransport nach Griechenland. Textilien und Schuhe aller Art sowie speziell Regenbekleidung waren damals gefragt. Nach wie vor ist die Situation in den zahlreichen Lagern, insbesondere auf den griechischen Inseln, sehr angespannt.

 

Wer spenden möchte, kann daher gut erhaltene Kleidung und Schuhe in einem großen Karton kostenfrei an die Organisation in Helmstedt schicken. Die Deutsche Kleiderstiftung stellt dafür auf ihrer Website Paketaufkleber zum Download bereit. In Helmstedt werden die Pakete dann geöffnet und der Inhalt von Hand sortiert. „Geeignete Teile nehmen wir für unsere humanitären Einsätze“, erläutert Ulrich Müller. Textilien, die nicht verwendet werden können, werden zur Refinanzierung verkauft. Doch auch finanziell können die Hilfslieferungen unterstützt werden. Auf der Internetseite kann online Geld gespendet werden.

 

Als Experte für textile Hilfsprojekte versorgte die Deutsche Kleiderstiftung in der Vergangenheit Geflüchtete nicht nur in Griechenland, sondern unter anderem im Irak und in Südspanien. Doch auch in Deutschland erhielten zahlreiche Menschen Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche. „Die Hilfe für Menschen, die all ihr Hab und Gut zurücklassen mussten, um sich in Sicherheit zu bringen, ist für uns selbstverständlich“, sagt Ulrich Müller. So rüstet sich die Hilfsorganisation auch für den Ernstfall ungeachtet des tatsächlichen Ziels der Transporte. Flexibel können die Kleiderspenden national oder international Verwendung finden.

 

Weitere Informationen im Netz unter www.kleiderstiftung.de oder telefonisch unter 05351/52354-0.

 


Spielbank Berlin und Schirmherr Michael Müller unterstützen den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin bei den Vorbereitungen für die Paralympics in Tokio

20.000 Euro für „Ungehindert.Tokyo“

 

Schirmherr Michael Müller (oben, 4.v.r.) und Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm (oben, 3.v.l.) überreichen einen Scheck über 20.000 Euro an Özcan Mutlu, Präsident des BSB (oben, 2.v.l.) für die Kampagne "Ungehindert.Tokyo". Foto: Ralf Kuckuck, BS Berlin

 

 

(Berlin/pm) - Die Spielbank Berlin unterstützt die Kampagne „Ungehindert-Tokyo“ des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Berlin mit insgesamt 20.000 Euro. Im Rahmen des Tokio Sponsoring Dinners wurden mehrere Schecks an Özcan Mutlu, Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands, durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller, der auch die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen hat, und Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin, überreicht. Mutlu ist selbst Beiratsmitglied der Spielbank Berlin und engagiert sich nachdrücklich für den Para-Sport. Als Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Berlin vertritt Mutlu die Interessen von 29.000 Mitgliedern des Verbandes. 

 

Die Spendenkampagne „Ungehindert.Tokyo“ des Behindertensportverbandes Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Berlinerinnen und Berlinern den Weg zu den Paralympics 2020 in Tokio zu ebnen. Spen­denpartner kommen dabei beispielsweise für Trainings- und Wettkampf­kosten oder Sportausrüstung für Athletinnen und Athleten des Teams Berlin auf. 

 

„Die Sportmetropole Berlin ist eng mit dem Parasport verbunden“, so Schirmherr Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin. „Dabei ist es entscheidend, sich auf Förderer und Unterstützer aus der Wirtschaft wie die Spielbank Berlin, Lilienthal oder ‚Stadt und Land‘ verlassen zu können.“

 

„Sport trägt zur Integration in einer pluralen und vielfältigen Gesellschaft maßgeblich bei“, sagt Özcan Mutlu. „Daher habe ich mich immer für Inklusion im Sport eingesetzt. Ich freue mich sehr und bedanke mich bei der Spielbank Berlin, die mit dazu beiträgt, dass die Berliner Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympics in Tokio eine eindrucksvolle Visitenkarte abgeben, die Menschen begeistern und damit beweisen, welche tragende Rolle dem Para-Sport in unserer Gesellschaft zukommt.“

 

Der diesjährige Austragungsort der Paralympics hat für die Berliner Sportlerinnen und Sportler eine besondere symbolische Bedeutung: Berlin und Tokio sind seit 1994 Partnerstädte.

 

„2020 ist das Jahr der Paralympics in Tokio“, so Klaas Brose, Geschäftsführer des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Berlin e.V. „Unser Ziel ist es, die Berliner Athletinnen und Athleten bestmöglich auf dieses Ereignis vorzubereiten. Jede Athletin und jeder Athlet ist ein Vorbild für alle Menschen mit Behinderung in Berlin, und wir wollen so viele dieser Vorbilder wie möglich für diese Stadt bei den Paralympics unterstützen. Wir danken Özcan Mutlu und der Spielbank, ihre Spende ist ein wichtiger Beitrag für den Parasport in Berlin.“  

 

Die Spielbank Berlin versteht sich als Partner der Hauptstadt und unterstützt seit vielen Jahren kulturelle und soziale Institutionen, vor allem aber den Hauptstadtsport. Bereits 2016 hat die Spielbank das Projekt „Road-to-Rio“ für die Paralympics in Brasilien großzügig unterstützt. Auch die sehbehinderte Para-Schwimmerin und Berlins Sportlerin des Jahres 2019 Elena Krawzow wird durch die Spielbank Berlin auf ihrem Weg nach Tokio gefördert.

 

Die Spielbank Berlin ermöglicht ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch Beiratsmitglieder der Spielbank Schecks an den Traditionsclub Berliner TSC e.V., den türkischen Fußballverein Aldersim-Spor, den Sportverein KSV Reinickendorf Ringen, den Arbeiter-Samariter-Bund und den Verein FrauSuchtZukunft überreicht.

 

Der Sport im Allgemeinen und der Para-Sport im Besonderen liegen uns sehr am Herzen“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank. „Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband leistet hier in unserer Stadt einen großen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen und wird mit seiner Kampagne ‚Ungehindert.Tokyo‘ maßgeblich dazu beitragen, dass die Berliner Athletinnen und Athleten die besten Voraussetzungen haben, um bei den Paralympics große Erfolge zu feiern. Wir freuen uns, dass wir Teil dieser Kampagne sind und drücken die Daumen für Tokio.“

 

 

 

Über die Spielbank Berlin

 

Die Spielbank Berlin GmbH & Co. KG wurde 1975 gegründet, um eine Spielbank im damaligen Westberlin zu etablieren und zu betreiben. Im Herbst 1975 wurde vom Land Berlin die Konzession erteilt und im Europa-Center begann der Spielbetrieb. Nach dem Fall der Mauer nutzte die Spielbank Berlin die Chance auf Modernisierung und Erweiterung und bezog 1998 ihre heutigen Räume in unmittelbarer Nähe des Potsdamer Platzes. Inzwischen betreibt die Spielbank Berlin vier Standorte, die über die ganze Stadt verteilt sind: Den Hauptstandort am Potsdamer Platz sowie die Spielbanken am Fernsehturm, an der Ellipse Spandau und am Los-Angeles-Platz.

 

Die Spielbank Berlin fühlt sich der Hauptstadt nicht nur in punkto Entertainment verpflichtet, sie engagiert sich auch für Sport, Kultur und Soziales. Sie ist seit ihrer Gründung besonders dem Sport verbunden und unterstützt unter anderem die Füchse Berlin, die Spreefüchse, die BR Volleys, ALBA Berlin, die Berliner Eisbären, Para-Schwimmerin Elena Krawzow, die Fußballvereine Hertha und Union sowie das Internationale Stadionfest (ISTAF). Hinzu kommen zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale, den Deutschen Filmpreis und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzehnten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als eine der erfolgreichsten Spielbanken Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereich des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe.

 


Gerechte Verteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern ist Voraussetzung für Gleichstellung

Equal Care Day: Neues kfd-Projekt für Existenzgründerinnen im Bereich Sorgearbeit und haushaltsbezogene Dienstleistungen

 

(Köln/kfd) - Anlässlich des Equal Care Day am 29. Februar weist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. auf die negativen Auswirkungen der Ungleichverteilung von Sorgearbeit hin: So leisten Frauen 80 Prozent der Care-Arbeit (Pflege, Kinderbetreuung, Hausarbeit) und verdienen, auch bedingt durch diese Mehrbelastung, 21 Prozent weniger als Männer.

Die kfd unterstützt daher mit ihrem neuen Projekt „kfd kann Hauswirtschaft“ Frauen bei der Existenzgründung in der Care-Branche und bekräftigt die Notwendigkeit staatlicher Förderung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände.

Ziel muss sein, bezahlbare Angebote zu schaffen, die private Haushalte entlasten und gleichzeitig Dienstleister*innen faire Entlohnung und Sozialversicherung garantieren.

 

KOALITIONSVEREINBARUNGEN ZEITNAH UMSETZEN

„Wir wünschen uns hier zeitnahe Initiativen noch in dieser Legislaturperiode. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil müssen die Vereinbarung im Koalitionsvertrag über die staatliche Förderung von Care-Arbeit angehen“, so kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil.

„Für Frauen mit Erfahrungen in der Hauswirtschaft kann es eine echte berufliche Chance sein, sich in diesem Bereich selbstständig zu machen. Die wenigsten wissen, dass für eine Existenzgründung hier kein Meistertitel nötig ist.“

 

WORKSHOP DER KFD FÜR GRÜNDERINNEN

Die kfd lädt alle Interessierten zum Workshop „kfd kann Hauswirtschaft: Wege in die Selbstständigkeit – Begleitung der Gründerinnen haushaltsbezogener Dienstleistungsunternehmen“ vom 9.–10. Juni nach Köln ein:

Frauen, die eine Selbstständigkeit anstreben, können sich mit Branchenexpert*innen zu Rahmenbedingungen, Förderstrukturen und Praxiserfahrungen vernetzen und austauschen. Referentin ist unter anderen Agnes Metz von der Kölner Initiative „Frauen gründen anders“.

Ziel des Projektes ist es, einen Leitfaden für künftige Gründerinnen zu entwickeln und den Zusammenhang zwischen Care Gap und Pay Gap, der geschlechtsspezifischen Lücke bei Sorgeverteilung bzw. Gehältern, aufzuzeigen. Sie seien zwei Seiten derselben Medaille, so Heil:

 

CARE GAP BEDINGT PAY GAP

„Mehr gutverdienende Frauen können zu einer neuen Verteilung der Hausarbeit beitragen. Da Care-Arbeit aber noch immer zu 80 Prozent von Frauen geleistet wird, bedingt der Care Gap wesentlich den Pay Gap.“ Eine angemessene Wertschätzung der in Privathaushalten bezahlt und unbezahlt erbrachten Leistungen sei nötig. „Diese Arbeit ist für uns alle gesellschaftlich wichtig und muss deshalb zwischen Frauen und Männern fairer verteilt werden.“

Alle vier Jahre steht der Equal Care Day am Schalttag als Mahnung dafür, dass Frauen viermal soviel Care-Arbeit verrichten wie Männer. Diese Ungleichverteilung hat weitreichende Folgen. So macht knapp drei Wochen später der jährliche Equal Pay Day (2020 am 17. März) darauf aufmerksam, dass Frauen noch immer deutlich weniger verdienen als Männer.

 


Deutschlandweite Aktionswoche zu nachhaltiger Ernährung

Film-Experiment „Anders essen“ ab 27.2. im Kino

 

Experiment * Film * Kulturbrauerei * Ernährung * Nachhaltigkeit

 

 

 

(Berlin/bfw) - Am 27. Februar feiert der Film „Anders essen“ Deutschlandpremiere in Berlin. Drei Familien werden in dem Film dabei begleitet, wie sie anhand eines Experimentes ihre Essgewohnheiten hinterfragen und eine nachhaltige Ernährung erproben. Zu Beginn der Fastenzeit lädt Brot für die Welt gemeinsam mit 90 Kinos in ganz Deutschland dazu ein, anhand des Films über nachhaltige Ernährung zu diskutieren. „Der Film ermutigt die Zuschauer eindrücklich, die eigenen Essgewohnheiten zu ändern und zeigt gute Beispiele auf, wo wir als Gesellschaft beginnen können und müssen. Bisher essen wir auf Kosten anderer Menschen, der Umwelt und des Klimas“, sagt Stig Tanzmann, Landwirtschaftsexperte von Brot für die Welt. „Damit sich die nachhaltigen Ansätze durchsetzen können, ist vor allem die Politik gefordert. Sie muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit Landwirtschaft und Ernährung nachhaltig werden.“

 

„Anders essen“ konfrontiert Familien mit dem enormen Flächenverbrauch, den ihre Essgewohnheiten benötigen. Wiener Wissenschaftler haben dazu ein Beispiel-Feld mit den landwirtschaftlichen Produkten angelegt, die hiesige „Durchschnittsbürgerinnen und -bürger“ jährlich benötigen – in der Summe 4.400 Quadratmeter und damit doppelt soviel, wie jedem Menschen auf der Welt eigentlich zur Verfügung steht. Der größte Teil der Fläche liegt im Ausland und belastet dort die Ernährungssicherheit. Das Beispiel-Feld macht zentrale Probleme auf einen Blick deutlich. So werden beispielsweise zwei Drittel der Fläche für den Futtermittel-Anbau und damit für den Konsum tierischer Produkte verwendet.

 

Die Familien versuchen im Film, ihre Ernährung gesünder und bewusster zu gestalten, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Sie setzen sich mit Hindernissen auseinander, die viele Menschen von nachhaltiger Ernährung abhalten. Dadurch ist der Film authentisch und lehrreich, ohne belehrend zu sein. „Erstmals ist es gelungen, exakt darzustellen, wie sehr wir über unsere Verhältnisse essen – und wie leicht es ist, das zu ändern“ sagt Kurt Langbein, Regisseur des Films „Anders essen“.

 

Stig Tanzmann wird nach der Deutschlandpremiere am 27.2. in der Berliner Kulturbrauerei mit dem Regisseur darüber diskutieren, warum „Anders essen“ eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist. An der Aktionswoche beteiligen sich ab dem 27. Februar deutschlandweit 90 Kinos. Brot für die Welt hat dazu umfangreiches Bildungsmaterial zusammengestellt.

 

Informationen zum Film und zur Aktionswoche:

 

https://langbein-partner.com/film/detail/anders-essen-das-experiment



Bildungsmaterial von Brot für die Welt zum Film „Anders essen“:

https://www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2020-anders-essen/


Karl Kübel Stiftung würdigt junge Initiativen mit dem FAIRWANDLER-Preis

Damit Miteinander keine Utopie bleibt

 

Die FAIRWANDLER-Preisträger*innen 2020 mit Kooperationspartnern und dem Stiftungsratsvorsitzenden Matthias Wilkes (hinten 3.v.r.) sowie Ralf Tepel (hinten 3.v.l.), Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung. © Karl Kübel Stiftung / Thomas Neu

 

 

(Bensheim/Frankfurt/kks) -  Welche Visionen habe ich für die Gesellschaft von morgen? Wie können wir miteinander in Dialog treten, unser Hier und Jetzt gemeinsam, menschenwürdig und nachhaltig gestalten? Fragen wie diese bewegen die jungen Menschen, die mit dem FAIRWANDLER-Preis 2020 ausgezeichnet wurden. Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie verlieh den Preis am Vorabend zum heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit an vier junge Initiativen. An der feierlichen Preisverleihung in der Frankfurter jugend-kultur-kirche sankt peter nahmen rund 200 Gäste teil.

 

„Für eine empathische Gesellschaft braucht es Kontakte außerhalb der digitalen Welt,“ erklärte Samson Kirschning von Raamwerk. Mit seinem Projekt „Was kann Straße?“ will das Team aus Kassel die Straße wieder als Ort der Begegnung ins Bewusstsein der Menschen zurückholen. Um dieses Ziel zu erreichen, bringen sie ganz unterschiedliche Akteur*innen an einen Tisch und motivieren Anwohner*innen darin, gemeinsame Straßenfeste auf die Beine zu stellen. Dafür erhielt Raamwerk den FAIRWANDLER-Preis in der Kategorie Begegnung schaffen. 

 

„Auf Vereinzelung, Ellenbogengesellschaft und Zersplitterung des gesellschaftlichen Zusammenhalts antworten diese jungen Menschen mit beeindruckenden Impulsen des Miteinanders”, sagte Matthias Wilkes, Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung und würdigte das Engagement aller nominierten Initiativen. „Das ergänzt sich hervorragend mit unserer Stiftungsarbeit. Auch wir setzen uns dafür ein, dass Menschen sich in die Gesellschaft einbringen und an politischen Prozessen beteiligen.“

 

Warum gibt es eigentlich bei Kartenspielen keine Königin? Warum haben die Figuren immer eine weiße Hautfarbe? Das haben sich die drei Gründer*innen von „Das Bunte Deck“ gefragt. Mit ihrem neu gestalteten Kartendeck wollen die jungen Frauen aus Kiel Diskriminierung im Alltag spielerisch sichtbar machen. Ihr neues Kartendeck spiegelt die Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Dabei darf die „Dame“ auch mal dunkelhäutig und unkonventionell sein. „Das bunte Deck“ erhielt den FAIRWANDLER-Preis in der Kategorie Zukunftsvisionen.

 

Niedrigschwellig und informativ will der Podcast „Nahostcast“ Vorurteile über Westasien und Nordafrika abbauen. „Mit unseren Beiträgen wollen wir den Zuhörer*innen die Region in all ihren Facetten näherbringen“, so Katrin Schäfer, Mitbegründerin der Initiative aus Hessen. „Wir wollen unterschiedliche Perspektiven darstellen und zeigen, dass die Region mehr zu bieten hat als Krisen und Konflikte.“ Das Team um Schäfer erhielt den FAIRWANDLER-Preis in der Kategorie Brückenbauen.

 

Die Initiative Intag e.V. engagiert sich für ein faires globales Miteinander. Der Berliner Verein setzt sich gemeinsam mit Aktivist*innen aus der ecuadorianischen Region Intag gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur beim Kupferabbau in Lateinamerika ein. „Der Mut und der Wille der Menschen dort haben uns stark beeindruckt“, betonte Karolin Woitke bei der Überreichung des FAIRWANDLER-Preises in der Kategorie Nachhaltiger Konsum. 

 

Eine Welt, in der Kooperation vor Konkurrenz steht, wünscht sich auch der Aktivist Tobi Rosswog. Als Gastredner bestärkte er die jungen Menschen darin, sich für ein selbstbestimmtes Leben jenseits von Leistungsorientierung und Gewinnmaximierung einzusetzen – „denn ein erfülltes Leben sieht anders aus.“

 

Überreicht wurden die Preise von ehemaligen FAIRWANDLER-Preisträger*innen. Mit dem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro und der fachlichen Unterstützung durch ehrenamtliche Coaches konnten sie ihre Projekte erfolgreich weiter voranbringen. 

 

Die Impulse für ihre Projekte haben die Preisträger*innen und Nominierten oftmals bei einem längeren Aufenthalt im Globalen Süden erhalten. Auch die Karl Kübel Stiftung bietet jungen Menschen im Rahmen des weltwärts-Freiwilligendienstes die Möglichkeit, eine fremde Kultur kennenzulernen.

 

Weitere Informationen zum Preis und den Preisträger*innen: www.fairwandler-preis.org

 

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Die Preisträger*innen und ihre Projekte:

 

Was kann Straße? 

 

Kategorie: Begegnung schaffen
Die Idee: Straßenfeste als „gelebte Zukunftsvision“ zu weniger Autos, mehr Grün und mehr Miteinander vielerorts zu etablieren
Die Menschen dahinter: Samson Kirschning von Raamwerk, einem interdisziplinären Team kreativer Köpfe aus Kassel
www.raamwerk.de

 

Das bunte Deck

 

Kategorie: Zukunftsvisionen
Die Idee: Das neue Kartendeck repräsentiert unsere Gesellschaft in aller Vielfalt und räumt mit Klischees und Stereotypen im Alltag auf.
Die Menschen dahinter: Jana Fischer und zwei Mitstreiterinnen aus Kiel
www.dasbuntedeck.de

 

Nahostcast

 

Kategorie: Brückenbauen
Die Idee: via Podcast ein differenziertes Bild über die Menschen und Staaten im Nahen Osten und Nordafrika zu vermitteln
Die Menschen dahinter: junge Nahostwissenschaftler*innen um Sarah Katrin Schäfer aus Rauischholzhausen (Hessen)
www.nahostcast.de

 

Intag e.V.

 

Kategorie: Nachhaltiger Konsum
Die Idee: die Bewohner*innen der Region Intag (Ecuador) in ihrem Widerstand gegen die Ausbeutung durch den Kupferabbau zu unterstützen; zu einem bewussteren Konsumverhalten in Deutschland animieren
Die Menschen dahinter: Karolin Woitke aus Berlin zusammen mit weiteren ehemaligen Ecuador-Freiwilligen
http://www.intag-ev.de/

 

Der Preis

 

Der von der Karl Kübel Stiftung initiierte FAIRWANDLER-Preis wird jährlich bundesweit ausgeschrieben. Er würdigt das gesellschaftliche Engagement junger Menschen, die längere Zeit im Globalen Süden waren und sich nun mit eigenen Initiativen und Sozialunternehmen für eine faire und gerechte Welt einsetzen. 

 

Schirmherrschaft

 

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

 

Der FAIRWANDLER-Preis wird unterstützt von Brot für die Welt, MISEREOR, Schmitz-Stiftungen, CURACON GmbH, Deutscher Engagementpreis und Voluntaris – Zeitschrift für Freiwilligendienste.

 


Der große Ausstellungsbereich „Haltung und Transport“ auf der HansePferd Hamburg

Innovationen, Impulse und Inspiration für die Pferdehaltung

©Hamburg Messe und Congress / Stephan Wallocha
©Hamburg Messe und Congress / Stephan Wallocha

 

(Hamburg/hp) - Neue Trends und Entwicklungen erfahren, innovative Produkte namhafter Aussteller erleben, Ideen und Inspiration für den eigenen Betrieb erhalten – das alles bietet Pferdehaltern und Züchtern der große Ausstellungsbereich „Haltung und Transport“ auf der HansePferd Hamburg. Dazu gibt es in der bundesweit einzigartigen Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“ und im „Forum Pferdekompetenz“ geballte Informationen von Fachleuten, Insiderwissen und kompetente Beratung rund um den modernen Pferdebetrieb von der Stallplanung und -hygiene über Arbeitsgeräte und Weidetechnik bis hin zur Automatisierung. „Im Mittelpunkt stehen immer die artgerechte Haltung und das Wohl der Pferde. Da geht es auch um effizientes Stallmanagement. Heute erwarten die Kunden von Pferdebtrieben viel Platz und gute Lichtverhältnissen für ihre Vierbeiner“, erläutert die öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Pferdehaltung, -zucht und -sport Dr. Christiane Müller, Kuratorin der Sonderschau und des Forums. Insgesamt präsentieren auf der bedeutendsten Messe für Pferdesport im Norden vom 24. bis 26. April über 450 Aussteller aus dem In- und Ausland ihre Produkte und Dienstleistungen auf dem Hamburger Messegelände.

 

 

 

Große Themenvielfalt in der Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“

 

Höchste fachliche Kompetenz und Produktinnovationen bietet die Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“, deren Herzstück ein Aktivstall in Aktion ist. Pferdebetriebe wie Pferdebesitzer -sportler, -halter und -züchter erfahren hier die neuesten Trends, Innovationen und Entwicklungen in der Pferdehaltung und können viele der Exponate live erleben. Dr. Christiane Müller lädt die Besucher an allen drei Messetagen zu Führungen über die Sonderschau ein. Aus Sicht der Sachverständigen, die auch Tierschutzbeauftragte der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) sowie Mitglied der FN-Prüfkommission Pferdehaltung und der DLG-Prüfkommission zur Gebrauchswertprüfung von Stalleinrichtungen ist, sind die Sonderschau-Themen auch für Hobbyreiter interessant: „Die HansePferd ist die einzige Messe in Deutschland, die eine derartige Sonderschau unabhängig von Herstellern anbietet.“

 

 

 

Forum Pferdekompetenz mit neuem Thementag „Fokus Pferdebetrieb“

 

Spannende Vorträge renommierter Experten erwarten die Besucher im Forum Pferdekompetenz. Dabei steht der erste Messetag ganz im Zeichen der Pferdebetriebe. Das neue Format „Fokus Pferdebetrieb“ richtet sich mit einem umfangreichen Programm speziell an Betriebsleiter und alle, die sich für das Thema Pferdehaltung interessieren. So wird beispielsweise von der Zeitschrift Pferdebetrieb und Rampelmann & Spliethof ein Reitpflegeplatz für Profis präsentiert. Der Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ lädt gemeinsam mit dem Hippolini-Institut Betriebsleiter, Verantwortliche aus Kindereinrichtungen sowie alle Interessierten zum Wissensaustausch rund um das Thema Kinderreitschulbetriebe ein. Experten referieren und laden zum regen Austausch ein. Bereits eine Stunde vor der regulären Öffnung der HansePferd in der Zeit von 9 bis 11 Uhr werden die Ergebnisse einer Befragung von Pferdebetrieben vorgestellt. Interessenten müssen sich vorab bei der Hamburg Messe anmelden. „Wir haben mehrere Pferdebetriebe im Norden besichtigt und Stärken-Schwächen-Analysen erstellt, die wir auf der HansePferd anonymisiert präsentieren“, erläutert Dr. Christiane Müller.

 

 

 

Insiderwissen und Expertenrat auf dem Forum Pferdekompetenz

 

Ab 11 Uhr steht das Forum Pferdekompetenz dann allen Besuchern offen. Branchenprofis und unabhängige Fachleute widmen sich den neuesten Entwicklungen in der Pferdehaltung. So spricht Thorsten Hinrichs, Geschäftsführer der Firma HIT, über die Planung und das Management eines Bewegungsstalls. Ulrike Struck von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert darüber, welche Erwartungen Behörden bei der Kontrolle eines Pferdebetriebs haben, und die Tierärztin Dr. Enrica Zumnorde-Mertens von der FN referiert über das Gesundheitsmanagement in Pferdebetrieben. Weitere Themen sind unter anderem der Einsatz computergesteuerter Systeme für die Betriebsorganisation und der Schutz vor Wölfen mit wolfsabweisenden Elektrozäunen. Wie immer auf der HansePferd beantworten die Referenten gern individuelle Fragen der Besucher und stehen für einen fachlichen Austausch zur Verfügung.

 

 

 

Exklusiv und als erstes auf der HansePferd: Die Vorstellung der neuen Leitlinien

 

Auf dem Forum Pferdekompetenz werden auch die neuen „Leitlinien zu Umgang und Nutzung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten“ vorgestellt. Damit ist die HansePferd Hamburg die erste Messe in Deutschland, die über die aktuellen Rahmenbedingungen informiert. Vorgestellt werden sie von Dr. Christiane Müller, die an der Ausarbeitung mitgewirkt hat. Die Leitlinien werden auf Basis neuer wissenschaftlicher Untersuchungen alle 15 Jahre von einem Expertengremium überarbeitet und im Laufe dieses Jahres vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht. Auf der HansePferd Hamburg erhalten die Besucher schon vorab einen Überblick über die Änderungen und Aktualisierungen.

 

 

 

Großes Angebot an Pferdeanhängern

 

Die HansePferd Hamburg bietet im Bereich Pferdeanhänger und -transportern unter einem Dach eine große Auswahl führender Hersteller und Marken mit den neuesten Modellen und Ausstattungen. Mehr Sicherheit beim Pferdetransport verspricht zum Beispiel der Anhängerspezialist Humbaur mit seiner neuen patentierten Panikentriegelung. Mit nur einem Handgriff können die Stützstangen im vorderen und hinteren Bereich des Pferdeanhängers gelöst werden. Die Bedienung ist intuitiv. So ist gerade im Notfall eine schnelle Reaktion möglich. Das Transportsicherheits-System kann nicht nur leicht von außen geöffnet werden. Ein Druck auf den Schließmechanismus im Inneren des Pferdeanhängers reicht aus und schon gleitet die Stützstange nach unten. Besonders praktisch: Die Verriegelung kann durch sanftes Eindrücken einfach geschlossen werden. Ein leises Klacken bestätigt das korrekte Einrasten.

 

 

 

Pferdeanhänger mit innovativem Lichtkonzept

 

Unter dem Namen „Neo“ präsentiert Böckmann eine neue Generation Pferdeanhänger. Komplett aus Polyester besticht das Fahrzeug durch ein exklusives, modernes Design, ein großes Raumangebot mit begehbarem Sattelraum und ein innovatives Lichtkonzept. Ein Lichtbogen sorgt für viel natürliches Licht, ohne dass die Pferde von dem Verkehr geblendet werden. Das LED Innenraumlicht bietet weißes oder blaues Licht, wobei das blaue Licht während des Transports eine beruhigende Wirkung auf das Pferd ausübt. Der Anhänger ist in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich.

 

 

 

Matten für den Aktivstall

 

Der Aussteller HIT Aktivstall richtet auf der HansePferd einen Fokus auf die Bodenbefestigung und spricht damit auch gezielt private Pferdehalter an. Als Messeneuheit stellt das Unternehmen die Aktivstallmatten ‚Top Clean‘ vor. Dabei handelt es sich um eine 114x81 Zentimeter große und 4,5 Zentimeter dicke PVC-Matte mit einem Gewicht von 27 Kilogramm, die mit oder ohne Löcher lieferbar ist und bei vielen Bodenverhältnissen auch ohne Unterbau verlegt werden kann. „Die Matte bildet die Basis für eine gute, matschfreie Offenstallhaltung. Bei Bedarf lässt sich die Haltung mit zeitgesteuerten Raufen und dem Anlegen von Trails, die dafür sorgen, dass sich die Pferde mehr bewegen, noch optimieren“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Mark Lemm.

 

 

 

Von der DLG geprüfte Böden

 

Gummiböden, bei denen Dank eines innovatives Herstellungsverfahrens der Austritt gesundheitsgefährdender Inhaltsstoffe wie Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe minimiert werden, präsentiert das Gummiwerk Kraiburg Elastik in Hamburg. Das Verfahren lässt das Unternehmen jedes Jahr von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) überprüfen. Dabei wird der gesamte Herstellungsprozess der Böden von der Wareneingangskontrolle über den Verarbeitungsprozess bis zum verkaufsfertigen Endprodukt unter die Lupe genommen. Auf der HansePferd stellt ein Ingenieur der DLG das aufwändige Prüfverfahren vor.

 

 

 

Die Potenziale digitaler Technik

 

Das digitale Zeitalter hat längst auch die Pferdehaltung erreicht. So präsentiert Acclaro Rossmayer eine neue Software, mit der Verträge erstellt, Bestände überwacht, Termine organisiert, Preise kalkuliert sowie Leistungen abgerechnet werden können. Die Firma Schauer Agrotronic lädt die Besucher der HansePferd zu einem virtuellen Spaziergang durch verschiedene Bewegungs- und Boxenställe des österreichischen Ausstellers ein.

 

 

 

Beratungsangebote für Betriebsleiter

 

Das Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ist erstmals mit einem eigenen Stand auf der Hansepferd Hamburg vertreten. Hier können sich Betriebsleiter von Experten zu zentralen Themen der Pferdehaltung beraten lassen. Die Bandbreite reicht vom Management über betriebswirtschaftliche Aspekte und technische Fragen bis hin zum Bau von Reitanlagen und der Modernisierung von Betrieben.

 

 

 

Öffnungszeiten und Eintrittspreise der HansePferd Hamburg

 

Die HansePferd Hamburg, das Messe-Erlebnis rund ums Pferd, hat vom Freitag, 24., bis Sonntag, 26. April, täglich von 10 bis 19 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Die Tageskarte kostet vor Ort für Erwachsene 12,50 Euro, Erwachsene mit Gutschein, HVV- und DB-Schleswig-Holstein-Ticket-Nutzer (mit gültigem Fahrausweis) zahlen 10,50 Euro. Für Jugendliche (16-17 Jahre), Studenten, Rentner, Schwerbehindert sowie Gruppen ab sechs Personen gilt der ermäßigte Eintrittspreis von 9,50 Euro pro Person. Kinder (sechs bis 17 Jahre) zahlen 9,50 Euro, unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Die Online-Tickets kosten jeweils 1,50 Euro weniger.

 


Karneval nachhaltig feiern

(Berlin/pm) - Karneval steht für ausgelassenes Feiern mit Kamelle und Konfetti, nach dem bunten Karnevalsumzug bleiben jedoch häufig Müllberge zurück. Wie es fair und umweltfreundlich geht, zeigt der Einkaufsratgeber „Der Nachhaltige Warenkorb“ unter www.nachhaltiger-warenkorb.de.

 

Nachhaltige Kostüme und Schminke: Welches Kostüm soll es dieses Mal sein? Wer Zeit und Geld sparen und dabei noch die Umwelt schonen möchte, kann sich in einem Kostümverleih inspirieren lassen oder Secondhandmode kaufen. Individualisten können sich ihr Kostüm selbst zusammenstellen oder nähen. Auch bei der Karnevalsschminke sollten wir genauer hinsehen: oft sind Schadstoffe, z. B. Mineralöle auf Basis von Erdöl, enthalten. Durch den direkten Hautkontakt können diese den Körper belasten. Hier empfiehlt es sich, auf die Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten zu achten und am besten auf Naturkosmetik zurückzugreifen.

 

Nachhaltiges Partyzubehör nutzen: Plastikbecher und billiges Partyzubehör, das nach einmaligem Gebrauch schnell weggeworfen wird, kann durch selbst mitgebrachtes Geschirr ersetzt werden. Das hilft auf der Karnevalsparty, Ressourcen zu schonen. Konfetti, Glitzer und Co. sehen zwar toll aus, werden aber meist unter den widrigsten Bedingungen hergestellt. Sie sollten auch aufgrund ihrer Kleinteiligkeit am besten nur in Maßen, in einer ökologischen Variante, verwendet werden.

 

Kamelle und Partysnacks: Warum diesen Karneval nicht mal neue Wege gehen und auf „faire Kamelle“ setzen? Statt Chips aus der Plastiktüte sollte man lieber biologische Snacks, wie z. B. Nüsse, knabbern, ein eigenes Buffet vorbereiten oder einen Bio-Caterer für die Party beauftragen. Beim Karnevalsumzug kann aktiv die Umwelt schützen, wer Müll wieder mitnimmt und zu Hause entsorgt.

 

Nachhaltig dekorieren: Frische und fair gehandelte Blumen bieten sich als Dekoration an. Man erkennt sie zum Beispiel am Fairtrade-Label. Leere Einmachgläser lassen sich mit Naturmaterialien wie Blättern oder Steinchen befüllen und erzeugen so ein besonderes Flair. Bei Tischdecken und Servietten gilt es, auf Plastik zu verzichten und auf Produkte aus Papier oder Stoff auszuweichen. Diese lassen sich vielfältig gestalterisch einsetzen.

 

Nachhaltig zur Feier kommen: In den Karnevalshochburgen ist es zur Feier- und Umzugszeit voll. Welche Verkehrsmittel eignen sich dann um möglichst nachhaltig zum Umzug zu kommen? Verzichten sollte man auf das Auto. Denn Parkplätze sind knapp und ein Großteil der CO2-Emissionen stammt aus dem Straßenverkehr. Dort belasten uns neben Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxiden auch bodennahes Ozon, Lärm und der Flächenverbrauch für Straßenbau und Parkplätze. Daher für Kurzstrecken in der Stadt einfach aufs Fahrrad setzen. Das ist gut für die Umwelt, spart Zeit und Geld. 

 

Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt „Der Nachhaltige Warenkorb“ der RENN. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik.

 

Die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) wurden 2016 auf Initiative des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ins Leben gerufen. Ein neues Netzwerk von insgesamt 20 – vornehmlich zivilgesellschaftlichen – Akteuren aus allen 16 Bundesländern, gegliedert in vier Netzstellen. Ihr Ziel: Die Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland vorantreiben. Vom Bund finanziert, von den Ländern benannt und bei der Projektdurchführung unabhängig, können die RENN dabei über die politischen Ebenen hinweg Akteure miteinander vernetzen, wie dies in einem föderal organisierten Staat sonst kaum möglich ist. Das Projekt wird von der Bundesregierung zunächst für fünf Jahre gefördert. Für die Gesamtkoordination ist eine Leitstelle in der Geschäftsstelle des RNE eingerichtet. 

 

RENN.süd ist die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien für Süddeutschland. Sie trägt das Thema „Nachhaltig leben“ durch die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteure und Aktivitäten in die Breite. Themenschwerpunkt von RENN.süd ist „Nachhaltiger Konsum“.

 

 

 


Das Büro als Objekt der Begierde: Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main zeigt ausgezeichnete New-Work-Projekte

Foto: CSMM
Foto: CSMM

• Sieben Arbeitswelten entworfen und geplant von CSMM sind Teil der Gastausstellung im Museum Angewandte Kunst
• CSMM-Architekten gewinnen sieben Mal den German Design Award 2020
• Preisverleihung am 7. Februar 2020 im Rahmen der weltweit führenden Messe für Konsumgüter ‚Ambiente‘ in Frankfurt am Main

 

(München/pm) – Von Samstag an präsentiert das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main im Rahmen der Ausstellung German Design Award 2020 ausgewählte und ausgezeichnete Bürokonzepte – darunter sieben New-Work-Projekte des Architektur- und Beratungsbüros CSMM, das auch in Frankfurt am Main ansässig ist. Jährlich prämiert der Rat für Formgebung hochkarätige Einreichungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, die auf ihre Art in der internationalen Designlandschaft wegweisend sind. Die Gastaustellung des German Design Awards 2020 ist vom 8. Februar bis 23. Februar 2020 zu sehen.

„‚Form follows function‘ gilt längst nicht nur für einzelne Konsumgüter oder Produkte, sondern ebenso für ganzheitliche Konzepte wie Arbeitsräume. Interessant ist dabei die Korrelation zwischen gutem Design und Arbeitsleistung. In der heutigen Zeit, in der es mehr denn je auf Kreativität, Empathie und Kommunikation ankommt, bestimmt die Gestaltung des Raumes maßgeblich das Wohlbefinden der Belegschaft und damit den Unternehmenserfolg. Die Ausstellung würdigt diesen Aspekt, indem sie das Bewusstsein für das Thema stärkt, dass auch Arbeitswelten konzeptioniert und gestaltet sein wollen – damit sie bestmöglich funktionieren“, sagt CSMM-Firmengründer und geschäftsführender Gesellschafter Timo Brehme. Die Rolle der neuen Arbeitswelten gewinne für Wirtschaft und Gesellschaft immer mehr an Bedeutung.

Zudem suchen Mitarbeiter nach Sinn ihrer Tätigkeit und Identifikation. Unternehmen, die dies erkennen, können sich einen Wettbewerbsvorteil schaffen. Davon ist auch der Unternehmenskulturexperte Prof. Jan Teunen überzeugt. Seiner Meinung nach sind Unternehmen doppelt gefordert „Erstens müssen sie die Bürokonzepte den gewachsenen Anforderungen an Kommunikation, soziale Interaktion und gleichzeitige Konzentration anpassen, die agile Arbeits- und Managementmethoden mit sich bringen. Zweitens müssen sich die Mitarbeiter in Bezug auf ihre Einstellungen und Bedürfnisse mit den Arbeitswelten identifizieren können. Das Büro ist mehr denn je gelebte und erfahrene Identität.“

Das Frankfurter Museum Angewandte Kunst legt unter der Leitung des Direktors Prof. Matthias Wagner K den Fokus auf die Wahrnehmung von gesellschaftlichen Strömungen und Entwicklungen mit einem Schwerpunkt auf Design. In „zeit- und unzeitgemäßen Betrachtungen“ thematisieren die Ausstellungen kulturelle Werte und sich wandelnde Lebensverhältnisse. Sie zeigen die Spannungsfelder zwischen Funktion und ästhetischem Mehrwert auf.

Sieben ausgezeichnete Arbeitswelten

Wie sich diese Spannungsfelder in der Bürogestaltung übersetzen und umsetzen lassen, können Besucher nun im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst sehen. Wie sieht ein zukunftsgerichtetes Büro für Anwälte aus? Wie für Wirtschaftsberater? Wie für IT-Profis? Und wie für ein Unternehmen, das smarte Hausgeräte herstellt? Antworten auf diese Fragen liefern die New-Work-Experten von CSMM mit sieben Architekturkonzepten für die unterschiedlichsten Branchen, die nun zu temporären Exponaten werden.

Ebenso vielfältig sind die Kategorien, in denen die Architekten als „Winner“ ausgezeichnet worden sind. So werden die Gestalter von CSMM am 7. Februar 2020 die Auszeichnungen „Excellent Architecture: Innenarchitektur“ für die Büroflächen der internationalen Sozietät DLA Piper, die mitarbeitergeführte Wirtschaftsberatung Frontier Economics und die experimentelle Denkfabrik BSH CO ebenso entgegennehmen wie für die internationale IT-Firma Reply, deren „Corporate Architecture“ die Jury überzeugte. Das innovative Gesamtkonzept für die weltweit tätige Wirtschaftskanzlei Linklaters erhält zwei Awards: zum einen für „Interior Architecture“ und zudem für die „Corporate Identity“ im Segment „Excellent Communications Design“.

Die CSMM-Architekten erhalten die Preise für den German Design Award 2020 im Rahmen der weltweit führenden Messe für Konsumgüter ‚Ambiente‘ in Frankfurt am Main. „Dass wir bei CSMM in diesem Jahr mit sieben verschiedenen Arbeitswelten in mehreren deutschen Metropolen zum Gewinner gekürt werden, bestätigt unseren Anspruch und macht uns stolz“, ergänzt Brehme. Der 2012 initiierte German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rats für Formgebung. Sein Ziel ist es, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen.

 

Über CSMM – architecture matters
CSMM versteht sich seit 17 Jahren als Beratungs- und Architekturunternehmen, das sich auf Büroimmobilien und Arbeitswelten im In- und Ausland spezialisiert hat. 
 
Mieter und Nutzer von Gewerbeimmobilien begleitet CSMM bei allen kreativen und rationalen Entscheidungen rund um das maßgeschneiderte Bürokonzept. Dazu zählen unter anderem die Beratung bei der Auswahl des Objektes, Organisationsanalysen, Arbeitsplatzstrategien, Um- und Einzug sowie die zukunftsfähige Neugestaltung des Arbeitsumfelds. Darüber hinaus begleiten die Experten auf Wunsch Change-Management-Prozesse. Für Entwickler, Vermieter und Eigentümer entwirft und steuert CSMM als Berater und Planer sämtliche baulichen und kommunikativen Prozesse für den Um-, Aus- oder Neubau von Gewerbeimmobilien. Dazu zählen Standortbewertung, architektonische Gesamtplanung und kreative Vermarktungsstrategien. 
 
Die Entstehung der Marke CSMM – architecture matters im Jahr 2018 ist eine konsequente Weiterentwicklung der zuvor getrennt arbeitenden Unternehmen conceptsued GmbH (gegründet 2003) und Modal M GmbH (gegründet 2008). Ziel ist es, die Kompetenzen beider Häuser ganzheitlich anzubieten. Das 60-köpfige interdisziplinär und international zusammengesetzte Team von CSMM ist spezialisiert auf Büros, Hotels und Gastronomie jeder Größenordnung. Die Geschäftsführung obliegt Sven Bietau, Timo Brehme, Reiner Nowak und Malte Tschörtner. Neben dem Münchner Stammsitz agiert das Unternehmen auch mit Dependancen in Berlin, Frankfurt a.M. und Düsseldorf. 
 
CSMM ist Mitglied des Expertenpools der „Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB“ sowie des Zentralen Immobilienausschusses – ZIA „New Ways of Working“.  Zudem im Forschungsbereich aktiv kooperiert das Unternehmen mit der Fakultät Architektur an der Ostbayerischen Technischen Hochschule und dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung. Darüber hinaus fördert CSMM die „Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung – gif e.V.“ und engagiert sich in der „Werte-Stiftung“. Weitere Informationen im Internet unter: www.cs-mm.com


 


Deutsches Tierschutzbüro e.V.

46 schwerwiegende Tiertransporter-Unfälle im Jahr 2019 in Deutschland – besonders Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern betroffen – Tierrechtler*innen fordern ein sofortiges Ende von Lebendtiertransporten

 

(Berlin/pm) - Das Deutsche Tierschutzbüro hat für das Jahr 2019 insgesamt 46 schwere Unfälle von Tiertransportern allein in Deutschland registriert und fordert Bund, Länder und die EU dazu auf, Lebendtiertransporte komplett zu verbieten. Obwohl die Dunkelziffer noch wesentlich höher sein dürfte, sind allein bei den 46 bekannten Fällen - im Durchschnitt ca. ein Unfall pro Woche – mehrere hundert Schweine, mehrere Rinder und einige Tausend Hühner ums Leben gekommen. Mehrere besonders schwere Unfälle hatten auch menschliche Todesfälle zur Folge, insgesamt starben mindestens 12 Menschen bei Unfällen im Zusammenhang mit Tiertransportern. Der größte Teil der Unfälle geschah dabei in den Bundesländern, die die meisten sogenannten Nutztiere hält. So passierten 2019 mindestens 11 Unfälle in Niedersachen, 10 Unfälle in Nordrhein-Westfalen und 9 Unfälle in Bayern. Auch Anfang 2020 gab es bereits 3 Unfälle, auch hierbei kamen dutzende Schweine und Puten ums Leben und wieder fand mindestens ein Unfall in Niedersachsen und einer in Nordrhein-Westfalen statt.

 

Das Deutsche Tierschutzbüro sieht in den Vorfällen einen erneuten Beweis dafür, dass ein Ende des heutigen Systems der Massentierhaltung unumgänglich ist und fordert im ersten Schritt die Beendigung von Lebendtiertransporten, um das Leid von Tieren unverzüglich zu lindern. „Tiertransporte sind schon ohne Zwischenfälle eine der großen Ursachen für Tierqual im grausamen System der Massentierhaltung. Die unglaubliche Anzahl an Unfällen macht das Ganze noch unerträglicher. Ein Ende von Lebendtiertransporten wäre nur ein kleiner, aber dennoch wichtiger erster Schritt, zu weniger Tierleid“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

 

Die Auswertung konnte das Deutsche Tierschutzbüro basierend auf regionalen Berichterstattungen der Medien erstellen. Dabei gelangen vermutlich nicht einmal alle Vorfälle in die Öffentlichkeit, die Dunkelziffer wird weitaus größer sein. Dennoch zeigt die Auswertung, dass die Unfallursachen meistens bei Fahrfehlern liegen, die aus unterschiedlichen Gründen zustande kommen oder aufgrund von technischen Defekten des Fahrzeugs. Die Tiere werden entweder beim Unfall direkt, oder durch den Ausbruch aus dem verunglückten Transporter verletzt oder gar getötet. Oft müssen Veterinär*innen vor Ort verletzte Tiere im Anschluss nottöten. In einigen Fällen verbrannten die Tiere sogar in den Fahrzeugen. Ein großer Teil der Unfälle in den letzten Monaten geschah offenbar durch eine Kombination aus Fahrfehlern und technischem Defekt, die z.B. zur Ablösung der Anhänger bei falsch durchgeführten Wendemanövern führten. Tiertransporter fallen bei Kontrollen auch immer wieder durch Verstöße gegen die Vorschriften in Hinblick auf Versorgung und den gesundheitlichen Zustand der Tiere und Hygiene auf. Besonders bei hohen Temperaturen, wie letzten Sommer, haben Tiere bei Transporten extrem unter der Hitze und bei schlechter Wasserversorgung zu leiden. „Bis Lebendtiertransporte endlich der Vergangenheit angehören, brauchen wir strengere Sanktionen gegen die Verantwortlichen. Es kann nicht sein, dass Auftraggeber*innen, Speditionen und Fahrer*innen immer wieder für vermeidbare Unfälle und schlechte Versorgung verantwortlich sind und sich dennoch nichts ändert. Hier brauchen wir empfindsamere Strafen und bessere Kontrollen“, so Jan Peifer.

 

Tiertransporte sind ein elementarer Bestandteil des Systems der Massentierhaltung und auch ohne Zwischenfälle für tägliches Tierleid verantwortlich. Schweine, Rinder, Geflügel, Schafe und viele mehr werden nicht ausschließlich zur Schlachtung transportiert. Auch Aufzucht und Mast findet meist an unterschiedlichen Orten, nicht selten sogar in verschiedenen Ländern statt. Innerhalb der EU werden so jährlich Milliarden an Tieren über tausende Kilometer weit transportiert, hunderttausende Tiere werden auch in Länder außerhalb der EU verfrachtet. Regelmäßig kommt es neben Platzmangel, Unterversorgung und nicht eingehaltenen Ruhephasen zu schweren Verletzungen und tödlichen Auswirkungen auf diesen Todesfahrten.

 

Neben direkten Änderungen an der derzeitigen Situation fordert das Deutsche Tierschutzbüro langfristig die komplette Auflösung der Nutztierindustrie und der Ausbeutung von Tieren, um so Tierleid nachhaltig zu vermeiden. Als konsequenteste und nachhaltigste Lösung, um die derzeitigen Zustände zu vermeiden, sehen die Tierrechtler*innen die vegane Lebensweise. Dafür hat das Deutsche Tierschutzbüro die Plattform Twenty4Vegan.de ins Leben gerufen, die mit Rezepten und Tipps die Verbraucher*innen bei der Umstellung zu einer tierleidfrien Ernährung unterstützt.

 


CeresAward 2020: agrarheute sucht die Superbauern

(München/pm) - Zum siebten Mal sucht die Fachmedienmarke agrarheute die besten Landwirtinnen und Landwirte im deutschsprachigen Raum. Dabei stehen Innovationsgeist und unternehmerisches Handeln im Vordergrund, dessen Grundlage der verantwortungsvolle Umgang mit Mensch, Tier und Natur ist. Noch bis 31. März können Landwirtinnen und Landwirte Direktbewerbungen einreichen oder nominiert werden.

 

Innovativ, optimistisch, unternehmerisch und verantwortungsbewusst. Das sind die Landwirtinnen und Landwirte die agrarheute, das führende Fachmedium im Agrarbereich aus dem Haus dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, mit dem CeresAward (#ceresaward) auszeichnet. Der Preis wird von „Ackerbauer“ bis „Unternehmerin“ in zehn Kategorien ausgelobt, welche die gesamte Bandbreite der Landwirtschaft widerspiegeln.

 

Unsere Landw