Wirtschaft

25.09.2018


Erfurt, Rostock und Magdeburg präsentieren ihre Herbsterlebnisse für aktive Senioren sowie Menschen mit Behinderung – und ohne.

Feste, Kultur und Sport: Städtetrips im Herbst barrierefrei genießen

Foto: Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
Foto: Erfurt Tourismus und Marketing GmbH

 

 

 

(Erfurt/tpr) – Die Städte Erfurt, Rostock und Magdeburg gehören als Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Leichter Reisen zu den Vorreitern im barrierefreien Tourismus in Deutschland. Der Herbst ist eine gute Gelegenheit, die drei ganz unterschiedlichen Metropolen und ihre vielfältigen barrierefreien Kultur- und Freizeitangebote zu entdecken.

 

 

 

Von Kürbis bis Kultur: Erfurt erleben

 

 

 

Schon seit 1999 engagiert sich Thüringens Landeshauptstadt Erfurt im barrierefreien Tourismus. Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Ausstellungsorte wie die Alte Synagoge, die Kunsthalle, das Angermuseum oder die Gedenkstätte Andreasstraße sind bereits barrierefrei ausgebaut. Für das Projekt „Stadtführungen für gehörlose Erfurt-Besucher in Deutscher Gebärdensprache“ erhielt die Stadt 2013 den Deutschen Tourismuspreis. Auch für Sehbehinderte, Blinde und Menschen im Rollstuhl gibt es exklusive Stadtführungen durch die mittelalterliche Stadt mit ihren Patrizier- und Fachwerkhäusern, den verwinkelten Gassen und der bekannten Krämerbrücke mit ihren kleinen Läden und Cafés. Die neue Broschüre „Induktiv Hören in Erfurt“ weist Hörgeräteträgern und Cochlea-Implantat-Trägern den Weg zu Sehenswürdigkeiten, die über induktive Höranlagen verfügen.

 

 

 

Im Herbst beeindruckt der denkmalgeschützte egapark, eine der schönsten Gartenanlagen Deutschlands, mit einer Kürbisausstellung. Noch bis 31.

 

Oktober sind 20 000 Kürbisse, die zu Kunstwerken arrangiert sind, zu sehen.

 

Nicht so riesig wie in München, dafür familiärer und barrierefrei zugänglich ist das Erfurter Oktoberfest, das noch bis 7. Oktober auf dem Domplatz stattfindet. Vor der imposanten Kulisse des Mariendoms und der St.

 

Severikirche reihen sich auf 600 Metern rasante und nostalgische Fahrgeschäfte aneinander. Am 10. November wird der Dom Schauplatz der ökumenischen Martinsfeier.

 

 

 

Litertaturliebhabern sei die Erfurter Herbstlese empfohlen. Unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ werden bis 11. Dezember Bücher vorgestellt, die sich mit der Zeitnot des modernen Menschen befassen.

 

 

 

Maritimes Flair und gesunde Ostseeluft in Rostock

 

 

 

Mit kurzweiligen Kulturangeboten präsentiert sich auch Rostock im Herbst.

 

Am 27. Oktober lädt die moderne Hansestadt an der Ostsee zur Langen Nacht der Museen. Von 18 Uhr bis in die späten Abendstunden öffnen sich die Türen zu Geschichte, Tradition und Kunst. Viele Museen und Veranstaltungsräume sind barrierefrei zugänglich, wie das Kulturhistorische Museum Rostock, die Marienkirche und das Heimatmuseum Warnemünde. Im Kulturhistorischen Museum ist noch bis 4. November die Ausstellung zum Stadtjubiläum „Rostock. Jetzt 800“ zu sehen.

 

 

 

Auch die Rostocker Lichtwoche vom 5. bis 10. November, in der die Stadtwerke die Innenstadt und den Universitätsplatz erstrahlen lassen sowie die Veranstaltung „Kultur trifft Genuss“ am 17. November, bei der Theaterkunst mit Kulinarik verschmilzt, sind unvergessliche Erlebnisse.

 

Rostocks Zoo nimmt Besucher mit auf eine Reise an den Nord- und Südpol. Am 22. September eröffnete das „Polarium“, eine große Anlage für Eisbären und Pinguine mit Besucherzentrum und Aquarien.

 

 

 

Gäste kommen auch wegen der gesundheitsfördernden Wirkung des milden Ostseeklimas nach Rostock. Im nahen Seebad Warnemünde bieten Hotels und Gesundheitspraxen Thalasso-Anwendungen mit Meerwasser an. Den besten Blick auf die Ostsee haben Besucher hier von der mit dem Rollstuhl befahrbaren Westmole, die 500 Meter ins Meer hinaus ragt. Von Rostocks Innenstadt verkehren barrierefreie S-Bahnen nach Warnemünde.

 

 

 

Natur- und Sporterlebnis in Magdeburg

 

 

 

Barrierefreiheit wird in Magdeburg, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, seit Jahren gelebt. Viele Unternehmen und Einrichtungen der Stadt tragen das Gütesiegel „Barrierefreiheit geprüft“. Gäste, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, leihen sich beispielsweise ein E-Mobil zum Stadtrundgang. Für hörgeschädigte Personen gibt es Stadtführungen mit dem „Tour Guide System“. Auch Blinde und Sehbehinderte sowie Menschen mit Lernschwierigkeiten können sich für geführte Touren durch die Stadt anmelden.

 

 

 

Der Elbauenpark gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wahrzeichen der Gartenanlage ist der Jahrtausendturm. Gäste erleben hier eine interaktive Zeitreise durch die Wissenschaften. Im Schmetterlingshaus kann der Besucher

 

200 verschiedene Falter beobachten. Bollerwagen und Rollstühle können kostenlos gemietet werden. Auch in der Parkbahn, dem „Elbauenexpress“, haben Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen Platz.

 

 

 

Fußballfans kommen in der Stadt auf ihre Kosten. Die MDCC Arena, die Heimspielstätte des 1. FC Magdeburg, hält 64 Plätze für Rollstuhlfahrer frei. Außerdem stehen für Menschen mit Sehbehinderungen 20 Live- Audiokommentarplätze zur Verfügung. Ein Behindertenbeauftragter unterstützt Fans mit Handicap.

 

 

 

Weitere Ideen für einen barrierefreien Urlaub für Alle liefern die Mitglieder der AG auf ihrer Website www.barrierefreie-reiseziele.de. ■

 

 

 

Webseiten zu den Angeboten

 

 

 

Erfurt

 

www.erfurt-tourismus.de

 

Rostock

 

www.rostock.de/mein-urlaub-barrierefrei

 

Magdeburg

 

www.magdeburg-tourist.de

 

 

 


Für faire Handelsverträge mit Ostafrika

 

(Rottenburg-Stuttgart/drs) - Katholische Arbeitnehmer-Bewegung sammelt 60.000 Unterschriften für eine Petition an EU-Kommissarin Malmström Rottenburg. Fast 60.000 Unterschriften hat die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart innerhalb von zwei Wochen für eine Petition zum fairen Handel mit Ostafrika gesammelt, die sich an die zuständige EU-Kommissarin Cecilia Malmström richtet. 2017 hat die EU-Kommission mit den Ländern Ostafrikas Verhandlungen zu einem regionalen Abkommen zur  Wirtschaftspartnerschaft (EPA) begonnen. Nach dessen Unterzeichnung und Inkrafttreten wären die Länder der Ostafrikanischen Gemeinschaft gezwungen, ihre Märkte für europäische Produkte schrittweise zu öffnen. Als Folge würde drohen, dass die durch die gemeinsame Agrarpolitik der EU für den EU-Binnenmarkt subventionierten Landwirtschaftsprodukte aus EU-Mitgliedstaaten die Existenz der Bauern Ostafrikas gefährden und lokale und regionale Märkte destabilisieren. Die Folge wäre für viele Afrikaner die Flucht nach Europa.

 

In der Petition wird deshalb EU-Kommissarin Malmström gebeten, das Wirtschaftspartnerabkommen mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft zu stoppen und dem von Ugandas Präsident Museveni im Namen der Gemeinschaft übermittelten Wunsch zu folgen und den Dialog für faire Handelsbeziehungen zu öffnen.

 

KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss  hat sich jüngst bei einem dreiwöchigen Aufenthalt in Uganda selbst ein Bild von der Lage im Land verschafft, verschiedene von der KAB unterstützte Selbsthilfeprojekte im Agrarbereich besucht und eine Flüchtlingssiedlung. Tief beeindruckt zeigte er sich davon, wie das Land und seine Bevölkerung mit den derzeit 1,4 Millionen Flüchtlingen aus dem Kongo und dem Südsudan umgehen. Jede Familie bekomme dort ein 30 mal 30 Meter großes Stück Land, um darauf Nahrungsmittel anzubauen. Für eine wirkliche Perspektive, so der KAB-Sekretär, bräuchten die Menschen im Land aber einen fairen Handel: „Sonst rauben wir ihnen die Existenz - und sie werden übermorgen an unseren Grenzen in Europa stehen.“ Als bereits bestehende Negativbeispiele nennt die KAB zwei westafrikanische Länder, die bereits ein EPA mit der Europäischen Union haben: Mit subventioniertem Milchpulver aus Europa wird in Kamerun Joghurt kostengünstiger hergestellt, als auf Basis von einheimischer Milch. Und nach Ghana werden Hähnchenteile aus der EU zu Dumpingpreisen exportiert. In beiden Fällen zerstört die Billigkonkurrenz aus dem Norden die lokale Landwirtschaft.

 

In Uganda unterstützt und fördert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung seit mehr als 25 Jahren Selbsthilfeprojekte. Im Vordergrund stehen dabei Einkommen schaffende Initiativen im Gemüse- oder Ananasbau beziehungsweise in der Schweine- oder der Michkuh-Aufzucht. Dadurch wurde die Einkommenslage der Bevölkerung nachhaltig verbessert. Durch den Aufbau und der Förderung einer selbstständigen KAB vor Ort (Catholic Workers Movement = CWM) in Uganda wurde auch ein effizientes Management für die Projekte etabliert. Die CWM qualifiziert Verantwortliche und veranstaltet Seminare, in denen Projektverantwortliche ihre Erfahrungen teilen. Dadurch können sie ihre Projekte mit einer hohen Qualität realisieren, auch weil sie vor Ort auf Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit geprüft werden.

 

Weitere Infos zur Kampagne: www.kab-drs.de Petition online unterschreiben: change.org/fairer-handel

 


MOBILITÄTSWENDE: „DEN WANDEL, DER LÄNGST BEGONNEN HAT, NACHHALTIG NUTZEN“

 

(Rastatt/ekiba) - Angesichts des Produktionswachstums von Elektromobilität in China, Millionen von Fahrzeugen auf immer volleren europäischen Straßen, von Schadstoffbelastung, Rohstoffausbeutung und Entsorgungsproblemen soll die Transformation der Automobilwirtschaft für nachhaltige, wegweisende Innovationen genutzt werden. Das haben alle Podiumsteilnehmer aus Kirche, Mittelstand, Umweltverband und Gewerkschaft beim bundesweiten Fachtag „Mobilitätswende“ des Evangelischen Verbands Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt am Mittwoch (19.09.) in Rastatt betont. Die Verantwortung der Kirche sah Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh darin, den dafür nötigen Mentalitätswandel zu ermöglichen, „indem wir Mut machen und selbst vollziehen, was wir wichtig finden“. Die Bibel sei voll von Geschichten des Aufbruchs.

 

 

 

Der Verkehr forciert den Klimawandel besonders stark, „auch wenn es zunehmend Akteure gibt, die das alles als Quatsch bezeichnen und so tun, als sei früher alles besser gewesen“, sagte Roman Zitzelsberger, IG Metall Bezirksleiter für Baden-Württemberg. Der prognostizierte Verlust von 70.000 Arbeitsplätzen in der Automobilwirtschaft dürfe nicht allein in den Vordergrund gerückt werden, so der Gewerkschaftsvertreter. Dafür würden andere Arbeitsplätze entstehen, wenn jetzt innovative Konzepte entwickelt würden. „Der Riesenvorteil an diesen Prognosen: Die Ausgangslage ist heute gestaltbar.“ Menschen in ihren Ängsten und in Umbruchsituationen nicht allein zu lassen, sei wichtig. „Aber die Frage ist: wozu nutzt man den Wandel, in dem sich die Automobilindustrie ohnehin befindet“, betonte auch Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz und Mitglied des Strategiedialogs Automobilwirtschaft in Baden-Württemberg. „Mit all dem, was wir derzeit initiieren, werden wir den Klimaschutz nicht erreichen“, so Dahlbender.

 

 

 

Ulrich Schiefer, Geschäftsführer von AtTrack, einem E-Mobility-Unternehmen, sieht die Aufgabe der Wirtschaft darin, „relevante, saubere und nachhaltige Produkte herzustellen, die wir auch in Zukunft weltweit verkaufen können“. Er forderte die Automobilhersteller auf, sich aktiver in die notwendige Mobilitätswende einzubringen. Dem Autohersteller Daimler bot er ein gemeinsames Projekt zur Umstellung der Stuttgarter Verkehrsbetriebe auf Elektrobusse an.

 

 

 

Der badische Landesbischof Cornelius-Bundschuh sprach sich für „ein Genug“ aus. Dieses Genug könne man von der Grenze her denken, aber auch „von der Fülle: Ich bin satt, froh, erfüllt“. Die Aufgabe der Kirche sah er unter anderem darin, über Bildungsprozesse dazu beizutragen, dass Menschen den Begriff der Freiheit neu entdecken und „sich bewusst machen, dass sich Freiheit nicht in möglichst hoher Geschwindigkeit zeigt oder bei der Wahl eines Waschmittels, sondern im Mut, die Welt gerecht und zukunftsfähig zu gestalten.“ Die Menschen, die Angst vor Veränderung haben, gebe es auch in den Kirchengemeinden. Darin, sie im Glauben zu stärken und ihnen Mut zu machen, sich diesen Umbrüchen zu stellen, sah er eine vorrangige Verantwortung der Kirche.

 

 

 

Die Podiumsdiskussion war Teil eines Fachtags zur Mobilitätswende im Rahmen des jährlichen bundesweiten Treffens der kirchlichen Fachdienste in der Arbeitswelt in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das dieses Jahr in Rastatt stattfand. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) verknüpft soziale und ökonomische mit sozialethischen Fragestellungen und fördert Ideen, die zu einer gerechten, humanen und zukunftsfähigen Arbeits- und Wirtschaftsweise beitragen. Dazu führt der KDA den Dialog mit den Akteuren in der Arbeitswelt, mit Verantwortlichen in Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden sowie in Politik und Kirche. Seit März 2011 ist der KDA gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche (AHK) sowie dem Bund Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA e.V.) in den Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) eingebunden.

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter kwa-ekd.de und kda-baden.de.

 


Internationale Konferenz:

Landwirtschaft 4.0 unterstützt Kleinbauern in Entwicklungsländern

Do/Fr 20./21.9.2018, 8-18 Uhr: Tagung STATCROPS diskutiert, wie Apps und Online-Tools Landwirten im Globalen Süden nützen.
HS 1, Schloss Uni Hohenheim, 70599 Stuttgart

(Stuttgart/pm) - Farming 4.0 – der Begriff weckt Assoziationen von Hightech-Landwirtschaft, gedanklich weit entfernt von Kleinbauern in Entwicklungsländern. Dabei haben moderne Digitalisierungskonzepte gerade diesen viel zu bieten. Wie derartige Konzepte aussehen können, diskutieren am Donnerstag/Freitag, den 20./21.9.2018 rund 50 Fachleute auf der internationalen Tagung STATCROPS – „Smallholder targeted Agriculture 4.0 in temperature limited cropping systems“. Die Universität Hohenheim in Stuttgart lädt gemeinsam mit AfricaRice zu der Veranstaltung im Hohenheimer Schloss ein.

Hitze und Kälte stellen in Zeiten des Klimawandels besondere Herausforderungen an die Landwirtschaft: Wann ist die beste Pflanzzeit für Reis oder der ideale Dünge-Zeitpunkt? Welche Sorte trotzt den veränderten Bedingungen am besten? Wie lässt sich das Wassermanagement optimieren?

Gerade bei Kleinbauern in Entwicklungsländern kann ein optimiertes Management einen großen Unterschied im Ertrag bewirken – und da können Smartphone-Apps und Online-Tools äußerst hilfreich sein. Die Tagung STATCROPS – „Smallholder targeted Agriculture 4.0 in temperature limited cropping systems“ am 20./21.9.2018 an der Universität Hohenheim thematisiert die Möglichkeiten, die moderne Digitalisierungskonzepte und Modellierungsansätze bieten.
Auch Kurzentschlossene sind bei der Konferenz herzlich willkommen.


Von der Wissenschaft zum Anwender: Praxis-Tipps via App

Das Africa Rice Center hat bereits eine App entwickelt, mit der es in den letzten Jahren mehrere 100.000 Bauern in Westafrika über die Beratung erreicht hat. Wird die App mit den Angaben zu Fläche, Wasser, Düngemittel etc. gespeist, errechnet sie auf Basis der Wettervorhersagen den besten Zeitpunkt für die jeweiligen Management-Aktivitäten – und trägt so dazu bei, das Ernteergebnis zu optimieren.

In Westafrika macht vor allem die Hitze den Bauern zu schaffen, Ostafrika hat dagegen Kälteprobleme in den Hochlagen. Wissenschaftler der Universität Hohenheim wollen daher die App von AfricaRice an die Bedingungen in Ostafrika anpassen. „Dazu machen wir Feldversuche in Ruanda, Äthiopien und Madagaskar“, erklärt Dr. Marc Cotter vom Institut für Tropische Agrarwissenschaften, der auch die STATCROPS-Tagung organisiert. „Wir kooperieren dabei mit Beratern und den Gemeinden, im Sinne von Training of Trainers.“


Apps für Afrika, Asien und Südamerika

Afrika stellt an der Tagung einen Schwerpunktthema dar, doch auch Projekte in verschiedenen Ländern Asiens und Südamerikas werden vorgestellt. Auch die Themenpalette ist breit: Digitalisierungskonzepte sind nicht nur im Pflanzenbau hilfreich, sondern können auch beispielsweise die Tierzüchtung, die Milchproduktion oder das Wassermanagement verbessern.

Eine Übersicht über alle Themen der Tagung gibt das beigefügte Programm.


HINTERGRUND: Afrika Rice Center (AfricaRice)

Das Africa Rice Center ist eine Forschungseinrichtung, die durch Verbesserungen im Reissektor in Afrika Armut bekämpfen und die Ernährungssicherung stärken will. Gegründet im Jahr 1971 hat sie heute 26 Mitgliedsstaaten. Ihr Hauptsitz ist in der Elfenbeinküste, weitere Standorte sind in Senegal, Benin, Liberia, Nigeria und Madagaskar.
Homepage Afrika Rice Center 


Weitere Informationen
Anmeldung & Programm

 


Kirchengemeinde Gadebusch möchte an Wertschöpfungskreislauf teilnehmen

Kirchliches EnergieWerk mit weiterer Option für Windkraftanlage

 

 

 

(Gadebusch/cme) -  Aus christlicher Verantwortung will der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg den Klimaschutz stärken, einen Mentalitätswechsel im Umgang mit Gottes Schöpfung befördern und die Neuausrichtung der Energieversorgung mitgestalten. Soll auch ein Beitrag zum Klimakonzept der Nordkirche (* Hintergrund) geleistet werden, denn die Landeskirche will bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Konkret sind mecklenburgische Kirchengemeinden gebeten, „Flächen zur Windenergieerzeugung zur Verfügung stellen“. Ziel ist es, auf Ländereien von Kirchengemeinden Windenergieanlagen zu projektieren und zu betreiben, um regionale Energiekreisläufe aufzubauen. Ebenso wichtiges Anliegen ist, dass das die regionale Wertschöpfung in der Region verbleibt.

 

 

 

Eigens dazu wurden das Kirchliche EnergieWerk (KEW) und die Kirchliche Stiftung für Klimaschutz im Kirchenkreis Mecklenburg gegründet. „Wir sind mit mehreren Kirchengemeinden im Gespräch bzw. haben Optionsverträge zur Nutzung von kircheneigenen Flächen in ausgewiesenen Windeignungsgebieten  abgeschlossen“, so die beiden KEW-Geschäftsführer Cornelia Meissner und Rüdiger Ost. Ein weiteres Projekt nehme aktuell in Gadebusch (Landkreis Nordwestmecklenburg) konkretere Gestalt an. Der Kirchengemeinderat der Gemeinde beschloss in dieser Woche, einen „Optionsvertrag mit dem Kirchlichen EnergieWerk zur Errichtung und den Betrieb einer Windkraftanlage“ auf einer Länderei der Gadebuscher Kirchengemeinde abzuschließen, informierte heute (17. September) Stephan Georg Lüders, Fachbereichsleiter Liegenschaften in der Kirchenkreisverwaltung Schwerin.

 

 

 

Die Fläche liegt in einem jüngst staatlich ausgewiesenen Windeignungsgebiet. Es sei vorgesehen, dass die Kirchliche Stiftung Klimaschutz voraussichtlich Eigentümer der Windkraftanlage wird, die diese wiederum durch das KEW betreiben lässt. Die geplante Anlage würde „eines der ersten realisierten Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energie im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes des Kirchenkreises sein“.

 

Alle entstehenden Rentabilitätsüberschüsse aus dem Betreiben der Windkraftanlage verbleiben bei den kirchlichen Einrichtungen, darunter der Kirchengemeinde Gadebusch, und werden für kirchliche Zwecke verwendet. Lüders: „So verbinden sich das Klimaschutzanliegen, die Einnahmeerzielung für weitere Projekte und die Verwendung der Nettopachterträge für den solidarischen Haushalt des Kirchenkreises in idealer Weise mit dem Haushalt der Kirchengemeinde.“ Und der Gadebuscher Pastor Christian Schnepf konkretisiert: „Wir haben ein großes finanzielles Defizit in unserer Kirchengemeinde und eine Beteiligung am Klimaschutzkonzept ermöglicht uns in einem festgelegten Zeitrahmen die Schulden zu tilgen.“

 

Dieser Kreislauf folgt dem biblischen Auftrag „die Schöpfung zu bebauen und zu bewahren“. Rückblende: Bis vor 100 Jahren gab es in Mecklenburg zirka 400 Pfarrhöfe, die die kirchliche Arbeit finanzierten und zugleich zig Menschen Lohn und Brot gaben. „An diese Tradition knüpfen wir unter neuen Bedingungen und mit neuen Projekten wie der Windkraftnutzung an“, so die beiden KEW-Geschäftsführer Meissner und Ost.

 

Hintergrund:

 

* Nach einem Gutachten der Universität Flensburg würden 7 Windenergieanlagen ausreichen, um alle kirchlichen Immobilien der Nordkirche mit elektrischem Strom zu versorgen. Derzeit stehen zirka 30 Windkraftanlagen auf Flächen, die mecklenburgische Kirchengemeinden an private Betreiber verpachtet haben. In Zukunft will der Kirchenkreis Mecklenburg wie dargestellt über sein Kirchliches EnergieWerk und die Kirchliche Stiftung für Klimaschutz kirchlichen Ländereien selbst bewirtschaften.

 

 

 


Angesichts der Ernteausfälle wird Kirchengemeinden empfohlen, die zinslose Stundung von Pachtzahlungen zu prüfen

Beide Kirchenkreise in MV solidarisch mit Landwirten

(Rostock/Stralsund/cme/skü) -  Die evangelischen Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern solidarisieren sich mit den Landwirten in Mecklenburg-Vorpommern. Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit und der klimabedingten Veränderungen und den damit einhergehenden gravierenden Ernteausfällen in diesem Jahr haben sich die beiden Kirchenkreisräte intensiv mit der wirtschaftlichen Situation der Landwirte beschäftigt.

 

„Im Sinne der christlichen Gemeinschaft, die Kirche und Landwirtschaft im gemeinsamen und solidarischen Handeln vereint, haben beide Kirchenkreisräte in dieser Woche eine Empfehlung an alle Kirchengemeinden beschlossen“, so der pommersche Propst Gerd Panknin und der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann, die beide zugleich Vorsitzende der jeweiligen Kirchenkreisräte sind. Konkret sollen Landwirte, die kirchlichen Grundbesitz gepachtet haben, unterstützt werden, indem die Kirchengemeinden in ihrer Funktion als Verpächter Landwirten die Pachtzinszahlung für das Jahr 2018 zinslos stunden können.

 

„Die Situation ist eine große Herausforderung für viele Landwirte. Mit der Möglichkeit zur Stundung von Pachtzahlungen möchten wir Landwirte entlasten, die durch die Trockenheit in eine besondere Notlage geraten sind“, so beide Pröpste. Zugleich verweisen sie auf das Verfahren. Dies sieht vor, dass alle aktuell eingehenden Anträge von Pächtern auf Stundung von Pachtzahlungen von den Kirchengemeinderäten gründlich geprüft und entschieden werden.

 


Digitale Verwaltung? Deutsche Behörden drucken für Millionen von Euro


 

  • Digitalunternehmen CAYA ermittelt die Druckkosten von Bezirks-, Stadt- und Kommunalämtern in 20 der 30 größten Städte Deutschlands
  • Pro Einwohner unterscheiden sich die Ausgaben der Städte um bis zu 3,60 Euro
  • In Mönchengladbach sind die Ausgaben am höchsten; in Mannheim am niedrigsten
  • Im Jahr 2017 haben die Verwaltungen für rund 7 Million Euro gedruckt

 

(Berlin/pm) - Deutschlands Behörden schreiben nach wie vor gerne auf Papier. So wurden allein in den Bezirksämtern der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2017 über 1,5 Mio. Euro für Druckerpapier und Patronen aufgewendet. Das zeigt die aktuelle Erhebung des Digitalisierers von Briefpost, CAYA (www.getcaya.com), welcher die Druckkosten in 20 deutschen Großstädten ermittelt hat – mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen.

 

Zur Untersuchung:
Für die Untersuchung hat CAYA eine offizielle Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an die 52 Verwaltungsbehörden der 30 größten Städte Deutschlands gestellt. Auf die Frage nach den Ausgaben für Druckerpapier und Patronen als Indikator für (mangelnde) Digitalisierung konnten für insgesamt 20 Städte Ergebnisse in Erfahrung gebracht werden. Die Verwaltungen der übrigen Städte wollten oder konnten keine Angaben machen. 

 

Kostenaufwand pro Einwohner – Westdeutsche Städte dominieren
Im Vergleich der Druckkosten pro Einwohner aller 20 verglichenen Städte setzen die Verwaltungsbehörden in Mönchengladbach am stärksten auf ihre Papierunterlagen. Mit Ausgaben von 3,63 Euro pro Kopf (933.000 Euro insgesamt) sind die Kosten der Verwaltung hier deutschlandweit mit Abstand am höchsten. Zum Vergleich: Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben aller untersuchten Behörden liegen bei 0,68 Euro. Vergleichsweise hoch sind demnach auch die Kosten in Kiel mit 2,34 Euro für jeden der 243.000 Einwohner. Im drittplatzierten Düsseldorf gaben die Behörden – wie sonst nur in Berlin – mehr als eine Million Euro für das Drucken aus. Pro Einwohner entfallen hier 1,64 Euro. Dahinter folgen Essen (1,58 Euro) sowie Chemnitz (1,43 Euro) und Münster (1,36 Euro), deren Ausgaben ebenfalls über dem Durchschnitt liegen.

 

 

Die papierlosen Verwaltungen
Die sparsamste Verwaltung in den 20 ermittelten Städten sitzt in Mannheim. Nach den Angaben der Behörde sind im Jahr 2017 pro Einwohner nur 2 Cent für Druckkosten angefallen. Gleiches zeichnet sich in Wiesbaden und Leipzig ab, wo 3 Cent pro Einwohner aufgewendet wurden. Dahinter folgen Köln (39.000 Euro Gesamtausgaben) und Bonn (14.000 Euro Gesamtausgaben) mit einem Pro-Kopf-Verbrauch in Höhe von 4 Cent.

 

Insgesamt lagen die Ausgaben für alle 20 ermittelten Städte im Jahr 2017 bei 6,8 Millionen Euro.

 

 

Was kostet der Papieraufwand? Eine Hochrechnung
In Deutschland verzeichnen aktuell 80 Städte eine Einwohnerzahl von über 100.000 Einwohnern. Diese vereinen mit insgesamt 26 Millionen Menschen knapp ein Drittel der Gesamtbevölkerung auf sich. Gemessen an den durchschnittlichen Druckkosten der Verwaltungsbehörden in Großstädten in Höhe von 0,69 Euro werden demnach im Jahr allein knapp 18 Millionen Euro für “Papierkram” in allen Behörden Deutschlands aufgewendet.

 

Alexander Schneekloth, Gründer von CAYA, kommentiert die Ergebnisse:
“Dass die Behörden in Deutschland noch weit vom papierlosen Büro entfernt sind, weiß jeder, der einmal einen seitenlangen Antrag beim Amt ausfüllen musste oder diverse Briefe der Behörden in seinem Briefkasten vorgefunden hat. Die Ergebnisse unserer Untersuchung zeigen jedoch, dass es zwischen den Ämtern erhebliche Unterschiede in dieser Praxis gibt. Demnach wird in Mönchengladbach noch stark auf den Druck gesetzt, während in Städten wie Mannheim oder Leipzig ein offenbar digitalerer Weg beschritten wird.

 

Diesem Beispiel sollten auch die Ämter der restlichen Städte Deutschlands folgen. Ein digitales Dokumentenmanagement entlastet schließlich nicht nur die Behörden bei ihrer Arbeit, sondern schont auch die Nerven der Verbraucher und spart letztlich wertvolle Steuergelder. Unsere Unternehmens-Erfahrungen bestätigen, dass die Möglichkeiten der digitalen Dokumentenverwaltung von Konsumenten auch dankend angenommen werden.”

 

Die Druckkosten aller Behörden finden Sie unter: www.getcaya.com/das-papierlose-buro-deutschlands-behorden-im-vergleich/

 


Über CAYA
Der digitale Briefkasten CAYA (www.getcaya.com) ist ein führender Anbieter für die Digitalisierung und Archivierung der täglichen Briefpost. Der Service ermöglicht Privatpersonen sowie kleinen Unternehmen ihre sonst physische Post online zu empfangen und sie via App oder Webseite jederzeit und ortsunabhängig zu bearbeiten. Benötigte Dokumente stehen dank der Volltextsuche innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung. Der selbstverwaltende digitale Briefkasten von CAYA sorgt somit für eine übersichtliche Verwaltung der Briefpost. Das Unternehmen wurde 2017 von Alexander Schneekloth gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.

 


VIER PFOTEN und Fur Free Alliance fordern die Luxusmarke auf, pelzfrei zu werden

„Fashion Weak”: Prada verschläft mit Echtpelzmode Trend der Zeit

 

(Hamburg/pm)  – Im Rahmen einer neuen Kampagne der Fur Free Alliance (FFA) fordert die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN das Luxuslabel Prada auf, endlich auf Echtpelz zu verzichten. Konkurrenten wie Gucci, Versace, Armani, Michael Kors, Donna Karan oder HUGO BOSS sind bereits Vorreiter was pelzfreie Mode betrifft. Ab dem 6. September – dem Eröffnungstag der New York Fashion Week – rufen deshalb VIER PFOTEN und andere FFA-Tierschutzorganisationen Unterstützer weltweit dazu auf, mit Protest-E-Mails und -Anrufen, Prada zum Umdenken zu bewegen (http://bit.ly/pradafurfree).

 

Als Mitglied der Fur Free Alliance, einer internationalen Koalition von 40 Tierschutzorganisationen, die weltweit Millionen von Anhängern vertritt, fordert VIER PFOTEN Prada auf, Teil der pelzfreien Modebewegung zu werden. Der Beginn der Fashion Week-Saison in New York, wo alle Blicke auf die großen Modehäuser gerichtet sind, ist ein idealer Zeitpunkt für Prada, um ein Zeichen zu setzen.

 

„Kurz vor Beginn der vier großen Modewochen in New York, London, Mailand und Paris machen wir auf Pradas Pelzpolitik aufmerksam. Wir wollen Prada dazu ermutigen, sich auch eine Vorreiterrolle im Verzicht auf Echtpelz zu sichern. Immer mehr große Modehäuser ersetzen Pelz durch innovative, alternative Materialien, die frei von Grausamkeit sind”, sagt Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

 

Tierpelz in der Mode nicht mehr „en vogue”

 

Die Mehrheit der Verbraucher will nichts mit dem Pelzhandel zu tun haben, einige große Modemarken haben bereits angekündigt, auf die Verwendung von Echtpelz zukünftig zu verzichten. Länder wie Norwegen, die Niederlande und Belgien distanzieren sich von Tierquälerei, indem sie die Pelztierhaltung verbieten. Auch Großstädte wie San Francisco und São Paulo haben den Verkauf von Pelzen verboten. In Los Angeles soll der Verkauf von Pelz nun ebenfalls verboten werden, wie auch in Großbritannien, wo im Jahr 2000 ein Verbot der Pelztierzucht eingeführt wurde.

 

„Die Verbraucher unterstützen Unternehmen, die sich für den Schutz von Tieren einsetzen. Deshalb sind viele Konkurrenten von Prada bereits pelzfrei. Prada sollte sich anderen führenden Marken anschließen und auf Pelz verzichten, anstatt das extreme Tierleid im Pelzhandel zu unterstützen“, sagt der Vorsitzende der Fur Free Alliance, Joh Vinding.

Die furchtbaren Auswirkungen der Pelztierindustrie

 

Wilde Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr ganzes Leben in engen Käfigen, deshalb fehlt ihnen die Fähigkeit, natürliches Verhalten zu entwickeln. Schlussendlich werden sie grausam getötet. In der Wildnis werden die Tiere tagelang in Fallen gehalten, ohne Nahrung oder Wasser, bis Pelzfänger kommen, um sie zu holen. Oft nagen sie aus Verzweiflung an ihren eigenen Gliedmaßen, um zu entkommen.

 

Pelzproduktion ist auch eine schwerwiegende Umweltbelastung. Pelzfarmen und Gerbereien pumpen Abfälle und giftige Chemikalien in Erde und Wasser. Die Fallen, die für das Fangen von Wildtieren verantwortlich sind, verstümmeln und töten häufig auch andere Tiere, wie gefährdete Arten und sogar Haustiere.

 


Über die Fur Free Alliance:

 

Die Fur Free Alliance ist eine Koalition von mehr als 40 Tierschutzorganisationen aus über 30 Ländern, die daran arbeiten, den Pelzhandel zu beenden. Die Allianz betreibt auch das Fur Free Retailer Program, das mehr als 900 pelzfreie Unternehmen weltweit zählt und dabei half, pelzfreie Strategien für Gucci, HUGO BOSS, Armani und viele weitere zu veröffentlichen.

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.vier-pfoten.de/kampagnen-themen/themen/pelz-industrie

 


90 Prozent der 14- bis 69-Jährigen sind mindestens einmal am Tag online

TNS CONVERGENCE MONITOR 2018: Smartphone auf der Überholspur – die Deutschen surfen damit erstmals häufiger im Netz als mit dem PC

 

 

(München/pm) – Mehr internetfähige Geräte, mehr Internetnutzung: Die Gerätelandschaft in deutschen Haushalten hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Vor allem mit den Smartphones wächst die Zahl der verfügbaren Screens: 87 Prozent nutzen mittlerweile ein Smartphone, vor fünf Jahren lag der Anteil erst bei 43 Prozent, 2011 bei 17 Prozent.

 

In fast allen Haushalten steht ein Fernsehgerät (96 Prozent), 83 Prozent der Haushalte verfügen über einen Computer, bei 68 Prozent ist es ein Notebook. Auch ein Tablet ist in immer mehr Haushalten vorhanden, nach einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr nun in 39 Prozent der Haushalte.

 

Mit der Zahl der verfügbaren Geräte steigt auch die Internetznutzung: Mittlerweile sind 90 Prozent der 14- bis 69-Jährigen mindestens einmal am Tag online. Am häufigsten wird dabei inzwischen das Smartphone verwendet (74 Prozent), fast ebenso oft ist es noch der PC oder das Notebook (73 Prozent). Das Tablet liegt auf Platz drei, 31 Prozent nutzen damit täglich das Internet. 39 Prozent der Haushalte wissen, dass sie mit ihrem Fernseher ins Internet gehen können, 23 Prozent nutzen diese Möglichkeit auch. In der Nutzungsdauer schlägt sich das ebenso nieder: Das Smart TV wird inzwischen länger für Internetangebote genutzt als das Tablet, da auch die Onlinenutzung des TV-Geräts überwiegend auf Bewegtbild und damit auf längere Nutzungseinheiten ausgerichtet ist.

 

Im Durchschnitt nutzt jeder Onliner das Internet mit 2,2 unterschiedlichen Geräten. Am beliebtesten ist dabei eine Kombination aus großem und kleinem Screen, zum Beispiel PC und Smartphone (35 Prozent der Onliner) oder PC, Smartphone und Tablet (17 Prozent). Je jünger die Nutzer, desto mehr Geräte werden verwendet. Das Smartphone ist dann fast immer Teil der Gerätekombination, bei den 14- bis 29-Jährigen kommt dieses Gerät mit einigem Abstand öfter zum Einsatz als der PC oder Notebook.

 

Weitere internetfähige Gerätearten sind weniger verbreitet, ermöglichen aber eine noch spezifischere Internetnutzung wie E-Book-Reader oder WLAN-Radios oder einen neuen Nutzungsansatz wie Smart Watches oder Smart Speaker. Obwohl der Anteil an Haushalten mit diesen Geräten jeweils noch im einstelligen Bereich liegt, zeichnet sich hier bereits eine Diversifizierung des Onlineerlebnisses ab: Die Variation an onlinefähigen Geräten nimmt tendenziell zu.

 

Petra Dittrich, Senior Director Media Research bei Kantar TNS, analysiert die Trendreihe: „Schon seit einigen Jahren beobachten wir, dass die Anzahl an internetfähigen Geräten zunimmt: Für viele Haushalte sind Tablet und das onlinefähige Smart-TV bereits Normalität, das Smartphone erscheint heutzutage unumgänglich. Gerade beim Smartphone ist diese Entwicklung vom Newcomer zum alltäglichen Begleiter für jedermann bemerkenswert rasant vor sich gegangen. Gespannt sein darf man auf die Entwicklung des digitalen Sprachassistenten.“

 

Ein weiterer Gerätetrend stellt das Bilderlebnis in den Vordergrund: Immer mehr Fernsehgeräte ermöglichen HD-Qualität, ein steigender Anteil ist mit Ultra HD ausgestattet. Auch die Nutzung der entsprechenden Fernsehsender in hoher Auflösung nimmt zu: 76 Prozent der Befragten geben an, Sender in HD zu sehen, der Zuwachs zum Vorjahr beträgt vier Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu spielt Virtual Reality hingegen kaum eine Rolle, eine entsprechende Brille ist nur in einem Prozent der Haushalte vorhanden und ein Wachstumstrend ist nicht erkennbar.

 

Diese und weitere Ergebnisse finden sich in der elften Auflage der Forschungsreihe TNS CONVERGENCE MONITOR, einer Gemeinschaftsstudie von ARD-Werbung SALES & SERVICES, Discovery, Mediengruppe RTL und ZDF. Die repräsentative Untersuchung bietet einen fundierten Überblick über die Verbreitung konvergenter Techniken für Telekommunikation, Internet und Medien sowie Einstellungen und Interessen der Konsumenten.

 

Die Presseinformation als PDF finden Sie auf unserer Webseite unter www.kantartns.de/presse

 

 

Informationen zum TNS CONVERGENCE MONITOR
Für den TNS CONVERGENCE MONITOR 2018 wurden insgesamt 1.535 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren in Privathaushalten in Deutschland und wurde in Form von persönlich-mündlichen Interviews (CAPI) im April und Mai 2018 durchgeführt. Der TNS CONVERGENCE MONITOR vermittelt neben der aktuellen und potenziellen Nutzung von Medien- und Telekommunikationsdienstleistungen wichtige Einblicke zu Themen und Trends rund um das Thema Konvergenz aus Kundensicht. Schwerpunkte waren u.a. Smart TV, On-Demand Nutzung von Videoinhalten, mobile Internetnutzung/ Smartphones und Zeitbudgets für die Nutzung von Fernsehinhalten und Internet.

 

 

Über Kantar TNS
Kantar TNS ist eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen mit Experten in über 90 Ländern. Wir liefern handlungsorientierte Erkenntnisse und Empfehlungen und helfen unseren Auftraggebern dadurch, die richtigen und relevanten Entscheidungen zu treffen und Wachstum zu erzielen. Mit unserer Expertise in den Bereichen der Produktinnovationen, Marke und Kommunikation, Shopper und Kundenbeziehungsmanagement unterstützen wir unsere Kunden dabei, die für Wachstum in deren Geschäftsfeldern relevanten Themen zu identifizieren, zu optimieren, zu gestalten. Kantar TNS ist ein Unternehmen der Kantar Gruppe. Weitere Informationen unter www.kantartns.de.

 

 

Über Kantar
Kantar ist einer der weltweit führenden Anbieter von Daten, Erkenntnissen und Beratungsleistungen. Gemeinsam decken wir mit unseren spezialisierten Marken und rund 30.000 Mitarbeitern das gesamte Spektrum an Forschungs- und Beratungs-Dienstleistungen ab und liefern unseren Kunden in 100 Ländern inspirierende Erkenntnisse und Strategieempfehlungen. Kantar ist Teil von WPP und Kantar Dienstleistungen werden von über der Hälfte der Fortune Top 500-Unternehmen in Anspruch genommen. Weitere Informationen unter www.kantar.com

 


Pallottiner verkaufen innerstädtisches Grundstück in Rheinbach an BPD Immobilienentwicklung GmbH


 

  • Bebauungsplan für Gesamtareal geht in die Entwicklung
  • Städtebauliche Quartiersentwicklung mit Integration der vorhandenen Marienkapelle

 

(Rheinbach/pm) - Die Pallottiner haben Ende August eine rund 30.000 Quadratmeter große Fläche in Rheinbach bei Bonn an die BPD Immobilienentwicklung GmbH verkauft. Der Projekt- und Gebietsentwickler plant auf dem Grundstück moderne urbane Wohnungen und Häuser, eingebettet in attraktive Grünanlagen. Bei deren Entwicklung wird BPD mit den Pallottinern, dem Projektentwickler AUDAX GmbH sowie der Stadt Rheinbach eng zusammenarbeitenAuf einer kleinen Teilfläche des Areals planen die Pallottiner zudem den Bau eines eigenen Mietshauses mit mehreren Wohnungen. Ein Gymnasialgebäude wird derzeit weiterhin von der erzbischöflichen Schule genutzt. Auf dem Gesamtareal hatte die Gemeinschaft von 1935 bis 2016 das Vinzenz-Pallotti-Kolleg als katholisches Internat und Gymnasium betrieben.

Größtenteils ist das Internatsgelände seit August 2018 geräumt. Es soll nun in einem Bebauungsplanverfahren entwickelt und nach dessen Rechtskraft durch die BPD bebaut werden. BPD wird zudem die Vermarktung der Wohnungen und Häuser auf dem erworbenen Grundstück übernehmen. Der geplante Eigenbau der Pallottiner bleibt voraussichtlich im Bestand der Gemeinschaft. Die Entwicklung eines neuen Nutzungskonzeptes ist zudem auch für das Gebäude vorgesehen, in dem sich derzeit die Kommunität befindet.

„Die Pallottiner sind seit vielen Jahrzehnten in Rheinbach verwurzelt. Nicht zuletzt deshalb sehen wir uns auch in einer Verantwortung für die Region. Daher haben wir uns dazu entschieden, unsere Flächen im Herzen der Stadt den Bedürfnissen der Rheinbacher zur Verfügung zu stellen. Zu diesen Bedürfnissen gehört auch der Wohnungsneubau. Dafür haben wir in intensiver Abstimmung mit der Stadt einen Teil unseres Grundbesitzes an BPD verkauft“, erläutert Provinzökonom Pater Rainer Schneiders.

„Wir freuen uns, im Zuge unserer regionalen Präsenz in Rheinbach neue Wohnungen und Häuser realisieren zu dürfen. Die innerstädtische Lage wollen wir dabei durch eine attraktive städtebauliche Planung auf Basis eines architektonischen Wettbewerbsverfahrens und eine qualitative bauliche Gestaltung mit ansprechenden, lebendigen Räumen ergänzen. Dabei möchten wir unterschiedliche Wohnformen anbieten, welche auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner zugeschnitten sind“, sagt Joachim Siepmann, Niederlassungsleitung der BPD Nordrhein-Westfalen.

Als Tochterunternehmen der niederländischen Rabobank ist BPD einer der größten Projekt- und Gebietsentwickler in Europa. Der Verkauf des Grundstückes an BPD wurde  von AUDAX realisiert. Der Augsburger Projektentwickler zeichnete im Auftrag der Pallottiner für die Markt- und Standortanalyse sowie die Erarbeitung erster Entwurfskonzepte verantwortlich und wird auch die Entwicklung des B-Planes für das Gesamtareal mitrealisieren.

 

 

 


Kantar TNS misst im 20. Jahr die Zufriedenheit im ÖPNV / 39 Teilnehmer wagen den Vergleich

ÖPNV-Kundenbarometer 2018 – Fokussierung auf den Kunden zahlt sich aus

 

 

(München/pm) – Das diesjährige ÖPNV-Kundenbarometer zeigt, dass die Zufriedenheit mit dem lokalen Verkehrsanbieter weiterhin auf hohem Niveau ist. Oftmals liegt die Zufriedenheit deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der von Kantar TNS über eine separat durchgeführte Studie mittels einer kombinierten telefonischen und Online-Befragung ermittelt wird. Dieser verzeichnet nach Verbesserungen in den letzten beiden Jahren in 2018 einen Rückgang der Zufriedenheit (2,88). Anders ist die Tendenz bei den Teilnehmern des ÖPNV-Kundenbarometers: Die Spitzenreiter haben ihre guten Werte aus der Vergangenheit beibehalten bzw. teilweise sogar noch steigern können. Damit wird ersichtlich, dass sich eine Fokussierung des Unternehmens auf den Kunden sowie die kontinuierliche Arbeit zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit auch auszahlt.

 

Zu diesen Ergebnissen kommen die Verkehrsforscher von Kantar TNS in ihrem ÖPNV-Kundenbarometer 2018, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Um die Qualitätswahrnehmung der Fahrgäste von insgesamt 39 Teilnehmern in Deutschland und Österreich zu ermitteln, wurden 24.000 telefonische Interviews geführt. Dabei wurde für bis zu 40 Leistungsmerkmale jeweils die Zufriedenheit der Fahrgäste erfragt. Grundlage für die Benotung ist eine Skala von 1 für „vollkommen zufrieden" bis 5 für „unzufrieden".

 

„Die Spitzengruppe ist auch in diesem Jahr groß, sodass das Teilnehmerfeld teilweise eng beisammen liegt. Lediglich die Spitzenreiter können sich etwas klarer absetzen.“ Zu diesen Ergebnissen kommen Dr. Adi Isfort und Katharina Gollwitzer, verantwortlich für das ÖPNV-Kundenbarometer bei Kantar TNS in München.

 

Bei den Verkehrsunternehmen teilen sich die Stadtwerke Münster und die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit 2,28 den Spitzenplatz. Anschließend folgen EVAG aus Erfurt mit 2,34 und SWN Verkehr aus Neumünster mit 2,39. „Die Anstrengungen der Stadtwerke in Münster haben sich ausgezahlt, sodass Münster bei der Globalzufriedenheit wieder auf dem ersten Platz steht“, sagt Dr. Adi Isfort. Bei den Verkehrsverbünden konnte der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) seinen Spitzenplatz mit einem Wert von 2,38 verteidigen, gefolgt vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV) mit 2,58.

 

Insgesamt zwölf Teilnehmer erreichen bei der Globalzufriedenheit ein „sehr gutes“ Ergebnis mit Werten von 2,49 und besser. Neben den bisher angeführten Spitzenreitern sind außerdem moBiel in Bielefeld, die Stadtwerke Tübingen (TüBus), die ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, Stadtwerke Ulm (SWU), regiobus in Hannover, die VAG in Freiburg und die VWG in Oldenburg vertreten. Die Stärken der teilnehmenden Unternehmen und Verbünde sind auch in diesem Jahr vielfältig. Eine große Anzahl erreicht einen der begehrten Spitzenpositionen bei den verschiedenen Leistungsmerkmalen. Kantar TNS erfragt dafür die Zufriedenheit mit allen relevanten Leistungsmerkmalen des ÖPNV: Von der Beurteilung des Angebots über verkehrsmittelbezogene Merkmale, der Tarifbeurteilung, der Haltestellen, der Sicherheit bis hin zu Merkmalen, die die Kundenbeziehung charakterisieren.

 

Bei den Leistungsmerkmalen, die das ÖPNV-Angebot des Verkehrsanbieters charakterisieren, können insgesamt die Stadtwerke Erfurt (EVAG) überzeugen und erreichen den Spitzenplatz bei den Anschlüssen (2,40), der Taktfrequenz (2,46) und der Schnelligkeit der Beförderung (2,18), jeweils dicht gefolgt von der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG. Mit 2,24 erreichen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) beim Linien- und Streckennetz den besten Wert, gefolgt von der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG (2,25) und den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) (2,27). Hinsichtlich der Pünktlichkeit überzeugen die Stadtwerke Wilhelmshaven (SWWV) mit 2,28 knapp vor den Stadtwerken Erfurt (EVAG) mit 2,29.

 

Bei den verkehrsmittelbezogenen Merkmalen machen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) einen großen Schritt nach vorn: Sowohl mit der Sauberkeit im Fahrzeug (2,30) als auch mit dem Komfort (2,28) sind die Innsbrucker am zufriedensten, jeweils gefolgt von regiobus in Hannover (Sauberkeit: 2,38; Komfort: 2,48). Allgemein fühlen sich die Fahrgäste in Wilhelmshaven am besten informiert (2,23), gefolgt von Innsbruck und Oldenburg (jeweils 2,30). Wenn es Störungen oder Verspätungen gibt, beurteilen weiterhin die Freiburger (VAG) die Informationen im Fahrzeug am besten (2,93), gefolgt von der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG (3,01) und den Stadtwerken Wilhelmshaven (3,06). Hinsichtlich des Platzangebots sind die Fahrgäste in Ansbach (2,49) am zufriedensten, gefolgt von Innsbruck mit einer 2,52 und Neumünster mit einer 2,57.

 

Mit der letztjährigen Tarifreform in Hameln-Pyrmont sind die Fahrgäste weiterhin sehr zufrieden. Nach dem eindrucksvollen Sprung auf Platz 1 im vergangenen Jahr haben die Kunden in 2018 nochmals bessere Werte vergeben: Die Zufriedenheit mit dem Preis-Leistungsverhältnis liegt bei einer 2,66, gefolgt von SWN Verkehr mit einer 2,89. Auch beim Tarifsystem liegt Hameln-Pyrmont (2,65) vor Neumünster (2,76) und Wilhelmshaven (2,92).

 

Auch dieses Mal können die Innsbrucker Verkehrsbetriebe bei den Merkmalen zur Haltestelle insgesamt überzeugen. Neben den Merkmalen Komfort und Informationen zur Orientierung punktet die IVB vor allem bei der Sauberkeit. Mit einer 2,61 liegt die IVB in Innsbruck deutlich vorn, gefolgt von der GöVB (2,94) in Göttingen und der DVB (2,95) in Dresden. Die Zufriedenheit mit Infos bei Störungen/Verspätungen ist in Erfurt am höchsten (2,67), auch hier dicht gefolgt von Innsbruck (2,70). Den Zugang für mobilitätsbeeinträchtigte Personen zu den Haltestellen beurteilen die Kunden der VWG aus Oldenburg (2,63) am besten, vor den Kunden der VHH aus Hamburg-Holstein (2,77).

 

„Damit haben die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) insgesamt einen großen Sprung nach vorn gemacht und liegen bei der Beurteilung der einzelnen Merkmale am häufigsten an vorderster Stelle“, erklärt Katharina Gollwitzer.

 

Das ÖPNV-Kundenbarometer 2018 umfasst insgesamt 24.000 repräsentative telefonische und Online-Interviews mit Nutzern von ÖPNV-Verkehrsmitteln, die in insgesamt 39 Bedienungsgebieten von kommunalen Verbünden und Verkehrsunternehmen erhoben wurden. Die Fahrgäste wurden nach ihrem Nutzungsverhalten und ihrer Zufriedenheit mit bis zu 40 Leistungsmerkmalen befragt. 2019 wird die Verkehrsforschung von Kantar TNS das ÖPNV-Kundenbarometer erneut durchführen.

 

 

Über Kantar TNS
Kantar TNS ist eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen mit Experten in über 90 Ländern. Wir liefern handlungsorientierte Erkenntnisse und Empfehlungen und helfen unseren Auftraggebern dadurch, die richtigen und relevanten Entscheidungen zu treffen und Wachstum zu erzielen. Mit unserer Expertise in den Bereichen der Produktinnovationen, Marke und Kommunikation, Shopper und Kundenbeziehungsmanagement unterstützen wir unsere Kunden dabei, die für Wachstum in deren Geschäftsfeldern relevanten Themen zu identifizieren, zu optimieren, zu gestalten. Kantar TNS ist ein Unternehmen der Kantar Gruppe. Weitere Informationen unter www.kantartns.de.

 

 

Über Kantar
Kantar ist einer der weltweit führenden Anbieter von Daten, Erkenntnissen und Beratungsleistungen. Gemeinsam decken wir mit unseren spezialisierten Marken und rund 30.000 Mitarbeitern das gesamte Spektrum an Forschungs- und Beratungs-Dienstleistungen ab und liefern unseren Kunden in 100 Ländern inspirierende Erkenntnisse und Strategieempfehlungen. Kantar ist Teil von WPP und Kantar Dienstleistungen werden von über der Hälfte der Fortune Top 500-Unternehmen in Anspruch genommen. Weitere Informationen unter www.kantar.com

 


Mit «Best Paper Award» ausgezeichnet

(Vaduz/pm) – Das 1985 gegründete Investments & Wealth Institute, früher bekannt als IMCA, ist ein Berufsverband, Weiterbildungsanbieter und Standardisierungsgremium für Finanzberater, Anlageberater und Vermögensverwalter, die sich für Exzellenz und Ethik einsetzen. Das Investments & Wealth Institute zeichnet jedes Jahr eine Publikation mit einem «Best Paper Award» aus.

 

 

 

Der jährlich stattfindende «Journal of Investment Consulting Academic Paper Competition» (derzeit offen für Akademiker und Doktoranden) untersucht die für die Anlageberatung und das Private Wealth Management relevante Forschung. Die Beiträge müssen die Entwicklung der Theorie und der angewandten Forschung zu dem gewählten Thema aufzeigen. Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs sind Lars Kaiser, Ph.D., Assistenzprofessor, und Florian Schaller, wissenschaftlicher Mitarbeiter, an der Universität Liechtenstein.

 

 

 

Nachhaltig investieren

 

Ihr preisgekröntes Papier «Environmentally (Un-)Friendly Portfolio Construction» beleuchtet eine neue Art von nachhaltigem Investmentansatz, nämlich die ökologische, soziale und Governance (ESG) Dynamik. Es bietet sowohl eine theoretische Diskussion und einen empirischen Vergleich dieses neuen Ansatzes als auch eine Perspektive, wie dieser Ansatz im Vergleich zu traditionellen Gewichtungsschemata, die von nachhaltigen Portfoliomanagern betrachtet werden, funktioniert. Die Autoren haben sich in ihrem Beitrag ausschliesslich auf den Umweltaspekt von ESG-Ratings in Europa konzentriert und besonderes Augenmerk auf den Carbon Footprint als zentrales Mass für die Umweltverträglichkeit eines Portfolios gelegt. Obwohl die empirischen Ergebnisse schlechtere Umweltratings für ESG-Momentum-Portfolios und gemischte Ergebnisse in Bezug auf risikoadjustierte Renditen über alternative Ratingkomponenten zeigten, fanden die Forscher heraus, dass es immer noch ein Argument für Investitionen in nachhaltige Momentum-Aktien geben könnte.

 

 

 

Höchstes Mass an Exzellenz und Relevanz

 

«Die von diesen beiden Akademikern durchgeführten Untersuchungen zeigten das höchste Mass an Exzellenz und Relevanz für das Investmentmanagement», sagte Dr. Margaret M. Towle, Chefredakteurin des «Journal of Investment Consulting». «Mit dieser Arbeit haben sie das Wissen zu diesem Thema erheblich erweitert.» Kaiser und Schaller erhielten für ihren Beitrag einen Geldpreis in Höhe von 5000 Dollar und ihre Arbeit wird in der nächsten Ausgabe des «Journal of Investment Consulting» veröffentlicht.

 


Auf den Punkt gebracht: Jury wählte Sieger des Red Dot Award: Communication Design 2018

 

(Essen/rd) - Hochqualitativ, durchdacht, überzeugend – das sind Projekte, die die Jury im Red Dot Award: Communication Design begeistern. 2018 bewarben sich Designer, Agenturen und Unternehmen aus 45 Nationen um die begehrte Auszeichnung. Sie reichten insgesamt 8.610 Arbeiten zum Wettbewerb ein. Aus ihnen wählte die Jury in 17 Kategorien die siegreichen Entwürfe und kürte damit die Jahresbesten der internationalen Kommunikationsdesign- und Kreativszene.

Red Dot Award verzeichnet mehr Einreichungen
Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete der Red Dot Award: Communication Design einen Anstieg von sieben Prozent bei den Einreichungen. Besonders stark präsentierten sich die Kategorien „Interface & User Experience Design“ mit 44 Prozent mehr Anmeldungen als 2017, „Spatial Communication“ mit einem Plus von 25 Prozent und „Apps“ mit 17 Prozent mehr Arbeiten als im Vorjahr. Das Teilnehmerfeld des Wettbewerbs stammte 2018 aus 45 Ländern, fünf weniger als noch 2017. Dabei wurden erstmals Projekte aus Ägypten, Armenien, Irland und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingereicht.

Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards, über das neuerliche Wachstum des Wettbewerbs: „Wir freuen uns, dass 2018 nochmal mehr Gestalter und Unternehmen ihren Weg zu uns gefunden haben als im Vorjahr. Die gestiegene Einreichungszahl ist für uns eine Bestärkung, dass wir vieles richtig machen, und ein Beleg für das weltweite Vertrauen, das man uns bei der Evaluierung von Design schenkt. Das spricht für die Qualität des Wettbewerbs und insbesondere für den Stellenwert unseres Gütesiegels.“

24 Juroren fällten Urteil im kritischen Austausch
Mitte Juli standen die angemeldeten Arbeiten auf dem Prüfstand. Mehrere Tage lang evaluierten 24 Juroren die Wettbewerbsbeiträge in Hinblick auf ihre gestalterische Leistung und Kreativität. „Für uns Jurymitglieder ist genug Zeit, alle Arbeiten einzeln zu begutachten, zu diskutieren und zu bewerten – es ist eine internationale Leistungsschau, die ziemlich gut den Status Quo der Branche jährlich wiederspiegelt“, erklärt Bettina Schulz, Red Dot-Jurorin und Chefredakteurin des internationalen Fachmagazins „novum – World of Graphic Design“.

Mit ihrer individuellen Expertise können die Juroren, die aus neun Ländern stammen, die fachlichen und kulturellen Aspekte von Design angemessen evaluieren. Je nach Art der Arbeit berücksichtigen und gewichten sie zudem verschiedene Kriterien wie Idee, Wiedererkennungswert und Verständlichkeit. „Red Dot verfügt über ein Gremium von Juroren unterschiedlicher Professionen und Kulturen“, weiß Jury-Mitglied Johnason Lo aus Taiwan. „Dennoch stimmen wir darüber überein, was gutes Design ist“, so der Experte für Motion Design weiter.

Im kritischen Austausch miteinander fällen die Juroren ihr Urteil und entscheiden abschließend über die Vergabe einer Auszeichnung, wie Jurorin Andrea Finke-Anlauff, deren Schwerpunkt auf Produkt- und Interactiondesign liegt, berichtet: „Die Qualität der Einreichungen ist beeindruckend. Es gibt inspirierende, zum Teil heftige Diskussionen im interdisziplinären Team, die aber am Ende immer zu fairen, übereinstimmenden Entscheidungen führen.“

Strenge Jury: nur 8,2 Prozent der Einreichungen ausgezeichnet
Eine Auszeichnung vergibt die Jury nur an Arbeiten, die mit guter Designqualität und Kreativität überzeugen. „2018 wurden nur 8,2 Prozent aller Einreichungen mit einer Auszeichnung gewürdigt. Das unterstreicht die hohen Ansprüche, die die Juroren an die Arbeiten haben“, so Red Dot-CEO Peter Zec. Sie vergaben den Red Dot an 649 Projekte. Mit dem Red Dot: Best of the Best würdigten die Fachleute darüber hinaus die sehr hohe Gestaltungsqualität und kreative Leistung von 58 Arbeiten, nur 0,7 Prozent aller Einreichungen.

7 Mal höchste Einzelauszeichnung
Sämtlich Preisträger, die mit dem Red Dot: Best of the Best prämiert sind, dürfen darauf hoffen, zusätzlich den Red Dot: Grand Prix zu erhalten. Er ist die höchste Einzelauszeichnung im Red Dot Award: Communication Design und kann – aber muss nicht – in jeder der 17 Wettbewerbskategorien vergeben werden. 2018 geht der Red Dot: Grand Prix an nur sieben Arbeiten – die jeweils besten ihres Fachs.

Welche dies sind, wird während der Preisverleihung am 26. Oktober 2018 bekannt gegeben. Die Red Dot Gala und Designers‘ Night bilden den abschließenden Höhepunkt des Wettbewerbsjahres, für den sich die weltweite Kreativ- und Designszene in Berlin trifft. An diesem Abend erfahren die rund 1.400 internationalen Gäste auch, welches Nachwuchstalent den mit 10.000 Euro dotierten Red Dot: Junior Prize erhält und sie sind dabei, wenn die Red Dot: Agency of the Year und die Red Dot: Brand of the Year offiziell geehrt werden.

Eine Bühne für ausgezeichnetes Design
Sämtliche Siegerarbeiten – und damit der State of the Art im Kommunikationsdesign – werden während der Designers‘ Night in der Ausstellung „Design on Stage 2018“ präsentiert. Dazu zählt unter anderem „Le Beck`s: The legendary beer can“ – eine limitierte Ausgabe der ikonischen Dose, die in Form eines Sektglases überrascht. Gestaltet wurde das Packaging Design von Serviceplan. Damit sicherte sich die Agentur den Red Dot: Best of the Best. Den schnellsten Geschäftsbericht der Welt entwickelte Publicis Pixelpark und erhielt dafür den Red Dot: Best of the Best. Die kreativen Köpfe gestalteten einen 9,58-sekündigen Film, der den Weltrekord-Lauf von Usain Bolt, dem schnellsten Mann der Welt, zeigt. Passend zum Anspruch „Forever Faster“ ist der Jahresbericht 2017 von PUMA als Overlay in den Clip integriert.

Gleichermaßen kreativ und gut gestaltet präsentiert sich „Schwarzwald – Endlich was für junge Leute“. Die Image-Kampagne bringt einer jungen Zielgruppe das vermeintlich eingestaubte Reiseziel auf humorvolle Weise näher und soll für einen Wandel in der Wahrnehmung sorgen. Sie wurde von Jonathan Kopetzky und Johannes Lörz, Studenten der DHBW Ravensburg, entwickelt und mit dem Red Dot: Best of the Best ausgezeichnet. Ebenfalls mit dieser Auszeichnung prämiert wurde die Übersetzungs-App „Papago“ des IT-Unternehmens Naver aus Südkorea. Sie unterstützt zehn Sprachen und ermöglicht mit ihrem intuitiven Interface auch Kindern das spielerische Erlernen einer Sprache.


Ergebnis des Red Dot Award: Communication Design 2018
Einreichungen: 8.610
Teilnehmende Nationen: 45

Auszeichnungen:
Red Dot: 649
Red Dot: Best of the Best: 58
Red Dot: Grand Prix: 7
Red Dot: Junior Prize: 1

Weitere Informationen: www.red-dot.de/cd

 


Einreichungen sind in vier neuen Kategorien bis zum 15. August möglich

BdP stellt neuen Award vor: Aus „Pressestelle des Jahres“ wird „BdP-Award für Kommunikation“

 

(Berlin/pm) - Der Bundesverband deutscher Pressesprecher e. V. (BdP) stellt den BdP-Award für Kommunikation vor. Seit 2007 zeichnet der Verband jedes Jahr im September kommunikative Spitzenleistungen aus. 2018 wird die Auszeichnung unter neuem Namen und in vier neuen Kategorien verliehen. Ausgezeichnet wird das Kommunikationsteam des Jahres, die herausragendste CEO-Kommunikation, die beste Low-Budget- und originellste digitale Kommunikation. Sowohl Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder können bis zum 15. August herausragende PR-Projekte kostenfrei nominieren oder selbst einreichen.

 

 

 

„Das neue Konzept des BdP-Awards für Kommunikation erlaubt es, das Leistungsspektrum von Kommunikationsabteilungen in seiner ganzen Breite abzudecken. Als die führende Vereinigung der Kommunikationsverantwortlichen in Deutschland wollen wir der Branche ermöglichen, von den Besten zu lernen. Zugleich möchten wir kommunikative Spitzenleistungen wirksam öffentlich darstellen“, erklärt Regine Kreitz, Präsidentin des BdP. Hinter dem BdP-Award steht kein Business-Modell und die Einreichung ist kostenfrei. Preiswürdig sind alle Leistungen in den Kompetenzfeldern einer Kommunikationsabteilung.

 

 

 

Eine Jury aus Kommunikationsverantwortlichen, Journalisten und Wissenschaftlern trifft am 27. September die Endauswahl auf dem Kommunikationskongress in Berlin. Die Kategorie Digital-Kommunikation wird dort erstmalig als Live-Pitch mit Publikumsvoting ermittelt und ausgezeichnet. Auf der Galaveranstaltung „Speakersnight“ am selben Abend werden die Preisträger der drei anderen Kategorien ausgezeichnet. Die Gewinner erhalten zudem die Gelegenheit, ihre Leistung einem breiten Publikum am zweiten Kongresstag zu präsentieren. 

 

 

 

Weitere Informationen zu den Kategorien des BdP-Award und der Einreichung finden Sie auf der BdP-Website unter https://www.bdp-net.de/bdp-award.

 

 

 

 

 

Über den BdP:

 

Der Bundesverband deutscher Pressesprecher e. V. (BdP) ist die führende berufsständische Vereinigung für Presseverantwortliche und Kommunikationsmanager aus Unternehmen, Verbänden, Organisationen und Politik. Der Verband vernetzt PR-Verantwortliche und bietet ihnen Plattformen, um Meinungen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Aktuell hat der BdP über 4.700 Mitglieder.

 


Gemeinsame Erklärung

Hausnotruf – Stiftung Warentest prüft Dienstleistung für Sicherheit, gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität

(Berlin/pm) - Aufgrund der hohen Nachfrage nach Hausnotrufdiensten hat die Stiftung Warentest die Dienstleistungsqualität – wie schon 2011– einer Prüfung unterzogen. Verglichen wurden neun Hausnotrufdienste. Die Testergebnisse werden heute in der aktuellen August-Ausgabe der Zeitschrift „test“ der Stiftung Warentest veröffentlicht.

 

Im Fokus der Prüfung standen die Qualität der telefonischen Beratung und/oder der Beratung im Haushalt des potenziellen Kunden, die Inbetriebnahme des Gerätes und die Einweisung zur Handhabung sowie die Qualität der Notrufbearbeitung. Besonders hoch bewertet wurde die Leistung der Notrufzentralen. Sie macht 50 % der Wertung aus.

 

Der Hausnotruf, ein tragbarer Notrufsender, mit dem im Notfall auf Knopfdruck Hilfe angefordert werden kann, ist eine wichtige Dienstleistung, damit insbesondere Ältere und Menschen mit körperlichen Einschränkungen möglichst lange und sicher in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

 

Mittlerweile nutzen bald eine Million Menschen in Deutschland das Angebot, sich im Notfall rund um die Uhr direkt mit einer der rund 180 Notrufzentralen verbinden zu lassen. In der Notrufzentrale sind persönliche Daten der Kunden hinterlegt, die eine schnelle Hilfe deutlich erleichtern: Adresse, Zugang zur Wohnung, Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, verordnete Medikamente, aber auch Kontaktdaten von Angehörigen und Bezugspersonen. Dies ist ein besonderer Mehrwert gegenüber dem Notruf über kommunale Rettungsstellen (112).

 

Die Anbieter von Hausnotrufdiensten beraten ihre Kunden individuell zu den benötigten und gewünschten Leistungen. Neben der Komplettleistung gemäß SGB XI – der direkten Verbindung mit einer Notrufzentrale per Funksender, der um den Hals oder am Armband getragen wird – können auch Zusatzleistungen wie etwa telefonische Erinnerungen zur Medikamenteneinnahme, ein Sturzmelder oder die Hinterlegung eines Schlüssels vereinbart werden.

 

Ein wichtiges Kriterium für die Qualität des Anbieters ist, dass durch qualifizierte Kräfte in der Notrufzentrale und beim Kunden vor Ort kompetent und vor allem schnell geholfen wird.

 

Ab Pflegegrad 1 übernehmen die Pflegekassen auf Antrag die Kosten für die Basisleistung, also die Installation eines Notrufsystems sowie die 24-Stunden-Aufschaltung auf die Notrufzentrale. Der Dienstleister muss allerdings von der Pflegeversicherung anerkannt sein.

 

Der Hausnotruf hilft nicht nur im Notfall unkompliziert und schnell. Er ist auch eine wichtige soziale Hilfestellung: In weniger als fünf Prozent aller Notrufe ist es erforderlich, sofort den Rettungsdienst zu rufen. In 20 bis 30 Prozent der Fälle können bereits Angehörige, Nachbarn oder ein Bereitschaftsdienst den Betroffenen helfen.

 

Hausnotruf, „Hilfe auf Knopfdruck für alle“, leistet einen wichtigen Beitrag, um ein sicheres, soziales und selbstbestimmtes Leben – nicht nur im Alter – zu fördern. Zudem werden Rettungsdienste entlastet, die ambulante Versorgung gefördert sowie Kosten für das Gemeinwesen gesenkt.

 

 

 

Hintergrund

 

Die Initiative Hausnotruf und der Bundesverband Hausnotrufdienste haben sich zum Ziel gesetzt, für mehr Sicherheit im Alter zu sorgen. Damit Menschen möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld mit einem Höchstmaß an Lebensqualität und Sicherheit leben können.

 


Verantwortliches Investieren: Initiative der Vereinten Nationen vergibt A+ für den Bereich Strategie

Topwertung für Steyler Ethik Bank durch UN PRI

Die Steyler Ethik Bank hat von UN PRI, der Investoreninitiative der Vereinten Nationen, erneut eine Topwertung erhalten. Die „Prinzipien für Verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen“, so der volle Name, wurden 2006 vom damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan angestoßen. 2013 unterzeichnete die Steyler Ethik Bank die Prinzipien. Aktuell wird die Initiative von rund 2.000 Unterzeichnern aus über 50 Ländern getragen.  

(Sankt Augustin/sm) - Einmal im Jahr bewertet UN PRI, wie ihre Unterzeichner die Prinzipien für Verantwortliches Investieren umsetzen. Mit erfreulichem Ergebnis für die Steyler Ethik Bank: Ihre Noten liegen in nahezu jedem Bereich über dem Durchschnitt. Wie im Vorjahr ragt besonders der Teilbereich „Strategie und Unternehmensführung“ mit der Bestnote A+ heraus. „Der UN PRI-Report bestätigt einmal mehr, dass wir als ethisch-nachhaltiger Investor hervorragend aufgestellt sind“, freut sich Bankgeschäftsführer Norbert Wolf. 

Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit drängen
Die Prinzipien für Verantwortliches Investieren richten sich an Kapitaleigner, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister. Wer unterschreibt, muss bei allen Investitionen Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte beachten. Außerdem sollen die Unterzeichner Einfluss auf die Firmen nehmen, in die sie investiert sind. Verlangt werden der Schutz der Umwelt, die Einhaltung sozialer Standards und eine gute Unternehmensführung. 

Außerdem verpflichten sich die Unterzeichner, in einem Transparenzbericht offenzulegen, wie und mit welchem Erfolg sie die Prinzipien in der Praxis leben. Wer nicht transparent ist, fliegt raus.

1) Den ausführlichen Transparenzreport 2018 der Steyler Ethik Bank in englischer Sprache finden Sie unter dieser Adresse: https://www.unpri.org/signatories/steyler-bank-gmbh/1792.article
2) Die von UNPRI vergebenen Noten („Assessment Report“) haben wir Ihnen auf unserer Website bereitgestellt unter  [www.steylerbank.de/news]www.steylerbank.de/news

Die Steyler Ethik Bank
Die Steyler Ethik Bank wurde 1964 vom Steyler Missionsorden in Sankt Augustin bei Bonn gegründet. Sie bietet das gesamte Spektrum eines modernen Finanzdienstleisters an: vom Girokonto bis zur Vermögensverwaltung. Ethisches Bankgeschäft lebt das Geldinstitut durch eine faire und bedarfsgerechte Kundenberatung sowie nachhaltige Anlagestrategien. So investiert die Bank nur in Wertpapiere, die strenge soziale und ökologische Kriterien erfüllen. Der komplette Gewinn der Bank dient der Arbeit von weltweit rund 10.000 Steyler Missionaren und Schwestern – gemeinsam mit freiwilligen Spenden von Kunden.



 


Volker Jung informiert sich bei Viessmann in Allendorf / Eder

Betriebsbesuch des Kirchenpräsidenten: Energiewende und Digitalisierung bleiben große Herausforderungen

Foto: EKHN/Klaus Kordesch
Foto: EKHN/Klaus Kordesch

 

 

(Allendorf/Eder/ekhn) - Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, hat den Unternehmensstammsitz der Viessmann Group in Allendorf (Landkreis Waldeck-Frankenberg) besucht, wie die hessen-nassauische Öffentlichkeitsarbeit am Donnerstagnachmittag (12. Juli) mitteilte. Im Mittelpunkt der Delegationsreise in den nördlichsten Zipfel der Landeskirche stand der Gedankenaustausch mit Prof. Dr. Martin Viessmann, seiner Ehefrau Annette, Führungskräften des Unternehmens und Konzernbetriebsrat Matthias Godzik über Themen wie die Energiewende, Digitalisierung, Generationswechsel und Nachhaltigkeit.

 

 

 

„Als Familienunternehmen stehen wir der Nachhaltigkeit per se sehr nahe”, sagte Prof. Viessmann während seiner Begrüßung. Und die drei Säulen der Nachhaltigkeit seien die soziale Verantwortung, die Ökologie und die Ökonomie, die miteinander in Einklang gebracht werden müssen. Als die großen Herausforderungen unserer Zeit bezeichnete Prof. Viessmann die Energiewende selbst und die Digitalisierung, ohne die die Energiewende nicht bewältigt werden könne. „Für uns als Hersteller von Heiztechnik heißt das: Wir müssen uns darauf einstellen, in Zukunft Wärme als Service und nicht nur den Wärmeerzeuger zu verkaufen und dazu vernetzte Produkte und Dienstleistungen rund um Energie zu entwickeln. Am Ende steht ein Energiemanagement für das intelligente Haus, das bei einem Mehr an Komfort  nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch Energie erzeugen wird”, so Prof. Viessmann.

 

 

 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung ergänzte: „Wir stehen als Kirche mitten in der Gesellschaft, die wir auch mitgestalten wollen – zum Wohl aller Menschen. Für das gute Zusammenleben in einer Gesellschaft braucht es eine gute Ökonomie, die sozial und ökologisch ausgerichtet ist. Es ist schön zu hören und zu sehen, dass und wie die Firma Viessmann sich daran orientiert und dabei Verantwortung für viele Menschen – besonders auch in einer ländlichen Region - übernimmt.” Er betonte, dass es beeindruckend sei, wie aktiv und engagiert Viessmann die Herausforderungen der Energiewende, der digitalen Transformation und des Generationenwechsels annehme und gestalte. Die Kirche stehe selbst vor großen Herausforderungen. Deshalb sei der Besuch bei einem Industrieunternehmen wie Viessmann sehr aufschlussreich für ihn und seine Mitarbeiter. Denn bei dem Hersteller von Energiesystemen sei man besonders den Weg der digitalen Transformation bereits ein gutes Stück gegangen.

 

 

 

Wie Prof. Viessmann erklärte, habe man den Generationswechsel genutzt, um den Wandel im Unternehmen voranzutreiben. Sein Sohn Maximilian arbeite mit ganzer Kraft daran, das Kerngeschäft der Heiztechniksysteme zu digitalisieren. “In unserer Zeit lernen erstmals die Alten von den Jungen. Deshalb sind gerade Familienunternehmen wie wir gut beraten, für die erfolgreiche Gestaltung des Wandels die Kompetenz der nachwachsenden Generation zu nutzen.” Zum Programm des Informationsbesuchs gehörte auch ein Werksrundgang durch das Infocenter, das neue Technikum und die Fertigung von Gas-Wandgeräten.

 

 

 


BGH-Urteil schafft Klarheit zum digitalen Nachlass

 

 

·        DsiN begrüßt Rechtsklarheit für Verbraucher durch BGH-Urteil

 

·        Nur 5 Prozent der Nutzer haben digitalen Nachlass geregelt

 

·        DsiN rät Verbrauchern, Hilfsangebote anzunehmen

 


(Berlin/pm) - Das Soziale Netzwerk Facebook muss den Eltern eines verstorbenen Mädchens Zugang zu dem seit mehreren Jahren gesperrten Nutzerkonto ihrer Tochter gewähren. Das hat am heutigen Donnerstag der Bundesgerichtshof in Karlsruhe in einem Grundsatzurteil entschieden.

 

 

 

DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger begrüßt die neue Rechtsklarheit: „Mit dem Urteil des BGH besteht für Verbraucher künftig Klarheit, dass der digitale Nachlass wie das Erbe an Gegenständen behandelt wird. Alle Rechte und Pflichten an Onlinediensten gehen auf die Hinterbliebenen über. Sie können über den gesamten persönlichen Datenbestand in sozialen Netzwerken und E-Maildiensten des Erblassers verfügen.“

 

Zugleich weist DsiN auf die steigende Bedeutung durch das Urteil hin, den eigenen digitalen Nachlasses sorgfältig zu regeln: „Wenn sämtliche digitale Kommunikation für die Nachwelt zugänglich wird, Bilder, Briefe und Bankverkehre, sollten individuelle Vorkehrungen getroffen werden. Regelungen, wer das digitale Erbe verwalten soll und wie mit persönlichen Daten umgegangen wird, gehören unbedingt dazu“, so Littger.

 

 

 

Laut DsiN verfügen derzeit nur rund fünf Prozent über eine Regelung des digitalen Nachlasses. Vier von fünf Nutzern würden ihren Nachlass gerne abwickeln, wissen aber nicht genau wie. Die Initiative appelliert daher an Verbraucher, Angebote zur Regelung des digitalen Nachlasses anzunehmen. So klärt das DsiN-Projekt Digital-Kompass ältere Generationen über Fragen des digitalen Nachlasses auf und gibt konkrete Tipps zum Schutz der Privatsphäre:

 

 

 

·       Verfassen Sie ein Testament über Ihren digitalen Nachlass: Jeder Internetnutzer sollte schriftlich festhalten, welchen Umgang mit seinen Daten er sich nach Lebensende wünscht. Hierzu zählt die Löschung von Online-Konten ebenso wie die Benennung einer Person seines Vertrauens, welche die Ausführung regelt.

 

·       Machen Sie eine Auflistung über Ihr digitales Erbe: Hierzu zählen E-Mail- und Online-Banking-Konten ebenso wie Zugänge zu Sozialen Netzwerken, Apps oder bei Streaming-Diensten. 

 

·       Verwalten Sie Ihre Passwörter und Zugänge sicher: Nur wenn Zugangsdaten sicher hinterlegt wurden, können Hinterbliebene im Sinne des Verstorbenen handeln.

 

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN ist Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen zu konkreten Hilfestellungen für IT-Sicherheit. Mit seinen Mitgliedern und Partnern betreibt der Verein zahlreiche Projekte zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist Schirmherr von DsiN. www.sicher-im-netz.de

 


EVANGELISCHE KIRCHE UND DIAKONIE WÜRDIGEN SOZIALES ENGAGEMENT

EVANGELISCHER STIFTER- UND STIFTERINNENPREIS AN SAP-GRÜNDER

 

(Karlsruhe/Weinheim/ekiba) - Der Evangelische Stifterinnenpreis 2018 geht an die Eheleute Hans-Werner und Josephine Hector. Die Stiftungen der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie Baden ehren beide für ihr breites Engagement, insbesondere im sozialen Bereich.

 

Torsten Sternberg von der Stiftung der Evangelischen Landeskirche in Baden sagte, Josephine und Hans-Werner Hector hätten mit der Arbeit ihrer Stiftungen gesellschaftliche Verantwortung übernommen. Die Jury habe überzeugt, dass beide nicht aus rein persönlichem Interesse förderten. Sie engagierten sich einfach dort, wo Hilfe gebraucht werde.

 

Volker Erbacher von der Stiftung Diakonie Baden ergänzte, das Ehepaar Hector kümmere sich um jene, die nicht die Chancen im Leben gehabt hätten, die ihnen selbst vergönnt gewesen seien. Die Hector Stiftungen stießen innovative Projekte an, die vom Land, einer Kommune oder anderen Trägern aufgegriffen und weitergeführt werden könnten.

 

Hans-Werner und Josephine Hector hatten 1995 in Weinheim an der Bergstraße die H.W. & J. Hector Stiftung zu Weinheim gegründet. 2008 wurde die Hector Stiftung II ins Leben gerufen. Neben den Bereichen Wissenschaft und Bildung (Hochbegabtenförderung), medizinische Forschung, Kunst und Kultur engagieren sich die Stiftungen insbesondere für sozial benachteiligte Menschen. Hans-Werner Hector gehört zu den Gründern des Softwareherstellers SAP. 1995 hatte er das Unternehmen verlassen. Seitdem engagiert sich der heute 78-jährige für gemeinnützige Zwecke.

 

Die Hector Stiftungen unterstützen soziale Projekte insbesondere in der Rhein-Neckar-Region. Die Unterstützung von geistig behinderten Menschen hat dabei eine führende Rolle. So finanzierten die Stiftungen Baugrundstücke, Wohnheime und Erweiterungsbauten für Einrichtungen der Behindertenhilfe. Darüber hinaus profitieren Kindergärten und ein Hilfsangebot für Straßenkinder von der Förderung der Stiftungen. Außerdem unterstützen sie gezielt Kirchengemeinden.

 

Der Evangelische Stifterinnen-Preis 2018 wird beim Stiftungsforum am 27. September 2018 in Karlsruhe verliehen. Der Ehrenpreis wird alle zwei Jahre vergeben.

 

Die Stiftungen von Evangelischer Landeskirche und Diakonie finanzieren aus den Erträgen ihres Vermögens vor allem Serviceangebote. Ohne Ansehen von Alter, Geschlecht, sozialer Stellung und persönlichem Glauben unterstützen sie Menschen, die ihrer Hilfe bedürfen.

 


Bonifatiuswerk fördert Projekte mit 14,5 Millionen Euro - Jahresbericht in der Leipziger Propstei veröffentlicht

Starker Partner für Katholiken in der Diaspora

 

 

(Paderborn/bw) - Wo sich Herausforderungen im Glaubensleben in der Diaspora zeigen, steht das Bonifatiuswerk den Menschen als verlässlicher Partner zur Seite. Mit 14,5 Millionen Euro hat das „Hilfswerk für den Glauben“ im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 776 Projekte in der Diaspora Deutschlands, Nordeuropas und des Baltikums gefördert, teilte das Bonifatiuswerk während seiner Jahrespressekonferenz in der Leipziger Propstei mit.

 

 

 

„Um die Weitergabe des Glaubens in einer multikulturellen und zunehmend kirchenfernen Gesellschaft zu stärken, ist es uns ein besonderes Anliegen, heute die Lebenswege junger Menschen zu fördern, damit Kirche und Gesellschaft morgen nicht alt aussehen“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen. Das Bonifatiuswerk konnte im vergangenen Jahr unter anderem im Bau befindliche Kindertagesstätten sowie religionspädagogische Maßnahmen mit 550.000 Euro unterstützen. „In den Kitas zeigt sich auf lebendige Art und Weise, wie der Glaube erfahren und gelebt werden kann. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit bei Kindern und Eltern, auch bei denen, die keiner christlichen Konfession angehören“, fügte Austen hinzu.

 

 

 

In den Diasporagebieten Deutschlands wurden Projekte mit 4,6 Millionen Euro, in Norwegen, Schweden, Dänemark Finnland und Island mit 2,8 Millionen Euro und in Estland und Lettland mit 506.000 Euro gefördert. Unterstützt wurden 75 Bauprojekte mit drei Millionen Euro, 621 Projekte der Kinder- und Jugendhilfe mit 1,8 Millionen Euro und 35 Projekte der Glaubenshilfe mit 1,1 Millionen Euro. Durch die Verkehrshilfe konnten 43 BONI-Busse mit 758.000 Euro für die Gemeindearbeit gefördert werden. In missionarische Initiativen zur Neuevangelisierung sowie in die religiöse Bildungsarbeit flossen zwei Millionen Euro, in die Projektbegleitung 405.500 Euro. Aus zweckgebundenen Mitteln des Diaspora-Kommissariats wurden 3,7 Millionen Euro an Projekte in Nordeuropa weitergeleitet.

 

 

 

Die Förderung der Projekte finanziert das Bonifatiuswerk insbesondere durch Einnahmen aus Kollekten (4,8 Millionen Euro), Spenden/Beiträgen/Vermächtnissen und Schenkungen (5,3 Millionen Euro) und aus Mitteln des Diaspora-Kommissariates. Die Kollekten sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Lediglich bei der Kollekte zum Diaspora-Sonntag zeigte sich ein leichter Rückgang um 17.000 Euro auf 2,1 Millionen Euro. Die Erstkommunionkinder spendeten 1,8 Millionen Euro für Kinder- und Jugendhilfe-Projekte. Aus der Vermögensverwaltung und aus sonstigen Einnahmen sind dem Bonifatiuswerk 1,6 Millionen Euro zugeflossen. Der Verwaltungsaufwand wird aus diesen Einnahmen getragen, so dass alle Spendengelder in voller Höhe satzungsgemäß in die Projektförderung fließen.

 

 

 

Dass es dem Bonifatiuswerk gelungen ist, Brücken des Glaubens in der Diaspora zu schlagen, zeigt der Neubau der Marienkirche im schwedischen Södertälje. Dort hat die katholische Kirche in Schweden auf den starken Zuzug katholischer Migranten reagiert, die dort eine neue Heimat im Glauben gefunden haben. Über das Bonifatiuswerk wurde der Bau der Kirche und des Gemeindezentrums mit 1,37 Millionen Euro unterstützt.

 

 

„Die christliche Botschaft ist Kern und zentraler Inhalt unseres Handelns. Ein wichtiges Ziel ist es daher, Glaubensorte und -wege in der Diaspora auszumachen und zu fördern, um gemeinsame Glaubenserfahrung und Glaubensbildung zu ermöglichen“, sagte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus. Gerade in den durch Zuwanderung geprägten nordeuropäischen Ländern Dänemark, Finnland und Island zeige sich eine angespannte finanzielle Situation. Die Nachwirkungen der Staatskirchen, die über viele Jahrzehnte Bestand hatten, verdeutlichten, dass die Unterstützung durch die deutschen Katholiken, insbesondere durch das Bonifatiuswerk, von elementarer Bedeutung sei.


Evangelischer Oberkirchenrat SCHLIESST HERTIE-AUDIT MIT vierter ZERTIFIZIERUNG AB

Familienfreundlicher Arbeitgeber

 

(Karlsruhe/Berlin/ekiba) - Im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe können Beschäftigte Familie und Arbeit gut miteinander vereinbaren. Am 27. Juni wird der Verwaltungszentrale der Evangelischen Landeskirche in Baden für ihre Familienfreundlichkeit zum vierten Mal das Zertifikat des „audit berufundfamilie“ der gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Berlin überreicht.

 

 

 

„Ich freue mich, dass die vielfältigen Maßnahmen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und die Familien zu stärken, durch das Zertifikat bestätigt werden“, erklärt die Geschäftsführende Oberkirchenrätin Uta Henke. „Viele positive Rückmeldungen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigen mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diesen gilt es allerdings, immer weiter zu entwickeln.“

 

 

 

Michaela Simon, Leiterin der Personalverwaltung im Evangelischen Oberkirchenrat, wird in Berlin gemeinsam mit 300 weiteren deutschen Unternehmen und Institutionen ihr Zertifikat aus den Händen von John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, entgegennehmen.

 

Vor zehn Jahren hat der Evangelische Oberkirchenrat Karlsruhe seine erste Zertifizierung erhalten. Seit damals habe sich für die inzwischen 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viel bewegt, freut sich Michaela Simon. Mehr als 50 flexible Arbeitszeitmodelle, Ferienbetreuung, Telearbeitsplätze und Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements seien nur einige der bereits verwirklichten Maßnahmen. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schon für junge Menschen, meist Frauen, zu steigern, ist einer der acht Ausbildungsplätze im Haus für die Teilzeitausbildung zur oder zum Verwaltungsfachangestellten reserviert. Im Herbst wird die inzwischen fünfte Auszubildende in Teilzeit ihre Ausbildung im Oberkirchenrat beginnen.

 

 

 

Da nach der vierten Zertifizierung die Hertie-Stiftung davon ausgeht, dass eine familienfreundliche Ausrichtung fest in der Unternehmenskultur verankert ist, bekommt der Oberkirchenrat nun eine Zertifizierung mit dauerhaftem Charakter verliehen, die nicht nach drei Jahren erneuert werden muss, allerdings im Drei-Jahres-Zyklus überprüft wird. Das soll dennoch keinen Stillstand bedeuten. „Es geht jetzt um eine Verstetigung der Familienfreundlichkeit, darum, an den Themen dran zu bleiben und die bisherigen Ergebnisse zu evaluieren“, erläutert Michaela Simon. Gerade arbeite man im Projektteam daran, „Pflegelotsen“ einzuführen. Das sind Verwaltungsmitarbeiter/-innen, die selbst bereits Erfahrung mit der Pflege von Familienangehörigen gesammelt haben und sich als Erstansprechpartner bzw. „Ersthelfer“ zur Verfügung stellen, wenn Kolleginnen und Kollegen plötzlich mit einem Pflegefall konfrontiert werden. Dabei geht es vor allem darum, Betroffene dann an die richtigen Stellen zu verweisen, an denen sie finanzielle und ganz praktische Hilfe bekommen können.

 

 

 

Das „audit berufundfamilie“ gibt es inzwischen seit 20 Jahren. Aus der Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung hervorgegangen, steht es heute in ganz Deutschland für eine gewinnbringende und nachhaltige familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik.

 


Deutsche Kommission Justitia et Pax sorgt sich um Wirksamkeit der Steuer

Pläne für Finanztransaktionssteuer sind zu schwach

Foto: bt
Foto: bt

(Trier/bt) – Anlässlich des nächsten Treffens der EU- Finanzminister am 22. Juni 2018 drückt der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, seine Sorge um die Wirksamkeit einer abgeschwächten Finanztransaktionssteuer (FTT) aus, wie sie Bundesfinanzminister Olaf Scholz nun in Aussicht stellt. „Zehn Jahre nach dem Skandal um Lehman Brothers setzen Banken den Hochfrequenzhandel mit Finanzprodukten und Derivaten unverändert und ungehindert fort. Ebenso leben immer noch um die 800 Millionen Menschen in extremer Armut mit weniger als 1,90 US-Dollar Einkommen am Tag. Die Folgen des Klimawandels sind in den letzten zehn Jahren immer deutlicher geworden“, beschreibt Ackermann die Situation, die die FTT nach wie vor notwendig mache.

 

In seiner Erklärung beurteilt er den neuen Vorschlag des Bundesministers als nicht effizient genug, da eine Besteuerung des Aktienhandels alleine keine oder zumindest nur eine geringe Wirkung gegen ausufernde Spekulationen habe. Zudem werde viel weniger Geld eingenommen werden, da der Aktienmarkt nur einen Bruchteil des gesamten Marktes der Finanztransaktionen ausmacht. Darüber hinaus werde die Aushandlung einer Steuer unter den 27 Mitgliedsstaaten der EU die Einführung bedenklich verzögern. „Damit drohen die Bemühungen um eine Finanzmarktregulierung zu scheitern“, stellt Ackermann fest. Er plädiert daher dafür, den ursprünglichen Vorschlag der österreichischen Regierung von 2013 aufzugreifen, der eine umfassendere Besteuerung etwa auch von Derivaten vorsah, und das europäische Instrument der verstärkten Zusammenarbeit zu nutzen.

 

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax gehört zu den Erstunterzeichnern der Kampagne „Steuer gegen Armut: Die Finanztransaktionssteuer“, die von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis nach der Finanzkrise im Jahr 2008 die Besteuerung des Handels mit Finanzprodukten als ein wichtiges Instrument gefordert hatte, um den außer Kontrolle geratenen Finanzmarkt effektiv zu regulieren und die Menschen vor weiteren Finanz- und Wirtschaftskrisen zu schützen. Dabei war ein Hauptanliegen, die Einnahmen dieser Steuer zur Bekämpfung weltweiter Armut und der Folgen des Klimawandels einzusetzen.

 

 

 


Brückenteilzeit verringert Altersarmutsrisiko vor allem von Frauen

 

(Köln/kdfb) – Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) begrüßt den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts und zur Einführung einer Brückenteilzeit, dem das Bundeskabinett heute zugestimmt hat.

 „Das ist ein wichtiger Schritt, der die Gefahr der Teilzeitfalle vor allem für Frauen verringert. Denn 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten sind Frauen. Bisher sah das Teilzeitrecht lediglich den Anspruch auf unbegrenzte Teilzeitarbeit vor. Das ist mit dem Risiko verbunden, dauerhaft in Teilzeit bleiben zu müssen“, so KDFB-Vizepräsidentin Marianne Bäumler. „Mit der Brückenteilzeit wird es Frauen (und Männern) besser ermöglicht, in Phasen ihres Lebens mehr Sorgearbeit oder ehrenamtliches Engagement übernehmen zu können, ohne dadurch einem erhöhten Altersarmutsrisiko ausgesetzt zu sein.“

 

Der Entwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sieht vor, dass das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) um einen Rechtsanspruch auf zeitlich begrenzte Teilzeit ergänzt wird. Dieser Anspruch soll ab 1. Januar 2019 dazu führen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach einer Teilzeitphase, die mindestens ein Jahr und höchstens fünf Jahre dauert, wieder zu ihrer vorherigen Arbeitszeit zurückkehren können. Das Gesetz soll für Unternehmen mit mindestens 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelten. „Hier wäre aus unserer Sicht ein uneingeschränkter Rechtsanspruch auch für kleinere Unternehmensgrößen wünschenswert gewesen“, fasst Marianne Bäumler zusammen.

 

Redaktion: Gabriele Klöckner

 


Zu Beginn der Urlaubszeit startet das Magazin „der pilger“ eine mehrstufige Werbekampagne zur smarten Neuleseransprache an Einzelverkaufsstellen

Foto: Peregrinus GmbH
Foto: Peregrinus GmbH

Über 17.500 Abonnenten innerhalb eines Jahres geben die Richtung für die aktuelle Werbekampagne vor: Sommerausgabe zieht Neuleser mit Gutscheinen an den Kiosk 

 

 

(Speyer/pm) – Zu Beginn der Urlaubszeit startet das Magazin „der pilger“ ab sofort eine mehrstufige Werbekampagne zur Neuleseransprache. Nachdem das Mindstyle-Magazin mit christlichem Fokus bereits ein Jahr nach dem Erstverkaufstag am Kiosk über 17.500 Abonnenten zählt, lautet das Kampagnenziel, bundesweit Neuleser am Kiosk zu gewinnen und die verkaufte Auflage von derzeit rund 30.000 Exemplaren zu steigern.

 

Mehrstufige Kampagnen bis Ende 2018: Gutscheine via eazers App werden mit Plakat und Display kombiniert, um am PoS Flagge zu zeigen

 

Die Titelstory der Sommerausgabe – „Von der Kunst, gelassen die Welt zu entdecken" – liefert den Impuls, um Neuleser via Smartphone an den Kiosk zu leiten: Bis Jahresende werden im Auftrag des Speyerer Verlags Peregrinus insgesamt drei Gutschein-Kampagnen über die eazers App realisiert. Damit das „Magazin für die Reise durchs Leben“ zusätzlich auch mit mehr Präsenz am „Point of Sale“ glänzt, wird die digitale Gutschein-Kampagne zunächst mit sogenannten „Highlight Plakaten“ und nachfolgend mit 5.000 Einmal-Displays beworben. In der Ausgabe 4/2018 werden dann 1.111 Regalschalen in ausgewählten Einzelverkaufsstellen bestückt und mit „Highlight Plakaten“ kombiniert.

 

Smarte Leseanreize schaffen, um aus Interessenten Käufer zu machen

 

Marco Fraleoni, Geschäftsführer bei Peregrinus, erklärt: „Über die eazers App sprechen wir mit der digitalen Gutschein-Kampagne rund 50.000 potenzielle Magazinkäufer an. Parallel steigern wir die Bekanntheit und schaffen gezielt Anreize, am Kiosk vorbeizuschauen und unser Mindstyle-Magazin mit christlichem Fokus in die Hand zu nehmen!“ Seit diesem Jahr erhalten Abonnenten der gleichnamigen Speyerer Kirchenzeitung, die ebenfalls bei Peregrinus verlegt wird, viermal jährlich das bundesweite Magazin „der pilger“ mit der Kirchenzeitung als Kombi. Die aktuelle Druckauflage der – am 30. Mai erschienenen – Sommerausgabe beträgt 75.000 Exemplare. Die verbreitete Auflage soll auf mehr als 45.000 Magazine klettern. Darin sind 9.600 Lesezirkel-Exemplare enthalten.

 

Cover-Split, damit das Einsortieren im Mindstyle-Regal gezielter erfolgt

 

Das aktuelle Magazin „der pilger“ kommt zum zweiten Mal im Cover-Split an den Kiosk: In Nord- und Ostdeutschland erscheint das Magazin „der pilger“ mit einem Titel, der sich an Elementen aus dem Mindstyle-Bereich orientiert. Ergänzend wird die neu gestaltete Titelseite auch in sechs Grossogebieten in Süddeutschland getestet. Marco Fraleoni, Geschäftsführer bei Peregrinus, erklärt: „Um unsere Leser im Mindstyle-Bereich noch gezielter anzusprechen, wollen wir mit dem Coversplit unsere Ausrichtung verdeutlichen und auch die Platzierung am ,Point of sale‘ vereinfachen: Aufgrund des Namens werden wir am Kiosk teilweise als Wander- oder Urlaubsmedium wahrgenommen und nicht im Mindstyle-Regal einsortiert!“

 

Weitere Informationen über das Mindstyle-Magazin mit christlichem Fokus bieten der Webauftritt (www.der-pilger.de) und die Facebook-Präsenz (www.facebook.com/pilger.magazin).           

 

 

 

Zusatzinformationen:

 

Als neuartiges Mindstyle-Magazin mit christlichem Fokus greift das Magazin „der pilger“ die Sehnsucht vieler Menschen nach Stille, Sinnfindung und einem erfüllten Leben auf. „der pilger“ begleitet Leserinnen und Leser mit Beiträgen, die das Herz berühren und zum Nachdenken, Zurücklehnen und Durchatmen einladen. Die Bereiche Spiritualität und Religion bilden wichtige Themen. Es werden Pilgerwege und inspirierende Reiseziele vorgestellt, christliche Feste erklärt, aber auch Impulse gegeben, um die Welt täglich etwas besser zu machen. Ergänzend dazu werden klassische Lifestyle-Themen aus den Bereichen Natur und Gesundheit aufgegriffen und Menschen vorgestellt, die auf besondere Weise leben oder Außergewöhnliches leisten. Die Heftkonzeption des Magazins „der pilger“ schafft mit beeindruckenden Bildern und Beiträgen prominenter Autoren – unter anderem von Anselm Grün, Franz Alt, Michael Albus, Petra Altmann, Manfred Lütz oder Pilgerpastor Bernd Lohse – einen besonderen Blickwinkel. Die erfrischende Kombination aus Unterhaltung und Wissen wird von einer einfühlsamen Sprache sowie einem qualitativ hochwertigen Journalismus und einem die Sinne ansprechenden Layout unterstrichen.

 

Der Heftpreis beträgt 4,80 Euro. Das Jahresabo kostet inklusive Zustellung 19,20 Euro. Das neue Magazin „der pilger“ erscheint vierteljährlich und ist im gesamten deutschsprachigen Raum erhältlich. Die Druckauflage für die aktuelle Ausgabe liegt bei 75.000 Exemplaren. Als ePaper in einer App ist „der pilger“ bei Google Play, iTunes, Amazon sowie unter www.der-pilger.de erhältlich. „Der pilger - Magazin für die Reise durchs Leben“ wird bei der Peregrinus GmbH aus Speyer verlegt. In diesem Verlag erscheint unter anderem auch Deutschlands älteste Bistumszeitung „der pilger“. Die bundesweite Anzeigenvermarktung leistet die KONPRESS-Medien eG mit Sitz in Frankfurt/M. Die Mediadaten 2018 sind unter www.konpress.de sowie bei Peregrinus (Anzeigen, Telefon +49 (0)6232 3183-78) erhältlich. In Österreich übernimmt KIZMedia die Anzeigenberatung und -vermarktung des Magazins „der pilger“. Die Mediadaten sind erhältlich bei: Telefon +43 676 8776 3941, E-Mail office@kizmedia.at.

 


Ford S-MAX für Selbsthilfegruppe "KINDERHILFE"

Foto: obs/Ford-Werke GmbH/John Farr
Foto: obs/Ford-Werke GmbH/John Farr

v.l.n.r.: Dr. Dieter Hasse, Vorstand KINDERHILFE e.V.; PD Dr. Arend von Stackelberg, Oberarzt Charité-Universitätsmedizin, Campus Virchow Klinikum Berlin; Arthur S., Carolin Pscheidl mit Sohn Theo Lich, Patienten mit Angehörigen; Dr. Clemens Doepgen, Mitglied der Geschäftsführung Ford-Werke; Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. ; Jürgen Schulz, Vorstandsvorsitzender KINDERHILFE e.V.. Foto: obs/Ford-Werke GmbH/John Farr

 

 

 

 

   - Selbsthilfegruppe für krebs- und schwerkranke Kinder erhält Ford

 

     S-MAX in Berlin

 

 

 

   - Fahrzeug im Wert von 50.000 Euro

 

 

 

   - Übergabe durch Jose Carreras Leukämie-Stiftung und Ford

 

 

 

(Berlin/pm) - Ford Geschäftsführungsmitglied Dr. Clemens Doepgen und Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung, übergaben heute in Berlin einen Ford S-MAX an Vertreter der Selbsthilfegruppe "KINDERHILFE - Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e.V.".

 

 

 

"Ford unterstützt seit vielen Jahren das ehrenamtliche Engagement seiner Beschäftigten in Form von Arbeitskraft und Knowhow als auch gemeinnützige Organisationen mit Mobilitätsspenden. Daher freut es uns besonders, dass wir mit diesem Ford S-MAX die herausragende Arbeit der Selbsthilfegruppe KINDERHILFE erleichtern können", so Dr. Clemens Doepgen, Mitglied der Geschäftsführung der Ford-Werke, anlässlich der Übergabe.

 

 

 

Auch Dr. Gabriele Kröner zeigte sich erfreut: "Das Engagement der Selbsthilfegruppe kann dank der neuen Mobilität noch wesentlich effektiver und vielfältiger genutzt werden. Besonders beeindruckt hat uns dabei das Konzept der Selbstverteidigungskurse für die kleinen Patienten, denn zur Überwindung einer solch schweren Krankheit braucht es Kraft. Wir sind den Verantwortlichen der Ford-Werke GmbH sehr dankbar für die großzügige Fahrzeugspende."

 

 

 

Der Ford S-MAX Vignale im Wert von 50.000 Euro ist Teil einer Kooperation der Ford-Werke mit der José Carreras Leukämie-Stiftung, die im Mai letzten Jahr begann. Unter dem Motto "Probefahren für einen guten Zweck" stiftete der Kölner Automobilhersteller neben dem Fahrzeug an die José Carreras Leukämie-Stiftung gemeinsam mit seinen Händlern pro absolvierter Probefahrt 20 Euro an eine gemeinnützige lokale Organisation. Insgesamt kamen so im abgelaufenen Jahr über

 

80.000 Euro zusammen. Aufgrund der positiven Resonanz läuft die Spendenaktion auch dieses Jahr.

 

 

 

Ford-Werke GmbH

 

 

 

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen Fahrzeuge produziert.

 

 

 

Für weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de.

 


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel trifft Jugendliche zu Datensicherheit

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel empfängt die myDigitalWorld-Preisträger 2017/2018 im Bundeskanzleramt. Foto: DsiN
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel empfängt die myDigitalWorld-Preisträger 2017/2018 im Bundeskanzleramt. Foto: DsiN

 

  • · Schulklasse aus Fürstenwalde gewinnt Jugendwettbewerb zu „Daten sind das neue Gold“
  • · Bundeskanzlerin würdigt Engagement Jugendlicher für Datenschutz
  • ·Jugendwettbewerb myDigitalWorld von DsiN motiviert zu Achtsamkeit im Netz

 

(Berlin/pm) – Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel traf am heutigen Mittwoch die Gewinnerklasse des diesjährigen DsiN-Jugendwettbewerbs myDigitalWorld. Mit einem Beitrag zum Thema „Daten sind das neue Gold“ zeigten die Schüler der Klasse 10c des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Fürstenwalde in Brandenburg neue Wege im kritischen Umgang mit persönlichen Daten auf.

 

„Junge Menschen sind ein wichtiges Vorbild für Gleichaltrige. Dies gilt auch beim sicheren und souveränen Umgang mit der digitalen Welt. 200 Beiträge aus deutschsprachigen Schulen im In- und Ausland zeigen, dass Datensicherheit und Datenschutz Themen sind, mit dem Schülerinnen und Schüler sich heute aktiv auseinandersetzen. Der Jugendwettbewerb myDigitalWorld ist dafür ein gutes Forum“, erklärt Dr. Thomas Kremer, Vorstandsvorsitzender von Deutschland sicher im Netz.

 

Der Jugendwettbewerb myDigitalWorld fördert bei jungen Menschen einen reflektierten Umgang mit digitalen Chancen und Gefahren im Internet. In diesem Jahr rief der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) gemeinsam mit dem Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) dazu auf, sich mit der Erhebung und Verarbeitung von großen Datenmengen im Alltag zu befassen. Hauptpreis ist eine Klassenreise nach Berlin. Neben einer Führung durch das Bundeskanzleramt steht auch ein Besuch im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auf dem Programm.

 

Der Jugendwettbewerb wird vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt, gemeinsam mit den DsiN-Mitgliedern Deutsche Telekom, Google Deutschland und Ericsson.

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN ist Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen für einen sicheren Umgang mit dem Internet. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. In der Digitalen Agenda der Bundesregierung wurde beschlossen, die Unterstützung und Zusammenarbeit mit DsiN zu verstärken. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist Schirmherr von DsiN. www.sicher-im-netz.de

 

 

 

Über den Jugendwettbewerb myDigitalWorld

 

Der Jugendwettbewerb ist auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung entstanden. Er fördert den sicheren Umgang bei jungen Menschen mit dem Internet. Seit 2016 kooperiert

 

myDigitalWorld mit dem Schülerwettbewerb zur politischen Bildung in Form einer

 

gemeinsam gestalteten Aufgabenstellung zum Thema „Digitales Ich“. Zu den Paten des

 

Wettbewerbs 2016/2017 gehören das Bundesministerium des Innern, DsiN-Mitglieder Deutsche Telekom, Google sowie Ericsson. Weitere Informationen finden Sie unter www.mydigitalworld.org.

 


Studie: Plastic fantastic - Wir sind umweltfreundlich!

QUELLE www.splendid-research.com
QUELLE www.splendid-research.com

 

 

(Hamburg/pm) -Früher als wissenschaftliches Wunder gesehen, heute als Geißel der Umwelt: Die Erfindung des Kunstmaterials Plastik ist gerade einmal gute hundert Jahre her und doch wird unser Planet mittlerweile davon überschwemmt. In der aktuellen und repräsentativen Online-Erhebung des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH unter 1.016 Deutschen im Alter von 18 bis 69 Jahren geht es um die Frage, wie verbreitet die Nutzung von Plastiktüten beim Einkauf ist. Nehmen die Kunden eher einen Stoffbeutel von zu Hause mit oder zücken sie im Geschäft ihr Kleingeld für eine Tüte? Bestehen Unterschiede zwischen Stadt und Land und zwischen Lebensmitteleinkauf und Bekleidungserwerb?

 

Da freut sich die Umwelt: Ganze 85 Prozent der Kunden benutzen für ihren Lebensmitteleinkauf eine Tragehilfe, die sie von zu Hause mitgenommen haben. Doch welcher Art sind die Tüten und Taschen? Ein knappes Drittel derjenigen, die sich für eine Tragehilfe von daheim entscheiden, nehmen einen Stoffbeutel mit, 26 Prozent den klassischen Einkaufskorb und ein Fünftel greift auf die guten alten Mehrweg-Tragetaschen zurück. Lediglich vier Prozent wählen die Plastiktüte.

 

Für welche Tragehilfe entscheidet sich der geringe Prozentsatz, der seine Tasche vor Ort erwirbt?  „Mehrweg-Tragetaschen werden bevorzugt gekauft“, so Nadine Corleis, Studienleiterin. 36 Prozent nähmen diese. Gefolgt von Stoffbeuteln, die immer noch von einem guten Viertel der Kunden ausgewählt werden. „Allerdings ist die Anzahl der Kunden, die sich eine Plastiktüte im Laden aussuchen, eher hoch und liegt bei fast einem Fünftel“, so Corleis. Durch alternative Angebote und den Wegfall von dem Angebot „Plastiktüte“ könne diese Zahl sicherlich noch weiter reduziert werden.

 

Beim Kleidungskauf: 40 Prozent der Kunden kaufen Tüte im Shop

 

Beim Einkauf von Kleidung sieht es etwas anders aus: 60 Prozent der Kunden, also ein Viertel weniger als beim Essenskauf, ziehen es in Erwägung, eine Tragehilfe von zu Hause mitzubringen. Stoffbeutel machen hier das Rennen – 53 Prozent derjenigen, die sich ein Behältnis mitnehmen, entscheiden sich dafür. Ein knappes Fünftel nutzt den praktischen Allrounder Rucksack und 17 Prozent wählen die Mehrweg-Tragetasche. Auch hier sind es nur sechs Prozent, die zur Plastiktüte von zu Hause greifen. Übrigens: Egal, ob Bauer oder Großstädter – die Ergebnisse auf dem Land und in der Stadt weisen kaum Diskrepanzen auf.

 

Deutliche Reduktion des Plastiktütenerwerbs seit 2015

 

Beim Erwerb von Plastiktüten pro Monat macht die Studie im Vergleich zum Jahr 2015 einen Rückgang um 24 Prozentpunkte aus. „Waren es vor drei Jahren noch 33 Prozent der Kunden, die keine Plastiktüte erworben haben, so ist diese Zahl in diesem Jahr auf 57 Prozent angestiegen“, bilanziert Corleis. Die Zahlen korrespondieren mit der Nutzungshäufigkeit von Plastiktüten: Jeder vierte Bundesbürger setzt sie öfter als zehn Mal ein – das sind 13 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. Lediglich 16 Prozent der Käufer schmeißen ihre Plastiktüte nach einem einzigen Einkauf in den Müll.

 

Ausblick: Kunden unterstützen Umweltschutz

 

Die Nutzung von Plastiktüten sinkt stetig, ist aber noch immer ein großes Thema. Mit Hilfe einer Umweltabgabe könnte das Unheil weiter eingedämmt werden: „72 Prozent der Bürger befürworten eine Abgabe von 22 Cent auf jede Plastiktüte“, so die Studienleiterin. Auch wenn dies ein geringer Rückgang von vier Prozentpunkten im Vergleich zu 2015 sei, so „macht die Erhebung deutlich, dass nach wie vor eine hohe Zustimmung zu einer Einführung dieser Abgabe existiert.“ Alles in allem sei die Bevölkerung also auf einem guten Weg dahin, sich irgendwann komplett von der Plastiktüte zu verabschieden.

 

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-plastiktueten-2018

 


Die Zukunft spricht nachhaltig – mit kompostierbarem Einweggeschirr als natürliche Alternative zu Plastikteller & Co.

Foto: www.my-greenfactory.de
Foto: www.my-greenfactory.de

 

 

(Niedernberg/pm) - Europa denkt endlich darüber nach unnötigen Plastikmüll zu verbieten. Denn zu vielen Plastikprodukten gibt es bereits hervorragende Alternativen. Dabei soll Einweg niemals Mehrweg ersetzen, sondern wenn Einweg sein muss dann doch bitte nachhaltig und umweltbewusst.

 

Zum Beispiel mit Einweggeschirr aus Zuckerrohr, welches eine CO² Bilanz aufweist wie Recyclingkarton.

 

 

 

Dabei heißt es seit 2006: „Deutschland isst gesund!“ In kaum einem Land wird so bewusst auf eine gesunde und natürliche Ernährung geachtet wie bei uns. Nur bei den Verpackungen wird nicht auf die natürliche Komponente Wert gelegt. Die my-GreenFactory GmbH bietet hier eine hervorragende Alternative zu Einweggeschirr aus Plastik, Styropor oder Pappe.

 

 

 

Auf Kindergeburtstagen gibt es statt Zuckerbomben nahrhaften Karottenkuchen. Fast-Food-Ketten bieten vom vitaminreichen Salat bis hin zum Bio-Burger an. Nur serviert und transportiert wird das Essen für die Party oder für unterwegs immer noch in unnatürlichen Kunststoffverpackungen, welche die Umwelt belasten. Die traurige Bilanz: Mit 37 Kilogramm Plastikmüll pro Einwohner lag Deutschland 2015 deutlich über dem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch in der EU.

 

 

 

Doch damit ist jetzt Schluss! Endlich! Die Niedernberger Firma my-GreenFactory GmbH handelt seit 2006 mit ihrem kompostierbaren Einweggeschirr my-Bio welchews aus Pressrückständen aus Zuckerrohr hergestellt wird. Durch diesen Umstand werden diese Produkte zu einem Naturereignis! Bequem kann so das Geschirr mit den Essensresten in der Biotonne oder auf dem heimischen Kompost entsorgt werden. Dadurch entfallen zum einen die lästige Mülltrennung und zum anderen das Reinigen von Plastikgeschirr vor der Entsorgung.

 

 

 

Selbstverständlich haben die my-Bio Produkte alle Zertifikate die ein solches Produkt benötigt und darüber hinaus noch Zertifizierungen von TÜV Universität Graz und ISEGA, sowie Empfehlungen vom Weltgrillverband und vom Deutschen Grillverband.

 

 

 

Nachweislich hält Obst und Gemüse doppelt so lange als in Plastikschalen. Die ideale Schale für Bio-O&G. Vor allem bei Pilzen war das Ergebnis beeindruckend gut, wie eine ausführliche Studie der Universität Graz mit Prof. Dr. Pfannmüller ergeben hat.

 

 

 

Keine halben Sachen macht die my-GreenFactory GmbH auch beim Design des Biogeschirrs: Die Produktpalette my-Bio - in sanftem Naturton - von tiefen, flachen, viereckigen Tellern über Lunch- und Hamburgerboxen in verschiedenen Größen, mehrteiligen Menüschalen, Suppen- und Soßenschüsseln bis hin zu Trinkbechern sowie passenden Deckeln. Denn natürlich gilt auch für den Bioteller-Look: Das Auge isst mit!

 

 

 

Weitere Informationen unter www.my-GreenFactory.de , www.biogeschirr-info.de

 

Tel.: 06028 / 977 8010, info@my-greenfactory.de

 

 

 

 

 


Globaler Gründungsmonitor: Trendwende in Deutschland?

Foto: RKW Kompetenzzentrum
Foto: RKW Kompetenzzentrum


 

  • Gründungsquote in Deutschland ist 2017 auf 5,28 Prozent gestiegen
  • Gründungsquote im weltweiten Vergleich weiterhin unterdurchschnittlich
  • Überdurchschnittliche Gründungsquote unter Migranten und Männern
  • 42 Prozent der Deutschen würde die Angst vor dem unternehmerischen Scheitern vom Gründen abhalten

 

(Eschborn/pm) - Deutschland legt beim Thema Neugründungen wieder zu. Die Gründungsquote ist in Deutschland im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 5,28 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg ist nicht statistisch signifikant, aber die Quote ist höher als den beiden Vorjahren. Dennoch schneidet Deutschland mit diesem Wert im internationalen Vergleich weiterhin unterdurchschnittlich ab. Das geht aus dem neuen Länderbericht Deutschland zum Global Entrepreneurship Monitor (GEM) hervor, den das RKW Kompetenzzentrum (www.rkw-kompetenzzentrum.de) heute gemeinsam mit dem Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Universität Hannover (www.wigeo.uni-hannover.de) vorstellt. Seit 1999 werden die GEM-Daten jährlich von Forschern in mehr als 50 Ländern einheitlich erhoben.

 

Demnach ist der Gründeranteil, die sogenannte TEA-Quote, in strukturell vergleichbaren Ländern wie Kanada und Estland rund 3,5 mal so hoch wie in Deutschland. Anteilig weniger Gründer gibt es nur in Griechenland, Japan, Italien und Frankreich. Berechnet wird die TEA-Quote auf Basis des Anteils aller werdenden Gründer und Gründer bereits bestehender junger Unternehmen zwischen 18 und 64 Jahren an der Gesamtheit aller 18- bis 64-Jährigen des jeweiligen Landes.

 

 

Migranten und Männer gründen häufiger

 

Die Gründungshäufigkeit ist in Deutschland unter Migranten und Männern leicht überdurchschnittlich. Während die Gründerquote unter Migranten bei 6,0 Prozent liegt, weist sie bei Männern sogar 6,6 Prozent auf. Frauen gründen hingegen seltener ein eigenes Unternehmen. Hier liegt die Quote bei 3,9 Prozent aller Frauen. Das mag auch an der Wahrnehmung hinsichtlich der Gründungschancen liegen. Nur 35 Prozent der Frauen halten die Gründungschancen in Deutschland für gut – bei Männern liegt der Wert bei 48 Prozent. 

 

 

Gründungshemmnisse: 42 Prozent der Deutschen würde die Angst vor dem Scheitern am Gründen hindern

 

Für die niedrige Gründungsquote in Deutschland ist unter anderem die Angst vor dem Scheitern verantwortlich. Rund 42 Prozent der deutschen 18- bis 64-Jährigen gaben dies als Grund an, der sie von einer Gründung abhalte. Damit landet Deutschland in dieser Statistik im internationalen Mittelfeld. Weit weniger Angst vor dem unternehmerischen Scheitern haben z.B. Niederländer. Nur rund ein Drittel aller niederländischen 18- bis 64-Jährigen hält die Angst vor dem unternehmerischen Scheitern von einer Gründung ab.

 

Aber auch die Rahmenbedingungen für Gründer in Deutschland sind laut Experten nicht optimal. In acht von zwölf betrachteten Variablen erhielten die Rahmenbedingungen für Gründungen in Deutschland eine schlechtere Note als der Durchschnitt der übrigen 23 innovationsbasierten Länder. Zwar werden öffentliche Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten hierzulande als überdurchschnittlich gut eingeschätzt, die schulische und außerschulische Gründungsausbildung sowie die gesellschaftlichen Werte und Normen schneiden jedoch schlecht ab.

 

Dr. Natalia Gorynia-Pfeffer, Projektleiterin des RKW Kompetenzzentrums, kommentiert die Studienergebnisse:

 

“Die deutsche TEA-Quote liegt im aktuellen Global Entrepreneurship Monitor mit 5,28 Prozent rund 0,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Eine solche Entwicklung lässt sich nicht in allen technologiebasierten Ländern feststellen, in Referenzländern wie Polen, Irland oder der Niederlande ist die Gründungsquote gesunken.

 

Der Vergleich von Migranten mit Nicht-Migranten zeigt, dass die Gruppe der nicht in Deutschland geborenen mit einer TEA-Quote von knapp über 6 Prozent im Jahr 2017 etwas häufiger gründet. Dreiviertel dieser Migranten gründen, weil sie Marktchancen ausnutzen möchten und nicht aus Mangel an Erwerbsalternativen.

 

Eine Möglichkeit, den Anteil von Gründern konstant zu erhöhen, könnte daher in einer Lockerung des Gründungsprozesses für Migranten durch beispielsweise niedrigere Finanzierungshürden bestehen.”

 

Prof. Dr. Rolf Sternberg (Leibniz Universität Hannover), Leiter des GEM-Länderteams Deutschland, nennt weitere Möglichkeiten zur Bereicherung der Gründerkultur in Deutschland:

 

“42 Prozent der deutschen 18- bis 64-Jährigen geben an, dass die Chancen für eine Gründung in Deutschland gut seien, doch genauso viele würde die Angst vor dem Scheitern daran hindern, ein Unternehmen zu gründen. Hier bedarf es eines Umdenkens, in dessen Folge - zwischenzeitliches - Scheitern, z.B. mit einer Gründung, in der Gesellschaft nicht mehr per se als persönlicher und dauerhafter Makel angesehen wird. Vielmehr sollte jungen Menschen im Bildungssystem, z.B. in allgemeinbildenden oder berufsorientierten Schulen, die unternehmerische Selbstständigkeit als gleichwertige Alternative zur abhängigen Erwerbstätigkeit vermittelt und dabei unternehmerisches Scheitern als Teil eines Lernprozesses kommuniziert werden.” 

 

Der gesamte GEM-Länderbericht Deutschland 2017/2018 ist unter dem nachfolgenden Link abrufbar: http://bit.ly/gruendungsmonitor; sämtliche deutschen GEM-Länderberichte seit 1999 unter https://www.wigeo.uni-hannover.de/gem2016.html

 

 

 

 

Über das RKW Kompetenzzentrum

 

Das RKW Kompetenzzentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu halten. In der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft werden praxisnahe Empfehlungen und Lösungen zu den Themen Fachkräftesicherung, Gründung und Innovation entwickelt. Das RKW Kompetenzzentrum ist eine bundesweit aktive, gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e. V.

 

Weitere Informationen zum RKW Kompetenzzentrum: www.rkw-kompetenzzentrum.de

 


Bischof-Stein-Stiftung und Stiftung Menschen in Not erhalten Qualitätssiegel

Als Treuhänder ausgezeichnet

Michaela Marx (links) und Thomas Theis nahmen die Urkunden entgegen.Foto: bt
Michaela Marx (links) und Thomas Theis nahmen die Urkunden entgegen.Foto: bt

 

(Trier/bt) – Die Bischof-Stein-Stiftung und die Stiftung Menschen in Not im Bistum Trier sind mit dem Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungen des Bundesverbands Deutscher Stiftungen ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Deutschen Stiftungstages am 16. Mai in Nürnberg nahmen der geschäftsführende Vorstand Thomas Theis und Stiftungsreferentin Michaela Marx die Urkunden entgegen. Insgesamt 14 Organisationen erhielten das Qualitätssiegel.

 

Das Qualitätssiegel fördert die Transparenz und Qualität bei der Verwaltung von Treuhandstiftungen. Die Dachstiftungen müssen dafür strenge Vergabekriterien erfüllen und ihre Kompetenz bei der Verwaltung ihrer Treuhandstiftungen unter Beweis stellen – kontrolliert wird das alle drei Jahre durch einen unabhängigen Ausschuss. Überprüft wird unter anderem die Integrität des Treuhänders, die Qualifikation seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Organisation und das Rechnungswesen, Gremien und Kontrollbefugnisse und die Vermögensbewirtschaftung. Ebenfalls spielt eine große Rolle, dass der Stifterwille und die Autonomie der Treuhandstiftung gewährleistet werden. „Eine Treuhandstiftung ist eine besonders flexible Art des Stiftens, aber auch eine besonders schutzbedürftige“, erklärte Dr. Christian Sundermann, Geschäftsführender Direktor des Vergabeausschusses, in Nürnberg. „Die ausgezeichneten Siegelträger sind sich dieser Verantwortung bewusst und bekennen sich zu Transparenz und qualitätsvoller Verwaltung.“ Mit ihrer Arbeit definierten die ausgezeichneten Treuhänder hohe Standards im Markt Stiftungsverwaltung.

 

„Wir freuen uns sehr über die Verleihung des Qualitätssiegels“, sagte Theis nach der Übergabe der Urkunden. „Wir verstehen uns als eine Stiftungsgemeinschaft und bemühen uns um eine fundierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern.“ Derzeit verwalten die in Trier ansässige Bischof-Stein-Stiftung und die Stiftung Menschen in Not 51 Treuhandstiftungen. „Das Qualitätssiegel trägt zur Transparenz im gemeinnützigen Sektor bei“, verdeutlichte Stiftungsreferentin Marx. Es schütze vor unseriösen Geschäftspraktiken, etwa der Vermischung von Interessen der Stiftungen mit Interessen des Treuhänders, Vermögensverlusten wegen hochriskanter Anlageprodukte und dem Verlust der Gemeinnützigkeit wegen unprofessioneller Verwaltung oder dem Risiko vor Vermögensverlusten bei Insolvenz des Treuhänders. So schaffe das Siegel Vertrauen und könne potentiellen Stiftern eine Orientierung bei der Auswahl des geeigneten Treuhänders geben.

 

Weitere Informationen zu den beiden Dachstiftungen und ihren Treuhandstiftungen gibt es unter: www.stiftungszentrum-trier.de und weitere Informationen zu dem Qualitätssiegel finden sich unter www.stiftungstreuhaender.org

 


Fernanda Brandão wird Schirmherrin des DEICHMANN-Förderpreises für Integration

Fernanda Brandão wird Schirmherrin des DEICHMANN-Förderpreises für Integration 2018  : Projektleiter des DEICHMANN-Förderpreises Ulrich Effing, Schirmherrin Fernanda Brandão und Julia Flad von SchlauFox e.V.. Foto:  P.U.N.K.T. Gesellschaft für Public Relations mbH

 


 

Die Moderatorin und Schauspielerin Fernanda Brandão ist 2018 die neue Schirmherrin des DEICHMANN-Förderpreises. Auch für sie spielt das Thema Integration eine besondere Rolle: Mit gerade einmal neun Jahren wanderte sie zusammen mit ihrer Mutter von Rio de Janeiro nach Hamburg aus – kein leichter Schritt. In der Schule hatte sie zunächst mit der Sprache und dem neuen Umfeld zu kämpfen. „Doch einige Menschen haben nie aufgehört, an mich zu glauben, das gab mir Kraft“, sagt Brandão heute. Genau hier setzt der DEICHMANN-Förderpreis an und zeichnet Unternehmen, Vereine, Schulen und öffentliche Initiativen aus, die es sich zum Ziel gesetzt haben, benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Integration zu erleichtern. Bewerbungen werden noch bis zum 30. Juni 2018 unter deichmann-foerderpreis.de angenommen. Der Preis ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert.

 

(Essen/pm) - Wie wichtig Unterstützung ist, weiß Fernanda Brandão aus eigener Erfahrung: Mit neun Jahren zog die Sängerin von Brasilien nach Deutschland: „In den ersten Jahren war die deutsche Sprache ein Handicap für mich“, erinnert sich Brandão. „Durch die vielen Rückschläge wurde meine Motivation, mich in der Schule anzustrengen, immer geringer, sodass mir sogar mit einem Rauswurf gedroht wurde. Ich musste mir häufig anhören, dass aus mir nie etwas Ordentliches wird.“ Doch die junge Brasilianerin schaffte die Wende! Dank ihrer Mutter, die sie ermutigte, ihre Leidenschaft mit dem Beruf zu verbinden, startete Brandão bereits mit 16 Jahren ihre Tanz- und Berufskarriere – als jüngste diplomierte Fitnesstrainerin Deutschlands! Dafür plädiert Brandão jetzt auch als neue Schirmherrin des Förderpreises: „Wir brauchen Unterstützer, die Jugendlichen helfen, Orientierung zu finden“. Denn heutzutage brechen immer mehr Lehrlinge ihre Ausbildung vorzeitig ab: Jeder Vierte löst seinen Arbeitsvertrag frühzeitig auf, wie aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ergeben haben. Doch es gibt Unternehmen, die genau hier ansetzen und Jugendlichen, die ihre Ausbildung oder Schullaufbahn abgebrochen haben, eine zweite Chance geben. Initiativen, die Freizeit- und Bildungsangebote für Benachteiligte organisieren, oder Schulen, die speziellen Sprachunterricht für Geflüchtete anbieten. Ihre Projekte sollen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund die nötige Unterstützung auf verschiedenen Ebenen bieten. Dieses außerordentliche Engagement würdigt der DEICHMANN-Förderpreis.

 

Fernando Brandão kündigte ihre Schirmherrschaft beim Hamburger Verein SchlauFox e.V. an und rief Initiativen auf, sich für den aktuellen Wettbewerb zu bewerben. Was der Förderpreis bewirken kann, ist bei SchlauFox e.V. zu beobachten. Der Landessieger von 2016 feiert dieses Jahr bereits sein 10-jähriges Bestehen und konnte seine Programme seit der Auszeichnung weiterentwickeln. Mit seiner Förderarbeit trägt er dazu bei, dass benachteiligte Kinder und Jugendliche bessere Erfolge auf ihrem individuellen Bildungsweg erzielen. Für das Programm „Ankerlicht“ beispielsweise engagieren sich mittlerweile mehr als 80 Ehrenamtliche. Es unterstützt jugendliche Geflüchtete beim Lernen von Deutsch und anderen Fächern, bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Abschlussprüfungen und bei der Entwicklung schulischer und beruflicher Ziele.

 

 

 

Bewerbungsfrist läuft bis 30. Juni 2018

 

Alle Initiativen, die sich für benachteiligte Kinder oder Jugendliche engagieren, können sich bis zum 30. Juni 2018 über deichmann-foerderpreis.de bewerben. Dort sind auch die Bewerbungsunterlagen anzufordern, ebenso wie im Wettbewerbsbüro unter der Telefonnummer 0180 / 5010759 (14 ct/Min.). Der DEICHMANN-Förderpreis ist insgesamt mit 100.000 Euro dotiert.

 


FAIRES EINKAUFSPORTAL FÜR KIRCHENGEMEINDEN WILL EINE MILLION EURO UMSATZ PRO JAHR ERREICHEN