Wirtschaft

6.08.2020


Köpenick wird zum „Hot Spot“ der Protest-Bewegung

Schausteller-Demo am 6. August 2020: Weitere Branchen schließen sich an

 

 (Berlin/pm) - Schausteller, Künstler, Gastronomen, Beschäftigte aus Event- und Touristik-Betrieben – Mitarbeiter vieler Branchen wollen sich der Schausteller-Demonstration anschließen, die morgen in Berlin-Köpenick stattfindet. Die Schausteller protestieren gegen das Veranstaltungsverbot, das ihnen aufgrund der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie auferlegt worden ist. Um 10.00 Uhr startet ein Demonstrationszug und zwei Stunden später findet vor dem Rathaus Köpenick eine Kundgebung statt, an der neben Rednern aus den betroffenen Branchen auch Berliner Politiker aus Bezirk und Senat teilnehmen wollen. 

 

Die Schausteller protestieren gegen eine Ungleichbehandlung mit anderen Branchen, wie etwa den Freizeitparks, in denen sich Karussells drehen dürfen und sich die Besucher auf Fahrgeschäften amüsieren, während die Volksfeste der Schausteller seit mehr als einem halben Jahr ausfallen müssen. Viele der Unternehmerfamilien mussten Mitarbeiter entlassen und stehen inzwischen selbst vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Einige haben bereits aufgeben, weil auch die Förderhilfen nicht auf die spezifischen Probleme und Anforderungen dieser Branche ausgerichtet sind. Mit dem „Lockdown“ der Branche droht auch eine 1200jährige Kulturgeschichte der Volksfeste in Deutschland unterzugehen.

 

Nachdem bereits die erste große Demonstration vor dem Brandenburger Tor und weitere Veranstaltungen in anderen Städten zu keinen Veränderungen geführt haben, wollen die Schausteller nun erneut in Berlin auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen. „Die Nerven liegen blank“, heißt es in der Branche – und auch wenn man um einen friedlichen Verlauf der Demonstration bemüht ist, sind ultimative Forderungen zu erwarten.

 

 Demonstrationsablauf:
8.00 Uhr: Aufstellen zum Fahrzeugkorso
An der Wuhlheide, 12555 Berlin (Parkplatz „Alte Försterei“, 1. FC Union)
10.00 Uhr: Fahrzeugkorso
12.00 Uhr: Kundgebung 
 vor dem Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
 

 


Freiwilligendienste: Wertvolle berufliche Perspektiven in herausfordernden Zeiten

 

(Wiesbaden/Frankfurt/pm) - Stellenangebote für Berufsanfänger oder Lehrlinge sind in Hessen aufgrund der Corona-Krise aktuell rückläufig. So sank allein die Zahl der Ausbildungsstellen auf rund 32.000 - dies sind knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahr (Quelle: hessenschau, Juni 2020). Auch ausgeschriebene Einstiegspositionen in den unterschiedlichsten Bereichen werden von Unternehmen aktuell auf Eis gelegt, denn der Arbeitsmarkt verlangsamt sich generell. Eine düstere Perspektive für eine nachwachsende Generation motivierter Berufsanfänger. Wie können sie in dieser Situation grundlegende berufliche Erfahrung sammeln und erste eigenverantwortliche Schritte gehen?

 

Eine Option ist das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Im FSJ übernehmen junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren Hilfstätigkeiten im gemeinwohlorientierten Bereich. Sie lernen dadurch den Arbeitsalltag in einer sozialen oder kulturellen Einrichtung kennen. Viele entdecken dabei Stärken und Interessen, die in ihrer Schulzeit nicht zur Geltung kamen.

 

Freiwilligendienste und Corona

Die aktuelle Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, dass viele Freiwillige sich in systemrelevanten Bereichen engagieren, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Gerade in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens entlasten sie das Personal. Sie leisten den als Risikogruppe isolierten älteren oder behinderten Menschen Gesellschaft und nehmen sich dabei Zeit für beruhigende Gespräche. In Kindertagesstätten und Schulen halfen sie während des Lockdowns, die Notbetreuung zu gewährleisten. Andere, die z.B. in Sportvereinen und Kulturbetrieben ihre Aufgaben vorübergehend nicht erfüllen konnten, sprangen kurzfristig dort ein, wo etwa zur Versorgung von alleinstehenden Senior*innen Hilfe benötigt wurde.

Zum Start des aktuellen Jahrgangs sind Freiwillige und ihre wertvolle Unterstützung an vielen Stellen gefragt. Es gibt eine Vielzahl an interessanten FSJ-Angeboten, die aktuell noch nicht besetzt sind: Von der begleitenden Pflege über die Ausbildung als Rettungssanitäter*in bis hin zur Planung kreativer Kinder- und Sportbetreuung oder der digitalen Schulung behinderter Mitbürger*innen mit dem Smartphone. Da die Träger der Freiwilligendienste nicht wie gewohnt Schulen und Ausbildungsmessen besuchen konnten, bieten sie vermehrt digitale Infoveranstaltungen an und beraten telefonisch.

Die Träger zeigten bei der Durchführung der vorgesehenen Bildungstage ebenfalls viel Flexibilität und Kreativität. Erstmals mussten sie diese digital gestalten. „Das war für alle eine große Umstellung. Bei den Seminaren geht es neben den thematischen Einheiten auch darum, dass die Freiwilligen sich eine Woche lang miteinander als Gruppe erleben“, berichtet Nathanael Seitz von der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste Hessen. „Bei den Abschlussseminaren des Jahrgangs gelang zumindest der persönliche Erfahrungsaustausch per Onlinetool dann erstaunlich gut. Die Pädagog*innen der Träger haben den Lockdown genutzt, um sich methodisch fortzubilden und regten gemeinsame Aktivitäten an, die auch virtuell funktionieren.“ Dennoch steht die Rückkehr zu Präsenzseminaren außer Frage, sobald es der Gesundheitsschutz wieder erlaubt.

Im FSJ sind 25 Bildungstage pro Jahr vorgeschrieben, um für die jungen Menschen relevante Themen interaktiv aufzubereiten und die Erlebnisse im Freiwilligendienst zusammen zu reflektieren. Auf diese Weise werden die Freiwilligen bei ihrem persönlichen Reifeprozess und der weiteren beruflichen Orientierung pädagogisch begleitet. Der Freiwilligendienst schlägt damit eine wichtige Brücke zwischen Schule und späterer Ausbildung, Studium oder Berufstätigkeit bzw. generell zwischen Lebensabschnitten. Auch wer wegen Corona Pläne für einen Auslandsaufenthalt oder das Studium erstmal verschiebt, kann so die kommende Zeit sinnvoll nutzen.

Dass ein FSJ zum Lieblingsberuf führen kann, zeigt das Beispiel von Vanessa Biereder: Nach ihrem Fachabitur absolvierte sie zunächst ein FSJ im Krankenhaus. Durch den Austausch bei den Bildungsseminaren merkte sie dann aber, dass sie als Sozialpädagogin in der Arbeit mit Menschen breiter aufgestellt wäre. Während ihres Studiums jobbte sie bereits selbst als Co-Teamerin bei Seminaren und ist inzwischen im Fachbereich Freiwilligendienste des DRK Odenwaldkreis als pädagogische Fachkraft fest angestellt. „Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass sie so vielfältig und abwechslungsreich ist.“

 

Vergünstigungen und berufliche Vorteile

Freiwillige ersetzen keine Fachkräfte, sondern leisten zusätzliche Hilfe. Sie erhalten dafür ein Taschengeld. Darüber hinaus können Unterkunfts-, Verpflegungs- und Fahrtkosten abhängig von Träger und Einsatzstelle als Geld- oder Sachleistung übernommen werden. Freiwillige sind außerdem sozial- und unfallversichert und auch der Anspruch der Eltern auf Kindergeld besteht weiter. Mit ihrem Freiwilligenausweis bekommen sie an verschiedenen Stellen Vergünstigungen. In Hessen dürfen sie ebenso wie Schüler*innen und Auszubildende das preiswerte Hessenticket nutzen.

Am Ende erhalten die Freiwilligen eine Bescheinigung über das geleistete FSJ. So können sie bei anschließenden Bewerbungen ihr beachtliches Engagement nachweisen und ihre Chancen erhöhen. Zahlreiche Arbeitgeber*innen wissen inzwischen die im Freiwilligendienst angewandten bzw. zusätzlich erworbenen Arbeits- und Sozialkompetenzen sehr zu schätzen.

 

Rahmenbedingungen und Bewerbung

Ein Freiwilligendienst dauert in der Regel 12 Monate und kann auf mindestens 6 Monate verkürzt oder auf maximal 18 Monate verlängert werden. Er wird in Vollzeit geleistet, kann aber in begründeten Fällen auch als Teilzeitdienst mit mindestens 20 Wochenstunden vereinbart werden. Ein bestimmter Schulabschluss oder die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht nötig. Viele Einsatzstellen werden am Schuljahr orientiert im Spätsommer und Herbst neu besetzt, jedoch ist über zahlreiche Träger inzwischen ein ganzjähriger Einstieg möglich. Bewerbungen können formlos direkt an die Träger gerichtet werden. Einen Überblick bieten die folgenden Websites:

https://www.fsj-hessen.de/fsj-stelle-finden/ 

https://lag-freiwilligendienste-hessen.de/unsere-traeger/

 

 

 


Zukunft Alter: Digital- und Handlungskompetenzen schaffen differenzierte Blicke auf ein gelingendes Altern

Wissenschaftliche Weiterbildung und Verbundmaster Angewandte Gerontologie

 

(Freiburg/Mannheim/pm) - Die Katholische Hochschule Freiburg und die Hochschule Mannheim bauen das gemeinschaftliche Wissenschaftliche Weiterbildungsprogramm im berufsbegleitend und flexibel studierbaren Master in „Angewandter Gerontologie“ in aller Kontinuität um aktuelle, gesellschaftspolitische Themen aus.

 

„Die Corona-Pandemie und das damit verbundene ‚social distancing‘ im privaten als auch im institutionellen Versorgungskontext haben deutlich gemacht, wie wichtig Partizipation und Teilhabe älterer Menschen ist, in Corona-Zeiten und auch darüber hinaus“, fasst Prof.in Dr. Ines Himmelsbach, stellvertretende Leitung des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung an der Katholischen Hochschule Freiburg, zusammen. „Digitale Tools, soziale Medien und technische Unterstützungsangebote bieten viel Potential. Sie fordern uns aber auch heraus, in ihrer optimalen Vernetzung und unter ethischen Aspekten.“ Daher setzen die aktuellen Wissenschaftlichen Weiterbildungen auf Digital- und Handlungskompetenz für gesellschaftliche und individuelle Fragen des Alterns und beleuchten auch die Ambivalenz möglicher Entwicklungen.

 

Die Wissensangebote schaffen Grundlagen, damit gesellschaftliche Teilhabe, eine möglichst lange selbstständige Lebensführung und individuelle Unterstützung älter werdender Menschen sichergestellt werden können. Die Schwerpunkte umfassen die Themen Altern, Gesundheit, Pflege, Wohnen und Mobilität. Für den Herbst können sich Interessierte noch für diese beiden aktuellen Weiterbildungen am Studienort Freiburg anmelden:

 

-        Altern in einer digitalisierten Welt – Felder, Projekte, Strategien (Anmeldung bis 31. August)

 

-        Angewandte Gerontologie - Multidisziplinäre Interventionsgerontologie und Gerontopsychiatrie (Anmeldung bis 01. September)

 

Die Wissenschaftliche Weiterbildung „Altern in einer digitalisierten Welt“ bietet eine fundierte Möglichkeit, sich mit den zunehmend dynamischen Entwicklungen der Digitalisierung mit einem spezifischen Fokus auf die Arbeit mit älteren Menschen auseinanderzusetzen. Die Schwerpunkte liegen neben der grundlegenden Auseinandersetzung mit Chancen, Risiken und rechtlichen Auswirkungen einer zunehmend digitalisierten Welt auf Strategien und Methoden digitaler Arbeit im Pflege- und Gesundheitsbereich. Daneben stehen die Entwicklung und Aneignung digitaler Kompetenzen im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Fragen der Angebotsentwicklung sowie Fragen von Führung, Management und Organisationsgestaltung im Zuge tiefgreifender digitaler Veränderungen.

 

In der Wissenschaftlichen Weiterbildung „Angewandte Gerontologie – Multidisziplinäre Interventionsgerontologie und Gerontopsychiatrie haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, durch sachliche und persönliche Auseinandersetzung mit den allgemeinen und speziellen gerontologischen Informationen Verständnis und Handlungskompetenz für gesellschaftliche und individuelle Fragen des Alterns zu erwerben sowie die Verbindung zum eigenen Arbeitsfeld herzustellen. Gender- und transkulturelle Aspekte werden dabei berücksichtigt. Fachkenntnisse werden vertieft und reflektiert. Die Absolvent*innen lernen künftige Formen der Betreuung, Begleitung und Versorgung von alten sowie gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen kennen. Gewonnenes Wissen kann unmittelbar im Berufsalltag angewandt werden. Durch multidisziplinäre Betrachtung wird das Verständnis für Probleme der Betroffenen und die Handlungskompetenz erweitert. Das unterstützt bei gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen.

 

Die praxisnahen Wissenschaftlichen Weiterbildungen auf Master-Niveau können jeweils losgelöst voneinander, berufsbegleitend absolviert werden. Sie führen zum Abschluss Gerontolog*in CAS. Bei Vorliegen von mindestens zwei erfolgreich absolvierten Wissenschaftlichen Weiterbildungen des Verbundprojektes sowie einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss kann eine Zulassung zum Master-Abschluss-Modul erfolgen, mit dem Ziel zum Master of Arts (M.A.) Angewandte Gerontologie.

 

Im April 2021 startet die Wissenschaftliche Weiterbildung „Altern in Sozialraum und Quartier – Kommunale Beratung und Vernetzung“ mit einem neuen Durchgang.

 

Anmeldungen und Informationen zum Master-Studiengang „Angewandte Gerontologie“, zu den entsprechenden Wissenschaftlichen Weiterbildungen und dem Master-Abschluss-Modul gibt es über die E-Mail info@zukunft-gerontologie.de, Telefon 0761 200-1463 oder online auf www.zukunft-gerontologie.de

 

Katholische Hochschule Freiburg
Die Katholische Hochschule Freiburg (KH Freiburg) ist eine staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft und spezialisiert auf den Bereich Sozial- und Gesundheitswesen. Neben der Lehre ist die anwendungsorientierte Forschung, die im Institut für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung (IAF) der KH Freiburg koordiniert wird, ein wesentliches Handlungsfeld der Hochschule. Wissenstransfer in die Region, Kooperationen mit Verbänden, Partnern aus Wirtschaft und Kommunen sowie Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen findet hier bundesweit und international statt. Das IAF ist zudem Anbieter von Weiterbildungen und Masterstudiengängen, mit denen die eigene Beschäftigungsfähigkeit ausgebaut und individuelle Aufstiegschancen erworben werden. Weitere Informationen: www.kh-freiburg.de

Hochschule Mannheim
Die Hochschule Mannheim ist eine moderne Campushochschule mit einer lebendigen, über 100-jährigen Tradition. Sie bietet innovative Studienkonzepte und als Hochschule für Angewandte Wissenschaften eine enge Verzahnung einer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung mit praxisorientierten und berufsbezogenen Inhalten. Das Sozialwesen bildet einen deutlichen Schwerpunkt der Hochschule. Die Hochschule Mannheim ist dem Prinzip des lebensbegleitenden Lernens verpflichtet und bietet wissenschaftliche Weiterbildungsstudiengänge für Akademikerinnen und Akademiker und Fachkräfte zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung an. Die Studiengänge sind auf Chancen und Anforderungen im internationalen Umfeld ausgerichtet. Weitere Informationen: www.hs-mannheim.de und www.gerontologiestudium.de

 


Sans Souci Bestattungen: Corona-Pandemie ist Katalysator / Tod kommt ins Bewusstsein / Erhöhter Bedarf an Vorsorge

„Dankbarkeit ist die schönste Form der Erinnerung"

 

Ritual einer Bestattung soll den Prozess der Erinnerung anstoßen, öffentlich ordnen und perspektivisch ausrichten

 

(Berlin/Potsdam/pm) - Nach Angaben des Bestattungsunternehmens Sans Souci Bestattungen ist die Corona-Pandemie ein Katalysator, durch den der Tod ins Bewusstsein der Bevölkerung stärker als je zuvor kommt. Stefan Bohle, Inhaber von Sans Souci Bestattungen: „Der Bedarf an Vorsorge für die eigene Beisetzung, auch wenn noch lange nicht absehbar, hat durch die Corona-Pandemie stark zugenommen. Und ich spreche hier nicht von der Großeltern-Generation, sondern von Menschen, die mitten im Leben stehen. Durch Covid-19 haben wir alle gesehen, wie schnell ein Leben zu Ende gehen kann, so dass viele Menschen ihre Bestattung bewusst planen möchten."

 

Laut Bohle schafft eine Beerdigung eine Gemeinschaft unerwarteter Natur, mit der man Erinnerungen organisiert und bei der Energien für die Verbliebenen frei werden: „Damit hat das Verabschieden eines geliebten Menschen auch etwas von einer Therapie, die nicht zu vermeiden ist, eine optimale Wirkung erzielen kann und die Erinnerung neu auszurichten vermag. Genau das spüren die Menschen und kommen auf uns zu, um diese Gemeinschaft für sie zu organisieren. Damit kann eine Beerdigung auch heilend für Familien sein."

 

Dabei steht der Claim des Bestattungsunternehmens „Dankbarkeit ist die schönste Form der Erinnerung" immer im Mittelpunkt. „Der Verlust eines Menschen lässt gelebte Energie zurück. Diese lebt in Allen, die ihn kannten, als Erinnerung weiter. Das Ritual einer Bestattung soll den Prozess der Erinnerung anstoßen, öffentlich ordnen und perspektivisch ausrichten. Den engsten Angehörigen wird Halt und jene Form von Gemeinschaft vermittelt, die es braucht, den Weg zur Grabstätte und zurück ins Leben zu gehen. Um dies wirkungsvoll und somit trostreich zu gestalten, sind ausgewogene Proportionen der rhetorischen, musikalischen und floralen Gestaltung unabdingbar. Eine Bestattung gilt damit all jenen, die im Sinne des Verstorbenen weiterleben und ihm dankbar sind", führt Bohle abschließend aus.

 

 

Weitere Informationen zu Sans Souci Bestattungen:
Sans Souci Bestattungen ist ein Bestattungsunternehmen, das in Berlin, Potsdam und Brandenburg aktiv und von Stefan Bohle gegründet worden ist, der Kirchenmusik studiert hat und als Kantor und Chorleiter tätig war. Bohle ist seit 18 Trauerredner, hat rund 5.000 Reden gehalten und vor zehn Jahren Sans Souci Bestattungen gegründet. Kern der Dienstleitung ist die Bestattung ritualorientiert zu betrachten und entsprechend umzusetzen. Das Unternehmen bietet alle Bestattungsarten an. Ob die Erd-, Feuer-, Baum- oder Seebestattung. Selbst die Diamantbestattung oder die Flug- oder auch Windbestattung wird als Bestattungsart organisiert. www.sanssouci-bestattungen.de

 


Die Karl Kübel Stiftung schreibt FAIRWANDLER-Preis aus

Gesucht: Projekte für ein faires globales Miteinander

 

(Bensheim/kks) - Bis 15. August 2020 können sich junge Menschen wieder für den FAIRWANDLER-Preis bewerben. Die bundesweite Ausschreibung richtet sich an 18- bis 32-Jährige, die ihre Perspektive durch eine Auslandserfahrung (z.B. Freiwilligendienst, Praktikum oder Studium) erweitert haben und sich nun mit eigenen Projekten und Sozialunternehmen für ein faires globales Miteinander einsetzen.

 

Mit der neuen Ausschreibung geht der von der Karl Kübel Stiftung initiierte Preis in sein fünftes Jahr. „Gerade in der aktuellen Situation wird deutlich, wie wichtig solidarisches Handeln ist. Wir möchten junge Menschen ermutigen, sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Dieses Engagement wollen wir zeigen und wertschätzen“, erklärt Ralf Tepel, Vorstandsmitglied der Stiftung. 

 

12.500 Euro Preisgeld und praktische Unterstützung
Die Auszeichnung wird von der FAIRWANDLER-Jury in mehreren Kategorien vergeben. Den künftigen Preisträger*innen winkt ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 12.500 Euro.  Alle ausgezeichneten Teams werden außerdem zum FAIRWANDLER-Workshop eingeladen. Hier können sie ihre Erfahrungen mit den anderen Preisträger*innen austauschen und gemeinsam an ihren Projekten arbeiten. Darüber hinaus erhalten sie individuelle praktische Unterstützung aus dem Ehrenamtlichen-Netzwerk des Preises.

 

Jetzt bewerben!
„Ich kann engagierten Projekt-Teams nur empfehlen, mitzumachen!“, rät die ehemalige FAIRWANDLER-Preisträgerin Marlene Eimterbäumer. Sie wurde 2019 für ihre Internetplattform „ConnAct global“ mit dem FAIRWANDLER-Preis ausgezeichnet. „Der FAIRWANDER-Workshop für die Nominierten ist perfekt, um Leute kennenzulernen, sich zu vernetzen, gute Unterstützung zu bekommen und einfach eine tolle Zeit zu haben. Bringt euer Projekt weiter voran – es ist cool, was ihr macht!“, lautet das Fazit der jungen Sozialunternehmerin. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es im Internet unter www.fairwandler-preis.org

 

Preisverleihung im März 2021
Auch wenn die Corona-Krise aktuell noch das Geschehen bestimmt, schaut das FAIRWANDLER-Team der Karl Kübel Stiftung optimistisch nach vorne und freut sich darauf, die neuen Preisträger*innen am 25. März 2021 in Frankfurt a.M. vorstellen zu können und gebührend zu feiern. 

 

Der FAIRWANDLER-Preis wird seit 2015 jährlich bundesweit ausgeschrieben. Er würdigt das beispielhafte Engagement junger Menschen, die sich für global verantwortungsvolles Denken und Handeln einsetzen. Kooperationspartner sind Brot für die Welt, MISEREOR, die W. P. Schmitz-Stiftung, die Zeitschrift „Voluntaris“, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CURACON und der Deutsche Engagementpreis.

 


Diakonie Hessen: Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates

Foto: Diakonisches Werk Hessen
Foto: Diakonisches Werk Hessen

 

Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt (Vorstandssprecher der Hephata Diakonie) ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates der Diakonie Hessen und somit Nachfolger von Pfarrer Joachim Bertelmann (Vorstandsvorsitzender der bdks).

 

 

(Frankfurt/dwh) - Pfarrer Joachim Bertelmann wird im Jahr 2021 in den Ruhestand gehen und zog sich daher zum 01. Juli 2020 aus dem Aufsichtsrat der Diakonie Hessen zurück. Neuer Vorsitzender ist seit dem 02. Juli 2020 Maik Dietrich-Gibhardt, Stellvertreterin bleibt Brigitte Walz-Kelbel von der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie. Dies ist das Ergebnis der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch, 01. Juli 2020. Seit der Fusion der beiden Diakonischen Werke in Hessen zur Diakonie Hessen im Jahr 2013 hat Bertelmann den Vorsitz des Aufsichtsrats innegehabt. Erst vor drei Jahren wurde er in seinem Amt bestätigt. Vor der Fusion war Joachim Bertelmann, der hauptberuflich Vorstandsvorsitzender der bdks – Baunataler Diakonie Kassel ist, für ein Jahr Vorsitzender des Verwaltungsrats des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck. Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, dankte dem langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden für seine Tätigkeit, die eng mit der Fusion der beiden Werke verbunden ist. Gleichzeitig gratulierte er Maik Dietrich-Gibhardt zu der neuen Funktion. „Wir freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit,“ so Tag. Maik Dietrich-Gibhardt bedankte sich für die Wahl und betonte: „Ich bin mir sicher, dass die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Aufsichtsrats und dem Vorstand konstruktiv und zielführend sein wird.“ Begleiten und voranbringen wolle er in seiner neuen Funktion die Neuaufstellung des Landesverbandes als Mitglieder- und Spitzenverband. „Darüber hinaus ist mir wichtig, dass die Diakonie Hessen angesichts der gesellschaftlich angespannten Situation weiterhin als eine starke, sozialpolitische Stimme hörbar wird“, sagte der neue Aufsichtsratsvorsitzende.

 

Neben Joachim Bertelmann wurde auch Margret Artzt, die ebenso seit der Fusion Mitglied im Aufsichtsrat war, verabschiedet. Die ehemalige Leiterin des Diakonischen Werks Schwalm-Eder beginnt ein Sabbatjahr.

 

 

 

Zur Person Maik Dietrich-Gibhardt

 

Maik Dietrich-Gibhardt ist seit Januar 2014 Vorstandssprecher der Hephata Diakonie. Zuvor war der heute 55-jährige Pfarrer aus Weimar bei Marburg bereits mehr als zehn Jahre hauptberuflich und ehrenamtlich in der Diakonie engagiert – unter anderem als Diakoniepfarrer und geschäftsführender Vorstand des Zweckverbandes Diakonisches Werk Oberhessen sowie als Vorsitzender im Aufsichtsrat des St.-Elisabeth-Vereins in Marburg. Im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen engagiert sich Dietrich-Gibhardt bereits seit der Fusion der vormals selbstständigen Diakonischen Werke in Kurhessen-Waldeck sowie Hessen und Nassau im Juli 2013.

 

Als einer von derzeit zwei hauptamtlichen Vorständen der Hephata Diakonie verantwortet Dietrich-Gibhardt die Geschäftsbereiche Behindertenhilfe, Förderschule und Akademie für soziale Berufe. Zudem ist Dietrich-Gibhardt Vorsteher der Diakonischen Gemeinschaft Hephata und seitens des Vorstandes auch zuständig für die Hephata-Kirchengemeinde und die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens. Als regional aufgestellter Komplexträger engagiert sich die Hephata Diakonie an insgesamt mehr als 50 Standorten in Hessen und angrenzenden Bundesländern zudem in der Sozialen Rehabilitation für Menschen mit Sucht- und oder psychischen Erkrankungen sowie in der Jugend- und der Altenhilfe. Hinzu kommen Fachkliniken in Treysa und im fränkischen Weibersbrunn. Insgesamt beschäftigt Hephata mehr als 3000 Mitarbeitende.

 

 

 

Diakonie Hessen – Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege

 

Die Diakonie Hessen ist 2013 aus der Fusion des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau und des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck hervorgegangen. Sie ist Mitglieder- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Die Diakonie Hessen ist als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig. Als Träger diakonischer Arbeit beschäftigt die Diakonie Hessen in den Landesgeschäftsstellen in Frankfurt und Kassel, im Evangelischen Fröbelseminar in Kassel, in den Evangelischen Freiwilligendiensten sowie in 17 regionalen Diakonischen Werken in Hessen und Nassau 1.698* Mitarbeitende. Dazu kommen 664 Freiwillige, die sich in einem Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst einbringen.

 

Als Mitgliederverband gehören der Diakonie Hessen zurzeit 446 Rechtsträger an. Dabei handelt es sich um 366 Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften sowie die 31 Dekanate der EKHN, 20 Kirchenkreise der EKKW und 29 kirchliche Zweckverbände. Insgesamt bietet die Diakonie Hessen so etwa 1490 Angebote für die Pflege, Betreuung und Beratung sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, in der Alten- und Krankenhilfe, Behinderten-, Eingliederungs- und Suchthilfe, Migrations- und Flüchtlingsberatung sowie in der Beratung von Menschen in besonderen sozialen Situationen an. Die Diakonie Hessen und ihre Mitglieder beschäftigen zusammen rund 42.000 Mitarbeitende und erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2018 einen Gesamtumsatz von knapp zwei Milliarden Euro. *Stand Oktober 2019

 

 

 

Aufsichtsrat Diakonie Hessen

 

Den Vorsitz im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen hat Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt. Neben der Aufsichtsfunktion bestimmt das Gremium die Richtlinien der diakonischen Arbeit. Dem Aufsichtsrat gehören Vertreter*innen der Mitglieder der Diakonie Hessen, der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck sowie der Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen an.

 

 

 

 

 


MDR-Intendantin Prof. Karola Wille: "Es ist und bleibt unsere Aufgabe, den Zusammenhalt in unserer pluralistischen Gesellschaft sowie eine Kultur des Verstehens zu befördern."

 

 

(Leipzig/mdr) - Die Studie zeigt, dass die Menschen in Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen dies wahrnehmen und schätzen: so betonen jeweils über 65 Prozent der Befragten: der MDR setze Themen, die für die Gesellschaft wichtig sind und achte in seinen Angeboten darauf, dass Menschen nicht ausgegrenzt und nicht respektlos behandelt werden. Der Studie zufolge bescheinigt die Mehrheit der Befragten dem MDR, dass er wichtige Werte der Gesellschaft vermittle und das Verständnis zwischen den Generationen fördere.

 

Die repräsentative Studie wurde vom MDR in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Medienforschung / Hans-Bredow-Institut mitten in der Corona-Krise durchgeführt. Im Zeitraum 26.3.-17.4.2020 wurden 1.075 Personen ab 16 Jahren in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befragt.

 

 

 

Gesellschaftliches Miteinander in der Region besser bewertet als bundesweit

 

Mehr als die Hälfte der Befragten schätzen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrer jeweiligen Region als gut ein. Den Zusammenhalt in ganz Deutschland wiederum beurteilt nur knapp ein Fünftel gut. Auffällig ist, dass Menschen mit starkem eigenem gesellschaftlichem Engagement den Zusammenhalt als besser empfinden, als Menschen mit geringem Engagement. Und: die persönlichen Einschätzungen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt hängen den Ergebnissen zufolge auch eng mit der jeweils individuellen Zufriedenheit mit der Demokratie insgesamt zusammen. Kurz gesagt: je höher die Demokratie-Zufriedenheit, desto positiver das eigene Zusammenhalts-Empfinden.

 

81 Prozent der repräsentativ Befragten geben an, täglich (58 Prozent) oder mehrmals wöchentlich (23 Prozent) mindestens ein MDR-Angebot in TV, Radio oder Internet zu nutzen. Dieses MDR-Stammpublikum schätzt den gesellschaftlichen Zusammenhalt positiver ein als Nichtnutzer von MDR-Angeboten, übrigens sowohl bundesweit als auch auf Bundesland- und regionaler Ebene. Menschen mit hohem gesellschaftlichem Engagement beurteilen den MDR hinsichtlich seiner gesellschaftlichen Aufgaben deutlich positiver als andere. Auch Demokratiezufriedene urteilen in dieser Frage über den MDR deutlich positiver als Demokratieunzufriedene.

 

 

 

Zusammenhalts-Gefühl hat in Corona-Zeit zugenommen

 

Darüber hinaus ist die Mehrzahl der Befragten in den drei Bundesländern der Meinung, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt während der Corona-Pandemie sogar noch zugenommen hat - dabei fühlten sich die Menschen vom MDR gut informiert: 80 Prozent derjenigen Nutzerinnen und Nutzer, die auf MDR-Corona-Angebote zugegriffen haben, sagen: Der MDR hält mich in Bezug auf die Corona-Epidemie immer auf dem neuesten Stand. 75 Prozent loben die Hintergrundinformationen in dieser Zeit.

 

75 Prozent der Befragten, die MDR Angebote genutzt haben, fühlen sich im Befragungszeitraum sehr gut bzw. gut vom MDR informiert. Am besten bewerten die Nutzerinnen und Nutzer die MDR-Radioangebote mit 81 Prozent, es folgen die MDR Internetangebote mit 71 Prozent. Die MDR Fernsehangebote bewerten 67 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer als gut.

 

 

 


Steyler Ethik Bank beteiligt sich an Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors

Dem Schutz des Klimas verpflichtet

 

(Sankt Augustin/sm)  – Die Steyler Ethik Bank ist Teil einer Gruppe von Finanzakteuren, die im Kampf gegen den Klimawandel entschieden vorangehen. Die beteiligten Partner verpflichten sich, ihre Kredit- und Investmentportfolien bis 2022 in Einklang mit dem Pariser Klimaschutzzielen zu bringen. Damit leisten sie ihren Beitrag dazu, dass die Klimaerwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt wird. Die gemeinsame Selbstverpflichtung sieht die konsequente Ausrichtung der Geschäftsmodelle auf dieses wichtige strategische Ziel vor. Zugleich beinhaltet es eine fortlaufende transparente Berichterstattung zu den erreichten Ergebnissen.

 

Aktuell haben 16 Akteure des deutschen Finanzsektors mit Aktiva von 5,5 Billionen Euro und 46 Millionen Kundenverbindungen die Selbstverpflichtung unterzeichnet. Ihr gemeinsames Engagement und die dazu notwendigen Maßnahmen haben die Akteure am Dienstagvormittag, 30. Juni 2020, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt vorgestellt.

 

„Man muss nicht in den Weltraum fliegen, um die Verletzlichkeit der Erde zu registrieren. Bei meinen Reisen in Entwicklungs- und Schwellenländer habe ich gesehen, welche Gefahren durch den Klimawandel gerade auf arme Menschen zukommen“, begründet Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank die Beteiligung. „Als nachhaltige Bank werden wir unseren Beitrag leisten, um die Erderwärmung auf ein möglichst erträgliches Maß zu reduzieren.“

 

Nähere Informationen enthält die gemeinsame Pressemitteilung sowie das folgende Begleitdokument mit Fragen und Antworten. Download unter www.steyler-bank.de/PM-Selbstverpflichtung und www.steyler-bank.de/FAQ-Selbstverpflichtung.

 

 

 

Die Steyler Ethik Bank

 

Die Steyler Ethik Bank ist Anbieter von fairen Finanzdienstleistungen. Sie wurde 1964 vom katholischen Orden der Steyler Missionare gegründet und steht allen Privatkunden offen, unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung. Die Bank investiert nach sozialen und ökologischen Kriterien und ist Initiator von drei nachhaltigen Publikumsfonds der Marke Steyler Fair Invest. Diese sind in Deutschland und Österreich zum Vertrieb zugelassen. Seit ihrer Gründung förderte die älteste ethische Bank Deutschlands mit über 100 Millionen Euro Steyler Hilfsprojekte in 80 Ländern. (www.steyler-bank.de, www.steyler-fair-invest.de)

 

 

 


Beschlüsse der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern

Mehr Urlaub für Auszubildende in der Diakonie M-V

 

(Schwerim/dmv) - Auszubildende der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern erhalten 28 Arbeitstage Erholungsurlaub ab dem Kalenderjahr 2021. Dies beschloss die Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes (ARK DW M-V) auf ihrer letzten Sitzung einvernehmlich zwischen Dienstnehmer- und Dienstgebervertretern. Damit erhöht sich der Erholungsurlaub um zwei Tage. Diese Erhöhung entspricht der kürzlich vereinbarten Erhöhung des Erholungsurlaubs für die Mitarbeitenden der Diakonie M-V.

 

Weiterhin wurden Regelungen beschlossen für die neue, generalistische Pflegeausbildung der Alten- und Krankenpflege sowie Kinderkrankenpflege in den diakonischen Pflegeeinrichtungen und -diensten. Grundlage hierfür ist das Inkrafttreten des Pflegeberufegesetzes zum 01.01.2020. Konkret wurden die Grundlagen der neuen Ausbildungsverhältnisse geregelt sowie ein verbindliches Muster für die künftig abzuschließenden Ausbildungsverträge entwickelt. Weiterhin wurden in diesem Zusammenhang die monatlichen Ausbildungsentgelte festgelegt. Diese Veränderungen treten ab dem 01. 01. 2020 in Kraft.

 

Zukünftig sollen weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die mehr als 15.500 Mitarbeitenden der Diakonie M-V erreicht werden. Zunächst wollen die Mitglieder der ARK DW M-V die Schwerpunkte der weiteren Arbeit gemeinsam abstimmen. Für deren konkrete Ausgestaltung soll dann eine Arbeitsgruppe gebildet werden. Die zu erwartenden Ergebnisse werden sich in der weiteren Entwicklung der Arbeitsvertragsrichtlinien wiederfinden.

 

In der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern (ARK DW M-V) entscheiden Dienstnehmer- und Dienstgebervertreter auf dem sogenannten Dritten Weg über Gestaltung und Entwicklung der Arbeitsbedingungen einschließlich der Lohnentwicklung der Mitarbeitenden der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern. Die ARK DW M-V ist paritätisch besetzt. Sie besteht aus 12 Mitgliedern; davon sechs Dienstnehmer und sechs Dienstgeber.

 

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Landesverband) ist mit über 15.500 hauptamtlichen und über 2.200 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in rund 1.000 gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten einer der größten Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern. Das Betätigungsfeld reicht u. a. von der Kinder- und Jugendhilfe, der Familien- und Altenhilfe über vielfältige Beratungs- und Behandlungsangebote, der Gefährdetenhilfe und Behindertenhilfe bis hin zu den Freiwilligendiensten und der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist ein rechtlich selbstständiges Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).

 

 

 


Mitgliederversammlung blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück

ERF Medien legt Grundstein für die Zukunft

Dr. Jörg Dechert und Thomas Woschnitzok bei der Grundsteinlegung. Foto: erf
Dr. Jörg Dechert und Thomas Woschnitzok bei der Grundsteinlegung. Foto: erf

(Wetzlar/ERF Medien) - Das Jahr 2019 war ein besonderes für ERF Medien. „Ein Scharnier zwischen dem Rückblick auf 60 Jahre unseres Bestehens und dem Fortschreiten in die Medien-Zukunft, der wir mit dem Neubau unseres Medienhauses sehr sichtbar Gestalt verleihen werden. Innehalten, Zurückschauen und Neuaufbrechen – das hat unser Jahr 2019 geprägt“, so der Vorstandsvorsitzende von ERF Medien Dr. Jörg Dechert bei der Mitgliederversammlung am 11. Mai in Wetzlar. Dechert stellte dem Trägerverein dabei den Jahresbericht 2019 sowie die Jahresziele und Projekte 2020 zur Umsetzung der Zukunftsstrategie bis 2025 vor. Die Mitglieder des ERF Vereins kamen aufgrund der Corona-Pandemie digital per Online-Videokonferenz zusammen.
 
Dankbarer Rückblick und mutige Vorausschau sind auch für den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Prof. Dr. Jürgen von Hagen (Bad Honnef bei Bonn) kennzeichnend: „Das Jahr 2019 war von zwei großen Ereignissen geprägt: dem 60. Jubiläum des ERF und dem Beginn unseres Neubaus am Berliner Ring. Zum Jubiläum bekamen wir die lang ersehnte Baugenehmigung für unseren Neubau als besonderes Geschenk. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des ERF. Inzwischen sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Der Aufsichtsrat ist sehr froh und dankbar für die großartige Unterstützung, die der ERF bisher schon für dies Projekt erhalten hat. Wir beten darum, dass Gott es weiter segnen wird.“
 
Auch in wirtschaftlicher Hinsicht sei 2019 ein  gutes Jahr gewesen. „Die regulären Spendeneinnahmen betrugen 13,3 Mio €. Hinzu kamen fast 3 Mio € Spenden für die Finanzierung des Neubaus und 876 T€ Einnahmen durch Nachlässe. Das operative Geschäft schloss mit einem Überschuss von 492 T€ ab, so dass der ERF sein Eigenkapital weiter stärken konnte. Wir sind Gott dankbar für dieses erfreuliche Ergebnis“, so der geschäftsführende Vorstand Thomas Woschnitzok. Woschnitzok scheidet zum 31.8.2020 vertragsgemäß und altershalber aus dem Vorstand von ERF Medien aus. „Aufgrund seiner großartigen Arbeit hat ihm der ERF viel zu verdanken“ betont Prof. Dr. Jürgen von Hagen. Als neues Vorstandsmitglied hat der Aufsichtsrat zum 1.9.2020 Christian Kolb (Breitscheid) berufen. Er wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung offiziell in den Verein aufgenommen.
 
Bei fast allen ERF Medienangeboten seien 2019 die Reichweiten gewachsen, zum Teil im zweistelligen Prozentbereich, erläuterte Dechert in seinem Jahresbericht. Mit den deutschsprachigen Angeboten in Radio, Bewegtbild, Internet und Social Media erreiche man Ende 2019 mittlerweile 3 Millionen Mediennutzer im Monat, 26 % mehr als ein Jahr zuvor. Ein außergewöhnliches Reichweitenwachstum sei dabei bei den beiden reinen Online-Angeboten ERF.de (287.000 Nutzer/Monat, +91 % zum Vorjahr) und Bibleserver.com (688.000 Nutzer/Monat, +38 %) festzustellen. Leider sei und bleibe das Thema „Christenverfolgung“ weiterhin ein Schwerpunkt des internationalen Engagements ERF GlobalHope. So sei die Arbeit mit der im letzten Jahresbericht wachsenden Zahl von Radiohauskreisen in Pakistan sei 2019 unter verschärfter Sicherheitslage weitergeführt worden. Mittlerweile träfen sich dort rund 24.000 Menschen in 2.700 Radiohausgruppen, um christliche Radioprogramme zu hören und im Glauben zu wachsen. Für 2020 seien weitere 1500 Hausgruppen geplant.
 
Die Entwicklung der geistlichen Wirkung der ERF Angebote und Projekte bezifferte Dechert für des Berichtsjahr 2019 mit 13 % Zuwachs an Rückmeldungen von Menschen, die von ihrer Bekehrung zu Jesus Christus berichten, 1 % mehr Rückmeldungen über konkrete Lebensveränderungen und 10 % mehr Rückmeldungen von Menschen, die durch ein ERF Angebot geistlich berührt worden seien.

Auch formiere sich eine wachsende „Bewegung“ rund um die ERF Medienangebote, die sich an der deutlich wachsenden Zahl von Multiplikatoren ablesen ließe. „Wir verzeichneten 2019 11.483 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserem ERF Botschafterprogramm, das sind +17 % zum Vorjahr“, so Dechert. Diese ERF Botschafter wolle man künftig intensiver in die Medienarbeit einbinden. Dazu wolle man verstärkt in den Aufbau von Communities rund um die Medienangebote investieren. Außerdem arbeite man zusammen mit einer Kommunikationsagentur an einem Relaunch der Corporate Identity von ERF Medien, begonnen worden. Pünktlich zum Umzug in das neue Medienhaus solle das neue ERF Erscheinungsbild fertig sein.
 
Im Bereich der Spendeneinnahmen sei 2019 der bislang höchste Spendeneingang der Werksgeschichte zu verzeichnen, rund 16,3 Mio € (+3 % zum Vorjahr). „2019 war ein gutes Jahr für ERF Medien. Wir haben dankbar auf 60 Jahre Werksgeschichte zurückblicken können. Wir verzeichnen zum Jahresende 2019 insgesamt 26 % mehr Reichweite, 9 % mehr Rückmeldungen, 17 % mehr Botschafter, 4 % mehr Spender, 3 % mehr Spenden – trotz Interimsbetrieb hat der ERF sichtbar und spürbar an Wirksamkeit zugelegt. Wir ernten Früchte der Organisationsentwicklung der letzten Jahre, die unsere Kapazität und unsere Schlagkraft vergrößern, inhaltliche Impulse zu setzen für die Menschen in unserem Land und darüber hinaus“, so Dechert. Und ergänzt: „Für die noch laufenden, mehrjährigen Reformprojekte innerhalb des ERF sind von allen Beteiligten nach wie vor Beharrlichkeit, Geduld und Teamgeist gefordert.“

Im Verlauf der Online-Mitgliederversammlung wurden zwölf neue Mitglieder in den ERF Verein aufgenommen: Aleko Vangelis (Steinheim/Murr), Ana Hoffmeister (Berlin), Andreas Klotz (Gummersbach), Benedict Hoyer (Gerlingen), Christian Kolb (Breitscheid), Christoph Stiba (Berlin), Dr. Reinhardt Schink (München), Evi Rodemann (Halstenbek), Hansjörg Kopp (Kassel), Susanne Krüger (Burbach), Thorsten Dietz (Marburg) und Prof. Mihamm Kim-Rauchholz (Illinois, USA).

Auf die nächste, dafür geeignetere Präsenzveranstaltung verschoben wurde die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder: 60 Jahre engagiert sich Helmut Gaertner (Burbach). Seit 35 Jahren beteiligt sich Wolfgang Buck (Daaden), seit 30 Jahren Hans-Martin Stäbler (Lauf) und seit 25 Jahren Angela Gieck (Untermünkheim), Irina Blackert (Alheim) und Eckhard Radke (Siegen) an der Arbeit von ERF Medien e. V.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand die Grundsteinlegung für das neue Medienhaus am Berliner Ring 62 statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Zeremonie vor Ort ohne Gäste durchgeführt und live über das Internet  in die laufende Videokonferenz sowie für die Öffentlichkeit in den sozialen Medien übertragen. Neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen von Hagen nahmen der Vorstandsvorsitzenden Dr. Jörg Dechert und der geschäftsführende Vorstand Thomas Woschnitzok daran teil. Der Wetzlarer Oberbürgermeister Manfred Wagner überbrachte per Videobotschaft sein Grußwort: „Wetzlar ist auch Stadt des Evangeliumsrundfunks. Von hier aus schlagen Sie die Brücke in die Welt und schaffen Verbindung zu den Menschen. Dafür sind wir dankbar. … In Zeiten wie diesen… kommt es darauf an, Hoffnung zu vermitteln. Und das leistet Ihr Medienhaus. … Ich wünsche allen am Bau beteiligten alles erdenklich Gute.“

Weitere Glückwünsche und Grußworte zur Grundsteinlegung übermittelten die Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU), Dagmar Schmidt (SPD), die Hessischen Landtagsabgeordneten Frank Steinraths (CDU) und Dr. Matthias Büger (FDP), der Geschäftsführer des ausführenden Generalunternehmers OTTO QUAST GmbH & Co. KG, Reinhard Quast, sowie Architekt Matthias Müller (Heilbronn). Für die musikalische Untermalung in virtueller Form sorgte Musikerin Katharina Stahl.


Kündigungs-Analyse: Weniger Austritte bei Hilfsorganisationen in Zeiten von Corona

 

  • Vertragsmanager Volders wertet die Kündigungen bei Hilfsverbänden vor und seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie aus
  • Mitgliedschaften bei Hilfsorganisationen werden bis zu 60 Prozent weniger gekündigt
  • Bei Ver.di und IG Metall hingegen kündigten mehr Menschen ihre Mitgliedschaft

 

(Berlin/pm) – Hilfsbedürftige Menschen sind von der Coronakrise besonders hart getroffen. Dessen scheint sich die deutsche Bevölkerung bewusst zu sein, da seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie weniger Personen ihre Mitgliedschaften bei Hilfsorganisationen kündigen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Vertragsmanagers Volders (www.volders.de).

Der Umwelt zuliebe: Naturschutzbund verzeichnet die höchsten Rückgang an Kündigungen
Der einzige Gewinner dieser Pandemie scheint die Natur zu sein, so erholen sich Flora und Fauna derzeit vielerorts. Zudem gingen die Kündigungszahlen beim Naturschutzbund NABU signifikant zurück: 60 Prozent weniger Austritte hat die Organisation seit dem 16. März zu verzeichnen. Auch bei der Deutschen Tierrettung sind die Aufhebungen der Mitgliedschaften mit 58 Prozent stark gesunken. Bei der Johanniter Unfallhilfe sowie Plan International kündigten jeweils 46 Prozent weniger Unterstützer.

Aller Pandemie bedingten Widrigkeiten zum Trotz ist die schwierige Situation von Flüchtenden weltweit sowie insbesondere an der griechisch-türkischen Grenze nicht vergessen. Auch die UNO Flüchtlingshilfe muss weniger Beendigungen von unterstützenden Mitgliedschaften (42 Prozent) in Kauf nehmen. Der Malteser Hilfsdienst verzeichnet ebenfalls weniger Kündigungen als zuvor: Hier beendeten 16 Prozent weniger Menschen ihre Mitgliedschaft. Es folgen die Organisationen SOS Kinderdorf und Sozialverband VdK mit einem Rückgang von 17 und 21 Prozent.

Große Gewerkschaften sind derzeit weniger gefragt
Ver.di und IG Metall hingegen verzeichneten seit dem 16. März eine Zunahme von Kündigungen um jeweils 143 bzw. 100 Prozent. Als Gründe führten die ehemaligen Gewerkschafter vor allem finanzielle an und, dass kein Bedarf mehr bestünde.

Mathias Rhode, Chief Marketing Officer von Volders, kommentiert:
"Seit der steigenden Ausbreitung der Covid-19-Pandemie in Deutschland und der als Konsequenz verhängten Ausgangssperre können wir den Trend beobachten, dass weitaus weniger Mitgliedschaften bei NGOs und Stiftungen gekündigt werden. Die Solidarität mit Bedürftigen, die jetzt die Bürger in Deutschland während der Corona-Krise an den Tag legen, spricht für die Menschlichkeit und gelebte Nächstenliebe in der ganzen Gesellschaft. Und die Verbundenheit hört zum Glück nicht an den Grenzen auf: Die Beendigungen der Mitgliedschaften bei der UNO-Flüchtlingshilfe sanken um 42 Prozent. Wir hoffen, dass der Abwärtstrend bei Hilfsorganisationen anhält und Menschen besonders in schweren Zeiten die Hilfe bekommen, die sie dringend benötigen."

 

 

Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier
https://www.volders.de/kuendigungen-in-der-krise

 

Über Volders
Volders (www.volders.de) ist der führende Vertragsmanager in Deutschland. Egal ob Kunden ihre Verträge verwalten, kündigen oder sich alternative Angebote einholen möchten, Volders hilft bei jeglichen Services, Mitgliedschaften oder Dienstleistern – von Mobilfunk- über Stromanbietern bis hin zu Versicherungen. Die Vision dahinter: Ein gutes Gefühl bei Verträgen. Das Berliner Startup wurde 2014 von Jan Hendrik Ansink  gegründet und der Service Volders im November 2015 gestartet. Heute beschäftigt Volders 50 Mitarbeiter und wird von mehr als 1.600.000 Nutzern als digitaler Vertragsassistent genutzt.

 

 

 


MBG GROUP: Wir halten zusammen und freuen uns auf die guten, gemeinsamen Zeiten, die wieder vor uns liegen! #staypositive #stayathome

MBG: Fight Corona Video – wir halten zusammen


Weitreichende Verbesserungen für die Mitarbeitenden in den sozialen Diensten der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern

 

(Schwerin/dmv) - Ein deutliches Zeichen setzt die Arbeitsrechtliche Kommission (ARK) des Diakonischen Werkes (DW) Mecklenburg-Vorpommern (M-V) für ihre mehr als 15.000 Mitarbeitenden mit dem Beschluss der Weiterentwicklung der Arbeitsvertragsrichtlinien DW M-V (AVR DW M-V) für die Jahre 2021/2022.

 

Die monatlichen Grundentgelte werden in drei Schritten um insgesamt 12,5 % erhöht. Die Laufzeit beträgt 24 Monate. Der ergebnisunabhängige Teil der Jahressonderzahlung steigt 2021 auf 75 % und ab 2023 auf 87,5 %. Der Urlaubsanspruch verbessert sich für alle Mitarbeitenden ab 2021 auf 30 Tage. Nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit erhöht sich der Anspruch auf 31 Tage. Diese Verbesserungen wurden auf der Grundlage der 40-Stunden-Woche als Maß für eine Vollzeitstelle vereinbart. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass die Mitarbeitenden deren Betriebliche Altersversorgung über Verträge mit der KZVK Dortmund gewährleistet wird, in angemessener Weise an den Beitragszahlungen zu beteiligen sind.

 

Dieser weitreichende Beschluss vom 20. April 2020 wurde nach langen und durch die Corona-Krise zusätzlich erschwerten Beratungen erreicht. Er ist ein wichtiger gemeinsamer Schritt von Dienstnehmern und Dienstgebern zur weiteren Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Diakonie M-V, zur Angleichung der Vergütungen der Diakonie im gesamten Bundesgebiet und ein unübersehbares Zeichen der Wertschätzung für die gesamte Mitarbeiterschaft. 

 

Die Mitglieder der ARK und der beteiligten Fachausschüsse sind vereint in dem Bestreben, gemeinsam alles Notwendige zu unternehmen, um eine angemessene Vergütung aller Mitarbeitenden zu sichern und die Zukunftsfähigkeit der diakonischen Angebote im M-V zu gewährleisten.

 

Die Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern (ARK DW M-V) beschließt auf dem sogenannten Dritten Weg paritätisch zwischen Dienstnehmer- und Dienstgeberseite über Gehälter für die Mitarbeitenden unter dem Dach der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern. Sie besteht aus 12 Mitgliedern; davon sechs Dienstnehmer und sechs Dienstgeber.

 

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Landesverband) ist mit über 15.500 hauptamtlichen und über 2.200 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in rund 1.000 gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten einer der größten Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern. Das Betätigungsfeld reicht u. a. von der Kinder- und Jugendhilfe, der Familien- und Altenhilfe über vielfältige Beratungs- und Behandlungsangebote, der Gefährdetenhilfe und Behindertenhilfe bis hin zu den Freiwilligendiensten und der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist ein rechtlich selbstständiges Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).

 

 

 


Deutschlands älteste Seifenmanufaktur verschenkt 200.000 Seifen

Foto: Klar Seifen
Foto: Klar Seifen

 

  • ·       Betrieb aus Heidelberg stellt Produktion um
  • ·       Website für Interessenten eingerichtet
  • ·       Unterstützung auch für gemeinnützige Einrichtungen

 

 

 

(Heidelberg/pm) – Nicht nur Klopapier ist gefragt in diesen Tagen – auch Seife ist Mangelware, die Supermarktregale sind teilweise leergekauft, im Internet werden oft Wucherpreise verlangt. Doch besonders das richtige Händewaschen ist aktuell wichtiger denn je. Seife ist nach Angaben zahlreicher Experten sogar der bessere Virenkiller als Desinfektionsmittel. Klar Seifen aus Heidelberg verschenkt im Kampf gegen Corona deshalb 200.000 Seifen. Deutschlands älteste Seifenmanufaktur hat für die Bestellung eine Website eingerichtet. Der Empfänger zahlt lediglich das Porto.  Auch gemeinnützige Organisationen wie Obdachlosenhilfen in der Metropolregion Rhein-Neckar werden unterstützt.

 

 

 

Seife ist ein Alleskönner. Sie zerstört sowohl Bakterien als auch Viren. Die werden von fettigen Hüllen umschlossen, die durch Seifenmoleküle aufgebrochen werden. Das Virus platzt auf und wird abgetötet. Händewaschen ist also ein einfacher Weg, einen Teil zum Schutz vor Krankheiten beizutragen. Jan Heipcke, Geschäftsführer der traditionellen Manufaktur Klar Seifen, sitzt als Produzent sozusagen an der Quelle und wollte helfen. „Zuhause bleiben und Hände waschen sind zurzeit besonders wichtig, und beim Händewaschen wollen wir helfen.“ Deshalb habe man wir die #ichwillseife-Aktion gestartet. „Damit wollen wir möglichst vielen Menschen kostenlos Seife zur Verfügung stellen. Ich finde es befremdlich, dass einige Händler versuchen, aus der Krise ein Geschäft zu machen und ihre Waren deshalb zu überteuerten Preisen anbieten“, sagt Heipcke.  

 

 

 

Einfache Kernhandseife im 50-Gramm-Format

 

Normalerweise stellen die Mitarbeiter in der Heidelberger Manufaktur Edelseifen her, die es in Parfümerien zu kaufen gibt. Für die Aktion wurde die herkömmliche Produktion gestoppt und die Maschinen umgestellt. Klar Seifen verzichtet auf sonst zeitintensive Prozesse wie Logoprägung, ausgefallene Formen, exklusive Inhaltsstoffe oder aufwendige Verpackungen, um möglichst viele Seifen verschenken zu können, wie Heipcke betont. Produziert wird jetzt eine einfache Kernhandseife im 50-Gramm-Format. „Die duftet zwar nicht nach Blumenwiese, erfüllt aber ihren hygienischen Zweck“, erklärt Heipcke. Unterstützt wird die Aktion von Lieferanten und Logistikdienstleistern der Manufaktur, um die Kosten gering zu halten.

 

 

 

Die Kernseifen können Interessierte über eine Website bestellen. Geliefert werden jeweils drei Seifen pro kompakter Versandverpackung, die in der Regel kontaktlos im Briefkasten zugestellt werden kann. Daneben verschenkt die Manufaktur auch großflächig an gemeinnützige Organisationen und Kirchen. „Wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Menschen gut durch die Coronakrise kommen“, sagt Heipcke. „Dabei ist Händewaschen entscheidend!“ 

 

 

 

Die Seife kann kostenlos über die Website www.ichwillseife.de bestellt werden. Der Empfänger zahlt lediglich das Porto.

 

 

 

Über Klar Seifen

 

 

 

Klar Seifen ist Deutschlands älteste Seifenmanufaktur aus Heidelberg. Seit 1840 stellt das Traditionsunternehmen qualitativ hochwertige Seifenprodukte nach alten und neuen Rezepturen und Verfahren her. Neben den modernen Fertigungstechniken werden viele Produkte noch in Handarbeit mit Hilfe von bis zu 100 Jahre alten Formen hergestellt. Genauso großen Wert wie auf das Bewahren von überlieferten Rezepturen legt Klar Seifen auf ständige Innovation in Hinblick auf funktionelle und vor allem nachhaltige pflanzliche Inhaltsstoffe.

 

 

 


Wie der BDKJ 1970 den Fairen Handel mitbegründet hat

Seit 50 Jahren für eine gerechte Weltwirtschaft

(Düsseldorf/bdkj) - Als sich die katholischen Jugendverbände vor 50 Jahren maßgeblich an der Gründung des Fairen Handels beteiligten, ging es um Frieden und Gerechtigkeit. Das Engagement ist seitdem breiter geworden – heute setzt sich der BDKJ auch dafür ein, ökologische Schäden und Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.

 

Am 08. April ist es 50 Jahre her: Der Entwicklungspolitische Arbeitskreis (EPA) wurde durch den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) gegründet. Der EPA hat den Fairen Handel in Deutschland maßgeblich geprägt und begleitet. Anliegen des EPA ist und war es, aus entwicklungspolitischem Interesse konkrete Handlungen zu entwickeln.

 

Um die Geschichte des Fairen Handels zu erzählen dürfen zwei weitere Ereignisse im Frühjahr 1970 nicht unerwähnt bleiben: Die Gründung des Initiativkreises „Aktion Dritte-Welt-Handel“ durch BDKJ und aej und die vom EPA initiierten Friedensmärsche haben den Grundstein für den Fairen Handel in Deutschland gelegt. Heinrich Sudmann, Bundessekretär des BDKJ und später Bundesvorsitzender, war 1970 Teil der aufkeimenden Bewegung. „Es ging dem BDKJ darum, im Rahmen seiner Friedensarbeit Wege zu finden, wie Produzenten in der dritten Welt bessere Bedingungen für den Absatz ihrer Güter eröffnet werden können,“ erinnert sich der Zeitzeuge. Gerechtigkeit sollte den Weg für eine friedliche Welt ebnen und Gerechtigkeit konnte nur durch das Ende der Ausbeutung sichergestellt werden.

 

Der Faire Handel wurde durch zahlreiche Initiativen und Basare zu einer Bewegung. 1975 gründeten kirchliche Organisationen, darunter der BDKJ, mit der GEPA ein Handelsunternehmen, das den Produzent*innen im globalen Süden faire Preise zahlt. Als Gesellschafter der GEPA und Gründungsmitglied bei TransFair e.V. ist der BDKJ auch heute aktiver Akteur für eine gerechte Weltwirtschaft.

 

Die aktuelle BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier betont: „Die katholischen Jugendverbände bieten viele Bildungs- und Aktionsangebote zu den Themen des fairen Handels an und tragen somit dazu bei, dass junge Menschen fundiert für eine gerechte Welt eintreten. Wir werden uns mit starken Partner*innen auch weiterhin für den Fairen Handel engagieren und von den politischen Akteuren entsprechende Konsequenzen fordern.“ Auf politischer Ebene tritt der BDKJ aktuell gegen ökologische Schäden und Menschenrechtsverletzungen ein: Zusammen mit zahlreichen weiteren Organisationen fordert der BDKJ ein Lieferkettengesetz, das mit verbindlichen gesetzlichen Regelungen deutsche Unternehmen dazu verpflichten soll, weltweit Umweltstandards und Menschenrechte einzuhalten.

 

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

 


kfd unterstützt Forderung der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung nach Hilfen auch für Rehabilitations- und Vorsorgekliniken für Mütter und Väter

Müttergenesung muss unter den Corona-Rettungsschirm!

 

(Düsselorf/kfd//kag) - Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands – Bundesverband e.V. teilt die Kritik der KAG Müttergenesung am COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz der Bundesregierung. So stellt das Gesetz zwar allgemeine Rehabilitationskliniken unter den Corona-Rettungsschirm, nicht jedoch Reha- und Vorsorgekliniken für Mütter und Väter.

Besonders davon betroffen sind daher die Kliniken des Müttergenesungswerks (MGW), denen zuhauf das Aus droht. Bedingt durch die Corona-Krise mussten sie auf behördliche Anordnung sofort ihre Tore schließen, haben keine Einnahmen, aber laufende Ausgaben.

Lucia Lagoda, Vorsitzende der KAG Müttergenesung, Kuratorin des Müttergenesungswerkes und Mitglied im kfd-Bundesvorstand: „Das ist ein großer Fehler mit weitreichenden Folgen für unsere ganze Gesellschaft und daher völlig inakzeptabel. Es gab schon vor der Corona-Krise einen hohen Bedarf an Vorsorge- und Reha-Maßnahmen für Mütter und Väter. Und der wird nach der Krise nicht kleiner geworden sein.“

Lagoda rechnet stattdessen damit, dass die Nachfrage nach Maßnahmen bedingt durch die Mehrfachbelastung in der Corona-Krise stark steigen wird. Viele Familien stehen vor enormen Herausforderungen, da sie nicht oder nicht mehr gewohnt sind, den ganzen Tag miteinander auf engem Raum zu verbringen.

Meist wird diese Höchstbelastung aus Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung, Haushaltsführung sowie Versorgung und Pflege Angehöriger von Müttern geleistet. Mütter und Väter, die bereits gesundheitlich angeschlagen sind, werden durch den krisenbedingten Stress zusätzlich belastet.

„Für Patient*innen in begonnenen Maßnahmen und jene, die sehnlichst auf eine Kur- oder Reha-Maßnahme gehofft haben, ist die sofortige Schließung der MGW-Kliniken eine herbe Enttäuschung – für manche gar lebensbedrohlich, weil sie die Atempause dringend brauchen“, so Lagoda. Die Kliniken der Müttergenesung leisteten einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag.

„Deshalb muss eine so bewährte, gemeinnützige und systemrelevante Organisation auch unter den staatlichen Schutzschirm gestellt werden“, fordert Lagoda und kündigt an: „Wir setzen uns daher auf allen Ebenen von Staat, Gesellschaft und Kirche für eine Korrektur des Rettungsschirmes im Sinne der betroffenen Familien ein.“ 

HINTERGRUND
Die KAG Müttergenesung setzt sich als größte Trägergruppe in der Elly-Heuss­-Knapp­-Stiftung / Deutsches Müttergenesungswerk seit über 80 Jahren für die familienspezifischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen von Müttern, Vätern und ihren Kindern ein und ist damit ein bewährter Teil der sozialen Infrastruktur in Deutschland.

Bundesweit sind 21 Kliniken in der KAG Müttergenesung zusammengeschlossen. Sie bieten jährlich 14.000 erschöpften Müttern und Vätern sowie zunehmend Pflegenden Angehörigen im Rahmen qualifizierter Vor- und Rehasorge einen Weg, ihre körperliche und psychische Gesundheit zu regenerieren. 

 


Berliner Startup vernetzt Unternehmen für Personalpartnerschaften

Alternative zur Kurzarbeit in der Corona-Krise

 

(Berlin/pm) - In der aktuellen Corona-Krise haben viele Unternehmen bereits Kurzarbeit angemeldet, während in einigen Branchen händeringend Mitarbeiter gesucht werden. Das Berliner Start-Up MINDSHYFT hat für ein solches Szenario eine Online-Plattform entwickelt, die für beide betroffene Unternehmenstypen ein Lösung anbietet: Wer unter Auftragseinbrüchen leidet, kann als Alternative zur Kurzarbeit seine Mitarbeiter befristet an Firmen vermitteln, die einen akuten Personalmangel haben. 

 

Unternehmen können dazu die Angaben ihres zur Verfügung stehenden Personals mit örtlichen und zeitlichen Verfügbarkeiten hochladen; Unternehmen mit Personalbedarf können dies über die Plattform anfragen oder eigene Bedarfe signalisieren. Für die rechtliche Ausgestaltung der Personalpartnerschaft können entsprechende Vertragsvorlagen heruntergeladen werden.

 

Aktuell läuft die Vorregistrierungsphase, bei der sich interessierte Unternehmen auf www.mindshyft.de anmelden können. Bereits vor dem offiziellen Launch am nächsten Dienstag möchten wir Sie mit dieser Ankündigung auf das Thema aufmerksam machen. Die Pressemitteilung zum Starttermin wird am 31. März veröffentlicht. 

 


Women in Architecture (WIA) Berlin: Festival zum Thema Frauen in der Architektur wird um ein Jahr verschoben // Neuer Termin: Juni 2021

 

(Berlin/wia)  – Das Festival Women in Architecture (WIA) Berlin ist ebenfalls von den Entwicklungen aufgrund des Ausbruchs des Corona-Virus betroffen. Die Veranstalter*innen, das Berliner Netzwerk von Planerinnen n-ails e.V. und die Architektenkammer Berlin, haben sich aus Respekt vor dieser ungewöhnlichen Situation und dieser herausfordernden Zeit, dazu entschlossen das vom 4. Juni bis 4. Juli 2020 geplante WIA Berlin Festival auf Juni 2021 zu verschieben. 

 

Elke Duda, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Um die weitere Verbreitung des Virus zu stoppen, sind wir alle gefordert und stehen derzeit sowohl privat als auch beruflich vor großen Herausforderungen. Als Netzwerk von und für Frauen ist für uns der direkte Kontakt und Austausch zentrales Moment von WIA Berlin. Da dies derzeit nicht möglich ist, haben wir uns für die Verschiebung des Festivals entschieden. Wir wünschen Allen in diesen Tagen vor allem Gesundheit und einen guten Umgang mit dieser nicht einfachen Situation."

 

WIA Berlin lädt alle Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen ein, mit ihrem Beitrag beim Festival im Juni 2021 wieder dabei zu sein. „Das Festival ist in seiner Planung bereits auf sehr breite positive Resonanz gestoßen. Lassen Sie uns die Baustelle Gleichstellung gemeinsam weiterverfolgen", so Hille Bekic, Vorstandsmitglied der Architektenkammer Berlin, abschließend.

 

Weitere Informationen zu n-ails:
n-ails ist ein Netzwerk für Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen in Berlin. Seit 2004 setzt sich n-ails für die Vernetzung und Stärkung von Frauen in diesen Berufen ein. Wir organisieren Exkursionen und Ausstellungen zu Projekten und sind maßgeblich am Aufbau eines bundesweiten Planerinnen-Netzwerkes beteiligt. www.n-ails.de.

Koordination:
Barbara Biehler, Dagmar Chrobog-Dohmann, Elke Duda, Jutta Feige, Gabi Fink, Martina Gross-Georgi, Elke Hobmeyr, Larissa Kirchmeier, Mathilde Kocher, Ramona Knöfel, Sarah Riviére, Sabrina Rossetto, Isabel Thelen, Nicole Zahner

Veranstalterinnen:
AEDES Architekturforum, Architektenkammer Berlin, Aktiv für Architektur AfA, Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV), Architekturmuseum der TU-Berlin, aquabitArt gallery für Architektur und Kunst, Brandenburgische Architektenkammer – Arbeitsgruppe Gleichstellung, Bund Deutscher Architekten BDA Berlin, Bund Deutscher Architekten BDA Bundesverband, Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BW II 5) mit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Werkbund Berlin, Netzwerk Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen, n-ails e.V. Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Technische Universität Berlin – Institut für Architektur, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL u.a.

Förderinnen und Sponsorinnen:
Lotto Stiftung Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Abteilung Frauen und Gleichstellung, Albrecht Jung GmbH & Co. 
KG, record Türautomation GmbH, MAKE_SHIFT gGmbH, AIA AG, Solarlux GmbH

 

 

 


Evangelische Bank überzeugt beim Nachhaltigkeitsrating

Erneut höchste Note für die Evangelische Bank von der Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG in der Branche „Financials/Specialised Finance“

•        ISS-ESG vergibt der Evangelischen Bank den Status „Prime“ mit dem Rating „B+“
•        Spitzenposition unter deutschen Banken ausgebaut
•        Konsequente Integration von Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell bestätigt

(Kassel/pm) - Die Evangelische Bank hat von der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG die derzeit höchste Note in der Branche „Financials / Specialised Finance“ erhalten. Mit diesem Ergebnis gehört die Bank zu den Top 10% und hat damit erneut ihre Vorreiterstellung behauptet - trotz gestiegener Anforderungen in der Bewertung. „Wir sind stolz auf das Rating-Ergebnis, denn es zeigt, dass nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Bank selbst von der konsequenten Nachhaltigkeitsausrichtung überzeugt sind, sondern auch externe Dritte unsere Aktivitäten in hohem Maße würdigen“, so Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank.

Bereits 2017 erhielt die Evangelische Bank von der renommierten Ratingagentur ISS-ESG (vormals: oekom research AG) die Spitzenbewertung „Prime“ mit dem Rating „B+“, damals in der Branche „Nachhaltige Finanzen“, die nun in „Financials / Specialised Finance“ überführt wurde. Seitdem hat das Finanzinstitut seine gelebte Nachhaltigkeitsstrategie für Dritte noch besser nachvollziehbar und transparenter gemacht, indem es u.a. seinen strengen Corporate Governance Kodex sowie einen Dienstleisterkodex veröffentlicht hat. Darüber hinaus wurden die Anlagerichtlinien für die Eigenanlage sowie eine Vielzahl bankinterner Prozesse in Bezug auf ökologische und soziale Kriterien stetig weiterentwickelt.

Die Bank setzt sich neben der Umsetzung klimarelevanter Regulierungsanforderungen auch weiter ehrgeizige Ziele, denn Berenike Wiener, Head of CSR / Sustainable Finance, betont:  „Auch in Zukunft wird die Evangelische Bank Nachhaltigkeit als kontinuierliche Verbesserung für Prozesse und Produkte verstehen. Wir sind DIE Nachhaltigkeitsbank und wollen auch weiterhin durch unseren Einsatz für Nachhaltigkeit Spitzenleistungen erreichen.“

Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 pri-vate Kunden an 13 Standorten.

 


Dialog Kirche und Wirtschaft:

Hoffnungsbotschaft von Bischöfin Fehrs für Unternehmer und Arbeitnehmer

(Hamburg/sg) - Mit einer Hoffnungsbotschaft hat Bischöfin Kirsten Fehrs sich an die Hamburgische Wirtschaft gewandt. Die Corona-Krise stelle Unternehmerinnen und Arbeitnehmer vor Anforderungen, die das bisher Gewohnte weit überstiegen. Dabei stehe die evangelische Kirche „in Gedanken und Gebeten an Ihrer Seite“, schrieb Bischöfin Fehrs in ihrem Brief, den etwa 650 Empfängerinnen und Empfänger per E-Mail erhalten haben: „Wir wissen um die herausfordernde Lage, in der viele von Ihnen derzeit sind. Aber wir wissen auch von tröstlicher Hoffnung und lebendiger Zuversicht.“ Neue Formen von Verbindlichkeit und Achtsamkeit seien Zeichen einer „Osterhoffnung, die sich nicht kleinkriegen lässt von Angst und Lebensverstörung“.

 

In einer Videokonferenz hatte sie sich zuvor von führenden Wirtschaftsvertretern der Hansestadt über die aktuelle Lage in einigen Unternehmen informieren lassen. Zwar gehöre es zu den Stärken einer sozialen Marktwirtschaft, dass sie sich Herausforderungen flexibel und sozialverträglich zu stellen wisse, so Bischöfin Fehrs, doch „das neuartige Virus erzwingt in einem atemlosen Tempo Einschnitte, die niemand für zumutbar und möglich gehalten hätte und die schwer abzufedernde wirtschaftliche und soziale Folgen haben dürften. Wie tiefgreifend unsere ganze Gesellschaft verändert wird, werden wir wohl erst nach einiger Zeit wirklich abschätzen können.“  Aus diesem Grund rief sie die Sozialpartner und -partnerinnen zu gemeinsamem Handeln auf und appellierte: „Gehen Sie aufeinander zu und lösen Sie die anstehenden Aufgaben mit Augenmaß und Zugewandtheit gemeinsam – so wie es vielerorts bereits geschieht.“

 

Im Rahmen ihres Dialogs Kirche und Wirtschaft pflegt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Hamburg zusammen mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) der Nordkirche seit mehreren Jahren intensive Kontakte zu Vertreterinnen und Vertretern der Hamburgischen Wirtschaft. Beide Seiten haben betont, wie sehr ihnen gerade in Krisenzeiten an vertrauensvollem Austausch liegt.


Barmherzige Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe)

Geschäftsführung der BBT-Gruppe fordert mehr Respekt und Augenmaß für das Engagement von Pfleger*innen und Ärzt*innen

 

(Koblenz/ots)- Appell an die Bundesregierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit der aktuellen Situation in Deutschlands Krankenhäusern

 

Zurzeit erleben wir eine der größten menschlichen und politischen Herausforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und wir sehen in Europa mit großer Betroffenheit die Bilder, die uns aus Italien erreichen. Die Pandemie hat das italienische Gesundheitssystem in die Knie gezwungen. In Deutschland sind wir gerade gemeinsam dabei, dies zu verhindern. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um die erwartete Infektionswelle in Deutschland abzufedern. Hierfür brauchen wir heute die Sicherheit, um morgen noch unseren Versorgungsauftrag erfüllen zu können. Deshalb unterstreichen wir die Forderungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des Katholischen Krankenhausverbandes, den aktuellen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Krankenhäuser nachzubessern und gerade die kleinen Krankenhäuser nicht im Stich zu lassen. Wir appellieren an Minister Spahn und die Bundesregierung, hier mit unkomplizierten Gesetzesregelungen Finanzierungssicherheit zu schaffen. Für die Ärzt*innen und Pfleger*innen in Deutschlands Krankenhäuser und vor allem die Bevölkerung in Deutschland.

 

Weitere Informationen zur BBT-Gruppe und dem Engagement von über 14.000 Mitarbeitenden für an COVID-19 erkrankte Menschen in Deutschland finden Sie auf  www.bbtgruppe.de.

 

Die BBT-Gruppe ist mit rund 100 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 14.000 Mitarbeitenden und ca. 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

 

 

 


Die Evangelische Bank positioniert sich durch konsequent nachhaltige Ausrichtung vorteilhaft im Wettbewerbsumfeld: Nachhaltigkeit macht den Unterschied

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 dank einer guten Performance in allen Geschäftsbereichen

 
•        Asset-Manager EB-SIM wächst: AuM plus 900 Millionen Euro auf 4,7 Mrd. Euro
•        Trotz widrigen Marktumfelds: Kreditvolumen 2019 um 1,2 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gesteigert
•        Frühzeitiger Umbau des Geschäftsmodells erweist sich als strategischer Vorteil
•        Innovationszentrum Change Hub im vierten Quartal 2019 gegründet
•        EB erarbeitet umfangreiche Klimastrategie und baut Engagement aus


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Kassel/pm) - Die Evangelische Bank eG (EB) hat im Geschäftsjahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 10,43 Millionen Euro* verbucht. Damit konnte das Ergebnis auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt wurden knapp 585 Millionen Euro an neuen Krediten an Kunden vergeben. Die Bilanzsumme liegt bei 7,86 Mrd. Euro. „Die EB hat in einem sehr fordernden Marktumfeld erfolgreich Kurs gehalten und solide gewirtschaftet. Unser Neukreditvolumen zeigt unsere starke Positionierung bei unseren Kunden, insbesondere den Institutionen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“, sagte Thomas Kat-zenmayer, Vorstandsvorsitzender der größten Kirchenbank Deutschlands, heute bei der Vorstellung der Geschäftszahlen.

Mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Krise betonte Katzenmayer die besondere Verbundenheit seines Hauses zu den Kunden aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: „Unsere wichtigste Zielgruppe kann sich auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung ihrer Hausbank verlassen. Wir sind mit unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie solide aufgestellt und für Herausforderungen gewappnet.“ Auch die EB hatte im vergangenen Jahr schwierige Zeiten zu überstehen. Neben dem zunehmenden Druck auf das Zinsergebnis durch die andauernde Niedrig- beziehungsweise Nullzinsphase ist die Wettbewerbsintensität im Geschäft mit der Kernkundschaft erneut deutlich stärker geworden. „Umso erfreulicher ist es, dass wir 2019 das Kreditvolumen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,6 Milliarden Euro steigern konnten“, sagte Katzenmayer.

Mit Innovation zum Erfolg im umkämpften Finanzmarkt
Von dem insgesamt stabilen Geschäftsverlauf werden auch die Mitglieder der EB profitieren. „Vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien wollen wir eine Dividende in unveränderter Höhe von 3 Prozent zahlen“, kündigte Katzenmayer an. Nahezu unverändert blieb mit 436 (Vorjahr: 444) auch die Zahl der Mitarbeiter. „Ein herzlicher Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses, ohne die unser Erfolg bei den Kunden und am Markt nicht möglich wäre“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Dass Veränderungsbereitschaft und Innovation sich im umkämpften Finanzmarkt bezahlt machen, zeigt die Entwicklung der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM). So hatte das Tochterunternehmen am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 4,7 Milliarden Euro Assets under Management (AuM). Ein Jahr zuvor waren es noch 3,8 Milliarden Euro gewesen.

Alleinstellungsmerkmal: Ausrichtung an SDGs, Klimastrategie und Engagement
2019 war für die EB auch ein Jahr, in dem sie ihr Nachhaltigkeitsprofil wesentlich geschärft hat. So entschied das Geldhaus, sein Geschäftsmodell noch stärker an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Developement Goals – SDGs) der Vereinten Nationen (UN) auszurichten. „Mit dem Ziel einer strategischen Ausrichtung und klaren Integration der SDGs in die Nachhaltigkeitsstrategie sowie in den operativen Geschäftsbetrieb der Bank und der EB-SIM wird eine intensivere und fokussierte Auseinandersetzung zur Ausrichtung unserer Bank an den SDGs erfolgen“, sagte Berenike Wiener, Head of CSR and Sustainable Finance. Damit hat die Bank ein Alleinstellungsmerkmal hierzulande. Zudem entwickelt die EB in diesem Jahr eine ganzheitliche Klimastrategie, die auch die Klimarisiken in den Portfolios erfasst. Darüber hinaus nutzt die EB im Rahmen der unternehmenseigenen Engagement-Strategie ihren wirtschaftlichen, kompetenzbasierten und gesellschaftlich-ethischen Einfluss, um unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu verstärkten Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung zu motivieren, wie sie in den SDGs definiert werden.

Das Engagement der EB für Nachhaltigkeit fand 2019 auch die Anerkennung der UN. Als Unterzeichner der United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) stellt sich die Nachhaltigkeitsbank jährlich einer Bewertung. In sechs von sieben Kategorien lagen die Ergebnisse über dem Median. Im Modul Strategy & Governance verbesserte sich die Bank von A auf die Bestnote A+. Dass Nachhaltigkeit mehr als Klima- und Umweltschutz ist, zeigt auch eine weitere Auszeichnung: Die EB ist als eines von nur 13 Unternehmen deutschlandweit als Top Employer Mittelstand bewertet worden. Auf all die damit ausgezeichneten Qualitäten kann die Bank in der herausfordernden Situation der Coronavirus-Krise zurückgreifen.
 
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Evangelischen Bank soll im Laufe dieses Jahres erreicht werden. Dann wird das im letzten Quartal 2019 gegründete Innovationszentrum Change Hub GmbH in Berlin offiziell eröffnet. „Nachhaltigkeit kann ein Unternehmen nicht alleine er-reichen. Daher wollen wir mit dem Change Hub in einem modernen und agilen Umfeld vielfältige Möglichkeiten bieten, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren gesellschaftlichen Impact zu bewirken“, sagte Thomas Katzenmayer. Dementsprechend sollen die Geschäftsräume des Change Hubs in Berlin für Co-Creation, Workshops mit agilen Arbeitsmethoden, Vorträge und Networking-Aktivitäten genutzt werden.

*Hinweis: alle Angaben für 2019 sind vorläufige Zahlen. Das testierte Ergebnis wird Ende März veröffentlicht.


Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der So-zialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten


Hilfe wegen Coronavirus auch für HelferInnen und ihre Organisationen nötig

 

(Berlin/pm) - Sofortmaßnahmen der Bundesregierung zur Abfederung der Belastungen durch COVID-19 sollten auch für gemeinwohlorientierte Organisationen offen sein.

 

Unterstützung durch Spenderinnen und Spender wird in den nächsten Wochen dringend gebraucht, um wichtige Aufgaben unter erschwerten Bedingungen weiterzuführen.

 

In den letzten Tagen wurden verschiedene staatliche Unterstützungsmaßnahmen zur Bewältigung der Folgen des neuen Coronavirus auf Bundes- und Landesebene angekündigt. Neben privaten Unternehmen und FreiberuflerInnen müssen aber auch gemeinwohlorientierte Organisationen geschützt werden. „Viele HelferInnen und Organisationen sind jetzt stark gefordert und arbeiten unter erschwerten Bedingungen wegen Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen, die die Verbreitung des Virus eindämmen sollen. Es geht um die Gesundheits- und Nachbarschaftshilfe, aber auch um die Hilfe für Geflüchtete und das Engagement für bessere Bildung und Solidarität in der Gesellschaft.“, betont Larissa Probst, Geschäftsführerin vom Deutschen Fundraising Verband.

 

Neben staatlicher Unterstützung ist auch private Hilfe dringend nötig: „In diesen Zeiten sehen wir, wie wichtig eine starke Kultur des Gebens und das Gemeinwohl sind. Unterstützen Sie daher bitte weiterhin die Organisationen der Zivilgesellschaft. Wenn gewachsene Strukturen einmal wegbrechen, lassen sie sich so schnell nicht wiederaufbauen. Neben regelmäßigen Spenden helfen manchmal auch kleine, private Maßnahmen wie der Verzicht auf Erstattung von ausgefallenen Veranstaltungen und Dienstleistungen.“, ermutigt Larissa Probst. 

 

Folgende staatliche Unterstützungen sollten umgesetzt werden:

 

  1. Planungssicherheit für Fördermittel

 

Verzicht auf Rückforderungen von Projektgeldern bei geförderten Projekten und Veranstaltungen die aufgrund des Coronavirus/COVID-19 unterbrochen oder verschoben werden mussten.

 

  1. Öffnung angekündigter Sofortmaßnahmen auch für gemeinwohlorientierte Organisationen

 

Förderprogramme und Hilfeleistungen wegen Coronavirus/COVID-19 so anpassen, dass die Maßnahmen auch den gemeinwohlorientierten Organisationen sowie ihren fest angestellten oder freiberuflich tätigen MitarbeiterInnen aus allen Berufsfeldern (darunter auch FundraiserInnen) zugutekommen.

 

  1. Einsatz zusätzlicher Mittel

 

Einsatz zusätzlicher Mittel für die gemeinwohlorientierte Branche als Nothilfe, um neu entstehende Belastungen zu mindern.

 


Wegen Coronavirus: Bildungsanbieter stellt komplett auf Weiterbildungen von Zuhause aus um

 

(Berlin/pm) - WBS TRAINING, eine Marke des größten deutschen Bildungsanbieters WBS GRUPPE, reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus und bietet sämtliche Weiterbildungen ab sofort zu 100 Prozent online und von Zuhause aus an. Die Umstellung auf das virtuelle Lernangebot hat bereits am vergangenen Freitag begonnen. Insgesamt betreut das Unternehmen aktuell 559 Kurse mit knapp 8000 Teilnehmenden.

 

"Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus bieten wir unser komplettes Kursangebot ab sofort komplett ortsunabhängig an. Das gilt für Weiterbildungen, beruflich geförderte Weiterbildungen und auch unsere Inhouse-Schulungen. Niemand muss mehr an einen Standort kommen und alle können von Zuhause aus lernen. Das ist einerseits sicher und bequem für unsere Teilnehmer/-innen und andererseits wird das Infektionsrisiko reduziert", erklärt Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE und führt fort:

 

"Die Möglichkeiten dafür haben wir geschaffen, als wir den WBS LearnSpace 3D® entwickelt haben. Das ist eine virtuelle, dreidimensionale Simulation einer Schulungsumgebung. Darin lassen sich unsere Kurse unter realen Bedingungen durchführen, denn sämtliche Teilnehmende können sich dort mit ihrem individuellen Avatar frei bewegen und verortbar kommunizieren.

 

Wir haben diese Lernumgebung entwickelt, um den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. So vermitteln wir mit jedem Kurs, der in dem WBS LearnSpace 3D® absolviert wird, auch digitale Kenntnisse. In der aktuellen Situation hilft uns unsere langjährige Erfahrung in der Durchführung digitaler Kurse natürlich enorm, sodass wir unseren Teilnehmer/-innen weiterhin die gleiche Weiterbildungs-Qualität bieten können – sicher und zu 100 Prozent von Zuhause aus.

 

Gleichzeitig danke ich unseren Mitarbeitenden besonders für ihren enormen Einsatz unter erschwerten Bedingungen. Sie haben es ermöglicht, dass unsere Teilnehmenden nun sicher von Zuhause aus weiterlernen können. Das waren innerhalb eines Tages 6500 der insgesamt 8000 Teilnehmer/-innen. Diese Umstellungen und Herausforderungen haben wir gemeinsam erfolgreich gemeistert."

 

Dreidimensionales Lernen: Das ist der WBS LearnSpace 3D®

 

Der WBS LearnSpace 3D® ist eine virtuelle, dreidimensionale Simulation einer Schulungsumgebung und ermöglicht es, Weiterbildungen, Universitätsvorlesungen, aber auch Firmenveranstaltungen ortsunabhängig unter realen Bedingungen zu gestalten. So können sich Nutzer einen individuellen Avatar erstellen und sich mit diesem in einem vielseitigen, virtuellen Gebäude frei bewegen sowie in Echtzeit und verortbar mit anderen Teilnehmern interagieren.

 

Der WBS LearnSpace 3D® wurde von der WBS GRUPPE gemeinsam mit dem Software-Unternehmen TriCat gemeinsam entwickelt und erstmals 2017 auf der Bildungsmesse Learntec vorgestellt. Die Unternehmen sicherten sich mit dem Projekt unter anderem den eLearning Award des gleichnamigen Fachmagazins in der Kategorie "3D-Lernwelt" und gingen als Gewinner aus dem regionalen Vorentscheid des Digital Champions Award hervor, den die Telekom gemeinsam mit der Wirtschaftswoche verleiht.

 

Weitere Informationen zu dem LearnSpace 3D® sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.wbsakademie.de/wbs-learnspace-3d/

 

Über die WBS GRUPPE

 

Die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de) ist einer der größten Bildungsanbieter in Deutschland mit einer Praxiserfahrung von 40 Jahren. Zur WBS GRUPPE gehören die Gesellschaften WBS TRAINING AG und die WBS TRAINING SCHULEN gGmbH. Die WBS GRUPPE bietet unter den Marken WBS TRAINING, WBS AKADEMIE und WBS SCHULEN vielfältige Bildungsangebote an. Die WBS TRAINING führt geförderte Weiterbildungen und Umschulungen in verschiedenen Bereichen durch. Die WBS AKADEMIE vermittelt berufsbegleitend Fachwissen, Soft Skills und Führungskompetenzen in digitalen Seminaren sowie staatlich anerkannten Aufstiegsfortbildungen und Masterstudien. Die WBS SCHULEN runden das Angebot mit Ausbildungen, Umschulungen und Weiterbildungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales ab. Aktuell beschäftigt die WBS GRUPPE über 1.400 Mitarbeiter/-innen an über 200 Standorten. Die Kerngesellschaft WBS TRAINING AG ist seit 2016 nach der Gemeinwohlökonomie zertifiziert und handelt somit nach einem ethischen Wirtschaftsmodell, in dem das Wohl von Mensch und Umwelt oberstes Ziel ist. Vorstände der Aktiengesellschaft sind Heinrich Kronbichler und Joachim Giese.

 


KDFB Bayern ruft Hashtag-Aktion zum Equal Pay Day ins Leben

#gleichistgleich #wirverdienenmehr

 

 

(München/kdfb) – „Mein Freund und ich haben mit dem gleichen Abschluss, beim gleichen Unternehmen, im gleichen Job angefangen – nur standen auf seinem Lohnzettel schon in der Probezeit 500 Euro mehr!“ Steffi, damals 26 Jahre alt, Ingenieurin aus Niederbayern ist noch heute stinksauer. Der Frauenbund will Frauen wie Steffi, aber auch Männer dazu ermutigen, offen über Diskriminierung am Arbeitsplatz zu sprechen. „Denn die nackten Zahlen zu Equal Pay reichen oft nicht aus, um die Dimension der realen Ungleichheit bewusst zu machen“, so die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes Landesverband Bayern (KDFB), Emilia Müller.

 

Auf Facebook und Instagram fordert der KDFB Bayern unter #gleichistgleich #wirverdienenmehr anlässlich des Equal Pay Days Frauen und Männer auf, ihre ganz persönlichen Geschichten zu „Gender Pay Gap“ und „Gender Career Gap“ zu berichten. Denn: vielen ist die Ungleichheit gar nicht bewusst – fast so, als wäre es normal, für sein Geschlecht diskriminiert zu werden. Das betrifft Frauen, aber „Schon seit Jahren schließt sich die Entgeltlücke in Deutschland nicht, noch immer liegt sie bei 21%! Wir sind es leid, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit weder das gleiche Gehalt noch die gleiche Anerkennung bekommen“, so Emilia Müller, Vorsitzende des KDFB. Für den KDFB ist Lohngerechtigkeit ein zentrales Thema. Es muss von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen angegangen werden. Existenzsichernde Löhne, die Möglichkeit, eigene Rentenansprüche aufzubauen und die Aufwertung von Care-Arbeit bleiben für den Frauenbund von höchster Bedeutung.

 

Der KDFB Landesverband ist gespannt auf die Diskussionsbeiträge und appelliert an Frauen und Männer, von persönlichen Erlebnissen zu Equal Pay zu berichten. „Wir werden diese Botschaften in der Bildungsarbeit aufgreifen. Als größter Verband für Frauen in Bayern sieht der KDFB das Thema als wichtiges Handlungsfeld“, so Emilia Müller.

 

Übrigens: Mittlerweile ist Steffi 32 Jahre alt und macht im EU-Ausland Karriere.

 

 Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern ist mit 165.000 Mitgliedern der größte Frauenverband in Bayern. Er setzt sich seit 1911 für die Gleichstellung von Frauen in Gesellschaft, Kirche und Politik ein.

 


Hamburg Messe und Congress sagt Pferdemesse ab

HansePferd Hamburg findet nicht statt

 

(Hamburg/hp) - Die HansePferd Hamburg wird in diesem Jahr nicht wie geplant auf dem Hamburger Messegelände stattfinden. Damit folgt die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) einer Allgemeinverfügung der Hamburger Gesundheitsbehörde wonach alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern untersagt sind. Diese Verfügung gilt „bis auf weiteres“, mindestens jedoch bis zum 30. April 2020. Damit ist die für die Zeit vom 24. bis 26. April geplante HansePferd direkt betroffen. Die Absage schließt sämtliche Rahmenveranstaltungen wie den großen Show-Abend im Zusammenhang mit der HansePferd ein.

 

„Wir sehen keine andere Möglichkeit als die HansePferd Hamburg 2020 abzusagen, da eine Terminverschiebung nicht möglich ist“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. „Wir bedauern das sehr.“

 

Die nächste HansePferd Hamburg findet turnusgemäß vom 29.04. bis 01.05.2022 statt.

 

Fragen rund um die Absage beantworten wir unter www.hansepferd.de 

 

 

 


KDFB zum Equal Pay Day

Lohngerechtigkeit jetzt!

(Köln/kdfb) – Aus Anlass des bundesweiten Equal Pay Day (EPD) am

 

17. März ruft der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) Politik, Unter-nehmen und Tarifpartner auf, Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer bei gleicher und gleichwertiger Arbeit endlich zu verwirklichen. „Gleich ist gleich. Wenn Frauen und Männer an Wert und Würde gleich sind, dann muss das auch für die Bezahlung gelten“, erklärt KDFB-Vizepräsidentin Monika Arzberger.

 

Laut KDFB ist Lohngerechtigkeit ein zentrales Thema für die Gleichstellung von Frauen. Der Verband beklagt, dass nach wie vor die Arbeit von Frauen und Männern unterschiedlich bewertet und bezahlt wird, trotz gleicher Qualifikation. „Für viele Frauen hängt eine gesicherte Zukunft von gerechtem Lohn ab. Der Wert von Arbeit darf nicht am Geschlecht gemessen werden. Es ist unerheblich, ob eine Frau oder ein Mann Brot backt, Kranke pflegt oder eine Abteilung leitet. Was zählt, ist die gerechte Entlohnung der Leistung, denn sie verringert das Risiko auf Altersarmut, von dem besonders Frauen betroffen sind“, so Monika Arzberger.

 

Der KDFB fordert Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Kirche auf, sich uneingeschränkt für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern einzusetzen. „Es geht darum, Lohngerechtigkeit als Ausdruck der grundrechtlich geschützten Gleichberechtigung und der Chancengleichheit zu verstehen und umzusetzen. Ziel muss die Ab-schaffung der bestehenden Lohnlücke sein“, meint die KDFB-Vizepräsidentin.

 

Gleichzeitig appelliert sie an Frauen, sich offensiv mit Entgelt zu befassen, den eigenen Arbeitswert zu recherchieren und mutig Gehaltsverhandlungen auf Augenhöhe zu führen. „Frauen haben Anspruch auf gleiche Entlohnung“, so Arzberger.

 

Mehr zum Thema „Lohngerechtigkeit“ unter www.bewegen-kdfb.de, der Kampagnen-Website des KDFB. Weitere Informationen zum EPD: www.equalpayday.de

 

 

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 


Women in Architecture (WIA) Berlin 2020: Festival zum Thema Frauen in der Architektur vom 4. Juni bis 4. Juli

Foto: WIA Berlin 2020
Foto: WIA Berlin 2020

 

  • Gemeinsame Initiative des Berliner Netzwerks von Planerinnen n-ails und der Architektenkammer Berlin mit über 30 Veranstaltungen
  • Baustelle Gleichstellung | Equality Under Construction
  • Raum für Auseinandersetzung mit Werken von Frauen und dem längst überfälligen Umbau des Berufsbildes
  • Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin: „Von allein bewegt sich nichts!“

 

(Berlin/pm) – Das erste Berliner Festival zum Thema Frauen in der Architektur, Women in Architecture (WIA) Berlin 2020 (www.wia-berlin.de), wird vom 4. Juni bis 4. Juli vom Berliner Netzwerk von Planerinnen n-ails e.V. (www.n-ails.de) und der Architektenkammer Berlin veranstaltet. Unter dem Motto „Baustelle Gleichstellung | Equality Under Construction“ werden über 30 Veranstaltungen – wie Ausstellungen, Filmreihen, Führungen, Symposien, Vorträge sowie Workshops – an verschiedenen Orten in Berlin stattfinden.

 

Schirmfrau des Festivals ist Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin. An WIA 2020 sind zudem mehr als 20 Institutionen von AIV und BDA bis TU Berlin und Werkbund beteiligt. Nicole Zahner, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Unser Festival bietet erstmals einen weiten Raum für die Auseinandersetzung mit Werken von Frauen und dem längst überfälligen Umbau des Berufsbildes.“

 

Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin: „Nur ein Drittel der Mitglieder der Berliner Architektenkammer ist weiblich, obwohl der Anteil der weiblichen Studierenden deutlich über 50 Prozent liegt. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Frauen unter den neuen Mitgliedern immerhin bei 50 Prozent. Wir wollen die Wahrnehmung für mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit von Frauen in Architektur und Stadtplanung verbessern und Hindernisse im Berufsalltag aufspüren. Die Architektenkammer Berlin verbindet mit WIA 2020 das Anliegen, den offenen Diskurs über aktuelle Berufs- und Rollenbilder in unserer Gesellschaft zu fördern und herauszufordern. Von allein bewegt sich nichts!“

 

Aktuell laufen zahlreiche Call for Projects, Dialog und Provocations, u.a. für die Ausstellung „Berlin. Die Stadt und ihre Planerinnen“. Hier werden zahlreiche Werke von Frauen in der Architektur sichtbar gemacht. Elke Duda, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Nur so können sie in ihrer architektur- und stadthistorischen Bedeutung aufgearbeitet und eingeordnet werden. 2018 startete unser Netzwerk n-ails im Zuge der Veranstaltung ´Yes, we plan!´ im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt eine bundesweite Initiative für eine digitale Sammlung mit Werken von Planerinnen, die jetzt beim WIA-Festival fortgeführt wird.“

 

Edmaier: „Hinter jedem erfolgreichen Plan steht immer auch eine starke Frau. Dennoch kommen Planerinnen in der Öffentlichkeit kaum vor. Ihr Anteil an Führungspositionen in Planungsbüros ist extrem gering und ihr Einkommen liegt im Schnitt 30 Prozent unter dem ihrer männlichen Kollegen. Bei der gerade eröffneten da!-Ausstellung stellen wir fest, dass ganze sechs Prozent der vorgestellten Büros nur von Frauen geführt werden, aber fast zehnmal so viel - nämlich 57 Prozent - allein von Männern. In immerhin 37 Prozent der Büros teilen sich Männer und Frauen die Verantwortung.“

 

Laut WIA ist auch die aktuelle Pritzker-Preisvergabe an die irischen Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara, Gründerinnen von Grafton Architects, ein positives Zeichen für die Branche. „Die beiden Architektinnen mit der höchsten Auszeichnung unserer Zunft zu ehren, freut uns natürlich sehr und ist Ansporn zugleich. WIA Berlin 2020 holt Frauen an die Oberfläche. Über die Vielfalt der Beiträge eröffnet das Festival neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Bauwerke“, so Duda und Zahner abschließend.

 

Weitere Informationen zu n-ails:
n-ails ist ein Netzwerk für Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen in Berlin. Seit 2004 setzt sich n-ails für die Vernetzung und Stärkung von Architektinnen und Planerinnen ein. Wir organisieren Exkursionen und Ausstellungen zu Projekten von Planerinnen und sind maßgeblich am Aufbau eines bundesweiten Architektinnen- und Planerinnen-Netzwerkes beteiligt. www.n-ails.de.

Koordination:
Barbara Biehler, Dagmar Chrobog-Dohmann, Elke Duda, Jutta Feige, Gabi Fink, Martina Gross-Georgi, Elke Hobmeyr, Larissa Kirchmeier, Mathilde Kocher, Ramona Knöfel, Sarah Riviére, Sabrina Rossetto, Isabel Thelen, Nicole Zahner

Veranstalterinnen:
AEDES Architekturforum, Architektenkammer Berlin, Aktiv für Architektur AfA, Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV), Architekturmuseum der TU-Berlin, aquabitArt gallery für Architektur und Kunst, Brandenburgische Architektenkammer – Arbeitsgruppe Gleichstellung, Bund Deutscher Architekten BDA Berlin, Bund Deutscher Architekten BDA Bundesverband, Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BW II 5) mit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Werkbund Berlin, Netzwerk Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen, n-ails e.V. Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Technische Universität Berlin – Institut für Architektur, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL u.a.

Förderinnen und Sponsorinnen:
Lotto Stiftung Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Abteilung Frauen und Gleichstellung, Albrecht Jung GmbH & Co. 
KG, record Türautomation GmbH, MAKE_SHIFT gGmbH, AIA AG, Solarlux GmbH

 


„Banken müssen ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten“


(Kassel/pm) - Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, nimmt zu dem am 4. März 2020 von der EU-Kommission vorgestellten Entwurf eines Klimaschutzgesetzes Stellung:

„Umweltschutz und insbesondere Klimaschutz gehören zu den dringendsten Aufgaben unserer Zeit. Der Gesetzentwurf bringt die Verbindlichkeit des europaweiten Klimaschutz-Engagements auf einen Punkt: die Erreichung der Klimaneutralität bis 2050. Auch wenn es scheint, dass wir noch Jahrzehnte Zeit haben, um dieses Ziel zu erreichen, so sind bereits jetzt ehrgeizige Schritte von allen Europäern umzusetzen.

Der Bankensektor spielt zur Erreichung der EU-Ziele und bei der Transformation der Unternehmen hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzbranche ist heute eine Frage des Risikomanagements sowie des Bewusstseins, mit der Gewährung von Krediten und mit Investitionsentscheidungen Kapital zielgerichtet in nachhaltig und klimafreundlich agierende Unternehmen und Wirtschaftsaktivitäten umlenken zu können.

Die Evangelische Bank legt in ihrem Geschäftsmodell bei Finanzierungs- und Investitionsthemen einen starken Fokus auf gesellschaftlich relevante Aspekte. Allein im Jahr 2019 wurde ein Kreditvolumen in Höhe von rund 500 Mio. EUR der Gesundheits- und Sozialwirtschaft neu zur Verfügung gestellt. Die Zusammenarbeit mit Sozial- und Gesundheitseinrichtungen wird auch zukünftig unser Geschäftsmodell prägen. Seit jeher sind alle drei Säulen der Nachhaltigkeit - Ökonomie, Ökologie und Soziales - für das tägliche Handeln der Evangelischen Bank selbstverständlich. Es ist allen Mitarbeitern und Entscheidern im Haus bewusst, dass Aspekte der Nachhaltigkeit wie z.B. die Verfügbarkeit von notwendigen Technologien oder wissenschaftliche Bewertungen einer fortlaufenden Entwicklung unterliegen.

Klima- und Umweltschutzthemen gewinnen deshalb auch für die Evangelische Bank zunehmend an Bedeutung. Die Bank hat sich darauf eingestellt und wird weitere Maßnahmen ergreifen: Noch in diesem Jahr werden wir eine umfassende Klimastrategie verabschieden. Auch unsere Tochtergesellschaft EB-SIM, ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Vermögensverwalter, hat ausschließlich Nachhaltigkeitsfonds im Portfolio und lancierte 2019 als neuestes Produkt den auf Renewables ausgerichteten „EB-Erneuerbare Energien Fonds Europa“.

Um weiterhin Kunden und andere Stakeholder für gesellschaftliche wie klimaschutzrelevante Themen zu sensibilisieren und als Akteur richtungsweisende Impulse zu setzen, veranstaltet die Evangelische Bank

am 10. und 11. September 2020 in Berlin eine Nachhaltigkeitskonferenz.

Mehr zur Veranstaltung „Turning Sustainability into the Future of Finance - Auf dem Weg zu einer besseren Welt für alle: Werte, Visionen, Wirklichkeiten“ unter


www.eb.de/nachhaltigkeitskonferenz

 


Zehn Jahre FairWorldFonds – Brot für die Welt setzt Maßstäbe für nachhaltige Geldanlagen

Ethisches Investment trifft einen Nerv

 

Geldanlagen * Nachhaltigkeitsfonds * FairWorldFonds

 

(Berlin/bfw) - Vor zehn Jahren ein kleiner Testballon, heute ein Erfolgsprojekt: Der FairWorldFonds gilt als einer der Publikumsfonds mit den strengsten und umfassendsten Nachhaltigkeitskriterien und  zählt inzwischen mit seinen knapp 1,3 Mrd. Euro Anlagevolumen (Stand Januar 2020) auch zu den größten Nachhaltigkeitsfonds Deutschlands. Brot für die Welt hat die Grundlagen maßgeblich mit entwickelt.  

 

Am 11. März 2010 brachte Union Investment den FairWorldFonds zusammen mit der Bank für Kirche und Diakonie und der GLS Bank auf den Markt. Damit wurden erstmals entwicklungspolitische Kriterien umfassend in einer nachhaltigen Geldanlage verankert. Entwickelt haben diese Anforderungen das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und das Südwind Institut für Ökonomie und Ökumene (Bonn). Klaus Seitz, Leiter der Abteilung Politik von Brot für die Welt, sagt: „Der Erfolg des FairWorldFonds und der boomende Markt für nachhaltige Geldanlagen zeigen: Anlegerinnen und Anleger legen immer öfter Wert darauf, in Unternehmen zu investieren, die für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen einstehen.“

 

Die Anlagepolitik des FairWorldFonds folgt strengen Regeln. Durch umfassende Ausschlusskriterien bleiben Unternehmen mit besonders umstrittenen Produkten wie Atomkraft oder Waffen oder mit Geschäftspraktiken wie Kinderarbeit außen vor. Auch Staatsbeteiligungen von Ländern, die Menschenrechte systematisch verletzen, sind ausgeschlossen. Anspruch war von Beginn an, gezielt in Wertpapiere zu investieren, die einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Dafür wurden Positivkriterien formuliert, die bei der Bewertung der Wertpapiere beispielsweise sozial und ökologisch sinnvolle Produkte wie Wasseraufbereitungsanlagen, Generika oder Erfolge von Staaten in der Armutsbekämpfung besonders honorieren.

 

Der Erfolg des FairWorldFonds hat unter Beweis gestellt, dass ethisches Investment auch für entwicklungspolitische Anliegen wirksam gemacht werden kann. Klaus Seitz: „Mit dem FairWorldFonds leisten wir einen Beitrag, um unsere Wirtschaftsweise nachhaltiger zu gestalten und ethische Grundsätze auf den Kapitalmärkten zu verankern.“

 

Die Anlagekriterien wurden mehrfach überarbeitet. Die aktuelle Fassung trägt den vor fünf Jahren vereinbarten Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen Rechnung. Mit dem Versprechen der Staatengemeinschaft, bis 2030 Armut und Hunger in der Welt vollständig zu überwinden und dabei die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, sind auch weitreichende Erwartungen an die Finanzmärkte verbunden. Die an die SDGs angepassten Anlagekriterien machen deutlich, wie ethisches Investment einen Beitrag zur Einlösung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten kann.


Deutsche Kleiderstiftung: „Geflüchtete Menschen in Griechenland nicht im Stich lassen“

  

  • ·       Deutsche Kleiderstiftung sammelt Kleidung und Schuhe
  • ·       Flexibilität bei Hilfstransporten garantiert Hilfe, wo sie gebraucht wird

 (Helmstedt/pm) - Immer mehr Geflüchtete stranden in den Grenzregionen zu Griechenland. Wie viele auf europäisches Gebiet durchkommen oder durchgelassen werden, ist unklar. Schon jetzt scheint sich die Versorgung in griechischen Auffanglagern schwierig zu gestalten. Die Deutsche Kleiderstiftung bereitet sich auf mögliche Hilfstransporte vor. Spendenwillige können Kleidung und Schuhe an die Hilfsorganisation senden.

 

„Sollten sich die Zahlen Schutzsuchender drastisch erhöhen, droht eine humanitäre Katastrophe“, sagt der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung Ulrich Müller. „Wir erinnern uns an die schrecklichen Bilder vor wenigen Jahren. So viele Menschen litten unter desolaten Zuständen und einer mangelhaften Versorgung mit Hilfsgütern.“ Schon 2016 schickte die Deutsche Kleiderstiftung daher umgehend einen Hilfstransport nach Griechenland. Textilien und Schuhe aller Art sowie speziell Regenbekleidung waren damals gefragt. Nach wie vor ist die Situation in den zahlreichen Lagern, insbesondere auf den griechischen Inseln, sehr angespannt.

 

Wer spenden möchte, kann daher gut erhaltene Kleidung und Schuhe in einem großen Karton kostenfrei an die Organisation in Helmstedt schicken. Die Deutsche Kleiderstiftung stellt dafür auf ihrer Website Paketaufkleber zum Download bereit. In Helmstedt werden die Pakete dann geöffnet und der Inhalt von Hand sortiert. „Geeignete Teile nehmen wir für unsere humanitären Einsätze“, erläutert Ulrich Müller. Textilien, die nicht verwendet werden können, werden zur Refinanzierung verkauft. Doch auch finanziell können die Hilfslieferungen unterstützt werden. Auf der Internetseite kann online Geld gespendet werden.

 

Als Experte für textile Hilfsprojekte versorgte die Deutsche Kleiderstiftung in der Vergangenheit Geflüchtete nicht nur in Griechenland, sondern unter anderem im Irak und in Südspanien. Doch auch in Deutschland erhielten zahlreiche Menschen Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche. „Die Hilfe für Menschen, die all ihr Hab und Gut zurücklassen mussten, um sich in Sicherheit zu bringen, ist für uns selbstverständlich“, sagt Ulrich Müller. So rüstet sich die Hilfsorganisation auch für den Ernstfall ungeachtet des tatsächlichen Ziels der Transporte. Flexibel können die Kleiderspenden national oder international Verwendung finden.

 

Weitere Informationen im Netz unter www.kleiderstiftung.de oder telefonisch unter 05351/52354-0.

 


Spielbank Berlin und Schirmherr Michael Müller unterstützen den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin bei den Vorbereitungen für die Paralympics in Tokio

20.000 Euro für „Ungehindert.Tokyo“

 

Schirmherr Michael Müller (oben, 4.v.r.) und Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm (oben, 3.v.l.) überreichen einen Scheck über 20.000 Euro an Özcan Mutlu, Präsident des BSB (oben, 2.v.l.) für die Kampagne "Ungehindert.Tokyo". Foto: Ralf Kuckuck, BS Berlin

 

 

(Berlin/pm) - Die Spielbank Berlin unterstützt die Kampagne „Ungehindert-Tokyo“ des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Berlin mit insgesamt 20.000 Euro. Im Rahmen des Tokio Sponsoring Dinners wurden mehrere Schecks an Özcan Mutlu, Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands, durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller, der auch die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen hat, und Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin, überreicht. Mutlu ist selbst Beiratsmitglied der Spielbank Berlin und engagiert sich nachdrücklich für den Para-Sport. Als Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Berlin vertritt Mutlu die Interessen von 29.000 Mitgliedern des Verbandes. 

 

Die Spendenkampagne „Ungehindert.Tokyo“ des Behindertensportverbandes Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Berlinerinnen und Berlinern den Weg zu den Paralympics 2020 in Tokio zu ebnen. Spen­denpartner kommen dabei beispielsweise für Trainings- und Wettkampf­kosten oder Sportausrüstung für Athletinnen und Athleten des Teams Berlin auf. 

 

„Die Sportmetropole Berlin ist eng mit dem Parasport verbunden“, so Schirmherr Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin. „Dabei ist es entscheidend, sich auf Förderer und Unterstützer aus der Wirtschaft wie die Spielbank Berlin, Lilienthal oder ‚Stadt und Land‘ verlassen zu können.“

 

„Sport trägt zur Integration in einer pluralen und vielfältigen Gesellschaft maßgeblich bei“, sagt Özcan Mutlu. „Daher habe ich mich immer für Inklusion im Sport eingesetzt. Ich freue mich sehr und bedanke mich bei der Spielbank Berlin, die mit dazu beiträgt, dass die Berliner Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympics in Tokio eine eindrucksvolle Visitenkarte abgeben, die Menschen begeistern und damit beweisen, welche tragende Rolle dem Para-Sport in unserer Gesellschaft zukommt.“

 

Der diesjährige Austragungsort der Paralympics hat für die Berliner Sportlerinnen und Sportler eine besondere symbolische Bedeutung: Berlin und Tokio sind seit 1994 Partnerstädte.

 

„2020 ist das Jahr der Paralympics in Tokio“, so Klaas Brose, Geschäftsführer des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Berlin e.V. „Unser Ziel ist es, die Berliner Athletinnen und Athleten bestmöglich auf dieses Ereignis vorzubereiten. Jede Athletin und jeder Athlet ist ein Vorbild für alle Menschen mit Behinderung in Berlin, und wir wollen so viele dieser Vorbilder wie möglich für diese Stadt bei den Paralympics unterstützen. Wir danken Özcan Mutlu und der Spielbank, ihre Spende ist ein wichtiger Beitrag für den Parasport in Berlin.“  

 

Die Spielbank Berlin versteht sich als Partner der Hauptstadt und unterstützt seit vielen Jahren kulturelle und soziale Institutionen, vor allem aber den Hauptstadtsport. Bereits 2016 hat die Spielbank das Projekt „Road-to-Rio“ für die Paralympics in Brasilien großzügig unterstützt. Auch die sehbehinderte Para-Schwimmerin und Berlins Sportlerin des Jahres 2019 Elena Krawzow wird durch die Spielbank Berlin auf ihrem Weg nach Tokio gefördert.

 

Die Spielbank Berlin ermöglicht ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch Beiratsmitglieder der Spielbank Schecks an den Traditionsclub Berliner TSC e.V., den türkischen Fußballverein Aldersim-Spor, den Sportverein KSV Reinickendorf Ringen, den Arbeiter-Samariter-Bund und den Verein FrauSuchtZukunft überreicht.

 

Der Sport im Allgemeinen und der Para-Sport im Besonderen liegen uns sehr am Herzen“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank. „Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband leistet hier in unserer Stadt einen großen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen und wird mit seiner Kampagne ‚Ungehindert.Tokyo‘ maßgeblich dazu beitragen, dass die Berliner Athletinnen und Athleten die besten Voraussetzungen haben, um bei den Paralympics große Erfolge zu feiern. Wir freuen uns, dass wir Teil dieser Kampagne sind und drücken die Daumen für Tokio.“

 

 

 

Über die Spielbank Berlin

 

Die Spielbank Berlin GmbH & Co. KG wurde 1975 gegründet, um eine Spielbank im damaligen Westberlin zu etablieren und zu betreiben. Im Herbst 1975 wurde vom Land Berlin die Konzession erteilt und im Europa-Center begann der Spielbetrieb. Nach dem Fall der Mauer nutzte die Spielbank Berlin die Chance auf Modernisierung und Erweiterung und bezog 1998 ihre heutigen Räume in unmittelbarer Nähe des Potsdamer Platzes. Inzwischen betreibt die Spielbank Berlin vier Standorte, die über die ganze Stadt verteilt sind: Den Hauptstandort am Potsdamer Platz sowie die Spielbanken am Fernsehturm, an der Ellipse Spandau und am Los-Angeles-Platz.

 

Die Spielbank Berlin fühlt sich der Hauptstadt nicht nur in punkto Entertainment verpflichtet, sie engagiert sich auch für Sport, Kultur und Soziales. Sie ist seit ihrer Gründung besonders dem Sport verbunden und unterstützt unter anderem die Füchse Berlin, die Spreefüchse, die BR Volleys, ALBA Berlin, die Berliner Eisbären, Para-Schwimmerin Elena Krawzow, die Fußballvereine Hertha und Union sowie das Internationale Stadionfest (ISTAF). Hinzu kommen zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale, den Deutschen Filmpreis und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzehnten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als eine der erfolgreichsten Spielbanken Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereich des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe.

 


Gerechte Verteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern ist Voraussetzung für Gleichstellung

Equal Care Day: Neues kfd-Projekt für Existenzgründerinnen im Bereich Sorgearbeit und haushaltsbezogene Dienstleistungen

 

(Köln/kfd) - Anlässlich des Equal Care Day am 29. Februar weist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. auf die negativen Auswirkungen der Ungleichverteilung von Sorgearbeit hin: So leisten Frauen 80 Prozent der Care-Arbeit (Pflege, Kinderbetreuung, Hausarbeit) und verdienen, auch bedingt durch diese Mehrbelastung, 21 Prozent weniger als Männer.

Die kfd unterstützt daher mit ihrem neuen Projekt „kfd kann Hauswirtschaft“ Frauen bei der Existenzgründung in der Care-Branche und bekräftigt die Notwendigkeit staatlicher Förderung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände.

Ziel muss sein, bezahlbare Angebote zu schaffen, die private Haushalte entlasten und gleichzeitig Dienstleister*innen faire Entlohnung und Sozialversicherung garantieren.

 

KOALITIONSVEREINBARUNGEN ZEITNAH UMSETZEN

„Wir wünschen uns hier zeitnahe Initiativen noch in dieser Legislaturperiode. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil müssen die Vereinbarung im Koalitionsvertrag über die staatliche Förderung von Care-Arbeit angehen“, so kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil.

„Für Frauen mit Erfahrungen in der Hauswirtschaft kann es eine echte berufliche Chance sein, sich in diesem Bereich selbstständig zu machen. Die wenigsten wissen, dass für eine Existenzgründung hier kein Meistertitel nötig ist.“

 

WORKSHOP DER KFD FÜR GRÜNDERINNEN

Die kfd lädt alle Interessierten zum Workshop „kfd kann Hauswirtschaft: Wege in die Selbstständigkeit – Begleitung der Gründerinnen haushaltsbezogener Dienstleistungsunternehmen“ vom 9.–10. Juni nach Köln ein:

Frauen, die eine Selbstständigkeit anstreben, können sich mit Branchenexpert*innen zu Rahmenbedingungen, Förderstrukturen und Praxiserfahrungen vernetzen und austauschen. Referentin ist unter anderen Agnes Metz von der Kölner Initiative „Frauen gründen anders“.

Ziel des Projektes ist es, einen Leitfaden für künftige Gründerinnen zu entwickeln und den Zusammenhang zwischen Care Gap und Pay Gap, der geschlechtsspezifischen Lücke bei Sorgeverteilung bzw. Gehältern, aufzuzeigen. Sie seien zwei Seiten derselben Medaille, so Heil:

 

CARE GAP BEDINGT PAY GAP

„Mehr gutverdienende Frauen können zu einer neuen Verteilung der Hausarbeit beitragen. Da Care-Arbeit aber noch immer zu 80 Prozent von Frauen geleistet wird, bedingt der Care Gap wesentlich den Pay Gap.“ Eine angemessene Wertschätzung der in Privathaushalten bezahlt und unbezahlt erbrachten Leistungen sei nötig. „Diese Arbeit ist für uns alle gesellschaftlich wichtig und muss deshalb zwischen Frauen und Männern fairer verteilt werden.“

Alle vier Jahre steht der Equal Care Day am Schalttag als Mahnung dafür, dass Frauen viermal soviel Care-Arbeit verrichten wie Männer. Diese Ungleichverteilung hat weitreichende Folgen. So macht knapp drei Wochen später der jährliche Equal Pay Day (2020 am 17. März) darauf aufmerksam, dass Frauen noch immer deutlich weniger verdienen als Männer.

 


Deutschlandweite Aktionswoche zu nachhaltiger Ernährung

Film-Experiment „Anders essen“ ab 27.2. im Kino