Wirtschaft

28.03.2020


Berliner Startup vernetzt Unternehmen für Personalpartnerschaften

Alternative zur Kurzarbeit in der Corona-Krise

 

(Berlin/pm) - In der aktuellen Corona-Krise haben viele Unternehmen bereits Kurzarbeit angemeldet, während in einigen Branchen händeringend Mitarbeiter gesucht werden. Das Berliner Start-Up MINDSHYFT hat für ein solches Szenario eine Online-Plattform entwickelt, die für beide betroffene Unternehmenstypen ein Lösung anbietet: Wer unter Auftragseinbrüchen leidet, kann als Alternative zur Kurzarbeit seine Mitarbeiter befristet an Firmen vermitteln, die einen akuten Personalmangel haben. 

 

Unternehmen können dazu die Angaben ihres zur Verfügung stehenden Personals mit örtlichen und zeitlichen Verfügbarkeiten hochladen; Unternehmen mit Personalbedarf können dies über die Plattform anfragen oder eigene Bedarfe signalisieren. Für die rechtliche Ausgestaltung der Personalpartnerschaft können entsprechende Vertragsvorlagen heruntergeladen werden.

 

Aktuell läuft die Vorregistrierungsphase, bei der sich interessierte Unternehmen auf www.mindshyft.de anmelden können. Bereits vor dem offiziellen Launch am nächsten Dienstag möchten wir Sie mit dieser Ankündigung auf das Thema aufmerksam machen. Die Pressemitteilung zum Starttermin wird am 31. März veröffentlicht. 

 


Women in Architecture (WIA) Berlin: Festival zum Thema Frauen in der Architektur wird um ein Jahr verschoben // Neuer Termin: Juni 2021

 

(Berlin/wia)  – Das Festival Women in Architecture (WIA) Berlin ist ebenfalls von den Entwicklungen aufgrund des Ausbruchs des Corona-Virus betroffen. Die Veranstalter*innen, das Berliner Netzwerk von Planerinnen n-ails e.V. und die Architektenkammer Berlin, haben sich aus Respekt vor dieser ungewöhnlichen Situation und dieser herausfordernden Zeit, dazu entschlossen das vom 4. Juni bis 4. Juli 2020 geplante WIA Berlin Festival auf Juni 2021 zu verschieben. 

 

Elke Duda, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Um die weitere Verbreitung des Virus zu stoppen, sind wir alle gefordert und stehen derzeit sowohl privat als auch beruflich vor großen Herausforderungen. Als Netzwerk von und für Frauen ist für uns der direkte Kontakt und Austausch zentrales Moment von WIA Berlin. Da dies derzeit nicht möglich ist, haben wir uns für die Verschiebung des Festivals entschieden. Wir wünschen Allen in diesen Tagen vor allem Gesundheit und einen guten Umgang mit dieser nicht einfachen Situation."

 

WIA Berlin lädt alle Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen ein, mit ihrem Beitrag beim Festival im Juni 2021 wieder dabei zu sein. „Das Festival ist in seiner Planung bereits auf sehr breite positive Resonanz gestoßen. Lassen Sie uns die Baustelle Gleichstellung gemeinsam weiterverfolgen", so Hille Bekic, Vorstandsmitglied der Architektenkammer Berlin, abschließend.

 

Weitere Informationen zu n-ails:
n-ails ist ein Netzwerk für Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen in Berlin. Seit 2004 setzt sich n-ails für die Vernetzung und Stärkung von Frauen in diesen Berufen ein. Wir organisieren Exkursionen und Ausstellungen zu Projekten und sind maßgeblich am Aufbau eines bundesweiten Planerinnen-Netzwerkes beteiligt. www.n-ails.de.

Koordination:
Barbara Biehler, Dagmar Chrobog-Dohmann, Elke Duda, Jutta Feige, Gabi Fink, Martina Gross-Georgi, Elke Hobmeyr, Larissa Kirchmeier, Mathilde Kocher, Ramona Knöfel, Sarah Riviére, Sabrina Rossetto, Isabel Thelen, Nicole Zahner

Veranstalterinnen:
AEDES Architekturforum, Architektenkammer Berlin, Aktiv für Architektur AfA, Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV), Architekturmuseum der TU-Berlin, aquabitArt gallery für Architektur und Kunst, Brandenburgische Architektenkammer – Arbeitsgruppe Gleichstellung, Bund Deutscher Architekten BDA Berlin, Bund Deutscher Architekten BDA Bundesverband, Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BW II 5) mit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Werkbund Berlin, Netzwerk Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen, n-ails e.V. Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Technische Universität Berlin – Institut für Architektur, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL u.a.

Förderinnen und Sponsorinnen:
Lotto Stiftung Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Abteilung Frauen und Gleichstellung, Albrecht Jung GmbH & Co. 
KG, record Türautomation GmbH, MAKE_SHIFT gGmbH, AIA AG, Solarlux GmbH

 

 

 


Evangelische Bank überzeugt beim Nachhaltigkeitsrating

Erneut höchste Note für die Evangelische Bank von der Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG in der Branche „Financials/Specialised Finance“

•        ISS-ESG vergibt der Evangelischen Bank den Status „Prime“ mit dem Rating „B+“
•        Spitzenposition unter deutschen Banken ausgebaut
•        Konsequente Integration von Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell bestätigt

(Kassel/pm) - Die Evangelische Bank hat von der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG die derzeit höchste Note in der Branche „Financials / Specialised Finance“ erhalten. Mit diesem Ergebnis gehört die Bank zu den Top 10% und hat damit erneut ihre Vorreiterstellung behauptet - trotz gestiegener Anforderungen in der Bewertung. „Wir sind stolz auf das Rating-Ergebnis, denn es zeigt, dass nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Bank selbst von der konsequenten Nachhaltigkeitsausrichtung überzeugt sind, sondern auch externe Dritte unsere Aktivitäten in hohem Maße würdigen“, so Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank.

Bereits 2017 erhielt die Evangelische Bank von der renommierten Ratingagentur ISS-ESG (vormals: oekom research AG) die Spitzenbewertung „Prime“ mit dem Rating „B+“, damals in der Branche „Nachhaltige Finanzen“, die nun in „Financials / Specialised Finance“ überführt wurde. Seitdem hat das Finanzinstitut seine gelebte Nachhaltigkeitsstrategie für Dritte noch besser nachvollziehbar und transparenter gemacht, indem es u.a. seinen strengen Corporate Governance Kodex sowie einen Dienstleisterkodex veröffentlicht hat. Darüber hinaus wurden die Anlagerichtlinien für die Eigenanlage sowie eine Vielzahl bankinterner Prozesse in Bezug auf ökologische und soziale Kriterien stetig weiterentwickelt.

Die Bank setzt sich neben der Umsetzung klimarelevanter Regulierungsanforderungen auch weiter ehrgeizige Ziele, denn Berenike Wiener, Head of CSR / Sustainable Finance, betont:  „Auch in Zukunft wird die Evangelische Bank Nachhaltigkeit als kontinuierliche Verbesserung für Prozesse und Produkte verstehen. Wir sind DIE Nachhaltigkeitsbank und wollen auch weiterhin durch unseren Einsatz für Nachhaltigkeit Spitzenleistungen erreichen.“

Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 pri-vate Kunden an 13 Standorten.

 


Dialog Kirche und Wirtschaft:

Hoffnungsbotschaft von Bischöfin Fehrs für Unternehmer und Arbeitnehmer

(Hamburg/sg) - Mit einer Hoffnungsbotschaft hat Bischöfin Kirsten Fehrs sich an die Hamburgische Wirtschaft gewandt. Die Corona-Krise stelle Unternehmerinnen und Arbeitnehmer vor Anforderungen, die das bisher Gewohnte weit überstiegen. Dabei stehe die evangelische Kirche „in Gedanken und Gebeten an Ihrer Seite“, schrieb Bischöfin Fehrs in ihrem Brief, den etwa 650 Empfängerinnen und Empfänger per E-Mail erhalten haben: „Wir wissen um die herausfordernde Lage, in der viele von Ihnen derzeit sind. Aber wir wissen auch von tröstlicher Hoffnung und lebendiger Zuversicht.“ Neue Formen von Verbindlichkeit und Achtsamkeit seien Zeichen einer „Osterhoffnung, die sich nicht kleinkriegen lässt von Angst und Lebensverstörung“.

 

In einer Videokonferenz hatte sie sich zuvor von führenden Wirtschaftsvertretern der Hansestadt über die aktuelle Lage in einigen Unternehmen informieren lassen. Zwar gehöre es zu den Stärken einer sozialen Marktwirtschaft, dass sie sich Herausforderungen flexibel und sozialverträglich zu stellen wisse, so Bischöfin Fehrs, doch „das neuartige Virus erzwingt in einem atemlosen Tempo Einschnitte, die niemand für zumutbar und möglich gehalten hätte und die schwer abzufedernde wirtschaftliche und soziale Folgen haben dürften. Wie tiefgreifend unsere ganze Gesellschaft verändert wird, werden wir wohl erst nach einiger Zeit wirklich abschätzen können.“  Aus diesem Grund rief sie die Sozialpartner und -partnerinnen zu gemeinsamem Handeln auf und appellierte: „Gehen Sie aufeinander zu und lösen Sie die anstehenden Aufgaben mit Augenmaß und Zugewandtheit gemeinsam – so wie es vielerorts bereits geschieht.“

 

Im Rahmen ihres Dialogs Kirche und Wirtschaft pflegt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Hamburg zusammen mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) der Nordkirche seit mehreren Jahren intensive Kontakte zu Vertreterinnen und Vertretern der Hamburgischen Wirtschaft. Beide Seiten haben betont, wie sehr ihnen gerade in Krisenzeiten an vertrauensvollem Austausch liegt.


Barmherzige Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe)

Geschäftsführung der BBT-Gruppe fordert mehr Respekt und Augenmaß für das Engagement von Pfleger*innen und Ärzt*innen

 

(Koblenz/ots)- Appell an die Bundesregierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit der aktuellen Situation in Deutschlands Krankenhäusern

 

Zurzeit erleben wir eine der größten menschlichen und politischen Herausforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und wir sehen in Europa mit großer Betroffenheit die Bilder, die uns aus Italien erreichen. Die Pandemie hat das italienische Gesundheitssystem in die Knie gezwungen. In Deutschland sind wir gerade gemeinsam dabei, dies zu verhindern. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um die erwartete Infektionswelle in Deutschland abzufedern. Hierfür brauchen wir heute die Sicherheit, um morgen noch unseren Versorgungsauftrag erfüllen zu können. Deshalb unterstreichen wir die Forderungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des Katholischen Krankenhausverbandes, den aktuellen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Krankenhäuser nachzubessern und gerade die kleinen Krankenhäuser nicht im Stich zu lassen. Wir appellieren an Minister Spahn und die Bundesregierung, hier mit unkomplizierten Gesetzesregelungen Finanzierungssicherheit zu schaffen. Für die Ärzt*innen und Pfleger*innen in Deutschlands Krankenhäuser und vor allem die Bevölkerung in Deutschland.

 

Weitere Informationen zur BBT-Gruppe und dem Engagement von über 14.000 Mitarbeitenden für an COVID-19 erkrankte Menschen in Deutschland finden Sie auf  www.bbtgruppe.de.

 

Die BBT-Gruppe ist mit rund 100 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 14.000 Mitarbeitenden und ca. 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

 

 

 


Die Evangelische Bank positioniert sich durch konsequent nachhaltige Ausrichtung vorteilhaft im Wettbewerbsumfeld: Nachhaltigkeit macht den Unterschied

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 dank einer guten Performance in allen Geschäftsbereichen

 
•        Asset-Manager EB-SIM wächst: AuM plus 900 Millionen Euro auf 4,7 Mrd. Euro
•        Trotz widrigen Marktumfelds: Kreditvolumen 2019 um 1,2 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gesteigert
•        Frühzeitiger Umbau des Geschäftsmodells erweist sich als strategischer Vorteil
•        Innovationszentrum Change Hub im vierten Quartal 2019 gegründet
•        EB erarbeitet umfangreiche Klimastrategie und baut Engagement aus


(
Kassel/pm) - Die Evangelische Bank eG (EB) hat im Geschäftsjahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 10,43 Millionen Euro* verbucht. Damit konnte das Ergebnis auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt wurden knapp 585 Millionen Euro an neuen Krediten an Kunden vergeben. Die Bilanzsumme liegt bei 7,86 Mrd. Euro. „Die EB hat in einem sehr fordernden Marktumfeld erfolgreich Kurs gehalten und solide gewirtschaftet. Unser Neukreditvolumen zeigt unsere starke Positionierung bei unseren Kunden, insbesondere den Institutionen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“, sagte Thomas Kat-zenmayer, Vorstandsvorsitzender der größten Kirchenbank Deutschlands, heute bei der Vorstellung der Geschäftszahlen.

Mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Krise betonte Katzenmayer die besondere Verbundenheit seines Hauses zu den Kunden aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: „Unsere wichtigste Zielgruppe kann sich auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung ihrer Hausbank verlassen. Wir sind mit unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie solide aufgestellt und für Herausforderungen gewappnet.“ Auch die EB hatte im vergangenen Jahr schwierige Zeiten zu überstehen. Neben dem zunehmenden Druck auf das Zinsergebnis durch die andauernde Niedrig- beziehungsweise Nullzinsphase ist die Wettbewerbsintensität im Geschäft mit der Kernkundschaft erneut deutlich stärker geworden. „Umso erfreulicher ist es, dass wir 2019 das Kreditvolumen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,6 Milliarden Euro steigern konnten“, sagte Katzenmayer.

Mit Innovation zum Erfolg im umkämpften Finanzmarkt
Von dem insgesamt stabilen Geschäftsverlauf werden auch die Mitglieder der EB profitieren. „Vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien wollen wir eine Dividende in unveränderter Höhe von 3 Prozent zahlen“, kündigte Katzenmayer an. Nahezu unverändert blieb mit 436 (Vorjahr: 444) auch die Zahl der Mitarbeiter. „Ein herzlicher Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses, ohne die unser Erfolg bei den Kunden und am Markt nicht möglich wäre“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Dass Veränderungsbereitschaft und Innovation sich im umkämpften Finanzmarkt bezahlt machen, zeigt die Entwicklung der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM). So hatte das Tochterunternehmen am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 4,7 Milliarden Euro Assets under Management (AuM). Ein Jahr zuvor waren es noch 3,8 Milliarden Euro gewesen.

Alleinstellungsmerkmal: Ausrichtung an SDGs, Klimastrategie und Engagement
2019 war für die EB auch ein Jahr, in dem sie ihr Nachhaltigkeitsprofil wesentlich geschärft hat. So entschied das Geldhaus, sein Geschäftsmodell noch stärker an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Developement Goals – SDGs) der Vereinten Nationen (UN) auszurichten. „Mit dem Ziel einer strategischen Ausrichtung und klaren Integration der SDGs in die Nachhaltigkeitsstrategie sowie in den operativen Geschäftsbetrieb der Bank und der EB-SIM wird eine intensivere und fokussierte Auseinandersetzung zur Ausrichtung unserer Bank an den SDGs erfolgen“, sagte Berenike Wiener, Head of CSR and Sustainable Finance. Damit hat die Bank ein Alleinstellungsmerkmal hierzulande. Zudem entwickelt die EB in diesem Jahr eine ganzheitliche Klimastrategie, die auch die Klimarisiken in den Portfolios erfasst. Darüber hinaus nutzt die EB im Rahmen der unternehmenseigenen Engagement-Strategie ihren wirtschaftlichen, kompetenzbasierten und gesellschaftlich-ethischen Einfluss, um unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu verstärkten Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung zu motivieren, wie sie in den SDGs definiert werden.

Das Engagement der EB für Nachhaltigkeit fand 2019 auch die Anerkennung der UN. Als Unterzeichner der United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) stellt sich die Nachhaltigkeitsbank jährlich einer Bewertung. In sechs von sieben Kategorien lagen die Ergebnisse über dem Median. Im Modul Strategy & Governance verbesserte sich die Bank von A auf die Bestnote A+. Dass Nachhaltigkeit mehr als Klima- und Umweltschutz ist, zeigt auch eine weitere Auszeichnung: Die EB ist als eines von nur 13 Unternehmen deutschlandweit als Top Employer Mittelstand bewertet worden. Auf all die damit ausgezeichneten Qualitäten kann die Bank in der herausfordernden Situation der Coronavirus-Krise zurückgreifen.
 
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Evangelischen Bank soll im Laufe dieses Jahres erreicht werden. Dann wird das im letzten Quartal 2019 gegründete Innovationszentrum Change Hub GmbH in Berlin offiziell eröffnet. „Nachhaltigkeit kann ein Unternehmen nicht alleine er-reichen. Daher wollen wir mit dem Change Hub in einem modernen und agilen Umfeld vielfältige Möglichkeiten bieten, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren gesellschaftlichen Impact zu bewirken“, sagte Thomas Katzenmayer. Dementsprechend sollen die Geschäftsräume des Change Hubs in Berlin für Co-Creation, Workshops mit agilen Arbeitsmethoden, Vorträge und Networking-Aktivitäten genutzt werden.

*Hinweis: alle Angaben für 2019 sind vorläufige Zahlen. Das testierte Ergebnis wird Ende März veröffentlicht.


Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der So-zialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten


Hilfe wegen Coronavirus auch für HelferInnen und ihre Organisationen nötig

 

(Berlin/pm) - Sofortmaßnahmen der Bundesregierung zur Abfederung der Belastungen durch COVID-19 sollten auch für gemeinwohlorientierte Organisationen offen sein.

 

Unterstützung durch Spenderinnen und Spender wird in den nächsten Wochen dringend gebraucht, um wichtige Aufgaben unter erschwerten Bedingungen weiterzuführen.

 

In den letzten Tagen wurden verschiedene staatliche Unterstützungsmaßnahmen zur Bewältigung der Folgen des neuen Coronavirus auf Bundes- und Landesebene angekündigt. Neben privaten Unternehmen und FreiberuflerInnen müssen aber auch gemeinwohlorientierte Organisationen geschützt werden. „Viele HelferInnen und Organisationen sind jetzt stark gefordert und arbeiten unter erschwerten Bedingungen wegen Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen, die die Verbreitung des Virus eindämmen sollen. Es geht um die Gesundheits- und Nachbarschaftshilfe, aber auch um die Hilfe für Geflüchtete und das Engagement für bessere Bildung und Solidarität in der Gesellschaft.“, betont Larissa Probst, Geschäftsführerin vom Deutschen Fundraising Verband.

 

Neben staatlicher Unterstützung ist auch private Hilfe dringend nötig: „In diesen Zeiten sehen wir, wie wichtig eine starke Kultur des Gebens und das Gemeinwohl sind. Unterstützen Sie daher bitte weiterhin die Organisationen der Zivilgesellschaft. Wenn gewachsene Strukturen einmal wegbrechen, lassen sie sich so schnell nicht wiederaufbauen. Neben regelmäßigen Spenden helfen manchmal auch kleine, private Maßnahmen wie der Verzicht auf Erstattung von ausgefallenen Veranstaltungen und Dienstleistungen.“, ermutigt Larissa Probst. 

 

Folgende staatliche Unterstützungen sollten umgesetzt werden:

 

  1. Planungssicherheit für Fördermittel

 

Verzicht auf Rückforderungen von Projektgeldern bei geförderten Projekten und Veranstaltungen die aufgrund des Coronavirus/COVID-19 unterbrochen oder verschoben werden mussten.

 

  1. Öffnung angekündigter Sofortmaßnahmen auch für gemeinwohlorientierte Organisationen

 

Förderprogramme und Hilfeleistungen wegen Coronavirus/COVID-19 so anpassen, dass die Maßnahmen auch den gemeinwohlorientierten Organisationen sowie ihren fest angestellten oder freiberuflich tätigen MitarbeiterInnen aus allen Berufsfeldern (darunter auch FundraiserInnen) zugutekommen.

 

  1. Einsatz zusätzlicher Mittel

 

Einsatz zusätzlicher Mittel für die gemeinwohlorientierte Branche als Nothilfe, um neu entstehende Belastungen zu mindern.

 


Wegen Coronavirus: Bildungsanbieter stellt komplett auf Weiterbildungen von Zuhause aus um

 

(Berlin/pm) - WBS TRAINING, eine Marke des größten deutschen Bildungsanbieters WBS GRUPPE, reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus und bietet sämtliche Weiterbildungen ab sofort zu 100 Prozent online und von Zuhause aus an. Die Umstellung auf das virtuelle Lernangebot hat bereits am vergangenen Freitag begonnen. Insgesamt betreut das Unternehmen aktuell 559 Kurse mit knapp 8000 Teilnehmenden.

 

"Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus bieten wir unser komplettes Kursangebot ab sofort komplett ortsunabhängig an. Das gilt für Weiterbildungen, beruflich geförderte Weiterbildungen und auch unsere Inhouse-Schulungen. Niemand muss mehr an einen Standort kommen und alle können von Zuhause aus lernen. Das ist einerseits sicher und bequem für unsere Teilnehmer/-innen und andererseits wird das Infektionsrisiko reduziert", erklärt Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE und führt fort:

 

"Die Möglichkeiten dafür haben wir geschaffen, als wir den WBS LearnSpace 3D® entwickelt haben. Das ist eine virtuelle, dreidimensionale Simulation einer Schulungsumgebung. Darin lassen sich unsere Kurse unter realen Bedingungen durchführen, denn sämtliche Teilnehmende können sich dort mit ihrem individuellen Avatar frei bewegen und verortbar kommunizieren.

 

Wir haben diese Lernumgebung entwickelt, um den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. So vermitteln wir mit jedem Kurs, der in dem WBS LearnSpace 3D® absolviert wird, auch digitale Kenntnisse. In der aktuellen Situation hilft uns unsere langjährige Erfahrung in der Durchführung digitaler Kurse natürlich enorm, sodass wir unseren Teilnehmer/-innen weiterhin die gleiche Weiterbildungs-Qualität bieten können – sicher und zu 100 Prozent von Zuhause aus.

 

Gleichzeitig danke ich unseren Mitarbeitenden besonders für ihren enormen Einsatz unter erschwerten Bedingungen. Sie haben es ermöglicht, dass unsere Teilnehmenden nun sicher von Zuhause aus weiterlernen können. Das waren innerhalb eines Tages 6500 der insgesamt 8000 Teilnehmer/-innen. Diese Umstellungen und Herausforderungen haben wir gemeinsam erfolgreich gemeistert."

 

Dreidimensionales Lernen: Das ist der WBS LearnSpace 3D®

 

Der WBS LearnSpace 3D® ist eine virtuelle, dreidimensionale Simulation einer Schulungsumgebung und ermöglicht es, Weiterbildungen, Universitätsvorlesungen, aber auch Firmenveranstaltungen ortsunabhängig unter realen Bedingungen zu gestalten. So können sich Nutzer einen individuellen Avatar erstellen und sich mit diesem in einem vielseitigen, virtuellen Gebäude frei bewegen sowie in Echtzeit und verortbar mit anderen Teilnehmern interagieren.

 

Der WBS LearnSpace 3D® wurde von der WBS GRUPPE gemeinsam mit dem Software-Unternehmen TriCat gemeinsam entwickelt und erstmals 2017 auf der Bildungsmesse Learntec vorgestellt. Die Unternehmen sicherten sich mit dem Projekt unter anderem den eLearning Award des gleichnamigen Fachmagazins in der Kategorie "3D-Lernwelt" und gingen als Gewinner aus dem regionalen Vorentscheid des Digital Champions Award hervor, den die Telekom gemeinsam mit der Wirtschaftswoche verleiht.

 

Weitere Informationen zu dem LearnSpace 3D® sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.wbsakademie.de/wbs-learnspace-3d/

 

Über die WBS GRUPPE

 

Die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de) ist einer der größten Bildungsanbieter in Deutschland mit einer Praxiserfahrung von 40 Jahren. Zur WBS GRUPPE gehören die Gesellschaften WBS TRAINING AG und die WBS TRAINING SCHULEN gGmbH. Die WBS GRUPPE bietet unter den Marken WBS TRAINING, WBS AKADEMIE und WBS SCHULEN vielfältige Bildungsangebote an. Die WBS TRAINING führt geförderte Weiterbildungen und Umschulungen in verschiedenen Bereichen durch. Die WBS AKADEMIE vermittelt berufsbegleitend Fachwissen, Soft Skills und Führungskompetenzen in digitalen Seminaren sowie staatlich anerkannten Aufstiegsfortbildungen und Masterstudien. Die WBS SCHULEN runden das Angebot mit Ausbildungen, Umschulungen und Weiterbildungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales ab. Aktuell beschäftigt die WBS GRUPPE über 1.400 Mitarbeiter/-innen an über 200 Standorten. Die Kerngesellschaft WBS TRAINING AG ist seit 2016 nach der Gemeinwohlökonomie zertifiziert und handelt somit nach einem ethischen Wirtschaftsmodell, in dem das Wohl von Mensch und Umwelt oberstes Ziel ist. Vorstände der Aktiengesellschaft sind Heinrich Kronbichler und Joachim Giese.

 


KDFB Bayern ruft Hashtag-Aktion zum Equal Pay Day ins Leben

#gleichistgleich #wirverdienenmehr

 

 

(München/kdfb) – „Mein Freund und ich haben mit dem gleichen Abschluss, beim gleichen Unternehmen, im gleichen Job angefangen – nur standen auf seinem Lohnzettel schon in der Probezeit 500 Euro mehr!“ Steffi, damals 26 Jahre alt, Ingenieurin aus Niederbayern ist noch heute stinksauer. Der Frauenbund will Frauen wie Steffi, aber auch Männer dazu ermutigen, offen über Diskriminierung am Arbeitsplatz zu sprechen. „Denn die nackten Zahlen zu Equal Pay reichen oft nicht aus, um die Dimension der realen Ungleichheit bewusst zu machen“, so die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes Landesverband Bayern (KDFB), Emilia Müller.

 

Auf Facebook und Instagram fordert der KDFB Bayern unter #gleichistgleich #wirverdienenmehr anlässlich des Equal Pay Days Frauen und Männer auf, ihre ganz persönlichen Geschichten zu „Gender Pay Gap“ und „Gender Career Gap“ zu berichten. Denn: vielen ist die Ungleichheit gar nicht bewusst – fast so, als wäre es normal, für sein Geschlecht diskriminiert zu werden. Das betrifft Frauen, aber „Schon seit Jahren schließt sich die Entgeltlücke in Deutschland nicht, noch immer liegt sie bei 21%! Wir sind es leid, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit weder das gleiche Gehalt noch die gleiche Anerkennung bekommen“, so Emilia Müller, Vorsitzende des KDFB. Für den KDFB ist Lohngerechtigkeit ein zentrales Thema. Es muss von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen angegangen werden. Existenzsichernde Löhne, die Möglichkeit, eigene Rentenansprüche aufzubauen und die Aufwertung von Care-Arbeit bleiben für den Frauenbund von höchster Bedeutung.

 

Der KDFB Landesverband ist gespannt auf die Diskussionsbeiträge und appelliert an Frauen und Männer, von persönlichen Erlebnissen zu Equal Pay zu berichten. „Wir werden diese Botschaften in der Bildungsarbeit aufgreifen. Als größter Verband für Frauen in Bayern sieht der KDFB das Thema als wichtiges Handlungsfeld“, so Emilia Müller.

 

Übrigens: Mittlerweile ist Steffi 32 Jahre alt und macht im EU-Ausland Karriere.

 

 Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern ist mit 165.000 Mitgliedern der größte Frauenverband in Bayern. Er setzt sich seit 1911 für die Gleichstellung von Frauen in Gesellschaft, Kirche und Politik ein.

 


Hamburg Messe und Congress sagt Pferdemesse ab

HansePferd Hamburg findet nicht statt

 

(Hamburg/hp) - Die HansePferd Hamburg wird in diesem Jahr nicht wie geplant auf dem Hamburger Messegelände stattfinden. Damit folgt die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) einer Allgemeinverfügung der Hamburger Gesundheitsbehörde wonach alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern untersagt sind. Diese Verfügung gilt „bis auf weiteres“, mindestens jedoch bis zum 30. April 2020. Damit ist die für die Zeit vom 24. bis 26. April geplante HansePferd direkt betroffen. Die Absage schließt sämtliche Rahmenveranstaltungen wie den großen Show-Abend im Zusammenhang mit der HansePferd ein.

 

„Wir sehen keine andere Möglichkeit als die HansePferd Hamburg 2020 abzusagen, da eine Terminverschiebung nicht möglich ist“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. „Wir bedauern das sehr.“

 

Die nächste HansePferd Hamburg findet turnusgemäß vom 29.04. bis 01.05.2022 statt.

 

Fragen rund um die Absage beantworten wir unter www.hansepferd.de 

 

 

 


KDFB zum Equal Pay Day

Lohngerechtigkeit jetzt!

(Köln/kdfb) – Aus Anlass des bundesweiten Equal Pay Day (EPD) am

 

17. März ruft der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) Politik, Unter-nehmen und Tarifpartner auf, Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer bei gleicher und gleichwertiger Arbeit endlich zu verwirklichen. „Gleich ist gleich. Wenn Frauen und Männer an Wert und Würde gleich sind, dann muss das auch für die Bezahlung gelten“, erklärt KDFB-Vizepräsidentin Monika Arzberger.

 

Laut KDFB ist Lohngerechtigkeit ein zentrales Thema für die Gleichstellung von Frauen. Der Verband beklagt, dass nach wie vor die Arbeit von Frauen und Männern unterschiedlich bewertet und bezahlt wird, trotz gleicher Qualifikation. „Für viele Frauen hängt eine gesicherte Zukunft von gerechtem Lohn ab. Der Wert von Arbeit darf nicht am Geschlecht gemessen werden. Es ist unerheblich, ob eine Frau oder ein Mann Brot backt, Kranke pflegt oder eine Abteilung leitet. Was zählt, ist die gerechte Entlohnung der Leistung, denn sie verringert das Risiko auf Altersarmut, von dem besonders Frauen betroffen sind“, so Monika Arzberger.

 

Der KDFB fordert Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Kirche auf, sich uneingeschränkt für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern einzusetzen. „Es geht darum, Lohngerechtigkeit als Ausdruck der grundrechtlich geschützten Gleichberechtigung und der Chancengleichheit zu verstehen und umzusetzen. Ziel muss die Ab-schaffung der bestehenden Lohnlücke sein“, meint die KDFB-Vizepräsidentin.

 

Gleichzeitig appelliert sie an Frauen, sich offensiv mit Entgelt zu befassen, den eigenen Arbeitswert zu recherchieren und mutig Gehaltsverhandlungen auf Augenhöhe zu führen. „Frauen haben Anspruch auf gleiche Entlohnung“, so Arzberger.

 

Mehr zum Thema „Lohngerechtigkeit“ unter www.bewegen-kdfb.de, der Kampagnen-Website des KDFB. Weitere Informationen zum EPD: www.equalpayday.de

 

 

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 


Women in Architecture (WIA) Berlin 2020: Festival zum Thema Frauen in der Architektur vom 4. Juni bis 4. Juli

Foto: WIA Berlin 2020
Foto: WIA Berlin 2020

 

  • Gemeinsame Initiative des Berliner Netzwerks von Planerinnen n-ails und der Architektenkammer Berlin mit über 30 Veranstaltungen
  • Baustelle Gleichstellung | Equality Under Construction
  • Raum für Auseinandersetzung mit Werken von Frauen und dem längst überfälligen Umbau des Berufsbildes
  • Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin: „Von allein bewegt sich nichts!“

 

(Berlin/pm) – Das erste Berliner Festival zum Thema Frauen in der Architektur, Women in Architecture (WIA) Berlin 2020 (www.wia-berlin.de), wird vom 4. Juni bis 4. Juli vom Berliner Netzwerk von Planerinnen n-ails e.V. (www.n-ails.de) und der Architektenkammer Berlin veranstaltet. Unter dem Motto „Baustelle Gleichstellung | Equality Under Construction“ werden über 30 Veranstaltungen – wie Ausstellungen, Filmreihen, Führungen, Symposien, Vorträge sowie Workshops – an verschiedenen Orten in Berlin stattfinden.

 

Schirmfrau des Festivals ist Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin. An WIA 2020 sind zudem mehr als 20 Institutionen von AIV und BDA bis TU Berlin und Werkbund beteiligt. Nicole Zahner, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Unser Festival bietet erstmals einen weiten Raum für die Auseinandersetzung mit Werken von Frauen und dem längst überfälligen Umbau des Berufsbildes.“

 

Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin: „Nur ein Drittel der Mitglieder der Berliner Architektenkammer ist weiblich, obwohl der Anteil der weiblichen Studierenden deutlich über 50 Prozent liegt. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Frauen unter den neuen Mitgliedern immerhin bei 50 Prozent. Wir wollen die Wahrnehmung für mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit von Frauen in Architektur und Stadtplanung verbessern und Hindernisse im Berufsalltag aufspüren. Die Architektenkammer Berlin verbindet mit WIA 2020 das Anliegen, den offenen Diskurs über aktuelle Berufs- und Rollenbilder in unserer Gesellschaft zu fördern und herauszufordern. Von allein bewegt sich nichts!“

 

Aktuell laufen zahlreiche Call for Projects, Dialog und Provocations, u.a. für die Ausstellung „Berlin. Die Stadt und ihre Planerinnen“. Hier werden zahlreiche Werke von Frauen in der Architektur sichtbar gemacht. Elke Duda, n-ails-Mitglied im WIA-Team: „Nur so können sie in ihrer architektur- und stadthistorischen Bedeutung aufgearbeitet und eingeordnet werden. 2018 startete unser Netzwerk n-ails im Zuge der Veranstaltung ´Yes, we plan!´ im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt eine bundesweite Initiative für eine digitale Sammlung mit Werken von Planerinnen, die jetzt beim WIA-Festival fortgeführt wird.“

 

Edmaier: „Hinter jedem erfolgreichen Plan steht immer auch eine starke Frau. Dennoch kommen Planerinnen in der Öffentlichkeit kaum vor. Ihr Anteil an Führungspositionen in Planungsbüros ist extrem gering und ihr Einkommen liegt im Schnitt 30 Prozent unter dem ihrer männlichen Kollegen. Bei der gerade eröffneten da!-Ausstellung stellen wir fest, dass ganze sechs Prozent der vorgestellten Büros nur von Frauen geführt werden, aber fast zehnmal so viel - nämlich 57 Prozent - allein von Männern. In immerhin 37 Prozent der Büros teilen sich Männer und Frauen die Verantwortung.“

 

Laut WIA ist auch die aktuelle Pritzker-Preisvergabe an die irischen Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara, Gründerinnen von Grafton Architects, ein positives Zeichen für die Branche. „Die beiden Architektinnen mit der höchsten Auszeichnung unserer Zunft zu ehren, freut uns natürlich sehr und ist Ansporn zugleich. WIA Berlin 2020 holt Frauen an die Oberfläche. Über die Vielfalt der Beiträge eröffnet das Festival neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Bauwerke“, so Duda und Zahner abschließend.

 

Weitere Informationen zu n-ails:
n-ails ist ein Netzwerk für Architektinnen, Innenarchitektinnen, Ingenieurinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen in Berlin. Seit 2004 setzt sich n-ails für die Vernetzung und Stärkung von Architektinnen und Planerinnen ein. Wir organisieren Exkursionen und Ausstellungen zu Projekten von Planerinnen und sind maßgeblich am Aufbau eines bundesweiten Architektinnen- und Planerinnen-Netzwerkes beteiligt. www.n-ails.de.

Koordination:
Barbara Biehler, Dagmar Chrobog-Dohmann, Elke Duda, Jutta Feige, Gabi Fink, Martina Gross-Georgi, Elke Hobmeyr, Larissa Kirchmeier, Mathilde Kocher, Ramona Knöfel, Sarah Riviére, Sabrina Rossetto, Isabel Thelen, Nicole Zahner

Veranstalterinnen:
AEDES Architekturforum, Architektenkammer Berlin, Aktiv für Architektur AfA, Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV), Architekturmuseum der TU-Berlin, aquabitArt gallery für Architektur und Kunst, Brandenburgische Architektenkammer – Arbeitsgruppe Gleichstellung, Bund Deutscher Architekten BDA Berlin, Bund Deutscher Architekten BDA Bundesverband, Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BW II 5) mit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Werkbund Berlin, Netzwerk Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen, n-ails e.V. Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Technische Universität Berlin – Institut für Architektur, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL u.a.

Förderinnen und Sponsorinnen:
Lotto Stiftung Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Abteilung Frauen und Gleichstellung, Albrecht Jung GmbH & Co. 
KG, record Türautomation GmbH, MAKE_SHIFT gGmbH, AIA AG, Solarlux GmbH

 


„Banken müssen ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten“


(Kassel/pm) - Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, nimmt zu dem am 4. März 2020 von der EU-Kommission vorgestellten Entwurf eines Klimaschutzgesetzes Stellung:

„Umweltschutz und insbesondere Klimaschutz gehören zu den dringendsten Aufgaben unserer Zeit. Der Gesetzentwurf bringt die Verbindlichkeit des europaweiten Klimaschutz-Engagements auf einen Punkt: die Erreichung der Klimaneutralität bis 2050. Auch wenn es scheint, dass wir noch Jahrzehnte Zeit haben, um dieses Ziel zu erreichen, so sind bereits jetzt ehrgeizige Schritte von allen Europäern umzusetzen.

Der Bankensektor spielt zur Erreichung der EU-Ziele und bei der Transformation der Unternehmen hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzbranche ist heute eine Frage des Risikomanagements sowie des Bewusstseins, mit der Gewährung von Krediten und mit Investitionsentscheidungen Kapital zielgerichtet in nachhaltig und klimafreundlich agierende Unternehmen und Wirtschaftsaktivitäten umlenken zu können.

Die Evangelische Bank legt in ihrem Geschäftsmodell bei Finanzierungs- und Investitionsthemen einen starken Fokus auf gesellschaftlich relevante Aspekte. Allein im Jahr 2019 wurde ein Kreditvolumen in Höhe von rund 500 Mio. EUR der Gesundheits- und Sozialwirtschaft neu zur Verfügung gestellt. Die Zusammenarbeit mit Sozial- und Gesundheitseinrichtungen wird auch zukünftig unser Geschäftsmodell prägen. Seit jeher sind alle drei Säulen der Nachhaltigkeit - Ökonomie, Ökologie und Soziales - für das tägliche Handeln der Evangelischen Bank selbstverständlich. Es ist allen Mitarbeitern und Entscheidern im Haus bewusst, dass Aspekte der Nachhaltigkeit wie z.B. die Verfügbarkeit von notwendigen Technologien oder wissenschaftliche Bewertungen einer fortlaufenden Entwicklung unterliegen.

Klima- und Umweltschutzthemen gewinnen deshalb auch für die Evangelische Bank zunehmend an Bedeutung. Die Bank hat sich darauf eingestellt und wird weitere Maßnahmen ergreifen: Noch in diesem Jahr werden wir eine umfassende Klimastrategie verabschieden. Auch unsere Tochtergesellschaft EB-SIM, ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Vermögensverwalter, hat ausschließlich Nachhaltigkeitsfonds im Portfolio und lancierte 2019 als neuestes Produkt den auf Renewables ausgerichteten „EB-Erneuerbare Energien Fonds Europa“.

Um weiterhin Kunden und andere Stakeholder für gesellschaftliche wie klimaschutzrelevante Themen zu sensibilisieren und als Akteur richtungsweisende Impulse zu setzen, veranstaltet die Evangelische Bank

am 10. und 11. September 2020 in Berlin eine Nachhaltigkeitskonferenz.

Mehr zur Veranstaltung „Turning Sustainability into the Future of Finance - Auf dem Weg zu einer besseren Welt für alle: Werte, Visionen, Wirklichkeiten“ unter


www.eb.de/nachhaltigkeitskonferenz

 


Zehn Jahre FairWorldFonds – Brot für die Welt setzt Maßstäbe für nachhaltige Geldanlagen

Ethisches Investment trifft einen Nerv

 

Geldanlagen * Nachhaltigkeitsfonds * FairWorldFonds

 

(Berlin/bfw) - Vor zehn Jahren ein kleiner Testballon, heute ein Erfolgsprojekt: Der FairWorldFonds gilt als einer der Publikumsfonds mit den strengsten und umfassendsten Nachhaltigkeitskriterien und  zählt inzwischen mit seinen knapp 1,3 Mrd. Euro Anlagevolumen (Stand Januar 2020) auch zu den größten Nachhaltigkeitsfonds Deutschlands. Brot für die Welt hat die Grundlagen maßgeblich mit entwickelt.  

 

Am 11. März 2010 brachte Union Investment den FairWorldFonds zusammen mit der Bank für Kirche und Diakonie und der GLS Bank auf den Markt. Damit wurden erstmals entwicklungspolitische Kriterien umfassend in einer nachhaltigen Geldanlage verankert. Entwickelt haben diese Anforderungen das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und das Südwind Institut für Ökonomie und Ökumene (Bonn). Klaus Seitz, Leiter der Abteilung Politik von Brot für die Welt, sagt: „Der Erfolg des FairWorldFonds und der boomende Markt für nachhaltige Geldanlagen zeigen: Anlegerinnen und Anleger legen immer öfter Wert darauf, in Unternehmen zu investieren, die für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen einstehen.“

 

Die Anlagepolitik des FairWorldFonds folgt strengen Regeln. Durch umfassende Ausschlusskriterien bleiben Unternehmen mit besonders umstrittenen Produkten wie Atomkraft oder Waffen oder mit Geschäftspraktiken wie Kinderarbeit außen vor. Auch Staatsbeteiligungen von Ländern, die Menschenrechte systematisch verletzen, sind ausgeschlossen. Anspruch war von Beginn an, gezielt in Wertpapiere zu investieren, die einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Dafür wurden Positivkriterien formuliert, die bei der Bewertung der Wertpapiere beispielsweise sozial und ökologisch sinnvolle Produkte wie Wasseraufbereitungsanlagen, Generika oder Erfolge von Staaten in der Armutsbekämpfung besonders honorieren.

 

Der Erfolg des FairWorldFonds hat unter Beweis gestellt, dass ethisches Investment auch für entwicklungspolitische Anliegen wirksam gemacht werden kann. Klaus Seitz: „Mit dem FairWorldFonds leisten wir einen Beitrag, um unsere Wirtschaftsweise nachhaltiger zu gestalten und ethische Grundsätze auf den Kapitalmärkten zu verankern.“

 

Die Anlagekriterien wurden mehrfach überarbeitet. Die aktuelle Fassung trägt den vor fünf Jahren vereinbarten Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen Rechnung. Mit dem Versprechen der Staatengemeinschaft, bis 2030 Armut und Hunger in der Welt vollständig zu überwinden und dabei die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, sind auch weitreichende Erwartungen an die Finanzmärkte verbunden. Die an die SDGs angepassten Anlagekriterien machen deutlich, wie ethisches Investment einen Beitrag zur Einlösung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten kann.


Deutsche Kleiderstiftung: „Geflüchtete Menschen in Griechenland nicht im Stich lassen“

  

  • ·       Deutsche Kleiderstiftung sammelt Kleidung und Schuhe
  • ·       Flexibilität bei Hilfstransporten garantiert Hilfe, wo sie gebraucht wird

 (Helmstedt/pm) - Immer mehr Geflüchtete stranden in den Grenzregionen zu Griechenland. Wie viele auf europäisches Gebiet durchkommen oder durchgelassen werden, ist unklar. Schon jetzt scheint sich die Versorgung in griechischen Auffanglagern schwierig zu gestalten. Die Deutsche Kleiderstiftung bereitet sich auf mögliche Hilfstransporte vor. Spendenwillige können Kleidung und Schuhe an die Hilfsorganisation senden.

 

„Sollten sich die Zahlen Schutzsuchender drastisch erhöhen, droht eine humanitäre Katastrophe“, sagt der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung Ulrich Müller. „Wir erinnern uns an die schrecklichen Bilder vor wenigen Jahren. So viele Menschen litten unter desolaten Zuständen und einer mangelhaften Versorgung mit Hilfsgütern.“ Schon 2016 schickte die Deutsche Kleiderstiftung daher umgehend einen Hilfstransport nach Griechenland. Textilien und Schuhe aller Art sowie speziell Regenbekleidung waren damals gefragt. Nach wie vor ist die Situation in den zahlreichen Lagern, insbesondere auf den griechischen Inseln, sehr angespannt.

 

Wer spenden möchte, kann daher gut erhaltene Kleidung und Schuhe in einem großen Karton kostenfrei an die Organisation in Helmstedt schicken. Die Deutsche Kleiderstiftung stellt dafür auf ihrer Website Paketaufkleber zum Download bereit. In Helmstedt werden die Pakete dann geöffnet und der Inhalt von Hand sortiert. „Geeignete Teile nehmen wir für unsere humanitären Einsätze“, erläutert Ulrich Müller. Textilien, die nicht verwendet werden können, werden zur Refinanzierung verkauft. Doch auch finanziell können die Hilfslieferungen unterstützt werden. Auf der Internetseite kann online Geld gespendet werden.

 

Als Experte für textile Hilfsprojekte versorgte die Deutsche Kleiderstiftung in der Vergangenheit Geflüchtete nicht nur in Griechenland, sondern unter anderem im Irak und in Südspanien. Doch auch in Deutschland erhielten zahlreiche Menschen Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche. „Die Hilfe für Menschen, die all ihr Hab und Gut zurücklassen mussten, um sich in Sicherheit zu bringen, ist für uns selbstverständlich“, sagt Ulrich Müller. So rüstet sich die Hilfsorganisation auch für den Ernstfall ungeachtet des tatsächlichen Ziels der Transporte. Flexibel können die Kleiderspenden national oder international Verwendung finden.

 

Weitere Informationen im Netz unter www.kleiderstiftung.de oder telefonisch unter 05351/52354-0.

 


Spielbank Berlin und Schirmherr Michael Müller unterstützen den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin bei den Vorbereitungen für die Paralympics in Tokio

20.000 Euro für „Ungehindert.Tokyo“

 

Schirmherr Michael Müller (oben, 4.v.r.) und Spielbank-Geschäftsführer Gerhard Wilhelm (oben, 3.v.l.) überreichen einen Scheck über 20.000 Euro an Özcan Mutlu, Präsident des BSB (oben, 2.v.l.) für die Kampagne "Ungehindert.Tokyo". Foto: Ralf Kuckuck, BS Berlin

 

 

(Berlin/pm) - Die Spielbank Berlin unterstützt die Kampagne „Ungehindert-Tokyo“ des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Berlin mit insgesamt 20.000 Euro. Im Rahmen des Tokio Sponsoring Dinners wurden mehrere Schecks an Özcan Mutlu, Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands, durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller, der auch die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen hat, und Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin, überreicht. Mutlu ist selbst Beiratsmitglied der Spielbank Berlin und engagiert sich nachdrücklich für den Para-Sport. Als Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Berlin vertritt Mutlu die Interessen von 29.000 Mitgliedern des Verbandes. 

 

Die Spendenkampagne „Ungehindert.Tokyo“ des Behindertensportverbandes Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Berlinerinnen und Berlinern den Weg zu den Paralympics 2020 in Tokio zu ebnen. Spen­denpartner kommen dabei beispielsweise für Trainings- und Wettkampf­kosten oder Sportausrüstung für Athletinnen und Athleten des Teams Berlin auf. 

 

„Die Sportmetropole Berlin ist eng mit dem Parasport verbunden“, so Schirmherr Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin. „Dabei ist es entscheidend, sich auf Förderer und Unterstützer aus der Wirtschaft wie die Spielbank Berlin, Lilienthal oder ‚Stadt und Land‘ verlassen zu können.“

 

„Sport trägt zur Integration in einer pluralen und vielfältigen Gesellschaft maßgeblich bei“, sagt Özcan Mutlu. „Daher habe ich mich immer für Inklusion im Sport eingesetzt. Ich freue mich sehr und bedanke mich bei der Spielbank Berlin, die mit dazu beiträgt, dass die Berliner Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympics in Tokio eine eindrucksvolle Visitenkarte abgeben, die Menschen begeistern und damit beweisen, welche tragende Rolle dem Para-Sport in unserer Gesellschaft zukommt.“

 

Der diesjährige Austragungsort der Paralympics hat für die Berliner Sportlerinnen und Sportler eine besondere symbolische Bedeutung: Berlin und Tokio sind seit 1994 Partnerstädte.

 

„2020 ist das Jahr der Paralympics in Tokio“, so Klaas Brose, Geschäftsführer des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Berlin e.V. „Unser Ziel ist es, die Berliner Athletinnen und Athleten bestmöglich auf dieses Ereignis vorzubereiten. Jede Athletin und jeder Athlet ist ein Vorbild für alle Menschen mit Behinderung in Berlin, und wir wollen so viele dieser Vorbilder wie möglich für diese Stadt bei den Paralympics unterstützen. Wir danken Özcan Mutlu und der Spielbank, ihre Spende ist ein wichtiger Beitrag für den Parasport in Berlin.“  

 

Die Spielbank Berlin versteht sich als Partner der Hauptstadt und unterstützt seit vielen Jahren kulturelle und soziale Institutionen, vor allem aber den Hauptstadtsport. Bereits 2016 hat die Spielbank das Projekt „Road-to-Rio“ für die Paralympics in Brasilien großzügig unterstützt. Auch die sehbehinderte Para-Schwimmerin und Berlins Sportlerin des Jahres 2019 Elena Krawzow wird durch die Spielbank Berlin auf ihrem Weg nach Tokio gefördert.

 

Die Spielbank Berlin ermöglicht ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch Beiratsmitglieder der Spielbank Schecks an den Traditionsclub Berliner TSC e.V., den türkischen Fußballverein Aldersim-Spor, den Sportverein KSV Reinickendorf Ringen, den Arbeiter-Samariter-Bund und den Verein FrauSuchtZukunft überreicht.

 

Der Sport im Allgemeinen und der Para-Sport im Besonderen liegen uns sehr am Herzen“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank. „Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband leistet hier in unserer Stadt einen großen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen und wird mit seiner Kampagne ‚Ungehindert.Tokyo‘ maßgeblich dazu beitragen, dass die Berliner Athletinnen und Athleten die besten Voraussetzungen haben, um bei den Paralympics große Erfolge zu feiern. Wir freuen uns, dass wir Teil dieser Kampagne sind und drücken die Daumen für Tokio.“

 

 

 

Über die Spielbank Berlin

 

Die Spielbank Berlin GmbH & Co. KG wurde 1975 gegründet, um eine Spielbank im damaligen Westberlin zu etablieren und zu betreiben. Im Herbst 1975 wurde vom Land Berlin die Konzession erteilt und im Europa-Center begann der Spielbetrieb. Nach dem Fall der Mauer nutzte die Spielbank Berlin die Chance auf Modernisierung und Erweiterung und bezog 1998 ihre heutigen Räume in unmittelbarer Nähe des Potsdamer Platzes. Inzwischen betreibt die Spielbank Berlin vier Standorte, die über die ganze Stadt verteilt sind: Den Hauptstandort am Potsdamer Platz sowie die Spielbanken am Fernsehturm, an der Ellipse Spandau und am Los-Angeles-Platz.

 

Die Spielbank Berlin fühlt sich der Hauptstadt nicht nur in punkto Entertainment verpflichtet, sie engagiert sich auch für Sport, Kultur und Soziales. Sie ist seit ihrer Gründung besonders dem Sport verbunden und unterstützt unter anderem die Füchse Berlin, die Spreefüchse, die BR Volleys, ALBA Berlin, die Berliner Eisbären, Para-Schwimmerin Elena Krawzow, die Fußballvereine Hertha und Union sowie das Internationale Stadionfest (ISTAF). Hinzu kommen zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise das Classic Open Air, die Pyronale, den Deutschen Filmpreis und der Bundespresseball. Die Spielbank Berlin ist seit Jahrzehnten ein zuverlässiger Partner des Landes Berlin und Mitglied in wichtigen Netzwerken der Hauptstadt. Als eine der erfolgreichsten Spielbanken Deutschlands setzt die Spielbank Berlin mit ihren vier Standorten in der Bundeshauptstadt sowohl im Bereich des Service- und Spielangebotes, aber auch im wichtigen Bereich des Responsible Gaming kontinuierlich neue Maßstäbe.

 


Gerechte Verteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern ist Voraussetzung für Gleichstellung

Equal Care Day: Neues kfd-Projekt für Existenzgründerinnen im Bereich Sorgearbeit und haushaltsbezogene Dienstleistungen

 

(Köln/kfd) - Anlässlich des Equal Care Day am 29. Februar weist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. auf die negativen Auswirkungen der Ungleichverteilung von Sorgearbeit hin: So leisten Frauen 80 Prozent der Care-Arbeit (Pflege, Kinderbetreuung, Hausarbeit) und verdienen, auch bedingt durch diese Mehrbelastung, 21 Prozent weniger als Männer.

Die kfd unterstützt daher mit ihrem neuen Projekt „kfd kann Hauswirtschaft“ Frauen bei der Existenzgründung in der Care-Branche und bekräftigt die Notwendigkeit staatlicher Förderung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände.

Ziel muss sein, bezahlbare Angebote zu schaffen, die private Haushalte entlasten und gleichzeitig Dienstleister*innen faire Entlohnung und Sozialversicherung garantieren.

 

KOALITIONSVEREINBARUNGEN ZEITNAH UMSETZEN

„Wir wünschen uns hier zeitnahe Initiativen noch in dieser Legislaturperiode. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil müssen die Vereinbarung im Koalitionsvertrag über die staatliche Förderung von Care-Arbeit angehen“, so kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil.

„Für Frauen mit Erfahrungen in der Hauswirtschaft kann es eine echte berufliche Chance sein, sich in diesem Bereich selbstständig zu machen. Die wenigsten wissen, dass für eine Existenzgründung hier kein Meistertitel nötig ist.“

 

WORKSHOP DER KFD FÜR GRÜNDERINNEN

Die kfd lädt alle Interessierten zum Workshop „kfd kann Hauswirtschaft: Wege in die Selbstständigkeit – Begleitung der Gründerinnen haushaltsbezogener Dienstleistungsunternehmen“ vom 9.–10. Juni nach Köln ein:

Frauen, die eine Selbstständigkeit anstreben, können sich mit Branchenexpert*innen zu Rahmenbedingungen, Förderstrukturen und Praxiserfahrungen vernetzen und austauschen. Referentin ist unter anderen Agnes Metz von der Kölner Initiative „Frauen gründen anders“.

Ziel des Projektes ist es, einen Leitfaden für künftige Gründerinnen zu entwickeln und den Zusammenhang zwischen Care Gap und Pay Gap, der geschlechtsspezifischen Lücke bei Sorgeverteilung bzw. Gehältern, aufzuzeigen. Sie seien zwei Seiten derselben Medaille, so Heil:

 

CARE GAP BEDINGT PAY GAP

„Mehr gutverdienende Frauen können zu einer neuen Verteilung der Hausarbeit beitragen. Da Care-Arbeit aber noch immer zu 80 Prozent von Frauen geleistet wird, bedingt der Care Gap wesentlich den Pay Gap.“ Eine angemessene Wertschätzung der in Privathaushalten bezahlt und unbezahlt erbrachten Leistungen sei nötig. „Diese Arbeit ist für uns alle gesellschaftlich wichtig und muss deshalb zwischen Frauen und Männern fairer verteilt werden.“

Alle vier Jahre steht der Equal Care Day am Schalttag als Mahnung dafür, dass Frauen viermal soviel Care-Arbeit verrichten wie Männer. Diese Ungleichverteilung hat weitreichende Folgen. So macht knapp drei Wochen später der jährliche Equal Pay Day (2020 am 17. März) darauf aufmerksam, dass Frauen noch immer deutlich weniger verdienen als Männer.

 


Deutschlandweite Aktionswoche zu nachhaltiger Ernährung

Film-Experiment „Anders essen“ ab 27.2. im Kino

 

Experiment * Film * Kulturbrauerei * Ernährung * Nachhaltigkeit

 

 

 

(Berlin/bfw) - Am 27. Februar feiert der Film „Anders essen“ Deutschlandpremiere in Berlin. Drei Familien werden in dem Film dabei begleitet, wie sie anhand eines Experimentes ihre Essgewohnheiten hinterfragen und eine nachhaltige Ernährung erproben. Zu Beginn der Fastenzeit lädt Brot für die Welt gemeinsam mit 90 Kinos in ganz Deutschland dazu ein, anhand des Films über nachhaltige Ernährung zu diskutieren. „Der Film ermutigt die Zuschauer eindrücklich, die eigenen Essgewohnheiten zu ändern und zeigt gute Beispiele auf, wo wir als Gesellschaft beginnen können und müssen. Bisher essen wir auf Kosten anderer Menschen, der Umwelt und des Klimas“, sagt Stig Tanzmann, Landwirtschaftsexperte von Brot für die Welt. „Damit sich die nachhaltigen Ansätze durchsetzen können, ist vor allem die Politik gefordert. Sie muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit Landwirtschaft und Ernährung nachhaltig werden.“

 

„Anders essen“ konfrontiert Familien mit dem enormen Flächenverbrauch, den ihre Essgewohnheiten benötigen. Wiener Wissenschaftler haben dazu ein Beispiel-Feld mit den landwirtschaftlichen Produkten angelegt, die hiesige „Durchschnittsbürgerinnen und -bürger“ jährlich benötigen – in der Summe 4.400 Quadratmeter und damit doppelt soviel, wie jedem Menschen auf der Welt eigentlich zur Verfügung steht. Der größte Teil der Fläche liegt im Ausland und belastet dort die Ernährungssicherheit. Das Beispiel-Feld macht zentrale Probleme auf einen Blick deutlich. So werden beispielsweise zwei Drittel der Fläche für den Futtermittel-Anbau und damit für den Konsum tierischer Produkte verwendet.

 

Die Familien versuchen im Film, ihre Ernährung gesünder und bewusster zu gestalten, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Sie setzen sich mit Hindernissen auseinander, die viele Menschen von nachhaltiger Ernährung abhalten. Dadurch ist der Film authentisch und lehrreich, ohne belehrend zu sein. „Erstmals ist es gelungen, exakt darzustellen, wie sehr wir über unsere Verhältnisse essen – und wie leicht es ist, das zu ändern“ sagt Kurt Langbein, Regisseur des Films „Anders essen“.

 

Stig Tanzmann wird nach der Deutschlandpremiere am 27.2. in der Berliner Kulturbrauerei mit dem Regisseur darüber diskutieren, warum „Anders essen“ eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist. An der Aktionswoche beteiligen sich ab dem 27. Februar deutschlandweit 90 Kinos. Brot für die Welt hat dazu umfangreiches Bildungsmaterial zusammengestellt.

 

Informationen zum Film und zur Aktionswoche:

 

https://langbein-partner.com/film/detail/anders-essen-das-experiment



Bildungsmaterial von Brot für die Welt zum Film „Anders essen“:

https://www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2020-anders-essen/


Karl Kübel Stiftung würdigt junge Initiativen mit dem FAIRWANDLER-Preis

Damit Miteinander keine Utopie bleibt

 

Die FAIRWANDLER-Preisträger*innen 2020 mit Kooperationspartnern und dem Stiftungsratsvorsitzenden Matthias Wilkes (hinten 3.v.r.) sowie Ralf Tepel (hinten 3.v.l.), Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung. © Karl Kübel Stiftung / Thomas Neu

 

 

(Bensheim/Frankfurt/kks) -  Welche Visionen habe ich für die Gesellschaft von morgen? Wie können wir miteinander in Dialog treten, unser Hier und Jetzt gemeinsam, menschenwürdig und nachhaltig gestalten? Fragen wie diese bewegen die jungen Menschen, die mit dem FAIRWANDLER-Preis 2020 ausgezeichnet wurden. Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie verlieh den Preis am Vorabend zum heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit an vier junge Initiativen. An der feierlichen Preisverleihung in der Frankfurter jugend-kultur-kirche sankt peter nahmen rund 200 Gäste teil.

 

„Für eine empathische Gesellschaft braucht es Kontakte außerhalb der digitalen Welt,“ erklärte Samson Kirschning von Raamwerk. Mit seinem Projekt „Was kann Straße?“ will das Team aus Kassel die Straße wieder als Ort der Begegnung ins Bewusstsein der Menschen zurückholen. Um dieses Ziel zu erreichen, bringen sie ganz unterschiedliche Akteur*innen an einen Tisch und motivieren Anwohner*innen darin, gemeinsame Straßenfeste auf die Beine zu stellen. Dafür erhielt Raamwerk den FAIRWANDLER-Preis in der Kategorie Begegnung schaffen. 

 

„Auf Vereinzelung, Ellenbogengesellschaft und Zersplitterung des gesellschaftlichen Zusammenhalts antworten diese jungen Menschen mit beeindruckenden Impulsen des Miteinanders”, sagte Matthias Wilkes, Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung und würdigte das Engagement aller nominierten Initiativen. „Das ergänzt sich hervorragend mit unserer Stiftungsarbeit. Auch wir setzen uns dafür ein, dass Menschen sich in die Gesellschaft einbringen und an politischen Prozessen beteiligen.“

 

Warum gibt es eigentlich bei Kartenspielen keine Königin? Warum haben die Figuren immer eine weiße Hautfarbe? Das haben sich die drei Gründer*innen von „Das Bunte Deck“ gefragt. Mit ihrem neu gestalteten Kartendeck wollen die jungen Frauen aus Kiel Diskriminierung im Alltag spielerisch sichtbar machen. Ihr neues Kartendeck spiegelt die Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Dabei darf die „Dame“ auch mal dunkelhäutig und unkonventionell sein. „Das bunte Deck“ erhielt den FAIRWANDLER-Preis in der Kategorie Zukunftsvisionen.

 

Niedrigschwellig und informativ will der Podcast „Nahostcast“ Vorurteile über Westasien und Nordafrika abbauen. „Mit unseren Beiträgen wollen wir den Zuhörer*innen die Region in all ihren Facetten näherbringen“, so Katrin Schäfer, Mitbegründerin der Initiative aus Hessen. „Wir wollen unterschiedliche Perspektiven darstellen und zeigen, dass die Region mehr zu bieten hat als Krisen und Konflikte.“ Das Team um Schäfer erhielt den FAIRWANDLER-Preis in der Kategorie Brückenbauen.

 

Die Initiative Intag e.V. engagiert sich für ein faires globales Miteinander. Der Berliner Verein setzt sich gemeinsam mit Aktivist*innen aus der ecuadorianischen Region Intag gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur beim Kupferabbau in Lateinamerika ein. „Der Mut und der Wille der Menschen dort haben uns stark beeindruckt“, betonte Karolin Woitke bei der Überreichung des FAIRWANDLER-Preises in der Kategorie Nachhaltiger Konsum. 

 

Eine Welt, in der Kooperation vor Konkurrenz steht, wünscht sich auch der Aktivist Tobi Rosswog. Als Gastredner bestärkte er die jungen Menschen darin, sich für ein selbstbestimmtes Leben jenseits von Leistungsorientierung und Gewinnmaximierung einzusetzen – „denn ein erfülltes Leben sieht anders aus.“

 

Überreicht wurden die Preise von ehemaligen FAIRWANDLER-Preisträger*innen. Mit dem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro und der fachlichen Unterstützung durch ehrenamtliche Coaches konnten sie ihre Projekte erfolgreich weiter voranbringen. 

 

Die Impulse für ihre Projekte haben die Preisträger*innen und Nominierten oftmals bei einem längeren Aufenthalt im Globalen Süden erhalten. Auch die Karl Kübel Stiftung bietet jungen Menschen im Rahmen des weltwärts-Freiwilligendienstes die Möglichkeit, eine fremde Kultur kennenzulernen.

 

Weitere Informationen zum Preis und den Preisträger*innen: www.fairwandler-preis.org

 

-----

 

Die Preisträger*innen und ihre Projekte:

 

Was kann Straße? 

 

Kategorie: Begegnung schaffen
Die Idee: Straßenfeste als „gelebte Zukunftsvision“ zu weniger Autos, mehr Grün und mehr Miteinander vielerorts zu etablieren
Die Menschen dahinter: Samson Kirschning von Raamwerk, einem interdisziplinären Team kreativer Köpfe aus Kassel
www.raamwerk.de

 

Das bunte Deck

 

Kategorie: Zukunftsvisionen
Die Idee: Das neue Kartendeck repräsentiert unsere Gesellschaft in aller Vielfalt und räumt mit Klischees und Stereotypen im Alltag auf.
Die Menschen dahinter: Jana Fischer und zwei Mitstreiterinnen aus Kiel
www.dasbuntedeck.de

 

Nahostcast

 

Kategorie: Brückenbauen
Die Idee: via Podcast ein differenziertes Bild über die Menschen und Staaten im Nahen Osten und Nordafrika zu vermitteln
Die Menschen dahinter: junge Nahostwissenschaftler*innen um Sarah Katrin Schäfer aus Rauischholzhausen (Hessen)
www.nahostcast.de

 

Intag e.V.

 

Kategorie: Nachhaltiger Konsum
Die Idee: die Bewohner*innen der Region Intag (Ecuador) in ihrem Widerstand gegen die Ausbeutung durch den Kupferabbau zu unterstützen; zu einem bewussteren Konsumverhalten in Deutschland animieren
Die Menschen dahinter: Karolin Woitke aus Berlin zusammen mit weiteren ehemaligen Ecuador-Freiwilligen
http://www.intag-ev.de/

 

Der Preis

 

Der von der Karl Kübel Stiftung initiierte FAIRWANDLER-Preis wird jährlich bundesweit ausgeschrieben. Er würdigt das gesellschaftliche Engagement junger Menschen, die längere Zeit im Globalen Süden waren und sich nun mit eigenen Initiativen und Sozialunternehmen für eine faire und gerechte Welt einsetzen. 

 

Schirmherrschaft

 

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

 

Der FAIRWANDLER-Preis wird unterstützt von Brot für die Welt, MISEREOR, Schmitz-Stiftungen, CURACON GmbH, Deutscher Engagementpreis und Voluntaris – Zeitschrift für Freiwilligendienste.

 


Der große Ausstellungsbereich „Haltung und Transport“ auf der HansePferd Hamburg

Innovationen, Impulse und Inspiration für die Pferdehaltung

©Hamburg Messe und Congress / Stephan Wallocha
©Hamburg Messe und Congress / Stephan Wallocha

 

(Hamburg/hp) - Neue Trends und Entwicklungen erfahren, innovative Produkte namhafter Aussteller erleben, Ideen und Inspiration für den eigenen Betrieb erhalten – das alles bietet Pferdehaltern und Züchtern der große Ausstellungsbereich „Haltung und Transport“ auf der HansePferd Hamburg. Dazu gibt es in der bundesweit einzigartigen Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“ und im „Forum Pferdekompetenz“ geballte Informationen von Fachleuten, Insiderwissen und kompetente Beratung rund um den modernen Pferdebetrieb von der Stallplanung und -hygiene über Arbeitsgeräte und Weidetechnik bis hin zur Automatisierung. „Im Mittelpunkt stehen immer die artgerechte Haltung und das Wohl der Pferde. Da geht es auch um effizientes Stallmanagement. Heute erwarten die Kunden von Pferdebtrieben viel Platz und gute Lichtverhältnissen für ihre Vierbeiner“, erläutert die öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Pferdehaltung, -zucht und -sport Dr. Christiane Müller, Kuratorin der Sonderschau und des Forums. Insgesamt präsentieren auf der bedeutendsten Messe für Pferdesport im Norden vom 24. bis 26. April über 450 Aussteller aus dem In- und Ausland ihre Produkte und Dienstleistungen auf dem Hamburger Messegelände.

 

 

 

Große Themenvielfalt in der Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“

 

Höchste fachliche Kompetenz und Produktinnovationen bietet die Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“, deren Herzstück ein Aktivstall in Aktion ist. Pferdebetriebe wie Pferdebesitzer -sportler, -halter und -züchter erfahren hier die neuesten Trends, Innovationen und Entwicklungen in der Pferdehaltung und können viele der Exponate live erleben. Dr. Christiane Müller lädt die Besucher an allen drei Messetagen zu Führungen über die Sonderschau ein. Aus Sicht der Sachverständigen, die auch Tierschutzbeauftragte der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) sowie Mitglied der FN-Prüfkommission Pferdehaltung und der DLG-Prüfkommission zur Gebrauchswertprüfung von Stalleinrichtungen ist, sind die Sonderschau-Themen auch für Hobbyreiter interessant: „Die HansePferd ist die einzige Messe in Deutschland, die eine derartige Sonderschau unabhängig von Herstellern anbietet.“

 

 

 

Forum Pferdekompetenz mit neuem Thementag „Fokus Pferdebetrieb“

 

Spannende Vorträge renommierter Experten erwarten die Besucher im Forum Pferdekompetenz. Dabei steht der erste Messetag ganz im Zeichen der Pferdebetriebe. Das neue Format „Fokus Pferdebetrieb“ richtet sich mit einem umfangreichen Programm speziell an Betriebsleiter und alle, die sich für das Thema Pferdehaltung interessieren. So wird beispielsweise von der Zeitschrift Pferdebetrieb und Rampelmann & Spliethof ein Reitpflegeplatz für Profis präsentiert. Der Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ lädt gemeinsam mit dem Hippolini-Institut Betriebsleiter, Verantwortliche aus Kindereinrichtungen sowie alle Interessierten zum Wissensaustausch rund um das Thema Kinderreitschulbetriebe ein. Experten referieren und laden zum regen Austausch ein. Bereits eine Stunde vor der regulären Öffnung der HansePferd in der Zeit von 9 bis 11 Uhr werden die Ergebnisse einer Befragung von Pferdebetrieben vorgestellt. Interessenten müssen sich vorab bei der Hamburg Messe anmelden. „Wir haben mehrere Pferdebetriebe im Norden besichtigt und Stärken-Schwächen-Analysen erstellt, die wir auf der HansePferd anonymisiert präsentieren“, erläutert Dr. Christiane Müller.

 

 

 

Insiderwissen und Expertenrat auf dem Forum Pferdekompetenz

 

Ab 11 Uhr steht das Forum Pferdekompetenz dann allen Besuchern offen. Branchenprofis und unabhängige Fachleute widmen sich den neuesten Entwicklungen in der Pferdehaltung. So spricht Thorsten Hinrichs, Geschäftsführer der Firma HIT, über die Planung und das Management eines Bewegungsstalls. Ulrike Struck von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert darüber, welche Erwartungen Behörden bei der Kontrolle eines Pferdebetriebs haben, und die Tierärztin Dr. Enrica Zumnorde-Mertens von der FN referiert über das Gesundheitsmanagement in Pferdebetrieben. Weitere Themen sind unter anderem der Einsatz computergesteuerter Systeme für die Betriebsorganisation und der Schutz vor Wölfen mit wolfsabweisenden Elektrozäunen. Wie immer auf der HansePferd beantworten die Referenten gern individuelle Fragen der Besucher und stehen für einen fachlichen Austausch zur Verfügung.

 

 

 

Exklusiv und als erstes auf der HansePferd: Die Vorstellung der neuen Leitlinien

 

Auf dem Forum Pferdekompetenz werden auch die neuen „Leitlinien zu Umgang und Nutzung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten“ vorgestellt. Damit ist die HansePferd Hamburg die erste Messe in Deutschland, die über die aktuellen Rahmenbedingungen informiert. Vorgestellt werden sie von Dr. Christiane Müller, die an der Ausarbeitung mitgewirkt hat. Die Leitlinien werden auf Basis neuer wissenschaftlicher Untersuchungen alle 15 Jahre von einem Expertengremium überarbeitet und im Laufe dieses Jahres vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht. Auf der HansePferd Hamburg erhalten die Besucher schon vorab einen Überblick über die Änderungen und Aktualisierungen.

 

 

 

Großes Angebot an Pferdeanhängern

 

Die HansePferd Hamburg bietet im Bereich Pferdeanhänger und -transportern unter einem Dach eine große Auswahl führender Hersteller und Marken mit den neuesten Modellen und Ausstattungen. Mehr Sicherheit beim Pferdetransport verspricht zum Beispiel der Anhängerspezialist Humbaur mit seiner neuen patentierten Panikentriegelung. Mit nur einem Handgriff können die Stützstangen im vorderen und hinteren Bereich des Pferdeanhängers gelöst werden. Die Bedienung ist intuitiv. So ist gerade im Notfall eine schnelle Reaktion möglich. Das Transportsicherheits-System kann nicht nur leicht von außen geöffnet werden. Ein Druck auf den Schließmechanismus im Inneren des Pferdeanhängers reicht aus und schon gleitet die Stützstange nach unten. Besonders praktisch: Die Verriegelung kann durch sanftes Eindrücken einfach geschlossen werden. Ein leises Klacken bestätigt das korrekte Einrasten.

 

 

 

Pferdeanhänger mit innovativem Lichtkonzept

 

Unter dem Namen „Neo“ präsentiert Böckmann eine neue Generation Pferdeanhänger. Komplett aus Polyester besticht das Fahrzeug durch ein exklusives, modernes Design, ein großes Raumangebot mit begehbarem Sattelraum und ein innovatives Lichtkonzept. Ein Lichtbogen sorgt für viel natürliches Licht, ohne dass die Pferde von dem Verkehr geblendet werden. Das LED Innenraumlicht bietet weißes oder blaues Licht, wobei das blaue Licht während des Transports eine beruhigende Wirkung auf das Pferd ausübt. Der Anhänger ist in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich.

 

 

 

Matten für den Aktivstall

 

Der Aussteller HIT Aktivstall richtet auf der HansePferd einen Fokus auf die Bodenbefestigung und spricht damit auch gezielt private Pferdehalter an. Als Messeneuheit stellt das Unternehmen die Aktivstallmatten ‚Top Clean‘ vor. Dabei handelt es sich um eine 114x81 Zentimeter große und 4,5 Zentimeter dicke PVC-Matte mit einem Gewicht von 27 Kilogramm, die mit oder ohne Löcher lieferbar ist und bei vielen Bodenverhältnissen auch ohne Unterbau verlegt werden kann. „Die Matte bildet die Basis für eine gute, matschfreie Offenstallhaltung. Bei Bedarf lässt sich die Haltung mit zeitgesteuerten Raufen und dem Anlegen von Trails, die dafür sorgen, dass sich die Pferde mehr bewegen, noch optimieren“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Mark Lemm.

 

 

 

Von der DLG geprüfte Böden

 

Gummiböden, bei denen Dank eines innovatives Herstellungsverfahrens der Austritt gesundheitsgefährdender Inhaltsstoffe wie Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe minimiert werden, präsentiert das Gummiwerk Kraiburg Elastik in Hamburg. Das Verfahren lässt das Unternehmen jedes Jahr von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) überprüfen. Dabei wird der gesamte Herstellungsprozess der Böden von der Wareneingangskontrolle über den Verarbeitungsprozess bis zum verkaufsfertigen Endprodukt unter die Lupe genommen. Auf der HansePferd stellt ein Ingenieur der DLG das aufwändige Prüfverfahren vor.

 

 

 

Die Potenziale digitaler Technik

 

Das digitale Zeitalter hat längst auch die Pferdehaltung erreicht. So präsentiert Acclaro Rossmayer eine neue Software, mit der Verträge erstellt, Bestände überwacht, Termine organisiert, Preise kalkuliert sowie Leistungen abgerechnet werden können. Die Firma Schauer Agrotronic lädt die Besucher der HansePferd zu einem virtuellen Spaziergang durch verschiedene Bewegungs- und Boxenställe des österreichischen Ausstellers ein.

 

 

 

Beratungsangebote für Betriebsleiter

 

Das Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ist erstmals mit einem eigenen Stand auf der Hansepferd Hamburg vertreten. Hier können sich Betriebsleiter von Experten zu zentralen Themen der Pferdehaltung beraten lassen. Die Bandbreite reicht vom Management über betriebswirtschaftliche Aspekte und technische Fragen bis hin zum Bau von Reitanlagen und der Modernisierung von Betrieben.

 

 

 

Öffnungszeiten und Eintrittspreise der HansePferd Hamburg

 

Die HansePferd Hamburg, das Messe-Erlebnis rund ums Pferd, hat vom Freitag, 24., bis Sonntag, 26. April, täglich von 10 bis 19 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Die Tageskarte kostet vor Ort für Erwachsene 12,50 Euro, Erwachsene mit Gutschein, HVV- und DB-Schleswig-Holstein-Ticket-Nutzer (mit gültigem Fahrausweis) zahlen 10,50 Euro. Für Jugendliche (16-17 Jahre), Studenten, Rentner, Schwerbehindert sowie Gruppen ab sechs Personen gilt der ermäßigte Eintrittspreis von 9,50 Euro pro Person. Kinder (sechs bis 17 Jahre) zahlen 9,50 Euro, unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Die Online-Tickets kosten jeweils 1,50 Euro weniger.

 


Karneval nachhaltig feiern

(Berlin/pm) - Karneval steht für ausgelassenes Feiern mit Kamelle und Konfetti, nach dem bunten Karnevalsumzug bleiben jedoch häufig Müllberge zurück. Wie es fair und umweltfreundlich geht, zeigt der Einkaufsratgeber „Der Nachhaltige Warenkorb“ unter www.nachhaltiger-warenkorb.de.

 

Nachhaltige Kostüme und Schminke: Welches Kostüm soll es dieses Mal sein? Wer Zeit und Geld sparen und dabei noch die Umwelt schonen möchte, kann sich in einem Kostümverleih inspirieren lassen oder Secondhandmode kaufen. Individualisten können sich ihr Kostüm selbst zusammenstellen oder nähen. Auch bei der Karnevalsschminke sollten wir genauer hinsehen: oft sind Schadstoffe, z. B. Mineralöle auf Basis von Erdöl, enthalten. Durch den direkten Hautkontakt können diese den Körper belasten. Hier empfiehlt es sich, auf die Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten zu achten und am besten auf Naturkosmetik zurückzugreifen.

 

Nachhaltiges Partyzubehör nutzen: Plastikbecher und billiges Partyzubehör, das nach einmaligem Gebrauch schnell weggeworfen wird, kann durch selbst mitgebrachtes Geschirr ersetzt werden. Das hilft auf der Karnevalsparty, Ressourcen zu schonen. Konfetti, Glitzer und Co. sehen zwar toll aus, werden aber meist unter den widrigsten Bedingungen hergestellt. Sie sollten auch aufgrund ihrer Kleinteiligkeit am besten nur in Maßen, in einer ökologischen Variante, verwendet werden.

 

Kamelle und Partysnacks: Warum diesen Karneval nicht mal neue Wege gehen und auf „faire Kamelle“ setzen? Statt Chips aus der Plastiktüte sollte man lieber biologische Snacks, wie z. B. Nüsse, knabbern, ein eigenes Buffet vorbereiten oder einen Bio-Caterer für die Party beauftragen. Beim Karnevalsumzug kann aktiv die Umwelt schützen, wer Müll wieder mitnimmt und zu Hause entsorgt.

 

Nachhaltig dekorieren: Frische und fair gehandelte Blumen bieten sich als Dekoration an. Man erkennt sie zum Beispiel am Fairtrade-Label. Leere Einmachgläser lassen sich mit Naturmaterialien wie Blättern oder Steinchen befüllen und erzeugen so ein besonderes Flair. Bei Tischdecken und Servietten gilt es, auf Plastik zu verzichten und auf Produkte aus Papier oder Stoff auszuweichen. Diese lassen sich vielfältig gestalterisch einsetzen.

 

Nachhaltig zur Feier kommen: In den Karnevalshochburgen ist es zur Feier- und Umzugszeit voll. Welche Verkehrsmittel eignen sich dann um möglichst nachhaltig zum Umzug zu kommen? Verzichten sollte man auf das Auto. Denn Parkplätze sind knapp und ein Großteil der CO2-Emissionen stammt aus dem Straßenverkehr. Dort belasten uns neben Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxiden auch bodennahes Ozon, Lärm und der Flächenverbrauch für Straßenbau und Parkplätze. Daher für Kurzstrecken in der Stadt einfach aufs Fahrrad setzen. Das ist gut für die Umwelt, spart Zeit und Geld. 

 

Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt „Der Nachhaltige Warenkorb“ der RENN. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik.

 

Die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) wurden 2016 auf Initiative des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ins Leben gerufen. Ein neues Netzwerk von insgesamt 20 – vornehmlich zivilgesellschaftlichen – Akteuren aus allen 16 Bundesländern, gegliedert in vier Netzstellen. Ihr Ziel: Die Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland vorantreiben. Vom Bund finanziert, von den Ländern benannt und bei der Projektdurchführung unabhängig, können die RENN dabei über die politischen Ebenen hinweg Akteure miteinander vernetzen, wie dies in einem föderal organisierten Staat sonst kaum möglich ist. Das Projekt wird von der Bundesregierung zunächst für fünf Jahre gefördert. Für die Gesamtkoordination ist eine Leitstelle in der Geschäftsstelle des RNE eingerichtet. 

 

RENN.süd ist die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien für Süddeutschland. Sie trägt das Thema „Nachhaltig leben“ durch die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteure und Aktivitäten in die Breite. Themenschwerpunkt von RENN.süd ist „Nachhaltiger Konsum“.

 

 

 


Das Büro als Objekt der Begierde: Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main zeigt ausgezeichnete New-Work-Projekte

Foto: CSMM
Foto: CSMM

• Sieben Arbeitswelten entworfen und geplant von CSMM sind Teil der Gastausstellung im Museum Angewandte Kunst
• CSMM-Architekten gewinnen sieben Mal den German Design Award 2020
• Preisverleihung am 7. Februar 2020 im Rahmen der weltweit führenden Messe für Konsumgüter ‚Ambiente‘ in Frankfurt am Main

 

(München/pm) – Von Samstag an präsentiert das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main im Rahmen der Ausstellung German Design Award 2020 ausgewählte und ausgezeichnete Bürokonzepte – darunter sieben New-Work-Projekte des Architektur- und Beratungsbüros CSMM, das auch in Frankfurt am Main ansässig ist. Jährlich prämiert der Rat für Formgebung hochkarätige Einreichungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, die auf ihre Art in der internationalen Designlandschaft wegweisend sind. Die Gastaustellung des German Design Awards 2020 ist vom 8. Februar bis 23. Februar 2020 zu sehen.

„‚Form follows function‘ gilt längst nicht nur für einzelne Konsumgüter oder Produkte, sondern ebenso für ganzheitliche Konzepte wie Arbeitsräume. Interessant ist dabei die Korrelation zwischen gutem Design und Arbeitsleistung. In der heutigen Zeit, in der es mehr denn je auf Kreativität, Empathie und Kommunikation ankommt, bestimmt die Gestaltung des Raumes maßgeblich das Wohlbefinden der Belegschaft und damit den Unternehmenserfolg. Die Ausstellung würdigt diesen Aspekt, indem sie das Bewusstsein für das Thema stärkt, dass auch Arbeitswelten konzeptioniert und gestaltet sein wollen – damit sie bestmöglich funktionieren“, sagt CSMM-Firmengründer und geschäftsführender Gesellschafter Timo Brehme. Die Rolle der neuen Arbeitswelten gewinne für Wirtschaft und Gesellschaft immer mehr an Bedeutung.

Zudem suchen Mitarbeiter nach Sinn ihrer Tätigkeit und Identifikation. Unternehmen, die dies erkennen, können sich einen Wettbewerbsvorteil schaffen. Davon ist auch der Unternehmenskulturexperte Prof. Jan Teunen überzeugt. Seiner Meinung nach sind Unternehmen doppelt gefordert „Erstens müssen sie die Bürokonzepte den gewachsenen Anforderungen an Kommunikation, soziale Interaktion und gleichzeitige Konzentration anpassen, die agile Arbeits- und Managementmethoden mit sich bringen. Zweitens müssen sich die Mitarbeiter in Bezug auf ihre Einstellungen und Bedürfnisse mit den Arbeitswelten identifizieren können. Das Büro ist mehr denn je gelebte und erfahrene Identität.“

Das Frankfurter Museum Angewandte Kunst legt unter der Leitung des Direktors Prof. Matthias Wagner K den Fokus auf die Wahrnehmung von gesellschaftlichen Strömungen und Entwicklungen mit einem Schwerpunkt auf Design. In „zeit- und unzeitgemäßen Betrachtungen“ thematisieren die Ausstellungen kulturelle Werte und sich wandelnde Lebensverhältnisse. Sie zeigen die Spannungsfelder zwischen Funktion und ästhetischem Mehrwert auf.

Sieben ausgezeichnete Arbeitswelten

Wie sich diese Spannungsfelder in der Bürogestaltung übersetzen und umsetzen lassen, können Besucher nun im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst sehen. Wie sieht ein zukunftsgerichtetes Büro für Anwälte aus? Wie für Wirtschaftsberater? Wie für IT-Profis? Und wie für ein Unternehmen, das smarte Hausgeräte herstellt? Antworten auf diese Fragen liefern die New-Work-Experten von CSMM mit sieben Architekturkonzepten für die unterschiedlichsten Branchen, die nun zu temporären Exponaten werden.

Ebenso vielfältig sind die Kategorien, in denen die Architekten als „Winner“ ausgezeichnet worden sind. So werden die Gestalter von CSMM am 7. Februar 2020 die Auszeichnungen „Excellent Architecture: Innenarchitektur“ für die Büroflächen der internationalen Sozietät DLA Piper, die mitarbeitergeführte Wirtschaftsberatung Frontier Economics und die experimentelle Denkfabrik BSH CO ebenso entgegennehmen wie für die internationale IT-Firma Reply, deren „Corporate Architecture“ die Jury überzeugte. Das innovative Gesamtkonzept für die weltweit tätige Wirtschaftskanzlei Linklaters erhält zwei Awards: zum einen für „Interior Architecture“ und zudem für die „Corporate Identity“ im Segment „Excellent Communications Design“.

Die CSMM-Architekten erhalten die Preise für den German Design Award 2020 im Rahmen der weltweit führenden Messe für Konsumgüter ‚Ambiente‘ in Frankfurt am Main. „Dass wir bei CSMM in diesem Jahr mit sieben verschiedenen Arbeitswelten in mehreren deutschen Metropolen zum Gewinner gekürt werden, bestätigt unseren Anspruch und macht uns stolz“, ergänzt Brehme. Der 2012 initiierte German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rats für Formgebung. Sein Ziel ist es, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen.

 

Über CSMM – architecture matters
CSMM versteht sich seit 17 Jahren als Beratungs- und Architekturunternehmen, das sich auf Büroimmobilien und Arbeitswelten im In- und Ausland spezialisiert hat. 
 
Mieter und Nutzer von Gewerbeimmobilien begleitet CSMM bei allen kreativen und rationalen Entscheidungen rund um das maßgeschneiderte Bürokonzept. Dazu zählen unter anderem die Beratung bei der Auswahl des Objektes, Organisationsanalysen, Arbeitsplatzstrategien, Um- und Einzug sowie die zukunftsfähige Neugestaltung des Arbeitsumfelds. Darüber hinaus begleiten die Experten auf Wunsch Change-Management-Prozesse. Für Entwickler, Vermieter und Eigentümer entwirft und steuert CSMM als Berater und Planer sämtliche baulichen und kommunikativen Prozesse für den Um-, Aus- oder Neubau von Gewerbeimmobilien. Dazu zählen Standortbewertung, architektonische Gesamtplanung und kreative Vermarktungsstrategien. 
 
Die Entstehung der Marke CSMM – architecture matters im Jahr 2018 ist eine konsequente Weiterentwicklung der zuvor getrennt arbeitenden Unternehmen conceptsued GmbH (gegründet 2003) und Modal M GmbH (gegründet 2008). Ziel ist es, die Kompetenzen beider Häuser ganzheitlich anzubieten. Das 60-köpfige interdisziplinär und international zusammengesetzte Team von CSMM ist spezialisiert auf Büros, Hotels und Gastronomie jeder Größenordnung. Die Geschäftsführung obliegt Sven Bietau, Timo Brehme, Reiner Nowak und Malte Tschörtner. Neben dem Münchner Stammsitz agiert das Unternehmen auch mit Dependancen in Berlin, Frankfurt a.M. und Düsseldorf. 
 
CSMM ist Mitglied des Expertenpools der „Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB“ sowie des Zentralen Immobilienausschusses – ZIA „New Ways of Working“.  Zudem im Forschungsbereich aktiv kooperiert das Unternehmen mit der Fakultät Architektur an der Ostbayerischen Technischen Hochschule und dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung. Darüber hinaus fördert CSMM die „Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung – gif e.V.“ und engagiert sich in der „Werte-Stiftung“. Weitere Informationen im Internet unter: www.cs-mm.com


 


Deutsches Tierschutzbüro e.V.

46 schwerwiegende Tiertransporter-Unfälle im Jahr 2019 in Deutschland – besonders Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern betroffen – Tierrechtler*innen fordern ein sofortiges Ende von Lebendtiertransporten

 

(Berlin/pm) - Das Deutsche Tierschutzbüro hat für das Jahr 2019 insgesamt 46 schwere Unfälle von Tiertransportern allein in Deutschland registriert und fordert Bund, Länder und die EU dazu auf, Lebendtiertransporte komplett zu verbieten. Obwohl die Dunkelziffer noch wesentlich höher sein dürfte, sind allein bei den 46 bekannten Fällen - im Durchschnitt ca. ein Unfall pro Woche – mehrere hundert Schweine, mehrere Rinder und einige Tausend Hühner ums Leben gekommen. Mehrere besonders schwere Unfälle hatten auch menschliche Todesfälle zur Folge, insgesamt starben mindestens 12 Menschen bei Unfällen im Zusammenhang mit Tiertransportern. Der größte Teil der Unfälle geschah dabei in den Bundesländern, die die meisten sogenannten Nutztiere hält. So passierten 2019 mindestens 11 Unfälle in Niedersachen, 10 Unfälle in Nordrhein-Westfalen und 9 Unfälle in Bayern. Auch Anfang 2020 gab es bereits 3 Unfälle, auch hierbei kamen dutzende Schweine und Puten ums Leben und wieder fand mindestens ein Unfall in Niedersachsen und einer in Nordrhein-Westfalen statt.

 

Das Deutsche Tierschutzbüro sieht in den Vorfällen einen erneuten Beweis dafür, dass ein Ende des heutigen Systems der Massentierhaltung unumgänglich ist und fordert im ersten Schritt die Beendigung von Lebendtiertransporten, um das Leid von Tieren unverzüglich zu lindern. „Tiertransporte sind schon ohne Zwischenfälle eine der großen Ursachen für Tierqual im grausamen System der Massentierhaltung. Die unglaubliche Anzahl an Unfällen macht das Ganze noch unerträglicher. Ein Ende von Lebendtiertransporten wäre nur ein kleiner, aber dennoch wichtiger erster Schritt, zu weniger Tierleid“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

 

Die Auswertung konnte das Deutsche Tierschutzbüro basierend auf regionalen Berichterstattungen der Medien erstellen. Dabei gelangen vermutlich nicht einmal alle Vorfälle in die Öffentlichkeit, die Dunkelziffer wird weitaus größer sein. Dennoch zeigt die Auswertung, dass die Unfallursachen meistens bei Fahrfehlern liegen, die aus unterschiedlichen Gründen zustande kommen oder aufgrund von technischen Defekten des Fahrzeugs. Die Tiere werden entweder beim Unfall direkt, oder durch den Ausbruch aus dem verunglückten Transporter verletzt oder gar getötet. Oft müssen Veterinär*innen vor Ort verletzte Tiere im Anschluss nottöten. In einigen Fällen verbrannten die Tiere sogar in den Fahrzeugen. Ein großer Teil der Unfälle in den letzten Monaten geschah offenbar durch eine Kombination aus Fahrfehlern und technischem Defekt, die z.B. zur Ablösung der Anhänger bei falsch durchgeführten Wendemanövern führten. Tiertransporter fallen bei Kontrollen auch immer wieder durch Verstöße gegen die Vorschriften in Hinblick auf Versorgung und den gesundheitlichen Zustand der Tiere und Hygiene auf. Besonders bei hohen Temperaturen, wie letzten Sommer, haben Tiere bei Transporten extrem unter der Hitze und bei schlechter Wasserversorgung zu leiden. „Bis Lebendtiertransporte endlich der Vergangenheit angehören, brauchen wir strengere Sanktionen gegen die Verantwortlichen. Es kann nicht sein, dass Auftraggeber*innen, Speditionen und Fahrer*innen immer wieder für vermeidbare Unfälle und schlechte Versorgung verantwortlich sind und sich dennoch nichts ändert. Hier brauchen wir empfindsamere Strafen und bessere Kontrollen“, so Jan Peifer.

 

Tiertransporte sind ein elementarer Bestandteil des Systems der Massentierhaltung und auch ohne Zwischenfälle für tägliches Tierleid verantwortlich. Schweine, Rinder, Geflügel, Schafe und viele mehr werden nicht ausschließlich zur Schlachtung transportiert. Auch Aufzucht und Mast findet meist an unterschiedlichen Orten, nicht selten sogar in verschiedenen Ländern statt. Innerhalb der EU werden so jährlich Milliarden an Tieren über tausende Kilometer weit transportiert, hunderttausende Tiere werden auch in Länder außerhalb der EU verfrachtet. Regelmäßig kommt es neben Platzmangel, Unterversorgung und nicht eingehaltenen Ruhephasen zu schweren Verletzungen und tödlichen Auswirkungen auf diesen Todesfahrten.

 

Neben direkten Änderungen an der derzeitigen Situation fordert das Deutsche Tierschutzbüro langfristig die komplette Auflösung der Nutztierindustrie und der Ausbeutung von Tieren, um so Tierleid nachhaltig zu vermeiden. Als konsequenteste und nachhaltigste Lösung, um die derzeitigen Zustände zu vermeiden, sehen die Tierrechtler*innen die vegane Lebensweise. Dafür hat das Deutsche Tierschutzbüro die Plattform Twenty4Vegan.de ins Leben gerufen, die mit Rezepten und Tipps die Verbraucher*innen bei der Umstellung zu einer tierleidfrien Ernährung unterstützt.

 


CeresAward 2020: agrarheute sucht die Superbauern

(München/pm) - Zum siebten Mal sucht die Fachmedienmarke agrarheute die besten Landwirtinnen und Landwirte im deutschsprachigen Raum. Dabei stehen Innovationsgeist und unternehmerisches Handeln im Vordergrund, dessen Grundlage der verantwortungsvolle Umgang mit Mensch, Tier und Natur ist. Noch bis 31. März können Landwirtinnen und Landwirte Direktbewerbungen einreichen oder nominiert werden.

 

Innovativ, optimistisch, unternehmerisch und verantwortungsbewusst. Das sind die Landwirtinnen und Landwirte die agrarheute, das führende Fachmedium im Agrarbereich aus dem Haus dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, mit dem CeresAward (#ceresaward) auszeichnet. Der Preis wird von „Ackerbauer“ bis „Unternehmerin“ in zehn Kategorien ausgelobt, welche die gesamte Bandbreite der Landwirtschaft widerspiegeln.

 

Unsere Landwirte sind digitale Pioniere, innovative Energielieferanten, Erzeuger hochwertiger Lebensmittel, Schützer der Kulturlandschaft“, so Carsten Matthäus, Redaktionsdirektor Agrar und Forst im dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag. „Mit dem CeresAward wollen wir Landwirtinnen und Landwirte auszeichnen, die durch ihren Unternehmergeist sowie vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln mit den aktuellen Marktverhältnissen umgehen und der Billigmentalität Qualität entgegensetzen. Wir von agrarheute suchen echte Vorreiter“, Matthäus weiter. Und abschließend: „Dazu gehören Vorbilder, die auch den direkten Kontakt zum Verbraucher aufbauen und denen Transparenz wichtig ist“. 

 

Noch bis 31. März können Landwirtinnen und Landwirte Direktbewerbungen einreichen oder nominiert werden. Zum Bewerbungsformular geht es unter: www.ceresaward.de

CeresAward macht aus Landwirten echte Botschafter
Einflussreiche Botschafter für die Landwirtschaft hat der CeresAward bereits hervorgebracht. Einer der bekanntesten dürfte Georg Mayerhofer aus Niederbayern sein. Mayerhofer hatte 2017 den Titel „Landwirt des Jahres“ gewonnen und ist seitdem auf vielen Fachrunden als Redner oder Moderator zu sehen. Ein Jahr später konnte der österreichische Energielandwirt Tobias Ilg die Jury überzeugen und eine Lanze für die heimische Landwirtschaft brechen. Und 2019 wurde mit Linda Kelly aus Baden-Württemberg erstmals eine Frau zur „Landwirtin des Jahres“ gekürt, die mit dem Anbau von Lupinen eine heimische Alternative zu Kaffeebohnen schafft.

 

Der CeresAward ist für mich und unseren gesamten Betrieb eine Bereicherung. Wir haben nun noch mehr die Chance, die Transparenz zum Verbraucher für den eigenen Betrieb, für die Landwirtschaft allgemein und auch für Berufskollegen weiter auszubauen. Nebenbei ist es eine tolle Bestätigung dafür, mit dem eigenen Tun auf dem richtigen Weg zu sein“, so Linda Kelly.

Intensiver Bewerbungsprozess
Das Bewerbungsverfahren ist mehrstufig aufgebaut. Im ersten Schritt füllen die Teilnehmer einen circa 30 Fragen umfassenden Fragebogen aus. Oft wird dieser mit eindrucksstarken Bild- und Bewegtbild-Elementen angereichert. Anhand dieser Angaben selektiert die unabhängige Expertenjury (bestehend aus jeweils einem agrarheute-Fachredakteur, einem Kategoriensponsor sowie einem Verbandsvertreter) die besten drei Bewerber je Kategorie. Im zweiten Schritt werden die 30 Finalisten auf ihren Höfen besucht und beurteilt. 

 

Im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung in Berlin werden dann die zehn Kategoriensieger sowie der Gesamtsieger, der „Landwirt des Jahres 2020“, am 28. Oktober gekürt. 

 

 

 

Hintergrund

 

Allgemein: Ausgezeichnet mit dem CeresAward werden je ein Sieger pro Kategorie sowie der Gesamtsieger, der „Landwirt des Jahres“. Als Preisgeld erhält der Gesamtsieger 10.000 Euro sowie einen eintägigen Social-Media-Workshop im Wert von 1.500 Euro. Hauptsponsor DEUTZ-FAHR stiftet zudem 50 Einsatzstunden mit einem Schlepper aus der aktuellen Serie. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro. 

 

Namenspatin für den CeresAward ist Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, des Wachsens und Gedeihens. Diese Namenspatenschaft drückt aus, dass – egal wie Landwirte heute ihre Betriebe ausrichten – die Grundlage für ihre Arbeit der Boden ist und sein Erhalt im Mittelpunkt verantwortungsvoller Bewirtschaftung steht.

 

Initiator des CeresAward ist agrarheute, eines der führenden überregionalen Fachmedien für Landwirte im deutschsprachigen Raum aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag.

 

Ideelle Partner des CeresAward sind: Agentur für Erneuerbare Energien, Bund der Deutschen Landjugend (BDL), Bundesverband Rind und Schwein e.V., Deutscher Bauernverband (DBV), Deutscher LandFrauenverband (dlv), Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfung (DLQ) sowie Verband der Landwirtschaftskammern (VLK). 

 

Sponsoren des CeresAward (Stand 5.02.2020) sind der Landtechnikhersteller DEUTZ-FAHR (Hauptsponsor), Alltech (Kategoriesponsor Rinderhalter), Corteva Agriscience TM (Kategoriesponsor Unternehmerin), Horsch (Kategoriesponsor Ackerbauer), die Landwirtschaftliche Rentenbank (Kategoriesponsor Manager), Mitas (Kategoriesponsor Junglandwirt), die R+V Versicherung (Kategoriesponsor Energielandwirt), die SELEGGT GmbH (Kategoriesponsor Geflügelhalter) sowie Trelleborg (Kategoriesponsor Geschäftsidee).

 

Schirmherr des CeresAward ist Joachim Rukwied, Präsident Deutscher Bauernverband (DBV).

 

Preisverleihung „Nacht der Landwirtschaft“: Gekürt werden die Gewinner auf dem Galaabend „Nacht der Landwirtschaft“ am 28. Oktober 2020 im Kosmos in Berlin.

 

 

 

Über agrarheute – führendes Fachmedium in der Landwirtschaft
agrarheute berichtet als führendes Fachmedium über alle relevanten Themen aus Politik und Gesellschaft, analysiert Märkte und entdeckt Trends. Die Fachredakteure vermitteln Wissen zu Management, Pflanzenbau, Technik und Tierhaltung. Neben dem Agrarportal, agrarheute.com, ist agrarheute gedruckt und live zu erleben. Mit den Branchenauszeichnungen CeresAward (#ceresaward) und agrarheute digital future awards (#ahdfa) stellt agrarheute seine Leser/innen und User/innen bewusst auf die Bühne und macht Landwirtschaft damit nahbar.

Über Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH
dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag gehört zu den Top-10 Fachverlagen in Deutschland. Rund 400 Mitarbeiter erwirtschaften mit mehr als 40 Print- und Online-Medien zu Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Landleben über 80 Mio. Euro Umsatz im Jahr. Damit ist dlv europaweit eines der erfolgreichsten Medienhäuser rund um die Themen Landwirtschaft und Natur. Das medienübergreifende Portfolio reicht von Fachzeitschriften und Special Interest Magazinen über Online-Portale, Online-Shops und mobile Apps bis hin zu Veranstaltungen und Marktforschung. Über das internationale Partner-Netzwerk ist dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag unter dem Motto „think global, act local“ in insgesamt 20 Ländern Europas aktiv.

 


Der Sonntag – Kulturgut oder Wirtschaftsgut?

Zu der Forderung des Handelsverbands Deutschlands HDE, für den Sonntagsverkauf das Grundgesetz zu ändern, teilt die Allianz für den freien Sonntag mit:

 

(Augsburg/pm) - HDE-Verbandspräsident Sanktjohanser hat recht: der im Grundgesetz verankerte und durch höchstrichterliche immer wieder bestätigte Sonntagsschutz hat seinen Ursprung in der Weimarer Verfassung. Und diese weise Entscheidung stellt bis heute das Gemeinwohl an die erste Stelle - und nicht das Umsatzstreben einer Branche. Und das wird auch so bleiben! Wer Entspannung, Ruhe und familiäres Zusammensein nur im Kommerz und auf den Wühltischen sucht, hat die Diskussion um einen nachhaltigen und menschenwürdigen Lebensstil nicht verstanden. Und: hat der HDE mit seiner dreisten Forderung, zugunsten von Partikularinteressen das höchste Gesetz und damit das gesellschaftliche Leben zu beschädigen, dabei auch an die Beschäftigten im Handel gedacht, für die der Sonntag der einzige freie Tag der Woche ist?

 

80% der Deutschen stehen hinter dem GG

„Der HDE rüttelt an den Grundfesten des gemeinsam freien Sonntags. Wer den Sonntag grundlos und ohne Anlass zum Geldverdienen frei gibt, steht außerhalb des Grundgesetzes und damit außerhalb unseres demokratischen Sozialwesens“, erklären Maria Etl und Hannes Kreller von der Allianz für den freien Sonntag. „Das Grundgesetz, vor wenigen Monaten erst 70 Jahre alt geworden, ist ein Glücksfall der Geschichte - erwachsen aus den bittersten Erfahrungen der deutschen Geschichte und heute noch, laut Umfragen, von 80 Prozent der Deutschen als zentraler Ankerpunkt unseres Zusammenlebens angesehen.“

 

„Wer verkaufsoffene Sonntage ohne Anlassbezug haben will, überdeckt Deutschland mit einer Fülle von sinnlosen Zusatzöffnungen, die weder notwendig noch akzeptabel sind. Das kann niemand ernsthaft wollen," betont Handels- und Tarifexperte Orhan Akman vom Fachbereich Handel bei ver.di.

 

Der Sonntag heilt

„Der gemeinsam freie Sonntag hat zentrale Bedeutung für unser Zusammenleben, für unser Sozialwesen und für unsere Werte-Gesellschaft, resümiert Betriebsseelsorger Erwin Helmer. „Der Sonntag ist der gesündeste Tag der Woche, er ist und bleibt der Tag der Familien, der Tag der Feste und der Feiern, der Tag der gemeinsamen Ausflüge und Gemeinschaftstreffen, der Tag der Besinnung und des Gottesdienstes, der Tag des Herrn. Übrigens: Papst Franziskus bezeichnet den Sonntag als „Tag der Heilung der Beziehungen“.

 

www.allianz-fuer-den-freien-sonntag

 

 

 


Bistum Trier stellt Geschäftsbericht 2019 und Haushaltsplan 2020 vor

Umsetzung der Synode bei gleichzeitiger nachhaltiger Haushaltssicherung

 

Manfred Wagner, Leiter des Arbeitsbereichs Haushaltsplanung, Kirsten Straus, Direktorin für den Bereich Ressourcen, Dr. Gundo Lames, Direktor für den Bereich Ziele und Entwicklung, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und Judith Rupp, Pressesprecherin (vlnr.) . Foto: bt

 

 

(Trier/bt) – „Wir stehen in einer Zeit, in der die Haushaltsplanung für ein Bistum zunehmend komplex wird: Die inhaltliche Umsetzung der Synodenbeschlüsse steht an, auch jenseits der derzeit ausgesetzten strukturellen Veränderungen; Maßnahmen für Datenschutz, Arbeitssicherheit oder Brandschutz müssen ergriffen werden. Und auch die Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs im Raum der Kirche wollen wir mit den notwendigen personellen Ressourcen und finanziellen Mitteln ausstatten, damit sie zielführend und hilfreich sein kann.“ Das hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg am 30. Januar in Trier bei der Vorstellung des Geschäftsberichts für das Jahr 2019 und der Haushaltsplanung für 2020 betont.

 

Das Bistum müsse sich darauf einstellen, bis 2035 mit etwa einem Drittel weniger an finanziellen Mitteln auskommen zu müssen. Dennoch zeigte sich der Generalvikar zuversichtlich: Leitfaden des Handels sei die Umsetzung der Synodenbeschlüsse. Ein Schwerpunkt werde dabei die diakonische Kirchenentwicklung sein: „Als Katholiken wollen wir verstärkt an der Seite der Menschen stehen und mit ihnen schauen, wie „Gottes Ja zu allem, was dem leben dient und Gottes Nein, zu allem, was dem Leben schadet“ sich verwirklichen lässt.“ Bei der Synodenumsetzung gehe es nicht darum, Besitzstände zu wahren. „Unser gemeinsames Ziel sollte sein, kirchliches Leben zu verlebendigen, weiterzuentwickeln und glaubwürdig zu entfalten.“  

 

Insgesamt ein Defizit – Augenmerk liegt auf nachhaltiger Haushaltssicherung

 

Der Haushaltsplan für 2020, den Manfred Wagner, Leiter des Arbeitsbereichs Haushaltsplanung und Controlling im Bischöflichen Generalvikariat Trier vorstellte, sieht einen Verlust von 22,3 Mio. Euro vor. Operativen Erträgen in Höhe von 438,7 Mio. Euro stehen Aufwendungen von 428,2 Mio. Euro gegen. Diesem positiven geplanten Verwaltungsergebnis von 10,5 Mio. Euro stehen Finanzerträge von 18,2 Mio. Euro und Finanzaufwendungen von 52,3 Mio. Euro entgegen, so dass der Haushaltsplan insgesamt ein Defizit ausweist.

 

Finanzdirektorin Kirsten Straus sagte, sowohl der Jahresabschluss für das Jahr 2018 wie auch der Haushaltsplan für das Jahr 2020 lägen in dem Pfad, den die mittelfristige strategische Planung des Bistums vorgesehen hat. Der zahlenmäßig wesentlich höhere Verlust als im Vorjahr resultiere aus dem Aufstockungsbedarf bei den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen und den Beihilfeverpflichtungen. Zwar weise das operative Geschäft auch 2018 ein positives Ergebnis aus, das allerdings aufgrund erhöhter Personalaufwendungen deutlich unter dem des Vorjahrs liege. „Das aufgrund der genannten Rückstellungsbedarfe negative Finanzergebnis führt jedoch insgesamt zu einem Defizit, das die Rücklagen des Bistums in erheblichem Umfang in Anspruch nehmen muss“, erklärte Straus. In den kommenden Jahren werde ein Augenmerk auf dem Erhalt einer ausreichenden Reserve für das Bistum liegen müssen. „In diesem Zusammenhang gilt einer Begleitung der inhaltlichen Umsetzung der Synodenbeschlüsse mit einer behutsamen, aber nachhaltigen Haushaltssicherung die besondere Aufmerksamkeit.“

 

Hohe Aufwendungen für territoriale Seelsorge

 

Mit geplanten 339,5 Mio. Euro machen die Kirchensteuermittel den größten Teil der erwarteten Erträge (74,3%) aus. Dazu kommen Zuschüsse in Höhe von 66,8 Mio. Euro (14,6%), 19,4 Mio. Euro (4,3%) Staatsleistungen, Erträge aus Finanzanlagevermögen und Zinsen in Höhe von 18,2 Mio. Euro (4%) sowie Teilnehmerbeiträge, Mieten, Pacht (1,7%), Spenden und Kollekten (0,2%) und sonstige Erträge (0,9%). Die Aufwendungen setzen sich zusammen aus Zuschüssen an kirchliche Rechtsträger in Höhe von 190,8 Mio. Euro (39,7%), 178,2 Mio. Euro (37,1%) für Personalaufwendungen, Finanzaufwendungen von 52,3 Mio. Euro (10,9%) und Sachaufwendungen von 45,4 Mio. Euro (9,4%), Abschreibungen in Höhe von 7,7 Mio. Euro (1,6%) und 6,2 Mio. Euro (1,3%) für den Bauunterhalt. Baukostenzuschüsse gehen vor allem an Kirchen (52%), Pfarrhäuser (14%), Kindertagesstätten (19%) und Pfarrheime (9%). Betrachtet man die Aufwendungen nach den Aufgabenbereichen, zeigt sich, dass der größte Teil (32,7%) mit 157 Mio. in die territoriale Seelsorge und die verwaltungsbezogene Unterstützung fließt; mit 66,4 Mio. Euro sind 13,8% für katholische Schulen und den Religionsunterricht vorgesehen; 53,3 Mio. Euro (11,1%) für die Kindertagesstätten und 50 Mio. Euro (10,4%) für die Altersversorgung. Weitere Aufgabenfelder sind unter anderem Caritas, berufliche Bildung und Erwachsenenbildung, Beratung und Jugend sowie die Bistumsverwaltung.

 

Diakonische und missionarische Kirchenentwicklung

 

Dr. Gundo Lames, Direktor für den Bereich „Ziele und Entwicklung“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier, stellte den Geschäftsbericht für das Jahr 2019 vor. Dieser enthalte mit dem Rückblick auf die Erkundungsphase oder den Informationen zum Klimamanagement „Zuversicht stiftende Berichte, aber auch einige deutliche Risikoanzeigen, weil klar ist, dass das Bistum in den nächsten Jahren Kosten reduzieren muss“. Die in der Synode gestellte Frage, wozu wir Kirche sind, und die entsprechenden klaren Richtungsanzeigen einer diakonischen und missionarischen Kirchenentwicklung gäben für die Prioritätensetzung Orientierung. Mit Blick auf die statistischen Daten sagte Lames, der demografische Wandel in Verbindung mit einer kaum zu reduzierenden hohen Austrittsquote aufgrund der Glaubwürdigkeitskrise zeige deutlich, wie einerseits die katholische Bevölkerung des Bistums schrumpft und andererseits auch, wie mittelfristig die pastoralen Berufe und Berufungen weniger werden. Die bisherigen Formen der Weitergabe des Glaubens funktionierten immer weniger; die Präsenz und Relevanz der Frohen Botschaft in den alltäglichen Vollzügen von Familien, Bildung, Arbeit, Politik und Wirtschaft seien am Abschmelzen. Hier komme wieder die Synodenumsetzung ins Spiel: „Eine diakonische und missionarische, in den Sozialräumen der Menschen verankerte Kirchenentwicklung spürt auf, was die Menschen bewegt, und kommt vor Ort auch zu neuen Glaubenserfahrungen.“  

 

Der Geschäftsbericht 2019 sowie die Haushaltplanung für 2020 ist unter https://www.bistum-trier.de/bistum-bischof/unser-bistum/finanzen/ zu finden.

 


3. Akademietag an der PTHV hat Wirtschaft im Blick

Zum Wohle der Gemeinschaft

 Dr. Gabriele Wolff . Foto: bt
Dr. Gabriele Wolff . Foto: bt

(Vallendar/bt) – Die Gemeinwohl-Ökonomie stellt die Menschenwürde, ethische Werte und ökologische Verantwortung in den Mittelpunkt. Der 3. Akademietag hat sich dieser Thematik unter der Überschrift „Was wollen wir mit der Wirtschaft? Weg von einer Diktatur der Ökonomie – hin zur lebensdienlichen Teilhabe aller“ gewidmet.

 

Geld spielte auch in den vorangegangenen zwei Akademietagen eine Rolle, resümierte Prof. Dr. Paul Rheinbay von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV). Doch dabei sei doch klar, „Zuwendung, Glück, Zufriedenheit können wir nicht kaufen“.
Die Rohstoffe und die Regenerationsfähigkeit der Erde sind begrenzt. Doch das Ziel des Wirtschaftssystems ist Wachstum; ein Widerspruch. „Das Gemeinwohl müssen wir wieder in die Mitte der Gesellschaft stellen“, sagte Dr. Hanno Heil von der Theologischen Fakultät der PTHV und Mitgründer der Gemeinwohl-Regionalgruppe Koblenz/Mittelrhein. Er zitierte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass dies eine Transformation gigantischen Ausmaßes sei. Sein Vorschlag für eine Umsetzung lautete, die Unternehmen, die viel zum Gemeinwohl beitragen, sollten weniger Steuern zahlen.

 

Das Bruttoinlandsprodukt könnte aufgrund von Parametern wie dem Beitrag eines Unternehmens zum Gemeinwesen und anhand der Menschwürde am Arbeitsplatz gemessen werden. Das war für Referentin Dr. Gabriele Wolff ebenfalls ein Ansatzpunkt. „Wir sind in der Pflicht anständig miteinander umzugehen“, betonte die Beraterin für Kommunikation und interkulturelle Kompetenz. Transparenz, Selbstbestimmung, offene Strukturen und Fairness sollten im Mittelpunkt von Unternehmen stehen. Um gemeinsam zu lernen, müsse die Geschäftsführung Räume, Fortbildungen und Gespräche anbieten. „Die Leitidee ist nicht mehr Macht. Und Geld ist nicht mehr das Mittel für ein gedeihliches Zusammenleben.“

 

Heil und Wolff waren sich einig, dass die Führungsriege sich auf Prozesse und Diskussionen mit Mitarbeitenden einlassen müsse. Dies wünschte sich ein Teilnehmer aus dem Publikum in Bezug auf Kirche als Unternehmen. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sollten mehr in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. In der Podiumsdiskussion brachte Peter Wunsch, Theologe und Krankenpfleger in einer Ambulanz für Obdachlose, mit ein: „Gemeinwohl geschieht auch heute schon“. So kommen zum Beispiel Chefärzte auf ihn zu und bieten kostenlose Operationen an.

 

Rheinbay nutzte den letzten Akademietag in diesem Jahr, um den Verantwortlichen und Helferinnen und Helfern der Veranstaltungsreihe sowie den treuen Zuhörerinnen und Zuhörern zu danken.

 

Die Akademietage werden in gemeinsamer Trägerschaft von der PTHV mit der Katholischen Erwachsenenbildung Fachstelle Koblenz und der Katholischen Erwachsenenbildung der Bildungswerke Westerwald und Rhein-Lahn geplant und umgesetzt. Weitere Infos gibt es auf www.pthv.de.

 


DsiN-Verbrauchertipps: Aus Ändere-dein-Passwort-Tag wird Sicherer-Login-Tag

 

  • Nur 64 Prozent der Verbraucher nutzen laut DsiN-Sicherheitsindex sichere Passwörter
  • Besserer Schutz sensibler Konten: starke Passwörter mit zweitem Faktor schützen
  • Fünf DsiN-Tipps für sichere Logins zum Onlinekonto

 

(Berlin/DsiN) - Jedes Jahr zum 1. Februar findet der Ändere-dein-Passwort-Tag statt. Ziel des Aktionstages ist es, das Bewusstsein bei Verbrauchern für Passwortsicherheit  zu verbessern. Heute verfügt jedoch jeder Bundesbürger im Durchschnitt über 78 Onlinekonten. Damit wird auch der häufige Wechsel der Passwörter in der Praxis immer komplizierter. Nach Ansicht von DsiN ist ein Umsteuern zu Gunsten zusätzlicher Sicherungen erforderlich.

 

„Viele Verbraucher fühlen sich mit der häufigen Änderung komplexer Passwörter überfordert“ erklärt DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger. So gehören „123456“ und „password“ zu den aktuell meistgenutzten Passwörtern. Zwar kennen laut DsiN-Sicherheitsindex 98 Prozent der Internetnutzer in Deutschland die Vorteile eines starken Passworts, über ein Drittel von ihnen verzichtet jedoch auf einen starken Passwortschutz. „Es geht um den bewussten Umgang mit Login-Daten. Neue Zugangstechnologien erleichtern heute vielfach den Schutz von Onlinekonten“ so Littger.

 

Konkret stehen für DsiN künftig technische Lösungen wie die Online-Authentifizierung mit zwei Faktoren im Fokus der Aufklärungsarbeit. Der Zugang zum Onlinekonto erfolgt dabei wie bei einem Schloss mit zwei Schlüsseln. Das Handy, ein USB-Stick oder der Daumenabdruck werden zum zweiten Faktor. „Der Zugang zu sensiblen Konten wird durch einen zusätzlichen Faktor erschwert”, so Littger. “Ein sicheres Passwort ist die erste Verteidigungslinie. Technische Lösungen wie Passwortmanager oder die Zweifaktor-Authentifizierung schützen Konten zusätzlich.”

 

Zum neuen Sicheren-Login-Tag lädt Deutschland sicher im Netz dazu ein, sich aktiv mit der eigenen Accountsicherheit auseinanderzusetzen und Schutzangebote zu nutzen. Die nachfolgenden Hilfsmittel können dabei unterstützen.

 

Fünf DsiN-Tipps für einen sicheren Login zum Sicheren-Login-Tag:

  • Zweifaktor-Authentifizierung: Viele Anbieter bieten heute neben dem Passwort einen zweiten Faktor für den Zugang an. Dazu zählen SMS-Code per Telefon oder ein USB-Stick. Dieser doppelte Zugang (kurz 2FA) ist sicherer, da neben dem Passwort auch ein direkter Zugriff auf das für die Authentifizierung hinterlegte Gerät notwendig ist.
  • Merksatzmethode: Für die Sicherheit des Passworts hilft die Merksatzmethode, bei der von einem Satz Anfangsbuchstaben und Satzzeichen genommen werden, wie zum Beispiel: „Bedecke deinen Himmel, Zeus, mit Wolkendunst!“ Das ergibt das Passwort „BdH,Z,mW!“. Es gilt: Je individueller der Merksatz, desto sicherer das Passwort.
  • DsiN-Passwortkarte: Mithilfe eines Koordinatensystems können mit der DsiN-Passwortkarte individuelle Passwörter erstellt werden. Das Zeichenfeld beinhaltet alle Zeichen, die zur Passwortbildung erlaubt sind. Statt der kompletten Zeichenkombination muss man sich dabei nur die verwendeten Koordinaten merken. Die DsiN-Passwortkarte steht unter sicher-im-netz.de/dsin-passwortkarte zur Verfügung.
  • Passwortmanager: Wie in einem digitalen Schlüsselkasten speichern Passwortmanager Login-Daten verschlüsselt ab und sind nur mit einem Master-Passwort zugänglich. Zudem helfen die Programme beim Generieren sicherer, komplexer Passwörter.
  • SiBA-App: Die SiBa-App informiert in Kooperation mit Sicherheitsbehörden sowie IT-Sicherheitsunternehmen über aktuelle Sicherheitsvorkommen, welche einen Wechsel von Passwörtern erforderlich machen kann.  Die App ist für Android, iOS und Windows Phone erhältlich sowie auch per Twitter erreichbar.

 

  Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN wurde auf dem 1. Nationalen IT-Gipfel ins Leben gerufen mit dem Ziel, als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz zu leisten. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. 2007 übernahm das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die Schirmherrschaft für DsiN. www.sicher-im-netz.de

 

-

 

Über den DsiN-Sicherheitsindex

 

Der DsiN-Sicherheitsindex wurde im Rahmen einer repräsentativen Umfrage unter 2007 Internetnutzern durch Kantar im Auftrag von Deutschland sicher im Netz erstellt. Er wird jährlich erhoben, um die digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus Anknüpfungspunkte für eine effektive und bedarfsorientierte Aufklärungsarbeit liefern. Der aktuelle DsiN-Sicherheitsindex steht unter https://www.sicher-im-netz.de/dsin-sicherheitsindex-2019 zur Verfügung.

 

 

 


Digitale Welt für alle: MDR baut Barrierefreiheit weiter aus

 

(Leipzig/mdr) - Um künftig noch mehr Menschen den Zugang zu den Sendungen des MDR zu ermöglichen, baut die Dreiländeranstalt ihre Angebote weiter konsequent barrierefrei aus. Auf dem 8. Spitzentreffen von mitteldeutschen Behindertenverbänden, Politik und wissenschaftlichen Einrichtungen mit MDR-Intendantin Karola Wille am 29. Januar in Leipzig hat der Sender neue inklusive Angebote u.a. in den digitalen Angeboten vorgestellt und eine positive Bilanz gezogen.

 

 21 Stunden täglich: So viel Programm hat der MDR im Jahr 2019 mit Untertitelung gesendet. Dazu kommen knapp 29.000 Sendeminuten mit Gebärdensprache pro Jahr. Erweitert hat die Dreiländeranstalt auch das Angebot für Menschen mit Sehbehinderung: Mittlerweile stattet der MDR sein Programm mit täglich fast vier Stunden Audiodeskription aus.

 

Mit diesen Zahlen liegt der MDR - wie bereits in den vergangenen Jahren - unter den ARD-Landesrundfunkanstalten an der Spitze. Neue Angebote gab es 2019 zudem für Menschen mit kognitiven Einschränkungen bzw. funktionelle Analphabeten: die Nachrichten in Leichter Sprache von Montag bis Freitag bei mdr.de und im MDR TEXT.

 

 Für die Intendantin des MDR, Prof. Dr. Karola Wille, ist das Spitzentreffen mit den mitteldeutschen Behindertenverbänden eine feste Größe im Jahreskalender. "Im vergangenen Jahr haben wir trotz schwieriger Finanzlage beim Thema Barrierefreiheit viel erreicht und zahlreiche neue Angebote für noch mehr barrierefreie und gemeinwohlorientierte Programmvielfalt entwickelt. Damit sind wir sowohl bei Untertitelung, Gebärdensprache als auch Audiodeskription im bundesweiten Vergleich bereits sehr gut aufgestellt. Wir haben nun im Regelbetrieb damit begonnen, auch ausschließlich fürs Netz produzierte Videos mit Untertitelung auszustatten. Mit diesem zusätzlichen barrierefreien Zugang kommen wir unserem Ziel, die Teilhabe aller Menschen auch an der digitalen Welt zu ermöglichen, ein weiteres Stück näher. Und wir freuen uns, wenn auch dieses neue Angebot auf gute Resonanz bei den Nutzerinnen und Nutzern stößt."

 

 Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Direktor Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen), lobt die gewachsene Partnerschaft mit dem MDR "als Schlüssel für künftig noch mehr barrierefreie Angebote. Gleichzeitig gilt rückblickend unser großer Dank dem MDR für die fantastische Unterstützung zum Louis Braille Festival 2019.

 

Unser Medienpartner hat für eine hervorragende Öffentlichkeit des Festes als Ort der Begegnung zwischen blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen weit über die Grenzen Mitteldeutschlands hinaus gesorgt. Jetzt freuen wir uns sehr auf die nächsten Projekte mit dem MDR, bei denen wir unser Fachwissen zu Fragen der barrierefreien Gestaltung von Medieninhalten einbringen können."

 

 

 

 Leitgedanke: "Barrierefreie Programmvielfalt"

 

 Für das aktuelle Jahr 2020 kündigt der MDR zahlreiche neue barrierefreie Programmzugänge an. Erstmals werden seit Jahresanfang sogenannte "Web-Only-Videos" regelmäßig mit Untertiteln ausgestattet.

 

Damit setzt der MDR erste Schritte zur Barrierefreiheit bei ausschließlich im Internet verbreiteten Videos um. Auch bei den anderen Programmzugängen erweitert der MDR seine Angebote: Bis April sollen sämtliche Regelsendungen ganztägig und an allen Wochentagen untertitelt werden, bestehende Lücken in der Untertitelung von Sendungen am späten Abend werden sukzessive geschlossen. Ab 7.

 

Februar wird zudem das Magazin "Selbstbestimmt" - das sich dem Leben mit Behinderung aus der Perspektive der Betroffenen verschreibt - mit Gebärdensprachübersetzung versehen. Neu mit Gebärdensprache startet ab April auch der "MDR Garten". Kontinuierlich ausgebaut wird auch die Audiodeskription: Ab März wird die Sendereihe "Der Osten - Entdecke wo Du lebst" regelmäßig mit diesem Service ausgestattet.

 

 

 

 Über das Spitzentreffen

 

 Das Spitzentreffen von MDR, Behindertenverbänden, Politik und wissenschaftlichen Einrichtungen findet 2020 bereits zum achten Mal in Leipzig statt. Hintergrund der Veranstaltung zur Inklusion ist der gemeinsame Dialog und die Entwicklung und Etablierung neuer programmbegleitender Technologien für Menschen mit Behinderungen.

 

Beteiligt sind Verbände und Institutionen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen.

 

 

 

 Weitere Informationen zum Thema Barrierefreiheit unter:

 

www.mdr.de/barrierefreiheit

 


Die Sachverständige Dr. Christiane Müller auf der HansePferd Hamburg

Mit Herz und Kompetenz zum Wohl der Pferde

 

(Hamburg/pm) - Sie ist bundesweit eine der wichtigsten Stimmen, wenn es um artgerechte Haltung von Pferden geht. Der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Pferdehaltung, -zucht und -sport, Dr. Christiane Müller, ist das Wohl der Pferde Berufung und Passion zugleich. Diese Passion lebt sie seit 1998 ganz besonders auf der HansePferd Hamburg, wo sie als Expertin neueste Enwicklungen und Trends für den Pferdebrieb aufzeigt und mit Rat und Tat zur Verfügung steht. „Heute und in Zukunft erwarten die Kunden von Pferdebetrieben eine artgerechte Haltung mit viel Platz und guten Lichtverhältnissen. Jetzt geht es um die Weiterentwicklung einer artgerechten Pferdehaltung und effizientes Stalltmanagement“.

 

Auf Nordeuropas beliebtester Messe rund ums Pferd können Pferdehalter, Züchter und Pferdesportler zwei von Dr. Müller organisierte bedeutende Programmhighlights erleben – die deutschlandweit einzigartige Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“ und die Fachvorträge im  „Forum Pferdekompetenz“. Dass die Tierschutzbeauftrage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN, Mitglied im FN-Tierschutzbeirat und der Prüfungskommission FN-Kennzeichnung alle Kriterien der pferdegerechten Haltung zu hundert Prozent dabei berücksichtigt, versteht sich von selbst. Die renommierte Sachverständige wird vom 24. bis zum 26. April auf dem Hamburger Messegelände an drei Tagen ihre geballte Expertise einbringen, um den Besuchern Innvationen vorzustellen und Lösungen für Pferdebetriebe aufzuzeigen.

 

Erstes Treffen auf einem Seminar

 

Die Zusammenarbeit mit der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) entstand aus einer  Begegnung von Dr. Christiane Müller und der Projektleiterin der HansePferd Hamburg Sonja Tegmeyer auf einem Seminar für Pferdesachverständige Ende der 90er Jahre. „Uns wurde schnell deutlich, dass wir mit der HansePferd einen interessanten Anknüpfungspunkt für eine Kooperation haben. Die Messe mit ihrem umfangreichen Angebot der Aussteller und den zahlreichen Fachbesuchern war für mich ideal, um aktuelle Entwicklungen im Haltungsbereich einem interessierten Publikum zu präsentieren“, erklärt Dr. Christiane Müller.

 

Neueste Erkenntnisse in der Pferdehaltung im Blick

 

Die 60-Jährige ist inhaltlich stark in das Programm der HansePferd Hamburg eingebunden. Sie fungiert seit Jahrzehnten als Kuratorin der Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“, die innovative Produkte präsentiert und sich Fragen rund um die artgerechte Haltung von Pferden widmet. Das zentrale Anliegen der Sonderschau ist die Vermittlung einer guten fachlichen Praxis der Pferdehaltung, die leitlinienkonform ist und ein geringes Verletzungsrisiko für die Tiere birgt. Dr. Christiane Müller: „Die HansePferd ist die einzige Messe in Deutschland, die eine derartige Sonderschau unabhängig von Herstellern anbietet.“ Sie erinnert sich schmunzelnd an die Anfänge: „In den ersten Jahren hat sich der angesehene Fachtierarzt für Pferde Dr. Helmut Ende, der selbst regelmäßig als Referent in der Sonderschau auftritt, mit seinem Jack-Russel-Terrier Helmi auf dem Arm vor den Eingang gestellt. Helmi hat dann auf ein Kommando hin geheult, um die Besucher zu den Vorträgen zu locken.“ Seit vielen Jahren schon sind die Fachvorträge hochgeschätzt und stets sehr gut besucht.

 

Große Fortschritte bei Haltung, Ausrüstung und Ernährung

 

Auf der HansePferd Hamburg wird den aktuellen Trends und Enwicklungen in der Pferdehaltung ein hoher Stellenwert eingeräumt. Dr. Christiane Müller präsentiert alle zwei Jahre die neuesten Entwicklungen im Hinblick auf offene Haltungsformen mit viel Licht und Luft, geräumigen Außenboxen sowie auf eine ausgewogene Ernährung mit mehr Raufutter und weniger Kraftfutter.

 

Moderne Bewegungsställe und Futterautomaten gehören zum Standard“, sagt die Expertin.

 

„Forum Pferdekompetenz“ mit neuem Thementag für Pferdebetriebe

 

Dr. Christiane Müller, organisiert zudem Fachvorträge auf dem „Forum Pferdekompetenz“ auf der HansePferd Hamburg. Hier informieren renommierte Experten über die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse in der Pferdehaltung. „Erstmals wird es in diesem Jahr am Freitag einen speziellen Thementag zur Pferdehaltung „Fokus Pferdebetrieb“ geben, der sich gezielt an Pferdebetriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtet“, berichtet sie.

 

Vom ersten Ponyreiten bis zur Promotion

 

Ihre Liebe zu Pferden entdeckte Dr. Christiane Müller schon im Alter von zehn Jahren beim Ponyreiten. Die Leidenschaft ließ auch im Erwachsenenalter nicht nach und wurde schließlich zur Berufung. Nach ihrem Studium der Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Nutztierwissenschaften und anschließender Promotion in dem Bereich Ethologie und Verhaltensphysiologie nahm sie eine Stelle als vereidigte Sachverständige für Pferdehaltung, -zucht und -sport in Schleswig Holstein an. „Ich bin froh, dass ich mich ganz und gar der Pferdehaltung widmen kann. Es ist mir ein großes Anliegen, aktiv an der Weiterentwicklung dieses wichtigen Themas zu arbeiten und die neuesten Erkenntnisse und aktuellen Trends alle zwei Jahre auf der HansePferd zeigen zu können. Das Interesse ist stets groß.“

 

Während der Messe gibt Dr. Christiane Müller drei Tage Vollgas, betreut die Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“ und das Forum Pferdekompetenz durchgängig. „Der Umgang mit Pferden macht mir einfach großen Spaß und die HansePferd ist für mich alle zwei Jahre ein besonderes Ereignis, auf das ich mich jetzt schon freue. Ein Grund dafür ist die von Beginn an gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Team der HansePferd Hamburg.“

 

Die HansePferd Hamburg ist von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. April, 2020  täglich von 10 bis 19 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Beginn des großen Show-Abends „Stars“ ist am 24., 25. und 26. April jeweils um 19.30 Uhr.

 


Verkaufen, verschenken oder verwerten: Tipps zum Umgang mit alter Technik

Nach Weihnachten: Wohin mit alten Elektrogeräten?

 

(Berlin/ah) - Millionen ungenutzter Handys, Computer, Laptops und Spielekonsolen schlummern laut dem Digitalverband Bitkom in Schubläden, Kellern und Speichern. Oft noch funktionsfähig, mussten sie neueren Versionen weichen. Vor allem nach Neukäufen an Rabatttagen wie Black Friday oder nach Weihnachts- und Geburtstagsfesten werden sie ausgemustert und ihre Besitzer fragen sich: Wohin damit? Technik-und Entsorgungs-Experte Alexander Hauk gibt Tipps und Ratschläge wie man alte Technik sinnvoll los wird oder ihr neues Leben einhauchen kann - und was bei der Entsorgung der Geräte und der Daten zu beachten ist.

 

In den Hausmüll dürfen alte oder defekte Elektrogeräte nicht geschmissen werden und wegen der verbauten Rohstoffe sind sie dafür auch viel zu wertvoll. In jedem Mobiltelefon stecken bis zu 60 kostbare Rohstoffe, die recycelt werden können. Allein in den nicht mehr genutzten Mobilfunkgeräten stecken insgesamt mehrere hundert Kilogramm Gold. Dazu kommen zahlreiche weitere Stoffe, sogenannte Seltene Erden, die bei der Produktion verwendet werden. Durch ihre Wiederverwendung können Ressourcen geschont und die Umwelt geschützt werden. Seit Juli 2016 müssen Elektronikmärkte und Onlineshops Elektroschrott zurücknehmen. Schlauer ist es, noch funktionierende Elektronikgeräte zu verkaufen, zu verschenken oder zu tauschen. Vor der Entscheidung sollte man prüfen, ob sich das Altgerät reparieren, aufrüsten oder weiter verwenden lässt. Gebrauchte Rechner eigenen sich ideal als Ersatz-PC. Alte Laufwerke können auch als externe Geräte weitergenutzt werden. Mehrere Hersteller bieten für Notebook-Laufwerke USB-Gehäuse an. Viele Defekte an Elektrogeräten lassen sich leicht beheben, wenn man nur weiß, wie. Für Reparaturen können sich Technik-Laien professionelle Hilfe in einem sogenannte Repair-Café holen, die es in immer mehr Orten gibt. Ob Staubsauger, Mixer oder elektrische Zahnbürste: In den Selbsthilfe-Werkstätten stehen ehrenamtliche Mitarbeiter gerne mit Rat und Tat zur Seite. Eine Liste mit Repair-Cafés und Reparatur-Initiativen finden Interessierte im Internet: www.repaircafe.org/de/und www.reparatur-initiativen.de. Weitere Hilfestellung sind auch auf der Internetseite kaputt.de, die Anleitungen bietet und über Ersatzteile informiert, zu finden.

 

Wer ein altes Smartphone hat, kann es auch als Überwachungskamera weiter nutzen. Technologieunternehmen wie Smartfrog bieten nicht nur eine einfache und günstige Überwachungskamera fürs Zuhause an, sondern auch kostenfreie Apps, die es ermöglichen, das alte Smartphone in eine Überwachungskamera zu verwandeln. Es genügt, die App auf beiden Handys zu installieren – ein Smartphone dient dabei als Kamera. Über das Internet können Nutzer dann mit dem zweiten Handy von überall sehen, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Daneben lassen sich alte Handys auch als Musik-Player oder Universalfernbedienung weiterverwenden.

 

 

 

Geld verdienen mit alten Elektrogeräten

 

Alternativ lassen sich Smartphones, aber auch Computer und Digitalkameras, gut verkaufen. In den vergangenen Jahren hat sich für gebrauchte Elektronik-Geräte ein reger Markt entwickelt. Neben bekannten Auktionsplattformen wie Ebay und Verkaufsportalen wie Ebay Kleinanzeigen gibt es zahlreiche Ankaufsportale wie wirkaufens.de oder rebuy.de. Die Abwicklung ist denkbar einfach: Man sendet sein altes Handy, Tablet oder seine Spielekonsole ein und erhält je nach Zustand des Geräts einen Geldbetrag auf das eigene Bankkonto überwiesen. Die Ankäufe werden von den Mitarbeitern der Unternehmen gereinigt, aufgearbeitet, gegebenenfalls aufgerüstet und weiterverkauft. Allerdings: Auch, wenn das Altgerät einmal sehr teuer war, das große Geld darf man nicht erwarten. Schließlich wollen die Händler auch noch einen Gewinn erzielen. Geräte, die nicht mehr einwandfrei funktionieren, finden schwer einen Käufer. Besser sieht es bei einzelnen Komponenten aus den Altgeräten aus. Es gibt überraschend viele Menschen, die nach Ersatzteilen für den eigenen Computer suchen, wie zum Beispiel eine Grafikkarte oder einen CPU-Lüfter. Wer die Mühen des Auseinandernehmens und der Kaufabwicklung nicht scheut, kann auf diese Weise kleines Geld dazuverdienen. Wer sich dagegen möglichst kurz und schmerzlos von seinem Altgerät trennen möchte, kann es kostenlos beim Händler oder Hersteller zurückgeben. Einige Mobilfunkanbieter und Elektromärkte geben sogar Gutscheine für die Rückgabe von Altgeräten, die beim Kauf von Neugeräten angerechnet werden.

 

 

 

Einfach Gutes tun

 

Natürlich kann man sein Altgerät auch verschenken oder für einen guten Zweck spenden. So sammelt zum Beispiel der Förderverein „Das macht Schule” (www.das-macht-schule.net) funktionierende Hardware und stellt sie Schulen kostenfrei zur Verfügung. Auch der Verein Computer Spende Hamburg (www.computerspendehamburg.de) und der Soziale Computerladen in Berlin (www.sozialer-computerladen.de) geben gespendete Computer kostenfrei an Bedürftige weiter. In Mannheim gibt es einen Tausch- und Verschenk-Markt, der über die Internetadresse www.verschenken-und-mehr.de kontaktiert werden kann. Unternehmen wie das Berliner Sozialkaufhaus Help (www.helpberlin.de) oder Va Bene im bayerischen Mindelheim nehmen alte Elektronikgeräte gerne entgegen, um sie entweder weiter zu schenken oder um sie an Menschen mit wenig Geld günstig abzugeben. Auf Portalen wie nebenan.de kann man seine Altgeräte an Interessierte in der unmittelbaren Nachbarschaft verschenken. Zahlreiche Unternehmen wie die Berliner Stadtreinigung bieten auf ihren Internetseiten einen Tausch- und Verschenkmarkt an. Unter www.bsr.de/verschenkmarkt kann man Altgeräte tauschen, zum Beispiel gegen Schokolade oder Tiernahrung.

 

 

 

Persönliche Daten vor Weitergabe löschen

 

Unabhängig, was mit den Altgeräten geschehen soll: Verkäufer, Spender oder Tauscher sollten unbedingt darauf achten, dass sich auf Computern und Speicherkarten keine persönlichen Daten mehr befinden. Dabei reicht es nicht aus, private Dateien in den Desktop-Papierkorb zu ziehen. Durch Formatierung und mit Lösch-Software lassen sich Daten und Passwörter überschreiben und entfernen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Festplatte ausbauen und mit einem Hammer zerstören. Smartphones sollten auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden, um Dateien zu löschen. Zwar gilt im Sinne von Umweltschutz und Ressourcen-Schonung, dass Wiederverwendung und Weiterverwertung

 

vor Entsorgung geht, allerdings: Wenn sich Altgeräte oder Teile davon weder weiternutzen, verkaufen, verschenken oder tauschen lassen, bleibt als letzter Ausweg immer noch der Wertstoffhof. Alte Handys und Computer dürfen nicht einfach in den Hausmüll geworfen werden und müssen fachgerecht entsorgt werden. Laut Bundesumweltamt können bis zu 80 Prozent der verwendeten Materialien recyceltwerden.

 

 

 

Eine Aufklärungskampagne soll dabei helfen, mehr Menschen für die richtige Entsorgung von Elektroschrott zu sensibilisieren. Unterstützt wird diese vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem Umweltbundesamt. Auf der Kampagnen-Webseite www.e-schrott-entsorgen.org wird erklärt, warum die richtige Entsorgung so wichtig ist

 

 

 

Weitere Informationen

Smartfrog www.smartfrog.de


Vital und gesund mit dem richtigen Futter und innovativen Fitnesskonzepten

©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf
©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf