Wirtschaft

21.01.2021


Infografik: Nachfrage nach Solar-Aktien auf Rekordhoch, Anstieg von 1.328 % innerhalb eines Jahres

Grafik: kryptoszende.de
Grafik: kryptoszende.de

 

 

 

  • Relatives Google-Suchvolumen für „Solar Aktien" in erster Januarwoche 1.328 % über Vorjahreswert
  • Aktien aus Bereich Solarenergie im 12-Monats-Rückblick mit Kursanstiegen von bis zu 478 %
  • Im selben Zeitraum legte DAX lediglich 2,2 % an Notierung zu
  • 2020 11,8 % mehr Stromerzeugung aus Solarenergie wie noch im Jahr zuvor
  • Noch größerer Anstieg bei installierten Solardächern: Plus von 25 %

 

In der ersten Januarwoche stieg das relative Google-Suchvolumen für das Suchbegriffspaar „Solar Aktien" gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1.328 Prozent. Dass es die Anleger nicht bei der Informationsbeschaffung belassen, zeigt ein Blick auf die Kursentwicklung entsprechender börsennotierter Unternehmen. So stieg der Preis der Enphase Energy Aktien im 12-Monats-Rückblick um 478 Prozent, während der DAX lediglich 2,2 Prozent an Notierung zulegte. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor.

 

Nicht nur auf dem Börsenparkett wird Solar immer wichtiger. So wurde in Deutschland im Corona-Krisenjahr 2020 11,8 Prozent mehr Strom aus Solarenergie erzeugt wie im Vorjahr. Noch größer der Anstieg bei den installierten Solardächern. Im vergangenen Jahr wurden in der Bundesrepublik rund 25 Prozent mehr Solardächer installiert als 2019.

 

Insgesamt beträgt der Anteil Erneuerbarer Energien an der gesamten Bruttostromerzeugung in Deutschland inzwischen knapp 46 Prozent. Noch im Jahr 2015 waren es lediglich 29 Prozent. Wie die Infografik aufzeigt, könnte der Anteil bis zum Jahr 2030 sogar auf 65 Prozent ansteigen.

 

„Während zahlreiche Branchen im vergangenen Jahr eklatante Einbußen in Kauf nehmen mussten, wächst die Solarindustrie im Rekordtempo", so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Auch auf dem Börsenparkett wird das Thema Nachhaltigkeit zunehmend wichtiger – Aktionäre von börsennotierten Unternehmen im Bereich Solar- und Fotovoltaik konnten zuletzt ihr Kapital sogar vervielfachen". 

 

 

 

Interessanten Informationen und anschaulichen Infografiken https://kryptoszene.de/news/nachfrage-nach-solar-aktien-auf-rekordhoch-anstieg-von-1-328-innerhalb-eines-jahres/

 

 

 

Über Kryptoszene.de

 

Kryptoszene.de ist eine Nachrichten- und Informationsplattform, die Krypto-Interessenten und Anlegern News, Hintergrundberichte, Analysen und Anleitungen zum Kaufen und Handeln von Kryptowährungen anbietet.

 


Nach Gesetzesbeschluss: RECUP- und REBOWL-Pfandsystem rüstet Gastronomie für Mehrweg-Pflicht

Das Bundeskabinett hat heute die Novelle zur Änderung des Verpackungsgesetzes beschlossen. Restaurants, Cafés und Bistros sind ab 2023 verpflichtet, ihrer Kundschaft den Coffee-to-go oder das Take-away-Gericht in einem Mehrwegbehältnis anzubieten. Das Mehrwegsystem RECUP und REBOWL bietet deutschlandweit zusammen mit über 5.000 Ausgabestellen Konsument*innen sowie Gastronom*innen eine unkomplizierte und kostensparende Mehrweg-Alternative. Dabei setzt das Unternehmen, wie auch das Bundesumweltministerium, auf das System von Pfand. 

(München/Berlin/pm) - Das Bundeskabinett hat heute dem Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zu einer Änderung des Verpackungsgesetzes zugestimmt. Gastronomie, die Waren zum Mitnehmen verkauft, ist demnach ab 2023 dazu verpflichtet, ihrer Kundschaft wiederverwendbare Becher oder Behälter als Alternative zu den Einwegverpackungen anzubieten. Eine Ausnahme gilt dabei für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 80 Quadratmetern und maximal fünf Mitarbeitern. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Mein Ziel ist, dass Mehrweg-Boxen und Mehrweg-Becher für unterwegs der neue Standard werden." 

 

RECUP- und REBOWL-Pfandsystem als Lösung

 

An diesem Ziel arbeitet auch die reCup GmbH aus München und etablierte schon vor 4 Jahren ein Pfandsystem für To-go-Becher und Take-away-Schalen, das sich mittlerweile über ganz Deutschland erstreckt. "Das RECUP- und REBOWL-Pfandsystem zeigt, dass Mehrweg funktioniert", so Fabian Eckert, Geschäftsführer der reCup GmbH, heute bei der Pressekonferenz des Bundesumweltministeriums. "Wir wissen, dass die Gastronomie momentan vor großen Herausforderungen steht, aber wir sind uns sicher, dass wir diese gemeinsam meistern werden", so Eckert weiter. Das Pfandsystem der reCup GmbH, welches zusammen mit Partnern wie Shell, Alnatura, McDonalds oder Bio Company Einwegmüll einspart, zeigt, dass die Mehrweg-Alternative weder mehr kosten muss, noch einen Verlust der To-go-Mentalität bedeutet. 

 

Mit dem flächendeckenden Pfandsystem für Mehrwegbehälter bietet die reCup GmbH als First-Mover bereits heute die Mehrweg-Lösung für die Gastronomie, die heute im Bundeskabinett beschlossen wurde. Aktuell können Gastronom*innen das Pfandsystem rund um die RECUP-Becher und REBOWL-Schalen kostenlos für 3 Monate testen. 

 

Warum die reCup GmbH auf Pfand setzt

 

Dass das System von Pfand in Deutschland funktioniert, unterstreicht der Beschluss des Kabinetts, die Pfandpflicht auf sämtliche Getränkeflaschen aus Einwegkunststoff sowie Getränkedosen zu erweitern. 

 

Auch RECUP und REBOWL zeigen, dass ein analoges Pfandsystem Mehrweg der breiten Masse zugänglich macht. Das Pfandsystem ist einfach zu nutzen, RECUP und REBOWL verzichten hierbei ganz bewusst auf eine App-Registrierung, denn so werden die Einstiegshürden sowohl für ihre Partner*Innen als auch für Nutzer*Innen möglichst gering gehalten. Es gibt keine fehleranfällige Technik im Hintergrund. Der Tauschhandel per Pfand ist ein geläufiges System, das allen Alters- und Gesellschaftsschichten zugänglich ist und sich ganz unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Den Vorteil dieses Systems sieht auch die Ministerin: "Wenn sie (die Mehrweg-Behälter) ein Pfand haben, dann gibt es einen höheren Anreiz, sie zurückzubringen und eben nicht draußen liegenzulassen", so Umweltministerin Svenja Schulze. 

 

 

Über die RECUP GmbH

 

Das im September 2016 von Fabian Eckert und Florian Pachaly gegründete Unternehmen RECUP GmbH bietet mit den beiden deutschlandweiten Pfandsystemen RECUP und REBOWL eine einfache, attraktive und nachhaltige Alternative zu Einwegverpackungen. Die zirkulären Pfandsysteme basieren auf zu 100% recyclebaren Mehrwegbehältern, RECUP auf Coffee-to-go-Bechern und REBOWL auf Take-away-Schalen. Die Pfandsysteme sind einfach zu nutzen und funktionieren ohne App-Registrierung oder Voranmeldung. Mit mittlerweile rund 45 Mitarbeitern*innen und über 5.300 Cafés, Restaurants, Bäckereien, Kiosken und Tankstellenstationen arbeitet die reCup GmbH an der bundesweiten Erweiterung der beiden Pfandsysteme. Ziel des unter anderem von der Deutschen Umwelthilfe e.V. als "Best Practice" ausgezeichneten Unternehmens ist es, Einweg überflüssig zu machen, die gesellschaftliche Sensibilisierung zum Thema Verpackungsmüll weiter voranzutreiben und dazu anzuregen, das allgemeine Konsumverhalten zu überdenken. Weitere Informationen zu RECUP unter www.recup.de. Weitere Informationen zu REBOWL unter www.rebowl.de

 


Bauckhof Mühle-Produkte unterstützt „Oft länger gut“-Kampagne

Foto: Bauck GmbH
Foto: Bauck GmbH

(Rosche/pm) - 18 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jährlich weggeworfen - die Bauckhof Mühle engagiert sich gegen diese Form der Lebensmittelverschwendung. Seit Jahresanfang 2021 sind die ersten Bauckhof-Produkte mit „Oft länger gut“-Label im Handel - eine Initiative von Too good to go. Das Ziel: Verbraucher darauf aufmerksam machen, dass Produkte auch nach Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) noch gut sein können.
Trocken, dunkel und gut verschlossen gelagert sind insbesondere Mehle, Müslis und Getreideflocken bis zu mehrere Monate über das MHD hinaus haltbar. Trotzdem werden Lebensmittel nach Ablauf des Datums häufig weggeschmissen, da Verbraucher das Mindesthaltbarkeitsdatum (bis zu diesem Datum hat das Produkt eine optimale Qualität) mit dem Verbrauchsdatum (nach Ablauf stellt der Verzehr ein gesundheitliches Risiko dar) verwechseln. Die Folge: Ein Drittel aller Lebensmittel werden weggeworfen, rund zehn Prozent hiervon aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums.
„In Lebensmitteln stecken nicht nur wertvolle Inhaltsstoffe, sondern auch wichtige Ressourcen. Wer sie unüberlegt wegwirft, schadet der Umwelt“, so Jan-Peter Bauck, Geschäftsführer der Bauck GmbH. „Aus diesem Grund ist es uns wichtig, uns in der Initiative „Oft länger gut“ zu engagieren.“
Die Initiative „Oft länger gut“ hat sich das Ziel gesetzt, das Verständnis von Haltbarkeit nachhaltig zu ändern. Nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums ist ein Lebensmittel nicht automatisch ungenießbar. Verbraucher werden daher dazu aufgerufen, nach Ablauf des MHD ihre Sinne - Riechen, Schmecken, Sehen - zu nutzen, um zu beurteilen, ob ein Produkt noch verzehrt werden kann. Sticker mit dem Slogan „Oft länger gut“ erinnern die Verbraucher daran.
Auch auf vielen Bauckhof-Verpackungen wird in unmittelbarer Nähe zum MHD das „Oft länger gut“-Logo mit einem entsprechenden Hinweis platziert. Die Ergänzung auf den Verpackungen erfolgt ab Jahresanfang 2021 Stück für Stück.

Die Bauck GmbH
Die Bauck GmbH ist 1969 als einer der Pioniere unter den Naturkostherstellern aus den drei biologisch-dynamisch wirtschaftenden Bauckhöfen in Klein Süstedt, Stütensen und Amelinghausen hervorgegangen. Ursprünglich als Vermarktungsgesellschaft von Demeter-Erzeugnissen gegründet, stellt das Unternehmen heute unter der Marke „Bauckhof“ Demeter- und Bio-Produkte wie Mehle, Müslis und Backmischungen in seinen eigenen Mühlen her. Noch immer ist die Firma Familien- und Mitarbeiter-geführt. Mit den Landwirten der Region verbindet die Bauck GmbH eine langfristige und faire Partnerschaft. So werden bereits im Winter Verträge für die nächste und übernächste Ernte geschlossen. Preisspekulationen mit Demeter-Getreide möchte das Unternehmen so entgegenwirken und einen Beitrag dazu leisten, die biologisch-dynamische Landwirtschaft zu erhalten und zu fördern.

Die Marke Bauckhof: Mehle, Müslis und mehr
Erlesene Mehle, Backmischungen für saftige Kuchen und Brote, nahrhafte Porridges, vollwertige Müslis und herzhafte Pizza- und Burger-Mischungen, glutenfrei, weizenfrei und vegan - unter der Marke Bauckhof vertreibt die Bauck GmbH heute rund 140 Produkte. Die Bauckhof-Mühle steht für innovative Rezepturen, in denen ausschließlich Bio- und Demeter-Rohstoffe verarbeitet werden und die einfach zuzubereiten sind. Seit 2006 ist der Mühlenbetrieb außerdem auf glutenfreie Produkte, die der ganzen Familie schmecken, spezialisiert. Glutenfreie Bauckhof-Produkte tragen das Logo der durchgestrichenen Ähre der Deutschen Zöliakie Gesellschaft (DZG). Regelmäßige Glutenanalysen garantieren, dass Bauckhof-Produkte unter 20 ppm Gluten enthalten. Dazu tragen eine eigene Glutenfrei-Mühle, glutenfreie Mischanlangen sowie ein eigenes Glutenfrei-Labor bei.
Über Too Good To Go
Too Good To Go wurde 2015 mit dem Ziel gegründet, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Unter anderem ermöglicht Too Good To Go mit der eigenen App gastronomischen Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überproduziertes Essen zu einem vergünstigten Preis an SelbstabholerInnen anzubieten. International wurden bereits über 50 Millionen Mahlzeiten gerettet und somit ungefähr 125.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. In Deutschland hat Too Good To Go aktuell über 5.000 Partnerläden und eine Community von rund 4 Millionen Menschen. Am 3. April 2019 bekam das Unternehmen den Bundespreis “Zu gut für die Tonne” von Julia Klöckner verliehen. Zum Jahreswechsel 2020 erhielt Too Good To Go die B Corp Zertifizierung. B Corp ist eine globale Bewegung von Unternehmen, die sich das Ziel gesetzt haben, die Welt zum Positiven zu verändern.

Neben der App engagiert sich Too Good To Go auch in anderen Lebensbereichen für die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung - beispielsweise mit Aufklärungskampagnen, Bildungsangeboten sowie auf dem nationalen und internationalen politischen Parkett. Das Unternehmen ist in 15 Ländern tätig. Dazu gehören Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Norwegen, die Niederlande, Belgien, die Schweiz, Spanien, Italien, Polen, Portugal und Österreich. Seit diesem Jahr reihen sich auch die USA in die Länder der Lebensmittelretter ein.
Weitere Informationen zu „Oft länger gut“ finden Sie unter: https://toogoodtogo.de/mhd


RememberMe – the familiy network

Start von Deutschlands erster Familien- und Freundeskreis App

Foto: Rememberme - The Family Network
Foto: Rememberme - The Family Network

 

 

(Berlin). Es ist soweit. Deutschlands erste kostenlose Familien- und Freundeskreis-App startet. Deutschlands erste App für die Ewigkeit!

 

RememberMe – kurz RM – vereint neue Funktionen im Bereich der digitalen Welt. RM bündelt bekannte, aber auch neue innovative Anwendungen, die insbesondere Familie & Freunde einander näherbringt und zum ständigen Austausch und Kontakt einlädt. In RM sind umfangreiche Kommunikations-, Präsentations -, Dokumentations- und Archivierungs-Tools in einer Anwendung integriert. Die RM-App ist eine deutsche Entwicklung. Sie schützt private und vertrauliche Kommunikation und Daten, in dem sie den Fokus auf das Kommunizieren, Speichern und Bewahren von Daten auf den persönlich festgelegten Bereich wie Familie oder wertvolle Freunde sicherstellt. RM ist ein geschützter Raum, in dem die Nutzer/innen sicher sind, ohne Angst habe zu müssen, dass private Urlaubsfotos, Fotos von Kindern oder von wilden Abi-Feiern am Ende doch irgendwo öffentlich auftauchen oder im World Wide Web missbraucht werden. Darüber hinaus schafft sie Transparenz, Zuordnung, Übersicht und einfaches Auffinden von allen Erlebnissen und Fotos der Nutzer/innen.

 

Mit „VoicePics“ hat RM erstmals die Möglichkeit geschaffen, zu jedem Foto und Video die Geschichte dazu persönlich mit Sprachnachricht zu hinterlegen und festzuhalten. Der RM-Nachrichtendienst „Quick“ stellt eine schnelle und direkte Kommunikation und Chat untereinander sicher. RM präsentiert exklusiv den ersten „interaktiven Stammbaum“. Mit RM baut man eine vollständige und lückenlose Geschichte für Familie und Freunde auf und stellt sicher, dass diese von Generation zu Generation weiterentwickelt, fortgeschrieben und sichergestellt wird. Eine App für die Ewigkeit – die die Familiengeschichte, Erlebnisse, Ereignisse und Lebensstationen nie vergessen lässt.

 

Nach mehrmonatiger intensiver Arbeit ergänzt das junge Start up-Unternehmen RM remember.me AG mit dieser neuen App die Social-Media-Szene, die vorwiegend durch amerikanische Unternehmen geprägt ist. RM ermöglicht „Schnellschuss-Kommunikation“, die sich in einer langlebigen, nachvollzieh-baren und vollständigen Dokumentation und Übersicht bündelt. Das RM-Team besteht aus jungen IT-Experten, Entwicklern und Kommunikationsspezialisten, die sich zum Ziel gesetzt haben, Deutschlands erste Familien- und Freundes App am Markt zu etablieren, die Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit in einer einzigartigen App vereint und damit eine App für die Ewigkeit schafft.

 

Die RM-App ist eine deutsche Entwicklung. RM garantiert höchste Datensicherheit, da sämtliche Daten ausschließlich in Deutschland gehostet werden.

 

Mehr Informationen finden Sie unter:
www.rememberme.app

 


Die Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus zeigt Pilgerwege und -stationen in Baden-Württemberg

Kirchen beteiligen sich an CMTdigital

(Karlsruhe/Stuttgart/Freiburg/Rottenburg/ekiba/drs) - . Mit einem Video zum Thema Pilgern beteiligen sich die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg am 26. Januar an der Tourismusmesse CMT, die dieses Jahr pandemiebedingt digital stattfindet. Sie verweisen damit auf ihr reichhaltiges Pilgerangebot, das Menschen helfen soll, eine Auszeit zu nehmen.

 

„Die Kirchen in Baden-Württemberg bauen derzeit ihr Pilgerangebot aus. Denn Pilgern hat eine lange kirchliche Tradition und tut Menschen gut, die eine Auszeit brauchen – gerade auch in schwierigen Zeiten oder bei biographisches Lebensübergängen“, erklärt Ingrid Knöll-Herde, derzeit Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg. Der Videofilm, der eigens für die CMTdigital entwickelt wurde, zeigt wichtige Pilgerwege und -stationen, die quer durch Baden-Württemberg führen, darunter beispielsweise den Jakobusweg, der 1987 zum ersten Europäischen Kulturweg erklärt wurde, und den Martinusweg, der 1300 Kilometer durch Baden-Württemberg führt.

 

Es werden aber auch Angebote für neuere Formen des Pilgerns vorgestellt. Beispielsweise der Rad-Pilgerweg „MeinRadweg“, der von Rottenburg am Neckar über das Donautal und den Bodensee in die Schweiz führt; oder der unter dem Titel „Pilger.Schön“ von den Evangelischen Frauen in Baden entwickelte Pilgerweg, der sich mit inzwischen drei begleitenden Handbüchern gezielt an Frauen richtet. Darüber hinaus lädt das Video dazu ein, lokale Pilgerwege und spirituelle Wanderungen im Nationalpark Schwarzwald und an vielen Orten in Baden-Württemberg zu entdecken.

 

Außerdem möchte der Beitrag zeigen, wie Pilgern das Leben bereichern kann. „Wer sich auf den Weg macht, nimmt Abstand vom Alltäglichen. Pilgern ist Entschleunigung der Bewegung, der eigenen Gedanken und eine Sensibilisierung der Sinne für Eindrücke, die nicht mehr alltäglich sind“, erläutert Ingrid Knöll-Herde. „Pilgernd entdeckt man die Welt neu und hat die Chance, andere oder ganz neue Schwerpunkte zu setzen.“

 

Über die CMT hinaus bietet die Homepage www.pilgern-in-baden-wuerttemberg.de einen Überblick über die kirchlichen Angebote. Einen Fachtag zum Thema Pilgern (Titel: „Die Sehnsucht ist größer – Pilgern neu entdecken“) hat die Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus am 23. April im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart geplant.

 

Hintergrund:

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg beteiligt sich seit vier Jahren mit einem gemeinsamen ökumenischen Stand an der Tourismusmesse CMT in Stuttgart.

 

Unter www.cmt-messe.de finden alle Interessierten ab sofort das gesamte Programm der CMT, die am Dienstag, 26. Januar, rein digital stattfindet. Das Programm startet um 9 Uhr und umfasst rund 40 Veranstaltungen aus allen Bereichen der CMT. In parallelen Streams und Videos zeigen touristische Anbieter ihre Angebote für die kommende Saison.

 

Weitere Infos zu Kirche und Tourismus: https://kirche-tourismus-bw.de/

 


Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V.

Stärkung der Diakonischen Unternehmenskultur liegt neuem kaufmännischen Vorstand Dr. Michael Gerhard am Herzen

Das „Wesen der Diakonie“ hat er als 22-Jähriger im Zivildienst erlebt, jetzt ist der heute 52-jährige Dr. Michael Gerhard kaufmännischer Vorstand der Hephata Diakonie – für ihn ein Traumberuf.
Das „Wesen der Diakonie“ hat er als 22-Jähriger im Zivildienst erlebt, jetzt ist der heute 52-jährige Dr. Michael Gerhard kaufmännischer Vorstand der Hephata Diakonie – für ihn ein Traumberuf.

 

Mit einem „Gefühl von Wertschätzung“ hat Dr. Michael Gerhard seinen Einstieg als neuer kaufmännischer Vorstand der Hephata Diakonie erlebt. Am 4. Januar hatte der 52-Jährige seinen ersten Arbeitstag. Dass die neue Aufgabe für ihn die perfekte Wahl gewesen ist, hat er indes schon voriges Jahr im Bewerbungsverfahren gemerkt.

 

Wenn Dr. Michael Gerhard in seinem neuen Büro den Blick schweifen lässt, schaut er durch die Fenster auf das Haus Nazareth. Dort haben Diakonissen 1864 den Grundstein für die spätere Entwicklung der Hephata Diakonie gelegt, die Gerhard heute als ein „modernes und diakonisches Sozialunternehmen“ ansieht und als solches weiterentwickeln und stärken will.

 

Auf dem Schreibtisch des neuen Vorstands liegen ein aufgeschlagener Aktenordner und ein Notizbuch. Neben der Tastatur klebt ein Haftnotizzettel. Es erinnert ihn an einen Anruf, den Gerhard sich vorgenommen hat. Sobald die Mitarbeiterin wieder im Dienst ist, die sich über Weihnachten und bis Silvester freiwillig für eine Woche mit einer Jugendhilfe-Wohngruppe in Quarantäne begeben hat, will er ihr persönlich „Danke“ sagen für diesen bemerkenswerten Einsatz.

 

Wertschätzung als wesentlichen Teil einer diakonischen Unternehmenskultur – auch Dr. Gerhard selber hat sie zu seinem Start bei Hephata erlebt. „Wie ich im Bewerbungsverfahren vom Aufsichtsrat behandelt worden bin, die Gespräche mit meinem künftigen Vorstandskollegen Maik Dietrich-Gibhardt und meinem Vorgänger Klaus Dieter Horchem und auch die ersten Begegnungen mit Mitarbeitenden und Leitenden Hephatas – ich fühle mich gut aufgenommen und habe schon jetzt richtig Freude an den neuen Aufgaben“, sagt der Stadtallendorfer.

 

Geboren in Frankfurt, aufgewachsen in Bad Vilbel und zuletzt mehr als 20 Jahre als Geschäftsführer der Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband GmbH in Marburg, die Träger mehrerer diakonischer Kliniken ist: „Ich bin echter Hesse und fühle mich insbesondere der Region hier sehr verbunden“, betont Dr. Gerhard. Heute lebt der passionierte Karatekämpfer und begeisterte Wanderer mit seiner Frau Silke in einem Einfamilienhaus in Stadtallendorf. Aus erster Ehe hat er zwei Kinder - Juliane (19) und Johannes (17).

 

Gerhards beruflicher Werdegang zeugt von großem Wissensdurst, dessen Zeugnis eine ganze Reihe an Abschlüssen sind: Gelernter Bankkaufmann, Diplom-Religionspädagoge, Diplom-Diakoniewissenschaftler, Diplom-Sozialarbeiter, Doktor der Philosophie, Diakon und Master der Betriebswirtschaft. Was ihn dabei angetrieben hat, ist der im Zivildienst geborene und nun bei Hephata in Erfüllung gegangene Berufswunsch: Vorstand einer großen diakonischen Komplexeinrichtung.

 

Als eine Art Schlüsselerlebnis für seine berufliche Laufbahn beschreibt der 52-Jährige eine Szene, in der er als Zivildienstleistender in einer Pflegeeinrichtung einem Senior beim Baden hilft. Der Pflegebedürftige gilt in dem Seniorenzentrum als verschlossen und zurückgezogen. Als Gerhard ihm beim Baden hilft, erzeugt das bei dem alten Mann offensichtlich eine Situation der Nähe und Gerhard spürt die Verantwortung in dieser Situation der Verletzlichkeit. Schließlich beginnt der Rentner etwas zu tun, was keiner erwartet hätte: Er redet und öffnet sein Herz.

 

„Es ist ein Gespräch entstanden, das zwar sicher nicht theologisch gewesen ist, für mich aber trotzdem den Charakter von Seelsorge hatte“, sagt Gerhard. In diesem Miteinander der helfenden Tat, also der Pflege, und der Zuwendung im Gespräch, hat der seinerzeit 22-jährige Zivildienstleistende und heutige Hephata-Vorstand das „Wesen von Diakonie“ erlebt, wie er sagt. „Für mich stand fest, dass ich mein damals bereits erworbenes kaufmännisches Wissen aus der Banklehre mit etwas Sozialem verbinden wollte. Die Leitung eines Sozialunternehmens war fortan mein Berufsziel.“

 

Ziele bleiben für den nun in der Hephata Diakonie angekommenen Vorstand ein wichtiges Thema. „Ein modernes Sozialunternehmen sein, das diakonisch und wirtschaftlich erfolgreich arbeitet und ein Teil der Gesellschaft ist – das sind meine Ziele für die Hephata Diakonie“, erklärt Gerhard. Zur Strategie, um die Ziele zu erreichen, sagt er: „Die Stärkung der diakonischen Unternehmenskultur ist für mich der wichtigste Punkt, auch für alle weiteren konkreten Ziele, die es gibt und die zu entwickeln sind.“ Konkret heißt das für ihn beispielsweise, die Ergebnisse der jüngsten Mitarbeiterbefragung weiter zu bearbeiten und aus ihnen abzulesen, was es braucht, um die mehr als 3.000 Mitarbeitenden Hephatas noch mehr zu beteiligen, sie letztlich zu Botschafterinnen und Botschaftern auch im Sinne der Weiterempfehlung Hephatas als Arbeitgeberin zu machen.

 

Wichtige Mulitplikator*innen sind für Gerhard auch die Spenderinnen und Spender Hephatas – das Fundraising ist ein Arbeitsfeld, das der neue Vorstand gerne ausbauen will. Auch, um Netzwerke zu knüpfen in die Gesellschaft, in die Gemeinden vor Ort, in denen Hephata sich für Menschen mit Hilfebedarf engagiert. Konkrete Herausforderungen aus Sicht des neuen Vorstands sind Investitionen in Gebäude und die Gewinnung und Bindung von neuen Mitarbeitenden. Allem anderen aktuell vorangestellt ist zudem die Bewältigung der Corona-Pandemie. „Hier leisten die Mitarbeitenden Hephatas wirklich Großartiges“, lobt Gerhard die Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen und Regionen.

 

An das spezifische und persönliche „Dankeschön“ erinnert die Haftnotiz auf seinem Schreibtisch mit der Telefonnummer der Jugendhilfe-Wohngruppe in Limburg. Dass dort ein kaufmännischer Vorstand anruft, ist nicht alltäglich, entspricht aber Gerhards Selbstbild: „Als Vorstand sehe ich mich auch als Förderer und Unterstützer. Und als Teil der Dienstgemeinschaft, die wir als Dienstgeberinnen und Dienstnehmerinnen miteinander bilden und die uns als Diakonie ausmacht. Das ist einzigartig in der Sozialwirtschaft.“

 

Hintergrund:
Vorstand der Hephata Diakonie

Dr. Michael Gerhard folgt als neuer kaufmännischer Vorstand der Hephata Diakonie auf Klaus Dieter Horchem, der im März 2021 in den Ruhestand gehen wird. Bis dahin werden die Geschicke Hephatas von drei Vorständen geleitet. Mit dem Renteneintritt von Horchem gibt es ein neues, gleichberechtigtes Vorstands-Duo aus Dr. Gerhard und Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt. Gerhard war vom Aufsichtsrat Hephatas bereits im vorigen Sommer gewählt worden, er verfügt über langjährige Leitungserfahrungen sowohl als Geschäftsführer der Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD) GmbH (seit 2004) als auch als Vorstand der DGD Stiftung (seit 2014) mit Verantwortung für einen Klinikverbund aus sechs Akutkrankenhäusern und zwei Rehakliniken in mehreren Bundesländern. Neben seiner betriebswirtschaftlichen Kompetenz als Master of Business Administration bringt Gerhard Diplom-Abschlüsse als Sozialarbeiter, Diakoniewissenschaftler und Religionspädagoge mit. Promoviert wurde der 52-Jährige als Doktor der Philosophie, wobei sich seine Dissertation mit diakonischem Handeln, ökonomischem Denken und ethischem Erwägen beschäftigt. Der zweifache Familienvater ist zudem 2006 in Hephata in das Diakonenamt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eingesegnet worden.

 

 

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

 

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

 

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

 

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

 

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

 

 

 


Mainova engagiert sich für Obdachlosenhilfe

 

 

(Frankfurt/dw) - Mainova unterstützt drei Frankfurter Einrichtungen bei der Obdachlosenhilfe: Der regionale Energieversorger spendet insgesamt 7.500 Euro sowie über 300 Decken an die Diakonie Hessen und ihre Aktion „Wärmespenden“, den Kältebus des Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten sowie den Frankfurter Standort der Off Road Kids Jugendhilfe (gGmbH).

 

Ferdinand Huhle, Bereichsleiter Konzernkommunikation und Public Affairs der Mainova AG, betont: „Mit unserem Engagement unterstützen wir die dringend benötigten Hilfsangebote für in Not geratene Menschen in Frankfurt. Die Corona-Pandemie erschwert deren Lebensumstände zusätzlich. Mein Dank gilt allen Helfern, die sich ganz besonders in der aktuellen schwierigen Situation persönlich für diese Menschen einsetzen.“

 

 

 

Stefan Gillich, Abteilungsleiter für Existenzsicherung, Armutspolitik und Gemeinwesendiakonie bei der Diakonie Hessen, sagt: „Den obdachlosen Menschen macht in diesem Winter neben der Kälte zusätzlich die Corona-Pandemie zu schaffen. So sind viele Einnahmequellen von wohnungslosen Menschen weggefallen. Auch sind die Kapazitäten in den Notunterkünften aufgrund der Hygiene- und Abstandsmaßnahmen reduziert.“

 

Christine Heinrichs, Stellvertretende Geschäftsführerin des Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten, stellt fest: „Unser Kältebus ist in diesem Jahr besonders wichtig. Wir halten unsere Angebote für obdachlose Menschen trotz Corona aufrecht, auch wenn die Bedingungen schwieriger sind.“ 2

 

Dvora Leguy, Leiterin der Off Road Kids Streetwork Frankfurt, ergänzt: „In der aktuellen Situation verschärfen sich häusliche Probleme zum Teil. In Folge dessen sind vor allem auch mehr junge Menschen auf sich gestellt und suchen Hilfe.“

 

Alle drei Vertreter der Hilfsorganisationen betonten nachdrücklich, wie wichtig die Unterstützung ihrer Tätigkeiten ist, um den Obdachlosen in der Stadt gerade in der aktuellen Situation zu helfen, und bedankten sich für das Engagement der Mainova.

 

 

 

Über die Mainova AG

 

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen 2.700 Mitarbeitern im Jahr 2019 einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem mehr als 14.000 km umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher. Die Mainova Servicedienste GmbH bietet mehrfach ausgezeichneten Service für die Kunden und treibt die Energiewende durch die Montage intelligenter Zähler voran. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main sorgt in Frankfurt und weiteren Konzessionskommunen für eine zuverlässige Straßenbeleuchtung. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 Prozent) und die Münchener Thüga (24,5 Prozent). Die übrigen Aktien (0,3 Prozent) befinden sich im Streubesitz.

 

 

Diakonie Hessen – Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege

 

Die Diakonie Hessen ist Mitglieder- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). 2013 aus der Fusion der beiden Diakonischen Werke von EKKW und EKHN hervorgegangen ist die Diakonie Hessen als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig. Als Träger diakonischer Arbeit beschäftigt die Diakonie Hessen in den Landesgeschäftsstellen in Frankfurt und Kassel, im Evangelischen Fröbelseminar, in den Evangelischen Freiwilligendiensten sowie in 17 regionalen Diakonischen Werken in Hessen und Nassau 1.637* Mitarbeitende. Dazu kommen 692* Freiwillige, die sich in einem Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst einbringen.

 


Achtsame und nachhaltige Weihnachtszeit

Weihnachten geht auch fair und umweltfreundlich

Von vielen Geschenken über den Adventskranz bis zum Weihnachtsschmaus: Weihnachten steht heutzutage auch für besonders viel Konsum. Der „Der Nachhaltige Warenkorb“ zeigt, wie dennoch faire und umweltbewusste Festtage gelingen.  

 

(Berlin/pm) - Wer dieses Jahr Geschenke kaufen möchte, sollte kleinere und mittelständige Geschäfte und Dienstleistungen unterstützen. Für lokal hergestellte Produkte gibt es die „Karte von morgen“, die alle passenden Läden in der Nähe auflistet. Verschiedene Siegel zeigen, ob Produkte nachhaltig und fair produziert wurden. Und es muss nicht immer etwas Neues sein. Neben Dekoration, die man ganz einfach selber basteln kann, finden sich im Internet auch zahllose Anleitungen und DIYs für selbstgemachte Geschenke. Von gestrickten Socken, über Makramee, selbstgeschossene und ausgedruckte Fotos, oder gekochte Marmelade, kann man fast alles selbst machen. Auch gebrauchte Bücher (vielleicht mit persönlicher Widmung) oder gebrauchte und aufgearbeitete Elektronik kann man in Betracht ziehen. Außerdem nicht wahllos verschenken, sondern überlegen, wer sich was wünschen könnte, was er oder sie braucht, oder was sie oder er in letzter Zeit erwähnt hat. 

 

Nachhaltiger Adventskranz und Deko

 

Einen Adventskranz kann man leicht selbst basteln. Einfach beim nächsten Spaziergang (heruntergefallene) Tannenzweige, Kiefernzapfen und Ähnliches sammeln. Fehlt die Inspiration helfen Bastelanleitungen und Bilder von fertigen Werken im Internet. Vielleicht reicht aber auch nur ein Teller mit schön drapierten Ornamenten und Weihnachtsbaumkugeln neben vier Kerzen. Nachhaltigkeitstipp: Lieber auf Kerzen mit Paraffin verzichten, da sie Palmöl enthalten. Besser sind Kerzen aus Bienenwachs. Für eine nachhaltige Festtagsdekoration empfiehlt es sich, alles Vorhandene zusammenzutragen und sich einen Überblick über Kerzen, Wandgehänge und Aufsteller zu machen. So lassen sich Spontankäufe leichter vermeiden. Für Deko aus Naturmaterialien wie Zweigen und Ästen und Tannenzapfen, die man bei einem Spaziergang findet, finden sich eine Menge Basteltipps im Internet. 

 

Festessen

 

Für viele Familien stellt das Weihnachtsessen den Mittelpunkt in der besinnlichen Zeit dar. Auch hier können Verbraucherinnen und Verbraucher nachhaltiger konsumieren, wenn sie ein paar Tipps beachten. Nachhaltigkeitstipps fürs Festessen: Wenn Fleisch, dann „bio“, regionale und saisonale Lebensmittel kaufen, im Dezember haben Kohlgemüse, Rüben, Lauch und Kartoffeln noch Saison, Reste verwerten sowie nachhaltige und faire Schokolade und Lebkuchen kaufen. 

 

(Online-)Festlichkeiten 

 

Da dieses Jahr niemand weiß, wie sich Regelungen an Weihnachten entwickeln werden oder wer generell Angehörige vor Covid-19 schützen möchte oder einfach Freunde verstreut in der Welt hat und sich Kontakt wünscht, der kann sich neben Videocalls auch zu kleinen Events von ein bis zwei Stunden Länge verabreden. Videocalls bei denen man sich die gesamte Zeit ins Gesicht starrt, können ermüdend wirken. Wir schlagen ein paar kleine Aktivitäten vor, die man zusammen machen kann. Analoge Spiele spielen (Stadt Land Fluss, Schach, Kniffel, Quizze), Videospiele im Multiplayer spielen und währenddessen einen Videocall laufen lassen, oder an getrennten Küchentischen basteln. Keks-Überraschung: Eine Keksbackmischung in einem Glas fertig anmischen, die fehlenden Zutaten und die anderen Hinweise auf einen Anhänger oder eine Karte schreiben, diese dem Glas beilegen und an Freunde versenden, samt einer Einladung für ein gemeinsames virtuelles Backen. Virtueller Weihnachtsmarkt: mit Glühwein und im Kerzenlicht vorbereitete Weihnachtsmarktsnacks essen und gemeinsam weihnachtliche Musik hören.

 

Geschenke für andere packen 

 

Wer dieses Jahr etwas Gutes tun möchte, der informiert sich über Initiativen, die Geschenke für weniger gutgestellte Menschen sammeln. Häufig bekommt man von den Organisationen Packlisten für die Pakete, die meist etwas Nützliches wie Hygieneartikel, aber auch Schönes wie Kinderbücher vorschlagen. Viele Organisationen sammeln noch bis etwa Mitte Dezember, damit die Geschenke auch pünktlich zu Weihnachten bei den richtigen Leuten landen.

 

Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt „Der Nachhaltige Warenkorb“ der RENN. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik.

 

Die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) wurden 2016 auf Initiative des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ins Leben gerufen. Ein neues Netzwerk von insgesamt 20 – vornehmlich zivilgesellschaftlichen – Akteuren aus allen 16 Bundesländern, gegliedert in vier Netzstellen. Ihr Ziel: Die Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland vorantreiben. Vom Bund finanziert, von den Ländern benannt und bei der Projektdurchführung unabhängig, können die RENN dabei über die politischen Ebenen hinweg Akteure miteinander vernetzen, wie dies in einem föderal organisierten Staat sonst kaum möglich ist. Das Projekt wird von der Bundesregierung zunächst für fünf Jahre gefördert. Für die Gesamtkoordination ist eine Leitstelle in der Geschäftsstelle des RNE eingerichtet. 

 

RENN.süd ist die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien für Süddeutschland. Sie trägt das Thema „Nachhaltig leben“ durch die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteure und Aktivitäten in die Breite. Themenschwerpunkt von RENN.süd ist „Nachhaltiger Konsum“.

 


Die Auszubildenden des Ford-Werks in Saarlouis unterstützen in der Vorweihnachtszeit Bedürftige

Ford-Azubis sammeln Lebensmittel für die Tafel

Für die Tafel in Saarlouis und Dillingen haben Ford-Azubis Lebensmittel gesammelt, mit denen mehrere Hundert Haushalte versorgt werden können - Die Spenden-Aktion läuft noch bis Ende des Jahres

 

(Köln/pm) - Eine gute Tat in der Adventszeit: Um Bedürftige zu unterstützen, haben sich die Auszubildenden im Ford-Werk Saarlouis eine besondere Aktion ausgedacht. Sie sammeln Lebensmittel für die Tafel in Saarlouis und in Dillingen, die als gemeinnützige Vereine die Spenden an arme und hilfsbedürftige Menschen verteilen.

 

Ende November haben die Azubis zunächst in den Ausbildungswerkstätten und im Büro der Jugend- und Auszubildendenvertretung Spendenkisten aufgestellt. "Anschließend informierten wir unsere Kolleginnen und Kollegen durch einen Flyer, welche Spenden gebraucht werden", sagt Lorenz Thieltges, Auszubildender zum Kfz-Mechatroniker. Als Lebensmittelspenden sind besonders Nudeln, Reis, Konserven, aber auch Schokolade begehrt. "Der Rest ging ganz von allein", erzählt Thieltges. "Die Auszubildenden brachten von zu Hause die Spenden mit und legten sie in die Spendenkisten.''

 

Mit dieser ehrenamtlichen Aktion unterstreichen die Ford-Auszubildenden, dass sie in ihrer Ausbildung außer technischem Know-How und Eigeninitiative auch soziale Werte vermittelt bekommen.

 

"In unserer Ausbildung wird uns immer wieder beigebracht, dass ein führsorglicher Umgang miteinander wichtig ist und wir auf unsere Mitmenschen achten und sie unterstützen sollen", sagt Denise Husack, die eine Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik machen.

 

Bei Ford in Saarlouis sind derzeit mehr als 150 Auszubildende tätig.

 

In den ersten zwei Wochen der Spendenaktion kamen bereits so viele Lebensmittel zusammen, dass die Tafeln damit mehrere Hundert Haushalte versorgen können. Entsprechend groß war die Freunde bei den gemeinnützigen Vereinen. "Eine tolle Aktion der Azubis, für die wir sehr dankbar sind" sagt Heidi Zech von der Tafel in Dillingen. "Durch die Corona-Pandemie hat sich die Anzahl der Bedürftigen erhöht.

 

Deshalb hat uns das Engagement der Auszubildenden sehr gefreut."

 

Und auch die Werkführung ist voll des Lobes: "Der Einsatz unserer Azubis macht uns richtig stolz", sagt Pano Kalandranis, der Personaleiter des Ford-Werks in Saarlouis. "Das zeigt, dass unsere Auszubildenden nicht nur top-ausgebildet und eigeninitiativ sind, sondern auch sozial engagiert."

 

Die Ford-Azubis sammeln noch bis zum Ende des Jahres Lebensmittelspenden und übergeben sie dann den Tafeln in Dillingen und Saarlouis.

 

Ford-Werke GmbH

 

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert.

 


ZdK und KDFB fordern Einführung eines Lieferkettengesetzes noch in dieser Legislaturperiode

(Köln/kdfb) – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt den Beschluss der ZdK-Vollversammlung ausdrücklich, mit dem die Bundesregierung aufgefordert wird, noch in dieser Legislaturperiode das schon lange geplante Lieferkettengesetz zu verabschieden.

 

KDFB-Vizepräsidentin Emilia Müller, die mit anderen KDFB-Frauen den Antrag in die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) eingebracht hatte, stellt dazu fest: „Als Christ*innen sehen wir die Notwendigkeit zum Handeln. Wir wollen mehr Fairness in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten. Deshalb muss ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden, in dem menschenrechtliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen gesetzlich festgeschrieben werden. Eine Missachtung muss mit deutlichen Konsequenzen verknüpft werden.“

 

Als Mitglied der Initiative #Lieferkettengesetz engagiert sich der KDFB dafür, dass die großen deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden verpflichtet werden, Menschenrechte in ihren Lieferketten zu achten und Umweltzerstörungen zu vermeiden – auch im Ausland. Wer Schäden anrichtet, muss dafür auch die Verantwortung übernehmen. Emilia Müller bekräftigt: „Ein wichtiger Bestandteil des Lieferkettengesetzes muss sein, dass Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen haften, die durch ihre Missachtung von Sorgfaltspflichten entstanden sind.“

 

Der KDFB setzt sich weiterhin für die Verwirklichung des Lieferkettengesetzes ein und appelliert an die Bundesregierung, endlich das Gesetz auf den Weg zu bringen.

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 


Regional einkaufen

(Berlin / pm) - „Regional“ klingt grüner als es ist. Welche Fallstricke man bei regionalem Konsum beachten muss, aber auch welche Vorteile es hat, regionale Hersteller und Produzenten zu unterstützen, stellt „Der Nachhaltige Warenkorb“ vor.

 

Ein Blick in die Gemüse- und Obsttheke im nächsten Supermarkt lässt schnell vergessen, dass heimische Früchte eigentlich nur zeitweise erntereif und damit auch nur zeitweise an die Supermärkte lieferbar sind. Neben heimischen Frucht- und Obstsorten findet man auch allerhand exotische Importware aus der ganzen Welt.

 

Woher Gemüse und Obst stammen erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher auf den kleinen Schildchen im Regal oder auf dem Etikett. Zurzeit finden sich im Supermarkt unter anderem (Bio-) Gurken aus Spanien, Äpfel aus Italien oder Ingwer aus Peru. Hauptsaison für die heimischen Gurken ist von März bis September. Saison für Apfel ist eigentlich nur von August bis Oktober. Wenn man im Juli einen Apfel aus der Region kauft, stammt dieser wahrscheinlich aus dem Lager von Landwirtinnen und Landwirten. Gemüse und Obst müssen gekühlt werden, damit sie im Lager frisch bleiben. Der gekauft Apfel ist höchstwahrscheinlich aus der Saison im letzten Jahr und wurde, wenn man ihn im Juli kauft, neun Monate lang gekühlt. Das erhöht die CO2-Emissionen enorm, auch wenn der Apfel von einem Feld in der Nähe stammt. Im Netz findet man auf verschiedenen Seiten Saisonkalender. Einzig Champignons und je nach Kalender Lauch oder Kartoffeln haben in Deutschland das gesamte Jahr Saison.

 

Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich mit nachhaltigem Konsum auseinandersetzen, stoßen schnell auf die Empfehlung, bei Lebensmitteln zu saisonalen und regionalen Produkten zu greifen, da diese weniger CO2-Emissionen freisetzen als der Import aus anderen Ländern. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Begriff „regional“ nicht geschützt ist. Die Kennzeichnung kann zum Beispiel bedeuteten, dass Produkte in einer Region wie dem Rheinland produziert und dann nach ganz Deutschland ausgeliefert wurden. Wenn man mit dem Begriff „regional“ ein Lebensmittel verknüpft, welches aus der Region stammt, sollte man die Herkunftsbezeichnung auf Etiketten genau lesen und Bezeichnungen wie „von hier“ oder „aus der Region“ kritisch begegnen.

 

Außerdem bedeuten sowohl „saisonal“ als auch „regional“ nicht automatisch „bio“. Nur bei verifizierten und mit Siegeln gekennzeichneten Lebensmitteln können Verbraucherinnen und Verbraucher sicher sein, dass sie tatsächlich auch biologisch angebaut wurden und beispielsweise keine Pflanzengifte bei der Herstellung verwendet wurden.

 

Wenn man auch andere Konsumgüter oder Güter des alltäglichen Verbrauchs regional einkaufen will, hilft der schnelle Blick ins Netz. Dort haben sich verschiedene Initiativen zu Plattformen und Ratgebern formiert, die lokalspezifische Angebote sammeln und auflisten. Eine der Plattformen ist die Karte von morgen, die gesammelt deutschlandweite Einkaufsführer abbildet. Verbraucherinnen und Verbraucher können in der Karte von morgen nach Plattformen suchen, die Anlaufpunkte für regionale Lebensmittel, Kleidung und Dienstleister in ihrer Gegend zusammengetragen haben. Zukünftig findet man die Karte von morgen auch im Nachhaltigen Warenkorb.

 

Wie bei Lebensmitteln bedeutet auch bei weiteren Konsumgütern „regional hergestellt“ nicht automatisch fair oder umweltfreundlich. Wenn man Wert auf spezielle Kriterien legt, kann man auch hier auf Siegel achten, die genau das verifizieren. Bei Kleidung kennzeichnet beispielsweise das GOTS-Siegel faire und ökologische Textilien, bei anderen Produkten kann man nach dem Siegel des TÜV Rheinland Umweltzeichen Green Produkt Ausschau halten, das für Umweltschonung steht. Weitere Siegel finden sich in der Siegelübersicht des Nachhaltigen Warenkorbs.

 

Neben der Einsparung von CO2 durch kürzere Transportwege ergeben sich weitere Vorteile, die den regionalen Konsum attraktiver machen. Zum einen kann auf emotionaler Ebene die Wertschätzung für Lebensmittel wieder steigen, da eine automatische Reduzierung von verfügbaren Gemüse- und Obstsorten stattfindet, wenn Landwirtinnen und Landwirte jedes Jahr andere Sorten anbauen. Zum anderen erhöht Begrenzung die Vorfreude. Wenn man nicht schon im Februar Erdbeeren nascht, wächst die Freude auf die ersten frischen Erdbeeren vom Feld, die man vielleicht sogar selbst gesammelt hat. Neben dem Faktor der Wertschätzung für die Lebensmittel erhöht sich wahrscheinlich auch die Verbindung zu der Region in der man lebt, wenn man jeden Sonntag im Hofladen frische Lebensmittel kauft. So hat man einen engeren Kontakt zum Produzenten und seiner Ware. Das Geld fließt direkt zum Hersteller und in die Region. So gestaltet man diese aktiv mit und unterstützen eine bestimmte Anbauweise. Außerdem weiß man woher und von wem der Apfel stammt, den man gerade verspeist. Außer den emotionalen Effekten, die eine stärkere Einbindung von Konsumentinnen und Konsumenten in ihre Nachbarschaft bewirken können, werden auch Arbeitsplätze bei den Herstellern gesichert.

 

Durch die kürzeren Transportwege von Gemüse und Obst, können diese auf den Feldern ausreifen und Nährstoffe sammeln.  Bei vielen importieren Früchten und Gemüsesorten ist der Transport so lang, dass sie, angekommen in Deutschland, innerhalb weniger Tage schlecht werden würden. Darum werden diese Früchte und Gemüsesorten schon abgeerntet, bevor sie ausgereift sind. Sie reifen dann im Laufe ihrer Reise. Sobald die Fürchte abgeerntet sind, können sie nicht mehr mit Nährstoffen versorgt werden. Das führt dazu, dass sie weniger nährstoffhaltig sind. Der Import wirkt sich auch auf die Preise aus, weshalb der Direktvertrieb der Landwirte und Landwirtinnen aus der eigenen Nachbarschaft noch den weiteren Vorteil hat, dass die Preise niedriger ausfallen können.

 

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Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt „Der Nachhaltige Warenkorb“ der RENN. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik.

 

Die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) wurden 2016 auf Initiative des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ins Leben gerufen. Ein neues Netzwerk von insgesamt 20 – vornehmlich zivilgesellschaftlichen – Akteuren aus allen 16 Bundesländern, gegliedert in vier Netzstellen. Ihr Ziel: Die Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland vorantreiben. Vom Bund finanziert, von den Ländern benannt und bei der Projektdurchführung unabhängig, können die RENN dabei über die politischen Ebenen hinweg Akteure miteinander vernetzen, wie dies in einem föderal organisierten Staat sonst kaum möglich ist. Das Projekt wird von der Bundesregierung zunächst für fünf Jahre gefördert. Für die Gesamtkoordination ist eine Leitstelle in der Geschäftsstelle des RNE eingerichtet. 

 

RENN.süd ist die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien für Süddeutschland. Sie trägt das Thema „Nachhaltig leben“ durch die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteure und Aktivitäten in die Breite. Themenschwerpunkt von RENN.süd ist „Nachhaltiger Konsum“.

 


Mittelstand fordert Dynamisierung der Verdienstgrenzen bei Minijobs

 

(Berlin/pm) - Der Mittelstand.BVMW fordert gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) die Anhebung und Dynamisierung der Verdienstgrenzen bei Minijobs. Die Dynamisierung sollte sich an der Lohnentwicklung orientieren.

 

Durch den steigenden Stundenlohn und die feste Lohnobergrenze von bisher 450 Euro stehen Arbeitnehmende in immer geringerem zeitlichem Umfang zur Verfügung, um nicht über die Grenze zu kommen und damit steuerlich benachteiligt zu werden. Dies hat zur Folge, dass sich die Anstellung von Mitarbeitern im Minijob für Mittelständler kaum noch lohnt. Die Arbeitenden können nicht vom steigenden Mindestlohn profitieren, da dessen Erhöhung nur einer Verkürzung ihrer Arbeitszeit gleichkommt. Aufseiten der Arbeitgeber werden viele Branchen bei jeder anstehenden Mindestlohnerhöhung mit hohen bürokratischen Aufwänden belastet, wenn

 

Arbeits- und Einsatzpläne aufgrund der starren Verdienstgrenzen angepasst werden müssen.

 

Das ist eine unhaltbare Situation, da sich der Minijob als ein erfolgreiches Modell zum Hinzuverdienst für Schüler, Studierende und Rentner und für den flexiblen Einsatz von Mitarbeitenden für Arbeitgeber bewährt hat, das von allen Beteiligten geschätzt wird.

 

Die Mittelstandsallianz* fordert daher in ihrem https://www.bvmw.de/f ileadmin/03-Themen/Mittelstandsallianz/Dateien/Positionspapier_Minijobgrenze.pdf eine Anhebung der Verdienstgrenzen auf 530 Euro sowie eine Dynamisierung derselben.

 

Über dieses Thema werden Der Mittelstand.BVMW und der BVDA an diesem Donnerstag bei einem virtuellen Frühstück mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages diskutieren.

 

*Der Mittelstand.BVMW und der BVDA arbeiten in der Mittelstandsallianz zusammen. Diesem in der deutschen Verbandslandschaft einmaligen Bündnis gehören 34 mittelständisch geprägte Verbände mit insgesamt rund 900.000 Mitgliedern an.

 


Was bleibt? – Gedenktage regen zum Nachdenken an

Quelle: unsplash/ Julia Kadel
Quelle: unsplash/ Julia Kadel

 

Allerheiligen und Allerseelen. Die beiden Gedenktage drehen sich im Kern um die Vergänglichkeit unseres irdischen Daseins. Für viele Menschen sind es Tage des Innehaltens, des Erinnerns. Sie gedenken Verstorbenen und legen Blumen oder Kränze auf die Gräber. In solchen Augenblick kommt auch die Frage auf: Was wird von mir einmal bleiben wird, über den Tod hinaus?

 

(Berlin/pm)  – Wenn die Blätter von den Bäumen fallen, die Tage kürzer werden und das Jahr zu Ende geht, nehmen das viele Menschen zum Anlass, mehr als sonst über Tod und Abschied nachzudenken. Auch die Gedenktage Allerheiligen und Allerseelen geben Anlass, sich an die Verstorbenen zu erinnern. Die Rituale sind vielfältig: Frische Blumen auf das Grab legen, alte Fotoalben durchblättern, Kerzen anzünden, ein Spaziergang zum Friedhof oder einfach ein Moment des Innehaltens und Erinnerns. Gedenken wir Verstorbenen, wird uns zugleich die eigene Vergänglichkeit stärker bewusst. Schnell stellen wir uns dann die Frage: Was bleibt eigentlich von mir, wenn ich nicht mehr bin?

 

„Was bleibt?“ – Dies Frage manifestiert das Nachdenken über das, was war und das, was für die Zukunft bleiben soll. Das beschäftigt Menschen seit jeher –im Großen wie im Kleinen: Wie wird sich die Welt wohl für kommende Generationen gestalten? Was wird bleiben und was verschwinden? Und werden sich Menschen an mich erinnern und meiner gedenken? Was passiert mit meinem Hab und Gut, mit Haus und Garten? Sind meine Liebsten versorgt? Was habe ich Bleibendes geschaffen?

 

Viele Menschen haben das Bedürfnis Gutes zu hinterlassenDenn „Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten, sondern auch darüber, künftigen Generationen ein Geschenk zu machen und so in Erinnerung zu bleiben“, sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“. Das belegt auch eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung, die die Initiative in Auftrag gegeben hat: Fast jeder und jede dritte Deutsche ab 50 Jahren kann sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – bei den Kinderlosen sogar mehr als die Hälfte.

 

Gemeinnützig zu vererben eröffnet die Möglichkeit, eigene Werte an die nachfolgende Generation weiterzugeben und über den Tod hinaus wirken zu lassen. Die Entscheidung, welcher gute Zweck im Testament bedacht werden soll, ist immer geprägt durch die eigene Lebensgeschichte - durch schwere Zeiten oder Krankheit, besondere Begegnungen oder Momente des Glücks.

 

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, ein Zusammenschluss aus 22 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen, ist eine Antwort auf das wachsende Bedürfnis, den Nachlass verantwortungsbewusst zu gestalten. Zur Gemeinschaftsinitiative gehören u.a. Amnesty Internation, Deutsches Kinderhilfswerk, Max-Planck-Gesellschaft, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, DKMS, Welthungerhilfe, Johanniter-Unfall-Hilfe, Vier Pfoten und action medeor. Gemeinsames Ziel ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, potenzielle Erblasser zu informieren und sie bei der Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments zu unterstützen. – Mit einem Testament die eigenen Werte weiterleben lassen, das ist letztendlich auch eine Antwort auf die Frage „Was bleibt?“. 

 

Weitere Informationen, Termine für Online-Veranstaltungen und Geschichten von Erblassern und Stifterinnen finden sich unter www.mein-erbe-tut-gutes.de

 


Nach zahlreichen „Iconic Moves“ für Kunden erhält Interbrand den Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year 2020“

Foto: Reddot design award
Foto: Reddot design award

 

(Essen/pm) - Interbrand, eine der weltweit führenden Brand Consultancys, erhält den Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year 2020”. Seit 2002 hat die Agentur die Jury des Red Dot Award: Brands & Communication Design konstant mit überdurchschnittlichen Gestaltungsleistungen überzeugt. Von der Strategie bis hin zur Umsetzung – das Unternehmen führt weltweit erfolgreiche Marken immer wieder effektiv durch fundamentale Wandlungsprozesse, die sogenannten „Iconic Moves“, die Sichtweisen verändern und Unternehmenswachstum fördern. 2020 bestätigen insgesamt fünf Auszeichnungen das kreative Know-How der Agentur und ihre Fähigkeit, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen.

 

Erfolgreich über Jahre hinweg
Der Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ ist die höchste Anerkennung im Red Dot Award: Brands & Communication Design. Er geht jedes Jahr an eine Agentur, die in besonderem Maße mit herausragenden gestalterischen Qualitäten überzeugt. Interbrand ist der Inbegriff dieser Definition: Seit 2002 erhielt die Markenberatung insgesamt 45 Auszeichnungen. Davon vergab die Red Dot Jury sogar drei Mal den Red Dot: Best of the Best. So erhielt das Team aus Madrid die Auszeichnung für das Video „Mahou: Living Life to the Fullest“, das für die Biermarke „Mahou“ produziert wurde. Die Prämierung für hohe Designqualität ging darüber hinaus an das Büro aus Seoul für das Markenkonzept „Imagine Your Korean Food“ für die Korea Tourism Organisation. Auch die Crew aus Tokio erhielt einen Red Dot: Best of the Best für das Branding „We Never Drop the Ball“ der Japan Volleyball League Organisation.

 

„Heutzutage ist die Brand das Instrument zur Kundenbindung. Stringenz und Stärke in der Markenführung sind wichtiger als je zuvor, denn nur so können Kunden von Halt, Beständigkeit und Identifikationsmöglichkeiten profitieren – Aspekte, die in der digitalen und schnelllebigen Welt von enormer Bedeutung sind. Dass Interbrands Arbeit genau hier ansetzt und dass sie die Disziplin der Markenführung revolutioniert, begeistert mich. Den Ehrentitel ‚Red Dot: Agency of the Year 2020‘ hat die Beratung mehr als verdient. Ich gratuliere dem gesamten Team herzlich zu diesem großartigen Erfolg“, so Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO von Red Dot.

 

Andy Payne über die Auszeichnung
Andy Payne, Global Chief Creative Officer von Interbrand, freut sich über die Prämierung und bestätigt Zecs Eindruck: „Der Prozess des Markenaufbaus hat sich in den letzten Jahren nicht nur verändert, sondern drastisch beschleunigt. Ein aktiver, dynamischer und kundenorientierter Ansatz ist heutzutage essentiell. Die Erwartungen der Kunden verändern sich schneller als die Unternehmen, was bedeutet, dass Marken mutige Schritte wagen müssen, um das Vertrauen der Konsumenten zu gewinnen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und bedeutsam für ihre Kunden zu sein. Unser Ziel ist es, unsere Kunden dabei zu unterstützen, diese mutigen Schritte zu gehen und sie in Zeiten des Wandels zu führen. Als Red Dot: Agency of the Year 2020 ausgezeichnet zu werden, spiegelt diese Veränderung nicht nur wider, sondern zeigt auch, dass Interbrands Arbeit auf allen Ebenen der Organisation qualitativ hochwertig ist.“

 

Interbrand: Pionier im Brand Building
1974 von John Murphy unter dem Namen „Novamark“ in London gegründet, gehört Interbrand seit 1993 zu Omnicom. Ob in New York, Brasilien, Südkorea, Japan, Großbritannien oder Deutschland – mit 15 Büros in 14 Ländern setzt die Markenberatung Projekte ihrer 500 Kunden in allen Teilen der Welt um. Unternehmen wie BMW, die Deutsche Telekom, Juventus oder Samsung setzen auf die beispiellose Kompetenz der Kreativen.

 

Die Kultur von Interbrand wird durch Werte, die die Agentur als „Behaviours“ bezeichnet, untermauert. Sie lauten „Lead with Love“, „Speak Up“, „Make it Happen” und „Be Brave” und werden von allen Mitarbeitern umgesetzt. So entsteht eine globale Community, die im steten Dialog miteinander steht und Wissen austauscht. Dieses Wissen wird beispielsweise durch Initiativen wie Interbrands jährlichen Best Global Brands Report, in dem die 100 wertvollsten globalen Marken analysiert werden, sowie durch die unternehmenseigene Akademie, das globale Zentrum für Spitzenleistungen in den Bereichen „Lernen“, „Entwicklung“ und „Aspiration“, generiert und weitergegeben. „Wissen ist unsere Kreativität“, summiert Andy Payne.

 

Red Dot Celebration und Siegerausstellung
Im Rahmen der Red Dot Celebration werden Interbrand und die Sieger des Red Dot Award: Brands & Communication Design 2020 gebührend online gefeiert. Das Web-Special stellt die besten Kommunikationsarbeiten und Marken des Jahres in den Mittelpunkt. Ob eine digitale Ausstellung mit allen prämierten Projekten oder aufschlussreiche Videos – Interessierte können sich auf spannende Inhalte freuen.

 

Am 23. Oktober öffnet die Sonderausstellung „Winners Red Dot Award: Brands & Communication Design 2020“ im Red Dot Design Museum Essen ihre Pforten. Von Büchern und Werbespots über Plakate und Apps bis hin zu Brand und Corporate Design – bis zum 3. Januar 2021 zeigt sie eine Auswahl der prämierten Kommunikationsarbeiten und Marken. Auch die Red Dot: Agency of the Year 2020, Interbrand, präsentiert in diesem Rahmen ihre herausragenden gestalterischen Leistungen.

 

Zum Web-Special: www.red-dot.de/celebration-2020

 


KAB macht bei Aktionstag auf die Lage der Kaufhof-Mitarbeiter in Neunkirchen aufmerksam

Kaufhof-Mitarbeiter leiden unter Jobverlust und respektloser Kundschaft

Der KAB-Diözesanseelsorger, der Neunkircher Pfarrer Markus Krastl, und die Betriebsratsvorsitzende der Kaufhof-Filiale in Neunkirchen machen am 7. Oktober, dem Welttag der menschenwürdigen Arbeit, auf die Situation der Kaufhof-Angestellten aufmerksam. Foto: Ute Kirch

 

 

(Neunkirchen/bt) – Rabatte wohin das Auge schaut: 50 Prozent, 60 Prozent, 70 Prozent. Die Tage der Filiale von Galeria Kaufhof in Neunkirchen sind gezählt. Am 17. Oktober öffnet das Warenhaus in der Kreisstadt ein letztes Mal. Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungen erhalten. Die Hoffnung, in letzter Minute doch noch gerettet zu werden, haben sie verloren. Was bleibt, ist der Schock. 

 

Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung – alle Gefühle angesichts der ungewissen beruflichen Zukunft haben am 7. Oktober ihren Raum im öffentlichen Gottesdienst vor dem Kirchenladen „Momentum“ an der Bliespromenade inmitten der Neunkircher Innenstadt. Passend zum Welttag für menschenwürdige Arbeit hat die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Bistum Trier die Kaufhof-Mitarbeiter zur Andacht zum Thema „menschenwürdig arbeiten – Solidarität leben“ eingeladen.

 

Bereits am Nachmittag hatte die KAB einen Infostand eingerichtet, um mit Passanten über die Situation der Kaufhof-Mitarbeiter und ihre allgemeinen Forderungen nach einem höheren Mindestlohn ins Gespräch zu kommen.  Im „Momentum“ hängen seit dieser Woche bis Monatsende unter dem Titel „WERT:voll* - *60% auf Alles, aber nicht auf mich!“ Porträts von zehn Kaufhof-Mitarbeiterinnen. Fotografiert hat sie Franz Mees, der bis zu seinem Ruhestand in der Kaufhof-Filiale gearbeitet hat. Die Porträts geben einer abstrakten Zahl ein Gesicht. Eine der Porträtierten ist Concetta La Rizza, die mit ihren 41 Jahren bereits auf 26 Jahre bei Kaufhof kommt. „Wir sind hier mehr als Kollegen. Wir sind hier erwachsen geworden. Wir sind eine Familie, die jetzt zerbricht“, sagt La Rizza, die auch Betriebsratsvorsitzende ist. Viele ihrer Kollegen arbeiteten seit vielen Jahrzehnten in dem Warenhaus in der Hüttenstadt – manche sogar zwischen 30 und 40 Jahren. Die wenigsten hätten bereits eine neue Beschäftigung in Aussicht. Manche hofften auf den neuen Globus-Markt, doch dieser öffne frühestens Ende 2021.  Sie selbst wisse auch noch nicht, wie es bei ihr beruflich weitergeht. Nur wenige Kollegen hätten das Angebot, in die Transfergesellschaft zu wechseln angenommen, da dies den Verlust der Abfindung bedeutet hätte.

 

Nachdem Mitte Juni die Kaufhauskette angekündigt hat, dass von den drei Standorten im Saarland die Filialen in Saarbrücken erhalten bleiben, aber Neunkirchen schließt, hat der Betriebsrat den KAB-Diözesanseelsorger Markus Krastl mit ins Boot geholt. Der 45-Jährige ist seit vier Jahren Pfarrer der Neunkircher Ortsteile Wiebelskirchen, Hangard und Münchwies.  Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien zu den bislang vier Gesprächsrunden gekommen, sagt der Geistliche. „Am Anfang waren es nur etwa zehn“, erinnert sich Krastl. Manche seien skeptisch gewesen: „Katholische Kirche? Will der jetzt mit uns beten?“, nennt er anfängliche Vorbehalte der Belegschaft. Doch mittlerweile sei eine Vertrauensbasis entstanden. „Trost kann man nicht auf Knopfdruck spenden. Aber Trost geht auch durch zuhören und einfach da sein“, sagt Krastl. Das bestätigt Concetta La Rizza: „Es tut uns unglaublich gut, dass er für uns da ist und uns zuhört. Er hat uns klar gemacht, dass wir uns in einem Trauerprozess befinden vergleichbar mit einem sterbenden Angehörigen. Wir versuchen, abzuschließen, aber das braucht Zeit“ Auf Wunsch bietet der Seelsorger auch Einzelgespräche an. Es sei wichtig, dass die Angestellten ihre Geschichte und ihr Leid einem Außenstehenden erzählen können. „Es nimmt jemand Anteil an ihrem Schicksal“, sagt Krastl, „ich bin gefühlt ein Trauerbegleiter, der auch Hoffnung geben will.“

 

In die Trauer um den Verlust ihres Arbeitsplatzes und finanzielle Sorgen mischt sich auch das Gefühl, von der Bevölkerung, selbst in Neunkirchen, nicht wahrgenommen zu werden. „Die Schließung des Warenhauses hat nicht den Skandal-Geruch der Schlecker-Frauen, die öffentlich stark wahrgenommen wurden. 50 gekündigte Mitarbeiter haben auch öffentlich nicht den Stellenwert wie 1000 Betroffene bei der Halberg Guss“, sagt Markus Krastl.

 

In den Gesprächen gehe es nicht nur um den Verlust des Arbeitsplatzes und Zukunftssorgen, sondern auch um das respektlose Verhalten der Kundschaft, das ihnen schwer zu schaffen mache. „Tagtäglich werden sie beleidigt, angepöbelt, beschimpft, verletzt – quasi mit der ganzen Filiale ,geschlachtet‘“, weiß Pfarrer Krastl. So werde Ware vom Ständer gerissen und dann achtlos fallengelassen. Er zeigt Fotos von Wäschebergen in den Umkleidekabinen. Kartons würden absichtlich aufgerissen und anschließend an der Kasse noch ein zusätzlicher Rabatt auf die bereits reduzierte Ware verlangt. Für die Beratung der Kundschaft sei kein Personal mehr vorhanden. „Daraufhin müssen sich die Mitarbeiter anhören, dass es ja kein Wunder sei, dass der Laden geschlossen werde. Das tut den Betroffenen unglaublich weh“, sagt Krastl. „Bei der Katholischen Arbeitsnehmerbewegung sprechen wir oft darüber, wie die Wirtschaft den Menschen als Kapital, als Ware betrachtet, aber wir müssen uns auch fragen, wie die Kundschaft mit den Menschen im Dienstleistungssektor umgeht.“  Manche Mitarbeiterinnen hielten diese Belastung nicht aus

 

La Rizza und ihre Kollegen haben sich versprochen, auch künftig den Kontakt untereinander halten zu wollen. „Aber es wird nicht mehr so sein wie vorher“, sagt die 41-Jährige.

 

 

 


Überschuldete Staaten brauchen umfassenden Schuldenerlass

Ein Moratorium reicht nicht aus

 

 

Schuldenerlass * IWF * Weltbank * Schuldenmoratorium

 

(Berlin/Düsseldorf/bfw) - Umfassende Schuldenerlasse für Entwicklungs- und Schwellenländer, die von der Corona-bedingten Rezession besonders stark betroffen sind, fordern das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de, Brot für die Welt, MISEREOR und Oxfam Deutschland. Anlass ist die Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank (WB) vom 12.-18. Oktober 2020. Die Bundesregierung sollte sich zudem dafür einsetzen, das bestehende Schuldenmoratorium nicht nur zu verlängern, sondern in wesentlichen Punkten auszuweiten.

 

Die Organisationen kritisieren, dass das im April durch die G20 beschlossene Moratorium zu kurz greift, da die Gruppe der anspruchsberechtigten Länder zu klein sei und die privatwirtschaftlichen Gläubiger nicht mit in die Pflicht genommen werden. „Die Auswahlkriterien für das Moratorium schließen hochverschuldete Länder wie den Libanon und Sri Lanka derzeit aus, weil nur der Indikator Pro-Kopf-Einkommen zugrunde gelegt wird“, kommentiert Jürgen Kaiser, politischer Koordinator von erlassjahr.de. „So liegt der Fokus einseitig auf kleinen und leicht zu entlastenden Ländern, statt dem tatsächlichen Entschuldungsbedarf gerecht zu werden.“ Vielmehr sollten aussagekräftigere Indikatoren wie die Höhe der Schulden im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung und der Grad der Betroffenheit durch die wirtschaftliche Rezession ausschlaggebend sein, so Kaiser.

 

Kritik üben die Organisationen zudem an der bislang fehlenden Beteiligung privater Gläubiger an dem Schuldenmoratorium. „Eine Stundung der Zahlungsverpflichtungen durch öffentliche Gläubiger darf nicht dazu führen, dass private Gläubiger ihre finanziellen Ansprüche umso leichter durchsetzen können“, erklärt Eva Hanfstängl, Referentin für Entwicklungsfinanzierung von Brot für die Welt. „Wir bitten die Bundesregierung daher nachdrücklich, endlich Schritte zur Beteiligung privater Gläubiger einzuleiten, beispielsweise über die Nutzung der Gleichbehandlungsklausel des Pariser Clubs, über eine UN-Resolution oder über eine Änderung der IWF-Statuten.“ Durch einen solchen Schritt werden die Kosten eines Schuldenerlasses auch auf private Banken und Fondsgesellschaften umgelegt und so die Haushalte in den Schuldnerländern entlastet. Die Bundesregierung müsse gemeinsam mit dem IWF und anderen Gläubigerstaaten ein politisches Rahmenwerk entwickeln, das die Einbeziehung privater Gläubiger sicherstellt.

 

Auch die Erwartung der G20 und des Pariser Clubs an die Schuldnerländer, den im Rahmen des Moratoriums gestundeten Schuldendienst bereits 2022-2024 zurückzuzahlen, sei unrealistisch. Tobias Hauschild, Experte für Entwicklungsfinanzierung bei Oxfam Deutschland mahnt: „Selbst bei einer Verlängerung des Moratoriums um mehrere Jahre wären viele Länder angesichts des Corona-bedingten wirtschaftlichen Einbruchs nicht in der Lage, Schuldenrückzahlungen so bald wieder aufzunehmen. Es ist völlig unrealistisch, dass die für die Länder des Globalen Südens bedeutenden Wirtschaftssektoren, darunter Tourismus oder der Export von Rohstoffen, und die daraus resultierenden Einnahmen schon in Kürze wieder das Vorkrisen-Niveau erreichen.” Der vom IWF für 2020 prognostizierte globale Wachstumseinbruch um 4,9 Prozent wird eine Reihe dieser Länder überproportional treffen.

 

erlassjahr.de, Brot für die Welt, MISEREOR und Oxfam Deutschland fordern die Bundesregierung und andere IWF-Mitgliedstaaten daher auf, rasch umfassende und dauerhafte Schuldenerlasse für alle bedürftigen kritisch verschuldeten Entwicklungs- und Schwellenländer zu ermöglichen. „Es ist jetzt Zeit für die Neubewertung der Schuldentragfähigkeit hochverschuldeter Länder und für Schuldenstreichungen auf ein nachhaltig belastbares Maß“, erklärt Klaus Schilder, Experte für Entwicklungsfinanzierung bei MISEREOR. „Wird jetzt nicht vorausschauend und mutig gehandelt, befürchten wir ein weiteres‚ verlorenes Entwicklungsjahrzehnt für hochverschuldete Staaten. Hauptleidtragende wären – wie so oft – die Menschen in den betroffenen Ländern.“

 

Jeder Dollar erlassener Schulden könnte direkt in die Stärkung der Gesundheits- und Bildungssysteme und in die soziale Sicherung investiert werden. Schuldenerlasse seien angesichts leerer öffentlicher Kassen ein wichtiger Baustein, um die Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bis 2030 zu erreichen, so Schilder.

 

Das im April 2020 beschlossene Schuldenmoratorium der G20, die Debt Service Suspension Initiative (DSSI), wurde insgesamt 73 Staaten angeboten. 46 von ihnen haben es bislang angenommen, darunter Länder wie Pakistan und Angola. Aktuell befinden sich 17 Staaten im teilweisen Zahlungsausfall. 27 weiteren ärmeren und kleineren Staaten bescheinigt der IWF ein hohes Überschuldungsrisiko.

 


Projekt unter startnext.de/100-jahre-planetarium in der Startphase

Crowdfunding-Aktion für „100 Jahre Planetarium“ startet

 

(Bochum/gdp)- Die Sterne waren nur der Anfang. Seit Anbeginn der Zeit sind Menschen fasziniert vom Sternenhimmel und von den Geheimnissen des Universums. Im Jubiläumsjahr 2023 soll "100 Jahre Planetarium“ gefeiert werden. Das Planetarium ist eine herausragende deutsche Erfindung, die sich in den vergangenen hundert Jahren immer weiterentwickelt hat. Bevor die Organisatoren der Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien e. V. (GDP) und der International Planetarium Society (IPS) mit den Aktionen 2023 weltweit auf Tour gehen, brauchen sie finanzielle Hilfe, um die Jubiläumsaktivitäten vorzubereiten und insbesondere einen 360°-Fulldome-Video-Trailer zu erstellen. Dazu haben sie eine Crowdfunding-Aktion unter www.startnext.de/100-jahre-planetarium ins Leben gerufen.

 

Jeder „Fan“ auf Startnext zählt
„100 Jahre Planetarium ist bei Startnext in der sogenannten Startphase. Das heißt, dass die Öffentlichkeit mehr über unser Projekt erfahren kann und wir unsere Projektseite bei Bedarf auch noch überarbeiten und offene Fragen klären können“, erklärt Dr. Björn Voß, Präsident der GDP. „Ganz wichtig: Wir können schon in dieser Phase Fans gewinnen: Diese Leute folgen uns auf Startnext und können sich so schnell und einfach immer wieder über den Status unseres Projekts informieren. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass es nachher auch mit der Finanzierung klappt“. Denn bei Crowdfunding gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip, berichtet Björn Voß: „Nur wenn wir unsere Funding-Ziele erreichen, wird das Geld auch tatsächlich über die Plattform ausgezahlt. Wir haben uns für 1.000 EUR als erstes und 14.999 EUR als zweites Fundingziel entschieden. Und wir hoffen, dass die Zeit und Mühe, die wir in dieses Projekt gesteckt haben, Früchte tragen. Wir freuen uns über jeden, der auf www.startnext.de/100-jahre-planetarium kostenlos und unverbindlich Fan unseres Projekts wird und uns vielleicht sogar Feedback dazu gibt.“ Nach Abschluss der Startphase wird das Crowdfunding-Projekt Mitte Oktober in die heiße Phase wechseln: Erst dann wird Geld gesammelt. Björn Voß und sein Team hoffen, auf dem Weg bis dahin möglichst viele Fans vollends zu überzeugen und zu Unterstützern zu machen. 

 

Wie kann man 100 Jahre Planetarium unterstützen?
Freiwillige aus zahlreichen Planetarien in Deutschland und auch international haben sich schon jetzt zusammengetan, um einen bunten Strauß an Maßnahmen für das Jubiläumsjahr zu planen. Dazu zählen u.a. eine Planetariumsshow für alle Planetarien weltweit, eine Wander-Ausstellung, weltweite Aktionstage und Contests für Kinder und Jugendliche. Bevor die Verantwortlichen 2023 weltweit mit den Aktionen auf Tour gehen, brauchen sie finanzielle Hilfe um diese Aktionen vorzubereiten. Mit der Crowdfunding-Aktion möchten sie einen 360°-Fulldome-Trailer für alle teilnehmenden Planetarien finanzieren. 
Alle, die der Meinung sind, dass mehr (junge) Menschen die Faszination Wissenschaft erleben sollen, sind herzlich eingeladen, die Aktion unter www.startnext.com/100-jahre-planetarium mit kleinen und großen Beträgen ab 10 EUR zu unterstützen. Natürlich gibt es dafür auch Dankeschöns: Abhängig von der Höhe der Unterstützung kann man exklusive Taschen, Mützen oder Schals mit dem Aufdruck „Die Sterne waren nur der Anfang!“ als Dankeschön einsammeln. Das absolute Highlight bei einem Einsatz für eine Unterstützung in Höhe von 1.000 EUR ist, den eigenen Namen 2023 im Abspann einer Fulldome-Show zu „100 Jahre Planetarium“ zu lesen – damit die Zeit bis dahin schneller vergeht, gibt es natürlich ein Set aus Mütze, Schal und Baumwolltasche vorab.

 

 

 

Über die GDP

 

Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien e.V. (GDP) ist ein Zusammenschluss von Planetarien, deren Mitarbeitern, sowie Planetariums-interessierten Personen vor allem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus anderen Ländern, mit dem Ziel die Zusammenarbeit der Planetarien im deutschsprachigen Raum zu fördern. Die Gesellschaft wurde im Mai 2011 gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt.

 

 

 


Entwicklungsländer setzen in Corona-Krise zunehmend auf Inlandsreisen

Neuer Tourismus in schweren Zeiten

Welttourismustag (27.9.) * Corona * Entwicklungsländer

 

(Berlin/pm) - Der Welttourismustag (27.9.) ist alljährlich eine willkommene Gelegenheit, neue Wachstumszahlen beim globalen Reisen zu feiern. Nicht so in Corona-Zeiten: Auch wenn das Ende der globalen Reisewarnung in Deutschland am 1. Oktober kurz bevorsteht, liegt der grenzüberschreitende Tourismus weltweit am Boden. Global sind 100 Millionen Jobs gefährdet. In der Krise zeigt sich jedoch auch die Energie und Wandlungsfähigkeit der Tourismus-Branche. „Viele Länder im Globalen Süden, die sich bisher vor allem auf internationale Reisende spezialisiert hatten, setzen nun auf das Potential des nationalen Reisens“, sagt Antje Monshausen, Tourismusexpertin bei Brot für die Welt. In Indonesien, Peru oder Kamerun gingen schon vor Corona mehr als drei Viertel aller Hotelübernachtungen auf das Konto der Inlands-Reisenden. In Indien kommt auf zehn indische Touristen gerade mal ein internationaler Gast.

 

Der nationale Tourismus bietet aber nicht nur der lokalen Wirtschaft den Strohhalm, nach dem sie sich dringend sehnt – er macht den Tourismus im Globalen Süden auch zukunftsfester. „In einer Welt zunehmender Krisen, sei es die Klimakrise, seien es politische Spannungen, erholt sich der nationale Tourismus zügiger als der internationale“, sagt Monshausen. „Auch die Nachhaltigkeitsbilanz ist meist deutlich besser: Reisende aus dem eigenen Land nutzen mehr lokale Produkte und legen weniger Wert auf importierte Lebensmittel, die vor allem den internationalen Geschmack bedienen. Wegen der kürzeren Anreisewege ist auch die Klimabilanz weniger schädlich.“ Darüber hinaus bestätigen Partnerorganisationen von Brot für die Welt aus aller Welt, dass  der nationale Tourismus in vielen Ländern auch wirtschaftlich breitere Wirkung entfaltet, weil die Ausgaben nicht nur im Hotel bleiben, sondern auch kleine Händler und Restaurants profitieren. 

 

Monshausen betont, dass die aktuelle Krise eine dringend notwendige Entwicklung vorantreibt, denn das massentouristische Modell erweist sich nicht erst seit Corona als Problem. Im Globalen Süden haben viele Länder – insbesondere kleine Inselstaaten im Pazifik und der Karibik, aber auch in Nordafrika - auf einen exportorientierten Tourismus gesetzt mit großen Strandhotels, die Fischern den Zugang zum Meer verbauen und der Bevölkerung im Wortsinne das Wasser abgraben. Für den Hotel- und Flughafenbau haben sie sich oft hoch verschuldet und internationalen Investoren Steuererleichterungen versprochen. Diese Gelder fehlen heute im Etat für Bildung und Gesundheit.

 

„Es zeigt sich jetzt, dass Länder, in denen der Tourismus ein wirtschaftliches Standbein neben anderen ist und die Sektoren – vom Tourismus über die Landwirtschaft bis zum Handwerk und IT – gut ineinandergreifen, wirtschaftlich besser durch die Corona-Krise kommen“, so Monshausen. „Von der Zunahme des nationalen Tourismus im Globalen Süden werden übrigens langfristig auch deutsche Reiseveranstalter profitieren, weil so touristische Strukturen erhalten bleiben.“

 

 

 

Link zu Tourism Watch, Fachstelle von Brot für die Welt https://www.tourism-watch.de/

 


Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) lobt Schinkel-Wettbewerb 2021 aus

Neue Ideen für Westhafen und Großmarkt gesucht unter dem Titel: „grossWEST – Stadt als Ressource: Die Versorgung Berlins“

 

(Berlin/pm) – Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) hat den Schinkel-Wettbewerb 2021 ausgelobt. Der Ideen- und Förderwettbewerb richtet sich an junge Leute bis 35 Jahre aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Freie Kunst. Er zählt zu den bekanntesten und ältesten deutschen Nachwuchspreisen. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von bis zu 30.000 Euro vergeben. Dieses Jahr werden neue Ideen für den Westhafen und Großmarkt gesucht unter dem Titel „grossWEST – Stadt als Ressource: Die Versorgung Berlins“.

 

Gesche Gerber und Ernst-Wolf Abée, Vorsitzende des AIV-Schinkel-Ausschusses: „Das Wettbewerbsgebiet des AIV-Schinkel-Wettbewerbs 2021 liegt am Westhafenkanal zwischen Putlitzbrücke und Charlottenburger Verbindungskanal. Der Westhafen und der Berliner Großmarkt können als ´geheime Orte´ be­zeichnet werden. Trotz verkehrsgünstiger und relativ zentrumsnaher Lage sind die bau­­lichen Strukturen und die Bedeutung für die Ver- und Entsorgung der Stadt den meisten Berliner*innen unbekannt.“

 

Die Berliner Großmarkt Gesellschaft (BGM) wie auch die BEHALA als Betreiber des Westhafens sind bestrebt, die Wahrnehmung ihrer Einrichtungen in der Stadtgesell­schaft zu erhöhen. Das Hafenfest zum 100. Geburtstag ist für das Jahr 2023 vor­ge­sehen. Aufgrund der expandierenden Metropole stehen beide Landesbetriebe unter hohem Wachstumsdruck, zusätzliche Grundstücksflächen stehen jedoch nicht zur Verfügung.

Aus den funktionalen, baulichen und logistischen Anforderungen der beiden Institutionen am gemeinsamen Standort und den Herausforderungen eines nachhaltigen Stadtumbaus entstehen vielfältige Fragestellungen, die es zu lösen gilt.

Die Aufgabenstellungen für die Teilnehmer werden in verschiedenen Fachsparten gestellt, im Städtebau, in der Architektur und Landschaftsarchitektur, in der Verkehrsplanung und im konstruktiven Ingenieurbau, aber auch in der Freien Kunst. Die Ausschreibungsunterlagen stehen allen Interessierten online hier zur Verfügung.

Dipl.-Ing. Tobias Nöfer, AIV-Vorsitzender: „Neben dem AIV-Schinkel-Wettbewerb stellen wir ab 1. Oktober die Ergebnisse des Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Berlin-Brandenburg 2070 im Kronprinzenpalais, Unter den Linden, aus. Mit beiden Wettbewerben verfolgen wir das AIV-Ziel, die Berliner Baukultur zu fördern.“

Termine zum AIV-Schinkel-Wettbewerb:
06.11.2020: Rückfragenkolloquium
18.01.2021: Anmeldeschluss
15.02.2021: Abgabe
13.03.2021: Preisverleihung und Schinkel-Fest

Weitere Informationen zum Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV):
Der AIV hat das Ziel, die Berliner und Brandenburger Baukultur zu fördern. Seine wichtigste Aufgabe sieht der traditionsreiche und älteste noch bestehende Verein Berlins somit darin, Stellung zu aktuellen Planungsvorgängen zu beziehen. Er nimmt damit Einfluss auf die Entwicklungen in wichtigen Bereichen der Metropolregion. Der AIV analysiert und kommentiert Etappen und Projekte; er stellt Diskussionsansätze für die zukünftige Stadt- und Metropolentwicklung vor und ist somit ein kritischer Begleiter der Bau- und Kulturgeschichte Berlins und Brandenburgs. www.aiv-berlin-brandenburg.de


7. Charity Race: Wirtschaft kann Kinder e.V. sorgt für Spendenrekord in Leipzig

 

(Leipzig/Berlin/pm) - Mit einem neuen Spendenrekord in Höhe von insgesamt 300.000 Euro endete das Charity Race des Vereins Wirtschaft kann Kinder am 31. August 2020. 

 

Von der Spendensumme profitieren die Off Road Kids Stiftung, der Bundesverband Kinderhospiz e.V., die Leipziger Tafel und Straßenkinder Leipzig e.V.

 

Auf der werkseigenen Rennstrecke von Porsche in Leipzig konnte der noch junge Verein bei seiner ersten Spendenveranstaltung am letzten Augustwochenende einen großen Erfolg erzielen: Insgesamt kamen 300.000 Euro für den guten Zweck zusammen. „Es ist uns ein Anliegen mit dem Verein Wirtschaft kann Kinder zu zeigen, dass Unternehmer ihren Erfolg teilen können mit denen, die sich selbst nicht helfen können oder am Rande der Gesellschaft leben“, betont der Vereinsvorsitzende Christoph Gröner und ergänzt: „Der Staat – das sind wir, die Gesellschaft! Und wenn wir eine Veränderung wollen, müssen wir selbst etwas verändern. Das habe ich in meiner Zeit als Unternehmer täglich gelernt und so müssen auch wir alle selbst es sein, die den Schwächeren helfen und ihre Würde erhalten allein aus Liebe zum Menschen.“ 

 

Wirtschaft kann Kinder e.V. fördert als Dachverband verschiedene Organisationen, die sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützen. Deshalb erhalten beispielsweise der Straßenkinder Leipzig e.V. und die Leipziger Tafel jeweils 25.000 Euro. An die Off Road Kids Stiftung, die Wirtschaft kann Kinder e.V. bereits mehrfach tatkräftig unterstützte, gehen 150.000 Euro. Markus Seidel, Gründer und Vorstandssprecher der Off Road Kids Stiftung: „Der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, sagt, dass Egoismus die größte Gefahr für die Zukunft der Menschheit ist. Rüdiger Grube, Christoph Gröner und weitere Unternehmer setzen mit der Initiative Wirtschaft kann Kinder einen sehr wirksamen Gegenpol zu Egoismus. Ihre erklärte Mission ist, Gemeinsinn bei Unternehmern zu verankern und dafür zu sorgen, dass kräftige Unternehmen schwächere Mitglieder der Gesellschaft stützen und fördern. Das gelingt bereits im ersten Jahr erfreulich gut. Gerade dank der riesigen finanziellen Mithilfe von Wirtschaft kann Kinder hat die Off Road Kids Stiftung seit Beginn der Corona-Krise viermal mehr Hilferufe von Straßenkindern und jungen Obdachlosen in Deutschland und gleichzeitig den nahezu kompletten allgemeinen Spendenausfall bewältigen können. Das Charity-Race von Wirtschaft kann Kinder und Christoph Gröner trägt direkt dazu bei, dass unsere Streetworker ungebremst helfen können.“, so 

 

Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. freut sich über 100.000 Euro aus der Spendensumme des Charity Race. Pia Heinreich, vom Bundesverband Kinderhospiz e.V. und verantwortlich für das OSKAR Sorgentelefon erklärt die Arbeit des Vereins: „Wenn Kinder unheilbar erkrankt sind, ist immer die ganze Familie betroffen. Sie müssen lernen, jeden Tag so zu nehmen wie er ist. Es geht darum, die Glücksmomente bewusst zu erleben und die Tage mit ganz viel Leben zu füllen, so können Krisenzeiten besser bewältigt werden. Deshalb danken wir dem Verein Wirtschaft kann Kinder für die Unterstützung, die auch unserem „OSKAR-Sorgentelefon“ zugutekommt, das 365 Tage im Jahr für die Sorgen und Nöte der Familien da ist.  Die Familien erfahren Hilfe und Stärkung auf ihrem Weg und auch in der Trauer.“

 

Der Vorstandsvorsitzender der Leipziger Tafel, Dr. Werner Wehmer, bedankt sich für die Spende im Namen der Kinder, die die Tafel nutzen, „denn wir versorgen über 1.000 Kinder jede Woche. Diese jungen Menschen kommen auch zu uns, um gesund kochen zu lernen. Sie erhalten beispielsweise ein persönliches Wunschgeschenk zu Weihnachten oder fahren in ein Ferienlager. Corona hat unsere Lage sehr verkompliziert und wir sind daher über Spendeninitiativen wie die von Wirtschaft kann Kinder froh, die uns in solch schweren Zeiten unterstützen. Sonst könnten wir unsere Arbeit, mit der wir 16.000 Menschen monatlich an sieben Ausgabestellen versorgen, nicht in dem Maße wie vor Corona weiterführen.“

 

Neuer Spendenrekord im 7. Jahr 

 

Im Vergleich zu den vorherigen Rennen gab es bei der siebten Auflage des Charity Race zahlreiche Neuerungen: Erstmals trat der Verein Wirtschaft kann Kinder als Ausrichter auf. Kamen im vergangenen Jahr noch Spendengelder in Höhe von 200.000 Euro zusammen, erhöhte sich der Betrag in diesem Jahr gleich um 100.000 Euro auf 300.000 Euro. Nicht zuletzt deshalb profitieren gleich mehrere Organisationen von der bemerkenswerten Spendensumme. Das Gelände des Porsche Werks hatte als Rennstrecke Premiere für das Race. Hier drehten 50 Unternehmer aus der Bau- und Immobilienbranche unermüdlich etwa 200 Runden auf den Strecken, auf den sonst die bekannten Sportwagen in harten Kurven auf Herz und Nieren geprüft werden. 

 

Dank an die Spender

 

Der Verein Wirtschaft kann Kinder dankt allen großzügigen Spendern, die beim traditionellen Charity Race dabei waren und ihren Teil zu dem bemerkenswerten Ergebnis beigetragen haben. Es ist der Auftrag des Vereins, Kindern und jungen Erwachsenen Lebensfreude, Zuversicht und konkrete Perspektiven zu schenken, denn Armut oder soziale Herkunft sollen nicht länger entscheidend für die Zukunftschancen von Kindern sein. Mehr Informationen zum Verein unter www.wirtschaftkannkinder.de 

 

Über Wirtschaft kann Kinder e.V.

 

Der Verein Wirtschaft kann Kinder wurde im Februar 2020 gegründet. Den Vorstand bilden Prof. Dr. Rüdiger Grube und Christoph Gröner gemeinsam. Wirtschaft kann Kinder e.V. fungiert als Dachverband, um andere Stiftungen, Vereine und gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Eines der Hauptziele des Vereins ist es, Chancengerechtigkeit für alle Kinder in Deutschland zu fördern, gleich wo oder wie sie aufwachsen. Der familiäre oder finanzielle Hintergrund von Kindern hat immer noch große Auswirkung auf ihren Werdegang. Diesem Umstand soll durch engagierte Unternehmer entgegengewirkt werden, deren Ziel es ist, gemeinsam, als Menschen, Bürger und Unternehmer, in die Zukunft Deutschlands zu investieren und damit den Namen des Vereins Wirklichkeit werden zu lassen: Wirtschaft kann Kinder!

 

 

 


SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth verkauft biologisch-erzeugte und handwerkliche Produkte nach Corona-Pause erneut vor Ort

Regionale Produkte wieder in Hohenroth erhältlich

Bewohnerinnen der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth im Sonnengärtle. Foto: © SOS-Kinderdorf e.V. / Frank May
Bewohnerinnen der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth im Sonnengärtle. Foto: © SOS-Kinderdorf e.V. / Frank May

 

(Hohenroth/sos) – Am 9. September ist es soweit: Der Bioladen in der Dorfgemeinschaft eröffnet wieder. Neu ist der Verkauf von biologisch-erzeugtem Gemüse und Obst im „Sonnengärtle“.

 

Nach sechsmonatiger Corona-Pause öffnet die SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth, in der 162 kognitiv beeinträchtigten Menschen leben und arbeiten, wieder teilweise für die Öffentlichkeit. Geplant ist die Wiedereröffnung des Hofladens am 9. September um 9 Uhr. Jetzt neu ist das „Sonnengärtle“ dem Bioladen angeschlossen. Frisches Obst und Gemüse aus kontrolliert-biologischem Anbau, teilweise direkt in Hohenroth produziert, findet hier Absatz. Kürbisse, Salate, Tomaten sowie weitere Gemüsearten welche nach Demeter-Richtlinien angebaut werden, sind ab Herbst vor Ort erhältlich.

 

Die meistverkauften Produkte des Hofladens stammen von den eigenen Hohenrother Feldern. Die biologischen Backwaren werden teilweise aus eigenem Getreide hergestellt, welches in der hofeigenen Mühle frisch gemahlen wird. Auch die Demeter-Milch und der Joghurt zum Abfüllen in selbst mitgebrachte Gefäße sowie der Frischkäse sind beliebt. Die Kühe genießen Weidehaltung und die hofeigene Molkerei verarbeitet die Produkte täglich frisch. Selbsterzeugte Säfte runden das Angebot ab.

 

Der Bioladen bietet auf circa 60 Quadratmetern Güter des täglichen Bedarfs. Ergänzt werden die Hohenrother Produkte um den Bereich Naturkosmetik und Naturkost bekannter Hersteller aus dem kontrolliert-biologischen Anbau. Was nicht vor Ort produziert werden kann, wird teilweise auch regional zugekauft wie beispielsweise die Naturland Bio-Eier aus Dittlofsroda.

 

Selbstgemalte Postkarten und Einkaufstüten, handwerklich hergestellte Naturseifen in den sommerlichen Duftmischungen Zitrone oder Mango, Holzspielzeuge oder Blumensalz: Die handgefertigten Produkte aus den Hohenrother Werkstätten sind ebenso wieder im Laden erhältlich. Als Arbeitsbereich ist der Bioladen das Verbindungsglied zwischen Hohenroth und der Umgebung in Mainfranken und dem Spessart.

 

„Wozu in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah“ wird in Hohenroth verwirklicht. Das Motto: Wer nebenan einkauft, leistet einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Region. Dabei hat die Dorfgemeinschaft ein klares Ziel: Alle Produkte, die in Hohenroth erzeugt werden, sollen auch Absatz finden.

 

Die Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit, Christine Frauer, ist zuversichtlich über die Wiedereröffnung des Bioladens:  „Den Zuspruch, den wir täglich von unseren Kundinnen und Kunden erfahren, bestärkt uns, wieder zu öffnen. Unsere heimische Landwirtschaft jetzt und für die Zukunft zu stärken, gerade in dieser Zeit, ist der Wunsch vieler Kunden. Regional ist optimal.“

 

Und zum Abschluss bietet sich das Bio-Eis aus der Hohenrother Eismanufaktur für den Nachhauseweg an.

 

Das Café bleibt vorerst weiterhin geschlossen. Das aktuelle Hygiene-und Schutzkonzept ist auf der Webseite der Dorfgemeinschaft hinterlegt: https://www.sos-kinderdorf.de/dorfgemeinschaft-hohenroth/angebote/hofladen.

 

 

 

Öffnungszeiten:

 

Montag: 9:00 bis 11:30 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr

 

Dienstag: Ruhetag

 

Mittwoch bis Freitag: 9:00 bis 17:00 Uhr

 

Samstag: 10:00 bis 17:00 Uhr

 


Preisgeld von 6.000 Euro – Einsendeschluss ist 1. November 2020

 

(Stuttgart/Freiburg/cbw) - Zum 32. Mal vergeben die beiden Diözesan-Caritasverbände Rottenburg-Stuttgart und Freiburg den Caritas-Journalistenpreis. Ausgezeichnet werden Journalistinnen und Journalisten, die soziale Themen in ihren Fokus nehmen. Mit ihren Beiträgen halten sie in unserer Gesellschaft ein Bewusstsein lebendig, in welchen vielfältigen Notlagen sich Menschen befinden. Medienschaffende sensibilisieren dafür, dass im reichen Baden-Württemberg viele Menschen von Armut bedroht sind und soziale Ausgrenzung erfahren. So tragen sie wesentlich dazu bei, dass sich Vorurteile gegenüber Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben, nicht verfestigen. 

 

Mit dem Journalistenpreis 2020 vergibt die Caritas Baden-Württemberg insgesamt drei Preise, bestehend aus einem ersten und zwei zweiten Preisen. Das Preisgeld liegt bei insgesamt 6.000 Euro. Der Einsendeschluss für den Journalistenpreis ist der 1. November 2020. Die eingereichten Beiträge müssen einen Bezug zu Baden-Württemberg haben und in der Zeit vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 in einem Presseorgan abgedruckt, von einer Rundfunk- oder Fernsehanstalt ausgestrahlt oder in einem Online-Medium veröffentlicht worden sein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine fünfköpfige Jury bestehend aus Journalisten und Vertretern der Caritas. Die Preisverleihung erfolgt bei der Jahresauftaktveranstaltung der Caritas Baden-Württemberg am 3. Februar 2021 in Stuttgart, sofern es die Corona-Infektionslage erlaubt. 

 

Die eingereichten Artikel und Beiträge müssen nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der sozial-karitativen Arbeit der katholischen Kirche in Baden-Württemberg stehen. Vielmehr sollen sie unter dem Blickwinkel von Menschlichkeit und Solidaritätsstiftung das Anliegen von Kirche und Caritas transportieren. Dies kann in Form besonders gelungener Beiträge über die soziale Arbeit der Caritas sein oder auch durch außergewöhnliche treffende Darstellungen von Menschen und Situationen, von Initiativen und Projekten. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter: 

 

·        https://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de/journalistenpreis

 

http://www.dicvfreiburg.caritas.de

 


Christian Kolb wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Stabwechsel bei ERF Medien

(Wetzlar/ERF Medien). Stabwechsel auf der Führungsebene bei ERF Medien. Thomas Woschnitzok wird in den Ruhestand verabschiedet, Christian Kolb übernimmt ab 1. September das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und verantwortet zukünftig die Bereiche IT & Services, Finanzen und Spender-Betreuung sowie die Stabstellenteams Personal und Justiziariat. Bereits am 25. August wurde Thomas Woschnitzok im Rahmen einer internen Feier verabschiedet und Christian Kolb willkommen geheißen.
 
„Thomas Woschnitzok hat dazu beigetragen das Werk ERF Medien zu stärken und zukunftsfähig zu machen. In den letzten fünf Jahren hat er die Bereiche der Geschäftsführung grundlegend verändert und der ERF ist nun ein Werk mit anderen Strukturen und anderer Kultur als zu Beginn seiner Amtszeit. Wir sind Gott und Thomas Woschnitzok dankbar für die Vielzahl erfolgreich gestemmter Projekte. Seinem Nachfolger, Christian Kolb, wünschen wir alles Gute und Gottes Segen für die nächsten Etappen auf dem Zukunftsweg von ERF Medien“, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates Prof. Dr. Jürgen von Hagen (Bad Honnef) im Rahmen der Stabsübergabe.
 
Woschnitzok dankte seinen Weggefährten: „Danke sage ich meinem Vorstandskollegen Dr. Jörg Dechert. Unsere Zusammenarbeit war immer wertschätzend und partnerschaftlich, zielgerichtet und produktiv. Gemeinsam mit dem Leitungsteam haben wir viel nach vorne bewegt und wichtige Entscheidungen umgesetzt. Ein großes Dankschön gilt allen ERF Mitarbeitenden, einer Mannschaft, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Danke sage ich den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des ERF Medien-Vereins, mit denen ich gerne vertrauensvoll zusammengewirkt habe. Jedem Einzelnen wünsche ich Gottes Segen und Schutz für den weiteren Lebensweg.“
 
Dr. Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender, freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Vorstandskollegen: „Nach einer erfolg- und segensreichen Wegstrecke gemeinsam mit Thomas Woschnitzok freue ich mich nun sehr darauf, ERF Medien gemeinsam mit Christian Kolb weiter in die Zukunft zu führen. Ich wünsche ihm für seine neue Aufgabe von Herzen Mut, Gottvertrauen und Gottes Segen.“
 
Vor seinem Start bei ERF Medien war Christian Kolb in verschiedenen Leitungsfunktionen bei der Sparkasse Dillenburg tätig. Zuletzt verantwortete der 41-jährige Diplom-Bankbetriebswirt als Abteilungsdirektor den Bereich Unternehmensentwicklung mit Fokus auf Digitalisierungsprojekten, Organisationsentwicklung, Vertriebs- und Innovationsmanagement. Auf die Frage, worauf sich Christian Kolb in seiner neuen Funktion besonders freut, antwortet er: „Ich bin sehr dankbar, dass ich den erfolgreichen Weg von ERF Medien in Zukunft mitgestalten kann. Meine Motivation und Kraftquelle sehe ich in Jesu Wort aus Johannes 7,38 ‘Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.’“ Kolb engagiert sich ehrenamtlich im CVJM und in der christlichen Jugend- und Evangelisationsarbeit.
 
Weitere Informationen unter www.erf.de/vorstand

 


Steyler Ethik Bank berät WahreWerteFonds: Nachhaltige Geldanlage und finanzielle Förderung für ein Schulprojekt in Indien

Aktien, die Schule machen

 

(Sankt Augustin/sm) Die Steyler Ethik Bank berät einen besonderen Fonds, der nicht nur den Anlegern nützt, sondern auch der Umwelt und armen Menschen zugutekommt. Als Fondsberater sorgen die Experten des christlichen Bankhauses dafür, dass nur Aktien von nachhaltigen Unternehmen im Fonds enthalten sind. Ein fester Anteil der Provisionserträge fließt an eine Schule der Steyler Missionare in Indien.

 

„Als christliche Bank setzen wir uns für einen nachhaltigen Umgang mit Geld ein. Das bedeutet für uns, dass Investitionen auf ihre sozialen und ökologischen Folgewirkungen geprüft werden“, sagt Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank. Für den WahreWerteFonds, der das Wahr-Werte-Depot der bekannten Börsenexperten Raimund Brichta, Volker Schilling und Anton Voglmaier abbildet, bringt sich die Bank nun als Fondsberater ein. Ihre Aufgabe: Sie sorgt dafür, dass das Fondsmanagement nur in Unternehmen investiert, die besonders sozial und umweltfreundlich wirtschaften und nicht gegen wichtige ethische Grundsätze verstoßen. 

 

Bildung für eine bessere Zukunft

 

Ein fester Anteil der Provisionserträge des Fonds fließt in ein Schulprojekt in Indien. Die Schule der Steyler Missionare in Muvalia im indischen Bundesstaat Gujarat bietet Kindern aus armen und ausgegrenzten Familien ein Sprungbrett für eine bessere Zukunft. 

 

In Gujarat stammt fast jeder Zweite von den Adivasi (Ureinwohnern) ab und zählt damit zur untersten sozialen Schicht. Die meisten sind Tagelöhner und führen ein Leben in Armut. Mit einer guten Schulbildung zeigt der Steyler Ordensmann Pater Sam Adaikalasamy jungen Menschen Wege aus der Armutsfalle. Wer an seiner Schule gelernt hat, hat gute Chancen auf einen Job im Gesundheitswesen, bei der Polizei und in anderen Berufen. Zurzeit lernen 600 Schüler an der Steyler Schule in Muvalia. 480 von ihnen leben im Wohnheim der Schule, weil ihre Familien weit entfernt wohnen.

 

Schon kleine Beiträge können Großes bewirken. In Muvalia kostet der Lebensunterhalt für ein Kind nur einen halben Dollar am Tag. Mit 180 Dollar kann man also einen Schüler ein Jahr lang im Wohnheim unterbringen, ihn ernähren und unterrichten. Der WahreWerteFonds unterstützt das Schulprojekt in Muvalia künftig mit einem festgelegten Anteil der Provisionserträge und ermöglicht so sozial benachteiligten Kindern eine Schulbildung – als Sprungbrett für eine bessere Zukunft.

 


Köpenick wird zum „Hot Spot“ der Protest-Bewegung

Schausteller-Demo am 6. August 2020: Weitere Branchen schließen sich an

 

 (Berlin/pm) - Schausteller, Künstler, Gastronomen, Beschäftigte aus Event- und Touristik-Betrieben – Mitarbeiter vieler Branchen wollen sich der Schausteller-Demonstration anschließen, die morgen in Berlin-Köpenick stattfindet. Die Schausteller protestieren gegen das Veranstaltungsverbot, das ihnen aufgrund der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie auferlegt worden ist. Um 10.00 Uhr startet ein Demonstrationszug und zwei Stunden später findet vor dem Rathaus Köpenick eine Kundgebung statt, an der neben Rednern aus den betroffenen Branchen auch Berliner Politiker aus Bezirk und Senat teilnehmen wollen. 

 

Die Schausteller protestieren gegen eine Ungleichbehandlung mit anderen Branchen, wie etwa den Freizeitparks, in denen sich Karussells drehen dürfen und sich die Besucher auf Fahrgeschäften amüsieren, während die Volksfeste der Schausteller seit mehr als einem halben Jahr ausfallen müssen. Viele der Unternehmerfamilien mussten Mitarbeiter entlassen und stehen inzwischen selbst vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Einige haben bereits aufgeben, weil auch die Förderhilfen nicht auf die spezifischen Probleme und Anforderungen dieser Branche ausgerichtet sind. Mit dem „Lockdown“ der Branche droht auch eine 1200jährige Kulturgeschichte der Volksfeste in Deutschland unterzugehen.

 

Nachdem bereits die erste große Demonstration vor dem Brandenburger Tor und weitere Veranstaltungen in anderen Städten zu keinen Veränderungen geführt haben, wollen die Schausteller nun erneut in Berlin auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen. „Die Nerven liegen blank“, heißt es in der Branche – und auch wenn man um einen friedlichen Verlauf der Demonstration bemüht ist, sind ultimative Forderungen zu erwarten.

 

 Demonstrationsablauf:
8.00 Uhr: Aufstellen zum Fahrzeugkorso
An der Wuhlheide, 12555 Berlin (Parkplatz „Alte Försterei“, 1. FC Union)
10.00 Uhr: Fahrzeugkorso
12.00 Uhr: Kundgebung 
 vor dem Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
 

 


Freiwilligendienste: Wertvolle berufliche Perspektiven in herausfordernden Zeiten

 

(Wiesbaden/Frankfurt/pm) - Stellenangebote für Berufsanfänger oder Lehrlinge sind in Hessen aufgrund der Corona-Krise aktuell rückläufig. So sank allein die Zahl der Ausbildungsstellen auf rund 32.000 - dies sind knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahr (Quelle: hessenschau, Juni 2020). Auch ausgeschriebene Einstiegspositionen in den unterschiedlichsten Bereichen werden von Unternehmen aktuell auf Eis gelegt, denn der Arbeitsmarkt verlangsamt sich generell. Eine düstere Perspektive für eine nachwachsende Generation motivierter Berufsanfänger. Wie können sie in dieser Situation grundlegende berufliche Erfahrung sammeln und erste eigenverantwortliche Schritte gehen?

 

Eine Option ist das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Im FSJ übernehmen junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren Hilfstätigkeiten im gemeinwohlorientierten Bereich. Sie lernen dadurch den Arbeitsalltag in einer sozialen oder kulturellen Einrichtung kennen. Viele entdecken dabei Stärken und Interessen, die in ihrer Schulzeit nicht zur Geltung kamen.

 

Freiwilligendienste und Corona

Die aktuelle Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, dass viele Freiwillige sich in systemrelevanten Bereichen engagieren, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Gerade in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens entlasten sie das Personal. Sie leisten den als Risikogruppe isolierten älteren oder behinderten Menschen Gesellschaft und nehmen sich dabei Zeit für beruhigende Gespräche. In Kindertagesstätten und Schulen halfen sie während des Lockdowns, die Notbetreuung zu gewährleisten. Andere, die z.B. in Sportvereinen und Kulturbetrieben ihre Aufgaben vorübergehend nicht erfüllen konnten, sprangen kurzfristig dort ein, wo etwa zur Versorgung von alleinstehenden Senior*innen Hilfe benötigt wurde.

Zum Start des aktuellen Jahrgangs sind Freiwillige und ihre wertvolle Unterstützung an vielen Stellen gefragt. Es gibt eine Vielzahl an interessanten FSJ-Angeboten, die aktuell noch nicht besetzt sind: Von der begleitenden Pflege über die Ausbildung als Rettungssanitäter*in bis hin zur Planung kreativer Kinder- und Sportbetreuung oder der digitalen Schulung behinderter Mitbürger*innen mit dem Smartphone. Da die Träger der Freiwilligendienste nicht wie gewohnt Schulen und Ausbildungsmessen besuchen konnten, bieten sie vermehrt digitale Infoveranstaltungen an und beraten telefonisch.

Die Träger zeigten bei der Durchführung der vorgesehenen Bildungstage ebenfalls viel Flexibilität und Kreativität. Erstmals mussten sie diese digital gestalten. „Das war für alle eine große Umstellung. Bei den Seminaren geht es neben den thematischen Einheiten auch darum, dass die Freiwilligen sich eine Woche lang miteinander als Gruppe erleben“, berichtet Nathanael Seitz von der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste Hessen. „Bei den Abschlussseminaren des Jahrgangs gelang zumindest der persönliche Erfahrungsaustausch per Onlinetool dann erstaunlich gut. Die Pädagog*innen der Träger haben den Lockdown genutzt, um sich methodisch fortzubilden und regten gemeinsame Aktivitäten an, die auch virtuell funktionieren.“ Dennoch steht die Rückkehr zu Präsenzseminaren außer Frage, sobald es der Gesundheitsschutz wieder erlaubt.

Im FSJ sind 25 Bildungstage pro Jahr vorgeschrieben, um für die jungen Menschen relevante Themen interaktiv aufzubereiten und die Erlebnisse im Freiwilligendienst zusammen zu reflektieren. Auf diese Weise werden die Freiwilligen bei ihrem persönlichen Reifeprozess und der weiteren beruflichen Orientierung pädagogisch begleitet. Der Freiwilligendienst schlägt damit eine wichtige Brücke zwischen Schule und späterer Ausbildung, Studium oder Berufstätigkeit bzw. generell zwischen Lebensabschnitten. Auch wer wegen Corona Pläne für einen Auslandsaufenthalt oder das Studium erstmal verschiebt, kann so die kommende Zeit sinnvoll nutzen.

Dass ein FSJ zum Lieblingsberuf führen kann, zeigt das Beispiel von Vanessa Biereder: Nach ihrem Fachabitur absolvierte sie zunächst ein FSJ im Krankenhaus. Durch den Austausch bei den Bildungsseminaren merkte sie dann aber, dass sie als Sozialpädagogin in der Arbeit mit Menschen breiter aufgestellt wäre. Während ihres Studiums jobbte sie bereits selbst als Co-Teamerin bei Seminaren und ist inzwischen im Fachbereich Freiwilligendienste des DRK Odenwaldkreis als pädagogische Fachkraft fest angestellt. „Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass sie so vielfältig und abwechslungsreich ist.“

 

Vergünstigungen und berufliche Vorteile

Freiwillige ersetzen keine Fachkräfte, sondern leisten zusätzliche Hilfe. Sie erhalten dafür ein Taschengeld. Darüber hinaus können Unterkunfts-, Verpflegungs- und Fahrtkosten abhängig von Träger und Einsatzstelle als Geld- oder Sachleistung übernommen werden. Freiwillige sind außerdem sozial- und unfallversichert und auch der Anspruch der Eltern auf Kindergeld besteht weiter. Mit ihrem Freiwilligenausweis bekommen sie an verschiedenen Stellen Vergünstigungen. In Hessen dürfen sie ebenso wie Schüler*innen und Auszubildende das preiswerte Hessenticket nutzen.

Am Ende erhalten die Freiwilligen eine Bescheinigung über das geleistete FSJ. So können sie bei anschließenden Bewerbungen ihr beachtliches Engagement nachweisen und ihre Chancen erhöhen. Zahlreiche Arbeitgeber*innen wissen inzwischen die im Freiwilligendienst angewandten bzw. zusätzlich erworbenen Arbeits- und Sozialkompetenzen sehr zu schätzen.

 

Rahmenbedingungen und Bewerbung

Ein Freiwilligendienst dauert in der Regel 12 Monate und kann auf mindestens 6 Monate verkürzt oder auf maximal 18 Monate verlängert werden. Er wird in Vollzeit geleistet, kann aber in begründeten Fällen auch als Teilzeitdienst mit mindestens 20 Wochenstunden vereinbart werden. Ein bestimmter Schulabschluss oder die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht nötig. Viele Einsatzstellen werden am Schuljahr orientiert im Spätsommer und Herbst neu besetzt, jedoch ist über zahlreiche Träger inzwischen ein ganzjähriger Einstieg möglich. Bewerbungen können formlos direkt an die Träger gerichtet werden. Einen Überblick bieten die folgenden Websites:

https://www.fsj-hessen.de/fsj-stelle-finden/ 

https://lag-freiwilligendienste-hessen.de/unsere-traeger/

 

 

 


Zukunft Alter: Digital- und Handlungskompetenzen schaffen differenzierte Blicke auf ein gelingendes Altern

Wissenschaftliche Weiterbildung und Verbundmaster Angewandte Gerontologie

 

(Freiburg/Mannheim/pm) - Die Katholische Hochschule Freiburg und die Hochschule Mannheim bauen das gemeinschaftliche Wissenschaftliche Weiterbildungsprogramm im berufsbegleitend und flexibel studierbaren Master in „Angewandter Gerontologie“ in aller Kontinuität um aktuelle, gesellschaftspolitische Themen aus.

 

„Die Corona-Pandemie und das damit verbundene ‚social distancing‘ im privaten als auch im institutionellen Versorgungskontext haben deutlich gemacht, wie wichtig Partizipation und Teilhabe älterer Menschen ist, in Corona-Zeiten und auch darüber hinaus“, fasst Prof.in Dr. Ines Himmelsbach, stellvertretende Leitung des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung an der Katholischen Hochschule Freiburg, zusammen. „Digitale Tools, soziale Medien und technische Unterstützungsangebote bieten viel Potential. Sie fordern uns aber auch heraus, in ihrer optimalen Vernetzung und unter ethischen Aspekten.“ Daher setzen die aktuellen Wissenschaftlichen Weiterbildungen auf Digital- und Handlungskompetenz für gesellschaftliche und individuelle Fragen des Alterns und beleuchten auch die Ambivalenz möglicher Entwicklungen.

 

Die Wissensangebote schaffen Grundlagen, damit gesellschaftliche Teilhabe, eine möglichst lange selbstständige Lebensführung und individuelle Unterstützung älter werdender Menschen sichergestellt werden können. Die Schwerpunkte umfassen die Themen Altern, Gesundheit, Pflege, Wohnen und Mobilität. Für den Herbst können sich Interessierte noch für diese beiden aktuellen Weiterbildungen am Studienort Freiburg anmelden:

 

-        Altern in einer digitalisierten Welt – Felder, Projekte, Strategien (Anmeldung bis 31. August)

 

-        Angewandte Gerontologie - Multidisziplinäre Interventionsgerontologie und Gerontopsychiatrie (Anmeldung bis 01. September)

 

Die Wissenschaftliche Weiterbildung „Altern in einer digitalisierten Welt“ bietet eine fundierte Möglichkeit, sich mit den zunehmend dynamischen Entwicklungen der Digitalisierung mit einem spezifischen Fokus auf die Arbeit mit älteren Menschen auseinanderzusetzen. Die Schwerpunkte liegen neben der grundlegenden Auseinandersetzung mit Chancen, Risiken und rechtlichen Auswirkungen einer zunehmend digitalisierten Welt auf Strategien und Methoden digitaler Arbeit im Pflege- und Gesundheitsbereich. Daneben stehen die Entwicklung und Aneignung digitaler Kompetenzen im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Fragen der Angebotsentwicklung sowie Fragen von Führung, Management und Organisationsgestaltung im Zuge tiefgreifender digitaler Veränderungen.

 

In der Wissenschaftlichen Weiterbildung „Angewandte Gerontologie – Multidisziplinäre Interventionsgerontologie und Gerontopsychiatrie haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, durch sachliche und persönliche Auseinandersetzung mit den allgemeinen und speziellen gerontologischen Informationen Verständnis und Handlungskompetenz für gesellschaftliche und individuelle Fragen des Alterns zu erwerben sowie die Verbindung zum eigenen Arbeitsfeld herzustellen. Gender- und transkulturelle Aspekte werden dabei berücksichtigt. Fachkenntnisse werden vertieft und reflektiert. Die Absolvent*innen lernen künftige Formen der Betreuung, Begleitung und Versorgung von alten sowie gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen kennen. Gewonnenes Wissen kann unmittelbar im Berufsalltag angewandt werden. Durch multidisziplinäre Betrachtung wird das Verständnis für Probleme der Betroffenen und die Handlungskompetenz erweitert. Das unterstützt bei gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen.

 

Die praxisnahen Wissenschaftlichen Weiterbildungen auf Master-Niveau können jeweils losgelöst voneinander, berufsbegleitend absolviert werden. Sie führen zum Abschluss Gerontolog*in CAS. Bei Vorliegen von mindestens zwei erfolgreich absolvierten Wissenschaftlichen Weiterbildungen des Verbundprojektes sowie einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss kann eine Zulassung zum Master-Abschluss-Modul erfolgen, mit dem Ziel zum Master of Arts (M.A.) Angewandte Gerontologie.

 

Im April 2021 startet die Wissenschaftliche Weiterbildung „Altern in Sozialraum und Quartier – Kommunale Beratung und Vernetzung“ mit einem neuen Durchgang.

 

Anmeldungen und Informationen zum Master-Studiengang „Angewandte Gerontologie“, zu den entsprechenden Wissenschaftlichen Weiterbildungen und dem Master-Abschluss-Modul gibt es über die E-Mail info@zukunft-gerontologie.de, Telefon 0761 200-1463 oder online auf www.zukunft-gerontologie.de

 

Katholische Hochschule Freiburg
Die Katholische Hochschule Freiburg (KH Freiburg) ist eine staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft und spezialisiert auf den Bereich Sozial- und Gesundheitswesen. Neben der Lehre ist die anwendungsorientierte Forschung, die im Institut für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung (IAF) der KH Freiburg koordiniert wird, ein wesentliches Handlungsfeld der Hochschule. Wissenstransfer in die Region, Kooperationen mit Verbänden, Partnern aus Wirtschaft und Kommunen sowie Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen findet hier bundesweit und international statt. Das IAF ist zudem Anbieter von Weiterbildungen und Masterstudiengängen, mit denen die eigene Beschäftigungsfähigkeit ausgebaut und individuelle Aufstiegschancen erworben werden. Weitere Informationen: www.kh-freiburg.de

Hochschule Mannheim
Die Hochschule Mannheim ist eine moderne Campushochschule mit einer lebendigen, über 100-jährigen Tradition. Sie bietet innovative Studienkonzepte und als Hochschule für Angewandte Wissenschaften eine enge Verzahnung einer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung mit praxisorientierten und berufsbezogenen Inhalten. Das Sozialwesen bildet einen deutlichen Schwerpunkt der Hochschule. Die Hochschule Mannheim ist dem Prinzip des lebensbegleitenden Lernens verpflichtet und bietet wissenschaftliche Weiterbildungsstudiengänge für Akademikerinnen und Akademiker und Fachkräfte zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung an. Die Studiengänge sind auf Chancen und Anforderungen im internationalen Umfeld ausgerichtet. Weitere Informationen: www.hs-mannheim.de und www.gerontologiestudium.de

 


Sans Souci Bestattungen: Corona-Pandemie ist Katalysator / Tod kommt ins Bewusstsein / Erhöhter Bedarf an Vorsorge

„Dankbarkeit ist die schönste Form der Erinnerung"

 

Ritual einer Bestattung soll den Prozess der Erinnerung anstoßen, öffentlich ordnen und perspektivisch ausrichten

 

(Berlin/Potsdam/pm) - Nach Angaben des Bestattungsunternehmens Sans Souci Bestattungen ist die Corona-Pandemie ein Katalysator, durch den der Tod ins Bewusstsein der Bevölkerung stärker als je zuvor kommt. Stefan Bohle, Inhaber von Sans Souci Bestattungen: „Der Bedarf an Vorsorge für die eigene Beisetzung, auch wenn noch lange nicht absehbar, hat durch die Corona-Pandemie stark zugenommen. Und ich spreche hier nicht von der Großeltern-Generation, sondern von Menschen, die mitten im Leben stehen. Durch Covid-19 haben wir alle gesehen, wie schnell ein Leben zu Ende gehen kann, so dass viele Menschen ihre Bestattung bewusst planen möchten."

 

Laut Bohle schafft eine Beerdigung eine Gemeinschaft unerwarteter Natur, mit der man Erinnerungen organisiert und bei der Energien für die Verbliebenen frei werden: „Damit hat das Verabschieden eines geliebten Menschen auch etwas von einer Therapie, die nicht zu vermeiden ist, eine optimale Wirkung erzielen kann und die Erinnerung neu auszurichten vermag. Genau das spüren die Menschen und kommen auf uns zu, um diese Gemeinschaft für sie zu organisieren. Damit kann eine Beerdigung auch heilend für Familien sein."

 

Dabei steht der Claim des Bestattungsunternehmens „Dankbarkeit ist die schönste Form der Erinnerung" immer im Mittelpunkt. „Der Verlust eines Menschen lässt gelebte Energie zurück. Diese lebt in Allen, die ihn kannten, als Erinnerung weiter. Das Ritual einer Bestattung soll den Prozess der Erinnerung anstoßen, öffentlich ordnen und perspektivisch ausrichten. Den engsten Angehörigen wird Halt und jene Form von Gemeinschaft vermittelt, die es braucht, den Weg zur Grabstätte und zurück ins Leben zu gehen. Um dies wirkungsvoll und somit trostreich zu gestalten, sind ausgewogene Proportionen der rhetorischen, musikalischen und floralen Gestaltung unabdingbar. Eine Bestattung gilt damit all jenen, die im Sinne des Verstorbenen weiterleben und ihm dankbar sind", führt Bohle abschließend aus.

 

 

Weitere Informationen zu Sans Souci Bestattungen:
Sans Souci Bestattungen ist ein Bestattungsunternehmen, das in Berlin, Potsdam und Brandenburg aktiv und von Stefan Bohle gegründet worden ist, der Kirchenmusik studiert hat und als Kantor und Chorleiter tätig war. Bohle ist seit 18 Trauerredner, hat rund 5.000 Reden gehalten und vor zehn Jahren Sans Souci Bestattungen gegründet. Kern der Dienstleitung ist die Bestattung ritualorientiert zu betrachten und entsprechend umzusetzen. Das Unternehmen bietet alle Bestattungsarten an. Ob die Erd-, Feuer-, Baum- oder Seebestattung. Selbst die Diamantbestattung oder die Flug- oder auch Windbestattung wird als Bestattungsart organisiert. www.sanssouci-bestattungen.de

 


Die Karl Kübel Stiftung schreibt FAIRWANDLER-Preis aus

Gesucht: Projekte für ein faires globales Miteinander

 

(Bensheim/kks) - Bis 15. August 2020 können sich junge Menschen wieder für den FAIRWANDLER-Preis bewerben. Die bundesweite Ausschreibung richtet sich an 18- bis 32-Jährige, die ihre Perspektive durch eine Auslandserfahrung (z.B. Freiwilligendienst, Praktikum oder Studium) erweitert haben und sich nun mit eigenen Projekten und Sozialunternehmen für ein faires globales Miteinander einsetzen.

 

Mit der neuen Ausschreibung geht der von der Karl Kübel Stiftung initiierte Preis in sein fünftes Jahr. „Gerade in der aktuellen Situation wird deutlich, wie wichtig solidarisches Handeln ist. Wir möchten junge Menschen ermutigen, sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Dieses Engagement wollen wir zeigen und wertschätzen“, erklärt Ralf Tepel, Vorstandsmitglied der Stiftung. 

 

12.500 Euro Preisgeld und praktische Unterstützung
Die Auszeichnung wird von der FAIRWANDLER-Jury in mehreren Kategorien vergeben. Den künftigen Preisträger*innen winkt ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 12.500 Euro.  Alle ausgezeichneten Teams werden außerdem zum FAIRWANDLER-Workshop eingeladen. Hier können sie ihre Erfahrungen mit den anderen Preisträger*innen austauschen und gemeinsam an ihren Projekten arbeiten. Darüber hinaus erhalten sie individuelle praktische Unterstützung aus dem Ehrenamtlichen-Netzwerk des Preises.

 

Jetzt bewerben!
„Ich kann engagierten Projekt-Teams nur empfehlen, mitzumachen!“, rät die ehemalige FAIRWANDLER-Preisträgerin Marlene Eimterbäumer. Sie wurde 2019 für ihre Internetplattform „ConnAct global“ mit dem FAIRWANDLER-Preis ausgezeichnet. „Der FAIRWANDER-Workshop für die Nominierten ist perfekt, um Leute kennenzulernen, sich zu vernetzen, gute Unterstützung zu bekommen und einfach eine tolle Zeit zu haben. Bringt euer Projekt weiter voran – es ist cool, was ihr macht!“, lautet das Fazit der jungen Sozialunternehmerin. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es im Internet unter www.fairwandler-preis.org

 

Preisverleihung im März 2021
Auch wenn die Corona-Krise aktuell noch das Geschehen bestimmt, schaut das FAIRWANDLER-Team der Karl Kübel Stiftung optimistisch nach vorne und freut sich darauf, die neuen Preisträger*innen am 25. März 2021 in Frankfurt a.M. vorstellen zu können und gebührend zu feiern. 

 

Der FAIRWANDLER-Preis wird seit 2015 jährlich bundesweit ausgeschrieben. Er würdigt das beispielhafte Engagement junger Menschen, die sich für global verantwortungsvolles Denken und Handeln einsetzen. Kooperationspartner sind Brot für die Welt, MISEREOR, die W. P. Schmitz-Stiftung, die Zeitschrift „Voluntaris“, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CURACON und der Deutsche Engagementpreis.

 


Diakonie Hessen: Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates

Foto: Diakonisches Werk Hessen
Foto: Diakonisches Werk Hessen

 

Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt (Vorstandssprecher der Hephata Diakonie) ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates der Diakonie Hessen und somit Nachfolger von Pfarrer Joachim Bertelmann (Vorstandsvorsitzender der bdks).

 

 

(Frankfurt/dwh) - Pfarrer Joachim Bertelmann wird im Jahr 2021 in den Ruhestand gehen und zog sich daher zum 01. Juli 2020 aus dem Aufsichtsrat der Diakonie Hessen zurück. Neuer Vorsitzender ist seit dem 02. Juli 2020 Maik Dietrich-Gibhardt, Stellvertreterin bleibt Brigitte Walz-Kelbel von der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie. Dies ist das Ergebnis der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch, 01. Juli 2020. Seit der Fusion der beiden Diakonischen Werke in Hessen zur Diakonie Hessen im Jahr 2013 hat Bertelmann den Vorsitz des Aufsichtsrats innegehabt. Erst vor drei Jahren wurde er in seinem Amt bestätigt. Vor der Fusion war Joachim Bertelmann, der hauptberuflich Vorstandsvorsitzender der bdks – Baunataler Diakonie Kassel ist, für ein Jahr Vorsitzender des Verwaltungsrats des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck. Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, dankte dem langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden für seine Tätigkeit, die eng mit der Fusion der beiden Werke verbunden ist. Gleichzeitig gratulierte er Maik Dietrich-Gibhardt zu der neuen Funktion. „Wir freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit,“ so Tag. Maik Dietrich-Gibhardt bedankte sich für die Wahl und betonte: „Ich bin mir sicher, dass die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Aufsichtsrats und dem Vorstand konstruktiv und zielführend sein wird.“ Begleiten und voranbringen wolle er in seiner neuen Funktion die Neuaufstellung des Landesverbandes als Mitglieder- und Spitzenverband. „Darüber hinaus ist mir wichtig, dass die Diakonie Hessen angesichts der gesellschaftlich angespannten Situation weiterhin als eine starke, sozialpolitische Stimme hörbar wird“, sagte der neue Aufsichtsratsvorsitzende.

 

Neben Joachim Bertelmann wurde auch Margret Artzt, die ebenso seit der Fusion Mitglied im Aufsichtsrat war, verabschiedet. Die ehemalige Leiterin des Diakonischen Werks Schwalm-Eder beginnt ein Sabbatjahr.

 

 

 

Zur Person Maik Dietrich-Gibhardt

 

Maik Dietrich-Gibhardt ist seit Januar 2014 Vorstandssprecher der Hephata Diakonie. Zuvor war der heute 55-jährige Pfarrer aus Weimar bei Marburg bereits mehr als zehn Jahre hauptberuflich und ehrenamtlich in der Diakonie engagiert – unter anderem als Diakoniepfarrer und geschäftsführender Vorstand des Zweckverbandes Diakonisches Werk Oberhessen sowie als Vorsitzender im Aufsichtsrat des St.-Elisabeth-Vereins in Marburg. Im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen engagiert sich Dietrich-Gibhardt bereits seit der Fusion der vormals selbstständigen Diakonischen Werke in Kurhessen-Waldeck sowie Hessen und Nassau im Juli 2013.

 

Als einer von derzeit zwei hauptamtlichen Vorständen der Hephata Diakonie verantwortet Dietrich-Gibhardt die Geschäftsbereiche Behindertenhilfe, Förderschule und Akademie für soziale Berufe. Zudem ist Dietrich-Gibhardt Vorsteher der Diakonischen Gemeinschaft Hephata und seitens des Vorstandes auch zuständig für die Hephata-Kirchengemeinde und die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens. Als regional aufgestellter Komplexträger engagiert sich die Hephata Diakonie an insgesamt mehr als 50 Standorten in Hessen und angrenzenden Bundesländern zudem in der Sozialen Rehabilitation für Menschen mit Sucht- und oder psychischen Erkrankungen sowie in der Jugend- und der Altenhilfe. Hinzu kommen Fachkliniken in Treysa und im fränkischen Weibersbrunn. Insgesamt beschäftigt Hephata mehr als 3000 Mitarbeitende.

 

 

 

Diakonie Hessen – Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege

 

Die Diakonie Hessen ist 2013 aus der Fusion des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau und des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck hervorgegangen. Sie ist Mitglieder- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Die Diakonie Hessen ist als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig. Als Träger diakonischer Arbeit beschäftigt die Diakonie Hessen in den Landesgeschäftsstellen in Frankfurt und Kassel, im Evangelischen Fröbelseminar in Kassel, in den Evangelischen Freiwilligendiensten sowie in 17 regionalen Diakonischen Werken in Hessen und Nassau 1.698* Mitarbeitende. Dazu kommen 664 Freiwillige, die sich in einem Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst einbringen.

 

Als Mitgliederverband gehören der Diakonie Hessen zurzeit 446 Rechtsträger an. Dabei handelt es sich um 366 Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften sowie die 31 Dekanate der EKHN, 20 Kirchenkreise der EKKW und 29 kirchliche Zweckverbände. Insgesamt bietet die Diakonie Hessen so etwa 1490 Angebote für die Pflege, Betreuung und Beratung sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, in der Alten- und Krankenhilfe, Behinderten-, Eingliederungs- und Suchthilfe, Migrations- und Flüchtlingsberatung sowie in der Beratung von Menschen in besonderen sozialen Situationen an. Die Diakonie Hessen und ihre Mitglieder beschäftigen zusammen rund 42.000 Mitarbeitende und erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2018 einen Gesamtumsatz von knapp zwei Milliarden Euro. *Stand Oktober 2019

 

 

 

Aufsichtsrat Diakonie Hessen

 

Den Vorsitz im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen hat Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt. Neben der Aufsichtsfunktion bestimmt das Gremium die Richtlinien der diakonischen Arbeit. Dem Aufsichtsrat gehören Vertreter*innen der Mitglieder der Diakonie Hessen, der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck sowie der Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen an.

 

 

 

 

 


MDR-Intendantin Prof. Karola Wille: "Es ist und bleibt unsere Aufgabe, den Zusammenhalt in unserer pluralistischen Gesellschaft sowie eine Kultur des Verstehens zu befördern."

 

 

(Leipzig/mdr) - Die Studie zeigt, dass die Menschen in Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen dies wahrnehmen und schätzen: so betonen jeweils über 65 Prozent der Befragten: der MDR setze Themen, die für die Gesellschaft wichtig sind und achte in seinen Angeboten darauf, dass Menschen nicht ausgegrenzt und nicht respektlos behandelt werden. Der Studie zufolge bescheinigt die Mehrheit der Befragten dem MDR, dass er wichtige Werte der Gesellschaft vermittle und das Verständnis zwischen den Generationen fördere.

 

Die repräsentative Studie wurde vom MDR in Kooperation mit dem Leibniz-Institu