Wirtschaft

23.03.2017


Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH 2017 präsentiert „The Berlin Summit: connected.urban.smart“ am 25. Oktober 2017 im KOSMOS Berlin

 

(Berlin/pm) - Unter dem Motto „The Berlin Summit: connected.urban.smart“ kommen am 25. Oktober 2017 rund 350 national und international renommierte Technologie-Experten in die deutsche Hauptstadt. Im Rahmen der Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH soll über technologische Visionen und Lösungen für die Metropole der Zukunft debattiert werden. Initiiert von Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin, vernetzt die Konferenz zum dritten Mal die globale Zukunftsbranche mit Berliner Ideengebern und der vibrierenden Startup-Szene der Hauptstadt.

 

 

 

Berlin ist bereits eine der führenden Smart Cities und stellt den Anspruch an sich selber diese Position noch zu stärken. Durch die anstehende Konferenz sollen weitere smarte und innovative Gestaltungen der Metropole vorgestellt und gefördert werden. Fassaden, die die Luft reinigen, Apps, die das Transport Sharing noch einfacher machen, Häuser, die immer smarter werden – viele Innovationen sind bereits in Deutschland, insbesondere in Berlin, verwirklicht oder in Arbeit. Welche smarten Ansätze verstecken sich noch in Berlin, wer bringt mit seiner Idee Urban Tech weiter voran, welche Vision fehlt in der Hauptstadt noch – zusammengefasst: Was kann Berlin noch alles?

 

 

 

Die Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH ist eine Veranstaltung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, unterstützt von der Investitionsbank Berlin (IBB) und konzipiert vom Zukunftsforschungsinstitut 2b AHEAD ThinkTank.

 


Tagung zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Die Teilnehmer der FAiR-Tagung in Koblenz. Foto: bt 
Die Teilnehmer der FAiR-Tagung in Koblenz. Foto: bt 

(Koblenz/bt) – Wie können Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Tagung des Projektverbundes Flüchtlinge und Asylsuchende integriert in die Region (FAiR) in Koblenz. Aus diesem Anlass sprach auch die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles über Herausforderungen und Chancen für Arbeitnehmer sowie für Arbeitgeber.

 

Das Projekt FAiR unterstützt Flüchtlinge durch Einzelfallberatung bei der beruflichen Orientierung und Qualifizierung sowie bei der Vermittlung in Schule, Ausbildung und Arbeit. Finanziell unterstützt wird FAiR unter anderem vom Bischöflichen Generalvikariat, dem Diözesan Caritasverband Trier e. V. und vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz.

 

„Das Projekt kommt zur rechten Zeit“, stellte die Vorsitzende des Caritasverbandes Koblenz e. V. Anette Moesta fest. FAiR gebe Infos zur beruflichen Orientierung, biete berufliche Sprachkurse und vermittle Praktika. Regionale Betriebe seien dabei ein bedeutender Partner. „Es ist unabdingbar in die berufliche Praxis zu gehen, denn es gibt viele Unterschiede zwischen Deutschland und dem jeweiligen Heimatland“, berichtete Anette Moesta. Durch das Projekt, das auf vier Jahre angelegt ist, konnte bislang 270 Personen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt geholfen werden. „Doch auch auf der Seite der Arbeitgeber gibt es viele Fragen“, erklärte Anette Moesta weiter. Dr. Birgit Kugel, Diözesan-Caritasdirektorin, lobte FAiR auch aus diesem Grund ausdrücklich: „Das Projekt leistet einen Beitrag für eine partnerschaftliche und vertraute Zusammenarbeit, um Geflüchtete und potenzielle Arbeitgeber zusammenzubringen.“

 

Nach der Erstaufnahme und -versorgung sei es nun an der Zeit, die geflüchteten Menschen zu integrieren. Dazu zähle die Eingliederung in den Arbeitsmarkt, erklärte Dr. Birgit Kugel, Diözesan-Caritasdirektorin. „Bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage sind die Voraussetzungen sehr günstig“, stellte Birgit Kugel fest. Andrea Nahles war ebenfalls der Meinung, dass die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt erfreulich sei. „Eigentlich hätten wir ja genug Platz für die Menschen, die zu uns kommen – bei 1,1 Millionen offenen Stellen. Doch so einfach ist es leider nicht“, warf sie auf. Die sprachlichen und kulturellen Barrieren seien sehr hoch. „Wir haben viele qualifizierte Arbeitsangebote, die allerdings in vielen Fällen eine Ausbildung voraussetzen.“ Hier sei es schwierig den Flüchtlingen die Wertigkeit einer Ausbildung zu vermitteln.

 

Dass Sprache unabdingbar für eine Integration, nicht nur in den Arbeitsmarkt sei, machten alle Redner deutlich. Die Bundesministerin schlug vor, Sprachkurse und Berufsorientierung zukünftig miteinander zu verbinden. „Man lernt durch Kollegen schneller eine Sprache“, war sie der Meinung. Den Zustrom an Flüchtlingen könnten die Politiker allerdings nicht alleine schaffen, es wäre nur mit vielen Partnern und Ehrenamtlichen zu schaffen, sagte Nahles. Zudem fehlten Erfahrungen. „Es ist eine Operation am offenen Herzen“, verdeutlichte sie.

 

FAiR wurde 2015 vom Caritasverband Koblenz e. V., von CarMen gem. GmbH, vom Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz, der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen und der Bénédict-Akademie Koblenz gegründet. Weitere Infos gibt es beim Projektleiter Gregor Hülpüsch unter Tel.: 0261-13906-520 oder per E-Mail an fair(at)caritas-koblenz.de

 


Bilanz 2016: Vermögensverwaltung und Kreditvergabe gewinnen an Bedeutung

Steyler Ethik Bank überweist 1,53 Mio. Euro an Hilfsprojekte

 

(Bonn/Sankt Augustin/sm) – Bei ihrer Jahrespresse­kon­ferenz in Bonn hat die Steyler Ethik Bank ein karitatives Ergebnis von 1,53 Millionen Euro verkündet. Mit dieser Summe, die sich aus freiwilligen Zins- und Kapitalspenden der Kunden sowie Stiftungserträgen zusammensetzt, wurden weltweit Hilfsprojekte unterstützt. In den kommenden Jahren will die Bank vor allem in den Bereichen Vermögensverwaltung und Kreditvergabe zulegen.

 

 

 

Rund 1,53 Millionen Euro hat die Steyler Ethik Bank 2016 an internationale Hilfsprojekte überwiesen. „Als älteste ethische Bank treibt uns vor allem der Wunsch an, mit Geld Gutes zu schaffen. Dieses Versprechen lösen wir gemeinsam mit unseren Kunden ein, indem wir weltweit arme und benachteiligte Bevölkerungsgruppen unterstützen“, sagte Jürgen Knieps, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank im Rahmen der Jahrespressekonferenz in Bonn. Der Hilfsbeitrag setzt sich zusammen aus freiwilligen Zins- und Kapitalspenden von Kunden sowie den Erträgen der Steyler Bank-Stiftung mit ihren 221 Treuhandstiftungen.

 

Das verwaltete Kundenvermögen wuchs gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent auf nun 480,7 Millionen Euro an. Die Bilanzsumme stieg um 2,9 Prozent auf 298,3 Millionen. Die Gesamterträge der Bank gingen von 8,1 Millionen im Vorjahr auf nun 7,7 Millionen Euro zurück. Hier machte sich in der Niedrigzinsphase ein Rückgang des Zinsüberschusses auf 3,197 Millionen Euro bemerkbar (2015: 4,045 Mio. Euro). Dieser Rückgang konnte teilweise kompensiert werden durch höhere Provisionsüberschüsse (plus 156.000 Euro gegenüber 2015) und höhere Erträge aus realisierten Kursgewinnen (plus 290.000 Euro). Unter dem Strich beendete die Bank das Jahr mit einem Bilanzgewinn von rund 83.000 Euro (2015: 501.000 Euro).

 

 

 

Kunden schichten in nachhaltige Wertpapiere um

 

Wie Knieps berichtete, sind klassische Sparprodukte trotz niedriger Zinsen immer noch gefragt. Doch es finde ein Umdenken statt. „Immer mehr Kunden schichten ihr Vermögen in nachhaltige Wertpapiere um. So stieg das verwaltete Depotvermögen um 11,5 Prozent auf nun 199 Millionen Euro“, so Knieps.

 

Sein Kollege, Bankgeschäftsführer Norbert Wolf, führte aus, in welchen Bereichen sein Institut die größten Potenziale sehe. Dabei ging er auch auf die positive Entwicklung der eigenen Fonds aus der Steyler Fair und Nachhaltig-Fondsfamilie ein. „Die Steyler Ethik Bank wird ihr Profil als Spezialist für nachhaltige Geldanlage weiter schärfen.“ Zudem arbeite die Bank daran, in den Bereichen der Vermögensverwaltung und Kreditvergabe weiter zu wachsen und so höhere Erträge zu generieren. „Denn wir wollen auch in Zukunft eine Bank sein, die sich in den Dienst armer Menschen stellt.“

 

 

 

Besuch eines Schulprojektes in Indien

 

In diesem Zusammenhang berichtete Wolf von seinem Besuch eines Projektes in Indien, der im Februar stattfand. In Muvalia im Bundesstaat Gujarat unterstützte die Steyler Bank-Stiftung in den vergangenen Jahren mit rund 120.000 Euro den Ausbau einer Schule der Steyler Missionare. Mehr als 500 Kinder aus Adivasi-Familien, so die Bezeichnung für die indischen Ureinwohner, erhalten dort eine Schulbildung. „Auf solchen Reisen erfährt man unmittelbar, unter welch einfachen und oft ärmlichen Bedingungen viele Menschen leben“, sagte Wolf. „Eine gute Schulbildung kann diesen Kindern helfen, ihr Leben zum Besseren zu wenden.“

 

 

 

Die Steyler Ethik Bank

 

Die Steyler Ethik Bank wurde 1964 vom Steyler Missionsorden in Sankt Augustin bei Bonn gegründet. Sie bietet das gesamte Spektrum eines modernen Finanzdienstleisters an: vom Girokonto bis zur Vermögensverwaltung. Ethisches Bankgeschäft lebt das Geldinstitut durch eine faire und bedarfsgerechte Kundenberatung sowie nachhaltige Anlagestrategien. So investiert die Bank nur in Wertpapiere, die strenge soziale und ökologische Kriterien erfüllen. Der Gewinn der Bank fließt in die sozialen Hilfsprojekte der weltweit rund 10.000 Steyler Missionare und Schwestern – gemeinsam mit freiwilligen Spenden von Kunden.

 

 

 


Katholikenrat: Studientag zur Misereor-Fastenaktion beleuchtet Milchwirtschaft

„Wirkliche Partnerschaft und faire Abkommen“ gefordert

Auch die Mini-Molkereien waren Thema des Studientages. Foto: bt 
Auch die Mini-Molkereien waren Thema des Studientages. Foto: bt 

(Trier/bt) – In Deutschland wird die Landwirtschaft zunehmend auf Export getrimmt; bäuerliche Milchhöfe geben auf und weichen wachsenden Betrieben; Ökologie und Tierschutz stehen auf dem Spiel. Und in armen Ländern wie Burkina Faso bedrohen billige Milch-Produkte aus Europa und Deutschland die Existenz der dortigen Viehhalter. Beim Studientag zur Misereor-Fastenaktion am 17. März in Trier prallten unter der Überschrift „EU-Agrarhandel mit Westafrika“ und der Frage „Wie können Kleinbauern überleben?“ diese beiden „Welten“ aufeinander.

 

Die Auswirkungen des „Handels in einer durchökonomisierten Welt“ und die Befürchtung, „dass ein Teil der Menschheit dabei hinten runterfällt“ seien Themen, die den Katholikenrat des Bistums Trier nicht kalt lassen, sagte dessen Vorsitzender Manfred Thesing. Bei dem Studientag, den der Katholikenrat gemeinsam mit dem Hilfswerk Misereor veranstaltete, werde nicht übereinander, sondern miteinander geredet. Gesprächspartner der von „Paulinus“-Chefredakteur Bruno Sonnen moderierten Podiumsdiskussion war zum Beispiel Kasper Thormod Nielsen, Direktor im Bereich „Globaler Handel“ der Arla Foods Amba. Die schwedisch-dänische Genossenschaft zählt zu den fünf größten Molkerei-Unternehmen der Welt und verkauft ihre Produkte in hundert Ländern. Nielsen ließ keinen Zweifel aufkommen: „Wir möchten erfolgreich sein und als Unternehmen weiter wachsen. Es ist ein Geschäft. Es soll natürlich Gewinn machen.“ Dazu gehöre auch, neue Märkte zu erschließen, auch in Afrika. Bisher ist Arla hauptsächlich in Nigeria aktiv mit dem Ziel, „bezahlbare, gesunde Milchprodukte“ zu verkaufen. Dabei wolle Arla auch „Sorge tragen, wie wir wachsen“. Man sei im Austausch mit Menschen vor Ort und verschiedenen Organisationen, um besser zu verstehen, was die Menschen dort bewegt. Was er schon gelernt hat: Afrika will „nicht Hilfe, sondern Entwicklung“. Noch in der Ausgestaltungsphase sei der Plan, mit nigerianischen Milchbauern zusammenzuarbeiten: Die liefern ihre Milch, Arla verarbeitet sie, verkauft und vermarktet die Produkte. Zu welchem Preis? Zu welchen Konditionen? Laut Nielsen ist dies noch „Zukunftsmusik“.

 

Für René Millogo ist aber genau das entscheidend. Millogo stammt aus Burkina Faso, dem diesjährigen Partnerland der Misereor-Fastenaktion und ist nationaler Koordinator von PASMEP, einer Initiative zur Unterstützung halbnomadischer Viehhalterfamilien.

Er warb dafür, Afrika nicht bloß als Konsument zu sehen, sondern als Produzent. „80 Prozent unserer Menschen leben von der Viehhaltung. In Burkina Faso garantiert die Milch unserer Kühe das Überleben von Millionen Menschen. Wir haben da ein großartiges Potenzial. Viele Frauen gründen Mini-Molkereien, haben dadurch eine Perspektive und die Chance, aus eigener Kraft ihre Familien zu

ernähren“, sagte Millogo. Da sei Hoffnung spürbar, „manche Verarmungsabkommen aber beunruhigen unsere Zivilgesellschaft sehr“. Ein Zuviel an importierten Produkten bedrohe den heimischen Markt, „wir werden überschwemmt von Milchpulver“, das sehr billig sei. „Das ist eine unfaire Konkurrenz. Mit den Preisen können wir nicht mithalten. Können wir aber unsere eigene Milch nicht verkaufen, können wir unsere Kinder nicht in die Schule schicken.“ Millogo warb für „wirkliche Partnerschaft und faire Abkommen, die auch die afrikanischen

Interessen berücksichtigt“.

 

Norbert Neuser, MdEP und Mitglied im Entwicklungsausschuss des Europäischen Parlaments, findet Partnerschaftsabkommen mit Afrika gut, und für ihn ist auch die Arla-Strategie in Nigeria „in Ordnung“, „wenn sie die Bedürfnisse der Menschen achtet“. Es sei wünschenswert, wenn Molkerei-Know-how in armen Ländern aktiviert werde. Neuser: „Wir müssen gegen Unterernährung agieren, aber auch soziale Verantwortung wahrnehmen und die Würde der Menschen beachten.“ Klementine Bonifas vom Bund der Deutschen Milchviehhalter sagte: „Wir haben vor drei Jahren unseren Vertrag bei Arla gekündigt. Das Leitmotiv von Genossenschaften ‚Einer für alle, alle für einen‘ haben wir nicht mehr erkennen können.“ Sie prangerte die ruinöse Politik der EU an; Prämien kämen nicht mehr bei den Betrieben an. „Wir sind motiviert, arbeiten 365 Tage im Jahr – und es bleibt nichts übrig.“ Der niedrige Milchpreis erlaube es kaum oder gar nicht, die Kosten abzudecken. Bonifas besuchte erst kürzlich Burkina Faso und erkannte: „Die Probleme dort sind ähnlich. Fakt ist: Die politischen Rahmenbedingungen haben genauso Auswirkungen auf unsere Milchbauern wie auf die in Afrika.“

 

Tobias Reichert von Germanwatch, einer Organisation, die sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzt, sprach sich vehement gegen Mengenwachstum aus. „Wenn Sie mit Qualität wachsen würden, dann würde ich Ja sagen.“ Reichert hatte zuvor in einem Impuls bereits die „Entwicklung der europäischen Milchpolitik und Milchwirtschaft in den letzten Jahrzehnten“ skizziert, über Butterberge und Milchseen gesprochen und auch Zahlen sprechen lassen: „Allein 2017 haben fünf Prozent aller Milchbetriebe in Deutschland aufgegeben.“ Vor allem kleine Betriebe hätten kaum noch eine Chance im Konzert der Großen. In der

Podiumsdiskussion sprach er schließlich vielen Verbrauchern aus dem Herzen: „Warum lassen wir unsere Kühe nicht einfach wieder Gras fressen? So, wie sie es brauchen, um gesunde Milch zu geben.“ Stattdessen füttere man Soja und Mais und züchtete Hochleistungskühe. Er plädierte für weniger Milch, die aber qualitativ hochwertig sei. Dem Verbraucher sollte man dies verdeutlichen, wie etwa bei den

Eiern: Er solle erkennen, ob das Produkt vom Qualitätsstandard her besonders hochwertig ist oder eben nicht. Zurück zu den Graswurzeln, ein Modell, das vielen helfen würde: in Burkina Faso und in Deutschland.

Informationen rund um die Misereor-Fastenaktion gibt es unter

www.misereor2017.bistum-trier.de


kfd unterstützt Equal Pay Day und fordert mehr Lohn-Gerechtigkeit

Faire Löhne

Foto: bt
Foto: bt

 

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Bistum Trier fordert anlässlich des Equal Pay Days am 18. März eine gerechtere Bezahlung für Frauen. Der Gesetzentwurf für mehr Entgelttransparenz Anfang Januar des Bundeskabinetts sei zwar ein „Großer Meilenstein in Richtung Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben“.  Doch sei dies nicht ausreichend.

Mit dem Gesetz werde erstmals anerkannt, dass es Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen in Betrieben gebe. Die kfd fordert doch weiter: Eine gesetzlich vorgeschriebene Lohntransparenz zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern. Dazu gehört die grundsätzliche Neubewertung der sogenannten Frauenberufe. Zudem will sie auf angelegte und sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse, die Existenzsicherung und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Es soll gesetzlich garantiert werden, dass niemand bei Vollzeitbeschäftigung auf staatliche Zusatzleistungen angewiesen ist. Weiter fordert die kfd die Umwandlung aller Minijobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Und: Haushaltsbezogene Dienstleistungen sollen aus der Illegalität herausgeführt und in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse überführt werden.

Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen liegt in Deutschland aktuell um 21 Prozent niedriger als der von Männern, erklärt die kfd. Das heißt, Frauen müssen statistisch gesehen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten, um das gleiche Jahresgehalt wie Männer „in der Tasche" zu haben. Dies sind 2017 genau 78 Kalendertage mehr. Daher wird der 18. März als Equal Pay Day begangen, ein internationaler Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Bistum Trier unterstützt dessen Ziele und macht jedes Jahr zu diesem Termin auf die erheblichen Verdienstunterschiede von Männern und Frauen aufmerksam.

Die Lohnlücke habe sich in den letzten zehn Jahren nur um wenige Prozentpunkte verringert, berichtet die kfd. Überall in Europa verdienten Frauen weniger als Männer. Dabei stehe fest, dass „Gleichberechtigung und faire Löhne nicht nur für Frauen Vorteile bringen, sondern auch Männer und die Wirtschaft profitieren.“ Chancengleichheit stärke die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Vor diesem Hintergrund unterstützt die kfd im Bistum Trier den zehnten bundesweiten Equal Pay Day mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen, etwa in Trier, Saarbrücken, Saarlouis, Ottweiler, Ahrweiler und Koblenz.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 30.000 Mitgliedern die größte Frauenorganisation im Bistum Trier. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter www.kfd-trier.de und www.kfd-bundesverband.de.


DsiN auf der CeBIT 2017: Brücken bauen für mehr IT-Sicherheit

  

  • DsiN-Leitthema: Brücken bauen – Menschen für IT-Sicherheit begeistern
  • DsiN präsentiert Digitale Nachbarschaft und SiBa-App auf der CeBIT
  • Google und Experte für Internetkriminalität im DsiN Experten-Talk
  • Bildungsangebot für Berufschülerinnen und Berufsschüler am Stand des BMWi

 (Berlin/pm) – Unter dem Leitthema Brücken bauen: Menschen für IT-Sicherheit begeistern zeigt die Aufklärungsinitiative Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) vom 20. bis 24. März auf der CeBIT in Hannover praxiserprobte Wege, Menschen und mittelständische Unternehmen für die Wichtigkeit von IT-Sicherheit zu sensibilisieren. Als Beispiele wird DsiN das Schulungsangebot Digitale Nachbarschaft für Vereine und Ehrenämter sowie das DsiN-Sicherheitsbarometer (SiBa) für den digitalen Selbstschutz präsentieren (Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums des Innern und des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik, Halle 7, Stand A58).

  

„Deutschland sicher im Netz befähigt und motiviert seit über zehn Jahren Verbraucher und Unternehmen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien und Geräten“, erklärt Dr. Thomas Kremer, Vorstandsvorsitzender von Deutschland sicher im Netz.“ Dabei setzen wir auf Informations- und Aufklärungsangebote, die sich an den tatsächlichen Bedarfen der Verbraucher orientieren. Mit diesem Ansatz wurde DsiN 2016 auch Bestandteil der Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung.“

  

In der Digitalen Nachbarschaft bildet DsiN in ehrenamtlichen Strukturen aktive Menschen kostenlos und praxisnah in Webinaren und Online-Selbstlernkursen zu Multiplikatoren („DiNa-Scouts“) für mehr Netzsicherheit aus. Von Mai bis Juli 2017 geht die Digitale Nachbarschaft zudem mit dem #DiNaMobil auf Tour, um Vereine direkt vor Ort zu IT-Sicherheit zu schulen. 

  

Mit dem DsiN Sicherheitsbarometer (SiBa) bietet DsiN Privatanwendern eine einfache Möglichkeit, sich über aktuelle IT-Sicherheitsvorfälle auf dem Laufenden zu halten. Mit einem Ampelsystem gibt das Sicherheitsbarometer, das es seit 2015 auch als mobile App gibt, zusätzlich Orientierung. Auch erhalten Nutzer Ratschläge und Tipps für die „erste Hilfe“.

  

DsiN-Expertentalk mit Polizei und Google zu Aufgaben digitaler Aufklärung

 

Unter dem Titel "Brücken bauen: Menschen für IT-Sicherheit begeistern" lädt DsiN am ersten Messetag auch zum Experten-Talk (Montag, 20. März, 15.00 Uhr bis 15.30 Uhr, Arena des IT-Planungsrats, Halle 7, Stand B42). 

  

Zum Gespräch empfängt DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger Hans-Joachim Henschel, Experte zur Verfolgung von Internetkriminalität im Landeskriminalamt Niedersachsen, sowie Jens Redmer, Principal Product Policy bei DsiN-Mitglied Google Deutschland. 

 

Die Runde wird sich der Frage widmen, welche Erfolgsfaktoren darüber entscheiden, dass Aufklärungsarbeit bei Verbrauchern ankommt. Diese Frage wird am Beispiel der Digitalen Nachbarschaft (DiNa) und das DsiN-Sicherheitsbarometer (SiBa-App) besprochen.

  

Berufsschüler für IT-Sicherheit: DsiN-Bildungsangebot präsentiert sich beim BMWi

 

Das DsiN-Bildungsangebot Bottom-Up: Berufsschüler für IT-Sicherheit wurde im vergangenen Jahr  in der Praxis erfolgreich getestet. 

 

In den kommenden zwei Jahren wird das Angebot in dem Projekt IT-Sicherheit im Ausbildungsbetrieb: Berufsschüler als Multiplikatoren (ITSAB) nun allen Berufsschulen bundesweit verfügbar gemacht. 

 

 

 

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft gefördert. Die Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft stellt auf der CeBIT in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries aktuelle Förderprojekte am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vor. 

 

Sascha Wilms, Leiter Mittelstand bei Deutschland sicher im Netz wird in einem Kurzvortrag aufzeigen, wie DsiN mit Bottom-Up Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen dazu befähigt, Auszubildende Botschaftern für IT-Sicherheit in Betrieben zu machen. (Dienstag, 21. März, 15.45 bis 17.00 Uhr, Vortrag zu Bottom-Up voraussichtlich 16.45 Uhr, Halle 6, Stand C40) 

 

DsiN bietet als Plattform für IT-Sicherheit Unternehmen und Organisationen die Chance, sich als Partner, Mitglied oder Förderer für mehr IT-Sicherheit zu engagieren.

  

 

Über die Digitale Nachbarschaft
Das Projekt Digitale Nachbarschaft des Vereins Deutschland sicher im Netz e.V. vermittelt IT-Sicherheitswissen für und innerhalb von ehrenamtlichen Strukturen durch ehrenamtliche Multiplikatoren. Das Projekt Digitale Nachbarschaft startete 2015 und läuft über mehrere Jahre. Es wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und von den DsiN-Mitgliedern Google und Deutsche Telekom AG unterstützt. 2016 wurde das Projekt als „Ausgezeichneter Ort“ im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ geehrt. Das Motto des Wettbewerbs lautete „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“. https://www.digitale-nachbarschaft.de 

 

Über den DsiN-Sicherheitsbarometer (SiBa)

 

Das Sicherheitsbarometer – kurz „SiBa“ genannt – informiert Verbraucher über aktuelle Bedrohungen und Sicherheitsrisiken im Internet. Seit 2015 gibt es das DsiN-Sicherheitsbarometer auch als kostenlose App für Android, iOS sowie Windows (Phone und auf PCs mit 8.1 oder 10. Mit leicht verständlichen Texten, Handlungsempfehlungen und weiterführenden Links dient sie Verbrauchern und KMU als wichtige Informationsquelle im Sinne des digitalen Selbstschutzes. www.sicher-im-netz.de/siba

 

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN wurde im Rahmen des 1. Nationalen IT-Gipfels ins Leben gerufen mit dem Ziel, als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz zu leisten. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. In der Digitalen Agenda der Bundesregierung wurde beschlossen, die Unterstützung und Zusammenarbeit mit DsiN zu verstärken. 2007 übernahm das Bundesministerium des Innern die Schirmherrschaft für DsiN. www.sicher-im-netz.de

 


Aktion Arbeit im Bistum Trier unterstützt KEB Dillingen e.V. mit 7.500 €

Aus der Langzeitarbeitslosigkeit in die Arbeit

(vlnr.) Horst Ziegler, Andrea Steyven, Karl-Heinz Thieser, Rudi Görg, Jörg Schönberger
(vlnr.) Horst Ziegler, Andrea Steyven, Karl-Heinz Thieser, Rudi Görg, Jörg Schönberger

(Dillingen/bt) – Jörg Schönberger ist 1999 in die Arbeitslosigkeit gerutscht. Jahrelang fand er keine Stelle. Er gehörte zu der grauen Masse der sogenannten Langzeitarbeitslosen. „Ich habe alle Maßnahmen mitgemacht“, erzählt er. Einen Job hat er trotzdem nie bekommen. Bis er in eine Maßnahme der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) gGmbH. gekommen ist. 2014 begann er zusammen mit neun anderen Langzeitarbeitslosen hier zu arbeiten.

 

„Wir hatten hier zwei Projekte für je fünf Arbeitslose“, erklärt Karl-Heinz Thieser, Geschäftsführer der KEB. „Fünf haben in der Küche gearbeitet und fünf in dem Projekt „Arbeit in den Kirchengemeinden“, wo sie handwerkliche Arbeiten verrichtet haben.“ Die Projekte wurden durch Mittel des Jobcenters und aus dem Landesprogramm ASaar gefördert; „Arbeit in den Kirchengemeinden“ zusätzlich durch den Bischöflichen Stuhl. Nach zwei Jahren sollten dann zehn neue Langzeitarbeitslose von den Maßnahmen profitieren. Das war für Karl-Heinz Thieser der Grund, die Maßnahmen aufzugeben: „Diejenigen, die nach dieser Zeit nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten, durften danach drei Jahre lang von keiner Förderungsmaßnahme mehr profitieren. So steht es im Gesetz.“ Diese Befristung wollten die Gesetzgeber aufheben. Passiert ist bislang nichts. „Deshalb macht es für uns keinen Sinn, diese Maßnahmen weiter anzubieten“, so Thieser.

 

Für Jörg Schönberger bedeutete das Ende der Maßnahme aber nicht, dass er wieder von Hartz IV leben musste. Er und Rudi Görg wurden von der KEB fest angestellt. Rudi Görg arbeitet seitdem 30 Stunden pro Woche in der Küche; Jörg Schönberger geht hausmeisterlichen Tätigkeiten nach. Sie sind glücklich, dass sie endlich aus der Langzeitarbeitslosigkeit raus sind, denn sie zählen zu „Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen“, wie Karl-Heinz Thieser erläutert. „Diese Personen sind in der Regel nicht in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Wir beschäftigen zwei Leute, von denen wir wissen, dass sie nicht hundertprozentig leistungsfähig sind.“ Rudi Görg hatte beispielsweise bereits einen Herzinfarkt erlitten.

 

Die beiden neugeschaffenen Stellen für Herrn Görg und Herrn Schönberger kann die KEB aber nicht allein stemmen. Die Aktion Arbeit im Bistum Trier bezuschusst die Lohnkosten der Stellen. Andrea Steyven überreichte in Anwesenheit der beiden Neuangestellten einen Scheck über 7.500 €. „Die KEB ist ein Vorzeigeträger im Bistum Trier“, sagte Steyven bei der Übergabe. Sie lobte besonders den Einsatz für Langzeitarbeitslose. „Es gibt immer wieder Personen, die einer dauerhaften Förderung bedürfen“, betonte sie. „Deshalb haben wir zusammen mit Bischof Ackermann und den beiden Ministerpräsidentinnen des Saarlands und Rheinland-Pfalz in Berlin ein neues Konzept vorgestellt.“ Das Konzept „Integrierter Arbeitsmarkt“ will Langzeitarbeitslose durch eine dauerhafte öffentliche Förderung besser in den Arbeitsmarkt integrieren – rund viereinhalb Milliarden Euro sollen dadurch jährlich eingespart werden.

 

Weitere Informationen zum Konzept: www.aktionarbeit.bistum-trier.de

 


KDFB zum Equal Pay Day

„Lohnlücken schließen - Entgeltgleichheit herstellen!“

 

(Köln/kdfb) – Der diesjährige Equal Pay Day (EPD) wird am 18. März zum zehnten Mal in Deutschland begangen. Als „Tag für gleiche Bezahlung“ weist er auf die Lohnlücke hin, die zwischen dem durchschnittlichen Einkommen von Frauen und Männern für gleiche Tätigkeiten besteht. Laut Statistischem Bundesamt beträgt sie aktuell 21%. „Geschlechterbezogene Lohnlücken sind diskriminierend und müssen geschlossen werden“, erklärt Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB).

 

Nach Meinung des KDFB ist eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen auf Basis einer gerecht entlohnten Berufstätigkeit fundamental wichtig für Lebensgestaltung und Alterssicherung. „Die Arbeit von Frauen ist genauso wertvoll wie die Arbeit von Männern. Deshalb muss gleichwertige Arbeit auch gleich entlohnt werden, und zwar unabhängig vom Geschlecht“, fordert KDFB-Präsidentin Flachsbarth.

 

Neben gerechter Bezahlung und transparenten Gehältern hält der KDFB einen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit für ein zentrales Instrument zur Verwirklichung von Geschlechtergerechtigkeit sowie der partnerschaftlichen Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern. „Teilzeitarbeit darf nicht länger zu herben Karriereenden in den Berufsbiographien von Frauen und Männern führen. Es sind Arbeitsmodelle nötig, die es erlauben, berufliche Tätigkeit mit Phasen stärkerer familienbedingter Sorgearbeit oder ehrenamtlichem Engagement zu vereinbaren. Ändert sich die Lebensphase, muss es möglich sein, wieder zum früheren Beschäftigungsvolumen zurückzukehren“, stellt Maria Flachsbarth fest. Politik, Wirtschaft und Tarifpartner seien aufgerufen, sich für eine zukunftsfähige Arbeits- und Lebensgestaltung einzusetzen, so die KDFB-Präsidentin.

 

Am 18. März beteiligt sich der Frauenbund in Berlin an dem Equal Pay Day- Kongress „Endlich partnerschaftlich durchstarten“. Dort werden in Vorträgen und Arbeitsgruppen umsetzbare Schritte zur Schließung der Lohnlücke thematisiert. Veranstalter ist das Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW), das 2008 erstmals den Equal Pay Day in Deutschland initiierte. Weitere Informationen unter www.equalpayday.de.

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 


Fachgruppe Frauen des Deutschen Fundraising Verbands erhält Preis der Sage Foundation

Ausgezeichnete Frauenförderung

 

(Berlin/pm) - Die Fachgruppe Frauen des Deutschen Fundraising Verbands ist eine der drei diesjährigen Preisträgerinnen der Sage-Foundation. Auf dem Sage Summit, der im Gasometer Berlin Station machte, nahm Elisabeth Lenz, Leiterin der Fachgruppe Frauen, am 8. März, dem internationalen Frauentag, den Preis entgegen.

Sage ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit 13.000 Mitarbeitern, das aktiv Frauenförderung betreibt. Stephen Kelly, CEO von Sage und Gründer der Sage Foundation mit Sitz in Newcastle/England hat die Frauenförderung in der Satzung verankert und war selbst in Berlin vor Ort, um den Preis zu überreichen. 

Die Fachgruppe Frauen vertritt die Interessen von Fundraiserinnen im Verband, sie trägt bundesweit dazu bei, die berufliche Situation von Fundraiserinnen zu verbessern und fördert sie durch Fortbildungsangebote und Netzwerkveranstaltungen. „Wir sind sehr stolz auf die Arbeit der Fachgruppe Frauen und danken der Sage Foundation auch auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich für die Auszeichnung“, so Miriam Wagner-Long, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Fundraising Verbands.

 

Deutscher Fundraising Verband e.V.
Der Deutsche Fundraising Verband e.V. vertritt die Interessen der einzelnen Fundraiser, der im Dritten Sektor tätigen gemeinnützigen Organisationen und der sie unterstützenden Dienstleister in Deutschland. Er fördert die Professionalisierung des Berufszweigs sowie die Umsetzung ethischer Prinzipien in der Branche. Ihm gehören 1.300 Mitglieder an.

 


Bischofsexperiment und Lutherwein: Reformationsgeschichten in Saale-Unstrut

Naumburger Dom. Foto: Michael Rang
Naumburger Dom. Foto: Michael Rang

(Naumburg/tpr) - Unweit der Lutherstädte Wittenberg und Eisleben, in Saale-Unstrut, hat die Reformation deutliche Spuren hinterlassen. Im Hochmittelalter noch blühte in der Kulturlandschaft zwischen Leipzig und Weimar der Katholizismus. Anfang des 13. Jahrhunderts wohnte zeitweise die Heilige Elisabeth von Thüringen hier. Nur drei Jahrhunderte später wurde die Region zum bedeutenden Schauplatz der protestantischen Revolution. In Sonderführungen und Ausstellungen spüren Besucher dem folgenschweren Wandel nach – und degustieren ein Glas vom edlen Lutherwein.

- Naumburg: Luther weiht den ersten evangelischen Bischof -

Der Naumburger Dom, eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler aus dem Hochmittelalter, wurde am 20. Januar 1542 Zeuge eines brisanten Vorfalls: Martin Luther weihte seinen gleichaltrigen Freund Nikolaus von Amsdorf zum ersten evangelischen Bischof in Deutschland. Ein Affront. Das Domkapitel hatte erst kurz zuvor den katholischen Bischof Julius von Pflug gewählt. Der Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen widersetzte sich diesem Beschluss der hohen Geistlichen, da er sich einen reformatorischen Nachfolger wünschte.

Von Amsdorfs Weihe erregte großes Aufsehen. Mehr als Eintausend Menschen sollen bei der feierlichen Zeremonie dabei gewesen sein. Luther hielt die Predigt und segnete den neuen Bischof persönlich. Doch die Katholiken erkannten ihn nicht an. Das „Naumburger Bischofsexperiment“ scheiterte.

Erst 1568 setzte sich die Reformation in Naumburg durch. Nikolaus Medler, Superintendent an der Stadtkirche Sankt Wenzel, trieb die Bewegung entscheidend voran. Er verfasste eine Kirchen- und Schulordnung, die von Luther geprüft und bestätigt wurde.

Im Naumburger Dom St. Peter und St. Paul erinnert heute eine Figur des Reformators an der mittelalterlichen Kanzel an das Bischofsexperiment. Bekannter sind die Stifterfiguren Uta und Eckhart von Naumburg im Westchor. Uta gilt als schönste Frau des deutschen Mittelalters. Umberto Eco schreibt in seiner „Geschichte der Schönheit“: „Wenn Sie mich fragten, mit welcher Frau in der Geschichte der Kunst ich gerne essen gehen und einen Abend verbringen würde, wäre da zuerst Uta von Naumburg.“ Im Reformationsjahr bietet die Stadt Naumburg Sonderführungen durch den Dom und die Stadt an. 

- Merseburg: Luther wettert gegen das Zölibat -

Noch 1521 wurden in Merseburg Schriften Luthers vor dem Dom verbrannt. Doch die Reformation hielt wenige Jahre später auch hier Einzug. Luther führte 1545 Fürst Georg III. im Merseburger Dom zum „Beistand in geistlichen Angelegenheiten“ ein.  Der Fürst hatte Luthers Lehre eingehend studiert und bekannte sich 1530 dazu. Zwei Tage später predigte Luther bei der Trauung eines Domherren mit dessen ehemaliger Haushälterin und kritisierte das Zölibat scharf: „Das Binden aber und Geloben, Keuschheit zu halten und unehelich zu bleiben, ist neu vom Teufel und den leidigen Mönchen, den Schändern Gottes Ordnung und des heiligen Ehestandes, erfunden und erdacht.“

Insgesamt sechs Tage hielt sich der Reformator in Merseburg auf. Eine Bronzeplatte im Dom erinnert daran. Der Dom St. Johannes und St. Laurentius ist das herausragende Baudenkmal in der einstigen Pfalz- und Bischofsstadt. Die einstündige Sonderführung „Vom Bischofsstuhl zur Hofkirche – Der Merseburger Dom im Wandel der Reformation“ gewährt einen Einblick in diese Zeit.

Während seines Besuchs soll Luther einen lilafarbenen Mantel aus Seide getragen haben. Der Reformator wurde so sehr verehrt, dass der Mantel in viele kleine Stoffteile zerschnitten und verkauft wurde. Übrig blieben nur ein Stück über der rechten Schulter und das aufwendig gestickte Jesuskreuz der Rückseite.

- Zeitz: Luthers Nachkommen haben die Stadt geprägt -

Zwei Tage nach der Amtseinführung Nikolaus von Amsdorfs in Naumburg hielt dieser am 22. Januar 1542 seine Antrittspredigt im heutigen Dom St. Peter und Paul in Zeitz. Am Nachmittag predigte Luther über „die große Macht und Kraft der Worte Gottes“ im Franziskanerkloster zu Zeitz. In den Folgejahren reiste Luther weitere Male nach Zeitz und besuchte seinen Freund Nikolaus von Amsdorf in dessen Bischofsresidenz, dem heutigen Schloss Moritzburg.

Die Stadt Zeitz wurde zudem durch Luthers Nachkommen geprägt. Johann Ernst Luther, ein Enkel des Reformators, wurde in der Michaeliskirche getraut. Mit seinen acht Kindern begründete er die Zeitzer Lutherlinie. Sein Grabstein ist in die Wand des Kreuzgangs am Dom St. Peter und Paul in Zeitz eingelassen.

Im Torhaus der Moritzburg in Zeitz befindet sich die Lutheridenbibliothek, eine umfangreiche Sammlung wertvoller Bücher und Dokumente, zusammengetragen von Luthernachfahren. 1882 entdeckte man in der Bibliothek der Michaeliskirche einen Originaldruck der 95 Thesen aus dem Jahr 1517. Es gibt nur sechs dieser Plakatdrucke auf der Welt. Besucher können eine Nachbildung der Rarität im Gemeindezentrum besichtigen.

Zeitz würdigt im Reformationsjahr den Theologen Julius Pflug mit einer Sonderausstellung. Der Katholik gilt als wichtigster Vordenker der Ökumene, da er sich für die Einheit der Kirche engagierte. Die Ausstellung „Dialog der Konfessionen. Bischof Julius Pflug und die Reformation“ im Schloss Moritzburg, im katholischen Dom St. Peter und St. Paul, in der Stiftsbibliothek und in der evangelischen Kirche St. Michael zeigt die Reformationsbestrebungen der katholischen Kirche.

- Lutherwein: Edle Tropfen erinnern an Luthers Liebe zum Wein -

Das Leben Luthers lässt sich nicht ohne seine Liebe zum Wein erzählen. Bekannt sind seine Sprüche: „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang“ und „Der Wein ist unter allen Früchten die alleredelste in der ganzen Welt, der das Herz des Menschen erquickt und erfreut“. Seine Familie soll selbst Wein angebaut haben. Deshalb widmen sich gleich drei Weingüter in Saale-Unstrut dem Lutherwein.

Das Weingut Hoffmann in Höhnstedt liegt am Lutherweg, der die Lutherstädte Wittenberg und Eisleben miteinander verbindet. Seit 2009 vermarktet das Weingut seinen Traminer als Lutherwegwein. Mit jeder verkauften Flasche gehen fünf Prozent des Erlöses an den Lutherweg. Das Weingut Herzer in Naumburg bietet seit vorigem Jahr zwei Lutherweine an, einen Blauen Zweigelt und einen Weißen Burgunder. Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut hat zum Reformationsjahr einen trockenen Weißburgunder aus dem Jahr 2015 als „Luthertraube“ ausgewählt.

- Reiseinformationen -

Wichtigstes Tourismusportal für die Region Saale-Unstrut ist
www.saale-unstrut-tourismus.de. Hier informiert der ansässige Tourismusverein über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der gewachsenen Kulturlandschaft und bietet Buchungsmöglichkeiten für Unterkünfte. ■

Lutherjahr 2017 in Saale-Unstrut

Naumburg
• Erlebnisstadtführung der Stadt Naumburg: „Das Bischofsexperiment“, 8. April und 31. Oktober und ganzjährig für Gruppen bis 25 Personen buchbar

• „Beim Schwein sag ich nicht nein“ –Erlebnisführung mit Luther-Menü, 31. März und 30. Oktober

• Erlebnisführung der Stadt Naumburg: „Mit Feder und Tinte“, Rundgang mit „Stadtschreiber Nikolaus Krottenschmidt“ (ganzjährig für Gruppen buchbar)

Merseburg
• Sonderführung im Dom: „Vom Bischofsstuhl zur Hofkirche – Der Merseburger Dom im Wandel der Reformation“, 30. Juni, 28. Juli, 25. August und 27. Oktober jeweils 17 Uhr, Anmeldung beim Besucherservice 03461/210045

• 47. Merseburger Orgeltage „Die Macht der Musik – Musica sacra über den Konfessionen“, 16. bis 24. September 2017

• Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg: Sonderausstellung „Das Merseburger Experiment. Fürst Georg III. von Anhalt als Reformator und evangelischer Bischof (1544-1548)“, 20. Mai bis 30. August 2017

Zeitz
• Sonderausstellung „Dialog der Konfessionen. Bischof Julius Pflug und die Reformation“ vom 5. Juni bis 1. November 2017, Orte: Museum Schloss Moritzburg, Dom St. Peter und Paul, Stiftsbibliothek, evangelische Kirche St. Michael

Lutherwein
• Weingut Hoffmann in Höhnstedt (
www.weingut-hoffmann-alte-schrotmuehle.de): Lutherwegwein

• Weingut Herzer in Naumburg (
www.weingut-herzer.de): Lutherwein

• Winzervereinigung Freyburg-Unstrut (
www.winzervereinigung-freyburg.de): Luthertraube

 


Ein Meer von Krokusblüten - Husum trägt im Frühling lila

(Husum/pm) - Ein Hauch Italien liegt in der Luft, wenn mehr als vier Millionen Krokusse alljährlich den Husumer Schlosspark in ein wogendes Meer von lila Blüten verwandeln. Es ist ein untrügliches Anzeichen für den Frühling, wenn die Pflänzchen rund um das einzige Schloss an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins den winterlichen Schlossgarten mit lila Farbtupfern sprenkeln, die sich mehr und mehr ausdehnen. Wie diese eigentlich in der Toskana beheimateten violetten Frühlingsblüher ihren Weg nach Nordfriesland fanden, ist bis heute nicht sicher geklärt. Erwähnt wird das Phänomen der Krokusblüte aber schon Mitte des 19. Jahrhunderts in einem Gedicht und in einer Novelle von Husums Dichter-Sohn Theodor Storm, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt.

Das außergewöhnliche Blumenspektakel bildet den Rahmen für ein buntes Frühlingsfest im historisch-maritimen Ambiente Husums. Höhepunkt des Krokusblütenfestes – dieses Jahr am 18. und 19. März – ist die Proklamation der Husumer Krokusblütenkönigin am Samstag. Am verkaufsoffenen Sonntag lädt die Innenstadt dann zum Einkaufsvergnügen zwischen Krokusmeer und Nordseebrise. Ein buntes Rahmenprogramm mit kostenfreien Stadtführungen, einem Kunsthandwerker- und einem Pflanzenmarkt sowie einer kulinarischen Meile sorgt für zusätzliche Unterhaltung.

„Krokuszauber an der Nordsee“ heißt die Urlaubs-Pauschale speziell zur Krokusblüte, buchbar im März und April. Während des dreitägigen Aufenthaltes in Husum erwartet den Gast ein 3-Gänge-Menü in typisch nordfriesischer Atmosphäre, ein Husumer Einkaufsgutschein, ein Stück Kuchen mit Kaffee oder Tee, ein kleiner Blumentopf mit Krokussen und eine Autogrammkarte der Husumer Krokusblütenkönigin. Das Pauschalangebot mit zwei Hotel-Übernachtungen kann bei der Tourist Information in Husum ab 149 Euro pro Person gebucht werden. Außerdem ist ein Gruppenangebot „Frühlingswunder Krokusblüte“ buchbar.

Detaillierte Informationen über die Husumer Krokusblüte, das Programm zum Krokusblütenfest sowie das Pauschal- und das Gruppenangebot erhalten Sie bei der Tourist Information unter der Telefonnummer 04841/8987-0 oder im Internet unter
www.husum-tourismus.de.

 


2 Mio. Euro Förderung:

Kick-off für deutsch-äthiopisches Graduiertenkolleg

 

 

 

(Hohenheim/pm) - Klimawandel und Ernährungssicherung in Äthiopien: Universität Hohenheim und Universität Hawassa in Äthiopien starten gemeinsame Doktorandenausbildung | Kick-off-Veranstaltung: Mi, 8. März 2017, 9:30-12:15 Uhr, Balkonsaal, Schloss Hohenheim

 

Pionierprojekt für nachhaltige Entwicklung im Sinn der UN-Agenda 2030: Die Universität Hohenheim und die Universität Hawassa in Äthiopien gehören zu den ersten Hochschulen, die von einem neuen Förderprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) profitieren. Die Ausschreibung unterstützt bilaterale Hochschulkooperationen zur Ausbildung von Doktoranden und Postdocs in Entwicklungs- und Schwellenländern, die einen Beitrag dazu leisten, die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN („Sustainable Development Goals“ – SDG) zu erreichen. Die öffentliche Kick-off-Veranstaltung des deutsch-äthiopischen SDG Graduiertenkollegs mit dem Titel „Climate Change Effects on Food Security (CLIFOOD)” findet am 8. März 2017 im Balkonsaal der Universität Hohenheim statt. Unter anderem beinhaltet das Projekt Voll-Stipendien für bis zu 14 afrikanische Nachwuchswissenschaftler.

 

Mit 100 Mio. Einwohnern ist Äthiopien der zweitbevölkerungsreichste Staat in Subsahara Afrika. Rekord-Wachstumsraten der Wirtschaft von bis zu 10,2 % brachten dem Land bis 2015 den Ruf eines Vorzeigelandes auf dem aufstrebenden afrikanischen Kontinent ein. Doch Aufschwung und politische Stabilität sind fragil.

 


Seit zwei Jahren leidet das Land unter einer extremen Dürre, ausgelöst durch das Klimaphänomen „El Niño“. Da die Landwirtschaft das alles bestimmende Rückgrat der äthiopischen Wirtschaft ist, können Extrem-Wettereignisse wie dieses die gesamte Volkswirtschaft in eine Krise stürzen. In Folge der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten sind nach Schätzung der Welthungerhilfe über 10 Mio. Menschen von Hunger bedroht.

Klimawandel und damit einhergehende Wetter-Extreme werden vor diesem Hintergrund zu einer zentralen Herausforderung für das Land. Die wirtschaftliche Entwicklung und die politische Stabilität Äthiopiens werden nach Einschätzung von Experten in Zukunft nicht zuletzt davon abhängen, ob es gelingt die richtigen Antworten auf diese Herausforderung zu finden.


Anpassungsstrategien für den Klimawandel in Äthiopien


Um genau solche Anpassungsstrategie geht es in dem neuen deutsch-äthiopischen Graduiertenkolleg mit dem Titel „Climate Change Effects on Food Security (CLIFOOD)”, das die Universität Hohenheim und die Universität Hawassa in den kommenden 4 Jahren gemeinsam durchführen.

Gefördert wird die Kooperation im Rahmen der Ausschreibung „Bilaterale SDG Graduiertenkollegs“ des DAAD. Mit den Fördergeldern in Höhe von 2 Mio. € soll an beiden Standorten ein strukturiertes Qualifizierungsprogramm für Doktoranden und Postdocs realisiert werden.

Das Forschungsprogramm ist unterteilt in 14 Teilprojekte aus unterschiedlichen Disziplinen. Die Themen von Hohenheimer Seite reichen dabei von Klimamodellierung und der Identifizierung von anpassungsfähigen Getreidesorten und Hackfrüchten, über alternative Anbauprodukte und Bewirtschaftungsstrategien für Landwirte bis hin zu exakteren saisonalen Wettervorhersagen.

Beteiligt sind sechs Fachgebiete der Universität Hohenheim aus den Fakultäten Agrar- und Naturwissenschaften. Die Koordination liegt beim Food Security Center der Universität Hohenheim.

Die ersten 6 Vollzeit-Stipendien für äthiopische Doktoranden sind aktuell an der Universität Hohenheim ausgeschrieben. Bis zu 8 weitere Stipendien für Promovierende und Postdocs aus Äthiopien und anderen afrikanischen Ländern an der Universität Hawassa sollen in Kürze folgen.

Die öffentliche Auftakt-Veranstaltung des neuen Graduiertenkollegs mit einer Delegation der Universität Hawassa findet am 8. März 2017 an der Universität Hohenheim statt. Zu den Gästen zählt neben 14 äthiopischen Wissenschaftlern auch der Präsident der Universität Hawassa, Ayano Beraso Hula.


Hintergrund: SDG-Graduiertenkollegs

Die Vereinten Nationen haben im vergangenen Jahr konkrete Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030 beschlossen. Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 befassen sich u.a. mit Themen wie Armuts- und Hungerbekämpfung, Umweltschutz oder Bildung.
 
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer dabei, die Nachhaltigkeitsziele der UN zu erreichen. Dabei setzt das BMZ unter anderem auf ein neues Format: bilaterale Hochschulkooperationen zur Ausbildung von Doktoranden und Postdocs.

Die ersten sieben bilateralen „SDG-Graduiertenkollegs“ wurden im vergangenen Jahr vom DAAD im Rahmen einer Ausschreibung ausgewählt. Jedes SDG-Graduiertenkolleg erhält vier Jahre lang Fördermittel des BMZ in Höhe von rund 2 Mio. Euro. Ein regionaler Schwerpunkt der Förderung liegt in Afrika.

Im Fokus der gemeinsamen Graduiertenschule der Universitäten Hohenheim und Hawassa stehen dabei die Sustainable Development Goals (SDG) im Hinblick auf Hunger- und Armutsbekämpfung, Ernährungssicherung, Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen, Umweltschutz insgesamt sowie Bildung.


Langjährige Kooperationen mit afrikanischen Universitäten

„Der gemeinsame Antrag der Universität Hohenheim und der Universität Hawassa konnte das internationale Gutachterteam unter 27 formal richtig eingereichten Bewerbungen überzeugen“, freuen sich Dr. Jenny Kopsch-Xhema und Dr. Nicole Schönleber, Geschäftsführerinnen des Food Security Centers an der Universität Hohenheim, die das neue Graduiertenkolleg eingeworben haben.

Neben den einschlägigen Forschungsthemen der Universität Hohenheim dürften auch die langjährigen Kooperationen mit afrikanischen Universitäten bei der positiven Begutachtung ins Gewicht gefallen sein, so die Einschätzung der Geschäftsführerinnen.

Das Food Security Center wurde vom DAAD bereits 2009 im Rahmen des „exceed Programms“ als eines von fünf deutschen Exzellenzzentren in der Entwicklungszusammenarbeit ausgezeichnet. Es verfügt deshalb über eine gut ausgebaute Infrastruktur zur Unterstützung der Forschung in Entwicklungs- und Schwellenländern, sowie für den akademischen Austausch.


Hintergrund: Food Security Center (FSC)

Das Food Security Center (FSC) ist ein Exzellenzzentrum der Universität Hohenheim und kooperiert mit Partnerinstitutionen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Das FSC leistet wissenschaftliche Beiträge, um den Hunger in der Welt zu vermindern und die Ernährungssicherung zu verbessern. Damit trägt es zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals (SDGs) bei. Das FSC vereint Kompetenzen aus den Agrar-, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Die vier Arbeitsschwerpunkte des FSC liegen in der Forschung, der Aus- und Weiterbildung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, dem Wissenstransfer weltweit sowie in der Öffentlichkeitsarbeit und (Politik-)Beratung.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert das FSC, neben vier weiteren deutschen Exzellenzzentren, im DAAD-Rahmenprogramm „exceed – Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit“.

 


ZdK lädt zu Fachtagung ein

 

(Bonn/zdk) - Unter der Überschrift "Kirchliche Finanzen – Ein Ort der Mit-Verantwortung für Laien" veranstaltet das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) am 16. und 17. Juni 2017 im Katholisch-Sozialen Institut (KSI), dann am neuen Standort auf dem Michaelsberg in Siegburg, eine Fachtagung.

 

 

 

"Dem Ruf der Öffentlichkeit nach mehr Transparenz bei den kirchlichen Finanzen sind viele Bistümer in den vergangenen Jahren gefolgt. Mehr und mehr werden umfassende Finanzberichte veröffentlicht. Auf diesem Weg müssen wir weitergehen", so der Präsident des ZdK, Prof. Dr. Thomas Sternberg, in seiner Einladung.

 

Bei dieser Fachtagung wird das ZdK die Frage nach der Beteiligung von Laien an den Entscheidungen über die Verwendung kirchlicher Finanzmittel in den Mittelpunkt stellen. Bereits jetzt sind zahlreiche ehrenamtlich engagierte Gläubige in unterschiedlicher Weise an Finanzentscheidungen beteiligt. Das Kirchenrecht und die Konkordate setzen in den Bistümern unterschiedliche rechtliche Bedingungen.

 

Im Rahmen der Fachtagung soll mit haupt- und ehrenamtlich in und an kirchlichen Finanzfragen Engagierten und Interessierten über die zentralen Herausforderungen und Gestaltungsspielräume der Mit-Verantwortung von Laien bei der Organisation und Verwendung kirchlicher Finanzen auf diözesaner Ebene diskutiert werden. Gleichzeitig soll die Tagung zu einem Ort des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung werden.

 

Der Präsident des ZdK, Prof. Dr. Thomas Sternberg, wird die Tagung mit einem Referat zur Bedeutung der Finanzgestaltung für Arbeit und Ansehen der Kirche in Deutschland eröffnen. Prof. Dr. Matthias Pulte, Professor für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der Universität in Mainz, wird dann auf die grundlegenden rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland eingehen. Dem schließt sich eine Diskussionsrunde mit Praktikern aus Kirchensteuerräten und dem Generalvikar des Erzbistums München und Freising, Peter Beer, über die Grenzen und Perspektiven der Mit-Verantwortung von Laien an. Am Samstag wird die Stadtkämmerin der Bundesstadt Bonn, Margarete Heider, eine  Außenperspektive einbringen. Andrea Bleher, Mitglied im Haushaltsauschuss der Synode der EKD, erweitert den Blick mit Erfahrungen aus den synodalen Strukturen der Evangelischen Kirche bevor der Präsident mit den Tagungsteilnehmenden über Konsequenzen diskutiert.

 

Die Tagung findet statt in Kooperation mit der Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen.

 

(Die Anmeldung zu der Fachtagung finden Sie unter: http://www.zdk.de/kirchliche-finanzen/

 


Neue Produkte, neue Märkte

(Halle/pm) - Mit einer Absatzsteigerung von 8,1 Prozent und einem Umsatzwachstum von 7,7 Prozent hat die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut ihren Aufwärtskurs auch im zurückliegenden Geschäfts-jahr 2015/2016 fortgesetzt. Mit zwei starken Ernten hintereinander sowohl in Quantität als auch in Qualität kann der aktuelle Bedarf gut bedient werden. Immerhin konnte mit fast drei Millionen Litern an das Vorjahresergebnis (3,1 Mio Liter) angeknüpft werden. Zudem zeigt besonders der Jahrgang 2016 seine Stärken und hat bei internationalen Wettbewerben wie Mundus vini, Selec-tion oder der Berliner Weintrophy bereits Gold geholt.

 

Zu dieser Steigerung habe vor allem die neue Premiumlinie Werkstück Weimar beigetragen, betont Vorstandsvorsitzender Siegfried Boy vor der Generalversammlung. „In Thüringen haben wir dadurch deutlich Flagge gezeigt und Boden gewonnen, der auch andere Produkte der Win-zervereinigung beflügeln konnte.“ Das zeigt bereits Wirkung im Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Dort hat sich u .a. Tegut als ein neuer Kunde mit seinem Filialnetz für das Weinangebot der Genossenschaft entschieden. Dafür wurde eigens eine eigene Linie entwickelt, die neben rotem und weißem Cuvée auch einen Jahrgangssekt anbietet. Der wurde speziell für den LEH kreiert und setzt auf Tankgärung.

 

Doch die guten Absatzerfolge dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem in Ost-deutschland kaum noch Wachstum in den Handelsketten zu erwarten sei, betont Hans Albrecht Zieger. Im Norden und im Westen sieht der Geschäftsführer aber noch Spielraum. Und im Aus-land. Da versprechen die angebahnten Kontakte gute Erfolge. In der ersten ‚German Wine Bou-tique' im kanadischen Waterloo sind die Weine der Winzervereinigung schon ausgetrunken. Ge-rade ging nach anfänglichen Musterlieferungen ein erster Container nach Übersee. Im März wird auch ein Container vornehmlich mit Riesling und Müller-Thurgau nach China verschifft.

 

Im Wirtschaftsjahr 2015/16 wurde der Online-Shop neu eingerichtet und trug bereits Früchte. Immerhin verdoppelte sich seit dem der Absatz über Internet. Wohl auch, weil verstärkt auf in-telligentes Marketing im Netz gesetzt wurde.

 

Eine weitere Hoffnung nimmt im Hauptgebäude der Genossenschaft zunehmend Gestalt an. Der neue Event- und Verkostungsbereich soll bis zur Lese 2017 fertig sein und dann auch für mehr Besucher in der Winzervereinigung sorgen.

  

Die neue Ausstattung im Gastronomie- und Fachhandel war ein gewagter Sprung ins 21. Jahr-hundert, der für viel Aufmerksamkeit sorgte und besonders bei jüngeren Weinfreunden auf große Akzeptanz gestoßen ist.

  

Sorgen bereitet der Genossenschaft der Abwärtstrend bei der Mitgliederentwicklung. Der hat auch im letzten Jahr angehalten und ist jetzt unter die 400-Marke gesunken. Das ist oftmals auch mit der Aufgabe der Weinflächen verbunden, deren Bewirtschaftung den nächsten Generationen zu aufwändig erscheinen. Das birgt die Gefahr, dass tradierte Landschaften ihren Weincharakter verlieren könnten.

  

In diesem Jahr standen wieder Ergänzungswahlen an. Dabei wurde Siegfried Boy in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender bestätigt. Melanie Braun hat erneut für den Aufsichtsrat kndidiert und wurde wiedergewählt. Aus Altersgründen ist Walter Wrede aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Mit Mathias Gödicke ist dieses Kontrollgremium wieder komplett.

 

  

Hintergrund:

 

1934 schlossen sich Weinbauern um Freyburg zur Winzervereinigung zusammen und gründeten so die erste Genossenschaft dieser Region. Heute gehört die Winzervereinigung Freyburg- Unstrut eG zu den Leistungsträgern in Mitteldeutschland. Die Weingärten der etwa 390 Mitglie-der prägen die Landschaften an Saale, Unstrut, Ilm und Süßen See. Gut ein Fünftel der etwa 390 Hektar finden sich in Steillagen.

 


Pommersche Kirche legt Rücklagen bei Oikocredit an

Investition im Sinne christlicher Maßstäbe

Hartmut Dobbe, Leiter des Pommerschen Kirchenkreisamts in Greifswald. Foto: Rainer Neumann
Hartmut Dobbe, Leiter des Pommerschen Kirchenkreisamts in Greifswald. Foto: Rainer Neumann

 

 

 

(Stralsund/sk) - In der Dezembersitzung des Jahres 2016 hat der Kirchenkreisrat (KKR) des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) eine Aufstockung der Beteiligung des Kirchenkreises bei der Genossenschaft Oikocredit beschlossen. Hartmut Dobbe, Leiter des Pommerschen Kirchenkreisamts, informiert über diese Investitionsform, berichtet über die Anlagestrategie des PEK und regt auch ein privates Engagement bei Oikocredit an.

 

 

 

Frage: Was ist die Genossenschaft Oikocredit?

 

 

 

Hartmut Dobbe: Bei Oikocredit handelt es sich um eine international tätige Genossenschaft, deren Ziel es ist, benachteiligte Menschen oder Genossenschaften in Entwicklungsländern zum Beispiel durch die Vergabe von Mikrokrediten zu fördern und Wege aus der Armut zu ebnen. Um ihre Ziele zu erreichen, aktiviert die Genossenschaft Oikocredit weltweit kirchliches und privates Kapital zur Investition in Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe. Bei Oikocredit angelegtes Geld wird seit den 1970er-Jahren mit jährlich zwei Prozent verzinst. Oikocredit bietet die Möglichkeit, mit einer Geldanlage weltweit eine nachhaltige, sozial gerechte Entwicklung zu fördern. Die Genossenschaft Oikocredit vergibt seit fast 40 Jahren Darlehen und Kapitalbeteiligungen an Partnerorganisationen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das Kapital stellen die Mitglieder der Genossenschaft zur Verfügung, das sind in Förderkreisen organisierte Privatpersonen, Institutionen wie Kirchen, Partnerorganisationen und andere.

 

 

 

Frage: Warum investiert der Pommersche Evangelische Kirchenkreis in Oikocredit?

 

 

 

Hartmut Dobbe: Eine bessere Kapitalanlage im Sinne christlicher Maßstäbe gibt es kaum. Das Geld bleibt dauerhaft in den Entwicklungsländern, so dass die Menschen vor Ort profitieren und Werte entstehen. Gleichzeitig können wir mit der Anlage bei Oikocredit das kirchliche Kapitalvermögen gemäß der nordkirchlichen Vorgaben bewirtschaften. Dadurch, dass die Rücklagen aller 154 Kirchengemeinden und die Rücklagen des Kirchenkreises durch das Kirchenkreisamt zentral bewirtschaftet werden, ergibt sich insgesamt ein achtstelliger Betrag, der gemäß gesetzlicher Verpflichtung für schlechte Zeiten vorzuhalten sowie sicher und zugleich Ertrag bringend anzulegen ist. Diesbezüglich ist es wichtig, eine breite Streuung der aus Haushaltsmitteln stammenden Geldanlagen vorzunehmen. Andererseits beteiligen wir uns als Kirche nicht an jedem beliebigen Unternehmen oder an jeder beliebigen Organisation, sondern fühlen uns den Grundsätzen des nachhaltigen Investierens verpflichtet. Dies heißt, dass neben den klassischen Kriterien Rendite, Risiko und Liquidität auch darauf geachtet wird, was mit dem Geld geschieht. Grundsätzlich bedeutet nachhaltiges Investment, Gelder so anzulegen, dass die Investitionen die heutigen Bedürfnisse befriedigen, ohne die Ressourcen der kommenden Generationen zu gefährden. Eine Investition bei Oikocredit entspricht dem nicht nur, sondern setzt noch darüber hinaus einen weiteren Akzent: Statt eine Gefährdung der kommenden Generationen auszuschließen, wird aktiv daran gearbeitet, in Gegenwart wie in Zukunft dafür zu sorgen, dass Menschen in benachteiligten Ländern der Welt die Chance erhalten, von ihrer Hände Werk zu leben. Vor diesem Hintergrund ist durch den Kirchenkreisrat der Beschluss gefasst worden, den bisherigen Anteil an Oikocredit noch mal deutlich aufzustocken.

 

 

 

Frage: Was macht eine Investition bei Oikocredit für den Kirchenkreis besonders sinnvoll?

 

 

 

Hartmut Dobbe: Neben den schon zuvor genannten Aspekten ist es so, dass man einerseits mit einer kontinuierlichen jährlichen Rendite in Höhe von zwei Prozent rechnen kann, andererseits wäre das investierte Geld im Notfall kurzfristig und ohne Kursrisiko wieder verfügbar. Und während in der Vergangenheit die zwei Prozent Rendite dagegen sprachen, ein maßgebliches Engagement in Oikocredit vorzunehmen, ist es gegenwärtig so, dass man derzeit auf dem freien Markt keine vergleichbare Rendite bekommen kann für kurzfristig realisierbare Anlagen bei dem geringen Ausfallrisiko. Allerdings nutzen wir Oikocredit nicht dafür, während der Zinsniedrigphase dort die Gelder zu parken, um dann bei steigenden Zinsen wieder auszusteigen – würde das im großen Stil von vielen Organisationen betrieben, käme Oikocredit vermutlich in Schwierigkeiten, das an Kleinstkreditnehmer weitergegebene Geld zu realisieren.

 

 

 

Frage: Auch privat sind Sie Mitglied eines Förderkreises - warum?

 

 

 

Hartmut Dobbe: Das sind im Grunde dieselben Beweggründe, die ich anfangs beschrieben habe. Auch privat möchte ich mein Geld verantwortlich anlegen. Daher investiere ich überwiegend in nachhaltige Produkte. Ein Engagement in Oikocredit hilft hier doppelt: Zum einen ist es unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zum Beispiel einer Anlage in einem nachhaltig gemanagten Aktienfonds vorzuziehen, weil es effektiver ist, direkt einen Beitrag zur Verbesserung der Welternährung und zur globalen Gerechtigkeit zu leisten, als Unternehmen zu unterstützen, die zwar ethisch, ökologisch und sozial besser agieren als die Konkurrenz, aber dennoch den Gesetzen des Marktes unterworfen sind und daher eine Kompromisslinie fahren müssen. Und zum anderen ist die Anlage in Oikocredit deutlich sicherer als die Anlage in einem Aktienfonds. Daher würde ich diese Form der Geldanlage privaten Kleinanlegern zumindest als Beimischung weiterempfehlen. Zu welchem Anteil, das muss jede oder jeder für sich entscheiden, auch vor dem Hintergrund der Marktsituation sowie der persönlichen Renditeerwartung. Wobei auch für Privatanleger gilt: Momentan wird man kaum eine Anlage finden, die eine Rendite von zwei Prozent bietet bei gleichzeitig sehr geringem Risiko und einer kurzfristigen Verfügbarkeit.

 

 

 

Frage: Wie haben Sie diese Anlageform entdeckt und wie können sich Interessierte weitergehend informieren?

 

 

 

Hartmut Dobbe: Ein Greifswalder Mitglied des Förderkreises machte mich darauf aufmerksam. Die Förderkreise sind eingetragene Vereine. Wer investieren möchte, muss einen Mitgliedsbeitrag von 16 Euro im Jahr zahlen. Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass diese unterstützenswerte Investitionsform weitergeht und diese wichtige Förderung weiterhin geschehen kann. Daher möchte ich Menschen hierüber informieren, weil viele noch nichts darüber wissen, und ein entsprechendes Investment auch über klassische Bankenprodukte hinausgeht. Kaum eine Bank wirbt dafür. Am besten ist es, sich an den örtlich zuständigen Förderkreis zu wenden oder an einem der regelmäßigen Treffen von Mitgliedern und Interessierten in Rostock teilzunehmen. Der nächste Termin ist Dienstag, 14. März, von 10 bis 12 Uhr in Rostock im Zentrum Kirchlicher Dienste an der Petrikirche. Es gibt jedes Mal einen allgemeinen Informationsaustausch. Außerdem wird über Neuigkeiten aus dem Förderkreis berichtet.

 

 

 

Weitere Informationen:

 

 

 

Link zum Oikocredit-Förderkreis Norddeutschland e. V.: https://www.norddeutschland.oikocredit.de/investieren/investieren

 


ACA

Aufruf von DBK und EKD zur Beteiligung an der kommenden Sozialwahl wird begrüßt

Der gemeinsamen Aufruf der Deutschen Bischofskonferenz DBK und der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD, sich an den kommenden Sozialwahlen zu beteiligen, wird vom Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Arbeitnehmerorganisationen (ACA), Hannes Kreller, begrüßt:

 

 

 „Die ACA begrüßt die Unterstützung von DBK und EKD, im Rahmen der Sozialwahlen 2017, christliche Werte in die Entscheidungen der Sozialversicherungsträger einzubringen. Gerade in einer Zeit sozialer Verwerfungen müssen die Werte wie Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt Priorität haben, so der ACA Bundesvorsitzende.“

 

Die Ankündigungen des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, Teile der Agenda 2010 zu korrigieren, kann dazu nur ein erster Schritt sein. Die auch von der SPD geförderte Ausweitung von prekären Beschäftigungsverhältnissen, wie die umstrittenen Mini-Jobs, müssen in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden. Es kann nicht sein, dass zunehmend mehr Menschen in mangelnde soziale Absicherung und Altersarmut gedrängt werden. Gleichzeitig muss der Absenkung des Rentenniveaus und der schleichenden Aushöhlung der paritätischen Finanzierung der Sozialversicherungssysteme zu Lasten von Arbeitnehmern Einhalt geboten werden.

 

„Die allein auf ehrenamtlicher Basis tätigen Vertreter der ACA in der sozialen Selbstverwaltung  werden sich daher gerade jetzt dafür einsetzen, dass die Rechte aller Versicherten weiter gestärkt werden“, so Hannes Kreller.

 

 Weitere Informationen und das Wahlprogramm der ACA finden Sie unter www.aca-online.de

 

 

 

Hannes Kreller
ACA Bundesvorsitzender

 


Neue Vereinbarungen für 18.000 Beschäftigte im Bereich Hessen-Nassau

Mehr Gehalt in Diakonie ab April 2017

 

(Darmstadt / Frankfurt/ekhn) - Rund 18.000 Beschäftigte der Diakonie Hessen im Bereich der hessen-nassauischen Kirche erhalten ab 1. April 2017 mehr Lohn. Darauf hat sich die Arbeitsrechtliche Kommission verständigt, wie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau am Mittwoch (22. Februar) mitteilte. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sieht die Vereinbarung eine Steigerung der Gehälter für Fachkräfte um vier Prozent vor. Um die Arbeitsplätze von Hilfskräften etwa im Reinigungsbereich zu sichern, ist hier eine Erhöhung um 2,5 Prozent und eine Einmalzahlung von bis zu 200 Euro vorgesehen. Dazu gehört auch die Verankerung einer Qualifizierungsinitiative, um aus Hilfskräften künftig Fachkräfte werden zu lassen.

 

 

 

Laufzeit bis März 2019

 

Bei den Beschäftigten in der Altenhilfe hatte sich bereits zu Beginn des Jahres der Lohn um 1,1 Prozent erhöht. Für sie beginnt die Laufzeit der neuen Entgelte deshalb erst ab Juli 2017. Ärzte und Ärztinnen im Dienst der Diakonie bekommen ebenfalls eine Erhöhung um vier Prozent. Gleiches gilt für Auszubildende und Praktikanten in allen Arbeitsbereichen der Diakonie. Die Leistungen aus der betrieblichen Altersvorsorge bleiben bis auf weiteres unangetastet. Die neuen Abschlüsse haben eine Laufzeit bis 31. März 2019. Formal müssen die Regelungen noch beschlossen werden.

 

 

 

Dritter Weg funktioniert

 

„Der Dritte Weg funktioniert, nach dem in Kirche und Diakonie Löhne ausgehandelt werden“, erklärte Sabine Hübner, Vorstandsmitglied des Verbands Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (VKM) und amtierende Vorsitzende der Arbeitsrechtlichen Kommission. „Wir müssen uns hinter den Abschlüssen im öffentlichen Bereich hier nicht verstecken“, sagte sie. Trotz des enormen Kostendrucks im Pflege- und Gesundheitswesen hätten sich alle Seiten „gut bewegt - auch wenn wir gerne einen höheren Abschluss für unsere Mitarbeitenden erzielt hätten“, so Hübner.

 

 

 

Refinanzierung weiter problematisch

 

Christoff Jung, Personalleiter in der Diakonie Hessen, bezeichnete den Abschluss wie zuletzt als Kompromiss, in dem die Diakonie „an die Grenze des finanziell Leistbaren gegangen ist“. Das Spannungsverhältnis zwischen der Attraktivität als Arbeitgeber und der schlechten Refinanzierung der sozialen Arbeit „ist nach wie vor nicht aufzulösen“. Gerade die Arbeitsbereiche der Altenhilfe hätten mit Nachwuchssorgen und privater Konkurrenz zu kämpfen. Die jetzt vereinbarten Abschlüsse schafften es zugleich, die Gehaltsdifferenz zwischen Kranken- und Pflegebereich nicht weiter auseinandergehen zu lassen. Jung: „Wir sind über ein Ergebnis froh, mit dem die Träger am Markt weiter agieren können.“

 

 

 

Hintergrund: Kirchliches Arbeitsrecht

 

Die Arbeitsrechtliche Kommission regelt selbstständig Fragen der Entgelte für die Angestellten in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und in der Diakonie im Kirchengebiet der EKHN. In ihr sind Dienstgeber der EKHN und der Diakonie sowie Dienstnehmer des Verbandes Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (VKM) jeweils mit zehn Personen paritätisch vertreten. Aufgrund des vom Grundgesetz garantierten Selbstbestimmungsrechts der Kirchen ordnen diese ihre Angelegenheiten im Rahmen der für alle geltenden Gesetze selbst. Der Dritte Weg unterscheidet sich vom ersten Weg (einseitige Arbeitgeberbedingungen) und vom zweiten Weg (Tarifverträge nach staatlichem Recht) dadurch, dass Kirche und Diakonie nicht von einem Interessengegensatz zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ausgehen, sondern von dem christlich geprägten Gedanken einer Dienstgemeinschaft aller Beschäftigten.

 


Guido Zimmermann wird neuer Vice President & Managing Director für Klavier-Manufaktur Steinway & Sons Europe

Guido Zimmermann neuer Vice President & Managing Director der Klavier-Manufaktur Steinway & Sons Europe. Foto: Steinway & Sons
Guido Zimmermann neuer Vice President & Managing Director der Klavier-Manufaktur Steinway & Sons Europe. Foto: Steinway & Sons

(Hamburg/pp) - Steinway & Sons wird ab dem 1. März 2017 ein neues Führungsmitglied in der Hamburger Steinway-Familie begrüßen: Herrn Guido Zimmermann, Vice President & Managing Director Europe.

 

Der 44-jährige Guido Zimmermann wird die Nachfolge von Herrn Werner Husmann antreten, der sich nach 50 Jahren bei Steinway & Sons Hamburg in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschieden wird.

 

Zusammen mit Manfred Sitz, der die Geschicke des Unternehmens seit 2013 führt, wird Herr Zimmermann sich die Leitung zunächst teilen. Im kommenden Jahr wird dann auch Herr Sitz nach 37-jähriger Betriebszugehörigkeit in Rente gehen und Guido Zimmermann die alleinige Geschäftsführung überlassen.

 

Nach mehr als 14 erfolgreichen Jahren in verschiedenen Positionen bei Montblanc ist Herr Zimmermann perfekt aufgestellt für seine neue Rolle bei Steinway & Sons - nicht zuletzt wegen seiner Leidenschaft für Musik und Handwerkskunst. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Hamburg und freut sich auf seine neue Herausforderung bei dem Traditionsunternehmen.

 

 

 Über Steinway & Sons

 

Seit 1853 setzen die Flügel und Klaviere von Steinway& Sons höchste Standards in puncto Klang, Handwerkskunst, Design und Investition. Neun von zehn Konzertpianisten sowie zahlreiche professionelle und Hobbypianisten weltweit entscheiden sich für ein Instrument von Steinway & Sons. Steinway  betreibt nur  zwei Fabriken – in Hamburg und in New York. Weitere Informationen auf eu.steinway.com  


Kardinal Schulte Haus

Klösterlicher Spirit

Mit 18.000 Quadratmetern Fläche gehört das Kardinal Schulte Haus in Bensberg zu den größten kirchlichen Tagungszentren Deutschlands. Wie das denkmalgeschützte Gebäude neu gedacht und die Spiritualität erhalten wurde, zeigen die Architekten msm meyer schmitz-morkramer. In Bensberg rückt das Paradies seitdem ein Stückchen näher.

 

 

 

(Bensberg/pm) - Kastanien rauschen, Kies knirscht, einer Burg gleich erhebt sich das Kardinal Schulte Haus über die grünen Wiesen und Dächer Bensbergs. 1926 unter dem einstigen Erzbischof Kölns, Dr. Karl Joseph Schulte, und nach den Plänen des Architekten Bernhard Rotterdam errichtet, erlebte es eine wechselvolle Geschichte. Als Priesterseminar, Kriegs-Lazarett und Sitz der Thomas-Morus-Akademie, bedurfte das heutige Tagungszentrum des Erzbistums Köln schließlich eines grundlegenden Umbaus.

 

 

 

Den Spirit erhalten

 

 

 

Mit rund 160 Zimmern und rund 2000 Quadratmeter Konferenzfläche ist das Kardinal Schulte Haus eines der größten kirchlichen Tagungszentren Deutschlands, aber es war in die Jahre gekommen. Um den Bestand grundlegend zu sanieren, setzte das Erzbistum Köln rund 30 Millionen Euro ein. „Wir erhielten die Aufgabe, das denkmalgeschützte Gebäude komplett neu zu durchdenken,“ erzählt Architekt Caspar Schmitz-Morkramer von msm meyer schmitz-morkramer. „Wichtigstes Ziel dabei war, den besinnlichen Spiritus zu erhalten, der für die Anlage so prägend ist.“ Unter dem Arbeitstitel „Der Geist des Hauses“ entstand ein sensibles Gestaltungs- und Raumkonzept, das dem Ort und seiner Mischung aus Ruhe und Kontemplation Rechnung trägt.

 

 

 

Herzstück ist der Innenhof zwischen den mächtigen Mauern des dreistöckigen Gebäudes. Hier legten die Architekten msm meyer schmitz-morkramer gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten FSWLA einen formal reduzierten Platz an, der die Edith Stein Kapelle aus den 1980er Jahren umgibt. Unter den stattlichen Magnolienbäumen entstand ein ganzjährig stimmungsvoller Ort. „Das Haus sollte wieder eine Verknüpfung von Innen und Außen erfahren,“ erläutert Caspar Schmitz-Morkramer. „Insofern galt ein besonderes Augenmerk der Gestaltung dieses Innenhofes. Ein besonderer Ort, der eine hohe Aufenthaltsqualität bekommen hat und aus dem heraus das Gebäude spürbar wird.

 

 

 

Sakrale Lichtarchitektur schafft Mystik

 

 

 

Im äußeren Erscheinungsbild hat sich das Kardinal Schulte Haus kaum merklich verändert, doch im Inneren erwartet den Besucher ein gänzlich neues Haus. Die Lichtgestaltung, eine Königsdisziplin der sakralen Architektur, rückt wieder ins Zentrum. Der früher versteckte Empfangsbereich ist heute großzügig, heller Anlaufpunkt beim Weg durch die umlaufenden Kreuzgewölbe. Die Lichtarchitektur schafft hier gezielt unterschiedliche Effekte. Einerseits durch die großen Fenster und hellen Achsen, dann durch indirekte Beleuchtung, die eine Atmosphäre der Besinnlichkeit erzeugt. Selbst bei der Wahl der Oberflächen achtete man auf die unterschiedlichen Reflexionseigenschaften der Materialien, auf deren Wirkung für Licht und Atmosphäre.

 

 

 

„Wir haben uns für eine zeitlose Handschrift aus hellen Wandflächen und Böden und für Materialien aus Eiche, Naturstein, Parkett, Teppich und Stoff entschieden,“ erläutert Caspar Schmitz-Morkramer. „Die Haptik war für uns von besonderer Bedeutung. Die Materialien strahlen Ruhe und Beständigkeit aus, sind gut anzufassen. Farbe wird nur an wenigen Punkten akzentuiert eingesetzt.“ Auch die Gäste wissen die neuen Räume zu schätzen. „Das Feedback ist sehr positiv,“ berichtet Martin Geiger, Geschäftsführer des Kardinal Schulte Hauses. „Unsere Besucher schätzen sehr, dass die Farben aus den 80er Jahren verschwunden sind und die Materialien nun Wärme und Behaglichkeit vermitteln.“

 

 

 

Neue Raumstruktur

 

 

 

Auch das Thema Orientierung spielte innerhalb des Gebäudes eine tragende Rolle.

 

„Wir haben zunächst die Funktionen des Hauses analysiert und dann die Grundrissorganisation verändert. Ganz nach dem Motto „form follows function“, erklärt Schmitz-Morkramer. Das Haus erhielt eine neue Raumstruktur. Die Bereiche Hotel, Tagung und Konferenz wurden klar getrennt und so gestaltet, dass sich die Wegeführung heute leicht erschließt. „Die Bündelung der Bereiche war die richtige Entscheidung,“ unterstreicht Martin Geiger. „Beispielsweise stören die Wäschecontainer nicht mehr, die früher durch das Foyer geschoben werden mussten. Die Servicelinien sind klarer strukturiert und für den Gast unsichtbar.“

 

 

 

Ein weiterer zentraler Aspekt des Sanierungskonzeptes war die umfassende technische und energetische Modernisierung. Die Haustechnik wurde

 

erneuert, Schallschutz, Lüftung, Beleuchtung und Brandschutz sind auf dem neuesten Stand. Ein Blockheizkraftwerk und eine Wandheizung tragen zur besseren Energieeffizienz und Behaglichkeit bei.

 

 

 

 

 

Hotel mit Spirit und Stil

 

 

 

Nach gut 20 Jahren Gebrauch mussten auch die Hotelzimmer grundlegend angefasst werden. Die bescheidenen, kleinen Räume, die ebenfalls den Charme der 80er Jahre versprühten, wurden mit neuen Innenwänden, Innendämmung, Wandheizungen und individuell gestalteten Möbeln aus Naturholz versehen. Der kontemplative Charme ist erhalten, aber mit mehr Komfort und Wohnlichkeit ausgestattet. „Hier konnten wir unsere Vielseitigkeit als Architekten unter Beweis stellen. Vom Rohbau über die Möbel bis zum Vorhangstoff haben wir alles neu geplant und speziell für dieses Gebäude entwickelt. Die Stimmung ist hell und freundlich, die klösterliche Anmutung gewünscht,“ so Schmitz-Morkramer.

 

Das hat sich inzwischen auch positiv auf die Buchungszahlen ausgewirkt. „Ich bin sehr optimistisch, dass dieses Jahr das Beste wird, das wir jemals hatten,“ freut sich Martin Geiger vom Kardinal Schulte Haus. „Wir gewinnen jetzt viele Firmen, die auf uns zukommen und Individualgäste, die das Hotel sehr gut bewerten.“

 

 

 

Netzwerken mit Spirit

 

 

 

So wurde das Kardinal Schulte Haus, ein ehemals dunkles Juwel der Vorkriegsmoderne, Beispiel für den sensiblen Umbau eines großen, kirchlichen Tagungsortes. Besucher genießen jetzt die lichtdurchfluteten Aufenthaltsbereiche, Lounge-Ecken, die klaren Zimmer und die Bibliothek. Für sie wird Geist des Hauses greifbar, der von einem großen Maß an Offenheit, Moderne und Gastfreundlichkeit lebt.

 

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KURZ-INFO Kardinal-Schulte-Haus

 

Die Ziele:

 

 

 

Ein denkmalgeschütztes Gebäude neu „denken“. Zu den zentralen Ziele des Sanierungskonzeptes für das Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg gehörten:

 

der Erhalt des klösterlich-sinnlichen Geistes, ein ausgefeiltes Licht-Konzept, die reduziert-moderne Formen- und Materialsprache und ganz nebenbei eine umfassende technische wie energetische Modernisierung. Dazu brauchte es in dem 18.000 qm großen Komplex eine bessere Orientierung und Raumorganisation. Für ein Büro wie msm meyer schmitz-morkramer eine besondere Herausforderung - bei laufendem Betrieb, der in fünf Bauabschnitten über drei Jahre erfolgte.

 

 

www.msm-architecture.com.


Jetzt oder nie – nehmen Sie an dem Wettbewerb teil.

Startup World Cup bald in Luxemburg.

Foto: Startup World Cup
Foto: Startup World Cup

(Luxembourg/pm) - Startup World Cup setzt sich aus einer Reihe weltweiter Konferenzen und Wettbewerben zusammen mit dem Ziel, Start-up-Ökosysteme weltweit miteinander zu verbinden. Dabei werden die talentiertesten Unternehmer ermutigt, um den angesehenen Titelgewinn des Startup World Cup zu kämpfen.

  

16 regionale Veranstaltungen sind weltweit geplant und führen zum großen Finale im Silicon Valley.

  

Das regionale Semifinale findet am 8. März 2017 in Luxemburg statt. Von besonderer Bedeutung ist jedoch, dass es sich um die erste Veranstaltung dieser Art handelt, die jemals in Europa stattfindet.

  

Durch diese weltweite Veranstaltung ermöglichen die luxemburgische Regierung, Farvest (der Veranstalter) und EY Luxemburg (der Hauptsponsor, in dessen Räumlichkeiten die regionale Veranstaltung stattfinden wird) luxemburgischen Start-ups einen Einblick in das Silicon Valley sowie Zugang zu einigen der weltweit führenden Venture-Capital-Gesellschaften und Technologie-Unternehmen.

 

Der Gewinner des Pitching-Wettbewerbs wird Luxemburg beim großen Finale am 24. März im Silicon Valley vertreten und mit 15 weiteren Start-ups in Wettbewerb stehen – mit der Möglichkeit, USD 1.000.000 für Investitionen zu gewinnen.

  

Sollten Sie Ihre Bewerbung für den Wettbewerb noch nicht eingereicht haben, finden Sie Informationen unter folgender Adresse: http://www.startupworldcup.io/luxembourg-application

 

Bewerbungsfrist: 20. Februar 2017

  

Hauptredner der luxemburgischen Feierlichkeiten sind Thaïg Khris (Gründer & CEO von OnOff und dreimaliger Weltmeister im Ramp Skateboarding), Jonathan Prince (Mitbegründer von Digicash Payments), Olivier Lemaire (Partner, Telecom Leader, EY Luxemburg) und Kamel Amroune (Geschäftsführer, IT One).

 

 Die Jury-Mitglieder des luxemburgischen Wettbewerbs sind Raz Bachar (Vorsitzender von Startup Business Development, EMEA, Amazon Web Services), Warrick Cramer (Global Head von SCM Strategy & Innovation, Vodafone), Yannick Oswald (Direktor, Mangrove Capital Partners) und Alain Rodermann (Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Expon Capital).

 

 

Bitte melden sich jetzt an, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist.


Christliches Frauenmagazin JOYCE feiert Jubiläum

15 Jahre inspirierende Momente

 

(Witten/scm) - Mit dem heutigen Erscheinen der aktuellen Ausgabe der christlichen Frauenzeitschrift JOYCE begeht der SCM Bundes-Verlag das 15-jährige Jubiläum des Magazins. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2002 hat sich das quartalsweise erscheinende Heft zu einer der führenden Frauenzeitschriften mit christlicher Prägung entwickelt. 

Sechzig inspirierende Momente
„15 Jahre JOYCE - und in jeder einzelnen der sechzig Ausgaben steckt viel Leidenschaft, Herzblut und Arbeit. Wir sind stolz auf jedes einzelne Heft“, so Melanie Carstens, Chefredakteurin der JOYCE. „Wir gehen mit einer klaren Vorstellung an jede neue Ausgabe: Die JOYCE soll für ihre Leserin ein Moment sein, in dem sie sich aus den Ansprüchen des Alltags ausklinken, auftanken und Inspiration für ihr Leben finden kann.“ Deswegen trägt die Zeitschrift seit dem letzten Relaunch auch den Untertitel „Was Frauen inspiriert“.

Fröhlich und gnädig auf die Welt sehen
Der Name JOYCE wurde bei der Gründung bewusst gewählt als eine Mischung aus „Joy“ (Freude) und „Grace“ (Gnade) und stellt gewissermaßen den Grundton jeder Ausgabe dar. „Fröhlich und voller Gnade, so wollen wir auf unser eigenes Leben blicken und unseren Glauben im Alltag leben“, so Carstens „Aus diesem Grund gibt es bei uns auch keine Diät-Tipps oder Tricks für einen flachen Bauch. Uns ist wichtig, dass Gott jede Frau genauso liebt, wie sie ist, und dass sie begabt und berufen ist, etwas Positives in diese Welt zu bringen. Das ist eine ganz andere Grundstimmung: viel hoffnungsvoller, wertschätzender, positiver.“ Vor diesem Hintergrund veröffentlicht JOYCE eine Bandbreite relevanter Themen: Portraits inspirierender Frauen und Geschichten bewegender Schicksale, tiefgründige geistliche Artikel und vielfältige Kreativ-Tipps. 

Erfolgsrezept Echtheit
Deswegen erfährt die Zeitschrift auch konstant guten Zuspruch bei ihren Leserinnen: entgegen dem Markttrend ist seit 2002 die Auflage von 15.000 Heften nahezu unverändert geblieben, die fast ausschließlich im Einzel-Abonnement verbreitet wird. „Ich glaube, was uns auszeichnet, ist der bunte Mix an Frauen, die für uns schreiben, und die Themen, über die wir schreiben. Alle haben eins gemeinsam: ehrlich und persönlich mitten ins Leben zu sprechen. Denn genau so sind auch unsere Autorinnen: inspirierende Frauen, die mitten im Leben stehen.“ 

Jubiläums-Ausgabe und –Angebote
In der Jubiläumsausgabe berichten langjährige Autorinnen, was sie persönlich mit JOYCE verbinden. Die Spanne reicht dabei von der Mit-Zwanzigerin bis hin zur Frau in den Fünfzigern, von der bekannten Theologin über die freiberuflich tätige Mutter bis hin zur Journalistik-Studentin. Alle eint eine Ansicht: JOYCE ist eine ganz besondere Frauenzeitschrift.

Deshalb bietet der SCM Bundes-Verlag nun die JOYCE nun anlässlich des Jubiläums in einem Spezialangebot für einmalig 15 €/CHF pro Jahr an, Porto und Versand inbegriffen (statt 19,80 €/29.10 CHF zzgl. 3,60€/7,80CHF Versand). „Wir wünschen uns, dass noch viele weitere Frauen JOYCE kennenlernen und für sich entdecken können“, so Carstens. Zu bestellen ist das Heft ab sofort unter
www.joyce-magazin.de sowie www.bundes-verlag.net/zeitschrift/joyce/ .

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Über den SCM Bundes-Verlag:Der SCM Bundes-Verlag ist ein auf Zeitschriften und digitale Produkte spezialisiertes Medienunternehmen im Bereich der christlichen Publizistik. Er verlegt Zeitschriften für Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Lebenslagen. Seit November 2000 gehört die SCM Bundes-Verlag gGmbH zur Verlagsgruppe Stiftung Christliche Medien.

 


Partner verabschieden gemeinsames Orientierungspapier

Mit Beruflicher Bildung gegen Fachkräftemangel und Armut

 

 

 

(Bonn/pm) – Die Nichtregierungsorganisation Don Bosco Mondo e.V. und der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Ziel der Kooperation ist, dass duale Berufsbildung im Ausland strategisch entwickelt und nachhaltig angeboten wird.

 

 

Seit vielen Jahren gibt es unterschiedliche Ansätze, das Erfolgsmodell der dualen Berufsausbildung auch in Schwellen- und Entwicklungsländern zu etablieren. Wichtiger Erfolgsfaktor ist dabei die lokale Verortung. Gerade hier sehen die Partner ihre große Stärke. Denn der DIHK, der das Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) koordiniert, kann auf 130 AHKStandorte in 90 Ländern zurückgreifen. Und Don Bosco Mondo arbeitet eng mit den Salesianern Don Boscos und die Don Bosco Schwestern zusammen, die in 132 Ländern tätig sind.

 

Vor diesem Hintergrund haben die Partner ein gemeinsames Orientierungspapier für die zukünftige enge Zusammenarbeit verabschiedet. Profitieren von der Zusammenarbeit werden insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene aus wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen. „Gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern ist Bildung der Schlüssel, der die Tür zu einem Leben in Würde und materieller Sicherheit öffnen kann“, erklärt Christian Osterhaus, Geschäftsführer von Don Bosco Mondo. „Wir bei Don Bosco Mondo sind überzeugt, dass mit beruflicher Qualifizierung ein Schritt heraus aus dem Kreislauf von Armut, fehlender Bildung und noch mehr Armut möglich ist. Aus diesem Grund setzen wir uns seit über 25 Jahren für die Ausbildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Asien, Afrika und Lateinamerika ein.“

 

Bereits seit einigen Jahren arbeitet Don Bosco Mondo mit dem DIHK und den AHKs intensiv zusammen. Ziel ist, dass die Jugendlichen einen zertifizierten Abschluss erwerben, mit dem sie ihre Qualifikation nachweisen können und somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Wie zum Beispiel mitten in Vietnam in der Don Bosco Gastronomieschule in HoChiMinhStadt. Hier können benachteiligte Jugendliche, die oft nicht einmal eine einfache Schulbildung haben, in einer dreijährigen Ausbildung das Kochen und Servieren erlernen. Die Abschlüsse sind durch die AHK Vietnam zertifiziert. Mit diesem hochwertigen und anerkannten Abschluss stehen die Chancen hervorragend, in der boomenden Touristenstadt einen gut bezahlten Job zu bekommen.

 

 

Ein Kern der dualen Berufsausbildung ist die parallele Ausbildung an zwei Lernorten: die praktische Ausbildung in Unternehmen und der theoretischen Unterricht in Berufsschulen. Das im deutschsprachigen Raum seit Jahrzehnten erfolgreich implementierte Ausbildungssystem sichert eine hohe Fachlichkeit der Absolventen. Theoretisches Wissen kann in der Praxis angewendet werden, praktische Fähigkeiten können durch theoretisches Hintergrundwissen besser ausgeführt werden.

 

 

„Duale Ausbildung im Ausland kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Qualität der Ausbildung stimmt. Dafür benötigen wir beispielsweise gut qualifizierte Ausbilder. Die Ausbildung selbst muss sich an den regionalen Arbeitsmarktbedingungen und dem Bedarf der ausbildenden Unternehmen orientieren. Und schließlich muss allen Beteiligten klar sein, dass es eine gute Ausbildung nicht zum Nulltarif geben kann“, erklärt Yorck Sievers, Leiter des Referats AHKProjekte Berufsbildung beim DIHK. „Es ist eine Investition in die Zukunft der jungen Menschen, der Unternehmen und der zu entwickelnden Länder.“


Denn von einer qualifizierten Ausbildung profitieren die Jugendlichen, die ihre Lebenssituation nachhaltig verbessern. Die Unternehmen profitieren, weil sie gut qualifizierte Facharbeiter und damit zufriedene Kunden haben. Und schließlich profitieren auch die jeweiligen Länder, die oftmals unter einem erheblichen Fachkräftemangel leiden.

 

 

 

Über Don Bosco Mondo e.V.

 

Don Bosco Mondo e.V. unterstützt besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihnen durch ganzheitliche schulische und berufliche Bildung ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.
Um das zu erreichen, arbeitet der Verein gezielt mit Unternehmen zusammen. Seit 2011 gibt es dafür die Abteilung Unternehmenskooperation. Gemeinsam werden CSR-Aktivitäten bis hin zu strategischen Partnerschaften durchgeführt. Die maßgeschneiderte Unterstützung begleitet Unternehmen bei Markteintritt und möglicher -erweiterungen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Partner sind die Salesianer Don Boscos. In mehr als 7.000 Kinder- und Jugendzentren in über 130 Ländern vermitteln sie täglich 15 Mio. jungen Menschen Wissen und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Werte wie Kreativität, Teamgeist, Toleranz und Respekt sind im Sinne der ganzheitlichen Bildung Don Boscos Teil der Erziehung. 

 


Die Kooperation von Don Bosco Mondo e.V. mit der Zwick Roell AG gewinnt Deutschen Unternehmerpreis 2017

Ausgezeichnetes Engagement

Freuen sich über die Auszeichnung der erfolgreichen Kooperation, v.l.n.r: Jochen Voß, Vorstandsvorsitzender Carl Duisberg Gesellschaft e.V.; Thomas Festerling, Geschäftsführer GreenTec Capital GmbH (Gewinner Kategorie B „Innovation für Entwicklung); Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; Sandra Duong, Projektleiterin Zwick Roell AG; Dr. Jan Stefan Roell, Vorstandsvorsitzender Zwick Roell AG (Gewinner Kategorie A „Wirtschaft für Entwicklung“); Erick Yong, Geschäftsführer GreenTec Capital GmbH. Foto: Ute Grabowsky/photothek.net.

 

(Bonn / Nairobi/pm)  – Die Zwick Roell AG hat den Deutschen Unternehmerpreis für Entwicklung 2017 des Carl Duisberg Gesellschaft e.V. (CDG) in der Kategorie A “Wirtschaft für Entwicklung” gewonnen. Gemeinsam mit der Bonner Nichtregierungsorganisation Don Bosco Mondo e.V. unterhält der Prüfmaschinenhersteller in Indien eine Ausbildungsakademie. Seit Juli 2016 werden jährlich zwölf Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen zu Prüfmaschinenbedienern ausgebildet. Der Carl Duisberg Gesellschaft e.V. zeichnet damit das Engagement der Zwick Roell AG aus, das weit über das unternehmerische Ziel hinausgeht.

 

„Wir bei Don Bosco Mondo freuen uns sehr, dass die innovative Kooperation mit der Zwick Roell AG mit diesem bedeutenden Preis ausgezeichnet wird. Das bestärkt uns auf dem Weg, Unternehmen dafür zu gewinnen und zu begeistern, sich in der Entwicklungs-zusammenarbeit zu engagieren. Benachteiligte Kinder und Jugendliche beruflich zu qualifizieren und ihnen damit den Schritt aus der Armut heraus zu ermöglichen ist nun ein gemeinsames Ziel. Mit der Zwick Roell AG haben wir einen hervorragenden neuen Partner dafür gefunden“, so Christian Osterhaus, Geschäftsführer von Don Bosco Mondo e.V.

 

 

Die Zwick Roell Academy

 

Dort, wo Bildung am dringendsten benötigt wird, liegt der Don Bosco Tech Campus: Mitten in einem der größten Armenviertel der südindischen Stadt Chennai. Auf dem Gelände des Berufsbildungszentrums der Salesianer Don Boscos entstand 2016 die gemeinsame Trainingsakademie von Don Bosco Mondo und der Zwick Roell AG. Der weltweit führende Hersteller von Prüfsystemen hat auf dem Campus eine Halle angemietet, renoviert und mit modernsten Material-Prüfmaschinen ausgestattet – die Zwick Roell Academy.

 

Zwei Trainer qualifizieren jährlich bis zu zwölf junge Menschen zu Zwick Prüfmaschinen-Bedienern – und geben ihnen damit die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben jenseits der Armut. Die Zwick Roell AG nutzt die Ausbildungshalle außerdem für berufliche Weiterbildungsmaßnahmen und als erstes Zwick Labor in Indien für Kundenvorführungen und -schulungen. Das Unternehmen finanziert den laufenden Betrieb der Trainingsakademie.

 

"Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Sie zeigt, dass wir wirtschaftlichen Erfolg und soziale Verantwortung gut in Einklang bringen können. Mit unserem Projekt in Chennai, Indien sind wir auf einem guten Weg. Das Preisgeld von 35.000 € kommt direkt unseren indischen Auszubildenden zugute. Wir werden das Lehrprogramm weiter verbessern, unsere Trainer weiterbilden und auch unsere Akademie weiter ausbauen,“ zeigt sich Dr. Jan Stefan Roell, Vorstandsvorsitzender der Zwick Roell AG, erfreut.

 

 

Der Unternehmerpreis

 

Mit dem Deutschen Unternehmerpreis für Entwicklung zeichnet der Carl Duisberg Gesellschaft e.V. (CDG) alle zwei Jahre das Engagement von Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern aus. Ausschlaggebend ist dabei, dass die Projekte Teil eines langfristigen unternehmerischen Engagements sind, mit dem Kerngeschäft des Unternehmens einhergehen und in ihrer Wirkung über das übliche Auslandsgeschäft hinausreichen. Die im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH prämierten Unternehmen leisten mit ihren innovativen Projekten einen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Die Preisverleihung fand in Nairobi, Kenia als einer der Höhepunkte des German African Business Summit am 9. Februar 2017 statt.

 

 

Über Don Bosco Mondo e.V.

 

Don Bosco Mondo e.V. unterstützt besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihnen durch ganzheitliche schulische und berufliche Bildung ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.
Um das zu erreichen, arbeitet der Verein gezielt mit Unternehmen zusammen. Seit 2011 gibt es dafür die Abteilung Unternehmenskooperation. Gemeinsam werden CSR-Aktivitäten bis hin zu strategischen Partnerschaften durchgeführt. Die maßgeschneiderte Unterstützung begleitet Unternehmen bei Markteintritt und möglicher -erweiterungen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Partner sind die Salesianer Don Boscos. In mehr als 7.000 Kinder- und Jugendzentren in über 130 Ländern vermitteln sie täglich 15 Mio. jungen Menschen Wissen und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Werte wie Kreativität, Teamgeist, Toleranz und Respekt sind im Sinne der ganzheitlichen Bildung Don Boscos Teil der Erziehung. 

 


Agentur des Rauhen Hauses feiert 175-jähriges Bestehen

Fotos: Agentur des Rauhen Hauses

(Hamburg/pm) - Am 11. Februar 1842 gründete Johann Hinrich Wichern die Agentur des Rauhen Hauses. Der Verlag feiert damit im Jubiläumsjahr der Reformation auch gleichzeitig das 175 jährige Bestehen. Mit finanzkräftiger Unterstützung Hamburger Bürger konnte Johann Hinrich Wichern ein Rettungshaus für Kinder und Jugendliche gründen: Das Rauhe Haus in Horn. Es bezeichnet den Anfang der Inneren Mission und gelebter Diakonie. 1842 gründete er hier eine Druckerei, aus der der Verlag „Agentur des Rauhen Hauses“ hervorging.

 

Der heutige Verlag ist den ursprünglichen Werten und Zielen verpflichtet. So fließen beispielsweise die erwirtschafteten Erträge nach wie vor in die diakonische Arbeit des Rauhen Hauses.

 

Zum Jubiläum erläutert Dr. Martin Sterr, Geschäftsführer der Agentur: „Es erfüllt uns alle mit Stolz, dass aus dem kleinen Senfkorn, das Johann Hinrich Wichern vor 175 Jahren gepflanzt hat, etwas so großes entstehen konnte wie die Agentur. Diesen Erfolg wollen wir 2017 feiern – und natürlich unseren Kunden herzlich danken.“

 

Zum Jubiläum bietet die Agentur dem deutschlandweiten Kundenkreis, Händler und Wiederverkäufer, nicht nur großzügige Rabatte, sondern ist ebenfalls im Rahmen von Gewinnspielen – zum Beispiel – auf der Suche nach Kunden namens „Hinrich“, der ältesten von der Agentur ausgestellten Rechnung und wird die sprichwörtlichen Apfelbäume pflanzen. Die Gewinne hieraus fließen – ganz im Sinne der Agentur – vornehmlich wohltätigen Organisationen nach Wahl der Gewinner zu.

 

Übrigens: Johann Hinrich Wichern ist ebenfalls der Begründer der Sitte des Adventskranzes. Im Dezember 1839 hat er seinen Zöglingen an jedem Tag des Advents eine Kerze entzündet und sie auf einen Holzkranz gesteckt. Zu Weihnachten erhellte dann der Lichterkranz feierlich den Saal. Der Brauch verbreitete sich in der Folge weltweit.

 

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Über die Agentur des Rauhen Hauses

 

Die Agentur des Rauhen Hauses ist heute als Verleger christlicher Literatur bekannt und bedient Buchhandlungen in ganz Deutschland. Nach wie vor fließen erwirtschaftete Erträge in die Arbeit der Stiftung des Rauhen Hauses. Das Tochterunternehmen, die Reise- und Versandbuchhandlung des Rauhen Hauses Hamburg GmbH (r+v), ist die größte deutsche Buchhandlung für evangelische Pfarrgemeinden und beliefert zudem noch viele katholische Pfarreien. Die r+v betreibt mit rauhes.de einen der größten deutschsprachigen Onlineshops mit christlichen Geschenken, Büchern und Arbeitsmaterialien.

 


CRIC, das Sprachrohr der ethisch-nachhaltigen Finanzakteure, lädt zu einem Vortrag nach Sankt Augustin ein.

Mit fairer Geldanlage Armut mindern

 

(Sankt Augustin/sm) – Welchen Beitrag können Investoren leisten, um die Lebenssituation von Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verbessern? Wie können faire Geldanlagen helfen, Armut zu mindern und natürliche Ressourcen zu schützen? Diesen Fragen geht eine Vortragsveranstaltung von CRIC, dem Verein für Ethik und Nachhaltigkeit in der Geldanlage, nach. Mitveranstalter ist die Steyler Ethik Bank, die selbst zu den Mitgliedern von CRIC zählt.

 

 

 

„Ethisch-nachhaltig investieren im entwicklungspolitischen Kontext. Möglichkeiten – Grenzen – Chancen – Hindernisse“, so lautet der offizielle Titel der Veranstaltung. Zum Einstieg geben Experten von Hilfswerken sowie Vertreter nachhaltiger Finanzakteure einen Überblick über entwicklungspolitisch relevante Geldanlagen. Diese reichen von klassischen Nachhaltigkeitsfonds mit Ausschluss- und Positivkriterien über Mikrofinanzanlagen sowie Green und Social Bonds bis zu Direktanlagen, wie zum Beispiel Africa Greentech. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion können die Teilnehmer Fragen stellen.

 

 

 

Um Anmeldung wird gebeten

 

Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten nach Anmeldung auf der Internetseite www.cric-online.org offen.

 

 

 

 

 

Titel:              Ethisch-nachhaltig investieren im entwicklungspolitischen Kontext

 

Möglichkeiten – Grenzen – Chancen – Hindernisse

 

 

 

Datum:           Freitag, 3. März 2017, 13.30 bis 16.30 Uhr

 

Ort:                Aula der Steyler Missionsprokur
Arnold-Janssen-Str. 32, 53757 Sankt Augustin

 

 

 

 

 

Die Veranstalter

 

 

 

CRIC e.V.

 

Das Corporate Responsibility Interface Center (CRIC) e. V. ist ein gemeinnütziger Verein

 

zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage. CRIC verfügt über rund 100 Mitglieder vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz und operiert als Informationsplattform und Kompetenzzentrum zu Fragen der Ethik und der Nachhaltigkeit bei Geldanlagen.

 

 

 

Die Steyler Ethik Bank

 

Die Steyler Ethik Bank wurde 1964 vom Steyler Missionsorden in Sankt Augustin bei Bonn gegründet. Sie bietet das gesamte Spektrum eines modernen Finanz-dienstleisters an: vom Girokonto bis zur Vermögensverwaltung. Ethisches Bankgeschäft lebt das Geldinstitut durch eine faire und bedarfsgerechte Kundenberatung sowie nachhaltige Anlagestrategien. So investiert die Bank nur in Wertpapiere, die strenge soziale und ökologische Kriterien erfüllen. Der Gewinn der Bank fließt in die sozialen Hilfsprojekte der weltweit rund 10.000 Steyler Missionare und Schwestern - gemeinsam mit freiwilligen Spenden von Kunden.

 


Kirchen mit Sonderschau auf Stuttgarter Bildungsmesse didacta

Religion als Pluralitätswert?

(Stuttgart/ekiba/drs) - Mit einem gemeinsamen Programm auf der Bildungsmesse „didacta“ suchen die Katholische und Evangelische Kirche in Baden-Württemberg den öffentlichen Dialog über Bildung und Religionsunterricht an den Schulen. Vom 14. bis 18. Februar präsentieren die beiden Diözesen und die beiden Landeskirchen in Halle 5 (Stand 5B65) der Stuttgarter Landesmesse die Sonderschau „ZusammenLeben gestalten – Verschiedenheit achten. Teilhabe ermöglichen. Hoffnung leben“.

Hauptbestandteil des kirchlichen Angebots sind insgesamt 25 Veranstaltungen –Vorträge und Praxisbeispiele am Kirchenstand – unter anderem zu Fragen des globalen Lernens, der Digitalisierung, von Inklusion und Integration sowie religiöser Bildung in einer pluralistischen Gesellschaft.

Bei der zentralen Veranstaltung der Kirchen am Donnerstag, 16. Februar von 14:00 bis 14:45 Uhr im „Forum didacta aktuell“ (Halle 5 Stand 5D32) diskutieren unter dem Titel „ZusammenLeben gestalten – Pluralitätswert Religion?“ Staatssekretär Volker Schebesta, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Oberkirchenrat Werner Baur, Evangelische Landeskirche in Württemberg und Prof. Dr. Magnus Striet, Theologische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie greifen dabei die Frage auf, ob und inwiefern in einer pluralistischen Gesellschaft Religion selbst ein Pluralitätswert sein kann, der gesellschaftlich nicht spaltet oder trennt, sondern Vielfalt positiv aufgreift.

Das tägliche Programm am Stand der Kirchen beginnt jeweils mit einem audio-visuellen Morgenimpuls. Inhalt ist die Betrachtung von Bildern, die Flüchtlingskinder gemalt haben. Diese Impulse sind vorab zu finden unter: http://www.drs.de/mediathek/drs-media.html


Weitere Informationen zur Sonderschau der Kirchen unter:
www.kirche-auf-der-bildungsmesse.de

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GLS-Freiwilligentag in Frankfurt

Helden in der Kinderheimat

Helden für die Kinderheimat Reinhardshof: Neun Mitarbeiter des Paketdienstleisters GLS erledigten an ihrem Freiwilligentag dringend anstehende Arbeiten - und brachten den Street-Art-Künstler Justus Becker als Wandgestalter Foto: STROOMER PR | Concept GmbH
Helden für die Kinderheimat Reinhardshof: Neun Mitarbeiter des Paketdienstleisters GLS erledigten an ihrem Freiwilligentag dringend anstehende Arbeiten - und brachten den Street-Art-Künstler Justus Becker als Wandgestalter Foto: STROOMER PR | Concept GmbH

 



· Graffiti-Künstler verschönert Räume
· GLS-Mitarbeiter halfen drinnen und draußen
· Mitmach-Aktionen für die kleinen Bewohner

(Neuenstein/pm) - „Helden des Alltags“ - das war das Motto des Freiwilligentags von neun Mitarbeitern des Paketdienstleisters GLS, die sich für die Kinderheimat Reinhardshof engagierten.

Die 10- bis 17-jährigen Bewohner der Kinderheimat haben sich bereits im Unterricht auf das Thema vorbereitet. Gestern fand dann der große Aktionstag „Helden des Alltags“ statt. Dazu kamen neun GLS-Mitarbeiter aus der Hauptzentrale in Neuenstein sowie des Standortes Eschborn zu Besuch - mit einem besonderen Überraschungsgast: Der Street-Art-Künstler Justus Becker gestaltete gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen eine Wand in der Kinderheimat mit verschiedenen Comic-Helden-Motiven.

Drinnen und draußen heldenhaft

GLS-Teamwork: Ein Team übernahm den Umzug der Heimbibliothek, samt Mobiliar und Bücher, in ein anderes Stockwerk. Das andere Team brachte den Spielplatz auf dem Außengelände mit neuen Holzschnitzeln auf Vordermann. GLS stellte die Mitarbeiter für diesen Tag frei und trug die anfallenden Kosten.

Die Kinderheimat Reinhardshof ist eine evangelische Jugendhilfeeinrichtung mit eigener Schule für Erziehungshilfe. Hier leben vor allem Kinder und Jugendliche, die aufgrund schwieriger Familienverhältnisse intensive Förderung brauchen.

Freiwillige vor

Mit dem Freiwilligentag fördert GLS Germany an jedem der 63 Depots in Deutschland karitative, von den Mitarbeitern ausgewählte Projekte. Dabei unterstützt das Unternehmen die Teilnehmer je nach Bedarf und Möglichkeit mit Freistellungen, Logistik und finanziellen Mitteln. Das Engagement deckt viele unterschiedliche Bereiche ab: Tierschutz, Umweltschutz und Lebenshilfe genauso wie den Einsatz für Kinder, ältere und benachteiligte Menschen. Das GLS Corporate Volunteering Programm läuft bereits seit 2014 - in diesem Geschäftsjahr stehen dafür insgesamt 30.000 Euro bereit.


GLS in Deutschland und Europa
Die GLS Germany ist eine Tochtergesellschaft der GLS, General Logistics Systems B.V. (Hauptsitz Amsterdam). GLS realisiert zuverlässige, hochwertige Paketdienstleistungen für über 220.000 Kunden in Europa und bietet zusätzlich Express- und Logistikleistungen. „Qualitätsführer in der europäischen Paketlogistik“ ist der Leitsatz der GLS. Dabei legt GLS Wert auf nachhaltiges Handeln. Mit eigenen Gesellschaften und Partnern deckt die Gruppe 41 europäische Staaten ab und ist über vertraglich gesicherte Allianzen mit der ganzen Welt verbunden. 41 zentrale Umschlagplätze und mehr als 700 Depots stehen GLS zur Verfügung. Mit ihrem straßenbasierten Netz ist GLS einer der führenden Paketdienstleister in Europa. Rund 14.000 Mitarbeiter und ca. 20.000 Fahrzeuge sind täglich für GLS im Einsatz. Im Geschäftsjahr 2015/16 transportierte GLS 431 Millionen Pakete und erzielte einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro.

Weitere Informationen: gls-group.eu

 


NACHWUCHStalente begleiten einen monat die ceos der adecco group

ceo for one month

Foto: Adecco
Foto: Adecco

 

 

 

 

·         Weltweit 54.000 Bewerbungen. Teilnehmer zwischen 18 und 30 Jahre alt.

 

·         ‘Way to Work TM’ als Maßnahme gegen weltweite Jugendarbeitslosigkeit.

 

·         49 Länder, 49 Nachwuchs-CEOs.

 

 

 

(Düsseldorf/pm) - The Adecco Group, der weltweit führende Anbieter von Personalmanagementlösungen, startet die vierte Auflage des Talentwettbewerbs ‘CEO for One Month’. Der Wettbewerb ist Bestandteil des weltweit einmaligen Programms ‘Way to Work TM’. Nach mehr als 54.000 Bewerbungen im Jahr 2016 bietet das diesjährige Programm 49 ambitionierten Talenten aus aller Welt die Gelegenheit, CEOs (geschäftsführende Vorstandsmitglieder) der Adecco Ländergesellschaften für einen Monat zu begleiten. Einer der 49 Nachwuchs-CEOs wird ausgewählt, anschließend einen Monat lang mit Alain Dehaze, dem globalen CEO der Adecco Group, zusammenzuarbeiten.

 

Nach Angaben der internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (UN) überstieg die Anzahl arbeitsloser junger Menschen im Jahr 2016 die 71 Millionen-Marke. Gleichzeitig werden durch die 4. industrielle Revolution Arbeitsplätze geschaffen, die neue Fähigkeiten verlangen, die bisher nur wenige Menschen besitzen.

 

„Das Programm ‘Way to Work TM’ verkörpert das Ziel der Adecco Group, jungen Menschen eine Chance zu eröffnen, sich mit ihrer `Power auf Work´ entwickeln zu können. Unser Programm ‘CEO for One Month’ spricht speziell Nachwuchsführungskräfte zwischen 18 und 30 Jahren an und bietet ihnen eine einmalige Chance. Sie können ihre Fähigkeiten durch Learning-on-the-job am Ruder eines führenden multinationalen Unternehmens entwickeln,“ sagt Alain Dehaze, CEO der Adecco Group. „Das Programm ist auch für uns eine hervorragende Chance. Wir lernen von jungen Menschen frische Ansätze für unternehmerische Herausforderungen kennen und verstärken zugleich unseren Kontakt zu Talenten. Ich freue mich auf die Begegnungen mit außergewöhnlichen, qualifizierten und vielseitigen Bewerbern aus aller Welt.”

 

The Adecco Group startete das Programm ‘Way to Work TM’ 2013 als Maßnahme gegen Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel. Seit dem fördert ‘Way to Work TM’ junge Menschen, um ihnen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt behilflich zu sein. Mit ‘Way to Work TM’ bietet die Adecco Group jungen Menschen Praktika und Lehrstellen (mehr als 10.500 zwischen 2015 und 2016), Laufbahnberatungen und Ausbildungen sowie die Gelegenheit, ‘CEO for One Month’ zu sein.

 

 

 

Bewerber können sich über die Way to Work Website der Adecco Group zur Teilnahme am ‘CEO for One Month’-Programm anmelden. Experten der Adecco Group führen Kandidateninterviews, um die größten Talente der jeweiligen Länder des Wettbewerbs zu ermitteln. Die Position ist mit einem attraktiven Gehalt verbunden und fördert die erfolgreiche Ausbildung und Entwicklung der Bewerber. Die ausgewählten ‘CEOs for One Month’ erhalten nach ihrem einmonatigen Praktikum eine weitergehende Beratung sowie Karriereangebote von der Adecco Group.

 

 

 

Schauen Sie sich das Video CEO for One Month 2017 an

 

 

 

Hier sehen Sie das Interview mit Camille Clement, Adecco Group CEO for One Month 2016  

 

Camille Clements Rede bei der Global Leaders Conference der Adecco Group

 

 

 

Adecco ‘Way to Work’ ™ im Web

 

Website: www.adeccowaytowork.com/ceo1month-en 

 

Facebook: www.facebook.com/AdeccoWaytoWork

 

Twitter: www.twitter.com/AdeccoWayToWork

 

 

 

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Über The Adecco Group

 

The Adecco Group mit Sitz in Zürich in der Schweiz ist der weltweit führende Personaldienstleister. Sie ist weltweit in 60 Ländern präsent. Mit mehr als 32.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in rund 5.100 Niederlassungen bietet The Adecco Group ein breites Spektrum an Personaldienstleistungen. The Adecco Group bringt täglich über 700.000 Arbeitskräfte mit über 100.000 Unternehmen zusammen und ist sowohl in den Geschäftsfeldern Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, Karriereplanung und Talentförderung als auch im Outsourcing und in der Beratung tätig. The Adecco Group ist ein Fortune 500 Unternehmen. The Adecco Group AG ist in der Schweiz eingetragen (ISIN: CH0012138605) und an der SIX Swiss Exchange (ADEN) kotiert.

 

In Deutschland wird die Unternehmensgruppe durch die Adecco Germany Holding SA & Co. KG vertreten, die als Muttergesellschaft für die Marken Adecco Personaldienstleistungen GmbH, DIS AG, euro engineering AG und TUJA Zeitarbeit GmbH agiert.

 


Transportunternehmen Mundstock unterstützt Herzenswunsch-Krankenwagen

Damit die Räder rollen

Frank Brandt, Geschäftsführer von Mundstock Reisen GmbH, übergibt den Scheck an Frank Stautmeister, Stadtbeauftragter der Malteser in Braunschweig. Dahinter Katja Fischer von Mundstock und (von links): Malteser André Zerbe, Jan Singelmann und Dr. Christoph Mock; Bildquelle: Graffam/Malteser

 

 

(Vechelde/mhd) 1000 Euro für einen guten Zweck: Das Unternehmen Mundstock Reisen GmbH in Vechelde hat im vergangenen Jahr keine Weihnachtsgeschenke an Kunden verteilt und dafür den „Herzenswunsch-Krankenwagen“ der Malteser in Braunschweig unterstützt. Scheckübergabe war am Montagabend, 23. Januar, am Firmensitz des Unternehmens.

  

Die Idee zu dieser guten Aktion hatte Katja Fischer, Mitarbeiterin im Verkauf des Transportunternehmens. Bei Geschäftsführer Frank Brandt musste sie nicht lange für ihren Vorschlag werben. „Der Herzenswunsch-Krankenwagen passt gut zu uns, weil es auch dabei um den Transport von Menschen geht“, sagte Brandt bei der Scheckübergabe und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Braunschweiger Malteser, die dieses neue Projekt ehrenamtlich betreiben.

  

Entgegengenommen wurde der Scheck von Frank Stautmeister, Stadtbeauftragter der Malteser in Braunschweig, sowie Dr. Christoph Mock, dem Koordinator des Projektes. Jan Singelmann und André Zerbe vertraten die ehrenamtlichen Mitarbeiter.

  

Mit ihrem neuen Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“ wollen die Malteser in der Diözese Hildesheim todkranken Menschen eine letzte große Fahrt ermöglichen, sei es noch einmal in die Berge oder an die See. Vielleicht möchte ein todkranker Mensch auch noch einmal einen Verwandten besuchen. Gut ausgebildete Sanitäterinnen und Sanitäter bringen die Patienten mit einem voll ausgerüsteten Krankenwagen an einen Ort ihrer Wahl und übernehmen dafür auch die Kosten. Dafür arbeiten die Malteser mit Hospizen zusammen.

  

Angeboten wird dieser neue Dienst zunächst in Braunschweig, Wolfsburg und Celle. Hannover und Göttingen sollen so bald als möglich folgen.

 

 Spendenkonto des Herzenswunsch-Krankenwagen:

 

Malteser Hilfsdienst e. V., Diözese Hildesheim

 

Pax Bank IBAN: DE49 3706 0120 1201 2090 10 BIC: GENODED1PA7

 

Stichwort: D09HWK oder „Herzenswunsch“

 


Prognosen von Journalisten und Redakteuren fürs neue Medienjahr gefragt

Was und wer 2017 Schlagzeilen schreiben wird: MEDIA DELPHI 2017 gestartet

 

(München/pm) - Trump oder Merkel? Terror oder Bundestagswahl? Samsung oder Volkswagen? Böhmermann oder Tichy? Auch in diesem Jahr sind Journalisten beim MEDIA DELPHI 2017 aufgerufen, Themen, Trends und Personen für das noch junge Medienjahr zu prognostizieren. Bis Ende Januar können Medienmacheran der Umfrage teilnehmen, die von Recherchescout initiiert ist. Zur Umfrage geht es hier: https://goo.gl/forms/doH0h9k1nrnkIaOg1

 

„Im Vorjahr hatten die Journalisten einen beachtlichen Instinkt bewiesen“, sagt Martin Fiedler, Geschäftsführer der Medienkontaktplattform Recherchescout (www.recherchescout.com). In der Politik sahen sie Trump treffend vor Clinton im Rampenlicht. Knapp 70 Prozent der Medienmacher vertraten zudem bereits zu Jahresbeginn die Auffassung, dass Volkswagen 2016 im Mittelpunkt der deutschen Medien-Öffentlichkeit stehen würde. Auch bei den Unternehmenslenkern lagen viele Journalisten richtig. Facebook-Gründer Marc Zuckerberg verteidigte im MEDIA DELPHI bereits im Frühjahr seinen ersten Platz mit 71 Prozent. Die tatsächliche Berichterstattung zeigt, dass Zuckerberg zu den medial dominierenden Wirtschaftspersönlichkeiten zählte.

 

Journalisten können beim MEDIA DELPHI 2017 in den fünf Kategorien Kunst & Kultur, Wirtschaft, Politik, Sport und Medien die mediale Präsenz prominenter Personen in den kommenden Monaten einschätzen. Darüber hinaus sollen die Medienmacher darüber abstimmen, welche Themen das Nachrichtengeschehen beeinflussen werden. Die Ergebnisse des MEDIA DELPHI 2017 sollen im Februar vorgestellt werden. Teilnehmer können an einer Verlosung teilnehmen und mit etwas Glück eine von 20 aktuellen Ausgaben der Turi2edition gewinnen.

 

Über den Recherchescout

 

Die Medienkontakt-Plattform Recherchescout unterstützt Journalisten bei der Erschließung neuer Recherchequellen und verändert die Interaktion zwischen den Redakteuren einerseits und Pressestellen sowie PR-Agenturen andererseits. Auf dem 2013 gestarteten Portal können Journalisten Fragen stellen und ihr Interesse an Informationen, Gesprächspartnern oder Material zu ihrem jeweils aktuellen Thema bekunden. Auf der Plattform registrierte Pressestellen und Öffentlichkeitsarbeiter erhalten die Anfragen. Damit können sie Informationen und Material genau dann anbieten, wenn Journalisten sie brauchen und erhalten eine wirksame zusätzliche Kontaktmöglichkeit zum Versand von Pressemitteilungen, Anschreiben per E-Mail oder Anrufen. Über die Annahme der Gesprächsangebote und Informationen entscheiden die Journalisten, für die die Nutzung des Recherchescout kostenlos ist. Finanziert wird das Portal über eine Gebühr, die von den registrierten Nutzern aus Pressestellen und PR-Agenturen entrichtet wird. Mehr Infos: www.recherchescout.com Seit dem Start des Recherchescout haben sich knapp 2.500 Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum für die Nutzung der Plattform eingetragen.

 


Empfang der Kirchen auf der CMT

„Pilgern ist ein biografisches Programm“

 


(Stuttgart/Rottenburg/drs/ekiba) -. Unter dem Motto „Was bewegt und was erwarten Menschen im Urlaub?“ haben die beiden großen Kirchen in Württemberg auf der Messe Stuttgart das Pilgern in den Blick genommen. Beim gemeinsamen Empfang aus Anlass der Tourismusmesse CMT betonten sie am Donnerstag (19. Januar) die besondere Bedeutung des Pilgerns für den Menschen.

Monika Bucher, Vorsitzende der katholischen St. Martinus-Gemeinschaft in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sprach über die Bedeutung vom „Aufatmen“. Seit vergangenem Jahr bietet die Gemeinschaft von April bis Oktober „Samstagspilgern“ mit ausgebildeten Pilgerbegleitern auf dem Martinusweg quer durch die Diözese an. „Beim Pilgern ist das Aufatmen bereits im Angebot enthalten. Pilgern, das heißt, sich auf den Weg zu machen, aber auf diesem Weg Menschen, Orte, Begegnungen und vor allem auch Gottes Spuren wahrzunehmen“, sagte die Vorsitzende. Dabei gehe es auch darum, zu teilen. Denn Aufatmen könne für Menschen in Not auch bedeuten, ein warmes Bett, Essen und Kleidung, offene Arme und ein offenes Ohr zu finden, so Monika Bucher.

Viele Menschen seien heute auf Sinnsuche und auf der Suche nach Entschleunigung, stellte der evangelische Oberkirchenrat Professor Dr. Ulrich Heckel fest. „Ruhe finden ist auch eine spirituelle Erfahrung und hat für viele Menschen auch mit Gott zu tun.“ Heckel verwies auf Projekte der Evangelischen Landeskirche im Zusammenhang mit Urlaub und Spiritualität. Zusammen mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart und örtlichen Beteiligten plant die Landeskirche eine Autobahnkirche an der Raststätte Sindelfinger Wald. Im Laufe des kommenden Jahres will die Landeskirche alte Klosterorte mit neuem Leben füllen. Eine Karte soll Lust machen, evangelische Klosterorte in Württemberg wie Maulbronn, Bebenhausen oder Hirsau aufzusuchen. Im Nationalpark Schwarzwald bietet das „Netzwerk Kirche“ Gottesdienst, Lebenshilfe, Seelsorge, Wander- und Pilgerführungen an.

„Was treibt Menschen an, für eine Zeit lang aus dem bequemen Alltag auszusteigen und sich auf eine lange und anstrengende Reise zu Fuß zu machen?“, fragte Dr. Christian Kurrat von der FernUni Hagen in seinem Vortrag über das Pilgern auf dem Jakobsweg. Seit über dreißig Jahren steigt konstant die Zahl der Menschen, die nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens pilgern. Im vergangenen Jahr erreichte man mit 280.000 Pilgern einen neuen Rekord. Der Sozialwissenschaftler Kurrat arbeitet an einem soziologischen Forschungsprojekt und stellte die wesentlichen Merkmale eines Pilgerurlaubs heraus. Im Gegensatz zu anderen Formen des Urlaubs gehöre es zum Pilgern, sich körperlich anzustrengen, sich auf das Wesentliche zu reduzieren, eingebettet zu sein in historische Traditionen und in einem religiösen beziehungsweise spirituellen Bezug zu stehen. Er kam zu dem Schluss: „Pilgern ist ein biografisches Programm.“ In typischen Lebenssituationen entschieden sich Menschen für eine Pilgerschaft, um im Austausch mit anderen Pilgern Krisen- und Umbruchsituationen ihres Lebens zu verarbeiten.

Am gemeinsamen Info-Stand der Kirchen in Halle 6 (Stand 6 B 30) können sich Besucherinnen und Besucher noch bis Sonntag, 22. Januar, über Urlaubs- und Freizeitangebote für Erwachsene, Familien und Alleinerziehende sowie über Exerzitien- und Einkehrhäuser informieren. Dort stellen auch Jugendwerke, Bildungseinrichtungen und kirchliche Reiseveranstalter ihre Angebote vor. Zudem gibt es am Sonntag, 22. Januar, ab 10 Uhr auf der SWR-Bühne ebenfalls in Halle 6 eine Andacht mit Kirchenrat Dan Peter von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die musikalische Begleitung übernehmen das Bläserteam des Evangelischen Jugendwerks sowie die Band „FOR ME AND MY SONS“.

 


Ein Rebengarten für Burg

(Halle (Saale)/pm) -  „Es ist schon ein kleines Wunder, dass unser historischer Weinberg wieder Reben tragen wird“, beschreibt Sonnhild Noack eine von vielen Entdeckungen, mit denen im nächsten Jahr die Elbstadt Burg aufwarten wird. „Man sitzt inmitten von Weinstöcken und kann mit einem Gläschen WeißBURGunder auf das Burger Stadtzentrum schauen.“ 

 

So beschreibt die Geschäftsführerin der Landesgartenschau GmbH ihren Rebgartentraum, der mit Hilfe der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut verwirklicht werden soll. Dazu wurde jetzt ein Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. Damit bereichert der größte Weinerzeuger Mitteldeutschlands auch die vierte Ausgabe der floralen Leistungsschau Sachsen-Anhalts mit seinem Weinverstand. Wie schon in Zeitz, Wernigerode und Aschersleben soll auch in Burg das Reben-Thema nicht nur anschaulich, sondern auch genussreich behandelt werden. „Wir haben dabei sehr gute Erfahrungen sammeln können“, versichert Hans Albrecht Zieger, Geschäftsführer der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut, bei der Vertragsunterzeichnung. Besonders schätzt der Geschäftsführer der Winzervereinigung Freyburg die Offenheit und Neugier, mit der die Gäste zu solchen naturnahen Veranstaltungen anreisen würden.  Sowohl für die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut als auch für die Gartenschau ergeben sich Vorteile durch die Zusammenarbeit.  So können die Winzer die Gartenschau nutzen, ihre Weine und ihr Anbaugebiet bekannter zu machen. Im Gegenzug kann die Landesgartenschau nicht nur einen Weinberg widerbeleben, der bereits im Mittelalter Reben getragen hat. Dort soll ein Wein-Bistro entstehen, das den Burger Gartenfreunden auch nach der floralen Schau zur Verfügung stehen soll. Hans Albrecht Zieger: „Dafür suchen wir einen regionalen Partner, der diesen entspannten Treffpunkt gastronomisch betreuen will.“
 
Im Frühjahr soll der Weinberg mit 350 Muscat bleu-Rebstöcken besetzt werden, deren Traubensaft zu einem Tafelwein reifen könnte. Die Landesgartenschau Burg findet dann vom 21. April bis 7. Oktober 2018 statt.
 


Brot für die Welt-Partnerin spricht bei Agrardemonstration

Mega-Konzerne verhindern, bäuerliche Landwirtschaft stärken

 
Grüne Woche * Agrardemonstration * Saatgut * Pestizide * Bayer * Monsanto

(Berlin/bfw) - Anlässlich der Großdemonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ am 21. Januar in Berlin warnt das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt vor den Folgen der geplanten Mega-Fusionen der Saatgut- und Pestizid-Konzerne. Wenn drei Konzerne weltweit den Markt für Saatgut und Pestizide wie Glyphosat kontrollieren, gerät die bäuerliche Landwirtschaft weiter unter Druck. Brot für die Welt begrüßt daher, dass das neue Grünbuch des Landwirtschaftsministeriums die Förderung alter Sorten, der mittelständischen Züchtung und die Förderung des Anbaus nicht gentechnisch veränderter Pflanzen auch außerhalb Deutschlands ausdrücklich als Aufgaben formuliert.
„Wir brauchen die vielfältige bäuerliche und züchterische Arbeit mit alten und neuen Sorten als Antwort auf den Klimawandel und als Ergänzung zu den züchterischen Anstrengungen der mittelständischen Saatgutfirmen“, sagt Stig Tanzmann, Agrarexperte von Brot für die Welt. „Noch können die Regierungen den potentiellen Schaden des Zusammenschlusses von Bayer und Monsanto für eine standortgerechte Züchtung und Vermehrung von Saatgut in der Souveränität der Regierungen und der Bauern selbst begrenzen. Das wollen wir mit der Demonstration unterstreichen.“
 
Bei der Großdemonstration spricht auch Mariam Mayet vom Brot für die Welt-Partner African Center for Biodiversity. Sie sagt: „In Afrika haben wir in den letzten Jahren eine Übernahmewelle einheimischer Saatgutfirmen durch die großen Konzerne ohne Gleichen gesehen. Es sind keine größeren unabhängigen Saatgutzüchter übrig geblieben.“ Neue Gesetze beschneiden die Möglichkeiten der bäuerlichen Saatgutzüchtung und das Recht auf Tausch und Nachbau von Saatgut, obwohl diese Praktiken die Quelle für den größten Teil des Saatguts in Afrika sind.

Jedes einzelne Land muss die Mega-Fusion gesetzlich regeln, bevor sie in Kraft treten kann. Neben Bayer und Monsanto planen auch ChemChina und Syngenta sowie Dow und Du Pont, sich zusammen zu schließen. Die drei Großkonzerne kontrollieren dann weltweit 60 Prozent des Saatgut- und 70 Prozent des Pestizidmarkts. Ihr Einfluss auf Welternährungsfragen und Welternährungspolitik wäre in der Folge noch einmal drastisch höher als bisher schon. Im Fokus der Konzerne sind insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer. Dort wird ein nicht unbedeutender Teil der jeweiligen Übernahmekosten refinanziert werden müssen.


Brot für die Welt bei der Internationalen Grünen Woche:
Gemeinschaftsstand Eine Welt ohne Hunger: Messegelände Berlin, Halle 5.2, 104 (20.-29. Januar, täglich von 10 bis 18 Uhr)

Donnerstag 19. Januar 2017

14:00 bis 15:15 Uhr,  CityCube Berlin – Raum A2:  Auftaktveranstaltung des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) mit Brot für die Welt-Partnerin Marilene Alves de Souza, Centro de Agricultura Alternativa do Norte de Minas Gerais, Brasilien (CAA).
http://www.gffa-berlin.de/programmuebersicht-2017/auftaktveranstaltung/

15:30 – 17:30 Uhr, CityCube Berlin, Ebene: Fachpodium von Brot für die Welt im Rahmen des GFFA unter dem Titel „Die Welt im Wasserstress – Die Last der Landwirtschaft“. Marilene Alves de Souza, Centro de Agricultura Alternativa do Norte de Minas Gerais, Brasilien (CAA) ist eine der Hauptrednerinnen.
http://www.gffa-berlin.de/fachpodium3-2017/

Freitag 20. Januar 2017

10.20 Uhr, Halle 5.2 Vorstellung der Studie „Verändert der Faire Handel die Gesellschaft?“ und Übergabe an Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (Studie im Auftrag von Transfair, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/ Engagement Global, Forum Fairer Handel, Brot für die Welt und Misereor)

Ab 18 Uhr startet im ZK/U, Siemensstraße 27, Berlin-Moabit die traditionelle Schnippeldisko vor der „Wir haben es satt“-Demonstration. Dort werden im Verlauf des abends die Brot für die Welt- Partnerinnen Marilene Alves de Souza (CAA) aus Brasilien und Mariam Mayet vom African Center for Biodiversity in Südafrika sprechen.
http://www.wir-haben-es-satt.de/start/schnippeldisko/

Samstag 21. Januar 2017

Ab 12 Uhr startet die „Wir haben es satt“-Demonstration am Potsdamer Platz in Berlin. Auf der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor werden ab ca. 15:20 Uhr Marilene Alves de Souza, Centro de Agricultura Alternativa do Norte de Minas Gerais, Brasilien (CAA) und Mariam Mayet vom African Center for Biodiversity, Südafrika sprechen.
http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/

Auf Einladung von Bündnis 90/ Die Grünen wird Mariam Mayet vom African Center for Biodiversity einen Vortrag bei der Konferenz der Grünen „Mächtig gut – Unser Essen in der Hand von Konzernen“ halten.

Stig Tanzmann wird in derselben Konferenz einen Input in das Panel „Schweine für den Weltmarkt - Die rosige Zukunft des Europäischen Agrarhandels?“ geben.
https://www.gruene-bundestag.de/termin/maechtig-gut-unser-essen-in-der-hand-von-konzernen.html

Donnerstag 26. Januar 2017

10:00 bis 13:15 Uhr, Halle 7.3, Saal Berlin
Hunger bekämpfen, Ressourcen schützen – Was Bio beiträgt
Podiumsdiskussion zum Tag des Ökologischen Landbaus 2017 mit Dr. Klaus Seitz, Leiter Abteilung Politik von Brot für die Welt
Veranstalter: Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft

http://www.boelw.de/veranstaltungen/2017/igw2017/tdoel2017/