Wirtschaft

13.12.2017

 


Wem kann ich vertrauen? Das DZI-Siegel hilft bei der Orientierung.

Weihnachtszeit ist Spendenzeit

Foto: ora Kinderhilfe
Foto: ora Kinderhilfe

 

(Berlin/um) - Alle Jahre wieder – gemeinnützige Organisationen und Vereine bitten um Spenden. Besonders zur Weihnachtszeit rufen große und kleine Vereine mit Plakaten, Anzeigen und Online-Werbung zur finanziellen Unterstützung auf. Zu keiner anderen Jahreszeit wird so massiv um unser Geld geworben wie im Advent.

 

Doch: Wem kann ich vertrauen? Wer geht gut mit meinem Geld um? Woran kann ich sehen, dass meine Mittel auch wirklich ankommen? Ein seit Jahren verlässlicher Gradmesser ist das DZI-Spendensiegel. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) überprüft bei Organisationen und Vereinen, wie sie mit den ihnen anvertrauten Mitteln umgehen. Sowohl die Verwendung der Mittel als auch der Aufwand für Personal und Verwaltung werden genau unter die Lupe genommen. Erst wenn alles in Ordnung ist, wird der Organisation der verantwortungsvolle Umgang mit den Spenden bestätigt – mit einem Testat und einem Siegel. Die gemeinnützigen Organisationen werden jährlich überprüft und das Siegel wird bei Missbrauch aberkannt. Mehr als 580.000 eingetragene Vereine und über 20.000 Stiftungen gibt es in Deutschland, aber nur 227 tragen derzeit das DZI-Spendensiegel.

 

Ein Verein, der das Siegel ununterbrochen seit 2005 trägt, ist ora Kinderhilfe international e.V. Dem christlichen Hilfswerk, das sich seit 1981 für Kinder und Familien in Not einsetzt, ist der verantwortungsvolle Umgang mit Spenden sehr wichtig: „Wir fühlen uns in hohem Maße unseren Unterstützern verpflichtet“, sagt Jochen Hackstein, Vorstand der ora Kinderhilfe international e.V. „Ohne unsere Spender könnten wir nicht so helfen, wie wir das seit 36 Jahren tun. Wir sind existenziell auf sie angewiesen.“ Deshalb legt die Entwicklungshilfeorganisation ihre Arbeitsweise offen. Das DZI aber auch das Finanzamt und verschiedene Wirtschaftsprüfer kontrollieren, ob die finanziellen Zuwendungen und materiellen Güter effektiv und ordnungsgemäß eingesetzt werden. „Wir haben etwa 2 Millionen Euro Geldspenden und 3 Millionen Euro Sachspenden“, erklärt Hackstein. „Mit Stolz kann ich sagen, dass von 100 gespendeten Euro 92 Euro in unseren Projekten ankommen. Nur knapp acht Euro geben wir für Mittelbeschaffung und Verwaltung aus. Erlaubt wären laut DZI-Richtlinien sogar 30 Euro“, zeigt der 50-Jährige auf. „Aber uns ist wichtig, dass den Menschen in unseren Projekten so viel wie möglich geholfen wird, daher halten wir die Verwaltung bewusst klein.“

 

In elf Ländern ist die ora Kinderhilfe derzeit aktiv. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Förderung von Kindern. Mit Hilfe von Patenschaften sorgt die christliche Organisation dafür, dass Kinder genügend zu essen bekommen, regelmäßig in die Schule gehen und mit Kleidung und im Bedarfsfall auch mit Medikamenten versorgt werden. Darüber hinaus generiert ora Einkommen schaffende Maßnahmen, um auch das Umfeld der Kinder zu fördern. Die Eltern der Patenkinder nehmen an Alphabetisierungs- und Landwirtschaftskursen teil. Dabei richtet sich die Hilfe aber immer danach, was vor Ort wirklich gebraucht wird, so Hackstein. Das kann mancherorts ein Brunnen sein, andernorts ein Landwirtschaftsprojekt, eine Bäckerei, die als Ausbildungsbetrieb funktioniert, oder ein Waisenhaus. „In allen Ländern und Orten finden wir andere Situationen vor“, betont Hackstein. „Daher schauen wir genau, was wir machen und was nicht. Das ist besser für die Menschen vor Ort, weil sie wirklich bekommen, was sie brauchen und das ist auch besser für unsere Spender. Weil wir nur das bezahlen, was etwas bringt.“

 

ora Kinderhilfe international e.V. ist seit 1981 weltweit für Menschen in Not im Einsatz. Derzeit betreut das christliche Kinderhilfswerk Kinder und Familien in zehn Ländern auf vier Kontinenten. Es hat drei Arbeitsschwerpunkte: Patenschaften für Kinder, Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe. Um helfen zu können, ist ora Kinderhilfe auf Spenden angewiesen.

 


Das Allerbeste fürs Pferd:

Aktuelle Trends zum Stöbern und Shoppen auf der schönsten Pferdemesse im Norden

 

(Hamburg/pm) - Nach Herzenslust shoppen und dabei seinem Pferd und sich etwas Gutes tun, kompetente individuelle Beratung genießen, bekannte Ausbilder und Trainer treffen sowie 300 Pferde aus mehr als 35 Rassen live erleben, darauf und auf noch viel mehr dürfen sich Pferdefreunde jetzt schon freuen. Die HansePferd Hamburg vom 20. bis 22. April auf dem Hamburger Messegelände bietet eine Vielzahl attraktiver Angebote aus allen Bereichen wie zum Beispiel Freizeit-, Dressur-, Spring- sowie Vielseitigkeitsreiten, Horsemanship und Bodenarbeit.

 

Mehr als 450 Aussteller lassen eine faszinierende Pferdewelt entstehen und laden zum Stöbern und Ausprobieren ein. Ganz egal, ob es das modische Reitoutfit, die ausgefallene Schabracke, der perfekt sitzende Sattel oder die neueste Sicherheitsausrüstung sein soll – vom Einsteiger bis zum ambitionierten Turniersportler gibt es für jeden Pferdefan hochwertiges, funktionales und schickes Reitsportzubehör inklusive fachkundiger Tipps und Empfehlungen – auf der schönsten und beliebtesten Pferdemesse im Norden. Im Mittelpunkt stehen dabei das Wohlbefinden und die Zufriedenheit von Pferd und Reiter. Damit Zwei- und Vierbeiner stets optimal ausgestattet, gesund und glücklich sind, vereint das vielseitige Angebot die besten Pferdesportartikel, praktische Ratschläge zur Ausbildung, Gesundheit und den Traumurlaub für Mensch und Tier.

 

Für renommierte Ausrüster wie Loesdau, Waldhausen oder Reiterladen24.de ist die HansePferd Hamburg gesetzt. „Es ist die größte Pferdemesse in Norddeutschland, da sind wir als großer Onlineshop natürlich vertreten“, erklärt Markus Müller, Geschäftsführer von Reiterladen24.de. Aus seinem Sortiment von über 50.000 Artikeln bringt er ein breites Spektrum der beliebtesten Artikel „von A-Z und von basic bis exquisit“ mit. „Die Messe ist eine wichtige Plattform, um unsere Produkte zu präsentieren. Wir erhalten dort immer ein tolles Feedback“, so Dr. Björn Schützenauer, Geschäftsführer des Pferdesporthauses Loesdau.

 

Rund ums Thema Sicherheit informiert die Firma Waldhausen in ihrem Testcenter für Reithelme und Sicherheitswesten. „Die Besucher können ihren eigenen Helm zur Messe mitbringen und diesen vor Ort in unserem Testcenter prüfen lassen“, sagt Maleen Wüsthoff von Waldhausen. „Zusätzlich stellen wir die neusten SWING Modelle vor und beraten auch über die aktuellen Normen und Vorschriften von Reitsport-Bodyprotektoren.“

 

Wir achten darauf, dass wir hochwertige Artikel von Markenherstellern anbieten“, betont Marion Millies von Pegasus Reitsport aus Seesen. „Besonders nachgefragt sind die Reithandschuhe von Roeckl, insbesondere der ‚Light and Grip‘, den wir zum Messepreis verkaufen.“

 

Nicht nur Produkte von Top-Marken wie Cavallo, Pikeur und Eskadron, sondern eine komplette Eigenmarken-Kollektion wartet beim Reitsportfachgeschäft Manski auf ihre Entdecker. „Wir freuen uns darauf, unser aktuelles Ausrüstungs-Sortiment für Pferd und Reiter auf der HansePferd vorzustellen“, sagt Anja Koch von Reitsport Manski. Dazu zählen auch schöne neue Pferdedecken, denn die waren schon vor zwei Jahren heiß begehrt.“

 

Den passenden Sattel für Pferd und Reiter bietet die Ikonic Saddlery aus Belgien, die Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitssättel im Programm hat. „Wir freuen uns auf die HansePferd und ihre Besucher, weil sie eine sehr wichtige Plattform für unsere Firma ist, um uns im nördlichen Teil der Bundesrepublik zu präsentieren. Die Messe ist sehr gut organisiert und übersichtlich gestaltet“, erklärt Handelskommissar Sebastian Bolse. „Wir wollen dem Reiter einen hochwertigen Sattel, der veränderbar ist, zu einem attraktiven Preis anbieten“.

 

„Individualität“ und „Passgenauigkeit pur“ versprechen die Maßanfertigungen der Hofsattlerei Cosack. „Wir zeigen exklusive Stücke in der Ausstellung, führen auf der Messe aber auch viele Beratungsgespräche“, sagt Inhaber Tarquin Cosack. „Außerdem stellen wir unsere neuen Soft Sandwich Kissen vor.“ Die Kissen aus einem druckoptimierten Material bieten eine noch größere Auflagefläche, einen extra breiten Wirbelsäulenkanal, können eine schwache Trapezmuskulatur überdecken und gleichzeitig die Schulterfreiheit beibehalten.

 

Western-Fans finden im großen Western- und Horsemanship-Bereich geballtes Fachwissen, lehrreiche Vorführungen und jede Menge Ausrüstung. Alles fürs Pferd gibt es zum Beispiel am Stand von Western Enterprise. „Wir fertigen Filzpads nach individuellen Wünschen und haben zur Messe gängige Pads dabei, die gleich erworben werden können“, sagt Maike Kühne von Western Enterprise. „Die Materialien für die Pads kommen aus Deutschland“, betont Kühne. „Außerdem bieten wir Western-Turnierhüte aus Filz an, die vor Ort an die Kopfform ihres Trägers angepasst werden.“ Begehrt sind auch die kupfer- und nickelfreien Gebisse von Western Enterprise.

 

Das Island-Dorf holt die „Insel aus Feuer und Eis“ nach Hamburg – inklusive ihrer töltenden Vierbeiner, die ihre berühmte Gangart live auf einem Fino Strip präsentieren werden. Ein umfassendes Ausrüstungs-Angebot speziell für die lebhaften Isis und ihre Reiter lädt Islandpferdefreunde zum Stöbern, Entdecken und Ausprobieren ein. „Wir haben einige neue Sattelmodelle und neue Sattelgurte dabei“, verrät Anoush Bargh, Geschäftsführer von Hilbar Reitsport Bargh aus Walsrode, der auf die Ausrüstung von Islandpferden spezialisiert ist. „Unser Sortiment haben wir gerade durch den Schuhbereich ergänzt und werden auf der HansePferd verschiedene Stiefelettenmodelle vorstellen“, kündigt Bargh an.

 

Ausgefallen und peppig wird es bei GangSalat.de aus Blankenheim. „Bei mir steht die Farbe im Vordergrund“, betont Inhaberin Tatjana Hirsch. Ihr Sortiment umfasst Islandpferdezubehör in vielen verschiedenen Farben vom Zügel bis zum Steigbügel.

 

„Mein Spezialgebiet sind Satteldecken, die exklusiv für GangSalat angefertigt und in bis zu 100 verschiedenen Farbkombinationen erhältlich sind“, sagt Hirsch. Farbfans dürfen zur HansePferd Hamburg noch einmal neue Kreationen erwarten. Aktuell besonders beliebt: die Limited Edition in marineblau mit Ankermotiv.

 

Interessantes und Aufschlussreiches zum Anschauen, Lesen und Lernen hat der Cadmos-Verlag im Gepäck. Unzählige Bücher, Fachzeitschriften und DVDs bekannter Experten warten auf wissbegierige Leseratten und gespannte Pferdefans.

 

Die HansePferd Hamburg, das Messe-Erlebnis rund ums Pferd, hat vom Freitag, 20., bis Sonntag, 22. April, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn der großen GalaShow „Herzklopfen“ ist am 20., 21. und 22. April 2018 jeweils um 19.30 Uhr.

 

Informationen und Fotos zum Download gibt es unter www.hansepferd.de

 

Die HansePferd gibt es auch auf Facebook unter www.facebook.com/HansePferd

 


Aktion Arbeit im Bistum Trier bewilligt Zuschuss für Projekte

Mit über 100.000 Euro Langzeitarbeitslose fördern

  Eine Teilnehmerin bei Alibi in Bitburg (Claudia H. – links) zusammen mit Dorothea Thielen von der AliBi (rechts).  Foto: bt
Eine Teilnehmerin bei Alibi in Bitburg (Claudia H. – links) zusammen mit Dorothea Thielen von der AliBi (rechts). Foto: bt

 

(Trier/bt) – Mit über 100.000 Euro wird die Aktion Arbeit im Bistum Trier auch im kommenden Jahr Projekte zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen unterstützen. Das hat der Vergabeausschuss der Initiative am 28. November beschlossen. Die Aktion Arbeit wurde 1983 vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen.

 

Unterstützt werden 2018 bistumsweit neun Beschäftigungsträger mit insgesamt 15 Projekten. Mit der größten Einzelsumme, 30.000 Euro, werden in Bitburg beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Projekte des AliBi Eifelservice gefördert. Die AliBi Eifelservice hat ihren Ursprung in dem Verein AliBi (Arbeitsloseninitiative Bitburg), der vor 30 Jahren gegründet wurde. Heute führt die AliBi-Eifelservice verschiedene arbeitsmarktpolitische Projekte durch: sie fördert Arbeitsgelegenheiten; sie aktiviert Menschen und kümmert sich um die berufliche Eingliederung und verbessert die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitssuchenden.

 

Neu gefördert wird mit insgesamt 15.000 Euro für zwei Jahre ab 2018 das Projekt Smarts-up des Hauses der offenen Tür (HOT) in Sinzig. Smarts-Up ist ein Projekt in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter. Hier werden jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren Perspektiven aufgezeigt, sie werden auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben mit individuellen und passgenauen Angeboten begleitet und unterstützt.

 

Ebenfalls neu dabei ist die Wärmesstube in Saarbrücken mit 7.000 Euro. Die Wärmestube bietet Menschen mit besonderen Problemlagen Beschäftigungsmöglichkeiten als einen ersten Schritt auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben.

 

Über die Zuteilung der Gelder entscheidet der Vergabeausschuss der Aktion Arbeit, der je nach Finanzlage ein- bis zweimal im Jahr tagt. Dessen Mitglieder werden vom Bischöflichen Generalvikar für vier Jahre berufen. Aktuell sind dies Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich (bischöflicher Beauftragter der Aktion Arbeit), Weihbischof Gebert (Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes), Petra Erbrath (kfd-Diözesanreferentin und Leiterin der Geschäftsstelle), Karl-Heinz Ney (Vorsitzender TINA e.V.) und Andrea Steyven als Geschäftsführerin der Aktion Arbeit. Bereits im Januar 2017 hatte der Vergabeausschuss getagt und einer Förderung von 135.730 Euro für 15 Projekte zugestimmt. Eine zweite Sitzung war möglich, weil aus der Spendenaktion im letzten Jahr Gelder zurückgestellt werden konnten. 2016 waren 133.148 Euro gespendet worden, die der Bischof aus Mitteln des bischöflichen Stuhls verdoppelte auf  266.297 Euro.

 

Die „Aktion Arbeit“ finanziert sich durch Spendengelder. Personal- und Sachkosten trägt das Bistum Trier. Spenden für den Solidaritätsfonds der Aktion Arbeit gehen ausschließlich in die Maßnahmenförderung. Spenden: Pax Bank Trier, BLZ: 370 601 93, Kto.Nr. 3001399011; IBAN: DE13 3706 0193 3001 3990 11, BIC: GENODED1PAX. Informationen zum Thema und eine Liste aller geförderten Projekte sind unter www.aktionarbeit.bistum-trier.de zu finden.

 


FLEISCHPRODUKTION UND MITGESCHÖPF TIER: LANDESBISCHOF BESUCHT EDEKA SÜDWESTFLEISCH

(Karlsruhe/ekiba) - Bei einem Betriebsbesuch bei Edeka Südwestfleisch in Rheinstetten hat Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh begrüßt, dass sich das Unternehmen „bewusst seiner Verantwortung für eine nachhaltige Fleischproduktion stellt und Tiere als Mitgeschöpfe im Blick hat“. Die evangelische und die katholische Kirche in Baden haben 2015 die Aufgabe übernommen, den neu gegründeten Ethikrat des Unternehmens zu moderieren.

Bei einer Betriebsbesichtigung hatte Geschäftsführer Jürgen Mäder dem badischen Landesbischof Cornelius-Bundschuh, dem Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt, Dieter Heidtmann, und dem Leiter des Kirchlichen Dienstes auf dem Lande, Hermann Witter, Einblick in die Zerlegung der Tiere sowie die Fleisch- und Wurstproduktion gewährt. Der gelernte Metzgermeister Mäder betonte, ihm sei die gesamte Lieferkette und der Tierschutz, unter anderem auch ein möglichst kurzer Transport auf dem Weg zur Schlachtung, ein Anliegen.

Das Unternehmen sei den Kirchen sehr dankbar für deren Engagement für den Ethikrat, sagte Stefan Junker, bei Edeka Südwestfleisch zuständig für die internen Audits und das Qualitätsmanagement. „Im Ethikrat wird es sehr schnell konkret“, berichtete Dieter Heidtmann. Ein hoher Standard im Tierschutz habe eben gleichzeitig Folgen für die Landwirtschaft, die Lieferanten, den Preis und die Akzeptanz der Verbraucher. All dies gelte es im Ethikrat, in dem unter anderem Tierschutzorganisationen und bäuerliche Organisationen vertreten sind, abzuwägen. Landesbischof Cornelius-Bundschuh wies darauf hin, dass auch der Weiterverkauf von Fleisch, das in Deutschland nicht verwertet wird, Auswirkungen habe. „Wir leben in einer globalisierten Welt und sollten lokale Märkte anderer Länder nicht durch unsere Restelieferungen zerstören“. Auch dies sei eine Fluchtursache, die Menschen nach Europa ziehe. „Wir müssen uns den Folgen unseres Wirtschaftens stellen – spätestens, wenn Menschen ohne Perspektive vor uns stehen.“

In der 2011 in Rheinstetten eröffneten zentralen Fleisch- und Wurstproduktionsstätte von Edeka Südwest verarbeiten mehr als 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus rund 30 Nationen nach Angaben von Geschäftsführer Jürgen Mäder wöchentlich 16.000 Schweine und 1500 Rinder. Bis 2020 sollen weitere 150 Arbeitsplätze durch die Hinzunahme der An- und Auslieferung von Käse und Fisch entstehen.

 


Studie: Internet der Sprache kommt – aber noch nicht 2018

Foto: SPLENDID RESEARCH GmbH
Foto: SPLENDID RESEARCH GmbH

 

(Hamburg/pm) -   37 Prozent der Deutschen haben bereits einen digitalen Sprachassistenten wie Siri oder Google Assistant verwendet. Das hat eine aktuelle repräsentative Studie jetzt herausgefunden. Damit sich das Internet der Sprache durchsetzt, benötigen Smartspeaker wie Amazon Echo & Co allerdings noch mehr Verwendungsmöglichkeiten.

 

 

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im November 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.024 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Nutzung digitaler Sprachassistenten befragt. Untersucht wurde, in welchem Umfang digitale Sprachassistenten eingesetzt werden, welche Verwendungsmöglichkeiten beliebt sind und warum Nicht-Nutzer die Assistenten ablehnen. Außerdem wurde das Marktpotenzial für gerätegebundene Sprachassistenten erhoben.

 

 

Mehr als 70 Prozent der Deutschen wissen, was ein digitaler Sprachassistent ist, bislang haben allerdings nur 37 Prozent diese Möglichkeit der Gerätesteuerung ausprobiert. Vor allem auf dem Smartphone vorinstallierte Sprachassistenten werden gut angenommen. Apples Siri und der Google Assistant sind mit jeweils 15 Prozent Nutzern die beliebtesten Eingabehilfen der Deutschen. Dabei sind es beileibe nicht nur die jüngsten Generationen, die sich für das Internet der Sprache begeistern: Zwar nutzt jeder zweite der 20-29-Jährigen digitale Sprachassistenten, aber selbst bei den 50-59-Jährigen ist es mehr als jede dritte Person.

 

 

Offenbar ersparen sich die Deutschen mit digitalen Sprachassistenten vor allem Mühe und Zeitaufwand beim manuellen Tippen. 67 Prozent der Nutzer verwenden die Spracheingabe für das Schreiben von Nachrichten, gefolgt von der Suchmaschinennutzung mit 65 Prozent und dem Abspielen von Musik mit 62 Prozent. Die Nutzung erfolgt dabei regelmäßig, hat andere Eingabemöglichkeiten aber noch lange nicht verdrängt: Siri, der Google Assistant, Cortana und Alexa werden von deutlich mehr als der Hälfte ihrer Nutzer ein bis drei Mal pro Woche verwendet.

 

Bei der Frage nach dem Anschaffungsgrund geben 54 Prozent der Nutzer an, der Sprachassistent sei bereits auf dem Smartphone vorinstalliert gewesen. 22 Prozent sind Technik-Pioniere und interessieren sich für das Konzept der Spracheingabe beziehungsweise die innovative Technologie dahinter. Von den Personen, die bisher keine digitalen Sprachassistenten verwenden, begründet dies jeder Zweite mit dem Fehlen sinnvoller Verwendungsmöglichkeiten und jeder Vierte mit Datenschutzbedenken. Jede fünfte Frau, aber nur jeder zehnte Mann findet es außerdem unheimlich, mit Geräten zu kommunizieren.

 

 

Für die Verwendung von Smartspeakern wie Echo von Amazon und Google Home interessiert sich bisher nur ein kleinerer Teil der Bevölkerung. So ist das Kaufpotenzial für Smartspeaker sehr gering: nur etwa 2 Prozent der Nicht-Nutzer halten es für wahrscheinlich, sich im Jahr 2018 ein solches Gerät zuzulegen. Dabei hätte Amazon mit dem Echo klar die höchste Präferenz: zwei Drittel können sich vorstellen, das Gerät zu kaufen, ein Drittel zieht Google Home in Betracht, der Apple HomePod kommt für jeden Zehnten in Frage.

 

 

"Wie schnell die Verbreitung des Internets der Sprache zunimmt, wird davon abhängen, ob bedürfnisorientierte Verwendungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen", so Carina Krämer, Studienleiterin von SPLENDID RESEARCH. Das Sicherheitsbedürfnis unter den Bundesbürgern sei beispielsweise enorm hoch: "Ein Smartspeaker mit der die Fähigkeit, Räume zu überwachen und den Besitzer zu alarmieren, könnte äußert erfolgreich sein", führt Krämer weiter aus.

 

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-digitale-sprachassistenten

Über SPLENDID RESEARCH
SPLENDID RESEARCH ist ein internationales Marktforschungsinstitut und bietet qualitative und quantitative Markforschung an. Es betreut mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne der Industrie-, Medien-, Handels- und Dienstleistungsbranche. SPLENDID RESEARCH bietet Umfragelösungen in 70 Ländern und betreibt die Mystery Shopping Agentur www.mysterypanel.de.

 

 


Prüfer loben Strategie im Dialog mit Unternehmen

FNG-Siegel mit drei Sternen für Steyler Aktienfonds

 

Freut sich über die Bestätigung: Jutta Hinrichs, Referentin für Ethik und Nachhaltigkeit der Steyler Ethik Bank erhält das Siegel von GNG-Geschäftsführer Roland Kölsch (rechts) und dem stellvertretenden FNG-Vorsitzenden Hermann Klughardt. (Foto: Janine Escher Photography)

 

 

(Berlin/Sankt Augustin/sb) - Der „Steyler Fair und Nachhaltig“-Aktienfonds ist als einziger deutscher Fonds mit dem FNG-Siegel 2018 und drei Sternen ausgezeichnet worden. Entwickelt wurde das Siegel vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) als Qualitätsstandard für den deutschsprachigen Raum. Jutta Hinrichs, Managerin für Nachhaltigkeit der Steyler Ethik Bank, nahm die Auszeichnung bei der gestrigen Vergabefeier in Berlin entgegen. Als Mitglied des Fonds-Anlagerates freute sie sich über die Siegelvariante mit drei von drei möglichen Sternen „für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie“.

 

 

 

Der Steyler Aktienfonds erhält das FNG-Siegel zum dritten Mal, ist also seit dessen Einführung dabei. „Das FNG-Siegel ist eine enorm wichtige Orientierungshilfe für private Anleger und trennt grün gefärbte Angebote von Fonds mit einem ernstzunehmenden Nachhaltigkeitsansatz“, sagt Jutta Hinrichs. „Dieses positive Feedback beflügelt uns in unserem Engagement.“

 

 

 

Aufgelegt wurde der Steyler Aktienfonds 2012 von der Steyler Ethik Bank in Kooperation mit Warburg Invest. Er war der erste deutsche Aktienfonds, der jährlich seine CO2-Bilanz veröffentlicht. Als weitere positive Merkmale hoben die Prüfer die „institutionelle Glaubwürdigkeit“ und den „strengen Investmentprozess“ hervor. Weiter heißt es in der Begründung: „Im Bereich der Dialogstrategie ist die Bank Vorreiter unter den kleinen Häusern bei der Stimmrechteausübung.“

 

 

 

Hintergrund

 

Wettbewerb um mehr Nachhaltigkeit

 

47 Fonds haben sich in diesem Jahr um das FNG-Siegel beworben. Von ihnen wurden neun Fonds mit drei Sternen, 26 Fonds mit zwei Sternen und zehn Fonds mit einem Stern ausgezeichnet. Zwei Fonds erhielten kein Siegel.

 


Das FNG-Siegel richtet sich an nachhaltige Publikumsfonds im deutschsprachigen Raum. Der vom FNG entwickelte Qualitätsstandard wird vom unabhängigen Auditor Novethic geprüft und umfasst eine Reihe von Mindestanforderungen. Dazu zählen eine transparente und verständliche Darstellung der Nachhaltigkeitsstrategie des Fonds sowie eine ganze Reihe von Ausschlusskriterien (zum Beispiel von ABC-Waffen, Streubomben, Minen und Kernenergie).

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.fng-siegel.org

 

 

 

Rechtlicher Hinweis

 

Aufgrund der Anlageausrichtung unterliegt der Fonds den Kursschwankungen des möglichen Anlageuniversums.

 

 

 

Die Steyler Ethik Bank

 

Die Steyler Ethik Bank wurde 1964 vom Steyler Missionsorden in Sankt Augustin bei Bonn gegründet. Sie bietet das gesamte Spektrum eines modernen Finanz-dienstleisters an: vom Girokonto bis zur Vermögensverwaltung. Ethisches Bankgeschäft lebt das Geldinstitut durch eine faire und bedarfsgerechte Kundenberatung sowie nachhaltige Anlagestrategien. So investiert die Bank nur in Wertpapiere, die strenge soziale und ökologische Kriterien erfüllen. Der komplette Gewinn der Bank dient der Arbeit von weltweit rund 10.000 Steyler Missionaren und Schwestern - gemeinsam mit freiwilligen Spenden von Kunden.

 


Erste Eröffnungsbilanz und Haushaltsplan 2018 vor der Synode

Kirchenfinanzen der Zukunft: transparent, verlässlich, generationengerecht

 

(Frankfurt a.M./ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Mittwochnachmittag (28. November) erstmals eine Aufstellung ihrer Finanzen vorgelegt, wie sie aus dem Wirtschaftsleben bekannt ist. Die erste Eröffnungsbilanz nach dem kaufmännischen Berechnungssystem für die Gesamtkirche weist eine Summe von rund zwei Milliarden Euro auf. Dabei sind bereits über 1,7 Milliarden Euro fest für die Zukunft verplant. Sie sind Rückstellungen beispielsweise für künftige Pensionen und Beihilfezahlungen für die Kosten der medizinischen Versorgung von Beamten und Pfarrpersonal. Hinzu kommen noch einmal knapp 800 Millionen Euro Treuhandvermögen, das die hessen-nassauische Kirche beispielsweise für Gemeinden und Stiftungen verwaltet. Übrig bleibt am Ende auf der Habenseite ein Reinvermögen von 191 Millionen Euro, das aber fast vollständig an absehbare Sanierungen von Bauten gebunden ist.

 

Vermögen und Verpflichtungen im Blick

 

Die Eröffnungsbilanz sorge für Transparenz beim Vermögen und bei den Verpflichtungen, weil sie nach Worten des hessen-nassauischen Finanzdezernenten und Leiters der Kirchenverwaltung, Heinz Thomas Striegler, „erstmalig auch die Pensions- und Beihilfeverpflichtungen für alle Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenbeamten sowie deren Hinterbliebenen in der gesamten EKHN abbildet“. Die Bilanz attestiere am Ende trotzdem eine „stabile Vermögenslage“. Die Eröffnungsbilanz bezieht sich auf die Gesamtkirche. Individuelle Vermögenswerte und Belastungen der einzelnen 1.143 hessen-nassauischen Kirchengemeinden sind hierbei nicht erfasst.

 

Personalkosten bleiben dominierend

 

Begonnen wurde am Mittwoch auch die Debatte über den Haushalt für 2018, über den spätestens am Freitagnachmittag abgestimmt werden soll. Der fast 500 Seiten umfassende Entwurf sieht für 2018 Gesamtaufwendungen in Höhe von rund 655 Millionen Euro vor. Den größten Einzelposten bilden dabei die Personalkosten mit über 290 Millionen Euro. Für die Arbeit auf Gemeinde- und Dekanatsebene sind insgesamt 334 Millionen Euro eingeplant. Über 45 Millionen Euro an Eigenmitteln sind unter anderem für die Arbeit in Kindertagesstätten vorgesehen. Für den Bereich Bildung sind 40 Millionen Euro veranschlagt. Prognostiziert werden in dem neuen Etat für das kommende Jahr 510 Millionen Euro an Einnahmen durch die Kirchensteuer.

 

Neuer Haushalt folgt Eröffnungsbilanz

 

Konsequent sind erstmals die Einsichten aus der Eröffnungsbilanz auch rechnerisch in den Haushaltsentwurf eingeflossen. Damit schlagen sich künftige Ausgaben schon jetzt in dem Zahlenwerk nieder. So werden 68 Millionen Euro zusätzlich an Rückstellungen für Pensionen und Beihilfekosten veranschlagt, die so niemals zuvor in den früheren Haushalten berücksichtigt wurden. Sie verhindern 2018 auch einen ausgeglichenen Haushalt. Um diese Neuberechnungen bereinigt, läge das Budget bei zahlungswirksamen 570 Millionen Euro und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

 

Generationengerecht Bedarf abwägen

 

Nach Worten von Finanzdezernent Heinz Thomas Striegler hat die Eröffnungsbilanz nicht nur die Lücken künftiger Belastungen, sondern auch den „bereits vorhandenen guten Deckungsgrad der Versorgungsrückstellungen aufgezeigt“, der in der EKHN für „stabile finanzielle Rahmenbedingungen“ sorge. Es sei deshalb nicht notwendig, „von vornherein alle Anstrengungen in Richtung vollständiger Deckung der zukünftigen, langfristigen Verpflichtungen zu unternehmen“. Dies könne auch „generationengerecht mit den heutigen Bedarfen unserer Kirche abgewogen werden“, so Striegler. 

 

 

 

Hinweise

 

Die Eröffnungsbilanz ist hier online abrufbar:

 

https://www.kirchenrecht-ekhn.de/synodalds/38171.pdf

 

 

 

Der EKHN-Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 steht hier zum Download bereit:

 

https://www.kirchenrecht-ekhn.de/synodalds/38213.pdf

 


Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart entscheidet über 43,7 Millionen Jahresüberschuss

Zukunftssorgen trotz hoher Kirchensteuereinnahmen

 

(Reute/Bad Waldsee/drs) - Über die Verwendung von 43,7 Millionen Euro Jahresüberschuss aus dem Haushaltsjahr 2016  hat der Diözesanrat am 17. November im Kloster Reute entschieden. Er folgte dem Vorschlag des Finanzausschusses und des Bischöflichen Ordinariats, vor allem bezahlbare und innovative Wohnkonzepte entwickeln zu helfen, die Eine-Welt-Arbeit und die Flüchtlingshilfe sowie die Katholischen Schulen in der Diözese sowie die Versorgungssicherung der diözesanen Mitarbeiter mit zusätzlichen Mitteln auszustatten. In Bad Mergentheim dürfen sich die Maria-Hilf-Internatsschüler auf eine Sanierung ihrer Zimmer freuen.

 

 

 

„Mit diesen Entscheidungen kommt unser Jahresüberschuss konkreten Menschen zugute, sozial Benachteiligten bei uns und in armen Ländern, Schülern und Arbeitnehmern. Soziale Stabilisierung und Bildung sind eine Investition in eine bessere Zukunft,“ sagte Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn. Konkret stellt der Diözesanrat 10,9 Millionen Euro bereit, um bezahlbare und nachhaltige Wohnkonzepte zu fördern. Eine ausschussübergreifende Arbeitsgruppe hat eine Konzeption vorbereitet, die in den kommenden Monaten vom Bischöflichen Ordinariat ausgearbeitet wird. Weitere 10,9 Millionen stärken den Bereich der Flüchtlings- und Eine-Welt-Arbeit: 7,9 Millionen Euro kommen geflohenen Menschen im In- und Ausland zugute. 3 Millionen Euro fließen in die Stiftung Weltkirche. 7,4 Millionen Euro erhält die Schulstiftung. 3,5 Millionen Euro dienen der Sanierung des Internats Maria Hilf in Bad Mergentheim. Weitere knapp 10,9 Millionen Euro legt die Diözese für die Altersversorgung ihrer Angestellten und Beamte zurück.

 

 

 

Ausblick: Kirchensteuer und Mitgliederzahlen

 

 

 

Für die Haushalte 2019 und 2020, die der Diözesanrat im November 2018 beschließt, hat der Finanzausschuss bereits im Oktober die Eckdaten festgelegt. Vorbehaltlich einer stabilen Wirtschaftslage geht er in den beiden Jahren von einem Kirchensteuerzuwachs von je 1 Prozent aus und hat eine Personalkostensteigerung von 3 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr einkalkuliert.

 

 

 

Sorge macht den Delegierten neben konjunkturellen Unwägbarkeiten vor allem die rückläufige Katholikenzahl. „Wir sehen einen Schwerpunkt der Austritte im Alterssegment der Katholiken in der beruflichen und damit finanziellen Etablierungsphase. Dazu kommt, dass unsere treuen Kirchensteuerzahler jetzt in das Rentenalter hineinwachsen. Das trifft uns natürlich zuallererst als Glaubensgemeinschaft. Als Wächter der Finanzen müssen wir jedoch auch auf die finanziellen Auswirkungen hinweisen“, erläuterte der Finanzausschussvorsitzende Werner Krahl. Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn betonte, der finanzielle Beitrag der Kirchenmitglieder sei die Basis für die spirituellen und diakonischen Angebote der Kirche. Er wünsche sich sehr, dass viele Gläubige auch in Zukunft mit ihrer Kirchensteuer diese für die Gesellschaft wichtige Gestaltungskraft ermöglichten.

 

 

 

Der Leiter der Hauptabteilung „Finanzen und Vermögen, Dietmar Krauß, wies darauf hin, dass die derzeit zur Verfügung stehenden Mittel auch für zukunftsweisende Entwicklungen beispielsweise im Rahmen des Prozesse „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ eingesetzt würden. Dies mache ihn zuversichtlich. In der kommenden Woche wird die Hauptabteilung Finanzen und Vermögen den zweiten Teil des Jahresberichts der Diözese „Fakten und Facetten“ vorlegen. Er enthält Finanzzahlen und Statistiken der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie anschauliche Beispiele, was die Kirchensteuer für die Menschen in der Diözese bewirkt. Auf der Homepage der Diözese wird „Fakten und Facetten“ ab Dienstag abrufbar sein (www.drs.de > Diözese > Diözese in Zahlen).

 


Landessynode beschließt Nordkirchen-Haushalt für 2018:

Finanzausschuss-Vorsitzender Möller: „Für die Zukunft vorsorgen“

 

(Lübeck-Travemünde/std) - Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat heute (17. November) den landeskirchlichen Haushalt für das Jahr 2018 beschlossen. Er ist der siebente Haushalt der 2012 gegründeten Nordkirche. Darin wird mit gesamtkirchlichen Einnahmen von insgesamt rund 538 Millionen Euro gerechnet – das entspricht einem Plus von 2,7 Prozent. Der weitaus größte Teil dieser Einnahmen wird durch das erwartete Kirchensteueraufkommen von rund 494 Millionen Euro aufgebracht.

 

Dr. Ralf Büchner, Mitglied der Ersten Kirchenleitung, bedankte sich mit der Einbringung des Haushaltsplans 2018 für das Vertrauen der vielen Menschen, die „nach wie vor in großer Treue mit ihren Beiträgen dafür sorgen, dass unsere Kirche ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen, vor allem aber die Frohe Botschaft weitersagen kann, dass Gottes Liebe ausnahmslos allen Menschen gilt“. Dies geschehe in der Verkündigung ebenso wie in der helfenden Tat für den Nächsten.

 

Nach Abzug der Beträge für Versorgungsleistungen (81,8 Millionen Euro) und gesamtkirchliche Verpflichtungen (22 Millionen Euro) werden die Mittel nach dem Grundsatz der Finanzverteilung zu mehr als 81 Prozent an die Kirchenkreise und Kirchengemeinden (328,4 Millionen Euro) der Nordkirche verteilt. Die Landessynode verantwortet den landeskirchlichen Anteil von derzeit 18,82 Prozent (rund 76 Millionen Euro). Er wird in den nächsten Jahren weiter reduziert – im Jahr 2019 wird er bei 18,72 Prozent liegen.

 

Mit rund 40 Millionen Euro wird die übergemeindlich organisierte Arbeit in den Hauptbereichen (beispielsweise Jugendarbeit, spezielle Seelsorgearbeit, Medienarbeit, Ausbildung von Pastorinnen und Pastoren) finanziert; etwa 31 Millionen Euro sind für die landeskirchlichen Leitungs- und Verwaltungsaufgaben (Landessynode, Landeskirchenamt, Kirchenleitung) vorgesehen. Drei Prozent der Kirchensteuereinnahmen (rund 15 Millionen Euro) werden für den Kirchlichen Entwicklungsdienst eingeplant.

 

Ralf Büchner betonte am Rande der Synodentagung: „Mit ihrem Einsatz in vielen kirchlichen Arbeitsbereichen – von der Seelsorge über Kinder- und Jugendarbeit bis zur Kirchenmusik – gestalten Christen in Gemeinden, in kirchlichen Diensten und diakonischen Einrichtungen nicht nur kirchliches Leben, sondern zugleich auch das Zusammenleben vor Ort mit.“ Das werde auch künftig so sein, so Büchner, „auch angesichts wachsender sozialer Probleme und globaler Herausforderungen“. Der Haushalt der Nordkirche sei darauf ausgerichtet, die materiellen Rahmenbedingungen dafür sicherzustellen: „Mit Leidenschaft werden wir uns einsetzen für Menschen in Not, in Krankheit und Ängsten und auch für diejenigen, die bei uns Zuflucht und Schutz suchen vor Krieg, Verfolgung und Verelendung, die in ihrer Heimat drangsaliert werden, unter ihnen auch zahlreiche verfolgte Christen.“

 

Claus Möller, Vorsitzender des synodalen Finanzausschusses, unterstrich in seiner Stellungnahme: „Die Wahlperiode der 1. Landessynode der Nordkirche von 2012 bis 2018 fällt in eine Phase mit einem jährlich steigenden Kirchensteueraufkommen. Damit konnte nicht nur der Fusionsprozess der drei früheren Landeskirchen Nordelbiens, Mecklenburgs und Pommerns finanziell stabil abgesichert werden. Auch neue Herausforderungen wie zum Beispiel die Flüchtlingshilfe wurden bewältigt, Schulden abgebaut und notwendige Rücklagen aufgestockt.“ Auf längere Sicht sei nicht mit steigenden Kirchensteuereinnahmen zu rechnen. Haushaltsrisiken seien durch konjunkturelle Schwankungen und den demographischen Wandel, aber auch Änderungen bei der Einkommenssteuer zu erwarten. Wie in den Vorjahren appellierte Möller daher ausdrücklich, „weiterhin konsequent die Schwerpunkte kirchlicher Arbeit festzulegen, einen restriktiven Haushaltsvollzug fortzusetzen und die derzeit noch positive Einnahmesituation zur Rücklagenstärkung zu nutzen“.

 


Diözese und Caritasverband: 20.000 Euro für „Stromspar-Check“

Solidarischer Beitrag gegen Energiearmut

 

(Stuttgart/drs) - Mit exakt 19.669 Euro fördert das Domkapitel der Diözese Rottenburg-Stuttgart das Projekt „Stromspar-Check“ ihres Caritasverbandes. Die Mittel stammen aus den Erlösen der Photovoltaikanlagen der Wohnhäuser des Domkapitels. Der Stromspar-Check ist ein von der Caritas entwickeltes Projekt und hilft armutsgefährdeten Menschen, ihren Energieverbrauch zu senken: Ehemals langzeitarbeitslose Menschen sind umfassend geschult und beraten Haushalte mit geringem Einkommen, wie sie Energie einsparen können. Eine kostenlose Installation von Energiespar- und Wasserspartechnik ist dabei enthalten. Für die Weiterentwicklung des Angebots sagte Domdekan Clemens Stroppel für die Folgejahre zudem jährlich eine Förderung von 2.400 Euro zu. Der Stromsparcheck wird zudem seit Jahren von der Bischöflichen Aktion Martinusmantel gefördert.
 
„Es ist uns ein Anliegen, einen solidarischen Beitrag zu leisten, damit die Menschen nicht unter Energiearmut leiden müssen“, so Domdekan Stroppel anlässlich des Welttages der Armut, den Papst Franziskus erstmals für den 19. November diesen Jahres ausgerufen hat. Gerade mit einem geringen Einkommen sei es wichtig zu wissen, wie man die elektrischen Geräte im eigenen Haushalt effizient nutze oder wie man kostengünstig heizen kann. „Wir wissen, welche dramatischen Ausmaße es annimmt, wenn Menschen ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können. Damit es erst gar nicht so weit kommt, fördern wir das Caritas-Projekt. Zudem geben wir nur Mittel zurück, die auf jede Stromrechnung aufgeschlagen werden und die Haushalte besonders belasten, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen“.

Der Betrag unterstützt den Stromspar-Check an den derzeitigen Standorten in Aalen, Heidenheim, Esslingen, Göppingen, Tübingen, Böblingen, Albstadt, Tuttlingen, im Rems-Murrs-Kreis, Stuttgart, Ulm und Biberach. Für Caritasdirektor Pfarrer Oliver Merkelbach ist die Förderung „eine tolle Anerkennung unserer Arbeit“. Vor neun Jahren hat die Caritas den Stromspar-Check entwickelt und verbindet seitdem die berufliche Qualifikation von langzeitarbeitslosen Menschen mit Klimaschutz. „Vor allem aber ist die Förderung ein Beitrag, damit Haushalte mit geringem Einkommen nicht vor der Frage ‚Essen oder Heizen' stehen“, so der Caritasdirektor.

Seit Beginn des Stromspar-Checks haben bundesweit mehr als 275.000 Haushalte an dieser Energiesparberatung teilgenommen und so ihre Energiekosten deutlich gesenkt. So konnten der Umwelt mittlerweile mehr als 467.000 Tonnen CO²-Emissionen erspart werden. Bei der Weltklimakonferenz wurde der Stromspar-Check in dieser Woche mit dem „Sozial Innovation“-Preis von der Initiative Ashoka und der Schneider Electric Foundation ausgezeichnet. 

Weitere Informationen: <www.stromspar-check.de

 


Promerit AG: Kai Anderson, Vorstand und Gründer der Promerit AG, wurde vom Personalmagazin zu den 40 führenden HR-Köpfen Deutschlands ernannt

Kai Anderson, Vorstand und Gründer der Promerit AG
Kai Anderson, Vorstand und Gründer der Promerit AG

 

 

 

(Frankfurt/München/Freiburg/ju) -  Die Redaktion des Personalmagazins hat die 40 führenden Köpfe des HR-Managements in Deutschland ernannt. Ausgezeichnet wurden Persönlichkeiten in den Kategorien Manager, Wissenschaftler und Berater. Zu den ausgezeichneten Beratern gehört Kai Anderson, Vorstand und Gründer der Promerit AG. „Diese Ernennung ist für mich eine ganz besondere Auszeichnung. Ich fühle mich geehrt. Meine Aufgabe ist es auch in Zukunft das Personalmanagement in den Unternehmen und Konzernen weiterzuentwickeln. Dabei steht für mich das Thema Digital Human ganz groß auf der Tagesordnung“, dazu Kai Anderson, der heute in Berlin sein neuestes Buch „Digital Human – Der Mensch im Mittelpunkt der Globalisierung“ (Campus Verlag) vorstellt.

 

Drei HR-Köpfe wurden für ihr Lebenswerk mit der Aufnahme in die Hall of Fame geehrt. Die Bekanntgabe der Gewinner folgte im Rahmen des Haufe Talent Management Gipfels in Berlin.

 

Alle zwei Jahre erstellt die Redaktion des Personalmagazins eine Liste der „40 führenden HR-Köpfe“, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. „Im Unterschied zu anderen Awards wollen wir nicht drei Superstars auszeichnen, sondern 40 Persönlichkeiten. Damit signalisieren wir, dass es eine breite Gruppe von Leuten gibt, die das Personalmanagement voranbringen", erklärt Reiner Straub, Her-ausgeber des Personalmagazins.

 

Auswahlverfahren und Kriterien

 

Die Auswahl der Kandidaten erfolgte zweistufig. Aus den Einreichungen der Leser und den Recher-chen der Redaktion entstand eine Nominierungsliste von 100 Personen. Ein siebenköpfiges Team aus der Redaktion hat diese 100 Nominierten auf Grundlage folgender Kriterien durchgecheckt: Exzellenz im Fachgebiet, Einfluss auf Meinungsbildung in HR, Promotor eines Themas, Machtfaktor in der Branche. Maßgeblich für die Beurteilung war das Wirken in den letzten zwei Jahren. Die Aus-wahlentscheidung lag bei der Redaktion.

 

Ein Drittel der Kandidaten neu, Frauenanteil steigt

 

2017 hat es ein Drittel der Kandidaten neu auf die Liste geschafft. Während die Erneuerungsrate bei den Managern bei 58 Prozent liegt, dreht sich das Personalkarussell bei den Wissenschaftlern vergleichsweise langsam (15 Prozent neu).

 

Der Frauenanteil unter den Preisträgern liegt bei 28 Prozent. Bei den Managern ist der Frauenanteil auf 38 Prozent angestiegen, was den Vormarsch der Frauen auf Top-Positionen in HR ankündigt. „In unserer Liste sind Frauen damit deutlich sichtbarer als in den Führungspositionen der großen Unternehmen im Bereich HR, doch es ist absehbar, dass sich das bald ändert. Es gibt ausreichend hochqualifizierte Frauen, die kurz vor dem Sprung nach ganz oben stehen“, erläutert Straub.

 

In Beratung und Wissenschaft ist der Frauenanteil in der Liste mit 23 beziehungsweise 21 Prozent deutlich geringer. „In Beratung und Wissenschaft haben wir deutlich weniger Frauen gefunden, die unseren Auswahlkriterien entsprechen. Wir hoffen, dass sich die Situation in den nächsten Jahren ändert“, so Straub.

 

 

 

Die Manager

 

Zu den ausgezeichneten Managern gehören: Oliver Burkhard (Thyssenkrupp), Prof. Dr. Rupert Felder

 

(Heidelberger Druck), Ana-Christina Grohnert (Allianz), Roland Hehn (Heraeus), Dr. Christian

 

Illek (Telekom), Frank Kohl-Boas (Google), Christoph Kübel (Bosch), Janina Kugel (Siemens), Prof.

 

Dr. Gunther Olesch (Phoenix Contact), Stefan Ries (SAP), Dr. Ursula Schütze-Kreilkamp (Deutsche

 

Bahn), Dr. Ariane Reinhart (Continental), Frauke von Polier (Zalando)

 

Die Wissenschaftler

 

Zu den ausgezeichneten Wissenschaftlern gehören: Prof. Dr. Torsten Biemann (Universität Mannheim),

 

Prof. Dr. Heike Bruch (Universität St. Gallen), Prof. Dr. Stephan Fischer (Hochschule Pforzheim),

 

Prof. Dr. Martin Henssler (Universität zu Köln), Prof. Dr. Rüdiger Kabst (Universität Paderborn),

 

Prof. Dr. Uwe Kanning (Hochschule Osnabrück), Prof. Dr. Martin Kersting (JLU Gießen), Prof.

 

Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis (Universität zu Köln), Prof. Dr. Jutta Rump (Hochschule Ludwigshafen), Prof.

 

Dr. Dirk Sliwka (Universität zu Köln), Prof. Dr. Stefan Strohmeier (Universität des Saarlandes), Prof.

 

Dr. Gregor Thüsing (Universität Bonn), Prof. Dr. Isabell Welpe (TU München)

 

Die Berater (inkl. Netzwerke)

 

Zu den ausgezeichneten Beratern gehören: Kai Anderson (Promerit), Dr. Marco Arteaga (DLA Piper),

 

Dr. Elke Eller (BPM), Prof. Dr. Björn Gaul (CMS Hasche Sigle), Stephan Grabmeier (Haufe), André

 

Häusling (HR Pioneers), Katharina Heuer (DGFP), Prof. Dr. Walter Jochmann (Kienbaum), Michael

 

Kramarsch (hkp Group), Dr. Matthias Meifert (HR Pepper), Dr. Barbara Reinhard (Kliemt), Prof. Dr.

 

Rainer Strack (Boston Consulting Group), Prof. Dr. Simon Werther (HR Instruments), Alexander Zumkeller

 

(BVAU)

 

Hall of Fame

 

In der Hall of Fame werden Personen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, die Spuren in der HR-Welt hinterlassen. In diesem Jahr werden ausgezeichnet: Margret Suckale (Ex-Personalvorstand BASF und Deutsche Bahn) als „Wegbereiterin für Frauen ins Vorstandsamt“. Ulrich Weber (Personalvorstand Deutsche Bahn) als „Game Changer von Großunternehmen“ (zuerst im Bergbau, zuletzt bei der Deutschen Bahn). Professor Dr. Wolfgang Jäger (Hochschule RheinMain) als „Pionier der digitalen Transformation von HR“.

 


KLASSIK RADIO UND UNIVERSAL MUSIC SCHLIESSEN WEITREICHENDE LIZENZVEREINBARUNG

Nach den jüngsten Kooperationen mit Sony Music und dem weltgrößten unabhängigen Klassiklabel Naxos erweitert Klassik Radio konsequent sein Programm für seinen neuen Streamingdienst „Klassik Radio Select“. Via Lizenzvereinbarung mit Universal Music erhält Klassik Radio Zugang zum umfangreichen Repertoire des weltweit größten Major-Labels. 

(Augsburg/pm) - Die weitreichende Lizenzvereinbarung ermöglicht den Abonnenten des neuen Streaming-Angebots „Klassik Radio Select“ Zugang zu dem gesamten Repertoire an Klassik, Jazz und Filmmusik der Universal Music Group. Darüber hinaus gilt die Kooperation auch für das renommierte Klassik-Label „Deutsche Grammophon“ sowie das legendäre Jazz-Label „Blue Note“, die beide ebenfalls zu Universal gehören.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir Universal Music von unserem innovativen Streaming-Dienst überzeugen konnten. Die Vereinbarung bedeutet für uns die Erreichung eines wichtigen Meilensteins in unserer Content-Strategie. Dank Universal haben unsere Hörer nun Zugriff auf herausragende Aufnahmen von Künstlern wie Anne-Sophie Mutter, David Garrett, Lang Lang, Rolando Villazón, Daniil Trifonov, Daniel Hope und noch vielen weiteren mehr. Unsere Herangehensweise an die Zusammenstellung der Musikprogramme in der App ist sicherlich einzigartig. Im Vergleich zum Wettbewerb, wo dies ein Algorithmus übernimmt, kuratieren bei uns Experten und Stars aus der Szene die Sender.“, sagt Ulrich Kubak, Gründer und Vorstand der Klassik Radio AG.

Der neue Streaming-Dienst „Klassik Radio Select“ verbindet die Vorteile des Radios mit denen des Streamings und bietet damit ein innovatives Konzept für Fans von Klassik, Oper, Filmmusik, Jazz und Lounge. Die werbefreie Variante kostet 5,99 Euro pro Monat und liefert auch das Klassik Radio-Live-Programm erstmals ohne Werbung. Einzigartiges Feature ist der innovative MyNews Service, der mit nur einem Klick,  Content wie Nachrichten, Wetter, Börsennews, Kulturtipps und vieles mehr an- oder abwählbar macht. Daneben wird es weiterhin ein kostenfreies Angebot geben, bei dem zehn ausgewählte Sender sowie das Live-Programm mit Werbeunterbrechungen zur Verfügung stehen. Mit seinem neuen Dienst unterstreicht Klassik Radio seine starke Fokussierung auf das Digitalgeschäft und positioniert sich erneut als innovatives Medienunternehmen.

ÜBER KLASSIK RADIO
Klassik Radio ist Deutschlands meistverbreitetes Privatradio und einer der erfolgreichsten Klassik-Sender weltweit. Mit einem einzigartigen Mix aus Klassik-Hits, Filmmusik und Lounge erreicht Klassik Radio über 4 Millionen Hörer allein in Deutschland. 2016 konnte Klassik Radio seine Reichweite um 50 % steigern. Klassik Radio ist Vorreiter in der Digitalisierung von Radio und von Beginn an einer der wichtigsten Partner der bundesweiten DAB+ Verbreitung.
Die Klassik Radio AG ist die einzige börsennotierte Radiogesellschaft in Deutschland. Die Aktie wird im Regulierten Markt (General Standard) in Frankfurt unter der ISIN DE0007857476 und dem WKZ KA8 gehandelt.
www.klassikradio.de

 

ÜBER KLASSIK RADIO SELECT

Anzahl Sender:       über 100 zum Start, soll weiter ausgebaut werden

 

 Preis: 5,99 € / Monat

 

 Start: November 2017

 

 Kostenlose Testphase: 30 Tage

 

 Kündigungsfrist: monatlich

 

 Sprache: deutsch/englisch

 

 Übertragungsqualität:  HD (320 kBit/s)

 

 Empfang über: App, Webplayer, Sonos

 

 Markenbotschafter und Chefkurator:Rolando Villazón

 

 Auswahl weitere Kuratoren: James Newton Howard, Jan Lisiecki, Nic Raine, Martin Stadtfeld

 

 Infos unter:   select.klassikradio.de

                                                                

 

ÜBER DIE UNIVERSAL MUSIC GROUP
Die UNIVERSAL MUSIC GROUP ist sowohl in Deutschland als auch weltweit Marktführer im Musikgeschäft und in 60 Territorien der Erde vertreten.
Die Gruppe verfügt über den umfangreichsten Musikkatalog der Welt. Er enthält die populärsten Künstler und Aufnahmen aus allen Genres und damit die wichtigsten Werke aus über 100 Jahren Musikgeschichte.  Die UNIVERSAL MUSIC GROUP ist eine 100-prozentige Tochter von VIVENDI.

 


Diözesanrat tagt am 17. und 18. November im Kloster Reute

Jahresüberschuss für soziale Zwecke und Personal

 

(Stuttgart/drs) - Eine starke Konjunktur und sparsames Wirtschaften haben der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu einem Jahresüberschuss von rund 44 Millionen Euro aus dem Rechnungsjahr 2016 verholfen. Über die Verwendung dieser Mittel und die Feststellung der Jahresrechnung entscheidet der Diözesanrat am 17. November im Kloster Reute.

  

„Hier im Südwesten sind wir privilegiert durch eine starke Wirtschaft, eine hohe Beschäftigungsquote und viele hochqualifizierte Arbeitsplätze – und ich möchte hinzufügen durch Kirchenmitglieder, die uns trotz mancher Kritik an der Institution Kirche ihr Vertrauen schenken und uns Kirchensteuer in Höhe von acht Prozent ihrer Lohn- und Einkommen- oder Kapitalertragssteuer anvertrauen“, erklärte der Vorsitzende des Finanzausschusses der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Werner Krahl. Außerdem trage zum Jahresüberschuss bei, „dass die Ressortverantwortlichen im Bischöflichen Ordinariat mit ihren Budgets sehr diszipliniert wirtschaften“, so Krahl.  

 

Der Finanzausschuss schlägt dem Diözesanrat vor, mit dem Jahresüberschuss zur Schaffung von bezahlbaren und nachhaltigen Wohnkonzepten beizutragen, die Eine-Welt-Arbeit und die Flüchtlingshilfe sowie die Katholischen Schulen in der Diözese zu stützen und die Versorgung der diözesanen Mitarbeiter abzusichern. In Bad Mergentheim sollen die Schülerzimmer des katholischen Internats Maria Hilf saniert werden.

  

„In unserer württembergischen Diözese folgen wir der Strategie ‚gestalten und sparen‘. Wir setzen Mehreinnahmen für aktuelle Aktivitäten, für Entwicklungsprozesse und Gestaltungsspielräume im religiösen und sozialen Bereich ein und streben gleichzeitig eine Kontinuität an, um für die Gläubigen, die Gesellschaft und die kirchlichen Mitarbeiter verlässlich zu bleiben“, erläutert Werner Krahl die Finanzstrategie der Diözese. Dazu gehöre auch eine verantwortungsvolle Haushaltsplanung. Für die Haushalte 2019 und 2020, die der Diözesanrat im November 2018 beschließt, hat der Finanzausschuss bereits im Oktober die Eckdaten festgelegt. Vorbehaltlich einer stabilen Wirtschaftslage geht er in den beiden Jahren von einem Kirchensteuerzuwachs von je 1 Prozent aus und hat eine Personalkostensteigerung von 3 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr einkalkuliert. Die Budgets des Bischöflichen Ordinariats werden um maximal 3,5 Prozent erhöht, insgesamt also auf maximal 216 bzw. 223 Millionen Euro (im Vergleich: 2017/18 beträgt die Planungssumme 202 bzw. 208 Millionen Euro). 19 Millionen Euro in 2019 und 14 Millionen Euro in 2020 möchte der Finanzausschuss Rücklagen zuführen, um die Mitarbeiter in Diözese und Caritas weiter abzusichern. 10 bzw. 7 Millionen Euro sollen in die Allgemeine Rücklage fließen. 

 

Im Rahmen der zweitägigen Sitzung informiert sich der Diözesanrat außerdem über die Hochschulseelsorge, die pastorale Stellenplanung und die Nachhaltigkeitsleitlinien der Diözese. Außerdem verabschiedet das 120-köpfige Gremium seinen Geschäftsführer Hermann Steur (Rottenburg) in den Ruhestand und begrüßt dessen Nachfolger Alexander Bair, der bisher als Dekanatsreferent in Ludwigsburg gearbeitet hat. 


Aktion Arbeit im Bistum Trier unterstützt Stromspar-Check

„Von nix, kommt nix“

Alexandra Stadtmüller (ehemalige Stromsparhelferin), Andrea Steyven (Geschäftsführerin Aktion Arbeit) und Diana Dahm (Projektkoordinatorin „Stromsparcheck“) sind von dem Caritas-Projekt begeistert (v.l.n.r.) . Foto: bt
Alexandra Stadtmüller (ehemalige Stromsparhelferin), Andrea Steyven (Geschäftsführerin Aktion Arbeit) und Diana Dahm (Projektkoordinatorin „Stromsparcheck“) sind von dem Caritas-Projekt begeistert (v.l.n.r.) . Foto: bt

(Bad Kreuznach/bt) – Vier Jahre hat sie nach einem Job gesucht, dann wurde Alexandra Stadtmüller die Mitarbeit am Caritas-Projekt „Stromspar-Check“ in Bad Kreuznach ans Herz gelegt: „Es hat mir von Anfang an Spaß gemacht“, erklärt die 44-Jährige. Das Projekt bietet Langzeitarbeitslosen einen Vollzeitjob als Stromsparhelfer. Sie beraten Haushalte, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos in Sachen Energiesparen. Die Kirnerin hat durch das Projekt den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt geschafft.

 

Doch von Anfang an: Die gelernte Kauffrau im Einzelhandel arbeitet bis zu ihrer Schwangerschaft als Filialleiterin eines großen Discounters in Berlin. „Als ich meine Schwangerschaft bekannt gab, wurde ich mit Nachdruck darum gebeten, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben.“ Nach der Geburt ihres Sohnes und dem dreijährigen Erziehungsurlaub sei es für sie schwierig gewesen, wieder einen Job zu finden. 2010 ist sie dann zurück in ihre Heimat. Zu dieser Zeit hatte sie zwei bis drei Minijobs gleichzeitig. „Von nix kommt, kommt nix“, kommentiert sie diese Situation.

 

Alexandra Stadtmüller wird durch die Arbeitsagentur auf das Projekt aufmerksam gemacht. „Nur bestimmte Personengruppen kommen für diesen Job in Frage“, erklärt die Projektkoordinatorin „Stromspar-Check“ des Caritasverbandes Rhein-Hunsrück-Nahe Diana Dahm. Neben der Tatsache, dass die zukünftigen Stromspar-Checker arbeitssuchend sein müssen, sei ein technisches Grundverständnis und Menschenoffenheit von Vorteil. Voraussetzung ist ein Führerschein; ein Dienstwagen wird zur Verfügung gestellt.

 

Alexandra Stadtmüller ist Mitarbeiterin der ersten Stunde: „Das Projekt ist wie mein Baby“, strahlt sie, obwohl sie bereits zwei Jahre nicht mehr in der Maßnahme arbeitet. In den etwa eineinhalb Jahren als Stromsparhelferin hat sie in 464 Wohnungen Checks durchgeführt. Das Ansprechen von potenziellen Kunden, die Checks in den Haushalten und das Einbauen und Anbringen von energieeffizienteren Geräten ist der ehrgeizigen Frau nicht genug. Sie hat die Fortbildung der Handwerkskammer zur Serviceberaterin für Energie- und Wasserspartechnik absolviert. Draufgesetzt hat sie noch den Fachanleiter und Trainer über den Deutschen Caritasverband. „Ich bin sehr wissbegierig“,  gibt sie zu. Die sechsstündige Prüfung hat sie sogar mit Bestnote bestanden. „Die Arbeit hat mir ein richtiges Hoch gegeben.“

 

Mit einem Augenzwinkern berichtet Diana Dahm, dass Alexandra Stadtmüller regelrecht abgeworben wurde: „Eigentlich hätte sie noch ein halbes Jahr als Checkerin arbeiten können – die Maßnahme ist auf zwei Jahre beschränkt – aber Frau Stadtmüller hat sehr viele Stellenangebote erhalten.“ Für die Projektkoordinatorin sei diese Laufbahn das Optimalste, es gehe ja darum, Menschen in den Arbeitsmarkt zu vermitteln.

 

Das Projekt wird von der Aktion Arbeit im Bistum Trier unterstützt. 75 Prozent des Bruttogehalts zahlt das Jobcenter, der Rest muss akquiriert werden, informiert Diana Dahm. Die Geschäftsführerin der Aktion Arbeit, Andrea Steyven, freut sich über die vielfältigen Vorteile, die die Maßnahme bietet: „Neben der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt, gibt es eine Einsparung von Energieressourcen und dadurch können wir die Schöpfung bewahren – was sehr wichtig für uns ist.“

 

Das Fazit von Alexandra Stadtmüller lautet: „Es hat mir Spaß gemacht!“ Nun konzentriert sie sich auf ihre neue Stelle, wo sie auch durch ihre persönlichen Erfahrungen eine  geschätzte Kollegin ist. Sie arbeitet in der Leistungsabteilung der Bundesagentur für Arbeit in Bad Kreuznach.

 

Weitere Informationen gibt es auf www.bistum-trier.de/aktionarbeit/, auf www.caritas-rhn.de

 

 

 


VDZ Publishers‘ Night 2017

 

 

 

Markus Mosa als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet | Pulse of Europe erhielt goldene Victoria für europäische Idee | Wolf Biermann wurde mit der Goldenen Victoria für Lebenswerk geehrt | Menschenrechtsaktivistin Ensaf Haidar erhielt die Goldene Victoria für Pressefreiheit | Über 900 Teilnehmer waren bei der Preisverleihung in der Telekom-Hauptstadtrepräsentanz

 

(Berlin/vdz) - Viele Journalisten werden an der Ausübung ihres Berufes gehindert oder bezahlten ihre Arbeit mit ihrem Leben, wie jüngst Daphne Caruana Galizia auf Malta. Mesale Tolu und Deniz Yücel sitzen in der Türkei weiter in Haft. „Sie alle stehen für Freiheit, die wir nie verlieren sollten.“ Daran erinnerte VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann in seiner Eröffnungsrede der Publishers´ Night und schlug damit einen Bogen zu den Preisträgern des Abends.

 

Mit der „Goldenden Victoria 2017“ für Pressefreiheit zeichnete der VDZ in diesem Jahr die saudi-arabische Menschenrechtsaktivistin Ensaf Haidar aus. Haidar kämpft seit 2013 als Buchautorin, Stiftungsleiterin und Rednerin für Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit in Saudi-Arabien und weltweit und für die Freilassung ihres Ehemannes und liberalen Blogger Raif Badawi. Dieser sitzt seit fünf Jahren in Haft und dessen Schicksal der tragische Ausgangspunkt des Engagements der Preisträgerin war.

 

Lyriker und Liedermacher Wolf Biermann nahm die „Goldene Victoria 2017“ für sein Lebenswerk entgegen. Der Preis würdigt Biermanns außergewöhnlichen Weg als Musiker und seine damit untrennbar verbundene Auflehnung gegen politisches Unrecht.

 

Eine weitere „Goldene Victoria 2017“ an diesem Abend, ging an die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“. Der Verband zeichnet das couragierte Engagement für die Europäische Idee und dessen Werte Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in einer zunehmend politischen Polarisierung aus. „Pulse of Europe“-Gründer Dr. Daniel Röder nahm den Preis entgegen.

 

EDEKA-Chef Markus Mosa erhielt die „Goldene Victoria 2017“ als Unternehmer des Jahres. Er verankere als Vorstandsvorsitzender der Hamburger EDEKA AG die Marke EDEKA mit innovativen Marketingkampagnen, als gleichermaßen traditionsbewusst wie zeitgemäß im Bewusstsein der Kunden.

 

Nach der Preisverleihung trafen sich Verleger, Verlagsmanager, Chefredakteure und die anwesenden Unternehmenslenker sowie Kulturschaffende zur Fortsetzung der Publishers’ Night bei Gesprächen. Die Publishers‘ Night ist eine der hochwertigsten und wichtigsten Networking-Plattformen und Medienveranstaltungen in Berlin.

 

Stephan Scherzer, Julia Becker and Eckart von Hirschhausen during the VDZ Publishers' Night at Deutsche Telekom's representative office on November 6, 2017 in Berlin, Germany. (Photo by Franziska Krug/Getty Images for VDZ)

 


Evangelische Kirche und Landwirte in M-V im Dialog

Naturverträgliche Wirtschafts- und Lebensweise im Mittelpunkt

(Siedenbollentin/cme/cke) -  Klimaschutz in der Landwirtschaft im globalen Kontext“. Zu diesem Thema tauschten sich am Mittwoch (1. November) Landwirte und Kirchenvertreter bei der inzwischen vierten Begegnung von Vertretern des Sprengels Mecklenburg und Pommern der evangelisch-lutherischen Nordkirche und des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern im vorpommerschen Siedenbollentin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) aus.

  

Gut 50 Vertreter von Kirche und Bauernverband waren der Einladung von Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit und Bauernpräsident Detlef Kurreck gefolgt. Bei der Andacht in der Kirche von Siedenbollentin sprach Bischof Dr. Abromeit von der Schönheit der Schöpfung Gottes. Gott hat alles weise geordnet und der Mensch darf nicht so in Gottes Ordnung eingreifen, dass er dabei Gottes Schöpfung zerstört. Durch die „Abholzung ganzer Wälder, die Versauerung und Verschmutzung der Meere, Massentierhaltung und durch den vom Menschen verursachten Klimawandel hat der Mensch diese Grenze überschritten“. Deswegen, so der Greifswalder Bischof, brauchen wir „eine Wende, ein Umdenken zu einer dauerhaft naturverträglichen Wirtschafts- und Lebensweise, biblisch gesprochen: eine Umkehr“.

  

Dass beide, Landwirtschaft und Kirche, den Klimawandel und den Schutz der Umwelt als Herausforderung und Aufgabe ansehen, verdeutlichte der Impulsvortrag zum Thema Klimaschutz in der Landwirtschaft im globalen Kontext“. „Die Landwirtschaft nimmt beim Klimaschutz eine besondere Rolle ein. Sie ist Hauptbetroffene des Klimawandels und trägt andererseits durch Bioenergie und den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen zum Klimaschutz bei, ist also Teil der Lösung“, stellte Steffen Pingen, Leiter des Fachbereichs Umwelt und ländlicher Raum beim Deutschen Bauernverband dar.

  

Emissionen von Treibhausgasen ließen sich bei der Nahrungsmittelproduktion aufgrund natürlicher Prozesse „nicht grundsätzlich vermeiden, so auch bei dem von den Bauern erzeugten lebenswichtigen täglichen Brot“, so der Referent. Die Landwirtschaft verfolge daher im Klimaschutz die Strategie, „die Treibhausgasemissionen zu reduzieren durch eine weitere Verbesserung der Effizienz der Produktion. Auf diesem Weg konnten die Landwirte in Deutschland die Emissionen „seit 1990 um mehr als 15 Prozent reduzieren“, rechnete Steffen Pingen vor. Da Deutschland bezüglich des Klimas und der Böden ein Gunststandort für die Nahrungsmittelproduktion ist, sei es – „auch im Sinne der globalen Verantwortung und unter dem Gebot der Nächstenliebe - notwendig, die Produktionspotentiale in Deutschland zu nutzen“, stellte Umweltexperte Pingen klar.

  

Fazit der Landwirte und Kirchenvertreter: „Diese Begegnung zwischen Vertretern der Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Landwirtschaft ist fast schon Tradition. Eine Tradition, die wir auch gern in den kommenden Jahren weiterführen wollen“, sagte Bauernverbandspräsident Kurreck und ergänzte: „Dieser Austausch fördert und intensiviert das gegenseitige Verständnis und Miteinander zwischen der Kirche, der Landwirtschaft und der Öffentlichkeit. Das Treffen gibt uns die Möglichkeit, wichtige Themen für die Landwirtschaft und die Gesellschaft zu besprechen und gemeinsam mehr voneinander zu erfahren.

 

Und Bischof Dr. Abromeit äußerte: „Wir wollen den Austausch über konkrete Strategien und landwirtschaftliche Themen fortsetzen, aber auch Probleme diskutieren, die uns im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam betreffen. Dabei ist es für uns als Kirche zuerst wichtig zu hören, was die Bauern bewegt.“

 


2b AHEAD Draper Bootcamp lädt deutsche Startup Szene vom 5.-9. Januar 2018 nach Leipzig ein.

Milliardär Tim Draper will deutsch-amerikanische Partnerschaft aufbauen und Startup-Ökosystem in Deutschland stärken

TOP-Investor aus Silicon Valley gibt Bootcamp für deutsche Gründer, Business Angels und Corporate Manager

 

2bAHEAD Draper Bootcamp … 5.-7. Januar 2018 für Gründer … 8./9. Januar 2018 für Angels & Executives

 

  

 

(Leipzig/pm) - 2b AHEAD Ventures und die Draper University laden die ambitioniertesten Gründer, Business Angels und Corporate Executives Deutschlands zum Intensiv-StartUp-Bootcamp ein. Ein siebenköpfiges Team aus erfahrenen Investoren aus dem Silicon Valley wird vom 5. - 9. Januar 2018 in Leipzig sein. Gemeinsam ermöglichen wir 150 Entrepreneuren der deutschen Gründerszene, den Silicon Valley Spirit zu leben und professionelle Unterstützung auf Weltniveau zu erhalten. Im Anschluss erhalten 40 Angel Investoren und Führungskräfte aus Unternehmen an zwei intensiven Tagen, einen kompakten Einblick in die Strategien, Methoden und Denkweisen eines hochprofessionellen Angel Investments.

 

 

 

2b AHEAD Ventures ist der deutsche Kooperationspartner der Draper University. Tim Draper ist Milliardär und einer der bekanntesten VC-Investoren der USA. Mit seinen Fonds investierte er u.a. in Baidu, Tesla, Skype und hunderte Startups mehr. Mit dem Ziel, Entrepreneurship auf völlig neue Art und Weise zu lehren, gründete er im Jahr 2012 die Draper University mit einem einzigartigen Lehrplan für Jungunternehmer, Gründer, Führungskräfte und Investoren. In der Stadt San Meteo im Silicon Valley ist ein kleiner Campus entstand, der „Herocity“ genannt wird. In 7-wöchigen Intensivkursen werden hier Gründer von der Idee bis zur Unternehmensgründung geführt. Die bisher mehr als 600 Alumni haben mehr als 52 Millionen Dollar an Venture Capital erhalten und ihre Unternehmen zum Teile wieder für hunderte Millionen verkauft.Über das 2b AHEAD Draper Bootcamp sagt Tim: „Es ist für mich der erste Schritt, eine langfristige deutsch-amerikanische Partnerschaft aufzubauen und das Startup-Ökosystem in ganz Deutschland zu stärken. 2b AHEAD Gründer Sven Gabor Janszky nennt die Kooperation eine „großartige Chance,  ein großes Stück des Silicon Valley Spirit in Deutschland zu etablieren.“ Die Kooperation mit Draper bietet den 2b AHEAD Startups zudem die Chance, frühzeitig den amerikanischen Markt zu fokussieren und nach der Seed-Phase bedeutende Anschlussfinanzierungen zu bekommen.

 

 

 

3 Tage Startup Bootcamp

 

 

 

Die ersten drei Tage des Bootcamps richteten sich an bestehende Startups sowie Gründerinteressenten, die künftig gründen möchten. Die Teilnehmer lernen, wie sie Ideen mittels der Lean Startup Methode und Design Thinking zügig validieren können und selbst mit geringen technischen Kenntnissen eigene Prototypen entwickeln. Die Teilnehmer lernen welche Schlüsselfaktoren für das Wachstum ihres Startups entscheidend sind. Dabei setzen sie sich intensiv mit der Finanzierung, dem Umgang mit potentiellen Kunden, sowie der Weiterentwicklung von Produkten auseinander. Von den erfahrenen Silicon Valley Investoren lernen die Teilnehmer zudem, wie sie sich ein Netzwerk mit entsprechender Reichweite aufbauen. Zum Abschluss des Startup Bootcamps pitchen die Entrepreneure mit Unterstützung der Coaches vor einer Experten-Jury und erhalten wertvolles Feedback.

 

 

 

2 Tage Investoren Bootcamp

 

 

 

Bis zu 40 Stakeholder, Angel Investoren und Führungskräfte aus nationalen Unternehmen erhalten exklusive Einblicke in die Denkweisen, Strategien und Methoden von Silicon Valley Investoren. Wer sind die entscheidenden Schlüsselpersonen und -institutionen, wie interagieren sie und wie können Synergien erzeugt werden? Die Teilnehmer erfahren, wie Tim Draper sein Startup-Ökosystem im Silicon Valley aufgebaut hat und wie sie seine Erfahrungen für ihre eigenen Tätigkeiten und Vorhaben nutzen können. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer, zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Bedingungen sie in Startups investieren sollten. Sie erhalten Insider-Wissen über die Vorgehensweise bei Angel Investments und Frühphaseninvestitionen sowie die Generierung eines Deal Flows. Die Experten vermitteln den Teilnehmern außerdem, wie Startups bewertet werden, worauf bei Investitionsmöglichkeiten geachtet werden muss und wie sie auch nach einer getätigten Investition ihre Anteile schützen. Abschließend werden die Teilnehmer selbst zur Jury, bewerten Pitches von Startups und erhalten exklusives Feedback von den Silicon Valley Investoren und Coaches.

 

 

 

 

 

Alle interessierten Gründer, Business Angels und Corporate Manager sind herzlich eingeladen.

 

Alle Informationen zu Registrierung finden Sie unter: https://www.zukunft.business/ventures/2b-ahead-draper-bootcamp/

 

 

 

 

 

Hintergrund zu 2b AHEAD Ventures

 

 

 

Seit Sommer 2017 gibt es in Leipzig den StartUp-Inkubator und Company Builder „2b AHEAD Ventures“. Gegründet wurde er von Sven Gabor Janszky und seinem Zukunftsforschungsinstitut „2b AHEAD ThinkTank“. Seinen Sitz hat 2b AHEAD Ventures in der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig-Plagwitz, dort wo sich auch das 2b AHEAD Mutterinstitut zu Europas größtem, unabhängigem Zukunftsforschungsinstitut entwickelt hat.

 

 

 

Company Builder für Hidden Champions und globale Geschäftsmodelle für viele Millionen Nutzer

 

Der wesentliche Unterschied zwischen „2b AHEAD Ventures“ und den anderen Startup-Inkubatoren ist die strikte Ausrichtung auf globale Geschäftsmodelle und die direkte Verbindung ins Silicon Valley. Wir Zukunftsforscher finanzieren nicht bestehende Startup-Teams. Sondern wir nutzen jene Konzepte für disruptive Geschäftsmodellinnovationen, die das 2b AHEAD Institut sowieso für seine Kunden entwickelt, und die aus unserer Sicht das Potenzial haben, Branchen tiefgründig zu verändern. Um diese Ideen herum bauen wir eigene Gründerteams auf und begleiten sie auf ihrem Weg. Auf diese Weise kontrollieren wir die Qualität der Geschäftsideen und sind über das 2b AHEAD Netzwerk bereits von Beginn an mit späteren Finanziers oder Käufern in Kontakt. Insbesondere bekommen die Kundenunternehmen des 2b AHEAD ThinkTanks auf diese Weise die Möglichkeit, hier ein externes Innovationslabor zur Gründung von Startups zu nutzen, wenn sie nicht selbst einen eigenen Inkubator aufbauen wollen. Insbesondere viele der großen Mittelständler und Hidden Champions in Deutschlands Wirtschaft sind interessiert an dieser Möglichkeit.

 

 

 


Fünf Jahre Steyler Aktienfonds: Ethische Alternative für den Vermögensaufbau

Wie der Weltspartag trotz Zinstief seinen Wert behält

(Sankt Augustin/sm) - Anlässlich des Weltspartags 2017 ruft die Steyler Ethik Bank zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld auf. In Zeiten niedriger Zinsen ermöglicht sie Bankkunden mit nachhaltiger Geldanlage, den Spargedanken auf neue und zeitgemäße Art zu leben.

  

Im Jahr 1925 wurde erstmals der Weltspartag begangen, also zu einer Zeit, in der die Menschen durch extreme Inflationsraten das Vertrauen in ihre Währungen verloren hatten. Dieses Vertrauen wollten die Gründer des weltweiten Aktionstages zurückgewinnen und dabei gleichzeitig zu einem achtsamen Umgang mit Geld ermuntern.

 

„In Zeiten niedriger Zinsen brauchen Sparer Leidensfähigkeit. Trotzdem sind die Grundwerte des Weltspartags lebendig wie eh und je“, sagt Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank. Für ihn ist klar: Sparen ist nicht nur eine Tugend, sondern auch Ausdruck eines nachhaltigen Lebensstils. „Wer heute auf Konsum verzichtet – denn nichts anderes bedeutet Sparen –, erhöht im Gegenzug seinen Gestaltungsspielraum in der Zukunft“, so Wolf.

  

Den Aktionstag neu mit Leben füllen

 

Durch mickrige Guthabenzinsen auf klassische Bankprodukte hat das Sparen ohne Zweifel an Attraktivität eingebüßt. Dennoch ist Norbert Wolf von den zugrundeliegenden Werten überzeugt. „Wir haben vor fünf Jahren unseren ersten Nachhaltigkeitsfonds bewusst am Weltspartag aufgelegt. Der Steyler Fair und Nachhaltig-Aktienfonds ist eine zeitgemäße Alternative für den Vermögensaufbau“, erklärt Wolf. Zielgruppe sind ethisch-orientierte Bankkunden, also Menschen, die Wert auf faire Renditen legen. Zwar unterscheide sich die Anlage in Wertpapiere fundamental vom klassischen Sparen, da sie zwar höhere Renditen ermögliche, aber auch Verlustrisiken mit sich bringe. Dennoch passe dieses Produkt aufgrund seiner sozialen und ökologischen Prinzipien der Geldanlage sehr gut zu den Werten des Aktionstages. Denn bei beiden gehe es um einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld, von dem letztlich die gesamte Gesellschaft profitiert.

 

 Ethische Kriterien und Hilfe für arme Menschen

 

Die Steyler Ethik Bank bietet eine Vielzahl an ethischen Bankprodukten und lädt ihre Kunden immer wieder zur Solidarität mit notleidenden Menschen ein. Durch Zins- und Kapitalspenden, Stiftungserträge und Bankgewinne kamen so seit 1964 rund 100 Millionen Euro zusammen, mit denen die Bank Hilfsprojekte rund um den Globus förderte. „Angesichts niedriger Zinsen gewinnen aber nun andere Aspekte des nachhaltigen Bankgeschäfts an Bedeutung“, sagt Wolf, „allen voran die Geldanlage unter ethischen Aspekten, wie sie die Steyler Fonds ermöglichen.“

  

 

Hintergrund:

 

Steyler Aktienfonds feiert fünften Geburtstag

 

Der Steyler Fair und Nachhaltig Aktienfonds (ISIN DE000A1JUVL8) feiert am 30. Oktober 2017 seinen fünften Geburtstag und erreicht somit die für viele institutionelle Investoren entscheidende Mindestlaufzeit. Seit der Fondsauflage 2012 hat sich der erste Fonds der Steyler Fondsfamilie sehr erfreulich entwickelt: Das aktuelle Fondsvolumen beträgt 42,8 Mio. Euro (Stand 30.09.2017). Der Fonds wird von Morningstar aktuell mit 4 von fünf Sternen bewertet.

 

Von unabhängiger Seite wurde der Steyler Fair und Nachhaltig - Aktien vielfach ausgezeichnet. Er trägt unter anderem das FNG-Siegel 2017 mit drei Sternen, das ECOreporter-Siegel „Nachhaltiges Finanzprodukt“, das Eurosif-Transparenz-Siegel, das „Climate Impact Transparent Investment“-Siegel von oekom research sowie fünf Sustainability-Globes von Morningstar. Bei MSCI wird er mit einem ESG-Score von 7.4 und einem Ranking im 95th Global Percentile aufgeführt. Der Fonds ist zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland und Österreich zugelassen und über sämtliche bekannten Plattformen handelbar.

 

 

Chancen und Risiken: Die Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds

 

Die Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds ermöglichen Anlegern, gezielt in Werte von Unternehmen und Staaten zu investieren, die ihre Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt besonders ernst nehmen. Die Auswahl der Anlagen erfolgt nach einem Best-in-Class-Ansatz: Es kommen nur die jeweils nachhaltigsten Unternehmen einer Branche für ein Investment in Frage. Das Anlage-Universum wird durch einen Ethik-Anlagerat auf Grundlage von Nachhaltigkeitsratings vorgegeben, wobei bestimmte Kriterien wie die Beteiligung an Rüstungsgeschäften oder Kinderarbeit ein Investment generell ausschließen.

  

Aufgrund der Anlageausrichtung unterliegt der Fonds den Kursschwankungen des möglichen Anlageuniversums, mit Verlustrisiko für die Anleger. (Mehr unter: www.fun-fonds.de) 

 


Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH durch Senatorin Ramona Pop eröffnet – die ersten Highlights des Tages

 

(Berlin/pm) -Bereits um 09:00 eröffnete Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die CREATING URBAN TECH 2017. In ihrer Rede betonte die Gastgeberin: "Die wachsende Stadt steckt voller Potenziale, aber stellt uns auch vor große Herausforderungen. Wir in Berlin erleben seit Jahren in beeindruckender Weise, wie Startups neue, innovative Ideen entwickeln und zu Geschäftsmodellen ausbauen. Mit der heutigen Konferenz wollen wir aufzeigen, wie große Städte neue Konzepte, Ideen und Visionen digitalgeprägter urbaner Technologien adaptieren, daraus lernen und sich dabei entstehende Geschäftsmodelle zu Nutze machen."

 

 

 

Ein erster (inter)nationaler Input auf der Roadmap der Smart Cities wurde bereits im ersten Panel des Tages diskutiert. Neben dem geplanten Berliner Großprojekt „Urban Tech Republic“ auf dem Tegel-Gelände waren die Metropolen London und Amsterdam durch Philipp Rode und Ger Baron vertreten.  Der Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH, Dr. Philipp Bouteiller, stand Frage und Antwort zu seinem Stadtentwicklungsprojekt und den dazugehörigen Hürden. Während Amsterdam sich gegen langwierige bürokratische Stadtverwaltung auflehnt und neue Impulse in Richtung Schnelligkeit in und bei der Entstehung von Smart City gibt, steht der Londoner Stadtplaner Philipp Rode der Geschwindigkeit trotzdem kritisch gegenüber. Mobilität ist zwar sein Spezialgebiet, doch sollte man die Menschen, die durch autonomes Fahren ihren Job verlieren, nicht aus den Augen verlieren.

 

 

 

Assaf Biderman vom MIT SENSEable City Lab, rückte anschließend in seiner Keynote das Big Picture in den Fokus.  „Der Begriff "Smart City" macht für mich wenig Sinn. Städte waren schon immer klug, und zwar wegen der Menschen, die in ihnen wohnen. Zum Beispiel erhöht sich mit dem Wachstum der Städte nicht nur die finanzielle Leistung pro Kopf, sondern auch die kreative Leistung. Technologie und Daten sind nur ein Eckpfeiler, wenn es darum geht, mehr Lebensfähigkeit in Städten zu ermöglichen - bessere Orte für den menschlichen Austausch zu schaffen.“

 

 

 

Unter dem Motto „The Berlin Summit: connected.urban.smart“ präsentieren und debattieren nun schon zum dritten Mal 350 Technologie-Experten die wichtigsten Urban Tech-Trends und -Strategien für die kommenden Jahre. Erneut vernetzt die Konferenz die globale Zukunftsbranche mit Ideengebern und der vibrierenden Startup-Szene der Hauptstadt. Neben Diskussionen zu „Smart City Culture“ und „Integrated Smart Production“ werden im Laufe des Tages auch ausgewählte Visionäre und regionale Startups die Chance bekommen, mit ihren Ideen zu begeistern.  

 

 

 

Die Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH ist eine Veranstaltung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Investitionsbank Berlin (IBB), konzipiert vom Zukunftsforschungsinstitut 2b AHEAD ThinkTank.

 


Deutsche Kleiderstiftung ruft ersten „Tag der Kleiderspende“ aus

Foto: Deutsche Kleiderstiftung
Foto: Deutsche Kleiderstiftung

 

·      In Anlehnung an St. Martin wird 11. November zum Aktionstag

 

·      Bundesweite Teilnahme über kostenfreie Paketspende möglich

 

·      Familientag in allen Zweimalschön Charity-Shops

 

 

 

(Helmstedt/pm) – Am 11. November findet der erste „Tag der Kleiderspende“ statt. Damit ruft die Non-Profit-Organisation Deutsche Kleiderstiftung am Martinstag dazu auf, wie der bekannte Reiter Martin von Tours Hilfsbedürftigen durch eine Kleiderspende zu helfen. Diese kann per Paket an die Deutsche Kleiderstiftung gesendet werden. Das Porto ist für die Spender kostenfrei. In Helmstedt, Magdeburg und Braunschweig werden zum ersten „Tag der Kleiderspende“ Kleider- und Schuhspenden in den Zweimalschön Charity-Shops entgegengenommen. Die Kleidung ist für Menschen in der Ukraine, Moldawien und Obdachlose in Deutschland gedacht.

 

 

 

„In Erinnerung an die Legende von St. Martin rufen wir den 11. November zum ‚Tag der Kleiderspende‘ aus“, sagt Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung. In der Erzählung reitet der römische Soldat Martin im roten Gewand auf seinem Schimmel, sieht einen frierenden Bettler und teilt mit ihm seinen Mantel.

 

 

 

Gerade jetzt, da der Winter vor der Tür stehe, seien viele Menschen in Osteuropa auf Sachspenden angewiesen, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Gut erhaltene Kleidung und Schuhe können Spender in einem großen Pappkarton kostenfrei an die Organisation in Helmstedt schicken. Die Deutsche Kleiderstiftung stellt dazu auf ihrer Website Paketaufkleber zum Download bereit. In Helmstedt werden die Pakete geöffnet, von Hand sortiert und nach Warengruppen geordnet.

 

 

 

„Geeignete Teile nehmen wir für unsere humanitären Einsätze“, erläutert Ulrich Müller. Noch in diesem Jahr starten Weihnachtstrucks in verschiedene osteuropäische Städte. Textilien, die nicht verwendet werden können, werden zur Refinanzierung unter Einhaltung der ethischen Standards von FairWertung verkauft. „Schenken Sie zur Winterzeit Wärme und Würde und nehmen Sie sich St. Martin zum Vorbild“ appelliert Ulrich Müller.

 

 

 

Die Deutsche Kleiderstiftung ist Mitglied im Dachverband FairWertung e.V. Damit hat sie sich verpflichtet, hohe ethische Standards einzuhalten. Dazu zählen externe Kontrollen und die fachgerechte Entsorgung von Textilresten.

 

 

 

Weitere Informationen und Paketaufkleber unter: www.kleiderstiftung.de

 


HAUSHALTSPLANUNG AUF DER LANDESSYNODE

„SOLIDE AUSSICHTEN“ – DANK AN KIRCHENSTEUERZAHLER

(Bad Herrenalb/ekiba) - Die Konjunkturbelebung im Euro-Raum und das Wirtschaftswachstum in Deutschland wirken sich derzeit positiv auch auf das Kirchensteueraufkommen aus. Dadurch habe die badische Landeskirche einen „sehr stabilen Haushalt“, erläuterte die für Finanzen zuständige Oberkirchenrätin Barbara Bauer auf der Herbsttagung der badischen Landessynode am heutigen Montag (23.10.) in Herrenalb. Ein gewisser Gestaltungsspielraum ermögliche Investitionen im Bereich von Bauprogrammen, die Umwandlung von Kindertagesstätten in Familienzentren und eine Fortführung der Flüchtlingshilfe im Rahmen der Integrationsarbeit. Die Synodalen werden in den Folgetagen den Haushalt beraten und am Donnerstag (26.10.) über den Doppelhaushalt 2018/2019 abstimmen.

 

Im Haushaltsjahr 2018 werden rund 310 Millionen Euro Kirchensteuer erwartet, davon gehen 9,3 Millionen Euro an den Staat für dessen Kirchensteuererhebung zurück. Zu den ständigen Ausgaben gehören die direkt von der Landeskirche verantworteten Personalausgaben in Höhe von 175,7 Millionen Euro, davon entfallen 105 Millionen auf die Besoldung der Pfarrerinnen und Pfarrer, knapp 30 Millionen Euro auf die Diakonie und den Entwicklungsdienst und etwa 27 Millionen Euro auf die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit. Jährlich werden 24,6 Millionen Euro für kirchliche Bildungsaufgaben bereitgestellt. In den nächsten beiden Jahren sollen zudem für landeskirchliche Baubeihilfen und Bauprogramme 50,8 Millionen Euro ausgegeben und für die Gebäudeoptimierung in ländlichen Kirchenbezirken 9 Millionen Euro zurückgestellt werden. 2,5 Millionen Euro fließen in projektorientiertes Arbeiten in den Kirchenbezirken, 2 Millionen in die Fortsetzung der Flüchtlingsarbeit.

 

„Wir bedanken uns bei allen, die mit ihren Kirchensteuern diese Arbeit ermöglichen“, erklärte Oberkirchenrätin Bauer. Im Sinne der Nachhaltigkeit und der Verantwortung gegenüber künftigen Generationen gehe die Kirche jedoch keine weiteren Dauerverpflichtungen ein. Herausforderungen für die künftige kirchliche Finanzplanung sei die demographische Entwicklung, aufgrund derer mehr Menschen sterben als getauft werden. Aber auch die Austrittszahlen seien Anlass zur Sorge.

 

Die Landessynode tagt noch bis zum Donnerstag, 26. Oktober 2017. Nach Beratungen in den vier Ausschüssen, dem Bildungs- und Diakonieausschuss, dem Rechtsausschuss, dem Finanzausschuss und dem Hauptausschuss, versammeln sich die Synodalen am Mittwochnachmittag und am Donnerstag wieder im Plenum und öffentlich.

 

Die Landessynode der Evangelischen Kirche in Baden ist das 75-köpfige „Kirchenparlament“ der rund 1,2 Millionen Protestanten in Baden. Sie ist eines von vier kirchenleitenden Gremien neben dem Landesbischof, dem Oberkirchenrat und dem Landeskirchenrat. Die Landessynode beschließt den Haushalt, verabschiedet Gesetze und Projekte und wählt den Landesbischof oder die Landesbischöfin. 65 Mitglieder wurden von den Bezirks- und Stadtsynoden gewählt, zehn weitere vom Landeskirchenrat im Einvernehmen mit dem Landesbischof berufen. Den Vorsitz hat Synodalpräsident Axel Wermke aus Ubstadt-Weiher. Zweimal jährlich trifft sich die Landessynode im „Haus der Kirche“ in Bad Herrenalb. Das griechische Wort Synode bedeutet sowohl „gemeinsamer Weg“ als auch „Versammlung zur Beratung".

 


Audi ist die Red Dot: Brand of the Year 2017

„Vorsprung durch Technik“

 

 

 

(Essen/rd) - „Vorsprung durch Technik“ – Dieser Slogan begleitet Audi seit vielen Jahren. Auch im Red Dot Award: Communication Design hat die Premiummarke dieses Motto verinnerlicht und überzeugte die Juroren über viele Jahre hinweg mit innovativen Gestaltungslösungen. So auch in diesem Jahr: Mit dem Ehrentitel „Red Dot: Brand of the Year 2017“ wurde Audi für seine kontinuierliche Entscheidungsstärke in der Markenführung und für seine wirksame Zusammenarbeit mit kreativen Partnern ausgezeichnet.

Die erfolgreichste Marke des Jahres
Unter allen Auszeichnungen des Red Dot Award: Communication Design ragt eine besonders hervor: der Ehrentitel „Red Dot: Brand of the Year“, der in diesem Jahr an das deutsche Automobilunternehmen Audi geht. Mit seinen kontinuierlich herausragenden Kommunikationskampagnen, die im Hinblick auf die Designqualität sowie die Kreativität überzeugen und die in enger Zusammenarbeit mit externen Agenturen realisiert wurden, konnte die Marke mit den „Vier Ringen“ auch in diesem Jahr die internationale Jury überzeugen. So erhielt sie 14 Red Dots und darüber hinaus fünf Red Dot: Best of the Best-Auszeichnungen, die allesamt vom kommunikativen Vorsprung des Unternehmens zeugen. „Nicht nur in diesem Jahr, sondern schon seit mehreren Jahrzehnten spielt Audi in der Kreativbranche ganz oben mit. Die kommunikativen Maßnahmen des Unternehmens stehen für gutes Design, für Innovation und für Kreativität. Ich gratuliere Audi ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!“, so Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards.

Audi-Kampagnen bleiben im Kopf
Vom gesamten Markenauftritt, über Onlinewerbung bis hin zu klassischer Werbung mit TV-Spot – Audi-Kampagnen fallen auf und heben sich vom Wettbewerb ab. Mit Hilfe der Agentur KMS Team schuf das Unternehmen in diesem Jahr ein neues Corporate Design mit dem Namen „Audi Brand Appearance – from monologue to dialogue“, ausgezeichnet mit einem Red Dot: Best of the Best. Das Design wurde für alle Markenbereiche konzipiert und erlaubt einen Einsatz sowohl in analogen als auch in digitalen Medien. Ein flexibel anwendbares Logo, eine unabhängige Schrift und natürliche Bildsprache: Ganz nach dem Motto „digital first“ liegt der Fokus des Corporate Designs auf Dynamik. So ist es für alle digitalen Anwendungen geeignet, von Apps und Smartwatches bis hin zu klassischen Bildschirmen und Handys.

Dynamik spielt bei Audi nicht nur in Bezug auf das Corporate Design eine wichtige Rolle. Auch der Umgang mit dem Kunden, der laut Giovanni Perosino, Vice President Marketing Communication, immer an erster Stelle steht, muss dynamisch und aufregend sein. Der Marketingexperte erklärt zudem, dass Audi seine Kunden immer wieder aufs Neue überraschen möchte, sei es im Hinblick auf Innovationen der Autos oder auf neue Kommunikationskampagnen. Sich stets neu zu erfinden, ohne dabei seine globale, einheitliche Stimme zu verlieren – das hat das internationale Unternehmen geschafft. Der Markenauftritt von Audi ist unverkennbar, denn wer die „Vier Ringe“ sieht, bringt Qualität und Innovation mit ihnen in Verbindung. „Bei Audi leben wir den Slogan ‚Vorsprung durch Technik‘ in allem, was wir tun.“, so Giovanni Perosino. Weiter sagte er: „Denn ‚Vorsprung‘ heißt heutzutage mehr denn je, dass es immer unser Ziel sein muss, ganz vorne mitzuspielen.“

Preisverleihung in Berlin
Am 27. Oktober wird Audi während der Red Dot Gala offiziell zur „Red Dot: Brand of the Year 2017“ gekürt. Darüber hinaus nehmen die Red Dot: Best of the Best-Sieger ihre verdienten Trophäen im Konzerthaus Berlin entgegen. Und es bleibt spannend bis zum Ende, denn erst im Rahmen der Preisverleihung wird verkündet, wer in diesem Jahr mit der höchsten Einzelauszeichnung einer Kategorie, dem Red Dot: Grand Prix, prämiert wird. Auf der anschließenden Designers‘ Night im Berliner E-Werk feiern die internationalen Gäste ihre Erfolge bis in die frühen Morgenstunden. Während der Aftershow-Party wird zudem exklusiv für eine Nacht die Siegerausstellung „Design on Stage“ gezeigt.

 

 

 


WENN KÜNSTLICHE INTELLIGENZEN ENTSCHEIDEN: UNTERNEHMER FORDERT ETHISCHE PARAMETER

 

(Karlsruhe/ekiba) - Angesichts der ungebremsten Technologieentwicklung autonomer Systeme bietet der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU) am morgigen Mittwoch, 18. Oktober, ein Forum in der Technologiefabrik Karlsruhe. Zu „Wann fragt die erste Künstliche Intelligenz nach ihrem Schöpfer“ wird Dr. Jörg Kopecz den Einführungsvortrag halten. Aus diesem Anlass äußert sich Kopecz als Sprecher der regionalen Arbeitsgruppe des AEU in der Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz und Dozent der FOM Hochschule Mannheim im Vorfeld im Interview.

Die Digitalisierung durchdringe längst alle Bereiche unseres Lebens, so Kopecz im Gespräch. Autonomen Systemen am Grünen Tisch Grenzen zu setzen, hält er für unrealistisch, meint aber, wir müssten die Entscheidungsparameter „ethisch so gestalten, dass sie kompatibel sind zu uns Menschen und zu unseren Werten“. Mitveranstalter des Unternehmergesprächs am 18. Oktober von 18 bis 21 Uhr sind der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt Baden und die Technologiefabrik Karlsruhe GmbH.

Weitere Informationen finden Sie unter www.aeu-online.de/regionale-arbeitsgruppen/karlsruhemittelbaden.html .


Das Interview mit Dr. Jörg Kopecz im Wortlaut:

Warum beschäftigen sich evangelische Unternehmer mit künstlicher Intelligenz?

Dr. Jörg Kopecz: Künstliche Intelligenz ist eine konsequente Fortsetzung von Digitalisierung, die wir zurzeit erleben. Dies ist erstmal ein Thema, mit dem sich alle Unternehmer befassen. Der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer möchte die unternehmerisch-protestantische Perspektive in aktuelle Fragen der Gesellschaft einbringen – und tut dies seit vielen Jahren. Das bei einem Thema wie künstliche Intelligenz nicht zu tun, wäre fahrlässig. Künstliche Intelligenz ist eine der größten Herausforderungen, vor denen wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stehen werden.
Die Diskussion zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung ist momentan von vielen Ängsten und Schwarzmalerei geprägt, die zum einen nachvollziehbar sind, zum anderen fehlen aber auch Informationen. Es ist nicht klar, wie Unternehmen damit umgehen wollen. Unser Abend soll einen Beitrag zu mehr Klarheit leisten.

Braucht künstliche Intelligenz eine Ethik?

Dr. Jörg Kopecz: Sobald Sie mit autonomen Systemen zu tun haben, die Entscheidungen treffen: Ja. Einheiten, die Entscheidungen treffen, sind automatisch Subjekt einer Ethik. Wir müssen uns überlegen: Welche Parameter, außer rein logischen oder mathematischen, sollen an deren Entscheidungen angelegt werden? Wollen wir als Gesellschaft akzeptieren, dass künstliche Intelligenzen Entscheidungen treffen? Autonomes Fahren ist ein Beispiel dafür. Wenn ja, muss dazu auch eine Ethik gehören, die akzeptiert wird. So dass auch die Entscheidungen akzeptiert werden. Ja, künstliche Intelligenz benötigt eine Ethik.

Was ist das Ziel der Veranstaltung?

Dr. Jörg Kopecz: Dieser Abend will einen Beitrag im Sinne möglicher Szenarien leisten. Die Frage „Wann fragt die erste KI nach ihrem Schöpfer?“ ist bewusst provokant gestellt. Wie wollen wir damit umgehen, wenn wir ein Gegenüber haben, das sich seiner selbst bewusst ist? Und mit welchen Werten soll diese künstliche Intelligenz ausgestattet sein? Was bedeutet es für das Miteinander in unserer Gesellschaft, wenn wir mit KI hantieren, was wir zweifellos tun werden. Denn die Geschwindigkeit, mit der sich diese Technologie entwickelt, ist enorm.

Wo liegt für Sie die Grenze, was künstliche Intelligenz können sollte? Kann sie eingehalten werden?

Dr. Jörg Kopecz: Ich glaube nicht, dass wir über eine Grenze reden können. Mittel- und langfristig werden wir uns damit auseinandersetzen müssen, dass wir ein künstliches Gegenüber bekommen, das in allen Bereichen unseres Lebens aktiv ist. Daher glaube ich nicht, dass wir am grünen Tisch willkürlich Limits definieren können, um dann zu erwarten, dass sie eingehalten werden. Es ist bereits jetzt so, dass die Digitalisierung alle Bereiche unseres Lebens durchdringt. Wir müssen diese Bereiche auch ethisch so gestalten, dass sie kompatibel sind zu uns Menschen und zu unseren Werten.

Das Interview führte Carolin Lackus, Mitarbeiterin im Zentrum für Kommunikation der Evangelischen Landeskirche in Baden.

 


Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie: "Dass wir 2017 noch keine Frau an der Spitze eines der 30 DAX-Konzerne haben, ist nicht mit fehlender Kompetenz von Frauen zu begründen."

Messe herCAREER: mit Entscheidern vernetzen

 

 

 

(Feldkirchen bei München/ju) - Die herCAREER hat auch in diesem Jahr wieder Unterstützung durch zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik. So wird Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries bei der Netzwerkveranstaltung herCAREER@Night dabei sein und Katarina Barley, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat eine Schirmherrschaft über die Karrieremesse übernommen.

 

 

Die herCAREER ist das Jahresevent für alle Frauen, die ihre Karriere fest im Blick haben. Sie findet am 12. und 13. Oktober 2017 in München statt und ist die einzige Karrieremesse, die alle Aspekte einer weiblichen und familiären Karriereplanung berücksichtigt.

 

 

Eine der Schirmherrinnen der herCAREER 2017 ist Katarina Barley, die Bundesministerin für Familie, Jugend, Senioren und Frauen. „Frauen können und wollen im Berufsleben alles erreichen“, sagt sie und genau dieses Bedürfnis greife die Karrieremesse für Frauen herCAREER auf. Barley: „Unternehmen, die qualifizierte Beschäftigte gewinnen und halten wollen, müssen künftig mehr attraktive Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatem machen. Die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen ist heute zunehmend eine partnerschaftliche Aufgabe, die Frauen und Männer gleichermaßen beschäftigt.“ Eine bessere Vereinbarkeit und mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung werde für die Unternehmen mehr und mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor um die besten Köpfe, so Barley.

 

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, meint, dass es darum gehe, den Weg für Frauen zu ebnen und gegen antiquierte Rollenbilder anzugehen: "Dass wir 2017 noch keine Frau an der Spitze eines der 30 DAX-Konzerne haben, ist nicht mit fehlender Kompetenz von Frauen zu begründen. Auch als Gründerinnen sind Frauen noch unterrepräsentiert. Frauen zu fördern, ist ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft, denn sie sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mädchen und Frauen sollten sich trauen, ihre Ideen für die Wirtschaft in die Praxis umsetzen. Wir müssen unsere kompetenten, starken Frauen sichtbarer machen. Das Manifest für "Frauen in der Wirtschaft", das ich kürzlich gemeinsam mit starken Entscheiderinnen auf den Weg gebracht habe, richtet eben diesen Appell an Politik, Unternehmen und die Frauen selbst." Die Ministerin fügt hinzu, dass die herCAREER eine ideale Plattform biete, um den Blick auf die Chancen und Perspektiven von Frauen in der Arbeitswelt und in der Wirtschaft zu richten und nützliche Kontakte zu knüpfen. Sie kommt deshalb als Table Captain zum Netzwerk-Event herCAREER@Night und eröffnet auch diesen Abend am ersten Messetag.

 

Aber nicht nur aus der Politik kommen die rund 40 Persönlichkeiten, auf die Teilnehmerinnen bei der herCAREER@Night im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens treffen. Mindestens ebenso spannend werden die persönlichen Gespräche und das Netzwerken mit Spitzenkräften aus Wirtschaft und Wissenschaft sein, die sich ebenfalls für Chancengleichheit einsetzen.

 

Neben Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries sind bei der herCAREER@Night unter anderem mit dabei: Dr. Heike Hanagarth, Mitglied des Aufsichtsrats LANXESS AG, Senatorin der Helmholtz-Gemeinschaft, Mitglied im Kuratorium des Fraunhofer-Instituts ISI sowie Expertin im Hightech-Forum der Bundesregierung, Dr. Elke Frank, Senior Vice President HR Development bei der Deutschen Telekom, Nina Zimmermann, Managing Director Digital Publishing der BurdaStudios, Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführerin der RatePAY GmbH, Verena Hubertz, Gründerin und Geschäftsführerin von Kitchen Stories, Nicola Baumann, Oberleutnant, Kampfpilotin und Astronautin-Trainee, sowie Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

herCAREER-Geschäftsführerin Natascha Hoffner freut sich, dass es ihr und ihrem Team wieder gelungen ist, ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen: „Die herCAREER präsentiert hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik - für einen direkten Austausch auf Augenhöhe. Wir haben rund 60 Vorträge und Diskussionen im Programm, über 200 MeetUps und Talks sowie rund 40 Table Captains beim Netzwerkevent herCAREER@Night.“ Über  200 Aussteller und Partner sind mit am Start. „Ein Besuch lohnt auf jeden Fall“, verspricht die Geschäftsführerin.

 

 

 

Weitere Informationen über die Karrieremesse für Frauen herCAREER gibt es unter www.her-career.com und über Twitter @her_CAREER_de, #herCAREER.

 

Über die herCAREER

Foto: herCAREER
Foto: herCAREER

Die Karrieremesse herCAREER ist die einzige Messe Deutschlands, die alle Aspekte einer weiblichen und familiären Karriereplanung berücksichtigt. Die Messe richtet sich an Absolventinnen, Frauen in Fach- und Führungspositionen und Existenzgründerinnen. Hier stellen sich attraktive Arbeitgeber vor, die sich ausdrücklich für Chancengleichheit und Frauen im Management engagieren. Die zahlreichen Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zu Weiterbildungsmöglichkeiten und rund um das Thema Existenzgründung machen die Messe einzigartig.

 

Die herCAREER spricht Frauen an, die gerade den Einstieg, Aufstieg oder Wiedereinstieg nach einer Elternzeit planen - ganz gleich, ob im Angestelltenverhältnis oder im Zuge einer Existenzgründung. Aber auch Männer, die sich dem Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verpflichtet fühlen, sind willkommen.

 

Ergänzt wird die Messe durch das Netzwerk-Event herCAREER@Night: Dabei werden über 40 Table Captains aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erwartet. Sie haben die Patenschaft für einen Tisch übernommen und geben dabei den Teilnehmerinnen nicht nur wertvolle Tipps, sondern auch die Möglichkeit ihr berufliches Netzwerk zu erweitern. Viel wichtiger ist aber noch, dass sie bereit sind auf Augenhöhe zu diskutieren - eines der Credos der Messe.

 

Die nächste herCAREER findet am 12. und 13. Oktober 2017 mit rund 190 Ausstellern und Partnern, über 60 Vorträgen und Diskussionen, vier Keynotes, knapp 200 MeetUps und Talks statt. Über 4.000 Besucher und Besucherinnen werden erwartet.

 

Weitere Informationen über die Karrieremesse für Frauen herCAREER gibt es unter www.her-career.com, über Twitter @her_CAREER_de, #herCAREER und Facebook her-CAREER sowie zur herCAREER@Night unterwww.hercareer.com/atNight. Wer sich vorab online unter www.her-career.com/ticketshop registriert, spart gegenüber dem Ticketpreis an der Tageskasse 50 Prozent.

 

Über Natascha Hoffner

Natascha Hoffner, Gründerin und Geschäftsführerin der messe.rocks GmbH © herCAREER – Franz Pfluegl
Natascha Hoffner, Gründerin und Geschäftsführerin der messe.rocks GmbH © herCAREER – Franz Pfluegl

Die Gründerin Natascha Hoffner verfügt über 17 Jahre Erfahrung in der Messebranche. Sie war bereits ab dem Jahr 2000 Teil einer Neugründung in der Messebranche mit Sitz in Mannheim und maßgeblich am Auf- und Ausbau von Messen und Kongressen im In- und Ausland beteiligt, die als Leitveranstaltungen ihrer Branche etabliert wurden. In Spitzenzeiten war sie gemeinsam mit dem damaligen Gründer für bis zu 20 Messen und Kongresse jährlich und rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Für dieses Unternehmen, welches zuletzt zur Tochtergesellschaft der Deutschen Messe AG wurde, war sie über fünf Jahre als Geschäftsführerin tätig. Im April 2015 gründete sie die messe.rocks GmbH mit Sitz im Münchner Osten.

 

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Autorin: Jane Uhlig PR - 11.10.2017


Preisverleihung des Red Dot Award: Communication Design 2017 in Berlin

Die besten Kommunikationsdesigner des Jahres

(Essen/rd) -Am 27. Oktober wird die deutsche Hauptstadt einmal mehr zum Treffpunkt der internationalen Kreativindustrie: Auf der Red Dot Gala kommen Gestalter, Agenturköpfe und Unternehmensrepräsentanten aus der ganzen Welt zusammen, um die Sieger des Red Dot Award: Communication Design 2017 zu feiern. Bereits zum 25. Mal werden die begehrten Auszeichnungen an die Macher hinter den besten Kommunikationsdesign-Arbeiten des Jahres verliehen. Erst während der Preisverleihung im Konzerthaus Berlin erfahren die Gäste, wer die höchste Einzelauszeichnung, den Red Dot: Grand Prix, erhält und welches Talent sich den mit 10.000 Euro dotierten Red Dot: Junior Prize sichert.


Red Dot Gala im Konzerthaus Berlin
Agenturen, Designer und Unternehmen aus 50 Nationen nahmen am Red Dot Award: Communication Design 2017 teil. In 18 Kategorien hatten sie 8.051 Projekte eingereicht. Aus diesen kürten die 24 Experten der Jury die Sieger des international ausgeschriebenen Wettbewerbs. Dabei vergaben sie die Auszeichnung für sehr hohe Gestaltungsqualität und kreative Leistung an nur 67 Werke: Lediglich 0,8 Prozent aller Einreichungen erhielten den Red Dot: Best of the Best. Diese Leistungen werden am 27. Oktober 2017 während der Red Dot Gala im Konzerthaus Berlin gebührend honoriert. Vor rund 1.400 internationalen Gästen wird Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards, den Preisträgern gemeinsam mit den Juroren Eric Chang, Michel Chanaud und Professor Philipp Teufel  ihre verdienten Trophäen überreichen.

And the Red Dot: Grand Prix goes to…
Für die Preisträger sowie das Publikum bleibt es bis zum Schluss spannend, denn erst während der Preisverleihung wird verkündet, wer eine zusätzliche Auszeichnung erhält. Der Red Dot: Grand Prix wird für herausragende gestalterische Arbeit vergeben. Er geht in diesem Jahr an fünf Arbeiten – die jeweils besten ihrer Kategorie.

Agentur, Marke und Talent des Jahres
Bei den Nachwuchsgestaltern ist ebenfalls für Spannung gesorgt, denn sie dürfen auf den Red Dot: Junior Prize hoffen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt die beste Arbeit eines aufstrebenden Talents. Darüber hinaus wird die erfolgreichste Marke im Wettbewerb mit dem Titel „Red Dot: Brand of the Year“ geehrt. Den krönenden Höhepunkt des Abends bildet die Verleihung der Trophäe „Stylus“ an die Red Dot: Agency of the Year 2017, die deutsche Agentur thjnk, welche seit Jahren mit kontinuierlich herausragenden Leistungen im Kommunikationsdesign überzeugt.

Designers‘ Night im E-Werk Berlin
Nach der Red Dot Gala trifft sich die internationale Kreativszene auf der Designers‘ Night. Im E-Werk Berlin erhalten die Red Dot-Sieger ihre verdienten Urkunden. Zudem ist während der legendären Party eine Nacht lang die exklusive Siegerausstellung „Design on Stage“ mit sämtlichen ausgezeichneten Arbeiten des Red Dot Award: Communication Design 2017 zu sehen.

Red Dot Award: Communication Design 2017 – Zahlen und Fakten

Einreichungen: 8.051
Teilnehmende Nationen: 50

Auszeichnungen:
Red Dot: 749
Red Dot: Best of the Best: 67
Red Dot: Grand Prix: 5
Red Dot: Junior Prize: 1

Ehrentitel:
Red Dot: Agency of the Year: 1
Red Dot: Brand of the Year: 1

Weitere Informationen unter
www.red-dot.de/cd

 

 

 


Susann Atwell gründet PR-Agentur

 


TV-Zuschauer kennen Susann Atwell als Moderatorin vor der Kamera. Sie hat bekannte TV-Sendungen moderiert und live von den Oscar-Verleihungen berichtet. Doch die Hamburgerin bewegt sich auf beiden Seiten des Mediengeschäfts, ist mit dem Scheinwerferlicht ebenso vertraut wie mit der journalistischen Arbeit. Jetzt bringt sie ihre Medienerfahrung in eine neue PR-Agentur ein.

(Hamburg/pm) – Die neue PR-Agentur für Lifestyle-Brands „Atwell Geyer PR GmbH“ hat ihren Sitz in Hamburg, im Magnetfeld des Hafens in der Nähe zweier großer Verlagshäuser. „Ich kenne mich mit Lifestyle-Produkten aus, habe meine gesamte berufliche Karriere mit Journalismus zu tun gehabt und will meine Medienerfahrung nun Kunden zur Verfügung stellen“, erklärt Susann Atwell, Geschäftsführerin und Gesellschafterin der neuen Agentur in der Hansestadt. Ihr Geschäftspartner Carsten Geyer kommt wie sie aus Hamburg und führt dort eine Marketingagentur. Die beiden kennen sich seit 25 Jahren privat. Mit Atwell Geyer PR bündeln sie 40 Jahre Medien- und Agenturerfahrung. „Wir richten uns mit Leistungen für PR, Social Media und Events an Unternehmen aus Lifestyle-Bereichen wie Fashion, Beauty, Art oder Design. Wir können Erfahrung, Medienpräsenz und Agenturkompetenz ideal verbinden und in neue Konzepte umsetzen“, verspricht die dynamische Jungunternehmerin. Der Fernsehwelt bleibt Susann Atwell mit glamourösen Auftritten auf dem roten Teppich erhalten. Sie wird weiter als Moderatorin arbeiten, unter anderem beim täglichen Boulevard-Magazin „maintower“ des Hessischen Rundfunks, und Scheinwerfer und Blitzlichtgewitter auf sich ziehen.

Atwell Geyer PR GmbH
www.atwellgeyerpr.de
E-Mail:
sa@atwellgeyerpr.de
Tel.: 040 280 56 143
#atwellgeyerpr

 


Weibliche Risikofreude ist auch eine gesellschaftliche Aufgabe

Amali de Alwis ist CEO von Code First. Foto: JANE UHLIG PR
Amali de Alwis ist CEO von Code First. Foto: JANE UHLIG PR

 

(Feldkirchen bei München/ju) - „Es wäre großartig, wenn wir mehr weibliche Vorbilder in der Branche hätten!“, meint Amali de Alwis, CEO Code First: Girls, ein Unternehmen, mit dem sie hilft, die Zahl der Frauen in der Tech-Branche in Großbritannien zu erhöhen. Mehr als 2,5 Millionen Pfund sind bereits in für die Frauen kostenfreie Programmier-Kurse geflossen. De Alwis weiß: Junge Menschen brauchen Vorbilder, zu denen sie aufschauen und denen sie nacheifern können. So lange es im Tech-Bereich so wenige weibliche Vorbilder gibt, wird die Zahl der Frauen, die einen Job in dieser Branche anstreben, kaum steigen.

 

Gleichzeitig wirbt Amali auch dafür, dass Frauen mehr Risiken eingehen. „Für Entrepreneure ist das Unternehmertum eine Achterbahnfahrt, Erfolg und Scheitern können nah beieinander liegen“, sagt de Alwis. Deshalb sei weibliches Unternehmertum auch immer eine gesellschaftliche Frage, über die es zu debattieren gelte: „Ermutigen wir unsere Mädchen, etwas zu tun, was ein Risiko wäre und potenziell zu Verlusten führen kann?“, fragt sie.

 

Rein männlichen Gründerteams, die vergeblich nach einer Mitgründerin gesucht haben, denen sagt de Alwis ganz deutlich: Sie sollten besser suchen. „Wenn Gründer Dinge weiterhin so angehen, wie sie es immer getan haben, dann werden sie sich nicht ändern.“ Besser suchen, kreativer suchen und nicht unbedingt nach den gewohnten IT-Profilen Ausschau halten – so könne es klappen, meint sie.

 

Doch es fehlt nicht nur an Gründerinnen, sondern auch an weiblichen Geldgebern in der Branche. Die meisten Geldgeber sind männlich – einer der Hauptgründe dafür, dass Frauen schwieriger Geld bekommen und wenn, dann auch kleinere Summen. „Investoren suchen jemanden, der ihnen vertraut wirkt. Und da es nicht sehr viele weibliche Investoren gibt, sehen wir auch weniger Frauen, die eine Finanzierung erhalten“, meint de Alwis. „Wir Frauen sollten lernen, was es bedeutet, selbst Investor zu werden. Wir sollten in andere Frauen und ihre Projekte und Unternehmen investieren – damit diese auch erfolgreich und finanziell mächtig werden können.

 

 

 

Auf der herCAREER am 12. und 13. Oktober wird Amali de Alwis eine Keynote mit dem Titel „Managing a left brain right brain argument - or my personal journey through science, tech and creativity“, präsentiert von MONSTER, halten.

 

Darüber hinaus pitchen erstmals männliche Gründer /-teams um eine Mitgründerin auf der herCAREER.

 

Weitere Informationen über die Karrieremesse für Frauen herCAREER gibt es unter www.her-career.com und über Twitter @her_CAREER_de, #herCAREER.

 


Erzbischof Heße fordert „Mindestmaß an Anstand“ in der Gesellschaft

von links: Erzbischof Dr. Stefan Heße, Landtagsvizepräsidentin Beat Schlupp, IHK-Vizepräsident Matthias Belke, IHK-Präsident Hans Thon. Foto: Kathrin Erbe
von links: Erzbischof Dr. Stefan Heße, Landtagsvizepräsidentin Beat Schlupp, IHK-Vizepräsident Matthias Belke, IHK-Präsident Hans Thon. Foto: Kathrin Erbe

 

(Hamburg/mh) - Der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße hat Unternehmer dazu ermuntert, sich im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden anständig zu verhalten, ohne dabei allein gesetzliche Vorgaben zum Maßstab zu machen. „Anstand lebt von dem Bewusstsein, dass wir alle als Menschen die gleiche Würde haben – egal ob arm oder reich, jung oder alt, heimisch oder zugewandert“, sagte er am Freitag, 6. Oktober bei einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Schwerin. „Ohne ein Mindestmaß an Anstand kann die Gesellschaft nicht funktionieren“, so Heße laut Redemanuskript. Respekt lasse sich nicht einklagen und kein Gesetz erzwinge menschliche Wertschätzung und Anerkennung.

 

Rund 60 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nahmen an der IHK-Veranstaltung unter dem Titel „Der ehrbare Kaufmann und das christliche Menschenbild“ im Schweriner Ludwig-Bölkow-Haus teil. Bei einem anschließenden Podiumsgespräch diskutierten Erzbischof Heße, der evangelische Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Dr. Hans-Jürgen Abromeit, sowie der Schweriner IHK-Präsident Hans Thon und Vizepräsident Matthias Belke über sittliche und ökonomische Rahmenbedingungen des Wirtschaftslebens.

 


Konferenz über das digitale Leben, den digitalen Nachlass und das digitale Nachleben

Neue Standards für unser virtuelles Vermächtnis

 

 

 

(München/pm) – Am 16. November 2017 findet in München die digina, die Konferenz zum digitalen Leben, statt. Im Fokus stehen der digitale Nachlass und das digitale Nachleben. Was passiert mit unseren Daten, Profilen, Abos und Kundenkonten im Netz, wenn wir nicht mehr da sind? Welche Kosten und Werthaltung entstehen? Eine gesellschaftlich wie wirtschaftlich brisante Fragestellung, die mit Vertretern aller relevanten Branchen diskutiert wird. Gemeinsam formulieren sie das erste offizielle Konsenspapier, um neuen Standards und Lösungen den Weg zu ebnen. Zu den Sprechern zählen Branchengrößen wie Google-Projektmanager Jan Hannemann, Agnieszka M. Walorska, Michael Praetorius und Schauspielerin Marie-Luise Marjan. Förderer sind unter anderem das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) und der Somnity-Datensafe.

 

Nach ihrem Kick-off 2016 in Hamburg eröffnet die digina Konferenz 2017 ihre Pforten in München. In der Alten Rotation im Pressehaus in der Bayerstraße kommen über 200 Vertreter aller relevanten Branchen zusammen, darunter Online-Unternehmer, Juristen, Versicherer, Banken, Trauerbegleiter und Verbraucherschützer. Auch Privatpersonen und Familien sind zum öffentlichen Diskurs eingeladen. Gesucht werden praktische Lösungsansätze und neue Standards, um das junge und weite Feld des digitalen Erbens nachhaltig zu definieren.

 

Digitaler Nachlass und digitales Nachleben
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir unser digitales Leben in Form des digitalen Nachlasses und des digitalen Nachlebens am besten organisieren, schützen, regeln und weitergeben? Während der digitale Nachlass die konkreten Zahlenwerte umfasst, die hinterlassen werden, beschreibt das digitale Nachleben die Erinnerungswerte. Bislang gibt es keine Lösung, die alle Ebenen des digitalen Lebens nachhaltig verwaltet. Dabei ist die digitale Vorsorge nicht nur im privaten Umfeld wichtig, wenn es beispielsweise um Bilder, Online-Konten oder Abos geht. Auch für Unternehmen kann es im Ernstfall prekär werden, wenn wichtige Passwörter und Zugangsberechtigungen fehlen.

 

„Wir müssen uns unseres digitalen Selbst bewusstwerden und auch die Verantwortung dafür übernehmen“, erklärt Sabine Landes, Initiatorin der digina. „Wer seine Datenströme nicht zu Lebzeiten regelt, belastet damit seine Hinterbliebenen erheblich. Nicht nur wegen des nachträglichen Verwaltungsaufwands und der möglichen Kosten, die für die Erben entstehen. Geliebten Angehörigen ist es schlichtweg nicht möglich, endlich abzuschließen. Stattdessen müssen sie hart mit sich ins Gericht gehen, welche Fotos und Profile sie löschen lassen oder nicht – sofern sie sich überhaupt die Befugnis dafür erkämpfen können.“

 

Branchentreff und erster interdisziplinärer Konsens
Um alle Branchen auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen und Entwicklern die Bahn zu ebnen, formulieren sie gemeinsam mit den Experten vor Ort ein erstes offizielles Consenus Paper – angefangen vom Status quo in Deutschland bis hin zum konkreten Anforderungskatalog an technische Lösungen.

 

Zum Programm der digina werden Sprecher aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien beitragen, wie zum Beispiel Google-Projektmanager Jan Hannemann, Agnieszka M. Walorska, Michael Praetorius und Schauspielerin Marie-Luise Marjan. Start-ups und etablierte Unternehmen haben die Möglichkeit, an Ständen ihre Konzepte zu präsentieren und sich in Workshops auf Augenhöhe auszutauschen. Zu den Sponsoren zählen unter anderem das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B), das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz gefördert wird, sowie Somnity, der Service für die digitale Vorsorge und den digitalen Nachlass der netzbetreuer GmbH.

 

Die Konferenz richtet sich allgemein an Meinungsträger, Lösungsanbieter, Start-ups, Vorsorgende, Nachsorgende, Entscheider, Macher, Wissenschaftler, Gelehrte, Kritiker, Philosophen, Finanzdienstleister, Bestatter, Berater, Verbraucherschützer, Datenschützer, junge Menschen, reife Menschen, Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Entwickler, Politiker und Neugierige.

 

 

Im Vorfeld der Konferenz am 4. November 2017 findet das digina Barcamp statt, bei dem an konkreten Lösungen gearbeitet wird. Es richtet sich an Innovatoren, Digital-Interessierte und Start-ups sowie an Blogger und jeden, der die Themen digitaler Nachlass und digitales Leben proaktiv mitgestalten möchte.

 

 

Zum Programm: https://digina-conference.com/programm/

 

Zu den Tickets: https://digina-conference.com/tickets/

 

 

 

Über die Veranstalter
Die Veranstalter der digina 2017 sind Sabine Landes und Dennis Schmolk vom Infoportal digital-danach.de, in Kooperation mit Mario C.G. Juhnke und David Sporer von digithana sowie Alexander Pinker vom Startup-Netzwerk SUN e.V. / Medialist Group.


digital-danach.de ist ein unabhängiges Infoportal zu digitalem Nachlass und Online-Trauerkultur. Sabine Landes und Dennis Schmolk haben es 2015 ins Leben gerufen. Die Beiträge reichen von Recherchen zu Vorsorge und Nachlassverwaltung über relevante Dienstleister und Angebote bis zu Beiträgen über die gesellschaftliche Debatte um Sterben und Erben im Netz.
www.digital-danach.de

 


digithana ist ein Projekt der mediahelden GmbH, das sich als technischer Lösungsanbieter positioniert. Vor dem Hintergrund einer vertrauensvollen Lösung zur Organisation und Speicherung von relevanten Daten, geht es in diesem Projekt nicht allein um die Technik, sondern auch um die Ethik, die ein solches Unterfangen benötigt. www.digithana.com
Das Startup-Netzwerk SUN e.V. ermöglicht einen vertrauensvollen Austausch zwischen Menschen, die sich für verantwortungsbewusstes Unternehmertum engagieren. SUN vereint aktive und zukünftige Gründer, Unternehmer, Investoren und Mentoren aus verschiedenen Branchen und Phasen der Gründung. www.startupnetzwerk.org

 


Students from all Europe invited to compete in the 4th European Universities & Grad. Schools Innovation Championship

 

 

 

(Paris, October/mc) -- On April 12th 2018, top European talents from 120 campuses will compete in the fourth edition of the Morpheus Cup to showcase their skills and highlight their most innovative projects. After Luxembourg in 2017, the event will take place in 2018 at the Palais Brongniart (Stock Exchange) in Paris and will focus on burning topics such as Digital Transformation, Creativity, Deeptech, Circular Economy, Ecommerce and much more.

Since its launch in 2015, the Morpheus Cup has been placed under the high patronage of the European Commission with the support of Commissioners Marianne Thyssen and Carlos Moedas in 2017. "The championship is a great opportunity for young people to showcase their skills and to help to bridge the gap between universities, schools and the European employment market. In the Commission, we believe that the right skills not only improve young people's life chances, but also act as a driver for our future competitiveness and growth" underlines Mrs. Thyssen.

In the last three years, the event already attracted hundreds of campus from more than 20 countries and rewarded many of them including Warshaw School of Economics, Mannheim Business School, HEC Paris, Polytechnique Nantes, universities from Oxford, Berlin, Luxembourg, Athens, and Barcelona.

New challenges for new talents
The next edition will take the competition to another level by featuring tech, business, science, marketing, creative challenges in five different rooms, suggesting meetings with employers, innovative brands and investors through 50 stands and presenting not less than 20 categories for students to submit their projects/startups ideas (Morpheus Prize). Apart from the live experiences and challenges designed by entrepreneurs or partners of the event, almost 500 research projects and startups will be showcased to win awards, the championship and up to €50,000 worth of prizes.
Art, circular economy, human capital, smart cities, mobility, FinTech, design, industry, sport, artificial intelligence… topics, regardless of the students’ profiles and education level, invite them to be creative in many different fields.

Finalists will have to pitch in front of an international jury. Past editions welcomed jury members from Google Lunar XPrize, WarnerBros, Accenture, European Investment Fund, FC Barcelona, ESA, Canal+, Novak Djokovic Foundation etc. Daimler, Forbes, Expon Capital, Davidson, Leroy-Merlin, PwC have already joined the next edition.

Registrations are already open. First partners, jury members and employers will be unveiled before Christmas season.
The Morpheus Cup’s website unveils the main characteristics of the championship and also the past editions prize-winners.

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About the Morpheus Cup
The only one of its kind in the world, the Morpheus Cup invites each year the greatest talents among European students to compete together through innovative projects and one day of themed challenges.
This championship created in 2015 is divided into two parts and students can decide to enter one or the other part of the competition:
• The Morpheus Prize: a call for projects & startups rewarded by category and in which you can take part individually or with a team
• The Morpheus Day: a live team competition on April 12th in Paris (2-3 people by team)
To date, more than 100 campuses from 19 countries have sent their teams or projects supported by 50 employers and innovative brands.
In 2018, Paris will welcome the fourth edition of this event at Palais Brongniart with the support of both the European Commission and Paris City Hall.

 


Gut leben mit Morbus Crohn

Foto: bbt
Foto: bbt

 

 

 

(Koblenz/bbt) - Im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von „Leben!“, dem Magazin der BBT-Gruppe für Gesundheit und Soziales, steht die Darmerkrankung Morbus Crohn. Wie die Geburt eines Kindes das Leben der Eltern verändert und wie der Alltag für die Bewohner eines Kleinheims aussieht– auch dazu mehr im aktuellen Heft. Außerdem widmet sich Bruder Alfons Maria Michels, Sprecher der Geschäftsführung, dem Thema Menschlichkeit in der Pflege.

 

Morbus Crohn ist eine verborgene Krankheit. Mehr als 300.000 Menschen in Deutschland leiden unter der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Die Dunkelziffer wird noch viel höher geschätzt. Dabei lässt sich mit einigen Hilfen ein fast normales Leben führen, wie die Geschichte von Gaby Hauschild zeigt.

 

Neun Monate mit Sehnsucht erwartet und dann ist es endlich da. Der Moment, das eigene Kind zum ersten Mal im Arm zu halten, ist für Eltern etwas Unbeschreibliches. Wie gut, wenn die kleine Familie dann mit Ruhe und aller Zeit der Welt die ersten Stunden und Tage genießen kann. „Leben!“ begleitet eine frischgebackene Familie auf der Geburtsstation.

 

„So hatte ich mir das nicht vorgestellt!“ – Für viele ist es im Alter schmerzhaft, zu realisieren, dass sie nicht mehr allein in ihrem Zuhause leben können. Aber vielleicht birgt der Umzug in eine Senioreneinrichtung doch die eine oder andere freudige Überraschung. So bieten Kleinheime, wie in Grünsfeld, ihren Bewohnern immer mehr Heimat.

 

„Mehr Menschlichkeit!“ in der Gesundheits- und Sozialpolitik und bei den Koalitionsverhandlungen wünscht sich Bruder Alfons Maria Michels, Sprecher der BBT-Geschäftsführung, im „Standpunkt“ dieser Ausgabe von „Leben!“.

 

„Leben!“, das Magazin der BBT-Gruppe für Gesundheit und Soziales, richtet sich an alle, denen ihre Gesundheit am Herzen liegt, die sich für neue Entwicklungen in der Medizin genauso interessieren wie für Geschichten, die das Leben schreibt. „Leben!“ ist ein Magazin für die ganze Familie: wichtige Informationen zu Krankheitsbildern und den nötigen Vorsorgeuntersuchungen, Tipps für gesunde Ernährung und die richtige Bewegung oder Hilfreiches für das Leben im Alter. Kinder erfahren auf ihrer Seite viel über die Zusammenhänge im Körper, verbunden mit spannenden Rätseln. Das Magazin erscheint vierteljährlich in fünf verschiedenen Ausgaben (Main-Tauber, Trier/Rilchingen/Zemmer, Koblenz/Montabaur/Saffig, Bonn, Paderborn/Marsberg) und kann kostenfrei abonniert werden. Außerdem liegt es in den Eingangs- und Wartebereichen der BBT-Einrichtungen sowie in Arztpraxen und Apotheken zum Mitnehmen aus.

 

 

„Leben!“ im Internet:
www.bbtgruppe.de/leben
www.facebook.com/bbtgruppe.de
https://youtube.com/BBTGruppe

 


Der Kartenvorverkauf beginnt am 5. Oktober

„Herzklopfen“ – die neue große GalaShow der HansePferd Hamburg

 

 

 

Edle Pferde, unvergleichliche Reitkunst und traumhafte Impressionen

 

 

 

(Hamburg/pm) - Wundervolle Pferde, großartige Reitkünstler, stimmungsvolle Musik und phantastische Lichteffekte – die neue große GalaShow der HansePferd Hamburg „Herzklopfen“ steht für ein außergewöhnliches Erlebnis, dem Pferdefreunde schon jetzt voller Vorfreude entgegensehen können. An drei Tagen vom 20. bis 22. April jeweils um 19.30 Uhr heißt es in der Showhalle „Vorhang auf“ für einen unvergesslichen Abend. Das zweistündige Top-Event bildet den allabendlichen Höhepunkt der HansePferd Hamburg auf dem Hamburger Messegelände.

 

 

 

Erwartet werden die besten und beliebtesten Akteure aus dem In- und Ausland. Bekannte Stars aus Europa und regionale Publikumslieblinge bezaubern mit ihren vierbeinigen Partnern das Publikum mit zu Herzen gehenden Darbietungen. Aus Frankreich kommen zum Beispiel die hinreißende Mélie Philippot und ihr entzückendes Shetlandpony Josie. Ein wahres Fest für die Sinne ist auch der Auftritt des berühmten Showteams Excalibur, in einer unvergleichlichen Inszenierung im Schein des Feuers. Die mitreißenden Auftritte der „Islandpferde“ mit dem ihnen gegebenen Temperament sind immer ein absolut begeisterndes Highlight. Die große GalaShow bietet über Stunden traumhafte Impressionen und begeistert mit bewegenden, unvergessliche Momenten.

 

 

 

„´Herzklopfen` wird seinem Namen gerecht und die Besucher auf phantastische Weise begeistern“, verspricht Franz Peter Bockholt, Präsident des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg e. V, der gemeinsam mit dem Geschäftsführer Kai Haase sowie Mitarbeiterin Britta Bando die aufwändige Choreographie gestaltet. Garantiert ist ein traumhafter, emotionaler und bewegender Abend mit den edelsten Pferden, charismatischen Reitkünstlern und weiteren einzigartigen Highlights. Soviel will er verraten: „Es geht um die leidenschaftliche Zuneigung zwischen Mensch und Pferd, das gemeinsame Erleben und Zusammenhalten.“

 

 

 

Jetzt Karten sichern:

 

Wer sich das großartige Event nicht entgehen lassen möchte, sollte sich rechtzeitig Karten sichern. Ab 5. Oktober startet der Vorverkauf. Karten gibt es unter www.hansepferd.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen. Erwachsene zahlen am Freitag 42, am Samstag 45 und am Sonntag 39 Euro. Für Kinder von 6 bis 15 Jahren kostet der Eintritt Freitag, 28, Samstag 29 und Sonntag 25 Euro. Hinzu kommen die Vorverkaufsgebühren. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt ohne Anrecht auf einen eigenen Sitzplatz. Ein tolles Extra: GalaShow-Karten gelten am selben Tag für den Messeeintritt. Die HansePferd Hamburg, das Messe-Erlebnis rund ums Pferd, auf dem Hamburger Messegelände hat vom Freitag, 20., bis Sonntag, 22. April 2018, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn der GalaShow ist jeweils um 19.30 Uhr


BADISCHER STIFTUNGSPREIS 2017

FÜR FRAUEN-STIFTUNG UND STIFTUNGEN FÜR KIRCHENMUSIK

 

(Karlsruhe/ekiba) - Der Stiftungspreis der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie in Baden geht 2017 an die Frauen-Stiftung Gratia, die Stiftung Jubilate der evangelischen Vogelstang-Gemeinde in Mannheim und die Stiftung Badische Posaunenarbeit. Verliehen wurde der mit insgesamt 3500 Euro dotierte Preis am gestrigen Donnerstag (28.09.) im Rahmen des Stiftungsforums von Kirche und Diakonie in Baden vor rund 100 Gästen aus Kirche und Stiftungswesen im ehemaligen Stephanienbad in Karlsruhe.


Erster Preisträger 2017 ist die Stiftung der evangelischen Frauen in Baden „Gratia“. Sie werde damit, so Oberkirchenrat Urs Keller in seiner Laudatio, „für ihren Einsatz für Frauen und Mädchen, für Teilhabe und Gleichberechtigung, ökumenisch und weltweit“ geehrt. Anke Ruth-Klumbies, Vorsitzende des Stiftungsvorstands von Gratia, freute sich „sehr über diesen Preis, weil er uns in unserer Aufgabe stärkt, Mädchen und Frauen in prekären Lebenssituationen zu unterstützen“. Bei der Preisverleihung war auch die Hilfsorganisation AMICA vertreten, die mit rund 12.000 Euro von Gratia verfolgte und traumatisierte Frauen im Libanon unterstützt. Gratia habe im vergangenen Jahr mit einem neuen Konzept Botschafterinnen und Multiplikatoren gewonnen, weit in die Gesellschaft hineingewirkt und so die Spendeneinnahmen binnen eines Jahres deutlich erhöht, lobte die Jury.

Gleich zweimal wurden Stiftungen geehrt, die sich der Kirchenmusik verschrieben haben. „Das freut mich als verantwortlichen Oberkirchenrat natürlich besonders“, sagte Oberkirchenrat Matthias Kreplin gestern bei der Preisverleihung. Die Stiftung „Jubilate“ der evangelischen Vogelstang-Gemeinde in Mannheim finanziert inzwischen dauerhaft professionelle gemeindliche Kirchenmusik über die Vollzeitstelle eines Kantors. Laut Pfarrerin Heike Helfrich-Brucksch nehmen mehr als 80 Kinder und Jugendliche an der Chorschule teil, zwei Schulen kooperieren mit der Kirchengemeinde. Die stets neuen Konzepte, Spenden einzuwerben, hätten die Jury, so Kreplin, überzeugt. So seien unter anderem eine eindrückliche Broschüre und ein Fotoprojekt gestaltet worden.

Die „Stiftung Badische Posaunenarbeit“ mit Sitz in Dossenheim schaffe es mit einer „großartigen Vernetzung“ in ganz Baden Gelder einzuwerben, um so die musikalische Entwicklung von Jugendlichen und Posaunenchören vom Bodensee bis nach Wertheim zu fördern, lobte Bernd Konheisner, Leiter der Evangelischen Bank in Süddeutschland, bei der Verleihung des dritten Preises. Zahlreiche spannende Projekte seien in den vergangenen Jahren in Bezirken und Gemeinden unterstützt worden, betonte auch Landesmusikdirektor Kord Michaelis: „Durch die Hilfe der Stiftung kann die Posaunenarbeit in unserer Landeskirche mit kreativem Schwung Generationen verbinden“.

Die Evangelische Bank finanziert das Preisgeld für den Stiftungspreis von Kirche und Diakonie. Der Evangelische Stiftungspreis wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Evangelischen Stifter- und Stifterinnen-Preis verliehen.

Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie auf deren Websites
gratia-stiftung.de
kirchenmusik-vogelstang.de/stiftung-jubilate
fv.posaunenarbeit.de/stiftung

 


BBT-Geschäftsführer Bruder Alfons Maria Michels wechselt zum 01.01.2018 als Vorsitzender in den Aufsichtsrat der Barmherzige Brüder Trier gGmbH.

Foto: bbt
Foto: bbt

(Trier/pm) - Bruder Alfons Maria Michels (57), über 15 Jahre Geschäftsführer der BBT-Gruppe u.a. für Unternehmensstrategie, Unternehmenskommunikation und als ihr Sprecher, wurde am 10.07.2017 von der Gesellschafterversammlung der Barmherzigen Brüder Trier gGmbH zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates bestellt. Bruder Alfons Maria folgt in dieser Funktion Bruder Peter Berg (53), der über 10 Jahre den Vorsitz innehatte und weiterhin Mitglied des Aufsichtsrates bleibt. Der bisher von Bruder Alfons Maria Michels verantwortete Geschäftsbereich wird ab 01.01.2018 von Dr. Albert-Peter Rethmann (57) übernommen, der seit 2013 in der BBT-Geschäftsführung den Geschäftsbereich „Christliche Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung“ verantwortet.

 

„Mit diesem Wechsel stellen wir die Kontinuität in Führung und Management unserer Werke sicher. Wir setzen den von uns als Brüdergemeinschaft und Gesellschafter schon in den 1980er Jahren eingeschlagenen unternehmerischen Weg fort, indem wir uns konsequent auf die strategische Führung unserer Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen konzentrieren“, erläutert der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Bruder Benedikt Molitor, die Entscheidung des Gesellschafters.

 

Bruder Alfons Maria Michels gehört seit 1986 der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf an und ist seit 2007 Mitglied der Generalleitung. Er verantwortete von 1994 bis 2010 zunächst als Vorstandsmitglied und seit 2010 als Sprecher der Geschäftsführung die Unternehmensstrategie der heute rund 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens der BBT-Gruppe in Deutschland. Der Wechsel von Aufgaben nach einer längeren Zeitspanne ist eine übliche Verfahrensweise innerhalb einer Ordensgemeinschaft.

 

Die Gesellschafterversammlung dankte Bruder Peter Berg für sein Engagement als Aufsichtsratsvorsitzender und Bruder Alfons Maria Michels für seinen Einsatz als Geschäftsführer. Sie wünschte der gesamten Geschäftsführung weiterhin viel Erfolg für die konsequente Weiterentwicklung der BBT-Gruppe als einen der großen, konfessionellen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

 

 

 

Die BBT-Gruppe ist mit rund 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 11.000 Mitarbeitenden und ca. 800 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

 


Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht nur Frauensache!

KDFB: Frauen nicht im Regen stehen lassen

(München/kdfb)  – „Wer heute Beruf und Familie gut unter einen Hut bringen möchte, steht leider in Bayern auch im Jahr 2017 noch vor großen Herausforderungen,“ machte Elfriede Schießleder im Rahmen des heutigen Fachgesprächs im Bayerischen Landtag deutlich. Die Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) war vom Sozialausschuss des Bayerischen Landtags als Sachverständige zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehört worden. „Arbeitswelt und Infrastruktur lassen vor allem Frauen zu oft im Regen stehen – mit teils gravierenden Auswirkungen für deren Alterssicherung.“ Daher zähle eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf seit langem zu den Kernanliegen des KDFB, dem mit rund 165.000 Mitgliedern größten Frauenverband in Bayern.

 

Frauen wünschen sich mit Blick auf Familie und Beruf heutzutage kein „entweder oder“, sondern ein „sowohl als auch“, so Schießleder. „Noch nie waren Frauen so gut ausgebildet wie heute. In jungen Jahren scheinen ihnen alle Türen offen zu stehen. Dies ändert sich für die meisten gravierend mit der Familiengründung.“ Das mache auch das Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung sehr deutlich. „Vor allem Frauen erledigen den Großteil der unbezahlten Familien- und Sorgearbeit. Sie reduzieren deswegen die eigene Erwerbstätigkeit oder geben sie gar ganz auf – auf Kosten der eigenen Existenz- und vor allem Alterssicherung. Dabei haben diese Entscheidungen selten mit echter Wahlfreiheit zu tun, sondern sind in vielen Fällen eine Folge der gegebenen Rahmenbedingungen,“ so Schießleder.

 

Daher sieht der KDFB dringenden Handlungsbedarf auf allen Ebenen und nimmt in seiner Stellungnahme sowohl Politik als auch Arbeitgeber in die Pflicht:

 

Zu den Kernforderungen zählen neben einem bundesgesetzlichen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit vor allem: mehr Angebote für Ausbildungen in Teilzeit, eine bessere Bezahlung in Gesundheits- und Pflegeberufen und die Weiterentwicklung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes mit der Stärkung der Gleichstellungsbeauftragten. Ein zentraler Schritt hin zu mehr Partnerschaftlichkeit und Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern bestünde letztlich auch im Schließen der Lohnlücke. Sie liegt in Bayern mit 24 Prozent sogar über dem Bundesdurchschnitt.

 

„Wer Frauen in Bayern wirklich unterstützen will, der kann handeln“, so Schießleder. Dazu zähle die Garantie für flächendeckende, qualitativ hochwertige, wohnortnahe und bedarfsorientierte Kinderbetreuungsmöglichkeiten, insbesondere mit Blick auf die Betreuung zu Randzeiten und jene von Schulkindern. Genauso gewinne eine gut ausgebaute Infrastruktur im Pflegebereich und Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige an Bedeutung. Auch mit Blick auf die Arbeitswelt 4.0. besteht Handlungsbedarf in Sachen Familienfreundlichkeit. Hier erachtet der KDFB allgemeinverbindliche Regelungen zu Arbeits- und Ruhezeiten bei mobilen Arbeitsplätzen und im Homeoffice sowie ein Recht auf Nichterreichbarkeit für notwendig.

 

Redaktion: Alex Schiel / Ulrike Müller-Münch

 


KIRCHLICHE STIFTUNGEN UND DER VERTRAUENSVORSCHUSS

WICHTIG IST DER LANGE ATEM

 

(Karlsruhe/ekiba) -. Aus Anlass des fünften Stiftungsforums von Kirche und Diakonie in Baden haben Vertreter beider Institutionen die Bedeutung kirchlicher Stiftungen betont. Volker Erbacher, Geschäftsführer der Stiftung Diakonie Baden sagte im Rahmen einer Pressekonferenz, Kirche und Diakonie hätten Angebote in fast alle gesellschaftlichen Bereiche hinein. Man sei dicht an den Menschen. Die kirchlichen Stiftungen könnten jedem ein für ihn passendes Angebot machen, um über Stiftungen mit dem eigenen Geld anderen Menschen zu helfen.

Torsten Sternberg, Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Evangelischen Landeskirche in Baden, sagte, Kirche habe per se einen Vertrauensvorschuss. Ältere Menschen seien misstrauisch und erwarteten eine Grundehrlichkeit. Auch aus diesen Gründen würden viele Kirche und Diakonie ansprechen, wenn es um die Frage des Vererbens gehe. Außerdem sei Kirche als Institution mehrere hunderten Jahre alt. Hier habe man Vertrauen, dass das Anliegen, Gutes tun zu wollen, verlässlich und vor allem dauerhaft erfüllt werde.

Heide Serra vom Verein Amica in Freiburg berichtete, wie wertvoll die Unterstützung ihrer Arbeit durch Stiftungen sei. Jedes Jahr könne man auch aufgrund dieser Hilfe mehreren hundert Frauen in Krisengebieten in aller Welt zur Seite stehen. So habe die Frauenstiftung GRATIA der Evangelischen Frauen in Baden in den vergangenen drei Jahren nahezu 12.000 Euro gegeben. Mit dem Geld konnte man ein Beratungszentrum im Libanon aufbauen. Hilfe in Krisen- und Kriegsgebieten sei aber nur dann sinnvoll, wenn man einen langen Atem habe und sich darauf verlassen könne, langfristig Unterstützung zu bekommen. Das werde durch die Hilfe von Stiftungen garantiert.

Als schwierig für die Arbeit von Stiftungen sahen alle Beteiligten die anhaltende Niedrigzinsphase an. Nicht mehr in großen Stil Hilfen über Zinserträge finanzieren zu können, sei eine Herausforderung. Pfarrer Torsten Sternberg wies aber darauf hin, dass Stiftungen noch immer eine der besten Möglichkeiten seien, auch mit kleinen Beträgen Großes bewirken zu können. Zudem hätten Stiftungen einen langen Atem, so dass auch diese aktuell schwierige Phase überdauert werden könne.

Sein Kollege Pfarrer Volker Erbacher berichtete, dass immer mehr Menschen Interesse daran hätten, ihr Erbe an Kirche oder Diakonie gehen zu lassen. Es sei ein eindeutiger Trend zu erkennen. Auch hier sehe er die Hintergründe im prinzipiellen Vertrauensverhältnis der Menschen zur Kirche in allen Dingen, die mit Verlässlichkeit und Dauerhaftigkeit zu tun hätten.

Das fünfte Stiftungsforum von Kirche und Diakonie beginnt heute Abend um 17 Uhr. Im Rahmen des Forums werden die Stiftungspreise verliehen. Die Preise gehen an die Frauenstiftung GRATIA, die Stiftung Jubilate in Mannheim und die Stiftung Badische Posaunenarbeit aus Dossenheim. Die Preise sind mit insgesamt 3.500 Euro dotiert.

 


„Alles Große beginnt mit einem freien Gedanken“ – thjnk ist die Red Dot: Agency of the Year 2017

Foto: reddot
Foto: reddot

 

                                                                                                                                                    

 

(Essen und Hamburg/rd) -Einmal im Jahr werden im Red Dot Award: Communication Design überzeugende gestalterische Leistungen prämiert. Darüber hinaus wird der Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ vergeben, der 2017 an thjnk geht. Er ist die verdiente Anerkennung für die kontinuierlichen und überdurchschnittlichen Design-Erfolge, welche die Full-Service-Agentur im Red Dot Award erzielt hat: Neben den Auszeichnungen der letzten Jahre zeugen 2017 insgesamt 21 Awards von ihrem gestalterischen Know-how. Am 27. Oktober werden diese Leistungen gebührend gefeiert – wenn die Kreativen von thjnk im Rahmen der Red Dot Gala in Berlin als beste Agentur des Jahres geehrt werden.

Die erfolgreichste Agentur des Jahres
Unter allen Red Dot-Auszeichnungen ragt eine besonders hervor. Für diese kann sich niemand bewerben. Der Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ geht an eine Agentur, welche die Jury des internationalen Wettbewerbs konstant mit sehr guten Designleistungen überzeugt. „In diesem Jahr ist es thjnk gelungen, sich mit ihren Kreationen stolze 17 Red Dots und darüber hinaus vier Auszeichnungen als Red Dot: Best of the Best zu sichern“, erklärt Prof. Dr. Peter Zec.

„Neben den jüngsten Leistungen konnte thjnk auch in den vergangenen Jahren stets mit kreativen und gut gestalteten Kommunikationsprojekten punkten. Eine solche Kontinuität bei zugleich hochwertiger Qualität zu erreichen – besonders da es sich um eine noch junge Agentur in der schnelllebigen Kreativindustrie handelt – ist eine beeindruckende Leistung. Für diese erhält sie wohlverdient unseren Ehrentitel. Ich gratuliere Karen Heumann, Armin Jochum, Michael Trautmann, Ulrich Pallas und dem gesamten Team von thjnk herzlich zu ihrer Auszeichnung als Red Dot: Agency of the Year 2017“, so der Initiator und CEO des Red Dot Awards weiter.
Auch die Titelträger freuen sich über ihre Ehrung, die für sie zugleich Ansporn ist, wie Armin Jochum deutlich macht: “Wir sind stolz auf das Rekordergebnis, das wir in diesem Jahr bei Red Dot erreicht haben – und freuen uns über die Auszeichnung als Agentur des Jahres. Grund genug, sich nicht auf diesem Erfolg auszuruhen.”

„There is no I in thjnk“ – gemeinsam ans Ziel
Eine Agentur, die bessere Antworten findet – für Kunden und Mitarbeiter. Mit diesem Ziel gründeten Karen Heumann, Armin Jochum, André Kemper und Michael Trautmann – die zu den profiliertesten Werbern Deutschlands zählen – 2012 thjnk in Hamburg. Fünf Jahre später arbeiten rund 400 Mitarbeiter in zehn Agenturen. Der gemeinschaftliche Ansatz spiegelt sich seit dem Abgang des „k“ (André Kemper) auch im Agenturnamen – heute steht das „k“ für „und Kollegen“. Cheffinanzer Ulrich Pallas ergänzte das Führungsgespann 2016. Wie Heumann und Jochum kam er aus der Agentur Jung von Matt.

Die Arbeit im Team findet auch auf anderer Ebene statt. „Wir wollen mit unseren Kunden neue, unkonventionelle Wege gehen, Marken unersetzlich machen“, sagt Armin Jochum. „Deshalb verbinden wir uns dort, wo es notwendig ist, mit den jeweils besten Spezialisten. Unser Anspruch ist es, immer für Exzellenz zu stehen. Dafür haben wir uns Kollaboration von Anfang an auf die Fahne geschrieben.“ So ist thjnk unter anderem an der Joint-Venture-Agentur BOBBY&CARL für thyssenkrupp beteiligt, erarbeitet mit der Agentur Leo Burnett in LEO’S THJNK TANK Ideen für McDonald’s und sucht gemeinsam mit dem MarTech-Unternehmen Facelift innerhalb von upljft nach neuen Lösungen im Social Advertising. Um international in jedem Markt exzellente, maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden zu ermöglichen, ist thjnk seit 2017 als weiterhin eigenständige Marke zudem Teil der weltweiten Marketing-Service-Gruppe WPP.

„Alles Große beginnt mit einem freien Gedanken“
Um zeitgemäße Antworten auf die kommunikativen Herausforderungen ihrer Auftraggeber zu liefern, folgen die Kreativen von thjnk konsequent ihrem Leitsatz, „Alles Große beginnt mit einem freien Gedanken“. Von zehn Agenturen aus – in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, New York und Zürich – arbeiten sie für namhafte Brands wie Audi, BiFi, Commerzbank, DER SPIEGEL, Deutsche Bahn, granini, hagebaumarkt, HARIBO, IKEA, McDonald’s, REWE sowie thyssenkrupp. Vor dem Hintergrund des digitalen Wandels und einer sich rasant verändernden Medienlandschaft schätzen diese neben der Kompetenz und den Impulsen, die thjnk liefert, vor allem deren Empathie, Überzeugungskraft und Vielseitigkeit.

Die Basis für den Erfolg von thjnk als Agentur sowie ihrer Projekte ist stets eine Idee – ein gedankliches Fundament, das die vorgeschlagene Lösung langfristig trägt. Verbunden mit einem klaren Ziel und einem kreativen Entwurf entstehen Arbeiten, die ihre Wirkung entfalten, und im besten Fall Meinungen, Haltung und Einstellungen ändern.

Preisverleihung und Ausstellung in Berlin
Die Preisträger des Red Dot Award: Communication Design 2017 werden am 27. Oktober während der Red Dot Gala geehrt. Im Konzerthaus Berlin nehmen die Red Dot: Best of the Best-Sieger ihre verdienten Trophäen entgegen. Highlight des Abends ist die Übergabe der Trophäe „Stylus“ an thjnk, die Red Dot: Agency of the Year 2017. Auf der anschließenden Designers‘ Night im E-Werk Berlin werden die Erfolge bis in den frühen Morgen gefeiert.

Zudem präsentiert die Siegerausstellung „Design on Stage“ im Rahmen der Aftershow-Party die ausgezeichneten Arbeiten. Eine Auswahl daraus ist ab dem 29. Oktober im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen. Bis zum 14. Januar 2018 präsentiert die Studioausstellung „Best Communication Design – Red Dot Winners Selection 2017“ sämtliche Projekte, die mit dem Red Dot: Best of the Best, Red Dot: Grand Prix und Red Dot: Junior Prize ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus erhalten Besucher Einblick in die kreativen Leistungen von thjnk, der Red Dot: Agency of the Year 2017.