Wirtschaft

24.08.2017


In der Pfarrkirche in Brebach werden alte Handys für einen guten Zweck gesammelt

Alte Handys in der Kirche entsorgen

Etwa 40 Handys hat die Pfarrei St. Martin, Saarbrücken schon gesammelt. Foto: bt
Etwa 40 Handys hat die Pfarrei St. Martin, Saarbrücken schon gesammelt. Foto: bt

(Saarbrücken/bt) – Was tun mit dem alten Handy? Wegschmeißen – und zwar in der Kirche. In der Pfarrei St. Martin in Saarbrücken steht seit einigen Wochen eine Box für alte Handys. „Wir haben schon über 40 Handys gesammelt“, sagt Gemeindereferent Helmut Willems. Und es kommen immer noch viele hinzu.

Die Saarbrücker Pfarrei in den Stadtteilen Brebach-Fechingen, Güdingen und Bübingen beteiligt sich an der bundesweiten Handysammelaktion von missio. Das Hilfswerk sammelt die alten Mobil-Telefone, um die Rohstoffe aus den Geräten zu recyceln. Das übernimmt das beim Kölner Umweltamt angezeigte Rücknahmesystem „mobile box“; es zerlegt die Handys umweltgerecht und verwertet sie. Dabei werden viele wertvolle Rohstoffe wie Gold, Kupfer oder Coltan wiedergewonnen und anschließend verkauft. Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf geht an wohltätige Organisationen, diesmal an missio.

Wer sein Handy in die Box in der Brebacher Pfarrkirche Maria Hilf wirft, wird nicht nur das alte Gerät los, sondern tut noch etwas Gutes. „Mobile box“ spendet 60 Cent pro Handy an die „Aktion Schutzengel. Für Familien in Not. Weltweit.“ Die Aktion ist im Kongo aktiv, wo missio Traumazentren unterstützt; dort leisten erfahrene Therapeuten den Opfern des Bürgerkriegs im Kongo seelischen und medizinischen Beistand und geben ihnen neuen Mut. In dem afrikanischen Land werden viele Rohstoffe wie Gold oder Coltan, die für die Produktion von Handys benötigt werden, abgebaut. Rebellen und Regierung kämpfen in einem seit mehr als 20 Jahre andauernden Konflikt um diese Rohstoffe. Missio hilft mit seiner Aktion den Menschen, die unter den verheerenden Auswirkungen des Konfliktes leiden.

Außer in der Pfarrkirche in Brebach kann man sein Handy auch in der Heilig Kreuz Kirche in Güdingen abgeben. Weitere Handyboxen stehen im Kindergarten St. Quirinus in Perl und in der Diözesanstelle Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat in Trier. Eine weitere Anlaufstelle im Bistum Trier ist in der Pfarreiengemeinschaft Niederehe: dort steht die Handybox in der Pfarrkirche St. Leodgar in Üxheim.

Interessierte Pfarreien, Kindergärten, Schulen und andere Institutionen können ebenfalls jederzeit eine kostenlose Box aufstellen. Die ist im Online-Shop von missio zu bestellen: www.missio-onlineshop.de Weitere Informationen: www.missio-hilft.de

 

 

 


die Sieger im Jubiläumsjahr stehen fest

Red Dot Award: Communication Design 2017

 

 

 

(Essen/rd) - Der Red Dot Award: Communication Design feiert 2017 sein 25-jähriges Jubiläum. Mit entsprechender Erfahrung ermittelte der Award in diesem Jahr erneut ausgezeichnete Leistungen: Die Sieger des international ausgeschriebenen Wettbewerbs stehen fest und erhalten das Red Dot-Siegel als Anerkennung für überzeugende Designqualität und Kreativität.

 

Gestiegene Internationalisierung: Teilnehmer aus 50 Nationen
Agenturen, Designer und Unternehmen aus 50 Nationen nahmen mit ihren Arbeiten am Red Dot Award: Communication Design 2017 teil. In 18 Kategorien hatten sie 8.051 Projekte eingereicht und damit für einen neuen Rekord gesorgt, ebenso wie für eine gestiegene Internationalisierung im Vergleich zum Vorjahr.

 

Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards: „Die Vielfalt der eingereichten Projekte ist enorm – hinsichtlich Inhalt, Art, Herkunfts- und Zielmarkt. Mit diesem breit aufgestellten Teilnehmerfeld geht auch große Verantwortung einher. Die fachlichen und länderspezifischen Merkmale müssen im Urteil der Jury Berücksichtigung finden, was ein international aufgestelltes Fachgremium für die Glaubwürdigkeit und Aussagekraft des Red Dot Awards unerlässlich macht.“

 

Internationale Jury: 24 Experten vergaben Red Dots
Entsprechend multikulturell präsentierte sich die Jury des Red Dot Award: Communication Design 2017. Die 24 Experten kamen aus 11 Nationen nach Essen, um sämtliche Einreichungen live und vor Ort in Augenschein zu nehmen, sie eingehend zu begutachten und abschließend zu bewerten. In einem mehrtägigen Prozess evaluierten sie die Beiträge, die nicht im direkten Vergleich miteinander stehen, sondern einzeln auf ihre individuelle Leistung geprüft werden.

 

Der Beurteilung liegen verschiedene Kriterien zugrunde, darunter Gestaltungsqualität, Ästhetik, Umsetzung, Wiedererkennungswert und gewähltes Medium. Sie bilden einen Orientierungsrahmen, der von den einzelnen Juroren gemäß ihrer Expertise, Erfahrung und ihrem sozio-kulturellen Hintergrund individuell ausgefüllt wird. So achtet Sound Design-Spezialist Rainer Hirt aus Deutschland insbesondere „auf die Idee, Innovationskraft, Umsetzung und Qualität der Arbeiten.“

 

Jury-Kollege Gustavo Greco, Designer aus Brasilien, erklärt, dass ihm insbesondere die „Angemessenheit und wie das Projekt das Leben von Menschen, die mit ihm in Berührung kommen, (zum besseren) verändern kann“ wichtig sind. Und auch Branding-Experte Johnason Lo aus Taiwan definiert Aspekte, die ihm besonders wichtig sind: „Außergewöhnlich sein, originell und authentisch; Ich schenke der Art und Weise, wie ein bestimmtes Gefühl durch Design ausgedrückt wird, besondere Beachtung.“ Doch nur im Team erzielen die Mitglieder der Expertenrunde ein ausgewogenes und faires Urteil: „Das Ziel einer guten Jury sollte sein, den ganzen Zusammenhang zu erfassen und zu beurteilen.“, erklärt Design-Experte Jean Jacques Schaffner aus der Schweiz.

 

Dem Leitmotiv „In search of good design and creativity“ folgend, vergaben die Fachleute das Red Dot-Siegel ausschließlich an Projekte, die insgesamt mit ihrer hohen Gestaltungsqualität und Kreativität überzeugten. Das renommierte Label ging an 749 Arbeiten. Darüber hinaus würdigte die Jury 67 Werke mit dem Red Dot: Best of the Best. Die Auszeichnung für sehr hohe Gestaltungsqualität und kreative Leistung erhielten damit lediglich 0,8 Prozent aller Einreichungen.

 

Vergabe der Red Dot: Grands Prix während der Preisverleihung
Die Macher der besten Kommunikationsarbeiten des Jahres werden am 27. Oktober während der Red Dot Gala geehrt. Im Konzerthaus Berlin nehmen die Red Dot: Best of the Best-Sieger ihre verdienten Trophäen vor rund 1.400 internationalen Gästen entgegen und dürfen auf einen zusätzlichen Award hoffen – auf den Red Dot: Grand Prix. Diese höchste Einzelauszeichnung geht an die beste Arbeit in einer Kategorie. Erst während der Preisverleihung wird bekannt gegeben, welche fünf Projekte mit dem Red Dot: Grand Prix honoriert werden.

 

Und auch bei den aufstrebenden Talenten bleibt es bis zum Schluss spannend: Auf der Red Dot Gala erfahren sie, wer den mit 10.000 Euro dotierten Red Dot: Junior Prize für die beste Arbeit eines Nachwuchsgestalters erhält. Darüber hinaus werden kontinuierlich herausragende Leistungen im Kommunikationsdesign mit den Ehrentiteln „Red Dot: Agency of the Year“ und „Red Dot: Brand of the Year“ gewürdigt.

 

Auf der anschließenden Designers‘ Night im E-Werk Berlin erhalten die Red Dot-Sieger ihre verdienten Urkunden und feiern ihre Erfolge. Zudem präsentiert die exklusive Siegerausstellung „Design on Stage“ im Rahmen der legendären Party die ausgezeichneten Arbeiten des Red Dot Award: Communication Design 2017.

 


Red Dot Award: Communication Design 2017 – Zahlen und Fakten

 

Einreichungen: 8.051
Teilnehmende Nationen: 50

 

Auszeichnungen:
Red Dot: 749
Red Dot: Best of the Best: 67
Red Dot: Grand Prix: 5
Red Dot: Junior Prize: 1

 

Weitere Informationen: www.red-dot.de/cd

 


Über 80 Prozent der Ausstellungsfläche bereits verkauft

HansePferd Hamburg: Was dem Pferd gefällt

 

Das Messe-Erlebnis rund ums Pferd vom 20. bis 22. April 2018 auf dem Hamburger Messegelände

 

 

 

(Hamburg/pm) - Alles, was dem Pferd gefällt und gut tut, finden Pferdefreunde auf der HansePferd Hamburg. Große und kleine Pferdefans können jetzt schon anfangen, ihre Einkaufslisten zu schreiben: Die schönste Pferdemesse im Norden ist bereits zu mehr als 80 Prozent gebucht und die Vermietung der Ausstellungsflächen läuft auf Hochtouren. Mehr als 450 Aussteller aus allen Bereichen des Pferdesports werden kommen, um ihre besten und neuesten Produkte zum Wohle des Pferdes und zur Freude des Reiters auf dem Hamburger Messegelände vom 20. bis 22. April zu präsentieren.

 

 

 

„Das Beste für Pferd und Reiter steht bei uns im Mittelpunkt der Veranstaltung“, betont Sonja Tegtmeyer, Projektleiterin der HansePferd Hamburg, die sich über viele Neuheiten und Trends freut. Wer sein Pferd zufrieden und glücklich sehen will, findet bei uns alles, was es braucht, damit es sich wohlfühlt.“ Ambitionierte Pferdesportler, Freizeitreiter ebenso wie Halter oder Einsteiger erwartet ein einzigartiges, abwechslungsreiches, wie innovatives und faszinierendes Angebot, das es zu entdecken und auszuprobieren gilt. Hautnahe Begegnungen mit edlen Pferden und entzückenden Ponys aus über 35 Rassen in den zahlreichen Vorführringen machen den Besuch der HansePferd Hamburg zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

 

 

Auf Norddeutschlands beliebtester Messe für Pferdefreunde erwartet die Besucher in sieben Hallen unendlich viele attraktive und innovative Angebote aus allen Bereichen wie zum Beispiel Freizeit-, Dressur-, Spring- sowie Vielseitigkeitsreiten-, Horsemanship und Bodenarbeit. Trendige Reitoutfits, neueste Sättel und das passende Zaumzeug – was die Herzen von Reitern höher schlagen lässt und zum Wohlbefinden beiträgt, wird es zu entdecken und zu kaufen geben. Ein riesiges Angebot mit einer großen Auswahl rund um Pferdesportzubehör lädt zum Shoppen, Stöbern und Ausprobieren ein – Schnäppchen inklusive. Wertvolle Erkenntnisse und eine große Auswahl zu den Themen Pferdegesundheit und Fütterung sowie zur Pferdehaltung und -transport erfahren Pferdefreunde im direkten Austausch mit Ausstellern und Fachleuten. Auch Western-Fans kommen im Western- und Horsemanship-Bereich auf ihre Kosten und können aus einem breiten Angebot schöpfen. Und im Island-Dorf präsentieren Aussteller das Beste für die lebhaften Isis, die zudem ihre Gangart live auf einem Fino-Strip demonstrieren werden.

 

 

 

Ponys und Pferde aus über 35 Rassen

 

Pferde, Pferde, Pferde: 300 Pferde und Ponys aus über 35 Rassen werden zur HansePferd Hamburg auf dem Messegelände erwartet und sind live zu erleben. Ob Holsteiner, Hannoveraner Trakehner, edle Lusitanos, feurige Araber, stolze Pura Raza Espanola, töltende Isländer, knuffige Haflinger oder die großen Kaltblutrassen – im Tagesprogramm in den Vorführringen und der großen Showhalle sind die edlen Vierbeiner täglich präsent. Anerkannte Trainer lassen sich über die Schulter schauen und geben Tipps für den Umgang mit Pferden.

 

 

 

Trainer und Experten hautnah

 

Die HansePferd Hamburg ist Erlebnis pur. Die Besucher können sich auf ein hochattraktives Programm mit über 100 Vorführungen und Vorträgen täglich freuen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausbildung. Beliebte Trainer zeigen unterschiedliche Methoden, die zu einem harmonischen und vertrauensvollen Zusammenspiel von Pferden und Reitern beitragen. Anregungen und Inspiration geben spannende Vorführungen in der großen Showhalle, im Ausbildungsring, im Rassen-Ring sowie im Horsemanship-Ring und im Extreme Trail Parcours. Neues Wissen erhalten die Besucher bei anschaulichen Demonstrationen sowie lehrreichen Vortragsveranstaltungen in den Foren Gesundheit und Pferdekompetenz.

 

 

 

Auch für Familien und Kinder gibt es einiges zu bestaunen und zu erleben: Dazu zählt die Hufschmiede in Aktion, die Kinder zum Schmieden eines Hufeisens für einen guten Zweck einlädt. Natürlich können auch die Eltern „das Eisen schmieden, solange es heiß ist“. In der Little Kids Ranch in der Westernstadt Golden Valley haben kleine Besucher wie richtige Cowboys die Möglichkeit, das Lasso zu schwingen und Hufeisen zu werfen.

 

 

 

“Herzklopfen“: die neue große GalaShow

 

Große Emotionen und überwältigende Reitkunst gepaart mit hinreißenden Showacts aus der faszinierenden Welt der Pferde – die neue große GalaShow der HansePferd Hamburg 2018 „Herzklopfen“ geht unter die Haut und trifft ins Herz. Zu diesem einzigartigen Event, das extra für das Abendprogramm inszeniert wird, kommen die besten und beliebtesten Akteure. Stars aus Europa haben ebenso wie regionale Publikumslieblinge bereits Ihren Auftritt zugesagt. Aus Frankreich wird mit einer berührenden Darbietung die Reitkünstlerin Mélie Philippot erwartet. Sie reitet in Begleitung ihres bezaubernden Shetlandponys Josie einen Pas de deux, der die Zuschauer im Sturm erobern wird. Mitreißend und kraftvoll kündigt sich bereits ein weiterer Topact an: die über alle Maßen beliebten Islandpferde tölten rasant durch die Halle und entfachen Begeisterungsstürme auf allen Rängen. Die große GalaShow, die täglich jeweils um 19.30 Uhr in der Showhalle über die Bühne geht, bietet mehrere Stunden lang traumhafte Impressionen und bewegende, unvergessliche Momente.

 

 

 

Die HansePferd Hamburg, das Messe-Erlebnis rund ums Pferd, auf dem Hamburger Messegelände hat vom Freitag, 20., bis Sonntag, 22. April, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn der großen GalaShow „Herzklopfen“ ist am 20., 21. und 22 April 2018 jeweils um 19.30 Uhr.

 


Spender aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützen mit über 1,6 Millionen Euro Arbeit von Caritas international

(Stuttgart/drs) – Im Jahr 2016 haben Spender aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Arbeit von Caritas international mit über 1.600.000 Euro unterstützt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das letztjährige Ergebnis einen Spendenrückgang. Im „Ausnahmejahr 2015" wurden aufgrund des Erdbebens in Nepal und des Höhepunkts in der Flüchtlingskrise in der Diözese über zwei Millionen Euro für die Arbeit von Caritas international gespendet. Dennoch wertet die Caritas das Spendenergebnis als Zeichen der Solidarität mit den Menschen weltweit. Mit den Geldern werden Menschen in Kriegs- und Krisengebieten in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika unterstützt. Für die vom Wirbelsturm Matthew betroffenen Menschen in Haiti und in der Karibik im Herbst 2016 gingen aus der Diözese knapp 110.000 Euro an Spendengeldern ein, für die allgemeine Not- und Katastrophenhilfe insgesamt knapp 850.000 Euro. Caritas international konnte dank der Spenden seine Nothilfe in Syrien (104.077 Euro) ausbauen. Damit verzeichnet Rottenburg-Stuttgart unter den 27 deutschen Bistümern den vierthöchsten Spendeneingang für die internationale Arbeit.

 

Der Caritasverband Rottenburg-Stuttgart und Caritas international bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für dieses positive Spendenergebnis. „Weltweit leiden Menschen infolge von Krieg, Dürre oder Naturkatastrophen an Hunger oder sie verlieren ihr Zuhause. Welches Leid diese Kinder und Erwachsenen durchmachen, ist für uns kaum nachvollziehbar", so Pfarrer Oliver Merkelbach, Caritasdirektor der Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Die Spenden sind ein wesentlicher Beitrag, um diese Not zu lindern und machen die unverzichtbare Arbeit von Caritas international erst möglich. Allen Spendern sprechen wir unseren Dank aus für ihr Vertrauen in die Arbeit der Caritas." 

 

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hilft nach Naturkatastrophen und in Krisengebieten das Überleben der Menschen zu sichern. Mit sozialen Projekten unterstützt Caritas international Menschen, die besonders schutzbedürftig sind, wie Kinder und Jugendliche, alte, kranke oder behinderte Menschen. Caritas international hilft unabhängig von Religion und Nationalität und arbeitet weltweit mit mehr als 160 nationalen Caritasorganisationen zusammen.

 


SCHLIESSUNG DES GOODYEAR-WERKS PHILIPPSBURG:

KIRCHE SIEHT REGIONALE ENTWICKLUNG MIT SORGE

 

(Philippsburg/ekiba) - Die Evangelische Landeskirche in Baden bedauert die Schließung des Goodyear-Reifenwerks in Philippsburg zum heutigen 31. Juli 2017. „Wir sehen den zunehmenden Abbau industrieller Arbeitsplätze in der Region mit Sorge“, erklärt Oberkirchenrat Matthias Kreplin. „Unsere Sorge gilt in erster Linie den betroffenen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und ihren Familien, die trotz Sozialplan und Transfergesellschaft einer unsicheren Zukunft entgegensehen. Wir sehen aber auch in der Gesamtentwicklung der Region ein hohes Risiko.“

 

Die Wirtschaft in Baden sei durch starke industrielle Kerne geprägt. Diese Kerne gelte es auch im Übergang zur „Industrie 4.0“ zu erhalten und zu modernisieren. „Die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs liegt in der engen Vernetzung von produzierender Industrie und produktionsnahen Dienstleistungen. Diese Stärken müssen wir weiter entwickeln und nicht abbauen“, betont Dieter Heidtmann, Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der badischen Landeskirche.

 

Oberkirchenrat Kreplin dankt insbesondere dem Goodyear-Solidaritätskreis, der sich mit viel Engagement für sozialverträgliche Regelungen bei der Schließung des Reifenwerks eingesetzt habe. „Die Mitglieder des Solidaritätskreises aus den Kirchen, der Kommune, Betrieb und Gewerkschaft wollen die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin solidarisch begleiten. Für uns als Kirche ist es wichtig, die Menschen in solch einer schwierigen Situation nicht allein zu lassen."

 


Bistum Rottenburg-Stuttgart legt Finanzbericht für das Jahr 2016 vor

Akzent bei Obdachlosenhilfe

 

(Rottenburg/drs) - Das Bistum Rottenburg-Stuttgart hat für 2016 den Jahresbericht über seine Finanzen und deren Verwendung vorgelegt. Dem Bericht zufolge beträgt der Jahresüberschuss gut 950.000 Euro. Über die konkrete Verwendung der Mittel ist noch nicht entschieden. Ein Akzent bei den Zuwendungen wird aktuell zugunsten der Obdachlosenhilfe gesetzt. Der Bistumshaushalt beträgt im langjährigen Schnitt drei bis fünf Prozent des Diözesanhaushalts. Er wird gespeist in erster Linie aus Erträgen von Stiftungen, Immobilien, Kapitalanlagen und Beteiligungen.

Als Beleg für die Vielfältigkeit pastoraler und karitativer Leistungen bezeichnete Bischof Gebhard Fürst den Jahresbericht in seinem Vorwort. Beispielhaft stehe dafür die weltkirchlichen Arbeit der Diözese und des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Mit einer Summe von knapp 1,3 Millionen Euro aus Zinserträgen konnten 2016 weltweit 70 Projekte im Rahmen der Stiftung Weltkirche gefördert werden. Wie etliche weitere werden diese Stiftungsmittel unter dem Dach des Bistums treuhänderisch verwaltet.

Den Planansatz für den Bistumshaushalt 2017 setzen die Fachleute des Bischöflichen Ordinariats insgesamt mit 9 Millionen Euro an, was rund 3 Prozent des Diözesanhaushalts entspreche. (Diözesanhaushalt 2017: 385 Millionen Euro) Voraussichtlich 3,3 Millionen Euro an Zinserträgen fließen direkt an kirchliche Stiftungen und Zweckvermögen für pastorale, karitative und weitere kirchliche Aufgaben. Erwartet wird ein Jahresüberschuss von 583.000 Euro.

Projekte und Einrichtungen, die mit Mitteln des Bistums finanziert werden, realisieren kirchliche Zwecksetzungen. Dazu zählen beispielsweise Hilfen für Mütter in Not, Obdachlosenhilfe, Hilfe für sozial Bedürftige, Kirchliche Internate oder Aufwendungen für die Liturgie im Dom in Rottenburg und in der Konkathedrale in Stuttgart. In diesem Jahr auch die Sanierung der Sülchenkirche Rottenburg, die bis November abgeschlossen sein soll.

Aktuell setzt das Bistum beim Einsatz seiner Mittel einen Schwerpunkt im Bereich der Obdachlosenhilfe: Für Zwecke der Stiftung Franziskusfonds wurden Mittel in Höhe von 850.000 Euro zur Verfügung gestellt. Davon sollen 300.000 Euro als Zuschuss für die Konzeption der sozial-karitativen Wohnungslosenhilfe in Aalen verwendet werden. Weitere 300.000 Euro werden als Zuschuss für den „Treff Härtsfeldstraße“ in Heidenheim bereitgestellt, ein Haus der Wohnungslosenhilfe für alleinstehende, wohnungslose, erwachsene Personen, für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, sowie für Menschen mit seelischer Behinderung.



Erläuterung:
Im Unterschied zum allgemeinen Gebrauch in deutschen Sprachen, der die Begriffe "Bistum" und "Diözese" synonym verwendet, bezeichnet das "Bistum" in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine eigene Rechtsperson als Anstalt des öffentlichen Rechts. Das Bistum Rottenburg vereint Haushalt und Vermögen u.a. des Bischöflichen Stuhls und des Domkapitels. (s. Anlage Bistumspublikation S. 22)

Das Volumen des Bistumshaushalts der Diözese beträgt im Schnitt der letzten Jahre nur etwa drei bis fünf Prozent der Summe des Diözesanhaushalts. Das Vermögen des Bistums setzt sich hauptsächlich zusammen aus Vermögen für kirchliche Zwecke, Stiftungen und Gebäuden. Knapp zwei Drittel des Volumens sind zweckgebunden und stehen dem Bistum nicht zur freien Verfügung.

Im Juli 2014 wurde zum ersten Mal der Haushalt des Jahres 2013 des Bistums in ausführlicher Weise veröffentlicht.

Daneben gibt es die Diözese Rottenburg-Stuttgart als Körperschaft öffentlichen Rechts. An die Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie an die Kirchengemeinden fließen die Kirchensteuereinnahmen (Diözesanhaushalt). Bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden auch die Staatsleistungen vereinnahmt.

 


missio: Bundesweite Aktionswoche zum Handy-Recycling vom 1. bis 7. September / Kostenlose Materialsets für Sammelstationen / Faires Smartphone zu gewinnen

Alte Handys sind Gold wert

Foto: missio
Foto: missio

(Aachen/missio) - Das katholische Hilfswerk missio ruft mit zahlreichen Kooperationspartnern zur Teilnahme an der Handy-Recycling-Woche zwischen dem 1. und 7. September auf.  „Diesen Termin haben wir ganz gezielt gewählt, findet doch zu diesem Zeitpunkt die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin statt“, erklärt Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio in Aachen. „Wenn die neusten Elektronik-Produkte präsentiert werden, wollen wir auf das Thema Elektroschrott und speziell die rund 100 Millionen ausgemusterten Smartphones hinweisen. Denn diese Handys sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert“. Rund 2,4 Tonnen Gold befinden sich – so schätzen Experten - in diesen Mobiltelefonen, die ungenutzt in den Schubladen verstauben.

 

Mit der Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ kann nach Angabe von missio doppelt geholfen werden. „Erstens werden die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe in Europa aufbereitet und wiederverwertet“, so der missio-Präsident. „Zweitens erhält missio von der Verwertungsfirma Mobile Box für jedes recycelte Handy einen Teil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo“. 

 

Die Vorbereitungen für die Aktionswoche laufen auf Hochtouren. Bereits jetzt gibt es in 63 Städten Sammelstellen, wo alte Handys abgegeben werden können. Eine Online-Karte auf www.missio-hilft.de/goldhandys informiert über die nächstgelegenen Sammelboxen in Städten wie Aachen, Düsseldorf, Frankfurt, Erfurt, Flensburg und Mannheim. In Limburg sind alte Handys im Rathaus ebenso willkommen wie im Weltladen, beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend und im Bischöflichen Ordinariat.

 

Kostenlose Aktionspakete zur Durchführung der Aktion in Schulen, Rathäusern, Geschäften und Kirchengemeinden können bei missio kostenlos bestellt werden. Unter den Teilnehmern der Aktion verlost missio unter anderem ein fair produziertes Smartphone, das von dem deutschen Hersteller Shiftphone gespendet wird.

 

Weitere Informationen zu den Handysammelstellen, kostenlosen Aktionsmaterialien und Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel sind zu finden unter www.missio-hilft.de/goldhandys

 

Wer ist missio?

 

Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Deutschland mit seinen Zweigen in Aachen und München gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. missio Aachen ist eines der großen deutschen Hilfswerke und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Im vergangenen Jahr wurden rund 1.100 Projekte seiner Partner mit etwa 47 Millionen Euro finanziert. Diese Förderung stärkt die pastorale, soziale und interreligiöse Arbeit, die Infrastruktur sowie die Ausbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten der katholischen Kirche in diesen Kontinenten. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein die Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind.

 


Studie zu sozial verantwortlichen Stiftungsfonds

„Nachhaltigkeitskompass für Stiftungen“: Steyler Fonds in der Spitzengruppe

 

(Sankt Augustin/sm) – Das unabhängige Beratungs- und Forschungsunternehmen CSSP AG (Center for Social and Sustainable Products) hat eine Studie zur Nachhaltigkeit von Fonds veröffentlicht. Untersucht wurde, wie gut Stiftungsfonds nachhaltige Kriterien bei der Geldanlage umsetzen. Der Steyler Fair und Nachhaltig-Stiftungsfonds zählte dabei zu den besten fünf Fonds.

 

Stiftungsmanager haben ein besonderes Interesse daran, dass ihr Stiftungskapital sozial verantwortungsvoll investiert wird. Ein verständliches Anliegen, schließlich ist die Mehrheit der Stiftungen dem Allgemeinwohl verpflichtet. Daher passt es nicht, wenn eine Stiftung in Rüstungsunternehmen oder umweltschädliche Projekte investiert.

 

 

 

Die Studie „Nachhaltigkeitskompass für Stiftungen“ hat ermittelt, wie gut Stiftungsfonds Umwelt-, Sozial- sowie Governance-Kriterien (englisch: ESG) in ihren Anlageprozess integrieren.

 

 

 

Fünf Fonds erhalten „AA“-Rating

 

 

 

Der „Nachhaltigkeitskompass für Stiftungen“ listet 45 Stiftungsfonds und für Stiftungen geeignete Fonds auf. Wichtigstes Kriterium der Studie ist die Portfolioqualität bezogen auf den Aspekt der Nachhaltigkeit. Mit erfreulichem Ergebnis für den Steyler Fair und Nachhaltig-Stiftungsfonds. Er zählt in dieser Kategorie zu den fünf besten Fonds (ESG-Rating AA).

 

 

 

Einen detaillierten Überblick über das Abschneiden der Fonds enthält der „Nachhaltigkeitskompass für Stiftungen“. Sie finden ihn unter www.steyler-bank.de/kompass (Sie werden automatische auf das Portal www.yourSRI.com weitergeleitet, die deutsche Version der Studie finden Sie am unteren Ende der Seite.)

 

 

 

Hinweis: Der Steyler Fair und Nachhaltig Stiftungsfonds ist ein Mischfonds, der besonders auf die Erfordernisse von Stiftungen ausgerichtet ist, aber auch für Privatanleger investierbar ist.

 

 

 

Chancen und Risiken: Die Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds

 

Die Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds ermöglichen Anlegern, gezielt in Werte von Unternehmen und Staaten zu investieren, die ihrer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt in besonderer Weise gerecht werden. Die Auswahl der Anlagen erfolgt nach einem Best-in-Class-Ansatz: Es kommen nur die jeweils nachhaltigsten Unternehmen einer Branche für ein Investment in Frage. Das Anlage-Universum wird durch einen Ethik-Anlagerat auf Grundlage von Nachhaltigkeitsratings vorgegeben, wobei bestimmte Kriterien wie die Beteiligung an Rüstungsgeschäften oder Kinderarbeit ein Investment generell ausschließen.

 

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Aufgrund der Anlageausrichtung unterliegt der Fonds den Kursschwankungen des möglichen Anlageuniversums, mit Verlustrisiko für die Anleger. (Mehr unter: www.fun-fonds.de)

 


Langzeitarbeitssuchende profitieren von der Aktion Arbeit des Bistums Trier

57.000 Euro für das Projekt „Arbeit in Kirchengemeinden“

Die Direktorin des Caritasverbands Koblenz Martina Best-Liesenfeld (rechts) und der Geschäftsführer von CarMen Hermann Trapp (links) freuen sich über die Förderung der Aktion Arbeit, den die Geschäftsführerin Andrea Steyven in Form eines Schecks übergibt.
Die Direktorin des Caritasverbands Koblenz Martina Best-Liesenfeld (rechts) und der Geschäftsführer von CarMen Hermann Trapp (links) freuen sich über die Förderung der Aktion Arbeit, den die Geschäftsführerin Andrea Steyven in Form eines Schecks übergibt.

(Koblenz/bt) – Über eine weitere Förderung des Projektes „Arbeiten in Kirchengemeinden“ freuen sich Beschäftigte und Geschäftsführung der CarMen gem. GmbH. (Caritas für Menschen in Beschäftigung). Bei ihrem Besuch in der vergangen Woche übergab die Geschäftsführerin der Aktion Arbeit, Andrea Steyven, einen Scheck über 57.000 Euro, der die Finanzierung des Projektes für weitere drei Jahre sicherstellt. Kirchengemeinden haben hierdurch die Möglichkeit, Grünpflegearbeiten abzugeben. Etwa zehn Pfarrgemeinden in Koblenz und der Region nutzen den Service bereits.

 

„Wir haben noch freie Kapazitäten“, so der Geschäftsführer des gemeinnützigen Koblenzer Betriebs CarMen  Hermann Trapp. Mit Hilfe der Projektförderung durch die Aktion Arbeit konnten zwei langzeitarbeitssuchende Männer, ein gelernter Straßenbauer und ein ausgebildeter Gärtner, in Vollzeit eingestellt und sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden.  

 

„Die Aktion Arbeit ist für uns ein starker Unterstützer, durch die wir Projekte hier ganz konkret vor Ort umsetzen und Arbeitsplätze schaffen können“, berichtet Trapp von der Zusammenarbeit. Diese Stellen seien sehr wichtig. „Wir erleben täglich, wie wichtig Arbeit für Menschen ist, ihnen Tagesstruktur, Halt und Anerkennung gibt.“ Trapp sieht aber auch für die Pfarrgemeinden Vorteile: „Oftmals kümmern sich Ehrenamtliche um die Grünpflege auf Friedhöfen, an Denkmälern oder rund um Kirchen, doch viele von ihnen werden immer älter und die Arbeiten werden schwieriger.“

 

„Viele Kirchengemeinden haben auch gar nicht das notwendige Equipment“, gibt die Caritasdirektorin des Caritasverbands Koblenz Martina Best-Liesenfeld zu bedenken. Im Rahmen des Integrationsbetriebes ist CarMen im Garten- und Landschaftsbau professionell ausgerüstet und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig.Martina Best-Liesenfeld sieht in dem Projekt zudem eine gute Zusammenarbeit: „Die Caritas und die Kirchengemeinden zeigen auch mit diesem Projekt ihre Verbundenheit. Ich halte das für ein sinnvolles, öffentlich wahrnehmbares Zeichen.“

 

Bischof Dr. Stephan Ackermann hat vor drei Jahren 500.000 Euro für die Arbeit in Kirchengemeinden bewilligt, um zu zeigen, dass die Kirche etwas gegen Langzeitarbeitslosigkeit tut und um die immer älter werdenden ehrenamtlichen Helfer zu entlastet.

 

Neben CarMen haben die Katholische Erwachsenenbildung Dillingen und der Caritasverband Betzdorf an dem Projekt „Arbeit in Kirchengemeinden“ teilgenommen.

 

Weitere interessierte Kirchengemeinden können sich bei CarMen unter Tel: 0261-91160-0 oder per E-Mail an mail(at)carmenggmbh.de melden. Weitere Informationen zur Aktion Arbeit gibt es auf www.aktionarbeit.bistum-trier.de.

 


Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner der Free From Food Awards Deutschland 2017

Foto: Free From Food Awards Deutschland
Foto: Free From Food Awards Deutschland

 

(Frankfurt/pm) - Sie wurde mit Spannung erwartet: Die Verleihung der FREE FROM FOOD AWARDS 2017. Bereits zum zweiten Mal wurden die Awards im Rahmen der Allergy & Free From Show in Berlin verliehen mit dem Ziel Maßstäbe im Hinblick auf Produktqualität in der FREI VON Industrie zu setzen. Durch die Awardverleihung führte wieder die charmante Bea Schulz.

 

 

 

Während sich vor ein paar Jahren nur wenige Lebensmittelhersteller dem Thema annahmen, hat sich mittlerweile das Produktangebot der FREI VON Branche gewandelt und um ein Vielfaches erhöht. Jedoch achten Verbraucher nicht mehr nur auf die enthaltenen Allergene, sondern auch auf jene andere Zutaten. Zusatzstoffe wie, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Emulgatoren und große Mengen an Fett und Zucker werden zunehmend nicht mehr toleriert. Die Jury der Free From Food Awards hat sich dementsprechend weitgehend bemüht, Produkte mit möglichst gesunden Zutaten zu honorieren.

 

 

 

In insgesamt 11 Kategorien wurden die besten FREI VON PRODUKTE des Landes gekürt. Von "Glutenfrei" über "Laktosefrei" bis hin zu "Vegan / Vegetarisch" kämpften 72 Nominierte um die FREE FROM FOOD AWARDS. Dabei fiel der Abstand zwischen den Gewinnern und den Empfehlungen oftmals nur sehr knapp aus. Die komplette Liste der Gewinner inklusive der Empfehlungen gibt es HIER.

 


Pfarrer Ulrich Lilie übernimmt Vorstandsvorsitz im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung

 

Diakonie * Entwicklung * Ulrich Lilie * Cornelia Füllkrug-Weitzel * Vorstandsvorsitz * EWDE

(Berlin/bfw) - Zum 1. Juli übernimmt Pfarrer Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, turnusgemäß den Vorstandsvorsitz im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE) von Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. Den Vorstandsvorsitz hat immer für drei Jahre die Präsidentin oder der Präsident eines der beiden Werke inne. Der Zeitpunkt wird vom Aufsichtsrat des EWDE festgelegt.

Cornelia Füllkrug-Weitzel hatte im Mai 2014 den Vorstandsvorsitz von Johannes Stockmeier, dem damaligen Präsidenten der Diakonie Deutschland, übernommen. Seit 2000 steht Füllkrug-Weitzel an der Spitze des evangelischen Hilfswerkes Brot für die Welt. Seit der Zusammenlegung von Diakonischem Werk und Evangelischem Entwicklungsdienst zum Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung im Jahr 2012 ist sie die Präsidentin von Brot für die Welt im EWDE und Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

Dem fünfköpfigen Vorstand gehören außerdem an Jörg Kruttschnitt, Maria Loheide und Claudia Warning. Die Mitglieder werden jeweils für sechs Jahre vom Aufsichtsrat berufen.

 


Universität Hohenheim und ihr Projektpartner Phaesun erhalten Preis für innovatives Kühlsystem als „Herausragendes solares Projekt“

Intersolar Award 2017: Auszeichnung für Milchkühlung durch Sonnenenergie

 

(Hohenheim/pm) - Milchkühlung mittels Solarenergie – eine innovative Methode, die sich in ländlichen Gebieten Tunesiens und Kenias bereits bewährt. Vor allem in Gebieten, die nicht an das Stromnetz angeschlossen sind, sorgt das System für die Einhaltung der Kühlkette bei Lagerung und Transport der Milch. Für diese Idee und ihre Umsetzung erhielten nun die Universität Hohenheim, ihr Projektpartner Phaesun GmbH und das Projekt Powering Agriculture von der Gesellschaft  für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Intersolar Award 2017.

 

Es besticht durch seine einfache Handhabung und seine Flexibilität: Das solare Milchkühlsystem, das Forscher der Universität Hohenheim unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Müller speziell für ländliche Regionen ohne Stromanschluss entwickelt haben. Dafür wurden sie zusammen mit dem Projektpartner Phaesun GmbH – einem Spezialisten für netzferne Photovoltaik- und Windenergiesysteme – mit dem Intersolar Award 2017 in der Kategorie „Herausragende Solare Projekte“ ausgezeichnet.

 

Die Jury würdigte vor allem die potenziellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Projekts. Victor Torres Toledo vom Fachgebiet Agrartechnik in den Tropen und Subtropen an der Universität Hohenheim und Phaesun-Geschäftsführer Tobias Zwirner nahmen den Preis am 31. Mai 2017 entgegen.


Kühlung durch Eis, gewonnen durch die Kraft der Sonne


Besonderheit dieser Milchkühlung: Sie verwendet Eis, das mittels Solarstrom bereitet wird. Das Eis wird in einen extra Behälter gefüllt und dieser in die Mitte von isolierten Milchkannen gegeben. So kann man die Milch über mehrere Stunden von innen kühlen und die Vermehrung von Keimen verhindern.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) testeten die Wissenschaftler das Kühlsystem zunächst für kleine Landwirtschaftsbetriebe in Tunesien. Bei einer Milchproduktion von 50 bis 60 Liter pro Hof galt es, vor allem während des Transports die Kühlung zu gewährleisten.

Zurzeit passen die Forscher mit der GIZ das System an die Verhältnisse in Kenia an: Bei einer Milchproduktion von 1 bis 10 Litern pro Betrieb sind kleinere Behältnisse nötig, und der Milchtransport mittels Motorräder erfordert Kunststoff- statt Edelstahl-Milchkannen. Das Vorhaben startete Anfang 2015 und wird voraussichtlich bis 2020 verlängert.


HINTERGRUND: Intersolar Award


Seit 10 Jahren begleitet der Intersolar Award die Intersolar und ees Messen. 133 Projekte aus 21 Ländern bewarben sich 2017 um den Intersolar Award und den ees Award. Zugelassen waren Produkte, Services, Konzepte und Lösungen, die bereits erprobt und nun erstmals vorgestellt wurden oder bestehende Technologien innovativ erweitern. Die Jury bewertete die Projekte nach Kriterien wie dem technologischen Innovationsgrad, Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft sowie Rentabilität. Fünf Projekte, darunter das Projekt der Universität Hohenheim, wurden dieses Jahr als „Herausragendes Solares Projekt“ ausgezeichnet.

 


Fachtag zu steigender Nachfrage nach Sinnsuche im Urlaub

Win-Win-Potenzial für alle

 

(Rottenburg/Immenstaad/drs) - Rund 100 Touristik- und Kirchenvertreterinnen und -vertreter haben am Donnerstag (22. Juni) in Immenstaad am Bodensee Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert. Im Mittelpunkt des baden-württembergischen Fachtags „Aufatmen - Urlaub für die Seele“ stand die steigende Nachfrage von Urlauberinnen und Urlaubern nach spirituellen Angeboten. Veranstalter waren die Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, die Erzdiözese Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Allein 20 Millionen Pilger weltweit zeigen: Die Potenziale von Spiritualität und Tourismus sind enorm“, hatte zum Auftakt der Geschäftsführer der Deutscher Bodensee Tourismus-Gesellschaft, Enrico Heß, erklärt.

Radwegekirchen, Pilgerwege, meditatives Wandern: Spiritueller Tourismus sei gefragt, bestätigte Eva Brucker, Professorin für Innovation und Management im Tourismus an der Fachhochschule Salzburg. Die Menschen seien auf Sinnsuche oder wollten wieder zu sich selbst finden. Das Christentum bringe dafür vieles mit - „Mystik, Emotionalität und Sinnlichkeit“. Doch dieses Anliegen der Menschen lasse sich mit den traditionellen kirchlichen Angeboten nicht beantworten, stellte die Referentin klar. Um die „lange christliche Tradition der Meditation“ zugänglich zu machen, müsse die Kirche den Blickwinkel der Urlauberinnen und Urlauber einnehmen. Der Besuch von Kraftorten, etwa in der Natur, sei ein Zugang. Kirchengebäude sollten offen stehen, auch wenn „sie für einige eher ein Hindernis sind, um in den christlichen Raum einzutreten“. Sie empfahl stattdessen Strand-, Berg- oder Parkgottesdienste und Wanderangebote mit geführten Impulsen oder auch individuell nutzbaren Text-Stationen. „Kooperieren Sie“, forderte sie Touristiker und Kirchen auf, dann entstehe für alle - Touristikbetriebe, Kirchen und Feriengäste - eine Win-win-Situation.

Die Kirche müsse von den Menschen und der Gegenwart lernen, forderte der Theologe Dr. Bernhard Spielberg, Juniorprofessor an der Universität Freiburg. „Denn Jesus fragt immer: ‚Was willst du, dass ich dir tu'?“ Es gehe um den Perspektivwechsel. Während viele traditionelle Angebote der Kirchen auf Gemeinschaft zielten, sei dies im kulturellen Westen längst kein Wert mehr an sich, sondern „nur, wenn ich darin vorkomme“, so Spielberg. Nur eine Vielfalt der Angebote schaffe neue Zugänge zur christlichen Botschaft. Er schlug vor, „dass wir Geschichten erzählen und dabei wieder selber etwas dazulernen“.

Mit der bundesweiten Kirchen-App, Fahrradpilgertouren, dem Projekt „Kirchen, Klöster und Konzil“ und dem Kirchenschiff auf dem Bodensee, kirchlichen Angeboten im Nationalpark und vielen weiteren Beispielen aus Baden-Württemberg stellte Jasmin Geiger, Studentin für Gesundheits- und Tourismusmanagement an der Hochschule Nürtingen, bereits bestehende und gelungene touristische Angebote der Kirchen im Land vor. Am Nachmittag besuchten die Tagungsgäste die Bibelgalerie in Meersburg, die vor 29 Jahren als weltweit erstes Erlebnismuseum zur Bibel gegründet wurde und seitdem viele Nachahmer gefunden hat. Die Zusammenarbeit der Kirchen in Baden-Württemberg im Tourismus wird auch im Januar 2018 sichtbar, wenn erstmals alle vier großen Kirchen gemeinsam bei der Tourismusmesse CMT in Stuttgart auftreten werden.

 


16. 2b AHEAD Zukunftskongress erfolgreich beendet

Quantencomputer werden die Welt erobern

 

16. Zukunftskongress erarbeitet Szenarien der Lebens- und Arbeitswelten im Zeitalter von Predictive Enterprises / „We need to look no further than some of history’s most brilliant scientists and we find the connection to quantum physics. (Bo Ewald Quantumforscher)

  

(Wolfsburg/pm) - Der 16. Zukunftskongress auf Schloss Wolfsburg, zu welchem der 2b AHEAD ThinkTank, Deutschlands größtes Zukunftsforschungsinstitut, mehr als 300 Visionäre, Innovationsführer und Vertreter der wichtigsten deutschen Unternehmen geladen hatte, schließt mit einem facettenreichen Zukunftsbild über die Arbeits- und Lebenswelten des Jahres 2027 ab. Das übergreifende Thema der vergangenen beiden Konferenztage lautete „Think Quantum – The prediction of everything“. Wie sich Unternehmen, Prozesse und Produkte ändern, wenn Daten schneller als in Echtzeit generiert werden, war eine der spannendsten Grundsatzdiskussionen, die sich auf vielfältige Weise in zahlreichen Keynotes, Vision Talks und nicht zuletzt in unzähligen Gesprächen unter den Gästen entwickelte. Zu den international angereisten Rednern zählte Bo Ewald, dessen Unternehmen D-Wave sich seit seiner Gründung 1999 ausschließlich der Entwicklung von Quantencomputern widmet.

  

Die prognostizierte Rechenleistung dieses Computers wird alle bisherigen Leistungsfortschritte in der Datenverarbeitung übertreffen. Er wird in der Lage sein, selbst so komplexe Dinge wie die Zukunft zu berechnen und vorherzusagen.

 

In Kooperation mit dem Volkswagen Konzern plant D-Wave derzeit ein erstes kommerzielles Quantum-Projekt in Peking. Ein Quantencomputer soll den Verkehrsfluss der Metropole so regulieren, dass sich Staus gar nicht erst bilden. Für diese Leistung zeichnete der 2b AHEAD ThinkTank den Innovationsführer mit dem diesjährigen Innovation Award aus.

  

Das Zeitalter der Predictive Enterprises steht also unmittelbar bevor. Wie werden wir auf dieser Basis in zehn Jahren leben? In VisionTalks aufgeworfene Fragestellungen wie „Gibt es Fleisch ohne Tiere? Kämpfen Bots um ihr Recht auf Existenz und bekommt Opa irgendwann für 9,99 $ seine eigene Chatware, sodass wir auch nach seinem Ableben noch mit ihm schreiben können?“ fanden wissenschaftliche, visionäre und teilweise kontrovers ethisch diskutierte Antworten. Wissenschaftler, Erfinder und Gründer setzten sich über bekannte Denkmuster und technische Begrenztheiten hinweg und loteten in prägnanten Talks die Grenzen zwischen Science-Fiction und Machbarkeit aus. An Ideen und Anregungen, wie sich die Welt mit Predictive Enterprises verändern kann, fehlte es zu keinem Zeitpunkt.

  

Die folgenden Statements von Speakern reflektieren die Breite der am Zukunftskongress diskutierten Themen:

  

Dr. Will Zeng, Rigetti: „Quantum computing is the unique technology that has the potential to recover exponential improvement in computing for us, and, even to surpass it.“

  

Anna Kaiser, Tandemploy „Wenn wir richtig innovativ sein wollen, können wir ruhig auch das Konzept der Innovation innovieren.“

  

Stephen Brobst, Teradata: „Warum hat Deutschland kein Silicon Valley? Ist es die Angst vor dem Scheitern?“

  

Bo Ewald-Wave: “We need to look no further than some of history’s most brilliant scientists and we find the connection to quantum physics. Beginning with Max Planck in the late 19th century and extending to Erwin Schrodinger and Albert Einstein this field explores how particles operate at the most fundamental level, radically altering what classical physics has taught us and what our human perceptions are. In 1982, the Nobel prize-winning physicist Richard Feynman thought up the idea of a 'quantum computer', a computer that uses the effects of quantum mechanics for computation.”

  

Der Gastgeber und Gründer des 2b AHEAD ThinkTanks, Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky, stellte während des Zukunftskongresses die aktuelle Ausgabe des „Deutschen TrendINDEX“ vor. Diese Dauerstudie untersucht halbjährlich das Trendklima in der deutschen Wirtschaft. Jánszky präsentierte einen Trendindex von 148 Punkten (nach 144 Punkten vor sechs Monaten) und beschreibt somit die positive Entwicklung der Innovationsbudgets und der Mitarbeiterzahlen im Innovationsmanagement. Der TrendIndex basiert auf der Befragung eines Panels mit 256 Innovationsexperten der deutschsprachigen Wirtschaft und steht online zur Einsicht bereit.

  

Stellvertretend für die Sponsoren zog der Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG, Dr. Frank Fabian, ein begeistertes Fazit des 16. Zukunftskongresses: Daten sind die Rohdiamanten der digitalen Wirtschaft. Predictive Analytics verpassen ihnen einen neuen Schliff mit dem wir uns auf die nächste Stufe der Datenauswertung und -nutzung begeben. Sie lässt vorausschauende Aussagen über die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen zu. Grundlage ist ein konsequentes Monitoring der Daten und daraus folgend die Anpassung der Prozesse. Dazu gab der Zukunftskongress wichtige Impulse. Erneut fand er in Wolfsburg statt – einer Stadt, die sich mit ihrer Initiative #WolfsburgDigital auf die Fahnen geschrieben hat, digitale Modellstadt zu werden“, sagt Dr. Frank Fabian, Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG, die seit 2012 zu den Sponsoren des Kongresses gehört.

 


Deutscher Fundraising Verband kritisiert Geschäftsgebaren von Amazon „Smile“

Missbrauch der „guten Sache“

 

(Berlin/pm) - Das Amazon „Smile“-Programm ist auf den ersten Blick ein einfacher Weg zu einer guten Tat, denn Kunden können hier im Kaufprozess angeben, dass 0,5 Prozent des Preises an eine gemeinnützige Organisation nach Wahl gespendet werden. Arne Peper, Geschäftsführer des Deutschen Fundraising Verbands, kritisiert jedoch: „Hier nutzt ein Unternehmen die ‚gute Sache‘ und den guten Namen von Organisationen – doch ohne deren Einverständnis. Denn Amazon hält es nicht für nötig, bei den Organisationen im Vorfeld anzufragen, ob die Spenden überhaupt erwünscht sind, sondern greift einfach auf die Datenbank der Website „stifter-helfen.de“ zurück.“

 

Die Organisation Foodwatch signalisierte bereits vergangene Woche in einer Pressemitteilung, dass sie Spenden von Amazon aus Gründen der Unabhängigkeit ablehnen. Auch bei einigen weiteren Organisationen dürfte die Annahme von Amazon-Spenden im Widerspruch zu deren Spenden-Codizes stehen, mit denen die Organisationen Verflechtungen zur Wirtschaft vermeiden wollen. Schließlich liegt für viele NGOs in einer solchen Unabhängigkeit auch ein großer Teil ihrer Glaubwürdigkeit. Hier wäre eine vorherige Anfrage bezüglich einer Zusammenarbeit auch eine Sache des Respekts gegenüber den Organisationen.

 

Und auch wenn die meisten Spendenplattformen gute Arbeit leisten: Nach der Plattform spendencheck.com ist Amazon damit schon der zweite Anbieter innerhalb kurzer Zeit, der auf solch fragwürdige Weise mit gemeinnützigen Organisationen umgeht. „Das ist eine falsche Entwicklung. Durch die kommerzielle Nutzung eines sozialen Engagements für Werbezwecke gegen den Willen der betroffenen Organisationen werden in Einzelfällen die Kernidee und die Mission der Organisationen eindeutig verdreht.“, erklärt Arne Peper. Er empfiehlt allen Spendenplattformen daher dringend, mit den Organisationen in intensiven Dialog zu treten, bevor sie Namen, Logos und Texte nutzen. Der Deutsche Fundraising Verband kann interessierte Unternehmen und Organisationen dabei schon im Vorfeld eines solchen Engagements beraten.

 

Deutscher Fundraising Verband e.V.
Der Deutsche Fundraising Verband e.V. vertritt die Interessen der einzelnen Fundraiser, der im Dritten Sektor tätigen gemeinnützigen Organisationen und der sie unterstützenden Dienstleister in Deutschland. Er fördert die Professionalisierung des Berufszweigs sowie die Umsetzung ethischer Prinzipien in der Branche. Ihm gehören 1.300 Mitglieder an.

 


Bonifatiuswerk veröffentlicht Jahresbericht 2016 in Hamburg

15,1 Millionen Euro Unterstützung für Katholiken in der Diaspora

 Msgre Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes) und Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes) präsentieren den Jahresbericht 2016 des Bonifatiuswerkes in der katholischen Pfarrei St. Joseph auf der Großen Freiheit in Hamburg. F.: P. Kleibold
Msgre Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes) und Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes) präsentieren den Jahresbericht 2016 des Bonifatiuswerkes in der katholischen Pfarrei St. Joseph auf der Großen Freiheit in Hamburg. F.: P. Kleibold

 

(Paderborn/bfw) - Mit 15,1 Millionen Euro hat das Bonifatiuswerk im Geschäftsjahr 2016 Katholiken in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt. Insgesamt konnten 827 Projekte gefördert werden. „Die gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen bringen mit sich, dass immer mehr Katholiken ihr kirchliches Leben in der Minderheit erfahren und auf Solidarität und Hilfe angewiesen sind“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsigonore Georg Austen, während der Jahrespressekonferenz des Bonifatiuswerkes in Hamburg. Das Bonifatiuswerk als „Hilfswerk für den Glauben“ setzt sich dafür ein, Katholiken – die in der Diaspora leben – in ihrem Glauben zu stärken und das Erleben von Glaubensgemeinschaft zu ermöglichen.

 

„Gerade die christlichen Kirchen sind unseres Erachtens nach wie vor zentrale Orte, an denen Menschen dem Sinn ihres Lebens und den Fragen nach ihrer Herkunft und Zukunft nachspüren. Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, dass die prägende Kraft unseres christlichen Glaubens auch in Zukunft erfahren und gelebt werden kann“, sagte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus.

 

In Deutschland wurden Projekte mit 5,7 Millionen Euro, in Norwegen, Schweden, Dänemark Finnland und Island mit 2,6 Millionen Euro und in Estland und Lettland mit 640.000 Euro gefördert. Unterstützt wurden 75 Bauprojekte mit 3,25 Millionen Euro, 662 Projekte der Kinder- und Jugendhilfe mit 2 Millionen Euro und 42 Projekte der Glaubenshilfe mit einer Million Euro. Durch die Verkehrshilfe konnten 48 BONI-Busse mit 825.000 Euro für die Gemeindearbeit angeschafft werden. In missionarische Initiativen zur Neuevangelisierung sowie in die religiöse Bildungsarbeit flossen 2,1 Millionen Euro, in die Projektbegleitung 476.000 Euro. Aus den Mitteln des Diaspora-Kommissariats wurden 3,6 Millionen Euro an Projekte in Nordeuropa weitergeleitet.

 

Für beabsichtigte Großprojekte in den kommenden Jahren hat das Bonifatiuswerk 4,2 Millionen Euro zurückgestellt. Knapp 2 Millionen Euro wurden für die Verwaltung und die Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben. Die vermögenswirksamen Ausgaben und die Bildung weiterer Rückstellungen machen 3,3 Millionen Euro aus.

 

Die Förderung der Projekte finanziert das Bonifatiuswerk durch Einnahmen aus Kollekten (4,8 Millionen Euro), Spenden/Beiträgen/Vermächtnissen und Schenkungen (11,2 Millionen Euro) und aus zweckgebundenen Mitteln des Diapora-Kommissariates (3,6 Millionen Euro). Obwohl die Kollekten im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben sind, zeigt sich bei der Kollekte zum Diaspora-Sonntag ein leichter Rückgang. Die Gaben der Erstkommunionkinder und der Firmbewerber sind trotz rückläufiger Anzahl an Kindern und Jugendlichen leicht angestiegen. Aus der Vermögensverwaltung und aus sonstigen Einnahmen sind dem Bonifatiuswerk 4,9 Millionen Euro zugeflossen. Der Verwaltungsaufwand wird aus diesen Einnahmen getragen, so dass alle Spendengelder in voller Höhe satzungsgemäß in die Projektförderung fließen.

Den Jahresbericht 2016 finden Sie auf der Internetseite des Bonifatiuswerkes im Downloadbereich unter: http://www.bonifatiuswerk.de/fileadmin/user_upload/bonifatiuswerk/dokumente/werk/Jahresbericht_2016.pdf

 


Bo Ewald erhält den 2b AHEAD Innovation Award 2017 für das erste kommerzielle Quantencomputerprojekt

 

 

 

 

 

Der kanadische Visionär und Präsident von D-Wave Bo Ewald wurde als Pionier in der Entwicklung von Quantencomputern mit dem 2b AHEAD Innovation Award auf dem 16. Zukunftskongress geehrt. Sein Quantencomputer wird digitale Prozesse der Arbeits- und Lebenswelten in den kommenden Jahre sprunghaft vorantreiben und revolutionäre Perspektiven für den breiten Einsatz von Echtzeitdaten in vielfältigen Anwendungsszenarien eröffnen.

 

 

 

 

 

(Wolfsburg/pm) - Auf dem 16. Zukunftskongress des größten deutschen Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD ThinkTank wurde heute einer der visionärsten Technologieentwickler der vergangenen zwölf Monate mit dem 2b AHEAD Innovation Award geehrt. In Beisein des Wolfsburger Oberbürgermeisters, Klaus Mohrs, und mehr als 300 Vorständen und Innovationschefs der deutschen Wirtschaft nahm Bo Ewald, der Präsident des kanadischen Unternehmens D-Wave, am Abend den Preis entgegen. Als Laudator hatte der Veranstalter Horst Zuse gewonnen, dessen Vater Konrad Zuse in den frühen 1940er Jahren den ersten funktionstüchtigen Computer der Welt auf Basis binärer Gleitkommarechnung erfunden hatte. Michael Carl, Managing Director Research and Consulting des Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD ThinkTank, begründet die Auswahl des diesjährigen Preisträgers wie folgt:

 

 

 

„Unfassbar große Datenmengen in Sekundenschnelle auswerten – D-Wave macht es möglich, die Verkehrsströme von Metropolen wie Peking in Echtzeit zu optimieren. Die Kommunikation zwischen Maschinen erfolgt dank neuer Algorithmen wie zwischen Menschen. Verschlüsselung und Entschlüsselung bewegen sich auf neuem Niveau. Diesen enormen Fortschritt zu allen bisherigen Entwicklungen verschaffte sich D-Wave, indem das Unternehmen das Potenzial der Quantenmechanik adaptiert, um die Datenanalysen auf ein neues Level zu heben. Mit ihrem Quantencomputer eröffnen Bo Ewald und sein Unternehmen bisher ungeahnte Möglichkeiten für Unternehmensprozesse, Echtzeitprognosen und neue Geschäftsmodelle. Doch der Quantencomputer wird nicht alleine die Wirtschaft beeinflussen, sondern unsere Lebens- und Arbeitswelten tiefgreifend verändern. Spätestens Mitte des kommenden Jahrzehnts stehen Quantencomputer für die Jackentasche zu Verfügung. Bo Ewald erhält den 2b AHEAD Innovation Award 2017 stellvertretend für alle Pioniere der Quantencomputerentwicklung.“

 

 

 

Die Gelegenheit zur Vorstellung seines ersten Anwendungsprojektes zur Regulierung des Stadtverkehrs in Peking mit dem Volkswagen Konzern wird Bo Ewald am 21. Juni 2017, dem 2. Kongresstag, wahrnehmen. In der um 9.00 Uhr angesetzten Keynote „Think Quantum“ wird er Szenarien beschreiben, wie die neuen Rechenleistung dieses Computers alles Bisherige übertreffen und in der Lage sind, selbst so komplexe Dinge wie die Zukunft zu berechnen und vorherzusagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrund

 

 

 

Der 2b AHEAD ThinkTank hat den Anspruch, die innovativste Denkfabrik der europäischen Wirtschaft zu sein. Seit 2002 lädt Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher und Executive Director des ThinkTanks, einmal im Jahr 300 CEOs, Innovations-Chefs und Markenstrategen aus den verschiedensten Branchen der internationalen Wirtschaft zum Zukunftskongress des ThinkTanks ein.

 

 

 

Die Wolfsburg AG initiiert und realisiert seit 1999 Projekte zur Wirtschafts- und Regionalförderung in Wolfsburg und der Region. Dazu baut das Unternehmen ausgehend von der in der Region stark verankerten Automobilwirtschaft weitere Wirtschaftsnetzwerke in den Handlungsfeldern Freizeit, Gesundheit, Bildung sowie Energie auf. Kernstrategie ist das Aufgreifen und Umsetzen von Innovationen mit dem Ziel der nachhaltigen Nutzung.

 


Deutscher Fundraising Verband lobt Aktion des Hamburger Abendblatts

Vorbildlich: Mit einer leeren Titelseite für Spenden werben

(Berlin/pm) - Der Deutsche Fundraising Verband lobt die aktuelle Aktion des Hamburger Abendblatts: Am 13. Juni zeigte deren Titelseite weder Aufmacher noch Schlagzeilen oder ein Titelbild, sondern nur einen kurzen und knappen Spendenaufruf an die Hamburger Bevölkerung: „Manchmal gibt es Wichtigeres als Nachrichten – Helfen Sie mit?!“

Mit der Aktion macht das Abendblatt auf die aktuelle humanitäre Katastrophe in Afrika und dem Jemen aufmerksam. Im Blatt selbst wurden außerdem noch der Kommentarbereich und eine weitere Seite mit Hintergründen dem Thema gewidmet.

„Eine sehr mutige Aktion, die Seh- und Lesegewohnheiten ihrer Leserschaft zu brechen, um sie zum Spenden für einen guten Zweck zu motivieren“, zeigt sich Arne Peper, Geschäftsführer des Deutschen Fundraising Verbands, von der Kampagne des Hamburger Abendblatts beeindruckt. „Hier zeigt sich in vorbildlicher Weise die Kultur des Gebens, für die wir uns als Deutscher Fundraising Verband stark machen“, betont er weiter. „Es gibt allerdings viele vergessene und unbekannte Katastrophen, die Hilfe und Unterstützung durch Spenden benötigen. Es wäre schön, wenn weitere Redaktionen den vielen gemeinnützigen Organisationen mit fördernden Artikeln helfen würden.“

Deutscher Fundraising Verband e.V.
Der Deutsche Fundraising Verband e.V. vertritt die Interessen der einzelnen Fundraiser, der im Dritten Sektor tätigen gemeinnützigen Organisationen und der sie unterstützenden Dienstleister in Deutschland. Er fördert die Professionalisierung des Berufszweigs sowie die Umsetzung ethischer Prinzipien in der Branche. Ihm gehören 1.300 Mitglieder an.

 


„Think Tank Frankfurt: Digitalisierung der Arbeitswelt befeuert Kampf um die besten Köpfe“.

 

·         Internet-Pionier Tim Cole: „Digitale Transformation ist jetzt. In fünf bis zehn Jahren steht fest,

 

wer zu den digitalen Gewinnern gehört und wer nicht.“

 

·         DIS-Talkreihe zur Zukunft der Arbeit in dem Westhafenpier in Frankfurt zu Gast

 

·         DIS-CEO Peter Blersch: „Die besten Talente zu finden, bleibt für Unternehmen auch in einer

 

globalisierten und vernetzten Welt eine große Herausforderung.“

 

 

 

(Düsseldorf/dis) - Die DIS AG, der führende Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte, war mit ihrer bundesweit einmaligen Talkreihe zur Zukunft der Arbeitswelt in Frankfurt zu Gast. Henrik Straatmann, Digital-Experte der DIS AG, diskutierte mit Bestsellerautor Tim Cole, Jobsharing-Gründerin Anna Kaiser (Tandemploy) und Unternehmerin Raffaela Rein (CareerFoundry/The UX School), wie Unternehmen und Arbeitnehmer fit für die digitale Zukunft werden. Die Experten setzten sich vor allem mit den Themen Talent Development, Globalisierung, Digitalisierung, Robotics und New Work auseinander. 96 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil.

 

Für Tim Cole, der in Frankfurt auch die Keynote hielt, steht fest: „Die Zukunft ist nicht nur digital, sondern global vernetzt. Unternehmen müssen sich jetzt digital transformieren, um auch in der vernetzten Zukunft für digitale Talente attraktiv zu bleiben. In fünf bis zehn Jahren steht fest, wer zu den digitalen Gewinnern gehört und wer nicht.“

 

Dazu Gastgeber und DIS-CEO Peter Blersch: „Die DIS AG bringt seit 50 Jahren Unternehmen erfolgreich mit Fach- und Führungskräften zusammen. Unsere Kompetenz zählt insbesondere auch für die zunehmend globalisierten und vernetzten Arbeitswelt, in der es noch viel stärker darauf ankommt, die passenden Talente für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Der Kampf um die besten Köpfe wird sich verschärfen.“

 

Am 22. Juni 2017 findet das nächste Event der DIS-Talkreihe um 17 Uhr in der Humboldt-Box in Berlin statt.

 

Hier werden dann Henrik Straatmann, Management-Vordenker Lars Vollmer, jovoto-Gründer Bastian Unterberg und Hermann Arnold, Experte für neue Formen der Zusammenarbeit und Unternehmensführung diskutieren. Ebenfalls mit dabei ist Carsten Arns, Chief Human Resources Officer von DIS-Mutterkonzern Adecco in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Unter dem nachfolgenden Link können Sie sich für die Think-Tank-Veranstaltung in Berlin anmelden: https://info.doo.net/thinktankberlin/.

 

 

 

Weitere Informationen zu den Zukunftsthemen der Arbeitswelt und zu den einzelnen Think Tanks finden Sie auf der Microsite „50 Jahre DIS“

 

(https://www.dis-50.de/default.aspx).

 

Über die DIS AG

 

Die DIS AG gehört zu den größten Personaldienstleistern in Deutschland. Als Marktführer in der Überlassung und Vermittlung von Fach- und Führungskräften hat sie sich auf die Geschäftsfelder Finance, Industrie, Information Technology, Office & Management, Engineering und Outsourcing & Consulting spezialisiert. Im Geschäftsfeld Engineering werden die Dienstleistungen durch das Tochterunternehmen euro engineering AG (100%) erbracht. Rund 8.500 Mitarbeiter arbeiten in 138 Niederlassungen für die DIS AG.

 

Zum Konzern gehören weiterhin: DIS Consulting GmbH, DIS Interim Management GmbH, Lee Hecht Harrison Deutschland GmbH, Personality IT GmbH und Badenoch & Clark.

 

Nach einer Umfrage des "Great Place to Work" Instituts belegt die DIS AG Platz 2 im Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2017".

 


Digital-Gipfel präsentiert Selbsttest für IT-Sicherheit

Haben den neun DsiN-Sicherheitscheck auf dem Digital-Gipfel 2017 vorgestellt: Dr. Daniel Holz (DsiN-Vorstand / SAP), Arne Schönbohm (BSI), Dr. Thomas Kremer (DsiN-Vorstand / Deutsche Telekom) und Christian Schottmüller (DsiN-Mitglied VdS Schadenverhütung)
Haben den neun DsiN-Sicherheitscheck auf dem Digital-Gipfel 2017 vorgestellt: Dr. Daniel Holz (DsiN-Vorstand / SAP), Arne Schönbohm (BSI), Dr. Thomas Kremer (DsiN-Vorstand / Deutsche Telekom) und Christian Schottmüller (DsiN-Mitglied VdS Schadenverhütung)

 

 

 

  • Gipfelplattform startet IT-Sicherheitscheck für Unternehmen
  • Startschuss: IT-Sicherheitscheck fördert Sicherheitskultur

 

(Berlin/pm) - Zum Digital-Gipfel in Ludwigshafen hat die Plattform Schutz, Sicherheit und Vertrauen unter Co-Leitung des Bundesministers des Innern heute einen IT-Sicherheitscheck gestartet. Der Sicherheitscheck wurde von Deutschland sicher im Netz (DsiN) entwickelt und bietet Geschäftsführern und Entscheidern in Unternehmen konkrete Empfehlungen zur IT-Sicherheit. Der Check greift auch neue Themen auf, um relevante Gefährdungen besser einzuschätzen und aktiv zu vermeiden.

 

 

„Aktuelle Cyberangriffe wie WannaCry verdeutlichen, wie wichtig eine robuste IT-Sicherheitskultur für kleine und mittlere Unternehmen ist“, erklärt Dr. Daniel Holz, DsiN-Vorstandsmitglied und Managing Director der SAP Deutschland. „Häufiges Einfallstor für Cyberangriffe ist jedoch der Mensch: auf Mitarbeiter- und auf Entscheidungsebene. Mit dem DsiN-Sicherheitscheck geben wir ein Werkzeug an die Hand, das das Verständnis für Risiken in Betrieben fördert und zu konkreten Maßnahmen anleitet. Er ist damit auch ein Beitrag zur Sicherheitskultur im eigenen Unternehmen.“

 

 

Neue Themen und genauere Auswertung

 

Der DsiN-Sicherheitscheck greift aktuelle Herausforderungen von Industrie 4.0 bis zur EU-Datenschutzgrundverordnung auf und geht auch auf die Versicherbarkeit von Cyberrisiken ein. Daneben werden Standardthemen behandelt, die bereits in einer früheren Fassung des Onlinechecks eine Rolle spielten. Diese reichen von technischen bis hin zu organisatorischen Fragen wie Mitarbeiterschulungen. Laut DsiN-Sicherheitsmonitor Mittelstand 2016 führen nur knapp ein Viertel der Unternehmen regelmäßige Mitarbeiterschulungen durch.

 

 

„Wir brauchen im Mittelstand mehr und passgenaue Aufklärungsarbeit, die zur Umsetzung von Sicherheitsverhalten motiviert“, so Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Der DsiN-Sicherheitscheck leistet hier einen wichtigen Beitrag, um die Selbstverantwortung von Entscheidern zu fördern. Dies ist auch ein Beitrag, die IT-Sicherheit in der Wirtschaft insgesamt zu stärken – weshalb wir ihn gerne empfehlen und seine Verbreitung unterstützen.“

 

 

Der Onlinecheck von DsiN liefert in wenigen Minuten eine Standortbestimmung zum betrieblichen Sicherheitsniveau. Teilnehmer erhalten mit der Auswertung der Ergebnisse zudem passgenaue Handlungsempfehlungen zur Stärkung des individuellen Sicherheitsniveaus.

 

Der Sicherheitscheck dient daneben als Grundlage für die DsiN-Studie Sicherheitsmonitor Mittelstand, der jährlich einen Überblick über die Sicherheitslage bei kleinen und mittleren Unternehmen gibt.

 

 

DsiN-Sicherheitscheck

 

Der DsiN-Sicherheitscheck bietet einen leicht verständlichen Einstieg zur Ermittlung des aktuellen IT-Sicherheitsniveaus in kleinen und mittleren Unternehmen. In wenigen Minuten erhalten Entscheider und Geschäftsführer eine individuelle Auswertung mit passenden Handlungsempfehlungen zur Stärkung der technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen. 

 

Der DsiN-Sicherheitscheck ist ein gemeinsames Angebot von DsiN und dem DsiN-Mitglied SAP Deutschland, in Partnerschaft mit dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag sowie den DsiN-Mitgliedern Avira, DATEV und VdS Schadenverhütung. www.dsin-sicherheitscheck.de

 

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN wurde auf dem 1. Nationalen IT-Gipfel ins Leben gerufen mit dem Ziel, als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz zu leisten. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. 2007 übernahm das Bundesministerium des Innern die Schirmherrschaft für DsiN. www.sicher-im-netz.de

 


Chinesischer Tanzstar trotz Hörverlust – die Verwirklichung eines Traums

(Stäfa (Schweiz)/pm)  – Auf Einladung von Sonova, weltweit führender Anbieter für Hörlösungen, besucht eine der besten Tänzerinnen Chinas die Schweiz und Deutschland. Tianjiao Zhang tritt am 13. Juni 2017 bei der Generalversammlung von Sonova in Zürich auf und am 16. Juni bei einer Charity-Veranstaltung in der Region München. Die 20-jährige Künstlerin tanzt auf Spitzenniveau – trotz ihres hochgradigen Hörverlusts. Ihre bewegende Geschichte ist Teil des Storytellings der Sonova Gruppe: Ein emotionales Filmportrait über das Leben und die Träume der jungen Künstlerin zeigt beispielhaft, wie Menschen mit Hörverlust ein Leben ohne Einschränkungen führen können.

 

„Mein Herz schlägt mit dem Rhythmus, wenn ich Musik wahrnehme“, begeistert sich Tianjiao Zhang. „Ich werde eins mit der Musik, sie ist in meinem Herzen.“ Die junge Tänzerin wusste schon als Kind, dass für sie nur dieser eine Beruf in Frage kam, trotz ihres hochgradigen Hörverlusts. Unterstützt haben sie dabei die Hörgeräte der Sonova Marke Phonak, die sie seit ihrer frühen Kindheit trägt.

 

Tianjiao Zhangs Karriere ist beispiellos. Mit 16 Jahren vertrat sie China als einzige Teilnehmerin mit Hörverlust bei einem Tanzwettbewerb in der Ukraine – und gewann. Mit 17 siegte sie als begabteste Künstlerin in einem der bekanntesten TV-Wettbewerbe Chinas. Heute tritt Tianjiao Zhang als freiberufliche Tänzerin mit verschiedenen professionellen Ensembles auf und gibt Kindern Tanzunterricht.

 

Den Weg Tianjiao Zhangs in den Profi-Tanz zeigt dieser Film: Film ab!

 

Bei der Generalversammlung von Sonova und bei der Charity-Veranstaltung zugunsten von Sonovas Hear the World Foundation im Kloster Ettal präsentiert die junge Künstlerin modernen Ausdruckstanz zum gefühlvollen Klassikpop des italienischen Komponisten Ludovico Einaudi.

 

Dass Tianjiao Zhang ihren Traum, Tänzerin zu werden, trotz Hörverlust verwirklichen konnte, ist auch in ihrem Heimatland China aussergewöhnlich. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist davon auszugehen, dass in China etwa 60 Millionen Menschen von einer Hörminderung betroffen sind. Nur fünf Prozent davon besitzen ein Hörgerät. In Europa liegt die Versorgungsrate vergleichsweise bei bis zu 40 Prozent. Einer der Gründe für die niedrige Versorgungsrate in China ist das dort zu wenig verbreitete Wissen über Behandlungsmöglichkeiten bei Hörverlust. Sonova trägt mit eigener Aufklärungsarbeit vor Ort dazu bei, diese schrittweise bekannter zu machen.

 

„Die Geschichte von Tianjiao Zhang zeigt beispielhaft und eindrücklich, wie Sonova dank innovativer Hörlösungen Menschen dabei hilft, ein Leben ohne Einschränkungen zu führen. So wird die Umsetzung unserer Unternehmensvision erlebbar gemacht“, betont Sarah Kreienbühl, GVP Corporate HRM & Communications von Sonova. „Wir freuen uns sehr, dass Tianjiao Menschen mit ihrem Tanz begeistert und so auch die Stiftungsarbeit der Hear the World Foundation aktiv unterstützt.“

 

Über Sonova
Sonova mit Hauptsitz in Stäfa in der Schweiz ist der führende Anbieter von innovativen Lösungen rund um das Thema Hören. Die Gruppe ist im Markt durch ihre Kernmarken Phonak, Unitron, Hansaton, Advanced Bionics und AudioNova vertreten. Sonova bietet ihren Kunden eines der umfassendsten Produktportfolios der Branche – von Hörgeräten über Cochlea-Implantate bis hin zu drahtlosen Kommunikationslösungen. Gegründet 1947, ist die Gruppe heute weltweit in über 100 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 14’000 engagierte Mitarbeitende. Sonova erzielte im Geschäftsjahr 2016/17 einen Umsatz von CHF 2,4 Mrd. und einen Reingewinn von CHF 356 Mio. Über alle Geschäftsbereiche hinweg und durch die Unterstützung der Hear the World Foundation verfolgt Sonova die Vision einer Welt, in der jeder Mensch die Freude des Hörens und damit ein Leben ohne Einschränkungen geniessen kann.

 

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.sonova.com und www.hear-the-world.com.

 


Studie: Beruf und Familie immer schlechter vereinbar

Foto: pronova BKK
Foto: pronova BKK

 

(Leverkusen/pn) - Nur ein Drittel (36 Prozent) aller Eltern findet es einfach, Arbeitsleben und Kindererziehung miteinander zu verbinden. Zwei Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 41 Prozent. Schlechter geworden sind nicht nur die Angebote von Seiten der Arbeitgeber. Auch im Kollegenkreis gibt es weniger Verständnis als früher: Nur noch 45 Prozent der Eltern dürfen damit rechnen, dass Kollegen einspringen, wenn sie spontan früher gehen müssen. 2015 waren es noch 50 Prozent. Das sind Ergebnisse der Umfrage "Junge Familien 2017", für die im Auftrag der pronova BKK 1.000 Bundesbürger mit mindestens einem Kind unter 10 Jahren repräsentativ befragt wurden.

Grundsätzlich gilt: Arbeitgeber zeigen sich dann familienfreundlich, wenn es wenig Zusatzaufwand erfordert. So sind etwa Arbeitszeitkonten, die nur einmal eingeführt werden müssen, auf dem Vormarsch. 31 Prozent aller Eltern können ein solches Angebot nutzen (2015: 28 Prozent). Auch das Home-Office ist leichter möglich als noch vor zwei Jahren (18 vs. 15 Prozent).

Schwierig wird es hingegen, wenn die Organisation der täglichen Arbeit an die Bedürfnisse der Eltern angepasst werden soll. So ist der Anteil der Teilzeitangebote von 41 auf 36 Prozent zurückgegangen. Gleitzeit gibt es nur noch in 42 Prozent der Betriebe. Vor zwei Jahren waren es 47 Prozent.

"Insgesamt sieht man, dass starre Arbeitszeitmodelle immer noch die Regel sind", sagt Lutz Kaiser, Vorstand der pronova BKK. "Das vereinfacht die Organisation der Abläufe für Unternehmen. Für die Eltern in der Belegschaft macht es den Alltag aber schwieriger, was sich dauerhaft auf die Mitarbeitermotivation auswirkt." Auch bei der Erstellung von Dienstplänen ist es weiterhin kompliziert für Eltern, ihre Wünsche einzubringen. Nur 26 Prozent (2015: 27 Prozent) geben an, dass dies bei ihrem Arbeitgeber möglich sei.

Kaum Unterstützung bei Geburt und im ersten Lebensjahr

Oft handeln Unternehmen gegenüber ihren Mitarbeitern nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn." Nur jeder siebte Mitarbeiter mit Kind hatte etwa die Gelegenheit, in der Elternzeit über die Gestaltung des Wiedereinstiegs zu sprechen. Vor zwei Jahren war es noch jeder Sechste.

Insgesamt 16 Prozent aller Eltern geben an, dass ihr Arbeitgeber nicht das geringste Entgegenkommen zeigt, wenn es um Fragen der Kinderbetreuung geht. "Hier gibt es von Seiten der Arbeitgeber noch einiges aufzuholen, wenn man für gesunde und motivierte Mitarbeiter sorgen will, die Beruf und Familie stressfrei miteinander vereinbaren können", so Kaiser.


Zur Studie
Die Umfrage "Junge Familien 2017" wurde im März 2017 im Auftrag der pronova BKK online durchgeführt. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger mit mindestens einem Kind unter 10 Jahren im Haushalt repräsentativ befragt.

Über die pronova BKK
Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne wie z.B. Ford, Bayer, BASF, Continental und Hapag-Lloyd entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten geöffnet. Über 675.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an rund 80 Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie gehört zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter
www.pronovabkk.de

 



Veranstaltungstipp fürs Wochenende: Maker Faire Berlin

Das große DIY-Festival mit hohem Spaßfaktor

Fotos: DIY-Festival / Heise-Medien

 

(Hannover/pm)  – Innovative Ideen bestaunen, sich inspirieren lassen, ausprobieren, Spaß haben: Die Maker Faire – buntes DIY-Festival und Wissensplattform zugleich – öffnet am 10. und 11. Juni, von 10 bis 18 Uhr in der STATION am Gleisdreieck ihre Pforten. Rund 900 Maker präsentieren an 200 Ständen zahlreiche Erfindungen und Selbermach-Projekte.

 

Nicht zu übersehen ist das Highlight der Veranstaltung: Eine acht Meter hohe, hydraulisch betriebene Roboterhand, die der Robotik-Künstler Christian Ristow aus Stahl gebaut hat. Nicht ganz so riesig sind die vielen beeindruckenden Exponate der Maker. Es geht um Robotik, 3D-Druck, Laser-Cutting, Internet der Dinge oder Upcycling. Während Erwachsene in die faszinierende Welt des Bio-Hackings eintauchen und viel über Umwelt­schutz, Nachhaltig­keit oder Urban Gardening erfahren, können die Kleinen Musikinstrumente fertigen oder sich am Lego-Auto als Baumeister beweisen. Aber nicht nur dort können sie aktiv werden: Fast alle Stände bieten Mitmachaktionen: Anfassen und Ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht und erhöht den Spaßfaktor.

 

Im Workshop-Bereich gibt es eine „Löt- & Bastel-Area“, in der Besucherinnen und Besucher einen Synthesizer bauen können. In der „Robotik-Area“ lernt man sensorgesteuerte Robots zu konstruieren und in der „BIO-DIY-Area“ arbeitet man mit funkelnden Bakterien. Zudem erfahren Teilnehmer im „Meetup-Space“, wie man erfolgreich programmiert, Crowdfunding betreibt oder sein Projekt nachhaltig gestaltet.

 

Nachhaltigkeit wird auf dieser Maker Faire besonders groß geschrieben: Im Vortragsbereich stellt Lars Zimmermann vom Verbund Offener Werkstätten Konzepte vor, wie Making und eine ressourcenschonende „Kreislaufwirtschaft“ zusammenpassen. Astrid Lorenzen präsentiert, wie 3D-Drucker bei der Müllvermei­dung helfen können. Und im Hof der STATION parkt das Repara­turmobil von Communitere: GIG, das Global Innovation Gathe­ring, und das Fab Lab Siegen stellen hier ihr Mobile Ressource Center vor, mit dem sie von Berlin nach Thessaloniki fahren, um dort Hilfsprojekte für oder mit Geflüchteten zu organisieren. Dazu sammeln sie auf der Maker Faire noch Werkzeugspenden.

 

Alle Infos und Anmeldemöglichkeiten zu Makern, Workshops, Vorträgen und Mitmach-Aktionen unter: https://maker-faire.de/berlin

 

 

Maker Faire Berlin ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media, Inc. Die Maker Faire Berlin steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Alle Maker Faires in D/A/CH werden vom deutschsprachigen Make Magazin präsentiert.

 


Der Nachhaltigkeitsreport 2017 gewährt Einblicke in das Auswahlverfahren der Steyler Fonds

Nachhaltige Geldanlage in der Praxis

 

(Sankt Augustin/sm) – Wer sein Geld unter nachhaltigen Kriterien anlegt, übernimmt Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Aber was genau bedeutet „nachhaltig“ in diesem Zusammenhang? Wie unterscheiden sich ethisch-nachhaltige Anlagen ganz konkret von ihrer konventionellen Alternative? Diese Fragen beantwortet der soeben erschienene Nachhaltigkeitsreport 2017 der Steyler Ethik Bank.

 

Mit dem jährlichen Report legt die Ordensbank die soziale und ökologische Wirkung der Steyler Fair und Nachhaltig-Fondsfamilie offen. Auf 16 Seiten informiert die Broschüre über aktuelle Entwicklungen wie Auszeichnungen und Preise, stellt das Steyler Nachhaltigkeitsprofil vor und legt offen, welches die größten Einzelinvestments der jeweiligen Fonds sind.

 

 

Hinter den Kulissen des Ethik-Anlagerats

 

Entscheidend für das Profil der Steyler Fair und Nachhaltig-Fonds ist die Arbeit des Ethik-Anlagerats, einem Gremium von Experten unterschiedlicher Disziplinen aus dem Umfeld der Steyler Ethik Bank. In diesem Jahr gewährt der Nachhaltigkeitsreport einen besonderen Einblick in die Arbeitsweise des achtköpfigen Teams. Ein Bericht über die jüngste Arbeitssitzung des Ethik-Anlagerats zeigt, welche Prozesse und Erwägungen hinter der Auswahl von Unternehmenswerten stehen. Weil es den Nachhaltigkeitskriterien der Steyler Ethik Bank nicht mehr genügen konnte, wurde hier sogar ein namhaftes Unternehmen aus dem Portfolio ausgeschlossen. So erhält man als Bankkunde ein tieferes Verständnis davon, wie Ratings sowie Positiv- und Ausschlusskriterien das Auswahlverfahren für nachhaltige Fonds bestimmen.

 

 

Fondsvermögen wuchs um 18 Millionen Euro

 

Aktuell verwaltet die Steyler Fair und Nachhaltig - Fondsfamilie ein Vermögen von 131,7 Millionen Euro (Mai 2016: 114 Mio. €). Davon sind rund 38,5 Millionen Euro in den Aktienfonds (Mai 2015: 27,8 Mio. €), 63,1 Millionen Euro in den Rentenfonds (Mai 2016: 68,4 Mio. €) und 30,1 Millionen Euro in den 2015 Stiftungsfonds investiert (Mai 2016: 18 Mio. €). Das Fondsmanagement der drei Fonds erfolgt durch Warburg Invest.

 

Größtes Investment im Aktienfonds zum Stichtag 30.12.2016 war Vestas Wind Systems, der Weltmarktführer im Bereich Windkraftanlagen. Den größten Einzelposten im Rentenfonds stellte der spanische Telekommunikationskonzern Teléfonica dar. Im Steyler Stiftungsfonds, einem Mischfonds mit einem maximalen Aktienanteil von 30 Prozent, war die Deutsche Post der größte Aktienwert. Das Unternehmen zählt zu den Nachhaltigkeitsvorreitern seiner Branche. Die größte Unternehmensanleihe stammte von der genossenschaftliche DVB Bank, die größte Staatsanleihe von der Bundesrepublik Deutschland.

 

Interessierte erhalten den Nachhaltigkeitsreport direkt bei der Steyler Ethik Bank (Bestellung per Telefon: 02241 / 12050 oder unter www.fun-fonds.de/report)

 

 

Chancen und Risiken: Die Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds

 

Die Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds ermöglichen Anlegern, gezielt in Werte von Unternehmen und Staaten zu investieren, die ihrer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt in besonderer Weise gerecht werden. Die Auswahl der Anlagen erfolgt nach einem Best-in-Class-Ansatz: Es kommen nur die jeweils nachhaltigsten Unternehmen einer Branche für ein Investment in Frage. Das Anlage-Universum wird durch einen Ethik-Anlagerat auf Grundlage von Nachhaltigkeitsratings vorgegeben, wobei bestimmte Kriterien wie die Beteiligung an Rüstungsgeschäften oder Kinderarbeit ein Investment generell ausschließen. Aufgrund der Anlageausrichtung unterliegt der Fonds den Kursschwankungen des möglichen Anlageuniversums. (Mehr unter: www.fun-fonds.de)

 


WVG Medien verstärkt Digitalaktivitäten

 

WVG baut ihre Geschäftstätigkeit im Bereich Influencer Management und Multi-Channel-Network für Webvideo Creators weiter aus und ernennt Dennis Grimm zum General Manager. Peter Wilhelm wird Head of New Business.

(Hamburg/wvg) - Dennis Grimm ist seit 2009 bei der WVG und hat über die vergangenen Jahre die Entwicklung aller Unternehmensbereiche maßgeblich mit voran getrieben. Die junge Kreativzelle VERY US baute Grimm als Agentur für Social Influencer Marketing kontinuierlich weiter aus. Als offiziell zertifizierter YouTube-Partner mit ca. 50 Millionen Videoaufrufen pro Monat ist VERY US „Heimathafen“ für mittlerweile 50 aufstrebende Influencer und Webvideo Creators (www.very-us.com).

Zuletzt wurden mit Influencern aus der VERY US Familie Branded Content Kampagnen für Marken wie z.B. Milka, Disney, Daniel Wellington, Mio Mio Mate und Netflix umgesetzt. Für musical.ly Star Selina Mour wird VERY US im Sommer dieses Jahres eine erste Single veröffentlichen und somit auch dem Musikgeschäft treu bleiben. Mit der Merchstore GmbH wurde zudem eine exklusive Vertriebsvereinbarung zur Auswertung von Merchandise Produkten der VERY US Talente geschlossen.

In seiner neuen Funktion als General Manager wird Dennis Grimm sowohl im Bereich des physischen Kerngeschäfts der WVG als auch für das digitale Neugeschäft erweiterte strategische Verantwortung übernehmen und eng mit WVG-Geschäftsführer Alexander Welzhofer zusammenarbeiten.

Peter Wilhelm, der im vergangenen Jahr zur WVG gekommen ist, wird in seiner neuen Funktion als Head of New Business die neuen, digitalen Geschäftsfelder weiterentwickeln und die Teamleitung für VERY US übernehmen. Wilhelm berichtet dabei direkt an Grimm.

Alexander Welzhofer: „WVG entwickelt sich kontinuierlich weiter. Dem tragen wir auch mit unserer neuen Teamaufstellung Rechnung. Dennis Grimm hat sich seit seinem Start bei uns in allen Geschäftsbereichen erfolgreich engagiert und in besonderer Weise verdient gemacht. Ich freue mich sehr, dass er gemeinsam mit der herausragenden Digital-Expertise von Peter Wilhelm und dem starken WVG-Team die Geschäftsfelder unseres Unternehmens zukunftsweisend voranbringt.“

 


Im Landkreis Birkenfeld gibt es kostenlose Tipps

Den Stromfressern auf der Spur

Diana Dahm, Anleiterin der Stromsparhelfer und Stromsparhelfer Martin Hehner mit dem bundesweiten Maskottchen des Stromspar-Checks „Stecki“.Foto: bt
Diana Dahm, Anleiterin der Stromsparhelfer und Stromsparhelfer Martin Hehner mit dem bundesweiten Maskottchen des Stromspar-Checks „Stecki“.Foto: bt

 

(Idar-Oberstein/bt) – Für viele Menschen ist es ein schwieriger Moment: Die Stromrechnung landet im Briefkasten und die vielen Zahlen und Tabellen bedeuten zum Schluss für einige nur eins – eine hohe Nachzahlung. Kann man dagegen nichts tun? Die Stromspar-Checker vom Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe helfen Haushalten mit geringem Einkommen im Kreis Birkenfeld beim Stromsparen.

 

Nach mehr als 100 Stunden Ausbildung ist Martin Hehner seit Januar Stromsparspezialist. Er berät Personen, die Sozialleistungen beziehen, in Sachen Energie. Nach einer Terminvereinbarung sucht Hehner gemeinsam mit seinen Kunden nach Stromfressern in der Wohnung und befragt sie nach ihrem Energieverhalten. Daraufhin wird ein persönlicher Energiesparplan erarbeitet. Dieser gilt als Empfehlung, niemand wird gezwungen, auf etwas zu verzichten. Das Projekt beruhe auf Freiwilligkeit, betont die Caritasdirektorin des Verbandes Victoria Müller-Ensel. Als „Soforthilfen“ bringen die Stromsparhelfer beim zweiten Termin kostenlose Energiespar-Artikel wie LEDs, Zeitschaltuhren oder schaltbare Steckdosenleisten mit und bauen sie ein. Bei Interesse kann der Check nach einem Jahr wiederholt werden. Hierbei wird dann überprüft, inwieweit Energie und Kosten eingespart werden konnten.

 

„Das Angebot kommt sehr gut an und es macht mir auch selbst Spaß, die Menschen zu beraten und ihnen zu helfen“, berichtet Hehner. Der Terminkalender sei voll. Bei vielen Menschen hinterlasse der Besuch direkt einen bleibenden Eindruck. „Ich hatte schon Kunden, die wollten ihren Plasmafernseher gleich am nächsten Tag verkaufen, weil dieser viel Energie verbraucht.“ Einige Tipps könne man auch ohne großen Aufwand beherzigen. „Ziehen Sie das Handyladekabel aus der Steckdose, wenn kein Telefon dranhängt. Der Durchlauferhitzer muss nicht immer voll aufgedreht sein und bei geöffnetem Fenster sollte der Heizkörper nicht auf Stufe fünf stehen.“

 

Durch die Einsparungen werden auch die Kosten für Kommune und Bund gesenkt. Einkommensschwache Haushalte werden eher vor Energieschulden bewahrt und die Umwelt wird durch die Einsparung von Ressourcen geschont. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren positiven Effekt: Die Stromsparhelfer waren vor ihrer Tätigkeit langzeitarbeitslos und werden durch das Projekt wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert. Somit ist es auch ein arbeitsmarktpolitisches Projekt, bei dem die Caritas sich auf unterschiedliche lokale Partner wie Landrat Dr. Matthias Schneider und Hubert Paal, Leiter des Jobcenters Birkenfeld sowie auf die Kreisverwaltung, verlassen kann. Dirk Köbrich, Leiter der Abteilung Soziales in der Kreisverwaltung, berichtet davon, dass es nun weniger Menschen gibt, die von einer Energiesperre bedroht sind. Der Energieversorger OIE AG unterstützt das Projekt unter anderem dahin gehend, dass Büroräume zur Verfügung gestellt werden.

 

Es handelt sich um ein bundesweites Verbundprojekt von Caritas und der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V., das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird.

 

Weitere Infos gibt unter Tel.: 06781-5091538 oder per E-Mail an stromspar-check(at)caritas-rhn.de oder auf www.stromspar-check.de

 


Finissage und geistlicher Zwischenruf in Neuwied

Arbeit = Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Weihbischof Peters bei seinem geistlichen Zwischenruf in Neuwied. Foto: bt
Weihbischof Peters bei seinem geistlichen Zwischenruf in Neuwied. Foto: bt

 

(Neuwied/bt) – Ein Zwischenruf kann stören, irritieren, warnen oder auch neue Impulse ins Gespräch bringen. Ein geistlicher Zwischenruf von Weihbischof Jörg Michael Peters hat nun die Ausstellung „Kirche-Arbeit-Geld“ in der Neuwieder Sparkasse beendet, die im Rahmen der Visitationsreise des Weihbischofs im Dekanat Rhein-Wied initiiert wurde. Er wies dabei auch auf die Kluft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitslosen hin.

 

„Wir sind in diesen Räumen, weil es heute um Geld geht und den guten sowie redlichen Umgang mit dem uns, auch durch Steuern, anvertrauten Mitteln. Auch wir als Kirche brauchen Geld.“, erklärte Dechant Thomas Darscheid und bezog sich auf das anschließende Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeindeverbandsräte. „Jesus spricht von der Verantwortung der Menschen für die ihm anvertrauten Güter.“

 

In der Verantwortung von Christinnen und Christen liege es, den Blick für Menschen zu schärfen, die am Rande der Gesellschaft ständen, betonte Weihbischof Peters in seinem Zwischenruf. „Da sind die Arbeitsbesitzenden auf der einen und die Arbeitslosen auf der anderen Seite. Doch wir müssen erkennen, dass wir eigentlich zusammengehören.“ Die Teilhabe an Arbeit bedeute auch die Partizipation am gesellschaftlichen Leben. „Durch die Ausstellung konnte ein Bewusstsein für Arbeitssuchende geschaffen werden.“

 

 Die Aktion Arbeit engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Mit der Ausstellung machte die Aktion auf das Schicksal von Betroffenen und deren Familien aufmerksam. Sie zeigte die persönlichen Erfahrungen der Menschen in arbeitsmarktpolitischen Projekten und in öffentlich geförderten Arbeitsstellen. Die unabhängige und durch Spenden finanzierte Aktion Arbeit hat ein Konzept zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit erarbeitet, welches auch in der Ausstellung erklärt und bereits den Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) sowie weiteren Politikerinnen und Politikern vorgestellt wurde. Es zielt auf einen integrierten Arbeitsmarkt, weg von Maßnahmenteilnehmern zu regulären Arbeitnehmern, die gesellschaftlich integriert sind und Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Daneben ist eine jährliche Kostenersparnis von viereinhalb Milliarden Euro für Bund, Kommunen und Sozialversicherungsträgern mit diesem Modell möglich.

 

Im Dekanat Rhein-Wied leben rund 63.859 Katholiken. Das Dekanat wird geleitet von einem Leitungsteam bestehend aus Dechant Thomas Darscheid, der Dekanatsreferentin Margit Ebbecke und dem stellvertretenden Dechant Christian Scheinost. Dieses Leitungsmodell ist einzigartig im Bistum Trier. Erste Ansprechpartnerin ist Sekretärin Maria Dirrigl im Dekanatsbüro in der Schloßstraße 4 in Neuwied, erreichbar unter Tel.: 02631-34277-0, E-Mail: dekanat.rhein-wied(at)bistum-trier.de.

 


Studie beschreibt Zukunft des geistigen Eigentums als nicht-kopierbare Interaktion mit Kunden

Das Ende des Plagiats

 

 

  • Patent- und Markenämtern halten mit der immer höheren Geschwindigkeit von Innovations- und Produktlebenszyklen sowie steigenden Neuanmeldungen kaum noch mit.

  

  • Technologie als Lösung: Bis 2030 können intelligente Algorithmen bereits die erfinderische Höhe einer Patentanmeldung bewerten; Unternehmen nutzen künstliche Intelligenz für das Management ihres geistigen Eigentums.

  

  • Blockchain-Lösungen werden den gewerblichen Rechtsschutz revolutionieren – und sichern heute bereits Urheberrechte.

  

  • Omni-IP-Management bündelt das gesamte geistige Eigentum eines Unternehmens: Im Zentrum steht das Know-how der Mitarbeiter.

 

  • Der eigentliche Wert geistigen Eigentums entsteht in der Interaktion mit dem Kunden; dadurch kann es nicht mehr imitiert, entwendet oder kopiert werden. Die Folge: Der Tod des Plagiats.

 

    

(München/Leipzig/pm) – Die Marktbewertung von Unternehmen beruht zu fast 87% auf immateriellen Werten wie geistigen Eigentumsrechten und gewerblichen Schutzrechten (Intellectual Property / IP). Die zuständigen Behörden weltweit wie Patent- und Markenämter können mit der ständig steigenden Menge an Schutzrechten kaum noch Schritt halten. Auch Unternehmen müssen sich auf immer kürzere Innovationszyklen einstellen und deshalb immer schneller immer mehr anmelden. Künftig werden Unternehmen ihr geistiges Eigentum verstärkt eigenständig generieren, nutzen und letztlich auch schützen.

 

Technologien wie künstliche Intelligenz oder Blockchain ergänzen zunehmend die etablieren Schutzmechanismen von Behörden und Unternehmen. Innovation entsteht künftig immer stärker in der Interaktion mit dem Kunden. Kommunikation ist die Basis und Daten sind die Substanz für neues geistiges Eigentum. Die Folge: der Tod des Plagiats. Die Gemeinschaftsstudie „Die Zukunft des geistigen Eigentums“ des Trendforschungsinstituts 2b AHEAD und der Dennemeyer-Gruppe gibt 28 Strategieempfehlungen für Unternehmen, die das Potenzial ihres geistigen Eigentums voll ausschöpfen wollen.

 

„Die Digitalisierung wird auch das Management des geistigen Eigentums in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Für Unternehmen bieten Technologien wie Blockchain oder künstliche Intelligenz Chancen“, erläutert Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors, Leiterin der IP-Beratung Dennemeyer Consulting. „Sie können sich bei immer mehr Aufgaben von intelligenten Technologien unterstützen lassen, um so von der ständig wachsenden Zahl an Schutzrechten wie Patenten, Marken, Designs oder Gebrauchsmustern nicht überfordert zu werden.“

 

Das ist eines der Ergebnisse der neu veröffentlichten Trendstudie „Die Zukunft des geistigen Eigentums“ des Leipziger Trendforschungsinstituts 2b AHEAD ThinkTank und der Dennemeyer-Gruppe, dem weltweit größten Full-Service-Dienstleister für die IP-Branche. Die Studie zeigt erstmals, wie Unternehmen durch den Einsatz von Technologie in Zukunft geistiges Eigentum generieren, managen, schützen und nutzen. Sie zeigt aber auch, wie das bestehende Schutzrechtssystem dadurch unter Druck gerät. Die Studie gibt 28 präzise Strategieempfehlungen, wie IP-Manager, Patentanwälte und Innovationsverantwortliche aller Branchen ihre Zukunft aktiv gestalten können. Die qualitative Delphi-Studie basiert auf den Aussagen ausgewählter Experten. Sie sind Wissenschaftler, Patentanwälte mit unterschiedlichen Branchenspezialisierungen, Innovationsleiter und Technologieanbieter.

 

  

Der Wandel des Schutzrechtssystems

 

Die Studie stellt fest: Die Innovationszyklen der Unternehmen werden kürzer, die Entwicklungsgeschwindigkeit steigt. Unternehmen bringen immer schneller neue Produkte auf den Markt. Konträr dazu dauert ein durchschnittliches Patentverfahren 24 bis 30 Monate. Es entsteht ein Geschwindigkeitsgap, welches Patent- und Markenämter zunehmend unter Druck setzt. „Sofern Patent- und Markenämter das Bedürfnis der Unternehmen nach Geschwindigkeit nicht bedienen, werden diese eigene Lösungen entwickeln. Sie werden auf der Basis neuer Technologien - wie etwa der Blockchain - Parallelsysteme herausbilden. Der IP-Sektor re-reguliert sich dann de facto selbst“, sagt Michael Carl, Managing Director Research & Analysis des 2b AHEAD ThinkTanks und einer der Autoren der Studie.

 

 

Know-how wird zum Erfolgsträger von Unternehmen

 

Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass der entscheidende Teil des geistigen Eigentums eines Unternehmens in den Köpfen der Mitarbeiter steckt. Ihr Know-how wird zum Erfolgsträger von Unternehmen. Dabei treiben Projektarbeiterschaft und eine hohe Fluktuation in Unternehmen digitale Lösungen voran, um das benötigte Know-how im Unternehmen schneller und besser auszuwählen und letztlich zuverlässig zu speichern. „Die Voraussetzung dafür ist ein Omni-IP-Management. Vom Know-how über Schutzrechte bis hin zu allen weiteren Daten- und Informationspunkten wird hier das Wissen eines Unternehmens gespeichert, vernetzt, nutzbar gemacht und letztlich weiterentwickelt“, sagt Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors.

 

 

Geistiges Eigentum entsteht in Zukunft in der Interaktion mit dem Kunden.

 

Daten sind die Substanz des geistigen Eigentums der Zukunft. Der Kunde rückt in den Fokus der Produktentwicklung. Mit dem Internet der Dinge entstehen neue Orte, an denen Daten über den Kunden erhoben werden. Diese ermöglichen es, die Wünsche des Kunden zu erkennen und letztlich Produkte und Dienstleistungen an diese anzupassen. Indem etablierte Anbieter diese neuen Möglichkeiten der Individualisierung bereits nutzen, zwingen sie auch ihre Wettbewerber dazu, diesen Schritt zu gehen. Tun sie dies nicht, wird der Kunde sie über kurz oder lang nicht mehr als relevant wahrnehmen. Michael Carl, erläutert: „Kunden erwarten individuelle Produkte, die sich laufend ihren Bedürfnissen anpassen. Eine Voraussetzung dafür ist eine stete Interaktion mit dem Kunden. Mit den Daten der Kunden entsteht das Produkt der Zukunft. Ausgehend vom geistigen Eigentum entsteht eine Produktklasse, die nicht mehr kopierbar ist.“

 

  

Der Tod des Plagiats

 

Ein Produkt wird in Zukunft in dem Moment fälschungssicher, in dem die Daten des Kunden direkt in das Produkt einfließen, dort verarbeitet werden und das Produkt sich automatisch den situativen Bedürfnissen des Kunden anpasst. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors: „Indem Kunden Produkte nutzen und sich Produkte durch und während der Interaktion mit dem Kunden entwickeln, wird die Nutzung selbst zum Schutzmechanismus.“ Michael Carl ergänzt: „Eine aus Kundensicht wertvolle interaktive Lösung ist immer ein Original. Konkret bedeutet das den Tod des Plagiats.“

 

   

 

Studie kostenlos zum Download

 

Bestellen Sie die kostenlose Langfassung der Studie unter:

 

http://www.zukunft.business/forschung/trendstudien/trendstudie/trendstudie-die-zukunft-des-geistigen-eigentums/

 

 

 Über 2b AHEAD ThinkTank

 

Der 2b AHEAD ThinkTank ist Deutschlands modernstes Zukunftsforschungsinstitut. Hier arbeiten Wissenschaftler und Strategieberater. Für seine Kunden analysiert der 2b AHEAD ThinkTank in wissenschaftlichen Trendstudien die Chancen und Risiken der Trendentwicklungen individuell für deren Geschäft. Dabei analysiert er nicht nur innerhalb einer Branche, sondern über Branchengrenzen hinaus alle Akteure, die die Zukunft des jeweiligen Geschäftsmodells prägen. Mit seinen Analysen hilft der 2b AHEAD ThinkTank seinen Kunden zu verstehen, wer ihre Welt treibt und aus welchem Grund.

 

 

 Über die Dennemeyer-Gruppe

 

  Die Dennemeyer-Gruppe, hervorgegangen aus einer Luxemburger Patentanwaltskanzlei, setzt seit mehr als 50 Jahren Maßstäbe für alle Dienstleistungen und Software-Lösungen für den gewerblichen Rechtsschutz (Intellectual Property / IP) – von Rechtsdienstleitungen (Dennemeyer & Associates) über Software- und Management-Services (Dennemeyer IP Solutions) bis hin zur IP-Beratung (Dennemeyer Consulting). Dennemeyer entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum größten globalen Full-Service-Anbieter für den Schutz und die Verwaltung von geistigen Eigentumsrechten. Heute verwaltet die Gruppe mit 20 Niederlassungen in 17 Ländern knapp drei Millionen Schutzrechte von mehr als 3000 Kunden.  

 


Aktion Arbeit und Diözesan-Caritasverband begrüßen Fortführung von „ASaar“

Chance auf Arbeit für Langzeitarbeitslose

Foto: bt
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(Trier/Saarbrücken/bt) – Die neue saarländische Landesregierung aus CDU und SPD hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass das Landesarbeitsmarktprogramm „Arbeit für das Saarland – ASaar“ fortgeführt und weiterentwickelt werden soll. Die Aktion Arbeit im Bistum Trier und der Diözesan-Caritasverband Trier begrüßen diese Entscheidung. Dadurch wird es im Saarland möglich, vielen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen weiterhin die Chance auf Arbeit zu eröffnen.

 

„Das Recht auf Arbeit muss für alle Wirklichkeit werden. Daher begrüßen wir die Absicht der neuen Landesregierung daran festzuhalten, das Saarland als Modellregion einzurichten und die Umsetzung des Passiv-Aktiv-Transfers (PAT) beim Bund offensiv einzufordern“, sagte Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel am 18. Mai in Trier. Die Grundidee des PAT ist es, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Dafür werden alle Geldmittel, die ein Hartz IV-Empfänger erhält, zusammengefasst und nutzbar gemacht für die Finanzierung eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses.

 

Mit dem Konzept „Integrierter Arbeitsmarkt – Ein Weg zur Auflösung der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit“ hat die Aktion Arbeit jüngst einen Konzeptvorschlag unterbreitet, der hier ansetzt und einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel in der Arbeitsmarktpolitik vorschlägt. „Die Bewältigung der Arbeitslosigkeit ist Aufgabe einer recht verstandenen Wirtschaftspolitik und nicht bloß eine Fürsorgeaufgabe der Sozialpolitik“, erklärte Dr. Hans-Günther Ullrich, Bischöflicher Beauftragter der Aktion Arbeit. „Wir schlagen daher einen integrierten Arbeitsmarkt vor, mit stabilen Rahmenbedingungen, ohne abgeschottete Nischen und ohne „Maßnahmen“arbeitsplätze. Der allgemeine Arbeitsmarkt sollte als integrierter Arbeitsmarkt sozial ausgestaltet werden und allen die Möglichkeit auf Teilhabe durch Arbeit ermöglichen.“

Das Konzept für einen integrierten Arbeitsmarkt hatte Bischof  Dr. Stephan Ackermann im März 2017 in Berlin vorgestellt. Mit dabei waren die beiden Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland). Beide schlugen eine modellhafte Umsetzung in ihren Bundesländern vor. Weitere Informationen unter www.aktionarbeit.bistum-trier.de


missio Aachen ruft Handyhersteller zu fairer Produktion auf

 

Herkunft von Rohstoffen aus Demokratischer Republik Kongo überprüfen – Internationaler Tag des Fairen Handels – Opfer von Ausbeutung brauchen gute Betreuung vor Ort

 

(Aachen/missio) - „Handyhersteller müssen mehr darauf achten, dass Produktionsmaterialien wie das Mineral Coltan nicht aus illegalem Abbau und Handel stammen “, forderte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, zum „Internationalen Tag des Fairen Handels“ am kommenden Samstag.

 

Das gilt vor allem mit Blick auf die Demokratische Republik Kongo. Dort tobt im Osten des Landes einer der blutigsten Konflikte Afrikas um die Kontrolle über Coltan-Minen. Die Gewalt traumatisiert zuerst Familien und Frauen. Prälat Krämer ruft die Handyhersteller dazu auf, nachzuweisen, dass sie tatsächlich Coltan aus zertifizierten Minen verarbeiten. „Solche Minen gibt es auch im Kongo. Nur so kann die Ursache des Leids der Familien und Frauen beseitigt werden“, sagte Prälat Krämer. Gleichzeitig empfiehlt der missio-Präsident den Konsumenten, stärker fair produzierte Handys und Smartphones wie zum Beispiel die der Hersteller Fairphone oder Shiftphone zu nutzen. „Der Marktanteil dieser Geräte ist noch zu gering“, so Krämer.

 

 

 

Kirche sichert soziale, psychologische und seelsorgerliche Betreuung von Opfern ausbeuterischer Wirtschaftsbedingungen

 

Gleichzeitig erinnerte Prälat Krämer zum „Internationalen Tag des Fairen Handels“ daran, dass die Kirche in Afrika und Asien konkret an der Seite der Familien und Frauen steht, die am meisten unter gewalttätigen und ausbeuterischen Wirtschaftsbedingungen leiden. „Politische Lobbyarbeit und ein anderes Konsumverhalten sind wichtig, reichen aber allein nicht aus. Die Betroffenen brauchen unmittelbar eine gute soziale, psychologische und seelsorgerliche Betreuung, damit sie ihre Würde bewahren können“, so Krämer. Zudem brauche die Kirche auf diesen Kontinenten eine gute Ausbildung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um diese Arbeit zu leisten. „Das ist missio ein wichtiges Anliegen“, meinte Krämer.

 

Deshalb unterstützt missio zum Beispiel kirchliche Trauma-Zentren im Osten des Kongos, die sich um Opfer des Kampfs um Coltan kümmern. In Kambodscha engagiert sich der katholische Orden „Töchter der Nächstenliebe“ für benachteiligte Textilarbeiterinnen und deren Familien. Gefördert wird das Projekt durch eine Kooperation von missio und dem Aachener Naturmode-Hersteller Lana. In den Philippinen bietet missio-Partner Pater Shay Cullen Opfern von Kinderprostitution psychologische Hilfe an und schafft jungen Frauen durch den fairen Handel mit Mangos Einkommensmöglichkeiten, damit sie nicht in die Prostitution rutschen. „Das sind ganzheitliche, nachhaltige Initiativen, die die Welt ein Stück gerechter machen“, so Prälat Krämer.

 

Mehr Informationen im Internet unter www.missio-hilft.de   

 

 

 

Wer ist missio?

 

Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Deutschland mit seinen Zweigen in Aachen und München gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. missio Aachen ist eines der großen deutschen Hilfswerke und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Im vergangenen Jahr wurden rund 1.100 Projekte seiner Partner mit etwa 47 Millionen Euro finanziert. Diese Förderung stärkt die pastorale, soziale und interreligiöse Arbeit, die Infrastruktur sowie die Ausbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten der katholischen Kirche in diesen Kontinenten. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein die Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind.

 

 

 


Frauenbund fordert bessere finanzielle Anerkennung/Internationaler Tag der Pflege

KDFB: Höhere Rente für pflegende Angehörige

 

(München/kdfb) – Mit der stets weiter steigenden Lebenserwartung in Deutschland ist auch ein steigendes Risiko der Pflegebedürftigkeit verbunden. Der größte Pflegedienst Deutschlands sind die Familien, insbesondere die Frauen. Der Internationale Tag der Pflege am Freitag ist deshalb für den Bayerischen Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Anlass, die Situation pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Selbst im Rentenalter pflegen viele Frauen und Männer aufopferungsvoll ihre Angehörigen. „Speziell für diese Personengruppen fordert der KDFB eine jährliche Rentenaufstockung je nach Pflegegrad des Pflegebedürftigen“, so die KDFB-Vorsitzende Elfriede Schießleder.

 

Mit Tagungen, Seminaren und Publikationen verfolgt der KDFB das Ziel, die Lebenssituation von Pflegebedürftigen und von Pflegenden zu verbessern. Bayerns größter Frauenverband fordert auch ortsnahe Informationsmöglichkeiten und aufsuchende Beratungsmöglichkeiten. „Die Leistungen der pflegenden Angehörigen verdienen bessere Anerkennung in der Gesellschaft“, so Elfriede Schießleder, die Vorsitzende des KDFB. Genauso wie für berufstätige pflegendende Angehörige soll deshalb auch für nicht-erwerbstätige pflegende Angehörige aus der Pflegekasse des Pflegebedürftigen in die Rentenversicherung einbezahlt werden. Jedes Jahr soll die Rente um die so erworbenen Leistungen angehoben werden, auch wenn die pflegende Person bereits selbst Rente bezieht.

 

Der internationale Tag der Pflege wird jedes Jahr am 12. Mai begangen. Er erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale. Die Engländerin begründete im 19. Jahrhundert den modernen Pflegeberuf in Europa. Eine der Gründungsmütter des Katholischen Frauenbundes, Emy Gordon of Ellon, trat beim Internationalen Frauentag 1904 in Berlin dafür ein, den Pflegeberuf zu modernisieren. Sie machte sich zur Sprecherin der Katholikinnen und sagte, auch die katholischen Orden seien für eine geregelte Ausbildung weltlicher Krankenpflegerinnen.

 

Den Tag der Pflege 2017 nimmt der KDFB zum Anlass, Nachbarn, Freunde, Pfarrgemeinden und Verwandte zu einer „Dankeschön-Aktion“ aufzurufen. Diese soll pflegenden Angehörigen und ihren professionell-unterstützenden Pflegediensten gelten. Mit dem Überreichen einer Dankeschön-Karte, vielen Unterschriften darauf und einem Sträußchen Frühlingsblumen könnten sich alle für die immens wertvolle und schwere Arbeit der Pflege bedanken.

 

 

 

Redaktion: Ulrike Müller-Münch

 


Kirchen-Messe GLORIA mit prominenten Gästen

(Augsburg/rd) - Namhafte Persönlichkeiten wirken an der Kirchen-Messe GLORIA mit, die vom 15.-17. Februar 2018 wieder in der Messe Augsburg stattfindet. Die ökumenisch ausgerichtete GLORIA ist die einzige Fach- und Publikumsmesse für Kirchenbedarf im deutschen Sprachraum. Zu sehen sind dort Produkte zur Ausstattung und Renovierung von Kirchen und Klöstern sowie Angebote für das christliche Leben, wie etwa Pilgerreisen, religiöse Kunst, Devotionalien, Kerzen und Literatur, Angebote kirchlicher Banken, Versicherungen, Wallfahrtsorte oder Tagungsstätten und vieles mehr. Im letzten Jahr verzeichnete die GLORIA nach Angaben des Veranstalters, der Messe Augsburg, einen Besucheranstieg um vierzig Prozent auf 4.200 Besucher.  

 

Neben den Messeständen gibt es ein moderiertes Programm auf der GLORIA-Bühne unter dem Leitwort: „Wie Leben gelingen kann – Christliche Lebenskunst neu entdecken“, mit renommierten Gästen aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Kirchen. Es wird im Auftrag der Messe von der Agentur „Ragg´s Domspatz“ organisiert und zu großen Teilen vom Fernsehsender EWTN und von Radio Horeb live übertragen.

  

Zu den mehr als dreißig Mitwirkenden gehören der Altabt des Klosters Heiligenkreuz, Gregor Henckel-Donnersmarck, Bischofsvikar Prälat Bertram Meier vom Bistum Augsburg, der als „Kräuterpfarrer“ bekannte Prämonstratenser Benedikt Felsinger, die Schauspielerin Monika Baumgartner aus der derzeit beliebtesten TV-Serie „Der Bergdoktor“, die Pädagogin und Autorin Kara Huber-Kaldrack, der Bestsellerautor und Lebens-Coach Walter Kohl, Sohn des früheren Bundeskanzlers, sowie die als „Apfelgräfin“ bekannt gewordene Unternehmerin und Autorin Daisy Gräfin von Arnim. Die christlichen Liedermacher Siegfried Fietz und Andi Weiss setzen musikalische Akzente.

  

Aussteller erhalten bis Ende Juni einen Frühbucherrabatt. Die Messe regt auch an, dass kirchliche Gruppen aus Süddeutschland schon jetzt Tagesausflüge zur GLORIA planen. Dazu eigne sich besonders der eintrittsfreie Samstag mit einem auf Familien zugeschnittenen Programm, zu dem zum Beispiel das Kindermusical „Petrus superstark!?“ und Gespräche mit dem langjährigen Berliner Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz und mit der Schauspielerin Christine Reimer gehören, bekannt als „Vogl-Moni“ aus der BR-Serie „Dahoam is dahoam“.

  

Nähere Informationen zur GLORIA gibt es unter: www.messegloria.info, www.raggs-domspatz.de und laufend auch unter „GLORIA Kirchen-Messe“ auf Facebook. Informationen für Aussteller gibt Projektleiterin Sarah Puttner von der Messe Augsburg unter: Telefon 08 21 /2 57 22 02 oder service@messegloria.info.

 

 

 


Nachhaltige Entwicklung & Lehre

Ethik-Modul der Uni Hohenheim gilt als Best-Practice-Beispiel

 

Entwickelt von Studierenden: Lehrmodul zu Ethik in Ernährung und Landwirtschaft findet Aufnahme in Best-Practice-Band „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“

 

(Hohenheim/klebs) - Konflikte um Ernährung, Verknappung von Anbauflächen, Konkurrenz von Tank und Teller: Studierende in Agrar-, Ernährungs- und Wirtschaftswissenschaften sehen sich schnell auch mit grundlegenden ethischen Fragestellungen konfrontiert, die gesellschaftlich sehr kontrovers diskutiert werden. Die kritische Auseinandersetzung damit pflegt die Universität Hohenheim u.a. mit einer eigenen Lehrveranstaltung. Entstanden ist sie aus studentischer Initiative. Jetzt veröffentlicht der Band „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten: Beispiele des Gelingens aus Lehre, Governance, Betrieb und Forschung“ das Hohenheimer Ethik-Modul als eines von 27 Best Practice-Beispielen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

 

Ziel des Seminars ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs mit einer soliden ethischen Grundausbildung auszustatten. Dazu gehören zunächst Grundkenntnissen ethischer Theorie und Argumentation. In einem zweiten Schritt geht es darum, aktuelle ethische Fragestellungen und Probleme im Bereich der Ernährungs- und Agrarsysteme systematisch zu durchleuchten und zu diskutieren.

 

Mit welchen ethischen Fragen sich die Studierenden konkret auseinandersetzen, bestimmten sie selbst mit. Dabei lernen sie durch Gruppenarbeit, in Gesprächen mit geladenen Gästen und durch das Führen eines Lerntagebuchs. Betreut werden sie vom Fachgebiet Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft der Universität Hohenheim und durch das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen.

 

„Das Modul soll Studierende in die Lage versetzen, sich fundiert mit ethischen Fragestellungen im Agrar- und Ernährungsbereich auseinanderzusetzen. Dazu vermitteln wir philosophische Grundlagen, aber auch praktisches Handwerkszeug. Am allerwichtigsten ist aber die Diskussion und Reflexion über disziplinäre und geographische Grenzen hinweg – im diesjährigen Kurs treffen beispielsweise Studierende aus vier Kontinenten und neun verschiedenen Masterprogrammen zusammen“, erklärt Prof. Dr. Claudia Bieling, die die Veranstaltung leitet.

 

Entstanden ist das Ethik-Modul auf Initiative einer studentischen Organisation, der „Food Revitalization and Ecogastrological Society of Hohenheim“, kurz: FRESH e.V. Auslöser war die Veröffentlichung des Weltagrarberichtes 2008. Seine Botschaft – „business as usual is no longer an option“ – machten die Studierenden im Folgejahr zum Thema eines wissenschaftlichen Symposiums. Das Ethik-Modul ist eines der bis heute greifbaren Ergebnisse. 

 

„In Forschung und Lehre setzt die Universität Hohenheim stark auf die Bioökonomie als gesamtuniversitären Schwerpunkt. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst gezielt neue Rohstoffe von Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen zu entwickeln und zu verarbeiten. Auch ethische Überlegungen müssen dabei eine Rolle spielen. Initiativen wie die der Studierendengruppe FRESH und des Lehrstuhls von Prof. Dr. Claudia Bieling sind deshalb besonders wertvoll“ betont auch der Rektor der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Stephan Dabbert.


Broschüre als Download

 

Die Broschüre „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten: Beispiele des Gelingens aus Lehre, Governance, Betrieb und Forschung“ versammelt 27 Best-Practice-Beispiele. Herausgeber sind das „Netzwerk n“ und die „Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit Bremen“, gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die 120-Seiten-Broschüre steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Hintergrund Bioökonomie

 

Neue Lebens- und Futtermittel (z.B. aus Algen), Energie aus Ernteabfällen, Chemikalien und Kunststoffe aus Pflanzen: Die Universität Hohenheim verfolgt das Thema Bioökonomie als gesamtuniversitäres Schwerpunktthema, an dem sich alle Fakultäten beteiligen. Dabei geht es um neue Wege zu neuen Produkten, neuen Produktionsverfahren und zu einer modernen, nachhaltigen Wirtschaft mit bio-basierten Rohstoffen und einer nachhaltigeren, energie- und ressourcenschonenden Produktion. Um sich durchzusetzen, benötigt die Bioökonomie ein hohes Maß an Forschung, Innovation und einen grundlegenden Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei steht Ernährung in der Bioökonomie an erster Stelle. Auch Klimaschutz, Gesundheit und Artenvielfalt sind wichtige Inhalte. Dazu arbeiten Agrar-, Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaftler Hand in Hand mit Physikern, Biologen und Biotechnologen, sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern. Mehr unter www.bioeconomy.uni-hohenheim.de/forschungszentrum

 

Text: Klebs