Wirtschaft

9.01.2020


Vital und gesund mit dem richtigen Futter und innovativen Fitnesskonzepten

©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf
©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf

 

 

(Hamburg/pm) - Vitalität und Fitness sind für Pferd und Reiter ein unverzichtbares Gut. Was Pferde für ein langes und gesundes Leben brauchen, was ihnen Kraft gibt und guttut, ist auf der HansePferd Hamburg eines der Schwerpunkthemen. Nordeuropas traditionsreiche Pferdemesse präsentiert vom 24. bis 26. April 2020 das Beste und Modernste rund um die Gesunderhaltung des vierbeinigen Partner. Darüber hinaus  werden auch Fitnessprogramme für Reiter vorgestellt. Pferdefreunde können die neuesten Futtermittel, Haltungsformen und Therapiekonzepte hautnah begutachten. Die größten Futtermittelhersteller und Händler wie Eggersmann, Masterhorse oder Derby  zeigen ihre Produktvielfalt für leicht- bis schwerfuttrige Pferde. Weitere bekannte Namen wie Pavo, LudgerBeerbaum oder St. Hippolyt sind ebenfalls vertreten. Allen ist gemein: Die Aussteller bieten eine fachkundige und kostenlose Futtermittelberatung für Halter von Freizeit- und Turnierpferden ebenso wie für Besitzer von Fohlen oder Senioren. Im Trend liegen, so sind sich die Experten einig, getreidefreie und magenschonende Mischungen, denn immer mehr Vierbeiner leiden an Stoffwechselproblemen, die eines besonderen Futterplans bedürfen. Zur Steigerung von Fitness und Ausdauer gibt es spezielle Trainingsprogramme für Reiter und Pferd, die auf der Messe anschaulich demonstriert werden. Die innovativen Fitnesskonzepte eignen sich für versierte Reiter wie für Einsteiger. Ein weiteres Highlight ist die Lehrschau Pferdewelten des prominenten Veterinärmediziner Dr. Helmut Ende.

 

 

 

Kraftvoll, zuckerfrei und natürlich – Für jedes Pferd das richtige Futter

 

Auf der HansePferd Hamburg wird es Pferdefreunden leicht gemacht, mehr über die vielfältigen Futtersorten von Kraft- bis hin zu Ergänzungsfutter zu erfahren. Die Spannbreite des Angebots wächst beständig: Andrea Everding von der Firma Eggersmann ist besonders stolz auf das getreidefreie Produkt Mukovit Prebiotic. „Das Alleinfuttermittel eignet sich vor allem für magenkranke Pferde. Mit diesem Futter wird die Magenschleimhaut geschützt“, so die Produktmanagerin, die in Hamburg selbst vor Ort sein wird. „Auch der Bestseller EMH Struktur Equichamp ist natürlich dabei.“ Das Ergänzungsfuttermittel für Sport- und Freizeitpferde ist mit Lebendhefe versetzt. Dies soll für eine lockere und leistungsfähige Muskulatur sorgen.

 

Der Futtermittelhersteller Masterhorse verzichtet in seinen Produkten weitestgehend auf Zuckerzusätze und wird den Besuchern unter anderem das Mineralfutter Basis Metabol vorstellen. „Gerade im Frühjahr, wenn die Pferde so langsam wieder an das Gras gewöhnt werden, ist es sinnvoll, ergänzend ein Mineralfutter mit leberstärkenden Komponenten zu füttern“, sagt Mitarbeiterin Katherine Deininger.

 

Futtergroßhändller Louven wird ein buntes Spektrum seiner Produkte auf der Messe präsentieren. „Wir bemerken einen leichten Trend‚ back to the roots‘“, sagt Marketing-Leiterin Stephanie Winter. „Die natürliche Fütterung rund um Raufutter rückt mehr in den Fokus. Zusätzlich wird auf eine getreide- und melassefreie Fütterung geachtet“, so Winter.

 

Was sie weiterhin am Stand anbieten wird, sind „Hagebutten, verschiedene Kräuter und Kräutermischungen sowie Supplemente für Gelenke, Sehnen und Nerven.“ So kann jeder Kunde das Optimale für seinen Vierbeiner finden.

 

Rabea Frieling von der Firma LudgersP wird das Nahrungsergänzungsmittel Liquibloc präsentieren, ein Produkt für Pferde, die unter Kotwasser leiden. „Da wir Ende April auf die Weidesaison zusteuern, haben wir außerdem unseren Bestseller das Flora Pulver dabei“, sagt  Frieling. „Dieses unterstützt die Darmflora des Pferdes bei der Umstellung von Heu auf Gras.“

 

Komplettiert wird das breite Angebot durch eine große Auswahl an unterschiedlichen Leckerli: Zuckerarme, stärkearme oder getreidefreie Leckerli sind bei den Kunden derzeit sehr gefragt. Die meisten Pressform-Leckerli sind melassefrei. Die Geschmackssorten sind dabei so vielfältig wie die Natur und reichen von Erdbeere, Hagebutte, Brennnessel, Banane bis hin zu Kokos. Dazu kommt Ferment-Leckerli auf Getreidebasis aus biologischem Anbau.

 

 

 

Innovative Haltungsmethoden, neue Technologien und Fitnesskonzepte

 

Die umfassende Präsentation moderner Haltungsformen gehört auf der HansePferd Hamburg seit jeher zum Programm. Neben der klassischen Boxenhaltung etablieren sich Konzepte von Offen- bis Aktivstall, die es dem Pferd ermöglichen, auf großen Flächen ganztägig in Bewegung zu bleiben. Dazu kommt das passende Zubehör wie langlebige, sichere Raufen und Tränken, die für Stall und Koppel geeignet sind.

 

Darüber hinaus gibt es spannende technische Entwicklungen, die dem Pferdewohl dienen. Die Hippomed Neu-Tec GmbH zeigt beispielsweise Futter- und Medikamentendosierer sowie spezielle Systeme zur Geburts- und Schmerzüberwachung. Pferdefreunde, Halter und Züchter können die Chance nutzen, sich über alternative, saugfähige Einstreuarten wie Leinstroh oder Weichholz-Pellets zu informieren. Ebenso bringen die Aussteller staubfreie Granulateinstreu mit, das sich perfekt für Allergiker eignet.

 

In Halle B5 erhalten Besucher einen Überblick über spezielle Gesundheitskonzepte. Die Mitarbeiter der tierärztlichen Praxis Dr. Moffat informieren, wie man mit traditioneller chinesischer Akupunktur Pferden bei gesundheitlichen Problemen helfen kann. Und auch die Fitness des Reiters kommt nicht zu kurz: Das Sportmedizinische Zentrum der Universität Hamburg, UKE Athleticum, wird seine Arbeit vorstellen und Sportmedizinerin Dr. Julia Schmidt präsentiert mit ihrer „Skill Academy“ ein spezielles Ergänzungstraining für Reiter.

 

 

 

Mehr über den Pferdeorganismus erfahren – die Lehrschau Pferdewelten

 

„Wir geben unseren Besuchern die Möglichkeit, tiefer in das Thema Pferdegesundheit einzusteigen, damit sie wichtiges Praxiswissen in ihren Alltag mit Pferden mitnehmen können. Deshalb freuen wir uns, die fast schon legendäre Ausstellung von Dr. Helmut Ende wieder im Programm zu haben“, sagt Sonja Tegtmeyer, Projektleiterin der HansePferd Hamburg. In der Lehrschau Pferdewelten wird anhand von über 100 Präparaten der Organismus des Pferdes anschaulich gemacht. Zwei Mal täglich bietet Dr. Helmut Ende exklusive Führungen durch die gesamte Lehrschau an. „Ich habe eine Lunge dabei, die atmet, ein Herz, das schlägt und ein echtes Pferdebein, das sich bewegt. Zu jedem Präparat gibt es eine genaue schriftliche Beschreibung“, erklärt Ende. „So kann der Pferdehalter sofort lernen, was in der Pferdehaltung falsch laufen und schlimmstenfalls zum Tod führen kann.“ Ein Höhepunkt der Lehrschau wird die Sektion einer Lunge sein. „Da können die Zuschauer mit anfassen und helfen“, so der Tiermediziner.

 

 

 

Die HansePferd Hamburg auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress hat vom Freitag, 24. bis Sonntag, 26. April, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn des Showabends „Stars“ ist am 24., 25. und 26. April 2020 jeweils um 19.30 Uhr.

 


Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung

 

(Stuttgart/pm) – Unternehmen, die sich für das Gemeinwesen einbringen, sind große Vorbilder: Sie zeigen, wie sich die Gesellschaft sozialer und umweltfreundlicher gestalten lässt. Mit ihren Ideen inspirieren sie ihr Umfeld und geben Impulse, selbst aktiv zu werden und an einem sozialen Miteinander mitzuwirken – sei es in der Nachbarschaft oder weltweit. Mittelständische Unternehmen unterstützen etwa mit Partnern Flüchtlinge bei der Integration in den Arbeitsmarkt, sie setzen sich für Bildung für benachteiligte Kinder ein oder für den Schutz von Klima und Umwelt. Solche Corporate Social Responsibility (CSR)-Aktivitäten, die zum Nachahmen einladen, sind ein unschätzbarer Beitrag zum Wohl der Gesellschaft.

 

Ein solches Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen für gesellschaftliche Belange will der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg sichtbar machen, würdigen und stärken. Daher loben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie Diakonie und Caritas in Baden-Württemberg zum 14. Mal den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus. Sie unterstreichen damit die Rolle der Unternehmen im Südwesten: Die Unternehmen gestalten Zivilgesellschaft mit. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Baden-Württemberg. Der Preis soll die Möglichkeiten des gesellschaftlichen Engagements aufzeigen und andere zur Nachahmung inspirieren.

 

Land, Caritas und Diakonie verleihen mit dem Preis als Auszeichnung auch die Lea-Trophäe. Sie steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Alle Unternehmen im Land mit maximal 500 Beschäftigten können sich ab sofort für den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung bewerben. Voraussetzung ist, dass sie sich in Kooperation beispielsweise mit Wohlfahrtsverbänden, sozialen Organisationen und Einrichtungen, Umweltinitiativen oder (Sport-) Vereinen in einem Projekt gemeinsam gesellschaftlich engagieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2020.

 

„Das gesellschaftliche Engagement gerade der kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg ist immer wieder aufs Neue beeindruckend“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg. „Mit ihren CSR-Aktivitäten beweisen sie nicht nur jede Menge Kreativität und Ideenreichtum, sondern auch, auf welch vielfältige Weise sie gesellschaftliche und soziale Verantwortung in unserem Land übernehmen. Ich freue mich, dieses herausragende Engagement auch im Jahr 2020 gemeinsam mit unseren Partnern von Caritas und Diakonie mit dem Lea-Mittelstandspreis auszeichnen zu dürfen.“

 

„Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement zeigen viele Unternehmen, dass sie sich ihrer Verantwortung auch für die Zukunft unserer Kinder bewusst sind“, erklären die beiden Vorstandsvorsitzenden der Diakonischen Werke in Baden-Württemberg, Oberkirchenrat Dieter Kaufmann (Württemberg) und Oberkirchenrat Urs Keller (Baden). Nachhaltigkeit sei ein zentrales Zukunftsthema.

 

„Für viele Unternehmen im Südwesten ist ihr Engagement selbstverständlich: Tagtäglich leisten sie ihren Beitrag, die Idee von einer solidarischeren Gesellschaft lebendig werden zu lassen“, so die beiden Caritasdirektoren Pfarrer Oliver Merkelbach (Stuttgart) und Ordinariatsrat Thomas Herkert (Freiburg). „Mit ihrem Engagement leisten sie einen Beitrag zur Demokratie, denn diese beginnt im Kleinen.“

 

Caritas, Diakonie und Ministerium wollen sich mit dem Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg dafür bei den Unternehmen im Land bedanken. Mit der öffentlichen Anerkennung dieser Leistungen sollen zugleich andere Unternehmen motiviert werden, ihr bisheriges gesellschaftliches Engagement fortzusetzen.  

 

Zusammen mit den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) und Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) sowie den Landesbischöfen Dr. h. c. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche Württemberg), Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden) hat Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut die Schirmherrschaft für den bundesweit teilnehmerstärksten Wettbewerb im Bereich Corporate-Social-Responsibility von kleinen und mittleren Unternehmen übernommen. Die Bischöfe sind sich einig, dass dieser Preis Mut und Freude zum Mitwirken macht: „Wirtschaft ist für die Menschen da. Dieses Wort wird Wirklichkeit bei den Unternehmen, die beim Lea-Mittelstandspreis ausgezeichnet werden. Ihre Art, für ihre Mitarbeitenden und die Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, beindruckt uns – jenseits aller origineller und innovativer unternehmerischer Ideen und Leistungen.“

 

Weitere Informationen unter www.lea-mittelstandspreis.de

 


Vortrag und Podiumsdiskussion mit evangelischem Motorradseelsorger Frank Witzel / Pilgerradweg führt von Rottenburg nach Einsiedeln

CMT 2020: Kirchen stellen Glaubenserfahrungen auf zwei Rädern ins Zentrum ihres gemeinsamen Messe-Auftritts

 

(Stuttgart/Freiburg/Karlsruhe/Rottenburg/ekiba) - Die katholische und evangelische Kirche in Baden-Württemberg stellen das Thema „Kirche auf zwei Rädern – unterwegs mit Gottes Segen“ in den Mittelpunkt ihres gemeinsamen Auftritts bei der Urlaubs-Messe CMT 2020 in Stuttgart. An ihrem gemeinsamen Stand in Halle sechs der Messe Stuttgart dreht sich von Samstag bis Sonntag, 11. bis 19. Januar, erstmals alles um die Themen „Motorradfahren“ und „Pilgerradwege“. Klaus und Thomas Weinmann, die ehemaligen Vizeweltmeister im Seitenwagen-Motocross, stellen den Besuchern an dem Stand ihr Gespann zum Aufsitzen zur Verfügung und wer möchte, erhält dort ein Erinnerungsfoto vor passender Kulisse zum Mitnehmen.

 

„Wir greifen hier einen großen Trend auf, denn Motorradgottesdienste erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und werden auch von vielen Bikern gerne besucht, die der Kirche ansonsten eher distanziert gegenüberstehen“, sagt Achim Wicker von der Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus. Die Freude darüber, die eigene Begeisterung mit Gleichgesinnten zu teilen und Gott um Schutz und Segen für die Ausfahrten zu bitten, wirkten als verbindende Elemente. Zudem seien die Motorradgottesdienste immer mit Musik und einem Imbiss verbunden, was gut ankomme. Nur folgerichtig sei es so, dass es, seitens der evangelischen und katholischen Kirche, 2020 erstmals einen gemeinsamen Flyer mit Motorradgottesdiensten in Baden-Württemberg gebe.

 

Dem Motto entsprechend gestalten die Kirchen auch die CMT-Eröffnungsandacht am Sonntag, 12. Januar. Auf der mit Motorrädern eingefassten Bühne im Atrium beim Eingang Ost werden von 9.20 bis 10 Uhr im Wechsel mit leisen Musikstücken Glaubensimpulse zum Thema „Auf zwei Rädern Glaube erfahren“ vorgetragen. Mit auf der Bühne ist auch der der frühere Motocross-Vizeweltmeister Thomas Weinmann. Jeweils 20 Minuten vor und nach der Andacht sowie von 13 bis 13.30 Uhr sorgt die Band „Iron Cobra“ aus Nagold mit Coverversionen bekannter Rockklassiker für Stimmung.  

 

Beim gemeinsamen Empfang der Kirchen am Donnerstag, 16. Januar, ab 10 Uhr im Tagungsraum C7.2/C7.3 des Internationalen Congresszentrums (ICS) der Messe steht ein Vortrag des evangelischen Pfarrers und Motorradseelsorgers Frank Witzel im Zentrum. Im Anschluss stellt Witzel seine Positionen in einer Talkrunde zur Debatte, bei der es auch um das Spannungsverhältnis zwischen Motorrad- und Radfahren geht. Weitere Teilnehmer des Podiums sind Pfarrerin Heike Kuhn, Radwegekirchenbeauftragte der Evangelischen Landeskirche Baden, der motorrad- und radbegeistere Dekan Lukas Glocker aus der Erzdiözese Freiburg sowie Alexander Krause, Pastoralreferent in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und selbst passionierter Motorradfahrer.

 

An ihrem Stand in Halle sechs werden die vier Kirchen zudem das Radpilgern bewerben und  den Meinradweg vorstellen, der von Rottenburg a.N. bis zum Kloster Einsiedeln führt, sowie auf die Radwegekirchen im Taubertal und auf einen Radweg zu den Chorturmkirchen in der Ortenau (Hanauer Land) aufmerksam machen. Beim „Forum der Kirchen“ und im Andachtsraum, nahe des Messeeingangs „Ost“, liegen für die Besucher Informationen über Pilgerwege im Land bereit und es gibt ein vielfältiges Vortragsprogramm. Am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Januar, informieren die Evangelische  Landeskirche Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart zudem an ihrem Stand "Pilgern in Baden-Württemberg" in Halle 9 (Stand B 58) über Jakobuswege, den Meinradweg und über den Martinusweg. Hierzu gibt es die neuen Flyer „Samstagspilgern 2020“ und „Pilgern auf Badisch“. Zusätzlich werden unter dem Motto "(M)ein Pilgertagebuch erzählt" am Samstag, 11. Januar, ab 14.30 Uhr und am Sonntag, 12. Januar, ab 17.35 Uhr Erfahrungsberichte auf der Bühne in Halle 9 vorgetragen.

 

Am Sonntag, 19. Januar, stimmt Pfarrer Heiko Bräuning von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ab 9.30 Uhr auf der großen Atriumsbühne gemeinsam mit dem Pianisten Michael Schlierf sowie Bläsern des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg mit dem Morgenimpuls „Kirche auf 2 Rädern – Unterwegs mit Gottes Segen“ auf den letzten CMT-Tag ein.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kirche-tourismus-bw.de


Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

CSR-Aktivitäten in Baden-Württemberg werden ausgezeichnet

 

Leistung – Engagement – Anerkennung 2020 (Lea-Mittelstandspreis)

 

(Stuttgart/pm) - Immer mehr Unternehmen in Baden-Württemberg engagieren sich gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem Dritten Sektor gesellschaftlich. Sie übernehmen bewusst Verantwortung für gesellschaftliche Belange und sind mit ihren vielfältigen „Corporate Social Responsibility“ (CSR)-Aktivitäten gute Beispiele für eine nachhaltige Unternehmensführung. Sie zeigen, dass gesellschaftliches Engagement von Unternehmen strategisch klug ist und mit wirtschaftlichem Erfolg Hand in Hand gehen kann. Deshalb sind sie von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft.

 

Am 08. Juli 2020 wird die Lea-Trophäe für herausragendes gesellschaftliches Engagement im Neuen Schloss in Stuttgart bereits zum 14. Mal verliehen und den Unternehmen für ihr Engagement gedankt.

 

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart), Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) sowie

den Landesbischöfen Dr. h. c. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche Württemberg) und

Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden). Die feierliche Preisverleihung findet am 08. Juli 2020 vor rund 400 Gästen im Neuen Schloss in Stuttgart statt.

 

Ab sofort können sich alle baden-württembergischen Unternehmen mit maximal 500 Vollbeschäftigten, die in Kooperation mit einer Organisation aus dem Dritten Sektor, z. B. einem Wohlfahrtsverband, einem Verein oder einer Umweltinitiative gemeinsam ein Projekt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen realisiert haben, bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2020. Weitere Informationen zum Wettbewerb und dem Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.lea-mittelstandspreis.de.

 

Anfragen zum Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg, c/o DiCV Rottenburg-Stuttgart e.V., Inci Wiedenhöfer, Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart,

 

Tel: 0711/ 2633-1147, E-Mail: info@mittelstandspreis-bw.de.


20 Jahre Hilfe für die Innerdeutsche Diaspora – Projekte für 2021 können beantragt werden

GAW: Projektkatalog 2019 erfüllt

 

(Leipzig/gaw) - Das Gustav-Adolf-Werk e.V. Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (GAW) hat sein Sammlungsziel mit dem Projektkatalog 2019 wieder erfüllt. Alle 121 Projekte mit einer Rahmensumme von 1,6 Millionen Euro können mit der zugesagten Unterstützung rechnen. Zusammen mit weiteren Hilfen werden auch in diesem Jahr voraussichtlich mindestens 2 Millionen Euro Spenden an Partnerkirchen in Europa, Südamerika, Zentralasien und im Nahem Osten weitergegeben werden.

 

Der Projektkatalog 2019 markierte zugleich 20 Jahre der Wiederaufnahme der innerdeutschen Diasporahilfe. Mit der Wirtschafts- und Währungsunion 1990 hatte das GAW die Förderung der innerdeutschen Diaspora zunächst beendet, in der Annahme, dass dies in dem vereinten Deutschland unter Bedingungen der Glaubensfreiheit nicht mehr nötig sei. Mit dem Projektkatalog 2000 wurde diese Entscheidung korrigiert. Seitdem werden in Deutschland Projekte unterstützt, die „einen besonderen missionarischen Aspekt haben und geeignet sind, der zunehmenden Entkirchlichung und Entchristlichung entgegenzuwirken“.

 

In den 20 Jahren wurden unterschiedliche Projekte mit Schwerpunkten Lernen und Begegnung mit insgesamt 1,53 Millionen Euro unterstützt. Die meisten Beihilfen waren für Neugründungen von evangelischen Schulen bestimmt. Um es den Gemeinden deutschlandweit zu erleichtern, innovative Projekte durchzuführen, stiftet das GAW seit mehreren Jahren auch einen Teil des Chrismon-Gemeindepreises.

 

Das GAW wird die Unterstützung von Projekten, die eine Öffnung zur Gesellschaft hin verstärken, weiter fortsetzen. Aktuell sind Gemeinden deutschlandweit eingeladen, Projekte zur Vorbereitung des Projektkatalogs 2021 einzureichen. Die Informationen dazu können auf der Internetseite des GAW heruntergeladen werden:

 

https://www.gustav-adolf-werk.de/projektantraege.html

 

Zitat Enno Haaks, Generalsekretär des GAW: „Es ist eine Gelegenheit für Gemeinden, die unsere Arbeit und die Partner in der Diaspora mit Spenden und Kollekten unterstützen, auch selbst die Solidarität von Glaubensgeschwistern zu erfahren. Die Hilfe ist keine Einbahnstraße. Das beste Beispiel dafür war die ‚paulinische Kollekte‘ in den Jahren 2011-2017, mit der unsere kleinen Partnerkirchen aus dem Ausland die Sanierung der Stadtkirche in Wittenberg als der Mutterkirche der Reformation unterstützten.“

 

 

Gustav-Adolf-Werk e.V. ist das Diasporawerk der EKD und nimmt gemäß Artikel 16 der Grundordnung der EKD vom 13.07.1948  im Zusammenwirken mit der EKD, ihren Gliedkirchen und Gemeinden die besondere Verantwortung für den Dienst in der Diaspora wahr. Die Arbeit wird von bundesweit 21 Hauptgruppen und 19 Frauengruppen getragen. Das GAW hilft seinen Partnerkirchen beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u. a. Jährlich werden verschiedene Projekte mit mehr als zwei Millionen Euro unterstützt.

 


Katastrophales Ergebnis macht Lieferkettengesetz unumgänglich

Deutsche Unternehmen bei Menschenrechts-Test durchgefallen

Lieferkettengesetz * NAP-Monitoring * Unternehmensverantwortung

(Berlin/bfw) - Deutsche Unternehmen haben beim Monitoring der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP-Monitoring) schlecht abgeschnitten. Mit der Untersuchung wollte die Bundesregierung der Frage nachgehen, ob sich deutsche Unternehmen freiwillig an menschenrechtliche Standards halten. Die „Initiative Lieferkettengesetz“, ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus über 80 Organisationen, fordert die Bundesregierung deswegen dazu auf, Konsequenzen zu ziehen und umgehend ein Gesetzgebungsverfahren für ein Lieferkettengesetz einzuleiten.

Anlass für die Kritik sind die heute bekannt gewordenen Ergebnisse der Erhebung: Nur 20 Prozent der Unternehmen geben darin an, die Menschenrechtsanforderungen des NAP zu erfüllen. Die Angaben beruhen auf Selbstauskünften der teilnehmenden Unternehmen. Um auf die angestrebte Mindestanzahl von 400 Unternehmens-Antworten zu kommen, hatte die Bundesregierung die Laufzeit der Befragung zweimal verlängert und die Stichprobe von 1.800 auf 3.000 Unternehmen erweitert. 2.600 angeschriebene Unternehmen hatten sich an der Umfrage nicht beteiligt.

„Mit diesem katastrophalen Ergebnis ist auch der letzte Beweis erbracht: Freiwillig tun die Unternehmen viel zu wenig für die Menschenrechte. Diesen Beweis muss die Bundesregierung nun anerkennen und ein Lieferkettengesetz vorlegen – und nicht noch mehr Zeit und Geld in Untersuchungen stecken, deren Ergebnisse die Spatzen längst von den Dächern pfeifen“ sagt Johannes Heeg, Sprecher der Initiative Lieferkettengesetz.

„Die Bundesregierung hat viel zu lang an der freiwilligen Unternehmensverantwortung beim Menschenrechtsschutz entlang der gesamten Lieferkette festgehalten. Das geht aus dem schlechten Abschneiden der Unternehmen beim NAP-Monitoring klar hervor. Wir haben wertvolle Zeit verloren. Wenn wir weiterhin Kinderarbeit und Hungerlöhne in der Produktion für den deutschen Markt dulden, nehmen wir den Menschen in Entwicklungsländern die Chance auf ein Leben in Würde. Die Bundesregierung muss jetzt endlich handeln und den Vorstoß der Minister Müller und Heil für ein Lieferkettengesetz unterstützen“, kommentiert die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel.

„Mitmachen freiwillig, Belege nicht nötig, Ausreden möglich. Und trotzdem achten laut NAP-Monitoring nur 20 Prozent der befragten Unternehmen die Menschenrechte. Das Ergebnis spricht für sich, jede weitere Befragungsrunde wäre eine Farce. Auch die Minister Müller und Heil haben das erkannt und ziehen die einzig richtige Konsequenz: Die Entscheidung für ein Lieferkettengesetz darf nicht länger verschleppt werden“, sagt Marion Lieser, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Oxfam Deutschland e.V.

Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss von 82 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie tritt dafür ein, dass Unternehmen Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten vermeiden und fordert hierzu von der Bundesregierung die Schaffung eines gesetzlichen Rahmens. Brot für die Welt und Oxfam Deutschland gehören zu den 17 Trägerorganisationen der Initiative.

Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.

 

 

 


Brot für die Welt zur Beschlussunfähigkeit des Streitschlichtungs-Mechanismus der Welthandelsorganisation

„WTO muss reformiert und stärker an die Vereinten Nationen angebunden werden“

Welthandelsorganisation * WTO * Streitschlichtung * UNCTAD

(Berlin/bfw)  -. Ab heute wird das Berufungsgremium der Welthandelsorganisation WTO beschlussunfähig sein. Durch die Weigerung der USA, Richter in das Gremium zu entsenden, wird die erforderliche Mindestanzahl nicht mehr erreicht. Die EU bereitet sich seit dem Sommer auf dieses Szenario vor, indem sie bislang mit 15 wichtigen WTO-Mitgliedsstaaten bilaterale Vereinbarungen getroffen hat. Ziel ist es, ab 2020 ein plurilaterales Abkommen zu verhandeln, mit dem interimsmäßig eine alternative Instanz für die Streitschlichtung eingerichtet werden soll - eine Art Mini-WTO.

Sven Hilbig, Welthandelsexperte bei Brot für die Welt sagt:
„Angesichts der heute eingetretenen Beschlussunfähigkeit der Berufungsinstanz des Streitschlichtungsmechanismus muss sich die Welthandelsorganisation einmal mehr die Frage nach ihrer Relevanz stellen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten festigt die WTO mit ihrer Freihandelspolitik althergebrachte Wirtschaftsstrukturen, die kaum Entwicklungschancen für die arme Bevölkerungsmehrheit im globalen Süden bieten und ökologisch rückwärtsgewandt sind.

Trotz anhaltender Kritik aus der Zivilgesellschaft hat die WTO es in der Vergangenheit versäumt, dringende Reformen anzustoßen. Die Leidtragenden dieser Politik sind die Umwelt sowie die kleinbäuerliche Landwirtschaft und Indigene, die der Ausweitung des Freihandels weichen müssen, der mit dem Ausbau der industriellen Agrarwirtschaft und dem Abbau von Rohstoffen einhergeht.“

In Anbetracht von Klimawandel, Artensterben und zunehmender Ungleichheit ist nach Auffassung von Brot für die Welt eine Reform des multilateralen Handelsregimes und eine enge Anbindung an die Vorgaben der Vereinten Nationen dringend notwendig.

Sven Hilbig: „Das Pariser Klimaabkommen, die Agenda 2030 sowie Menschenrechte müssen für die WTO zum verbindlichen Maßstab werden. Vorbild könnte die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung UNCTAD sein: Sie hat mit ihren ‚Genfer Grundsätzen für einen Green New Deal‘ (Geneva Principles for a Green New Deal) einen wegweisenden Vorschlag für einen neuen Multilateralismus zum Wohle aller Menschen gemacht. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, eine alternative Berufungsinstanz einzurichten, sollte die EU ihre Anstrengungen darauf konzentrieren, eine ökologisch und sozial verantwortliche Handelspolitik einzuleiten.“

 


185.000 Euro am TV-Spendentag für Handicap International

Glorreiche Spendenscheck-Übergabe bei sonnenklar.TV (v.l.): Thomas Schiffelmann (Leiter Marketing von Handicap International), Bianca Golenia (sonnenklar.TV Redakteurin und Verantwortliche für soziales Engagement), Schauspielerin Andrea Spatzek, Moderatorin Birgit Lechtermann, Heiko Wendl (Engagement-Berater von Handicap International), Moderator Mark Rasch (sonnenklar.TV) und Golfprofi Mark Stevenson (Botschafter von Handicap International).

 

Pünktlich zum Nikolausfest hat sonnenklar.TV einen Spendentag  zugunsten von Handicap International durchgeführt. Insgesamt kamen 185.000 Euro für Menschen mit Behinderung weltweit zusammen.    

 

(München/pm) – Bereits im letzten Jahr war der große sonnenklar.TV Spendentag mit insgesamt 165.333 Euro für Handicap International ein voller Erfolg. Diese Summe hat Europas größter Reisesender dank seiner über 1,3 Millionen Zuschauer noch einmal übertrumpft: So spendeten sonnenklar.TV Urlauber gemeinsam mit prominenten Botschaftern für die humanitäre Hilfsorganisation vergangenen Freitag, den 6. Dezember, insgesamt  185.000 Euro. Der Scheck wurde um 20.30 Uhr von der Verantwortlichen für soziales Engagement seitens sonnenklar.TV, Bianca Golenia, an den Marketingleiter von Handicap International, Thomas Schiffelmann, übergeben. 

 

Ein Meet & Greet mit Ulrike Folkerts am „Tatort"-Set sowie mit sonnenklar.TV Stars wie Ulli Potofski und Harry Wijnvoord konnte ebenso über Charity-Auktionsportale versteigert werden wie ein Auftritt der Cheerleader des FC Bayern Basketball für ein Privatevent, ein Foto-Cover-Shooting für das mein.TV Magazin oder ein Medientraining mit Moderatorin Birgit Lechtermann. Gemeinsam mit „Lindenstraße"-Star und Handicap International Botschafterin Andrea Spatzek hat sie über die EAGLES Charity Golf Club-Aktivitäten eine Gesamtspende von 5.000 Euro für den Aktionstag generiert.

„Zum dritten Mal haben wir den ‚sonnenklar.TV Spendentag' für Handicap International gemacht und erneut konnte das Ergebnis des Vorjahres getoppt werden", freut sich sonnenklar.TV-Geschäftsführer Andreas Lambeck. „Das spornt uns an, auch im nächsten Jahr wieder einen Live Spendentag zu veranstalten. Der größte Dank geht aber an unsere Zuschauer, die mit ihrer Buchung bei uns vergangenen Freitag benachteiligte Menschen in unseren Urlaubsländern weltweit unterstützt haben."

„Wir sind überglücklich mit dem grandiosen Spendenergebnis, das die Summe im vergangenen Jahr erneut übertroffen hat. Beeindruckend, wie viele sonnenklar.TV-Zuschauer mit ihrer Reisebuchung oder Spende Solidarität für Menschen mit Behinderung in den Urlaubszielen demonstrieren. Gemeinsam können wir es so schaffen, dass auch in Entwicklungsländern Bedürftigen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird", sagt Thomas Schiffelmann, Leiter Marketing von Handicap International.

 


Über sonnenklar.TV
Unter der Marke sonnenklar.TV wird ein Gesamtumsatz von 603 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018/19 erzielt, davon zur Hälfte über das sonnenklar.TV-Franchisesystem mit bundesweit über 280 Filialen. Damit ist sonnenklar.TV Marktführer unter den Reiseshoppingsendern weltweit, täglich 24 Stunden über Kabel und Satellit zu empfangen. Im Internet ist das Programm unter www.sonnenklar.tv als Livestream abrufbar. Zudem gibt es Sendefenster auf TV Berlin (Samstag und Sonntag von 9.00 bis 10.00 und Montag-Freitag von15.00 bis 16.00 Uhr), Niederbayern TV (Montag bis Freitag von 12.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 16.00 Uhr), Sachsen.TV (Montag bis Sonntag von 12.30 bis 13.30 Uhr), Potsdam TV (Samstag und Sonntag von 12.00 bis 14.00 Uhr und Montag-Freitag von 16:00 bis 17:00 Uhr), und QS24 Schweiz (Montag bis Sonntag von 18.00 Uhr bis 18.55 Uhr und 19.25 Uhr bis 20:00 Uhr), muxx.TV (Montag bis Sonntag von 17:00 bis 20:00 Uhr). Der Sender ist auch über T-Home Entertainment, auf Amazon Fire TV, Apple TV, Android.TV sowie über HbbTV und Smart.TV Apps für Samsung und LG-Endgeräte empfangbar. Laut Studie des Meinungsforschungsinstituts Norstat im August 2018 erreicht sonnenklar.TV täglich bis zu 1,33 Mio. Zuschauer. Der TÜV Saarland hat im Juli 2019 sonnenklar.TV die Gütesiegel "Service tested" mit der Note „GUT - 1,8" sowie "Preis/Leistung" mit der Bewertung „SEHR GUT" verliehen.

 

Über Handicap International:
Handicap International ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation. Sie unterstützt weltweit Menschen mit Behinderung und andere besonders schutzbedürftige Menschen, um deren Lebensbedingungen zu verbessern. HI hilft bei Armut und sozialer Ausgrenzung, bei Konflikten und Katastrophen. Die Grundpfeiler ihrer Arbeit sind Menschlichkeit und Inklusion. Auf völkerrechtlicher Ebene kämpft die Organisation gegen die Missachtung der Menschenrechte, den Gebrauch von Landminen und Streubomben sowie Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. Handicap International Deutschland ist Mitglied der internationalen Organisation Humanity & Inclusion (ehem. Handicap International), die die Umsetzung der Programmarbeit verantwortet. HI ist eines der sechs Gründungsmitglieder der Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL), die 1997 den Friedensnobelpreis erhalten hat. 


[RE]CHARGE-Reise sammelt 21.000 Euro für den Umweltschutz

(Zellik/pm) - Drei Teams haben erfolgreich eine vierwöchige Fotoreise durch Europa powered by Panasonic, HippocketWifi und dem Weltauto des Jahres, dem vollelektrischen Jaguar I-PACE, absolviert. Mit der [RE]CHARGE-Reise wurden Mittel für drei NGOs gesammelt, die den Umweltschutz fördern.

Die [RE]CHARGE-Reise startete am 4. Oktober in Frankfurt, Deutschland, als drei Duos zu einer actiongeladene Tour durch ganz Europa aufbrachen. Sie sollten das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz stärken, indem sie mit der umweltfreundlichen Ausrüstung von Panasonic und Jaguar atemberaubende Ausblicke auf die Natur festhielten.

Die Natur im Mittelpunkt
Den Teams, die jeweils eine Nichtregierungsorganisation (NGO) vertraten, gelangen fantastische Naturaufnahmen, während sie im I-PACE, dem vollelektrischen SUV von Jaguar, unterwegs waren. Team Turtle (Claudiu und Raul aus Rumänien und Großbritannien), Team Leopard (Katrina und Meelis aus Estland) und Team Zebra (Dan und Josh aus Großbritannien) hatten jeweils unterschiedliche Fahrtrouten und präsentierten ihren Fans die landschaftliche Vielfalt und artenreiche Tierwelt. Die Teams sammelten jeweils Mittel für die Aktionsgemeinschaft Artenschutz, den Rainforest Trust und die African Conservation Foundation.

Eine gute Sache unterstützen
Zur [RE]CHARGE-Reise gehörte auch eine Online-Kampagne, bei der die Öffentlichkeit aufgefordert wurden, ihre Lieblingsfotos zu ‚liken'. Je mehr ‚Likes' generiert würden, desto mehr Mittel würden an ihre jeweilige NGO gehen. Panasonic eneloop und Jaguar unterstützten die Reise als eine großartige Möglichkeit, zu sinnvollen Umweltprojekten auf der ganzen Welt beizutragen und gleichzeitig ihre neuesten nachhaltigen Innovationen zu präsentieren.

Mit der Kampagne wurden 21.000 EUR gesammelt. Die vom Team Turtle vertretene AGA Artenschutz wird den größten Teil der Mittel erhalten. Team Turtle erhielt 98.683 ‚Likes' für ihren inspirierenden Fototrip.

Community-Engagement
Die ‚Likes' durch die Online-Community waren eine Möglichkeit, um Gelder für die drei teilnehmenden NGOs zu sammeln. Ein zweites Element des Community-Engagements fand nach der Reise statt, wobei die Öffentlichkeit aufgefordert wurde, selbst Naturfotos zu machen und diese zu teilen. Sie sollten die Fotos auf ihren persönlichen Instagram-Accounts posten und dabei ihr Lieblingsteam und die [RE]CHARGE-Reise markieren. Jedes Foto brachte dem markierten Team zusätzliche Punkte ein und sammelte noch mehr Mittel für die NGOs. 

Vom 29. November bis 31. Dezember 2019 findet eine dritte Community-Phase statt. Instagram-Nutzer sind aufgefordert, ihr schönstes Naturfoto zu veröffentlichen und @eneloopjourney zu markieren. Die ersten 700 Nutzer, die ihr Foto teilen, nehmen an einer Aktion teil, bei der es energiegeladene Preise zu gewinnen gibt. Als Hauptpreis winkt ein Lumix-Kit mit einer DC-G90HEG-K Kamera, SD-Speicherkarte und Batteriegriff von Panasonic. Die nächsten 20 Gewinner erhalten jeweils ein intelligentes eneloop Schnellladegerät mit vier eneloop pro Batterien.

Umweltfreundliche Lösungen
Diese unterhaltsame und spannende Sensibilisierungskampagne passt zur Markenphilosophie von Panasonic ‚A Better Life, A Better World'. Panasonic, Jaguar und HippocketWifi arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung umweltfreundlicher Lösungen, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken. 

eneloop ist ein nachhaltiges Batteriesortiment mit Batterien, die mit Sonnenenergie vorgeladen und bis zu 2.100 Mal wiederaufladbar sind. Um die Verwendung von wiederaufladbaren Batterien auf Roadtrips wie der [RE]CHARGE-Reise zu fördern, stellte eneloop Panasonic kürzlich ein neues USB-Ladegerät CC87 vor, das kompakt, leicht und zuverlässig ist. Damit können bis zu vier Akkus gleichzeitig geladen werden, mit einer Ladezeit von 2,25 Stunden pro zwei AA-Batterien und es kann außerdem als Notstromversorgung genutzt werden. 

Der Jaguar I-PACE hat in diesem Jahr viele Auszeichnungen erhalten und wurde unter anderem zum ‚umweltfreundliches Auto des Jahres 2019' gekürt. Der vollelektrische Performance -SUV wird von zwei Elektromotoren angetrieben und stößt keine schädlichen Emissionen aus.

HippocketWifi bietet Pocket Wifi-Vermietung für Europareisende. Man kann einen mobilen Hotspot mieten und erhält eine unbegrenzte Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung überall auf dem Kontinent. Perfekt für das Teilen Ihrer atemberaubenden Bilder und inspirierenden Botschaften über Social Media!

Weitere Informationen zur Reise findet man auf der Website der [RE]CHARGE-Reise.

> PRESSERAUM

ÜBER PANASONIC ENERGY EUROPE 
Die Zentrale von Panasonic Energy Europe befindet sich in Zellik bei Brüssel, Belgien. Das Unternehmen ist Teil der Panasonic Corporation, einer der führenden globalen Hersteller von Elektronikprodukten und Elektroartikeln. Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Sparte Unterhaltungselektronik ist Panasonic heute der größte Batteriehersteller in Europa. Die europäischen Produktionsanlagen befinden sich in Tessenderlo, Belgien und Gniezno, Polen. Panasonic Energy Europe exportiert mobile Energielösungen in mehr als 30 europäische Länder. Zu dem vielfältigen Produktangebot des Unternehmens gehören Akkus, Ladegeräte, Alkali-, Zink-Kohle- und Spezialbatterien (wie Photo-Lithium-, Silberoxidbatterien, Zink-Luft-Hörgerätebatterien, Mikro-Alkali- und Lithium-Knopfzellen). Weitere Informationen finden Sie unter www.panasonic-batteries.com.

ÜBER PANASONIC
Die Panasonic Corporation ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von elektronischen Produkten für die vielfältige private, gewerbliche und industrielle Nutzung. Panasonic ist ansässig in Osaka, Japan und erwirtschaftete zum Geschäftsjahresende am 31. März 2018 einen konsolidierten Nettoumsatz in Höhe von rund 61,4 Milliarden EURO. Panasonic verfolgt das Ziel, das tägliche Leben zu vereinfachen und die Welt ein Stück besser zu machen und trägt deshalb fortwährend zur Weiterentwicklung der Gesellschaft und zur allgemeinen Zufriedenheit der Menschen weltweit bei. 2018 feierte Panasonic sein hundertjähriges Bestehen. Weitere Informationen über das Unternehmen und die Panasonic-Marke finden Sie unter  www.panasonic.com.

ÜBER JAGUAR 
Das traditionell elegante Design und die atemberaubende Leistung von Jaguar begeistern und erfreuen die Welt seit über 80 Jahren. Zu den aktuellen Weltklasse-Modellen der Jaguarfamilie zählen die preisgekrönten Großraumlimousinen XE, XF und XJ, die rasanten Sportautos der F-TYPE-Modellreihe, der Performance-SUV F-PACE - der sich am besten verkaufende Jaguar aller Zeiten - der neue kompakte Performance-SUV E-PACE und aktuell I-PACE, der vollständig elektrische Performance-SUV, mit dem Jaguar an die vorderste Front der Elektroautorevolution aufrückt.

ÜBER JAGUAR RACING
Im Jahr 2016 erklang mit Panasonic Jaguar Racing der Name Jaguar zum ersten Mal seit 12 Jahren wieder in der Rennszene. Das Team debütierte in der Eröffnungsrunde der dritten Saison der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft und bestreitet nun seine dritte Saison in dieser Sportart. Die Jaguarlegende entstand auf der Rennbahn. Zahlreiche bahnbrechende Innovationen, wie zum Beispiel das Monocoque-Chassis, Scheibenbremsen und der Twin-Cam-Motor, wurden von Jaguar für Autorennen entwickelt und wurden zur Standardausrüstung in Straßenfahrzeugen. Unser Motto lautet: #RaceToInnovate. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website: www.jaguarracing.com.

 


Die Gewinner der LeadAwards 2019

 

  • Giovanni di Lorenzo und Lars Haider gewinnen in der Zeitungskategorie
  •  Michael Ebert, Timm Klotzek, Sinja Schütte und Sabine Ingwersen holen Gold in den Magazin-Kategorien
  • Sabine Rückert und Andreas Sentker sowie Matze Hielscher und Pierre Türkowsky werden zu Digitalleader des Jahres gekürt
  • Oliver Wurm gewinnt mit „Grundgesetz als Magazin" im Bereich Independent

 

(Hamburg/pm) - Am 9. Dezember 2019 wurden im Hamburger Curio-Haus die 26. LeadAwards verliehen. Gekürt wurden die besten Chefredakteure und Online-Macher in acht Kategorien. „Am Ende eines schwierigen Jahres für die Verlage und die Medienbranche, einem Jahr im Zeichen von Stellenabbau, Strukturwandel und Relotius, würdigt die LeadAcademy die Medienmacher, die der Glaubwürdigkeitskrise etwas entgegenhalten, Brücken zu den Lesern schlagen, Impulse setzen und ihren Beitrag zur Meinungsfreiheit leisten", sagt der LeadAwards-Vorsitzende Markus Peichl.

 

Ausgezeichnet wurden die Blattmacher/innen des Jahres in den Kategorien „Zeitung regional", „Zeitung überregional", „Magazin Debatte", „Magazin Lifestyle", „Magazin Popular" und „Magazin Independent" sowie die Digitalleader des Jahres für das beste Online-Magazin und erstmals für den besten Podcast.

 

Kategorie „Magazin Debatte"

 

In der Kategorie „Magazin Debatte" geht der LeadAward in Gold an Michael Ebert und Timm Klotzek, Chefredakteure „SZ-Magazin". „Sie zählen seit Jahren zu den Leistungsträgern des deutschen Magazinjournalismus", urteilt die Jury. „2019 haben sie mit ebenso investigativen wie umsichtigen Berichten über breite, gesellschaftliche Problemfelder wie Rassismus, Nationalismus, Altersarmut, Wohnungsnot, aber auch Pädophilie auf vorbildliche Weise Akzente gesetzt. Sie stehen für einen differenzierten, fundierten, leidenschaftlichen und emphatischen Qualitätsjournalismus." Ebert und Klotzek zeigten auf eindrucksvolle Weise, dass man „Relevanz und Wirkung auch mit leisen, nuancierten Tönen erzeugen kann". Die Jury beeindruckte insbesondere, das „konsequente, einfühlsame Storytelling, mit dem Geschichten oft an Einzelschicksalen erzählt werden, ohne in Kitsch oder Parthos abzurutschen".

 

Silber gewinnt Luca Caracciola, der mit seinem Magazin „t3n" die Debatte im Bereich der Digitalisierung prägt und bestimmt. Besser, präziser, umfassender und verständlicher als jedes andere Medium in Deutschland befassen sich Caracciola und „t3n" mit dem „Jahrhundert-Thema" der digitalen Revolution. Von der Arbeitswelt bis zur Netzpolitik, vom Gaming bis zum Streaming, von der Meinungsfreiheit bis zur Privatsphäre - alle Aspekte werden mit großem Kenntnisreichtum behandelt und abgedeckt.

 

Alexander Marguier und Christoph Schwennicke erhalten einen LeadAward in Bronze. Die beiden „Cicero"-Macher, so die Mehrheitsmeinung der Juroren, spitzen wie wenige andere Themen zu, scheuen nicht vor provokanten Thesen zurück, beziehen unmissverständlich Stellung und stoßen dadurch immer wieder Diskussionen an. Selbst wenn sie dabei anecken und ihre Haltung manchmal umstritten ist, bleiben sie damit immer „debattenfähig" und offen für Gegenargumente.

 

Einen weiteren LeadAward in Bronze erhält Andreas Lebert, Chefredakteur „Zeit Wissen". Er macht ein Magazin, das sich wirklich abhebt, durch Originalität und Relevanz. Er gewinnt der Wissenschaft immer einen augenzwinkernden und nicht selten einen humorvollen Aspekt ab. Spannende Fragen werden fundiert beantwortet, auf der anderen Seite findet man einen wirklich lustvollen Umgang mit der Optik. Lebert bezieht wissenschaftliche Erkenntnisse auf das Individium, den Leser, und spricht ihn damit direkt an.

 

Die Auszeichnungen in der Kategorie „Magazin Debatte" gehen an Gabriele Fischer, Chefredakteurin „brand eins", und Thomas Vašek, Chefredakteur „Hohe Luft".

 

Kategorie „Zeitung überregional"

 

Der LeadAward in Gold geht in der Kategorie „Zeitung überregional" an Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur „Die Zeit". Di Lorenzo hat mit der „Zeit" bereits Mitte der 2000er Jahre den Prototyp der zeitgemäßen, modernen Zeitung geschaffen, an der sich alle orientiert haben. Eindrucksvoll stellte er nun 2019 unter Beweis, dass man als Blattmacher nie stehenbleiben, sondern auf gesellschaftliche und politische Veränderungen auch mit publizistischen, blattermacherischen Mitteln reagieren muss. So führte er beispielsweise das neue Ressort „Streit" ein, in dem offene, ehrliche Debatten geführt werden, um einen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft zu leisten. Gleichzeitig erweiterte er das Ressort „Wissen" und schuf den Philosophie-Teil „Sinn und Verstand", um tiefgreifenden, umfassenden Analysen und Beiträgen mehr Raum zu geben. Außerdem bestimmte „Die Zeit" weiterhin den Diskurs in ihren Kompetenzfeldern Politik und Gesellschaft. „Besser, entschlossener, kann man ein Blatt nicht machen", urteilte die Jury.

 

Georg Löwisch, Chefredakteur der „taz", gewinnt einen silbernen LeadAward. Er stellt mit jeder Ausgabe blattmacherische Fähigkeiten unter Beweis, die man in Deutschlands Zeitungslandschaft viel zu selten findet: Originalität, Lässigkeit, Selbstironie und Witz, das alles verbunden mit Haltung, Engagement und klaren Positionen.

 

Sven Afhüppe hat das „Handelsblatt" als Chefredakteur nach schwieriger Umbruchphase mit Entschlossenheit und Geschick wieder auf Linie und Erfolgskurs gebracht. Dafür erhält er den LeadAward 2019 in Bronze in der Kategorie „Zeitung überregional". „Das ‚Handelsblatt' ist unter Afhüppe weniger aufgeregt, gerade deshalb aber wieder fundierter, differenzierter und relevanter. Mit großen investigativen Stories und vielfältigen Meinungsbeiträgen war das „Handelsblatt" im Spannungsfeld von Politik und Wirtschaft 2019 wieder tonanführend."

 

Ausgezeichnet in der Kategorie „Zeitungen überregional" wurden: Gerald Braunberger, Werner D'Inka, Jürgen Kaube und Berthold Kohler, Herausgeber „Frankfurter Allgemeine Zeitung" und „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung"; Detlef David Kauschke, Chefredakteur der „Jüdischen Allgemeine" sowie Kurt Kister und Wolfgang Krach, Chefredakteure „Süddeutsche Zeitung".

 

Kategorie „Zeitung regional"

 

Der Sieger und damit Gewinner des LeadAwards in Gold in der Kategorie „Zeitung regional" heißt Lars Haider, Chefredakteur „Hamburger Abendblatt". Haider macht mit dem „Hamburger Abendblatt" die vielseitigste, umfassendste, zeitgemäßeste Regionalzeitung Deutschlands. Er erhebt nicht nur den Anspruch mit überregionalen Blättern mithalten zu können, er schafft es auch auf eindrucksvolle Weise. Wie kein anderer erfindet er laufend neue Rubriken, neue Serien, neue Spezials, neue Sonderbeilagen, neue Elemente.  Mit Kreativität, Fantasie, Mut und Innovationsgeist spielt er auf der Klaviatur des modernen Blattmachens. Große, opulente Stories, ausführliche, investigative Dossiers, originelle, überraschende Aufmacher – all das ist das „Hamburger Abendblatt" unter Lars Haider.

 

Einen LeadAward in Silber erhält Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur „Augsburger Allgemeine". Er hat das Blatt mit Entschlossenheit, mit viel Verve und mit großem Aufwand erneuert und zeitgemäßer gemacht, sowohl in der Aufmachung als auch in der Sprache. Bei der Recherche und beim Titeln zeigt Schmitz, wie man heute Regional-Zeitung macht.

 

Hannah Suppa, Chefredakteurin „Märkische Allgemeine", erhält einen LeadAward in Bronze, weil es ihr gelungen ist, eine regionale Zeitung in den verschiedensten Ausprägungen aufzustellen und den unterschiedlichsten Erfordernissen in Brandenburg gerecht zu werden.

 

Ausgezeichnet wurden Torsten Kleditzsch, Chefredakteur „Freie Presse"; Sabine Schicketanz, Chefredakteurin „Potsdamer Neueste Nachrichten", und Uwe Vetterick, Chefredakteur Sächsische.de und „Sächsische Zeitung".

 

Kategorie „Magazin Lifestyle"

 

Goldgewinner in der Kategorie „Magazin Lifestyle" ist Sinja Schütte, Chefredakteurin „Flow", „Living at Home", „Hygge" und „Holly". Sie macht Magazine nicht nur für den Lifestyle, sondern für ein Lebensgefühl. Mit großer Intuition, Entschlossenheit und perfektem blattmacherischen Handwerk hat sie in Deutschland das Genre der „Mindstyle-Magazine" durchgesetzt. Sie hat damit einen neuen Markt für die Printbranche geöffnet und nachhaltige Impulse gesetzt.

 

Einen LeadAward in Silber bekommt Jan Spielhagen, Publisher, Editorial Director und Chefredakteur „Beef!", „B-Eat" und „Essen & Trinken", Publisher und Editorial Director „Salon", „Chefkoch Magazin" und „Essen & Trinken für jeden Tag". „Beef", sein erster großer Scoop, war ein Magazin, an das niemand glaubte, ein Magazin, von dem alle dachten, dass es niemand braucht. Ein Magazin, das aber so erfolgreich wurde, wie kaum ein anderer Foodtitel. Fokus und Konzentration auf Fleisch, Grillen und Männer. Spielhagen hat darüberhinaus den Traditionstanker von Gruner + Jahr, „Essen & Trinken", der in schwere Wasser geraten war, wieder auf Kurs gebracht, und mit „B-Eat" ein herausragendes neues Magazin für Gourmets und gehobene Küche geschaffen.

 

Markus Wolff, Redaktionsleiter „Geo Saison", „Geo Special" und „Walden" (letzteres zusammen mit Harald Willenbrock) gewinnt Bronze. Wolff hat dem Genre des Reisemagazins neue, zeitgemäße Aspekte hinzugefügt, die man weder im Storytelling noch in der Themenauswahl bisher kannte.

 

Eine Auszeichnung in der Kategorie „Magazin Lifestyle" erhält Thomas Tuma, Chefredakteur „Handelsblatt Magazin".

 

 

 

Kategorie „Magazin Popular"

 

Sabine Ingwersen, Chefredakteurin „Tina", „Bella", „Laura", „Alles für die Frau" und „Meins", wird mit einem LeadAward in Gold geehrt. Sie hat die Frauenvertriebstitel des Bauer Verlags nicht bloß renoviert, sondern mit Konsequenz und Power ins Heute geführt. Ob „Tina", „Bella" oder „Laura" – Ingwersen zeigt, dass populäre Massentitel und ein neues, selbstbewusstes Frauenbild kein Widerspruch sein müssen, sondern – im Gegenteil – einander bedingen. Soziales Engagement, ökologisches Bewusstsein, den Kampf für die Gleichberechtigung hat sie systematisch zu einem Anliegen ihrer Titel gemacht. Damit erreicht sie mit wichtigen, gesellschaftlich relevanten Themen ein Publikum, das andere oft nicht erreichen und hat eine wichtige Brückenfunktion in einer sich spaltenden Gesellschaft.

 

Einen LeadAward in Silber erhält Stefan Kobus, Chefredakteur „Super Illu" und „Guter Rat". Alle reden über den Osten, er spricht mit ihm. Er spricht zum Osten und er spricht für den Osten. Kobus nimmt die Menschen im Osten ernst und bringt ihnen die Wertschätzung entgegen, die dort oft vermisst wird.

 

Der LeadAward in Bronze in der Kategorie „Magazin Popular" geht an Tom Drechsler, Chefredakteur „Auto Bild".  Er hat das Magazin gekonnt renoviert, dem Blatt ein neues Gesicht und Image gegeben. Er geht das Thema „Auto" in seiner gesamten Breite, seinem gesamten Spektrum an. Sein Anspruch: als erster über den Automarkt berichten, das erste Foto, die erste Information und natürlich die Faszination Auto mit Spaß, mit Freude an der Leistung, mit Lust am Design.

 

Ausgezeichnet in der Kategorie „Magazin Popular" wurden: Christian Hellmann, Chefredakteur „TV Digital", „Hörzu", „TV Direkt", „Gong", „Bild+Funk", „Nur TV", „Hörzu Wissen" und „Hörzu Gesundheit", Heinz Landwehr, Chefredakteur „Finanztest", und Anita Stocker,

 

Chefredakteurin „Test".

 

 

Kategorie „Magazin Independent" – Porsche Award

 

Gold in der Kategorie „Magazin Independent" geht an Oliver Wurm, Herausgeber und Chefredakteur „Das Grundgesetz als Magazin", „Fußballgold" und „Schwarz Rot Gold". Wurm ist aus der deutschen Indie-Szene nicht mehr wegzudenken. Einer, der immer wieder mit neuen ungewöhnlichen Heftkonzepten überrascht und den Magazinmarkt bereichert. Insbesondere mit dem „Grundgesetz" als Magazin hat er einen echten Scoop gelandet. Ein ungewöhnliches, mutiges Konzept, das publizistisch für Aufsehen sorgte und sich zu einem echten Bestseller entwickelte.

 

Joerg Koch, Publisher „032c", beweist, welche Kraft und Power, welches Potential die deutsche Independent-Szene hat. Er hat „032c" zu einer internationalen Erfolgsstory gemacht. Dafür wird er mit einem LeadAward in Silber ausgezeichnet.

 

Benjamin Fredrich, Publisher „Katapult", gewinnt einen bronzenen LeadAward. Er erklärt die Welt mit Statistiken, Zahlen und Infografiken, macht anschaulich, was sonst verborgen bleibt. Friedrich kommt der Wahrheit durch pure Fakten nahe. Lügen und Fälschungen entlarvt er durch nüchterne Tatsachen.

 

Ausgezeichnet wurden Christoph Blumberg und Jan Zühlke, Publisher Craftrad"; Sascha Ehlert, Publisher „Das Wetter", und Ali Kepenek, Publisher „King Kong" und „King Kong Garçon".

 

 

Kategorie „Webmagazin national"

 

Über einen LeadAward in Gold in der Kategorie „Webmagazin national" können sich Matze Hielscher und Pierre Türkowsky, Chefredakteure „Mit Vergnügen", freuen. Sie bereichern die deutsche Weblandschaft mit dem smartesten, originellsten, verlässlichsten und sympathischsten Navigator durch deutsche Großstädte - von München bis Berlin. 

 

Felix Dachsel, Chefredakteur „Vice", wird mit einem LeadAward in Silber ausgezeichnet. „Vice" zeigt eindrucksvoll, wie man ein Webmagazin von Politik bis Pop für die junge Zielgruppe macht - und dabei wie sonst keiner in Deutschland Video und Bewegtbild integriert.

 

Carsten Knop macht mit faz.net aus Sicht der Jury derzeit das beste, schnellste, differenzierteste, unaufgeregteste und gerade deshalb besonders zeitgemäße Webmagazin im Bereich der General-Interest-Anbieter. Dafür vergibt die LeadAcademy einen bronzenen LeadAward. 

 

Die Auszeichnungen in der Kategorie „Webmagazin national" erhalten Alexandra Bondi de Antoni, Chefredakteurin Vogue.de; Sebastian Esser, Herausgeber „Krautreporter"; Andreas Gebauer, Chefredakteur test.de und Daniel Völzke, Redaktionsleiter „Monopol Online".

 

Kategorie „Podcast national"

 

Den ersten LeadAward in Gold in der Kategorie „Podcast national" erhalten Sabine Rückert, stellvertretende „Zeit"-Chefredakteurin, und Andreas Sentker, Leiter des Wissensressorts der „Zeit", für ihren Podcast „Zeit Verbrechen". Das Konzept: große Kriminalfälle, packende Prozesse, menschliche Abgründe, tiefsinnig ausgeleuchtet, immer spannend und fundiert, sodass einem der Atem stockt. Trotzdem nie übertrieben, sondern sachlich seziert. Ein Faszinosum gesellschaftlicher Realitäten und Abgründe.

 

Christoph Amend, Chefredakteur „Zeit magazin", und Jochen Wegner, Chefredakteur „Zeit Online", erhalten für ihren Podcast „Alles gesagt?" einen LeadAward in Silber. Gespräche mit Open End, Prominente und interessante Persönlichkeiten sprechen solange, bis der Gast ein Code-Wort sagt und damit den Talk beendet. Die Länge des Gesprächs liegt in der Hand der Gäste, die Führung bei Amend und Wegner. Der Rekord: über acht Stunden dauerte es bis der YouTuber Rezo das Code-Wort sagt und das Gespräch zu Ende ist.

 

Einen LeadAward in Bronze erhalten das Ehepaar Martin Keß-Roche, Ex-Fernsehproduzent, und Charlotte Roche, TV-Moderatorin, für ihren Podcast „Paardiologie". Charlotte und Martin sprechen über alles, was in einer Ehe und Familie normalerweise hinter verschlossenen Türen bleibt – originell, witzig, schonungslos ehrlich. Die neue Definition der offenen Beziehung: Paartherapie und Szenen einer Ehe vor offenen Mikrophonen.

 

Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Podcast national": Samira El Ouassil und Christiane Stenger, Podcast „Sag Niemals Nietzsche"; Frank Helmschrott und Max-Jacob Ost, Podcast „Rasenfunk", sowie Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier, Podcast „Das kleine Fernsehballett".

 

Die LeadAwards werden unterstützt von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und Porsche. 

 


Die neue HansePferd Mobile Academy tourt durch den Norden

Workshops zum Wohl des Pferdes mit Top-Coaches

Foto: ©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf
Foto: ©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf

 

(Hamburg/hp) - Die HansePferd Hamburg kommt zu den Menschen. Nordeuropas beliebteste Messe rund um den Pferdesport bietet mit der neuen HansePferd Mobile Academy im ersten Halbjahr 2020 in mehreren norddeutschen Städten Workshops mit renommierten Tierärzten und Trainern an. Bereits vor Beginn der Veranstaltung im April können interessierte Pferdefreunde bei Partnern und Akteuren der HansePferd Hamburg dazu lernen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Dabei geht es zum Beispiel um das richtige Verhalten in gesundheitlichen Notfällen oder die angesagte Disziplin Extreme Trail. Mit der HansePferd Mobile Academy wird die traditionsreiche Pferdemesse somit im Vorwege erlebbar, gewährt erste Einblicke in ihre Themen und stellt konsequent ihr Anliegen, eines harmonischen Miteinanders und einer von gegenseitigem Vertrauen geprägten Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd, in den Fokus.

 

 

 

Los geht‘s am Samstag, 18. Januar 2020, von 14 bis 18 Uhr, im Tiergesundheitszentrum für Pferde und Kleintiere Isernhagen mit dem Workshop „Moderne Lahmheitsdiagnostik“. Dr. Enno Allmers, Fachtierarzt für Orthopädie, stellt umfangreiche diagnostische und therapeutische Maßnahmen vor, während Dr. Helmut Ende mittels seiner einmaligen Präparatesammlung Einsichten in den Bewegungsapparat der Pferde gewährt. Mit einer detailierten und persönlichen Perspektive wirft Dr. Ende so im Vorfeld einen Blick auf seine einzigartige „Lehrschau Pferdewelt“, die auf der HansePferd Hamburg 2020 präsentiert wird. Die Teilnahmegebühren betragen 32 Euro, die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 35 Personen.

 

 

 

Am Samstag, 15. Februar 2020, von 10 bis 15 Uhr, dreht sich auf Gut Tangstedt alles um das Thema „Erste Hilfe am Pferd“. Anke Rüsbüldt, Fachtierärztin für Pferde und ausgebildete Pferdeosteopathin, erläutert anhand verschiedener Notfallsituationen, welche Sofortmaßnahmen bei welchen Symptomen ergriffen werden sollten. Im praktischen Teil können die Teilnehmer selbst aktiv werden. Anke Rüsbüldt begleitet die HansePferd Hamburg seit 1994 als Pferdefachtierärztin. Die Teilnahmegebühren liegen bei 32 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

 

 

 

Um Vertrauen und Gelassenheit dreht es sich bei der HansePferd Mobile Academy am Sonntag, 01. März 2020, von 10 bis 16 Uhr. Auf der Wittmoor Ranch in Norderstedt führen die erfahrenen Trainer Roger und Nicola Rahn in die immer beliebter werdende Diszplin „Extreme Trail“ ein, die allen Pferderassen offen steht und auf den Teamgedanken zwischen Mensch und Pferd setzt. Der Workshop ermöglicht  einen vertiefenden Einblick in die Sonderschau „Extreme Trail“ auf der HansePferd Hamburg 2020. Die Teilnahmegebühren mit Pferd betragen 140 Euro, die maximale Teilnehmerzahl liegt bei zehn Personen. Bis zu 30 Personen können ihr Wissen beim Zuschauen  gegen eine Gebühr von jeweils 40 Euro erweitern.

 

 

 

Bei allen drei Workshops sind noch Plätze frei. Weitere Informationen und die Anmeldung zur HansePferd Mobile Academy finden Sie auf der Homepage (https://www.hansepferd.de/programm/specials/mobile-academy/). Ein tolles Extra: In den Teilnahmegebühren ist der einmalige Eintritt zur HansePferd Hamburg enthalten. Nordeuropas beliebteste Messe rund um den Pferdesport ist von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. April, täglich von 10 bis 19 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Beginn des Show-Abends „Stars“ ist am 24., 25. und 26. April 2020 jeweils um 19.30 Uhr.

 


FNG-Siegel: Prüfer bestätigen anspruchsvolle Nachhaltigkeitsstrategie

Zwei Steyler Fonds mit drei Sternen ausgezeichnet

 

Zwei Steyler Fonds erhalten das FNG-Siegel mit drei Sternen: Für die Steyler Ethik Bank empfangen Geschäftsführer Norbert Wolf (2.v.l.) und Samuel Drempetic, Referent für Ethik und Nachhaltigkeit (3.v.l.), die Auszeichnung. Überreicht wird die Urkunde von QNG-Geschäftsführer Roland Kölsch (r.) und dem FNG-Vorsitzenden Volker Weber. (Foto: Ulrich Schepp)

 

 

(Sankt Augustin/pm) - Zwei Fonds der „Steyler Fair Invest“-Fondsfamilie sind mit dem FNG-Siegel 2020 und drei Sternen ausgezeichnet worden. Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank, nahm die Auszeichnung für die Steyler Fonds bei der Feierstunde in Frankfurt entgegen.

 

 

 

Entwickelt wurde das Siegel vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) als Qualitätsstandard für den deutschsprachigen Raum. Die Siegelvariante mit drei von drei möglichen Sternen steht dabei „für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie“.

 

 

 

Die Fonds Steyler Fair Invest - Equities sowie Steyler Fair Invest - Bonds erhielten die Bestwertung, weil sie gleich in drei von fünf Prüfungsbereichen optimal abschnitten. So gab es unter anderem für die „Institutionelle Glaubwürdigkeit“ drei Sterne. Auch „ständig verbesserte Produktstandards im Bereich Reporting“ und die Researchqualität erwähnten die Prüfer lobend.

 

 

 

Die Steyler Fonds zählen zu den Pionieren des FNG-Siegels. Daher freut sich Norbert Wolf, dass die Zahl der gesiegelten Fonds kontinuierlich wächst. „Das zeigt uns, dass wir mit dem Forum Nachhaltige Geldanlagen den richtigen Partner gewählt haben. Für nachhaltige Investoren ist das Siegel ein wichtiger Orientierungspunkt.“

 

 

 

Hintergrund

 

Starker Zuwachs der Bewerber

 

Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard Nachhaltiger Geldanlagen auf dem deutschsprachigen Finanzmarkt. In diesem Jahr erhielten 104 Fonds das FNG-Siegel für 2020, das waren 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Zusammen verwalten die Fonds 30 Milliarden Euro. Die Zahl der sich bewerbenden Fondshäuser stieg von 30 auf 47. Zu den Mindestanforderungen des FNG-Siegels zählen eine transparente und verständliche Darstellung der Nachhaltigkeitsstrategie des Fonds sowie eine ganze Reihe von Ausschlusskriterien (z.B. von ABC-Waffen, Streubomben, Minen und Kernenergie). Weitere Informationen finden Sie unter www.fng-siegel.org.

 

 

 

Die Steyler Ethik Bank

 

Die Steyler Ethik Bank ist Anbieter von fairen Finanzdienstleistungen. Sie wurde 1964 vom katholischen Orden der Steyler Missionare gegründet und steht allen Privatkunden offen, unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung. Die Bank investiert nach sozialen und ökologischen Kriterien und ist Initiator von drei nachhaltigen Publikumsfonds der Marke Steyler Fair Invest. Diese sind in Deutschland und Österreich zum Vertrieb zugelassen. Seit ihrer Gründung förderte die älteste ethische Bank Deutschlands mit über 100 Millionen Euro Steyler Hilfsprojekte in 80 Ländern. (www.steyler-bank.de, www.steyler-fair-invest.de)

 

 

 

Rechtlicher Hinweis

 

Aufgrund der Anlageausrichtung unterliegt der Fonds den Kursschwankungen des möglichen Anlageuniversums. Ausführliche produktspezifische Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Verkaufsprospekt, den Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) des Investmentvermögens sowie dem Jahres- und ggf. Halbjahresbericht. Diese Dokumente bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Investmentanteilen. Sie sind kostenlos am Sitz der Kapitalverwaltungsgesellschaft (WARBURG INVEST KAPITALANLAGE¬GESELLSCHAFT MBH, Ferdinandstraße 65-67 in 20095 Hamburg), bei der Verwahrstelle (M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA, Ferdinandstraße 75 in 20095 Hamburg) sowie beim Fondsinitiator (Steyler Bank GmbH, Arnold-Janssen-Str. 22, 53757 Sankt Augustin) erhältlich.

 

 

 


Großes Potenzial zur Stärkung der Zivilgesellschaft soll besser erschlossen werden.

Jährliches Spendenvolumen liegt in Deutschland bei 33,9 Milliarden

Grafik: Deutscher Fundraising Verband e.V.
Grafik: Deutscher Fundraising Verband e.V.

 

(Berlin/pm) - Der deutsche Spendenmarkt ist deutlich größer als bisher angenommen. Da es keine staatliche Spendenstatistik gibt, haben bisher hauptsächlich Marktforschungsunternehmen den Spendenmarkt auf Basis von Umfragen geschätzt. Sie kommen seit mehreren Jahren auf einen relativ konstanten Wert von rund 5,3 Milliarden Euro an privaten Spenden pro Jahr. Doch dieser Wert beinhaltet aus methodischen Gründen beispielsweise weder Erbschaften noch Großspenden, die bei spendensammelnden Organisationen einen immer größeren Anteil ihrer Einnahmen ausmachen. Zumal ein deutlicher Trend darin besteht, dass weniger Menschen höhere Beträge spenden.

 

Nun hat der Deutsche Fundraising Verband gemeinsam mit Professor Tom Neukirchen auf Basis mehrerer Datenquellen und Expert*inneninterviews den Markt neu geschätzt. Ergebnis: es dürften eher 12 Milliarden Euro private Spenden pro Jahr sein. Hinzu kommen die Unternehmensspenden, die laut der relevanten Studie der Bertelsmann Stiftung und des Stifterverbands bei rund 9,5 Milliarden Euro liegen. Weiterhin sollte die international ungewöhnliche Kirchensteuer berücksichtigt werden, die man nur bezahlt, wenn man freiwillig Kirchenmitglied ist. Entsprechend weitere 12,4 Milliarden pro Jahr, die in anderen Ländern entsprechend durch Spenden aufgebracht werden müssten.

 

Larissa M. Probst, Geschäftsführerin des Deutschen Fundraising Verbandes überblickt das Spendenvolumen insgesamt: „Damit wäre der deutsche Markt an freiwilligen Zuwendungen mit einem Umsatz von rund 33,9 Milliarden Euro größer als die meisten Dax-Unternehmen. Im nächsten Schritt möchten wir noch den Wert von Sachspenden und Zeitspenden der Ehrenamtlichen mit berechnen, so dass bald die Zivilgesellschaft und ihr Wert deutlich wird.“ 

 

Das Spendenvolumen ist zudem noch lange nicht ausgeschöpft. In den USA wird laut Probst pro Kopf in etwa 2,5 mal so viel gespendet. Auf Deutschland umgerechnet ergibt es ein Potenzial von 81,4 Milliarden. Das Aufholpotenzial für die finanzielle Unterstützung der Zivilgesellschaft in Deutschland liegt insbesondere bei den Hochvermögenden in Deutschland. Weiterhin zeigen neueste Berechnung von Schomerus – Beratung für gesellschaftliches Engagement GmbH, dass das Potenzial aus privaten philanthropischen Gesamtvermögen pro Jahr bei 40,6 Milliarden liegt.

 

Insbesondere die Zielgruppe der Hochvermögenden ist derzeit sehr liquide und ihre Bereitschaft zum Spenden steigt, wenn die Zinsen sinken, so Probst: „Das ökonomische Umfeld ist gut. Aber das Spenden muss noch selbstverständlicher werden. Dafür müssen vor allem auch die politischen und rechtlichen Bedingungen für gemeinnütziges Engagement gefördert werden! Das große Potenzial des philanthropischen Investierens sollten wir stärker für die Zivilgesellschaft und Allgemeinwohl erschließen“.

 


Rund 33.000 Ford Weihnachtspäckchen seit 2004

 

 - Ford Belegschaft sammelte zum 16. Mal Weihnachtsgeschenke für Kinder in Not

 

 - Insgesamt kamen seit 2004 fast 33.000 Weihnachtspäckchen zusammen

 

 - Allein dieses Jahr 3.007 Präsente aus Köln, Saarlouis und Aachen

 

(Köln/pm) - Zum 16. Mal sammelte die Belegschaft des Automobilherstellers Ford Weihnachtspäckchen für Kinder in Osteuropa. Mit den 3.007 Päckchen, die dieses Jahr zusammenkamen, summiert sich die Anzahl der in den 16 Jahren gesammelten Geschenke auf exakt 32.857. Auch dieses Jahr unterstützten wieder rund 40 Beschäftigte die Sammlung im Rahmen von Community Involvement, der Ehrenamts-Initiative von Ford.

 

Seit Anfang Oktober konnte die Belegschaft der Ford-Werke an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen an 13 Sammelstellen auf den Werksgeländen ihre Weihnachtspäckchen abgeben. Die freiwilligen Helfer sammelten alle 3.007 Päckchen ein, verpackten sie so auf 29 Paletten, dass die Präsente unversehrt bei den Kindern ankommen, und überführten die Fracht nach Hanau, wo alle Lastwagen final beladen werden.

 

Am Samstag, 30. November, macht sich der 41 Lastwagen lange Konvoi mit insgesamt 298 Helfern von Hanau auf den Weg nach Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Dabei ist auch ein von Ford zur Verfügung gestellter Truck F-MAX, der als "Truck of the Year 2019"

 

ausgezeichnet wurde. Ebenfalls stockten zwei Beschäftigte ihre Freiwilligentage mit eigenem Urlaub auf, um den Konvoi und die Verteilung der Geschenke persönlich vor Ort zu unterstützen. Einmal im Zielgebiet angekommen werden die Päckchen in kleinere Transporter umgeladen, mit denen Kindergärten, Schulen, Kranken- und Waisenhäuser sowie Behinderteneinrichtungen angefahren werden können.

 

Nähere Infos unter: http://www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de/

 

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.

 

Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com.

 


60.000 Unterschriften der Petition für „Saubere Handys“ wurden im Beisein von Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege (DR Kongo) übergeben

Friedens-Nobelpreisträger und missio appellieren an Handy-Hersteller

Foto: Christian Schnaubelt / missio
Foto: Christian Schnaubelt / missio

(Berlin/missio) - Der Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege (DR Kongo) und der Präsident von missio Aachen Pfarrer Dirk Bingener haben gemeinsam mit 60.000 Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition für „Saubere Handys“ die Smartphone-Hersteller aufgefordert zu garantieren, dass keine direkten oder indirekten Geschäfte mit Rebellen gemacht werden. „Diese Unternehmen müssen die Menschenrechte einhalten“, appellierte Dr. Denis Mukwege am Montag in Berlin im Rahmen der missio-Konferenz „Demokratisierung in der Krise? – Situation und Perspektiven in der DR Kongo“.


missio-Präsident Pfarrer Bingener wies darauf hin, dass „es nicht geht, dass jeder ein Smartphone hat, aber dass niemand sich dafür interessiert, wie die Materialien dafür nach Deutschland kommen. Daher bin ich den 60.000 Menschen für ihre Unterstützung der Petition sehr dankbar. Denn mit dieser wollen wir von den Handy-Herstellern die Herkunft der Mineralien klar benannt bekommen.“


Dr. Denis Mukwege lud die Unternehmen ein, Geschäfte in der Demokratischen Republik zu machen, aber auf legalem Wege, unter Einhaltung der Gesetze, Menschenrechte und mit einheimischen Arbeitskräften. „Wenn sie das machen, wird sich vielleicht der Kaufpreis unserer Smartphones um 10 bis 15 Prozent erhöhen, aber das ist es wert, damit der Krieg nicht mehr gefördert wird und nicht auf dem Rücken der Frauen ausgetragen wird“.


Eine neue Perspektive zeigte im Rahmen der zweitägigen missio-Konferenz der EU-Politiker Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses des Europaparlaments, auf. Im Jahre 2021 wird eine Verordnung zur Sorgfaltspflicht hinsichtlich dieser Konfliktmineralien in Kraft treten. „Wir wollen nicht, dass Blut an dem Gold und an den anderen Mineralien klebt“, so Bernd Lange.  


missio fördert seit vielen Jahren im Rahmen der Aktion Schutzengel die Hilfe für jene Menschen, die Opfer sexueller Gewalt in der Bürgerkriegsregion im Ost-Kongo geworden ist. Die Projektpartner Therese Mema und Father Justin Nkunzi bringen die überlebenden Frauen, Männer und Kinder zuerst in das Krankenhaus von Dr. Denis Mukwege. Danach erhalten sie seelsorgerisch-psychologische Hilfe in den durch Spenden aus Deutschland aufgebauten Trauma-Zentren.

Die Konferenz „Demokratisierung in der Krise? – Situation und Perspektiven in der DR Kongo“ findet am 25./26. November in der Katholischen Akademie Berlin statt. Zahlreiche internationale Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Kirche suchen dabei nach Perspektiven für eine friedliche Zukunft des afrikanischen Landes. Die Rolle der Smartphone-Hersteller in Verbindung mit den sogenannten Konfliktmineralien rückt im Rahmen der missio-Konferenz dabei besonders in den Mittelpunkt.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf der Website www.missio-hilft.de/veranstaltungen.


Subway macht sich gegen Armut und Lebensmittelverschwendung stark und arbeitet erneut mit den Tafeln zusammen

75.000 Mahlzeiten für den guten Zweck

 

(Wien/pr) - Subway und seinen Gästen gelingt es zum World Sandwich Day ein starkes Zeichen gegen Armut und Lebensmittelverschwendung zu setzen. Anlässlich des wichtigen Tages für die beliebte Sandwichrestaurant-Kette wurden Gäste und Fans aufgefordert, fleißig Footlong Subs (30-cm Sandwiches) zu essen. Denn für jedes am 3. November verkaufte Footlong fördert Subway die Arbeit der Tafel Deutschland mit dem Gegenwert einer Mahlzeit*. Subway Fans haben toll mitgemacht und mehr als 73.000 Footlongs für den guten Zweck gegessen! Um sich bei seinen Gästen für den starken Einsatz zu bedanken, rundet Subway diese Summe auf und ermöglicht die Vergabe von insgesamt 75.000 Mahlzeiten.

 

Die Freude über den Erfolg der Aktion ist groß: „Wir sind mehr als glücklich darüber, dass unsere Gäste so fleißig mitgemacht haben. Zusammen mit unseren Fans und unserem Aktions-Partner, den Tafeln können wir nun die Vergabe von 75.000 Mahlzeiten ermöglichen. Unser Ziel war es, ein kräftiges Zeichen gegen Armut und Lebensmittelverschwendung zu setzen - das ist uns mehr als gelungen. Wir freuen uns auf weitere Aktionen, mit denen wir die Tafel unterstützen können,“ so Lothar Keppler, Marketing Director DACH.

 

Subway arbeitet bereits das dritte Jahr in Folge mit den Tafel Deutschland anlässlich des World Sandwich Days zusammen. Anders als in den letzten Jahren kam in diesem Jahr jedoch erstmals eine Aufrufmechanik zum Einsatz. Die Aktion für den guten Zweck ist Teil von Subways umfassenden Corporate Social Responsibility (CSR)-Initiativen. Ende des Jahres wird so auch eine brandneue CSR Agenda veröffentlicht. Besonderer Fokus liegt dabei auf Themen wie

 

Reduzierung des CO2-Ausstoßes und verantwortungsvollen Einkauf zur Reduzierung von Abfall.

 

 

 

Über Subway® Restaurants:

 

Die Subway® Restaurantkette entwickelt das Esserlebnis kontinuierlich weiter und bietet Gästen in mehr als 100 Ländern hochwertige Zutaten und außergewöhnliche Geschmackskombinationen bei fast 7 Millionen maßgeschneiderten Sandwiches pro Tag. Als Schnellrestaurant bietet Subway® Gästen eine frische Alternative zu traditionellem Fast Food und jeden Tag Milliarden von Sandwich-, Salat- und Wrap-Kombinationen. Alle ca. 42.500 Subway® Restaurants befinden sich im Besitz von fast 21.000 Franchisenehmern, die Hunderttausende von Menschen auf der ganzen Welt beschäftigen, was Subway® zum weltweit größten Netzwerk für Kleinunternehmen macht.. In Deutschland gibt es derzeit rund 690 Standorte, die von über 380 Franchisenehmern betrieben werden. Die Marke Subway® hatte in Deutschland in sechs aufeinanderfolgenden Jahren ein positives Wirtschaftswachstum und gehört zu den beliebtesten Fastfood-Ketten der Gäste, die aus dem QSR-Markt nicht mehr wegzudenken ist. Die Subway® Experience gibt es auch online unter www.subway-sandwiches.de und www.dein-subway.de sowie im Rahmen der Subcard App. Subway ® ist eine eingetragene Marke von Subway IP LLC. ©2019 Subway IP LLC.

 

 

1D: Die Tafeln

 

Der Dachverband der Tafel Deutschland wurde 1995 gegründet und umfasst ein Netzwerk von über 940 lokalen Tafeln mit mehr als 2.000 Tafel-Läden und Ausgabestellen. Es engagieren sich

 

deutschlandweit ca. 60.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Tafeln und sind mit rund 2.350 Fahrzeugen im Einsatz. Es werden nicht nur überschüssige Lebensmittel gerettet und an bedürftige Menschen verteilt, sondern auch Orte der Begegnung für soziale Teilhabe geschaffen. Durch die deutschen Tafeln werden regelmäßig bis zu 1,65 Millionen bedürftige Personen unterstützt und außerdem viele Projekte mit Fokus auf Kinder- und Jugendliche umgesetzt. (Quelle: Website: https://www.tafel.de)

 

 

* Pro verkauftem Footlong fördert Subway Deutschland die Arbeit der Tafel Deutschland mit 20 Cent, die mit dieser Summe die Rettung von mehr als einem Kilogramm Lebensmittel organisieren

 

kann.

 


Seenplatte-Tourismusverband zeichnete Pastor i.R. Eckart Hübener aus

Initiator des Mecklenburger Kapellenweges geehrt

Wolf-Dieter Ringguth, Eckart Hübener, Frank Fechner und Bert Balke (v.l.) Foto: Tourismusverband
Wolf-Dieter Ringguth, Eckart Hübener, Frank Fechner und Bert Balke (v.l.) Foto: Tourismusverband

 

(Waren/cme) - Der Mecklenburger Kapellenweg ist untrennbar mit seinem Namen verbunden: Eckart Hübener. Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. hat den Pastor im Ruhestand jetzt mit dem diesjährigen Tourismuspreis ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis an touristischen Unternehmen, Netzwerke oder Privatpersonen, die sich die Tourismusentwicklung in der Mecklenburgischen Seenplatte verdient gemacht haben. Der Geehrte hatte die Idee zu dieser besonderen Route.

 

Eckart Hübener hat den 35 Kilometer langen Mecklenburger Kapellenweg entwickelt und mit vielen Freiwilligen in die Tat umgesetzt. Sowohl auf dem Fahrrad als auch per Pedes oder mit dem Auto können Neugierige die sieben Orte erkunden. Sie können längst vergessene Kapellenplätze anhand von sichtbaren Feldsteinmauern, Holzkreuzen und Sitzbänken erkennen. Der Weg führt durch kleine Anhöhen der Mecklenburgischen Schweiz. Gekennzeichnet ist er durch grün-weiße Richtungsschilder, ein Logo sowie Tafeln. "Besucher können schöne Aussichten genießen", so der in Rambow lebende Eckart Hübener, der die Idee zu der Route hatte.

 

In seiner Laudatio erinnerte Bert Balke vom Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, daran, dass  es in der Region einst sieben Kapellen gab, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört und im Jahr 1750 die nicht mehr auffindbar war. Eckart Hübener habe einmal gesagt: Die Kapellen seien einfach untergepflügt worden und dies hat Pastor Hübener genervt, wie er es einmal selbst formulierte.

 

„Heute sind Andachtsräume unter freiem Himmel entstanden – ein Angebot das perfekt ins touristische Konzept unserer Destination passt“, so Bert Balke weiter. „Bei der Suchmaschine Google gibt es seitenweise Material über Eckart Hübener. Die jüngeren Beiträge stehen fast alle im Zusammenhang mit seinem touristischen Wirken. Er ist ein wandelndes Heimatmuseum. Und für die, die ihn kennen Symbol dafür, dass Tourismus im ländlichen Raum sehr viel mehr ist als ein Zimmer und ein Bett.“

 

Hintergrund:

Am Reformationstag 2017 wurde die erste Station des "Mecklenburger Kapellenweges" eingeweiht. Sieben Andachtsplätze sind entstanden, sechs davon unter freiem Himmel. Am 8. September 2019 konnte der gesamte Pilgerweg übergeben werden. Die Nordkirche und der Hamburger Verein "Andere Zeiten“ haben einen Großteil der nötigen Finanzen bereit gestellt.

 

Mehr: www.kirche-mv.de/Kapellenweg.9748.0.html


Recherche belegt Lobbyoffensive: Arbeitgeberverbände verweigern gesetzliche Menschenrechts-Vorgaben für Unternehmen

„Initiative Lieferkettengesetz“ protestiert vor Arbeitgebertag

Lieferkettengesetz * Arbeitgebertag * Menschenrechte

 

(Berlin/bfw) - Elf Treffen in fünf Monaten: Arbeitgeberverbände und Unternehmen haben sich in zahlreichen nicht-öffentlichen Lobbytreffen mit dem Bundeswirtschaftsministerium gegen gesetzliche Menschenrechts-Vorgaben ausgesprochen. Das zeigt eine heute veröffentlichte Studie von Global Policy Forum, Brot für die Welt und Misereor. Aktivistinnen und Aktivisten der „Initiative Lieferkettengesetz“ protestierten mit einer symbolischen Aktion vor dem Tagungszentrum des Deutschen Arbeitgebertags gegen den „Kuschelkurs“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der zulasten der Menschenrechte gehe.

 

„Mit seiner Blockade eines Lieferkettengesetzes hilft Minister Altmaier nicht der Wirtschaft, sondern verschafft nur jenen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, die zulasten von Umwelt und Menschenrechten Kosten sparen und Profite steigern“, kritisiert Johannes Heeg, Sprecher der Initiative Lieferkettengesetz.

 

Die heute veröffentlichte Studie zeigt, wie Steffen Kampeter, Geschäftsführer der BDA, in vertraulichen Schreiben Wirtschaftsminister Altmaier und Kanzleramtsminister Braun um ihre Unterstützung bat und dazu aufforderte, die Bundesregierung möge weiterhin dem Freiwilligkeitsgrundsatz folgen und gemeinsam mit der Wirtschaft sachgerechte Vorgehensweisen entwickeln.

 

Aus der Recherche geht hervor, dass sich das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) allein zwischen März und Juli 2019 elf Mal mit Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Unternehmensverbänden zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte traf. Dabei ging es vor allem um die Methodik des Monitorings, mit dem die Bundesregierung derzeit die menschenrechtliche Sorgfalt deutscher Unternehmen überprüfen lässt. NGOs und Gewerkschaften hatten die im Juli veröffentlichte Methodik als völlig ungeeignet kritisiert.

 

„Die Lobbyoffensive erklärt, warum das Wirtschaftsministerium Mitte März plötzlich aus einem Konsens aller anderen Ministerien über das Monitoring ausscherte und zahlreiche Verwässerungen bei der Methodik durchsetzte: BDA und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hatten das Wirtschaftsministerium wenige Tage vor der geplanten Vorstellung der Methodik gleich zweimal zum Monitoring beraten – offenbar mit Erfolg“, so Maren Leifker, Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte bei Brot für die Welt.

 

„Die Korrespondenz zeigt, dass insbesondere die Arbeitgeberverbände wichtigen Fortschritten beim Thema Wirtschaft und Menschenrechte entgegenstehen. Einzelne Unternehmen sind da schon progressiver und sprechen sich durchaus für ein Lieferkettengesetz aus“, erklärt Karolin Seitz, Programme Officer beim Global Policy Forum (GPF) und Autorin der Studie.

 

Eine unabhängige Untersuchung des Business and Human Rights Ressource Center kam Anfang November zu dem Schluss, dass kein einziges der 20 größten deutschen Unternehmen „durchgängig ein Grundniveau bei der Achtung der Menschenrechte erreicht“.

 

„Die Untersuchung zeigt, warum die Arbeitgeberverbände eine seriöse menschenrechtliche Überprüfung ihrer Geschäftspraktiken so sehr fürchten: Der Freiwilligkeitsgrundsatz ist auf der ganzen Linie gescheitert. Die Bundesregierung sollte nun handeln und schnellstmöglich ein Lieferkettengesetz auf den Weg bringen“, fordert Armin Paasch, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei Misereor.

 

Studie „Sorgfältig verwässert: Wie die Wirtschaftsverbände versuchen, ein Lieferkettengesetz zu verhindern“ von Global Policy Forum, Brot für die Welt und Misereor:

 

https://lieferkettengesetz.de/wp-content/uploads/2019/11/Briefing_1119_Sorgfältig_verwässert_online.pdf

 

 

Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:

 

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.

 

 

Mehr Informationen unter https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/petition-lieferkettengesetz/

 


Zwischen Jubel und Freudentränen:

Red Dot Gala in Berlin sorgt für Überraschungsmomente

(Essen/rd) - Der 1. November 2019 war ein ganz besonderes Datum für die Kommunikationsdesigner und Markenmacher des Jahres. An diesem Tag wurden sie in Berlin für ihre Erfolge im Red Dot Award: Brands & Communication Design geehrt. Ob Red Dot Gala oder Designers‘ Night – die Veranstaltungen rückten die Sieger einmal mehr ins Rampenlicht und präsentierten ihre beeindruckenden Leistungen in ganz besonderem Ambiente. Für emotionale und überraschende Momente sorgten insbesondere die Bekanntgabe der Red Dot: Grand Prix-Preisträger sowie die Ehrung des besten Nachwuchstalentes und der Agentur des Jahres. Gäste aus aller Welt verfolgten die Übergabe der Trophäen und feierten bei der anschließenden Party, die die Ausstellung „Design on Stage“ zeigte.

Stolze Preisträger auf der Bühne des Konzerthauses Berlin
Vor rund 1.400 Gästen nahmen die Sieger der 72 Arbeiten und Brands, die den Red Dot: Best of the Best erhielten, ihre Trophäen auf der Bühne des Berliner Konzerthauses entgegen. An nur 0,8 % aller Einreichungen ging diese Auszeichnung, die die sehr hohe Gestaltungsqualität und kreative Leistung der Designer und Unternehmen würdigt. Darüber hinaus wurden die Deutsche Telekom und GROHE als Marken des Jahres in ihrer Branche geehrt. Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards, kürte die Sieger gemeinsam mit den Juroren Sylvia Vitale Rotta, Jean Jacques Schaffner und Prof. Laurent Lacour.

Red Dot: Grand Prix ging an sieben Arbeiten
Spannend wurde es bei der Vergabe des Red Dot: Grand Prix, denn die Preisträger blieben bis zur letzten Minute streng geheim. Die höchste Einzelauszeichnung in der Sparte „Communication Design“ vergaben die Juroren an insgesamt sieben Arbeiten, die mit ihrer exzellenten gestalterischen Qualität und Kreativität überzeugten.

Dazu zählte unter anderem das Buch „AGI New Members 2007-2017“. Die Auszeichnung ging an hesign International und an die Alliance Graphique Internationale. Ebenfalls mit dem Red Dot: Grand Prix prämiert wurde Suprematika für das Markendesign „Bushe“ der gleichnamigen Café-Kette. Die nachhaltige Verpackung „ÄGGKOPP“ von SOEMZ, die für IKEA gestaltet wurde, begeisterte die Jury gleichermaßen.

Auch die digitale Kampagne „The Wedding of Siri & Alexa“ von SERVICEPLAN GERMANY für das Vienna Tourist Board erzielte die höchste Auszeichnung. Die typographische Arbeit „Time Book“ von Quinsay überzeugte die Jury ebenfalls in besonderem Maße. Ein weiterer Red Dot: Grand Prix ging an Studio 212 Fahrenheit für das Ausstellungsdesign „BLOCBIRDS“. Die digitale Innovation „Dot Translate“ von Dot Incorporation ging ebenso als beste Arbeit ihrer Kategorie hervor. Die Gestaltung stammt aus der Feder von SERVICEPLAN GERMANY.

Red Dot: Junior Prize und 10.000 Euro gehen an Edward Lau
Der mit 10.000 Euro dotierte Red Dot: Junior Prize würdigt die beste Arbeit eines Nachwuchsgestalters. 2019 ging er an die Zeitschrift „A-B Magazine Issue No. 1 – Right of Asylum“ von Edward Lau vom LASALLE College of the Arts. Die Arbeit zeichnet auf eindrucksvolle Weise ein Bild der aktuellen Flüchtlingskrise und zeigt, was es bedeutet, sein Zuhause zu verlieren. Die Jury überzeugten insbesondere die aussagekräftigen Fotografien, das faszinierende Layout und die clever genutzte Typographie.

KW43 Branddesign by Grey Germany als Agentur des Jahres geehrt
Den finalen Höhepunkt der Red Dot Gala markierte die Ehrung von KW43 Branddesign by Grey Germany. Die Gestalter aus Düsseldorf wurden mit der Übergabe der Trophäe „Stylus“ durch Banda Agency, Titelträger aus 2018, offiziell als Red Dot: Agency of the Year 2019 prämiert. Sie begeistern Kunden wie Deichmann, Eurowings und Zeiss mit intelligenten sowie kreativen Lösungen, die über alle Kanäle hinweg funktionieren und echte Werte schaffen.

Siegerausstellung und Party im ewerk Berlin
Seinen Abschluss fand die Preisverleihung bei der Designers‘ Night im ewerk Berlin. Für die Sieger der Auszeichnung „Red Dot“ hielt die Party eine Besonderheit parat: Sie konnten ihre Urkunden inmitten der ausgezeichneten Arbeiten und Marken entgegennehmen. Die Veranstaltung lud Gäste sowohl zum Feiern, Tanzen und Netzwerken als auch zum Entdecken der diesjährigen Siegerprojekte ein. In der Ausstellung „Design on Stage“, die exklusiv für eine Nacht gezeigt wurde, konnten sie sich von der ausgezeichneten gestalterischen Qualität der besten Marken und Kommunikationsdesign-Arbeiten des Jahres überzeugen.

Zur Online-Ausstellung mit allen ausgezeichneten Marken und Arbeiten: www.red-dot.org/bcd-winners-2019


Podiumsdiskussion zu Entwicklungszusammenarbeit und Weltwirtschaft

Partnerschaft statt Entwicklungshilfe

  vlnr: Moderatorin Nelly Theobald, Ludwig Kuhn, Dr. Michael Meyer, Dr. Anton Markmiller (Foto: Hans Georg Schneider) . Foto: bt
vlnr: Moderatorin Nelly Theobald, Ludwig Kuhn, Dr. Michael Meyer, Dr. Anton Markmiller (Foto: Hans Georg Schneider) . Foto: bt

 

(Püttlingen/bt) – „Gemeinsam die Zukunft des Planeten schützen“, das ist die zentrale Herausforderung für die künftige kirchliche Entwicklungszusammenarbeit. Dieses Ziel sei ohne „Umkehr bei der Art wie wir wirtschaften und wie wir die Menschen des Südens beteiligen“ nicht zu erreichen, sagte Ludwig Kuhn, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier und damit auch zuständig für die Partnerschaftsarbeit des Bistums mit Bolivien, am 29. Oktober in Püttlingen. Kuhn war einer der Experten, die auf Einladung der Union-Stiftung im Geistlichen Zentrum Püttlingen zum Thema „Globale Weltwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit“ diskutierten.

 

Mit im Podium war der Völklinger Kaplan Dr. Michael Meyer, der acht Jahre lang in Bolivien die Partnerschaftsarbeit der bolivianischen Kirche mit den Bistümern Trier und Hildesheim koordinierte, und Dr. Anton Markmiller aus Berlin, ehemaliger Bundesvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, Leiter der Vorbereitung beim Deutschen Entwicklungsdienst, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg und Leiter des Instituts für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschulverbandes. Moderatorin war Nelly Theobald vom Saarländischen Rundfunk. Die Podiumsdiskussion fand zum 25-jährigen Jubiläum der Püttlinger Kardinal-Maurer-Gesellschaft statt. Die finanziert und fördert das Siedlungswerk des - in Püttlingen geborenen - ehemaligen bolivianischen Kardinals Josef Maurer. Das Siedlungswerk baut kleine Einfamilienhäuser, die von bedürftigen kinderreichen Familien oder Alleinerziehenden mit Hilfe von zinslosen Darlehen erworben werden können.

 

Eine „bemerkenswerte Leistung“ nannte Markmiller die Arbeit des Siedlungswerkes. Er erinnerte aber auch daran, dass die bolivianischen Familien bei dieser Arbeit auch etwas leisten, indem sie die Kredite zurück zahlen. Der Bau der Häuser stärke die Identität der Bewohner, deren Status wachse. Die Rückzahlung der Darlehen ermögliche den Bau weiterer Häuser und damit die Unterstützung anderer Familien. So sei diese Arbeit ein Beispiel für die Änderungen in der internationalen Zusammenarbeit, die sich von der „Entwicklungshilfe“ zur „Entwicklungszusammenarbeit“ verändert habe. Heute sei eine „Partnerschaft auf Augenhöhe“ nötig. Es gelte gemeinsam festzustellen, wo die Bedürfnisse sind und danach die Partner auf die eigenen Beine zu stellen, damit die an ihren Aufgaben arbeiten.

 

Auch die Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier arbeite nach diesem Prinzip, erklärte Kuhn. Es gelte, die Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Lebensnotwendigkeiten selbst zu klären. „Das Entscheidende ist die Initiative der Partner. Dann können wir helfen“, sagte Kuhn. In diesem Zusammenhang werde kirchliche Entwicklungszusammenarbeit immer wichtiger, betonte Kaplan und Bolivienkenner Meyer. Die Kirchen hätten große, international vernetzte Personalressourcen, die lokal großes Know-how mitbringen und einbringen können. Ohne Begegnung von Mensch zu Mensch gehe aber nichts in der Entwicklungszusammenarbeit. Ein wesentlicher Bestandteil sei die Bildungsarbeit.

 

„Ohne Bildung geht überhaupt nichts“, bekräftige Markmiller und forderte dazu auf entsprechende Programme von Nichtregierungs-Organisationen zu unterstützen. Die seien an der Basis aktiv und unterstützten die Anliegen und Interessen der Menschen vor Ort. „Es ist zielführend, die einheimischen zivilgesellschaftlichen Organisationen zu qualifizieren, damit die die Dinge vor Ort in die Hand nehmen können“, sagte Markmiller. Es entstünden so „kleine Maßnahmen, die große Wirkung haben“. Etwa wenn in afrikanischen Städten an jeder Straßenecke Handy-Reparaturen angeboten werden. Hier bei uns nenne man das „Start-ups“. Ludwig Kuhn informierte über die gut ausgebildeten jungen Leute in Kenia, die - mit wirtschaftlichem Erfolg - mittlerweile eine eigene IT-Szene bildeten. Damit zusammenhängend ermögliche ein handy-gestütztes Banksystem auch auf dem Land die bessere Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten durch die Bauern.

 

Dennoch: Gerechte wirtschaftliche Beziehungen zwischen den reichen und armen Staaten vermissten alle Experten. Kuhn erinnerte an die Ausbeutung der Rohstoffe in der Geschichte Boliviens. Aktuell werde der Abbau von Lithium in großem Stil vorbereitet, von dem Bolivien mit die weltweit größten Vorräte besitze. Es gehe jetzt darum sicher zu stellen, dass bei diesem Abbau die Wertschöpfung zu großen Teilen in Bolivien bleibe und nicht so organisiert werde wie bisher immer. Markmiller benannte in diesem Zusammenhang die Produktion von Schnittblumen für den europäischen Markt in fruchtbaren Gebieten Kenias. Dadurch würden die bisherigen Bauern vertrieben, die Lebensmittel produziert hätten. Leider behinderte die internationale Politik bisher die Ansätze zu gerechten wirtschaftlichen Beziehungen. Kuhn und Markmiller betonten, dass „Gesellschaften im Aufbau“, wie in den Ländern des Südens, nicht ohne Schutz auskommen könnten. Wegen der internationalen Verflechtung der Märkte brauche es für diese Gesellschaften eine Regulierung, aber anders als bei den Industriestaaten, die mit ihren Formen der Regulierung ihre politische und wirtschaftliche Übermacht sicherten.

 

Was sind die Herausforderungen für die Zukunft der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit? Eine Antwort auf diese abschließende Frage der Moderatorin gab Anton Markmiller: „Lesen Sie die Enzyklika ‚Laudato si’ von Papst Franziskus. Da steht schon alles drin“.

 

 

 


Reitsporttrends auf der HansePferd Hamburg

Nachhaltige Produkte und mehr Komfort

Foto: ©Hamburg Messe und Congress / Katrin Neuhauser
Foto: ©Hamburg Messe und Congress / Katrin Neuhauser

 

(Hamburg/hp) – Los geht’s, auf Nordeuropas beliebteste Pferdemesse! Wer sich und seinem Partner Pferd etwas gönnen will, sollte sich einen Messebummel auf der HansePferd Hamburg in den Kalender eintragen. Vom 24. bis 26. April 2020 präsentiert die traditionsreiche Pferdemesse auf dem Hamburger Messegelände wieder die neuesten Trends im Reitsportzubehör. Über 450 Aussteller decken mit ihrem Angebot für Freizeit-, Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiter die ganze Produktvielfalt im Reitsport ab. Rund 30 Prozent der Aussteller sind zum ersten Mal dabei. So zeigt zum Beispiel Horse Reitsport Wentorf ein hochwertiges und breites Reitsportzubehörsortiment. Auch USG-United Sportproducts sowie HKM Sports Equipment GmbH stellen aktuelle Neuheiten vor. Ebenso sind renommierte Aussteller wie Waldhausen, Loesdau, Reitsport Klawunde und Reitsport Exklusiv gesetzt. Ausgesuchte Händler wie Sonnenreiter, Spooks und Sergio Grasso präsentieren ihre modischen Frühjahrsneuheiten. Im Kommen sind noch mehr Funktionalität, Komfort und Nachhaltigkeit bei den Produkten sowie mehr Kreativität bei Farben und Designs. Weiterhin im Trend: Alles, was dem Pferd gut tut, von der anatomischen Trense über passgenaue Schabracken bis hin zum optimalen Beinschutz. „Wir beobachten mit Freude, dass die Gesunderhaltung von Pferden beim Thema Reitsportzubehör noch an Bedeutung gewinnt. Das passt hervorragend zur HansePferd Hamburg, denn bei uns stehen das Wohlergehen von Pferden und die partnerschaftliche Beziehung von Mensch und Tier im Mittelpunkt“, so Sonja Tegtmeyer, Projektleiterin der HansePferd Hamburg.

 

 

 

Der richtige Sattel für jeden Pferderücken

 

Kein Pferderücken gleicht dem anderen. Bei der Wahl des richtigen Sattels sind Zeit für die Ent-scheidungsfindung und Expertenrat besonders wichtig. Auf der HansePferd wird dem Thema Sattel deshalb viel Raum gegeben. Neben großer Produktvielfalt und hoher Produktqualität steht die fachkundige Beratung im Vordergrund, um Reiter und Pferd optimal auszustatten. Viele große Markenhersteller sind vertreten und zeigen von Dressur- und Springsätteln über Freizeit- und Vielseitigkeits- bis hin zu Westernsätteln alles, was der Markt zu bieten hat.

 

Immer mehr Pferdehalter wünschen sich für den gesunden Pferderücken einen individuell anpassbaren Sattel. Die Nachfrage nach Maßsätteln steigt. Die Produktpalette der Aussteller bedient diesen Trend, zudem gehen die Hersteller flexibel auf besondere Wünsche an das Design ein und bieten eine Vielzahl an Sondermodellen. Sebastian Mohrbach von der Theo Sommer Sattlerwarenfabrik kennt die Kundenwünsche: „Die Individualisierung nimmt weiter zu. Besondere Leder, Farben und Applikationen sind sehr stark gefragt – ob im Bereich der Sättel oder des Zubehörs“. Das Unternehmen bietet auf der HansePferd Hamburg eine Vielzahl an Sätteln für alle Reitsportdisziplinen an.

 

Einige Sattelhersteller setzen auf nachhaltige Materialien. Die Firma Rieser beispielsweise präsentiert einen veganen und nachhaltigen Korksattel. „Dieser ist vollständig aus Naturmaterialien gefertigt“, so Betriebsleiter Andreas Haack. Passend dazu ist der Sattelgurt aus Hanf. Aber auch Sättel nach Maß können bei Rieser mit kreativen Ledermustern oder Fendern bestellt werden.

 

Der Hersteller Signum Sattelservice zeigt sein gesamtes Segment maßgefertigter Omega Sättel. „Der Kunde kann die Unterschiede live sehen, fühlen und ausprobieren“, sagt Ronja Kay-Weber. „Daneben präsentieren wir unser neu entwickeltes Innovation Reitpad, welches die Vorzüge eines Sattels mit denen eines Reitpads vereint.“ Und auch Zubehör für die Reitsportdisziplin Working Equitation hat Signum Sattelservice dabei.

 

Die Firma Equimero, deren Manufakturprodukte schon mehrfach von Pferdefachmagazinen aus-gezeichnet wurden, kommt ebenfalls zur HansePferd nach Hamburg. Tina Meier freut sich darauf, die Produktneuheiten zu zeigen. „Wir werden neben unserem mehrfach preisgekrönten Zaumzeug unseren Longiergurt präsentieren, an dem wir lange getüftelt haben und dem viele Prototypen und Tests vorausgegangen sind“. Das Unternehmen fertigt mit Biothane, einem Kunststoffgewebe, das sich wie Leder anfühlt. „Wir gehen außerdem davon aus, dass wir bis dahin unseren innovativen Sattelgurt serienreif haben, der sicherlich, was das Thema Sattelgurt angeht, die Reiterwelt noch mal auf den Kopf stellen wird“, prophezeit Tina Meier.

 

 

 

Reitsportmode – bequem, funktionell und nachhaltig

 

Sportliche Oberteile in knalligen Farben, Reitjacken, die jedem Wetter gewachsen sind und Reit-hosen aus atmungsaktiven Materialien – immer mehr Reiter legen Wert auf moderne Stoffe, die gut aussehen und möglichst in Europa produziert sind. Das verspricht beispielsweise der Reithosen-Hersteller good fellow aus Solnhofen. Er produziert vorwiegend mit deutschen Materialien. „Unsere Produkte haben dadurch eine in der Regel wesentlich höhere Lebenszeit. Sie sind ökologisch sinnvoll und nachhaltig produziert“, sagt Inhaber Rainer Forstner.

 

Die Aussteller der HansePferd Hamburg zeigen an ihren Ständen die ganze Spannbreite ihrer  neuen Kollektionen. Im Trend liegen neben nachhaltigen Produkten vor allem atmungsaktive Funktionsstoffe, die schnell trocknen und schmutzabweisend sind. Aber auch natürliche Materialien wie zum Beispiel Baumwolle sind weiterhin gefragt. Alle Materialien sind pflegeleicht, lassen sich nach dem Sport gut in der Maschine waschen und behalten ihre Form.

 

Auch beim Schuhwerk zeigen die Hersteller ihr ganzes Können: Zu sehen sind Stallstiefel aus wasserabweisendem Fettleder, Stiefeletten für den Stallalltag, italienische oder deutsche Dressur-stiefel auf Maß mit Schnürung oder Western-Stiefel mit edler Bestickung. Die Firma HKM präsentiert ihren neuen Reitstiefel Latinium Style. „Er besticht durch  hohen Tragekomfort. Hierfür sorgen eine bequeme Memory Foam Innensohle und ein robustes, weiches Leder“, erklärt Geschäftsführer Thomas Hiemann. „Ein Einlaufen der Stiefel ist nicht notwendig.“ Zusätzlich hat dieses Modell Elastikeinsätze, so dass der Stiefel mehrere Wadenweiten abdeckt. Bequem sollen auch die Schuhe für die Stallarbeit sein. Wasserdichte Kautschukhalbstiefel, robuste Stiefeletten mit Profilsohle oder lässige Bootsschuhe liegen im Trend.

 

Gleichzeitig nehmen die Hersteller das Thema Sicherheit in den Fokus. Sicher und leicht zugleich sind beispielsweise moderne Reithelme und Rückenprotektoren der Waldhausen-Eigenmarke Swing. Effiziente Belüftungssysteme im Reithelm sorgen zudem für einen kühlen Kopf. Leichte und komfortable Rückenprotektoren zeigt Loesdau. Viele Modelle sind gemäß der Europäischen Motorradnorm gefertigt. Der Hersteller USG präsentiert seine Equi Airbag Luftweste, die bei einem Sturz schon innerhalb von 85 Millisekunden aktiviert wird.

 

 

 

Modisches Zubehör für das Pferd

 

Beim Reitsportzubehör für das Pferd finden sich die aktuellen Modefarben ebenfalls wieder. Schabracken, Halfter, Gamaschen und Decken sind im Frühjahr bunt. Die Ausstattung des Pferdes kann außerdem auf die Lieblingsfarbe des Reitoutfits abgestimmt werden. Am Stand vom Pferdesporthaus Loesdau können Messebesucher nach Farboutfits shoppen. Weiterhin im Trend ist Strass als Pferdestirnband oder Besatz an der Schabracke oder am Halfter. In den letzten Jahren hat sich der Glitzertrend in vielen Disziplinen durchgesetzt.

 

Neben modischen Aspekten gewinnt moderne Technik im Zubehör an Bedeutung. Die Firma HKM hat beispielsweise ein Thermometer in ihre Outdoorpferdedecke integriert, damit der Reiter leichter erkennen kann, ob das Pferd überhitzt.

 

 

 

Die HansePferd Hamburg auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress hat vom Freitag, 24. bis Sonntag, 26. April, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn des  Showabends  „Stars“ ist am 24., 25. und 26. April 2020 jeweils um 19.30 Uhr.

 

 

 


EUIPO kündigt die dritte Ausgabe der DesignEuropa Awards an

 

(Madrid/pm) - Für die DesignEuropa Awards 2020, mit denen herausragende Leistungen in den Bereichen Design und Designmanagement gewürdigt werden, können nun Bewerbungen und Nominierungen eingereicht werden.

 

Die DesignEuropa Awards werden vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO), einer dezentralen Agentur der EU, organisiert und zeichnen überragende Design aus, die mit dem Schutz des Gemeinschaftsgeschmacksmusters (GGM) auf den Markt gebracht wurden.

 

Das GGM ist ein Recht des geistigen Eigentums, das einheitlich in der EU-28 gilt und vom EUIPO verwaltet wird. Jedes Jahr entscheiden sich Tausende Unternehmen, von KMU bis hin zu multinationalen Konzernen, für das GGM, um ihre Rechte des geistigen Eigentums in der EU zu schützen.

 

Die DesignEuropa Awards, deren dritte Ausgabe nun ansteht, zeigen die Bedeutung von Design als treibende Kraft für wirtschaftliches Wachstum. Geschmacksmusterintensive Wirtschaftszweige steuern einen Anteil von etwa 2,3 Billionen EUR zur Wirtschaft der EU bei und sichern über 30 Millionen Arbeitsplätze in der gesamten EU-28, wie eine vom EUIPO und dem Europäischen Patentamt durchgeführte Studie gezeigt hat.

 

In Deutschland tragen diese Branchen mit nahezu 690 Milliarden EUR zur Wirtschaftsleistung des Landes bei und sichern über 7 Millionen Arbeitsplätze, wobei Deutschland mit Abstand das Land mit den meisten Anmeldungen von Gemeinschaftsgeschmacksmustern beim EUIPO ist.

 

Der Nominierungs- und Bewerbungszeitraum für die DesignEuropa Awards läuft ab heute, dem 21. Oktober 2019, bis zum 20. April 2020.

 

Im Rahmen der DesignEuropa Awards gibt es folgende Kategorien:

 

Die Kategorie Auszeichnung für größere Unternehmen ist für GGM bestimmt, deren Inhaber Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern und einem Umsatz bzw. einer Gesamtbilanzsumme von über 10 Mio. EUR sind.

 

Die Kategorie Auszeichnung für kleine und neu gegründete Unternehmen ist für GGM bestimmt, deren Inhaber entweder Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und einem Umsatz bzw. einer Gesamtbilanzsumme von weniger als 10 Mio. EUR sind oder Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2016 gegründet wurden (unabhängig von ihrer Größe).

 

Auszeichnung für das Lebenswerk: Diese Kategorie ist einzelnen Entwerfern vorbehalten, die im Laufe ihrer Karriere ein umfangreiches Werk von ästhetischem Wert geschaffen haben, das eine nachweisliche Wirkung auf den Markt hatte. Die in dieser Kategorie Nominierten müssen das GGM-System derzeit nutzen oder es in ihrer beruflichen Laufbahn genutzt haben.

 

Zu den bisherigen Preisträgern der DesignEuropa Awards zählen der legendäre Automobilkonstrukteur Giorgetto Giugiaro (2016) und der Schöpfer von Apples erster Formensprache, Hartmut Esslinger (2018) – beide wurden für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. In der Kategorie für kleine und neu gegründete Unternehmen wurden Designs von Caimi Brevetti (2016) und Marcus Pedersen (2018) ausgezeichnet, in der Kategorie für größere Unternehmen siegten Designs von Thule (2016) und Siemens Healthcare GmbH (2018).

 

Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2020 in der niederländischen Stadt Eindhoven in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Ministerium für Wirtschaft und Klimapolitik und dem Benelux-Amt für geistiges Eigentum statt.

 



 


ZDH und Kolpingwerk fordern Stärkung der „Assistierten Ausbildung“

 

(Berlin/kw) - Das Kolpingwerk Deutschland und der Zentralverband des Deutschen Handwerks vertiefen ihre seit jeher enge Zusammenarbeit durch einen neuen Arbeitskreis „Kolping und Handwerk“, der sich am 16. Oktober 2019 in Berlin konstituiert hat. Regelmäßig erfolgt künftig in diesem Arbeitskreis ein gemeinsamer Austausch über inhaltliche Positionen und über konkrete Formen der Zusammenarbeit.

 

Bei der ersten Sitzung des Arbeitskreises wurden u.a. die Bedeutung und Perspektiven des Jugendwohnens für das Handwerk diskutiert. Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), und Ulrich Vollmer, Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, setzten sich gemeinsam für eine bessere Förderung der Kolping-Jugendwohnheime ein. In Zeiten der Wohnungsnot in einigen Regionen Deutschlands seien die Kolping-Jugendwohnheime eine wichtige Unterstützung für junge Menschen in Ausbildung.

 

Im Arbeitskreis wurde zudem über die Zukunft der „Assistierten Ausbildung“ beraten. Beide Organisationen begrüßen die Absicht der Bundesregierung, das Instrument der Assistierten Ausbildung ab dem Jahr 2021 zu entfristen und fordern ein Angebot an ausbildungsbegleitenden Hilfen und Assistierter Ausbildung, das überall in Deutschland, auch in strukturschwachen ländlichen Räumen, erreichbar und qualitativ hochwertig ist. Bei der Zusammenarbeit sind auch die Handwerkskammern deutlich stärker einzubeziehen, um Synergieeffekte durch die Einbindung der Ausbildungsberatung zu erzielen.

 

Die Assistierte Ausbildung nimmt das Ausbildungsverhältnis als Ganzes in den Blick und unterstützt förderbedürftige junge Menschen und ihre Ausbildungsbetriebe bis zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Ergänzend zu den ausbildungsbegleitenden Hilfen, der betrieblichen Einstiegsqualifizierung und den  Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen bietet die Assistierte Ausbildung zudem ein flexibles Instrument am Übergang Schule - Beruf, so dass für jede individuelle Bedarfslage das passende Förderangebot bereit steht.

 


Der Kartenvorverkauf hat begonnen

„Stars“ – der neue Show-Abend der HansePferd Hamburg

Foto: ©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf
Foto: ©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf

 

(Hamburg/hp) - Mit einer neuen Show unter dem Motto „Stars“ bietet die HansePferd Hamburg auch im kommenden Jahr wieder Reitkunst in Vollendung. Vom 24. bis zum 26. April wird allabendlich in der großen Showhalle direkt auf dem Hamburger Messegelände der Höhepunkt von Nordeuropas beliebtester Pferdemesse eingeläutet.

 

Namhafte Akteure aus dem In- und Ausland sowie regionale Publikumslieblinge präsentieren große Reitkunst und Freiheitsdressur, die erst durch das vertrauensvolle Miteinander von Mensch und Pferd möglich wird. „Wir arbeiten intensiv daran, zur nächsten HansePferd Hamburg wieder ein Programm auf höchstem Niveau zu präsentieren. Unser neuer Show-Abend wird einzigartig sein und die Inszenierung aufwändiger denn je“, verspricht Kai Haase, Geschäftsführer des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg. „Im Mittelpunkt unserer neuen Inszenierung stehen die Zuneigung zwischen Mensch und Pferd, das gemeinsame Erleben und Zusammenhalten“, ergänzt Franz Peter Bockholt, Präsident des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg. Der Landesverband ist ideeller Träger der HansePferd Hamburg und Organisator des HansePferd-Show-Abends.

 

Jetzt Karten sichern:

Pferdeliebhaber sollten sich rechtzeitig Karten sichern, die es ab sofort unter www.hansepferd.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen gibt. Erwachsene zahlen am Freitag 44, am Samstag 47 und am Sonntag 41 Euro. Für Kinder von sechs bis 15 Jahren kostet der Eintritt Freitag, 30, Samstag 31 und Sonntag 27 Euro. Hinzu kommen die Vorverkaufsgebühren. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt ohne Anrecht auf einen eigenen Sitzplatz. Ein tolles Extra: die Show-Karten gelten am selben Tag auch für den Messeeintritt. Die HansePferd Hamburg auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress hat von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. April, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn des Show-Abends „Stars“ ist an allen drei Tagen um 19.30 Uhr.

 

Die HansePferd Hamburg gibt es auch auf facebook unter www.facebook.com/HansePferd und auf Instagram https://www.instagram.com/hansepferd.hamburg/


Inklusiver Fußballclub eröffnet Spielbetrieb in München

Simon Ollert - (Copyright: Sonova)
Simon Ollert - (Copyright: Sonova)

 

(Stäfa, Schweiz/sn)  – Sonova Holding AG, ein global führender Anbieter von Hörlösungen, unterstützt die Eröffnung des Spielbetriebs des inklusiven Fussballvereins IFC Munich United. Das Auftaktspiel des Vereins mit der Mitarbeitenden-Mannschaft von Sonova findet am 12. Oktober 2019 auf dem Gelände des Sportvereins ESV Neuaubing in München statt. Der inklusive Fussballclub wurde im Juni dieses Jahres der Öffentlichkeit im bayerischen Kloster Ettal vorgestellt. Mitgründer und Vereinspräsident ist Simon Ollert, der trotz seines hochgradigen Hörverlusts dank Unterstützung seiner Hörgeräte der Sonova Marke Phonak Erfahrungen im Profi-Fussball gesammelt hat. Das Eröffnungsspiel erfolgt zugunsten der gemeinnützigen Hear the World Foundation, die sich als Stiftung weltweit für bedürftige Menschen mit Hörverlust einsetzt und für die Zuschauer vor Ort spenden können.

„Unser inklusiver Fussballverein hat sich aus dem Erfolg der Fussballcamps für Kinder mit Hörverlust heraus entwickelt, die wir zusammen mit Sonova seit 2016 veranstalten. Deswegen ist es grossartig, dass wir unser erstes Spiel mit der Mitarbeitenden-Mannschaft von Sonova absolvieren“, sagt Simon Ollert.

„Wir freuen uns sehr über das Auftaktspiel des ICF Munich United mit unserer Mitarbeitenden-Mannschaft, dem FC Sonova. Durch ihr sportliches Engagement unterstützen unsere Mitarbeitende damit die Idee von Chancengleichheit. Dies entspricht auch unserer Vision als führender Anbieter von Hörlösungen, Menschen mit Hörverlust ein Leben ohne Einschränkungen zu ermöglichen und so ihre Inklusion in die Gesellschaft zu fördern“, sagt Arnd Kaldowski, CEO von Sonova. Nach aktuellen Zahlen einer Studie des europäischen Verbandes der Hörgerätehersteller aus dem Jahr 2018 geben 12,2 Prozent der Menschen in Deutschland eine Hörminderung an.

Zum Eröffnungsspiel des inklusiven Fussballvereins laden der IFC Munich United und Sonova am 12. Oktober 2019 auf das Gelände des Sportvereins ESV Neuaubing ein (Adresse: Papinstraße 22, D-81249 München). Das Spiel beginnt um 13:30 Uhr. Nach dem Spielende gibt es Raum für Fragen und Interviews mit den Vereinsgründern und Unterstützern.

Über den IFC Munich United
Der IFC (Inclusive-Football-Club, deutscher Name: Inklusions-Fußball-Club) Munich United e. V. wurde 2019 gegründet. Der Verein steht jedem offen, verfolgt ambitionierte sportliche Ziele und ermöglicht Nachwuchstalenten neue Wege. Der IFC Munich United lebt und vermittelt Inklusion. Alle können teilnehmen und einen Beitrag leisten. Der Gedanke der Gemeinschaft und des Zusammenhalts steht im Mittelpunkt. Die Vereinsgründung basiert auf der mehrjährigen Erfahrung bei der Durchführung von Fussballcamps für hörgeminderte Kinder. Mit seinen Voraussetzungen bietet der IFC Munich United einmalige Möglichkeiten im Bereich des inklusiven Fussballs. www.ifc-munich-united.com/

Über die Hear the World Foundation
Die im Jahr 2006 von der Sonova-Gruppe – einem weltweit führenden Anbieter von Hörlösungen, gegründete Hear the World Foundation unterstützt weltweit Projekte zugunsten von bedürftigen Menschen mit Hörverlust. Der Förderfokus liegt dabei auf Projekten für Kinder, um ihnen eine altersgerechte Entwicklung zu ermöglichen. Die gemeinnützige Schweizer Stiftung spendet finanzielle Mittel, Hörtechnologie und vermittelt vor Ort Expertise mit dem Ziel, Fachkräfte aus- und weiterzubilden. Die Stiftung wurde bisher von über 100 prominenten Persönlichkeiten wie Bryan Adams, Bruce Springsteen, Cindy Crawford, Gregor Meyle, Marc Sway, Annie Lennox und Sting als Botschafter für bewusstes Hören unterstützt. www.hear-the-world.com

 

 

 

Über Sonova
Sonova mit Hauptsitz in Stäfa in der Schweiz ist ein führender Anbieter von innovativen Lösungen rund um das Thema Hören. Die Gruppe ist im Markt durch ihre Kernmarken Phonak, Unitron, Hansaton, Advanced Bionics und AudioNova vertreten. Sonova bietet ihren Kunden eines der umfassendsten Produktportfolios der Branche – von Hörgeräten über Cochlea-Implantate bis hin zu drahtlosen Kommunikationslösungen.

Sonova verfolgt eine einzigartige, vertikal integrierte Geschäftsstrategie. Die drei zentralen Geschäftsfelder der Gruppe – Hörgeräte, Audiological Care und Cochlea-Implantate – operieren entlang der kompletten Wertschöpfungskette im Markt für Hörlösungen. Mit über 50 Vertriebsgesellschaften und mehr als 100 unabhängigen Distributoren verfügt die Gruppe über das weitreichendste Vertriebs- und Distributionsnetzwerk der Branche. Dieses Netzwerk wird durch das Audiological-Care-Geschäft von Sonova ergänzt, welches professionelle audiologische Dienstleistungen an rund 3’500 Standorten in 18 Schlüsselmärkten anbietet.

Die 1947 gegründete Gruppe beschäftigt mehr als 14’000 engagierte Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz von CHF 2,76 Mrd. sowie einen Reingewinn von CHF 460 Mio. Über alle Geschäftsbereiche hinweg und durch die Unterstützung der Hear the World Foundation verfolgt Sonova die Vision einer Welt, in der jeder Mensch die Freude des Hörens und damit ein Leben ohne Einschränkungen geniessen kann.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.sonova.com und www.hear-the-world.com.

 

 

 


HansePferd Hamburg – für ein starkes Team aus Mensch und Pferd

: ©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf
: ©Hamburg Messe und Congress / Michael Zapf

(Hamburg/hp) - Pferde sind in ihrer Bedeutung für den Menschen heute sehr viel mehr als Sport- und Freizeitpartner. Der Reitsport wird zunehmend von der Philosophie geprägt, das Pferd als einen gleichberechtigten Begleiter zu verstehen, zu dem man eine tiefe Verbundenheit sucht. Dieses Miteinander zwischen Mensch und Pferd steht im Mittelpunkt des Konzepts der HansePferd Hamburg. „Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Pferd zu stärken, ist unsere Mission“, sagt Sonja Tegtmeyer, Projektleiterin der HansePferd Hamburg. „Wer seine Beziehung zum Pferd intensivieren, es noch besser verstehen und mehr über einen harmonischen Umgang mit ihm erfahren möchte, ist bei uns genau richtig.“

 

 

 

Nordeuropas beliebteste Messe rund um den Pferdesport präsentiert vom 24. bis 26. April 2020 mit mehr als 450 Ausstellern genau das, was eine gute Partnerschaft fördert. Freizeitreiter und ambitionierte Pferdesportler, Halter und Züchter können sich auf der HansePferd Hamburg auf ein umfassendes, informatives und abwechslungsreiches Angebot freuen. Insgesamt 450 Live-Demonstrationen und Vorträge mit anerkannten Trainern, ein ausgesuchtes  Sortiment an innovativen und bewährten Produkten und die hautnahe Begegnungen mit 300 Pferden und Ponys aus vielen verschiedenen Rassen, machen die HansePferd Hamburg zu einem bedeutenden Treffpunkt der Pferdeszene.

 

 

 

HansePferd Hamburg – Mehr sehen, mehr verstehen, mehr erleben

 

Trends entdecken, innovative Produkte und Dienstleistungen kennenlernen, Neues erfahren – dafür steht die HansePferd mit ihren Ausstellungsbereichen, Vorführringen und Foren. „Der Pferdesport entwickelt sich stetig weiter und wir tun das auch mit neuen Programminhalten, Formaten und Ausstellern“, sagt Projektleiterin Sonja Tegtmeyer. Die Besucher erwartet ein breites Pferdesportsortiment aus Bereichen wie Freizeit-, Dressur-, Spring-, Western- und Vielseitigkeitsreiten sowie Horsemanship. Angesagte Reitoutfits, neueste Sättel, das passende Zaumzeug – alles, was das Reiterherz begehrt, kann entdeckt und gekauft werden.

 

 

 

Dazu kommen Themen wie Pferdegesundheit und Fütterung oder Pferdehaltung und -transport, über die sich Besucher im direkten Austausch mit Ausstellern und Fachleuten informieren können. Und auch die Western-Fans kommen auf ihre Kosten: Im Western- und Horsemanship-Bereich können sie aus einem umfassenden Angebot schöpfen, ihr Wissen erweitern und Erfahrungen austauschen. Ein Highlight der HansePferd Hamburg ist das Island-Dorf und der Fino-Strip, auf dem täglich die töltenden Isländer zu sehen sein werden. Information und Praxis bieten Live-Demonstrationen wie im Horsemanship-Ring oder in der Sonderschau  „Moderne Pferdehaltung“.

 

 

 

Neu: Ausstellungsbereich Hippo Digital

 

Premiere feiert 2020 der Ausstellungsbereich „Hippo Digital“: Hier präsentieren bekannte Hersteller und Start-Ups ihre digitalen Produkte. Stallmanagement, Training und Ausbildung, Gesundheit, Verwaltungssoftware zur Organisation von Pensions- und Ausbildungsställen oder eine Notfall-App, die beim Sturz vom Pferd Hilfe signalisiert – die Digitalisierung trägt zur Optimierung im Arbeits- und Trainingsalltag ebenso wie zur Sicherheit im Gelände oder zur Pferdegesundheit bei.

 

Neu: Mobile Academy und Skill Academy

 

Erstmals wird die HansePferd Hamburg schon vor dem Messestart erlebbar. Bereits im Dezember dieses Jahres geht es mit der „Mobile Academy“ los, zu der Pferdefreunde sich anmelden können. Geplant sind Workshops mit den Pferdefachtierärzten Dr. Helmut Ende und Anke Rüsbüldt. Bei dem Workshop „Extreme Trail“ erfahren Reiter und Pferde, wie Hindernisse gemeinsam gelassen und sicher zu bewältigen sind. Dabei dreht sich alles um Präzision, Feinheit, minimale Zügeleinwirkung und maximales Vertrauen.

 

Mit der Skill Academy bietet die HansePferd direkt auf dem Messegelände ein neues Format und damit die Gelegenheit, verschiedene Fähigkeiten kennenzulernen oder zu verfeinern. Renommierte Trainer zeigen innovative Methoden, die das vertrauensvolle Zusammenspiel zwischen Mensch und Pferd stärken. Anregung, Inspiration und Praxiswissen bieten aber auch die bekannten Formate wie zum Beispiel der Ausbildungsring und der Extreme Trail Parcours, auf dem täglich Bodenarbeit angesagt ist.

 

 

 

Neu: Fokus Pferdebetrieb – Ein Tag für Fachbesucher

 

Halter und Züchter können sich an allen drei Messetagen umfassend über aktuelle Entwicklungen in der modernen Pferdehaltung und im Transport informieren. Die unabhängige Sachverständige Dr. Christiane Müller, Kuratorin der Sonderschau „Moderne Pferdehaltung“, steht gemeinsam mit vielen weiteren Experten zum intensiven Austausch und zur Beratung zur Verfügung. Die Vortragsreihe „Forum Pferdekompetenz“ mit spannenden Themen rundet das fachliche Angebot für Pferdebtriebe ab. Ein Novum: Die HansePferd bietet darüber hinaus mit „Fokus Pferdebetrieb“ einen Messetag an, der ganz im Zeichen der Pferdebtriebe steht. Es gibt am Freitag, 24. April, ganztägig ein umfassendes Programm auf dem Forum Pferdekompetenz speziell zum Thema Pferdebetriebe.

 

 

 

Pferde, Pferde, Pferde

 

300 Pferde und Ponys werden im Tagesprogramm, in den Vorführringen und der großen Showhalle der HansePferd Hamburg zu sehen sein. Die Spannbreite reicht von Isländern und Haflingern, über große Kaltblutrassen und Holsteiner bis hin zu Hannoveranern, Trakehnern, Lusitanos und Arabern. Dabei werden die Pferde nicht nur in ihrer Schönheit präsentiert, sondern auch in ihren rassespezifischen Fähigkeiten und Besonderheiten erklärt.

 

Für Familien und Kinder gibt es Aktionen zum Mitmachen. Auf der „Little Kids Ranch“ in der Westernstadt Golden Valley haben kleine Besucher die Möglichkeit, wie richtige Cowboys das Lasso zu schwingen und Hufeisen zu werfen.

 

 

 

„Stars“ – der neue Show-Abend der HansePferd Hamburg

 

Der Showabend „Stars“ steht im Zeichen des vertrauensvollen Miteinanders von Mensch und Pferd. In der großen Showhalle präsentieren international bekannte Größen und regionale Publikumslieblinge Reitkunst in Vollendung. „Der Show-Abend der HansePferd erfreut sich großer Beliebtheit. Wir sind schon intensiv in der Vorbereitung, um 2020 wieder ein großartiges Programm auf einem hohen Niveau zu präsentieren“, sagt Kai Haase, Geschäftsführer des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg. Der Landesverband ist ideeller Träger der HansePferd Hamburg und Organisator des HansePferd-Showabends.

 

 

 

Die HansePferd Hamburg auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress GmbH hat von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. April, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn des Show-Abends „Stars“ ist am 24., 25. und 26. April 2020 jeweils um 19.30 Uhr.

 

 

 


Nachhaltigkeit leben: Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen und Agenda 2030 als Orientierungsmaßstab des wirtschaftlichen Handelns

Evangelische Bank richtet ihre Aktivitäten konsequent an den SDGs aus

 

(Kassel/eb) - Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs), die heute auf den Tag genau vor vier Jahren auf dem UN-Klimagipfel in Paris von den 193 Mitgliedsstaaten der UN verabschiedet wurden, bilden – neben den E-MASplus -Kriterien – ab sofort den verbindlichen Orientierungsrahmen für das unternehme-rische Handeln der Evangelischen Bank. Damit ist Deutschlands größte Kirchenbank die erste Nachhaltigkeitsbank, die die SDGs konsequent in ihr operatives und strategisches Handeln integriert.

 

Zeitgleich zu weltweiten Klimaprotesten und zum UN-Klimagipfel in New York, der den aktuellen Status der SDGs auf den Prüfstand stellt, appellierte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzen-der der Evangelischen Bank (EB), an die Verantwortung von Politik und Wirtschaft: „Es gibt Aus-wege aus der Krise, eine Wende ist möglich. Die Zeit für ein entschlossenes Handeln ist da. Nicht nur die Politik ist gefordert, auch die Unternehmen müssen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und stärker für ihre soziale Verantwortung einstehen. Die EB leistet als Unterzeichnerin des UN Global Compact bereits einen aktiven Beitrag zur Förderung der SDGs und wird ihr En-gagement künftig noch verstärken. Logische Konsequenz für die EB als Pionier des nachhaltigen Bankings ist, die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN im Sinne einer umfassenden Transfor-mation zur Richtschnur ihres unternehmerischen Handelns zu machen. Konkret hat die Evangeli-sche Bank ihre Wesentlichkeitsmatrix mit den SDGs abgeglichen, neue strategische Ziele abge-leitet und operative Maßnahmen fixiert. Damit ist die Evangelische Bank „DIE Nachhaltigkeits-bank.“

 

Katzenmayer zufolge seien die SDGs sehr gut als Leitplanken des unternehmerischen Handelns geeignet, denn die Finanzwirtschaft spiele bei der Finanzierung der anstehenden Transformation eine entscheidende Rolle. „Der besondere Wert der SDGs liegt darin, dass sie erstmals eine exakte Definition liefern, welche gesellschaftlichen Zielvorstellungen und Werteüberzeugungen durch nachhaltige Investments und nachhaltige Kreditvergabe erreicht werden sollen“, betonte der EB-Vorstandsvorsitzende. Sie würden damit zu einem elementaren Orientierungsmaßstab für nachhaltig ausgerichtete Finanzinvestoren weltweit.

 

Mit den 17 SDGs und der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 2015 einen verbindlichen Rahmen gesteckt, der eine nachhaltige Entwicklung und weltweite Armutsbekämpfung fokus-siert. Ziel der SDGs sind grundlegende Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um die globale Entwicklung zu einer nachhaltigen, klima- und umweltverträglichen Wirtschafts-weise voranzubringen.

 


Stille:zeit - Zukunft ruft an

Henrik Balser Vermittler zwischen Menschen - Mediator

Henrik Balser – vom altruistischen Helfer zum professionellen Wirtschaftsmediator


Henrik Balser ist Experte für die Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz.

"Ich hatte in meinem Leben häufig das Gefühl, nicht „mainstream“ zu sein, während andere davon träumten Anwalt, Mathematiker oder „reich“ zu werden, wollte ich einfach Menschen helfen. Nach vielen gescheiterten Versuchen Berufe zu ergreifen, die Menschen halfen, stieß ich schließlich durch Zufall auf die Mediation – und hatte mein „Ikigai“ (frei aus dem japanischen: „Lebenssinn“) gefunden. Meine von Mobbing geprägte Schulzeit, Erfahrungen in vielen Unternehmen mit vielen Menschen in verschiedensten Situationen, prädestinieren mich für die Arbeit mit Menschen in Krisen.Heute arbeite ich als Wirtschaftsmediator mit dem Schwerpunkt heterogene Teams. Ich halte Vorträge, führe Workshops durch und unterstütze Einzelpersonen und Gruppen durch Konfliktberatung und Mediation.


Buchempfehlung:
- „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky
- „Wo geht’s denn hier zum Glück?“ von Maike van den Boom

Kontakt: www.balser-mediation.de

(C) 2019 - Stefanhund.com


Mobilität der Zukunft erleben: DsiN startet Verbraucherprojekt

 

  • Augmented Reality macht neue Mobilität erfahrbar
  • 39 Prozent der Deutschen halten PKW-Apps für gefährlich
  • Bundesverkehrsministerium fördert DsiN-Verbraucherprojekt

 

 

(Berlin/dsin) - Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) startet heute (10.09.2019) auf der New Mobility World in Frankfurt ein neues Verbraucherprojekt zur Mobilität der Zukunft. Die Initiative will künftige Veränderungen in der Mobilität zu Wasser, zu Land und in der Luft verständlich vermitteln. „Eine Kombination aus Gesellschaftsspiel und Augmented Reality ermöglicht Verbrauchern ab Frühjahr 2020, sich mit den Grundlagen der vernetzten Mobilität spielerisch auseinander zu setzen“, erklärte DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger. Chancen einer verkehrsträgerunabhängigen, individuellen und umweltverträglichen Nutzung, vom Auto bis zum E-Bike, vom Flugtaxi bis zum E-Roller werden aufgezeigt und das Verständnis für IT-Sicherheit und Datenschutz gestärkt.“

 

 

 

Nach einer aktuellen Befragung von DsiN und KANTAR halten knapp 39 Prozent der Onliner in Deutschland Apps, die PKWs miteinander vernetzen, für gefährlich. „Wir wollen digitale Aufklärung im Bereich der Mobilität vorantreiben und zum selbstbestimmten Handeln anleiten“, so Littger. Das Projekt mit Förderung des Bundesverkehrsministerium bringt Mobilitätsexperten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltungen zusammen, um bei aktuellen Fragestellungen auch im Bereich IT-Sicherheit zu unterstützen.

 

 

 

Das Projekt wird am Stand des BMVI auf der New Mobility World vom 10.09. bis 15.09. vorgestellt und lädt täglich zum Austausch ein. Kostenlose Vorbestellungen sind schon jetzt möglich unter https://www.80-karten.de/

 

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN wurde auf dem 1. Nationalen IT-Gipfel ins Leben gerufen mit dem Ziel, als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz zu leisten. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. 2007 übernahm das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die Schirmherrschaft für DsiN. www.sicher-im-netz.de

 

 

 


Nachhaltigkeitsaward

Halbzeit beim Esders-Zukunftspreis: Umweltschutz-Engagement gefördert

Eine solide Fachwerkkonstruktion und artgerechte Brut- und Nisträume für Wildbienen, Hummeln und Wespen vereinen die Insektenhotels des Biotop-Fonds der Jägerschaften Emsland / Grafschaft Bentheim e.V., die sich damit um den Zukunftspreis der Esders GmbH
Eine solide Fachwerkkonstruktion und artgerechte Brut- und Nisträume für Wildbienen, Hummeln und Wespen vereinen die Insektenhotels des Biotop-Fonds der Jägerschaften Emsland / Grafschaft Bentheim e.V., die sich damit um den Zukunftspreis der Esders GmbH

  

  • Bewerbungsphase läuft noch bis zum 15. Oktober
  • Preis richtet sich an Projekte aus dem In- und Ausland
  • Bewerber arbeitet an 35 Kilometer langem Biotopkorridor

 

(Haselünne/pm) – Der mit 15.000 Euro dotierte Zukunftspreis der Esders GmbH nähert sich der Zielgeraden. Noch bis zum 15. Oktober 2019 läuft die Bewerbungsphase. Der Jury liegen vielversprechende Bewerbungen aus zahlreichen Regionen Niedersachsens vor. Nichtdestotrotz weist das Unternehmen erneut darauf hin, dass den Einreichungen keine geografischen Grenzen gesetzt sind. Aufgerufen sind Projekte aus dem In- und Ausland, die endliche Ressourcen schonen, erneuerbare Energien fördern oder die Artenvielfalt und natürlichen Lebensräume bewahren.

 

„Streuobstwiesen in Kombination mit Wildblumenflächen fördern zwischen 3.000 bis 5.000 Arten. Wir schaffen nicht nur Inseln zur Versorgung mit Pollen und Nektar für Wildbienen, sondern ein weit verzweigtes Biotopnetz“, sagt Kai Behncke. Der promovierte Geoinformatiker arbeitet mit der Initiative „Blumiger Landkreis Osnabrück“ an der Realisierung eines Blühwiesenkorridors im südlichen Landkreis Osnabrück. Das zusammenhängende Biotop soll auf einer Länge von 35 Kilometern von Melle nach Hagen a. T. W. die Artenvielfalt und vor allem den genetischen Austausch von Insekten fördern. Bisher wurden in rund 7.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit 141 Blühwiesen mit insgesamt 260.000 Quadratmeter Fläche angelegt. „Mit dem Preisgeld könnten wir einen großen Schritt in Richtung Blühwiesen-Lückenschluss gehen“, sagt Kai Behncke.

 

Artenschutz und Aufklärung über heimische Insekten

 

Artenschutz und Umweltbildung steht im Zentrum der Bewerbung des Biotop-Fonds der Jägerschaften Emsland / Grafschaft Bentheim e.V. In ihm sind vier Jägerschaften aus 38 Hegeringen organisiert. Die Waidmänner planen im Frühjahr und Sommer 2020 insgesamt 38 Insektenhotels mit Infotafeln, die Auskunft über Hintergründe und Nutzen der Insektenhotels geben, zu errichten. Der Vorsitzende Thomas Schomaker erklärt: „Die Wenigsten wissen etwa, dass Obstbäume im Frühjahr oft von Wildbienen bestäubt werden, da sie früher als die Honigbienen schlüpfen. Ebenfalls bestäuben sie allein ein Viertel aller Blütenpflanzen!“ Die Kosten für 38 handwerklich solide Fachwerkkonstruktionen mit Dach und geeignetem Material, das Insekten als Schutz-, Brut- und Rückzugsraum dienen soll, betragen rund 45.000 Euro. Einen Teil davon würde der Biotopfonds gern aus dem Preisgeld decken.

 

Die Esders GmbH stiftet den Zukunftspreis aus Anlass ihres 30. Unternehmensgeburtstags. Das Preisgeld staffelt sich wie folgt: 1. Preis: 8.000 Euro, 2. Preis: 5.000 Euro, 3. Preis: 2.000 Euro. Nähere Informationen finden Interessierte im Internet unter https://zukunft.esders.de/.

 


Berliner Unternehmer spenden 55.000 Euro für international tätige Kinder- und Jugendhilfsorganisation von Dr. Auma Obama

RED Party am Wannsee: Spendenrekord für Auma Obama Foundation Sauti Kuu

 

Markus Korn (l.) und Christian Gérôme (r.), ALLGEMEINE IMMOBILIEN BÖRSE, und Dr. Auma Obama freuen sich über einen Spendenrekord von 55.000 Euro. Foto: Agentur Baganz

 

 

(Berlin/pm) - Auf der traditionsreichen RED-Party am Wannsee konnte in diesem Jahr ein Spendenrekord in Höhe von 55.000 Euro für den guten Zweck erzielt werden. Ehrengast Dr. Auma Obama, Schwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, sammelte gemeinsam mit Gastgeber Christian Gérôme, Gründer der ALLGEMEINEN IMMOBILIEN BÖRSE, Spenden für ihre Auma Obama Foundation Sauti Kuu – und das mit Erfolg! Insgesamt kam die stolze Summe von 55.000 EURO zusammen durch die Spendenbereitschaft von Christian Gérôme, Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, Sascha Klupp von INTERSTADT, Herr Ramcilovic von METEOR BAU, Patrick David Kundler ALLIANZ und Familie Schorr von PRS Family Trust. Die Spendensummen, die in den vergangenen  Jahren auf der RED-Party für den guten Zweck gesammelt wurden, konnten so noch einmal deutlich übertroffen werden.

 

„Ziel der Stiftung ist, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien ihre eigenen Ressourcen  wert schätzen und ihr Potenzial entdecken, entfalten und gezielt verbessern können, um sich aus der Armut zu befreien. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Aus- und Weiterbildung sowie nachhaltiges ökonomisches Wachstum“, so Dr. Auma Obama, Initiatorin und Vorstandsvorsitzende der Foundation. „Ich danke Herrn Gérôme für das Vertrauen in meine Arbeit und allen Spendern für die großzügige Unterstützung.“

 

Die Auma Obama Foundation Sauti Kuu (Kisuaheli für Starke Stimmen) ist eine Stiftung, die in Kenia gegründet wurde und seit 2011 auch in Deutschland aktiv ist. Die Organisation unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrem selbständigen Handeln und versucht, Starthilfe für ein eigenständiges und finanziell unabhängiges Leben zu leisten. 

 

Dr. Auma Obama ist in Kenia geboren und aufgewachsen. Sie studierte in Deutschland und machte ihren Masterabschluss an der Universität Heidelberg. Im Anschluss daran absolvierte sie erfolgreich ein weiteres Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und promovierte gleichzeitig an der Universität Bayreuth.

 

Unter den 1.000 geladenen und dem Motto der Party gemäß in knalligem Rot gekleideten Gästen, tummelten sich zahlreiche Prominente wie Designerin Jette Joop, Sängerin Ireen  Sheer sowie die Schauspielerin Mariella Ahrens und FDP-Politiker Sebastian Czaja. DJ DAN LE BLONDE aus Ibiza und ein Live Act sorgten auf vier Hausbooten mit unterschiedlichen Partys für eine gelöste Stimmung und eine entsprechend hohe Spendenbereitschaft. Insgesamt hatten 20 Jachten und acht Jetskis angelegt und gaben dem historischen Schwedenpavillon am Wannsee einen Hauch von Côte d’Azur. Barbecue, Picknick und natürlich die Möglichkeit, im Wannsee ein Bad zu nehmen, rundeten das Angebot ab. Wie es sich für ein Familienfest gehört, wurden für die Kinder Badewelten und Banana-Boats angeboten.

 

„Das Anliegen der RED-Party war es von Beginn an, nicht nur eine schöne Party in einem ansprechendenden Ambiente zu feiern, sondern dabei vor allem Spenden für den guten Zweck zu sammeln“, so Gastgeber Christian Gérôme. „Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass es uns gelungen ist, eine so beeindruckende Summe für die international tätige Auma Obama Foundation Sauti Kuu zu erzielen. Ich danke allen Spendern und Frau Dr. Auma Obama für ihren Besuch, ihre inspirierenden Worte und wünsche ihr und der Stiftung für die Zukunft viel Erfolg.“ 

 


Aktion Arbeit im Bistum Trier unterstützt Verein im Hunsrück mit 12.100 Euro

Aus Azubis werden Tischler

  Marlon ist noch Azubi, während Karl und Magdi ihre Ausbildung erfolgreich absolivert haben (v.l.n.r.) . Foto: bt
Marlon ist noch Azubi, während Karl und Magdi ihre Ausbildung erfolgreich absolivert haben (v.l.n.r.) . Foto: bt

 

(Sohrschied/jf/bt) – „Man sieht am Ende, was man gearbeitet hat“, erklärt Magdi Gregis seine Begeisterung für den Beruf des Tischlers. Seit vier Jahren ist der Ägypter in Deutschland. Seine Ausbildung hat er in der Schreinerei des Vereins Berufliches und Soziales Lernen im Hunsrück (VBS) in Sohrschied absolviert. Insgesamt vier junge Männer arbeiten momentan dort und fertigen hochwertige Möbel. Unterstützt wird der Verein von der Aktion Arbeit im Bistum Trier in diesem Jahr mit 12.100 Euro.

 

Die Geschäftsführerin der Aktion Arbeit, Andrea Steyven, betont: „Eine Berufsausbildung ist die beste Prävention vor Familien- und Altersarmut.“ 72 Prozent der Betriebe, die Mitarbeitende suchen, suchen Menschen mit einer abgeschlossener Berufsausbildung. Ein Grundanliegen der Aktion Arbeit ist die Unterstützung von Projekten, die Menschen eine Chance eröffnen, am Arbeitsmarkt und damit an der Gesellschaft teilzuhaben.

 

 Für Anna Werle ist der Verein ein guter Vernetzungspartner. „Wir arbeiten eng zusammen“, sagt die Pastoralreferentin aus dem Dekanat Simmern-Kastellaun, zu deren Arbeitsfeldern unter anderem die interkulturelle Arbeit zählt. „Für Geflüchtete gibt es hier jede Form von Unterstützung“, betont sie bei einem Besuch in der Werkstatt. „Beim VBS bekommen Menschen eine Chance, die woanders untergehen würden. Die Unterstützung, wie sie hier stattfindet, wäre in anderen Unternehmen schwierig“, berichtet Anna Werle. Daher greift die Aktion Arbeit im Bistum Trier dem Verein seit Jahren finanziell unter die Arme. „Ohne dieses Geld würden wir das nicht schaffen“, gibt Sabine Bollhorst vom VBS-Team zu. Die meisten Auszubildenden haben einen Haupt- oder gar keinen Schulabschluss. Die Betreuung ist zeitintensiv aber, wie man in der Bilanz sieht – seit 1984 wurden mehr als 150 Tischler ausgebildet – durchaus erfolgreich.

 

Ein kleines Zubrot ist das beliebte Tagungshaus, das vor allem von Gruppen genutzt wird. „Dort müssen unsere Azubis auch schon mal Möbel reparieren oder putzen“, berichtet der Ausbilder Martin Mersch-Bollhorst. Trotzdem ist die Initiative auf Spenden angewiesen.

 

Neben Magdi (26 Jahre), der in Kirchberg wohnt, hat Karl Möller die dreijährige Ausbildung zum Tischler erfolgreich abgeschlossen. Er hat schon eine Stelle nach der Ausbildung sicher. Sein Gesellenstück ist ein vielseitiger Küchenwagen. „Ich wollte etwas bauen, was man ein Leben lang gebrauchen kann“. Der 19-Jährige kennt den Ausbildungsbetrieb durch seinen Bruder. Gefallen hat dem Dillendorfer, „dass man immer etwas anderes arbeitet“. Beide loben das Team. „Der Chef ist sehr nett und hat uns geduldig geholfen und alles erklärt“, berichtet Magdi, und Karl ist froh, dass man immer nachfragen kann, wenn man etwas nicht gleich verstanden hat.

 

Marlon Gewehr (16 Jahre) ist noch am Anfang seiner Ausbildung. Ein Jahr hat der junge Mann aus Ober Kostenz bereits geschafft. Er hat die Schreinerei durch einen Schulausflug ins Tagungshaus kennengelernt. „Es macht mehr Spaß als im Büro zu sitzen“, lautet sein Zwischenfazit.

 

Beim VBS werden unterschiedliche Kompetenzen vermittelt. Astrid Becker kocht beispielsweise regelmäßig mit den jungen Menschen Die Jugendlichen werden sozialpädagogisch begleitet „und auch beim Theorie-Pauken fachlich unterstützt“, erklärt Martin Mersch-Bollhorst So gibt ein ehemaliger Azubi der Schreinerei den Jugendlichen ehrenamtlich Nachhilfe in Mathematik.

 

Im Sommer haben drei neue junge Menschen die Chance, ihre Ausbildung im Betrieb zu beginnen. Damit sind alle Ausbildungsplätze beim VBS belegt, „aber Praktikanten können gerne kommen“, erklärt Martin Mersch-Bollhorst.

 

Weitere Infos gibt es auf www.aktionarbeit.bistum-trier.de und www.vbs-sohrschied.de

 

 

 


Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes M-V erhöht Ausbildungsentgelte

Die ARK DW M-V in Neubrandenburg (v.l.n.r.:) Christoph Möller, Britta Heinrich, Jens-Uwe Goeritz, Andrea Stadel, Christoph de Boor, Michael Hollmann, André Rohloff, Christoph Maaß, Henrike Regenstein, Jörg Autrum, Oliver Kunst, Kirsten Balzer. Foto: Anke Brauns | Dietrich-Bonhoefer-Klinikum

 

(Neubrandenburg/dmv) - Am 2. Juli 2019 kamen die Mitglieder der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern e. V. (ARK DW M-V) zu ihrer zweiten Sitzung in der vierten Amtszeit im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg zusammen. Auf Initiative der Dienstgebervertreter hat sich die ARK DW M-V für eine Erhöhung der Ausbildungsentgelte ab dem 01.09.2019 für Auszubildende in staatlich anerkannten Berufen, in Pflegeberufen sowie Schüler in der Erzieherausbildung ausgesprochen. Zusätzlich sollen nun auch Auszubildende zum Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten (MTRA), Medizinisch-Technischen Laboratoriumsassistenten (MTLA) und Physiotherapeuten (PT) eine Ausbildungsvergütung erhalten. Darauf haben sich die Dienstnehmer- und Dienstgebervertreter in Neubrandenburg verständigt. Ein entsprechender Beschluss steht noch unter Gremienvorbehalt.

 

Darüber hinaus wurden die Themen Familienfördernde Leistungen, Betriebliche Altersversorgung, Jahressonderzahlung und Gespräche zur weiteren Entgeltentwicklung der Arbeitsvertragsrichtlinien beraten.

 

Die vierte Amtszeit der ARK DW M-V ist die erste, in der neben den vier vom Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen entsandten Vertretern nun auch zwei von der Kirchengewerkschaft entsandte Vertreter auf der Seite der Dienstnehmer beteiligt sind. Die Ordnung der ARK DW M-V sieht diese Möglichkeit seit 2014 vor. Bisher hatten die Gewerkschaften hiervon keinen Gebrauch gemacht.

 

Im Vordergrund der gemeinsamen Beratung steht auf beiden Seiten das Bestreben, die bestehenden diakonischen Dienste und Arbeitsplätze für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zu erhalten, gemeinsam alles Notwendige zu unternehmen, um ihre Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten und nachhaltig eine angemessene Vergütung aller Mitarbeitenden zu sichern. Dabei fühlen sich Dienstgeber und Dienstnehmer dem Leitgedanken der Dienstgemeinschaft und einem fairen Interessenausgleich verpflichtet. Dies ist immer wieder ein Lernprozess auf beiden Seiten.

 

Die aktuelle Beratung hat gezeigt, dass alle Mitglieder der ARK DW M-V ihre Arbeit als offenen und konstruktiven Prozess kontinuierlich miteinander gestalten wollen, um die Arbeitsbedingungen zwischen Dienstnehmern und Dienstgebern einvernehmlich zu regeln.

 

Die Arbeitsrechtliche Kommission des DW M-V

 

Die Arbeitsrechtliche Kommission DW M-V arbeitet auf der Grundlage einer Ordnung, die 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrates des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern e. V. sowie des Gesamtausschusses der Mitarbeitervertretungen des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern e. V. (GMAV DW M-V) Wirksamkeit erlangte. Damit wurde die seit 2003 bestehende regionale Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs e. V. (DWM) aufgrund der Fusion der beiden Diakonischen Werke im jetzigen Sprengel Mecklenburg und Pommern weiterentwickelt, um dauerhaft ein einheitliches kirchliches Dienstrecht für alle Mitarbeitenden in diakonischen Diensten und Einrichtungen in Mecklenburg- Vorpommern zu ermöglichen.

 

Die Arbeitsvertragsrichtlinien regeln die zwischen den Dienstgebervertretern und den Dienstnehmervertretern der ARK DW M-V vereinbarten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden. Innerhalb der letzten neun Jahre seit Gründung der Arbeitsrechtlichen Kommission konnten auf dem Dritten Weg geeinte Arbeitsvertragsbedingungen für nunmehr 92 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Arbeitsbereichen umgesetzt werden. Dies ist unter den Anbietern sozialer Dienstleistungen in Mecklenburg-Vorpommern ein herausragender Wert, an dessen weiterer Steigerung kontinuierlich gearbeitet wird.


Deutschlands Krankenhäusern fehlen 2019 bereits rund 20.000 Fachkräfte in der Pflege

Kliniken wollen 30.000 neue Pflegestellen schaffen - trotz sich verschlechternder Wirtschaftslage