Wirtschaft

19.01.2019


Empfang der Kirchen bei der Tourismusmesse CMT in Stuttgart

Einsatz für Tier- und Naturschutz gefordert

 

(Stuttgart/ekiba) - Der Theologe und Forstwissenschaftler Friedrich Burghardt sieht es als eine Aufgabe der Kirche an, sich im Geiste der Bergpredigt für die Rechte der Tiere und der Natur einzusetzen. In seinem Vortrag beim heutigen Empfang der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg auf der Tourismusmesse CMT rief der Mitarbeiter des Wildtiermanagements Nationalpark Schwarzwald die Kirchen dazu auf, einen Beitrag dazu zu leisten, dass Wildnisgebiete nicht in ihrer Eigenart durch politischen Druck verwässert werden und durch Massentourismus zum Ramschniveau verkämen.

 

Das gemeinsame Anliegen von Schutzgebietsverwaltung, Kirche und Tourismus sollte es sein, „das Alleinstellungsmerkmal ‚Wildnis‘ für die touristische Entwicklung einer gesamten Region zu nutzen, ohne das Wildnisgebiet selbst in seiner Eigenart zu gefährden“, so Burghardt weiter. Das Thema seines Vortrags lautete „Garten – Natur – Schöpfung – was Kirche und Tourismus gemeinsam entdecken (können)“.

 

Kirchen auf der Bundesgarten- und der Remstal Gartenschau

 

Pfarrerin Esther Sauer von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg berichtete von den geplanten Aktivitäten der Kirchen auf der diesjährigen Bundesgartenschau in Heilbronn (17. April bis 6. Oktober). „Wir knüpfen bewusst an den Garten Eden an“, erklärte die Leiterin des Projekts „Kirchen auf der Bundesgartenschau“. „Die Menschen sollen unbeschwert dort verweilen, aber auch ihre Gedanken und Fragen äußern können. Zudem sind seelsorgerliche Gespräche möglich.“

 

Bei der Remstal Gartenschau vom 18. Mai bis 20. Oktober bieten die Kirchen thematische Gottesdienste und eine Kirche auf Rädern an. Die Gartenschau ist über 80 Kilometer lang und erstreckt sich über drei Landkreise. „Es gibt viele Rad-, Höhen- und Pilgerwege“, berichtete Diakon Eugen Haag von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Mitglied der Projektleitung „Kirchen auf der Remstalgartenschau“. Man werde von einem Ort zum anderen, von Kirche zu Kirche geführt. Den Kirchen sei es wichtig, über Pilgerwege hinauszugehen und Verantwortung für die Natur zu übernehmen.

 

Der Messeauftritt in Halle 6 (Stand B30) der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schau an der schönen Gärten Zier: Garten – Natur – Schöpfung“. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die Evangelische Landeskirche in Baden, die Erzdiözese Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart informieren dort unter anderem über die kirchlichen Aktivitäten auf der Bundesgartenschau Heilbronn, die Remstal Gartenschau, Kirche im Nationalpark Schwarzwald, über Kloster- und Bibelgärten in Baden-Württemberg und über therapeutische Möglichkeiten der Gartentherapie („Plantomobil“).

 


Tourismus und Demokratie gehen Hand in Hand Kirchen stellen auf der CMT in Stuttgart das neue Demokratie-Mobil vor

Aktion für Menschenrechte und gegen Populismus

 

(Stuttgart/drs) - Unter dem Motto „Für Menschenrechte - gegen Populismus“ haben die Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Evangelische Landeskirche in Württemberg heute gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung auf der Messe CMT in Stuttgart das Demokratie-Mobil präsentiert. Mit dem vom oberschwäbischen Hersteller Hymer (Bad Waldsee) zur Verfügung gestellten Fahrzeug werden die beiden Kirchen zum „Siebzigjährigen“ des Grundgesetzes das ganze Jahr durch Baden-Württemberg ziehen, um bei Veranstaltungen und in Schulen mit den Menschen zu den Themen Demokratie und Grundrechte ins Gespräch zu kommen. „In Zeiten eines sich immer weiter ausbreitenden Populismus“, so Dr. Joachim Drumm, Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart als Initiator, „ist dies notwendiger denn je.“ Die Diözese hat bereits 2017 die Initiative „Farbe bekennen! Für Demokratie und eine offene Gesellschaft“ gegründet. Sie wird inzwischen von über 60 zivilgesellschaftlichen Institutionen und Verbänden unterstützt.   

 

Was bedeutet es, in einer Demokratie zu leben? Was brauchen die Bürgerinnen und Bürger, um sich in dieser Gesellschaft wohl zu fühlen? Wie kann sich jede und jeder einzelne für Demokratie einsetzen? Dies sind die Fragen, um die es am - in den ersten Messetagen gut frequentierten -  Stand D 48 in Halle 4 geht. Bei einem Pressegespräch am heutigen 15. Januar machte Dr. Norbert Lurz, Bildungsdezernent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, deutlich, welche Verantwortung die Kirchen beim Erhalt und der Stärkung der Demokratie tragen: „Für die Kirchen gehört es zum Selbstverständnis, in der gesellschaftlichen Wertediskussion Flagge zu zeigen. Da die Stärkung demokratischer Werte die Basis für unsere freiheitliche Verfassung ist, werden sich die Kirchen im Wahljahr 2019 verstärkt in die Diskussion einbringen.“

 

 

 

Daniel Henrich von der Landeszentrale für politische Bildung schlug mit dem Thema „Overtourism“ und den Folgen für Menschen und Umwelt die Brücke zur Reisemesse CMT - die gleichfalls zu den Partnern der Aktion gehört. Letztlich, so die grundlegende Erkenntnis, gehen Tourismus und Demokratie Hand in Hand. Reisen in nahe und ferne Länder sind (fast) nur den Einwohnern demokratischer Staaten möglich.  

 

Ziel des jetzigen Projektes, das für weitere Kooperationspartner offen steht, ist der Einsatz für Demokratie und eine tolerante Gesellschaft sowie die Besinnung auf die Grundwerte der Verfassung, die am 23. Mai 70 Jahre alt wird. Am Stand in Halle 4 stehen während der gesamten Messelaufzeit bis zum 20. Januar Referentinnen und Referenten der beiden Kirchen und ihrer Partner für Gespräche und kleine Vorträge zur Verfügung. Am heutigen Dienstag, 15. Januar, fokussiert sich zum Beispiel am CMT-Stand die internationale Friedensbewegung „pax christi“ auf die Themen „Verbot von Rüstungsexporten“ und „Stärkung der Friedensbildung an Schulen“. Am Freitag, 18. Januar, wird die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg das Thema „Overtourism“ beleuchten und dabei aufzeigen, welche Folgen ein boomender Tourismus, wie zum Beispiel auf Mallorca, für die Natur und die dort lebenden Menschen hat. Das Europa Zentrum Baden Württemberg nimmt die Besucherinnen und Besucher am Stand einen Tag später mit auf die Reise nach Brüssel und zeigt mit dem Spiel „Legislativity“, wie Demokratie auf EU-Ebene funktioniert.

 

Der erste Termin des Demokratie-Mobils nach der CMT steht ebenfalls schon fest: Am Mittwoch, 23. Januar, ist das Team der Diözese Rottenburg-Stuttgart an einer Gedenkfeier mit Schülern für den 74 Jahre zuvor von den Nazis in Berlin-Plötzensee ermordeten früheren württembergischen Staatspräsidenten Eugen Bolz in dessen Heimatstadt Rottenburg am Neckar dabei. Am Samstag, 16. März, gastiert das Mobil im Gemeindezentrum der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Stuttgart, am Samstag, 4. Mai, bei einer Diskussionsveranstaltung von „pax christi“ mit Kandidaten zur Europawahl 2019 und am Donnerstag, 23. Mai, bei der zentralen Veranstaltung der Initiative „Farbe bekennen!“ auf dem Stuttgarter Schlossplatz.

 

Das Demokratie-Mobil kann das ganze Jahr über von Verbänden und Organisationen für Vorort-Aktionen gebucht werden; ab Mitte des Jahres soll es verstärkt in baden-württembergischen Schulen eingesetzt werden. Das Interesse daran, so Projektkoordinatorin Hanna Olbrich, sei an den ersten CMT-Tagen sehr groß gewesen: „Viele Lehrer bei uns am Stand wollten das Mobil gleich buchen!“ Weitere Informationen: https://farbe-bekennen-fuer-demokratie.info/

 

 

 


CSR-Aktivitäten in Baden-Württemberg werden ausgezeichnet

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

 

Leistung – Engagement – Anerkennung 2019 (Lea-Mittelstandspreis)

 

 

(Stuttgart/pm) - Viele Unternehmen in Baden-Württemberg leben mit innovativen „Corporate Social Responsibility“ (CSR)-Aktivitäten eine verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem Dritten Sektor stellen sie sich konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie zeigen, dass gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können. Damit sind sie von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft.

 

Am 3. Juli 2019 wird die Lea-Trophäe für herausragendes gesellschaftliches Engagement im Neuen Schloss in Stuttgart erneut verliehen und den Unternehmen für ihr Engagement gedankt.

 

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg, den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart), Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) sowie den Landesbischöfen Dr. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche Württemberg) und

Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden). Die feierliche Preisverleihung findet am 3. Juli 2019 vor rund 400 Gästen im Neuen Schloss in Stuttgart statt.

 

Ab sofort können sich alle baden-württembergischen Unternehmen mit maximal 500 Vollbeschäftigten, die in Kooperation mit einer Organisation aus dem Dritten Sektor, z. B. einem Wohlfahrtsverband, einem Verein oder einer Umweltinitiative gemeinsam ein Projekt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen realisiert haben, bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2019. Weitere Informationen zum Wettbewerb und dem Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.lea-mittelstandspreis.de.

 

 

 

Anfragen zum Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg, c/o DiCV Rottenburg-Stuttgart e.V., Inci Wiedenhöfer, Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart,

 

Tel: 0711/ 2633-1147, E-Mail: info@mittelstandspreis-bw.de.

 


Brot für die Welt, CorA-Netzwerk, Germanwatch und MISEREOR fordern Handeln der Politik

Klageabweisung im KiK-Fall zeigt gravierende Lücken im deutschen Rechtssystem

 

 

KiK * Rechtssystem * Klageabweisung * Sorgfaltspflicht * Unternehmen

 

(Berlin/bfw) – Das Dortmunder Landgericht hat heute die Klage von Betroffenen eines Fabrikbrandes in Pakistan gegen das Textilunternehmen KiK abgewiesen. Es war die erste Klage dieser Art in Deutschland. Ob die Kläger in Berufung gehen, steht noch nicht fest.  Für die Entwicklungsorganisationen Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR sowie das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung zeigt diese Entscheidung gravierende Lücken im deutschen Rechtssystem und ist ein klarer Handlungsauftrag an die Politik. Nach Auffassung der Kläger hatte KiK als Hauptabnehmer der produzierten Kleidung eine Mitverantwortung für sichere Arbeitsbedingungen bei dem Zulieferbetrieb Ali Enterprises. Bei dem Brand im September 2012 waren 258 Menschen gestorben.

 

„Die gesetzlichen Grundlagen in Deutschland sind unzureichend, um deutsche Unternehmen bei Menschen- und Arbeitsrechtsverstößen im Ausland zur Verantwortung zu ziehen. Das zeigt die Abweisung der Klage leider sehr deutlich“, sagt Heike Drillisch, Koordinatorin des CorA-Netzwerks. „Wir brauchen dringend ein Gesetz, das die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen und entsprechende Haftung klar regelt.“

 

Bei der Abweisung der Klage folgte das Dortmunder Gericht auf Grundlage des pakistanischen Rechts dem Antrag von KiK auf Verjährung, obwohl das Unternehmen zuvor einen Verjährungsverzicht unterzeichnet hatte. „Der KiK-Fall zeigt, dass freiwillige Zusagen von Unternehmen Rechtssicherheit nicht ersetzen können“, erklärt Maren Leifker, Referentin für Menschenrechte bei Brot für die Welt. „Der Gesetzgeber muss jetzt handeln und diese eklatante Rechtslücke schließen, die bei vielen Auslandsgeschäften deutscher Unternehmen besteht.“

 

Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch, erklärt: „Die Klage verdeutlicht auch Lücken im Prozessrecht. Denn bisher sind die Hürden für Betroffene kaum überwindbar, um ihr Recht durchzusetzen. Viel zu knappe Verjährungsfristen, die fehlende Möglichkeit von Sammelklagen und unrealistische Anforderungen an die Beweiserbringung torpedieren den Rechtsanspruch der Betroffenen. Hier muss der Gesetzgeber aktiv werden. Die vom Bundesjustizministerium angekündigte Informationsbroschüre ersetzt nicht die notwendigen Rechtsreformen.“

 

Armin Paasch, Experte für Wirtschaft und Menschenrechte bei MISEREOR, ergänzt: „Nötig ist ein deutsches Gesetz, das für ausländische Betroffene von Menschenrechtsverletzungen und deutsche Unternehmen gleichermaßen Rechtssicherheit schafft.“

 


Neue Ausgabe des „Leben!“-Magazins der BBT-Gruppe erscheint mit Schwerpunkt Orthopädie

Foto: bbt
Foto: bbt

 

Im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von „Leben!“, dem Magazin der BBT-Gruppe für Gesundheit und Soziales, stehen Gelenkersatzoperationen. Außerdem im aktuellen Heft: Wie besondere Therapieangebote das Wohlbefinden von Senioren steigern. Im ersten Teil der Reihe „Entschieden für Menschen“ setzt sich Chefapotheker Burkhard Backhaus für die Patientensicherheit ein.

 

 

(Koblenz/bbt) - Einer von drei Männern und mehr als jede zweite Frau erkranken in Deutschland im Laufe ihres Lebens an einer Arthrose. 2017 unterzogen sich rund 448.000 Patienten einer endoprothetischen Operation, 251.000 davon an der Hüfte und 197.000 am Knie. Wegen schwerer Arthrose in der rechten Hüfte entschied sich die leidenschaftliche Nordic Walkerin Doris Weigand für eine Endoprothese. Doch das künstliche Hüftgelenk machte schon bald Probleme. Eine ungewöhnliche Komplikation, aber kein Grund zu verzweifeln. Die spezialisierten Orthopäden und Unfallchirurgen im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim tauschten die defekte Prothese gegen eine neue aus. Mit ihrem dritten Gelenk in der rechten Hüfte kann Doris Weigand endlich wieder schmerzfrei ihrem geliebten Hobby nachgehen.

 

 

Reihe „Entschieden für Menschen!“

 

2019 feiern der Orden der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf und die BBT-Gruppe gemeinsam mit einem Jubiläumsjahr den 200. Geburtstag des Ordensgründers, des Seligen Bruders Peter Friedhofen. Entschieden für Menschen trat der Schornsteinfeger aus Weitersburg im 19. Jahrhundert sein Werk an, wozu heute mehr als 80 Einrichtungen zählen. Weit über 11.000 Mitarbeitende stehen als Dienstgemeinschaft in seiner Nachfolge. „Leben!“ stellt in diesem Jahr in jeder Ausgabe Menschen vor, die diese Leitidee Tag für Tag in ihrem Beruf umsetzen.

 

Den Auftakt bildet Burkhard Backhaus: Wenn Menschen mehrere Medikamente gleichzeitig nehmen oder die Dosis nicht stimmt, kann es zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen kommen – Hunderttausende sind jährlich davon betroffen. Chefapotheker Burkhard Backhaus und sein Team vom paderlog Zentrum für Krankenhauslogistik und Klinische Pharmazie in Paderborn setzen sich dafür ein, solche Ereignisse zu vermeiden und die Behandlung mit Arzneimitteln zu verbessern.

 

 

Mit allen Sinnen

 

Mit zusätzlichen unterstützenden Angeboten sollen die Erinnerungen und Sinne von Bewohnern geweckt werden. Ob ätherische Öle, Handmassagen oder Hundebesuch – die Pflegerinnen und Betreuerinnen der Seniorenzentren St. Josef in Münstermaifeld und Maria vom Siege in Plaidt lassen sich viel einfallen, um das Wohlbefinden der Senioren zu steigern.

 

Anfang November 2018 kam der Dokumentarfilm „Der marktgerechte Patient“ in die deutschen Kinos. „Leben!“-Chefredakteur Martin Fuchs hat sich den Film über die „Ursachen und fatalen Folgen der Fallpauschalen“, wie der Pressetext formuliert, angeschaut. In seiner Filmkritik nimmt er Stellung zu den Thesen des Films.

 

 

„Leben!“ erscheint in fünf Ausgaben

 

„Leben!“, das Magazin der BBT-Gruppe für Gesundheit und Soziales, richtet sich an alle, denen ihre Gesundheit am Herzen liegt, die sich für neue Entwicklungen in der Medizin genauso interessieren wie für Geschichten, die das Leben schreibt. „Leben!“ ist ein Magazin für die ganze Familie: wichtige Informationen zu Krankheitsbildern und den nötigen Vorsorgeuntersuchungen, Tipps für gesunde Ernährung und die richtige Bewegung oder Hilfreiches für das Leben im Alter. Kinder erfahren auf ihrer Seite viel über die Zusammenhänge im Körper, verbunden mit spannenden Rätseln.

 

Das Magazin erscheint vierteljährlich in fünf verschiedenen Ausgaben für die Regionen Tauberfranken-Hohenlohe, Trier, Paderborn/Marsberg sowie für Rilchingen, Koblenz/Montabaur/Saffig und Bonn. „Leben!“ liegt in den Eingangs- und Wartebereichen der BBT-Einrichtungen sowie in Arztpraxen und Apotheken zum Mitnehmen aus und kann kostenfrei abonniert werden.

 

 

„Leben!“ im Internet:
www.bbtgruppe.de/leben
www.facebook.com/bbtgruppe.de
https://youtube.com/BBTGruppe

 

 

Die BBT-Gruppe ist mit mehr als 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 11.000 Mitarbeitenden und ca. 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

 


Raus in die Natur

Kirchen beschäftigen sich auf der Tourismusmesse CMT mit Erholung in Gottes Schöpfung (Stuttgart/Rottenburg/Karlsruhe/Freiburg/drs) - . „Schau an der schönen Gärten Zier. Garten - Natur - Schöpfung“ lautet das Schwerpunktthema der katholischen und evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg auf der diesjährigen Messe CMT (Caravan, Motor und Touristik) vom 12. bis 20. Januar 2019. Die Evangelische Landeskirche in Baden, die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die Erzdiözese Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart informieren an ihrem gemeinsamen Stand in Halle 6 über die kirchlichen Aktivitäten auf der Bundesgartenschau Heilbronn, die Remstalgartenschau, Kirche im Nationalpark Schwarzwald sowie über Kloster- und Bibelgärten in Baden-Württemberg. Dazu gibt es geistliche Angebote für CMT-Besucher sowie Informationen zum Thema Pilgern in Halle 10, im „Forum der Kirchen“ sowie im Andachtsraum auf der Messe.

 

Um „Fahrrad- und Erlebnisreisen mit Wandern“ geht es am Kirchenstand in Halle 10 am ersten CMT-Wochenende (12. bis 13. Januar). Pilgern auf dem Martinus- und Jakobus-Weg steht dabei im Mittelpunkt. Zusätzliche Informationen über das Pilgern erhalten CMT-Besucher zudem bei insgesamt 33 Vorträgen im „Forum der Kirchen“. Wer im Trubel der CMT selbst mal einen Moment der Einkehr braucht, findet dazu im nahegelegenen Andachtsraum die Gelegenheit - bei einer täglichen „Atempause“ von 12:45 bis 13 Uhr. An den beiden Messesonntagen finden zudem auf der Atriumbühne beim Eingang Ost von 9 bis 10:15 Uhr Messegottesdienste statt: Am 13. Januar mit Pastoralreferentin Elisabeth Schmitter und Dekanatsreferent Hans-Peter Mattes sowie der Trommlergruppe „taktlos“, am 20. Januar mit Pfarrer Heiko Bräuning und Pianist Michael Schlierf sowie dem Bläserteam des Evangelischen Jugendwerks Württemberg unter der Leitung von Landesjugendreferent Michael Püngel.

 

Demokratie-Tour startet auf der CMT

 

Auf der CMT geht zum ersten Mal das sogenannte Demokratie-Mobil an den Start. Das umgebaute Wohnmobil soll 2019 durch Baden-Württemberg touren und Menschen zu den Themen Grundrechte und Demokratie informieren und ins Gespräch bringen. Initiator der Tour ist die Initiative „Farbe bekennen für Demokratie“ unter der Federführung der Diözese Rottenburg-

 

Stuttgart und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Das Demokratie-Mobil steht am Stand der Initiative in Halle 4. Am Dienstag, 15. Januar, findet um 11:30 Uhr ein Pressegespräch statt. Dabei stellen Dr. Joachim Drumm, in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zuständig für Kirche und Gesellschaft, und Dr. Norbert Lurz, Bildungsdezernent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, das Demokratie-Mobil näher vor. Dazu erhalten Sie am 7. Januar eine gesonderte Einladung.

 

 

Vorankündigung Kirchenempfang

 

Zu ihrem Empfang auf der CMT lädt die Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus der evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg für Donnerstag, 17. Januar 2019, ein (ICS, Raum C7.2/C7.3). Der Theologe und Forstwissenschaftler Friedrich Burghardt vom Wildtiermanagement Nationalpark Schwarzwald spricht dabei zum Thema „Garten, Natur, Schöpfung - was Kirche und Menschen gemeinsam entdecken (können)“. Hierzu erhalten Sie am 10. Januar eine gesonderte Einladung.


Alexa unterm Weihnachtsbaum? - So bleiben Ihre Daten sicher

  • ·       Vernetzte Unterhaltungselektronik erfordert Schutzvorkehrungen
  • ·       DsiN gibt Tipps für den sicheren Gebrauch von IT-Geschenken
  • ·       Jeder vierte Nutzer ist skeptisch bei vernetzter Elektronik

 

(Berlin/dsin) – Sie sind praktisch, schick und erleichtern den Alltag: Sprachassistenten zählten in diesem Jahr zu den beliebtesten Geschenken. Aber wie kann man sicher sein, dass persönliche Daten auf diesen Geräten auch persönlich bleiben? DsiN gibt Tipps, worauf bei smarten Weihnachtsgeschenken zu achten ist.

 

Laut DsiN-Sicherheitsindex 2018 stufen 24,2 Prozent der Befragten die Nutzung von vernetzter Unterhaltungselektronik für gefährlich oder sehr gefährlich ein. Kein Wunder, wie der jüngste Datenskandal um einen Sprachassistenten beweist, bei dem zum Teil intime Sprachbefehle in fremde Hände gelangten. Dabei helfen oft selbst einfache Tricks vor dem Datenklau und mißbräuchlicher Nutzung. DsiN rät Verbrauchern, grundlegende Vorkehrungen bei Nutzung von vernetzten Geräten zu beachten. Wer über den Jahreswechsel sein Wissen über IT-Sicherheit auffrischen möchte, kann über die Webseite von DsiN den IT-Fitness-Test nutzen.

 

  •  Achten Sie auf verschlüsselte Kommunikation: Vernetzte Geräte sind mit dem Internet-Router verbunden. Achten Sie darauf, dass der Datenaustausch verschlüsselt stattfindet.
  • Deaktivieren Sie die Bestellfunktion: In der Sprachassistenten-App können Sie die Bestellfunktion deaktivieren, sodass Einkäufe erst nach Eingabe eines Bestätigungs-Codes aktiviert werden. Das schützt vor versehentlichen Käufen.
  • Nutzen Sie sichere Passwörter:
  • Auch sichere Passwörter sollten regelmäßig erneurt werden. Über aktuelle Vorfälle, die auch Passwortänderungen erforderlich machen können, informiert die SiBa-App von DsiN, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundeskriminalamt (BKA).
  • Nutzen Sie die Stimmenerkennung: So vermeiden Sie, dass der Sprachassistent auch von unbefugten Personen gesteuert werden kann – etwa um Einkäufe zu tätigen oder die Alarmanlage außer Funktion zu setzen
  • Deaktivieren Sie bei längerer Abwesenheit das Mikrofon: Steht das Haus oder die Wohnung  für eine Zeit leer, zum Beispiel während des Urlaubs, sollte das Mikrofon des Lautsprechers deaktiviert werden.
  • Aktivieren Sie die Updatefunktionen: Schalten Sie automatische Updatefunktionen ein und beachten Sie die Nachrichtenlage über Sicherheitsvorfälle.
  • Informieren Sie sich zum Datenschutz: Welchen Zugriff auf Daten ermöglicht der Anbieter? Werden Daten erhoben und für welche Zwecke?

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN ist Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen zu konkreten Hilfestellungen für IT-Sicherheit. Mit seinen Mitgliedern und Partnern betreibt der Verein zahlreiche Projekte zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist Schirmherr von DsiN. www.sicher-im-netz.de

 


Leuchtturm für sozial Engagierte

Foto: Matthias Guck
Foto: Matthias Guck

 

 

Auftaktveranstaltung für Bayerische Akademie für Sozialberufe, Pädagogik und Ehrenamt im Kloster Bildhausen / Mitwirkende informieren über Aufgaben und Angebote der neuen Bildungseinrichtung / Beginn ab 1.1.2019 / Wertvolle Einrichtung für ganze Region

 

 

 

In der Klosteranlage Maria Bildhausen im unterfränkischen Münnerstadt soll eine einzigartige Bayerische Akademie für Sozialberufe, Pädagogik und Ehrenamt entstehen. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Abteisaal präsentierten die Mitwirkenden das Realisierungskonzept vor Partnern, Politik und Presse. Das Leuchtturmprojekt hat prominente Befürworter, gilt es doch, die Region auch in Zukunft für alle Generationen attraktiv zu gestalten.

 

 

 

Vor rund anderthalb Jahren begannen in gemeinsamen Terminen des Dominikus-Ringeisen-Werkes mit dem Landkreis Bad Kissingen, Überlegungen zu reifen, wie die nach dem Weggang der Klosterschwestern das momentan leerstehende Konventgebäude künftig für die ganze Region genutzt werden könnte. Eine neue Aufgabe musste her.

 

 

 

In Workshops und Beratungen mit verschiedenen Ministerien bis ins Maximilianeum in München entstand die Gewissheit, dass sozial Engagierte mehr Wertschätzung und Förderung erfahren sollten. So könne man Fachkräftemangel, gegensteuern und die Attraktivität des ländlichen Raumes hervorheben war die Überzeugung aller Akteure aus Kreisen des Dominikus-Ringeisen-Werkes, Sozialverbänden und Politik. Die Idee ein Planungskonzept für eine Bayerische Akademie für Sozialberufe, Pädagogik und Ehrenamt auf den Weg zu bringen, überzeugte das Bayerische Ministerium der Finanzen und für Heimat so nachhaltig, dass bei der Bescheidübergabe durch Staatsminister Albert Füracker dafür 180.000 € Fördermittel zur Verfügung gestellt wurden.

 

 

 

Um die Bedeutung der Bildungseinrichtung für die Region zu unterstreichen, fand am 20. Dezember im Abteigebäude in Maria Bildhausen eine Auftaktveranstaltung statt. Hier führte zunächst Sr. M. Katharina Wildenauer, Generaloberin St. Josefskongregation Ursberg, die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Ordensgeschichte des Klosters Maria Bildhausen. Sie gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass der christliche Gedanke des Miteinanders auf neue Art fortgeführt wird. Der Geistliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Dominikus-Ringeisen-Werks, Walter Merkt, stellte die umfangreichen Leistungen des Klosters für Menschen mit Behinderungen dar. Gleichwohl unterstrich er, dass das DRW die Konventgebäude aus Stiftungsgeldern nicht unterhalten und nutzen konnte.

 

 

 

Die ehemalige Landtagspräsidentin und begeisterte Befürworterin des Projekts, Barbara Stamm, stellte im Abteisaal das auf fachübergreifende Vernetzung setzende Bildungskonzept für Menschen in sozialen und pädagogischen Berufen sowie für engagierte Bürgerinnen und Bürger im Ehrenamt in den Vordergrund. Ab dem Jahr 2021 soll es ein innovatives und individuell angepasstes Angebot an Kursen, Seminaren, Workshops und weiteren Aktivitäten geben.

 

 

 

„Ziel der Akademie ist es, genügend qualifizierte und motivierte Fachkräfte in den Sozialberufen zu generieren. Bewusst sollen auch Angebote für Quer- oder Wiedereinsteiger entwickelt werden“, führte Barbara Stamm aus. Weiterhin soll die Akademie Lehrkräfte fit machen für die Besonderheiten der immer mehr Raum einnehmenden Arbeit in multiprofessionellen Teams. Darüber hinaus wolle man Menschen wieder für den ehrenamtlichen Einsatz in der Gesellschaft motivieren und ihnen Strukturen für gesundes Wirken geben.

 

 

 

Wie groß der Bedarf an sozial wirkenden Menschen in den nächsten Jahrzehnten sein wird, führte Sandro Kirchner, MdL Bayerischer Landtag, anhand nachdenklich machender Zahlen aus. So ist für den Landkreis Bad Kissingen prognostiziert, dass sich das Alter der Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre bis 2030 von 32 auf 39 Prozent erhöhen wird, während gleichzeitig der Anteil der Menschen zwischen 16 und unter 60 Jahren von 55 auf 47 Prozent sinkt.

 

Was die Bayerische Akademie für Sozialberufe, Pädagogik und Ehrenamt von anderen Bildungseinrichtungen abheben wird, erläuterte Landrat Thomas Bold: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Akademie werden von einem fachübergreifenden, wertschätzenden und gesundheitsfördernden Angebot profitieren“, so der Landrat mit Nachdruck.

 

 

 

Dabei werden die Bildungsmodule angepasst an die Vorstellungen der einzelnen Generationen, muss man doch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Babyboomer anders „abholen“ als einen Menschen aus der schon vernetzten digitalen Zukunftsgeneration.

 

 

 

Rainer Waldvogel, Gesamtleiter DRW Region Unterfranken, zeichnete die nächsten Schritte ab 1.1.2019 auf. Neu eingerichtet wird die Stelle einer Projektkoordinatorin / eines Projektkoordinators. Diese Personalstelle wird, unterstützt von einer architektonische Vorplanung, im Lauf von anderthalb Jahren ein Bildungs- und Betreiberkonzept sowie einen Kosten- und Finanzierungsplan entwickeln. Dazu werden fachübergreifende Arbeitsgruppen und eine Lenkungsgruppe gebildet. Das Bewerbungsverfahren für die Ausschreibung der Stelle der Projektkoordination läuft aktuell. Interessierte können hierfür noch ihre Bewerbungen einreichen.

 

„Die Akademie wird einen absoluten Mehrwert für die Region bringen, weil sie dem Fachkräftemangel aktiv entgegensteuert“, betonte Waldvogel. Und auch für das Kloster Maria Bildhausen sei die neue Einrichtung ein zukunftsweisender Meilenstein in der Jahrhunderte alten Geschichte. Mit einem herzlichen Dank an allen Mitwirkenden schloss der Einrichtungsleiter die Auftaktveranstaltung. Über die weiteren Schritte wird laufend berichten.

 

 

 

INFO: www.bildhausen.de

 

 

 

HINTERGRUND

 

Das Kloster Maria Bildhausen ist eingebettet in die sanfte Hügellandschaft der vorderen Rhön. Es wurde 1158 erbaut und bis 1803 als Zisterzienserabtei genutzt. Seit 1897 ist die historische Anlage Teil des Dominikus-Ringeisen-Werkes. Bis heute werden im Kloster Maria Bildhausen Menschen mit Behinderung betreut und gefördert. So werden beispielsweise der Klostergasthof und das Hotel als Arbeitsgruppe der Werkstatt für behinderte Menschen betrieben. Ebenso sind im Klosterladen viele Produkte aus den Werkstätten erhältlich. www.bildhausen.de

 


Gästeführer erhalten Sprachzertifikat

Kristin Rudolph vom Tourismusverband (2.v.l.) und Kursleiterin Nicole Tornow (2.v.r.) mit den zertifizierten Gästeführern. Fotograf: Thorsten Keßler, Freier Journalist aus Magdeburg
Kristin Rudolph vom Tourismusverband (2.v.l.) und Kursleiterin Nicole Tornow (2.v.r.) mit den zertifizierten Gästeführern. Fotograf: Thorsten Keßler, Freier Journalist aus Magdeburg


 

(Magdeburg/pm) - Am 6. Dezember erhielten fünf Gästeführer ein Sprachzertifikat der englischen Sprache. Seit Oktober besuchten sie den Sprachkurs „Englisch für Gästeführer“, welcher von der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. angeboten wurde. Der Kurs war bereits der zweite dieser Art, sodass nun zwei Gruppen zertifizierter englischsprachiger Gästeführer/innen für Magdeburg zur Verfügung stehen. „Das kommt der wachsenden Zahl internationaler Gäste entgegen“, wie Kristin Rudolph vom Tourismusverband sagt.

 

Gäste in englischer Sprache zu führen, stellt für viele Gästeführer eine echte Herausforderung dar. Doch Touristen aus aller Welt kommen nach Magdeburg, um die Stadt, die Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten zu entdecken. In dem Kurs wurden die Gästeführer durch praktische Übungen und speziellen Wortschatz für diese Aufgabe fit gemacht.

 

Gute Grundkenntnisse der englischen Sprache brachten sie bereits mit. Zur Abschlussprüfung erarbeiteten sie eine englisch-sprachige Führung, die sie vor der Jury präsentierten. Die frisch zertifizierten Gästeführer freuen sich nun, demnächst für englischsprachige Führungen durch Magdeburg gebucht zu werden.

 

Im kommenden Jahr wird die Evangelische Erwachsenenbildung weitere Angebote für Gästeführer bereithalten, darunter einen speziellen Kurs zur Magdeburger Moderne in englischer Sprache. Weitere Informationen hierzu finden sich unter www.eeblsa.de.

 

 

 


Analyse zum Bahnstreik: Reisende setzen auf Mitfahrgelegenheiten

 

  • Reiseplattform fromAtoB untersucht Buchungsverhalten der Deutschen während des Bahnstreiks
  • Suche nach alternativen Reisemöglichkeiten um 40 Prozent gestiegen
  • Bedarf bei Mitfahrgelegenheiten steigt um 155 Prozent
  • In Nordrhein-Westfalen werden die meisten Alternativen in Bonn gesucht

 

(Berlin/pm) – Der heutige Bahnstreik hat diverse Pendler auf alternative Transportmöglichkeiten umsteigen lassen. Wie die Reiseplattform FromAtoB (www.fromAtoB.de) berichtet, waren insbesondere Mitfahrgelegenheiten gefragt. Dafür wurden zehntausende Buchungsanfragen zu Flügen, Fernbussen und Fahrgemeinschaften ausgewertet.

 

Demzufolge sind die Suchen für Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten im Vergleich zur Vorwoche um bis zu 40 Prozent gestiegen. Die Mitfahrgelegenheiten verzeichneten dabei mit 155 Prozent den deutlichsten Zuwachs. Zugleich hat auch das Angebot an verfügbaren Fahrten deutlich zugenommen. Allerdings  hat nur die Hälfte der Suchenden eine passende Strecke gefunden. Bei den weiteren Alternativen – wie Fernbussen (9 Prozent) und Flügen (3 Prozent) – haben sich die Suchanfragen indes nur leicht erhöht.

 

Nachdem die gestrige Streikankündigung den Fokus auf Nordrhein-Westfalen legte, ist im bevölkerungsreichsten Bundesland der Bedarf an Transportalternativen am stärksten in Bonn gestiegen: Im Vergleich zur Vorwoche liegt der Zuwachs hier bei 48 Prozent. Deutlich geringer ist der Anstieg mit 18 Prozent in Düsseldorf ausgefallen. Dahinter folgt Essen mit 16 Prozent. Deutlich weniger Alternativen werden in Köln und Dortmund gesucht: Die Suchanfragen erhöhten sich um 6 bzw. 2 Prozent.

 

Gunnar Berning, Gründer und Geschäftsführer von fromAtoB, zu den Ergebnisse:

 

“Während des bundesweiten Bahnstreiks sind vor allem Pendler auf schnelle Alternativen angewiesen. Wie unsere Daten zeigen, stellen die Deutschen sich dem Durcheinander gemeinsam und schließen sich in Fahrgemeinschaften zusammen, um von A nach B zu gelangen. Hier wird jedoch auch klar, dass der Bedarf deutlich höher ausfällt als das Angebot. Nur die Hälfte der Suchenden konnte eine passende Verbindung finden. Das zeigt, dass wir hierzulande nicht ausreichend auf solche Ausfälle vorbereitet sind. Bei zukünftigen Streiks sollten demnach noch mehr Autofahrer die Notlage anderer Reisende erkennen und eine Mitfahrgelegenheit zur Verfügung stellen. Das schont nicht nur die Nerven sondern letztlich auch die Umwelt.”

 

 

Über fromAtoB

 

fromAtoB (www.fromAtoB.de) ist die führende Online-Vergleichs- und Buchungsplattform für Züge, Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten in Deutschland. Anstatt als Nutzer die Verbindungen und Preise auf verschiedenen Webseiten mühsam zu vergleichen, übernimmt fromAtoB die Abfrage aller verfügbaren Verkehrsmittel in Echtzeit und bereitet diese übersichtlich auf – sortiert nach Kriterien wie günstigster Preis oder kürzeste Reisedauer. Bei Bahn- und vielen Fernbusverbindungen kann der Kunde den Vorteil der direkten Buchung nutzen und sein Ticket über die Website oder App von fromAtoB kaufen – einfach, schnell und kostenlos. Unsere Vision: Den ultimativen Weg von A nach B gestalten, individuell maßgeschneidert für jeden Reisenden. Und das kommt an! Mit einer Bewertung von 4,78 Sternen bei Trusted Shops etwa zeigen uns unsere Kunden, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

 


Evangelisches Magazin gewinnt zwei internationale Designpreise

chrismon holt das Double

Foto: Chrismon
Foto: Chrismon

 

(Frankfurt am Main/chrismon)  – Beim 9. International Corporate Media Award (ICMA) räumt chrismon gleich doppelt ab: Das evangelische Monatsmagazin gewinnt in der Kategorie „Magazines“ je einen Award in Gold und Silber für Cover und Coverstory.

 

Der ICMA-Award in Gold geht an das chrismon spezial für Geflüchtete, das die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) seit 2016 für Flüchtlinge aus dem arabischen und dem persisch-afghanischen Raum sowie die zahlreichen Helfer in den evangelischen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen herausgibt. Ausgezeichnet werden Cover und Coverstory der kompletten Serie von bisher vier erschienennen Ausgaben.

 

Darüber hinaus wird chrismon für Cover und Coverstory der Ausgabe 08/2018 mit dem ICMA-Award in Silber ausgezeichnet. Für die Titelgeschichte des Augustheftes mit dem Titel „Panne mit Picknick“ haben chrismon-Autoren ihre größten Reisepleiten aufgeschrieben.

 

Der ICMA ist ein internationaler Designwettbewerb. Es gibt Kategorien für Zeitschriftendesign, Buchdesign, Logos, Corporate Design und Firmenpublikationen. Beim 9. ICMA haben sich 395 Einreichungen aus 18 Ländern beteiligt. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, weltweite Designtrends zu zeigen und herausragende Arbeiten auszuzeichnen.

 

Das evangelische Magazin chrismon wird in seinen regulären Ausgaben mit einer Auflage von 1,6 Millionen Exemplaren den großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen beigelegt, unter anderem der „Süddeutschen Zeitung“, der „Zeit“, der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ und der „Welt am Sonntag“, sowie im Rhein-Main-Gebiet der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. chrismon erscheint einmal im Monat. Verlegt wird es vom Hansischen Druck- und Verlagshaus (HDV), einer 100-prozentigen Tochter des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP). Das GEP ist die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und trägt unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), die Rundfunkarbeit der EKD und das Onlineportal evangelisch.de.

 


Aktion Arbeit unterstützt Caritasverband in Betzdorf

„Wer es will, kann es auch schaffen!“

  Mizgin Akyol , Rehana Mohamed, Andrea Steyven, Olaf Hoffmann, Yosof Faead und Nitisihit Fesahye (v. li.). Foto: bt
Mizgin Akyol , Rehana Mohamed, Andrea Steyven, Olaf Hoffmann, Yosof Faead und Nitisihit Fesahye (v. li.). Foto: bt

 

(Betzdorf/bt/jf) – Mit mehr als 110.000 Euro wird die Aktion Arbeit im Bistum Trier auch im kommenden Jahr Projekte zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen unterstützen. Auch der Caritasverband Rhein-Wied-Sieg zählt zu den Einrichtungen, die von dem Geld profitieren und dadurch Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise helfen können.

 

„Als Caritas sind wir nicht gezwungen, Angebote für Arbeitssuchende vorzuhalten. Aber wir haben uns auf die Fahne geschrieben, Menschen in Arbeit zu bringen“, erklärt Olaf Hoffmann, Assistent der Geschäftsführung des Caritasverbands Rhein-Wied-Sieg. „Wir sehen nämlich die Bedeutung von Arbeit für Frauen und Männer und möchten daher weiter daran festhalten“. Die Caritas in Betzdorf habe eine lange Tradition bei der Schaffung von verschiedenen Angeboten für Menschen, die sonst keine Chance haben, sagt Andrea Steyven, Geschäftsführerin der Aktion Arbeit. „Den Menschen wird hier geholfen und damit kommen wir dem Auftrag der Kirche nach“, begründet sie das Engagement. „Arbeit ist wertvoll und wichtig für Menschen“, betont Andrea Steyven. „Die Aktion Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil, ohne sie wäre eine durchgängige Finanzierung oftmals nicht immer möglich“, berichtet Hoffmann und bedankt sich für die bereits jahrelange Hilfe.

 

Das Perspektivenbüro und CARi-AP (Caritas inklusives Aktivierungsprojekt) sind zwei Maßnahmen, die unter anderem durch die Aktion Arbeit gefördert werden. Dadurch werden Geflüchtete, Arbeitssuchende und Jugendliche an das Ausbildungs- und Beschäftigungssystem herangeführt.

 

Die Teilnehmenden von CARi-AP arbeiten vormittags in einer Werkstatt der Caritas. Am Nachmittag haben sie beispielsweise Bewerbertrainings, Gesundheitscoachings oder Deutschkurse. Seit drei Monaten ist Nitisihit Fesahye im Programm. Die 24-Jährige aus Eritrea hat einen großen Wunsch: Sie will Friseurin werden. Die Verantwortlichen von CARi-AP können sie dabei unterstützen. Rehana Mohameds Traum ist eine Ausbildung zur Krankenschwester. Sie hat bereits im Rahmen von CARi-AP ein Praktikum bei einem Pflegedienst in Betzdorf absolviert. „Mir fehlt aber leider der Schulabschluss“, erzählt die Eritreerin. Mizgin Akyol ist in Deutschland geboren. Er hat vor Jahren eine Ausbildung zum Verkäufer begonnen, doch durch eine schwere Erkrankung konnte er diese nicht beenden. Seit eineinhalb Jahren ist er bei CARi-AP. „Ich habe schon viele Maßnahmen hinter mir, aber hier ist es ganz anders. Die Unterstützung ist individueller“, berichtet der 26-Jährige. Im nächsten Jahr wird er Fahrer der Möbeltransporte für die Möbelbörse der Caritas. „Doch eine Ausbildung abzuschließen, das habe ich noch nicht aus dem Auge verloren“, sagt er.

 

Einer der es geschafft hat, ist Yosof Faead. Vor zweieinhalb Jahren ist er nach Deutschland geflüchtet. Er war Teilnehmer von CARi-AP. Heute arbeitet er bei einem Betrieb für Autoteile in Morsbach. Er lebt mit seinem Cousin in einer eigenen Wohnung, lernt weiterhin Deutsch und hat mit dem Führerschein angefangen. Der gelernte Informatiker möchte aber noch mehr: „Ich strebe eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration an“. Sein Beispiel macht den anderen Mut und er sagt: „Wer es will, kann es auch schaffen!“.

 

Die Aktion Arbeit wurde 1983 vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen. Die Aktion Arbeit finanziert sich durch Spendengelder. Personal- und Sachkosten trägt das Bistum Trier.

 

Weitere Informationen gibt es auf www.caritas-betzdorf.de oder unter Tel.: 02741-936904.

 

 

 


Mehr als Wischen: DigiBitS startet Kooperation mit Calliope


 

  • ·       Ziel: Lehrkräfte analog zur Umsetzung von digitaler Bildung befähigen und motivieren
  • ·       Digitale Tools alleine reichen nicht – auf Konzepte und Inhalte kommt es an
  • ·       Neu im Programm: Unterrichtsmaterialien zum Programmieren im Fachunterricht

 

(Berlin/DsiN) – Zum Tag der Bildung am 8. Dezember veröffentlicht das Bildungsprojekt DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule des Vereins Deutschland sicher im Netz (DsiN) vier neue Unterrichtseinheiten zum Programmieren in Grund- und Oberschule. Sie unterstützen Lehrkräfte, Medienkompetenz in den Unterricht zu integrieren und erfüllen somit die Forderungen der Kultusministerkonferenz. Die kostenfreien Unterrichtsmaterialien, mit denen bis zu 28 Schulstunden in den Fächern Deutsch, Kunst, Mathematik, und Politische Bildung gestaltet werden können, sind gemeinsam mit dem neuen Kooperationspartner Calliope entstanden. Sie zeigen praxisnah, wie Technik zielgerichtet zur Kompetenzentwicklung eingesetzt werden kann, ohne dabei fachspezifische Themen aus dem Blick zu verlieren.

 

 

 

„Wie heißt es so schön: Nicht für die Schule sondern für das Leben lernen wir. Gerade am Tag der Bildung müssen wir uns dies bewusst machen. Die Digitalisierung ist eine wesentliche Einflussgröße in unserem privaten und beruflichen Alltag. Wir müssen Heranwachsende darauf vorbereiten, sie sicher mitzugestalten“, so DigiBitS-Projektleiterin Nadine Berneis. Doch Technik alleine löse das Problem im Klassenzimmer nicht, dass Lehrkräften oft die Möglichkeiten fehlten, digitale Kompetenzen zu trainieren. Es brauche auch umsetzbare Anregungen und Konzepte, wie der konkrete Einsatz digitaler Technologien konkret aussehen kann. Hierbei müsse man vor allem berücksichtigen, dass Lehrkräfte in erster Linie eines sind: Fachlehrkräfte. Erreichen sollte man sie vor allem analog, durch Material zum Anfassen und Ausprobieren sowie Fortbildungen und Vernetzungen vor Ort.

 

 

 

In den Augen von Projektleitung Berneis ist dabei eines ganz entscheidend: „Wenn digitale Tools Einzug in den Unterricht halten sollen, kann dies nur mit passenden Unterrichtsideen und Aufklärung zu Sicherheitsaspekten erfolgen.“ So geschehen in den Unterrichtseinheiten für den Einsatz des Einplatinen-Computers Calliope mini, der erste Programmiererfahrungen bereits ab der 3. Klasse ermöglicht. „Wir sind davon überzeugt, dass der Calliope mini auf vielfältige Weise im Schulunterricht nutzbar ist. Aus unserer Kooperation mit DigiBitS sind Materialen für diverse Unterrichtsfächer hervorgegangen, die über den klassischen MINT-Bereich hinausgehen. Diese Unterrichtseinheiten zeigen auf, wie der Calliope mini erfolgreich auch in weiterführenden Schulen eingesetzt werden kann“, so Jørn Alraun, Mitgründer der Calliope gGmbH.

 

 

 

Das DsiN-Projekt DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule bietet daher konkrete Unterrichtskonzepte zur Förderung digitaler Kompetenzen im Fachunterricht. Insgesamt sind so bisher 20 Unterrichtseinheiten entstanden, die sich an Themen aus dem Lehrplan orientieren und diese mit Medienkompetenzförderung verknüpfen. Neben einer Online-Plattform , auf der über 300 Unterrichtsideen zu finden sind, kommt die physische DigiBitS-Materialbox direkt im Klassenzimmer zum Einsatz. Das Angebot umfasst auch eine Weiterbildung für Lehrkräfte und steht teilnehmenden Schulen kostenfrei zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN ist Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen zu konkreten Hilfestellungen für IT-Sicherheit. Mit seinen Mitgliedern und Partnern betreibt der gemeinnützige Verein zahlreiche Projekte zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist Schirmherr von DsiN. www.sicher-im-netz.de

 

 

 

Über DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule   
DigiBitS unterstützt die Förderung von digitalen Kompetenzen und IT-Sicherheit im Fachunterricht. Für Lehrkräfte der Klassenstufen 5 bis 8 werden fächerbezogene Materialien und Unterrichtskonzepte in einer Materialbox und in einem Online-Pool bereitgestellt. DigiBitS arbeitet mit Landesministerien, Schulen, Medienpädagogen und Kooperationspartnern wie Calliope, fragFINN und Klicksafe zusammen. www.digibits.de

 

 

 


Aktion Arbeit im Bistum Trier bewilligt Zuschuss für Projekt

Mit über 110.000 Euro Langzeitarbeitslose fördern

Der Vergabeausschuss der Aktion Arbeit. Von links: Susanne Kramer, Dekanatsreferentin in Merzig, Andrea Steyven, Geschäftsführerin der Aktion Arbeit, Dr. Martina Messan, Referentin für Grundsatzfragen und Arbeitsmarktpolitik im Diözesanen Caritasverband, Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich, Bischöflicher Beauftragter für die Aktion Arbeit und Karl-Heinz Ney, Vorsitzender der Trierer Initiative für Arbeitslose (TINA e.V.). Foto: bt

 

 

(Trier/bt) - Mit über 110.000 Euro wird die Aktion Arbeit im Bistum Trier auch im Jahr 2019 Projekte zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen unterstützen. Das hat der Vergabeausschuss der Initiative auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Unterstützt werden 2019 bistumsweit 13 Projekten. Es handelt sich dabei um Maßnahmen sowohl für Jugendliche als auch für ältere Menschen, sowie zum Teil kombinierte Maßnahmen auch für Geflüchtete in Trier, Betzdorf, Treis-Karden, Neuwied‚ Bad Kreuznach, Birkenfeld, Andernach und Altenkirchen. Dabei sind auch Hilfen im Ordnen schwieriger Lebenssituationen, etwa um die Voraussetzungen für eine Arbeitsaufnahme zur schaffen, niedrigschwellige Arbeitsangebote für sehr arbeitsmarktferne Personen, Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche oder Vorbereitungskurse.

 

Mit der größten Einzelsumme von 35.000 Euro werden in Trier beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Projekte der Bürgerservice gGmbH gefördert. Ein weiteres der geförderten Projekte ist der begleitende Erwerb eines Hauptschulabschlusses. Der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr führt seit mehreren Jahren sehr erfolgreich die Maßnahme „Fit für die Pflege“ durch. Hier werden Menschen, zum Teil mit Migrationshintergrund, auf eine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege vorbereitet. Für die Aufnahme einer solchen Ausbildung wird der Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Bisher konnte der Abschluss parallel zur Maßnahme bei der VHS erworben werden. Dieser Bildungsgang wird dort kurzfristig nicht mehr angeboten, so dass für acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Erfolg der Maßnahme „Fit für die Pflege“ in Frage gestellt war. Der Caritasverband hat nun einen Schulleiter gefunden, der den Unterricht organisiert und die Prüfungen abnimmt. Die Aktion Arbeit wird diesen Zusatzaufwand mit 8.000 Euro fördern, um damit acht Menschen die Chance auf eine Ausbildung zu ermöglichen.

 

Über die Zuteilung der Gelder entscheidet der Vergabeausschuss der Aktion Arbeit, der je nach Finanzlage ein- bis zweimal im Jahr tagt. Dessen Mitglieder werden vom Bischöflichen Generalvikar für vier Jahre berufen. Aktuell sind dies Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich, Bischöflicher Beauftragter für die Aktion Arbeit, Weihbischof Franz Josef Gebert, vertreten durch Dr. Martina Messan, Referentin für Grundsatzfragen und Arbeitsmarktpolitik, Susanne Kramer, Dekanatsreferentin in Merzig, Karl-Heinz Ney, Vorsitzender TINA e.V., und Andrea Steyven als Geschäftsführerin der Aktion Arbeit.

 

Die Aktion Arbeit wurde 1983 vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen. Die Aktion Arbeit finanziert sich durch Spendengelder. Personal- und Sachkosten trägt das Bistum Trier. Spenden für den Solidaritätsfonds der Aktion Arbeit gehen ausschließlich in die Maßnahmenförderung.

 

Spenden für die Aktion Arbeit: IBAN: DE 13 3706 0193 3001 3990 11. Weitere Information bei Aktion Arbeit, Tel. 0651-7105-301; www.aktionarbeit.bistum-trier.de

 

 

 


Preisgekrönter Ford Trucks F-MAX fährt im Weihnachtspäckchenkonvoi mit

"Truck of the Year" liefert Weihnachtspäckchen aus

Foto: obs/Ford-Werke GmbH
Foto: obs/Ford-Werke GmbH

 

  • Rund 40 Ford-Beschäftige unterstützen die vorweihnachtliche Aktion
  • Ford Belegschaft packte 2.350 Weihnachtsgeschenke für Kinder in Not

 (Köln/pm) - Der gerade erst zum "International Truck of the Year 2019" gewählte Ford Trucks F-MAX unterstützt die ehrenamtliche Aktion der Ford-Belegschaft, benachteiligten Kindern in Osteuropa Weihnachtsgeschenke zu bringen. Bereits zum 15. Mal in Folge sammelte die Belegschaft der Ford-Werke in Deutschland Weihnachtspäckchen.

 

Rund 40 Freiwillige waren nötig, um die 2.350 Päckchen anzunehmen, zwischenzulagern und anschließend für den Weitertransport auf großen Paletten sicher zu verpacken.

 

An 12 zentralen Stellen an den Ford Standorten in Köln, Saarlouis und Aachen konnten Ford Beschäftigte 3 Wochen lang ihre selbst zusammengestellten Weihnachtsgeschenke für die Kinder in Bulgarien, Moldawien und Rumänien abgeben. Damit wurde in diesem 15. Jahr mit

 

29.850 Päckchen fast die 30.000er Marke geknackt.

 

Eigens für den Konvoi erhielt der von der "International Truck of the Year"-Jury ausgezeichnete Ford Trucks F-MAX eine Plane, die groß auf die weihnachtliche Aktion aufmerksam macht. Ein weiterer Ford LKW wird die vom Automobilhersteller gesammelten Päckchen zur deutschlandweiten Sammelstelle nach Koblenz bringen. Am Samstag, 1.

 

Dezember bricht der 45 Fahrzeuge starke Konvoi nach Osten auf, um die gemeinsam mit den Organisationen Round Table, Old Tablers, Ladies Circle und Tangent Club bundesweit gesammelten 156.237 Päckchen zu den Kindern zu bringen, die ansonsten an Weihnachten kein Geschenk vorfinden würden. Gleich vier Ford Beschäftigte stockten ihre zwei von Ford bezahlten "Freiwilligentage" mit eigenen Urlaubstagen auf, um den Konvoi eine Woche lang zu begleiten und die Päckchen vor Ort in Kindergärten, Schulen, Kranken- und Waisenhäusern sowie Behinderteneinrichtungen zu verteilen.

 

http://www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de/


Arbeitsmarktstudie: Deutschland bei Blockchain vor den USA

 

  • Studie untersucht Anteil von Bitcoin, Blockchain und Distributed Ledger Technologies am internationalen Arbeitsmarkt
  • In Deutschland ist die Branche überdurchschnittlich stark vertreten
  • Berlin ist die Blockchain-Hauptstadt

 

(Frankfurt am Main/pm) - In Deutschland sind Bitcoin, Blockchain und Distributed Ledger Technologies (DLT) prozentual stärker im Arbeitsmarkt vertreten als in den USA. Das geht aus einer Studie der Jobsuchmaschine Adzuna (www.Adzuna.de) hervor, die gemeinsam mit dem Blockchain-Experten Robert A. Küfner untersucht hat, welchen Einzug die Branche bei 348 Mio. Arbeitnehmern sowie 9 Mio. Arbeitgebern in Deutschland, den USA und 13 weiteren Nationen findet.

 

Vergleich der Fachkräfte international: Deutschland auf Rang drei
Der internationale Vergleich der Arbeitnehmer zeigt, dass Österreich sowie die Niederlande mit 0,16 Prozent anteilig die meisten Fachkräfte mit Expertise für Blockchain, Bitcoin und DLT aufweisen. Deutschland folgt knapp dahinter auf Platz drei. Hier gibt es bei 8,25 Mio. verglichenen Personen derzeit 12.740 Berufstätige (0,15 Prozent), die hierzulande über Fachkenntnisse verfügen oder in der Branche tätig sind.

Zum Vergleich: Die USA verzeichnen hingegen die zweitwenigsten Fachkräfte im Vergleich der 15 analysierten Länder. Von 151 Mio. untersuchten Personen geben lediglich 90.420 Arbeitnehmer (0,06 Prozent) an, über Kenntnisse zu verfügen.

 

Vergleich der Arbeitsmärkte international: Deutschland zeigt große Nachfrage für Fachkräfte und wenig Konkurrenz
Im Vergleich der offenen Stellenangebote belegt Deutschland nach Indien und Frankreich anteilig den dritten Platz der Untersuchung. Derzeit richten sich 699 von 598.370 (0,12 Prozent) untersuchten Jobinseraten an Arbeitnehmer mit Bitcoin-, Blockchain- oder DLT-Kenntnissen. In Indien und Frankreich liegt der Anteil bei 0,16 bzw. 0,15 Prozent und ist damit dreimal höher als in den USA (0,05 Prozent).

 

Für Arbeitnehmer ist der deutsche Markt demnach besonders aussichtsreich. Mit 18 potentiellen Fachkräften pro offener Stelle ist die Konkurrenz hierzulande sehr gering. Weniger sind es nur noch in Frankreich und Russland mit 13 bzw. 9 Arbeitnehmern pro Stelle. In den USA ist die Konkurrenz mit 57 Branchenkennern pro Stellenangebot hingegen dreimal so hoch wie in Deutschland.

 


Berlin ist die Blockchain-Hauptstadt
Innerhalb Deutschlands konzentriert sich die Branche vor allem in Berlin. So stammt jeder fünfte der ermittelten Branchenkenner (2.800) aus der Bundeshauptstadt. Auch bei den Stellenanzeigen sind 20 Prozent aller deutschen Inserate in Berlin geschaltet. In der Finanzhauptstadt Frankfurt ist der Anteil bei Arbeitnehmern wie Arbeitgebern mit 13 bzw. 8 Prozent deutlich geringer. Das spiegelt sich auch in der Wettbewerbssituation wieder. Während in Berlin auf ein Stellenangebot 20 potentielle Fachkräfte entfallen, sind es in Frankfurt hingegen 30.

 


Robert Küfner, Bitcoin und Blockchain Experte der Advanced Blockchain AG, zu den Ergebnissen:
“Bitcoin, Blockchain und Distributed Ledger Technologies sind in der Gesellschaft angekommen. Wie unsere Untersuchung unterstreicht, verzeichnet die Branche international einen starken Einzug in den Arbeitsmarkt und ist somit nicht mehr ein Hobby einiger weniger. Diese Entwicklung haben auch Staaten wie Indien erkannt, welche die Technologie ausdrücklich fördern und somit nicht überraschend den ersten Platz der Jobinserate belegen. In Deutschland sind die Visionäre hingegen überwiegend autark am Werk – jedoch mit Erfolg. Dank multikultureller Gründerszene und viel Raum für Innovationen gilt Berlin in Fachkreisen als Blockchain-Hauptstadt der westlichen Welt. Die herkömmlichen Banken verweilen indes in Frankfurt.”

 

Inja Schneider, Country Managerin Deutschland bei Adzuna, kommentiert:
“Die Ergebnisse unserer Untersuchung zeigen deutlich, dass auch hierzulande ein Bedarf an Arbeitskräften in der Blockchain-Branche besteht. Großer Vorteil für Bewerber ist, dass Deutschland einen vergleichsweise niedrigen Wettbewerb aufweist, indem kein Überschuss an Fachkräften wie z.B. bereits in Indien sowie den USA besteht. Wer sich nun also frühzeitig mit der Thematik auseinandersetzt, dem winken beste Chancen auf einen Arbeitsplatz mit Zukunftsperspektive!”

 

Weitere Informationen sowie sämtliche Ergebnisse finden Sie unter:
www.adzuna.de/blog/2018/11/29/blockchain/

 


Zur Methodik
Für die Studie wurde eine Analyse von 348 Millionen Arbeitnehmer-Profilen des Business Netzwerkes LinkedIn speziell vor dem Hintergrund aufgeführter Blockchain-Skills durchgeführt, um die Nationen mit den anteilig meisten Fachkräften zu ermitteln. Zudem wurden über 9 Millionen Stellenanzeigen, inseriert auf Adzuna, untersucht, um die Nachfrage an Blockchain relevanten Jobs in den jeweiligen Nationen aufzuzeigen.

 


Über Adzuna
Adzuna (www.adzuna.de) versteht sich als erste Anlaufstelle, um sich nach einer neuen beruflichen Position umzusehen. Im Unterschied zu herkömmlichen Stellenportalen ist Adzuna eine Jobsuchmaschine, die Nutzern ermöglicht, mit nur einer Suchanfrage auf hunderttausende Stellenangebote von über 300 verschiedenen Jobbörsen alleine in Deutschland zuzugreifen anstatt mühselig einzelne Seiten zu besuchen. Weltweit nutzen mehr als neun Millionen Menschen in 16 Ländern Adzuna für ihren beruflichen Aufstieg. Adzuna ist ein Angebot von Adhunter Ltd., einem britischen Internetunternehmen, das durch innovative Technologien eine intelligentere Jobsuche gestalten will.

 


FNG-Siegel: Prüfer bestätigen anspruchsvolle Nachhaltigkeitsstrategie

Zwei Steyler Fonds mit drei Sternen ausgezeichnet

Zwei Steyler Fonds tragen das FNG-Siegel 2019: Samuel Drempetic, Referent für Ethik und Nachhaltigkeit der Steyler Ethik Bank, empfängt die Urkunde von GNG-Geschäftsführer Roland Kölsch (r.) und dem FNG-Vorsitzenden Volker Weber. Foto: Ulrich Schepp
Zwei Steyler Fonds tragen das FNG-Siegel 2019: Samuel Drempetic, Referent für Ethik und Nachhaltigkeit der Steyler Ethik Bank, empfängt die Urkunde von GNG-Geschäftsführer Roland Kölsch (r.) und dem FNG-Vorsitzenden Volker Weber. Foto: Ulrich Schepp

 

(Sankt Augustin/sm) - Zwei Fonds der „Steyler Fair und Nachhaltig“-Fondsfamilie sind mit dem FNG-Siegel 2019 und drei Sternen ausgezeichnet worden. Entwickelt wurde das Siegel vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) als Qualitätsstandard für den deutschsprachigen Raum. Die Siegelvariante mit drei von drei möglichen Sternen steht „für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie“.

 

 

 

Die Fonds Steyler Fair und Nachhaltig - Aktien sowie Steyler Fair und Nachhaltig - Renten erhielten die Bestwertung, weil sie in vier von fünf Prüfungsbereichen optimal abschnitten. So gab es unter anderem für die „Institutionelle Glaubwürdigkeit“ drei Sterne. Auch „ständig verbesserte Produktstandards im Bereich Reporting“ erwähnten die Prüfer lobend.

 

 

 

Auch als Nachhaltigkeitsberater erfolgreich

 

Nicht nur die Steyler Fondsfamilie war bei der diesjährigen Siegelvergabe erfolgreich. Auch der ÖKOBASIS One World Protect erhielt im ersten Jahr seines Bestehens das FNG-Siegel mit zwei Sternen. Bei diesem Mischfonds ist die Steyler Ethik Bank als Nachhaltigkeitsberater tätig. Besonders ist der ÖKOBASIS One World Protect, weil er als erster Fonds die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in seine Anlagestrategie integriert und auch explizit im Verkaufsprospekt nennt.

 

Hintergrund

 

Wettbewerb um mehr Nachhaltigkeit

 

66 Fonds haben sich in diesem Jahr um das FNG-Siegel beworben. Von ihnen wurden 25 Fonds mit drei Sternen, 28 Fonds mit zwei Sternen und elf Fonds mit einem Stern ausgezeichnet. Ein Fonds erhielt das Siegel ohne Stern, einer bekam kein Siegel. Das FNG-Siegel richtet sich an nachhaltige Publikumsfonds im deutschsprachigen Raum. Zu seinen Mindestanforderungen zählen eine transparente und verständliche Darstellung der Nachhaltigkeitsstrategie des Fonds sowie eine ganze Reihe von Ausschlusskriterien (z.B. von ABC-Waffen, Streubomben, Minen und Kernenergie). Weitere Informationen finden Sie unter www.fng-siegel.org.

 

 

 

 

 

Die Steyler Ethik Bank

 

Die Steyler Ethik Bank ist ein nachhaltig ausgerichtetes Geldinstitut, das 1964 vom Steyler Missionsorden in Sankt Augustin bei Bonn gegründet wurde. Gemeinsam mit der renommierten Kapitalverwaltungsgesellschaft Warburg Invest bietet die Steyler Ethik Bank drei Nachhaltigkeitsfonds der Steyler Fair und Nachhaltig-Fondsfamilie an. Ethisches Bankgeschäft lebt das Geldinstitut durch eine faire und bedarfsgerechte Kundenberatung sowie nachhaltige Anlagestrategien. So investiert die Bank nur in Wertpapiere, die strenge soziale und ökologische Kriterien erfüllen. Mit ihren Gewinnen und freiwilligen Spenden von Kunden unterstützt die Bank die weltweiten Hilfsprojekte der Steyler Missionare. (Weitere Informationen zu den Steyler Fonds finden Sie unter: www.steyler-fair-invest.de)

 

 

 

Rechtlicher Hinweis

 

Aufgrund der Anlageausrichtung unterliegt der Fonds den Kursschwankungen des möglichen Anlageuniversums.

 

 

 


Der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart tagte im Kloster Reute

Haushalt, Missbrauchsstudie und Stuttgarter Katholikentag

 

(Stuttgart/Bad Waldsee/drs) - Über die Verwendung der Kirchensteuer und die Diözesanhaushalte der Jahre 2019 und 2020 hat der Diözesanrat unter Vorsitz von Bischof Gebhard Fürst am Freitag und Samstag im Kloster Reute bei Bad Waldsee entschieden. Die Kirchensteuervertretung rechnet in den kommenden beiden Jahren mit einem Kirchensteuerplus von je einem Prozent. Außerdem beschloss sie die Diözesanhaushalte 2019 und 2020 und stellte die Jahresrechnung 2017 mit einem Überschuss von 23,6 Millionen Euro fest. Besonders fördert sie wie in den vergangenen Jahren Familien, Katholische Schulen und Initiativen der Flüchtlingshilfe im Land und weltweit. Außerdem stärkt sie finanzschwache Kirchengemeinden und solche, die auf Grund ihrer Lage oder Größe Aufgaben für das Umland übernehmen.

 

 

 

Vor allem der guten Konjunktur verdankt die Diözese Rottenburg-Stuttgart Haushaltsüberschüsse aus dem Jahr 2017. Die Kirchengemeinden können ihrer gemeinsamen Rücklage 18 Millionen Euro zuführen. Für gemeinsame Aufgaben und die Bezuschussung besonderer Investitionen legen sie 5,8 Millionen Euro in der Rücklage Ausgleichstock zurück.

 

 

 

Ein Nettokirchensteuereinkommen von 558,6 Millionen Euro für das Jahr 2019 und von 561,3 Millionen Euro im Jahr 2020 hat der Diözesanrat seinen Finanzplanungen zugrunde gelegt. Nach Abzug der Vorwegausgaben für überdiözesane und gesamtdiözesane Aufgaben verbleibt ein verteilbares Aufkommen von 522,8 bzw. 524,2 Millionen Euro, das sich Diözesanhaushalt und Kirchengemeinden jeweils hälftig teilen.

 

 

 

Die Kirchensteuerzuteilung in die Haushalte der Gemeinden und in die Budgets des Bischöflichen Ordinariats wird in beiden Jahren mit je plus 3,5 Prozent fortgeschrieben.

 

Freuen dürfen sich finanzschwache Orte: „Kleine Gemeinden werden überdurchschnittlich gefördert: Die Mindestausstattung einer Kirchengemeinde, die sogenannte Sockelgarantie, wird in den kommenden zwei Jahren um jeweils fünf Prozent erhöht und mit weiteren Einmalbeträgen in Höhe einer halben Million Euro in 2019 und einer Million in 2020 ausgestattet“, erklärte Generalvikar Clemens Stroppel. Auch die Zuschüsse, die kleine Gemeinden für ihre Kindergärten bekommen, werden um je 5 Prozent erhöht. Außerdem setzt die Diözese ihre 2012 begonnene Förderung einer hochwertigen Betreuung für unter-dreijährige Kinder fort, ebenfalls mit einer Erhöhung von 5 Prozent.

 

Einig sind sich die Finanzverantwortlichen im Diözesanrat über die Vera

 

ntwortung ihrer wohlhabenden Diözese: „Geld ist nur dann gut, wenn es guten inhaltlichen Konzepten folgt, die wiederum den Menschen in ihren Nöten und Bedürfnissen bestmöglich dienen“, formulierte der ehrenamtliche Finanzausschussvorsitzende Werner Krahl bei der Pressekonferenz zur Haushaltssitzung. Der Leiter der Hauptabteilung „Finanzen und Vermögen“ des Bischöflichen Ordinariats, Dietmar Krauß, sagte: „Die Finanz- und Haushaltspolitik soll kirchlich geprägt bleiben und längerfristig orientiert die kirchliche Aufgabenerfüllung mit ermöglichen.  Die Finanzen sollen besonders die Seelsorge und weitere pastorale und karitative Bereiche mit ermöglichen.“

 

 

 

Neben Kirchensteuerthemen hat der Diözesanrat auch über Konsequenzen aus der Missbrauchsstudie beraten und die Gastgeberrolle beim Katholikentag 2022 begrüßt.

 

_______________________

 

Der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart ist das oberste gewählte Priester- und Laiengremium der Diözese.

 

  • Als Pastoralrat berät er den Bischof in Angelegenheiten des kirchlichen Lebens.
  • Als Katholikenrat vertritt er die Katholik/innen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
  • Als Kirchensteuervertretung entscheidet er über Höhe und Verwendung der Kirchensteuer
  • und beschließt den Haushalt der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

 


Haushaltsplan vor der Synode – Rücklagenverwendung vertagt

EKHN-Etat über 700 Millionen Euro gebilligt

Foto: EKHN
Foto: EKHN

(Frankfurt a.M./ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Donnerstagabend (29. November) den Haushalt für 2019 beschlossen. Der gesamtkirchliche Etat sieht für das kommende Jahr Aufwendungen in Höhe von rund 700 Millionen Euro vor. Für die Arbeit auf Gemeinde- und Dekanatsebene sind im neuen Haushalt insgesamt 340 Millionen Euro eingeplant. Rund 47 Millionen Euro an Eigenmitteln sind daneben unter anderem für die Arbeit in Kindertagesstätten vorgesehen. Für das Handlungsfeld Bildung sind 40 Millionen Euro veranschlagt. Für den Erhalt der Gebäude sind fast 38 Millionen Euro Zuweisungen eingeplant. Den größten Einzelposten bilden die Personalkosten mit über 321 Millionen Euro.

 

Konsolidierungskurs wird fortgesetzt

 

Prognostiziert werden in dem neuen Etat für das kommende Jahr 530 Millionen Euro an Einnahmen durch die Kirchensteuer. Konsequent setzt der Finanzplan für 2019 schließlich darauf, den eingeschlagenen Konsolidierungskurs fortzusetzen. Das bereits beschlossene Einsparpaket von zehn Millionen Euro bis zum Jahr 2020 wird weiter umgesetzt. Auf das kommende Jahr verschoben wurde dagegen die Entscheidung über die Verwendung einer sogenannten Umstellungsrücklage in Höhe von 78 Millionen Euro. Sie war vor drei Jahren bei der Umstellung von der kameralen zum kaufmännischen Rechnungswesen strukturell bedingt entstanden.

 

Angespannte Haushaltslage in Zukunft

 

Der Finanzdezernent und Leiter der Kirchenverwaltung der EKHN, Heinz Thomas Striegler, rechnet mittelfristig durch zurückgehende Kirchensteuereinnahmen mit einer angespannten Haushaltslage. Er sprach sich bei der Einbringung des Haushalts deshalb für eine  „generationengerechte Haushaltspolitik“ aus. Sie müsse aber auch aktuelle Belange berücksichtigen. „Natürlich wäre es für mich deutlich einfacher, eine Finanzdeckung aller zukünftigen Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen zu fordern und damit einen zusätzlichen Einsparungszwang für die aktuellen Haushalte zu verbinden“, sagte er. Es sei jedoch auch wichtig, einen „finanzpolitischen Spielraum“ zu erhalten, um etwa innovative Projekte zu fördern und den Herausforderungen für die EKHN in der Gegenwart gerecht zu werden.

 

 

 

Der EKHN-Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 steht hier zum Download bereit:
https://www.kirchenrecht-ekhn.de/synodalds/38213.pdf

 

Mehr zur Synode: www.ekhn.de

 


Hohe Erfolgsquote der berufsvorbereitenden Maßnahmen der KEB Dillingen

Jungen Menschen erproben sich in Berufen

  Auch im Garten- und Landschaftsbau konnten die Jugendlichen Fähigkeiten erwerben. Foto: bt
Auch im Garten- und Landschaftsbau konnten die Jugendlichen Fähigkeiten erwerben. Foto: bt

 

(Dillingen/bt) – 80 junge Frauen und Männer haben im Jahr 2018 bis zum Oktober eine „Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme“ (BvB) bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Dillingen begonnen. Diese richtet sich an junge Leute, die mit oder ohne Schulabschluss noch keine Idee haben, wie es beruflich weitergehen soll, oder die ihre Ausbildung abgebrochen haben. Durch die Maßnahme der KEB Dillingen können sie sich in verschiedenen Berufsfeldern erproben, etwa in Wirtschaft/Verwaltung, Lager/Handel, Farben/Lacke, Metall, Elektro, Hauswirtschaft/Hotel- und Gaststätten, Garten- und Landschaftsbau und Kosmetik/Frisör.

 

Für junge Leute, die sich mit dem Einstieg in die Arbeitswelt schwertun, fungiert die KEB als Brückenbauer – mit Erfolg, wie Stefan Ziegler berichtet. Der stellvertretende Geschäftsführer und Bereichsleiter erklärt: „Wir haben 92 Jugendlichen und Erwachsenen seit 2017 eine berufliche Perspektive geben können.“ So seien 56 in einer Ausbildung, zwei hätten ein Studium begonnen, vier absolvierten ein Freiwilliges Soziales Jahr, 13 hätten eine Arbeitsstelle gefunden und sieben besuchten eine weiterführende Schule, neun hätten eine Einstiegsqualifizierung begonnen, und einer habe sich für den Bundesfreiwilligendienst entschieden.

 

Ein Team von Sozialpädagogen, Bildungsbegleitern, Anleitern und Lehrern betreut die jungen Leute an fünf Tagen in der Woche über einen Zeitraum von etwa einem Jahr. Die Bundesagentur für Arbeit finanziert die Maßnahme, es besteht Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe und Fahrtkosten werden übernommen. Neben berufsspezifischen Kenntnissen werden Teamfähigkeit, Umweltbewusstsein und Pünktlichkeit geschult und Verhaltensweisen eingeübt, etwa in Konfliktfällen. Außerdem steht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Deutsch, Mathematik, Medienkompetenz und Allgemeinbildung auf dem Lehrplan. Unter bestimmten Umständen können externe Hauptschulabschlussprüfungen abgelegt werden: So haben im Sommer 2018 neun Teilnehmende den Hauptschulabschluss erworben.

 

Der 19-jährige Peter Altmayer, der kürzlich sein Fachabitur abgelegt hat, nimmt seit Anfang Oktober an der BvB teil. Für ihn kam ein Studium nicht in Frage, er wollte lieber handwerkliche Fertigkeiten erwerben. „Die Berufsfindungsphase ist für Leute wie mich, die noch nicht genau wissen, was sie machen sollen, genau richtig. Ich durchlaufe die Abteilungen Garten-/Landschaftsbau, Farbe und Gestaltung und Metall. Im Garten habe ich in der kurzen Zeit schon viel gelernt.“ Rainer Schwinn, Anleiter im Gartenbau, findet die Maßnahme sehr wertvoll: „Hier sind viele Jugendliche dabei, die Geschick haben, aber einer gewissen individuellen Förderung bedürfen. Wenn diese Geschichte läuft und die jungen Leute Interesse an ihrer Arbeit haben, dann finden sie auch einen Ausbildungsplatz.“ In den Unternehmen herrsche oft Zeit- und Termindruck. „Im Unterschied dazu kann ich mir hier als Anleiter für jemanden Zeit nehmen, ihm wenn nötig auch etwas mehrfach erklären und zeigen. Das hilft dabei, Spaß an der Arbeit zu haben.“

 

Weitere Informationen zur BvB gibt es bei der KEB Dillingen, Kerstin Paulus, Tel.: 06831-7602-610, E-Mail: kerstin.paulus(at)keb-dillingen.de. Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800-4-555500 kann ein Beratungstermin vereinbart werden.

 


Begegnung von Nordkirche und Bauernverband Schleswig-Holstein in Waldenau

Bischöfin Fehrs: „Verantwortung für Welternährung beginnt bei uns vor Ort“

(Hamburg/sg) - Am heutigen 28. November haben sich auf Einladung von Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche, und Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, rund 80 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Begegnung „Kirche und Landwirtschaft“ getroffen. Thema der diesjährigen Veranstaltung war „Welternährung und Verantwortung“.

 

Gemäß ihrer jahrzehntelangen Tradition treffen sich in zeitlicher Nähe zum Landeserntedankfest Vertreter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) und des Bauernverbandes Schleswig-Holstein zum Gespräch „Landwirtschaft und Kirche“. Das Landeserntedankfest Schleswig-Holstein wurde am 7. Oktober 2018 in Pinneberg-Waldenau gefeiert.

 

Die Begegnung begann mit einer Andacht in der Kreuzkirche Pinneberg-Waldenau. Bischöfin Fehrs rief dort zum Einsatz für mehr Gerechtigkeit auf: „Gott hat den Menschen das Land gegeben, um es zu bebauen und bewahren. Landwirte weltweit produzieren genügend Lebensmittel, um alle satt zu machen. Aber die Verteilung stimmt nicht“, mahnte die Bischöfin. „Damit niemand hungern muss, beginnt die Verantwortung für die Welternährung bei uns vor Ort. Der Einsatz für Gerechtigkeit ist die zentrale Herausforderung für uns, die wir täglich satt werden oder gar im Überfluss leben.“

 

Der Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein Werner Schwarz betonte: „Landwirtschaft war schon immer der Kampf gegen den Hunger. Aus vielen Teilen der Erde konnten wir den Hunger verbannen. Die Aufgabe ist aber noch nicht erfüllt.“

 

Maximilian Dieter, Referent des Deutschen Bauernverbandes in Brüssel, sagte: „Bei der Bekämpfung des Hungers weltweit konnten in den letzten Dekaden große Fortschritte erzielt werden. Dennoch bleibt die Sicherung der Ernährung vor dem Hintergrund einer steigenden Weltbevölkerung, zunehmenden Kriegen und Konflikten sowie dem Klimawandel weiterhin eine komplexe Herausforderung. In Anbetracht dessen benötigen wir vor allem nachhaltige Produktionssteigerungen, eine Stärkung des internationalen Handels sowie verstärkte Zusammenarbeit zur Unterstützung bäuerlicher Strukturen in Entwicklungsländern.“

 

 

 

Der Referent für Landwirtschaft beim evangelischen Hilfswerk „Brot für die Welt“, Stig Tanzmann (Berlin), wies darauf hin, dass die Zahl der Hungernden weltweit wieder steigt. „Tragfähige Lösungen zur Hungerbekämpfung bietet die Stärkung lokaler Agrarsysteme und -kreisläufe in den betroffenen Regionen. Insgesamt wird weltweit eine stärkere Unterstützung und Wertschätzung der ländlichen Räume durch die Politik benötigt.“

 

 

 


Diözesanrat tagt öffentlich im Kloster Reute

Haushaltssitzung der Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

(Stuttgart/drs) - In seiner öffentlichen Haushaltssitzung am 30. November und 1. Dezember im Kloster Reute bei Bad Waldsee entscheidet der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart über die Verteilung der Kirchensteuer in den Jahren 2019 und 2020. Gleichzeitig verabschieden die rund 100 Delegierten gemeinsam mit Bischof Gebhard Fürst und Generalvikar Clemens Stroppel die Diözesanhaushalte dieser beiden Jahre mit einem Volumen von je knapp 403 Millionen Euro. Aus dem Haushaltsjahr 2017, dessen Jahresrechnung der Diözesanrat in der Haushaltssitzung ebenfalls feststellt, rechnet die Diözese mit einem Haushaltsüberschuss von rund 23,6 Millionen Euro.

 

 

 

Außerdem setzt der Diözesanrat seine Beratungen über Konsequenzen aus der Missbrauchsstudie fort und befasst sich mit der Gastgeberrolle der Diözese beim Katholikentag 2022 in Stuttgart.

 

 

 

Den Finanzplanungen der Diözese liegt ein erwarteter Zuwachs der Kirchensteuer von je einem Prozent zugrunde. Für die Jahre 2019 und 2020 veranschlagen die Finanzfachleute der Diözese 559 bzw. 561 Millionen Euro Nettokirchensteuereinkommen, die der Diözese und ihren Kirchengemeinden und Einrichtungen zur Verfügung stehen.

 

 

 

Im Diözesanhaushalt macht die Kirchensteuer rund 65 Prozent aus, dazu kommen acht Prozent Staatsleistungen und knapp vier Prozent öffentliche Mittel sowie kirchliche Mittel (rund 13 Prozent) wie etwa innerkirchliche Personalkostenersätze, des weiteren Pacht-, Miet- und Zinserträge (zwischen fünf und sechs Prozent) und Einnahmen aus Dienstleistungen (rund ein Prozent). Der Zufluss aus zweckgebundenen Fonds oder aus der Auflösung von Rücklagen und Rückstellungen beträgt in den kommenden beiden Jahren je rund dreieinhalb Prozent. Bei den Ausgaben machen die Personalkosten mit über 50 Prozent den Hauptanteil aus. Betriebskostenzuschüsse an kirchliche Einrichtungen sind mit knapp 20 Prozent der zweitgrößte Ausgabenposten.

 


Diese Tipps sorgen für gute Winterlaune bei Haustieren

Tierischer Winterblues

 

 

(Berlin/pm) - Der Winter ist im Anmarsch – und mit den Temperaturen sinken auch Laune und Antrieb unserer tierischen Mitbewohner. Der Grund: Zu wenig Tageslicht und resultierender Vitamin-D-Mangel schlagen auch Hunden, Katzen & Co. aufs Gemüt. Betreut.de hat ein paar Tipps zusammengetragen, wie Sie Ihrem Haustier die kalte Jahreszeit erleichtern. Wie Ihr Hund gut gelaunt durch den Winter kommt, weiß Anna-Lena Baczynski, ausgebildete Mensch-Hund-Trainerin und selbst zweifache Hundemama.   

 

  

 

Auf in den Wintersport!

 

Gegen Antriebslosigkeit im Winter helfen frische Luft und Bewegung. Gerade Hunde haben viel Spaß im Schnee. Doch aufgepasst, auch sie können Erfrierungen erleiden oder unterkühlen. Die Daumenregel dabei: Je kleiner der Hund, desto kritischer sind kalte Temperaturen. Daher sollte der Vierbeiner immer in Bewegung bleiben. Außerdem können Hunde mit dünnem oder kurzem Fell, Welpen, alte oder kranke Hunde von Hundebekleidung profitieren: Hier reicht die Range von Wintermänteln über Mini-Skianzüge oder Steppjacken bis hin zu kompletten Jogginganzügen für den tierischen Mitbewohner. „Hundebesitzer sollten dabei unbedingt die Funktionalität im Auge behalten,“ rät Anna-Lena Baczynski. „Hippe Hundekleidung oder -accessoires ziehen vielleicht alle Blicke auf den Hund, nützen ihm aber eher selten“. 

 

  

 

Und last but not least: Wenn der Spaziergang häufig über mit Salz oder Split gestreute Wege führt, es sehr kalt ist oder der Schnee mehr Eis denn Pulver ist, bieten Pfotenwachs oder Pfotenschuhe Schutz vor Verletzungen und erleichtern dem Hund das Laufen. Bei sehr kalten Temperaturen ist es sinnvoll, mehrere kleine Hunderunden zu gehen, statt einen großen langen Spaziergang zu machen. So sind die Pfoten der Kälte nicht zu lange ausgesetzt und der liebe Vierbeiner bleibt gesund. 

 

  

 

Freigänger werden zu Stubentigern

 

Im Gegensatz zu Hunden sind Katzen eher wetterempfindlich und haben wenig Freude am Schnee. Dennoch sollten Katzen mit regelmäßigem Freigang auch in der kalten Jahreszeit die Möglichkeit dazu haben. Wichtig ist, dass die Tiere selbst entscheiden, ob und wann sie rein oder raus wollen. Bei eisigen Temperaturen werden sich aber auch die abenteuerlustigsten Streuner lieber im Warmen aufhalten. Dann hilft ein Indoor-Spielplatz ganz sicher gegen die Langeweile. Für die jagdfreudigen Stubentiger sind Laserpointer, die gemütlich vom warmen Sofa aus gesteuert werden können, eine tolle Alternative für Tage ohne Freigang im Grünen. Für die Miezen der neuen Generation schaffen spezielle Tablet-Apps für Katzen Abhilfe – Karl Lagerfelds Choupette ist ein großer Fan und hat sogar ein eigenes iPad. Miau! 

 

  

 

Ab unter die UV-Lampe

 

Nicht nur Bewegungsmangel verursacht den sogenannten Winterblues, auch die kurzen sonnenarmen Tage tragen dazu bei, dass unsere tierischen Mitbewohner sich schlapper fühlen. Besonders Ziervögel leiden darunter, denn während Zugvögel gen Süden ziehen, fehlt ihnen im Winter das Sonnenlicht. Vögel, die in den heimischen vier Wänden gehalten werden, nehmen die unzureichenden Lichtverhältnisse im Gegensatz zu uns Menschen sofort wahr, was sich vitalitätshemmend auswirken kann und im schlimmsten Fall auch zu Krankheiten führt. Hier sorgen sogenannte Bird Lamps mit 

 

UV-Anteil für Abhilfe. So kann der natürliche Tagesrhythmus der Tiere aufrechterhalten werden. Aber auch Hunde und Katze freuen sich über ein gemütliches Plätzchen mit UV-Bestrahlung. Gerade nach Freigängen oder längeren Spaziergängen sorgen die Lampen für ein angenehmes Klima und trockene Pfoten. Außerdem ist es während der Winterzeit aufgrund beheizter Innenräume besonders wichtig, dass Haustiere ausreichend trinken. 

 

  

 

Dickes Fell wappnet für Wind und Wetter

 

Kaninchen gehören zu den wenigen Nagern, die ein Winterfell bekommen. Deshalb macht es ihnen nichts aus, im Freien zu überwintern. Wichtig ist hier wie bei Bello & Co.: Der Auslauf macht’s! Hauptsache ist, sie haben genug Platz, um sich warm zu hoppeln. Jede Menge Stroh, Kokosmatten oder eine Extraportion Einstreu sorgen für die notwendige Isolation und Wärme im und um den Stall herum. Frisches Gemüse, Vitamindrops oder getrocknete Kräuter sorgen für die richtige Ernährung, um das Immunsystem auf Kurs zu halten. Besonders gern mögen Kaninchen es, sich gemeinsam in ein Gemeinschaftshaus zu kuscheln, um sich so gegenseitig warm zu halten. Gruppenkuscheln ist also hier unbedingt erlaubt! So kommen auch die Langohren gut durch den Winter. 

 

  

 

Kältescheue Tierhalter, die ausgedehntere Spaziergänge lieber auf Temperaturen über Null schieben oder die vor der Kälte in wärmere Gefilde fliehen, finden auf Betreut.de zahlreiche Tierbetreuer für ihre großen und kleinen tierischen Mitbewohner. 

 

 

 


Fünf Gewinner beim Corporate Culture Award 2018

Kärcher, Covestro, Heraeus, Otto Group und PSD Bank Nürnberg – das sind jene Unternehmen, die gestern in Frankfurt für ihre herausragende Unternehmenskultur mit dem Corporate Culture Award (CCA) ausgezeichnet wurden. Unter 153 Einreichungen konnten sie in den Kategorien „Digital Culture“, „Shared Value“, „Change“ und „Best Story“ sowie in der Sonderkategorie „Beste Innovationskultur“ überzeugen. Der Award wurde von der Serviceplan Gruppe, dem Kultur-Analysten Deep White, der HR- und Transformations-Beratung Promerit und der ZEIT Verlagsgruppe ins Leben gerufen und erstmals verliehen. 

 

(Frankfurt/pm) - Professionelle Kulturarbeit ist die Basis für einen nachhaltigen Veränderungserfolg in jedem Unternehmen. Darüber sind sich die Initiatoren des Corporate Culture Awards (CCA) einig. Und nicht nur sie: Studien belegen, dass bis zu 30 Prozent des Erfolgs vom Faktor Unternehmenskultur abhängen. Denn sie ist der Schlüssel für die Implementierung von Strategien und für die Attraktivität des Arbeitgebers. 

 

Eine hochkarätig besetzte Jury – darunter Global Digital Women Gründerin Tijen Onaran, Manager Magazin Chefredakteur Steffen Klusmann und Prof. Walter Brenner, Universität St. Gallen, Fachgebiete Digitalisierung und Information – vergab den CCA nun erstmals in fünf Kategorien.

 

 

Die Gewinner sind:

 

Best Story – Kärcher 

 

Change – PSD Bank Nürnberg

 

Digital Culture – Heraeus 

 

Shared Value – Otto Group

 

Sonderpreis „Innovationskultur“ – Covestro

 

 

 

 

Statements der Gewinner:

 

 

Kärcher

 

Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands von Kärcher: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, denn sie betrifft den Kern unseres Unternehmens: unsere Kultur. Was Mitarbeiter und Unternehmenskultur für mich bedeuten, lässt sich am besten so umschreiben: Die gesetzlichen Bestimmungen zwingen uns, bei der Bilanzierung Mitarbeiter nicht als Vermögen, sondern als Aufwand aufzuführen. Doch liegt es auf der Hand, dass der eigentliche Wert eines Unternehmens nicht in Maschinen, Gebäuden oder finanziellen Mitteln besteht, sondern in seinen Menschen. Denn Maschinen und Gebäude ohne Menschen sind wertlos, während ein Mensch ohne Maschinen und Gebäude nichts an seinem Wert verliert. Es ist also nicht nur ein Gebot des Anstands, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, sondern auch Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Unternehmensführung.“

 

PSD Bank Nürnberg

 

Johann Büchler, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nürnberg: „Der Markt verändert sich. Rahmenbedingungen wie die fortschreitende Digitalisierung oder neue Kundenbedürfnisse erfordern, dass wir uns permanent weiterentwickeln. Deswegen haben wir unsere Markenpositionierung überarbeitet – in enger Zusammenarbeit mit Kunden, Mitarbeitern und Führungskräften. Jetzt gehen wir gemeinsam einen Schritt weiter und übersetzen diese in ganz konkrete USPs für unsere Kunden. Und in ganz konkrete Maßnahmen für unsere Mitarbeiter. Diesen Change gehen wir zusammen und vermitteln unsere Unternehmenskultur im Umgang und der Kommunikation Tag für Tag. Ich bin sehr stolz auf unsere Mitarbeiter und Führungskräfte und danke den Juroren, dass sie den von uns eingeschlagenen Weg honorieren.“ Claudia Kratel, Head of Digital Marketing, ergänzt: „Mit unserer neuen Positionierung wollen wir eine starke Unternehmenskultur und -marke etablieren, die sich auch in einem einmaligen Kundenerlebnis widerspiegelt. Für echten Mehrwert, besten Service und beste Produkte. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Bemühungen Früchte getragen und wir den Corporate Culture Award in der Kategorie "Change" gewonnen haben!“ 

 

Heraeus 

 

„Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Gut. Weil sie für den Erfolg von Heraeus verantwortlich sind, ist uns ihre Ausbildung und Weiterbildung sehr wichtig. Unsere digitale Lernplattform ‚train the team‘ legt den Grundstein für kontinuierliches Lernen am Arbeitsplatz und für eine neue Kultur des Austauschs“, sagt Stefanie Schmidt-Pforte, Leitung Personalmanagement bei Heraeus Quarzglas in Bitterfeld. „Als Technologiekonzern hat uns dabei die Frage angetrieben, wie wir Wissen am besten sammeln, auswerten, sowie im Unternehmen teilen und nachhaltig aufbewahren können.“

 

Otto Group

 

Dr. Johannes Merck, Vice President Corporate Responsability, Otto Group: „Seit mehr als 30 Jahren verbindet die Otto Group ambitionierte ökonomische Ziele mit der Verantwortung gegenüber Mensch und Natur. Dieses Grundprinzip ist gemeinsam mit einem starken Wertegerüst fest in unserer Unternehmenskultur verankert und strategisch integriert. Es freut uns sehr, dass wir den Corporate Culture Award in der Dimension „Shared Value“ für unser CR-Management „impACT“ erhalten. Der Prozess ermittelt alle Auswirkungen unseres geschäftlichen Handelns und leitet daraus zielgerichtete Aktivitäten ab. So geben wir Nachhaltigkeit eine Wertschöpfung. Die Auszeichnung ist eine erfreuliche Bestätigung unseres langjährigen Engagements für nachhaltiges Wirtschaften und soziale Verantwortung. Sie bekräftigt unsere Überzeugung, dass selbst in hoch digitalisierten und komplexen Unternehmen, wie der Otto Group, werteorientiertes Handeln gelebt werden kann und muss.“

 

Covestro

 

„Innovation ist bei Covestro das Anliegen jedes unserer mehr als 16.000 Beschäftigten, nicht nur derjenigen in Forschung und Entwicklung“, sagt Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro, einem der weltweit größten Polymer-Unternehmen. „Wir haben dazu sowohl eine Kultur der Offenheit und der angemessenen Fehlertoleranz als auch eine umfassende Infrastruktur für Ideen geschaffen: eine Internet-Plattform, regelmäßige internationale Innovationsfestivals und einen neuen, internen Start-up-Wettbewerb. Innovation heißt für uns, jeden Tag gemeinsam daran zu arbeiten, die Grenzen des Machbaren zu verschieben. Deshalb sind wir besonders stolz, hierfür ausgezeichnet zu werden.“   

 

 

 


DsiN und Kaspersky Lab starten gemeinsames Projekt zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern

Kaspersky Lab ist neues Mitglied bei Deutschland sicher im Netz: Gemeinsam die digitale Welt von Kindern sicherer machen

(Berlin/Ingolstadt/pm) - Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) begrüßt ein neues Mitglied in seinem gemeinnützigen Bündnis: Im Oktober 2018 beschlossen DsiN und der Experte für Cybersicherheit Kaspersky Lab eine enge Zusammenarbeit, um die Online-Medienkompetenz von Kindern gemeinsam zu fördern. Als eines der ersten Projekte veranstalten der Verein und das Unternehmen am 5. Dezember in Berlin einen Vorlesenachmittag für Schüler zum Thema Cybersicherheit.

 


Digitale Aufklärungsarbeit ohne erhobenen Zeigefinger

 

Chatten, spielen, Musik hören - für viele Kinder sind Internet, Smartphone & Co fester Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Meist sind es die Eltern, die ihren Kindern den digitalen Alltag vorleben. Doch im Gegensatz zu diesen verfügen Kinder oft nicht über die Fähigkeit, die Vielzahl an Informationen auf dem Display oder Monitor richtig zu bewerten. Im Gegenteil: Viele Kinder sind ohne die nötige Medienkompetenz sogar überfordert.

 


„Einer der Grundsätze von DsiN ist es, digitale Aufklärungsarbeit auf die jeweilige Zielgruppe und deren Kenntnisstand zuzuschneiden. Um die Medienkompetenz von Kindern zu fördern, reicht es nicht aus, sie vor den Gefahren im Internet zu warnen. Vielmehr muss ihnen der achtsame Umgang mit digitalen Medien spielerisch vermittelt werden. Kaspersky Lab hat mit dem Kinderbuch „Kasper, Sky und der grüne Bär“ gezeigt, wie digitale Aufklärung Kinder erreichen kann. Wir freuen uns daher gemeinsam weitere Projekte für Kinder und Jugendliche zu entwickeln“, kommentiert Dr. Michael Littger, Geschäftsführer von Deutschland sicher im Netz die Zusammenarbeit.

 


„Cybergefahren werden auch für Kinder immer zahlreicher und undurchschaubarer – sei es Cybermobbing, sexuelle Belästigung, Online-Betrug oder Malware-Attacken“, sagt Milos Hrncar, General Manager für die Region DACH bei Kaspersky Lab. „Wir machen uns deshalb schon seit Langem stark dafür, Kinder bei ihren ersten Schritten im Internet altersgerecht und fachkundig zu begleiten und auch Eltern ein Bewusstsein für Online-Gefahren und richtiges Verhalten im Web zu vermitteln. Wir sehen unsere Mitgliedschaft bei Deutschland sicher im Netz als eine konsequente Fortführung unseres Engagements in diesem Bereich und freuen uns sehr über die Partnerschaft.“

 


Mit dem jüngst veröffentlichten Kinderbuch von Marlies Slegers „Kasper, Sky und der grüne Bär“, das kostenlos unter www.kaspersky.de/kinderbuch heruntergeladen werden kann, startete Kaspersky Lab vor Kurzem eine neue Initiative in Richtung Online-Medienkompetenz von Kindern. Ziel des Buches ist es, Heranwachsende zwischen sechs und neun Jahren mittels einer spannenden Geschichte den sicheren Umgang mit dem Internet beizubringen und an das Thema digitale Sicherheit heranzuführen.

 

 

 

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN ist Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen zu konkreten Hilfestellungen für IT-Sicherheit. Mit seinen Mitgliedern und Partnern betreibt der Verein zahlreiche Projekte zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist Schirmherr von DsiN. www.sicher-im-netz.de

 

 

 

Über Kaspersky Lab

 

Kaspersky Lab ist ein global agierendes Cybersicherheitsunternehmen, das im Jahr 1997 gegründet wurde. Die tiefgreifende Threat Intelligence sowie Sicherheitsexpertise von Kaspersky Lab ist Basis für Sicherheitslösungen und -Services zum Schutz von Unternehmen, kritischen Infrastrukturen, staatlichen Einrichtungen sowie Privatanwendern weltweit. Das umfassende Sicherheitsportfolio des Unternehmens beinhaltet führenden Endpoint-Schutz sowie eine Reihe spezialisierter Sicherheitslösungen und -Services zur Verteidigung vor komplexen und neu aufkommenden Cyberbedrohungen. Mehr als 400 Millionen Nutzer und 270.000 Unternehmenskunden werden von den Technologien von Kaspersky Lab geschützt.

 

Weitere Informationen zu Kaspersky Lab finden Sie unter http://www.kaspersky.com/de/. Kurzinformationen erhalten Sie zudem über www.twitter.com/Kaspersky_DACH und www.facebook.com/Kaspersky.Lab.DACH. Aktuelles zu Viren, Spyware, Spam sowie Informationen zu weiteren IT-Sicherheitsproblemen und -Trends sind unter https://de.securelist.com/ und auf dem Kaspersky-Blog auf http://blog.kaspersky.de/ abrufbar.

 

 

 


Bischöfliche Aktion Martinusmantel unterstützt Arbeitssuchende mit Problemen

Trotz Vollbeschäftigung kaum Chance auf Arbeit

 

(Rottenburg/Stuttgart/drs) - Ungeachtet des anhaltenden wirtschaftlichen Höhenflugs finden etliche erwerbslose Menschen keine Arbeit. Zum 11. November, Gedenktag des Patrones der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Sankt. Martin, ruft Bischof Gebhard Fürst deshalb zur Unterstützung der Aktion Martinusmantel auf. Diese fördert derzeit 23 Projekte zur Arbeitsintegration in der Diözese mit vorwiegend langzeitarbeitslosen Frauen und Männern.

 

 

 

Fachkräfte unterstützen benachteiligte Personen, die sich ohne Beratung, Qualifizierung unter Anleitung oder vermittelte betriebliche Praktika schwer tun bei der Suche nach Ausbildung und Arbeit. Im laufenden Jahr investiert die Aktion Martinusmantel knapp 355.000 Euro unter anderem in die assistierte Altenpflegeausbildung in Schwäbisch Gmünd und in die "Martinushelfer" in Ludwigsburg. Hier übernehmen arbeitslose Frauen und Männer die Sammlung von Altkleidern, die Aufwertung gebrauchter Textilien, den Bau von Nistkästen oder die Pflege von Wanderwegen. Weitere 115.000 Euro fließen in zehn Projekte, bei denen Langzeitarbeitslose armutsbedrohten Familien beim Stromsparen helfen.

 

 

 

Als "sozialen Reichtum" bezeichnet Bischof Gebhard Fürst in seinem Aufruf die Aktionen, die über reine Sharing-Angebote hinaus eine Kultur des Miteinander-Teilens lebendig halten. Der Diözesanpatron Martinus habe seinen Mantel auch nicht aus Nutzenerwägungen oder nur für eine gewisse Zeit mit dem Frierenden geteilt. Der Spendenaufruf zum Fest des Heiligen an die Gläubigen, insbesondere an Beschäftigte kirchlicher Einrichtungen, geht auf eine Initiative von Priestern zurück, die im Zeichen der aufkommenden Massenarbeitslosigkeit in den 1980er-Jahren durch regelmäßigen Gehaltsverzicht einen Solidaritätsfonds gegründet hatten.

 

 

 

Weitere Informationen gibt es unter www.martinusmantel.de

 


Die Arbeitsgemeinschaft „Leichter Reisen“ stellt kulinarische Reiseziele für Menschen mit und ohne Mobilitätseinschränkungen vor.

Im Rollstuhl Deutschlands Genusswelt entdecken

Vinothek Weinkammer in Maikammer an der Südlichen Weinstraße. Foto: JackSenn, Bildarchiv Südliche Weinstrasse e.V.
Vinothek Weinkammer in Maikammer an der Südlichen Weinstraße. Foto: JackSenn, Bildarchiv Südliche Weinstrasse e.V.

 

(Erfurt/tpr) – Restaurants mit Tischen, die nicht unterfahrbar sind, Delikatessenmärkte mit schmalen Gängen und hohen Theken: Auch wo es um kulinarische Erlebnisse geht, stoßen Menschen im Rollstuhl immer wieder auf Hürden, die von Menschen ohne Einschränkungen überhaupt nicht wahrgenommen werden. Doch einige Städte und Regionen sind mittlerweile sehr darauf bedacht, unnötige Barrieren aus dem Weg zu schaffen. Die Arbeitsgemeinschaft „Leichter Reisen“ bringt diese zusammen und weist Feinschmeckern im Rollstuhl den Weg zu Orten in Deutschland, wo sich Genuss und Barrierefreiheit nicht ausschließen.

 

 

- Weinreise, Wildwochen und Welt der Magie an der Südlichen Weinstraße -

 

Ein Stück Toskana in Deutschland: An der Südlichen Weinstraße im Süden der Pfalz wachsen Weinreben, Feigen- und Mandelbäume. Auch Aprikosen, Zitronen und Kiwis können dank 1800 Sonnenstunden im Jahr geerntet werden. Verträumte Winzerdörfer machen das mediterrane Urlaubsbild komplett. Eines davon ist Maikammer an der Deutschen Weinstraße. Bei der dreieinhalbstündigen barrierefreien Gästeführung „Weinreise durch die Weinwelt von Maikammer“, die regelmäßig an Freitagen stattfindet, lernen Menschen mit und ohne Bewegungseinschränkungen den historischen Dorfkern, die Weingüter und die Vinothek Weinkammer kennen. Ausgesuchte Weine werden ausgeschenkt und regionale Spezialitäten gereicht.

 

In den Wintermonaten November und Dezember begrüßen Gastronomen an der Südlichen Weinstraße Gäste zu den „Wildwochen“. Köche zaubern Wildgerichte aus heimischer Jagd. Auch vier barrierefrei zugängliche Restaurants nehmen teil. Der Palais des Étoiles in Landau in der Pfalz entführt Besucher ab 15. November in eine Welt der Magie, Akrobatik und Kulinarik. Der Showpalast mit seiner modernen Architektur und dem Glasdach mit Blick in den Sternenhimmel ist für Rollifahrer zugänglich.

 

 

- Teetied und fangfrischer Fisch in Ostfriesland -

 

Was den Pfälzer der Wein, ist den Ostfriesen der Tee. Mit 300 Litern im Jahr pro Person sind sie Weltmeister im Teetrinken. Die Teekultur ist 300 Jahre alt und gehört seit 2017 zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland. Eine „Teetied“, die Teezeit mit einem weißen Stück Kandiszucker und einer Sahnewolke, ist typisch ostfriesisch. Im stufenlos zugänglichen Ostfriesischen Teemuseum Norden können Besucher mit und ohne Rollstuhl die traditionelle Zeremonie kennenlernen.

 

Eine kulinarische Spezialität, die in Ostfriesland das ganze Jahr auf den Tisch kommt, ist der fangfrische Fisch. Einheimische und Gäste erhalten ihn auf Wochenmärkten, in Fischgeschäften und direkt vom Kutter am Hafen. Frischer Fisch kommt unter anderem auch im für Rollifahrer über eine Rampe erreichbaren Restaurant „Fischwerk“ in Horumersiel und im stufenlos zugänglichen Restaurant Sandbank in Carolinensiel auf den Tisch. Ein Geheimtipp in Ostfriesland sind die Emder Matjestage vom 30. Mai bis 2. Juni 2019, an denen Traditionsschiffe am Hafen anlegen und verschiedene Heringsgerichte angeboten werden. Diese besondere Seefahrerromantik können auch Gäste im Rollstuhl erleben.

 

 

- Fisch und Weihnachtsmarkt in Rostock -

 

Ob frisch, gebraten oder geräuchert: Fisch ist auch in Rostock allgegenwärtig. Auf dem barrierefreien Rostocker Fischmarkt in einer alten Werkhalle im Rostocker Fischereihafen erhalten ihn Gäste ganz frisch von Fischern aus der Region. Der Markt gilt als eines der besten Fischfachgeschäfte Deutschlands. In der angeschlossenen Bratküche verarbeiten Köche den Fang.

 

Einzigartig ist die Küstenmühle in Rostock, ein Integrationsbetrieb mit Restaurant, der Menschen mit und ohne Handicap beschäftigt. Barrierefreiheit ist hier selbstverständlich, angefangen beim Verzicht auf Schwellen bis hin zu einfacher Sprache. Beliebt bei Gästen sind der Mittagstisch und der Sonntagsbrunch in dem historischen Haus.

 

Ein kulinarischer Höhepunkt im Jahr ist der Rostocker Weihnachtsmarkt in der historischen Innenstadt in der Fußgängerzone Kröpeliner Straße, die durchgehend für Rollstuhlfahrer befahrbar und autofrei ist. Am 27. November laden die Schausteller Menschen mit Handicap zum Tag der Begegnung ein. Karusselle und andere Fahrgeschäfte bieten nach Voranmeldung bei den Organisatoren oder über die Webseite des Weihnachtsmarktes eine kostenfreie Fahrt.

 

 

- Klöße, Schokolade und Schittchen in Erfurt -

 

Erfurt ist für Original Thüringer Bratwurst und Thüringer Klöße bekannt. Bei kulinarischen Stadtführungen, die barrierefrei gestaltet werden können, lernen Gäste die Geschmacksvielfalt Erfurts kennen. In den Traditionsrestaurants der Altstadt, wie dem rollstuhlgerechten Restaurant Köstritzer „Zum Güldenen Rade“ wird die Thüringer Küche zelebriert. Sogar Papst Benedikt XVI. konnte den hausgemachten Klößen des Güldenen Rades nicht widerstehen.

 

Auf und hinter der berühmten Krämerbrücke, auf der schon im Mittelalter Händler ihre Waren feilboten, genießen Besucher heute erlesene Schokoladenspezialitäten. Bei „Goldhelm Schokolade“ entstehen in Handarbeit Pralinen, Aufstriche und Trüffel, verziert mit aufwendigen Zeichnungen vom Chocolatier persönlich. Der Werkstattladen hinter der Krämerbrücke kann mit dem Rollstuhl befahren werden.

 

Am ersten Advent eröffnen die Erfurter mit dem Anschnitt des „Erfurter Schittchens“, einem Stollen aus schwerem Hefeteig mit Butter und Rosinen, ihren Weihnachtsmarkt. Das bunte Markttreiben vor der imposanten Kulisse aus Dom und Severikirche ist auch für Rollstuhlfahrer ein Vergnügen.

 

 

 

- Glühwein, Blutwurst und Absinth in Magdeburg -

 

Auf Magdeburgs Weihnachtsmarkt steht nicht der Stollen, sondern der Glühwein im Mittelpunkt. Gäste mit und ohne Rollstuhl können aus über 50 verschiedenen Sorten wählen. Sogar ein Glühweinkönig wird gekürt. Zur lokalen Spezialität auf dem Weihnachtsmarkt gehört der Magdeburger Grünkohl (auch Braunkohl genannt), der in der Börde meist traditionell mit Bregenwurst oder Kassler gekocht wird.

 

Im barrierefrei zugänglichen Ratskeller können Besucher einen Klassiker probieren: „Himmel und Erde“. Das ist gebratene Blutwurst mit Apfel und Zwiebel auf Kartoffelstampf. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist die Ottostadt für Absinth vom Abtshof. Die Destillerie fertigt die Spirituose in Handarbeit aus Wermut, Anis, Fenchel und Kümmel. Führungen und Besichtigungen sind eingeschränkt barrierefrei.

 

Weitere Ideen für einen barrierefreien Urlaub für Alle liefern die Mitglieder der AG auf ihrer Website www.barrierefreie-reiseziele.de. ■

 

 

Webseiten der Regionen zum Thema barrierefrei Reisen:

 

Südliche Weinstraße: www.suedlicheweinstrasse.de/barrierefrei

 

Ostfriesland: www.ostfriesland.de/service/barrierefreier-urlaub.html

 

Rostock: www.rostock.de/mein-urlaub-barrierefrei.html

 

Erfurt: www.erfurt-tourismus.de/sehens-wissenswertes/top-themen/erfurt-barrierefrei-erleben

Magdeburg: www.magdeburg-tourist.de/Start/Tourismus-Freizeit/Magdeburg-entdecken/Barrierefreiheit


MARTIN WOLLINSKY ZUM NEUEN FINANZCHEF DER BADISCHEN LANDESKIRCHE GEWÄHLT

 

(Karlsruhe/ekiba) - Der Jurist Martin Wollinsky ist neuer Leiter des Finanzreferates im Evangelischen Oberkirchenrat der badischen Landeskirche. Der Landeskirchenrat wählte ihn im Anschluss an die Herbsttagung der badischen Landessynode in Bad Herrenalb.

 

 

 

Der gebürtige Neu-Ulmer (Jg. 1976) absolvierte sein Jura-Studium in Bayreuth und Santander (Spanien) und wurde 2008 als Rechtsanwalt zugelassen, 2011 machte Wollinsky das Examen als Wirtschaftsprüfer. Seit dem Zweiten Staatsexamen arbeitete er in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, seit 2011 als Manager und Prokurist. Von 2015 an war der Wirtschaftsjurist Senior Manager. Wollinsky lebt mit seiner Familie in Karlsruhe.

 

 

 

Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh zeigte sich sehr erfreut über die Wahl des neuen Oberkirchenrates für Finanzen. „Martin Wollinsky bringt eine sehr hohe fachliche Kompetenz mit und kommt aus der evangelischen Jugendarbeit“, erklärte Cornelius-Bundschuh. Der neue Finanzchef bringe die besten Voraussetzungen für eine stabile und innovative Steuerung der kirchlichen Finanzen mit, welche für die Kirche eine zentrale Aufgabe sei.

 

 

 

Wollinsky wird sein Amt im kommenden Jahr antreten.

 


„Weihnachten – heute so schön wie früher“

Foto: Steyler Missionare
Foto: Steyler Missionare

 

Erstmalig in der 140-jährigen Geschichte der Steyler Missionare bringt der katholische Orden ein Magazin an den Kiosk: das Sonderheft „Weihnachten – heute so schön wie früher“.

 

Das 148 Seiten starke und völlig werbefreie Magazin widmet sich der Sehnsucht, die viele von uns jedes Jahr aufs Neue überfällt: die Sehnsucht nach dem wahren und ursprünglichen Weihnachtsfest und dem Gefühl, welches wir als Kinder hatten und immer noch in uns tragen.

 

Die Zeitschrift beinhaltet neue Deko-Ideen, Rezepte, schöne Geschenke, die Weihnachtsgeschichte, alte und neue Lieder und Gedichte, spannende Reportagen und vieles mehr. 

 

Einzigartig macht das Heft-Konzept, dass nicht nur der Konsum gefeiert wird, sondern es wird ein Blick darauf gelegt, was Weihnachten – neben all dem Feiern und Schenken – eigentlich war, heute noch ist und was es bedeutet: Wie feiern die Menschen in der uns fernen Welt? Wer war eigentlich die heilige Barbara und wer der Nikolaus? Altes Wissen im zeitgemäßen Gewand.

 

Das Magazin erscheint zum Preis von 5,90 € am 15.11.2018 am gut sortierten Kiosk oder ist unter www.steyler-klosterladen.eu zu bestellen. Gern auch per E-Mail leser-service@steyler.online oder telefonisch 02157-1202-37.

 

 

 

Text: Michaela Schneider-Mestrom

 


Staatssekretärin Streichert-Clivot: Eine Frage der Bildungsgerechtigkeit

DigiBitS startet im Saarland für 11.000 Schüler an 30 Schulen

V.l.n.r.: DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger, die saarländische Bildungsstaatssekretärin Christine Streichert-Clivot und Jörg-Alexander Albrecht von DsiN-Mitglied Huawei. Foto: dsin
V.l.n.r.: DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger, die saarländische Bildungsstaatssekretärin Christine Streichert-Clivot und Jörg-Alexander Albrecht von DsiN-Mitglied Huawei. Foto: dsin

   

 

·       DigiBitS trägt digitale Bildung in 30 Schulen des Saarlands

 

·       Littger: Digitalkompetenz in allen Fächern muss zum Alltag werden

 

(Lebach/Berlin/pm) - Seit heute haben 30 Schulen im Saarland die Möglichkeit, am Bildungsprogramm DigiBitS im Fachunterricht zu partizipieren. Zum Auftakt der Initiative am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach ermunterte Bildungsstaatssekretärin Christine Streichert-Clivot Schulen landesweit zur Teilnahme: „Digitalisierung bestimmt zunehmend unsere Lebenswirklichkeit. Digitale Kompetenzen entscheiden mit über den zukünftigen Bildungserfolg junger Menschen. Wir müssen unsere Schülerinnen und Schüler daher in allen Fächern konsequent darin fördern und Medienbildung als durchgängiges Prinzip verankern.“ Die Resonanz der Schulen im Saarland auf das neue Angebot ist deutlich: Bereits Wochen vor dem heutigen Startschuss lagen Bewerbungen für zwei Drittel aller Programmplätze vor.

 

DigiBitS bietet erstmals konkrete Unterrichtskonzepte für den Fachunterricht zur Förderung digitaler Kompetenzen. Über eine Online-Plattform werden darüber hinaus weitere Angebote gebündelt und die physische DigiBitS-Materialbox kommt direkt im Klassenzimmer zum Einsatz. Im Fokus stehen didaktische Anregungen, um Medienbildung lebendig zu vermitteln. Das Angebot umfasst auch eine Weiterbildung für Lehrkräfte und steht teilnehmenden Schulen kostenfrei zur Verfügung. DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger sprach vom richtigen Projekt zum richtigen Zeitpunkt: „Die neuen Bildungsplänen erhöhen den Handlungsdruck an Schulen, digitale Kompetenzen zu fördern.“

 

Für die Bildungsstaatssekretärin Streichert-Clivot ist die Verbreitung digitaler Kompetenzen auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit: „Es ist darauf zu achten, dass der Zugang nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses abhängt, sondern alle Kinder einen gleichberechtigten Zugang zu den entsprechenden Geräten haben. Um dem entgegenzuwirken, wollen wir auch Geld aus dem Digitalpakt dafür nutzen, unsere Schulen technisch fit für eine moderne Bildung zu machen. Ich freue mich über das Engagement von DsiN und seinen Partnern wie dem Saarland-Paten Huawei, der das Projekt DigiBitS bei dieser Aufgabe unterstützt und Lehrerinnen und Lehrern praktische Anregungen für eine zeitgemäße Medienbildung bietet.“

 

Zum Projektstart in Lebach überreichten Littger und Streichert-Clivot mit den Projektpartnern eine DigiBitS-Materialbox an das Geschwister-Scholl-Gymnasium als erste Partnerschule. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie aufgeschlossen und engagiert sich die Schulen im Saarland zeigen. Wir freuen uns, dass wir als Projektpartner und Pate des Saarlandes die Schulen auf einem sicheren Weg in die Digitalisierung begleiten – denn eine smarte Technik von morgen braucht vor allem eins: noch smartere Nutzerinnen und Nutzer“, so Jörg-Alexander Albrecht vom Projektpartner Huawei Deutschland.

 

Für DsiN stand bei DigiBitS die partnerschaftliche Einbindung von Experten und lokalen Initiativen im Vordergrund. Zu den Partnern gehört auch die Arbeitsgemeinschaft Medienkompetenz des Saarlandes, die DigiBitS als Ergänzung zum Programm Medienschule Saarland versteht, bei dem die technische Ausstattung im Mittelpunkt steht. Zukünftig soll auch das Zentrum für Medienbildung des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) stärker eingebunden werden, um beim Thema Fortbildungen für Lehrkräfte zu kooperieren.

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN ist Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen zu konkreten Hilfestellungen für IT-Sicherheit. Mit seinen Mitgliedern und Partnern betreibt der gemeinnützige Verein zahlreiche Projekte zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist Schirmherr von DsiN. www.sicher-im-netz.de

 

 

 

Über DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule   


DigiBitS unterstützt die Förderung von digitalen Kompetenzen und IT-Sicherheit im Fachunterricht. Für Lehrkräfte der Klassenstufen 5 bis 8 werden fächerbezogene Materialien und Unterrichtskonzepte in einer Materialbox und in einem Online-Pool bereitgestellt. DigiBitS arbeitet mit Landesministerien, Schulen, Medienpädagogen und Kooperationspartnern wie fragFINN und Klicksafe zusammen. Interessierte Schulen im Saarland, die in ihrem Unterricht mit DigiBitS arbeiten wollen, können sich ab sofort für das Programm bewerben unter https://www.digibits.de/die-digibits-partnerschulen  

 


Erfolgsfaktor Kultur – erste Verleihung des Corporate Culture Awards“


 

Erfolgsfaktor Kultur in Zeiten von Change und digitaler Transformation: Am 15. November 2018 feiert der Corporate Culture Award (CCA) im Rahmen des 10. Deutschen Wirtschaftsforums in der Frankfurter Paulskirche Premiere. Der Award, der von nun an jährlich vergeben wird, prämiert Firmen mit einer herausragenden und vorbildlichen Unternehmenskultur. Initiatoren sind die Serviceplan Gruppe, Kultur-Analyst Deep White, die HR- und Transformations-Beratung Promerit und die ZEIT Verlagsgruppe.

 

 

(Frankfurt/ju) — Gemeinsam mit dem Kultur-Analysten Deep White, die Serviceplan Gruppe, sowie der ZEIT verleiht die HR- und Transformations-Beratung Promerit erstmalig den Corporate Culture Award. Ausgezeichnet werden mittelständische Unternehmen sowie Konzerne mit einer herausragenden Unternehmenskultur. Denn ob sich ein Unternehmen langfristig erfolgreich am Markt behaupten kann, entscheidet oft der bislang unterschätzte Faktor Unternehmenskultur. Wissenschaftlich nachweisbar hängen sogar 30 Prozent des Erfolgs von ihr ab – sie ist der Schlüssel für die Implementierung von Strategien und für die Attraktivität des Arbeitgebers. Ronald Focken, Geschäftsführer der Serviceplan Gruppe, erklärt: „Wir befinden uns in einer Zeit, in der sich ganze Industrien und Branchen neu erfinden müssen. Diese Veränderungsprozesse sind sehr stark mit einem Umdenken von Mitarbeitern und Führungskräften verbunden und mit der Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Mit dem Corporate Culture Award unterstreichen wir die Bedeutung einer entsprechenden Kultur im Unternehmen.“

 

Die Auszeichnung, die von nun an jährlich vergeben wird, basiert auf einem zweistufigen Verfahren, in dem eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Medien und Unternehmenspraxis die Kultur von Unternehmen und deren Führungspersönlichkeiten bewertet. Bei der ersten Auflage der Auszeichnung wurden aus 153 Nominierungen 13 Finalisten ermittelt. Die Gewinner der Kategorien „Digital Culture“, „Shared Value“, „Change“ und „Best Story“ werden bei der Verleihung des Awards im Rahmen des 10. Deutschen Wirtschaftsforums in der Frankfurter Paulskirche geehrt.

 

Das sind die 13 Finalisten:

 

·         Alfred Kärcher SE & Co. KG

 

·         Bäckerei Junge

 

·         B. Braun Melsungen

 

·         Covestro Deutschland

 

·         Heraeus Quarzglas Bitterfeld GmbH

 

·         HSE24

 

·         MCC Halle Münsterland GmbH

 

·         Otto Group

 

·         PSD Bank

 

·         SAP SE

 

·         Webasto SE

 

·         Weleda AG

 

·         Zeppelin GmbH

 

„Die Initiative ist eine große Chance, Unternehmen, Medien, Universitäten, Publizisten und Förderer zusammenzubringen um gemeinsam sinnstiftende und nachhaltige Konzepte zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Auszeichnung starker Unternehmen, sondern insbesondere darum, ein Netzwerk an Akteuren zu schaffen, das gemeinsam für die Werte in der Wirtschaft einsteht“, so Oliver Grüttemeier, Geschäftsführer von Serviceplan Köln.

 

„Wir möchten Unternehmenskultur endlich die Bühne bieten, die sie verdient. Professionelle Kulturarbeit ist die Basis für einen nachhaltigen Veränderungserfolg in jedem Unternehmen und das sollte gewürdigt werden“, fügt Kai Anderson, Geschäftsführer von Promerit, hinzu.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: corporate-culture-award.de

 


Landesbischöfe und Unternehmer:

Digitalisierung als gemeinsame ethische Herausforderung