Wirtschaft

22.06.2022


Philips Experience Design Team led by Sean Carney ist Red Dot: Design Team of the Year 2022

(Essen/rd) - Der ehemalige industrielle Mischkonzern Philips hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem führenden Unternehmen der Gesundheitstechnologie gewandelt. Um das zu erreichen, wurden zum einen Design und Technologie in die Unternehmens-strategie aufgenommen, zum anderen veränderte das Wirken von Chief Experience Design Officer Sean Carney das grundsätzliche Verständnis von Gestaltung maßgeblich.

Für den erfolgreichen Wandel durch Design wird die gestalterische Leistung des Philips Experience Design Teams unter Führung von Sean Carney mit dem Ehrentitel „Red Dot: Design Team of the Year 2022“ gewürdigt.

Ehrung im Rahmen der Red Dot Gala am 20. Juni 2022
Nach zwei Jahren Zwangspause konnte die Red Dot Gala am 20. Juni 2022 wieder in gewohnter Größe im Essener Opernhaus, dem Aalto Theater, stattfinden.
Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO von Red Dot, führte als Moderator durch den Abend und übergab den Siegern der Auszeichnung „Red Dot: Best of the Best“ in feierlicher Atmosphäre ihre Trophäen.

Die Ehrung des Red Dot: Design Team of the Year 2022 fand als abschließender Höhepunkt der Preisverleihung statt. Vor über eintausend internationalen Gästen übergab Roland Heiler, Managing Director des letztjährigen Titelträgers „Studio F. A. Porsche“, den Wanderpokal „Radius“ an Sean Carney. Der feierte seinen Erfolg mit rund 40 Mitarbeitern auf der Bühne des Aalto Theaters, bevor es zur After-Show-Party ins Red Dot Design Museum ging.

Dort wurde auch die eigens von Philips konzipierte Sonderausstellung eröffnet. Sie lässt einen Blick in die Arbeits- und Denkweise des Philips Experience Design Teams und damit einen Blick hinter die Kulissen des außergewöhnlichen Konzerns zu.

Erfolgreicher Wandel durch Design
Das Designteam rund um Sean Carney umfasst weltweit mehr als 700 Gestalter. Verteilt auf 13 Studios in Amerika, Europa und Asien, finden sich unterschiedliche Designdisziplinen wieder: User Experience Design, Design Strategy & Insights, Product Design, Brand & Communication, Design Business Leadership oder DesignOps. „Wo Design früher beispielsweise nur Grafikdesign war, unterscheiden wir heute mehr als 30 verschiedene spezifische Designaufgaben wie beispielsweise die Visualisierung von Daten oder die Analyse von Trends“, erklärt Sean Carney beispielhaft die Veränderung innerhalb des Teams und den Wandel im Design generell. Um deutlich zu machen, was er und sein Team heute tun, hat das Designteam vor zwei Jahren den Namen geändert, in Philips Experience Design Team.

Red Dot CEO Professor Dr. Peter Zec gratuliert zu Ehrentitel
„Sean Carney erreicht mit seinem Designteam, was sich viele wünschen, aber nur wenige schaffen: Die Gestaltung von Geräten – mehr noch – von ganzheitlichen Lösungen, die das Zusammenspiel von Technologie und Design erfordern, um den Fortschritt des eigenen Unternehmens und den Wandel des Gesundheitswesens nachhaltig positiv zu beeinflussen“, so Professor Dr. Peter Zec über die Arbeit des Designteams. „Angetrieben von globalen Herausforderungen wie einer alternden Gesellschaft, drohenden Pandemien, der Zunahme chronischer Erkrankungen und steigende Ausgaben für die Gesundheitsversorgung, arbeiten sich die Designer unter komplexen Bedingungen in Problembereiche ein, in denen ihre Produkte und digitalen Systeme später auch zum Einsatz kommen und innovative Lösungen liefern. Das multidisziplinär ausgerichtete Philips Experience Design Team beweist seit Jahren, dass es führend im Bereich der Gesundheitstechnologie ist. Die Auszeichnung zum Red Dot: Design Team of the Year 2022 ist die verdiente Anerkennung ihrer Arbeit“, so Zec weiter.

Red Dot: Design Team of the Year – Ehrentitel für nachhaltige Designpolitik
Die Auszeichnung als Red Dot: Design Team of the Year ist eine ganz besondere Ehre: Um diesen Titel kann sich kein Designer und kein Unternehmen bewerben. Es ist eine Einzelauszeichnung, die unter allen Awards herausragt, und die höchste Anerkennung einer nachhaltigen Designpolitik. Bereits seit 1988 wird im Rahmen des Red Dot Award: Product Design jedes Jahr ein Team, das sich in ganz besonderem Maße durch kontinuierlich innovative Gestaltungsleistungen auf höchstem Niveau ausgezeichnet hat, gekürt.

Im vergangenen Jahr konnte sich Studio F. A. Porsche über den Titel freuen. Das Designstudio aus Zell am See stellte sich damit unter anderem mit dem Fiskars Design Team led by Petteri Masalin, Flavio Manzoni & Ferrari Design Team, Phoenix Design Team und dem Canyon Design Team in eine Reihe.


Bilanz 2021: Bonifatiuswerk fördert Projekte in der Diaspora mit fast elf Millionen Euro

Große Unterstützung in Krisenzeiten

 

Generalsekretär Monsignore Georg Austen (Dritter von rechts) und Geschäftsführer Ingo Imenkämper (rechts) präsentieren das „Diaspora-Jahrheft“, den Finanzbericht 2021 des Bonifatiuswerkes, gemeinsam mit (von links) Nina Lubberich, Pastorale Koordinatorin (Propsteigemeinde St. Johann Bremen), Domkapitular Dr. Martin Schomaker, Schwester Oberin Olga Maria Zajac (Birgittinen-Kloster Bremen), Propst Dr. Bernhard Stecker, Schwester Elsa (Birgittinen-Kloster Bremen) und Nathalie Jelen, Projektleiterin „durchkreuzer“ (Bistum Osnabrück). Im Hintergrund ist der „durchkreuzer“, eine mobile Kirche, zu sehen, der im Bistum Osnabrück an Orte fahren soll, wo Kirche sonst nicht ist, zum Beispiel auf Festivals. Foto: Bonifatiuswerk/ Matthias Band

 

(Paderborn/pm) - Mit 10,9 Millionen Euro hat das Bonifatiuswerk im Geschäftsjahr 2021 Christen in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt. Mit dem Geld wurden 741 Projekte gefördert. „Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage ist das Spendenaufkommen stabil geblieben. Unsere Spenderinnen und Spender sind von Zuversicht getragen und helfen den Menschen in der Diaspora. Dafür sind wir außerordentlich dankbar“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresberichtes im Info-Zentrum Atriumkirche in Bremen.

 

Das Jahr 2021 sei auch für das katholische Hilfswerk erneut stark von der Corona-Pandemie geprägt gewesen, betonte der Generalsekretär. Veranstaltungen, Projekte und Gottesdienste konnten zum Teil nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt oder gefeiert werden. Ziel sei es gewesen, die wichtige pastorale Arbeit in den Gemeinden noch gezielter zu unterstützen und auch digitale Initiativen ins Leben zu rufen. Während der Pandemie wurde die Seelsorge gefördert, um Gottesdienste möglich zu machen und den Kontakt zu den Menschen zu halten. Ein Beispiel ist die Osterinitiative „Das Leben siegt“. Dabei wurden Tipps geliefert, wie Fastenzeit und Osterfest unter Corona-Bedingungen begangen werden können. 

 

In den Diaspora-Gebieten Deutschlands, Nordeuropas sowie in Estland und Lettland wurden 63 Bauprojekte mit 2,7 Millionen Euro gefördert. 1,5 Millionen Euro flossen in 545 Projekte der Kinder- und Jugendhilfe. 110 Projekte im Bereich Glaubenshilfe wurden mit knapp 604.000 Euro unterstützt. 368.000 Euro aus der Verkehrshilfe investierte das katholische Hilfswerk in 23 BONI-Busse, die die Gemeindearbeit vor Ort erleichtern. Mehr als 500 dieser Fahrzeuge sind derzeit in den Fördergebieten des Werkes unterwegs. Auch BONI-Bikes oder -E-Roller gehören mittlerweile zum Angebot.

 

In missionarische Initiativen und in die religiöse Bildungsarbeit flossen etwa 1,8 Millionen Euro, in die Projektbegleitung 407.000 Euro, in die Unterstützung der Seelsorge fast 150.000 Euro und in die zweckgebundene Förderung 1,3 Millionen Euro. Aus zweckgebundenen Mitteln des Diaspora-Kommissariats wurden 4,8 Millionen Euro an Projekte in Nordeuropa weitergeleitet.

 

Die Förderung der Projekte finanziert das Bonifatiuswerk, das in diesem Jahr erneut mit dem Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats ausgezeichnet wurde, durch Einnahmen aus Kollekten (2021: etwa 3,4 Millionen Euro), Spenden/Beiträgen/Vermächtnissen und Schenkungen (rund 8,5 Millionen Euro) sowie aus Mitteln des Diaspora-Kommissariats. Die Erstkommunionkinder spendeten 1,4 Millionen Euro, die Firmbewerber 594.000 Euro für Kinder- und Jugendhilfe-Projekte. Die bundesweite Diaspora-Kollekte erbrachte 1,3 Millionen Euro.

 

„Mit fast 16,2 Millionen Euro ist unser Mittelaufkommen um gut 1,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Diese positive Veränderung entfällt im Wesentlichen auf den Anstieg der Kollekten, die um 21 Prozent gestiegen sind (+ 584.000 Euro). Sie liegen pandemiebedingt aber immer noch deutlich unter dem Niveau von 2019. Darüber hinaus haben sich die Erträge aus Erbschaften erhöht – um mehr als eine Million auf 3,7 Millionen Euro“, erklärte Bonifatiuswerk-Geschäftsführer Ingo Imenkämper. „Dass die Menschen uns über ihren Tod hinaus ihr Vermögen zur Verfügung stellen, ist ein hoher Vertrauensbeweis. Dafür sind wir sehr dankbar.“

 

Heinz Paus, Präsident des Bonifatiuswerkes, ging auf die aktuelle Situation der Kirche ein. „In der gegenwärtigen schwierigen Situation unserer Kirche

braucht es besonders Glaubenszeugen, die die Wurzeln des christlichen Glaubens lebendig erhalten und vorleben, sowie innovative Projekte, die wir als Hilfswerk für den Glauben gerne fördern“, sagte Heinz Paus, der in diesem Zusammenhang auf das bundesweite Programm „Räume des Glaubens eröffnen“ verwies, das seit 2019 mehr als 20 Projekte gefördert hat. Dadurch würden auf „sehr kreative Art und Weise neue Formen des Kircheseins“ ermöglicht.

 

Weiterhin großer Beliebtheit erfreut sich das Programm „Praktikum im Norden“. Jährlich gehen mehr als 20 junge Menschen für einen längeren Zeitraum in eine katholische Gemeinde oder Einrichtung in Nordeuropa oder im Baltikum, um zu erleben, was es bedeutet in einer Minderheit seinen Glauben zu leben. „Im Mittelpunkt stehen die Begegnung und der Dialog der Menschen untereinander sowie der soziale Einsatz und die Förderung der Persönlichkeitsbildung“, sagte Monsignore Georg Austen, der betonte, dass es auch im Zeitalter der Digitalisierung möglich sei, die Inhalte des Glaubens zu verkünden: „Das Bonifatiuswerk stellt sich dieser Herausforderung und wird zu Pfingsten 2023 eine bundesweite Firm-App zur Firmvorbereitung anbieten. Sie soll weder eine reine Spiele-App noch ein Firmkurs im Sinne eines Buches sein, sondern die Firmvorbereitung vor Ort unterstützen.“

 

Als einen Höhepunkt in diesem Jahr bezeichnete der Generalsekretär die #PeaceBell-Ausstellung mit Michael Patrick Kelly vom 23. bis 31. Juli in Paderborn und das internationale Friedensgebet unter dem Leitwort „#PeaceOnEarth“, das am 27. Juli um 18.30 Uhr im Hohen Dom zu Paderborn mit Michael Patrick Kelly, der palästinensisch-israelischen Friedensaktivistin Nabila Espanioly und dem Apostolischen Exarchen für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, Bischof Dr. Bohdan Dzyurakh, gestaltet wird.

 

 

Downloadlink: Den Jahresbericht 2021 finden Sie auf der Internetseite des Bonifatiuswerkes unter: https://www.bonifatiuswerk.de/de/download/


Europäische Unternehmensförderpreise 2022: Die deutschen Gewinnerprojekte stehen fest!

 

Im deutschen Vorentscheid zu den diesjährigen Europäischen Unternehmensförderpreisen (European Enterprise Promotion Awards) konnten die von der Wirtschaftsförderung Bremen im Rahmen des Aktionsprogramms Innenstadt und des Zukunftsfonds Innenstadt umgesetzten Projekte und das europäische Verbundprojekt ScaleUp4Sustainability am meisten überzeugen. 

 

(Eschborn/pm) - In zwei Auswahlrunden bestimmte die Jury des nationalen Vorentscheids zu den Europäischen Unternehmensförderpreisen zunächst eine „TOP 10“ aus insgesamt 23 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen. Anschließend wurden aus diesen zehn die beiden am besten geeigneten Initiativen für das Finale des EU-Wettbewerbs ausgewählt.   

Unter dem Motto „Bremen wird neu“ soll ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bremen, finanziert über den Bremen-Fonds, mit vielfältigen Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität und Angebotsqualität in der Innenstadt sorgen und diese so nachhaltig stärken. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH setzt im Rahmen dieses Bremer Aktionsprogramms und des Zukunftsfonds Innenstadt im Auftrag der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt, verschiedene eigens entwickelte Konzepte hierfür um. Beispielsweise wurden Concept-Store- und Pop-up-Store-Wettbewerbe durchgeführt, um leere Einzelhandelsflächen zu beleben, innovativen Konzepten gemeinsam mit der Immobilienwirtschaft eine Chance in bester Lage zu bieten und damit die Vielfalt in der Innenstadt zu steigern. 

 

Die zweite Initiative im Finale ist „ScaleUp4Sustainability“. Das europäische Verbundprojekt entwickelte innovative Konzepte zur Zusammenarbeit von Studierenden und Unternehmen aus Deutschland, Schweden und den Niederlanden mit Hilfe praxisnaher Lehr- und Lernformate (kooperatives Green Venturing). Das dreieinhalbjährige Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms „Erasmus-Plus“ von der EU gefördert. Im Fokus stand dabei das Zusammendenken von Nachhaltigkeit und Ökonomie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Institutionelle nationale Partner waren die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit. (s. Partner). Das im Februar 2022 gestartete Projekt „Challenge4Impact“ knüpft an die Ansätze des kooperativen Green Venturing, die im Zuge von „ScaleUp4Sustainability“ entwickelt wurden, an. 

Diese beiden Projekte gehen nun für Deutschland ins internationale Rennen der Europäischen Unternehmensförderpreise 2022. 

 

Harm Wurthmann, Geschäftsführer im RKW Nordverbund und Vorstandsmitglied des RKW e. V.: „Mit dem Ansatz, das städtische Umfeld während und nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie – etwa in Bezug auf leerstehende Gewerbeflächen – wiederzubeleben und zu stärken, adressiert die Bremer Wirtschaftsförderung ein Problem, das vielen europäischen Städten bekannt ist. Gleichzeitig präsentiert sie ein besonders gut übertragbares Unterstützungsmodell.“

Prof. Dr. Florian Täube, Leiter des Fachbereichs Gründung beim RKW Kompetenzzentrum: „Auch „ScaleUp4Sustainability“ begegnet verschiedenen bedeutenden Herausforderungen unserer Zeit und zeigt dabei großen Vorbildcharakter. Sowohl Studierende als auch Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit: Erstere von der Möglichkeit, nachhaltige Lösungen für reale Probleme zu entwickeln, letztere von den neuen Ideen und Impulsen für ihre zukunftsfähige Unternehmensentwicklung. Gleichzeitig wird dem Klimawandel im Zuge der neu entwickelten Geschäftsmodelle Rechnung getragen und ein Beitrag zu gesellschaftlichem Fortschritt geleistet. Wir gratulieren beiden deutschen Siegerprojekten und drücken allen Beteiligten die Daumen fürs Finale!“ 

  

Mit den European Enterprise Promotion Awards zeichnet die Europäische Kommission seit 2006 jährlich Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-private Partnerschaften aus, die sich der Unterstützung von Unternehmergeist und Unternehmertum verschrieben haben. Ausgelobt wird der Wettbewerb in den Mitgliedstaaten der EU sowie in Albanien, Armenien, Bosnien Herzegowina, Großbritannien, Island, Kosovo, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, in der Türkei und der Ukraine. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert den deutschen Vorentscheid zum Wettbewerb und hat das RKW Kompetenzzentrum mit der nationalen Koordination beauftragt.

 

Die Gewinner der European Enterprise Promotion Awards 2022 werden am 29. November im Zuge der SME Assembly der Europäischen Kommission in Prag verkündet.

 

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie beim RKW Kompetenzzentrum oder online unter www.eepa-deutschland.de.

 

 

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Ford in Deutschland feiert Diversity Day

Foto: Ford-Werke GmbH
Foto: Ford-Werke GmbH

 

- Ford Standorte hissen die Pride Flagge

- Ford unterstützt auch seine Handelspartner bei Diversity Initiativen

 

(Köln/ots) - Zum diesjährigen Diversity Day hisst Ford wieder an allen seinen europäischen Standorten die so genannte Pride Flagge und zeigt so offen sein Bekenntnis zu Diversity. Am 1. Juni beginnt der "Month of Pride", in dessen Verlauf die LGTBQ+ Community die Öffentlichkeit vier Wochen lang explizit auf ihre Themen aufmerksam macht.

Ford steht seit langem für Vielfalt. Bereits vor über 25 Jahren hat Ford ein Diversity Management in Deutschland etabliert. Wichtig ist dem Automobilhersteller, dass alle Dimensionen von Vielfalt, darunter unter anderem Herkunft, Alter, Religionszugehörigkeit oder sexuelle Identität gleichermaßen als Bereicherung wahrgenommen werden.

Auch das Thema Behinderung ist Teil von Diversity. Erst jüngst hat das Unternehmen ein Fahrzeug für einen Mitarbeiter umgebaut, der seinen linken Arm verloren hat. Für Dienstfahrten war er dadurch immer auf eine Mitfahrgelegenheit angewiesen. Jetzt steht ihm ein umgebauter Ford Focus frei zur Verfügung, so dass er selbstständig jederzeit zu den verschiedenen Einsatzorten fahren kann.

Durch unterschiedliche Aktionen unterstützt der Hersteller auch seine Händler dabei, personelle und kulturelle Vielfalt gewinnbringend in ihren jeweiligen Unternehmen umzusetzen. So werden beispielsweise seit diesem Jahr digitale "Lunch & Learn"-Sessions für Führungskräfte und Personalverantwortliche angeboten, bei denen Erfahrungsberichte, Tipps und Angebote rund um Bewerbersuche oder Qualifizierung im Hinblick auf Diversity gegeben werden.

 

Ford-Werke GmbH

 

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter http://www.media.ford.com.


Ford-Werke GmbH

Ford übergibt 300 Laptops an ukrainische Geflüchtete

Ford übergibt 300 Laptops an ukrainische Geflüchtete . Foto: Ford-Werke GmbH
Ford übergibt 300 Laptops an ukrainische Geflüchtete . Foto: Ford-Werke GmbH

(Köln/ots) –

  • Ford IT-Auszubildende und -Umschüler bereiteten Laptops für ukrainische Geflüchtete auf
  • 300 Laptops an 20 ukrainische Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene übergeben
  • Bis zu eintausend Laptops folgen in den nächsten Wochen

 

IT-Auszubildende und -Umschüler von Ford haben die ersten 300 Laptops an zwanzig aus der Ukraine geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene übergeben. Mit der Hilfe der Laptops können die Geflüchteten besser die Sprache lernen, einen Job suchen und in Deutschland Fuß fassen. Im Anschluss an die Übergabe wurden die Gäste durch das Ford Ausbildungszentrum geführt und bekamen einen Eindruck von der automobilen Welt rund um den Fertigungsstandort des Ford Fiesta. Sie bekamen so auch Einblicke in die Möglichkeiten an Praktika oder den acht verschiedenen Berufen, die bei Ford ausgebildet werden.

Das Engagement geht zurück auf die Idee einer Ford IT-Mitarbeiterin, die sich dafür eingesetzt hat, dass die Laptops nach Ablauf der Leasinglaufzeit dem guten Zweck zugeführt werden. Eine Spezialfirma hat die Laptops von sämtlichen Firmendaten zertifiziert bereinigt. Im letzten Schritt haben im Wechsel je zwölf Ford Auszubildende und zwölf Umschüler der Fachinformatik gängige Software auf die "leeren" Laptops gespielt, so dass die Geräte sofort einsatzfähig sind und ihre neuen Besitzer digital unterstützen.

Mit Hilfe der jüdischen Frauenorganisation WIZO (Womens' International Zionist Organisation) wurde der Kontakt zu den ukrainischen Geflüchteten hergestellt, die am Dienstag, 17. Mai, begeistert ihre neuen Geräte im Empfang nehmen konnten. Im Laufe der nächsten Wochen werden sukzessive weitere Hunderte von Laptops aufbereitet, die dann ebenfalls an soziale Organisationen übergeben werden.

 

Ford-Werke GmbH

 

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen rund 19.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter http://www.media.ford.com.


Mitgliederversammlung des Trägervereins verjüngt Kontrollgremium

Dr. Ana Hoffmeister ist neue Aufsichtsrätin bei ERF – Der Sinnsender

(Wetzlar/ERF) - Dr. Ana Hoffmeister (Berlin), selbständige Unternehmensberaterin, ist in den Aufsichtsrat des Trägervereins ERF Medien e.V. berufen worden. Hoffmeister ergänzt das ehrenamtliche Gremium seit ihrer Wahl am 9. Mai als ständiges Mitglied. Hauptberuflich war sie zuvor fünf Jahre als Geschäftsführerin und im Vorstand des ökumenischen Netzwerks „Gemeinsam für Berlin e. V.“ tätig und blickt auf rund acht Jahre Vertriebserfahrung in verschiedenen Positionen bei einem internationalen Automobilhersteller zurück.

 

Seit 2020 ist sie im Trägerverein des ERF aktiv. Hoffmeister zu ihrer Wahl: „Ich engagiere mich für ERF – Der Sinnsender, weil es mir ein Herzensanliegen ist, dass das Evangelium Menschen erreicht, die sich von Kirchen fernhalten. Ich bin überzeugt, dass wir in der Zukunft mehr denn je für die beste Botschaft der Welt eine genauso attraktive Medienarbeit brauchen, um Menschen verschiedener Hintergründe, Generationen und Kulturen in Deutschland zu erreichen.“

 


Der Vorsitzende des ERF Aufsichtsrates Prof. Dr. Jürgen von Hagen freut sich auf die gemeinsame Arbeit: „Ich freue mich sehr darüber, dass uns Dr. Hoffmeister in der Arbeit des Gremiums mit ihrer Erfahrung und Persönlichkeit ergänzt. Im Namen des gesamten Aufsichtsrates heiße ich sie sehr herzlich willkommen.“ Auch der Vorstandsvorsitzende des ERF Dr. Jörg Dechert freut sich auf die Zusammenarbeit: „Vielfalt ist ein Schlüssel für Stabilität und Innovation, besonders auch im Gegenüber von Vorstand und Aufsichtsrat. Ich freue mich sehr, dass wir Dr. Ana Hoffmeister als Aufsichtsrätin gewinnen konnten und mit ihr nun die weiteren Schritte in die Zukunft gehen.“

Zum ERF Aufsichtsrat gehören neben Prof. Dr. Jürgen von Hagen und Dr. Ana Hoffmeister außerdem Matthias Knöppel, Wieland Müller, Heide Schmid, Andreas Schröder und Steve Volke. Seit 63 Jahren sendet der ERF die christliche Botschaft auf vielfältigen Wegen im vorwiegend deutschsprachigen Raum und unterstützt die Mission weltweit. Ende der 1950er Jahre mit Radioprogrammen auf Mittelwelle gestartet, zeichnet den ERF seit seinem Beginn Flexibilität und Entwicklungsorientierung aus. Das als Verein geführte Unternehmen beschäftigt heute rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Arbeit finanziert das Werk fast ausschließlich durch Spenden seiner mittlerweile rund 50.000 Ermöglicherinnen und Ermöglicher. 


Berufsbildungsbericht: Viele Jugendliche finden nur mit Unterstützung in die Ausbildung

 

Der Ausbildungsmarkt ist von der Pandemie immer noch stark beeinträchtigt. Die Nachfrage der Jugendlichen nach Ausbildungsstellen ist noch deutlicher zurückgegangen als das Angebot. Das eingeschränkte Angebote bei der Berufsorientierung und -vorbereitung erschwert den Übergang von der Schule in die Ausbildung, insbesondere für Jugendliche mit besonderen Unterstützungsbedarfen. Unterstützungsangebote der Jugendberufshilfe müssen dringend gestärkt werden, um alle jungen Menschen für eine Ausbildung zu erreichen und so einen qualifizierten Start ins Berufsleben zu ermöglichen. 

 

(Köln/kw) –Die Nachfrage junger Menschen nach Ausbildungsplätzen ist auch im zweiten Corona-Jahr deutlich gesunken. Insgesamt 433.500 junge Menschen haben sich bei der Bundesagentur für Arbeit ausbildungssuchend gemeldet, dies sind 39.400 weniger als im Vorjahreszeitraum (-8,3 Prozent), wobei bereits 2020 ein Rückgang von 7,6 Prozent festzustellen war. Damit waren 78.200 junge Menschen weniger auf Ausbildungsplatzsuche als dies von dem Vor-Corona-Jahr 2019 zu erwarten gewesen wäre – und dies bisher mit ungewissen Verbleib. Die drei KOLPING-Verbände zeigten sich in der gemeinsamen Erklärung „Zugang zur Ausbildung für alle ermöglichen!“ über die Zahlen im gerade erschienenen Berufsbildungsbericht 2022 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sehr beunruhigt. 

Auch das Ausbildungsstellenangebot hinkt weit hinter dem Vor-Corona-Niveau hinterher: Insgesamt wurden 536.200 Ausbildungsstellen gemeldet. Dies waren zwar 8.800 mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 gab es allerdings 42.200 Ausbildungsstellen weniger. Die Erfahrungen aus der Finanzkrise lassen befürchten, dass sich das Angebot auf diesem geringeren Niveau einpendeln wird. Daraus ergibt sich ein doppeltes Problem: Für die Betriebe verschärft sich der Nachwuchsmangel an geeigneten Fachkräften und für die Jugendlichen steigt die Gefahr, in eine Spirale aus prekären Arbeitsverhältnissen sowie in Arbeitslosigkeit und Armut zu geraten. 

 

Fehlende Unterstützungangebote erschweren Start in die Ausbildung

Der starke Rückgang des Ausbildungsinteresses während der Corona-Pandemie kann nicht auf den demographischen Wandel zurückgeführt werden, denn es gab einen leichten Zuwachs bei der Zahl der Schulabgänger_innen. Vielmehr zeigt sich hier, dass das eingeschränkte Angebot bei der Berufsorientierung wie fehlende Praktika oder ausgefallene Ausbildungsmessen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf deutlich erschwert hat. Verstärkt gilt dies für Jugendliche mit besonderen Unterstützungsbedarfen, da auch Angebote der Jugendberufshilfe nur teilweise zugänglich waren. „Es ist deswegen dringend nötig, dass die Unterstützungsangebote der Jugendberufshilfe – wie sie etwa die Kolping-Bildungsunternehmen oder das Jugendwohnen anbieten – gestärkt werden, um so alle jungen Menschen für eine Ausbildung zu erreichen und so einen qualifizierten Start ins Berufsleben zu ermöglichen“, sagte Alexandra Horster, Bundessekretärin des Kolpingwerkes Deutschland für die drei KOLPING-Verbände.

 

Allen Jugendlichen eine Ausbildungs-Perspektive geben 

Ziel muss es sein, dass möglichst vielen jungen Menschen zu einem guten Einstieg ins Erwerbsleben verholfen wird, damit sie zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft schauen können. Dafür braucht es die Stärkung der Jugendsozialarbeit mit ihren niedrigschwelligen arbeitsweltbezogenen Angeboten und aufsuchenden Elementen. Die Angebote der Jugendberufshilfe wie z.B. eine starke und jugendgerechte Assistierte Ausbildung müssen gestärkt und weiterentwickelt werden. Für Jugendliche, die überregional nach einer Ausbildungsstelle suchen, wird das Angebot von sozialpädagogisch begleitetem Jugendwohnen benötigt. 

Die ausführlichere Erklärung zum Berufsbildungsbericht der drei KOLPING-Verbände (Kolpingwerk Deutschland, Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e.V., Verband der Kolpinghäuser e.V.) findet sich hier als DOWNLOAD.

 

Das Kolpingwerk Deutschland ist ein generationsübergreifender katholischer Sozialverband mit bundesweit mehr als 220.000 Mitgliedern in 2.350 Kolpingsfamilien vor Ort, davon etwa 40.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die der Kolpingjugend angehören. Es ist Teil von Kolping International und von Kolping Europa.


Mitgliederversammlung und Begegnungstag bei ERF – Der Sinnsender

Einweihung des neuen Medienhauses markiert Meilenstein

Foto: erf
Foto: erf


(Wetzlar/ERF) - Heute feiert ERF – Der Sinnsender einen wichtigen Meilenstein – die Einweihung des neuen Medienhauses, das in den letzten zwei Jahren am Berliner Ring in Wetzlar errichtet wurde. Neben umfangreicher multimedialer Technik und einem TV-Studio beheimatet es zukünftig die rund 170 Mitarbeitenden des ERF. Der reguläre Betrieb wird in den nächsten Wochen aufgenommen.  

Im Rahmen des heutigen Begegnungstages von ERF Verein, Mitarbeiterschaft, Baubeteiligten und geladenen Gästen wurde die Einweihungsfeier als erste Sendung aus dem neuen Medienhaus live ausgestrahlt. Interessierte konnten nach der Premiere an einer digitalen Führung durch das Gebäude teilnehmen. Dr. Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender des ERF blickte im Rahmen der Veranstaltung nach vorn: „Gott geht mit denen in die Zukunft, die ihm mutig vertrauen. Das neue ERF Medienhaus ist eine Werkbank für die christliche Medienarbeit der nächsten 40 Jahre. Offen für die Anforderungen der Gegenwart und die Herausforderungen der Zukunft und eine inspirierende Arbeitskultur. Offen für Begegnung und gemeinsames Lernen mit allen interessierten Einzelpersonen und Kooperationspartnern, die zusammen mit uns als Sinnsender die gute Nachricht ausbreiten, dass jeder Mensch von Gott gewollt, geschaffen und geliebt ist.”

Der Wetzlarer Oberbürgermeister Manfred Wagner betont in seiner Rede: „‚Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken‘, so wird Isaac Newton zitiert. Wenn wir heute auf den Neubau des ERF Medienhauses schauen, dann wird der Widerspruch, den Isaac Newton vermeintlich gesehen hat, aufgelöst. In Wetzlar sind neue Mauern entstanden, die dem Team des Sinnsenders ERF einen in jeder Hinsicht modernen Rahmen bieten, um Brücken zu den Menschen in aller Welt zu bauen und die Botschaft des Evangeliums zu überbringen.”

Christian Kolb, Geschäftsführender Vorstand des ERF und Bauprojektleiter: „Die Komplexität eines Medienhauses, steigende Materialpreise und der Bauboom forderten uns heraus. Laufend wurden Optionen geprüft und umgesetzt, um Kosteneinsparungen zu erzielen. Wir danken Gott von Herzen, dass er uns in allen Phasen des Bauprojekts spürbar leitet und geleitet hat. Wir erleben das neue ERF Medienhaus als sichtbares Segenszeichen.”

In weiteren Grußworten würdigten der ERF Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Jürgen von Hagen (Bad Honnef bei Bonn), der Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Deutschland Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr) sowie der CEO und Präsident von TWR International Lauren Libby (Cary, North Carolina, USA) den heutigen Meilenstein der ERF Werksgeschichte. Von Hagen unterstrich die Relevanz der Medienmission: „Anhaltende Zeiten der Isolation und Vereinsamung, Abstandsgebote, Stillstand des öffentlichen Lebens in Deutschland und weltweit, und in jüngster Zeit die Zerstörungen und Kriegsverbrechen in der Ukraine machen uns bewusst, wie wichtig es ist, dass Menschen, die einsam, verunsichert und verängstigt sind, über Radio, Fernsehen und Internet Gottes Frohe Botschaft hören, damit sie zu Jesus finden, und dass Christen miteinander verbunden sein müssen, damit sie Christen bleiben. Das ist die Bestimmung dieses schönen neuen Hauses: Von hier soll das Evangelium hinausgehen, zum Lob und zur Freude unseres Herrn Jesus Christus. Wir danken Gott für die erfolgreiche Fertigstellung des wunderschönen neuen Gebäudes.“ 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Generalunternehmer Quast (Rohbau) und Jung (Ausbau) sowie Architekt Matthias Müller und die beteiligen Fachplaner und Gewerke interviewt.

Am Vorabend des Begegnungstages fand die digitale Mitgliederversammlung des ERF Trägervereins statt. Das Jahr 2021 war geprägt von der Arbeit an strategischen Grundlinien für die Zukunft des ERF und von vielen Rückmeldungen zur geistlichen Wirkung seiner Angebote. „Wir folgen Jesus in einer komplexen Welt, durch eine Zeit zunehmender Krisendichte. Wir sind herausgefordert, mit geistlicher Leidenschaft souverän Kurs zu halten und Haltung zu bewahren. Uns wird gleichzeitig abverlangt, uns beständig weiterzuentwickeln, experimentierfreudig zu sein, lernbereit und fähig, Herausforderungen in neue Kompetenzen zu verwandeln”, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Jörg Dechert bei der Vorstellung der Ziele und Projekte für 2022. Im Ausblick auf die künftige Organisationsentwicklung nannte Dechert den Aufbau und die IT-gestützte Betreuung von Communities, die Neuspender-Gewinnung sowie die Weiterentwicklung von Agilität und Digitalität.

Dankbarkeit für das Erreichte brachte Prof. Dr. Jürgen von Hagen zum Ausdruck: „Wir blicken dankbar auf das Jahr 2021 zurück. Es stand weiterhin unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie und unserem Bauvorhaben. Mit Freude und Dankbarkeit haben wir festgestellt, dass die Pandemie und damit verbundene wirtschaftliche Herausforderungen unsere Spenderinnen und Spender nicht entmutigt haben. Die Einnahmen betrugen 2021 insgesamt 16,6 Mio. €. Dem standen Aufwendungen von insgesamt 13,9 Mio. € gegenüber. Der Jahresüberschuss beträgt 720 T€. Das Eigenkapital des Vereins stieg auf 5,8 Mio. €. Wir danken Gott für seine treue und gütige Führung der Arbeit des ERF und aller seiner Mitarbeitenden.” Christian Kolb, Geschäftsführender Vorstand des ERF ergänzt: „Wir sind Gott von Herzen dankbar. Er ist es, der Menschen das Herz öffnet, den ERF im Gebet und mit Spenden zu unterstützen. 2021 haben 45.000 Spenderinnen und Spender in die christliche Medienarbeit des ERF investiert. Wir durften neu erleben, wie Gott den ERF mit den nötigen Mitteln versorgt.”

Die klare Ausrichtung auf die Mission zur Verbreitung des Evangeliums sei mit der Einführung des neuen Markenauftritts als ERF – Der Sinnsender fokussiert worden. Dechert: „Diese Welt und ihre Menschen brauchen einen Sinn und eine Hoffnung, die sie sich selbst nicht zusprechen können. Als Christinnen und Christen haben wir erfahren: Jesus Christus ist Sinn-Geber, Hoffnungs-Stifter, das menschenzugewandte Gesicht Gottes.” Der neue Auftritt solle den geistlichen Auftrag des ERF unterstützen und ihn zeitgemäß ins öffentliche Bewusstsein führen.

Die umfassende Weiterentwicklung der Arbeitskultur im ERF und die aktive Gestaltung der Digitalisierung seien weitere strategische Elemente zur Ausrichtung des Werks, die 2021 im Fokus standen. Dazu gehört eine großzügige Regelung für das selbstbestimmte Arbeiten mit Wahlmöglichkeiten für mobiles Arbeiten und ein flexibles Arbeitszeitmodell. „Eine solche Arbeitskultur ist nur möglich, wenn wir die Benefits der Digitalisierung umfassend und weiträumig heben. Auch in dieser Hinsicht sind wir im Berichtsjahr 2021 ein ganzes Stück vorangekommen”, freut sich Dechert.  

Ein digitaler, flexibler Ansatz ist auch die Basis für das im November 2021 eingeführte, crossmediale Produkt ERF Jess. Dechert erläutert: „Als erstes von Grund auf crossmedial konzipiertes ERF Medienangebot versetzt es uns in die Lage, künftige Entwicklungen in der Mediennutzung mitzugehen, ohne Nutzer/-innen dabei zu einem unserer anderen Angebote verweisen zu müssen.“ Es sei davon auszugehen, dass sich der Wandel der Mediennutzung auch in den nächsten Jahren fortsetzen werde.

Die gemessene geistliche Wirkung seiner Reichweite habe der ERF im Berichtsjahr 2021 deutlich gesteigert, so Dechert. Dabei nutzten im rund 45 % der Menschen ERF Medienangebote über Websites, 17 % über Livestream und 7 % über YouTube. Der Anteil der linearen TV-Ausspielung über Bibel TV betrug 20 %, die Distribution über DAB+ 5 %.

Es seien über 5.200 Rückmeldungen zu ERF Medienangeboten eingegangen, in denen Menschen über eine geistliche Ermutigung, positive Lebensveränderung oder eine persönliche Hinwendung zum christlichen Glauben berichten – rund 12% mehr als im Vorjahr. Zu den Schwerpunkten des internationalen Engagements des ERF gehörte 2021 Afghanistan. Während die Taliban die Macht im Land zurück eroberten, wurden christliche Radiosendungen in den Sprachen Paschtu und Dari über die TWR Sendeanlage PANI (Pakistan, Afghanistan, Northern India) mit ermöglicht.

Im Verlauf der Mitgliederversammlung wurden drei neue Mitglieder in den ERF Verein aufgenommen: Dr. Heinrich Derksen (Köln), Daniel Gruber (Freiburg) und Prof. Dr. Andreas Rauhut (Berlin).

Weiterhin wurden für ihr langjähriges Engagement im ERF Verein geehrt: Manfred Siebald (Mainz) als aktives Mitglied seit 50 Jahren, Werner Genz (Bad Nauheim) engagiert sich seit 40 Jahren. Ilse Glebe (Krefeld) engagiert sich seit 35 Jahren. Ralf Gotter, (Crimmitschau) und Albrecht Kaul (Kassel) bringen sich seit 30 Jahren aktiv in die Vereinstätigkeit ein. Petra Pientka (Schwerte), Susanne Meyeroltmanns (Adelebsen), Martin Kühn (Forchheim), Ewald Probst (Schwäbisch Hall), Friedrich Schneider (Oldenburg), Ulrich Materne (Wittenberge) unterstützen die Medienarbeit des ERF seit 25 Jahren. 

Weitere Informationen:

 


Diakonie Hessen warnt: Preisschock bei Energie und Lebensmittel bringt immer mehr hessische Haushalte in Bedrängnis

 

Menschen in Hessen suchen vermehrt diakonische Hilfeangebote auf / Politik muss wachsender Armut entschiedener gegensteuern / Zielgerichtete Maßnahmen erforderlich

(Frankfurt/dw) - Die Menschen erleben an der Supermarktkasse zurzeit Preissteigerungen wie seit 40 Jahren nicht mehr. Dies verdeutlichen die aktuellen Zahlen des vor wenigen Tagen veröffentlichten Inflationsmonitors des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung (Zum IMK-Monitor): Die gesamtgesellschaftliche Inflation stieg im März auf über 7,3 Prozent, Lebensmittelpreise zogen erneut deutlich an. Auch in Hessen bringen diese Entwicklungen damit immer mehr Haushalte an ihre finanziellen Grenzen. „Neben der konkreten Belastung setzt den Menschen vor allem die Unsicherheit zu“, sagt Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, und fasst die Gemütslage vieler Ratsuchender in den diakonischen Einrichtungen zusammen. „Sie wissen nicht, wie sich die Preise zum Beispiel für Lebensmittel weiter entwickeln werden und ob Sparen oder der Griff nach Sonderangeboten in einem halben Jahr noch reichen, um die Familie durch den Monat zu bringen. Auch die Angst vor der nächsten Gas- oder Ölabrechnung nimmt zu. Viele Haushalte können Nachzahlungen von mehreren Hundert Euro am Jahresende einfach nicht stemmen.“ 

 

Folge der Preissteigerungen: Bestehende Ungleichheiten verschärfen sich, Armut nimmt drastisch zu

Besonders betroffen sind Haushalte, die bereits vor den Preissteigerungen kaum finanzielle Puffer hatten: Grundsicherungsbeziehende, Rentner*innen, Erwerbslose, Geringverdienende und viele Alleinerziehenden-Haushalte. Aber auch Menschen, die bislang statistisch gesehen nicht als „arm“ galten, geraten zunehmend in Bedrängnis. „Eine Inflation um die sieben Prozent trifft zunehmend auch Haushalte, die bislang mit ihrem Einkommen noch einigermaßen gut zurechtkamen“, sagt Dr. Felix Blaser, Bereichsleiter bei der Diakonie Hessen. „Diese Entwicklung können wir auch in unseren diakonischen Angeboten beobachten: Die Tafeln verzeichnen einen größeren Zulauf und in den Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe melden sich Menschen, die Angst haben, nach der nächsten Nebenkostenabrechnung ihre Mieten nicht mehr bezahlen zu können. Auch die Schuldnerberatungen bekommen mehr und mehr Anfragen von Personen, die in eine finanzielle Schieflage geraten.“ Diese Beobachtungen aus der Praxis decken sich mit Ergebnissen einer Studie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen vom März. Sie ergab, dass aufgrund der steigenden Energiepreise 600 000 Haushalte in Deutschland drohen, in die Armut abzurutschen – Haushalte, die bislang nicht unter der Armutsschwelle lagen (Zur Studie).

 

„Die Teuerungen spüren vor allem die Haushalte, die einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Einkommens für die Dinge ausgeben müssen, deren Preise nun besonders stark ansteigen: Grundnahrungsmittel und Wohnenergie wie Strom, Gas oder Öl“, ergänzt Dr. Melanie Hartmann, Referentin für Armutspolitik in der Diakonie Hessen. So ließen sich auch die Befunde des aktuellen Inflationsmonitors des IMK der Hans-Böckler-Stiftung erklären, nach der die Inflation einkommensstarke Alleinstehende „nur“ mit sechs Prozent treffe, einkommensärmere Familien mit Kindern dagegen mit 7,9 Prozent belaste. Melanie Hartmann: „Wie so oft gilt leider auch hier: Die Inflation trifft alle, aber nicht alle gleich. Wohlhabendere Menschen müssen sich weniger Sorgen machen, während wir in unserer Arbeit immer mehr Personen treffen, die sich nicht mehr trauen, die Heizung anzudrehen oder die Abstriche bei der gesunden Ernährung machen müssen.“

 

Diakonie Hessen fordert: Unterstützung muss passgenau sein und bei Betroffenen ankommen

„Wichtig ist nun, dass politische Unterstützungsmaßnahmen nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden“, fordert Carsten Tag. „Eine Absenkung der Energiesteuer für Kraftstoffe in Milliardenhöhe entlastet doch vor allem Vielfahrer*innen und Leute mit spritschluckenden Fahrzeugen – also tendenziell eher wohlhabendere Menschen.“ Da einkommensarme Haushalte zwar häufig ältere aber insgesamt weniger Haushaltsgeräte oder Geräte der Unterhaltungselektronik besitzen, seltener Flugreisen unternehmen oder ein großes Auto fahren, ist ihr CO2-Fußabruck in der Regel geringer als der von wohlhabenden Haushalten. Carsten Tag: „Sollen einkommensarme Haushalte entlastet und reiche stärker in die Pflicht genommen werden, müssen passgenaue Lösungen gefunden werden. Nur so kann der Zugang zu bezahlbarer Energie gesichert und gleichzeitig der Klimaschutz nicht vergessen werden.“

 

Ein interessanter Vorschlag komme dazu von der Diakonie Deutschland. Sie fordert etwa die Einführung eines sozial-ökologischen Existenzminimums, in dem ein bestimmter Grundbedarf an (Wohn- und Mobilitäts-)Energie entlastet und Verbrauche darüber hinaus progressiv teurer werden. Melanie Hartmann: „Ein weiterer Vorschlag unserer Kolleg*innen ist, in den Sozialgesetzbüchern einen Zuschlag für soziale Notlagen festzuschreiben. Der Bundestag würde dann über eine Notlage entscheiden und die Höhe der Pauschalen für die Leistungsberechtigten festlegen. Damit müsste nicht bei jeder Krise über die Anpassung von Leistungen diskutiert werden.“ Diese Maßnahmen würden dafür sorgen, dass die Entlastungen passgenau bei jenen ankämen, die sie am dringendsten brauchen.

 

Bund, Land und Kommunen in der Pflicht

Außerdem sei ein Zusammenspiel aller politischer Ebenen notwendig. „Der Bund muss durch Erhöhung von Geldleistungen, Steueranpassungen, einer sozial-ökologischen Energiepolitik oder der Einführung einer Kindergrundsicherung dafür sorgen, dass armutsbetroffene Menschen mehr Geld zur Verfügung haben“, sagt Felix Blaser. „Landes- und Kommunalpolitik sind in der Pflicht, sich darum zu kümmern, dass Menschen auch mit weniger Geld ein besseres Leben führen können.“ Dazu gehörten zum Beispiel höhere Investitionen in Gemeinwesen und soziale Infrastruktur, Sicherung von bezahlbarem Wohnraum, Verbesserung von formalen und non-formalen Bildungsangeboten oder eine langfristige Vergünstigung des ÖPNV. Felix Blaser: „Nur so können wir sicherstellen, dass das Auskommen aller Menschen auch bei steigenden Preisen gesichert ist.“ 

 

 


Nicht am Krieg verdienen


Christliche Werte bei Finanzdienstleistungen: Bei der Steyler Ethik Bank gestalten Ordensfrauen und Ordensmänner die Regeln für faires Investment mit

 

(Sankt Augustin/sm) – Wie richtet die Steyler Ethik Bank ihr Handeln an christlichen Werten aus? Welchen Einfluss haben diese auf die angebotenen Dienstleistungen? Antworten auf diese Fragen liefert der Steyler Nachhaltigkeitsreport, der zum bereits achten Mal erscheint. Der Report 2022 stellt unter anderem die indische Ordensfrau Sr. Gretta Fernandes SSpS vor, die den Ethik-Anlagerat der ältesten ethischen Bank Deutschlands seit 2019 unterstützt.

Der Steyler Nachhaltigkeitsreport erscheint einmal jährlich und stellt auf 20 Seiten dar, wie sich christliche Werte auf die Anforderungen des Finanzmarktes übertragen lassen. Leitlinien sind der Einsatz für Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung sowie die konkrete Unterstützung der weltweiten Steyler Projekte für arme und ausgegrenzte Menschen.  

Das Porträt der indischen Ordensfrau Sr. Gretta Fernandes SSpS steht im Mittelpunkt des aktuellen Reports. Die Steyler Missionsschwester ist seit 2019 Mitglied im Ethik-Anlagerat der Steyler Fair Invest-Fonds. In diesem Gremium ist sie gemeinsam mit weiteren Experten unterschiedlicher Disziplinen für das nachhaltige Anlageuniversum der Fonds verantwortlich. Gemeinsam überwachen sie die Einhaltung der strengen ethisch-nachhaltigen Anlagerichtlinien. Unter anderem verbieten die Richtlinien Investitionen in Rüstungsfirmen. Denn an der Produktion von Waffen will die Steyler Ethik Bank kein Geld verdienen.

Anwältin der Gerechtigkeit - auch im Einsatz für die Ukraine
Als Missionssekretärin ihrer Ordensgemeinschaft im römischen Generalat ist Sr. Gretta Fernandes zugleich für die Koordination der weltweiten Hilfsprojekte ihrer Ordensgemeinschaft verantwortlich. In dieser Funktion steht sie auch mit ihren ukrainischen Mitschwestern in Kontakt und kümmert sich um die Hilfen für Flüchtlinge in der Ukraine sowie den Nachbarländern. Unter der Überschrift "Anwältin der Gerechtigkeit" macht der Bericht über die Ordensschwester eines deutlich: Für die Angehörigen der Steyler Ordensgemeinschaft ist der Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit kein abstrakter Wert, sondern untrennbar mit ihrem persönlichen Leben verbunden. Nicht nur in der Ukraine, sondern auch in vielen weiteren Ländern setzen sich die Steyler persönlich für arme und ausgrenzte Menschen ein.

Machen Sie sich Ihr eigenes Bild: In digitaler Form kann der Report unter der Adresse www.steyler-bank.de/report abgerufen wurden.

 

Die Steyler Ethik Bank
Die Steyler Ethik Bank ist Anbieter von fairen Finanzdienstleistungen. Sie wurde 1964 vom katholischen Orden der Steyler Missionare gegründet und steht allen Privatkunden offen, unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung. Die Bank investiert nach sozialen und ökologischen Kriterien und ist Initiator von drei nachhaltigen Publikumsfonds der Marke Steyler Fair Invest. Seit ihrer Gründung förderte die älteste ethische Bank Deutschlands mit über 100 Millionen Euro Steyler Hilfsprojekte in 80 Ländern. (www.steyler-ethik-bank.de, www.steyler-fair-invest.de)


Reisen ins Heilige Land

Die gelockerten Reisebestimmungen für Israel erleichtern dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande seine Arbeit vor Ort/Auch Reisen mit dem DVHL sind wieder möglich

 

(Köln/dvhl) - Mit negativer Corona-Testung erlaubt Israel seit diesem Monat wieder die Einreise auch für touristische Aufenthalte. Deshalb kann der Reisedienst des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL) wieder touristische Reisen, Studienreisen und Pilgerfahrten ins Heilige Land anbieten.

 

„Wir stellen fest, dass es ein großes Reiseinteresse gibt. Wir erhalten viele Anfragen“, berichtet DVHL-Generalsekretär Dr. Matthias Vogt, in Personalunion Geschäftsführer der DVHL Heilig-Land-Reisen GmbH. „2020 und 2021 waren durch die Corona-Pandemie für unsere Einrichtungen und Hilfsprojekte im Heiligen Land keine einfachen Jahre. Wenn die Pilgerinnen und Pilger ausbleiben, fehlen vielen Projekten Einnahmemöglichkeiten. Umso mehr freuen wir uns, dass jetzt Reisen wieder möglich sind und wir Menschen die Geschichte, Religiosität, Architektur, Spiritualität und Kultur des Heiligen Landes wieder näherbringen können.“

 

Für dieses Jahr sind aktuell zehn Reisen in Vorbereitung. Sie führen nicht nur nach Israel und Palästina, sondern auch an andere biblische Orte. Für interessierte Gruppen entwickeln die DVHL-Reiseexperten zudem individuell zugeschnittene Reisen, zum Beispiel für Bildungseinrichtungen, Schul- und Jugendgruppen, Chöre, Vereine oder Pfarrgemeinden.

 

Der DVHL setzt sich seit mehr als 160 Jahren als christliches Hilfswerk ein für die Menschen im Nahen Osten – immer vor dem Hintergrund des interreligiösen Dialogs und friedenspolitischen Engagements. Dazu unterstützt der DVHL soziale, pädagogische und pastorale Einrichtungen, Initiativen und Projekte vor Ort, die sich mit ihrem Angebot an benachteiligte Bevölkerungsgruppen wenden. Zudem unterhält der DVHL eigene Einrichtungen wie die Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg mit dem Kloster Tabgha am See Gennesaret, die Schmidt-Schule in Ost-Jerusalem und das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus im Westjordanland. Hinzu kommen die beiden Gästehäuser, das Paulus-Haus in Jerusalem und das Pilgerhaus Tabgha am See Gennesaret.

 

 

Nähere Informationen zur Arbeit des DVHL und zu den Reiseangeboten finden Interessierte unter www.dvhl.de.


Einreichungen zum Designwettbewerb sind ab sofort und bis zum 17. Juni 2022 möglich

Red Dot Award: Brands & Communication Design 2022

 

(Essen/rd) - Der Red Dot Award: Brands & Communication Design startet in ein neues Wettbewerbsjahr. Vom 14. März bis zum 17. Juni 2022 haben Hersteller sowie Service- und Dienstleistungsunternehmen die Möglichkeit, ihren Markenauftritt im Bereich „Brands“ bewerten zu lassen. Designer, Agenturen und Unternehmen können ihre Projekte und Kampagnen in der Sparte „Communication Design“ einreichen.

Sieger des Wettbewerbs erhalten das Red Dot Label. Es dient den Preisträgern als PR- und Marketinginstrument, mit dem sie sich von der Konkurrenz abheben und weltweit Aufmerksamkeit generieren.

Um erfolgreich aus dem Wettbewerb hervorzugehen, müssen sich alle Teilnehmer der Red Dot Jury stellen. Bestehend aus internationalen Journalisten, Professoren und Gestaltern fällt sie ihr Urteil in einem mehrtägigen Evaluierungsprozess. 

Präsentation der Sieger online und im Museum für Kommunikation Berlin
Am 28. Oktober 2022, dem Tag der feierlichen Preisverleihung in Berlin, veröffentlicht Red Dot alle Sieger online. Im Winners-Bereich auf der Red Dot-Website sind neben Informationen zum Gestalter und Auftraggeber bzw. zur Marke auch korrespondierende Bilder zu jedem Sieger zu finden. Das Museum für Kommunikation Berlin (MfK) stellt zudem vom 29. Oktober 2022 bis zum 15. Januar 2023 eine Auswahl der Sieger in einer Studioausstellung vor. 

Die Wettbewerbstermine im Überblick:
Gesamte Anmeldephase: 14. März bis 17. Juni 2022
Anmeldephase „Early Bird“: 14. März bis 8. April 2022
Anmeldephase „Regular“: 9. April – 20. Mai 2022
Anmeldephase „Latecomer“: 21. Mai – 17. Juni 2022

Versand von Siegerlisten: ab 22. August 2022
Veröffentlichung aller Sieger: 28. Oktober 2022
Preisverleihung in Berlin: 28. Oktober 2022
Studioausstellung im MfK Berlin: 29. Oktober 2022 bis 15. Januar 2023

 

Alle Informationen finden Sie unter https://www.red-dot.org/de/bcd 


Brunnen Verlag unter neuer Verlagsleitung

 

(Gießen/bv) - Hartmut Schweitzer (57) ist mit sofortiger Wirkung zum Verlagsleiter der Brunnen Verlag GmbH berufen worden. Der bisherige Leiter Marketing und Vertrieb unterstützt Peter Butenuth, der weiterhin als Gesamtgeschäftsführer der ALPHA-Buchhandelskette, der Brunnen Verlag GmbH sowie des Barsortiments- und Logistikunternehmens ChrisMedia GmbH amtiert.

Schweitzer übernimmt die verlegerische und vertriebliche Verantwortung in dem 1919 gegründeten konfessionellen Verlagshaus. Der gelernte Buchhändler hat nach einem Studium der Germanistik mehrere Jahre im Lektorat  des Brunnen Verlages gearbeitet. Anschließend sammelte er Erfahrung als Vertriebsleiter einer mittelständischen Druckerei, Vertriebs- und Marketingleiter des Verlages Präsenz Kunst und Buch und zuletzt langjähriger Vertriebsleiter der Nachrichtenagentur idea mit dem auflagenstärksten evangelischen Wochenmagazin, ideaspektrum. 2020 wechselte er zurück in den Brunnen Verlag.

Schweitzer: „Seit der Rückkehr zum Brunnen Verlag arbeite ich wieder in dem Verantwortungsbereich, der mir am meisten am Herzen liegt – dem Buchhandel. Über die Jahre konnte ich alle verlagsrelevanten Aufgaben intensiv kennenlernen und freue mich,  diesen Erfahrungsschatz nun auch als Verlagsleiter in den Brunnen Verlag einzubringen.“

Butenuth: „Mit Hartmut Schweitzer, der innerhalb der letzten beiden Jahre bereits erfolgreich Marketing und Vertrieb unseres Hauses neu ausgerichtet hat, gewinnen wir nun einen engagierten Verlagsleiter, der auch in der verlegerischen Verantwortung viel zur Zukunftsfähigkeit unseres Verlages beitragen wird.“

 

 

Der 2004 erstmalig vom Branchenmagazin Buchreport unter den 100 größten deutschsprachigen Verlagen gelistete Brunnen Verlag mit derzeit 31 Mitarbeitern gehört seit 2017 anteilig der Francke-Buch GmbH und der R. Kawohl Verlag GmbH.


Startschuss für die Europäischen Unternehmensförderpreise 2022

 

Die Europäischen Unternehmensförderpreise (European Enterprise Promotion Awards/EEPA) gehen in eine neue Runde. Im Rahmen des jährlich von der EU-Kommission ausgelobten Wettbewerbs werden auch in 2022 wieder die erfolgreichsten Unterstützungsleistungen für Unternehmertum und Unternehmergeist in Europa ausgezeichnet. 

(Eschborn/pm) - Für den deutschen Vorentscheid der Europäischen Unternehmensförderpreise sucht das RKW Kompetenzzentrum vom 7. März bis zum 29. April 2022 wieder die innovativsten und inspirierendsten Projekte und Initiativen zur Förderung von Gründungen sowie von kleinen und mittleren Unternehmen. Teilnehmen können öffentliche Organisationen und öffentlich-private Partnerschaften in sechs Wettbewerbskategorien. Eine nationale Expertenjury wird Anfang Juni die zwei besten Beiträge aus Deutschland auswählen und ins europäische Rennen schicken. Die finalen Siegerprojekte werden auf der SME Assembly der EU-Kommission Ende November 2022 in Tschechien feierlich verkündet. Für ihre herausragenden Leistungen erhalten die Projekte eine hohe internationale Aufmerksamkeit. Sie werden über verschiedene Kanäle und Medien in der Öffentlichkeit bekannt gemacht und nehmen eine europaweite Vorbildrolle ein.

Prof. Dr. Florian Täube, Leiter des Fachbereichs Gründung im RKW Kompetenzzentrum: „Im letzten Jahr wurde bereits zum vierten Mal in Folge ein Projekt aus Deutschland bei den Europäischen Unternehmensförderpreisen ausgezeichnet! Wir hoffen, auch 2022 wieder spannende und nachahmenswerte Wettbewerbsbeiträge zu erhalten, damit diese über Grenzen hinweg bekannt gemacht werden können und um potenzielle Unternehmerinnen und Unternehmer zu ermutigen und dadurch die Gründungskultur in Deutschland sowie in ganz Europa zu stärken.“

Der Wettbewerb wird in den Mitgliedstaaten der EU sowie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien, Nordmakedonien, Armenien, Moldawien, Island, Großbritannien, im Kosovo, in der Türkei und der Ukraine ausgelobt.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert die Europäischen Unternehmensförderpreise. Der deutsche Vorentscheid wird durch das RKW Kompetenzzentrum koordiniert. 

Weiterführende Informationen sowie Teilnahmebedingungen und Teilnahmeformular: www.eepa-deutschland.de 

>> „Best Practice“-Broschüre mit den Top 10 des deutschen Vorentscheids zu den Europäischen Unternehmensförderpreisen 2021

>> Videoplaylist mit allen europäischen Gewinnerprojekten 2021 bei der Auszeichnung auf der SME Assembly: https://bit.ly/3IBauQp  

 

 


ITB 2022 – Brot für die Welt fordert Impfgerechtigkeit und Klimaschutz im Tourismus

Tourismus: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Tourismus * Corona * Impfgerechtigkeit * Klimaschutz * ITB

 

(Berlin/bfw) - Zwei Jahre nachdem Corona als globale Pandemie eingestuft wurde und den internationalen Reiseverkehr in eine globale Krise gestürzt hat, bleibt die Situation des Tourismus in vielen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas fragil. „Wirtschaftlich schwache Länder mit hoher Abhängigkeit vom Tourismus leiden weiterhin erheblich unter den Folgen der Corona-Pandemie. In Afrika ist in den vergangenen beiden Jahren jeder dritte Arbeitsplatz im Tourismus weggefallen, in Europa etwa jeder zehnte“, sagt Antje Monshausen, Tourismusexpertin bei Brot für die Welt. Besonders betroffen waren und sind Menschen im informellen Sektor – darunter mehrheitlich Frauen. Ohne soziale Sicherung bleiben sie schutzlos der fortdauernden Krise des Tourismus ausgesetzt.

 

Anders als in Europa, wo ein reisestarker Sommer bevorsteht, wird für den Globalen Süden erwartet, dass die Zahl der internationalen Reisenden erst in frühestens zwei Jahren wieder das Niveau der Vor-Corona-Jahre erreicht. Einer der Gründe: Veranstalter und Reisende bevorzugen gerade jetzt Länder mit hohen Impfquoten. Während wohlhabende Staaten in Europa mehr Impfstoffe haben als sie für ihre Bevölkerung überhaupt benötigen, fehlen in vielen Staaten Afrikas weiterhin hunderte Millionen Impfdosen. „Impfgerechtigkeit endlich global zu erreichen, ist deshalb ein wichtiger Baustein zum fairen Aufschwung des Tourismus. Langfristig wird sich jedoch die Krisenanfälligkeit des Tourismus nicht wegimpfen lassen“, ist sich Monshausen sicher.

 

Krisen und Katastrophen wirken sich im globalen Tourismus auch in weit entfernten Teilen der Welt aus. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wird auch im Globalen Süden wirtschaftliche Folgen haben. Reisende aus Russland und der Ukraine machten in Ländern wie Thailand, Vietnam oder der Dominikanischen Republik bisher einen relevanten Anteil der Besucherinnen und Besucher aus.

 

 

Langfristig gesehen wird die Klimakrise jedoch die gravierendste Herausforderung für die Menschen im Globalen Süden sein. Schon jetzt treffen die Folgen der Erderhitzung kleine Inselstaaten von der Karibik bis in den Pazifik besonders stark. Wo der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig ist, folgt auf die Zerstörungen durch Hurrikans und Sturmfluten oft auch der ökonomische Zusammenbruch, wenn die Reisenden ausbleiben. Um den Tourismus im Globalen Süden weniger krisenanfällig zu machen, braucht es deshalb ambitionierten Klimaschutz und weniger Abhängigkeit vom internationalen Tourismus.


KDFB zum Equal Pay Day 2022

Gerechte Bezahlung – auch in der digitalen Arbeitswelt!

(Köln/kdfb) – Aus Anlass des diesjährigen bundesweiten Equal Pay Day (EPD) am 7. März bekräftigt der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) seine Forderung nach Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer, wenn sie gleiche und gleichwertige Arbeit leisten. „Gleichberechtigung hat wesentlich mit gleicher Entlohnung zu tun. Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts müssen grundsätzlich aufgehoben werden, auch in der ständig wachsenden digitalen Arbeitswelt“, erklärt KDFB-Vizepräsidentin Monika Arzberger.

 

Die Digitalisierung schreitet in politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Bereichen voran und wird in den kommenden Jahren das Leben grundsätzlich verändern. Der KDFB hält es für dringend erforderlich, dass alle Geschlechter, Generationen und Gesellschaftsschichten von der digitalen Transformation profitieren. „Für viele Frauen hängt eine gesicherte Zukunft von gerechtem Lohn ab. Die berufliche Qualifikation muss Grundlage für eine gerechte Bezahlung sein, auch in der zunehmend digitalen Arbeitswelt“, stellt Monika Arzberger fest.

 

Das diesjährige EPD-Motto „Equal Pay 4.0 – gerechte Bezahlung in der digitalen Arbeitswelt“ bedeutet laut KDFB, dass die Teilhabe von Frauen in der Erwerbswelt durch den digitalen Wandel keine Verschlechterung erfahren darf. Lohnlücken müssen endgültig geschlossen und Gleichstellung ermöglicht werden.

 

„Die Weiterentwicklung der Digitalisierung für eine gerechte und zukunftsorientierte Gesellschaft hängt von qualifizierten Frauen und Männern ab. Leider sind Frauen in der Digitalbranche noch immer unterrepräsentiert, hier müssen Zugangshürden abgebaut werden. Der digitale Wandel muss von Frauen und Männern gleichermaßen vorangebracht werden und beide müssen davon gleichermaßen profitieren. Auch bei diesem Wandel muss es um gleiche Arbeitsbedingungen, Aufstiegschancen und besonders um gleiche Löhne für alle gehen“, fordert KDFB-Vizepräsidentin Arzberger. Sie weist darauf hin, dass eine gerechte Entlohnung das Risiko von Altersarmut, besonders für Frauen, verringert. Weitere Informationen: www.equalpayday.de.

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 

 

 


KDFB erfüllt erneut Anforderungen von „Zukunft Einkaufen“

Klimabewusstes Handeln im Verband

 

(Köln/kdfb) - Im Katholischen Deutschen Frauenbund e.V. (KDFB) engagieren sich seit vielen Jahren Frauen für die Bewahrung der Schöpfung, Klimaschutz und eine globale ökologische Umkehr. Dabei fordert der Verband neben einer deutlichen Verstärkung von Maßnahmen zur Energieeinsparung auch konkrete effiziente Schritte zur Energienutzung. Im Rahmen einer nachhaltigen Beschaffungspolitik hat sich der KDFB zudem für den ökologisch verträglichen Einkauf von Büromaterialien, Papier etc. verpflichtet. Nun erhielt der Bundesverband für sein klimabewusstes Handeln erneut das Siegel „Zukunft Einkaufen“.

 

„Tag für Tag haben wir vielfältige Möglichkeiten, durch kleine Aktivitäten und konkretes ökologisches Handeln zum Schutz des Klimas und zum verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung beizutragen. Ganz konkret im eigenen Umfeld, sei es zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit. Der KDFB-Bundesverband hat sich schon vor Jahren für eine Selbstverpflichtung entschieden. Wir stellen uns den Herausforderungen und bessern dort nach, wo es möglich und nötig ist“, erklärt KDFB-Vizepräsidentin Rose Schmidt.

 

Besondere Meilensteine in den letzten Jahren waren die Durchführung der bundesweiten Aktionswoche „für mich. für dich. fürs Klima.“ und eine stärkere Vernetzung des KDFB mit anderen Verbänden und Organisationen, die sich intensiv mit Fragen der Klimagerechtigkeit auseinandersetzen. Außerdem fanden für Multiplikatorinnen verschiedene Seminare und Arbeitstagungen zu Themen wie „Rund ums Wasser“ und „Klimawandel" statt.

 

Nach der ersten Zertifizierung aufgrund den Richtlinien von „Zukunft Einkaufen“ im Dezember 2015 und der Rezertifizierung 2018 erfolgte im Januar 2022 wieder eine Überprüfung der Aktivitäten der letzten Jahre und der zukünftigen Ziele. Dabei wurde besonders die Entwicklung von Arbeitsprozessen und Beschaffungsmaßnahmen hinsichtlich ihrer ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit abgefragt. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Umwelterklärung zusammengefasst (www.frauenbund.de).

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 

 


Unternehmen mit positivem Beitrag gesucht: Steyler Ethik Bank nutzt die nachhaltige Entwicklungsziele der Vereinten Nationen als Kriterium für faire Geldanlagen

Nur Firmen, die nachhaltige Entwicklung voranbringen, bekommen Geld

(Sankt Augustin/sm) - Die Steyler Ethik Bank berücksichtigt die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) als neues Auswahlkriterium für ihren nachhaltigen Aktienfonds. So soll garantiert werden, dass Gelder nur an die Unternehmen fließen, die einen positiven Beitrag zur weltweiten Entwicklung leisten. Damit folgt das kirchliche Institut einmal mehr seinem Anspruch, faire Alternativen für Bankkunden zu bieten, getreu dem Motto, "Wo Geld Gutes schafft".

 

In ihrer Agenda 2030 haben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen 17 nachhaltige Entwicklungsziele definiert. Die „Sustainable Development Goals“, kurz SDGs, sind für benachteiligte und marginalisierte Menschen eine große Chance. Denn sie bieten Unternehmen einen Anreiz, sich stärker im Kampf gegen Hunger, Armut und viele weitere Probleme zu engagieren.

Die Idee der nachhaltigen Entwicklungsziele ist einleuchtend. Als Nachhaltigkeitsbank, die seit ihrer Gründung Entwicklungsprojekte fördert, unterstützt die Steyler Ethik Bank dieses Anliegen. Daher müssen Unternehmen, in die der Steyler Aktienfonds investiert, Mindeststandards erreichen. Spezialisierte Agenturen schauen, ob ein Unternehmen die nachhaltige Entwicklung fördert oder behindert, und zwar für jedes einzelne der 17 Ziele. In der Summe muss ein Unternehmen mindestens eine neutrale Bewertung bekommen, sonst erhält es kein Geld vom nachhaltigen Steyler Fonds. Da dies nur eine Untergrenze ist, wird die Wirkung des Fonds im Ganzen positiv sein.

Die Umsetzung hat Tücken, lohnt sich aber
Doch wie funktioniert eine solche Bewertung genau? Auf den ersten Blick erscheint die Übertragung von entwicklungspolitischen Zielen in die Finanzwelt relativ leicht. Doch ein Allheilmittel sind sie nicht, wie Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank verdeutlicht. "Zahlreiche SDG-Bewertungen funktionieren nach einem einfachen Schema. Ein SDG-Score kann zum Beispiel gut ausfallen, weil ein Unternehmen Medikamente produziert. Dahinter steht die Annahme, dass es damit automatisch eine nachhaltige Entwicklung fördert. In diesem Fall also das Nachhaltigkeitsziel Nummer 3 'Gesundheit und Wohlergehen'. Doch welche Medikamente produziert das Unternehmen und zu welchem Zweck? Schon diese Frage wird oft nur unzureichend beantwortet."

Die Bewertung mit Hilfe der nachhaltigen Entwicklungsziele zeigt also nur einen Ausschnitt. Für Norbert Wolf ist daher klar, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele als alleiniger Maßstab noch keine faire Geldanlage garantieren. "Dennoch halten wir diese Kriterien für eine sinnvolle Ergänzung in unserem Auswahlprozess", so Wolf. "Denn wir nutzen ja weiter unsere anderen, erprobten Nachhaltigkeitskriterien. Beides zusammen wird unsere Auswahlmethoden verfeinern und so bessere Ergebnisse bringen."

Hintergrund: Die Steyler Ethik Bank
Die Steyler Ethik Bank ist Anbieter von fairen Finanzdienstleistungen. Sie wurde 1964 vom katholischen Orden der Steyler Missionare gegründet und steht allen Privatkunden offen, unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung. Die Bank investiert nach sozialen und ökologischen Kriterien und ist Initiator von drei nachhaltigen Publikumsfonds der Marke Steyler Fair Invest. Seit ihrer Gründung förderte die älteste ethische Bank Deutschlands mit über 100 Millionen Euro Steyler Hilfsprojekte in 80 Ländern. (www.steyler-ethik-bank.de, www.steyler-fair-invest.de)

Rechtlicher Hinweis:
Die Inhalte dieser Pressemitteilung stellen keine Handlungsempfehlung dar, sondern dienen der werblichen Darstellung; sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch eine Bank noch die Beurteilung der individuellen Verhältnisse durch einen Steuerberater. Der Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen erfolgt ausschließlich auf der Grundlage des aktuellen Verkaufsprospektes, der aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte und der wesentlichen Anlegerinformationen (wAI), die kostenlos auf der Homepage der Gesellschaft unter www.monega.de abgerufen oder von der Gesellschaft in gedruckter Form über die Adresse Monega Kapitalanlagegesellschaft mbH, Stolkgasse 25-45, 50667 Köln bezogen werden können.


80 Prozent wünschen sich im Home Office mehr Cybersicherheit

(Berlin/pm) - Acht von zehn Mitarbeitern beklagen mangelnde Hilfestellungen des Unternehmens für die Arbeit von Zuhause. Nach einer Studie des Sicherheitsunternehmens Kaspersky sind mobile Arbeitnehmer vielfach auf eigene Schutzvorkehrungen angewiesen. So nutzen zwar 38 Prozent den privaten Computer für die Arbeit von zu Hause. Vorgaben zur Absicherung der eigenen IT-Geräte oder Heimnetzwerke durch den Arbeitgeber sind dabei jedoch die Ausnahme. 

 

Dazu erklärt TISiM-Leiterin Sandra Balz: :  
„Die Verantwortung für IT-Sicherheit und Datenschutz gilt natürlich auch für externe Arbeitsplätze. Hier besteht in vielen Betrieben noch erheblicher Nachholbedarf. Es geht um technische Vorkehrungen sowie zusätzliche Mitarbeiter-Awareness. Wir appellieren daher an Unternehmen, entsprechende Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen und passende Maßnahmen umzusetzen.“ 


Die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM) bietet mit dem Sec-O-Mat einen einfachen Einstieg für passgenaue IT-Sicherheitsmaßnahmen. Im aktuellen Themenquartal steht das sichere Arbeiten im Home Office im Mittelpunkt. 

 

Weitere Informationsmaterialien zum sicheren Arbeiten im Home Office finden Sie hier.
Die Studie des Sicherheitsunternehmens und DsiN-Mitglied Kaspersky finden Sie hier.

 

 

Über TISiM – die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand

TISiM – die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand bietet passgenaue Informationen aus einer Hand. Sie bündelt, bereitet praxisnah auf und vermittelt Angebote zum Thema IT-Sicherheit. Darüber hinaus unterstützt sie kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe, Freiberufler und Selbstständige bei deren Umsetzung. TISiM wird von einem Konsortialverbund unter Leitung von DsiN betrieben mit Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V.
Der gemeinnützige Verein DsiN wurde 2006 im Rahmen des 1. Nationalen IT-Gipfels (heute: DigitalGipfel) der Bundesregierung gegründet. Als Ansprechpartner für Verbraucher:innen und kleinere Unternehmen befähigt der Verein durch konkrete Hilfestellungen zum sicheren Umgang mit digitalen Diensten. DsiN ist Partner von Vereinen sowie auch der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat. sicher-im-netz.de

 

 


BBT-Gruppe unterstützt die Initiative #OutInChurch:

Für die Akzeptanz von Vielfalt in  der Kirche

 

Hierzu erklärte Dr. Albert-Peter Rethmann, Sprecher der Geschäftsführung:

 

(Koblenz/bbt) - „Die BBT-Gruppe begrüßt ausdrücklich und unterstützt die Initiative #OutInChurch, mit der eine Vielzahl von hauptamtlichen LGBTIQ+ Mitarbeitenden in der katholischen Kirche ein mutiges Zeichen setzen und sich öffentlich zu ihrer sexuellen Identität bekennen. Vor allen, die hier ihr Schweigen brechen, haben wir großen Respekt. Das Signal war überfällig. Das Verschweigen-Müssen der eigenen sexuellen Identität hat vielen Menschen in der Vergangenheit großes Leid zugefügt. Ein wesentlicher Teil des eigenen Menschseins durfte nicht als erfüllend und wertvoll gelebt werden. Die Angst vor Entdeckung der eigenen sexuellen Identität führte zu Frustration, Verzweiflung und vielfach zu einer Abwertung des eigenen Lebens. Partnerschaften mussten und müssen teilweise heute noch geheim bleiben. Wagten LGBTIQ+ Menschen den Schritt in die kirchliche Öffentlichkeit, mussten sie bis in die jüngste Vergangenheit um ihr Ansehen und ihre berufliche Existenz fürchten. Das Menschenrecht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit musste zurücktreten hinter Moralvorstellungen, die lange überholt sind.

Mit der Initiative #OutInChurch ist nicht weniger als ein Durchbruch erreicht. Es muss zukünftig ausgeschlossen sein, dass Menschen in der katholischen Kirche verschweigen oder sich dafür rechtfertigen müssen, dass sie LGBTIQ+ sind. Es muss zukünftig möglich sein, dass sie mit ihrem je eigenen Charisma in der Kirche leben und arbeiten und damit die Kirche bereichern. Die BBT-Gruppe hat, wie andere caritative Träger und Verbände in der katholischen Kirche, seit längerer Zeit eine überfällige Klärung herbeigeführt. LGBTIQ+ hat ebenso wie das Leben in einer Partnerschaft oder Ehe mit einem Partner des gleichen Geschlechts, keinen Einfluss auf Beschäftigung oder Akzeptanz in unserem Unternehmen. Diese gelebte Kultur hat die BBT-Gruppe im Jahr 2021 mit dem Beitritt zur „Charta der Vielfalt“ unterstrichen. Wir wollen Menschen nicht ausgrenzen, sondern sie ermutigen und willkommen heißen.“

 

Mehr Informationen gibt es unter:

www.outinchurch.de

Hier geht's zum Manifest von #OutInChurch

Auf change.org können Sie Unterstützung zeigen und die Online-Petition unterzeichnen

 

 

Die BBT-Gruppe ist mit rund 100 Einrichtungen, über 14.000 Mitarbeitenden und ca. 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.  


Rekordbeteiligung beim Ford Volunteering "Community Involvement"

Foto: Ford-Werke GmbH
Foto: Ford-Werke GmbH

 

- Neuer Engagement-Rekord: 2.450 Ford Beschäftigte engagierten sich ehrenamtlich im Jahr 2021 bei 310 Projekten mit über 29.000 Arbeitsstunden

- Allein über 2.000 Ford Beschäftigte in der Fluthilfe aktiv

- Große Bandbreite an Projekten von Müllsammlung am Rheinufer über Gestaltung eines "Grünen Klassenzimmers" bis zum Bau einer "Vielzweckhütte" für einen Kölner Sportverein

- Zusätzlich mehr als 300.000 Euro finanzielle Unterstützung gemeinnütziger Aktivitäten

 

(Köln/ots) - Das ehrenamtliche Engagement der Ford Belegschaft stand im abgelaufenen Jahr 2021 ganz im Zeichen von "Fluthilfe". Seit dem 15. Juli 2021, dem ersten Tag nach der großen Flutwelle, pendelten mehr als 2.000 Ford Beschäftigte in die betroffenen Gebiete und packten tatkräftig an, zum Beispiel bei dringend notwendigen Aufräumarbeiten, Aufstemmen von Estrich, beim Schutt beseitigen, Renovieren oder auch bei der Weinlese an der Ahr. Rund 20.500 Stunden lang engagierten sich ehrenamtliche Ford Helfer in 260 verschiedenen Fluthilfe-Projekten. Nicht zu vergessen Hunderte von Stunden, die "hinter den Kulissen" angefallen sind, beispielsweise durch die Etablierung der gesamten Ford Helferlogistik oder die Organisation des Ford Helfer-Shuttledienstes, der die Freiwilligen in die Flutgebiete brachte. Passend zur Weihnachtszeit wurde aber auch finanziell unterstützt, so dass 300 betroffenen Kindern im Rahmen festlicher Adventsfeiern mit Weihnachtpäckchen eine Freude gemacht werden konnte.

 

Darüber hinaus wurden viele langjährige Ehrenamtsbeziehungen fortgesetzt, wie zum Beispiel mit der Caritas und der Bürgerstiftung Köln. Insbesondere während des Global Caring Month, dem jährlichen globalen Ford Freiwilligenmonat, fanden 15 Freiwilligenprojekte statt, bei denen sich 225 Freiwillige rund 2.7000 Stunden lang engagierten. Der Ford Motor Company Fund unterstützte dieses Projektportfolio 2021 mit über 53.000 Euro. So wurde beispielsweise an der Adolph-Kolping-Schule, einer Realschule im Kölner Stadtteil Kalk, auf dem Schulhof ein grünes Klassenzimmer von drei Dutzend Ford Beschäftigten gestaltet und eine dringend benötigte Vielzweckhütte bei einem Sportverein im Kölner Norden gebaut. Darüber hinaus wurden Schulräume renoviert und Spielgeräte in einem Kindergarten aufgebaut. Erstmalig engagierten sich allein 80 Ford Beschäftigte beim Rhine CleanUp in Zusammenarbeit mit dem Kölner Verein KRAKE e.V. und befreiten das Rheinufer im Kölner Norden von herumliegendem Unrat. Bei dieser größten Einzelaktion wurden rund 500 Kilogramm Müll auch aus dem angrenzenden Naturschutzgebiet entfernt.

 

Die Gesamtbilanz der Ford Freiwilligen kann sich 2021 erneut sehen lassen. Besonders durch die außerordentliche Hilfsbereitschaft für Flutopfer wurde mit insgesamt 2.450 Ford Beschäftigten bei 310 Einzelprojekten ein neuer Engagement-Rekordwert erreicht; dabei markieren über 29.000 Einsatzstunden ebenfalls eine neue Bestleistung.

 

Ehrenamtliches Engagement hat bei Ford in Deutschland eine lange Tradition. Seit Beginn der so genannten Community Involvement Initiative im Mai 2000 haben sich alleine in Deutschland rund 21.000 Ford Beschäftigte mit fast 2.700 Projekten engagiert, was sich auf insgesamt mehr als 310.000 Arbeitsstunden für das Gemeinwohl summiert.

 

Weltweit flossen 2021 vom Ford Fund, dem philanthropischen Arm der Ford Motor Company mehr als 1,3 Mio. Dollar an Opfer von Umweltkatastrophen wie Überflutungen oder Wirbelstürme. In Deutschland unterstütze die gemeinnützige Stiftung des Automobilherstellers gemeinnützige Projekte mit insgesamt mehr als

300.000 Euro.

 

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Ford-Werke GmbH

 

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln.

 

Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen rund 19.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com

(https://media.ford.com/content/fordmedia/feu/de/de.html) .

 

Ford Motor Company Fund

 

 

Als philanthropischer Arm des Automobilherstellers unterstützt der Ford Motor Company Fund seit mehr als 70 Jahren unterversorgte und unterrepräsentierte Gemeinschaften. In Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen und kommunalen Partnern innerhalb des Ford-Netzwerks weltweit stellt der Ford Fund Ressourcen und Möglichkeiten zur Verfügung, die die Chancengleichheit fördern und den Menschen helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Seit 1949 hat der Ford Fund mehr als 2,1 Milliarden Dollar in Initiativen investiert, die grundlegende Bedürfnisse erfüllen, den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen ermöglichen, Instrumente zum Aufbau neuer Fähigkeiten anbieten sowie Wege zu hochwertigen Arbeitsplätzen eröffnen. Die internationalen Investitionen des Ford Fund werden von GlobalGiving verwaltet, dem langjährigen Partner des Automobilherstellers bei der Katastrophenhilfe und der Vergabe globaler Zuschüsse. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.fordfund.org oder folgen Sie uns unter @FordFund auf Facebook, Instagram und Twitter.


Beliebte Pferdemesse abgesagt – HansePferd Hamburg findet erst 2024 wieder statt

(Hamburg/pm) - Die HansePferd Hamburg wird in diesem Jahr nicht wie geplant auf dem Hamburger Messegelände stattfinden. Durch die ungewisse Entwicklung der Pandemie bis Ende April gibt es leider bei vielen Mitwirkenden große Unsicherheiten hinsichtlich der Durchführbarkeit und des Erfolges der Pferdemesse. Zusammen mit einer spürbaren Zurückhaltung von ausstellenden, teils namhaften Unternehmen hat sich die Hamburg Messe und Congress nun entschlossen, die beliebte Publikumsveranstaltung abzusagen. 

 

„Wir haben vor dem Hintergrund der aktuellen Lage Verständnis für die Entscheidung der Ausstellenden, die sich nicht beteiligen oder eine Zusage erst zu einem späteren Zeitpunkt geben möchten“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. „Damit ist jedoch für uns die HansePferd, bei der seit jeher Qualität und Attraktivität für die Besucherinnen und Besucher im Vordergrund stand, nicht mehr in gewohntem Maße durchführbar.“ Auch eine Terminverschiebung hat die Messegesellschaft im Vorwege eingehend geprüft. „Da das Hamburger Messegelände jedoch bis zum Frühjahr 2023 mit anderen Veranstaltungen belegt ist, gibt es in diesem Jahr keinen passenden Ausweichtermin.“

 

Die nächste HansePferd Hamburg findet vom 19. bis 21. April 2024 statt.


Polestar arbeitet an biologisch abbaubaren Materialien für zukünftige Fahrzeuge

We Harvest Wine. Foto: Polestar
We Harvest Wine. Foto: Polestar

(Hamburg/md) - Im Oktober 2021 präsentierten Polestar und der Awareness Artist Thijs Biersteker die interaktive Kunstinstallation „We Harvest Wind“. Die Zusammenarbeit, inspiriert von Polestars LCA-Bericht, lenkte die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung erneuerbarer Energien und führte zu mehr als nur innovativer Kunst. Im Rahmen des Projekts wurde ein neuer, vollständig biologisch abbaubarer Klebstoff auf Maisbasis entwickelt, der das Potenzial hat, zukünftig in Polestar Fahrzeugen eingesetzt zu werden.

Die Skulptur „We Harvest Wind“ hat einen Durchmesser von drei Metern und besteht aus einer Reihe von Außenflügeln, die sich um eine zentrale Spirale drehen. Die Besucher können das „Windspiel“ selbst steuern, indem sie große Ventilatoren bedienen und sich so bewusst werden, dass die Macht, echte Veränderungen zu bewirken, in ihren eigenen Händen liegt. Bei der Entwicklung des Werks arbeiteten das Woven Studio von Biersteker und das in Großbritannien ansässige Forschungs- und Entwicklungsteam von Polestar Hand in Hand.

Bei der Auswahl des Materials für die Außenflügel untersuchte das Team zunächst die Verwendung von Bcomp powerRibs™ kombiniert mit einer Platte aus Naturfasern und Polypropylen (NFPP) – dem gleichen flachsbasierten Verbundwerkstoff, der auch im Polestar Precept zum Einsatz kommt. Die meisten Naturfaserprodukte verwenden jedoch Polypropylenharz auf Basis fossiler Brennstoffe. Diesen Umstand hat der Künstler zusammen mit dem Forschungs- und Entwicklungsteam von Polestar im Rahmen der Zusammenarbeit in Frage gestellt und gemeinsam wurden eine Reihe von nachhaltigeren, biologisch abbaubaren Harzen untersucht.

„Wenn man ein Kunstwerk schafft, das über Umweltauswirkungen spricht, muss man etwas schaffen, das die Umwelt selbst nicht zu sehr beeinträchtigt“, sagt Thijs Biersteker, Künstler und Gründer des Woven Studio.

Was spielerisch als Experiment begann, soll zukünftig Einfluss auf die Fahrzeugproduktion bei Polestar haben. „Das Projekt „We Harvest Wind“ ermöglichte es Woven Studio und Polestar, ihre Kräfte zu bündeln und neue Materialkombinationen zu erforschen, bei denen biobasierte Polymere anstelle traditioneller, auf fossilen Brennstoffen basierende Materialien verwendet werden. Diese Zusammenarbeit hat mehrere Initiativen innerhalb des Polestar Teams angestoßen und einige laufende Studien, die wir mit Bcomp durchführen, untermauert. Jetzt hoffen wir, eine vollständig biobasierte Lösung mit powerRibs™ und biobasiertem Polypropylen in der zukünftigen Produktion von Polestar Fahrzeugen einsetzen zu können“, sagt Ross Kelk, Chief Engineer of Interiors bei Polestar UK R&D.

Thijs Biersteker weiter: „Wir haben die Blätter der Skulptur aus 3D-gedrucktem, recyceltem PET-Kunststoff hergestellt, und die Außenflügel wurden mit einer Struktur aus Flachs und einem neuen, umweltfreundlichen Harz auf Maisbasis gefertigt – eine Materialkombination, die während des Projekts von Woven Studio und Polestar entwickelt wurde. Wir haben einen Verbundwerkstoff aus Flachs und Polymilchsäure (PLA), einem biologisch abbaubaren Biopolymer, das aus Mais hergestellt wird, erarbeitet. Die Kombination dieser beiden Materialien verleiht dem Kunstwerk ein wirklich organisches Gefühl.“

Die Installation wurde mit Hilfe eines Materialpasses, in dem die verwendeten Methoden und Materialien für ein späteres Recycling festgehalten wurden, überwacht und dokumentiert. Polestar ergreift konkrete Maßnahmen, um eine klimaneutrale Zukunft zu erreichen, indem es die Transparenz bei der Berichterstattung über den CO2-Fußabdruck, die Ethik in der Lieferkette und die Rückverfolgbarkeit von Materialien fördert.

 

Über Polestar  

Polestar ist ein unabhängiger schwedischer Hersteller für Premium Elektro Performance Fahrzeuge, der 2017 von Volvo Cars und der Geely Holding gegründet wurde. Polestar profitiert von technischen und technologischen Synergien in Verbindung mit Volvo Cars und dadurch von erheblichen Skaleneffekten.  

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Göteborg, Schweden, und seine Fahrzeuge sind derzeit in Europa, Nordamerika, China und Asien-Pazifik verfügbar. Bis 2023 plant das Unternehmen, in 30 globalen Märkten vertreten zu sein. Polestar produziert seine Fahrzeuge derzeit an zwei Standorten in China, zukünftig ist die Produktion ebenfalls in den USA geplant.  

In Deutschland hat Polestar seinen Sitz in Köln. Polestar Spaces wurden in Köln, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, München, Frankfurt und Berlin eröffnet, sowie ein temporärer Space in Leipzig.  

Das Polestar Produktportfolio umfasst zwei leistungsstarke Elektroautos. Polestar 1 wurde zwischen 2019 und 2021 in Kleinserie gefertigt. Der elektrische Performance Hybrid-GT mit Karbonfaserkarosserie verfügt über 609 PS, 1.000 Nm und eine rein elektrische Reichweite von 124 km (WLTP) – dem besten Wert eines Hybridautos weltweit. 

Polestar 2 ist das erste vollelektrische Volumenmodell des Unternehmens. Die Polestar 2 Modellreihe umfasst drei Varianten basierend auf unterschiedlichen Batteriegrößen bis zu 78 kWh sowie Dual Motor und Single Motor Antrieben mit bis zu 300 kW / 408 PS und 660 Nm. 

 In den kommenden drei Jahren plant Polestar die Markteinführung eines neuen Elektrofahrzeugs pro Jahr, beginnend mit Polestar 3 im Jahr 2022 – dem ersten elektrischen Performance SUV des Unternehmens. Im Jahr 2023 soll Polestar 4 folgen, ein kleineres, elektrisches Performance SUV Coupé. 

 

Für 2024 ist die Markteinführung des Polestar 5 geplant. Der viertürige Performance - GT mit Elektroantrieb stellt die Weiterentwicklung des Polestar Precept dar – jenes Konzeptfahrzeugs, das Polestar 2020 vorgestellt und als die Zukunftsvision der Marke in Bezug auf Design, Technologie und Nachhaltigkeit präsentiert hat. Polestar hat sich zum Ziel gesetzt, seine Klimaauswirkungen mit jedem neuen Modell zu verringern und bis 2030 ein wirklich klimaneutrales Auto zu produzieren. 

 

 


Einreichungen zum STARTS Prize 2022 ab heute möglich

Science, Technology & Arts - STARTS

STARTS Prize Trophy / Nick Ervinck / Foto: Ars Electronica – Martin Hieslmair
STARTS Prize Trophy / Nick Ervinck / Foto: Ars Electronica – Martin Hieslmair

(Linz/Brüssel/ae) - Ab sofort sind Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Technolog*innen, Institutionen, Labs und Unternehmen aufgerufen, ihre besten Projekte für den STARTS Prize 2022 der Europäischen Kommission einzureichen. Gesucht werden auch in diesem Jahr wieder wegweisende Arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst, die in der Lage sind, einen Beitrag zu wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Innovation zu leisten. 

Zwei Preise, dotiert mit jeweils 20.000 Euro, warten auf die Gewinner*innen: Der „Grand Prize – Innovative Collaboration“ prämiert innovative Zusammenarbeit zwischen Industrie oder Technologie und der Kunst und soll neue Wege für Innovationen eröffnen. Der „Grand Prize – Artistic Exploration“ zeichnet künstlerische Forschung und Werke aus, die das Potenzial haben, die Nutzung, Anwendung oder Wahrnehmung von Technologie zu beeinflussen oder zu verändern. Zu gewinnen gibt es neben dem Preisgeld auch die begehrten STARTS Prize Trophies sowie Auftritte beim Ars Electronica Festival im September in Linz, bei Bozar in Brüssel, bei Waag in Amsterdam, bei der Frankfurter Buchmesse und verschiedenen weiteren Events von Partnerinstitutionen. Einreichungen sind bis 2. März möglich, die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos. Ausgeschrieben und durchgeführt wird der STARTS Prize der Europäischen Kommission von Ars Electronica, Bozar, Waag, INOVA+, T6 Ecosystems, French Tech Grande Provence und der Frankfurter Buchmesse. Der Wettbewerb ist Teil der STARTS Initiative der Europäischen Kommission.


Vielfältige Hilfsaktionen von Ford zu Weihnachten

Foto: Ford-Werke GmbH
Foto: Ford-Werke GmbH

- Ford-Belegschaft packte 2.227 Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

- Weihnachtspäckchen-Aktion fand zum 18. Mal in Folge statt

- Dank finanzieller Unterstützung der Ford Stiftung Ford Fund konnten Weihnachtsgeschenke für Kinder in den Flutgebieten gekauft und bei einer Adventsfeier übergeben werden

- Städteübergreifende Zusammenarbeit bei Schenkung eines gesamten Hausstandes für eine Witwe im Flutgebiet

- Ford Ehrenamtler verkauften Unicef Weihnachtskarten auf dem Weihnachtsmarkt

 

(Köln/pm) - Dieses Jahr engagiert sich die Ford Belegschaft an allen Fronten, um Bedürftigen ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren. Bereits zum 18. Mal packte die deutsche Belegschaft des Automobilhersteller Weihnachtspäckchen für bedürftige Kindern in Osteuropa. Rund 50 Kolleginnen und Kollegen waren nötig, um die 2.227 Geschenke an insgesamt neun Sammelstellen auf den Werkgeländen in Köln, Saarlouis und Aachen entgegenzunehmen, auf 26 Paletten zu verpacken und schließlich in LKWs zu verladen, die wiederum die wertvolle Fracht zur deutschlandweiten Sammelstelle der Organisatoren von "Kinder helfen Kindern" nach Hanau bringen.

Insgesamt kamen so in den letzten 18 Jahren 37.485 Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder in Bulgarien, Moldawien, Rumänien und der Ukraine zusammen.

 

Ein weiteres Team organisierte Weihnachtspäckchen und eine Adventsfeier für Kinder aus den überfluteten Gebieten in den Kommunen Euskirchen, Weilerswist und Bad Münstereifel. Insgesamt 13.000 Euro gab die Ford Stiftung Ford Fund, damit, unterstützt von den Ford Freiwilligen, das Caritas Hochwasserhilfebüro in Euskirchen Geschenke einkaufen, die drei Feiern organisieren und gestalten konnte. Im Rahmen eines festlichen Nachmittags explizit für Kinder, die durch das Hochwasser im Juli viel verloren haben und noch immer kein normales Leben wieder führen können, wurden dann die Geschenke an jeweils rund 100 Kinder verteilt.

 

Hilfe ganz anderer Art erhält eine Dame aus Altenburg an der Ahr. Mit Hilfe persönlicher Ford Kontakte spendete eine Familie aus Wildeshausen bei Bremen ihren gesamten Hausstand an eine 80-jährige Witwe, die bei der Flutkatastrophe im Juli ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat. Ein vor Ort ansässiger Fanclub des 1. FC Köln organisierte den Abbau und das Verladen des Hausstandes, und der Kölner Automobilhersteller Ford transportierte unentgeltlich die gesamten Wohnungsgegenstände nach Altenburg, wo sie zunächst zwischengelagert werden müssen. Anfang nächsten Jahres werden freiwillige Helfer die Möbel in einer Übergangswohnung für die Witwe wieder aufbauen.

 

Auch der Verkauf der Weihnachtskarten zugunsten von UNICEF fand wieder statt. 18 Ford Freiwillige verkauften an über 150 Stunden auf dem "Markt der Engel" in Köln tausende von Weihnachtskarten zugunsten des Kinderhilfswerkes.

 

 


Deutscher Nachhaltigkeitspreis  für zukunftsweisendes Design vergeben

Foto: dnp
Foto: dnp

 

(Düsseldorf/pm) – 25 Vorbilder nachhaltiger Gestaltung wurden am Donnerstagabend in Düsseldorf mit dem 2. Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design ausgezeichnet. Die prämierten Produkte, Dienstleistungen und Systeme reichen von Textilien über Elektrotechnik bis zu nachhaltiger Kosmetik. Besondere Auszeichnungen gingen an Klimaforscher Prof. Hans Joachim Schellnhuber, die britische Schauspielerin und Aktivistin Lily Cole sowie die Kampagne #sicherheim.

„Nachhaltiges Design hat vielleicht den größten Hebel der Transformation“, sagt Initiator Stefan Schulze-Hausmann. „Die Gestalter:innen entscheiden maßgeblich über Materialien, Produktion, Logistik und Recycling – und vor allem versetzen sie uns Konsument:innen in die Lage, eigene Beiträge zu leisten.“ 

Unter den 81 Finalisten fanden sich Unternehmen, Agenturen, Designer:innen, Studierende und Start-ups, die als Vorreiter für nachhaltige Designlösungen gelten. Die innovativsten Ideen decken so unterschiedliche Bereiche ab wie Möbel und Einrichtung, Kleidung und Textil, (Elektro)mobilität, Geschirr und Besteck, Wasser, Elektrotechnik und Bauwesen, Kosmetik und Pflege und Kommunikation. 25 Finalisten verließen die Bühne im MARITIM Hotel Düsseldorf nach Entscheidung der Expertenjury als Sieger:innen des DNP Design. 

Beispiele für die Vielfalt der ausgezeichneten Lösungen: Die BRITA 3-Wege Küchenarmatur, die gefiltertes Wasser direkt aus dem Wasserhahn liefert und somit zur Reduktion von Plastikflaschen beiträgt, das Start-up Pléta - pure nature dishes mit einer natürlich abbaubaren Alternative zu Einweggeschirr aus Plastik oder ein durch und durch „grünes“ Kinderbuch des Verlages neunmalklug. Unter den Finalisten der Kategorie Visionen konnte sich unter anderem die GARDENA EcoLine durchsetzen; die Kunststoffelemente der Produkte des neuen GARDENA EcoLine Sortiments bestehen mindestens aus 65% recyceltem Material. Eine Liste mit allen Sieger:innen des DNP Design finden Sie im Anhang oder hier: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/design/sieger-2021/

Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen der Verleihung des DNP Design wieder Persönlichkeiten mit dem Ehrenpreis prämiert. Europas Klimaforscher Nr. 1 Prof Hans-Joachim „John“ Schellnhuber nahm den diesjährigen Ehrenpreis für sein Lebenswerk und mit Blick auf sein neues Projekt „Bauhaus der Erde“ entgegen, die Laudatio hielt Kurienkardinal Peter Turkson. Die britische Schauspielerin und Aktivistin Lily Cole erhielt den Preis vor allem mit Blick auf ihr Buch “Who Cares Wins“ (2020), für das sie hunderte Interviews mit Persönlichkeiten wie Elon Musk und Stella McCartney führte und Lösungen zur Bekämpfung der Klimakrise erforschte. Gewürdigt wurde die Britin von der afghanischen Aktivistin und Politikerin Zarifa Ghafari.

Die ebenfalls mit einem Sonderpreis ausgezeichnete Kampagne #sicherheim thematisiert häusliche Gewalt gegen Frauen mit dem Ziel, unsere Gesellschaft auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. Neben Schauspielerin und Schirmherrin Natalia Wörner gehören auch Tom Daske, Gründer und Geschäftsführer der Berliner Agentur DIE BOTSCHAFT, und Marc Lepetit, Geschäftsführer und Produzent der UFA, zu den Initiator:innen der Kampagne. Sie nahmen den Preis am Donnerstagabend stellvertretend entgegen.

Für musikalische Unterhaltung sorgte Soul-Star Joy Denalane mit Band.

 

Sieger Deutscher Nachhaltigkeitspreis Design nach Themenfeldern

 

Bauwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau 

Häfele SE & Co KG – STARTEC FRAME FIX 

Schönthaler Bausteinwerk GmbH – Hanf-Kalksteine 

Vertiko GmbH – Vertiko Living Wall Outdoor

 

Kleidung und Textil

Airpaq UG – Nachhaltige Rucksäcke und Accessoires 

petit cochon Manufaktur GmbH – Mitwachsende Kinderkleidung 

 

Kommunikation

dm-drogerie markt - Pro Climate: Umweltneutrale Produkte von dm 

neunmalklug verlag GbR – Cradle to Cradle-Bilderbuch „Marta & Piet“ 

 

Kosmetik und Pflege

Organic Label GmbH – Levy & Frey - Körperpflege in Pulverform 

OYESS Beauty GmbH – OYESS Lippenpflege 

 

Mischgruppe

design for human nature – tegut…teo Markt 

Amparo GmbH – Das Amparo System 

StrassenBLUES e.V. – Corona-StrassenHILFE 

 

Möbel Einrichtung

Solavinea GmbH – Die Solar Pergola

 

Mobilität

Deutsche Bahn Station & Service AG – DB Rad+ App 

Urwahn Engineering GmbH – Urwahn Bikes Platzhirsch 

VELLO GmbH - VELLO Bike+ 

Alstom Transport Deutschland GmbH – Coradia iLint Brennstoffzellenzug 

Schmitz Cargobull AG – Schmitz Cargobull EcoGeneration 

 

Geschirr und Besteck

Pleta - pure nature dishes – Pléta - pure nature dishes 

 

Wasser

BRITA GmbH - BRITA 3-Wege Küchenarmatur mit Filter mypure

DiFOLD – DiFOLD Origami Bottle 

 

Visionen

Designit Germany GmbH – VeloHUB 

Gardena GmbH – GARDENA EcoLine 

Jack Wolfskin – WOLFTRAIL 28 RECCO 

Arthur Worbes, Bernhard Büttner, Ony Yan – Cerberus 

 

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 1.000 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.


3G, 2G plus, 2G: Gast-Ampel regelt Corona-Auflagen für Freizeit-, Gastronomie- und Kulturbetriebe und verifiziert die Identität

Foto: scrivo PR
Foto: scrivo PR

 

Unternehmer aus Berlin und Dortmund entwickeln digitale Lösung für 2G- und 3G-Kontrollen sowie Personenlimit / Die Gast-Ampel nimmt zudem eine Identitätsprüfung vor, indem sie die Ausweise verifiziert / Ein- und ausgehende Gäste werden automatisch erfasst und müssen Nachweise scannen

 

(Berlin/pm) - Bei Rot bleib stehn, bei Grün kannst du gehen: Drei Unternehmer aus Berlin und Dortmund haben die sogenannte Gast-Ampel entwickelt, die von den Corona-Auflagen betroffene Betriebe dabei unterstützt, 2G- und 3G-Regeln einzuhalten. Die Gast-Ampel (https://gastampel.de/) regelt Kundenströme wie im Straßenverkehr: Sie zählt und scannt die Nachweise von Geimpften, Genesenen und Getesteten. Zudem nimmt sie eine Identitätsprüfung der Kunden und Gäste vor, indem sie die Ausweise verifiziert. Wenn die Voraussetzungen gemäß den Auflagen erfüllt sind, schaltet die Ampel auf Grün. “Uns war klar, dass gerade jenen Betrieben, die erneut von den Restriktionen betroffen sind, die Ressourcen fehlen, um die jeweiligen Regelungen zu kontrollieren. Eine Aufgabe, die sich viel effizienter und eindeutiger technisch lösen lässt”, sagt Hans Dornseif, Produktdesigner der Gast-Ampel. Mit Unterstützung des Digitalisierungsexperten Maximilian Pohl und des technischen Entwicklers Henk Timmermans hat er die Gast-Ampel entwickelt.

 

Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle verschärfen die meisten Bundesländer ihre Corona-Regeln. Während bislang geimpfte, genesene und getestete Menschen gleichermaßen Zugang zu den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens hatten, entscheiden sich immer mehr Bundesländer für die sogenannte 2G-Regel. Dadurch gilt insbesondere für Betriebe der Gastronomie, Kultur- und Veranstaltungsbranche, dass nur noch Geimpfte und Genesene eingelassen werden dürfen. Zudem gilt in Abhängigkeit von Art und Größe des Betriebes vielerorts nach wie vor ein Personen-Limit. In Bayern dürfen etwa Kultur- und Sportveranstaltungen mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent stattfinden. Zudem gilt dort die 2G-plus-Regel: Gäste müssen geimpft oder genesen sein und brauchen zusätzlich einen Test.

 

Scanner prüft Nachweise in Echtzeit und verifiziert Identität

“Das Zählen und Prüfen der 3G-, 2G-plus- oder 2G-Nachweise bedeutet einen erheblichen Mehraufwand, der nicht zulasten der Betriebe gehen sollte”, sagt Dornseif. Diese Aufgabe soll nach den Vorstellungen der drei Unternehmer künftig die Gast-Ampel mit den bekannten Signalfarben am Eingang der jeweiligen Einrichtung übernehmen. Ein Scanner prüft die Gültigkeit des jeweiligen Nachweises sowie die Ausweise der Kunden in Echtzeit. Ein Sensor zählt die eintretenden Gäste. Die Ampel schaltet auf Rot, sobald eine vom Lokalinhaber festgelegte Grenze überschritten wird oder ein Nachweis ungültig ist. “Dafür benötigt die Gast-Ampel noch nicht einmal einen Internetzugang. Alles wird ausschließlich lokal gespeichert”, versichert Dornseif. “Unser Ziel war es, ein einfaches Produkt zu schaffen, das sich schnell installieren lässt und nicht teuer ist. Gerade jetzt möchte niemand zusätzlich hohe Ausgaben tätigen.” Die Ampel kostet weniger als 1.000 Euro und damit deutlich weniger als vergleichbare Systeme.

 

Gast-Ampel kann nach Corona vielfältig eingesetzt werden

Der Einsatz der Gast-Ampel ist laut Dornseif keineswegs auf die Durchsetzung der Corona-Regeln beschränkt. Auch nach der Pandemie sind diverse Business-Cases denkbar. Das System kann etwa dafür genutzt werden, um die Auslastungen nach Tages- und Uhrzeit zu erfassen, Statistiken zu erstellen und diese Informationen für das eigene Marketing zu nutzen. Auch eine nachträgliche Anbindung an Türöffnungssysteme und andere QR-Code-Lösungen wie Online-Ticketing-Systeme seien möglich. Dornseif: “Das System kann durch Updates jederzeit erweitert werden. Deshalb sind den Einsatzmöglichkeiten theoretisch keine Grenzen gesetzt.”

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://gastampel.de/



ERF bringt neues Medienangebot auf den Markt

ERF Jess ist "Da, wo du bist"

 


(ERF/Wetzlar) - Heute bringt ERF sein neues, crossmediales Medienangebot auf den Markt. Hinter dem Namen ERF Jess verbirgt sich ein vielseitiges Programm, das alle aktuellen Mediengattungen wie Radio, TV, Online, Social Media mit christlichen Inhalten bespielt. Dr. Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender ERF: „Als Medienunternehmen sind wir in einem Markt unterwegs, der dauerhaft einem starken Wandel unterliegt. Mit ERF Jess haben wir für die Gute Nachricht von der Liebe Gottes eine crossmediale Form entwickelt, mit der wir flexibel auf sich verändernde Mediennutzungsgewohnheiten mehrerer Generationen reagieren und so relevant bleiben können. Wir freuen uns sehr, nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit heute ERF Jess aus der Taufe zu heben.“ Der Leiter des Bereichs Redaktion/Produktion, Jan Knauf, ergänzt: „Mit der Crossmedialität von ERF Jess gehen wir auf die Bedürfnisse unserer Ziel- und Nutzergruppe ein. Mitten im Leben, aktiv, vielseitig beschäftigt und interessiert, ist es für diese Menschen besonders wichtig, gute Inhalte einfach und flexibel nutzen zu können. Da die bisherigen Produkte ERF Pop und „ERF Gott sei Dank“ eine sehr ähnliche Nutzerschaft hatten, war ihre Zusammenführung und gemeinsame Weiterentwicklung ein logischer, strategischer Schritt. Der Medien-Mix von ERF Jess ist an ihren Gewohnheiten ausgerichtet und wird sich mit ihnen entwickeln.“
„Die Inspiration und persönliche Ermutigung, die von ERF Jess ausgehen soll, ist unabhängig von Distributionswegen. Diese können sich ändern, unsere Botschaft bleibt die gleiche. Die Nutzerinnen und Nutzer werden ERF Jess zum Beispiel im Radio hören, auf den Sozialen Medien begegnen oder das „Talkwerk“ im TV anschauen. Die Möglichkeiten der Begegnung sind bewusst vielseitig. Dabei ist ERF Jess wie der Gott, an den wir glauben. ERF Jess ist da, wo du bist.“ fügt Gesina Schneider, Leiterin Marketing/Kommunikation, hinzu.

Seit 62 Jahren sendet der ERF das christliche Evangelium auf vielfältigen Wegen im vorwiegend deutschsprachigen Raum und unterstützt die Mission weltweit. Ende der 1950er Jahre mit Radioprogrammen auf Mittelwelle gestartet, zeichnet den ERF seit seinem Beginn Flexibilität und Entwicklungsorientierung aus, wenn es darum geht, mit den sich ändernden medialen Nutzungsgewohnheiten der Gesellschaft Schritt zu halten. Das als Verein geführte Unternehmen beschäftigt heute rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Arbeit finanziert das Werk fast ausschließlich durch Spenden seiner mittlerweile rund 50.000 Ermöglicherinnen und Ermöglicher. Mit der Zusammenführung und Weiterentwicklung zwei seiner bisherigen Produkte ERF Pop (Radiosender) und Gott sei Dank (TV-Format) zu den neuen Angebot ERF Jess geht das Unternehmen den nächsten Schritt in der Ausrichtung seiner Angebote an den sich dynamisch entwickelnden Medienmarkt.

Informationen unter: erf.de/jess


Das Museum für Kommunikation Berlin zeigt ab dem 13. November die Studioausstellung

„Best Brands & Communication Design Dot Winners Selection 2021“

 

(Essen und Berlin/pm) - Das Museum für Kommunikation Berlin präsentiert in einer neuen Sonderausstellung eine Auswahl der aktuell im Red Dot Award: Brands & Communication Design prämierten Marken und Projekte. Die Bandbreite der vom 13. November 2021 bis zum 9. Januar 2022 ausgestellten Arbeiten reicht von Plakaten und Büchern über Online-Projekte und Werbefilme bis hin zu Verpackungsdesign und bietet damit einen Überblick über den State of the Art des internationalen Kommunikationsdesigns. 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen herausragende Kreativleistungen 
Der Fokus der Studioausstellung liegt auf den rund 50 besten Arbeiten des Wettbewerbsjahrs 2021. Sie wurden von der international besetzten Red Dot Jury für ihre hohe gestalterische Qualität mit einem Red Dot: Best of the Best oder dem Red Dot: Grand Prix ausgezeichnet. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung das beste Projekt eines Nachwuchsdesigners, für das traditionsgemäß der Red Dot: Junior Prize vergeben wird, sowie die Red Dot: Brand of the Year.  

Unter den Exponaten finden sich so unterschiedliche Werke wie das neue Corporate Design des NS-Dokumentationszentrums München, eine Werbekampagne der Automarke Mini, eine markante neue Schriftart, die die Besonderheit des vietnamesischen Alphabets aufgreift, eine außergewöhnliche Milchverpackung aus Russland oder Virenschutztrennwände, bestehend aus Mesh-Gewebe, die während der Pandemie in Japan für die Marke „Lexus“ kreiert wurden. 

Verleihung des Ehrentitels „Red Dot: Agency of the Year” an Kölner Agentur „denkwerk“
In der Ausstellung findet sich auch die Trophäe „Stylus“. Sie wird am 12. November, dem Eröffnungsabend, der Red Dot: Agency of the Year 2021 übergeben. Diese höchste Anerkennung, die für kontinuierlich hohe Designleistungen vergeben wird, geht in diesem Jahr an die Kölner Agentur „denkwerk“. Der Vorjahressieger, die Agentur „Interbrand“ übergibt die Trophäe „Stylus“ an das Team von denkwerk. 

 

„Best Brands & Communication Design – Red Dot Winners Selection 2021”
Eine Ausstellung des Museums für Kommunikation Berlin in Kooperation mit
dem Red Dot Design Museum Essen

 

Ausstellungsdauer:  
13. November 2021 – 9. Januar 2022

Adresse:  
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16 
10117 Berlin-Mitte 

 

Öffnungszeiten:  
Dienstags: 9-20 Uhr  
Mittwochs bis freitags: 9-17 Uhr 
Samstags, sonntags, feiertags: 10-18 Uhr 

 

Eintritt:  
Regulär: 6 € 
Ermäßigt: 3 € 
Kinder bis einschl. 17 J. frei 


WorldFish scientist Shakuntala Thilsted receives award for her influential research on nutrition, fish and aquatic food systems

 

(DES MOINES/pr) - Dr. Shakuntala Haraksingh Thilsted, Global Lead for Nutrition and Public Health at WorldFish, received today the 2021 World Food Prize for her groundbreaking research, critical insights and landmark innovations in developing nutrition-sensitive approaches to aquatic food systems, including fisheries and aquaculture, and integrated food production from land and water.

 

Thilsted is the first woman of Asian heritage to be awarded the World Food Prize.

 

World Food Prize Foundation President Barbara Stinson said:

 

“Thilsted is the seventh woman to be awarded the World Food Prize and the first woman of Asian heritage. She is at the helm of some of our key action areas for global progress in the UN Decade of Action. She continues to stand at the forefront of innovation, pushing the boundaries of nutrition-sensitive food systems, truly changing the conversation from not just feeding our populations, to nourishing them.”

 

Often referred to as the ‘Nobel Prize for Food and Agriculture’, the World Food Prize is the most prominent global award recognizing an individual who has enhanced human development and confronted global hunger through improving the quality, quantity and availability of food for all.

 

Thilsted was the first to examine the nutritional composition of small indigenous fish species commonly found and consumed in Bangladesh and Cambodia. Her research demonstrated that the high levels of multiple essential micronutrients and fatty acids in these affordable and locally available foods offered life-changing benefits for children's cognitive development in their first 1000 days of life and the nutrition and health of their mothers.

 

From this breakthrough, Thilsted went on to develop nutrition-sensitive approaches and innovations to food production from land and water that have improved the diets, nutrition and health of millions of vulnerable women, men and children living in low- and middle-income countries across Asia, Africa and the Pacific.

 

On the significance of the award, WorldFish Global Lead for Nutrition and Public Health and Vice Chair of the UN Food Systems Summit 2021 Action Track 4: Advance Equitable Livelihoods Dr. Shakuntala Thilsted said:

"As a scientist, I feel this award is an important recognition of the essential but often overlooked role of aquatic foods and aquatic food systems in agricultural research for development. This award is a major acknowledgment of the urgent need to prioritize aquatic foods in nutrition policies and program interventions at national and global levels.”

 

Hundreds of the world’s top agricultural leaders, professionals and experts gathered at the Iowa State Capitol to witness the 2021 World Food Prize Laureate Award Ceremony, which is part of the 2021 Norman E. Borlaug International Dialogue: Gaining Momentum – Food Systems Transformation in the Decade of Action and featured remarks from Iowa Governor Kim Reynolds, World Food Prize Foundation President Barbara Stinson and Thilsted.

 

Distinguished guests at the ceremony were United States Secretary of Agriculture Thomas Vilsack and Mexican Secretary of Agriculture and Rural Development Víctor Manuel Villalobos Arámbula.

 

During her acceptance speech, Thilsted said:

 

“My work is just the beginning for us to understand and make full use of the potential of diverse aquatic food to transform food, land and water systems so that we can nourish all peoples and our planet. I call on young researchers and students to be inspired by my work and take it to new heights.”

 

A true food systems thinker, the impact of Thilsted's research crosses over different disciplines and sectors. She is credited with developing the pond polyculture system, a cost-effective and environmentally sustainable way of farming small and large fish species together in homestead ponds, water bodies and rice fields. This innovation, which helped to significantly increase the quality, diversity and quantity of available food, prompted a large-scale shift towards aquaculture production in Bangladesh. In addition, it led the Government of Bangladesh to recognize the pond polyculture system as a critical innovation for meeting national targets to beat hunger, malnutrition, gender inequality and poverty.

 

On Thilsted’s achievement, WorldFish Director General and CGIAR Senior Director of Aquatic Food Systems Dr. Gareth Johnstone said:

 

“This is a much-deserved award for a world-class food systems thinker, who challenges us to think differently and critically about the interconnected nature of different food production systems in land and water, about the nutritional value of fish and the rich diversity of aquatic foods, about the many opportunities aquatic foods represent as the new frontier for improving nutrition and public health, as well as the health and sustainability of our planet, and about why aquatic food systems have been an overlooked part of global food systems in terms of both research and investment.”

 

Working together with local communities and private sector actors, Thilsted guided the development of innovative, affordable and culturally acceptable fish-based products suitable for consumption by young children and lactating women. She discovered these products were nutrition powerhouses in their own right, and – when consumed with other foods – they also helped increase the absorption or bioavailability of other essential micronutrients found in vegetables and rice, such as iron and zinc.

 

Thilsted's influential research work on harvesting and processing in fish and aquatic food systems have enabled women in the sector to overcome gender barriers, to increase the visibility of their work in and contributions to the aquatic foods sector, to improve their access to affordable, nutritious fish and other foods, to increase incomes, and to create new business and economic opportunities. In addition, her work has guided the development of national campaigns and community programs to raise awareness and improve knowledge about nutrition and the critical inclusion of fish and aquatic foods in healthy and balanced diets for malnourished women and children.

 

CGIAR Systems Board Chair Dr. Marco Ferroni said:

 

“Congratulations to Shakuntala Thilsted, 2021 World Food Prize Laureate, along with deeply felt thanks, respect and appreciation for your life-long commitment to improved nutrition and human development outcomes through aquaculture and the demonstration of the potential of aquatic foods for improved diets, nourishment, livelihoods, equity and empowerment alike. You are a pioneer in food and nutrition systems transformation, an inspiration to us all at CGIAR.” 

 

From the research field to the highest level of policy, Thilsted's scientific work and innovations is helping to shift global narratives of food production to higher food systems thinking, from the discourse on 'feeding' a growing global population to 'nourishing' billions of people, nations and the planet. Her nutrition-sensitive approaches to food production from land and water have put nutrition and public health outcomes at the forefront, with due consideration for equal access to and affordability of diverse nutritious foods for all, and environmental health and sustainability.

 

Since 2010, Thilsted has worked at WorldFish, an entity of CGIAR, the world's largest research and innovation network. As the Global Lead for Nutrition and Public Health, she shaped the formulation of the new disruptive 2030 WorldFish Research and Innovation Strategy: Aquatic Foods for Healthy People and Planet, which was launched at the end of 2020.

 

This year, Thilsted was also awarded the 2021 Arrell Global Food Innovation Award. She is a member of the Steering Committee of the High-Level Panel of Experts (HLPE) on Food Security and Nutrition, Vice Chair for Action Track 4: Advance Equitable Livelihoods of the UN Food Systems Summit 2021 and a U.N. Food Systems Champion.

 

 


„Create positive change”: denkwerk ist die Red Dot: Agency of the Year 2021

 

(Essen/pm) - Der Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ ist die höchste Anerkennung, die im internationalen Designwettbewerb „Red Dot Award: Brands & Communication Design“ für kontinuierlich hohe Designleistungen vergeben wird. Diese besondere Prämierung wird in diesem Jahr der Kölner Agentur denkwerk zuteil, die in den vergangenen Jahren immer wieder mit herausragenden gestalterischen Leistungen überzeugen konnte. Allein im Wettbewerbsjahr 2021 erhielt die Agentur neun Auszeichnungen.

 

Zukunftsweisender Beratungs- und Agenturhybrid
denkwerk ist eine inhabergeführte Digitalagentur, die 1998 gegründet wurde und heute von Jochen Schlaier und Marco Zingler geleitet wird. Das Unternehmen beschäftigt 220 Mitarbeiter und unterhält Büros in Köln, Hamburg, Berlin und München. Die Agentur hat es sich zum Ziel gemacht, ihre Kunden auf dem Weg der digitalen Transformation umfassend zu begleiten und lässt dabei die Grenzen zwischen Unternehmensberatung und Designdienstleistung verschwimmen. Eine besondere Rolle nimmt der Bereich „Forschung und Entwicklung“ ein, in den 15 Prozent des Gewinns fließen. Unter dem Motto „Create positive change“ entstehen so preiswürdige Arbeiten für Kunden wie DeepL, ESPRIT, Motel One, Santander oder die YOU Stiftung. 

 

Mit Kreativität und digitalem Know-how zum Erfolg
„denkwerk verbindet digitale Lösungen auf beeindruckende Weise mit herausragender Gestaltung wie Experimentierfreudigkeit und begeistert damit sowohl die eigenen Kunden als auch unsere Juroren immer wieder aufs Neue“, so Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards. „Die Arbeit der Agentur ist insbesondere in der heutigen Zeit, in der die digitale Transformation in allen Bereichen Einzug hält, zukunftsweisend: Sie zeugt von großer Kreativität und digitalem Know-how, bezieht jedoch auch immer eine optimale Nutzererfahrung mit ein. Für diese besondere Leistung erhält denkwerk jetzt den Ehrentitel ‚Red Dot: Agency of the Year 2021‘“.

Jochen Schlaier, Chief Creative Officer von denkwerk: „Wir freuen uns sehr, als Agentur des Jahres prämiert zu sein. Unsere Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass gute Projekte tatsächlich eine transformative Kraft entfalten können. Deswegen gestalten wir Leuchtturmprojekte, die richtungweisend sind. Das scheint uns in der Tat gelungen zu sein, wenn wir uns nun als Agentur mit diesem besonderen Titel schmücken dürfen. Mein Dank gilt Red Dot, vor allem aber meinem grandiosen Team!“ 

 

 

Vorreiter in der neuen Kategorie „Digital Solutions“
Dieses Jahr stach denkwerk vor allem in der neuen Wettbewerbskategorie „Digital Solutions“ aus der Menge der Mitbewerber heraus. Diese wurde eingerichtet, um solchen Projekten zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen, die im Zuge der Digitalisierung unsere Kommunikation nachhaltig verändern. denkwerk konnte gleich zweimal überzeugen – unter anderem mit der Website „whyarewecreative.com“, die auf einem Projekt des Regisseurs Hermann Vaske basiert und Interviews mit Künstlern wie Kreativen zum Thema „Kreativität“ aus dreißig Jahren versammelt. Die Website zeichnet sich durch eine hohe Interaktivität und eine besondere Navigation aus, welche ihr eine spielerische Komponente verleihen. Außerdem überzeugte die Arbeit „fraenk“. Hinter dem Namen verbirgt sich eine neue, appbasierte Marke des Mobilfunkanbieters „Congstar“.


Brot für die Welt stellt One Planet Guide vor

Tipps und Orientierung für faires Reisen

Tourismus * Fernreisen * One Planet Guide

 

(Berlin/bfw) - Fast zehn Millionen Deutsche reisten vor Corona jährlich in ein Entwicklungs- oder Schwellenland. Gerade die Fernreisen nach Asien, Afrika und Lateinamerika sind pandemiebedingt 2020 und 2021 nahezu vollständig ausgefallen. Vor der für diese Länder wirtschaftlich wichtigen Wintersaison steigt in Deutschland die Reiselust merklich an. Gleichzeitig ist aber auch das Interesse an Nachhaltigkeit und das Bewusstsein für den Klimawandel gewachsen.

 

Mit dem One Planet Guide, einem neuen interaktiven Online-Angebot, bietet Brot für die Welt einen praktischen Begleiter von der Urlaubsplanung über das Reiseerlebnis vor Ort bis zum In-Kontakt-Bleiben nach den Ferien. „Der One Planet Guide leistet einen Beitrag zur dringend notwendigen Transformation des Tourismus“, sagt Antje Monshausen, Tourismusexpertin bei Brot für die Welt. „Mit Blick auf den Klimawandel ist klar: Wir sollten wesentlich seltener reisen und Flüge drastisch reduzieren. Aus entwicklungspolitischer Sicht wird es aber nötig sein, dass diese selteneren Reisen dann mehr positive Impulse vor Ort setzen.“ Der One Planet Guide zeigt, dass Rücksicht auf Umwelt und Soziales nicht Komfortverzicht bedeutet, sondern zum Beispiel durch die Nutzung lokaler Buchungsplattformen eine neue Qualität des Reisens ermöglicht. „Mit der Art unseres Reisens können wir einen Unterschied machen – damit wir eine schöne Reise und unsere Gastgeberinnen und Gastgeber die Chance auf ein besseres Leben haben.“

 

Mit ansprechenden Illustrationen, inspirierenden Reisetipps und gut recherchiertem Wissen mit Aha-Effekt hilft der One Planet Guide, die Auswirkungen des eigenen Reiseverhaltens unterhaltsam einzuordnen. Er zeigt, wie man Greenwashing von nachhaltigem Unternehmensengagement unterscheidet, gibt Tipps zum Ressourcensparen bei Anreise und vor Ort sowie Orientierung zum Umgang mit fliegenden Händlerinnen und Händlern oder beim Besuch spiritueller Orte. Sharepics mit witzigen Sprüchen und eine intuitive Bedienbarkeit am Schreibtisch und unterwegs laden dazu ein, die gesammelten Tipps in den sozialen Netzwerken zu teilen.

 

In Zeiten von Corona bedeutet verantwortungsvolles Reisen auch, sich und andere zu schützen, zumal fast alle Reiseländer im globalen Süden eine deutlich niedrigere Impfquote als Deutschland haben. „Reisende sollten sich so verhalten, als ob sie eine Freundin oder einen Verwandten ohne Impfschutz besuchen“, rät Monshausen. Um nicht unwissentlich eine Infektion mit ins Reiseland zu bringen, sollten sie doppelt geimpft sein und sich vor der Reise einige Tage isolieren. Auch regelmäßige Selbsttests im Urlaub durchzuführen und auf Abstand und Hygieneregeln zu achten, leistet einen wichtigen Beitrag gegen die Ausbreitung des Corona-Virus durch den wieder startenden Tourismus.

 

Tourism Watch, eine Arbeitsstelle von Brot für die Welt, setzt sich seit Jahren konsequent für einen nachhaltigen, sozial verantwortlichen und begegnungsorientierten Tourismus ein.

 

 

One Planet Guide: https://www.brot-fuer-die-welt.de/fair-reisen/

 

Der Informationsdienst TourismWatch liefert vierteljährlich Berichte und Hintergründe aus den touristischen Zielgebieten und zu aktuellen entwicklungspolitischen Debatten im Tourismus, zuletzt mit Ausgaben zu Impfgerechtigkeit und zum Klimawandel:

 

https://www.tourism-watch.de


„Tag der Kleiderspende“ schont die Umwelt und hilft Bedürftigen

 

  • Aktionstag am 11. November in Anlehnung an St. Martin
  • Bundesweite Teilnahme über kostenfreie Paketspende möglich
  • Gedanken der Nachhaltigkeit als Motivation zur Kleiderspende

(Helmstedt/pm) - Nachhaltig Gutes tun: Am 11. November findet der „Tag der Kleiderspende“ statt. Kleiderspenden ermöglichen Hilfsprojekte und sind nachhaltig, da die Textilien weitergetragen werden können. Daher ruft die Non-Profit-Organisation Deutsche Kleiderstiftung am Martinstag dazu auf, wie einst Martin von Tours Hilfsbedürftigen mit gut erhaltener Bekleidung beizustehen. Diese kann per Paket an die Deutsche Kleiderstiftung gesendet werden.

Der Klimawandel ist in Deutschland in diesem Jahr so präsent wie nie – sei es in der medialen Berichterstattung zur Bundestagswahl, beim verheerenden Hochwasser im Westen des Landes oder bei den zahlreichen Protesten der Fridays-for-Future-Bewegung. Das Thema Umweltschutz bewegt die Gesellschaft und gerade bei Kleidung und schnelllebiger Mode kommt die Natur oft zu kurz. „Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung liegen uns schon lange am Herzen, daher sind intakte Kleiderspenden, die weitergetragen werden können, bei uns in den besten Händen“, sagt Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung. Die Non-Profit-Organisation etablierte vor fünf Jahren den „Tag der Kleiderspende“, der auch in diesem Jahr wieder an St. Martin stattfindet. In der Erzählung reitet der römische Soldat Martin im roten Gewand auf seinem Schimmel, sieht einen frierenden Bettler und teilt mit ihm seinen Mantel.

Neben dem Gedanken der Hilfe bietet der „Tag der Kleiderspende“ auch Gelegenheit zur Ressourcenschonung. Denn werden Kleidungsstücke und Schuhe nicht einfach entsorgt, sondern an gemeinnützige Organisationen wie die Kleiderstiftung gespendet, erhalten sie ein längeres Leben und weniger neue Textilien müssen produziert werden.

Gut erhaltene Kleidung und Schuhe können Spender in einem großen Pappkarton kostenfrei an die Organisation in Helmstedt schicken. Die Deutsche Kleiderstiftung stellt dafür auf ihrer Website Paketaufkleber zum Download bereit. In Helmstedt werden die Pakete dann geöffnet, von Hand sortiert und nach Warengruppen geordnet.

„Geeignete Teile nehmen wir für unsere humanitären Einsätze“, erläutert Ulrich Müller. Textilien, die für die Hilfe nicht benötigt werden, werden zur Refinanzierung unter Einhaltung der ethischen Standards von FairWertung verkauft. „Nehmen Sie sich St. Martin zum Vorbild, schenken Sie zur Winterzeit Wärme und Würde und tun Sie gleichzeitig etwas Gutes für die Natur“, appelliert Ulrich Müller.

 

Weitere Informationen und Paketaufkleber unter: www.kleiderstiftung.de  


Die Soziale Marktwirtschaft bleibt für den Unternehmerverband der Mechanismus für faire Problemlösungen

BKU diskutiert Wege zum zukunftsfähigen Wirtschaften - Abschluss BKU Bundestagung

(Magdeburg/bku) - In Magdeburg endete am Samstagmittag die Bundestagung des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU). Die 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik vor Ort und die digital Beteiligten der hybriden Veranstaltung diskutierten, wie zukunftsfähiges Wirtschaften unter den Herausforderungen der Klimakrise und den Folgen der Pandemie funktionieren kann. 

„Die Soziale Marktwirtschaft hat sich als Mechanismus fairer Problemlösungen bewährt“, betonte der BKU Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel.  Jetzt sei es ein zentrales Ziel, den Gegensatz zwischen Wirtschaft und Gesellschaft und Wirtschaft und Umwelt zu überwinden, betonte Hemel. „Die Soziale Marktwirtschaft ist ein Friedensprojekt, das in der Förderung eines Sozial- und Kulturstaates die Zukunftsfähigkeit über Generationen hinweg sichert“, ergänzte der BKU Vorsitzende. Zum zukunftsfähigen Wirtschaften brauche es eine Verständigung über Werte und Ziele im Wirtschaftsleben, Investition in ethische Sprach- und Reflexionsfähigkeit mit dem Ziel werteorientierter Unternehmensführung und ethischer Unternehmenskommunikation.

Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI machte in ihrem Impulsvortrag deutlich, dass zukunftsfähiges Wirtschaften Resilienz verlange. Die Digitalisierung könne dazu einen zentralen Beitrag leisten. „Wir müssen einen Zielkompass definieren und dann mit Tempo und Agilität ans Werk gehen“, forderte Plöger. Nicht zuletzt durch die Pandemie hätten viele Unternehmen zunehmend den Nutzen der Digitalisierung erkannt. Jetzt komme es darauf an, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu bewältigen. „Wir müssen dem Fachkräftemangel im IT-Bereich entgegenwirken“, machte das Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI deutlich. Dort seien mehr als 80.000 Stellen unbesetzt. Es dauere meist mehr als sechs Monate, eine IT-Fachkraft zu finden. Die zweite wesentliche Aufgabe sei der digitale Netzausbau. Hier will der BDI eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaseranschlüssen. „Dazu brauchen wir auch eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren“, erklärte Plöger. Die dritte zentrale Aufgabe habe die Pandemie schonungslos offengelegt. In den Bereichen Bildung und Verwaltung gebe es eklatante Defizite in der Digitalisierung. „Hier müssen wir Tempo machen, um digital nicht noch weiter abgehängt zu werden.“  

In Vertretung des Ministerpräsidenten Dr. Rainer Haseloff spannte sein Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Dr. Jürgen Ude, den Bogen zu den Möglichkeiten der Politik, die Unternehmen bei ihren Bemühungen, um ein zukunftsfähiges Wirtschaften zu unterstützen. Der gebürtige Magdeburger zeigte gelingende Beispiele aus Sachsen-Anhalt. „Klimawandel, Digitalisierung und fairer globaler Wettbewerb sind die großen Herausforderungen“, beschrieb Ude die Aufgaben. Existenziell seien für die Wirtschaft ein leistungsfähiges und leistungsorientiertes Bildungssystem und innovative Forschungseinrichtungen. Ude wünscht sich eine noch stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft. So ließen sich Innovationspotentiale heben. Die Verbesserung der Finanzierungsbedingungen, gerade für kleine und mittlere Unternehmen, seien eine wichtige Aufgabe der Wirtschaftsförderung.

 

Daneben näherten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung in verschiedenen Workshops und Diskussionsformaten den Aufgaben von Unternehmen, innovative Wege für ein zukunftsfähiges Wirtschaften zu entwickeln.


Hohenheimer Zukunftsgespräch:

„Sollte Fleisch weg von der globalen Speisekarte?“

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18 Uhr: die Universität Hohenheim lädt zur Online-Veranstaltung ein / Diskussionsreihe zum Wissenschaftsjahr 2021 – Bioökonomie
 
(Hohenheim/pm) - Rund 70 Kilogramm Fleisch verzehren die Menschen in Deutschland durchschnittlich pro Jahr. Was würde passieren, wenn alle auf Fleisch verzichteten? Macht das für alle Menschen Sinn? Das dritte Zukunftsgespräch der Universität Hohenheim in Stuttgart stellt am 14. Oktober 2021 die Frage: „Sollte Fleisch weg von der globalen Speisekarte?“ Interessierte Bürger:innen, Blogger:innen und Journalist:innen sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung über 
https://www.uni-hohenheim.de/zukunftsgespraeche
 

Allein eine Halbierung unseres Fleischkonsums könnte die Zukunft unseres Planeten und unsere Gesundheit nachhaltig schützen, so die Argumente kritischer Stimmen. Alternative Produkte sind vorhanden, wenngleich noch relativ teuer. Industrie und Handel, Verbände, Medien und die Wissenschaft arbeiten an neuen Lösungen für pflanzenbasierte Ernährung. Sie stellen Wissen bereit, um existierende Denkweisen zu ändern, eine Transformation voranzubringen und die Akzeptanz zu erhöhen.
 
Was sind die Vor- und Nachteile, wo liegt Sinn und Unsinn dieses neuen Marktes? Ließe sich die Welt damit ernähren? Und ist die Umweltbelastung tatsächlich geringer? Diese und ähnliche Fragen stehen beim dritten Hohenheimer Zukunftsgespräch am Donnerstag, den 14. Oktober 2021, von 18 bis 19:30 Uhr im Mittelpunkt.
 
 Es diskutieren:

  • Dr. Beate Gebhardt, Universität Hohenheim, Fachgebiet Agrarmärkte, Head of BEST (Business Excellence and Sustainability Transformation) Initiative
  • Dirk Liebenberg, proVeg e.V., Senior Food Industry & Retail Project Manager
  • Dr. Andreas Nagel, J. Rettenmeier& Söhne GmbH & Co. KG, Head of Food Technology and Nutrition Center

Moderation

  • Prof. Dr. Bernd Ebersberger, Universität Hohenheim, Leiter Fachgebiet für Innovationsmanagement

Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und nachzufragen. Die Online-Veranstaltung findet als Zoom-Meeting statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter https://www.uni-hohenheim.de/zukunftsgespraeche


Veranstaltungsreihe Hohenheimer Zukunftsgespräche

Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zusammendenken ist ein Anliegen der Bioökonomie, wie sie an der Universität Hohenheim erforscht und gelehrt wird: Anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2021 – Bioökonomie bringt die Universität interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Politik miteinander ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen innovative Projekte, aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Kontroversen auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschafts- und Lebensweise im Zeichen der Bioökonomie.

HINTERGRUND: Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichteten Wissenschaftsjahre stehen 2020 und 2021 ganz im Zeichen der Bioökonomie. Hinter diesem Begriff versteckt sich die Vision einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise. Es geht darum, natürliche Stoffe und Ressourcen nachhaltig und innovativ zu produzieren und zu nutzen und so fossile und mineralische Rohstoffe zu ersetzen, Produkte umweltverträglicher herzustellen und biologische Ressourcen zu schonen. Das ist in Zeiten des Klimawandels, einer wachsenden Weltbevölkerung und eines drastischen Artenrückgangs mehr denn je notwendig.

Die Bioökonomie ist das Leitthema der Universität Hohenheim in Forschung und Lehre. Sie verbindet die agrarwissenschaftliche, die naturwissenschaftliche sowie die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät. Im Wissenschaftsjahr Bioökonomie stellt die Universität Hohenheim Projekte und Visionen aus der akademischen Welt in den Dialog zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit.


Weitere Informationen
Veranstaltung und Anmeldung

Wissenschaftsjahr 2020|21 an der Universität Hohenheim

Bioökonomie an der Universität Hohenheim 

Wissenschaftsjahr 2020/21 BMBF

#Wissenschaftsjahr #DasistBioökonomie


Berufstätige Eltern fühlten sich mit Homeschooling und Betreuung überfordert

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Lockdown enorm erschwert

(Leverkusen/bkk) -  Einen erneuten Lockdown würden Eltern und Kinder in Deutschland nicht durchstehen. Denn die Erschöpfung ist groß: Kinderbetreuung und Homeschooling über Monate haben viele Familien extrem belastet und tiefe Spuren hinterlassen.

Die Hälfte der berufstätigen Mütter und Väter war mit der Kombination aus Homeschooling, Kinderbetreuung und Arbeit komplett überfordert.

Das zeigt die Familien-Studie der pronova BKK, für die 1.000 Menschen mit mindestens einem Kind im Haushalt befragt wurden.

 

Das Gefühl der Überforderung angesichts von Kinderbetreuung und Homeschooling im Lockdown und den Anforderungen im Job kennen 53 Prozent der berufstätigen Eltern. Und das blieb nicht ohne Folgen für den Job: Vier von zehn Befragten sagen, dass ihre Arbeit darunter gelitten habe, dass die Kinder nicht im gewohnten Umfang in Schule und Kindergarten waren.

 

Vor allem den jungen Eltern, die noch am Anfang ihres Berufslebens stehen, machte die Situation arg zu schaffen. Bei den Müttern und Vätern unter 35 Jahren fühlten sich 58 Prozent mit Kinderbetreuung und Job überfordert. 51 Prozent sagen, dass ihre Arbeit darunter gelitten habe. "Angesichts geschlossener Schulen und Kitas segelten berufstätige Eltern hart an der Belastungsgrenze. Jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich in ihrem Job erst noch beweisen möchten und die vielleicht noch nicht so fest im Sattel sitzen wie ältere Kolleginnen und Kollegen, hatten es besonders schwer", sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt bei der pronova BKK.

 

Homeschooling stellt Eltern vor Probleme

 

Monatelang waren es die Eltern, die die Verantwortung dafür trugen, dass ihr Kind beim Schulstoff mitkam. Die Studie zeigt, welche enorme Anstrengung das für Familien bedeutete: Das Gefühl der Überforderung beschlich Eltern mit jüngeren Schulkindern, die den Unterrichtsstoff nicht selbstständig bewältigen, besonders häufig. Zwei Drittel der Eltern mit Kindern im Alter von sechs bis 13 Jahren wurde das Homeschooling mitunter zu viel. Mit ihren ganz kleinen Kindern oder mit Jugendlichen ab 14 Jahren fühlten sich dagegen lediglich knapp die Hälfte der Mütter und Väter im Lockdown manchmal überfordert.

 

"Alltagsorganisation auf Sand gebaut"

 

Jede zweite Familie war auf Unterstützung bei der Betreuung angewiesen - ob privat oder in Schule oder Kita. Jüngere Eltern unter

35 Jahren wiederum hatten hier besonders großen Bedarf: 72 Prozent kamen nicht ohne Hilfe bei der Betreuung aus, um ihrem Beruf nachzugehen. Auch Familien mit jüngeren Kindern bis zehn Jahren holten sich verstärkt Unterstützung hinzu, um die fehlende Kita- und Schulbetreuung aufzufangen. Dennoch haben von den Müttern und Vätern mit jüngeren Kindern unter 13 Jahren nur 38 Prozent die Möglichkeit genutzt, Kindkranktage während der Schul- und Kita-Schließung zu nehmen, um den Nachwuchs betreuen zu können.

 

"Jede Familie hat ihr Bestes gegeben, um die Situation irgendwie zu meistern. Das Gefühl der Unsicherheit aber ist in der Pandemie zu einer Konstante geworden - besonders für Familien: Berufstätige Eltern können sich seit letztem Jahr nicht mehr darauf verlassen, dass ihre Kinder verlässlich betreut werden, während sie arbeiten müssen. Die Alltagsorganisation ist auf Sand gebaut. Das löst ohne Zweifel Stress aus", sagt Herold von der pronova BKK.

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschwert

 

Immerhin 61 Prozent der Eltern stießen bei ihren Vorgesetzten auf etwas Verständnis für die familiäre Situation im Lockdown. Mehr als die Hälfte nutzte Angebote ihres Arbeitgebers wie Homeoffice, um Kinderbetreuung und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen. In den Genuss individueller Angebote speziell für Eltern kamen allerdings nur ein Drittel der Befragten. 27 Prozent berichten, es habe lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen Homeoffice-Angebote gegeben. Flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice, um bei der Kinderbetreuung entlastet zu werden, konnten besonders Eltern mit akademischem Abschluss nutzen. Bei ihnen waren es 76 Prozent.

 

Karriere-Bremse für Eltern

 

Selbst wenn Schulen und Kitas zwischen den Lockdowns geöffnet waren, blieb die beständige Sorge: Wann werden die Maßnahmen womöglich wieder verschärft? Wie kommen die Kinder zurecht, wie gut finden sie zurück in ihre Gruppe in Schule oder Kita? "Eltern brauchen die sichere Gewissheit, dass der Nachwuchs gut betreut ist, um sich ganz auf die Erfordernisse im Berufsleben konzentrieren zu können. Diese Gewissheit ist in der Pandemie brüchig geworden. Schlechte Voraussetzungen für Höchstleistungen im Job: Insofern war das Betreuungsdesaster in den Pandemie-Monaten für Eltern definitiv ein Karriere-Bremsklotz", sagt Herold von der pronova BKK. Nun bräuchten Familien dringend Verlässlichkeit, um sich von den aufreibenden Monaten zu erholen. "Die Belastungsgrenze war vielfach überschritten.

Wenn jetzt Schulen und Kitas verlässlich geöffnet bleiben, können auch Eltern aufatmen."

 

Zur Studie

 

Die Studie "Familien in der Krise" wurde im Juli 2021 im Auftrag der pronova BKK durchgeführt. Bundesweit wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Bundesland online befragt.

 

Über die pronova BKK

 

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen namhafter Weltkonzerne wie BASF, Bayer, Continental und Ford entstanden. Bundesweit für alle Interessenten geöffnet, vertrauen der Krankenkasse bereits über 650.000 Versicherte ihre Gesundheit an. Ob per App, im Chat, über das rund um die Uhr erreichbare Servicetelefon oder in den 60 Kundenservices vor Ort - die pronova BKK kümmert sich jederzeit um die Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden. Weitere Informationen auf pronovabkk.de.