Wirtschaft

18.10.2017

 


WENN KÜNSTLICHE INTELLIGENZEN ENTSCHEIDEN: UNTERNEHMER FORDERT ETHISCHE PARAMETER

 

(Karlsruhe/ekiba) - Angesichts der ungebremsten Technologieentwicklung autonomer Systeme bietet der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU) am morgigen Mittwoch, 18. Oktober, ein Forum in der Technologiefabrik Karlsruhe. Zu „Wann fragt die erste Künstliche Intelligenz nach ihrem Schöpfer“ wird Dr. Jörg Kopecz den Einführungsvortrag halten. Aus diesem Anlass äußert sich Kopecz als Sprecher der regionalen Arbeitsgruppe des AEU in der Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz und Dozent der FOM Hochschule Mannheim im Vorfeld im Interview.

Die Digitalisierung durchdringe längst alle Bereiche unseres Lebens, so Kopecz im Gespräch. Autonomen Systemen am Grünen Tisch Grenzen zu setzen, hält er für unrealistisch, meint aber, wir müssten die Entscheidungsparameter „ethisch so gestalten, dass sie kompatibel sind zu uns Menschen und zu unseren Werten“. Mitveranstalter des Unternehmergesprächs am 18. Oktober von 18 bis 21 Uhr sind der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt Baden und die Technologiefabrik Karlsruhe GmbH.

Weitere Informationen finden Sie unter www.aeu-online.de/regionale-arbeitsgruppen/karlsruhemittelbaden.html .


Das Interview mit Dr. Jörg Kopecz im Wortlaut:

Warum beschäftigen sich evangelische Unternehmer mit künstlicher Intelligenz?

Dr. Jörg Kopecz: Künstliche Intelligenz ist eine konsequente Fortsetzung von Digitalisierung, die wir zurzeit erleben. Dies ist erstmal ein Thema, mit dem sich alle Unternehmer befassen. Der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer möchte die unternehmerisch-protestantische Perspektive in aktuelle Fragen der Gesellschaft einbringen – und tut dies seit vielen Jahren. Das bei einem Thema wie künstliche Intelligenz nicht zu tun, wäre fahrlässig. Künstliche Intelligenz ist eine der größten Herausforderungen, vor denen wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stehen werden.
Die Diskussion zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung ist momentan von vielen Ängsten und Schwarzmalerei geprägt, die zum einen nachvollziehbar sind, zum anderen fehlen aber auch Informationen. Es ist nicht klar, wie Unternehmen damit umgehen wollen. Unser Abend soll einen Beitrag zu mehr Klarheit leisten.

Braucht künstliche Intelligenz eine Ethik?

Dr. Jörg Kopecz: Sobald Sie mit autonomen Systemen zu tun haben, die Entscheidungen treffen: Ja. Einheiten, die Entscheidungen treffen, sind automatisch Subjekt einer Ethik. Wir müssen uns überlegen: Welche Parameter, außer rein logischen oder mathematischen, sollen an deren Entscheidungen angelegt werden? Wollen wir als Gesellschaft akzeptieren, dass künstliche Intelligenzen Entscheidungen treffen? Autonomes Fahren ist ein Beispiel dafür. Wenn ja, muss dazu auch eine Ethik gehören, die akzeptiert wird. So dass auch die Entscheidungen akzeptiert werden. Ja, künstliche Intelligenz benötigt eine Ethik.

Was ist das Ziel der Veranstaltung?

Dr. Jörg Kopecz: Dieser Abend will einen Beitrag im Sinne möglicher Szenarien leisten. Die Frage „Wann fragt die erste KI nach ihrem Schöpfer?“ ist bewusst provokant gestellt. Wie wollen wir damit umgehen, wenn wir ein Gegenüber haben, das sich seiner selbst bewusst ist? Und mit welchen Werten soll diese künstliche Intelligenz ausgestattet sein? Was bedeutet es für das Miteinander in unserer Gesellschaft, wenn wir mit KI hantieren, was wir zweifellos tun werden. Denn die Geschwindigkeit, mit der sich diese Technologie entwickelt, ist enorm.

Wo liegt für Sie die Grenze, was künstliche Intelligenz können sollte? Kann sie eingehalten werden?

Dr. Jörg Kopecz: Ich glaube nicht, dass wir über eine Grenze reden können. Mittel- und langfristig werden wir uns damit auseinandersetzen müssen, dass wir ein künstliches Gegenüber bekommen, das in allen Bereichen unseres Lebens aktiv ist. Daher glaube ich nicht, dass wir am grünen Tisch willkürlich Limits definieren können, um dann zu erwarten, dass sie eingehalten werden. Es ist bereits jetzt so, dass die Digitalisierung alle Bereiche unseres Lebens durchdringt. Wir müssen diese Bereiche auch ethisch so gestalten, dass sie kompatibel sind zu uns Menschen und zu unseren Werten.

Das Interview führte Carolin Lackus, Mitarbeiterin im Zentrum für Kommunikation der Evangelischen Landeskirche in Baden.

 


Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie: "Dass wir 2017 noch keine Frau an der Spitze eines der 30 DAX-Konzerne haben, ist nicht mit fehlender Kompetenz von Frauen zu begründen."

Messe herCAREER: mit Entscheidern vernetzen

 

 

 

(Feldkirchen bei München/ju) - Die herCAREER hat auch in diesem Jahr wieder Unterstützung durch zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik. So wird Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries bei der Netzwerkveranstaltung herCAREER@Night dabei sein und Katarina Barley, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat eine Schirmherrschaft über die Karrieremesse übernommen.

 

 

Die herCAREER ist das Jahresevent für alle Frauen, die ihre Karriere fest im Blick haben. Sie findet am 12. und 13. Oktober 2017 in München statt und ist die einzige Karrieremesse, die alle Aspekte einer weiblichen und familiären Karriereplanung berücksichtigt.

 

 

Eine der Schirmherrinnen der herCAREER 2017 ist Katarina Barley, die Bundesministerin für Familie, Jugend, Senioren und Frauen. „Frauen können und wollen im Berufsleben alles erreichen“, sagt sie und genau dieses Bedürfnis greife die Karrieremesse für Frauen herCAREER auf. Barley: „Unternehmen, die qualifizierte Beschäftigte gewinnen und halten wollen, müssen künftig mehr attraktive Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatem machen. Die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen ist heute zunehmend eine partnerschaftliche Aufgabe, die Frauen und Männer gleichermaßen beschäftigt.“ Eine bessere Vereinbarkeit und mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung werde für die Unternehmen mehr und mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor um die besten Köpfe, so Barley.

 

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, meint, dass es darum gehe, den Weg für Frauen zu ebnen und gegen antiquierte Rollenbilder anzugehen: "Dass wir 2017 noch keine Frau an der Spitze eines der 30 DAX-Konzerne haben, ist nicht mit fehlender Kompetenz von Frauen zu begründen. Auch als Gründerinnen sind Frauen noch unterrepräsentiert. Frauen zu fördern, ist ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft, denn sie sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mädchen und Frauen sollten sich trauen, ihre Ideen für die Wirtschaft in die Praxis umsetzen. Wir müssen unsere kompetenten, starken Frauen sichtbarer machen. Das Manifest für "Frauen in der Wirtschaft", das ich kürzlich gemeinsam mit starken Entscheiderinnen auf den Weg gebracht habe, richtet eben diesen Appell an Politik, Unternehmen und die Frauen selbst." Die Ministerin fügt hinzu, dass die herCAREER eine ideale Plattform biete, um den Blick auf die Chancen und Perspektiven von Frauen in der Arbeitswelt und in der Wirtschaft zu richten und nützliche Kontakte zu knüpfen. Sie kommt deshalb als Table Captain zum Netzwerk-Event herCAREER@Night und eröffnet auch diesen Abend am ersten Messetag.

 

Aber nicht nur aus der Politik kommen die rund 40 Persönlichkeiten, auf die Teilnehmerinnen bei der herCAREER@Night im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens treffen. Mindestens ebenso spannend werden die persönlichen Gespräche und das Netzwerken mit Spitzenkräften aus Wirtschaft und Wissenschaft sein, die sich ebenfalls für Chancengleichheit einsetzen.

 

Neben Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries sind bei der herCAREER@Night unter anderem mit dabei: Dr. Heike Hanagarth, Mitglied des Aufsichtsrats LANXESS AG, Senatorin der Helmholtz-Gemeinschaft, Mitglied im Kuratorium des Fraunhofer-Instituts ISI sowie Expertin im Hightech-Forum der Bundesregierung, Dr. Elke Frank, Senior Vice President HR Development bei der Deutschen Telekom, Nina Zimmermann, Managing Director Digital Publishing der BurdaStudios, Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführerin der RatePAY GmbH, Verena Hubertz, Gründerin und Geschäftsführerin von Kitchen Stories, Nicola Baumann, Oberleutnant, Kampfpilotin und Astronautin-Trainee, sowie Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

herCAREER-Geschäftsführerin Natascha Hoffner freut sich, dass es ihr und ihrem Team wieder gelungen ist, ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen: „Die herCAREER präsentiert hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik - für einen direkten Austausch auf Augenhöhe. Wir haben rund 60 Vorträge und Diskussionen im Programm, über 200 MeetUps und Talks sowie rund 40 Table Captains beim Netzwerkevent herCAREER@Night.“ Über  200 Aussteller und Partner sind mit am Start. „Ein Besuch lohnt auf jeden Fall“, verspricht die Geschäftsführerin.

 

 

 

Weitere Informationen über die Karrieremesse für Frauen herCAREER gibt es unter www.her-career.com und über Twitter @her_CAREER_de, #herCAREER.

 

Über die herCAREER

Foto: herCAREER
Foto: herCAREER

Die Karrieremesse herCAREER ist die einzige Messe Deutschlands, die alle Aspekte einer weiblichen und familiären Karriereplanung berücksichtigt. Die Messe richtet sich an Absolventinnen, Frauen in Fach- und Führungspositionen und Existenzgründerinnen. Hier stellen sich attraktive Arbeitgeber vor, die sich ausdrücklich für Chancengleichheit und Frauen im Management engagieren. Die zahlreichen Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zu Weiterbildungsmöglichkeiten und rund um das Thema Existenzgründung machen die Messe einzigartig.

 

Die herCAREER spricht Frauen an, die gerade den Einstieg, Aufstieg oder Wiedereinstieg nach einer Elternzeit planen - ganz gleich, ob im Angestelltenverhältnis oder im Zuge einer Existenzgründung. Aber auch Männer, die sich dem Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verpflichtet fühlen, sind willkommen.

 

Ergänzt wird die Messe durch das Netzwerk-Event herCAREER@Night: Dabei werden über 40 Table Captains aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erwartet. Sie haben die Patenschaft für einen Tisch übernommen und geben dabei den Teilnehmerinnen nicht nur wertvolle Tipps, sondern auch die Möglichkeit ihr berufliches Netzwerk zu erweitern. Viel wichtiger ist aber noch, dass sie bereit sind auf Augenhöhe zu diskutieren - eines der Credos der Messe.

 

Die nächste herCAREER findet am 12. und 13. Oktober 2017 mit rund 190 Ausstellern und Partnern, über 60 Vorträgen und Diskussionen, vier Keynotes, knapp 200 MeetUps und Talks statt. Über 4.000 Besucher und Besucherinnen werden erwartet.

 

Weitere Informationen über die Karrieremesse für Frauen herCAREER gibt es unter www.her-career.com, über Twitter @her_CAREER_de, #herCAREER und Facebook her-CAREER sowie zur herCAREER@Night unterwww.hercareer.com/atNight. Wer sich vorab online unter www.her-career.com/ticketshop registriert, spart gegenüber dem Ticketpreis an der Tageskasse 50 Prozent.

 

Über Natascha Hoffner

Natascha Hoffner, Gründerin und Geschäftsführerin der messe.rocks GmbH © herCAREER – Franz Pfluegl
Natascha Hoffner, Gründerin und Geschäftsführerin der messe.rocks GmbH © herCAREER – Franz Pfluegl

Die Gründerin Natascha Hoffner verfügt über 17 Jahre Erfahrung in der Messebranche. Sie war bereits ab dem Jahr 2000 Teil einer Neugründung in der Messebranche mit Sitz in Mannheim und maßgeblich am Auf- und Ausbau von Messen und Kongressen im In- und Ausland beteiligt, die als Leitveranstaltungen ihrer Branche etabliert wurden. In Spitzenzeiten war sie gemeinsam mit dem damaligen Gründer für bis zu 20 Messen und Kongresse jährlich und rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Für dieses Unternehmen, welches zuletzt zur Tochtergesellschaft der Deutschen Messe AG wurde, war sie über fünf Jahre als Geschäftsführerin tätig. Im April 2015 gründete sie die messe.rocks GmbH mit Sitz im Münchner Osten.

 

************

Autorin: Jane Uhlig PR - 11.10.2017


Preisverleihung des Red Dot Award: Communication Design 2017 in Berlin

Die besten Kommunikationsdesigner des Jahres

(Essen/rd) -Am 27. Oktober wird die deutsche Hauptstadt einmal mehr zum Treffpunkt der internationalen Kreativindustrie: Auf der Red Dot Gala kommen Gestalter, Agenturköpfe und Unternehmensrepräsentanten aus der ganzen Welt zusammen, um die Sieger des Red Dot Award: Communication Design 2017 zu feiern. Bereits zum 25. Mal werden die begehrten Auszeichnungen an die Macher hinter den besten Kommunikationsdesign-Arbeiten des Jahres verliehen. Erst während der Preisverleihung im Konzerthaus Berlin erfahren die Gäste, wer die höchste Einzelauszeichnung, den Red Dot: Grand Prix, erhält und welches Talent sich den mit 10.000 Euro dotierten Red Dot: Junior Prize sichert.


Red Dot Gala im Konzerthaus Berlin
Agenturen, Designer und Unternehmen aus 50 Nationen nahmen am Red Dot Award: Communication Design 2017 teil. In 18 Kategorien hatten sie 8.051 Projekte eingereicht. Aus diesen kürten die 24 Experten der Jury die Sieger des international ausgeschriebenen Wettbewerbs. Dabei vergaben sie die Auszeichnung für sehr hohe Gestaltungsqualität und kreative Leistung an nur 67 Werke: Lediglich 0,8 Prozent aller Einreichungen erhielten den Red Dot: Best of the Best. Diese Leistungen werden am 27. Oktober 2017 während der Red Dot Gala im Konzerthaus Berlin gebührend honoriert. Vor rund 1.400 internationalen Gästen wird Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards, den Preisträgern gemeinsam mit den Juroren Eric Chang, Michel Chanaud und Professor Philipp Teufel  ihre verdienten Trophäen überreichen.

And the Red Dot: Grand Prix goes to…
Für die Preisträger sowie das Publikum bleibt es bis zum Schluss spannend, denn erst während der Preisverleihung wird verkündet, wer eine zusätzliche Auszeichnung erhält. Der Red Dot: Grand Prix wird für herausragende gestalterische Arbeit vergeben. Er geht in diesem Jahr an fünf Arbeiten – die jeweils besten ihrer Kategorie.

Agentur, Marke und Talent des Jahres
Bei den Nachwuchsgestaltern ist ebenfalls für Spannung gesorgt, denn sie dürfen auf den Red Dot: Junior Prize hoffen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt die beste Arbeit eines aufstrebenden Talents. Darüber hinaus wird die erfolgreichste Marke im Wettbewerb mit dem Titel „Red Dot: Brand of the Year“ geehrt. Den krönenden Höhepunkt des Abends bildet die Verleihung der Trophäe „Stylus“ an die Red Dot: Agency of the Year 2017, die deutsche Agentur thjnk, welche seit Jahren mit kontinuierlich herausragenden Leistungen im Kommunikationsdesign überzeugt.

Designers‘ Night im E-Werk Berlin
Nach der Red Dot Gala trifft sich die internationale Kreativszene auf der Designers‘ Night. Im E-Werk Berlin erhalten die Red Dot-Sieger ihre verdienten Urkunden. Zudem ist während der legendären Party eine Nacht lang die exklusive Siegerausstellung „Design on Stage“ mit sämtlichen ausgezeichneten Arbeiten des Red Dot Award: Communication Design 2017 zu sehen.

Red Dot Award: Communication Design 2017 – Zahlen und Fakten

Einreichungen: 8.051
Teilnehmende Nationen: 50

Auszeichnungen:
Red Dot: 749
Red Dot: Best of the Best: 67
Red Dot: Grand Prix: 5
Red Dot: Junior Prize: 1

Ehrentitel:
Red Dot: Agency of the Year: 1
Red Dot: Brand of the Year: 1

Weitere Informationen unter
www.red-dot.de/cd

 

 

 


Susann Atwell gründet PR-Agentur

 


TV-Zuschauer kennen Susann Atwell als Moderatorin vor der Kamera. Sie hat bekannte TV-Sendungen moderiert und live von den Oscar-Verleihungen berichtet. Doch die Hamburgerin bewegt sich auf beiden Seiten des Mediengeschäfts, ist mit dem Scheinwerferlicht ebenso vertraut wie mit der journalistischen Arbeit. Jetzt bringt sie ihre Medienerfahrung in eine neue PR-Agentur ein.

(Hamburg/pm) – Die neue PR-Agentur für Lifestyle-Brands „Atwell Geyer PR GmbH“ hat ihren Sitz in Hamburg, im Magnetfeld des Hafens in der Nähe zweier großer Verlagshäuser. „Ich kenne mich mit Lifestyle-Produkten aus, habe meine gesamte berufliche Karriere mit Journalismus zu tun gehabt und will meine Medienerfahrung nun Kunden zur Verfügung stellen“, erklärt Susann Atwell, Geschäftsführerin und Gesellschafterin der neuen Agentur in der Hansestadt. Ihr Geschäftspartner Carsten Geyer kommt wie sie aus Hamburg und führt dort eine Marketingagentur. Die beiden kennen sich seit 25 Jahren privat. Mit Atwell Geyer PR bündeln sie 40 Jahre Medien- und Agenturerfahrung. „Wir richten uns mit Leistungen für PR, Social Media und Events an Unternehmen aus Lifestyle-Bereichen wie Fashion, Beauty, Art oder Design. Wir können Erfahrung, Medienpräsenz und Agenturkompetenz ideal verbinden und in neue Konzepte umsetzen“, verspricht die dynamische Jungunternehmerin. Der Fernsehwelt bleibt Susann Atwell mit glamourösen Auftritten auf dem roten Teppich erhalten. Sie wird weiter als Moderatorin arbeiten, unter anderem beim täglichen Boulevard-Magazin „maintower“ des Hessischen Rundfunks, und Scheinwerfer und Blitzlichtgewitter auf sich ziehen.

Atwell Geyer PR GmbH
www.atwellgeyerpr.de
E-Mail:
sa@atwellgeyerpr.de
Tel.: 040 280 56 143
#atwellgeyerpr

 


Weibliche Risikofreude ist auch eine gesellschaftliche Aufgabe

Amali de Alwis ist CEO von Code First. Foto: JANE UHLIG PR
Amali de Alwis ist CEO von Code First. Foto: JANE UHLIG PR

 

(Feldkirchen bei München/ju) - „Es wäre großartig, wenn wir mehr weibliche Vorbilder in der Branche hätten!“, meint Amali de Alwis, CEO Code First: Girls, ein Unternehmen, mit dem sie hilft, die Zahl der Frauen in der Tech-Branche in Großbritannien zu erhöhen. Mehr als 2,5 Millionen Pfund sind bereits in für die Frauen kostenfreie Programmier-Kurse geflossen. De Alwis weiß: Junge Menschen brauchen Vorbilder, zu denen sie aufschauen und denen sie nacheifern können. So lange es im Tech-Bereich so wenige weibliche Vorbilder gibt, wird die Zahl der Frauen, die einen Job in dieser Branche anstreben, kaum steigen.

 

Gleichzeitig wirbt Amali auch dafür, dass Frauen mehr Risiken eingehen. „Für Entrepreneure ist das Unternehmertum eine Achterbahnfahrt, Erfolg und Scheitern können nah beieinander liegen“, sagt de Alwis. Deshalb sei weibliches Unternehmertum auch immer eine gesellschaftliche Frage, über die es zu debattieren gelte: „Ermutigen wir unsere Mädchen, etwas zu tun, was ein Risiko wäre und potenziell zu Verlusten führen kann?“, fragt sie.

 

Rein männlichen Gründerteams, die vergeblich nach einer Mitgründerin gesucht haben, denen sagt de Alwis ganz deutlich: Sie sollten besser suchen. „Wenn Gründer Dinge weiterhin so angehen, wie sie es immer getan haben, dann werden sie sich nicht ändern.“ Besser suchen, kreativer suchen und nicht unbedingt nach den gewohnten IT-Profilen Ausschau halten – so könne es klappen, meint sie.

 

Doch es fehlt nicht nur an Gründerinnen, sondern auch an weiblichen Geldgebern in der Branche. Die meisten Geldgeber sind männlich – einer der Hauptgründe dafür, dass Frauen schwieriger Geld bekommen und wenn, dann auch kleinere Summen. „Investoren suchen jemanden, der ihnen vertraut wirkt. Und da es nicht sehr viele weibliche Investoren gibt, sehen wir auch weniger Frauen, die eine Finanzierung erhalten“, meint de Alwis. „Wir Frauen sollten lernen, was es bedeutet, selbst Investor zu werden. Wir sollten in andere Frauen und ihre Projekte und Unternehmen investieren – damit diese auch erfolgreich und finanziell mächtig werden können.

 

 

 

Auf der herCAREER am 12. und 13. Oktober wird Amali de Alwis eine Keynote mit dem Titel „Managing a left brain right brain argument - or my personal journey through science, tech and creativity“, präsentiert von MONSTER, halten.

 

Darüber hinaus pitchen erstmals männliche Gründer /-teams um eine Mitgründerin auf der herCAREER.

 

Weitere Informationen über die Karrieremesse für Frauen herCAREER gibt es unter www.her-career.com und über Twitter @her_CAREER_de, #herCAREER.

 


Erzbischof Heße fordert „Mindestmaß an Anstand“ in der Gesellschaft

von links: Erzbischof Dr. Stefan Heße, Landtagsvizepräsidentin Beat Schlupp, IHK-Vizepräsident Matthias Belke, IHK-Präsident Hans Thon. Foto: Kathrin Erbe
von links: Erzbischof Dr. Stefan Heße, Landtagsvizepräsidentin Beat Schlupp, IHK-Vizepräsident Matthias Belke, IHK-Präsident Hans Thon. Foto: Kathrin Erbe

 

(Hamburg/mh) - Der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße hat Unternehmer dazu ermuntert, sich im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden anständig zu verhalten, ohne dabei allein gesetzliche Vorgaben zum Maßstab zu machen. „Anstand lebt von dem Bewusstsein, dass wir alle als Menschen die gleiche Würde haben – egal ob arm oder reich, jung oder alt, heimisch oder zugewandert“, sagte er am Freitag, 6. Oktober bei einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Schwerin. „Ohne ein Mindestmaß an Anstand kann die Gesellschaft nicht funktionieren“, so Heße laut Redemanuskript. Respekt lasse sich nicht einklagen und kein Gesetz erzwinge menschliche Wertschätzung und Anerkennung.

 

Rund 60 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nahmen an der IHK-Veranstaltung unter dem Titel „Der ehrbare Kaufmann und das christliche Menschenbild“ im Schweriner Ludwig-Bölkow-Haus teil. Bei einem anschließenden Podiumsgespräch diskutierten Erzbischof Heße, der evangelische Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Dr. Hans-Jürgen Abromeit, sowie der Schweriner IHK-Präsident Hans Thon und Vizepräsident Matthias Belke über sittliche und ökonomische Rahmenbedingungen des Wirtschaftslebens.

 


Konferenz über das digitale Leben, den digitalen Nachlass und das digitale Nachleben

Neue Standards für unser virtuelles Vermächtnis

 

 

 

(München/pm) – Am 16. November 2017 findet in München die digina, die Konferenz zum digitalen Leben, statt. Im Fokus stehen der digitale Nachlass und das digitale Nachleben. Was passiert mit unseren Daten, Profilen, Abos und Kundenkonten im Netz, wenn wir nicht mehr da sind? Welche Kosten und Werthaltung entstehen? Eine gesellschaftlich wie wirtschaftlich brisante Fragestellung, die mit Vertretern aller relevanten Branchen diskutiert wird. Gemeinsam formulieren sie das erste offizielle Konsenspapier, um neuen Standards und Lösungen den Weg zu ebnen. Zu den Sprechern zählen Branchengrößen wie Google-Projektmanager Jan Hannemann, Agnieszka M. Walorska, Michael Praetorius und Schauspielerin Marie-Luise Marjan. Förderer sind unter anderem das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) und der Somnity-Datensafe.

 

Nach ihrem Kick-off 2016 in Hamburg eröffnet die digina Konferenz 2017 ihre Pforten in München. In der Alten Rotation im Pressehaus in der Bayerstraße kommen über 200 Vertreter aller relevanten Branchen zusammen, darunter Online-Unternehmer, Juristen, Versicherer, Banken, Trauerbegleiter und Verbraucherschützer. Auch Privatpersonen und Familien sind zum öffentlichen Diskurs eingeladen. Gesucht werden praktische Lösungsansätze und neue Standards, um das junge und weite Feld des digitalen Erbens nachhaltig zu definieren.

 

Digitaler Nachlass und digitales Nachleben
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir unser digitales Leben in Form des digitalen Nachlasses und des digitalen Nachlebens am besten organisieren, schützen, regeln und weitergeben? Während der digitale Nachlass die konkreten Zahlenwerte umfasst, die hinterlassen werden, beschreibt das digitale Nachleben die Erinnerungswerte. Bislang gibt es keine Lösung, die alle Ebenen des digitalen Lebens nachhaltig verwaltet. Dabei ist die digitale Vorsorge nicht nur im privaten Umfeld wichtig, wenn es beispielsweise um Bilder, Online-Konten oder Abos geht. Auch für Unternehmen kann es im Ernstfall prekär werden, wenn wichtige Passwörter und Zugangsberechtigungen fehlen.

 

„Wir müssen uns unseres digitalen Selbst bewusstwerden und auch die Verantwortung dafür übernehmen“, erklärt Sabine Landes, Initiatorin der digina. „Wer seine Datenströme nicht zu Lebzeiten regelt, belastet damit seine Hinterbliebenen erheblich. Nicht nur wegen des nachträglichen Verwaltungsaufwands und der möglichen Kosten, die für die Erben entstehen. Geliebten Angehörigen ist es schlichtweg nicht möglich, endlich abzuschließen. Stattdessen müssen sie hart mit sich ins Gericht gehen, welche Fotos und Profile sie löschen lassen oder nicht – sofern sie sich überhaupt die Befugnis dafür erkämpfen können.“

 

Branchentreff und erster interdisziplinärer Konsens
Um alle Branchen auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen und Entwicklern die Bahn zu ebnen, formulieren sie gemeinsam mit den Experten vor Ort ein erstes offizielles Consenus Paper – angefangen vom Status quo in Deutschland bis hin zum konkreten Anforderungskatalog an technische Lösungen.

 

Zum Programm der digina werden Sprecher aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien beitragen, wie zum Beispiel Google-Projektmanager Jan Hannemann, Agnieszka M. Walorska, Michael Praetorius und Schauspielerin Marie-Luise Marjan. Start-ups und etablierte Unternehmen haben die Möglichkeit, an Ständen ihre Konzepte zu präsentieren und sich in Workshops auf Augenhöhe auszutauschen. Zu den Sponsoren zählen unter anderem das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B), das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz gefördert wird, sowie Somnity, der Service für die digitale Vorsorge und den digitalen Nachlass der netzbetreuer GmbH.

 

Die Konferenz richtet sich allgemein an Meinungsträger, Lösungsanbieter, Start-ups, Vorsorgende, Nachsorgende, Entscheider, Macher, Wissenschaftler, Gelehrte, Kritiker, Philosophen, Finanzdienstleister, Bestatter, Berater, Verbraucherschützer, Datenschützer, junge Menschen, reife Menschen, Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Entwickler, Politiker und Neugierige.

 

 

Im Vorfeld der Konferenz am 4. November 2017 findet das digina Barcamp statt, bei dem an konkreten Lösungen gearbeitet wird. Es richtet sich an Innovatoren, Digital-Interessierte und Start-ups sowie an Blogger und jeden, der die Themen digitaler Nachlass und digitales Leben proaktiv mitgestalten möchte.

 

 

Zum Programm: https://digina-conference.com/programm/

 

Zu den Tickets: https://digina-conference.com/tickets/

 

 

 

Über die Veranstalter
Die Veranstalter der digina 2017 sind Sabine Landes und Dennis Schmolk vom Infoportal digital-danach.de, in Kooperation mit Mario C.G. Juhnke und David Sporer von digithana sowie Alexander Pinker vom Startup-Netzwerk SUN e.V. / Medialist Group.


digital-danach.de ist ein unabhängiges Infoportal zu digitalem Nachlass und Online-Trauerkultur. Sabine Landes und Dennis Schmolk haben es 2015 ins Leben gerufen. Die Beiträge reichen von Recherchen zu Vorsorge und Nachlassverwaltung über relevante Dienstleister und Angebote bis zu Beiträgen über die gesellschaftliche Debatte um Sterben und Erben im Netz.
www.digital-danach.de

 


digithana ist ein Projekt der mediahelden GmbH, das sich als technischer Lösungsanbieter positioniert. Vor dem Hintergrund einer vertrauensvollen Lösung zur Organisation und Speicherung von relevanten Daten, geht es in diesem Projekt nicht allein um die Technik, sondern auch um die Ethik, die ein solches Unterfangen benötigt. www.digithana.com
Das Startup-Netzwerk SUN e.V. ermöglicht einen vertrauensvollen Austausch zwischen Menschen, die sich für verantwortungsbewusstes Unternehmertum engagieren. SUN vereint aktive und zukünftige Gründer, Unternehmer, Investoren und Mentoren aus verschiedenen Branchen und Phasen der Gründung. www.startupnetzwerk.org

 


Students from all Europe invited to compete in the 4th European Universities & Grad. Schools Innovation Championship

 

 

 

(Paris, October/mc) -- On April 12th 2018, top European talents from 120 campuses will compete in the fourth edition of the Morpheus Cup to showcase their skills and highlight their most innovative projects. After Luxembourg in 2017, the event will take place in 2018 at the Palais Brongniart (Stock Exchange) in Paris and will focus on burning topics such as Digital Transformation, Creativity, Deeptech, Circular Economy, Ecommerce and much more.

Since its launch in 2015, the Morpheus Cup has been placed under the high patronage of the European Commission with the support of Commissioners Marianne Thyssen and Carlos Moedas in 2017. "The championship is a great opportunity for young people to showcase their skills and to help to bridge the gap between universities, schools and the European employment market. In the Commission, we believe that the right skills not only improve young people's life chances, but also act as a driver for our future competitiveness and growth" underlines Mrs. Thyssen.

In the last three years, the event already attracted hundreds of campus from more than 20 countries and rewarded many of them including Warshaw School of Economics, Mannheim Business School, HEC Paris, Polytechnique Nantes, universities from Oxford, Berlin, Luxembourg, Athens, and Barcelona.

New challenges for new talents
The next edition will take the competition to another level by featuring tech, business, science, marketing, creative challenges in five different rooms, suggesting meetings with employers, innovative brands and investors through 50 stands and presenting not less than 20 categories for students to submit their projects/startups ideas (Morpheus Prize). Apart from the live experiences and challenges designed by entrepreneurs or partners of the event, almost 500 research projects and startups will be showcased to win awards, the championship and up to €50,000 worth of prizes.
Art, circular economy, human capital, smart cities, mobility, FinTech, design, industry, sport, artificial intelligence… topics, regardless of the students’ profiles and education level, invite them to be creative in many different fields.

Finalists will have to pitch in front of an international jury. Past editions welcomed jury members from Google Lunar XPrize, WarnerBros, Accenture, European Investment Fund, FC Barcelona, ESA, Canal+, Novak Djokovic Foundation etc. Daimler, Forbes, Expon Capital, Davidson, Leroy-Merlin, PwC have already joined the next edition.

Registrations are already open. First partners, jury members and employers will be unveiled before Christmas season.
The Morpheus Cup’s website unveils the main characteristics of the championship and also the past editions prize-winners.

++++++++++++++++++++++++++++++++++

About the Morpheus Cup
The only one of its kind in the world, the Morpheus Cup invites each year the greatest talents among European students to compete together through innovative projects and one day of themed challenges.
This championship created in 2015 is divided into two parts and students can decide to enter one or the other part of the competition:
• The Morpheus Prize: a call for projects & startups rewarded by category and in which you can take part individually or with a team
• The Morpheus Day: a live team competition on April 12th in Paris (2-3 people by team)
To date, more than 100 campuses from 19 countries have sent their teams or projects supported by 50 employers and innovative brands.
In 2018, Paris will welcome the fourth edition of this event at Palais Brongniart with the support of both the European Commission and Paris City Hall.

 


Gut leben mit Morbus Crohn

Foto: bbt
Foto: bbt

 

 

 

(Koblenz/bbt) - Im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von „Leben!“, dem Magazin der BBT-Gruppe für Gesundheit und Soziales, steht die Darmerkrankung Morbus Crohn. Wie die Geburt eines Kindes das Leben der Eltern verändert und wie der Alltag für die Bewohner eines Kleinheims aussieht– auch dazu mehr im aktuellen Heft. Außerdem widmet sich Bruder Alfons Maria Michels, Sprecher der Geschäftsführung, dem Thema Menschlichkeit in der Pflege.

 

Morbus Crohn ist eine verborgene Krankheit. Mehr als 300.000 Menschen in Deutschland leiden unter der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Die Dunkelziffer wird noch viel höher geschätzt. Dabei lässt sich mit einigen Hilfen ein fast normales Leben führen, wie die Geschichte von Gaby Hauschild zeigt.

 

Neun Monate mit Sehnsucht erwartet und dann ist es endlich da. Der Moment, das eigene Kind zum ersten Mal im Arm zu halten, ist für Eltern etwas Unbeschreibliches. Wie gut, wenn die kleine Familie dann mit Ruhe und aller Zeit der Welt die ersten Stunden und Tage genießen kann. „Leben!“ begleitet eine frischgebackene Familie auf der Geburtsstation.

 

„So hatte ich mir das nicht vorgestellt!“ – Für viele ist es im Alter schmerzhaft, zu realisieren, dass sie nicht mehr allein in ihrem Zuhause leben können. Aber vielleicht birgt der Umzug in eine Senioreneinrichtung doch die eine oder andere freudige Überraschung. So bieten Kleinheime, wie in Grünsfeld, ihren Bewohnern immer mehr Heimat.

 

„Mehr Menschlichkeit!“ in der Gesundheits- und Sozialpolitik und bei den Koalitionsverhandlungen wünscht sich Bruder Alfons Maria Michels, Sprecher der BBT-Geschäftsführung, im „Standpunkt“ dieser Ausgabe von „Leben!“.

 

„Leben!“, das Magazin der BBT-Gruppe für Gesundheit und Soziales, richtet sich an alle, denen ihre Gesundheit am Herzen liegt, die sich für neue Entwicklungen in der Medizin genauso interessieren wie für Geschichten, die das Leben schreibt. „Leben!“ ist ein Magazin für die ganze Familie: wichtige Informationen zu Krankheitsbildern und den nötigen Vorsorgeuntersuchungen, Tipps für gesunde Ernährung und die richtige Bewegung oder Hilfreiches für das Leben im Alter. Kinder erfahren auf ihrer Seite viel über die Zusammenhänge im Körper, verbunden mit spannenden Rätseln. Das Magazin erscheint vierteljährlich in fünf verschiedenen Ausgaben (Main-Tauber, Trier/Rilchingen/Zemmer, Koblenz/Montabaur/Saffig, Bonn, Paderborn/Marsberg) und kann kostenfrei abonniert werden. Außerdem liegt es in den Eingangs- und Wartebereichen der BBT-Einrichtungen sowie in Arztpraxen und Apotheken zum Mitnehmen aus.

 

 

„Leben!“ im Internet:
www.bbtgruppe.de/leben
www.facebook.com/bbtgruppe.de
https://youtube.com/BBTGruppe

 


Der Kartenvorverkauf beginnt am 5. Oktober

„Herzklopfen“ – die neue große GalaShow der HansePferd Hamburg

 

 

 

Edle Pferde, unvergleichliche Reitkunst und traumhafte Impressionen

 

 

 

(Hamburg/pm) - Wundervolle Pferde, großartige Reitkünstler, stimmungsvolle Musik und phantastische Lichteffekte – die neue große GalaShow der HansePferd Hamburg „Herzklopfen“ steht für ein außergewöhnliches Erlebnis, dem Pferdefreunde schon jetzt voller Vorfreude entgegensehen können. An drei Tagen vom 20. bis 22. April jeweils um 19.30 Uhr heißt es in der Showhalle „Vorhang auf“ für einen unvergesslichen Abend. Das zweistündige Top-Event bildet den allabendlichen Höhepunkt der HansePferd Hamburg auf dem Hamburger Messegelände.

 

 

 

Erwartet werden die besten und beliebtesten Akteure aus dem In- und Ausland. Bekannte Stars aus Europa und regionale Publikumslieblinge bezaubern mit ihren vierbeinigen Partnern das Publikum mit zu Herzen gehenden Darbietungen. Aus Frankreich kommen zum Beispiel die hinreißende Mélie Philippot und ihr entzückendes Shetlandpony Josie. Ein wahres Fest für die Sinne ist auch der Auftritt des berühmten Showteams Excalibur, in einer unvergleichlichen Inszenierung im Schein des Feuers. Die mitreißenden Auftritte der „Islandpferde“ mit dem ihnen gegebenen Temperament sind immer ein absolut begeisterndes Highlight. Die große GalaShow bietet über Stunden traumhafte Impressionen und begeistert mit bewegenden, unvergessliche Momenten.

 

 

 

„´Herzklopfen` wird seinem Namen gerecht und die Besucher auf phantastische Weise begeistern“, verspricht Franz Peter Bockholt, Präsident des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg e. V, der gemeinsam mit dem Geschäftsführer Kai Haase sowie Mitarbeiterin Britta Bando die aufwändige Choreographie gestaltet. Garantiert ist ein traumhafter, emotionaler und bewegender Abend mit den edelsten Pferden, charismatischen Reitkünstlern und weiteren einzigartigen Highlights. Soviel will er verraten: „Es geht um die leidenschaftliche Zuneigung zwischen Mensch und Pferd, das gemeinsame Erleben und Zusammenhalten.“

 

 

 

Jetzt Karten sichern:

 

Wer sich das großartige Event nicht entgehen lassen möchte, sollte sich rechtzeitig Karten sichern. Ab 5. Oktober startet der Vorverkauf. Karten gibt es unter www.hansepferd.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen. Erwachsene zahlen am Freitag 42, am Samstag 45 und am Sonntag 39 Euro. Für Kinder von 6 bis 15 Jahren kostet der Eintritt Freitag, 28, Samstag 29 und Sonntag 25 Euro. Hinzu kommen die Vorverkaufsgebühren. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt ohne Anrecht auf einen eigenen Sitzplatz. Ein tolles Extra: GalaShow-Karten gelten am selben Tag für den Messeeintritt. Die HansePferd Hamburg, das Messe-Erlebnis rund ums Pferd, auf dem Hamburger Messegelände hat vom Freitag, 20., bis Sonntag, 22. April 2018, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn der GalaShow ist jeweils um 19.30 Uhr


BADISCHER STIFTUNGSPREIS 2017

FÜR FRAUEN-STIFTUNG UND STIFTUNGEN FÜR KIRCHENMUSIK

 

(Karlsruhe/ekiba) - Der Stiftungspreis der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie in Baden geht 2017 an die Frauen-Stiftung Gratia, die Stiftung Jubilate der evangelischen Vogelstang-Gemeinde in Mannheim und die Stiftung Badische Posaunenarbeit. Verliehen wurde der mit insgesamt 3500 Euro dotierte Preis am gestrigen Donnerstag (28.09.) im Rahmen des Stiftungsforums von Kirche und Diakonie in Baden vor rund 100 Gästen aus Kirche und Stiftungswesen im ehemaligen Stephanienbad in Karlsruhe.


Erster Preisträger 2017 ist die Stiftung der evangelischen Frauen in Baden „Gratia“. Sie werde damit, so Oberkirchenrat Urs Keller in seiner Laudatio, „für ihren Einsatz für Frauen und Mädchen, für Teilhabe und Gleichberechtigung, ökumenisch und weltweit“ geehrt. Anke Ruth-Klumbies, Vorsitzende des Stiftungsvorstands von Gratia, freute sich „sehr über diesen Preis, weil er uns in unserer Aufgabe stärkt, Mädchen und Frauen in prekären Lebenssituationen zu unterstützen“. Bei der Preisverleihung war auch die Hilfsorganisation AMICA vertreten, die mit rund 12.000 Euro von Gratia verfolgte und traumatisierte Frauen im Libanon unterstützt. Gratia habe im vergangenen Jahr mit einem neuen Konzept Botschafterinnen und Multiplikatoren gewonnen, weit in die Gesellschaft hineingewirkt und so die Spendeneinnahmen binnen eines Jahres deutlich erhöht, lobte die Jury.

Gleich zweimal wurden Stiftungen geehrt, die sich der Kirchenmusik verschrieben haben. „Das freut mich als verantwortlichen Oberkirchenrat natürlich besonders“, sagte Oberkirchenrat Matthias Kreplin gestern bei der Preisverleihung. Die Stiftung „Jubilate“ der evangelischen Vogelstang-Gemeinde in Mannheim finanziert inzwischen dauerhaft professionelle gemeindliche Kirchenmusik über die Vollzeitstelle eines Kantors. Laut Pfarrerin Heike Helfrich-Brucksch nehmen mehr als 80 Kinder und Jugendliche an der Chorschule teil, zwei Schulen kooperieren mit der Kirchengemeinde. Die stets neuen Konzepte, Spenden einzuwerben, hätten die Jury, so Kreplin, überzeugt. So seien unter anderem eine eindrückliche Broschüre und ein Fotoprojekt gestaltet worden.

Die „Stiftung Badische Posaunenarbeit“ mit Sitz in Dossenheim schaffe es mit einer „großartigen Vernetzung“ in ganz Baden Gelder einzuwerben, um so die musikalische Entwicklung von Jugendlichen und Posaunenchören vom Bodensee bis nach Wertheim zu fördern, lobte Bernd Konheisner, Leiter der Evangelischen Bank in Süddeutschland, bei der Verleihung des dritten Preises. Zahlreiche spannende Projekte seien in den vergangenen Jahren in Bezirken und Gemeinden unterstützt worden, betonte auch Landesmusikdirektor Kord Michaelis: „Durch die Hilfe der Stiftung kann die Posaunenarbeit in unserer Landeskirche mit kreativem Schwung Generationen verbinden“.

Die Evangelische Bank finanziert das Preisgeld für den Stiftungspreis von Kirche und Diakonie. Der Evangelische Stiftungspreis wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Evangelischen Stifter- und Stifterinnen-Preis verliehen.

Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie auf deren Websites
gratia-stiftung.de
kirchenmusik-vogelstang.de/stiftung-jubilate
fv.posaunenarbeit.de/stiftung

 


BBT-Geschäftsführer Bruder Alfons Maria Michels wechselt zum 01.01.2018 als Vorsitzender in den Aufsichtsrat der Barmherzige Brüder Trier gGmbH.

Foto: bbt
Foto: bbt

(Trier/pm) - Bruder Alfons Maria Michels (57), über 15 Jahre Geschäftsführer der BBT-Gruppe u.a. für Unternehmensstrategie, Unternehmenskommunikation und als ihr Sprecher, wurde am 10.07.2017 von der Gesellschafterversammlung der Barmherzigen Brüder Trier gGmbH zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates bestellt. Bruder Alfons Maria folgt in dieser Funktion Bruder Peter Berg (53), der über 10 Jahre den Vorsitz innehatte und weiterhin Mitglied des Aufsichtsrates bleibt. Der bisher von Bruder Alfons Maria Michels verantwortete Geschäftsbereich wird ab 01.01.2018 von Dr. Albert-Peter Rethmann (57) übernommen, der seit 2013 in der BBT-Geschäftsführung den Geschäftsbereich „Christliche Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung“ verantwortet.

 

„Mit diesem Wechsel stellen wir die Kontinuität in Führung und Management unserer Werke sicher. Wir setzen den von uns als Brüdergemeinschaft und Gesellschafter schon in den 1980er Jahren eingeschlagenen unternehmerischen Weg fort, indem wir uns konsequent auf die strategische Führung unserer Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen konzentrieren“, erläutert der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Bruder Benedikt Molitor, die Entscheidung des Gesellschafters.

 

Bruder Alfons Maria Michels gehört seit 1986 der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf an und ist seit 2007 Mitglied der Generalleitung. Er verantwortete von 1994 bis 2010 zunächst als Vorstandsmitglied und seit 2010 als Sprecher der Geschäftsführung die Unternehmensstrategie der heute rund 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens der BBT-Gruppe in Deutschland. Der Wechsel von Aufgaben nach einer längeren Zeitspanne ist eine übliche Verfahrensweise innerhalb einer Ordensgemeinschaft.

 

Die Gesellschafterversammlung dankte Bruder Peter Berg für sein Engagement als Aufsichtsratsvorsitzender und Bruder Alfons Maria Michels für seinen Einsatz als Geschäftsführer. Sie wünschte der gesamten Geschäftsführung weiterhin viel Erfolg für die konsequente Weiterentwicklung der BBT-Gruppe als einen der großen, konfessionellen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

 

 

 

Die BBT-Gruppe ist mit rund 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 11.000 Mitarbeitenden und ca. 800 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

 


Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht nur Frauensache!

KDFB: Frauen nicht im Regen stehen lassen

(München/kdfb)  – „Wer heute Beruf und Familie gut unter einen Hut bringen möchte, steht leider in Bayern auch im Jahr 2017 noch vor großen Herausforderungen,“ machte Elfriede Schießleder im Rahmen des heutigen Fachgesprächs im Bayerischen Landtag deutlich. Die Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) war vom Sozialausschuss des Bayerischen Landtags als Sachverständige zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehört worden. „Arbeitswelt und Infrastruktur lassen vor allem Frauen zu oft im Regen stehen – mit teils gravierenden Auswirkungen für deren Alterssicherung.“ Daher zähle eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf seit langem zu den Kernanliegen des KDFB, dem mit rund 165.000 Mitgliedern größten Frauenverband in Bayern.

 

Frauen wünschen sich mit Blick auf Familie und Beruf heutzutage kein „entweder oder“, sondern ein „sowohl als auch“, so Schießleder. „Noch nie waren Frauen so gut ausgebildet wie heute. In jungen Jahren scheinen ihnen alle Türen offen zu stehen. Dies ändert sich für die meisten gravierend mit der Familiengründung.“ Das mache auch das Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung sehr deutlich. „Vor allem Frauen erledigen den Großteil der unbezahlten Familien- und Sorgearbeit. Sie reduzieren deswegen die eigene Erwerbstätigkeit oder geben sie gar ganz auf – auf Kosten der eigenen Existenz- und vor allem Alterssicherung. Dabei haben diese Entscheidungen selten mit echter Wahlfreiheit zu tun, sondern sind in vielen Fällen eine Folge der gegebenen Rahmenbedingungen,“ so Schießleder.

 

Daher sieht der KDFB dringenden Handlungsbedarf auf allen Ebenen und nimmt in seiner Stellungnahme sowohl Politik als auch Arbeitgeber in die Pflicht:

 

Zu den Kernforderungen zählen neben einem bundesgesetzlichen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit vor allem: mehr Angebote für Ausbildungen in Teilzeit, eine bessere Bezahlung in Gesundheits- und Pflegeberufen und die Weiterentwicklung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes mit der Stärkung der Gleichstellungsbeauftragten. Ein zentraler Schritt hin zu mehr Partnerschaftlichkeit und Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern bestünde letztlich auch im Schließen der Lohnlücke. Sie liegt in Bayern mit 24 Prozent sogar über dem Bundesdurchschnitt.

 

„Wer Frauen in Bayern wirklich unterstützen will, der kann handeln“, so Schießleder. Dazu zähle die Garantie für flächendeckende, qualitativ hochwertige, wohnortnahe und bedarfsorientierte Kinderbetreuungsmöglichkeiten, insbesondere mit Blick auf die Betreuung zu Randzeiten und jene von Schulkindern. Genauso gewinne eine gut ausgebaute Infrastruktur im Pflegebereich und Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige an Bedeutung. Auch mit Blick auf die Arbeitswelt 4.0. besteht Handlungsbedarf in Sachen Familienfreundlichkeit. Hier erachtet der KDFB allgemeinverbindliche Regelungen zu Arbeits- und Ruhezeiten bei mobilen Arbeitsplätzen und im Homeoffice sowie ein Recht auf Nichterreichbarkeit für notwendig.

 

Redaktion: Alex Schiel / Ulrike Müller-Münch

 


KIRCHLICHE STIFTUNGEN UND DER VERTRAUENSVORSCHUSS

WICHTIG IST DER LANGE ATEM

 

(Karlsruhe/ekiba) -. Aus Anlass des fünften Stiftungsforums von Kirche und Diakonie in Baden haben Vertreter beider Institutionen die Bedeutung kirchlicher Stiftungen betont. Volker Erbacher, Geschäftsführer der Stiftung Diakonie Baden sagte im Rahmen einer Pressekonferenz, Kirche und Diakonie hätten Angebote in fast alle gesellschaftlichen Bereiche hinein. Man sei dicht an den Menschen. Die kirchlichen Stiftungen könnten jedem ein für ihn passendes Angebot machen, um über Stiftungen mit dem eigenen Geld anderen Menschen zu helfen.

Torsten Sternberg, Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Evangelischen Landeskirche in Baden, sagte, Kirche habe per se einen Vertrauensvorschuss. Ältere Menschen seien misstrauisch und erwarteten eine Grundehrlichkeit. Auch aus diesen Gründen würden viele Kirche und Diakonie ansprechen, wenn es um die Frage des Vererbens gehe. Außerdem sei Kirche als Institution mehrere hunderten Jahre alt. Hier habe man Vertrauen, dass das Anliegen, Gutes tun zu wollen, verlässlich und vor allem dauerhaft erfüllt werde.

Heide Serra vom Verein Amica in Freiburg berichtete, wie wertvoll die Unterstützung ihrer Arbeit durch Stiftungen sei. Jedes Jahr könne man auch aufgrund dieser Hilfe mehreren hundert Frauen in Krisengebieten in aller Welt zur Seite stehen. So habe die Frauenstiftung GRATIA der Evangelischen Frauen in Baden in den vergangenen drei Jahren nahezu 12.000 Euro gegeben. Mit dem Geld konnte man ein Beratungszentrum im Libanon aufbauen. Hilfe in Krisen- und Kriegsgebieten sei aber nur dann sinnvoll, wenn man einen langen Atem habe und sich darauf verlassen könne, langfristig Unterstützung zu bekommen. Das werde durch die Hilfe von Stiftungen garantiert.

Als schwierig für die Arbeit von Stiftungen sahen alle Beteiligten die anhaltende Niedrigzinsphase an. Nicht mehr in großen Stil Hilfen über Zinserträge finanzieren zu können, sei eine Herausforderung. Pfarrer Torsten Sternberg wies aber darauf hin, dass Stiftungen noch immer eine der besten Möglichkeiten seien, auch mit kleinen Beträgen Großes bewirken zu können. Zudem hätten Stiftungen einen langen Atem, so dass auch diese aktuell schwierige Phase überdauert werden könne.

Sein Kollege Pfarrer Volker Erbacher berichtete, dass immer mehr Menschen Interesse daran hätten, ihr Erbe an Kirche oder Diakonie gehen zu lassen. Es sei ein eindeutiger Trend zu erkennen. Auch hier sehe er die Hintergründe im prinzipiellen Vertrauensverhältnis der Menschen zur Kirche in allen Dingen, die mit Verlässlichkeit und Dauerhaftigkeit zu tun hätten.

Das fünfte Stiftungsforum von Kirche und Diakonie beginnt heute Abend um 17 Uhr. Im Rahmen des Forums werden die Stiftungspreise verliehen. Die Preise gehen an die Frauenstiftung GRATIA, die Stiftung Jubilate in Mannheim und die Stiftung Badische Posaunenarbeit aus Dossenheim. Die Preise sind mit insgesamt 3.500 Euro dotiert.

 


„Alles Große beginnt mit einem freien Gedanken“ – thjnk ist die Red Dot: Agency of the Year 2017

Foto: reddot
Foto: reddot

 

                                                                                                                                                    

 

(Essen und Hamburg/rd) -Einmal im Jahr werden im Red Dot Award: Communication Design überzeugende gestalterische Leistungen prämiert. Darüber hinaus wird der Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ vergeben, der 2017 an thjnk geht. Er ist die verdiente Anerkennung für die kontinuierlichen und überdurchschnittlichen Design-Erfolge, welche die Full-Service-Agentur im Red Dot Award erzielt hat: Neben den Auszeichnungen der letzten Jahre zeugen 2017 insgesamt 21 Awards von ihrem gestalterischen Know-how. Am 27. Oktober werden diese Leistungen gebührend gefeiert – wenn die Kreativen von thjnk im Rahmen der Red Dot Gala in Berlin als beste Agentur des Jahres geehrt werden.

Die erfolgreichste Agentur des Jahres
Unter allen Red Dot-Auszeichnungen ragt eine besonders hervor. Für diese kann sich niemand bewerben. Der Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ geht an eine Agentur, welche die Jury des internationalen Wettbewerbs konstant mit sehr guten Designleistungen überzeugt. „In diesem Jahr ist es thjnk gelungen, sich mit ihren Kreationen stolze 17 Red Dots und darüber hinaus vier Auszeichnungen als Red Dot: Best of the Best zu sichern“, erklärt Prof. Dr. Peter Zec.

„Neben den jüngsten Leistungen konnte thjnk auch in den vergangenen Jahren stets mit kreativen und gut gestalteten Kommunikationsprojekten punkten. Eine solche Kontinuität bei zugleich hochwertiger Qualität zu erreichen – besonders da es sich um eine noch junge Agentur in der schnelllebigen Kreativindustrie handelt – ist eine beeindruckende Leistung. Für diese erhält sie wohlverdient unseren Ehrentitel. Ich gratuliere Karen Heumann, Armin Jochum, Michael Trautmann, Ulrich Pallas und dem gesamten Team von thjnk herzlich zu ihrer Auszeichnung als Red Dot: Agency of the Year 2017“, so der Initiator und CEO des Red Dot Awards weiter.
Auch die Titelträger freuen sich über ihre Ehrung, die für sie zugleich Ansporn ist, wie Armin Jochum deutlich macht: “Wir sind stolz auf das Rekordergebnis, das wir in diesem Jahr bei Red Dot erreicht haben – und freuen uns über die Auszeichnung als Agentur des Jahres. Grund genug, sich nicht auf diesem Erfolg auszuruhen.”

„There is no I in thjnk“ – gemeinsam ans Ziel
Eine Agentur, die bessere Antworten findet – für Kunden und Mitarbeiter. Mit diesem Ziel gründeten Karen Heumann, Armin Jochum, André Kemper und Michael Trautmann – die zu den profiliertesten Werbern Deutschlands zählen – 2012 thjnk in Hamburg. Fünf Jahre später arbeiten rund 400 Mitarbeiter in zehn Agenturen. Der gemeinschaftliche Ansatz spiegelt sich seit dem Abgang des „k“ (André Kemper) auch im Agenturnamen – heute steht das „k“ für „und Kollegen“. Cheffinanzer Ulrich Pallas ergänzte das Führungsgespann 2016. Wie Heumann und Jochum kam er aus der Agentur Jung von Matt.

Die Arbeit im Team findet auch auf anderer Ebene statt. „Wir wollen mit unseren Kunden neue, unkonventionelle Wege gehen, Marken unersetzlich machen“, sagt Armin Jochum. „Deshalb verbinden wir uns dort, wo es notwendig ist, mit den jeweils besten Spezialisten. Unser Anspruch ist es, immer für Exzellenz zu stehen. Dafür haben wir uns Kollaboration von Anfang an auf die Fahne geschrieben.“ So ist thjnk unter anderem an der Joint-Venture-Agentur BOBBY&CARL für thyssenkrupp beteiligt, erarbeitet mit der Agentur Leo Burnett in LEO’S THJNK TANK Ideen für McDonald’s und sucht gemeinsam mit dem MarTech-Unternehmen Facelift innerhalb von upljft nach neuen Lösungen im Social Advertising. Um international in jedem Markt exzellente, maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden zu ermöglichen, ist thjnk seit 2017 als weiterhin eigenständige Marke zudem Teil der weltweiten Marketing-Service-Gruppe WPP.

„Alles Große beginnt mit einem freien Gedanken“
Um zeitgemäße Antworten auf die kommunikativen Herausforderungen ihrer Auftraggeber zu liefern, folgen die Kreativen von thjnk konsequent ihrem Leitsatz, „Alles Große beginnt mit einem freien Gedanken“. Von zehn Agenturen aus – in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, New York und Zürich – arbeiten sie für namhafte Brands wie Audi, BiFi, Commerzbank, DER SPIEGEL, Deutsche Bahn, granini, hagebaumarkt, HARIBO, IKEA, McDonald’s, REWE sowie thyssenkrupp. Vor dem Hintergrund des digitalen Wandels und einer sich rasant verändernden Medienlandschaft schätzen diese neben der Kompetenz und den Impulsen, die thjnk liefert, vor allem deren Empathie, Überzeugungskraft und Vielseitigkeit.

Die Basis für den Erfolg von thjnk als Agentur sowie ihrer Projekte ist stets eine Idee – ein gedankliches Fundament, das die vorgeschlagene Lösung langfristig trägt. Verbunden mit einem klaren Ziel und einem kreativen Entwurf entstehen Arbeiten, die ihre Wirkung entfalten, und im besten Fall Meinungen, Haltung und Einstellungen ändern.

Preisverleihung und Ausstellung in Berlin
Die Preisträger des Red Dot Award: Communication Design 2017 werden am 27. Oktober während der Red Dot Gala geehrt. Im Konzerthaus Berlin nehmen die Red Dot: Best of the Best-Sieger ihre verdienten Trophäen entgegen. Highlight des Abends ist die Übergabe der Trophäe „Stylus“ an thjnk, die Red Dot: Agency of the Year 2017. Auf der anschließenden Designers‘ Night im E-Werk Berlin werden die Erfolge bis in den frühen Morgen gefeiert.

Zudem präsentiert die Siegerausstellung „Design on Stage“ im Rahmen der Aftershow-Party die ausgezeichneten Arbeiten. Eine Auswahl daraus ist ab dem 29. Oktober im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen. Bis zum 14. Januar 2018 präsentiert die Studioausstellung „Best Communication Design – Red Dot Winners Selection 2017“ sämtliche Projekte, die mit dem Red Dot: Best of the Best, Red Dot: Grand Prix und Red Dot: Junior Prize ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus erhalten Besucher Einblick in die kreativen Leistungen von thjnk, der Red Dot: Agency of the Year 2017.


Viele Fragen zum Vermögen in den Pfarreien der Zukunft

Noch kein fertiger Plan in der Schublade

(v.l.) Offizial Prälat Dr. Georg Holkenbrink, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Finanzdirektorin Kirsten Straus, Justiziar Matthias Müller und der Direktor des Strategiebereichs Ziele und Entwicklung Dr. Gundo Lames. Foto: bt
(v.l.) Offizial Prälat Dr. Georg Holkenbrink, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Finanzdirektorin Kirsten Straus, Justiziar Matthias Müller und der Direktor des Strategiebereichs Ziele und Entwicklung Dr. Gundo Lames. Foto: bt

(Merzig/bt) – „Anscheinend hat es einen ganz massiven Vertrauensbruch gegeben, der die Kirchengemeinden und Pfarreien zweifeln lässt, dass etwas Gutes daraus entstehen kann.“ So fasste Pfarrer Peter Leick am Dienstagabend, 19. September, in der Stadthalle Merzig seine Zweifel zusammen.

 

Zusammen mit über 320 Katholiken aus dem ganzen Saarland war Pfarrer Leick zur Informationsveranstaltung zur Vermögensfrage der Pfarreien der Zukunft gekommen, zu der das Bistum Trier eingeladen hatte. Im Zuge der Umsetzung der Synode soll es nach dem vorläufigen Entwurf künftig nur noch 35 Pfarreien im Bistum Trier geben – zehn davon im Saarland. Mit neuen Grenzen stellt sich natürlich auch die Frage, was mit den Kirchengemeinden, die die Vermögen der bisherigen Pfarreien verwalten, geschehen wird.

 

Ansatz A oder Ansatz B?

 

Die Leitungskonferenz des Bistums hat nach Beratungen in der Bistums-Dechantenkonferenz und dem Kirchensteuerrat eine „strategische Vorentscheidung“ getroffen. So bezeichnete es Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. Er versuchte, zusammen mit der Finanzdirektorin des Bistums, Kirsten Straus, mit Offizial Prälat Dr. Georg Holkenbrink und Justiziar Matthias Müller die getroffene Entscheidung über die Kirchengemeinden der Zukunft zu erläutern. „Wir haben noch keinen fertigen Plan in der Schublade liegen“, sagte Finanzdirektorin Straus. Generalvikar von Plettenberg betonte: „Wir wollen gemeinsam mit Ihnen schauen, wie der Weg aussehen kann. Noch befinden wir uns in der nicht-formalen Phase. Alles, was rechtsverbindlich ist, kommt später.“

 

Zwei Ansätze waren diskutiert worden: Ansatz A sah vor, die Kirchengemeinden bei der Neugründung der Pfarreien der Zukunft nicht anzutasten. Sie würden mit der Zeit untereinander fusionieren, bis irgendwann eine einzige Kirchengemeinde in der Pfarrei der Zukunft entsteht. „Ansatz B heißt: Eine Pfarrei der Zukunft – Eine Kirchengemeinde“, fasste der Generalvikar knapp zusammen.

 

„Haben wir denn von der Basis überhaupt ein Mitspracherecht?“, fragte Andrea Hahn, die im Verwaltungsrat in Rissenthal ist. Sie war nicht die einzige, die sich von der Entscheidung aus Trier "regelrecht überfahren" fühlte und ihren Unmut ausdrückte. „Laut unserem Generalvikar ist bei Ansatz A alles schlecht und bei Ansatz B alles gut“, sagte Hans-Thomas Schmitt, Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Mettlach. „Ich halte Ansatz A für den besseren. Denn im zukünftigen Verwaltungsrat der Kirchengemeinde der Zukunft wird bei Ansatz B nicht mehr aus jeder dann ehemaligen Kirchengemeinde jemand vertreten sein. Die Kirchengemeinden vor Ort sollen aufgelöst und enteignet werden. Ich würde mir wünschen, dass wir uns zusammentun und unsere Befürchtungen aussprechen und unsere Rechte hier einklagen und dafür Gehör finden.“

 

"Was braucht meine Pfarrei der Zukunft, damit sie funktionieren kann?"

 

Finanzdirektorin Kirsten Straus konnte die Kritik gut nachvollziehen: „Ansatz A ist jetzt beliebt. Aber er wird in Zukunft schwierig zu gestalten werden. Viele Kirchengemeinden können kaum noch auf den eigenen Füßen stehen und werden fusionieren müssen.“ Sie prophezeite, dass die Pfarreien der Zukunft dadurch nie zur Ruhe kommen würden, wenn sie jedes Jahr eine Fusion bewältigen müssten.

 

Im Bistum Trier gibt es zurzeit 897 Kirchengemeinden. Nach Ansatz B wären es ab 2020, so der aktuelle Zeitplan, nur noch 35. Straus versuchte, die Entscheidung für den Ansatz B aus der Perspektive der Pfarrei der Zukunft verständlich zu machen. Diese sei der Raum, in dem die Menschen miteinander und füreinander lebten. „Als Verwaltungsrat ihrer Kirchengemeinde ist Ihr erstes Interesse im Moment: ‚Was ist für meine Kirchengemeinde wichtig?’“, sagte die Finanzdirektorin. „Sie sind aber auch Teilhaber einer Pfarrei der Zukunft und Sie möchten, dass diese auch funktioniert. Deshalb müssen Sie sich auch fragen: ‚Was braucht meine Pfarrei der Zukunft, damit sie funktionieren kann?’“

 

Straus führte aus, dass die Kirchengemeinden auf keinen Fall enteignet werden. Im Gegenteil: sie dürfen selbst entscheiden, welchen Teil ihres Vermögens sie zweckbinden wollen, welche Beschränkungen sie dem Vermögen auferlegen wollen oder wer darüber entscheiden darf. So können die Verwaltungsräte jetzt schon entscheiden, ob ein Teil ihres Vermögens an die Renovierung des Kirchturms, den Unterhalt des Pfarrheims oder an den Kirchenchor gebunden werden soll.

 

Schließlich sollen alle Verwaltungsräte einer künftigen Pfarrei der Zukunft zusammentreffen: „Sie werden gemeinsam schauen, wie die einzelnen Verwaltungsräte über Ihr Vermögen entschieden haben. Und Sie werden schauen, ob das für die Pfarrei der Zukunft reicht. Gibt es nur noch Zweckbindungen oder haben wir auch noch freies Vermögen, mit dem wir umgehen können?“ Dies sei eine schwierige Aufgabe, gab die Finanzdirektorin zu. „Denn Sie müssen sich in die Perspektive der Pfarrei der Zukunft versetzen und nicht mehr nur aus Ihrer Kirchengemeinde heraus denken.“

 

Generalvikar von Plettenberg fügte hinzu, dass die Entscheidung der Leitungskonferenz lediglich den Grundriss darstelle: „Wie das konkret aussieht, muss von Ihnen gestaltet werden, das können wir von oben nicht bestimmen.“ „Wir wollen auch nicht, dass Sie sich verweigern. Der Bischof hat alle Räte und Gremien zu hören - und das nehmen wir sehr ernst!“, ergänzte Justiziar Matthias Müller. „Wann das formale Verfahren durchgeführt wird, wissen wir noch nicht; wir werden Sie aber rechtzeitig informieren.“

 

"Was passiert mit den Gruppen und Vereinen?"

 

Wichtig war den Anwesenden auch die Frage, was beispielsweise mit Gruppen oder Fördervereinen passieren wird. Finanzdirektorin Straus machte klar, dass die Kassen der Gruppen einer Pfarrei  (also etwa das Geld der Ministranten, der Chöre oder anderer Gruppen) nicht in einem großen Topf verschwinden werden. „Wenn Sie einen Verein haben, behalten Sie natürlich ihren Verein“, so Justiziar Müller. Gegebenenfalls müsse man die Satzungen ändern oder erweitern, um den darin angegebenen Zweck anzupassen.

 

„Ich hoffe, dass wir so weit wie möglich Dinge offen gelegt und transparent gemacht haben. Ich bin mir bewusst, dass viele Fragen offen bleiben. Aber ich hoffe, dass wir trotzdem ein wenig Vertrauen schaffen konnten“, sagte der Generalvikar zum Abschluss der Veranstaltung. „Wir können und wollen diesen Weg nicht ohne Sie gehen!“

 

Weitere Veranstaltungen finden statt am

 

·         Mittwoch, 20. September in der Hocheifel-Halle in Adenau (nicht in Nürburg, wie ursprünglich geplant)

 

·         Freitag, 22 September in der Stadthalle Neuerburg

 

·         Montag, 9. Oktober in der Stadthalle Boppard

 

·         Mittwoch, 11. Oktober in der Illipse Illingen

 

·         Freitag, 13. Oktober im Robert Schuman-Haus Trier.

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern bis etwa 21.30 Uhr. Zur besseren Planung bittet das Synodenbüro um Anmeldung entweder über die Internetseite www.bistum-trier.de/vermoegensfragenpdz oder im Synodenbüro unter Telefon 0651-7105-623. Alle Informationen zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.


Transparenzinitiative des ZdK

 (Bonn/zdk) - Im Rahmen einer Transparenzinitiative veröffentlicht das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) seit heute auf seiner Homepage unter http://www.zdk.de/ueber-uns/finanzen/  alle Daten zu seiner finanziellen und rechtlichen Struktur.

 

Träger des ZdK ist der Zentralkomitee der deutschen Katholiken e. V. mit Sitz in Bonn. Auf der Homepage sind jetzt die Satzung, der Freistellungsbescheid, die Mitglieder und Funktionsträger, der Tätigkeitsbericht des Generalsekretariates, Angaben zur Mittelherkunft und –verwendung, und der Jahresabschluss mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2016 veröffentlicht.

 


Großes Interesse für Vermögensfragen in den Pfarreien der Zukunft

Alles in einen Topf?

Großes Interesse für Vermögensfragen in den Pfarreien der Zukunft. Foto: bt
Großes Interesse für Vermögensfragen in den Pfarreien der Zukunft. Foto: bt

(Andernach/bt) – „Unsere Pfarrei hat Napoleon und das Dritte Reich überstanden und jetzt kommt die Gefahr von innen“ – so lautete der Vorwurf eines Mannes aus der Pfarrei Pommern an den Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. Gemeinsam mit der Finanzdirektorin des Bistums, Kirsten Straus, und Matthias Müller, Justiziar im Bischöflichen Generalvikariat hat er sich am 13. September bei der Infoveranstaltung zur Vermögensverwaltung in den Pfarreien der Zukunft in Andernach den Fragen und der Kritik gestellt.

 

Nach Beratungen in der Bistums-Dechantenkonferenz und im Kirchensteuerrat ist eine Vorentscheidung zur Vermögensfrage getroffen: Für jede „Pfarrei der Zukunft" wird eine „Kirchengemeinde" errichtet. Die gegenwärtigen Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände werden als Rechtsform abgelöst. Diese Variante hat die Expertengruppe „Arbeitsgemeinschaft Vermögen“ erarbeitet und mit „Ansatz B“ überschrieben.

 

„Bei dem anderen Lösungsansatz, bei Variante A, blieben die gegenwärtigen Kirchengemeinden zunächst bestehen. Über Fusionen, freiwillig oder durch wirtschaftliche oder personelle Not angestoßen, würde nach und nach eine einzige Kirchengemeinde entstehen“, erklärt Kirsten Straus den mehr als 300 Anwesenden in der Mittelrheinhalle. Die Pfarrei der Zukunft müsse dann eine schwierige Fusion nach der anderen verkraften. „Ansatz A“ fände sicher eine höhere Akzeptanz, jedoch sei dieses Konzept nicht mit der Umsetzung der Diözesansynode vereinbar, erklärt Straus.

 

Der schwierigere Weg - hat aber Vorteile

 

Variante B sei am Anfang „grausam und anstrengend; und ich weiß auch nicht, ob ich sie davon überzeugen kann“, gibt die Finanzdirektorin ehrlich zu, aber dieser Ansatz habe signifikante Vorteile. „Es ist ein konsequenter Schritt ins Neue.“ Der Generalvikar erklärt: „Wir wollen Verwaltungsvorgänge verschlanken. Die Struktur soll als Stütze und zur Unterstützung dienen.“ „Es gibt auch keine Kleinteiligkeit mehr, die sehr viel Arbeit und Kosten verursacht“, unterstreicht Straus. „Sie bilden dann in der neuen Pfarrei ein so genanntes Vermögensteam. Dort können Sie alle ihre Kompetenzen und Ihr Know-How einbringen. Aufgrund der Größe können auch Vertretungen eingerichtet werden.“ Dies alles diene der Entlastung der Ehrenamtlichen und auch der Rendanturen. „Auch Lasten darf man in die neuen Strukturen mit einbringen. In einem großen Verband kann man manche Sachen besser lösen“, gibt Kirsten Straus zu bedenken.

 

"Sie hüten das kirchliche Vermögen wie Ihr eigenes"

 

Diese Variante stößt trotzdem auf viel Unmut und ist mit Befürchtungen verbunden, die das Publikum in Wortbeiträgen oder in schriftlicher Form äußert. Kirsten Straus kann dies nachvollziehen: „Sie hüten dieses Vermögen wie Ihr eigenes.“

 

Die gegenwärtigen Kirchengemeinden möchten an ihren Vermögen festhalten oder den Prozess zumindest langsam angehen. „Warum kann nicht jede Kirchengemeinde selbst entscheiden, welche Variante sie wählen möchte?“, lautet eine Frage.  „Es müssten dann zwei Verwaltungssysteme parallel betrieben werden: das bisherige für die Kirchengemeinden und ein ganz anders strukturiertes für die Pfarreien der Zukunft. Dies würde für ein Tohuwabohu sorgen“, antwortet Plettenberg.

 

Verantwortung bleibt vor Ort, Zweckbindung möglich

 

„Die von uns favorisierte Variante B bedeutet nicht, dass wir alles zentralisieren und in einen Topf werfen wollen“, stellt der Generalvikar klar. „Wir möchten, dass die Verantwortung vor Ort bleibt, in einem guten Zusammenspiel von ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden.“ Auch in den Pfarreien der Zukunft werde es möglich sein, Zweckbindungen zu setzen und sich finanziell für eine bestimmte Aktion oder ein Gebäude einzusetzen, wie etwa in Form von Stiftungen oder Fördervereinen. „Da wird nicht dran gerührt“, versichert Justiziar Müller. Bei bestimmten Gruppierungen wie beispielsweise Kirchenchöre werde sich auch nichts ändern. Daher appelliert die Finanzdirektorin an die finanzstarken Gemeinden, weiterhin sorgsam mit ihrem Vermögen umzugehen und „keine unnötigen Ausgaben nach dem Motto ‚Bloß nichts den Nachbarn schenken‘ zu machen.“

 

Synoden-Umsetzung "nicht ohne Sie"!

 

Die neue Struktur verlange das direkte Aushandeln zwischen den Parteien. „Hier kann das Bistum moderierend tätig werden und bei Blockaden eingreifen“, stellt Kirsten Straus den anwesenden Vertretern von Verwaltungs-, Pfarreien- und Pfarrgemeinderäten in Aussicht. „Das Bistum überlegt auch, was es tun kann, wenn ein großes Ungleichgewicht bei den Finanzen besteht.“

 

„Auch wenn sie nicht mit allem einverstanden sind, hoffe ich doch, dass sie gespürt haben, dass wir die Synodenumsetzung nicht ohne Sie machen können“, schließt Plettenberg den ersten Informationsabend zum Thema Vermögen.

 

Weitere Veranstaltungen finden statt am

 

·         Donnerstag, 14. September in der Hunsrückhalle Simmern

 

·         Dienstag, 19. September in der Stadthalle Merzig

 

·         Mittwoch, 20. September in der Hocheifel-Halle in Adenau (nicht in Nürburg, wie ursprünglich geplant)

 

·         Freitag, 22 September in der Stadthalle Neuerburg

 

·         Montag, 9. Oktober in der Stadthalle Boppard

 

·         Mittwoch, 11. Oktober in der Illipse Illingen

 

·         Freitag, 13. Oktober im Robert Schuman-Haus Trier.

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern bis etwa 21.30 Uhr. Zur besseren Planung bittet das Synodenbüro um Anmeldung entweder über die Internetseite www.bistum-trier.de/vermoegensfragenpdz oder im Synodenbüro unter Telefon 0651-7105-623. Alle Informationen zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.

 

 

 


TNS CONVERGENCE MONITOR 2017: Bewegtbild bewegt

Über das Internet erobern Videoinhalte alle Screens

 Mehr als zwei Drittel der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren nutzen mindestens einmal im Monat Videoinhalte über das Internet  

 

(München/pm)  – Bewegtbildnutzung über das Internet wird immer attraktiver: Seit Jahren steigt die Anzahl derjenigen, die online Videoinhalte ansehen. Zuletzt von 59 Prozent in 2016 auf 67 Prozent in 2017. Gleichzeitig behauptet das klassische, lineare Fernsehen seinen festen, bedeutenden Platz im Alltag: Die Befragten geben pro Tag fast drei Stunden TV-Nutzung an, etwa genauso viel wie in den Vorjahren.

  

Kurze Videoclips und kleine Erklärvideos auf Videoportalen wie z.B. YouTube werden von fast jedem Zweiten mindestens einmal pro Monat gesehen. Gut ein Drittel schaut sich Bewegtbildinhalte in sozialen Netzwerken an. Je jünger die Zielgruppe, desto ausgeprägter ist die Nutzung: Etwa drei Viertel der 14- bis 29-Jährigen schauen sich mindestens einmal pro Monat Videoclips auf Videoportalen oder sozialen Netzwerken an. Komplette Fernsehsendungen oder ganze Serienfolgen nutzt rund jeder Vierte in den Mediatheken der TV-Sender.

  

Während kostenlose Angebote im Netz dominieren, verzeichnen kostenpflichtige Videos zum Beispiel über Video-on-Demand in diesem Jahr erstmals ein starkes Wachstum: 13 Prozent geben an mindestens einmal pro Monat, Filme, Serien, Dokumentationen oder Sportübertragungen gegen Gebühr anzusehen. Das ist nahezu eine Verdoppelung der Nutzung im Vergleich zum Vorjahr. 

Die Nutzung von Bewegtbild war lange Zeit an das heimische Sofa gebunden. Die zunehmende Verbreitung von Smartphones macht TV- und Videoinhalte mobil: 53 Prozent der 14- bis 69-Jährigen schauen Videos auf dem Smartphone, 41 Prozent tun dies auch außer Haus. 

Ungeachtet der steigenden Nutzung von Online-Video-Content ist die klassische, lineare Fernsehnutzung im Zeitverlauf sehr stabil. Wie in den Vorjahren schätzen die Befragten fast drei Stunden am Tag fernzusehen. Die 14- bis 29-Jährigen sehen traditionell weniger fern (gut zwei Stunden am Tag), die Nutzungsdauer ist aber auch innerhalb dieser Altersgruppe konstant. 

Neben Bewegtbild spielen auch Audio-Inhalte und Informationen in schriftlicher Form eine große Rolle bei der Internetnutzung. Gut die Hälfte der Befragten nutzt Audioinhalte wie z.B. Musik oder Podcasts mindestens einmal im Monat online, z.B. über YouTube, Musik-Streaming-Anbieter, Webradio oder Podcast-Anbieter. Für Informationen zum aktuellen Geschehen auf Newsportalen oder den Webseiten von Zeitungen oder Fernsehsendern greifen 46 Prozent der 14- bis 69-Jährigen regelmäßig zurück. 

Petra Dittrich, Senior Director Media Research bei Kantar TNS, führt die zunehmende Nutzung insbesondere von Bewegtbild im Internet auf die Verfügbarkeit von immer mehr internetfähigen Devices und schnellen Internetzugängen zurück: „Der TNS Convergence Monitor wird von uns seit 2008 durchgeführt. In diesem Jahr war Internetnutzung noch gleichbedeutend mit dem Surfen bestenfalls über ISDN auf dem PC. Heute stehen fast jedem 14- bis 69-Jährigen sowohl ein Computer als auch ein Smartphone zur Verfügung, häufig gibt es zusätzlich ein Tablet oder einen Smart TV im Haushalt. Zudem sind mittlerweile in der Mehrzahl der Haushalte auch datenintensive Anwendungen wie Videos problemlos über das Internet nutzbar.“ 

Diese und weitere Ergebnisse finden sich in der zehnten Auflage der Forschungsreihe TNS CONVERGENCE MONITOR, einer Gemeinschaftsstudie von ARD-Werbung SALES & SERVICES, Discovery, Mediengruppe RTL und ZDF. Die repräsentative Untersuchung bietet einen fundierten Überblick über die Verbreitung konvergenter Techniken für Telekommunikation, Internet und Medien sowie Einstellungen und Interessen der Konsumenten. 

 

Informationen zum TNS CONVERGENCE MONITOR

 

Für den TNS CONVERGENCE MONITOR 2017 wurden insgesamt 1.501 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren in Privathaushalten in Deutschland und wurde in Form von persönlich-mündlichen Interviews (CAPI) im April und Mai 2016 durchgeführt. Der TNS CONVERGENCE MONITOR vermittelt neben der aktuellen und potenziellen Nutzung von Medien- und Telekommunikationsdienstleistungen wichtige Einblicke zu Themen und Trends rund um das Thema Konvergenz aus Kundensicht. Schwerpunkte waren u.a. Smart TV, On-Demand Nutzung von Videoinhalten, mobile Internetnutzung/ Smartphones und Zeitbudgets für die Nutzung von Fernsehinhalten und Internet. 

 

Über Kantar TNS

 

Kantar TNS ist eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen mit Experten in über 90 Ländern. Wir liefern handlungsorientierte Erkenntnisse und Empfehlungen und helfen unseren Auftraggebern dadurch, die richtigen und relevanten Entscheidungen zu treffen und Wachstum zu erzielen. Mit unserer Expertise in den Bereichen der Produktinnovationen, Marke und Kommunikation, Shopper und Kundenbeziehungsmanagement unterstützen wir unsere Kunden dabei, die für Wachstum in deren Geschäftsfeldern relevanten Themen zu identifizieren, zu optimieren, zu gestalten. Kantar TNS ist ein Unternehmen der Kantar Gruppe. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com. 

 

Über Kantar

 

Kantar ist einer der weltweit führenden Anbieter von Daten, Erkenntnissen und Beratungsleistungen. Gemeinsam decken wir mit unseren spezialisierten Marken und rund 30.000 Mitarbeitern das gesamte Spektrum an Forschungs- und Beratungs-Dienstleistungen ab und liefern unseren Kunden in 100 Ländern inspirierende Erkenntnisse und Strategieempfehlungen. Kantar ist Teil von WPP und Kantar Dienstleistungen werden von über der Hälfte der Fortune Top 500-Unternehmen in Anspruch genommen. Weitere Informationen unter www.kantar.com

 


Brot für die Welt legt Jahresbilanz vor

Evangelisches Hilfswerk mahnt zukünftige Bundesregierung zu nachhaltigem Handeln

 


Bilanz * Spenden * Jahresbilanz * Bundesregierung * Armutsbekämpfung * Flüchtlinge

(Berlin/bfw) - Brot für die Welt erwartet von der künftigen Bundesregierung ein besser abgestimmtes Handeln bei der weltweiten Armutsbekämpfung. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin des evangelischen Hilfswerks sagte: „Das gesamte Kabinett muss mit Blick auf nachhaltige Entwicklung künftig an einem Strang ziehen.“ So habe in der vergangenen Legislaturperiode etwa das Entwicklungsministerium Programme gefördert, die afrikanischen Kleinbauern höhere Einkommen ermöglichen und gleichzeitig habe das Landwirtschaftsministerium mit seiner Unterstützung für die Exportoffensive der deutschen Ernährungswirtschaft in Afrika den lokalen Bauern Absatzmärkte genommen.

Füllkrug-Weitzel erklärte bei der Präsentation der Jahresbilanz in Berlin, in der abgelaufenen Legislaturperiode habe es einige positive Entwicklungen gegeben, um Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in der Welt zu überwinden. „Das Pariser Klima-Abkommen und die Agenda 2030 mit den nachhaltigen Entwicklungszielen sind Meilensteine für eine weltweit gerechte Entwicklung. Deutschland hat bei deren Zustandekommen eine Vorreiterrolle übernommen.“ Jetzt müsse die Bundesregierung auch bei deren Umsetzung mit gutem Beispiel vorangehen. Dazu gehöre, klimaschädliche Emissionen schneller zu reduzieren.

Die neue Bundesregierung müsse sich auch dafür einsetzen, dass die Entwicklungsländer nicht noch mehr ausbluteten. Füllkrug-Weitzel: „Aus den Entwicklungsländern fließt viel mehr Geld ab, als sie durch Investitionen, Rücküberweisungen von Arbeitsmigranten oder Entwicklungshilfe erhalten.“ Allein dadurch, dass multinationale Konzerne Steueroasen nutzten, entgingen den Staaten jährlich hunderte Milliarden Dollar Einnahmen. Dieses Geld werde für Bildung, Gesundheit und weitere Aufgaben dringend benötigt. Es komme darauf an, die weltwirtschaftlichen Beziehungen fair zu gestalten. „Deutschland sollte Vorreiter werden für eine international verträgliche Handels-, Außen-, Agrar-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik.“

Mit Blick auf die Flüchtlinge, die nach Deutschland und Europa gekommen sind, kritisierte Füllkrug-Weitzel: „Die Bundesregierung hat vielfach erklärt, dass sie die Ursachen von Flucht und Vertreibung angehen will. Stattdessen geht es ihr aber eher darum, Menschen aus Europa fernzuhalten als wirklich die Ursachen zu bekämpfen.“ So werde ausgeblendet, dass Kriege und gewaltsame Konflikte weltweit zu den zentralen Fluchtursachen zählen. „Deutschland erlaubt Waffenexporte nach Saudi-Arabien, das sowohl im Jemen als auch in Syrien eine kriegstreibende Rolle spielt.“

Brot für die Welt arbeitet in mehr als 90 Ländern mit lokalen Partnern zusammen. Mit Bezug auf die Arbeitsbedingungen sagte Füllkrug-Weitzel: „Partnerorganisationen, die sich für Menschenrechte, Demokratie und Umwelt engagieren, geraten immer öfter unter Druck. Ihnen wird die Registrierung entzogen oder der Zugang zu Geldern erschwert. Das stellt die größte Herausforderung für die internationale Projektarbeit dar.“

Einnahmen und Ausgaben

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr mehr als 61,7 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Das ist ein deutliches Plus von 4,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (57,5 Mio. Euro). Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2016 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED; 54,4 Mio. Euro) und Beiträge Dritter (144,6 Mio. Euro), vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks dankte allen Spenderinnen und Spendern, allen Kirchen, Gemeinden und politischen Entscheidungsträgern, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, für ihr Vertrauen: „Ihre Unterstützung hat uns ermöglicht, unsere Hilfsprogramme auszuweiten.“ Weltweit wurden im vergangenen Jahr 619 regionale und zwölf überregionale Projekte neu bewilligt. Zu den klassischen  Schwerpunkten konnten auch Integrationsprogramme für Flüchtlinge und Binnenvertriebene etwa in Mali, im Libanon und in Jordanien gefördert werden.

Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 273,5 Millionen Euro (2015: 255,4 Mio. Euro) zur Überwindung von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit zur Verfügung. Davon waren 246,7 Millionen Euro oder 91,3 Prozent für die Projektarbeit bestimmt. Die Ausgaben für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit lagen bei 2,2 Prozent und für Verwaltung bei 6,5 Prozent. Brot für die Welt liegt damit in der besten Kategorie („niedrig“) des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI). Es vergibt das DZI-Spendensiegel.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das evangelische Hilfswerk unterstützt Menschen unabhängig von ihrer Volks- oder Religionszugehörigkeit. Schwerpunkte sind die Überwindung von Hunger, die Bewahrung der Schöpfung und die Förderung von Demokratie, Frieden und Menschenrechten.

 


85 Prozent der 14- bis 69-Jährigen nutzen 2017 ein internetfähiges Smartphone

TNS CONVERGENCE MONITOR: In diesem Jahr besitzen erstmals mehr Deutsche ein Smartphone als einen PC

(München/pm)  – 85 Prozent der 14- bis 69-Jährigen nutzen ein Smartphone, 83 Prozent einen PC oder Laptop. Damit hat das Smartphone den Computer in punkto Verfügbarkeit in 2017 erstmals überrundet. Das schlägt sich auch in der Internetnutzung mit den jeweiligen Devices nieder: 75 Prozent der Befragten geben an, regelmäßig (definiert als mindestens eine Minute pro Tag) mit einem PC oder Notebook im Internet zu surfen. Das Smartphone liegt mit 73 Prozent der 14- bis 69-Jährigen, die damit regelmäßig online gehen, so gut wie gleichauf. 

 

Tablets sind in 36 Prozent der Haushalte verfügbar, 29 Prozent der Befragten gehen über ein Tablet ins Internet. 17 Prozent der Haushalte haben ihr Fernsehgerät an das Internet angeschlossen, 16 Prozent der 14- bis 69-Jährigen nutzen diese Möglichkeit, Internetinhalte abzurufen. 

 

Wer das Internet nutzt, tut dies im Durchschnitt mit 2,2 unterschiedlichen Geräten. Die häufigste Kombination ist dabei die Internetnutzung mit PC und Smartphone (38 Prozent der Onliner). Das Surfen mit mehreren Geräten ist insbesondere bei den Jüngeren weit verbreitet. In dieser Altersgruppe gehen 56 Prozent mit zwei unterschiedlichen Devices online, 26 Prozent mit drei Devices und zehn Prozent sogar mit PC, Smartphone, Tablet und Smart TV. 

 

Andere internetfähige Geräte haben derzeit keine große Verbreitung: Die persönliche Nutzung einer Smart Watch gibt ein Prozent der Befragten an. Activity Tracker bzw. Fitnessarmbänder kommen auf drei Prozent Nutzer. Virtual Reality Brillen sind in einem Prozent der Haushalte vorhanden. 

 

PC und Smartphone haben nicht nur bei der Verbreitung, sondern auch bei der Nutzungsdauer gleichgezogen: Die Befragten schätzen, pro Tag rund 1,5 Stunden mit dem PC online zu sein. Für das Smartphone geben sie ihre Online-Zeit ähnlich an. Je jünger die Zielgruppe, desto ausgeprägter ist die Internetnutzung mit dem Smartphone: Die 14- bis 29-Jährigen sind pro Tag fast 2,5 Stunden mit dem Handy im Internet (Selbsteinschätzung der Befragten), d.h. etwa eine Stunde länger als die Gesamtbevölkerung. 

 

Diese tägliche Nutzungsdauer der unter 30-Jährigen ist getrieben durch ein hohes Maß an Interaktion mit anderen. 77 Prozent der 14- bis 29-Jährigen geben an, täglich Chats und Instant Messaging wie WhatsApp zu nutzen, fast alle auf dem Smartphone (75 Prozent). 51 Prozent besuchen täglich soziale Netzwerke wie Facebook, ebenfalls fast immer mit dem Smartphone (48 Prozent). Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich bei den 14- bis 29-Jährigen Videoclips z.B. auf YouTube (18 Prozent tägliche Nutzung) und in sozialen Netzwerken (27 Prozent tägliche Nutzung). Auch hier findet die Nutzung sehr häufig auf dem Smartphone statt (15 Prozent tägliche Nutzung/YouTube, 25 Prozent/soziale Netzwerke). 

 

Dazu Petra Dittrich, Senior Director Media Research bei Kantar TNS: „Gerade bei den Jüngeren zerfällt die Internetnutzung durch das Smartphone in immer kürzere Abschnitte. Das Smartphone ist der ständige Begleiter, es wird immer und überall kommuniziert. Medieninhalte werden bevorzugt in kleinen, zwischendurch tauglichen Häppchen konsumiert. Insgesamt wird so mehr Internet genutzt als je zuvor, was sich darin niederschlägt, dass die 14- bis 29-Jährigen pro Tag bereits deutlich länger mit dem Smartphone online sind als mit dem PC.“

  

Diese und weitere Ergebnisse finden sich in der zehnten Auflage der Forschungsreihe TNS CONVERGENCE MONITOR, einer Gemeinschaftsstudie von ARD-Werbung SALES & SERVICES, Discovery, Mediengruppe RTL und ZDF. Die repräsentative Untersuchung bietet einen fundierten Überblick über die Verbreitung konvergenter Techniken für Telekommunikation, Internet und Medien sowie Einstellungen und Interessen der Konsumenten.

  

 

Informationen zum TNS CONVERGENCE MONITOR

 

Für den TNS CONVERGENCE MONITOR 2017 wurden insgesamt 1.501 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren in Privathaushalten in Deutschland und wurde in Form von persönlich-mündlichen Interviews (CAPI) im April und Mai 2016 durchgeführt. Der TNS CONVERGENCE MONITOR vermittelt neben der aktuellen und potenziellen Nutzung von Medien- und Telekommunikationsdienstleistungen wichtige Einblicke zu Themen und Trends rund um das Thema Konvergenz aus Kundensicht. Schwerpunkte waren u.a. Smart TV, On-Demand Nutzung von Videoinhalten, mobile Internetnutzung/ Smartphones und Zeitbudgets für die Nutzung von Fernsehinhalten und Internet.

 

  

 

Über Kantar TNS

 

Kantar TNS ist eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen mit Experten in über 90 Ländern. Wir liefern handlungsorientierte Erkenntnisse und Empfehlungen und helfen unseren Auftraggebern dadurch, die richtigen und relevanten Entscheidungen zu treffen und Wachstum zu erzielen. Mit unserer Expertise in den Bereichen der Produktinnovationen, Marke und Kommunikation, Shopper und Kundenbeziehungsmanagement unterstützen wir unsere Kunden dabei, die für Wachstum in deren Geschäftsfeldern relevanten Themen zu identifizieren, zu optimieren, zu gestalten. Kantar TNS ist ein Unternehmen der Kantar Gruppe. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com.

 

 

Über Kantar

 

Kantar ist einer der weltweit führenden Anbieter von Daten, Erkenntnissen und Beratungsleistungen. Gemeinsam decken wir mit unseren spezialisierten Marken und rund 30.000 Mitarbeitern das gesamte Spektrum an Forschungs- und Beratungs-Dienstleistungen ab und liefern unseren Kunden in 100 Ländern inspirierende Erkenntnisse und Strategieempfehlungen. Kantar ist Teil von WPP und Kantar Dienstleistungen werden von über der Hälfte der Fortune Top 500-Unternehmen in Anspruch genommen. Weitere Informationen unter www.kantar.com

 


Bistum lädt zu Infoveranstaltungen über Vermögen der Pfarreien der Zukunft ein

Miteinander über Vermögensverwaltung diskutieren

Foto: bt
Foto: bt

(Trier/bt) – Für jede „Pfarrei der Zukunft“ wird eine Kirchengemeinde eingerichtet. Diese Vorentscheidung über die Vermögensverwaltung in den Pfarreien hat die Bistumsleitung im Juni getroffen. Das hat zur Folge, dass die gegenwärtigen Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände als Rechtsform der bisherigen Pfarreien aufgelöst werden.

 

Warum favorisiert die Bistumsleitung nach Beratungen mit den Dechanten des Bistums und dem Kirchensteuerrat diesen Weg? Welche Schritte ergeben sich aus dieser Entscheidung  - und wie sollen die Vermögen aus den jetzigen Kirchengemeinden in die neu zu gründenden übergeführt werden? Darüber informieren der Bischöfliche Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg und die Finanzdirektorin des Bistums, Kirsten Straus, in acht Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Bistum.

Vor allem Menschen, die in den Verwaltungsräten der Pfarreien tätig sind, aber auch alle Interessierten sind zu den Veranstaltungen eingeladen. Dort sollen auch die konkrete Ausgestaltung der zukünftigen Vermögensverantwortung etwa mit Blick auf ehrenamtliches Engagement und die notwendigen Unterstützungsstrukturen diskutiert werden.

Die Veranstaltungen finden statt am

·         Dienstag, 12. September in der Mittelrheinhalle Andernach

·         Donnerstag, 14. September in der Hunsrückhalle Simmern

·         Dienstag, 19. September in der Stadthalle Merzig

·         Mittwoch, 20. September in der Graf-Ulrich-Halle Nürburg

·         Freitag, 22 September in der Stadthalle Neuerburg

·         Montag, 9. Oktober in der Stadthalle Boppard

·         Mittwoch, 11. Oktober in der Illipse Illingen

·         Freitag, 13. Oktober im Robert Schuman-Haus Trier.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern bis etwa 21.30 Uhr. Zur besseren Planung bittet das Synodenbüro um Anmeldung entweder über die Internetseite www.bistum-trier.de/vermoegensfragenpdz oder im Synodenbüro unter Telefon 0651-7105-623. Alle Informationen zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.


In der Pfarrkirche in Brebach werden alte Handys für einen guten Zweck gesammelt

Alte Handys in der Kirche entsorgen

Etwa 40 Handys hat die Pfarrei St. Martin, Saarbrücken schon gesammelt. Foto: bt
Etwa 40 Handys hat die Pfarrei St. Martin, Saarbrücken schon gesammelt. Foto: bt

(Saarbrücken/bt) – Was tun mit dem alten Handy? Wegschmeißen – und zwar in der Kirche. In der Pfarrei St. Martin in Saarbrücken steht seit einigen Wochen eine Box für alte Handys. „Wir haben schon über 40 Handys gesammelt“, sagt Gemeindereferent Helmut Willems. Und es kommen immer noch viele hinzu.

Die Saarbrücker Pfarrei in den Stadtteilen Brebach-Fechingen, Güdingen und Bübingen beteiligt sich an der bundesweiten Handysammelaktion von missio. Das Hilfswerk sammelt die alten Mobil-Telefone, um die Rohstoffe aus den Geräten zu recyceln. Das übernimmt das beim Kölner Umweltamt angezeigte Rücknahmesystem „mobile box“; es zerlegt die Handys umweltgerecht und verwertet sie. Dabei werden viele wertvolle Rohstoffe wie Gold, Kupfer oder Coltan wiedergewonnen und anschließend verkauft. Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf geht an wohltätige Organisationen, diesmal an missio.

Wer sein Handy in die Box in der Brebacher Pfarrkirche Maria Hilf wirft, wird nicht nur das alte Gerät los, sondern tut noch etwas Gutes. „Mobile box“ spendet 60 Cent pro Handy an die „Aktion Schutzengel. Für Familien in Not. Weltweit.“ Die Aktion ist im Kongo aktiv, wo missio Traumazentren unterstützt; dort leisten erfahrene Therapeuten den Opfern des Bürgerkriegs im Kongo seelischen und medizinischen Beistand und geben ihnen neuen Mut. In dem afrikanischen Land werden viele Rohstoffe wie Gold oder Coltan, die für die Produktion von Handys benötigt werden, abgebaut. Rebellen und Regierung kämpfen in einem seit mehr als 20 Jahre andauernden Konflikt um diese Rohstoffe. Missio hilft mit seiner Aktion den Menschen, die unter den verheerenden Auswirkungen des Konfliktes leiden.

Außer in der Pfarrkirche in Brebach kann man sein Handy auch in der Heilig Kreuz Kirche in Güdingen abgeben. Weitere Handyboxen stehen im Kindergarten St. Quirinus in Perl und in der Diözesanstelle Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat in Trier. Eine weitere Anlaufstelle im Bistum Trier ist in der Pfarreiengemeinschaft Niederehe: dort steht die Handybox in der Pfarrkirche St. Leodgar in Üxheim.

Interessierte Pfarreien, Kindergärten, Schulen und andere Institutionen können ebenfalls jederzeit eine kostenlose Box aufstellen. Die ist im Online-Shop von missio zu bestellen: www.missio-onlineshop.de Weitere Informationen: www.missio-hilft.de

 

 

 


die Sieger im Jubiläumsjahr stehen fest

Red Dot Award: Communication Design 2017

 

 

 

(Essen/rd) - Der Red Dot Award: Communication Design feiert 2017 sein 25-jähriges Jubiläum. Mit entsprechender Erfahrung ermittelte der Award in diesem Jahr erneut ausgezeichnete Leistungen: Die Sieger des international ausgeschriebenen Wettbewerbs stehen fest und erhalten das Red Dot-Siegel als Anerkennung für überzeugende Designqualität und Kreativität.

 

Gestiegene Internationalisierung: Teilnehmer aus 50 Nationen
Agenturen, Designer und Unternehmen aus 50 Nationen nahmen mit ihren Arbeiten am Red Dot Award: Communication Design 2017 teil. In 18 Kategorien hatten sie 8.051 Projekte eingereicht und damit für einen neuen Rekord gesorgt, ebenso wie für eine gestiegene Internationalisierung im Vergleich zum Vorjahr.

 

Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards: „Die Vielfalt der eingereichten Projekte ist enorm – hinsichtlich Inhalt, Art, Herkunfts- und Zielmarkt. Mit diesem breit aufgestellten Teilnehmerfeld geht auch große Verantwortung einher. Die fachlichen und länderspezifischen Merkmale müssen im Urteil der Jury Berücksichtigung finden, was ein international aufgestelltes Fachgremium für die Glaubwürdigkeit und Aussagekraft des Red Dot Awards unerlässlich macht.“

 

Internationale Jury: 24 Experten vergaben Red Dots
Entsprechend multikulturell präsentierte sich die Jury des Red Dot Award: Communication Design 2017. Die 24 Experten kamen aus 11 Nationen nach Essen, um sämtliche Einreichungen live und vor Ort in Augenschein zu nehmen, sie eingehend zu begutachten und abschließend zu bewerten. In einem mehrtägigen Prozess evaluierten sie die Beiträge, die nicht im direkten Vergleich miteinander stehen, sondern einzeln auf ihre individuelle Leistung geprüft werden.

 

Der Beurteilung liegen verschiedene Kriterien zugrunde, darunter Gestaltungsqualität, Ästhetik, Umsetzung, Wiedererkennungswert und gewähltes Medium. Sie bilden einen Orientierungsrahmen, der von den einzelnen Juroren gemäß ihrer Expertise, Erfahrung und ihrem sozio-kulturellen Hintergrund individuell ausgefüllt wird. So achtet Sound Design-Spezialist Rainer Hirt aus Deutschland insbesondere „auf die Idee, Innovationskraft, Umsetzung und Qualität der Arbeiten.“

 

Jury-Kollege Gustavo Greco, Designer aus Brasilien, erklärt, dass ihm insbesondere die „Angemessenheit und wie das Projekt das Leben von Menschen, die mit ihm in Berührung kommen, (zum besseren) verändern kann“ wichtig sind. Und auch Branding-Experte Johnason Lo aus Taiwan definiert Aspekte, die ihm besonders wichtig sind: „Außergewöhnlich sein, originell und authentisch; Ich schenke der Art und Weise, wie ein bestimmtes Gefühl durch Design ausgedrückt wird, besondere Beachtung.“ Doch nur im Team erzielen die Mitglieder der Expertenrunde ein ausgewogenes und faires Urteil: „Das Ziel einer guten Jury sollte sein, den ganzen Zusammenhang zu erfassen und zu beurteilen.“, erklärt Design-Experte Jean Jacques Schaffner aus der Schweiz.

 

Dem Leitmotiv „In search of good design and creativity“ folgend, vergaben die Fachleute das Red Dot-Siegel ausschließlich an Projekte, die insgesamt mit ihrer hohen Gestaltungsqualität und Kreativität überzeugten. Das renommierte Label ging an 749 Arbeiten. Darüber hinaus würdigte die Jury 67 Werke mit dem Red Dot: Best of the Best. Die Auszeichnung für sehr hohe Gestaltungsqualität und kreative Leistung erhielten damit lediglich 0,8 Prozent aller Einreichungen.

 

Vergabe der Red Dot: Grands Prix während der Preisverleihung
Die Macher der besten Kommunikationsarbeiten des Jahres werden am 27. Oktober während der Red Dot Gala geehrt. Im Konzerthaus Berlin nehmen die Red Dot: Best of the Best-Sieger ihre verdienten Trophäen vor rund 1.400 internationalen Gästen entgegen und dürfen auf einen zusätzlichen Award hoffen – auf den Red Dot: Grand Prix. Diese höchste Einzelauszeichnung geht an die beste Arbeit in einer Kategorie. Erst während der Preisverleihung wird bekannt gegeben, welche fünf Projekte mit dem Red Dot: Grand Prix honoriert werden.

 

Und auch bei den aufstrebenden Talenten bleibt es bis zum Schluss spannend: Auf der Red Dot Gala erfahren sie, wer den mit 10.000 Euro dotierten Red Dot: Junior Prize für die beste Arbeit eines Nachwuchsgestalters erhält. Darüber hinaus werden kontinuierlich herausragende Leistungen im Kommunikationsdesign mit den Ehrentiteln „Red Dot: Agency of the Year“ und „Red Dot: Brand of the Year“ gewürdigt.

 

Auf der anschließenden Designers‘ Night im E-Werk Berlin erhalten die Red Dot-Sieger ihre verdienten Urkunden und feiern ihre Erfolge. Zudem präsentiert die exklusive Siegerausstellung „Design on Stage“ im Rahmen der legendären Party die ausgezeichneten Arbeiten des Red Dot Award: Communication Design 2017.

 


Red Dot Award: Communication Design 2017 – Zahlen und Fakten

 

Einreichungen: 8.051
Teilnehmende Nationen: 50

 

Auszeichnungen:
Red Dot: 749
Red Dot: Best of the Best: 67
Red Dot: Grand Prix: 5
Red Dot: Junior Prize: 1

 

Weitere Informationen: www.red-dot.de/cd

 


Über 80 Prozent der Ausstellungsfläche bereits verkauft

HansePferd Hamburg: Was dem Pferd gefällt

 

Das Messe-Erlebnis rund ums Pferd vom 20. bis 22. April 2018 auf dem Hamburger Messegelände

 

 

 

(Hamburg/pm) - Alles, was dem Pferd gefällt und gut tut, finden Pferdefreunde auf der HansePferd Hamburg. Große und kleine Pferdefans können jetzt schon anfangen, ihre Einkaufslisten zu schreiben: Die schönste Pferdemesse im Norden ist bereits zu mehr als 80 Prozent gebucht und die Vermietung der Ausstellungsflächen läuft auf Hochtouren. Mehr als 450 Aussteller aus allen Bereichen des Pferdesports werden kommen, um ihre besten und neuesten Produkte zum Wohle des Pferdes und zur Freude des Reiters auf dem Hamburger Messegelände vom 20. bis 22. April zu präsentieren.

 

 

 

„Das Beste für Pferd und Reiter steht bei uns im Mittelpunkt der Veranstaltung“, betont Sonja Tegtmeyer, Projektleiterin der HansePferd Hamburg, die sich über viele Neuheiten und Trends freut. Wer sein Pferd zufrieden und glücklich sehen will, findet bei uns alles, was es braucht, damit es sich wohlfühlt.“ Ambitionierte Pferdesportler, Freizeitreiter ebenso wie Halter oder Einsteiger erwartet ein einzigartiges, abwechslungsreiches, wie innovatives und faszinierendes Angebot, das es zu entdecken und auszuprobieren gilt. Hautnahe Begegnungen mit edlen Pferden und entzückenden Ponys aus über 35 Rassen in den zahlreichen Vorführringen machen den Besuch der HansePferd Hamburg zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

 

 

Auf Norddeutschlands beliebtester Messe für Pferdefreunde erwartet die Besucher in sieben Hallen unendlich viele attraktive und innovative Angebote aus allen Bereichen wie zum Beispiel Freizeit-, Dressur-, Spring- sowie Vielseitigkeitsreiten-, Horsemanship und Bodenarbeit. Trendige Reitoutfits, neueste Sättel und das passende Zaumzeug – was die Herzen von Reitern höher schlagen lässt und zum Wohlbefinden beiträgt, wird es zu entdecken und zu kaufen geben. Ein riesiges Angebot mit einer großen Auswahl rund um Pferdesportzubehör lädt zum Shoppen, Stöbern und Ausprobieren ein – Schnäppchen inklusive. Wertvolle Erkenntnisse und eine große Auswahl zu den Themen Pferdegesundheit und Fütterung sowie zur Pferdehaltung und -transport erfahren Pferdefreunde im direkten Austausch mit Ausstellern und Fachleuten. Auch Western-Fans kommen im Western- und Horsemanship-Bereich auf ihre Kosten und können aus einem breiten Angebot schöpfen. Und im Island-Dorf präsentieren Aussteller das Beste für die lebhaften Isis, die zudem ihre Gangart live auf einem Fino-Strip demonstrieren werden.

 

 

 

Ponys und Pferde aus über 35 Rassen

 

Pferde, Pferde, Pferde: 300 Pferde und Ponys aus über 35 Rassen werden zur HansePferd Hamburg auf dem Messegelände erwartet und sind live zu erleben. Ob Holsteiner, Hannoveraner Trakehner, edle Lusitanos, feurige Araber, stolze Pura Raza Espanola, töltende Isländer, knuffige Haflinger oder die großen Kaltblutrassen – im Tagesprogramm in den Vorführringen und der großen Showhalle sind die edlen Vierbeiner täglich präsent. Anerkannte Trainer lassen sich über die Schulter schauen und geben Tipps für den Umgang mit Pferden.

 

 

 

Trainer und Experten hautnah

 

Die HansePferd Hamburg ist Erlebnis pur. Die Besucher können sich auf ein hochattraktives Programm mit über 100 Vorführungen und Vorträgen täglich freuen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausbildung. Beliebte Trainer zeigen unterschiedliche Methoden, die zu einem harmonischen und vertrauensvollen Zusammenspiel von Pferden und Reitern beitragen. Anregungen und Inspiration geben spannende Vorführungen in der großen Showhalle, im Ausbildungsring, im Rassen-Ring sowie im Horsemanship-Ring und im Extreme Trail Parcours. Neues Wissen erhalten die Besucher bei anschaulichen Demonstrationen sowie lehrreichen Vortragsveranstaltungen in den Foren Gesundheit und Pferdekompetenz.

 

 

 

Auch für Familien und Kinder gibt es einiges zu bestaunen und zu erleben: Dazu zählt die Hufschmiede in Aktion, die Kinder zum Schmieden eines Hufeisens für einen guten Zweck einlädt. Natürlich können auch die Eltern „das Eisen schmieden, solange es heiß ist“. In der Little Kids Ranch in der Westernstadt Golden Valley haben kleine Besucher wie richtige Cowboys die Möglichkeit, das Lasso zu schwingen und Hufeisen zu werfen.

 

 

 

“Herzklopfen“: die neue große GalaShow

 

Große Emotionen und überwältigende Reitkunst gepaart mit hinreißenden Showacts aus der faszinierenden Welt der Pferde – die neue große GalaShow der HansePferd Hamburg 2018 „Herzklopfen“ geht unter die Haut und trifft ins Herz. Zu diesem einzigartigen Event, das extra für das Abendprogramm inszeniert wird, kommen die besten und beliebtesten Akteure. Stars aus Europa haben ebenso wie regionale Publikumslieblinge bereits Ihren Auftritt zugesagt. Aus Frankreich wird mit einer berührenden Darbietung die Reitkünstlerin Mélie Philippot erwartet. Sie reitet in Begleitung ihres bezaubernden Shetlandponys Josie einen Pas de deux, der die Zuschauer im Sturm erobern wird. Mitreißend und kraftvoll kündigt sich bereits ein weiterer Topact an: die über alle Maßen beliebten Islandpferde tölten rasant durch die Halle und entfachen Begeisterungsstürme auf allen Rängen. Die große GalaShow, die täglich jeweils um 19.30 Uhr in der Showhalle über die Bühne geht, bietet mehrere Stunden lang traumhafte Impressionen und bewegende, unvergessliche Momente.

 

 

 

Die HansePferd Hamburg, das Messe-Erlebnis rund ums Pferd, auf dem Hamburger Messegelände hat vom Freitag, 20., bis Sonntag, 22. April, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Beginn der großen GalaShow „Herzklopfen“ ist am 20., 21. und 22 April 2018 jeweils um 19.30 Uhr.

 


Spender aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützen mit über 1,6 Millionen Euro Arbeit von Caritas international

(Stuttgart/drs) – Im Jahr 2016 haben Spender aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Arbeit von Caritas international mit über 1.600.000 Euro unterstützt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das letztjährige Ergebnis einen Spendenrückgang. Im „Ausnahmejahr 2015" wurden aufgrund des Erdbebens in Nepal und des Höhepunkts in der Flüchtlingskrise in der Diözese über zwei Millionen Euro für die Arbeit von Caritas international gespendet. Dennoch wertet die Caritas das Spendenergebnis als Zeichen der Solidarität mit den Menschen weltweit. Mit den Geldern werden Menschen in Kriegs- und Krisengebieten in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika unterstützt. Für die vom Wirbelsturm Matthew betroffenen Menschen in Haiti und in der Karibik im Herbst 2016 gingen aus der Diözese knapp 110.000 Euro an Spendengeldern ein, für die allgemeine Not- und Katastrophenhilfe insgesamt knapp 850.000 Euro. Caritas international konnte dank der Spenden seine Nothilfe in Syrien (104.077 Euro) ausbauen. Damit verzeichnet Rottenburg-Stuttgart unter den 27 deutschen Bistümern den vierthöchsten Spendeneingang für die internationale Arbeit.

 

Der Caritasverband Rottenburg-Stuttgart und Caritas international bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für dieses positive Spendenergebnis. „Weltweit leiden Menschen infolge von Krieg, Dürre oder Naturkatastrophen an Hunger oder sie verlieren ihr Zuhause. Welches Leid diese Kinder und Erwachsenen durchmachen, ist für uns kaum nachvollziehbar", so Pfarrer Oliver Merkelbach, Caritasdirektor der Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Die Spenden sind ein wesentlicher Beitrag, um diese Not zu lindern und machen die unverzichtbare Arbeit von Caritas international erst möglich. Allen Spendern sprechen wir unseren Dank aus für ihr Vertrauen in die Arbeit der Caritas." 

 

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hilft nach Naturkatastrophen und in Krisengebieten das Überleben der Menschen zu sichern. Mit sozialen Projekten unterstützt Caritas international Menschen, die besonders schutzbedürftig sind, wie Kinder und Jugendliche, alte, kranke oder behinderte Menschen. Caritas international hilft unabhängig von Religion und Nationalität und arbeitet weltweit mit mehr als 160 nationalen Caritasorganisationen zusammen.

 


SCHLIESSUNG DES GOODYEAR-WERKS PHILIPPSBURG:

KIRCHE SIEHT REGIONALE ENTWICKLUNG MIT SORGE

 

(Philippsburg/ekiba) - Die Evangelische Landeskirche in Baden bedauert die Schließung des Goodyear-Reifenwerks in Philippsburg zum heutigen 31. Juli 2017. „Wir sehen den zunehmenden Abbau industrieller Arbeitsplätze in der Region mit Sorge“, erklärt Oberkirchenrat Matthias Kreplin. „Unsere Sorge gilt in erster Linie den betroffenen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und ihren Familien, die trotz Sozialplan und Transfergesellschaft einer unsicheren Zukunft entgegensehen. Wir sehen aber auch in der Gesamtentwicklung der Region ein hohes Risiko.“

 

Die Wirtschaft in Baden sei durch starke industrielle Kerne geprägt. Diese Kerne gelte es auch im Übergang zur „Industrie 4.0“ zu erhalten und zu modernisieren. „Die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs liegt in der engen Vernetzung von produzierender Industrie und produktionsnahen Dienstleistungen. Diese Stärken müssen wir weiter entwickeln und nicht abbauen“, betont Dieter Heidtmann, Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der badischen Landeskirche.

 

Oberkirchenrat Kreplin dankt insbesondere dem Goodyear-Solidaritätskreis, der sich mit viel Engagement für sozialverträgliche Regelungen bei der Schließung des Reifenwerks eingesetzt habe. „Die Mitglieder des Solidaritätskreises aus den Kirchen, der Kommune, Betrieb und Gewerkschaft wollen die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin solidarisch begleiten. Für uns als Kirche ist es wichtig, die Menschen in solch einer schwierigen Situation nicht allein zu lassen."

 


Bistum Rottenburg-Stuttgart legt Finanzbericht für das Jahr 2016 vor

Akzent bei Obdachlosenhilfe

 

(Rottenburg/drs) - Das Bistum Rottenburg-Stuttgart hat für 2016 den Jahresbericht über seine Finanzen und deren Verwendung vorgelegt. Dem Bericht zufolge beträgt der Jahresüberschuss gut 950.000 Euro. Über die konkrete Verwendung der Mittel ist noch nicht entschieden. Ein Akzent bei den Zuwendungen wird aktuell zugunsten der Obdachlosenhilfe gesetzt. Der Bistumshaushalt beträgt im langjährigen Schnitt drei bis fünf Prozent des Diözesanhaushalts. Er wird gespeist in erster Linie aus Erträgen von Stiftungen, Immobilien, Kapitalanlagen und Beteiligungen.

Als Beleg für die Vielfältigkeit pastoraler und karitativer Leistungen bezeichnete Bischof Gebhard Fürst den Jahresbericht in seinem Vorwort. Beispielhaft stehe dafür die weltkirchlichen Arbeit der Diözese und des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Mit einer Summe von knapp 1,3 Millionen Euro aus Zinserträgen konnten 2016 weltweit 70 Projekte im Rahmen der Stiftung Weltkirche gefördert werden. Wie etliche weitere werden diese Stiftungsmittel unter dem Dach des Bistums treuhänderisch verwaltet.

Den Planansatz für den Bistumshaushalt 2017 setzen die Fachleute des Bischöflichen Ordinariats insgesamt mit 9 Millionen Euro an, was rund 3 Prozent des Diözesanhaushalts entspreche. (Diözesanhaushalt 2017: 385 Millionen Euro) Voraussichtlich 3,3 Millionen Euro an Zinserträgen fließen direkt an kirchliche Stiftungen und Zweckvermögen für pastorale, karitative und weitere kirchliche Aufgaben. Erwartet wird ein Jahresüberschuss von 583.000 Euro.

Projekte und Einrichtungen, die mit Mitteln des Bistums finanziert werden, realisieren kirchliche Zwecksetzungen. Dazu zählen beispielsweise Hilfen für Mütter in Not, Obdachlosenhilfe, Hilfe für sozial Bedürftige, Kirchliche Internate oder Aufwendungen für die Liturgie im Dom in Rottenburg und in der Konkathedrale in Stuttgart. In diesem Jahr auch die Sanierung der Sülchenkirche Rottenburg, die bis November abgeschlossen sein soll.

Aktuell setzt das Bistum beim Einsatz seiner Mittel einen Schwerpunkt im Bereich der Obdachlosenhilfe: Für Zwecke der Stiftung Franziskusfonds wurden Mittel in Höhe von 850.000 Euro zur Verfügung gestellt. Davon sollen 300.000 Euro als Zuschuss für die Konzeption der sozial-karitativen Wohnungslosenhilfe in Aalen verwendet werden. Weitere 300.000 Euro werden als Zuschuss für den „Treff Härtsfeldstraße“ in Heidenheim bereitgestellt, ein Haus der Wohnungslosenhilfe für alleinstehende, wohnungslose, erwachsene Personen, für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, sowie für Menschen mit seelischer Behinderung.



Erläuterung:
Im Unterschied zum allgemeinen Gebrauch in deutschen Sprachen, der die Begriffe "Bistum" und "Diözese" synonym verwendet, bezeichnet das "Bistum" in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine eigene Rechtsperson als Anstalt des öffentlichen Rechts. Das Bistum Rottenburg vereint Haushalt und Vermögen u.a. des Bischöflichen Stuhls und des Domkapitels. (s. Anlage Bistumspublikation S. 22)

Das Volumen des Bistumshaushalts der Diözese beträgt im Schnitt der letzten Jahre nur etwa drei bis fünf Prozent der Summe des Diözesanhaushalts. Das Vermögen des Bistums setzt sich hauptsächlich zusammen aus Vermögen für kirchliche Zwecke, Stiftungen und Gebäuden. Knapp zwei Drittel des Volumens sind zweckgebunden und stehen dem Bistum nicht zur freien Verfügung.

Im Juli 2014 wurde zum ersten Mal der Haushalt des Jahres 2013 des Bistums in ausführlicher Weise veröffentlicht.

Daneben gibt es die Diözese Rottenburg-Stuttgart als Körperschaft öffentlichen Rechts. An die Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie an die Kirchengemeinden fließen die Kirchensteuereinnahmen (Diözesanhaushalt). Bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden auch die Staatsleistungen vereinnahmt.

 


missio: Bundesweite Aktionswoche zum Handy-Recycling vom 1. bis 7. September / Kostenlose Materialsets für Sammelstationen / Faires Smartphone zu gewinnen

Alte Handys sind Gold wert

Foto: missio
Foto: missio

(Aachen/missio) - Das katholische Hilfswerk missio ruft mit zahlreichen Kooperationspartnern zur Teilnahme an der Handy-Recycling-Woche zwischen dem 1. und 7. September auf.  „Diesen Termin haben wir ganz gezielt gewählt, findet doch zu diesem Zeitpunkt die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin statt“, erklärt Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio in Aachen. „Wenn die neusten Elektronik-Produkte präsentiert werden, wollen wir auf das Thema Elektroschrott und speziell die rund 100 Millionen ausgemusterten Smartphones hinweisen. Denn diese Handys sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert“. Rund 2,4 Tonnen Gold befinden sich – so schätzen Experten - in diesen Mobiltelefonen, die ungenutzt in den Schubladen verstauben.

 

Mit der Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ kann nach Angabe von missio doppelt geholfen werden. „Erstens werden die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe in Europa aufbereitet und wiederverwertet“, so der missio-Präsident. „Zweitens erhält missio von der Verwertungsfirma Mobile Box für jedes recycelte Handy einen Teil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo“. 

 

Die Vorbereitungen für die Aktionswoche laufen auf Hochtouren. Bereits jetzt gibt es in 63 Städten Sammelstellen, wo alte Handys abgegeben werden können. Eine Online-Karte auf www.missio-hilft.de/goldhandys informiert über die nächstgelegenen Sammelboxen in Städten wie Aachen, Düsseldorf, Frankfurt, Erfurt, Flensburg und Mannheim. In Limburg sind alte Handys im Rathaus ebenso willkommen wie im Weltladen, beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend und im Bischöflichen Ordinariat.

 

Kostenlose Aktionspakete zur Durchführung der Aktion in Schulen, Rathäusern, Geschäften und Kirchengemeinden können bei missio kostenlos bestellt werden. Unter den Teilnehmern der Aktion verlost missio unter anderem ein fair produziertes Smartphone, das von dem deutschen Hersteller Shiftphone gespendet wird.

 

Weitere Informationen zu den Handysammelstellen, kostenlosen Aktionsmaterialien und Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel sind zu finden unter www.missio-hilft.de/goldhandys

 

Wer ist missio?

 

Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Deutschland mit seinen Zweigen in Aachen und München gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. missio Aachen ist eines der großen deutschen Hilfswerke und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Im vergangenen Jahr wurden rund 1.100 Projekte seiner Partner mit etwa 47 Millionen Euro finanziert. Diese Förderung stärkt die pastorale, soziale und interreligiöse Arbeit, die Infrastruktur sowie die Ausbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten der katholischen Kirche in diesen Kontinenten. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein die Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind.

 


Studie zu sozial verantwortlichen Stiftungsfonds

„Nachhaltigkeitskompass für Stiftungen“: Steyler Fonds in der Spitzengruppe

 

(Sankt Augustin/sm) – Das unabhängige Beratungs- und Forschungsunternehmen CSSP AG (Center for Social and Sustainable Products) hat eine Studie zur Nachhaltigkeit von Fonds veröffentlicht. Untersucht wurde, wie gut Stiftungsfonds nachhaltige Kriterien bei der Geldanlage umsetzen. Der Steyler Fair und Nachhaltig-Stiftungsfonds zählte dabei zu den besten fünf Fonds.

 

Stiftungsmanager haben ein besonderes Interesse daran, dass ihr Stiftungskapital sozial verantwortungsvoll investiert wird. Ein verständliches Anliegen, schließlich ist die Mehrheit der Stiftungen dem Allgemeinwohl verpflichtet. Daher passt es nicht, wenn eine Stiftung in Rüstungsunternehmen oder umweltschädliche Projekte investiert.

 

 

 

Die Studie „Nachhaltigkeitskompass für Stiftungen“ hat ermittelt, wie gut Stiftungsfonds Umwelt-, Sozial- sowie Governance-Kriterien (englisch: ESG) in ihren Anlageprozess integrieren.

 

 

 

Fünf Fonds erhalten „AA“-Rating

 

 

 

Der „Nachhaltigkeitskompass für Stiftungen“ listet 45 Stiftungsfonds und für Stiftungen geeignete Fonds auf. Wichtigstes Kriterium der Studie ist die Portfolioqualität bezogen auf den Aspekt der Nachhaltigkeit. Mit erfreulichem Ergebnis für den Steyler Fair und Nachhaltig-Stiftungsfonds. Er zählt in dieser Kategorie zu den fünf besten Fonds (ESG-Rating AA).

 

 

 

Einen detaillierten Überblick über das Abschneiden der Fonds enthält der „Nachhaltigkeitskompass für Stiftungen“. Sie finden ihn unter www.steyler-bank.de/kompass (Sie werden automatische auf das Portal www.yourSRI.com weitergeleitet, die deutsche Version der Studie finden Sie am unteren Ende der Seite.)

 

 

 

Hinweis: Der Steyler Fair und Nachhaltig Stiftungsfonds ist ein Mischfonds, der besonders auf die Erfordernisse von Stiftungen ausgerichtet ist, aber auch für Privatanleger investierbar ist.

 

 

 

Chancen und Risiken: Die Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds

 

Die Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds ermöglichen Anlegern, gezielt in Werte von Unternehmen und Staaten zu investieren, die ihrer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt in besonderer Weise gerecht werden. Die Auswahl der Anlagen erfolgt nach einem Best-in-Class-Ansatz: Es kommen nur die jeweils nachhaltigsten Unternehmen einer Branche für ein Investment in Frage. Das Anlage-Universum wird durch einen Ethik-Anlagerat auf Grundlage von Nachhaltigkeitsratings vorgegeben, wobei bestimmte Kriterien wie die Beteiligung an Rüstungsgeschäften oder Kinderarbeit ein Investment generell ausschließen.

 

.

 

Aufgrund der Anlageausrichtung unterliegt der Fonds den Kursschwankungen des möglichen Anlageuniversums, mit Verlustrisiko für die Anleger. (Mehr unter: www.fun-fonds.de)

 


Langzeitarbeitssuchende profitieren von der Aktion Arbeit des Bistums Trier

57.000 Euro für das Projekt „Arbeit in Kirchengemeinden“

Die Direktorin des Caritasverbands Koblenz Martina Best-Liesenfeld (rechts) und der Geschäftsführer von CarMen Hermann Trapp (links) freuen sich über die Förderung der Aktion Arbeit, den die Geschäftsführerin Andrea Steyven in Form eines Schecks übergibt.
Die Direktorin des Caritasverbands Koblenz Martina Best-Liesenfeld (rechts) und der Geschäftsführer von CarMen Hermann Trapp (links) freuen sich über die Förderung der Aktion Arbeit, den die Geschäftsführerin Andrea Steyven in Form eines Schecks übergibt.

(Koblenz/bt) – Über eine weitere Förderung des Projektes „Arbeiten in Kirchengemeinden“ freuen sich Beschäftigte und Geschäftsführung der CarMen gem. GmbH. (Caritas für Menschen in Beschäftigung). Bei ihrem Besuch in der vergangen Woche übergab die Geschäftsführerin der Aktion Arbeit, Andrea Steyven, einen Scheck über 57.000 Euro, der die Finanzierung des Projektes für weitere drei Jahre sicherstellt. Kirchengemeinden haben hierdurch die Möglichkeit, Grünpflegearbeiten abzugeben. Etwa zehn Pfarrgemeinden in Koblenz und der Region nutzen den Service bereits.

 

„Wir haben noch freie Kapazitäten“, so der Geschäftsführer des gemeinnützigen Koblenzer Betriebs CarMen  Hermann Trapp. Mit Hilfe der Projektförderung durch die Aktion Arbeit konnten zwei langzeitarbeitssuchende Männer, ein gelernter Straßenbauer und ein ausgebildeter Gärtner, in Vollzeit eingestellt und sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden.  

 

„Die Aktion Arbeit ist für uns ein starker Unterstützer, durch die wir Projekte hier ganz konkret vor Ort umsetzen und Arbeitsplätze schaffen können“, berichtet Trapp von der Zusammenarbeit. Diese Stellen seien sehr wichtig. „Wir erleben täglich, wie wichtig Arbeit für Menschen ist, ihnen Tagesstruktur, Halt und Anerkennung gibt.“ Trapp sieht aber auch für die Pfarrgemeinden Vorteile: „Oftmals kümmern sich Ehrenamtliche um die Grünpflege auf Friedhöfen, an Denkmälern oder rund um Kirchen, doch viele von ihnen werden immer älter und die Arbeiten werden schwieriger.“

 

„Viele Kirchengemeinden haben auch gar nicht das notwendige Equipment“, gibt die Caritasdirektorin des Caritasverbands Koblenz Martina Best-Liesenfeld zu bedenken. Im Rahmen des Integrationsbetriebes ist CarMen im Garten- und Landschaftsbau professionell ausgerüstet und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig.Martina Best-Liesenfeld sieht in dem Projekt zudem eine gute Zusammenarbeit: „Die Caritas und die Kirchengemeinden zeigen auch mit diesem Projekt ihre Verbundenheit. Ich halte das für ein sinnvolles, öffentlich wahrnehmbares Zeichen.“

 

Bischof Dr. Stephan Ackermann hat vor drei Jahren 500.000 Euro für die Arbeit in Kirchengemeinden bewilligt, um zu zeigen, dass die Kirche etwas gegen Langzeitarbeitslosigkeit tut und um die immer älter werdenden ehrenamtlichen Helfer zu entlastet.

 

Neben CarMen haben die Katholische Erwachsenenbildung Dillingen und der Caritasverband Betzdorf an dem Projekt „Arbeit in Kirchengemeinden“ teilgenommen.

 

Weitere interessierte Kirchengemeinden können sich bei CarMen unter Tel: 0261-91160-0 oder per E-Mail an mail(at)carmenggmbh.de melden. Weitere Informationen zur Aktion Arbeit gibt es auf www.aktionarbeit.bistum-trier.de.

 


Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner der Free From Food Awards Deutschland 2017

Foto: Free From Food Awards Deutschland
Foto: Free From Food Awards Deutschland

 

(Frankfurt/pm) - Sie wurde mit Spannung erwartet: Die Verleihung der FREE FROM FOOD AWARDS 2017. Bereits zum zweiten Mal wurden die Awards im Rahmen der Allergy & Free From Show in Berlin verliehen mit dem Ziel Maßstäbe im Hinblick auf Produktqualität in der FREI VON Industrie zu setzen. Durch die Awardverleihung führte wieder die charmante Bea Schulz.

 

 

 

Während sich vor ein paar Jahren nur wenige Lebensmittelhersteller dem Thema annahmen, hat sich mittlerweile das Produktangebot der FREI VON Branche gewandelt und um ein Vielfaches erhöht. Jedoch achten Verbraucher nicht mehr nur auf die enthaltenen Allergene, sondern auch auf jene andere Zutaten. Zusatzstoffe wie, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Emulgatoren und große Mengen an Fett und Zucker werden zunehmend nicht mehr toleriert. Die Jury der Free From Food Awards hat sich dementsprechend weitgehend bemüht, Produkte mit möglichst gesunden Zutaten zu honorieren.

 

 

 

In insgesamt 11 Kategorien wurden die besten FREI VON PRODUKTE des Landes gekürt. Von "Glutenfrei" über "Laktosefrei" bis hin zu "Vegan / Vegetarisch" kämpften 72 Nominierte um die FREE FROM FOOD AWARDS. Dabei fiel der Abstand zwischen den Gewinnern und den Empfehlungen oftmals nur sehr knapp aus. Die komplette Liste der Gewinner inklusive der Empfehlungen gibt es HIER.

 


16. 2b AHEAD Zukunftskongress erfolgreich beendet

Quantencomputer werden die Welt erobern

 

16. Zukunftskongress erarbeitet Szenarien der Lebens- und Arbeitswelten im Zeitalter von Predictive Enterprises / „We need to look no further than some of history’s most brilliant scientists and we find the connection to quantum physics. (Bo Ewald Quantumforscher)

  

(Wolfsburg/pm) - Der 16. Zukunftskongress auf Schloss Wolfsburg, zu welchem der 2b AHEAD ThinkTank, Deutschlands größtes Zukunftsforschungsinstitut, mehr als 300 Visionäre, Innovationsführer und Vertreter der wichtigsten deutschen Unternehmen geladen hatte, schließt mit einem facettenreichen Zukunftsbild über die Arbeits- und Lebenswelten des Jahres 2027 ab. Das übergreifende Thema der vergangenen beiden Konferenztage lautete „Think Quantum – The prediction of everything“. Wie sich Unternehmen, Prozesse und Produkte ändern, wenn Daten schneller als in Echtzeit generiert werden, war eine der spannendsten Grundsatzdiskussionen, die sich auf vielfältige Weise in zahlreichen Keynotes, Vision Talks und nicht zuletzt in unzähligen Gesprächen unter den Gästen entwickelte. Zu den international angereisten Rednern zählte Bo Ewald, dessen Unternehmen D-Wave sich seit seiner Gründung 1999 ausschließlich der Entwicklung von Quantencomputern widmet.

  

Die prognostizierte Rechenleistung dieses Computers wird alle bisherigen Leistungsfortschritte in der Datenverarbeitung übertreffen. Er wird in der Lage sein, selbst so komplexe Dinge wie die Zukunft zu berechnen und vorherzusagen.

 

In Kooperation mit dem Volkswagen Konzern plant D-Wave derzeit ein erstes kommerzielles Quantum-Projekt in Peking. Ein Quantencomputer soll den Verkehrsfluss der Metropole so regulieren, dass sich Staus gar nicht erst bilden. Für diese Leistung zeichnete der 2b AHEAD ThinkTank den Innovationsführer mit dem diesjährigen Innovation Award aus.

  

Das Zeitalter der Predictive Enterprises steht also unmittelbar bevor. Wie werden wir auf dieser Basis in zehn Jahren leben? In VisionTalks aufgeworfene Fragestellungen wie „Gibt es Fleisch ohne Tiere? Kämpfen Bots um ihr Recht auf Existenz und bekommt Opa irgendwann für 9,99 $ seine eigene Chatware, sodass wir auch nach seinem Ableben noch mit ihm schreiben können?“ fanden wissenschaftliche, visionäre und teilweise kontrovers ethisch diskutierte Antworten. Wissenschaftler, Erfinder und Gründer setzten sich über bekannte Denkmuster und technische Begrenztheiten hinweg und loteten in prägnanten Talks die Grenzen zwischen Science-Fiction und Machbarkeit aus. An Ideen und Anregungen, wie sich die Welt mit Predictive Enterprises verändern kann, fehlte es zu keinem Zeitpunkt.

  

Die folgenden Statements von Speakern reflektieren die Breite der am Zukunftskongress diskutierten Themen:

  

Dr. Will Zeng, Rigetti: „Quantum computing is the unique technology that has the potential to recover exponential improvement in computing for us, and, even to surpass it.“

  

Anna Kaiser, Tandemploy „Wenn wir richtig innovativ sein wollen, können wir ruhig auch das Konzept der Innovation innovieren.“

  

Stephen Brobst, Teradata: „Warum hat Deutschland kein Silicon Valley? Ist es die Angst vor dem Scheitern?“

  

Bo Ewald-Wave: “We need to look no further than some of history’s most brilliant scientists and we find the connection to quantum physics. Beginning with Max Planck in the late 19th century and extending to Erwin Schrodinger and Albert Einstein this field explores how particles operate at the most fundamental level, radically altering what classical physics has taught us and what our human perceptions are. In 1982, the Nobel prize-winning physicist Richard Feynman thought up the idea of a 'quantum computer', a computer that uses the effects of quantum mechanics for computation.”

  

Der Gastgeber und Gründer des 2b AHEAD ThinkTanks, Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky, stellte während des Zukunftskongresses die aktuelle Ausgabe des „Deutschen TrendINDEX“ vor. Diese Dauerstudie untersucht halbjährlich das Trendklima in der deutschen Wirtschaft. Jánszky präsentierte einen Trendindex von 148 Punkten (nach 144 Punkten vor sechs Monaten) und beschreibt somit die positive Entwicklung der Innovationsbudgets und der Mitarbeiterzahlen im Innovationsmanagement. Der TrendIndex basiert auf der Befragung eines Panels mit 256 Innovationsexperten der deutschsprachigen Wirtschaft und steht online zur Einsicht bereit.

  

Stellvertretend für die Sponsoren zog der Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG, Dr. Frank Fabian, ein begeistertes Fazit des 16. Zukunftskongresses: Daten sind die Rohdiamanten der digitalen Wirtschaft. Predictive Analytics verpassen ihnen einen neuen Schliff mit dem wir uns auf die nächste Stufe der Datenauswertung und -nutzung begeben. Sie lässt vorausschauende Aussagen über die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen zu. Grundlage ist ein konsequentes Monitoring der Daten und daraus folgend die Anpassung der Prozesse. Dazu gab der Zukunftskongress wichtige Impulse. Erneut fand er in Wolfsburg statt – einer Stadt, die sich mit ihrer Initiative #WolfsburgDigital auf die Fahnen geschrieben hat, digitale Modellstadt zu werden“, sagt Dr. Frank Fabian, Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG, die seit 2012 zu den Sponsoren des Kongresses gehört.

 


Deutscher Fundraising Verband kritisiert Geschäftsgebaren von Amazon „Smile“

Missbrauch der „guten Sache“

 

(Berlin/pm) - Das Amazon „Smile“-Programm ist auf den ersten Blick ein einfacher Weg zu einer guten Tat, denn Kunden können hier im Kaufprozess angeben, dass 0,5 Prozent des Preises an eine gemeinnützige Organisation nach Wahl gespendet werden. Arne Peper, Geschäftsführer des Deutschen Fundraising Verbands, kritisiert jedoch: „Hier nutzt ein Unternehmen die ‚gute Sache‘ und den guten Namen von Organisationen – doch ohne deren Einverständnis. Denn Amazon hält es nicht für nötig, bei den Organisationen im Vorfeld anzufragen, ob die Spenden überhaupt erwünscht sind, sondern greift einfach auf die Datenbank der Website „stifter-helfen.de“ zurück.“

 

Die Organisation Foodwatch signalisierte bereits vergangene Woche in einer Pressemitteilung, dass sie Spenden von Amazon aus Gründen der Unabhängigkeit ablehnen. Auch bei einigen weiteren Organisationen dürfte die Annahme von Amazon-Spenden im Widerspruch zu deren Spenden-Codizes stehen, mit denen die Organisationen Verflechtungen zur Wirtschaft vermeiden wollen. Schließlich liegt für viele NGOs in einer solchen Unabhängigkeit auch ein großer Teil ihrer Glaubwürdigkeit. Hier wäre eine vorherige Anfrage bezüglich einer Zusammenarbeit auch eine Sache des Respekts gegenüber den Organisationen.

 

Und auch wenn die meisten Spendenplattformen gute Arbeit leisten: Nach der Plattform spendencheck.com ist Amazon damit schon der zweite Anbieter innerhalb kurzer Zeit, der auf solch fragwürdige Weise mit gemeinnützigen Organisationen umgeht. „Das ist eine falsche Entwicklung. Durch die kommerzielle Nutzung eines sozialen Engagements für Werbezwecke gegen den Willen der betroffenen Organisationen werden in Einzelfällen die Kernidee und die Mission der Organisationen eindeutig verdreht.“, erklärt Arne Peper. Er empfiehlt allen Spendenplattformen daher dringend, mit den Organisationen in intensiven Dialog zu treten, bevor sie Namen, Logos und Texte nutzen. Der Deutsche Fundraising Verband kann interessierte Unternehmen und Organisationen dabei schon im Vorfeld eines solchen Engagements beraten.

 

Deutscher Fundraising Verband e.V.
Der Deutsche Fundraising Verband e.V. vertritt die Interessen der einzelnen Fundraiser, der im Dritten Sektor tätigen gemeinnützigen Organisationen und der sie unterstützenden Dienstleister in Deutschland. Er fördert die Professionalisierung des Berufszweigs sowie die Umsetzung ethischer Prinzipien in der Branche. Ihm gehören 1.300 Mitglieder an.

 


Bonifatiuswerk veröffentlicht Jahresbericht 2016 in Hamburg

15,1 Millionen Euro Unterstützung für Katholiken in der Diaspora

 Msgre Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes) und Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes) präsentieren den Jahresbericht 2016 des Bonifatiuswerkes in der katholischen Pfarrei St. Joseph auf der Großen Freiheit in Hamburg. F.: P. Kleibold
Msgre Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes) und Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes) präsentieren den Jahresbericht 2016 des Bonifatiuswerkes in der katholischen Pfarrei St. Joseph auf der Großen Freiheit in Hamburg. F.: P. Kleibold

 

(Paderborn/bfw) - Mit 15,1 Millionen Euro hat das Bonifatiuswerk im Geschäftsjahr 2016 Katholiken in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt. Insgesamt konnten 827 Projekte gefördert werden. „Die gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen bringen mit sich, dass immer mehr Katholiken ihr kirchliches Leben in der Minderheit erfahren und auf Solidarität und Hilfe angewiesen sind“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsigonore Georg Austen, während der Jahrespressekonferenz des Bonifatiuswerkes in Hamburg. Das Bonifatiuswerk als „Hilfswerk für den Glauben“ setzt sich dafür ein, Katholiken – die in der Diaspora leben – in ihrem Glauben zu stärken und das Erleben von Glaubensgemeinschaft zu ermöglichen.

 

„Gerade die christlichen Kirchen sind unseres Erachtens nach wie vor zentrale Orte, an denen Menschen dem Sinn ihres Lebens und den Fragen nach ihrer Herkunft und Zukunft nachspüren. Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, dass die prägende Kraft unseres christlichen Glaubens auch in Zukunft erfahren und gelebt werden kann“, sagte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus.

 

In Deutschland wurden Projekte mit 5,7 Millionen Euro, in Norwegen, Schweden, Dänemark Finnland und Island mit 2,6 Millionen Euro und in Estland und Lettland mit 640.000 Euro gefördert. Unterstützt wurden 75 Bauprojekte mit 3,25 Millionen Euro, 662 Projekte der Kinder- und Jugendhilfe mit 2 Millionen Euro und 42 Projekte der Glaubenshilfe mit einer Million Euro. Durch die Verkehrshilfe konnten 48 BONI-Busse mit 825.000 Euro für die Gemeindearbeit angeschafft werden. In missionarische Initiativen zur Neuevangelisierung sowie in die religiöse Bildungsarbeit flossen 2,1 Millionen Euro, in die Projektbegleitung 476.000 Euro. Aus den Mitteln des Diaspora-Kommissariats wurden 3,6 Millionen Euro an Projekte in Nordeuropa weitergeleitet.

 

Für beabsichtigte Großprojekte in den kommenden Jahren hat das Bonifatiuswerk 4,2 Millionen Euro zurückgestellt. Knapp 2 Millionen Euro wurden für die Verwaltung und die Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben. Die vermögenswirksamen Ausgaben und die Bildung weiterer Rückstellungen machen 3,3 Millionen Euro aus.

 

Die Förderung der Projekte finanziert das Bonifatiuswerk durch Einnahmen aus Kollekten (4,8 Millionen Euro), Spenden/Beiträgen/Vermächtnissen und Schenkungen (11,2 Millionen Euro) und aus zweckgebundenen Mitteln des Diapora-Kommissariates (3,6 Millionen Euro). Obwohl die Kollekten im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben sind, zeigt sich bei der Kollekte zum Diaspora-Sonntag ein leichter Rückgang. Die Gaben der Erstkommunionkinder und der Firmbewerber sind trotz rückläufiger Anzahl an Kindern und Jugendlichen leicht angestiegen. Aus der Vermögensverwaltung und aus sonstigen Einnahmen sind dem Bonifatiuswerk 4,9 Millionen Euro zugeflossen. Der Verwaltungsaufwand wird aus diesen Einnahmen getragen, so dass alle Spendengelder in voller Höhe satzungsgemäß in die Projektförderung fließen.

Den Jahresbericht 2016 finden Sie auf der Internetseite des Bonifatiuswerkes im Downloadbereich unter: http://www.bonifatiuswerk.de/fileadmin/user_upload/bonifatiuswerk/dokumente/werk/Jahresbericht_2016.pdf

 


Bo Ewald erhält den 2b AHEAD Innovation Award 2017 für das erste kommerzielle Quantencomputerprojekt

 

 

 

 

 

Der kanadische Visionär und Präsident von D-Wave Bo Ewald wurde als Pionier in der Entwicklung von Quantencomputern mit dem 2b AHEAD Innovation Award auf dem 16. Zukunftskongress geehrt. Sein Quantencomputer wird digitale Prozesse der Arbeits- und Lebenswelten in den kommenden Jahre sprunghaft vorantreiben und revolutionäre Perspektiven für den breiten Einsatz von Echtzeitdaten in vielfältigen Anwendungsszenarien eröffnen.

 

 

 

 

 

(Wolfsburg/pm) - Auf dem 16. Zukunftskongress des größten deutschen Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD ThinkTank wurde heute einer der visionärsten Technologieentwickler der vergangenen zwölf Monate mit dem 2b AHEAD Innovation Award geehrt. In Beisein des Wolfsburger Oberbürgermeisters, Klaus Mohrs, und mehr als 300 Vorständen und Innovationschefs der deutschen Wirtschaft nahm Bo Ewald, der Präsident des kanadischen Unternehmens D-Wave, am Abend den Preis entgegen. Als Laudator hatte der Veranstalter Horst Zuse gewonnen, dessen Vater Konrad Zuse in den frühen 1940er Jahren den ersten funktionstüchtigen Computer der Welt auf Basis binärer Gleitkommarechnung erfunden hatte. Michael Carl, Managing Director Research and Consulting des Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD ThinkTank, begründet die Auswahl des diesjährigen Preisträgers wie folgt:

 

 

 

„Unfassbar große Datenmengen in Sekundenschnelle auswerten – D-Wave macht es möglich, die Verkehrsströme von Metropolen wie Peking in Echtzeit zu optimieren. Die Kommunikation zwischen Maschinen erfolgt dank neuer Algorithmen wie zwischen Menschen. Verschlüsselung und Entschlüsselung bewegen sich auf neuem Niveau. Diesen enormen Fortschritt zu allen bisherigen Entwicklungen verschaffte sich D-Wave, indem das Unternehmen das Potenzial der Quantenmechanik adaptiert, um die Datenanalysen auf ein neues Level zu heben. Mit ihrem Quantencomputer eröffnen Bo Ewald und sein Unternehmen bisher ungeahnte Möglichkeiten für Unternehmensprozesse, Echtzeitprognosen und neue Geschäftsmodelle. Doch der Quantencomputer wird nicht alleine die Wirtschaft beeinflussen, sondern unsere Lebens- und Arbeitswelten tiefgreifend verändern. Spätestens Mitte des kommenden Jahrzehnts stehen Quantencomputer für die Jackentasche zu Verfügung. Bo Ewald erhält den 2b AHEAD Innovation Award 2017 stellvertretend für alle Pioniere der Quantencomputerentwicklung.“

 

 

 

Die Gelegenheit zur Vorstellung seines ersten Anwendungsprojektes zur Regulierung des Stadtverkehrs in Peking mit dem Volkswagen Konzern wird Bo Ewald am 21. Juni 2017, dem 2. Kongresstag, wahrnehmen. In der um 9.00 Uhr angesetzten Keynote „Think Quantum“ wird er Szenarien beschreiben, wie die neuen Rechenleistung dieses Computers alles Bisherige übertreffen und in der Lage sind, selbst so komplexe Dinge wie die Zukunft zu berechnen und vorherzusagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrund

 

 

 

Der 2b AHEAD ThinkTank hat den Anspruch, die innovativste Denkfabrik der europäischen Wirtschaft zu sein. Seit 2002 lädt Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher und Executive Director des ThinkTanks, einmal im Jahr 300 CEOs, Innovations-Chefs und Markenstrategen aus den verschiedensten Branchen der internationalen Wirtschaft zum Zukunftskongress des ThinkTanks ein.

 

 

 

Die Wolfsburg AG initiiert und realisiert seit 1999 Projekte zur Wirtschafts- und Regionalförderung in Wolfsburg und der Region. Dazu baut das Unternehmen ausgehend von der in der Region stark verankerten Automobilwirtschaft weitere Wirtschaftsnetzwerke in den Handlungsfeldern Freizeit, Gesundheit, Bildung sowie Energie auf. Kernstrategie ist das Aufgreifen und Umsetzen von Innovationen mit dem Ziel der nachhaltigen Nutzung.

 


Deutscher Fundraising Verband lobt Aktion des Hamburger Abendblatts

Vorbildlich: Mit einer leeren Titelseite für Spenden werben

(Berlin/pm) - Der Deutsche Fundraising Verband lobt die aktuelle Aktion des Hamburger Abendblatts: Am 13. Juni zeigte deren Titelseite weder Aufmacher noch Schlagzeilen oder ein Titelbild, sondern nur einen kurzen und knappen Spendenaufruf an die Hamburger Bevölkerung: „Manchmal gibt es Wichtigeres als Nachrichten – Helfen Sie mit?!“

Mit der Aktion macht das Abendblatt auf die aktuelle humanitäre Katastrophe in Afrika und dem Jemen aufmerksam. Im Blatt selbst wurden außerdem noch der Kommentarbereich und eine weitere Seite mit Hintergründen dem Thema gewidmet.

„Eine sehr mutige Aktion, die Seh- und Lesegewohnheiten ihrer Leserschaft zu brechen, um sie zum Spenden für einen guten Zweck zu motivieren“, zeigt sich Arne Peper, Geschäftsführer des Deutschen Fundraising Verbands, von der Kampagne des Hamburger Abendblatts beeindruckt. „Hier zeigt sich in vorbildlicher Weise die Kultur des Gebens, für die wir uns als Deutscher Fundraising Verband stark machen“, betont er weiter. „Es gibt allerdings viele vergessene und unbekannte Katastrophen, die Hilfe und Unterstützung durch Spenden benötigen. Es wäre schön, wenn weitere Redaktionen den vielen gemeinnützigen Organisationen mit fördernden Artikeln helfen würden.“

Deutscher Fundraising Verband e.V.
Der Deutsche Fundraising Verband e.V. vertritt die Interessen der einzelnen Fundraiser, der im Dritten Sektor tätigen gemeinnützigen Organisationen und der sie unterstützenden Dienstleister in Deutschland. Er fördert die Professionalisierung des Berufszweigs sowie die Umsetzung ethischer Prinzipien in der Branche. Ihm gehören 1.300 Mitglieder an.

 


Digital-Gipfel präsentiert Selbsttest für IT-Sicherheit

Haben den neun DsiN-Sicherheitscheck auf dem Digital-Gipfel 2017 vorgestellt: Dr. Daniel Holz (DsiN-Vorstand / SAP), Arne Schönbohm (BSI), Dr. Thomas Kremer (DsiN-Vorstand / Deutsche Telekom) und Christian Schottmüller (DsiN-Mitglied VdS Schadenverhütung)
Haben den neun DsiN-Sicherheitscheck auf dem Digital-Gipfel 2017 vorgestellt: Dr. Daniel Holz (DsiN-Vorstand / SAP), Arne Schönbohm (BSI), Dr. Thomas Kremer (DsiN-Vorstand / Deutsche Telekom) und Christian Schottmüller (DsiN-Mitglied VdS Schadenverhütung)

 

 

 

  • Gipfelplattform startet IT-Sicherheitscheck für Unternehmen
  • Startschuss: IT-Sicherheitscheck fördert Sicherheitskultur

 

(Berlin/pm) - Zum Digital-Gipfel in Ludwigshafen hat die Plattform Schutz, Sicherheit und Vertrauen unter Co-Leitung des Bundesministers des Innern heute einen IT-Sicherheitscheck gestartet. Der Sicherheitscheck wurde von Deutschland sicher im Netz (DsiN) entwickelt und bietet Geschäftsführern und Entscheidern in Unternehmen konkrete Empfehlungen zur IT-Sicherheit. Der Check greift auch neue Themen auf, um relevante Gefährdungen besser einzuschätzen und aktiv zu vermeiden.

 

 

„Aktuelle Cyberangriffe wie WannaCry verdeutlichen, wie wichtig eine robuste IT-Sicherheitskultur für kleine und mittlere Unternehmen ist“, erklärt Dr. Daniel Holz, DsiN-Vorstandsmitglied und Managing Director der SAP Deutschland. „Häufiges Einfallstor für Cyberangriffe ist jedoch der Mensch: auf Mitarbeiter- und auf Entscheidungsebene. Mit dem DsiN-Sicherheitscheck geben wir ein Werkzeug an die Hand, das das Verständnis für Risiken in Betrieben fördert und zu konkreten Maßnahmen anleitet. Er ist damit auch ein Beitrag zur Sicherheitskultur im eigenen Unternehmen.“

 

 

Neue Themen und genauere Auswertung

 

Der DsiN-Sicherheitscheck greift aktuelle Herausforderungen von Industrie 4.0 bis zur EU-Datenschutzgrundverordnung auf und geht auch auf die Versicherbarkeit von Cyberrisiken ein. Daneben werden Standardthemen behandelt, die bereits in einer früheren Fassung des Onlinechecks eine Rolle spielten. Diese reichen von technischen bis hin zu organisatorischen Fragen wie Mitarbeiterschulungen. Laut DsiN-Sicherheitsmonitor Mittelstand 2016 führen nur knapp ein Viertel der Unternehmen regelmäßige Mitarbeiterschulungen durch.

 

 

„Wir brauchen im Mittelstand mehr und passgenaue Aufklärungsarbeit, die zur Umsetzung von Sicherheitsverhalten motiviert“, so Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Der DsiN-Sicherheitscheck leistet hier einen wichtigen Beitrag, um die Selbstverantwortung von Entscheidern zu fördern. Dies ist auch ein Beitrag, die IT-Sicherheit in der Wirtschaft insgesamt zu stärken – weshalb wir ihn gerne empfehlen und seine Verbreitung unterstützen.“

 

 

Der Onlinecheck von DsiN liefert in wenigen Minuten eine Standortbestimmung zum betrieblichen Sicherheitsniveau. Teilnehmer erhalten mit der Auswertung der Ergebnisse zudem passgenaue Handlungsempfehlungen zur Stärkung des individuellen Sicherheitsniveaus.

 

Der Sicherheitscheck dient daneben als Grundlage für die DsiN-Studie Sicherheitsmonitor Mittelstand, der jährlich einen Überblick über die Sicherheitslage bei kleinen und mittleren Unternehmen gibt.

 

 

DsiN-Sicherheitscheck

 

Der DsiN-Sicherheitscheck bietet einen leicht verständlichen Einstieg zur Ermittlung des aktuellen IT-Sicherheitsniveaus in kleinen und mittleren Unternehmen. In wenigen Minuten erhalten Entscheider und Geschäftsführer eine individuelle Auswertung mit passenden Handlungsempfehlungen zur Stärkung der technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen. 

 

Der DsiN-Sicherheitscheck ist ein gemeinsames Angebot von DsiN und dem DsiN-Mitglied SAP Deutschland, in Partnerschaft mit dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag sowie den DsiN-Mitgliedern Avira, DATEV und VdS Schadenverhütung. www.dsin-sicherheitscheck.de

 

 

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

 

DsiN wurde auf dem 1. Nationalen IT-Gipfel ins Leben gerufen mit dem Ziel, als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz zu leisten. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. 2007 übernahm das Bundesministerium des Innern die Schirmherrschaft für DsiN. www.sicher-im-netz.de

 


Studie: Beruf und Familie immer schlechter vereinbar

Foto: pronova BKK
Foto: pronova BKK

 

(Leverkusen/pn) - Nur ein Drittel (36 Prozent) aller Eltern findet es einfach, Arbeitsleben und Kindererziehung miteinander zu verbinden. Zwei Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 41 Prozent. Schlechter geworden sind nicht nur die Angebote von Seiten der Arbeitgeber. Auch im Kollegenkreis gibt es weniger Verständnis als früher: Nur noch 45 Prozent der Eltern dürfen damit rechnen, dass Kollegen einspringen, wenn sie spontan früher gehen müssen. 2015 waren es noch 50 Prozent. Das sind Ergebnisse der Umfrage "Junge Familien 2017", für die im Auftrag der pronova BKK 1.000 Bundesbürger mit mindestens einem Kind unter 10 Jahren repräsentativ befragt wurden.

Grundsätzlich gilt: Arbeitgeber zeigen sich dann familienfreundlich, wenn es wenig Zusatzaufwand erfordert. So sind etwa Arbeitszeitkonten, die nur einmal eingeführt werden müssen, auf dem Vormarsch. 31 Prozent aller Eltern können ein solches Angebot nutzen (2015: 28 Prozent). Auch das Home-Office ist leichter möglich als noch vor zwei Jahren (18 vs. 15 Prozent).

Schwierig wird es hingegen, wenn die Organisation der täglichen Arbeit an die Bedürfnisse der Eltern angepasst werden soll. So ist der Anteil der Teilzeitangebote von 41 auf 36 Prozent zurückgegangen. Gleitzeit gibt es nur noch in 42 Prozent der Betriebe. Vor zwei Jahren waren es 47 Prozent.

"Insgesamt sieht man, dass starre Arbeitszeitmodelle immer noch die Regel sind", sagt Lutz Kaiser, Vorstand der pronova BKK. "Das vereinfacht die Organisation der Abläufe für Unternehmen. Für die Eltern in der Belegschaft macht es den Alltag aber schwieriger, was sich dauerhaft auf die Mitarbeitermotivation auswirkt." Auch bei der Erstellung von Dienstplänen ist es weiterhin kompliziert für Eltern, ihre Wünsche einzubringen. Nur 26 Prozent (2015: 27 Prozent) geben an, dass dies bei ihrem Arbeitgeber möglich sei.

Kaum Unterstützung bei Geburt und im ersten Lebensjahr

Oft handeln Unternehmen gegenüber ihren Mitarbeitern nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn." Nur jeder siebte Mitarbeiter mit Kind hatte etwa die Gelegenheit, in der Elternzeit über die Gestaltung des Wiedereinstiegs zu sprechen. Vor zwei Jahren war es noch jeder Sechste.

Insgesamt 16 Prozent aller Eltern geben an, dass ihr Arbeitgeber nicht das geringste Entgegenkommen zeigt, wenn es um Fragen der Kinderbetreuung geht. "Hier gibt es von Seiten der Arbeitgeber noch einiges aufzuholen, wenn man für gesunde und motivierte Mitarbeiter sorgen will, die Beruf und Familie stressfrei miteinander vereinbaren können", so Kaiser.


Zur Studie
Die Umfrage "Junge Familien 2017" wurde im März 2017 im Auftrag der pronova BKK online durchgeführt. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger mit mindestens einem Kind unter 10 Jahren im Haushalt repräsentativ befragt.

Über die pronova BKK
Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne wie z.B. Ford, Bayer, BASF, Continental und Hapag-Lloyd entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten geöffnet. Über 675.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an rund 80 Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie gehört zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter
www.pronovabkk.de