Journal / PoLitik

8.04.2021


  • Das neue Misstrauen gegen die Demokratie: Wer es befeuert und wer sich anstecken lässt
  • Überblicksdarstellung zum aktuell wichtigsten gesellschaftlichen Problem
  • Investigative Recherchen und Beiträge namhafter Expertinnen und Experten

 Wie Corona-Skeptiker unsere Demokratie und Freiheit bedrohen


Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum, eine der markantesten politischen Stimmen in der Öffentlichkeit, setzt sich in seinem Buch dafür ein, die Freiheit als fundamentales demokratisches Gut vor Angriffen jeglicher Art zu schützen.


Mit feinem Gespür für Hintergründe und Zusammenhänge analysiert Franziska Augstein unser fehleranfälliges politökonomisches System. Ihre Kolumnen bieten einen ebenso tiefgreifenden wie unterhaltenden Einblick in die Mechanismen unseres Wirtschaftsgeschehens.


Sie ist die erste Frau und erste Schwarze als Vizepräsidentin der USA. Kamala Harris hat das Amt in jenem historischen Moment übernommen, in dem die Vereinigten Staaten gespalten sind wie nie zuvor. Wer ist diese Frau, die die Zukunft der USA mitprägen wird? Was treibt sie an?


Jesus von Nazareth war vieles, auch politischer Aktivist. Sein Evangelium enthält hochbrisante Botschaften, die auch heute zu gesellschaftlichem Engagement drängen. 

Darum geht es Daniela Feichtinger und Markus Schlagnitweit in ihrem Buch: "Was würde Jesus tun. Anregungen für politisches Handeln heute", das am 23.02.2021 im Styria Verlag erschienen ist.

 


Zum 90. Geburtstag Gorbatschows. Politiker und Privatperson. Ein sehr persönliches Portrait des Friedennobelpreisträgers

 

Am 2. März feiert Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow seinen 90. Geburtstag. Rechtzeitig zu diesem Anlass legt der Journalist und Autor zahlreicher ZDF-Dokumentationen zu Russland, Ignaz Lozo, mit »Gorbatschow. Der Weltveränderer« ein sehr persönliches Porträt des Politikers und des Menschen Gorbatschow vor.


In seinem Buch »Der Amerikanische Traum« untersucht Kai Buchholz die Schattenseiten Amerikas. Die Gedankenwelten von Ku-Klux-Klan, evangelikalen Fundamentalisten und Alt-Right-Anhängern wie auch die Abgründe einer aggressiven US-Außenpolitik offenbaren die menschenfeindlichen Schattenseiten der USA.


Spätestens seit der Zäsur des Jahres 2015 erleben wir ›gespaltene Empathien‹ und unaufrichtige Debatten innerhalb des Einwanderungsdiskurses, und so werden auch Fragen nach einer politischen Moral immer lauter: Haben liberale Staaten das Recht, unerwünschte Außenstehende auszuschließen, oder sollten alle Grenzen offen sein? Falls Staaten das Recht haben auszuschließen, nach welchen ethischen Prinzipien wird bestimmt, wer Aufnahme findet?
Michael Blake betrachtet in seinem Buch »Zwischen Gerechtigkeit und Gnade«, das am 27. Januar bei wbg Theiss erschienen ist, das Reizthema ›Migration‹ differenziert aus philosophischer Sicht und bietet Orientierung für eine politische Moral der Migration.


Kamala Harris ist die erste Frau im Amt einer Vizepräsidentin der USA. Der Journalist Dan Morain begleitet die zukünftige US-Vizepräsidentin seit vielen Jahren und portraitiert in dieser Biografie den Weg einer selbstbewussten, starken und intelligenten Frau.


In »Amerika im Kalten Bürgerkrieg« fragt Torben Lütjen nach den Gründen für die extreme Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft und Politik und untersucht, inwiefern diese Spaltung ein spezifischen US-amerikanisches Phänomen ist. Außerdem zeigt er auf, wie die USA nach dem ›Hagelsturm des Präsidenten‹ aussehen könnte – Überlegungen, die derzeit angesichts des absurden Beharrens Donald Trumps auf seinen Wahlsieg und der Erstürmung des Capitols auf dem Prüfstand stehen.


Der Ex-FBI-Direktor über die Unterwanderung des amerikanischen Justizsystems (Der Trump-Kritiker Nummer eins über Recht und Gerechtigkeit in Amerika)


Ein fesselnder und zutiefst persönlicher Bericht darüber, wie Geschichte geschrieben wird – von dem US-Präsidenten, der uns inspirierte, an die Kraft der Demokratie zu glauben


Die zunehmende Feindseligkeit, die Jüdinnen und Juden in Deutschland erfahren, lässt sich durch Sonntagsreden nicht länger beschönigen. Antisemitismus macht sich auf bedrohliche Weise in der Mitte der Gesellschaft breit. Der ehemalige Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens Sigmund Gottlieb richtet sein Buch „Stoppt den Judenhass!“ daher an die breite Bevölkerung.


  • Einer der renommiertesten Experten über Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Hasskonstrukte gegen Minderheiten
  • Einzigartige Gesamtdarstellung zur Geschichte von Vorurteilen, Klischees und Ressentiments
  • Größte Aktualität in Zeiten von wachsendem Extremismus

  • 30 Jahre Deutsche Einheit
  • Zwei große Politiker blicken auf unser Land und ihr Leben
  • Aufruf zu mehr Engagement für Demokratie 

Zwei große Politiker blicken auf unser Land und ihr Leben

 

Mit neuen Texten zur Kanzlerschaft von Angela Merkel, dem Brexit und der Deutschen Einheit (Bernhard Vogel) sowie einer gemeinsamen Schlussbetrachtung der Brüder


Zeit für Helden? Wie Populisten unseren Wunsch nach Leitfiguren ausnutzen und was echte Demokraten dagegen halten

Warum Volksparteien scheitern und Populisten auf dem Vormarsch sind

 


30 Jahre deutsche Wiedervereinigung im Herbst 2020

 

Einzigartige Zusammenstellung von prominenten Beiträgen und Zeitzeugen aus Ost und West


  • Mit einem Nachwort zu den neuesten Entwicklungen infolge der Corona-Krise
  • Trumps Erfolg verstehen
  • Fundierte Hintergrundinformationen zur politischen Stimmungslage in den USA

  • Ein Richter legt sein sicheres Amt nieder für eine bessere Politik
  • Streitschrift für eine Demokratie der Bürgerinnen und Bürger

Zwischen einem jüdischen Staat und einer liberalen Demokratie besteht ein eklatanter Widerspruch, sagt der israelische Philosoph Omri Boehm. Denn Jude ist, wer „jüdischen Blutes“ ist. In einem großen Essay entwirft er die Vision eines ethnisch neutralen Staates, der seinen nationalistischen Gründungsmythos überwindet und so endlich eine Zukunft hat.


Zehntausend Zivilisten sind im Jemen-Krieg bereits ums Leben gekommen. Doch aus dem Alltag inmitten des mörderischen Konflikts ist sehr wenig bekannt. Die jemenitische Autorin und Journalistin Bushra al-Maktari reiste inkognito durchs Land – inspiriert von der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch – und sprach unter Lebensgefahr mit ihren Landsleuten. Sie verleiht den Opfern dieses vergessenen Krieges Namen, Gesichter, Stimmen. Zum Beispiel Nassiba, deren kleine Tochter starb, weil sie sie im falschen Moment zum Krämerladen schickte. Oder Ahmad, dessen Bruder von einer Rakete zerfetzt wurde. Mit ihrem aufrüttelnden und stilistisch dichten Buch zwingt uns al-Maktari hinzuschauen. Ein schonungsloses Zeugnis, das uns den horrenden Preis des Krieges schmerzhaft bewusst macht.


Nein. Die große Verweigerung, die Ablehnung, der Protest. Nicht mit mir - und so schon gar nicht. In seinem neuen Buch „Das große Nein“ zieht der Soziologe Armin Nassehi an den roten Fäden, die moderne Formen des Protests verbinden. Ob PEGIDA oder Fridays For Future – so unterschiedlich die Ziele dieser Massenbewegungen auch sind, finden sich doch Überschneidungen in Strategie und Verweigerungsgeist der Protestgruppen. Ohne diese gleichzusetzen, findet Nassehi in „Das große Nein“ doch die Verbindungslinien und in ihnen den Kern des modernen Protests. Auch sind diese Bewegungen nicht die einzigen Anzeichen der Verweigerung, die wir heute finden. Von Trump bis Bolsonaro definieren sich Autokraten durch Nicht-Sein und rütteln fleißig an herkömmlichen Institutionen.

 

Der renommierte Soziologe sucht keine Gemeinsamkeiten sondern seziert Form und Funktionsweise moderner Protestformen, die sich – bei aller Unterschiedlichkeit der Inhalte und Ziele – ähneln.


Über Freiheit wird in Zeiten von Corona viel diskutiert, geschrieben – und im Bestfall auch nachgedacht. Seine Freiheit gibt der Mensch nur ungern her… Dennoch wurden einschneidende Maßnahmen vorgenommen: Der Staat reglementiert, kontrolliert und schränkt Menschen mitunter massiv ein. Die Freiheit, so sagen manche, ist längst mit dem Virus infiziert. Doch haben wir bisher möglicherweise unter völlig falsch verstandenen Prinzipien der Freiheit gelebt? Und eröffnet uns die Krise eine Neudefinition von Freiheit – und damit neue Chancen für die Zukunft? Sprechen wir am Ende von einem heilsamen Schock? Ein Essay des Zukunftsphilosophen und Gesellschaftsvordenkers Daniel Rebhorn, der sich mit seiner Utopie als mutiger Modellbauer einer neuen Gesellschaftsform zeigt.


Mehr als 40 Jahre nach dem Beginn der Ostpolitik von Willy Brandt und Egon Bahr und 30 Jahre nach dem Fall der Mauer stehen sich Ost und West heute wieder in Konfrontation gegenüber. Ein neuer Rüstungswettlauf hat begonnen, der den mühsam aufgebauten Frieden in Europa, und nicht nur dort, bedroht. Das Buch ist am 13. März bei Propyläen erschienen.


Warum wir eine starke politische Mitte brauchen

 

Haben Intellektuelle ihr Deutungsmonopol verloren? Die großen gesellschaftlichen Debatten werden heute nicht mehr aus der politischen Mitte heraus geführt. Sie entzünden sich von den Rändern her und münden in Rechts-Links-Konfrontation. Kapitalismus oder Antikapitalismus, Migration oder Abschottung, Faschismus oder Antifaschismus - Zwischentöne sind selten geworden. Die Stimme der Mitte wird nicht mehr gehört.

 

Ulrike Ackermann, Politikwissenschaftlerin und Soziologin, plädiert in ihrem Sachbuch für eine Rückbesinnung auf antitotalitäre und liberale Traditionen. Um unsere Demokratie aus der Krise herauszuführen, müssen wir die politische Mitte neu besetzen und stärken.


  • Von rassistischem Hass bis zu rechtem Terror:
  • Wie sich Rechtsextremisten global und national über das Internet organisieren

Angela Merkel ist Agentin einer wertneutralen Zukunft, die Bekenntnisse überflüssig macht. Die ernüchternde Bilanz nach 14 Jahren: Deutschland geht aus dem Stresstest der Ära Merkel geschwächt hervor.


Sie wird von manchen als heilige Prophetin bezeichnet, von anderen als Hype-Ikone. Man kann sie als Hoffnungsträgerin begreifen oder als Medienphänomen. Klar ist: die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg polarisiert. 

 

Der Kommunikationsexperte Stefan Häseli wagt einen Blick auf die öffentlichkeitswirksame Persönlichkeit. Lesen Sie mehr dazu im beigefügten Fachbeitrag - wir freuen uns auf die Veröffentlichung.


Am 09. November 2019 jährt sich der Tag des Mauerfalls zum 30. Mal. Anlässlich dieses historischen Ereignisses veröffentlicht Edel Motion einen Tag zuvor, am 08. November 2019, die DVD des bemerkenswerten Dreiteilers Preis Der Freiheit, der als Erstausstrahlung vom 04. - 06. November 2019, 20.15 Uhr im ZDF gezeigt wird. Die gut recherchierte Fernsehproduktion beschreibt den Alltag einer in Linientreue und Widerstand geteilten Familie von 1987 bis zur offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands 1990. Zwar ist Preis Der Freiheit in erster Linie ein deutsch-deutsches Familiendrama, das von den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ost und West beeinflusst wird, aber auch ein fesselndes Stück Zeitgeschichte.


Betroffenheitsrhetorik, Mahnwachen, Solidaritätsbekundungen: Wenn man in Deutschland im Rahmen von Debatten und Diskussionen an Anstand und Moral appelliert, regiert schnell der Kitsch. Der Kolumnist Alexander Grau spürt dem Hang für bedeutungsschwangere Symbole und sentimentale Sätze in seinem neuen Buch nach und analysiert den Sinn und die Funktion des wild wuchernden Politkitsches bei gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Ein Plädoyer für mehr Rationalität in der politischen Debatte.

 



Sie sind jung und sie sind laut. Woche für Woche gehen viele Tausend Schülerinnen und Schüler unter dem Wahlspruch „Fridays for Future“ auf die Straße statt in die Schule. Umweltschutzgruppen reiben sich die Augen: Den Jungen ist in kurzer Zeit gelungen, was die Alten seit vielen Jahren versuchen. Sie haben den Klimaschutz ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Doch wer ist „Friday for Future“? Wer sind diese Schüler, diese Studierenden und Auszubildenden? Was treibt sie an, Politikern die Stirn zu bieten und allen Widerständen zum Trotz auf die Straße zu gehen? Wer unterstützt sie dabei? Und vor allem, was bleibt?


  • 70 Jahre Grundgesetz – 70 Jahre Bundesrepublik – 70 Jahre erster Bundespräsident
  • aktuelles Thema: Abwehr des Antisemitismu

Rechtsextreme in deutschen Sicherheitsbehörden

Alles nur Einzelfälle oder doch organisierte Netzwerke?


  • Deutsche Zeitgeschichte an einem Tag veranschaulicht
  • Spannend und mitreißend erzählt

 

Der deutsche Schicksalstag


  • 30 Jahre Mauerfall im Herbst 2019
  • Einzigartige, persönliche und berührende Perspektiven auf die Wiedervereinigung Deutschlands
  • Die Bürgerrechtlerin Freya Klier – eine Ikone des Widerstands gegen das DDR-Regime 

Der Mauerfall und was davon blieb – Zeitzeugen erinnern sich


In den ersten Jahrzehnten des Grundgesetzes hatte sich die soziale Marktwirtschaft entwickelt – eine Wirtschaft, der soziale Pflichten und Verantwortungen auferlegt wurden. Doch in den letzten Jahren wur-de der Sozialstaat sukzessive blasser. Gelockerter Kündigungsschutz, Hartz IV, das reduzierte Enga-gement im sozialen Wohnungsbau und nicht zuletzt horrend steigende Mieten, die durch Wohngelder eher angeheizt als verhindert wurden… Heribert Prantl wählt starke Worte, wenn es darum geht, die sozialen Zustände in Deutschland zu beschreiben. Was aber ist die Lösung?


Konfliktkultur als Leitbild des Friedens 

Ein politisches Statement des Militärbischofs Franz-Josef Overbeck

 

Gravierende Veränderungen in der Außen- und Sicherheitspolitik fordern zu einem offenen Diskurs heraus, der auch Konflikten in der Sache nicht aus dem Weg gehen darf. Die zwischenstaatliche und internationale Konfliktkultur ist noch sehr defizitär, viele Fragen der Weiterentwicklung sind offen. Gleichwohl muss Politik, in Zeiten von Unsicherheit und Offenheit der Zukunft, Entscheidungen treffen. Und deutsche Soldaten stehen dabei vor der Heraus­forderung, verantwortlich ihren Dienst zu leisten – auch bei Auslandseinsätzen.